Wirtschaft im Revier, Ausgabe Juni 2014

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Wirtschaft im Revier, Ausgabe Juni 2014
04795 | 70. Jahrgang | 06.2014
Nachrichten der Industrie-und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet
Anschluss an
die Zukunft
© Luftbild Blossey
Es muss Spaß machen
Alles online – oder was?
Konjunkturumfrage
Betriebliche Gesundheitsförderung
Branchentreff Einzelhandel
Wirtschaft wächst weiter
Typisch Ford:
bewegt die Wirtschaft
DIE FORD TRANSIT FAMILIE
ECOnetic Technology
Unsere vielseitigen Transit-Modelle packen gerne mit an. Leistungsfähige Motoren,
beeindruckende Ladekapazitäten, verlängerte Wartungsintervalle und nicht
zuletzt niedrige Betriebskosten sind nur vier Gründe, die vier sofort zu rekrutieren.
Dass nicht nur wir das so sehen, beweisen die Auszeichnungen zum Van of the
Year* und 5 Sterne beim Euro NCAP*.
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in
der jeweils geltenden Fassung): 9,1–4,0 (kombiniert). CO2 -Emissionen: 239–105 g/km
(kombiniert).
*
Quelle: euroncap.com 12/2012: Ford Transit Custom; van-of-the-year.com: Ford Transit Custom 09/2012 & Ford
Transit Connect 09/2013.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Vorab bemerkt
Gemeinsamkeit leben
Eine Anhäufung von Städten macht eine
Region noch lange nicht zur Metropole.
Selbst wenn mehr als fünf Millionen Menschen in ihr wohnen, selbst wenn zumindest sprachlich aus dem Ruhrgebiet längst
die „Metropole Ruhr“ geworden ist.
können alles außer Hochdeutsch“, sagen
die Baden-Württemberger. Was sagen die
Ruhris? Bislang nichts. Dazu fehlt ihnen
offenkundig (noch?) das Selbstbewusstsein.
Nicht nur im Wettbewerb der innerdeutschen Standorte, sondern noch viel entscheidender im Wettbewerb der Regionen
der Welt können die Städte an der Ruhr
nur bestehen, wenn sie Teil einer Metropole sind. Und sich als solche begreifen. Mit
Verlaub: Auch Essen und Dortmund allein
sind nur Staubkörner auf einer Landkarte.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Einheit des Ruhrgebietes – im
oben beschriebenen Sinne – stärken. Und
hat deshalb einen Gesetzentwurf vorgelegt, der dem Regionalverband Ruhr (RVR)
mehr Kompetenzen, mehr freiwillige
Aufgaben und eine größere demokratische
Legitimation zubilligt und verschafft. Ein
Gesetzentwurf, an dem sich in den letzten
Wochen wie immer die Geister schieden.
Keine Stadt soll und sollte ihre Identität
aufgeben. Doch es ist kein Widerspruch,
gleichzeitig über die eigenen Stadtgrenzen hinaus zu denken. Gemeinsame Ziele
zu definieren, gemeinsame Strukturen zu
erarbeiten, die Gemeinsamkeit auch zu leben. „Mia san mia“, sagen die Bayern. „Wir
Wozu in dieser Diskussion auf jeden Fall
Bereitschaft bestehen sollte: darüber nachzudenken, ob alle Städte und Gemeinden,
die heute dem Regionalverband angehören, tatsächlich Teil einer „Metropole Ruhr“
sein können, wollen oder – sprechen wir es
aus – sollten?
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Helmut Diegel
Wer eine gewichtige und überzeugend
auftretende „Metropole Ruhr“ will, muss
dafür Strukturen schaffen – ein starker
RVR ist dafür ein richtiger Schritt. Wer
diesen Schritt nicht tun will, muss sich
fragen lassen, ob er nur einen mächtigeren
RVR nicht will – oder auch die „Metropole
Ruhr“ ablehnt. Eine Worthülse ohne Wert
und Wirkung brauchen wir nicht.
Also: Ganz oder gar nicht.
Helmut Diegel,
Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet
1
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
DIHK Jahresthema
Inhaltsverzeichnis
Gesundheit muss Spaß machen | 06
Kurz notiert
03 Harke statt Computer
Titelthema: Logistikparks
04
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
„Das Bewusstsein für die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung wächst.“ IHK-Vizepräsident Winfried Horstenkamp versicherte beim IHK-Gesundheitstag, dass die Kammer ihren Mitgliedsunternehmen bei der Erarbeitung einer nachhaltigen
Strategie zur Seite steht. Prominenter Gesprächsteilnehmer war
Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer.
Alles online – oder was? | 10
Das Internet-Zeitalter revolutioniert auch den Einzelhandel. Beim
Branchentreff erläuterte mit Prof. Dr. Gerrit Heinemann von der
Hochschule Niederrhein einer der renommiertesten Experten auf
dem Gebiet des Onlinehandels dessen enorme Bedeutung. Nötig
seien eine Neupositionierung des stationären Einzelhandels sowie
eine konsequente Ansiedlungspolitik der Kommunen.
Wirtschaft wächst weiter | 15
Anschluss an die Zukunft
IHK aktuell
06IHK-Gesundheitstag
10 Branchentreff Einzelhandel
12 Witten: Eile ist geboten
14 Die Vollversammlung im Porträt – Folge 21
15Konjunkturumfrage
16 Ursprungszeugnisse einfacher und schneller
17Außenhandelsausschuss
18 Mittelstand steht nicht allein
19 Neue Einkaufsstrategien entwickeln
20 Die Maut im Blick
Aus der Region
22 Bochums beste Gründungsideen
24 Damit die Räder nicht still stehen
25 Branchenforum „Personal in der Logistik“
27 Fachkongress „IT-Trends Sicherheit“
Wirtschaftsjunioren
28 Weltweit gut vernetzt
Unternehmen im Blickpunkt
29Arbeitsjubiläen
30Firmenjubiläen
Aus den Hochschulen
34 Folkwang Theaterzentrum eröffnet
35 RUB: Dreifacher Erfolg
36 Zweite Amtszeit an der TFH-Spitze
Bericht und Hintergrund
39 Neues aus Berlin und Brüssel
40 IHK-Außenwirtschaftstag NRW
42 Auslandsengagement steigt
44 Industrie 4.0 – Der Mensch im Mittelpunkt
© mir_a – Fotolia.com
Die Geschäftslage im mittleren Ruhrgebiet hat sich im Frühjahr
nochmals verbessert. Für den weiteren Jahresverlauf zeichnet
sich eine in etwa gleichbleibend günstige Entwicklung ab. Zu dieser Einschätzung kommt die IHK aufgrund ihrer aktuellen Konjunkturumfrage, an der sich rund 300 Unternehmen aus Bochum,
Herne, Witten und Hattingen beteiligt haben.
2
IHK-Jahresthema
46 Schwarmfinanzierung immer beliebter
Infos für die Praxis
48 Impressum/Recht und Steuern
49Bekanntmachung
50Börsen
53Handelsregister
2
Kurz notiert
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Harke statt Computer
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Im Garten an der Hiltroper Straße legten die Auszubildenden der IHK gemeinsam mit Azubis der Werkstatt Constantin Hand an.
Das Wetter: sonnig – und damit ideal. Die
Stimmung untereinander: von Minute zu
Minute vertrauter. Am 20. Mai tauschten
sieben Auszubildende der IHK Mittleres
Ruhrgebiet ihren Computer-Arbeitsplatz
mit Schere, Harke und Rasenmäher und
brachten den Garten der „Werkstatt Constantin-Bewatt“ an der Hiltroper Straße in
Bochum auf Vordermann – den Garten einer Arbeitsstätte für Menschen mit Behinderung. Acht junge Azubis der „Werkstatt
Constantin“ packten verabredungsgemäß
mit an. Und so schwitzte man mehrere
Stunden gemeinsam …
Die Idee zu diesem ungewohnten Kraftakt wurde ein gutes halbes Jahr zuvor geboren. Damals besuchten die IHK-Azubis
Vanessa Puszcz und Tim Iczek den sogenannten „RUHRDAX 2013“ im Bochumer
Rathaus. Die Idee dieser Veranstaltung ist
ebenso simpel wie genial: Gemeinnützige
Einrichtungen und Unternehmen, die sich
bürgerschaftlich engagieren wollen, können beim RUHRDAX miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsame Projekte
ausloten und verabreden. Puszcz und Iczek
kamen vor Ort mit den Leuten von der
„Werkstatt Constantin“ ins Gespräch – die
Gartenaktion wurde verabredet. „Es war
uns klar, dass wir nicht irgendeiner gemeinnützigen Einrichtung eine Sachspende zukommen lassen wollten“, erinnert
sich Puszcz. „Wir wollten selbst anpacken,
also aktiv was tun“, ergänzt Iczek.
Bevor es zur Gartenarbeit ging, stand eine
Besichtigung der Werkstatt auf dem Programm, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen arbeiten.
„Unsere Auszubildenden haben dabei gelernt, dass Behinderung nicht gleich Behinderung ist. Es war tatsächlich für einige eine ganz neue Erfahrung“, gewinnt
Anna Hollstegge, IHK-Sachgebietsleiterin
Demografie, der Gemeinschaftsaktion eine
ganze Reihe von Facetten ab. Bis hin zur
Tatsache, dass sich auch die IHK-Azubis
bei der gemeinsamen Arbeit besser kennenlernen konnten.
Am Ende des Tages war zweierlei klar: In
erster Linie soll es aus Sicht der IHK nicht
bei diesem einmaligen Treffen mit den Beschäftigten der Werkstatt bleiben. Und:
Da es beim ehrenamtlichen Engagement
keine Denkverbote gibt, werden die IHKAzubis auch den nächsten RUHRDAX, der
in Bottrop stattfinden wird, besuchen, um
eine neue Verabredung zu treffen …
3
Titelthema
© Michael Paternoga/Stadt Herne
Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck (l.) griff mit seinem Gelsenkirchener Amtskollegen Frank Baranowski zur Schere und gab die Anbindung der beiden Logistikparks an die Autobahn frei.
Anschluss
Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck
sprach von einem lebendigen „Gegenbeispiel zum angeblichen Kirchturmdenken“
im Ruhrgebiet, einem Erfolgsmodell für
interkommunale Zusammenarbeit: Am
5. Mai wurden die Logistikparks Schloss
Grimberg und Unser Fritz I/IV offiziell
eröffnet. Gleichzeitig gaben Schiereck und
sein Gelsenkirchener Amtskollege, Frank
Baranowski, die Anbindung der beiden
Areale, die zum Last Mile Logistik Park der
Städte Gelsenkirchen, Herne und Herten
gehören, zur A 42 frei.
Über die Anschlussstelle GelsenkirchenBismarck sind die zwei Logistikparks nun
direkt an die Autobahn und damit an das
engmaschige Straßennetz der Metropole
Ruhr angeschlossen. Nur fünf Minuten
Fahrzeit entfernt liegt das Güterverkehrs4
an die
Zukunft
zentrum GVZ Emscher als Schnittstelle zu
Schienengüterverkehr und Rhein-HerneKanal.
Das Projekt war im Rahmen der Last-MileLogistik-Initiative der Städte Gelsenkirchen, Herne und Herten geplant und
umgesetzt worden. Die zur Verfügung
stehende Nutzfläche der beiden Areale
beträgt insgesamt etwa 28 Hektar. Dazu
kommen circa 20 Hektar Grün- und Verkehrsflächen.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Herne vermarktet die Flächen im Logistikpark Schloss Grimberg und hat bereits
auf vier Hektar Betriebe ansiedeln können.
Dort entstehen zurzeit 180 Arbeitsplätze. Die Engler Grundbesitz GmbH aus
Gelsenkirchen vermarktet Unser Fritz I/IV.
Die Verantwortlichen hoffen nun darauf,
auch auf den noch verfügbaren 24 Hektar,
die sich etwa halbe-halbe auf die beiden
Gebiete verteilen, möglichst viele hochwertige Arbeitsplätze anzusiedeln.
Und zwar auf beiden Seiten der Stadtgrenze: Schiereck formulierte es so: „Ein
Arbeitsplatz in Gelsenkirchen kann auch
ein Arbeitsplatz für einen Herner sein.“
Wie Gewerbesteuern gesplittet werden,
wenn zum Beispiel Gelsenkirchen einen
Betrieb nach Herne weitervermitteln
würde (und umgekehrt), wurde in einem
interkommunalen Abkommen geregelt.
Auch Baranowski ging in seiner Rede
mehrfach auf die gute Abstimmung mit
den Nachbarstädten ein: „Es ist nur ein
kleiner Schnitt mit einer Schere, aber
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© Michael Paternoga/Stadt Herne
Dr. Joachim Grollmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne und Leiter des „last mile logistik netzwerk“, erläuterte die Planungen.
ein großer Schritt für die kommunale
Zusammenarbeit“, sagte der Gelsenkirchener, bevor er gemeinsam mit Schiereck
das Flatterband über der Anschlussstelle
durchtrennte.
„Das Ruhrgebiet und seine Städte sind
immer dann stark, wenn sie zusammenarbeiten, und das wird hier hervorragend
gemacht“, betonte Baranowski auch im
Hinblick auf die Anbindung zur A42. Hier
hatte der Fachbereich Tiefbau Verkehr der
Stadt Herne die Ausführung übernommen.
Mit den Planungen wurde schon Ende des
Jahres 2003 begonnen, im November 2007
erging der Planfeststellungsbeschluss, seit
Juli 2010 wurde gebaut. Das Bauvolumen
betrug 14,5 Millionen Euro. Gefördert
wurde das Projekt aus Mitteln des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms
des Landes.
Dass diese Investition richtig war, davon
ist auch Dr. Joachim Grollmann überzeugt.
Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne und Leiter des
„last mile logistik netzwerk“ betonte die
große Bedeutung der zwei Logistikparks
für die Last-Mile-Logistik-Initiative. Er
hob noch einmal die Lage und Erreichbarkeit inmitten des Ruhrgebiets mit seinen
fünf Millionen Menschen hervor: „Gerade
aus unseren drei Städten heraus lässt sich
die Bevölkerung des gesamten Ruhrgebietes effizient versorgen.“
Auch auf die fehlenden Arbeitsplätze in
Gelsenkirchen, Herne und Herten ging
Grollmann ein. „Logistik kann wirklich
viele Arbeitsplätze liefern. Logistik ist in
jedem Fall eine der sehr wenigen wachsenden Branchen, sie hat Bedeutung als
eigenständige Branche, aber auch als
Querschnittsfunktion nahezu aller Industriebetriebe – ohne Logistik bewegt sich
in keinem produzierenden Unternehmen
etwas.“
© Luftbild Blossey
Rund 28 Hektar Nutzfläche: Die Logistikparks Schloss Grimberg und Unser Fritz I/IV sind optimal an die Autobahn angebunden und liegen nahe dem Güterverkehrszentrum GVZ Emscher, der Schnittstelle zu Schienengüterverkehr und Rhein-Herne-Kanal.
5
IHK aktuell
© Lichtblick/Volker Wiciok
Den Weg von den ersten Maßnahmen bis zum strategischen betrieblichen Gesundheitsmanagement skizzierte Referent Vincent Bradley.
Gesundheit muss
„Das Bewusstsein für die Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung wächst. Ich freue
mich, dass immer mehr Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter im eigenen Interesse und
natürlich im Interesse ihrer Beschäftigten wertschätzen.“ IHKVizepräsident Winfried Horstenkamp versicherte den mehr als
80 Teilnehmern am Gesundheitstag der IHK Mittleres Ruhrgebiet
am 14. Mai, dass die Kammer ihren Mitgliedsunternehmen auf
dem Weg zur Erarbeitung einer
nachhaltigen Strategie für eine
gesunde Belegschaft zur Seite
steht.
6
Spaß machen
S
o trifft sich seit einem Jahr der Arbeitskreis Betriebliches Gesundheitsmanagement, in dem sich Gesundheitsdienstleister, Krankenkassen und
Unternehmen, die den Erfahrungsaustausch zum Thema suchen, zusammengefunden haben. Mitglieder aus seinen Reihen waren auch als Aussteller, Referenten
und Gestalter der Fachforen am IHK-Gesundheitstag aktiv.
In einer Unternehmensbefragung des
Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) vom Januar 2014 hatten
fast zwei Drittel der Unternehmen angegeben, dass bei ihnen in den vergangenen
fünf Jahren die Bedeutung der Gesundheitsförderung im Betrieb zugenommen
habe. Gut ein Drittel der Betriebe plante
für die nächsten fünf Jahre verstärkte
Aktivitäten in diesem Bereich.
Der bekannte Bochumer Mediziner,
Unternehmer und Autor Prof. Dr. Dietrich
Grönemeyer erläuterte beim IHK-Gesundheitstag im Gespräch mit dem für die
Gesundheitswirtschaft zuständigen stellvertretenden IHK-Geschäftsbereichsleiter
Raphael Jonas, warum immer mehr Menschen durch ihren Beruf krank werden.
Neben einer unausgewogenen Ernährung
sowie falschen Belastungen des MuskelSkelett-Systems (etwa durch schweres Heben und Tragen) macht Grönemeyer Stress
als eine zwar nicht ganz neue, aber stark
wachsende Ursache für Erkrankungen aus.
Daher stehen aus Grönemeyers Sicht besonders die Führungskräfte in der Verantwortung – auch gegenüber sich selbst. Für
Grönemeyer bieten Pausen – sinnvoll für
Bewegung oder kurze Massagen genutzt –
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
kostengünstige und hilfreiche Möglichkeiten zur Entspannung.
Grönemeyer betonte zudem, dass viele
Firmen oft erst bei der Einführung von
betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) erkennen, welche Belastungen an den Arbeitsplätzen zu mittel- und
langfristigen gesundheitlichen Gefährdungen führen. Jedes Unternehmen, so
Grönemeyer, sei besonders, daher sollte
auch immer ein individuelles Gesundheitsmanagement entwickelt werden.
Auch zum Thema Ernährung äußerte sich
der Experte. „Ein Apfel am Tag hält den
Doktor fern“ – nach diesem berühmten
Grundsatz müsse man nicht ausschließlich
handeln. Man dürfe es zwar nicht übertreiben, aber eine gelegentliche Currywurst könne sich sogar förderlich auf die
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Prominenter Teilnehmer: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer (r.) im Gespräch mit Raphael Jonas
7
IHK aktuell
Zudem müsse die Maßnahme gewissen
inhaltlichen Anforderungen genügen. Die
Kostenübernahme für die Mitgliedschaft
im Sportverein oder Fitnessstudio gehöre
beispielsweise nicht dazu.
© Lichtblick/Volker Wiciok
Andrea Lange (r.) analysierte die Folgen unzureichender ergonomischer Bedingungen am Arbeitsplatz.
Verdauung auswirken – auch wenn das
im besonderen Maße für das Curry gelte.
„Gesundheit muss Spaß machen – dazu
gehört auch das Essen“, so Grönemeyer.
Im Fachforum „Der Weg von ersten Maßnahmen zum strategischen Betrieblichen
Gesundheitsmanagement“ machte Vincent
Bradley, Geschäftsführer der Bochumer
Fitwell GmbH, anhand konkreter Beispiele
deutlich, dass BGM durchaus nicht nur
für Großunternehmen geeignet ist und
regionale BGM-Anbieter Maßnahmen für
verschiedene Unternehmensgrößen entwickeln können.
Andrea Lange vom Bochumer Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für
interdisziplinäre Technikgestaltung e. V.
analysierte in einem weiteren Fachforum
die Folgen unzureichender ergonomischer
Bedingungen am Arbeitsplatz. Oftmals, so
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
IHK-Vizepräsident Winfried Horstenkamp bei der
Begrüßung
8
Lange, reichten schon kleine Änderungen
aus, um große Wirkung zu erzielen.
Betriebliche Investitionen müssen sich
amortisieren. Das dritte Forum ging
daher der Frage nach: „Wer bezahlt was
beim BGM?“ Michael Mehlkopf von der
in Bochum ansässigen BKKvorOrt stellte
Maßnahmen vor, deren Kosten für die Unternehmen oder die Arbeitnehmer durch
die Krankenkassen übernommen werden
können. Dabei sei es nicht notwendig,
dass alle Teilnehmer einer spezifischen
Krankenkasse angehören. Allerdings sei es
sinnvoll, diese Maßnahmen und die Kostenübernahme mit den Kassen im Vorfeld
zu klären.
Direkte Kostenübernahmen von BGMMaßnahmen durch die Berufsgenossenschaften seien zwar nicht möglich, sagte
Marc Rockhoff von der Berufsgenossenschaft (BG) Holz und Metall. Mitarbeiter
der BG könnten aber kostenfrei interessierte Unternehmen besuchen und mit
Blick auf die individuelle betriebliche
Situation beraten.
Betriebliche Ausgaben für das BGM sind
laut Steuerberater Ingo Schulze-Bergkamen von der zeptrum GmbH, Bochum
und Witten, bis zu 500 Euro pro Arbeitnehmer als Betriebsausgaben steuerlich
absetzbar. Die jeweilige Summe bis zu
dieser Höchstgrenze müsse der Arbeitnehmer jedoch mit dem Gehalt versteuern.
Im letzten Forum ging es um Fragen der
gesunden Ernährung und der gesetzlichen
Verpflichtung von Unternehmen, betriebsärztliche Untersuchungen durchzuführen.
Dr. Rüdiger Werner vom ERGO-MED Centrum, Bochum, erläuterte die praktische
Durchführung und die mögliche Einbindung in ein BGM.
Neben den Vorträgen kam beim IHKGesundheitstag auch die Praxis nicht zu
kurz: Ein „Markt der Möglichkeiten“ bot
Gelegenheit zu Dehn- und Lockerungsübungen unter Anleitung von Pascal
Meyer von der Sportmedizinisches
Zentrum Bochum GmbH sowie zum
Diabetes-Schnelltest.
Einladung zum Mitmachen
© Lichtblick/Volker Wiciok
Die Teilnahme am IHK-Arbeitskreis
Betriebliches Gesundheitsmanagement
ist kostenfrei.
Interessierte wenden sich an
Anna Hollstegge
Tel.: (02 34) 91 13-1 94
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Die IHK in den sozialen Netzwerken
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IHK aktuell
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Herausforderung Digitalisierung: Der Branchentreff Einzelhandel beschäftigte sich in Witten mit der wirtschaftlichen Zukunft im Internet-Zeitalter.
Alles online – oder was?
Ob man will oder nicht: Das InternetZeitalter revolutioniert auch den Einzelhandel. In diesem Wissen und das Ziel vor
Augen, den Unternehmen der Branche die
Möglichkeiten des Onlinehandels für ihre
wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu vermitteln, hatten die IHK Mittleres Ruhrgebiet und das Amt für Wirtschaftsförderung,
Standortmarketing und Universitätsentwicklung der Stadt Witten den regionalen
Einzelhandel am 8. Mai zu ihrem gemeinsamen Branchentreff Einzelhandel in das
Forschungs- und Entwicklungszentrum
Witten eingeladen.
Im Mittelpunkt stand ein mitreißender
Vortrag von Prof. Dr. Gerrit Heinemann,
dem Leiter des eWeb Research Centers an
der Hochschule Niederrhein. Heinemann
gilt als einer der renommiertesten Experten
auf dem Gebiet des Onlinehandels, wovon
sich mehr als 100 Gäste – im Anschluss an
die Begrüßung durch Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann – selbst überzeugen
konnten.
Mit großem Interesse verfolgten die
Zuhörer im vollbesetzten Veranstaltungs10
saal die kurzweiligen Ausführungen des
Fachmanns, der nicht nur mittels nackter
Wachstumszahlen den enormen Bedeutungszuwachs des Onlinehandels zu veranschaulichen wusste, sondern auch anhand
konkreter Beispiele. Von einer „Momentaufnahme“, so Heinemann, könne nur insofern die Rede sein, als dass die Bedeutung
des Onlinehandels nicht etwa abnehmen,
sondern noch deutlich zunehmen werde.
Bereits jetzt hätten die Online-Marktführer
für einen noch vor Jahren ungeahnten
Strukturwandel im Einzelhandel gesorgt.
So sei der Onlinehandel der größte Einschnitt im deutschen Einzelhandel seit der
Einführung der Selbstbedienung.
Dabei treten immer neue, auf Expansion
ausgerichtete Anbieter in den virtuellen
Markt ein – global agierend, aber natürlich gerade die lokale Kaufkraft im Blick.
Deshalb sei es auch ein „Irrglaube“, davon
auszugehen, dass die rasant steigenden
Umsatzanteile des Onlinehandels in absehbarer Zeit zurückgehen würden. Im Gegenteil: Immer wieder fallen an diesem Abend
Begriffe wie Marktmacht und Marktdominanz, wenn es um den Stellenwert und die
Entwicklung von Amazon und Co. geht.
So sieht sich der ohnehin schon im intensiven Standortwettbewerb befindliche
stationäre Einzelhandel einem virtuellen
Wettbewerber gegenüber, der dank TabletPCs und Smartphones das Konsumverhalten immer größerer Bevölkerungsschichten
lenkt. Einem Wettbewerber, auf dessen
Entwicklung – anders als bei innerstädtischen Standorten oder solchen auf
der „grauen“ oder „grünen Wiese“ – mit
Mitteln des Planungsrechts kein Einfluss
genommen werden kann: Denn dieser
Wettbewerber sitzt nur auf der „virtuellen
Wiese“. Ein Marktplatz mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Marktplatz,
auf dem altbekannte Hemmnisse des
„analogen“ Einzelhandels – wie Ladenöffnungszeiten, Parkplatzprobleme oder Sondernutzungsgebühren – keine Rolle spielen.
Und der zu allem Überfluss auch noch
alle Bedürfnisse seiner Kunden gezielt zu
bedienen weiß. Mit einer schier unbegrenzten Angebotsvielfalt, kundenfreundlicher
Warenzustellung, einfachen Retourverfahren und einer permanenten Erreichbarkeit –
24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Nur
einen Mausklick entfernt.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Bürgermeisterin Sonja Leidemann begrüßte die Gäste.
Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Prof. Dr. Gerrit Heinemann.
Und genau hier, so Prof. Heinemann,
müssten sich die stationären Einzelhandelsstandorte positionieren, um dem digitalen
Wettbewerber etwas entgegenzusetzen
und die in Teilen verlorenen Kunden
zurückzugewinnen. Mit vergleichbaren
Angeboten und vergleichbarer Servicequalität. Durch eine Optimierung des stationären Angebots, ergänzt um den konsequenten und vor allem gezielten Einsatz
digitaler Instrumente. Dazu gehöre aber
nicht nur eine bedarfsgerechte Präsenz des
Einzelnen im World Wide Web, sondern
auch an Kundenbedürfnissen ausgerichtete
Kooperationen des örtlichen Einzelhandels,
wie beispielsweise intelligente Warenzustelldienste.
Geschäft befindet. Der Kunde will gewonnen werden – egal wo, egal wie – im
Zweifel mobil. Mit dieser Erkenntnis muss
sich der stationäre Einzelhandel auseinandersetzen.
Dabei ist es nicht so, dass die Digitalisierung nicht bereits vereinzelt Einzug in den
stationären Einzelhandel gehalten hat.
Permanent entstehen neue Formate der
Warenpräsentation und Kundenansprache.
Grenzen verschwimmen. Von „No Line“
ist die Rede, von der Verschmelzung der
Off- und Online-Welt, von der digitalen
Interaktion mit dem Kunden – ganz gleich,
ob er sich zu Hause, in der Stadt oder im
Bei alledem, so Heinemann abschließend,
müsse diese Entwicklung der stationären
Einzelhandelsunternehmen und -standorte
durch eine konsequente Ansiedlungspolitik
der Kommunen begleitet werden, die ein
weiteres Ausufern neuer Verkaufsflächen
an den städtischen Randbereichen vermei-
det und stattdessen die Ansiedlung und
Konzentration zentrenrelevanten Einzelhandels in den Innenstädten und Stadtteilzentren zur Maxime ihres Handelns macht.
Am Ende der Vortrags gab es nicht nur viel
Applaus, sondern auch viele Fragen und ein
Fazit: Die zunehmende Digitalisierung des
Einzelhandels wird zur analogen Herausforderung. Und dies nicht nur für den Einzelhandel, sondern für die Stadtentwicklung
insgesamt.
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11
IHK aktuell
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Der IHK-Handelsausschuss befürwortet den Masterplan Einzelhandel Witten.
Witten: Eile ist geboten
Über die aktuellen Ansiedlungsvorhaben sogenannter Factory-OutletCenter (FOC) im und um das Ruhrgebiet
herum diskutierten etwa 50 Mitglieder des
IHK-Handelsausschusses am 8. Mai 2014
unter dem Vorsitz von IHK-Vizepräsident
Rolf Ostermann. Dabei wurde deutlich,
dass Einzelhandels- und Zentrenkonzepte
sowohl auf kommunaler als auch auf regionaler Ebene eine wichtige Voraussetzung
bilden, um die übergeordneten stadtentwicklungspolitischen Ziele zu erreichen.
Die Einzelhandelskonzepte sollen nicht
nur die Attraktivität und Vitalität der
innerstädtischen Zentren, sondern auch
Entwicklungen für nachgeordnete zentrale
Versorgungsbereiche sicherstellen. Denn
letztlich bilden diese auch die konzeptionelle Grundlage, um eine wohnortnahe
Grund- beziehungsweise Nahversorgung
zu sichern und zu stärken.
12
Fachmärkte, Einkaufszentren und nicht
zuletzt auch FOC besitzen durch ihre
Einzugsgebiete regionale Bedeutung. Weil
solche Großvorhaben des Einzelhandels
in der Regel nicht nur die Strukturen in
der Ansiedlungsgemeinde, sondern häufig
auch in der Region verändern, nimmt der
Blick auf regionale Entwicklungen eine
immer wichtigere Rolle ein. In Deutschland gibt es derzeit zwölf Factory-OutletCenter mit einer geschätzten vermietbaren
Fläche von rund 200.000 Quadratmetern.
Im Einzugsbereich des Ruhrgebiets werden
aktuell drei weitere Standorte diskutiert,
die sich allerdings in unterschiedlichen
Planungsstadien befinden: das sogenannte Outlet Village in Duisburg, ein FOC in
Werl sowie ein Designer-Outlet-Center in
Remscheid.
Das Remscheider Outlet-Center, so berichtete Marc Föhrer vom Büro Stadt +
Handel, Dortmund, wird derzeit mit einer
Verkaufsfläche von rund 20.000 Quadratmetern geplant. Der vorgesehene Standort
grenzt an den zentralen Versorgungsbereich des Stadtteils Remscheid-Lennep an.
Mit der Ansiedlung verfolgt die Stadt das
Ziel, Remscheid als Einzelhandelsstandort sowie als touristische Destination zu
stärken. Würde das Vorhaben realisiert,
träten allerdings auch Umsatzumverteilungseffekte zu Lasten umliegender Städte
und Gemeinden ein. Dabei rechnet das
mit der Auswirkungsanalyse beauftragte
Gutachterbüro auch mit nicht unerheblichen Kaufkraftabflüssen für die Wittener
Innenstadt, insbesondere im Sortimentsbereich Sportartikel und Sportbekleidung.
Um die Wittener Innenstadt und Stadtteilzentren vor solchen schädlichen Auswirkungen großflächiger Einzelhandelsvorhaben wirksam schützen zu können, müssen
diese allerdings als sogenannte „schützenswerte zentrale Versorgungsbereiche“
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
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© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Das geplante Designer-Outlet-Center in Remscheid stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Marc Föhrer.
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Stefan Kruse berichtete von den Diskussionen über die zentralen Versorgungsbereiche.
ausgewiesen sein. Diese Ausweisung
erfolgt im Masterplan Einzelhandel. Und
genau da liegt das Problem.
Bereits in der Oktober-Sitzung des
Handelsausschusses hatte Stefan Kruse,
Inhaber des Büros Junker & Kruse,
Dortmund, über die Novellierung des seit
Februar 2008 geltenden Masterplans
Einzelhandel für die Stadt Witten berichtet. Seit 2013 ist das Büro Junker & Kruse
mit der Fortschreibung des Masterplans
befasst. Der ambitionierte Zeitplan sah
vor, den Masterplan Einzelhandel spätestens Anfang 2014 im Rat verabschieden
zu lassen.
Der zwischenzeitlich als Ratsvorlage
eingebrachte Entwurf der Fortschreibung
führte allerdings zu heftigen politischen
Diskussionen. Ihr Gegenstand, so berichtete Stefan Kruse, sei vor allem die Einordnung und Abgrenzung der sogenannten
zentralen Versorgungsbereiche. Das führte
in der Konsequenz zu einer Ablehnung
des vorgeschlagenen hierarchischen
Zentrenkonzeptes und damit zunächst zur
Beibehaltung des bisherigen Masterplans
Einzelhandel. Selbst eine komplette Ablehnung des Masterplans wurde in Betracht
gezogen, obwohl die Stadtverwaltung den
Auftrag zur Fortschreibung von der Politik
erhalten hatte.
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet, die – wie
auch in den anderen Städten des IHKBezirks – maßgeblich an der Erarbeitung und Finanzierung des Masterplans
beteiligt ist, plädiert gemeinsam mit dem
Einzelhandelsverband Südwestfalen für
eine zeitnahe politische Legitimation des
Masterplans, um eine geordnete und städtebaulich sinnvolle Einzelhandelsentwicklung sicherzustellen. Dies gilt auch und
insbesondere mit Blick auf das geplante
FOC in Remscheid.
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13
IHK aktuell
Folge 21
Was kennzeichnet Ihr Unternehmen?
Was kennzeichnet Ihr Unternehmen?
Die Firma Entex wurde 1986 gegründet. Wir sind Technologieführer mit unserem Planetwalzenextruder in der Kunststoff-, Elastomer- und Duroplastaufbereitung sowie in Teilen der Lebensmittelindustrie. Die Firma besitzt 100 Patente und Schutzrechte und beschäftigt heute rund 130 Mitarbeiter. Durch die
zunehmenden Kosten der Logistik müssen komplizierte Prozesse auf kleinstem
Raum gestaltet werden, dies ist durch unsere modularen Planetwalzenextruder
möglich.
Die Pentagal-Chemie und Maschinenbau GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen mit Sitz in Bochum, das in zweiter Generation geführt wird. Pentagal
stellt Maschinen zur Heißluftverzinnung von Leiterplatten sowie Sondermaschinen zur Verzinnung her und ist Weltmarktführer in diesem Nischenbereich.
Das bedeutet, dass hauptsächlich die Elektronikindustrie beliefert wird, was
zur Konsequenz hat, dass der Exportanteil bei über 80 Prozent liegt. Pentagals
Handelsvertretungen sind über den Globus verteilt. Das sowie eine hohe Fertigungstiefe und ein hoher Innovationsanteil machen die Arbeit bei Pentagal so
vielseitig und spannend.
Harald Rust
Warum haben Sie für die Vollversammlung kandidiert?
Geschäftsführender Gesellschafter
ENTEX Rust & Mitschke GmbH
Ich fand es wichtig, nicht nur die Angebote der IHK in Anspruch zu nehmen,
sondern mich als Gegenleistung einzubringen und in kleinen Anteilen die Arbeit
und Organisation der IHK mitzugestalten. Ein angenehmer Nebeneffekt ist der
anregende Austausch mit Mitgliedern der Vollversammlung.
Wahlbezirk Bochum
© privat
Wahlgruppe I (Industrie)
Warum haben Sie für die Vollversammlung kandidiert?
Ich kandidierte, weil Innovationskraft immer mit einem sozialen Engagement
verbunden ist. Innovation ohne Einbindung der gesellschaftlichen Abläufe ist
sinnlos.
In welchen Bereichen engagieren Sie sich besonders?
Als Mitglied des Mittelstandsausschusses bewegen mich die speziellen Probleme
kleiner und mittlerer Unternehmen. Dazu gehören unter anderem Generationenwechsel im Unternehmen sowie die Bewältigung steigenden Bürokratieaufwands und gesetzlicher Bestimmungen unter knappen Ressourcen.
Dr. Sabine Schlaeger
In welchen Bereichen engagieren Sie sich besonders?
Ich bin im Außenhandelsausschuss, der gekennzeichnet ist durch das Verstehen
der Völker untereinander. Es kann kein Handel betrieben werden ohne Kommunikation der Menschen miteinander.
Geschäftsführende Gesellschafterin
Pentagal-Chemie und Maschinenbau GmbH
Was sollte Ihrer Ansicht nach eine IHK leisten?
Wofür sollte Sie stehen?
Die IHK soll stehen für die handelspolitischen und technischen Innovationen einer Region. Die IHK Mittleres Ruhrgebiet hat in dem Bereich eine lange Tradition. Die IHK soll den Unternehmen der Region in strukturellen Belangen und
auch international Unterstützung geben.
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich wurde am 5. Januar 1949 geboren, bin verheiratet, habe zwei Kinder und
drei Enkelkinder. Mein Maschinenbau-Studium habe ich 1975 mit dem Titel Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Ich sehe mich selbst als zielstrebig und weltoffen. Wenn man es denn als Schwäche bezeichnen will: Ich bin mitunter ein kreativer Phantast.
14
Wahlbezirk Bochum
Wahlgruppe I (Industrie)
© privat
Was sollte Ihrer Ansicht nach eine IHK leisten?
Wofür sollte Sie stehen?
Die IHK sollte die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik und
Gesellschaft wirksam vertreten. Des Weiteren sollte sie Angebote zur Aus- und
Weiterbildung bereithalten sowie Informations- und Hilfsangebote an die Unternehmen machen. Sie sollte als Dienstleister der Mitgliedsunternehmen ihre Angebote offensiv vorbringen, so dass diese auch verstärkt wahrgenommen werden.
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Nach Studium der Arbeitspsychologie und der Wirtschaftswissenschaften an der
Ruhr-Universität Bochum (RUB) Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Anschließend Promotion und langjährige Mitarbeit in einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Qualitätsmanagement. Groß geworden mit Maschinenöl
in der Nase, 2002 nach längerem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt ins elterliche Unternehmen. Zurzeit gemeinsame Geschäftsführung mit meinem Vater.
Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit bei der IHK Aufsichtsratsmitglied bei der
Volksbank Bochum Witten eG.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© mir_a - Fotolia.com
Wirtschaft wächst weiter
Die Wirtschaft im mittleren Ruhrgebiet
befindet sich weiterhin im Aufwärtstrend.
Die Geschäftslage hat sich im Frühjahr
gegenüber dem Jahresbeginn nochmals
verbessert. Für den weiteren Jahresverlauf
zeichnet sich eine in etwa gleichbleibend
günstige Entwicklung ab. Zu dieser Einschätzung kommt die IHK aufgrund ihrer
aktuellen Konjunkturumfrage, an der sich
rund 300 Unternehmen aus Bochum, Herne, Witten und Hattingen beteiligt haben.
Über 90 Prozent der Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe
verzeichnen zurzeit eine zumindest befriedigende Geschäftssituation, 37 Prozent
bewerten ihre Lage sogar als ausgesprochen gut. Ebenfalls 90 Prozent rechnen in
den nächsten zwölf Monaten mit einem
stabilen, tendenziell sogar günstigeren
Verlauf.
In allen Hauptwirtschaftsbereichen
überwiegen die positiven Beurteilun-
gen. Besonders gut ist die Stimmung im
Dienstleistungsgewerbe und im Handel.
Die Industrie äußert sich im Vergleich
zum Jahresbeginn etwas zurückhaltender.
Während hier 84 Prozent der Betriebe
eine befriedigende (55 Prozent) oder gute
(29 Prozent) Geschäftslage feststellen,
berichten 16 Prozent von einer schlechteren Situation.
Die Auslandsnachfrage wird sich nach
Einschätzung der Unternehmen etwas
beruhigen. Dennoch bleibt der Export
eine wichtige Stütze der Konjunktur.
Als Hauptrisiko für die Wirtschaftsentwicklung sieht – über alle Branchen
hinweg – jedes zweite Unternehmen die
Inlandsnachfrage. 42 Prozent der Betriebe
stellen die Energie- und Rohstoffpreise als
Risikofaktor für die eigene Geschäftsentwicklung heraus – das Thema rangiert seit
Jahren auf der Negativhitliste ganz oben.
Anlass zur Besorgnis geben häufig auch
die wirtschaftspolitischen Rahmenbedin-
gungen (38 Prozent) und die Arbeitskosten (36 Prozent).
Die insgesamt günstigen Geschäftsaussichten für die nächsten zwölf Monate
spiegeln sich unter anderem in den Investitionsplanungen wider. 25 Prozent aller
befragten Unternehmen wollen mehr, nur
15 Prozent weniger investieren. Neben Ersatzbeschaffungsmaßnahmen (67 Prozent)
haben Kapazitätserweiterungen mit
27 Prozent der Nennungen einen beachtlichen Stellenwert. Auch bei den Beschäftigungsplanungen gibt es vermehrt Lichtblicke: 19 Prozent der Unternehmen planen
Personalaufstockungen, 13 Prozent gehen
von einer geringeren Mitarbeiterzahl aus.
Besonders günstig sind die Beschäftigungsaussichten im Dienstleistungsgewerbe. Der Handel rechnet mit einem im
Wesentlichen gleichbleibenden Beschäftigungsstand. Das gilt mit Einschränkungen
auch für die Industrie.
15
IHK aktuell
Einfacher und schneller
Ursprungszeugnisse und andere Außenwirtschaftsdokumente (wie etwa bescheinigte Handelsrechnungen) können bei der
IHK Mittleres Ruhrgebiet seit über acht
Jahren nicht nur persönlich beziehungsweise auf dem Postwege, sondern – von
Inhabern einer digitalen Signatur – nach
einer entsprechenden Vereinbarung mit
der IHK auch online beantragt werden.
Mit der „Stufe 2+“ ist dieses elektronische
Verfahren jetzt noch erheblich einfacher
und schneller geworden.
Denn bisher („Stufe 2“) wurden zum
Beispiel die Original-Blankovordrucke für
Ursprungszeugnisse in der IHK per Hand
mit Unterschrift und Siegel versehen und
zum späteren Ausdruck des bestätigten
Antrags an den Antragsteller ausgegeben –
weshalb für den Umgang mit diesen
Vordrucken im Betrieb auch besondere
Vorschriften galten. Mit der „Stufe 2+“
werden Unterschrift und Siegel jetzt erst
nach der Bestätigung des Antrags am
Computer als Faksimile in das übermittelte
Formular eingebettet, das dann im Betrieb
auf den Original-Blankovordruck gedruckt
werden kann.
16
Alle elektronisch ausgestellten Ursprungszeugnisse tragen den Vermerk „ELECTRONIC CERTIFICATE – DIGITALLY SIGNED“.
Über das Internet kann sich jeder, dem das
Ursprungszeugnis vorliegt, davon überzeugen, dass es damit seine Richtigkeit
hat: Der Link für die Verifizierung befindet
sich in Feld 8 des Ursprungszeugnisses; es
genügt, die Nummer des Ursprungszeugnisses sowie den Verification Code einzugeben. Sollten dennoch weiter Zweifel an
der Korrektheit bestehen, können diese
in einem zweiten Schritt entweder per
E-Mail oder auf dem Postweg an die ausstellende IHK weitergeleitet werden. Auch
dabei unterstützt das Verifikationsportal.
Die Kosten für die Ausstellung von
Ursprungszeugnissen – egal ob auf dem
elektronischen oder auf dem traditionellen
Wege – betragen einheitlich fünf Euro.
Die Vorteile des elektronischen Verfahrens liegen jedoch auf der Hand: Zeit und
Geld werden gespart, weil die Vordrucke
einfach am Computer ausgefüllt werden,
Anfahrts- beziehungsweise Postwege
wegfallen und so die Anträge schneller
bearbeitet werden können. Zudem ergibt
sich dadurch eine höhere Flexibilität in der
Auftragsabwicklung.
Mit einem Demozugang über
http://signatur.ihk.de/stufe2plus/content/
start.html können Interessierte einen ersten
Einblick in das System des elektronischen
Ursprungszeugnisses gewinnen. Mitgliedsunternehmen, die Näheres erfahren wollen,
können bei IHK-Mitarbeiterin Mireille Hegemann ein Merkblatt zu den Vorteilen, der
erforderlichen Ausstattung und den Kosten
des elektronischen Verfahrens anfordern
und einen Gesprächstermin vereinbaren.
Ansprechpartnerin:
© Lichtblick/Volker Wiciok
Mireille Hegemann
Tel.: (02 34) 91 13-1 67
E-Mail: [email protected]
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Im Zeichen der Weiterbildung
Unterwegs: Für seine Frühjahrssitzung
traf sich der Außenhandelsausschuss der
IHK Mittleres Ruhrgebiet am 8. Mai in den
Räumlichkeiten der Hochschule Bochum.
Das Thema „Wissensvermittlung“ zog
sich denn auch als roter Faden durch die
gesamte Veranstaltung.
Nach einer Besichtigung des Internationalen Geothermiezentrums und der
Werkstatt des Solarcars stellte zunächst
Gastgeberin Prof. Dr. Eva Waller diejenigen
Angebote der Hochschule vor, die sich auf
das internationale Geschäft beziehen. Die
Dekanin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften erläuterte, dass für Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge
im Bereich International Business und
Management Auslandsaufenthalte inzwischen obligatorisch sind. Die Hochschule
verfügt über 50 Partnerhochschulen in
23 Ländern, mit denen ein intensiver akademischer Austausch gepflegt wird. Die
Zahl der sogenannten Incoming Students
soll künftig weiter gesteigert werden.
Studierende haben zudem die Möglichkeit,
doppelte Abschlüsse an der Hochschule
Bochum und einer ausländischen Universität zu erwerben.
Eine Zusatzqualifikation für Kaufleute im
Bereich Asien und Europa bietet das Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
der Stadt Herne an. Die Vertreterinnen des
Berufskollegs, Elke Vormfenne und Anette
Grambow, skizzierten die Inhalte und
diskutierten mit den Ausschussmitgliedern
die Praxistauglichkeit. Das Angebot richtet
sich an Personen, die bereits in einem
festen Ausbildungsverhältnis stehen und
denen Fachkenntnisse zu internationalen
Geschäftsprozessen vermittelt werden
sollen. Sprachkompetenzen in Englisch,
Spanisch und Chinesisch sollen weiterentwickelt respektive aufgebaut werden.
Die Ausschussmitglieder begrüßten das
Angebot grundsätzlich, bedauerten jedoch
die formale Beschränkung auf Auszubil-
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Außentermin des Außenhandelsausschusses: (v. l.): Ulf Zengerle, Rüdiger Oostenryck, Harald Küper, Friedrich
Appelberg, Prof. Dr. Eva Waller, Rudolf Thelen, Ulrike Schreiber-Frankenberg, Barbara Volkenborn-Gehrmann,
Jan Stüwe, Elke Vormfenne, Anette Grambow und Daniel Händle bei der Besichtigung des Geothermiezentrums
dende, die am Berufskolleg für Wirtschaft
und Verwaltung der Stadt Herne angemeldet sind.
Offen erörterten die Ausschussmitglieder,
wie Unternehmen den Bedarf an Mitarbeitern sicherstellen können, die speziell für
das komplexe und komplizierte Auslandsgeschäft qualifiziert sind. Angesichts der
Tatsache, dass viele Außenwirtschaftsverfahren bei falscher Handhabung
steuer- und strafrechtliche Konsequenzen
haben können, ist dies eine Problematik,
mit der sich jedes außenwirtschaftsaktive
Unternehmen intensiv beschäftigen muss.
Die Mitglieder des Ausschusses waren
überwiegend der Meinung, dass jedes
Unternehmen seine Außenwirtschaftsexperten im Hause selbst entwickeln müsse,
da es die geforderten Qualifikationen auf
dem Arbeitsmarkt in der Regel nicht gebe.
Wichtig sei eine permanente berufsbegleitende Qualifikation der Mitarbeiter.
Dazu wurde insbesondere auf die Weiterbildungsangebote der IHK verwiesen.
Durch die Einbeziehung eines Netzwerkes
von Steuerberatern, Rechtsanwälten und
Wirtschaftsprüfern könne sichergestellt
werden, dass den Unternehmen die „Stolpersteine“ im Außenwirtschaftsgeschäft
immer aktuell bekannt sind.
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IHK aktuell
Mittelstand steht nicht allein
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Mitglieder und Referenten vor der Frühjahrssitzung des Ausschusses
So hoch die Herausforderungen bei der
Einstellung schwerbehinderter Mitarbeiter
auf den ersten Blick auch scheinen: Die
regionalen Berater von Arbeitsagentur,
Integrationsamt und IHK stehen jedem
Unternehmen mit individuellen Lösungen
zur Seite. Mit dieser positiven Botschaft
stellten Luidger Wolterhoff (Arbeitsagentur Bochum), Simone Löchte (LWL-Integrationsamt Münster) und Udo Thomann
(IHK Mittleres Ruhrgebiet) den Mitgliedern
des IHK-Mittelstandsauschusses auf der
Frühjahrssitzung am 8. Mai die Fördermöglichkeiten bei der (wünschenswerten)
Einstellung schwerbehinderter Mitarbeiter
vor.
Neben Sonderregelungen für die Probebeschäftigung (Lohnkostenübernahme für
drei Monate) wurde vor allem der Kündigungsschutz ausgiebig diskutiert. Zwar
ist grundsätzlich die Zustimmung des
Integrationsamtes erforderlich, wenn das
Arbeitsverhältnis aufgelöst werden soll,
aber insbesondere bei verhaltensbedingten
Kündigungen werden keine Unterschiede zu nicht behinderten Mitarbeitern
gemacht.
Weitere Möglichkeiten, den Fachkräftebedarf zu decken, ergeben sich durch
Projekte der Initiative UniverCity Bochum,
des Verbunds aller in Bochum ansässigen
Hochschulen mit der Stadt und der IHK:
Studierende lernen Unternehmen im
Rahmen von Betriebsbesuchen kennen;
auch der Austausch zwischen Unternehmern und Professoren kommt nicht
zu kurz. Mit dem geplanten Bochumer
Institut für Technologie – einem Projekt der Wirtschaftsförderung und der
Ruhr-Universität im Rahmen von UniverCity Bochum – können Unternehmen in
Zukunft gemeinsame Forschungs- und
Entwicklungsprojekte einfacher als bislang
mit öffentlichen Fördermitteln realisieren.
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Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Neue Einkaufsstrategien entwickeln
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Lokal oder global einkaufen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Arbeitskreis um seinen Vorsitzenden Henrik Theben (r.) am 12. Mai.
Zu interessanten Ergebnissen kam der Arbeitskreis Materialwirtschaft/Einkauf der
IHK Mittleres Ruhrgebiet anlässlich seines
Erfahrungsaustausches zum Thema „Neue
Einkaufsstrategien local – global“ am
12. Mai: Unter der Leitung seines Vorsitzenden, Henrik Theben, erarbeitete er eine
Gegenüberstellung, um die Beschaffung
auf lokaler mit derjenigen auf globaler Ebene hinsichtlich der vorhandenen
Vorteile, aber auch Risiken vergleichen zu
können.
Wenn auch kürzere Wege, geringere
Transportkosten und einfachere Kommuni-
kation für den lokalen Einkauf sprechen, so
stehen dem bei globaler Ausrichtung meist
bessere Einstandspreise, eine Vielzahl von
Bezugsquellen sowie die Chance, spezielle
Lieferanten nutzen zu können, gegenüber.
