Programm 2008

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Programm 2008
Editorial
10 Jahre Demotape Clinic
Beim zweiten m4music 1998 führten wir die Demotape Clinic ein. Es begann eine Erfolgsgeschichte:
Wir wurden überrannt. Nicht wie erwartet rund 30
Bands wollten ihre Demos von Branchenprofis
kommentiert haben, sondern gleich über 200! Wir
improvisierten, was wir konnten, und retteten unsere Haut.
Nun feiert die Demotape Clinic ihre 10. Ausgabe.
Wir haben sie professionalisiert und das Einzugsgebiet erweitert. Über 600 junge Acts aus der ganzen
Schweiz schicken uns im Vorfeld ihre Demos, ein
Drittel davon aus der Romandie. Aus den Kassettli
und CDs sind MP3s geworden, das Einsenden wurde durch den Upload ersetzt. Das Aufspüren von
Talent kann man jedoch nicht rationalisieren. Stets
mit der gleichen Sorgfalt hören wir uns alle Demos an
und wählen die Interessantesten für die Live-Events
und die CD «The Best of Demotape Clinic» aus.
Unser neue Hauptpartnerin, die SUISA-Stiftung für
Musik, vergibt Awards an die hoffnungsvollsten Musiker in den verschiedenen Kategorien, wovon die besten 16 Tracks auf einer CD veröffentlicht werden.
Die Newcomer erhalten inzwischen mehr als ein
Feedback von den Profis. Sie werden auch sicht- und
hörbar.
Tausende hoffnungsfrohe Musiker haben in den 10
Jahren mitgemacht. Oft werden wir gefragt: «Wer
hat es denn nun geschafft, bekannt zu werden?»
Namusoke und Navel, Signorino TJ und Heidi Happy.
Und Huck Finn, The Gamebois und Person, Teilnehmer 2007, spielen dieses Jahr auf den m4musicBühnen – so überzeugt haben uns ihre Demos.
Die Demotape Clinic fördert Talente. Und sie macht
Spass. Gespannte Gesichter, knisternde Sounds, witzige Kommentare. Klischees und Unerwartetes, Gebasteltes und Durchdachtes. Wer nicht mitmacht, kann
zuschauen – Eintritt frei, Demos vor Ort, Jury auch.
Philipp Schnyder von Wartensee
Festivalleiter m4music, Migros-Kulturprozent
Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges, in den
Statuten verankertes Engagement der Migros, das in
ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft
gründet. Es verpflichtet sich dem Anspruch, der Bevölkerung einen breiten Zugang zu Kultur und Bildung zu verschaffen, ihr die Auseinandersetzung mit
der Gesellschaft zu ermöglichen und die Menschen
zu befähigen, an den sozialen, wirtschaftlichen und
kulturellen Veränderungen zu partizipieren. Tragende Säulen sind die Bereiche Kultur, Gesellschaft,
Bildung, Freizeit und Wirtschaft.
www.kulturprozent.ch
Migros-Genossenschafts-Bund
Direktion Kultur und Soziales
m4music
Postfach
CH-8031 Zürich
www.m4music.ch
m4music Selection «Sound & Stories»
Freitag 29.02.2008
Die besten CH-Musikclips 06/07
der Solothurner Filmtage
Reverend Beat-Man (CH)
Kino Riffraff, Zürich, 21:00
Wahre Perlen für Auge und Ohr! Das Popmusikfestival m4music präsentiert in Kooperation mit
dem Kino Riffraff in Zürich eine Selektion der besten
Schweizer Musikclips 06/07 auf grosser Leinwand.
Die Clips von Schweizer Bands und / oder Schweizer
Regisseuren sind eine Best-of-Auswahl aus dem
Wettbewerb «Sound & Stories» der Solothurner
Filmtage.
Die Premierenfeier der «m4music Selection Sound &
Stories» wird mit einem lauten Tommelwirbel begangen: Nach dem Screening werden die Gehörmuskeln weiter strapaziert und die vom Sitzen eingeschlafenen Tanzbeine vom «King of Primitive Rock’n’Roll
and Gospel Blues Trash» Reverend Beat-Man wieder
geweckt. Mit Gitarre und Bibel bewaffnet wird der
Reverend eine seiner berühmt berüchtigten Standpauken-Predigten halten und unsere Seelen retten. Denn
nicht nur the Blues Trash Church weiss: Am Ende des
Lichts ist immer ein Tunnel.
Nur noch wenige Tickets an der Abendkasse erhältlich!
Die «m4music Selection Sound & Stories» am Freitag,
den 29. Februar ist erst ein Vorgeschmack auf das
eigentliche Festival m4music 2008, das eine Woche
später vom 6. bis 8. März im Schiffbau und Moods
über die Bühne geht!
Weitere Vorstellungen von «m4music Selection
Sound & Stories» im Kino Riffraff:
Samstag 01.03.08, 23:15 / Sonntag 02.03.08, 12:00
Reverend Beat-Man
Clips von Die Fantastischen 4, Kutti MC feat.
Endo Anaconda, Izul, Seven, Troimer, 6er Gascho,
Dendemann, Starch (v.l.n.r.)
*ImNot_Ins_95x136
7.1.2008
18:13 Uhr
Seite 1
*YOU_InsD_95x136
9.1.2008
19:56 Uhr
Seite 1
Nach SONGS FROM THE SECOND FLOOR das neue
Meisterwerk des schwedischen Ausnahmeregisseurs.
ROY ANDERSSON’S
«Brüllend komische Szenen. Ein Projekt, das man „Kafka on Acid“
nennen könnte, weil die entsprechenden Situationen mit einer Akribie
auf die Spitze getrieben werden, dass man nur noch lachen kann.»
Frankfurter Allgemeine Zeitung
ab März im Kino
Ab 14. Februar im Kino
mit
JESSIKA LUNDBERG • ELISABET HELANDER • BJÖRN ENGLUND
KRIEG
Täuschung
Machtgier
BEGInn und EndE EInEs äussEREn
und InnEREn HoRRoRTRIps
MacBETH
premiere: 29. März 2008 im pfauen
044 258 77 77
www.schauspielhaus.ch
Partner des Schauspielhauses Zürich
m4music Opening Night
My Name is George
Donnerstag 06.03.2008
Navel (CH), My Name Is George (CH)
Huck Finn (CH), DJ Populist (CH)
Moods, Doors 20:00
Die Eröffnungsnacht von m4music steht ganz im
Zeichen der jungen Schweizer Rockhoffnungen.
NAVEL: «Younger and better looking than The
Arctic Monkeys while Pete Doherty is licking their
boots for a lesson in ROCK – jünger und besser
ausschauend als die Arctic Monkeys, während Pete
Doherty ihre Stiefel leckt für eine Lektion in Sachen ROCK.» So beschreibt das Berliner Label
Louisville Records seine Schweizer Schützlinge.
Aber was bedeutet dies überhaupt? Vielleicht, dass
man Navel besser nicht mit anderen Bands vergleichen sollte. Dies wird selbstverständlich doch getan –
wegen ihres Neo-Grunge und dem Blondschopf von
Sänger Jari Antti gerne mit den verblichenen Nirvana.
Doch selbst ihnen haben Navel genug entgegen zu
halten. Hier ist der Urschrei des Rock’n’Roll am
Werk mit der Intensität von zwei hastigen Zigarettenzügen zwischen Geburt und Tod, ausgedrückt in
Titeln wie «Vomiting» (Erbrechen), gespielt auf den
ganz grossen Bühnen von Greenfield (vor 5000 Zuschauern) bis Eurockéennes (F) und Eurosonic (NL),
als Support von Queens of the Stone Age und nun,
kurz vor ihrem Albumdebüt Ende März, auch auf
der Bühne des Moods. Auch wenn sich das Trio aus
Erschwil near Basel bei der Arbeit in der Ricola-Fabrik kennengelernt hat, gibt es auf die Frage «Wer
hät’s erfunde?» nur die eine Antwort: Navel!
