gilgamesh - Biograph

Transcription

gilgamesh - Biograph
Kultur. Kino.
Düsseldorf.
September 2016 37. Jhg.
www.biograph.de
N E U E R TA N Z
SPIELZEITSTART AM DÜSSELDORFER SCHAUSPIELHAUS
GILGAMESH
IM THEATER AUF DEM CORNELIUSPLATZ, AB 15.9.
Frauenberatungsstelle
Düsseldorf e. V.
www.biograph.de
Sternzeichen
Gilgamesh
Titelbild: Thomas Rabsch
DÜSSELDORFER SYMPHONIKER
Kit Armstrong, Klavier
FR 02
Chor des Städt. Musikvereins Düsseldorf
20:00
Monika Rydz, Sopran
Ibrahim Yesilay, Tenor
Benjamin Pop, Bass
SO 04 Mario Venzago, Dirigent
11:00
Schubert - Messe Nr. 2 G-Dur
Mozart - Klavierkonzert C-Dur KV 415
Beethoven - Symphonie Nr. 4 B-Dur/
MO 05 Fantasie für Klavier, Chor und Orchester
20:00
c-Moll
Freitag:
Sonntag:
+ Startalk 19 Uhr + Kinderbetreuung
+ Jazz-Brunch ab 13:00
03.0911.09
Montag:
+ Startalk 19 Uhr
FR 16
20:00
SO 18
11:00
FAMILIENWOCHE "LAUT UND LEISE"
Ultraschall
Musik und Entspannung für Schwangere
Himmelblau - "Märchenland"
Für die Allerkleinsten 0 bis 24 Monate
Sterntaler - "Winzig klein und riesengroß"
Musikbilder für 2- und 3-Jährige
Plutino - "Die verflixte Musikbox"
Musik und Tanz für 4- und 5-Jährige
Sternschnuppen - "Süßes oder Saures?"
Familienkonzert für alle ab 6
SO 18
11:00
FR 23
20:00
SO 25
11:00
MO 26
20:00
SO 11
18:00
BIG BANG
Jugendsinfonieorchester der Tonhalle
Assia Weissmann, Violine
Anke Krabbe, Sopran
Ernst von Marschall, Dirigent
Dukas - Fanfare aus "La Péri"
Schostakowitsch - Violinkonzert Nr. 1
a-Moll
Beethoven - Ouverture zu "Egmont"
Strauss - Vier letzte Lieder
NA HÖR'N SIE MAL!
notabu.ensemble neue musik
Wibert Aerts, Violine
Mark-Andreas Schlingensiepen, Leitung
Peter Maxwell Davies - A Glass of Shiraz/
A Glass of Frontignac
Oliver Knussen - Songs without Voices
Charlotte Bray - Caught in Treetops
Thea Musgrave - Space Play
Alexander Goehr - Idées fixes /
MI 28
18:00
AEOLUS BLÄSERWETTBEWERB
Düsseldorfer Symphoniker
Christian Lindberg, Dirigent
David - Concertino für Posaune
Hummel - Trompetenkonzert E-Dur
Struckow - Tuba Concerto
Palais Wittgenstein
FR 30
20:00
DAS SYMPHONISCHE PALAIS
Siegfried Rivinius, Violine
Maria Vittoria Crotti, Violine
Christian Atanasiu, Viola
Cristina Ceja, Viola
Martina Gerhard, Violoncello
M. Haydn - Streichquintett C-Dur
Bax - Quintet in one movement
Rubinstein - Streichquintett F-Dur
DÜSSELDORFER SYMPHONIKER
Eir Inderhaug, Sopran
Alexandre Bloch, Dirigent
Strauss - Bläserserenade Es-Dur
Ligeti - Mysteries of the Macabre aus
"Le Grand Macabre"
Strawinsky - Symphonie in drei Sätzen
Brahms - Symphonie Nr. 2 D-Dur
Freitag:
Sonntag:
+ Startalk 19 Uhr + Kinderbetreuung
+ Jazz-Brunch ab 13:00
Montag:
+ Startalk 19 Uhr
BIG BANG SPECIAL RHAPSODY IN CONCERT
Düsseldorfer Symphoniker
Jugendsinfonieorchester der Tonhalle
Erik Schumann, Violine
Sharon Kam, Klarinette
Herbert Schuch, Klavier
Jesko Sirvend, Dirigent
Schülerinnen und Schüler des HumboldtGymnasiums, Moderation
Beethoven - Ouvertüre zu "Egmont" /
Violinkonzert D-Dur, 3. Satz
Weber - Klarinettenkonzert f-Moll,
2. und 3. Satz
Gershwin - Rhapsody in Blue
SUPERNOVA
DoelenEnsemble Rotterdam
notabu.ensemble neue musik
Bassam Mussad, Trompete
Maarten van Veen, Klavier
Mark-Andreas Schlingensiepen, Dirigent
Hans Werner Henze Requiem / Neun geistliche Konzerte für 32
Instrumentalisten
UNSERE HIGHLIGHTS IM OKTOBER
SO 09
16:30
MO 24
20:00
FR 28
20:00
SO 30
11:00
MO 31
20:00
EHRING GEHT INS KONZERT
Concerto Melante
Raimar Orlovsky, Violine
Vivaldi / Gallo
RAUMSTATION
Sabine Meyer, Klarinette
Nils Mönkemeyer, Viola
William Youn, Klavier
Bruch / Mozart / Schumann
DÜSSELDORFER SYMPHONIKER
Kolja Blacher, Violine
Alexandre Bloch, Dirigent
Brahms / Chen / Strawinsky / Strauss
Die neue Theatersaison im Düsseldorfer Schauspielhaus beginnt an einem besonderen Ort, dem Theaterzelt auf dem Corneliusplatz. Hier werden vom 15. September bis zum 30. Oktober zwei große Stücke zu sehen sein, zum einen das Familienstück „In 80 Tagen um die Welt“ und zum anderen „Gilgamesh“, das älteste Epos
der Menschheit. Damit beginnt das Theater die Spielzeit mit der ersten Geschichte, die die Menschheit sich überhaupt erzählt hat. Inszeniert wird „Gilgamesh“ von
Roger Vontobel, neuer Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus und einer
der prägenden Regisseure seiner Generation.
Das Epos von Gilgamesh ist fünftausend Jahre alt, damit fast so alt wie unsere
Zivilisation und hat seinen Ursprung im Gebiet des heutigen Syrien und Irak.
Trotz der großen zeitlichen und geografischen Distanz zu der Welt, in der der Mythos entstanden ist, ist die fantastische Geschichte des legendären Königs Gilgamesh uns doch viel näher als man vermuten würde.
Gilgamesh, teils Gott, teils Mensch, soll dem Mythos nach ein schamloser und
überheblicher Despot gewesen sein, der die von ihm regierte Stadt Uruk terrorisierte. Um Gilgamesh zu mäßigen und ihn Verantwortung zu lehren, senden die
Götter ihm als Reaktion auf die Klagen der Bewohner Uruks einen Gegenspieler:
Enkidu, ein von ihnen/den Göttern erschaffenes, menschenähnlich-wildes Wesen,
das Gilgameshs Freund wird. Gemeinsam begeben die beiden sich auf eine abenteuerliche Reise. Als Enkidu unterwegs durch die Hände der Götter sterben muss,
begibt Gilgamesh sich im Angesicht der eigenen Sterblichkeit auf die Suche nach
dem Geheimnis des ewigen Lebens und findet den Sinn seines Daseins. Der König
muss bis ans Ende der Welt reisen, um zu erkennen, dass seine Aufgabe auf Erden
darin liegt, die Bürger seiner Stadt zu schützen und die Menschheit in die Zukunft
zu führen. Gilgamesh erkennt, dass ein Menschenleben nur durch die Liebe gelingen kann.
„Gilgamesh“ ist eine Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen der
Menschheit. Das Epos enthält Motive, die sich später in den antiken Mythen, in
der Bibel und in anderen Geschichten wiederfinden, und führt auf der Bühne der
Menschheit die großen Themen ein, die die Menschen bis heute dazu bewegen,
sich Geschichten zu erzählen. //
GILGAMESH
Epos in einer Bearbeitung von Raoul Schrott
Regie: Roger Vontobel - Bühne: Claudia Rohner - Kostüm: Ellen Hofmann
Musik: Murena - Choreografie: Takao Baba - Dramaturgie: Robert Koall
Mit: Sergej Czepurnyi, Christian Erdmann, Andre Kaczmarczyk, Florian Lange,
Rebecca Seidel, Michaela Steiger, Minna Wündrich, Sefa Demirbas,
Yasin Kamat, Takao Baba, Daniel Murena, Manuela Rzytki, Martin Tagar
Premiere am 15. September um 19 Uhr
Weitere Spieltermine: 12.9. (Voraufführung)
September: 16./18./29./30. 9.
Oktober: 5./6./11./14./19./21./27./28. 10.
im Theaterzelt auf dem Corneliusplatz
Tel. 0211.13 37 37
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Vier Abende im Opernhaus Düsseldorf
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WINDSOR am 30.12.16, RIGOLETTO am
29.01.17, BALLETT AM RHEIN – b.31 am
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Individuelle Begrüßung, Opernhausführung, Sektempfang, Meet & Greet,
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unser besonderer Gast zu sein!
Komplettpreis, je nach Platzgruppe:
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Buchungszeitraum:
1. September bis 15. Oktober 2016
04
Inhalt im September 2016
Kino
26-38 Erstaufführungen
der Düsseldorfer Filmkunstkinos
38-39 Eine Welt Filmtage
42 Cinema! Italia!
43 Klassik im Kino
43-46 Filmindex -
Ein Sonntag wie
im Bilderbuch.
Am 18. September
schon was vor? Kommen
Sie doch zu unserem
Theaterflohmarkt
(12-17 Uhr) und
fühlen sich bei Rosa,
Viktor und Ueli wie
zuhause. Hier dürfen
Sie einen Sonntagnachmittag einfach
mal nichts tun. Ok,
Sie dürfen entspannen, Musik hören und
lecker essen. Ab und
zu in ausgefallene
Klamotten steigen,
in Krimskrams wühlen
und schöne Möbel
entdecken. Klingt
märchenhaft, oder?
Bitte vormerken,
weitersagen und sich
verabreden. Herzlich
willkommen! Ihr Team
der Theaterkantine.
Termine
02.09.
06.09.
07.09.
09.09.
13.09.
14.09.
16.09.
18.09.
20.09.
21.09.
23.09.
24.09.
26.09.
27.09.
28.09.
30.09.
September
Mensch Viktor
Rosa
Rosa
Bleibt Liebe
Trattoria
Trattoria
Mensch Viktor
Flohmarkt
Bleibt Liebe
Bleibt Liebe
Mensch Viktor
Trattoria
MS Amenita
MS Amenita
MS Amenita
Mensch Viktor
Tickets gibt’s wieder
für Stücke ab Oktober.
Termine erfahren Sie
telefonisch oder auf
unserer Homepage.
Ronsdorfer Straße 74
40233 Düsseldorf
www.theaterkantine.de
Reservierung:
Telefon 0211 5989 60 60
Repertoire der Filmkunstkinos
40/41 Sonderprogramme
der Düsseldorfer Filmkunstkinos
46 Kinderkino in den Filmkunstkinos
48/49 Programmübersicht Black Box
50/51 Sonderprogramme und
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Filmreihen in der Black Box
Wenn du mich verlässt komm ich mit
Tina Teubner und Ben Süverkrüp haben ein neues Programm: „Wenn du mich verlässt komm ich mit“. Am 14.9. um 20.00 ist Uraufführung im Kom(m)ödchen und bis
zum 17.9. bleiben die beiden. Die Zuschauer erwartet ein opulentes, überschäumendes Programm, die Kostproben, die die beiden am 23.5. bei „Machtin macht’s“
im Kom(m)ödchen darboten, waren jedenfalls überwältigend. //
Uraufführung: 14. 9. - 20.00 Uhr // 15. - 17. 9. jeweils 20.00 Uhr
Kom(m)ödchen, Kay-und-Lore-Lorentz-Platz
Theater und...
Tanz und Musik
04 Theaterkantine
02 Tonhalle
06 Schauplatz Langenfeld
06 Ouverture von Hans Hoff
07 Kom(m)ödchen
08-09 Forum Freies Theater
10-12 Theater in Düsseldorf
03 Deutsche Oper am Rhein
13 Tanz in Düsseldorf
14/15 tanzhaus nrw
18/19 Rock, Pop, Jazz:
Tipps von Hans Hoff
13 Düsseldorfer Marionettentheater
16-17 Düsseldorfer Schauspielhaus
21-23 zakk
Rheinisches
Landestheater
28/37
20 Kirchenkonzerte / IDO Festival
39 Jazzschmiede
28 Bürgerhaus Reisholz
29 Freizeitstätte Garath
31 Theater an der Luegallee
31 Savoy Theater
33 Ratingen Kultur
52 Frauenberatungsstelle
66 Eine Welt Tage Düsseldorf
59 Die biograph Buchbesprechung
Neuss
Literatur
Kunst
60-63 Kunstpunkte 2016
64 Galerien und Museen
im September
65 Künstler in Düsseldorf:
Termine
67-79 Alle Veranstalter
im Monatsüberblick
Milivoj Bijelic
52-55 Filmindex Black Box
57 UFA-Palast Düsseldorf
58/59 Mainstream - Kino
Film ABC
Neue Filme in Düsseldorf
35 24 Wochen
30 Absolutely Fabulous
36 Alice und das Meer
59 Bad Moms
32 TheBeatles: Eight Days a Week
58 Ben Hur
30 Chasing Niagara
30 Dirty Games
58 Don‘t Breathe
58 Dragonball Z: Resurrection F
58 Entertainment
29 Fado
59 Findet Dorie
27 Frantz
33 Das Geständnis
58 Die glorreichen Sieben
33 Hieronymus Bosch – Schöpfer
der Teufel
58 König Laurin
31 Der Landarzt von Chausee
59 LenaLove
26 The Light Between Oceans
58 Männertag
28 Mahana – Eine Maori-Saga
29 Mein ziemlich kleiner Freund
34 Meine Zeit mit Cézanne
58 Mike und Dave Need Wedding Dates
38 Mit dem Herz durch die Wand
58 Molly Monster
34 Multiple Schicksale
32 The Music of Strangers
32 My First Lady
37 Nebel im August
58 Nellys Abenteuer
58 Nerve
58 The Purge: Election Year
59 SMS für dich
36 Snowden
34 Tschick
37 The Visit
36 Der Vollposten
59 War Dogs
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Mittwoch
20:00 Uhr
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Dave Davis
„BLACKO MIO!“
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16
Freitag
Alain Frei
20:00 Uhr
„Alle Menschen
sind anders… gleich“
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Samstag/Sonntag 20:00 Uhr
„Schmitzenklasse“
€ 22,– VVK/25,– AK
RESTKARTEN!
23
Freitag
20:00 Uhr
Thomas Freitag
„Europa – Der Kreisverkehr
und ein Todesfall“
€ 16,– VVK/18,– AK
VORPREMIERE!
SCHAU S TA L L
26
Montag
20:00 Uhr
Hannes Wader
„Live – Herbsttour 2016“
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Mittwoch
Die Mobilés
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Schattentheater
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Freitag
20:00 Uhr
Jürgen Becker
„Volksbegehren – Die Kultur geschichte der Fortpflanzung“
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Winkelsweg 38
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€ 3,– Ermäßigung für Schüler, Studenten,
Auszubildende, FSJler bis 30 Jahre sowie
Sozialpassinhaber. Vorverkaufspreise zzgl.
Gebühren. www.schauplatz.de
Durchfall muss verhindert werden
Kann ich wieder rauskommen? Ist die Baustellerei vorbei? Kann man wieder normale Wege
wählen, ohne alle paar Meter auf eine Umleitung
zu stoßen? Ja, ich weiß, Düsseldorf wird hübsch
gemacht über den Sommer. Es wird gebaut, solange die meisten in Ferien sind, solange sie sich
auf Autobahnen stauen.
Das wirkt überlegt, aber
manchmal eben auch ein
bisschen kurz gedacht. Es
handelt sich wohl um eine
Art Stauerhaltungsprogramm. Da gäbe es nämHans Hoff
lich noch den einen oder
Seit 1. April 1988 verfasst Hans
anderen Menschen, der
Hoff Texte für den biograph. Er war
nicht in Urlaub gefahren
zehn Jahre lang Medienredakteur
der Rheinischen Post und pendelt
ist, weil er gemerkt hat,
derzeit als freier Journalist zwidass es in Ferienzeiten
schen Nideggen und Düsseldorf.
nirgends voller ist als in
Der gebürtige Düsseldorfer, Jahrgang 1955, schreibt regelmäßig
beliebten Urlaubsorten.
Artikel für die Süddeutsche ZeiDort werden die Touristen
tung, die Welt am Sonntag und
das Fachmagazin „Journalist“.
gestapelt, müssen überall
Samstags und sonntags erscheint
das Doppelte bezahlen
sein Medienblog bei dwdl.de.
und werden sehr oft dann
Außerdem lässt er seine Gesangsstimme erklingen in der
auch noch sehr herablasBluesband Old Love.
send behandelt.
Nie habe ich beispielsweise schlechter gegessen als im Hollandurlaub. Okay, ich weiß, ich sollte im Hollandurlaub nicht erwarten, gut zu essen.
Erst recht nicht in einer Strandbude mit atemberaubendem Meerblick. Je besser die Aussicht,
desto schlechter das Essen. Alte Seefahrerregel.
