zeitschrift für weilrod und seine bürger

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zeitschrift für weilrod und seine bürger
22. Jahrgang · Ausgabe Nr. 6 November/Dezember 2015
ZEITSCHRIFT FÜR WEILROD UND SEINE BÜRGER
Die Weilroder & ihre Hobbys
Martin Schneider, Ilse-Traut Scheffler
und Ihre Dexter-Rinder
Seite 32
2 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Liebe Weilroder, auf ein Wort …
.... es vergeht kein Tag, an dem
nicht in den Medien über die
Flüchtlingsproblematik berichtet wird. Unglaubliche
Szenen spielen sich an Europas Grenzen ab, wo Menschen versuchen, in ihrer Not
Hindernisse zu überwinden,
um eine gesicherte Zukunft
zu finden. In ihren Heimatländern liegen die Städte in
Schutt und Asche, ein Ende
es Bombenterrors ist nicht in
Sicht. Das ist erschreckend.
Erschreckend ist aber auch,
dass die Weltgemeinschaft
und Europa nicht in der Lage
sind, Einigkeit zu demonstrieren und dem Ganzen
Einhalt zu gebieten. Allein
in Deutschland reisen derzeit jeden Tag 10.000 Flüchtlinge ein. Dies sind für den
Hochtaunuskreis bis zu 3.000
Menschen, die bis zum Jahresende in Notunterkünften
untergebracht werden müssen und Versorgung mit dem
Nörtigsten brauchen .
Momentan sind in Weilrod
35 asylsuchende Menschen
untergebracht, wobei von
diesen bereits acht anerkannt sind. Nach derzeitigem
Stand, welcher sich allerdings
jederzeit erhöhen kann,
haben wir in diesem Jahr
noch weitere 37 Menschen
aufzunehmen. Sollten sich
allerdings die Prognosen
bewahrheiten, wonach der
Hochtaunuskreis 4000 Menschen aufzunehmen hat, liegt
unsere Aufnahmequote bei
110 Personen.
Den passenden Wohnraum
für diese Menschen zu finden, ist ein schwieriges Unterfangen. Derzeit ist es so,
dass der Hochtaunuskreis
nur noch Wohnraum für
nicht anerkannte Flüchtlinge
ab einer Unterbringungsmöglichkeit von mindestens
20 Personen anmietet. Alle
anderen Unterkünfte müssen
die Gemeinden in eigener
Regie anmieten. In diesem
Zusammenhang wurden bereits einige mögliche Sammelunterkünfte von uns an
den Kreis, wie z. B. das alte
Pfarrhaus in Riedelbach und
ein größeres Objekt in Hasselbach, gemeldet.
Bei dem Abschluss von Mietverträgen für Privatwohnungen durch die Gemeinde
sollen vornehmlich Flüchtlinge mit Bleibeperspektive untergebracht werden,
damit diese nach Anerkennung ihres Asylantrags die
Möglichkeit haben, dort zu
verbleiben. Ab diesem Zeitpunkt sind sie Einwohner
unserer Gemeinde und die
Miete wird entsprechend der
Möglichkeiten des Mieters,
entweder über das Sozialamt
(SGB II) oder über eigenes
Einkommen, geregelt. Gleiches gilt auch für anerkannte
Flüchtlinge in Sammel-/Gemeinschaftsunterkünften.
Sofern die anerkannten Asylantenb nicht an einem anderen Wohnort verziehen,
gelten diese Menschen als
Obdachlose und sind von
der Gemeinde in entsprechenden Wohnräumen unterzubringen. Das wird sehr
schwierig. Wie sich die Situation weiterentwickelt vermag
ich nicht vorauszusagen.
Momentan werden große
Wohneinheiten aus unserer
Gemeinde dem Land Hessen
und dem Hochtaunuskreis
zur Anmietung angeboten.
Was zwangsläufig auch heißen wird, dass auf unserem
Gemeindegebiet sehr viel
mehr Menschen untergebracht würden, als nach der
für Weilrod geltenden Quote
vorgegeben.
In Anbetracht des nahenden
Winters und der Zeltunterkünfte in vielen Städten und
Gemeinden wird es dazu
kommen, dass leerstehende
Gebäude schnellstens für
die Unterbringung der Menschen hergerichtet werden
müssen. In den Städten und
Gemeinden werden wir uns
darauf einzustellen haben,
dass wir Hilfe in vielfältigster
Form leisten müssen. Und
dabei, liebe Weilroder, sind
wir auf Ihre Hilfe angewiesen.
Sei es in der zur Verfügung
Stellung von Wohnraum
oder durch soziales Engagement im Unterstützerkreis
Asyl tatkräftig zu helfen. Bitte
helfen Sie uns bei der Lösung
dieser riesigen Aufgabe,
Ihr
Axel Bangert
Bürgermeister
Für unverlangt eingesandte
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übernimmt die Redaktion
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sechs mal jährlich,
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ZEITSCHRIFT FÜR WEILROD UND SEINE BÜRGER
Herausgeber:
Druckerei + Verlag Esser
Redaktion:
Gudrun Esser
Produktion:
Alexander Schneider
Druck und Vertrieb:
Druckerei + Verlag Esser
Inhaber Götz Esser
Weilblick 16
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3
Editorial
Liebe Freunde der Weilroder Gazette,
wer hat an der Uhr gedreht? Ist es
wirklich schon so spät? Kaum zu
glauben, aber auch dieses Jahr neigt
sich schon wieder dem Ende zu. Als
wir in der Redaktion der Weilroder
Gazette neulich zusammensaßen, um
die Themen für die aktuelle Ausgabe zubesprechen, war es plötzlich wieder
ganz offensichtlich: Weihnachten steht wieder vor der Tür,
all die vielen Weihnachts- und
Adventsmärkte - wer sie alle besuchen will, der muss schon
genau planen. Schon jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß dabei.
Das zweite Halbjahr 2015 ist aber auch voll mit Vereinsjubiläen und damit ein Beweis für die vielen Traditionen, für
das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement, denn ohne
dieses überlebt kein Verein so lange. Die Weilroder Gazette
berichtet allein in dieser Ausgabe über acht Vereinsgeburtstage: 130 Jahre MGV Liederkranz, 50 Jahre Sportfliegerclub
Riedelbach, 30 Jahre Diakonieverein, 25 Jahre Frauensingkreis Hasselbach, 20 Jahre Cantamos und Guttemplergruppe
Wilnowe, 10 Jahre Iwuschka und, auch ein kleines Jubiläum,
10 Jahre Handkäsabend bei den Windener Schützen.
Was mich immer wieder beeindruckt, ist die vergleichsweise
hohe Zahl an Ausbildungsbetrieben hier bei uns in Weilrod.
Die traditionelle Ausbildungsmesse in der Max-Ernst-Schule
hat es wieder einmal gezeigt: Junge Leute müssen auf der
Suche nach einem Ausbildungsplatz Weilrod nicht verlassen.
Das Angebot an Azubi-Stellen ist groß und qualifiziert und
zeugt davon, dass Weilrod zwar auf der anderen Seite des
Taunus liegt, aber noch lange nicht hinter den Hecken. Das
belegt auch eine, wie ich meine, interessante Geschichte in
dieser Ausgabe: Canton, unser Lautsprecherexperte aus Niederlauken, hat im Auftrag von Skoda exklusiv für das neue
Flaggschiff Superb eine Hightech-Soundanlage entwickelt,
die schon die Fahrt zur Oper zu einem Fest für die Ohren
macht. Ich finde, darauf kann Weilrod stolz sein.
In diesem Sinne wünsche ich angenehme Lektüre. Wir sehen
uns bestimmt auf einem der vielen Weihnachtsmärkte.
Ich freue mich darauf,
Herzlichst Ihr
Inhalt
Ausgabe 6 / 2015
Mit grünen Daumen und Liebe
zur Natur Paradiese geschaffen...................................................4
Diakonieverein lebt Menschenliebe.......................................... 5
Gelebte Integration bei der Mauloffer Feuerwehr..................6
Im Torhaus gibt es Balken von 1564/65.....................................7
Guttempler: Alkoholkrank zu sein, ist keine
Schande, wohl aber, nichts dagegen zu tun..............................9
Gazette gratuliert Weilroder Senioren................................ 10
Cantamos: Musik wäscht den Alltagsstaub von der Seele.. 14
ABO Wind weiht Windpark mit großem Fest ein................ 16
Städte- und Landschaftsreise:
Belgien und seine Metropolen...................................................17
Der Fachkräftemangel ist im Handwerk angekommen.........18
Laukener Wehrnachwuchs höchst erfolgreich...................... 19
Ausnahmsweise tolles Wetter beim Hofkonzert...................20
Mixer für Flüchtlinge gespendet...............................................20
„Iwuschka“: Zum Geburtstag russische Lieder......................21
Neues DRK-Domizil ist auf der Zielgeraden..........................21
Canton: Hightech sorgt für „Ohrenschmaus“....................... 22
Emmershäuser Prinzenapfelbaum
aus dem Dornröschenschlaf geholt..........................................24
Handkäse stinkt nicht nur von vorne und
hinten, er ist auch sonst ungeheuer vielseitig......................... 25
Windener Schützen haben wieder an alle gedacht, an die
die Handkäse lieben und an die, die ihn nicht lieben .......... 25
Weihnachtsmärkte auf einen Blick.....................................26
Segelflieger und Gemeinde
sind auch im Sturm gute Partner..............................................27
Veranstaltungskalender..............................................................28
Hasselbacher Sängerfrauen haben es den
Herren in 25 Jahren ganz schön gezeigt...................................30
Hobby: Martin Schneider und Ilse-Traut Scheffler haben
ein tierisches Hobby – Dexter Rinder................................32
Gazette Service: Haushaltstipps.......................................... 33
Termine Sondermüllabholung............................................34
Mord oder nicht Mord? - „Soko Spürnase“
musste am Ende der Ermittlungen aufgeben......................... 35
Götz Esser
Herausgeber
Yu Mo Hung Umbach stellt im Offenbacher KlingsporMuseum aus.................................................................................. 35
Die nächste Gazette erscheint im Dezember 2015. Redaktionsschluss ist am 09. Dezember 2015
4 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Mit grünen Daumen und Liebe
zur Natur Paradiese geschaffen
15 reizvolle Adressen bei den „Offenen Gärten Oberes Weiltal“ lockten Besucher
Weilrod. Zur Aktion „Offene Gärten Oberes Weiltal"
hatten die Besucher in diesem Jahr wieder die Wahl
zwischen 15 unterschiedlichen grünen, mit viel Liebe und „grünen Daumen"
gestalteten Paradiesen, um
sich Anregungen zu holen,
um die Gärten zu genießen
oder Fachgespräche mit den
Besitzern zu führen. Bei dem
einen waren der „bienengerechte“ Garten ein Schwerpunkt, dort wiederum Musik und Akustik im Garten;
ein Swimming-Pool und ein
Schwimmteich konnten besichtigt werden.
Auf Schloss Neuweilnau,
dem Startpunkt der Rundtour, ergänzten sich Kunst
und Garten oder historisches
Ambiente und Kunst. Denn
zahlreiche Künstler hatten
hier ihre Werke im Schlossgarten, im Gewölbekeller, im
„vergessenen Zimmer“ oder
im Trauzimmer ausgestellt.
Aber auch die Künstlergruppe „Artelino“ präsentierte
ihre Werke im Lichthof in
Finsternthal.
Im Arboretum auf der Höhe
zwischen Riedelbach und
Nina Höser (rechts) erläutert den Gästen in ihrem Garten ihre
Ideen der Gestaltung.
Foto: sn
Mauloff konnten die organisch wirkenden Skulpturen
von Peter Seip bestaunt werden.
Wer es in diesem Jahr nicht
geschafft, hat alle Gärten zu
besuchen, kann sich bereits
auf Ende Mai 2016 freuen.
Nicht nur Weilroder Gartenbesitzer hatten ihre Paradiese
geöffnet, auch in Schmitten,
wo der Rundweg begann,
gab es Beispiele dafür, wie
man mit Geschick und
Verstand auch in höheren
Lagen attraktive Gärten
schaffen kann. Am anderen
Ende der „Offenen Gärten",
in Riedelbach, hatten Nina
und Helmut Höser sich im
letzten Augenblick noch
entschlossen, Besuchern ihren Garten zu präsentieren.
Nach etwa dreieinhalb Jahren Umbauzeit ist aus dem
ehemals eher parkartigen
Gelände mit vielen großen
Bäumen ein terrassenartig
angelegter
Blumengarten
geworden, der von einer
riesigen Konifere dominiert
wird. Auf den Terrassenbeeten blühen noch üppig die
Rosen, die Herbstanemonen, der Sonnenhut und die
Fette Henne. Über einen
kleinen Wasserfall plätschert
das Wasser in den Goldfischteich. Das Ganze passt mit
den Buchshecken auch gut
zum schön sanierten Fachwerkhaus. (sn)
Gärten für 2016
bald anmelden
Weilrod. Nach den „Offenen Gärten“ ist vor den
„Offenen Gärten“: Der Termin fürs nächste Jahr bereits
steht, das Wochenende 28.
und 29. Mai 2016. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist
der 31. Januar 2016.
Damit, so Organisatorin Steffi Weber, wird die rechtzeitige Fertigstellung des „Fahrplans" und ein Vorverkauf
von 4 Wochen vor der Aktion ermöglicht. Ab 2016 können am Eventwochenende
in jedem Garten „Fahrpläne“
zum Preis von 6,- Euro pro
Tag bzw. 10,- Euro für beide
Tage für Erwachsene, erworben werden. Kinder bis 18
Jahre zahlen keinen Eintritt.
Auf der Internetseite der Aktion „Offene Gärten“ sollen
von jedem teilnehmenden
Garten drei Fotos präsentiert
werden.
Auf diesen Fotos dürfen keine Personen, keine Gebäude,
kein Namensschild und auch
kein Straßennamen zu erkennen sein. Der Datenschutz ist
somit sichergestellt.
Sinnvoll ist es, dass die Teilnehmer mehrere Fotos von
ihren Gärten einreichen,
damit auf der Website eine
attraktive Auswahl getroffen
werden kann. (as)
Ausflugsfahrten in modernen Bussen mit 8, 30 oder 50 Sitzplätzen.
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Diakonieverein redet nicht nur
von Menschenliebe, er lebt sie
Weilroder Hilfsverband feierte 30-jähriges Bestehen
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Der Vorstand mit Heidemarie Kaunzner, Jürgen Gros, Erika
Günther, Henriette Meinig und Christel Mankel (von links) ist
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stolz auf die Leistung des Diakonievereins. Foto: msc
Niederlauken. Mit einem
Gottesdienst mit Pfarrer Tomas Hessel, dem Kirchenchor Merzhausen-Lauken
und dem Posaunenchor
Merzhausen-Weilnau und
einer Feier beging der Diakonieverein Weilrod 30-jähriges
Bestehen.
Jürgen Gros, Vorsitzender
des Vereins, erinnerte an die
Anfänge. Heute unterstützt
der Verein die Diakoniestation Taunus als Einrichtung
der ambulanten Krankenund Altenpflege. Die ersten
fünf Jahre hatte man zunächst die Evangelische Gemeindepflegestation Weilrod
gefördert, ab 1990, als die
Gemeindepflegestationen
zusammengefasst wurden,
auch die Diakoniestation
Usinger Land. Seit der Fusion der Diakoniestationen
Usinger Land, Wehrheim
und Kelkheim 2013 firmiert
die Organisation als Diakoniestation Taunus.
Das Erzählcafé in der Pfarrscheune wird seit 2009 vom
Diakonieverein zusammen
mit der Diakoniestation und
dem Weilroder Seniorenbeirat veranstaltet. Außerdem gibt es den Besuchsdienst „Mitglieder helfen
Mitgliedern“. Gros betonte,
dass alle Mitarbeiter ehrenamtlich unterwegs seien. Somit finanziert sich der Verein
aus Spenden und Beiträgen
der 151 Mitglieder, von denen
70 seit 1985 dabei sind. Gros
dankte nicht nur den Mitgliedern, sondern auch den
Schwestern und Pflegern der
Diakoniestation Taunus für
ihren aufopfernden Einsatz.
CDU-Bundestagsabgeordneter Markus Koob freute
sich über die hohe Mitgliederzahl und trat dem Verein
spontan bei. Respekt für die
geleistete Arbeit, zollte auch
sein K0llege Dr. Hans-Joachim Schabedoth (SPD): „Fordern Sie die Politik, wenn Sie
sich alleingelassen fühlen“.
Kreisbeigeordnete
Katrin
Hechler sagte: „Sie reden
nicht nur von Nächstenliebe, Sie tun es." Parlamentschef Götz Esser meinte: „In
Zeiten wie diesen sind wir
froh, dass es die Diakonie
gibt.“ Das Thema Asyl griff
auch Bürgermeister Axel
Bangert auf. „Wir werden
noch viele Menschen brauchen, die ehrenamtlich solche Organisationen wie die
Diakonie stärken“, sagte er.
(msc)
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29.10.14 08:05
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6 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Gelebte Integration: Ylli Elezi
gehört zur Mauloffer Feuerwehr
Flüchtlingshilfe
kommt voran
Weilrod. Bei der Flüchtlingshilfe
Weilrod geht es
Albanischer Asylbewerber hat schon beim Aufstellen einer Bank geholfen
unter neuer Führung voran.
Peter Donder musste sein
Mauloff.
Feuerwehren
Engagement an der Spitze
auf dem Lande leiden unter
des Arbeitskreises wegen
Personalmangel, es hapert
gesundheitlicher Probleme
bei den Tageseinsatzstärken.
einstellen. Seine Aufgaben
Auch in Mauloff. Jetzt jedoch
hat Karin Layer übernomist die Freiwillige Feuerwehr
men. Bei einem Treffen des
dort „einer mehr“. FeuerArbeitskreises berichteten
wehrchef Peter Pehr ist froh
die Helfer über ihre Arbeit,
über jede Unterstützung,
auch die Kooperation mit
über die jüngste Verstärkung
aber ganz besonders, ist sie Mit vereinten Kräften stand die Bank sehr schnell, Ylli Elezi Kreis und Gemeinde wurde
doch in Zeiten, in denen die (re.) hat seinen Beitrag dazu geleistet.
Foto: as erörtert. Immer besser angenommen werden die KleiFlüchtlingsproblematik auch
vor Weilrod nicht halt macht, schnell eine Sprache so gut er dabei. Ylli ist in kürzester derkammer, aber auch der
Zeit in unserer Feuerwehr Deutsch- und Konversatiein Hoffnungszeichen von lernen kann...Respekt!“
Integration: Yilli Elezi ist zu Der 27-Jährige, ein gelernter angekommen und von allen onskurs. Auch die Teilnahme
Maler, und seine Frau akzeptiert“, freut sich Patrick am Weiltalsonntag, wo die
den Blauröcken gestoßen.
