75 Jahre Fußball in Ortenburg

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75 Jahre Fußball in Ortenburg
Jahre
Fußball
in Ortenburg
Jubiläum
vom 14. bis 16. Juli 2006
75 Jahre Fußball in Ortenburg
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV ORTENBURG
Festschrift
zum
Jubiläum mit Fahnenweihe
Fußball
in Ortenburg
vom 14. bis 16. Juli 2006
FC Ortenburg
1931 bis 13. 12. 1969
ASV Ortenburg
Fußballabteilung ab 14. 12. 1969
75 Jahre Fußball in Ortenburg
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ASV ORTENBURG
Grußwort des 1. Vorstandes
Verehrte Festgäste,
liebe Sportfreunde!
Im Namen von Vorstandschaft und
Vereinsausschuss des ASV Ortenburg e.V. darf ich alle zu unserem
Jubiläum herzlich willkommen heißen.
Vor 75 Jahren haben sich die Fußballer in Ortenburg organisiert und
den FC Ortenburg ins Leben gerufen. Von Anfang an haben verantwortungsbewusste Frauen und
Männer ihr Handeln auf das Wohl
der Allgemeinheit ausgerichtet. Besondere Weitsicht wurde bewiesen,
als man 1969 die Selbständigkeit
aufgab und mit den Turnern eine
Einheit im ASV Ortenburg bildete.
Über die in der damaligen Zeit sicherlich noch vorhandenen „Konfessionsgrenzen“ hinweg hat man
seine Möglichkeiten gebündelt, um
den Mitgliedern eine Vielfalt an
sportlichen und gesellschaftlichen
Betätigungsmöglichkeiten, wie sie
für einen Ort von der Größe Ortenburgs sehr beachtlich sind, anbieten zu können. Dass sich dieses
Angebot bis heute nicht nur erhalten, sondern stark ausgeweitet hat,
ist auf die stetige Bereitschaft vieler
Helferinnen und Helfer zurückzuführen, sich für das Gemeinwohl zu
engagieren.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
Es wurde so auch eine Gemeinschaft
geschaffen, die zusammenführt, einen trägt und Kameradschaft erleben lässt. Eine Gemeinschaft, die
ganz automatisch soziale Bindungen entstehen lässt. Weil Bindungen
auch durch Symbole ausgedrückt
werden, lässt der ASV Ortenburg
zum ersten Mal in seiner Geschichte
eine die Gesamtgemeinschaft repräsentierende Fahne (Standarte) weihen. Frau Renate Öller danken wir
sehr herzlich dafür, dass sie unsere
Fahnenmutter sein will. Danken dürfen wir auch unserem Schirmherrn
Bürgermeister Reinhold Heonicka,
den Festdamen und den Fahnenjunkern.
Ich bin mir sicher, dass unsere Mitglieder zum guten Gelingen dieses
Jubiläums beitragen werden, wie
sie das auch all die Jahrzehnte unserer Geschichte bei vielen Anlässen
so hervorragend getan haben. Ein
herzliches „Vergelt´s Gott“ dafür!
Ich wünsche uns, dass wir ein schönes Fest erleben werden, das noch
lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Dieter Langmeyer
1. Vorstand
ASV ORTENBURG
Grußwort des BFV-Bezirksvorsitzenden
Liebe Fußballfreunde!
Der ASV Ortenburg feiert in diesen Tagen mit einem großen Fest
und mit der Weihe einer Standarte
„75 Jahre vereinsmäßig organisierten Fußball in Ortenburg“.
Dass dabei der Fußball-Bezirk-Niederbayern auf gar keinen Fall im
Reigen der vielen Gratulanten fehlen möchte, ist selbstverständlich.
Deshalb darf ich dem Verein, seinen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
und auch allen Fußballern herzlichst
zu diesem Jubiläum gratulieren und
die Glückwünsche aller meiner Funktionärs-Kolleginnen und -kollegen
übermitteln.
Besonders gerne statte ich den
Dank des Verbandes all den Frauen und Männern ab, die im Jahre
1931 den FC Ortenburg gegründet
haben und damit den Fußball in Ortenburg „sesshaft“ gemacht haben.
Es spricht für die große Kraft die im
Sport steckt, dass es im Jahre 1969
Idealisten mit dem entsprechenden
Weitblick gelungen ist, in Ortenburg
etwas fertig zu bringen, an das eigentlich kaum jemand zu denken
gewagt hat. Da gingen nämlich der
FC Ortenburg (immerhin bereits 38
Jahre lang sportlich recht erfolgreich) und der TV Ortenburg (bereits im Jahre 1893 gegründet also
bereits 76 Jahre alt) gemeinsam in
einem neuen Verein auf, denn es
wurde der ASV Ortenburg „aus der
Taufe gehoben“ und gegründet. Die
„Gründer“ dieses „neuen“ Vereins
haben wirklich Schwerstarbeit leisten müssen, ehe es so weit war und
der ASV Ortenburg endlich auf die
Beine gestellt werden konnte. Zwischenzeitlich dürften auch bereits
alle noch so großen Zweifler von
der Richtigkeit dieser damaligen
Entscheidung überzeugt worden
sein.
Dass sich die Fußballer im ASV Ortenburg wirklich sehr wohl fühlen,
das glaube ich, drücken sie am
besten immer wieder mit ihren Erfolgen, die sie erringen, aus. Neben
vielen Titeln, die die Nachwuchsmannschaften im Laufe der Jahre
in den Markt geholt haben, schaffte
die erste Mannschaft immerhin den
Sprung bis in die Bezirksliga von Niederbayern. Ein Jubiläum soll nicht
nur Anlass zum Feiern sein, sondern
ist gleichzeitig auch eine tolle Möglichkeit um zu danken.
Ich möchte auf diesem Wege all
den Frauen und Männern im Namen des Fußballverbandes herzlich
danken, die seit der Gründung des
FC bis zum heutigen Tage dafür
verantwortlich gewesen sind, dass
auch in Ortenburg Jahr ein Jahr aus
Fußball gespielt werden konnte. Sie
waren die Garanten dafür, dass der
Verein nicht nur immer wieder alle
Hindernisse, die sich ihm in den Weg
gestellt hatten, erfolgreich meistern
konnte, sondern sie waren auch dafür verantwortlich, dass der Verein
sich stets weiterentwickelt hat und
sich den ständig neuen Anforderungen erfolgreich stellen konnte.
Dank der hervorragenden Arbeit all
dieser Idealistinnen und Idealisten
war es möglich, dass der ASV Ortenburg zwischenzeitlich eine feste
Größe im gesellschaftlichen und
öffentlichen Leben von Ortenburg
und seiner Umgebung geworden ist
und daraus nicht mehr wegzudenken ist, weil damit dem Ort etwas
wirklich Wesentliches und Wichtiges
fehlen würde.
Deshalb wünsche ich dem ASV Ortenburg und seinen Fußballern für
die weitere Zukunft, dass sich in Ortenburg auch künftig stets Frauen
und Männer in ausreichender Zahl
finden werden, die bereit sind, sich
im ASV im Rahmen ihrer Möglichkeiten optimal einzubringen, damit
die notwendige Weiterentwicklung
des Vereins gesichert werden kann
und er auch künftig den hohen
Stellenwert innerhalb des Marktes
Ortenburg nicht nur behalten, sondern weiter ausbauen kann.
Den Aktiven des „Jubilars“ drücke
ich beide Daumen, damit sie auch
künftig nicht nur möglichst erfolgreich Fußball spielen und Meisterschaften holen, sondern dass jeder
auch alles tut, um seinen Beitrag
dazu zu leisten, dass im Verein stets
ein „Innenleben“ herrscht, das von
Sportlichkeit und gegenseitigem
Respekt geprägt ist.
Ungenützt möchte ich auch die
Gelegenheit nicht verstreichen lassen, mich bei den Mitarbeitern des
ASV Ortenburg für die vielfältige
Hilfe und Unterstützung, die mir in
meiner nun bereits vier Jahrzehnte
währenden Verbandsarbeit durch
den Verein bei diversen Veranstaltungen zu Teil geworden ist, herzlichst zu bedanken.
Den Jubiläumsfeierlichkeiten wünsche ich einen harmonischen und
erfolgreichen Verlauf!
Siegfried Urlberger
BFV-Bezirksvorsitzender
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ASV ORTENBURG
Grußwort der Kreisvorsitzenden des BLSV Passau
Liebe Vereinsmitglieder,
ein ungewöhnliches Motto steht
über Ihrem Vereinsjubiläum: „Die Eltern des ASV Ortenburg kommen in
die Jahrzehnte – 75 Jahre vereinsmäßig organisierter Fußball in Ortenburg“.
Zu diesem Anlass übermittle ich Ihnen auch im Namen der Vorstandschaft des BLSV Kreises Passau die
herzlichsten Glückwünsche.
Auch wenn es hier vorrangig um
Fußball geht, der mitgliederstärkste
Verein in Ortenburg mit seinen fünf
Abteilungen hat auch seinen Platz
im gesellschaftlichen Leben.
Der traditionsreiche Verein, der in
seiner wechselvollen Geschichte in
diesen 75 Jahren Höhen und Tiefen
erlebt hat, kann mit berechtigtem
Stolz auf eine insgesamt erfolgreiche Entwicklung zurückblicken.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
Den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Vorstand
und in den Abteilungen möchte ich
an dieser Stelle meinen besonderen
Dank aussprechen.
Ihre Arbeit verdient höchste Anerkennung.
Den Mitgliedern des ASV Ortenburg und allen, die mit Ihnen das
Vereinsjubiläum feiern, wünsche ich
ein fröhliches, geselliges Fest bei gutem Wetter.
Weiterhin viel Freude und Erfolg!
Gerlinde Kaupa
Kreisvorsitzende BLSV Passau
ASV ORTENBURG
Ökumene leicht gemacht:
die ASV-Gemeinschaft als verbindendes und sportliches Element.
Gemeinsames Grußwort
der christlichen Seelsorger Ortenburgs
Herzliche Segenswünsche zum 75
jährigen Jubiläum!
Fußballweltmeisterschaft
in
Deutschland. Alle Welt redet von
Fußball. Einige spielen auch – in Ortenburg seit 75 Jahren. Fußball kann
zu einem eignen Gott werden. Doch
gerade auch viele Sportler und Fußballer sind überzeugte und bekennende Christen, die wie die Brasilianer nach einem erfolgreichen Spiel
Gott loben und danken wie bei einem Gottesdienst.
Das ist der springende Punkt – Wer
wird verehrt? Der Ball? Der beste
Torschütze? Oder Gott, der uns die
gesunden, schnellen und geschickten Beine und Hände gibt und eine
Sehnsucht nach einem guten Teamgeist und einem fairen Spiel. So soll
es in Ortenburg sein. Hier im Ortenburger ASV soll nicht nur am Jubiläumstag in einem ökumenischen
Gottesdienst Gott gelobt und geehrt werden, sondern bei jedem
Training und bei jedem Spiel soll
Gottes Geist der Liebe, der Kraft
und der Besonnenheit spürbar sein.
Dann wird Fair Play sein und viel
Spaß miteinander.
(v. links) Alois Graf, katholischer Pfarrer,
Sabine und Johannes Hofer, evangelisches Pfarrerehepaar
Wir Pfarrer und Pfarrerin wünschen
dem ASV Ortenburg nicht nur viele Siege, sondern faire schöne Spiele und den Ruf: die sind gut, die sind
fair, die sind nett.
Ihre Pfarrer und Pfarrerin
Alois Graf
katholischer Pfarrer
Sabine und Johannes Hofer
evangelisches Pfarrerehepaar
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ASV ORTENBURG
Grußwort des Schirmherrn
Der ASV Ortenburg, hervorgegangen aus dem FC Ortenburg und
dem Turnverein Ortenburg e. V.
kann heuer ein bedeutendes Jubiläum feiern.
Die Fußballer gründeten vor 75 Jahren, im Jahr 1931 den Fußballclub.
Wenn man auf diese lange Zeit
zurückblickt, so fallen einem viele
denkwürdige Ereignisse und viele
spannende Fußballkämpfe, zum Beispiel in der früheren A-Klasse Süd
auf dem alten Fußballplatz an der
Grafenwiesen ein. Viele gute Fußballer hat der ASV bzw. FC Ortenburg in dieser Zeit hervorgebracht.
Stellvertretend für viele darf ich
Michael Öller als Nationalspieler in
der Deutschen Juniorenauswahl
nennen.
Zum Jubiläum erhält der Verein
auch eine neue Fahne und mit Frau
Renate Öller auch eine Fahnenmutter. Auch dazu darf ich als Bürgermeister sowie als Schirmherr ganz
herzlich gratulieren. Mein Gruß gilt
auch dem charmanten Festgefolge
der Fahnenmutter.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
Mein Dank zum Jubiläum gilt allen
Verantwortlichen, die in diesen 75
Jahren durch vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz dem Verein gedient
haben und damit dazu beigetragen
haben, dass in Ortenburg seit 1931
„der Ball rollt“ und dass vor allem
viele Jugendliche dadurch den Zugang zum sportlichen Wettkampf
finden konnten.
Die Gegenwart baut immer auf die
Vergangenheit auf, deshalb auch
mein Dank an den Vorsitzenden
Dieter Langmeyer und sein Team,
dass er den ASV als größten Verein
in unserer Gemeinde mit großem
Geschick erfolgreich in die Zukunft
führt.
Allen Gästen, die aus diesem schönen Anlass zu uns nach Ortenburg
kommen, ein ganz herzliches „Grüß
Gott“!
Reinhold Hoenicka
1. Bürgermeister des Marktes Ortenburg
ASV ORTENBURG
Grußwort der Fahnenmutter
Verehrte Sportfreunde, liebe Gäste,
unser traditionsreicher ASV Ortenburg feiert 75-jähriges Gründungsjubiläum FC Ortenburg.
Für mich als Fahnenmutter ist es
eine große Ehre, an diesem Fest teilnehmen zu dürfen. Die neue Fahne
mit dem Leitspruch „frisch, fromm,
fröhlich, frei” steht für den großen
Elan, der sowohl im täglichen Training als auch im gemütlichen Beisammensein spürbar ist und all die
Jahre überdauert hat.
Denken wir nur einige Momente
darüber nach, was wäre Ortenburg ohne Sportverein und seine
Sportstätte. So soll uns das 75-jährige Vereinsjubiläum zur Besinnung
führen, aber auch weiter antreiben.
Denn unser ASV Ortenburg ist für
alle ein Gewinn. Drei Generationen
haben hier im Sport unter Förderung der Jugend Lebenssinn und
Lebensperspektive, Kameradschaft,
gesundes Leistungsdenken und Erfüllung erlebt.
All denen, die viel Zeit und persönlichen Einsatz in den vergangenen
75 Jahren sowie zur Vorbereitung
dieser Feierlichkeiten aufgewendet
haben, möchte ich Dank und Anerkennung aussprechen.
Herzliche Grüße an alle Sportler,
Freunde und Gäste und für unseren
ASV Ortenburg Glück und Erfolg auf
dem Weg zum vollen Jahrhundert.
Auf ein gutes Gelingen des Jubiläums!
Renate Öller
Fahnenmutter
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ASV ORTENBURG
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV ORTENBURG
75 Jahre Fußball in Ortenburg
FC Ortenburg — 1931 bis 13. 12. 1969
ASV Ortenburg — Fußballabteilung ab 14. 12. 1969
Jubiläum mit Fahnenweihe
Schirmherr:
Reinhold Hoenicka
1. Bürgermeister der Marktgemeinde Ortenburg
Fahnenmutter: Renate Öller
Festprogramm:
Freitag
18.00 Uhr Gemeindepokal 1. Mannschaften
14. Juli 2006
20.00 Uhr „Party Fire“ im Festzelt mit der Liveband
Samstag
14.00 Uhr D-Jugend: ASV Ortenburg
15. Juli 2006
gegen DFB-Stützpunktteam Pocking
15.30 Uhr Spiel der Ehemaligen
17.00 Uhr Gemeindepokal 1. Mannschaften
19.30 Uhr Festabend mit Ehrungen
Sonntag
7.00 Uhr Abholung der Fahnenmutter und Festdamen
16. Juli 2006
8.00 Uhr Empfang der Vereine in der ASV-Anlage
9.30 Uhr Festzug zum Gottesdienst
10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
mit Fahnen- und Bänderweihe
anschl. Rückmarsch zum Festzelt in der ASV-Anlage
12.00 Uhr
14.00 Uhr C-Jugend: ASV Ortenburg gegen FC Fürstenzell
gemeinsames Mittagessen
15.30 Uhr Gemeindepokal 1. Mannschaften
Spiel um den 3. Platz
17.30 Uhr Gemeindepokal 1. Mannschaften
Endspiel
20.00 Uhr Siegerehrung Gemeindepokal 1. Mannschaften
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ASV ORTENBURG
Schirmherren- und Fahnenmutterbitten
Der Schirmherr
Ein Jubiläum braucht einen Schirmherren! Eine Persönlichkeit, die ihre
schützende Hand über die Veranstaltung hält. Vorstandschaft und
Vereinsausschuss waren sich schnell
einig: Es soll unser Bürgermeister
sein. Aber natürlich, man musste ihn
erst fragen.
So machte sich eine Vereinsabordnung auf den Weg nach Königbach. Nachdem 1. Vorstand Dieter
Langmeyer die Bitte des Vereins in
Versform vorgetragen hat, sagte
Reinhold Hoenicka ohne Zögern zu.
Nach bester Bewirtung durch Elfriede Hoenicka trat man zufrieden die
Heimfahrt an.
Die Fahnenmutter
und die Festdamen
Die Vereinsabordnung beim Schirmherrenbitten:
(von links) Langmeyer Dieter, Glashauser Werner, Öller Renate, Öller Franz,
Hoenicka Reinhold, Höng Alois, Hoenicka Elfriede, Grausam Franz,
Langmeyer Dieter (Ladsche), Stirner Reinhard.
Der ASV Ortenburg lässt eine Fahne
weihen. Die Fahne wird erstmals in
der Vereinsgeschichte den Gesamt-
verein repräsentieren. Weil es Tradition ist, dass es eine Person gibt,
die für dieses Symbol in mütterlicher
Art und Weise steht,
mussten auch wir so
eine Person suchen.
Auch hier waren sich
Vorstandschaft und
Vereinsausschuss sofort einig: Es soll die
Öller Renate sein.
Durch ihren Mann und
ihre Söhne Michael
und Roland hat sie eine enge Beziehung zu
den Fußballern und
auch zum Gesamtverein. Wer sonst als sie
könnte die gesuchte
Person sein!
Obwohl sie schon
beim Schirmherrenbitten dabei war, hatte sie noch nicht zugesagt, das Ehrenamt
zu übernehmen. Wie
Fahnenmutterbitten: (hi. v. l.) 1. Vorst. Dieter Langmeyer, Kassier Gottfried Altenschöpfer, Christian Unrecht, Renate Öller, Franz Öller, Reinhold Hoenicka, Michael Höng, das so der Brauch ist,
2. Vorst. Werner Glashauser sowie (vo. v. l.) die Festdamen Elisabeth Höng, Sandra Scheuer, ließ sie sich bitten.
Sandra Schneider, Veronika Ungnadner, Andrea Zurbuchen und Jenny Glashauser.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV ORTENBURG
Die Presse berichtete am 19. 11. 2005
darüber: Renate Öller ist ASV-Fahnenmutter
Im Jahr 2006, am Wochenende
nach der Fußballweltmeisterschaft,
feiert der ASV Ortenburg ein
Fußballjubiläum. Die Fußballabteilung, hervorgegangen aus dem FC
Ortenburg, wird 75 Jahre alt. Für
diese Feierlichkeiten, die vom 14.
bis 16. Juli 2006 stattfinden, konnte
Bürgermeister Reinhold Hoenicka
als Schirmherr gewonnen werden.
Kürzlich waren der Festausschuss
und ein Teil der Aktiven bei Renate
Öller, wo Vorstand Dieter Langmeyer das Festprogramm vorstellte und
Renate Öller bat, als Fahnenmutter mitzuwirken. Zum Jubiläum
wird vom Verein eine neue Fahne
angeschafft, nachdem die alte
Standarte doch schon sehr in die
Jahre gekommen ist. Bürgermeister
Reinhold Hoenicka hielt eine kleine
Rückschau auf die guten, alten
Zeiten des FCO. Alois Höng ging in
humoriger Art auf die Auswahl der
Fahnenmutter ein, Reinhard Stirner
stellte in Reimform die Festdamen
vor. Nachdem in spielerischer Form
Bedingungen erfüllt wurden, sagte
Renate Öller mit ihrem Festgefolge
zu.