Also besser daheim bleiben und dort dinieren,
wo sich der Gastgeber noch um seine Kunden
müht. Habe ich übrigens mal erwähnt, wie lecker
die Häppchen bei Miss Moneypenny sind?
Irgendein König hat mal gesagt, dass die großen
Probleme der Menschheit nur entstünden, weil
die Menschen partout nicht in ihren Häusern bleiben können. Ständig muss irgendwer irgendwo
hin. Warum weiß keiner, aber unterwegs sind alle.
Bewegliche Ziele trifft man schlechter. Das
haben die Menschen wohl von den Hasen gelernt, aber Bewegung nur wegen der Bewegung
ist trotzdem doof. Das stinkt nach Sport, und
Sport stinkt nach Betrug, mindestens aber nach
grenzenloser Kommerzialisierung. Man möchte
gar nicht mehr aus dem Sessel hochkommen.
Wie viel lieber waren und sind mir da die jugend-
lichen Smartphonespieler auf der Pokemonbrücke.
Einfach dasitzen und dummes Zeug machen. Irgendein
Konzern freut sich darüber und macht viel Geld mit der
Faszination der Spiele. Nun ist es ein Grundrecht junger
Menschen, dummes Zeug zu machen. Ich möchte beinahe sagen, es ist die Pflicht junger Menschen, dummes Zeug zu machen. Pokemonspiele gehören da für
mich eindeutig zur kritischen Dummzeugmasse.
Wenn also junge Menschen auf einer Brücke sitzen
und rumdaddeln, finde ich das sympathisch, auch wenn
sich hier und da mal ein paar Vollhorste unter die
Spieler mischen. Mir sind friedlichen Handyspieler allemal lieber als Gestalten, die sich für teures Geld in
Stadien pressen lassen und dort überbezahlten und
übersubventionierten Sportlern zujubeln, bevor sie sich
danach gegenseitig die Fresse polieren.
Seltsamerweise finden sich sehr viele Menschen, die
sich über die Brückenbesetzer aufregen, während die
Aggression der Stadionbesucher als Folklore aufgefasst wird und allenfalls in Randspalten Erwähnung findet.
Ich sehe da ein Missverhältnis, aber wen interessiert
das schon?
Ich habe für mich längst auch ein Spiel gefunden, das
komplett frei von jeglicher Sinnhaftigkeit ist. Ich stelle
mich auf die Friedrichstraße und schaue mir an, wie
dort Auto- und Radfahrer an den aufgepinselten Radwegen verzweifeln. Ich denke dann, dass dort noch nie
so viel Chaos war. Selbst als die Bahn noch da lang
rauschte, fluppte es besser, fühlte ich mich als Radfahrer sicherer. Jetzt mit den mir zugedachten Streifen
komme ich mir gelegentlich vor, als habe man mich mitten in ein Fadenkreuz gesetzt.
In solchen Momenten frage ich mich dann oft, ob in
unseren Amtsstuben nicht zu viele Menschen sitzen,
die besser beim Pokemonspielen aufgehoben wären.
Der Schaden, den sie dort anrichten könnten, dürfte
eindeutig geringer ausfallen.
Wahrscheinlich sind es Verwandte jener traurigen Seelen, die angefangen haben, die Gitter an den Düsselbrücken der Karolingerstraße zu verdichten, damit da niemand durchfällt. Durchgefallen ist da noch nie jemand,
aber es könnte ja sein, dass es mal jemand versuchte.
Durchfall muss verhindert werden. Immer und überall.
Was wollte ich noch sagen? Ach ja, es ist schön, dass
die Ferien vorbei sind, dass man wieder weiß, wo und
wann sich die Staus bilden. Wenn man das weiß,
kann man drum herum fahren und sich seinen eigenen Weg suchen. Stau ist nämlich immer auch, was
man draus macht. //
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Jahre ist die Vision vom geeinten
Europa einem umfassenden Sicherheitsapparat gewichen. Die Gesellschaft ist
gespalten. In einem Volksentscheid soll
darüber abgestimmt werden, ob Deutschland
den Staatenbund verlässt. Vor der
Abstimmung gelangt eine junge PR-Agentin
an streng geheime Dokumente, deren
Veröffentlichung erschütternde Konsequenzen hätte. In kleinen Gruppen löst das
Publikum im aktuellen Theater-Game
von machina eX Rätsel und muss
sich entscheiden: To leak or
not to leak?
fringe ensemble/phoenix5
MACBETH OVER EUROPE
Laila Soliman
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22.9. ✖ 24.9. ➽ 20 Uhr
FFT Juta ➽ Kasernenstraße 6
27.9. ✖ 28.9. ➽ 20 Uhr
FFT Kammerspiele ➽ Jahnstraße 3
Macht und Schuld, Ordnung und Chaos und die Frage nach einer
übersinnlichen, göttlichen Ordnung. Sechs Autor*innen aus verschiedenen europäischen Ländern haben sich mit Shakespeares
blutiger Parabel „Macbeth“ auseinandergesetzt. In der Inszenierung von fringe ensemble/phoenix5 kommentieren ihre Texte
die Situation Europas zwischen Autonomie, Fremdbestimmung
und der Gefahr, sich durch „dunkle Kräfte“ zerreißen zu lassen.
Im Jahr 1919 kam es in dem ägyptischen Dorf Nazlat al-Shobak
zu einem brutalen Überfall und zahlreichen Vergewaltigungen
durch Soldaten der britischen Besatzer. In einer dokumentarischen Performance verbindet Laila Soliman Zeugenaussagen
von damals und aktuelle Diskussionen über „rape culture“. Sie
fragt, warum sexuelle Übergriffe auf Frauen so oft verharmlost,
angezweifelt oder instrumentalisiert werden. Wie viel hat sich
wirklich geändert?
➽ In Kooperation mit dem düsseldorf festival!
➽ In arabischer und englischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
31.8.–3.9. FFT Juta ✕ FFT Kammerspiele
Internationale Tanzmesse NRW
Zur Eröffnung
der Spielzeit ����/��
erkundet das FFT Düsseldorf
die neuen ambivalenten
Öffentlichkeiten der digitalen Welt
und lotet gleichzeitig neue Möglichkeiten
der Verbindung von Theater und Gaming aus.
machina eX lädt mit „Lessons of Leaking“ zu
einem interaktiven Politthriller ein. Der Blogger
Michael Seemann und der Philosoph Geoffroy
de Lagasnerie setzen sich mit Whistleblowing
und anderen Formen widerständigen
Handelns im Internetzeitalter
auseinander. Unter dem Motto
„Brot & Spiele“ verwandelt
sich das Theater
in eine interaktive
Playzone.
FR 16.9. 11 Uhr ✕ FFT Juta
Kultur-Frühstück ✕ Mit fringe ensemble/phoenix5
FR 16.9. 17 Uhr ✕ 19 Uhr ✕ 21 Uhr ✕ FFT Juta
machina eX Lessons of Leaking
SA 17.9. 17 Uhr ✕ 19 Uhr ✕ 21 Uhr ✕ FFT Juta
machina eX Lessons of Leaking
✕ Publikumsgespräch nach der letzten Vorstellung
SA 17.9. 19 Uhr ✕ FFT Juta
Michael Seemann Whistleblowing – Zwischen
Kontrollverlust und Manipulation ✕ Vortrag
SA 17.9. 20 Uhr ✕ FFT Juta
Geoffroy de Lagasnerie Die Kunst der Revolte
✕ Video-Talk
SO 18.9. ab 16 Uhr ✕ FFT Juta
Anna Kpok, Mediadesign Hochschule Düsseldorf u.a.
BROT & SPIELE ✕ Gaming-Event
SO 18.9. 17, 19, 21 Uhr ✕ FFT Juta
machina eX Lessons of Leaking
MO 19.9. 17, 19, 21 Uhr ✕ FFT Juta
machina eX Lessons of Leaking
DI 20.9. 17, 19 Uhr ✕ FFT Juta
machina eX Lessons of Leaking
DI 20.9. 20.30 Uhr ✕ FFT Kammerspiele
FEAR OF MEN ✕ Konzert
SA 24.9. 20 Uhr ✕ FFT Juta
fringe ensemble/phoenix5 Macbeth over Europe
DI 27.9. 10 Uhr ✕ FFT Juta
echtzeit-theater Königin Gisela ✕ Spielarten Festival
DI 27.9. 20 Uhr ✕ FFT Kammerspiele
Laila Soliman Zig Zig ✕ Publikumsgespräch
MI 28.9. 20 Uhr ✕ FFT Kammerspiele
Laila Soliman Zig Zig
DO 29.9. 10 Uhr ✕ FFT Juta
Theater Marabu Griff, der Unsichtbare
✕ Spielarten Festival
DO 22.9. 20 Uhr ✕ FFT Juta
fringe ensemble/phoenix5 Macbeth over Europe
✕ Publikumsgespräch
KARTEN können online über fft-duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211.87 67 87-18 (Mo –Fr 10 –18 Uhr) reserviert werden.
VORVERKAUF an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über reservix.de ✕ ABENDKASSEN öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Das FFT Düsseldorf wird gefördert durch die Landeshauptstadt
Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,
Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
To leak or not to leak? — Gefährliche Spiele wird gefördert im Rahmen des Bündnisses
Internationaler Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für
Kultur und Medien.
11
Zig Zig
len und sagenhaft schiefgehenden
Rettungsaktionen – im gemeinsamen
Selbstmord. Was Shakespeare aus
diesem simpel scheinenden, fast kolportageartigen Stoff vor über vierhundert Jahren machte, gilt bis heute als
Muster und Maßstab der romantischen
In 80 Tagen um die Welt Foto: Sebastian Hoppe
Liebe, in der Kunst wie im Leben. //
Regie: Bernadette Sonnenbichler
mit Stefan Gorski, Claudia Hübbecker,
Kilian Land, Konstantin Lindhorst,
Alexej Lochmann, Karin Pfammatter,
Mit zehn Premieren im September startet das Düsseldorfer Schauspielhaus in die Lou Strenger, Caner Sunar, Andrei Viorel Tacu, Lutz Wessel
neue Spielzeit. Zunächst gibt es ein großes Fest am 10. 9. ab 16.00 Uhr im Central, auf Premiere: 23. 9. - 19.30 Uhr // 25. 9. - 18.00 Uhr // 27./30. 9. - 19.30 Uhr
allen Bühnen, in allen Werkstätten und auf der großen Brücke. Um 16.00 Uhr startet Düsseldorfer Schauspielhaus, Central Große Bühne, Worringer Straße 140
das Kinderprogrammmit Liedern, Lesungen und Ausschnitten aus Inszenierungen.
Um 20 Uhr präsentiert das Ensemble den Spielplan in der Großen Saisonvorschau. BÜRGERBÜHNE: EIN SOMMERNACHTSTRAUM –
Anschließend heißt es tanzen bis in die Morgenstunden auf der Großen Bühne. Am EIN VERWIRRSPIEL MIT DÜSSELDORFER JUGENDLICHEN
»Drum nennt man ja den Gott der Liebe blind«, heißt es bei Shakespeare – willkür15. 9. gibt es dann die erste Premiere im Theaterzelt am Nordende der Kö.
lich schießt er seine Pfeile durch die Gegend und richtet mal hier, mal dort sein Unheil an. Am Morgen ist er meistens schon weitergezogen und lässt einen mit einem
GILGAMESH
Loch im Herzen und Katerstimmung zurück. Grund genug für ein Dutzend DüsselAusführliche Informationen finden Sie in unserer Titelgeschichte auf der Seite 3. //
dorfer Jugendliche, sich an einen der größten Stoffe der Weltliteratur zu wagen. //
Premiere: 15. 9. 19.00 Uhr // 16./29./30. 9. jeweils 19.00 Uhr // 18. 9. - 17.00 Uhr
Düsseldorfer Schauspielhaus, Theaterzelt Corneliusplatz, Königsallee 1
Premiere: 16. 9. - 19.00 Uhr // 18. 9. - 18.00 Uhr - Regie: Joanna Praml
Düsseldorfer Schauspielhaus, Central Kleine Bühne, Worringer Straße 140
IN 80 TAGEN UM DIE WELT - NACH DEM ROMAN VON JULES VERNE
Der englische Gentleman Phileas Fogg wettet sein Vermögen, dass es ihm gelin- PLANET MAGNON - VON LEIF RANDT
gen werde, in achtzig Tagen einmal die Welt zu umrunden. Noch am selben Abend Wir schreiben das Jahr 48 n. AS, also knapp fünf Jahrzehnte nach der Einführung
bricht er auf, zusammen mit seinem Diener Passepartout. Sie erreichen Bombay, von Actual Sanity, einem Computerprogramm, das das Sonnensystem nach genaukommen mit der Eisenbahn bis Kalkutta, setzen die Reise auf einem Elefanten fort, esten Berechnungen regiert und Frieden, Fairness und Wohlstand gewährleistet.
befreien eine junge Frau aus den Klauen religiöser Eiferer – und ahnen nichts von Auf den sechs bewohnbaren Planeten schließen sich die Menschen zu Kollektiven
ihrem Verfolger Inspektor Fix, der den wagemutigen Briten für einen gesuchten zusammen, die an der Veredelung der eigenen Existenz arbeiten. Doch nicht alle
Bankräuber hält und dingfest machen will. Jules Verne schuf 1872 einen Klassiker sind an der Optimierung des Menschen interessiert – das Kollektiv Hank fordert
der Abenteuerliteratur, den man als musikalisch-komödiantisches Spektakel im eine Rückkehr des Leids und schreckt auch vor drastischen Mitteln nicht zurück.
Theaterzelt erleben kann. //
Für die Uraufführung am Düsseldorfer Schauspielhaus dramatisiert Autor Leif Randt
seinen von der Kritik gefeierten Science-Fiction-Roman »Planet Magnon«. //
Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann - mit Judith Bohle, Martin Esser,
Andreas Grothgar, Torben Kessler, Adrienne Lejko, Jonas Friedrich Leonhardi, Thiemo
Uraufführung: 24. 9. - 20.00 Uhr - Regie: Alexander Eisenach
Schwarz, Klaus Mages, Bastian Ruppert, Markus Schinkel, Natalie Hausmann
Düsseldorfer Schauspielhaus, Central Kleine Bühne, Worringer Straße 140
Premiere: 25. 9. 18.00 // 27. 9. - 19.00 Uhr
Düsseldorfer Schauspielhaus, Theaterzelt Corneliusplatz, Königsallee 1
MEINE SCHWESTER SHEHERAZADE
Jenseits aller Klischees von Exotik erzählt die junge Autorin Mathilda Fatima Onur
DER REVISOR - VON NIKOLAI GOGOL
eine der berühmtesten Geschichten des Orients neu: Sheherazade ist heimatlos,
Gerade noch rechtzeitig ist es durchgesickert: Ein Revisor kommt! Groß ist die seit der König ihr Tal zu einem Stausee gemacht hat… //
Angst, und auf Aufforderung des Bürgermeisters macht sich jeder sofort daran, Premiere: 18. 9. - 16.00 Uhr (ab 6 Jahren) - Regie: Grete Pagan
in seinem Bereich zu vertuschen, was geht. Doch der zweite Schreck ist noch Junges Schauspiel, Münsterstr. 446
größer: Ein junger Mann wohnt seit zwei Wochen inkognito im Gasthaus, schaut
den anderen auf den Teller und bezahlt die Rechnung nicht. Sofort wird der Unbe- NATIVES
kannte hofiert, bestochen und geschmiert, bis der falsche Revisor abreist und der Drei junge Menschen. Drei Länder. Eine Welt. Eine digitale Welt. Drei Jugendliche
echte sich ankündigt. Zwar spielt Gogols Komödie aus dem Jahr 1836 in einem rus- nutzen ihren Computer, ihr Handy, das Internet. Wo immer und wann immer sie wolsischen Provinznest, doch Korruption und Vetternwirtschaft haben die Jahrzehnte len. Sie sehen die gleichen Videos. Teilen. Verschicken. Kommentieren. Kommuniüberlebt und finden sich auch heute sowohl bei den Großen wie FIFA und VW als zieren. Denn sie sind Digital Natives, Ureinwohner einer digitalen Welt. //
auch bei den kleinen Fischen. //
Premiere: 20. 9. - 19.00 Uhr (ab 14 Jahren) - Regie: Jan Friedrich
Junges Schauspiel, Münsterstr. 446
Regie: Linus Tunström - mit Cathleen Baumann, Tabea Bettin, Markus Danzeisen,
Daniel Fries, Moritz Führmann, Lieke Hoppe, Jan Maak, Christof Seeger-Zurmühlen,
UNTERM KINDERGARTEN
Cennet Rüya Voß, André Willmund, Thomas Wittmann
Eirik Fauske, einer der originellsten jungen Theaterautoren Norwegens, hat mit
Premiere: 17. 9. - 19.30 Uhr // 21./26./29. 9. - jeweils 19.30 Uhr
viel Sprachwitz und Poesie ein Stück über die größte Frage überhaupt geschrieDüsseldorfer Schauspielhaus, Central Große Bühne, Worringer Straße 140
ben: Was passiert mit uns nach dem Tod? Ein kleiner Vogel prallt gegen die Fensterscheibe eines Kindergartens, die Kinder finden das tote Vögelchen. //
ROMEO UND JULIA - VON WILLIAM SHAKESPEARE
Zwei junge Menschen aus verfeindeten Häusern entbrennen in Liebe zueinander, Premiere: 27. 9. - 17.00 Uhr (ab 3 Jahren) - Regie: Jan Friedrich
werden von der Familienfehde eingeholt und enden – nach einigen bösen Zufäl- Junges Schauspiel, Münsterstr. 446
D‘haus: Der Neustart
„Die Britischen Soldaten betraten das Haus am Nachmittag, etwa gegen 16 Uhr.