Der 27-jährige Albaner lebt sind seit vier Monaten in Pehr, Vize-Wehrführer. Er Flüchtlinge Speisen aus ihrer
mit seiner Ehefrau in der Deutschland. Das Ehepaar hat den Albaner erst einmal Heimat präsentierten, war
Mauloffer Flüchtlingsunter- kam mit dem Schiff von Al- eingekleidet. Aber: „Er ist ein Erfolg. Erfreulich: Die
kunft und suchte gleich den banien nach Italien, dann Albaner, keiner weiß, wie Helfer werden mehr , weitere
Kontakt zur Feuerwehr. „Yil- mit Zug, Bus und Bahn nach lange er bleiben kann. Wenn werden aber noch gebraucht.
li ist einer von uns, er passt München, von dort aus nach er bleibt, was wir hoffen, Wie der Arbeitskreis mitteilt,
zu uns, wenn es nach uns Dortmund und dann nach bekommt er auch seinen gibt es viele neue Ideen, so
konnte eine Facebook-Seite
ginge, kann er gerne bleiben“, Gießen. Hier waren sie in Grundlehrgang“, so Pehr.
freut sich Pehr. Die ersten einer Sammelstelle mit etwa Natürlich war Ylli Elezi auch eingerichtet werden, ebenKontakte waren sprachlich 5000 anderen Asylbewer- dabei, als die Einsatzabtei- so eine WhatsApp-Gruppe,
bedingt noch etwas zaghaft. bern einen Monat lang un- lung jetzt eine vom Ortsbei- auch Sport wird inzwischen
Für Yilli war es wichtig, mög- tergebracht. Vor drei Mona- rat gestiftete Bank montierte. angeboten. Auf großes Intelichst schnell Deutsch zu ler- ten kamen die beiden nach Sie sollte am Waldrand mit resse stieß die Idee von Gunen. Es muss ihm super ge- Mauloff, wo er sofort am Blick über Mauloff aufge- drun Vorsmann, Gründerin
stellt werden und die maro- des Projektes W.13.0, das Gelungen sein, denn Peter Pehr Deutschkurs teilnahm.
sagte: „Inzwischen kann man Seit September gehört er de alte ersetzen. Jetzt stehen sangsprojekt „Sing deinen
sich prima mit ihm unterhal- zur Feuerwehr. „Er ist be- beide da, die alte war doch Song“ anzubieten. Fünf Gesangsduos, mit einem Sänger
ten, ich war platt wie man so geistert, bei jeder Übung ist noch zu reparieren.(as)
oder einer Sängerin aus Weilrod und einem Partner aus
den Reihen der Asylsuchenden, sollen je ein Lied aus der
jeweiligen Heimat der Sänger
singen, Petra Loewe, Leiterin
des Chores „Cantamos“ studiert mit den Duos die zehn
Lieder ein. Bewerbungen
an: „W13.0, Am Sommerberg
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51, 61276 Weilrod", oder weilTelefon: 0 60 81/4 32 72
[email protected], entgegenLanggasse 1 · 61267 Neu-Anspach
genommen. Wer sich in der
Flüchtlingshilfe engagieren
möchte: Tel: 06083/958881,
Karin Layer. (as)
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Jetzt ist es amtlich: Im Torhaus von Schloss
Neuweilnau gibt es Balken von 1564/65
Beim Tag des offenen Denkmals ging es um die wechselvolle Geschichte des Torhauses von Schloss Neuweilnau
Neuweilnau. Thema des
diesjährigen „Tags des offenen Denkmals“ war „Handwerk, Industrie, Technik“.
Seit 14 Jahren nimmt das
Forstamt Weilrod daran
teil und sperrt die Tore von
Schloss Neuweilnau für Besucher auf. Diesmal waren es
über 100, die sich beim stellvertretenden Forstamtschef
Thomas Götz fachlich und
Sabine Preußer vom Förderkreis Burg Altweilnau historisch über das 1587 gebaute
Torhaus informierten. Es war
zunächst als Gesinde-, später dann als Wohnhaus und
Dienstsitz des Oberförsters
genutzt.
Das Torhaus ist für den
Denkmalschutz wichtig. Es
wird für 200000 Euro von
außen saniert, Geld, dass der
Landesbetrieb Hessen Forst,
selbst aufbringen muss, sagte
Götz. Teurer werde es wegen
der energetischen Sanierung
innen, „500000 Euro mindestens“, so Götz. Deshalb
muss das Projekt noch warten. Auch im Außenbereich
reden die Denkmalschützer
natürlich mit, nicht jedoch
auf dem Dach. Dann nämlich
Thomas Götz vom Forstamt hat wie immer die Führung der
Besuchergruppen übernommen.
Foto: as
müsste auf der Hofseite der
im 19. Jahrhundert entfernte
mittlere Giebel nämlich rekonstruiert werden. Dass es
auch innen drei Giebel gab,
war vielen Gästen neu.
Götz berichtete von einer dendrochronologischen Untersuchung, mit der das Alter
der verbauten Balken bestimmt wurde. Damit sei
das Alter des Torhauses jetzt
amtlich. Laut den Experten
wurden vier Eichenbalken im
Winter 1564/65 bearbeitet.
Im Dach fanden sich Balken
von 1734, was auf Umbauarbeiten schließen lässt.
Von Interesse für bautechnisch interessierte Gäste war
auch, dass stehende Balken
aus Eichenholz, Deckenbalken aber auch Nadelholz
sind. „Nadelholz ist klangfaseriger und kann die Deckenlast elastischer abtragen“,
erläuterte Götz, während
Sabine Preußer auf einen
eisernen Ofen im Obergeschoss zu sprechen kam. Der
sei in Emmershausen gebaut
worden, dort war von 1703
bis 1867 eine Hütte mit eigenem Hochofen betrieben
worden, aus diesem Betrieb
stamme der Ofen.
Das Schloss geht auf eine 1302
errichtete Burg, baugleich
mit der Burg Altweilnau, zurück. Heinrich von Weilnau
nutzte sie nur wenige Jahre.
1326 erwarb Siegfried von
Runkel, ein Schwager Heinrichs, die Burg als Pfand,
reichte sie aber an das expandierende Haus Nassau weiter.
1405 erwarben die Nassauer
die Burg endgültig. Von 1498
bis 1520 wurde die Burg zu
einer frühneuzeitlichen Residenz umgebaut. Ab 1520 war
sie Hauptresidenz der Grafen
von Nassau-Weilburg. Bis
1566 fanden weitere Bauarbeiten statt, unter anderem
der Bau des Torhauses.
Ab 1816 nutzte das Forstamt
des neuen Herzogtums Nassau das Schloss als Dienstsitz, es wurde HerzoglichNassauische Oberförsterei.
Das Haupthaus wurde vom
Oberförster als Wohnhaus
genutzt, im Torhaus befand
sich die Amtsstube.
1972 wurde das Forstamt
für Weilrod verantwortlich.
Nach mehreren Erweiterungen und Umstrukturierungen umfasst der Amtsbereich heute 18000 Hektar.
Das Forstamt Weilrod ist das
zweitälteste hessische Forstamt und feiert 2016 200-jähriges Bestehen.(as)
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Kalender zeigt: Weihnachten Palmölplantagen ins Geist nicht mehr weit. Die große wicht. Als Bio-Kerzen dürZeit der Geschenke rückt nä- fen daher nur Stearinkerher und damit auch die Zeit, zen bezeichnet werden, die
in der Verpackungsmüll in aus nachhaltig angebautem
rauen Mengen anfällt. Die Palmöl hergestellt werden.
Weilroder Agenda-Gruppe Die Produktion nach RSPOgibt Umwelt-Tipps zum Fest Richtlinien („Runder Tisch
für nachhaltiges Palmöl“ –
des Schenkens:
englisch: Roundtable on Sustainable Palm Oil – unter
Vermeidung von
Beteiligung des WWF) bietet
Mikroplastik in Kosmetika
hierfür einen Anhaltspunkt.
Zu Weihnachten werden ger- Eine angeblich höhere Schadne Kosmetika verschenkt. stoffbelastung beim Abbrand
Doch vielen Kosmetika ist von Paraffinkerzen im VerMikroplastik beigesetzt, ob gleich zu Stearinkerzen durch
pulverisiert, als Granulat Bildung von polyzyklischen
aromatischen Kohlenwasseroder als Dispersion.
Diese kleinen und kleinsten stoffen (PAK) oder Dioxinen
Plastikpartikel gelangen mit und Furanen wurde durch
dem Abwasser schließlich in Untersuchungen nicht bestädie Meere, wo sie von vielen tigt. (Wikipedia)
Lebewesen aufgenommen
werden. Da Plastik viele Um- Vermeidung von
weltgifte an sich zieht, ist Verpackungsmüll
die Konzentration an diesen
Schadstoffen darin oft hun- Schön eingepackte Gedertmal höher als im Meer- schenke gehören zu Weihnachten, wie Kerzen an den
wasser.
Das Mikroplastik gelangt Baum. Aber nach dem Ausüber die Nahrungskette von packen ergibt sich ein HauKleinstlebewesen und Mu- fen Müll, der entsorgt werscheln über Fische auch zu den muss.
uns Menschen. Beim BUND- Da können wiederverwendEinkaufsratgeber ist eine Li- bare, festlich dekorierte Juteste der Produkte einzusehen, säcke oder Beutel aus weihdie Mikroplastik enthalten. nachtlichen Stoffen oder
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(www.bund.net)
schaffen.
Schön kann auch farbiges
Vergleich Stearin- und
Packpapier, das recyclingParaffinkerzen
fähig ist, dekoriert werden,
Stearin wird zu 100 Prozent beispielsweise mit Kartofaus pflanzlichen oder tie- feldruck.
rischen, und somit nach- Ganz vermieden werden
wachsenden
Rohstoffen sollten am besten Plastikgewonnen und kann -im Ge- folien und Plastikbänder. Zu
gensatz zum Paraffin aus Erd- letzten sind Stoffbänder und
Schleifen eine wiederveröl– als CO2-neutral gelten.
Negativ fällt die Rodung wertbare Alternative. (Agentropischen Regenwalds zur dagruppe Umwelt).
9
Guttempler: Alkoholkrank zu sein, ist keine
Schande, wohl aber, nichts dagegen zu tun
Altweilnauer Selbsthilfegruppe „Wilnowe“ feierte ihr 20-jähriges Bestehen - Kreis der Betroffenen ist sehr groß
Altweilnau. 20 Jahre sind
zwar kein „richtiges“ Jubiläum, ein Grund zu feiern,
sind sie aber allemal: Am
30. September 1995 war die
Guttempler-Gruppe „Wilnowe“ aus der Taufe gehoben
worden, exakt 25 Jahre später
nun eine Rückschau. „Wir
gratulieren den Guttemplern,
aber eigentlich müssten wir
uns selbst gratulieren, dass
wir sie haben“ – dicker hätte
das Lob von Bürgermeister
Axel Bangert für die Arbeit
der
Guttempler-Gruppe
„Wilnowe“ kaum ausfallen
können. Alkoholmissbrauch
sei allgegenwärtig, große
Teile der Bevölkerung hätten
entweder selbst, oder durch
das Zusammenleben mit Betroffenen damit zu tun, sagte
er. Wie dünn das Eis ist, werde klar, wenn man ehrlich zu
sich selbst sei und zugebe,
mit wie viel Alkohol man früher noch Auto gefahren sei.
Auch heute zeige ein Blick
in die Straßengräben noch,
wie weit verbreitet Alkohol
am Steuer ist – „überall leere
Flaschen“. Zuvor hatte HansJürgen Mühle, der der Gruppe seit 15 Jahren vorsteht und
Lockere Stimmung beim Jubiläum: Bürgermeister Bangert (li)
trägt sich ins Gästebuch ein. Foto: as
aus eigener Betroffenheit
heraus zu ihren Gründern
zählt, Rückschau gehalten
und den Blick in die Zukunft
gerichtet. So sei es Ziel, die
von „Wilnowe“ mitbetreute
Gruppe „Usatal“ wieder mit
Leben zu erfüllen. Die weit
über Altweilnau hinaus wirkende Gemeinschaft ist aus
der Gruppe „Usatal“ entstanden, „sie ist unsere Mutter“.
Der Familiengedanke sei
wichtig. Guttempler seien
einander
geschwisterlich
verbunden, sagte Mühle, verwies aber auch darauf, dass
Alkoholismus eine Familienkrankheit sei, die alle Angehörigen mitleiden lasse. Oft
seien es sogar die Angehörigen, die in ihrer Angst, die
Familie könne zerbrechen,
Kontakt zur Gruppe suchten.
Mühle nannte den Alkohol
die „legale Volksdroge Nr. 1“,
ein „soziales Schmiermittel“,
das „Ängstliche zu Helden
und biedere Hausfrauen zu
Partyköniginnen“ mache. Im
Alkohol ertränkte Sorgen
kehrten aber mit nachlassender Wirkung des Rauschs
zurück und ließen die Welt
noch düsterer erscheinen. Im
gelegentlichen, maßvollen
Alkoholgenuss liege sicher
kein Problem, gefährlich sei
aber die fließende Grenze zu
Missbrauch und Sucht sowie
die noch immer bestehende,
mit Trinkfestigkeit verbundene Anerkennung unter Jugendlichen. Das, so Mühle,
sollten vor allem Jugendliche
wissen, denn bei ihnen könne sich Sucht bereits nach
sechs Monaten regelmäßigen
Konsums entwickeln.
Mühle warb dafür, ehrlich
gegenüber sich selbst zu
sein und erste Warnzeichen
ernst zu nehmen. Es sei keine Schande, alkoholkrank zu
sein, sondern nur, nichts dagegen zu unternehmen. Die
Folge seien gesellschaftliche
Isolation, kaputte Familien,
Arbeitsplatzverlust.
Die Guttempler träten als ehrenamtlich arbeitende Abstinenzorganisation an, Betroffenen das Gefühl zu geben,
mit ihrer Krankheit nicht allein zu sein und ihnen Wege
in ein Leben ohne Alkohol zu
weisen. Geselligkeit sei wichtig, vor allem aber die wöchentlichen Treffen, die den
Mitgliedern Halt gäben und
sie immer daran erinnerten,
dass die Krankheit noch da
ist und man sie mit einem
bewussten Lebens ohne Alkohol bekämpfen kann. (as)
Familienturntag: TuS Weilnau will Kinder stark machen
Informationstag am 1. November von 10 bis 16 Uhr in der Riedelbacher Sporthalle
Altweilnau. Die Gymnastikabteilung des TuS Weilnau läd am Sonntag, 1. November, 10 Uhr bis 16 Uhr,
Familien mit Kindern von 1
bis 10 Jahren zu ihren zweiten Kinderturntag unter dem
Motto „Kinder stark machen“
in die Riedelbacher Sporthalle ein. Partner der Veranstaltung ist die Rewe Weiß
oHG. Eine Mitgliedschaft
im TuS ist nicht notwendig.
Sportbekleidung und Sportschuhe mit nicht färbenden
Sohlen sind mitzubringen.
Es wird ein Parcours aus altersgerechten Turnstationen
aufgebaut.
Vormittags gibt es einen Auftritt der Sport-AkrobatikGruppe. Um 13 Uhr steht eine
Vorlesestunde mit Sabine
Huschke auf dem Programm.
Für Verpflegung ist gesorgt.
Mit dieser Veranstaltung
beteiligt sich der TuS Weilnau an der bundesweiten
Mitmach-Initiative „Kinder
stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA). Sie
richtet sich an Erwachsene,
die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen.
Ziel ist eine möglichst frühe
Suchtvorbeugung. Durch die
Stärkung des Selbstvertrauens und die Förderung der
Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sollen Kinder
und Jugendliche lernen, auch
gegen Gruppendruck „Nein"
zu Suchtmitteln jeglicher Art
sagen zu können. Weitere Informationen zum Thema unter www.kinderstarkmachen.
de. (as)
10 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Gazette gratuliert
Weilroder Senioren
.