Aber ganz so einfach,
wie es in der Presse zu lesen war,
war es dann doch nicht:
Die Festverantwortlichen beim Lesen eines schwierigen Textes unter
erschwerten Bedingungen: (von links) Glashauser Werner, Langmeyer Dieter (Ladsche),
Höng Alois, Langmeyer Dieter, Altenschöpfer Gottfried.
Auch die Frauen wurden nicht verschont:
(von links) Glashauser Rosmarie, Langmeyer Andrea, Höng Helga, Schneider Anita.
Und dennoch, jeweils im ersten Anlauf
konnten die einstimmigen Wunschkandidaten gewonnen werden!
Vielen Dank an Reinhold Hoenicka und Renate Öller,
die Festdamen und die Fahnenjunker.
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ASV ORTENBURG
Die Fahne
Seit vielen Jahrhunderten ist es der
Brauch, Struktur und Ziele von Gemeinschaften symbolisch darzustellen. Symbole wie Fahnen, Standarten, Bänder usw. sollen die
Mitglieder einer Gemeinschaft fortwährend an die gemeinsamen Ziele
erinnern und zur Zusammengehörigkeit mahnen.
Bereits die Gründer des Turnvereins
Ortenburg gaben sich 1896 ein solches Symbol. Warum man damals als
besondere Form der Fahne die früher für militärische Gemeinschaften
übliche Standarte gewählt hat, ist
nicht bekannt. Vielleicht gaben die
Kosten den Ausschlag; die Standarte ist doch wesentlich kleiner als eine Fahne wahrscheinlich gewesen
wäre.
Nachvollziehen kann man jedoch,
warum man, neben dem Namen
der Gemeinschaft, die vier „F“ in den
Mittelpunkt des Symbols gestellt
hat. Man wollte Sport – damals
noch Körperertüchtigung überwiegend in Form von Turnübungenbetreiben. Es lag nahe, hierbei den
Idealen des Vaters des deutschen
Turnwesens nachzueifern. Friedrich
Ludwig Jahn, genannt „Turnvater
Jahn“, hatte im Jahre 1811 mit der
Eröffnung eines Turnplatzes auf der
Hasenheide bei Berlin die deutsche
Turnbewegung ins Leben gerufen.
Er sammelte Knaben, Jünglinge und
Männer um sich und führte Leibeserziehung durch. Diese Erziehung
nannte er turnen (vom lat. tornare
= drehen, wenden). Dass seiner Bewegung auch die politische Motivation zur Errichtung eines deutschen
Nationalstaates anhaftete, ist hier
nur zu erwähnen, weil diese Motivation auch in den vier „F“ ausgedrückt ist. So hat Friedrich Ludwig
Jahn in seinem Gedicht „Frisch,
Fromm, Fröhlich, Frei“ die Ziele der Turnerbewegung niedergeschrieben, denen sich sicherlich auch
die Gründerväter des Turnvereins –
es waren tatsächlich ausschließlich
Männer ­– verpflichtet gefühlt haben dürften.
Natürlich spielte auch schon früher
die Heimatverbundenheit eine wichtige Rolle im Leben einer Gemeinschaft. Man bekannte sich zu dem
Ort oder der Region, wo man seinen Sitz hat. So enthält auch schon
die Standarte aus dem Jahr 1896
das Wappen der Gemeinde Ortenburg. Der doppelästige Schrägbalken auf rotem Grund dürfte im übrigen den „Restbestand“ aus dem
Wappen der Grafen von Ortenburg
bilden. Man leitet diese Vermutung
aus dem Konzept eines Wappenbriefes Kaiser Rudolfs des II. von
1576 ab, das das Wappen der Grafen von Ortenburg mit einem Schild
zeigt, der oben einen roten doppe-
lästigen Schrägbalken und unten eine Burg in Silber beinhaltet.
Die zum 75-jährigen Gründungsfest des Turnvereins Ortenburg e.V.
im Jahr 1968 erstellte Standarte
weist noch keine wesentlichen Änderungen zu der von 1896 auf. Man
hat sie wohl fertigen lassen, weil eine Restauration der alten Standarte
nicht mehr sinnvoll war. Wenn sich
der Verein nunmehr eine neue Fahne (Standarte) gibt, hängt das neben
dem schlechten Zustand der Standarte aus 1968 auch damit zusammen, dass man ein Symbol haben
will, das das harmonische Miteinander die beiden Gründungsvereine im Gesamtverein ASV Ortenburg
e.V. zeigen soll. Die Auflistung der
nunmehr fünf Abteilungen, die einzeln Aktivitäten entwickeln, wie sie
ansonsten in „Gesamtvereinen“ vorkommen, soll die fruchtbringende
Verwirklichung des Fusionsgedankens aus dem Jahr 1969 unterstreichen. Die Verbindung von Tradition
und Moderne ist dadurch zum Ausdruck gebracht, dass auch weiterhin
sowohl die vier „F“ als auch das Gemeindewappen in der neuen Fahne
enthalten sind: Selbstverständlich
fühlt sich der ASV Ortenburg auch
heute den Idealen seiner Gründerväter wie auch seiner Zugehörigkeit
zur Marktgemeinde Ortenburg verpflichtet.
Die Standarte aus dem Jahr 1896.
Größe: 49 x 49 cm
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV ORTENBURG
Die Standarte aus dem Jahr 1968.
Größe: 68 x 68 cm
Die Standarte aus dem Jahr 2006,
entworfen und gefertigt von
Frau Lydia Aigner aus Unterthannet.
Größe: 90 x 90 cm
75 Jahre Fußball in Ortenburg
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ASV ORTENBURG
Unsere
Fahnenmutter
Zur Erinnerung
an das heutige Jubiläum
widme ich dem ASV Ortenburg
dieses Band.
Möge der Leitspruch
„Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei”
den Sportverein weiterhin
begleiten.
Unsere Festdamen
Verehrte Festund Ehrengäst,
zu unserem
heutigen
Gründungsfest
begrüßen wir euch,
wie’s Brauch im Land,
ganz herzlich
alle miteinand.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
Große Ehr’ habt
ihr uns erwiesen,
große Freude
uns gemacht,
als ihr uns
für diese Stunden zu euren Festdamen
habt gemacht.
Wir Festdamen sagen
Euch allen Dank
und überreichen jetzt
unser Ehrenband.
Wir wünschen dem
Verein Gottes Segen,
so nehmt von uns
dieses Band entgegen.
ASV ORTENBURG
Auch wir
reichen dem
ASV Ortenburg
die Hand
und geben Euch für
die Fahne
das Festdamenband.
An diesem ganz
besonderen Tag,
wo jeder gerne
froh sein mag,
wollen wir die
Feier mitgestalten
und es sollen
sich erfreuen
die Jungen und
die Alten.
Wenn wir dieses
schöne Fest begehen,
dann müssen wir
auch rückwärts sehen,
und denen jetzt
die Ehre geben,
die leider nicht
mehr bei uns leben.
Die bei unserem
Verein in all den
Jahren
Gründer und
Mitglieder waren.
Kameradschaft
sollt ihr pflegen
und offen
miteinander reden,
keine Falschheit
soll dazwischen sein,
denn nur
ehrliches Vertrauen,
das hält und
trägt den Verein.
In Dankbarkeit
sei Euer gedacht,
dies Trauerband
sei Euch vermacht.
Wir wünschen
dem ASV Glück
und sagen Dank
und nun,
empfangt von uns
das Trauerband.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
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ASV ORTENBURG
Unsere Fahnenjunker
Die Festgruppe
(von links) Christian Unrecht, Elisabeth Höng, Sandra Schneider, Andrea Zurbuchen, Veronika Ungnadner, Renate Öller,
Jennifer Glashauser, Sandra Scheuer, Michael Höng
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Sportliches:
Personen,
Mannschaften,
Erfolge,
besondere
Ereignisse . . .
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ABTEILUNG FUSSBALL
Fußball –
Die Nachwuchsarbeit im FC Ortenburg
Die Jugend bestimmt die Zukunft!
Von Anfang an waren sich die Verantwortlichen dieser Tatsache bewusst. So stellte man bereits bei
Gründung des FC Ortenburg auch
eine Jugend-Mannschaft auf. Leider
sind aus der Gründerzeit bis zum
Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg im Frühjahr 1946 weder Informationen überliefert noch Dokumente erhalten.
Bekannt ist allerdings die Mannschaft, die am 11. 8. 1946 das erste Punktespiel nach dem zweiten
Weltkrieg bestritten hat und dabei
2:1 gegen die SV Hacklberg (Passau) gewann.
Die Jugend-Mannschaften machten zu dieser Zeit grundsätzlich das
Vorspiel zu den Begegnungen der
ersten Mannschaften. Weil der FC
Ortenburg damals der A-Klasse angehörte, waren die Gegner hochkarätig, dennoch hat man sich bewährt.
Jugend-Mannschaft am 11. 8. 1946:
(stehend v. links) Trainer Haslbach W., Gebeßler Gottlieb, Hasenöder Fritz, Maier Hans,
Prause Gerd, Kleinlein Werner, Klinger Georg, Lößl Fitz, Schmidt Fritz, Katzbichler Erich,
Hadik Werner, (kniend) Schnur Sepp.
Die auch damals schon sehr intensive Arbeit mit den Jugendlichen
zahlte sich in der Saison 1961/1962
in besonderem Maße aus: Die Jugend unter dem langjährigen Trainer, Betreuer und Jugendleiter (ab
1962) Werner Poguntke wurde Niederbayerischer Vizemeister.
Der Vilshofener Anzeiger berichtete
über den Meister-Titel in der Gruppe Rottal in der Wochenendausgabe vom 18. und 19. August 1962:
Jugend 1961/1962 –
Meister der Gruppe Rottal, Niederbayerischer Vizemeister:
(stehend von links) Trainer Poguntke W., Vorstand Ulrich J., Dobler H., Raczek B.,
Kühnert K., Sedlmaier G., Absmeier W., Simet M., Fußeder F., Kleibel K.
(kniend von links) Feußner H., Tormann Eggelsberger A., Kleibel A.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Bereits in den sechziger Jahren bestand im FC Ortenburg auch eine
Schüler-Mannschaft. Besonders fiel
ein Team auf, das sich in der Zeit um
das Fusionsjahr 1969 formiert hat.
Mehrere Meister- und Vizemeisterschaften konnten errungen werden. Ein Landkreispokal-Finale ging
gegen den FC Vilshofen nur knapp
(0:1) verloren.
Fußball –
Aber nicht nur die Saison 1961/
1962 hat diese Mannschaft als Meister beendet, sie war gewisser Maßen „Serien-Meister“ und war auch
Kreis-Meister.
Im Pressebericht über die Jahreshauptversammlung 1964 war zu lesen:
Große Aufmerksamkeit fand der
Tätigkeitsbericht des Jugendleiters
Werner Poguntke.
Die Jugend sei zwar heuer nicht –
wie in all den Jahren davor – Gruppensieger geworden, doch halte sie
auch in der A-Klasse Süd einen beachtlichen 4. Platz, was um so höher einzuschätzen sei, da sich mit
Eggenfelden und Waldkirchen zwei
weitere Jugendmeister in derselben
Gruppe befänden. Es müsse ja nicht
Ziel eines jeden Jahres sein, in un-
unterbrochener Reihenfolge den
Meistertitel zu erringen; Ziel jeder
Jugendarbeit sei vielmehr geeigneter Nachwuchs für die erste Mannschaft. Dieses erstrebenswerte Ziel
sei auch in der abgelaufenen Saison erreicht worden. Abschließend
bedankte sich der Jugendleiter bei
der Vorstandschaft für ihre Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft
in allen Jugendfragen. Sein besonderer Dank galt der großzügigen
und tatkräftigen Unterstützung
im Hinblick auf die 1. Niederbayerischen Jugendspiele. Die finanziellen Mittel des Vereins würden es
ermöglichen, 25 Schüler- und Jugendspieler nach Regen zu entsenden. Mit der Bitte, die Schüler- und
Jugendarbeit auch weiterhin so
großzügig zu fördern, schloss Poguntke seine Ausführungen.
Die Schüler-Mannschaft der Saison 1969 / 1970:
(von links) Höng, Marxbauer, Simet, Awender, Demlehner, Reiter, Kahlhammer, Erntl,
Koller, Reithner, Fischer, Moser, Hallhuber, Leeb, Trainer Hagnauer.
Die Nachwuchsarbeit im
ASV Ortenburg
Mit der späteren Ausweitung der
Altersgruppeneinteilung in F- bis AJugend-Bereiche wuchsen die Anforderungen an den Verein enorm.
Statt bisher ca. 25 Spielern wurden
nunmehr ca. 80 Spieler benötigt,
um alle Mannschaften ausreichend
besetzen zu können. Ausgehend
davon, dass für eine Mannschaft
zwei Betreuer zur Verfügung stehen sollten, erhöhte sich deren Anzahl von 4 auf 12.
Das neben dem Fußball ständig
wachsende Sportangebot brachte es mit sich, dass eine regelrechte Konkurrenz bei der Akquisition
von Nachwuchs entfacht worden
ist. Trotz dieser Widrigkeiten hat es
der ASV Ortenburg geschafft, die
Attraktivität des Jugendbereichs bei
den Fußballern so zu steigern, dass
man bis vor kurzem noch sämtliche
Altersgruppen – wenn auch zum
Teil mittels Spielgemeinschaftenbesetzen konnte. Möglich war das
insbesondere deshalb, weil man das
Freizeitangebot für die Jugend wesentlich ausgeweitet hat. Fahrten zu
Bundesligaspielen, Grillfeste, Badeausflüge, Pokalturniere, Gaudispiele (z. B. die allseits beliebten Spiele
Eltern gegen Kinder), gesonderte
Jahresabschlussfeiern und Nikolausfeiern usw. sind zwar äußerst betreuungsintensiv und kosten Geld,
verfehlten aber ihre Wirkung nicht.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
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ABTEILUNG FUSSBALL
Tag der Jugend (5. 9. 1998):
An dieser Veranstaltung nahmen
neben den ASV-Buben Mannschaften aus den Bereichen der E-, F- und
D-Jugend aus Außernzell, Engertsham, Unteriglbach und München
(SC München) teil. Es wurde nicht
nur Fußball gespielt. Ein Spielepark
war aufgebaut, wo man bei entsprechender Geschicklichkeit verschiedene Preise gewinnen konnte.
Auch spielten die Eltern der D-Jugend gegen ihre Sprösslinge.
Der Tag der Jugend fand seine Vorsetzung mit dem Stannecker-Cup.
Anlässlich einer gleichartigen Veranstaltung spielen alljährlich Jugendmannschaften aus dem Gemeindebereich ein Turnier aus, das die Firma
Stannecker GmbH aus Dorfbach unterstützt.
Trotz großer Anstrengungen ist zu
befürchten, dass es auch der ASV
Ortenburg künftig nicht mehr
schafft, alle Altersgruppen angemessen zu besetzen. Es bleibt zu
hoffen, dass der Verband das Problem erkennt und nicht weiterhin
auf nicht mehr vorhandene Spielermasse setzt.
Dass die Jugendleiter in der „ASVZeit“ (Poguntke Werner, Korpilla
Bernd, Öller Franz, Grausam Franz,
Die ASV-Beteiligten des Tages der Jugend am 5. 9. 1998:
(hintere Reihe von links) Muggendobler Wolfgang, Müller Albin, Höng Helga, Menz Pia,
Hofbauer Alois, Unrecht Rudi, Plennis Heinz, Hartl Rudi, Unrecht Siglinde, Pfefferkorn
Wolfgang, Pfefferkorn Angelika, Höng Alois, Hartl Erna, Muggendobler Reinhard,
Rudolf Karl-Heinz, Scheuchl Herbert
(mittlere Reihe von links) Lobmeier Simon, Hartl Sebastian, Birkeneder Niki, Unrecht
Christian, Hausmann Andreas, Pfefferkorn Ralph, Pfefferkorn Tobias, Menz David,
Scheuchl Sebastian
(kniend von links) Höng Michael, Müller Michael, Eberle Felix, Lechner Michael,
Hofbauer Sebastian, Dicklhuber Hans, Höng Elisabeth.
Oswald Erwin und Pfefferkorn Wolfgang) zusammen mit den vielen
Trainern und Betreuern hervorragende Arbeit geleistet haben, be-
weisen eine Vielzahl von Meistertiteln und sonstige herausragende
Erfolge.
Beispielhaft sind die Folgenden zu nennen:
Jugend 1972/1973 –
Meister der Gruppe Aidenbach:
(stehend von links)
Reithner Klaus, Hageneder Helmut,
Awender Peter, Simet Josef,
Bernkopf Franz, Obermeyer Fritz,
Krautstorfer Albert, Münch Joachim,
Trainer Ungnadner Werner
(kniend von links)
Koller Günter, Marxbauer Franz,
Angerer Max.
22
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Schüler 1980/1981:
Diese Mannschaft spielte einige Jahre unter Jürgen Truka und errang
auch mehrere Meisterschaften.
Meister der Schüler-Kreisklasse 1980 / 1981:
(stehend von links) Truka Jürgen, Altenschöpfer Peter, Krautstorfer Helmut,
Altenschöpfer Stefan, Terle Jürgen, Pfeiffer Werner, Akgün Fedeij, Pammesberger
Gerhard, Groß Thomas, Abteilungsleiter Reithner Josef
(kniend von links) Dobler Erich, Schobesberger Richard, Dobler Bernhard, Ungnadner
Christian, Krempl Günther, Dötter Andreas, Huber Gerhard, Dötter Kurt.
Das Bild wurde bereits in der neuen Sportanlage in Vorderhainberg
aufgenommen. Zur Mannschaft, die
bereits längere Zeit zusammen spielte, gehörten in den Jahren vor 1980
auch:
Eizenhammer Wolfgang, Harbeck
Hans, Harbeck Wolfgang, Huber
Peter, Huber Wolfgang, Kapsreiter
Wolfgang, Köppf Josef, Langmeyer
Erich, Lössl Stefan, Pfeiffer Rainer,
Ulrich Hans-Peter, Ulrich Wolfgang
D-Jugend Kleinfeld 1988/1989 –
Meister der Gruppe Passau und
Kreismeister:
(stehend von links)
Trainer Franz Öller, Löw Martin,
Loher Simon, Poguntke Timo,
Öller Michael, Öller Roland, Meindl Georg,
Fischer Stefan
(kniend von links)
Holzbauer Christian, Hermann Stefan,
Ungnandner Uli, Krompaß Christian,
Höng Franz.
C-Jugend 1991/1992 –
Meister und Kreisliga-Aufsteiger:
(stehend von links)
Trainer Grausam Franz, Wellner Christian,
Löw Martin, Loher Simon, Meindl Georg,
Öller Michael, Eggelsberger Ralf,
Krompaß Christian,
Jugendleiter Öller Franz
(kniend von links)
Liebezeit Markus, Hermann Stephan,
Spieleder Stephan, Schasching Florian,
Kaiser Roland, Burkert Michael.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
23
ABTEILUNG FUSSBALL
C-Jugend 2000/2001:
Der Kern dieser Mannschaft blieb
von der F- bis zur A-Jugend zusammen. Die Mannschaft wurde in
der F-Jugend Meister und erreichte
danach ausnahmslos Spitzenplätze,
sie wurde mehrmals Gemeindepokal-Sieger.
(stehend v. links) Trainer Höng Alois,
Hartl Sebastian, Müller Michael,
Eberle Felix, Lechner Michael,
Hofbauer Sebastian, Dicklhuber Hansi,
Trainer Pfefferkorn Wolfgang
(kniend von links) Lobmeier Simon,
Steinhuber Konrad, Menz David, Unrecht
Christian, Tormann Höng Michael,
Pfefferkorn Ralph, Rudolf Dominik,
Eberle Maxi.
D-Jugend 2003 –
Landkreispokalsieger:
(hinten von links) Spielleiter Eder,
Trainer Hans Kurz, Christian Awender,
Wolfgang Muggendobler,
Valentin Eberle, Andreas Awender,
Phillip Weinberger, Steve Braun,
Andreas Hartl, Trainer Wolfgang
Muggendobler, Kreisjugendleiter Asen,
(kniend von links) Alexander Kurz,
Uwe Kleibel, Florian Rudolph,
Maxi Langmeyer, Tobias Pfefferkorn,
Marcel Fischer, Andreas Asenbauer,
Erkan Akgün.
E-Jugend 2004 –
Meister,
Landkreispokalsieger und
Gemeindepokalsieger:
(stehend von links)
Trainer Langmeyer Dieter, Kraft Martin,
Dimon Georgios, Penninger Markus,
Meindl Andreas, Akguen Aris,
Meindl Johannes,
Betreuer Meyerhofer Hans sen.
