forumbüro - Konradin Relations

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forumbüro - Konradin Relations
Das Magazin für Prävention am Büroarbeitsplatz
forumbüro
Ausgabe 1 | 2007
forumbüro
Das Magazin für Prävention am Büroarbeitsplatz
Fitness im Büro
Computerprogramme animieren
zu mehr Bewegung
Gelassene Mütter
Betriebseigene Kinderbetreuung
schafft Wettbewerbsvorteile
Weg vom Abstellgleis
Unternehmen brauchen ihre
alten Mitarbeiter
forumbüro
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3
EDITORIAL + INHALT
Ulrich Dewald
forumbüro
stellt sich vor
Mehr als 17 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Büro. Das sind etwa die Hälfte aller Beschäftigten. Für diese Menschen bedeutet das Büro weit mehr als
Schreibtisch, Bürostuhl, Computer und Telefon. Im Büro
verbringen sie einen erheblichen Teil ihrer Zeit, und die
Bürowelt ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.
04
Panorama
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Fitness im Büro
Computerprogramme animieren zu mehr
Bewegung
12
Körpersprache verrät mehr als Worte
14
Mit dieser Auswahl hoffen wir, Ihnen einen spannenden
Querschnitt aus der Bürowelt geboten zu haben. In diesem Umfeld stellt die Unternehmensgruppe Hofmann +
Zeiher ihr Produktprogramm vor: Produkte, die aus der
Lebenswelt Büro nicht mehr wegzudenken sind, die diese
angenehmer und lebenswerter machen.
Titelbild: photocase
Eine spannende Lektüre
wünschen Ihnen
Hip ist out – Klassik ist in
Im Büro setzt sich korrekte Kleidung durch
16
Die Redaktion von forumbüro trägt mit diesem Heft diesem Umstand Rechnung und hat eine bunte Palette von
Themen aus der Lebenswelt Büro zusammengestellt:
Dazu gehört praktisches Wissen wie etwa zum richtigen
Umgang mit E-Mails, zum Zeitmanagement oder zur Fortbildung im Betrieb, aber auch spannendes Hintergrundwissen wie zum Thema Körpersprache oder zu Managementkonzepten, und natürlich kommt auch das Thema
Gesundheit und Fitness nicht zu kurz.
Echtes Lachen gewinnt
Planen schafft Freiräume
Strategisches Zeitmanagement
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Gelassene Mütter
Betriebseigene Kinderbetreuung schafft
Wettbewerbsvorteile
36
Freunde werden
Wie man seinen inneren Schweinehund
überlistet
38
Fluch oder Segen?
Zum richtigen Umgang mit der E-Mail-Flut
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Let's speak English
Firmen sind auf die Fremdsprachenkenntnisse Ihrer Mitarbeiter angewiesen
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Weg vom Abstellgleis
Unternehmen brauchen ihre alten Mitarbeiter
– und vernünftige Lernkonzepte
46
Reiche Rente ernten
Betriebliche Altersvorsorge
Ulrich Dewald
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Arbeitsplätze erhalten
Disability Management birgt Chancen für
Arbeitgeber und Beschäftigte
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Impressum
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PANORAMA
Brunner
Faltkunst aus Holz
Zu einer ansprechenden Produktpräsentation gehört auch der passende architektonische Rahmen. Den schuf sich Büromöbelhersteller Brunner in Rheinau-Freistett mit
einem neuen Kommunikationszentrum (siehe Bild). Die spitz zulaufenden Glasfronten
und das gefaltete Holzdach ergeben einen spektakulären Blickfang. Das Frankfurter
Architekturbüro schneider+schumacher entwarf den Neubau mit zweigeschossiger
Halle. Hier werden die Möbel in einem raumhohen Ausstellungsregal präsentiert.
Zusätzlich sind Schulungs- und Konferenzräume sowie Büros für Mitarbeiter und
Geschäftsleitung untergebracht.
Belastungsprobe bei Esselte Leitz
Ordner trägt Porsche
Ein 1,4 Tonnen schwerer Porsche Boxter
hängt an einem Leitz-Ordner. An diesem
wird der Wagen in die Höhe gezogen
– mit Unterstützung eines Abschleppdienstes. Am Tag der offenen Tür beim
Büroausstatter Esselte Leitz in Stuttgart
zählte die Demonstration der Stabilität
des Ordners, der heuer 110 Jahre alt
wird, zu den Highlights.
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Light+Buidling 2006
Auf Wachstumskurs
Im Vergleich zur Veranstaltung vor zwei Jahren verzeichnete die diesjährige
Light+Building in Frankfurt
ein Besucherplus von 16 Prozent, das sind 18 000 mehr
als 2004. Aus Deutschland
kamen dieses Mal zehn Prozent mehr Lichtinteressierte.
Die Zahl der internationalen
Gäste stieg auf 42 000. Das
sind 32 Prozent mehr als auf
der Messe 2004. Insgesamt
kam jeder dritte Besucher aus
dem Ausland. Auch für die
nächste Light+Building vom
6. bis 10. April 2008 hoffen
die Veranstalter auf einen anhaltenden Wachstumskurs.
5
PANORAMA
Ahrend
Showroom virtuell
Was sie im Showroom des Büroeinrichters Ahrend erwartet, können die
Besucher nun schon vorher im Internet
begutachten. Ganz virtuell und mit 360Grad-Panorama. Dabei bekommt man
einen hervorragenden Einblick in die
großzügige Präsentation im Frankfurter
Westhafen. Von Einzelarbeitsplätzen bis
zu Konferenz- und Loungesituationen:
Alles nur einen Mausklick entfernt unter
www.office-work.net/ahrend
Säule zapft Wasser aus der Luft
Verwandlungskünstler
Wasserspender im Büro sind unscheinbare Automaten. Ihnen sieht man nicht an,
was für Prozesse im Gerätebauch ablaufen. Wasser zu Wein kann die Trinksäule
„T16“ von Air2Water zwar nicht verwandeln, dafür aber Wasserdampf zu Trinkwasser. Das System funktioniert mit eingebauten Filtern sowie Membranen und
produziert bis zu einem Liter Trinkwasser pro Stunde. Die Büroluft wird dabei durch
einen Filter gesaugt, gereinigt und als Wasserdampf gesammelt.Dieser kondensiert
danach zu trinkbarem Wasser.
Sedus Stoll
Der besondere Ort
Acht Stunden in einer muffigen Bürozelle sitzen – das war mal. Jetzt kommen
Arbeitswelten für kreative Wissensarbeiter. Unter dem Titel „Create & Recreate – Place 2.5“ führte Sedus Stoll
zusammen mit dem Berlage Institute
ein Forschungsprojekt zur zukünftigen
Planung von Bürogebäuden durch. Die
Architekturkonzepte, etwa für eine Werbeagentur in Hong Kong (siehe Bild),
beschäftigen sich mit unterschiedlichen
Unternehmenstypen. Die Ergebnisse
werden noch bis zum 23. Juni beim
Berlage Institute in Rotterdam und dann
vom 10. September bis 19. November
auf der Architekturbiennale in Venedig
gezeigt.
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PANORAMA
Monitormodul in Fahrt
Sesam öffne dich
Medientechnik ist zwar notwendig, aber
kein echter Hingucker. Sie wird deshalb
am liebsten versteckt: Der Beamer fährt
zurück in die Decke und Kabel verschwinden im Boden. So auch der Bildschirm im
Monitormodul „X5“ von Holzmedia. Bei
Bedarf fährt dieser per Knopfdruck senkrecht heraus oder wird wieder im massiven Holzkorpus versenkt. Das kompakte Medienmöbel kann mit zusätzlichen
Funktionen, wie PC-Anschlüssen, Tastatur, Lautsprechern oder Beleuchtung,
ausgestattet werden und macht somit
jeden Tisch zum technisch voll ausgestatteten Computer¬arbeitsplatz. Mit einer Schraubverbindung lässt sich „X5“
schnell an- und wieder abbauen.
Blumenmuster bei Bene
Immer auf der richtigen Seite
Ein neuer Trend zeichnet sich ab: Dauerfrühling im Büro. Um dem nachzukommen,
lassen die Möbelhersteller über Stuhl und Tisch die Blumen ranken. So auch Büroeinrichter Bene, der den Schalensessel „Rondo“ in einem neuen Kleid präsentiert. Nun
sprießt es fröhlich floral auf dem Bezugsstoff von Kvadrat.
Bundesverband Bürowirtschaft
Neuer Präsident
Ulf Ohlmer ist der neue Präsident
des Bundesverbands Bürowirtschaft
(BBW). Der 54-Jährige übernahm
das Amt von Armin Schröter, der den
Verband 15 Jahre lang geleitet hatte.
Ohlmer arbeitet seit 1997 in den Gremien des BBW mit, zuletzt war er als
Vizepräsident und als Sprecher des
PBS-Arbeitskreises tätig. Er ist einer
von zwei Geschäftsführern des Fachhandelsunternehmen Kassebeer in
Northeim. Zu seinen Stellvertretern
im Verband wählten die Delegierten
am 9. Mai dieses Jahres Carla Gundlach und Georg Holl. Armin Schröter
wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.
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PANORAMA
Sensorstuhl von Dauphin
Sitz mit Superhirn
Die Dauphin HumanDesign Group hat
einen Bürostuhl entwickelt, dessen
Sitz beim Aufstehen und Hinsetzen ein
elektrisches Signal an beliebig viele
Empfänger im Umkreis von 30 Metern
senden kann. Mit Hilfe der eingebauten batterie- und kabellosen Sensorik
lassen sich vom Einzelcomputer bis
hin zur gesamten Gebäudesystemtechnik verschiedene Geräte ein- und
ausschalten.
Die Sonne gab schon im alten
Ägypten den Menschen Rätsel auf
Die Sonne war schon immer etwas Besonderes. Sogar im Altertum, als sie
noch demütig über dem Erdenteller
defilierte und dem Mittelpunkt des Universums als Lichtquelle diente. Damals
fragten sich die Leute, wie die Sonne am
nächsten Morgen im Osten auftauchen
konnte, obwohl sie im Westen untergegangen war. Und warum konnte sie
überhaupt am Himmel wandern? Aus
Erklärungsnot begründeten einige kluge Köpfe im alten Ägypten die Legende
vom Schiff, das den Planeten stets auf
die richtige Seite brachte: die „Sonnenbarke“. Jetzt nahm man die Idee bei
den Leuchtenspezialisten von Spectral
in Freiburg wieder auf. Sie entwickelten
ein Lichtschiff, das seine Farbtempe-ratur sonnenähnlich verändern und damit
diverse Tageslicht-Situationen und weitere bunte Szenerien simulieren kann.
Ermöglicht wird dies durch eine Kombination von Leuchtstofflampen und
LED-Technik. Mythologisch ist das Objekt perfekt designt. Nur die Barke passt
nicht mehr. „Katamaran“ als Produktname hört sich auch gut an.
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Computerprogramme animieren zu mehr Bewegung
Fitness im Büro
Lange am Bildschirm sitzen, das belastet die Mitarbeiter. Bewegungsprogramme am PC versprechen hier Linderung, indem sie an das tägliche Sollpensum gegen Haltungsschäden und Verspannungen erinnern. Hinter den
jeweiligen Softwares stecken unterschiedliche Ideen.
Sie kommen per Mail oder fragen dezent in einem kleinen Fenster nach, ob man gerade Zeit hat. Sie erscheinen als Bildschirmschoner oder poppen aus dem Nichts, wenn es Zeit für
die nächste Bewegungspause ist – freundlich lächelnde Damen, Herren oder angedeutete Figuren sollen den Mitarbeiter
animieren, es ihnen gleich zu tun, während oft ein kurzer Text
die Übung erklärt.
Computerprogramme werben damit, die Gesundheitsprävention in den Betrieben zu unterstützen. Sie haben ansprechende
Namen wie „Fit am PC“, „Gesundheitstrainer“, „Rücken frei“
oder schlicht „moving“. Sie wollen mit gezielten Übungen Rükken, Schultern und Nacken der Büromitarbeiter dehnen und
lockern und so Verspannungen und Fehlhaltungen am Bildschirm vorbeugen.
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Streckung
rechts / links
Drehung
vor / zurück
Ganz einfache Übungen von „moving“, hübsch
illustriert und trotzdem verständlich.
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Die Ideen hinter den Programmen sind vielfältig. So setzt, zum
Beispiel, „moving“ (www.moving.de) auf die allseits verbreitete Zeitknappheit. „Bei der Konzeption haben wir uns auf die
vier Basisbewegungen der Wirbelsäule konzentriert, die den
ganzen Rückenbereich aktivieren. Wir berücksichtigten dabei sowohl die Kräftigung und Lockerung der langgestreckten Muskeln entlang der Wirbelsäule, die für den Halt sorgen,
als auch die Mobilisierung des Schulter- und Nackenbereichs
sowie der Lendenwirbelsäule“, erklärt die Erfinderin von
„moving“, Roswitha Ram-Devrient. Die Übungen sind unauffällig, einfach und schnell umzusetzen.
Mit geringem Aufwand zum Erfolg
Das Rezept „Mit geringem Aufwand zum Erfolg“ erreiche auch
Bewegungsmuffel, die sich sonst mit der „Keine Zeit“-Ausrede
drücken. „Öfter wenig bewegen ist für die Bandscheiben viel
besser als gar nicht“, sagt Ram-Devrient, „allein eine Strekkung von zehn bis zwanzig Sekunden vier bis fünf Mal am Tag
bewirkt schon viel.“ „moving“ könne nicht nur im Büro, sondern überall praktiziert werden. Und auch wenn die Erinnerung
an die Übung im Büro immer wieder mal weggeklickt wird, ist
sich Ram-Devrient sicher, führe das Programm zu einer bewussteren Haltung und nach vier bis fünf Monaten zu einer positiven Konditionierung, auf die Wirbelsäule zu achten. Einen ganz
anderen Ansatz wählen „Fit am PC“, „Gesundheitstrainer“ und
„Rücken frei“, die auf mehr Vielfalt und damit Abwechslung
beim Nutzer der Software setzen. „Das Programm ist schlicht
und einfach zu bedienen, und die derzeit 16 unterschiedlichen
Übungen wechseln automatisch“, erklärt Paul-Martin Kolt von
„Rücken frei“ (www.ruecken-frei.de). Bei der Programmierung war ihm wichtig, dass der Benutzer trotz Vielfalt in Bezug
auf Programmstart und Übungsauswahl nicht selbst aktiv werden muss. Die Übungen entwickelte seine Frau Eva-Maria Kolt,
die als Physiotherapeutin tätig ist.
Das Programm lässt sich über das Internet, aber auch über ein
firmeneigenes Intranet ausführen. In größeren Betrieben liegt
die Anwendung daher nicht lokal auf jedem einzelnen Rechner, sondern auf einem Netzlaufwerk. Dadurch ist es individuell
zugänglich und startet automatisch mit der Netzwerkanmeldung der einzelnen Mitarbeiter. „Zudem lassen sich Updates
problemlos einspielen, da man nicht an jeden einzelnen Rechner muss“, erklärt Paul-Martin Kolt. Gern nutzen interessierte
Firmen die angebotene Testphase, in der etwa 30 Mitarbeiter
nach einer kurzen Schulung das Programm testen und es anhand eines Fragebogens bewerten. Noch mehr Vielfalt bietet
„Fit am PC“ (www.fitampc-online.de). Es gibt Übungen mit
oder ohne Gymnastikband, Entspannungs-, Dehnungs-, Kräftigungseinheiten für untere und obere Extremitäten, Rücken,
Schultern und Nacken. Per Mail kommen neben der Erinnerung
an Übungen auch neue Meldungen zu den einzelnen Themengebieten Kopf/Augen, Rücken, Arme/Hände, Ergonomie, Ernährung sowie Fitness und Gesundheit.
Der Nutzer hat die Wahl zwischen verschiedenen Übungsformen: einem Fünf-Minuten-Training, das er als Ganzes oder über
den Tag verteilt absolvieren kann oder einem Kurztraining, das
jeweils etwa eine Minute dauert. Das Programm stellt dabei
immer wieder neu die Übungen zusammen. Der Benutzer
kann sich aber auch nach Problemzonen wie „Halswirbelsäule
und Nacken“, „Mausarm-Vorsorge“ oder „Entspannung pur“
trainieren lassen. Ebenso kann er selbst Übungen für ein
individuelles Übungsprogramm auswählen. Dauer, Erinnerungszeiten und Art der Bewegung erfahren hier die größte
Individualität. Dazu muss der Nutzer sich jedoch erst einmal
kurz mit den Übungen beschäftigen – sie zumindest probeweise durchführen.
„Das Programm ist auf eine lange Laufzeit und Nachhaltigkeit angelegt und wird schnell zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags der Mitarbeiter“, erklärt Peter Kück, Projektleiter
beim „Fit am PC“-Programm. Über eine umfangreiche Administrationsoberfläche lässt sich die dem Programm zugrunde
Der Bildschirmschoner „Paul“ turnt
fünf einfache Übungen vor.
www.die-praevention.de
Bei „Rücken frei“ zeigt eine animierte Person, wie man die Übungen
richtig macht.
forumbüro empfiehlt:
Bürodrehstuhl ARIA
Richtiges Sitzen im Büro ist
das A und O gegen Haltungsschäden. Der Bürodrehstuhl
ARIA bietet mit individuellen
Einstellungen und einer integrierten Kopfstütze Komfort
am Arbeitsplatz. Sitz- und
Rückenpolster sind in Höhe
und Neigung verstellbar und
individuell an Person und Arbeitssituation anpassbar. Der
mit Doppellaufrollen ausgestattete Bürodrehstuhl ist in
den Farben schwarz und rot
erhätlich und überzeugt mit
modernem Design. Weitere
Produktinformationen finden
Sie im Bürokatalog auf S. 31.
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liegende Software schnell anpassen und erweitern und ist über
das Inter- und Intranet in allen Unternehmensteilen verfügbar.
Ein variantenreiches Trainingsprogramm bietet auch der
„Gesundheitstrainer“ (www.gesundheitstrainer.de). Hier
gibt es nicht nur jede Menge Übungen, sondern – aufgelistet
nach Körperregionen oder Problemzonen – spezielle Übungseinheiten. Auch wenn besondere individuelle Übungen erforderlich sind, können diese mit dem Betriebsarzt ausgesucht
und in dem Programm abgespeichert werden. Die Zeiten, an
denen man erinnert wird, lassen sich ebenso individuell einstellen wie, und das ist hier einmalig, Dauer und Intensität der
Übungen.
Die Programme sind gut durchdacht und sinnvoll in der Anwendung. Als alleinige Präventionsmaßnahme jedoch nicht
ausreichend. Diesen Anspruch haben sie auch gar nicht.
„Natürlich nehmen nicht alle aus der Belegschaft teil“, sagt
Paul-Martin Kolt. Das Programm solle schließlich keine Pflichtveranstaltung, sondern eine freiwillige Ergänzung zur bestehenden Gesundheitsprävention sein.
Zu hohe Erwartungen sind fehl am Platz. Dr. Armin Windel,
Ergonomieexperte von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin (BAuA), gibt zu bedenken: „Es kommt sehr
darauf an, was man mit den Programmen bezwecken will. Soll
damit ein Verhalten geändert werden, es der Verhaltensprävention dienen, eignet es sich nur bedingt. Man erreicht damit nur
die Leute, die eh schon sensibilisiert sind – sei es durch Schädigung des Rückens oder durch einen gesunden Lebensstil.“
Hier fielen die Angebote auf fruchtbaren Boden. Die Anderen
unterließen die Übungen nach einer Weile.
Trotzdem sind solche Übungen sinnvoll, denn selbst wenn nur
die Interessierten die Möglichkeit bekommen, sich fit zu halten, ist schon viel gewonnen. Und die Beteiligung liegt zwischen zehn und 50 Prozent. Doch einfach nur ein Programm
installieren und hoffen, dass möglichst viele mitmachen, ist zu
kurz gedacht. „Informationsveranstaltungen reichen für eine
Sensibilisierung nicht aus“ erklärt Windel. „Die Programme
müssen in die Strukturen des Unternehmens eingebettet sein,
zum Beispiel in die Corporate Identity. Oder sie müssen von der
Unternehmensleitung (vor-)gelebt werden.“
Michael Schurr, Systemergonomieberater des Vereins Innovative Systemergonomie und Gesundheit im Büro (ISG) aus
Freiburg geht das nicht weit genug: „Um wirklich alle zu Mikropausen und Bewegung zu animieren, müsste man den Bildschirm nach einer gewissen Zeit einfach schwarz werden lassen.“ Auch dass ausgerechnet der PC zur Entspannung vom
PC dient, sei ein Widerspruch in sich. Trotzdem werden die
Bewegungsprogramme nicht verteufelt, sondern gezielt auf
ihre Qualitäten untersucht und differenziert. Es müsse zum
Unternehmen passen, teilt er das Argument von Windel. So
unterstütze die ISG Arbeitnehmer über die so genannte ISPAnalyse in der Auswahl der richtigen Maßnahmen. Interaktiv
bekomme der Teilnehmer über eine gelbe beziehungsweise
rote Ampel signalisiert, wo der Bedarf am dringendsten ist.