Geburtstage im
November
Adelheid Nöthen
79 Jahre, 01.11.
Weiler Weg 1, Rod a. d. Weil
Ilse Kissel
82 Jahre, 02.11.
Weilburger Str. 21,
Emmershausen
Marianne Bergner
81 Jahre, 02.11.
Weilburger Str. 25,
Emmershausen
Dr. Manfred Laux
78 Jahre, 03.11.
Am Hopfengarten 5,
Rod a. d. Weil
Friederike Hatzinger
79 Jahre, 04.11.
Am Winterbaum 11a,
Oberlauken
Hubert Mathias
75 Jahre, 04.11.
Hubertushof 1, Hasselbach
Martha Graefe
90 Jahre 05.11.
Bachstr. 10a, Riedelbach
Erich Daebel
85 Jahre, 06.11.
Eichelweg 1, Hasselbach
Otto Niederhäuser
83 Jahre, 06.11.
Sonnenhof 1, Niederlauken
Anna Gruber
77 Jahre, 06.11.
Feldbergstr. 31, Hasselbach
Ursula Fiedler
75 Jahre, 06.11.
Langstr. 26, Riedelbach
Heinz Ketter
83 Jahre, 07.11.
Feldbergstr. 27, Hasselbach
Lina Neumann
90 Jahre, 08.11.
Mittelstr. 1, Hasselbach
Dr. Hugo Kluge
79 Jahre, 08.11.
Heideweg 26, Mauloff
Annelies Obermeyer
80 Jahre, 09.11.
Frh.-v.-Stein-Str. 16, Mauloff
Inge Becker
76 Jahre, 09.11
Am Weiherboden 12,
Hasselbach
Edeltraud Ohmann
76 Jahre, 09.11.
Eichenstr. 1, Gemünden
Annelore Melcher
84 Jahre, 10.11.
Landsteiner Str. 13,
Finsternthal
Adelheid Hafeneger
78 Jahre, 10.11.
In der Schweiz 16, Hasselbach
Hans Maurer
76 Jahre, 10.11.
Eckstr. 3, Hasselbach
Gerhard Böhm
81 Jahre, 11.11.
Am Bruchrain 18,
Emmershausen
Norbert Wick
75 Jahre, 11.11.
Landsteiner Str. 10,
Finsternthal
Helmut-Wilhelm Ochs
86 Jahre, 12.11.
In der Schweiz 17, Hasselbach
Gisela Engel
76 Jahre, 12.11.
Roder Weg 12, Hasselbach
Angela Dumrese
76 Jahre, 21.11.
Klapperfeld 9, Rod a. d. Weil
Martha Schwab
93 Jahre, 14.11.
Merzhäuser Str. 15, Altweilnau
Ella Jäger
94 Jahre, 22.11.
Merzhäuser Str. 21, Altweilnau
Julia Fernandez Virseda
82 Jahre, 14.11.
Hainstr. 3, Riedelbach
Ingrid Schöpper
75 Jahre, 22.11.
Schlehenweg 7,
Emmershausen
Gerda Musewald
88 Jahre, 16.11.
Am Sommerberg 73,
Riedelbach
Norbert Hüttmann
79 Jahre, 23.11.
Eichelweg 39, Hasselbach
Hannelore Bangert
81 Jahre, 16.11.
Grundgasse 5, Niederlauken
Irmgard Cramer
87 Jahre, 24.11.
Usinger Str. 10, Gemünden
Werner Schmid
81 Jahre, 17.11.
Hauptstr. 1, Cratzenbach
Hartmut Vollberg
83 Jahre, 26.11.
Bachstr. 5, Riedelbach
Anna Belz
80 Jahre, 17.11.
Roder Weg 3, Hasselbach
Leonid Kazakevich
82 Jahre, 26.11.
Weilstr. 20, Rod a. d. Weil
Irene Haase
90 Jahre, 18.11.
Forsthausstr. 1, Gemünden
Elfriede Erlenhoff
96 Jahre, 27.11.
Im Seifen 20, Rod a. d. Weil
Gisela Münnich
79 Jahre, 18.11.
Am Sommerberg 16,
Riedelbach
Ruth Dörnte
83 Jahre, 27.11.
Am Sommerberg 21b,
Riedelbach
Ingeborg Mathes
91 Jahre, 19.11.
Heidestr. 36, Riedelbach
Angelika Busch
86 Jahre, 28.11.
Landstein 3, Altweilnau
Jakob Häuser
86 Jahre, 19.11.
Alter Weg 17, Hasselbach
Elfriede Scheurer
84 Jahre, 29.11.
Waldstr. 19, Riedelbach
Irma Hedwig
82 Jahre, 20.11.
Ringstr. 2, Mauloff
Dezember
Karl-Heinz Daniel
75 Jahre, 20.11.
Ratsgasse 37, Niederlauken
Geburtstage im
Arthur Hofmann
89 Jahre, 01.12.
Merzhäuser Str. 19,
Altweilnau
Waltraud Scherf
86 Jahre, 01.12.
Niederrod 9, Rod an der Weil
11
Irma Seel
86 Jahre, 02.12.
Tannenhof 1, Mauloff
Else Selmikat
79 Jahre, 02.12.
Heidestr. 2a, Riedelbach
Klaus-Peter Wipperling
78 Jahre, 02.12.
Am Stadttor 20, Altweilnau
Dieter Müller
76 Jahre, 02.12.
Weiherstr. 2, Riedelbach
Heidrun Hölter
70 Jahre, 02.12.
Weidestr. 3, Riedelbach
Julia Maurer
83 Jahre, 04.12
Sonnenweg 3, Cratzenbach
Horst Zorn
82 Jahre, 04.12.
Schloßstr. 7, Neuweilnau
Liesl Pahlisch
75 Jahre, 04.12.
Auf der Struth 7,
Rod a. d. Weil
Alfred Herbst
87 Jahre 05.12.
Lindenstr. 2, Emmershausen
Helmut Rumpf
79 Jahre, 05.12.
Alter Weg 1, Hasselbach
Hilde Hahn
89 Jahre, 06.12.
Bachstr. 4, Riedelbach
Wolfgang Mohr
70 Jahre, 06.12.
Weilnauer Str. 14, Altweilnau
Günther Rumpf
75 Jahre, 08.12.
Vorm Tor 7, Hasselbach
Peter Rischer
78 Jahre, 09.12.
Am Holzweg 1a, Altweilnau
Margret Rühl
70 Jahre, 09.12.
Emmershäuser Str. 2,
Gemünden
Franz Boniec
96 Jahre, 11.12.
Roder Weg 12, Hasselbach
Irma Muth
76 Jahre, 12.12.
Weilburger Str. 12,
Emmershausen
Gabriele Seibert
70 Jahre, 12.12.
Am Sattelbach 1, Gemünden
Irene Schlösser
79 Jahre 13.12.
Ringstr. 5, Mauloff
Gerold Seck
88 Jahre, 14.12.
Tannenstr. 1, Riedelbach
Dorothea Klein
78 Jahre, 14.12.
Prinz-Eugen-Str. 7, Mauloff
Herta Rühl
77 Jahre, 14.12.
Schulstr. 5, Emmershausen
Heinz Haibach
84 Jahre, 15.12.
Roder Weg 12, Hasselbach
Gerda Vollberg
88 Jahre, 17.12.
Im Wiesflecken 7, Oberlauken
Kilian Grimm
85 Jahre, 18.12.
Heidestr. 49, Riedelbach
Marianne Voss
83 Jahre, 18.12.
Usinger Str. 14a, Gemünden
Frieda Frenzel
82 Jahre, 18.12.
Merzhäuser Str. 4, Altweilnau
Wolfgang Schwarz
77 Jahre, 18.12.
Am Vogelsang 4a,
Niederlauken
Erika Schepp
76 Jahre, 19.12.
Limburger Str. 16, Hasselbach
Berthold Hillenbrand
76 Jahre, 27.12.
Goldhecker Weg 8, Gemünden
Christine Böhmer
82 Jahre, 20.12.
Pfingstbergweg 6,
Oberlauken
Dieter Löw
70 Jahre, 27.12.
Im Seifen 2, Rod a. d. Weil
Hermann Uhrig
78 Jahre, 20.12
Langstr. 13, Riedelbach
Erwin Schwarz
92 Jahre, 24.12.
Vor dem Turm 7, Altweilnau
Stefan Adelmann
90 Jahre, 24.12.
Bachstr. 9, Riedelbach
Walter Bangert
85 Jahre, 28.12.
Grundgasse 5, Niederlauken
Ilse Scheib
82 Jahre, 28.12.
In der Schweiz 11a, Hasselbach
Edith Veith
82 Jahre, 28.12.
Neugasse 11, Niederlauken
Inge Hirschberg
80 Jahre, 24.12.
Brunnenstr. 8, Mauloff
Benjamin
Da Conceicao Marcal
75 Jahre, 29.12
Zur Au 3, Niederlauken
David Lind
86 Jahre, 25.12.
Unterdorfstr. 9b, Winden
Erna Ott
84 Jahre, 30.12.
Seelenberger Weg 4, Mauloff
Anna Bargon
82 Jahre, 25.12.
Schöne Aussicht 4,
Hasselbach
Christel Bömmer
76 Jahre, 30.12.
Im Seifen 13, Rod a. d. Weil
Rolf Sprosse
75 Jahre, 25.12.
Am Sommerberg 43,
Riedelbach
Friedrich Urban
81 Jahre, 26.12.
Schloßstr. 9, Neuweilnau
Dr. Bodo Gläser
75 Jahre, 26.12.
Hasenpfad 1, Emmershausen
Maria Mühle
82 Jahre, 27.12.
Eisenbacher Weg 14,
Hasselbach
Susanne Lampertius
77 Jahre, 27.12.
Heidestr. 8, Riedelbach
Ingrid Schmidt
75 Jahre, 30.12.
Am Kirchberg 7, Rod a. d. Weil
Helmut Elsner
90 Jahre, 31.12.
Zum Sonnenhof 1,
Niederlauken
Joachim Gawlick
75 Jahre, 31.12.
Am Winterbaum 8,
Oberlauken
Ehejubiläen im
Dezember
Erika und Ottmar
Heinrich
Goldene Hochzeit, 10.12.
Alter Weg 15, Hasselbach
Herzlichen
Glückwunsch
12 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Dank „Stuss“ im Fernsehen wird
wieder mehr zum Buch gegriffen
Kostenlose Büchertauschbörse im Rewe-Markt erfreut sich großer Beliebtheit
Rod an der Weil. Christian Weiß, Betreiber des
Rewe-Marktes, hat immer
so seine Ideen. Die hängt er
dann, versehen mit der Frage
„Wer hat Lust?“ am „Schwarzen Brett“ aus. Meistens hat
jemand Lust, Diana Paditz
aus Emmershausen zum Beispiel. Und Marlen Sahlbach.
Die beiden sind Schulfreundinnen, haben zusammen
„Abi gemacht“ und arbeiten
beide in Teilzeit für Christian
Weiß. Ihnen hat die Idee, im
Laden eine Büchertauschecke einzurichten, auf Anhieb
super gefallen.
Die Idee ist weder neu, noch
schwer zu verstehen: Menschen, in diesem Fall Kunden, stellen ausgelesene Bücher ins Regal und nehmen
von anderen Menschen dort
eingestellte ausgelesene Bücher mit. Das funktioniert
wirklich.
In anderen Städten, selbst
großen wie Berlin, Frankfurt
oder München, gibt es solche
kostenlosen Büchertauschbörsen längst. Im ReweMarkt besteht sie aus einem
ganz normales „Billy“-Regal
Diana Paditz hat viel Spaß mit der Bücherecke und verbringt
auch schon mal ihre Pause dort mit Schmökern. Foto: as
aus einem schwedischen
Möbelhaus, daneben eine
schmucke Bank, die es im
Usinger Baumarkt im Sonderangebot gegeben hatte.
Anfangs, so berichtet Diana
Paditz, hätten Kunden schon
die eine oder andere Bücherkiste herangeschleppt,
in der Lesestoff entsorgt
worden war. Inzwischen jedoch klappt es prima. Die
Bücher seien meist in gutem
Zustand. Es sei ein Geben
und Nehmen, der Bestand
an Literatur habe sich inzwischen auf einem stabilen Level eingependelt. „Romane
laufen prima, aber auch Science-Fiction, Heimatromane
und sogar Sachbücher“, sagt
Paditz. Pro Stunde machten
etwa zehn Kunden am Regal Halt. Zu beobachten sei
auch, dass sich Kinder auf
die Bank kuscheln und in
den Kinderbüchern schmökern, bis ihre Mutter mit dem
Einkaufen fertig ist. Offenbar, und das freut die beiden
Literaturfreundinnen, wird
wieder mehr gelesen, was bei
all dem „Stuss im Fernsehen“
aber auch nicht weiter verwunderlich sei, meinte Diana
Paditz. (as)
Ereignisreiche
Berlinreise
Gemünden. „Berliner Luft“
schnupperte eine Gruppe der
Freiwilligen Feuerwehr Gemünden, die eine Einladung
des CDU-Bundestagsabgeordneten Markus Koob in
die Bundeshauptstadt gerne
angenommen hatte. Ehrenmitglied Klaus-Dieter Barthel hatte die Reiseleitung
übernommen und ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Am Ankunftstag stand eine
Stadtführung in Neukölln
an. Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit Besuchen
und Besichtigungen u.a. des
Bundestages, wo die Gemündener auch mit Markus Koob
zusammentrafen.
Höhepunkt dieses Tages war eine
Spreewaldtour. Wie bei Feuerwehren üblich, wurde auch
der Besuch einer Feuerwache
am Tiergarten ins Programm
einbezogen.
Zum Abschluss des Berlinbesuchs wurde bei herrlichem
Spätsommerwetter eine beschauliche
Dampferfahrt
über den Müggelsee bis nach
Köpenick unternommen, wo
die Weilroder die kleinste
Brauerei Deutschlands besuchten. (as)
Freilichtmuseum Hessenpark: Es weihnachtet sehr
Im November und Dezember dreht sich vieles um alte Traditionen in der Advents- und Weihnachtszeit
12./13. Dezember: Rewe
Hessenpark. Das Hessen- Schauspielführung „Allerlei 15. November: Bauernmarkt
28./29. November: Advents- Weihnachtsmarkt, zahlreiche
park-Programm 2015 neigt Schweinerei"
sich dem Ende zu. Einige 7. November: Offene Stube markt, Kunsthandwerksstän- Aussteller und Kunsthandtraditionelle, aber auch neue „Willkommen am warmen de, kulinarische Genüsse, werker bieten kulinarische
Rahmenprogramm,
Mit- Leckereien zur WeihnachtsVeranstaltungen stehen für Ofen"
zeit, originelle GeschenkarNovember und Dezember 8. November: Familientag machaktionen
„Licht und Dunkel", Mit- 5. Dezember: Wissen wird tikel und Weihnachtsbaumnoch auf dem Plan.
1. November: „Von der machaktionen rund um die lebendig: Vermittlung alter verkauf
19./20. Dezember: AdventsHauswirtschaftstechniken
Sau zur Worscht" - tra- dunkle Jahreszeit
ditionelle
Hausschlach- 14. November: Schauspiel- 6. Dezember: „Von drauß' vom zeit in der historischen Haustung mit Wurstherstel- führung „Paul, der Nach- Walde komm' ich her" - Mit- frauenarbeit mit Mitmachakmachaktionen zum Nikolaus tionen. (as)
lung, Fleischverarbeitung, wächter"
13
„Bei uns fehlt immer irgendwas" :
Jugendfeuerwehr bekam 500 Euro
Erlös des Roder Dorffestes wird sinnvoll verwendet
Schreinerei Rühl
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Laminat- und Fertigparkettböden,
Türen, Fenster und Fliegengitter
· Möbel und Einbauschränke nach Maß
· Balkon- und Terrassenböden
· Küchen- und Arbeitsplatten
· Verglasungen und Reparaturservice
Raimund Moses (Mitte mit Lederjacke) übergab dem Roder
Feuerwehrnachwuchs den Erlös des Dorffestes.
Foto: as
Rod an der Weil. Das „1.
Roder Dorffest“ im Schmiedhof haben nicht nur die Roder noch in allerbester Erinnerung. Es war, auch Dank
des tollen Wetters, hervorragend besucht und das Programm kam bei den Gästen,
die längst nicht nur aus Rod,
sondern aus ganz Weilrod
gekommen waren, super an.
Entsprechend groß war der
Gewinn aus dem Verkauf von
Gegrilltem, Kuchen und Getränken, der am Ende in der
Kasse lag.
Raimund Moses, der das
Fest im Rahmen des IKEKProzesses mit vielen Helfern
organisiert hat, war jetzt ein
gerngesehener Gast bei der
Roder Feuerwehr, wo er
einen Scheck über 500 Euro
vorbeibrachte. Das Geld ist
für die Jugendfeuerwehr bestimmt, deren Chef Mirko
Buhlmann bestimmt eine
sinnvolle Verwendung dafür
finden wird: „Irgendetwas
fehlt immer, vielleicht finanzieren wir damit auch einen
Ausflug mit den Kurzen.“
Raimund Moses freut sich,
ihm ist alles recht., denn bei
der Jugendfeuerwehr sei das
Geld gut angelegt, sagte er.
Er verhaftete die Feuerwehr
gleich wieder fürs „2. Roder
Dorffest“, das am 15. Juni 2016
wieder im Schmiedhof stattfindet. Auch eine Disco wird
es 2016 wieder geben, der
Termin steht auch schon fest:
19. März. (as)
Adventsmarkt der Aerobic-Gruppe
Niederlauken. Die Aerobic-Gruppe Niederlauken lädt
am Samstag, 21. November, ab 14 Uhr zu ihrem 7. Adventsbasar in Niederlauken, Am Krämer 6 / Buchfinkenring 1
ein. Es gibt wieder selbstgemachte Advents- und Türkränze, liebevoll geschmückte Teller und Gestecke. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wer sich sportlich betätigen möchte, ist herzlich eingeladen, immer mittwochs ab 20 Uhr
bei Aerobic oder Steppaerobic unverbindlich herein zu
schnuppern oder gleich mitzumachen. Infos bei Grit Hübner, 06083/95 95 97, oder Yvonne Bauer 06083/642. (as)
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Baumstellen
in Gemünden
„Schießen auf gut
Glück“ in Winden
Gemünden. Zum traditionellen Weihnachtsbaumstellen lädt die Feuerwehr
Gemünden für Freitag, 27.
November, 17 Uhr, auf den
Vorplatz der Kirche ein.(as)
Winden. Die Windener
Schützen laden ihre Freunde
und Mitglieder für 18. Dezember, 19 Uhr, zum „Weihnachtsschießen auf Gut
Glück" ein. (as)
14 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Musik hat die Kraft, Menschen zu verändern
und wäscht den Alltagsstaub von der Seele
Chor Cantamos feierte 20-jähriges Bestehen - Breites Repertoire: Gospel, Folk, Pop, Klassik und noch viel mehr
Rod an der Weil. Bilder
aus den letzten 20 Jahren
flimmerten über eine Leinwand, um die Wartezeit für
die Zuhörer in der Roder
Kirche wo der Chor Cantamos sein Jubiläumskonzert
gab, zu verkürzen. 22 Songs
standen den Zuhörern bevor, eines schöner und gefühlvoller als das andere.
Nicht im rot-schwarzen Outfit, wie auf den Fotos, sondern in den Farbabstufungen
rosa bis lila kombiniert mit
weiß oder schwarz, hatte sich
jede und jeder der 16 Frauen
und acht Männer etwas anderes einfallen lassen, um
kleidungstechnisch zusammen zu passen. Dass sie auch
sonst ein gutes Team bilden,
bewies Wolfgang Emmerich
mit seiner Ansprache, nachdem der Chor das erste Lied
„Michael Rows the Boat Ashore“ gesungen hatte. „Und
so geschieht’s seit 20 Jahren“,
sagte er. Sie singen alle gern
und gut. „Kommt, lasst uns
singen“ - Der Name sei Programm, aber auch das Ziel,
die Gruppe beim Singen
zu einer Gemeinschaft zu
formen. Einer der Gründe,
Wer im Chors Cantamos singt, ist mit vollem Herzen und großer Begeisterung dabei.
Foto: msc
warum sich alle so wohl fühlen sei Chorleiterin Petra Loewe, so Emmerich: „Deine
Lebensfreude und deine Lust
am Singen steckt an“, lobte
er Loewes Leidenschaft. Ihr
feines Gehör und musikalisches Können führten zu
einem harmonischen Gesang. An Loewe persönlich
gerichtet, sagte er: „Du bist
ein liebevoller Mensch.“ Musik sei eben die Kraft, die
Menschen verändern könne“, sagte Emmerich. Denn
beim Singen wasche sich der
Alltagsstaub von der Seele.
Den Worten schenkte Cantamos Glauben. „Go down
Moses“ ließ einige der Mitglieder mit verklärtem Blick
die Stimme heben. Pure Lebensfreude, von der Chorleiterin vorgelebt, erfüllte
die Sänger. Beinahe tänzelnd
dirigierte sie und bekannte:
„Was wäre ich ohne Euch?
Ich bin so froh, dass ich mit
Euch singen kann."
Und weiter ging es im Reigen von Gospel, Folk, Pop,
Klassik und Liedern aus verschiedenen Ländern. „Bless
the Lord“, „Song of Joy“, aber
auch Popsongs wie „California Dreaming“ oder „Sailing“
erklangen. Gefühlvoll trug
das Ensemble das Lied „Gott
hat mir längst einen Engel
gesandt“ vor. Mit Stefanie
Keiper am Klavier schallte
laut „As the Deer“ vom Altarraum hinaus in die Kirche.
Die Hoffnung auf Frieden
dokumentierten sie mit dem
französischen Lied „Peuple
de frères“ und Leonard Cohens „Halleluja“ hinterließ
eine gefühlvolle Botschaft.
Mit „The Love of a Friend“
drückten sie ihr Zusammengehörigkeitsgefühl aus, um
dann mit „What a Wonderful
World“ die Herzen aufgehen
zu lassen. „Thank You for the
Music“, wäre das optimale
Schlusslied nach 20 Jahren
Cantamos gewesen - wenn
da nicht die Zugaben gewesen wären.
Später ging es mit einer Feier
in der Pfarrscheune weiter,
wo nicht nur der Geburtstag
des Chors, sondern auch ein
Konzert von Menschen mit
Herz gefeiert wurde, bei dem
nicht nur Stefanie Keiper am
Klavier, sondern auch Monika Quiring mit der Querflöte, Jonathan Nobel am
Schlagzeug und Klaus Jordan
mit der Gitarre für den Erfolg gesorgt hatten.(msc)
Ambulantes Pflegeteam Sandra Lederer GmbH
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15
Alte Weilroder Flurnamen haben
oft richtig spannende Erklärungen
Roder Spaziergang war nicht nur „für die Füße“
Alte Flurnamen und die Erläuterung ihrer Bedeutung machten
den Roder Spaziergang sehr interessant. Foto: sn
Rod an der Weil. Pfaffenkopf, Hasenkippel, Heilig
Kreuz, Gelaenn, Auf den
Dachslöchern und Säugewann standen beim Roder
Spaziergang auf dem Programm. Der Heimat- und
Brauchtumsverein hatte zu
einer kleinen Wanderung auf
der Westseite von Rod an der
Weil eingeladen. Vom Treffpunkt am Backes führten
Bernd Sommer, Jürgen
Holste und Karl-Otto Kilb
die Schar von etwa einem
Dutzend interessierter Bürger zunächst den Backesberg
hinauf zum Hopfengarten.