(kniend von links) Terle Christian,
Pietsch Cornelius, Meyerhofer Thomas,
Ulrich Andreas, Langmeyer Philipp,
Schenk Fabian, Göttl Martin.
Die hochkarätigen Titel häufen sich in letzter Zeit wieder. Sollte sich hier Nachwuchs entwickeln,
der die Zukunft des ASV-Fußballs rosig aussehen lässt? Wir wollen es hoffen.
24
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Die gegenwärtigen Mannschaften
mit ihren Betreuern
A-Jugend:
(stehend v. l.) Trainer Bernhard Hartl,
Sebastian Hartl, Simon Lobmeier,
Andreas Awender, Valentin Eberle,
Hans Dicklhuber,
Trainer Andreas Rettenberger
(kniend v. l.) Wolfgang Muggendobler,
Philipp Weinberger, Christopher Luger,
Tobias Pfefferkorn, Uwe Weinberger,
Joachim Mindl
nicht auf dem Bild:
Christian Unrecht, Steve Braun.
C-Jugend
(Spielgemeinschaft mit Sandbach):
(hinten v. links) Thomas Vogl,
Andreas Hartl, Daniel Brummer,
Daniel Weinberger, Richard Madl,
Christian Awender,
Spielführer Uwe Kleibel,
Betreuer Jürgen Biskupek
(vorne v. links) Manuel Müller,
Sebastian Stang, Bernhard Stockinger,
Sebastian Lemberger, Maximilian
Langmeyer, Martin Hausruckinger,
Stefan Mergl
Es fehlen: Ercan Akgün, Alexander Reindl,
Betreuer Andreas Ginglseder.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
25
ABTEILUNG FUSSBALL
D-Jugend:
(stehend von links)
Trainer Dieter Langmeyer,
Georgios Dimou, Martin Kraft,
Philipp Langmeyer, Aris Akuen,
Johannes Meindl, Andreas Meindl,
Markus Penninger
(vorne von links) Thomas Meyerhofer,
Fabian Schenk, Andreas Ulrich,
Cornelius Pietsch, Johannes Wellner,
Johannes Hofer, Martin Göttl
Es fehlen:
Christian Terle und Maxi Mayer.
E-Jugend:
(stehend von links)
Trainer Oliver Roßmüller,
Sebastian Pfeiffer, Christian Geyer,
Michael Meyerhofer, Marcel Roßmüller,
Tobias Bauer,
Trainer Thomas Bergmeier
(vorne von links)
Adrian Wellner, Fabian Freundorfer,
Leonard Preuss, Sebastian Huber,
Stefan Knaus, Ulrich Krautstorfer.
F-Jugend:
(hinten von links)
die Trainer Andreas Bauer,
Josef Huber, Wolfgang Pfefferkorn
(mitte von links)
Cosmin Urechiatu, Antonius Dimon,
Maxi Fruth, Thorben Kahlert,
Elvis Bodrozic, Johannes Bauer,
Alexandra Fruth
(vorne von links)
Josef Ruderer, Lukas Stallmeier,
Matthias Kitzlinger, Florian Leitl,
Nico Wimmer, Sebastian Lössl,
Lukas Glashauser.
26
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Fußball – Die Senioren
75 Jahre vereinsmäßig organisierter
Fußball in Ortenburg! Das Jahr 1931
markiert den Beginn einer ereignisreichen und wechselvollen Fußballgeschichte in Ortenburg. Sicherlich
hat man auch schon vor 1931 in
Ortenburg Fußball gespielt, jedoch
geschah das in loser Form. In loser
Form wohl deshalb, weil man keinen
auf Dauer eingerichteten Sportplatz
nutzen konnte.
Das änderte sich allerdings im Jahr
1931, als man den Platz an der Wolfach (Grafenwiesen) einweihte. Unter der Führung von Hans Schachlbauer wurde der Fußballclub Ortenburg ins Leben gerufen. Dass
der Fußballclub keine Eintragung ins
Vereinsregister beantragte, war für
das Vereinsgeschehen nicht weiter
nachteilig, man ist auch so schnell
zu einer festen Größe im regionalen
Fußball geworden. Es gab damals
auch schon Punkterunden und man
spielte sich auch sehr schnell von
der C- in die A-Klasse hoch. Aber
besondere Ereignisse stellten (Pokal-)Turniere dar, die oftmals von einem (Volks-)Fest begleitet wurden.
Die Mannschaft, die 1932 am Pokalturnier in Parschalling zur dortigen
Platzeinweihung teilgenommen hat,
dürfte mit der Vereins-Gründungsmannschaft aus 1931 ziemlich identisch gewesen sein.
In die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg fielen auch Freundschaftsspiele gegen den SSV Jahn Regensburg
und SpVgg Greuther Fürth (Deutscher Meister 1914, 1926 und 1929).
Beide Vereine gehörten der Gauliga, der damals höchsten Spielklasse
in Deutschland an.
Das wahrscheinlich älteste Dokument über Fußball in Ortenburg.
Die Aufnahme dürfte aus der Zeit um 1920 stammen. Die damals noch vereinslosen
Ortenburger Fußballer (in weißen Hemden) spielten gegen Osterhofen, die bereits in
richtigen Dressen antraten. Auf einem Spielfeld an der Strasse nach Steinkirchen,
etwa auf halbem Weg nach der Feller-Mühle, gab es eine „saftige“ Heimniederlage
(0 : 9 oder ähnlich).
Von den Beteiligten sind noch bekannt: kniend 2. von rechts = Preitauer Ernst,
stehend 2. von links = Lukas Fritz, damals Bürstenbinder,
stehend 5. von rechts = Braun Ludwig, damals Schneider.
Pokalturnier in Parschalling (1932):
(stehend von links) Vorstand Schachlbauer Hans, Gschnaidter Wilhelm, Reitinger Franz,
Reitinger Josef, Orttenburger Ernst, nicht mehr bekannt, nicht mehr bekannt,
Eimer Hans, Wimber Gottfried, Wührer Karl, Lukas Fritz
(sitzend von links) Orttenburger Heinrich, Leimbruckner Willi, Arnold Oskar.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
27
ABTEILUNG FUSSBALL
Der „Hans Jakob“ des FC Ortenburg: Willi Leimbruckner.
Auch die Torwartlegende Hans Jakob
gehörte zum damaligen Aufgebot
des SSV Jahn Regensburg. Hans Jakob
bestritt zwischen 1933 und 1945
38 Länderspiele für Deutschland.
Im zweiten Weltkrieg mussten auch
viele Ortenburger Fußballer ihr Leben lassen. Dennoch konnte Alois
Pfefferkorn bereits im Frühjahr 1946
den Fußballclub wieder „in Gang“
bringen. Die erste Mannschaft, verstärkt durch einige Heimatvertriebene (z. B. Woitas Günter und Sepp
Schnur, der zunächst aber noch
der Jugendmannschaft angehörte),
wurde dabei wieder in die A-Klasse
eingereiht.
Die Senioren-Mannschaft in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg:
(stehend v. links) Orttenburger Heinrich, Orttenburger Ernst, Wimber Gottfried,
Reitinger Josef, Leimbruckner Willi, Eimer Hans, Gschnaidter Willi, Reitinger Franz,
Vorstand Dr. Denk
(kniend v. links) Rasch, Herrneder, Hallhuber.
Zu der Mannschaft, die im Frühjahr
1946 den Spielbetrieb wieder aufgenommen hat, gehörten:
Absmaier Alois, Aigner Heinrich,
Kahlhammer Karl, Kastenmeier Anton, Lindinger Hans, Meier Hans,
Pfefferkorn Alois, Schmidmeier Werner, Ungnadner Hans, Wöhrl Hans,
Woitas Günter
Auch Sepp Schnur gehörte bereits
1949 der 1. Seniorenmannschaft
an. Bedingt durch das Studium in
Regensburg wechselte er 1955
28
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Die Mannschaft anl. des Pfingstpokalturniers am 5. 6. 1949 in Jägerwirth:
(stehend von links) Kahlhammer K., Judas Fr., Schmidmeier W., Klinger G., Unfried H.,
Lätz H., Schneider W., Fischmann Fr.
(kniend v. links) Lößl F., Schnur S., Maier H.
ABTEILUNG FUSSBALL
Die Mannschaft am 30. 8.1953 anlässlich des Spiels gegen Pocking:
(stehend v. links) technischer Leiter Schneider, Wimmer, Klinger F., Schlögl, Lang,
Schmidt, Klinger G., Kahlhammer, Jirka
(kniend v. links) Markl, Schnur, Pfaffenbauer.
zum SV Saal. Weitere Stationen in
Regensburg waren der RT und der
ESV Regensburg. 1960 kehrte er
nach Ortenburg zurück und spielte
beim FC Ortenburg bis 1963. Aus
Zeitungsberichten ist zu entnehmen, dass er regelmäßig einer der
besten Spieler seiner Mannschaft
war. Auch Zeitzeugen bestätigen
das. Bemerkenswert zu Sepp Schnur
ist auch, dass in der Zeit von 1960
bis 1962 zwei Pässe auf ihn ausgestellt waren und er regelmäßig
sowohl mit dem ESV Regensburg,
dem die OBAG-Betriebsmannschaft
(jetzt E.ON) angehörte, als auch mit
FC Ortenburg Punkte- und andere
Spiele bestritten hat. Sepp Schnur
spielt heute noch Fußball!
Die Mobilität in der damaligen Zeit
war natürlich ungleich schlechter als
heute. Es verwundert deshalb nicht,
dass man zu Auswärtsspielen mit
dem Omnibus fuhr und dabei auch
noch Schlachtenbummler – damals
waren das noch keine „Fans“ – mitnahm.
Ein Bericht über den Fußballclub
Ortenburg ab den Nachkriegsjahren
wäre sicherlich unzureichend, würde man den Namen Fritz Lössl nicht
besonders erwähnen.
Er war ein unverzichtbarer Leistungsträger, der weit über die übliche Altersgrenze hinaus aktiv war.
Lössl Fritz („Jonny“ genannt) in „jungen“ Jahren.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
29
ABTEILUNG FUSSBALL
Schon damals bestand eine „gesunde“ Rivalität zum gemeindlichen
Nachbarverein, was der Auszug aus
der Lokalpresse vom 1. 8. 1954 beweist. Früher wie heute ging‘s bzw.
geht‘s meistens „knapp“ her.
Meister C-Klasse Rottal 1960 / 1961:
(stehend von links) Altenschöpfer Ludwig, Ulrich Josef, Meier Erich, Schnur Sepp, Probst
Sepp, Jungwirt Franz, Bachmeyer Erhard, Moser Sepp, Ortner Albert, Altenschöpfer
Gottfried, Rosenberger Erich, Jirka Rudi, Schneed Thomas, Lössl Fritz
Nicht auf dem Bild:
Harbeck Hans (fehlte im letzten Spiel der Saison wegen eines Platzverweises).
Bis zum Jahr 1955 konnte die AKlasse gehalten werden. Dass man
letztendlich doch abgestiegen ist,
hing in erster Linie damit zusammen, dass einige Spieler, die als Heimatvertriebene nach Ortenburg gekommen sind, wieder weggezogen
sind. Der Verein war jedoch nicht
untätig. Unter den Vorständen Gog
Julius und Ulrich Josef wurde eine
Periode des Erfolgs eingeleitet.
Zunächst stieg man als Meister in
der C-Klasse Rottal 1960/1961 in die
B-Klasse Rottal auf.
Die Presse berichtete über den Saisonabschluss:
Bereits in der übernächsten Saison
konnte man die Meisterschaft in der
B-Klasse Rottal erringen und damit
wieder in die A-Klasse einziehen.
Meister B-Klasse Rottal 1962/1963:
(stehend von links) Vorstand Ulrich
Josef, Berger Anderl, Schnur Sepp,
Krottenthaler Albert, Simet Isidor,
Bachmeyer Erhard, Moser Sepp, Bauer
Hans, Dobler Hans, Raczek Bernd,
Rosenberger Erich, Kaiser Walter.
30
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Man spielte dann mit „Größen“ wie
Pfarrkirchen, Hutthurm oder Waldkirchen in einer Gruppe.
Im April 1965 berichtete die Presse
über ein Spiel gegen Tann:
Leider folgten danach zwei Abstiege hintereinander, so dass man in
der Saison 1967/68 wieder in der CKlasse war. In der Abschlusstabelle
der B-Klasse Rottal war der FC Ortenburg mit 40:75 Toren und 16: 36
Punkten auf dem letzten Platz zu
finden. Bereits mit der Mannschaft
der Saison 1968/69 legte man jedoch den Grundstein für erneute
Erfolge. Verstärkt mit Fabich Erdmann, der vom Vorjahresmeister
der B-Klasse Rottal (TSV Griesbach)
nach Ortenburg wechselte, und
mehreren Jugendspielern, hat man
sich neu formiert.
„Probleme“ mit den Schiedsrichtern
gehörten auch schon früher zum
Fußballalltag.
Ein etwas ungewöhnlicher Bericht
über ein Spiel unserer 1. Mannschaft
belegt das.
Die Mannschaft des Jahres 1969 belegte mehrere vordere Plätze, bevor
man nach der Saison 1973/1974 in
die B-Klasse zurückkehren konnte.
Die Saison 1973/1974 ist insofern
markant, als man eine beeindruckende Doppelmeisterschaft feiern
konnte.
Die 1. Mannschaft 1969:
(stehend v. links) Dötter Alois, Bauer Hans,
Fabich Erdmann, Dietchen Klaus,
Ungnadner Günter, Kupka Ulrich,
Silbereisen Reinhard
(kniend v. links) Korpilla Bernd,
Terle Erwin, Witzlinger Roland,
Simet Hans, Rosenberger Erich,
Hagnauer Hans.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
31
ABTEILUNG FUSSBALL
Aus der Presse war zu entnehmen:
Endlich ist der Sprung in
die B-Klasse gelungen
Gastspiel in der untersten Spielklasse gehört
der Vergangenheit an
Meister C-Klasse Aidenbach 1973 / 1974:
(stehend von links) Betreuer Haslinger, Abteilungsleiter Harbeck, Vorstand Bernauer,
Ungnadner W., Leitl, Ungnadner H., Hagnauer, Kühbeck, Kahlhammer, Dietchen, Kurz,
Trainer Korpilla, Fabich
(kniend von links) Kupka, Witzlinger, Plennis, Hagneder, Wührer.
Ortenburg. Die Fußballwelt ist in Ortenburg
wieder in Ordnung. Nach einem Kopf-an-KopfRennen während der ganzen Saison 1973/74 mit
dem DJK-SC Sandbach in der C-Klasse Aidenbach wurde die erste Mannschaft des ASV Ortenburg in einem Entscheidungsspiel, das streckenweise sehr guten Fußball zeigte, verdienter
Sieger. Der Weg in die B-Klasse war geschafft.
Erwähnenswert ist, daß die Mannschaft in der
Saison kein Spiel verlor. Für die Stärke der beiden Erstplazierten spricht die Tatsache, daß der
Abstand zum Drittplazierten zehn Minuspunkte
betrug.
Ortenburgs Fußball hatte schon früher ein höheres Niveau. 1966 gehörte die erste Mannschaft
der A-Klasse an. 1967 folgte der Abstieg in die
B-Klasse. Leider blieb die Mannschaft nicht zusammen, acht Spieler verließen den Verein. So
kam 1967/68 der Rutsch in die unterste Spielklasse. Verschiedene Trainer bemühten sich, aber
es lag nicht immer nur an ihnen, daß es vorwärtsging, denn das Spielermaterial war begrenzt und
der Nachwuchs aus der Jugend kam nur zögern.
Nur wenige schafften den Sprung in die Seniorenmannschaft. Auch war die Kameradschaft unter den Spielern nicht immer die beste.
Meister C-Klasse Aidenbach 1973/ 1974 (Reserve):
(von links) Haslinger M., Eggelsberger A., Wimmer W., Schödel K., Krem J.,
Bachmeyer E., Fabich E., Hartl R., Angerer F., Korpilla B., Rosenberger E.,
Ungnadner H., Betreuer Kurz J.
1972 berief der Vorsitzende Bernd Korpilla zum
Trainer der Senioren. Er hatte schon die Jugend
mit bestem Erfolg trainiert. Ihm ging der Ruf
voraus, guten menschlichen Kontakt zu seinen
Schützlingen zu haben. In einer harmonischen
Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem
Fußballabteilungsleiter Harbeck gelang es Bernd
Korpilla mit einer Mischung von jungen, aus der
eigenen Jugend kommenden Spielern, und älteren, erfahrenen Spielern, langsam eine Truppe
zu formen, die nach zweimaligem Anlauf nun
den Meistertitel erringen konnte. Wie man hört,
bleiben alle Spieler zusammen, um auch in der
B-Klasse bestehen zu können.
Um die Reserve, Jugend und Schüler ist es gut
bestellt. Die Reserve stellte heuer auch den Meister, Jugend- und Schülermannschaft stehen jeweils auf Rang zwei. In einer demnächst stattfindenden Feier soll der Dank der Vereinsführung
an die Aktiven zum Ausdruck kommen.
Meister B-Klasse Passau 1983 / 1984:
(hinten von links) Abteilungsleiter Harbeck Hans, Trainer Korpilla Bernd, Hageneder
Helmut, Fischer Bernhard, Strahberger Johann, Langmeyer Dieter, Simet Josef, Leitl Kurt,
Vorstand Holzeder Georg
(sitzend von links) Fischer Heinrich, Kurz Johann, Höng Roland, Ungnadner Werner,
Angerer Anton, Angerer Max, Awender Peter, Betreuer Hafner Alfred.
32
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Es dauerte nunmehr zehn Jahre,
bis man erneut eine Meisterschaft
feiern konnte. In der Saison 1983/
1984 wurde man B-Klassen-Meister (Gruppe Passau) und gehörte
damit ein drittes Mal in der Vereinsgeschichte der A-Klasse an. Man
schloss die Saison mit 69:21 Toren
und 37:7 Punkten ab und hatte
ABTEILUNG FUSSBALL
damit 8 Punkte Vorsprung auf den
zweitplatzierten SV Schalding.
Nach
einem zwischenzeitlichen
Abstieg konnte man in der Saison
1988/1989 den Vize-Meistertitel in
der B-Klasse Pocking erringen und
erreichte damit die Relegation. Im
entscheidenden Spiel war die DJKSV Dorfbach der Gegner. Die Presse
berichtete am 20. 6. 1989 über dieses Spiel:
Aufstieg in die A-Klasse 1988 / 1989:
(stehend von links) Abteilungsleiter Alfred Eggelsberger, Trainer Franz Fuchshuber, Josef Misztal, Erich Dobler, Josef Simet,
Dieter Langmeyer, Hans-Peter Ulrich, Bernhard Fischer, Hans Kurz, Anton Angerer, Vorstand Hans Ungnadner
(sitzend von links) Helmut Hageneder, Hans Stahberger, Erich Langmeyer, Rainer Kaiser, Heinrich Fischer
(kniend von links) Betreuer Alfred Hafner, Richard Schobesberger, Werner Ungnadner, Gerhard Huber, Max Angerer.
Im Kern wird es auch diese Mannschaft sein, die den bisher größten
Erfolg im Fußball-Vereinsleben
erringen sollte: den Aufstieg in
die Bezirksliga. Unmittelbar im
Anschluss an den Aufstieg in die
A-Klasse folgte nämlich die Meisterschaft in der A-Klasse Passau.
