FAQ - CoCoNet

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FAQ - CoCoNet
FAQ
zur Softwareversion 7.0
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ
Diese FAQs wurden mit äußerster Sorgfalt erstellt. Dennoch können inhaltliche oder formale Fehler nicht ausgeschlossen werden.
Geschützte Warennamen sind in dieser Veröffentlichung nicht durchgängig als solche gekennzeichnet. Aus dem Fehlen einer
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Hinweis zur Protokollierung
Alle relevanten vom Benutzer oder vom System initiierten Aktionen werden protokolliert, sofern die Aktionen in dem vorgegebenen
Rahmen ausgeführt werden. Bei Bedienungsfehlern oder Manipulationen ist die Protokollierung der Aktionen nicht gewährleistet.
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KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
 2016
2
Zu dieser FAQ
Diese FAQ beschreibt häufige Fragen bezüglich der Installation, Konfiguration und Bedienung
des Produkts KKS in der Version 7.0.
Zielgruppe
Die FAQ richtet sich an die Anwender eines KKS-Systems. Es wird vorausgesetzt, dass Sie
mit der Bedienung des verwendeten Betriebssystems vertraut sind.
Hotline
Wenn Sie Fragen oder Schwierigkeiten im Umgang mit dem Produkt KKS haben, setzen Sie
sich bitte mittels der Supportanfrage unter www.coconet.de mit der Hotline in Verbindung.
Bei Rückfragen zu bestehenden Anfragen erreichen Sie CoCoNet unter:
Telefon:
02 11 / 2 49 02-555
Fax:
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KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
 2016
3
Inhalt
Zu dieser FAQ
3
Zielgruppe
3
Hotline
3
Inhalt
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KKS Client 7.0 Installation/Migration
6
Allgemeine Hinweise
6
Installationsvorbereitung
7
Windows Server 2003
7
Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008 R2
7
Windows Server 2012
7
Installation/Upgrade
8
Im Folgenden sind die Vorgehensweisen für die verschiedenen Installations- und
Datenübernahmeszenarien beschrieben:
8
Upgrade (lokal): KKS Client V.6 -> V.7
8
Installation KKS Client V.7
9
Datenübernahme
10
Migration (lokal): KKS Client V. 5.0.6 -> V.7.0.x
10
Migration (nach Rechnerwechsel) von KKS Client V. 5.0.6 -> V. 7.0.x
10
Rechnerwechsel mit Datenübernahme von KKS Client V. 6/7 -> V.7
11
Nachbearbeitung
12
Bekannte Probleme
13
Mögliche Probleme bei der Installation/Migration
14
Probleme bei der Migration
14
Probleme bei der Installation auf Windows Server 2003
15
Probleme bei der Installation auf Windows 7
16
Probleme bei der Installation auf Windows 7/8 und Windows Server 2003/2008/2012
16
Probleme bei der Installation auf Windows Server 2008 R2 64-Bit
17
Probleme nach der Installation auf Windows Win7/8 bzw. Windows Server 2003/2008/2012
17
FAQ
19
Allgemeiner Hinweis
19
Fehler bei der Migration (nach Rechnerwechsel)
19
Fehler beim Upgrade
20
Fehler bei der Verarbeitung von zu versendenden Dateien
21
Fehler bei der Archivierung von Dateien
22
Fehler bei der Verarbeitung von empfangenen Dateien
23
Fehler beim Versand von Aufträgen
25
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
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Anhang
28
Manuelle Übernahme von Zertifikaten in den Windows Zertifikatsspeicher
28
Export der Zertifikatsdaten aus dem Windows Zertifikatsspeicher (alter Rechner)
28
Import der Zertifikatsdaten (neuer Rechner)
29
Protokollierung der Verarbeitung
30
Erzeugung von ISO4- und FTAM-Traces
31
ISO4-Trace
31
FTAM-Trace
31
Sicherung des KKS Clients
33
Prüfen der Zertifikate
34
SQL Server 2008 Express Log-Dateien
35
Fehlermeldungen des .NET-Frameworks oder der KKS Prozesse (s.a. Windows
Ereignisanzeige)
36
Meldungen, wenn nur .NET-Framework 4.5, aber nicht 4.0 installiert ist
37
Meldung, wenn der FTAM Connector nicht gestartet werden kann, da noch ein FTAM Prozess gestartet
ist (Ereigniskennung 1026)
37
Meldung, wenn .dll-Dateien direkt aus einem Zip-Archiv in das KKS Client Installationsverzeichnis
entpackt werden
38
Meldung, wenn die PKCS#7-Schlüsseldetails nicht angezeigt werden können, da die Zertifikatskette
nicht vollständig ist
38
Links zu den Sammeldateien
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KKS Client 7.0 Installation/Migration
Allgemeine Hinweise
Die Installation des KKS Clients und die Übernahme der Migrationsdaten muss von einem
lokalen Laufwerk aus erfolgen.
Bei einer Installation muss die setup.exe ausgeführt werden und der neue KKS Client muss in
ein neues Installationsverzeichnis installiert werden. Er darf nicht in das Installationsverzeichnis des KKS Client V.5.0.6 installiert werden.
Bei einem Upgrade muss die Upgrade_7.0.0.1.exe ausgeführt werden (das Upgrade erfolgt
im bestehenden Installationsverzeichnis).
Der derzeit installierte KKS Client sollte vor dem Wechsel auf die Version 7 gesichert werden.
Bitte gehen Sie dazu wie im Kapitel Sicherung des KKS Clients beschrieben vor.
Das Betriebssystem auf dem der KKS Client installiert werden soll, muss eine deutsche
Version sein, da es sonst bei der Installation des SQL Servers zu Problemen kommt.
Das Datenbank-Passwort kann frei gewählt werden; es kann auch das Passwort des KKS
Clients 5.0.6 verwendet werden. Falls bereits ein SQL Server 2008 (Express) installiert ist,
muss das dort verwendete Passwort eingegeben werden.
Der KKS Client 5.0.6 sollte nicht deinstalliert werden, wenn nach der Installation der neuen
Version eine Übernahme der Daten (ggf. nach Rechnerwechsel) vom Altsystem erfolgen soll.
Wir empfehlen die bestehenden Aufträge vor der Datenübernahme zu bereinigen.
Die Installation des KKS Clients auf reinen 64-Bit Betriebssystemen (ohne 32-Bit
Unterstützung) ist nicht möglich, da der KKS Client eine 32-Bit Anwendung ist. Die
Unterstützung von 32-Bit Applikationen muss gewährleistet sein, so wie es z.B. bei Windows
7/8 oder Windows Server 2008 R2 DataCenter Edition standardmäßig der Fall ist.
Nach einer Migration bzw. einem Rechnerwechsel werden die in der Datenbank hinterlegten
„alten“ Pfade für die Journaldateien und die Eingabe- und Ausgabeverzeichnisse angezeigt.
Diese müssen im Zuge der Installations-/Migrationsnachbearbeitung manuell angepasst bzw.
angelegt werden. Zudem ist ggf. auch die Übernahme der Zertifikate (Trust Center und
Stammzertifizierungsstelle) in den Windows Zertifikatsspeicher des neuen KKS Rechners
erforderlich (s. Punkt Nachbearbeitung.
Kunden der Firma AGFA HealthCare erhalten separat eine Dokumentation bezüglich des
Lizenzhandlings bei der Installation des KKS Clients V.7. Bitte fordern Sie diese
Dokumentation ggf. bei der Firma AGFA HealthCare an.
Die Installation des KKS Clients muss durch einen Benutzer erfolgen, der
mindestens über lokale Administratorrechte verfügt.
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Installationsvorbereitung
Windows Server 2003
Um die SHA-256 Unterstützung zu gewährleisten, muss vor der Installation des KKS Clients
folgender Microsoft Hotfix installiert werden:
http://support.microsoft.com/kb/968730
Wenn der Hotfix bereits im Zuge des Updates von KKS Client V.5.0.3 auf V.6 eingespielt
wurde, muss er nicht erneut eingespielt werden.
Falls das .NET-Framework in der Version 4.5 bereits auf dem neuen Rechner vorinstalliert ist,
muss diese Version temporär deinstalliert werden, da sich sonst die Version 4.0 nicht
installieren lässt. Die Version 4.5 kann im Anschluss an die KKS Installation wieder über die
regulären Windows Updates installiert werden.
Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008 R2
Die Unterstützung von 8.3 Namen muss vor der Installation aktiviert sein.
Die generelle Unterstützung kann als Administrator in einer DOS-Box wie folgt geprüft werden:
fsutil 8dot3name query C: (wobei c: für das Laufwerk steht auf dem der KKS Client
installiert werden soll).
Falls das .NET-Framework in der Version 4.5 bereits auf dem neuen Rechner vorinstalliert ist,
muss diese Version temporär deinstalliert werden, da sich sonst die Version 4.0 nicht
installieren lässt. Die Version 4.5 kann im Anschluss an die KKS Installation wieder über die
regulären Windows Updates installiert werden.
Windows Server 2012
Das vorinstallierte .NET-Framework 4.5 darf nicht deinstalliert werden. Die Installation des
.NET-Frameworks 4.0 ist nicht erforderlich.
Die Unterstützung von 8.3 Namen muss vor der Installation aktiviert sein.
Die generelle Unterstützung kann als Administrator in einer DOS-Box wie folgt geprüft werden:
fsutil 8dot3name query C: (wobei c: für das Laufwerk steht auf dem der KKS Client
installiert werden soll).
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Installation/Upgrade
Im Folgenden sind die Vorgehensweisen für die verschiedenen Installations- und
Datenübernahmeszenarien beschrieben:

