Besser warnen vor drohenden Naturgefahren

Transcription

Besser warnen vor drohenden Naturgefahren
AZ 7500 St. Moritz
116. Jahrgang
Nr. 27
Donnerstag, 5. März 2009
Heute
age
Grossaufl
Amtliches Publikationsorgan des Kreises Oberengadin und der Gemeinden Stampa/Maloja, Sils/Segl, Silvaplana, St. Moritz, Celerina, Pontresina, Samedan, Bever, La Punt Chamues-ch,
Madulain, Zuoz, S-chanf, Zernez, Susch, Ftan, Ardez, Scuol, Tarasp, Tschlin, Samnaun
Arbeit für Gemeinden
Nach der Genehmigung des Regionalen Richtplans Zweitwohnungsbau durch die Regierung sind
jetzt die Gemeinden gefordert. Die
Bestimmungen müssen in die kommunalen Nutzungsordnungen überführt werden. Wie eine Umfrage
zeigt, sind die Gemeinden bestrebt,
dies raschmöglichst zu machen. In
den kommenden sechs Monaten,
spätestens aber bis Ende Jahr, sollen
die Arbeiten erledigt sein. Seite 3
A Dieu sulet la gloria
Il refuormatur Jean Calvin es nat
avant 500 ons. A chaschun da quist
giubileum han ils duos ravarendas
Christoph Schneider da Zernez/
Susch e Stephan Bösiger dad Ardez/
Ftan preschantà üna nouva vista sül
refuormatur. Els han examinà sias
tesas ed han constatà plüs aspets positivs chi sun gnüts neglets i’l passà.
Uschè s’ha Calvin ingaschà ferm per
güstia e per üna collavuraziun tanter
stadi e baselgia.
Pagina 6
Ir a god cun chavals
Gian Denoth da Tschlin va daspö
bundant 20 ons a god cun seis chavals. Las premissas per quista lavur
sun da lavurar gugent cun chavals ed
avair pazienza, tuot tschai vain cun
lavurar, disch Gian Denoth. Dad october fin avrigl chargia e transporta
il paur cun sias bes-chas mincha di
laina. La lavur tradiziunala d’eira
ün temp ida a perder. Uossa daja
tschinch paurs da la regiun chi lavuran cun lur chavals insembel culs
uffizis forestals.
Pagina 7
Gute Marathonverhältnisse
Der Engadin Skimarathon vom
kommenden Sonntag kündigt sich
vielversprechend an. Zumindest
waren die Verhältnisse in den letzten Tagen noch gut. Ungeachtet der
Wetterentwicklung freuen sich die
Teilnehmer auf die neue Austragung. Und die Organisatoren sind
für einen allfälligen grösseren Neuschneezuwachs gerüstet. Im Auge
behalten wird auch stets die Lawinensituation. Ein erstes EngadinSkimarathon-Extra auf
Seite 13
Die Porta Engadina
Seit bald zwei Jahren arbeiten
Marcel Henry und der St. Moritzer Arzt Peter Robert Berry IV
am Projekt «Porta Engadina»,
einem Engadiner Kunst- und Besucherzentrum, das einen Teil der
Beverser Infrastruktur einbeziehen
soll. Die «Porta Engadina» soll zum
Begegnungs- und Erlebniszentrum
werden. Die Idee als solche wird
begrüsst, für die Umsetzung braucht
es noch Abklärungen.
Seite 10
…und im Internet unter
www.engadinerpost.ch
9<HSMGRB=aba ae>:Z;l;V;m;l
Grenzüberschreitende und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Graubünden und Südtirol
Besser warnen vor drohenden Naturgefahren
Aufgrund des Klimawandels
ist in Graubünden vermehrt
mit Starkniederschlägen,
Murgängen, Steinschlag und
Lawinen zu rechnen. Der
Kanton ergreift zum Schutz
der Bevölkerung Massnahmen, u.a. mit dem Aufbau
des interregionalen Frühwarn- und Kriseninformationssystems IRKIS.
Stephan Kiener
Der Rückzug der Gletscher und
das Abschmelzen des Permafrostes
sind in Graubünden die sichtbarsten Konsequenzen des Temperaturanstieges. Die Folgen des Klimawandels sind aber ebenso am Steinschlag
und an verheerenden Murgängen wie
nach den Starkniederschlägen vom
August 2005 im Unterengadin festzustellen. In Zukunft dürften extreme
Wetter-Ereignisse nach Ansicht der
Wissenschaftler noch zunehmen. Diese Entwicklung und die steigende
Mobilität in dem vom Tourismus
abhängigen Kanton Graubünden
erfordern «ein gezieltes und vorausschauendes Handeln im Umgang mit
solchen Risiken», wie es gestern an
einer Medienorientierung im Institut
für Schnee- und Lawinenforschung
SLF in Davos hiess.
Der Kanton Graubünden hat bereits in seinem Regierungsprogramm 2009 bis 2012 den Schwerpunkt «Klimaänderung und Naturgefahren» aufgenommen und vier
Massnahmen in den Mittelpunkt
gestellt. Erstens das Umweltmonitoring und den Aufbau eines Frühwarn- und Kriseninformationssystems. Zweitens die Verstärkung der
Prävention auf Gemeindeebene mit
so genannten Interventionskarten.
Drittens die Gefahren- und Risikobeurteilung für «exponiertes Schadenpotenzial», wie es in einer Me-
Um besser auf Ereignisse wie die Murgänge vom 23. August 2005 (Bild: Tasnagraben im Unterengadin), Starkniederschläge und Lawinenniedergänge vorbereitet zu sein respektive reagieren zu können, wird das interregionale Frühwarnund Kriseninformationssystem IRKIS in Zusammenarbeit mit dem Südtirol und dem SLF in Davos entwickelt.
Archivfoto/Fadrina Hofmann
dienmitteilung des Amtes für Wald
Graubünden heisst. Der vierte Punkt
ist der Schutzbautenkataster für alle
forstlichen Schutzbauten.
Interregionales Warnsystem
Eine der Hauptrichtungen, ein
Frühwarn- und Kriseninformationssystem, stand gestern in Davos
im Mittelpunkt der Orientierung.
IRKIS (Interregionales Frühwarnund Kriseninformationssystem) wird
vom Kanton Graubünden und der
OBERENGADIN
FGL für Sanierung der Chesa Ruppanner
(ep) Die Fraktion Freie Liste
(FGL) diskutierte die Geschäfte
der Kreisratssitzung vom 12. März
und begrüsst dabei die Vorstellung
des Finanzplans 2010 bis 2013 für
den Kreis Oberengadin. Dieser wird
– sollte den grossen Investitionen in
die Sanierung der Chesa Ruppanner
sowie dem Bau eines neuen Pflegeheimes zugestimmt werden – den
Gemeinden des Kreises von 2010 bis
2013 stark schwankende, aber durchschnittliche Kosten von über 20 Millionen Franken pro Jahr bringen.
Die FGL nimmt Kenntnis von der
Inventarliste der Vermögenswerte
des Kreises. Diese umfasst neben den
bekannten Gebäuden auch einen
Viertel des Turmes in Zuoz sowie
den bereits 1972 erstellten Rohbau
eines Hallenbades beim Spital in
Samedan. Man sei gespannt auf die
angekündigte Strategie des Kreises
auch betreffend dieser seiner Liegenschaften, heisst es in einer Medienmitteilung der FGL. Sie unterstützt
die «Sanierung light» der Chesa Ruppanner. Im Hinblick auf die Suche
nach Alternativstandorten für die
Kreisverwaltung sieht sie nur die
Notwendigkeit einer vorübergehenden Ausquartierung während der
Sanierungsarbeiten der Chesa Ruppanner.
Die FGL schlägt kleinere Änderungen an der vorliegenden Geschäftsordnung vor, unter anderem
auch deren an der letzten Kreisratssitzung beschlossene und so protokollierte geschlechterneutrale Sprache.
Während die FGL erfreut ist, dass
die Kontingentierung im Zweitwohnungsbau endlich umgesetzt werden
kann, bedauert sie, dass die Regierung den «Ausnahmeartikel», der die
Erstellung von Zweitwohnungen ausserhalb des definitiven Kontingents
unter speziellen Umständen erlaubt,
nicht wie von ihr verlangt gänzlich
gestrichen hat.
Provinz Südtirol in einer Forschungsund Entwicklungszusammenarbeit
mit dem WSL-Institut für Schneeund Lawinenforschung SLF in Davos
aufgebaut.
Als Basis dient dem SLF das System IFKIS, das sich bereits seit mehreren Jahren in der Lawinenwarnung
bewährt hat. Ein Alarmsystem, das
den regionalen Krisenstäben ein
frühzeitiges Reagieren auf aussergewöhnliche Verhältnisse wie Starkregen oder grosse Schneefälle erlaubt, wie Giachem Bott vom Amt
für Wald Südbünden gegenüber der
EP/PL erklärt. Er selbst hat dieses
Projekt in den 90-er Jahren initiiert.
Das jetzt sich in Arbeit befindliche
IRKIS wird eine Weiterentwicklung bringen, vor allem landesübergreifend sein. Das Projekt verfolgt
als Hauptziel die Verbesserung der
hydrologischen
Prognosemodelle
und Entscheidungshilfen sowie den
Aufbau einer auf dem Internet basierenden Informationsplattform. In
diesen werden den Verantwortlichen
für die Naturgefahrensicherheit in
den Regionen die Daten verschiedener Messnetze und der Prognosemodelle schnell und übersichtlich
zur Verfügung gestellt.
len weiter die Interventionskarten,
die vom Amt für Wald Graubünden
in Zusammenarbeit mit der kantonalen Gebäudeversicherung entwickelt worden sind und heute auch in
anderen Kantonen erstellt werden.
Eine Grundlage im Umgang mit
den Umweltrisiken und -veränderungen im Kanton bilden die langjährigen Messreihen, die vom Amt
für Wald im Faktenblatt «Gletscher
und Klimawandel in Graubünden»
zusammengefasst sind.
Das Ziel aller Massnahmen und
laufenden Projekte ist es, langfristig
einen effizienten Schutz vor Naturgefahren zu gewährleisten.
Reklame
Miss Schweiz Whitney Toyloy
Aktuell
Wichtige Interventionskarten
Für die Umsetzung und um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, braucht es geschultes, vor
allem aber mit der Situation vor Ort
vertrautes Personal. Eine Hauptfunktion kommt der flächendeckenden
Organisation des kantonalen Amtes
für Wald zu. Die Revierförster – in
den Gemeindeführungsstäben integriert – weisen teilweise bereits eine
langjährige Erfahrung im Lawinenbereich auf. Eine wichtige Rolle spie-
Réduit Via Maistra 10, CH-7500 St. Moritz
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2
Donnerstag, 5. März 2009
Amtliche Anzeigen
Inserzione ufficiale
Gemeinden
Stampa und Vicosoprano
Comuni di
Stampa e Vicosoprano
Plangenehmigungsverfahren für
Starkstromanlagen
Procedura di approvazione
dei piani per impianti a
corrente forte
Öffentliche Planauflage
Consultazione pubblica
dei piani
für:
Vorlage Nr. S-149405
Transformatorenstation
Wasserfassung Maroz
per:
Progetto S-149405
Cabine di trasformazione Maroz
Vorlage Nr. L-212610
11 (20) kV-Kabel zwischen
der Zentrale Lizun und der
Transformatorenstation
Wasserfassung Maroz
Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen.
Die Gesuchsunterlagen werden von
Donnerstag, 5. März 2009 bis Montag,
20. April 2009 im Gemeindesaal von
Stampa öffentlich aufgelegt.
Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–
44 des Enteignungsgesetzes (EntG;
SR 711) zur Folge.
Wer nach den Vorschriften des
Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR
172.021) oder des EntG Partei ist,
kann während der Auflagefrist beim
Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1,
8320 Fehraltorf, Einsprache erheben.
Wer keine Einsprache erhebt, ist vom
weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Innerhalb der Auflagefrist sind auch
sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu
machen. Nachträgliche Einsprachen
und Begehren nach den Artikeln 39–
41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat
einzureichen.
Stampa, 3. März 2009
Eidgenössisches
Starkstrominspektorat
Planvorlagen
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
176.000.055
Amtliche Anzeigen
Progetto L-212610
Cavo 11(20) kV tra centrale Lizun e
cabine di trasformazione Maroz
L’Ispettorato federale degli impianti
a corrente forte ha ricevuto la domanda di approvazione dei piani del
progetto succitato.
La documentazione relativa alla domanda è depositata da giovedì 5 marzo 2009 fino a lunedì 20 aprile 2009
nella sala comunale a Stampa per la
pubblica consultazione.
Il deposito pubblico ha per conseguenza il bando di espropriazione secondo gli art. 42–44 della legge federale sull’espropriazione (Lespr. 711).
Chi ha qualità di parte secondo le
prescrizioni della legge sulla procedura amministrativa (RS 172.021) o
della Lespr. può fare opposizione
entro il periodo della consultazione
pubblica presso l’Ispettorato federale
degli impianti a corrente forte, presentazione piani, Luppmenstrasse 1,
8320 Fehraltorf. Chi non fa opposizione è escluso dal seguito della procedura.
Entro il termine della consultazione
pubblica, si devono fare valere anche
tutte le opposizioni concernenti i diritti di espropriazione nonché le pretese d’indennizzo o le richieste di prestazioni in natura.Trascorso il termine,
le opposizioni e le richieste secondo
l’art. 39–41 Lespr. potranno essere
presentate all’Ispettorato federale
degli impianti a corrente forte.
Stampa, 3 marzo 2009
Ispettorato federale degli
impianti a corrente forte
Presentazione piani
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
176.000.055
Gemeinde Silvaplana
Bauausschreibung
Gesuchsteller: Politische Gemeinde
Silvaplana
Via Maistra 24
7513 Silvaplana
Kanton Graubünden,
Grundeigentümer: Chur
Politische Gemeinde,
Silvaplana
Fulvio Grazioli,
7513 Silvaplana
Caprez Ingenieure AG
Projektverfasser:
Chesa Corvatsch 3
Via vers Mulin 19
Silvaplana
Anschluss Silvaplana
Projekt:
West, Kreisel Kantonsstrasse und Anschluss
zum Surfzentrum,
Koordinaten Nr.
780’750/147’700,
Parzellen Nr. 2/147/208/
244/300/1946/1978/
1980
Zone:
(BAB-Verfahren)
Übriges Gemeindegebiet, Gewerbe- und
Camping-Zone,
BLN-Objekt Nr. 1908
Die Projekt-Eckpunkte sind im Gelände gekennzeichnet. Die Pläne sind
auf der Gemeindekanzlei aufgelegt.
Einsprache-Endtermin: 25. März 2009
Einsprachen sind zu richten an den
Gemeindevorstand Silvaplana.
Silvaplana, 26. Februar 2009
Für die Baubehörde:
Gemeindebauamt Silvaplana
176.370.761
Amtliche Anzeigen
Gemeinde St. Moritz
Plangenehmigungsverfahren für
Starkstromanlagen
Öffentliche Planauflage
für:
Vorlage Nr. L-181360
16 (20) kV-Leitung zwischen dem
Unterwerk Bever, Rätia-Teil, und
der Hochspannungs-Schaltkabine
Rominger
Freileitungsverlegung und Einführung in das UW Bever
Vorlage Nr. L-181361
16 (20) kV-Leitung zwischen dem
Unterwerk Bever, Rätia-Teil, und
der Transformatorenstation
RhB Depot, Samedan
Freileitungsverlegung und Einführung in das UW Bever
Vorlage Nr. L-181362
16 (20) kV-Leitung zwischen dem
Unterwerk Bever, Rätia-Teil, und
der Transformatorenstation Kreisspital Oberengadin, Samedan, EWS-Teil
Freileitungsverlegung und Einführung in das UW Bever
Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen.
Die Gesuchsunterlagen werden vom 6.
März 2009 bis zum 22. April 2009 im
Bauamt öffentlich aufgelegt.
Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44
des Enteignungsgesetzes (EntG; SR
711) zur Folge.
Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021)
oder des EntG Partei ist, kann während
der Auflagefrist beim Eidgenössischen
Starkstrominspektorat, Planvorlagen,
Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf,
Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Innerhalb der Auflagefrist sind auch
sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und
Begehren nach den Artikeln 39–41
EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen
St. Moritz, 3. März 2009
Eidgenössisches
Starkstrominspektorat
Planvorlagen
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
176.370.695
Amtliche Anzeigen
Gemeinden
Bever und Samedan
Plangenehmigungsverfahren für
Starkstromanlagen
Öffentliche Planauflage
für:
Vorlage Nr. L-181360
16 (20) kV-Leitung zwischen dem
Unterwerk Bever, Rätia-Teil, und
der Hochspannungs-Schaltkabine
Rominger
Freileitungsverlegung und Einführung in das UW Bever
Vorlage Nr. L-181361
16 (20) kV-Leitung zwischen dem
Unterwerk Bever, Rätia-Teil, und
der Transformatorenstation
RhB Depot, Samedan
Freileitungsverlegung und Einführung in das UW Bever
Vorlage Nr. L-181362
16 (20) kV-Leitung zwischen dem
Unterwerk Bever, Rätia-Teil, und
der Transformatorenstation Kreisspital Oberengadin, Samedan, EWS-Teil
Freileitungsverlegung und Einführung in das UW Bever
Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen.
Die Gesuchsunterlagen werden vom 6.
März bis zum 22. April 2009 in den Publikationsräumen der Gemeindeverwaltungen Bever und Samedan während
der Schalteröffnungszeiten öffentlich
aufgelegt.
Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44
des Enteignungsgesetzes (EntG; SR
711) zur Folge.
Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021)
oder des EntG Partei ist, kann während
der Auflagefrist beim Eidgenössischen
Starkstrominspektorat, Planvorlagen,
Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf,
Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Innerhalb der Auflagefrist sind auch
sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und
Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG
sind ebenfalls beim Eidgenössischen
Starkstrominspektorat einzureichen.
Samedan, 3. März 2009
Eidgenössisches
Starkstrominspektorat
Planvorlagen
Luppmenstrasse 1
8320 Fehraltorf
176.496.533
Amtliche Anzeigen Amtliche Anzeigen
Gemeinde Samedan
Gemeinde Pontresina
Baugesuch
Baugesuch
Gestützt auf die Raumplanungsverordnung des Kantons Graubünden
(KRVO) Art. 45 wird hiermit das vorliegende Baugesuch öffentlich bekannt gegeben:
Sunrise Communica. AG
Bauherr:
Hagenholzstrasse 20/22
8050 Zürich
Bauprojekt: Erweiterung der
bestehenden
Mobilfunkanlage
Strasse:
Staziun 23
Parzelle Nr.: 1336
Nutzungszone:
Bahnhofzone
Auflagefrist: vom 5. März 2009 bis
26. März 2009
Die Pläne liegen auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.
Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit an folgende Adresse einzureichen: Gemeinde Samedan, Plazzet 4,
7503 Samedan
Samedan, 2. März 2009
Im Auftrag der Baukommission
Das Gemeindebauamt
Hiermit wird das vorliegende Baugesuch öffentlich bekannt gegeben:
Baugesuch Nr.: 2009–8002
Parzelle Nr.:
1732
Zone:
WZ 4
AZ:
0.65
Objekt:
Chesa Soliva
BauUmbau Dachvorhaben:
geschosswohnung
Whg. 16
Bauherr:
Familie Clasien Van
der Pas und Rutgers
Van der Loeff,
Logosberg 8,
NL-1251 GL Laren
ProjektKonrad Maier,
verfasser:
Via da Bernina 303,
7504 Pontresina
Auflage:
5. März bis
25. März 2009
Die Baugesuchsunterlagen liegen innerhalb der Einsprachefrist zur Einsichtnahme auf der Gemeindekanzlei
auf.
Einsprachen gegen das Bauvorhaben können während der Auflagefrist
beim Gemeindevorstand Pontresina
eingereicht werden.
Pontresina, 2. März 2009
Gemeinde Pontresina
176.496.533
Baugesuch
Gestützt auf die Raumplanungsverordnung des Kantons Graubünden
(KRVO) Art. 45 wird hiermit das vorliegende Baugesuch öffentlich bekannt gegeben:
Bauherr:
Swisscom AG,
Ringstrasse 34
7000 Chur
Bauprojekt: Neubau einer
Mobilfunkanlage
Strasse:
Umrichter RhB
Parzelle Nr.: 258
NutzungsZone für öffentliche
zone:
Bauten und Anlagen
(ZöBA)
Auflagefrist: vom 5. März 2009 bis
26. März 2009
Die Pläne liegen auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.
Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit an folgende Adresse einzureichen: Gemeinde Samedan, Plazzet 4,
7503 Samedan
Samedan, 2. März 2009
Im Auftrag der Baukommission
Das Gemeindebauamt
176.496.533
Für Drucksachen
081 837 90 90
176.371.089
SAC-Touren
Piz Minor, 3049 m
Sonntag, 8. März
Skitour mit prächtiger Aussicht
auf die Gletscherwelt der Berninagruppe. Vom Parkplatz Diavolezza via Val da Fain in ca. 4 Stunden auf den Gipfel. Abfahrt auf
Aufstiegsroute. Treffpunkt 07.30
Uhr Bahnhof Samedan. Anmeldungen bis Freitag, 19.00 Uhr, an
Tourenleiter Hans Peter Capon,
Mobile 078 661 74 73.
Aktuelle Tourenfotos:
www.sac-bernina.ch –
Bildergalerie
Der SAC-Stamm für Anmeldungen und Infos findet freitags ab
19.00 Uhr im Rest. Alte Brauerei
in Celerina statt.
Die Druckerei der Engadiner.
www.gammeterdruck.ch
St. Moritz
DIE HEUTIGE AUSGABE UMFASST 24 SEITEN
Oberengadin
RhB-Vollmondfahrt zur Alp Grüm am Berninapass am Mittwoch, 11. März,
St. Moritz ab 18.15 Uhr, Zustieg in Pontresina, Anschluss ab Samedan.
Pontresina
Skimarathon-Fest mit Zieleinlauf Halbmarathon am kommenden Sonntag ab
9.00 Uhr im Zielgelände auf der Tolaiswiese beim Langlaufzentrum.
Zuoz
«Cler glüna» Morgen Freitag von 19.00 bis 21.00 Uhr, Skilift Survih und Sesselbahn Pizzet in Betrieb, Restaurants Purtum und Pizzet geöffnet.
Kino
St. Moritz
Ciné Scala: «Walküre» (heute Donnerstag, 20.30 Uhr). «The Courious Case of
Benjamin Button» (morgen Freitag, 20.30 Uhr)
Pontresina
Cinéma Rex: «Changeling» (heute Donnerstag und morgen, 20.30 Uhr).
Scuol
Kino im Gemeindesaal: «Die Buddenbrooks» (heute Donnerstag, 20.30 Uhr).
3
Donnerstag, 5. März 2009
Ein Netz von Beraterinnen in ganz Südbünden
Jetzt folgt die Überführung in die kommunalen Baugesetze
«Avegnir» ist in der
Region fest verankert
Richtplan-Arbeit für die Gemeinden
«Avegnir», der Verein der
Freunde von Krebs- und
Langzeitkranken im Engadin
und den Südtälern, ist auf
einem guten Weg. Sechs Jahre nach der Gründung zählt
der Verein 222 Mitglieder
und weist ein breites Beraterinnennetz auf.
Stephan Kiener
Vor sechs Jahren wurde als Folge
einer Krise bei der Bündner Krebsliga die Beratungsstelle für Südbünden in Samedan geschlossen. Die
Folge waren Dispute auf kantonaler
Ebene, insbesondere aber in Leserbriefkolumnen der Zeitungen. Viele
beklagten den Verlust der Beratung
im Tal, die Situation war für das Engadin äusserst unbefriedigend. Lanciert wurde in einem Leserbrief des
Silser Unternehmers Peter Meuli
die Idee, künftig unabhängig von der
Krebsliga im Engadin eine Beratung
für Langzeitkranke anzubieten. Er
fand eine breite Unterstützung im Tal
und nach wenigen Wochen wurde der
Verein «Avegnir – Freunde Krebsund Langzeitkranker» ins Leben gerufen. Vorerst bildeten 30 Mitglieder
die Trägerschaft, Christine Wagner,
Diane Conrad und Peter Meuli bildeten den ersten Vorstand, Franziska Durband übernahm die psychoonkologische Beratung.
Positive Entwicklung
«Die Bevölkerung im Tal reagierte
äusserst positiv», erinnert sich Avegnir-Präsident Peter Meuli heute,
sechs Jahre nach der Gründung, zurück. Die Beratungen seien intensiv
in Anspruch genommen worden,
die Spenden teils grosszügig erfolgt.
Bereits nach einem Jahr war Avegnir in der Lage, Beratungsaufgaben
im Unterengadin, Val Müstair und
Puschlav zu übernehmen. Ausserdem wurde die Zusammenarbeit mit
der Spitex gesucht und diese funktionierte bald bestens.
«Nach sechs Jahren zeigt sich, dass
Avegnir in unserem Tal verankert
ist», erklärt Peter Meuli. Der Verein
weist mittlerweile 222 Mitglieder
auf. Dem nach einer Statutenänderung erweiterten Vorstand gehören
Peter Meuli, Michael Pfäffli (St. Moritz, FDP-Kantonalpräsident), Dr.
med. Claudia Riederer (St. Moritz),
der Palliativmediziner Hannes Graf
(Scuol), die Oberengadiner SpitexChefin Juliana Torri (Pontresina) und
Orlando Giovannini (Borgonovo) als
Kassier an. An der GV vom Dienstag
in St. Moritz wurde die demissionierende bisherige Aktuarin Christine
Wagner verabschiedet. Diese Funktion übernimmt neu die Silvaplaner
Gemeindeschreiberin Franziska Giovanoli.
Die notwendige Begabung
Das Netz der Beraterinnen hat täglich eine fordernde Aufgabe zu bewältigen. Dazu braucht es das Grundwissen der Medizin und der Pflege. Und
ein «Flair, eine Begabung in komplexen Situationen auch zwischen die
Zeilen zu hören, Unausgesprochenes
wahrzunehmen und darauf zu reagieren», sagt Dr. med. Claudia Riederer
zu den Anforderungen. Um diese zu
erfüllen brauche es ständige Weiterbildung und eine professionelle
Supervision. «Die diesbezügliche Situation von Avegnir sieht zurzeit gut
aus», hält Riederer fest. «Im Oberund Unterengadin, im Val Müstair,
im Puschlav und im Bergell haben
wir mindestens je eine Mitarbeiterin
mit Beruf und Berufung.»
Als das am meisten genutzte Angebot bezeichnet Claudia Riederer die
Betreuung und Supervision der betroffenen Pflegenden und Familien
durch Franziska Durband. Längerfristig benötige man an ihrer Seite
eine Engadinerin mit einer Ausbildung und Erfahrung in der Psychoonkologie.