Meister A-Klasse Passau 1989/1990 (Aufstieg in die Bezirksliga):
(stehend von links) Abteilungsleiter Alfred Eggelsberger, Betreuer Alfred Hafner, Heinrich Fischer, Josef Misztal, Erich Dobler,
Sepp Simet, Spielertrainer Stefan Kamper, Dieter Langmeyer, Hans-Peter-Ulrich, Bernhard Fischer, Bernhard Dobler, Oliver Rossmüller,
Vorstand Hans Ungnadner
(sitzend von links) Helmut Hageneder, Hans Strahberger, Max Angerer, Rainer Kaiser, Werner Pfeiffer
(kniend von links) Richard Schobesberger, Dieter Ratz, Gerhard Huber, Hans Kurz.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
33
ABTEILUNG FUSSBALL
Auch in der Bezirksliga Ost schien
in der Saison 1990/1991 alles „nach
Plan“ zu laufen. In der Vorrunde war
man ausnahmslos auf vorderen Plätzen zu finden. Bei Saisonabschluss
belegte man mit 36:51 Toren und
23:29 Punkten unter 14 Mannschaften aber nur den 12. Platz. Weil sowohl der SV Schalding als auch der
SV Haarbach die gleiche Punktzahl
erreicht hatten, musste zunächst
der dritte Absteiger und danach
der Relegationsteilnehmer ermittelt werden. In einem dramatischen
Spiel gegen den SV Haarbach vor
950 Zuschauern verlor der ASV Ortenburg erst im Elfmeterschießen
mit 3: 4. Auch das Spiel gegen den
SV Schalding ging in die Verlängerung. Mit einem 2:1 Sieg erreichte
unsere Mannschaft die Relegation
und „kämpfte“ mit A-Klassen-Vizemeistern um den Verbleib in der Bezirksliga. Das erste Spiel gegen den
FC Eging ging dabei mit 0:4 verloren, das zweite gegen den FC Hauzenberg mit 1:5. Innerhalb von 18
Tagen mussten fünf Spiele absolviert werden. Leider ist man aber
abgestiegen. Dass diese Mannschaft
durchaus tauglich für die Bezirksliga gewesen ist, zeigt die Abschlusstabelle. Der Tabellenachte (SSV Eggenfelden) hatte nämlich nur einen
Punkt mehr erreicht. Aber wie es
häufig ist, wenn man trotz großer
Anstrengungen ein Ziel nicht erreicht, folgte der „Absturz“. Spielerabgänge, Verletzungspech und
auch vereinsinterne Unstimmigkeiten verursachten den Abstieg bis
in die C-Klasse. Aber auch diesmal
fügte man sich nicht in sein Schicksal. Die Früchte jahrelanger guter
Arbeit durch den leider viel zu früh
verstorbenen Abteilungsleiter Klaus
Reithner und seinen Stellvertreter
Michael Haslinger sowie Trainer Roland Höng konnten mit der Meisterschaft in der C-Klasse Pocking nach
der Saison 1997/1998 geerntet werden. Die Presse berichtete über diese Meisterschaft:
34
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV Ortenburg wieder im Aufwind
In den letzten Jahren ist es ruhig geworden
um die Fußballer des ASV Ortenburg. Nach
dem einjährigen Bezirksliga-Gastspiel in
der Saison 1990/1991 folgte Schritt für
Schritt der tiefe Sturz in die C-Klasse. Jetzt
haben sich die ASVler aber wieder gefangen und in der abgelaufenen Spielzeit unter
Spielertrainer Roland Höng die Meisterschaft in der C-Klasse Pocking eingefahren.
Dank einer furiosen Aufholjagd nach der
Winterpause, bei der die Ortenburger un-
geschlagen blieben, gelang es noch, die
Konkurrenz abzufangen und mit 57 Punkten (60:24 Tore) den direkten Aufstieg in
die neugeschaffene Kreisklasse perfekt zu
machen. Im entscheidenden letzten Match
– hier hätte schon ein Remis zum Titel gereicht – schlug der ASV den SV Tettenweis
vor 300 Zuschauern mit 3:0. Jetzt hoffen
die Verantwortlichen um Vorstand Dieter
Langmeyer, dass die Truppe eine Etage höher an alte Zeiten anknüpfen kann.
Meister C-Klasse Pocking 1997 / 1998:
(hinten von links) 2. Vorstand Alois Höng, 1. Vorstand Dieter Langmeyer,
Ralph Egglsberger, Helmut Bernt, Thomas Groß, Stefan Haslinger, Reinhard Stirner,
Wolfgang Hermann, 2. Abteilungsleiter Michael Haslinger, 1. Abteilungsleiter Klaus
Reithner, Betreuer Erwin Schaber
(vorne von links) Spielertrainer Roland Höng, Robert Hohlweg, Johann Diem,
Thomas Bergmeier, Richard Schobesberger, Stefan Hermann, Stefan Klosterhuber
nicht auf dem Bild: Martin Sellen, Werner Pöschl, Bernhard Dobler.
Leider ist es seit dem letzten Aufstieg nicht gelungen, an alte Zeiten anzuknüpfen. Trotz großer Bemühungen gelang es nicht, vordere
Tabellenplätze zu belegen. Der regelmäßige Kampf gegen den Abstieg wurde ausgerechnet im Jubiläumsjahr verloren. Unsere sehr
junge Mannschaft musste im letzten Saisonspiel einen Sieg erringen,
um die Klasse zu halten. Das nach einem aufopfernden Kampf erzielte
Ergebnis (2:2) war für den Gegner
aus Pocking bedeutungslos, zerstörte aber unsere Hoffnungen. Einig ist
man sich darin, dass in der Mannschaft die Kraft steckt, zumindest in
den nächsten Jahren wieder aufzusteigen, zumal auch regelmäßig Verstärkungen aus der Jugend zu erwarten sind.
Ab der Saison 1998/1999
wurde die Klasseneinteilung
wie folgt geändert.
Vorher:
Nachher:
C-Klasse
A-Klasse
B-Klasse
Kreisklasse
A-Klasse
Kreisliga
Bezirksliga
Bezirksliga
ABTEILUNG FUSSBALL
Die Senioren heute
1. Mannschaft 2005 / 2006:
(stehend v. l.) Daniel Leitl, Stefan Klosterhuber, Hermann Wolfgang, Ralf Eggelsberger, Wolfram Klosterhuber, Andreas Strahberger,
Bernhard Hartl, Trainer Manfred Kölbl
(vorne v. l.) Andreas Bauer, Michael Höng, Christian Unrecht, Dennis Kühbeck, Thomas Fuchs, Ralf Pfefferkorn, Florian Stephan.
2. Mannschaft 2005/2006:
(stehend v. l.) Richard Schobesberger, Otto Stolz, Andreas Tischler, Rolf Petermichl, Helmut Berndt, Hans Diem, Roland Höng
(vorne v. l.) Manfred Kölbl, Oliver Roßmüller, Thomas Bergmeier, Florian Hofbauer, Josef Kitzlinger.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
35
ABTEILUNG FUSSBALL
Fußball – Unsere Besten
Woitas Günter
Günter Woitas kam als Heimatvertriebener nach Ortenburg. Er gehörte der Mannschaft an, die nach
dem zweiten Weltkrieg (Frühjahr
1946) den Spielbetrieb wieder aufgenommen hat. Es wird berichtet,
dass er im vierten oder fünften Spiel
„eingestiegen“ ist und bereits dieses
Spiel mit mehreren Toren entschieden hat. Alle vorherigen Spiele wurden übrigens verloren.
Zu seiner Zeit bildete er zusammen
mit Karl Kahlhammer einen „sehr
starken“ Sturm (so Zeitzeuge Willi
Leimbruckner). Er blieb (leider) nur
bis zum Saisonende 1948/1949 in
Ortenburg.
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75 Jahre Fußball in Ortenburg
„Der Liebe wegen“, wie er sagte,
verließ er den FC Ortenburg und
schloss sich dem FC St. Pauli an. Woitas Günter lernte nämlich in Ortenburg seine aus Hamburg kommende
Frau kennen. Zur Saison 1952/1953
wechselte er zu Concordia Hamburg
(Oberliga Nord) und beendete 1962
seine aktive Karriere. In Hamburg
waren Mannschaften wie der HSV,
Arminia Hannover und Eintracht
Braunschweig Gegner seines Vereins.
Dennoch war Woitas Günter auch
dort ein Leistungsträger.
ABTEILUNG FUSSBALL
Öller Michael
Michael Öller ist ein echtes Eigengewächs des ASV Ortenburg.
Er bildete zusammen mit Eggelsberger Ralph, Haslinger Stefan, Hermann Stefan, Hermann Wolfgang,
Loher Sebastian, Poguntke Timo,
Öller Roland und Ungnadner Uli den
Kern einer 1984 von Werner Poguntke ins Leben gerufenen (E-)Jugend, die ab der Saison 1987/1988
bis zur Saison 1992/1993 zur „Serienmeisterin“ werden sollte. Wesentlich zu diesen Meisterschaften trug
Michael Öller bei, er erzielte pro
Pflichtspiel-Saison bis zu 176 (!) Tore. Im Spiel gegen Beutelsbach am
8. 6. 1991 waren es allein 17. Dass
hier ein besonderes Talent reifte,
blieb auch den höherklassigen Vereinen nicht verborgen. So wechselte
er in der Saison 1992/1993 zum FC
Vilshofen. Auch dort war er herausragender Spieler und fand den Weg
zum TSV 1860 München. Er spielte
dort in der Zeit von 1994 bis 1997
in der B- und A-Jugend. Weil er auch
in München herausragende Leistungen zeigte, berief man ihn in die
U 17- und U 18-Nationalmannschaften. Gegen Frankreich, Ungarn und
Belgien etc. bestritt er 10 Länderspiele für Deutschland.
(oben von links) Timo Rost, Benjamin Knoche, Alexander Bugera,
Manuel Benthin, Michael Öller, Marc Barton,
vorne: Michael Berndt, Christian Timm, Michael Bauer, Manuel Majunke,
Torwart: Timo Hildebrand, Trainer: Rainer Bonhof.
Unter den Trainern Peter Pacult,
Werner Lorant und Helmut Schade
gehörte er dann von 1997 bis 2000
zum Kader der 1. Mannschaft des
TSV 1860 München. Weitere Stationen waren danach Spvgg Greuther
Fürth, VfR Mannheim, FC Saarbrücken, TSG Hoffenheim und derzeit
FC Ismaning.
Der Weg von Michael Öller ist insbesondere in der Jugendzeit mit Titeln
gespickt. Dass er es im Seniorenbereich nicht nach „ganz oben“ geschafft hat, lag bestimmt nicht am
Willen oder am Können. Michael
Öller fehlte ganz einfach das Glück,
in entscheidenden Abschnitten von
Verletzungen verschont zu bleiben.
Das ändert allerdings nichts daran,
dass der ASV stolz auf seinen Michael ist.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
37
ABTEILUNG FUSSBALL
Damenfußball
Heute ist Fußball im ASV Ortenburg
eine Männer-Bastion.
Das war nicht immer so. Bereits
1975 schickten sich Feuchtmeyer
Erika, Feuchtmeyer Ursula und
Langmeyer Christine an, die Bastion zu erstürmen. Unter Trainer
Scheuchl Herbert absolvierte man
einige Freundschaftsspiele. Obwohl
man zusammen mit Egger Doris,
Feuchtmeyer Heidi, Fugmann Brigitte, Fugmann Jutta, Gerstl Traudl,
Krautloher Reserl, Leitl Hannelore,
Lössl Heike, Schönhüttl Ulrike, Wenzl
Manuela und Wenzl Silvia genügend
Spielerinnen zur Verfügung hatte,
löste sich die Mannschaft 1977 wieder auf.
Im Laufe der Zeit
schlossen sich ihnen Asen Petra,
Bergmeier Daniela, Hartl Evi, Kleibel Petra, Kleibel
Silke, Krautstorfer
Silvia, Obermeyer
Helga, Obermeyer
Margot, Sinnhuber
Sabine und Steffek
Andrea an.
Zielstrebig begann
man unter Josef
Fußball ist halt doch nur die schönste Nebensache der Welt ...
Huber zu trainieren. Später (Saison 1994/1995) trai- So bildete man in der Saison
nierte Hans Haider, dem Karl-Heinz 1995/1996 eine Spielgemeinschaft
Unfried und Pöschl Werner nach- mit dem SV Garham. Diese Gemeinfolgten. Bereits nach einem Jahr, in schaft scheiterte letztendlich am
dem einige Freundschaftsspiele ab- Problem der Entfernung zwischen
solviert worden sind, meldete man Ortenburg und Garham.
sich für die Saison 1993/1994 zum
Vier Spielerinnen (Asen Petra, BergSpielbetrieb an. Trotz durchaus akmeier Daniela, Hermann Sabine und
zeptabler Ergebnisse konnte man
Walch Bettina) wechselten dann
auch diese Mannschaft nicht zusamnach Schmidham. Damit endete
menhalten; die Familienplanung tat
auch dieser Versuch, eine Damenein Übriges.
mannschaft zu etablieren.
Der Kern der ersten Damenmannschaft
aus 1975: (von links) Feuchtmeyer Erika,
Langmeyer Christine, Feuchtmeyer Ursula.
Im zweiten Anlauf sollte es klappen.
Asen Heidi, Buchinger Sandra,
Diewald Claudia, Diewald Hanni,
Diewald Manuela, Gerstl Andrea,
Hermann Sabine, Höng Elke, Kerl
Martina, Kriegl Martina, Kühnert
Astrid, Petz Heidi, Resch Regina,
Simet Michaela, Walch Bettina und
Walch Kerstin fanden sich 1992
zusammen und gründeten eine
Mannschaft.
38
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Der Stamm der Mannschaft aus 1992 – 1996:
(stehend von links) Hermann Sabine, Kriegl Martina, Bergmeier Daniela
(kniend von links) Hartl Evi, Walch Bettina, Kerl Martina, Resch Regina, Höng Elke
(sitzend von links) Walch Kerstin, Gerstl Andrea, Diewald Claudia.
ABTEILUNG FUSSBALL
Über einen weiteren ernst zu nehmenden Versuch, Damenfußball zu
betreiben, berichtete die Presse am
17. 5. 2002:
Mit großem Eifer ging auch diese
Mannschaft ans Werk. Leider löste
auch sie sich nach einigen Freundschaftsspielen wieder auf.
Wenn man von Damen- bzw. Mädchenfußball in Ortenburg spricht,
muss der Name Brummer Christiane
fallen. Sie spielte bis Juni 1998 in
verschiedenen Knabenmannschaften. Die damaligen Betreuer dieser
Mannschaften bestätigen gerne,
dass sie eine stetige Stütze der
Mannschaft gewesen ist. Sie war
auch mehrere Jahre Mannschaftsführerin.
In diesem Bericht sind grundsätzlich Mädchennamen aufgeführt.
Verabschiedung von Brummer Christiane am 19. 6. 1998:
(stehend von links) Eberle Felix, Muggendobler Timo, Meindl Martin, Trainer Höng Alois,
Müller Michael, Huber Sebastian, Trainer Plennis Heinz, Pfefferkorn Ralph
(kniend von links) Lechner Michael, Bauer Daniel, Hausmann Andreas,
Brummer Christiane, Höng Michael, Unrecht Christian.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
39
ABTEILUNG FUSSBALL
Die Alten Herren
Die Alten Herren 1967:
(von links) Poguntke Werner, Moser Sepp, Maier Erich, Wellner Franz, Probst Sepp,
Bachmeyer Erhard, Wimmer Adolf, Lößl Fritz, Lößl Rolf, Schneed Thomas.
Natürlich konnten es auch schon
damals die „Ex-Senioren-Spieler“
des FC Ortenburg nicht lassen: Man
wollte weiterhin Fußball spielen und
so bestand von Anfang an eine AHMannschaft. Punkterunden wie in
der heutigen Zeit gab es anfangs
aber noch nicht, man bestritt nur
Freundschaftsspiele. So war in der
Presse am 21. Juli 1955 zu lesen:
Die „Alten Herren“ treten an
Am Samstag, um 18 Uhr, treten die
„Alten Herren“ des FC Ortenburg in
einem Freundschaftsspiel gegen die
gleichaltrige Konkurrenz des TSV
Griesbach an. Die Mannschaftsaufstellung der Ortenburger lautet: Josef
Maier, H. Ungnadner, G. Ungnadner,
Munzert, Sick, Fischmann, H. Meyer,
Köppel, Kahlhammer, A. Ungnadner
und Pfefferkorn.
Häufig wurden Ortenburger AHSpieler in Auswahlmannschaften
be­­­rufen. Insbesondere die Spieler
Lößl und Moser bestritten mehrere
Spiele gegen namhafte Gegner (z. B.
gegen die AH des 1. FC Nürnberg im
Rahmen eines Ortenburger Volksfestes).
Für die Alten Herren der „Neuzeit“
(Zeit im ASV Ortenburg) gilt:
nicht mehr ganz so „frisch“ und
dennoch auf sportlichen und geselligen Gebieten sehr aktiv.
Die AH nahm bis ins Jahr 2003 regelmäßig an Punkterunden teil. Aus
einer Vielzahl von Erfolgen ragen
die Folgenden heraus:
Saison 1981/1982:
Kreisklassen-Meister und Erreichen
des Viertelfinales bei der Niederbayerischen Meisterschaft (Ü 30)
Saison 1986/1987:
Kreisklassen-Meister (ungeschlagen
mit 28:2 Punkten und 41:7 Toren).
Die Presse berichtete über dieses
großartige Jahr:
40
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG FUSSBALL
Oft wird über ein Unentschieden
(2:2) gesprochen, das man im Rahmen eines Ungarn-Ausflugs im
Sommer 1987 bei einem Freundschaftsspiel gegen den damaligen
AH-Landesmeister „Vorwärts“ Budapest erzielte. Daran mag man ermessen, wie gut diese Mannschaft
war!
Die Mannschaft aus dieser Zeit war
wohl auch deshalb so erfolgreich,
weil man sich untereinander ver­
stand und die Gemeinschaft pflegte.
Offensichtlich wurden die Schwächen des Mitspielers nicht überbewertet, die Stärken jedoch in gebührender Weise hervorgehoben.
Auszüge aus einem Gedicht (Lob
und Tadel) von Bernd Korpilla aus
dem AH-Saisonbericht 1986 dürften
das unterstreichen:
Weitere herausragende Erfolge der
„Neuzeit-Alte-Herren“ waren:
Saison 1987/1988:
Kreisliga-Vizemeister und Erreichen
des Viertelfinales bei der Niederbayerischen Meisterschaft (Ü 30)
Saison 1990/1991:
Kreisklassen-Meister
Lob und Tadel
Wieder ist ein Jahr vorbei
mit Alte-Herren Kickerei.
Schön – feuchte – späte Stunden
haben uns mitnand verbunden.
Ob beim Auge oder beim Hobbywirt,
überall haben wir uns aufgeführt.
Ein Höhepunkt war in Kleibels Gartenhaus
Jung-Ehemann Datschers Kanonenrausch;
denn in seinen unverheirateten Tagen
hat er wesentlich mehr vertragen.
Fußball wurde auch gespielt,
Tore vorne und hinten erzielt.
In jedem Spiel der KLEIBEL fangt,
er mindestens einmal daneben langt.
Der HASLINGER täuscht eine Verletzung vor,
doch es ist ein Rausch, den er gehabt zuvor.
Der ÖLLER ganz tief in sich kehrt,
wenn er die Tore seiner Mitspieler erklärt,
denn trotz HEIZUNGs guten Ratschlägen
in den Spielen,
konnten die Mitspieler 8 Tore erzielen.
Der SCHEUCHL hat zur Zeit ´ne Wut,
denn bei ihm läufts halt mal nicht gut.
FERRANTE eiskalt Elfmeter schießt
und die Umarmungen sichtlich genießt.
HAGEs Spielweise in Hauzenberg
war eine überharte. Ergebnis: rote Karte!
Beim DATSCHER fehlt so allerhand,
doch das ist allgemein bekannt.
Der PFEIFFER FRANZ liebt guten Wein,
zieht ihn vor und nach dem Spiel hinein.
Der HEININGER SEPP hat viele
gute Spiele gemacht
und zusätzlich eine Sau umgebracht.
Der LOCKERL mit dem Fußball ganz verzagt,
für ihn wurde Sportinvalidität beantragt.
UNGNADNER WERNER kommt in der Ersten
nicht mehr dran,
doch in der AH so dann und wann.
Der GAG, der feiert sein Comeback,
gegen ihn ist der Völler der reinste Dreck.
Der KAHLHAMMER spielt sehr diszipliniert,
wenn er sich gerade mal nicht aufführt.
Über´n BEPPO ist heuer nichts bekannt,
doch sein G´schmatz vom letzten Jahr hat g´langt.
Wenn der KREM g´sund ist und laufen kann,
spielt er bestimmt doch nur den 13. Mann.
Der ALE bockt recht leicht unterm Spiel,
doch nachher red´t er schnell und viel.
Der KURZ war früher für seine Tore bekannt,
jetzt wird er nur noch „Chanchen-Schiffe“
genannt.
Der MARXBAUER FRANZ hat sein
Haupthaar verschönt,
drum ist Kopfball bei ihm verpönt.
Der HARBECK seine Verletzungspause nimmt,
spielt nur noch für die Aktion Sorgenkind.
Ein Sonderlob ihm noch gebührt,
wie er das AH-Klassentreffen organisiert.