Dass der Arbeitgeber aktiv werden muss, steht außer Frage.
Die EU-Richtlinie 90/270/EEC der Europäischen Gemeinschaft
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Artikel 7 besagt: „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Tätigkeit des Arbeitnehmers so zu organisieren, dass die tägliche
Arbeit an Bildschirmgeräten regelmäßig durch Pausen oder
andere Tätigkeiten unterbrochen wird, die die Belastung durch
die Arbeit an Bildschirmgeräten verringern.“ Wie er das genau
macht, bleibt ihm selbst überlassen. ab
BILDSCHIRMSCHONER
Neben den PC-Programmen gibt es kostenlose Bildschirmschoner. Ihr Nachteil: Sie erscheinen ausgerechnet dann,
wenn der PC nicht benutzt wird, also in der Kaffee- oder
Mittagspause. Hingegen bleiben sie bei angestrengtem
Dauertippen stumm.
» Zum einen ist dort „Paul“, vom Bundesministerium für
Gesundheit initiiert. Er animiert zu fünf einfachen Übungen
für den Schreibtisch.
www.die-praevention.de
» Die AOK bietet einen interaktiven Rückentrainer und
einen Bildschirmschoner mit einer netten Dame an, die
diverse Übungen vormacht.
www.aok.de/bund/tools/fitimbuero
» Von der Techniker Krankenkasse gibt es auf CD-ROM
neben einem Bildschirmschoner mit Übungen auch Tipps
zum Arbeitsumfeld und zum richtigen Aufstellen und Einstellen von Tisch und Stuhl. Sie wird meist im Rahmen des
kostenlosen Coachings der TK vergeben, bei dem Berater
in die einzelnen Betriebe gehen und Schwachstellen identifizieren, wie etwa falsch aufgestellte Schreibtische. Zusammen mit dem Betrieb erarbeiten sie dann Lösungen
für das Problem.
www.tk-online.de
» Eigentlich ein Lernprogramm, aber doch eine Erwähnung
wert, ist der ausführliche Internetauftritt der gesetzlichen
Unfallversicherung VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) mit Namen „Rückenprävention oder Mein
Schweinehund und ich“. Mit den verschiedenen Angeboten innerhalb des Programms sollen die unterschiedlichen
Lerntypen animiert werden, sich Informationen zu holen.
„Rückenbeschwerden sind immer multikausal, daher sprechen wir die unterschiedlichen Ursachen wie Bewegung,
Stress und Arbeitsumgebung an“, erklärt Annet Scherer,
Referat Qualifizierung im Bereich Prävention der VBG.
Ursprünglich ist das Lernprogramm als Verhaltensprävention für die Versicherten der VBG gedacht, da zu ihnen viele Beschäftigte im Bürobereich gehören. Nichtsdestotrotz
kann auch jeder andere von der Internetseite profitieren.
www.vbg.de/wbt/ruecken
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ÜBERSICHT ÜBER
VIRTUELLE BEWEGUNGSANIMATEURE
Programme
kostenlose Bildschirmschoner
Internet
Programm
Fit am PC
Gesundheitstrainer
moving
Rücken frei
AOK Trainer
Pauls Schreibtischübungen
TK-Lex
Rückenprävention oder Mein
Schweinehund
und ich
Anbieter
Fit am PC
Peter Kück
Gesundheitstrainer Klaus
Eckerle, Ingrid
Roth, Stefan
Schweizer
Moving Vertrieb
GmbH Roswitha
Ram-Devrient
Rücken frei
Eva-Maria und
Paul-Martin Kolt
AOK
Bundesministerium für
Gesundheit
Techniker
Krankenkasse
VBG
angesprochene
Körperzonen
Augen, Nacken,
Schultergürtel,
Arme, Wirbelsäule, Becken,
Beine, Füße
Augen, Nacken,
Schultergürtel,
Arme, Wirbelsäule, Becken,
Beine, Füße
Nacken,
Wirbelsäule,
Becken
Nacken, Schultergürtel, Arme,
Wirbelsäule,
Becken
Nacken, Schultergürtel, Arme,
Wirbelsäule,
Becken, Beine,
Füße
Nacken, Schultergürtel, Arme,
Wirbelsäule,
Becken
Augen, Nacken,
Schultergürtel,
Arme, Wirbelsäule, Becken
Augen, Nacken,
Schultergürtel,
Arme, Wirbelsäule, Becken,
Beine
erforderliche
Körperposition
stehend,
sitzend, mit
Gymnastikband
vorwiegend
sitzend
sitzend
(geht auch im
Stehen)
sitzend
sitzend, stehend
sitzend
sitzend
sitzend,
stehend,
liegend
Dauer der
Übung
90 Sekunden
individuell
10 bis 20
Sekunden
90 Sekunden
10 bis 20
Sekunden
30 Sekunden
40 Sekunden
individuell
Anzahl der
Übungen
insgesamt
100
100
4
12
11
5
9 + Tipps
29 + Tipps
Übungsziel
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung,
Kräftigung,
Entspannung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung,
Kräftigung,
Entspannung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung,
Kräftigung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung,
Kräftigung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung,
Ent-spannung
Entlastung
durch Gegenbewegung,
Dehnung,
Kräftigung,
Entspannung
individuelle
Zusammenstellung der
Übungen
ja
ja, nach
Problemzonen
oder komplett
individuell
ja
nein
nein
nein
nein
ja
individuelle
Zusammenstellung der
Zeitintervalle
ja
ja, ebenso
Anzahl der
Wiederholungen pro Übung
ja
ja
nein
nein
nein
ja, da Übungen
nur ausgedruckt
werden können
Reihenfolge
der Übungen
zufällig oder
fest
zufällig
fest
fest
zufällig
fest
zufällig
individuell
Installation
zentral
zentral oder
dezentral
dezentral
zentral oder
dezentral
dezentral
dezentral
CD-ROM,
dezentral
keine Installation möglich
Kosten
Individuelles,
erfolgsabhängiges Lizenzmodell. Einzelplatzlizenz inklusive
Buch, CD und
einem Set
Therabänder:
39,90 € pro
Jahr; ab 500
Mitarbeitern
5 bis 10 € pro
Mitarbeiter und
Jahr
nur auf Anfrage
Preis pro PCArbeitsplatz und
Jahr: 12 €, für
Großabnehmer
ab 1000 Anwendern Sonderkonditionen;
für Schulen,
Behörden und
gemeinnützige
Organisationen
beträgt die Jahresgebühr pro
Anwender 3 €
Einmaliger
Fixpreis bei
100 bis 200
Mitarbeitern:
1850 € + Lizenz
pro Mitarbeiter
12,50 € pro
Jahr, einmaliger
Fixpreis bei 201
bis 500: 2450 €
+ Lizenz pro
Mitarbeiter und
Jahr 9,60 €
kostenlos
kostenlos
auf Anfrage
kostenlos
kostenlos,
gibt es auch als
CD-ROM
Einführungsveranstaltung
ja
nein
ja
ja
nein
nein
in Coaching
eingebettet
nein
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Körpersprache verrät mehr als Worte
Echtes Lachen gewinnt
Ihr Körper spricht. Die ganze Zeit. Ob Sie wollen oder nicht. Er verrät, was Sie
denken und fühlen. Seien Sie achtsam, auch anderen gegenüber. Schließlich sprechen diese auch die ganze Zeit zu Ihnen – ohne Worte.
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Kennen Sie diese angeknipsten Politiker-Lächeln? Furchtbar.
Leicht zu erkennen, dass die nicht echt sind. Ihr Körper verrät
sie, denn die Augen lachen nicht mit. Dabei trainierten sie bestimmt einladende Gesten und einnehmendes Lächeln, denn
sie wissen, was beim Gegenüber ankommt. Zu etwa zwei Dritteln Körpersprache und Stimme, erst dann kommt der Inhalt ihrer Rede. Nun, das mag im Fernsehen mit der richtigen Kameraeinstellung funktionieren, im Alltag geht es meist daneben.
„Gute Körpersprache besteht nicht aus auswendig gelernten
Gesten“, erklärt Diplom-Psychologin, System Coach und Physiotherapeutin Cornelia Schneider. „Es müssen authentische
Gesten sein, also dem eigenen Wesen und der Emotion entsprechen.“ Übrigens auch ein Geheimnis guter Schauspieler.
Beweglich bleiben
Oder haben Sie schon einmal einen glaubhaften Schauspieler
gesehen, der völlig steif daherkommt? Eben. Zu einer guten
Körpersprache gehört, dass man sich frei bewegen kann. Wer
mit Hexenschuss probiert hat, jemanden herzlich zu umarmen,
weiß, wovon die Rede ist. Meist muss es nicht einmal dieser
oder ein Bandscheibenvorfall sein, der uns einschränkt. Da
reiche schon der verspannte Rücken, gibt Cornelia Schneider
zu bedenken. „Unser größtes Problem ist, dass wir unseren
Körper nur einseitig nutzen, zum Beispiel durch eine vornübergebeugte Haltung am Schreibtisch. Dadurch können wir
unsere natürlichen Bewegungen nicht mehr ausführen.“ Viele
ihrer Kunden, die eigentlich zu ihr kommen, um überzeugender
auftreten zu können, durchlaufen bei ihr erst einmal eine Rükkenbehandlung. „Ich bereite den Körper darauf vor, dass er von
allein Emotionen begleiten kann.“
Aber nicht nur der Körper kann steif sein, oft ist es auch der
Geist. Denn viele sind sich gar nicht bewusst, was sie im Moment fühlen und wie ihr Körper das zum Ausdruck bringt. Und
das Schlimme daran, so wie sich die Emotionen in unserer
Körperhaltung ausdrücken, beeinflusst umgekehrt auch die
Haltung unser Seelenleben. Man spricht auch vom Umkehrprinzip. Wer also aus Gewohnheit gebeugt sitzt, wird nicht
nur wenig dynamisch wirken, sondern sich auch so fühlen.
„Wir vergessen oft: Unsere Füße, Beine, der Rücken und der
Beckenbereich speichern Emotionen“, warnt Schneider. Also,
auch wenn es niederdrückend stressig ist, nicht verkrampft in
einer Position verharren, Neues ausprobieren, nicht vergessen,
öfters aufrecht zu sitzen und tief durchzuatmen. Das ist gut
gegen Anspannung und verhilft Ihnen zu einer vitaleren Ausstrahlung.
Üben, üben, üben
Dieses Emotions- und Körperbewusstsein ist Voraussetzung,
um eindeutige Signale an das menschliche Umfeld senden zu
können. Und Sie brauchen Zeit, es zu entwickeln. Das geht weder von heute auf morgen, noch lässt es sich intellektuell angehen und lösen. „Der Körper muss das erfahren, beziehungsweise erspüren“, erklärt Schneider. Also: üben, üben, üben.
Zum Beispiel, wenn Sie gerade am Kopierer stehen. Einfach
mal spüren, wie stehe ich? Was empfinde ich? Kann ich meine
Haltung ändern? Tai Chi, Yoga, aber auch einige Kampfsportarten und selbst Stimm- und Gesangsunterricht können Ihnen
dabei helfen. Allen gemein ist die Erkenntnis: Unsere Energie
kommt aus der Körpermitte, etwa einen Fingerbreit unter dem
Bauchnabel liegt dieses Zentrum. Unsere Körperimpulse starten von hier – wenn sie nicht aus der Luft gegriffen wirken
sollen. Und daher tut es auch gut, bewusst in dieses Energiezentrum zu atmen.
Zuhören und -sehen
Habe ich diesen Schritt der Selbstwahrnehmung getan, kann
ich meine Antennen auf mein Umfeld lenken. Hören und sehen Sie Ihren Mitmenschen zu. Zum Beispiel können Sie die
ersten drei Minuten in einem Meeting mal nutzen, sich und
die anderen zu beobachten. Wer drückt was und wie aus? Das
verrät Ihnen mehr über Ihre Kollegen als so manche Diskussionsrunde.
Und in einem Gespräch gibt es Ihnen wichtiges Feedback.
Lächelt Ihr Gegenüber und ist seine Körperhaltung entspannt,
haben Sie einen aufmerksamen Zuhörer. Spiegelt er dazu noch
Ihre ausgedrückten Emotionen – Erstaunen, wenn Sie Erstaunliches erzählen, Besorgnis, wenn Sie über Bedrückendes reden
– haben Sie ihn auf Ihrer Seite. Kneift er jedoch die Augen
zusammen und verschränkt die Arme, dann ist er wohl eher
skeptisch. Greifen Sie diese Signale auf.
Nicht indem Sie auch die Arme verschränken, sondern sie
öffnen – und ehrlich lächeln. Das lässt sich übrigens mit positiven Gedanken üben. Schon ein chinesisches Sprichwort sagt:
Triffst Du einen Menschen ohne Lächeln, dann leih ihm Deines.
Nur geliehen, weil die meisten Menschen dazu tendieren, das
zu spiegeln, was der Gesprächspartner vormacht. Sie bekommen Ihr Lächeln also meistens zurück.
Auch Füße sprechen
Geht es um ein wichtiges Gespräch, sollten Sie dafür sorgen,
dass Ihr Gegenüber bequem sitzt und nicht gleich die Flucht
ergreift. „Das erkennen Sie an den Füßen“, verrät Schneider.
„Die Füße zeigen an, was der Mensch als nächstes tun wird.
Daher kommen Frauen, die ihre Beine übereinander schlagen,
beim Gegenüber so gut an, denn in der Haltung können sie
nicht schnell aufspringen. Sie signalisieren: Ich habe Zeit.“
Wer entspannt sitzen kann, hört besser zu.
Natürlich sollte das, was Sie sagen, schon Hand und Fuß
haben. Dazu gehört auch, dass Sie sich nach Möglichkeit nicht
in die Situation bringen, lügen zu müssen. Denken Sie daran, Ihr Körper verrät Sie. „Wir sprechen von der Klarheit der
Gestik“, sagt Schneider und führt ein Beispiel an. Der Chef
einer großen Firma musste seine Mitarbeiter zu neuen Maßnahmen überreden und endete mit: „Ich halte das für wichtig.“
Gleichzeitig zog er die Schultern hoch. Er stand nicht hinter
seiner Aussage, denn die Maßnahmen kamen von der
Geschäftsführung. Um nach oben hin loyal und trotzdem
authentisch zu sein, hätte er zum Beispiel sagen können: „Der
Firma ist es wichtig.“ Aber das ist dann schon authentische
Körpersprache für Fortgeschrittene. ab
forumbüro
1/2007
14
Im Büro setzt sich korrekte Kleidung durch
Hip ist out – Klassik ist in
„Kleider machen Leute“, wusste schon Quintilian, römischer Schriftsteller
und Lehrer der Beredsamkeit sowie Erzieher des Kaisers Domitian. Und die
Römer hatten gewiss noch nicht die reichhaltige Auswahl heutiger Businessmen und -women. Kleidung setzt Signale und wer in der Geschäftswelt
den erwarteten Dresscode nicht einhält, missachtet sein Gegenüber und
setzt sich damit selbst ins Aus.
Die Frage „Was ziehe ich heute an?“ ist durchaus
berechtigt. Denn nur, wer bravourös den ersten Eindruck meistert, kommt wirklich dazu, seine Kompetenzen oder seine Produkte zu zeigen. Und für den
ersten Eindruck sind immer noch Kleidung und Benimm von großer Bedeutung. Das gilt inzwischen
auch für die Bereiche der so genannten New-Economy. Hip ist out, Klassik ist wieder in. Also weg mit
dem Freizeitlook, den Jeans, T-Shirts und Turnschuhen, von den geräuschintensiven Flip-Flops ganz zu
schweigen, und rein in den Anzug, beziehungsweise das Kostüm.
Aber so einfach ist das gar nicht, denn auch hier gilt
es einige Regeln zu beachten. Die einfachste, aber
von vielen Herren der Schöpfung nach wie vor missachtete: Keine Tennissocken zum Anzug, und bitte
auch keine Schlumpfmuster oder ähnlich Grausiges auf den Strümpfen. Vielmehr sollten sie in der
Farbe zwischen der geringfügig helleren Hose und
forumbüro
1/2007
Der klassische Anzug ist bei Geschäftstreffen Pflicht. Farbe kann
dabei durchaus als Zeichen von Corporate Identity dienen.
den Schuhen liegen oder die gleiche Farbe wie die
Schuhe haben. Zudem sollten sie ausreichend lang
sein, um eventuelle Behaarung zu bedecken – das
gilt übrigens auch für das Hemd.
„Ein Langarmhemd ist stets Erfolg versprechender als Kurzarm“, empfiehlt Susanne HelbachGrosser, Leiterin des Seminar-Instituts Takt & Stil.
Schließlich sollen die Manschetten ein bis zwei
Zentimeter aus dem Ärmel des Jacketts herausschauen, und zugeknöpft wird das Hemd ebenso.
Krawatte ist Pflicht. Und auch hier bitte keine
Comicmotive oder ähnliches. Wer sich mit Musterkombinationen nicht sicher ist, sollte auf dezente Muster oder einfarbige Stoffe ausweichen. Denn
schließlich muss die Krawatte, deren Spitze auf der
Gürtelschnalle zu enden hat, auch zum Hemd und
15
zum Anzug passen. Dieser sollte dunkelgrau oder -blau, eventuell mit Nadelstreifen oder dezentem Ton-in-Ton-Muster und
durchgehend sein. Das heißt, Hose wie Jackett sind aus dem
gleichen Stoff. Bei einem Einreiher kann die darunter getragene Weste auch mal gemustert oder aus einem anderen Stoff
sein, was, gekonnt kombiniert, sehr edel aussieht. Immer noch
Ausdruck von Klasse, der einreihige Nadelstreifen aus feinem
Zwirn in Dunkelblau oder Schwarz. Dabei sollten in der Krawatte die Farben der Streifen wiederkehren. Reines Schwarz
ist streng genommen Trauerfarbe.
Das Hemd sollte mit dem klassischen Kentkragen ausgestattet
und passend zum Anzug pastellfarben blau, rosé oder weiß
sein. Ist es nicht ganz so offiziell, sind ebenso Braun-, Beigeoder Rosttöne sowie Mittelblau oder ein mattes Grün erlaubt.
Auch ein Blazer darf es dann sein. Hemden können mit verschiedenen Kragenformen wie Tab-Kragen getragen werden.
Sie dürfen auch feine Streifen haben. Aber auch hier gilt, wer
nicht musterkombinationssicher ist, sollte einfarbig bleiben.
„Zwei verschiedene Muster pro Outfit und pro Mann (und Frau)
sind genug“, stellt auch die Stilberaterin klar.
Die Schuhe sind aus Leder und am besten schwarz, da ist man
auf der sicheren Seite. Natürlich geht auch, wenn passend,
braun oder rotbraun, jedoch erscheinen diese Farben im künstlichen Licht nicht genauso wie bei Tageslicht, daher gilt oft
noch die Faustregel: „Never brown after six.“
Handy am Gürtel ist tabu
Gürtel und Armbanduhr sind aus Leder und haben die gleiche
Farbe wie die Schuhe. Helbach-Grosser warnt: „Unmöglich
sind sichtbare Kämme in Hemd- oder Hosentasche, Schlüssel am Hosenbund und im Restaurant auf den Tisch gelegt,
Geldscheinbündel in der Hemdtasche, sichtbare Piercings und
Tatoos oder gar das Handy am Gürtel – es sei denn, Sie sind Zivi
oder Hausmeister.“ Und Sonnenbrillen gehören im Gespräch
abgenommen.
Das gilt natürlich auch für die Damen. Sie haben im Sommer
ebenfalls nicht viel Freiheit. Auch bei ihnen ist selbst bei tropischen Temperaturen zu viel an Haut verpönt. Also weder nackte Beine, noch nackte Schultern oder tiefes Dekolleté und bitte
kein nackter Bauch. Schließlich soll das Gegenüber auch die
Chance haben, ihnen in die Augen zu schauen.
Helbach-Grosser: „No-gos sind sichtbare Unterwäsche, hautenge oder transparente Shirts und Blusen, Tops und Kleider mit
Spaghetti-Trägern, Mini-Miniröcke – der Business-Mini endet
beim Sitzen auf der Hälfte der Oberschenkel – und Schlauchkleider, unter denen sich alles abzeichnet.“ Immer noch die
beste Wahl ist das klassische Kostüm. Blazer und Rock sind
aus dem gleichem Stoff und haben dieselbe Farbe. Der Rock
sollte das Knie umspielen. Helbach-Grosser: „Die stilvolle
Grundgarderobe im Job besteht nach wie vor aus Blau, Grau,
Schwarz und Creme/Eierschalenfarben, kombiniert mit einzelnen Farbelementen.“
Geht es nicht ganz so hochoffiziell zu, sind auch der klassische
Hosenanzug, Strickkombinationen oder freiere Kombinationen
von Rock und Blazer möglich. Die Rocklänge kann etwas vari-
ieren, darf aber nicht zu kurz sein.
„Blusen und T-Shirts sollten zwar die Schultern bedecken, aber
wer schöne Schultern und Oberarme hat, kann auch ärmellos
gehen“, erklärt die Stilberaterin. Wie luftig-leicht die Garderobe
ausfallen dürfe, hänge von der Branche ab.