Meine Schwiegermutter fragte die Soldaten ‚Sollen wir Ihnen ein paar Gänse holen?’ Aber die Soldaten antworteten ‚Zig Zig’.“
„Zig Zig“ ist eine vulgäre Aufforderung zum Geschlechtsverkehr, die insbesondere
unter Britischen Soldaten im ersten Weltkrieg geläufig war, aber auch heute noch
benutzt wird. Im Jahr 1919 kam es in dem ägyptischen Dorf Nazlat al-Shobak zu
einem brutalen Überfall durch Soldaten der britischen Besatzer. Sie plünderten und
brandschatzten, exekutierten die Dorfvorsitzenden, terrorisierten die Bewohner
und vergewaltigten zahlreiche Frauen.
Die schwerwiegenden Anschuldigungen der Dorfbewohner wurden vor einem Militärgericht verhandelt. Unter den Zeugen: ein Dutzend vergewaltigte Frauen. Ihre
Geschichten wurden in den nächsten Monaten zum Instrument der ägyptischen
Unabhängigkeitsbewegung. Ihre ganz persönlichen Schicksale jedoch gingen im
politischen Diskurs unter und gerieten schon bald in Vergessenheit.
Die ägyptische Theaterregisseurin Laila Soliman ist in Kairo geboren und gehört zu
der jungen Theater-Avantgarde Ägyptens. Mit ihren Stücken „Lessons in Revolting“
und „No Time for Art“ brachte sie die Revolution in Ägypten 2011 auf die internationalen Theaterbühnen, unter anderem auch ins FFT Düsseldorf. Für ihr neues Stück
taucht sie tief ein in die ägyptische Historie und bringt diese fast vergessene Geschichte von Machtmissbrauch und Gewalt ans Licht.
In „Zig Zig“ erweckt Laila Soliman gemeinsam mit fünf Performerinnen die inspirierenden und mutigen ägyptischen Frauen, die zahlreiche Demütigungen hinnahmen,
um die Wahrheit über die Vorkommnisse in Nazlat al-Shobak aufzudecken, wieder
zum Leben. In der dokumentarischen Performance verbinden sie die Zeugenaussagen von damals mit aktuellen Diskussionen über „rape culture“. Sie fragen, warum
sexuelle Übergriffe auf Frauen so oft verharmlost, angezweifelt oder instrumentalisiert werden und wie viel sich wirklich geändert hat. Dabei fließen das historische
Material, die eigenen Erfahrungen der Darstellerinnen und aktuelle Betrachtungsweisen ineinander.
Zig Zig Foto: Ruud Gielens
Das FFT zeigt die Deutschlandpremiere des Stückes in arabischer Sprache mit
deutschen Übertiteln. Zum Publikumsgespräch am 27. 9. wird auch die Düsseldorfer Autorin des Buches „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens“ (erscheint
Ende August 2016) Mithu Sanyal zu Gast sein und mit den Zuschauern und dem
künstlerischen Team ins Gespräch kommen. //
Laila Soliman
ZIG ZIG
Termine: 27./28. 9. - 20.00 Uhr
FFT Kammerspiele - Jahnstraße 3
Wenn du mich verlässt komm ich mit b.26
Tina Teubner, begnadete Komikerin, überirdische Musikerin mit Kernkompetenz
auf dem Gebiet des autoritären Liebesliedes, hat die Erziehung ihres Mannes
erfolgreich abgeschlossen und sucht neue Herausforderungen. Die Grenzen zwischen privat und politisch sind nicht mehr aufrecht zu erhalten. Die Welt brennt.
Tina wagt den Blick ins Innerste. Mit rasiermesserscharfer Intelligenz, unwiderstehlichem Humor und weltumfassender Herzenswärme scheucht sie ihr Publikum
auf: nicht kratzen. Waschen. Tina verändert die Welt, Ben muss an sich arbeiten,
und das Publikum darf dabei zugucken. Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön
wie die erste Liebe und so wirksam wie zwei Jahre Couch. //
Tina Teubner und Ben Süverkrüp
WENN DU MICH VERLÄSST KOMM ICH MIT
Uraufführung: 14. 9. - 20.00 Uhr // 15. - 17. 9. jeweils 20.00 Uhr
Kom(m)ödchen, Kay-und-Lore-Lorentz-Platz
Tina Teubner Foto: Jens Schneider
Nach dem großen Erfolg in Duisburg startet das Ballett am Rhein im Opernhaus
Düsseldorf mit b.26 am Freitag, 16. September, um 19.30 Uhr in die neue Saison.
Mit Choreographien von August Bournonville, Antony Tudor und Terence Kohler
spannt Martin Schläpfer einen weiten Bogen von einem der Hauptvertreter der
europäischen Romantik bis hin zu einem jungen Choreographen der Gegenwart.
Erstmals bringt das Ballett am Rhein mit „Bournonville Divertissement“ Tänze des
dänischen Romantikers auf die Bühne, die mit ihrer Lebensfreude italienisches
Flair und sommerliche Leichtigkeit verbreiten. Berühmte Namen wie Hans Christian Andersen, Søren Kierkegaard oder Bertel Thorvaldsen sind untrennbar mit der
kulturellen Blüte Dänemarks in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verknüpft.
In eine Reihe mit diesen Künstlern ist auch August Bournonville (1805–1879) zu
stellen, der den Tanz ausgehend vom Königlich Dänischen Theater in Kopenhagen
zu einer der wichtigsten Künste des Landes machte.
Im scharfen Kontrast zu Bournonville steht Antony Tudors berührendes Trauerritual „Dark Elegies“ zu Gustav Mahlers „Kindertotenliedern“, das bei der Duisburger
Premiere im Januar 2016 als Sensation gefeiert wurde. Es ist ein Ritual des unfassbaren Schmerzes und der tiefsten Trauer, das Antony Tudor (1908–1987) in seinen
„Dark Elegies“ zu Gustav Mahlers „Kindertotenliedern“ für Bariton und Orchester
vor unseren Augen ausbreitet: Eine Dorfgemeinschaft hat sich zusammengefunden, um den Tod ihrer Kinder zu beklagen.
Der australische Choreograph Terence Kohler hat für Schläpfers Compagnie ein
Stück zur Sinfonie Nr. 1 von Johannes Brahms kreiert: „ONE“ fasziniert mit seinen
Bewegungsenergien und thematisiert zugleich existenzielle Fragen nach dem Weg
für eine zeitgenössische Tanzkunst. Es sind kräftige, energiegeladene Szenen, mit
denen der australische Choreograph Terence Kohler sein Ballett „ONE“ eröffnet.
Immer wieder stürzen neue Tänzerformationen auf die Bühne, in verschiedenen
Gruppen, manchmal auch vereinzelt. Es ist ein Anrennen, ein Kämpfen, ein Ringen,
für das der Raum, den Verena Hemmerlein entworfen hat, keinen Ausweg bietet.
Generalmusikdirektor Axel Kober leitet die Düsseldorfer Symphoniker, den Gesangspart in den „Kindertotenliedern“ übernimmt Dmitri Vargin. //
Direktion August Bournonville - Antony Tudor - Terence Kohler
B.26
Premiere: 16. 9. - 19.30 Uhr
Deutsche Oper am Rhein, Heinrich-Heine-Allee
13
12
Doris Uhlich eröffnet mit
„more than naked“
am 08. + 09.09. die neue
Spielzeit im tanzhaus nrw
© Theresa Rauter
Düsseldorfer Marionetten-Theater
DER TAG DER OFFENEN TÜR – EIN KLEINES THEATERFEST
Am Samstag, den 10. September 2016 lädt das Düsseldorfer Marionetten-Theater ab
12 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Von 12.00 bis 16.00 Uhr ist jeweils zur vollen Stunde ein buntes Kurzprogramm mit Ausschnitten u. a. aus „Der Drache“ und „Momo“
zu sehen, im Anschluss an diese Kurzvorstellungen sind alle großen und kleinen
Besucher zu einem Blick hinter die Kulissen eingeladen. Der Eintritt ist frei! (Da die
Sitzplätze im Saal begrenzt sind, der Andrang aber erfahrungsgemäß groß, werden
ab 11 Uhr kostenlose Karten für die Kurzvorstellungen ausgegeben.) //
Termin: 10. 9. - ab 12.00 Uhr
Düsseldorfer Marionettentheater - Bilker Str. 7 (im Palais Wittgenstein)
Foto: Düsseldorfer Marionettentheater
DER DRACHE
Vom 16. September bis zum 22. Oktober 2016 zeigt das Düsseldorfer MarionettenTheater die selten gespielte Märchenkomödie „Der Drache“ von Jewgenij Schwarz
um den „Berufshelden“ Ritter Lanzelot, einen dreiköpfigen, tyrannischen Drachen,
einen verrückten Bürgermeister und die schöne Jungfrau Elsa. Zum Schmunzeln,
Träumen und Nachdenken für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren! //
Termine: 16. 9. - 22. 10. - Mi - Sa jeweils 20.00 Uhr // Sa auch 15.00 Uhr
Düsseldorfer Marionettentheater - Bilker Str. 7 (im Palais Wittgenstein)
DIE CHOREOGRAFIN DORIS UHLICH BRINGT DAS FLEISCH ZUM WACKELN
die biograph-bühnen-tipps
HEINRICH-HEINE-SALON: MATINEE ZU JOSEPH ROTH
Joseph Roth war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Vertreter der Neuen
Sachlichkeit und Chronist der untergehenden k.u.k.-Monarchie. //
Termin: 4. 9. - 11.00 Uhr - zakk…, Fichtenstr. 40
KABARETT FLIN: DAT ROSI BRENNT DURCH
Sabine Wiegand spielt als Dat Rosi die Bühnen in und um Düsseldorf rauf und
runter und gastiert jetzt zum ersten Mal im FLiN! In ihrem dritten Soloprogramm
gibt die sympathische Ruhrpottproletin Dat Rosi alles. Aber wirklich alles. In 90
irrsinnigen Minuten zieht sie ihr ganzes Leben auf links und räsoniert dabei in unverblümter Art über alle wichtigen und unwichtigen Themen in ihrem persönlichen
Mikro- und Makrokosmos. //
Termin: 9. 9. - 20.00 Uhr - Ka.BAR.ett.FLiN, Ludenberger Straße 37
THEATER AM SCHLACHTHOF: JAKOBS WEG – PILGERN TO GO
Eine wilde Komödie vom Niederrhein über zwei Familien aus verschiedenen Städten, die erfahren, dass sie Nachfahren der Äbtissin Clara Maria von Essen sind,
deren Zwillingskinder nach der Geburt getrennt wurden. Doch nicht nur das - jene
Clara Maria musste auf ihrer Flucht nach Köln wertvolwle Reliquien in Neuss
zurücklassen und wer die nun findet, der kann ein reiches Erbe antreten! Eine
unterhaltsame und spannende Suche auf dem Jakobsweg quer durch Kirchen-,
Familien - und Heimatgeschichte beginnt. Diese Produktion setzt sich satirisch mit
der Kommerzialisierung des Glaubens auseinander und durchleuchtet humorvoll
die Vernetzung von Kapital, Kirche und Kommunen. //
Premiere: 10. 9. - 20.00 Uhr // 17./23. 9. - 20.00 Uhr // 18. 9. - 19.00 Uhr
Theater am Schlachthof, Neuss - Blücherstr. 31-33
THEATER AN DER LUEGALLEE - FÜNF FRAUEN UND EIN MORD
Eine herrlich antiquierte viktorianische Kriminalgeschichte. Englische Ladies, aufopferungsvolle Bedienstete, ein cleverer Kriminalinspektor, überraschende Wendungen und heimliche Liebe sind die Zutaten zu diesem spannenden Krimi. Mit viel
Portwein und Witz kommen die Akteure der Wahrheit näher… //
Termine: 16./18./20 - 24./27. - 30. 9. - jeweils 20.00 Uhr // 18./25. 9. - jeweils 18.00 Uhr
Theater an der Luegallee
BEATE SARRAZIN: EINE AFRIKANISCHE TRAGÖDIE
Erzählt wird die tragikomische Komödie aus einem Township bei Johannisburg zur
Zeit der Apartheit. Eines Tages erwischt Philemon seine geliebte Frau Matilda mit
einem anderen Mann. Der Nebenbuhler flieht und hinterlässt seinen Anzug. Das
Kleidungsstück wird von nun an dauerhafter Ehrengast im Hause: Es wird gefüttert, zum Sonntagsspaziergang ausgeführt und darf sogar ins elterliche Schlafzimmer. Ein merkwürdig-bedrohliches Leben zu dritt beginnt. Das Stück steht in der
Tradition des Townships-Theaters, das in den Elendsvierteln der südafrikanischen
Großstädte entstanden ist. //
Termin: 24. 9. - 20.00 Uhr - Theater Anderswo, Erkrath, Naheweg 25
Nackte Tatsachen
DIE RATHAUSKANTINE: GESCHNETZELTES ‚EUROPA‘ AUF EINHEITSBREI
Wieder einmal nähert sich der Tag der Deutschen Einheit, doch in diesem Jahr kann
Archivar Sülheim ihn nicht so recht genießen. Zu sehr sorgt sich der überzeugte
Europäer als überzeugter Neusser um das Projekt Europa. Die überzeugte Controllerin Frau Strack sorgt sich dagegen im Sinne der Haushaltskonsolidierung um die
Stabilität von Währung und Konjunktur. Ein überzogenes Konto macht derweil dem
überzeugten Hausmeister und Gelegenheitsgeschäftemacher Jupp Schwaderath
zu schaffen. Hat Gast Aydin Isik etwas mit diesen Geschäften zu tun? //
Premiere: 25. 9. - 19.00 Uhr // 29./30. 9. - jeweils 20.00 Uhr
Theater am Schlachthof, Neuss - Blücherstr. 31-33
INTERNATIONALE TANZWOCHEN NEUSS
Neue Werke junger Choreographen und bewährte Erfolgsstücke des Modern
Dance – zur 34. Spielzeit der Internationalen Tanzwochen kommen Compagnien
aus England, Frankreich, Italien, Brasilien, den USA und Kanada nach Neuss. Noch
besteht die Möglichkeit Abos zu buchen, der Verkauf von Einzeltickets beginnt am
26. 9. für folgende Gastspiele in der Stadthalle Neuss:
26. 10. Compagnia Aterballetto, Reggio Emilia / 13. 11. Grupo Corpo, Belo Horizonte (BR) /
16. 12. Malandain Ballet Biarritz / 24. 1. 17 Ailey II, „The Next Generation of Dance“, NY /
12. 2. 17 Les Ballets Jazz de Montreal / 29. 3. 17 Richard Alston Dance Company, London
VVK Einzeltickets ab 26. 9. - Info: www.tanzwochen.de
ABDELKARIM: ZWISCHEN GHETTO UND GERMANEN
Abdelkarim, der Marokkaner Ihres Vertrauens, ist geboren und aufgewachsen in
der Bielefelder Bronx. Klingt nach reichlich Zündstoff, er ist wohl das Beste, was
Comedy und Kabarett mit Migrationsvordergrund derzeit zu bieten haben. Abdelkarim erzählt authentisch und selbstironisch Geschichten aus seinem Leben. Das
geht bei ihm ganz ohne vordergründige Gags, aber es macht ihm sichtlich Spaß,
Klischees gegen den Strich zu bürsten. Ottfried Fischer sagt über ihn: „Abdelkarim
sieht nur aus wie Stand-Up-Comedy. Aber wenn er seinen Alltag humoristisch verarbeitet wird´s ganz von selbst politisch. Weil er weiß, was der Witz an seiner
Sache ist, braucht er auch keine Gesinnung obendrauf.“ //
Termin: 28. 9. - 20.00 Uhr - zakk…, Fichtenstr. 40
SCHAUPLATZ LANGENFELD: JÜRGEN BECKER
„Ich interessiere mich gar nicht für Kabarett“, sagt ausgerechnet Kabarettist
Jürgen Becker und begründet fortan seine Berufswahl mit der großen Sympathie für die Zuschauer. Das wiederum macht den Kölner Publikumsmagneten,
„Mitternachtsspitzen“-Moderator und leidenschaftlichen Traktoristen zutiefst sympathisch. Wofür sich Becker jedoch sehr wohl interessiert, ist das „Volksbegehren
– Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung“, wie seine neues Programm heißt.
So widmet sich Herr Becker streng öffentlich dem Austausch von Körperflüssigkeiten. Der Kölner Kabarettist bittet „zum Blick durchs Schlüsselloch“ und wagt
einen „kabarettistischen Beischlaf mit Eros“. //
Termin: 30. 9. - 20.00 Uhr - Schauplatz Langenfeld - Langenfeld, Hauptstraße 129
Als die Wiener Choreografin 2009 gebeten wurde, für ein Festival in Frankreich ein Stück
über ihren korpulenten Körper zu machen, reagierte sie verdutzt. Denn anscheinend war
das selbst im zeitgenössischen Tanz, der sich ja die Kritik an Körpernormierungen oftmals auf die Fahne schreibt, immer noch ein Thema: „Sieht man zuerst den Körper oder
sieht man erst den Inhalt eines Stückes?“, fragte sich Doris Uhlich und entwickelte ein
Solo über die unterschiedlichen Vorstellungen und Ideale von Schönheit. In der wohl
bekanntesten Szene von „mehr als genug“ bestreut sie ihren bis auf ein Paar High
Heels nackten Körper mit Puder, der bei jedem ausladenden Hüftschwung in der Luft
wirbelte. Das Solo geriet mit seiner unverstellten Lebenslust zu einer barock anmutenden Feier des Körpers jenseits von Magerkeit-Kult, Fitness-Drill und Selbstoptimierung.
