Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken Der Gott

Transcription

Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken Der Gott
Schauspiel Premieren
Raus aus dem Swimmingpool,
rein in mein Haifischbecken
von Laura Naumann | Eine Werkstattinszenierung
Premiere am 14. November um 20.00 Uhr im U 22
Christiane verkündet jeden Abend der Fernsehnation die Nachrichten.
Doch sie zweifelt, ob man durch den Konsum immer neuer Meldungen
über Staatsbesuche, einstürzende Textilfabriken und politische Umstürze wirklich seiner Verantwortung als Bürger gerecht wird und weicht
vom Skript ab. Am nächsten Tag ist sie selbst eine Eilmeldung: »Nachrichtensprecherin ruft zu Massensuizid auf« heißt die neue Schlagzeile.
Ihre Tochter Moana sieht dadurch ihre frisch gestartete, aber etwas
zweifelhafte Karriere als Unternehmensberaterin gefährdet. Bevor sie
jedoch in die Vollen gehen kann, bricht sie sich beide Arme. Zwischen
den beiden sehnt sich Boris, Moanas Freund, der täglich gedemütigte
Flugbegleiter, nach einem harmonischen Frühstück. Und dann taucht
Nikita auf. Nikita bringt Moana ins Krankenhaus, fängt Christiane im
Alkoholabsturz auf und hört Boris zu. Aber so plötzlich wie Nikita auftaucht, verschwindet er wieder. – Das neue Stück von Laura Naumann
sucht in einer unverwechselbaren jungen Sprache nach dem Leben im
Hier und Jetzt und dem Glück am Rand der Katastrophe.
Inszenierung Anna Sina Fries Bühne & Kostüme Moïra Gilliéron
Dramaturgie Katrin Schmitz
Mit Philipp Grimm, Pauline Kästner, Martina Struppek, Christophe Vetter
Der Gott des Gemetzels
von Yasmina Reza | aus dem Französischen von Frank Heibert
und Hinrich Schmidt-Henkel
Premiere am 28. November um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Matinee am 15. November um 11.15 Uhr im Kleinen Haus
Zwei elfjährige Jungen im Streit, zwei ausgeschlagene Zähne, zwei
­Elternpaare, die den Konflikt zivilisiert beilegen möchten – das ist der
Stoff für ein Schauspiel, das seit 2006 weltweit die Bühnen erobert.
­Véronique Houillé ist Buchhändlerin in Teilzeit. Zusammen mit ihrem
Mann Michel erzieht sie ihre Kinder nach bildungsbürgerlichen Maßstäben: »Wir versuchen, sie zum Lesen zu bringen. Wir nehmen sie in
Konzerte und Ausstellungen mit. Wir sind so naiv, an die zivilisierende
Kraft der Kultur zu glauben!« Ihr gegenüber sitzen Annette und Alain
Reille. Annette ist Vermögensberaterin, ihr Mann Alain Anwalt. Ihr Sohn
Ferdinand hat Bruno mit einem Stock ins Gesicht geschlagen. Véronique und Michel sind über die Verletzung ihres Sohnes entsetzt. Müsste
Ferdinand nicht die Verantwortung für seine Tat übernehmen? Sollten
seine Eltern nicht auf ihn einwirken? Umso mehr schockiert die Houillés, dass Alain wohl ein Mann des Rechts, nicht aber der Gerechtigkeit zu sein scheint. Denn anstelle einer Entschuldigung erklärt Alain,
dass sein Sohn eben ein »Wilder« sei. Das irritiert nun aber auch seine
Frau Annette. Schnell wird klar: Je länger das Gespräch dauert, desto
mehr entfernen sich die beiden Elternpaare von einem gütlichen Ende. –
Rezas Komödie besticht durch pointierte Dialoge und ihren scharfen
Blick auf die bürgerliche Mitte.
Inszenierung Juliane Kann Bühne Vinzenz Gertler Kostüme Josephin Thomas
Musik Daniel Freitag Dramaturgie Axel Preuß
Mit Birte Leest, Oliver Simon, Götz van Ooyen, Rika Weniger
Junges Staatstheater Premieren
Mehr Licht!
Theater für die Allerkleinsten von Esther Jurkiewicz, Andreas
Steudtner und Ensemble | Uraufführung. Stückentwicklung | 2+
Premiere am 7. November um 15.00 Uhr im Haus Drei
Eine Person betritt leise die Bühne, es ist dunkle Nacht. Ein Klicken ertönt und ein funkelheller Kerzenschein erleuchtet den Raum – die Dunkelheit schwindet. Eine zweite Person erscheint mit einer Taschenlampe.
