JAHRESBERICHT / Starke Unternehmen haben starke Mitarbeiter

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JAHRESBERICHT / Starke Unternehmen haben starke Mitarbeiter
JAHRESBERICHT
08/09
ANNUAL
/
REPORT
Starke Unternehmen
Strong companies
haben
have
starke Mitarbeiter
strong employees.
I N H A LT / C O N T E N T S
Geleitwort / Foreword .................................................................................................................................... 3
Mitarbeiter / Our employees ............................................................................................................................ 5
Vertrieb / Sales activities .................................................................................................................................. 7
Forschung / Research ................................................................................................................................... 10
Erfolgsfaktor Arbeitsschutz / Occupational health and safety as a success factor .....................................................................13
Erfolgsfaktor Sicherheit / Safety as a success factor ............................................................................................ 16
Erfolgsfaktor Gesundheit / Preventive health care as a success factor .................................................................... 21
Erfolgsfaktor Personal / Human resources as a success factor ............................................................................... 25
Business Development / Business development ................................................................................................ 28
Standortkarte / Map of sites ......................................................................................................................... 32
1
Impressum
Herausgeber / Published by
B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik
GmbH, Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn
Telefon (02 28) 400 72-21, Fax (02 28) 400 72-25
Internet: www.bad-gmbh.de
Verantwortlich / Responsible for content
Prof. Dr. Bernd Siegemund, Geschäftsführer
Prof. Dr. Bernd Witte, Geschäftsführer
Dipl. Kfm. André Panienka, Geschäftsführer
Chefredaktion / Editor-in-chief
Ursula Grünes
Redaktion, Gestaltung / Editing & design
BEST Werbeagentur, Wiesbaden
Fotos, Grafiken: B·A·D GmbH,
Druck: OCTOPUS Print & Medien GmbH, Mannheim
Nachdruck / Copies
Nur mit Genehmigung der Redaktion
may only be made with the editors’ permission.
GELEITWORT
„
Exzellente Dienstleistungen für den
Erfolg unserer Kunden. Das geht nur mit
Excellent services geared to our customers’
zufriedenen Mitarbeitern.
success. We can only achieve that with a
satisfied workforce.
“
Ein erfolgreiches Jahr 2008 liegt hinter uns. In nahezu allen Unternehmen der B·A·D-Gruppe konnte ein profitables Wachstum realisiert
werden. Durch unsere Dienstsleistungen tragen wir zum Erfolg unserer Kunden bei. Wir wollen aber nicht nur nach außen Erfolg haben,
sondern auch nach innen. Wir möchten unsere Attraktivität als Arbeitgeber steigern und glaubhafte Botschaften – gleich einer Marke –
nach innen und außen kommunizieren.
Etliche Studien haben die Faktoren untersucht, die
Arbeitgeber für Bewerber und bereits beschäftigte
Mitarbeiter besonders interessant machen. Viele der
Kriterien kommen aus dem sozial- und gesellschaftspolitischen Bereich, wie etwa die Frage nach Teilzeitangeboten, Entwicklungschancen im Unternehmen,
Weiterbildungsangebote u.v.m., Faktoren, die natürlich Sinn machen und die auch wir im eigenen Unternehmen konsequent pflegen und weiter entwickeln.
Damit unser Wachstum auch in Zukunft sichergestellt
werden kann, wollen wir in diesem Jahr mit einer
breit angelegten Rekrutierungskampagne intensiv
neue Mitarbeiter werben. Das erklärte Ziel ist, das
Image der B·A·D GmbH als attraktiver Arbeitgeber zu
steigern. Hierfür und für unseren neuen Internetauftritt haben einige unserer Mitarbeiter an einem Fotoshooting teilgenommen. Einen Teil davon sehen Sie
hier in unserem Geschäftsbericht.
Stolz sind wir, abermals zu den besten 100 Arbeitgebern gewählt worden zu sein. Immerhin waren wir in
den letzten 3 Jahren unter den TOP 100 und wollen
auch weiterhin diese Auszeichnung als Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen nutzen. Für das Geleistete und Erreichte möchten wir allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der B·A·D-Gruppe danken.
2
2008 was a successful year for us, with almost all of the B·A·D
Group companies achieving profitable growth. The services we provide contribute to our customers’ success but our aim is to be successful both internally and externally. We want to enhance our
appeal as an employer and communicate credible messages – in
the sense of a brand – inwards and outwards.
Myriad studies have explored the factors that make employers particularly interesting for job applicants and the people already working for them. Many of the criteria are in the area of social and welfare policy, for example part-time work, development opportunities
within the company and training programmes. These are factors that
make sense, of course, and that we too energetically cultivate in our
company.
To secure continuing growth in the future, we plan to run a big campaign this year to recruit new staff. As part of our activities to boost
B·A·D GmbH’s image as an attractive employer and as part of the
relaunch of our website, some of our employees took part in a photo
shoot. You can see some of the results in this annual report.
We’re proud to have been voted, once again, as one of Germany’s
best 100 employers. We’ve ranked among the “TOP 100” for the
last three years and we want to be able to continue using this award
as a way of standing out from the competition. We’d like to take
this opportunity to thank all of the B·A·D Group’s employees for
their hard work and everything we have achieved together.
Geschäftsführung
Business Management
André Panienka, Prof. Dr. Bernd Siegemund
Prof. Dr. Bernd Witte
FOREWORD
3
M I TA R B E I T E R
„
Vielfältige
Herausforderungen
für motivierte und
A variety of
kompetente Kollegen.
challenges for
Mitte des Jahres 2008 konnte mit der Gewerkschaft Verdi ein Tarifvertrag über Entgeltwahlleistungen (TV Cafeteria) abgeschlossen werden. Unsere Mitarbeiter haben jetzt die Möglichkeit, im Zuge einer
Gehaltsumwandlung, ein Fahrzeug zu leasen und dadurch von den
günstigen Konditionen der B·A·D GmbH zu profitieren. Die eingesparten Lohnnebenkosten kommen in voller Höhe der betrieblichen
Altersversorgung zugute. Auch zum Thema „Betriebliche Altersversorgung“ wurde ein Tarifvertrag geschlossen. Damit wurde das System der betrieblichen Altersversorgung der B·A·D, nämlich die Zahlung von 4,5 % des Grundentgelts in eine Direktversicherung, tariflich abgesichert. Des Weiteren gewährt die B·A·D seit Jahresbeginn
2008 seinen Mitarbeitern einen erhöhten Kilometersatz, der sich an
einem auf den KFZ-Betriebskosten basierenden Index orientiert, pro
dienstlich gefahrenem Kilometer.
OUR EMPLOYEES
motivated, competent employees.
4
Sabine
“
Zur Vereinfachung der administrativen Aufgaben der
Mitarbeiter in allen Personalangelegenheiten wurde
ein Personal-Online-Portal eingeführt. So können z. B.
die Reisekostenabrechnung und die Beantragung und
Genehmigung von Urlaub online erfolgen oder die
Gehaltsabrechnungen bequem von zu Hause abgerufen werden.
Im Mai 2008 wurde die B·A·D bundesweit für ihr beispielhaftes Engagement für Chancengleichheit von
Frauen und Männern im Berufsleben mit dem TOTAL
E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Vorbildlich sei das
Engagement für Chancengleichheit durch Instrumente wie flexible Arbeitszeiten, Telearbeit, Teilzeit, Personalentwicklung auch für Teilzeitkräfte und damit
die angebotenen Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von
Beruf und Familie. Besonders hervorzuheben sei das
umfangreiche Weiterbildungsangebot bei durchschnittlich fünf Fortbildungstagen pro Jahr und Mitarbeiter/in, das von Männern und Frauen gleichermaßen genutzt werde.
In mid-2008, we signed an agreement with the Verdi trade union
on optional remuneration components. As part of a deferred salary
scheme, our employees can now benefit from B·A·D GmbH’s
favourable vehicle-leasing terms, and all of the non-wage labour
costs saved through the scheme are paid into the company pension
scheme. A collective agreement was also concluded on the subject
of company pensions, securing B·A·D’s pension contributions system, whereby 4.5% of employees’ basic salaries is paid into a direct
insurance scheme. In addition, the sum paid to B·A·D’s employees
per kilometre of business travel was increased in line with a vehicle running costs index at the beginning of 2008.
To help employees handle all of their work-related administration,
an online HR portal was set up. With the new system, processes such
as claiming travel expenses and applying and obtaining approval
for holiday leave can be performed online. Employees can also
download their pay slips from the comfort of their own homes.
In May 2008, B·A·D’s national operations were awarded a TOTAL
E-QUALITY certificate for exemplary commitment to equal work
opportunities for men and women – opportunities provided by flexible working hours, telework, part-time work and HR development
for both full-time and part-time employees, thus making it possible
to combine work and family life. Particular praise was given to the
extensive range of training programmes, with an average of five
days of continuing training per year and employee, of which male
and female employees take equal advantage.
Stadie
Leiterin
Human Resources
Head of Human Resources
5
VERTRIEB
„
Unsere Kunden
entscheiden sich
bewusst für uns
Our customers choose us
als Team mit einer
because they know our
nachhaltigen Partner-
Ziel des Vertriebs ist ein weiterer Aufbau von Kundenvertrauen in
unsere Dienstleistungen. Unterstützend wird hier für den europäischen Markt ein Markenkonzept mit einer einheitlichen Zusage über
eine Dachmarke aufgebaut. Hierzu wurde in 2008 das Produktportfolio konzeptionell für die Umsetzung neu aufbereitet. Es umfasst die
vier Erfolgsfaktoren Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit und Personal:
dargestellt durch die B·A·D GmbH und die Tochtergesellschaften Team
Prevent und MAS GmbH. Darüber hinaus bieten wir mit Schwerpunkt
im Stammgeschäft Qualifizierungen über die concada GmbH, Beratungen zur Einführung von Managementsystemen über die UVM GmbH
und Zertifizierungsleistungen über die 3cert GmbH an.
SALES ACTIVITIES
team offers them a
schaft für Gesundheit
long-term partnership
und MehrWert.
aimed at enhancing
health and value.
“
6
Ronald
Veys
Gebietsleiter
Südwest
Area Manager, South West
Im Produktportfolio stehen Beratungsdienstleistungen
im Vordergrund. Dies erfordert eine genau abgestimmte Teamleistung im Vertrieb. Die Ausrichtung erfolgt
am Bedarf der Kunden durch alle Mitarbeiter. Im Vordergrund steht dabei die Nutzenargumentation.
Neben der Rechtssicherheit investieren viele Kunden
in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter – Gesundheitsmanagement bedeutet einen MehrWert.
Im Herbst 2008 wurde die regelmäßig wiederkehrende Kundenbefragung durchgeführt. 80 % der befragten Unternehmen arbeiten seit mehr als 5 Jahren mit
uns zusammen. Größere Unternehmen in der Regel
länger als kleine. 60 % der Antworten kamen zudem
von Firmen aus dem klassischen Mittelstand (50 - 500
Mitarbeiter). Branchenschwerpunkte bildeten mit insgesamt fast 60 % die „sonstigen Verwaltungstätigkeiten”, die „öffentliche Verwaltung” sowie der Bereich
„Gesundheit und Soziales”. In der Kundenwahrnehmung wird die B·A·D überwiegend mit Gesundheit
und Arbeitsmedizin verbunden (ca. 60%). Der
Umfang des B·A·D-Leistungsportfolios ist unseren
Kunden mehrheitlich noch nicht in vollem Umfang
bewusst.
Our sales activities are geared to raising customers’ confidence in
our services even further. A one-brand, one-pledge approach is
being put into place to support these efforts on the European market. As part of the new strategy, our product portfolio was restructured in 2008 and now comprises the four success factors of “occupational health and safety”, “preventive health care”, “safety” and
“human resources”. These areas are covered by B·A·D GmbH and
our Team Prevent and MAS GmbH subsidiaries. We also provide
training through concada GmbH, consulting services on management system implementation through UVM GmbH and certification
services through 3cert GmbH – all focusing on our core business
issues.
Since our product portfolio centres around consulting services, the
sales team’s activities have to be tailored to customers’ requirements and stress the benefits for the customer. As well as ensuring
legislative compliance, many of our customers seek to invest in their
workers’ health – health management gives them an added advantage.
Autumn 2008 saw the latest of our periodic customer surveys. 80%
of the participating companies have being working with us for more
than five years, the larger ones usually longer than the smaller ones.
60% of the responses came from small and medium-sized enterprises (50 – 500 employees). The main sectors, accounting for
almost 60%, were “other administrative activities”, “public administration” and “health and welfare”. The findings revealed that customers primarily associate B·A·D with health and occupational medicine (approx. 60%). In the majority of cases, our customers are not
aware of the full range of services B·A·D offers.
7
BAD_GB_170 x 297_8-7_ds:Layout 1 06.08.09 16:42 Seite 8
VERTRIEB
ERFOLGSFAKTOREN
Arbeitsschutz
Risiken mindern heißt
Erfolg sichern.
Gesundheit
Gesunde Unternehmen
sind stark.
Sicherheit
Risiko reduzieren.
Leistung steigern.
Personal
Der Mensch ist
Erfolgsfaktor Nummer 1.
Dienstleistungen
„Elementare Basisprodukte
aus ASIG §3 + §6
BGV A2
ArbSchG
(Gefährdungsbeurteilung)
Erste Hilfe
Notfall-Management
„Techn. Schutz“, Beratung,
Unterweisung, Prüfung,
Dokumentation in den
Produktbereichen:
Vorsorgeuntersuchungen
(Betriebliches)
Gesundheitsmanagement
Impfung
Check-ups
Gesundheitsberatung
(z.B. Ernährung, Bewegung)
Gefahrstoffe / Gefahrgut
Biostoffe
Brandschutz
Explosionsschutz
Arbeitsmittel und überwachungsbedürftige Anlagen
Lärmschutz
Medizinprodukte
Analyse, Beratung
Präventionsmaßnahmen
(z.B. zu den Themen Change,
Burn-Out, Konflikte, Stress,
Resilienz, Demographie,
Produktivität)
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Managementsysteme
SiGeKo, Kinderspielplätze
Begutachtung der
Fahreignung
Coaching von Mitarbeitern,
Führungskräften und Teams
Serviceline - telefonische
Beratung, Notfallbetreuung
Umweltschutz; Beauftragte
(Immissionsschutz, Abfall,
Gewässerschutz, Störfall)
Ärztliche, medizinische
Versorgungszentren
Hygiene, Infektionsschutz
Produktsicherheit
Qualifizierung / Systemberatung / Zertifizierung
SUCCESS FACTORS
Occupational health & safety Preventive health care
Safety
Human resources
Reducing risk
secures success
Reducing risk,
increasing performance.
People are the
no. 1 success factor.
Healthy companies
are strong.
Services
8
“Elementary basic products” (“elementare Basisprodukte”) as defined in
Sections 3 & 6 of the German Occupational Safety
Act (“ASIG”), the BGV A2
regulation and the German Occupational Health
and Safety Act (“ArbSchG”) (hazard assessment)
First aid
Casualty management
Preventive health examinations
(Workplace) health management
Vaccination
Check-ups
Health advice (e.g. on diet or
exercise)
Assessment of fitness to drive
Medical care centres
Consulting, instruction, inspection, documentation in the following product areas:
Hazardous substances/goods
Biological agents
Fire protection
Explosion protection
Equipment and plant requiring
special monitoring
Noise control
Medical devices
Coaching for employees,
managers and teams
Analysis, consulting
Prevention measures
(e.g. on the topics of
change, burn-out, conflict,
stress, resilience, demographic change and productivity)
Management systems
Disability management
Health & safety coordinators,
children’s playgrounds
Service hotline – on-thephone advice, support in
emergencies
Environmental protection;
officers (for immission control,
waste, water protection, incidents)
Hygiene, protection against
infection
Product safety
Training / Systems consultancy / Certification
Die Kundenzufriedenheit ist, gemessen durch die Fragen nach der
Stärke der Beliebtheit der Zusammenarbeit mit der B·A·D, der Wahrnehmung des Ausmaßes an Nutzenerbringung und der Stärke der
Weiterempfehlungsabsicht im Jahresvergleich insgesamt auf einem
stabilen hohen Niveau. Die Mehrheit unserer Neukunden wird über
Empfehlungen auf die B·A·D aufmerksam. Der Zugang erfolgt am
häufigsten über das Internet. Aus Kundensicht gewinnt in Zukunft vor
allem das Thema Gesundheitsmanagement große Bedeutung. Als
wesentliche Stärken der B·A·D schätzen unsere Kunden die Fachkompetenz, das Personal und die Zuverlässigkeit.
Trends in 2008:
■ In Deutschland konnte gegenüber der Entwicklung der Erwerbstätigenzahl von + 0,2 % (+100.000)
und dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von
+ 2,0 % eine überproportionale Steigerung des
Umsatzes im operativen Geschäft um 11,5% (15,5
Mio. €) erreicht werden.
■ Durch eine erfolgreiche Akquisition konnte das
Vertragsvolumen im Stammkundenbereich um
3,9 % ausgebaut werden, insbesondere über den
Vertragsausbau bei Neuausschreibungen sowie die
Rückgewinnung von Kunden.
■ Bei der Neukundengewinnung spielte insbesondere die Übernahme von vorhandenen werksärztlichen, sicherheitstechnischen und sozialen Diensten großer Kunden mit überregionaler Verteilung
der Betriebsstätten eine Rolle.
■ Es findet sich eine Tendenz zur Ausweitung des
Projektgeschäftes. Das Gesamtvolumen neu abgeschlossener Verträge lag allein bei der B·A·D
GmbH bei 22,2 Mio. €.
■ 49,4% unserer Kunden vertrauten auf mehr als
eine Dienstleistungsart der B·A·D.
■ Über 60 % der Kunden bauen auf eine langfristige
Betreuung mit Vertragslaufzeiten von über 7 Jahren.
■ Das Interesse unserer Kunden an neuen Dienstleistungen steigt. Aktuell lag das Volumen bei 7 %
vom Gesamtumsatz sowie bei 13 % in der Akquisition.
Für die Zukunft ist es wichtig, die Sicht des Managements unserer Kunden noch stärker auf den Nutzen
unserer Beratung in deren Wertschöpfungskette zu
fokussieren. Zudem gilt es im Sinne der eigenverantwortlichen Lebensgestaltung das Bewusstsein der Mitarbeiter unserer Kunden für Gesundheit zu fordern.
Measured based on the extent to which companies enjoy working
with B·A·D, the perceived benefits and intention to recommend us
to others, customer satisfaction has largely remained at a stable,
high level compared with the previous year. Most of our new customers come to us through recommendations and the majority contact us through the internet. In our customers’ view, the topic of
health management will become particularly important in the future.
When it comes to B·A·D’s strengths, customers value our expertise,
employees and reliability.
Trends in 2008
- Compared to the development of the number of gainfully
employed persons (+0.2% or +100.000) and the economic
growth rate of +2%, sales from business operations in Germany
rose by a disproportionately high 11.5% (€15.5 million).
- Thanks to successful business-generation activities, we expanded
our contract volume with regular customers by 3.9%, particularly
through expanded contracts awarded as part of new tenders and
by winning customers back.
- A considerable share of our new customers came through our taking over existing medical, safety and welfare services at large customers’ companies with sites throughout the country.
- There is a trend towards more project-based business. At B·A·D
GmbH alone, the total volume from new contracts came to €22.2
million.
- 49.4% of our customers relied on more than one of B·A·D’s services.
- Over 60% of our customers opt for long-term support with contract terms exceeding seven years.
- Our customers are increasingly interested in new services. The latter accounted for 7% of the total sales figure and 13% of new
business.
With regard to the future, our sales activities need to focus on making our customers’ managers even more aware of the benefits our
consulting services can offer in their value chains. We also need to
urge their employees to be more health-conscious so that they can
lead their lives responsibly.
9
FORSCHUNG
■ allgemeine Fitness
■ Belastbarkeit des Muskel-Skelettapparates und der Koordination
■ körperliche Aktivität
■ Arbeitsbewältigung/-zufriedenheit
■ Lebensqualität
Ausgehend vom Ergebnis werden dann zielgerichtete gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen entwickelt und angeboten, um
unter gesundheitsökonomischen Aspekten die Gesundheitsressourcen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu fördern.
Im Bereich Forschung liefen im Jahr 2008 unter anderem nachfolgende Projekte:
1. IAO Verbundprojekt Pflege 2020
Im Rahmen eines Forschungsprojektes werden mit Fraunhofer IAO
und interessierten Unternehmen, Dienstleistern und Trägern nachfolgende Themen bearbeitet: Wie wird sich die Altenhilfe in Zukunft entwickeln? Welche innovativen Dienstleistungskonzepte und technologischen Entwicklungen sichern eine gute und bedarfsgerechte Versorgung? Die Schwerpunkte lagen im letzten Jahr in nachfolgenden
Bereichen:
Trendstudie »Kundinnen und Kunden«
Anfang 2008 rücken die zukünftigen Kundinnen und
Kunden in den Fokus der Forschungsaktivitäten. Ziel
einer Befragung zukünftiger Kundinnen und Kunden
ist es, Kenntnisse über deren Wünsche an Betreuungs- und Versorgungsleistungen, an Dienstleistungen sowie die finanzielle Bereitschaft zur Inanspruchnahme zu erhalten.