Wenn der KKS Client V.7 auf einem bestehenden System mit der KKS Client V.6
installiert werden soll, das die oben und die in den Release Notes genannten
Voraussetzungen erfüllt, kann ein Upgrade erfolgen, s. Punkt „Upgrade (lokal): KKS
Client V.6 -> V.7“.

In allen anderen Fällen muss der KKS Client zuerst installiert werden und dann die Daten
vom Alt-System übernommen werden. Der Migrationsassistent kann nur bei einem
Update von KKS Client V.5.0.6 auf V.7 verwendet werden. Wenn von KKS Client V.6
(oder V.7) auf V.7 upgedated wird und damit ein Rechnerwechsel verbunden ist,
entspricht die Vorgehensweise für die Datenübernahme der Vorgehensweise bei einem
Rechnerwechsel.
Upgrade (lokal): KKS Client V.6 -> V.7
Anmerkung
Beachten Sie bitte, dass dies nicht auf Windows XP möglich ist, da Windows XP ab der
KKS Client Version 7 nicht mehr unterstützt wird. Wenn der KKS Client V.6 auf XP
installiert ist, müssen Sie den KKS Client V.7 wie unten beschrieben auf einem
freigegebenen Betriebssystem neu installieren und die Daten, wie unter Punkt
„Rechnerwechsel mit Datenübernahme von KKS Client V. 6/7 -> V.7“ beschrieben,
übernehmen.

Prüfen Sie bitte vorab, ob die Datei Upgrade-7.0.0.1.exe in der richtigen Version vorliegt:
Rechte Maustaste -> Eigenschaften -> Details. Die Dateiversion muss >=7.0.1.1 sein.
Wenn nicht, fordern Sie bitte die aktuelle Upgrade-exe bei der CoCoNet Hotline an oder
laden die Datei über folgenden Download-Link herunter:
https://kks.coconet.de/Upgrade_7.0.1.1.exe.zip

Beenden Sie vor dem Upgrade alle laufenden Anwendungen.

Sichern Sie das Installationsverzeichnis des KKS Clients V.6 wie im Kapitel Sicherung
des KKS Clients beschrieben.

Klicken Sie im KKS Client Menü auf „?“ und dann auf „Installationsordner öffnen“. Der
Windows Explorer wird geöffnet und zeigt das KKS Client Installationsverzeichnis.

Schließen Sie dann die KKS Client Administrationsoberfläche und beenden Sie den KKS
Kernel.

Kopieren Sie anschließend die Datei Upgrade-7.0.1.1.exe in das Installationsverzeichnis
des KKS Clients und führen die Datei aus.

Starten Sie den KKS Client wieder, wenn das Upgrade durchgelaufen ist.
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8
Installation KKS Client V.7

Beenden Sie vor der Installation alle laufenden Anwendungen.

Wenn der neue KKS Client Version 7 auf demselben Rechner wie der KKS Client Version
5.0.6 installiert werden soll, dann stoppen Sie den KKS Kerneldienst des ggf. noch
laufenden KKS Clients; den SQL Server bitte nicht stoppen.

Starten Sie die setup.exe in dem Verzeichnis und übernehmen das vorgeschlagene
Installationsverzeichnis.

Das KKS Setup installiert nun alle noch fehlenden Komponenten:


.NET-Framework 4.0 (Ausnahme: Windows Server 2012)

SQL Server 2008 Express
Nach dem Start der Administrationsoberfläche hilft Ihnen ein Einrichtungsassistent bei der
Neueinrichtung des KKS Clients und startet ggf. den Migrationsassistenten.
Anmerkung:
Wenn dies eine Erstinstallation ist oder keine Daten übernommen werden sollen oder
nach der Installation noch eine Datenübername vom KKS Client V.6 oder 7 erfolgen soll,
geben Sie bitte Nein an bei der Frage, ob bereits ein KrankenkassenKommunikationssystem installiert ist, so dass nur der Ersteinrichtungsassistent
durchlaufen wird, aber nicht der Migrationsassistent gestartet wird.
Wenn noch Daten vom KKS Client V.5.0.6 übernommen werden sollen, geben Sie bitte
Ja an bei der o.g. Frage, dann wird der Migrationsassistent gestartet.
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Datenübernahme
Beachten Sie bitte, dass bei einer Datenübernahme/Migration, die mit einem Rechnerwechsel
verbunden ist, nur die KKS Programmdaten übernommen werden. Nach der Datenübernahme
müssen daher noch u.a. die Übergabeverzeichnisse, sowie die Zertifikate, die im Windows
Zertifikatsspeicher des „alten“ Rechners abgelegt sind, übernommen werden, s. Punkt
„Nachbearbeitung“.
Migration (lokal): KKS Client V. 5.0.6 -> V.7.0.x

Wählen Sie die lokale Installation, wenn eine alte 5.0.6 Client Installation auf dem
gleichen Rechner installiert ist und migriert werden soll.

Geben Sie den Pfad zur lokalen 5.0.6 Installation an.

Der Assistent wird die Datenbank, die privaten und öffentlichen Schlüssel, das Journal
und das Data-Verzeichnis importieren. Unter Umständen schlägt das Kopieren der Datei
KKSApplication.config bzw. der Verzeichnisse aufgrund fehlender Berechtigungen fehl.
Bitte kopieren Sie dann, nach Beendigung des Setups, die Datei KKSApplication.config
bzw. die Verzeichnisse manuell aus dem alten KKS 5.0.6 Verzeichnis in das
Installationsverzeichnis.
Migration (nach Rechnerwechsel) von KKS Client V. 5.0.6 -> V. 7.0.x

Wählen Sie „Daten von einem Fremdrechner importieren“, wenn Sie eine Migration
verbunden mit einem Rechnerwechsel durchführen wollen.

Wechseln Sie im Windows Explorer in das Installationsverzeichnis des KKS Clients
Version 7. Bitte kopieren Sie den kompletten Ordner „Rechnerwechsel“ in das
Installationsverzeichnis des alten KKS 5.0.6 Clients.

Starten Sie die Anwendung „BackupKKSClient.exe“ aus dem Verzeichnis
„Rechnerwechsel“ des alten KKS 5.0.6 Clients heraus und klicken Sie auf „Start“.

Es werden die privaten und öffentlichen Schlüsselverzeichnisse, das Journal und das
Datenverzeichnis, die Datei KKSApplication.config, sowie die Datenbank, in den Ordner
„Rechnerwechsel“ kopiert.

Kopieren Sie den Ordner Rechnerwechsel in das Installationsverzeichnis des KKS
Clients 7. Starten Sie dann die KKS Administration und die dann den
Einrichtungsassistenten startet. Bitte wählen Sie im Einrichtungsassistenten das
Verzeichnis „Rechnerwechsel“ aus. Der Assistent importiert dann die Datenbank und die
Verzeichnisse des alten KKS Clients.