Der Lichtkegel huscht suchend durch den Raum und stoppt – ein Gesicht! Lachen. Kann man das Licht einfangen? Immer wieder entwischt
es! Da stoppt es wieder – ein Schalter. Was wohl passiert, wenn man
auf ihn drückt? Licht an, Licht aus. Hell und dunkel, dunkel und hell.
Das Licht verwandelt sich, ein Farbenmeer entsteht und bunte Lichttupfer tanzen mit Schatten im Raum. Und plötzlich ist es wieder hell –
wo sind sie hin, die Schatten?
Licht bringt Leben in die Dunkelheit. Das jüngste Publikum fordert durch
seine Art und Weise die Welt wahrzunehmen ein direktes, unverstelltes Spiel. Kleine Kinder sind nicht daran interessiert, dass ihnen etwas
›vor‹gespielt wird. Sie sind interessiert, Vorgänge zu beobachten, zu
erleben. Zwei Spielerinnen erforschen auf der Bühne spielerisch das
Phänomen »Licht«.
Inszenierung Esther Jurkiewicz Bühne & Kostüme Katharina Lackmann
Dramaturgie Andreas Steudtner
Mit Nina El Karsheh, Anja Signitzer
Emil und die Detektive
von Erich Kästner | Familienstück | 6+
Premiere am 14. November um 15.00 Uhr im Großen Haus
Als Emil Tischbein um zwei Uhr in den Zug nach Berlin steigt, ahnt er
noch nicht, dass ihm die aufregendsten Tage seines Lebens bevorstehen. Seine Mutter hat sich 140 Euro vom Munde abgespart und schickt
ihren Sohn damit nach Berlin. Das Geld ist für seine Großmutter gedacht und Emil soll gut darauf aufpassen. Doch dann passiert das Unfassbare: Der Junge schläft auf der Fahrt ein und wird bestohlen. Als
er in Berlin wieder aufwacht, sieht er den Dieb noch flüchten und stürzt
ihm hinterher. Hinter einem Kiosk liegt er dem Gauner auf der Lauer,
als plötzlich von hinten einer hupt. Gustav mit der Hupe, ein Junge aus
Berlin, kennt sich bestens aus in der Stadt und trommelt eine Bande zusammen, die die Ergreifung des Ganoven plant. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt, die die Jungs und Mädchen zu Freunden werden lässt.
Erich Kästners Großstadtroman für Kinder erschien 1929 und machte
den Autor über Nacht weltberühmt. Seither wurde die Geschichte über
Solidarität und Freundschaft zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft in mehr als 40 Sprachen übersetzt und begeistert bis
heute Kinder und Erwachsene.
Inszenierung Krystyn Tuschhoff Bühne Uta Materne Kostüme Britta Leonhardt
Musik Martin Glos, Christian Ziegler Dramaturgie Andreas Steudtner, Carsten Weber
Mit Andreas Bißmeier, Ravi Marcel Büttke, Anja Dreischmeier, Nikolaij Janocha,
Ralph Kinkel, Claudia Plöckl, Sinem Spielberg, Martin Winkelmann, Patrick
Dudek (Musik)
Stadt-Theater Premiere
Rette uns wer kann
ein Stück Zukunft mit dem ­Stadt-Theater
Premiere am 27. November um 19.30 Uhr in der Husarenstr. 75
Ein Kind, welches im Jahr 2015 geboren wird, wird 2022 eingeschult
und geht im Jahr 2078 in Rente. Wie sieht unsere Welt dann aus? Konnte
das 2ºC-Ziel gehalten werden? Umgeben uns im Alltag Roboter? Leben wir be- oder entschleunigt, in Solidarität und Frieden oder führen
wir Kriege um Wasser und Nahrung? Auf einer interaktiven Reise geht
das Stadt-Theater gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche, wie die
Zukunft aussehen kann und was wir damit zu tun haben.