„Generell gilt in der heißen Jahreszeit: Bitte nicht zu leger. Je
mehr Haut eine Frau zeigt, desto weniger Autorität besitzt sie“,
gibt sie zu bedenken. „Zum offiziellen Businessdress tragen Damen selbst im Hochsommer Nylons.“ Aus langen Hosen und
dreiviertel langen Röcken dürfe jedoch ein gepflegtes blankes
Bein hervorschauen, wenn der Schuh vorn geschlossen ist.
Die Strumpfhosen sollten farblich zum Kostüm passen. Am Besten sind Strümpfe in neutralen Farben oder Hautfarbe. Außergewöhnliche Farben und Muster gelten als nicht damenhaft.
Besitzen Rock, Strümpfe und Schuhe dieselbe Farbe, sieht
zudem auch ein nicht ganz schlankes Bein gut aus.
Sind die Schuhe andersfarbig, sollten sie immer der dunkelste Teil der Kleidung sein. Die klassischen Businessschuhe für
Frauen sind Pumps mit einer Absatzhöhe von vier Zentimetern.
Zu hochhackige oder laute Schuhe (durch Absätze mit Metallpins) und zehenfreie Pumps sind verpönt. Und egal, was für
ein Schuh, Absätze und Sohlen sollten nicht abgelaufen oder
angefressen aussehen.
Keine Parfumwolken
Weder angefresssen noch zu lang sollten auch die Fingernägel sein. Ebenso wird das Make-up als dezente Unterstützung des Erscheinungsbilds erwartet und nicht als schrille
Schicht auf dem Gesicht. Ähnlich dezent sollte auch der Gebrauch von Parfum sein. Das gilt übrigens ebenfalls für Männer. Die Wirkung von Parfum wird oft unterschätzt. Dabei ist
der Geruch sozusagen ein Urreiz und direkt mit den Instinkten
und Trieben verschaltet – ohne vorherige Filterung durch das
Bewusstsein. Und in der Geschäftswelt wollen wir, wenn, dann
die Anreize doch bewusst und auf unsere Produkte gerichtet
einsetzen. ab
forumbüro empfiehlt:
CHRONOPLAN STANDARD MIDI
Der CHRONOPLAN STANDARD MIDI aus schwarzem
Kalbsnappaleder ist ein Muss
für den klassischen Auftritt
im Büro. Der elegante Zeitplaner bietet eine optimale
Lösung für ein organisiertes
Zeitmanagment.
Weitere Produktinformationen finden Sie im Bürokatalog auf S.27.
forumbüro
1/2007
16
Strategisches Zeitmanagement
Planen schafft Freiräume
Effizientes Arbeiten hat auch mit Zeitmanagement zu tun. Allerdings
wird Letzteres oftmals zu simpel umgesetzt: mehr Arbeit in weniger Zeit
– und dann mal schauen, was am Ende wirklich abgehakt ist. Dr. Dr. Cay
von Fournier plädiert deshalb für ein „strategisches Zeitmanagement“.
Christiane Maruschke fragte den Inhaber des SchmidtCollegs, was damit
gemeint ist.
forumbüro: „Strategisches Zeitmanagement“
hört sich modern an. Aber was ist denn tatsächlich so neu daran?
» von Fournier: Die Kunst, Zeit richtig einzuteilen,
ist alt. Neu ist dagegen der strategische Ansatz: Erst
durch die Kombination von Analyse, Struktur, Planung und Umsetzung gelingt es, den gewünschten
Erfolg zu erzielen. Zunächst geht es dabei um eine
individuelle Strategie. Diese beginnt beim einzelnen
Menschen, erst danach kann sie auf den gesamten zu verantwortenden Geschäftsbereich erweitert
werden. Strategie heißt Planung, Verwirklichung,
Grundvorstellung – wobei die Planung dabei oft zu
kurz kommt.
forumbüro: Ohne perspektivisches Denken
wird es schwierig.
» von Fournier: Eben. Es ist wie im Privatleben.
Wir wollen ein ausgewogenes und glückliches Dasein führen. Deshalb müssen wir unsere Werte, die
Grundvorstellungen, verinnerlichen, Ziele setzen,
also planen, und diese Ziele verwirklichen. Im Berufsleben ist es nicht anders.
forumbüro: Viele Menschen leben nach einer
Strategie des Zufalls.
» von Fournier: Diese Menschen werden gelebt, sie leben nicht selbst. Zeitmanagement ist in
erster Linie Verhaltensmanagement, aber es muss
ganzheitlich gesehen werden: Wir müssen uns den
Wert unserer Zeit bewusst machen und beginnen,
eine persönliche Zeitkultur zu etablieren.
forumbüro: In Form von Planung und Verwirklichung. Aber lässt sich Zeit überhaupt so planen, dass die Verwirklichung den ursprünglichen Zielen möglichst nahe kommt?
» von Fournier: Ja, mit den richtigen Instrumenten. Zum Beispiel mit der Definition von Prioritäten
und dem Umgang mit ihnen. Wenn wir es schaffen,
uns gemäß unserer Prioritäten zu verhalten, leben
wir das Leben, das wir eigentlich leben wollen. Nehmen wir uns deshalb Zeit für die tägliche Planung.
forumbüro
1/2007
forumbüro: Nach welchem Schema könnte
man die Zeitplanung gestalten?
» von Fournier: Bewährt hat sich die Betrachtung
aller täglichen Aufgaben nach folgenden fünf Kriterien. Erstens: Absolute Priorität, das sind Krisen
und Probleme, die täglich anstehen, sich bei guter
Planung aber reduzieren lassen. Zweitens: Prioritätsstufe A, wichtig und nicht dringend. Hierbei
handelt es sich um Aufgaben und Termine, die viel
Aufmerksamkeit erfordern, um die Ziele stressfrei zu
erreichen. Die aktive Bearbeitung dieser Aufgaben
ist das eigentliche strategische Zeitmanagement.
Drittens: Prioritätsstufe B, bedingt wichtig und
nicht dringend. Das sind Aufgaben, die besondere
Aufmerksamkeit erfordern, jedoch gleichzeitig planund terminierbar sind. Außerdem können hier weitere Personen einbezogen werden. Viertens: Prioritätsstufe C, bedingt wichtig und dringend. Aus solchen Aufgaben besteht ein großer Teil unseres Alltags. Sie sind einfach zu delegieren, wobei den Mitarbeitern beim effizienten Arbeiten geholfen werden
sollte. Fünftens: Prioritätsstufe D, nicht wichtig und
dringend. Manche Dinge müssen einfach erledigt
werden, obwohl sie nicht direkt unseren Zielen dienen. Hier sollte man nur das Unumgängliche selbst
in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass solche
Aufgaben zahlenmäßig abnehmen.
forumbüro: Was, wenn wir täglich trotzdem
nur einen Bruchteil von dem schaffen, was
wir uns vorgenommen haben?
» von Fournier: Dann brauchen wir die Wochenplanung. Betrachten Sie die wirklich wichtigen Dinge, die bisher zu kurz kamen, weil sie nicht dringend
waren. Schnell wird deutlich: Wir können an einem
Tag kaum alle Lebensbereiche berücksichtigen. 1
2
18
HÄNGEKÖRBE
1
ALPHA® HÄNGEKORB DIN A4
Träger aus Polystyrol (PS) mit verschraubten Aluminium-Profilen.
쐽 Verwendbar für Leitz Hängeregistratur-Serien ALPHA®, BETA und SERIE 18.
쐽 Stabiles, zusammenklappbares Gestell.
B x H x T: 355 x 255 x 310 mm (mit Hängemappen 2,5 cm höher)
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200425 1909-00-35
200426 1909-00-89
Farbe
앪
앬 blau
앪
앬 dunkelgrau
für
25 Mappen
25 Mappen
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
24,95
24,95
MM/VE
1/1
€/St.
34,95
.
.
.
B x H x T: 355 x 255 x 480 mm (mit Hängemappen 2,5 cm höher)
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200427 1910-00-89
Farbe
앪
앬 dunkelgrau
für
40 Mappen
.
.
KLEIN-AKTEI
Stabiler Hängekorb in Anthrazit für ALPHA Hängeregistratur, mit stabilen
Kunststoff-Trägern aus hochwertigem Polystyrol und verschraubten
Aluminium-Profilen. 쐽 Gefüllt mit 25 Hängemappen DIN A4 in 5 Farben
und 1 Bogen Blanko-Schildchen. 쐽 Stabiles, zusammenklappbares Gestell.
쐽 Größe: 355 x 310 x 280 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200428 1998-00-00
Farbe
앪
앬 schwarz
mit
25 Mappen
MM/VE
1/1
€/St.
45,95
.
.
AUSZIEHBODEN
Kunststoff-Tablar mit Rastnocken auf Teleskopschienen. 쐽 Für 1 Leitz
Hängekorb oder 2 Leitz Uni-Boxen. 쐽 Zum Einbau in Schränke.
쐽 Größe: 362 x 328 x 315 mm. 쐽 Lieferung ohne Korb und Mappen.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200429 2398-00-85
Farbe
앪
앬 lichtgrau
MM/VE
1/1
€/St.
54,95
.
.
HÄNGEMAPPENREGISTRATUR KARAT
Aus antistatischem, schwermetallfreiem Polystyrol. 쐽 Wahlweise auf oder im
Schreibtisch und Schrank unterzubringen (handelsübliche Schübe).
쐽 Stapelbar, die Sichtreiter der Hängemappen schließen mit dem oberen
Rand ab. 쐽 Einfache Montage durch Steckverbindung. 쐽 Extra stabile
Ausführung. 쐽 Lieferung ohne Mappen. 쐽 Größe: 360 x 320 x 264 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200435 1905-11
200434 1905-14
26
Farbe
앪
앬 lichtgrau
앪
앬 blau
für
35 Mappen
35 Mappen
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
15,95
15,95
.
.
.
Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
HÄNGEBOXEN, HÄNGEWAGEN
1
UNI-BOXEN
Mit Griffmulden. 쐽 Aus schlagfestem Polystyrol (PS).
쐽 Für Hängemappen DIN A4. 쐽 Größe: 370 x 162 x 260 mm.
Best.-Nr.
200432
200430
200431
200433
Herst.-Nr.
1908-00-25
1908-00-35
1908-00-85
1908-00-95
Farbe
앪
앬 rot
앪
앬 blau
앪
앬 grau
앪
앬 schwarz
für ca.
10 Mappen
10 Mappen
10 Mappen
10 Mappen
19
3
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
€/St.
11,49
11,49
11,49
11,49
.
.
.
.
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HÄNGEMAPPENBOX SWING
Für 20 Hängemappen DIN A4 oder 3 Ordner 50 mm breit. 쐽 Aus Polystyrol
(PS). 쐽 Innovatives Design, stabil verarbeitet, stapelbar und federleicht.
쐽 Großes Volumen, aber raumsparend. 쐽 Im Seitenteil Platz für Stifte. 쐽 Integrierter Köcher. 쐽 Ideale Handhabung, einfaches Öffnen und Schließen durch
patentierten Verriegelungs-Clip. 쐽 Lieferung ohne Mappen. 쐽 Für DIN A4.
Best.-Nr.
200437
200439
200436
200438
200441
200443
200440
200442
Herst.-Nr.
1900-11
1900-13
1900-14
1900-17
1901-11
1901-13
1901-14
1901-17
Farbe
앪
앬 lichtgrau
앪
앬 schwarz
앪
앬 blau
앪
앬 rot
앪
앬 lichtgrau
앪
앬 schwarz
앪
앬 blau
앪
앬 rot
Ausführung
ohne Deckel
ohne Deckel
ohne Deckel
ohne Deckel
mit Deckel
mit Deckel
mit Deckel
mit Deckel
B x H x T mm
390 x 150 x 260
390 x 150 x 260
390 x 150 x 260
390 x 150 x 260
397 x 154 x 347
397 x 154 x 347
397 x 154 x 347
397 x 154 x 347
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
€/St.
10,95
10,95
10,95
10,95
11,95
11,95
11,95
11,95
.
.
.
.
.
.
.
.
.
KOFFER-AKTEI SAFETY
Aus schlagfestem Kunststoff (ABS). 쐽 Aktenkoffer mit 15 grauen Hängemappen
DIN A4 und 1 Bogen Blanko-Schildchen. 쐽 Durch Teleskop-Hängeschienen
großes Fassungsvermögen und großzügiger Bearbeitungsraum.
쐽 Verschließbar mit 2 Schnappschlössern. 쐽 B x H x T: 392 x 400 x 202 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200444 1997-00-89
Farbe
앪
앬 dunkelgrau
mit
15 Mappen
MM/VE
1/1
€/St.
69,95
.
.
HÄNGEMAPPENWAGEN / BÜROWAGEN
Kombinierter Büro-/Hängemappenwagen für bis zu 30 Mappen (max. Mappenbreite 365 mm). 쐽 Mit zusätzlichem Ablageboden. 쐽 Seitenplatte aus Holz mit
gelochten Metall-Seitenplatten. 쐽 Boden aus melaminbeschichtetem Holz.
쐽 Maße Boden B x T: 470 x 470 mm. 쐽 Außenmaße H x B x T: 670 x 530 x
480 mm. 쐽 Belastbarkeit 30 kg. 쐽 Lieferung unmontiert.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207314 A19010112
207315 A19010116
Farbe
앪
앬앪
앬 anthrazit/buche
앪
앬 lichtgrau
für ca.
30 Mappen
30 Mappen
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
75,00
75,00
.
.
.
MAPPENBOY EINBAHNIG
Rollwagen aus Metall. 쐽 Seitenplatte aus Holz mit gelochten Metall-Seitenplatten. 쐽 Mit 4 leichtlaufenden Rollen. 쐽 Untere Ebene ausziehbar.
쐽 Für DIN A4. 쐽 B x H x T: 530 x 670 x 480 mm. 쐽 Lieferung unmontiert.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207312 A19010102
207313 A19010106
Farbe
앪
앬앪
앬 anthrazit/buche
앪
앬 lichtgrau
für ca.
80 Hängemappen
80 Hängemappen
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
87,95
87,95
.
.
.
Alle Preise in EURO zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. * Artikel nur auf Bestellung
27
20
1
PULTORDNER, VORORDNER
SCHRIFTENORDNER A – Z
Aus Graupappe (RC)
Mit Kunststoff-Folie kaschiert. 쐽 Seitlich geschlossene Fächer, halbkreisförmige Anordnung. 쐽 Zum Vorsortieren und vorübergehendem Aufbewahren
von Schriftstücken. 쐽 2 Trageschlaufen. 쐽 Für DIN A4.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
Farbe
Größe: 295 x 35 x 385 mm
200528 5605-00-00
앪
앬앪
앬 braun
Größe: 340 x 40 x 385 mm
200530 5631-00-00
앪
앬앪
앬 braun
MM/VE
€/St.
20 Fächer
1/1
54,95
31 Fächer
1/1
74,95
Taben
Teilung
A–Z
1-31
.
.
.
VORORDNER A – Z
Aus hochwertigem Kunststoffeinband
Dunkelgraue Grifftasten mit beidseitigem Aufdruck. 쐽 MappenbandVerschluss. 쐽 Fächer seitlich geschlossen. 쐽 Größe: 295 x 385 x 30 mm.
쐽 Mit Silberprägung.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200529 24211-04
Farbe
앪
앬 schwarz
Taben
A–Z
Teilung
20 Fächer
MM/VE
1/1
€/St.
39,95
.
.
VORORDNER 1 – 31
Aus hochwertigem Kunststoffeinband
Dunkelgraue Grifftasten mit beidseitigem Aufdruck. 쐽 Fächer seitlich
geschlossen. 쐽 Mappenband-Verschluss. 쐽 Größe: 340 x 385 x 45 mm.
쐽 Mit Silberprägung.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200531 24311-04
Farbe
앪
앬 schwarz
Taben
1-31
Teilung
31 Fächer
MM/VE
1/1
€/St.
45,95
.
.
VORORDNER A – Z
Aus Graupappe (RC) mit Papier kaschiert
Für schnelles Sortieren nach Alphabet. 쐽 Fächer seitlich offen.
쐽 Kunststoffband und -Klemmschnalle. 쐽 Rücken mit Moleskin verstärkt,
Metallbeschläge. 쐽 Größe: 210 x 27 x 340 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
200532 5601-00-00
Farbe
앪
앬 schwarz
Taben
A–Z
Teilung
20 Fächer
MM/VE
1/1
€/St.
76,95
.
.
PULTORDNER FOLIENKASCHIERT (PP)
Aus Graupappe (RC)
Mit Kunststoff (PP) überzogen. 쐽 Dehnbarer Rücken für hohes Füllvermögen.
쐽 Zwischenblätter aus reißfestem Karton (RC) mit Sichtlöchern.
쐽 Überstehende Kunststoff-Taben mit auswechselbaren Einsteckschildern.
쐽 Format: 270 x 345 mm. 쐽 Für DIN A4.
Best.-Nr.
200534
200533
200535
200537
200536
200538
36
Herst.-Nr.
5924-00-25
5924-00-35
5924-00-95
5931-00-25
5931-00-35
5931-00-95
Farbe
앪
앬 rot
앪
앬 blau
앪
앬 schwarz
앪
앬 rot
앪
앬 blau
앪
앬 schwarz
Taben
A–Z
A–Z
A–Z
1-31
1-31
1-31
Teilung
24 Fächer
24 Fächer
24 Fächer
32 Fächer
32 Fächer
32 Fächer
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
€/St.
23,95
23,95
23,95
29,99
29,99
29,99
.
.
.
.
.
.
.
Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
SCHREIBTISCHKÖCHER, -ACCESSOIRES
21
SCHREIBTISCHBOYS
Köcherkombination mit 6 Unterteilungen für Schreibgeräte und Utensilien.
쐽 Aus Kunststoff.
Best.-Nr.
202314
202315
202316
202317
202318
202319
Herst.-Nr.
685004 37
685004 56
685004 54
685004 01
685004 55
685004 02
Farbe
앪
앬 basic-rot
앪
앬 nachtblau
앪
앬 rubin
앪
앬 schwarz
앪
앬 tanne
앪
앬 weiß
B x H x T mm
120 x 135 x 150
120 x 135 x 150
120 x 135 x 150
120 x 135 x 150
120 x 135 x 150
120 x 135 x 150
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
€/St.
1,79
1,79
1,79
1,79
1,79
1,79
.
.
.
.
.
.
.
3
BÜROSCHALE
Mit 5 Unterteilungen für Schreibgeräte und Kleinteile. 쐽 Aus Polystyrol (PS).
Best.-Nr. Herst.-Nr.
202320 1710-13
Farbe
앪
앬 schwarz
B x H x T mm
260 x 120 x 19
MM/VE
1/4
€/St.
2,95
MM/VE
1/1
1/1
1/1
€/St.
25,95
25,95
34,95
€/Pa.
3,19
3,19
.
.
CARD-BOX
Attraktiver Karteikasten zur Verwaltung sämtlicher Daten.
Best.-Nr.
206645
206646
206647
Herst.-Nr.
31201
31224
31225
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 royalblau
앪
앬 mattsilber
Ausführung
card-box
card-box
card-box
206648
206649
87600
87700
앪
앬 weiß
앪
앬 weiß
Ersatzkarten
Ersatzregister
1/1
1/1
.
.
.
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.
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VISITENKARTENBOX VIP
Für ca. 500 Geschäfts- und Scheckkarten. 쐽 Mit einer beweglichen Stütze
und 16-teiligem Design-Register A – Z. 쐽 Inkl. Visitenkartenetui GO VIP für
20 Karten. 쐽 Ordnung auch bei geringem Inhalt, durch variable Kartenstütze.
Best.-Nr.
202426
202425
202427
202261
Herst.-Nr.
2000-13
2000-31
2000-34
2755-77
Farbe
B x H x T mm
앪
앬 schwarz
250 x 80 x 120
앪
앬앪
앬 lichtgrau/schwarz 250 x 80 x 120
앪
앬앪
앬 schwarz/blau
250 x 80 x 120
앪
앬 silber
250 x 80 x 120
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
€/St.
19,95
19,95
19,95
37,95
.
.
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TISCH-ORGANIZER C50
Hält die am häufigsten genutzten Büroutensilien ordentlich zusammen und
auch jederzeit griffbereit. 쐽 7 Fächer für Stifte, Taschenrechner, Visitenkarten
und vieles mehr. Die beschwerte, rutschsichere Unterseite sorgt dafür, dass
der Organizer sicher an seinem Platz bleibt. 쐽 Gefüllt mit 100 gelben
Post-it® Notes 76 x 76 mm, Post-it® Index Mini in 4 Farben mit je 35 Streifen,
1 Rolle Scotch® Magic™ Tape 19 mm x 33 m und Platz für weitere Utensilien.
쐽 Modernes Design in Silbermetallic.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
202304 C50
B x H x T mm
256 x 68 x 168
MM/VE
1/6
€/St.
19,95
.