Unter Umständen schlägt das Kopieren der Datei KKSApplication.config bzw. der
Verzeichnisse aufgrund fehlender Berechtigungen fehl, weil sich die zu überschreibenden Daten im Zugriff befinden.

In diesem Fall beenden Sie bitte den Einrichtungsassistenten, schließen die KKS Client
Administrationsoberfläche, stoppen den KKS Kerneldienst und kopieren die Datei
KKSApplication.config bzw. die Verzeichnisse manuell aus dem Verzeichnis
„Rechnerwechsel“ in das Installationsverzeichnis des KKS 7.0 Clients.

Beenden Sie bitte die KKS Administrationsoberfläche und stoppen Sie den KKS
Kerneldienst.
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
Sie können nun die 7.0 KKS Administration starten und mit dem KKS Client arbeiten. Bei
einem Rechnerwechsel kann der Anmeldename des Benutzers bspw. bei Nutzung eines
lokalen Benutzers noch unbekannt sein. In diesem Fall werden Sie noch einmal nach der
Lizenz gefragt und der Benutzer wird in der KKS Rechteverwaltung als Benutzer mit allen
Rechten hinterlegt.
Rechnerwechsel mit Datenübernahme von KKS Client V. 6/7 -> V.7

Nach der Installation des KKS Clients V.7 auf dem neuen Rechner starten Sie bitte nicht
die KKS Administrationsoberfläche, sondern beenden die KKS Clientdienste und den SQL
Server 2008 auf dem neuen Rechner.

Wechseln Sie bitte auf den alten Rechner.

Stoppen Sie die KKS Dienste und den SQL Server 2008 und sichern Sie folgende
Dateien/Verzeichnisse in KKS Client 6/7 Verzeichnis.

Data

Data_orig

Journal

Secret.Key.PKCS7

Secret.Key.PKCS7.SHA256

Public.Key.PKCS7

Public.Key.PKCS7.SHA256

Templates

KKSApplication.config

Sichern Sie sich bitte aus dem Verzeichnis c:\Program Files (x86)\Microsoft SQL
Server\MSSQL10_50.KKSSQLEXPRESS\MSSQL\DATA\ die Dateien KKSDB.mdf und
KKSDB_log.LDF.

Wechseln Sie zurück auf den neuen Rechner in das Installationsverzeichnis des KKS
Clients und ersetzen die gleichnamigen Ordner mit den soeben gesicherten Ordnern.

Ersetzen Sie anschließend die KKSApplication.config.

Wechseln sie dann in das Data-Verzeichnis des SQL Servers (<SQL Server
Installationsverzeichnis>\MSSQL10_50.KKSSQLEXPRESS\MSSQL\DATA\) und
ersetzen die KKSDB-Dateien durch die Dateien aus der Sicherung.

Danach Starten Sie bitte den SQL Server 2008 und anschließend den KKS Kernel.
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Nachbearbeitung

Prüfen der In der Datenbank hinterlegten Pfadangaben nach einer Datenübername/
Migration:

Das Ablageverzeichnis des Journals (Journal -> Einstellungen) muss auf das
Journalverzeichnis im aktuellen KKS Client Installationsverzeichnis verweisen.

Verzeichnisangaben unter Konfiguration -> Einstellungen
Falls der KKS Client auf Netzwerklaufwerke zugreift (Konfiguration ->
Einstellungen) muss der Benutzer Rechte für den Betrieb des KKS Clients, für
den lokalen Rechner und für die Netzlaufwerke haben. Ggf. muss beim KKS
Kerneldienst und bei dem KKS FS-Connectordienst ein entsprechend berechtigter
Benutzer konfiguriert werden (Windows -> Systemsteuerung (-> System und
Sicherheit) -> Verwaltung -> Dienste – <KKS Dienst> -> Eigenschaften ->
Karteikarte Anmelden).
Beachten Sie außerdem bitte, dass nur UNC Pfadangaben, und keine gemappten
Laufwerke, verwendet werden können (siehe „Bekannte Probleme“).
Hinweis: Wenn Verzeichnisangaben geändert wurden, muss der KKS FS
Connector neu gestartet werden.

Aktualisierung der Zertifikate im Windows Zertifikatsspeicher (nur bei einem
Rechnerwechsel/einer Migration erforderlich):

Die Vorgehensweise für die Aktualisierung der Zertifikate ist je nach Trust Center
unterschiedlich, da die Zertifikate der DKTIG nicht in den Sammeldateien mit den
öffentlichen Schlüsseln der Annahmestellen enthalten sind.
Vorgehensweise für ITSG Kunden:
Laden Sie die Sammeldatei mit den öffentlichen Schlüsseln der
Annahmestellen von der ITSG Seite herunter und kopieren die Datei in
das Eingabeverzeichnis des KKS Clients. Dadurch werden auch die
Zertifikate im Windows Zertifikatsspeicher aktualisiert.
Vorgehensweise für DKTIG Kunden:
Die Zertifikate müssen manuell aktualisiert werden (siehe Anhang
„Manuelle Übernahme von Zertifikaten in den Windows
Zertifikatsspeicher“).
Anmerkung:
Wenn die CA und PCA Zertifikate nicht im Windows Zertifikatsspeicher vorhanden sind,
führt dies zu folgenden Fehlern

Fehler bei der Anzeige der PKCS#7-Schlüsseldetails (Konfiguration ->
Einstellungen -> Bereich Schlüsselmanagement)
siehe „Meldung, wenn die PKCS#7-Schlüsseldetails nicht angezeigt werden
können, da die Zertifikatskette nicht vollständig ist“

Fehler bei der Verarbeitung von empfangenen bzw. zu versendenden Dateien.
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
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Bekannte Probleme

Bei der Installation und dem Betrieb des KKS Clients können Probleme auftreten, wenn
die Microsoft Benutzerkontensteuerung (UAC – Einstellungen der Benutzerkontensteuerung) aktiviert ist. Deaktivieren Sie diese ggf. in der Systemsteuerung im
Menübereich Benutzer.

Aufgrund eines Fehlers im .NET-Framework ist der Zugriff auf einen im Netzwerk
freigegebenen Ordner nur über UNC Pfadangaben möglich.

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass sich der KKS FTAM Connector direkt nach
dem Start wieder beendet (s.u. „Mögliche Probleme nach der Installation“)
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FAQ zur Installation der Version 7.0
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Mögliche Probleme bei der Installation/Migration
Probleme bei der Migration
Das Tool BackupKKSClient.exe meldet einen Timeout bei der Sicherung der Datenbank.
Vorgehensweise:

Die Datenbankdatei KKSDB.mdf muss manuell gesichert werden. Bitte fordern Sie die
benötigten Skripte bei der CoCoNet Hotline an oder laden sie über den folgenden
Download-Link herunter:
https://kks.coconet.de/dbbackrest.zip

Bitte entpacken Sie die Dateien in ein temporäres Verzeichnis und stoppen den KKS
Kernel des KKS Clients 5.0

Kopieren Sie dann die u.g. Dateien in das Installationsverzeichnis des KKS Clients V.5.


db_configuration.bat

db_backup_script.bat
Bitte führen Sie dann das Skript db_configuration.bat in einer DOS Box mit dem sa
Kennwort als Parameter aus. Es wird eine KKDB.bak Datei im Ordner Rechnerwechsel
erzeugt. In dieses Verzeichnis müssen dann noch folgende Verzeichnisse kopiert
werden.

Data

Journal

Secret.Key.PKCS7

Public.Key.PKCS7

Templates

Datei KKSApplication.config

Danach kann der Ordner Rechnerwechsel in das Installationsverzeichnis des KKS
Clients V.7 kopiert werden.