«Eine Nasenlänge voraus»
Franziska Durband erklärt die
komplexen Situationen, denen sich
die Beraterinnen und sie selbst oft
gegenübersehen. «Um die betroffenen Kranken und ihre Familien im
nötigen Mass ganzheitlich zu entlasten, braucht es das Zusammenspiel
verschiedener Disziplinen und Institutionen.» Aus dieser Erfahrung
heraus hätten sich vor einem Jahr in
der Region verschiedene Kräfte zum
Palliativnetz Oberengadin zusammengefunden. «Avegnir» habe die
Entwicklung mitinitiiert und arbeite
aktiv am Ausbau mit. Dank der pragmatischen Vorgehensweise und der
Spitex, die die Koordination übernehme, sei man dem übrigen Kantonsgebiet diesbezüglich «um eine
Nasenlänge voraus». «Ich glaube,
dass sich so die Lebensqualität der
Kranken in unserem Tal stetig verbessert», sagt Franziska Durband.
«Avegnir» selbst schaffe überdies
Brücken zwischen Gesunden und
Kranken.
Der Verein «Avegnir – Freunde
Krebs- und Langzeitkranker» wird
sich auch künftig für die Aus- und
Weiterbildung seiner Mitarbeiterinnen einsetzen. Spenden werden
ausschliesslich für diesen Zweck
eingesetzt, damit die Beratung auch
in Zukunft auf professionellem Niveau sichergestellt ist. «‘Avegnir’ ist –
seinem Namen entsprechend – auf
Zukunft ausgerichtet und möchte
in der Region seinen Beitrag leisten und Verantwortung tragen», hält
Präsident Peter Meuli fest.
www.avegnir.ch
ST. MORITZ
Das «blaue Wunder» in St. Moritz
«Graubünden – Das blaue Wunder» geht auf Reisen. Morgen Freitag
ist der Initiant und Schwimmer Ernst
Bromeis-Camichel im Hotel Laudinella und erzählt um 17.00 und um
20.00 Uhr über das Wasserprojekt
«Graubünden – Das blaue Wunder».
Die Möglichkeit, um in die Wasserlandschaften Graubündens einzutauchen – ohne nass zu werden.
Die Vorträge von «Graubünden –
Das blaue Wunder» sind eine bewegte Annäherung an die Wasserlandschaften Graubündens, eine
Reise mit Tiefgang. Die Fotos des
renommierten Churer Fotografen
Andrea Badrutt und die Erzählungen
des Initianten und Schwimmers Ernst
Bromeis lassen die Besucher in eine
neue Welt einer alpinen Landschaft
eintauchen. In Kombination mit der
improvisierten Livemusik am Klavier
von Bromeis können die Zuschauer
teils auch ein fröstelndes Erlebnis erwarten (Wassertemperaturen bis zu
4 Grad Celsius).
Der Vortrag wird speziell auf die
Seenlandschaften des Oberengadins
eingehen. Nicht nur die berühmten
grossen Seen kommen zur Sprache,
sondern auch die kleineren, die teils
versteckt hoch oben in den Bergen
ruhen.
(Einges.)
www.graubuenden-dasblauewunder.ch
Nachdem die Bündner
Regierung den Richtplan
Zweitwohnungsbau genehmigt hat, folgt für die Oberengadiner Gemeinden die
Umsetzungsarbeit. Wie eine
Umfrage der «EP/PL» zeigt,
sind die Gemeinden bereit,
die Bestimmungen des Richtplanes rasch in die kommunalen Baugesetze zu überführen.
Reto Stifel
Der Richtplan Zweitwohnungsbau, das Umsetzungsinstrument der
im Juni 2005 gutgeheissenen Initiative zur Beschränkung des Zweitwohnungsbaus im Oberengadin, ist
vergangene Woche von der Bündner
Regierung als letzte Instanz genehmigt worden. Das bedeutet im Wesentlichen, dass in Zukunft im Oberengadin pro Jahr nicht mehr als
12 000 m2 Bruttogeschossfläche für
Zweitwohnungen verbaut werden
dürfen.
Weil der Richtplan nur behördenverbindlich ist, muss nun jede
Gemeinde ihre kommunalen Nutzungsordnungen entsprechend anpassen. Das hat gemäss Artikel 9
«umgehend» zu geschehen. Was aber
bedeutet «umgehend»?
«Spätestens Ende Jahr»
Gemäss Kreispräsident Franco
Tramèr dürfte der Anpassungs-Bedarf nicht allzu gross sein, so dass
dies in den nächsten sechs Monaten,
spätestens aber Ende dieses Jahres
in allen elf Kreisgemeinden erledigt
sein sollte. Allerdings war Tramèr
zum Zeitpunkt dieser Aussage noch
nicht im Besitze des eigentlichen
Regierungs-Beschlusses, der mehrere Seiten umfassen dürfte und diesbezüglich vielleicht präzisierende
Angaben macht.
Wie eine Umfrage der «Engadiner
Post/Posta Ladina» zeigt, sollte der
von Tramèr definierte Zeitrahmen
aber in allen Gemeinden eingehalten werden können. Noch keine
konkreteren Aussagen dazu machen
konnte man in Silvaplana und Zuoz,
dies weil die Exekutive dieses Thema
erst noch auf der Traktandenliste hat.
In Pontresina wollte Gemeindepräsident Martin Aebli zu diesem Thema
keine Stellung nehmen.
Über Planungszonen gesichert
«Wir sind bereit!», sagt Ferdinando
Dalle Vedove vom St. Moritzer Bauamt. Mit der im April 2008 erlassenen
Planungszone habe man die Bestimmungen des Richtplanes berücksichtigt und sei zum Teil noch weiter gegangen. Zum Beispiel mit der
Anhebung des Erstwohnungsanteils
von einem Drittel auf 50 Prozent,
der Ausdehnung auf die Villenzone
und dem Ausschluss der Ersatzabgabemöglichkeit. Am 20. März wird
ein weiterer Workshop zusammen
mit dem Gemeinderat durchgeführt,
anschliessend erfolgt die Traktandierung an einer ordentlichen Ratssitzung. Sollten sich Gemeindevorstand
und Gemeinderat nächste Woche
einig sein, könnte dies bereits im
April der Fall sein. Die Volksabstimmung wäre dann an einem folgenden
kantonalen oder nationalen Abstimmungswochenende.
SILS
«Bilder paradiesischer Vollkommenheit»
(ep) Heute Donnerstag hält um
17.00 Uhr Peter André Bloch, Stiftungsrat Nietzsche-Haus, in der Offenen Kirche Sils-Maria einen Vortrag zum Thema «Nietzsche – Rilke
– Hesse – Samuele Giovanoli: Bilder
paradiesischer Vollkommenheit».
Alle vier Künstler haben im Oberengadin gelebt und Sils Maria und
das Fextal mehrmals besucht. Und
alle vier erlebten in mehreren Phasen
ihres Lebens Visionen paradiesischer
Vollkommenheit, die sie auf ihre Art
künstlerisch umsetzten: in Gedichten,
Prosatexten, Briefen, Zeichnungen
und Gemälden. In ihren Werken spiegeln sich ihre unterschiedliche Herkunft, ihre Mentalitäten und ästhetischen Auffassungen. Im Anschluss
an den Lichtbildervortrag mit Textbeispielen findet eine kurze Führung
durch die Ausstellung von Samuele
Giovanoli im Nietzsche-Haus statt.
Morgen Freitag von 11.00 bis 12.30
Uhr führt Bloch durch das NietzscheHaus und seine Sonderausstellungen,
unter dem Aspekt von Nietzsches
Persönlichkeit.
Auch Madulain und S-chanf haben
die Ziele des Richtplans über eine
Planungszone gesichert. In S-chanf ist
der Entwurf des neuen Baugesetzes
und der Zonenrevision zur Vorprüfung beim Kanton. Dort sind die Bestimmungen des Richtplans enthalten, zum Teil in schärferer Form, wie
Gemeindepräsident Romedi Arquint
sagt. So sei eine Hotelzone ebenso
vorgesehen wie eine Lenkungsabgabe auf Zweitwohnungen, mit der
Hotelbetriebe und Erstwohnungen
gefördert werden könnten. Nicht
aufgenommen in das kommunale
Baugesetz werde der im Richtplan
vorgesehene und bei den ganzen Diskussionen immer wieder umstrittene
Ausnahmeartikel, der gewisse Projekte ausserhalb des Kontingents ermöglichen soll. In Madulain werden
die Richtplananpassungen über die
laufende Ortsplanungsrevision erfolgen. Diese ist vom Kanton vorgeprüft
worden, so dass im Sommer die öffentliche Auflage und im Herbst die
Abstimmung an der Gemeindeversammlung erfolgen könnte.
Weil der grösste Teil der RichtplanBestimmungen bereits umgesetzt
ist, sieht der Silser Gemeindeaktuar
Marc Römer wenig Handlungsbedarf. Noch verbindlicher im Baugesetz verankert werden müsse der
Kontingentsanteil. Bisher konnten
zwischen 600 und 800 m2 BGF pro
Jahr für den Zweitwohnungsbau
verwendet werden, neu sind es noch
700 m2. Keine Aufnahme finden wird
im Silser Baugesetz gemäss Römer
der Ausnahmeartikel, weil dafür kein
Bedarf vorhanden sei.
In La Punt Chamues-ch ist die Revision der Ortsplanung und des Baugesetzes erst im Oktober des letzten
Jahres abgeschlossen worden. «Unser
Baugesetz entspricht bereits den Bedingungen des Richtplans», sagt Gemeindeaktuar Urs Niederegger. Einzig die verfügbaren m2 BGF müssten
angepasst werden. Das soll gemäss
Niederegger demnächst geschehen.
Weitere Anpassungen
In Celerina, Bever und Samedan
schliesslich sind die entsprechenden
Anpassungsarbeiten ebenfalls aufgegleist worden, so dass die Umsetzung
in den nächsten sechs Monaten erfolgen dürfte. Verschiedene Gemeinden nutzen die Möglichkeit, mit der
Überführung der Richtplan-Bestimmungen die Baugesetze zu prüfen
und allfällige weitere Anpassungen,
beispielsweise an übergeordnetes
Recht, vorzunehmen.
Reklame
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Risiken abschätzen – und vorsorgen
Grosse und kleine Risiken gehören zu unserem
Leben: Die kleinen machen die Zukunft spannend – die grossen können uns Sorgen und
finanzielle Probleme bereiten. Darum ist es
unabdingbar, die Risiken einzuschätzen und mit
den richtigen Versicherungen vorzusorgen.
Kein Bergsteiger unternimmt eine Tour, ohne die
Risiken seines Vorhabens genau abzuschätzen –
und die nötigen Massnahmen zu treffen: Er studiert
die Wetterprognose, nimmt die optimale Ausrüstung mit und genügend Proviant, Notfall-Set und
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ungewiss und unsicher: Deshalb ist es sinnvoll, sich
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Kunstgegenstände, Musikinstrumente, Schmuck
oder Hightech-Geräte – auch gegen Verlust oder
Beschädigung.
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Diebstahl, Hagel, Feuer, Glasbruch, Marderverbiss
und Kollision mit Tieren; bei neuen Fahrzeugen
lohnt sich eine Vollkasko: Sie kommt auf für Verlust,
Zerstörung oder Beschädigung des Fahrzeugs. Sie
deckt die gleichen Gefahren wie die Teilkasko und
versichert zudem Kollisionsschäden, auch selbst
verschuldete.
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eine Reiseversicherung sinnvoll – damit können Sie
Annullationskosten versichern, Ihr Gepäck – und
vielfältige Assistance-Leistungen, z. B. bei Pannen
oder Unfällen.
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Zukunft ab, sorgen für Ihre Hinterbliebenen – und
können auf ein Ziel hin sparen, etwa auf ein eigenes
Haus.
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Ihnen bei, damit Unfall und Krankheit nicht auch
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Ihnen bei juristischen Problemen zu Ihrem Recht
– zum Beispiel durch den Beistand eines Anwaltes
und durch finanzielle Leistungen.
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5
Gövgia, 5 marz 2009
POSTA LADI NA
Publicaziun ufficiela
Publicaziun ufficiela
Publicaziun ufficiela
Publicaziun ufficiela
Vschinauncha
da S-chanf
Vschinauncha
da S-chanf
Vschinauncha
da S-chanf
Vschinauncha
da S-chanf
Exposiziun da
recuors
Exposiziun da
recuors
Publicaziun
da fabrica
Publicaziun
da fabrica
Applichand l’art. 48 al. 4 da la ledscha
davart la planisaziun dal territori dal
chantun Grischun (LPTC) ho lö
l’exposiziun publica concernent la revisiun parziela da la planisaziun locala da la vschinauncha da S-chanf decisa da la radunanza cumünela als
25 favrer 2009.
Applichand l’art. 48 al. 4 da la ledscha
davart la planisaziun dal territori dal
chantun Grischun (LPTC) ho lö
l’exposiziun publica concernent la revisiun parziela da la planisaziun locala da la vschinauncha da S-chanf decisa da la radunanza cumünela als
25 favrer 2009.
Oget:
Revaisa parziela zona «Cinuos-chel»
Oget:
Revaisa parziela zona «resgia e magazin forestel Bos-chetta Plauna»
Cotres vain publicheda la dumanda
da fabrica preschainta:
Patrun/a
Ouvras Electricas
da fabrica: d’Engiadina SA,
7530 Zernez
Proget
Stabiliser la fundada fabrica: mainta punt da Torno
Parcella
592/God Foppas/
nr./lö:
Plaun Spinatsch
Termin
3 marz 2009 –
d’exposiziun: 22 marz 2009
Ils plauns sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünela.
Recuors da dret public sun d’inoltrer
infra 20 dis a la vschinauncha, da dret
privat a l’Uffizi cirquitel d’Engiadin’
Ota.
7525 S-chanf, ils 2 marz 2009
Cumischiun da fabrica S-chanf
Cotres vain publicheda la dumanda
da fabrica preschainta:
Patrun/a
Andrea e Gian Cla
da fabrica: Feuerstein-Kopp
Proget
S-chela per access
da fabrica: extern pel murütsch
Parcella
nr./lö:
147/Pradels
Termin
3 marz 2009 –
d’exposiziun: 22 marz 2009
Ils plauns sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünela.
Recuors da dret public sun d’inoltrer
infra 20 dis a la vschinauncha, da dret
privat a l’Uffizi cirquitel d’Engiadin’
Ota.
7525 S-chanf, ils 2 marz 2009
Cumischiun da fabrica S-chanf
Actas d’exposiziun:
Ledscha da fabrica
Publicaziun:
Plans cun müdamaints:
Revisiun parziela da la planisaziun
locala, plan da zonas, plan generel da
furmaziun 1:1000, adattamaint da la
surfatscha libra protetta.
Revisiun parziela da la planisaziun
locala, plan generel d’avertüra 1:1000,
lö da traffo.
Basa:
Rapport da planisaziun e cooperaziun
Per infurmaziun:
Plans fundamentels da la Rätia Energie Klosters AG
Termin d’exposiziun:
Dals 5 marz 2009 fin ils 3 avrigl 2009
Lö d’exposiziun/temp d’exposiziun:
Chanzlia cumünela düraunt ils uraris
da fnestrigl
Propostas ed objecziuns:
Düraunt il temp da publicaziun po
minchün inoltrer in scrit ed argumento, propostas ed objecziuns a maun da
la suprastanza cumünela.
S-chanf, ils 27 favrer 2009
Il cussagl cumünel S-chanf
Actas d’exposiziun:
Plans cun müdamaints:
Revisiun parziela da la planisaziun
locala, plan da zonas Bos-chetta Plauna 1:2000 resgia e magazin forestel
adattaziun e cumplettaziun dals artichels 48 e 74 da la ledscha da fabrica.
Basa:
Rapport da planisaziun e cooperaziun
Per infurmaziun:
Plan d’avertüra generel, Bos-chetta
Plauna 1:2000
Termin d’exposiziun:
Dals 5 marz 2009 fin ils 3 avrigl 2009
Lö d’exposiziun/temp d’exposiziun:
Chanzlia cumünela düraunt ils uraris
da fnestrigl
Propostas ed objecziuns:
Düraunt il temp da publicaziun po
minchün inoltrer in scrit ed argumento, propostas ed objecziuns a maun da
la suprastanza cumünela.
S-chanf, ils 27 favrer 2009
Il cussagl cumünel S-chanf
176.101.143
176.101.143
Vschinauncha da Schlarigna
PUBLICAZIUN D’ÜNA PLAZZA LIBRA
Cumün da Tarasp
Dumonda da fabrica
05/2009
Cumün politic Tarasp
Fontana
7553 Tarasp
Lö/parcella: Vulpera Dadoura
plan 16, parcella 1267
No. e zona: ulteriur territori
cumünal
Proget:
construcziun d’üna
cabina da trnsformatur
Profilaziun: 5 marz 2009
Ils plans da fabrica sun exposts ad invista in chancellaria cumünala dürant
20 dis.
Protestas cunter l’intent da fabrica
sun d’inoltrar in scrit infra 20 dis a
partir da la publicaziun a la suprastanza cumünala da Tarasp
Tarasp, ils 26 favrer 2009
Cumischiun da fabrica Tarasp
Patrun
da fabrica:
176.506.338
Publicaziun ufficiela
Vschinauncha
da Samedan
dimensiun da lavur 100%
Profil d’exigenzas
– giarsunedi conclüs d’ün mister artischaun u experienza professiunela
da püs ans
– interess per la tecnica
– talent d’organiser
– dun d’avair bunas relaziuns culs umauns
– innovativ, abilted da lavurer in üna gruppa ed adüso da lavurer independentamaing
– prontezza da lavurer la fin d’eivna e la saira
– permiss dad ir cul auto cat. B
– prontezza da praster servezzan da piquet
Champs d’incumbenzas
– collavuraziun illa gruppa da lavur in tuots sectuors
– mantegnimaint e controlla dal provedimaint d’ova:
– territori da las funtaunas
– edifizis
– bügls cumünels e dals pas-chs
– rait dals condots d’ova, tombins ed idrants
– quintadur d’ova
– mantegnimaint e controlla dals indrizs d’alluntanamaint d’ova persa:
– chanalisaziun e tombins
– implaunts da pumpedi d’ova persa
Nus spordschains
– activited cun respunsabilited, multifara e varieda
– peja tenor l’uorden chantunel dal persunel
Entreda in plazza
1. lügl 2009 u seguond cunvegna
Infurmaziun Al do guent il schef da l’uffizi da fabrica, Patric Pedretti,
081 837 36 88 u il chanzlist cumünel Beat Gruber, 081 837 36 80
Sia annunzcha in scrit cun la documainta üsiteda spettains nus gugent fin
als 20 marz 2009 a l’adressa:
Suprastanza cumünela da Schlarigna, Via Maistra 97, 7505 Schlarigna
7505 Schlarigna, 27 favrer 2009
VSCHINAUNCHA
DA SCHLARIGNA
176.371.258
Dumonda da fabrica
176.101.143
Publicaziun ufficiela
Nus tscherchains ün
Büschneder / collavuratur
per la gruppa da lavur
Cumün da Scuol
176.101.143
Publicaziun ufficiala
Publicaziun
da fabrica
Publicaziun ufficiala
Vschinauncha
da Samedan
Publicaziun
da fabrica
Parcella/
quartier:
Patrun
da fabrica:
549/Rachögna
Arredo GmbH
Via da Rachögna,
7550 Scuol
Proget
Müdamaint dal
da fabrica: stabilimaint Swisscom
ed ingrondimaint cun
10 abitaziuns
Profilaziun: 3 marz 2009
Plans
Dürant il temp da
da fabrica: publicaziun as poja
tour invista dals plans
i’l büro da l’uffizi da
fabrica in chasa
cumünala.
Protestas:
Protestas da dret
public sun d’inoltrar in
scrit (2 exemplars)
infra 20 dis daspö la
publicaziun al cussagl
cumünal.
Protestas da dret privat
sun d’inoltrar a l’Uffizi
circuital da Suot Tasna.
7550 Scuol, als 5 marz 2009
Uffizi da fabrica dal
cumün da Scuol
176.504.978
In basa a l’ordinaziun davart la planisaziun dal territori dal chantun Grischun (LPTC), art. 45, vain cotres publicheda la seguainta dumanda da
fabrica:
Patrun
Swisscom AG
da fabrica: Ringstrasse 34
7000 Cuira
Proget
Fabricat nouv d’ün
da fabrica: indriz per telefonia
mobila
Via:
Convertider Viafier
retica
Parcella:
nr. 258
Zona
d’ütilisaziun: Zona per edifizis e
stabilimaints publics
(ZESP)
Termin
dals 5 marz 2009 fin als
d’exposiziun: 26 marz 2009
Ils plans sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünela.
Recuors stöglian gnir inoltros infra il
temp d’exposiziun a la seguainta
adressa: Vschinauncha da Samedan,
Plazzet 4, 7503 Samedan
Samedan, 2 marz 2009
Per incumbenza
da la cumischiun da fabrica:
L’uffizi cumünel da fabrica
Publicaziun ufficiala
Cumün da Zernez
Dumonda da fabrica
per fabricats
dadour la zona da fabrica
Patrun
da fabrica:
Nuot e Martina Godly
Crusch Plantaun
7527 Brail
Nouv annex garascha
e remisa
Proget
da fabrica:
Object
da fabrica: Chasa d’abitar
Lö:
Crusch Plantaun
Parcella:
1027
Zona:
agricula
Ils plans sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünala.
Recuors da dret public sun d’inoltrar
in scrit a la suprastanza cumünala infra 20 dis daspö la publicaziun ufficiala.
Zernez, ils 5 marz 2009
La suprastanza cumünala
176.496.533
In basa a l’ordinaziun davart la planisaziun dal territori dal chantun Grischun (LPTC), art. 45, vain cotres publicheda la seguainta dumanda da
fabrica:
Patrun
Sunrise Communica. AG
da fabrica: Hagenholzstrasse 20/22
8050 Turich
Proget
Ingrandimaint da
da fabrica: l’indriz existent per
telefonia mobila
Via:
Staziun 23
Parcella:
nr. 1336
Zona
d’ütilisaziun: Zona da la staziun
Termin
dals 5 marz 2009 fin als
d’exposiziun: 26 marz 2009
Ils plans sun exposts ad invista illa
chanzlia cumünela.
Recuors stöglian gnir inoltros infra il
temp d’exposiziun a la seguainta
adressa: Vschinauncha da Samedan,
Plazzet 4, 7503 Samedan
Samedan, 2 marz 2009
Per incumbenza
da la cumischiun da fabrica:
L’uffizi cumünel da fabrica
176.496.533
176.000.072
Consorzi da scoula
Ramosch-Tschlin
Il consorzi da scoula Ramosch-Tschlin tschercha
üna/ün
magistra/magister
per lavur a man textila
– da lingua rumantscha
– pensum: 12–16 lecziuns
(il scumpart sün duos persunas es pussibel)
– lö da scoula: Ramosch/Strada
– cumanzamaint da la plazza: 17 avuost 2009
Vaina svaglià Vos interess? Il president dal cussagl da scoula, sar Mario Molinaro,
☎ 079 610 47 71, sta per ulteriuras infuormaziuns
gugent a disposiziun.
L’annunzcha es da trametter culs solits allegats
fin il plü tard als 20 marz 2009 al: Consorzi da
scoula Ramosch-Tschlin, sar Mario Molinaro,
Cuoira 11A, 7556 Ramosch.
176.506.770
6
Gövgia, 5 marz 2009
POSTA LADI NA
DIVERS
Jean Calvin d’eira ouravant tuot ün jurist cun sen per güstia
Üna pussanza cumünaivla da stadi e baselgia
Avant 500 ons es nat il refuormatur Jean Calvin.
Ils ravarendas Christoph
Schneider da Zernez/Susch
e Stephan Bösiger d’Ardez
han examinà sias tesas ed
han pudü constatar divers
fats surprendents ch’els han
preschantà d’incuort ad ün
referat a Ftan.
(anr/map) «Il güdicat da las festivitats a chaschun dal 400 avel anniversari da Jean Calvin avant 100 ons
d’eira stat sever. Seis program da refuorma cun uorden, disciplina ed abstinenza valaiva sco la fundamainta
dal chapitalissem modern. Quista
opiniun derasada es massa pac differenziada e nu correspuonda dal tuot
a la vardà», ha dit Stephan Bösiger.
El e Christoph Schneider han declerà
la lavur da Calvin a Genevra a favur
d’ün nouv uorden religius chi laiva
colliar la baselgia e’l stadi.
Sistem da controlla chi’s basa
sülla comunicaziun
Dal 1535 as laiva la cità da Genevra
deliberar da la dependenza da l’ovaisch sco eir da la pussanza dals signuors
da Savoyen. La refuorma vaiva gnü lö
suot il refuormatur Guillaume Farel
ed i’s trattaiva da tilla consolidar. La
cità as vaiva ingrondida considerabelmaing e d’eira dvantada üna metropola d’economia intuorn il 1550.
Per prevgnir ad eventuals problems
socials es gnü clomà in agüd Jean Calvin. El vaiva d’installar darcheu
l’uorden. Tenor Calvin es Gesu Crist
l’intermediatur tanter Dieu ed uman.
L’uman ha da dvantar üna part dal
corp da Gesu ed el ha da confermar
sia cretta cun suottascripziun. «Jean
Calvin ha installà quatter uffizis: il
consistori, la diaconia, ils predichants
e’ls magisters», ha dit Stephan Bösiger. Aint il consistori d’eiran ils ma-
naders da la cumünanza, ils plü vegls.
Quistas persunas laïcas vaivan
l’incumbenza da survagliar e
d’examinar a mincha citadin a reguard seis möd da viver e da dar inavant lur observaziuns al cussagl da
cità. Ils diacons vaivan da chürar ils
povers ed amalats intant cha’ls predichants d’eiran respunsabels pel
battaisem, pel cult divin e pellas visitas ad amalats e muribunds. Implü
vaivan ils magisters da pisserar per la
fuormaziun generala dal pövel e
d’instruir il cuntgnü da la bibla. Christoph Schneider ha fat sias aignas experienzas cul calvinissem: «Quist sistem da controlla nu’m para bun
perche la controlla stuvess esser vairamaing l’aigna conscienzcha. Ma
cun quai cha’l uorden da baselgia da
Genevra as basaiva sün dialog e comunicaziun tanter baselgia e stadi
vaiva’l eir sias varts positivas.» Cha
implü saja da dir cha’l uorden da Calvin vaiva fat our da Genevra üna da
las citads las plü sgüras da l’Europa
da quel temp.