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Alle Preise in EURO zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. * Artikel nur auf Bestellung
141
22
SCHREIBTISCHSERIEN
WAVE BRIEFABLAGE
Aus hochwertigem, bruchsicheren ABS. 쐽 Oberfläche mattiert. 쐽 Stapelbar.
쐽 Für DIN A4 bis DIN C4. 쐽 3 Jahre Garantie.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207631 405 00-90
202248 405 00-95
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 silber
B x H x T mm
285 x 375 x 65
285 x 375 x 65
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
9,95
16,95
.
.
.
3
WAVE KARTENSTÄNDER
Zum Abstellen von Karten, Briefen, etc. und für Utensilien. 쐽 Aus hochwertigem, bruchsicherem ABS. 쐽 Oberfläche mattiert. 쐽 3 Jahre Garantie.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207632 405 20-90
202249 405 20-95
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 silber
B x H x T mm
148 x 127 x 110
148 x 127 x 110
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
8,95
12,95
.
.
.
WAVE STIFTSCHALE
Schale für verschiedene Kleinteile. 쐽 Mit zusätzlichem Stifthalter. 쐽 Aus
hochwertigem, bruchsicheren ABS. 쐽 Oberfläche mattiert. 쐽 Kann platzsparend auf die Briefablage (405 00) gestellt werden. 쐽 3 Jahre Garantie.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207635 405 60-90
202251 405 60-95
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 silber
B x H x T mm
285 x 128 x 32
285 x 128 x 32
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
8,25
11,95
.
.
.
WAVE MULTIBOX
Schreibtischköcher mit Unterteilungen für Schreibgeräte und Utensilien sowie
Zettelfach. 쐽 Aus hochwertigem, bruchsicheren ABS. 쐽 Oberfläche mattiert.
쐽 3 Jahre Garantie.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207634 405 50-90
202252 405 50-95
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 silber
B x H x T mm
165 x 140 x 96
165 x 140 x 96
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
8,95
13,95
.
.
.
WAVE ZETTELBOX
Für Notizpapier 90 x 90 mm. 쐽 Fassungsvermögen bis zu 500 Blätter, mit
Stifthalter. 쐽 Aus hochwertigem, bruchsicheren ABS. 쐽 Oberfläche mattiert.
쐽 3 Jahre Garantie.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207633 405 40-90
202253 405 40-95
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 silber
B x H x T mm
116 x 150 x 67
116 x 150 x 67
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
7,95
10,95
.
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EXCLUSIV-SET SILBER EDITION
Das Set für den gehobenen Anspruch. 쐽 Die ideale Ergänzung zur Delta-Serie
„silber“. 쐽 Zwei Ablagen in silber. 쐽 Zwei Gestelle in schwarz mit Abdeckkappen. 쐽 Möbelschonende Gummifüße. 쐽 Material: antistatisches,
schwermetallfreies Polystyrol.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
202255 2742-77
138
Farbe
앪
앬 silber
B x H x T mm
285 x 180 x 355
MM/VE
1/1
€/Set
49,95
.
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Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
23
24
FLIPCHARTS, KONFERENZMAPPEN
INDEX® MARKIERUNGSFÄHNCHEN
Stahlnadel mit Kunststoff-Fähnchen. 쐽 Nadellänge: 23 mm.
쐽 Dose mit 20 Stück.
Best.-Nr.
204821
204822
204823
204824
204825
204826
204828
Herst.-Nr.
9966-07
9966-04
9966-15
9966-03
9966-01
9966-02
9966-30
Farbe
앪
앬 blau
앪
앬 gelb
앪
앬 grün
앪
앬 rot
앪
앬 schwarz
앪
앬 weiß
앪 sortiert
Größe
18 x 10 mm
18 x 10 mm
18 x 10 mm
18 x 10 mm
18 x 10 mm
18 x 10 mm
18 x 10 mm
MM/VE
1/10
1/10
1/10
1/10
1/10
1/10
1/10
€/Do.
1,75
1,75
1,75
1,75
1,75
1,75
1,50
.
.
.
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.
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TISCH-FLIPCHARTS
Vielseitig einsetzbare Informationsträger bei Schulungen, Besprechungen,
Kundenbesuchen, Messen und Ausstellungen. 쐽 Aufstellbare Mappe mit 10
Sichthüllen aus strapazierfähiger Folie. 쐽 Erweiterbar auf max. 30 Sichthüllen. 쐽 Stabiler Buchkörper aus kartonverstärkter Zierfolie, mit Klettverschluss. 쐽 Kopfstabil durch Verstärkung der Folie an der 4-Ring-Mechanik.
쐽 Farbe: schwarz.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204829 8561-01
204830 8572-01
Ausführung
A4 quer
A3 quer
Inhalt/Pa.
204831
204832
A4 quer Ersatzhüllen
A3 quer Ersatzhüllen
10 St.
10 St.
8566-19
8577-19
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
€/St.
39,95
55,95
€/Btl.
11,95
17,95
.
.
.
.
.
.
POCKET-FLIPCHART
Mobiler Flipchartblock inkl. hochwertiger Kartonverpackung mit Tragegriff.
쐽 Wird mit wenigen Handgriffen aufgestellt und ist so ideal als Tisch-Flipchart
oder als Reise-Flipchart nutzbar. 쐽 Format: 58 x 78 cm. 쐽 3 x 20 Blatt in einer
Packung, kariert/blanco, hochwertiges, weißes Qualitäts-Papier, 80 g /qm.
쐽 Papier ist microperforiert, dadurch lassen sich die Blätter leicht abtrennen.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
206893 F2150SB
B x H x T mm
580 x 780 x 15
MM/VE
1/1
€/St.
32,95
.
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EXPLORER KONFERENZMAPPE URANUS
10
Hochwertige Mappe mit abnehmbarer 2-Ring-Mechanik. 쐽 Elegantes
Innenteil enthält viel Stauraum für Notizblätter, Visitenkarten und andere
Utensilien. 쐽 Zusätzliche Tasche für Papiere und Zeitschriften. 쐽 2 Außentaschen für Brieftasche, Mobiltelefon und diverse Accessoires. 쐽 Integrierter
Solarrechner. 쐽 Mit Reißverschlüssen. 쐽 Aus Nappaleder. 쐽 Innenmaße:
330 x 250 x 120 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204842 6024-00-95
Farbe
앪
앬 schwarz
B x H x T mm
400 x 250 x 120
MM/VE
1/1
€/St.
86,95
.
.
KONFERENZMAPPE
Mappe mit 4-Ring-Mechanik, Ø 25 mm. 쐽 10 Sichthüllen im Innendeckel.
쐽 Inkl. Schreibblock und Schreibgerätehalterung. 쐽 Rundum mit Reißverschluss verschließbar. 쐽 Größe: 270 x 340. 쐽 Für DIN A4.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204833 40205-01
Farbe
앪
앬 schwarz
MM/VE
1/1
€/St.
26,95
.
.
COLLEGEMAPPE
Collegemappe mit 2 Fächern im Innenteil, Reißverschlusstasche, zusätzlicher
Tasche im Mappenrücken und Magnetverschluss. 쐽 Größe: 350 x 275 mm
쐽 Für DIN A4.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204836 40300-01
324
Farbe
앪
앬 schwarz
MM/VE
1/1
€/St.
27,95
.
.
Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
KONFERENZMAPPEN, TASCHEN
25
SCHREIBMAPPEN „YOUNG LINE“
Innen links große Klemmecke, Einsteckfächer für Visitenkarten, etc. 쐽 Im
Bund Öse mit Fineliner. 쐽 Rechts Schreibblock. 쐽 Aus elegant verarbeitetem
PU mit lederähnlichem Narbenbild.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204837 70-8276490
204838 70-8276290
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 schwarz
B x H mm
175 x 235 für A5
245 x 327 für A4
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
19,95
29,95
.
.
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REISSVERSCHLUSSMAPPEN „YOUNG LINE“
Hochwertige Mappe mit umlaufendem Reißverschluss und 4-Ring-Mechanik.
쐽 Innen links Klemmecke (bei DIN A5) bzw. großes Ablagefach (bei DIN A4)
und Einsteckfächer für Visitenkarten etc. 쐽 Rechts Schreiblock und Öse mit
Fineliner. 쐽 Aus elegant verarbeitetem PU mit lederähnlichem Narbenbild.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204839 70-8276390
204840 70-8276190
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 schwarz
B x H mm
190 x 260 für A5
260 x 365 für A4
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
29,95
49,95
.
.
.
BUSINESS-TAGUNGSMAPPE
Businessmappe mit Tragegriff, 4-Ring-Mechanik, Ø 30 mm, A4-Schreibblock,
großen Ablagefächern und diversen Fächern für Visitenkarten, Kreditkarten
etc. 쐽 Rundum mit einem Reißverschluss verschließbar. 쐽 Aus hochwertigem
Kunstleder. 쐽 Größe: 365 x 315 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204835 40100-01
Farbe
앪
앬 schwarz
MM/VE
1/1
€/St.
43,95
.
.
10
EXPLORER TROLLEY TELLUS
Eleganter, hochwertiger Ledertrolley, als Handgepäck zugelassen. 쐽 Großes
Hauptfach mit viel Platz für Kleidung, inkl. Packgurte. 쐽 Abnehmbare Tasche
für Gürtel, Krawatten und andere Accessoires. 쐽 2 Vordertaschen für Dokumente, Ausweise, etc. 쐽 Komfort beim Ziehen bietet der Teleskopgriff mit
zwei Höhenverstellungen und vollständiger Versenkung. 쐽 Geräuscharme,
technisch hochwertige 75-mm-Rollen für optimales Ziehen. 쐽 Mit integriertem
Namensschild. 쐽 Aus Nappaleder.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204845 6028-00-95
Farbe
앪
앬 schwarz
B x H x T mm
330 x 470 x 165
MM/VE €/St.
1/1 189,00
.
.
PILOTENKOFFER STANDARD
Innenraum mit 3 Leitz Ordnern oder variablem Hängesystem bestückbar.
쐽 Aufklappbares Außenfach mit herausnehmbarer Utensilientasche, Stiftelaschen. 쐽 Aus strapazierfähigem, trendgerechtem Nylon, sehr leicht.
쐽 Inkl. 10 grauen Hängemappen DIN A4 und Blankoschildchen.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
204846 1961-00-95
Farbe
앪
앬 schwarz
B x H x T mm
440 x 385 x 210
MM/VE
1/1
€/St.
89,00
.
.
Alle Preise in EURO zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. * Artikel nur auf Bestellung
325
26
ZEITPLANSYSTEME UND ZUBEHÖR
CHRONOPLAN MOBIL A5 BUSINESS EDITION
Das professionelle Zeitplansystem mit viel Platz für Ihre Planungen und Daten.
쐽 Außen Kalbsnappaleder mit besonders feiner Narbung, innen Moiré-Textil.
쐽 Enthält 116 Formblätter wie Aktivitäten/Ideen, Adressen, Karo-Blätter.
쐽 Tagesanzeiger, Visitenkartenhülle. 쐽 31-teiliges Register. 쐽 Ringmechanik
in D-Form. 쐽 Mit umlaufendem Reißverschluss. 쐽 Viele Fächer für Kredit- und
Visitenkarten, 4 Stiftschlaufen. 쐽 Druckbleistift, Textmarker, Radiergummistift. 쐽 Ring-Ø 30 m. 쐽 Ohne Kalendarium. 쐽 Größe: 22 x 27,5 cm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205103 50102
MM/VE €/St.
1/1 159,95
Farbe
앪
앬 schwarz
.
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CHRONOPLAN JAHRES-SET A5 FÜR 2007
Inhalt: 365 Tagespläne, 12 Monatspläne, 2 Jahrespläne (aktuelles und Folgejahr), 2 Jahresprojektpläne (aktuelles und Folgejahr), einheftbarer Brieftaschenplaner mit Hülle und weitere Informationsblätter.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207805 50207
Ausführung
Tagesplan (1 Tag/2 Seiten)
MM/VE
1/1
€/Set
42,95
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
11,95
21,95
.
.
CHRONOPLAN A5-KALENDARIEN 2007
Damit haben Sie einen kompletten Überblick über Ihre Termine.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207806 50237
207807 50227
10
Ausführung
Wochenplan (1 Woche/2 Seiten)
Tagesplan (1 Tag/1 Seite)
.
.
.
CHRONOPLAN A5-FORMULARE
Durch Universallochung kompatibel zu fast allen Zeitplanbüchern und
sämtlichen DIN-Ordnern.
Best.-Nr.
205107
205108
205109
205110
205111
Herst.-Nr.
50304
50305
50308
50312
50381
Ausführung
Karo-Blätter
Linierte Blätter
Adressen
Gesprächsnotizen
Klarsichthüllen
Inhalt/Pa.
50 Bla.
50 Bla.
25 Bla.
40 Bla.
5 Bla.
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
€/Pa.
4,50
4,50
2,95
3,75
4,95
MM/VE
1/1
€/Pa.
3,75
.
.
.
.
.
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CHRONOPLAN A5-ZUBEHÖR
Visitenkartenhüllen DIN A5, 175 x 210 mm, transparente Folie.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205112 50384
338
Ausführung
Visitenkartenhüllen
Inhalt/Pa.
3 St.
.
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Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
ZEITPLANSYSTEME UND ZUBEHÖR
27
CHRONOPLAN STANDARD MIDI
Das Zeitplansystem für Koffer oder Citybag – handlich und professionell.
쐽 Ringmechanik in D-Form. 쐽 Enthält 81 Formblätter wie Aktivitäten/Ideen,
Adressen, Karo Blätter. 쐽 Tagesanzeiger. 쐽 18-teiliges Register. 쐽 Außen
genarbtes Rindnappaleder, innen zusätzlich Moiré-Textil. 쐽 Mit Verschlusslasche. 쐽 Fächer für Kredit- und Visitenkarten, 1 Stiftschlaufe. 쐽 Druckbleistift. 쐽 Ring-Ø 25 mm. 쐽 Ohne Kalendarium. 쐽 Größe: 15 x 19 cm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205092 50105
Farbe
앪
앬 schwarz
MM/VE
1/1
€/St.
89,95
.
.
CHRONOPLAN MOBIL MIDI
Außen Kalbsnappaleder mit besonders feiner Narbung, innen zusätzlich
Moiré-Textil. 쐽 Innenfach für großformatige Unterlagen, Außenfach für DINlangformatige Unterlagen, Münzfach, Fächer für Kredit- und Visitenkarten, KfzSchein etc., 2 Stiftschlaufen. 쐽 Enthält 81 Formblätter wie Aktivitäten/Ideen,
Adressen, Karo-Blätter. 쐽 Tagesanzeiger. 쐽 18-teiliges Register. 쐽 Mit umlaufendem Reißverschluss. 쐽 Ringmechanik in D-Form. 쐽 Druckbleistift.
쐽 Ring-Ø 25 mm. 쐽 Ohne Kalendarium. 쐽 Größe: 15 x 19 cm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205093 50106
MM/VE €/St.
1/1 129,95
Farbe
앪
앬 schwarz
.
.
CHRONOPLAN JAHRES-SET MIDI FÜR 2007
Inhalt: 365 Tagespläne, 12 Monatspläne, 2 Jahrespläne (aktuelles und
Folgejahr), 2 Jahresprojektpläne (aktuelles und Folgejahr) und weitere
Informationsblätter.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207808 50537
Ausführung
Tagesplan (1 Tag/2 Seiten)
MM/VE
1/1
€/Set
32,95
.
.
10
CHRONOPLAN MIDI-KALENDARIEN 2007
Durch Universallochung kompatibel zu fast allen Zeitplanbüchern und
sämtlichen DIN-Ordnern.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
206322 50257
206323 50247
Ausführung
2007 Wochenplan (1 Woche/2 Seiten)
2007 Tagesplan (1 Tag/1 Seite)
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
2,25
19,95
.
.
.
CHRONOPLAN MIDI-FORMULARE
Chronoplan Midi: Notizen, Ideen, Nachrichten, Informationen, etc. können Sie
hier schnell festhalten.
Best.-Nr.
205097
205098
205099
205100
Herst.-Nr.
50330
50331
50332
50333
Ausführung
Karo-Blätter
Aktivitäten/Ideen
Adressen
Gesprächsnotizen
Inhalt/Pa.
25 Bla.
10 Bla.
16 Bla.
25 Bla.
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
€/Pa.
2,95
2,25
2,25
2,95
.
.
.
.
.
Alle Preise in EURO zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. * Artikel nur auf Bestellung
339
28
ETIKETTENDRUCKER
P-TOUCH QL 650TD
Der Etikettendrucker für PC, Mac und Stand-Alone-Betrieb. 쐽 Durch 8 interne
Etikettendesigns und die Möglichkeit 36 eigene Layouts zu speichern, können
Etiketten auf Tastendruck ohne PC gedruckt werden. 쐽 Einzel- und EndlosEtiketten. 쐽 Eingebaute Schriften. 쐽 ESC/P-Emulation. 쐽 300 dpi Auflösung.
쐽 90 mm/Sekunde max. Druckgeschwindigkeit. 쐽 Automatische Etikettenerkennung. 쐽 USB und serielle Schnittstelle. 쐽 Optionale Netzwerkanbindung.
쐽 Automatische Schnittvorrichtung. 쐽 Posterdruck-Funktion. 쐽 Selbstreinigender Druckkopf. 쐽 59 mm max. Druckhöhe. 쐽 Thermo Direkt-Druckverfahren. 쐽 Mit der „Posterdruck-Funktion“ können über drei Etikettenhöhen
gedruckt werden.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
206665* QL650TDG1
MM/VE €/St.
1/1 199,00
Etikettenbreite
62 x 100
.
.
ETIKETTENROLLEN
Mehrzwecketiketten. 쐽 Für Brother Ql-500, -550, -650TD.
Best.-Nr.
205278
205274
205275
205276
205277
205279
Herst.-Nr.
DK11204
DK11201
DK11208
DK11209
DK11202
DK11207
Farbe
앪
앬 weiß
앪
앬 weiß
앪
앬 weiß
앪
앬 weiß
앪
앬 weiß
앪
앬 weiß
B x H mm
17 x 54
29 x 29
38 x 90
29 x 62
62 x 100
Ø 58 mm
Rolle mit
400 Et.
400 Et.
400 Et.
800 Et.
300 Et.
100 Et.
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
€/Ro.
7,45
11,95
14,95
15,95
20,95
25,95
.
.
.
.
.
.
.
LABELWRITER 400
Druckt automatisch Adressen aus MS Word, Outlook, Palm. 쐽 Datenbank
add-ins aus z. B. MS Access, MS Excel. 쐽 Thermo-Direkt-Druckverfahren.
쐽 300 dpi. 쐽 Max. 60 mm breite Etiketten einsetzbar. 쐽 Automatischer
Rückeinzug des ersten Etikettes. 쐽 USB kompatibel. 쐽 PC und Mac.
쐽 Größe: 127 x 185 x 133 mm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205280 S07119320
MM/VE €/St.
1/1 159,00
Ausführung
LW 400, 40 Et./Min.
.
.
LABELWRITER 400 DUO
11
Der LabelWriter Duo vereinigt das Beste aus beiden Dymo-Welten für
Etiketten. 쐽 Papier-Etiketten (LW) plus Schriftbänder (LM).
Oben LabelWriter:
300 dpi. 쐽 Bis zu 60 mm breite Etiketten. 쐽 55 Etiketten pro Minute.
쐽 Automatischer Rückeinzug des ersten Etikettes.
Unten LabelMANAGER PC:
180 dpi. 쐽 6, 9, 12, 19, 24 mm D1 Bänder. 쐽 Automatischer Bandabschneider.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207258* S0719440
Ausführung
LW Duo
MM/VE €/St.
1/1 289,00
B x H x T mm
140 x 201 x 190
.
.
ROLLEN-ETIKETTEN
Etikettenrollen für den direkten Druck über den Dymo LabelWriter.
쐽 Vielseitige Etikettenformate für verschiedene Anwendungen.
쐽 Das Einlegen von Etikettenbögen in den Standardarbeitsplatzdrucker entfällt.
쐽 EL 40/60/Turbo.
Best.-Nr.
205282
205283
205284
205286
205287
205288
205289
205285
362
Herst.-Nr.
S0722370
S0722400
S0722430
S0722460
S0722470
S0722480
S0719250
S0722550
Ausführung
Adress-Etiketten
Adress-Etiketten
Versand-Et.
Hängeabl.-Et.
Ordner schmal
Ordner breit
Ø 57 mm
Vielzweck-Et.
B x H mm
28 x 89
36 x 89
54 x 101
12 x 50
38 x 190
59 x 190
19 x 51
Packung mit
2 x 130 Et.
2 x 260 Et.
1 x 220 Et.
1 x 220 Et.
1 x 110 Et.
1 x 110 Et.
1 x 160 Et.
1 x 500 Et.
MM/VE
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
1/1
€/Pa.
15,95
29,95
26,95
14,95
28,50
32,95
14,95
12,95
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
BESCHRIFTUNGSGERÄTE
29
BESCHRIFTUNGSSYSTEM P-TOUCH 80
Für M-Schriftbänder. 쐽 Mit dem P-touch 80 gibt es statt Verwechslungen
nun Übersicht und Ordnung in Küche und Haushalt, bei Hobby und Freizeit, in
Ihren Akten, auf Videokassetten und CDs, an der Werkzeugbank, bei Montage
und Installation, inkl. Schriftbandkassette.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
206666 PT80G1
Etikettenbreite
9,12 mm
MM/VE
1/1
€/St.