Als im Gasthaus Felsenkeller
noch Bier gebraut wurde, sei
hier auf Terrassen Hopfen
angebaut worden, erläuterte
Sommer dazu. Heute findet
sich der alte Flurname im
Straßennamen wieder, genau
wie bei der Straße „Im Seifen“, was sich von dem alten
Begriff „Sifen“ für eine feuchte Stelle oder ein von einem
Bächlein durchzogenes Gebiet herleite, so Sommer weiter. Auch Heinrich Haibach
trug sein Wissen um die alten
Bezeichnungen zu der Wanderung bei. Und Michael
Scherf konnte den Kindern
einen Fuchsbau zeigen, was
diese besonders spannend
fanden. Dass sich der Flurname „Auf den Dachslöchern“ von einem Bau dieses
schwarz-weiß gezeichneten
Großmarders herleitet, verstand sich von selbst. Mehr
Probleme bereitet die Ableitung von Flurnamen wie
dem Pfaffenkopf. Über diese
Erhebung musste damals der
Pfarrer von Hasselbach nach
Rod laufen, da er beide Gemeinden betreuen musste,
vermuteten die Wanderer.
Und der Müllersberg könne
zu der Kleinmühle gehört haben. Dass die mundartliche
Flurbezeichnung „Bourrem“
in den Karten mit Bodenberg wiedergegeben werde
verwunderte die Alteingesessenen. Über Gilling, Hohenrod und Köhlerberg schlug
man den Bogen zurück nach
Rod an der Weil, wo im Hof
von Jürgen Holste schon die
heiße Erbsensuppe dampfte.
Hier fanden sich noch weitere Roder Bürger in gemütlicher Runde ein, die den
Weg nicht hatten mitmachen
können. Bernd Sommer
kündigte für 2016 eine Fortsetzung des Roder Spazierganges auf der anderen Seite
des Dorfes an. (sn)
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16 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
ABO Wind: Gemeinde Weilrod engagiert
sich in vorbildlicher Weise für das Klima
Windpark wurde mit großem Fest eingeweiht - Erwartungen erfüllt - Fünf Kilometer langer Energie-Erlebnis-Pfad
Weilrod. Der Windpark
Weilrod ist zwar bereits seit
elf Monaten in Betrieb, jetzt
ist er aber nun auch offiziell
„am Netz“. Im Rahmen eines
von etwa 300 Menschen bei
herrlichem Frühherbstwetter
besuchten Windparkfestes
durchtrennten Bürgermeister Axel Bangert sowie die
ABO-Wind-Vertreter
Dr.
Jochen Ahn, Matthias Bockholdt und Alexander Koffka, das symbolische rote
Band, das um den Turmfuß
der „Masteranlage WEA 4“
gelegt war. Der Fanfarenzug Hundstadt sorgte für
die Musik, die Feuerwehren
von Riedelbach, Hasselbach
und Cratzenbach sowie der
Riedelbacher Vereinsring für
den reibungslosen Ablauf an
der Wurst- und Kuchentheke, bei Zeltaufbau und Shuttledienst. Der Einweihung
war ein Spaziergang entlang
des fünf Kilometer langen
Energie-Erlebnis-Pfades vorangegangen. Bürgermeister
Bangert erinnerte daran, dass
in Weilrod erstmals vor rund
20 Jahren über Windkraft diskutiert worden war. Der Leidensdruck der Bevölkerung
in Bezug auf Energieversorgung und Erderwärmung sei
aber noch nicht groß genug
gewesen, als dass man das
Unterm Windrad trat der Fanfarenzug Hundstadt auf. Projekt schon damals umgesetzt hätte. Die Reaktorkatastrophe von Fukushima habe
dann aber alles beschleunigt.
Weilrod habe seinen Beitrag
zur Umsetzung der erneuerbaren Energieen auf breitester politischer Basis geleistet
und auch im Landesbetrieb
Hessen Forst einen zuverlässigen Partner gefunden.
„Gemeinsam haben wir die
Probleme angenommen, viel
Herzblut und Engagement
investiert und ein hervorragendes Ergebnis erzielt“,
sagte Bangert, fügte aber
auch hinzu, „dass wir dabei
nicht jeden glücklich machen
konnten“. Die Alternativen
seien aber begrenzt gewesen.
Dr. Jochen Ahn sprach von
einer Projektrealisierung in
Rekordzeit. Seit den ersten
Gesprächen und der Inbetriebnahme des Windparks
im November seien nur zwei
Das funktionstüchtige Modell des windkraftbetriebenen Pumpspeicherkraftwerks begeistert die Kinder.
Fotos: as
Jahre vergangen. Weilrod
habe „in vorbildlicher Weise
Verantwortung für unser Klima übernommen“, sagte Ahn.
Alexander Koffka zog eine
erste zufriedene Bilanz nach
fast einem Jahr. Die Angst
vieler Menschen vor Lärm
und Landschaftsverschandelung sei durch Akzeptanz
abgelöst worden, auf den
Wegen durch den Windpark
seien heute sogar mehr Wanderer unterwegs als vor dem
Bau des Windparks. Naherholung und die Gewinnung
sauberer Energie schlössen
sich also nicht aus. Natürlich
verstehe man die Sorge vieler Menschen und nehme sie
auch ernst, sagte Koffka. In
den elf Monaten Betriebszeit
habe der Park bereits 37000
Tonnen CO2 eingespart, was
bezogen auf das Weltklima
aber nur „ein Tropfen auf den
heißen Stein“ sei, wenngleich
die Energieausbeute des
Windparks die Erwartungen
nach anfänglichen technischen Problemen inzwischen erfülle. Im September
habe man sogar 25 Prozent
über der Prognose gelegen.
Rund 130 Wanderer, darunter
viele Familien mit Kindern,
haben den fünf Kilometer
langen „Energie-ErlebnisPfad“ abgelaufen. Der von
Claudia Tollkühn im Auftrag von ABO Wind angelegte Rundweg beleuchtete
das Thema Energie „gestern,
heute und morgen“ für Erwachsene, aber auch für Kinder, in anschaulicher Weise.
Die während der Wanderung
gegebenen
Erläuterungen
zu den Stationen taten ein
Übriges, den Blick der Teilnehmer für das Thema Energie zu öffnen. So berichtete
Forstamtsleiter Bernd Müller
davon, dass die Menschen
früher ihren kompletten Energiebedarf mit zu Holzkohle
verarbeitete, Holz aus dem
Wald gedeckt haben, was zu
einer dramatischen Übernutzung der Wälder geführt
habe, die erst durch die von
Forstleuten etwa 1750 definierten moderne Waldwirtschaft unter dem Diktat der
Nachhaltigkeit gestoppt und
umgekehrt werden konnte.
Dazu gibt es oberhalb von
Cratzenbach ein von Jörn
Erwe gebautes Modell eines
Kohlenmeilers. Weiter oben
steht ein mit der Motorsäge
„geschnitzter“ Eisbär, Symbol dafür, dass erneuerbare
Energien dazu beitragen, das
Abschmelzen der Polkappen,
Lebensraum der Eisbären, zu
verlangsamen, betonte Claudia Tollkühn, während die
Kinder längst auf dem Eisbären herumturnten. Letzte
Station des Erlebnispfades
ist das Modell eines Pumpspeicherkraftwerkes, bei dem
Kinder durch das Drehen
an einem Windradpropeller
eine Schöpfspirale in Gang
setzen, die Wasser in einen
Bottich fördert, das über einen Ablauf ein kleines Turbinenrad in Gang setzt. (as)
17
Städte- und Landschaftsreise:
Belgien und seine Metropolen
Weilroder Senioren besuchen im Mai vier Tage Brüssel, Gent, Brügge und Antwerpen
Weilrod. Der Seniorenbeirat Weilrod bietet 2016 eine
Reise ins Nachbarland Belgien an. Der viertägige Ausflug vom 26. Mai bis zum 29.
Mai kostet pro Teilnehmer
440 Euro, Einzelzimmerzuschlag 99 Euro. Enthalten
sind neben drei Übernachtungen mit Frühstücksbüffet im 4 Sterne-Hotel Thon
EU in Brüssel - alle Zimmer
mit Minibar, Dusche/WC, Brügge mit seinen wunderschönen Gebäuden und den GrachTV, Telefon, Internetan- ten gehören natürlich zum Besuchsprogramm der Seniorenreise.
schluss - , eine Stadtrund- Fotolia
fahrt durch Brüssel, geführte
Stadtrundgänge durch Ant- Am zweiten Tag geht es nach Tuchweberstädte Europas.
werpen, Gent und Brügge, dem Frühstück gleich wei- Kaum eine andere Stadt beeine Grachtenfahrt in Brügge ter nach Brügge, einer der sitzt so viele beeindruckende
sowie die Fahrt im komfor- schönsten Städte Europas historische Bürgerhäuser wie
tablen Fernreisebus mit Bi- und bekannt als das „Venedig Gent.
des Nordens". Einen beson- Letzte Station der Reise:
stro und Bordservice.
zweitgrößte
Nach der Ankunft in Brüs- deren Reiz dieser Stadt ma- Antwerpen,
sel bekommen die Senioren chen die zahlreichen Grach- Stadt Belgiens, Zentrum des
mit dem Europaviertel das ten mit ihren Ausflugsbooten Diamantenhandels hier lebte
moderne Brüssel zu sehen, aus. Eines davon werden die und wirkte der übrigens aus
aber auch die Altstadt mit Weilroder Senioren bestei- Siegen stammende Barockmaler Rubens. Von Antwerdem prächtigen Rathaus gen.
und den typischen, prunk- Am dritten Reisetag steht pen aus treten die Weilroder
vollen Gildehäusern. Selbst- Gent auf dem Fahrplan. Gent dann die Heimreise an. Näverständlich wird es bei der ist eine herrliche Stadt am here Informationen und AnStadtrundfahrt auch einen Zusammenfluss von Schelde meldung (schnellstens) bei
Fotostopp am berühmten und Leie und war im 16. Jahr- Gisela Rüb (Tel.: 06083/ 795
hundert eine der reichsten oder 940449). (as)
„Manneken Pis" geben.
Visite beim Grafen von Luxemburg
Im Wiesbadener Staatstheater - Letzte Theaterfahrt der Senioren in diesem Jahr
Weilrod. Der Seniorenbeirat besucht am 12. Dezember,
19.30 Uhr im Wiesbadener
Staatstheater die FranzLehár-Operette „Der Graf
von Luxemburg", ein Heiratsschwindel besonderen
Art, heute würde man „Blind
Date" sagen: Der verarmte
Graf René soll im Auftrag
eines russischen Fürsten gegen Honorar die Operndiva
Angéle Didier heiraten ohne
sie vorher zu Gesicht zu bekommen.
Nach drei Monaten soll er
sich von ihr scheiden lassen,
damit Fürst Basil sie standesgemäß als Fürstin von
Luxemburg heiraten kann.
Das Stück endet tragikomisch, die beiden verlieben
sich ineinander, aber Vertrag
ist Vertrag...
Anmeldungen zu dieser
letzten Theaterfahrt der
Weilroder Senioren in diesem Jahr nehmen bis zum
8. November Sigrid Buhlmann (06083/940406), Gudrun Esser (06083/910746)
und
Heinrich
Siebert
(06083/958877) entgegern.
Busfahrt und Sitzplatz kosten
42 Euro pro Person.
Die Abfahrtszeiten in den
Ortsteilen werden zu einem
späteren Zeitpunkt mitgeteilt. (as)
Senioren wandern
zum letzten Mal
Weilrod. Die Weilroder
Senioren treffen sich am 17.
November zu ihrer letzten
Wanderung in diesem Jahr.
Treffpunkt und Ziel der Wanderung werden in der Tagespresse bekannt gegeben. Die
Führung übernimmt wieder
Horst Kaunzner (as)
Adventsfeier der
Generation 80plus
Weilrod. Die Weihnachtsfeier der Weilroder Bürger ab
80 Jahren findet am Samstag,
28. November, ab 14:30 Uhr
im Hasselbacher Kulturforum statt. Auf die Teilnehmer
wartet ein gemütlicher und
besinnlicher Adventsnachmittag bei Kaffee, Kuchen,
Weihnachtsgebäck und Programm. Die Senioren erhalten noch eine persönliche
Einladung mit den Abfahrtszeiten der Busse.(as)
Zum Wiesbadener
Adventsmarkt
Weilrod. Die Weilroder
Senioren besuchen am Donnerstag, 3. Dezember, den
Wiesbadener „Sternschnuppenmarkt". Anmeldungen
für
die
Halbtagesfahrt
in die Landeshauptstadt
nehmen Ute Bruchmann
(06083/2471) und Gudrun
Schalk
(06083/9599840)
entgegen. Die Fahrt kostet
pro Teilnehmer 10 Euro.
Der Bus fährt ab
Riedelbach (13:40 Uhr),
Oberlauken (13:45 Uhr),
Niederlauken (15:50 Uhr),
Gemünden (13:55 Uhr),
Winden (14:00 Uhr),
Emmershausen (14:10 Uhr),
Rod an der Weil (14:15 Uhr),
Cratzenbach (14:20 Uhr),
Hasselbach (14:30 Uhr). (as)
18 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Der Fachkräftemangel ist im Handwerk
längst angekommen, auch auf dem Lande
Bei der 6. Weilroder Ausbildungsmesse klagten viele Ausbildungsbetriebe über Mangel an Auszubildenden
Weilrod. Handwerks- und
Dienstleistungsbetriebe suchen zum Teil händeringend
nach qualifizierten Auszubildenden, auch auf dem Land.
Die „6. Weilroder Ausbildungsmesse“ in der Mensa
der Max-Ernst-Schule, an
der sich rund eineinhalb
Dutzend heimische Unternehmen aus Weilrod und
Umgebung beteiligt hatten,
bestätigte den fortschreitenden Fachkräftemangel auch
in Weilrod. „Er ist inzwischen
auch bei uns angekommen“,
zeigte sich Holger Sorg von
Elektro Schultheis in Usingen
besorgt um den Nachwuchs.
Die jährliche Ausbildungsmesse findet er super, „ich
habe hier schon zwei sehr
gute Azubis gefunden.“ Der
fortschreitende Elektronisierungsgrad mache den Beruf
der „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik“
attraktiv. Trotzdem stehen
die Interessenten nicht gerade Schlange um einen Ausbildungsplatz. Sorgs Stand
war jedoch gut besucht. Er
hatte seinen derzeitigen Azubi Sidney Raschig dabei, der
gleich guten Kontakt zu den
MES-Schülern fand und ihre
Fragen, wie „cool“ der Beruf
ist, beantworten konnte.
Schwieriger dürfte es bei
Frank Epstein von der KorkGalerie in Winden sein. Epstein bildet Bodenleger aus,
hat derzeit auch einen Azubi,
weiß aber: „In Hessen gibt
es momentan nur 15 Auszubildende in unserem Beruf.“
Auch die klassische Einzelhandelsausbildung, wie sie
Christian Weiß im Roder Rewe-Markt anbietet, hat nicht
die oberste Priorität bei der
Holger Sorg (2. v.re.) und Azubi Sidney Raschig (re.) informierten über den Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik. Früher hieß das Elektriker. Fotos: as
Jugend. Klassische Berufe im
Handel sind Einzelhandelskaufmann, Verkäufer, Handelsfachwirt mit anschließendem Studium, aber auch
Metzger und Fachverkäufer
mit Schwerpunkt Feinkost.
In seiner Branche seien aber
auch Seiteneinstiege nach
Praktika und Teilzeitjobs
parallel zum Studium sehr
beliebt.
Kfz-Meister Otfried Mohr
aus Riedelbach beobachtet ebenfalls, dass sich eher
wenig junge Leute für seine Branche interessieren:
„Obwohl unser Beruf des
Kfz-Mechatronikers und die
Möglichkeiten, schon bald
den Meister draufzusetzen,
attraktiv sind und sich sehr
schnell weiterentwickln, um
mit dem Fortschritt auf dem
Gebiet der Elektronik Shritt
zu halten, spüren wir einen
Rückgang bei den AzubiZahlen. Der demografische
Wandel arbeitet gegen uns.“
Großes Interesse der Schüler
der 8. und 9. Haupt- sowie
der 9. und 10. Realschulklassen verzeichneten dagegen
die Berufsfelder der Erzieherinnen und Erzieher, aber
auch der Verwaltungsfachangestellten, angeboten vom
Ausbildungsverband
der
Verwaltungen von Usingen,
Wehrheim, Neu-Anspach,
Schmitten und Weilrod.
Sandra Fellmann, Chefin im
Carpe Diem in Hasselbach
führte ebenfalls interessante
Gespräche und zeigte sich
angenehm überrascht davon, dass offenbar viele junge
Leute „etwas mit Menschen
machen wollen“.
Gertrud Stöckl vom Apfelwein-Bistrorant Landsteiner
Mühle registrierte großes Interesse am Beruf des Kochs.
Auffallend war für sie, dass
nicht gleich nach dem Verdienst, sonderjn nach den
Aufstiegsmöglichkeiten gefragt wurde. Auch Stöckl
stellte fest, dass sehr viele
junge Leute den Einstieg
ins Gewerbe über Praktika
und Aushilfsjobs finden und
sich erst dann für eine Ausbildung in einem drei klassischen Gastronomieberufe
Koch, Restaurant- und Hotelfachleute entscheiden.
Für Josephine aus der R9c
war bei dikeser Ausbildungsmesse leider nichts dabei:
„Ich suche eher etwas kreatives, etwas, wo ich gestalten
und künstlerisch arbeiten
kann“, sagte sie und auch ihre
Freundin Marina fand „ihren“ Ausbildungsplatz wohl
kaum: „Architektur würde
mich interessieren, vielleicht
auch Journalismus.“
Zur Eröffnung der zweistündigen Ausbildungsmesse hatte Konrektorin Jaqueline Beier-Léonard den Ansatzpunkt
für die Schule erläutert: „Wir
möchten den jungen Leuten
einen Weg von der Schule ins
Berufsleben zeigen und damit als Schule einen Beitrag
gegen den fortschreitenden
Fachkräftemangel leisten.“
Beier-Léonard dankte den
Ausbildungsbetrieben
für
ihre Teilnahme, aber auch
der Gemeinde Weilrod, die
vor Jahren den Anstoß zur
Ausbildungsmesse gegeben
habe. Die Teilnahme daran
sei für die Schüler verpflichtend. Erster Beigeordneter
Klaus Wilke (parteilos) ermutigte die Schülerinnen
und Schüler, das Angebot
der Betriebe anzunehmen.
Es gebe in der Region eine
Fülle von Ausbildungsbetrieben, man müsse nicht immer
„über den Limes fahren“. Wilke sagte, er wünsche jedem,
dass er den Beruf findet, den
er selbst will und nicht den,
den er von zuhause aus finden soll. 40 Jahre in einem
Beruf zu arbeiten, der keinen
Spaß macht, sei frustrierend.