Allerdings birgt die globale Ausrichtung
des Einkaufs auch Risiken. Dazu zählen
insbesondere das Währungsrisiko, zusätzliche Kosten wie Versicherung, Steuern
und Zollgebühren, oftmals lange Lieferzeiten, der höhere betriebliche Aufwand,
vor allem aber Risiken hinsichtlich der
Qualität und das damit verbundene, oft
unterschätzte Produkthaftungsrisiko.
Speziell bei bestimmten Sicherheitsbauteilen habe sich in jüngster Zeit, so das Fazit
der Arbeitskreismitglieder, der Aufbau von
Lieferantenbeziehungen im Ausland nicht
bewährt: Gerade das Produkthaftungsrisiko habe zur Rückkehr auf den deutschen
Einkaufsmarkt Anlass gegeben. Denn wer
als erster ein Produkt innerhalb der EU
in den Verkehr bringt, muss nicht nur die
Einhaltung der Beschaffenheitsanforderungen aus Sicht des Qualitätsmanagements im Blick behalten, sondern auch
für die sicherheitstechnische Umsetzung
europäischer Produktanforderungen
geradestehen.
19
IHK aktuell
Bei LIDL die Maut im Blick
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
José Antonio Mendoza führte den Verkehrsausschuss durch das Zentrallager.
Ortstermin: Zur Frühjahrssitzung des IHKVerkehrsausschusses am 13. Mai trafen
sich etwa 30 Mitglieder auf Einladung
von Betriebsleiter José Antonio Mendoza
im 40.000 Quadratmeter großen LIDLZentrallager in Herne. Von hier aus werden
103 Filialen im westlichen Teil NordrheinWestfalens mit Trockensortiment (also
im Grunde mit allem außer Tiefkühl- und
Frischware) beliefert.
In Europa gibt es inzwischen 10.000 LIDLFilialen – mit steigender Tendenz. Das Unternehmen ist weiter auf Expansionskurs:
Im Blick stehen die USA. Das Zentrallager
in Herne mit seinen 168 Mitarbeitern ist
ideal an das Filialnetz angebunden und
aufgrund der hervorragenden infrastrukturellen Anbindung bestens erreichbar.
Langfristig wird an diesem Standort über
eine Erweiterung, gegebenenfalls auch
einen Neubau nachgedacht.
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Referent Dr. Christoph Kösters
20
Verkehrsausschuss-Vorsitzender JörnHeinrich Stratmann konnte auf der
Sitzung zwei neue Mitglieder des Gremiums begrüßen, die durch die IHK-Vollversammlung im März bestätigt worden
waren: Christine Fößel, Logistikleiterin
der RECTICEL Schlafkomfort GmbH aus
Wattenscheid, und Jason Johnson, Niederlassungsleiter bei der UPS Deutschland GmbH in Herne.
Inhaltlich beschäftigte sich der Ausschuss
mit dem Thema „Verkehrspolitik aktuell –
Maut auf allen Wegen?“ Referent
Dr. Christoph Kösters, Hauptgeschäftsführer beim Verband Verkehrswirtschaft
und Logistik NRW (VVWL e.V.), stellte
die gegenwärtige Diskussion zu einer
Ausweitung der Nutzerfinanzierung, zur
Anhebung der Sätze beziehungsweise zur
Erweiterung auf Bundesstraßen und kleinere Gewichtsklassen vor. Die Planungen
betreffen nicht nur das Speditions-, Trans-
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Das Gremium einigte sich auf eine Empfehlung an die IHK-Vollversammlung.
port- und Logistikgewerbe, sondern auch
breite Teile der Wirtschaft, die bisher nicht
von der Maut betroffen waren. Besonders die vorgesehenen Ausweitungen auf
Fahrzeugklassen ab zwölf beziehungsweise
sogar 7,5 Tonnen hätten einschneidende
Auswirkungen und würden zu deutlichen
zusätzlichen Belastungen der regionalen
Wirtschaft führen.
Mit den Verkehrsausschussmitgliedern
wurde die Frage erörtert, wie sich die
IHK Mittleres Ruhrgebiet für die Gesamtwirtschaft aufstellen und eine Forderung
Richtung Politik formulieren könne. Das
Gremium konnte sich auf eine Empfehlung an die Vollversammlung einigen, über
die am 24. Juni beraten und entschieden
werden soll.
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21
Aus der Region
© Dr. Gordon Heinemann, RUBITEC GmbH
Dr. Sebastian Striewski (2. v. r.) nahm den symbolischen Scheck für den ersten Platz im „ruhr@venture”-Wettbewerb entgegen. Mit ihm freuten sich Jury-Sprecher
Prof. Dr. Ulf Eysel, RUB-Prorektor Prof. Dr. Jörg Winter und Christoph Burghaus, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK (v. l.).
Bochums beste Gründungsideen
Auch äußerlich wächst zusammen, was inhaltlich schon lange zusammengehört: Am
15. Mai wurden im Bistro der Ruhr-Universität Bochum (RUB) die Preise in den
Gründungswettbewerben „ruhr@venture“
und „Senkrechtstarter“ erstmals in einer
gemeinsamen Veranstaltung verliehen.
Vor über 200 Teilnehmern aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Verwaltung prämierten
die RUBITEC Gesellschaft für Innovation
und Technologie der Ruhr-Universität
Bochum mbH sowie die Wirtschaftsförderung Bochum GmbH die besten Bochumer
Gründungsideen. Bereits seit mehreren
Jahren kooperieren „ruhr@venture“ und
„Senkrechtstarter“ – schließlich bilden
Gründungen im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen und Ausgründun22
gen aus den Bochumer Hochschulen ein
Fundament der Bochumer Gründerszene.
Die IHK Mittleres Ruhrgebiet unterstützt
beide Gründungswettbewerbe durch die
Beratung der potenziellen Gründer bei der
Konkretisierung ihrer Geschäftsideen und
der Bewertung der Businessplan-Konzepte.
Unter anderem geben die IHK-Senior-Experten wichtige Hilfestellungen. Vor allem
im Hochschulumfeld sieht die IHK noch
nicht ausgeschöpfte Potenziale für erfolgreiche nachhaltige Gründungsvorhaben.
Deshalb setzt die IHK in diesem Bereich
besondere Akzente, indem sie „ruhr@
venture“ mit 10.000 Euro sponsert. Das
Preisgeld für die insgesamt 13 ausgezeichneten Gründerteams der beiden Wettbewerbe beläuft sich auf rund 70.000 Euro.
Ihren vollen Anteil erhalten die Preisträger
jedoch erst und nur dann, wenn sie in
Bochum beziehungsweise in den Kooperationskommunen Herne oder Witten ein
Unternehmen gegründet haben.
Den ersten Platz im diesjährigen „ruhr@
venture“-Wettbewerb belegte das Projekt
„Dr. Striewski Forschungsreisen“.
Dr. Sebastian Striewski und Malte Bergstermann (RUB, Biologie, Sportwissenschaften) bieten meeresbiologische
Studien und Forschungsreisen für interessierte fachfremde Wissenschaftler und
Nicht-Wissenschaftler an.
Das Planungstool „K.Plan“ des Gründerteams K.RUB aus Denis Ahlemann,
Jörg Eggenstein und Steffen Schrödter
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
(RUB, Geowissenschaften) landete auf
dem zweiten Platz. „K.Plan“ unterstützt
raumplanerische Akteure bei der klimaangepassten Stadtplanung. Unter Berücksichtigung der lokalen Wechselwirkungen
werden die Klimatope des Stadtgebietes
berechnet und in einer interaktiven Karte
mit hoher Auflösung abgebildet.
Den ersten Platz im „Senkrechtstarter“Wettbewerb, bei dem insgesamt zehn
Gründerteams ausgezeichnet wurden,
belegte „Imprintec“ mit den Gründern Tobias Ludwig und Dr. Benjamin Schmaling
(RUB, Maschinenbau). „Imprintec“ bietet
ein neues und einzigartiges Verfahren
zur Werkstoffprüfung, bei dem wichtige
technische Eigenschaften punktgenau
ermittelt werden.
Der Zweitplatzierte, „BitBuckler“ mit den
Gründern Sebastian Mraczny und Jan
Peters (RUB, Wirtschaftswissenschaften,
Angewandte Informatik), liefert eine
Verschlüsselungstechnik für persönliche
Daten, wie Bilder und Texte im Internet.
Das System funktioniert ohne Vorkenntnisse in allen Websystemen.
Aus verschiedenen technischen und
kaufmännischen Disziplinen kommen die
Gründer Bernd Holarek, Georg Moser, Jonathan Overhoff und Christoph Schuster.
„vierkant“ – Platz drei – fertigt Designobjekte aus ausrangierten Industriegegenständen, wobei der Fokus nicht nur auf
umweltfreundlichen, sondern auch auf
individuellen Einrichtungsgegenständen
mit Geschichte liegt.
INTEVI
Das Gründungsprojekt „BOROSA Acoustic
Levitation“ von Dr. Danijel Borosa (RUB,
Maschinenbau) – dritter Platz – zeichnet
sich durch eine berührungslose Einzeltropfen-Messzelle aus, die auch unter
extremen Bedingungen funktionstüchtig
ist. Die akustische Levitation erlaubt es,
kleine Proben in einen Schwebezustand zu
versetzen und zum Beispiel das Verdunstungsverhalten oder die Kristall- und
Partikelbildung zu beobachten.
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23
Aus der Region
© Mast-Eurokrallen-München GmbH, Hallbergmoos/Montage: Thorsten Jessen
Wenn die Schlüsselzahl „95“ im Kartenführerschein fehlt, droht die „BKrFQG-Rad-Kralle“.
Damit die Räder nicht still stehen
Die Zeit drängt: Spätestens bis zum
10. September 2014 müssen Lkw-Fahrer,
die vor dem 10. September 2009 die Klasse
C1, C1E, C oder CE im Rahmen ihres LkwFührerscheins erworben haben und Fahrten mit einem Fahrzeug über 3,5 Tonnen
zu gewerblichen Zwecken im Güterkraftverkehr durchführen, eine 35-stündige
Weiterbildung nachgewiesen haben. Können Fahrer dies durch die Schlüsselzahl 95
in der Spalte 12 des Kartenführerscheins
nicht belegen oder setzen Unternehmer
Fahrer ohne entsprechende Qualifikation
ein, drohen empfindliche Geldbußen.
Nicht nur die klassischen „Berufskraftfahrer“ in Transportunternehmen haben die
Verpflichtung zur ersten Weiterbildung
nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG). Auch Unternehmen, die zum Beispiel Werkverkehr
betreiben, also Güter für eigene Zwecke
befördern (etwa bei Auslieferungsfahrten),
fallen unter den Anwendungsbereich des
Gesetzes. Zwar zählt das BKrFQG auch
Ausnahmen vom Anwendungsbereich
auf. Oftmals sind damit aber Auslegungsschwierigkeiten verbunden.
Im Rahmen einer gemeinsamen unentgeltlichen Veranstaltungsreihe der
NRW-IHKs werden Kammer- und Behördenvertreter versuchen, auf solche Auslegungsfragen Antworten zu geben. Alle
drei Termine sind gleich konzipiert, richten
sich an Unternehmer, Fahrer, Vertreter von
24
Schulungseinrichtungen sowie Behördenmitarbeiter und beginnen um 10 Uhr. Die
erste Veranstaltung findet am Dienstag,
1. Juli 2014, in der IHK zu Essen statt, die
zweite am 8. Juli in der IHK Düsseldorf
und die dritte am 15. Juli in der IHK Nord
Westfalen in Münster.
Ansprechpartnerin:
© Lichtblick/Volker Wiciok
Kerstin Groß
Tel. (02 34) 91 13-2 20
E-Mail: [email protected]
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Neue Wege in der Ausbildung gehen
„Quo vadis, Trucker?“ Unter dieser provokanten Fragestellung steht das BranchenForum „Personal in der Logistik“, welches
das „last mile logistik netzwerk“, die
Industrie- und Handelskammern im
Ruhrgebiet (Ruhr-IHKs) und das
LogistikCluster.NRW am 10. Juli 2014
von 9 bis 12.30 Uhr in der Außenstelle
Gelsenkirchen der IHK Nord Westfalen
durchführen.
Bereits zum neunten Mal bitten die drei
Partner zum BranchenForum, das sich in
diesem Jahr schwerpunktmäßig mit einer
Frage beschäftigt: Was kann man tun,
damit wieder mehr Arbeitnehmer Lust
haben, sich auf den Bock zu setzen? Denn:
Der Fachkräftemangel in der Branche ist
heute schon spürbar.
Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Wettbewerbs unter den Dienstleistern,
des Preisdrucks und des schlechten Image
der Branche sollen folgende Fragen auf
dem Forum konkret diskutiert werden:
Warum gibt es immer weniger Bewerber
um Berufskraftfahrerjobs und Ausbildungsstellen? Welche Anforderungen
werden von den Unternehmen gestellt?
Wie wünscht sich ein Berufskraftfahrer
seinen Arbeitsplatz? Wie kann eine höhere
Bindung der Berufskraftfahrer (mit und
jenseits der Lohnfrage) an das Unternehmen erzielt werden? Ziel der Debatte soll
es sein, den Teilnehmern Ansätze und
Lösungsmöglichkeiten zu skizzieren, neue
Wege in der Ausbildung von Berufskraftfahrern (zum Beispiel im Verbund) zu
beschreiten.
Ansprechpartner
Nähere Informationen gibt es bei:
• Markus Rasche
E-Mail: [email protected]
• Dr. Joachim Grollmann
E-Mail: [email protected]
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25
Aus der Region
In sechs Monaten zum tragfähigen Konzept
Der bundesweite „Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft“ ist in eine neue
Runde gestartet: Noch bis zum 31. Juli 2014 können sich Interessierte über das
Internet (www.startbahn-ruhr.de) anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht
allen offen, die sich mit einer innovativen
medizinwirtschaftlichen Produkt- oder
Dienstleistungsidee selbstständig machen
wollen. Auch Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, die sich noch im ersten
Jahr nach der Gründung befinden, dürfen
mitmachen.
Die Teilnehmer erhalten die Chance, ihre
Geschäftsidee in sechs Monaten zum tragfähigen Businessplan zu entwickeln. Ziel
der Aktion ist es, zukunftsweisende Ideen
mit Marktpotenzial in eine aussichtsreiche
Startposition zu bringen und dadurch die
Gründung und Ansiedlung innovativer
Unternehmen der Medizin- und Gesundheitswirtschaft – insbesondere im Ruhrgebiet – zu fördern.
Durchgeführt wird der bundesweite
Wettbewerb in Kooperation zwischen „pro
Ruhrgebiet e.V.“ und der Startbahn Ruhr
GmbH. Im Verein „pro Ruhrgebiet“ sind
branchenübergreifend Unternehmen und
Persönlichkeiten zusammengeschlossen,
die sich dem Ruhrgebiet verpflichtet
fühlen. Die Startbahn Ruhr GmbH fördert
den Aufwuchs junger, insbesondere innovativer Unternehmen. Ihre Gesellschafter
sind „pro Ruhrgebiet e.V.“, das Netzwerk
Business Angels Agentur Ruhr e.V. (BAAR)
und das Netzwerk der Gesundheitswirtschaft MedEcon Ruhr e.V.
Gründen in der Digitalen Wirtschaft
Einen Überblick über Anlaufstellen, Kapitalgeber, Netzwerke, Berater und Veranstaltungen der Digitalen Wirtschaft bietet
Gründungsinteressierten der neue „Startup-Wegweiser NRW“. Entwickelt wurde
die Publikation vom Cluster IKT.NRW in
Zusammenarbeit mit der Stabsstelle für
die Digitale Wirtschaft im Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand
und Handwerk.
Der Wegweiser listet über 400 Anlaufstellen für die Digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf. Im Bereich Infrastruktur sind die STARTERCENTER NRW,
Industrie- und Handelskammern,
Technologie- und Gründerzentren sowie
Hochschulen, Inkubatoren und Coworking
Spaces zu finden. Aufgeführt sind auch
Hochschul-, Branchen- und Gründernetzwerke sowie regional unabhängige Web-
netzwerke. Daneben gibt es Informationen
über Events der Digitalen Wirtschaft,
Startup-Stammtische, Netzwerktreffen,
Messen und Konferenzen.
Die Broschüre steht im Internet unter
www.wirtschaft.nrw.de (Pressemitteilung
vom 14. Mai) zum Download bereit.
AGV Chemie Westfalen: Vorsitzender bestätigt
Bei der Mitgliederversammlung des
Westfälischen Arbeitgeberverbandes für
die chemische Industrie (AGV Chemie
Westfalen) mit Sitz in Bochum wurde am
28. April turnusmäßig ein neuer Vorstand
gewählt.
Vorsitzender bleibt Hans J. Hesse (Hesse
GmbH & Co. KG, Hamm). Ute Herming26
haus (Ewald Dörken AG, Herdecke) und
Willibrord Lampen (Evonik Industries AG,
Essen) fungieren weiterhin als stellvertretende Vorsitzende. Nach wie vor gehören
dem Vorstand auch Stefan Hebecker
(BP Europa SE, Bochum), Dr. Stefan Klatt
(Bayer HealthCare AG, Bergkamen), Jürgen
Wagener (Wagener & Co. GmbH, Lengerich) sowie AGV-Hauptgeschäftsführer
Dirk W. Erlhöfer an. Neu im Gremium ist
Thomas Hartmann (BASF Coatings GmbH,
Münster).
Der AGV Chemie Westfalen repräsentiert
rund 170 zumeist mittelständische
Chemieunternehmen mit mehr als
37.000 Mitarbeitern, darunter etwa
2.400 Auszubildenden.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© networker NRW
Die Kongressteilnehmer informierten sich in zwei Vortragsforen und an den Ausstellungsständen.
Der Gefahren bewusster werden
Qualifizierte Lösungen gegen mögliche
Bedrohungen der IT-Sicherheit standen
im Mittelpunkt des zehnten Fachkongresses „IT-Trends Sicherheit“ am 14. Mai in
Bochum.
Unter der Schirmherrschaft von Garrelt
Duin, Minister für Wirtschaft, Energie,
Industrie, Mittelstand und Handwerk des
Landes Nordrhein-Westfalen, tauschten
sich fast 120 Teilnehmer zu aktuellen
Themen aus. Informationen erhielten die
Fachbesucher in zwei parallel durchgeführten Vortragsforen und an den Ausstellerständen.
Dr. Martin H. Ludwig, Vorstand des networker NRW e. V., betonte in seiner Be-
grüßung, dass sich Unternehmen der Gefahren im Internet bewusster werden und
rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen ergreifen
müssten. In seiner Eröffnungsrede zeigte
André Dornbusch vom Bundeskriminalamt
eindrucksvoll und teilweise beängstigend
auf, was es derzeit an Spionagemöglichkeiten gibt und wie Mobile Applikationen
einfach und ohne Kenntnis des Nutzers
missbraucht werden können.
Matthias Koll vom Bochumer Unternehmen G Data lud zu einer Shopping-Tour
quer durch die Underground-Economy
ein. Außerdem stellte der eco Verband der
deutschen Internetwirtschaft e. V. im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums
die Initiative-S vor; das Netzwerk
nrw.units informierte über die verschiedenen IT-Sicherheitsaktivitäten in NRW.
Der Fachkongress mit Begleitausstellung wurde wieder von networker NRW,
einem Netzwerk für Unternehmer aus
dem Bereich IT und Medien in NordrheinWestfalen, organisiert. Mitveranstalter
waren die IHK Mittleres Ruhrgebiet, die
Wirtschaftsförderung Bochum sowie eurobits (Europäisches Kompetenzzentrum für
IT-Sicherheit, Bochum). Hauptsponsoren
und Partner des diesjährigen Fachkongresses waren die G Data Software AG, die
Sophos GmbH, die TMR Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH, die unique
projects GmbH und die Wirtschaftsförderung Bochum.
27
Wirtschaftsjunioren
Weltweit gut vernetzt
Wer den Wirtschaftsjunioren (WJ) beitreten möchte, dem ist meistens noch nicht
klar, wie groß die Vereinigung eigentlich
ist. Deshalb fuhr der Vorstand der WJ
Mittleres Ruhrgebiet gemeinsam mit den
WJ-Anwärtern vom 25. bis zum 26. April
nach Waldliesborn, um ihnen in ruhiger
und abgeschiedener Atmosphäre die Welt
der WJ näherzubringen. Und zwischen den
Workshops blieb genügend Zeit für einen
regen persönlichen Austausch.
Mit 10.000 Mitgliedern sind die Wirtschaftsjunioren Deutschlands größter Verband der jungen Wirtschaft. Gegliedert ist
er nach Mitgliedskreisen, Landesverbänden
und dem Bundesverband. Weltweit sind
die Wirtschaftsjunioren bei Junior Cham-
© WJ
Wirtschaftsjunioren und WJ-Anwärter im Tagungsraum
ber International (JCI) vertreten: Dieses
große Netzwerk bietet viele Chancen,
um sich mit anderen Jungunternehmern
auszutauschen, sich weiterzubilden und
sich gemeinsam gesellschaftlich und wirtschaftlich zu engagieren.
Erfahrungen aus erster Hand
„Fit 4 Job“ hieß das Projekt, das am
28. und 29. April für die Schüler der Unterstufen der Höheren Handelsschule am
Klaus-Steilmann-Berufskolleg in Bochum
durchgeführt wurde.
Außerschulische Kooperationspartner wie
die Barmer GEK, die AOK und die Wirtschaftsjunioren (WJ) Mittleres Ruhrgebiet
nahmen sich zwei Tage lang Zeit, um den
jungen Menschen wertvolle Tipps und
Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung mit
auf den Weg zu geben.
Den Wirtschaftsjunioren war es besonders
wichtig, den Workshop ganz nach den
Bedarfen der Zielgruppe auszurichten.
Nach einer ersten Vorstellungsrunde wurde schnell klar, dass es noch viele offene
Fragen zur passenden Ausbildung, zum
Bewerbungsschreiben, aber auch zum Vorstellungsgespräch gab. Im Brainstorming
eigene Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen herauszustellen, schuf eine
gute Grundlage, um gezielt am Lebenslauf
und am Anschreiben zu feilen.
© Klaus-Steilmann-Berufskolleg
Guter Rat zum Nachlesen: Auch die JobguruBroschüre der Wirtschaftsjunioren wurde verteilt.
28
Den Ausbildungs- und Studienanwärtern
standen potenzielle Arbeitgeber direkt
gegenüber, die die bevorstehende Arbeitswelt gut kennen und den Blick „von der
anderen Seite“ haben. Ihre Kriterien und
Erfahrungen bei der Bewerberauswahl
stießen auf großes Interesse. Eines der
Highlights des Workshops war es für die
Schüler sicherlich, in die authentische
Situation eines Bewerbungsgesprächs
hineinversetzt zu werden. Viele Fragen
der jungen Leute kreisten zudem um die
Situation in einem Assessment Center.
Neben vielfältigen mündlichen Ratschlägen erhielten die Mädchen und Jungen
auch die Jobguru-Broschüre der WJ
Mittleres Ruhrgebiet mit umfangreichen
Bewerbungstipps. Am 10. und 11. September sind die WJ übrigens auf der Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet „was
geht?“ vertreten. Dazu wurden die Schüler
herzlich eingeladen.
Mittleres Ruhrgebiet
Nr. 5/2014
Fachkräfte-Initiative 2014
BiC-Journal
Vier Städte. Ein Plus. Für Bochum, Herne, Witten und Hattingen.
Neues zur Weiterbildung aus dem BildungsCentrum der IHK Mittleres Ruhrgebiet
Bildung, Qualifizierung und Personalentwicklung sind für Unternehmen ein zentraler Standortvorteil und von entscheidender
Bedeutung für den betrieblichen Erfolg. Die
Dynamik der Wirtschaft prägt und verändert den Weiterbildungsbedarf und -inhalt.
Für alle Mitarbeiter sind Weiterbildung und
damit berufsbegleitendes Lernen – auch
nach einer Erstausbildung oder einem Studium – eine bleibende Herausforderung.
„Karriere mit Lehre und Weiterbildung“
ist Kern betrieblicher Personalentwicklung und fester Auftrag der IHK Mittleres
Ruhrgebiet als Partner der Unternehmen.
Wir unterstützen mit maßgeschneiderten
und anspruchsvollen Qualifizierungen, um
die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft
zu sichern. Mit diesem BiC-Journal stellen
wir Ihnen unser Programm zur FachkräfteEntwicklung vor.
Bei Fragen zur individuellen Karriereplanung Ihrer Mitarbeiter beraten wir Sie und
Ihre Beschäftigten gern!
Ihr BiC-Team
Führungskräfteentwicklung (IHK)
Die Rolle als Führungskraft steht im Mittelpunkt dieses Zertifikatslehrgangs. In
neun Modulen entwickeln die Teilnehmer
ihr eigenes Führungsprofil. Sie erwerben
IHK-Zertifikatslehrgänge führen wir
in kompakter Form über 60 bis 150
Unterrichtsstunden durch. Die Teilnehmer erwerben und vertiefen Fachkenntnisse in betrieblichen Teilbereichen. Die Komplexität und Menge
des Lernstoffs erfordern dafür einen
höheren zeitlichen Aufwand. Am Abschluss der Lehrgänge stehen eine
Leistungsüberprüfung (Test oder Projektarbeit) und ein IHK-Zertifikat.
Foto: peshkova – Fotolia.com
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die IHK-Fachkräfte-Initiative: Praxiswissen für jede Karrierestufe.
die theoretischen Grundlagen und wenden
das erlernte Führungswissen anhand von
Praxisfällen direkt an. Sie können anschließend Mitarbeiter besser zu Entwicklungen
motivieren und zum optimalen Einsatz ihrer
Ressourcen anhalten.