Leitung Thiemo Hackel, Anne Hartmann, Sven Hönig Ausstattung Anke
Vorwick Dramaturgie Katrin Breschke, Eva Marburg Assistenz Elyn Friedrichs
Mit Tom Blume, Peter Brandt, Ursula Busch, Merle Brückner, Henning
Glaser, Christof Görlich, Ulla Hartmann, Kerstin Küchler-Kakoschke, Edith
Lewandowski, Margarete Lissner, Gesa Mathiak, Jürgen Möller-Beick,
Theodore Ottinger, Miguel Ruiz, Susanne Sandau, Arthur Schneider, Silvie
Schönberg, Dagmar Schuhmacher, Klaus Seiler, Eva Waldmann, Nika Warias,
Pieter Welge, Sena Zahirovic, Isolde Ziemer
Konzert
3. Sinfoniekonzert
Ottorino Respighi »Trittico Botticelliano«
Søren Hyldgaard Konzert für Bassposaune und Orchester (UA)
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
am 15. November um 11.00 Uhr (mit Kinderbetreuung, ab 3 Jahren)
& am 16. November um 20.00 Uhr in der Stadthalle
Das 3. Sinfoniekonzert bietet mit drei herausragenden Werken unterschiedlicher Epochen einen sinfonischen Querschnitt von der Rarität
über die Uraufführung bis hin zum Repertoireklassiker. Als Rarität gilt
das »Trittico Botticelliano« des Italieners Ottorino Respighi, der dieses Werk 1927 auf der Grundlage visueller Impressionen kammermusikalisch gefühlvoll komponierte. Inspiriert wurde er dabei von drei
Gemälden des Renaissancemalers Sandro Botticelli: »Der Frühling«,
»Die Anbetung der heiligen drei Könige und »Die Geburt der Venus«.
Den Mittelpunkt bildet das Konzert für Bassposaune und Orchester des
Dänen Søren Hyldgaard und damit die erste von zwei Uraufführungen,
die das Staatsorchester Braunschweig in dieser Spielzeit spielen wird.
Hyldgaard zählt zu den herausragenden Talenten der jüngeren skandinavischen Komponistenszene, der nach seinem »Concerto Borealis«
(2001) nun abermals ein Solokonzert für die Bassposaune vorlegt. Mit
Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie erklingt zum Abschluss eines der
zentralen Werke der Wiener Klassik. Als genial, einzigartig, fantasievoll
und leicht fasslich wurde sie schon bald nach der Uraufführung 1808
in Wien beschrieben, aber auch als ungemein lautstark. »Das ist sehr
groß, ganz toll, man möchte fürchten, das Haus fiele ein«, soll Goethe
über das Werk gesagt haben. Bis heute gilt die Fünfte als die p
­ opulärste
aller Beethoven-Sinfonie und als wahre »Rede an die Menschheit«, wie
die Sinfonien Beethovens aus dieser Zeit oft betitelt werden.
Solist Stefan Schulz Musikalische Leitung Enrico Delamboye
Mit Staatsorchester Braunschweig
Im Spielplan
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi | Libretto von Franceso Maria Piave
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Rigoletto isoliert seine Tochter von der Außenwelt. Als sie dennoch vom
Herzog verführt wird, sinnt Rigoletto auf Rache. Diese jedoch wird ihm
schließlich selbst zum Verhängnis.
Musikalische Leitung Alexander Prior Inszenierung & Bühne Thaddeus
Strassberger Kostüme Madeleine Boyd Chor Georg Menskes, Johanna Motter
Dramaturgie Sarah Grahneis Mit Peter Bording, Krzysztof Gasz, Michael
Ha / Matthias Stier, Mirella Hagen / Ekaterina Kudryavtseva, Rossen Krastev,
Oleksandr Pushniak / Orhan Yildiz, Anne Schuldt / Milda Tubelytė, Selcuk
Hakan Tiraşoğlu u.a.
Anna Karenina
Oper in drei Aufzügen von Jenő Hubay
Libretto von Alexander Góth nach dem Roman von Leo Tolstoi
in deutscher Sprache
»Kern der Oper sind vier große Duette, in denen Anna und Wronskij
die Tragödie ihrer ›unmöglichen‹ Liebe durchspielen […] Hubays Musik heizt die Konflikte […] nahezu pausenlos an.« Süddeutsche Zeitung
Musikalische Leitung Christopher Hein Inszenierung Philipp Kochheim
Bühne Thomas Gruber Kostüme Gabriele Jaenecke Chor Georg Menskes
Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Peter Bording, Michael Ha, Rossen Krastev, Ekaterina Kudryavtseva,
Oleksandr Pushniak, Arthur Shen, Nadja Stefanoff, Matthias Stier, Selçuk
Hakan Tiraşoğlu u. a.