Sie heissen Huck, Berry und Finn, beschränken ihre
Abenteuerreisen als HUCK FINN aber auf Gitarre,
Gesang, Synthesizer und wünschen sich «Long Life
and a Sudden Death», so der Titel ihres Albumdebüts auf Labelsuche. Gefunden hat m4music das Luzerner Trio an der letztjährigen Demotape Clinic,
wo sie in der Kategorie «Pop» siegten und den
Hauptpreis «Demo of the Year 2007» gleich auch
noch mit abräumten. Verschlafen ist auch ihr Sound
nicht, den sie selbst mit «romantischer als Gorillaz,
etwas Pulp, Blur» beschreiben und auf ihrer MyspaceSeite unter Einflüssen zu Recht um Muse und die
Beatles ergänzen.
MY NAME IS GEORGE und eben nicht Bond. Seit
die fünf Winterthurer 2006 den «Swiss Top Award»
von DRS 3 als beste Schweizer Nachwuchs-Band
gewonnen haben, ist dies auch hinlänglich bekannt.
Die Stärke der Band ist ihre Schwäche für die BeatMusik der Sixties. Doch auch wenn My Name Is
George bereits im Liverpooler Cavern Club, der
Heimstätte der Beatles, gespielt haben, verharren
sie nicht in dieser Vergangenheit, sondern pflügen
sich durch die folgenden Rockdekaden hin zu aktuellen Popsongs. Ihre demnächst erscheinende zweite
Platte nahmen sie mit dem Produzenten von Mando
Diao und Keane auf.
Zum Anlass des 10-Jahres-Jubiläums der Demotape
Clinic spielt DJ POPULIST zur Begleitung unter anderem Demoeinsendungen aus den ersten zehn Jahren.
Huck Finn
Navel
Freitag 07.03.2008
Little Brother
Moods, Doors 22:00
Person
The Bianca Story
Little Brother (USA), The Gamebois (CH)
Person (CH), DJ Freaza (CH)
Als Mitglieder der «Okayplayer»-Community von
The Roots gehören LITTLE BROTHER sowieso zu
den «Good Guys» im Hip Hop. Zu denjenigen, die
Verantwortung übernehmen für das, was sie sagen
und für Spass sorgen, ohne laut mit der Goldkette
zu rasseln. Bewiesen haben das die beiden Rapper
Phonte und Big Pooh bereits auf drei Alben voller
positiver, jazzig-souliger Vibes und als Leihstimmen
für Jazzy Jeff bis Pete Rock. «Get Back» vom letzten
November ist das erste Album der North-Caroliner ohne den Stammproduzenten 9th Wonder, dafür mit illustren Gastbeats von Hi-Tek bis Illmind
und wiederum den richtigen Easy-Going-Sounds zu
den lockeren Zungenschwüngen des Duos.
Manchmal müssen die Beats nur auf die richtige
Stimme warten. Darauf, dass sich die richtigen Leute treffen zur magischen Konstellation. Wie bei
Ben’jamin Kasongo Katulu und Fabio Friedli. Katulu
breakte, sprayte und rappte zwar bereits als Ostermundiger Kid, kickte dann aber bis zwanzig bei den
Young Boys. Ein anderweitiges Bandprojekt brachte ihn regelmässig nach Burgdorf. Dort traf er auf
Fabio Friedli. Wohlweislich steckte ihm dieser eine
CD seiner neusten Beatproduktionen. Ein Beat
hatte es Katulu besonders angetan. Kurz darauf
folgte der Sieg als THE GAMEBOIS in der Kategorie «Urban» der Demotape Clinic 2007 mit UrbanSoul, der unter die Haut geht.
PERSON war mit seinem Beitrag im Verbund mit
Y.V.A.N. eine der positiven Überraschungen der
Demotape Clinic 2006. Und auch sonst wurde der
Welsche im letzten Jahr bemerkt: Er war in der
Auswahl für den «Meilleur Rappeur Indépendant
Suisse» der «HipHop Awards 2007» und mit seinem
Clip «C’est Gratuit» in der «Sound & Stories»-Auswahl der Solothurner Filmtage. Beobachter des
Schweizer Hip Hop allerdings kennen den Lausanner
schon länger, als Gastrapper auf den Alben von
Double Pact (der obige Y.V.A.N. mit Stress) und
Stress selbst. Dieser Verweis kommt nicht von un-
gefähr, denn wer Stress mag, wird sich auch bei den
Reimen und Beats von Person gleich wohl fühlen.
Nicht erst seit gestern dominiert DJ FREAZA das
Partygeschehen Zürichs, und das nicht nur im Verbund mit Greg als Heavyhitterz und als Macher von
Erfolgsserien wie «Milk» und «Costa del Soul».
Sein Ruf liess Freaza auch Eröffnungssets für EPMD
bis Eminem spielen. Seine Beats finden sich auf den
Alben und Singles von Oibel Troibel, Samurai oder
Radio 200‘000. Und – neben Exklusivbeiträgen
von DJ Premier oder Mangu – auch auf der eigenen
Mix-CD «Heavyhittin’ Vol. 1».
Freitag 07.03.2008
Vive La Fête
Halle 1, Doors 20:30
Vive La Fête (BE), Aloan (CH)
DJ HP «Düsi» Künzler (GB/CH)
VIVE LA FÊTE, das muss man übersetzen: Es lebe
das Fest! Damit ist schon viel aber noch nicht alles
zum Duo aus dem ehemaligen dEUS-Bassisten Danny
Mommens sowie dem feschen Ex-Model Els Pynoo
gesagt. Als sich Danny und Els 1998 zusammentaten,
gehörten sie noch zu den Vorreitern der 80er-Retrowelle. Heute gehören die aufmüpfigen und fleischlichen Tanzbeats der Belgier immer noch zu den
Unverbrauchtesten zwischen Electropop und Electroclash. Ein «Jour de chance», ein «Glückstag» für
m4music, wie der CD-Titel sagt.
ALOAN ist der Meister des Trip Hops der Westschweiz, und das mit Band schon seit Jahren auch
auf den Bühnen des Paléo und des Montreux Jazz
Festivals. «Better in Springtime» ist bereits das
dritte Album des Genfers und knüpft an die schönsten
Melodien des Trip Hops an.
Von Genf und Belgien nach UK, genauer nach London, wo unser Brit-Korrespondent HP «DÜSI»
KÜNZLER die Szene vor Ort für m4music genauestens beobachtet. Einmal im Jahr kommt das Beste
davon bei uns auf den Plattenteller. Enjoy your meal!
Halle 2, Doors 21:30
Favez (CH), The Bianca Story (CH)
Da Sign & The Opposite (CH)
AreYouVeda DJ-Team (CH)
«Lanzenträger des Schweizer Indie-Rocks» (Basler
Zeitung) oder «die beste Schweizer Indierock-Band
der Welt» (Züritipp) – solche Komplimente hört
jede Band gern. Auch wenn sie sich auf die erste
Formation von FAVEZ beziehen, fielen sie im Zusammenhang mit dem letztjährigen Relaunch der
Band auf dem nunmehr sechsten Album «Bigger
Mountains Higher Flags». Favez waren nach etlichen
Jahren ungestümen Punkrocks irgendwann müde,
sich auf der Bühne heiser zu schreien. Die Überväter
der Lausanner Indie-Szene nahmen sich eine Auszeit,
um neue musikalische Seiten an sich zu entdecken.
Die neu geborenen Favez gehen ein bisschen weg vom
Gas und zelebrieren dafür ihren zweiten Frühling –
verstärkt durch Rhodes- und Hammond-Orgeln – in
umso grossformatigeren Melodien. Aus der lautesten
Punkrock-Band der Schweiz ist nun ganz einfach die
lauteste Indiepop-Band der Welt geworden!