10. September – 10. Dezember 2014
Mi + Do: 8:30 – 16:00 Uhr, 1.560,- €
www.ihk-bic.de/14B-FU-550Z
Personal-Coach (IHK)
Ein Personal-Coach unterstützt Fach- und
Führungskräfte dabei, berufliche Herausforderungen besser zu bewältigen. Er leitet
sie an, das eigene Handeln zu reflektieren,
und motiviert dazu, Lösungen aus eigenem
Antrieb zu finden. Dieser Zertifikatslehrgang
vermittelt unterschiedlichste Coaching-Methoden. Die Teilnehmer erarbeiten sich in
150 Unterrichtsstunden die Handlungskompetenz, die für ein professionelles Coaching
notwendig ist. Nach Abschluss des Lehrgangs sind sie in der Lage, den CoachingProzess gezielt vorzubereiten, erfolgreich
durchzuführen und effektiv abzuschließen.
12. September 2014 – 13. Juni 2015
12 x Fr: 16:00 – 20:00 Uhr
+ 12 x Sa: 8:00 – 14:30 Uhr, 2.880,- €
www.ihk-bic.de/14B-PE-500Z
English for Business (IHK) –
B1 – Zertifikatslehrgang
Der Kontakt zu englischsprachigen Kunden
ist für viele Unternehmen von existenzieller
Bedeutung. Kompetent geführte Telefonate und professionelle Korrespondenzen
in Englisch entscheiden oft über wichtige
Kundenaufträge. In den zweistufigen Zertifikatslehrgängen „English for Business
(IHK)“ lernen Mitarbeiter aus Vertrieb,
Einkauf, Dienstleistung und Verwaltung,
mit englischsprachigen Geschäftspartnern
sicher zu kommunizieren. In beiden Stufen
wird großer Wert auf einen hohen Redeanteil der Teilnehmer gelegt. Der Unterricht
findet daher in Kleingruppen von höchstens
zehn Personen statt. Jede Stufe schließt mit
einem Test und einem IHK-Zertifikat ab, das
als Nachweis des erreichten Sprachniveaus
nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) gilt.
15. September 2014 – 26. Januar 2015
Mo + Mi: 18:00 – 20:30 Uhr, 750,- €
www.ihk-bic.de/14B-BE-10Z
Personalentwickler/in (IHK)
Eine professionelle Personalentwicklung
ist zielgenau auf die Unternehmensanforderungen ausgerichtet. Werden sowohl
IHK Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de
betriebliche Ziele als auch individuelle
Entwicklungsperspektiven beachtet, lassen
sich gute Mitarbeiter systematisch qualifizieren und an das Unternehmen binden.
In diesem Zertifikatslehrgang entwickeln
die Teilnehmer ganzheitliche Entwicklungskonzepte. Das Qualifikationsniveau im Unternehmen wird so fachlich und persönlich
angehoben. So können Wettbewerbsvorteile ausgebaut und das Know-how im Unternehmen für eine erfolgreiche Zukunft gesteigert werden.
22. August – 5. Dezember 2014
4 x Fr + 6 x Sa:
8:30 – 16:00 Uhr, 1.280,- €
www.ihk-bic.de/14B-PE-210Z
Unternehmens im Web benötigt werden.
Die Teilnehmer machen sich zunächst mit
den jeweiligen Vorzügen der verschiedenen Plattformen vertraut. Sie lernen die
Anforderungen des Datenschutzes und die
Tücken des Online-Rechts kennen. Zudem
trainieren sie Schreibtechniken und arbeiten mit verschiedenen Monitoring-Tools.
Jeder Teilnehmer entwickelt ein individuelles Kommunikationskonzept. Die Dokumentation und Präsentation dieser Projektarbeit
sind Grundlage für das Zertifikat.
26. August – 28. Oktober 2014
Di: 17:30 – 20:45 Uhr
+ Sa: 8:30 – 15:30 Uhr, 1.290,- €
www.ihk-bic.de/14B-SM-10AZ
Buchführung mit Abschluss (IHK)
Fachkraft Zoll (IHK)
Neue Sachbearbeiter in der Buchhaltung
benötigen umfangreiche Fachkenntnisse.
Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt die
Grundlagen der Buchführung. Angefangen
bei Buchungssätzen und Kontenarten lernen die Teilnehmer die Methodik und die
rechtlichen Rahmenbedingungen des Rechnungswesens kennen. Zusätzlich arbeiten
sie sich in die Grundzüge der Kosten- und
Leistungsrechnung ein.
22. September 2014 – 2. Februar 2015
Mo + Mi: 17:30 – 20:45 Uhr, 870,- €
www.ihk-bic.de/14B-BW-10Z
International agierende Unternehmen benötigen Mitarbeiter mit fundierten Kenntnissen in der Zollabwicklung, die durch
umfangreiche gesetzliche Bestimmungen
streng reglementiert wird. Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt die Grundlagen
der verfahrensrechtlichen Abwicklung von
Export- und Importgeschäften. Die Teilnehmer lernen, die verschiedenen Zollverfahren
und Erleichterungen für ihr Unternehmen
zu nutzen. Zudem machen sie sich mit den
betrieblichen Prüfpflichten und Abläufen
vertraut.
31. Oktober – 12. Dezember 2014
6 x Fr: 8:30 – 16:00 Uhr
+ 4 x Sa: 8:30 – 13:30 Uhr, 1.090,- €
www.ihk-bic.de/14B-EU-400Z
Social-Media-Manager/in (IHK)
Viele Unternehmensauftritte bei Facebook,
Xing, Twitter und Co. wirken verwaist und
führen nicht zum gewünschten Erfolg.
Meist fehlen konkret formulierte Ziele und
passende Strategien. Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt sämtliche Grundlagen,
die für eine erfolgreiche Darstellung des
Aufstiegsfortbildungen bieten wir zur
Vorbereitung auf die bundeseinheitlichen IHK-Prüfungen an. In ein bis
drei Jahren erwerben die Teilnehmer
umfangreiche Kenntnisse zu grundlegenden betriebswirtschaftlichen beziehungsweise technischen Themen.
Anhand des Rahmenlehrplans werden
sie gezielt auf die Fortbildungsprüfung vorbereitet. Die bestandene Prüfung zum Fachkaufmann/Fachwirt,
Bilanzbuchhalter beziehungsweise Industriemeister legt den Grundstein für
den weiteren beruflichen Karriereweg.
Train the Trainer (IHK)
Ein Seminar, einen Workshop oder ein Training professionell vorzubereiten und erfolgreich durchzuführen, will gelernt sein.
Es geht dabei um viel mehr als nur um die
bloße Wissensvermittlung. Didaktisches
und methodisches Know-how gehört ebenso dazu wie der zielführende Umgang mit
unterschiedlichen Gruppen und Teilnehmererwartungen. Dieser Zertifikatslehrgang vermittelt, was im Vorfeld mit dem
Auftraggeber geklärt werden muss, welche
Medien und Übungsformen eingesetzt werden können und wie ein nachhaltiger Wissenstransfer gelingt. Am Ende beweist der
Teilnehmer sein Können in einer Lehrprobe.
Anschließend erhält er das IHK-Zertifikat
„Train the Trainer“.
5. September – 13. Dezember 2014
5 x Fr + Sa: 8:00 – 14:30 Uhr, 1.490,- €
www.ihk-bic.de/14B-MN-200Z
Fachkraft Büromanagement (IHK)
Die Anforderungen an das Back-Office
steigen. Die Mitarbeiter sollen klar strukturiert arbeiten sowie angemessen und
zielführend kommunizieren, um so ihren
Chef optimal zu entlasten. Dieser Lehrgang
vermittelt das notwendige Know-how. Die
Teilnehmer lernen, kundenorientiert zu korrespondieren, Dokumente effizient zu verwalten und nachhaltig zu protokollieren.
Ein Modul zum optimalen Reise- und Besprechungsmanagement rundet den Lehrgang ab.
5. September – 31. Oktober 2014
5 x Fr + 5 x Sa:
8:30 – 16:00 Uhr, 1.280,- €
www.ihk-bic.de/14B-SE-660Z
Praxiswissen Betriebswirtschaft
(IHK)
Betriebswirtschaftliches Grundwissen wird
heute nahezu in allen Unternehmensbereichen erwartet. Selbstständiges Arbeiten und eine ökonomische Übersicht
sind bei Problemlösungen gefragt. In komprimierter Form lernen die Teilnehmer die
betriebswirtschaftlichen Grundlagen und
Zusammenhänge sowie die Bereiche Rechnungswesen, Controlling, Beschaffung,
Finanzen, Marketing- und Personalmanagement kennen. So können sie künftig
kaufmännische Entscheidungen unter ökonomischen Gesichtspunkten beurteilen und
treffen.
6. November – 12. Dezember 2014
5 x Do + 6 x Fr:
8:30 – 16:00 Uhr, 1.390,- €
www.ihk-bic.de/14B-BW-100Z
Technische/r Betriebswirt/in (IHK)
2014/2016
Industriemeister erweitern in diesem Lehrgang ihr technisches Wissen um betriebsund volkswirtschaftliche Kentnisse. Die
Teilnehmer sind anschließend in der Lage,
Personal auszuwählen, einzustellen und
zu entwickeln. Sie können Unternehmenskennzahlen kontrollieren und Verträge
gestalten. Ausführliches Wissen aus den
Bereichen Materialwirtschaft und Organisation ermöglicht es ihnen, Produktion,
Lager und Einkauf besser abteilungsübergreifend zu verzahnen und zu leiten.
11. November 2014 – 3. März 2016
Di + Do: 17:30 – 20:45 Uhr
+ Sa: 8:00 – 13:00 Uhr, 2.990,- €
www.ihk-bic.de/14B-TE-40P
IHK Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de
Wirtschaftsfachwirt/in (IHK)
2014/2016
Der Wirtschaftsfachwirt ist die Eintrittskarte
in leitende Positionen, die in allen Branchen
gilt. Egal ob im Handel, in der Industrie oder
im Dienstleistungsbereich und unabhängig
von der Größe eines Unternehmens: Der Abschluss als Wirtschaftsfachwirt bietet vielseitige Aufstiegsmöglichkeiten. Als betriebswirtschaftliche Allrounder übernehmen die
Absolventen anspruchsvolle Aufgaben bis
ins mittlere Management. Dieser Lehrgang
bereitet optimal auf die IHK-Abschlussprüfung zum Wirtschaftsfachwirt vor.
16. September 2014 –
14. September 2016
Di + Mi: 17:45 – 21:00 Uhr, 2.970,- €
www.ihk-bic.de/14B-BW-50P
Personalfachkaufmann/-frau (IHK)
2014/2015
Personalfachkaufleute sind die Garanten
erfolgreicher Personalpolitik auf gehobener Sachbearbeiter- oder mittlerer Führungsebene. Als Berufspraktiker mit kaufmännischer Ausbildung sind sie durch ihr
Know-how für alle Bereiche der Personalwirtschaft qualifiziert. Durch die Breite und
Tiefe des erworbenen Wissens – von der Organisation der Personalarbeit über das individuelle und kollektive Arbeitsrecht bis hin
zum Personalmarketing und -controlling
– sind Personalfachkaufleute in den verschiedensten personalwirtschaftlichen Bereichen einsetzbar. Dieser Lehrgang bereitet
optimal auf die IHK-Abschlussprüfung zum
Personalfachkaufmann vor.
20. Oktober 2014 – 10. Oktober 2015
Mo + Mi: 17:30 – 20:45 Uhr + 2 Blöcke
Sa – Sa: 8:30 – 15:30 Uhr, 2.580,- €
www.ihk-bic.de/14B-PE-40P
Industriemeister/in Fachrichtung
Elektrotechnik 2014/2017
Dieser Lehrgang richtet sich an Fachkräfte
der Elektrobranche, der Energieversorgung,
Nähere Informationen und ein Anmeldeformular
finden Sie unter den angegebenen Internet-Adressen.
Melden Sie sich am besten noch heute an!
www.ihk-bic.de
des Maschinen- und Anlagenbaus sowie
der Nachrichtentechnik. Die Teilnehmer erlernen grundlegende technische, betriebswirtschaftliche sowie rechtliche Kenntnisse
und erwerben Fähigkeiten in Mitarbeiterführung und Berufsausbildung. Sie können
künftig in einer mittleren Führungsposition
vermittelnd zwischen Produktion und Verwaltung tätig sein. Dabei leiten sie Fachkräfte an, die gesetzten Produktionsziele
nach Menge, Qualität, Termin und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen. Zudem überwachen sie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten und leiten die Endmontage von
elektrischen Anlagen.
20. Oktober 2014 – 31. Oktober 2017
Mo + Di + Do:
17:00 – 20:15 Uhr, 5.930,- €
www.ihk-bic.de/14B-TE-20P
Industriemeister/in Fachrichtung
Metall 2014/2015
Dieser Lehrgang richtet sich an Fachkräfte
der Metallbranche. Die Teilnehmer erlernen
grundlegende betriebswirtschaftliche und
rechtliche Kenntnisse sowie Fähigkeiten in
Mitarbeiterführung und Berufsausbildung.
Künftig können sie in einer mittleren Führungsposition vermittelnd zwischen Produktion und Verwaltung tätig sein. Sie kennen die für Metallverarbeitung benötigten
Materialien und beherrschen verschiedene
Arbeitstechniken. Zudem verfügen sie über
Fachkenntnisse in Arbeitssicherheit und
Umweltschutz.
7. Juli 2014 – 30. April 2015
Mo – Fr: 7:45 – 14:30 Uhr, 5.550,- €
www.ihk-bic.de/14B-TE-10VP
Bilanzbuchhalter/in (IHK)
2014/2016
Bilanzbuchhalter sind in Unternehmen –
gleich welcher Branche und Größe – gefragte
Führungskräfte: Ihr breites Know-how in allen Facetten des Finanzwesens, ihre berufliche Erfahrung und ihre fachliche Kompetenz
eröffnen Bilanzbuchhaltern beste Karrierechancen. Dabei ist ihr Tätigkeitsfeld höchst
unterschiedlich: Die Bandbreite reicht vom
Spezialisten bis zum Manager. Bilanzbuchhalter können die wirtschaftliche Situation
des gesamten Unternehmens beurteilen.
Sie ziehen Erkenntnisse aus der Bilanz eines
Unternehmens und tragen diese der Unternehmensleitung vor. Die fachliche Meinung
des Bilanzbuchhalters prägt nicht selten die
Entscheidungen der Geschäftsleitung. Dieser
zweijährige Lehrgang bereitet optimal auf die
Abschlussprüfung zum Bilanzbuchhalter vor.
8. September 2014 – 8. September 2016
Mo + Do: 17:45 – 21:00 Uhr
+ 15 x Sa: 8:00 – 12:45 Uhr, 3.870,- €
www.ihk-bic.de/14B-BW-20P
Wollen Sie das BiC-Journal oder
den E-Mail-Newsletter persönlich
erhalten? Anruf oder E-Mail genügt:
[email protected]
(02 34) 91 13-1 25
IHK Die Weiterbildung | www.ihk-bic.de
Weiterbildung für die Hälfte!
Zertifikatslehrgänge können durch
den BildungsScheck NRW gefördert werden. Mitarbeiter kleiner
und mittlerer Unternehmen erhalten
eine hälftige Förderung von bis zu
2.000,- € pro Lehrgang.
Aufstiegsfortbildungen
werden
durch das Meister-BAFöG gefördert.
Teilnehmer erhalten dabei einen Zuschuss in Höhe von 30,5 % der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren und
können über den Restbetrag ein zinsloses Darlehen beantragen. Bei erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten sie dann einen weiteren Zuschuss
von 25 % auf das Restdarlehen.
Alle Informationen zu den Fördermitteln: www.ihk-bic.de/foerdermittel
Außenwirtschaft & EU
Fachkraft Zoll (IHK) – Exund Import: Zollverfahren
und deren Abwicklung
31.10.14 - 12.12.14
5 x Fr 8:30 - 16:00
+ 4 x Sa 8:30 - 13:30
www.ihk-bic.de/14B-EU-400Z 1.090,- €
Betriebswirtschaft
Bilanzbuchhalter/in (IHK)
2014/2016
08.09.14 - 08.09.16
Mo + Do 17:45 - 21:00
+ Sa 8:00 - 12:45 (ca. 15 x)
www.ihk-bic.de/14B-BW-20P 3.870,- €
Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) 16.09.14 - 14.09.16
2014/2016
Di + Mi 17:45 - 21:00
www.ihk-bic.de/14B-BW-50P 2.970,- €
Buchführung
mit Abschluss (IHK)
22.09.14 - 02.02.15
Mo + Mi 17:30 - 20:45
www.ihk-bic.de/14B-BW-10Z
06.11.14 - 12.12.14
5 x Do + 6 x Fr 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-BW-100Z 1.390,- €
Betriebswirt/in (IHK)
2014/2016
17.11.14 - 08.06.16
Mo + Mi 17:30 - 20:45; Sa 8:00 - 13:00
www.ihk-bic.de/14B-BW-30P 3.350,- €
Fremdsprachen
15.09.14 - 26.01.15
Mo + Mi 18:00 - 20:30
www.ihk-bic.de/14B-BE-10Z
English for Business
(IHK) – B2
16.09.14 - 27.01.15
Di + Do 18:00 - 20:30
www.ihk-bic.de/14B-BE-20Z
Führungskräfteentwicklung
(IHK)
Office-Management
Fachkraft Büromanagement
(IHK)
Personal-Coach (IHK)
Personalfachkaufmann/
-frau (IHK) 2014/2015
Projektleiter/in (IHK)
24.09.14 - 03.06.15
Mi 17:45 - 20:15
www.ihk-bic.de/14B-MN-130Z 1.607,- €
Social Media & Co.
Social-Media-Manager/in
(IHK) – E-Learning
22.08.14 - 29.11.14
Präsenztage: Fr 22.08.2014
und Sa 29.11.2014
www.ihk-bic.de/14B-SM-10EZ 1.290,- €
Social-Media-Manager/in
(IHK)
26.08.14 - 28.10.14
Di 17:30 - 20:45 + Sa 8:30 - 15:30
www.ihk-bic.de/14B-SM-10AZ 1.290,- €
Cross-MediaRedakteur/in /OnlineRedakteur/in (IHK) –
E-Learning
05.09.14 - 31.10.14
Präsenztage: Fr 05.09.2014
(16:00 - 20:00) und Fr 31.10.2014
www.ihk-bic.de/14B-SM-30EZ 1.290,- €
Online-MarketingManager/in (IHK) –
E-Learning
12.09.14 - 07.11.14
Präsenztage: Fr 12.09.2014
und Fr 07.11.2014
www.ihk-bic.de/14B-SM-20EZ 1.290,- €
Social-Media-Manager/in
(IHK) – Blended-Learning
04.11.14 - 24.01.15
Di 17:30 - 20:45 + 1 x Sa 8:30 - 15:30
(24.01.2015)
www.ihk-bic.de/14B-SM-10BZ 1.290,- €
Online-MarketingManager/in (IHK) –
Blended-Learning
06.11.14 - 17.01.15
Do 17:30 - 20:45 + 1 x Sa 8:30 - 15:30
(24.01.2015)
www.ihk-bic.de/14B-SM-20BZ 1.290,- €
Impressum
05.09.14 - 31.10.14
5 x Fr + 5 x Sa 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-SE-660Z 1.280,- €
Personalmanagement
Personalentwickler/in (IHK)
05.09.14 - 13.12.14
5 x Fr + Sa, 8:00 - 14:30
www.ihk-bic.de/14B-MN-200Z 1.490,- €
750,- €
10.09.14 - 10.12.14
Mi/Do 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-FU-550Z 1.560,- €
720,- €
Train the Trainer (IHK)
750,- €
Führungskräfteentwicklung
21.10.14 - 09.12.14
Di + Do 17:30 - 20:45
www.ihk-bic.de/14B-PE-10Z
Selbst- & Methodenkompetenz
870,- €
Praxiswissen
Betriebswirtschaft (IHK)
English for Business
(IHK) – B1
Personalmanagement
Lohn- und Gehaltsbuchhaltung (IHK)
22.08.14 - 05.12.14
4 x Fr + 6 x Sa 8:30 - 16:00
www.ihk-bic.de/14B-PE-210Z 1.280,- €
12.09.14 - 13.06.15
12 x Fr 16:00 - 20:00
+ 12 x Sa 8:00 - 14:30
www.ihk-bic.de/14B-PE-500Z 2.880,- €
20.10.14 - 10.10.15
Mo + Mi 17:30 - 20:45,
2 Blöcke Sa - Sa
www.ihk-bic.de/14B-PE-40P
Herausgeber:
Industrie- und Handelskammer
Mittleres Ruhrgebiet
BildungsCentrum
44787 Bochum, Ostring 30 – 32
Telefon: (02 34) 91 13-1 25
Fax: (02 34) 91 13-2 11
E-Mail: [email protected]
Internet: www.ihk-bic.de
Redaktion:
Marc Hüffmann (verantwortlich)
Druck, Verlag, und Gesamtherstellung:
Schürmann + Klagges GmbH & Co. KG
Industriestraße 34, 44894 Bochum
Erscheinungsweise:
monatlich
Einzelauflage: 1.900
Beilage WIR: 15.717/1. Quartal 2014
Microsoft®, Windows®, Word®, Excel®, PowerPoint®, Access®, Outlook®, Visual Basic® sind
eingetragene Markenzeichen oder Marken der
Microsoft Corporation in den USA und anderen Ländern. SAP® ist eingetragenes Markenzeichen der SAP AG. DATEV® ist eingetragenes
Markenzeichen der DATEV eG. Alle anderen
Markenzeichen und Urheberrechte sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
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Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Unternehmen im Blickpunkt
Arbeitsjubiläen
Für die nachstehend aufgeführten Jubilare wurden aus Anlass ihres Arbeitsjubiläums Ehrenurkunden ausgestellt.
Einrichtungshaus Ostermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co.
Kommanditgesellschaft, Witten
Reinhold Steppeler
25 Jahre
Elsass-NSI de Maas
Schleifmittelwerk GmbH, Bochum
Irene-Maria Jonderko
25 Jahre
GEA Luftkühler GmbH, Bochum
Dirk aus der Mark
25 Jahre
Keller Grundbau GmbH, Zweigniederlassung Bochum-Wattenscheid,
Bochum-Wattenscheid
Frank Oberste-Ufer
25 Jahre
Konrad Armaturentechnik GmbH,
Bochum
Thomas Franke
25 Jahre
Küper GmbH & Co. KG, Bochum
Jürgen Wrona
25 Jahre
Pleiger Kunststoff GmbH & Co. KG,
Witten
Uwe Köster
25 Jahre
Vogelsang Elektromotoren GmbH,
Bochum
Joachim Schwarz
25 Jahre
Webomatic Maschinenfabrik GmbH,
Bochum
Alfred Kirschner
30 Jahre
Wengeler & Kalthoff Hammerwerke
GmbH & Co. KG, Hattingen
Dieter Feldtange
25 Jahre
Die in der Rubrik „Unternehmen im Blickpunkt“ veröffentlichten Beiträge sollen einem
breiten Leserkreis einen Überblick über besondere Ereignisse und Entwicklungen in den
Mitgliedsfirmen der IHK Mittleres Ruhrgebiet
vermitteln.
Um möglichst umfassend darüber berichten
zu können, ist die „Wirtschaft im Revier“
jedoch auf die Mithilfe der Unternehmen angewiesen. Sie werden gebeten, der Redaktion
ihre Pressemitteilungen, Veranstaltungseinladungen, Geschäftsberichte und sonstigen
Veröffentlichungen zu senden sowie über
besondere Investitionsvorhaben, außergewöhnliche Aufträge beziehungsweise andere
Aktivitäten und Ereignisse außerhalb des
Alltagsgeschäftes zu informieren. Firmenjubiläen, etwa anlässlich des 25-, 50-, 75- oder
100-jährigen Bestehens, werden ebenfalls in
der „Wirtschaft im Revier“ vermeldet. Willkommen sind auch für den Druck geeignete
Fotos – sie können die Aufmerksamkeit des
Lesers erhöhen.
Nähere Informationen bei
Jörg A. Linden
Tel. (02 34) 91 13-1 51
E-Mail: [email protected]
oder
Julia Beuerlein
Tel. (02 34) 91 13-1 84
E-Mail: [email protected]
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29
Unternehmen im Blickpunkt
Firmenjubiläen
Wieder zu Hause
Als die Firma Krause K + K GmbH Armaturenfabrik als einer der ersten Betriebe auf
das Gewerbegebiet Beul II in Hattingen
zog, kehrte das Unternehmen aus Velbert
zurück. Der Grund, weshalb der Betrieb
eine Zeit lang Hattingen verlassen hatte,
ist für Betriebe schon immer ein wichtiges Thema gewesen: mangelnde Gewerbeflächen und der Wunsch zur Erweiterung.
Mit dem derzeitigen Standort in der Beuler Höhe ist der Geschäftsführende Gesellschafter Michael Krause aber aktuell zufrieden. Von dort aus kann sein Unternehmen, das in diesem Jahr sein 50-jähriges
Bestehen begeht, erfolgreich agieren. IHKGeschäftsbereichsleiter Rouven Beeck und
IHK-Regionalbüroleiter Jörn Kleinelümern
überbrachten am 5. Mai die Glückwünsche
und die Urkunde zum Jubiläum.
Neben dem Bergbau, der seit den ersten
Tagen zu den Kunden der Hattinger Firma
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Rouven Beeck (l.) übergab die Jubiläumsurkunde an Michael Krause.
gehört, bestellen vor allem die Großindustrie und mittelständische Industrieunternehmen Druckluftarmaturen, Kupplungen,
Nut Fittings und Schweißfittings.
Im Wettbewerb behaupten kann sich das
Unternehmen vor allem durch hohe Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten.
Treue über ein Vierteljahrhundert
Schon seine Ausbildung hat Elmar
Schwarz bei der DEVK absolviert. Und
auch nachdem er sich selbstständig gemacht und am 1. Mai 1989 sein Gewerbe
angemeldet hatte, blieb er dem Unternehmen treu. Seit 25 Jahren betreut er mit
seinem Team von DEVK Versicherungen in
Herne seine Kunden.