RAGTIME
Das Musical | von Terrence McNally, Stephen Flaherty und Lynn
Ahrens | nach dem gleichnamigen Roman von E. L. Doctorow
Deutsch von Roman Hinze | Mit englischen Songtexten und
deutschen Dialogen | Deutsche Erstaufführung
»Herausragend […] sind die Chöre. […] Das Ensemble weiß darstellerisch zu überzeugen […]. Das Publikum war begeistert […]: S
­ tanding
Ovations.« Die Deutsche Bühne
Musikalische Leitung Georg Menskes Inszenierung Philipp Kochheim
Choreografie Kati Farkas Bühne Thomas Gruber Kostüme Mathilde Grebot
Chor Johanna Motter Dramaturgie Christian Steinbock
Mit Tina Ajala, Nina Baukus, Aleksandr Bukreev, Darrin Lamont Byrd, Randy
Diamond, Dominik Doll, Gavin-Viano Fabri, Mike Garling, Krzysztof Gasz,
Philipp Georgopoulos, Uwe Hornecker, Romuald Jasinski, Alvin Le-Bass, OJ
Lynch, Sebastian Matschoß, Marcellus Mauch, Valentino L. McKinney, Patricia
Meeden, Georg Michalkov, Andreas Sebastian Mulik, Tadeusz Nowakowski,
Denise Obedekah, Dapheny Oosterwolde, Nathalie Parsa, Markus Schneider,
Monika Staszak, Sonja Tièschky, Ilse Timmer, Leszek Wos
Peer Gynt
Oper in drei Akten von Werner Egk
Libretto vom Komponisten
nach Henrik Ibsens dramatischem Gedicht | in deutscher Sprache
»Ein spannender Beitrag zur Repertoireerweiterung [...]. Langer Applaus und Bravos für alle.« Braunschweiger Zeitung
Musikalische Leitung Christopher Hein Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne Dieter Richter Kostüme Renate Schmitzer Chor Georg Menskes
Dramaturgie Sarah Grahneis
Mit Moran Abouloff, Peter Bording, Michael Ha, Mirella Hagen, Rossen
Krastev, Ekaterina Kudryavtseva, Oleksandr Pushniak, Malte Roesner,
Anne Schuldt, Arthur Shen, Matthias Stier, Selçuk Hakan Tiraşoğlu, u. a.
Im Spielplan
Der Vorname
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
aus dem Französischen von Georg Holzer
Hier wird die ›Political Correctness‹ über Bord geworfen und ein Familienessen versinkt im Chaos. »Zwei turbulente Stück-Stunden mit viel
Wort- und Dialogwitz.« neue Braunschweiger
Inszenierung Nicolai Sykosch Bühne Stephan Prattes Kostüme Britta Leonhardt
Dramaturgie Katrin Breschke Mit Tobias Beyer, Moritz Dürr, Pauline Kästner,
Hans-Werner Leupelt, Martina Struppek
Im Westen nichts Neues
Schauspiel nach dem Roman von Erich Maria Remarque
in einer Bühnenfassung von Nicolai Sykosch
»Langer Beifall für Darsteller und Regie, aber auch für einen zeitlos beeindruckenden Text.« Braunschweiger Zeitung
Inszenierung Nicolai Sykosch Bühne & Kostüme Alissa Kolbusch
Dramaturgie Katrin Breschke Mit Tobias Beyer, Moritz Dürr, Philipp
Grimm, Norman Grüß, David Kosel, Birte Leest, Mattias Schamberger,
Christoph Vetter, Christophe Vetter, Andreas Vögler
M(other) Courage
Ein Chorstück von Marta Górnicka | Uraufführung
Deutsch von Andreas Volk
Der Chor von Marta Górnicka hält uns einen Spiegel vor, indem er Stimmen von Müttern und Kindern, Demonstranten und Gegendemonstranten, Wutbürgern, Politikern, Kämpfern und Fans zitiert. Ein kraftvoller Chor, der überwältigend, aggressiv, überraschend und immer
wieder wunderschön ist.
Konzept, Libretto & Inszenierung Marta Górnicka Komposition Wojtek Blecharz
Choreografie Anna Godowska Bühne Robert Rumas Kostüme Katharina
Lackmann Dramaturgie Katrin Breschke Mit Sandra Belzer, Anna Fagan,
Nicola Feuerhahn, Jutta Finger, Pauline Kästner, Aleksandra Kuntze,
Magdalena Lohmann, Brigitte Middlemiss, Klara Felicitas Räthel, Anna
Roskinski, Julia Schäfle, Mattias Schamberger, Undine Schönfeld, Waltraut
Siemann, Martina Struppek, Maik Teßmann, Christophe Vetter, Andreas
Vögler, Julia Weidner, Ingeborg Wender, Rika Weniger, Ulla Winter, Nadine
Wolfarth
»Fick dich ins Knie, Melancholie«
Ein Liederabend
Bereits in der dritten Spielzeit besingen David Kosel und Timo Lehne die
»Mitbewohnerin«, einen »Spatz«, »Kräne« und fragen sich »Wovon träumst
du wohl gerade«. Dabei dreht sich alles um die Melancholie und die Feststellung »Am Ende denk ich immer nur an dich«!