Die Ausbildungsmesse soll
nächstes Jahr breiter aufgestellt sein. Waldems soll dazukommen, auch soll sie an
einem Samstag stattfinden,
„damit die Eltern auch dabei
sein können“, so Wilke. (as)
19
Laukener Feuerwehrnachwuchs in Lorsch
beim Landeswettkampf höchst erfolgreich
Als Kreismeister waren die Jugendwehren mit zwei Teams am Start - Jugendwarte hoffen auf Neuzugänge
N i e d e r - / O b e r l au k e n.
Die Jugendfeuerwehren von
Ober- und Niederlauken
nehmen seit sechs Jahren am
Kreisentscheid zum Bundesentscheid der Deutschen Jugendfeuerwehren teil – und
das mit viel Erfolg. Der Wettbewerb gliedert sich in den
Kreis-, den Landes- und den
Bundesentscheid.
In diesem Jahr traten die Jugendlichen mit zwei Mannschaften beim Kreisentscheid
in Kronberg an, mit einer aus
sechs Mitgliedern gebildeten
Staffel und einer Gruppe mit
neun Mitgliedern. Die Laukener absolvierten die anspruchsvollen Aufgaben mit
Bravour und wurden mit beiden Teams Kreismeister.
Die Staffel konnte sogar
zum dritten Mal in Folge
den Rhein-Main-Pokal, der
von den Jugendfeuerwehren
aus Frankfurt, Wiesbaden,
dem Main-Taunus- und dem
Hochtaunuskreis ausgetragen wird, gewinnen. Das Ticket für den Landesentscheid
2015 in Lorsch war damit gelöst.
Auch hier stellten die jungen
Leute aus Weilrod ihren hohen Ausbildungsstand und
ihren Teamgeist unter Beweis, was mit beachtlichen
Resultaten belohnt wurde.
Die Jugendlichen der Gruppe, von denen ein Großteil
zum ersten Mal an einem
Landesentscheid teilgenommen haben, belegten den 28.
Platz von 30 Teilnehmern.
Die Staffel kam unter 22
Teams auf den 6. Platz.
Da der Wettkampf der hessischen Kreismeister sonntags stattfand, verbanden die
Laukener die Teilnahme mit
einem Wochenendausflug.
Sie verbrachten den Samstag
auf einer Sommerrodelbahn
und übernachteten in einer
Jugendherberge. Bei den
Wettbewerben waren feuerwehrtechnische Fähigkeiten
und der sichere Umgang mit
Geräten gefragt. Es ging auf
Zeit, wobei Hindernisse wie
eine Leiterwand, eine Hürde, ein Wassergraben und
ein Tunnel das Ganze noch
erschwert haben. Bei einem
Staffellauf mussten die Teilnehmer nicht nur sprinten,
sondern auch einen Schlauch
wickeln, über eine Bank
laufen, sich auf einer Liege
Gürtel und Handschuhe anziehen, einen Sicherungsknoten an einem Strahlrohr
mit Schlauch anlegen und ein
Leinenbeutel durch ein Ziel
werfen.
Jugendwart Lars Pauly und
sein Stellvertreter Stefan
Gröger sind stolz auf ihre
Truppe. Die Ergebnisse sprächen für den hohen Ausbildungsstand, aber auch für
den Teamgeist, sagten sie.
Pauly und Gröger möchten
die Basis des Erfolgs gerne
mit weiteren Jugendlichen
im Alter zwischen 10 und 16
Jahren verbreitern.
Wer Spaß an Teamaktivitäten
hat und eine neue Herausforderung sucht, ist eingeladen,
bei der Jugendfeuerwehr
Ober-/Niederlauken unverbindlich hereinzuschnuppern und Kontakt mit Lars
Pauly (0176/55188370) oder
Stefan Gröger (0157/349
07854) aufzunehmen. Die
Jugendfeuerwehr übt freitags ab 18 Uhr am Gerätehaus
Oberlauken statt. Kontakte
lassen sich aber auch beim
beim
Weihnachtskonzert
mit den Fidelen Aussteigern
am 20. Dezember, 17 Uhr,
am DGH Oberlauken oder
beim
WeihnachtsbaumWeitwerfen im Anschluss an
die Weihnachtsbaumsammelaktion am 9. Januar 2016
in Niederlauken am Gerätehaus knüpfen. (as)
Emmershausen:
Letzte Übung
Emmershausen
lädt zur Kerb ein
Landfrauen feiern
Waldweihnacht
Preisskat bei der
SG Oberlauken
Emmershausen. Die Freiwillige Feuerwehr Emmershausen beschließt das Jahr
2015 wieder mit einer Jahresabschlussübung am Samstag, 21. November. Welches
Szenario gewählt wird, verrät
die Wehrführung natürlich
nicht. Sie empfiehlt den Einsatzkräften aber, sich für 16
Uhr bereitzuhalten. (as)
Emmershausen. Es ist
traditionell die letzte Kerb
im Usinger Land in diesem
Jahr: Die Freiwillige Feuerwehr Emmershausen und
der Sportverein Frisch Auf
Emmershausen laden für
Samtag, 7. November, zur
Kerb ins Bürgerhaus ein.
Der musikalische Abend mit
Tanz beginnt um 20 Uhr. (as)
Gemünden. Die Landfrauen
laden für Donnerstag, 17. Dezember, 18 Uhr, zur „Waldweihnacht“ an die Tanne am
„Lehnchen“ ein. Treffpunkt
zur Wanderung ist um 17 Uhr
das Heimatmuseum. Jeder
bringt etwas zum Trinken
und Gebäck mit. Dieses wird
im Anschluss an den besinnlichen Teil verzehrt. (as)
Oberlauken. Die Sportgemeinschaft SG Oberlauken
hält auch in diesem Jahr an
ihrer Tradition fest und bittet im Herbst zum Preisskat.
Das einerseits sportliche, andererseits aber auch gesellige
Ereignis findet in diesem Jahr
am Samstag, 21. November,
statt. Beginn ist um 18 Uhr im
Feuerwehrgerätehaus. (as)
Der Wehrnachwuchs Ober- /Niederlauken ist stolz auf seine
Leistungen beim Kreis- und Landesentscheid . Foto: JFFW
20 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Der Himmel hielt ausnahmsweise mal dicht,
dafür hagelte es Spenden beim Hofkonzert
Die stimmungsvolle Benefiz-Veranstaltung im Hof von Prof. Seibert erbrachte einen Geamterlös von 2290 Euro
Gemünden. - Einen Rekordbetrag von 2290,06 Euro
konnten Prof. Dr. Horst Seibert und die Gemündener
Vereine, vertreten durch
Beate Rühl und Siglinde
Hasselbächer von den Landfrauen, Reinhard Wissig von
der Feuerwehr und Gerd
Hasselbächer vom Schützenverein „Hubertus“ an Günter
Klärner vom Verein „Wir helfen“ überreichen.
„Die Spendenbox war gerammelt voll“, freute sich Seibert,
der das Gemündener Hofkonzert bereits zum elften
Mal in seinem Anwesen initiierte. Alle musikalisch Aktiven hatten wie immer auf
eine Gage verzichtet. Die Gemündener Vereine hatten für
die Bestuhlung, Speisen und
Getränke gesorgt. „Dieses
Ergebnis können wir nicht
mehr toppen“, war sich Feuerwehrchef Reinhard Wissig
Ein Betrag, der sich sehen lassen kann: Beim diesjährigen Hofkonzert kam ein Erlös von 2290.06 Euro zusammen. Foto: sn
sicher. Denn obwohl schon
mal ein Ende der Hofkonzertreihe angedacht war, haben sich für das kommende
Jahr bereits wieder einige
der Künstler als „Wiederholungstäter“ angemeldet. Und
so werden auch 2016 am letzten Samstag im August die
Freunde klassischer Musik
in den Genuss von Arien,
Chansons, Gitarren- und
Klaviermusik kommen.
Den hohen Spendenbetrag führte Gastgeber Horst
Seibert auf das gute Wetter zurück. Dadurch sei es
zu der hohen Besucherzahl
Mixer für Flüchtlinge gespendet
Funktionstüchtige Haushaltsgeräte sind inzwischen wichtiger als Kleiderspenden
Mauloff. Pfarrer i.R. Heinrich Siebert ist in der Kleiderkammer in Mauloff ein
gern gesehener Gast. Er hat
immer Ideen, kommt oft aber
auch nicht mit leeren Händen. Beim Flohmarkt auf dem
Rewe-Parkplatz verkaufte er
Nippes, Bücher und CDs,
nahm aber auch Spenden
entgegen, denn: Der Erlös,
180 Euro, war für die Kleider- Heinrich Siebert (li.) und Helga Wiegand (3.v.li.) freuen sich
kammer bestimmt. Siebert mit Patience Adjei Ankah (2.v.li) und dem Ehepaar Sivius Rekaufte dafür zehn Mixer, die zai und Jila Aghabary über die neuen Mixer. Foto: as
er der Chefin der KleiderkamKleidung
mer, Helga Wiegand, über- Wiegand. Wichtig seien aber 06083/9597493.
gab. „Für Syrer und Pakistani auch Staubsauger, Besteck wird momentan nicht mehr
sind Mixer unverzichtbar, und Töpfe. Wer solche Ge- gebraucht, „wir haben mehr
sie bereiten ihr traditionelles räte abgeben kann, wendet als genug und keinen Platz
Frühstück damit zu", sagte sich an Helga Wiegand, Tel. mehr“, sagte Wiegand (as)
gekomme, Seibert schätzt,
dass es etwa 240 Personen
waren, die teilweise sogar auf
der Brücke gestanden und
auf der Brüstungsmauer gesessen haben. Das konnten
sie auch ganz bequem, denn
das diesjährige Hofkonzert
gehörte zu den wenigen, bei
denen es nicht geregnet hat.
Aber auch die Ansprache
von Dr. Ingmar Hornke, der
das Kinder-Palliativ-Team
Südhessen vorgestellt hatte,
für das die Spendensumme
größtenteils bestimmt ist,
dürfte die Spendenbereitschaft gefördert haben.
Ein kleinerer Teil des Gesamterlöses von fast 2300
Euro wird vom Verein „Wir
helfen“ für die „stille Hilfe“
verwendet. Hiermit kann
Personen in Not ohne viel
Aufhebens geholfen werden,
betonte Günter Klärner vom
Hilfsverein. (sn)
Adventskonzert
in Roder Kirche
Rod an der Weil. In der
evangelischen Kirche Rod
an der Weil findet am 2. Adventssonntag, 6. Dezember,
wieder das traditionelle Adventskonzert der Evangelischen
Kirchengemeinde
Rod an der Weil statt. Beginn
ist um 17 Uhr, der Eintritt ist
frei.
Gestaltet wird das vorweihnachtliche Konzert von den
beiden Gesangvereinen „Sängervereinigung Rod an der
Weil“ und „Sängerlust Riedelbach“, dem Jungen Chor
„Cantar a una“, dem Frauenchor der evangelischen Kirchengemeinde, sowie dem
Posaunenchor Rod an der
Weil. (as)
21
„Lieder der russischen Seele“ sind für die
„Sängerlust“ seit Jahren eine Bereicherung
Russischer Chor „Iwuschka“ feierte sein 10-jähriges Bestehen - Fröhlicher Festabend mit russischen Spezialitäten
Riedelbach. Hildegard von
Bingen hat einmal gesagt:
„Gesang ist die Resonanz der
Seele.“ Kaum eine Volksmusik erzählt so viel von Liebe
und Traurigkeit, Hoffnung
und
Hoffnungslosigkeit,
Spiel und Spaß, Melancholie
und Leichtigkeit wie die russische. Seit zehn Jahren wird
sie in Riedelbach gepflegt.
Jetzt feierte „Iwuschka“, der
zur Riedelbacher „Sängerlust“ gehörende, aus sieben
Sängerinnen, einem Sänger
und dem aus Anspach stammenden Akkordeonspieler
Willi Messgeier bestehende
Chor seinen ersten runden
Geburtstag. Cantamos-Chefin Petra Loewe hatte Nikolaus Klaasen, der die Idee zur
Gründung des russischen
Chors damals hatte, ermutigt, die Idee weiter zu verfolgen. Das „Weidenbäumchen“,
so die deutsche Übersetzung
„Iwuschka“: Gesang, der direkt ins Herz geht. des Chornamens, hat sich
seit seiner Gründung in der
regionalen Chorszene mit
vielen Konzerten einen Namen gemacht. Zum Geburtstag brachte sich „Iwuschka“
ausnahmsweise einmal selbst
ein Ständchen. Zum Jubiläum standen Lieder von Liebe
und Sehnsucht auf der Hörfolge des kleinen Konzerts,
Foto: as
wobei es aber nicht nur um
die Liebe und Sehnsucht
der Menschen ging, sondern
auch gegenüber „Mütterchen
Russland“.
Musikalische Geburtstagsgrüße kamen natürlich auch
vom Mutterverein „Sängerlust Riedelbach“, deren
Vorsitzender Wilfried Butz
sagte, der Verein sei stolz auf
„Iwuschka“, der russische
Chor sei eine große Bereicherung, für die Sängerlust,
für Riedelbach und für Weilrod: „Weilrod wird immer
kultureller.“ Auch wenn man
die Texte nicht verstehe, so
werde doch bei jedem Lied
deutlich, mit wie viel Herz
und Seele sie gesungen würden.
Für
Parlamentsvorsteher
Götz Esser verbindet Musik
die Menschen über Grenzen
hinweg, vor allem wenn sie
mit so viel Liebe und Herz
dargeboten werde.
Ortsvorsteher Arno Hahn
sagte, er sei immer wieder begeistert von den „Iwuschka“Auftritten und von der Eindringlichhkeit der russischen
Volksmusik.
Nach dem Konzert wurde
ein Buffet mit zahlreichen
russischen Spezialitäten eröffnet. (as)
Neues DRK-Domizil ist auf der Zielgeraden
Fahrzeughalle neben dem Cratzenbacher Feuerwehrgerätehaus soll noch in diesem Jahr eingeweiht werden
Cratzenbach. Fahrzeuge
hat das DRK Weilrod genug, mangels einer Unterstellmöglichkeit sind sie
allerdings derzeit noch auf
verschiedene
Standorte
verteilt, was im Einsatzfall,
vor allem wenn es pressiert,
wertvolle Zeit kostet. Der
Lkw steht auf dem Treisberg,
der Kleinbus sowie die Feldküche sind auf dem Tannenhof von DRK-Chef Hartmut
Haibach zwischengeparkt.
Das wird sich bald ändern,
denn die neue Fahrzeughalle
in unmittelbarer Nachbarschaft zum Cratzenbacher
Feuerwehrdepot geht ihrer
Die neue Fahrzeughalle wird die Arbeitsbedingungen des DRK
Weilrod deutlich verbessern. Foto: as
Vollendung zügig entgegen.
Haibach sagt, die Garage
werde noch in diesem Jahr
eingeweiht. Die Bauteile für
die vom DRK-Kreisverband
finanzierte Halle waren in
den letzten Oktobertagen
angeliefert worden. Die Fundamente sind schon länger
fertig. Haibach dankte dem
Kreisverband, der den größten Teil der auf etwa 40000
Euro geschätzten Baukosten
übernimmt, aber auch der
Gemeinde Weilrod für die
Bereitstellung des Grundstücks und Unterstützung
beim Bau der Fundamente
durch den Bauhof, der Cratzenbacher Feuerwehr, deren
Sanitäreinrichtungen
das
DRK mitbenutzen kann, sowie dem Hochtaunuskreis
für die rasche Erteilung der
Baugenehmigung. (as)
22 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Hightech aus Niederlauken macht schon die
Fahrt zum Opernhaus zum „Ohrenschmaus“
Canton hat für das Skoda-Flaggschiff Superb ein 610 Watt-Soundsystem entwickelt - Konzertsaal auf Rädern
Niederlauken. Die Automarke Škoda hatte bereits seit
ihrer Gründung durch Vaclav
Laurin und Vaclav Klement
1895 einen guten Klang, vor
allem als man ab 1905 im
tschechischen Mladá Boleslav auch Autos baute. Die Traditionsmarke stand stets für
technisch anspruchsvollen
und dem Komfort verpflichteten Fahrzeugbau. Der von
1934 bis 1949 gebaute Superb
erfüllte diesen Anspruch, der
Name war bereits Programm.
Der Urururenkel des ersten
Superb wurde gerade auf der
Frankfurter IAA in seiner
Combi-Version vorgestellt,
heißt immer noch Superb,
was nicht nur fürs Auto gilt,
sondern auch für seine Musikanlage. Was das alles mit
Weilrod zu tun hat? Nun,
dort wurde dafür gesorgt,
dass Superb-Fahrern schon
die Fahrt zum Opernhaus
zu einem Fest für die Ohren
wird, denn das neue Soundsystem ist eine Entwicklung
des hessischen Klangspezialisten Canton: Zehn Lautsprecher in den Türen, Hoch,
Mittelhoch- und Tieftöner in
den Vorder-, Hoch- und Mitteltieftöner in den Hintertüren, ein Center-Lautsprecher im Armaturenbrett, ein
Das Design der Lautsprecher wurde von Skoda festgelegt, die
Technik stammt aus Niederlauken. 11-Liter-Subwoofer im Kofferraum gepaart mit einem
12-Kanal-DSP-Verstärker unterm Fahrersitz, 610 Watt, das
komponieren sich zu einem
Konzertsaal auf Rädern.
Canton beliefert Škoda seit
2013 als einzigen Kunden in
der Automotive Branche,
zunächst mit einem HighEnd-Soundsystem für den
Octavia III. Canton ist damit
bisher das einzige gebrandete Soundsystem bei Škoda.
Eingefädelt wurde die Kooperation durch einen Canton-Mitarbeiter, der in die
Automobilzuliefererbranche,
einem Experten für Car Audio-Systeme, gewechselt ist.
Offenbar in bestem Einvernehmen, denn durch diesen
Das Infotainment-System wird selbsterklärend über den Touchscreen-Monitor im Armaturenbrett gesteuert.
Kontakt und in alter Verbundenheit mit dem Weilroder
Unternehmen entstand die
Idee, Škoda Canton als Exklusivmarke anzubieten.
Die inzwischen hoch erfolgreiche Kooperation definiert
sich „in der ähnlichen Positionierung der Marken. Beides
sind Marken zum Anfassen,
deren übereinstimmendes
Alleinstellungsmerkmal in
guter Qualität, innovativen
Lösungen, zeitlosem Design
und einem vorteilhaften
Preis-Leistungsverhältnis
liegt“, heißt es bei Škoda.
Bereits das System für den
Octavia mit virtuellem Surround-Sound, harmonischen
Bässen, natürlichen Mitteltönen und Höhen hat Fachjournalisten in den höchsten
Tönen schwärmen lassen.
Nun gelang es Canton, das
Octavia-Orchester
noch
zu erweitern. Wie viele der
neuen Super-Soundanlagen
künftig im Superb auf den
Straßen der Welt unterwegs
sein werden, weiß noch niemand, schließlich ist alles
noch ganz neu. Jedoch weiß
Škoda, dass sich beim Octavia, der mit dem Vorgänger
der neuen Anlage geordert
werden kann, durchschnittlich jeder fünfte deutsche
Käufer ein Canton-Soundsystem leistet, beim sportlichen RS sogar jeder zweite.