Zum Jubiläum gratulierten IHK-Geschäftsbereichsleiter Michael Bergmann und IHKRegionalbüroleiter Knut Schneider, die in
den Geschäftsräumen an der Hauptstraße 47 auch eine Urkunde überreichten.
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Elmar Schwarz (l.) und Michael Bergmann mit der Urkunde
30
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Nachhaltiger Erfolg
Jährlich suchen etwa 200 stark übergewichtige Menschen Unterstützung im Adipositas-Zentrum Bochum-Linden (AZB).
20 Mitarbeiter, darunter Ärzte, Psychologen, Sporttherapeuten und Ernährungs-
berater, stehen ihnen zur Seite. Die Bilanz
des Unternehmens, das seit Anfang der
1990er unter dem Dach der Augusta-Kliniken angesiedelt ist, kann sich sehen lassen: Über die Jahre wurden mehr als
4000 schwerstübergewichtige Patienten behandelt – und bei 90 Prozent stellte sich ein nachhaltiger Erfolg bei der Gewichtsreduktion ein.
„Wir freuen uns, dass das AZB seit der
Gründung 1989 am Gesundheitsmarkt tätig ist und sich durchgesetzt hat“, sagte Raphael Jonas, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter der IHK Mittleres
Ruhrgebiet, bei seinem Gratulationsbesuch am 9. Mai anlässlich des 25-jährigen
Firmenjubiläums. „Sich als Unternehmer
zu betätigen, heißt ja auch, eine hohe Arbeitsbelastung und ein hohes Risiko auf
sich zu nehmen. Das verdient grundsätzlich Anerkennung.“
© Dr. Nils Rimkus
Dr. Thomas Hulisz (r.) nahm die Jubiläumsurkunde von Raphael Jonas entgegen.
Dr. Thomas Hulisz, Ärztlicher Leiter des
AZB, freute sich über die Auszeichnung:
„Es brauchte schon Durchhaltevermögen,
das Adipositas-Zentrum – das war ja damals eine ganz neue Idee – als Unternehmen auf wirtschaftlich gesunde Beine zu
stellen.“
Service an allen Fahrzeugen
Nach dem Abschluss der Meisterschule im
Jahr 1988 fand Kraftfahrzeugmechanikermeister Frank Wierzchowski schnell seinen Weg in die Selbstständigkeit: Schon
ein Jahr später gründete er seinen Kfz-Betrieb an der Hansastraße in Bochum. Um
das Unternehmen vergrößern zu können,
verlagerte Wierzchowski im Jahr 2009 den
Firmensitz zum heutigen Standort an die
Gollheide 4.
Dort bietet er die Instandsetzung und
Reparatur von Fahrzeugen und Unfallfahrzeugen, Klima-Service und die Vorbereitung auf Haupt- und Abgasuntersuchungen an. Der An- und Verkauf von
Pkws gehört ebenfalls zu seinem Repertoire. IHK-Sachgebietsleiter Patrick Voss
überbrachte die Glückwünsche der Kammer zum 25-jährigen Firmenjubiläum.
© IHK Mittleres Ruhrgebiet
Über die Jubiläumsurkunde freuten sich Frank Wierzchowski und Andrea Lackmann, die ihn in seinem Betrieb
unterstützt.
31
Unternehmen im Blickpunkt
Commerzbank Bochum unter neuer Leitung
Jörg Middelhoff ist neuer Filialdirektor
der Commerzbank in Bochum. Er ist damit
verantwortlich für die rund 26.000 Privatund Vermögenskunden der Filiale am
Husemannplatz 3–4.
Nach dem Abitur in Gladbeck erlernte der
heute 46-Jährige das Bankgeschäft von
der Pike auf. Seine erste Station als Auszubildender war die ehemalige Dresdner
© Commerzbank
Bank in Bottrop. Nach dem Abschluss zum
Bankkaufmann folgten die klassischen
Stationen eines Finanzfachmanns, vom
Kassierer und Schaltermitarbeiter bis zum
Kundenberater. 2001 übernahm Middelhoff seine erste Führungsaufgabe als
stellvertretender Leiter der Filiale Bottrop.
Danach folgten Leitungsaufgaben in verschiedenen Städten des nördlichen Ruhrgebiets, zuletzt als Filialleiter in Herne.
Jörg Middelhoff
Amateurkicker im Sammelpack
Fast 250 Bilder auf 220.000 Aufklebern in
55.000 Tüten für 400 Sammelalben: Mit
einer ungewöhnlichen Aktion zeigt EDEKA
Driller seit dem 3. Mai seine Verbundenheit
zu Bochum-Grumme.
Von allen Fußballteams des SV Preußen 1911 Bochum-Vöde ließ das Unternehmen Fotos anfertigen – von den Mini-
Kickern bis zu den Altherren. Jedes Mitglied
erhielt kostenlos eines der speziell für den
Verein angefertigten 36-seitigen Sammelalben, der Rest wurde an interessierte
Kunden verschenkt. Pro Zehn-Euro-Einkauf
im Markt an der Castroper Straße gibt es
auf Wunsch ein Päckchen mit vier Sammelbildern dazu, ein zusätzliches beim Erwerb
bestimmter Angebote. Eine erste Tausch-
Ihr neuer Partner für
börse hat bereits stattgefunden, mit einer
zweiten am 28. Juni endet die Aktion. Etwa
14.000 Euro habe die Kampagne gekostet,
verriet Daniel Driller. Natürlich sei das „eine
Investition in Kundenbindung“, aber auf
diese Weise habe man auch etwas für den
Stadtteil tun können, denn so entstehe
„ein einzigartiges Zeitdokument mit einem
großen nostalgischen Wert“.
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32
Werbung in jeder
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© Stephan Münnich
Das Jahrestreffen des weltweiten Netzwerks INAISE fand diesmal bei der GLS Bank in Bochum statt.
Alles drehte sich ums Geld
Gleich zwei Großveranstaltungen standen im Mai im Kalender der GLS Bank in
Bochum: Am 1. und 2. Mai fand an der
Universität Witten/Herdecke der erste
„Geldgipfel der GLS Bank Stiftung“ statt;
am 7. und 8. Mai war das Unternehmen
Gastgeber für das Jahrestreffen der International Association of Investors in the
Social Economy (INAISE).
Mehr als 400 Interessierte waren dem
Aufruf gefolgt, beim „Geldgipfel“ über die
Herkunft, Verwendung und Bedeutung
von Geld zu diskutieren. „Mit so einem
großen Interesse hatten wir zunächst
nicht gerechnet“, freute sich Thomas
Jorberg, Vorstand der GLS Bank Stiftung.
„Es zeigt uns aber: Die Erkenntnis, dass
ein Kulturwandel im Finanzwesen drin-
gend notwendig ist, ist in der Mitte der
Gesellschaft angekommen.“ Neben den
Stiftungsvorständen beleuchteten Hochschullehrer, Banker, Finanzwissenschaftler,
Politiker und Künstler das Thema aus
verschiedenen Perspektiven.
INAISE ist ein vor 25 Jahren gegründetes
weltweites Netzwerk von sozial-ökologischen Finanzinstituten, das seit seiner
Gründung 1989 kontinuierlich gewachsen
ist. Die Vereinigung, die mittlerweile
50 Mitgliedsorganisationen zählt, traf
sich zu ihrem Jahrestreffen erstmals in
Deutschland. Etwa 150 Vertreter tauschten sich an der Christstraße unter dem
Motto „Aktivierung sozial-orientierter
Finanzierungsmöglichkeiten weltweit –
voneinander lernen“ aus.
© Christoph Fein
Freute sich über das große Interesse am
„Geldgipfel“: Thomas Jorberg.
33
Aus den Hochschulen
© Heike Kandalowski
© Heike Kandalowski
Armin Rohde und Peter Lohmeyer, Ministerin Svenja
Schulze und Rektor Prof. Kurt Mehnert (v. l.)
Große
Bühne bei der Eröffnung
Erst der Festakt, dann das viertägige
„Folksfest“: Am 8. Mai wurde an der Friederikastraße 4 in Bochum das Folkwang
Theaterzentrum als neuer Standort der
Folkwang Universität der Künste offiziell
eröffnet.
Studierende und Lehrende aus den Disziplinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung
und Wissenschaft zeigten die unterschiedlichsten künstlerischen Projekte
und luden zum Blick hinter die Kulissen
ein. Neben Konzerten und Aufführungen
fanden Ausstellungen und Unterrichtsbesuche statt. Unter den Gästen waren mit
34
Zahlreiche Besucher kamen zum viertägigen „Folksfest“ in das neue Theaterzentrum der Folkwang Universität
der Künste. Rund 60 Studierende lernen und arbeiten dort.
Folkwang-Absolvent Armin Rhode und
Peter Lohmeyer (der noch an der Westfälischen Schauspielschule Bochum studiert
hatte) auch zwei prominente Vertreter
ihres Fachs.
Am Standort Bochum konzentriert sich
die Folkwang Theaterausbildung (mit
den Studiengängen Schauspiel und
Schauspiel|Regie). Rund 60 Studierende
lernen und arbeiten dort. Für Veranstaltungen stehen zwei Bühnen (der Konzertsaal mit maximal 420 Sitzplätzen und die
„Black Box“ mit bis zu 150 Sitzplätzen)
zur Verfügung. In Zukunft sollen auch die
anderen Folkwang-Disziplinen in Bochum
einen festen Platz haben.
Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das
Gebäude, den ehemaligen Thürmer-Saal,
im Jahr 2008 gekauft; im April 2013
begannen die Umbauarbeiten. Insgesamt
investierte das Land zehn Millionen Euro
in das Theaterzentrum. „Theater muss sein.
Und Theater muss uns etwas wert sein“,
sagte Wissenschaftsministerin Svenja
Schulze anlässlich der Eröffnung. Das
betreffe gleichermaßen Spielstätten wie
künstlerische Ausbildung.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Dreifacher Erfolg
Grund zur Freude an der Ruhr-Universität
Bochum: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängerte die Förderperiode
für drei Sonderforschungsbereiche (SFB)
um jeweils vier Jahre. Dadurch fließen insgesamt rund 30 Millionen Euro Drittmittel
an die RUB.
Der Weg zu neuen Materialien etwa für
Speichermedien führt über die Plasmatechnologie. Im Transregio-SFB 87
erforscht das Team um Prof. Dr.-Ing. Peter
Awakowicz, wie Plasmen eingesetzt werden können, um Oberflächen zu beschichten und sie mit winzigen Strukturen zu
versehen.
Den Tunnelbau sicherer und gleichzeitig
ökonomischer zu gestalten, ist das Ziel des
SFB 837. Das Team um Prof. Dr. Günther Meschke simuliert mit numerischen
Modellen das Zusammenspiel der äußeren
Gegebenheiten und der maschinellen
Komponenten.
Unsere Sinnesorgane leiten Informationen
aus der Umwelt an unser Gehirn, wo diese
in vielen Schritten verarbeitet und verknüpft werden: Ein Gesamteindruck der
Umwelt entsteht. Wie genau das funktioniert, wollen die Neurowissenschaftler um
Prof. Dr. Denise Manahan-Vaughan vom
SFB 874 herausfinden.
Jetzt erst recht
Die Hochschule für Gesundheit (hsg)
in Bochum wächst: Nach dem Start im
Wintersemester 2010/2011 mit den fünf
Studiengängen des Departments für
Angewandte Gesundheitswissenschaft
kommt nun ein Department for Community Health hinzu. Der grundständige
Bachelorstudiengang „Gesundheit und
Diversity“ und der berufsbegleitende Bachelorstudiengang „Gesundheitsorientierte
Sozialraumgestaltung“, die im Wintersemester 2014/15 beginnen, sind die ersten
neuen Studiengänge seit der Gründung
der Hochschule.
Da traf die Nachricht des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, dass der Zeitplan
für den für diesen Sommer geplanten
Einzug der hsg in den Neubau auf dem
Gesundheitscampus NRW nicht zu halten
ist, die Hochschule besonders hart. Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs: „Nach
dem ersten Schock haben wir uns dazu
entschlossen, dass alle Planungen, die in
der Eigenverantwortung der hsg liegen –
von der Einstellung des neuen Personals
bis zum weiteren inhaltlichen Ausbau der
Hochschule – von diesen Entwicklungen
unberührt weiter vorangetrieben werden.
Getreu dem Motto: Jetzt erst recht.“
© hsg/Volker Wiciok
Will den inhaltlichen Ausbau der hsg trotz der Bauverzögerung vorantreiben: Prof. Dr. Anne Friedrichs beim
Richtfest im September letzten Jahres.
Um die steigende Studierendenzahl aufzufangen, so Vize-Präsident Werner Brüning,
habe die hsg die Räumlichkeiten, in denen
die Hochschule aktuell untergebracht ist,
nun über einen längeren Zeitraum angemietet. Darüber hinaus würden Gespräche
geführt, um weitere Mietobjekte in der
Nähe der hsg-Standorte zu finden.
35
Aus den Hochschulen
Zweite Amtszeit an der TFH-Spitze
© TFH Georg Agricola
Der Hochschulrat gratulierte TFH-Präsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (M.) zur Wiederwahl: (v. l.) Prof. Dr. Per Nicolai Martens (Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH Aachen), Detlef Lüke (IG BCE), Hochschulratsvorsitzender Peter Schrimpf (RAG Aktiengesellschaft), NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke, IHKHauptgeschäftsführer Helmut Diegel und Ulrich Hoppe (Bezirksregierung Arnsberg).
Prof. Dr. Jürgen Kretschmann bleibt für
weitere acht Jahre Präsident der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zu Bochum. Der Hochschulrat wählte
Kretschmann auf seiner Sitzung am
28. April einstimmig für eine zweite Amtszeit. Zuvor hatte sich am 22. April bereits
der Senat ohne Gegenstimme dafür ausgesprochen, dass der seit dem 1. September 2006 amtierende TFH-Präsident weiter
an der Spitze der Hochschulleitung steht.
Kretschmanns zweite Amtszeit beginnt am
1. September 2014 und endet am
31. August 2022.
Kretschmann dankte für das Vertrauen und verwies auf Erreichtes: „In den
vergangenen acht Jahren hat sich unsere
Hochschule sehr positiv weiterentwickelt.
Die Studierendenzahlen sind deutlich
gestiegen, wir haben neue zukunftsorien36
tierte Studienangebote wie den deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang
Geoingenieurwesen und Nachbergbau
gestartet und unsere Studiengänge erfolgreich auf das Bachelor-/Master-Modell
umgestellt. Die TFH wird inzwischen weit
über die Region hinaus sogar international
wertgeschätzt. Besonders stolz bin ich darauf, dass an unserer offenen Hochschule
überdurchschnittlich viele Studierende aus
Nichtakademikerfamilien ihre Bildungschancen wahrnehmen.“
Vor seiner Wahl zum TFH-Präsidenten war
Kretschmann unter anderem von 2001
bis 2006 Mitglied der Geschäftsführung
der RAG BILDUNG GmbH sowie in verschiedenen Managementfunktionen bei
Unternehmen des Steinkohlenbergbaus
tätig. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten
Aachen, Bochum und Dortmund hatte er
1989 an der Georg-August-Universität
in Göttingen zum Dr. rer. pol. promoviert.
1998 habilitierte er sich an der RheinischWestfälischen Technischen Hochschule
(RWTH) Aachen. Seit 2005 ist er dort außerplanmäßiger Professor an der Fakultät
für Georessourcen und Materialtechnik.
Nach dem Ablauf der regulären Amtszeit
des Präsidenten hatte die Trägergesellschaft der TFH, die DMT-Gesellschaft für
Lehre und Bildung mbH, eine je zur Hälfte
aus Vertretern des Hochschulrats und des
Senats besetzte Findungskommission eingesetzt, die Kretschmann für eine weitere
Amtszeit vorgeschlagen hatte.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Doppelt von Nutzen
© TFH Georg Agricola
Peter Heintzmann, Corinna Both und Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (v. l.)
Jährlich stiftet der Bochumer Unternehmer Peter Heintzmann einen Preis für
die besten Abschlussarbeiten an den drei
Wissenschaftsbereichen der Technischen
Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zu
Bochum. Die diesjährigen Peter-Heintzmann-Preise überreichte der Stifter am
9. Mai gemeinsam mit TFH-Präsident
Prof. Dr. Jürgen Kretschmann. Die ausgezeichneten Masterarbeiten lösten Problemstellungen aus dem industriellen Alltag
und eröffneten den Preisträgern nebenbei
Karrierechancen bei den Unternehmen, in
denen sie ihre Arbeiten anfertigten.
„Gestaltung eines effizienten Variantenmanagements in einer kundenindividuellen Kleinserienfertigung“ lautete das
Thema von Corinna Both (Master-Studiengang Technische Betriebswirtschaft).
Alexander Boegel (Master-Studiengang
Maschinenbau) bearbeitete die „Konstruktive Entwicklung einer Versuchsanlage für
die Prozessentwicklung zur Herstellung
von Kopfgehärteten Schienen“. Wiebke
Kuballa (Master-Studiengang Betriebssicherheitsmanagement) beschäftigte sich
© TFH Georg Agricola
Alexander Boegel
mit der „Entwicklung eines dokumentierten Prozesses zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern und dessen Integration
in die betriebliche Ablauforganisation in
einem Unternehmen der Lackindustrie“.
© TFH Georg Agricola
Wiebke Kuballa
37
Bericht und Hintergrund
Guter Rat
Am 13. Juni 2014 tritt das Gesetz zur
Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Zu diesem Stichtag müssen
Online-Händler alle Texte und Abläufe in
ihren Shops auf das neue Recht umgestellt
haben. Insbesondere müssen Informationspflichten und das Widerrufsrecht
angepasst sein. Das neue Recht bietet aber
auch Chancen: So können zum Beispiel
die Kosten der Rücksendung der Ware
bei Ausübung des Widerrufsrechts dem
Verbraucher auferlegt werden – vorausgesetzt, der Händler hat den Kunden über
diese Rechtsfolge belehrt. Die Rechte der
Verbraucher werden ebenfalls gestärkt.
So dürfen etwa Vereinbarungen über
Zusatzleistungen (zum Beispiel Reiserücktrittsversicherung) nicht mehr über
vorangekreuzte Checkboxen herbeigeführt
werden. Und: Dem Verbraucher muss eine
gängige und zumutbare unentgeltliche
Zahlungsmöglichkeit eingeräumt werden.
Zuschläge für die Verwendung bestimmter (weiterer) Zahlungsarten dürfen nicht
über die Kosten hinausgehen, die dem
Unternehmer durch die Nutzung dieses
Zahlungsmittels entstehen.
Als Hilfestellung für die Umsetzung dieser
und der zahlreichen weiteren gesetzlichen
Neuerungen hat der Deutsche Industrieund Handelskammertag einen 134-seitigen Praxisratgeber zum Online-Handel
herausgegeben. Er gibt unter Berücksichtigung des neuen Rechts Antworten zu den
wichtigsten Fragen – von den Impressums- und Informationspflichten sowie
dem Widerrufsrecht über die Abfassung
von Allgemeinen Geschäftsbedingungen
sowie das Gewährleistungsrecht bei Sachmängeln bis hin zum Datenschutz sowie
zum Umgang mit Rechtsverstößen und
Abmahnungen. Neben zahlreichen Tipps
und Hinweisen zur rechtssicheren Gestaltung des Online-Shops werden relevante
Rechtsfragen des Vertriebs beleuchtet und
mit praktischen Beispielen und Mustern
erläutert.
Die Publikation kann für 17 Euro über
http://www.dihk-verlag.de
im Internet bestellt werden.
Erst testen, dann entwickeln
Eine neue Geschäftsidee umzusetzen oder
in neue Technologien und Verfahren zu
investieren, stellt für Unternehmen eine
große Herausforderung dar. Eine Simulationssoftware ermöglicht es, Prozesse
oder Produkte bereits vor der Entwicklung unter realistischen Bedingungen
zu testen. Dadurch können mögliche
Fehler oder Schwachstellen aufgespürt
und Fehlinvestitionen vermieden werden.
Das ermöglicht den Unternehmen hohe
Kosteneinsparungen und eine Verbesse-
rung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Durch
die Schaffung einer europäischen CloudSimulationsplattform (CAE/CAM) will das
Projekt CloudSME Simulationstechnologien für kleine und mittlere Unternehmen
erschwinglich machen.
In einem Bewerbungsverfahren (Open
Call) werden zehn weitere Fertigungs-,
Engineering-, und Softwareunternehmen
gesucht, die sich am Projekt mit ihrem
individuellen Simulations-Anwendungs-
szenario beteiligen. Das Projekt wird von
der Europäischen Kommission unter der
Finanzhilfevereinbarung 608886 mit
4,5 Millionen Euro finanziert. Für neue
Anwendungsszenarien stehen
400.000 Euro zur Verfügung. Der Open
Call endet am 25. Juni um 17 Uhr, Brüsseler Ortszeit. Weitere Informationen zum
Bewerbungsverfahren finden sich unter
www.cloudsme.eu/opencall im Internet.
Preis für Energieeffizienz
Unternehmen aus der Industrie und dem
produzierenden Gewerbe, die erfolgreich
Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchgeführt
haben, können sich bis zum 30. Juni um
den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten
Energy Efficiency Award der Deutschen
38
Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben.
Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.
Der zum achten Mal ausgeschriebene
Wettbewerb steht für Projekte von Unternehmen jeder Größe und Branche offen.
Die Teilnahmeinformationen finden sich
unter www.EnergyEfficiencyAward.de im
Internet. Im September wird die Liste der
15 Nominierten veröffentlicht, aus denen
die Fachjury drei Preisträger aussucht. Die
Preisverleihung findet am 11. November
auf dem dena-Energieeffizienzkongress
statt.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Neues aus Berlin und Brüssel
Deutsche Interessen in
China vertreten
Berlin/Peking. Bei Geschäften deutscher
Unternehmen in und mit China gibt es
immer noch erhebliche Probleme. Darauf
hat DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer
während seiner Chinareise hingewiesen.
In Peking erläuterte er im Beisein von
Wirtschaftsminister Gabriel, dass deutsche
Unternehmen beim Thema Patentschutz
nicht mehr ausschließlich über Raubkopien klagten, sondern zunehmend auch über
Übertreibungen: „Erst hatten die Chinesen
gar kein Patentrecht, jetzt überziehen
sie es.“ Auch der Joint-Venture-Zwang
erschwere den Handel deutscher Unternehmen mit China: So können deutsche
Anbieter beispielsweise in der Automobilindustrie nur zusammen mit einem chinesischen Partner agieren. Positiv wertete
Schweitzer das vermehrte Engagement
Ausnahme für kurze
freiwillige Praktika
Berlin. Freiwillige Praktika bis zu sechs
Wochen sollen vom Mindestlohn ausgenommen werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Eine Verbesserung,
die nicht zuletzt auf Drängen des DIHK
vorgenommen worden ist. Ursprünglich
sollten freiwillige Praktika vom ersten Tag
an mit dem Mindestlohn vergütet werden.
DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer drängt
zugleich auf weitere Nachbesserungen
im parlamentarischen Verfahren: „Viele
Praktika dauern länger als sechs Wochen.
Und kaum ein Unternehmen wird jungen
Leuten, die praktische Erfahrungen
sammeln wollen, 1.500 Euro monatlich
zahlen können.“ Die Folge, so befürchtet
Schweitzer: Das Angebot an freiwilligen
Praktika werde sinken – zu Lasten der
Berufseinsteiger.
© Frank Ossenbrink
DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer (l.) und Julia Arnold (beim DIHK zuständig für internationale Märkte) mit
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Peking
chinesischer Firmen in Deutschland: Die
guten Bedingungen, die sie in Deutsch-
land vorfänden, könnten dann auch zu
Fortschritten in China führen.
Gelder für den Mittelstand freigegeben
Berlin. Gute Nachricht für kleine und
mittlere Unternehmen: Das Zentrale
Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
erteilt trotz der derzeit vorläufigen Haushaltsführung wieder Bewilligungsbescheide. Der Bundestagshaushaltsausschuss
hat die entsprechenden Mittel vorzeitig
freigegeben. Dafür hatten sich der DIHK
in Berlin und die IHKs bei den Bundestags-
abgeordneten in den Regionen eingesetzt.
350 Millionen Euro werden nun allein für
ZIM veranschlagt. ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes
Förderprogramm für mittelständische
Unternehmen und wirtschaftsnahe
Forschungseinrichtungen, die mit diesen
zusammenarbeiten.
ERASMUS+ startet, MobiPro-EU gestoppt
Brüssel. Eine gute Sache: Das neue
Bildungsprogramm der EU, ERASMUS+,
ermöglicht es Studierenden und Auszubildenden, Zeit im europäischen Ausland
zu verbringen. Schlechte Nachrichten dagegen vom Sonderprogramm MobiPro-EU
(„Förderung der beruflichen Mobilität von
ausbildungsinteressierten Jugendlichen und
arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“): Das Bundesarbeitsministerium nimmt
seit dem 8. April keine neuen Anträge für
das laufende Jahr mehr an. Grund: Die
Nachfrage übersteigt die Fördermöglichkeiten. Der DIHK bedauert diesen Schritt.
Das Programm soll im Sommer überarbeitet
und für 2015 neu aufgelegt werden.
39
Bericht und Hintergrund
© Gerhard Seybert – Fotolia.com
Geballte Informationen zu den Themen Zoll und Exportkontrolle bietet der 8. IHK-Außenwirtschaftstag NRW.
Kulturelle Intelligenz ist gefragt
Was ist ein „Ermächtigter Ausführer“?