Mit David Kosel & Timo Lehne
Dantons Tod
Drama von Georg Büchner
1789 wird in Frankreich die »Erklärung der Rechte des Menschen und
des Bürgers« veröffentlicht. Doch die demokratische Revolution kippt
in ihr Gegenteil und den Freunden der Freiheit droht der Tod.
Inszenierung Martin Schulze Bühne Ulrich Leitner Kostüme Pia Maria Mackert
Musik Dirk Raulf Dramaturgie Axel Preuß
Mit Tobias Beyer, Andreas Bißmeier, Moritz Dürr, Philipp Grimm, Sven Hönig,
Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Götz van Ooyen, Lisa Schwindling,
Oliver Simon, Anke Stedingk
Im Spielplan
Alle meine Söhne
Schauspiel von Arthur Miller
Deutsch von Berthold Viertel | überarbeitet von Bernd Schmidt
»Das Drama der Selbstgerechten: […] Martin Nimz’ Inszenierung [bietet]
gut gearbeitetes, einfühlsam-realistisches Schauspielertheater […]
gut besetzt bis in die Nebenrollen.« Braunschweiger Zeitung
Inszenierung Martin Nimz Bühne Sebastian Hannak Kostüme Jutta Kreischer
Video Thorsten Hallscheidt Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek
Mit Tobias Beyer, Pauline Kästner, Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Oliver
Simon, Martina Struppek, Mattias Schamberger, Andreas Vögler, Rika Weniger
Rasender Stillstand
Tanzabend von Gregor Zöllig und Urs Dietrich | Uraufführung
Der Tanzabend »Rasender Stillstand« thematisiert in drei Stücken die
Herausforderungen unserer Gegenwart: Zum einen den immer stärker
werdenden Zeitdruck im Arbeitsleben, zum anderen die zunehmende
Vereinzelung des Menschen in der vernetzen Welt.
Konzept und Choreografie Urs Dietrich, Gregor Zöllig Bühne & Kostüme Imme
Kachel, Alfred Peter Dramaturgie Diether Schlicker Mit Alice Baccile, Tillmann
Becker, Bettina Bölkow, Cecilia Castellari, Pauline De Laet, Brendon Feeney,
Yuri Fortini, Alice Gaspari, Joshua Haines, Tiago Manquinho, Ursina Mathéus,
Wessel Oostrum, Nao Tokuhashi, Brigitte Uray, Khai Vu Ngoc, Simon Wiersma
Füße im Himmel
von Michael Alexander Müller | Uraufführung | 9+
»Warum passiert das alles gerade mit mir?« Simon ist elf Jahre alt, als
sein Vater Helge bei einem Hinterhalt in Afghanistan stirbt. Wer beantwortet ihm all seine Fragen, damit er endlich loslassen kann?
Inszenierung Ulrike Hatzer Bühne & Kostüme Vinzenz Gertler Puppenbau
Mario M. Hohmann Musik Andreas Dziuk Dramaturgie Kathrin Simshäuser
Mit Ravi Marcel Büttke, Nikolaij Janocha, Ralph Kinkel, Sinem Spielberg
Extras
Filmkonzert »Die Päpstin«
Uraufführung am 2. November um 20.00 Uhr in der Stadthalle
Das 29. Internationale Filmfest Braunschweig wird mit dem Film »Die
Päpstin« eröffnet. Unter der musikalischen Leitung von Helmut Imig
begleitet das Staatsorchester den Film von Sönke Wortmann mit Musik von Marcel Barsotti.
Mit Staatsorchester Braunschweig
Filmfest Preisverleihung
am 8. November um 17.00 Uhr im Großen Haus
Zum Abschluss des 29. Internationalen Filmfests werden der europäische Schauspielpreis »Die Europa«, der Publikumspreis »Der Heinrich«,
der deutsch-französische Jugendpreis »KINEMA« sowie der KurzfilmMusikpreis »Der Leo« vergeben.
Nachtlager #52
Staffel 3, Folge 1 | am 12. November um 20.00 Uhr im Haus Drei
Neue Figuren, gleicher Ort! Auch diese Spielzeit gibt es wieder eine
Theatersoap. Fünf Folgen à 45 Minuten Alltagswahnsinn. Verpasst auf
keinen Fall die Pilotfolge!