Lebensqualitätssurvey
Verschiedene Versorgungssettings werden auf ihre
Auswirkung auf die Lebensqualität der Bewohner von
Altenhilfeeinrichtungen und die Arbeitssituation des
Pflegepersonals untersucht. Darauf aufbauend werden so genannte Bedarfsprofile für die Altenhilfe der
Zukunft entwickelt. Zukunftsfähige Erfolgsfaktoren
für die pflegerische Versorgung mit den Schwerpunkten Architektur und Ausstattung, Technikeinsatz,
Dienstleistungs- und Versorgungskonzepte werden
untersucht und identifiziert.
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Show-Case »Pflege 2020«
Es wurde ein Show-Case »Pflege 2020« zur Umsetzung gebracht. Hier besteht für die Verbundpartner
die Möglichkeit, sich in diese Plattformen einzubringen und ihr Portfolio der Öffentlichkeit zu präsentieren. Demonstrationsplattformen sind das „inHaus2“
der Fraunhofer Gesellschaft in Duisburg und / oder
eine Musterpflegeeinrichtung.
2. Europa Fachhochschule Fresenius –
LHQC
Ziel des Projektes „LHQC“ ist es, ein web-basiertes Erfassungstool zu erarbeiten, welches im Sinne eines
Lifestyle and Health Quick Checks (LHQC), auf der
Basis bestehender evaluierter Tests, eine Einschätzung
der mentalen und physischen Fitness einer Person
erlaubt. Unter anderem werden nachfolgende Punkte abgefragt:
RESEARCH
Our research activities in 2008 included the following projects:
1. IAO “Pflege 2020” (Care 2020) cooperative research
project
In collaboration with the Fraunhofer Institute for Industrial Engineering (IAO), interested companies, service providers and funding
bodies, we’re working on a research project dealing with how care
for the elderly will develop in the future and what innovative service strategies and technological developments will ensure a good,
needs-led system of care.
In 2008, this project work focused on the areas outlined below.
“Customers” trend study
At the beginning of 2008, the research activities began to concentrate on the customers of the future. A survey is being carried out
among future customers to find out what they would like to see in
the way of care and services and whether they would be willing to
pay for them.
Life quality survey
Various care settings are being examined to determine their effect
on the quality of life for care-home residents and on the work situation of the care staff. The findings will be used to develop demand
profiles for elderly care in the future. Success factors for care
providers are being identified and examined, focusing on architecture and equipment and service and care strategies.
“Pflege 2020” showcase
A “Pflege 2020” (Care 2020) showcase was set up. It will enable
the project partners to contribute to these platforms and present
their portfolios to the public. The Fraunhofer Gesellschaft “inHaus2”
in Duisburg and/or a model care centre serve as demonstration platforms.
2. Europa Fachhochschule Fresenius (university of
applied sciences) – LHQC
The aim of the “LHQC” project is to create a web-based tool for
assessing a person’s mental and physical fitness by means of a
“Lifestyle and Health Quick Check” (LHQC) based on existing, evaluated tests. It will ask users for information on the following:
Zukünftige Ziele des Projektvorhabens sind die Implementierung und
Evaluation des entwickelten Vitalitätsscreenings zur Beurteilung komplexer betriebsspezifischer alters- und gesundheitsdiagnostischer Fragestellungen.
3. INQA „TIK Gesund Pflegen“
Seit Juni 2004 setzt sich der Thematische Initiativkreis
(TIK) „Gesund Pflegen“ für gesundheitsförderliche
Arbeitsbedingungen in der Pflege ein. Neben Projekten, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit sind die
vielfältigen Printprodukte ein wichtiges Instrument
zur Information und Unterstützung von Führungsund Pflegekräften. Mittels Flyern, Broschüren und
Berichten wird das ständig anwachsende Wissen über
die Zusammenhänge von Sicherheit und Gesundheit
und wirtschaftlichem Erfolg in der Pflege anschaulich
und kompakt in die Praxis transferiert. Handlungshilfen und Beispiele guter Praxis bieten Anleitungen und
Lösungen für Pflegeeinrichtungen jeder Art.
4. BAuA: EU Handlungsempfehlung
Guide4Saftey of Healthcare Workers
Auf europäischer Ebene unter Beteiligung der BAuA
und der B·A·D GmbH wird eine Handlungsempfehlung für den Krankenhaussektor und den Gesundheitssektor erarbeitet: Ziel des Leitfadens ist die Darstellung von Best-Practice-Beispielen, die auch eine
Hilfestellung für die neuen Beitrittsländer sein soll, da
in diesen entsprechende Instrumente bisher fehlen.
Der Leitfaden hat eine europäische Ausrichtung. Zielgruppe des Leitfadens sind Unternehmer & Führungskräfte.
• their general fitness,
• how strong their musculoskeletal and coordination systems are,
• what physical activities they engage in,
• their work ability/job satisfaction and
• their quality of life.
The results will then be used to develop and offer targeted healthpromoting and preventive measures so as to cultivate employees’
health resources based on the principles of health economics.
Future aims of the project include the implementation and evaluation of the vitality screening developed to assess complex workplace-specific age-related and health-related diagnostic issues.
3. INQA “TIK Gesund Pflegen”
(“Healthy care” initiative group)
Since June 2004, the “Gesund Pflegen” initiative group has been
working to achieve healthy working conditions in the care sector.
In addition to projects, events and networking, its wealth of print
materials provides an important means of informing and supporting management and care staff. Its flyers, brochures and reports
offer a compact, coherent way of ensuring that the ever-increasing
range of knowledge about the links between safety and health and
commercial success in the care sector is transferred to the workplace. Guides and examples of best practice provide “how-tos” and
solutions for all types of care establishment.
4. Federal Institute for Occupational Safety and Health: EU
“Guide 4 Safety of Healthcare Workers”
Germany’s Federal Institute for Occupational Safety and Health
(abbreviated to BAuA in German) and B·A·D GmbH are currently
involved in the preparation of a European guide for the hospital and
health care sector. The aim is to present best practice examples as
an aid for EU countries, including the new accession states since
they are lacking such guidance. The guide is geared to employers
and managers in Europe.
11
ERFOLGSFAKTOR ARBEITSSCHUTZ
„
Arbeitssicherheit
ist mehr als nur
Occupational
ein sicherer Job.
safety is more than
just a safe job.
“
Der in den letzten Jahren eingeleitete Prozess deutlicher Deregulation im Arbeits- und Gesundheitsschutz hat sich weiter fortgesetzt.
Dies zeigen einerseits die erfolgten oder beschlossenen Fusionen verschiedener Unfallversicherungsträger, andererseits aber auch die Gestaltung arbeitsschutzrelevanter Vorschriften. An Stelle detailgenauer Einzelvorgaben ist eine Betonung der übergeordneten Schutzziele
getreten, die oftmals verschiedene Wege zu sicheren Lösungen zulässt.
Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie setzt dabei auf
anwenderfreundliche, entschlackte und überschaubare rechtliche Rahmenbedingungen. Die Integration des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in betriebliche Managementprozesse soll zusätzlich helfen,
durch präventive und systematische Maßnahmen eine Sicherung und
Verbesserung der Gesundheit der Arbeitnehmer zu erreichen.
Dies erlaubt den Unternehmen einerseits eine höhere
Flexibilität, führt aber auch zu einer höheren Verantwortung aller Beteiligten: Statt „Abarbeiten“ vorgegebener Maßnahmen gilt es nun in vielen Bereichen
selbstständige, optimale und betriebsspezifische Lösungen im Rahmen der Vorschriften zu finden.
O C C U PAT I O N A L
H E A LT H A N D S A F E T Y
AS A SUCCESS
FAC TO R
In recent years there has been significant deregulation in the realm
of occupational health and safety, a process that continued in 2008.
The trend can be seen both in the implemented and agreed mergers of various accident insurance institutions and in the content of
occupational health & safety regulations. Instead of precise stipulations, the emphasis is on generic safety objectives, often permitting various different solutions for ensuring safety.
The “Common German Occupational Health and Safety Strategy”
opts for a user-friendly, lean legislative framework. It also promotes
the integration of occupational health and safety into workplace
management processes, the aim being to ensure and improve
employees’ health through preventive and systematic measures.
Dr. rer. nat.
12
Gerald
Schneider
Dipl. Biologe
Biologist
This grants companies more flexibility but it also means more
responsibility for everyone involved. Now, instead of just going
through the prescribed routine, many areas have to find optimum,
company-specific solutions themselves, within the framework provided by the regulations.
13
ERFOLGSFAKTOR ARBEITSSCHUTZ
Gefährdungsbeurteilung entscheidend
Als Grundlage verantwortungsvoll ausgeführter Präventionsmaßnahmen ist die Gefährdungsbeurteilung zu betrachten, die sowohl im
Arbeitsschutzgesetz als auch in den europäischen Rahmenrichtlinien
festgeschrieben ist. Ohne dieses Instrument ist keine sinnvolle, vor
allem aber keine systematische Sicherheitsarbeit zu gewährleisten.
Die zentrale Rolle der Gefährdungsbeurteilung wird auch durch die
Europäische Gemeinschaft betont, die in einer länderübergreifenden
Kampagne die Nutzung dieses Instruments fördert bzw. fördern wird.
O C C U PAT I O N A L
H E A LT H A N D S A F E T Y
Die B·A·D stellt ihren Kunden seit 2005 ein eigenes Tool zur GefährAS A SUCCESS
dungsbeurteilung online bereit. Dieses erlaubt, die Gefährdungen im
FAC TO R
Betrieb zu identifizieren, Maßnahmen festzulegen und zu überwachen und hilft daher den Arbeits- und Gesundheitsschutz auf eine systematische Basis zu stellen. Die
Hazard assessments are crucial
Hazard assessments form the basis of a responsible approach to
Gefährdungsbeurteilung wurde durch den deutschen
prevention activities and are stipulated both in Germany’s Act on
Akkreditierungsrat nach der DIN EN ISO / IEC 17020
Occupational Health and Safety (Arbeitsschutzgesetz) and in the
akkreditiert und in 2008 für den Zeitraum bis 2013
European framework directives. Without them, effective and, in parreakkreditiert. Damit verfügt die B·A·D über das bunticular, systematic safety work is not possible. The key role of hazdesweit einzige akkreditierte Gefährdungsbeurteiard assessments is also emphasised by the European Community,
which is, or will be, promoting their use in a transnational campaign.
lungstool.
Bundesweit stehen mehr als 100 speziell ausgebildete und benannte „Inspektoren“ bereit, um die Gefährdungsbeurteilung bei den Kunden umzusetzen.
Die Akzeptanz des Tools ist sowohl bei den Kunden
als auch bei den Mitarbeitern sehr hoch. So wurden
beispielsweise im Jahre 2008 bei 2.079 Kunden mit
diesem Werkzeug die Gefährdungsbeurteilungen erstellt, wobei mehr als 5.000 Betriebsstätten oder
Abteilungen systematisch untersucht und rund 1 Million mögliche Gefahrenpunkte angesprochen wurden.
14
Die Qualität des Produktes wird stetig überwacht und
Veränderungen / Neuerungen in halbjährlichem Turnus
eingepflegt. Ziel ist, das Programm zusammen mit
einem Onlinesystem zur Pflege überwachungsbedürftiger Betriebsmittel und Anlagen (POM – PrüfobjektManagement) zu einem zentralen Sicherheitselement
unserer Kunden auszubauen.
„
Die Gefährdungsbeurteilung ist die
Basis für eine
Hazard assessments
erfolgsorientierte
are the basis
Prävention.
of goal-driven
prevention.
“
Since 2005, B·A·D has offered its customers its own online hazardassessment tool, helping to put occupational health and safety on
a systematic footing. The tool enables the user to identify workplace
hazards, specify countermeasures and monitor their implementation. It is accredited by the German Accreditation Council in accordance with DIN EN ISO/IEC 17020 and in 2008 it was reaccredited
for the period up until 2013. The B·A·D hazard-assessment tool is
thus the only one in Germany to have been accredited.
Throughout Germany, there are more than 100 specially trained and
appointed inspectors who carry out hazard assessments in our customers’ enterprises. The tool has been very well received by our customers and their employees alike. In 2008, for instance, it was used
to perform hazard assessments for 2,079 customers. Over 5,000
sites and departments were systematically examined and around 1
million potential hazards identified.
15
The quality of the product is constantly reviewed and modifications
made every six months. Our goal is to create a key safety tool for
our customers by expanding the program along with an online
system for managing equipment and plant requiring special monitoring.
Uwe
Wiemann
Fachkraft für
Arbeitssicherheit
Safety specialist
ERFOLGSFAKTOR SICHERHEIT
Sicher wieder nach unten kommen
Als ein Beispiel konkreter Sicherheitsarbeit wollen wir hier die Tätigkeit
auf hochgelegenen Arbeitsplätzen vorstellen. Die B·A·D betreut Kunden mit insgesamt ca. 25.000 Funkstandorten und Hochregallagern.
Die Beschäftigten sollen zu ihren exponierten Arbeitsplätzen sicher
hoch hinaus und sicher wieder herunter gelangen. Für den Fall der
Fälle muss gewährleistet sein, dass eine verunfallte Person einerseits
nicht in die Tiefe stürzt, andererseits aber auch sicher in angemessener Zeit gerettet wird. Das gilt besonders in Höhen oder an Konstruktionen, die mit der Drehleiter der Feuerwehr nicht erreicht werden
können.
Deshalb unterstützen wir unsere Kunden, die Arbeiten in luftiger Höhe ausführen lassen, vor dem ersten
Einsatz und während der Tätigkeiten durch:
■ Eine systematische Gefährdungsbeurteilung
■ Sicherheitstechnische Begehungen der Türme,
Masten und Hochregallager
■ Erstellung von Notfall- und Rettungskonzepten
■ Feststellung der medizinischen Eignung der Beschäftigten
■ Ausbildung und jährliche Unterweisung mit Rettungsübung
Diese Vielzahl an Strategien ist bei derart gefährlichen
Arbeitsplätzen unerlässlich, denn nur das Zusammenwirken aller Komponenten führt zu höchstmöglicher
Sicherheit – zum Nutzen aller Beteiligten.
SAFETY AS A
S U C C E S S FAC TO R
Down to earth without a bump
One example of our safety activities is safety for high workplaces.
B·A·D’s customers have a total of 25,000 telephone masts and highbay warehouses and their employees need to ascend to and
descend from those workplaces safely. Measures have to be in place
to guarantee that, if someone has an accident, they don’t fall to the
ground and they can be rescued in a reasonable amount of time.
This is particularly true when it comes to high workplaces or structures that cannot be reached using a fire-brigade turntable ladder.
That’s why we provide support for customers who have work performed at high altitudes. Before the work gets underway and whilst
it’s ongoing, we
- conduct a systematic hazard assessment,
- inspect the safety of the towers, masts and high-bay warehouses,
- draw up emergency plans and rescue plans,
- determine employees’ medical suitability for the work and
- provide training and an annual briefing including a rescue drill.
This wide variety of strategies is crucial for such dangerous workplaces because maximum safety can only be ensured by combining
all of these components – for the good of everyone involved.
16
Aufbau einer Pandemieplanung und Integration in ein Risikomanagementsystem
Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
ist das Risiko einer weltweiten Pandemie derzeit so hoch wie nie zuvor.
Um im Fall einer solchen Pandemie angemessen reagieren zu können,
hat das Robert Koch-Institut den von Bund und Ländern gemeinsam
getragenen Nationalen Influenza-Pandemieplan im Internet und im
Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht. Der Plan enthält gemeinsame
Empfehlungen des Bundes und der Länder zur Vorbereitung auf eine
Influenzawelle und für Maßnahmen im Pandemiefall. Eine InfluenzaPandemie hat ein größeres Potenzial, einen raschen Anstieg von
Erkrankungs- und Todesfällen zu verursachen, als wahrscheinlich jede
andere natürliche Gesundheitsgefahr.
Wie die aktuelle forsa Studie „Themenkompass 2009
Pandemie“ jetzt zeigt, verfügt nur jedes zweite deutsche Unternehmen über einen Pandemieplan, obwohl
der betriebswirtschaftliche Schaden im Falle hoher
Erkrankungsraten der Beschäftigten als durchaus gravierend eingeschätzt wird und 41 Prozent der 100
befragten Top-Entscheider gar die Existenz ihrer
Unternehmen bedroht sähen. Ein Pandemieplan kann
bei einer Grippe-Epidemie wertvolle Dienste leisten.
Er hilft dabei, die Risikofaktoren einer Infektion am
Arbeitsplatz und außerhalb des Unternehmens einzudämmen und den Betrieb trotz hoher Krankenquote
aufrechtzuerhalten.
Die Vorteile für den Kunden
■ Beratung zur Entwicklung bzw. Implementierung
einer betrieblichen Pandemieplanung
■ Absicherung der Handlungsfähigkeit im Krisenfall
Development of a pandemic plan and integration thereof
into a risk management system
A pandemic is a disease, or more specifically an infectious disease,
which spreads across national borders and continents. According to
the World Health Organisation (WHO), the risk of a worldwide pandemic is higher than ever before. Germany’s Robert Koch Institute
has thus published the National Influenza Pandemic Plan, drawn up
by the national government and federal states, on the internet and
in the Federal Health Gazette (Bundesgesundheitsblatt). The plan
contains joint recommendations from the national government and
the federal states on how to prepare for an influenza outbreak and
how to react in the event of a pandemic. An influenza pandemic
would probably have more potential to cause a swift rise in illness
and fatalities than any other natural health risk.
The recently published forsa study entitled “Themenkompass 2009
Pandemie” reveals that only one in two German companies has a
pandemic plan. Businesses do feel, however, that the damage arising from high employee illness rates is serious. In fact, 41% of the
100 top decision-makers surveyed believed high illness rates could
jeopardise their companies’ existence. In the event of an influenza
epidemic, a pandemic plan can be very valuable. It helps to contain
the infection risk factors at the workplace and outside of the company and to keep operations running despite a high level of illness.
The benefits for the customer
- Advice on how to develop and/or implement a company pandemic plan
- Ability to take effective action in the event of a crisis
17
ERFOLGSFAKTOR SICHERHEIT
Aufbau eines Hygienemanagementsystems mit integriertem
HACCP-System in der Verpackungsindustrie und Integration in
ein integriertes Managementsystem
Basierend auf den Vorgaben des Codex Alimentarius und der EG-Verordnung 852/ 2004 über Lebensmittelhygiene ist die Einführung eines
Hygienemanagementsystems notwendig, um alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Mit einem Hygienemanagementsystem werden alle
Hygienemaßnahmen in einem Unternehmen zusammengefasst. Ziel
ist es, Schnittstellen, mögliche Lücken oder Doppelarbeiten aufzudecken und abzubauen.
Die Vorteile für den Kunden
■ Kompetente Beratung zur Umsetzung der Anforderungen gesetzlicher Vorgaben im Sinne der EGVerordnung 852/ 2004 (inkl. HACCP), des Infektionsschutzgesetzes, des BRC/IoP und des IFS
Reakkreditierung im Bereich Hygiene nach DIN
EN ISO/IEC 17020: Auditierung von Pflegeheimen, Lebensmittel produzierenden Betrieben
und Versorgungseinrichtungen (Cateringbetriebe, Hotels usw.)
Durch regelmäßige Inspektionen können das gemäß
Pflegequalitätssicherungsgesetz (PQsG, gültig ab
01. 01. 2001) geforderte Qualitätsmanagementsystem und die gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG)
geforderten Hygienepläne in Pflegeeinrichtungen
überprüft werden. Zusätzlich überprüfen wir die Anforderungen gemäß EG-Verordnung 852 / 2004 über
Lebensmittelhygiene (z. B. HACCP usw.) und §43
Infektionsschutzgesetz.
18
Externe, neutrale Sachverständige helfen unseren
Kunden, auftretende Mängel im täglichen Arbeitsablauf aufzudecken und tragen somit zum gesundheitlichen Verbraucherschutz bei. Die Dokumentation
dient dem Unternehmer als Nachweis der erbrachten
Sorgfaltspflicht im Sinne des Produkthaftungsgesetzes.
Die Vorteile für den Kunden
■ Nachweis der gesetzlichen Vorgaben im Sinne des
Produkthaftungsgesetzes, Pflegequalitätssicherungsgesetzes, Pflegeweiterentwicklungsgesetzes, Infektionsschutzgesetzes und der EG-Verordnung
852/ 2004
Die Zunahme einiger Infektionskrankheiten in Deutschland zeigt, dass
die Hygiene eine ganz zentrale Rolle im Gesundheitswesen einnimmt.
Allein die Zahl der an Noroviren Erkrankten stieg von 2007 zu 2008
um mehr als 5%. Ein Grund mehr, unsere Leistungen im Bereich der
Begehungen, Inspektionen und Beratungen im Hygienemanagement
sowie Schulungen und Seminaren weiter auszubauen und zu optimieren.
SAFETY AS A
S U C C E S S FAC TO R
Establishment of a hygiene management system with an
integrated HACCP system in the packaging industry and
incorporation thereof into an integrated management system
In order to meet all the requirements of the Codex Alimentarius and
EC Regulation 852/2004 on the hygiene of foodstuffs, companies
have to set up hygiene management systems. Such a system brings
together all of a company’s hygiene activities with the aim of identifying and eliminating overlaps, gaps and duplicate effort.
The benefits for the customer
- Competent advice on how to implement the requirements set out
in EC Regulation 852/2004 (incl. HACCP), the German Protection
against Infection Act (Infektionsschutzgesetz), BRC/IoP standard
and the IFS
Reaccreditation in the field of hygiene in accordance with
DIN EN ISO/IEC 17020: auditing of care homes, food producers and food providers (catering companies, hotels,
etc.)