Anschließend kann die Migration wie in den FAQs beschrieben fortgeführt werden.
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
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Die Rücksicherung der Datenbank ist nicht möglich, da die Datenbank im Status
„Restoring“ ist.
Vorgehensweise:

Die Datenbank (und die gesicherten Verzeichnisse im Ordner Rechnerwechsel) müssen
manuell zurückgesichert werden. Bitte fordern Sie die benötigten Skripte bei der
CoCoNet Hotline an oder laden sie über den folgenden Download-Link herunter:
https://kks.coconet.de/dbbackrest.zip

Bitte entpacken Sie die Dateien in ein temporäres Verzeichnis, brechen den
Migrationsassistenten ab und stoppen den Kernel des KKS Clients V.7

Kopieren Sie dann die u.g. Dateien in das Installationsverzeichnis des KKS Clients V.7.

db_configuration.bat

db_restore_script.bat

Bitte prüfen Sie in der Datei db_configuration.bat, ob bei der Variablen
SQL_RESTOREDIR der korrekte Pfad zur Datei KKSDB.mdf angegeben ist.

Bitte führen Sie dann das Skript db_restore_script.bat in einer DOS Box mit dem sa
Kennwort als Parameter aus. Die Datei KKDB.bak Datei im Ordner Rechnerwechsel wird
in das SQL Server Datenverzeichnis kopiert.

Bitte kopieren Sie dann die Daten aus folgenden Verzeichnissen im Ordner Rechnerwechsel in die gleichnamigen Verzeichnisse im KKS Client Installationsverzeichnis


Data

Journal

Secret.Key.PKCS7

Public.Key.PKCS7

Templates

Datei KKSApplication.config
Starten Sie dann den KKS Kernel wieder und fahren mit den Nacharbeiten fort, s.a.
Nachbearbeitung.
Probleme bei der Installation auf Windows Server 2003
Der SQL-Server 2008 Express lässt sich während des Setups nicht installieren.
Vorgehensweise:

Installieren Sie alle Windows Updates und starten dann das Setup erneut.
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
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Probleme bei der Installation auf Windows 7
Nach der Installation des KKS Client 6.0 gibt es kein Verzeichnis „Rechnerwechsel“ im
Installationsverzeichnis.
Vorgehensweise:

Kopieren Sie das Verzeichnis „Rechnerwechsel“ von der Installations-CD in das
Installationsverzeichnis des KKS Clients 6.x.
Probleme bei der Installation auf Windows 7/8 und Windows Server 2003/2008/2012
Falls das .NET-Framework 4.5 bereits auf dem Rechner installiert ist, wird die
Installation des .NET-Framework 4 während des Setups übergangen. In der Folge lässt
sich der KKS Client ggf. nicht starten oder es kommt im laufenden Betrieb zu
Exceptions (siehe Anhang „Meldungen, wenn nur .NET-Framework 4.5, aber nicht 4.0
installiert ist“)
Vorgehensweise:
Nachträgliche Installation des .NET-Framework 4:

Beenden Sie alle KKS-Dienste und stoppen Sie den Datenbankdienst.

Deinstallieren Sie das.NET-Framework 4.5 und installieren Sie das .NET-Framework 4
von der Installations-CD (..\ISSetupPrerequisites\{32D7E3D1-C9DF-4FA69F9B4D5117AB2917} \dotNetFx40_Full_x86_x64.exe).

Starten Sie die Dienste wieder.
Anmerkung:
Das .NET-Framework 4.5 kann danach über die Windows Updates wieder installiert
werden.
Bei der Ausführung der setup.exe wird ein Fehler bei create table gemeldet.
Dies lässt darauf schließen, dass das Setup mehrfach ausgeführt wurde.
Vorgehensweise:

Bitte deinstallieren Sie den KKS Client V.7 und den SQL Server 2008 über
Systemsteuerung -> Programme, löschen Sie dann die jeweiligen
Installationsverzeichnisse, starten den Rechner neu und führen dann das Setup erneut
aus.
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
 2016
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Probleme bei der Installation auf Windows Server 2008 R2 64-Bit
Die Installation des SQL Servers schlägt fehl.
Vorgehensweise:

Bitte verwenden Sie die deutsche Version des Betriebssystems. Wenn dies sichergestellt
ist, senden Sie bitte die Installations-Log-Dateien des SQL Servers an die CoCoNet
Hotline (s. SQL Server 2008 Log-Dateien).
Probleme nach der Installation auf Windows Win7/8 bzw. Windows Server
2003/2008/2012
Der KKS Kernel kann nicht gestartet werden:
Vorgehensweise:

Falls der Fehler nach dem Upgrade von KKS Client V.6 auf V.7 aufgetreten ist, prüfen
Sie bitte, ob die Datei KKSAdmin.exe im KKS Client-Installationsverzeichnis die Version
7.0.1.x hat (rechte Maustaste -> Eigenschaften -> Details -> Dateiversion). Wenn nein, ist
das Upgrade fehlgeschlagen.

Fordern Sie dann bitte eine neue KKS Upgrade-exe bei der Hotline von CoCoNet
an oder laden die Datei über folgenden Download-Link herunter:
https://kks.coconet.de/Upgrade_7.0.1.1.exe.zip

Deinstallieren Sie dann das Upgrade wieder über die Systemsteuerung ->
Programme (nur das Upgrade, nicht den KKS Client Version 6).

Bitte kopieren Sie anschließend die neue Upgrade-7.0.1.1.exe in das
Installationsverzeichnis des KKS Clients 6.0, stoppen die KKS Dienste und führen
das Upgrade erneut aus.

Bitte prüfen Sie in der Windows Ereignisanzeige (Anwendungsprotokoll), ob ggf. ein
Lizenzproblem gemeldet wird.

Bitte prüfen Sie, ob Sie die KKSApplication.config (von der Auslieferungs-CD) im
Installationsverzeichnis des KKS Clients liegt.
Anmerkung:
Bei Kunden der Firma AGFA HealthCare muss zusätzlich die Datei AGFAVersion.txt im
Installationsverzeichnis des KKS Clients liegen.
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
 2016
17
Der KKS FTAM Connector beendet sich wieder
Vorgehensweise:

Bitte prüfen Sie, ob die Datei capi2032.dll im Windows system32 bzw. syswow64
Verzeichnis liegt. Wenn nein, muss die ISDN Hardwareanbindung noch installiert
werden.

Bitte prüfen Sie, ob die Datei msvcr71.dll im Installationsverzeichnis des KKS Clients
vorhanden ist. Wenn nein, fordern Sie die Datei bitte bei der CoCoNet Hotline an oder
laden die Datei über folgenden Download-Link herunter:
https://kks.coconet.de/msvcr71.zip

Sollte das Problem dadurch nicht behoben werden können, wenden Sie sich bitte an die
CoCoNet Hotline oder laden die Datei FTAMConnector.zip über folgenden DownloadLink herunter.:
https://kks.coconet.de/FTAMConnector.zip
Anmerkung zum Einspielen heruntergeladener Dateien:

Entpacken Sie die heruntergeladenen Dateien in ein temporäres Verzeichnis.

Stoppen Sie den KKS Kerneldienst.

Sichern Sie die bestehenden gleichnamigen Dateien im KKS Client
Installationsverzeichnis, indem Sie sie in ein Sicherungsverzeichnis kopieren (bitte nicht
verschieben oder umbenennen).

Kopieren Sie anschließend die entpackten Dateien in das KKS Client
Installationsverzeichnis und überschreiben damit die zuvor gesicherten Dateien.