Extras
Broadway Hits and Highlights
Ein Musical-Abend mit Randy Diamond und Alvin Le-Bass
am 13. November um 20.00 Uhr im Kleinen Haus
Sie sind die Stars im Musical RAGTIME, das derzeit die Bühne des
Staatstheaters rockt: Randy Diamond und Alvin Le-Bass. Gemeinsam
präsentieren sie nun Hits und Highlights des Broadways.
Am Flügel Thomas Williams
Bastian Pastewka und Komplizen in:
»Paul Temple und der Fall Gregory«
von Francis Durbridge | Der Krimi-Mythos als Live-Hörspiel
am 18. November um 19.30 Uhr im Großen Haus
Es erwartet Sie ein Live-Hörspiel aus der Zeit, als sich Schurken noch
mit gefälschten Visitenkarten vorstellten. Eine amüsante Show und der
großen Frage: Wer ist MR. GREGORY?«
Abschlusskonzert Städtische Musikschule Braunschweig
am 22. November um 11.00 Uhr im Großen Haus
Die Bigband mit Georg Renz, die Combo »Jazzquartier« und die Band
»Volume Ten« beschließen die 25. Braunschweiger Musikschultage
2015. Oberbürgermeister Ulrich Markurth verleiht den Louis Spohr-­
Jugendmusikförderpreis der Stadt Braunschweig.
»Tanz im Wort«
am 26. November um 19.30 Uhr in der Hausbar
In dieser neuen Gesprächs- und Vortragsreihe wird Tanzgeschichte
lebendig. In der ersten Ausgabe stellt der neue Chefchoreograf des
Tanztheaters, Gregor Zöllig, im Gespräch mit Dramaturg Diether Schlicker seinen künstlerischen Werdegang vor.
Klaus Hoffmann
»Sehnsucht« mit Hawo Bleich am Flügel
am 28. November um 20.00 Uhr im Großen Haus
»Die Bühne ist Hoffmans Sehnsuchtsort. Er singt von großen Dingen,
die so wichtig scheinen und kleinen Dingen, die doch so wichtig sind.«
Berliner Morgenpost
Medienpartner:
Theater und Schule
Workshops für Schulklassen
In Verbindung mit einem Theaterbesuch sind in allen Sparten kostenlose Vor- und Nachbereitungen im Staatstheater Braunschweig oder
im Klassenzimmer buchbar.
Musiktheater »Anna Karenina« (16+), »Rigoletto« (14+) sowie »Ragtime« (12+) »Peer Gynt« (16+)
Kontakt: [email protected]
Schauspiel »Im Westen nichts Neues« (15+), »Dantons Tod« (16+),
»M(other) Courage« (16+), »Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein
Haifischbecken« (16+) und »Der Gott des Gemetzels« (16+)
Kontakt: [email protected]
Junges Schauspiel »Füße im Himmel« (9+)
Kontakt: [email protected]
Konzertpädagogik »3. Sinfoniekonzert« (14+) mit Werken von Ottorino Respighi, Søren Hyldgaard, Ludwig van Beethoven
Kontakt: [email protected]
Tanzvermittlung »Rasender Stillstand« (12+)
Kontakt: [email protected]
Europa verändert sich derzeit fast täglich, das berichten die Medien
und das bemerken wir selbst. Mit »Fast Forward« hat das Staatstheater seit 2011 ein Festival im Programm, das einen Teil des europäischen Regienachwuchses für 4 Tage und 4 Nächte nach Braunschweig
holt, um zu erleben, wie das Theater sich in einer Gegenwart im Wandel positioniert, welche Themen die jungen Künstlerinnen und Künstler aufgreifen und diskutieren und mit welchen Fragen sie auf das Publikum zugehen. »Fast Forward« zeigt in seiner 5. Ausgabe 7 Arbeiten
aus 7 europäischen Ländern, die Kuratorin Barbara Engelhardt zu einem vielstimmigen Programm zusammen gestellt hat. Auch dieses Jahr
wird eine internationale Jury am letzten Abend eine der 7 Inszenierungen auszeichnen und dem Preisträger/der Preisträgerin/den Preisträgern damit die Möglichkeit geben, in der darauffolgenden Spielzeit eine
neue Arbeit am Staatstheater zu realisieren. Erstmals werden in diesem
Jahr Studierende verschiedener europäischer Theaterhochschulen das
Festival begleiten. Wir freuen uns also auf einen regen Austausch: mit
den Gästen, den Zuschauern, den Einheimischen und den Reisenden.
uEscenas para una conversación después del
visionado de una película de Michael Haneke
von El Conde de Torrefiel | Regie Pablo Gisbert | Spanien
19.11. um 19.30 Uhr & 20.11. um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Eine Gruppe junger Spanier befragt sich und ihre Generation in Europa heute. In zwölf Geschichten erzählen sie davon, wie Wollen, Sprechen und Tun oft auseinanderdriften und zeichnen das humorvolle wie
scharfe Bild einer Jugend, die sich von Entscheidungen massiv überfordert fühlt. Wohin führen Rebellion und Melancholie, wenn man sich
mit der Freiheit des Wollens und der Illusion des Könnens begnügt?
uHave A Good Day!