Alte Herren: Meistermannschaft von 1991:
(stehend v. links) Scheuchl Herbert, Krem Josef, Münch Joachim, Simet Josef, Ertl Gerhard, Aigner Josef, Hagnauer Hans,
Leitl Günther, Leitl Kurt, Kurz Josef, Fabich Erdmann, Krautstorfer Albert, Rasch Helmut, Resch Klaus, Greineder Walter,
Fischer Heinrich, Kamper Stefan, Angerer Anton, Awender Peter, Haslinger Michael, Harbeck Hans
(kniend v. links) Schaber Erwin, Ratz Dieter, Wimmer Johann, Rudolf Karl-Heinz, Ungnadner Werner, Sonnleitner Johann, Öller Franz.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
41
ABTEILUNG FUSSBALL
Saison 1991/1992:
Kreisliga-Meister (Aufstieg in die
Bezirksliga)
Saison 1996/1997:
Kreisliga-Meister
Der gute Geist in einer Gemeinschaft
wird regelmäßig auch dadurch bestimmt, wie man mit den älteren
Gemeinschaftsmitgliedern umgeht.
Dem ASV Ortenburg war es von jeher ein besonderes Anliegen, seine
„Ehemaligen“ weiter in das Vereinsleben einzubinden, ein gedeihliches
Miteinander zu entwickeln und sie
vor allem nicht zu vergessen. Insbesondere die Alten Herren widmeten
sich bisher dieser Aufgabe. Hans
Harbeck, ehemals aktiver Spieler bei
den Senioren und auch in der AH
sowie AH-Leiter, organisierte so im
Juli 1986 ein viel beachtetes Treffen
ehemaliger „Fußballgrößen“.
Hierzu aus der Presse vom 4. 7. 1986:
haben, sind die Alten Herren wesentlich beteiligt. Das Spiel gegen
den FC Sternstunden (ProminentenMannschaft des Bayerischen Rund-
Der große Erfolg der Veranstaltung veranlasste Harbeck, danach
regelmäßig weitere Treffen zu
organisieren, zu denen wenigstens Teilnehmer aus dem Bereich
der Marktgemeinde Ortenburg
kamen. Auch an der Organisation
und Durchführung der Turniere im
Gedenken an Korpilla Bernd und
Reithner Klaus, die sich lange Jahre
als Multiaktivisten große Verdienste
um den ASV Ortenburg erworben
42
75 Jahre Fußball in Ortenburg
funks), dessen Erlös in Höhe von
ca. 2500 € für wohltätige Zwecke
gespendet werden konnte, wurde
von der AH initiiert und betreut.
ABTEILUNG FUSSBALL
Betrachtet man das Tun der Alten
Herren in den letzten Jahrzehnten,
so möchte man meinen, dass ihnen
die Bezeichnung Alte Herren nicht
gerecht wird.
Alte Herren sind für gewöhnlich
nicht mehr ganz so aktiv! Vielleicht
sollte man sie deshalb als „Etwas
Ältere Herren“ bezeichnen.
Die „Etwas Älteren Herren“ derzeit:
(stehend von links) Ulrich Hans-Peter, Scheuchl Herbert, Harbeck Josef, Kapsreiter Wolfgang, Hofbauer Alois, Glashauser Werner,
Diem Hans, Haider Hans, Wimmer Hans
(sitzend von links) D-Jugendspieler Ulrich Andreas, Langmeyer Dieter, Richter Jochen, Wimmer Jürgen, Ratz Dieter,
Sonnleitner Johann, Hohlweg Robert, Obermeyer August.
Die Führung der AH seit 1973:
1973 – 1975: Harbeck Hans
1975 – 1979: Hartl Rainer
1979 – 1983: Pfeiffer Franz und Kleibel Alois
1983 – 1985: Öller Franz
1985 – 1987: Hagnauer Hans und Krem Josef
1987 – 1988: Leitl Kurt
1988 – 1990: Rasch Helmut und Awender Peter
1990 – 1991: Münch Joachim u.
Haslinger Michael
1991 – 1992: Münch Joachim u.
Scheuchl Herbert
1992 – 1993: Hagnauer Hans und Ertl Gerhard
1993 – 1996: Wimmer Hans
1996 – 1997: Haider Hans
1997 – 2001: Hafner Alfred
2001 – 2002: Stirner Reinhard
ab 2002:
Wimmer Hans
Der Wechsel erfolgte in der Regel
zum Saisonende.
Der Bericht über die Alten Herren
darf nicht geschlossen werden, ohne auf zwei „Vereinsgrößen“ hinzuweisen, die im besten „AH-Alter“
aus unserer Mitte gerissen worden
sind: Bernd Korpilla und Klaus Reithner.
Betreuer oder Funktionäre, sie waren allgegenwärtig. Auch haben sie
es verstanden, unsere Gemeinschaft
mit humorvollen Darbietungen in
beste Laune, ja mitunter in Begeisterung zu versetzen.
Beide waren über Jahrzehnte Multiaktivisten im Verein. Ob als Aktive,
Die Erinnerung an sie wird, wenn
überhaupt, nur sehr langsam verblassen.
Bernd Korpilla †
Klaus Reithner †
75 Jahre Fußball in Ortenburg
43
ABTEILUNG LEICHTATHLETIK
Leichtathletik
Ursprünglich übten die Leichtathleten ihre Aktivitäten innerhalb des
Turnvereins aus. Bis zum Jahr 1949
sind keinen hervorstechenden Ereignisse bekannt. Das änderte sich
allerdings, als Fritz Krause die Leichtathletik forcierte. Es dauerte nicht
lange, bis aus Veranstaltungen des
Turnverbandes im leichtathletischen
Dreikampf erste Erfolge nach Ortenburg gebracht werden konnten.
Als Wettkämpfer sind aus dieser Zeit
bekannt: Fußeder Raimund, Niedermeyer Karl, Langmeyer Richard,
Langmeyer Erich, Reiter Franz und
Weber Fritz. Einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der
Leichtathletik in Ortenburg setzte
Rudolf Skarke („Sheriff“ genannt).
Er fasste die Leichtathleten zu einer
Abteilung innerhalb des Turnvereins
zusammen (1953). Diese Konzentration und die damit einhergehende
Verstärkung der Betreuungsarbeit
– es fand wöchentlich ein Training
statt – trugen schnell dazu bei, die
Anzahl der Erfolge noch weiter anwachsen zu lassen. Diese Entwicklung wurde nicht unterbrochen,
als Rudolf Skarke aus beruflichen
Gründen aus Ortenburg weg zog
und Gottfried Altenschöpfer und
Kupka Ulrich die Führung der Leichtathleten kurzzeitig übernahmen.
Ab 1970 leiteten Peter Stephan
und Albert Wührer das Training.
Bereits damals wurde 2- bis 3mal in
der Woche trainiert. Es verwundert
deshalb nicht, dass bereits 1971 ein
Niederbayerischer Meistertitel errungen werden konnte. Es war das
die Mannschaftswertung Waldlauf
mit der Besetzung: Wührer Franz,
Wührer Albert und Peter Stephan.
Es waren danach aber weitere zehn
Jahre harten Trainings erforderlich,
um den Ortenburger Leichtathleten
auch den Durchbruch auf überregionaler Ebene zu verschaffen. Hunderte Meistertitel, viele davon auf
überregionaler Ebene, haben sich
44
75 Jahre Fußball in Ortenburg
im Laufe der Jahrzehnte angesammelt.
Es ist sicherlich keine Übertreibung
wenn man feststellt, dass auch unsere Leichtathleten wesentlich dazu
beigetragen haben, dass Ortenburg
überregional bekannt geworden ist.
Ein Athlet hat sich hier in besonderer Weise verewigt: Peter Altenschöpfer. Als ASV-Starter hat er
allein 29 Niederbayerische, 6 Bayerische, einen Süddeutschen- und einen Deutschen-Meistertitel in den
Jugend- und Juniorenbereichen er­
­rungen. Er startete 1987 bei der
Junioren-Europameisterschaft
in
Birmingham/England und erreichte
dort über 400 m Hürden einen beachtlichen 7. Platz. Er war auch Mitglied der Deutschen Junioren-Nationalmannschaft.
So nahm er u. a. an einem Länderkampf England/Polen/Deutschland
in Ipswich/England teil, wo man
über 400 m Hürden den zweiten
Platz belegte. Peter Altenschöpfer
blieb, wie so viele andere Sportler
auch, nicht von Verletzungen verschont. Er entschied sich, seine Kraft
auf das Studium zu konzentrieren.
Seine Zeit in Ortenburg hat er unveränderbar geprägt!
In die erste Blütezeit der Ortenburger Leichtathleten fallen auch noch
folgende herausragende Titelgewinne im Jugend- und Juniorenbereich:
Thomas Groß: 11 x Niederbay.
Meister, 2 x Bayer. Vizemeister, 7.
bei Deutscher Meisterschaft im Weit­
sprung
Josef Kitzlinger: 11 x Niederbay.
Meister, 1 x Bayer. Vizemeister
Michael Hiener: 7 x Niederbay.
Meister
Wer Peter Stephan kennt, der weiß,
dass er nichts unversucht lassen
würde, weitere „Spitzenleute“ zu
formen. Und siehe da, unter kräftiger Mithilfe von Centa Hollweck,
(von links) Altenschöpfer Peter, Groß Thomas, Regner Reinhard, Cruchten Alexander
ABTEILUNG LEICHTATHLETIK
sprung. Sie errang 8 Niederbayerische Meister-Titel. Sandra Schneider
(weibliche Jugend B) wurde 2003
Bayerische Meisterin im Hochsprung
und ansonsten 2 mal Niederbayerische Meisterin.
Auch zwei dritte Plätze bei Süddeutschen Meisterschaften hat sie
erreicht.
Ein Niederbayerischer Meistertitel
ist allemal etwas Besonderes. Neben
den bereits vorstehend erwähnten
Athletinnen und Athleten können
sich folgende Personen, zum Teil
auch mehrfach, damit schmücken:
Peter Stephan zeigt, wo es lang geht.
Georg Baitinger und Anita Schneider blieben weitere beachtenswerte Erfolge nicht aus:
In den letzten Jahren hat Bernhard
Schneider durch zahlreiche Endkampfplatzierungen bei den Deutschen
Hochschulmeisterschaften
und Bayerischen Meisterschaften
das Feld der Junioren der ASVLeichtathletikabteilung angeführt.
Er war auch 6 mal Niederbayerischer
Meister.
Chruchten Alexander, Esprester
Hans, Exner Johannes, Höng Elisabeth, Jeggle Thomas, Keil KarlHeinz, Löw Florian, Müller Paul, Regner Reinhard, Rentschler Andreas,
Schneider Christian, Stellner Ivonne,
Thalhammer Roland
Ebenfalls bei den Juniorinnen erreichte Gabi Hiener den Titel der
Bayerischen Vizemeisterin im Hoch-
Niederbay. Meister 2004,
B-Jugend, 3 x 800 Meter-Staffel:
(von links) Schneider Sandra, Höng Elisabeth,
Stellner Ivonne.
Die „Leichtathletik-Familie“ Schneider:
(hinten von links) Markus, Christian, Bernhard, Vater Georg
(vorne von links) Sandra, Martina, Johannes, Mutter Anita.
Auch die ehemaligen Leichtathleten
und Turner sind aktiv. Seit Jahrzehnten nehmen sie erfolgreich am AHSportfest in Schärding teil:
75 Jahre Fußball in Ortenburg
45
ABTEILUNG LEICHTATHLETIK
Die Mannschaft des ASV Ortenburg
beim AH-Sportfest in Schärding
1989:
(stehend von links) Öller Franz,
Reisinger Maria (Ricki), Langmeyer Erich,
Fabich Erdmann, Altenschöpfer Erika,
Holzeder Georg, Bernauer Hannelore,
Haslinger Michael, Ungnadner Elisabeth,
Ungnadner Hans
(kniend von links) Bernauer Helmut,
Altenschöpfer Gottfried, Holzeder Ursula,
Hollweck Centa, Haslinger Margarete.
Gute Vereinsarbeit spiegelt sich oft
dadurch wieder, dass Vereinsvertreter in überregionale Sportgremien
bzw. -verbände berufen werden.
Es kommt deshalb nicht von ungefähr, dass Centa Hollweck seit
über zehn Jahren Vorsitzende des
Leichtathletikkreises Passau ist und
Bernhard Schneider im Bezirk Niederbayern seit mehreren Jahren das
Amt des Schülerwartes inne hat.
Sandra Schneider ist seit nunmehr
zwei Jahren Jugend-Sprecherin.
Auch Elisabeth Höng wurde kürzlich
in dieses Amt gewählt.
Die Vorsitzende des Leichtathletikkreises Passau Centa Hollweck ehrt
die Siegermannschaft ASV Ortenburg „Lions“ beim Fun-Cup 2003:
(von links) Bauer Theresa, Kinzinger
Dominik, Münch Christina, Schneider
Martina, Pöschl Veronika, Hollweck Centa.
Häufig werden auch Ortenburger
Leichtathleten bei regionalen und
überregionalen, ja sogar bei internationalen Veranstaltungen (Centa
Hollweck) als Kampfrichter eingesetzt.
Das „ASV-Kampfrichter-Team“
bei den Bayerischen SeniorenLeichtathletik-Meisterschaften
2004:
(von links) Baitinger Georg,
Altenschöpfer Gottfried, Altenschöpfer
Erika, Zurbchen Werner, Stephan Peter,
Schneider Anita, Ungnadner Hans,
Langmeyer Dieter (Ladsche).
46
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ABTEILUNG LEICHTATHLETIK
Die Leichtathletik-Abteilung des
ASV-Ortenburg betreut derzeit ca.
60 sportlich aktive Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Zur Betreuungsarbeit gehört auch
die jährliche Ausrichtung des „Berg-
sportfestes“. Im Jahr 2005 wurde
diese Veranstaltung bereits zum 43.
Mal mit einer Rekordbeteiligung
von 235 Startern aus 17 ober- und
niederbayerischen Vereinen ausgerichtet.
Nicht nur das stets ausgezeichnete
sportliche und organisatorische
Ge­­­lingen dieser Veranstaltung beweist:
Leichtathletik in Ortenburg, das
hat schon was !!!
Das derzeitige Team der Leichtathleten:
(hintere Reihe von links) Schneider Georg, Schneider Markus, Schneider Christian, Schneider Anita, Stephan Peter,
Schneider Sandra, Schneider Bernhard, Höng Elisabeth, Wagner Stefanie
(Reihe davor von links) Wagner Maria, Münch Christina, Ehrlinger Alex, Stockinger Martina, Scheuer Julia, Freundorfer Ramona
(Reihe davor von links) Blaser Laura, Muschaweck Elena, Pöschl Veronika, Schneider Martina, Wagner Christian, Stirner Nina
(vordere Reihe von links) Lackner Franziska, Lackner Katharina, Schneider Johannes, Weiß Julia, Bamesreiter Nikolas.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
47
ABTEILUNG FAUSTBALL
Faustball
Obwohl die Faustballer erst im Juni
1984 als selbständige Abteilung
auftreten (Abteilungsleiter Günter
Mailhammer), wird in Ortenburg
schon seit 1951 regelmäßig Faustball gespielt. Wie die Leichtathleten,
gehörten die Faustballer früher zu
den Turnern. Man spielte anfangs
auf dem Sportplatz hinter der alten
Turnhalle an der Passauer Straße.
Nach dem Bau der Grund- und
Hauptschule diente der Sportplatz
an der Wolfach als Spielort und danach (Juni 1982) die ASV-Sportanlage in Vorderhainberg. Bis Mitte der
70er Jahre gibt es nichts Besonderes
zu berichten.
Dann wurden zwei Herrenmannschaften gemeldet und 1976 die
erste Meisterschaft in der Kreisklasse
(unter 11 Mannschaften) errungen,
wobei der Aufstieg in die nächst höhere Klasse dennoch nicht gelang.
Unter dem „Gründungsabteilungsleiter“ Günter Mailhammer (6/84
– 6/93) wurde das Faustballgeschehen im ASV noch einmal ausgeweitet.
Meister der Kreisklasse Passau 1976:
(von links) Kupka Roland, Altenschöpfer Gottfried, Rudolf Karl-Heinz, Kupka Ulrich,
Ungnadner Werner, Poguntke Werner.
Bis 1994 konnten zwei Herrenmannschaften
im
Spielbetrieb gehalten werden.
Gespielt wurde
übrigens auch
Meister der Kreisliga Straubing/Deggendorf 1997:
(stehend von links) Glashauser Werner, Langmeyer Dieter,
Pfeiffer Reiner, Dr. Blaser Klaus
(kniend von links) Langmeyer Erich, Holzeder Georg.
in den Winter-Hallenrunden.
(stehend von links) damaliger AL Mailhammer Günter,
Obermeyer Dieter, Zurbuchen Werner
(kniend von links) Kupka Roland, jetziger AL Rudolf
Karl-Heinz, Holzeder Georg
48
75 Jahre Fußball in Ortenburg
In den Jahren 1996
und 1997 wurde
man jeweils Meister und erreichte so
1998 die Bezirksliga.
In der Bezirksliga erreichte man im
Jahr 2000 als Dritter die beste Platzierung.
Man hätte damit sogar (ohne Aufstiegsspiele) in die Landesliga aufsteigen können, verzichtete aber.
Seit 2003 spielt die Mannschaft
nicht mehr in der Punkterunde,
ABTEILUNG FAUSTBALL
sondern nur noch bei Turnieren.
Hierbei konnte man beim regelmäßig stark besetzten Turnier in Heining 1995 mit dem dritten Platz einen beachtlichen Erfolg erzielen.
Auch die Damen formierten sich
1987 zu einer Mannschaft. Ab 1989
waren in der Landesliga Süd u. a.
Mannschaften aus Augsburg und
Rosenheim die Gegner.
In den Jahren 1994 und 1995 wurden die Damen Meister in der Sommerrunde der neu formierten Bezirksliga.
Die Presse berichtete über die Meisterschaft 1994 am 5. 7. 1994:
Auch die Damen spielen zwischenzeitlich nicht mehr in der Punkterunde (seit 1997).
Die Familienplanung tat ein Übriges.
Man findet sich aber regelmäßig
zum Training und für die Teilnahme
an Turnieren zusammen. Schöne Erfolge konnten so bei den Turnieren
in Gerzen (2003) und beim MixedTurnier in Passau (2002) erzielt werden.
Bereits zum 26. Mal veranstalten unsere Faustballer das Turnier um den
„Ortenburger Mostballon“, zum 13.
Mal mit gesondertem Damenturnier. Dieses Turnier ist nach wie vor
sehr beliebt und zieht jedes Jahr
namhafte Mannschaften an.
Nach nun doch schon mehreren
Jahren, in denen sich die Anzahl der
Aktiven verringerte, steigert sich das
Interesse am Faustball wieder merklich. Nicht nur Abteilungsleiter Rudolf Karl-Heinz hofft, dass sich dieser Trend fortsetzt.
Neben dem Sportlichen aus der Abteilung ist zu erwähnen, dass sich
die Faustballer schon lange Jahre individuell um die Durchführung des
Sonnwendfeuers kümmern.
Die derzeit Aktiven:
(stehend von links) Rudolf Karl-Heinz, Glashauser Werner, Kapsreiter Wolfgang,
Langmeyer Dieter, Mayer Bernhard
(kniend von links) Eder Ursula, Glashauser Rosmarie, Pfeiffer Renate, Kerl Doris,
Kainz Irene
Nicht auf dem Bild: Dr. Blaser Klaus, Gutzeit Elisabeth, Hornung Alexandra,
Dr. Hornung Fabian, Pfeiffer Reiner, Stang Randine.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
49
ABTEILUNG FECHTEN
Fechten
Am 4. 5.1978 gründeten Wolfgang
Huber, Friedrich Gebeßler jun. und
Hartmut Görlitz in Vorbereitung auf
die Bayer. Meisterschaft im Modernen Fünfkampf, die der Verband in
Zusammenarbeit mit dem ASV-Ortenburg vom 16. – 18. 6. 1978 auf
dem Volksfestplatz durchführte, die
Fechtgruppe Ortenburg. Die Abteilung wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung am 17. 11. 1979
mit der Leitung von Wolfgang Huber und Hartmut Görlitz offiziell bestätigt.
nahmen an der Bayer. Jugendmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
in Ortenburg (19. - 22. 7. 1979) teil.
1980: Teilnahme der Degenfechter
an den Bayerischen Meisterschaften in Ingolstadt und anderen internationalen Turnieren.
1981 – 1983: Landestrainer Civrny
aus München leitet in Ortenburg
das Niederbayerische Stützpunkttraining.
ler aus Neuaubing viermal, sowie die
Fechter Cappelaro, Hien und Aust je
einmal gewinnen. Der Österreichische Meister Andi Huf und viele andere bekannte Leistungsfechter sind
in den Teilnehmerlisten zu finden.