We can carry out regular inspections in care homes to check
whether their quality management systems are as required by the
Care Quality Assurance Act (Pflegequalitätssicherungsgesetz, which
came into force on 01.01.2001) and whether their hygiene plans
conform to the Protection against Infection Act (Infektionsschutzgesetz). We also check compliance with the requirements specified in
EC Regulation 852/2004 on the hygiene of foodstuffs (e.g. HACCP,
etc.) und Section 43 of the Protection against Infection Act.
External, neutral experts help our customers detect shortcomings in
their day-to-day procedures, thus helping to protect consumers’
health. The documentation produced serves as a record of the
employer’s compliance with the duty of care specified in the German Product Liability Act (Produkthaftungsgesetz).
The benefits for the customer
- Documentation of compliance with the requirements of the Product Liability Act, Care Quality Assurance Act, Act on the Structural Enhancement of Care (Pflegeweiterentwicklungsgesetz), Protection against Infection Act and EC Regulation 852/2004
Entwicklung eines Trinkwasserordners mit integriertem Hygienemanagement, zugehörigen Untersuchungen und Schulungen
im Bereich der Binnenschifffahrt
Ausarbeitung eines speziellen „Trinkwasserordners“ für die Schiffe
der KD-Flotte. Dieser Ordner enthält:
- einen detaillierten Arbeitsplan inkl. aller hygienerelevanten Verfahrens- und Arbeitsanweisungen zur Trinkwasserbetankung, -lagerung
und -entnahme,
- Produktbeschreibungen aller notwendigen Gerätschaften und Chemikalien, wie z. B.: Trinkwasserschlauch, Desinfektionsmittel etc.,
- Dosiertabellen für den korrekten Einsatz von Chlor
- Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanweisungen
As the increased incidence of some infectious diseases in Germany
- Unterlagen zur Unterweisung / Schulung des Schiffs- shows, hygiene is a very important part of health care. The number
of norovirus patients alone climbed by more than 5% between
personals
Die Vorteile für den Kunden
■ Erfüllung der Anforderung der Trinkwasserverordnung
■ Erfüllung der Anforderung der Gesundheitsämter
2007 and 2008. Just one more reason to expand and optimise our
services in the areas of inspections, consultancy, hygiene management, training and seminars.
Development of a “drinking water folder” including integration of a hygiene management system, associated
examinations and training in the sector of inland waterway transport
Production of a “drinking water folder” especially for the KD fleet
of boats. The folder contains:
- a detailed work plan, including all hygiene-related procedures and
instructions concerning the filling, storage and abstraction of
drinking water,
- descriptions of all necessary equipment and chemicals, e.g. drinking water tube, disinfectant, etc.,
- tables showing the correct dosage for chlorine,
- safety data sheets and instructions for use and
- training documents for the crew.
The benefits for the customer
- Compliance with the requirement in the Drinking Water Ordinance
(Trinkwasserverordnung)
- Compliance with the requirement specified by the local public
health departments
19
ERFOLGSFAKTOR GESUNDHEIT
Die neue Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV),
die seit dem 24.12.2008 in Kraft ist, sorgt für mehr Transparenz und
schafft einheitliche Rahmenbedingungen.
„
Ich arbeite in
einem Umfeld mit
herausfordernden
I work in an
Aufgaben, in dem
environment with
sich Engagement
challenging tasks,
lohnt.
Die ArbMedVV ersetzt die alte BGV A4 „Arbeitsmedizinische Vorsorge“.
Zusätzlich übernimmt sie die Vorgaben der folgenden Verordnungen
bezüglich der arbeitsmedizinischen Vorsorge:
■ Gefahrstoffverordnung
■ Biostoffverordnung
■ Gentechnik-Sicherheitsverordnung
■ Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
■ Bildschirmarbeitsverordnung
■ Druckluftverordnung.
Vorschriften zur arbeitsmedizinischen Vorsorge außerhalb der Ressortzuständigkeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bleiben unberührt, d. h.
es bestehen immer noch Vorgaben in anderen Verordnungen (z. B. Röntgen- und Strahlenschutzverordnung,
Arbeitszeitgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz).
where dedication
pays off.
“
Die folgenden Untersuchungsanlässe sind im Anhang
„Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsuntersuchungen sowie weitere Maßnahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge“ verbindlich geregelt:
P R E V E N T I V E H E A LT H
CARE AS A
S U C C E S S FAC TO R
Germany’s new Ordinance on Preventive Occupational Health Care
(Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge), which entered into
force on 24 December 2008, provides a higher level of transparency and ensures consistent conditions.
The Ordinance replaces the old BGV A4 regulation entitled “Preventive occupational health care” (Arbeitsmedizinische Vorsorge)
and incorporates the requirements on preventive occupational
health care set out in the following ordinances:
- Ordinance on Hazardous Substances (Gefahrstoffverordnung)
- Ordinance on Biological Agents (Biostoffverordnung)
- Ordinance on Safety in Genetic Engineering (Gentechnik-Sicherheitsverordnung)
- Ordinance on Protection against Noise and Vibrations at the Workplace (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung)
- Ordinance on VDU Work (Bildschirmarbeitsverordnung)
- Ordinance on Work in Compressed Air (Druckluftverordnung)
Preventive occupational health care regulations that fall outside the
remit of Germany’s Federal Ministry of Labour and Social Affairs
remain unaffected. Thus, there are still other legal requirements (e.g.
in the X-ray Ordinance (Röntgenschutzverordnung), Radiation Protection Ordinance (Strahlenschutzverordnung), Act on Working
Hours (Arbeitszeitgesetz) and the Act on the Protection of Young
Persons at Work (Jugendarbeitsschutzgesetz)).
20
Dr. med.
Paula
The annex entitled “Arbeitsmedizinische Pflicht- und Angebotsuntersuchungen sowie weitere Maßnahmen der arbeitsmedizinischen
Vorsorge” (Compulsory and optional occupational health examinations and other preventive occupational health care measures) lists
the following as activities for which examinations are compulsory:
Vogelheim
Fachärztin für Arbeitsmedizin
Occupational Health Specialist
Leiterin
Produktmanagement
Product Management
21
ERFOLGSFAKTOR GESUNDHEIT
■ Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
■ Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen einschließlich gentechnischer Arbeiten mit humanpathogenen Organismen
■ Tätigkeiten mit physikalischen Einwirkungen: Hitzebelastung, Kältebelastung, Lärmexposition, Vibrationen, Druckluft, Taucherarbeiten
■ Sonstige Tätigkeiten: Tragen von Atemschutzgeräten; Tätigkeiten
in Tropen, Subtropen und sonstige Auslandsaufenthalte mit besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen;
Tätigkeiten an Bildschirmgeräten. Zusätzlich bezieht die Verordnung neben den im Anhang geregelten Pflicht- und Angebotsuntersuchungen auch Wunschuntersuchungen nach § 11 ArbSchG
ein.
Die Verordnung soll eine positive Entwicklung hinsichtlich einer Verzahnung der arbeitsmedizinischen
Vorsorge mit allgemeinen Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge unterstützen und betont ebenfalls den
Stellenwert der Gefährdungsbeurteilung.
Die neue Verordnung ergibt einen erhöhten Beratungsbedarf (sowohl der Betriebe als auch der einzelnen Probanden) in der betriebsärztlichen Tätigkeit und
erfordert teilweise ein geändertes Vorgehen im Umgang mit den Beurteilungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Bescheinigung, um dem Datenschutz
gerecht zu werden.
22
Neben der Qualifizierung sind Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter wichtig für den Erfolg eines
Unternehmens. Mit dem Kompetenzzentrum BGM in
Wiesbaden gehen wir neue Wege. Unter dem Motto
„Gesundheit ist MehrWert” wird BGM hier als ein
integraler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge verstanden und von einem interdisziplinären Kompetenzteam betreut. Mit den dabei gewonnenen Erfahrungen soll dieses Konzept auch in anderen Gebieten
umgesetzt werden.
Nachhaltiges Gesundheitsmanagement wird nicht nur als Dienstleistungsangebot gegenüber unseren Kunden verstanden, sondern auch
als interne Investition in die Zukunft und ist fester Bestandteil unserer Unternehmens-Kultur.
Wofür steht BGM und was zeichnet ein BGM aus?
In der Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in der europäischen Union heißt es, dass die BGF alle Maßnahmen von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz umfasst.
P R E V E N T I V E H E A LT H
CARE AS A
S U C C E S S FAC TO R
- activities involving hazardous substances,
- activities involving biological agents, including genetic engineering work using human pathogens,
- activities involving physical exposure factors: exposure to heat /
cold / noise, vibrations, compressed air, diving work and
- other activities: wearing of respiratory protectors; work in the tropics and subtropics and other stays in countries with special climatic conditions and infection hazards; VDU work. In addition to the
compulsory and optional examinations specified in the annex, the
Ordinance also covers examinations requested by the employee,
in accordance with Section 11 of the German Act on Occupational Safety and Health (Arbeitsschutzgesetz).
The Ordinance is intended to promote a closer link between preventive occupational health care and general preventive health care
measures and also underlines the importance of hazard assessments.
As a result of the new Ordinance, company physicians’ work now
involves giving more advice (both to the enterprises and the individuals examined) and, in some cases, there will be a change in the
handling of assessments performed for occupational health certification purposes so as to comply with data protection requirements.
A company’s success depends not only on its employees’ training
but also on their health and motivation. We have adopted a new
approach to the subject of workplace health management by
launching a centre of excellence dedicated to it. Taking its lead from
the slogan “Enhancing health, enhancing value”, the Wiesbadenbased centre, with its interdisciplinary team of experts, sees workplace health management as an integral part of preventive health
care. The lessons learned are to be used to apply the idea to other
areas too.
Das kann und soll durch eine Verknüpfung folgender Ansätze erreicht
werden:
■ Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen
■ Förderung einer aktiven MA-Beteiligung
■ Stärkung persönlicher Kompetenzen
Die Umsetzung der Verhaltensprävention ist bei einer
dezentralen Organisation wie der B·A·D eine Herausforderung. Zusätzlich haben wir eine erfolgreiche
Darmkrebsvorsorgeaktion durchgeführt, ebenso
Grippeschutzimpfung, Reisemedizinische Beratungen
oder Bildschirmuntersuchungen. An einigen Standorten wurden auch Venenscreenings und Gesundheitstage angeboten. Wir wollten unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und durch Aufklärung und
das Angebot der kostenlosen Vorsorge das gesundheitliche Risiko unserer Mitarbeiter minimieren.
For us, sustainable health management is not simply a service to
our customers, it’s also an internal investment in the future and has
a permanent place in our corporate culture.
What exactly is “workplace health management”?
The Luxembourg Declaration on Workplace Health Promotion (WHP)
in the European Union states that WHP is “the combined efforts of
employers, employees and society to improve the health and wellbeing of people at work.”
The Declaration adds that such improvement “can be achieved
through a combination of:
- improving the work organisation and the working environment,
- promoting active participation and
- encouraging personal development.”
Implementing behavioural prevention measures is a challenge in a
decentralised organisation such as B·A·D. We also conducted a successful intestinal cancer campaign, carried out influenza vaccinations, provided pre-travel health advice and performed VDU tests.
At some of our sites, vein screenings and health days were also
offered. All of these efforts were driven by our commitment to our
social responsibility and, through information and free preventive
health services, to minimising the health risks facing our employees.
23
ERFOLGSFAKTOR PERSONAL
„
Gesundheit gestalten
statt Krankheit
verwalten – meine
Securing health instead
sichere Zukunft.
of managing illness –
that’s my idea of a
secure future.
“
Am 11./12. September 2008 fand unter dem Titel „Angst essen Seele
auf … Wege und Lösungen finden im Umgang mit Belastungen“ eine
Expertentagung der B·A·D statt. Ziel der Tagung war es, das aktuelle
Thema psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz zu thematisieren
und die in diesem Zusammenhang relevante Dienstleistung der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung in den Fokus zu rücken. Die
Rückmeldungen zur Tagung waren außerordentlich positiv, sodass
auch 2009 eine Expertentagung mit psychosozialer Themenstellung
unter dem Titel „Darüber spricht man nicht … (De-) Motivation, Konflikte und Versagensängste – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“
stattfand.
Produktneuentwicklung
Resilienz
Dieses kombinierte Angebot aus Workshop und
Coaching platziert – insbesondere in Zeiten steigender psychischer Belastungen am Arbeitsplatz – das
Thema psychische Widerstandsfähigkeit. Das Ziel des
Angebots ist die individuelle Stärkung der persönlichen Resilienz.
Team-Check
Dieses Angebot stellt eine zeiteffiziente Weiterentwicklung der Fokusgruppen bzw. Gesundheitszirkel
dar. Das Ziel des Angebots besteht aus einer strukturierten Analyse von Belastungssituationen im Team,
konkreter Maßnahmenplanung und -umsetzung zur
Reduktion und Handhabbarkeit festgestellter Belastungen.
24
Dr. med.
Michael
Barth
Facharzt für Arbeitsmedizin
Leiter Forschung und Entwicklung
Occupational Health Specialist,
Head of Research and Development
Erfolgreich zum Nichtrauchen
Ziel dieses Angebots ist es, den Raucher Handlungsstrategien entwickeln zu lassen, um den persönlichen
Schlusspunkt bewusst und mit einem gestärkten
Selbstwertgefühl setzen zu können. Dabei ist die Unterstützung durch individuelle Beratung nach dem
Rauchstopp ein wichtiger Baustein, um den Erfolg
langfristig zu sichern.
HUMAN RESOURCES
A S A S U C C E S S FAC TO R
“Fear eats the soul ...Finding ways and solutions to deal with
stress” was the title of the B·A·D expert conference held on 11 and
12 September 2008. Its aim was to spotlight the topical issue of
psychosocial stress at the workplace and the counselling service for
employees and managers, which plays a relevant role in this area.
As the feedback on the conference was extremely positive, another expert conference on psychosocial matters has been scheduled
for 2009, this time entitled “We don’t talk about that… (De-)Motivation, conflicts and fear of failure. Between expectations and reality”.
New products
Resilience
This combination of a workshop and coaching concentrates on
strengthening individuals’ personal mental resilience – particularly in light of increasing psychological stress at the workplace.
Team check
This product provides a time-efficient progression of the idea of
focus groups and health circles. It consists of a structured analysis
of stress situations in the team plus planning and implementation
of concrete measures to reduce and handle the stress factors identified.
Become a non-smoker
The objective of this product is for smokers to develop strategies
themselves with the aim of making a conscious decision to stop
smoking and of increasing their self-esteem. The individual counselling provided for those who quit plays a key role in ensuring
long-term success.
25
ERFOLGSFAKTOR PERSONAL
„
Produktrelaunch
Umgang mit psychischen Auffälligkeiten am Arbeitsplatz
In diesem Workshop werden Führungskräfte mit psychischen Auffälligkeiten und deren Auswirkungen am Arbeitsplatz vertraut gemacht.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung einer praxisnahen,
hilfreichen Haltung gegenüber dem Betroffenen. Die Arbeit an eigenen Fallbeispielen garantiert einen größtmöglichen Praxistransfer.
Starke
Unternehmen
haben starke
Strong companies
Betreuung nach Extremereignissen
(Todesfall in der Familie, schwerer Betriebsunfall etc.)
Unser Rahmenangebot beinhaltet die telefonische Erstberatung innerhalb der Servicelinezeiten sowie die Beratung der Betroffenen und des
betrieblichen oder privaten Umfeldes bis zur Weiterleitung an externe
medizinische bzw. therapeutische Experten.
Mitarbeiter gesund führen:
Gestaltungsmöglichkeit als Führungskraft
Auf Grund der hohen Nachfrage wurde das Produkt
spezifiziert. Zum einen wurden die Inputs noch stärker an die Anliegen der Führungskräfte angepasst,
zum anderen wurde der starke Wunsch nach Praxisberatung für schwierige Führungssituationen rund
um das Thema Gesundheit / Krankheit berücksichtigt.
Betreuung
In der Betreuung wurden folgende Schwerpunkte
innerhalb der Beratungen thematisiert:
- Auswirkungen von Change-Prozessen,
- Auswirkungen von Krankheit und
- Belastungen am Arbeitsplatz
Diese Eingangsanliegen korrespondierten sehr häufig
mit psychischen Verstimmungen und Stressproblematiken. Auch ein deutlicher Anstieg der Führungskräfteberatungen war zu verzeichnen.
26
Innerhalb der Workshopangebote gab es zwei
Schwerpunktthemen: zum einen „Stressbewältigung“
und zum anderen der Workshop „Erfolgsfaktor Gesundheit – Mitarbeiter gesund führen“, dessen Inhalte speziell auf die Zusammenhänge von Führung,
Gesundheit und Produktivität abzielen sowie Grenzen der Führungsrolle aufzeigen.
Im Jahr 2008 und 2009 konnten erfolgreich weitere
Kunden für MFB-Dienstleistungen gewonnen werden.
Ein Auszug aus der Kundenliste mit Großverträgen:
- Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW
- Areva NP GmbH
- Stadtwerke Frankfurt
Mitarbeiter
have
strong employees.
HUMAN RESOURCES
A S A S U C C E S S FAC TO R
“
Product relaunch
Dealing with psychological disorders at the workplace
This workshop teaches management staff about psychological disorders and their effects at the workplace. It focuses on ensuring a
practical, helpful approach to the person with the disorder. Case
studies from the participants’ own experience are used to guarantee maximum transfer of knowledge to their workplace situations.
Support following “extreme events”
(a death in the family, serious workplace accident, etc.)
Our basic service for people affected by an extreme event takes the
form of initial advice provided during the service hotline hours and
advice for the persons affected and those around them at work and
at home, which extends to referring them to external medical and
therapy experts.
Healthy employee management: what managers can do
Due to demand, this product has been tailored even more to the
matters that concern managers and now includes advice on how to
handle difficult management situations involving health/illness
issues.
Counselling
Our counselling services focused on the following topics:
- impacts of change processes,
- impacts of illness and
- negative factors at the workplace.
27
Very often, these issues went hand in hand with psychological complaints and stress. There was also a significant increase in the volume of counselling delivered to managers.
The workshops dealt with two main subjects – stress management
and “preventive health care as a success factor – healthy employee management”. The latter looks at the links between management, health and productivity and points out the limits of the manager role.
In 2008 and 2009, we were able to acquire more new customers
for our counselling services for employees and managers. Some of
our customers with high-volume contracts include:
- the North Rhine-Westphalian Ministry for Schools and Further Education,
- Areva NP GmbH and
- Stadtwerke Frankfurt.
Jutta
Pestel-Fuss
Leiterin
Mitarbeiter- und
Führungskräfteberatung
Head of Counselling Service for Employees and Managers
BUSINESS DEVELOPMENT
Kernaufgaben unseres Bereiches Business Development sind die Umsetzung der Expansionsstrategie der B·A·D-Gruppe, die Sicherstellung
einheitlicher Qualitätsstandards in der Gruppe, die Erweiterung des
Leistungsspektrums unserer Beteiligungs- und Tochtergesellschaften
sowie die Bildung einer Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch für die Unternehmen der B·A·D-Gruppe. Die Vielfalt der
Anforderungen und Aufgabenstellungen führten 2008 zu einem weiteren Aufbau des interdisziplinären und internationalen Teams des
Bereiches Business Development.
Umsetzung der Expansionsstrategie
Ziel der in der B·A·D-Gruppe vereinten Unternehmen
ist es, im jeweiligen Land ein dichtes Niederlassungsnetz aufzubauen, um unserem Anspruch der Kundennähe gerecht zu werden. Dieser Zielsetzung folgend
ist es uns gelungen, 2008 unser Niederlassungsnetz
in Tschechien durch unseren Einstieg in die Fa. PrepoTeam s.r.o. auf insgesamt acht Standorte zu erweitern. Gleichzeitig konnten wir unser Leistungsangebot vor allem um Angebote aus dem Bereich Brandschutz erheblich erweitern.
Auch in der Slowakei konnten wir unsere geplanten
Umsatzziele wieder deutlich überschreiten und das
trotz der Änderung des Amed Gesetzes, das eine
deutliche Reduzierung der durch die TP Slowakei
durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen bedeutete.
Durch die Entwicklung der Bereiche Arbeitssicherheit
und Psychologische Mitarbeiterbetreuung wurden die
ausgefallenen Umsätze in der Arbeitsmedizin kompensiert.
28
Durch unsere erfolgreiche Bewerbung um verschiedene Outsourcingprojekte in England konnten wir auch hier die Anzahl unserer Zentren auf 11 erhöhen.
BUSINESS
DEVELOPMENT
The tasks of our Business Development department mainly involve
implementing the B A D Group’s expansion strategy, ensuring consistent quality standards throughout the Group, broadening the
service range of our subsidiaries and other long-term equity investments and building a platform on which the B A D Group companies can share information and experiences. To cater for the diversity of the requirements and tasks, the interdisciplinary, international team in the Business Development department was enlarged
again in 2008.
Implementation of the expansion strategy
The B A D Group companies are looking to set up a dense network
of branches in their countries in line with the Group’s aim of being
geographically close to the customer. In 2008, we managed to
expand our branch network in the Czech Republic to eight sites by
acquiring a stake in Prepo-Team s.r.o. We also considerably
increased our range of services, especially by adding fire-protection
services.
We were also able to significantly overshoot our sales targets in
Slovakia again – despite the amendment to the Amed Act, which
led to a marked decline in the number of preventive health care
examinations carried out by TeamPrevent Slovakia. The loss of sales
in occupational health care was compensated for by developing the
areas of occupational safety and psychological support for employees.