39,95
.
.
P-TOUCH 1000
LC-Display mit 8 Zeichen. 쐽 ABC-Tastatur. 쐽 241 darstellbare Zeichen inkl.
EURO-Symbol. 쐽 2 Schriftarten in 5 Schriftgrößen. 쐽 10 Druckstile.
쐽 Bis zu 2-zeiliger Druck. 쐽 Automatischer Mehrfachausdruck, fortlaufende
Nummerierung. 쐽 Phrasenspeicher bis zu 300 Zeichen. 쐽 Programmierbarer
Bandvorschub, Druckvorschau, anzeigbare Etikettenlänge. 쐽 Für TZ-Beschriftungsbänder. 쐽 Batterie- oder Netzbetrieb (Zubehör). 쐽 Inkl. Starter-Schriftbandkassette.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205291 PT1000G1
Etikettenbreite
6,9,12 mm
B x H x T mm
108 x 196 x 55
MM/VE
1/1
€/St.
39,95
MM/VE
1/1
€/St.
12,95
.
.
NETZADAPTER MODELL G
Für brother® P-touch 80, 1000, 1280, 1830VP.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205294 ADG12PIN
.
.
P-TOUCH 1280
Beschriftungsgerät mit Menüsteuerung über Funktionsrad. 쐽 LC-Display mit
15 Zeichen. 쐽 180 darstellbare Zeichen inkl. EURO-Symbol. 쐽 1 Schriftart
in 5 Schriftgrößen. 쐽 Bis zu 2-zeiliger Druck. 쐽 8 Druckstile. 쐽 Automatischer
Mehrfachausdruck, fortlaufende Nummerierung. 쐽 Phrasenspeicher bis zu
300 Zeichen. 쐽 Programmierbarer Bandvorschub. 쐽 Für TZ-Beschriftungsbänder. 쐽 Batterie- oder Netzbetrieb (Zubehör). 쐽 Inkl. 1 Schriftbandkassette
(TZ-231).
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205292 PT1280G1
Etikettenbreite
6,9,12 mm
B x H x T mm
154 x 64 x 129
MM/VE
1/1
€/St.
46,95
.
.
11
P-TOUCH 1830VP
Elektronisches Beschriftungsgerät. 쐽 LCD-Display mit 15 Zeichen.
쐽 180 darstellbare Zeichen inkl. EURO-Symbol. 쐽 1 Schriftart in 6 Schriftgrößen. 쐽 Bis zu 2-zeiliger Druck. 쐽 9 Druckstile. 쐽 Automatischer Mehrfachausdruck, fortlaufende Nummerierung. 쐽 Phrasenspeicher bis zu 400 Zeichen.
쐽 Abschneidevorrichtung. 쐽 Programmierbarer Bandvorschub. 쐽 Automatische Stromabschaltung. 쐽 Für TZ-Beschriftungsbänder. 쐽 Batterie- oder Netzbetrieb. 쐽 Inkl. Schriftbandkassette (TZ-241), Netzadapter und Koffer.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205293 PT1830VP
Etikettenbreite
6,9,12,18 mm
B x H x T mm
176 x 201 x 52
MM/VE
1/1
€/St.
74,95
.
.
Alle Preise in EURO zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. * Artikel nur auf Bestellung
363
30
SCHREIBTISCHLEUCHTEN
SCHREIBTISCHLEUCHTE JAZZ 1
3
Reflektor für optimale Lichtausnutzung. 쐽 Schutzklasse II (doppelisoliert).
쐽 Inklusive 18 Watt Leuchtmittel. 쐽 Armlänge 48 cm, Höhe verstellbar. 쐽 Arm
und Reflektor sind beweglich. 쐽 Leuchtenkopf mit Blendschutz. 쐽 Länge des
Reflektors 21 cm, dreh- und neigbar. 쐽 Kippschalter am Leuchtenkopf für
bequemes An- und Ausschalten. 쐽 Arm aus edlem Aluminium, kann um 360°
gedreht werden. 쐽 Stabiler Fuß aus Edelstahl. 쐽 Klemmfuß bis 4,5 cm als
Alternative im Lieferumfang enthalten. 쐽 Schreibtischschonende Unterlage,
Ø 22,5 cm. 쐽 Kabellänge 1,45 m. 쐽 GS-geprüft. 쐽 Ersatz-Leuchtmittel
Art.-Nr. 828 18 05.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207642 821 41-95
Farbe
앪
앬 silber
Ausführung
mit Klemm- und Standfuß
MM/VE
1/1
€/St.
42,95
.
.
SCHREIBTISCHLEUCHTE SENIOR
Reflektor für optimale Lichtausnutzung. 쐽 Schutzklasse II (doppelisoliert)
쐽 Elegante Arbeitsplatzleuchte. 쐽 Inklusive 11 Watt Leuchtmittel. 쐽 Mit
widerstandsfähigen Friktionsgelenken. 쐽 Stabiler Standfuß mit Beschwerungseinlage. 쐽 Kabellänge ca. 2,35 m. 쐽 Höhe max. ca. 45 cm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207646 821 84-02
207645 821 84-90
Farbe
앪
앬 weiß
앪
앬 schwarz
Ausführung
mit Standfuß
mit Standfuß
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
29,95
29,95
.
.
.
SCHREIBTISCHLEUCHTE SWING 1
Hochvolt-Halogenleuchte. 쐽 Inklusive 40 Watt Leuchtmittel und Schutzglas.
쐽 Elegante Tischleuchte. 쐽 Armlänge 48 cm, Höhe verstellbar. 쐽 Arm und
Reflektor sind beweglich. 쐽 Leuchtenkopf mit Blendschutz. 쐽 Leuchtenkopf
Ø 11 cm, dreh- und neigbar. 쐽 Kippschalter am Leuchtenkopf für bequemes
An- und Ausschalten. 쐽 Arm aus edlem Aluminium, kann um 360° gedreht
werden. 쐽 Stabiler Fuß aus Edelstahl. 쐽 Klemmfuß bis 4,5 cm als Alternative.
쐽 Schreibtischschonende Unterlage, Ø 22,5 cm. 쐽 Kabellänge 1,45 m.
쐽 GS-geprüft.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207647 822 61-95
Farbe
앪
앬 silber
Ausführung
mit Standfuß
MM/VE
1/1
€/St.
39,95
MM/VE
1/1
€/St.
3,75
.
.
LEUCHTMITTEL HALOGEN
Best.-Nr. Herst.-Nr.
207648 829 40-05
Ausführung
40 Watt
.
.
TISCHLEUCHTE HOBBY
Leuchte aus Metall für Glühbirnen bis max. 60 Watt. 쐽 Arm und Reflektor sind
beweglich. 쐽 Armlänge ca. 75 cm, Höhe verstellbar. 쐽 Reflektor Ø 17,5 cm.
쐽 Ohne Leuchtmittel.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
202384 823 03-95
148
Farbe
앪
앬 silber
Ausführung
mit Klemmfuß bis 60 mm
MM/VE
1/1
€/St.
16,95
.
.
Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
BÜROSTÜHLE
31
BÜRODREHSTUHL ARIA
Synchronmechanik. 쐽 Gestell: stabiles Metallfußkreuz, große Doppellaufrollen für Teppichböden (Stuhlrollen für harte Böden auf Anfrage).
쐽 Sitzhöhenverstellung durch Sicherheitsgasfeder von ca. 47-59 cm.
쐽 Sitz: Sitz- und Rückenpolster in Höhe und Neigung verstellbar,
Rückenlehne inkl. Kopfstütze ca. 63 cm, Rückenlehne höhenverstellbar.
쐽 Bezug: 100% Acryl.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205539* ARIA 11A
205540* ARIA 11B
MM/VE €/St.
1/1 269,00
1/1 269,00
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 rot
.
.
.
ARMLEHNENPAAR FÜR ARIA
Armlehnen aus Kunststoff, optional für Bürodrehstuhl ARIA 10 und ARIA 11.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205541* AR200A
205542* AR201A
Farbe
앪
앬 schwarz
앪
앬 schwarz
Ausführung
Armlehnen feststehend
Armlehnen höhenverstellbar
MM/VE €/St.
1/1 119,00
1/1
79,00
.
.
.
CHEFSESSEL
Schwing-Synchronmechanik. 쐽 Gestell: Fußkreuz, Kunststoff, Glasfaser
verstärkt, Doppellaufrollen für Teppichböden (Stuhlrollen für harte Böden auf
Anfrage). 쐽 Sitzhöhenverstellung durch Sicherheitsgasfeder von ca. 46-58 cm
inkl. höhenverstellbarer Armlehnen. 쐽 Sitz: Sitz- und Rückenpolster in Höhe
und Neigung verstellbar, netzbespannte Rückenlehne (Farbe grau) ca. 74 cm,
Rückenlehne höhenverstellbar. 쐽 Bezug: Leder.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205543* Xi 10
MM/VE €/St.
1/1 449,00
Farbe
앪
앬 schwarz
.
.
SCHREIBHILFE
Gestell: Rundrohr, verchromt, rollbar, zusammenklappbar, mit Ablagemöglichkeit für Unterlagen und Tasche. 쐽 Arbeitsfläche: Buchensperrholz, natur
lackiert, trapezförmige Schreibplatte. 쐽 Höhe ca. 72 cm.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205533* TABLIX
MM/VE €/St.
1/1 169,00
Farbe
앪
앬 hellbraun
.
.
12
DRUCKERWAGEN
Druckerwagen, 2 Böden, 4 Doppellaufrollen, 2 davon feststellbar.
쐽 Maße unterer Boden: B51 x T37 cm. 쐽 Außenmaße: H43 x B57 x T37 cm.
쐽 Lieferung unmontiert.
Best.-Nr. Herst.-Nr.
205567 A19010482
205568 A19010486
Farbe
앪
앬 buche
앪
앬 lichtgrau
Ausführung
Gestell anthrazit
MM/VE
1/1
1/1
€/St.
79,00
79,00
.
.
.
Lieferung ohne
Dekoration und Geräte.
Alle Preise in EURO zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. * Artikel nur auf Bestellung
383
SYSTEMMÖBEL
32
E
I
T
N
A
AR
G
E
G
A
T
1
111
Dekor Buche
Gestell weißalu
Design in Officequalität muss nicht teuer sein
Bezeichnung
Dekor
Best.-Nr.
/ ST
Bezeichnung
Arbeitstisch
Ahorn
Buche
205792
205671
219,00
219,00
1200
800
Arbeitstisch
Ahorn
Buche
205793
205672
239,00
239,00
1200
1600
206538
205673
249,00
249,00
800
800
Ahorn
Buche
800
1600
800
386
Ahorn
Buche
206555
206561
Ahorn
Buche
206556
206562
239,00
239,00
H: 680
-820
B: 1600
T: 800
Ahorn
Buche
206557
206563
249,00
249,00
H: 680
-820
B: 800
T: 800
Ahorn
Buche
206552
206558
219,00
219,00
206553
206559
239,00
239,00
Arbeitstisch
linker Fuß zurückgesetzt
219,00
219,00
800
800
Arbeitstisch
rechter Fuß zurückgesetzt
H: 680
-820
B: 800
T: 800
H: 680
-820
B: 1200
T: 800
Arbeitstisch
linker Fuß zurückgesetzt
Arbeitstisch
H: 680
-820
B: 1600
T: 800
/ ST
Arbeitstisch
rechter Fuß zurückgesetzt
800
800
12
H: 680
-820
B: 1200
T: 800
Best.-Nr.
Arbeitstisch
rechter Fuß zurückgesetzt
800
800
H: 680
-820
B: 800
T: 800
Dekor
1200
H: 680
-820
B: 1200
T: 800
Ahorn
Buche
Dieses Angebot ist freibleibend und gilt nur für Industrie, Handel, Handwerk und freie Berufe.
33
Betriebseigene Kinderbetreuung schafft Wettbewerbsvorteile
Gelassene Mütter
Wenn Mütter arbeiten wollen beziehungsweise müssen, brauchen sie eine
gute Kinderbetreuung, die ihnen den Rücken frei hält. Aber in Deutschland
gibt es schlichtweg zu wenig Angebote für die Obhut der Kleinen. Dabei
sind die alten Bundesländer – laut Angaben des statistischen Bundesamts
— noch immer schlechter mit Krippen bestückt als der Osten der Republik.
Danach fanden 2002 rund 88 Prozent der Drei- bis Sechseinhalbjährigen in den alten Bundesländern einen Kindergartenplatz. Mit dem Start in die Schule verschlechterte sich die
Betreuungssituation. In den neuen Bundesländern ist die Lage deutlich besser. Dort sind Ganztagesplätze in Kindergärten
die Regel. Rechtlich gesehen steht jedem Kind ein Platz zu,
was aber je nach regionaler Situation nicht immer realisierbar
ist. Der Geburtenrückgang ändert diesen Zustand kaum. Denn
dadurch wird das Problem der mangelnden Betreuung nur
marginal verbessert. Aussitzen funktioniert eben nicht.
Künftig müssen sich Unternehmen verstärkt mit der Frage nach
der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinandersetzen und
Lösungen anbieten. Dabei spielen nicht nur Imagepunkte eine
Rolle, die ein Unternehmen bei diesem Thema sammeln kann.
Auch finanzielle Aspekte sind entscheidend. Das Checkheft für
kleine und mittlere Unternehmen, „Familienorientierte Personalpolitik“, rechnet klar vor, wie hoch die Kosten sind, falls Stellen vorübergehend neu besetzt und Mitarbeiter eingearbeitet
Sind die Kinder gut versorgt, fällt den Eltern das
Arbeiten wesentlich leichter. Das kommt auch
dem Unternehmen zu Gute.
forumbüro
1/2007
34
Unternehmen denken um
Dieser Verein ist Träger von derzeit 19 Einrichtungen, davon
sechs in Unternehmen. Er liefert nach einer Standort- und
Bedarfsanalyse schlüsselfertige Konzepte inklusive qualifizierter Mitarbeiter. Derartige private Träger gibt es mehrfach in
Deutschland, denn das Interesse, Betriebskindergärten einzurichten, nimmt entsprechend der Nachfrage bei privaten Anbietern zu. Das sei keine Frage der sozialen Einstellung, sondern
eine klare betriebswirtschaftliche Rechnung, die dahinter stehe. Davon ist Oliver Strube, der gemeinsam mit Alfons Schleitz
die GFK vor mehr als zehn Jahren gegründet hat, überzeugt.
„Eine gute Personalabteilung muss heute auf die Vereinbarkeit
von Beruf und Familie achten, sonst wird das Unternehmen in
einigen Jahren Schwierigkeiten bekommen, qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren“, meint Strube.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gehört ebenso zum Krippenalltag wie das Spielen und Spaß haben.
werden müssen. Je nach Einkommensklasse summieren sich
die Kosten auf rund 43 000 Euro.
Je länger eine Mutter oder ein Vater durch die Elternzeit aus
der Erwerbstätigkeit ausscheiden, umso umfangreicher ist
für gewöhnlich die Wiedereinarbeitung. Wird die Elternzeit
voll ausgenutzt, entstehen ähnlich hohe Kosten wie bei einer
Neueinstellung. Wer die Kosten für eine familienfreundliche
Lösung gegenrechnet, erzielt je nach Konzept einen Return of
Investment von 15 Prozent – das Bundesfamilienministerium
rechnet sogar mit 25 Prozent.
Wintershall beispielsweise, ein Tochterunternehmen der BASF
mit Sitz in Kassel und Barnstorf, hat einen umfassenden „Work
& Life Service“ eingerichtet. Beim Unternehmenswettbewerb
„Erfolgsfaktor Familie 2005“ wurde die Firma für ihre familienorientierte Ausrichtung ausgezeichnet. Außerdem nahm sie
am audit berufundfamilie der Hertie-Stiftung teil und wurde
2005 zertifiziert.
Der Service bei Wintershall beginnt bereits bei der Beratung
der werdenden Eltern und vermittelt auch Plätze für die Kinderbetreuung am Standort Kassel, wo 490 Mitarbeiter beschäftigt sind. Mehr als 70 Kinder im Alter von sechs Monaten bis
zwölf Jahren werden hier von zwölf Pädagoginnen zwischen
sieben und 18 Uhr betreut. Anders als andere Kindergärten
kennt das Kinderhaus Wintershall („KiWi“) keine Ferien und
lässt sich völlig flexibel buchen, und zwar monats-, wochenund stundenweise. Bei Krankheit, Dienstreisen oder Notfällen
ist der „Work & Life Service“ Vermittlungspartner zwischen
Eltern und Betreuung. Das betriebswirtschaftliche und pädagogische Konzept kauft Wintershall, ebenso wie das Betreiben des „KiWi“, komplett bei der Gesellschaft zur Förderung
von Kinderbetreuung (GFK) ein.
forumbüro
1/2007
Aus Teilzeit wird schnell Vollzeit
Bei Wintershall sind die Mitarbeiter mit den Leistungen des
Vereins zufrieden. Patricia Simeoni, Mitarbeiterin der Presseabteilung, nutzt „Kiwi“ seit ihre Tochter sieben Monate alt ist.
„Zunächst habe ich mit 20 Stunden Teilzeit begonnen, doch
seit diesem Jahr arbeite ich wieder Vollzeit.“ Die mittlerweile
dreijährige Marta ist damit völlig zufrieden.
Reinier Zwitserloot, Vorstandsvorsitzender der Wintershall AG
ist überzeugt von dieser Investition: „Öl und Gas sind unser Geschäft, doch die wichtigste Ressource sind unsere Mitarbeiter.
Sie machen unseren Erfolg erst möglich. Mit unserem ,Work
& Life Service' binden wir kompetente Mitarbeiter für unsere
Fach- und Führungspositionen.“
Hochqualifizierte Fachkräfte sind oftmals Mangelware. „Da
sind die Vorteile des ,Work & Life Service’ mit einem Betreuungskonzept für Kinder ein Wettbewerbsvorteil“, betont
Barbara Welsch von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. Das
Beispiel ihrer Kollegin Patricia Simeoni untermauert die firmeneigene Statistik: Lag die beantragte Elternzeit 1998 noch bei
34 Monaten, so reduzierte sie sich 2004 auf 18 Monate. Der
Zeitraum des Wiedereinstiegs über Teilzeit- oder Telearbeit
sank im selben Zeitabschnitt von 15 Monaten auf sieben Monate. Zudem übernahmen die Mitarbeiterinnen häufiger wieder ihre Vollzeitstelle. Außerdem stieg die Identifikation mit der
BASF-Tochter. Vergleichbar ist die Situation im Kinderhaus des
Automobilzulieferers Hella in Lippstadt. Was dort mit 32 Kindern 2004 begann, ist heute auf 65 Kinder zwischen sechs
Monaten und zwölf Jahren angewachsen. 15 Erzieher und eine
Hauswirtschaftskraft sorgen bei Hella täglich von sieben bis 18
Uhr für zufriedene heranwachsende junge Menschen.
Konzepte müssen stimmen
„Für Frauen ist es eine ungemeine Erleichterung, wenn ihre
Kinder gut versorgt sind, und das ohne Zeitdruck“, betont die
zweifache Mutter Rena Fischer-Bremen. Sie gründete vor zehn
Jahren „KinderHut“. Das Unternehmen bietet ebenso wie die
GFK individuelle Konzepte, von der Vermittlung von Kinderfrauen, Belegplätzen in Krippen oder Betreuung von Schulkindern
bis hin zu betrieblichen Betreuungseinrichtungen an. Heute
35
Wiederbeschaffungskosten einer Stelle
untere
Einkommensklasse
mittlere
Einkommensklasse
obere
Einkommensklasse
Kosten der unbesetzten Stelle (€/Monat)
900 €
1.600 €
2700 €
Kosten der unbesetzten Stelle
(bezogen auf die durchschn. Wiederbesetzungsdauer)
900 €
3.600 €
10.800 €
Anwerbungskosten
1.800 €
5.500 €
10.500 €
Auswahlkosten
1.200 €
2.400 €
3.900 €
Einstellungskosten
800 €
1.300 €
1.900 €
Aus- und Fortbildungskosten
800 €
1.800 €
3.700 €
Einarbeitungskosten
2 800 €
6 000 €
7 600 €
Minderleistungen bei Einarbeitung
1 200 €
2 600 €
4 800 €
Folgende Kosten entstehen, wenn Stellen erneut besetzt werden müssen.
Quelle: Prognose 2004
sind allein sieben Mitarbeiter für Beratung, Standort- und Kostenanalyse sowie Ausarbeitung von Kinderbetreuungskonzepten tätig.