Üna chüra d’orma exemplarica
Christoph Schneider e Stephan Bösiger han examinà l’uorden da baselgia da Genevra ed han preschantà las
ideas fundamentalas. Uschè per exaimpel funcziunaiva l’installaziun
d’ün ravarenda sco hozindi pro la
baselgia refuormada culla sinoda. Il
candidat as vaiva da preschantar a
l’instanza politica, vaiva da tgnair üna
predgia e gniva tschernü da tuot la
raspada. Il consistori culs plü vegls
chi vaivan la survaglianza as cumponiva dad homens chi manaivan vitas
exemplaricas e chi stuvaivan derivar
da tuot ils quartiers. Els gnivan insembel üna jada l’eivna per rapportar
da lur observaziuns. Pro difficultats
ingio chi d’eiran in vista sancziuns
gnivan els assistits da pulizists. «La
glieud gniva imnatschada cun chastis
schi nu’s tgnaivan vi da las reglas
fuormuladas. I’s sa però chi ha dat
Jean Calvin (1509 – 1564)
Nat a Noyon in Picardia (Frantscha). Ha stübgià a Paris teologia e dret ad Orléans. Causa seis
ingaschamaint per la doctrina
evangelica ha’l stuvü bandunar la
Frantscha. Metta aint il center il
pled da Dieu e’ls desch cumandamaints, pretenda da l’uman ch’el
piglia posiziun e ch’el as tegna vi
da quella per cumbatter il mal
dal muond. Tuottas duos parts
dal testamaint sun per el d’eguala
importanza. Nu s’ha partecipà a
las dispittas tanter Luther e
Zwingli. Ha predgià a Strassburg
ed es gnü clomà a Genevra. Sepuli sün agen giavüsch in üna fossa anonima. Seis descendents in
Ollandia e Scozia han radicalisà
sias tesas da maniera cha’l pensar
umanistic profuond es i per part
a perder.
fich pacs chastis gronds sco l’exclusiun
da la baselgia», ha manià Christoph
Schneider. Paraints, amis e guardians
vaivan dad annunzchar als ravarendas sch’inchün d’eira amalà plü lönch
co trais dis. «Quist möd da chüra
d’orma as poja güdichar sco fich positiv», ha manià ravarenda Schneider.
Stephan Bösiger ha agiunt cha per
Calvin d’eira important cha la baselgia saja ün’unità e ferm colliada cul
stadi: «Qua as bada trasoura l’avaina
dal jurist, seis prüm manster.» Dal
rest ha Calvin scumandà il gö da chartas e l’alcohol be dürant la predgia la
dumengia, cun l’intenziun da facilitar
uschea da frequentar il cult divin chi
d’eira obligatoric. Cun seis appel a
l’abstinenza e la simplicità ha’l vuglü
cumbatter la povertà ch’el resentiva
sco s-chandel. Ils duos ravarendas
Schneider e Bösiger han conclüs cha
Calvin nu mangla reviver hozindi ma
cha sias preoccupaziuns a reguard
uorden e respunsabiltà sociala cuntinuan ad esser plü actualas co mâ.
IN MEMORIA
Anna Cantieni-a Porta, Scuol/Lavin, 1912 – 2009
Schi glüscha eir tuot dalönch dastrusch, i’l aier avda ün suspir e quaint
dumonda üna vusch est Tü pardert?
Est Tü madür?
Jon Guidon
Ella d’eira pronta, ella spettaiva
pazchaintamaing da pudair ir. Als 25
favrer, il di da seis funeral, vess ella
cumpli 97 ons. In sia lunga vita es ella
statta be dinrar amalada. Causa
ch’ella vaiva fadia culla vezzüda e
nun abitaiva gugent suletta ha decis
Anna Cantieni, ün on davo la mort da
seis hom Alfons Cantieni, dad ir a
star illa Dmura d’attempats Chasa
Puntota a Scuol. Quia ha ella passantà 17 ons in cumpagnia da cuntschaintas da giuventüna. Ellas giaivan insembel in cumün, a far spassegiadas,
giodaivan las activitas da la chasa, as
quintaivan da plü bod e staivan pachific. Ma üna davo l’otra es morta e
uossa d’eiran be plü pacas d’ot’età.
Illa Chasa Puntota ha Anna Cantieni
pudü restar in sia stanza fin pro
l’ultim respir, chürada cun gronda
premura.
D’uffant a Ftan ha Anna à Porta
gnü da far tras bler greiv. Sia mamma
es morta cur ch’ella vaiva be quatter
ons. Il bap s’ha maridà amo üna jada.
Ella e seis frar han survgni üna sourina. Pacs ons plü tard es il bap disgrazchà i’l god cun far laina. La giuvna
madrastra ha pisserà pels trais uffants
cun blera buntà ed amur.
La gronda paschiun dad Anna
d’eira bain il cusir. Ella vaiva imprais
schnedra ed es statta ons ed ons la
schnedra dals custüms engiadinais.
Sgüra ch’in mincha cumün da l’Engiadina daja duonnas chi possedan ün
custüm cusi dad Anna Cantieni da
Lavin. Ma eir sch’ün’o tschella duonna in cumün nu savaiva co ir inavant
cun sia cusonda, pudaiva ella be dumandar ad Anna. Quella d’eira adüna pronta da güdar.
Ella e seis hom giaiva il prüm cun
lur uffants, lura sulets a far gittas.
Davo la pensiun faivan els suvent
viadis. Tuots duos chantaivan gugent
e bain. Els s’han partecipats blers ons
i’l Cor masdà da Lavin. Da lur duos
figls cun duonnas, lur quatter abiadis
e nouv bisabiadis quintaiva Anna cun
grond plaschair.
Sül sunteri da Lavin illa fossa da
seis hom ha Anna Cantieni-à Porta
chattà uossa seis pos etern.
Leta Gaudenz
Vöglia da far üna gita cun
gianellas la fin d’eivna?
propostas suot: www.engadinerpost.ch
Il Chardun fa festa
(anr) Als 30 mai ha lö a Tschlin la
prüma «Festa dal Chardun». La festa
culturala da la Rumantschia vain organisada dals Chardunists, da las persunas chi scrivan per «il Chardun».
Ultra da la festa cun musica e bal vöglian ils respunsabels eir gnir a savair
in occasiun da quella saira dals preschaints schi exista l’interess da cuntinuar cullas publicaziuns criticas «il
Chardun» o schi dess dafatta la pussibiltà d’edir «il Chardun» sco da plü
bod sco aigna giazettina.
Ils Chardunists sun persunas chi
piglian suot la marella temas spinus.
Els nun han temma da critica e piglian perquai suot la marella eir temas dals quals otras persunas laschan
plü gugent las piclas. «Nus vivain in
ün temp ingio cha tuot ils müdamaints
dvaintan chosas evidaintas ed uschè
üsitadas ch’ingün nu’s fa gnanca plü
impissamaints a reguard ils fats negativs chi influenzeschan plü tard il
minchadi da minchün», declera Angelo Andina da Tschlin chi’d es il president dal comitè d’organisaziun da
la «Festa dal Chardun.» Actualmaing
cumbattan ils Chardunists per üna
plattafuorma chi edischa lur texts cri-
tics. «Las gazettas nu sun prontas da
publichar tuot nossa critica e perquai
stuvaina ir in tschercha dad otras soluziuns», uschè Adina. Dürant la festa
vain scumparti a las persunas preschaintas ün questiunari cul böt da
gnir a savair scha la basa rumantscha
voul insè «il Chardun», in che fuorma
cha quella gazetta dess gnir edida e
quant cha minchün füss pront da pajar per ün eventual abunamaint. Dad
edir darcheu «il Chardun» in fuorma
da gazetta saja ün giavüsch da lectuors ma eir dals edituors. Cha quai
cuosta però bler es evidaint. «Nus dovrain sustegn professiunal per edir
ün’intera gazetta e scha pussibel eir
üna squitta finanziala», disch Andina.
Sco cha Angelo Andina declera, sta
la festa però cleramaing suot l’insaina
da l’inscunter. Cha perquai gnia servida il prüm üna tschaina exclusiva
ed organisà ün bal cun buna musica
– tanter oter culla gruppa famusa
«Sulutamana» da l’Italia. Inclus i’l
predsch da 55 francs per persuna es
eir il transport cun l’auto da posta da
chasa fin al lö da festa ed inavo.
Annunzchas per la festa: telefon 081 866
37 84, infuormaziuns: www.ilchardun.ch
SCUOL
Da las trattativas dal cussagl cumünal
(db) In sias ultimas sezzüdas ha
trattà il cussagl cumünal surtuot las
seguaintas fatschendas:
Politica da seguondas abitaziuns: Il
Chantun dvainta activ illa politica da
seguondas abitaziuns. El ha elavurà
ün plan directiv cun «chaista d’üsaglias» chi pussibiltescha als cumüns
da frenar svilups na giavüschats (impustüt massa blers «lets fraids»). Il
cumün da Scuol ha pudü tour posiziun in üna procedura antecipada da
consultaziun. In quista pusiziun esa
gnü intunà cha Scuol s’occupa fingià
plü lönch cun quista tematica, p.ex.
cun progets per promouver abitaziuns e terrain da fabrica per indigens
e culla quota da prümas abitaziuns
(25 %), cun pussibiltà da’s cumprar
liber in pajond üna taxa da schlubgiamaint. Quista taxa (chi pudess eir
gnir augmantada) es previssa per la
promoziun da prümas abitaziuns e da
l’hotellaria tradiziunala. Excepziuns
stessan però esser pussiblas eir in
avegnir, p.ex. chi’s po excluder las restricziuns per progets cumplessivs ingio chi vain finanziada la fabrica o la
renovaziun d’ün hotel tras la vendita
da seguondas abitaziuns.
Scumpart dals cuosts per la classa
pitschna: Ils cumüns da Tarasp, Sent e
Ftan nu d’eiran plü tant cuntaints culla clav da scumpart pels cuosts da la
classa pitschna integrada. Il manader
da scoula ha fat per incumbenza dal
cussagl da scoula divers sclerimaints
e plüssas calculaziuns. La proposta da
scumpartir ils cuosts in basa da 50 %
tenor abitants e 50 % tenor lecziuns
vain approvada dal cussagl cumünal.
Pulizia cumünala e chantunala: Di-
SENT
Musica da cor our da
la Russia
(anr/map) L’ensemble vocal «Voskresenije» da St. Petersburg concertescha illa baselgia da Sent. Suot la
direcziun da Jurij Maruk chanta il
quartett dubel musica da cor populara e spirituala da la Russia. Chantaduras e chantaduors russ sun adüsats
da chantar a capella causa cha la liturgia ortodoxa nun admetta musica
instrumentala. Il concert cul ensemble vocal Voskresenije ha lö dumengia, 8 da marz, a las 17.00.
vers cumüns in Grischun han fingià
surdat las incumbenzas da la pulizia
cumünala a la pulizia chantunala. Eir
a Scuol esa previs da far quist pass. Il
cussagl cumünal ha discus l’offerta da
la pulizia chantunala e decis da tilla
acceptar in princip, eir scha quist pass
chaschuna bainquant daplü cuosts al
cumün. I sun da sclerir però amo divers detagls i’l decuors dals prossems
mais.
Sarinera S-charl: Als 20 schner 2009
ha gnü lö ün inscunter d’infuormaziun
e da discussiun culs proprietaris da
stabilimaints illa fracziun da S-charl.
Il tema principal es stat il lö da la sarinera. Il lö sur la deponia veglia ha
chattà la plü gronda acceptanza. Displaschaivelmaing nu vain quel in dumonda per la cumischiun da privel e
per l’ANU (Uffizi chantunal per natüra ed ambiaint). Tenor els esa da
perseguitar la varianta Praditsch. Il
cussagl decida da tour per mans il plü
svelt pussibel üna revisiun parziala
da la planisaziun. La zona pella sarinera dess gnir definida i’ls plans uschè
chi füss pussibel da realisar la sarinera i’ls lös 2 e 3 tenor discussiun da variantas. Da prümavaira cur chi’s po ir
a masürar precis las otezzas dal lö as
spera eir d’avair las pusiziuns definitivas dals uffizis.
Surdattas da lavur: Il cussagl cumünal ha decis differentas incumbenzas d’indschegners ed architects per
planisar las investiziuns previssas tenor preventiv d’investiziuns.
Dumondas da fabrica: Il cussagl
resp. la direcziun han dat ils seguaints
permiss da fabrica: Al Touring Club
Suisse per ün nouv stabilimaint
d’infrastructura pella plazza da campar in Gurlaina; a Reto Stocker per
üna chasa d’abitar in Prà da Bügl; als
iertavels Cla Vital per müdamaints
interns da la chasa nr. 313 in Vi; a
Christian Caviezel per ün implant fotovoltaic sül tet da sia chasa in Rablüzza; a Chasper Fried jun. e Michael Soland per üna chamonna per
spettar la vuolp sper la punt Val Lischana sü San Jon ost; a la Confederaziun (corp da guardgias da cunfin
CGC) per ün alber cun antennas ed
ün stabilimaint suotterran (pels indrizs da comunicaziun) sper il magazin da muniziun sü Motta Naluns.
L’Uffizi chantunal pel svilup dal territori sto amo dar l’acconsentimaint,
siond chi’s tratta d’ün fabricat dadour
la zona da fabrica.
7
Gövgia, 5 marz 2009
POSTA LADI NA
Lavur da god cun chavals
Üna tradiziun chi’s verifichescha eir hozindi
Daspö tschientiners transportan chavals e lur vitürins
laina. In Engiadina Bassa es
Gian Denoth ün dals paurs
chi va tuot inviern a god cun
seis chavals.
Fadrina Hofmann Estrada
Jeloise spetta cun pazienza a l’ur da
la via tanter Crusch e Ramosch. Autos passan, automobilists cuccan be
buonder our da fanestra e’l schimmel
nu fa cas e spetta inavant fin cha seis
patrun ha s-chargià duos chargias
lain. La saira varan fat chavà e vitürin
ot jadas listess traget giò d’üna senda
stretta e stipa da Schombra fin pro la
via maistra. Il camiun sarà gnü per
chargias e chargias laina e Jeloise sarà
trottada adüna darcheu sü vers il god,
strond cun sai la schlitra cul vitürin
lasura. La schlitra es amo adüna quella cha nos babuns varan dovrà cun ir
a god: üna schlitra da lain e metal cun
chadainas massivas per fixar la chargia. Il comat e las tschintas da chürom
sun amo la tradiziunalas. Il frain,
l’uscheditta fiergia, funcziuna tenor
ün simpel sistem: il vitürin fixescha
üna chadaina chi va suot il schlusigl
aint cur cha la schlitra vain tratta aval.
«Nus vain provà diversas jadas da
chattar ün meglder sistem, mo fin
uossa d’eira quist amo adüna il
meglder», disch Gian Denoth.
Lavur d’october fin avrigl
Ir a god es impustüt üna lavur d’inviern. Dal mais october fin in avrigl
es Gian Denoth mincha di aint il god.
Minchatant daja lavur eir d’instà, mo
quai sun lavuors plü pitschnas chi
permettan als paurs da far cul fain. Il
vitürin lavura insembel cun oters
paurs da la regiun in tuot l’Engiadina
Bassa, da Samignun fin Susch. Bundant ün mais sun ils lavuraints cun
duos e quatter chommas vi d’ün tagl.
Impustüt in lös cun sendas strettas e
stipas cloman ils uffizis forestals jent
als paurs cun lur chavals. In oters lös
sun fils eletrics ün impedimaint per
crics. I dependa però eir da la fuorma
dal tagl scha’l chavà es adattà pella
lavur o na. Ils chavals sun capabels da
trar chargias da fin duos e mez cubics.
Pro la schlitra esa pussibel da tachar
amo plüssas chargias per stuvair far
damain viadis, las uschedittas «battarias». «A Sent as dschaiva chans a
quellas battarias, perquai ch’ellas seguivan las schlitras sco ün chanin»,
quinta Gian Denoth.
Minchün sto verer pro svessa
Fin uossa nun ha Gian Denoth amo
mai gnü ün accidaint a god. El admetta però chi’s tratta d’üna lavur privlusa per uman e bes-cha. Scha las sen-
Lavurar cun corp e cheu
Gian Denoth va fingià daspö bod
vainch ons a god cun chavals. Imprais
a trar laina cun chavals ha’l d’ün hom
vegl da Tschlin. «I’s sto lavurar jent
insembel cul chavà ed avair pazienza,
tuot tschai vain cun lavurar», tradischa’l las premissas per quista lavur. Ün pêr tips daja però listess amo,
uschea esa important cha’l vitürin nu
lavura be culs mans, mo eir cul cheu.
Il chavà ha d’imprender a tgnair inavo la chargia ed a restar calm. Las
bes-chas da Gian Denoth san eir güdar a chargiar lains gronds chi füssan
massa greivs per chargiar sulet. Il
paur da Tschlin va a god cun duos
chavals, cun Jeloise chi ha 12 ons e
cun Rio chi ha 4 ons. Ün di vain ün
chavà a lavurar, tschel di l’oter,
«uschea han tuots duos movimaint».
Gian Denoth ha plaschair da la lavur
a god cun sias bes-chas. Implü es la
lavur ün bun guadogn sperapro.
Grazcha a la s-chellina dodan ils
vittürins ün a tschel e pudessan sviar
oura ün a tschel.
Ingio chi’d es stip e stret es il chavà amo adüna il meglder mez da transport.
das sun glischas nu riva ün chavà cun
chargia bod na plü da frenar. «Minchün sto verer pro da sai svessa»,
manaja’l. Gian Denoth sa da che che’l
discuorra. El vain nomnà da seis collavuraints «l’instructer» perquai ch’el
es fingià il plü lönch da la partida e
muossa ün o tschel tric a seis collegas.
Pel mumaint van tschinch paurs da
l’Engiadina Bassa a god cun chavals,
per gronda part paurs giuvens.
La tradiziun d’ir a god cun chavals
d’eira ida a perder ün pa. Gian Denoth d’eira ün da quels chi ha fat reviver quista lavur. Il prüm haja’l bainschi gnü da dumandar adüna darcheu
als uffizis forestals sch’els nu vessan
lavur, lura han eir oters paurs cumanzà
ad ir a god ed intant daja lavur per
tuot inviern. «Il flot vi da la lavur es
chi’s po far svessa tuot e chi’s po partir aint svessa il temp», disch Gian
Denoth. Tanter chargiar, transportar
e s-chargiar esa adüna darcheu peida
per star da cumpagnia e mangiar marenda suot ün bös-ch.
I nu’s douvra adüna maschinas
Ils vitürins nu fan la lavur greiva
aint il god be per motivs pratics. «I
fotografia: Beat Hofmann
Ils vitürins as laschan gustar la marenda aint il god.
voul paschiun ed in ün tschert möd
faina quai eir per chi nu giaja a perder
la tradiziun», manaja Gian Denoth.
Ad el fascinescha la lavur illa natüra
ed il fat chi nu’s douvra neir hozindi
be maschinas per far lavuors plü
grondas. I para cha’ls chavals hajan
eir plaschair vi da la lavur. «Cun lavurar insembel daja üna relaziun tuot
speciala», disch il vitürin. Las bes-chas reagischan sün cloms, pleds o
sün movimaints cullas mastrinas.
«Bleras robas sana però minchatant
meglder co no svessa», ria il paur.
Trofeas a cuost da la vita da la sulvaschina?
«Nun ir in tschercha da cornas»
Per bleras persunas ha
cumanzà üna stagiun speciala: l’ir in tschercha da cornas
da sulvaschina. Quist on es,
causa sias naiveras, però ün
on unic e perquai vain appellà il san inclet pro tuot
quellas persunas chi han il
hobi da far butin da cornas.
Jeloise e Gian Denoth van fingià daspö ons insembel a chargiar laina.
fotografias: Fadrina Hofmann Estrada
(anr) Davo la mità da favrer cumainzan tschiervis vegls a büttar giò
lur cornas. Cornas da sulvaschina sun
trofeas bainvissas pro blera glieud.
«Intant as poja dir cha l’ir a tscherchar cornas es dvantà ün boom», accentuescha il guardgiasulvaschina
Guolf Denoth da Zernez. Cha quai
nu saja però bun, cha las bes-chas
gnian disturbadas tras quai fermamaing. Guolf Denoth appellescha
perquai a tuot quellas persunas chi
van a tscherchar cornas da far quai
pür cur cha la naiv es alguada e la sulvaschina chatta darcheu nudritüra in
Ir in tschercha da cornas as stuvess
quist on pür ir cur cha la naiv es alguada e la sulvaschina chatta darcheu
nudritüra in abbundanza.
abbundanza. Cha las reservas da la
sulvaschina van uossa a fin, cha perquai stettan chavriöls, tschiervis, chamuotschs e capricorns plü o main
adüna al listess lö. «Mincha movimaint maglia energia e po chaschunar la mort da deblezza», suottastricha Denoth la situaziun.
L’ir in tschercha da cornas es tenor
l’experienza da Guolf Denoth sco
üna tscherta «dependenza». «Persunas chi nu pon ir a tscherchar cornas,
fan tras il listess sco ün chatschader
chi nu po retrar la patenta da
chatscha», declera’l. Fich dischillus
dvainta Denoth cur ch’el po contemplar a chatschaders chi van in tschercha da cornas: «Güsta quels stuvessan
savair che don chi chaschunan cun lur
intent».
Illas zonas da pos da la sulvaschina
nu’s po ir a chertschar cornas. Là vain
dat cuntschaint a temp ütil – cur cha’l
disturbi tras l’uman nu periclitescha
plü la sulvaschina – cur chi’s po darcheu ir sainza scumond sur munt e
val.
8
Donnerstag, 5. März 2009
VERMISCHTES
Grosse Bemühungen, um kommende Ski- und Snowboardgenerationen ins Engadin zu holen
Kritische Bündner Raumentwickler
(ep) Anlässlich der Mitgliederversammlung der Bündner Vereinigung
für Raumentwicklung (BVR) vom
6. März in Chur wird erstmals das
vom Bund vor Kurzem in die Vernehmlassung geschickte Raumentwicklungsgesetz thematisiert.
Dieses
«Raumentwicklungsgesetz», das vor allem auf die Problemfelder in den Metropolitanräumen
fokussiert und de facto als «Agglomerationsgesetz» bezeichnet werden
muss, taugt nach einer ersten Beurteilung der BVR nicht für die Bündnerischen Verhältnisse. Zahlreiche
Regelungen seien in Graubünden
nicht anwendbar, weil sich hier andere Fragestellungen offenbaren
als in den Zentren, heisst es in einer
Medienmitteilung des BVR. Umgekehrt würden die Möglichkeiten, die
sich in den so genannten Kulturlandzonen ergeben, und davon wird der
Kanton Graubünden grosse Flächenanteile aufweisen, teils nur vage formuliert. Oft würden die konkreten
Regelungen ohne klare Zielsetzung
auf die nachfolgende Verordnungsstufe und in die Zuständigkeit des
Bundesrats verbannt.
Der Raumplanungskanton Graubünden soll nach Ansicht des BVR
nicht «die Katze im Sack kaufen».
Der Kanton brauche vor allem angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation Spielräume für Entwicklungen in den Kernbereichen
Industrie, Gewerbe und Tourismus.
Das neue Bundesgesetz thematisiere
im Titel die «Entwicklung», im Gesetzestext werde dann aber vor allem
von Schutz und Bewahrung gesprochen, kritisiert die BVR.
An der ordentlichen Jahresversammlung der BVR werden prominente Fachleute und Podiumsteilnehmer die Thematik neues
Raumentwicklungsgesetz
(REG)
aufrollen und kontrovers diskutieren.
Referenten sind Stefan Scheidegger,
Leiter Recht beim Bundesamt für
Raumentwicklung und Mitverfasser
des REG, Carlo Decurtins, Jurist für
Raumplanung beim Departement für
Volkswirtschaft und Soziales (DVS),
Thomas Egger, Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für
die Berggebiete (SAB) und Sep Cathomas, Nationalrat und Präsident
der Vereinigung «Die Regionen GR».
Auf dem Podium werden Hansjörg
Hassler, Nationalrat und Präsident
Bündner Bauernverband, Christoph
Jaag, Grossrat und Präsident der
grossrätlichen Kommission für Umwelt, Verkehr und Energie (KUVE),
Hans Peter Michel, Landammann
Landschaft Davos, Agostino Priuli,
Vizepräsident
Verwaltungsgericht
Graubünden und Cla Semadeni,
Leiter des Amtes für Raumentwicklung Graubünden, ihre spezifischen
Sichtweisen aus Politik, Wirtschaft,
Tourismus und Gewerbe einbringen.
ST. MORITZ
Heiteres und Besinnliches zum Zuhören
Schon zum letzten Mal in diesem
Winter findet morgen Freitag von
15.00 bis 16.00 Uhr eine öffentliche
Lesung in der evangelischen Badkirche St. Moritz statt. Wie jedes Mal
haben Ingelore Balzer, Mietta Scherbel und Ottilia Fanti einige Kurzgeschichten ausgewählt, die einmal
heiter und dann wieder eher besinn-
lich stimmen. Der schöne Kirchenraum der evangelischen Badkirche
eignet sich bestens, sich für einen
Moment aus dem Alltag zu nehmen,
um sich entspanntem Zuhören hinzugeben.
Der Eintritt ist kostenlos. Es wird
eine freiwillige Kollekte für einen
wohltätigen Zweck erhoben. (Einges.)
Freestylen ist «in», auch im Oberengadin
Die Rede ist von «jumps» und «lanes», es wird «geslidet» und «geswitched».
Anhänger der Freestyle New School sprechen zumeist Englisch wenn es
darum geht, in ihrer Trendsportart zu fachsimpeln. Denn das Skifahren mit
verschiedenen Tricks und Stilelementen ist ein Importprodukt aus Amerika, das besonders bei 12- bis 18-Jährigen sehr gut ankommt. Grossen Anklang haben deshalb die Kurse, die von der Suvretta Snowsports School
und anderen Schneesportschulen im Engadin angeboten werden. Bei Einheimischen wie Gästen dieser Altersklasse ist das Gleiten und Springen mit
den «Twin Tips», den Skis mit den zwei gebogenen Skienden, offenbar Kult.
Im Fun-Park, aber auch auf der Piste wird das spielerische Element beim
Skifahren geübt: das Rückwärtsfahren oder Rückwärtscarven, das Drehen
um die eigene Körperachse in voller Fahrt, das Springen über die Schanze
mit einem «grab», dem Greifen nach den Skis in luftiger Höhe… Das Freestylen ist auch jetzt während der Chalandamarz-Ferien aktuell, die Suvretta
Snow Sports School und andere Schneesportschulen in der Region bieten
mit Unterstützung der Destination Engadin St. Moritz Sonderwochen für
einheimische Kinder und Jugendliche an. Bild: Das stylische Gleiten über
ein Hindernis des Fun Parks auf Corviglia.
Foto: Marie-Clarie Jur
Das Jugendsport-Angebot existiert,
muss aber bekannter werden
Die Engadiner Schneesportschulen und Bergbahnbetriebe haben in den letzten
Jahren viel investiert, um die
Jugend für den Wintersport
zu begeistern. Es gibt auch
spezielle Angebote, doch
müssten sie noch besser vermarktet und kommuniziert
werden.