Am St. Galler Openair befand «Die Weltwoche»
THE BIANCA STORY als die «Beste CH-Band».
Auch Kritiken anderer Sommerfestivals kamen nicht
umhin, die Basler in die vorderste Reihe zu jubilieren.
Zu dem Zeitpunkt hatten The Bianca Story – in
Windeseile bekannt geworden – bereits zwei internationale Tourneen von Deutschland bis Tschechien,
Slowenien und Ungarn hinter sich. Die dritte Tour
absolvierten sie sogar noch vor dem Erscheinen
ihres Albumdebüts «Hi Society!» Ende Januar. Wie
Franz Ferdinand oder The Klaxons, mit denen sie
den Kunsthochschul-Hintergrund teilen, bewegen
sich The Bianca Story auf der «arty» Seite der neuen
Rock-Bewegung. Das Durchstarterquintett besitzt
aber auch das untrügliche Gespür dafür, wo und
wann ein waviger Electrosynthie hinzu muss, um
dem bereits beintreibenden Indie-Rock noch den
letzten Dance-Schmiss zu geben.
favez
An Witz und Fantasie mangelt es den Berner Seeländern DA SIGN & THE OPPOSITE – famos geworden
durch die Castingshow «Battle of Bands» – sicher
nicht. Mit Klebebärten, Perücken, Sonnenbrillen und
Roboterkostümen maskiert ziehen sie jeweils ihren
trashig-ironischen Klamauk-Elektrorock unter Beinamen wie «AreYouVeda Rock ’n’ Roll Circus» oder aktuell «Up To The Mountain Tour» ab.
Abgerundet wird diese musikalische Kur durch das
AREYOUVEDA DJ-Team.
Da Sign & The Opposite
Samstag 08.03.2008
Jahcoozi
Halle 2, Doors 22:00
Kalabrese und das Rumpelorchester (CH)
Alex Barck aka Jazzanova (DE)
Alex Dallas (CH), Soultourist (CH)
Fabelhaft aka UND (CH)
Moods, Doors 22:00
Love Motel
Jahcoozi (DE), Love Motel (CH)
Mr Soul (CH)
DJs Condor & Ceo Müller (CH)
«Die Popmusik der Zukunft» attestierte die britische Radiolegende John Peel dem Debütalbum von
JAHCOOZI, das Vorzeigetrio des «Berlin Bass Movement». Wie unsere letztjährigen Berliner m4musicGäste Modeselektor verdanken auch Jahcoozi vieles
dem Grime, Londons jüngstem Strassen-Bastard. Doch
anders als Modeselektor leben Jahcoozi auch die Wertekollision des Immigranten-Milieus. Sängerin Sasha
Perera – Stinkefinger-Göre wie R’n’B-Primadonna –
stammt aus Sri Lanka und wuchs in London auf, genau
wie der Londoner Szenestar M.I.A. So bestimmen
auch bei Jahcoozi die globalen Getto-Beats tropischer
Wellblechsiedlungen den Zwitter aus Hip Hop, Ragga,
Dub und Electro. Das kann man dann Hitech-Ragga,
Tiefbass-Electro oder Curry-Bounce nennen. Oder
eben «Blitz’n’Ass», wie das neuste Album der Berliner.
Keinen Electro-Purismus betreiben auch die beiden
Schweizer Live-Acts des Abends. MR SOUL, zwei
junge Männer aus Zürich, suchen und finden die goldige
Schnittmenge von Electro und Rock. Weil zu jeder
Seele auch ein Körper gehört, bringen sie zunächst
mal diesen zum Tanzen, zu Synthies und Drummachines, zu Gitarre und Bass.
Früher Grunge (mit Easy), dann mit Sampler Soundexperimente und Filmmusik in New York, jetzt das Beste
von allem als LOVE MOTEL: der Genf-Teheraner ist mit
allen Wassern gewaschen, ob diese nun Acid heissen
oder melancholische Indietronica, die Love Motel besonders im Cinemascope-Format zu inszenieren weiss.
Damit Jahcoozi mit ihrem Weltanschluss nicht alleine
bleiben, holt m4music für weitere Tanzreflexe die beiden Zürcher Gettotech-Spezialisten CONDOR und
CEO MÜLLER ins Boot. Letzterer ist auch bekannt von
den Tres Amigos (als solcher serviert er nicht etwa
Tex-Mex) und als Macher der Reihe «Rap History».
CEO Müller
KALABRESEs Startalbum «Rumpelzirkus» ist ein
Manifest wider den polierten Clubsound. Es ist
eine Spielzeugkiste, in der Kalabrese Funk, Blues
und Minimal-Kicks, spontan hingeworfene Grooves und Rumpelsounds zu warmen Songs wirbelt.
Die «Rumpelsounds» erzeugt Kalabrese mit allen
möglichen Alltagsgegenständen – anscheinend
auch «Aufm Klo», wie ein Titel verortet. Dieser
«Rumpelzirkus» hat Vorzeigemagazine von «Spex»
bis «Trax» ganz schön beeindruckt und das Rumpelorchester auf Renommierfestivals von Montreal
(Mutek) bis Florenz gebracht. «Manege frei» nun
auch am m4music für den Kapellmeister und sein
Rumpelorchester verstärkt durch Sängerin Evelinn
Trouble.
Wo Kalabrese ein Manifest gegen den polierten
Clubsound vertritt, stehen die ehrenwerten
Herren, die im Anschluss auftreten, für mehr Seele
im Club. Wenn Alex Barck von Jazzanova, Alex Dallas und Soultourist zusammenkommen, ist das erst
noch ein Freudenfest unter Freunden. Letztes Jahr
hat ALEX DALLAS mit Alex Barck die Compilation
«Secret Love 4» zusammengestellt. Zuvor hat er
schon so manchen Zürcher Act auf das JazzanovaLabel Sonar Kollektiv geschleust. So hatte auch das
Kollektiv SOULTOURIST um Ron Schiller und Tobi
Foster seine erste Veröffentlichung auf Sonar Kollektiv. Mit Alex Dallas betreiben sie nun das Label
Drumpoet Community, eine der weltweit ersten
Adressen für die neue Deepness auf der Basis der
historischen Fundamente House und Detroit.
Auf diesem neuen Dancefloor sind längst auch
JAZZANOVA und Sonar Kollektiv angelangt, besonders mit ihrem Sublabel «Innervision». Nach
dem 10-Jahres-Jubiläum von Sonar Kollektiv im
letzten Jahr sind Jazzanova damit immer noch
an vorderster Geschmacksfront. Gerade Alex
Barck mit seinen House-Sets und dem eigenen
Abend «Based on Misunderstandings» im Berliner
Weekend.
FABELHAFT ist Terry vom Zürcher-Turiner Elektronik-Duo UND und beschreibt ihre Musik gleich
selbst.
Kalabrese
Samstag 08.03.2008
Panic! At The Disco
Halle 1, Doors 20:00
Panic! At The Disco (USA)
Must Have Been Tokyo (CH)
Die Pop-Primadonnen Madonna, Beyoncé und Shakira
guckten blöd in die Röhre, als ihnen PANIC! AT THE
DISCO an den 2006 MTV Video Music Awards mit
ihrem Clip zu «I Write Sins Not Tragedies» den
Hauptpreis wegschnappten. Doch eigentlich hätten
sie es besser wissen sollen: Zu dem Zeitpunkt hatte
das Debütalbum «A Fever You Can‘t Sweat Out» in
den Staaten längst Platinstatus. Zuvor war die Band
bereits die Nr. 1 der US-Independent-Charts und
mehrfach an der Spitze der Myspace-Charts mit mittlerweile über 29 Mio. Profile-Views. Das Erdbeben
hatte sich also angekündigt. Bald bebte es auch in Europa, wo die Emo-Punkrocker mit Elektro-Dekor
letztes Jahr eine ausverkaufte Tournee spielten. «Und
dann bricht die Hölle los» meinte eine Konzertkritik
von letztem Herbst in Köln. Die vier Jungs aus Las
Vegas machen ihrem Namen also alle Ehre. Für die
Fans von Panic! At The Disco sind die News gleich
doppelt gut: DIE Newcomer-Band aus den Staaten
spielt am m4music nicht nur exklusiv ihr erstes Schweizer Konzert, sondern präsentiert grad auch noch ihr
brandneues Album, das ebenfalls im März kommt.