Mit der Gründung der TeamPrevent Italia srl mit Firmensitz in Belinzago bei Mailand wurde auch in Italien der Grundstein für weiteres
Wachstum und für die Ausdehnung in die Fläche
Thanks to our successful bid for various outsourcing projects in Enggelegt. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten der
land, we were also able to increase our centres there to 11.
TeamPrevent Italia zunächst auf die Implementierung
von Managementsystemen nach OHSAS 18001, in
By founding TeamPrevent Italia srl, headquartered in Belinzago, near
der Folge sollen weitere Zentren für Arbeitsmedizin
Milan, we laid the foundations for further growth and for nationund Arbeitssicherheit im oberitalienischen Raum entwide expansion in Italy too. Initially, TeamPrevent Italia’s activities
will concentrate on implementation of management systems in
stehen.
Die TP Ukraine hat das Jahr 2008 dafür genutzt, die
Struktur etwas zu straffen und die Kosten entsprechend zu reduzieren und der Marktentwicklung anzupassen. Durch leicht steigende Umsätze wurde die
positive wirtschaftliche Entwicklung dieser Gesellschaft sichtbar.
In Bulgarien war das Jahr 2008 durch eine sehr intensive Kundenakquise gekennzeichnet. Zwei Standorte
wurden etabliert (Sofia und Shumen) und weiterentwickelt. Auch die intensiven Aktivitäten im Trainingsbereich haben sich auf die Zielerreichung positiv ausgewirkt. In 2008 wurde TP Bulgarien mit neusten
medizinischen Geräten für die Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen ausgestattet, was zur Verbesserung des Images beigetragen hat.
Beinahe eine Verdoppellung des geplanten Umsatzes
und ein positives Ergebnis hat die Arbeit der TP Polen
gekennzeichnet. Die TP-Marke ist in Polen inzwischen
sehr bekannt, und wir haben im Jahr 2008 neben
dem Bereich QM und Control & Rework auch den
Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz intensiv
entwickelt, was auf eine sehr gute Resonanz bei den
Unternehmern gestoßen ist.
accordance with OHSAS 18001. Further centres for occupational
health and safety in Northern Italy will follow.
TeamPrevent Ukraine used 2008 to streamline its structure a little
and thus reduce costs and adjust them to market trends. The positive development of this company’s business was reflected in a
slight rise in sales.
In Bulgaria, 2008 saw a great deal of customer acquisition. Two
sites were established (Sofia and Shumen) and developed. The
extensive training activities also had a positive effect on the company’s ability to meet its targets. In 2008, TeamPrevent Bulgaria was
equipped with state-of-the-art medical devices for preventive health
care examinations, resulting in an image boost.
TeamPrevent Poland’s efforts resulted in the planned sales figure
being achieved almost twice over and positive net income for the
year. The TeamPrevent brand is now very well-known in Poland. In
2008, we massively developed the area of occupational safety and
environmental protection, alongside QM and Control & Rework, a
move which was warmly welcomed by employers.
29
BUSINESS DEVELOPMENT
Sicherstellung einheitlicher Qualitätsstandards
TeamPrevent Polen konnte das bestehende und nach ISO 9001:2001
zertifizierte Qualitätsmanagementsystem erfolgreich auf ISO 9001:
2008 umstellen. Ende 2008 waren die Vorarbeiten für eine Zertifizierung der TeamPrevent gesund und sicher arbeiten in Österreich so
weit abgeschlossen, dass eine Zertifizierung im ersten Quartal 2009
erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Für das Jahr 2009 ist
geplant, weitere Gesellschaften für Zertifizierungen vorzubereiten.
„
B·A·D steht für das
beste. Bester
Erweiterung des Leistungsspektrums
Grundsätzlich verfolgt die B·A·D-Gruppe beim Einstieg in neue Märkte die Strategie, zunächst mit einem Dienstleistungssegment zu beginBUSINESS
nen und dann sukzessive das Leistungsangebot auszubauen. Auch in
DEVELOPMENT
2008 konnten wir in einigen Gesellschaften das Portfolio erweitern:
So wurde z.B. der Brandschutz in Tschechien neu
etabliert, in Polen komplexe Leistungen im Umwelt- Ensuring consistent quality standards
und Arbeitsschutz, in der Ukraine beraten wir Betriebe TeamPrevent Poland successfully upgraded its ISO 9001:2001-ceraus der Lebensmittelindustrie intensiv zu allen Fragen tified quality management system to ISO 9001:2008. At the end of
2008, the preparations for certification at TeamPrevent gesund und
der internationalen Standards und in der Türkei fühsicher arbeiten in Austria had progressed to such an extent that cerren wir in besonderem Umfang Schulungsmaßnah- tification was able to take place in the first quarter of 2009. In 2009,
men und Ausbildungsprogramme durch.
we plan to prepare more companies for certification.
Plattform für Informationssaustausch
Neben Schulungen und Trainings finden regelmäßige
Erfahrungsaustausche und Meetings mit den Geschäftsführungen und den MitarbeiterInnen der einzelnen TeamPrevent-Niederlassungen statt, um innerhalb der Gruppe von den jeweils gemachten Erfahrungen zeitnah zu profitieren.
30
Arbeitgeber, bester
B·A·D is synonymous
Dienstleister.
with the best –
the best employer
and the best
service provider.
Broadening of the service range
The B A D Group’s strategy when entering new markets is always
to start off with one service segment and then gradually add to it.
In 2008, we were again able to expand some companies’ portfolios. For example, fire protection was launched in the Czech Republic; complex services in the fields of environmental protection and
occupational health and safety were added in Poland; in Ukraine
we provide in-depth consulting services to food-industry companies
on all aspects of international standards; and in Turkey we deliver
a particularly large amount of training.
“
Information-sharing platform
In addition to training, there are regular discussions and meetings
with the managing directors and employees of the individual TeamPrevent branches to ensure that the Group benefits as quickly as
possible from the lessons learned.
31
Donat
Thomanek
Business Development
Business Development
S TA N D O R T K A R T E / M A P O F S I T E S
Hauptgeschäftsstelle / Head office
Gesundheitszentren / Health centres
Klinikpartner / Partner clinics
(Medical-Check-Untersuchungen) /
(medical check ups)
Regionalleitungen / Vertrieb
Regional management / sales centres
Tochterunternehmen / Subsidiaries
Kooperationspartner / network partners
Chernihiv
Towcester
Pszczyna
Prague
Vienna
Bratislava
Merano
Bellinzago
Sofia
Ankara
I N H A LT / C O N T E N T S
Konzernlagebericht / Management report . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Bilanz / Consolidated balance sheet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Gewinn- und Verlustrechnung / Income statement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Anlagevermögen / schedule of fixed assets . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Anhang / Annex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers / Auditors’ report . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
1
KONZERNLAGEBERICHT
1. Darstellung der Geschäftstätigkeit
Die B·A·D-Gruppe betreut mit ca. 2.500 Experten in Deutschland und
weiteren Ländern Europas branchenübergreifend mehr als 250.000
Betriebe mit über 4 Millionen Beschäftigten. Die B·A·D-Gruppe gehört
damit zu den größten Anbietern von Präventionsdienstleistungen
(Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe
reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Neben diesen Präventionsdienstleistungen umfasst das Portfolio der B·A·D-Gruppe vielfältige weitere Angebote in den Bereichen
Consulting, Qualifizierung und Zertifizierung.
BIP
in € Mrd.1)
2008
Deutschland
Gemäß unserer Vision „… die führende, unabhängige
Dienstleistungsgruppe und der bevorzugte Partner
für hochwertige, innovative und zukunftsweisende
Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt in der Gesundheitsvorsorge und im Arbeitsschutz zum Nutzen
unserer Kunden, deren Mitarbeiter und der Gesellschaft“ zu sein, ist unsere Strategie darauf ausgerichtet auf Basis der vorhandenen Kernkompetenzen und
Stärken frühzeitig Veränderungen in die Wege zu
leiten, die dazu dienen unsere Markt- und Wettbewerbsfähigkeit durch innovative, nutzbringende
und zukunftsorientierte Dienstleistungen nicht nur
aufrecht zu erhalten, sondern weiter zu verbessern.
2. Darstellung des Geschäftsverlaufes
2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft
und Branche
a) Gesamtwirtschaftliche Leistung
Ab Mitte des Jahres 2008 hat die internationale
Wirtschafts- und Finanzkrise die Entwicklung des
Wirtschaftswachstums negativ beeinflusst. Kein Europäisches Land, in dem die B·A·D-Gruppe tätig ist,
konnte sich diesen Auswirkungen entziehen. Je nach
Branchenstruktur in den einzelnen Ländern fielen
diese unterschiedlich stark aus. Ab September 2008
schlug sich dies auch statistisch in den Wirtschaftsindikatoren der Europäischen Union nieder; verzeichnete Wachstumsraten des BIP und der Produktion
schwächten stark ab.1
Die EU27 verzeichneten im 4. Quartal 2008 einen
Rückgang der industriellen Produktion von – 0,8 %
im Vergleich zur Vorperiode, Deutschland lag bei
– 1,3 %, Italien bei – 1,7 %, am stärksten betroffen
waren die B·A·D / TeamPrevent-Länder Polen (– 2,2 %)
und Bulgarien (– 2,4 %).
In Tschechien entfällt beispielsweise 1/ 5 des BIP auf
den Automobilsektor, zweite wichtige Säule ist der
ebenfalls angeschlagene Maschinenbau. Die Ukraine
verzeichnete einen starken Preisverfall des Hauptexportgutes Stahl bei steigenden Energieimportpreisen
(Gas), die Produktion des Landes ist im 4. Quartal
2008 um 25 % eingebrochen.
2
1)
Vgl. Eurostat Statistical Books: Quaterly Panorama of
European Business Statistics 4 -2008
Through its approximately 2,500 strong workforce of experts in
Germany and other European countries, the B·A·D-Group provides
services for more than 250,000 enterprises, with over 4 million
employees, from all branches of industry. It is thus one of the largest
providers of prevention services (in the fields of compulsory OSH
measures, recommended health measures, recommended safety
measures and human resources, with a range extending from oneoff contracts through to complex outsourcing projects. In addition
to these prevention services, the B·A·D-Group’s portfolio encompasses a variety of consulting, training and certification products.
Our vision is “… to be the leading, independent service group and
the preferred partner for high-quality, innovative and pioneering
services, focusing on preventive healthcare and occupational
safety and health, for the benefit of our customers, their employees
and society”. Our strategy thus aims to harness our core competencies and strengths to initiate changes at an early stage not only to
maintain but also to improve our ability to compete on the market
through innovative, effective and future-oriented services.
2. Business development
2.1 Macroeconomic and sector-specific trends
a) Macroeconomic performance
From mid-2008 onwards, economic growth was negatively influenced by the international economic and financial crisis. None of the
European countries in which the B·A·D-Group operates was able to
avoid the repercussions though the impact varied depending on the
structure of the sector in the different countries. From September
2008 onwards, the situation was also reflected in the economic indicators recorded by the European Union, with GDP and output
growth rates significantly down 1.
In the fourth quarter of 2008, the industrial output of the 27 EU
Member States (“EU-27”) fell 0.8% compared to the previous quarter. In Germany, the decrease was – 1.3 % and in Italy – 1.7 %. The
hardest-hit countries were Poland (– 2.2 %) and Bulgaria (– 2.4 %),
in both of which B·A·D / TeamPrevent also has operations.
In the Czech Republic, one fifth of GDP stems from the automotive
sector, for example, and the second economic cornerstone is
mechanical engineering – both sectors hurt by the crisis. The
Ukrainian economy saw a sharp decline in the price of its main
export, steel, whilst energy import prices (for gas) increased. In
the fourth quarter of 2008, the country’s output figure slumped by
25 %.
1)
2,5 %
1,3 %
341
6,2 %
6,0 %
39,7 %
1.572
1,6 %
– 1,0 %
98,9 %
Österreich
282
3,1 %
1,8 %
124,3 %
Polen
361
6,6 %
4,8 %
55,1 %
65
10,4 %
6,4 %
70,2 %
Tschechien
153
6,0 %
4,4 %
83,0 %
Türkei
514
4,5 %
3,4 %
44,2 %
1.812
3,0 %
0,7 %
117,4 %
103
7,1 %
2,1 %
k.A.
Italien
1. Our business activities
Cf. Eurostat Statistical Books: Quarterly Panorama of European Business
Statistics 4-2008
BIP / Kopf
in KKS2)
2008
2.492
Bulgarien
MANAGEMENT
REPORT
BIP
Reales Wachstum in
2007
2008
Slowakei
United Kingdom
Ukraine
115,8 %
Quelle: Eurostat, Ukraine: State Statistic Commitee Ukraine (www.ukrstat.gov.ua)
1)
BIP zu Marktpreisen
2)
Volumenindex des BIP in Kaufpreisstandards (KKS) relativ zum Durchschnitt der
EU27 (EU27 = 100)
b) Erwerbstätige
Eine Anpassung der Beschäftigungszahlen erfolgt
erfahrungsgemäß zeitverzögert. Die Europäische
Kommission erwartet, dass sich die Personalreduktion
erst im Jahr 2009 deutlich niederschlagen wird. Im
3. Quartal 2008 schwächte die Beschäftigungsquote
nur geringfügig ab, der EU27-Durchschnitt lag bei
– 0,3 %.
Für den Dienstleistungsbereich Arbeitsmedizin und
Arbeitsschutz ist die Entwicklung der Beschäftigungszahlen von wesentlicher Bedeutung. Insbesondere
in Ländern, in denen bestimmte Hauptwirtschaftszweige überdurchschnittlich stark von der Wirtschaftskrise betroffen sind, können sich Produktionsreduktionen und Kurzarbeit negativ auf die Geschäftsentwicklung der B·A·D-Gruppe auswirken.
Erwerbstätige in 1.000
2007
2008
Deutschland
Bulgarien
39.768
Δ in %
40.330
1,4
3.714
3.836
3,3
25.184
25.263
0,3
4.046
4.117
1,8
15.174
15.589
2,7
Slowakei
2.177
2.237
2,8
Tschechien
5.207
5.266
1,1
Italien
Österreich
Polen
Türkei
United Kingdom
Ukraine
22.645
29.226
20.904
22.871
29.030
20.972
1,0
– 0,7
0,3
GDP
in € (bn) 1)
2008
Real GDP growth
2007
2008
GDP / capita
in PPS2)
2008
115.8 %
Germany
2,492
2.5 %
1.3 %
Bulgaria
341
6.2 %
6.0 %
39.7 %
1,572
1.6 %
– 1.0 %
98.9 %
Austria
282
3.1 %
1.8 %
124.3 %
Poland
361
6.6 %
4.8 %
55.1 %
65
10.4 %
6.4 %
70.2 %
Czech Republic
153
6.0 %
4.4 %
83.0 %
Turkey
514
4.5 %
3.4 %
44.2 %
1,812
3.0 %
0.7 %
117.4 %
103
7.1 %
2.1 %
–
Italy
Slovakia
United Kingdom
Ukraine
Source: Eurostat, Ukraine: State Statistic Commitee Ukraine (www.ukrstat.gov.ua)
1)
GDP at market priced
2)
GDP volume index in Purchasing Power Standards (PPS) relative to the EU27
average (EU27 = 100)
b) Employment
It usually takes some time for economic effects to show up in the
employment figures. The European Commission anticipates that
the cutbacks will not be clearly visible in the figures until 2009.
In the third quarter of 2008, there was only a slight decline in
the employment rate, with the EU-27 average at – 0.3 %.
How employment figures develop is extremely important for the
occupational safety and health services sector. In countries where
certain key industries are extremely hard hit by the economic crisis,
reduced output and shorter working hours could be particularly
detrimental to the development of the B·A·D-Group’s business.
Gainfully employed persons (thousands)
2007
2008
Δ as a %
Germany
Bulgaria
39,768
40,330
1.4
3,714
3,836
3.3
25,184
25,263
0.3
Austria
4,046
4,117
1.8
Poland
15,174
15,589
2.7
Slovakia
2,177
2,237
2.8
Czech Republic
5,207
5,266
1.1
Turkey
22,645
22,871
1.0
United Kingdom
29,226
29,030
– 0.7
Ukraine
20,904
20,972
0.3
Italy
3
KONZERNLAGEBERICHT
Arbeitslosenquote1
2007
2008
Deutschland
8,4 %
7,3 %
– 1,1
Bulgarien
6,9 %
5,6 %
– 1,3
Italien
6,1 %
6,8 %
0,7
Österreich
4,4 %
3,8 %
– 0,6
Polen
9,6 %
7,1 %
– 2,5
Slowakei
Der ukrainische Hrywnja hat seit Herbst 2008 drastisch an Wert
verloren. Der Kurs der tschechischen Krone gegenüber dem Euro
fiel von Jahresbeginn bis Juli stark ab, er erholte sich in der zweiten
Jahreshälfte 2008 und erreichte den alten Stand zu Beginn des
Jahres wieder.
Δ*
11,1 %
9,5 %
– 1,6
Tschechien
5,3 %
4,4 %
– 0,9
Türkei
8,5 %
9,4 %
0,9
United Kingdom
5,3 %
5,6 %
0,3
Ukraine
2,4 %
2,1 %
– 0,3
MANAGEMENT
REPORT
Unemployment rate 1
2007
2008
Germany
8.4 %
7.3 %
– 1.1
Bulgaria
6.9 %
5.6 %
– 1.3
Italy
6.1 %
6.8 %
0.7
Austria
4.4 %
3.8 %
– 0.6
c) Währung und Inflation
Die Gesamtinflationsrate des Euro-Raumes ist seit
Juli 2008 deutlich zurückgegangen, was hauptsächlich auf das Nachlassen der globalen Rohstoffpreise
zurückzuführen ist. Die Inflationsrate gemäß dem
Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im
Juli 2008 bei 4,0 %, sie sank im Oktober auf 3,2 %
und im November auf 2,1%.2
Poland
9.6 %
7.1 %
– 2.5
In einigen Ländern, insbesondere in Großbritannien
und in Bulgarien, blieb die Inflation jedoch auch in der
zweiten Jahreshälfte 2008 relativ hoch. Die Inflationsrate Bulgariens lag Ende des 3. Quartals 2008 bei
13,7 %. In Tschechien und Polen erholte sich die
am HVPI gemessene Inflationsrate leicht, jedoch in
geringerem Tempo als in anderen europäischen Ländern. Die Slowakei verzeichnete Ende des 3. Quartals
2008 eine Inflationsrate von 4,2 %.
c) Currencies and inflation
The overall inflation rate in the euro zone has decreased considerably since July 2008, primarily due to the fall in global commodity
prices. Based on the Harmonised Index of Consumer Prices (HICP),
inflation fell from 4 % in July 2008 to 3.2 % in October and 2.1 %
in November.2
Quelle: Eurostat, Ukraine: State Statistic Commitee Ukraine (www.ukrstat.gov.ua)
1)
Jahresdurchschnitt (* in Prozentpunkten)
Neben Bulgarien mit 11,9 % im Jahresdurchschnitt
verzeichnete die Türkei mit 0,4 % die zweithöchste
Inflationsrate.
Slovakia
11.1 %
9.5 %
– 1.6
Czech Republic
5.3 %
4.4 %
– 0.9
Turkey
8.5 %
9.4 %
0.9
United Kingdom
5.3 %
5.6 %
0.3
Ukraine
2.4 %
2.1 %
– 0.3
Source: Eurostat, Ukraine: State Statistic Commitee Ukraine (www.ukrstat.gov.ua)
1)
Year average (* as percentage points)
However, in come countries, notably the United Kingdom and
Bulgaria, inflation remained relatively high in the second half of
2008 as well. At the end of the third quarter, Bulgaria’s inflation
rate was 13.7 %. In the Czech Republic and Poland, the HICP-based
inflation rate recovered slightly but more slowly than in other European countries. At the end of the third quarter of 2008, Slovakia
had an inflation rate of 4.2 %.
After Bulgaria, with an annual average of 11.9 %, Turkey’s 10.4 %
was the second highest inflation rate.
Harmonisierter Verbraucherpreisindex
2007
2008
Δ in %
Harmonised Index of Consumer Prices
2007
2008
Δ in %
Deutschland
101,8 %
104,1 %
2,3
Bulgarien
115,6 %
129,4 %
11,9
Germany
101.8 %
104.1 %
2.3
Italien
104,3 %
108,0 %
3,5
Bulgaria
115.6 %
129.4 %
11.9
Österreich
103,9 %
107,3 %
3,2
Italy
104.3 %
108.0 %
3.5
Polen
103,9 %
108,3 %
4,2
Austria
103.9 %
107.3 %
3.2
3,9
Poland
103.9 %
108.3 %
4.2
Slovakia
106.2 %
110.4 %
3.9
Czech Republic
105.1 %
111.7 %
6.3
Slowakei
106,2 %
110,4 %
Tschechien
105,1 %
111,7 %
6,3
Türkei
118,9 %
131,3 %
10,4
United Kingdom
104,7 %
108,5 %
3,6
Turkey
118.9 %
131.3 %
10.4
Ukraine
116,6 %
122,3 %
4,9
United Kingdom
104.7 %
108.5 %
3.6
Ukraine
116.6 %
122.3 %
4.9
Quelle: Eurostat, Ukraine: State Statistic Commitee Ukraine (www.ukrstat.gov.ua)
1)
HVPI, Durchschnitt (Jahr 2005 = 100)
2)
4
Δ*
Vgl. auch Europäische Zentralbank,
Monatsbericht 12 / 2008
Die türkische Lira ist ebenfalls stark volatil, der Unterschied zum
Kurs gegenüber dem Euro vom 1. 1. 2008 betrug am 31. 12. 2008
rd. 28 %.