Danach können die KKS Dienste wieder gestartet werden.
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18
FAQ
Allgemeiner Hinweis
Sollte sich Ihr Problem nicht durch die unten aufgeführte Hinweise lösen lassen, so senden
Sie uns bitte das ausgefüllte Supportformular, eine genaue Fehlerbeschreibung, Screenshots
von der Fehlermeldung, die Journaldateien und, sofern möglich, die „Informationen zur
Fehlerbehebung“ (siehe KKS Menü -> ? -> „Informationen zur Fehlerbehebung“) zu.
Fehler bei der Migration (nach Rechnerwechsel)
Fehlermeldung:
BackupKKSClient.exe bricht mit Fehler (Exception) ab.
Lösung:
Nach der Installation des neuen KKS Clients, muss der gesamte Ordner Rechnerwechsel in
das Installationsverzeichnis des alten KKS Clients 5.0.6 kopiert werden. Im Ordner
Rechnerwechsel muss die Datei BackupKKSClient.exe dann ausgeführt werden, nachdem die
KKS Dienste gestoppt wurden.
Fehlermeldung:
Datenbank kann nicht kopiert werden, weil das Quellverzeichnis nicht gefunden wird.
Lösung:
Die vom Altsystem gesicherten Daten (im Ordner Rechnerwechsel) dürfen nicht auf einem
externen Datenträger liegen, sondern müssen in den Ordner Rechnerwechsel im
Installationsverzeichnis des neuen KKS Clients kopieren werden.
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19
Fehler beim Upgrade
Fehlermeldung:
Es wird ein REGDBDelete Fehler gemeldet.
Lösung:
Sie nutzen eine veraltete Upgrade-exe. Bitte laden Sie die akutelle Upgrade-exe über deb u.g.
Download-Link herunter oder wenden sich an die CoCoNet Hotline und fordern eine neue
Version der Upgrade-exe an.
https://kks.coconet.de/Upgrade_7.0.1.1.exe.zip
Fehlermeldung:
Das angegebene Konto ist bereits vorhanden
Lösung:

Wenn die bestehende KKS Client Version 6.x auf demselben Rechner auf die Version 7
upgedated werden soll:

Bitte kopieren Sie die Upgrade-7.0.1.1.exe in das Installationsverzeichnis des
KKS Clients 6.0, stoppen die KKS Dienste, deinstallieren das Upgrade 7.0.1
(nicht den KKS Client Version 6) über die Systemsteuerung -> Programme.

Führen Sie anschließend das Upgrade erneut aus.

Wenn kein Fehler auftritt, prüfen Sie bitte, ob die Datei KKSAdmin.exe im KKS
Clientinstallationsverzeichnis die Version 7.0.1.x hat (rechte Maustaste ->
Eigenschaften -> Details -> Dateiversion).

Wenn ja, war das Upgrade erfolgreich.
Fehlermeldung:
Die KKS Dienste sind nicht mehr vorhanden nach der Deinstallation des Upgrades.
Lösung:
Die KKS Dienste können wie folgt registriert werden:

Installieren:
[FRAMEWORKDIR]\ v4.0.30319\InstallUtil.exe "[INSTALLDIR]\Kernel.exe"
[FRAMEWORKDIR]\ v4.0.30319\InstallUtil.exe "[INSTALLDIR]\FSConnector.exe"
[FRAMEWORKDIR]\ v4.0.30319\InstallUtil.exe "[INSTALLDIR]\FTAMConnector..exe"
[FRAMEWORKDIR]\ v4.0.30319\InstallUtil.exe "[INSTALLDIR]\HTTPConnector..exe"
[FRAMEWORKDIR]\ v4.0.30319\InstallUtil.exe "[INSTALLDIR]\MailConnector..exe"
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20

Deinstallieren
[FRAMEWORKDIR]\ v4.0.30319\InstallUtil.exe /u "[INSTALLDIR]\Kernel.exe"
FRAMEWORKDIR entspricht dem .NET Framework Installationspfad. Dies liegt meistens
unter c:\Windows\Microsoft.NET\Framework\
INSTALLDIR entspricht dem KKS Client Installationsverzeichnis.
Fehler bei der Verarbeitung von zu versendenden Dateien
Fehlermeldung:
PKCS7Cryptography: SignFile: PKCS7.dll – Could not sign
Das Problem kann folgenden Nebeneffekt haben:
Die PKCS#7 bzw. PKCS#7-SHA256-Schlüsseldetails des privaten Schlüssels können nicht
angezeigt werden, siehe Anhang: Meldung, wenn die PKCS#7-Schlüsseldetails nicht
angezeigt werden können, da die Zertifikatskette nicht vollständig ist.
Lösung:


Windows Server 2003:

Siehe: Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.

Aktualisieren der öffentlichen Schlüssel (siehe nächster Abschnitt)
Alle anderen Betriebssysteme:

Wenn der Fehler direkt nach einem Update von KKS Client V.5 auf V.7 auftritt
und Sie noch einen zertifizierten SHA-1 Schlüssel haben, prüfen Sie bitte, ob im
Verzeichnis <KKS Client Installationsverzeichnis>\Public.Key.PKCS7 Zertifikate
mit SHA-256 Schlüsseln liegen (s.a. Prüfen der Zertifikate)

Laden Sie die Sammeldatei von der Trustcenter Seite herunter (siehe Anhang:
„Links zu den Sammeldateien“) und kopieren die Datei dann in das
Eingabeverzeichnis des KKS Clients (typischerweise das jobin Verzeichnis).
Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Sammeldateien vom Trust Center
herunterladen, welche die Zertifikate mit demselben Hashalgorithmus (SHA-1
oder SHA-256) wie Ihr privater Schlüssel enthalten.

Sollten die Schlüsseldetails nach der Verarbeitung der Sammeldatei immer noch
nicht angezeigt werden können, muss die Zertifikatskette manuell in den Windows
Zertifikatsspeicher übernommen werden (siehe erweiterte Lösungsvariante im
Anhang: „Manuelle Übernahme von Zertifikaten in den Windows
Zertifikatsspeicher“).
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Fehlermeldung:
PKCS7Cryptography: SignFile: Es wurde versucht, im geschützten Speicher zu lesen
oder zu schreiben. Dies ist häufig ein Hinweis darauf, dass anderer Speicher beschädigt
ist.
Das Problem kann folgenden Nebeneffekt haben:
Die PKCS#7 bzw. PKCS#7-SHA256-Schlüsseldetails des privaten Schlüssels können nicht
angezeigt werden, siehe Anhang: Meldung, wenn die PKCS#7-Schlüsseldetails nicht
angezeigt werden können, da die Zertifikatskette nicht vollständig ist.
Lösung:

Aktualisieren der Zertifikate im Windows Zertifikatsspeicher, s. Punkt „Nachbearbeitung“
bzw. „Manuelle Übernahme von Zertifikaten in den Windows Zertifikatsspeicher“
Fehler bei der Archivierung von Dateien
Fehlermeldung:
"SendFile: Exception occured while sending files from job; Ein Teil des Pfades X:\
konnte nicht gefunden werden"
Bei der Verwendung von gemappten Laufwerken (X:\Freigabename) für den Zugriff auf
einen Netzwerkpfad kann es durch einen Fehler im .NET-Framework zu Problemen
kommen (siehe „Bekannte Probleme“).
Lösung:
Verwenden Sie UNC
Freigabename\Pfad).
Pfade
(\\Servername\Freigabename\Pfad
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bzw.
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\\IP-Adresse\
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22
Fehler bei der Verarbeitung von empfangenen Dateien
Fehlermeldung:
PKCS7Cryptography: DecryptFile: PKCS7.dll - Could not decrypt
Lösung:
Aktualisieren der öffentlichen Schlüssel.
Fehlermeldung:
PKCS7Cryptography: VerifySignedFile: PKCS7.dll – Could not verify signature
Lösung:
Diese Fehlermeldung kann mehrere Ursachen haben:

Das Zertifikat des KKS-Partners ist abgelaufen oder aus anderen Gründen ungültig, z.B.
aufgrund einer ungültigen Signatur oder eines falschen Signaturhashalgorithmus.
Die Vorgehensweise zur Prüfung eines Zertifikates finden Sie im Anhang im Abschnitt
„Prüfen der Zertifikate“.
Lösung:
Löschen Sie die Schlüssel des Partners aus dem entsprechenden Public.Key.PKCS7x.Verzeichnis und spielen Sie die aktuellen öffentlichen Schlüssel ein.

Der Partner verwendet ggf. einen SHA-256 Schlüssel (Signaturalgorithmus SHA-256),
obwohl Sie als Empfänger nur einen SHA-1 Schlüssel besitzen. Die Vorgehensweise zur
Prüfung eines Zertifikates finden Sie im Anhang im Abschnitt Prüfen der Zertifikate.
Lösung:
Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit dem Partner in Verbindung. Der Auftrag muss vom
Partner nochmal mit einem SHA-1 Schlüssel verarbeitet und versandt werden.