MUST HAVE BEEN TOKYO. Das will m4music auch
wissen und lässt den ausgezeichneten Fünfer aus Bern
gleich vor der US-Prominenz auftreten. Schliesslich
haben Must Have Been Tokyo auch schon Shows mit
Gossip, Peaches und You Say Party We Say Die! gespielt, wo sie sich mit ihrem ungebremsten DiscoWave-Punk auch vorzüglich einreihen. Als letzten Juni
ihre EP «Insects» mit «prima tanzbaren Indieperlen»
erschienen ist, hat das deutsche Online-Magazin laut.de
sie gleich zum «Artist der Woche» erklärt.
Carl Craig
Halle 1, Doors 23:30
Carl Craig (USA), Apparat Live (DE)
Deetron (CH), Mountain People DJs aka
Serafin & Rozzo (CH), Transforma VJ (DE)
Pixelpunx VJ-Team (CH)
«Die Tracks, die wirklich funktionieren, die das Potenzial haben, eines Tages Klassiker zu werden, die
unterliegen einem klar erkennbaren Songwriting.
Der Meister in dieser Disziplin ist meiner Meinung
nach CARL CRAIG.» Der das sagt, Philipp Jung von
M.A.N.D.Y., ist selbst ein Trendsetter. Er spricht
nur aus, was mit ihm eine ganze Generation neuer
Club-Produzenten denkt, die Carl Craig immer noch
oder jetzt erst recht verblüfft. In den letzten Jahren
setzte die Detroit-Ikone nun mit seinen Remixen
wieder mal Massstäbe – mit seinem Remix für die
Junior Boys wurde er gar für die diesjährigen Grammys,
die «Oscars» der Musikwelt, nominiert. Doch Carl
Craig ist seit bereits 17 Jahren ein Dauer-Stichwortgeber im Techno. Ende Februar, pünktlich zu m4music,
ehrt !K7 diese Klassiker mit der Zusammenstellung
«Sessions».
Gibt es eigentlich etwas, was der Berliner APPARAT
nicht kann oder macht? Zusammen mit Ellen Allien
besetzt er das «Orchestra of Bubbles», zusammen
mit Modeselektor ergibt er Moderat, für Gianna Nannini programmiert er Beats und schreibt eine Oper.
Gemeinsam mit Ober-Zampano T.Raumschmiere
führt er ausserdem das Label Shitkatapult. Für sich
selbst schreibt er atmosphärische Knisterelektronik
und verfolgt auch noch ein Bandprojekt. Kurz: Ein
Genie! Und dies auch im Club, denn dort kommt
apparat
der Apparat mit satten Rave-Sounds so richtig auf
Hochtouren.
Noch so ein Klassiker, zumindest im Ausland, ist der
Berner DEETRON. Wie selbstverständlich führte das
jährliche Festival «I Love Techno» in Gent ihn schon
vor zwei Jahren unter den «Kings of Techno» auf, in
einer Reihe mit Laurent Garnier und eben Carl Craig.
Denn fernab von Zeiterscheinungen pflegt der Berner
zeitlosen House und Techno zwischen Chicago und
Detroit und fällt lieber durch delikate Produktionen
statt durch Hypes und Trends auf. Zum internationalen
DJ-Jetsetter machten ihn aber auch seine legendären
Fertigkeiten an drei Plattenspielern, die sich Deetron
einst als Hip-Hop-Dreher aneignete.
Ebenfalls zu Klassikern wipfeln sich, wenn sie so weitermachen, die MOUNTAIN PEOPLE DJS Serafin
und Rozzo, wenn man die Charts der stilbildenden
DJs als Messlatte nimmt, die ohne deren perkussiv
kickende House-Produktionen im Moment einfach
nicht auskommen können.
Red Bull Music Academy 2008
Im Austausch mit
musikalischen Magiern
Jeder Journalist träumt davon, dass ihm ein Künstler
exklusive Informationen mitgibt, ihm sein wahres Ich
offenbart, sein Herz ausschüttet und nebenbei noch
ausführlich seine Arbeitsmethoden erklärt. Doch
dies ist unter den Umständen, unter denen Medienschaffende mit hochkarätigen Künstlern zusammentreffen, kaum möglich. Erst in einer inspirierenden Atmosphäre, unter zum bedingungslosen Austausch
gewillten Gleichgesinnten, ergeben sich solch magische Momente. Mit der Red Bull Music Academy
wurde dafür in den letzten elf Jahren ein in musikalischen Belangen einzigartiges Gefäss entwickelt. Eine
Academy, die keine Prüfungen kennt, keine Bewertungen vornimmt und keine Diplome vergibt. Hier
lernen Musiker von Musikern, hier beflügelt jeder jeden, hier plauderten in der Vergangenheit schon Meister ihres Fachs wie HipHop-Rückgrat DJ Premier,
Gilberto Gil, die Schlagzeuger Bernard Purdie und
?uestlove oder Detroit Techno Doyen Carl Craig aus
dem Näh- und Schaltkästchen und begaben sich nach
ihren Erzählungen vor dem Plenum sofort gemeinsam mit dem Nachwuchs ins Studio. Die Red Bull
Music Academy gastiert jedes Jahr in einer anderen
Metropole: Nach Städten wie New York, Melbourne, Kapstadt und Seattle installiert sich die Academy
für ihre 11. Ausgabe in der spanischen Küstenstadt
Barcelona. Dort, wo seit ewigen Zeiten kreative
Köpfe aus den verschiedensten Kulturkreisen zusammentreffen und sich stets im Juni die innovativsten
Vertreter der elektronischen Musik bei vorteilhaftem
Klima am Sonár Festival vereinen, werden dieses Jahr
insgesamt 60 DJ’s, Produzenten und Musiker aus der
ganzen Welt ein immenses Mass an Inspiratioan tanken,
direkt mit Legenden des Musikgeschäfts zusammenspannen und mit modernstem Equipment Musik
machen dürfen. Wenn das interessant klingt, dann fülle
den Fragebogen auf www.redbullmusicacademy.com
aus, stell ein Demotape zusammen und melde dich
bis am 5. Mai 2008 an.
Barcelona Term 1: 21.09. bis 3.10.2008;
Term 2: 12.10 bis 24.10.2008
Adrian Schräder
DEMOTAPE CLINIC
10 Jahre Demotape Clinic
Seit 10 Jahren sucht m4music mit der Demotape Clinic
die besten Talente aus der ganzen Schweiz. Denn
ohne sie gibt es keine Musikszene von Morgen. Rund
5000 Songs hörten sich Demotape Clinic-Chef Rolf
Michel und seine Juroren in den letzten Jahren an.
Denn nach wie vor gilt: Die Clinic hört sich alle Demos
an. Diese Arbeit leistet heute wohl kein Label und kein
Radio mehr. Umso erfreuter sind wir, dass wir durch
unsere Selektionsarbeit Songs von Signorino TJ oder
Alina Amuri in die Playlists von DRS 3 und Couleur 3
gebracht haben. Auch bietet seit zwei Jahren die CDCompilation «Best of Demotape Clinic» einen Überblick über die talentiertesten Schweizer Newcomer.
