13. März

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13. März
Anzeiger
Flawil · Degersheim
ANZEIGER
Freitag, 13. März 2015
1
Besser als erwartet
Syrer in Degersheim
Suppenzmittag
Die Rechnung 2014 der Gemeinde Flawil
schliesst um eine halbe Million Franken
<
besser ab als budgeti ert.
SEITE 3
Seit drei Monaten wohnt in Degersheim
eine Fl chtl ingsfamilie aus Syrien und
<
versucht Fuss zu fassen.
SEITE 7
Die Frauengemeinschaft
Wolfertswil-Magdenau lud zum
<
Suppenzmittag.
SEITE 10
Rosen für mehr
Gerechtigkeit
Morgen
Samstag,
14. M rz, findet der traditionelle
Rosenverkauf der kumenischen
Kampagne von Brot f r alle, Fastenopfer und Partner sein statt.
Auch in Flawil wird eine Gruppe der Evangelisch-reformierten
Kirchgemeinde Rosen verkaufen.
Am darauffolgenden Sonntag
findet der «Brot f r alle»-FilmGottesdienst um 10 Uhr in der
Evangelischen Kirche Feld mit
anschliessendem Suppenzmittag statt. Die Vorbereitungsgruppe sch pft Suppe, bietet Essen
und Trinken an. F r das Kuchenbuffet werden gerne Kuchenspenden entgegengenommen.
Der Claro-Laden wird mit diversen K stlichkeiten aus Fairtrade
auch anwesend sein. (pd)
FLAWIL.
Bilder: Melanie Graf
Die Flawiler Bahnhofstrasse an einem Freitagabend. Die Läden sind geschlossen. Der Abendverkauf beschränkt sich fast nur auf die Grossverteiler.
Freizytchörli lädt
zum Konzert
FLAWIL/GOSSAU. Morgen Sams-
tag, 14. M rz, um 19.30 Uhr in
der Sebastian-Kirche in Henau
und am Sonntag, 15. M rz, um
17.00 Uhr in der Andreas-Kirche
in Gossau laden der Jodlerclub
Uzwil, der Jodlerclub am Tannenberg, Waldkirch, und das
Freizytch rli Gossau-Flawil zu
einem Konzert ein. F r Abwechslung wird die junge Appenzeller-Streichmusik-Formation «Vielsaitig» sorgen. Unter
der musikalischen Leitung von
C cilia Mauchle wurde ein anspruchsvolles Programm einstudiert. Eintritt frei, Kollekte f r
Kinderspitex. (pd)
Anerkennung für
Kodex-Verzichte
FLAWIL. Am Mittwoch, 18. M rz,
19 Uhr, findet im katholischen
Pfarreizentrum Flawil die f nfte
Kodex- bergabefeier statt. Alle
beteiligten Jugendlichen erhalten eine Anerkennung in Form
einer Mappe mit Medaille und
Urkunde. Durch diese Feier sollen alle Teilnehmenden in ihrem
Entschluss, nicht zu rauchen,
keinen Alkohol und keine Drogen zu konsumieren sowie keine
Medikamente zu missbrauchen,
gest rkt werden. Als H hepunkte
der Feier werden die Jungtambouren F rstenland sowie Philippe Montandon, ehemaliger
FC-St. Gallen-Captain, erwartet.
Der Anlass ist ffentlich. (pd)
(K)ein Abendverkauf in Flawil
Auf der Website der Gemeinde Flawil wird für den Abendverkauf in Flawil geworben. Wer die Zeit zum Shoppen am
Freitagabend nutzen will, steht aber vor vielen geschlossenen Türen. Allerdings gibt es wenige Ausnahmen.
MELANIE GRAF
FLAWIL. «In Flawil ist jeden Frei-
tag Abendverkauf. Viele Gesch fte sind jeweils bis 20 Uhr
f r Sie ge ffnet. Nutzen Sie die
Gelegenheit, nach dem Feierabend ohne Stress einkaufen zu
gehen.» Mit diesen S tzen wirbt
die Gemeinde Flawil auf ihrer
Website f r den Abendverkauf
im Dorf. Allerdings hat die «Werbung» f r den stressfreien Einkauf am Abend einen Haken: Besucherinnen und Besucher, die
wegen des Abendverkaufs nach
Flawil kommen, stehen vor geschlossenen Ladent ren der Detailfachgesch ften. Die Bahnhofstrasse, auf der viele Detaillisten
angesiedelt sind, wirkt verlassen.
Ganz wenige Leute sind auf der
Strasse anzutreffen. Nur die Gesch fte im Migros-Geb ude und
die Grossverteiler haben ge ffnet.
Abendverkauf ein. Mit gutem
Grund. «Der Abendverkauf bedeutet f r uns eine Entlastung
des Samstags. Der Samstag ist
n mlich immer noch der einkaufsst rkste Tag der Woche»,
begr ndet Othmar Bossart, Inhaber von Mode Bossart. Aber
lohnt es sich f r ihn, das Gesch ft l nger ge ffnet zu halten?
«Beim Freitagabend ist es gleich
wie bei allen anderen Tagen im
Jahr, das heisst, es gibt grosse
Unterschiede bei der Kundenfrequenz. Somit ist die Frage auch
diesem einj hrigen Versuch haben sich viele eingestehen m ssen, dass sich der Abendverkauf
in Flawil nicht lohne. »Es besteht
kein Kundenbed rfnis», sagt
er. Ob in Zukunft ein Abendverkauf stattfinde, sei offen. «Im
Moment ist es kein Thema», sagt
Bohl.
Entlastung des Samstags
Das Modehaus Bossart bildet
eine Ausnahme. Seit der Einf hrung des Abendverkaufs vor
rund 20 Jahren f hrte er den
nicht abschliessend zu beantworten», sagt er. Es sei auf alle
F lle eine Dienstleistung, die seine Kunden gerne wahrnehmen
w rden.
Mode ist gefragt
W hrend seine Kolleginnen
und Kollegen von den Flawiler
Fachgesch ften ber die mangelnde Kundschaft entt uscht
sind, kann sich Othmar Bossart
nicht ber den Abendverkauf
beklagen: «Ich denke, dass der
Hauptgrund in der Branche
(Mode) liegt. Da ben tzen die
Konsumenten die arbeitsfreie
Zeit gerne zum Shoppen. So ist
der Abendverkauf am Freitag
sicher willkommen.» ˜ ndern
m chte auch er nichts an den
ffnungszeiten.
Im Moment stehe f r sie keine
Anpassung der ffnungszeiten
an. Er verfolge jedoch die Situation mit den ffnungszeiten gesamthaft sehr genau. »Wenn n tig, k nnen wir als Fachgesch ft
sofort auf Ver nderungen reagieren.»
Projekt zeigte keinen Erfolg
«Vor einigen Jahren haben wir
Flawiler Fachgesch fte einen
einj hrigen Versuch gestartet,
der f r die allermeisten Firmen
allerdings kein Erfolg war», sagt
Thomas Bohl, Co-Pr sident der
Flawiler Fachgesch fte und Inhaber Drogerie Bohl. Bei diesem
Projekt damals h tten sehr viele
Detaillisten mitgemacht. Nach
Bild: Screenshot
Eine Ausnahme bildet Mode Bossart. Das Geschäft
hat am Freitagabend länger geöffnet.
Auf der Website der Gemeinde Flawil wird mit dem Abendverkauf
im Dorf geworben.
Ausstellung 14. / 15. März 2015
Mit diesem Feld werben
Sie in jedem Haushalt von
Flawil und Degersheim. »
erleben, geniessen, wohlfühlen
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ANZEIGER
Verschiedenes
VOR 50 JAHREN
BRAND IN OBERGLATT
Gestern, kurz nach 18 Uhr, rückte
die Feuerwehr nach Oberglatt
aus. Im «Hirschen» war im obersten Stock ein Zimmerbrand ausgebrochen. Eine Frau war am
Abend von der Arbeit heimgekehrt und hatte in der Stube sofort Feuer im Ofen gemacht. Danach entfernte sie sich kurz. Als
sie zurückkam und die Türe zur
Stube öffnete, war diese voller
Rauch und die Vorhänge am
Fenster, Holzverkleidungen und
umherliegendes Papier und Zeitungen brannten. Die Frau alarmierte sofort die Hausbesitzerin,
diese die Feuerwehr. Unterdessen hatte im benachbarten «Löwen» ein Feuerwehrmann von
dem Zimmerbrand gehört, er eilte herbei und löschte den Brand
mit Kleidern, sodass die Feuerwehr nichts mehr zu löschen
hatte.
Weniger ist mehr
Die Hilfswerke richten ihre Fastenzeit-Lupe dieses Jahr aufs
Thema: «Weniger für uns. Genug
für alle.» Bei den Wörtern «fasten» und «weniger» sehen wir
vielleicht schon den Zeigefinger:
«Verzichten! Einschränken!» Ein
seltsamer Reflex – in einem Land,
wo wir vor allem eines haben:
Überfluss. Wir leben in der
Schweiz auf grossem Fuss. Wie
wär’s darum, das Thema einmal
von der positiven Seite anzugehen: Weniger ist mehr! Weniger
Streit zum Beispiel. Durch ein
Freitag, 13. März 2015
gutes Wort kann ich einen lange
gärenden Streit beilegen. So eine
Erfahrung macht bewusst, wie
erleichternd es ist, Ballast abzuwerfen. Überdenken wir doch
unsere
Lebensgewohnheiten.
Wenn wir eine längere Autofahrt
in Kauf nehmen, nur um im Ausland günstiger einzukaufen, ist
Sparen wohl bereits zum Selbstzweck verkommen. Vielleicht
wundern wir uns nach einem
strengen Tag, woher der Sand im
Getriebe stammt, der uns so ermüdet und blockiert.