Ähnlich dürfte es auch beim
neuen Flaggschiff sein.
Die Entwicklung des neuen
Systems hat etwa ein Jahr
gedauert. Gearbeitet wurde bis zur Markteinführung
in enger Abstimmung mit
einem fünfköpfigen Team
zwischen Deutschland und
Tschechien. Eineinhalb Jahre vor dem Start des Superb
kam der erste Prototyp in
Deutschland an: Geheimhaltungsstufe 1, vermummt
bis zur Unkenntlichkeit, mit
Tarnfolie abgeklebt. Der
erste Kontakt fand hinter verschlossenen Türen statt. Bei der Entwicklung gab
Škoda Position und Design
der Lautsprecher vor. „Eine
große Herausforderung für
uns war es, ein Soundsystem zu entwickeln, dass mit
einem in vier verschiedenen
Modi arbeitenden Equalizer
Fahrgeräusche dynamisch
ausgleicht, Musik sitzplatzorientiert wiedergibt und
mit exzellentem Klang sowie
hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis überzeugt“,
heißt es bei Canton. Und:
Der „gute Ton“ sollte beim
Musikgenuss nicht enden,
auch Navigation und Telefonie mussten in das Konzept
integriert werden. Während
der Entwicklung des Superb
fanden laufend akustische
Kontrollen des jeweiligen
Stands der Serienproduktion statt, auch auf der ŠkodaTeststrecke im niedersächsischen Ehra-Lessien. (as)
23
Backestradition soll wieder zu
mehr Dorfgemeinschaft führen
120 Brote, 30 Haxen, 12 kg Krustenbraten und etliche Kuchen lockten Besucher
Emmershausen.
Schön,
dass es Kinder gibt, die noch
an das Gute im Menschen
glauben, so wie Aaron und
Elija Weiand. Ihr Papa Olaf
wollte ihnen zeigen, wie ein
Backofen funktioniert und
griff dabei auf Grimm’sche
Literatur zurück. Das sei so
„wie mit der Hexe“. Die Einzelheiten ersparen wir uns,
wie die Geschichte im Knusperhäuschen ausgegangen
ist, ist bekannt. Jedenfalls
ließen sich die beiden Dreiund Dreieinhalbkäsehochs
nicht davon abhalten, mutig
in das von Marcel Jung geöffnete Ofenloch zu gucken.
Die links und rechts vom
Eingang bruzelnden Haxen
sahen sie zum Glück nicht...
In der Tat war das Emmershäuser Backes wieder ein
Knusperhäuschen, märchenhaft lecker, was Marcel Jung,
Jan Buchenauer, Markus
Wehr und Brigitte Buhlmann
da hinein- und, nach angemessener Reifezeit, herausgezaubert haben: 120 Brote,
je drei Bleche Apfel- und
„Quetsche“-Kuchen,
zwei
„Zwiwwel“-Kuchen“, 30 Haxen, 12 kg Krustenbraten und
Aaron, Elija und Papa Olaf Weiand ließen sich von Marcel
Jung zeigen, wie der Ofen funktioniert.
Foto: as
gebackenen Schweinebauch,
später auch noch Pizza.
Schon am Donnerstag war
mit den Vorbereitungen begonnen worden. Jeder Handgriff saß und der von Brigitte
Buhlmann bereitete Brotteig
gedieh. Im Backes heizten
die Jungs den Ofen an.
Im Bürgerhaus bildeten sich
Schlangen, erst standen die
Emmershäuser um Kuchen
an, dann um Brot.
Die Feuerwehr, die das Backesfest wie immer organisiert hat, war zufrieden. „Natürlich finanzieren wir damit
unsere Ausgaben, etwa beim
Umbau des Gerätehauses“,
sagte Feuerwehrchef Stefan
Jochetz, froh, dass der Andrang wieder recht groß
war. Für Enrique Gutierrez
hat das Fest aber auch noch
einen anderen Zweck: „Die
Bereitschaft der Bürger, bei
solchen Veranstaltungen zu
helfen, sinkt. Vielleicht können wir mit dem Backesfest
dazu beitragen, dass wieder
mehr
Gemeinschaftssinn
einkehrt.“ Das findet auch
Marcel Jung: „Für den Umsatz ist es zwar schön, dass
viele sich Kuchen oder Braten für zuhause einpacken
lassen, schöner wäre es aber,
wenn sie dablieben, um die
Dorfgemeinschaft gemeinsam zu erleben.“ (as)
Wasserrohre vor
Frost schützen
Weilrod. Es ist Herbst geworden und die Nächte sind
bereits ordentlich frisch, in
ungünstigen Lagen gab es
bereits den ersten Frost. Die
Weilroder werden daher gebeten, rechtzeitig zur Frostperiode alle frostgefährdeten
Wasserleitungen und Wasserzähler in Haus und Garten
so zu schützen, dass Rohrbrüche und Schäden vermieden werden.
Ein Tipp dafür vom Bauhof
der Gemeinde: Die Schächte - auch in Gartenanlagen sind mit frostsicherem Material zu füllen, die Leitungen
gegebenenfalls zu entleeren. Insbesondere werden
Baufirmen und Bauherren
hingewiesen, ungeschützte
Behelfsleitungen, Standrohre
und Wasserzähler bei Neuund Umbauten frostsicher zu
schützen oder auszubauen.
Die Gemeinde Weilrod weist
im Interesse des sorgsamen
Umganges mit Trinkwasser
und der Schonung der Ressourcen vorsorglich auf die
Verpflichtung hin, Frostaufbrüchen rechtzeitig vorzubeugen, da Zähler, die durch
Frost beschädigt wurden, auf
Kosten der Anschlussnehmer ausgetauscht werden
müssen. (as)
Marion Wiegand
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24 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Emmershäuser Prinzenapfelbaum
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Emmershausen. „Der Saft
ist die Krönung“, schwärmt
Stefan Schreiber von der
goldgelben, trüben Flüssigkeit. Er hat aus den Früchten
des „Prinzenapfels“ „Süßen"
gekeltert. 67 Grad Öchsle
hat er, für Apfelsaft ein super
Wert. Den Prinzenapfelbaum
von Emmershausen haben
Gerd Butz und Stefan Schreiber vor etwa einem Jahr in
Absprache mit dem Grundstückseigentümer in ihre Obhut genommen. Der Baum
ist rund 100 Jahre alt. Früher stand der Baum auf dem
Acker, aber seit Jahrzehnten
war den Landwirten die Arbeit zu viel, um die Obstbäume herum zu fahren. Und
so war der Baum vor einem
Jahr kaum noch zu sehen.
Doch Gerd Butz erinnerte
sich, dass dieser Prinzenapfel hier gestanden hatte, war
manchmal in die Hecken gekrabbelt, um sich von den leckeren Tafeläpfeln welche zu
holen. Und so haben die beiden Schlehen und anderen
Wildwuchs entfernt und dem
Baum wieder Luft gegeben.
Und in diesem Jahr bereits
den Lohn für ihre Mühen geerntet. Vier Zentner Falläpfel
haben sie bereits aufgelesen,
weitere Äpfel werden von der
sieben Meter langen Leiter
aus gepflückt.
Diese alte Apfelsorte gehört
zu der Gruppe der „Schlotteräpfel“. Und zum Beweis
schüttelte Stefan Schreiber
eine reife, typisch walzenförmige Frucht und darin
klapperte es. Denn bei Reife
lösen sich im Kerngehäuse
die Kerne. Und dann schlottern sie eben bei Bewegung.
Es soll noch einen weiteren
in Emmershausen geben.(sn)
25
Handkäse stinkt nicht nur von vorne und
hinten, er ist auch sonst ungeheuer vielseitig
Windener Schützen haben wieder an alle gedacht, an die die Handkäse lieben und an die, die ihn nicht lieben
Winden. „Egal“ sagt man,
wenn es einem wurst ist.
Meist bekommt man von
Kennern die einzig richtige
Antwort: „Egal is’n Handkäs, der stinkt von beiden
Seiten...“ Welch göttliche Erfindung, da kann es einem ja
wirklich egal oder wurst sein,
von welcher Seite her man
den Käse isst... Egal, wurst
– wie geht das zusammen?
Gut geht’s, einmal im Jahr
und von Jahr zu Jahr wird
es enger, weil es so gut geht
und weil es bei den Windener Schützen nicht nur Käse
gibt, sondern auch Wurst für
die, die keinen Handkäse
mögen – oder beides.
Als hätten wir Hessen nichts
zu feiern, von wegen. Es
ist zehn Jahre her, dass die
Schützen einen Gegenentwurf für die überall inflationär aus dem Boden
schießenden Oktoberfeste
ersonnen haben. Irgendwer,
wer ist mal „egal“, kam auf
die Idee, ein Handkäsfest
zu veranstalten und dabei
die Kosten für die Kapelle
zu sparen, denn die „Musik“
war ja schon dabei. Genial.
Die Schützen trafen damit,
Das kann ja lecker werden: Rolf Schuch, Norbert Rühl, Klaus
Fischer, Dietmar Lohnstein und Monika Fischer (v.li.) präsentieren ihre Köstlichkeuten.
Foto: as
den Rohmilchkäse zum
Hauptdarsteller eines Festes
zu machen, auf Anhieb ins
Schwarze. Schon beim ersten Mal lief man ihnen die
Schützenhaustür ein. Das ist
bis heute so geblieben.
Und auch das gilt nach wie
vor: „Dorsch un dorsch
dorsch“ muss er sein, trotzdem aber auch nicht zu
„dorsch“, damit er noch
schnittfest ist, heißt: Der
weiße Kern sollte vor dem
Verzehr einer leicht goldenen Farbe gewichen sein,
glänzend und „babbisch“.
Mit den Jahren hat sich eine
riesige Fangemeinde gebildet. Keiner wird schief
angeguckt, wenn er das
Käsebüffet auslässt und dafür bei der Wurst zuschlägt.
Viele Fans treibt auch die
Neugierde ins Schützenhaus,
denn jedes Jahr gibt es neue
Kreationen. Es soll Spezialisten geben, die basteln das
ganze Jahr über an neuen
Handkäs-Rezepten. Dietmar
Lohnstein ist einer von ihnen. Am Samstag, beim 10.
Windener Handkäs-Fest, lief
sein „Tartar vom Limburger“
vom Stapel und begeisterte
die Feinschmecker damit auf
Anhieb, dufte Sache.
Die Auswahl auf dem Büffet war wieder riesig. Wenn
die Schüsseln leer waren,
reichte ein Fingerzeig von
Schützenchef Klaus Fischer,
und schon waren sie wieder
voll. Natürlich gab es den
klassischen „Handkäs mit
Musik“, Kochkäse, Handkäse mit Schmand, Spundekäs, Obatzter, Tartar vom
Handkäse und vom Limburger, Handkäse mit eingelegten Äpfeln, Handkäse mit
Wurstsalat - alles lecker. Die
Portionen wurden an der
Kasse gewogen und zu angenehmen Tarifen abgegeben,
selbstgebackenes Bauernbrot gab’s gratis.
Die im Handkäsessen Ungeübte sahen den im Handkäsessen Geübten beim Handkäsessen ungeniert auf die
Finger, denn wie das Hessenessen in Reinkultur, also
ohne Gabel, funktioniert,
erschloss sich Den Novizen
nicht immer auf Anhieb.
Übung macht aber auch hier
den meister. Irgendwann
klappte es dann, den in einer
leckeren Tinktur aus Essig,
Öl und „gehackte Zwiwwelscher“ gebadeten, in handliche Happen geschnittenen
Käse per Messer in kühnem
Schwung aufs Butterbrot zu
befördern. Ist ja gar nicht so
schwer. (as)
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61276 Weilrod-Niederlauken
Buchfinkenring 21
Rod an der Weil. Der Roder Vereinsring veranstaltet am
Samstag, 28. November, seinen Adventsmarkt, wie immer in
den letzten Jahren im Hof des „Alten Forsthauses" am Roder
Kreisel. Beginn ist um 14 Uhr. Carola Mörsch bittet alle Interessenten bei der Anmeldung anzugeben, ob sie einen eigenen
Stand haben oder eine Verkaufshütte benötigen. Auch muss
rechtzeitig bekannt sein, welche Elektrogeräte mit welcher
Stromaufnahme betrieben werden sollen. Der Vereinsring
hofft wieder auf ein breites und ausgewogenes Angebot, weist
aber vorsorglich darauf hin, dass bei einer Häufung bestimmter
Angebote Gespräche mit den Standbetreibern geführt werden.
Anmeldungen nimmt Carola Mörsch unter Tel.: 06083/957590
oder Email ([email protected]) entgegen. (as)
Weihnachtsmarkt bei der SGN
Niederlauken. Der Weihnachtsmarkt der SG Niederlauken
hat Tradition. In diesem Jahr findet er am Samstag, 5. Dezember, ab 16 Uhr wieder mitten im alten Dorfkern statt. Die Abteilungen des Sportvereins wenden sich mit leckeren Angeboten
an die Besucher. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Erstmals
gibt es selbstgebackenes Brot und Pizza aus dem sanierten
Backhaus. Markus Distler ist wieder mit seinen Edelbränden
dabei, ebenso die Familie Daniel, die unter anderem Strickwaren und Weihnachtsdekoration im Angebot hat. SGN-Chef
Günther Wehr wird sich um die Kinder der Besucher kümmern.
Das beheizte Zelt sorgt wie immer für Gemütlichkeit. (as)
Weihnachtsmarkt auf dem Schloss
Neuweilnau. In Neuweilnau bereitet sich die Feuerwehr
auf den 2. Weihnachtsmarkt auf dem Schloss vor. Er findet am
Samstag, 5. Dezember, ab 14 Uhr statt. Der Nikolaus kommt, der
Posaunenchor Weilnau spielt Weihnachtslieder, der Schlosshof und auch die Räume im Schloss, einschließlich Keller und
„Vergessenes Zimmer" sind weihnachtlich geschmückt, überall sind Stände aufgebaut. Weihnachtliche Leckereien fehlen
ebenso wenig wie Kaffee und Kuchen. Vereine stellen sich vor,
etwa die Jugendförderung Weilrod und der „Verein Geschwisterkinder", der sich um die Geschwister von schwerkranken
Kindern kümmert. Um den Parksuchverkehr unten im Dorf zu
entschärfen, steht die Feuerwehr Altweilnau bereit, den Besuchern Parkplätze, auch am Minigolfgelände, anzuweisen. (as)
Adventsmarkt in Finsternthal
Finsternthal. Finsternthal und Altweilnau wechseln sich
beim Weihnachtsmarkt immer ab, dieses Jahr ist Finsternthal
wieder an der Reihe, am 28. November. Der von der Feuerwehr
in der Dorfmitte organisierte Markt ist für seine Gemütlichkeit
bekannt. Im Alten Rathaus wird ab 14:30 Uhr wieder bei Kaffee und Kuchen am Bollerofen zusammengerückt, bevor um
15 Uhr der Markt im Alten Hof beginnt. Dort spielt ab 17 Uhr der
Posaunenchor Weilnau. An den Ständen gibt es Honig, Selbstgebasteltes, Flammkuchern, Glühwein und Bratwurst. (as)
27
Segelflieger und Gemeinde
sind auch im Sturm gute Partner
SFC feierte 50-jähriges Bestehen - Festredner loben Jugendarbeit - Flugzeugtaufe
Riedelbach. Ganz schön
abgehoben war Riedelbachs
Ortsvorsteher Arno Hahn
als er sich seinen Amtsbezirk
von oben ansehen konnte.
Der Vorsitzende des Sportfliegerclubs Riedelbach, Michael Begovici, hatte Hahn
während des Jubiläums „50
Jahre SFC“ zum Jungfernflug
eingeladen. Er und Hahn waren die ersten Menschen, die
mit der „Riedelbach“ aufstiegen. Die „ASK 21“, das neue
Schulflugzeug des SFC, war
nur Minuten vorher mit Sekt
auf den Namen des Ortsteils
getauft worden. Begovici
hatte den Trunk in Beisein
von Bürgermeister Axel
Bangert, Arno Hahn und
Sportkreischef Norbert Möller behutsam auf die Nase
des Fliegers geträufelt, der.
Dann hieß es „Boarding
completed“, „Bego“ saß hinten, Hahn vorne, und schon
schwang sich die „Riedelbach“ zu einer Platzrunde in
den Himmel.
Der Flugzeugtaufe war ein
Kommers vorangegangen.
Begovici betonte, dass sich
die Segelflieger in Riedelbach gut aufgehoben fühlen.
Der Verein sei stolz auf das,
was in 50 Jahren auch dank
des Entgegenkommens der
Gemeinde, entstanden ist.
Hier hebt gerade Riedelbachs Ortsvorsteher zu einem Rundflug
mit dem neuen Schulungsflugzeug ab. Fotos: as
Der Club und Weilrod hätten sich stets zur Seite, aber
nie im Wege gestanden.
Ähnlich äußerte sich auch
Bangert. Der Verein bereichere das Vereinsleben, betreibe gute Jugendarbeit. Er
sprach von einem harmonischen Miteinander, auch in
den schwierigen Zeiten als es
um die Windräder ging. Das
sei für ihn eine „großartige
Erfahrung“ gewesen.
Der Chef des Sportkreises
Hochtaunus, Norbert Möller, gratulierte zu seiner „beeindruckenden Historie“.
„Gute Starts und vor allem
sichere Landungen“ wünschte Ortsvorsteher Hahn, froh,
dass sich der Segelfliegerclub
in fünf Jahrzehnten zu einem
unverzichtbaren
Mitglied
des Vereinsrings entwickelt
habe, auf den er auch bei der
700-Jahrfeier 2016 Jahr zähle.
Für die Feuerwehr gratulierte Michelle Schafferhans,
SFC-Chef Michael Begovici und Ralf Fügner interviewen Willi
Meister und Max Friedel über die Anfänge des Clubs. auch sie freute sich über das
partnerschaftliche Miteinander. Auch von der Riedelbacher Frauenhilfe und der
Sängervereinigung kamen
Glückwünsche, überbracht
von Helga Hahn und Wilfried Butz.
Parlamentsvorsteher Götz
Esser wünschte den Flugsportlern „stets gute Thermik“ und gesunde Landungen.
Besonders herzlich fiel das
Grußwort von Norbert
Schneider für die Motorsportler aus. Als Bub sei er
oft auf dem Flugplatz gewesen und habe, längst verjährt,
oft auch am Steuer des Autos
gesessen, das die Schleppleine zurückholte. Damals
wäre er gerne auch Pilot geworden. Es sei aber anders
gekommen. Ausgerechnet
Fluglehrer Günther Zech,
der Testfahrer bei Opel war,
habe ihn in der Luft und am
Boden überzeugt, doch besser „Pilot“ eines Rallyeautos
zu werden. Schneider richtete sichtlich bewegt die Grüße seiner erkrankten Mutter
Hannelore aus. In ihrem
„Café Lohnstein“ sei der SFC
gegründet worden. Schneider sagte: „Ihr habt von oben
immer gut auf uns hier unten aufgepasst, ich hoffe, das
bleibt so...“ (as)
Kunstmarkt am
7./8. November
Riedelbach. Etwa 35 Künstler und Kunsthandwerker,
überwiegend aus Weilrod
und der französischen Partnergemeinde Billy-Berclau,
sowie die Weilroder Schulen
werden beim „7. Weilroder
Kunstmarkt“ am Samstag,
7. November, 14 bis 18 Uhr,
und Sonntag, 8. November,
von 11 bis 17 Uhr, ihre Werke
ausstellen und zum Verkauf
anbieten. Ein Rahmenprogramm mit Tanz, Musik,
Lesungen und Erzählungen
zeigt weitere Seiten von
Kunst und Kreativität aus
Weilrod und Umgebung.