Der polnische Zloty verlor im zweiten und dritten
Quartal 2008 gegenüber dem Euro 14,9 %, dies verschlechterte sich noch mal deutlich gegen Ende des
Jahres. Das Verhältnis des Euro zum britischen Pfund
blieb in diesem Zeitraum relativ stabil, sank jedoch
ebenfalls im 4. Quartal. Das Pfund notierte Ende
Dezember nahezu gleich mit dem Euro.
Für den Bulgarischen Lev gilt ein fester Umrechnungskurs gegenüber dem Euro.
Für die Konzernrechnungslegung mit Stichtag 31.12.
2008 ist für jene Tochtergesellschaften im Konsolidierungskreis, die nicht dem Euro-Raum angehören,
der zu diesem Zeitpunkt zu verzeichnende Kurs
wesentlich.
The Ukrainian hryvnia has plummeted in value since autumn 2008.
The Czech crown significantly decreased in value against the euro
from the beginning of the year until July but recovered in the
second half and reached its old level by the beginning of 2009.
The Turkish lira is also highly volatile: by 31 December 2008 its
exchange rate with the euro differed by around 28 % compared to
the rate on 1 January 2008.
The Polish zloty lost 14.9 % in value against the euro in the second
and third quarters of 2008 and slumped again towards the end
of the year. The euro/sterling exchange rate remained relatively
stable during this period but also decreased in the fourth quarter.
By the end of December, sterling was almost on a par with the euro.
The Bulgarian lev has a fixed euro exchange rate.
For those non-euro subsidiaries consolidated in the Group accounts
for the year ending 31 December 2008, the exchange rate on that
date has been applied.
Euro-Wechselkurse gegen Landeswährung1
2007
2008
Δ in %
Britisches Pfund
GBP
0,6843
0,7963
14,1
Bulgarischer Lev
BGN
1,9558
1,9558
0,0
Exchange rate national currency / euro 1
2007
2008
Δ as a %
Sterling
GBP
0.6843
0.7963
14.1
Tschechische Krone
CZK
24,946
28,353
12,0
Bulgarian lev
BGN
1.9558
1.9558
0
Polnischer Zloty
PLN
3,5121
4,612
23,8
Czech crown
CZK
24.946
28.353
12.0
Türkische Lira
TRY
1,7865
1,9064
6,3
Polish zloty
PLN
3.5121
4.612
23.8
9,5
Turkish lira
TRY
1.7865
1.9064
6.3
Ukrainian hryvnia
UAH
7.0921
7.8378
9.5
Ukrainischer Hrywnja UAH
7,0921
7,8378
Quelle: Eurostat, Ukraine: www.oanda.com – Interbank rate
1)
Jahresdurchschnitt
d) Erwartete Entwicklung aus dem
4. Quartal 2008 für das Folgejahr
Die Prognosen der wirtschaftlichen Entwicklung für
das Jahr 2009 variieren stark und sind geprägt von
Unsicherheitsfaktoren. Die OECD prognostiziert einen
Rückgang des gesamten Weltwirtschaftswachstums
von – 4,3 %3. Die Europäische Kommission prognostiziert für die EU27 ein Wachstum von 0,2 %, für die
EU15 einen Rückgang um – 0,1% und für die EuroZone ein Wachstum von 0,1 %. Dies entspricht im
Wesentlichen einer Stagnation der Gesamteuropäischen Wirtschaft. Die Wirtschaftsforschungsinstitute
gehen dabei davon aus, dass die Konjunkturprogramme erst ab der zweiten Hälfte des Jahres 2009 ihre
Source: Eurostat, Ukraine: www.oanda.com – Interbank rate
1)
Year average
d) Outlook for 2009 based on fourth quarter of 2008
Economic forecasts for 2009 vary considerably and reflect the
uncertainties. The OECD forecasts a 4.3 % decrease in world
economic growth3. The European Commission expects a growth rate
of 0.2 % for the EU-27 countries, a fall of 0.1 % for the EU-15
countries and growth of 0.1 % for the euro zone. Essentially, that
would mean the European economy as a whole would be in
stagnation. The economic research institutes assume that it will
take until the second half of 2009 for the stimulus packages to
kick into full effect and temper the downturn a little.
Source: Eurostat, Ukraine: State Statistic Commitee Ukraine (www.ukrstat.gov.ua)
1)
HICP, average (2005 = 100)
3)
2)
Cf. European Central Bank, Monthly Report 12 / 2008
OECD Press Release 31. 03. 2009
Monatsbericht 12 / 2008
3)
OECD press releases 31. 03. 2009
5
KONZERNLAGEBERICHT
volle Wirkung entfalten und den vorhergehenden Abschwung damit
etwas dämpfen.
Etwas darüber liegt die Prognose des realen BIP-Wachstums lediglich
für die Slowakei (+ 4,9 %), Tschechien (+ 3,6 %) und für die Türkei
(+ 2,7 %), die auch im Verhältnis zu anderen Länder im Jahr 2008
noch eine relativ gute Entwicklung erzielen konnten. Auch für Südtirol ist die Einschätzung, bedingt durch die starke Eigendynamik der
Südtiroler Wirtschaft, deutlich positiver als für das restliche Italien.
MANAGEMENT
REPORT
Für das Jahr 2009 prognostiziert die Europäische Zentralbank einen Rückgang der Inflationsraten, verursacht durch weiter fallende Rohstoffpreise und eine
abschwächende Nachfrage. Für den Euro-Raum wird
eine HVPI-Inflationsrate von 1,1% bis 1,7 % erwartet.
The forecast for real GDP growth is slightly higher only for Slovakia
(+ 4.9 %), the Czech Republic (+ 3.6 %) and Turkey (+ 2.7 %),
countries where development was relatively positive compared to
other countries in 2008. The estimate for South Tyrol is also much
more positive than for the rest of Italy as a result of the province’s
strong economy.
Für die B·A·D-Gruppe werden insbesondere Personalreduktionen der Unternehmen, gerade bei Großkunden im produzierenden Bereich, entscheidend
sein, wobei davon auszugehen ist, dass sich dies auf
die Umsatzentwicklung aufgrund längerfristiger Vertragsvereinbarungen erst mit einiger Verzögerung
negativ auswirken würde.
The European Central Bank forecasts that inflation rates will fall in
2009 due to further decreases in commodity prices and demand.
The HICP inflation rate for the euro zone is expected to be between
1.1 % and 1.7 %.
Des Weiteren ist die B·A·D-Gruppe von der Liquiditätsentwicklung der Kunden betroffen. So hat in
Polen die Zahlungsmoral gegen Ende 2008 stark
nachgelassen, wodurch sich die Lieferantenforderungen und die Rückstellung für voraussichtlich uneinbringliche Forderungen bei Kunden gegenüber dem
Vorjahr deutlich erhöht haben.
e) Auswirkungen von Änderungen der
einschlägigen Rechtsvorschriften
Der rechtliche Rahmen und die Mindeststandards zum
Arbeits- und Gesundheitsschutz werden heute von
der Europäischen Kommission geprägt. Hier haben
sich im letzten Jahr keine signifikanten Änderungen
ergeben.
Einzelne Länder, in denen die B·A·D-Gruppe tätig ist,
haben bestehende Vorschriften überarbeitet. Dies
betrifft insbesondere Regelungen, in denen die nationale Gesetzgebung im Rahmen der EU-Standards Veränderungen vornehmen muss und weitere Rahmenbedingungen für die Durchsetzung der Vorschriften
setzt.
Im Jahr 2008 ergaben sich relevante Änderungen insbesondere in Italien, der Türkei und der Slowakei, die
sich wie folgt darstellen:
In Italien wurden die Strafvorschriften für Unternehmen durch Regelungen des „Testo Unico“ ver-
6
schärft. Dies fördert insbesondere die Einführung von Managementsystemen nach OHSAS 18001. Das Beispiel Italien gilt auf europäischer Ebene derzeit als vorbildlich, so dass ein Folgen anderer EU-Länder durchaus möglich erscheint.
For the B·A·D-Group, staff cutbacks at its customers’ companies,
especially large companies in the manufacturing sector, will be of
particular significance. However, it can be assumed that the resulting negative impact on sales will take some time to materialise
because of the long-term contractual agreements in place.
A further factor influencing the B·A·D-Group is its customers’
liquidity situation. In Poland, for instance, there was a sharp increase
in bad payment practice towards the end of 2008, which meant that
our trade receivables and the provisions for bad debts were considerably higher than in the previous year.
e) Repercussions of legislative amendments
Today’s legislative framework and minimum standards in the field
of occupational safety and health are largely defined by the
European Commission. They did not change significantly in the past
year.
Some of the countries in which the B·A·D-Group operates revised
existing legislation. In particular, this involved amendments to
national legislation as part of EU standardisation and the establishment of a framework in which the legislation can be enforced.
In 2008, changes relevant to the B·A·D-Group were made, in
particular, in Italy, Turkey and Slovakia. Italy introduced tougher
penal provisions for companies through its „Testo Unico”, which,
in particular, promotes the implementation of management systems
in accordance with OHSAS 18001. Italy’s approach is currently
considered to be best practice in Europe so it seems very likely that
other EU states will follow suit.
In der Türkei wurden durch eine Änderung des Arbeitsgesetzbuches
überbetriebliche arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Dienste zugelassen. Die Einführung eines türkischen Arbeitssicherheitsgesetzes mit konkreten Einsatzstundenkontingenten steht allerdings
immer noch aus. Da dies jedoch mit eine der GrundIn Turkey, the Labour Code was amended to allow industry-wide
voraussetzungen für weiterhin positive Beurteilungen
occupational safety and health services. However, the country has
eines möglichen EU-Beitritts der Türkei bildet, wird
still not introduced an occupational safety act specifying the
mit einer baldigen Umsetzung gerechnet.
In der Slowakei fielen durch die Mitte 2008 eingebrachte Änderung des Gesetzes zu den „obligatorischen arbeitsmedizinischen Untersuchungen“ die
bisherigen Pflichtuntersuchungen für Beschäftigte der
Risikoklassen I und II nahezu vollständig weg. Dadurch bedingt muss seit Mitte 2008 ein deutlicher
Rückgang der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen kompensiert werden.
In Großbritannien wurden zwar die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht verschärft, die allgemeine
politische Diskussion über die hohen Krankenstände
im öffentlichen Bereich wirkt sich jedoch positiv auf
die Nachfrage aus.
Gesetzliche Änderungen, die für das Geschäft in
Deutschland in 2009 relevant sind, bestehen aus der
neuen ArbmedVV, welche am 24. 12. 2008 in Kraft
getreten ist, und der am 1.1. 2009 in Kraft getretenen
GHS-Verordnung zur Einstufung und Kennzeichnung
von Chemikalien. Für die B·A·D GmbH haben diese
Änderungen des Gesetzgebers jedoch voraussichtlich
keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die
Geschäftstätigkeit.
f) Leistungspakete und deren Entwicklung
Im Kerngeschäft bieten die Unternehmen der B·A·DGruppe heute im Wesentlichen alle Leistungen nach
Art. 7 der Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz an. Erweitert wird das Leistungsspektrum um Trainingsmaßnahmen, Beratungsleistungen und die Implementierung von Managementsystemen.
number of working hours for health professionals. Since that is one
of the key requirements for a continued positive stance on Turkey’s
possible accession to the EU, it is assumed that such an act will
be implemented in the near future.
In mid-2008, Slovakia amended its “Act on Compulsory Occupational Health Examinations”, almost completely doing away
with the compulsory examinations for employees in risk categories
I and II. As a result, a considerable drop in occupational health
check-ups has had to be compensated for.
Although the United Kingdom did not tighten its legislation, the
general political debate about the high illness rates in the public
sector is having a positive effect on demand.
Legislative changes that will be of relevance for our business in
Germany in 2009 are the new Ordinance on Preventive Occupational Healthcare (Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge),
which came into force on 24 December 2008, and the Regulation
on a Globally Harmonized System of Classification and Labelling
of Chemicals, which has been in effect since 1 January 2009.
However, it is not anticipated that this new legislation will have any
major impact on B·A·D GmbH’s business operations.
f) Development of our service packages
The core business of the B·A·D-Group companies largely covers all
of the services described in Article 7 of the Framework Directive on
Occupational Safety and Health. These services are supplemented
by training courses, consultancy services and implementation of
management systems.
Not all TeamPrevent companies in the B·A·D-Group already offer
the entire range of possible services but that is the aim in each
country. Last year, the range was expanded by means of targeted
acquisitions, particularly in the Czech Republic and Austria, and, in
Poland, by cross-selling to existing customers.
Nicht alle TeamPrevent-Gesellschaften in der B·A·DGruppe verfügen bereits heute über das gesamte
Spektrum möglicher Dienstleistungen; ein Ausbau hin
zu einem Komplettangebot wird jedoch in jedem
Land angestrebt. So wurden im abgelaufenen Jahr die
Leistungsangebote insbesondere in Tschechien und
Österreich durch gezielte Akquisitionen ausgebaut, in
7
KONZERNLAGEBERICHT
Polen erfolgte eine Erweiterung des Angebotskatalogs durch crossselling-Aktivitäten bei Bestandskunden.
Die in Deutschland ansässigen Unternehmen der B·A·D-Gruppe sind
auf ihren Gebieten Spezialdienstleister. Die concada GmbH führt
Schulungen, Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen durch, die
Medical Airport Service GmbH ist ein überbetrieblicher arbeitsmediMANAGEMENT
zinischer und sicherheitstechnischer Dienst, der seine Ursprünge am
REPORT
Flughafen Rhein Main hat. Die Terminal for Kids gGmbH ist eine
gemeinnützige Betreiberin von Kindergärten, die
The German-based B·A·D-Group companies are specialists in their
UVM GmbH ist eine Beratungsgesellschaft und die
service fields. concada GmbH delivers a variety of training pro3cert GmbH eine akkreditierte, unabhängige Zertifigrammes and Medical Airport Service GmbH, which started life at
zierungsgesellschaft.
g) Standorte
Ziel der Expansionsstrategie der B·A·D-Gruppe ist es,
mittelfristig in allen Ländern, in denen sie heute vertreten ist, über eine ähnlich hohe Standortdichte zu
verfügen, wie dies in Deutschland derzeit der Fall ist,
und das Geschäft auf weitere Länder Europas auszuweiten.
Frankfurt Airport, provides occupational safety and health services.
Terminal for Kids gGmbH is a non-profit kindergarten operator,
UVM GmbH is a consultancy firm and 3cert GmbH is an accredited, independent certification company.
g) Our sites
The B·A·D-Group’s expansion strategy aims to ensure that, in the
medium term, all of the countries in which the Group is currently
represented have a similar number of sites to Germany and that the
business is expanded to further European countries.
Obwohl bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise im laufenden
Geschäftsjahr eher von einem verhaltendem Wachstum bzw. bei
bestimmten Dienstleistungen sogar von einer Stagnation ausgegangen wird, ist mittel- und langfristig aufgrund der demographischen
Entwicklung, einhergehend mit älter werdenden Belegschaften, der
längeren Lebensarbeitszeit und der zunehmenden Bedeutung des
Arbeitgeber-Images bei der Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte
einerseits, aber auch aufbauend auf der führenden Marktposition der
B·A·D-Gruppe andererseits, ein weiterer deutlicher Ausbau des
Umsatzes geplant.
2.3 Investitionen
Die Investitionstätigkeit des immateriellen Anlagevermögens und Sachanlagevermögens für den B·A·DKonzern lag bei EUR 2,98 Mio.
Die Investitionen im Bereich der Finanzanlagen liegen
bei EUR 13,22 Mio.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen beliefen sich auf EUR 1,76 Mio.
It is assumed that the financial and economic crisis will lead to
restrained growth or, in certain service areas, even stagnation in
the current financial year. Nonetheless, a further boost in sales is
planned for the medium and long term as a result of demographic
trends, ageing workforces, longer working lives and the increasing
importance of employers’ image in the recruitment of well-qualified employees but also the leading market position of the B·A·DGroup.
2.3 Investments
The B·A·D-Group invested € 2.98 million in intangible and tangible
fixed assets.
Investments in long-term financial assets totalled € 13.22 million.
In Großbritannien wurde das Niederlassungsnetz
2008 verdoppelt, um vor allem den Kunden aus dem
öffentlichen Bereich ortsnahe Dienstleistungen anbieten zu können. Auch in der Slowakei und Tschechien
konnten wichtige Schritte auf dem Weg zur flächendeckenden Präsenz eingeleitet werden. Insgesamt ist
die B·A·D-Gruppe heute, neben Deutschland, in 9
Ländern an ca. 50 Standorten tätig und die Expansion
in weitere Länder ist geplant.
In the United Kingdom, the branch network was doubled in size
in 2008 in order to provide services at the local level, primarily to
public-sector customers. Important steps towards a nationwide
presence were also taken in Slovakia and the Czech Republic. All in
all, the B·A·D-Group has operations at approximately 50 locations
in nine countries, in addition to Germany, and plans are in place to
expand into other countries.
2.2 Sales
In 2008, the B·A·D-Group posted sales of € 148.8 million.
The figure breaks down as follows:
2.2 Umsatzentwicklung
a) Umsatz
Der Umsatz der B·A·D-Gruppe betrug in 2008
EUR 148,8 Mio.
2008
in € (millions)
Healthcare services
Safety
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
2008
EUR Mio.
Umsätze aus medizinischen
Betreuungsleistungen
Sicherheitstechnik
101,9
38,5
Seminare
2,4
Management u. Führungskräfteberatung
4,9
Sonstige Dienstleistungen
1,1
148,8
Die konzerninternen Umsätze sind in der Aufstellung
eliminiert.
8
101.9
38.5
Seminars
2.4
Counselling service for employees and managers
4.9
Other services
1.1
Total
148.8
2.4 Finanzierungsmaßnahmen
Die Finanzierung der Investitionen des Berichtsjahres
erfolgte durchweg mit Eigenmitteln.
2.5 Personal- und Sozialbereich
Die Zahl der 2008 in der B·A·D-Gruppe beschäftigten
Arbeitnehmer betrug stichtagsbezogen zum 31.12.
2008 2.327 Mitarbeiter. 65 % der Beschäftigten
erbrachten Dienstleistungen im Bereich Gesundheit.
21,1 % waren im Bereich Sicherheit und 1,4 % im
Bereich der Beratung, Qualifikation, Qualitätskontrolle und Zertifizierung tätig. Die übrigen Mitarbeiter
nahmen Management- und Vertriebsaufgaben bzw.
interne Dienstleistungen wahr.
Für nahezu alle Unternehmen der B·A·D-Gruppe gilt,
dass es immer schwieriger wird qualifiziertes Personal, insbesondere Ärzte, zu rekrutieren. Eine weitere
Verbesserung des Arbeitgeber-Images sowie eine
Forcierung strukturierter Personalrekrutierungsmaßnahmen sind deshalb wesentliche Aufgaben der Personalarbeit der B·A·D-Gruppe.
Depreciation/amortisation came to € 1.76 million.
2.4 Financing
The investments made in 2008 were all financed using our own
funds.
2.5 Human resources and welfare
As at 31 December 2008, the number of employees in the
B·A·D-Group totalled 2,327. 65 % of them performed healthcare
services, 21.1 % worked in the safety area and 1.4 % in consulting,
training, quality control and certification. The remainder carried
out management and sales tasks or internal services.
Almost all of the B·A·D-Group companies are finding it increasingly difficult to recruit well-qualified staff, especially physicians.
Consequently, further enhancement of the B·A·D-Group’s image as
an employer and further implementation of structured recruitment
activities form a key part of the Group’s HR work.
The Group’s success depends not only on its employees’ training
but also on their health and motivation. So, for us, sustainable
health management is not simply a service to our customers, it’s
also an internal investment in the future and has a permanent place
in our corporate culture.
The in-Group sales are eliminated in these figures.
Neben der Qualifizierung sind Gesundheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ausschlaggebend für den Erfolg der Unternehmensgruppe. Nachhaltiges Gesundheitsmanagement wird
daher nicht nur als Dienstleistungsangebot gegenüber unseren Kunden verstanden, sondern auch als
interne Investition in die Zukunft und ist fester
Bestandteil der Unternehmens-Kultur.
9
KONZERNLAGEBERICHT
Generell wird einer offenen und vertrauensvollen Betriebs- und Sozialpartnerschaft in den Unternehmen der B·A·D-Gruppe ein hoher Stellenwert beigemessen.
TeamPrevent Slowakei konnte das Umsatzziel wieder überschreiten.
Sorgen bereitet der überproportional gestiegene Aufwand. Die stark
gestiegenen Kosten sind mit dem sehr schnellen Wachstum und den
damit einhergehenden Investitionen verbunden. Diese stark gestiegenen Kosten, aber auch die heutige Größe des Unternehmens
erfordern eine Restrukturierung.
2.6 Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Die Muttergesellschaft B·A·D GmbH hat die Integration der BNGD
GmbH in 2008 vollständig und erfolgreich abgeschlossen.