Im Suppentag-Familiengottesdienst vom Sonntag, 15. März,
10 Uhr steigen wir bildlich in den
Ballonkorb und werfen Sandsäcke von Bord, die wir oft fraglos
mit uns schleppen. Hier soll es
für einmal nicht nur um überflüssige Pfunde und Diäten gehen – sondern um eine WimKur: Weniger ist mehr.
Peter Sutter
Agenda
Samstag, 14. März
16.00 Eucharistiefeier in der
Spitalkapelle
Sonntag, 15. März
10.00 Familiengottesdienst
(Eucharistiefeier) zum
Suppentag
Kollekte: Kinder- und
Jugendhilfe, St. Gallen
11.00 Suppentag
Mittwoch, 16. März
09.15 Eucharistiefeier,
anschliessend Kaffee
im Pfarreizentrum
Donnerstag, 19. März
19.00 Meditation im Turm
Freitag, 20. März
11.30 Suppenzmittag
18.30 Eucharistiefeier
19.00 Frauengemeinschaft:
Hauptversammlung
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VOR 100 JAHREN
SCHWERE
KRIEGERISCHE LAST
Sonntag, 15. März
10.00 Kirche Feld: «Brot für alle»
– Gottesdienst
Mitwirkende: Pfarrer M.
Hampton und «Sing
mit!»-Chor
Kollekte: Bfa
Fahrdienst: 079 696 96 24
anschliessend Suppenzmittag
Gerne werden Dessertspenden entgegengenommen! Herzlichen
Dank!
10.00 KGZ: Chinderexpress
Dienstag, 17. März
11.30 KGZ: Mittagstreff
Anmeldung nach dem
Gottesdienst oder bis
Montag, 11 Uhr
(Tel. 071 394 90 50)
SPRECHSTUNDE
Kostenlose Sprechstunde zum
Ehegüter- und Erbrecht, Amtsnotariat Wil
Dienstag, 17. März
Gemeindeverwaltung
Niederuzwil, Flawilerstrasse 2;
9.30 bis 11.30 Uhr. Tel. Voranmeldung: 058 229 76 30
IMPRESSUM
Anzeiger Flawil · Degersheim
Amtliches Publikationsorgan der
Gemeinden Flawil und Degersheim
ISSN 1663-0556
Auflage:
6100 Exemplare
Verlag: St. Galler Tagblatt AG
Fürstenlandstrasse 122
9001 St. Gallen
Martin Wiesmann
Leitung Lokalzeitungen
T 071 272 78 88
Leserservice: T 071 272 72 72
F 071 272 72 70
[email protected]
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Obere Bahnhofstrasse 35
Postfach, 9501 Wil
T 071 913 28 34, F 071 913 28 10
E-Mail [email protected]
Redaktion: Zita Meienhofer
[email protected]
T 071 955 02 54
Druck: St. Galler Tagblatt AG
Parallel zu den Gottesdiensten: Gottesdienste
für Kinder
Besuchen Sie uns – Sie
sind herzlich willkommen.
Waldau 1 (Habis-Areal)
Tel. 071 393 91 91
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Freitag, 13. März
19.00 Oberstufe
Samstag, 14. März
Männerforum
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Flawil
Sonntag, 15. März
10.00 Gottesdienst
Vorgemeindeversammlung:
Freitag, 27. März 2015, 20.00
Uhr,
im Kirchgemeinde-Zentrum :
Besprechung der Traktanden.
Riedernstrasse 13
Telefon 071 951 51 47
www.emk-flawil.ch
Ordentliche Kirchbürgerversammlung: Sonntag, 29. März
2015, 11.00 Uhr, in der Kirche
Feld. Traktanden siehe Amtsbericht.
Die Vorsteherschaft der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Flawil
Freitag, 13. März
18.00 KGZ: Prisma
Sonntag, 15. März
10.40 Familien-Gottesdienst.
Anschliessend gemeinsames Mittagessen
Montag, 16. März
09.30 Frauen-Bibeltreff
12.15 Salatzmittag
Mittwoch, 18. März
14.30 Seniorennachmittag.
Kath. Pfarreiheim
19.00 Bibeltreff
Donnerstag, 19. März
20.00 Kirchenchor
www.ref-degersheim.ch
Im Kleinen
RETTUNGS-SMS
Grünabfuhr Kreis 1
Donnerstag, 19. März, 7 Uhr
Unentgeltliche
Rechtsauskunftsstelle Wil
Dienstag, 17. März
Baronenhaus, Marktgasse 73,
Wil. Zimmer 10, 1. Stock;
16.00 bis 18.30 Uhr
Sonntag, 15. März
9.30 Gottesdienst
Freitag, 20. März
16.30 Jugendcafé 5./6. Kl.
19.00 Jugendcafé Oberstufe
ABFALLKALENDER FLAWIL
RECHTSAUSKUNFT
Gott begegnen –
Gemeinschaft erleben
Mittwoch, 18. März
14.00 KGZ: Meisefrauen
19.30 KGZ: Missionsarbeitskreis
www.ref-flawil.ch
Der Stickerkrankenverein Flawil
hatte im vergangenen Rechnungsjahr 1914 eine Mehrbelastung von Fr. 113 875 zu verzeichnen, wobei aber der Bundesbeitrag für das zweite Semester
1914, der immer noch ausstehend ist, nicht mitgerechnet
wurde. Es wurde an der Hauptversammlung vom letzten Sonntag auch die Fondierung einer
Hilfskasse beschlossen. In Degersheim erinnerte der Präsident
der FDP, dass die schwere Last
der kriegerischen Ereignisse mit
all ihren Folgen auch hier schwer
laste. Die Erfahrungen machten
es zur Pflicht, die Arbeitslosenund Altersversicherung nach
Kräften zu fördern. Der Krieg fordere von allen gewaltige Anstrengungen.
Freie Christengemeinde Flawil
Freie Christengemeinde Flawil
2
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akute Hungersnot in der Sahelzone
Bauarbeiten Grundstrasse
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Am 16. März beginnen die Bauarbeiten an der Grundstrasse.
Dabei werden die Werkleitungen erneuert.
Je nach Witterung werden die Bauarbeiten rund zehn Wochen
dauern. Während der Bauzeit sind Verkehrsbehinderungen unumgänglich. Teilweise werden einzelne Strassenabschnitte
vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Anwohner wurden direkt informiert.
Die Technischen Betriebe Flawil bitten die Bevölkerung um
Verständnis und hoffen auf einen reibungslosen Bauablauf.
Gemeinde Flawil
www.flawil.ch
Katholische Kirchgemeinde Wolfertswil-Magdenau
Einladung zur
Kirchbürgerversammlung 2015
Mittwoch, 8. April 2015, 20.00 Uhr
in der Bruder Klaus Kirche, Wolfertswil
TRAKTANDEN:
1. Jahresrechnung 2014 mit Bericht und
Anträgen der Geschäftsprüfungskommission
2. Voranschlag und Steuerplan 2015
3. Fassadenrenovation Pfarrhaus Böhlstrasse 2
4. Allgemeine Umfrage
Die Stimmausweise und die Jahresrechnungen werden
separat versandt. Zusätzliche Jahresrechnungen und
fehlende Stimmausweise können im Pfarreisekretariat,
Brigitta Helbling, Rietwies, Wolfertswil, bezogen werden.
Die Stimmausweise werden am Eingang kontrolliert und
abgenommen.
Katholischer Kirchenverwaltungsrat Wolfertswil-Magdenau
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Grundstück Nr. 2171 Mettlenstrasse
3, Wohnhaus Assek.Nr. 2079, 809 m2
Gartenanlage, Gebäude
Veräusserer: Ruosch Werner Lorenz,
Erbengemeinschaft, Flawil. Erwerber: Selmani Lavdim, Amselstrasse
10b, Flawil. Objekt: Grundstück Nr.
10 317 Amselstrasse 10b, 4 1/2 -Zimmer-Wohnung Nr. 3 (61/1000 Miteigentum an Grundstück Nr. 3054) und
Grundstück Nr. 30 202 Amselstrasse,
Autoeinstellplatz Nr. 73 (1/75 Miteigentum an Grundstück Nr. 3047)
Veräusserer: Fernandez Fermin,
Fichtenstrasse 4, Flawil, und Fernandez Maira de la Concepcion, Bogenstrasse 97, Flawil (Miteigentum zu je
1
/2) Erwerber: Schibli Michael und
Schibli Claudia, Städelistrasse 6,
Gossau (Miteigentum zu je 1/2) Objekt: Grundstück Nr. 10 868 Bogenstrasse 97, 5 1/2-Zimmer-Wohnung
Nr. 4 (98/1000 Miteigentum an Grundstück Nr. 3470) und Grundstück Nr.
30 675 Bogenstrasse, Autoeinstellplatz Nr. 57 (5/299 Miteigentum an
Grundstück Nr. 3468)
Veräusserer: A & B Immo AG, Henauerstrasse 19, Niederuzwil. Erwerber:
Schibli Michael und Schibli Claudia,
Städelistrasse 6, Gossau (Miteigentum zu je 1/2) Objekt: Grundstück Nr.