Der Partner hat einen neuen Schlüssel zertifizieren lassen und ggf. sind ältere vom Partner
empfangene Daten noch mit seinem alten Schlüssel und neuere Daten dann mit dem
neuen Schlüssel verarbeitet worden.
Lösung:
Dann muss die Datei mit dem neuen Schlüssel vom Partner neu gesendet werden.
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23
Fehlermeldung:
PKCS7Cryptography: DecryptFile: Certificate for recipient(s) specified in the
EnvelopedData object cannot be found.
Beim Entschlüsseln kann das System den lokalen Empfänger, für den die Nachricht
verschlüsselt wurde, nicht ermitteln.
Lösung:
Diese Fehlermeldung kann mehrere Ursachen haben:

Der eigene Schlüssel ist nicht mehr gültig.
Lösung:
Prüfen des eigenen Zertifikates (Konfiguration -> Einstellungen -> PKCS#7Schlüsseldetails), siehe Prüfen der Zertifikate
Ggf. Neuzertifizierung.

Nach einer Zertifizierung: Zertifikatsantwort wurde noch nicht eingespielt, Auftrag wurde
allerdings schon mit neuem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt.
Lösung:
Zertifikatsantwort einspielen, Auftrag erneut verarbeiten.

Nach einer Doppel-Neuzertifizierung: Partner verwendet nicht den aktuellsten
öffentlichen Schlüssel.

Lösung:
Partner bitten den Auftrag mit dem aktuellsten öffentlichen Schlüssel zu verschlüsseln und
dann nochmal zu senden.

Auftrag wurde nicht für den lokalen Empfänger verschlüsselt.
Lösung:
Partner kontaktieren.
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Fehler beim Versand von Aufträgen
Fehlermeldung:
Versandversuch für Datei <Dateiname> gescheitert. Details: FtamConnector,
Coconet.Kks.Client.Shared.ConnectException: No connection on lower levels
LowlayerRc=-6
Lösung:
Möglicherweise bekommt das KKS System keine Amtsholung oder die Partnerstelle ist
besetzt.

Überprüfung der FTAM-Connector Systemeinstellungen

Nach kurzer Wartezeit den Auftrag erneut senden.

Ggf. Überprüfung der Telefonanlage.
Fehlermeldung:
Versandversuch für Datei <Dateiname> gescheitert. Details: FtamConnector,
Coconet.Kks.Client.Shared.ConnectException: Unknown username LowlayerRc=0
Lösung:
Diese Meldung erscheint, wenn der FTAM Sendeprozess nicht auf die in der Datei FTAM_ENV
angegebenen Verzeichnisse zugreifen kann, weil einer (oder ggf. mehrere) der
Verzeichnisnamen in den Pfadangaben nicht in der alten DOS 8.3er Dateinamenskonvention
aufgelöst werden können. Die betriebssystemseitige Unterstützung der DOS 8.3.
Dateinamenskonventionen
gehört
zu
den
Systemvoraussetzungen
(siehe
„Installationsvorbereitung“).
Die Datei <KKS Client Installationsverzeichnis>\ftam\FTAM_ENV enthält z.B. folgende
Pfadangabe:

FTAM_DIR

Auf Windows 7 (64-Bit) entspricht dies der Langform:
C:\PROGRA~2\CoCoNet\KKSCLI~1.0\ftam\
C:\Program Files (x86)\CoCoNet\KKS Client 6.0\ftam.
Wobei nur die Pfadangabe bis zum Installationsverzeichnis des KKS Clients relevant ist.
Bitte gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung der Kurznamen zu verifizieren:

Ermitteln Sie den Pfad zum Installationsverzeichnis des KKS Clients.
(Rechte Maustaste über dem KKS Desktop-Icon oder der Verknüpfung im Startmenü ->
Eigenschaften -> Feld „Ausführen in“).

Öffnen Sie dann eine DOS-Box (Windows-R -> cmd) und wechseln in das
Hauptverzeichnis (cd \).

Prüfen Sie mittels dir /x, ob das erste Verzeichnis im Pfad in gekürzter Form
angezeigt wird.
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25
Beispielausgabe:
01.01.2014 12:31
01.01.2014 13:51
<DIR>
<DIR>
PROGRA~1
PROGRA~2
Program Files
Program Files (x86)

Wechseln Sie dann in das nächste Unterverzeichnis des Installationspfades und
führen dort dieselbe Überprüfung durch.

Wiederholen Sie dies für alle Verzeichnisse im Pfad.
Alternativ kann dies auch wie folgt geprüft werden:

Öffnen Sie eine DOS-Box (Windows-R -> cmd) und wechseln dann in das
Installationsverzeichnis des KKS Clients (Befehl cd gefolgt von einem Leerzeichen
und dann dem Inhalt des „Ausführen in“-Feldes, inkl. Hochkommata).

Führen Sie dann folgenden Befehl aus:
for /F "usebackq tokens=* delims=\" %i in (`cd`) do @echo %~si
In der Ausgabe sollte kein Verzeichnisname länger als 8 Zeichen sein.

Sichern Sie die Datei FTAM_ENV, tragen dann die gekürzten Pfade an den jeweiligen
Stellen ein und speichern die Änderungen.

Starten Sie den KKS FTAM Konnektor neu.
Falls ein Verzeichnis im Pfad nicht in gekürzter Form angezeigt wird, obwohl der Name des
Verzeichnisses mehr als 8 Zeichen (vor einem Punkt) hat, ist ggf. die betriebssystemseitige
Unterstützung der 8.3er Notation zum Zeitpunkt der Erstellung des Verzeichnisses deaktiviert
gewesen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Systemadministrator, damit die
Unterstützung der Kurznamen aktiviert wird und ggf. die Verzeichnisse neu angelegt werden.
Anmerkung:
Die Pfadangaben der beiden Umgebungsvariablen FTAM_ENV und CAPI_INI_PATH
(Ausgabe in der DOS Box mittels des Befehls set) dürfen die neue Notation mit
Langnamen haben.
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26
Fehlermeldung:
Versandversuch für Datei <Dateiname> gescheitert. Details: FtamConnector,
Coconet.Kks.Client.Shared.ConnectException: VFS password wrong LowlayerRc=0
Lösung:
Überprüfen der Authentifizierungsdaten im FTAM Sendeprofil des Partners:
Benutzername -> eigene IK, Passwort -> leer oder gem. Vorgabe durch den
Kommunikationspartner (achten Sie auf Leerzeichen).
Fehlermeldung:
Versandversuch für Datei <Dateiname> gescheitert.
Coconet.Kks.Client.Shared.ConnectException:
Partner
establishing negative LowlayerRc=0
Details: FtamConnector,
confirms
connection
Lösung:


Überprüfen der FTAM Sendekonfiguration beim Partner:

Alle Selektoren müssen FTAM (ASCII und in Großbuchstaben) lauten.

Bei Benutzernamen muss die eigene IK eingetragen sein.

Passwort leer (keine Leerzeichen), außer bei Vorgabe durch
Kommunikationspartner, z.B. T-Systems GmbH oder Innovas GmbH.
den
Überprüfen, ob der Kommunikationspartner den Zugang zum System erlaubt.
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27
Anhang
Manuelle Übernahme von Zertifikaten in den Windows
Zertifikatsspeicher
Vorgehensweise:
Die fehlenden Zertifikate können aus dem Windows Zertifikatsspeicher (Altsystem) exportiert
und dann in den Windows Zertifikatsspeicher (Neusystem) importiert werden. Der Zugriff auf
den Windows Zertifikatsspeicher erfolgt über die Windows Management Konsole (mmc).
Export der Zertifikatsdaten aus dem Windows Zertifikatsspeicher (alter Rechner)

Melden Sie sich bitte als lokaler Administrator auf dem alten KKS-Rechner an.

Start -> Ausführen -> MMC eingeben und Ausführen mit „Ja“ bestätigen.

Datei -> Snap-In hinzufügen/entfernen

Verfügbare Snap-Ins -> „Zertifikate“ -> Hinzufügen -> Computerkonto auswählen->
Weiter -> Lokalen Computer -> Fertigstellen

Fenster Snap-Ins hinzufügen über "OK" schließen.

Konsolenstamm -> Zertifikate

Export des Datenaustauschzertifikates:
Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen -> Zertifikate -> Auswahl des
entsprechenden Zertifikats („Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen“) -> Über
rechte Maustaste -> Alle Aufgaben -> Exportieren -> DER-codiert-binär abspeichern.
Hinweis: Es können mehrere Zertifikate existieren, die exportiert werden müssen.