MANAGEMENT
REPORT
Das Jahr 2008 der TeamPrevent GmbH in Österreich war geprägt von
den erforderlichen Reorganisationsmaßnahmen im
Rahmen der Integration der Safemed GmbH. Die
In the B·A·D-Group companies, a great deal of importance is
attached to good relations, based on honesty and trust, at the
Marktposition konnte durch den Zugewinn wesentliworkplace and with the social partners.
cher Lose des Bundesauftrags stabilisiert werden. Für
das Jahr 2009 wird bei stabilem Umsatz davon ausge2.6 Key developments in the 2008 financial year
gangen, dass Investitionen in die nächste Phase des
2008 saw the parent company, B·A·D GmbH, successfully finalise
Ausbaus der TeamPrevent GmbH sich ergebnisbelasthe integration of BNGD GmbH.
tend auswirken können.
TeamPrevent UK Ltd. konnte den Auftragsbestand
2008 mehr als verdoppeln und im Rahmen weiterer
öffentlicher Aufträge auch für 2009 festigen. Für
das Jahr 2009 werden außer im Bereich öffentlicher
Ausschreibungen schwierige Umfeldbedingungen erwartet.
TeamPrevent PREPO srl. in Tschechien konnte zum
Jahresende 2008 die organisatorischen Arbeiten der
Postmerger Integration weitestgehend abschließen.
Für das Jahr 2009 werden trotz der von der Automobilkrise stark betroffenen tschechischen Wirtschaft
stabile Umsätze erwartet.
Umsatz und Ergebnis der TeamPrevent Ltd. s.t.i.
Türkei erfüllten 2008 die Erwartungen. Als problematisch erweist sich die Verunsicherung der eigentlich
stabilen türkischen Wirtschaft, die zu Verzögerungen
im Auftragseingang zum Jahresbeginn 2009 führte.
Bei stabilem Ergebnis konnte die TeamPrevent Polen
das Umsatzziel fast verdoppeln. Aufgrund der mangelhaften Zahlungsmoral verschiedener Kunden aus
der Automobilbranche muss sich die TeamPrevent PL
einer großen Herausforderung im Jahre 2009 stellen.
Auch in 2009 wird das Kerngeschäft intensiv weiter
entwickelt werden.
TeamPrevent Ukraine wurde in 2008 umstrukturiert. Die Kosten liegen
im Plan. Trotz der immer noch schlechten und instabilen politischen
Lage in der Ukraine konnten die Umsätze leicht geTeamPrevent Slovakia again surpassed its sales target. The disprosteigert werden. In 2009 wird dieser Prozess weiter
portionately high increase in expenditure is causing concern,
fortgeführt.
TeamPrevent Bulgarien lag sowohl im Umsatz als auch
im Ergebnis im Plan. Die Verdoppelung des Umsatzes
und der Ausbau der regionalen Präsenz in Bulgarien
wurden als Ziele für 2009 definiert.
TeamPrevent GmbH in Austria concentrated on the restructuring
required as a result of the integration of Safemed GmbH. The
company managed to stabilise its market position by winning key
parts of a contract put out for tender by the Austrian government.
It is assumed that sales in 2009 will be stable and that investments
in the next phase of TeamPrevent GmbH’s expansion might have
a negative impact on the net income for the financial year.
AAM srl. in Südtirol lag im Umsatz und Ergebnis für
2008 innerhalb des Erwartungshorizontes. Für 2009
werden nach gegenwärtigem Erkenntnisstand keine
Veränderungen erwartet.
In 2008, TeamPrevent UK Ltd. managed to more than double its
order intake and secure the high level for 2009 too thanks to
further public contracts. Apart from in the area of public tenders,
the operating environment is expected to be difficult in 2009.
Die Beteiligung an der MAS GmbH ist in Wachstum
(+ 27 %) und Ergebnis (+ 62 %) überproportional
durch Ausweitung des Kerngeschäftes sowie der
Gewinnung von Neukunden gestiegen.
By the end of 2008, TeamPrevent PREPO srl. in the Czech Republic
had completed the lion’s share of the organisational activities
required as part of post-merger integration measures. Sales are
expected to be stable in 2009 despite the Czech economy being
deeply affected by the automotive crisis.
The 2008 sales and net income for the financial year at TeamPrevent Ltd. Turkey met the expectations. Uncertainties in what is
actually a stable economy are causing problems since they led
delays in order placements at the beginning of 2009.
TeamPrevent Poland posted a stable net income figure and a sales
figure almost double its target. The poor payment practices of
various automotive customers pose a considerable challenge for
TeamPrevent PL in 2009. The company’s core business will again
see strong development in 2009.
Die Terminal for Kids gGmbH hat den Umsatz durch
den Anstieg aus einer Erweiterung des Platzangebots
um 24 % steigern können. Das Ergebnis ist ebenfalls
gestiegen. Ziel für die Zukunft ist es, die „KinderArche“ weiter zu stabilisieren und weitere Einrichtungen nach dem bewährten Modell aufzubauen und zu
betreiben.
Die Restrukturierung der concada GmbH ist in 2008
erfolgreich abgeschlossen worden. Sowohl die organisatorische Verlagerung von Dortmund nach Bonn
als auch die neue Festlegung des Leistungsumfanges,
einhergehend mit der geänderten Marketingstrategie, wird in 2009 zu einem positiven Ergebnis führen.
Die Umstrukturierung der UVM GmbH ist in 2008
begonnen worden und wird nach gegenwärtigem
Erkenntnisstand in 2009 positiv zum Abschluss
kommen.
however. The significant rise in costs is linked to the company’s very
rapid growth and the investments it has entailed. These considerably increased costs, coupled with the company’s size, mean that
restructuring is necessary.
TeamPrevent Ukraine was restructured in 2008. The costs are as
budgeted. Although the political situation in Ukraine continues to
be poor and unstable, sales increased slightly. This process will be
continued in 2009.
At TeamPrevent Bulgaria, both the sales and net income for the
financial year were as budgeted. The targets defined for 2009 are
a twofold increase in sales and the expansion of the company’s
regional presence in Bulgaria.
At AAM srl. in South Tyrol, the sales and net income in 2008 were
within the expected range. Based on our current information, no
changes are expected for 2009.
MAS GmbH, in which we hold a stake, posted increased sales
(+ 27 %) and a higher net income for the financial year (+ 62 %).
The disproportionately high rise was achieved by expanding the
core business and acquiring new customers.
Terminal for Kids gGmbH was able to boost sales by 24 % by offering more kindergarten places. The net income for the financial year
was also up. The goal for the future is to continue stabilising the
“Kinder-Arche” crèche and to set up and run further crèches based
on the tried and tested model.
2008 saw the successful completion of restructuring measures at
concada GmbH. Both the relocation from Dortmund to Bonn and
the redefinition of the company’s service scope, in conjunction with
the modified marketing strategy, will result in positive net income
in 2009.
The restructuring of UVM GmbH got underway in 2008 and, based
on our current information, is due to be successfully completed in
2009.
In 2008, 3 Cert GmbH’s sales and net income for the financial
year increased significantly. The merger with IntegriCert GmbH
was also successfully completed.
Umsatz und Ergebnis der 3cert GmbH sind in 2008
gestiegen. Die Verschmelzung mit der IntegriCert
GmbH ist ebenfalls erfolgreich abgeschlossen worden.
10
11
KONZERNLAGEBERICHT
3. Lage des Konzerns
3.4 Aufwandsstruktur
Der Materialaufwand betrug EUR 13,5 Mio. Der Materialaufwand
setzt sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Hilfsstoffe sowie
für bezogene Leistungen zusammen.
3.1 Vermögenslage
Die Konzernbilanzsumme beträgt EUR 82,5 Mio.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen
sich auf EUR 5,7 Mio.
MANAGEMENT
REPORT
Die Finanzanlagen belaufen sich auf EUR 13,8 Mio.
Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt EUR
63,0 Mio.
Das Vermögen ist mit 42,0 % durch eigene Mittel und
mit 58,0 % durch Fremdkapital gedeckt.
Die Personalaufwendungen betrugen EUR 94,5 Mio.
3. Position of the Group
3.1 Net assets
The Group posted a balance sheet total of € 82.5 million.
The intangible and tangible fixed assets totalled € 5.7 million.
Das Eigenkapital des B·A·D-Konzerns beträgt in 2008
EUR 34,7 Mio. Die Eigenkapitalquote betrug 42,0 %.
The long-term financial assets came to € 13.8 million.
Das Volumen der Rückstellungen liegt bei EUR 33,3
Mio.
The assets are financed through the Group’s own funds (42 %)
and borrowed capital (58 %).
3.2 Finanzlage
Im Geschäftsjahr 2008 ist es der Konzernmutter gelungen, ihr Geschäft ohne zusätzliche Fremdfinanzierung zu bestreiten.
In 2008, the B·A·D-Group’s equity totalled € 34.7 million. The
equity ratio was 42 %.
Dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (+ EUR 4,97 Mio.) stehen negative Cashflows
aus der Investitionstätigkeit (– EUR 4,64 Mio.) gegenüber.
3.3 Ertragslage
Das Konzernbetriebsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug + EUR 6,4 Mio.
Das Finanzergebnis betrug + EUR 1,573 Mio.
Der Konzernjahresüberschuss lag bei + EUR 5,478
Mio.
Die Ergebnisse der einzelnen Auslandsgesellschaften
waren geprägt von Anlaufinvestitionen in Struktur
und Personal.
Die deutschen Beteiligungen haben in Summe eine
stabil positive Entwicklung von Umsatz und Ergebnis
realisiert.
Die Aufwendungen für Abschreibungen betrugen EUR 1,6 Mio., die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei EUR 35,1 Mio.
The current assets totalled € 63.0 million.
The provisions totalled € 33.3 million.
3.2 Financial position
In the 2008 financial year, the Group’s parent company managed
to conduct its business without any additional borrowing.
It used cash funds (liquid assets) to finance its business.
Whilst the cash flow from operating activities was positive (+ € 4.97
million, the cash flows from investments were negative (– € 4.64
million).
3.3 Results of operations
In the 2008 financial year, the Group’s operating result came to
+ € 6.4 million.
The Group posted a financial result of + € 1.573 million.
The consolidated net income for the year totalled + € 5,478 million.
The results of the foreign companies in the Group were influenced
by start-up investments in structure and human resources.
Overall, the German other long-term equity investments saw a
stable, positive development in their sales and net income for the
financial year.
4. Forschung und Entwicklung
Der Aufwand für die Entwicklung, Optimierung und
Standardisierung neuer Dienstleistungen und Beteiligungen sowie spezieller Forschungs- und Entwicklungsvorhaben lag in 2008 bei ca. 2,3 % des
Umsatzes.
Hervor zu heben sind die Verbund-Forschungsprojekte OFFICE 21 und Pflege 2020 mit Fraunhofer IAO,
die sich zum einen mit der Bürowelt von morgen und
zum anderen mit den zukünftigen Anforderungen an
Pflegeeinrichtungen befassen.
Gemeinsam mit der Europa Fachhochschule Fresenius
wird ein web-basiertes Erfassungstool erarbeitet, welches im Sinne eines „Lifestyle and Health Quick
Checks (LHQC)“ auf Basis evaluierter Tests eine Einschätzung der mentalen und physischen Fitness einer
Person erlaubt.
Im Rahmen des INQA-Projektes „TIK Gesund Pflegen“
haben wir an der Entwicklung von Handlungshilfen
und Beispielen guter Praxis zur Realisierung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen mitgewirkt.
In Zusammenarbeit mit der BAUA werden EU-Handlungsempfehlungen (Guide4Safety of HealthCare
Workers) für den Krankenhaus- und Gesundheitssektor erarbeitet. Ziel des Leitfadens ist die Darstellung von Best-Practice-Beispielen, die auch eine Hilfestellung für die neuen EU-Beitrittsländer sein soll.
Neben den existierenden Dienstleistungszentren wurde
ein spezielles Pilot-Kompetenz-Zentrum „Betriebliches
Gesundheitsmanagement“ geschaffen, das zum Ziel
hat, diesbezügliche Expertisen im Unternehmen zu
bündeln und über einen interdisziplinären Ansatz das
Thema in B·A·D-spezifischer Form zu prägen.
3.4 Expense structure
The cost of materials was €13.5 million. The figure largely comprised
the cost of supplies and the cost of purchased services.
HR expenditure came to €94.5 million.
The depreciation and amortisation costs totalled €1.6 million and
the other operating expenses came to €35.1 million.
4. Research and development
In 2008, expenditure on the development, optimisation and standardisation of new services, other long-term equity investments and
special research and development projects was roughly equal to
2.3% of sales.
Key research activities included the “OFFICE 21” and “Pflege 2020”
(Care 2020) cooperative research projects, in collaboration with the
Fraunhofer Institute for Industrial Engineering (IAO), which are looking at the topics of the office of the future and future requirements
for care centres.
We are working with the Europa Fachhochschule Fresenius (university of applied sciences) to create a web-based tool for assessing a
person’s mental and physical fitness by means of a “Lifestyle and
Health Quick Check” (LHQC) based on existing, evaluated tests.
We are also involved in the INQA “TIK Gesund Pflegen” (“Healthy
care” initiative group) project, which is developing guides and
examples of best practice to ensure health-promoting working
conditions.
Germany’s Federal Institute for Occupational Safety and Health
(abbreviated to BAuA in German) and B·A·D GmbH are currently
involved in the preparation of a European guide for the hospital and
healthcare sector (“Guide 4 Safety of Healthcare Workers”). The aim
is to present best practice examples as an aid for EU countries,
including the new accession states.
In addition to the existing service centres, a special pilot centre of
excellence on workplace health management was founded. Its aim
is to pool the company’s expertise on the subject and give it a
B·A·D-specific touch by applying an interdisciplinary approach.
As part of an internal project, the psychological stress module of a
software-based hazard-assessment procedure was validated and
evolved to facilitate a structured method of defining specific measures to prevent or reduce psychological stress.
Im Rahmen eines firmeninternen Projektes wurde das
Modul zur Ermittlung psychomentaler Belastungen
eines softwaregestützten Verfahrens zur Gefährdungs-
12
13
KONZERNLAGEBERICHT
beurteilung validiert und hinsichtlich der strukturierten Ableitung konkreter Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduktion psychomentaler
Belastungen weiterentwickelt.
Ein weiteres firmeninternes Projekt hat zum Ziel, die demographische
Entwicklung der Belegschaft eines Unternehmens mit variierenden
Randbedingungen zu simulieren und daraus unternehmensspezifische, betriebswirtschaftliche Konsequenzen (z. B. mit vermehrten
Fehlzeiten einhergehende Kosten, Know-how-Brüche) abzuleiten und
darauf abgestimmte Gegenmaßnahmen zu initiieren.
Ende 2008 wurde der Relaunch sämtlicher InternetAuftritte der B·A·D-Gruppe mit dem Ziel begonnen,
den gruppenübergreifenden Wiedererkennungswert
zu steigern, noch interaktiver aufzutreten und dieses
Medium vor allem im Interesse unserer Kunden
mit den neuesten technologischen Möglichkeiten zu
versehen.
Nicht zuletzt sind hier die Arbeiten zur Neu-Strukturierung des Produktportfolios zu erwähnen, deren
Ziel es ist, den Marktauftritt der gesamten B·A·DGruppe noch stärker an der Sichtweise und den Interessen der Kunden zu orientieren.
5. Qualitäts- und Risikomanagement
Das Ziel der B·A·D-Gruppe, das wertorientierte
Wachstum langfristig zu sichern und weiter auszubauen, wird mit Hilfe eines internen Steuerungssystems verfolgt. Kundenorientierung, Effizienz und
dezentrale Verantwortung sind dabei die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Das interne Steuerungssystem
umfasst neben einer Gruppenplanung auch ein gruppenweites Berichtswesen. Es stellt eine zeitnah verfügbare Basis für strategische und operative Entscheidungen dar und ermöglicht es, zeitnah Risiken zu
identifizieren und mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern.
Zur Erreichung ihrer Ziele nutzt die Muttergesellschaft
ein ganzheitliches und systematisches Chancen-Risikomanagement, in das auch die Erkenntnisse aus den
übrigen Unternehmen der B·A·D-Gruppe einfließen.
Auf der Grundlage des „Gesetzes zur Kontrolle und
Transparenz im Unternehmensbereich“ (KonTraG)
sowie des Gesetzes für „Transparenz und Publizität“
(TransPuG) sollen Risiken, die den Fortbestand gefährden könnten, frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen erarbeitet werden. Im Rahmen des
Risikomanagementsystems werden mögliche Risiken
erfasst, bewertet und Steuerungsmaßnahmen eingeleitet und dokumentiert. Die Bewertung der Risiken
14
erfolgt anhand der maximalen Schadenshöhe und der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit. Das Risikomanagementsystem wird dokumentiert in der Risikomatrix und im -cockpit. Es dient als Leitfaden für
alle wesentlichen Aufgaben und zur Sicherstellung der dauerhaften,
personenunabhängigen Funktionsfähigkeit des RisikomanagementProzesses. Das Risikomanagementsystem unterliegt einem dynamischen Prozess, der eine ständige Weiterentwicklung sicherstellt.
MANAGEMENT
REPORT
Another internal project aims to simulate the demographic development of a company’s workforce, using variable factors, and then
to determine company-specific business consequences (e.g. costs
incurred due to increased absence or gaps in expertise).
At the end of 2008, we began relaunching all of the B·A·D-Group’s
websites. The objective of this project is to enhance recognition of
the Group brand, be more interactive and to combine the medium
with state-of-the-art functions, especially in the interests of our
customers.
Der in 2008 für die Muttergesellschaft ausgearbeitete und Anfang
2009 in Kraft gesetzte „Code of Conduct“ soll
The Code of Conduct drawn up for the parent company in 2008 and
zukünftig auch für die übrigen Unternehmen der
implemented at the beginning of 2009 is to be applied to all other
B·A·D-Gruppe zum Tragen kommen.
companies in the B·A·D-Group too.
Das übergreifende Qualitätsmanagement-System der
Muttergesellschaft und auch der deutschen Beteiligungen und Tochtergesellschaften, in das auch der
Arbeits- und Umweltschutz integriert sind, ist nach
DIN EN ISO 9000:2000 zertifiziert.
Last but not least, we should mention the work done to restructure
the product portfolio to bring the market operations of the entire
BּAּD Group more into line with our customers’ perspectives and
interests.
Das Qualitätsmanagement-System der TeamPrevent
Polen wurde im Jahr 2008 gemäß ISO 9001:2008 rezertifiziert. Zuvor verfügte das Unternehmen über
eine Zertifizierung nach ISO 9001:2001.
5. Quality and risk management
Die TeamPrevent Österreich hat im Jahr 2008 alle Vorbereitungen für die Zertifizierung des angewandten
Qualitätsmanagement-Systems nach ISO 9001 getroffen, die Anfang 2009 erfolgreich abgeschlossen
wurde.
The B·A·D-Group uses an internal control system to pursue its goal
of securing and expanding value-driven growth in the long term.
Customer orientation, efficiency and local-level responsibility are
the key success factors in these endeavours. As well as Group
planning, the internal control system includes Group-wide reporting. The latter provides a quickly available basis for strategic and
operational decisions and enables risks to be identified promptly
and countered by suitable means.
To achieve its objectives, the parent company uses a comprehensive, systematic opportunity/risk management system, into which
knowledge from the other B·A·D-Group companies is also fed.
Using the German Control and Transparency in Business Act (Gesetz
zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) and the
Transparency and Disclosure Act (Transparenz- und Publizitätsgesetz) as the basis, the system is intended to detect risks to the
company’s survival at an early stage and to devise countermeasures.
The risk management system identifies possible risks, assesses them
and documents countermeasures. The risks are assessed based on
the maximum damage they would cause and the expected probability of occurrence. The risk management system is documented in
the risk matrix and the risk cockpit. It serves as a guide for all key
tasks and as a means of ensuring that the risk management process
functions correctly – permanently and irrespective of the persons
involved. The risk management system is subject to a dynamic
process, which ensures it is constantly evolved.
6. Ausblick
Die Krise birgt, wie bereits beschrieben, insbesondere
durch die hohe Unsicherheit der weiteren Entwicklung, für die B·A·D-Gruppe Risiken. Grundsätzlich
verzeichnete die B·A·D-Gruppe im Jahr 2008 jedoch
eine erfreuliche Entwicklung. Das Risiko, bestehende
Kunden zu verlieren, wird mit verstärkten Anstrengungen im Vertrieb und der Gewinnung von Neukunden abgefedert, um so mögliche Ausfälle zu kompensieren.
The comprehensive quality management system applicable to the
parent company and the German other long-term equity investments and subsidiaries, which also covers occupational safety and
health and environmental protection, is certified to DIN EN ISO
9000:2000.
TeamPrevent Poland’s quality management system was re-certified
to ISO 9001:2008 in 2008. Previously, the company had ISO
9001:2001 certification.
In 2008, TeamPrevent Austria made all the preparations for the
certification of its quality management system in accordance with
ISO 9001. The certification process was successfully completed at
the beginning of 2009.
6. Outlook
As already described, the crisis poses risks for the B·A·D-Group,
particularly in view of the extreme uncertainty about the future.
Nonetheless, the B·A·D-Group’s development in 2008 was generally pleasing. The risk of losing customers is being countered
by stepping up our sales efforts and acquiring new customers in
order to compensate for any losses in custom.
The B·A·D-Group has a manageable financial risk profile. Our
concentration on the euro zone means that we only have a few
currency risks. Interest risks are also negligible due to our solid
capital structure.
The internationality of the B·A·D-Group means that numerous
different national laws and guidelines have to be complied with.
Risks arising from amendments to those laws can be minimised
by constantly observing the legislative environment.