10 877 Bogenstrasse 97, Disponibelraum Nr. 2 (4/1000 Miteigentum an
Grundstück Nr. 3470)
Veräusserer: Stockwerkeigentümer
Magdenauerstrasse 37/39, Flawil Erwerber: Hardegger Albertina Helena,
Magdenauerstrasse 41, Flawil Objekt: ab Grundstück Nr. 649 Magdenauerstrasse 37/39, 328 m2 Gartenanlage
Veräusserer: FSW Immob AG, Industriestrasse 28, Herisau. Erwerber:
Wieland Hans Peter und Frey Wieland Judith Maria, Furkastrasse 53,
Münster (Miteigentum zu je 1/2) Objekt: Grundstück Nr. 10 777 Unterstrasse 40, 5 1/2-Zimmer-Wohnung
Nr. W3 (165/1000 Miteigentum an
Grundstück Nr. 3423) und Grundstück Nr. 30 467 Unterstrasse 40, Autoeinstellplatz Nr. 3 (1/11 Miteigentum an Grundstück Nr. 10 781) und
Grundstück Nr. 30 468 Unterstrasse
40, Autoeinstellplatz Nr. 4 (1/11 Miteigentum an Grundstück Nr. 10 781)
Veräusserer: Merk Gustav Kaspar
und Merk Margarethe Klara, Quellenstrasse 5, Flawil (Miteigentum zu
je 1/2) Erwerber: Kuhn Marcel und
Kuhn Jennifer Allison, Enzenbühlstrasse 26, Flawil (Miteigentum zu je
1
/2) Objekt: Grundstück Nr. 1038
Quellenstrasse 5, Wohnhaus Assek.
Nr. 3242, 994 m2 Gartenanlage, Gebäude
Veräusserer: Bührer Sonja Elsa, Grub
2379, Niederteufen. Erwerber: Bodenmann Reto und Bodenmann Isabelle, Giren 2245, Flawil (Miteigentum zu je 1/2) Objekt: Grundstück Nr.
1382 Lutenberg, Scheune Assek.Nr.
1661, 12 910 m2 Acker, Wiese, Gebäude, Strasse, Weg, geschlossene Bestockung, Grundstück Nr. 1381 Lutenberg, 7403 m2 Acker, Wiese, Strasse,
Weg, geschlossene Bestockung,
Grundstück Nr. 1417 Landbergwald,
10 041 m2 geschlossene Bestockung
und Grundstück Nr. 1418 Landbergwald, 3184 m2 Strasse, Weg, geschlossene Bestockung
Veräusserer: Alex Künzle Architektur
GmbH, Säntisstrasse 15, Flawil. Erwerber: Pascale Paolo und Pedone
Maria Antonietta, Fichtenstrasse 6,
Flawil (Miteigentum zu je 1/2) Objekt:
Grundstück Nr. 10 927 Fichtenstrasse 6, 4 1/2-Zimmer-Wohnung Nr.
B01 (139/1000 Miteigentum an Grundstück Nr. 3491), Grundstück Nr.
30 710 Fichtenstrasse, Autoeinstellplatz Nr. 12 (1/33 Miteigentum an
Grundstück Nr. 3493) und Grundstück Nr. 30 711 Fichtenstrasse, Autoeinstellplatz Nr. 13 (1/33 Miteigentum an Grundstück Nr. 3493)
Flawil
Freitag, 13. März 2015
ANZEIGER
3
Positive Gemeinderechnung 2014
Ertragsüberschuss von einer halben Million Franken dank höherer Steuereinnahmen.
GEMEINDE FLAWIL. Die Jahresrech-
nung 2014 der Gemeinde Flawil
schliesst mit einem Plus von
503 000 Franken ab. Grund dafür
sind höhere Steuereinnahmen.
Investiert wurden im Jahr 2014
über 6 Mio. Franken. Die Nettoverschuldung nahm leicht ab.
Auch die Technischen Betriebe
sind im Plus.
Weniger Finanzausgleichsgelder
Das Budget 2014 der Gemeinde Flawil ging von einem ausgeglichenen Ergebnis aus, dies bei
einem totalen Aufwand bzw. Ertrag von 51,8 Mio. Franken. Nun
ist es besser gekommen. Die Jahresrechnung 2014 schliesst mit
einem Plus von 503 000 Franken
ab. Der Aufwand konnte gegenüber dem Budget um 3% auf
50,3 Mio. Franken gesenkt werden. Der Ertrag lag gegenüber
dem Budget um 2% tiefer bei
50,8 Mio. Franken. Daraus resultiert eine Besserstellung gegenüber dem Budget. Der Hauptgrund dafür sind die höheren Steuereinnahmen von rund
1,5 Mio. Franken. Doch warum
beträgt das Plus lediglich
0,5 Mio. Franken und nicht
1,5 Mio.? Gemeindepräsident Elmar Metzger erklärt die Differenz: «Für das letzte Jahr haben
wir vom Kanton insgesamt
900 000 Franken weniger Finanzausgleichsgelder erhalten. Dies
zum einen weil wir höhere Steuereinnahmen hatten. Das macht
auch Sinn. Wenn eine Gemeinde
mehr Einnahmen hat, hat sie
weniger Finanzausgleichsgelder
Information
Details im Internet
Die ausführlichen Rechnungsabschlüsse der Gemeinde und der Technischen
Betriebe sind abrufbar via
www.flawil.ch unter «Information / Online-Schalter /
Dokumentationen». (rkf.)
Tabelle: rkf
Laufende Rechnung der Gemeinde 2014 (nach Funktionen): Bei einem totalen Aufwand von rund 50 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit einem Plus von rund
503 000 Franken ab.
nötig. Zum andern aber hat der
Kanton die Berechnungsgrundsätze des Sonderlastenausgleichs
verändert, was unsere Rechnung
nachteilig belastet hat.»
dem Vorjahr gesenkt werden.
Sie liegt heute bei 101 Steuerprozenten. An Eigenkapital weist
die Gemeinde 3,9 Mio. Franken
aus.
Abbau Verschuldung
Jedes Jahr investieren
Die Laufende Rechnung der
Gemeinde zeigt, dass in den
meisten
Ausgabenpositionen
eine Reduktion zu verzeichnen
ist. Leicht gestiegen ist einzig der
Personalaufwand, dies aufgrund
höherer Sozialversicherungsleistungen. Die grössten Anteile am
Gesamtaufwand der Gemeinderechnung haben die Bereiche
Bildung und soziale Wohlfahrt.
Die Verschuldung der Gemeinde
konnte im Jahr 2014 gegenüber
Im Jahr 2014 hat die Gemeinde Flawil rund 6,6 Mio. Franken
investiert, der höchste Wert seit
sieben Jahren. Die grössten
Brocken waren die Erstellung
der beiden Spielfelder auf
dem Sportplatz Schützenwiese
(1,9 Mio.), das Strassenbauprogramm 2014 (1,4 Mio.) und der
Kauf des Grundstücks an der
Wilerstrasse 201 für den Neubau
des Feuerwehrdepots (1,3 Mio.).
Für Elmar Metzger ist es richtig,
dass eine Gemeinde auch in
finanziell engeren Zeiten Investitionen tätigt: «Wir wollen eine
attraktive Gemeinde bleiben.
Darum investieren wir jedes Jahr
in verträglichen Tranchen in die
Werterhaltung unserer Infrastruktur. Es würde zwar kurzfristig Geld sparen, Bauten und Anlagen verlottern zu lassen, doch
würden sich das langfristig rächen. Es wäre auch nicht fair
gegenüber der nächsten Generation.»
Technische Betriebe mit Gewinn
Auch die Technischen Betriebe Flawil (TBF) präsentieren
eine positive Jahresrechnung
2014. Bei einem Aufwand von
19,74 Mio. und einem Ertrag von
20,46 Mio. resultiert ein Gewinn
von rund 700 000 Franken. Alle
fünf Sparten – Elektrizität, Erdgas, Energie, Wasser, Kommunikation – haben über oder im
Budget abgeschnitten. Für den
Besserabschluss gibt es vor allem
zwei Gründe. Zum einen konnten dank besserer Einkaufsbedingungen bessere Margen im
Energieverkauf erzielt werden.
Zum andern sind den TBF von
der Swisscom infolge der vereinbarten Kooperation grössere
Einnahmen zugeflossen.
TBF liefern Geld an Gemeinde
Die Investitionen der Technischen Betriebe Flawil im Jahr
2014 lagen – neben den
Aufwendungen für den Ausbau
des Glasfasernetzes – bei rund
300 000 Franken. Das grösste
Projekt war die Erstellung der
Solaranlage auf dem Dach des
Oberstufenzentrums Feld. Das
Eigenkapital samt Reserven der
TBF beträgt 10,4 Mio. Franken.
Die Technischen Betriebe Flawil
sind ein Gemeindeunternehmen. Als solches leisten sie jedes
Jahr eine Abgabe an die Gemeinde. Für das Jahr 2014 sind das
369 000 Franken. Daneben liefern sie zusätzlich 226 000 Franken aus der Verzinsung des Eigenkapitals und 300 000 Franken
ihres Gewinns an die Gemeinde
ab. (rkf.)
!
Diagramm: rkf
Jährliche Investitionen der Gemeinde seit dem Jahr 2001: Im letzten Jahr hat die Gemeinde über 6 Millionen Franken investiert, einiges mehr
als der langjährige Schnitt von rund 4 Millionen Franken. Die im Jahr 2008 dargestellten Minus-Investitionen waren eine Folge des Verkaufs
des Wohn- und Pflegeheims Flawil.
Diagramm: rkf
Aufwände 2014 der Bereiche in Prozent zum Gesamtaufwand: Zwei
Fünftel der Gemeindeausgaben entfallen auf die Schule, ein Achtel
auf den Sozialbereich.
Diagramm: rkf
Tabelle: rkf
Erfolgsrechnung der Technischen Betriebe 2014 (nach Sparten): Bei einem totalen Aufwand von 19,7 Millionen Franken schliesst die Rechnung
mit einem Gewinn von 712 000 Franken ab.