Export des Trustcenterzertifikates:
Zwischenzertifizierungsstellen -> Zertifikate -> Auswahl des entsprechenden Zertifikats
(ITSG: „ITSG TrustCenter fuer sonstige Leistungserbringer“/DKTIG: „DKTIG TrustCenter
fuer Krankenhaeuser und Leistungserbringer PKC“) -> Über rechte Maustaste -> Alle
Aufgaben
->
Exportieren
->
DER-codiert-binär
abspeichern.
Hinweis: Es können mehrere Zertifikate existieren, die exportiert werden müssen.

MMC schließen, aber Konfiguration nicht abspeichern, damit ggf. erneut das
Computerkonto in der Zertifikatsverwaltung ausgewählt werden kann.

Starten des SQL Servers, Starten der KKS Dienste, Starten des KKS Clients.

Prüfen Sie, ob die Schlüsseldetails des privaten Schlüssels nun korrekt angezeigt werden
können.
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28
Import der Zertifikatsdaten (neuer Rechner)

Melden Sie sich bitte als lokaler Administrator auf dem neuen KKS-Rechner an.

Start -> Ausführen -> MMC

Datei -> Snap-In hinzufügen/entfernen

Verfügbare Snap-Ins -> „Zertifikate“ -> Hinzufügen -> Computerkonto -> Weiter ->
Lokalen Computer -> Fertigstellen

Fenster „Snap-Ins hinzufügen“ über "OK" schließen.

Konsolenstamm -> Zertifikate

Import des Datenaustauschzertifikates:
Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen -> Zertifikate -> Über rechte
Maustaste -> Alle Aufgaben -> Importieren -> <abgespeichertes „Datenaustausch“
Zertifikat> auswählen und importieren.

Import des Trustcenterzertifikates:
Zwischenzertifizierungsstellen -> Zertifikate -> Über „Alle Aufgaben“ das Zertifikat der
DKTIG/ITSG importieren.

MMC schließen, aber Konfiguration nicht abspeichern, damit ggf. erneut das
Computerkonto in der Zertifikatsverwaltung ausgewählt werden kann.

Starten des SQL Servers, Starten der KKS Dienste, starten des KKS Clients.

Prüfen, ob die Schlüsseldetails des privaten Schlüssels nun korrekt angezeigt werden
können.
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29
Protokollierung der Verarbeitung
In einigen Fällen kann es vorkommen, dass es trotz gültigen privaten und öffentlichen
Zertifikaten zu Verarbeitungsfehlern kommt (Fehler bei der Signierung/Signaturprüfung bzw.
beim Verschlüsseln/Entschlüsseln.
In solchen Fällen kann die Verarbeitung mitprotokolliert werden.

Laden Sie die Datei PKCS7Key.ini über folgende Adresse herunter:
https://kks.coconet.de/PKCS7Key.zip (oder wenden Sie sich an die CoCoNet Hotline

Entpacken Sie die zip-Datei in ein temporäres Verzeichnis

Prüfen Sie dann in den Journaleinstellungen (Journal -> Einstellungen), ob die
Protokolltiefe auf maximal steht. Wenn nicht, passen Sie dies bitte an.

Kopieren Sie dann die entpackte Datei PKCS7Key.ini in das KKS Client
Installationsverzeichnis und starten die Verarbeitung des fehlerhaften Auftrags über die
rechte Maustaste -> „Job erneut starten“.

Bitte senden Sie uns dann die Datei PKCS7Key.Trace (liegt im KKS Client
Installationsverzeichnis), die Journaldateien, sowie einen Screenshot von den
Auftragsdetails.
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30
Erzeugung von ISO4- und FTAM-Traces
Zur weiteren Fehlereingrenzung werden bei Übertragungsproblemen ggf. nach Anforderung
der CoCoNet ISO4- und FTAM-Traces benötigt.
Zur Erzeugung dieser Traces folgen Sie bitte der nachstehenden Anleitung:

KKS Administration schließen.

Dienst KKS Kernel stoppen: “Start“ -> “Einstellungen“ -> “Systemsteuerung“ ->
“Verwaltung“ -> „Dienste“.
ISO4-Trace

“Start“ -> “Einstellungen“ -> “Systemsteuerung“ -> “System“ -> Reiter „Erweitert“ -> Button
„Umgebungsvariablen“ - Setzen einer neuen Systemvariablen ISO4TRACE mit dem Wert
15. - Button “Setzen“ -> Button “Übernehmen“.

Datei <KKS-Installationsverzeichnis>\Ftam\capi.ini - Den Wert TRACE_LEVEL = 17
ändern auf TRACE_LEVEL = 255. - Änderung speichern -> Datei schließen.
Danach muss der Rechner neu gestartet werden.
Folgende Dateien werden benötigt:

trace
und - falls vorhanden - :

trace.bak
Die Datei/en befindet/befinden sich im <KKS-Installationsverzeichnis>\ Ftam\traces.
FTAM-Trace
Editieren der Datei <KKS-Installationsverzeichnis>\Ftam\ftam_env:

Initiator (Dateiversand)
UI_BDE von 0 auf 1 ändern
FITRACE 0 # Trace-Einstellung ändern auf FITRACE 127 # Trace-Einstellung

Responder (Dateiempfang)
UR_BDE von 0 auf 1 ändern
FRTRACE 0 # Trace-Einstellung ändern auf FRTRACE 127 # Trace-Einstellung
Folgende Dateien werden benötigt:
 BDE<PID>
 PA_<PID>
 PH_<PID>
 TR_<PID>
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31
Die Datei/en befindet/befinden sich im <KKS-Installationsverzeichnis>\Ftam\traces und zwar
immer mit der gleichen PID für eine Übertragung.
Anmerkung:
Der FTAM-Trace sollte nach der Analyse des Problems wieder deaktiviert werden,
da die Tracedateien bei jeder Übertragung geschrieben werden und im Laufe der
Zeit unnötig Plattenplatz beanspruchen.
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Sicherung des KKS Clients
Die Sicherung des KKS Clients ist in allen Fällen gleich. Die Sicherung der Daten unterscheidet
sich nur bezüglich der KKSDB Dateien (KKSDB.mdf und KKSDB_log.ldf), da jede SQL
Serverversion ein eigenes Ablageverzeichnis verwendet.
Die Sicherung besteht aus drei Schritten:

Schließen Sie die KKS Administrationsoberfläche, stoppen den KKS Kernel und stoppen
dann die Datenbank.

Sicherung des KKS Client Installationsverzeichnisses durch Kopieren des gesamten
Verzeichnisses in ein Sicherungsverzeichnis.
Anmerkung:
Die Übergabeverzeichnisse (s. Konfiguration -> Einstellungen) müssen extra gesichert
werden, sofern Sie nicht im Installationsverzeichnis liegen.

Sicherung der Datenbank-Dateien KKSDB.mdf und KKSDB_log.ldf durch Kopieren in ein
Sicherungsverzeichnis:
Ablageverzeichnis für die KKS DB Dateien:

KKS Client 5.0.6 - SQL Server 2000:
<SQL Server Installationsverzeichnis>\MSSQL\Data

KKS Client 6.x/7.x: - SQL Server 2008:
<SQL Server
Installationsverzeichnis>\MSSQL10_50.KKSSQLEXPRESS\MSSQL\DATA\
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33
Prüfen der Zertifikate
Die öffentlichen Zertifikate liegen in den Verzeichnissen:

SHA-1 Zertifikate:
<KKS Client Installationsverzeichnis>\Public.Key.PKCS7

SHA-256 Zertifikate:
<KKS Client Installationsverzeichnis>\Public.Key.PKCS7.SHA256
Die privaten Zertifikate liegen in den Verzeichnissen:

SHA-1 Zertifikate:
<KKS Client Installationsverzeichnis>\Secret.Key.PKCS7\IK-Nummer.act

SHA-256 Zertifikate:
<KKS Client Installationsverzeichnis>\ Secret.Key.PKCS7.SHA256\IK-Nummer.act
Bitte gehen Sie wie folgt vor, um ein Zertifikat zu prüfen:

Ermitteln Sie die IK-Nummer des Kommunikationspartners in der Partnerverwaltung.