Am Samstag, 14:30 Uhr, wird
das Chorensemble Cantamos singen. Für das leibliche
Wohl sorgt der Förderverein
der Max-Ernst-Schule, für
den auch der Erlös aus der
Veranstaltung bestimmt ist.
(sn)
Abgabebasar am
14. November
Riedelbach. Der jährliche
„Abgabebasar „Rund ums
Kind“ findet in diesem Jahr
am Samstag, 14. November,
14 bis 16 Uhr, in der Mensa
des Riedelbacher Schulzentrums statt. Zum Verkauf
kommen Herbst- und Winterkleidung der Größen 50
bis 176, Spielzeug, Bücher
und Umstandsmode. Zur
Stärkung werden Kuchen,
Würstchen und Getränke angeboten.
15 Prozent des Verkaufserlöses gehen an den Riedelbacher Kindergarten sowie
die Grundschule. Einlass für
Schwangere mit Mutterpass
und Begleitperson ist bereits
ab 13:30 Uhr. (as)
28 Veranstaltungskalender
Veranstaltungen im November
01.11.15
2. Grenzwanderung Meerpfuhl-Niederlauken
10.00 Uhr FWG Weilrod
Erzähl-Café
Diakoniestation Taunus gGmbH,
02.11.15
15.00 Uhr - Diakonieverein Weilrod e.V.,
17.00 Uhr Seniorenbeirat Weilrod
Pfarrscheune Rod a. d. Weil
Infoveranstaltung zur Energiesparende
04.11.15
Gebäudesanierung
19.00 Uhr
DGH Oberlauken
Vortrag von Karl-Otto Kilb
06.11.15
über die Ziegelhütte
19.30 Uhr Geschichtsverein Weilrod,
21.00 Uhr
Landgasthof - Hotel Ziegelhütte
07.11.15
7. Weilroder Kunstmarkt
14.00 Uhr Gemeinde Weilrod, Schule Riedelbach
18.00 Uhr
07.11.15
Königsschießen
19.30 Uhr Schützenhaus Gemünden
Kerb
07.11.15
FFW Emmershausen
20.00 Uhr
Bürgerhaus Emmershausen
08.11.15
7. Weilroder Kunstmarkt
11.00 Uhr Gemeinde Weilrod, Schule Riedelbach
17.00 Uhr
Sandbilder-Gestaltung mit Lesung und
Musik
08.11.15
17.00 Uhr Kultur- und Förderkreis Burg Altweilnau
Kirche Altweilnau
10.11.15
Spielenachmittag
16.00 Uhr Seniorenbeirat Weilrod
Martinsumzug
10.11.15
FFW Oberlauken,
17.00 Uhr
Feuerwehrgerätehaus Oberlauken
11.11.15
Energieberatung
16.00 Uhr POWER - Hochtaunuskreis, Rathaus R. a. d. W.
18.00 Uhr
11.11.15
Martinsumzug mit Martinsfeuer
18.00 Uhr FFW Hasselbach, Grillhütte Festplatz
Martinsfeuer
13.11.15
Freiwillige Feuerwehr Cratzenbach
Ensemble Polyharmonique a-capella
13.11.15
MGV Liederkranz Hasselbach
19.00 Uhr
Kulturforum Hochtaunus
14.11.15
Laternenumzug
17.00 Uhr DGH Altweilnau, Sportlerheim TuS Weilnau
Totengedenken
15.11.15
Dorfgemeinschaft Oberlauken
10.30 Uhr
Denkmal Oberlauken
Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Volkstrauertag
15.11.15
MGV Liederkranz Hasselbach und
12.00 Uhr
Eintracht Hasselbach, Friedhof Hasselbach
Auftakt-Veranstaltung zur
18.11.15
Umsetzungsphase DE
19.00 Uhr
Gemeinde Weilrod, DGH Oberlauken
Abschlussübung
21.11.15
FFW Emmershausen,
16.00 Uhr
Feuerwehrgerätehaus Emmershausen
Skatturnier
21.11.15
SG Blau Weiß Oberlauken
18.00 Uhr
Feuerwehrgerätehaus Oberlauken
Weihnachtsbaumstellen vorm
26.11.15
Feuerwehrgerätehaus
FFW Cratzenbach
27.11.15
Weihnachtsbaumstellen
17.00 Uhr FFW Gemünden, Am Kirchberg
Adventsmarkt Rod an der Weil
28.11.15
Vereinsring Rod an der Weil
14.00 Uhr
Hof Altes Forsthaus
29.11.15
1. Adventsfenster
17.00 Uhr Dorfgemeinschaft Altweilnau
Veranstaltungen im Dezember
Nikolausmarkt
MSC / Heidebube, Dorfplatz Riedelbach
Weihnachtsmarkt am Schloss
Neuweilnau
Weihnachtsmarkt
SG Niederlauken
Weihnachtsfeier
05.12.15
FFW Gemünden
19.30 Uhr
Gasthaus "Zur Linde" Gemünden
05.12.15
16.00 Uhr
05.12.15
14.00 Uhr
05.12.15
17.00 Uhr
06.12.15
2. Adventsfenster
17.00 Uhr Dorfgemeinschaft Altweilnau
Don Kosaken Chor Wanja Hibka
06.12.15
MGV Liederkranz Hasselbach
17.00 Uhr
Kulturforum Hochtaunus
Erzähl-Café
Diakoniestation Taunus gGmbH,
07.12.15
15.00 Uhr - Diakonieverein Weilrod e.V.,
17.00 Uhr Seniorenbeirat Weilrod
Pfarrscheune Rod a. d. Weil
Energieberatung
09.12.15
16.00 Uhr - POWER - Hochtaunuskreis
18.00 Uhr Rathaus Rod an der Weil
Weihnachtsfeier
12.12.15
Heidebube
Weihnachtsfeier
12.12.15
Schützenhaus Riedelbach
Kameradschaftsabend
12.12.15
FFW und Blau Weiß Oberlauken
14.00 Uhr
Feuerwehrgerätehaus Oberlauken
29
12.12.15
Weihnachtsfeier
18.00 Uhr FFW Emmershausen
Weihnachtsfeier
12.12.15
Sportverein Frisch Auf 1926 Emmershausen e.V.
19.00 Uhr
Felsenkeller Rod an der Weil
12.12.15
Jahresabschlussfeier
19.30 Uhr FFW Hasselbach
Weihnachtsfeier
13.12.15
Eintracht Hasselbach
15.00 Uhr
Saalbau Zur Krone Hasselbach
13.12.15
3. Adventsfenster
17.00 Uhr Dorfgemeinschaft Altweilnau
Jahresabschluss des Chores
16.12.15
Eintracht Hasselbach
20.00 Uhr
Saalbau Zur Krone Hasselbach
Weihnachtsschiessen "Auf gut Glück"
18.12.15
Schützenverein Winden e.V. 1921
19.00 Uhr
Schützenhaus Winden
19.12.15
Weihnachtsfeier
20.00 Uhr FFW Riedelbach, Feuerwehrgerätehaus Riedelbach
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4. Adventsfenster
17.00 Uhr Dorfgemeinschaft Altweilnau
Jahresabschluss/anfang-Wanderung
Freiwillige Feuerwehr Cratzenbach
27.12.15
Jahresabschlusswanderung
14.00 Uhr FFW Niederlauken
28.12.15
Pokalschießen der Ortsvereine
15.00 Uhr Schützenverein Riedelbach, Schützenhaus
Silvesterparty für Alle
31.12.15
700 Jahre Riedelbach, DGH Riedelbach
27.12.15
Don-Konsaken
im Kulturforum
Hasselbach. Im Kulturforum Hesselbach findet am
Sonntag, 6. Dezember, 17
Uhr, ein Konzert mit dem
Don-Kosaken-Chor Wanja
Hlibka statt. Wanja Hlibka
und George Tymczenko gehörten dem legendären DonKosaken-Chor Serge Jaroff
an und haben den Chor 1991
neu aufgestellt und zu großer Popularität verholfen. Er
war mehrfach in der Hasselbacher Kirche bei Konzerten
zu Gast. Karten ab 18,60 Euro
online bei Frankfurtticket.de,
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Camberg, im Roder ReweMarkt, bei Josef Häuser
(06082/2642) und Uwe
Häuser (06083/2503). (as)
Nikolaus kommt
nach Riedelbach
Riedelbach. Der Nikolausmarkt auf dem Ochstenstallplatz in Riedelbach hat sich
mit den Jahren fest etabliert.
In diesem Jahr findet er am
Samstag, 5. Dezember, statt.
Beginn ist um 16 Uhr.
Wie immer zeichnen die
Riedelbacher Vereine dafür
verantwortlich, dass nicht
nur die Kinder ihren Spaß
am vorweihnachtlichen Treiben haben, sondern auch die
Erwachsenen. Bei Einbruch
der Dunkelheit wird der Nikolaus vorbeischauen und
kleine Geschenke verteilen.
Es gibt ein paar Stände mit
weihnachtlichen Angeboten,
Gebäck, wärmenden Speisen
und Getränken. (as)
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Weihnachtskonzert bei Cantamos
Altweilnau. Das Chorensemble Cantamos läd für Samstag,
19. Dezember, 17 Uhr zu einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in die Altweilnauer Kirche ein. (as)
30 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Hasselbacher Sängerfrauen haben es den
Herren in 25 Jahren ganz schön gezeigt
Frauensingkreis feierte 25-jähriges Bestehen und sorgte bei seiner Matinee für eine handfeste Sensation
Hasselbach. 1990, vor genau 25 Jahren, fassten die
Hasselbacherinnen sich ein
Herz, um es den Männern
zu zeigen. Grund also, Jubiläum zu feiern, was im
Kulturforum ausgiebig mit
einer Matinee geschah. Dass
der anfangs noch belächelte „Frauensingkreis Hasselbach“ 25 Jahre überleben
würde, hätten die Herren
damals nicht gedacht. Doch
mit den Jahren mussten sie
sich eines besseren belehren
lassen. Der Chor nahm eine
beachtliche Entwicklung.
Dass der Chor die „25“ nur als
Wegmarke in eine noch viel
längere Zukunft sieht, war
nicht das Bemerkenswerte
an der Matinee: Natürlich
waren die Sängerinnen die
Hauptpersonen, was überraschte, war die Gästeliste:
Erstmals trat der MGV Eintracht auf der Bühne des Kulturforums auf, was viele Besucher erst glaubten, als der
Sie wurden als Gründungsmitglieder geehrt: Petra Sieber, Ute
Gattinger, Isolde Bargon, Katharina Maurer, Martina Kleiner,
Therese Bös, Katja Stickel, Ursula Heinrich, Maria Mühle, Sigrid Schepp und Brigitte Hartmann.
Foto: as
Chor Aufstellung genommen Weisheit mit auf den Lehatte. Mancher sah darin ein bensweg gegeben habe, dass
Zeichen der Entspannung in Frauen die besseren Diploder Jahrzehnte alten Rivali- maten seien. Banzer sprach
tät. „Gesang verbindet die von einem „historischen ErMenschen“, sagte Eintracht- eignis“ und gratulierte dem
Frauensingkreis dazu, dass er
Vizedirigent Jens Häuser.
Jürgen Banzer, CDU-Land- durchgehalten und dazu beitagsabgeordneter und beken- getragen habe, dass Hasselnender Weilrod-Fan, zeigte bach in der hessischen Sansich sehr angetan von dem gesszene in seiner speziellen
„Auftrieb aller drei Hassel- Konstellation einzigartig sei.
bacher Chöre bei der selben Bürgermeister Axel BanVeranstaltung“ und erinnerte gert freute sich, dass alle
an seinen Vater, der ihm die drei Chöre in einem Saal
versammelt waren: „Toll, dass
ich das noch erleben darf.“
Er lobte die Kraft des Frauensingkreises, der in beide
Männerchöre „hineinrage“
und die „Herren zusammengeführt habe“. Der Singkreis
habe alles richtig gemacht.
Grußworte sprachen auch
die beiden MGV-Vorsitzenden Clemens Gattinger (Liederkranz) und Edgar Bargon
(Eintracht). Landrat Ulrich
Krebs, der verhindert war
und seine Grußadresse verlesen ließ, lobte den Frauensingkreis für seinen Gesang
und die damit verbundene
positive Außendarstellung
Weilrods.
Eher launig das Grußwort
von Feuerwehrchef Martin
Bargon: 1990 sei auch die
Boygroup „Take That“ gegründet worden, habe sich
aber, anders als die Hasselbacher Sängerinnen, bereits
1996 schon wieder aufgelöst.
(as)
Witz, Pomade, Arroganz, wie in alten Zeiten
Schellack-Solisten waren Stargäste im Kulturforum zum Liederkranz-Jubiläum - Publikum war restlos begeistert
Hasselbach. Man nehme von Austin Egen ging es im Posaunist auch der Mann mit und immer auch als Ganzes.
eine Dame, neun Herren, Stil der Comedian Harmo- dem Revolver in einem Titel Denis Wittberg moderierte
Pomade, würze mit Stil, nists los. Im selben Stil wech- von 1930, in dem es um einen auch – ganz gentlemanlike
Eleganz – ein wenig Arro- selten die Schellack-Solisten Geräuschemacher beim Film – den Abend. Mit Hubert
ganz – und einer Prise eng- zu „Skandal im Sperrbezirk“ ging. Von 1930 stammte auch K.’s „Sternenhimmel“ ging
lischen Humors. So könnte der Spider Murphy Gang. „Wenn die Elisabeth“ von es noch einmal in die 80er.
man die Schellack-Solisten Frontmann Denis Wittberg Robert Katscher, das vielen Dass auch der „Kleine grüne
beschreiben. Sie entführten übernahm nicht nur den Ge- Zuhörern bekannt war. Mit Kaktus“ mit Humor präsendas Publikum in die Welt sang, er hatte auch die Aufga- „Salomé“ schlugen die Mu- tiert wurde, war sicher mit
der Tanz-Orchester der 30er be, das gesamte Konzert lang siker arabische Töne an. Im Ausschlag dafür, dass die
und 40er Jahre des letzten den unnahbaren Gentleman Stil früherer Tanz-Orchester Musiker noch einmal auf die
Jahrhunderts und leisteten zu spielen: Stocksteif, mit spielten die Schellack-So- Bühne kommen mussten.
sich einige Sprünge zur Neu- fast ausdruckslosem Gesicht, listen Rumba, Foxtrott und Doch nun zeigten sie sich
en Deutschen Welle. Mit das sich nur ab und zu dazu Paso Doble mit humorvollen trickreich und verließen mit
diesem Auftakt zur 130-Jahr- hinreißen ließ, eine Augen- und hintergründigen Texten. dem Lied „Schlafen geht das
Feier hatte der Liederkranz braue hoch zu ziehen. Dem Dabei wechselten die Mu- kleine Saxophon“ während
einen Glücksgriff getan. Mit Orchester war die Begeiste- siker die Instrumente, bril- des Stückes nach und nach
„Weißt Du, was Du kannst“ rung anzumerken. So war der lierten in Soli oder im Duett die Bühne. (evk)
31
„Singen mit Freunden“ machte auf
und vor der Kronen-Bühne Spaß
MGV Eintracht Hasselbach hatte drei Chöre zu Gast
Die Eintracht sang ein „Lied von Lieb und Leide“ Hasselbach. Einen Querschnitt durch die Chorliteratur präsentierten am Tag
der Deutschen Einheit Gastgeber und Gäste des Eintracht-Konzerts:„Singen mit
Freunden“. Eintracht-Chef
Edgar Bargon freute sich
über diese Möglichkeit alte
Freundschaften zu vertiefen.
Ihre Premiere in Hasselbach
hatten „Fa una canzone“ aus
Grävenwiesbach. Chorleiter
Carsten Haubl präsentierte
seine Sängerinnen und Sänger mit einem französischen
Trinklied, „Tourdion“. Die
erste „Halbzeit“ schloss der
Chor mit einer „Hymne al
la nuit“. Bei seinem zweiten
Auftritt wagte Haubl mit
Chor und Publikum, das ja
vor allem aus Sängern bestand, ein Experiment: drei
Gospels gleichzeitig zu singen. Aber im Saal klangen
„He's got the whole world“,
„Go tell it on the mountains“
und „Rock my soul“ gut zusammen und Haubl schaffte
sogar einen gemeinsamen
Schluss. Der Vortrag von
„Singabahambay“ begleitet
mit zwei Djemben löste einen Begeisterungssturm aus.
Den Männerchor „Cäcilia“
Pohl stellte Vereinsvorsitzender Albert Perabo als
„gemischten“ Chor vor: die
eine Hälfte war schon mal in
Foto: sn
Hasselbach, die andere nicht.
Ein andächtiges „My Lord,
what a morning“ wurde genauso beklatscht wie das
schwungvolle „Now let me
fly“. Beim zweiten Auftritt
waren alte Schlager an der
Reihe: „The Rose“, „Ramona“ und der „Kriminaltango“.
„Sie wissen ja gar nicht wie
schwer es ist den Männern
das Klatschen beizubringen“;
plauderte eine Sängerin des
Sängerkranzes Haintchen aus
dem Nähkästchen. Denn bei
„Freedom ist coming“, bei
dem eine Stimme nach der
anderen einsetzte, klatschten
dann auch die Sängerinnen
und Sänger im Rhythmus
mit. Auch bei „Teach us to
pray“ kam der Spaß am Singen zum Ausdruck. Die Gastgeber ergänzten den Reigen
durch klassische Stücke:
„Ein Lied von Lieb und Leide“, „Über allen Wipfeln ist
Ruh“, „Schöne Nacht“. und
der Irische Segensgruß „May
the road rise to meet you“.
Bisher standen sie mit den
Eltern auf der Bühne: „Überraschungsgäste“ waren Sara
(12) und Larissa Rumpf (16).
Die ältere Schwester begleitete mit der Gitarre die jüngere, die mit klarer Stimme
„Fotograph“ von Ed Sheeran,
„Skinny Love“ sowie den
Klassiker „Jolene“ sang. (sn)
Neujahrskonzert in Neu-Anspach
Neu-Anspach. Am 23. Januar
2016 begrüßen die Handballer der SG 1862 Anspach
schon zum 12. Mal ihre Fans,
Gönner und Freunde der
klassischen Musik zu einem
Neujahrskonzert in NeuAnspach. Es gastiert das
bekannte
Johann-StraußOrchester Frankfurt. Das
Konzert beginnt um 20 Uhr
im Bürgerhaus. Der Vorverkauf beginnt am 16. November 2015. Vorverkaufsstellen: Süße Ecke, Schuhhaus
Weidner, Wörner & Schmitt,
Buchhandlung Weddigen –
Neu-Anspach. Usinger Anzeiger, Ellen & Rita´s Welt –
Usingen. Der Eintritt beträgt
im VK 22 Euro und 25 Euro
an der Abendkasse. (na)
32 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Martin Schneider und Ilse-Traut Scheffler
haben ein tierisches Hobby: Dexter-Rinder
Neun sind es schon, ob es dabei bleibt? - Ein Streichelzoo wird es aber nicht, dafür schmecken sie einfach zu gut
Neuweilnau.