Nettoverschuldung der Gemeinde in Steuerprozenten:
Die Verschuldung konnte in den letzten Jahren markant abgebaut
werden. Per Ende 2014 beträgt sie noch 17 Millionen Franken.
4
Verschiedenes
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FOCUS
Freitag, 13. März 2015
Steuererklärung 2014
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Spongebob und seine Freunde erleben grosse Abenteuer
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Kirchbürgerversammlung 2015
Montag, 30. März 2015, um 20.00 Uhr,
im Saal des katholischen Pfarreiheims
Traktanden
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1. Jahresrechnung 2014
2. Voranschlag und Steuerplan für das Jahr 2015
3. Bericht und Anträge der Geschäftsprüfungskommission
4. Information «Verein der Kirchgemeinden
der Seelsorgeeinheit Magdenau»
5. Allgemeine Umfrage
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Kath. Kirchenverwaltungsrat Degersheim
TRAENKE
Fehlende Stimmausweise sowie zusätzliche Jahresrechnungen
können bei der Aktuarin Sibylle Rutz-Maag, Taubenstrasse 15,
Degersheim, bezogen werden.
Lösung:
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Flawil
Freitag, 13. März 2015
Einreichefrist für
Prämienverbilligung
Zwei Frauenchöre
schliessen sich zusammen
FLAWIL. Im FraueXang Flawil-
Degersheim vereinen sich die
Degersheimerinnen mit dem
Frauenchor Flawil. Seit zweieinhalb Jahren singen die Frauench re von Flawil und Degersheim als «Chorgemeinschaft
Flawil-Degersheim» miteinander und bestreiten ihre Auff hrungen erfolgreich zusammen.
Bis zur Hauptversammlung von
Anfang M rz probten die beiden eigenst ndigen Vereine abwechslungsweise in beiden D rfern unter der Leitung von
Eliane Sch rli.
Dies soll auch in Zukunft so
bleiben. In dieser langen Zeit
des «Miteinanders» haben sich
die S ngerinnen kennen- und
sch tzen gelernt und sich auch
an das Pendeln zwischen den
D rfern gew hnt. Das Singen im
grossen Chor wird gesch tzt. Da
sich jedoch die Organisation des
Chorbetriebs mit zwei Vorst nden als eher schwerf llig erwies,
wurde bald der Ruf nach einer
Vereinigung beider Ch re laut.
Der schon l nger im Raum stehende R cktritt der langj hrigen Degersheimer Pr sidentin
Trudi Sch b konnte somit Wirklichkeit werden.
Anträge für Verbilligung der Krankenkassenprämien bis 31. März 2015
einreichen.
GEMEINDE FLAWIL. Wer in beschei-
denen wirtschaftlichen Verh ltnissen lebt, hat Anrecht auf Verbilligung der Krankenkassenpr mien. Antr ge sind der Gemeinde bis 31. M rz 2015 einzureichen.
Wohnsitz im Kanton
Die Krankenkassenpr mien
sind f r viele Leute ein happiger
Ausgabenposten. Der Kanton
St. Gallen hat deshalb in seinem
Budget Gelder f r die individuelle Pr mienverbilligung reserviert. Personen in bescheidenen
wirtschaftlichen Verh ltnissen
erhalten aus diesem Topf Unterst tzungsgelder an ihre Krankenkassenpr mie. Zum Bezug
dieser Gelder ist berechtigt, wer
am 1.1.2015 seinen Wohnsitz
oder seinen Aufenthaltsort im
Kanton hatte.
Anmeldung bis 31. März
Auf das Jahr 2015 hat der Kanton die Frist zur Einreichung von
Antr gen f r Pr mienverbilligung neu auf den 31. M rz 2015
festgesetzt. Die mutmasslich berechtigten Personen – diese wur-
Bild: rkf
Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen haben
Anrecht auf Verbilligung der Krankenkassenprämie. Anträge sind
der Gemeinde bis 31. März einzureichen.
den von der Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons
St. Gallen zusammen mit den
Steuerbeh rden ermittelt – haben bereits vor l ngerer Zeit vom
Kanton das Anmeldeformular
erhalten. Wer kein Anmeldeformular erhalten hat, aber meint,
eventuell Anspruch auf Pr mienverbilligung zu haben,
kann dies via den Onlinerechner
der SVA
berpr fen (www.
svasg.ch unter «Onlineschalter –
Onlinerechner – Pr mienverbilligung»). Das Anmeldeformular
sowie weitere Informationen
sind ebenfalls auf der Website
der SVA abrufbar oder k nnen
bei der AHV-Zweigstelle im Flawiler Gemeindehaus bezogen
und dort auch eingereicht werden. (rkf )
!
Ende nach 139 Jahren
In vielen Sitzungen wurde auf
den Zusammenschluss der
zwei Vereine hingearbeitet und
neue Statuten entworfen. An
der k rzlich stattgefundenen
Hauptversammlung hat sich der
kleinere Frauenchor Lieder-
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kranz Degersheim nach 139j hrigem Bestehen mit einem lachenden und einem weinenden
Auge aufgel st. Das Vereinsverm gen und das Notenmaterial
gehen in den Besitz des Frauenchors Flawil ber, der k nftig
unter dem neuen Vereinsnamen
FraueXang Flawil-Degersheim
gef hrt wird. Die S ngerinnen
des Liederkranz treten dem Verein FraueXang Flawil-Degersheim bei.
In beiden Frauench ren wurden je vier S ngerinnen f r fleissigen Probenbesuch belohnt, einige Frauen aus den Vorst nden
verabschiedet, Jacqueline Roefs
wurde f r 40 Jahre Mitgliedschaft im Frauenchor Flawil und
Marlis Koller f r langj hrige Revisorinnenzeit mit je einem Blumenstrauss geehrt.
In einem zweiten, gemeinsamen Teil wurden die Statuten
genehmigt, und die versierte
Pr sidentin Ursula Steingruber
wurde als Pr sidentin des FraueXang gew hlt.
Konzerte Anfang Mai
Unter der musikalischen Leitung von Eliane Sch rli wird
fleissig geprobt, denn am Freitag, 8. Mai, und Samstag, 9. Mai,
finden bereits Konzerte in Flawil
und Degersheim statt. Scherzund K chenlieder stehen auf
dem Programm. Viel mehr aus
der «Liederk che» m chten die
S ngerinnen noch nicht verraten, jedoch freuen sie sich ber
neue Mitglieder«
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Bild: zVg
Der Vorstand des neuen Vereins: Ursula Steingruber, Rosmarie Keil,
Rösli Weber, Claudia Germann, Helga Nigg, Olly Morger.
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FLAWILER AGENDA
Freitag, 13. März
Kasperlitheater
Familientreff Flawil
Pfarreizentrum, 14.30, 15.15 und 16.00 Uhr
Freitag, 13. März
Helga Schneider «Hellness»
MVG Flawiler Kultur
Lindensaal, 20.00 bis 22.00 Uhr
Samstag, 14. März
Über’n Liederzaun
Kulturpunkt
Kulturpunkt Flawil, 20.30 Uhr
Sonntag, 15. März
Leben und Sterben in der Bronzezeit
Ortsmuseum Flawil
Lindengut, 14.00 bis 17.00 Uhr
Montag, 16. März
Polit-Stammtische 2015
FDP Flawil
Restaurant Park, 19.30 bis 21.00 Uhr
Mittwoch, 18. März
Geschichten-Nachmittag
Gemeindebibliothek Flawil
Gemeindebibliothek, 14.30 bis 15.30 Uhr
Mittwoch, 18. März
Musikschulkonzert Gitarren Teil 1
Musikschule Flawil Singsaal Oberstufenzentrum, 18.30 bis 19.30 Uhr
HANDELSREGISTER
Büchi Labortechnik AG, in Flawil. Neu oder mutierend: Walter
Christian Martin, in Herrliberg,
Mitglied der Gesch ftsleitung,
Kollektivunterschrift zu zweien.
Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil
Genossenschaft, in Flawil, Genossenschaft. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Ruppeiner, Martin, von Teufen AR, in
Niederteufen, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
Stadler Friedhofgärtnerei und
Gartenbau GmbH, in Flawil,
Toggenburgerstrasse 20, Flawil,
Gesellschaft mit beschr nkter
Haftung
(Neueintragung).
Zweck: Betrieb Friedhofg rtnerei
und Erbringen von Arbeiten im
Zusammenhang mit Gartenpflege, Gartenbau, Grabunterhalt
und Bestattungen sowie Handel
mit Pflanzen. Stammkapital:
CHF 20 000.00.
Eingetragene
Personen: Stadler, Manuel, von
Fl elen, in Flawil, Gesellschafter
und Gesch ftsf hrer, mit Einzelunterschrift, mit 20 Stammanteilen zu je CHF 1000.00.
6
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Flawil
«Akazie»-Verkauf:
Neuer Anlauf
FLAWIL. An der Kirchbürgerver-
sammlung 2013 beschlossen die
Mitglieder der Reformierten
Kirchgemeinde Flawil, die Liegenschaft Akazie an der St. Gallerstrasse 88 an den Verein Karussell zu verkaufen. Dies soll zu
marktüblichen Bedingungen geschehen. Der Entscheid gibt zudem vor, dass der Verbleib des
Jugendcafés der Kirchgemeinde
in den Räumen im Erdgeschoss
gesichert sein und der Verkaufserlös einem Baufonds zukommen muss. Wegen fehlender finanzieller Mittel des Vereins Karussell konnte die Liegenschaft
bisher nicht veräussert werden.