Die B·A·D-Gruppe besitzt ein überschaubares finanzwirtschaftliches Risikoprofil. Aufgrund der Konzentration auf den Euro-Raum sind Währungsrisiken nur
in geringem Umfang vorhanden. Auch Zinsrisiken
spielen wegen der soliden Kapitalstruktur eine untergeordnete Rolle.
Die internationale Ausrichtung der B·A·D-Gruppe
bedingt die Beachtung einer Vielzahl nationaler
Gesetze und Richtlinien. Risiken aus deren Änderungen können durch konsequente Beobachtungen des
Gesetzesumfeldes minimiert werden.
15
KONZERNLAGEBERICHT
Rechtsstreitigkeiten aus der Vertragsgestaltung oder dem Markenrechtsschutz wird durch die frühzeitige Einbindung interner und externer lokaler Rechtsberater begegnet. Grundsätzlich unterliegen alle
Verträge einer juristischen Vorprüfung. Für verbleibende potenzielle
Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht ein weit reichender Versicherungsschutz, dessen Umfang regelmäßig angepasst und kontinuierlich optimiert wird.
Die B·A·D-Gruppe versteht die Wirtschaftskrise auch
Unternehmen sind gefordert, ihre Ertragslage zu erhalten und zu verbessern. Das Potenzial, durch Maßnahmen im Arbeitsschutz und der Gesundheitsvorsorge die Motivation und Produktivität der Mitarbeiter zu
steigern, wird nach wie vor nicht von allen Marktteilnehmern optimal ausgeschöpft. Verbunden mit der
sozialen Verantwortung der Arbeitgeber lassen sich
durch die Dienstleistungen der B·A·D-Gruppe in allen
Branchen zusätzliche Produktivitätspotenziale realisieren und Kosten senken. Arbeitnehmerschutz wird
immer mehr auch zum betriebswirtschaftlichen Muss.
Bonn, den 15. Mai 2009
als Chance.
MANAGEMENT
REPORT
Legal disputes relating to contract terms or trademark protection
are tackled by involving internal and external local legal advisors
early on. All of our contracts are examined by legal experts before
being signed. We have extensive insurance cover for any remaining
damage potential and liability risks and the insurance scope is
regularly adjusted and continuously optimised.
The B·A·D-Group sees the economic crisis as an opportunity.
Companies have to maintain and improve the results of their
operations. The potential to raise workers’ motivation and productivity through occupational safety and health measures is still
not being fully exploited by all market players. Combined with
employers’ social responsibility, the services of the B·A·D-Group can
leverage additional productivity potential and cut costs in any
sector. Employee protection is increasingly becoming a must for
the sake not only of the employees but also of business.
Bonn, 15 May 2009
(Prof. Dr. Bernd Siegemund)
(Prof. Dr. Bernd Siegemund)
(Dipl. Kfm. André Panienka)
B·A·D Gesundheitsvorsorge und
Sicherheitstechnik GmbH
(Dipl. Kfm. André Panienka)
B·A·D Gesundheitsvorsorge und
Sicherheitstechnik GmbH
16
17
BILANZ
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Aktiva zum 31. Dezember 2008
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008
Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
III.
1.
2.
3.
4.
Finanzanlagen
Anteile an assoziierten Unternehmen
Ausleihungen an assoziierten Unternehmen
Beteiligungen
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
6. Sonstige Ausleihungen
Geschäftsjahr
EUR
1. Umsatzerlöse
256.430,90
78.619,50
4.525.603,21
2.564,19
867.481,50
4.863.217,80
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
3. Sonstige Vermögensgegenstände
13.744.769,22
39.375,49
4.519.655,24
2.475.054,59
– 3.506.067,59
– 10.002.552,07
– 13.508.619,66
– 76.530.111,11
– 18.008.352,30
– 94.538.463,41
– 1.634.688,49
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
– 35.068.843,47
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
1.903.463,95
8. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen
– 129.228,14
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
– 201.063,47
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
29.600.248,05
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
346.464,12
554.249,18
12.500,00
322.000,00
12.490.000,00
19.555,92
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
EUR
148.770.526,27
2. Sonstige betriebliche Erträge
198.297,71
669.183,79
19.475.468,52
B.
I.
1.
2.
EUR
12. Sonstige Steuern
13. Konzernjahresüberschuss
8.068.138,17
– 2.538.682,55
– 51.573,60
5.477.882,02
34.159.278,78
17.000.000,00
11.776.432,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten
62.935.711,05
90.478,66
82.501.658,23
Passiva zum 31. Dezember 2008
A. Eigenkapital
I.
II.
III.
IV.
V.
Gezeichnetes Kapital
Gewinnrücklagen
Konzernjahresüberschuss
Minderheiten
Währungsdifferenzen
20.000.000,00
8.913.604,49
5.477.882,02
72.125,41
251.212,96
34.714.824,88
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrückstellungen
3. Sonstige Rückstellungen
4.095.996,00
4.593.916,00
24.566.070,68
33.255.982,68
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
5. Sonstige Verbindlichkeiten
D. Rechnungsabgrenzungsposten
157.038,37
3.310.817,53
71.849,67
2.852.399,92
8.007.552,58
14.399.658,07
131.192,60
82.501.658,23
18
19
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
C. Entwicklung des Anlagevermögens 2008
Bezeichnung
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert
II. Sachanlagen
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche
Rechte und Bauten
einschließlich der
Bauten auf fremden
Grundstücken
2. Technische Anlagen
und Maschinen
3. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten
Unternehmen
2. Ausleihungen an
assoziierte Unternehmen
3. Beteiligungen
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
6. Sonstige Ausleihungen
20
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Restbuchwert
Abschreibungen
01. 01. 2008
Zugang
Abgang
Umbuchungen
31. 12. 2008
01. 01. 2008
Zugang
Abgang
Umbuchungen
31. 12. 2008
31. 12. 2008
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
3.808.015,51
387.489,78
141.062,99
403.473,26
807.501,11
0,00
– 2.439,03
– 326,44
3.139.138,36
790.636,60
3.558.879,94
49.373,81
189.528,26
72.079,00
806.952,61
0,00
– 614,94
0,00
2.940.840,65
121.452,81
198.297,71
669.183,79
4.195.505,29
544.536,25
807.501,11
– 2.765,47
3.929.774,96
3.608.253,75
261.607,26
806.952,61
– 614,94
3.062.293,46
867.481,50
1.446.577,04
7.100,05
14.422,93
– 3,94
1.439.250,22
1.169.313,19
14.346,43
840,30
0,00
1.182.819,32
256.430,90
219.149,57
46.074,68
19.114,23
0,00
246.110,02
160.630,07
25.753,18
18.892,73
0,00
167.490,52
78.619,50
16.405.409,28
2.376.032,05
445.093,13
– 19.993,89
18.316.354,31
12.878.761,14
1.332.981,62
416.542,34
– 4.449,32
13.790.751,10
4.525.603,21
0,00
2.564,19
0,00
0,00
2.564,19
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2.564,19
18.071.135,89
2.431.770,97
478.630,29
– 19.997,83
20.004.278,74
14.208.704,40
1.373.081,23
436.275,37
– 4.449,32
15.141.060,94
4.863.217,80
66.641,82
409.050,44
0,00
0,00
475.692,26
0,00
129.228,14
0,00
0,00
129.228,14
346.464,12
573.000,00
12.500,00
40.000,00
0,00
58.750,82
0,00
0,00
0,00
554.249,18
12.500,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
554.249,18
12.500,00
50.000,00
282.500,00
10.500,00
0,00
322.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
322.000,00
9.954.512,25 12.490.000,00
24.212,25
0,00
9.954.512,25
4.656,33
0,00
0,00
12.490.000,00
19.555,92
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
12.490.000,00
19.555,92
10.680.866,32 13.221.550,44 10.028.419,40
0,00
13.873.997,36
0,00
129.228,14
0,00
0,00
129.228,14
13.744.769,22
32.947.507,50 16.197.857,66 11.314.550,80
– 22.763,30
37.808.051,06
17.816.958,15
1.763.916,63
1.243.227,98
– 5.064,26
18.332.582,54
19.475.468,52
21
C O N S O L I D AT E D B A L A N C E S H E E T
I N C O M E S TAT E M E N T
Assets as at 31 December 2008
Consolidated income statement for the year ended 31 December 2008
Fiscal year
EUR
A. Fixed assets
I. Intangible fixed assets
1. Concessions, industrial and similar rights and assets, and
licences in such rights and assets
2. Goodwill
II. Tangible assets
1. Land, land rights and buildings, including buildings
on third-party land
2. Technical equipment and machinery
3. Other equipment, operating and office equipment
4. Prepayments and assets under construction
III.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Long-term financial assets
Shares in associates
Loans to associates
Other long-term equity investments
Loans to other long-term investees and investors
Long-term securities
Other loans
B.
I.
1.
2.
Current assets
Receivables and other assets
Trade receivables
FReceivables from other long-term investees
and investors
3. Other receivables and other assets
EUR
1. Sales
256,430.90
78,619.50
4,525,603.21
2,564.19
346,464.12
554,249.18
12,500.00
322,000.00
12,490,000.00
19,555.92
867,481.50
4,863,217.80
4. Personnel expenses
a) Wages and salaries
b) Social security, post-employment and other employee
benefit costs
5. Amortisation and write-downs of intangible fixed assets,
depreciation and write-downs of tangible fixed assets
6. Other operating expenses
7. Other interest and similar income
2,475,054.59
– 3,506,067.59
– 10,002,552.07
– 13,508,619.66
– 76,530,111.11
– 18,008,352.30
– 94,538,463.41
– 1,634,688.49
– 35,068,843.47
1,903,463.95
13,744,769.22
8. Net income from associates
– 129,228.14
19,475,468.52
9. Interest and similar expenses
– 201,063.47
10. Result from ordinary activities
8,068,138.17
11. Taxes on income
29,600,248.05
39,375.49
4,519,655.24
3. Cost of materials
a) Cost of raw materials, consumables and supplies,
and of purchased merchandise
b) Cost of purchased services
EUR
148,770,526.27
2. Other operating income
198,297.71
669,183.79
II. Securities
Other securities
III. Cash-in-hand, central bank balances,
bank balances and cheques
Fiscal year
EUR
12. Other taxes
34,159,278.78
13. Consolidated net income for the year
– 2,538,682.55
– 51,573.60
5,477,882.02
17,000,000.00
11,776,432.27
C. Prepaid expenses
62,935,711.05
90,478.66
82,501,658.23
Equity and liabilities as at 31 December 2008
A. Equity
I.
II.
III.
IV.
V.
Subscribed capital
Revenue reserves
Consolidated net income for the financial year
Minority interests
Foreign currency translation differences
20,000,000.00
8,913,604.49
5,477,882.02
72,125.41
251,212.96
34,714,824.88
B. Provisions
1. Provisions for pensions and similar obligations
2. Provisions for taxes
3. Other provisions
4,095,996.00
4,593.916.00
24,566,070.68
33,255,982.68
157,038.37
3,310,817.53
71,849.67
2,852,399.92
8,007,552.58
14,399,658.07
C. Liabilities
1. Payments received on account of orders
2. Trade payables
3. Liabilities to other long-term investees and investors
4. Liabilities to shareholders
5. Other liabilities
D. Deferred income
131,192.60
82,501,658.23
22
23
SCHEDULE OF FIXED ASSETS
Asset type
I. Intangible
fixed assets
1. Concessions,
industrial and similar
rights and assets,
and licences in such
rights and assets
2. Goodwill
II. Tangible fixed assets
1. Land, land rights
and buildings,
including buildings
on third-party land
2. Technical equipment
and machinery
3. Other equipment,
operating and office
equipment
4. Prepayments and assets
under construction
III. Long-term financial
assets
1. Shares in associates
2. Loans to associates
3. Other long-term equity
investments
4. Loans to other long-term
investees and investors
5. Long-term securities
6. Other loans
24
Acquisition / manufacturing costs
Residual
values
Depreciation, amortisation and write-downs
01. 01. 2008
Additions
Disposals
Transfers
31. 12. 2008
01. 01. 2008
Additions
Disposals
Transfers
31. 12. 2008
31. 12. 2008
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
3,808,015.51
387,489.78
141,062.99
403,473.26
807,501.11
0.00
– 2,439.03
– 326.44
3,139,138.36
790,636.60
3,558,879.94
49,373.81
189,528.26
72,079.00
806,952.61
0.00
– 614.94
0.00
2,940,840.65
121,452.81
198,297.71
669,183.79
4,195,505.29
544,536.25
807,501.11
– 2,765.47
3,929,774.96
3,608,253.75
261,607.26
806,952.61
– 614.94
3,062,293.46
867,481.50
1,446,577.04
7,100.05
14,422.93
– 3.94
1,439,250.22
1,169,313.19
14,346.43
840.30
0.00
1,182,819.32
256,430.90
219,149.57
46,074.68
19,114.23
0.00
246,110.02
160,630.07
25,753.18
18,892.73
0.00
167,490.52
78,619.50
16,405,409.28
2,376,032.05
445,093.13
– 19,993.89
18,316,354.31
12,878,761.14
1,332,981.62
416,542.34
– 4,449.32
13,790,751.10
4,525,603.21
0.00
2,564.19
0.00
0.00
2,564.19
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
2,564.19
18,071,135.89
2,431,770.97
478,630.29
– 19,997.83
20,004,278.74
14,208,704.40
1,373,081.23
436,275.37
– 4,449.32
15,141,060.94
4,863,217.80
66,641.82
573,000.00
409,050.44
40,000.00
0.00
58,750.82
0.00
0.00
475,692.26
554,249.18
0.00
0.00
129,228.14
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
129,228.14
0.00
346,464.12
554,249.18
12,500.00
0.00
0.00
0.00
12,500.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
12,500.00
50,000.00
282,500.00
9,954,512.25 12,490,000.00
24,212.25
0.00
10,500.00
9,954,512.25
4,656.33
0.00
0.00
0.00
322,000.00
12,490,000.00
19,555.92
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
322,000.00
12,490,000.00
19,555.92
10,680,866.32 13,221,550.44 10,028,419.40
0.00
13,873,997.36
0.00
129,228.14
0.00
0.00
129,228.14
13,744,769.22
32,947,507.50 16,197,857.66 11,314,550.80
– 22,763.30
37,808,051.06
17,816,958.15
1,763,916.63
1,243,227.98
– 5,064.26
18,332,582.54
19,475,468.52
25
ANHANG
A. Allgemeines
c) assoziierte Unternehmen
Der Konzernabschluss der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften
gemäß HGB aufgestellt.
Bei der Aufstellung der Konzernbilanz wurden die Gliederungsvorschriften gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB beachtet.
Anteil am
Kapital
Name
Sitz
Team Prevent GmbH
Wien, Österreich
49 %
Team Prevent Ukraine Ltd.
Chernihiv, Ukraine
40 %
d) Beteiligungen
Für die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde
das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.
A. General information
Der Stichtag des Konzernabschlusses entspricht dem
Abschluss-Stichtag der B·A·D Gesundheitsvorsorge
und Sicherheitstechnik GmbH. Sämtliche einbezogene Tochterunternehmen haben ebenfalls den Abschluss-Stichtag 31. Dezember 2008.
The consolidated financial statements of B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH have been prepared in
accordance with the accounting provisions set out in the HGB
(German Commercial Code).
The consolidated balance sheet has been prepared in accordance
with the classification provisions specified in Section 266(2) and
(3) of the HGB.
Der Konzernabschluss für die B·A·D-Gruppe wurde
erstmals zum 31. Dezember 2008 aufgestellt. Die
Angabe von Vorjahreswerten entfällt daher.
The nature of expense method pursuant to Section 275(2) of the
HGB was chosen for the presentation of the consolidated income
statement.
B. Konsolidierung
1. Konsolidierungskreis
The reporting date of the consolidated financial statements corresponds to the reporting date of the financial statements of B·A·D
Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH. The reporting
date of the financial statements of all of the subsidiaries included
was also 31 December 2008.
In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen die folgenden Gesellschaften einbezogen:
a) Tochterunternehmen (Vollkonsolidierung)
Anteil am
Kapital
Name
Sitz
concada GmbH
Bonn
100 %
UVM Consulting GmbH
Bonn
100 %
3cert GmbH
Bochum
Team Prevent UK Ltd.
Towcester, England
100 %
Team Prevent s.r.o.
Bratislava, Slowakei
100 %
70 %
The year ended 31 December 2008 was the first year for which
consolidated financial statements for the B·A·D-Group were
prepared. Consequently, no comparative amounts are disclosed
for the previous year.
B. Consolidation
1. Companies consolidated
In addition to the parent company, the consolidated financial statements include the following companies:
75 %
Name
Domicile
Team Prevent Ltd.
Ankara, Türkei
51 %
concada GmbH
Bonn
100 %
Team Prevent Bulgaria Ltd.
Sofia, Bulgarien
51 %
UVM Consulting GmbH
Bonn
100 %
3cert GmbH
Bochum
Team Prevent UK Ltd.
Towcester, England
100 %
Team Prevent s.r.o.
Bratislava, Slovakia
100 %
Name
Sitz
Anteil am
Kapital
Medical Airport Service GmbH Kelsterbach
50 %
Team Prevent-PREPO s.r.o.
50 %
Prag, Tschechien
Team Prevent Poland Sp. z o.o. Pszczyna, Polen
50 %
Team Prevent Italia s.r.l.
50 %
Bellinzago, Italien
Name
Sitz
Terminal for Kids gGmbH
(indirekt)
Frankfurt-Sindlingen
Anteil am
Kapital
Share
of capital
70 %
Arbeitsmedizinisches
Ambulatorium Meran GmbH Merano, Italy
75 %
Team Prevent Ltd.
Ankara, Turkey
51 %
Team Prevent Bulgaria Ltd.
Sofia, Bulgaria
51 %
b) Joint ventures (proportionately consolidated)
50 %
Name
Auf die Einbeziehung dieser Gesellschaft wurde
gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da ihre Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.
Domicile
a) Kapitalkonsolidierung
Die Jahresabschlüsse der voll- und quotenkonsolidierten Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss nach grundsätzlich einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen.
Die Kapitalkonsolidierung der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften erfolgt gemäß
§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem konsolidierungspflichtigen Eigenkapital der Tochterunternehmen und nach Maßgabe der
Verhältnisse zum Zeitpunkt der Anschaffung der
Beteiligung.
Für Zwecke der Kapitalkonsolidierung von ausländischen Tochterunternehmen wird das im Rahmen der
Erstkonsolidierung aufgerechnete Eigenkapital mit
dem Währungskurs zum Zeitpunkt der erstmaligen
Konsolidierung fortgeführt. Währungsunterschiede
gegenüber dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag werden erfolgsneutral in einem gesonderten Ausgleichsposten für Währungsumrechnungen im Eigenkapital
ausgewiesen.
Für den Anteil am Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der nicht
Konzerngesellschaften gehört, wird in Bezug auf die
Tochterunternehmen innerhalb des Eigenkapitals ein
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter
ausgewiesen.
Share
of capital
Medical Airport Service GmbH Kelsterbach
50 %
Team Prevent-PREPO s.r.o.
50 %
Prague, Czech Republic
Team Prevent Poland Sp. z o.o. Pszczyna, Poland
50 %
Team Prevent Italia s.r.l.
50 %
Bellinzago, Italy
c) Associates
2. Konsolidierungsgrundsätze
a) Subsidiaries (fully consolidated)
Arbeitsmedizinisches
Ambulatorium Meran GmbH Meran, Italien
b) Gemeinschaftsunternehmen
(Quoten-Konsolidierung)
26
ANNEX
Share
of capital
Name
Domicile
Team Prevent GmbH
Vienne, Austria
49 %
Team Prevent Ukraine Ltd.
Chernigov, Ukraine
40 %
d) Other long-term equity investments
Name
Domicile
Terminal for Kids gGmbH
(indirect)
Frankfurt-Sindlingen
Share
of capital
50 %
In accordance with Section 296(2) of the HGB, this company has
not been included since its inclusion would be of minor significance
for the presentation of a true and fair view of the net assets, financial position and results of operations.
2. Consolidation principles
a) Acquisition accounting
The annual financial statements of the fully and proportionately
consolidated subsidiaries are included in the consolidated financial
statements on the basis of uniform accounting policies.
In accordance with Section 301(1), Sentence 2, No. 1 of the HGB,
acquisition accounting for the companies included in the consolidated financial statements uses the book-value method, in which
the carrying amount of the investments in the subsidiaries is
eliminated against the share of subsidiaries’ equity attributable to
the parent company in accordance with the conditions prevailing at
the time when the investment was acquired.
For the purposes of acquisition accounting for foreign subsidiaries,
the equity eliminated in the course of initial consolidation is adjusted at the exchange rate applicable at the date of initial consolidation. Currency translation differences compared with the closing
rate are recognised directly in equity in a separate adjustment item
for currency translations.
Non-Group minority interests in the equity of subsidiaries included
in the consolidated financial statements are presented in a separate account in equity.
27
ANHANG
b) Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung
Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden Unterschiedsbeträge werden – soweit möglich – den entsprechenden Vermögensgegenständen und Schulden zugeordnet. Ein danach verbleibender
positiver Unterschiedsbetrag wurde für Erstkonsolidierungszeitpunkte vor dem 1. Januar 2008 gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB mit
den Rücklagen verrechnet. Positive Unterschiedsbeträge aus Verrechnungen für Erstkonsolidierungszeitpunkte ab dem Geschäftsjahr 2008
ANNEX
werden auf der Aktivseite der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwerte
ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 1 Satz 1 HGB ab
b) Consolidation differences
dem Folgejahr über vier Jahre linear abgeschrieben.