Marie-Claire Jur
«Der Schlüssel für die Zukunft des
Schnee- und Wintersporturlaubs liegt
bei den Kindern», bilanzierte eine
unlängst getätigte Untersuchung mit
dem Titel «Winter-Urlaub in Österreich». Das oberste Gebot für die
langfristige Sicherung und den Ausbau der Nachfrage für Wintersportaktivitäten gilt auch für das Engadin:
Die Förderung des Kinder-Skisports
mit allen möglichen Mitteln. Denn
die Kinder und Jugendlichen sind die
Gästegenerationen von morgen.
Funparks, Freestyle, Ausbildung
Untätig ist man in der Region angesichts des in den letzten Jahren festgestellten rückläufigen Jugendinteresses für Wintersport nicht geblieben.
Die Engadiner Schneesportschulen
haben in Zusammenarbeit mit den
Bergbahnen einiges unternommen,
um die Jungen an den Skiberg zu
holen. Vor fünf Jahren schon hat beispielsweise die Suvretta Snowsports
School von St. Moritz als Pilotschule das Swiss Sports Kidsvillage
oder «Snowly Village» aufgebaut,
das den Kleinsten den Einstieg ins
Skifahren auf spielerische Weise ermöglicht. Förderbänder, so genannte
«Magic carpets», nehmen den Vierjährigen die Angst vor Tellerliften
ab. Sie befördern die Skiadepten
kräfteschonend und sturzlos und
geben ihnen ein Maximum an Zeit
zum Üben. Mit Geschichten rund um
eine Identifikationsfigur, Testheften
und Medaillen sowie einer intensiven
Betreuung wird den Kids der Einstieg in den Wintersport erleichtert.
Nicht nur in diese kleinkindgerechte
Anfänger-Infrastruktur wurde investiert. Die Suvretta Snowsports
School hat auch das Kursangebot für
ältere Kinder und Jugendliche ausgebaut und bietet seit letztem Jahr Freestylekurse für Snowboarder und Skifahrer an, darunter auch einwöchige
Freestyle- Camps und samstags Freestyle-Days. Dieses Angebot komme
bei den Adoleszenten sehr gut an,
meint Leiter Peter Wiederkehr auf
Anfrage. «Die Jugendlichen haben
auch auf der Piste das Bedürfnis, sich
von Kindern und Erwachsenen abzuheben. Das Freestylen gibt ihnen
eine Möglichkeit hierzu.»
Nicht nur die Suvretta Snowsports
School hat in letzter Zeit in den Ausbau ihres Angebots investiert. Andere haben es ihr gleich getan. Andrea
Gilli ist verantwortlich für das Angebot der Engadin Snow & Fun School
AG. Auf Salastrains, aber ebenso an
der Talstation der Celeriner Marguns-Gondelbahn, hinter dem Hotel
Cresta Palace und bei der Talstation
des Samedner Skilifts wurde kräftig
in Kinderparks mit Förderbändern,
Ponylifts und Karussell investiert.
Weitere Neuerungen sind geplant.
So ist ein zweiter Ponylift an der
Celeriner Talstation im Bereich Provulèr geplant. Die Investitionen der
Bergbahnen über die letzten und
kommenden Jahre gehen in die Millionen.
Auf rund drei Mio. Franken beziffert Franco Moro von der Skiund Snowboardschule St. Moritz
die Investitionen, die für ein kinderund jugendspezifisches Angebot am
Wie die Suvretta Snowsports School mit ihrem Snowly Village haben die meisten Schneesportschulen und Bergbahnunternehmen im Engadin in ihr Angebot für Kinder und Jugendliche investiert.
Foto: Marie-Claire Jur
St. Moritzer Hausberg von der Engadin Mountain Pool getätigt wurden.
Für Funparks, Restaurant mit Kinderhort, Förderbändern u.a.m. Auch
wurde den Kindern der Zugang nach
Salastrains erleichtert. So müssen die
Anfänger nicht auf den Sessellift, um
ins Kinderparadies von Salastrains zu
gelangen, sondern werden per Pferdekutsche vom Dorfzentrum her zur
Skischule gebracht, kostenlos.
Sehr viel getan hat sich gemäss
Moro auch in Bezug auf die Ausbildung der Ski- und Snowboardlehrer. So findet anfangs Saison der
Kinderskilehrerkurs des Schweizerischen Schneesportschulenverbands
auf Corviglia statt. Die St. Moritzer
Kindergartenschüler kommen dann
eine Woche lang nachmittags in den
Genuss einer kostenlosen Unterrichtswoche, was speziell auch unter den einheimischen Portugiesenkindern auf Begeisterung stosse.
Nicht nur im Oberengadin, auch
im Unterengadin haben die Schneesportschulen und Bergbahnunternehmen eng zusammengearbeitet,
um das Kinderangebot am Skiberg
zu optimieren: Auf Motta Naluns
gibt es ebenso wie im Skigebiet von
Ischgl/Samnaun Fun-Park, Kinderland, Übungshänge und Förderbänder in verschiedenen Ausführungen
sowie ein diversifiziertes Kursangebot.
Mehr Angebote und Werbung
Für Klaus Peer, Co-Leiter der
Schneesportschule Samnaun, genügt dies aber nicht. «Es sollten
mehr Ferienangebote in Zusammenarbeit mit geeigneten Hotels und
Ferienwohnungsvermietern geschaffen werden.» Ausserdem tue Werbung not. Besondern in Krisenzeiten. Der Februar sei nämlich weniger ausgelastet gewesen als in den
Vorjahren. Die Leute seien offenbar
schon daran, beim Budget für den
Wintersporturlaub den Rotstift anzusetzen.
Noch mehr Werbung für die bestehenden Kinderangebote wünschte
sich auch Andrea Gilli, und zwar über
alle verfügbaren Kanäle. Da müsse
Kommunikation an der Basis betrie-
ben werden, von Skiclub zu Skiclub,
über Schulen und Tour Operators
u.a.m. Gilli findet auch, dass es ein
Kinderhotel im Engadin bräuchte.
Er bemängelt auch den Umstand,
dass es kein eigentliches Skihotel im
Tal gebe. Mit dem Volks-Nein zum
Bau des Botta-Kristalls in Celerina
sei die Gelegenheit hierzu leider verpasst worden.
Kommunikation wird intensiver
Nicht ganz dieser Meinung ist
Ariane Ehrat, CEO von Engadin
St. Moritz. Ein nur auf Kinder ausgerichtetes Wintersporthotel sei
nicht nötig, ja sogar unklug. Vielmehr
müssten Hoteliers mehr kindergerechte Angebote in ihrem Haus
anbieten, speziell auch an SaisonRandzeiten. Das Tourismusangebot
im Oberengadin sei ein vielseitiges.
Aufgabe der Destination sei es, alle
diese Angebote zu vermarkten, betont Ehrat. Eine Spezialisierung
auf Kinder und Familien, wie dies
beispielsweise im österreichischen
Serfaus der Fall sei, wäre fürs Engadin nicht wünschenswert, weil
die Gästeausrichtung eine viel diversifiziertere sei. Trotzdem ist das
Gewinnen künftiger Wintersportgenerationen gemäss Ehrat für die
Destination «enorm wichtig». Die mit
den Hoteliers vor Ort geschaffenen
«Top Hits» für Familien, mit 50%Ermässigung für Kinder von 6 bis
15 Jahren, seien gefragte Packages.
Ausserdem böten die Oberengadiner Bergbahnen über die FamilienWochenkarte substanzielle Rabatte
an. Künftig sollen noch mehr solcher
Angebote geschnürt und kommuniziert werden, kündet die Destinations-Chefin an. Dabei gelte es besonders auch Mütter anzusprechen,
seien es doch oft diese, die zusammen mit ihren Kindern den Ferienort bestimmten. Ehrat hat auch im
Sinn, nebst Familien, Kindern und
Jugendlichen vermehrt junge Erwachsene in die Region zu holen über
so genannte «University Camps».
«Wir werden im Hinblick auf den
kommenden Winter in den nächsten
Monaten die Kommunikation verstärken», sagt Ehrat abschliessend.
PR -Seite
Engadin St. Moritz Tourismus-Report Februar 09
Der Engadin St. Moritz Tourismus-Report des Monats Februar ist da. Fragen und Anregungen nehmen wir selbstverständlich gerne entgegen.
Kurzer Rückblick
Die Schneefälle im vergangenen Monat haben eine klare und schnelle
Kommunikation der Sperrungen von
Strassen- und Bahnstrecken nötig gemacht. Neben der Information
über die Webseite, wurden die touristischen Leistungsträger im Fall von
Sperrungen wichtiger Strassen- und
Bahnabschnitte laufend per Email
über den aktuellen Stand informiert.
Neu sind auf der Homepage von Engadin St. Moritz die beiden Informationsseiten www.engadin.stmoritz.ch
/strassenzustand und www.engadin.
stmoritz.ch/bahnverkehr aufgeschaltet worden.
Gemeinsam mit den vier Hoteliervereinspräsidenten des Oberengadins und verschiedenen Leistungsträgern konnten aus den in der
internen Task Force erarbeiteten
Stossrichtungen konkrete neue Sommerangebote erarbeitet werden. Die
Ausschreibungen für die Angebote
«RhB UNESCO Welterbe», «FamilienPackage» wurden an die Hotels verschickt. Packages in den Bereichen
Mountainbike und Kultur werden
folgen. Mittels zusätzlicher attraktiver Angebote und strategischer
Allianzen soll der herausfordernden
wirtschaftlichen Situation begegnet
werden.
Am 26. März stellt die Tourismusorganisation den touristischen
Leistungsträgern die Sommer- sowie Herbstkommunikation sowie
das Impulsprogramm für den Sommer vor.
Vom 4. bis 5. Februar zog sich die Geschäftsleitung von Engadin St. Moritz nach Lech-Zürs zur Klausurtagung zurück. Einerseits stand die
Überarbeitung der Balanced Scorecard aufgrund erarbeiteter Rahmenbedingungen, andererseits ein
Austausch mit der Tourismusorganisation des Österreichischen Skiorts
im Mittelpunkt. Zudem dienten die
beiden Tage, die auch einen zweistündigen Ausflug auf die Skipisten
von Lech-Zürs beinhalteten, der Festigung des Teamgedankens innerhalb der Geschäftsleitung.
In der ersten Februarwoche realisierten zwei Journalistinnen von
Cash-TV ein Porträt über Ariane Ehrat und ihre Aufgaben bei Engadin
St. Moritz. Der Beitrag wurde in der
Cash-TV Sendung vom 8. Februar auf
SF2 ausgestrahlt. Insgesamt wurden im Februar in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Leistungsträgern
rund 20 Medienreisen in der Region
Engadin St. Moritz realisiert.
Engadin St. Moritz war an der CMT in
Stuttgart, der grössten Publikumsmesse Europas, mit einem Stand
vertreten. Die Messe war mit einer Bilanz von über 200 000 Besuchern in den Zeiten der Finanzkrise sehr zufriedenstellend. Darüber
hinaus nahm Engadin St. Moritz an
der CONFEC (Business-TourismusPlattform) in Malta teil und konnte
wertvolle Kontakte zu Agenturen im
Markt UK knüpfen. Im italienischen
Markt partizipierte Engadin St. Moritz im Februar an zwei Meetings
und Incentives Workshops. In Russland hat die Tourismusorganisation in Zusammenarbeit mit einem
russischen Reiseveranstalter und
Schweiz Tourismus Angebote in Engadin St. Moritz rund um den russischen Frauentag im März beworben.
Das Meldewesen von Loipen und
Wegen, die aufgrund von Lawinengefahr gesperrt werden müssen, erfolgt seit wenigen Tagen über
eine gemeinsame Datenbank. Darauf können sowohl die verantwortlichen Stellen von Loipen Engadin
wie auch die Informationszentrale
Engadin (verantwortliche Koordinationsstelle für Sperrungen von Loipen und Wegen infolge Lawinengefahr) zugreifen. Die entsprechenden
Sperrungen werden vollautomatisch
sowohl auf der Webseite von Engadin St. Moritz wie auch im Wintersportbericht von Schweiz Tourismus
publiziert.
Auf der Webseite von Engadin
St. Moritz ist der Top Hit für Ferienwohnungen neu auch in Italienisch
und Englisch aufgeschaltet. Zudem
wurde der Bereich Gastronomie
um die Rubrik Nachtleben/Bars erweitert: www.engadin.stmoritz.ch/
nachtleben
Am 24. Februar fand die erste Sitzung des Tourismusrats im neuen
Jahr statt. Neben der Diskussion um
die Neuausarbeitung des Leistungsauftrages wurden die Termine für
das Jahr 2009 kommuniziert: 30.
April, Jahresabschluss und Annahme der Jahresrechnung; 1.Juli, Strategietagung; 8. September, Verabschiedung Globalbudget.
Die gesamte Belegschaft von Engadin St. Moritz traf sich am 25. Februar in der Galerie Bogner zum alle
Annina Campell, Leiterin Galerie Bogner, ermittelt die 27 Gewinner der Winterverlosung.
Enza Cobuccio (rechts) von Engadin St. Moritz mit Cassiano Luminati, Präsident Ente Turistico Valposchiavo an der CMT in Stuttgart.
zwei Monate stattfindenden Fingerfood Informationsdinner. Neben der
Besichtigung der Galerie diente der
Anlass der Präsentation der Resultate aus der GL Klausur.
Im Rahmen der Winterkampagne
wurde auf den Webseiten von Engadin St. Moritz, Pontresina und
St. Moritz ein Wettbewerb aufgeschaltet, der auf grosses Interesse
stiess. 2 686 Skibegeisterte nahmen
online daran teil. Am 25. Februar wurden die 27 Gewinner erkoren.
Die Glücklichen wurden durch Annina Campell, Leiterin Bogner Sport
and Art Galery, ermittelt.
Daran ist Engadin St. Moritz
Die Angebote «Fewo Top Hit» und
«Nordic Hit» werden auf den Winter 2009/10 hin neu aufbereitet. Die
ersten Erfahrungen mit dem «Fewo
Top Hit» (Top Hit Angebot in Ferienwohnungen) werden gemeinsam
mit dem Engadin St. Moritz Mountain Pool und engadin apartments
ausgewertet. Dies mit dem Ziel, im
nächsten Winter die Anzahl vermietbarer Wohnungen im Angebot zu erhöhen. Der schon länger bestehende «Nordic Hit», die Pauschale für
Langlauf-Gäste, wird neu aufbereitet und auf den kommenden Winter
noch intensiver in die Kommunikation von Engadin St. Moritz miteinbezogen.
Engadin St. Moritz startet den Prozess zur Qualitätssicherung. Dies in
Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus. Das Qualitätsmanagement wird
die drei Bereiche «Betriebliche Qualität», «Destinationsqualität» und «Erlebnisqualität» umfassen. Im Bereich
«Betriebliche Qualität» wird der Fokus vor allem auf die Infostellen gelegt, wo die Qualität mittels Mystery
Checks gemessen wird. Die Destinationsqualität wird mit einem Erlebniskompass ermittelt, der einzelne
Angebote bezüglich Einhaltung von
Versprechen dem Gast gegenüber
untersucht. Im Bereich «Erlebnisqualität» wird die Inszenierung von
Erlebnissen für den Gast fokussiert.
Die Wetterprognosen auf der Homepage der Tourismusorganisation
werden durch die vielfältigen Informationen der einzelnen Wetterstationen ergänzt. Dazu wird die
Webseite
www.engadin.stmoritz.
ch/meteo überarbeitet.
Darüber freuen wir uns
Im Dezember konnte ein Logiernächteplus von 4.2 Prozent gegenüber dem bereits sehr guten Vorjahr
erreicht werden – ein Glanzresultat
für die Region. Über das ganze Jahr
gesehen wurden 2008 5.3 Prozent
mehr Logiernächte als im Jahr 2007
verzeichnet.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass im
Monat Februar 2009 ein neuer Rekord auf der Webseite von Engadin St. Moritz verzeichnet wird. Per
21. Februar wurden knapp 250’000
Besuche auf der Destinationswebseite registriert. Damit konnten die
Besuche gegenüber gleichen Zeitabschnitt im Vorjahr um 84 Prozent
gesteigert werden.
Personelles/Organisation
Bruno Hauswirth (40) tritt Anfang
Juni als Leiter Produktmanagement
die Nachfolge von Roman Grossrieder an. Am 25. Februar wurde der
Tourismusfachmann vom Vorstand
der Tourismusorganisation als Leiter
der Abteilung und Mitglied der Geschäftsleitung von Engadin St. Moritz gewählt. Die vergangenen vier
Jahre war er bei den Jungfraubahnen, dem grössten Bergbahnunternehmen der Schweiz, für die
Ausarbeitung, Umsetzung sowie Vermarktung von Angeboten wie auch
Events zuständig. Engadin St. Moritz freut sich, mit Bruno Hauswirth
einen äusserst vielseitigen und erfahrenen Produktmanager gefunden zu haben.
Bereits Anfang Mai kann die Stelle des Produktmanagers Märkte neu
besetzt werden. Sonja HartmannWalt (31) wird diese antreten. Nach
der Ausbildung zur Tourismusfachfrau HF an der Academia arbeitete
Frau Hartmann-Walt während knapp
drei Jahren als Geschäftsführerin für
den Kurverein Alt St. Johann. Seit Juli
2004 leitet sie die Touristeninformationsstelle der Region Werdenberg.
Katja Abderhalden, Leiterin Infostelle St. Moritz, verlässt das Engadin auf Ende Mai. Nach 4 Jahren Infostelle St. Moritz wartet auf dem
Redaktionssekretariat der Neuen
Zürcher Zeitung (NZZ) eine neue Herausforderung auf sie. Die Evaluation ihrer Nachfolge wird umgehend
an die Hand genommen.
Andrea Erb wird die Infostelle
St. Moritz per Ende Mai verlassen.
Sie wird eine neue Herausforderung
im Engadin annehmen.
Stefan Braunschweiler (Infostelle
Zernez und Samedan) verlässt Engadin St. Moritz per Ende März um
während 3 Monaten seine EnglischKenntnisse zu perfektionieren. Im
September beginnt er dann voraussichtlich die 3-jährige Ausbildung
zum Betriebsökonom an der HWV
Luzern. In der Infostelle Zernez wird
Stefan Braunschweiler durch Claudia
Flisch, die momentan in der Infostelle La Punt arbeitet ersetzt.
Ruth Morell (Infostelle Pontresina) hat sich entschieden Engadin
St. Moritz ebenfalls per Ende März
zu verlassen. Ruth und ihr Mann erreichen in Kürze das Pensionsalter
und werden sich in Ardez im Elternhaus ihres Mannes niederlassen.
Auch die Stelle in Pontresina konnte intern besetzt werden. Karin Aebli, momentan in der Infostelle Silvaplana tätig wird ab 1. April das Team
in Pontresina verstärken.
Werner Maurer (Infostelle Zuoz) hat
Engadin St. Moritz während seiner Probezeit verlassen. Er wird per
1. Juni durch Marlène Bergamin,
die momentan ihre Ausbildung bei
ESTM als kaufmännische Angestellte
macht, ersetzt. In der Zwischenzeit
wird die fehlende Stelle durch eine
Pensumserhöhung der Teilzeitangestellten der Infostelle Zuoz überbrückt.
Mit besten Grüssen
Ariane Ehrat, CEO, und das Team von
Engadin St. Moritz
10
Donnerstag, 5. März 2009
Porta Engadina-Projekt in Bever
Lässt sich das Konzept umsetzen?
Seit zwei Jahren wird am
Projekt eines Kunst- und Besucherzentrums in Bever gearbeitet, das über das Engadin hinausstrahlen und der
Region zu mehr Gästen und
Logiernächten verhelfen soll.
Die Idee als solches wird
von Politikern begrüsst, für
die Umsetzung sind noch
weitere Abklärungen nötig.
Marie-Claire Jur
Seit bald zwei Jahren arbeiten
Marcel Henry und der St. Moritzer
Arzt Peter Robert Berry IV am
Projekt «Porta Engadina», einem
neuartigen Engadiner Kunst- und
Besucherzentrum, das einen Teil der
Beverser Infrastruktur (Zeughaus,
Rätia-Energie-Halle, Bahnhofschuppen, evtl. Bahnhofgebäude und Wärterhäuschen) einbeziehen soll. Im
dereinst teils rück- und umgebauten
Gebäudekomplex, der die Funktion
einer Empfangsplattform für Gäste
aus aller Welt übernehmen würde,
sollen umfassende Informationen
zum Hochtal auf ansprechende Art
vermittelt werden. Ziel ist es, die
Kommunikation aus den regionalen
Themenbereichen Sport, Kultur und
Landschaft so zu gestalten, dass alle
Sinne angesprochen werden, dass
neben der Information auch Erlebnisse, Begegnungen und Erkenntnisse vermittelt werden, die dem Gast
in Erinnerung bleiben und ihn emotional ans Engadin binden sollen.
Auf dass er wieder kommen möge.
Ein weiterer Teil des Konzepts sieht
vor, mit mobiler IT-Technologie, wie
portablen Mini-Computern, zu arbeiten, die den Touristen während ihres
Aufenthalts im Engadin das Wesen
des Hochtals näher bringen können.
Bei der Ausarbeitung des Konzepts
haben sich die Initianten unter anderem durch das Besucherzentrum
des Schweizerischen Nationalparks
in Zernez leiten lassen oder durch
die Swarovski-Kristallwelten im tirolischen Wattens, die zu eigentlichen
Publikumsmagneten geworden sind
und durch den Gästefluss einen Anstieg der Übernachtungen bewirkt
haben. Zunutzen machen will man
sich beim Porta Engadina-Projekt
vor allem auch die Ausstrahlung des
Labels
UNESCO-Weltkulturerbe,
das die RhB-Strecke von Thusis nach
Tirano samt der Region in der ganzen
Welt bekannt macht. Da Bever sich
zudem im Zentrum eines grösseren
Dreidimensionales Modellbild des Porta Engadina-Projekts: In Bever sollen verschiedene Gebäude im Bereich des
Bahnhofareals die Hardware für ein grosses, regional ausgerichtetes Kunst- und Besucherzentrum bilden. Die Idee
als solche stösst bei Oberengadiner Grossräten auf grosses Interesse, allerdings äussern sie zum derzeitigen Zeitpunkt
Bedenken bezüglich der Umsetzung.
grenzübergreifenden Raums von
insgesamt 13 UNESCO-Welterben
befindet, könnte es durchaus auch
eine «Hub-Funktion» in Sachen
UNESCO-Label übernehmen.
Für Peter R. Berry ist das Projekt so
weit gereift, dass jetzt bald die Umsetzung an die Hand genommen werden
kann. Dabei steht für ihn an erster
Stelle die Information, speziell auch in
Richtung der politischen Interessenz,
aber auch die Suche nach privaten
Sponsoren und Stiftungen. Denn die
Porta Engadina ist ein Vorhaben, das
nach dem Prinzip der Public Private
Partnership Realität werden soll, wo
sich also sowohl Private wie auch die
öffentliche Hand engagieren müssten.
Da geht es also in erster Linie darum,
das Projekt in seiner Komplexität
mitsamt seinen Chancen zu erklären.
Speziell jetzt in Zeiten der Rezession
müsse der Binnentourismus angekurbelt werden, und es sei wichtig, das
noch nicht ausgeschöpfte Potenzial der
Region zu nutzen, betont Berry und
verweist in diesem Zusammenhang
auf die Analysen in der ETH-Studie
«Temporäre Stadt Oberengadin».
50-bis-100-Mio.-FrankenProjekt
Das Porta Engadina-Projekt ist
kein kleines Vorhaben. Derzeit wird
von Rohbauinvestitionen von 50
Mio. ausgegangen. Die Rede ist von
20 Mio. für die Werkhalle inklusive
unterirdischem Busterminal, von
15 Mio. für das Zeughaus und von
15 Mio. für das Bahnhofareal inklusive unterirdischem Parkhaus, Verbindungstunnel u.a.m. Je nach Umsetzungsrhythmus, Innenausbau und
Inhalten könnte das Vorhaben aber
bis zu 100 Mio. Franken verschlingen. Ein Grossteil der multifunktional nutzbaren Räumlichkeiten würde unter Tag zu liegen kommen.
«Wir haben zwölf Meter tief gebohrt
und sind nicht auf Grundwasser gestossen», meint Berry zu den bereits
getätigten Abklärungen. Die Gebäude aus der Zeit der Belle Epoque
würden in ihren Originalzustand versetzt und aufgrund ihrer historischen
Substanz selber zur Attraktion in
Sachen Bündner Bahntourismus. In
Bever könnte künftig beispielsweise
eine grosse Modelleisenbahn stehen. Die Initianten sehen auch die
Möglichkeit, in Bever historisches
Rollmaterial der RhB auszustellen,
das den ins Engadin reisenden Bahntouristen schon bei ihrer Anfahrt ins
Auge springen würde.
Auch zum Betriebskonzept haben
sich Berry und Henry Gedanken gemacht. Sie halten es für möglich, dass
während des ersten Betriebsjahres
täglich 200 Personen an 300 Tagen ins
Engadiner Kunst- und Besucherzentrum strömen werden, ab dem dritten
Betriebsjahr sollen es gar 500 Personen an 360 Tagen, sprich jährlich
180 000 sein. Bei ihren Berechnungen
des Besucherstroms verweisen die
beiden auf die «Swarovski-Kristallwelten», die jährlich offenbar rund
400 000 Besucher anziehen.
Die Absicht der privaten Initianten,
die bisher rund 0,2 Mio. Franken in
die Konzeptausarbeitung investiert
haben, ist es, die Porta Engadina
grundsätzlich in öffentlichem Eigentum zu belassen und im Verbund mit
gemeinnützigen Stiftungen unter
Aufsicht des Kreises und Kantons
zu betreiben.
Grosse, aber noch vage Vision
Im Hinblick auf eine ideelle Unterstützung des Projekts seitens der
Politik haben Marcel Henry, Peter
R. Berry und der Beverser Gemeindepräsident Bruno Giovanoli die
Oberengadiner Grossräte vorgestern
zu einer Informationssitzung eingeladen. Sechs der neun Kantonspolitiker, darunter Claudia Troncana
(SP), Christian Hartmann (FDP) und
Duri Bezzola (FDP) wohnten diesem
Treffen bei. Alle drei lobten im Anschluss an die Sitzung die Vision als
solches, die vielen guten Ideen und
das touristische Potenzial, das im Projekt «Porta Engadina» steckt, hatten
aber auch grundlegende Vorbehalte.
Für Hartmann ist das Ganze noch ein
bisschen vage, noch nicht ausgereift.
Er hält die geschätzten Besucherzahlen für überrissen, das Engadin
verfüge nicht über das gleiche Einzugsgebiet wie ähnliche Besucherzentren in den USA oder Europa.