Die Vorsteherschaft der Reformierten Kirchgemeinde und der
Vorstand des Vereins Karussell
haben zu Beginn des Jahres die
Verkaufsgespräche wieder aufgenommen. Zurzeit werden die
Verkaufsbedingungen abgeklärt
sowie ein Kaufvertrag unter Berücksichtigung der Vorgaben
durch die Kirchbürgerversammlung ausgearbeitet. (pd)
HV der Frauen
FLAWIL. Die Frauengemeinschaft
St. Laurentius lädt zur Hauptversammlung am Freitag, 20. März,
um 19 Uhr ins Pfarreizentrum
ein. Um Anmeldung, mit oder
ohne Nachtessen, wird bis zum
13. März gebeten (bei Anna
Lumpert, 071 393 19 35). Neumitglieder sind willkommen. (pd)
Freitag, 13. März 2015
Flawilerin fährt an Weltspitze mit
Folgaria in Italien war vergangene Woche Treffpunkt der grössten Ski-Alpin-Talente. Das Skirennen Trofeo Topolino
gilt inoffiziell als Weltmeisterschaft U14/U16. Aline Höpli aus Flawil klassierte sich im U14-Riesenslalom auf dem 4. Rang.
FLAWIL. Am Samstagabend war
sie wieder zu Hause, zurück von
vom internationalen Wettbewerb in Italien. Aline Höpli hat
das geschafft, was einige wenige
schaffen – und für sehr viele ein
Traum bleibt. Sie verpasste im
Riesenslalom der Kategorie U14
nur knapp das Podest und fuhr
auf den 4. Rang. Die Bedingungen sprachen nicht für sie: drittletzte Startnummer, schwieriger
Parcours, sehr steiler Hang.
«Doch sie hat alles gegeben»,
sagt ihr Vater Thomas Höpli, der
auch ihr Servicemann ist. «Sie ist
sehr gut gefahren.» Von den 54
teilnehmenden Athletinnen aus
der ganzen Welt kamen letztlich
48 ins Ziel. Eine ihrer Teamkolleginnen, Leoni Zopp, erreichte
sogar den 3. Rang, die weitere
Schweizerin, Lara Baumann,
schaffte es auf Rang 10.
Fehler im Slalom
Über ihre Klassierung im Riesenslalom, den sie am Freitag
absolviert hat, war Aline Höpli
überglücklich, hat sich sehr gefreut. Am Samstag war sie am
Start für den Slalom. Da passierte ihr ein Fehler und sie
schied aus. «Die Enttäuschung
war gross», sagt Vater Thomas
Höpli, «doch sie muss lernen,
auch mit solchen Situationen
umzugehen.» Im Slalom sei das
Bild: pd
An der U14-Weltmeisterschaft im italienischen Folgaria plazierte sich das Flawiler Nachwuchstalent Aline Höpli auf Rang vier.
halt sehr schnell passiert, vor
allem bei steilen Hängen und
schwierigen Parcours.
Am Montag zur Kanti-Prüfung
Für Aline Höpli gibt es aber
kein Ausruhen. Gestern Montag
und heute Dienstag hat sie bereits ihr nächstes Rennen – jedoch nicht auf den Ski. Sie absolviert die Kanti-Prüfung. Aline
Höpli, die die Talentschule Blumenau in St. Gallen besucht,
möchte ans Sport-Gymnasium
Davos, wo bereits ihr älterer
Bruder Remo, der wie sie zum
Kader des Ostschweizer Skiverbandes (OSSV) gehört, unterrichtet wird. «Ja, sie hat nun ein
etwas gedrängtes Programm»,
sagt Thomas Höpli lachend. Ihm
hat der Trofeo Topolino – wie
diese inoffizielle Weltmeisterschaft genannt wird – sehr gut
gefallen. Es sei alles bestens
organisiert gewesen und «ich
habe gesehen, was international
abgeht». (zi.)
Die Arbeit geht nicht aus
Ein arbeitsintensives Jahr haben die Spitex-Mitarbeitenden hinter sich. Die Zahl der Einsatzstunden hat sich erneut erhöht. Ein Zeichen dafür, dass die Spitex
geschätzt und gebraucht wird.
FLAWIL. In der Spitex Flawil ist
nicht, wie in jüngster Vergangenheit in einigen Industriebetrieben, der starke Franken der
Grund dafür, dass die Mitarbeitenden mehr Arbeitsstunden absolvieren müssen. Es sind
Frauen und Männer jeglichen
Alters, welche die professionellen Dienstleistungen der Spitex-Frauen in Anspruch nehmen.
Gefragte Dienstleistungen
Ein Blick in die Statistik der
Spitex Flawil zeigt eindrücklich
auf, dass die Arbeit der Spitex gefragt ist. So betreuten und pflegten die Mitarbeitenden im vergangenen Jahr 186 Frauen und
78 Männer, also total 264 Personen. Insgesamt standen die
Frauen 16 585 Stunden im Einsatz. Im Vorjahr waren es noch
15 275 Stunden. Etwas zurückgegangen ist die Zahl der gelieferten Mahlzeiten, nämlich von
1908 im Jahr 2013 auf 1742 im
vergangenen Jahr.
viduell ermittelt und bei Bedarf
auch wieder angepasst.
Zuverlässige Partner
In ihrer Arbeit kann sich die
Spitex auf zuverlässige Partner
verlassen. Als wichtigste Partner
bezeichnen die Spitex-Verantwortlichen die Angehörigen der
zu pflegenden Personen. Dies
vor allem auch darum, weil eben
diese Angehörigen es den Pflegebedürftigen ermöglichen, so lange wie möglich in der gewohnten
und vertrauten Umgebung zu
bleiben. Aber auch die Flawiler
Ärztinnen und Ärzte, die ökumenische Hospizgruppe Flawil, der
palliative Brückendienst und das
Wohn- und Pflegeheim zählen
zu den geschätzten Partnern.
Breitgefächertes Angebot
Das Angebot der Spitex ist
breitgefächert. Es reicht von den
klassischen
Pflegeleistungen
über die Palliativpflege, die Entlastung bei der Betreuung von an
Demenz erkrankten Angehörigen über die psychiatrische Pflege bis hin zur Hilfe im Haushalt.
Von diesem Angebot können Rekonvaleszente, Betagte und
chronisch Kranke profitieren.
Der Umfang der notwendigen
Unterstützung wird jeweils indi-
Spitexverein Neue Mitglieder sind willkommen
Die Mitgliederversammlung
der Spitex Flawil findet am
Mittwoch, 25. März, ab 19.30
Uhr im Bistro des Wohn- und
Pflegeheims an der Krankenhausstrasse statt. Nach den statutarischen Traktanden wird
Brigitte Engler von der Pro
Senectute Gossau und St. Gal-
len Land über folgende Themen
referieren: Patientenverfügung,
Anordnung für den Todesfall, Testament, Vorsorgeauftrag und Vorsorgeausweis. Nach diesen Informationen sind alle zu einem
Imbiss eingeladen. Auch neue
Mitglieder sind zur Versammlung
herzlich willkommen. Der Umwelt
zuliebe verzichtet der Verein
auf den Versand der Unterlagen. Sämtliche Dokumente
sind auf der Homepage
(www.spitex-flawil.ch) einsehbar oder können bei der Spitex
bestellt werden (spitex-flawil!spitex-hin.ch,
Telefon 071 393 22 12). (mb.)
Und last but not least die Politische Gemeinde, mit der die Spitex eine Leistungsvereinbarung
hat, in der alle wesentlichen
Punkte der Zusammenarbeit geregelt sind.
Viele treue Mitglieder
Schliesslich darf der Spitexverein auch auf viele treue Mitglieder zählen. Das freut die Verantwortlichen. Denn: Nebst den
Tarifeinnahmen, den Beiträgen
der Gemeinde und Spenden sind
die
Mitgliederbeiträge
eine
wichtige Einnahmequelle. Nicht
nur, dass die Mitglieder den Verein finanziell unterstützen. Mit
ihrem Beitrag helfen sie auch
mit, die Lebensqualität von
Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, zu erhalten. (mb.)
Bäumiger Abschied und süsse Gelüste
Die Bäuerinnenvereinigung Degersheim hat eine neue Präsidentin. Heidi Meier ersetzt Vreni Roth, die nach neun Jahren vom Amt und auch aus dem Vorstand
zurückgetreten ist. Nicht deshalb, weil sie für einen Sitz im Gemeinderat kandidiert, wie sie betonte.
ANDREA HÄUSLER
FLAWIL/EGG. Vielleicht wird sie
gewählt, vielleicht in einem
zweiten Wahlgang, möglicherweise auch gar nicht. Entsprechend unabhängig von ihrer Gemeinderatskandidatur war Vreni
Roths Rücktritt als Präsidentin
der Bäuerinnenvereinigung Degersheim an der 70. Hauptversammlung. Neun Jahre sind genug, resümierte sie. Seit 24 Jahren ist sie Mitglied, zehn Jahre
war sie als Revisorin und insgesamt 13 Jahre als Vorstandsmitglied im Verein aktiv.
Motivationsbox für Ideen
Zurücktreten konnte Vreni
Roth ohnehin besten Gewissens.
Denn im Vergleich zu anderen
Vereinen brauchen sich die
Bäuerinnen weder über mangelnden Nachwuchs noch über
fehlende Amtsanwärterinnen zu
beklagen. Sechs Neueintritte
standen einem Austritt gegenüber. Und die Wahl ihrer Nachfolge war fast nur noch Formsache: Heidi Meier, die bisherige
Kassierin, wird Präsidentin, Silvia Rusch nimmt Einsitz im Vorstand. Zurück lässt Vreni Roth
viele Erinnerung und eine Kartonbox mit Kleeblatt-Dekor. Diese soll Ideen, Anregungen, aber
auch Komplimente an den Vorstand schlucken – notiert von
den 63 anwesenden Mitgliedern.