Das Wichtigste der Demotape Clinic ist und bleibt
jedoch das Feedback, welches sich die Musiker an
diesen zwei Nachmittagen von den Musikprofis holen können.
Eine Auswahl der besten und spannendsten der
jährlich über 600 eingereichten Demotapes wird an
den beiden Festivalnachmittagen in der Halle 2 präsentiert und öffentlich von Experten bewertet. Diese
prüfen die Songs auf Herz und Nieren und geben interessierten Musikern auch gerne ein paar Insidertipps mit auf den steinigen Weg zum Musikolymp.
In den vier Sparten «Pop», «Rock», «Electronic» und
«Urban» vergibt die Jury jeweils den mit CHF 2000
dotierten SUISA-Award an den hoffnungsvollsten
Newcomer. Sämtliche Kategoriengewinner erhalten ausserdem ein «Steinberg Cubase 4 - Advanced Music Production System» von der Firma SDS
Music Factory AG. Zusätzlich kürt m4music aus
den vier Gewinnern aller Kategorien das «Demo of
the Year». Dieses wird mit weiteren CHF 2000 und
einer «Arturia Vintage Collection II» belohnt.
Im Anschluss an die Demotape Clinic produziert
m4music zusammen mit der Firma Adcom wiederum die CD-Compilation mit den besten Tracks.
Weitere Infos finden sich auf www.demotapeclinic.ch
Freitag 07.03.2008 – Halle 2
12.00 Demotape Clinic POP Jury Session
14.30 Panel: Indies: Mücken mit Muckis
16.00 Panel: Frankreichs Musikkultur im Blickfeld
17.30 Demotape Clinic ROCK Jury Session
19.45 Demotape Clinic SUISA-Awards-Verleihung:
Pop & Rock
Samstag 08.03.2008 – Halle 2
12.00 Demotape Clinic URBAN Jury Session
14.30 Panel: Digital Music Promotion
16.00 Keynote Prof. Karlheinz Brandenburg
(Erfinder von MP3)
17.30 Demotape Clinic ELECTRONIC Jury Session
19.45 Demotape Clinic SUISA-Awards-Verleihung:
Electronic, Urban und «Demo of the Year»
Pop-Jury:
Willy Dezelu Musikchef Couleur 3 Rico Fischer
A&R Sony BMG Ueli Gasser Dozent für PopMusic
ZHdK Tamara Steffen Musikredaktorin DRS Virus
Rock-Jury:
Hanspeter Künzler aka Düsi Journalist London
Michael Rechsteiner Chefredaktor Rockstar
Benno Riedman LEECH*REDDA music GmbH
Martin Stricker Musiker Celtic Frost & Clubbetreiber
Urban-Jury:
Tinguely dä Chnächt Rapper SAD aka Sandro
Durrer Produzent Pierrot Winter aka Baby Blu
Downtown Boogie/Couleur 3 Zimp aka Dominic
Zimmerli Nation Music
Electronic-Jury:
Cyril Böhler aka Zwicker Komponist/Produzent & DJ
John Bürgin Musikredaktor DRS Virus Dani König
DJ & Producer Raphaël Parisod aka DJ Volta
Conference
Einleitung
Musik ist präsenter denn je. Die Tonträgerverkäufe
allerdings befinden sich nach wie vor im Sinkflug und
gehen je länger je mehr auch den Independent-Labels
ans Mark. Dabei sind sie es, die im Musikgeschäft die
eigentliche Basis- und Pionierarbeit leisten, die neue
Bands entdecken und fördern, Trends lancieren und
ganze Szenen unterfüttern. Das Migros-Kulturprozent
hat mit der «Pop-Labelförderung» die Weichen bei
der eigenen Förderungsstrategie bereits gesetzt. Auch
bei m4music werden in einem verzahnten Programm
die Bedürfnisse der Indie-Labels immer mehr in den
Vordergrund gestellt. Die diesjährige Conference
beschäftigt sich am Freitag ausschliesslich mit der Indie-Thematik. Im Opening Panel diskutieren Labelunternehmer der jüngsten Generation ihre Perspektiven
und Schwierigkeiten. Hochkarätige Branchenvertreter
geben im Anschluss über den gewichtigen Musikmarkt
Frankreich Auskunft. Gespräche an Round Tables ergänzen dieses Indie-Programm.
Der Samstag widmet sich einmal mehr der digitalen
Zukunft der Musik. Angesichts verknappter Ressourcen gerät die Promotion, das zentrale Bindeglied
zwischen dem Musikprodukt und der Öffentlichkeit,
immer mehr zum Problemfeld. Die kostengünstige
digitale Promotion jedoch leidet noch an Kinderkrankheiten, die Suche nach Zukunftsmodellen hat
erst begonnen.
Ein intimer Kenner der digitalen Zukunft und Vergangenheit ist Prof. Dr.-Ing. Karlheinz Brandenburg,
Hauptverantwortlicher bei der Entwicklung von MP3.
Die Kulturrevolution, die dieses Format ausgelöst hat,
hat die Branche bis heute nicht verdaut. Dabei hat das
digitale Zeitalter eben erst begonnen. Brandenburg
gewährt bereits heute einen Blick in das Morgen und
Übermorgen des Wunderlandes «Digitale Musik».
Alexander Barck Labelowner & A&R Sonar Kollektiv
Records, DJ, Producer, Member of Jazzanova, Berlin
Daniel Fehlmann Managing Director Nation Music,
Aarau Michael Reinboth Managing Director and
A&R Compost Records München Patrick Wagner
General Manager Louisville Records, Berlin
Leo Niessner Print and Radio Journalist («IndieTeam»), Musician (Spencer, The Rolling Tongues)
Zürich Alec von Tavel Managing Director Disctrade, Board Member SVMV and ASMP, Digital War
Veteran, Rotkreuz Chris Wepfer Managing Director
PhonoNet Switzerland, Zürich
Moderation: Dominic Dillier Presenter DRS 3, Zürich
Moderation: Mario Torriani Presenter DRS 3 & SF,
Zürich
Panel «La musique, c’est moi»
Freitag 07.03.2008, 16:00 – 17:00, Halle 2, f/d
Frankreichs Musikkultur im Blickfeld
Mit einem Handelsumsatz von 1,287 Milliarden Euros
ist Frankreich der fünftgrösste Musikmarkt der
Welt und, nach England und Deutschland, der drittgrösste Europas. Davon profitieren besonders die
landeseigenen Künstler: Die zehn meist verkauften
Alben des Jahres 2006 waren frankophone Titel,
bei einem Marktanteil von insgesamt 57% bei den
CD-Verkäufen und 62% bei den Singles. Doch
Frankreichs Musikmarkt weiss nicht nur der angloamerikanischen Übermacht zu trotzen, sondern,
getragen von einem vorbildlichen Exportbüro, mit
Künstlern wie Justice, Daft Punk oder Air immer
wieder internationale Trends zu setzen wie auch
als weltweit bedeutendster Produzent von World
Music aufzutreten. Wie machen die Franzosen das
bloss? Hochkarätige lokale Exponenten erklären
die Musikkultur und Branchenansätze der «Grande
Nation».
Alexis Bernier Founder and Director of the electronic culture magazine Tsugi, Paris Daniel Winkel
Deputy Manager French Music Export Office, Berlin
N.N.
Opening Panel «Mücken mit Muckis»
Moderation: Michel Masserey Journalist RSR, Zürich
Freitag 07.03.2008, 14:30 – 15:30, Halle 2, d/f
Labelmacher der jüngsten Generation
Panel «Geiz ist Promo!»
Die Situation an der Tonträgerverkaufsfront hat sich
im vergangenen Jahr abermals verschärft. Was sich
als Krise der Majors anbahnte, betrifft nun vermehrt
auch die Indie-Labels. Die Albenproduktion wird
immer stärker zur lauten Rechnerei, digitale Veröffentlichungen immer mehr zur einzigen Alternative.