Auch vermisst er einen Businessplan
und konkrete Angaben zu den Betriebskosten. Aus seiner Sicht sollte
jetzt eine Arbeitsgruppe, bestehend
aus verschiedenen Interessensvertretern, darunter die Projektinitianten,
Politiker verschiedener Ebenen,
Repräsentanten des Tourismus, der
RhB u.a.m.» die weiteren Schritte
planen und eine Trägerschaft suchen. So sieht es auch Duri Bezzola, der der Porta Engadina ein zwar
sehr reiches Potenzial zuspricht, aber
die Erfolgsaussichten derzeit noch
als «ungewiss» qualifiziert. Speziell
die Frage der Betriebskosten sei
bei diesem 100-Mio.-Projekt kritisch
abzuschätzen, für die Grundinvestitionen könnten aus seiner Sicht Partner gefunden werden. «Die Idee ist
sehr gut, hängt aber noch sehr in der
Luft», meint Claudia Troncana. Ohne
genaue Abklärungen punkto Finanzierungen, Defizitgarantien u.a.m.
sei es für die Politik unmöglich, sich
zu engagieren, meint sie. Zuerst müssen für sie mehr Zahlen und Fakten
auf den Tisch. Sie ist zudem skeptisch,
dass sich die Oberengadiner Gemeinden bei diesem Projekt finanziell
beteiligen werden. «Angesichts der
Aufgaben, die auf den Kreis Oberengadin in den nächsten Jahren zukommen, werden die Gemeinden
mit Defizitgarantien vorsichtig sein»,
schätzt Troncana die Ausgangslage
ein.
Peter R. Berry war das Treffen mit
den Grossräten ein aufschlussreiches.
Gefreut hat ihn, dass die Grundidee
überzeugt hat und klargemacht werden konnte, dass das in das Porta Engadina-Projekt involvierte Gebäudeensemble einen klaren Mehrwert erfahren würde.
Grosses Interesse an der Projektidee hat auch die Rhätische Bahn.
Deren Mediensprecher Peider Härtli
betont, dass speziell im Zusammenhang mit dem UNESCO-Weltkulturlabel ein Austausch auf höchster Ebene stattfinde. «Derzeit befinden wir
uns aber noch auf einem Beobachterposten», umreisst Härtli das Verhältnis der RhB zur Porta Engadina.
VERMISCHTES
Helsana-Hausarztmodell
auch in Graubünden
(ep) Das Hausärztenetz Grisomed
des Kantons Graubünden und die
Helsana-Gruppe haben einen Vertrag für eine Hausarztversicherung
abgeschlossen. Diese gilt per 1. April
2009.
Die Helsana-Gruppe hat mit dem
2008 gegründeten Bündner Ärztenetz
Grisomed einen Vertrag abgeschlossen. Dem Ärztenetz angeschlossen
sind rund 100 Hausärzte und Spezialärzte aus dem ganzen Kanton Graubünden.
Die beteiligten Ärzte koordinieren
in der Hausarztversicherung als erste
Anlaufstelle alle Behandlungen und
Therapien ihrer Patienten. Die Versicherten erhalten dafür einen Prämienrabatt, da in der Hausarztversicherung kostspielige Mehrspurigkeiten
und Doppeluntersuchungen vermieden werden können. Die Versicherten müssen sich deshalb verpflichten,
sich bei Gesundheitsproblemen immer zuerst an ihren Betreuungsarzt
zu wenden.
www.grisomed.ch
Annemarie Schwarzenbach im Rhätischen Museum
Neuer Küchenchef im Ftaner «Paradies»
(ep) Heute Abend wird im Rhätischen Museum in Chur die Frühjahrsausstellung «Eine Frau zu sehen. Annemarie Schwarzenbach»
eröffnet. Sie dauert bis zum 31. Mai
und ist eine Übernahme vom Literaturmuseum Strauhof Zürich. Der
Titel der Ausstellung geht auf eine
bisher unveröffentlichte Novelle der
Schriftstellerin und Fotoreporterin
Annemarie Schwarzenbach zurück,
die 1908 in eine Zürcher Textilfabrikantenfamilie geboren wurde und
1942 nach einem Fahrradunfall zwischen Sils und Silvaplana verstarb.
Annemarie Schwarzenbach führte
das ruhelose Leben einer modernen
Nomadin. Sie bereiste mehrmals
Persien, die USA und Europa und
berichtete darüber in verschiedenen
Reisefeuilletons.
Die Churer Ausstellung dokumentiert Leben, Werk und Mythos
der 1987 wiederentdeckten Autorin anhand einer Vielzahl bisher
unbekannter, oft aus Privatbesitz
stammender Archivalien. Darunter
befinden sich Briefe, Filme, Fotos,
(ep) Mit einem Wechsel vom Tiger
Palast in Frankfurt ins Engadin übernimmt Martin Göschel ab Mai 2009
die kulinarische Leitung im Hotel
Paradies und wird Nachfolger von
Boris Benecke. Begleitet und unterstützt wird er von seiner Frau, Meike
Göschel. Als Pâtissière ist sie Ansprechpartnerin rund um die süssen
Angelegenheiten.
Handwerker war für ihn zunächst
der Schreinerberuf interessant. Doch
dann zog es ihn in die Haute Cuisine
– seitdem «werkelt» der 37-Jährige
lieber an kulinarischen Kreationen,
die ihm zahlreiche Auszeichnungen
(u. a. Aufsteiger des Jahres 2002,
Gault Millau / Bestes Restaurant
2006 für den Tiger Palast in Frankfurt) eingebracht haben.
«Wir freuen uns, mit Martin Göschel einen erfahrenen und sehr talentierten Chef de Cuisine gefunden
zu haben. Er weiss den hohen kulinarischen Anspruch und die Tradition,
über die letzten Jahre von Eduard
Hitzberger und Boris Benecke aufgebaut, zu schätzen und fortzuführen»,
so Hoteldirektorin Meike Bambach.
Mit 18 Gault-Millau-Punkten und
2 Michelin-Sternen zählt das Restaurant «La Bellezza» im Hotel Paradies zu den besten Restaurants der
Schweiz.
«Für mich ist der Wechsel ins Engadin eine reizvolle Herausforderung
und gleichzeitig auch grosse Ehre,
die Leitung der Küche eines so renommierten Hotels übernehmen zu
dürfen. In einem kleinen, exklusiven
Hotel wie dem Paradies habe ich die
Möglichkeit, mich zu entfalten und
die Gäste mit Liebe zum Detail zu
begeistern. Darüber hinaus ist die regionale Engadiner Küche sehr spannend», legt Göschel dar.
Tagebücher und Manuskripte.
Kurator der Ausstellung ist der
Historiker Alexis Schwarzenbach,
Grossneffe der Autorin.
Zur Ausstellung finden mehrere
Begleitveranstaltungen statt. Neben
diversen öffentlichen Führungen sind
dies eine Lesung und ein Vortrag.
Wir drucken nicht nur Ihre
Regionalzeitung.
Die Druckerei der Engadiner.
www.gammeterdruck.ch ST. MORITZ
Göschel stammt aus einer Architektenfamilie, und als talentierter
Wie sich genau sein Küchenkonzept für das «La Bellezza» gestalten
wird, will er in den Wochen bis zu
seinem Start im Mai festlegen.
11
Donnerstag, 5. März 2009
St. Moritz
Studie bringt es an den Tag
Celerina
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Morgen ist Weltgebetstag
Der alljährliche Gottesdienst zum
Weltgebetstag findet in St. Moritz in
diesem Jahr morgen Freitag um 19.00
Uhr in der evangelischen Dorfkirche
in der Fussgängerzone statt.
Eine ökumenische Frauengruppe
hat sich vorbereitend intensiv mit einer vorgegebenen Liturgie auseinandergesetzt, die Frauen aus dem weit
entfernten Papua Neuguinea zusammengestellt haben. In ihrem Land
leben unzählige, verschiedene Volksgruppen mit je eigenen Kulturen und
Traditionen. Es ist dort sehr herausfordernd, in der grossen Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit immer
neu das Gemeinsame zu suchen: «In
Christus – viele Glieder, ein Leib».
Diese Aussage aus dem Römerbrief
in der Bibel ist Wunschtraum und
Am ersten Freitag im März wird in
über 170 Ländern der WeltgebetstagsGottesdienst gefeiert. Die Liturgie
dazu wird jedes Jahr von Christinnen
aus einem anderen Land erarbeitet
und allen Ländern zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr kommt die Liturgie
aus Papua-Neuguinea – einem Land
mit enormen sozialen Gegensätzen.
Angesichts dieser Tatsache baut die
Liturgie mit dem Thema «In Christus – viele Glieder, ein Leib» auf die
Kraft der Solidarität.
In Celerina ist der ökumenische
Weltgebetstag mit der Liturgie aus
Papua-Neuguinea morgen Freitag,
6. März, um 20.00 Uhr, in der katholischen Kirche.
(Einges.)
Wirklichkeit, Aufforderung und
schon gelebte Realität. Christinnen
und Christen auf der ganzen Welt tun
sich zusammen, um Gräben zu überwinden, Brücken zu bauen, Liebe
statt Hass zu leben. Papua Neuguinea ist ein besonders eindrucksvolles
Beispiel dafür, welche Mühen Menschen, speziell Frauen, auf sich nehmen, um diesen Wunsch nach Einheit
Wirklichkeit werden zu lassen.
Der Weltgebetstags-Gottesdienst
bietet Frauen wie Männern Gelegenheit, sich durch die Texte aus Papua
Neuguinea, durch gemeinsam gesungene Lieder und durch meditative
Einkehr neu auf die alte biblische
Aufforderung nach mehr Einheit in
der Vielfalt auszurichten. (Einges.)
Auftanken vor der sportlichen Höchstleistung
Auch für den 41. Engadin Skimarathon haben sich deutlich über
10 000 Langläuferinnen und Langläufer sorgfältig vorbereitet. Für sie
alle bietet der Marathon-Gottesdienst am Samstag, 7. März, um 17.00
Uhr, eine Möglichkeit zum Innehalten und Auftanken. Bereits zum 13.
Mal findet der «etwas andere» einstündige Sportlergottesdienst in der
Tennishalle St. Moritz-Bad statt.
«Etwas anders» ist der Gottesdienst, weil anstelle einer Predigt ein
kurzer geistlicher Input weitergegeben wird. Dieses Jahr kommt dieser
Input vom Abenteuer- und Sozialpädagogen und vierfachen Familienvater Marcel Bäni aus Igis. Bäni berät
in seinem Alltag auf unkonventionelle Weise Erwachsene, damit diese
Krisensituationen besser bewältigen
können. Mit ihrer tragenden Stimme
und selbst arrangierten Anbetungs-
liedern sorgt die süddeutsche Sängerin und Songwriterin Anja Lehmann
für einen würdigen musikalischen
Rahmen, und wie immer können die
Anwesenden das Gehörte bei einem
Apéro vertiefen, aber auch letzte
Renntipps austauschen oder einfach
das Wiedersehen nach einem Jahr
geniessen.
Der ursprünglich durch den Engadiner Verein «Christian Activity
Association» in Zusammenarbeit
mit den christlichen Sportler-Organisationen «Athletes in Action» und
«Sportler ruft Sportler» ins Leben
gerufene und organisierte Anlass
wird nicht mehr nur von der Evangelischen Freikirche FMG Celerina unterstützt, sondern auch von der Katholischen Kirche des Oberengadins
sowie den in «Il Binsaun» vereinten
evangelischen Kirchgemeinden des
Oberengadins mitgetragen. (Einges.)
Generalanzeiger für das Engadin
Amtliches Publikationsorgan des Kreises
Oberengadin und der Gemeinden Stampa/
Maloja, Sils/Segl, Silvaplana, St. Moritz,
Celerina, Pontresina, Samedan, Bever,
La Punt Chamues-ch, Madulain, Zuoz, S-chanf,
Zernez, Susch, Ftan, Ardez, Scuol, Tarasp, Tschlin,
Samnaun
Erscheint Dienstag, Donnerstag und Samstag
Auflage: 9100 Ex., Grossauflage 18 200 Ex.
http://www.engadinerpost.ch
Herausgeberin: Gammeter Druck AG
Zentrum für Druck, Medien und Verlag
Via Surpunt 54, 7500 St. Moritz
Telefon 081 837 90 90, Fax 081 837 90 91
[email protected], www.gammeterdruck.ch
Postcheck 70-667-2
Verleger: Walter-Urs Gammeter
Redaktion: Via Surpunt 54, 7500 St. Moritz
Telefon 081 837 90 81, Fax 081 837 90 82
E-Mail: [email protected]
Urs Dubs, Chefredaktor, (ud)
Frühkindliche Bildung
in der Schweiz im Rückstand
Die frühkindliche Bildung in
der Schweiz hat gemäss einer
UNESCO-Studie grossen
Aufholbedarf. Die Ausgaben
für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung seien zu tief
und es fehle ein zusammenhängendes Bildungskonzept
für Kinder unter sechs Jahren.
(sda) Am meisten darunter zu leiden hätten Kinder aus bildungsfernen Schichten, schreibt die Schweizerische UNESCO-Kommission zu
einer Studie der Universität Freiburg. Aus dem Blickpunkt der Chancengleichheit sei dies ein klarer Missstand. Um dies zu ändern, fordert die
UNESCO eine Entkrampfung der
Diskussion um die frühere Einschulung. Die Politik müsse einen Weg
finden – jenseits von Schlagworten
wie «Verstaatlichung der Erziehung»
und «frühere Einschulung».
Ideologische Grabenkämpfe brächten die Schweiz nicht weiter. Statt
über frühere Einschulung müsse die
Schweiz vielmehr über frühkindliche
Bildung sprechen. Es gehe nicht darum, die Kinder früher in die Schule
zu schicken, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, sich spielend Wissen anzueignen.
Im vorschulischen Bereich unterstreicht die UNESCO den Stellen-
wert der Familie. Um diese zu stärken müssten Beratungsangebote für
Eltern geschaffen werden. Zudem
sei der Elternurlaub voranzutreiben
und die Mutterschaftsversicherung
auszubauen. Einen wichtigen Pfeiler
der frühkindlichen Bildung sieht die
Schweizerische UNESCO-Kommission auch in der ausserfamiliären Betreuung.
Mit Ausgaben von 0,2 Prozent
des Bruttoinlandprodukts liegt die
Schweiz gemäss der Studie auf dem
zweitletzten Platz der 25 Länder
der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung
(OECD). Deutschland gibt mehr als
doppelt so viel aus, Norwegen gar
vier Mal mehr. Einzig Portugal wirft
weniger Geld auf als die Schweiz.
Einen Steilpass für seine Anliegen
sieht der Verband der Kindertagesstätten Schweiz (KiTaS). Er ruft den
Bund auf, Kinderkrippen finanziell
noch stärker zu fördern. Die Studie
zeige einmal mehr auf, dass die Frühförderung in der Schweiz noch ein
Schattendasein friste.
Wir drucken nicht nur Ihre Regionalzeitung.
Die Druckerei der Engadiner.
Wir danken
allen für ihre Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben
SO STERNKLAR WAR DIE NACHT
SEELE SPANNTE WEIT IHRE FLÜGEL AUS,
FLOG DURCH DIE STILLEN LANDE
ALS FLÖGE SIE NACH HAUS.
JOSEF VON EICHENDORF
Liesel Heinrich-Bensel
UND MEINE
14. November 1916 – 11. Februar 2009
Wir danken insbesondere dem Personal des Alters- und Pflegeheims Promulins in Samedan für die freundliche Betreuung in den vergangenen zwei Jahren und dem Pfarrerehepaar Last für die Trauerfeier in der Kirche Santa Maria in Pontresina. Wir danken
allen für Spenden und Blumen und all denen, die unserer lieben Verstorbenen das letzte
Geleit gegeben haben.
Anita Parolini Collenberg
* 21. 7. 1918 Fürstenaubruck
† 2. 3. 2009 Prazet, Brail
Stuls, im März 2009
Anita Parolini ist in ihre geistige Heimat zurückgekehrt.
Ihre Kraft, ihre Liebe und ihr Licht werden uns weiter begleiten.
Die Trauerfamilien
176.001.010
Die trauernde Familie, Freunde und Bekannte aus nah und fern.
Dolores Parolini und Johann Keller
Emilio Parolini und Kinder
Roberto und Carla Parolini und Kinder
Das kostbare Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unserem Herzen hinterlässt.
Wir nehmen Abschied am Donnerstag, 5. März 2009, um 11.00 Uhr,
im Kirchlein St. Tumasch in Brail. Die Bestattung findet durch die
Christengemeinschaft in Graubünden statt.
Todesanzeige
Traurig, aber auch dankbar nehmen wir Abschied von
Heidi Giovanoli-Engelhardt
Wir danken herzlich
30. März 1941 – 1. März 2009
für die grosse Anteilnahme, die wir beim schmerzhaften
Abschied unserer lieben
Inge Zuan Lutz
Traueradresse:
Silvio Giovanoli
Chesa Giovanoli
7514 Sils Maria
12. August 1937 – 27. Januar 2009
erfahren durften.
Besonderen Dank für die vielen Karten mit kraft- und trostspendenden Worten,
die liebevollen Umarmungen und Händedrucke. Für die schönen Blumen und die
Kränze sowie für Gaben für späteren Grabschmuck und für alle Spenden an die
Lungenliga GR.
Grossen Dank an Herrn Pfarrer Wermbter für die schöne und einfühlsame Abdankungsfeier sowie der Organistin für das Orgelspiel. Ebenso danken wir Frau
Pfarrer Boness Teckemeyer für das vorabendliche Geleit und Gebet.
Speziellen Dank den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Oberengadin
für die liebevolle Betreuung sowie Dres. med. E. und C. Rauch.
Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die unserer geliebten Inge mit Liebe, Freundschaft und Hilfe begegnet sind.
Zuoz, im März 2009
Ein Lebenskreis hat sich geschlossen. Ihr Herz hat aufgehört zu schlagen.
Die Trauerfamilien
176.508.927
In Liebe:
Silvio Giovanoli
Samuel und Rosi Giovanoli-Schöni
mit Alisha
Peter und Lucrezia Giovanoli-Tonas
mit Gabriela und Nadine
Elvira und René Krieg-Giovanoli
mit Lucas und Martin
Paula Engelhardt
Verwandte und Freunde
Die Abdankung findet am Freitag, 6. März, um 13.00 Uhr in der Kirche San Lurench
in Sils Baselgia statt.
Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis
statt.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden gedenken Sie bitte: Avegnir, Freunde Krebsund Langzeitkranker, Konto: Graubündner Kantonalbank Sils, CK 400.359.400.
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13
Donnerstag, 5. März 2009
ESM-Strecken-Obmänner sind zuversichtlich
Skimarathon-Loipe
in sehr gutem Zustand
Die Teilnehmer des Engadin
Skimarathons dürfen sich
freuen: Die Strecke von
Maloja bis nach S-chanf befindet sich in sehr gutem
Zustand. Wegen der angekündigten Schneefälle
muss die Lawinensituation
im Auge behalten werden.
Reto Stifel
Mitte Februar konnte die Original-Marathonloipe von Maloja nach
S-chanf durchgehend geöffnet werden. Das war später als in anderen
Jahren, bedingt durch die vielen
Schneefälle dieses Winters, die eine
gute Eisbildung auf den Seen verhinderten und die Präparierung erschwerten.
Seit die Loipe aber auch über die
Seen offen ist, präsentiert sie sich in
einem guten bis perfekten Zustand.
Dies gilt für den grossen Teil der
Loipe, der nicht über die Seen führt,
schon den ganzen Winter. Selten
konnte im Oberengadin schon so früh
in der Saison mit dem Langlaufsport
begonnen werden und selten waren
die Verhältnisse so traumhaft.
Das soll auch kommenden Sonntag so sein, wenn rund 12 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die 42
Kilometer von Maloja nach S-chanf
unter die schmalen Latten nehmen.
Und die Vorzeichen stehen gut. «Wir
hatten noch nie so wenig Sorgen wie
in diesem Jahr», sagt Riet Planta,
seit 2003 Streckenobmann des unteren Teils. Punkto Schnee habe man
bei der Präparation aus dem Vollen
schöpfen können. Zurzeit seien die
Loipen wegen der warmen Verhältnisse etwas tief, mit dem angekündigten Temperaturrückgang sollte dies
bis am Sonntag aber kein Problem
darstellen.
Eine Einschätzung, die Dumeng
Giovanoli, seit vielen Jahren Streckenobmann im oberen Bereich, teilt.
«Die Loipe ist in einem tadellosen
Zustand», sagte er am Mittwochmorgen gegenüber der «EP/PL». Zwar
sei es am Dienstag etwas warm gewesen, dadurch binde aber der Schnee
besser und mit der Abkühlung in der
Nacht führe das zu momentan perfekten Verhältnissen.
Auch die angekündigten Schneefälle bringen Giovanoli und Planta
bezüglich der Präparation nicht aus
der Ruhe. «Dafür sind wir gerüstet!», sagt Planta. Selbst wenn es in
der Nacht von Samstag auf Sonntag
schneien sollte, könnte die Loipe
rechtzeitig vor dem Start präpariert
werden. «Wir wüssten genau was zu
tun wäre, dieses Szenario ist in den
Köpfen bereits durchgespielt.»
Im Auge zu behalten gebe es die
Lawinensituation. Dazu stehe man
in ständigem Kontakt mit den verantwortlichen Personen. Während
Lawinen im oberen Teil der Strecke
höchstens für die Zufahrt zum Start
in Maloja ein Problem sein könnten,
ist es im unteren Teil die Passage
bei den Gravatscha-Seen, die durch
Lawinenabgänge gefährdet sein
könnte.
Gemäss Planta wird heute Donnerstag entschieden, ob in diesem
Bereich vorsorglich der Inn-Damm
präpariert wird. Sollte in den nächsten Tagen sehr viel Schnee fallen
oder die Temperaturen hoch bleiben,
könnte bei Bedarf sehr kurzfristig
– selbst nach Rennstart – auf diese
kurze Ersatzroute über den Damm
ausgewichen werden. Ein Szenario,
auf das Planta gerne verzichten würde. Die Loipe auf dem Damm wäre
nämlich so eng, dass sie nur in Einerkolonne passiert werden könnte.
Rückstaus wären in diesem Fall kaum
zu vermeiden.
Auch der heftige Südwestwind und das Schneetreiben bringen diese Langläuferin und den Langläufer nicht aus der
Ruhe. Gelöst und aufgestellt sind sie unterwegs in Silvaplana-Surlej. Ein Abbild der Stimmung am letzten Dienstagmittag: Friedlich und gelassen warten der Dinge, die da kommen.
Foto: Stephan Kiener
Ein Augenschein in Silvaplana-Surlej, wenige Tage vor dem 41. Engadin Skimarathon
Friedliche Stimmung im Schneesturm
Viele Skimarathon-Teilnehmer halten sich jeweils schon
eine oder zwei Wochen vor
dem Ereignis im Engadin auf
und frequentieren die bestens präparierten Loipen in
der Region. Ein eigentliches
Training ist es nicht, sondern
vielmehr ein Angewöhnen
an die Höhenlage. Ein Stimmungsbericht von der Loipe.
Stephan Kiener
Gute Verhältnisse wie beim Frauenlauf wünschen sich die Teilnehmer auch für
den Marathon am Sonntag.
Foto: swiss-image
Der Südwestwind fegt kalt über
den Silvaplanersee, die Schneeflocken werden quer durch die Luft
gewirbelt. Am Dienstag vor dem 41.
Engadin Skimarathon herrscht kein
typisches Engadiner Wetter (Sonne, blauer Himmel...). Und auf der
Loipe bei der Surlejbrücke ist es um
die Mittagszeit ziemlich ruhig, unterwegs sind nur wenige Läuferinnen
und Läufer. Sie bereiten sich auf den
kommenden Sonntag vor, auf das
Jahresereignis Nummer 1 für viele.
Sie glauben an gute Bedingungen,
die Wetter-Prognosen lassen die
Hoffnung aufrechterhalten.
Lob für die Organisatoren
Wie wird das Marathon-Wetter?
Jenes Tief, das um die Wochenmitte von Süden her niederschlagsträchtige Luftmassen gegen Südbünden staut, schiebt sich in der
zweiten Wochenhälfte über die
Alpen nach Norden hinweg. Die
Zugbahn des Tiefs steht dabei allerdings noch nicht genau fest. Sicher aber ist, gegen das Wochenende zu dreht die Strömung über den
Alpen auf nördliche Richtung. Damit stellt sich im Oberengadin eine
spätwinterlich kalte, jedoch anhaltend leicht wechselhafte Witterung
ein. Unklar aus heutiger Sicht ist,
wie lange sich der Störungseinfluss
an der Alpennordseite behaupten
wird können und wie stark dieser das Oberengadin beeinflussen
wird. Sicher aber scheint: im Oberengadin sind dabei kaum noch
nennenswertere
Schneeschauer
zu erwarten. Zudem sollten diese
bis zum Sonntagmorgen endgültig
abklingen, da sich eine schwache
Zwischenbesserung aus Westen
hereinschiebt. Ausserdem ist im
Oberengadin teils starker Nordwind möglich, der zwar zusätzlich
für einige Unsicherheiten in der
lokalen Wetterentwicklung sorgen
kann. Auf der anderen Seite könnte
dieser aber auch auf die Wetterbesserung begünstigend wirken, da
nordföhnige Effekte nämlich nicht
ausgeschlossen werden können.
Heute Mittwoch (bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe) stehen also
über der Wetterentwicklung für
das Wochenende noch einige Fragezeichen, die eine detailliertere
Beschreibung vorerst unmöglich
machen. Man muss wohl die momentane, recht markante Wetterentwicklung über Mitteleuropa abwarten, damit sich der mittel- und
langfristige Trend bei den Wettermodellen wieder stärker festigen
kann.
Thomas Pichler, Oberland Wetter
Ausgesprochen zufrieden sind die
vorbeigleitenden Läufer mit den
Verhältnissen. «Die Strecke ist ausgezeichnet präpariert, auch auf den
Seen», will eine Fünfer-Männergruppe aus Hameln, Hannover und Berlin vom Schreibenden festgehalten
wissen. Seit 20 Jahren ist ein Teil von
ihnen beim Engadin Skimarathon am
Start. Der Aufenthalt in der Woche
vorher ist Tradition, man will sich an
die Höhenlage gewöhnen. Geblieben
wird jeweils bis zum Montag nach
dem Rennen. Dann gehts nach Hause
in rund zehn Stunden Autofahrt. Kein
Problem für die sportlichen Herren
im mittleren Alter, die sich in Surlej
eine Stärkung und eine kleine Pause
erlauben. Im Windschatten der Brücke und des Toilettenhäuschens. Das
Quintett freut sich in unaufgeregter
Weise auf den Sonntag. Die Läufer
sind schon «alte Hasen» beim Skimarathon. Dass es gemäss Prognosen
am Donnerstag nochmals ausgiebig
schneien soll, scheint sie auch nicht
sonderlich zu beeindrucken. «Beim
Marathon hat man bisher noch alle
Situationen gemeistert.»