Und was ein „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“? Unternehmen, die schon lange
international aktiv sind, kennen diese
Begriffe – für andere sind sie böhmische
Dörfer. Damit das nicht so bleibt, bietet
einer der neun Workshops beim IHK-Außenwirtschaftstag NRW geballte Informationen zu den Themen Zoll und Exportkontrolle. Nicht nur aktuelle Regelungen
werden dort besprochen, sondern auch
Zukunftsfragen. Denn mit dem ab 2016
geltenden neuen EU-Zollkodex kommen
viele Änderungen auf die Wirtschaft zu,
und die aktuelle Debatte im Europäischen
Parlament über die Herkunftsbezeichnung
von Produkten könnte das Gütesiegel
„Made in Germany“ in Gefahr bringen.
40
Vorteil Freihandel
Der Workshop „Achtung Zoll“ wird sich
nicht darauf beschränken, die Flut an Vorschriften zu beschreiben – er soll vielmehr
ein Wellenbrecher sein, praktische Tipps
vermitteln und auch Hinweise geben, wie
man die Belastung mit Zollfragen senken
kann. Moderator Frank Malis, Geschäftsführer bei der IHK Aachen: „Auf Basis
vieler Freihandelsabkommen zwischen der
EU und zahlreichen Staaten lässt sich die
Zollbelastung in vielen Fällen ganz oder
teilweise vermeiden.“ Auch das geplante
Abkommen mit den USA wird in diesem
Zusammenhang eine Rolle spielen.
Beispiele erfahrener Unternehmer werden
deutlich machen, dass das Thema Zoll bei
guter Organisation beherrschbar ist. Bei
der Digatron GmbH aus Aachen beispielsweise (mit einem Exportanteil von
75 Prozent) sorgt ein Gesamtverantwortlicher für die Dokumentation aller betrieblichen Prozesse, um die Einhaltung von
Exportvorschriften zu garantieren. „Der
Aufwand ist überschaubar, allerdings sind
Zollthemen längst nicht mehr nebensächlich. Es erfordert gutes Fachwissen
und ständige Weiterbildung“, sagt Rolf
Beckers, Gründer und Geschäftsführer des
Unternehmens, das Testgeräte für Batterien aller Art herstellt. Als besondere Herausforderung nennt er, den Überblick über
Embargo-Bestimmungen zu behalten, die
ständig verändert würden. Auch sei wichtig, die Verträge so zu gestalten, dass bei
einer versagten Exportgenehmigung die
eigene Haftung ausgeschlossen ist.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Der 8. IHK-Außenwirtschaftstag NRW
unter dem Motto „WIR UNTERNEHMEN
WELTWEIT“ wird am 11. September 2014
federführend von der IHK zu Köln in
Zusammenarbeit mit den IHKs in NRW
durchgeführt. Im Kölner Gürzenich werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet.
Der Außenwirtschaftstag wird um
9.15 Uhr von NRW-Wirtschaftsminister
Garrelt Duin und dem Vizepräsidenten von
IHK NRW, Dr. Benedikt Hüffer, eröffnet.
Ende der Veranstaltung ist gegen
17.15 Uhr. Das Informationsangebot umfasst neun Workshops und eine Podiumsdiskussion. Außerdem stehen mehr als
50 Vertreter der deutschen Auslandshandelskammern für individuelle Gespräche
zur Verfügung. Detaillierte Informationen
zur Veranstaltung (auch zur Anmeldung)
finden sich im Internet auf
www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de
© Heike Lachmann
© Thomas Nowaczyk
Unternehmer Rolf Beckers berichtet über seine
Export-Erfahrungen.
Produktdesigner Markus Wild hat seine Agentur
internationalisiert.
Internationales Team
tender Hauptgeschäftsführer der IHK Nord
Westfalen.
Natürlich sind die gesetzlichen Regelungen für alle Branchen wichtig. Wenn
man aber nicht bloß Waren, sondern
Dienstleistungen exportieren will, kommen
noch andere Herausforderungen hinzu.
Gerade hier aber liegt für die deutsche
Wirtschaft noch großes Potenzial: Die
deutsche Dienstleistungswirtschaft hat
einen Anteil von 70 Prozent am Bruttoinlandspunkt – aber nur zwölf Prozent
der Unternehmen sind international aktiv.
Damit liegt Deutschland unter dem EUDurchschnitt. Der Workshop „Dienstleistungen erfolgreich internationalisieren“
gibt deshalb Hilfestellung. „Da Dienstleistungen meist persönlich erbracht werden,
spielen Mentalitätsfragen und kulturelle
Intelligenz eine noch größere Rolle, als
es bei Warenexporten der Fall ist“, erklärt
Moderator Prof. Bodo Risch, stellvertre-
Wie man sich optimal auf den globalen
Markt einstellt, zeigt das Beispiel der
WILDDESIGN GmbH & Co. KG aus Gelsenkirchen. Die Agentur für Produktdesign
hat mehr als 300 Kunden in aller Welt
und sich vor einigen Jahren auch darauf
spezialisiert, die Optik chinesischer Waren
an den deutschen und europäischen
Markt anzupassen. Trotz des Internets:
„Am wichtigsten ist die Präsenz vor Ort“,
sagt Geschäftsführer Markus Wild. „Wir
versuchten von Anfang an, unseren
Kunden möglichst einen Ansprechpartner
in Landessprache anzubieten. Das war der
Ausgangspunkt für unsere Internationalisierung der Teams in Gelsenkirchen und
Schanghai mit momentan 30 Kreativen
aus elf Ländern.“ Ein internationales Team
strahle Offenheit und Flexibilität aus.
Deshalb bekomme WILDDESIGN jedes Jahr
fast 1.000 Bewerbungen aus aller Welt.
Und: „Die potenziellen Kunden trauen sich
auch, uns von den entlegensten Winkeln
des Globus anzusprechen.“
So weit wie die Gelsenkirchener muss man
nicht gleich gehen. Aber: „Wer international erfolgreich sein will, muss sich
der Welt öffnen. Das ist auch ein innerer
Prozess im Unternehmen, den wir mit unserer Beratung und mit dem Angebot des
Außenwirtschaftstages fördern wollen“,
sagt Alexander Hoeckle, Geschäftsführer
International und Unternehmensförderung der IHK Köln.
Werner Grosch,
freier Journalist
41
Bericht und Hintergrund
Auslandsengagement steigt –
besonders in Europa
Das Ausland wird als Investitionsstandort für die hiesige Industrie
noch attraktiver. Nach elf Jahren
spielt für die deutsche Industrie
das Kostenargument wieder eine
etwas größere Rolle. DIHK-Chefvolkswirt Dr. Alexander Schumann
erläutert im Interview die Ergebnisse der aktuellen DIHK-Umfrage
zu den Auslandsinvestitionen in
der Industrie.
Wie stehen die Zeichen bei den Auslandsinvestitionen der deutschen Industrieunternehmen 2014? Daumen hoch oder
Daumen runter?
Für die Industrieunternehmen bleibt das
Ausland für Investitionen attraktiv.
45 Prozent der Industriebetriebe planen
2014 ein Engagement außerhalb Deutschlands. Das hohe Niveau der Auslandsaktivitäten setzt sich damit fort. Dabei wollen
die Unternehmen für ihre Präsenz im Ausland mehr Kapital in die Hände nehmen
als 2013. Damit dürften die Auslandsinvestitionen 2014 erneut spürbar wachsen.
Oft gibt es die Befürchtung, dass Auslandsinvestitionen auf Kosten des heimischen Standorts gehen? Gibt es dafür Anzeichen?
Im Gegenteil: Die aufgestockten Auslandsbudgets der Industrieunternehmen
kommen auch dem Inland zugute. Wir
sehen bei den Daten aus unserer Umfrage,
dass Betriebe mit Auslandsinvestitionen
auch hierzulande kräftiger investieren und
ihre Beschäftigung aufstocken wollen.
Warum investieren Unternehmen im Ausland?
Hauptsächlich, um Produktionsstätten vor
Ort auf- und auszubauen sowie um Vertrieb und Kundendienst zu etablieren und
zu festigen. Fast 80 Prozent der Industrieunternehmen planen aus diesen Gründen
Investitionen im Ausland.
© Heiko Laschitzki
Dr. Alexander Schumann, DIHK-Chefvolkswirt
42
Der Kostenvergleich spielt bei der Investitionsentscheidung nur eine geringere
Rolle?
Das Kostenmotiv gewinnt für die Auslandsinvestitionen wieder leicht an
Bedeutung, nachdem es seit 2003 nahezu kontinuierlich verloren hatte. Gaben
die Kosten 2013 noch für 20 Prozent
der Betriebe den Ausschlag, sind es nun
21 Prozent. Die Zunahme mag gering
erscheinen, ist aber ein erstes Warnsignal,
dass der Wirtschaftsstandort Deutschland
dabei ist, Standortvorteile wieder zu verspielen. Betriebe, die aus Gründen besserer
Kostenbedingungen im Ausland investieren wollen, zeigen sich gerade bei den
Beschäftigungsplanungen am heimischen
Standort deutlich zurückhaltender.
In welchen Bereichen steigen denn die
Kosten so stark, dass sie Unternehmen zu
Auslandsinvestitionen veranlassen?
Immer mehr Industriebetriebe wollen mit
ihrem Auslandsengagement ihren Energie- und Rohstoffbezug diversifizieren
und kostengünstiger gestalten. Der Anteil
steigt um drei Punkte auf zwölf Prozent.
Im Ausland finden deutsche Unternehmen
diesbezüglich oft bessere Kostenbedingungen vor, vor allem in Sachen Stromkosten.
Besorgniserregend ist, dass Unternehmen,
die wegen des Energie- und Rohstoffbezugs im Ausland investieren, sich zugleich
bei ihren Plänen für Beschäftigung und
Investitionen in Deutschland am stärksten
zurückhalten.
Investieren deutsche Unternehmen bereits
wegen des Fachkräftemangels im Ausland?
Das Ausland wird für die Unternehmen
auch deshalb relevanter, weil dort vielfach
das Fachkräfteangebot nicht so ausgeschöpft ist wie hierzulande. Mittlerweile
investiert jedes zehnte Unternehmen aus
diesem Grund im Ausland, 2011 waren es
nur sieben Prozent. Das höhere Interesse an ausländischen Fachkräften ist das
Resultat gestiegener Schwierigkeiten,
hierzulande genügend qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© RioPatuca Images - Fotolia.com
Handelsbarrieren sind ein mehr und mehr
anzutreffendes Phänomen. Kann man bei
den Investitionsentscheidungen für das
Ausland hier schon eine Beeinflussung
erkennen?
Handelshemmnisse bleiben nicht nur
zweitwichtigster Grund für Auslandsinvestitionen, sondern gewinnen weiter an
Gewicht. Gegenüber 2011 erhöht sich der
Anteil der Unternehmen mit diesem Motiv
deutlich von 22 auf 26 Prozent. Gerade
in Südamerika und Russland kommt dem
eine große Bedeutung zu. Mittlerweile
sehen sich jeweils 38 Prozent der Unternehmen aufgrund von Handelsbarrieren
zu Investitionen in Südamerika sowie in
Russland, der Ukraine, der Türkei oder
Südosteuropa veranlasst.
Die EU ist trotz Krise Handelspartner
Nummer 1 für Deutschland. Zahlen sich
die Reformen zur Verbesserung der Standortqualität in vielen Euro-Staaten langsam aus und werden diese Länder auch
für Investitionen wieder attraktiv?
Erstmals seit 2010 ist die EU-15 (Anm.
d. Red.: die EU-Mitgliedsstaaten vor der
Erweiterung im Jahr 2004) wieder die
Top-Destination für Investitionen der
Unternehmen. Ihr Anteil steigt von 40
auf 46 Prozent – einen solchen Anteil hat
bisher noch nie eine Region erreicht, und
um mehr als sechs Punkte hat sich auch
noch keine Region innerhalb eines Jahres
verbessert. Die Erholung der Eurozone
ist somit auch in den Investitionsplänen
deutscher Betriebe angekommen – etliche
Länder haben in den letzten Jahren energisch an ihrer Standortqualität gearbeitet.
Die EU-15 punktet mit Kostenargumenten,
aber nicht nur. Infolge der konjunkturellen Belebung werden diese Europartner
allmählich auch als Absatzmarkt wieder
interessanter.
Wie entwickeln sich die Auslandsinvestitionen in den Regionen außerhalb Europas?
China verliert seinen Spitzenplatz an Europa; Nordamerika hat sich in den TOP 3
etabliert. Noch immer nehmen auch die
Schwellenländer Asiens und Lateinamerikas einen festen Platz als Investitionsstandort der deutschen Industrie ein. Die
Betriebe setzen insgesamt auf Kontinuität
bei ihrem Engagement in den etablierten
Märkten. Sie nutzen weiterhin die dynamische Entwicklung vieler globaler wachstumsstarker Regionen. So können bessere
Entwicklungen auf einzelnen Märkten
schwächere Phasen auf anderen ausgleichen – das bewährte Stabilitätsrezept.
43
Bericht und Hintergrund
© Composer - Fotolia.com
Industrie 4.0 – Der Mensch Noch befinden sich die Unternehmen beim Thema Industrie 4.0 in
der Orientierungsphase.
Prof. Dr. Thomas Bauernhansl,
Leiter des Stuttgarter FraunhoferInstituts für Produktionstechnik
und Automatisierung, und Siemens-Deutschland-Chef Rudolf
Martin Siegers erklären im Interview, um was es dabei geht.
Was verstehen Sie unter dem Schlagwort
„Industrie 4.0“?
Siegers: Es handelt sich um die vierte industrielle Revolution – nach der
Mechanisierung, der Elektrifizierung und
der Einführung von Elektronik und IT in
die Produktion. Aus unserer Sicht besteht
Industrie 4.0 aus drei Kernelementen: dem
Produktionsnetzwerk über Unternehmensgrenzen hinweg, dem Zusammenwachsen
von Entwicklung und Produkt sowie den
sogenannten cyber-physischen Systemen.
Bauernhansl: Der Schlüssel zur Industrie 4.0 ist Kommunikation. Es geht um
permanenten Wissens- und Informationsaustausch – möglichst in Echtzeit. In der
intelligenten Fabrik können die Mitarbeiter und alle Objekte – wie Maschinen,
Aufträge oder auch Lagerplätze – miteinander über das Internet kommunizieren
und softwarebasierte Dienste nutzen. Das
44
heutige „Internet der Menschen“ wird so
um das „Internet der Dinge und Dienste“
erweitert.
Und was ist das Ziel dabei?
Bauernhansl: Industrie 4.0 bringt einen weiteren Schub in der Steigerung
der Energie- und Ressourceneffizienz,
die Innovationszyklen werden kürzer,
und wir können komplexere und intelligentere Produkte herstellen. Durch die
Erhöhung der Flexibilität wird mit einer
hohen Produktivität eine individualisierte
Massenfertigung möglich. Die intelligente
Selbststeuerung ermöglicht es erstmals,
praktisch jedes Produkt – sei es ein Auto
oder ein Fahrrad – wirtschaftlich und
maßgeschneidert nach Kundenwunsch
herzustellen. Das verbessert die globale
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen
Industrie deutlich.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
© Siemens
Rudolf Martin Siegers
© Fraunhofer-Institut IPA
Prof. Dr. Thomas Bauernhansl
steht weiter im Mittelpunkt
Wie genau soll das funktionieren?
Siegers: Am besten lässt sich das mit
einem Bild veranschaulichen: Die cyberphysischen Systeme sind vergleichbar mit
einem aus vernetzten Einzelkomponenten
bestehenden Schachcomputer im Lernmodus, der im Produktionsschach Szenarien
ermittelt, vergleicht und optimale Kombinationen vorschlägt. Und irgendwann –
bis dahin ist es aber noch ein langer Weg –
werden die Systeme den besten Zug in
diesem Produktionsschach auch selbst
auswählen.
Was ist mit der Datensicherheit?
Bauernhansl: Die Vernetzung stellt völlig
neue Anforderungen an die Datensicherheit, denn davon hängt die Produktion
ab. Gemeinsam genutzte sensible Daten
müssen so sicher in der Cloud aufbewahrt
werden wie die US-Goldreserven im legendären Stützpunkt Fort Knox.
Siegers: Das Thema Datenschutz und
-sicherheit ist eine Gretchenfrage von
Industrie 4.0. Um eine Produktionsanlage
umfassend schützen zu können, müssen
unterschiedliche Maßnahmen getroffen
werden. Dies reicht von der Unternehmensorganisation bis zum Schutz von
PC- und Steuerungssystemen oder den
Netzwerken.
Welche Rolle wird der Mensch noch in
dieser „Fabrik der Zukunft“ spielen?
Bauernhansl: Der Mensch steht nach wie
vor im Mittelpunkt dieser Fabrik. Die Mitarbeiter werden aber mehr und mehr zu
Dirigenten der Wertschöpfung. Sie greifen nicht mehr unbedingt selbst in die Abläufe ein, sondern gestalten in allererster
Linie die Rahmenbedingungen. Denn die
menschliche Intelligenz wird – bei
aller Autonomie der cyber-physischen
Systeme – immer unerlässlich bleiben.
Siegers: Die Anforderungen an den Menschen steigen. Für Industrie 4.0 müssen
Fachkräfte ausgebildet werden, die über
den Tellerrand einer einzigen Disziplin hinausschauen können – der Mechatroniker
ist hier ein gutes Beispiel. Neben Mechanik
und Elektronik werden nun IT- Kenntnisse
immer wichtiger.
45
© santiago silver – Fotolia.com/Montage: Koerdt GmbH
Schwarmfinanzierung
immer beliebter
Crowdfunding ermöglicht die Finanzierung von Projekten, Unternehmen, Vereinen oder gemeinnützigen Aktionen durch eine
Vielzahl an Geldgebern, hat aber
auch zahlreiche andere Vorteile: Marktforschung, Marketing,
Einbeziehung von Kunden oder
Lieferanten, Aufbau und Mobilisierung von Netzwerken, Öffentlichkeitsarbeit, Imagepflege.
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Crowdfunding-Formen und Gegenleistungen
•Reward-Based Crowdfunding:
konkretes Produkt oder immaterielle Gegenleistung
•Donation-Based Crowdfunding:
Spendenquittung
•Equity-Based Crowdfunding (Crowdinvesting):
Unternehmensanteile oder gewinnabhängige Zinsen
•Lending-Based Crowdfunding
(Crowdlending beziehungsweise Peer-to-Peer-Lending):
fester Zinssatz und Rückzahlung des Kredits
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Aus diesen Gründen wächst Crowdfunding
in Deutschland sehr schnell – mehr als
70 Plattformen sind hier aktiv, und bislang sind mehr als 70 Millionen Euro in
Deutschland über Crowdfunding finanziert worden.
Die Kontaktaufnahme mit der Crowd
erfolgt in der Regel über CrowdfundingPlattformen. Das zu finanzierende Projekt
wird dort detailliert dargestellt und durch
Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie durch das Mobilisieren des persönlichen Netzwerkes bekannt gemacht.
So entsteht eine Unterstützergemeinschaft, die kleine Summen von einigen
Hundert bis zu mehreren Millionen Euro
aufbringen kann. Für seine finanziellen
Mittel, aber auch für seine idealistische
Unterstützung des Projekts erhält der einzelne Unterstützer eine Gegenleistung.
Eine Liste der Plattformen in Deutschland findet sich unter „FAQ“ auf
www.germancrowdfunding.net, der
Internetseite des German Crowdfunding
Network. Crowdfunding findet aber nicht
nur auf den Plattformen statt – es gibt
zahlreiche Projekte, die sich über ihre eigene Seite finanziert haben. Die Plattformen erleichtern allerdings die Abwicklung
der Zahlungen und stellen Reputation her,
daher ist Crowdfunding auf Plattformen
etwas leichter.
Crowdinvesting ist sicherlich die Form, die
im Umfeld von Unternehmensfinanzierung die meiste Relevanz hat. Nicht alle
Formen des Crowdinvesting ermöglichen
den Erwerb des klassischen Eigenkapitals,
vielmehr sind eine Vielzahl von MezzaninBeteiligungsmöglichkeiten auf den Plattformen zu finden.
Aber auch Reward-Based Crowdfunding
funktioniert nicht nur für künstlerische
Kreativprojekte, sondern auch für innovative Produktentwicklungen, welche
auf den Endkunden abzielen. Startups
profitieren in großem Maßstab von der
neuen Finanzierungsform des Crowdin-
vestings und konnten schon sechsstellige
und siebenstellige Summen einsammeln.
Mit den eingesammelten Mitteln kann die
Entwicklung eines Prototyps finanziert
oder auch die Massenproduktion umgesetzt werden. Doch auch für den Mittelstand gibt es Crowdfunding-Plattformen,
die aber noch sehr wenige Projekte haben.
WINCENT GMBH
Manche Unternehmer wollen die Kunden
direkt am Unternehmen partizipieren lassen. Teilhabe wird für den Kunden immer
wichtiger und Konsumieren rückt in den
Hintergrund. Eine Reihe an genossenschaftlich orientierten Startups hat daher
Crowdfunding genutzt, um Eigenkapital
aufzubauen.
Im Vorfeld einer Crowdfunding-Kampagne
gibt es viele Punkte zu bedenken: Wer ist
die Crowd? Wo ist meine Zielgruppe? Ist
das Produkt eher für Endkunden geeignet?
Kann ich die emotionale und innovative
Seite des Produkts gut erläutern? Welche
Art des Crowdfundings ist für mein Produkt am besten geeignet? Welche Plattformen und welches Beteiligungsmodell
sind für mein Projekt am sinnvollsten? Auf
www.germancrowdfunding.net findet man
sowohl Ansprechpartner als auch Literatur.
[email protected]
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Die Autoren
•K
arsten Wenzlaff
ist Gründer des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien (ikosom),
hat das German Crowdfunding
Network initiiert und zahlreiche
Studien zum Thema Crowdfunding
geschrieben.
•D
ennis Schenkel
betreibt mit Crowdxperts.de eine
Full-Service Agentur im Bereich
Crowdfunding und ist Mitglied im
Vorstand des German Crowdfunding
Networks.
47
Infos für die Praxis
Impressum
Herausgeber
Industrie und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet
44787 Bochum, Ostring 30-32
Telefon: (02 34) 91 13-0 Fax: (02 34) 91 13-1 10
www.bochum.ihk.de | [email protected]
Redaktion
Jörg A. Linden (verantwortlich), Julia Beuerlein
Druck, Verlag, Anzeigenverwaltung und Herstellung
Koerdt PROMO4YOU GmbH
59609 Anröchte, Südring 1
Telefon: (0 29 47) 97 02-0, Fax: (0 29 47) 97 02-50
www.koerdt.de | [email protected]
Anzeigenleitung
Fritz Thöne (verantwortlich)
Telefon (0 29 47) 97 02-77
E-Mail: [email protected]
Beate Ruby
Telefon (0 29 47) 97 02-76
E-Mail: [email protected]
Recht und Steuern
Sexuelle Belästigung
Belästigt ein Arbeitnehmer eine
Auszubildende sexuell, kann das
eine außerordentliche Kündigung
rechtfertigen. Das hat das Landesarbeitsgericht Niedersachsen im Fall eines
Krankenpflegers entschieden, der eine
Auszubildende als Gesundheits- und
Krankenpflegerin nach der Echtheit
ihrer Oberweite fragte, ihre Brust
anfasste und versuchte, sie zu küssen.
Der Arbeitgeber führte Anhörungen
durch und sprach anschließend eine
außerordentliche Kündigung aus, gegen die sich der ordentlich unkündbare
Krankenpfleger mit einer Kündigungsschutzklage wehrte.
In seiner Begründung weist das
Gericht darauf hin, dass eine fristlose
Kündigung gerechtfertigt sei, wenn
Tatsachen vorlägen, die dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller
Einzelfallmerkmale und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen eine
Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses
bis zum Ende der Kündigungsfrist
unzumutbar machten. Vorliegend habe
der Arbeitnehmer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Auszubildende sexuell belästigt. Sein Verhalten
stelle eine die körperliche Integrität
missachtende und sexuell motivierte
Handlung dar. Bei der Abwägung sei
die gesteigerte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers in Bezug auf die zahlreichen
Arbeitnehmerinnen und weiblichen
Auszubildenden zu berücksichtigen.
Deshalb sei ihm die Fortsetzung des
Arbeitsverhältnisses nicht zuzumuten. (Urteil des Landesarbeitsgerichts
Niedersachsen vom 6. Dezember 2013;
Az.: 6 Sa 391/13)
Praxistipp: Arbeitgeber sind verpflichtet, ihr Personal effektiv vor
sexuellen Belästigungen zu schützen.
Bei Ausspruch der Kündigung ist auf
die Einhaltung der zweiwöchigen
Kündigungsfrist zu achten, binnen
der die Kündigung dem Arbeitnehmer
zugehen muss. Die Frist beginnt mit der
Kenntnis des Arbeitgebers vom kündigungsauslösenden Sachverhalt.
Erscheinungsweise
monatlich, Doppelausgabe Juli/August
Druckauflage
15.717/1. Quartal 2014
Anzeigenpreisliste Nr. 35, gültig ab 1. Januar 2014
„Wirtschaft im Revier“ ist das offizielle Organ der
IHK Mittleres Ruhrgebiet. Der Bezug der
IHK-Zeitschrift erfolgt kostenlos im Rahmen der vom
Gesetzgeber geregelten Beitragspflicht als Mitglied der
IHK. Für andere Bezieher beträgt der Bezugspreis im
Jahresabonnement 24,50 Euro inklusive gesetzlicher
Mehrwertsteuer. Mit Namen gezeichnete
Beiträge geben nicht unbedingt die Auffassung der
IHK Mittleres Ruhrgebiet wieder. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Quellenangabe und Genehmigung
des Herausgebers. Für den Nachdruck signierter Beiträge ist die Genehmigung des Verfassers erforderlich.