1991: Georg Apfelbeck vom ASVOrtenburg übernimmt das Amt des
Bezirksfechtwarts von Niederbayern. Yvonne Görlitz wird Bezirksmeisterin im Damen-Florett, Hans
Reichenbach Vizemeister im Herren-Florett.
1992: erstes Ortenburger Kinderturnier.
9. 11. 1997: Fechtpräsentation in
der Niederbayernhalle in Ruhstorf.
Ortenburg repräsentiert den Fechtsport in Niederbayern bei der Aktion „Dem Talent eine Chance“ als
Initiative des „Bay. Sports in Vereinen und Schulen“. Fortsetzung von
Fechtvorführungen und -präsentationen, insbesondere in Schulen.
Die „alte Garde“ der Fechter:
(von links) Bauer Thomas, Görlitz Hartmut, Huber Wolfgang, Bauer Walther,
Huber Bernd (TV Passau), Gebeßler „Benno“.
Von Anbeginn wurde sehr engagiert und erfolgreich Fechtsport be­
trieben. Aus einer Vielzahl von Ereignissen und Erfolgen gilt es die
Folgenden besonders zu erwähnen:
23. 5. 1979: erstes regelmäßiges
Fechttraining (bis heute jeweils am
Mittwoch).
28. 4.1979: 1. Ortenburger Freundschaftsdegenturnier (unter 20 Teilnehmern wird Wolfgang Huber
Zweiter). Die ersten Nachwuchsfechter (Thomas u. Walther Bauer,
Manfred Meyerhofer, Stephan Altenschöpfer und Bernhard Mayr)
50
75 Jahre Fußball in Ortenburg
1982: Wolfgang Huber wird Bayerischer Vizemeister im Modernen
Fünfkampf.
5. 6. 1982: Fechtturnier zur Sportplatzeinweihung des ASV-Ortenburg.
1983: regelmäßige Teilnahme an
den Fechtrunden des DeutschlandPokals.
28. 5. 1983: Wolfgang Huber ruft
das nun jährlich stattfindende FaßlDegen-Turnier ins Leben, welches er
zweimal, Degenweltmeister Volker
Fischer (1983) einmal, Helmut Mül-
25. 4. 1998: Bezirksmeisterschaften in Passau. Die „alte Garde“ tritt
noch einmal an. Dabei belegen Huber Wolfgang, Bauer Thomas und
Bauer Walther die ersten drei Plätze. Gründungsmitglied Wolfgang
Huber beendet nach 10 Bezirksmeistertiteln und 3 Mannschaftsmeistertiteln im Degen seine Fechterlaufbahn.
2000: H.-Fr. Ritzer beginnt seine
einzigartige Serie, den Bezirksmeistertitel in der Waffengattung Florett nach Ortenburg zu holen.
2005: H.-F. Ritzer wird von der Gemeinde Ortenburg zum Sportler
des Jahres gekürt.
Bisher haben über 100 Fechtschüler
die Fechterprüfung erfolgreich bei
Fechtlehrer Hartmut Görlitz abgelegt und sich damit für die Teilnahme an nationalen und internationalen Turnieren qualifiziert.
ABTEILUNG FECHTEN
Auf Lehrgängen im Szenischen Fech­
ten (Bühnenfechten) haben P. Jeske,
H.-Fr. Ritzer und H. Görlitz auch Erfahrungen in dieser Fechtart gesammelt.
Viele Bezirksmeistertitel hat die
Fecht­abteilung in den Waffengattungen Florett und Degen nach Ortenburg gebracht. Die Ortenburger
Fechter haben trotz weiter Anfahrtswege an Lehrgängen und Turnieren in ganz Bayern und über die
bayerischen Grenzen hinaus teilgenommen.
Hervorzuheben sind die vielen Er­
folge der Degenfechter in den Anfangsjahren der Fechtabteilung und
heute die der Florettjugend. Besonders aber die von Hans-Frieder Ritzer! Er holte 2005 zum 6. Mal hintereinander in der Jugend den Bezirksmeistertitel für die Waffengattung
Florett. Im selben Jahr gelang es ihm
als Jugendfechter, in der Aktivenklasse – also bei den Erwachsenen –
den Titel in der Waffengattung Degen nach Ortenburg zu holen.
Hans-Frieder Ritzer (rechts):
Wettkampf bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften am 10. 5. 03 in Passau.
Seit dem Schuljahr 2005/06 ist die
neue Turnhalle der Hauptschule Ortenburg fertig gestellt, in der Anschlüsse für zwei Fechtbahnen installiert wurden. Somit können die
Fechter hier nun optimal trainieren
und auch Turniere ausrichten.
Das Fechttraining ist für jeden offen, der sich für diese schöne Sportart interessiert. Auch Kinder und Jugendliche sind herzlichst zu einem
Schnuppertraining eingeladen.
Training: Peter Jeske (links), Andreas Huber (rechts).
Es erwarten Sie der Übungsleiter
Hartmut Görlitz (Sport- und Fechtlehrer) sowie die Sportassistenten
Fechten Julia Jeske und Hans-Frieder Ritzer.
Die gegenwärtig Aktiven:
(hinten v. links) Jeske Peter, König Patrick,
Spieleder Daniel, Jeske Julia, Huber
Andreas, Schmöller Dagmar, Wendl Josef,
Ritzer Hans-Frieder,
Übungsleiter Görlitz Hartmut
(vorne v. li.) Schäufl Daniel, Drosdz Philipp,
Seikowsky Philipp, Müller Stefan, Jeske
Thomas, Gelhart Lukas, Sperling Dominik.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
51
ABTEILUNG TURNEN
Volleyball
(hintere Reihe von links) Obermeyer Verena, Glashauser Jenny, Angerer Lisa, Allinger Laura
(vordere Reihe von links) Mager Carmen, Lobmeier Eva, Höng Elisabeth, Asenbauer Stefanie
(ganz vorne) Trainerin Schulze Sabine
Nicht auf dem Bild: Bachmayer Elsa , Blaser Anna.
Im Jahr 2000 machten einige Ortenburger Mädchen ihre ersten
zaghaften Versuche in der technisch sehr anspruchsvollen Rückschlagsportart Volleyball.
Aus dem Kleinfeldspiel 3 gegen 3
(D-Jugend mit zwei gemeldeten
Teams) wurde langsam eine richtige
Mannschaft mit nun 8 bis 10 Spielerinnen (B-Jugend in der zweiten Saison).
chen. Auch mussten Abgänge von
Spielerinnen verkraftet werden. Der
Erfolg war zunächst nur bescheiden. Doch schon in der Saison 2005/
2006 trägt die Mühe deutlich Früchte! Lohn der Arbeit ist ein vorderer
Tabellenplatz in der Bezirksklasse
Nordost. Die „jungen Damen“ spielen regelmäßig richtig ansehnliches
Power-Volleyball, sie werden von
den Gegnern respektiert. Weil Trainingsfleiß, Teamgeist und Stimmung
passen, dürften sich noch weitere
Erfolge einstellen. Motivierend wirkt
auf unsere Volleyball-Team sicherlich
die neue Turnhalle der Grund- und
Hauptschule, die für Volleyball ideale Voraussetzungen bietet.
Steinig war der Weg, gespickt mit
Tränen, verstauchten Fingern, blauen Flecken und sonstigen Wehweh-
Betrachtet man das Bild, muss man
sich nicht wundern, dass sich einige
Erst war zunächst alles nur als reiner Übungs- und Freizeitbetrieb gedacht. Doch wie das so ist, mit steigendem Können taucht der Wunsch
auf, sich mit anderen Mannschaften
zu messen.
52
75 Jahre Fußball in Ortenburg
männliche Sympathisanten regelmäßig dem Team anschließen. Oft
füllen sie auch die Mannschaften
beim Training auf.
Damit wird das Problem der doch
etwas dünnen Mannschaftsdecke
entschärft.
Ungeachtet dessen kann unsere
Mädchen-Volleyballmannschaft
mittelfristig nur bestehen, wenn
sich genügend Nachwuchs findet.
Interessierte sind deshalb jederzeit
herzlich willkommen.
Neben dem Mädchen-Volleyballteam hat sich in den letzten Jahren
eine Freizeit-Volleyballgruppe um
Martin Hiener gebildet. Auch hier
werden Interessierte sehr gerne
aufgenommen.
ABTEILUNG TURNEN
Turnen
Die Turnabteilung könnte man auch
als die Mutter des ASV Ortenburg
bezeichnen.
Warum? Sie besteht als Organisation seit über hundert Jahren und
hat sich als Turnverein, der auch
Schwimmen, Faustball und Leichtathletik betrieb, im Jahr 1969 mit
dem Fußballclub Ortenburg zusammengeschlossen.
Aber der Reihe nach:
Turnen hat in Ortenburg eine sehr
lange Tradition. Im Jahre 1893 wurde der Turnverein Ortenburg offiziell durch 20 Mitglieder gegründet.
Bereits Jahrzehnte vor der Gründung wurde allerdings turnerische
Körperertüchtigung, jedoch im Kreise der Freiwilligen Feuerwehr, betrieben. Seit jeher waren die Turner
in weitem Umkreis von Ortenburg
und bei überregionalen Wettkämpfen vertreten und erfolgreich. Zur
damaligen Zeit waren Sportvereine
nicht nur Institutionen, wo man sich
sportlich betätigen konnte. Sie boten auch Gelegenheit, Geselligkeit
und Kultur zu pflegen. So veranstaltete der Turnverein bereits in den
zwanziger Jahren Theateraufführungen, ja sogar Operetten wurden
dargeboten. Bälle fehlten selbstverständlich auch nicht im Veranstaltungsangebot. Da verwundert es
nicht, dass man sich bemühte, eine
geeignete Halle für die Aktivitäten
zur Verfügung zu haben. Zwölf Jahre nach dem Eintrag des Turnvereins
Ortenburg in das Vereinsregister
(16. 5. 1914) hatte man es geschafft,
die Turnhalle an der (heutigen) Passauer Straße (bei der Grund- und
Hauptschule) konnte eingeweiht
werden (28. 11. 1926). Diese Halle
sah bis zu ihrem Verkauf (1969) eine Menge an sportlichen und geselligen wie kulturellen Veranstaltungen.
Sportlich gesehen waren die Turner sehr erfolgreich. Beispielhaft seien hier der 3. Platz von Dr. Dieter
Hennemann im Geräte-10-Kampf
bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in München (1951) und
der Niederbayerische Meistertitel
der Wasserballer (1952) genannt.
Herausragend war auch der 15. Platz
von Erich Langmeyer im Junioren12-Kampf beim Deutschen Turnfest
1953 in Hamburg. Erich Langmeyer
war damit unter 830 Teilnehmern
zweitbester Bayer. Auch Dr. Dieter
Hennemann nahm an diesem Sportfest teil und war in Einzeldisziplinen
bei den Siegern.
Mit der Fusion des Turnvereins mit
dem Fußballclub (1969) und der
damit verbundenen Verselbständigung der Leichtathleten und der
Faustballer in Abteilungen nahmen
auch die Wettkampfaktivitäten der
Turner Zug um Zug ab. Man nahm
sich mehr und mehr dem Breitenund vor allem dem Gesundheitssport an. Die Turnabteilung wollte
damit dem Hang zur Bewegungsarmut, zu dem die Wohlstandsgesellschaft neigt, entgegen wirken.
So hat man anfangs 1985 als erster
Verein in Niederbayern eine Wirbelsäulenschäden vorbeugende Gymnastik angeboten. Centa Hollweck
hatte das Angebot zunächst nur
auf zwei bis drei Monate ausgelegt. Bis heute ist der Zuspruch jedoch so groß, dass die Wirbelsäulengymnastik aus dem Programm der
Turnabteilung nicht mehr wegzudenken ist.
Die Schwimmer des TV Ortenburg e.V. stellten im Jahr 1953
den Niederbayerischen Meister im Wasserball.
Im Meisterschaftsturnier bezwang man die Wasserballer aus Landshut mit 5:4
und die aus Passau mit 3:1.
(stehend v. links) Köckert Erich, Braun Friedrich, Pammesberger Gottlieb,
Poguntke Werner, Lux Egon
(kniend v. links) Rauch Friedrich, Maier Hans, Kleinlein Werner
Schon lange bevor man Wirbelsäulengymnastik betrieb, hat Erika
Altenschöpfer das (allgemeine)
Frauenturnen ins Leben gerufen. Ihr
Angebot findet auch heute noch
regen Zuspruch.
Auch schon lange Jahre bietet man
Mutter/Kind-Turnen an. Junge Gymnastik- und Turnwillige schließen
75 Jahre Fußball in Ortenburg
53
ABTEILUNG TURNEN
Wirbelsäulengymnastik:
(hintere Reihe) Centa Hollweck, Gundi Weinberger, Evi Aigner, Bettina Ortmann, Sepp Graup, Ingrid Hirschberger, Maria Birchinger,
Heidrun Scholz-Volpich, Maria Meindl, Hansi Haas, Veronika Rentschler, Maria Thomas, Maria Stockinger, Inge Bockhold,
Katharina Wilhelm, Roswitha Pletz, Udo Hassel, Christa Diewald, Gerda Eberle
(vordere Reihe sitzend) Dorle Schnell, Rita Hasenberger, Renate Ross, Paula Pöschl, Gerlinde Werschnik, Jutta Scheuerecker,
Christel Kessler, Helga Eisenreich, Käthe Hassel, Rosmarie Eder.
sich gerne der seit 2001 laufenden
„Fit mit Spaß“-Veranstaltung an.
Skifahrer haben seit Jahrzehnten
die Möglichkeit, sich auf die ihre
„Winterfreuden“ durch Stärkung der
Muskulatur mittels gezielter Gymnastik vorzubreiten.
Karl Schödel hat diese Veranstaltung Jahrzehnte lang geleitet. Im
Jahr 2000 lösten ihn dann Centa
Hollweck und Elvira Loose ab.
Dieses Jahr markiert auch den Generationswechsel bei den Turnern.
Erich Langmeyer, den man sicherlich
schon zu Lebzeiten als Turnlegende
bezeichnen darf, und sein Jahrzehnte langer Stellvertreter Schödel Karl
verabschiedeten sich in den „Vereinsruhestand“. Die Behauptung, dass
sich ohne die beiden der Turnsport
in Ortenburg nicht so außerordentlich positiv entwickelt hätte, ist
sicherlich nicht übertrieben.
Centa Hollweck und Elvira Loose
folgten den beiden nach. Sie stellten (auch 2001) eine Laufgruppe
auf, die zwischenzeitlich um Nordic
54
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Walking erweitert worden ist. Die
Aktivitäten der Turnabteilung erfreuen sich regen Zuspruchs. Daraus
resultiert auch ein ständiger Mitgliederzuwachs; eine für den Verein
sehr positive Entwicklung.
Wie in anderen Abteilungen auch,
so dokumentiert sich gute Arbeit
dadurch, dass Vereinsvertreter in
überregionale Sportgremien bzw. verbände berufen werden.
So ist Centa Hollweck Vorsitzende
des Bayerischen Landessportverbandes Kreis Passau und Mitglied
im Ausschuss des Turngaus Unterdonau.
Für die Turnabteilung im ASV gilt:
zwar nicht mehr so öffentlichkeitswirksam wie früher, aber für
die bewegungswilligen Ortenburger unverzichtbar!
Verehrte(r) Leserin/Leser dieser Festschrift!
Ihre mögliche Frage, warum der vorstehende Bericht die „frühzeitlichen“ Geschehnisse
aus dem Bereich des Turnvereins Ortenburg
e.V. nur mit einer Seite würdigt, dürfen wir
so beantworten, dass sich damit unser Ehrenmitglied Fritz Gebessler (langjähriger 1.
Bürgermeister der Marktgemeinde Ortenburg) in seiner Festschrift zum 100-jährigen
Gründungsfest der Turner (3. und 4. Juli 1993) sehr gründlich und ausführlich befasst hat. Diese Schrift ist noch in einer begrenzten Anzahl vorhanden. Beide Schriften zusammen dürften einen guten Überblick über das bisherige
Geschehen bei den Turnern ermöglichen.
ASV ORTENBURG
Strukturelles:
das „Nest“,
die „Macher“,
die „Familie“,
Sponsoren . . .
75 Jahre Fußball in Ortenburg
55
ASV ORTENBURG
Unsere Sportanlage
Platzeinweihung im Sommer 1931.
Der 1931 an der Wolfach in Betrieb
genommene Sportplatz, der heute noch als Bolzplatz besteht, war
für die damalige Zeit eine „großzügig“ gestaltete Sportstätte in „bester Lage“.
56
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Es muss ein schönes Ereignis gewesen sein, als man den Platz einweihte.
Wenn auch zwischenzeitlich am
Rande eines Wohngebietes gelegen,
könnte der Platz auch heute noch
seinen Zweck erfüllen. Warum er das
nicht mehr tut, wird im Programm
zur Einweihung der jetzigen Anlage
in Vorderhainberg beschrieben.
ASV ORTENBURG
Die Kiesgrube vor Baubeginn
(aus Sicht der Behams).
Die Kiesgrube vor Baubeginn
(aus Sicht der Seidls – auf dem Bild: Seidl Walter).
75 Jahre Fußball in Ortenburg
57
ASV ORTENBURG
Zunächst wurde das Vereinsheim gebaut.
Vorstand Helmut Bernauer (Bildmitte) begutachtet
mit den „Gebeßlers“ (rechts) und Architekt Voggenreiter (links)
den Stand der Bauarbeiten.
Vereinsheim und Hauptplatz sind fast fertig.
Kleibel Alois (links) und Korpilla Bernd beim Bau
der Flutlichtanlage am Hartplatz.
Am 6. Juni 1982 konnte die neue
Anlage in Vorderhainberg feierlich
eingeweiht werden.
1. Vorstand Georg Holzeder bei der Festansprache zur Einweihung
der Sportanlage am 6. Juni 1982.
58
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Etwa zwei Jahrzehnte konnte man
sich auf den Lorbeeren der „Bernauer-Truppe“
ausruhen.
Außer
kleineren Veränderungen oder Ergänzungen, z. B. die Erstellung eines
Geräteschuppens, war bauseitig
nichts Besonderes veranlasst.
Dann aber monierte LeichtathletikAbteilungsleiter Peter Stephan, dass
der Belag der Lauf- und Sprungbahnen so schadhaft sei, dass er zwingend erneuert werden müsse.
Dem Verein blieb keine Wahl: man
musste sanieren. Die Maßnahme
ASV ORTENBURG
wurde in der Zeit von Ende 1998
bis Frühjahr 1999 durchgeführt. Zu
dieser Zeit flossen die öffentlichen
Fördermittel noch üppiger, so dass
nur die Hälfte der Kosten aus der
Vereinskasse zu tragen war.
Vielleicht auch, weil die Laufbahnsanierung so reibungslos über die Bühne ging, wagte man sich an ein weiteres Vorhaben. Schon lange wurde
diskutiert, vor dem Vereinsheim eine Überdachung oder Ähnliches zu
schaffen, damit man Sportlern und
Zuschauern einen „Unterschlupf“
bei schlechtem Wetter bieten kann.
Mehrere sehr sorgfältig ausgearbeitete und wohl durchdachte Vorschläge standen zur Diskussion. Allein Architekt Hugo Lechner hatte
zwei Varianten parat; eine davon ist
unser heutiges Zeltdach. Der Zeltdach-Vorschlag löste teils Begeisterung, teils Ablehnung aus. Es kam
zu mehreren ausgeglichenen Abstimmungen durch Vorstandschaft
und Vereinsausschuss. Letztendlich
entschied man sich für das Zeltdach,
wenn auch nur mit der hauchdünnen Mehrheit einer Stimme. Man
ging ans Werk. Unter der kongenialen Führung und auch intensivster
Mitarbeit von Architekt Hugo Lechner und „Capo“ Erdmann Fabich sowie dem Dazutun vieler Helferinnen
und Helfer konnte das Vorhaben
zum Sonnwendfeuer 2001 fertiggestellt werden. Auch die (ursprünglichen) Zweifler waren sich einig:
Das Werk war bestens gelungen! Es
macht die ohnehin schon sehr schöne Anlage zu etwas Besonderem
und bietet optimale Funktionalität.
Aber, die Freude sollte nur von kurzer Dauer sein. In der Nacht vom
27. auf den 28. 12. 2001 setzte sehr
starker Schneefall ein. Der nasse
Schnee belastete die Plane so stark,
dass die Halterungen (Ösen) rissen
und das Zelt einstürzte.Warum das
nur, fragte man sich. Die Ursache
war schnell gefunden: Die Zeltbaufirma hatte die fachtechnischen Belastungsberechnungen ignoriert. Es
Der neue Belag wird auf die Laufbahn aufgebracht.