«Motivationsbox» nannte Roth
den «Briefkasten». Kreativität ist
gefragt. Obwohl die Veranstaltungen nach wie vor recht gut
besucht sind – jedenfalls meistens. Die Beteiligung an der Ver-
einsreise 2014 nach Solothurn
allerdings war mit 22 Teilnehmerinnen unter den Erwartungen
geblieben, und am Fondueplausch nahm – neben dem Vorstand – gerade ein Mitglied teil.
Der Besuch der Chicorée-Produktion musste gar abgesagt
werden. «Jahreszeiten» war das
Motto des vergangenen Vereinsjahrs, «Rund um Degersche» ist
das Thema 2015. Zu den Höhepunkten wird die Viehschau im
Herbst gehören. Ein willkommener Anlass, denn Einnahmen hat
die Bäuerinnenvereinigung nach
zwei defizitären Jahren nötig.
Wenngleich das Vermögen auch
nach Verbuchung des Aufwandüberschusses 2014 noch über
12 000 Franken beträgt. Grosszügigkeit konnten sich die Mitglieder leisten. In der Abstim-
mung über die (gleichbleibenden) Mitgliederbeiträge wurde
der Vorstand auf Antrag von der
Beitragspflicht befreit.
Nuggi und Gemüse-Schoggi
Bilder: Andrea Häusler
Vreni Roth (rechts) gratuliert der neuen Präsidentin, Heidi Meier.
Geschenke standen auch für
langjährige und verdiente Mitglieder bereit, vor allem jedoch
für Vreni Roth. Zum Abschied
gab’s eine blattlose SchneeballStaude, behangen mit WellnessProdukten, Baldrian, Schokoladekugeln, aber auch Kinderlätzli
und Nuggi für die werdende
Grossmutter.
Der
Vorstand
weiss: Vreni Roth ist süchtig –
schoggisüchtig. Und, weil Schokolade Gemüse ist, ist sie gesund. Tatsächlich, mit Phantasie
und Grosszügigkeit ausgelegt,
sind Kakao(-bohnen) und Zucker(-rüben) gesundes Gemüse.
Degersheim
Freitag, 13. März 2015
VERANSTALTUNGEN
DEGERSHEIM
13. BIS 20. MÄRZ
13. Theatergruppe Spielwitz
Theateraufführung Spielwitz,
evang. Kirchgemeindehaus, 20–23 Uhr
14. Kath. Pfarreirat
Rosenaktion, 8.00–13.00 Uhr
14. Pfadi Wolfensberg
Schnuppertag, 14.00–16.30 Uhr
14. Raiffeisenbank Flawil-DegersheimMogelsberg-Oberuzwil
Generalversammlung, MZA Steinegg,
18.00 Uhr
14.–15. Blauring Degersheim
Zopfaktion, Oberstufe Degersheim
16. Frauengemeinschaft Degersheim
Spielabend, kath. Pfarreiheim, 20.00 Uhr
18. Ökumenische Seniorenarbeit Degersheim
Seniorennachmittag, kath. Pfarreiheim,
14.30 Uhr
18. Inter-Fisch AG
Frischfischverkauf,
16.00–18.00 Uhr
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7
Heimatlos in einer neuen Heimat
Ihre Heimat ist ein kleines Dorf nahe Damaskus, ihre Zukunft liegt in Degersheim. Seit Dezember wohnt und lebt die
syrische Flüchtlingsfamilie Ibrahim an der Hauptstrasse 122, lernt Deutsch und versucht, irgendwie Fuss zu fassen.
ANDREA HÄUSLER
DEGERSHEIM. Im Flur stehen zwei-
reihig Schuhpaare – ordentlich,
fast schweizerisch perfekt ausgerichtet: Kleinkinderschuhe, Knabenschuhe, Herrenschuhe, Damenschuhe. Rashid Ibrahim
lehnt im Rahmen der offenen
Haustür, reicht höflich die Hand,
sagt «Grüezi». Er ist zwölf und
kann einfache deutsche Sätze
bereits verstehen. Dabei sind er
und seine Familie erst im August
vergangenen Jahres in die
Schweiz und am 11. Dezember
nach Degersheim gekommen.
Als kurdische Flüchtlinge aus
Syrien: ohne Hab und Gut, und
mit zunächst wenigen Perspektiven.
Kontingent erfüllt
Personelle
Wechsel in der
Gemeindeverwaltung
Die Wohnung im Obergeschoss der Liegenschaft 122 an
der Hauptstrasse ist einfach,
aber zweckmässig eingerichtet:
zwei Sofas, ein Sessel, ein Esstisch mit Stühlen, zwei orientalisch gemusterte Teppiche. Auf
einem Glasregal steht ein moderner Fernseher. Das meiste
Mobiliar ist aus zweiter Hand,
sagt Max Kiener, der die Familie
zusammen mit Elisabeth Wessner betreut. Die beiden tun dies
ehrenamtlich, allein gegen Vergütung der Fahrspesen. Gemeindepräsidentin Monika Scherrer
spricht denn später am Telefon
auch von einem «riesigen
Glücksfall». Mit den neun Asylbewerbern aus Eritrea (siehe
Zweittext) beherberge Degersheim derzeit 25 Flüchtlinge. «Damit haben wir das Kontingent erfüllt. Werden uns weitere Flüchtlinge zugeteilt, sind wir gefordert
– vor allem, was den passenden
Wohnraum anbelangt», sagt sie.
DEGERSHEIM. Anita Müller, Mit-
Geburt in St. Gallen
arbeiterin der Gemeinderatskanzlei und Nadja Holenstein,
Leiterin Einwohneramt, haben
ihre Stellen per 30. Juni 2015 gekündigt.
Anita Müller absolvierte von
2008 bis 2011 die Lehre als Kauffrau bei der Gemeinde Degersheim. Im September 2011 wurde
sie als Mitarbeiterin der Gemeinderatskanzlei gewählt. Sie verlässt die Verwaltung im Juni
2015, um sich beruflich neu zu
orientieren.
Als Grund für ihre Kündigung
nennt auch Nadja Holenstein den Wunsch nach einer
beruflichen
Neuausrichtung.
Nach siebenjähriger Tätigkeit
als
Leiterin
Einwohneramt nimmt sie im Juli 2015 eine
neue Stelle in der Privatwirtschaft an.
Der Gemeinderat bedauert
den Weggang von Anita Müller
und Nadja Holenstein sehr.
Er kann jedoch den Wunsch
nach einer beruflichen Veränderung, gerade bei jungen Berufsleuten, gut nachvollziehen. Er
dankt Anita Müller und Nadja
Holenstein für die angenehme
und langjährige Zusammenarbeit und das grosse Engagement zugunsten der Gemeinde
Degersheim. Der Gemeinderat wünscht den Mitarbeiterinnen schon heute für die
Zukunft alles Gute und viele
neue und wertvolle Erfahrungen.
Die zwei interessanten und
abwechslungsreichen Arbeitsstellen als Mitarbeiterin oder
Mitarbeiter der Gemeinderatskanzlei und als Leiterin oder
Leiter des Einwohneramtes sind
in der heutigen Ausgabe des
Anzeigers
Flawil-Degersheim
zur Bewerbung ausgeschrieben. (gr)
Mit der Wohnung mitten im
Dorfzentrum hatte die Familie
Ibrahim tatsächlich Glück. Obwohl sich das Leben weitgehend
in den eigenen Wänden abspiele,
wie Vater Hajar Ibrahim zu verstehen gibt. Man pflege kaum
Kontakte, nicht einmal zu den
Geschwistern, die zuvor oder
gleichzeitig in die Schweiz geflüchtet sind. Inzwischen hat
bei
Kantonalbank,
18. Gemeinde Degersheim
Vorversammlung zur Bürgerversammlung, Aula MZA Steinegg, 20.00 Uhr
20. Musikverein Harmonie Degersheim
Hauptversammlung
20. kulturpunkt Degersheim
Hauptversammlung,
Oberstufensaal, 19.00 – 20.00 Uhr
20. kulturpunkt Degersheim
Clownstück mit Carol Colombi,
Oberstufensaal, 20.15 Uhr
Bild: Andrea Häusler
Hajar und Falak Ibrahim leben mit ihren Kindern in Degersheim. Im Sommer 2014 ist die kurdische Familie aus Syrien geflüchtet.
Falak Ibrahim Kaffee gekocht,
bietet ihn in kleinen Glastässchen an. Auf ihrem Arm schläft
Jan oder Gian – über die Schreibweise ist man sich uneins – der
jüngste Spross. Vier Wochen ist er
alt und in St. Gallen geboren. Max
Kiener hatte die Schwangere ins
Spital gefahren – so selbstverständlich, wie er sich um so viele
Bedürfnisse kümmert.
Die Kinder sind in der neuen
Heimat zumindest ein Stück weit
angekommen. Vier besuchen die
Schule, lernen die Sprache und
umgeben sich mit Gleichaltrigen. Er habe schon Kollegen, sagt
Rashid in korrektem Deutsch.
Und Fussball spiele er auch. Für
die älteste Tochter Karosch ist es
schwieriger. Auch der Sprache
Eritreerinnen beleben das Kloster
Kloster Magdenau
am vergangenen Donnerstag.