Konkursmeldungen von Indie-Vertrieben strapazieren die Arbeit zusätzlich. Doch noch immer finden
sich unerschrockene Geister, die in einer ausweglos
anmutenden Situation neue Labels gründen und Szeneruf erlangen. Gewährt ein solcher Ruf auch wirtschaftliche Machbarkeit? Was treibt an, in ein solches
Risikogeschäft einzusteigen? Wie lauten Erfolgs- und
Überlebensstrategien? Die Elefantenrunde mit Indies, die längst keine Mücken mehr sind.
Samstag 08.03.2008, 14:30 – 15:30, Halle 2, d/f
Alexander Barck
dominic dillier
Digital Music Promotion zwischen Dienstleistung, Peinigung und Zukunftsaussichten
Ein Aufschrei ging durch die Medienlandschaft, als
Phononet im Auftrag der grössten Schweizer Labels das «Music Promotion Network» aufschaltete:
Streams in 32-kBit/s-Qualität sollen fortan die hiesige
Musikberichterstattung bestimmen. «Es widerspricht
jeder Promotionslogik, mit der schlecht möglichsten
Qualität gerade diejenigen Personen abzuspeisen, die
für dieses Produkt Öffentlichkeit schaffen», lauteten
Kommentare hierzu. Doch auch Promoplattformen
mit uneingeschränktem Download-Service scheiterten am Missbrach der Nutzer. Und doch liegt die
Zukunft der Musikpromotion im Netz, zumal den
Labels immer weniger Mittel für vorgängige PromoCDs zur Verfügung stehen. Wie könnten digitale
Promotionsmodelle aussehen, die zur Zufriedenheit
aller Seiten funktionieren? Welche Probleme gibt es
zu bewältigen auf dem Wege zu einer Promotionspraxis, die dem künstlerischen Produkt Musik wieder
gerecht wird?
Alec von Tavel
MARIO TORRIANI
Keynote Prof. Karlheinz Brandenburg
Samstag 08.03.2008, 16:00 – 17:00, Halle 2, d/f
Digitale Musik auf dem Weg in die nächste
Generation: Neue Klangerlebnisse oder Ware ohne
Wert? Aussichten des MP3-Mitentwicklers
25 Jahre nach Einführung der CD und 10 Jahre nach
Erscheinen der ersten MP3-Player ist die Zukunft
der Musikindustrie weiterhin ungewiss. Wer macht
das Rennen im Musikvertrieb? Nur eine Minderheit
setzt noch auf physikalische Träger – verschiedene
Distributionsmodelle wie Download per Track,
Abonnement oder indirekte Zahlung über eine
Steuer auf die Datenpfade werden diskutier t.
Hohe Audioqualität oder niedrige Bitrate? DVDAudio und die Super Audio Compact Disc (SACD)
sind nicht gerade die Renner und viele prophezeien
den Untergang der HiFi-Kultur. Digitalradios verwenden nur so viel an Bitrate, dass nicht gerade
eine Mehrheit der Hörer protestiert. Auf der anderen Seite wird weiter an Surround-Systemen für
Morgen und Übermorgen gearbeitet. Aussichten
des MP3-Mitentwicklers.
Prof. Karlheinz Brandenburg Director of the Fraunhofer Institute for Digital Media Technology, Ilmenau
Moderation: Stefan Künzli Member of the Editorship
Line Mittelland Zeitung/Aargauer Zeitung/Sonntag
and Musician (Bluesaholics, AZton), Baden
Prof. Karlheinz Brandenburg
SIMULTANÜBERSETZUNG
m4music bietet bei allen Panels in der Halle 2 eine
durchgehende Simultanübersetzung an. Panels auf
Deutsch werden ins Französische, Panels auf Französisch ins Deutsche gedolmetscht.
Workshops & ROUNDTABLES
Einleitung
Workshop «Musiker als Beruf»
Round Table «Indie Labels»
Parallel zu den Panels beschäftigen sich Workshops
und Round Tables mit den praktischen Seiten des
Musikgeschäfts. Künstler, Bands und ihr Umfeld erhalten professionelle Tipps zu «Management & Booking», «Promotion» und zu den Gegebenheiten von
«Musiker als Beruf». Zwei Round Tables bieten die
Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Verantwortlichen von «Swiss Music Export» und zum
gegenseitigen Austausch zwischen Machern von Indie-Labels. In individueller Betreuung werden auch
Tipps & Tricks zum Mixing im Studio vermittelt. Zusätzlich können am Infopoint der Musikerorganisation «action swiss music» die Workshop- und andere
Themen im persönlichen Gespräch weiter vertieft
werden. Siehe Contact Lounge im Foyer.
In der Kombination aus Conferences, Workshops
und Round Tables hält m4music eine geballte Ladung Wissen und Aktualität bereit, die sich gleichermassen an Branchenprofis, Semi-Profis sowie
Nachwuchshoffnungen richtet. Der Besuch dieser
Veranstaltungen ist frei.
Die Workshops werden präsentiert von «action
swiss music».
Samstag 08.03.2008, 14:30 – 16:00, Moods, d
Freitag 07.03.2008, 18:30 – 20:00, Moods, d/f
Wie wird man Musiker und wie sieht der Alltag eines
Musikers aus? Wie verdient man seine Brötchen und
wie kommt man an die guten Jobs? Mit dem neuen
Hochschulsystem hat sich auch die Ausbildungssituation verändert: Rock und Pop können heute
studiert werden. Dennoch sind die Mehrheit der
erfolgreichen Musiker in der Schweiz Autodidakten.
Ein Widerspruch oder typisch für die Szene? Musiker
berichten von ihrem Werdegang und ihrer täglichen
Arbeit.
Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr führt
m4music diesen ungezwungenen Treff der hiesigen
Indie-Szene ein weiteres Mal durch. Die Schweizer
Indies leisten wichtige Arbeit für den Aufbau von
Bands sowie Musikern und bilden das Rückgrat ganzer Szenen. Die Balance zwischen Aufwand und Ertrag jedoch ist schwierig. Der Schweizer Markt ist für
einen rentablen Betrieb meist zu klein, die Ausweitung auf das Ausland ein Kraftakt. Darin ähnelt sich
die Ausgangslage hiesiger Labelbetreiber unabhängig
von ihrem musikalischen Hintergrund. Am Round Table sollen die Arbeitsbedingungen Schweizer Labels
besprochen sowie mögliche Lösungsansätze zu gemeinsamen Problemsituationen diskutiert werden.
Was sind die Stärken und Schwächen des Standortes Schweiz? Welche Aussichten haben Schweizer
Labels? Wo liegen gemeinsame Anstrengungen vor?
Der Round Table wird parallel in französischer und
deutscher Sprache durchgeführt.
Prof. Heiko Freund Guitarist/Producer, Headmaster
PopMusic Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Daniel Jakob Artist Filewile, Merfen Orange, Bern
Zlatko «Slädu» Perica Guitarist (Gölä, DJ Bobo
u.a.), Thun
Moderation (d): Cio Assereto Spezialmaterial, DJ
and Promoter, Zürich
Moderation (f): Christophe Schenk Journalist
L’Hebdo, Lausanne
Workshop «Management & Booking»
Freitag 07.03.2008, 14:30 – 16:00, Moods, d/f
Samstag 08.03.2008, 16:30 – 18:00, Moods, d/f
Prof. Heiko Freund
Soll man sich einen Profi suchen oder besser alles
selber machen? Wo verläuft die Abgrenzung zwischen Booking und Management und wer ist wann
wofür verantwortlich? Gibt es Unterschiede zwischen den Szenen – funktioniert das Booking im
Hip Hop anders als bei einer Rockband? Langjährige
Professionals erzählen, wie ihre Arbeit aussieht, was
für sie zählt und wo die Tücken liegen.