Beim nächsten Läufer ist der EPReporter auf dem «Holzweg», der
grosse kräftige Berliner ist keiner der
Marathon-Enthusiasten. Noch nicht.
Konrad ist am letzten Montag zum
ersten Mal auf Langlaufskis gestanden! Der Sport gefällt dem Musiker
der Berliner Philharmoniker. Angesichts der vorbeiziehenden Läufer
macht er sich Gedanken darüber, ob
er am Sonntag allenfalls zum Halbmarathon starten könnte. EngadinGast ist der Neo-Langläufer schon
länger. Er sei sowieso schon viel in
der Schweiz unterwegs gewesen, vor
allem mit dem Orchester. «In Luzern,
Zürich, Basel und anderswo», erklärt
er und macht sich mit viel Elan auf
in den Gegenwind Richtung Sils.
Viele Stammgäste
Die «Marathönler» gleiten vorbei
oder suchen das versteckte Toilettenhaus bei der Surlej-Brücke auf.
Dort ist ständiger Andrang. Auf dem
daneben liegenden flachen Gelände
gibt Ex-Engadin-Skimarathonsieger
Daniel Sandoz einem lernwilligen
älteren Herrn mit grau-weissem
Vollbart die richtigen Tipps, wie er
mit den schmalen Latten umzugehen
hat. Noch wirkt beim Schüler alles
ein bisschen steif, ungelenk. Aber
der Lehrer hat Geduld. Immer wieder korrigiert Sandoz und beide lassen sich durch den beissenden Wind
und den nassen Schnee nicht aus der
Ruhe bringen.
Zwei aufgestellte rüstige Frauen
halten auf ihrem Langlaufweg nach
der Surlejbrücke kurz inne. Nein,
sie nähmen nicht am Marathon teil,
schmunzeln sie. Sie seien unterwegs,
um die Natur im Engadin zu geniessen. Sie kämen seit vielen Jahren vom
Zürichsee für Ferien in die Region.
Aus dem Emmental ist der nächste
Läufer. Er wartet vor der Brücke geduldig auf seine Begleiterinnen, die
noch auf dem See unterwegs sind.
Paul kommt aus dem Emmental
und ist mit seinen Leuten auf dem
Campingplatz in Madulain untergebracht. Wie schon über Weihnachten und Neujahr hat er seinen
Wohnwagen dort platziert. Das Engadin hats ihm angetan. Er lobt die
vorzügliche Pistenpräparierung. Es
seien gute Verhältnisse, besser als in
früheren Jahren, wo die Strecke auf
Curdin Perl vor dem
Engadin Skimarathon
(ep) Wie wird das Wetter am
Sonntag? Wie präsentiert sich
die Loipe? Und wer hat Chancen,
den 41. Engadin Skimarathon zu
gewinnen? Antworten auf diese Fragen gibt es am nächsten
Samstag in der «EP/PL». Dazu
ein ausführliches Interview mit
dem Pontresiner A-Kader-Läufer
Curdin Perl über die Bedeutung
des Engadin Skimarathons, sein
Training darauf und seine Ziele.
«Engadiner Post/Posta Ladina»:
Die Sportzeitung der Engadiner.
den Seen eisig gewesen sei, meint
nicht nur der Wahl-Emmentaler mit
Ostschweizer Wurzeln.
Im dichten Schneetreiben steht
Max aus dem luzernischen Meggen in
Brückennähe. Trotz Sturmwind trägt
er die Sonnenbrille, ist aufgestellt
und freut sich auf seinen achten «Engadiner». Trainieren war dieses Jahr
in der Innerschweiz kein Problem.
«Es hatte überall Schnee», erzählt er.
In Rothenthurm konnte er auf die
Loipe, in Einsiedeln, auch im nahen
Entlebuch oder er unternahm eine
Reise in den Jura.
Für einmal wenig Betrieb
Es sind an diesem Dienstagmittag wenige unterwegs. Das Schneetreiben, vor allem aber der heftige
Südwestwind, halten viele ab. Oder
sie sind beim wohlverdienten Mittagessen. Derweilen schliesst Daniel Sandoz seine Unterrichtsstunde
ab, die ersten Erfolge sind sichtbar
und der Schüler sichtlich «geschafft»
vom noch ungewohnten Laufen auf
den schmalen Latten.
Reklame
Snow Night.
Vom
Sternenhimmel
ins Tal.
Sponsor
Jeden Freitag 19.00 – 02.00.
www.corvatsch.ch
St. Moritzer Ärztegesellschaft
Wochenenddienst der St. Moritzer Ärzte
Mai 2009
Juni 2009
Juli 2009
August 2009
September 2009
4./5.
11.
12.
18./19.
25./26.
R. Rouhi
S. Richter
A. Schläpfer
K. Hagen
P. Hasler
081 837 30 30
081 830 80 50
081 833 17 77
081 830 80 35
081 833 83 83
2.
3.
9./10.
16./17.
23./24.
30./31.
P. De Vecchi
M. Lanfranchi
S. Richter
L. Kaestner
A. Schläpfer
P. Hasler
081 830 80 10
081 838 60 60
081 830 80 50
081 826 53 44
081 833 17 77
081 833 83 83
6./7.
13./14.
20./21.
27./28.
M. Robustelli
S. Richter
R. Rouhi
K. Hagen
081 830 80 20
081 830 80 50
081 837 30 30
081 830 80 35
4.
5.
11./12.
18.
19.
25.
26.
M. Robustelli
P. De Vecchi
P. Hasler
A. Schläpfer
M. Lanfranchi
P. De Vecchi
M. Robustelli
081 830 80 20
081 830 80 10
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081 833 17 77
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Donnerstag, 5. März 2009
SKISPRINGEN
Benjamin Ernst ist Bündner Meister 2009
Am letzten Wochenende erkoren
die Bündner Skispringer in St. Moritz ihren Meister. Der Einladung
zur offenen Bündner Meisterschaft
waren 45 Springerinnen und Springer
aus der ganzen Schweiz gefolgt. Das
bewährte Helfer-Team des SC Alpina
St. Moritz zog mit acht Wettkämpfen
einen organisatorischen Marathon
durch.
Nach dem offiziellen Training am
Samstagmorgen starteten die Langläuferinnen und Langläufer zum
Skiclub-Rennen mit anschliessender
Siegerehrung. Danach sprangen
die Skispringerinnen und Skispringer zuerst auf der 15-m-, 30-m- und
schliesslich auf der 60-m-Schanze.
Während auf den beiden kleinen
Bakken jeweils in einer Kategorie
ein Zweitageswettkampf gewertet
wurde, ging es auf der 60-m-Schanze
um den Bündner Meistertitel und um
den Sieger in der offenen Bündner
Meisterschaft. Die besten U14-Skispringer waren wieder angereist und
sorgten für einen spannenden Wettkampf, in dem, zum ersten Mal in diesem Winter, der überragende Leader
Andreas Schuler (Einsiedeln) entthront wurde. Luca Egloff (Grabs)
gewann mit Sprüngen von 64 m und
63,5 m vor Manuel Rüegg (Wildhaus)
und Björn Fischer (Bannalp).
In der Bündner Meisterschaft
konnte Benjamin Ernst (Samedan)
seine guten Trainingsleistungen auch
im Wettkampf umsetzen und gewann
den Titel mit 50 und 49,5 m vor Andry
Künzler (Celerina), der noch im Probesprung zu seinem Mannschaftskollegen bedrohlich aufschliessen konnte, dann aber im Wettkampf wieder
einige Meter zurückfiel. Als Dritter
holte sich Marco Biel (St. Moritz)
eine Bündner Medaille.
Bei den U12-Springern auf der 60m-Schanze sprang der St. Moritzer
Jean Jacques Buff wie schon an vergangenen Wettkämpfen aufs Podest
und wurde hinter Tobias Birchler
(Einsiedeln) Zweiter. Sein Mannschaftskollege Luca Biel erreichte
den vierten Rang.
Auf der 30-m-Schanze dauerte der
Wettkampf zwei Tage. Die nach dem
ersten Tag noch auf Platz drei liegende Gianina Ernst musste wegen
Grippe aufgeben und überliess den
Wettkampf den beiden Jungs Donat
Gruber (Pontresina) und Björn Wyss
(St. Moritz), die diesen mit dem fünften und sechsten Rang beendeten.
Auf der kleinsten Schanze holte
sich Celine Buff mit 9,5 m und 10 m
die Bronzemedaille, gefolgt von ihrem kleinen Bruder Vinzenz auf Rang
vier und Charlotte Sutter auf Rang
fünf, die ihren ersten Wettkampf im
Skispringen erfolgreich absolvierte.
(Einges.)
Das Podium der Bündner Skisprungmeisterschaften in St. Moritz (von links):
Andri Künzler, Benjamin Ernst, Marco Biel.
BIATHLON
Meistertitel für Irene Cadurisch
(ep) Irene Cadurisch (C-Kader/
Maloja) sicherte sich am Sonntag in
Trin ihren ersten Meistertitel 2009.
Im Massenstart über 8,5 km triumphierte die Medaillengewinnerin des
letzten Grossanlasses deutlich. Irene
Cadurisch, mit Doppeledelmetall der
EYOF ausgestattet, distanzierte Stephanie Schnydrig (C-Kader/Reckingen) und Elisa Gasparin (C-Kader/
Pontresina) trotz vier Strafrunden
um 41 und mehr Sekunden.
In der Kategorie U16 kam Aita
Gasparin (Pontresina) auf Rang 7.
Mit acht Fehlschüssen war sie für
einmal klar die schlechteste Schützin und hatte auf der 4,5-km-Runde
zusätzlich 500-Meter-Strafrunden zu
absolvieren.
Die Massenstart-SM im Bündnerischen Trin war der erste Teil der Titelvergaben in diesem Jahr. Teil zwei
der Schweizermeisterschaften findet
am ersten Aprilwochenende im Nationalen Biathlon-Leistungszentrum
Realp statt.
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Am Samstag hatte ein Swiss-CupSprintrennen stattgefunden. Hinter
Stephanie Schnydrig belegten Elisa
Gasparin Rang 2 und Irene Cadurisch Rang 3.
Irene Cadurisch sicherte sich am
Sonntag in Trin den Biathlon-Schweizermeistertitel in der Kategorie Jugend.
Foto: Tibert Keller
Spektakel am Silser Muot Marias: Der Engadin-Skimarathon-Nachtsprint morgen Freitagabend verspricht erneut
Action pur.
Morgen steht Sils im Zeichen der Sprinter
Nachtsprint zum Marathon-Auftakt
(pd) Bei den Frauen gewann
letztes Jahr die erst 20-jährige Davoserin Laurien Van der Graaff, bei den
Männern konnte sich der Schweizer
Sprintspezialist Christoph Eigen-
mann durchsetzen. Auch dieses Jahr
ist der Ansporn gross, denn es wird
eine Preisgeldsumme von 15 000
Franken unter den Finalteilnehmenden verteilt. Eine Favoritennennung zum jetzigen Zeitpunkt ist
schwierig: Viele Cracks melden sich
erst unmittelbar vor Rennbeginn an.
Zum Nachtsprint des Engadin
Skimarathons gehört traditionell
auch die VIP-Américaine, die wie
jedes Jahr den spektakulären Langlauf-Sprint-Abend am Muot Marias
(beim Eissportzentrum) eröffnet.
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Kindern und Jugendlichen des Oberengadins um Sponsoringgelder für
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an den OPA-Spielen
8. Philosophenlauf auf Muottas Muragl
Beim Nachtsprint morgen
Abend in Sils haben die TopAthleten noch einmal die
Möglichkeit, ihre Form für
den anstehenden Engadin
Skimarathon unter Beweis
zu stellen. Für eine fesselnde
Atmosphäre entlang des
Rundkurses in Sils ist gesorgt.
(ep) Von Donnerstag bis Sonntag vergangener Woche fanden in
Baiersbronn im Schwarzwald die
OPA-Skispiele statt. OPA steht für
«organisations des pays alpins» und
vereint ausser der Schweiz Italien,
Frankreich, Österreich, Deutschland,
Slowenien und Liechtenstein. An den
OPA-Skispielen vom Wochenende
standen die nordischen Disziplinen
im Mittelpunkt. Im Schweizer Team
der jeweils neun Besten der Jahrgänge 1993/94 waren mit Renato Steck
aus Strada, Linard Kindschi aus Ftan
und Fabia Damaso aus Pontresina
auch drei Engadiner Langläufer dabei.
Sie setzten sich auf der topografisch
anspruchsvollen Loipe ansprechend
in Szene. Bei den Einzelrennen am
Samstag über 5 km (Mädchen) bzw.
7,5 km (Knaben) stellten Nässe und
Plustemperaturen einige Ansprüche
an die Klisterkünste der mitgereisten
Helfer. Linard Kindschi gewann in
der Kategorie Jugend mit knapp zehn
Sekunden Vorsprung. Fabia Damaso
war in der Kategorie Schülerinnen
hinter fünf Deutschen als Sechste die
beste Schweizerin.
Im Staffelrennen über 3 x 3,3 km
erreichte das Mädchen-Trio Schweiz I
Platz 4. Die zweite Equipe mit u. a.
Fabia Damaso wurde 8. unter 13
Teams. Bei den Knaben kam das
Team Schweiz 2 auf Platz 5, unmittelbar vor dem Team 1 mit Schlussläufer
Linard Kindschi. Schweiz 3 mit Startläufer Renato Steck landete auf Platz
10 unter 11 klassierten Staffeln. Das
1. und das 3. Schweizer Team hatten
sich durch die Kollision ihrer beiden
Startläufer gleich am Anfang um eine
bessere Klassierung gebracht.
(pd) Am 29. März findet auf Muottas Muragl der 8. Philosophen-Lauf
statt. Für die Läuferinnen und Läufer gilt es, auf einer Höhe von 2456 m
ü. M. eine Rundstrecke von 3,8 km
bzw. 6,3 km zu bewältigen. Gestartet
wird um 10.30 Uhr. «Zurück zur Natur» lautet das Motto der Veranstaltung, das schon nach wenigen Schritten auf dem knirschenden Schneeweg
logisch erscheint – spätestens dann,
wenn man das Panorama des Berninamassivs und der Oberengadiner
Seenplatte erblickt hat.
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den regionalen Schneesportnachwuchs. Dabei wird in zwei Serien
gestartet: die erste Serie bestreitet
die Engadiner Skijugend mit den ExSportlern und die zweite Serie mit
der weniger Langlauf-geübten Prominenz. Die Kinder hatten sich gestern Nachmittag beim Prolog in Sils
für den Sprint von morgen Abend
qualifiziert.
Die VIP-Américaine, wo Prominente mit den Stars von morgen laufen, beginnt um 20.30 Uhr. Um 21.00
Uhr beginnen die Qualifikationsläufe der Damen und Herren für den
Engadin-Skimarathon-Nachtsprint.
Gegen 21.30 Uhr sind die Finals und
um 21.45 Uhr ist die Siegerehrung.
massiv und die Oberengadiner Seenlandschaft.
Je nach Kategorie werden die Teilnehmer/-innen eine Rundstrecke von
3,8 km (kurze Strecke) oder 6,3 km
(lange Strecke) zu bewältigen haben.
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Chiffre T 012-712780,
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St. Moritz-Dorf
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204 Seiten, unterteilt in Geschichtliches, Dorfbeschriebe, Spaziergänge,
Wanderungen, Touren, Berghütten
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Ihr Ferienbegleiter
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41⁄2-Zimmer-Wohnung
Kurzbeschrieb
Chasper Baumann, der einheimische
Autor, ermöglicht mit seinem Werk den
Zugang zu Land und Leuten des Unterengadins. Dabei wird in kurzen Zügen die
Geschichte und die romanische Sprache
erwähnt. Ebenfalls angeführt werden die
Dörfer und deren Architektur mit den
blumen- und sgraffitogeschmückten Häusern. Zum Beschrieb der schönen Gegend
gehört selbstverständlich auch das Wandern in der intakten Natur des Unterengadins mit deren Vielfalt an Fauna und Flora.
Wobei auch der Schweizerische Nationalpark zum Inhalt dieses Büchleins gehört.
Umfassend, übersichtlich, unterhaltsam
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17
Donnerstag, 5. März 2009
Nico Caprez aus Silvaplana
Ein Engadiner Skitalent
auf dem Weg nach oben
Fast unbeachtet von der
Öffentlichkeit ist ein junger
Silvaplaner Skirennfahrer
auf gutem Weg nach oben.
Diesen Winter entschied er
an den Juniorenmeisterschaften die Abfahrt zu seinen Gunsten: Nico Caprez
(17).
Stephan Kiener
Offiziell darf er sich zwar nicht
Schweizer Juniorenmeister in der
Abfahrt nennen, weil die Titelkämpfe vom 6. Februar auf dem Stoos nach
43 Fahrern abgebrochen worden
sind. Zu diesem Zeitpunkt lag der
Silvaplaner Nico Caprez auf Platz
drei hinter den nicht für die Juniorenwertung zählenden Yoan Jaquet
(1988) und Jean Frederic Chappuis
(Frankreich, 1989). Der im Mai 18jährig werdende Engadiner war damit schnellster Junior. Aber weil das
Rennen nicht ganz zu Ende geführt
werden konnte, blieb es beim symbolischen «Meistertitel» für Caprez.
mehr. Am Anfang war der heimische
Corvatsch das Übungsgelände, später
wechselte Caprez in die Renngruppe
des Skiclubs Alpina St. Moritz und
wurde mehrfacher JO-Bündnermeister. Seine jetzigen Stärken sieht er
nicht auf eine Disziplin reduziert: In
Riesenslalom, Abfahrt und Super-G
sei er etwa gleich stark, meint der Silvaplaner. «Slalom fahre ich im Training gut, doch ich kanns im Rennen
noch nicht umsetzen.»
Nico Caprez’ Vorbild ist Didier
Cuche und die Ziele sind für den Engadiner klar. Nach zahlreichen FISRennen will er im nächsten Winter
Europacupwettkämpfe bestreiten.
«Und dann einmal in den Weltcup,
an Weltmeisterschaften und an Olympische Spiele.» Der junge Engadiner
ist ehrgeizig, er träumt davon, einst
bei den Grossanlässen auf dem Podest zu stehen. Und er arbeitet intensiv auf das Erreichen dieser Ziele
hin.
Wie andere talentierte Engadiner
Skijugendliche besucht Nico Caprez seit zweieinhalb Jahren in Davos
das Sportgymnasium und gehört bei
Swiss Ski dem Nationalen Leistungszentrum Ost an und wird von Petra
Eberle und Roland Fuchs trainiert.
Nico Caprez.
Der 17-jährige Silvaplaner Nico Caprez bei einem Riesenslalom in Mellau.
SKI ALPIN
Beste Bedingungen zum Champatsch-Jubiläum
(ep) Der international ausgeschriebene Volks-Super-G Champatsch auf der Traumpiste von Sent
hatte zu seinem 25-Jahr-Jubiläum
am vergangenen Sonntag beste Bedingungen. Am Start standen 80 Fahrerinnen und Fahrer, von denen 70
klassiert werden konnten.
Ältester Teilnehmer war mit 71
Jahren Barnabà Demonti aus Sent.
Die schnellsten Zeiten erreichten auf
der langen Piste von Salaniva nach
Niruns bei den Damen Rosina Taverna aus Sent und bei den Herren
Conradin Collenberg aus Sent. Auf
der kürzeren Piste bei den Kindern
waren Giulia Cereda aus St. Moritz
und Arno Florineth aus Ftan die
Schnellsten.
Schweizermeisterschaften Ski alpin vom 15. bis 22. März in St. Moritz
Die Stars von heute und morgen im Engadin
Nach unzähligen FIS-, Europacup- und Weltcuprennen
werden in der dritten MärzWoche die Schweizermeisterschaften der Alpinen in
St. Moritz durchgeführt.
Bereits drei Wochen zuvor hatte
Nico Caprez beim nationalen Juniorenrennen in St. Luc im Wallis überzeugt. Er gewann den Riesenslalom.
Zehn Tage später in Flims bei den
Juniorenmeisterschaften lief es allerdings weniger gut: Rang 51.
Begonnen hat Caprez mit dem Skifahren im Alter von «drei oder vier
Jahren». So genau weiss er das nicht
Die besten Schweizer Skirennsportlerinnen und Skirennsportler fahren vom 15. bis 22. März in St. Moritz um die
Schweizermeister-Titel.
Foto: Keystone
(pd) Für viele Schweizer Athletinnen und Athleten nach einer intensiven Saison mit erfolgreichen
Weltmeisterschaften und Weltcuprennen sind die Schweizermeisterschaften ein wichtiger und hoffentlich krönender Saisonabschluss. Das
Programm beginnt bereits am Montag und Dienstag, 16./17. März, mit
Trainings und Besichtigungen der
Rennpisten auf Corviglia. Als Strecke
werden die bewährten Weltcuppisten
der Damen und Herren gefahren.
Die eigentlichen Wettkämpfe beginnen am Mittwoch, 18. März, mit
einem ersten Höhepunkt, der HerrenAbfahrt. Die Damen-Abfahrt findet
am Donnerstag, 19. März, statt, die
beiden Super-G-Rennen der Damen
und Herren am Freitag, 20. März. Der
Samstag und Sonntag sind dann für
Natürlich erhoffen sich die Veranstalter, dass die Stars der Ski-Weltmeisterschaft in Val d’Isere dabei sein
werden. Namentlich Didier Cuche,
Carlo Janka und Lara Gut, deren
Stern ja in St. Moritz aufgegangen ist,
haben zwar ein intensives Programm
hinter sich, werden aber am Start erwartet. Ergänzt wird das Starterfeld
mit vielen Nachwuchsfahrern, für
die es eine gute Gelegenheit ist, sich
einmal mit den grossen Namen zu
messen.
Wer schlussendlich am Start stehen wird, wird wohl erst kurz vor den
Wettkämpfen zu erfahren sein, dann
wenn die Athletinnen und Athleten
von Swiss Ski vom Weltcup-Final in
Schweden zurückkehren.
Für die Organisatoren ist auch eine
Schweizermeisterschaft eine optimale Gelegenheit, ihre Abläufe erneut
Voluntaris gesucht
(pd) Um auch die Schweizermeisterschaften Ski alpin vom
15. bis 22. März optimal über
die Bühne zu bringen, suchen
die Veranstalter noch freiwillige
Helferinnen und Helfer. Wer sich
(insbesondere an den Wochentagen) als Voluntari zur Verfügung stellen kann, meldet sich
bitte direkt unter Telefon 081
836 20 13.
zu üben und bei einem sehr dichten
Rennprogramm zu optimieren. Die
hervorragenden Schneebedingungen
im Engadin lassen es dieses Jahr speziell zu, in der zweiten Saisonhälfte
noch solche Gross-Anlässe zu organisieren. Die Saison dauert ohnehin
bis Mitte April, und für viele Gäste
und Einheimische ist eine Schweizermeisterschaft eine tolle Gelegenheit,
die Skistars ganz nah erleben zu können, ist doch das Umfeld um einiges
familiärer als an Weltcuprennen oder
einer Weltmeisterschaft.
SKI
SCHLITTELN
Clubmeisterschaft
des Skiclubs Piz Ot
Sun Trophy of St. Moritz im Rennrodeln
Bei sehr guten äusseren Bedingungen haben kürzlich die Clubmeisterschaften des Skiclubs Piz Ot stattgefunden. Alle Disziplinen wurden in
Samedan ausgetragen und zahlreiche
Zuschauerinnen und Zuschauer
konnten begeisternden Rennsport
erleben. Von Kindergärtlern bis zu
den Senioren waren alle bestrebt,
gute Resultate zu erzielen. Zwischenzeitlich wähnte man sich an Weltcuprennen in St. Moritz. Der Renntag
wurde mit einer stimmungsvollen
Preisverteilung und einer gemütlichen Pasta-Party im Golfrestaurant
in Samedan abgerundet.
Folgende Clubmeisterinnen und
Clubmeister wurden erkoren: Langlauf: Mädchen: Sophie Erne; Knaben:
Luca Franziscus; Damen: Jennifer
Egger; Herren: Gian Duri Melcher.
Ski: Mädchen: Morena Crameri;
Knaben: Michael Steiner; Damen:
Pierangela Walpen; Herren: Romano
Bontognali. Snowboard Mädchen:
Flavia Huder; Knaben: Patrick Bertschinger; Kombination Mädchen:
Flavia Huder; Knaben: Nico Andri;
Damen: Irene Andri; Herren: Marco
Andri.
(Einges.)
Alle Resultate: www.pizot.ch
Die Tagesschnellsten am JubiläumsSuper-G von Champatsch, Rosina
Taverna und Conradin Collenberg.
die technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom reserviert, wobei
die Herren ihren Riesenslalom am
Samstag fahren und die Damen am
Sonntag. Der Slalom-Wettkampf findet genau umgekehrt statt.
Inseraten-Annahme durch
Telefon 081 837 90 00
(ep) Das Starterfeld des Rennrodelrennens 2009 überstrahlte ein Name.
Der Deutsche Felix Loch gewann an
der diesjährigen Weltmeisterschaft
in Lake Placid seinen zweiten Weltmeistertitel. Erwartungsgemäss war
es Felix Loch, der das Rennen in
St. Moritz dominierte. Mit 1:10.16 und
1:10.18 fuhr er zwei Mal Laufbestzeit und gewann das Rennen mit 64
Hundertstel Vorsprung auf Robert
Eschrich, ebenfalls aus Deutschland.
Dem Schweizer Stefan Höhener gelang es nicht, seinen zweiten Rang
nach dem ersten Lauf zu verteidigen.
Robert Eschrich fuhr im zweiten Lauf
89 Hundertstel schneller als Höhener
und konnte so den zweiten Rang für
sich gewinnen.
Die Damenkonkurrenz entschied
Carina Schwab aus Deutschland für
sich. Nach dem verletzungsbedingten
Ausfall der Schweizerin Martina Kocher war Schwab die einzige Dame,
die das Rennen vom Top Start bestritt und gewann. Im zweiten Rang
folgt die Deutsche Dajana Eitberger,
die die schnellsten Zeiten vom Sunny
weg fuhr.
Die jüngsten Athletinnen und
Athleten bestritten das Rennen vom
Horse Shoe weg. Den Sieg sicherte
sich die Schweizerin Nathalie Maag
mit zwei Laufbestzeiten. Im zweiten
Rang lag nach dem ersten Lauf noch
Oliver Gaertner vor Milena Heusser.
Milena Heusser gelang der zweite
Lauf besser als derjenige von Gaertner, wodurch es Milena Heusser gelang an Oliver Gaertner vorbei zu
ziehen und die Silbermedaille zu gewinnen.