Der Chauffeur des Zentrums für
Asylsuchende, Landegg, fährt
vor und öffnet die Bustüren:
Kinder stürmen hinaus. Neun
eritreische Asylsuchende, alles
Frauen und Kinder, sind in ihrem
neuen Zuhause, der ehemaligen
Gutsverwalterwohnung im Kloster Magdenau angekommen. Sie
werden von Frau Mutter Äbtissin, den beiden Mitarbeiterinnen des Sozialamtes Degersheim
sowie Theres und Gottfried Jud
willkommen geheissen. In Theres und Gottfried Jud werden die
Neuankömmlinge Ansprechpersonen finden, die ihnen helfen,
MAGDENAU.
sich in der neuen Umgebung
einzuleben.
Die fünf Kinder sind im Primarschulalter oder jünger. Die
Schule Degersheim wird vorübergehend im ehemaligen Kindergarten Magdenau eine Integrationsklasse führen. Zusammen mit einem Teil der syrischen Flüchtlingskinder, die seit
Dezember in Degersheim wohnen, sollen sie möglichst schnell
Deutsch lernen. Gleichzeitig
werden sie in Mathematik,
Mensch und Umwelt sowie in
Lebenskunde unterrichtet. Damit werden die Voraussetzungen
für die Eingliederung in die Regelklassen geschaffen. (ahi/grk)
Bild: grk
Angekommen: Vier Frauen
und fünf Kinder aus Eritrea.
Machen Sie mit am Wochenmarkt
in Degersheim
Gemüse, Früchte, Käse, Brot und Backwaren, Bioprodukte, Eier, Most, Blumen und mehr findet man am
Wochenmarkt in Degersheim. Helfen Sie mit, das Angebot spannend zu gestalten.
DEGERSHEIM. Am Samstag, 9. Mai
2015, startet in Degersheim wieder die Wochenmarktsaison.
Verschiedene Anbieter aus Degersheim und der Region verkaufen jeweils von 9.30 Uhr bis
13.30 Uhr ihre Produkte. Sie
haben ein interessantes Angebot
und wollen dies wöchentlich,
14täglich oder sporadisch am
Wochenmarkt auf dem Dorfplatz
präsentieren? Wir freuen uns auf
Ihre Anmeldung bis spätestens
10. April 2015 an gemeinde!
degersheim.ch. Das Anmeldeformular finden Sie auf der
Homepage der Gemeinde Degersheim, www.degersheim.ch,
unter der Rubrik Onlineschalter.
Bei Fragen erreichen Sie uns
unter gemeinde!degersheim.
ch oder der Telefonnummer
071 372 07 80.
Marktkommission
Wochenmarkt
Bild: zVg
Helfen Sie mit, das Angebot am Wochenmarkt spannend zu gestalten.
wegen, wie sie sagt. Entsprechend ehrgeizig lernt die 16-Jährige Deutsch mit dem Ziel, später
Krankenschwester zu werden.
Syrien vermisst sie dennoch
kaum. Alles habe sich geändert
mit dem Krieg – auch ihre Freundinnen seien weg. Die Zukunft
sieht Karosch in der Schweiz.
Sicherheit für die Familie
Das tut auch Vater Hajar, der
in Syrien als Kellner tätig war
und heute zweimal pro Woche
zum Deutschunterricht geht, um
möglichst schnell arbeiten zu
können. Die Flucht ist ihm nicht
leicht gefallen. «Ich musste es für
meine Kinder tun», erklärt er
über den anwesenden «Übersetzer» Milad Ilja – ein Syrer, der
schon länger in Degersheim lebt.
«Zu Hause gibt es keine Sicherheit mehr. Es herrschen Krieg
und Terror. Nichts funktioniert,
nicht der Strom, nicht die Telefone, nicht die Mobilnetze. Und
die Menschen verlassen in Scharen das Land.» Natürlich habe er
Heimweh, sagt er. Seine Eltern
lebten noch dort. Er werde sie
wohl nie wiedersehen.
Suppentag mit
Kinderbetreuung
Am
Samstag,
21. März, ab 11.30 bis etwa
14 Uhr findet der Suppentag im
evangelischen Kirchgemeindehaus statt. Die diesjährige Kampagne von Fastenopfer, Brot für
alle und Partner sein zeigt, wie
unser Fleischkonsum, der Klimawandel und der Hunger in
Entwicklungsländern
zusammenhängen. Das Motto: «Weniger für uns. Genug für alle.»
Es gibt wiederum zweierlei
Suppen und ein Dessertbuffet.
Der Suppentag ist eine Gelegenheit, Gemeinschaft zu geniessen
und neue Kontakte zu knüpfen.
Während des Anlasses besteht
die Möglichkeit eines betreuten
Kinderhortes. Wir freuen uns
wiederum, dass der NaturoDorfladen im Foyer sowie ein
Verkaufsstand der Strickgruppe
präsent sind. Der Erlös kommt
einem Heks-Projekt in Moldawien zugute.
Das Vorbereitungsteam freut
sich über regen Besuch und
nimmt selbstverständlich Spenden fürs Dessertbuffet sehr gerne entgegen. Herzlichen Dank!
Kontaktperson: N. Zwingli Meier
071 370 07 10. (pd)
DEGERSHEIM.
8
ANZEIGER
Degersheim
Freitag, 13. März 2015
Kein neuer Gemeinderat
In Degersheim kommt es zum zweiten Wahlgang.
Keiner hat das absolute Mehr erreicht.
ANDREA HÄUSLER
betont aber, dass sie das Amt
stets gewollt und sich dies nicht
ge ndert habe.
DEGERSHEIM. Der Wahlgang vom
Sonntag gestaltete sich f r die
drei Gemeinderatskandidaten
als Kopf-an-Kopf-Rennen, das
letztlich ohne Sieger endete. Alle
drei Kandidierenden erreichten
hnlich viele Stimmen, verpassten das absolute Mehr aber deutlich. Das beste Resultat erzielte
die Kandidatin der SVP, Vreni
Roth-Ammann, die 388 der 1063
g ltigen Stimmen auf sich vereinte. Mit 334 Stimmen hatte
Reto Bruggner gegen ber Barbara Scherrer-Naegeli (beide
parteilos) knapp die Nase vorn.
Letztere erhielt 327 Stimmen. 14
Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Die Stimmbeteiligung betrug
43,2 Prozent. Die GemeinderatsErsatzwahl f r die Amtsperiode
2013–2016 geht am 14. Juni in die
zweite Runde.
Grossen Respekt
Diesbez glich definitiv entscheiden will auch Reto Bruggner nicht. Er werde sich ber
eine neuerliche Kandidatur mit
Barbara Scherrer beraten, sagt
er. Seiner Mitbewerberin um den
Gemeinderatssitz zollt er grossen Respekt: «Angesichts dessen,
dass sie erst seit kurzem in
Degersheim wohnt, ist ihr Resultat mehr als beachtlich.»
Keine Tendenzen
Aufgrund der ausgeglichen
verteilten Stimmen, aber auch
die Tatsache, dass unklar sei, wer
nochmals oder allenfalls erstmals antreten werde, lasse sich
f r den zweiten Wahlgang keine
Tendenz ableiten, gibt Reto
Bruggner zu bedenken. Umso
mehr nicht, als fraglich sei, ob
sich am 14. Juni noch einmal so
viele Stimmberechtigte f r die
Wahl mobilisieren liessen.
Barbara Scherrer hat mit 327
Stimmen zwar das schlechteste
Resultat erzielt, liegt aber nur
sieben Stimmen hinter Bruggner
zur ck. Entsprechend zufrieden
ist sie mit dem Ergebnis, das sie
so nicht erwartet habe. «Was den
zweiten Wahlgang anbelangt, ist
alles offen», sagt sie. Bevor ein
Entscheid falle, werde sie sich
mit Reto Bruggner und auch mit
Vreni Roth besprechen.
Karten werden neu gemischt
«Ich freue mich riesig, dass
ich, sozusagen als politischer
Neuling, so viele Stimmen erhalten habe und m chte mich bei
allen, die mir das Vertrauen ausgesprochen haben, herzlich bedanken», sagte Vreni Roth gestern nachmittag auf Anfrage.
Dennoch relativiert sie die Bedeutung des besten Wahlergebnisses im Hinblick auf den zweiten Wahlgang: «Die Karten werden neu gemischt.» Darauf, ob
sie nochmals antreten wird, will
sie sich offiziell nicht festlegen,
Anzeige
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Degerheim
Freitag, 13. März 2015
Aktionäre der
Hausschlachtanlage tagen
Am
Freitag,
20. März, 20 Uhr, findet im Restaurant Chäseren, Schönengrund, die Aktionärsversammlung der Hausschlachtanlage
Degersheim und Umgebung AG
statt. Auf der Traktandenliste stehen keine besonderen Geschäfte. Im Anschluss an die Versammlung referiert Tanja Ammann zum Thema «Geburtshilfe
beim Rind». Vor der Versammlung wird ein Imbiss serviert. Die
detaillierte Rechnung kann bis
14. März bei der Kassierin Isabelle Bodenmann, Flawil, oder
beim Präsidenten Migg Scheurer, Wolfertswil, eingesehen werden. (pd)
DEGERSHEIM.
9
ANZEIGER
Einbürgerungsaktion für
Schweizer Bürgerinnen und Bürger
Anlässlich der Bürgerversammlung vom 9. März haben die Stimmbürger der Ortsgemeinde Degersheim-Dorf einer
Einbürgerungsaktion für Schweizerinnen und Schweizer zugestimmt. Die Aktion dauert vom 1. Mai bis 30. Juni 2015.
DEGERSHEIM. Die ordentliche Bür-
gerversammlung der Ortsbürgergemeinde Degersheim-Dorf
fand am Montag, 9. März, statt.
Neben den statutarischen Geschäften, die vor allem den Jahresbericht des Präsidenten, die
Abnahme der Rechnung 2014
und das Budget 2015 umfassten,
wurde beschlossen, vom 1. Mai
bis 30. Juni 2015 eine Einbürgerungsaktion für Schweizerinnen
und Schweizer durchzuführen.