„Man darf nicht unterschätzen, welche Energien bei Müttern
und Vätern freigesetzt werden, wenn Fachkräfte die Kinder
betreuen. Dann fühlen sich die Kleinen wohl und die Eltern
brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben“, ist sich FischerBremen sicher. Deshalb muss das pädagogische Konzept und
die Qualifikation der Mitarbeiter stimmen. „KinderHut“ übernimmt die Trägerschaft und kann dadurch eine durchgängig
hohe Qualität garantieren. Nicht immer ist eine eigene Betreuungseinrichtung notwendig. Sinnvoller mag sein, für Belegplätze in Einrichtungen, Vermittlung von Kinderfrauen zu sorgen oder sich an Kinderbetreuungskosten zu beteiligen, was
anders als eine Lohnerhöhung Steuern und Sozialversicherungsbeiträge spart.
Der Schwerpunkt der Arbeit von KinderHut liegt auf der
Altersgruppe zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Im
März dieses Jahres hat die Firma Ströer Out-of-Home Media
AG aus Köln nach eineinhalb Jahren Planung ihre Krippe mit elf
Plätzen eröffnet, deren Träger KinderHut ist. Die Begeisterung
ist bei den Mitarbeitern spürbar. Die Krippe, geöffnet von acht
bis 19 Uhr, ist in der ehemaligen Hausmeisterwohnung untergebracht, die heimelig renoviert wurde. Ein attraktives Spielgelände liegt direkt davor. Die Ströer-Mitarbeiter sind stolz auf
ihre Firma, die diese Einrichtung unterstützt. Zwei Drittel der
monatlichen Kosten übernimmt das Unternehmen, ein Drittel
finanzieren die Eltern. Ströer hat am Standort Köln rund 300
Mitarbeiter mit einem Frauenanteil von zirka 50 Prozent. Die
Belegschaft ist im Durchschnitt zwischen 30 und 40 Jahren
alt und damit genau in dem Alter, in dem Unternehmer damit
rechnen müssen, dass Frauen aufgrund der Familiengründung
ausfallen.
„Wir haben zunächst eine anonyme Umfrage gemacht und
dabei einen Bedarf festgestellt“, erklärt Personalchef Stefan
von Kries-Voigt. Nach einer nüchternen betriebswirtschaftlichen Analyse war der Vorstand vollends überzeugt. Dank der
Profis von KinderHut kann er sicher sein, dass der Nachwuchs
und die Eltern zufrieden sind. Werbung und Imagegewinn für
das Unternehmen gibt es gratis dazu. Iki Kühn
forumbüro empfiehlt:
MAUL Tischleuchte HOBBY
Die MAUL Tischleuchte HOBBY sorgt für eine angenehme
Stimmung am Arbeitsplatz.
In der Höhe verstellbar und
mit beweglichem Arm und
Reflektor, kann die Leuchte
an Lichtverhältnisse individuell angepasst werden. Weitere Produktinformationen finden Sie im Bürokatalog auf
S.30.
forumbüro
1/2007
36
Wie man seinen inneren Schweinehund überlistet
Freunde werden
Wer kennt das nicht? Da nimmt man an einem tollen Gesundheits- oder
Zeitmanagementseminar teil und steckt dann voll guter Vorsätze – aber nach
ein paar Tagen im Alltag siegt der innere Schweinehund und all die Vorsätze
weichen unzähligen Gründen, warum es jetzt gerade nicht geht. Dabei kann
man den inneren Schweinehund durchaus überlisten.
Eines vorweg: Der innere Schweinehund hat überhaupt nichts
mit Charakterschwäche oder mangelnder Disziplin zu tun,
sondern ist völlig menschlich. Er wird schlicht durch Gewohnheit genährt. Das liegt daran, dass sich unser Verhalten vor
allem durch Übung und Wiederholung im Gehirn manifestiert.
So wird ein Verhalten, das sehr häufig auftritt, beispielsweise
Kaffeetrinken, nach einiger Zeit automatisiert. Sie greifen nun
ohne nachzudenken zur gewohnten Kaffeetasse. Das läuft jetzt
quasi über Autopilot. Möchten Sie Ihr Verhalten ändern, müssen Sie von Autopilot wieder auf Handsteuerung umschalten.
Das ist zu Beginn mühselig und benötigt Energie, Achtsamkeit
und Bewusstheit. Gelingt Ihnen die bewusste Steuerung über
einige Monate, dann läuft auch bald das neue Verhalten über
Autopilot.
forumbüro
1/2007
Direkte Handlungsziele wie „1,5 Liter Wasser am
Tag trinken“ überlisten den inneren Schweinehund.
37
Ihre Hand greift nun von allein zu Wasser oder Kräutertee.
Stören jedoch äußere Faktoren wie Stress, Ärger mit Kollegen
oder private Konflikte den Änderungsprozess, vergessen Sie,
bewusst zu handeln und Ihr Gehirn läuft wieder in den alten
Bahnen. Sie trinken Kaffee und nicht Wasser. Die benötigte
Energie zur Veränderung wurde von anderen Abläufen abgezogen.
Dennoch ist eine Verhaltensänderung auch unter widrigen
Bedingungen möglich, wenn Sie strukturiert vorgehen. Formulieren Sie Ihr gewünschtes Ziel schriftlich, konkret und positiv.
Also nicht „ich will etwas weniger Kaffee trinken“, sondern
„ich werde täglich 1,5 Liter Wasser am Arbeitsplatz trinken“.
Sie stellen sich also keine Verbote auf, sondern Sie geben sich
Alternativen. Kaffee soll ja auch weiterhin erlaubt sein.
Formulieren Sie Handlungs- und weniger Ergebnisziele. Ein
Ergebnisziel wäre „gesundes Essen und Trinken“. Handlungsziele dagegen könnten sein: 1,5 Liter Wasser am Tag, zweimal
frisches Obst oder betont langsam kauen. Wenn es gelingt,
dieses Handlungsziel umzusetzen, werden sich die Ergebnisziele fast von allein einstellen.
Benennen Sie die Konsequenzen, die aus dem erwünschten
Verhalten resultieren werden, positiv und als Ergebnis einer
klaren Zeitplanung, zum Beispiel „Ich werde effizienter und
schneller arbeiten“.
Erwünschtes Verhalten visualisieren
Ihr Gehirn denkt in Bildern und nicht in Worten. Daher ist die
beste Erinnerung für einen Verhaltensimpuls etwas Bildhaftes. In unserem Beispiel bietet es sich an, eine Wasserflasche
jeden Morgen direkt ins Blickfeld zu stellen. So erhalten Sie
eine visuelle Erinnerung und können gleichzeitig am Nachmittag kontrollieren, wie viel Sie getrunken haben.
Sollte Ihr neues Verhalten eher so abstrakt sein, wie „den eigenen Zeitplan besser einhalten“, bieten sich Memocards im
direkten Blickfeld an.
Erfolgsstriche auf der Memocard
Auf diesen Karten formulieren Sie Ihr Ziel in wenigen Worten,
zum Beispiel „Zeitplan machen“ oder „Zeitplan einhalten“.
Danach wird ein Symbol darauf gemalt, das dieses Ziel für
das Gehirn bildlich übersetzt (eine Uhr oder etwas, das Sie in
positiver Gestalt an Ihr Vorhaben erinnert). Als dritten Abschnitt
auf diesen Karten finden Sie den Bereich „Übung“. Hier halten
Sie in einfachen Strichlisten fest, wie oft Sie dieses Verhalten
auch tatsächlich umgesetzt haben. Jeder Strich bedeutet einen
Teilerfolg. Aber erst, wenn der Bereich schwarz gefärbt von
diesen Strichen ist, setzt langsam und allmählich die Änderung
Ihres Verhaltens ein.
Diese Memocard kann auf dem Schreibtisch, in Ihrer Brieftasche oder an einem anderen Ort aufbewahrt werden, den Sie
im Tagesverlauf öfter ansehen müssen.
Und natürlich gibt es auch Rückfälle. Wer diese als normal
akzeptiert, ist nicht so schnell frustriert und kann nach einer
kurzen Pause einen neuen Anlauf nehmen. Denn die Bewertung eines Rückschlags entscheidet darüber, ob man sich ent-
mutigen lässt oder sich einen neuen Anlauf gönnt. Und zumeist sind viele Anläufe notwendig, bis das Ergebnis wirklich
zufrieden stellend ist. Aber, wie der Dalai Lama sagt, es gibt
nur drei Dinge, die auf dem Weg zum Erfolg entscheidend sind:
Entschlossenheit, Übung und Zeit. Cornelia Schneider
Die Autorin ist Diplom-Psychologin, System Coach und Physiotherapeutin.
Sie ist Geschäftsführerin der GGW (betriebliches Gesundheitsmanagement)
in Homburg/Saar.
NUR MIT GENUSS
Achtsamkeit und Genuss sind die besten Begleiter der
Verhaltensänderung, denn unser Verhalten wird durch
das so genannte pleasure & pain- oder kurz p&p-Prinzip
gesteuert. Es bedeutet: Suche den Genuss und vermeide
den Schmerz. Genau dies sollten Sie beherzigen, wenn Sie
schlechte Gewohnheiten ablegen und neue entwickeln
wollen. Gestalten Sie Ihre Veränderung so, dass Sie Ihnen
nicht weh tut, sondern Freude bereitet.
Setzen Sie sich daher anfangs nur kleine Ziele. Nehmen
Sie auch kleinste Erfolge bewusst wahr und erfreuen Sie
sich daran. Verweilen Sie einige Tage oder Wochen bei den
Teilerfolgen, bevor Sie Ihre Handlungsziele erweitern.
Forschungsergebnisse zeigen, dass eine geglückte Verhaltensänderung fünf Stadien – wie eine Spirale – immer
wieder durchlaufen muss:
1. Absichtslosigkeit:
„Ich habe gar nicht vor, etwas zu ändern“.
2. Absichtsbildung:
„Ich habe noch nichts Konkretes unternommen, das zu einer sichtbaren Veränderung geführt hat. Allerdings habe
ich ein Problembewusstsein.“
3. Vorbereitung:
„Ich rede über meine Pläne zur Veränderung, informiere
mich und leite erste Schritte ein.“
4. Handlung: „Ich setze mein Vorhaben um.“
5. Aufrechterhaltung:
„ Mein verändertes Verhalten wird immer mehr zur Routine.“
Jedes Stadium benötigt eine gewisse Zeit und ganz spezifische Maßnahmen, damit Sie erfolgreich in die nächste
Stufe gelangen. Gönnen Sie sich für jede dieser Etappen
Zeit und planen Sie dementsprechend Ihre Vorgehensweise – am besten schriftlich.
forumbüro
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Zum richtigen Umgang mit der E-Mail-Flut
Fluch oder Segen?
„Sie haben 536 neue E-Mails.“ Wer von einer solchen Meldung auf dem Bildschirm seines PCs begrüßt wird, dessen Adrenalinspiegel steigt garantiert.
Überquellende elektronische Briefkästen lösen zunehmend in den Himmel
wachsende Papierstapel auf dem Schreibtisch ab. Präsentiert sich hier also
ein altes Übel im neuen Gewand? Ja und Nein. Richtig genutzt, erleichtern
E-Mail-Programme den Umgang mit der Informationsflut beträchtlich.
Kaum eine Entwicklung hat die Arbeitsabläufe im Büro so
nachhaltig beeinflusst wie der Wandel in der Kommunikationstechnik. Noch vor zwanzig Jahren erreichten schriftliche Informationen ihren Empfänger per Post. Laufzeiten von mehreren
Tagen waren üblich.
Dann traten Faxgeräte auf den Plan und die Korrespondenz
ohne Zeitverzögerung wurde zur Norm, auch wenn die Übertragungsqualität insbesondere zu Beginn des Faxzeitalters noch
zu wünschen übrig ließ. In den zurückliegenden fünf Jahren
wurde das Fax von der E-Mail-Kommunikation weitgehend abgelöst.
Nicht nur Schriftstücke, auch Bildmaterial, Videoclips und Tondokumente eilen in Jetztzeit von Schreibtisch zu Schreibtisch.
Ob der Computer des Adressaten seinen Platz im Nachbarbüro, in einer hunderte Kilometer entfernten Stadt oder auf
einem anderen Kontinent hat, spielt dabei keine Rolle mehr.
forumbüro
1/2007
Nicht verzweifeln, mit einer guten Organisation
überwiegen die Vorteile der elektronischen Post.
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Nicht ablenken lassen
Auf den ersten Blick hat diese Entwicklung viel für sich. Aber
wie jeder Fortschritt brachte auch der Siegeszug der E-MailKommunikation seine Tücken mit sich. Säumige Zeitgenossen
werden beklagen, dass ihnen eine liebe Ausrede abhanden
gekommen sei. „Das habe ich schon vorgestern in die Post
gegeben. Ich verstehe gar nicht, dass sie meinen Brief noch
nicht erhalten haben“ zählt nun nicht mehr als Begründung für
verspätet Erledigtes.
Die elektronische Korrespondenz hat zur weiteren Beschleunigung von Termin- und Arbeitsdruck beigetragen. Das spüren nicht nur Trödler, sondern vor allem Menschen, die nichts
Unerledigtes auf ihrem Schreibtisch ertragen. Wer jede eingehende Mail sofort öffnet und liest, kann sich nicht auf Arbeiten
konzentrieren, die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum erfordern.
Wer anfällig für Ablenkungen ist, sollte sich deshalb feste Zeiten für den Blick in den elektronischen Briefkasten verordnen
und auf die akustische Signalisierung eingehender Mails verzichten. Fällt dann beim zwei- oder dreimal täglichen Öffnen
des Mail-Programms der Blick auf die nach Eingangszeit chronologisch geordneten Sendungen, ist erst einmal Sortieren
angesagt. Unwichtiges wandert in den Papierkorb, Wichtiges
in nach Themenfeldern oder Prioritäten angelegte Ordner. Irrläufer und für Kollegen relevante Informationen werden per
Mausklick gleich weiterbefördert.
Da Mail-Programme in der Regel eine Kombination aus Briefkasten und Kalender sind, bietet sich an, zu bearbeitenden
Vorgängen gleich Termine zuzuordnen, damit nichts in Vergessenheit gerät.
Privatem und Dienstlichem. „Lustige“ Videoclips haben in Posteingang und Archiv ebenso wenig zu suchen wie Fotoalben
vergangener Urlaube oder gigabytegroße Musiksammlungen.
Einheitliche Spielregeln sollten auch für den Umgang mit
Kopien von E-Mail-Sendungen und für deren Weiterleitung an
Dritte vereinbart werden. Solche Maßnahmen vermeiden, dass
Informationen in falsche Hände gelangen und beschleunigen
zugleich den innerbetrieblichen Kommunikationsfluss. Sie verhindern aber auch, dass Unwichtiges die E-Mail-Briefkästen
verstopft, denn nicht alles ist für jeden interessant. Die Einrichtung fester Verteiler, die zum Beispiel Arbeitsgruppen, Abteilungen oder bestimmte Hierarchieebenen umfassen können,
erleichtert die Einhaltung solcher Vereinbarungen.
Suchen lassen statt selbst suchen
Nicht von ungefähr orientiert sich diese Vorgehensweise an
den Arbeitsabläufen, die vordem bei der Bearbeitung von Papierkorrespondenz üblich waren. Es gibt weitere Parallelen.
Wer früher viel Zeit mit der Suche in Papierstapeln verbrachte,
kann sich nun im selbst angelegten Ordnerlabyrinth verzetteln. Der Wechsel zur Computerpost taugt nur bedingt dazu,
Schreibtischchaoten Ordnung beizubringen.
Immerhin bietet der Computer im Vergleich zur Stapelablage eine Vielzahl von Möglichkeiten, der Unordnung Herr zu
werden. Das beginnt mit der Option, die Oberfläche des MailProgramms individuell zu gestalten. Posteingang, Kalender,
Kontakte, To-do-Liste und vieles mehr lassen sich nach persönlichen Vorlieben anordnen und erleichtern so den Überblick. Geht doch einmal etwas verloren, genügt ein Mausklick,
um zum Beispiel den Posteingang wahlweise nach Eingangsdatum, Absender oder Betreff zu sortieren und gezielter zu
fahnden oder gleich über die Stichwortsuche das gesamte
Programm zu durchforsten.
Segensreicher als alle diese „Pannenhilfen“ wirken sich freilich
klare, und für alle Mitarbeiter eines Unternehmens verbindliche
Regeln im Umgang mit dem Medium aus. Ähnlich wie für die
Internetnutzung bedarf es auch für den Umgang mit Mail-Programmen klarer Vereinbarungen bezüglich der Trennung von
» Behandeln Sie E-Mails prinzipiell wie Papierpost. Sor-
Urlaubsvertretung inklusive
Klar im Vorteil gegenüber der Papierpost ist die E-Mail, wenn
es um die Abwesenheit vom Schreibtisch geht. Eine automatisch generierte Antwort informiert Korrespondenzpartner im
Fall von Dienstreise, Urlaub oder Krankheit, wann frühestens
mit einer Antwort zu rechnen sein wird oder wer während der
Abwesenheit des Adressaten vertretungsweise weiterhelfen
kann. Auch für die Handhabung solcher Abwesenheitsnotizen
TIPPS ZUM UMGANG
MIT E-MAILS
Machen Sie sich gründlich mit den Funktionen und
Möglichkeiten Ihres E-Mail-Programms vertraut.
tieren Sie die Eingangspost nach Priorität und legen Sie
Ordner an.
» Nutzen Sie die spezifischen Möglichkeiten des Mediums
wie Such- und Sortierfunktionen und die Verknüpfung mit
dem Terminkalender.
» Erstellen Sie für Ihr Unternehmen verbindliche Regeln
für den Umgang mit E-Mails. Was wird weitergeleitet und
an wen? Wie werden Abwesenheitsbenachrichtigungen
formuliert?
» Stellen Sie für Ihr Unternehmen verbindliche Regeln auf
für die private Nutzung von E-Mail-Programmen oder für
deren Untersagung.
» Widerstehen Sie dem Druck des Mediums. Legen Sie gegebenenfalls feste Zeiten für den Blick in den Posteingang
und die Beantwortung von Mails fest.
» Vorsicht beim Umgang mit vertraulichen Informationen!
Als Faustregel gilt: E-Mails sind so diskret wie Postkarten.
forumbüro
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empfehlen sich unternehmensweit einheitliche und verbindliche
Richtlinien. Wird lediglich ein Antworttext hinterlegt, oder werden eingehende Mails automatisch an eine Abwesenheitsvertretung weitergeleitet? Wird über den Grund der Abwesenheit
informiert oder eine neutrale Formulierung gewählt? Wird eine
Urlaubsvertretung mit oder ohne Telefonnummer benannt? Für
alle Mitarbeiter und Situationen verbindliche Standardformulierungen sparen Zeit und Mühe und vermitteln nach außen ein
einheitliches und professionelles Bild.
Auf Reisen mal „mailfrei“ nehmen
Wer auf den tagesaktuellen Posteingang auch auf Dienstreisen nicht verzichten kann oder will, hat verschiedene Möglichkeiten, seine Mails auch fern vom Schreibtisch abzufragen.
Mobiltelefone und PDAs bieten unterdessen die Möglichkeit,
auf Mailserver zuzugreifen, auch per Laptop ist weltweit der
Zugang realisierbar. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht
ganz unproblematisch, denn auf diese Art vagabundieren rasch
unternehmensrelevante, unter Umständen auch sensible Daten
rund um den Globus, der Alptraum jedes Sicherheitsbeauftragten.
Ohnehin kann es sich empfehlen, Reisen zugleich als „Postpause“ zu nutzen, denn E-Mails an jedem Ort der Welt abrufen zu können, heißt ja nicht automatisch, dass man auch an
jedem Ort der Welt die Ruhe hat, sie zu beantworten. Ob es
ein Segen oder ein Fluch ist, dank moderner Technik jederzeit
erreichbar zu sein, sei dahingestellt. Was den Umgang mit
E-Mails betrifft, bieten die einschlägigen Programme aber
genügend komfortable Möglichkeiten, auch mal ein paar Tage
ohne Blick auf den Monitor auszukommen. Andrea Böhm
forumbüro empfiehlt:
Weg von der Stapelablage – E-Mail-Programme verfügen über effiziente
Suchfunktionen.
IMPRESSUM
PAGNA Vorordner A-Z
Der PAGNA Vorordner A-Z sorgt für ein durchdachtes Organisieren am Arbeitsplatz. Mit hochwertigem Kunststoffeinband, Silberprägung und dunkelgrauem Grifftasten ist
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über die Papierflut am Schreibtisch werden. Weitere Produktinformationen finden Sie im Bürokatalog auf S.20.
Herausgeber:
Redaktion:
HOFMANN + ZEIHER GmbH
Ulrich Dewald
Gottlieb-Daimler-Straße 19
E-Mail [email protected]
64319 Pfungstadt
Telefon 06157 / 8005-0
Grafik:
Telefax 06157 / 8005-28
Teresa Wunner
E-Mail [email protected]
Internet www.hz-pbs.de
Anzeigen:
Marion Hinze
Gesamherstellung:
Telefon 0711/7594-340
Konradin-Relations GmbH
E-Mail [email protected]
Ernst-Mey-Straße 8
70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon 0711/7594-...