Obwohl ein Zeltdach gebaut wurde, musste auch viel gebaggert werden
(neben der Baggerschaufel: „Capo“ Erdmann Fabich).
Beim Aufziehen der Plane (rechts neben der Pylone: Architekt Hugo Lechner).
75 Jahre Fußball in Ortenburg
59
ASV ORTENBURG
half alles nichts, wir mussten erneut
ran. Hugo Lechner, Erdmann Fabich
und ihre Helferschar waren erneut
gefordert. Letztendlich wurde der
Schaden von der Zeltbaufirma ausgeglichen. Weil der auszugleichende
Schaden auch Vereinseigenleistungen beinhaltete, belastete das Zeltdach die Vereinskasse nur verhältnismäßig gering.
Oh Schreck, das Zelt ist weg!
Wer geglaubt hat, die Bautätigkeit
an der ASV-Sportanlage sei nun zu
Ende, hatte die Rechnung ohne den
Vorstand gemacht. Dieter Langmeyer überzeugte die Vereinsgremien, dass sowohl das Flachdach des
Vereinsheims als auch die Heizungsund Sanitäranlagen zu erneuern seien. Man „zog“ die Arbeiten im Frühjahr 2004 „auf die Schnelle“ durch
und heizt nun auch mit Hilfe einer
Solaranlage.
Nun dachten alle, aber jetzt ist wirklich Ruhe an der „Baufront“. Richtig,
wieder gefehlt! Die Idee der Vorstände Dieter Langmeyer und Werner
Glashauser, einen Grill- und Verkaufsraum für Vereinsveranstaltungen zu bauen, fand man gut. Wieder wurden Architekt Hugo Lechner
und „Capo“ Erdmann Fabich aktiviert. Zusammen mit einer diesmal
eher kleineren Helferriege vollendete man den Bau im Sommer 2005.
Die Anlage von oben (nach Fertigstellung des Zeltdaches).
Wenn das keine „runde“ Sache ist!
60
75 Jahre Fußball in Ortenburg
All die (Bau-)Mühen haben sich allerdings gelohnt: Die Anlage des ASV
Ortenburg dürfte sicherlich eine der
schönsten Sportanlagen (zumindest) in unserer Region sein. Aber
nicht nur Optik und Funktionalität
der Anlage bieten Freude. Erfreulich ist natürlich auch, dass der Verein trotz der enormen Baukosten,
die all die durchgeführten Maßnahmen verursacht haben, heute praktisch schuldenfrei ist.
Ach ja, der Vollständigkeit halber:
Ein Versuch unseres 1. Vorstands,
einen zugegeben dringend benötigten Trainingsplatz zu bauen, scheiterte, weil kein geeignetes Grundstück gefunden werden
konnte.
ASV ORTENBURG
Das Ehrenamt
Es ist beim ASV nicht anders als in
anderen Vereinen:
Wo Ehrenamtliche sich engagieren,
tun sie es unentgeltlich, überzeugt
und professionell.
Sie reden nicht viel über ihren Einsatz, sie tun es einfach.
Wie sonst könnte es sein, dass ein
Verein mit einem derart vielschichtigen und umfangreichen Aufgabengebiet so gut “funktioniert”. Allein
innerhalb der Fußballabteilung
sind regelmäßig mindestens sieben
Mannschaften zu betreuen.
Beim Bergsportfest der Leichtathleten müssen es mindestens fünfzig
Personen sein, damit der bisher stets
reibungslose Ablauf auch weiterhin
garantiert ist. Beim Betrieb des
Weißbierzeltes auf dem Ortenburger Volksfest sind Jahr für Jahr über
einhundert verschiedene Personen
in Einsatz, die zusammen weit über
eintausend Stunden arbeiten. Allein
bei diversen Baumaßnahmen in den
letzten Jahren (wie z.B. Laufbahnerneuerung, Zeltdachbau, Dach- und
Heizungssanierung sowie Bau des
Verkaufsraumes) wurden mehrere
tausend Eigenleistungsstunden erbracht.
Man muss keine weiteren Beispiele
ehrenamtlicher Betätigungsfelder
aufzählen: ohne Ehrenamt ginge
beim ASV nichts, aber auch gar
nichts!
Der Verein ist sich dessen bewusst.
Weil der einzig mögliche Lohn des
ehrenamtlich Tätigen die öffentliche
Anerkennung ist, hat sich der ASV
eine Ehrenordnung gegeben. Danach können Ehrennadeln verliehen
werden
in Silber für:
• mind. fünfjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft
• mind. zehnjährige Tätigkeit als
Abteilungsleiter
• mind. fünfzehnjährige Tätigkeit
im Vereinsauschuss bzw. gleichwertige Tätigkeit als Übungsleiter
etc.
in Gold für:
• mind. fünfzehnjährige Tätigkeit in
der Vorstandschaft
• mind. zwanzigjährige Tätigkeit als
Abteilungsleiter
• mind.
fünfundzwanzigjährige
Mitgliedschaft im Vereinsausschuss bzw. gleichwertige Tätigkeit als Übungsleiter etc.
Zum Ehrenmitglied kann ernannt
werden, wem beide Ehrennadeln
schon vor längerer Zeit verliehen
worden sind und der sich auch ansonsten besondere Verdienste um
den Verein erworben hat.
Erich Langmeyer:
die Turnlegende.
Die Ehrenordnung wurde bisher
eher restriktiv vollzogen. Damit
soll die besondere Wertigkeit der
Auszeichnungen zum Ausdruck gebracht werden.
Folgende Mitglieder haben sich um
den Verein in besonderer Weise verdient gemacht:
Ehrenmitglieder
Friedrich Gebeßler:
der Mann für alle Vereinsfälle.
Gottfried Altenschöpfer:
der „Finanzminister“ auf Lebenszeit.
Helmut Bernauer:
der „Vater“ der Sportanlage.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
61
ASV ORTENBURG
Träger der
goldenen Ehrennadel
Altenschöpfer Erika
Altenschöpfer Ludwig
Fabich Erdmann
Holzeder Georg
Langmeyer Dieter
Langmeyer Dieter (Ladsche)
Öller Franz
Poguntke Werner
Stephan Peter
Ungnadner Hans
Soweit Mitglieder mehrere Ehrungen erlangt haben, ist jeweils nur
die „höchste” Stufe genannt.
Die Vereinsführung
Vorstände des FC Ortenburg bis
zur Fusion mit dem Turnverein im
Jahr 1969:
Schachlbauer Hans
(Gründungsvorstand 1931)
Dr. Denk
Pfefferkorn Alois
Mayerhofer Walter
Gog Julius
Niedermayer Fritz
Feuchtmeyer Rudolf
Kahlhammer Karl
Ulrich Josef
Meya Rudolf
(Vorstand bei Fusion mit dem TV)
Vorsitzende des Turnrates des TV
Ortenburg bis zur Fusion mit dem
Fußballclub im Jahr 1969:
Jeggle Georg
(Gründungsvorsitzender 1893)
Arnold Christian
Orttenburger Rudolf
Lößl David
62
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Wimber Friedrich
Jeggle Fritz
Niedermeyer Franz
(21 Jahre lang)
Pammesberger Willy
Niedermeyer Karl
Diem Hans
Stümpfl August
Fußeder Raimund
Lukas Fritz
Dr. Hennemann Dieter
Langmeyer Erich
Kupka Kurt
(Vorsitzender bei
Fusion mit dem FC)
Träger der
silbernen Ehrennadel
Glashauser Werner
Görlitz Hartmut
Grausam Franz
Hafner Alfred
Harbeck Carola
Harbeck Hans sen.
Haslinger Michael
Höng Alois
Hollweck Centa
Leitl Kurt
Münch Joachim
Rosenberger Erich
Scheuchl Herbert
Schobesberger Richard jun.
Ungnadner Werner
Wimmer Hans
Zurbuchen Werner
Gute Arbeit einer Vereinsführung
wird auch durch die Qualität der
Mitgliederbestandsverwaltung bestimmt. Wie professionell schon damals gearbeitet worden ist, zeigt
dieser Mitgliedsausweis.
ASV ORTENBURG
Die Vereinsgremien seit der Fusionsversammlung am 13.12.1969
Zeitraum
12/69-11/74
11/74-11/79
11/79-6/84
6/84-6/89
6/89-6/93
6/93-3/98
3/98-3/03
Bernauer Helmut
Holzeder Georg
Langmeyer Dieter
Langmeyer Dieter Langmeyer
Dieter
Altenschöpfer
Ludwig
Ungnadner Hans
Höng Alois
Glashauser
Werner
Ungnadner Hans
Ungnadner Hans
Altenschöpfer G.
Langmeyer Dieter
Holzeder Georg
(ab 6/91)
Altenschöpfer G.
Öller Franz
1. Kassier
Holzeder Georg
Ungnadner Hans
(ab 6/86)
Ungnadner Hans
Klessinger Reinhard
(ab 6/86)
Altenschöpfer G.
Ungnadner Hans
2.Vorstand
Kupka Kurt
Bernauer Helmut
(ab 5/72)
Reithner Josef
Altenschöpfer G.
Altenschöpfer G.
Altenschöpfer G.
2. Kassier
Kleibel Alois sen.
Zurbuchen Werner
Zurbuchen Werner
Zurbuchen Werner
Greineder Walter
Greineder Walter
Hermann Wolfgang
1. Schriftführer
Altenschöpfer
Gottfried
Zanella Kurt
Zanella Kurt
Langmeyer Dieter
(Ladsche)
Langmeyer Dieter
(Ladsche)
Langmeyer Dieter Langmeyer Dieter
(Ladsche)
(Ladsche)
2. Schriftführer
Rosenberger
Erich
Zanella Kurt
Zurbuchen Werner
(ab 10/76)
Trpak Gerhard
Altenschöpfer G.
(ab 10/76)
Stolzenberg
Annemarie
Schipp Josef
(ab 10/77)
Poguntke Werner
Schipp Josef
Langmeyer Dieter
(Ladsche)
Greineder Walter
Ertl Gerhard
Mailhammer Günter
Mailhammer Günter Rudolf Sigrid
Glashauser Werner
(ab 1/97)
Ratz Dieter
Dr. Blaser Klaus
Funktion
1. Vorstand
1. AL Faustball
Poguntke Werner
Mailhammer Günter
(ab 11/83)
2. AL Faustball
Reithner Klaus
Stirner Reinhard
Huber Wolfgang
Gebeßler
Friedrich jun.
2. AL Fußball
Jugendleiter
Fußball
stellv. Jugendl.
Fußball
1. AL Leichtathletik
Poguntke Werner
(ab 4/70)
Korpilla Bernd
(ab 3/71)
Ungnadner Werner
Skarke Rudolf
Altenschöpfer G.
Kupka Ulrich
(ab 10/76)
Stephan Peter
(ab 4/78)
Langmeyer Erich
Langmeyer Erich
2. AL Turnen
Warte und
besondere
Aufgaben
Beisitzer
Löw Barbara
Ungnadner Werner
Leitl Kurt
Ungnadner Werner
(ab 6/86)
Öller Franz
(ab 1/87)
Ungnadner Werner
Langmeyer Dieter
(ab 6/91)
Öller Franz
Angerer Max
Haslinger Michael
(ab 6/95)
Grausam Franz
Haslinger Michael
Hohlweg Robert
(ab 3/2001)
Grausam Franz
Oswald Erwin
Pfefferkorn
Wolfgang
(ab 10/02)
Hohlweg Robert
Dr. Sellen Martin
(ab 3/05)
Pfefferkorn Wolfgang
Stephan Peter
Stephan Peter
Stephan Peter
Stephan Peter
Stephan Peter
Stephan Peter
Klessinger Reinhard
Klessinger Reinhard
Regner Reinhard
(ab 6/86)
Hollweck Centa
(ab 1/88)
Langmeyer Erich
Hollweck Centa
Baitinger Georg
Baitinger Georg
Schneider Anita
Langmeyer Erich
Langmeyer Erich
Hollweck Centa
Poguntke Werner
Schödel Karl
Langmeyer Erich
Hollweck Centa
(ab 3/01)
Schödel Karl
Loose Elvira
(ab 3/01)
Glashauser
Werner
Harbeck Josef
Kurz Hans
2. AL Leichtathletik
1. AL Turnen
Rudolf Karl-Heinz
Reithner Klaus
Huber Wolfgang
Görlitz Hartmut
Gebeßler Friedrich
jun. (ab 6/85)
Öller Franz
Leitl Kurt
(ab 6/86)
Eggelsberger Alfred
(ab 7/88)
Korpilla Bernd
Reithner Josef
(ab 6/81)
Harbeck Hans
(ab 11/83)
Rudolf Karl-Heinz
Eggelsberger
Alfred
Bernauer Helmut
(ab 6/91)
Huber Wolfgang
Görlitz Hartmut
Harbeck Hans
Rasch Helmut
Gebeßler
Friedrich jun.
Bauer Thomas
1. AL Fechten
Meya Rudolf
Bernauer Helmut
(ab 3/71)
Ulrich Josef
(ab 5/72)
Harbeck Hans
(ab 5/73)
Ulrich Josef
(ab 5/70)
Ertl Gerhard
Löw Barbara
(bis 3/05)
Schmöller Dagmar Reichenbach Hans
Görlitz Hartmut (ab 06)
Gehlert Manuela
Findenig Philipp
2. AL Fechten
1. AL Fußball
Seit 3/03
Langmeyer Erich
Poguntke Werner
Rosenberger Hans
Schobesberger
August
Marxbauer
Bernauer Hannelore
Egglsberger Alfred
Dorfmeister Otto
Gebeßler Fritz
Holzeder Georg
Korpilla Bernd
Poguntke Werner
Reithner Josef
Rosenberger Erich
Thalhamer Eduard
Zurbuchen Werner
Kupka Andrey
(ab 10/76)
Huber Wolfgang
Altenschöpfer
Ludwig
Bernauer Helmut
Fabich Erdmann
Fugmann Hans
Leitl Kurt
Reithner Josef
Öller Franz
(ab 6/83)
Truka Jürgen
Altenschöpfer
Ludwig
Fabich Erdmann
Kleibl Alois jun.
Langmeyer Dieter
Scheuchl Herbert
Poguntke Werner
Ungnadner Werner
Aigner Josef
Altenschöpfer
Ludwig
Bernauer Helmut
Höng Franz
Holzeder Georg
(bis 6/91)
Scheuchl Herbert
Schipp Josef
Bernauer Helmut
Rudolf Karl-Heinz
(ab 3/97)
Fabich Erdmann
Harbeck Josef
Holzeder Georg
Münch Joachim
Scheuchl Herbert
Ungnadner Hans
Dr. Blaser Klaus
FabichErdmann
Münch Joachim
Öller Franz
Schobesberger
Richard
Ungnadner Hans
Loose Elvira
Baitinger Georg
Höng Alois (ab 3/05)
Fabich Erdmann
Harbeck Josef
Wimmer Johann
Dr. Blaser Klaus
Grausam Franz
Haslinger Michael
Rettenberger Andreas
Schobesberger
Richard
Öller Franz
(ab 4/78)
Bis zur Satzungsänderung am 9.11.1974 bestanden für die Abteilungen Fußball und Turnen Haupt- und Abteilungsauschüsse.
Diese setzen sich in der Zeit vom 13.12.1969 bis 9.11.1974 wie folgt zusammen:
Hauptausschuss Turnen:
Gebeßler Fritz, Pammesberger Gottlieb, Reiter Franz, Leberfing Karl (ab 5/72)
Abteilungsauschuss Turnen:
Diem Hans, Fugmann Hans, Leberfing Karl, Holzeder Georg (ab 5/72), Lössl Fritz (ab 5/72), Zurbuchen Harry (ab 5/72)
Hauptausschuss Fußball:
Altenschöpfer Ludwig, Bachmeyer Erhard, Ulrich Josef, Poguntke Werner (ab 5/72)
Abteilungsausschuss Fußball:
Leeb Josef, Niedermeyer Fritz, Poguntke Werner, Korpilla Bernd (ab 5/72), Lössl Rolf (ab 5/72)
In der Amtsperiode 11/74 - 11/79 bestand eine Abteilung "Wandern".
Abteilungsleiter:
Rosenberger Hans, Dorfmeister Otto (ab 10/76), Thalhammer Eduard (ab 4/78)
NachfolgerInnen sind grundsätzlich mit dem Zeitpunkt der Nachfolge unmittelbar unter der Person aufgeführt, die sie ersetzten.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
63
ASV ORTENBURG
Was die Gremien
„so alles machen“,
wird regelmäßig in
Jahreshauptversammlungen
berichtet.
Als Beispiele hierzu die
Jahreshauptversammlungen
1961 und 1993:
64
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV ORTENBURG
Derzeitige Führungsmannschaft des ASV Ortenburg
Das jetzige „Vereinsparlament“ umfasst siebenundzwanzig Mitglieder.
Man möchte meinen, das wären zu
viele. Nein, es sind eher zu wenige!
Ein Verein von der Größe des ASV
Ortenburg, der allein im sportlichen
Bereich mehrere hundert Aktive zu
betreuen hat, der im gewerblichen
Bereich (Weißbierzelt beim Volksfest, Sonnwendfeuer etc.) Umsät-
ze vergleichbar mit einem kleineren
Gewerbebetrieb erzielt, muss auf
ein gutes Organisationsfundament
bauen können.
(hintere Reihe von links) Schobesberger Richard, Rettenberger Andreas, Findenig Philipp, Pfefferkorn Wolfgang, Kurz Hans,
Rudolf Karl-Heinz, Grausam Franz
(mittlere Reihe von links) Hollweck Centa, Wimmer Hans, Stirner Reinhard, Görlitz Hartmut, Öller Franz, Dr. Blaser Klaus, Rasch Helmut,
Haslinger Michael, Harbeck Josef jun., Stephan Peter, Schneider Anita
(sitzend von links) Höng Alois, Glashauser Werner, Langmeyer Dieter, Altenschöpfer Gottfried, Langmeyer Dieter (Ladsche)
(nicht auf dem Bild) Erdmann Fabich, Hermann Wolfgang, Loose Elvira, Dr. Sellen Martin
75 Jahre Fußball in Ortenburg
65
ASV ORTENBURG
Was so alles läuft
Allein aus den Trainingsplänen ist ersichtlich, dass es sich beim ASV Ortenburg e.V. um einen vor Aktivitäten nur so strotzenden Verein handelt.
Trainingsplan Sommer 2005
Tag
Montag
Uhrzeit
Abteilung
Turnhalle
Leiter/In
17:00 – 18:15
Fußball D-Jugend
ASV Platz
D. Langmeyer
18:00 – 19:30
Fußball C-Jugend
ASV Platz
J. Biskopek
18.00 – 19.00
Volleyball Mädchen
Volksschule
S. Schulze
19.00 – 20.00
Freizeit-Volleyball
Volksschule
M. Hiener
19.00 – 20.00
Wirbels.-Gymnastik
Realschule
C. Hollweck
20.00 – 21.00
Frauenturnen
Realschule
E. Altenschöpfer
Dienstag
18.00 – 19.30
Leichtathletik ab 11J.
ASV Platz
B. Schneider
19.00 – 20.00
Lauf-/Nordic W.- Gr.
ASV Platz
C. Hollweck
19.00 – 20.30
Fußball A-Jugend
ASV Platz
A. Rettenberger
19.00 – 20.30Trainingsplan
Fußball 1./2. Sommer
Mannsch. 2005
ASV Platz
M. Kölbl
Mittwoch
17.00 – 18.00
Volksschule Telefon
E. Loose
Tag
Uhrzeit
Abteilung Mutter-u.-Kind-Gr.
Turnhalle
Leiter/In
Fußball D-Jugend
ASV Platz 08542-812
D. Langmeyer
Montag
17:0017:00
– 18:15– 18:15
Fußball D-Jugend
ASV Platz
D. Langmeyer
18:0018:00
– 19:30– 19:30
Fußball C-Jugend
ASV Platz
J. Biskopek
Fußball C-Jugend
ASV Platz 08542-919281
J. Biskopek
18.00 – 19.00
Volleyball Mädchen
Volksschule
S. Schulze
08542-3112
18.00
–
20.00
Fechten
Volksschule
H. Görlitz
19.00 – 20.00
Freizeit-Volleyball
Volksschule
M. Hiener
08542-7710
Faustball Realschule
ASV Platz 08541-2275
K.H. Rudolf
19.0019.00
– 20.00– 20.30
Wirbels.-Gymnastik
C. Hollweck
20.0020.00
– 21.00– 21.00
Frauenturnen
E. Altenschöpfer
Fit mit SpaßRealschule
Volksschule 08542-1713
M. Gusek
Dienstag
– 19.30– 17.00
Leichtathletik
ab 11J.