Öffnen Sie die Zertifikatsdatei des Kommunikationspartners mittels Doppelklick.

In der Zertifikatsansicht -> Allgemein -> Zertifikatsinformationen zeigt ein rotes Kreuz oder
ein gelbes Ausrufezeichen ein Problem an.
Genauere Informationen finden sich im Statustext bzw. in der Karteikarte Zertifizierungspfad. Nach Auswahl des fehlerhaften Zertifikates wird dort im Feld
Zertifizierungsstatus eine genauere Fehlermeldung angezeigt.
In der Karteikarte Details werden die Details zum Zertifikat angezeigt, z.B. der Signaturhashalgorithmus (SHA-1 oder SHA-256).
Anmerkung:
Wenn ein SHA-256 Zertifikat im Verzeichnis für SHA-1 Zertifikate liegt, führt dies im KKS Client
zu einem Fehler bei der Verarbeitung von empfangenen Dateien.
Dass ggf. ein SHA-256 Zertifikat im SHA-1 Ablageordner liegt, kann z.B. dann vorkommen,
wenn mit dem KKS Client V 5.x eine Sammeldatei mit SHA-256 Schlüsseln eingespielt wurde.
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SQL Server 2008 Express Log-Dateien
Bei der Installation des SQL Servers werden Log-Dateien angelegt, die ggf. für die weitere
Analyse benötigt werden.
Diese Dateien befinden sich in folgenden Verzeichnissen:

C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\Setup Bootstrap\Log bzw.

C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Setup Bootstrap\Log
Der genannte Ordner enthält u.a.

die Datei Summary.txt und

Unterordner mit Datum-Zeitstempel, z.B. 20140723_123009 (es wird für jeden Installationsversuch ein Ordner angelegt).
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Fehlermeldungen des .NET-Frameworks oder der KKS Prozesse
(s.a. Windows Ereignisanzeige)
Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.Auszug aus der Meldung:
EventType clr20r3, P1 kernel.exe, P2 6.0.0.0, P3 53283897, P4, coconet.kksclient.cryptography.pkcs7, P5 6.0.0.0, P6 532838ab, P7 25, P8 33, P9
system.accessviolationexception, P10 NIL
Application: Kernel.exe
Framework Version: v4.0.30319
Description: The process was terminated due to an unhandled exception.
Exception Info: System.Reflection.TargetInvocationException
Stack:
at System.RuntimeMethodHandle._InvokeMethodFast(System.IRuntimeMethodInfo,
System.Object, System.Object[], System.SignatureStruct ByRef,
System.Reflection.MethodAttributes, System.RuntimeType)
at System.RuntimeMethodHandle.InvokeMethodFast(System.IRuntimeMethodInfo,
System.Object, System.Object[], System.Signature, System.Reflection.MethodAttributes,
System.RuntimeType)
at System.Reflection.RuntimeMethodInfo.Invoke(System.Object,
System.Reflection.BindingFlags, System.Reflection.Binder, System.Object[],
System.Globalization.CultureInfo, Boolean)
at System.Reflection.RuntimeMethodInfo.Invoke(System.Object,
System.Reflection.BindingFlags, System.Reflection.Binder, System.Object[],
System.Globalization.CultureInfo)
at Coconet.Kks.Client.Core.Kernel.ExecuteJobMethod(System.String, System.String,
Coconet.Kks.Client.Interfaces.IJob)
at Coconet.Kks.Client.Core.Kernel.ExecuteJob(Coconet.Kks.Client.Interfaces.IJob)
at Coconet.Kks.Client.Core.ThreadPool+ThreadPoolItem.ThreadStartMethod()
at System.Threading.ThreadHelper.ThreadStart_Context(System.Object)
at System.Threading.ExecutionContext.Run(System.Threading.ExecutionContext,
System.Threading.ContextCallback, System.Object, Boolean)
at System.Threading.ExecutionContext.Run(System.Threading.ExecutionContext,
System.Threading.ContextCallback, System.Object)
at System.Threading.ThreadHelper.ThreadStart()
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Meldungen, wenn nur .NET-Framework 4.5, aber nicht 4.0 installiert ist
Auszug aus der Meldung:
System.Security.SecurityException: The source was not found, but some or all event logs
could not be searched. To create the source, you need permission to read all event logs to
make sure that the new source name is unique. Inaccessible logs: Security.
at System.Diagnostics.EventLog.FindSourceRegistration(String source, String
machineName, Boolean readOnly, Boolean wantToCreate)
at System.Diagnostics.EventLog.SourceExists(String source, String machineName,
Boolean wantToCreate)
at System.Diagnostics.EventLogInternal.VerifyAndCreateSource(String sourceName,
String currentMachineName)
at System.Diagnostics.EventLogInternal.WriteEntry(String message,
EventLogEntryType type, Int32 eventID, Int16 category, Byte[] rawData)
at System.Diagnostics.EventLog.WriteEntry(String message, EventLogEntryType type)
at Coconet.Kks.Client.Admin.UACHandling.executeProcessWithArguments(String[]
args)
at Coconet.Kks.Client.Admin.UACHandling.stopProcess(String name)
at Coconet.Kks.Client.Admin.WizardMigration2Form.ShutdownSystem()
at Coconet.Kks.Client.Admin.WizardMigration2Form.btnNext_Click(Object sender,
EventArgs e)
Auszug aus der Meldung:
System.Net.Sockets.SocketException (0x80004005): Eine vorhandene Verbindung wurde
vom Remotehost geschlossen.
Meldung, wenn der FTAM Connector nicht gestartet werden kann, da noch ein FTAM
Prozess gestartet ist (Ereigniskennung 1026)
Auszug aus der Meldung:
Application: FTAMConnector.exe
Framework Version: v4.0.30319
Description: The process was terminated due to an unhandled exception.
Exception Info: Coconet.Kks.Client.Shared.ConnectorStartupException
Stack: at Coconet.Kks.Client.Shared.ConnectorService.SetupRemoting (System.Type,
System.String) at Coconet.Kks.Client.Connector.FTAM.FTAMConnectorService.Main()
KKS Krankenkassen-Kommunikations-System
FAQ zur Installation der Version 7.0
 2016
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Meldung, wenn .dll-Dateien direkt aus einem Zip-Archiv in das KKS Client
Installationsverzeichnis entpackt werden
Auszug aus der Meldung:
An attempt was made to load an assembly from a network location which would have caused
the assembly to be sandboxed in previous versions of the .NET-Framework. This release of
the .NET-Framework does not enable CAS policy by default, so this load may be dangerous.
If this load is not intended to sandbox the assembly, please enable the loadFromRemoteSources switch.
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=155569
Siehe auch:
http://blogs.msdn.com/b/drew/archive/2009/12/24/xunit-and-td-net-fixing-the-attempt-wasmade-to-load-an-assembly-from-a-network-location-problem.aspx
Meldung, wenn die PKCS#7-Schlüsseldetails nicht angezeigt werden können, da die
Zertifikatskette nicht vollständig ist
Auszug aus der Meldung:
Object reference not set to an instance of an object
at.Coconet.Kks.Client.Admin.
KeyDetailForm.KeyDetailForm_Load(Object sender..
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Links zu den Sammeldateien
ITSG:
annahme-pkcs.key: ftp://trust.itsg.de/dale/annahme-pkcs.key bzw.
http://www.itsg.de/upload/annahme-pkcs_433.key
annahme-sha256.key: ftp://trust.itsg.de/dale/annahme-sha256.key
pkv.key: ftp://trust.itsg.de/dale/pkv.key
pkv-sha256.key: ftp://trust.itsg.de/dale/pkv-sha256.key
DKTIG:
annahme-pkcs.key:
http://www.dktig.de/download/code/NjY3LmtleSNhbm5haG1lLXBrY3Mua2V5
annahme-sha256.key:
http://www.dktig.de/download/code/NjY1LmtleSNhbm5haG1lLXNoYTI1Ni5rZXk=
pkv.key: http://www.dktig.de/download/code/NjYxLmtleSNwa3Yua2V5
pkv-sha256.key: http://www.dktig.de/download/code/NjYzLmtleSNwa3Ytc2hhMjU2LmtleQ==
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