Shake your body
Doris Uhlich, die bereits erfolgreich Bühnenstücke zu sehr unterschiedlichen
Themenfeldern inszeniert und sowohl mit ehemaligen Balletttänzerinnen als auch
Laien und älteren Menschen gearbeitet hatte, entdeckte die Freude am nackten tanzenden Körper. Zwei Jahre lang bot sie im Rahmen des Wiener Festivals „impuls
tanz“ erfolgreich Nackttanz-Workshops zu der von ihr nicht ohne ein Augenzwinkern bezeichneten „Fetttanztechnik“ an: „Was ist das, wenn man wieder weich wird
im Körper? Was bedeutet es, das Schwabbelnde zu suchen, statt immer nur das
Stählerne?“ Über die reine Lust am Körperlichen hinaus sieht Doris Uhlich, die ihre
Arbeit als dezidiert politisch bezeichnet, auch eine mentale Veränderung: „Wenn
der Körper weich sein darf, dann kann auch das Denken weich sein. Ich stelle mir
vor, dass das auch den denkenden Muskel beeinflusst. Wenn man nur dieses
Fixierte und Definierte trainiert, dann beginnt man, eingleisiger zu denken“, so 2014
in einem Interview der Wochenzeitschrift DIE ZEIT.
Overdressed
Mit 20 Tänzerinnen und Tänzern, die an den Workshops teilgenommen hatten, entstand eine mitreißende Bühnenperformance ohne jeden Hauch eines provokatorischen oder voyeuristischen Aplombs. Vielmehr kann es passieren, dass sich Zuschauer angesichts der Freude und fast kindlich anmutenden Neugierde daran, wie
nacktes Fleisch auf nacktes Fleisch klatscht, wie Oberarme, Wangen und selbst
Nackenfalten schwabbeln können, sich regelrecht „overdressed“ fühlen. Doris
Uhlich gelingt es, die Tänzer so zu inszenieren, dass die Waagschale sich weder in
Richtung Heroisierung von Nacktheit, noch allzu sehr hin zur vielbeschworenen
Verletzlichkeit des entblößten Körpers neigt. Während Doris Uhlich als DJane sanft
mitswingend Tanzhits auflegt, gerät die Inszenierung vielmehr zu einer gutgelaunten Erkundung des menschlichen Körpers, besser noch: zu einem Stillleben des
Fleisches, bei dem es jenseits jeglicher erotischer oder pornografischer Konnotation wackelt und schnalzt, wabbelt und schwitzt. Und beim Zuschauer stellt sich,
als kleiner Nebeneffekt, die Erkenntnis ein, dass sich die vielbeschworenen Körpernormen und der von Zeitschriften kreierte Begriff der so genannten „Problemzonen“
versus eines perfekten Körpers relativieren: denn auch der – meist gut durchtrainierte – Tänzerkörper ist einfach nur ein individueller Körper. //
//HK
Doris Uhlich „more than naked“
Do 08.09. 20:00 + Fr 09.09. 21:00, Fr um 20:00 Physical Introduction /
Fr anschl. Publikumsgespräch
tanzhaus nrw, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf
Karten unter www.tanzhaus-nrw.de oder Tel. 0211 17270-0
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10. Jan Martens
Sa 10.09. 18:00 + So 11.09. 18:00
»BIS – Ein Solo für Truus Bronkhorst« Dt. Erstaufführung / Spielzeiteröffnung
03.
Sa 03.09. 14:00 – 17:00 für Teens und Kids
So 04.09. 13:00 – 18:00 für Erwachsene
17. Lies Pauwels/HETPALEIS
Sa 17.09. 18:00 + So 18.09. 18:00 + Mo 19.09. 11:00
Tag der offenen Tür
… bevor das Kurssemester startet
»Der Hamilton-Komplex«
Im Rahmen der Reihe Melancholie & Muskeln
So 18.09. 16:30
Mit 13 ist nichts, wie es scheint! In der neuen Arbeit der belgischen
Regisseurin und Choreografin Lies Pauwels verwandeln sich Kinder
in Lolitas, Tänzerinnen in Teenie-Moms, Mädchen in unglückliche
Ehefrauen. Hin- und hergerissen zwischen Erwartungshaltungen,
Identitätssuche und Provokation werden 13 junge Performerinnen
zum Bürgerschreck. Mittendrin: Bodybuilder Stefan Gota, der kläglich
daran scheitert, die kreischende Menge unter Kontrolle zu halten.
Wer sind diese Mädchen, die ihre Wirkung so selbstbewusst im Griff
haben? Zu Popmusik und mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche
Diskurse fängt das Stück den besonderen Moment zwischen Kindsein
und Erwachsenwerden ein.
von Alfredo Zinola & Maxwell McCarthy
Flämisch und englisch mit dt. Untertiteln / So 16:30 Offene Probe
von Alfredo Zinola & Maxwell McCarthy
08.09. – 11.09. Spielzeiteröffnung
08. Doris Uhlich
Do 08.09. 20:00 + Fr 09.09. 21:00
»more than naked« Spielzeiteröffnung
20 splitterfasernackte Menschen auf der Bühne sind mehr als
eine Gruppe – sie sind eine Gesellschaft. Und die bringt sich
hier mit Schwerstarbeit in Bewegung. Die Wiener Choreografin
und Performancekünstlerin Doris Uhlich steht dabei als DJane
auf der Bühne und ihr Credo ist: Let’s party our body! Sie
inszeniert »die Nackerten« dabei jenseits von Ideologie und
Provokation. Der Zuschauer ist weder peinlich berührt, noch
wird er zum Voyeur. Vielmehr gerät die Inszenierung zu einer
gutgelaunten Erkundung des menschlichen Körpers, besser:
zu einem Stillleben des Fleisches, in dem die Tänzer mit ihren
Körpern wackeln, schnalzen, schwabbeln, schwitzen und
aneinander klatschen und sich der Zuschauer am Ende fast
»overdressed« fühlt.
Fr 20:00 Physical Introduction / Fr anschl. Publikumsgespräch
09. Angie Hiesl + Roland Kaiser
18. Offene Probe
So 18.09. 19:00
Abschlusspräsentation
Improvisationstheater/Ltg. Paul Hänel
22. Etienne Saglio/Monstre(s)
Do 22.09. 20:00 + Fr 23.09. 20:00 + Sa 24.09. 20:00
»Les Limbes – Die Vorhölle« Dt. Erstaufführung
www.duesseldorf-festival.de
NEU:
Freie Fahrt im VRR! Ab sofort
gilt die Eintrittskarte am Tag
der Veranstaltung auch als
Fahrkarte für die Hin- und
Rückfahrt zum tanzhaus nrw.
September 2016
Zwischen ihnen liegt ein Altersunterschied von 33 Jahren: Als sich Jan Martens, Factory
Artist am tanzhaus nrw und inzwischen international gefeiert, und die niederländische
Tänzerin und Choreografin Truus Bronkhorst im Jahr 2012 trafen, stand er am Beginn
seiner Karriere und sie durchlebte die Nachwirkungen einer persönlichen und beruflichen Krise. Jan Martens, mit einer außergewöhnlichen Empathie und einem zutiefst
menschlichen Blick für das Wesentliche begabt, entwickelte mit ihr ein Solo als das
Porträt einer außergewöhnlichen Frau: verletzlich und kraftvoll zugleich, in einem endlos
scheinenden Schrei gefangen, doch gleichzeitig frei und selbstbestimmt wirkend in
der Präsenz ihres Körpers jenseits jugendlich-normativer Zuschreibungen.
Fr 09.09. 19:00 + Sa 10.09. 19:00 + So 11.09. 19:00
»ID-clash« Spielzeiteröffnung
Männlich? Weiblich? Anders? Transidente Menschen entziehen
sich der Geschlechterrolle, die ihnen durch Geburt zugewiesen
wurde. Das interkulturelle Performance- und InstallationsProjekt »ID-clash« wirft einen Blick auf andere Dimensionen
der Geschlechteridentifikation, auf unterschiedliche Lebenskonzepte transidenter Menschen und Stadien von Transformation.
Erste Recherchen entstanden in Bangladesch, wo das Kölner
Künstler-Duo eine intensive Arbeitsbeziehung mit der Community
der Hijra einging. Hijra in Südostasien sind Transgender, die als
Männer geboren werden, sich weiblich geben, sich aber keinem
dieser beiden Geschlechter zugehörig fühlen. Sie bezeichnen
sich als das »Dritte Geschlecht«. Angie Hiesl + Roland Kaiser
verweben Erzähltes und Geschriebenes, Video-Projektionen
und Gesang, Performatives und Bildnerisches zu einer begehbaren Installation.
29. fabien prioville dance company
Do 29.09. 20:00 + Fr 30.09. 20:00 + Sa 01.10. 20:00
»La Suite« Uraufführung
Ausgangspunkt von Fabien Priovilles neuester Arbeit ist ein Meisterwerk der Tanzgeschichte des
20. Jahrhunderts: Pina Bauschs Stück »Café Müller«. Fabien Prioville, der selbst lange Jahre bei
Pina Bausch tanzte, versammelt international renommierte Tänzer, darunter Pascal Merighi, Zuzana
Zahradnikova, Vivien Wood und Iker Arrue, sowie bekannte Jazzmusiker und versetzt sie in einen
Raum, ganz ähnlich wie Pina Bauschs »Café Müller«. Auch wenn sich Fabien Prioville genau an den
Charakteren von »Café Müller« orientiert, geht es ihm nicht darum, die Originalchoreografie nachzutanzen. Die Protagonisten erzählen ihre eigenen Geschichten, greifen das Vergangene auf und
transformieren es ins Heute.
Fr anschl. Publikumsgespräch / Sa ab 23:00 something – Veranstaltung für elektronische Clubkultur
Das tanzhaus nrw wird gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.
Ort: Altes Postgelände gegenüber vom tanzhaus nrw
Jan Martens »BIS – Ein Solo für Truus Bronkhorst« Foto: Anna van Kooij
Vorverkauf: Karten jederzeit online erhältlich unter www.tanzhaus-nrw.de
tanzhaus nrw · Erkrather Str. 30 · 40233 Düsseldorf · Tel 0211 - 17 270 - 0
Düsseldorfer Schauspielhaus — Junges Schauspiel
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Stücke der neuen Saison — Kartentelefon ����. �� �� ��
— Der Vorverkauf läuft!
Theaterzelt auf
dem Corneliusplatz
Bis zum 31. Oktober
Central — Große Bühne
Gilgamesh
Das älteste Epos der
Menschheit — übertragen
von Raoul Schrott
Premiere am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��., ��., ��., ��.�.,
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Großes
Eröffnungsfest
Auf den Bühnen und hinter
den Kulissen: Theater,
Lesungen, Lieder, Voguing,
Konzerte, große Saisonvorschau und Party bis in die
Morgenstunden
am ��. �.
In 80 Tagen um
die Welt
Ein zirzensisch-musikalisches Theaterabenteuer
— nach dem Roman von
Jules Verne
Premiere am ��. �.
Weitere Termine: ��., ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��.�., �., �., �., �.,
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Der Revisor
Komödie von Nikolai Gogol
Premiere am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��., ��., ��.�.,
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Romeo und Julia
von William Shakespeare
Premiere am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��., ��., ��.�.,
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Terror
Gerichtsdrama von
Ferdinand von Schirach
Wiederaufnahme am
��.��.
Weitere Termine: ��.��.
Central — Kleine Bühne
Münsterstraße 446
Ein Sommernachtstraum
Ein Verwirrspiel mit Düsseldorfer Jugendlichen —
nach William Shakespeare
Premiere am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��.�., �.��.
Willkommen im Klub!
Auftaktveranstaltung der
Bürgerbühnenklubs — für
alle von �–��
am ��.�.
Planet Magnon
Ein Zukunftsmärchen aus
einer optimierten Welt
— von Leif Randt
Uraufführung
am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��.�., ��.��.
Meine Schwester
Sheherazade
von Mathilda Fatima Onur
— ab �
Uraufführung am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��., ��., ��., ��.,
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Café Eden – Refugees
are welcome here!
Ein Ort zum Verweilen
und Kennenlernen für Geflüchtete und Düsseldorfer
— Eröffnung am ��. �.
mit andcompany&Co —
und dann jeden Montag
von ��–�� Uhr
Natives
von Glenn Waldron
Uraufführung am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��., ��., ��.�., �.,
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Unterm
Kindergarten
Ein Kindertheaterstück
von Eirik Fauske — ab �
Premiere am ��. �.
Weitere Termine: ��.�.
(Öffentliche Probe/Voraufführung), ��., ��., ��., ��.��.
Theatersport
mit dem Club der Spontis
��. �.
Der Junge mit dem
Koffer
von Mike Kenny — ab ��
Wiederaufnahme am ��. �.
Weitere Termine: �., �., �.��.
19
Rock, Pop, Jazz
CD . DVD . LP . etc
SCHADOW ARKADEN 1.OG
DÜSSELDORF
The Jig
KIT
Fr 9.9.
Mathias Haus / Sebstian Gahler
Steinway Haus.
Mi 14.9.
Ala.ni
Zakk
Mi 21.9.
Iva & Band
KIulturfabrik Krefeld
Mi 14.9.
Slime
Haus der Jugend
Fr 23.9.
Okta Lounge
Zakk
Mo 26.9.
Queenz of Piano
Savoy
Do 29.9.
Jamie T - Trick
Der UK-Songwriter sprengt alle
Genregrenzen mit tollen Songs
CD & LP
2.9. Wolverine Festival
Wenn ungarischer Psychobilly (The Hellfreaks) auf rockigen Punk aus Hamburg (Lucifer Star Machine) trifft, dann darf Wildes
erwartet werden, erst recht, wenn das zugehörige Label beider Bands Wolverine heißt.
// Stahlwerk
7.9. Götz Widmann
Ein Mann, eine Gitarre, sonst nichts. Songs,
die vielleicht nicht die Welt bewegen, dafür
aber irre viel Spaß machen und deutlich werden lassen, dass man auch am linken Rand
der Lebensstraße nicht dauernd Trauer tragen muss.
// Zakk
8.9. Burma Bebop
Myanmar meets Europe steht als Motto über
diesem Projekt von Tim Isfort und etlichen musikalischen Kollegen, die vereinen, was die Welten zu bieten haben. // KIT Mannesmannufer
9.9. The Jig
Sieben Musiker aus Amsterdam haben sich
zusammengetan, um dem Funk seine volle
Schlagkraft zu entlocken und zeigen, welche
Welten sich auftun zwischen Jazz, Soul und
Rock’n’Roll.
// KIT Mannesmannufer
10.9. Fender Show
Ab 15 Uhr dreht sich (Eintritt frei) alles um
Fender-Gitarren. Peter Bursch und Andreas
Schulz geben Gitarrentipps, und Olli Schulz
moderiert. Zudem sind Gitarren, Bässe und
Amps zu bestaunen und auch anzufassen.
Könnte auch mal laut werden.
// Zakk
10.9. Konrad Beikircher
Mal wieder in Sachen Musik unterwegs, dieses
Multitalent. „Rockin My Life Away“ heißt das
Programm, in dem er seine italienischen Helden
ebenso ehrt wie Größen vom Schlage eines Ray
Charles oder eines Jerry Lee Lewis. // Savoy
11.9. You Shall Rise
Wenn man das tiefe Afrika und den nahen
Orient und das klassische Von-Hier in einen
Topf packt und gut verrührt, dann kommt das
heraus, was sich You Shall Rise auf die Fahnen geschrieben haben: Ein Trip quer durch
die Kulturen. Vorprogramm (nicht verpassen):
Don Cabron.
// Zakk
13.9. Meets & Beats
Austausch und Kommunikation sind wichtig
auch für Musiker, die sonst so gerne in sich
versunken der nächsten geilen Melodie hinterhersinnieren. Heute ist Gelegenheit zum
Austausch mit Michi und der Sprenz & Randfigur.
// Haus der Jugend
14.9. Me & Marie
Mann und Frau, Gitarre und Schlagzeug,
Stimme und Stimme, Songs und Kracher.
Manche nennen das Indierock, aber letztlich
ist es vor allem eines: Schöne Musik. // Zakk
14.9. Sebastian Gahler /
Mathias Haus
Einer der besten Pianisten und der mit Sicherheit beste Vibraphonist Düsseldorfs tun
sich zusammen und setzen mit Bass- und
Schlagzeugbegleitung ihr Konzept von gutem Jazz um.
// Steinway Haus, Immermannstraße 14-16
14.9. Alex Diehl
Schöne deutsche Songs, die endlich mal
nicht nach Retorte klingen, sondern nach
echter Emotion, nach wirklichem Wollen,
nach entschlossener Ambition. Es gibt viele
Singer/Songwriter, aber einen wie Alex Diehl
gibt es nur einmal. // Krefeld, Kulturfabrik
15.9. Timm Beckmann und
Patrick Steinhaus
Wenn zwei sich zusammentun, um mal eben
crossover die Gesetze zwischen E und U
durcheinanderzuschütteln, groß aufzutrumpfen mit tollen Songideen und noch tolleren
Dialogen, dass man nicht weiß, was besser
ist, das Wort oder die Musik. Kreuzüber das
Ganze. Ein bisschen verwirrend, aber gerade
deshalb gut.