Stück & Regie Vaiva Grainytė, Lina Lapelytė, Rugilė Barzdžiukaitė
Litauen | 19.11. um 21.15 Uhr & 20.11. um 18.00 Uhr im LOT-Theater
»Guten Tag! Danke! Einen schönen Tag!« – so klingt der SupermarktSound weltweit. Drei litauische Künstlerinnen machen daraus eine
Mini-Oper für Klavier und elektronische Musik. Deren 10 Performerinnen nutzen den Alltag zwischen Kühlregal, Kollegen, Chef und Familie
als Material für ihre »Arien«. Mit Witz und Ironie wird hier ein kritischer
Blick auf Arbeitswelt und Konsumgesellschaft geworfen.
uSociété des Amis
von Jan Koslowski, Nele Stuhler | Regie Jan Koslowski | Schweiz
19.11. um 21.00 Uhr & 20.11. um 21.00 Uhr in Haus Drei
Freunde, Abenteuer und ein Jahrhundertsommer: In einem eigenwilligen Rückgriff auf Enid Blytons »Fünf Freunde« beschwört »Société des
Amis« die Idee einer Gemeinschaft, die sich als Alternative zu einem
»exklusiven Zweier-Dingens« versteht. In ironischer Anlehnung an die
Kultbücher treffen sich die Akteure, alle »Mitte Ende zwanzig dreißig
quelque chose«, zu einem Ferienlager der besonderen Art.
uAmerican Dream
von Nicoleta Esinencu | Regie Leta Popescu | Rumänien
20.11. um 18.00 Uhr, 21.11. um 16.30 Uhr auf der Probebühne im
Kleinen Haus
Eine moldauische Studentin erhofft sich in den Vereinigten Staaten
Arbeit, Freiheit und Geld. Doch Amerika erfüllt ihre Wünsche nicht,
dafür häufen sich zuhause die Schulden an. So findet sie sich als illegale Arbeiterin in Moskau wieder. Wie in einem lebensgroßen Monopolyspiel geht »American Dream« den grotesken Geschichten der Arbeitsmigration nach, die neben Familien auch ganze Länder zerrüttet.
uStop Being Poor
Stück & Regie Anders Firing Aardal, Matias Askvik, David Jensen,
Marthe Sofie Løkeland Eide, Ylva Owren,
Heiki Eero Riipinen | Norwegen
21.11. um 19.30 Uhr & 22.11. um 20.30 Uhr im Kleinen Haus
Der Dienstleistungskapitalismus lebt vom Wettbewerb und steter
­Selbstoptimierung: immer erreichbar, immer eifrig, immer schneller. Sechs
junge Schauspieler zeigen, wie Menschen sich mit dem System arrangieren, Teamgeist performen, Individualität trainieren, versagen oder im Spiel
der Kränkungen reüssieren. Nur wer an allen Fronten kämpft, gewinnt.
Und dabei immer tolerant lächeln, positiv denken, Kontrolle beweisen …
uHIEU: Liebe deine Eltern!
Stück & Regie Hieu Duc Hoang, Tilman Meckel,
Nicole Thomas | Deutschland
21.11. um 18.00 Uhr & 22.11. um 17.00 Uhr in Haus Drei
Ein junger Mann stellt sich vor: »Ich heiße Hieu. Das heißt: Liebe deine
Eltern!« Seine Mitspielerin Liliya hat in Bulgarien Rhythmische Sportgymnastik trainiert. Wo Hieu aus persönlicher und historischer Perspektive die Familie als Keimzelle der Gesellschaft beleuchtet, berichtet Liliya
von der Ersatzfamilie des Leistungssportkaders. Beide erzählen von Gemeinschaften, die Perfektion und Selbstdisziplin zum Prinzip erklären.
uBefore You Die
Stück & Regie Martin Boross | Ungarn
21.11. um 21.15 Uhr & 22.11. um 18.30 Uhr im LOT-Theater
Millionen Menschen erstellen Listen darüber, was sie zu Lebzeiten noch
erledigen wollen. Tamara und Imre starten ihre Recherche über »letzte
Wünsche« bei sich selbst und auf der Straße. Während sie teils irrwitzige Träume in Erfahrung bringen, sie auf der Bühne kreativ umsetzen
oder gekonnt daran scheitern, stellt sich die Frage: Was erzählt die intime Suche nach Lebensglück über die Wirklichkeit?