Round Table «Swiss Music Export»
Freitag: Christian Fighera Gentlemen Records,
Lausanne Dani Fischer Subversiv Records, Thun
Martin Koch Agentur Fettes Haus, Luzern
Samstag: Robi Maurer Intermusic, Bern
Workshop
«Promotion zwischen GiG und Blog»
Freitag 07.03.2008, 16:30 – 18:00, Moods, d/f
Samstag 08.03.2008, 18:30 – 20:00, Moods, d/f
Ob herkömmlicher Plattenvertrag oder Vertrieb über
Onlinelabels: das A und O einer jeden Veröffentlichung ist die Promotion. Viel Arbeit, die immer wieder unterschätzt wird. Doch was beinhaltet «Promo»
überhaupt? Wie wichtig sind das Internet und persönliche Netzwerke? Wir beleuchten die Möglichkeiten
von analog bis digital, von Print bis TV. Wie sieht die
tägliche Arbeit zwischen Gig und Blog aus? PromoProfis erzählen und geben wichtige Tipps.
Freitag: Alexandra Egli Music Planet, Neuchâtel Rolf
Schlup das Office, Maur Mathias Wilde Fontastix, Basel
Samstag: Jeff Baumann Sony BMG, Zürich Alexandra
Egli Music Planet, Neuchâtel Marc Mayor Teclectic,
Zürich
Zlatko «Slädu» Perica
Freitag 07.03.2008, 12:30 – 14:00, Moods, d/f
Seit 2002 arbeitet das Schweizer Musik-Exportbüro
daran, Schweizer Künstler ins Ausland zu vermitteln.
Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie man
mit minimalem Budget ein Maximum an Resultaten
erzielen kann. Welche Künstler, welche Zielmärkte,
welche Schwerpunkte und Methoden sind die Geeignetsten?
Die anfangs 2008 neu strukturierte Organisation
«Swiss Music Export» unter der Leitung von Marc
Ridet und Jean Zuber stellt sich vor und bietet im
direkten Gespräch Gelegenheit, die Bedürfnisse der
Schweizer Musikszene, der Künstler, Managements
und Labels zu diskutieren. Der Round Table wird
nacheinander in französischer (12:30) und deutscher
(13:15) Sprache durchgeführt.
Marc Ridet Director Swiss Music Export and Fondation CMA, Nyon Jean Zuber Director Swiss Music
Export, Zürich
Moderation: Marius Kaeser Swiss Arts Council PRO
HELVETIA , Division Music, Zürich
Workshop «...und jetzt einfach noch
mehr Druck...» – Mixing in der Praxis
POP / ROCK:
Freitag 07.03.2008, 17:00 – 18:30, 2.OG, d
URBAN / ELECTRONIC:
Samstag 08.03.2008, 17:00 – 18:30, 2.OG, d
Das übliche Problem: die Songidee ist super, alle Spuren sind aufgezeichnet, aber das Resultat klingt einfach
nicht so richtig gut. Der Gesang ist irgendwie zu leise,
dann doch wieder zu laut, die Bassdrum hat keinen
Druck und die Synthie-Fläche zermatscht den Bass...
In diesem Workshop werden anhand aktueller Computersoftware wesentliche Techniken zum Erstellen
charttauglicher Mixe der eigenen Songs präsentiert
und unterschiedliche Philosophien, Soundvorstellungen und Produktionstechniken mit den Teilnehmer/innen diskutiert. Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse nötig.
Inhalt: Die 3 Produktionsschritte - Recording-Tipps
- Horizontales Mischen - Vertikales Mischen - Tiefenstaffelung - alles über Effekte - Tipps für kreatives Mixing - die richtige Abgabe ans Masteringstudio
Prof. Heiko Freund Guitarist/Producer, Headmaster
PopMusic Zürcher Hochschule der Künste, Zürich
Matthias Frommelt Audio Engineer, Sales Engineer
Studio & Broadcast SDS Music Factory, Winterthur
In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der
Künste ZHdK, Schwerpunkt Pop und der Firma SDS
Music Factory in Winterthur.
Marc Ridet
Jean Zuber
VORANMELDUNG ERFORDERLICH!
Mail an: [email protected]
Contact Lounge
Pressekonferenz Pop-Labelförderung
Contact Lounge & Infopoint
Freitag 07.03.2008, 11:00, Moods
Freitag 07.03.2008, 12:00 – 19:00, Foyer
Samstag 08.03.2008, 12:00 – 19:00, Foyer
Das Migros-Kulturprozent unterstützt Schweizer
Popmusik mit einem Förderprogramm für Independent-Musiklabels. Geförder t werden PopLabels, die schon überzeugende Arbeit geleistet
haben und mit einer stimmigen Vision aufwarten.
Ausgewählte Labels erhalten Beiträge zwischen
CHF 20‘000 und CHF 50‘000.
In den ersten zwei Jahren wurden folgende Labels
unterstützt: Gentlemen Music (VD), Nation Music
(AG/ZH), Little Jig (LU), Kuenschtli (ZH), Mental
Groove (GE), Stattmusik (ZH), Leech*Redda (ZH).
Anlässlich der öffentlichen Pressekonferenz bei
m4music gibt das Migros-Kulturprozent bekannt,
wer 2008 von der Förderung profitieren kann.
Tabelle Übersicht
Die Contact Lounge im Foyer ist das Festivalzentrum
von m4music. Tagsüber ist dies der Ort zum Sitzen,
Verweilen, Leute treffen und Kontakte knüpfen.
Sämtliche Referenten der Workshops stehen nach
ihrem Einsatz eine Stunde in der Contact Lounge für
Fragen zur Verfügung. Auch wird ein Vertreter der
SUISA gerne eure Fragen bezüglich Urheberrechte
beantworten. Mit einem Infopoint vor Ort ist «action
swiss music». Die nationale Interessensvertretung
für Rock/Pop/Urban/Electronic-Musik kann bei Fragen zu Verträgen, Urheberrechten, Booking oder
dem Musikbusiness im Allgemeinen weiterhelfen.
Ebenfalls am Infopoint vertreten ist die ZHdK
Schwerpunkt Pop.
m4music Bistro
Freitag 07.03.2008, 12:00 – 02:00, Foyer
Samstag 08.03.2008, 12:00 – 02:00, Foyer
Warme und kalte Kleinigkeiten und Getränke mit
oder ohne Prozente bieten wir in der Contact
Lounge im Foyer an.
Di 18.3.08 — 20.30 NATACHA ATLAS
electronica/oriental/afro-beats/pop
Natacha Atlas, das Aushängeschild der Ethno-Disco-Szene:
Sie beherrscht die Fusion traditioneller nordafrikanischer
und orientalischer Musikstile mit westlichen Clubtrends.
Sa 22.3.08 — 24.00 LIQUID NIGHTS SPECIAL
BY MUTE.CH
drum’n’bass
Schweizer Premiere für den aufstrebenden Party-DJ und
Produzenten Danny Bird. Mit dabei sind die Lokalmatadore
Tin Man und nonda an den Plattenspielern und der Berner
MC Matt am Mic.
Do 27.3.08 — 20.30 BRINK MAN SHIP FEAT. NYA
electronica/jazz
Jan Galega Brönnimann erkundet mit seiner Band Brink Man
Ship musikalische Sphären zwischen zeitgenössischem Jazz
und Live-Elektronik. Dabei entsteht ein eigenständiger und
urbaner Mix.
Fr 28.3.08 — 20.30 DUB NIGHT
MIT DUB SPENCER & TRANCE HILL
dub
Mit «Return Of The Supercops» legen die Asphalt-Cowboys
von Dub Spencer & Trance Hill ein Meisterwerk vor. Im
Schritttempo grooven sie durch rauchgeschwängerte Spelunken und zwielichtige Clubs.