BOB
Gysin/Bossert gewinnen den Chalanda Marz Cup
(ep) Im Rennen um die Chalanda
Marz Trophy auf dem St. Moritzer
Olympia Bobrun wurde das konstanteste Team gesucht. Ein Skeletonfahrer, acht Zweierbobs und drei
Viererbobs nahmen am Rennen teil.
Tobias Gysin und Reto Bossert absolvierten den ersten Lauf in 1:10.63
und den zweiten Lauf in 1:10.46. Die
Differenz von 17 Hundertstel zwischen den beiden Läufen reichte zum
Gewinn der Trophy, jedoch nur eine
Hundertstel vor dem Viererteam von
Nikolas Albrecht. Albrecht, Beat
Rippstein, Andy Ballmer und Marcel
Renfer fuhren 1:08.98 und 1:08.80,
was eine Differenz von 18 Hundertstel ergibt. Im dritten Rang das Damenteam von Fabienne Meyer und
Claudia Egli mit einer Differenz von
20 Hundertstel. Die Damen fuhren
1:12.89 und 1:12.69.
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19
Donnerstag, 5. März 2009
Suva und SLF vermitteln Lawinenkunde mit Lern-CD
Weisse Gewalt: Gefahr richtig
einschätzen lernen
Wer abseits der Pisten fährt,
fährt mit dem Lawinenrisiko.
Um dieses richtig einzuschätzen, bieten die Suva und das
Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF die
Lern-CD «white-risk» an.
Seit der Lancierung im Jahr
2006 wurden bereits rund
35 000 Stück verbreitet. Neu
steht die CD auch im Internet zur Verfügung.
(pd) Immer mehr Schneesportler
suchen das Abenteuer neben der Piste. Damit steigt auch das Lawinenunfallrisiko. Durchschnittlich wurden in
den letzten 30 Jahren rund 130 Lawinenunfälle pro Jahr registriert, bei
denen Schneesportler erfasst wurden.
Davon kam laut Erhebung des WSLInstitut für Schnee- und Lawinenforschung SLF jeder Fünfte ums Leben.
Bei denjenigen, die von einer Lawine
ganz verschüttet wurden, überlebte
sogar nur jeder Zweite. Wer sich die
nötigen Fachkenntnisse aneignet und
sich korrekt vorbereitet, kann sein
Risiko verringern. Die interaktive
Lern-CD «white risk» bietet hierzu
viele wertvolle Informationen. Wichtig ist auch, mit einer Fachperson
– wie z.B. einem Bergführer – Erfahrungen im Gelände zu sammeln.
Obwohl in den letzten Jahren die
Anzahl Freerider und Tourenfahrer
stark zugenommen hat, ist die Anzahl
tödlicher Lawinenunfälle sogar leicht
zurückgegangen. Dies ist sicher auch
ein Erfolg der verschiedenen Präventionsmassnahmen.
Auf unterhaltsame Art
Das Lawinenrisiko hängt von den
Schnee- und Wetterbedingungen,
dem Gelände und dem Verhalten
der beteiligten Personen ab. Diese
Faktoren richtig einzuschätzen, ist
das Ziel der CD «white risk». Sie
vermittelt das komplexe Thema der
Lawinenkunde in Form eines explorativen Lernwegs auf einfache und
unterhaltsame Art. Zahlreiche Animationen, Fotos, Filme, Sprechtexte
und Übungen veranschaulichen die
Sachthemen. Das dreistufige Navigationskonzept verläuft selbsterklärend
von einfachen bis hin zu komplexen
Inhalten. Damit ist die CD sowohl für
Anfänger als auch für Profis geeignet.
Für alle Varianten- und Tourenfahrer
ist sie eine unverzichtbare Informationsquelle und Hilfe für eine sichere
Routenwahl.
Die CD «white risk» eignet sich
sowohl für die Ausbildung als auch
für private Zwecke. Neu ist sie auch
als Download <http://download.
whiterisk.org/WRStore/lang_d/shop/
shop_wr_download.jsp> verfügbar.
Bezugsquellen sind die Suva und das
SLF Davos.
Richtige Fütterung willkommen
Schwierige Winterbedingungen
für Vögel
Die anhaltende Kälte und
die geschlossene Schneedecke machen den Vögeln
Mühe. Am meisten betroffen
sind Insektenfresser und
Greifvögel. Der Schweizer
Vogelschutz und die Schweizerische Vogelwarte haben
darum Merkblätter über
die geeignete Fütterung bereitgestellt.
(ep) Die Schneedecke liegt geschlossen über dem Land, auch in
tiefen Lagen. Damit haben Vögel, die
auch den Winter über in der Schweiz
bleiben, keine Ausweichmöglichkeiten mehr. Sie finden nirgends
schneefreies Gelände, um dort Nahrung zu suchen.
Hier kann der Mensch mit der
Winterfütterung zu Hilfe kommen.
Wer im Futterhäuschen eine Körnermischung, Haferflocken und Rosinen
anbietet sowie Meisenknödel oder
Nussstangen aufhängt, kann bis zu
15 Vogelarten beobachten. So wagen sich zum Beispiel die Kohl- und
Blaumeise, der Kleiber, das Rotkehlchen oder der Buntspecht an dieses
Winterfutter.Amseln schätzen zudem
alte Äpfel. Das Futter soll vor Regen
geschützt sein und die Vögel sollten
sich nicht ins Futter setzen können
(Übertragung von Krankheiten).
Schliesslich sollte die Futterstelle
sicher vor Katzen sein und in der
Nähe sollten Bäume und Sträucher
als Zufluchtsorte stehen.
Für die nachtaktive Schleiereule
ist es wichtig, dass Landwirte nun die
Scheunentüren möglichst offen lassen. So kann diese lautlos fliegende
Jägerin im Inneren den Mäusen
nachstellen. Das Füttern von Greifvögeln ist im Übrigen Sache von
Fachleuten.
Die Vögel haben verschiedene
Strategien entwickelt, um den Win-
ter zu überleben: Zugvögel wie die
Schwalben ziehen es vor, den Winter
in wärmeren Gefilden zu verbringen.
Dort finden sie genügend Insektennahrung. Dafür nehmen die Zugvögel eine lange und risikoreiche Reise
auf sich.
Einige Arten parieren den Winter,
indem sie ihre Fressgewohnheiten
für den Winter umstellen. Zu diesen
Arten gehört die Kohlmeise. Statt
wie im Sommer Insekten zu fressen,
stellt sie in der kalten Jahreszeit auf
pflanzliche Nahrung, vor allem Körner, um. Darum sieht man Meisen
auch häufig am Futterhaus.
Andere Arten wiederum fressen
im Winter dieselbe Nahrung wie im
Sommer. Zu diesen Vögeln gehört
der kleine Zaunkönig, der das ganze
Jahr über nach Spinnen und Insekten sucht. Aber auch der Eisvogel
stellt seine Fressgewohnheiten nicht
um. Er braucht das ganze Jahr über
kleine Fische, die er aus offenen Gewässern fängt. Frieren diese zu, droht
der schillernd blaue Vogel zu verhungern.
Greifvögel wie der Turmfalke und
die Schleiereule sind das ganze Jahr
über auf Mäuse angewiesen. Wegen
der geschlossenen Schneedecke können sie aber keine Mäuse mehr auf
den Feldern jagen. Manche Turmfalken versuchen, auf kleinere Vögel Jagd zu machen. Allen Vögeln
gemeinsam ist, dass sie ihr Gefieder
gegen die Kälte aufplustern können
und so eine schützende Luftschicht
um sich haben.
Der Schweizer Vogelschutz SVS/
BirdLife Schweiz hat in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen
Vogelwarte Sempach verschiedene
Merkblätter zusammengestellt. Sie
können kostenlos beim SVS bestellt
oder aus dem Internet heruntergeladen werden.
www.birdlife.ch/d/service_merkblaetter.
html
Während zweieinhalb Monaten waren Andreas Kramer und Kathrin Achini mit ihren Bikes durch Zentralasien
unterwegs: Ob der vielen beglückenden Eindrücke und Erlebnisse haben sie trotz der Strapazen das Lächeln nicht
verlernt und erzählen heute Abend in ihrer Multivisionsshow «Jurten, Jaks und Joghurte» von ihrem Reiseabenteuer.
Fahrradtour quer durch Zentralasien
Jurten, Jaks und Joghurt
Namen wie Tadschikistan, Samarkand, Karakum oder Pamir wecken Sehnsüchte
bei allen, die Fernweh haben.
Die Pontresiner Andreas
Kramer und Kathrin Achini
haben diese Orte und Landstriche mit dem Bike erkundet. In einer Multivisionsshow berichten sie übermorgen von ihrer aussergewöhnlichen Reise.
(ep) 2006 reisten Andreas Kramer
und Kathrin Achini mit ihren Fahrrädern durch eine kaum bekannte
Region unseres Planeten. Auf ihrer Reise wohnten sie bei Nomaden, erkundeten die Quellgebiete
der grössten Ströme Zentralasiens,
durchquerten den Pamir, das Dach
der Welt, wurden von Polizeispitzeln
durch die Hauptstadt Turkmenistans
gejagt und standen staunend vor der
Pracht historischer Wüstenschlösser
und dem Legenden umwobenen Samarkand, der Stadt aus 1001 Nacht.
In seiner faszinierenden, aufwendig gestalteten Multivisions-Diaschau präsentiert Andreas Kramer
überraschende Eindrücke dieser
spannenden und vielfältigen Reise.
Bekannt durch seine letzte Diaschau «4277 km zu Fuss durch Amerika», die er mit seiner Partnerin
Kathrin Achini bestritt, berichtet
Andreas Kramer nun von der gemeinsamen Bikereise durch das Herz
Asiens. Von ihrer Tour über himmelhohe Gebirgspässe, durch endlose
Steppen, die Wüsten Kisilkum und
Karakum, aber auch von der Reise
zu längst untergegangenen Zivilisationen, boomenden Metropolen der
ölreichen, jungen Staaten, genau so
wie zu den architektonischen Kulturwundern der Seidenstrasse.
Vom Reitervolk…
Die Reise beginnt in Almaty, der
ehemaligen Hauptstadt Kasachstans.
Mit dem Velo geht es im neuntgrössten Land der Erde nach Astana,
der neuen Metropole, die in den letzten zehn Jahren in der endlosen Steppe aus dem Nichts errichtet wurde.
In diesem Land der Kontraste führt
er unter anderem in die einsamen
Naturparks im Osten des Landes.
In Kirgisistan lernt das Publikum
das Leben der Nomaden und die
Gastfreundschaft eines stolzen Reitervolkes kennen. Es reist mit den
Referenten durch eine einzigartige
Bergwelt, geprägt von glasklaren
Flüssen, gletscherbedeckten Gipfeln
und mit Edelweiss bestandenen Wiesen.
Auf dem legendären Pamir Highway in Tadschikistan geht es weiter
über höchste Pässe, vorbei an vereisten Siebentausendern. Vom Dach
der Welt führt ihre Reise dann zu
den Wakhani, einem Volk in einem
abgelegenen Tal an der afghanischen
Grenze.
…ins Land eines Diktators
Turkmenistan ist ein Land voller
Überraschungen. Bereist werden
grandiose Wüstenlandschaften, in
denen kaum bekannte Überreste von
einstigen Hochkulturen schlummern.
Es finden Begegnungen mit Pilgern
beim Besuch heiliger Stätten statt
und es wird Bekanntschaft mit einem
Regierungssystem eines grössenwahnsinnigen Diktators gemacht.
Usbekistan ist ebenso Heimat gewaltiger Wüstenschlösser wie auch
dem traurigen Kapitel des austrocknenden Aralsees. Doch das Land der
Baumwolle ist auch der Ursprungsort
der Geschichten aus 1001 Nacht. Wer
kennt nicht Samarkand? Die Stadt an
der Seidenstrasse, geprägt von Moscheen, Koranschulen, Mausoleen,
funkelnden Kuppeln und einem bunten Menschengewirr.
Endlose Steppen und moderne
Metropolen, über 7000 Meter hohe
Berge und lebensfeindliche Wüsten,
hektische Aufbruchstimmung und
archaische Lebensweisen, zukunftsgewandter Optimismus und tiefe
Verzweiflung prägen die Länder,
die Kramer und Achini durchquert
haben: Zentralasien ist eine Region
der Kontraste. Eine surreale Gegend,
in der architektonische Meisterleistungen aus dem 15. Jahrhundert,
wie die blau funkelnden Moscheen
Samarkands oder die himmelhohen
Minarette und Gotteshäuser Bucharas gleich neben gesichtslosen, grauen Plattenbauten aus der Sowjet-Ära
zu finden sind. Eine Gegend, in der
man sich in Städten und Städtchen
wieder findet, die so leb- und hoffnungslos sind, dass man sich fragt, wie
hier überhaupt jemand leben kann,
während anderswo moderne Metropolen aus dem Steppenboden schiessen, Neonreklamen und glitzernde
Glasfassaden das Auge blenden und
elegante Herren in Begleitung kurz
berockter Damen in hochhackigen
Schuhen durch die Einkaufsstrassen
schlendern. Und nur wenige Reisestunden entfernt treffen sie auf den
«Jailoos», den Sommerweiden, auf
Nomaden, die nach wie vor in traditi-
onellen Filzjurten nach der Art ihrer
Vorfahren leben. Ihr Alltag scheint
sich seit Hunderten von Jahren kaum
verändert zu haben.
Super Fotos, subtile Tonspur
Die letzten Freitag im Pontresiner
Rondo vorgestellte neue Multivisionsschau, die auf eine neun Meter
breite Leinwand projiziert wurde,
zog gut 200 Besucher an. Am 5. März
bietet sich am selben Ort um 20.30
Uhr nochmals die Gelegenheit, Kramers herausragende Show ein weiteres Mal zu sehen. Sie besticht nicht
nur durch stupende Landschaftsaufnahmen, die Kramer mit seiner DiaPanorama-Kamera aus den Weiten
der Steppe, Wüste oder Bergwelt
mitgebracht hat. Der Pontresiner
Fotograf hat auch einfühlsame Porträts der Menschen gemacht, denen
er und seine Partnerin auf ihrer langen abenteuerlichen Reise begegnet
sind.
Passend zu den Fotos hat Kramer
auch die Tonspur gestaltet, oftmals
autochthone Musik, volkstümlich
oder verpoppt, bestens die Stimmungen verstärkend, die die visuellen Eindrücke hervorrufen. Spannend zudem die Tonbeispiele von
verschiedenen Landessprachen, die
dem Publikum eine Idee vom Klang
dieses ungeheuer vielfältigen Kulturraums geben.
Dass Kramer und Achini auf ihrer
Reise mit sehr wenig Gepäck auskommen mussten, mit teils grosser
Hitze und Wasserknappheit zu kämpfen hatten, ihr Bike aber auch durch
Schneematsch schieben mussten, von
Diplomaten samt Bike mitgenommen
und zum Picknick eingeladen wurden, sei hier nur am Rande erwähnt.
Bei einer 71-tägigen Reise durch
Zentralasien, deren selbstgewählte
Route im Fahrrad- und Schritttempo
absolviert wurde, versteht sich von
selbst, dass jeder Tag zum abenteuerlichen, berichtenswerten Ereignis
wird.
Reklame
20
Donnerstag, 5. März 2009
Bürgerportal www.gr.ch aufgeschaltet
Generalversammlung von Bio Grischun in Lavin
Neuer Internetauftritt
des Kantons Graubünden
Bio als Markenzeichen Graubündens
Der Kanton Graubünden hat
seinen Internet-Auftritt neu
gestaltet und vereinheitlicht.
In einem ersten Schritt ist
Ende Februar das Bürgerportal www.gr.ch aufgeschaltet worden.
(ep) Neben dem Eintrittsportal
www.gr.ch lassen sich auch die Webseiten der Standeskanzlei und der
fünf Departemente in neuer Gestaltung nutzen. Ein modernes Design
sowie der standardisierte und vereinfachte Zugang zu Informationen
und Dienstleistungen des Kantons
erleichtern die Nutzung. In einer
zweiten Phase sollen bis Mitte Jahr
auch die Auftritte der einzelnen über
30 Dienststellen angepasst und etappenweise auf die neue Plattform aufgeschaltet werden.
Zugang vereinheitlicht
Bislang waren die Auftritte der
einzelnen Departemente und Dienststellen unterschiedlich gestaltet. Nun
veröffentlichen die Departemente
und Dienststellen ihre Informationen
in einheitlichen Rubriken. Einen einfachen Zugang bietet der neue Stichwort-Index, der künftig Informationen aus der gesamten Verwaltung
verlinken wird.
Sobald alle Dienststellen ihre Auftritte migriert haben, wird für die
Bürgerinnen und Bürger zudem eine
separate Einstiegsseite mit einem
nach Lebenslagen geordneten Stichwortkatalog aufgeschaltet. Dieser
Themen- und Servicekatalog wird
auf den technischen Standards der
E-Government-Strategie
basieren.
Schweiz
Basis für weiteren Ausbau
Für ein schrittweises Vorgehen
bei der Umstellung auf den neuen
Internet-Auftritt hat sich der Kanton angesichts der grossen Informationsdichte und der Komplexität der
verschiedenen Anwendungen auf
den Webseiten der Verwaltung entschieden. Bis Mitte Jahr sollen alle
Dienststellen ihre Internetseiten auf
die neue Plattform migriert haben.
Komplexe Anwendungen werden bis
Ende Jahr abgelöst. Das Hosting der
neuen einheitlichen Plattform, die
auf Basis von Microsoft Office Share
Point Server 2007 bewirtschaftet wird,
hat das Amt für Informatik übernommen. Dadurch können die Departemente und Dienststellen die Seiten
auch selbstständig anpassen und aktualisieren. Das neue System schafft zudem die Voraussetzungen, damit der
Kanton in Zukunft neue E-Government-Angebote wie beispielsweise
Bewilligungsverfahren und Zahlungsvorgänge entwickeln kann.
An der diesjährigen Generalversammlung von Bio Grischun wurden Claudia Lazzarini und Alfons Cotti im
Co-Präsidium gewählt und
eine Resolution für mehr
Flächenbeiträge verabschiedet. Der diesjährige Bio
Grischun-Preis geht an die
«Caseificio Valposchiavo».
Nicolo Bass
Mehr als die Hälfte aller Landwirtschaftsbetriebe in Graubünden sind
Biobetriebe. Die rund 1250 Bioproduzenten sind in der Organisation
Bio Grischun vereint. Zusammen
mit anderen regionalen und überregionalen Bioorganisationen ist Bio
Grischun Mitglied und somit Träger
von Bio Suisse, der Inhaberin des BioKnospe-Labels. Bio Grischun ist die
grösste Sektion von Bio Suisse und
beansprucht 16 von 100 Stimmen an
den Bio-Suisse-Versammlungen. Am
Freitag hat die Generalversammlung
von Bio Grischun in Lavin stattgefunden.
Jeder zweite ein Bio-Betrieb
Barrierefreiheit
Das neue System des InternetAuftritts erfüllt teilweise die Voraussetzungen der Barrierefreiheit für
behinderte Internetnutzerinnen und
-nutzer. Im Endausbau soll das Online-Angebot gemäss Behindertengleichstellungsgesetz vollumfänglich
auch von Menschen mit Behinderungen genutzt werden können. Das
Portal wird von der Organisation
«Zugang für alle» auf seine Barrierewww.gr.ch
freiheit überprüft.
Die anwesenden Mitglieder konnten von der erfreulichen Tatsache
Kenntnis nehmen, dass im Jahre 2008
55,5 Prozent der Bündner Landwirtschaftsbetriebe Biobetriebe sind. Gemäss Alfons Cotti, Präsident von Bio
Grischun, ist dies schweizweit, wenn
nicht sogar europa- oder weltweit
ein Rekord. «Es gibt keine andere
Region, in der der Biolandbau derart verbreitet ist wie in Graubünden»,
ist Cotti überzeugt. Deshalb wird Bio
immer mehr zu einem eigentlichen
Markenzeichen für Graubünden.
Der Präsident ist auch sichtlich stolz
Biobauer zu sein und er möchte vermehrt das «Wir-Gefühl» untereinander stärken.
Wegen Biofutter-Regelung…
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Bio Grischun setzt sich auf drei
Ebenen für die Belange des Bündner Biolandbaus ein. Es erbringt alle
Arten von Dienstleistungen für die
Bündner Biobauern, wie zum Beispiel die Suche nach Biofutter, das
Koordinieren von Sammelbestellungen für Bioferkel oder der Handel mit behornten Biokühen. Bio
Grischun engagiert sich aber auch
sehr stark in der Vermarktung von
Bündner Bioprodukten und ermöglicht den Mitgliedern Auftritte an
Messen und Märkten. Zudem vertritt Bio Grischun die Interessen
der Bündner Biobauern in der Öf-
Seit der Generalversammlung in Lavin führen Alfons Cotti (links) und die
Engadinerin Claudia Lazzarini gemeinsam das Präsidium von Bio Grischun.
Foto: Nicolo Bass
fentlichkeit, in der Politik, im Dachverband, in der Forschung, Beratung
und Bildung. So wurde zum Beispiel
an der Generalversammlung eine
Resolution zuhanden des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW)
verabschiedet, wonach die Flächenbeiträge von 200 auf 400 Franken
pro Hektare erhöht werden sollen.
Die Begründung stützt auf die BioVerordnung und die damit verbundene 100-Prozent-Biofutter-Regelung. Einerseits wird diese Regelung
zwar begrüsst, weil sie den Biolandbau stärkt. Andererseits aber verursacht sie eine deutliche Erhöhung
der Produktionskosten. Somit stellt
Cotti als Präsident von Bio Grischun fest, dass seit der Einführung
der Flächenbeiträge für biologische
Landwirtschaftsbetriebe etliche kostenrelevante Verschärfungen der
Vorschriften in Kraft getreten seien.
Gleichzeitig leisten die Bio-Höfe einen unverändert hohen Beitrag zur
Ökologisierung der Landwirtschaft.
Die Verschärfung der Vorgaben bezüglich Futtereinkauf wurde eingeführt, ohne dass flankierende Massnahmen ergriffen wurden, die deren
negative Folgen hätten abfedern
können.
…mehr Flächenbeiträge
Gemäss der Resolution müssen die
Bauern als Träger der nachhaltigen
Produktionsform unterstützt werden, damit die Schweiz und besonders Graubünden auch in Zukunft
in Sachen Bio-Landbau Erfolgsgeschichten schreiben können. Bio
Grischun fordert das BLW deshalb
auf, die Flächenbeiträge trotz oder
GRAUBÜNDEN
E-Voting ab 2011?
(ep) Die elektronische Stimmabgabe bei Abstimmungen und
Wahlen soll in Zukunft auch in Graubünden möglich sein. Der so genannte
Vote électronique oder das E-Voting
soll in Etappen eingeführt werden.
Die Bündner Regierung hat ihre
entsprechenden Zielsetzungen formuliert und den Bericht «Vote électronique im Kanton Graubünden»
an den Grossen Rat verabschiedet.
Das Parlament wird den Bericht in
der Juni-Session 2009 behandeln.
In einer ersten Etappe soll die
elektronische Stimmabgabe für die
rund 2500 Auslandschweizerinnen
und Auslandschweizer bei Sachabstimmungen auf Kantons- und Bundesebene bis 2011 eingeführt werden.
Ebenfalls sollen alle Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
bereits bei den National- und Ständeratswahlen 2011 elektronisch
wählen können. Anschliessend sieht
der Zeitplan ab dem Jahr 2012 als
Option vor, in einem zweiten Schritt
die Möglichkeit zum E-Voting in
Graubünden auszudehnen und für
alle Stimmberechtigten und auf allen staatlichen Ebenen einzuführen.
Bevor diese zweite Ausbauetappe in
Angriff genommen wird, sollen aber
die bis dann gemachten Erfahrungen
analysiert werden.
Der Regierung zufolge haben die
in den drei Kantonen Genf, Neuenburg und Zürich mit Unterstützung
des Bundes durchgeführten und
technisch erfolgreich verlaufenen
Pilotprojekte gezeigt, dass Vote électronique grundsätzlich machbar und
sicher ist. Wie die Regierung im Bericht festhält, hängt viel davon ab, ob
es gelingt, zusammen mit anderen
Kantonen rechtzeitig geeignete Kooperationslösungen zu realisieren.
Für bevölkerungsmässig kleine Kantone wie Graubünden ist der Aufbau
eines eigenen Vote-électronique-Systems aus Kostengründen keine realistische Lösung. Eine Kooperationsmöglichkeit ist die «Beherbergung»
beim Vote-électronique-System des
Pilotkantons Genf. Vielversprechend
erscheint momentan aber für Graubünden auch eine Zusammenarbeit
mit mehreren Kantonen im Verbund
mit dem Kanton Zürich.
Der Terminplan sieht vor, dass der
Kanton bis Mitte 2009 seinen Kooperationsentscheid treffen wird.
Anschliessend sollen erste Pilotgemeinden in Graubünden bestimmt
werden. In diesen sollen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer erstmals ab November 2010
die Möglichkeit zur elektronischen
Stimmabgabe erhalten.
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gerade wegen der Finanzkrise von
bisher 200 auf 400 Franken pro Hektare zu erhöhen. Diese Massnahme
soll auf fünf Jahre befristet werden.
In dieser Zeit sollen sich die Produzenten und die entsprechenden
Organisationen an die neuen Begebenheiten anpassen und für die anstehenden Probleme angemessene
Lösungen finden. Entsprechende
Unterstützung erhofft sich Bio Grischun auch von den an der Generalversammlung anwesenden Nationalräten Hansjörg Hassler und Andrea
Hämmerle.
Neu mit Co-Präsidium
Die diesjährige Generalversammlung musste auch über eine Statutenrevision befinden. So wurde die
Abschaffung der Kollektivmitgliedschaft und die Aufnahme von Passivmitgliedern entschieden und die
Mitgliedschaft wurde auch für Bundesbiobetriebe geöffnet. Ausserdem
wurde mit der Statutenanpassung
auch ein Co-Präsidium von Bio Grischun ermöglicht. Vor den Wahlen
wurden die abtretenden Vorstandsmitglieder Georg Trepp, Sep Benedetg Candinas und der Unterengadiner Steivan Martinelli verabschiedet
und gleichzeitig wurde beschlossen,
den Vorstand auf sieben Personen
zu verkleinern. Neu wurde Jakob
Barandun aus dem Albulatal in den
Vorstand gewählt. Das Co-Präsidium
von Bio Grischun übernehmen der
bisherige Präsident Alfons Cotti und
die gebürtige Engadinerin Claudia
Lazzarini.