Martin
Schneider und seine Frau
Ilse-Traut Scheffler erwarten
Nachwuchs. Im Dezember
ist es soweit. Möglicherweise
werden die beiden Heiligabend deshalb auch nicht unterm Tannenbaum in ihrem
Haus am Weilblick verbringen, sondern auf der Weide.
Der 60-jährige Glasermeister
und die 58-jährige Diätköchin züchten nämlich Rinder, genauer gesagt DexterRinder, als Hobby. Und zwei
Jungkühe aus der neunköpfigen Herde waren tragend
als sie sie im Frühjahr von
einem Händler kauften, was
die Neuweilnauer aber wussten. Aus neun werden also
bald elf. Dabei hätten es nur
fünf sein sollen, fünf gab es
aber nicht, es gab nur neun.
Ob es dabei bleibt? Achselzuckend schauen die beiden
in den Himmel. Also nein...
Doch der Reihe nach. Martin Schneider und Ilse-Traut
Scheffler waren auf der Suche nach einem gemeinamen Hobby, noch bevor
der Ruhestand kam, „damit
wir gleich loslegen können,
wenn es soweit ist", sagt er.
Dann wurde 2014 im Fernsehen über eine in Deutschland
eher unbekannte Rinderrasse
berichtet, die Dexter-Rinder.
Bei ihnen handelt es sich
Europas kleinste, aus Irland
stammende
Rinderrasse.
„Die Idee war geboren", sagt
Ilse-Traut Scheffler. Intensive
Recherche ließ die Wissenlücken rund um die knuffigen
Rinder rasant schwinden:
Die Mädels werden nur 97
Zentimeter im Rücken hoch,
die Jungs 119. Sie wachsen
langsam. In Deutschland gibt
Dexter müsste man sein: Ohne Leckerli braucht Ilse-Traut
Scheffler auf der Weide gar nicht erst erscheinen... Foto: as
es nur 1000 Stück, 1950 waren
sie fast ausgestorben. Dexter
sind „Landschaftspfleger",
wetterfest und trittsicher, sie
können das ganze Jahr über
draußen bleiben, selbst bei
minus 20 Grad. Auch beim
Futter sind sie genügsam.
Heu fressen sie gerne, aber
wenn keins da ist, tuts es
auch eine Himbeerhecke.
Für Schneider und Scheffler war die Sache geritzt. Sie
würden Dexter-Züchter, da
gab es kein Vertun mehr.
Kontakte zu Viehhändlern
und zum Dexter-Verband
Deutschland waren rasch geknüpft, und auch die Grundstücksfrage war bald geklärt.
„Hermann Türk hat uns
zwei Hektar zwischen Neuweilnau und Cratzenbach
verkauft", erzählt Schneider.
Ein weiteres Stück Land fand
sich unterhalb des Neuweilnauer Grillplatzes. Schneider
sucht noch weitere Flächen
und hofft, dass Altlandwirte
ihm Brachen verkaufen oder
verpachten. Im Westerwald
organisierte er einen Treibwagen, den er zum Umsetzen der Herde benutzt, aber
auch als Unterstand auf der
Koppel, denn er hat ein Dach
draufgebastelt. Fehlte nur
noch ein Kleinsttraktor, ein
so genannter „Gator", sogar
mit Straßenzulassung. Viele
Freunde hatten geholfen,
denn unter anderem waren
drei Kilometer Weidezaun
zu ziehen. Am 23. Mai war es
dann soweit: Die Dexter kamen! Zur Zeit liegt der größte Teil der Arbeit noch bei
Ilse-Traut Scheffler, denn ihr
Mann ist noch berufstätig.
Sie verbringt ganze Tage auf
der Weide, jätet Unkraut und
buddelt Herbstzeitlosen aus
und hat immer Leckerli für
die Rasselbande dabei.
Die Rinder sollten es gut
haben bei Martin Schneider
und Ilse-Traut Scheffler, für
die etwas anderes als extensive Haltung nicht in Frage
kommt. Auch ihre Hörner
dürfen die Tiere behalten.
Eines sollte ihnen aber klar
sein: Einen Streichelzoo mit
angegliedertem Altenheim
für Dexter wird es nicht geben. „Irgenwann ist jeder
dran", sagt Ilse-Traut Scheffler. Bis Herbst 2016 droht
aber erst einmal keine Gefahr. Sorge, auf Bergen von
Rindfleisch sitzen zu bleiben, machen sich Schneider
und Scheffler nicht. Erstens
bleibt bei 350 bis 450 kg Lebendgewicht nicht viel übrig
und zweitens dürfte ihnen
das Fleisch aus den Händen
gerissen werden, die ersten
Anfragen gibt es bereits.
Das Fleisch gilt als sehr
schmackhaft mit seiner feinen, stark an Wagyu-Beef
erinnernden Marmorierung
- eine absolute, wenn auch
nicht ganz preiswerte Delikatesse.
Und als gelernte Diätköchin
freut sich Ilse-Traut Scheffler
schon jetzt auf die erste, mit
original Dexter-Knochen zubereitete Brühe.(as)
Dennis, der kleine Bulle, frisst Martin Schneider förmlich aus
der Hand. Foto: as
33
Gazette Service: Butter zu hart? Sauce zu
fett? Schraubenkopf kaputt? Messer stumpf?
Vieles geht im Haushalt viel leichter, wenn man sich einiger Kniffe bedient - Oft sind die verblüffend einfach
drehen! Meistens reicht das
schon, der Schraubenzieher
greift und die Schraube gibt
auf...
Weilrod. Es gibt viele
Tipps, Tricks und Kniffe, die
die Arbeit im Haus, in der
Küche und im Garten einfacher machen. Einige davon
haben wir für die Leser der
Weilroder Gazette zusammengestellt:
Herbstzeit ist Laubzeit: Wer
Laubbäume im Garten hat,
weiß, wie lästig das Einsammeln des Laubs jetzt wieder
ist. Unser Vorschlag, wie's
einfacher, schneller und rückenschonender geht: Man
legt eine Plastikkiste auf die
Seite, recht das Laub hinein
und kippt es entweder direkt
in einen Sack oder eine Laubtonne, oder auf eine Plane,
die dann an den Enden zusammengefaltet wird und
leicht zu entleeren ist.
Eigelb und Dotter trennen,
ist kinderleicht: Man schlägt
das Ei zuerst auf einen Teller. Dann nimmt man eine
saubere, leere Plastikflasche
mit möglichst breitem Verschluss, drückt die Flasche
etwas zusammen, setzt den
Flaschenhals vorsichtig auf
den Dotter und lockert den
Griff, der dabei entstehende
Unterdruck saugt den Dotter an, den man dann durch
erneutes Drücken auf einem
anderen Teller vorsichtg ablegt. Noch einfacher: Eiweiß
und Eigelb trennt man, indem man beides in einem
Trichter gibt. Das schwere
Eigelb bleibt selbstständig
zurück, das Eiqweiß fließt ab.
Angebrannte
Pfannen
sind ein Graus: Beim Braten bleibt oft etwas hängen. Um es nicht mühsam
Am allereinfachsten lassen sich Eidotter und Eiweiß mit dem
„Flaschentrick“ trennen.
Foto: as
wegschrubben zu müssen
und womöglich den Belag zu
ruinieren, ein einfacher Tipp:
Etwas Speisesalz einstreuen,
heißes Wasser drauf, aufkochen und über Nacht stehen
lassen. Anderntags die Flüssigkeit abgießen und siehe
da: alles wieder sauber.
Messer schärfen: Schon mal
mit einem stumpfen Messer
eine reife Tomate geschnitten? Geschnitten, nicht gequetscht? Man nehme einen
Kaffeebecher, drehe ihn herum und führe die Schneide
des Messers mehrmals in
einem Winkel von etwa 30
Grad über den unlasierten
Rand. Abwischen. Das sollte
genügen, um das Messer wieder fit zu machen.
Entweder ist das Croissant zu
weich oder die Butter zu hart.
Muss nicht sein: Man schneide einen länglichen Quader
vom Butterblock ab, und
stelle ihn aufrecht auf ein Tellerchen. Dann befülle man
ein Wasserglas mit heißem
Wasser, erwärme es dadurch
und entleere es wieder. Jetzt
das warme Glas über den
Butterblock stülpen, nach
einem Moment ist die Butter
streichzart.
Heimwerker kennen das:
Der Schraubenkopf ist ausgefranzt, der „Kreuzschlitz“
greift nicht mehr, die Schraube muss aber raus. Bloß wie?
Ganz einfach: Man nimmt
einen ganz normalen WeckGummi wie er zum Einkochen verwendet wird. Den
Gummi auf das Schraubenloch legen und dann den
Schraubendreher mit etwas Druck erneut ansetzen,
In einen Kaugummi getreten? Kein Problem: Ab ins
Tiefkühlfach mit dem Schuh.
Nach rund einer halben Stunde bei Minusgraden wird der
Kaugummi unterm Schuh,
auf dem Pulli oder der Tischdecke mürbe. Er lässt sich
dann vorsichtig abnehmen
oder abrubbeln. Für den Fall,
dass noch Reste zurückbleiben oder das Teil zu groß für
die Tiefkühltruhe ist, nimmt
man einen Eisbeutel.
Saucen zu Fleischgerichten
müssen einfach sein. Wenn
man sich durch Fettaugen
darauf allerdings zu sehr beobachtet fühlt, sollte man eiskalt bleiben: Befindet sich in
der Bratensauce zu viel Fett,
so kann sie mit Eiswürfeln
leicht entfettet werden. Einfach ein paar Eiswürfel in die
Sauce legen. Das Fett sammelt sich an den Eiswürfeln
und kann mühelos mit einem
Löffel oder einer Schaumkelle entfernt werden. (as)
Ein stumpfes Küchenmesser lässt sich einfach schärfen: Man
fährt damit über den unlasierten Rand eines Kaffeebechers.
Und schon klappt es wieder mit der Tomate... Foto: as
34 Weilroder Gazette · November/Dezember 2015
Termine Sondermüllabholung
Donnerstag, 19.11.2015
Diakonie
Diakoniestation
Taunus
gemeinnützige
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Riedelbach, In den Ensterwiesen,
09:00 – 10:00 Uhr
Neuweilnau, Parkstraße
10:30 – 11:15 Uhr
Cratzenbach, Feuerwehrgerätehaus
11:45 – 12:15 Uhr
Hasselbach, Eichelweg/Vorm Tor
12:45 – 13:45 Uhr
Winden, Schützenhaus
14:15 – 14:45 Uhr
Gemünden, Kindergarten, Kastanienweg 15:15 – 16:00 Uhr
Ambulante
Alten- und
Krankenpflege
Mittwoch, 25.11.2015
Wir beraten
Wir pflegen
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Wir begleiten
Siemensstraße 13
61267 Neu-Anspach
Tel: 0 60 81 – 94 26 0
Fax: 0 60 81 – 94 26 27
www.diakoniestation-taunus.de
Mauloff, Prinz-Eugen-Str.
11:45 – 12:30 Uhr
Finsternthal, Altes Rathaus
13:00 – 13:30 Uhr
Oberlauken, Ortsmitte, Backhausstraße 14:00 – 14:45 Uhr
Niederlauken, unterhalb des Festplatzes 15:15 – 16:00 Uhr
Samstag, 05.12.2015
Rod an der Weil, Festplatz, Vor dem Berg 10:15 – 11:15 Uhr
Dienstag, 08.12.2015
Altweilnau, Sportlerheim
Emmershausen, Gemündener Straße
12:00 – 12:45 Uhr
13:30 – 14:15 Uhr
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Fax: 0 60 83 / 95 88 32
Brennholz in Selbstwerbung wird immer mehr zur Alternative
Gemeinde Weilrod und das Hessische Forstamt Weilrod geben die aktuellen Brennholzpreise bekannt
Weilrod. Die Gemeinde noch Spaß und körperlichen fm, Nadelholz 46 Euro/ Hartlaubholz in Selbstwerfm. Schichtholz gerückt ko- bung, gefällt durch WaldarWeilrod hat die aktuellen Ausgleich.
Preise für Brennholz veröf- Langholz als Hartlaubholz: stet als Hartlaubholz (Bu- beiter, kostet 40 Euro/rm,
fentlicht. Brennholz wird für darunter fallen Buche, Birke, che, Birke, Esche, Eiche) 75 Weichlaub- und Nadelholz 33
viele Menschen immer mehr Esche, Eiche, gerückt kosten Euro pro Raummeter (rm), Euro/rm. Schlagabraum vom
zur pereiswerten Alternati- 55 Euro pro Festmeter (fm), Weichlaubholz wie Erle, Wei- Hartholz kostet 25 Euro/rm,
ve. Viele verbinden mit der Weichlaubholz wie Erle, Wei- de, Pappel, Linde, 65 Euro/ Weich- und Nadelholz 16
Selbstwerbung aber auch de, Pappel, Linde 50 Euro/ rm, Nadelholz 65 Euro/rm. Euro/rm. (as)
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Mord oder nicht Mord? - „Soko Spürnase“
musste am Ende der Ermittlungen aufgeben
Beim 1. Weilroder Hundekrimi wurden zwar viele Fragen gelöst, die alles entscheidende aber blieb offen
Mauloff. Peer Sohn, Mauloffs Immobilienmakler, ist
tot. Bevor der beliebte Neubürger im Dorf alt werden
konnte, plumpste er unsanft
vom Hochsitz. Da lag er
nun, mausetot. So stand es
im Mauloffer Käseblättchen.
Ganz Mauloff fragt sich, ob er
nur zu dusselig war, auf dem
Hochsitz zu sitzen, oder ob da
nachgeholfen wurde.
Dass Hunde knifflige Kriminalfälle lösen können, weiß
man seit „Kommissar Rex“.
Aber: Acht Nasen riechen
mehr als eine, und so kam es,
dass bei der Kriminaldirektion Mauloff unter Leitung
von Hundetrainerin Sybille
Göbel eine Sondereinheit
gebildet wurde, die „Soko
Spürnase“. Das „Drama am
Hochsitz“ war ihr erster Fall,
aber auch nicht ihr letzter,
denn: Um das Ergebnis des
Großeinsatzes im Forst vorweg zu nehmen: Nichts genaues weiß man nicht! Oder
auf Maulofferisch: „Mer was
es net, mer munkelts nur...!“
Es gab zwar jede Menge Hinweise darauf, dass der Mann
keines natürlichen Todes
Vier- und zweibeinige Kommissare versuchten einen kniffligen
Kriminalfall zu lösen. So einfach war das aber nicht. Foto: as
gestorben und auch keinem
Unfall zum Opfer gefallen
sein dürfte, aber den letzten
Beweis nahm er mit ins Grab.
Und auch die Zeugin, eine
Nachbarin des Verblichenen,
war nicht gerade das, was man
eine große Hilfe nennt. Sie
verstrickte sie sich in Widersprüche. Offenbar hatte es bei
Nachbars Knatsch gegeben.
Zeugen sind eben, alte Juristenweisheit, das schlechteste
Beweismittel. Jedenfalls blies
Soko-Chefin Sybille Göbel
den Einsatz nach drei Stunden Ermittlungsarbeit ab. Die
Soko war zu erschöpft, die
Fülle von Beweismaterial zu
sichten. Und der Fall? In der
Kriminalistik nennt man das
„Cold case“, heißt: Er wird
neu aufgerollt. Mit neuen
Spürnasen. Das Drama am
Hochsitz hatte die Sonderkommission auf dem Parkplatz Loh oberhalb von Mauloff zusammengeführt, acht
Hunde waren gekommen, mit
14 ihrer Menschen. Sie bekamen einem „Dienstausweis“,
eine „Ermittlertasche“ gab es,
darin diverse Utensilien, eine
Lupe, ohne die kein Detektiv
das Haus verlässt, Klebeband
als Handschellenersatz. Und
eine Dechiffrierschablone für
den Fall, dass man auf Buchstabensalat stoßen sollte...
An den Stationen galt es, im
Wald versteckte Hinweise
auf das weitere Vorgehen zu
finden. Der erste wurde dank
der am Morgen von Sybille
Göbel gelegten Würstchenwasserspur von Kommissarin
Claudia und ihrem Goldie
„Kaelyn“ rasch gefunden.
Auf dem Zettel stand, wo es
„rechts ab“ ging. Am Parkplatz Hirtenwiese gab es
gleich zwei Hinweise auf
den weiteren Fortgang der
Ereignisse, darunter ein Stift
mit „UV-Tinte“, schon etwas
verrückt, dass ausgerechnet
„Crazy“, der Hund von Laura, ihn gefunden hat. Das Ermittlerteam wuchs mit jedem
Schritt enger zusammen, die
Hunde hielten Burgfrieden,
sodass es auch kein Problem
war, den am Ende einer
Würstchenwasserspur im Unterholz versteckte Buchstabensalat mit der Schablone zu
entziffern. Es wurde fröhlich
drauflos kombiniert, Theorien wurden ent- und wieder
verworfen, es wurde um die
Ecke geschnüffelt. Wenn Verbrecherjagen nur immer so
viel Spaß machen würde, die
richtige Polizei könnte sich
vor Hundeführern kaum retten.(as)
Yu Mo Hung Umbach stellt im Offenbacher Klingspor-Museum aus
Die Altweilnauerin zeigt „Fu“, chinesische, talismanische Kalligraphien und Grafiken - Führung am 15. November
Altweilnau. Vor fast fünf
Jahren hat die Altweilnauer
Künstlerin Yu Mo Hung Umbach begonnen, „Fu“, chinesische, talismanische Kalligraphien und Graphiken auf
ihre eigene Art zu Papier zu
bringen. Enstanden sind 100
groß- und kleinformatige
Werke. Noch bis 22. November sind sie im Offenbacher
Klingspor-Museum der internationalen Buch- und
Schriftkunst des 20./21.
Jahrhunderts zu sehen. Am
Sonntag, 15. November, 11.30
Uhr, bietet Yu Mo Hung Umbach dort eine persönliche
Führung an. Viele der „Fu“
basieren auf chinesischen
Schriftzeichen aus unterschiedlichen Jahrhunderten.
Vor über 3000 Jahren dienten
sie als Beglaubigung eines
von den Kaisern oder Königen erteilen Befehls. Mit
Entwicklung des Taoismus
wurden diese „Befehle ins
Jenseits“ immer weiter verbreitet. Die Verwendung von
„Fu“ ist heute noch lebendig.
So werden zum chinesischen
Neujahrsfest Segenssprüche
mit schwarzer oder goldener
Tinte auf rotes Papier geschrieben an die Tür oder die
Wände geklebt. Yu Mo Hung
Umbach hat bewusst zwar
die traditionelle graphische
Darstellung gewählt, aber die
Gestaltung so abgewandelt,
dass ihnen keine magische
Wirkung zugeschrieben werden kann. Die 68-jährige gebürtige Honkong-Chinesin
hat die in mehreren Schichten aufgemalten Schriftzeichen mit durchscheinendem
Vliespapier kaschiert, um
diese Verbindung vom Dieseits in die jenseitige Welt
wiederzugeben. (sn)