Weitere Acts:
Junkyard Productions, Strikkly Vikkly Dubsystem
Sa 29.3.08 — 20.30 BALKANEKSPRESS
MISS PLATNUM
world/electronica
Mo–Sa 20.30 Uhr / So 19 Uhr / Fr / Sa 24 Uhr Late Nights Schiffbaustrasse 6 / 8005 Zürich
Tickets: www.moods.ch / www.starticket.ch, *starticket Callcenter 0900 325 325 (CHF 1.49/Min.)
www.w-4.ch
Gemeinsam mit den Soundtüftlern von Moabeat macht
die rumänischstämmige Miss Platnum minimalistisch-elektronischen Experimental-Soul, den sie mit kruden Synthesizer-Sounds anreichert und mit ihrer warmen Stimme
unterstreicht.
«m4music Selection Sound & Stories»
presented by Solothurner Filmtage
Freitag 07.03.2008, 12:00 – 19:00, Foyer
Samstag 08.03.2008, 12:00 – 19:00, Foyer
Ebenfalls in der Contact Lounge wird die «m4music Selection Sound & Stories» gezeigt. Es handelt sich dabei
um eine Auswahl der besten CH-Musikclips aus dem
Wettbewerb 2006/2007 «Sound & Stories» der Solothurner Filmtage, welche jeweils im Januar stattfinden.
Als einziges Filmfestival in der Schweiz bieten die Solothurner Filmtage dem Genre des Musikclips eine
eigene Plattform. Im Programmfenster «Sound & Stories» werden Musikclips von Schweizer Bands sowie
Schweizer Regisseuren präsentiert und ausgezeichnet. Dieser Dialog zwischen Film und zeitgenössischer
Schweizer Musikszene soll in diesem Jahr ausgebaut
und gefestigt werden. Deshalb arbeiten das Popmusikfestival m4music (Migros-Kulturprozent) und das
Programm «Sound & Stories» der Solothurner Filmtage zum ersten Mal zusammen.
map / Hotels / Partners
M4M-HOTEL ELEVEN
Hirzelstrasse 11
8004 Zürich
hohlstrasse
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m4music Festival
Hotels
M4M-Hotel ELEVEN
ZVV-Nachtnetz
übernachtungmöglichkeiten
NEU von m4music: Hotel Eleven – das «M-Budget»-Hotel
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Damit auch unsere auswärtigen Festivalbesucher
mit weniger Budget voll auf ihre Kosten kommen,
bietet das m4music für Freitag- und Samstagnacht
neu eine Budget-Übernachtungsmöglichkeit in einer
nahe gelegenen Zivilschutzanlage (Massenlager) an.
Unser «Hotel Eleven» an der Hirzelstrasse 11 ist
vom Festivalgelände aus in 11 Minuten zu Fuss zu
erreichen.
Kosten pro Nacht und Person: CHF 20.–
Mindestalter ist 16 Jahre.
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Anmeldung und Fragen an: [email protected]
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Platzzahl beschränkt. Sollten zu wenige Anmeldungen
vorliegen, können wir das Angebot leider nicht realisieren.
location partners
Media Partners
Special Demotape Clinic Partners
m4music Partners
Content Partners
Ticketing Partner
Patronat
Etap Hotel Zürich City West
www.etaphotel.com
Overview
Donnerstag 06.03.2008
Freitag 07.03.2008
Samstag 08.03.2008
m4music Opening Night
Conference, Demotape Clinic
Conference, Demotape Clinic
MOODS
Halle 2
Halle 2
20:00Doors
20:30 My Name Is George (CH)
21:30 Huck Finn (CH)
22:30 Navel (CH)
23:30DJ Populist (CH)
11:45Doors
12:00Demotape Clinic POP Jury Session
14:30 Panel «Indies: Mücken mit Muckis»
16:00 Panel «Frankreichs Musikkultur im Blickfeld»
17:30Demotape Clinic ROCK Jury Session
19:45Demotape Clinic SUISA-Awards-Verleihung: Pop & Rock
11:45Doors
12:00Demotape Clinic URBAN Jury Session
14:30 Panel «Digital Music Promotion»
16:00 Keynote Prof. Karlheinz Brandenburg
17:30Demotape Clinic ELECTRONIC
Jury Session
19:45Demotape Clinic SUISA-Awards-Verleihung:
Electronic, Urban & «Demo of the Year»
Moods
Moods
11:00 Pressekonferenz Pop-Labelförderung
12:30Round Table «Swiss Music Export»
14:30 Workshop «Management & Booking»
16:30 Workshop «Promotion zwischen
Gig und Blog»
18:30Round Table «Indie Labels»
14:30
16:30
18:30
2. OG
2. OG
17:00 Workshop «Mixing in der Praxis»
(Pop/Rock)
17:00 Workshop «Mixing in der Praxis»
(Urban/Electronic)
Contact Lounge
Contact Lounge
Foyer
Foyer
12:00 Contact Lounge & m4music Bistro
12:00 Contact Lounge & m4music Bistro
Concerts & Club
Concerts & Club
Halle 1
Halle 1
20:30Doors
20:30DJ HP «Düsi» Künzler (GB/CH)
21:30Aloan (CH)
23:00 Vive La Fête (BE)
20:00Doors
20:30 Must Have Been Tokyo (CH)
21:45 Panic! At The Disco (USA)
23:30 Mountain People DJs aka
Serafin & Rozzo (CH)
01:30 Carl Craig (USA)
03:30 Apparat Live (DE)
& Transforma VJ (DE)
04:30Deetron (CH)
Pixelpunx VJ-Team (CH)
Halle 2
Halle 2
21:30 Favez (CH)
23:30The Bianca Story (CH)
01:00Da Sign & The Opposite (CH)
02:30AreYouVeda DJ-Team (CH)
22:00 Fabelhaft aka UND (CH)
23:30 Kalabrese und das Rumpelorchester (CH)
00:30Alex Dallas (CH)
02:00Alex Barck aka Jazzanova (DE)
03:30 Soultourist (CH)
Moods
Moods
22:00The Gamebois (CH)
23:00 Person (CH)
00:00Little Brother (USA)
01:00DJ Freaza (CH)
22:00 Mr Soul (CH)
23:00Love Motel (CH)
00:00 Jahcoozi (DE)
01:00DJs Condor & Ceo Müller (CH)
10 Jahre Demotape Clinic
Wir freuen uns, mit Huck Finn, Navel, My Name
Is George, Aloan, Da Sign & The Opposite, The
Gamebois, Person und Must Have Been Tokyo
acht ehemalige Teilnehmer der Demotape Clinic
im Programm zu haben.
festival Tickets
m4music Opening Night, 06.03.2008
VV 20.– / AK 25.–
m4music Freitag, 07.03.2008
VV 28.– / AK 35.–
m4music Samstag, 08.03.2008
VV 45.– / AK 50.–
Alle Konzerte inkl. «Panic! At The Disco»
m4music Samstag Clubticket, 08.03.2008
VV 28.– / AK 35.–
Ohne Konzert «Panic! At The Disco»
m4music Superpass, 06. – 08.03.2008
VV 68.– / AK 75.–
VV = Vorverkauf, AK = Abendkasse
Ab 16 Jahren (darunter in Begleitung einer
erziehungsberechtigten Person).
Zutritt zu den einzelnen Sälen solange Kapazität.
Der Eintritt zu allen Nachmittagsveranstaltungen
ist kostenlos: Demotape Clinic, Panels, Workshops,
Contact Lounge mit m4m Bistro etc.
Vorverkauf www.starticket.ch
www.m4music.ch
Workshop «Musiker als Beruf»
Workshop «Management & Booking»
Workshop «Promotion zwischen
Gig und Blog»