As far as possible, consolidation differences are allocated to the
Nach der Zuordnung verbleibende negative Untercorresponding items of assets and liabilities. Any remaining excess
schiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden
of cost over the parent company’s share of the net assets of the
im Jahr der Entstehung innerhalb des Konzerneigensubsidiaries arising prior to 1 January 2008 was eliminated against
kapitals ausgewiesen.
reserves for initial consolidation purposes in accordance with
c) Schuldenkonsolidierung
Alle zwischen den einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen,
Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind aufgerechnet worden.
Infolge zeitlicher Buchungsunterschiede – soweit ergebniswirksam – sowie unterschiedlicher Bewertung
von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden
Währungen sich ergebende Differenzen sind ergebniswirksam im Konzern-Jahresüberschuss verrechnet.
d) Zwischenergebniseliminierung
Eine Zwischengewinneliminierung bei den Konzernunternehmen musste nicht vorgenommen werden.
c) Consolidation of intercompany balances
All loans and other receivables, provisions and liabilities between
the consolidated companies are eliminated.
Differences arising from timing differences recognised in profit and
loss and differences arising from different carrying amounts of
receivables and liabilities in foreign currencies are eliminated in the
consolidated net income for the financial year.
e) Aufwands- und Ertragskonsolidierung
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind
sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen
konzerninternen Verrechnungen zwischen einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.
d) Elimination of intercompany profits
Elimination of intercompany profits was not required for the Group
companies.
f) Wertansatz der assoziierten Unternehmen
Die Bewertung assoziierter Unternehmen erfolgt
gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB ebenfalls nach
der Buchwertmethode auf den Stichtag der erstmaligen Einbeziehung.
f) Carrying amount of associates
In accordance with Section 312(1), Sentence 1, No. 1 of the HGB,
the carrying amount of associates is also measured using the bookvalue method at the date of initial inclusion.
g) Währungsumrechnung
Die Umrechnung der Jahresabschlüsse von nicht in
Euro bilanzierenden Konzerngesellschaften erfolgte
nach der modifizierten Stichtagsmethode. Somit
wurden die Positionen der Bilanz grundsätzlich zum
jeweiligen Stichtagskurs am Bilanzstichtag und die
Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung zum
28
Section 309(1), Sentence 3 of the HGB. Any excess of cost over the
parent company’s share of the net assets of the subsidiaries arising
from eliminations for initial consolidation dates from the 2008
financial year onwards is recognised as goodwill on the assets side
of the balance sheet and amortised on a straight-line basis over a
period of four years starting in the following year, in accordance
with Section 309(1), Sentence 1 of the HGB. Any excess of the
parent company’s share of the net assets of the subsidiaries over
cost remaining after allocation (negative goodwill) is reported
within Group equity in the year in which it arises.
e) Income and expense consolidation
Sales, other income from the provision of goods and services and
other intra-Group transfers between consolidated companies are
eliminated against the related expenses in the consolidated income
statement.
g) Currency translation
The annual financial statements of non-euro Group entities were
translated using the modified closing rate method. Consequently,
the balance sheet items were generally translated at the relevant
closing rate and the income statement items were translated at
the average rate for the year. Equity was translated at historical
rates. Differences arising from currency translation were recognised
directly in equity in an adjustment item for currency translation
differences.
jeweiligen Jahresdurchschnittskurs des Berichtsjahres umgerechnet.
Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zu historischen Kursen.
Sich aus der Währungsumrechnung ergebende Differenzen wurden
erfolgsneutral innerhalb des Eigenkapitals in einem Ausgleichsposten
für Währungsdifferenzen erfasst.
C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt entsprechend der
handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß der §§ 290ff. HGB unter BeachC. Accounting policies
The consolidated financial statements are prepared in accordance
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
with the accounting provisions set out in Section 290ff. of the
und Bilanzierung.
Die Bilanzierung und Bewertung der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse erfolgt
grundsätzlich nach den vom Mutterunternehmen
anwendbaren Methoden. Erforderlichenfalls wurde
die Einheitlichkeit von Bilanzierung und Bewertung
– abweichend von den in den Einzelabschlüssen
angewandten Methoden – außerhalb der Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen – in einer
so genannten Handelsbilanz II hergestellt.
Auf die Anpassung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden assoziierter Unternehmen wurde verzichtet.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen, bewertet.
Auf unbewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden planmäßige lineare Abschreibungen
vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände sind
degressiv bzw. linear, geringwertige Wirtschaftsgüter
des Anlagevermögens der einbezogenen deutschen
Gesellschaften bis zu einem Wert von EUR 150,00 im
Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, geringwertige
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem
Wert von EUR 150,00 – EUR 1.000,00 werden linear
über fünf Jahre abgeschrieben.
HGB in compliance with German generally accepted accounting
principles.
The single-entity financial statements included in the consolidated
financial statements generally use the same accounting policies
applied by the parent. Where necessary, single-entity financial
statements prepared using different accounting policies were
restated to comply with uniform Group accounting policies
(“Handelsbilanz II”) to ensure the consistency of the accounting
policies.
The accounting polices used by associates were not aligned with
the uniform Group accounting policies.
Purchased intangible and tangible fixed assets are recognised at
cost less amortisation and depreciation.
Immovable fixed assets are depreciated using the straight-line
method. Movable fixed assets are depreciated using the diminishing balance method or the straight-line method; low-value fixed
assets with a value of up to EUR 150.00 held by the consolidated
German entities are written off in full in the year of acquisition;
low-value fixed assets with a value of EUR 150.00 to EUR 1,000.00
are depreciated over a period of five years on a straight-line basis.
Amortisation/depreciation is based on the standard useful life of
the asset concerned.
Long-term financial assets are carried at the lower of cost or
market value.
Other long-term equity investments are carried at cost.
Receivables and other assets are carried at their principal amounts
less a global valuation allowance to reflect the general credit risk
and the interest-free payment term.
Planmäßige Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten
bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
29
ANHANG
2. Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit
dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das
allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet.
Der Posten „Sonstige Vermögensgegenstände“ enthält zwei grundpfandrechtlich besicherte Darlehen in Höhe von TEUR 210, die unter
die Vorschrift des § 285 Nr. 9c HGB fallen. Die Laufzeit des Darlehens
ist, da Sondertilgungen möglich sind, nicht festgelegt. Der vertragliche Zinssatz entspricht dem Basiszinssatz nach BGB. In 2008 wurden
planmäßige Tilgungsraten über EUR 7.929,55 und darüber hinaus
außerplanmäßige Tilgungen über EUR 140.000,00 geleistet.
Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden erforderliche
Einzelwertberichtigungen abgesetzt.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem
Nennwert angesetzt.
Die Entwicklung und Zusammensetzung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel.
ANNEX
Specific valuation allowances were deducted from doubtful receivables where necessary.
Securities classed as current assets are carried at the lower of cost
or market value.
Cash funds were all carried at their nominal value.
Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet worden.
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt und berücksichtigen alle bis zum
Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten.
Pension provisions were calculated on the basis of actuarial
principles.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Liabilities are carried at their repayment amount.
D. Erläuterungen zu den einzelnen
Posten der Konzernbilanz und der
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
1. Anlagevermögen
Bezüglich der aktivischen Unterschiedsbeträge aus
der Kapitalkonsolidierung verweisen wir auf unsere
Ausführungen unter Punkt B. Konsolidierungsgrundsätze.
In dem Wertansatz für Anteile an assoziierten Unternehmen ist ein Geschäfts- oder Firmenwert für die
Team Prevent GmbH, Wien, in Höhe von TEUR 346
enthalten.
Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens wird
ein Schuldschein der Hypo Real Estate Bank AG,
München, in Höhe von TEUR 7.500 ausgewiesen,
welcher zur Absicherung von Altersteilzeitverpflichtungen gegenüber eigenen Arbeitnehmern an einen
Treuhänder verpfändet wurde. Weiterhin wird unter
dieser Position ein Schuldscheindarlehen gegenüber
der Dresdner Bank AG in Höhe von TEUR 4.990 ausgewiesen.
30
The statement of changes in equity presents changes in and the
composition of equity.
Provisions for taxes and other provisions are carried at the expected settlement amount and reflect all risks and uncertain obligations
identifiable by the balance sheet date.
D. Notes to the individual items
of the consolidated balance sheet and the
consolidated income statement
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte im Berichtsjahr die Aufzinsung des Anspruchs
der Muttergesellschaft auf Auszahlung des Körperschaftsteuererstattungsanspruchs gemäß § 37 Absatz 5 KStG auf EUR 1.593.010,00. Aufgrund der
Unverzinslichkeit des Anspruchs erfolgte der Ansatz
zum Barwert unter Berücksichtigung eines Effektivzinssatzes von 2,26 %.
Die Position „Sonstige Vermögensgegenstände“ enthält Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als
einem Jahr von TEUR 2.017.
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine
Rückdeckungsversicherung enthalten. Als Aktivwert
wurde das versicherungsmäßige Deckungskapital zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus der
Überschussbeteiligung ermittelt. Die Berechnung wurde so vorgenommen, als wäre die Versicherung zu
Beginn des Wirtschaftsjahres abgeschlossen worden.
3. Eigenkapital
1. Fixed assets
Please refer to Section B, “Consolidation Principles”, for an explanation of the goodwill from acquisition accounting.
The carrying amount of shares in associates includes goodwill of
EUR 346 thousand for Team Prevent GmbH, Vienna.
A promissory note issued by Hypo Real Estate Bank AG, Munich, for
a total of EUR 7,500 thousand, is disclosed under the long-term
securities. It has been assigned to a trustee to secure partial
retirement benefit obligations to the Company’s own employees.
A promissory note loan from Dresdner Bank AG, totalling EUR 4,990
thousand, is also disclosed under this item.
Das gezeichnete Kapital betrifft das Stammkapital der
Konzernobergesellschaft.
Es beträgt TEUR 20.000. Die Erhöhung resultiert in
Höhe von TEUR 5.000 aus einer im Berichtsjahr durchgeführten Kapitalerhöhung gemäß § 57c GmbHG
(Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln).
4. Rückstellungen
Die „Sonstigen Rückstellungen“ enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Personalaufwendungen von TEUR 18.748, für sonstige Aufwendungen
TEUR 2.228 und allgemeine Risiken TEUR 2.785.
2. Current assets
The “Other receivables and other assets” item includes two loans
secured by real estate lines, which total EUR 210 thousand and
fall under the provisions of Section 285, No. 9c of the HGB. Since
unscheduled repayments are possible, the loan has no specified
term. The interest rate agreed corresponds to the base rate given in
the German Civil Code (the “BGB”). In 2008, scheduled repayments
totalling EUR 7,929.55 and unscheduled repayments totalling
EUR 140,000.00 were made.
In the reporting period, notional interest on the parent company’s
claim to a corporate income tax reimbursement in accordance with
Section 37(5) of the German Corporate Income Tax Act (“KStG”)
was added to produce a total of EUR 1,593,010.00 in the other
receivables and assets. Since the claim is non-interest-bearing, the
item was recognised at its present value, taking into account an
effective interest rate of 2.26 %.
The “Other receivables and other assets” item includes EUR 2,017
thousand in receivables with a term exceeding one year.
The other receivables and other assets include a pension liability
insurance policy. The capitalised surrender value was calculated
as the policy reserve plus any credit balance arising from profit
participation. The calculation was carried out as if the insurance
had been taken out at the beginning of the financial year.
3. Equity
The subscribed capital is the share capital of the ultimate Group
parent.
It amounts to EUR 20,000 thousand. The increase is due to a capital increase of EUR 5,000 thousand implemented in accordance
with Section 57c of the German Limited Liability Companies Act
(“GmbHG”, “Capital increases from reserves”) during the reporting period.
4. Provisions
The “Other provisions” include the following major items: EUR
18,748 thousand in provisions for personnel expenses, EUR 2,228
thousand for other expenses and EUR 2,785 thousand for general
risks.
5. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und
haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
5. Liabilities
All liabilities are unsecured and have a remaining term of less
than one year.
31
ANHANG
6. Umsatzerlöse
c) quotenkonsolidierte Unternehmen:
Beschäftigte
Medical Airport Service GmbH,
Kelsterbach
102
Team Prevent Poland Sp. z o.o., Pszczyna, Polen
26
Team Prevent-PREPO s.r.o., Prag, Tschechien
40
Team Prevent Italia s.r.l., Bellinzago, Italien
0
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
2008
Mio. EUR
Umsätze aus medizinischen
Betreuungsleistungen
101,9
Sicherheitstechnik
Summe:
Seminare
2,4
Management u. Führungskräfteberatung
4,9
Sonstige Dienstleistungen
1,1
d) assoziierte Unternehmen:
Beschäftigte
Team Prevent GmbH, Wien, Österreich
24
Team Prevent Ukraine Ltd., Tschernigow, Ukraine 30
6. Sales
Sales break down as follows:
2008
EUR millions
148,8
Sales arising from occupational healthcare services
101.9
Safety
E. Ergänzende Angaben
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und
Mietverträgen bestehen in Höhe von EUR 16,27 Mio.
Die Verpflichtungen aus Softwarewartungsverträgen
betragen EUR 2,7 Mio. und aus einem Vertragsverhältnis zu Telefonstandleitungen EUR 0,49 Mio.
Weiterhin existiert für das vom B.A.D e.V. zur B·A·D
GmbH abgeordnete Personal für 2009 eine Verpflichtung von EUR 5,2 Mio.
Die Zahl der 2008 durchschnittlich beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 2.196 Angestellte.
Die Anzahl verteilt sich wie folgt auf die Gesellschaften:
Seminars
2.4
Counselling service for employees and managers
4.9
Other services
1.1
Beschäftigte
1.843
b) voll konsolidierte Unternehmen:
Beschäftigte
concada GmbH, Bonn
5
3cert GmbH, Bochum
6
Arbeitsmedizinisches Ambulatorium
Meran GmbH, Meran (Italien)
3
Team Prevent s.r.o, Bratislava, Slowakei
46
Team Prevent Ltd., Ankara, Türkei
6
Team Prevent Bulgaria Ltd., Sofia, Bulgarien
12
Team Prevent UK Ltd., Towcester, England
36
UVM Consulting GmbH, Bonn
3
Summe:
32
117
e) nicht konsolidierte Unternehmen:
Terminal for Kids gGmbH, Frankfurt
54
Beschäftigte
14
3. Bezüge der Geschäftsführung
Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans der Muttergesellschaft unterbleibt in
analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.
148.8
Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des Geschäftsführungsorgans der Muttergesellschaft betragen TEUR 16.
E. Supplemental disclosures
1. Other financial commitments
Other financial commitments arising from leasing agreements and
real estate leases total EUR 16.27 million.
There is also a commitment of EUR 5.2 million for 2009 for the
employees posted from B.A.D e.V. to B·A·D GmbH.
2. Number of employees
(excluding trainees)
In 2008, the average number of salaried employees was 2,196.
a) Muttergesellschaft:
B·A·D GmbH
Summe:
This figure breaks down into the following figures per entity:
a) Parent company:
B·A·D GmbH
Employees
1,843
b) Fully consolidated entities:
concada GmbH, Bonn
3cert GmbH, Bochum
Arbeitsmedizinisches Ambulatorium
Meran GmbH, Merano (Italy)
Team Prevent s.r.o, Bratislava, Slovakia
Team Prevent Ltd., Ankara, Turkey
Team Prevent Bulgaria Ltd., Sofia, Bulgaria
Team Prevent UK Ltd., Towcester, England
UVM Consulting GmbH, Bonn
Employees
5
6
Total:
c) Proportionately consolidated entities:
Employees
Medical Airport Service GmbH,
Kelsterbach102
Team Prevent Poland Sp. z o.o., Pszczyna, Poland
26
Team Prevent-PREPO s.r.o., Prague, Czech Republic
40
Team Prevent Italia s.r.l., Bellinzago, Italy
0
Total:
168
38.5
Commitments arising from software maintenance contracts amount
to EUR 2.7 million and commitments arising from a contract for
leased telephone lines total EUR 0.49 million.
2. Zahl der Beschäftigten
(ohne Auszubildende)
168
ANNEX
38,5
Die anteiligen Pensionsrückstellungen der inaktiven
Organmitglieder der Muttergesellschaft belaufen sich
auf TEUR 117.
4. Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft setzt sich wie
folgt zusammen:
d) Associates:
Team Prevent GmbH, Vienna, Austria
Team Prevent Ukraine Ltd., Chernigov, Ukraine
Total:
e) Unconsolidated entities:
Terminal for Kids gGmbH, Frankfurt
Employees
24
30
54
Employees
14
3. Managing Directors remuneration
The total remuneration paid to the parent’s Managing Directors is
not disclosed in accordance with Section 286(4) of the HGB, with
the necessary modifications.
The total remuneration paid to former Managing Directors of the
parent company amounted to EUR 16 thousand.
The pro rata pension provisions for former members of the parent’s
governing bodies totalled EUR 117 thousand.
4. Supervisory Board
– Klaus Kolley, Rechtsanwalt
Vorsitzender
– Ulrike Schaerer, Arzthelferin
stellvertretende Vorsitzende
– Prof. Dr. Peter Kern, Direktor
– Dr. Albert R. Platz, Hauptgeschäftsführer
– Dr. Hendrik Schlesing, Generalsekretär
– Dr. Claudia Carl, Dipl.-Chemikerin
The parent’s Supervisory Board consists of the following persons:
Die Vergütungen an Aufsichtsratsmitglieder der Muttergesellschaft belaufen sich in 2008 auf EUR 54.500.
In 2008, the remuneration paid to the parent’s Supervisory Board
members amounted to EUR 54,500.
– Klaus Kolley, Rechtsanwalt
Chair
– Ulrike Schaerer, Arzthelferin
Deputy Chair
– Prof. Dr Peter Kern, Director
– Dr Albert R. Platz, Principal Managing Director
– Dr Hendrik Schlesing, General Secretary
– Dr Claudia Carl, Dipl.-Chemikerin
3
46
6
12
36
3
117
33
ANHANG
5. Geschäftsführung
Geschäftsführer der Muttergesellschaft:
Prof. Dr. Bernd Siegemund
Dipl.-Kfm. André Panienka
Bonn, den 15. Mai 2009
Die Geschäftsführer:
ANNEX
5. Managing Directors
The Managing Directors of the parent company are:
Prof. Dr Bernd Siegemund
André Panienka
Prof. Dr. Bernd Siegemund
Bonn, 15 May 2009
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben
im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung
der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen
Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundand Group management report; this assessment is mainly carried
sätze und der wesentlichen Einschätzungen der
out on a test basis. The audit includes an assessment of the annugesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der
al financial statements of the entities included in the consolidated
Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des
financial statements, the determination of the entities to be includKonzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass
ed in consolidation, the accounting and consolidation principles
unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage
applied and the significant estimates made by the legal representatives as well as an evaluation of the overall presentation of the
für unsere Beurteilung bildet.
The Managing Directors:
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
consolidated financial statements and the Group management
report. We feel that our audit provides a sufficiently reliable basis
for our assessment.
Our audit has not led to any reservations.
André Panienka
Prof. Dr Bernd Siegemund
Bestätigungsvermerk des
Konzernabschlussprüfers
Wir haben den von der B·A·D Gesundheitsvorsorge
und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn, aufgestellten
Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinnund Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung
und Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung von
Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße,
die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der
34
André Panienka
Auditors’ report
We have audited the consolidated financial statements (consisting
of the balance sheet, income statement, notes to the financial
statements, cash flow statement and statement of changes in
equity) and the Group management report prepared by B·A·D
Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn, for the
fiscal year from 1 January to 31 December 2008. The preparation
of the consolidated financial statements and the Group management report in accordance with the German commercial regulations
is the responsibility of the company’s legal representatives. Our task
is to supply an assessment of the consolidated financial statements
and the Group management report on the basis of the audit we
have conducted.
We audited the consolidated financial statements in accordance
with Section 317 of the HGB (German Commercial Code) and the
German generally accepted principles for the auditing of financial
statements as adopted by the Institut der Wirtschaftsprüfer
(Institute of Auditors). These principles require the audit to be
planned and performed in such a way that misstatements materially affecting the presentation of the net assets, financial position
and results of operations in the consolidated financial statements
in accordance with the generally accepted accounting principles and
in the Group management report are detected with reasonable
assurance. Knowledge of the business activities and the economic
and legal environment in which the Group operates plus expectations concerning possible errors are taken into account when determining the audit procedures. The audit assesses the effectiveness
of the accounting-related internal control system and the evidence
supporting the disclosures in the consolidated financial statements
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss,
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, den 15. Mai 2009
Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Our assessment, based on the findings of the audit, is that the consolidated financial statements comply with the regulations and give
a true and fair view of the Group’s net assets, financial position and
results of operations in accordance with the generally accepted
accounting principles. The Group management report is consistent
with the consolidated financial statements and as a whole provides
a suitable view of the Group's position and suitably presents the
opportunities and risks of future development.
Bonn, 15 May 2009
Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Bernd Schäfer
Auditor
Christoph Scheur
Auditor
gez. Dipl.-Kfm. Bernd Schäfer
Wirtschaftsprüfer
gez. Dipl.-Kfm. Christoph Scheur
Wirtschaftsprüfer
35
36
B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
Hauptgeschäftsstelle . Herbert-Rabius-Str. 1 . 53225 Bonn
Telefon (02 28) 400 72-21 . Fax (02 28) 400 72-25
www.bad-gmbh.de