Die Ziele dieser Aktion hat der
Bürgerpräsident wie folgt umschrieben:
! Die Ortsgemeinden örtlich bewusster ins Zentrum rücken
! Unsere Leistungen bekannter
machen
! Den Wert der Ortsgemeinden
als öffentliche Institutionen bewusster machen und damit unsere Zukunft festigen
! Den Anteil Ortsbürger an der
örtlichen Bevölkerung erhöhen
! Der Schweizer Bevölkerung
attraktive Bedingungen ermöglichen, um Ortsbürger zu werden
Um möglichst viele Schweizerinnen und Schweizer der politischen Gemeinde Degersheim für
eine Annahme des Bürgerrechtes von Degersheim-Dorf zu interessieren, wurden sehr attraktive Bedingungen beschlossen.
So werden nur die halben Einbürgerungstaxen in Rechnung
gestellt: Für Erwachsene 100 und
für Kinder 50 Franken.
Die Ortsbürgergemeinde Degersheim-Dorf unterstützt vor
allem kulturelle Anlässe und
spricht Stipendien für Jugendliche in Ausbildung.
Im April werden alle Bewohnerinnen und Bewohner der Politischen Gemeinde Degersheim,
die schon Schweizer Bürger sind,
schriftlich über den genauen Ablauf und die Bedingungen für
eine Übernahme des Bürger-
rechtes von Degersheim-Dorf
informiert. Der Bürgerrat und
die Stimmbürgerinnen und
Stimmbürger von DegersheimDorf laden Sie schon jetzt zu dieser Aktion ein und freuen sich,
wenn sich recht viele Schweizerinnen und Schweizer für das
Bürgerrecht der Ortsbürgergemeinde Degersheim-Dorf interessieren.
Ortsbürgergemeinde
Degersheim-Dorf
Der Bürgerrat
Bereits bereit für die «Bösen»
Am 25. und 26. April steht Degersheim klar im Zeichen des Schwingsports. Es findet das Toggenburger Verbandsschwingfest und das Buebeschwinget statt.
Organisiert wird der Anlass vom Turnverein Degersheim sowie vom Toggenburger Schwingerverband.
DEGERSHEIM. Das Toggenburger
Verbandsschwingfest ist mit
dem Buebeschwinget Gast in
Degersheim. Der Turnverein Degersheim organisiert mit dem
Toggenburger
Schwingerverband den schwingerischen Saisonstart im Toggenburg.
TV Degersheim im Endspurt
Das 17köpfige Organisationskomitee unter der Leitung von
OK-Präsident Thomas Barmettler steckt momentan in den letzten Vorbereitungen für das
Schwinger-Wochenende in Degersheim.
Beim Oberstufenzentrum hat
der Turnverein Degersheim ein
optimales Festgelände ausgewählt, welches für die Zuschauer
schnell und bequem zu erreichen ist. Nebst dem Schwingsport kommt auch das Gesell-
schaftliche nicht zu kurz. Mit
einer Festwirtschaft und einer
tollen Kulisse können sich
die Zuschauer auf den Toggenburger Saisonstart bereits jetzt
freuen.
Kategorien starten werden. Da
wird sicherlich nicht lange taktiert und gewartet, sondern
gleich auf das «Guet» gezogen
und gekämpft.
Buebeschwinget am Samstag
Die «Bösen», angeführt von
Schwingerkönig Arnold Forrer
zusammen mit Unspunnensieger Daniel Bösch, steigen am
Sonntag ins Sägemehl und
Am 25. April kommt es am
Buebeschwinget
Degersheim
zum Kräftemessen von etwa 200
Jungschwingern, welche in vier
Profis schwingen am Sonntag
kämpfen um den Tagessieg. Der
Obwaldner Eidgenosse Benji von
Ah wird mit sieben weiteren
Schwingern aus Giswil bei der
Schulanlage des Oberstufenzentrums als Gast antreten und den
Toggenburger Schwingern das
Gewinnen nicht einfach machen. Nebst den genannten
Schwingern werden auch weitere Spitzenschwinger aus dem
Kanton St. Gallen und aus den
umliegenden Kantonen am
Sonntag in Degersheim zu den
rund 130 Aktiven gehören.
Somit kann sich Degersheim
am Wochenende vom 25. und
26. April mit bis zu 350 Schwingern als «Schwinger-Mekka» bezeichnen lassen. Der TV Degersheim freut sich, viele Zuschauer
und Schwingerfreunde in der
Schwing-Arena Degersheim begrüssen zu dürfen. (pd)
Bild: zVg
Der Turnverein Degersheim steckt in den letzten Vorbereitungen für das Toggenburger Verbandsschwingfest von Ende April.
Vögel treffen auf Knallgelb
Statt in der Werkstatt Fuchsacker öffnet die Stiftung Säntisblick in diesem
Frühling die Türen ihrer Werkstatt am Dorfplatz. Österliches ist angesagt.
DEGERSHEIM. Wie jedes Jahr sucht
das
Werkstatt-Leitungsteam
nach neuen Ideen. Diesmal ist
der Blickfänger ein knallig gelber
Nistkasten. Gruppenleiter Roger
Roth: «Wir suchen immer nach
etwas, das nützlich ist und man
nicht überall sieht. Und so ist der
Nistkasten für Gartenvögel dabei
herausgekommen.» Es ist kein
beliebiges Vogelhäuschen, wie
ein Besuch in der Werkstatt zeigt,
sondern ein besonderes: Es ist
gelb und hat eine ausgefallene,
schwungvolle Form. Und es ist
wetterfest. Roger Roth: «Es ist mit
offenporiger Ölfarbe lackiert, so
dass das Holz atmen kann. So
hält der Nistkasten ganz bestimmt viele Jahre.»
überzeugen. Dieter Köppel, stellvertretender
Institutionsleiter
der Stiftung Säntisblick, sagt:
«Mit dem Tag der offenen Tür
wollen wir der Bevölkerung und
treuen Kunden Einblick in den
Arbeitsalltag unserer Betreuten
geben.»
Parkieren beim Postplatz
Der Tag der offenen Tür in der
Werkstatt Dorfplatz, Hauptstrasse 84, Degersheim, findet von 10
bis 16 Uhr statt. Besucher mit
Autos werden gebeten, nicht den
Coop-Parkplatz, sondern den
Postplatz zu benützen. (pd)
Der Tag der offenen Tür in der
Werkstatt Dorfplatz, Hauptstrasse
84, Degersheim, findet am Samstag, 21. März, von 10 bis 16 Uhr
statt. Mit dem Auto Anreisende
werden gebeten, nicht den privaten
Parkplatz beim Coop, sondern den
Postplatz zu benutzen.
Stolz auf den Arbeitsplatz
Natürlich sind am Tag der
offenen Tür am 21. März auch
die Standard-Produkte, die in
der Werkstatt gefertigt werden,
zu kaufen. Es sind die längst bekannten «Säbli-Zündis», kreative
Ostern-Dekoartikel und nützliche Haushalthilfen. Alle Produkte sind handgefertigt. Wie das
vor sich geht, können sich die
Besuchenden am Tag der offenen Tür selbst in der Werkstatt
Bild: Michael Hug
Teamwork mit Nistkästen: Reto Stüdli und Ernst Kuratli an der
Arbeit in der Werkstatt Dorfplatz (von links).
Homöopathische
Hausapotheke im Alltag
WOLFERTSWIL. Kürzlich fand ein
Grundkurs zur Homöopathie im
Saal des Restaurants Löwen in
Wolfertswil statt. Organisiert
wurde der Event von der Frauengemeinschaft Wolfertswil-Magdenau.
Wer kenn das nicht: Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Husten, Zahnbeschwerden
oder Schmerzen von einem einen Sturz, und man möchte
nicht gleich zum Hausarzt gehen. Sehr oft helfen ganz einfache Hausmittel oder eben die
Homöopathie wie zum Beispiel
Arnika-Globuli, die nach einem
Sturz die Heilung beschleunigen.
Susan Portmann, die eine
eigene Praxis in Flawil führt,
verstand es, auf diese Themen
einzugehen. Sie erklärte uns kurz
und verständlich das Prinzip
und die Wirkungsweise nach Dr.
Hahnemann. «Similia similibus
curantur» – ähnliches werde mit
ähnlichem geheilt. So lernten
wir Symptome zu deuten, die
passenden Heilmittel zu bestimmen und ergänzten unser
Wissen um wichtige Themen aus
der Arzneimittellehre. Viele
wertvolle Tips in der praktischen
Anwendung rundeten das Refe-
rat ab. Umfassende Kursunterlagen als Nachschlagewerk und
wertvolle Buchtips, um das
Gelernte zu vertiefen, konnten
die Zuhörer mit nach Hause
nehmen. Sicher werden wir
die
nächste
Unpässlichkeit
nicht gleich mit einer Schmerztablette, sondern erst mal mit
der klassischen Homöopathie
angehen.
Andrea Heimbeck
Bild: zVg
Susan Portmann bringt das Grundwissen der Homöopathie an die
Frau.
10
ANZEIGER
Schlusspunkt.
Freitag, 13. März 2015
Eine Suppe für einen guten Zweck
Während der Fastenzeit werden landauf, landab Suppenzmittage organisiert. Vergangenen Sonntag lud die Frauengemeinschaft
Wolfertswil-Magdenau zum Suppenessen ein. Über leere Tische brauchte sie sich nicht zu beklagen. Bilder: Andrea Häusler
Das sagen Ihre Sterne für die Woche vom 13. bis 19. März
Lokal total.
Genau an diesem Platz. »
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