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forumbüro
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Druck:
Druckerei Laubengaier
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Firmen sind auf die Fremdsprachenkenntnisse ihrer Mitarbeiter angewiesen
Let's speak English
Ohne Fremdsprachenkenntnisse funktioniert der heutige Büroalltag kaum
noch. Wer seine Mitarbeiter sprachkundig machen will, sollte bei der Auswahl der Trainer auf Qualität achten: Sie drückt sich vor allem darin aus, wie
stark sie auf konkrete Arbeitssituationen und interkulturelle Besonderheiten
eingehen.
Im Zuge der Globalisierung werden Fremdsprachenkenntnisse weiterhin an Bedeutung gewinnen.
Mehr als 20 Mitarbeiter aus dem Top-Management von IDS
Scheer hatten sich in Saarbrücken zu einem Meeting getroffen, 19 Deutsche und ein Franzose. Damit war für alle klar:
Man verständigt sich in englischer Sprache. Als der Mitarbeiter
aus dem Nachbarland nach einer halben Stunde das Zimmer
verließ, wechselte der Rest allerdings nicht ins Deutsche. „Erst
zum Ende der Konferenz wurde allen bewusst, dass sie sich
eigentlich auch in ihrer Muttersprache hätten unterhalten können“, erzählt Rosemarie Clarner, Personalchefin des Softwareund Beratungsunternehmens.
Englisch ist bei IDS Scheer bereits seit Ende der 80er Jahre
zumindest zweite Unternehmenssprache. Kein Wunder: Mehr
als die Hälfte der heute 2 650 Mitarbeiter sind außerhalb
Deutschlands beschäftigt – in insgesamt 25 Ländern von China
bis Brasilien. „Da funktioniert die Zusammenarbeit ohne eine
gemeinsame Sprache nicht“, erklärt Clarner.
forumbüro
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Allerdings ist Englischsprechen kein von oben verordnetes
Dekret. „Das ist für uns alle vielmehr eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit den Kollegen, die nicht aus Deutschland
stammen“, so die Personalchefin.
Verhandlungssichere Englischkenntnisse sind zudem Voraussetzung für eine Einstellung bei IDS Scheer in den Bereichen
Beratung und Entwicklung – also überall dort, wo der direkte Kontakt zum Kunden erforderlich ist. Clarner: „Um das zu
überprüfen, wechseln wir während des Vorstellungsgesprächs
ohne Vorankündigung vom Deutschen ins Englische. Denn
wenn der Kandidat zu große Lücken aufweist, können wir ihm
das auch bei ansonsten bester Eignung für den Job hinterher
nicht mehr beibringen.“ Für andere Stellen – von der Assistentin bis hin zur Personalabteilung – reichen meist gute bis sehr
gute Englischkenntnisse, die sich zudem mit den intern angebotenen Sprachkursen aufpolieren lassen. „Doch nur ganz
wenige Mitarbeiter, wie etwa der Bilanzbuchhalter für die deutsche AG, kommen bei uns noch ganz ohne Englisch aus“, stellt
die Personalleiterin klar.
In der IT-Branche liegt der Anteil derer, die Englisch im Berufsalltag benötigen, sicher über dem Durchschnitt. Der bewegt
sich, so schätzt das Institut der deutschen Wirtschaft, bei einem
Drittel der Berufstätigen. „Fremdsprachenkenntnisse sind heute auch für Niedrigqualifizierte eine wichtige Zusatzqualifikation, die vor Arbeitslosigkeit schützt“, signalisiert das deutsche
Institut für Wirtschaftsforschung. Und: „Im Zuge der weiter
fortschreitenden Globalisierung dürfte der Bedarf an sprachlich
Qualifizierten noch steigen.“
Englisch wird am deutschen Arbeitsplatz im Wesentlichen für
drei Tätigkeiten gebraucht, wie eine repräsentative Befragung
des Fremdsprachenmagazins Business Spotlight vor zwei
Jahren belegt: Zum Lesen und Schreiben von E-Mails, zum
Telefonieren sowie für den Smalltalk. Der letzte Punkt überrascht Professor Jürgen Beneke, wissenschaftlicher Leiter des
Interkulturellen Kompetenzzentrums Rheinland-Pfalz (Ikoku),
nicht: „Wenn ich ein gutes Produkt verkaufen will, aber beim
Gespräch mit dem Kunden keine angenehme Gesprächsatmosphäre erzeugen kann, kommt es in aller Regel nicht zum Auftrag.“ Genau das aber sei das Manko vieler Deutscher: Es gehe
ihnen viel zu sehr um die reine Informationsvermittlung, die
Rhetorik und die Lockerheit bliebe dabei häufig auf der Strekke. „Ihre englischen Sätze legen sich Deutsche gern im Vorfeld
zurecht – in dem Bemühen, möglichst perfekt zu sein“, beobachtet der Kommunikationswissenschaftler. „Doch ihre Sätze
klingen dadurch für ihr Gegenüber wie aus dem Gewehr: steif,
abweisend und unangreifbar.“ Die Deutschen hätten dadurch
den Ruf, gute Experten zu sein, aber weniger gut kommunizieren zu können. „Besser ist es für den Berufsalltag, zu lernen,
wie man entkrampft sowie mit Witz, Intelligenz und Charme in
der Fremdsprache kommunizieren kann.“
Beneke empfiehlt daher, bei der Auswahl von Trainern und
Weiterbildungsinstitutionen darauf zu achten, dass eben nicht
nur Grammatik gepaukt wird, sondern auch Rhetorik – und
auch interkulturelle Zusammenhänge. „Das Risiko, jemandem
verbal auf die Füße zu treten, ist wesentlich größer als das, die
falsche Grammatik zu benutzen“, warnt er vor den berühm-
MEHRSPRACHIGE WEBSITES SIND PFLICHT
Wer kennt das nicht: Klickt man die englische Flagge auf einer
Homepage an, öffnet sich eine Seite mit dem Hinweis „under
construction“. Aktualisierungen finden sich bei einigen Unternehmen nur auf der Seite in der Ursprungssprache – oder
aber die Übersetzung ist so schlecht, dass man lieber gleich
auf den Originaltext zugreift. Der internationale Web-Auftritt wird in vielen Unternehmen immer noch vernachlässigt
– sei es aus Zeit- oder Kostengründen: Denn häufig werden
Texte vom Inhalte-Anbieter (wie etwa der Fachabteilung oder
dem Marketing) über den Webdesigner zum Übersetzer und
wieder zurück geschickt, so dass Aktualisierungen in kurzen
Zeitabständen gar nicht möglich sind. Wer seine Kunden international erreichen will, darf seinen Internet-Auftritt jedoch
nicht nur in ein oder zwei Sprachen präsentieren. Forschungen
der Europäischen Union zeigen, dass Kunden doppelt so lange auf Websites ihrer Muttersprache bleiben und dreimal so
viel kaufen. Um die Gestaltung mehrsprachiger Internet-Präsenzen zu erleichtern, hat das EURESCOM-Projekt BabelWeb
Best-Practice-Richtlinien entwickelt: Demnach sollten bereits
forumbüro
1/2007
bei der Planung einer Website multilinguale Elemente einbezogen werden, da die nachträgliche Einflechtung Probleme
in der Architektur verursacht. Eine solche Architektur sollte auf
drei Säulen beruhen: Ebene 1 stellt eine relationale Datenbank
für die Inhalte dar, Ebene 2 eine übergreifende Struktur, in der
die Inhalte organisiert werden, und Ebene 3 umfasst die Darstellung der mehrsprachigen Inhalte auf dem Bildschirm des
Nutzers. Am besten bewährt haben sich für dieses Modell
Redaktionssysteme, genannt Content Management Systeme,
wie eine Studie des Fachverbands für Technische Kommunikation und Dokumentation (Tekom) zeigt. Mit ihnen lassen sich
Informationen über das Unternehmen hinweg konsistent und
redundanzfrei gleichzeitig in mehreren Sprachvarianten vorhalten. Dabei können gleiche Inhalte wieder verwendet werden
– das nochmalige Übersetzen entfällt damit. Aktualisierungen
können dabei vom verantwortlichen Mitarbeiter selbst über eine Art Textverarbeitungsprogramm eingepflegt werden – ohne
den Webmaster oder eine Agentur.
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ten Fettnäpfen, in die man bei der Kommunikation mit Kunden
oder Kollegen aus anderen Kulturkreisen schnell treten kann.
Er nennt ein Beispiel: „Ein Asiate wird auf die Frage am Telefon,
ob seine Lieferung noch in der Woche kommt, immer antworten, dass er alles in seiner Macht stehende dafür tun wird. Ein
Deutscher muss in der Situation wissen, wie er das zu interpretieren hat – nämlich als eine Verneinung – und mit welchem
Vokabular er sich daraufhin diskret zurückziehen kann.“
Beim Chemieriesen Henkel werden die internen Fremdsprachenkurse genau auf diese Punkte ausgelegt: „Der Konzern
spricht daher auch nicht mehr vom Sprachunterricht, sondern von Business Communication“, verrät Englisch-Dozentin
Birgit Solf-Kellersohn. Dabei werden Situationen möglichst
nah an den jeweiligen Anforderungen im Arbeitsalltag geprobt. „Rollenspiele, die eine Handlungskette etwa bei einer
Produktbestellung simulieren, machen wesentlich mehr Sinn
als das sture Schreiben von Briefen in englischer Sprache, die
am jeweiligen Arbeitsplatz gar nicht benötigt werden“, argumentiert Solf-Kellersohn.
Um auch Berufsanfänger für den sich allmählich durchsetzenden Lernstil zu motivieren, unterstützt das Ministerium für Bildung und Forschung beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen
einen Teamwettbewerb für Azubis. „Dabei demonstrieren die
Jugendlichen in Form eines Videoclips, zum Beispiel, wie sie
spielerisch in einer anderen Sprache mit solchen berufsnahen
Handlungsketten umgehen können“, erklärt die Dozentin, die
Vorsitzende der entsprechenden Jury ist. Die Einstufung der
Kursteilnehmer erfolgt bei Henkel seit ein paar Jahren nach
dem vom Europäischen Rat beschlossenen Common European
Framework of Reference for Language Learning and Teaching.
Dabei handelt es sich um einen Fremdsprachen-Fitnesstest,
der subjektive Einstufungen wie „fließendes Englisch“ oder
„Französisch gut in Wort und Schrift“ durch ein objektives
Raster zu ersetzen versucht: Es unterscheidet neben sechs verschiedenen Kenntnisstufen auch die Bereiche Hören, Lesen,
Sprechen und Schreiben. „Je genauer ein Kurs auf den Kenntnisstand der Teilnehmer zugeschnitten ist, desto effektiver ist
er“, ist die Dozentin überzeugt. „Es macht daher keinen Sinn,
in kleineren Unternehmen alle betreffenden Mitarbeiter in ein
Seminar zu stecken.“
Ebenso wie bei IDS Scheer wird auch bei Henkel Englisch gepflegt. „Doch das geht nicht von heute auf morgen“, warnt
Ikoku-Experte Beneke. Dafür müssten zunächst die Gründe
für diesen Schritt klargemacht und Vorbehalte aus dem Weg
geräumt werden. „Wenn der Pförtner mich fragt, ob er mittags
in der Kantine denn noch Deutsch reden dürfe, ist etwas schief
gelaufen“, stellt er klar. Die Zeiten, in denen Englisch als Unternehmenssprache als herausragendes Merkmal einer Corporate Identity galt, sind nach Ansicht von Solf-Kellersohn längst
vorbei: „Heute stellen global agierende Unternehmen eher das
interkulturelle Miteinander in den Fokus.“ Sabine Koll
Die Schulung rhetorischer Fähigkeiten
in einer Fremdsprache ist für Meetings unerlässlich.
forumbüro
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Unternehmen brauchen ihre alten Mitarbeiter – und vernünftige Lernkonzepte
Weg vom Abstellgleis
Wissen und Kompetenz sind für viele Unternehmen ein entscheidender
Erfolgsfaktor. Eine zielgerichtete Entwicklung der Kompetenzen der Mitarbeiter und Führungskräfte gewinnt somit an Bedeutung. Hierzu zählt besonders eine realistische Entwicklungsplanung auch für die über 40-jährigen
Arbeitnehmer.
Noch nehmen viele Firmen den demografischen
Wandel eher als Nachwuchskräftemangel speziell bei jüngeren Fachkräften wahr und weniger
als das, was ihn vorrangig ausmacht, nämlich ein
Älterwerden der Arbeitskräfte. Noch herrschen
die 35- bis 45-Jährigen in den Betrieben vor und
die über 50-Jährigen werden aus Kostengründen
eher in den Vorruhestand geschickt, als ihr Potenzial zu nutzen. Doch die heute dominierenden
Beschäftigten mittleren Alters werden in zehn bis
15 Jahren die Alten sein. So steigt der Anteil der
über 50-Jährigen nach Hochrechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in
Nürnberg bis zum Jahr 2020 kontinuierlich auf rund
32 Prozent des Erwerbspersonenpotenzials an.
Noch scheinen die meisten Unternehmen Scheuklappen gegenüber dieser Entwicklung zu tragen.
Doch ihnen wird nichts anderes übrig bleiben, als
die kommenden wirtschaftlichen Umbrüche und die
dazu notwendigen Anpassungsprozesse mit einer
steigenden Anzahl älter werdender Beschäftigter zu
bewältigen. Sie müssen umdenken und verstärkt in
die Qualifikation von heute noch teilweise lernentwöhnten 40- und 50-Jährigen investieren. Ihre Ressourcen und spezifische Potenziale werden oftmals
nur unsystematisch oder gar nicht genutzt. Das Problem des Fachkräftemangels besteht also nicht nur
in einer Ausbildungslücke der Gesellschaft, sondern
auch in einer Weiterbildungslücke der Betriebe. Zukünftig wird es daher nicht mehr nur darum gehen,
qualifizierte und leistungsfähige Mitarbeiter zu rekrutieren und diese zu binden, sondern bei allen Beschäftigten einen Prozess der lebensbegleitenden
Kompetenzentwicklung zu fordern und zu fördern,
um auch die Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter
nutzen zu können. Die Tatsache, dass ältere Teilnehmer in Maßnahmen der beruflichen Fortbildung
nach wie vor unterrepräsentiert sind, liegt nicht nur
daran, dass Betriebe in die Weiterbildung dieser
Altersgruppe weniger investieren. Bei den älteren
Beschäftigten selbst ist die Bereitschaft zur Weiterbildung oftmals geringer ausgeprägt als bei den
jüngeren Alterskohorten. Dabei gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass ältere Menschen
forumbüro
1/2007
Eine personalpolitische Herausforderung besteht darin, die über
40-Jährigen, deren Karriereweg in der Regel abgeschlossen ist,
weiterhin zum Lernen zu motivieren.
weniger lernfähig sind als Jüngere. Die Probleme
liegen eher in der Motivation, im Anreiz, noch etwas Neues zu lernen. Gefragt sind hier nicht nur regelmäßige externe Weiterbildungen, sondern auch
eine Arbeitsgestaltung und -organisation, die eine
kontinuierliche Qualifizierung im Job einfordert und
ermöglicht. Mitarbeiter, die auf Grund des Wandels
ihrer Aufgaben regelmäßig lernen müssen, haben
gute Chancen, dass ihre Qualifikationen aktuell
und so ihre Lernfähigkeit und damit ihre Beschäftigungschancen über die gesamte Erwerbsbiographie erhalten bleiben. In modernen Ausbildungskonzepten, wie bei DaimlerChrysler, lernen schon
die Azubis, wie man sich neues Wissen selbständig
erschließt. Es geht darum, das Lernen zu lernen.
Monotonie verhindert Motivation
Lernprozesse älterer Mitarbeiter unterscheiden sich
dann von denen jüngerer, wenn sie – aufgrund langjährig gleichbleibender Tätigkeitsanforderungen
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und fehlender Lernanreize – keine Übung im Lernen haben.
„Das größte Lernhindernis ist eine Tätigkeit, in der es objektiv
nichts zu lernen gibt“, beschreibt Arbeitspsychologe Winfried
Hacker schon 1990 in der Studie „Psychische Regulation von
Arbeitstätigkeiten“. Das Problem Lernentwöhnung erzeugt
Angst davor, sich neuen Herausforderungen zu stellen und
senkt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Neues
zu lernen.
Um das Entstehen von Qualifikationslücken durch technologische und organisatorische Innovationen zu vermeiden, ist es
daher wichtig, schon jetzt parallel zur Beobachtung und Analyse von Geschäftsfeldern, Absatzmärkten und Verkaufszahlen auch die Qualifikationsentwicklung in der Arbeitspraxis zu
untersuchen. Damit können Unternehmen die Veränderungen
des zukünftigen Qualifizierungsbedarfs inhaltlich und mengenbezogen abschätzen, Mitarbeiter rechtzeitig fördern und eine
Verlangsamung betrieblicher Innovationen vermeiden.
Im Unterschied zu einer an kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Größen ausgerichteten Praxis wird sich eine erfolgreiche
Personalpolitik in Zukunft durch eine langfristige Orientierung
auszeichnen müssen. Sie ist durch die systematische Begleitung der Erwerbsbiographie der Mitarbeiter charakterisiert, um
Leistungspotenziale auch im höheren Alter nutzen zu können.
Es gilt daher, die jeweils spezifischen Vorteile zu erkennen, die
die einzelnen Mitarbeiter für das Unternehmen haben, und so
einzusetzen, dass Unternehmen und Individuum maximalen
Nutzen aus dem Einsatz der Arbeitskraft und dem Verbleib des
Mitarbeiters im Unternehmen erzielen.
So schreibt Günther Wachtler in „Altern und Arbeit: Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft“ von Christoph von
Rothkirch: Mittlerweile habe sich die Erkenntnis durchgesetzt,
dass zumindest bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenzen in der Regel nicht das biologische Alter als solches für möglicherweise auftretende Leistungsprobleme verantwortlich ist.
Vielmehr seien es primär die langjährigen Auswirkungen von
belastenden und einschränkenden Arbeitsbedingungen, die
Beeinträchtigungen herbeiführen.
Leistungskraft und Innovationsfähigkeit haben vielmehr damit
zu tun, ob Menschen in ihren individuellen Lebens- und Berufs-
verläufen fördernden oder hemmenden Bedingungen unterliegen und ob ihre Potenziale organisatorisch richtig gefördert und
eingebunden werden. Entwicklungschancen dürfen nicht bei einer Altersgrenze von 40 Jahren für die meisten Mitarbeiter enden.
Aufgabe der Personalpolitik ist daher, eine realistische berufliche Entwicklungsplanung auch bei den über 40-jährigen Arbeitnehmern zu unterstützen, um Demotivation und Leistungseinbußen zu verhindern. Selbst eine berufliche Neu- oder Umorientierung mit 50 Jahren ist notwendig und möglich, wenn
Arbeitsplätze oder ganze Geschäftsbereiche wegfallen.
Deutsche Unternehmen konzentrieren jedoch ihre betriebliche Weiterbildung vor allem auf kurzfristige Anpassungsmaßnahmen für einen relativ kleinen Teil der Arbeitnehmer
und betreiben somit viel zu wenig eine langfristig orientierte
Kompetenzentwicklung, schreibt Uwe Grünewald in seiner
Veröffentlichung „Betriebliche Weiterbildung in Europa“ in
BIBBforschung, einer Publikation des Bundesinstitut für Berufsbildung. Dem gegenüber legen Betriebe, die sich als lernende Organisationen verstehen, Wert auf den Erhalt und den
Einsatz sowie auf die Vernetzung der vielfältigen Kompetenzen
Älterer mit dem aktuellen und neuartigen (technischen) Wissen
Jüngerer. Das zeigt die Studie „Qualifizierung, Personal- und
Organisationsentwicklung mit älteren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern“ von Dorothea Schemme.
Eine besondere Herausforderung besteht dabei in der Bereitschaft der Älteren, auch von den Jüngeren zu lernen – nicht nur
umgekehrt. Darauf verweist die Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen „Zur Situation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg“: „Während fast alle Älteren davon überzeugt sind, dass
jüngere Kolleginnen und Kollegen von ihnen etwas lernen können, vertritt nur gut die Hälfte die Meinung, auch selbst etwas
von den Jüngeren lernen zu können“. Hartmut Buck
Der Autor ist Teamleiter für Kompetenzmanagement am Fraunhofer Institut
für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Koordinator des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Transferprojekts www.
demotrans.de
LEBENSLANGES LERNEN IN KLEINEN BETRIEBEN
Im Kampf um qualifizierte Fachkräfte liegt die Chance kleiner
und mittelständischer Unternehmen darin, Attraktivität, Vielfältigkeit und Entscheidungsspielräume in ihren Arbeitsfeldern
offensiver zu gestalten sowie nach innen und außen zu vermarkten. Denn in puncto Gehaltshöhe und Sozialleistungen
können sie oft mit Großunternehmen nicht konkurrieren. Hier
kann ein systematisches, aber unbürokratisches und dezentrales Personalmanagement die fachlichen und individuellen Entwicklungschancen für die Mitarbeiter verbindlich und transparent machen. Das Instrument des Mitarbeitergesprächs sollte
wesentlich konsequenter genutzt werden, um einen persönlichen Entwicklungsplan zwischen Vorgesetztem und Mitarbeitern zu vereinbaren. Ungewollte Fluktuation lässt sich auch
verhinden, wenn die Mitarbeiter an Entscheidungen stärker
beteiligt werden, die die Gestaltung ihrer Arbeit und ihre Entwicklungsoptionen betreffen. Für alle Unternehmen kommt es
darauf an, den steigenden Wissensbedarf durch eine vorausschauende Personalentwicklung aufzufangen, die den ideellen
und ökonomischen Anforderungen an ein lebenslanges Lernen
gerecht wird.
forumbüro
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Betriebliche Altersvorsorge
Reiche Rente ernten
Die betriebliche Altersvorsorge ist für Unternehmen Pflicht. Doch der Arbeitgeber hat durchaus die Möglichkeit zu entscheiden, in welcher Form er sie
anbietet und wie viel Geld er investieren möchte. Sie kann auch seine Liquidität erhöhen.