Alle Vorstellungen in Originalsprache mit deutschen und/oder englischen Übertiteln. Sonstiges Festivaleröffnung | Einführungen | Künstlertreffs | Festivalgespräch | Partys | Preisverleihung & Abschlussfest
gefördert von
in Zusammenarbeit mit
Service & Preise
Karten & Abonnements Großes Haus, Am Theater, Mo bis Sa, 10.00 – 18.30
Universum, Neue Straße 8, Mo bis So 12.00 – 21.30
Telefonischer Vorverkauf & Kartenversandservice
Telefon +49 (0)531 1234 567, Mo bis Fr 8.00 – 18.00 & Sa 8.00 – 13.00
Online-Kartenverkauf www.staatstheater-braunschweig.de
Schriftliche Karten- & Abonnements-Bestellung Staatstheater Braunschweig
Besucherservice, Postfach 4539, 38035 Braunschweig, Fax +49 (0)531 1234 570
[email protected] | Der Vorverkauf für einen Kalender­­
monat beginnt jeweils am 1. des Vormonats. Für Abonnenten beginnt der Vorverkauf
zwei Tage früher. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in der
jeweiligen Spielstätte, im Haus Drei eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung.
Ermäßigungs­berechtigte erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises K
­ arten mit einer Ermäßigung von 50 %. Premieren und Sonderveranstaltungen
sind ­ausgenommen. Das Last-Minute-Ticket für Ermäßigungsberechtigte kostet
6,00 (Schauspiel, Tanz) bzw. 8,00 (Musik­theater, Sinfoniekonzert). Gruppenermäßigung erfragen Sie bitte an den Theaterkassen. Bei Premieren wird ein Aufschlag von
2,50 erhoben. Sinfonie­konzerte (Stadthalle Braunschweig) 14,00 – 34,00 | JokerVorstellungen 7,00 Sonder­veranstaltungen & Gastspiele Preise je nach Veran­
staltung Familienpreis Erwachsene erhalten 20 % Ermäßigung in der jeweiligen
­Preiskategorie. Schulgruppen 6,50 – 8,50 | Kinder-/Schüler- & Jugendkonzerte
6,00
Großes Haus | Musiktheater, Tanz mit Orchester
Preise A 42,00 (I) 38,00 (II) 33,00 (III) 24,00 (IV) 18,00 (V) 13,00 (VI)
Schauspiel, Tanz ohne Orchester
Preise B 31,00 (I) 28,00 (II) 23,00 (III) 17,00 (IV)
Kinder- / Jugendkonzerte
Preise Kinder 7,50
Erwachsene* 15,00
Kleines Haus | Schauspiel, Tanz
Preise 28,00 (I) 25,00 (II) 22,00 (III) 17,00 (IV) 12,00 (V) 9,00 (VI)
Junges Schauspiel
Preise Kinder 8,00 (I)
6,00 (II)
6,00 (III) 5,00 (IV) 5,00 (V)
Erwachsene*18,00 (I) 14,00 (II) 14,00 (III) 12,00 (IV) 12,00 (V)
Hausbar & U 22: 15,00 / ermäßigt 7,50
Haus Drei Junges Staatstheater Theater für die Allerkleinsten
Kinder 6,50 | Erwachsene 13,00
Kindergartengruppenpreis pro Kind 4,00
Kinder & Erwachsene 6,00
Ab o macht
Freunde !
erben
ird belohnt. W
Ihr Einsatz w -Abonnenten / in
eu
Sie eine / n N
tschein
Sie einen Gu
n
e
lt
a
und erh
gebote:
n
folgenden A
für eines der
ilienstück
n für das Fam
■ vier Karte
ive«
kt
te
De
e
di
d
»Emil un
ster vorstellung
n für die Silve
■ zwei Karte « im Großen Haus oder
Kleinen Haus
»My Fair Lady
Gemetzels« im
»Der Gott des
terball
ea
Th
n
ierkarten für de
■zwei Flan
. Januar 2016
am 29. oder 30
re Ihrer Wahl
r eine Premie
fü
n
rte
Ka
■ zwei
us
Ha
er Kleinen
im Großen od