// Zakk
16.9. Joe Volk
Er kommt aus Bristol, also aus der Stadt, die
einst ihre Gesandten in die Welt entließ, auf
dass sie von der Kraft des TripHop künden
sollten. Natürlich ist Joe Volk keiner von denen, aber so wirklich kann er als höchst kreativer Songwriter seine Herkunft dann doch
nicht verleugnen. Er hat was Mystisches,
was Versponnenes, was Sphärisches. Spannend klingt das auf jeden Fall. Heute stellt er
sein aktuelles Album „Happenings and Killings“ vor.
// Zakk
16.9. Forsonics
Das Quartett um den Trompeter Chris Fischer
zeichnet sich vor allem durch seine spielerische Vielfalt und große Dynamik aus. Da
wird es mal ganz leise, tönt es zwischendrin
durchaus auch mal kammermusikalisch, bevor
es dann unvermittelt explodiert, um schon
kurze Zeit später in einen eher nachdenklichen Modus zu verfallen. // Jazz Schmiede
17.9. Robert Kreis
Man darf ihn inzwischen wohl mit Fug und
Recht einen Altmeister nennen. Allerdings
entzieht er sich den Kategorisierungen gleich
wieder, weil seine Art, die Vergangenheit zu
rekapitulieren, auf besondere Art und Weise
alterslos wirkt. Kreis ist ein Unterhalter der
besten Art, ein Charmeur, ein hintersinniger
Beobachter, ein begnadeter Sänger. // Savoy
17.9. Buzzcocks
The Heroes of Punk, die echten, alten, bewährten Kräfte der schnellen Selbstvergewisserung. Ich krache, also bin ich. // Zakk
18.9. Leningrad
Sie kommen aus Russland, heißen wie Petersburg früher hieß, und sie sind viele. Mit
17 Akteuren rauscht diese Combo an, die
man kennen kann, wenn man Wladimir Kaminers „Russendisko“-CD lieben gelernt hat.
Sie mixen Rock und russische Folklore, sie
lieben den Ska und den HipHop, lassen hier
und da aber auch schon mal ein paar Chansonmomente glühen.
// Philipshalle
20.9. Fear Of Men
Mit ihrem Indiepop, den manche auch als
Dreampop bezeichnen, setzt das Trio aus
Brighton eine starke Duftmarke und bezieht
seine Kraft vor allem aus dem Kontrast, den
Sängerin Jess Weiss gegen ein sehr besonderes Gemisch aus Postpunk und Electro
setzt.
// FFT Kammerspiele
21.9. Ala.ni
Eine Stimme, die klingt, als habe man sie einem
Grammofon der 30er-Jahre entrissen. Aber
natürlich ist die Frau aus London viel mehr als
nur eine Reminiszenz an das Vergangene. Sie
hat schon Mary J. Blige und Blur und Andrea
Bocelli aus dem Hintergrund unterstützt und
damit bewiesen, dass sie das ganze Spektrum
beherrscht. Wo sie ist, da ist in erster Linie erst
einmal sie. Auch wenn das die Zartheit ihres Vokalorgans nicht vermuten lässt, weiß sie doch
sich durchzusetzen.
// Zakk
30.9. Datfunk feat.
Reiner Witzel
Konzert des Monats
Aus Athen kommen drei Musiker, die sich
dem funkigen Souljazz verschrieben haben.
In ihrer Heimat sind sie recht bekannt, weshalb es sich der Düsseldorfer Saxophonist
Reiner Witzel als Ehre anrechnen lassen
kann, dass er im vergangenen Jahr mit den
Dreien in Athen spielen durfte. Es entstand
eine faszinierende Kollaboration, die nun
auch Platte wird und zur Präsentation eine
Gegeneinladung zur Folge hat.
// Jazz Schmiede
22.9. Tito & Tarantula
Wüstenrocker und Blutsauger können heute
eine Party feiern, bei der es gerne auch mal
ein bisschen splattern darf. Macht sich gut
zum Sound dieser Band.
// Zakk
23.9. Three Nations
Under One Groove
Drei Big Bands treten an, um das Beste aus
Deutschland, England und den Niederlanden
zu präsentieren. Mit 55 Musikern ist mindestens zu rechnen. Die treten mal in ihrer
Stammbesetzung auf, dann aber auch wieder in bunt gewürfelter Formation.
// Jazz Schmiede
Foto: Marikel Lahana
24.9. Sophie Hunger
Man fragt ja immer wieder, wo denn die deutschsprachigen Künstler sind, die ihre Lieder
ohne Peinlichkeit oder Kitscheinschuss präsentieren können, die noch etwas am Hut haben
mit feiner Lyrik, mit präziser Welt- und Emotionsbeobachtung, die so singen können, dass es
nicht gekünstelt wirkt, dass es nie den Eindruck macht, auf Zuschauerreaktion hin konstruiert zu sein. Um es mal ganz ehrlich zu sagen: Es gibt nicht viele solche Künstler, aber es gibt
Sophie Hunger.
// Burgplatz, Zelt
23.9. Slime
Sie haben lange nichts gemacht, die Hamburger Klassiker, die einst so wichtig waren
für die intelligente Punkszene, die Marksteine eingepflanzt haben, wo andere nur Wüste
wähnten. Nun haben sie sich der Texte von
Erich Mühsam, seines Zeichens, Dichter und
Anarchist, angenommen. Mühsam wurde
von Nazis getötet, sein Geist lebt weiter. Slime sei Dank.
// Haus der Jugend
24.9. Jan Plewka singt Rio Reiser
Der König von Deutschland ist tot, es lebe
der König von Deutschland. Mit jedem Song,
den Jan Plewka anstimmt, wird erneut deutlich, was fehlt, seit Ralph Christian Möbius
das Zeitliche gesegnet hat.
// Zakk
24.9. Terry Hoax
Hätte sich diese Hannoveraner Combo nicht
vor 20 Jahren aufgelöst, könnte sie in zwei
Jahren schon 30. Geburtstag feiern. So aber
klafft ein Zwölfjahresloch in der Bandgeschichte, aber das hat der Band letztlich gutgetan, denn heute klingt ihr Rock klarer und
gewollter als vor der Trennung. Sex mit dem
Ex kann eben auch schön sein.
// Stone im Ratinger Hof
24.9. Helgi Jonsson
Isländer sind ja gerade schwer in. Das kann
einen wie Helgi Jonsson nicht anrühren,
denn er hat sich lange vorher schon bewährt.
Er hat Sigur Rós und Damien Rice unterstützt
und auch bei Boy und Philipp Poisel mitgemischt. Mit seiner Frau Tina Dico und Marianne Lewandowski will der Multiinstrumentalist heute die Christuskirche verzaubern.
// Christuskirche, Kruppstraße
24.9. Jan Schreiner
Large Ensemble
Der Bassposaunist Jan Schreiner schart
jede Menge Kollegen um sich, um mit ihnen
Big-Band-Klischees aufzubrechen, Neues zu
wagen und gängige Strukturen in Frage zu
stellen. Jazz eben.
// Jazz Schmiede
26.9. Okta Lounge
Sie kommen aus Griesheim, aber sie klingen
besser als es ihre Herkunft andeutet. Sie
fabrizieren feinen Psychedelicrock, der ein
bisschen pendelt zwischen der Vertracktheit
der frühen Genesis und der Eingängigkeit
mancher Coldplaysongs.
// Zakk
29.9. Vanessa Mai
Man kennt sie als Beisitzerin von Dieter Bohlen bei DSDS. Er steht ihr auch im Studio bei,
und oft hört man das auch heraus. Allerdings
lässt sich der Verdacht nie ganz ausräumen,
dass in ihr mehr steckt, als ein Bohlen herauszuholen in der Lage ist.
// Capitol
Angedroht!
Various - Electri_city 2
Der zweite Ausflug in die Geschichte der
Düsseldorfer Elektronik – Ein Must Have!
CD & LP / Deluxe CD & Deluxe LP
1.10. Joe Strummer Tribute,
Haus der Jugend
3.10. Dire Strats, Savoy
7.10. Tom Schilling, FFT Kammerspiele
15.10. A Tribute To Sting, Zakk
24.11. Jethro Tull, Philipshalle
3.12. Max Mutzke, Schumann Saal
29.9. Queenz Of Piano
Zwei Frauen, zwei Klaviere, unendliche
Möglichkeiten. Von Michael Jackson bis zur
Zithermusik reicht das Spektrum, und Spaß
macht es auch noch, wenn diese Damen ihren Pianos Flügel verleihen.
// Savoy
Anton. Dämonen füttern.
Banks & Steelz - Anything But Words
Die Köpfe von Interpol & Wu-Tang Clan
fusionieren zum Hip-Rock Duo
CD & LP
Physical Theatre von und mit
30.9. The Agonist
Man muss Death Metal nicht immer so todernst nehmen. Man kann sich auch mal treiben lassen von den darüber liegenden Melodien. Wenn die so eingängig daherkommen
wie von diesen Kanadiern und so mitreißend
präsentiert werden wie von der Frontfrau Vicky Psarakis, dann hat sogar der Gedanke an
den Tod etwas Faszinierendes.
// The Tube, Kurze Straße
Claudia Schnürer Solo
Premiere:
DO 22.September 2016, 20h
weitere:
FR + SA 23., 24.9. jeweils 20h
im Atelier Performative Künste
Düsseldorf Kaiserswerth
Reservierung: [email protected]
Tel.: 0211 - 45 411 42
30.9. Kapelle Petra
Sie heißen komisch und sie kommen aus
Hamm. Aber sie haben Wumms, und wenn
man sie nur als Indieband abstempelt, tut
man ihnen Unrecht. Sie mixen mütterlichen
Witz mit gesellschaftskritischer Ambition
und persönlichem Engagement.
// Stone im Ratinger Hof
Nick Cave - The Skeleton Tree
Der Punk-Poet lädt zum düsteren
Treffen am Skelettbaum
CD & LP
A&O MEDIEN STORE
Schadow Arkaden 1.OG
Schadowstr. 11, 40212 Düsseldorf,
Tel 0211-8606049
[email protected]
Montag bis Samstag 10.00 bis 20.00 Uhr
www.aundo-medien.de
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11. ido-Orgelfestival –
80 Konzerte „rund um die Orgel“
Mit dem mächtigen Klang von 103 Posaunen startet am 30. September 2016 das
„Internationale Düsseldorfer Orgelfestival – IDO“. Über hundert Bläserinnen und
Bläser aus ganz NRW spielen klassische und moderne Werke – ein perfekter Auftakt für fünf vielfältige Festivalwochen.
Sa 3.9.
18.00
So 4.9.
15.00
15.00
Denn das IDO ist in dem Sinne kein klassisches Orgelfestival, sondern ein Festival
„rund um die Orgel“. In über 80 Konzerten zeigen internationale Stars und Düsseldorfer Organisten, was alles drinsteckt im ersten Synthesizer der Welt. „Die
Orgel ist viel mehr als nur Begleitmusik in der Kirche“, sagt Festivalleiterin Mirjam
Schenke. „Sie inspiriert Musiker über alle Sparten hinweg.“
"Kein anderes Instrument bietet soviel Kosmos" Antje Vollmer, Politikerin und Theologin
Spezialität des Festivals sind die vielen Crossover-Konzerte, die die Orgel in Bezug
setzen zu anderen Instrumenten und Musikstilen. In diesem Jahr trifft die Orgel
zum Beispiel auf die Musik der Beatles (Let it Pipe, am 16.10.2016), auf indischen
Tempeltanz (Orient trifft Okzident, am 02.10.2016) und auf japanische Trommeln
(Wadokyo, am 08.10.2016). Auch Jazz- und Popkonzerte mit der Orgel sind wieder
im Programm. So wird zum Beispiel das Trio Neuzeit eine mitreißende CrossoverVersion von Carl Orffs Meisterwerk Carmina Burana aufführen, die „Carmina Variations“ (06.10.2016). Der Stummfilm „Tagebuch einer Verloren“ (1929, Regie: G. W.
Papst), wird auf der Kino-Orgel begleitet (29.10.2016, Black Box).
Mit der besonderen Konzertreihe „Die Kunst der Tanz-Fuge“ hat der renommierte
Komponist und Regisseur Jörg U. Lensing vom Düsseldorfer „Theater der Klänge“
– inspiriert von J. S. Bachs Klassiker – ein Stück mit vier Tänzern und Orgel eigens
für das Festival erdacht (2./3./4./5.11.2016).
Crossover-Konzerte zeigen, wie vielfältig die Orgel ist
„Mit unseren Crossover-Konzerten holen wir die Orgel aus dem religiös-musikalischen Kontext heraus und zeigen, wie vielfältig sie ist“, sagt Mirjam Schenke. Und
Herbert H. Ludwig, Intendant des Festivals, betont: „Unser Programm endet nicht
bei Bach, Buxtehude und Messiaen. Wir sind so breit aufgestellt, wie kein anderes
Orgelfestival der Welt.“
Kein Wunder, dass im Jahr 2015 mehr als 12.000 Besucher zu IDO-Konzerten kamen.
ido-festival vom 30. September bis 7. November 2016
www.ido-festival.de
www.facebook.com/ido.festival.duesseldorf
16.00
Mi 7.9.
18.30
Gospelchurch
Zum 100-jährigen Jubiläum der
Diakonie Düsseldorf
Johanneskirche, M.-Luther-Pl. 39
Benefizkonz. für Flüchtlingskinder
Music gets nations togesther
Tersteegenkirche, Golzheim
Orgelmusik am Sonntag
Französischer Komponisten
verschiedener Epochen
Evangelische Kirche Urdenbach
„Mose – ein echt cooler Retter“
Kindermusical
Graf-Recke-Kirche, Wittlaer
Sommerliche Orgelkonzerte 2016
Abschlusskonzert
Neanderkirche, Bolkerstraße 36
So 11.9. Am Tag des offenen Denkmals
11.00
Harmonischer Gottesdienst
Evangelische Kirche Urdenbach
15.00
17.00
17.00
„Die Prinzessin der Instrumente“
Orgelklänge am Tag
des offenen Denkmals
Evangelische Kirche Urdenbach
Wir pflügen und wir streuen
Offenes Singen zum Herbst
Kreuzkirche, Collenbachstraße 10
Orgel- und Bläserkonzert
Werke von Richard Strauß u.a.
Stephanuskirche, Wiesdorfer Str. 21
Mi 14.9. Lunch-Time-Orgel
12.30
1/2 Stunde Musik in der Mittagszeit event. mit Kaffee u. Brötchen
Johanneskirche, M.-Luther-Pl. 39
Sa 17.9. Musikalische Vesper
18.00
Mit Klaviermusik
Dankeskirche, Weststraße 26
18.00
"Barbaroque Baroque –
Quatuor Barbaroque"
Ein außergewöhnliches
Barockmusik-Konzert
Neanderkirche, Bolkerstraße 36
So 18.9. „Mose – ein echt cooler Retter“
12.30
Kindermusical openair
Kaiserpfalz Kaiserswerth
17.00
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17.00
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Mi 21.9. Lunch-Time-Orgel
12.30
1/2 Stunde Musik in der Mittagszeit event. mit Kaffee u. Brötchen
Johanneskirche, M.-Luther-Pl. 39
16.00
„Singet dem Herrn ein neues Lied“
Offenes Singen
Mutterhauskirche Kaiserswerth
20.00
Evensong
Mit Gospelchor "Coloured Voices"
Auferstehungskirche, Arnulfstr. 33
Fr 23.9.
19.00
Antonín Dvorák: Stabat Mater
im Rahmen des düsseldorf festivals!
Johanneskirche, M.-Luther-Pl. 39
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18.00
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18.00
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"Zwei im Einklang"
Querflöte, Klarinette und Klavier
Gemeindezentrum Hellerhof
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So 25.9. Jazzkirche-Gottesdienst
18.00
Ralf Butscher-Quartett
Neanderkirche, Bolkerstraße 36
Mi 28.9. Klangmeditationen im Rahmen
20.00
des düsseldorf festival!
Markus Stockhausen
Johanneskirche, M.-Luther-Pl. 39
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Gospelprayer
Gospelchor "Together"
Schlosskirche, Schlossallee 6
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Musical "Zachäus"
Kinderchor der Zionskirche
Zionskirche, Ulmenstraße 90
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Sa 24.9. "Gitarre trifft Freunde"
18.00
Soiree
Philippuskirche, Hansaallee 300
18.00
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Mo 19.9. „So schön kann Liebe sein“
19.30
Hör-Abende von und mit
Wolfram Goertz (auch 20.9.)
Neanderkirche, Bolkerstraße 36
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„Himmlisch“
Konzert mit ensemble provocale
düsseldorf und Harfinistin
Neanderkirche, Bolkerstraße 36
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Orgelkonzert
u.a. Johann Sebastian Bachs
Präludium und Fuge in Es-Dur
Tersteegenkirche, Golzheim
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Spanischer Abend
Gesang und Flamenco-Gitarre
Schlosskirche, Schlossallee 6
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Fr 2.9.