Bio-Grischun-Preis 2009
ins Valposchiavo
Am Freitag wurde anlässlich der
Generalversammlung von Bio Grischun zum fünften Mal der Bio-Grischun-Preis vergeben. Mit diesem
Preis werden Personen oder Institutionen ausgezeichnet, die sich durch
ihr Engagement und ihre ausserordentliche Leistung für die Entwicklung des biologischen Landbaus in
Graubünden verdient gemacht haben. Die Preissumme beträgt analog
der aktuellen Jahreszahl 2009 Franken und wurde in diesem Jahr an die
«Caseificio Valposchiavo» (Käsereigenossenschaft Valposchiavo) vergeben. Die Käserei Valposchiavo war
unter anderem die erste Käserei in
Graubünden mit Biokäse im Angebot. Cornelio Beti, Paolo Cortesi und
Moreno Godenzi als Vertreter der
Käsereigenossenschaft Valposchiavo
konnten am Freitag voller Stolz den
Preis entgegennehmen.
Für den diesjährigen Bio-Grischun-Preis war unter anderem auch
die Käserei «Che Chaschöl» von
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Donnerstag, 5. März 2009
FORUM
Romanen dürfen Deutsch wählen – eine Verwechslung?
Der Grosse Rat hat die neue Verordnung über das Aufnahmeverfahren an die Mittelschulen gutgeheissen, wonach die Schülerinnen und
Schüler aus romanischen oder zweisprachigen Grundschulen die Prüfungssprache wählen können, also
Romanisch oder Deutsch. Mit welchen Folgen ?
Für Schüler aus romanischen und
zweisprachigen Grundschulen wurde bisher Romanisch als Erstsprache
und Deutsch als Zweitsprache geprüft. Dies hat kaum zu Problemen
geführt. Die Schüler aus deutschsprachigen Grundschulen wurden
neben der Erstsprache Deutsch in
der Zweitsprache Italienisch oder
Romanisch geprüft. Für diese Romanischprüfungen als Zweitsprache gab
es Probleme, da für geringe Schülerzahlen Prüfungen auf zwei Niveaus
und in den fünf Idiomen erarbeitet
werden mussten – dabei fehlte die
für Prüfungen notwendige Vergleichbarkeit. Für die Zweitsprache wurde
Romanisch deshalb durch Englisch
ersetzt; dagegen ist meines Erachtens
nichts einzuwenden.
Nichts spricht aber dagegen, in Zukunft als Erstsprache Romanisch und
Deutsch zu prüfen und die Durchschnittsnote zu zählen. Damit prüft
man mit Deutsch diejenige Sprache,
in der der Unterricht hauptsächlich
stattfindet und dazu die Minderheitensprache, in der sie in der Grundschule ausgebildet wurden. Diese
Schüler haben ja anders als ihre einsprachigen Kollegen in der gleichen
Zeit zwei Sprachen gelernt – wieso
soll diese Zweisprachigkeit bei der
Aufnahmeprüfung nicht berücksichtigt werden? Mit der jetzigen
Lösung können die zweisprachigen
Kandidaten sogar bestraft werden:
In zweisprachigen Gebieten wie dem
Oberengadin empfinden Schüler oft
Deutsch als ihre stärkste Sprache und
sie wählen Deutsch als Prüfungssprache. Sie schreiben aber die gleiche
Prüfung wie die einsprachigen Kandidaten von Chur oder Klosters, die
nur eine Erstsprache haben und folglich Deutsch besser können müssen.
Wie kann man Schüler mit so verschiedenen Ausbildungen mit der
gleichen Prüfung vergleichen und selektionieren? Vertreter von sprachlichen Minderheiten sind immer
darauf angewiesen, die Mehrheitssprache – bei uns also Deutsch – gut
zu können. Darf man da nicht erwarten, dass der Staat die Zweisprachigkeit in so wichtigen Situationen wie
einer Aufnahmeprüfung berücksichtigt ?
Das neue Aufnahmeverfahren ist
nicht nur unfair für die Schüler, es
hat auch Folgen für die Qualität des
Romanischunterrichts an den Sekundarschulen. Verständlicherweise konzentrieren sich Schüler und Lehrer
auf die Prüfungsfächer: In den Regionen, wo Romanisch kaum mehr
als Prüfungssprache gewählt werden
wird, sinkt das Prestige und es wird
schwierig sein, Schüler und Lehrer zu
motivieren. Diese Prüfungsregelung
entspricht nicht der in der Verfassung
und im Sprachengesetz postulierten
Stärkung der Kantonssprachen.
Gemäss den Medienberichten hat
der Departementschef vor dem Grossen Rat mit den veschiedenen Niveaus
und der fehlenden Vergleichbarkeit
infolge zu geringer Kandidatenzahl
argumentiert, was nur für Romanisch
als Zweitsprache zutrifft. In Romanisch als Erstsprache schreiben alle
Kandidaten seit Jahren die gleiche
Prüfung, in die verschiedenen Idiome
übersetzt. Auch gemäss dem Amt für
Höhere Bildung bildet die Zahl der
Prüfungskandidaten in Romanisch
als Erstsprache kein Problem. Die
Vermutung liegt also nahe, dass der
möglicherweise folgenschwere Entscheid des Grossen Rates auf einer
Verwechslung beruht.
Jost Falett, Bever
Der Steinbock ist doch unser Wappentier!
Wer kennt sie nicht, die äusserst
erfolgreichen Werbeaktionen für
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angepasst, damit unser Wappentier
allgegenwärtig ist. Dass mit unserem
Wappentier im Besonderen und mit
unserem Wild im Allgemeinen nicht
immer so behutsam umgegangen
wird, zeigt die aktuelle Situation:
Es dürfte jedem Naturfreund aufgefallen sein, dass wir im Oberengadin seit Mitte November 2008 immer
wieder erhebliche Neuschneemengen verzeichneten und demzufolge
einen so genannten Ausnahmewinter
erleben.
Durch die äusserst dicke, geschichtete Schneedecke wird dem Wild seit
November 2008 praktisch verunmöglicht, sich so zu ernähren, dass zumindest der notwendige Stoffwechsel aufrechterhalten werden kann.
Bislang haben überdies weder die
Temperaturen noch die Lawinenniedergänge grössere Stellen freilegen
können, um zumindest eine dürftige
Futteraufnahme zu ermöglichen.
Zwar wurde in den Medien ver-
schiedentlich berichtet, in welcher lebensbedrohenden Not sich das Wild
im Oberengadin befindet und dass
eine hohe Fallzahl erwartet werde.
Seitens der Zuständigen seien rund
200 Bäume gefällt worden … eine
Zufütterung von Raufutter, wie sie
jedoch auch gemäss dem Jagdgesetz
und der Hegeverordnung möglich
wäre, wurde jedoch heftig abgelehnt.
Einerseits weil ein fünfjähriges Winterfütterungsmoratorium beschlossen worden sei und andererseits, weil
sich nun, Ende Februar/Anfang März
2009, die Schleimhäute vor allem von
Rehen und Hirschen bereits so weit
zurückgebildet hätten, dass sie Zufütterungen nicht mehr richtig verdauen
könnten. Darüber, wie ihnen jedoch
bis im Mai, und damit bis zum Verschwinden des Schnees, anderweitig
geholfen werden könnte, schweigt
man sich aus. Mit anderen Worten:
Wir – Einheimische, Jäger, Wildhüter,
Touristiker etc. – schauen zu, wie unzählige Hirsche, Rehe, Gämsen und
Steinböcke jeden Alters in unserer
nächsten Umgebung einen langen
Todeskampf führen, bis sie endlich
elend verhungert sind.
Engadiner Sgrafitto-Weisheiten
ero. «Sto sü, sto sü, Gian Paul da Flem, cha las vachas sun tuottas davent.
La bella la Brüna col zampuogn d’argient quella vo la prüma e als otras
vaun zieva, tuottas mügind.» (An einer Hausfassade im alten Dorfkern in
Samedan). Sinngemäss: «Steh auf, steh auf, Gian Paul aus Flims, denn deine Kühe sind alle weg. Die Braune, die Schöne mit der silbrigen Glocke,
die geht voraus und die anderen folgen ihr, alle auf der Flucht.»
Von dieser Inschrift kann man ableiten, dass das Haus ein Bauernhaus gewesen sein muss, wie fast alle alten Engadiner Häuser. Die Geschichte mit
den flüchtenden Kühen ist nur ein Teil der Hausverzierung, darüber stehen
der ganze Text eines Chalandamarz-Liedes und viele Zeichnungen aus dem
bäuerlichen Alltag. Wollte der Hausbesitzer wohl das Haus einfach schön
schmücken ohne tiefsinnige und schwierige Aussagen und nahm Themen
und Texte aus seinem Leben als Vorlage?
Foto: Erna Romeril
So viel Sturheit und so wenig Flexibilität seitens der Verantwortlichen
sind mir unverständlich. Verantwortungsbewusst handeln bedeutet für
mich, dass Ausnahmesituationen
frühzeitig erkannt werden und notwendige Massnahmen rechtzeitig
geprüft und tatsächlich ergriffen werden. Dies vor allem im Oberengadin,
wo sich bekanntlich Tourismusinteressen faktisch nicht mit dem grossen
Ruhebedürfnis des Wildes während
den Wintermonaten vereinbaren lassen.
Noch vor zehn Tagen war der in
Pontresina bekannte, einhörnige
Steinbock auf der Sonnenterrasse
Crast’ota zu sehen, leider auch er bis
auf die Knochen abgemagert. Wie unzählige andere Wildtiere war er seit
November 2008 dem täglichen Kampf
ums bittere Überleben überlassen.
Seit einer Woche erinnert jetzt nur
noch sein zurückgelassener Kadaver
– rund 25 Meter vom bekannten und
von Gästen wie auch Einheimischen
allseits beliebten Aussichtspunkt – an
diesen speziellen Steinbock. Unnötig
zu sagen, dass sein Haupt und sein
aussergewöhnliches Gehörn abgetrennt wurden und wohl bald ein
Bündner Wohnzimmer schmücken
werden.
Ähnlich wie die Überreste dieses
Steinbockes sind rechts und links unserer Spazierwege, Loipen und Pisten
bedauerlicherweise x andere, hauptlose Schalentierkadaver zu finden.
Dass einige davon als Aas dienen
können, vermag einzuleuchten. Wenn
aber alle in diesem Winter verendeten Tiere an Ort und Stelle zurückgelassen werden, dürften sich nicht
nur unsere Feriengäste über unseren
Umgang mit der Natur wundern.
Selbst wenn so schneereiche Winter
nicht die Regel sind, möchte ich mich
zusammen mit weiteren Interessierten dafür einsetzen, dass künftig ab
einer geschlossenen Schneedecke
von einem Meter im Oberengadin
traditionelle Fütterungsmassnahmen
getroffen werden.
Ladina Sturzenegger, Pontresina
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Engadiner Sgrafitto-Weisheiten
ero. «Ün ajen tet e pasch suot quel, ais sün quaist muond bain il pü bel.»
C.S. – A.S.C., 2000.
Sinngemäss: «Ein eigenes Dach und Friede unter diesem, ist wohl das
Schönste, das es auf dieser Welt gibt.»
Diese Inschrift beschreibt sehr schön, dass die unmittelbare Welt um einen
herum friedlich sein muss, damit der Mensch glücklich sein kann. Globalisierung hin oder her, das Wichtigste ist der enge Radius um den eigenen
Lebensmittelpunkt, das harmonieren muss, wie ein friedliches Zusammenleben unter dem gleichen Dach.
Die Inschrift ist kein «Sgrafitto» im Wortsinn. Sie wurde nicht in den Putz
gekratzt (sgrafitto – graffiare – kratzen).
Foto: Erna Romeril
Wo führt das noch hin?
Seit 33 Jahren verbringen wir unseren Skiurlaub im Oberengadin und
seit unserer Pensionierung gönnen
wir uns die letzten Jahre jeweils fünf
Wochen am Stück, so auch jetzt wieder.
Da kommen wir am ersten Tag
frohgemut zur Kasse der Furtschellas-Bergbahn und erbitten – wie die
Jahre davor – zwei Generalabonnemente «30 aus 36 Tagen». «Gibt es
nicht mehr.»«Warum?» «Das weiss
ich nicht, es gibt nur noch 30 Tage und
auch das nur nach heftigen Protesten
anfangs der Saison.» Also dann zwei
Mal 30 Tage bitte, dann müssen wir
den Rest des Urlaubs irgendwie erneut per Tageskarte oder wie auch
immer bezahlen. Sind Langzeitgäste
unerwünscht?
Ein paar Tage später auf dem Parkplatz vor Muottas Muragl. Mein Auto
rutscht beim Einparken auf/bzw. wegen einer Eisplatte auf der schrägen
Ebene bedrohlich nahe an das daneben stehende Auto. Keine Hilfe weit
und breit. Die nette Dame an der
Kasse ruft hilfsbereit ein Abschleppunternehmen. Nach fünf Minuten
erscheint der Abschleppwagen, zieht
das Auto etwa einen Meter aus der
Parklücke. Was kosten insgesamt weniger als 30 Minuten «Arbeit» inkl.
An- und Abfahrt? 300 Franken. Das
ist Abzocke und die brutale Ausnützung der Notsituation eines Gastes!
Dann bei herrlichstem Wetter endlich wieder auf den Corvatsch, neue
zweite Sektion, toll. Da freut man sich
schon auf einen deftigen Mittagsimbiss in unserem Lieblingsrestaurant
on the top. Aber was ist denn hier los?
Kein self service mehr, nur à la carte,
heute «Zweierlei vom Hummer und
Seeteufel» für 45.50 Franken. Wir
schwankten zwischen Lachkrampf
und ungläubigem Kopfschütteln. Es
gibt also jetzt auch hier «die da oben»
und «die da unten». Der gleiche Zirkus, der schon vor Jahren am Piz Nair
begonnen hat, zieht sich jetzt sogar
bis auf den Corvatsch hinauf.
Da sinniert der oberste Schweizer
Tourismusmanager dieser Tage im
Fernsehen darüber, was wohl den
Gast in die Schweiz ziehen könnte neben all der schönen Landschaft. Mit
Angeboten wie den drei erwähnten
wohl kaum: Das Ergebnis wird sich
irgendwann zeigen.
Dr. Jörg König
Leverkusen/Sils Baselgia
Die Regeln
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oder Redaktion Engadiner Post/Posta
Ladina, Postfach 297, 7500 St. Moritz
Bergeller Tourismusorganisation ohne Rechtsgrundlage
Zur Auflösung des Kurvereins
Maloja haben Gemeinde- und Regionalpolitiker schweres Geschütz
aufgefahren. Sowohl Grossrat Luca
Giovanoli als auch Maurizio Michael,
Gemeindepräsident von Castasegna
und gleichzeitig Beauftragter für
die Regionalentwicklung, haben die
Versammlung in Maloja zu diesem
Schritt überzeugen können.
Die schönen Reden und Versprechungen fussen aber auf einer faulen
Unterlage. Eine einzige Organisation zu haben, so wie es der Kanton
wünscht, bedeutet nicht, eine private
Firma mit dem Geschäft zu beauftragen. Die Vermischung von Politik
und Privatgeschäft, wie sie hier vorliegt, sollte eigentlich gar nicht möglich sein!
Meiner Meinung nach ist es Mauri-
zio Michael, der als Verantwortlicher
der Regionalentwicklung seit Jahren
die engere Zusammenarbeit mit den
Engadiner Tourismusgremien behindert. Diese hätte eigentlich schon vor
drei Jahren aufgegleist werden müssen.
Das von den derzeit amtierenden
Lokalpolitikern gewünschte «touristische Gremium» ist illegal. Die
Verfassung der neuen Gemeinde
Bregaglia, die als Grundlage für eine
solche Organisation dient, ist vom
Volk noch nicht beraten, geschweige
denn in Kraft getreten.
Das Ente turistico Pro Bregaglia,
der Name sagt es, wird sich in Zukunft im Bereich der touristischen
Inhalte also auch um das Gebiet von
Maloja kümmern können.
Marco Giacometti, Stampa
P. Giovanoli
7514 Sils Maria
Ihr Küchenbauer
Via Salet 6
7500 St.Moritz
081 834 82 05
079 456 97 03
Maler/pittur
Fax 081 834 21 14
E-Mail: [email protected]
w w w. s c h r e i n e r e i b e f f a . c h
VERMISCHTES
VERMISCHTES
Bombe war Kanonenkugel aus Napoleons Zeit
Doppelt so viel Schnee
wie sonst
(sda) Die Munitionsexperten haben sich um eineinhalb Jahrhunderte verschätzt: Was in Philippsburg
im deutschen Bundesland BadenWürttemberg wie eine Fliegerbombe
aus dem Zweiten Weltkrieg aussah,
entpuppte sich als Kanonenkugel aus
der Zeit Napoleons. Damit konnte
auch die zunächst vorgesehene Evakuierung der Umgebung abgeblasen
werden, wie die Polizei mitteilte.
Der vermeintlich gefährliche Gegenstand war bei Baggerarbeiten
teilweise freigelegt worden. Erst
die völlige Freilegung durch den
Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg offenbarte die
harmlose Natur des Fundes.
(sda) Der Winter 2008/2009 wird
als schneereich in Erinnerung bleiben. Südlich der Alpen und im Oberengadin fielen 120 bis 190 Prozent der
Niederschlagsmenge eines normalen
Winters, wie MeteoSchweiz anfangs
Woche mitteilte.
So war das Tessin fünf Mal bis in
tiefste Lagen mit Schnee bedeckt.
Vor allem die Neuschneemenge war
beachtlich. Locarno registrierte von
Dezember 2008 bis Ende Februar
2009 16 Tage mit Neuschnee. Mehr
Schnee wurde seit 1935 nur drei Mal
registriert.
Auf der Alpennordseite waren
die Niederschläge dagegen leicht
unterdurchschnittlich. Im Flachland
schneite es je nach Region an 12 bis
19 Tagen. Dass auch im Mittelland der
Winter als äusserst hart empfunden
wurde, lag gemäss den Meteorologen
an der zähen Schneedecke. So war
das Flachland der Deutschschweiz an
rund der Hälfte der Tage von Schnee
bedeckt. Aufgrund der anhaltend
tiefen Temperaturen schmolz der
Schnee nur langsam.
Trotz der vielen kalten Tage wichen die Temperaturen im Flachland
nur schwach vom langjährigen Mittel
ab – denn eiskalte Tage waren relativ
selten. Nur in höheren Lagen wurde
der langjährige Temperaturschnitt
klar übertroffen. Oberhalb von etwa
800 Metern betrug das Temperaturdefizit 0,5 bis 1,5 Grad.
Die Sonne schien im Mittelland,
in den westlichen Alpen und am
Juranordfuss überdurchschnittlich.
In der Innerschweiz, im Engadin und
auf der Alpensüdseite blieb die Sonnenscheindauer dagegen unter dem
langjährigen Mittel.
Aktuelle
Lawinen-Infos
www.slf.ch · Tel. 187
Aktueller
Strassenzustand
www.strassen.gr.ch
Tel. 163
Im Bann des Automobils
(ep) Heute wird in Genf der
79. Automobil-Salon eröffnet. Bis
15. März werden über 80 Welt- und
Europapremieren zu sehen sein.
Erwartet werden 700 000 Besucher.
Der Bann des Automobils wirkt
noch immer: Seien es visionäre
Concept-Cars wie der Aston-Martin
One-77 (Bild) oder sei es nur der
Glanz von Chrom und Lack. Der Automobil-Salon trägt jedoch auch dem
Trend zu umweltschonenden Autos
Rechnung und widmet Elektro- und
alternativ angetriebenen Fahrzeugen
erstmals einen eigenen kompletten
Pavillon. Immer mehr Marken bieten
verbrauchsoptimierte Versionen ihrer
Fahrzeuge an. Aber auch Rennsport-
Begeisterte kommen auf ihre Rechnung.
Die Branche braucht neue Impulse dringend: Im Januar brach der
Auto-Absatz in Europa um 27 Prozent auf 958 500 Wagen ein. In der
Schweiz betrug das Minus bei den
Neuwagenverkäufen 17,5 Prozent.
Foto: Keystone
VERMISCHTES
(sda) Armeeangehörige nehmen
vorläufig ihre Waffe mit dem Verschluss nach Hause. Ständerätin
Anita Fetz (SP/BS) hat eine Motion zurückgezogen. Einer Petition,
die die Aufbewahrung der Waffe im
Zeughaus verlangte, gab der Ständerat keine Folge.
Die beiden Anliegen gaben der
Kleinen Kammer aber Gelegenheit, die Frontlinien im Kampf um
den richtigen Platz für die Ordonnanzwaffe neu zu ziehen. Fetz pries
die Entfernung des Verschlusses aus
der Waffe als «nicht geniale, nicht billige, aber praktikable» Lösung an.
Unterstützt wurde die Sozialdemokratin unter anderem vom Glarner
This Jenny (SVP), der die Abgabe
der Waffe an den Wehrmann als
Anachronismus brandmarkte. Jenny
erinnerte an die vielen Opfer von
Suizid- und Gewalttaten und an jene
Frauen, die in Beziehungen mit der
Armeewaffe bedroht würden.
Nur vereinzelt waren die Stimmen,
die sich wie Bruno Frick (CVP/SZ)
für die Traditionspflege einsetzten
und davor warnten, den Wehrmännern das Vertrauen zu entziehen.
Vergangene Woche wurde die eidgenössische Volksinitiative «Für den
Schutz vor Waffengewalt» eingereicht. Sie verlangt neben weiteren
drastischen Verschärfungen des Waffenrechts die Verbannung der Dienstwaffe aus dem Haushalt.
Bereits nicht mehr abgegeben wird
seit 2007 die Taschenmunition.
«Ihr Serviceschreiner»
der Schreinerei Bruno Clalüna
Wir sind für Sie täglich im Einsatz,
auch am Wochenende,
und erledigen prompt und fachgerecht jegliche kleinen und grossen
Schreinerreparaturarbeiten.
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unter der Sie uns erreichen
176.503.342
Harter Winter für die Vögel
(sda) Der diesjährige Winter hat
den Vogelbeständen in der Schweiz
zugesetzt. Die Vogelwarte Sempach
schätzt, dass etwa 40 Prozent der Eisvögel und 30 Prozent der Schleiereulen in den letzten Wochen verhungert sind.
Damit sind diese zwei Arten die
grossen Verlierer des diesjährigen
Winters. Der Eisvogel, der an kleinen Flüssen und Seen nach Fischen
taucht, konnte wegen der anhaltenden Schnee- und Eisdecke nicht
genügend Futter finden. Die Vö-
gel seien durch den Energiemangel
schwach geworden und schliesslich
erfroren, sagte Peter Knaus von der
Vogelwarte Sempach.
Trotz solch grosser Einbussen wird
der Eisvogel in der Schweiz aber
überleben. Mit zwei bis drei Bruten
mit je fünf bis sechs Jungen ist er laut
Knaus ein produktives Tier und wird
die Population rasch wieder ausgleichen. Er habe dies sogar im Polarwinter 1962/1963 geschafft, als der
Bodensee zugefroren war und 95 Prozent der Vögel verhungerten. Bei den
Schleiereulen verhungerte laut den
Schätzungen der Vogelwarte fast jedes dritte Tier, also gut 30 Prozent. Die
Jagdtaktik, Feldmäuse ausschliesslich
mit dem Gehör aufzuspüren, wurde
der Eule in diesem Winter zum Verhängnis. Die isolierende Schneedecke
hat die Mäuse geräuschlos und für
die Schleiereulen somit unsichtbar
gemacht. Mit zwei Bruten pro Jahr à
je fünf bis sechs Jungen werde aber
auch sie die Reihen wieder schliessen
können. «Vorausgesetzt, der Frühling
verläuft normal», sagte Knaus.
WETTERLAGE
AUSSICHTEN FÜR DIE KOMMENDEN TAGE (SCUOL)
Ein ausgedehnter Tiefdruckkomplex dehnt sich über Europa aus.
Ein Teiltief liegt dabei über Norditalien, welches den gesamten Alpenraum weiterhin mit feuchten Luftmassen versorgt.
Freitag
Samstag
Sonntag
°C
°C
°C
– 3
1
– 3
0
– 4
2
PROGNOSE ENGADIN UND SÜDTÄLER FÜR HEUTE DONNERSTAG
Temperaturen: min./max.
Langsam schwächer werdender Niederschlag! Im Tagesverlauf
kündigt sich eine leichte Wetterberuhigung, aber noch keine Wetterbesserung an. Dichte, teils tief hängende Wolken prägen somit
weiterhin das Himmelsbild über Südbünden. Es kommt zu weiterem
Niederschlag, der vor allem am Vormittag noch kräftiger ausfallen dürfte. Am Nachmittag bleibt es anhaltend feucht, die Niederschlagsergiebigkeit sollte jedoch nachlassen. Es kühlt noch ein
wenig ab, die Schneefallgrenze liegt knapp unter 1000 m.
Scuol
0°/1°
Sta. Maria
0°/0°
Auf den Bergen kündigt sich weiterer Neuschneezuwachs an. Der
Wettercharakter bleibt allgemein tief winterlich. Der Wind dreht dabei im Tagesverlauf von Südost auf Nordost und bleibt lebhaft.
– 17°
3000
– 11°
2000
– 6°
– 13°
– 3°
1°
– 1°
Pontresina aktuell
St. Moritz
–3°/–4°
Castasegna
3°/4°
Poschiavo
1°/1°
Zieleinlauf 2. Halbmarathon
41. Engadin Skimarathon
AUSSICHTEN FÜR DIE KOMMENDEN TAGE (ST. MORITZ)
DAS WETTER GESTERN UM 08.00 UHR
Corvatsch (3315 m)
Samedan/Flugplatz (1705 m)
Poschiavo/Robbia (1078 m)
Scuol (1286 m)
(sda) Der Drahtesel verliert seine
Beliebtheit als Transportmittel nicht:
315 000 neue Velos sind 2008 verkauft worden, das sind 600 mehr als
im Vorjahr. Der Branchenumsatz bei
Neuverkäufen stieg um 6,5 Prozent
auf 394 Mio. Franken.
Der Trend geht klar zu den Elekro-Bikes: über 11 000 Stück der
elektrisch unterstützten Leisetreter rollten aus den Showrooms der
Velohändler. Damit verzeichnen die
Elektro-Bikes einen Marktanteil von
fast vier Prozent, wie die Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen
(SFZ) bekannt gab.
Den Löwenanteil der Verkäufe
machen mit 195 000 Einheiten die
sportlichen Mountainbikes, Crossund Rennvelos aus.
Zernez
–1°/–2°
BERGWETTER
4000
Schweizer kaufen mehr
Velos
pontresina.ch
Armeewaffe vorerst
weiter im Schrank
SO 36 km/h
windstill
windstill
windstill
Freitag
Samstag
Sonntag, 8. März 2009, ab 09.00 Uhr
Festgelände Tolaiswiese beim Langlaufzentrum
Sonntag
°C
°C
°C
– 6
– 2
– 5
– 1
– 8
1
Verpflegung Marathonläufer • verschiedene Gastroangebote • Live Musik • Informationen zum Rennverlauf
Informationen:
Tel. +41 (0)81 838 83 00