Heftmitte: BiC-Journal
Beilage: Chip
ISSN 0724-4142
48
Abmahnung nach Beleidigung
Wenn ein Arbeitnehmer falsche
Behauptungen mit beleidigenden
Vorwürfen aufstellt, einen vereinbarten
Unterrichtsbesuch im Rahmen einer
Qualifizierungsmaßnahme absagt und
einen angeordneten Rücksprachetermin
verweigert, liegen darin Vertragspflichtverletzungen, die Abmahnungen
rechtfertigen. Das hat das Landesarbeitsgericht Hamm im Fall einer Seiteneinsteigerin als Lehrkraft an einem
Gymnasium entschieden. Sie hatte bei
ihrer Krankmeldung gegenüber der
Schulaufsicht in einer E-Mail gebeten
zu überprüfen, ob ihre Atteste in der
Schule wieder „unterschlagen“ worden
seien. Später sagte sie einen zuvor abgestimmten Unterrichtsbesuch mit einer Fachkollegin ab und weigerte sich,
einen angeordneten Rücksprachetermin
mit dem Schulleiter wahrzunehmen.
Die Bezirksregierung erteilte daraufhin
drei Abmahnungen, deren Beseitigung
die Lehrkraft verlangte.
In seiner Begründung weist das Gericht
darauf hin, dass in dem unberechtigten
Vorwurf, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen seien unterschlagen worden,
ein gewichtiger Verstoß gegen die
Pflicht zur Rücksichtnahme auf berech-
tigte Interessen des Arbeitgebers liege,
der eine Abmahnung rechtfertige.
Die Weigerung, einen abgestimmten
Unterrichtsbesuch durch eine Kollegin
zu dulden, stelle einen Verstoß gegen
die ihr im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme obliegende Dienstpflicht
dar. Ferner liege in der Weigerung der
Teilnahme an einem angeordneten
Rücksprachetermin mit dem dienstvorgesetzten Schulleiter eine Vertragspflichtverletzung. Es sei auch möglich
und zumutbar gewesen, den Termin
wahrzunehmen. Die drei Abmahnungen
seien daher gerechtfertigt. (Urteil des
Landesarbeitsgerichts Hamm vom
4. Dezember 2013; Az.: 5 Sa 867/13)
Praxistipp: Das Grundrecht auf freie
Meinungsäußerung berechtigt nicht zu
Formalbeleidigungen, Schmähungen
oder wahrheitswidrigen Tatsachenbehauptungen. Der Arbeitgeber kann
mit einer Abmahnung reagieren. Die
Abmahnung muss das pflichtwidrige
Verhalten genau beschreiben (Dokumentationsfunktion), auffordern, das
beanstandete Verhalten aufzugeben
(Ermahnungsfunktion) und androhen,
dass im Wiederholungsfall das Arbeitsverhältnis gefährdet ist (Warnfunktion).
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
Tätlicher Angriff auf Vorgesetzten
Greift ein Arbeitnehmer einen Vorgesetzten tätlich an, rechtfertigt das in
der Regel ohne vorherige Abmahnung
eine Kündigung. Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz im Fall eines Produktionshelfers entschieden, der
seinen Vorgesetzten zu Boden gedrückt
hatte, sodass dieser hinfiel. Zuvor hatte
der Vorgesetzte den Arbeitnehmer mit
seinem Handy fotografiert, weil er
dessen körperliche Aktivitäten bei der
Autowäsche in einer Waschanlage dokumentieren wollte. Der Arbeitnehmer
wies in der Vergangenheit mehrfach
krankheitsbedingte Fehlzeiten auf und
war auch zum fraglichen Zeitpunkt
arbeitsunfähig krankgeschrieben.
In seiner Begründung weist das
Gericht darauf hin, dass ein tätlicher
Angriff auf einen Vorgesetzten eine
schwerwiegende Verletzung arbeitsvertraglicher Nebenpflichten darstelle.
Regelmäßig bedürfe es vor Ausspruch
der Kündigung keiner vorherigen
Abmahnung, weil jeder Arbeitnehmer
wisse, dass der Arbeitgeber ein solches
Fehlverhalten missbillige. Der Arbeitnehmer könne sich auch nicht auf
einen Rechtfertigungsgrund berufen.
Der Vorgesetzte habe den Arbeitnehmer beim Ausklopfen von Fußmatten
gesehen und daraus geschlossen, dass
der Arbeitnehmer einen gesunden
Eindruck mache. Er habe Fotos mit dem
Handy gemacht, um seine Beobachtung zu dokumentieren, weil er den
Verdacht hatte, die Arbeitsunfähigkeit
sei möglicherweise vorgetäuscht. Hierin
liege kein unverhältnismäßiger Eingriff
in das allgemeine Persönlichkeitsrecht
des Arbeitnehmers. Die Kündigung sei
daher gerechtfertigt. (Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom
30. Januar 2014; Az.: 5 Sa 433/13)
Keine diskriminierende Altersstaffel
Schließt ein Arbeitgeber mit dem
Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung,
in der eine Altersstaffel enthalten ist,
um mit steigendem Lebensalter das
zunehmende Erholungsbedürfnis durch
geringere Arbeitszeit zu erreichen,
führt eine Erstreckung dieser Regelung
auf Teilzeitkräfte zur Unwirksamkeit der Altersstaffel. Das hat das
Landesarbeitsgericht Hamm im Fall
einer Verwaltungsangestellten bei einer
Gewerkschaft entschieden, die eine
Altersstaffel mit Ermäßigung der Wochenarbeitszeit von 38 Stunden ab dem
40. Lebensjahr auf 36,5 Stunden und
ab dem 50. Lebensjahr auf 35 Stunden
für unwirksam hielt und Schadensersatz wegen unzulässiger Altersdiskriminierung forderte.
In seiner Begründung weist das Gericht
darauf hin, dass die Regelung zur Arbeitszeitermäßigung für ältere Arbeitnehmer in ihrer konkreten Ausprägung
einen Verstoß gegen das Verbot der Al-
tersdiskriminierung darstelle. Hinsichtlich der Vollzeitbeschäftigten erscheine
der Gedanke des Gesundheitsschutzes
durch Arbeitszeitreduzierung für
ältere Arbeitnehmer nachvollziehbar.
Die Gesichtspunkte des Schutzes vor
Überforderung und des gesteigerten
Erholungsbedürfnisses könne bei
Teilzeitbeschäftigten, die weit von ihrer
Leistungsgrenze entfernt blieben, nicht
überzeugen. In der Altersstaffel liege
daher eine Altersdiskriminierung, die
zum Schadensersatz verpflichte. (Urteil
des Landesarbeitsgerichts Hamm vom
30. Januar 2014; Az.: 8 Sa 942/13,
Revision wurde zugelassen)
Praxistipp: Die unwirksame Altersstaffel führt dazu, dass eine Anpassung
„nach oben“ gefordert werden kann.
Da eine nachträgliche Verkürzung
der Arbeitszeit ausscheidet, hat ein
Schadensersatz in Form der Vergütung
zu erfolgen.
Bekanntmachung
In der Wahlgruppe VIII (Informations- und Kommunikationsgewerbe,
Unternehmensberatung, sonstige
Dienstleistungen), Wahlbezirk Witten,
ist Ute Dreher (Deutsche Edelstahlwerke Karrierewerkstatt GmbH) zum
7. April 2014 aus der Vollversammlung
ausgeschieden.
Bochum, den 7. Mai 2014
Industrie- und Handelskammer
Mittleres Ruhrgebiet
Die Mittelstandsberater
Wir beraten und prüfen mittelständische Unternehmen.
Zu unserem Leistungsspektrum gehört u.a.:
Freiwillige und gesetzliche
Jahresabschlussprüfungen für
alle Rechtsformen
■ Unternehmensbewertungen
■ Prüfung von Sanierungskonzepten
■
Holger Schmidt | Diplom-Betriebswirt,
vereidigter Buchprüfer, Steuerberater
Prüfen von Betrieben der
öffentlichen Hand
■ Prüfen nach Makler- und
Bauträgerverordnung
■ Due Diligence Prüfungen
■ Betriebswirtschaftliche Beratung
■
Dirk Reiser | Diplom-Betriebswirt,
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
ReiserSchmidt | Westfalen-Treuhand GmbH | Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Westfalenstr. 118 (im Centrovital) | 58453 Witten | Fon + 49 (0) 23 02/9 30 00-0
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Rufen Sie uns an,
wir beraten Sie gern.
Der Präsident
gez. Jürgen Fiege
Der Hauptgeschäftsführer
gez. Helmut Diegel
Geschäftsführer: Klaus Bünger
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59457 Werl-Holtum · Lohbredde 2 · Tel. 0 29 22/53 22
Fax 0 29 22/53 42 · www.stuckmann-brunnenbau.de
49
Infos für die Praxis
Funk- und Printmedien. Die Plattform
verfügt über eine Shopfunktion und
umfangreiche Admintools. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer
GmbH betrieben. Eine angemessene
Einarbeitung ist gewährleistet.
© Heino Patschull – Fotolia.com
Börsen
Existenzgründung
Angebote
BO 181213
Die Betriebsstätte befindet sich in
NRW (Ruhrgebiet). Das Fertigungsunternehmen konstruiert, produziert
und liefert Fördereinrichtungen und
-maschinen nach Kundenvorgabe und
hat sich spezialisiert auf: verschiedene
Förder- und Filtersysteme, Entsorgung
von Metallspänen, Schrottteilen,
Stanzteilabfällen und Stanzteilplatinen.
BO 181413
Zum Verkauf/zur Beteiligung steht
ein Unternehmen, spezialisiert in
der Herstellung von Maschinen zur
Vernichtung von Daten mit höchster
Sicherheitsstufe. Die Maschinen haben
im Bereich Papier ein Alleinstellungsmerkmal. Der Interessent sollte äußerst
vertriebsorientiert sein. Zurzeit wird
ein internationales Vertriebsnetz mit
örtlichen Partnern aufgebaut.
BO 182313
Wir bieten im Zuge der Nachfolgeregelung ein seit nahezu 30 Jahren
inhabergeführtes SpezialitätenFachgeschäft in einer Großstadt des
Ruhrgebiets. In urig-feinem Ambiente
wird das umfangreiche Angebot aus
Hausmacher-, Schinken- und Salamispezialitäten, Weinen und Feinkost
angeboten. Das Geschäft befindet sich
in 1-a-Lage/Fußgängerzone.
Die Verkaufsfläche beträgt circa
40 Quadratmeter und Nebenräume.
Ein großer Kundenstamm sowie weiteres Potenzial sind vorhanden. Verkauft
werden soll der komplette Geschäftsbetrieb inklusive aller Gerätschaften,
des Warenbestands und des dazugehörigen Know-hows.
BO 182413
Exklusives Modegeschäft für Damenmode mit Top-Marken und hochwertiger Ausstattung abzugeben. Standort:
Großraum Ruhrgebiet, Größe circa
120 Quadratmeter, über 24 Jahre am
Platz, großer Stammkundenanteil
mit aktueller Kundenkartei. Konkurrenzlose Lage, direkte Anbindung an
öffentliche Verkehrsmittel.
BO 182613
Alteingesessenes Maklergeschäft im
mittleren Ruhrgebiet wird aus Altersgründen abgegeben. Die Nachfolge
kann vielfältig geregelt werden. Ein
Kundenstamm, Objekte und die nötige
Technik sind vorhanden.
BO 182713
Alteingesessener Reifenhandel im
Ruhrgebiet zu verkaufen. Durch hohe
Lagerungsquoten sind sehr gute Kundenbindungen vorhanden.
BO 182813
Geschäft mit 126 Quadratmeter
Verkaufsfläche und Nähatelier wegen
Ortswechsels zu verkaufen. Ein großer
Lagerraum ist ebenfalls vorhanden.
BO 183113
Alteingesessene Lottoannahmestelle
aus Altersgründen zu verkaufen. Das
(Familien-)Geschäft besteht seit 1953
und befindet sich in einem Wohn-/Geschäftshaus in einem Wohngebiet mit
Gewerbetreibenden mit Anbindung an
öffentliche Verkehrsmittel. Hier einige
Eckdaten: 25 Quadratmeter Verkaufsfläche, 15 Quadratmeter großes Lager
(beheizbar), Parkplätze am Fahrbahnrand, ein Einstellplatz sowie eine
Aktionsfläche vor dem Geschäft sind
vorhanden. Das Sortiment beinhaltet
Lotto, Presse, Bogestra-Tickets, Tabak-
50
waren und Zubehör, Geschenk- und
Saisonartikel, Gutscheine, Telefonkarten, Geschenkverpackungsmaterial, Grußkarten und Briefmarken,
Paketannahme, Spielwaren, HerbertzArtikel, Taschenbücher, Schreibwaren,
Süßwaren etc.
BO 183213
Ladenlokal (Schnellrestaurant mit
Fleisch- und Wurstverkauf) inklusive
Ausstattung aus Altersgründen zu
verkaufen. Der Betrieb arbeitet mit
Gewinn.
BO 183313
Ich verkaufe mein seit 2008 bestehendes Unternehmen mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Vermarktung
von Souvenirs für das Ruhrgebiet. Die
Marke ist gut etabliert, sodass wir
unter anderem Einzelhändler, Museen
und Privatpersonen bedienen. Darüber
hinaus können die Ideen auch auf
zahlreiche andere Regionen übertragen werden.
BO 183413
Boutique für Damenbekleidung in
Fußgängerzone aus Krankheitsgründen
zu verkaufen. Das Ladenlokal wurde
2012 neu ausgestattet und eingerichtet. Die Ladenfläche beträgt
45 Quadratmeter exklusive Lagerfläche
(20 Quadratmeter). Zur Übernahme
gehören die Einrichtung, der Bestand,
der Kundenstamm. Auf Wunsch kann
der Name ebenfalls übernommen
werden.
BO 183513
Alteingesessene Apotheke mit moderner Einrichtung in sehr guter Lage
sofort abzugeben. Hohe Stamm- und
Laufkundschaft.
BO 183713
Führender Online-Anbieter von regionalen Freizeitangeboten sucht eine/n
Beteiligung/Nachfolger. Neben einem
umfangreichen Kundenstamm verfügt
das Unternehmen über zahlreiche
langjährige Kooperationspartner. Entsprechend gute Suchmaschinen-Rankings und Kundenbewertungen liegen
vor. Bekannt aus regionalen Film-,
BO 183813
Wir möchten einen von unseren
Copyshops und Digitaldruckereien
abgeben. Der Shop liegt in einer sehr
guten Lage und bietet Dienstleistungen in Digitaldruck und Offset an.
In näherer Umgebung existieren nur
wenige Shops. Zurzeit sind in dieser
Filiale fünf bis sieben Mitarbeiter
beschäftigt. Der Shop ist mit den
neuesten Maschinen eingerichtet, die
aber nicht alle übernommen werden
müssen. Darüber hinaus bieten wir
Schreibwaren an und sind seit kurzem
UPS-Partner.
BO 183913
Einzelhandel in Toplage für Erstlingsausstattung sucht Nachfolger. Das
Sortiment umfasst unter anderem
Möbel, Kinderwagen, Spielzeug. Ein
Ebay-Shop sowie ein Webshop sind
vorhanden. Innenstadtlage, fester Kundenstamm, seit vier Jahren
integriert.
BO 184013
Alteingesessenes Taxi-Unternehmen
mit eigener Zentrale aus Alters- und
Gesundheitsgründen zu verkaufen.
Das seit über 50 Jahren bestehende Unternehmen befindet sich im
Ruhrgebiet und wird mit mehreren
Alternativen zum Verkauf angeboten:
Verkauf der neun Taxen mit oder ohne
Konzession sowie zwei Mietfahrzeuge (alles Mercedes), das bestehende
Unternehmen ohne Fuhrpark oder
das Gesamtpaket. Mitarbeiter sind
vorhanden und können übernommen
werden. Bei einer Gesamtübernahme
ist eine Einarbeitung in das Unternehmen gewährleistet.
BO 184114
Zwei Einzelhandels-Fachgeschäfte
(Vollexistenz), Verkaufsräume circa
19 und 34 Quadratmeter, aus
Altersgründen zu verkaufen oder zu
verpachten. Standort liegt an einer
Hauptstraßen-Kreuzung sowie an
einer Haltestelle von vier Buslinien;
Schule in der Nähe. Hoher Bekanntheitsgrad, circa 95 Prozent Stammkunden. Alles lieferantenfrei und
einkaufsoptimiert. Lotto-Design 21.
BO 184214
Komplett eingerichtetes Küchenstudio
sucht Nachfolger. Das Küchenstudio
wird mit Immobilie (300 Quadratmeter) und Grundstück (1.000 Quadratmeter) verkauft. Vergrößerung des
Betriebsgebäudes sowie die Errichtung
eines Wohnhauses sind möglich. Die
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
BO 184414
Kleines Unternehmen (ausgerichtet für
ein bis zwei Mitarbeiter) für Fein(st)mechanik zu veräußern. Der Betrieb
liegt in Bochum. Der Maschinenpark
umfasst eine CNC-Fräsmaschine der
Firma Deckel, Drehbänke in verschiedenen Größen und Präzisionen, ein Laserschweißgerät u. v. m. Entsprechende
Werkzeuge sind vorhanden. Für Konstruktionen steht entsprechende EDV
zur Verfügung. Die zwei Werkräume,
das Büro, ein Aufenthaltsraum sowie
Mit der Existenzgründungsbörse, aus
deren Bundesliste die auszugsweise
veröffentlichten Offerten stammen,
soll Unternehmen die Suche nach
einem geeigneten Nachfolger oder
tätigen Teilhaber erleichtert werden.
Die Kooperationsbörse, die ebenso wie
die Existenzgründungsbörse im Internet auf www.bochum.ihk.de unter der
Rubrik „Service von A bis Z“ recherchierbar ist, richtet sich an Betriebe,
die zur Verbesserung ihrer Leistungsund Wettbewerbsfähigkeit eine zwischenbetriebliche Zusammenarbeit
mit in- oder ausländischen Partnern
anstreben. Die aus dem IHK-Bezirk
eingehenden Angebote und Nachfragen beziehungsweise Kooperationswünsche werden chiffriert unter der
zutreffenden Rubrik veröffentlicht.
Interessenten für die veröffentlichten
Offerten werden gebeten, sich unter
Angabe der entsprechenden Rubrik
und Chiffre-Nummer schriftlich an
die IHK Mittleres Ruhrgebiet,
Ostring 30–32, 44787 Bochum, zu
wenden, die die Zuschriften an die
Inserenten weiterleitet.
Auskünfte erteilt
Sabine Kupfer
Telefon: (02 34) 91 13-1 43
E-Mail: [email protected]
BO 184514
Top-Objekt der deutschen Imbisskultur
sucht qualifiziertes Betreiberpaar oder
eventuell Quereinsteiger mit Ambitionen. Seit 2008 am Markt, sehr erfolgreich eingeführt; mit hohem Bekanntheitsgrad. Sehr starkes Mittags- und
Frühstücksgeschäft, hochprofessionelle
Kücheneinrichtung, lichtdurchflutetes
und geschmackvoll eingerichtetes
Ambiente, 120 Quadratmeter Fläche,
120.000 Euro Kapital. Gute Bonität
und Eigenkapital notwendig. Seriöse
Anfragen mit Kapitalnachweis. Eventuelle Förderung durch KfW möglich.
BO 184614
Der Gesundheitsmarkt ist der
bedeutendste Trend des 21. Jahrhunderts und gehört zu den größten
Wachstumsmärkten. Menschen im
fortgeschrittenen Lebensalter über
50 sind bereit, in die eigene Gesundheit zu investieren. Das abzugebende
Unternehmen ist ein kleines und
gesundes Unternehmen und seit
langem in diesem Markt aktiv. Es hat
mehrere Geschäftsmodelle entwickelt,
welche in Lizenz im deutschsprachigen
Raum vergeben werden. Die Kompetenz des Unternehmensnachfolgers
sollte in Präferenz im kaufmännischen
Geschick liegen. Besondere Kenntnisse
in den Bereichen Gesundheit und
Bewegung spielen eine untergeordnete Rolle.
BO 184714
Im Rahmen einer Altersnachfolge
steht ein Kalibrierlaboratorium für
dimensionelle Messgrößen aus dem
mittleren Ruhrgebiet zur Veräußerung.
Das Unternehmen ist weiterhin in der
Entwicklung und Vermarktung der eigenen Software zur Kalibrierung sowie
zur Mess- und Prüfmittelverwaltung
tätig. Das Unternehmen ist DAkkSakkreditiert. Seine Kunden (insgesamt
rund 250) findet das Unternehmen
zum überwiegenden Teil im regionalen
Umfeld. Insbesondere im SoftwareBereich ist die Kundenstruktur jedoch
auch überregional bis deutschlandweit
verteilt. Das Unternehmen ist tätig in
gemieteten Räumlichkeiten. Insgesamt
stehen rund 160 Quadratmeter Büround Laborfläche zur Verfügung. Neben
dem Inhaber sind drei weitere Mitarbeiter im Unternehmen tätig. Ein potenzieller Nachfolger sollte bestenfalls
Engagierte Personalberaterin aus Bochum unterstützt kleine und
mittelständische Unternehmen professionell bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.
www.franz-personalberatung.de oder 0234-5887290
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E-Mail: info@hallenbau-timmermann.
Transport GmbH
Wuppertal
Bei Inseraten aus IHK-Börsen gelten
die Bedingungen der jeweiligen Börse.
Diese finden sich unter www.nexxtchange.org/pdf/agb.pdf beziehungsweise www.ihk-kooperationsboerse.
de/agb im Internet.
eine Ausbildung als Ingenieur in den
Fachbereichen Maschinenbau (Fertigungstechnik) oder Elektrotechnik
haben. Eine angemessene Einarbeitung
ist gewährleistet.
Q ualität se
it
BO 184314
Elektroinstallationsbetrieb mit Handel
sowie einer Lampenausstellung mit
Designerleuchten sucht Nachfolger.
sanitäre Einrichtungen sind angemietet. Die Firma wurde im Jahr 2012
gegründet. Ein kleiner Kundenstamm,
zum Beispiel aus der Medizintechnik,
ist im nahen Umfeld vorhanden.
Schneelastzone 2,
Windzone 2, a. auf Anfrage
Immobilie verfügt über eine Ausstellung und Büros sowie einen Beratungsraum mit Beamervorführung. Zu
den Hausmarken gehören allmilmö,
Häcker, Gaggenau, Siemens sowie
Granitunternehmen und Glashersteller
aus der Region. Kundenakquise durch
Mundpropaganda (kaum Werbung),
Abschluss liegt bei 85 Prozent.
Maschinentransporte
Betriebsumzüge
Hallenmobilkrane 12 - 60 t
Gabelstaplermietflotte 1 - 27 t
Gabelstaplerservice
Zum Alten Zollhaus 20-24
42281 Wuppertal
www.marcustransport.de
Tel 0202-27041-0
Fax 0202-708546
51
Infos für die Praxis
BO 184814
Wäsche- und Dessousfachgeschäft ab
sofort in zentraler Lage im mittleren
Ruhrgebiet zu verkaufen. Ladenlokal
40 Quadratmeter, Miete inklusive
Nebenkosten 460 Euro.
BO 184914
Betonsteinwerk mit Schwerpunkt
Marmor und Granit sucht ab sofort
eine/n Nachfolger/in. Das Unternehmen mit Sitz im mittleren Ruhrgebiet
beschäftigt acht Mitarbeiter. Die
Nutzung des 1.000 Quadratmeter
großen Betriebsgrundstücks ist über
eine Erbpacht mit einer Restlaufzeit
von 30 Jahren und einem Vorkaufsrecht geregelt. Das Firmengelände ist
im Besitz der Firma und soll bei Übergabe mitverkauft werden. Auf dem
überwiegend regionalen Arbeitsmarkt
stellen Architekten, Privatkunden und
ansässige Handwerker den Großteil des
Kundenstammes dar. Eine fachbezogene Ausbildung wäre vorteilhaft. Eine
Einarbeitungszeit durch den jetzigen
Besitzer wird gewährleistet.
BO 185014
Gut eingeführtes Süßwarengeschäft
mit langjährigen Stammkunden, über
50 Jahre vor Ort, in einer Stadt mit
100.000 Einwohnern, zentrale Lage
in der Fußgängerzone, möchte den
Betrieb aus Altersgründen an einen
jungen kreativen Kaufmann oder eine
Kauffrau übergeben. Die Hinzunahme
eines Ausschanks von Kaffee, heißen
Schokoladenspezialitäten o. ä. ist
platzmäßig möglich. Eigenkapital:
25.000 Euro.
BO 185114
Online-Shop für Sportartikel, Outdoorartikel und Textilwaren zu verkaufen.
Die Vermarktung der Produkte erfolgt
über eine eigene Webseite und Amazon mit professionellem Shop-System.
Bild- und Marketingtexte können
komplett übernommen werden. Das
Text- und Bildmaterial wird von den
Herstellern kostenfrei zur Verfügung
gestellt. Der Online-Shop verfügt über
folgende technische Anbindungen:
Sofortüberweisung, Paypal, Billpay
(Kauf auf Rechnung), DHL, google,
eBay, idealo.de, günstiger.de.
Ein eingeschlossenes, teilautomatisiertes Warenwirtschaftssystem
verwaltet ausschließlich Kunden,
Aufträge, Rechnungen, ProduktVersand inklusive E-Mail Anbindung
für Kundenkontakt und Dropshipping.
Aktueller Warenbestand wird übergeben. Kundenstamm: 80 Prozent aus
Deutschland, Rest international, vor
allem Schweiz und Australien.
Nachfragen
BO 247613
Suche Ladenlokal beziehungsweise
Gastronomie in Bochum-Ehrenfeld
und Umgebung. Interesse an einer
Unternehmensnachfolge sowie an
Mietobjekten.
BO 247913
Dipl.-Kfm. (44) sucht Nachhilfeinstitut
oder Sprachschule zur Übernahme
und zur Ergänzung eines bestehenden
Nachhilfeinstituts im Raum NRW. Kein
Franchise.
BO 248013
Ein Vertriebsunternehmen von industriellen Produkten und Anlagen sucht
ein Produktionsunternehmen zwecks
Übernahme. Vertriebsschwerpunkte
liegen unter anderem in der Stahl-,
Automobil-, Energie-, Bau- und Metallverarbeitungsindustrie.