21.00
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Orgel in der Auferstehungskirche Foto: Nicole Herper
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biograph.de facebook.com/biographDuesseldorf
filmkunstkinos.de duesseldorf.de/filmmuseum
September 2016
FRANTZ
EIN FILM VON FRANÇOIS OZON
www.frantz.x-verleih.de
Das Programm der Filmkunstkinos und der Black Box - Kino im Filmmuseum
26
Neue Filme in den Filmkunstkinos
Filmfestspiele Venedig 2016
2016 / 2017
( MI, 26.10.2016
COMPAGNIA
ATERBALLETTO,
REGGIO EMILIA
Frantz
„Blue Valentine“ Regisseur Derek Cianfrance ist zurück mit einer weiteren
großen Geschichte über die Liebe, und bietet doch einen völlig anderen Zugang
zu ihr. Seine Adaption des gleichnamigen romantischen Bestsellers lädt vor
allem durch seine epischen Bilder ein, den grauen Alltag zu vergessen und sich
dem Sehnsuchtsort hinzugeben, an den es Michael Fassbender und Alicia
Vikander in ihrer Geschichte verschlagen hat. So verwundert es auch nicht,
dass beide auch im realen Leben ein Paar geworden sind.
François Ozons erster Film in deutscher Sprache handelt passenderweise von
der Möglichkeit einer deutsch-französischen Freundschaft. Im Zwischenkriegsdeutschland lernt die junge Witwe Anna den Franzosen Adrien, einen
alten Bekannten ihrer großen Liebe Frantz, kennen und sieht in ihm einen
Freund, sowie die letzte Verbindung zu ihrem verstorbenen Ehemann.
Cianfrances Stilveränderung überrascht tatsächlich sehr, wenn man an die raue
Bitterkeit seiner frühen Filme denkt, die gezielt auf die Intimität von Handkamera
und Indie-Sound setzten. Doch bereits in „The Place Beyond The Pines“ deutete
sich ein gewisser Hang zum Epischen an, und eine starke Faszination an Familienbanden, die sich in ihrem tragischen Fortschreiten nur über Generationen erzählen
lassen. „The Light between the Oceans“ geht sogar noch weiter und überhöht jene
Konflikte ins Mystische, denn das titelgebende Licht verweist nicht nur auf den
Leuchtturm der einsamen Insel, an den es den traumatisierten Kriegsveteran Tom
Sherbourne (Michael Fassbender) zieht, sondern auch auf eine Form der Verbundenheit, der sich alle Charaktere im Laufe der dramatischen Entwicklungen öffnen
müssen, um eine Erfahrung mit der höchsten Form der Liebe zu machen.
Das dies wirklich kein Film für Zyniker ist, zeigt sich schon zu Beginn im ausgiebigen Schwelgen Cianfrances in Landschaftsaufnahmen, pittoreskem Dekor und
sehnsuchtsvollen Blicken seiner Protagonisten. Aber diese gehören eben zu den
besten ihrer Generation und daher kippt der Film auch nicht ins Kitschige. Man
muss vor allem Fassbender zu Gute halten, auch ohne jeden Dialog, mit seinem
Körpervermögen so viel zum Ausdruck bringen zu können, dass selbst der flacheste Charakterentwurf an Tiefe und Erotik gewinnt. So sieht man auch über
einige Konstruiertheit des Skripts hinweg, das im Verlauf des Films auch mehr
und mehr in den Hintergrund tritt. Dies ist vor allem der Leistung des Kameramanns Adam Arkapaw zu verdanken, der bereits für seine Arbeit bei der Serie
„True Detective“ ausgezeichnet wurde. Jede Einstellung folgt ihrer eigene
Schönheit, der kargen Natur an der Küste Australiens, verträumten Häusern am
Ende der Welt sowie den Seelenlandschaften der Menschen, die sich an der
Frage des Verlusts abarbeiten müssen, jeder auf seine Weise.
Fassbender hat seinen Glauben an das eigene Recht zu Leben im ersten Weltkrieg
verloren, seine charismatische Frau, die zunächst etwas Licht in seine stumpfe
Einsamkeit bringt, verliert schließlich zwei Kinder. Allein auf der Leuchtturm-Insel
droht ihnen die Verzweiflung, als plötzlich ein Boot am Strand angespült wird, in
ihm ein Toter und ein Neugeborenes. In einem tiefen Verlangen bittet Vikander
ihren Mann, den Vorfall nicht zu melden und das Kind als das eigene auszugeben.
Eine Tat, die lange unerkannt bleibt, aber schließlich doch Konsequenzen hat, als
die wahre Mutter durch Zufall in Kontakt mit den beiden kommt.
In diesem Konflikt geht es schließlich um viele Dinge: Die bedingungslose Liebe,
welche Mutterschaft mit sich bringt, die selbstlose Liebe, die Menschen für das
Verbrechen eines anderen büßen lässt, aber auch die Gnade der Vergebung und
des Loslassens, die in Kontakt mit jener mystischen Verbundenheit bringt, die
das Licht zwischen den Ozeanen in seiner Doppelbedeutung als „ozeanisches
Gefühl“ meint. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einem Film belohnt, dem
es definitiv gelingt diese Sehnsucht in Bilder zu übersetzen und Wärme in einen
grauen Tag zu bringen. //
//SILVIA BAHL
THE LIGHT BETWEEN OCEANS
Ab 8.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
USA, Australien, Neuseeland 2016 - 133 Min. - Wettbewerbsbeitrag, Venedig
2016 - Regie: Derek Cianfrance. Mit Michael Fassbender, Alicia Vikander u.a.
Quedlinburg, 1918. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei und der Schmerz um die
Gefallenen legt sich über den Alltag, der soeben wieder eingekehrt ist. Auch die
junge Anna (Paula Beer) trauert um ihre große Liebe Frantz, der bevor Deutschland und Frankreich Kriegsfeinde wurden, einige Zeit in Paris lebte. Sie wohnt bei
den Eltern ihres verstorbenen Verlobten, einer Hausfrau und einem Arzt (Ernst
Stötzner und Marie Gruber), die beide sehr liebevolle Personen sind. Als eines
Tages der mysteriöse Adrien Rivoire (Pierre Niney) das Kabinett des Arztes aufsucht, tauchen Fragen über Frantz Vergangenheit in Frankreich auf. Wie standen
Frantz und Adrien zueinander? Und warum sucht jener nun nach dem Krieg Frantz'
Familie und dessen Verlobte auf?
François Ozon erzählt von der Möglichkeit einer Freundschaft zwischen Menschen, die nach den brutalen Auseinandersetzungen des Krieges politische
Feinde sein könnten. In der Kleinstadt Quedlinburg wird Adrien geschnitten, einzig Anna und Frantz Eltern glauben an die freundschaftliche Zuneigung zwischen
dem jungen Franzosen und Frantz. Die Gespräche zwischen Frantz Eltern und
Adrien sind jedoch oft hölzern, sie ringen um die richtige Form, die Körper bleiben
auf Abstand. Anna sucht die Nähe zu dem Mann, der Frantz zuletzt sah, und lernt
sich und ihren Geliebten neu kennen. Frantz' Abwesenheit ist die Leerstelle, die
alle wieder zu füllen versuchen. Die Rückblenden in eine glückliche
Vergangenheit lässt der Regisseur im Gegensatz zu den schwarz-weißen
Nachkriegsszenen farbig erscheinen. Jegliche Freude scheint abhanden gekommen zu sein, die Kulissen wirken leblos und ein wenig zu perfekt. Das wirkt dick
aufgetragen, gehört aber zu der Handschrift des Overstatements, die François
Ozon meisterhaft beherrscht.
Neben der stilisierten Perfektion der Bilder, überzeugt Ozon mit komplexen Hauptfiguren, die zwar alle optisch irgendeinem Klischee entsprechen (der Franzose
trägt Schnurrbart, die Deutschen sind groß und stabil), aber durch ihr Verhalten in
ihren Gemeinschaften anecken. Narrativ lotet der Regisseur alle Möglichkeiten
aus, deutet an, führt den Zuschauer in die Irre und schafft Räume, in denen
Variationen der Beziehung zwischen beiden Männern stattfinden können. Ozon
führt vor, dass die globalen Erzählungen einer Erbfeindschaft, ebenso wie die
einer deutsch-französischen Freundschaft den komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Begehren nicht gerecht werden können. FRANTZ
bleibt in seinem historischen Setting ein Film, dessen Hauptfiguren von dem
Wunsch nach Liebe, Freundschaft und Vergebung angetrieben sind. Sie wehren
sich gegen die Härte, mit der um sie herum Grenzen abgesteckt werden und sehen
ineinander das Menschliche. Adrien und Frantz teilen die Liebe zu Musik und
Kunst und sprechen die Sprache des jeweils Anderen. Dass nur einer von ihnen
lebendig aus dem Krieg zurückgekehrt ist, inszeniert der Film als grausam arbiträre Spielregel der brutalen Auseinandersetzungen. Nach all dem Leid und dem
Hass dieses ersten Weltkrieges scheint die große Frage zu sein, welche Erzählung
man wählt, um den Ereignissen gerecht zu werden. //
//FRANZISKA MERLO
FRANTZ
Ab 29.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Frankreich, Deutschland 2016 - 113 Min. - Wettbewerbsbeitrag, Venedig 2016 Regie François Ozon. Mit Paula Beer, Pierre Niney, Ernst Stötzner, Marie
Gruber, Johann von Bülow, Anton von Lucke u.a.
( SO, 13.11.2016
GRUPO CORPO,
BELO HORIZONTE
( FR, 16.12.2016
MALANDAIN
BALLET
BIARRITZ
( DI, 24.01.2017
AILEY II,
“THE NEXT GENERATION OF DANCE”
NEW YORK
( SO, 12.02.2017
LES BALLETS JAZZ
DE MONTREAL
Design: STUDIO ROBIN FRANK
The Light Between Oceans
Foto: Chris Nash
Wim Wenders nimmt für Deutschland am Rennen um die Löwen bei den 73. Filmfestspielen teil. Nach einem Buch von Peter Handke hat er DIE SCHÖNEN TAGE
VON ARANJUEZ verfilmt – wieder in 3D, der Film wird bereits im November bei
uns im Atelier zu sehen sein. Ansonsten sind immerhin noch vier weitere deutsche Koproduktionen im Programm. An erster Stelle sei die deutsch / französische Produktion FRANTZ von François Ozon genannt, die noch in diesem Monat
bei uns zu sehen sein wird und nebenstehend besprochen ist. Auch Terrence
Malick („The Tree of Life“, „Der schmale Grat“) hat mit deutschem Geld gedreht.
Seine poetische Kino-Dokumentation VOYAGE OF TIME hat bereits nach der
Präsentation erster Filmausschnitte für Furore gesorgt. Das bildgewaltige Epos,
bei dem sich das Universum vor den Augen der Zuschauer entfaltet und Kosmos
und Erde sich in all ihrer Schönheit zeigen, soll eine Erfahrung für die Sinne,
Geist und Seele sein. Weitere deutsche Koproduktionen sind Andrei Konchalovskys PARADISE, Amat Escalantes THE UNTAMED und Martin Koolhovens
BRIMSTONE.
Zur Eröffnung des Festivals am 31. August wird getanzt, gesungen und ganz groß
geträumt. Nach seinem phänomenalen oscargekrönten Erstling „Whiplash“ lässt
Regie-Wunderkind Damien Chazelle mit Emma Stone und Ryan Gosling in den
Hauptrollen die Goldene Ära Hollywoods wieder auferstehen. In seiner Liebeserklärung an die Musik, Los Angeles und das Verwirklichen von Träumen gibt es
auch ein Wiedersehen mit J.K. Simmons, dem Angst einflößenden Musiklehrer
aus „Whiplash“. So geben die Amerikaner mal wieder den Startschuss und bestimmen auch das weitere Festivalprogramm. Zum Beispiel mit NOCTURNAL
ANIMALS, dem neuen Film von Modedesigner Tom Ford, dessen Erstling „A
Single Man“ ebenfalls in Venedig lief. Damals gewann Colin Firth den Darstellerpreis, bevor der Film weltweit die Herzen der Zuschauer eroberte.
In Pablo Larrains JACKIE spielt Nathalie Portman Jackie Kennedie, mit der wir
hier nach dem Tod ihres Mannes bei Trauer und Traumata mitfühlen dürfen, und
auch die Iranerin Ana Lily Amirpour ist nach „A Girl Walks Home Alone at Night“
in den Himmel Hollywoods aufgestiegen. Ihr neuer Film THE BAD BATCH weist
jedenfalls mit Keanu Reeves, Jim Carrey und Giovanni Ribisi einen bemerkenswerten Cast auf.
Ebenfalls bereits im September in unseren Kinos sehen ist THE LIGHT BETWEEN
OCEANS von Derek Cianfrance („The Place Beyond the Pines“ und „Blue Valentine“) in dem Michael Fassbender und Alicia Vikander eine herzzerreißende Liebesgeschichte spielen, die auch nebenstehend besprochen ist. Freuen darf man sich
auch auf Denis Villeneuves („Sicario“) Sci-Fi-Thriller ARRIVAL, in dem Amy Adams,
Jeremy Renner und Forest Whitaker ein Eliteteam bilden, das die zeitgleiche Landung von zwölf mysteriösen Raumschiffen in unterschiedlichen Regionen der Welt
untersuchen sollen. Ihr Streben nach Antworten gerät bald zum Rennen gegen die
Zeit – die eigene und die der gesamten Menschheit.
Und auch Hollywood-Haudegen Mel Gibson („Braveheart“) kehrt für HACKSAW
RIDGE nach zehn Jahren erneut in den Regiestuhl zurück. Das auf einer wahren
Begebenheit basierende Epos erzählt die Geschichte von Desmond Doss, gespielt
von Andrew Garfield („The Amazing Spider-Man“, „Social Network“), der mit der
Medal of Honor geehrt wurde. Der Film, bei dem es sehr amerikanisch zugehen
dürfte, wird außer Konkurrenz gezeigt.
Ebenfalls außer Konkurrenz, aber typisch österreichisch dürfte Ulrich Seidls neue
Dokumentation SAFARI sein, in der er mal wieder seine Landsleute aufs Korn
nimmt und deutsche und österreichische Jagdtouristen auf Safari in Österreich
kolportiert. Der Brite Nick Hamm beichtet in THE JOURNEY über die Annäherung
der Bürgerkriegsparteien in Nordirland. Immerhin sind die beiden Rädelsführer mit
Timothy Spall und Colm Meaney großartig besetzt. Und es gibt auch noch ein spätes Wiedersehen mit Emir Kusturica, der in ON THE MOLKY ROAD von einer verbotenen Liebe in Kriegszeiten erzählt. Monica Bellucci spielt die Hauptrolle.
Im nächsten Heft und auf www.filmkunstkinos.de berichten wir über all die
Filme, die wir gesehen haben und wer was gewonnen hat. // //KALLE SOMNITZ
( MI, 29.03.2017
RICHARD ALSTON
DANCE COMPANY,
LONDON
WWW.TANZWOCHEN.DE
28
Jugendamt
Landeshauptstadt
Düsseldorf
Neue Filme in den Filmkunstkinos
Bürgerhaus Reisholz
Freizeitstätte Garath
Kappeler Str. 231 • D-Reisholz
Fritz-Erler-Straße 21 • D-Garath
Kartenservice: (0211-89.97551)
Kartenservice: 0211-746695
Abendveranstaltungen inkl. 1,80 € Ticketgebühr
Die angegebenen Preise sind Endpreise
Do
8.9.
20.00 h
6,-
Sa
Mi
10.9.
11-15 h
14.9.
15 h
3,-/3,50
Sa
17.9.
19.30 h
10,-/8,-
Do
22.9.
20 h
10,-/8,-
Sa
So
JazzBar
Ali Claudi Trio
Di
The ART of Swing & More
Gitarre, Piano, Pedal-Bass und Gesang
Kindertheater
Schweinchen Wilbur und seine Freunde
Theater con Cuore (ab 4 Jahren)
12. Orientalisches Fest
Kartenreservierung empfohlen.
Kinder bis 6 Jahre frei
Café KULT
Fabian Schläper "Das große Glotzen"
Lieder. Süßholz. Kabarett. Klavier: Iris Kuhn
24.9.
14-16 h
Trödel- & Kindersachenmarkt
Anmeldung erforderlich.
25.9.
11-13 h
Jazz-Frühstück (Eintritt frei)
The Old Time Serenaders Jazzband
Vorschau
Mi
So
12.10.
bis
16.10.
27. Puppenspielwoche
Eintritt 3,50
jew. 15.00 Uhr
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tapferkeit
2016
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Spielzeit
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Mein ziemlich kleiner Freund
Schallplatten- und CD-Börse
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich.
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20:00 Uhr
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Schauspiel
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berstraße 9955
Oberstraße
41460 Neuss
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Theaterkasse
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02131.2699-33
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Mahana – Eine Maori-Saga
Lee Tamahori schildert die Geschichte einer Maori-Familie in den 1960er Jahren,
die unter Obdach des patriarchalischen Großvaters lebt. Nur dessen vierzehnjähriger Enkel Simeon, ein pfiffiges Kerlchen, beugt sich nicht der Autorität. Ein
bewegendes Melodram aus Neuseeland, das beiläufig altväterliche Machtstrukturen hinterfragt und Einblick in ein traditionsgeprägtes Kulturmilieu gewährt.
Die kritische Parabel über blinden Gehorsam basiert auf einem Roman von Witi
Ihimaera („Whale Rider“). Es ist der erste Film des Regisseurs, den er seit seinem
Debütfilm „Once Were Warriors“ vor 20 Jahren wieder in seiner Heimat Neuseeland drehte.