ASV
Schneider
Donnerstag18.00
16.00
Kinderturnen
(abPlatz
6 J) B.
Volksschule 0171-8018788
E. Biskupek
19.00 – 20.00
Lauf-/Nordic W.- Gr.
ASV Platz
C. Hollweck
08541-2275
Fußball F-Jugend
ASV Platz 0170-8012778
J. Huber
19.0017:00
– 20.30– 18:00
Fußball A-Jugend
ASV Platz
A. Rettenberger
19.0017
– 20.30
Fußball 1./2.
Mannsch.
ASV Platz
M. Kölbl
.45 – 18.45
Fußball
E-Jugend
ASV Platz 0175-5447533
O. Roßmüller
Mittwoch
17.0019:00
– 18.00– 20:00
Mutter-u.-Kind-Gr.
Volksschule
E. Loose
Fußball A-Jugend
ASV Platz 08542-3342
A. Rettenberger
17:00 – 18:15
Fußball D-Jugend
ASV Platz
D. Langmeyer
08542-812
18:45
–
20:30
Fußball
AH
ASV
Platz
H. Wimmer
18:00 – 19:30
Fußball C-Jugend
ASV Platz
J. Biskopek
08542-919281
Freitag
ASV Platz 08542-7362
B. Schneider
18.0018.00
– 20.00– 21.00
Fechten Leichtathletik
Volksschule
H. Görlitz
19.0018.30
– 20.30– 19.30
Faustball Nordic Walking
ASV Platz
K.H.ASV
Rudolf
Platz 08542-91383
C. Hollweck
20.00 – 21.00
Fit mit Spaß
Volksschule
M. Gusek
08542-961624
Fußball
ASV Platz 08542-919281
M. Kölbl
Donnerstag
16.0019.00
– 17.00– 21.00
Kinderturnen
(ab 6 J)
Volksschule
E. Biskupek
Samstag 17:0010.00
Volleyball Mädchen
Volksschule 08542-3354
S. Schulze
– 18:00– 11.00
Fußball F-Jugend
ASV Platz
J. Huber
Freitag
Tag
Montag
Samstag
17 .45 – 18.45
19:00 – 20:00
18:45 – 20:30
18.00 – 21.00
18.30 – 19.30
19.00Uhrzeit
– 21.00
10.00 – 11.00
18.00 –
19.00 –
20:00 –
19.00 –
Tag
Uhrzeit
Montag
18.0020.00
– 19.00–
– 20.00–
Dienstag 19.0018.00
20:00 – 21.00
19.00
19.00 – 20.00–
20.0019.00
– 21.00–
Dienstag
– 19.30–
Mittwoch 18.0017.00
19.00 – 20.00
19.0018.00
– 20.30–
Mittwoch
17.0020.00
– 18.00–
– 20.00–
Donnerstag18.0016.00
20.00 – 21.00
Freitag
18.00
–
Donnerstag
16.00 – 17.00
Freitag
18.0018.00
– 21.00–
18.0018.30
– 19:30–
18.3019.30
– 19.30–
19.30 – 21.00
Samstag
10.00
Samstag
10.00 – 11.00–
12:0012:00
– 16:00–
Fußball E-Jugend
Fußball A-Jugend
Fußball AH
Leichtathletik
Nordic Walking
Fußball
Abteilung
Volleyball Mädchen
ASV Platz
ASV Platz
ASV Platz
ASV Platz
ASV Platz
ASV Platz
Volksschule
O. Roßmüller
A. Rettenberger
H. Wimmer
B. Schneider
C. Hollweck
M. Kölbl
Turnhalle
S. Schulze
0151-18420029
0170-8012778
08542-1783
0171-8018788
08541-2275
0170-6502808
Leiter/in
08542-3112
Telefon
08542-812
08542-919281
08542-3112
08542-7710
08541-2275
08542-1713
0171-8018788
08541-2275
0170-8012778
0175-5447533
08542-3342
08542-812
08542-919281
08542-7362
08542-91383
08542-961624
08542-919281
08542-3354
0151-18420029
0170-8012778
08542-1783
0171-8018788
08541-2275
0170-6502808
08542-3112
Trainingsplan Winter 2005-2006
19.00
Volksschule
Volleyball Mädchen
S. Schulze
1
20.00
Volksschule
Skigymnastik
M. Gusek
Trainingsplan
Winter 2005-2006
Freizeit-Volleyball
21.00
Volksschule
M. Hiener
20.00
Realschule
C. Hollweck
Abteilung Wirbels.-Gymnastik
Turnhalle
Leiter/in
Frauenturnen
Volksschule
21.00
Volleyball Mädchen
S. Schulze
Realschule 08542-3112
E. Altenschöpfer
1
Skigymnastik
19.30
LeichtathletikVolksschule
ab 11J. M. Gusek
ASV Platz 08542-961624
B. Schneider
Freizeit-Volleyball
Volksschule
M. Hiener
08542-7710
20.00
Lauf-/NordicRealschule
W.- Gr.
ASV Platz 08541-918235
C. Hollweck
Wirbels.-Gymnastik
C. Hollweck
20.30
Fußball
1./2.
Mannsch.
ASV
Platz
M. Kölbl
Frauenturnen
Realschule
E. Altenschöpfer
08542-1713
Leichtathletik
ab 11J.
ASV Platz
B. Schneider
18.00
Mutter-u.-Kind-Gr.
Volksschule 0171-8018788
E. Loose
Lauf-/Nordic W.- Gr.
ASV Platz
C. Hollweck
20.00
Fechten
Volksschule 08541-918235
H. Görlitz
Fußball 1./2.
Mannsch.
ASV Platz
M. Kölbl
0170-6502808
21.00
Fit mit SpaßVolksschule E. Loose
Volksschule 08542-3342
M. Gusek
Mutter-u.-Kind-Gr.
Fechten KinderturnenVolksschule
17.00
(ab 6 J) H. Görlitz
Volksschule 08542-7362
E. Biskupek
2
Fit mit Spaß
M. Gusek
08542-961624
21.00
Volksschule 08542-919281
LeichtathletikVolksschule E.
B. Schneider
Kinderturnen (ab 6 J) 3 Volksschule
Biskupek
2
19:30
Faustball
Realschule
K.H. Rudolf
Volksschule
B. Schneider
0171-8018788
Leichtathletik
Realschule
Faustball 3 Nordic Walking
K.H.ASV
Rudolf
19.30
Platz 08542-91383
C. Hollweck
4
Nordic Walking
ASV Platz
C. Hollweck
Fußball
21.00
Realschule 08541-918235
M. Kölbl
4
Fußball
Realschule
M. Kölbl
0170-6502808
11.00
Volleyball Mädchen
Volksschule 08542-3112
S. Schulze
Volksschule
S. Schulze
Volleyball Mädchen
5
5
Realschule
Jugendtrainer
oben
Fußball Jugend
16:00
Fußball
Jugend
Realschule Siehe
Jugendtrainer
TP
TP
PT
PT
TP
TP
TP
TP
PT
TP
TP
PT
PT
PT
PT
PT
TP
PT
TP
PT
Bei den Freiluft-Sportarten kann beim Verantwortlichen erfragt werden, wann der Wechsel vom ASV Platz
Bei
kann beim Verantwortlichen erfragt werden, wann der
in
dieden
HalleFreiluft-Sportarten
erfolgt.
Bitte
beachten:
Winterplan tritt zu unterschiedlichen Terminen in Kraft, vorher ev.nachfragen!
in die
Halle Der
erfolgt.
08542-3112
08542-961624
08542-7710
08541-918235
08542-1713
0171-8018788
08541-918235
0170-6502808
08542-3342
08542-7362
08542-961624
08542-919281
0171-8018788
08542-91383
08541-918235
0170-6502808
08542-3112
Siehe oben
Wechsel vom ASV Platz
Bitte beachten: Der Winterplan tritt zu unterschiedlichen Terminen in Kraft, vorher ev.nachfragen!
1
ab 10. Oktober bis ca. Fasching
2
Mit Beginn der Winterzeit
3
1 ab Oktober
4 ab 10. Oktober bis ca. Fasching
Ab Winterpause
2
5 Mit Beginn der Winterzeit
ab November
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
3
P
P
4
P
P
5
P
P
66
ab Oktober
Ab Winterpause
ab November
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Nimmt man noch die Wettkampfveranstaltungen dazu, kann man ohne
Übertreibung sagen:
Die ASV-Familie bietet zu jeder Zeit und für fast jeden sportlichen
Geschmack etwas. Wer sich dieser Familie anschließt, dürfte
seine Erwartungen erfüllt bekommen.
ASV ORTENBURG
„Groß ist die Familie des ASV –
sie zusammenzuhalten
ist wahrlich keine leichte Aufgabe –
aber sie muss bewältigt werden –
nicht zuletzt zum Wohle Ortenburgs“.
(Friedrich Gebeßler sen.:
Festschrift „100 Jahre TV/ASV Ortenburg“)
75 Jahre Fußball in Ortenburg
67
Ihre Zusammengehörigkeit beweist die ASV-Familie auch mittels
68
75 Jahre Fußball in Ortenburg
einheitlicher Sportkleidung, die vor kurzem beschafft worden ist.
75 Jahre Fußball in Ortenburg
69
ASV ORTENBURG
Aus Anlass des Jubiläums hat der ASV Ortenburg gebeten,
sein weites gemeinnütziges Betätigungsfeld finanziell zu unterstützen.
Allen, die der Bitte nachgekommen sind,
dürfen wir sehr herzlich danken:
Aigner Lydia
Fahnenstickerei
Unterthannet/Ortenburg
Deger Monika
Farben
Ortenburg
Degenhart Söldenau
Getränke
Ortenburg
Aigner & Partner
Allianz - Versicherungsbüro
Ortenburg
Dobler Erich
Busunternehmen
Ortenburg
Griebl Georg
Schreinerei
Wies/Haarbach
ARCOBRÄU Gräfliches Brauhaus
GmbH & Co. KG
Moos
Eberle Felix
APM ZENTRUM SÜD
Nussertsham/Vilshofen
Hafner Alfred
Ortenburg
Asenbauer Christa
Gschenkerlstubn
Ortenburg
Eglseder Herbert und Annemarie
Horn-Schwangau
Auto Tischler GmbH
Ortenburg
Eizenhammer Norbert
Zweirad-Betrieb
Ortenburg
Bachmeyer Gustav
Fotostudio
Ortenburg
Erner Martin
Uhren + Schmuck
Ortenburg
Baitinger Georg und Maria
Ortenburg
Feuerecker Rudolf
Gasthaus “Zur Brandstatt”
Ortenburg
Bauer Josef
Möbelhandel
Ortenburg
Fuchs Karin
Schneidermeisterin
Ortenburg
Bauer Walther
Elektro-Geschäft
Ortenburg
Fugmann Fritz und Ruth
Ortenburg
Baumgartner Erich
Ortenburg
Gebeßler Friedrich jun.
Druckerei
Ortenburg
Familie Bellos
Taverne Akropolis
Ortenburg
Gebeßler Fritz sen.
Ortenburg
Dr. Blaser Klaus
Ortenburg
Braun Otto
Groß-Umstadt
70
75 Jahre Fußball in Ortenburg
Gewerbeverein Ortenburg
Ortenburg
Greiler Josef
Schreinerei
Galla/Ortenburg
Halser Johann
Spiegel/Ortenburg
Harbeck Josef
Bauelemente, Sonnenschutz
Ortenburg
Haslreiter GmbH
Malereibetrieb
Sammarei/Ortenburg
Haslinger Franz-Xaver
Kaufbeuern
Hauzenberger Walter
Partner in Sachen Holz
Ortenburg
Dr. Hennemann Dieter
Vilshofen
Heumann Gerhard
Schloß-Apotheke
Ortenburg
Hirsch Johann
Holzhandlung
Ortenburg
Hirschl Wolfgang
Pizzeria Piccola Italia
Ortenburg
Höng Alois und Helga
Ortenburg
ASV ORTENBURG
Höng Reinhard
Papier und Verpackung
Haarbach
Leimbruckner Arnulf
Heizölvertrieb
Ortenburg
Obermeyer Werner
Zimmerei
Ortenburg
Familie Holzeder
Moststub´n “Beim Hammel”
Ortenburg
Dr. Leimbruckner Bernhard
München
Familie Öller
Blumen- und Gartenbaubetrieb
Ortenburg
Hümmer Martin
Augenoptikermeister
Ortenburg
Kahlert Walter
Raumausstattung
Ortenburg
Kahlhamer Josef Sägewerk GmbH
Parschalling/Ortenburg
Kamper Stefan und Uschi
Ortenburg
KASON Katzbichler Stuhlfabrik
GmbH
Ortenburg
Keim Max
Spenglerei-Blitzschutzbau
Ortenburg
Keller Hans
Ortenburg
Klinger Gerhard
Krankengymnastik, Massagen,
Bäder
Ortenburg
Klosterhuber Walter
Schuhhaus Lätz
Ortenburg
Kracherl Resch GmbH
Limonadenfabrik
Fürstenzell
Langmeyer Dieter
Bäckerei
Ortenburg
Langmeyer Erich und Erika
Ortenburg
Langmeyer Rudolf
Grafing
Maier Josef
Dietramszell-Ascholding
Maier Marika
Friseursalon
Rainding/ Haarbach
Marktgemeinde Ortenburg
Ortenburg
Meyerhofer Hans
Gasthof „Zum Koch”
Ortenburg
Meyerhofer Hans sen.
Ortenburg
Meyerhofer Walter
Konditorei und Cafe
Ortenburg
MICRO-EPSILON MESSTECHNIK
GmbH & Co. KG, Wißpeintner Karl
Dorfbach/ Ortenburg
Mittermeier Hans
Kfz-Werkstatt
Söldenau/Ortenburg
Müller Gottlieb
Landtechnik
Ortenburg
Niederbayerische Schotterwerke
Rieger & Seil GmbH & Co. KG
Neustift/Vilshofen
Niederhofer-Tischler GbR
Shell Station
Ortenburg
Nothaft Ludwig GmbH
Heizung, Sanitär
Neustift/Ortenburg
Nürnberger Werner
Wolfach-Apotheke
Ortenburg
Penninger Erich
Metzgerei Kriegl
Ortenburg
Pfeiffer Reiner
Bonnfinanz-Finanzberater
Ortenburg
Pindel Christa
Massage und Krankengymnastik
Ortenburg
Prosteder Max
Getränke
Wies/Haarbach
Raiffeisenbank Ortenburg eG
Ortenburg
Rauch Manfred
Damen- und Herren-Friseur
Ortenburg
Familie Rettenberger
Gasthaus Hinterschloß
Hinterschloß/Ortenburg
Richard Scheuchl GmbH
Dorfbach/Ortenburg
Röhr GmbH & Co.
Autohaus
Passau
Rudolf Karl-Heinz
Ortenburg
Sand- und Kieswerk
Ulrich Alex GmbH
Rauscheröd/Ortenburg
Seidl Walter
Glaserei
Ortenburg
Dr. Sellen Martin
Unteriglbach/ Ortenburg
75 Jahre Fußball in Ortenburg
71
ASV ORTENBURG
Sonnleitner Holzbauwerke
GmbH & Co. KG
Afham/ Ortenburg
Tischler Josef
Bauunternehmen
Rainding/Haarbach
Wolferstetter Bräu
Georg Huber KG
Vilshofen
Sparkasse Passau
Geschäftsstelle Ortenburg
Ortenburg
Töpperwein Gertrud
Gärtnerei
Ortenburg
Zettl Mario
Sportpunkt
Ortenburg
Spiel Franz
Heizung, Sanitär u. Spenglerei
Rainding/Haarbach
Ulrich Hans-Peter
Fliesen-Keramik-Marmor
Ortenburg
Zitzmann Walter und Siglinde
Damen- und Herren-Friseur
Haarbach
Sport-Lackner GmbH
Rotthalmünster
Ungnadner Werner
Metzgerei
Ortenburg
Scheuer Josef
Sanitär- und Heizungstechnik
Ortenburg
Schipp Josef und Anna
Ortenburg
Vogl Rudolf
Gartenbau
Lindach/Vilshofen
Volksbank Vilshofen eG
Zweigstelle Ortenburg
Ortenburg
Schmidtmayer Karl
Vilshofen
Walter Seikowsky GmbH
Hinterhainberg/Ortenburg
Schobesberger August
Eisen, Stahl, Haushaltswaren
Ortenburg
Wanderverein Ortenburg
Ortenburg
Schricker Hans
Likörherstellung
Ortenburg
Wellner Hans
Steinbach/Ortenburg
Weishäupl Willi
Elektrotechnik
Ortenburg
Schuhmann Christian
Kfz-Werkstatt
Söldenau/Ortenburg
Wimmer Jürgen
Vils-Trans, Motorradtransfer
Ortenburg
Schwarzbauer Franz
Unteriglbach/Ortenburg
Zu danken gilt es auch dem Förderkreis,
der Jahrzehnte lang für die Fußballer Gelder gesammelt hat.
Der Förderkreis erlangte unter der Führung von Helmut Bernauer,
Franz Öller und Alfred Eggelsberger seinen größten finanziellen Umfang.
Gegenwärtig wird er von Dieter Langmeyer (Ladsche)
und Franz Grausam geführt.
Früher wie jetzt waren bzw. sind die Fußballer froh,
die Quelle „anzapfen“ zu können.
72
75 Jahre Fußball in Ortenburg
ASV ORTENBURG
Verehrte Freunde und Gönner des ASV Ortenburg,
liebe ehemalige und jetzige Vereinsmitglieder!
Wenn Sie sich in dieser Schrift mit
Ihrem sportlichen oder ehrenamtlichen Handeln nicht oder nicht in
gebührender Form dargestellt finden, darf ich hierfür um Nachsicht
bitten:
Das Geschilderte ist letztendlich nur
der Versuch, eine große Menge von
Vereinsdaten und -ereignissen möglichst objektiv zu filtern und auf einen für eine Festschrift vertretbaren
Umfang zu reduzieren.
Dass eine derartig große Materialmenge zur Verfügung stehen wür-
de, war zunächst nicht abzusehen.
Der Grund hierfür liegt darin, dass
bei der Entrümpelung des damaligen Vereinslokals „Bergmann-Wirt“
fast alle Vereinsutensilien des FC
Ortenburg und auch des ASV Ortenburg e.V. aus seinen ersten Bestehensjahren
unwiederbringlich
verloren gegangen sind.
Aber insbesondere die ehemals Aktiven Harbeck Hans sen., Langmeyer
Dieter, Langmeyer Erich sen., Leimbruckner Willi, Lössl Fritz, Öller Franz,
Schnur Sepp und Ungnadner Werner halfen mit Privatbeständen, die-
se Lücke zu schließen. In besonderer
Weise haben auch das Fotostudio
Gustav Bachmayer (fototechnische
Arbeiten) und Alois Hofbauer (Satzund Layouterstellung) zum Entstehen dieser Festschrift beigetragen.
Ich darf den Helfern im Namen des
Vereins herzlich danken!
Eine Festschrift ist letztendlich aber
nur ein „Nebenprodukt“.
Die Hauptsache, nämlich das Fest
selbst, bewältigt und verantwortet
der Festausschuss.
Der Festausschuss:
(stehend von links) Wimmer Hans, Kurz Hans, Stirner Reinhard, Höng Alois, Öller Franz, Grausam Franz,
Pfefferkorn Wolfgang, Rettenberger Andreas, Hofbauer Alois
(sitzend von links) Altenschöpfer Gottfried, Glashauser Werner, Langmeyer Dieter, Harbeck Hans sen., Langmeyer Dieter (Ladsche).
Nicht auf dem Bild: Hermann Wolfgang.
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ASV ORTENBURG
Ich wünsche mir,
dass Ihnen die Lektüre dieser Schrift Informationen gibt,
die Sie interessant und wissenswert finden
und dass Sie das Fest in guter Erinnerung behalten werden.
Alois Höng
Impressum
Herausgeber:
ASV Ortenburg e. V.
Untermarkt 12
94496 Ortenburg
Redakteur:
Alois Höng
Fotos:
Fahnen, Bänder, Fahnenmutter,
Festgefolge, Vereinsgremien
und „Familie”:
Gustav Bachmayer,
Fotostudio, Ortenburg
Übrige Fotos:
Privatbesitz
Satz- und Layouterstellung:
Alois Hofbauer
Druck:
Friedrich Gebeßler,
Druckerei, Ortenburg
Auflage:
450 Stück
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