BO 248114
Kaufmann (Handel und Dienstleistung), langjährige Berufserfahrung,
sucht Unternehmen zur Übernahme
oder tätige Beteiligung.
BO 248214
Dipl.-Wirt.-Ing. mit umfangreichen
Berufserfahrungen in Technik/IT, Projektmanagement und Vertrieb sucht
Übernahme oder aktive Beteiligung
möglichst im Raum NRW: Langjährige
Berufserfahrungen sowie Eigenkapital
sind vorhanden.
BO 248314
Immobilien und Hausverwaltung
aus Bochum sucht zwecks Expansion
Hausverwaltungsfirmen zum Kauf.
Diskretion wird zugesichert. PLZGebiete 42, 44 45 und 58 bevorzugt.
Kooperation
BO 29813
Modeeinzelhandel in zentraler Lage
von Hattingen sucht dauerhafte
Kooperation mit Modeherstellern und/
oder Modeeinzelhändlern. Ladenlokal
in Eigentum, barrierefrei, steht eingerichtet zur Verfügung. Geeignet auch
als Outlet für Aktionsverkäufe.
52
BO 30013
Selbstständige Buchhalterin sucht
dauerhafte Kooperation mit einem
Steuerberater/Steuerbüro im Raum
Bochum, Herne, Recklinghausen. Biete
langjährige Erfahrung als Finanzbuchhalterin.
BO 30113
Unternehmen aus der Umweltbranche
sucht einen tätigen Teilhaber. Das
Unternehmen besitzt Alleinstellungsmerkmale durch Patentanmeldungen.
Spätere Übernahme möglich.
BO 30213
Wir suchen Kooperationspartner für
unsere frei werdende Lagerfläche von
1.000 Quadratmetern. Wir übernehmen für den Partner Lagerung,
Transport und eventuell andere
Dienstleistungen.
BO 30313
Wir sind ein Lieferant für technische
Befestigungssysteme und möchten Fir-
men für eine potenzielle Kooperation
oder Akquisition identifizieren. Unser
Fokus liegt auf ähnlich gearteten
Unternehmen, idealerweise Lieferanten oder Großhändlern mit einem
entsprechenden Distributionszentrum.
Ein geeignetes Unternehmen sollte
Potenzial für einen Umsatz zwischen
zwei und zehn Millionen Euro haben.
BO 30414
Existenzgründung für Um- und Einsteiger – auch als zweites Standbein.
Starten Sie mit einem brandneuen
Marketingkonzept in eine erfolgreiche Zukunft. Absolute Seriosität ist
garantiert.
BO 30514
Seit 1939 bestehender Metall verarbeitender Betrieb (15 Mitarbeiter) in
Bochum bietet interessierten Partnerunternehmen freie Kapazitäten in
folgenden Bereichen an: konv. Drehen,
Bohren und Bohrwerkarbeiten, MAGSchweißen und Montage.
Wirtschaft in Zahlen
Verbraucherpreisindex für Deutschland 2014
Basisjahr 2010 = 100
Januar
Februar
März
April
2014
105,9
106,4
106,7
106,5
2013
104,5
105,1
105,6
105,1
Veränderung gegenüber
dem Vorjahr in Prozent
+ 1,3
+ 1,2
+ 1,0
+ 1,3
Verbraucherpreisindex für NRW 2014
Basisjahr 2010 = 100
Januar
Februar
März
April
2014
106,3
106,8
107,1
107,0
Seit dem Monat Januar 2013 wird
der Verbraucherpreisindex nur noch
auf der Grundlage des bundeseinheitlichen gültigen amtlichen
Warenkorbs des neuen Basisjahres 2010 berechnet. In der Statistik der Verbraucherpreise wird damit
dem im Zeitablauf sich ändernden
Konsumverhalten der privaten
Haushalte Rechnung getragen. Ein
unmittelbarer Vergleich mit den bis
2013
104,5
105,1
105,6
105,2
Veränderung gegenüber
dem Vorjahr in Prozent
+ 1,7
+ 1,6
+ 1,4
+ 1,7
Dezember 2012 auf alter Basis
(2005 = 100) veröffentlichten
Ergebnissen ist nicht möglich.
Das Statistische Bundesamt informiert im Internet (www.destatis.de)
über den Preisindex zum aktuellen
Basisjahr. Weitere Auskünfte sind
außerdem über die Service-Nummer
(06 11) 75 47 77 oder über E-Mail an
[email protected]
erhältlich.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
17. April 2014
B 14929: Die Leerräumer UG (haftungsbeschränkt), Jobststraße 35. StK:
1.000,- €. GF: Winfried Heming, Herne.
29. April 2014
B 14936: Bei Darius Speiselokal UG
(haftungsbeschränkt), Bielefelder
Straße 189. StK: 1.000,- €. GF: Alicja
Zofia Szewczuk, Dortmund.
© fotodo – Fotolia.com
Handelsregister
In dieser Rubrik werden die Nachrichten über die Eintragungen von
Firmen in die Handelsregister des
IHK-Bezirks Mittleres Ruhrgebiet
veröffentlicht. Diese Informationen
sind als kurze Hinweise für interessierte Leser gedacht. Daher werden
lediglich die Handelsregister-Nummer,
der Firmenname, die Anschrift, das
Stammkapital und der Geschäftsführer
bei Kapitalgesellschaften wiedergegeben. Für weitere Einzelheiten wenden
sich Interessierte bitte entweder an
das Firmenregister der IHK oder an
das zuständige Amtsgericht, Abteilung
Handelsregister. Für diese Mitteilungen
aus dem Handelsregister kann die
IHK Mittleres Ruhrgebiet keine Gewähr
übernehmen.
Erläuterungen:
AG:Amtsgericht
GF:Geschäftsführer/in
PhG:Persönlich haftende/r
Gesellschafter/in
StK:Stammkapital
GK:Grundkapital
Neueintragungen
AG Bochum
7. April 2014
B 14912: Full Leasing & ProMediaMax
Deutschland GmbH, Fritz-Reuter-Straße 48. StK 100.000,- €. GF: Gerhard
Miethe, Vettelschoß. Sitzverlegung
von Vettelschoß, vorher AG Montabaur, HRB 21744.
8. April 2014
B 14913: Zenit Bau UG (haftungsbeschränkt), Elsterstraße 16. StK
500,- €. GF: Mehmet Akyigit, Bochum.
Sitzverlegung von Wuppertal, vorher
AG Wuppertal, HRB 23814.
9. April 2014
B 14916: Optik Media JR UG (haftungsbeschränkt), Südring 8. StK:
1.000,- €. GF: Christoph Janotta,
Essen, Mathias Rüther, Bochum.
10. April 2014
B 14917: Bochumer-Paletten UG
(haftungsbeschränkt), Hiltroper
Straße 156. StK: 600,- €. GF: Janine
Dohn, Herne.
11. April 2014
A 6984: Ingvisory KG, Am Hosiepen 70. PhG: Dirk Peine, Bochum.
14. April 2014
A 6985: TimeLOG GmbH & Co. KG,
Josef-Neuberger-Straße 4. PhG:
TimeLOG Verwaltungs-GmbH, Bochum,
Jörg Schulz, Dortmund. Sitzverlegung
von Dortmund, vorher AG Dortmund,
HRA 17556.
B 14921: HDW Consulting und
Verwaltungs GmbH, Hochweide 12 d.
StK: 25.000,- €. GF: Heinrich de Waal,
Bochum.
B 14922: Bella UG (haftungsbeschränkt), Stolzestraße 39. StK:
1.000,- €. GF: Alexandra Bosch,
Bochum.
B 14923: BOOKLOGIC GmbH, Harpener Hellweg 89. StK: 25.000,- €. GF:
Oral Yigitkus, Istanbul/Türkei.
15. April 2014
B 14924: Intrac GmbH, Sommerladstraße 25. StK: 25. 000- €. GF: Anna
Brodskaia, Bochum.
17. April 2014
B 14928: GMW-Immobilien UG (haftungsbeschränkt), Werner Hellweg 116.
StK: 120,- €. GF: Jürgen Orth, Bochum.
22. April 2014
B 14930: Mietbühnen ch UG (haftungsbeschränkt), Werner Hellweg 116.
StK: 120,- €. GF: Jürgen Orth, Bochum.
23. April 2014
B 14931: ZDE GmbH, Feldsieper Straße 118. StK: 25.000,- €. GF: Mercan
Sevimli, Bochum.
24. April 2014
A 6986: TimeLOG Holding GmbH &
Co. KG, Josef-Neuberger-Straße 4.
PhG: TimeLOG Verwaltungs-GmbH,
Bochum. Sitzverlegung von Dortmund,
vorher AG Dortmund, HRA 17587.
AG Bochum (für Herne)
7. April 2014
B 14910: HM Maschinen GmbH, Dorstener Straße 231. StK: 178.952,15 €.
GF: Christian Tomaschefsky, Herne.
Sitzverlegung von Hattingen, vorher
AG Essen, HRB 15454.
B 14911: TLK Logistik UG, Gewerkenstraße 7. StK: 500,- €. GF: Mike Koch,
Castrop-Rauxel.
8. April 2014
B 14914: TK-Transporte GmbH,
Hauptstraße 400. StK: 25.000,- €. GF:
Ali Demircan, Herne. Sitzverlegung von
Düren, vorher AG Düren, HRB 6305.
10. April 2014
B 14918: EP Montage UG (haftungsbeschränkt), Lützowstraße 30. StK:
500,- €. GF: Ewa Plewnia, Unna.
B 14919: Cremoni & Rodegro
Engineering GmbH, Westring 303.
StK: 25.000,- €. GF: Dieter Cremoni,
Dorsten, Claus Rodegro, Witten.
11. April 2014
B 14920: Atlantis Geschäftsführungs
und Management GmbH, Mont-CenisStraße 509 a. StK 25.600,- €. GF:
Werner Berndt, Recklinghausen. Sitzverlegung von Gelsenkirchen, vorher
AG Gelsenkirchen, HRB 3364.
15. April 2014
B 14925: Kösling Metalle GmbH,
Hafenstraße 1 b. StK: 26.000,- €. GF:
Rainer Kösling, Dormagen. Sitzverlegung von Dormagen, vorher AG Neuss,
HRB 14945.
16. April 2014
B 14926: Kemer Baustoffe GmbH,
Westring 303. StK: 25.000,- €. GF:
Adem Kemerkaya, Recklinghausen.
6. Mai 2014
B 14939: TD Malerstudio UG (haftungsbeschränkt), Im Uhlenbruch 23.
StK: 1.000,- €. GF: Tahir Durmishevski,
Herne.
AG Bochum (für Witten)
7. Mai 2014
B 14941: SbE-Institut für Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen gGmbH, Pferdebachstraße 39 a.
StK 25.000,- €. GF: Oliver Gengenbach,
Witten.
AG Essen (für Hattingen)
10. April 2014
B 25371: Ruhr Inn GmbH, Schulstraße 21. StK 50.000,- €. GF: HansJoachim Kludt, Hattingen, Christian
Hoyer, Hattingen.
14. April 2014
B 25384: Dattenberg the creative
factory GmbH, Zum Ludwigstal 10. StK
25.000,- €. GF: Heike Feist, Hattingen.
Veränderungen
AG Bochum
14. April 2014
B 14158: Kerstin Lange Vermögensverwaltungs GmbH: Umfirmierung in
KL Vermögensverwaltungs GmbH
15. April 2014
B 13967: Inno Tech Germany UG
(haftungsbeschränkt): Umfirmierung
in Inno Tech GmbH Germany
B 6483: Bochumer Universitätsverlag GmbH: Umfirmierung in Westdeutscher Universitätsverlag GmbH
17. April 2014
B 13768: EKB Immobilien GmbH: Umfirmierung in L & W Immobilien GmbH
B 12607: Sirius Logistik GmbH: Herabsetzung des StKs auf 25.000,- €
22. April 2014
B 14912: Full Leasing & ProMediaMax
Deutschland GmbH: Erhöhung des
StKs auf 150.000,- €.
53
Infos für die Praxis
23. April 2014
B 12294: Al Minero GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Jesus
Larios, Essen.
24. April 2014
B 13114: Blickpunkt Media UG (haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft ist
durch Ablehnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse von Amts wegen
aufgelöst.
des Insolvenzverfahrens von Amts
wegen aufgelöst.
9. Mai 2014
B 13760: Sportsbar Concepts Germany GmbH: Umfirmierung in Sportsbar
Bielefeld Gastronomie GmbH
12. Mai 2014
B 7905: Kugel und Kompass GmbH:
Herabsetzung des StKs auf 45.000,- €.
8. Mai 2014
B 8455: IEEM - Institut für Umwelttechnik und Management an der
Universität Witten/Herdecke gGmbH:
Umfirmierung in IEEM gGmbH
12. Mai 2014
B 8725: KAMAT Pumpen Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung:
Umfirmierung in KAMAT Verwaltungsgesellschaft mbH; Erhöhung des StKs
auf 110.000,- €.
25. April 2014
B 14668: ZERNA International GmbH: Umfirmierung in
ZPP International GmbH
B 12143: CDG Caritas-Dienstleistungsgesellschaft mbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Hans
Jürgen Rempe, Bochum.
AG Essen (für Hattingen)
B 14844: BSM UG (haftungsbeschränkt): Umfirmierung in Best
Supplier Management UG (haftungsbeschränkt)
B 6629: Haarstudio Mustafa GmbH:
Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Mustafa Yavuz, Bochum.
15. April 2014
B 23814: Nordroom UG (haftungsbeschränkt): Formwechsel in Nordroom GmbH; Erhöhung des StKs auf
25.000,- €.
B 764: Horst Bürgermann SaniTherm Gesellschaft mit beschränkter
Haftung: Die Gesellschaft ist durch
Eröffnung des Insolvenzverfahrens
aufgelöst.
23. April 2014
B 21436: ECO-DROME GmbH: Umfirmierung in Eco-Drome GmbH
28. April 2014
B 12148: Sanideal GmbH: Die Gesellschaft ist aufgelöst.
29. April 2014
B 551: Heinz Tiemeyer, Gesellschaft
mit beschränkter Haftung: Umfirmierung in H. Tiemeyer GmbH
B 9529: Berning Tiefbau- und Kabelverlegungs-GmbH: Die Gesellschaft
ist aufgelöst. Liquidator: Hans-Jürgen
Berning, Herne.
30. April 2014
B 11388: tourep Reisen & Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung:
Die Gesellschaft ist durch Ablehnung
des Insolvenzverfahrens mangels Masse von Amts wegen aufgelöst.
B 4288: Wurzer Speditions GmbH: Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
2. Mai 2014
A 6925: SchwelmeBräu GmbH
& Co. KG: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Frank Hense, Gescher.
B 14626: SchwelmeBräu Verwaltungsgesellschaft mbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Frank Hense,
Gescher.
6. Mai 2014
B 11559: Winkelhardt Engineering GmbH: Die Gesellschaft ist durch
Eröffnung des Insolvenzverfahrens von
Amts wegen aufgelöst.
8. Mai 2014
A 6748: EKB Immobilienservice UG
(haftungsbeschränkt) & Co. KG: Umfirmierung in L & W Immobilienservice
GmbH & Co. KG
B 13762: Boston Sports Bar GmbH:
Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
54
13. Mai 2014
B 11905: Blitz Feinkost Marketing GmbH: Erhöhung des StKs auf
75.000,- €.
14. Mai 2014
A 6955: Becker Getränkehandel
GmbH & Co. KG: Umfirmierung in
Getränke Schepmann GmbH & Co. KG
AG Bochum (für Herne)
24. April 2014
B 11127: AD Solution GmbH: Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator:
Stefan Pieper, Herne.
25. April 2014
B 12916: Leko Flachdach UG (haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft ist
durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
5. Mai 2014
A 6583: AKO-BACK GmbH & Co. KG:
Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens von Amts
wegen aufgelöst.
12. Mai 2014
A 6391: PBWE GmbH & Co. KG: Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens von Amts wegen
aufgelöst.
AG Bochum (für Witten)
17. April 2014
B 14927: Pivazo GmbH, Knappmannstraße 14 a. StK 25.000,- €. GF:
Kadir Seydahmed, Frankfurt am Main.
Sitzverlegung von Hamburg, vorher
AG Hamburg, HRB 129889.
28. April 2014
B 14963: Kaufhaus Schwiese Verwaltungs-GmbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst. Liquidator: Jürgen Schwiese,
Hattingen.
29. April 2014
A 9297: C&K Maschinen- und Apparatebau UG (haftungsbeschränkt)
& Co. KG: Die Gesellschaft ist durch
Eröffnung des Insolvenzverfahrens von
Amts wegen aufgelöst.
5. Mai 2014
B 22088: C&K Engineering UG (haftungsbeschränkt): Die Gesellschaft ist
durch Ablehnung des Insolvenzverfahrens von Amts wegen aufgelöst.
12. Mai 2014
B 24087: TGH GmbH: Die Gesellschaft
ist aufgelöst.
15. Mai 2014
B 16431: Hellinger Baubetreuung GmbH: Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
Löschungen
AG Bochum
14. April 2014
B 10259: BAUUNTERNEHMUNG
ULLMANN GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
15. April 2014
B 11822: Stiftung Mensch und Medizin GmbH: Sitzverlegung nach Duisburg, jetzt AG Duisburg, HRB 26413.
B 14197: Six Month Smiles GmbH:
Sitzverlegung nach Duisburg, jetzt
AG Duisburg, HRB 26407.
17. April 2014
B 13421: VESTKRAN Verwaltungs GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
25. April 2014
B 6411: „Internovo Europe GmbH“:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
29. April 2014
A 6497: Oliver Depta Bezirksdirektion
der Gothaer Versicherung e.K.: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
2. Mai 2014
A 6941: G-E-K-O GmbH & Co. KG:
Sitzverlegung nach Kamen, jetzt
AG Hamm, HRA 3843.
B 12044: SWL - Immo Team GmbH:
Sitzverlegung nach Castrop-Rauxel,
jetzt AG Dortmund, HRB 26492.
B 10923: WGV Entertainment GmbH:
Sitzverlegung nach Kleve, jetzt
AG Kleve, HRB 12783.
6. Mai 2014
B 10486: BORE GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
7. Mai 2014
B 12543: VGS Betriebsgesellschaft mbH: Sitzverlegung nach Kleve,
jetzt AG Kleve, HRB 12790.
B 12321: A.C.I. GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
8. Mai 2014
B 11965: Casino Macau GmbH: Sitzverlegung nach Kleve, jetzt AG Kleve,
HRB 129791.
9. Mai 2014
B 12081: Deutsche Annington
Vertriebs GmbH: verschmolzen auf
die Deutsche Annington Kundenservice GmbH, AG Bochum, HRB 12125.
B 12060: Deutsche Annington Dienstleistungs GmbH: verschmolzen auf
die Deutsche Annington Kundenservice GmbH, AG Bochum, HRB 12125.
12. Mai 2014
A 3888: GESTAM Services Werbeartikel Georgios S. Mamais
B 11094: WW-Transporte GmbH:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 13300: agentool.com UG (haftungsbeschränkt): wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
Wirtschaft im Revier 06 | 2014
13. Mai 2014
B 12367: Luchs Versandhandel AG:
Sitzverlegung nach Bönen, jetzt
AG Hamm, HRB 8166.
B 10793: RT Transport GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
14. Mai 2014
A 3828: Günter Seiffert
B 11545: Wilhelmstein GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
17. April 2014
A 4947: Bau- und Möbelschreinerei Möbelhandlung und Beerdigungsinstitut Walter Vosskühler Erben:
Sitzverlegung nach Sprockhövel, jetzt
AG Essen, HRB 10156.
22. April 2014
A 10160: Brockhaus GmbH & Co. KG:
Sitzverlegung nach Sprockhövel, jetzt
AG Essen, HRA 10160.
B 12447: BARF Tierwelt UG (haftungsbeschränkt)
30. April 2014
B 14497: Juwelier Schönberg GmbH:
Sitzverlegung nach Wesseling, jetzt
AG Köln, HRB 81231.
AG Bochum (für Herne)
AG Essen (für Hattingen)
24. April 2014
A 5522: Moritz-Apotheke, Ina Angelika Lampa e.K. Nachf.
16. April 2014
A 9156: CM Hattingen GmbH
& Co. KG
B 11770: Technische Prüf- und
Beratungsgesellschaft Schmeil mbH:
Sitzverlegung nach Walluf, jetzt
AG Wiesbaden, HRB 27657.
2. Mai 2014
A 7377: Bären Apotheke Vinh Vo Huu
25. April 2014
B 13243: Glücksstern GmbH: wegen
Vermögenslosigkeit gelöscht.
B 19741: C4 Systemtechnik GmbH
12. Mai 2014
A 7650: Bismarck-Apotheke, Bahram
Zahednia e.K.
5. Mai 2014
B 9797: HGV Automatenaufstell- und
Spielhallen GmbH: Sitzverlegung nach
Kleve, jetzt AG Kleve, HRB 12789.
15. Mai 2014
B 14929: Antex GmbH: wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
6. Mai 2014
B 7814: ZIMAX Direkt GmbH: Sitzverlegung nach Bönen, jetzt AG Hamm,
HRB 8155.
Insolvenzen
8. Mai 2014
B 2639: ZIMAX GmbH: Sitzverlegung
nach Bönen, jetzt AG Hamm,
HRB 8161.
9. Mai 2014
B 10781: Sportinho-Sport GmbH:
wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
13. Mai 2014
B 14649: Perfecte Autopflege GmbH:
Sitzverlegung nach Bielefeld, jetzt
AG Bielefeld, HRB 41465.
AG Bochum (für Witten)
16. April 2014
B 8826: Schrauben- und Kettenhandel
Witten Gesellschaft mit beschränkter
Haftung: Sitzverlegung nach Sprockhövel, jetzt AG Essen, HRB 25373.
AG Essen (für Hattingen)
1. April 2014
A 9297: C&K Maschinen- und Apparatebau UG (haftungsbeschränkt)
& Co. KG: Das Insolvenzverfahren ist
eröffnet.
Eingestellt/
aufgehoben
AG Bochum (für Witten)
13. März 2014
B 8019: ABEG Treppenlift GmbH: Das
Insolvenzverfahren ist aufgehoben.
15. April 2014
A 4877: Neue Apotheke WittenAnnen Hans Henseler: Das Insolvenzverfahren ist aufgehoben
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B 22115: Bolcon GmbH: Sitzverlegung
nach Essen.
B 9331: Sanitätshaus und OrthopädieTechnik Karl Beyersdorf Inh. Rolf-Peter
Klering GmbH
7. Mai 2014
B 4938: PFI-Preußner Bochum GmbH
2. Mai 2014
B 764: Horst Bürgermann SaniTherm Gesellschaft mit beschränkter
Haftung: Das Insolvenzverfahren ist
eröffnet.
Eröffnet
AG Bochum
24. April 2014
B 4288: Wurzer Speditions GmbH: Das
Insolvenzverfahren ist eröffnet.
30. April 2014
B 11559: Winkelhardt Engineering
GmbH: Das Insolvenzverfahren ist
eröffnet.
AG Bochum (für Herne)
4. März 2014
A 6583: AKO-BACK GmbH & Co. KG:
Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
16. April 2014
B 12269: Demirhan GmbH: Das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
1. Mai 2014
A 6391: PBWE GmbH & Co. KG: Das
Insolvenzverfahren ist eröffnet.
Umsatzsteuer-Umrechnungskurse
April 2014
Euro-Referenzkurs
Australien
Brasilien
Bulgarien
China (VR)
Dänemark
Großbritannien
Hongkong
Indien
Indonesien
Israel
Japan
Kanada
Korea, Republik
Kroatien
Litauen
Malaysia
Mexiko
Neuseeland
Norwegen
Philippinen
Polen
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Singapur
Südafrika
Thailand
Tschechien
Türkei
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1 EUR
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Errechneter Euro-Wert
1 AUD =
1,4831 AUD
0,6743 EUR
100 BRL = 32,4002 EUR
3,0864 BRL
1 BGN =
1,9558 BGN
0,5113 EUR
10 CNY =
8,5984 CNY
1,1630 EUR
100 DKK = 13,3948 EUR
7,4656 DKK
1 GBP =
0,82520 GBP
1,2118 EUR
100 HKD =
10,7107 HKD
9,3365 EUR
100
INR =
83,3624 INR
1,1996 EUR
IDR =
15.801,66 IDR 10000
0,6328 EUR
ILS
10
ILS =
4,8010
2,0829 EUR
100
JPY =
141,62 JPY
0,7061 EUR
1 CAD =
1,5181 CAD
0,6587 EUR
1.441,28 KRW 1000 KRW = 0,6938 EUR
10 HRK =
7,6267 HRK
1,3112 EUR
LTL
100
LTL = 28,9620 EUR
3,4528
1 MYR =
4,4989 MYR
0,2223 EUR
1 MXN =
18,0485 MXN
0,0554 EUR
1 NZD =
1,6049 NZD
0,6231 EUR
100 NOK = 12,1203 EUR
8,2506 NOK
100 PHP =
61,646 PHP
1,6222 EUR
100 PLN = 23,8931 EUR
4,1853 PLN
1 RON =
4,4620 RON
0,2241 EUR
100 RUB =
49,2978 RUB
2,0285 EUR
100 SEK = 11,0706 EUR
9,0329 SEK
100 CHF = 82,0412 EUR
1,2189 CHF
100 SGD = 57,6535 EUR
1,7345 SGD
100 ZAR =
14,5815 ZAR
6,8580 EUR
100 THB =
44,657 THB
2,2393 EUR
100 CZK =
27,450 CZK
3,6430 EUR
1
TRY =
2,9393 TRY
0,3402 EUR
307,37 HUF 1000 HUF = 3,2534 EUR
1 USD =
1,3813 USD
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