Für die Rente zahlen müssen alle. Doch mit der betrieblichen
Altersvorsorge hat der Gesetzgeber neben der privaten und
staatlichen Vorsorge ein drittes Standbein für das deutsche
Rentensystem geschaffen. War die Betriebsrente früher eine
freiwillige Leistung des Arbeitgebers, ist sie seit dem 1. Januar
2002 Pflicht. Das heißt, ein Unternehmen muss seinen Angestellten eine Betriebsrente anbieten, wenn diese einen Teil
ihres Lohns in die Altersvorsorge stecken möchten. Zurzeit
haben sie einen Anspruch darauf, vier Prozent ihres Bruttogehalts in eine betriebliche Altersvorsorge zu zahlen — unabhängig davon, was der Arbeitgeber noch zuschießen möchte.
Unternehmen sollten sich daher rechtzeitig überlegen, welche
Form der betrieblichen Altersvorsorge sie ihren Mitarbeitern
anbieten wollen. Von den fünf Möglichkeiten, Pensionsfonds,
Pensionskasse, Direktversicherung, Direktzusage und Unterstützungskasse, bietet jede ihre Vor- und Nachteile.
forumbüro
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Arbeitgeber und -nehmer können gut von den späteren Früchten der Betriebsrente profitieren, wenn
sie das geeignete Modell gewählt haben.
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Ohne Riester gut versichert
Die älteste Form der Altersversorgung sind die Unterstützungskassen. Sie sind eigenständige, rechtsfähige Versorgungseinrichtungen, meistens eingetragene Vereine, eine Gesellschaft
mit beschränkter Haftung oder eine Stiftung. Sie sind quasi der
verlängerte Arm des Arbeitgebers. Er ist jedoch derjenige, der
im Zweifelsfall haftet.
Eine besondere Form ist die so genannte rückgedeckte Unterstützungskasse, die als Versicherungsnehmerin bei einem Lebensversicherer Rückdeckungsversicherungen auf das Leben der
begünstigten Arbeitnehmer abschließt, um die zugesagten
Versorgungsleistungen finanzieren zu können. Das macht sie
für viele Arbeitgeber attraktiv, da die Versicherungsbeiträge als
Betriebsausgaben abzugsfähig sind.
Die Unterstützungskassen finanzieren sich durch Einzahlungen
der Unternehmen, durch Erträge des angelegten Kapitals und
durch das Geld, das die Arbeitnehmer beisteuern. Renten aus
der Unterstützungskasse werden wie Lohn aus nicht selbstständiger Arbeit versteuert.
Direkt zugesagt
Bei der Direktzusage, auch unmittelbare Versorgung oder Pensionszusage genannt, finanziert und zahlt allein der Arbeitgeber
die Rente an den Arbeitnehmer oder dessen Hinterbliebenen.
Arbeitgeber und -nehmer können sich auch darauf verständigen, Teile des Gehalts für eine Direktzusage umzuwandeln. Für
den Arbeitgeber verursacht die Direktzusage zwar Kosten, bietet aber auch finanzielle Vorteile. Da das Unternehmen für die
Renten Rückstellungen bilden muss, verringern diese den zu
versteuernden Gewinn.
Direktzusage und Unterstützungskasse bieten sich vor allem
für die Altersvorsorge von Führungskräften an, weil hier der
ALTERSVORSORGE AUF EINEN BLICK
Art der Betriebsrente
Kurzcharakteristik
Vorteile
Nachteile
Direktversicherung
Der Arbeitgeber schließt bei einem Versicherungsunternehmen zu Gunsten des Arbeitnehmers eine Rentenversicherung ab.
» Renten voll steuerpflichtig,
auch bei der Riester-Förderung.
» Beitragshöhe ist begrenzt.
Pensionskasse
Versorgungseinrichtung, die zugleich auch Versicherungsgesellschaft ist. Die Beiträge werden
von der Pensionskasse nach den Vorschriften
einer Versicherungsgesellschaft angelegt.
Pensionsfonds
Versorgungseinrichtung in der Rechtsform einer
AG oder eines Vereins, bei der die Leistungen als
lebenslange Rente oder in Form eines Auszahlungsplans mit Restverrentung erbracht werden.
Im Gegensatz zu einer Ver-sicherung stehen hier
den festen Beiträgen bis auf eine Mindestleistung keine garantierten Leistungen gegenüber
oder umgekehrt sind bei garantierten Leistungen
keine festen Beiträge zugesagt. Es herrscht
die völlige Abhängigkeit vom erwirtschafteten
Ertrag.
» Bei Entgeltumwandlung bis zu vier Prozent
der Beitragsermessungsgrenze zur gesetzlichen
Rentenversicherung steuerfrei, bis 2008 sozialabgabenfrei.
» Ist die Vier-Prozent-Grenze ausgeschöpft, kann
der Arbeitgeber zusätzlich bis zu 1 800 Euro
steuerfrei pro Arbeitgeber und Jahr einzahlen,
vorausgesetzt, es ist kein Altvertrag vorhanden,
dessen Beiträge pauschal ver-steuert werden.
» Der Arbeitgeber kann die Beiträge als
Betriebsausgaben voll abziehen.
» Riester-Förderung ist möglich.
» Steuerfreie Aufwendungen, es können mehr
als vier Prozent des Gehalts umgewandelt
werden.
» Keine Sozialabgaben, wenn Arbeitgeber
finanziert.
» Bei Entgeltumwandlung bis zu vier Prozent
der Beitragsermessungsgrenze zur gesetzlichen
Rentenversicherung, bis 2008 sozial-abgabenfrei.
» Nachgelagerte Besteuerung, die Renten
werden wie Arbeitslohn behandelt. Versorgungsfreibetrag und Arbeitnehmerpauschbetrag
werden abgezogen, verringern sich jedoch von
Jahr zu Jahr.
» Rückstellungen sind als Betriebsausgabe voll
abzugsfähig.
» Die Riester-Förderung ist
nicht möglich.
» Der Arbeitgeber muss in
der Handels- und Steuerbilanz
Rückstellungen bilden.
» Der Arbeitgeber haftet.
Direkt- oder Pensions- Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer eine
unmittelbare, gegebenenfalls beitragsorientierte
zusage
Leistungszusage. Es gibt keinen Dritten (Versicherung, Verein etc.), der dazwischen geschaltet
ist.
Unterstützungskasse
Die Unterstützungskasse ist in der Regel ein
ein-getragener Verein, eine Stiftung oder eine
GmbH, die dem Arbeitgeber die Abwicklung der
Leistungszusage gegenüber dem Arbeitnehmer
abnimmt. Der Arbeitgeber ist nicht an einen
kon-kreten Sparplan gebunden und kann je nach
wirtschaftlicher Lage im Rahmen steuerlicher
Höchstgrenzen mal mehr oder weniger einzahlen.
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Beitrag unabhängig von seiner Höhe steuerfrei ist. Entgeltumwandlungen bis zu vier Prozent des Bruttolohns sind bis 2008
auch sozialabgabenfrei.
Die Betriebsrenten sind voll kranken- und pflegeversicherungspflichtig, hier liegt auch eine nachgelagerte Besteuerung vor.
Eine Riester-Förderung ist nicht möglich. Das ist insofern von
Nachteil, da der Arbeitnehmer durchaus vom Arbeitgeber fordern kann, einen Teil seines Lohns in eine Riester-Rente einzuzahlen. Jedoch lohnt sich dieses Modell in der Realität kaum.
Denn die Beiträge werden wie in der privat finanzierten RiesterRente vom Nettoeinkommen gezahlt, die späteren Renten sind
aber als Betriebsrenten im Gegensatz zur privat finanzierten
kranken- und pflegeversicherungspflichtig.
Die drei mit Riester
Pensionskasse, Direktversicherung und Pensionsfonds werden
vom Staat begünstigt. Neben den steuer- und bis Ende 2008
sozialversicherungsfreien Beiträgen bis zu einer Höhe von vier
Prozent des Bruttogehalts können zusätzlich bis zu 1800 Euro
pro Kalenderjahr steuerfrei in einen zusätzlichen Altersvorsorgevertrag eingezahlt werden. Dieser Beitrag ist dann jedoch
sozialabgabepflichtig.
Die Betriebsrenten sind voll zu versteuern und kranken- wie
pflegeversicherungspflichtig. Alternativ ist über alle drei Modelle auch die Riester-Förderung mit den oben aufgeführten
Einschränkungen in der späteren Auszahlung möglich.
Pensionskassen sind selbstständige Versorgungseinrichtungen, die ihren Mitgliedern einen Rechtsanspruch auf Leistungen einräumen. Sie sind eine besondere Form der Lebensversicherung und unterliegen der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Das heißt, für die
Anlage ihrer Gelder gelten strenge Vorschriften.
Es gibt zwei Formen. Die klassische ist die „geschlossene“ Kasse, die als Firmenpensionskasse nur für ein Unternehmen oder
als überbetriebliche Pensionskasse mehrerer nicht miteinander
verbundener Firmen oder Branchen die betriebliche Altersver-
sorgung organisieren. Neu sind die „offenen“ Kassen, die ihre
Dienste bundesweit anbieten. Im Gegensatz zu den offenen
Pensionskassen müssen die geschlossenen keine Gewinne für
Anteilseigner erwirtschaften. Die Beiträge gehen fast vollständig in den Kapitalstock, aus dem später die Renten finanziert
werden. Ferner fallen bei ihnen keine Abschluss- und Vertriebskosten an, und sie versichern ohne Aufschlag Invalidität und
Tod. Bei den offenen Pensionskassen müssen Invalidität und
Tod zusätzlich abgesichert werden und auch Abschluss- und
Vertriebskosten fallen an. Hier müssen Dividenden für die Anteilseigner erwirtschaftet werden.
Geringer Verwaltungsaufwand
Die Direktversicherung ist eine Lebensversicherung, die der
Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für seinen Angestellten
abschließt. Sie sind aufgrund des geringen Verwaltungsaufwands vor allem bei kleineren Firmen beliebt. Denn das Meiste
erledigt die Versicherungsgesellschaft.
Für Direktversicherungen gelten strenge Anlagevorschriften
nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz, die die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht. So ist für das
Sparkapital ein Höchstgarantiezins vorgeschrieben, der derzeit
noch 2,75 Prozent beträgt. Wird mehr erwirtschaftet, erhalten
die Versicherten mindestens 90 Prozent der Überschüsse. Negative Entwicklungen am Kapitalmarkt wirken sich nur auf die
zukünftigen Überschussbeteiligungen aus.
Für Risikofreudige
Mehr Nervenkitzel erfährt der Arbeitgeber bei der so genannten fondsgebundenen Direktversicherung. Sie bietet zwar die
Chance auf einen höheren Ertrag, kann aber auch deutlich weniger einbringen als andere Anlageformen, sogar Verluste sind
möglich. Für den Arbeitgeber liegt das Risiko in der gesetzlich
vorgeschriebenen Beitragsgarantie. Das bedeutet, er muss
dazuzahlen, wenn der Vertrag beim Ausscheiden des Arbeitnehmers im Minus steht.
Alte Verträge bleiben bestehen
Die Beiträge des Arbeitgebers zu einer Direktversicherung sind
voll abzugsfähige Betriebsausgaben. Natürlich kann sich auch
der Arbeitnehmer daran beteiligen oder sie sogar vollständig
selbst zahlen. Vor dem 31. Dezember 2004 abgeschlossene
Direktversicherungen können nach den alten Bestimmungen
fortgesetzt werden.
Aus dem enlischsprachigen Raum kommt das letzte Modell,
über das eine Riester-Förderung möglich ist. Pensionsfonds
sind in den USA und Großbritannien seit langem eine tragende Säule der Alterversorgung. Sie sind rechtlich selbstständige
Einrichtungen, Aktiengesellschaften oder Pensionsfondsve-reine auf Gegenseitigkeit, die gegen Zahlung von Beiträgen eine
kapitalgedeckte Altersversorgung anbieten. Obwohl sie kein
Versicherungsunternehmen sind, unterliegen sie der staatlichen Versicherungsaufsicht. Sie dürfen in der Regel kein Kapital ausschütten. Für den Arbeitnehmer haben sie den Vorteil,
dass sie wenig Verwaltungsaufwand bieten. ab
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Disability Management birgt Chancen für Arbeitgeber und Beschäftigte
Arbeitsplätze erhalten
Unfälle, Invalidität oder lange Krankheiten bergen für Betroffene und für Unternehmen Probleme. Diese müssen aber nicht zwangsläufig zur Trennung führen. Konzepte im Rahmen von Disability Management zeigen, dass es auch
anders geht.
Petra Zink, Disability Managerin, und Dr. Erich
Knülle, Werksarzt (im Hintergrund), wissen um
die wirtschaftlichen Vorteile erfolgreichen Disability Managements.
Mit der Novellierung des Neunten Sozialgesetzbuchs (§ 84
Abs. 2) schreibt der Gesetzgeber den Arbeitgebern seit Mai
2004 vor: Mitarbeitern, die länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, ist mit betrieblichem Wiedereingliederungsmanagement zu helfen. Das Ziel
besteht darin, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden und erneutem
Arbeitsausfall präventiv zu begegnen. „Das bezieht sich nicht
nur auf die Gruppe schwer behinderter Beschäftigter, sondern
erstreckt sich auf alle Mitarbeiter eines Unternehmens“, beugt
Friedrich Mehrhoff vom Hauptverband der gewerblichen Be-
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rufsgenossenschaften (HVBG) eventuellen Missverständnissen
vor. Zur effektiven Gestaltung betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements reicht es aber nicht aus, die rein medizinischen Fakten von Betroffenen zu betrachten. Vielmehr ist
ein Ansatz notwendig, der medizinische, wirtschaftliche und
soziale Aspekte gleichermaßen in die Konzeptionen aufnimmt.
Erst eine mehrdimensionale Herangehensweise wird sich nachhaltig positiv für Unternehmen und Betroffene auswirken.
Unternehmen als Vorreiter
Diese Vorstellungen sind nicht idealtypisch, sondern werden
in der Praxis durchaus gelebt, wie das Beispiel der Ford-Werke
zeigt. Der Automobilhersteller wurde im Juni 2006 als erstes
europäisches Unternehmen am Standort Köln für sein Disability Management nach internationalem Standard zertifiziert.
Disability Management meint noch etwas mehr als betriebliches Eingliederungsmanagement. Es umfasst den gesamten
Implementierungsprozess zur Einführung von Wiedereingliederungskonzepten. Angesprochen sind damit auch jene ganzheitlichen betrieblichen Strategien, die strukturell in den Unternehmenskontext eingebettet sind. Bei Ford wird deshalb so
stark in den Bereich des Eingliederungsmanagement investiert,
weil das Unternehmen eine Reihe positiver Auswirkungen damit verknüpft. Und auch Mehrhoff weiß: „Disability Management schafft Win-Win-Situationen für beide Seiten. Es setzt am
sozialen Gedanken an, ist aber gleichzeitig im unmittelbaren
Interesse der Unternehmen, die Mitarbeiter gesund zu halten.“
Dem kann sich Petra Zink, Disability Managerin bei Ford nur
anschließen. Sie ist eine von heute rund 400 zertifizierten Disability Managern, die es – wie Mehrhoff berichtet – inzwischen
deutschlandweit gibt. Zink, die seit Dezember 1994 am Standort Köln und zunächst als Produktionsleiterin tätig war, nennt
einige weitere positive Folgen von Disability Management, die
ganz unterschiedliche Bereiche betreffen: Die Geschäftsleitung
erkennt, zum Beispiel, den wirtschaftlichen Nutzen, der sich
aus der Reduktion von Fehlzeiten ergibt. Hinzu kommt die Vermeidung von Personalkosten, die sich durch Lohnfortzahlungen ergeben. Die Mitglieder des Betriebsrats sehen sich ihrem
Ziel in Punkto Sozialverträglichkeit und Mitarbeiterzufriedenheit einen Schritt näher gekommen und die Personalabteilung
erhält fundierte Daten, die Transparenz schaffen und eine Basis
für sachgerechte Personalarbeit legen. Und nicht zuletzt die
Betroffenen selbst. Sie profitieren deutlich von erfolgreichem
Disability Management und damit verbundenem Arbeitsplatzerhalt.
Netzwerke aufbauen
Das Konzept bei Ford ist bereichsübergreifend und konsensorient aufgebaut, was sich in so genannten Integrationsteams
widerspiegelt. Diese Teams, die mit der Einführung und Umsetzung von Wiedereingliederungs- und Präventionsmaßnahmen betraut sind, werden von Petra Zink geleitet. „Bei uns gibt
es seit 2001 ein Kernteam und zwischenzeitlich fünf Integrationsteams an unterschiedlichen Standorten. In diesen Teams
sitzen Leute aus unterschiedlichen Bereichen wie Meister, Be-
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reichsleiter, Betriebsratsvertreter, Schwerbehindertenvertreter,
Personaler sowie Betriebsärzte“, erklärt die Expertin. Betroffene haben die Möglichkeit, sich mit Anliegen und Problemen
direkt an die Teammitglieder zu wenden, ergänzt Erich Knülle,
Werksarzt des Automobilherstellers. Er weiß, wie bedeutsam
Kommunikation zur erfolgreichen Implementierung von Eingliederungsmaßnahmen ist. Denn im Gespräch wird der soziale Hintergrund transparenter, der oftmals – wie der Mediziner
aus Erfahrung berichtet – wichtiger ist als die rein medizinischen Fakten. Knülle war bereits im Jahre 2000, somit bereits
vor Erlass der gesetzlichen Neu-Regelung, aktiver Promotor,
als Ford im Rahmen eines Wiedereingliederungsprogramms
Akzente setzte. Das Kölner Werk zählte zum damaligen Zeitpunkt 500 Mitarbeiter, die gesundheitsbedingt ihrer bisherigen
Arbeit nicht länger nachgehen konnten, aber auch nicht kündbar waren. „Es gelang uns jedoch, den größten Teil der Betroffenen wieder in die Produktion zu integrieren; dadurch blieben
beträchtliche Summen der Neueinstellung erspart“, erinnert
sich der Mediziner. Dies gelang zum Beispiel dadurch, dass
Fähigkeitsprofile der Mitarbeiter erstellt wurden und diese mit
den Anforderungen der vorhandenen Arbeitsplätze abgeglichen wurden. Zum Teil erfolgte eine Arbeitsplatzmodifizierung
oder die Zuteilung in ein anderes Beschäftigungsfeld. Sowohl
Petra Zink als auch Erich Knülle sind darüber hinaus überzeugt,
dass neben internen auch externe Netzwerke bedeutend sind.
So arbeitet Ford zum Beispiel mit dem Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (IQPR) an der Sporthochschule Köln zusammen, die unter anderem Trainings zur
Anwendung von Profilvergleichssystemen durchführen.
Barrieren und Probleme
Auch wenn die Vorteile des Disability Managements klar auf
der Hand liegen, gab es auch bei Ford Starthürden. Knülle erinnert sich nur zu gut, dass bei den ersten Projekten durchaus
Skepsis und Misstrauen seitens der Belegschaft signalisiert
wurden. „Wir haben daher intensive Aufklärung betrieben.
Das ist das A&O bei Veränderungen: Transparenz und offene
Kommunikation“, betont Knülle. Mitarbeiterzeitschriften, Intranetauftritte, Flyer und Informationsveranstaltungen seien nur
einige der Instrumente, die Anwendung fanden und auf die
auch in Zukunft verstärkt wert gelegt werde, hält Petra Zink
fest. Akzeptanz und Unterstützung seitens der Belegschaft ist
ein wesentlicher Baustein für Disability Management, auch im
Hinblick auf eine Re-Zertifizierung, die das Werk in drei Jahren
anstrebt. Daher verwundert es nicht, wenn Petra Zink verrät,
dass in naher Zukunft durch Mitarbeiterbefragungen erforscht
werden soll, wo Zufriedenheit vorliegt und wo Verbesserungspotenzial besteht.
Das Beispiel Ford zeigt: Disability Management ist ein facettenreicher Prozess, der nur dann Erfolg verspricht, wenn netzwerkartige Arbeitsformen undoffene Informationspolitik angestrebt werden. Wiedereingliederung sollte dabei aus einer
Perspektive verstanden werden, die sich darauf konzentriert,
über welche Fähigkeiten der Mitarbeiter verfügt und nicht,
über welche er nicht (länger) verfügt. ma
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