Das Leben der Schafscherer an der Ostküste Neuseelands ist noch tief in altehrwürdigen Maori-Traditionen verankert. Unter der Fittiche des Familienältesten und
Oberhaupts Tamihana Mahana (Temuera Morrison) leben gleich drei Generationen
unter einem Dach. Diese dirigiert er mit militärischer Strenge. Faulenzer und Widerworte werden nicht geduldet. Zwar gibt ihm der Erfolg seines Familienunternehmens recht, doch ist das Leben unter der Fuchtel des Patriarchen kein Zuckerschlecken. Der 14-jährige Simeon (Akuhata Keefe) ist scheinbar der Einzige, der die
archaisch anmutenden Gesetze im Haushalt des Großvaters hinterfragt. Allmählich
entwickelt der junge Spross einen eigenen Kopf, in dem auch die Tochter des rivalisierenden Clans eine nicht ganz unbeträchtliche Rolle spielt. Doch bevor es überhaupt zu einer romantischen Auseinandersetzung im Shakespeareschen Stile kommen kann, schafft der Jüngling es bereits ganz alleine, es sich durch ungewohnte
Widerworte mit Tamihana zu verscherzen. Ein Hahnenkampf zwischen Jung und Alt
entbrennt, der nicht nur das altehrwürdige Konstrukt ins Wanken bringt, sondern
auch wohlgehütete Familiengeheimnisse zutage fördert.
Es sind Maori-Generationen, die in den 60er-Jahren neben dem ländlichen Leben
auch erstmals mit städtischer Kultur in Kontakt kommen. Somit wandelt sich auch
das gesamte Bild. Dennoch schafft Tamahori es, die Figur des Patriarchen trotz
aller Strenge ambivalenter erscheinen zu lassen, da durchscheint, dass die
Strenge, mit der er seine Familie zum Erfolg führte, ein notwendiges Mittel war, um
sich gegenüber den weißen Großgrundbesitzern zu behaupten und sich deren
Respekt anzueignen. So wird der von Temuera Morrison in aller Härte und Präsenz
verkörperte Charakter zur interessantesten Figur innerhalb der Geschichte, auch
wenn das Herz des Zuschauers natürlich für den sympathischen Aufrührer
Simeon schlägt, den Akuhata Keefe mit gewiefter Einfalt mimt. Das gut eingefangene Schauspiel und der Schwung des Geschehens wird durch leicht märchenhafte Züge bereichert. Seine Premiere feierte „Mahana“ auf der Berlinale 2016. //
//NATHANAEL BROHAMMER
MAHANA – EINE MAORI-SAGA
Ab 1.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Neuseeland 2016 - 103 Min. - Regie: Lee Tamahori. Mit Temuera Morrison,
Nancy Brunning, Akuhata Keefe u.a.
Regisseur Laurent Tirard plädiert mit französischem Charme, Humor und Lebenslust für Toleranz und Verständnis gegenüber Menschen, die „anders“ sind. Sein
unterhaltsames, sozialkritisches Gefühlskino verzaubert zudem mit einem Leinwandpaar, das für romantische Komödien wie geschaffen scheint: Oscarpreisträger Jean Dujardin als kleinwüchsiger, selbstbewusster Verführer und die belgische Schauspielerin Virginie Efira umkreisen einander in perfektem Timing.
„Wie alle kleinen Mädchen habe ich vom großen starken Prinzen geträumt, der
mich auf sein Schloss trägt“, gibt die geschäftstüchtige Anwältin Diane ihrer Sekretarin gegenüber zu. Von dieser Vorstellung muss sie sich nun endgültig verabschieden. Alexandre, ein erfolgreicher Charmeur und Architekt besitzt nämlich
keine Gardemaße. „Ich bin Ihnen zu klein, nicht wahr?“ spricht er das Problem
gleich souverän bei ihrem ersten Treffen an. Diane erholt sich freilich nur langsam
von dem Schock. Obwohl sie ihn um mehr als nur eine Kopflänge überragt, bemüht
sie sich um Contenance. Nachdem Alexander sie auf die verrücktesten Dates
ihres Lebens entführt, will sie ihre Empfindungen nicht von Konventionen beeinflussen lassen. Denn wen interessieren Äußerlichkeiten, wenn man sich so perfekt versteht? //
//PROGRAMMKINO.DE
MEIN ZIEMLICH KLEINER FREUND
Ab 1.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
(Un homme à la hauteur) Frankreich 2016 - 99 Min. - Regie: Laurent Tirard.
Mit Jean Dujardin, Virginie Efira, Cedric Kahn, Stéphanie Papanian,
César Domboy u.a.
6.9.
20 h
Elke Heidenreich (16,80 €)
Lesung aus "Alles kein Zufall",
musik. Begl.: Marc-Aurel Floros (Klav.)
Koop VA Buchhandlung Dietsch / FSG
Di
13.9.
Kaffee & Kino
Di
13.9.
Theater con Cuore (ab 4 J.)
11 h
15 h
„Ein Mann namens Ove“ (5,- €)
„Schweinchen Wilbur und seine Freunde!”
Fr
16.9.
Lars Redlich
So
25.9.
Ass-Dur, 3. Satz- Scherzo Spirituoso
Mi
28.9.
Andreas Gundlach (15,80 €)
20 h
20 h
20 h
„Lars But Not Least!” (15,80 €)
Musik u. Comedy (Ersatz 5.3.) (19,80 €)
„…und einmal musste ich spielen im Hasenkostüm!“ Klaviermusikunterhaltung
Vorschau Oktober
Mi
5.10.
20 h
Fr 14.10.
20 h
Robert Griess
„Ich glaube, es hackt!“ (15,80 €)
Anka Zink
„Zink EXTREM positiv!“ (16,80 €)
DER LANDARZT VON CHAUSSY
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Fado
Fabian ist ein junger Arzt in Berlin und trauert seiner Ex-Freundin nach, die in
Lissabon als Architektin arbeitet. Während der Wiederbelebung einer Patientin
wird ihm klar, dass er sein Leben ändern und seiner großen Liebe folgen muss.
Doch die zerstörerische Kraft der Eifersucht macht alles zunichte. In seinem
kraftvollen Spielfilmdebüt erzählt Jonas Rothlaender eine tragische Liebesgeschichte und zeigt Lissabon von seiner rauen Seite.
Die Wellen schlagen nicht nur an der Atlantikküste hoch, sondern auch in der
Gedankenwelt des Protagonisten. Gerade noch hat sich Fabian so sehr bemüht,
seine Ex-Freundin Doro von seinen wahren Gefühlen zu überzeugen, da geht die rege
Phantasie wieder mit ihm durch. Jeder Mann, der nur ein bisschen Interesse an Doro
zeigt, wird zum potentiellen Liebhaber. Nach und nach macht Fabian die Beziehung
und sich selbst damit kaputt. „Fado“ ist ein intensives Melodram, das auch sexuell
explizite Darstellungen nicht ausspart, diese aber nicht zum Selbstzweck degradiert.
So stark und ergreifend wie die portugiesische Fado-Musik, die gerne von der tragischen Liebe kündet, kommt auch der Film daher. Die melancholische Seite Lissabons
fernab touristischer Romantik bildet eine faszinierende Kulisse für die akzentuierte
Inszenierung und die großartigen Darsteller. //
//ERIC HORST
CO SMO PO LITAN
FADO
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Ab 1.9.
Am 6.9. um 19 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs im Bambi
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Deutschland 2016 - 101 Min. - Filmfestival Rotterdam 2016 / Max-Ophüls-Preis
2016 - Regie: Jonas Rothlaender. Mit Luise Heyer, Golo Euler, Alberto Jeronimo u.a.
»Eine starke und
berührende Geschichte
aus dem Herzen der
französischen Provinz.«
AB 8. SEPT EMBER IM KINO
30
Neue Filme in den Filmkunstkinos
Dirty Games
Diese Dokumentation über schmutzige Machenschaften im internationalen Sport
ist ein ehrenwerter Rundumschlag: Benjamin Best, Experte für Sport, Spiel und
Wettbetrug im deutschen Fernsehen, hat für sein Kinodebüt weltweit recherchiert. Fußball, Boxen, NBA-Basketball - das sind die Sportarten, zu denen Kronzeugen von ihren Erfahrungen berichten.
Die Schiebereien im Weltfußball sind ein alltägliches Medienthema, und dass auch
im US-Basketball und nicht nur im Boxbusiness mafiöse Zustände herrschen, ist
ebenfalls bekannt. Wo Geld ist, wird betrogen – so lautet das unausweichliche
Fazit. Und Geld regiert die Welt, auch im Sport. Benjamin Best ist ein Jäger und
Sammler: Er sammelt Informationen von Menschen, die er sprechen lässt, ohne
Kommentar oder Zwischenfragen. Sport ist ein knallharter Wirtschaftszweig, in
dem mit harten Bandagen gekämpft wird, im Kleinen wie im Großen, um Pöstchen
und Posten, um Verträge und Fördermittel, um Millionenbeträge und mit ganz offensichtlichen Gangstermethoden. Benjamin Best dokumentiert die größten aktuellen
Verbrechen gegen den sportlichen Gedanken und verdichtet sie zu einem Protokoll
der Schandtaten. So ist es vielleicht Bests größte Leistung, dass er mit seiner
Weltreise in Sachen Sportbetrug Öffentlichkeit schafft und zeigt, dass die Macht
des Geldes universell geworden ist. //
//PROGRAMMKINO.DE
DIRTY GAMES
Sondervorstellung in Kooperation mit Patrick Jelen
(Jelen Photography) mit Gästen am 3.9. um 14 Uhr im Metropol
Deutschland 2015 - 90 Min. - Ein Dokumentarfilm von Benjamin Best.
Chasing Niagara
Als sich Rafa Ortiz entschloss, als erster Kajaker der Welt die Niagarafälle zu
befahren, war dies ein besonderer Tag. Der Athlet setzte damit eine Reihe aufregender Ereignisse in Gang, die niemand vorhersehen konnte. Unterstützt durch
seinen Mentor, den weltbekannten Kajaker Rush Sturges, und seine engsten
Freunde war dies der Beginn eines bemerkenswerten Weges von den Regenwaldflüssen seiner Heimat Mexiko bis zu den größten Wasserfällen des amerikanischen Nordens.
Filmemacher Sturges erwies sich als gute Wahl für den Posten des Regisseurs.
Schließlich weiß er – als Ex-Junior-Weltmeister im Kajaking – wie kaum ein
Zweiter, welche Gefahren beim „Wildwasserpaddeln“ (so eine andere Bezeichnung für den Sport), lauern. Aber auch, wie unnachahmlich es sich anfühlt,
tosende Strömungen und wilde Wassermassen erfolgreich bezwungen zu haben.
Viele Sportler kamen im Laufe der Jahrhunderte bei den Niagarafällen nicht in diesen Genuss. Zum ersten Mal versuchte ein Mann 1829, die Wasserfälle zu bändigen. Die erste erfolgreiche Befahrung gelang schließlich erst 1901 einer über 60jährigen Lehrerin in einem Fass. Die Langzeit-Doku „Chasing Niagara“ wurde von
Red Bull Media House produziert, die für ihre aufwendigen Natur- und Sportdokus
bekannt sind. //
CHASING NIAGARA
Ab 4.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Österreich, USA, Kanada, Mexiko 2015 - 75 Min. - Ein Dokumentarfilm von Rush
Sturges. Mitwirkende: Rafa Ortiz, Tyler Bradt, Evan Garcia, Mark LeBlanc u.a.
Absolutely Fabulous
Der Landarzt von Chaussy
Der lang erwartete Spielfilm zur britischen Kult-Comedyserie aus der Feder der
Comedienne Jennifer Saunders kommt mit der Originalbesetzung und reichlich
hochkarätigen Gastauftritten in die deutschen Kinos.
Als Romanfigur, Seriencharakter oder Held in Seifenopern scheint der Landarzt
hinlänglich durchleuchtet worden zu sein. Aus einem ganz anderen, erfreulich
realistischen Blickwinkel betrachtet nun der gelernte Mediziner und Filmregisseur Thomas Lilti („Hippocrate“) einen viel zu oft romantisch verklärten Beruf.
Sein tragikomischer Wohlfühlfilm, in dem aber auch kritische Untertöne Platz
haben, lockte in Frankreich bereits über 1,5 Millionen Besucher in die Kinos.
Die Londoner High Society ist ein hartes Pflaster. Die PR-Agentin Eddy Monsoon
(Jennifer Saunders) und ihre beste Freundin, die Unternehmerin Patsy Stone
(Joanna Lumley), gehören dazu und wissen wie man sich in den Kreisen der
Reichen und Schönen bewegt. Seit den ersten Folgen der von Jennifer Saunders
geschriebenen Comedy Serie ist viel Zeit verstrichen, die sich auch im Alter der
Protagonistinnen zeigt. Dass sie nun deutlich jenseits der fünfzig sind, heißt allerdings nicht, dass sie an Bissigkeit und Esprit verloren haben. Mit ausgefahrenen
Ellbogen und schwindelerregend hohen Schuhen bewegen sie sich durch das
Geschäft mit der Aufmerksamkeit. Sie sind Profis und das Beste daran: Ihr Job ist
ein großer Spaß.
Als das ultimative Fashion-Icon Kate Moss ihre Agentin feuert, ist klar, dass Eddy
sich den begehrten Posten unter den Nagel reißen will. Doch die Konkurrenz
schläft nicht. Auf der schwer glamourösen Release Party der Designerin Huki
Muki ist es so weit. Alle sind da: Topmodels und It-Girls wie Lily Cole und Alexa
Chung, sowie die Schauspieler Jon Hamm (Don Draper in Mad Men) und
Gwendoline Christie (Brienne of Tarth in Game of Thrones). Der Star der extravaganten Partygesellschaft ist ohne Zweifel Kate Moss, die auf einer Mauer direkt
an der Themse sitzend mit Jon Hamm schwatzt. Eddys Plan, ihre 13-Jährige
Enkelin das Eis brechen zu lassen, um daraufhin das Gespräch zu übernehmen, ist
nicht gerade ausgefeilt. Zur Katastrophe kommt es allerdings erst, als Eddy vor
ihrer Erzrivalin Claudia Bing bei dem Topmodel ankommen möchte und dieses
dabei in einer unüberlegten Bewegung von der Mauer in die Themse stößt. Verschwunden ist Kate Moss in den Strömen des dunklen Flusses. Die Menge bricht
in Panik aus, Promis liegen ihren Assistenten weinend in den Armen und gegen
Eddy wird fortan wegen Totschlags ermittelt. Unter ordentlich Einfluss von illegalen Substanzen fasst das duo fatale den Plan, die Londoner High Society gegen die
der Côte d'Azur einzutauschen und dort Fuß zu fassen. In Südfrankreich sei
schließlich jeder irgendwie kriminell.
„Absolutely Fabulous“ schließt an die absurden Ausschweifungen der TV-Serie
an. Eddy und Patsy bleiben sich und dem Glamour treu und sehen selbst im größten Chaos noch absolut fantastisch aus. Overdressed ist gerade genug. Eddy und
Patsy scheinen unverwundbar zu sein. Selbst ihre Angst vor dem Altern kann
ihnen nichts anhaben, solange das Outfit stimmt und die Zigarette glimmt.
Während alte Bekannte sich mittlerweile mit orthopädischen Schuhen begnügen,
schaffen die beiden es immer noch auf High Heels über Partys zu humpeln.
Heimlicher Star des Filmes sind sicherlich die Outfits der Kostümdesignerin
Rebecca Hale, die bereits in den 90er Jahren für die Serie gearbeitet hat. Neben
Teilen von Saint Laurent, Miu Miu und Chloe wählte sie vor Allem Entwürfe britischer Designer wie Vivienne Westwood und Stella McCartney, die im Film als
Feindin Eddy's einen Gastauftritt hat. Neben etablierten Designern recherchierte
Hale vor allem an britischen Modeschulen und ließ Studenten der University of
East London die Kollektion der fiktiven Designerin Huki Muki entwerfen. Modebegeisterte und Fans der Serie dürften ihren Spaß an den extravaganten Outfits
und zahlreichen selbstironischen Gastauftritten haben. //
ABSOLUTELY FABULOUS
Ab 8.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
GB, USA 2016 - 91 Min. - Deutsche Fassung & OmU - Regie: Mandie Fletcher.
Mit Jennifer Saunders, Joanna Lumley, Julia Sawalha u.a.
Auf dem Land, so heißt es immer, kennt jeder noch jeden. Im Besonderen trifft das
auf den Landarzt zu, dem seine Patienten über die Jahre so manches Geheimnis
anvertrauen. Hier wird er nicht nur als Mediziner geschätzt und gebraucht, sondern auch als Zuhörer, Seelsorger oder ganz einfach Ratgeber in fast allen Lebenslagen. Dr. Jean-Pierre Werner erscheint wie der Prototyp des pflichtbewussten
Dorfarztes, der seine Arbeit seit über 30 Jahren weniger als Beruf denn als
Berufung versteht. Doch dann heißt es, man habe bei ihm einen nicht-operablen
Tumor entdeckt. Plötzlich ist nichts mehr so wie vorher. Die Chemotherapie zwingt
ihn dazu, eine Vertretung einzustellen. Mit der selbstbewussten, charmanten Dr.
Nathalie Delezia findet der erkrankte Jean-Pierre sogar schneller als gedacht die
zunächst eher widerwillig akzeptierte Unterstützung für seine kleine Praxis.
Als Protagonist, verkitschte Sehnsuchtsfigur und vermeintlicher Heilsbringer musste der Landarzt in zahllosen Romanen, Groschenheften und Fernsehserien
bereits jedes erdenkliche Medizinerklischee erfüllen. Dabei ist seine Arbeit in der
Realität das exakte Gegenteil. Das weiß Regisseur Thomas Lilti nur zu gut. So ist
Lilti, dessen letzter Film „Hippocrate“ sich ebenfalls mit dem Arztberuf beschäftigte, selbst studierter Mediziner. Seine Erfahrungen aus der Praxis sind neben dem
Wissen um die richtige Inszenierung einer leichten, tragikomischen Geschichte
das größte Pfund, mit dem „Der Landarzt von Chaussy“ wuchern kann.
„Ziemlich beste Freunde“-Star François Cluzet verkörpert die Hauptfigur bodenständig und lebensnah. Und dies beinhaltet auch bei unseren französischen Nachbarn durchaus schwierige Themen wie das langsame Aussterben des typischen
Landarztes, die drohende Unterversorgung ländlicher Regionen sowie die Bürokratisierung des Praxisalltags. Aus vielen kleinen Episoden und Land-Impressionen entwickelt der Regisseur nicht zuletzt dank seines Fachwissens einen stets
realistischen, mitunter gar dokumentarischen und gleichzeitig einfühlsamen Gegenentwurf zum Genre des leider nicht selten unbefriedigenden Arzt- und Heimatfilms. Er vertraut seinem Ensemble, dem neben Stars wie Cluzet und Denicourt in
Nebenrollen auch Laiendarsteller und Schauspielneulinge angehören.
In „Der Landarzt von Chaussy“ mögen Krankheiten, Ängste und der Tod immer auf
eine bestimmte Art präsent sein. Das zeigt sich gleich zu Beginn, wenn der
Zuschauer und der überraschte Jean-Pierre mit der weitreichenden Diagnose
konfrontiert werden. Aber trotz dieser vermeintlich schweren Thematik verbreitet
die Inszenierung vielmehr Hoffnung, Freude und sehr viel Lebenslust. Man kann
diese ehrliche Landpartie vielleicht als französische Antwort auf Hollywood und
seine Feel-Good-Movies umschreiben. Schließlich definieren und etablieren auch
bei Litli charismatische, grundsympathische Charaktere das emotionale Gerüst.
Vor allem im Zusammenspiel des großartigen, weil derart uneitlen Cluzet und seiner Filmpartnerin Marianne Denicourt schimmert immer wieder die menschliche
Tiefe dieses bereits in seiner Heimat Frankreich zum Publikumsliebling avancierten Arthouse-Hits durch. //
//PROGRAMMKINO.DE
DER LANDARZT VON CHAUSSY
Ab 8.9.
Am 5.9. Vorpremiere in OmU im Cinema
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
(Médecin de campagne) Frankreich 2015 - 102 Min. - Regie: Thomas Lilti.
Mit François Cluzet, Marianne Denicourt, Isabelle Sadoyan, Félix Moati,
Christophe Odent u.a.
Graf-Adolf-Str. 47, 40210 Düsseldorf
September 2016
NICOLE NAU & LUIS PEREYRA
Donnerstag
1. September
20.00 Uhr Tanze Tango mit dem Leben
Sonntag
4. September
19.00 Uhr Amanda packt aus!
Donnerstag
8. September
20.00 Uhr Gebt dem Unsinn das Kommando!
Freitag
9. September
20.00 Uhr Helden gesucht!
Samstag
10. September
20.00 Uhr Rockin’ my life away – mein Leben in Musik
Mittwoch
14. September
20.00 Uhr Nussschüsselblues
Donnerstag
15. September
20.00 Uhr Sagt wer?
Freitag
16. September
20.00 Uhr Unter Arrest
Samstag
17. September
20.00 Uhr Manche mögen's Kreis
Mittwoch
21. September
20.00 Uhr Jetzt. - Schon wieder aktueller
Freitag
23. September
20.00 Uhr NIGHTWASH LIVE
Samstag
24. September
SEBASTIAN REICH & AMANDA
RENÉ STEINBERG
SPRINGMAUS
KONRAD BEIKIRCHER UND BAND
DIE FEISTEN
MARKUS BARTH
MAREK FIS
ROBERT KREIS
URBAN PRIOL
KLAUS JÜRGEN »KNACKI« DEUSER
20.00 Uhr Seltsames Verhalten
SCHLAG AUF SCHLAG
Sonntag
25. September
19.00 Uhr MusiKabaretTalk
Donnerstag
29. September
20.00 Uhr Tastenspiele
Freitag
30. September
20.00 Uhr Permanent Panne
QUEENZ OF PIANO
MARKUS KREBS
TIPPS
Donnerstag
29. September
20.00 Uhr Die Tour »Für Dich«
Mittwoch
5. Oktober
20.00 Uhr
Capitol-Theater Düsseldorf
VANESSA MAI
Tonhalle Düsseldorf
DRESDNER KREUZCHOR
Donnerstag 6.10.
Tonhalle Düsseldorf
Freitag 7.10.
HERMAN VAN VEEN
Samstag 8.10.
je 20.00 Uhr Fallen oder Springen
Sonntag 23.10.
Montag 24.10.
Dienstag 25.10.
Vorverkauf:
18.07 Uhr Colosseum Theater Essen
20.07 Uhr OTTO
20.07 Uhr Holdrio Again
Hollmann Presse: 0211 32 91 91,
Ticket Shop Kautz, Tel. 0211 - 37 30 70, sowie alle bekannten VVK-Stellen.
Karten im Internet:
www.savoytheater.de
32
Neue Filme in den Filmkunstkinos
OSKA
Hohe Straße 16
40213 Düsseldorf
T 0211 20051993
Mo bis Fr 11 – 19 Uhr
Samstag 10 – 16 Uhr
Shop online
oska.com
The Music of Strangers –
Yo-Yo Ma and the Silk Road Ensemble
My First Lady
Tschick
Der Zauber und die Hoffnung, die von ersten Begegnungen ausgehen, fängt
Regisseur Richard Tanne mit seiner prominenten Liebesgeschichte wunderbar
ein. Hinreißend eloquent flirtet Mr. President mit seiner späteren First Lady
Michelle. Die Dialoge des zeitgeschichtlichen Romantikdramas wirken ebenso
authentisch wie die nuancierte Mimik und Gestik der beiden Hauptdarsteller
Tika Sumpter und Parker Sawyers. Beide ähneln dem echten Paar verblüffend.
Während die Obama-Ära im Weißen Haus ausklingt, bieten sie einen lohnenden
Blick zurück auf ein besonderes, skandalfreies Dreamteam.
Publiziert im Jahr 2010 avancierte „Tschick“ in rasender Geschwindigkeit
vom Bestseller zur Kultlektüre und ist zur Zeit das meist gespielte Stück an
deutschen Bühnen. Mittlerweile wurde das Buch in 24 Sprachen übersetzt
und sogar im Schulunterricht verschlungen. Die Geschichte zweier
Pubertierender, die ein Auto klauen und Reißaus nehmen erfreut sich größter Beliebtheit. Dass man den sagenhaft erfolgreichen „Roadtrip“ in einen
„Roadmovie“ verwandeln würde, war folglich nur eine Frage der Zeit. Auf
dem Regiestuhl nahm Fatih Akin Platz.
„Wie sieht das denn aus, wenn ich mit dem erstbesten süßen Schwarzen ausgehe, der zur Kanzleitür reinmarschiert“, ereifert sich die attraktive Anwältin Michelle
Robinson (Tika Sumpter). „Das ist unprofessionell“ betont sie. Der 28jährige
Kettenraucher Barack Obama (Parker Sawyers) ist freilich um keine Antwort verlegen. „Du findest mich also süß“ bringt der geistreiche Jura-Student und Womanizer seine ehrgeizige Vorgesetzte aus dem Konzept. Für ihn steht fest: Dieser sonnige Sonntagmorgen in Chicago ist ihr erstes Date und nicht nur ein Treffen unter
Kollegen. Und schon wickelt er die Widerstrebende weiter um den Finger, umgarnt sie mit seinem Charme.
Vom Stil erinnert das Biopic, gedreht an Originalschauplätzen, fast an die hinreißende minimalistische Romanze „Before Sunrise“. Denn auch sie drehte sich
fast ausschließlich um die Gespräche und ausgetauschten Gedanken der Hauptdarsteller, beschränkt auf Stunden eines einzigen Tages. Die Dialoge, die den Film
dominieren, wirken ebenso authentisch wie die nuancierte Mimik und Gestik. Die
gegenseitige Anziehung des hübschen Paares ist unübersehbar, greifbar und
spürbar. Es gibt keine Flashbacks und doch erweitert Regisseur Tanner besonders
über die Script-Ebene das Spektrum, durch das er die Zuschauer am Leben der
beiden teilhaben lässt.
Wenn Michelle und Barack sich beim Drink fast darüber streiten, welches Album
des legendären, blinden, schwarzen Kultsängers und Musikers Stevie Wonder nun
das Beste ist und Michelle definitiv von „Talking Book“ mit seinen herausragenden
Soul- und Funknummern schwärmt, sprühen die Funken. Für den Zuschauer verdichtet sich die Menge aus mitgeteilten Informationen, Anekdoten, Lebensphilosophie, Vergangenheitsschilderung und besonderer Momente zu einem zunehmend konkreteren Bild zweier Personen, die bald mehr sind als prominente
Charaktere. Beeindruckend gelingt es den Protagonisten in meist ruhigen, langen
Einstellungen, eine sich entspinnende Liebe mit äußerst viel Feingefühl für die emotionalen Nuancen nachzubilden. Letztlich verweist die hellsichtige Beziehungsromanze mit ihrem optimistischen Grundton auch darauf, wie bedeutsam eine erste
schwarze First Family für die Afroamerikaner sein wird. Die zweite Amtszeit
Obamas endet Anfang nächsten Jahres. Nicht nur seine Politik wird dann in
Erinnerung bleiben. Bestimmt auch seine besondere Beziehung zu seiner Frau.
Dass Michelle Obama zudem längst aus dem Schatten ihres Mannes getreten und
fast beliebter als ihr Gatte ist, erklärt sich nach diesem Kinoerlebnis fast von selbst.
Schließlich zeigt das interessante Romantik-Drama, dass die inzwischen 52-jährige Stilikone, die zum Idol für Millionen junger Frauen avancierte, bereits in jungen
Jahren äußerst clever und willensstark war. //
//PROGRAMMKINO.DE
Maik Klingenberg (Tristan Göbel) hat keine Freunde. Zumindest bis Andrej Tschichatschow (Anand Batbileg) seiner Klasse beitritt. Einfachheitshalber wird er
auch „Tschick“ genannt. Hätten Maiks reiche Eltern nicht ganz andere, gravierendere Probleme als ihren eigenen Sprössling, wären sie wohl gar nicht angetan
von der neuen Freundschaft, die sich zwischen den beiden vierzehnjährigen Hormonschleudern anbahnt. Die dauerbetrunkene Mutter landet prompt in einer
Entzugsklinik und der Vater vergnügt sich lieber mit seiner Sekretärin, als seinem
Sohn Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Das sind nicht unbedingt die schönsten Voraussetzungen für Sommerferien. Nicht einmal auf die Geburtstagsparty
seiner heimlich Angebeteten Tatjana ist er eingeladen. Ebenjene düsteren Aussichten wehen schlagartig hinfort, als Tschick urplötzlich mit einem geklauten
Auto vor Maiks Tür steht und ihn zu einer Spritztour einlädt. Dass es nicht bei
einem kurzen Trip bleibt, ist vorherzusehen. Ohne Kompass, Karte oder Ziel fahren
die zwei Freunde los und machen gemeinsam die ostdeutsche Provinz unsicher.
Eine irrwitzige, emotionale Odyssee, die die beiden nie vergessen werden, nimmt
ihren Anfang!
Autor Wolfgang Herrndorf kann die charmante Umsetzung seiner Vorlage leider
nicht mehr miterleben. 2013 setzte er seinem Leben selbst ein Ende, nachdem 2010
ein bösartiger Gehirntumor festgestellt worden war. Gefallen hätte er an der überaus charmanten Verfilmung seines beliebtesten und erfolgreichsten Romans jedoch sicher gefunden! Ursprünglich war David Wnendt, der schon „Feuchtgebiete“ inszenierte, für die Regie vorgesehen, wurde aber im Laufe der
Produktion von Fatih Akin abgelöst. Dieser bewies bereits mit seinem Road-Movie
„Im Juli“ seine Fähigkeit innere und äußere Reisen schwungvoll umsetzen zu können. Mit Feingefühl inszeniert er diese warmherzige, tragikomische Geschichte
über Freundschaft, Erwachsenwerden und erste Liebeserfahrungen. Zudem wurden mit Tristan Göbel und Anand Batbileg in der titelgebenden Rolle zwei charismatische Hauptdarsteller gecasted. //
//NATHANAEL BROHAMMER
MY FIRST LADY
Ab 15.9.
Am 12.9. Vorpremiere in OmU im Cinema
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
USA 2016 - 83 Min. - Regie: Richard Tanne. Mit Parker Sawyers, Tika Sumpter u.a.
TSCHICK
Ab 15.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Deutschland 2016 - 90 Min. - Regie: Fatih Akin. Mit Tristan Göbel, Anand
Batbileg, Max Kluge, Bella Bading u.a.
Seine mit dem Oscar prämierte Dokumentation „20 Feet from Stardom“ warf einen
Blick auf das Leben von Background-Sängerinnen und -sängern großer Stars wie
Bruce Springsteen, Sting, Mick Jagger oder Stevie Wonder. In seiner neuen Dokumentation „The Music of Strangers“ stellt der US-Amerikaner Morgan Neville den
in der Musikwelt berühmten Cellisten Yo-Yo Ma und dessen Herzensprojekt, das
von ihm 2000 ins Leben gerufenen Silk Road Ensemble vor. Das aus Musikern verschiedener Länder wie China, Galizien und Syrien bestehende Kollektiv, benannt
nach dem uralten Handelsweg, der Asien, Afrika und Europa verbindet, tourt durch
die Welt, um mit seiner Musik kulturelle Brücken zu schlagen.
Einer von Unterdrückung, Gewalt und Terror bestimmten Welt setzen die Musiker,
von denen viele selbst Opfer von Kriegen und Revolutionen sind, Kraft und Schönheit der Musik gegenüber, gleichzeitig die eigene Tradition bewahrend und doch
gemeinsam etwas gänzlich Neues schaffend. Mit sehr persönlichen Interviews,
Bühnenmitschnitten und Archivmaterial entsteht so ein lebendiges Porträt einer
Gemeinschaft, die sich mit Kreativität und der universellen Sprache der Musik den
destruktiven Kräften wie der eigenen Resignation widersetzt und so Hoffnung vermittelt und neue Kräfte freisetzt. //
//ANNE WOTSCHKE
THE MUSIC OF STRANGERS
Ab 15.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
USA 2015 - 96 Min. - Berlinale 2016 - Ein Dokumentarfilm von Morgan Neville.
Mit Yo-Yo Ma u.a.
Ra t
t iinnggeenn- K Ku ul tlutru
September 2016 (Auswahl)
The Beatles: Eight Days a Week
– The Touring Year
Oscarpreisträger Ron Howard („A Beautiful Mind“) begibt sich hiermit an eine
Dokumentation über die legendären Aufstiegsjahre der ohnehin legendären englischen Rock-Band. Er rekonstruiert die Tourneen zwischen 1963 und 1966.
Neben Paul McCartney und Ringo Starr fungierten auch die Witwen bereits verstorbener Band-Mitglieder als Produzenten: Olivia Harrison und Yoko Ono.
Noch heute sind sie ein weltweites Musik-Phänomen. Doch der Ruhm ist hart
erarbeitet. Nachdem sie 1961 und 1962 in ihrer Heimat Bekanntheit erlangten,
führten erste Konzertreisen durch ganz Europa. Am 9. Februar 1964 betraten John
Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison die Ed-Sullivan-Bühne
in Liverpool und ein Rekordpublikum von 73 Millionen Menschen erlebte die Fernsehübertragung ihres Auftritts mit. Die unmittelbar darauf folgende, weltweite
Popularität nutzten sie. 166 Konzerte in 15 Ländern und 90 Städten ließen sie zu
einem popkulturellen Phänomen avancieren. Ron Howard nahm diese Reisejahre
der Beatles genauer unter die Lupe. Archivaufnahmen, Konzertmitschnitte, Interviews und überlieferte Geschichten bilden diesen Dokumentarfilm. Gezeigt wird
sowohl die Wirkung bei den Beatles selbst, als auch bei ihren Fans. Das Bildmaterial ist exklusiv! Eine liebevolle und fesselnde Liebeserklärung an die Band. //
THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEAR
Ab 15.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Großbritannien, USA 2016 - 120 Min. - Ein Dokumentarfilm von Ron Howard.
17.9.2016
10.00 Uhr
Ferdinand-Trimborn-Saal
Wertungsspiel Violine
17. Ferd.-Trimborn-Wettbewerb
22.9.2016
Stadttheater
20.00 Uhr
“Die ganze Wahrheit”
24.9.2016
Stadttheater
20.00 Uhr
WDR – Lachen live
Loriots Gesammelte Werke
Komödie nach Vicco von Bülow
25.9.2016
17.00 Uhr
Ferdinand-Trimborn-Saal
Liederabend mit Werken von
Johann Vesque von Püttlingen
28.+29.9.2016 20.00 Uhr
Stadttheater
„Schmitzenklasse“ (Preview)
30.9. bis
2.10.2016
Innenstadt, ganztägig
Ralf Schmitz
RatingenFestival
Kultur-Kunst-Kulinarik
Das gesamte Monatsprogramm finden Sie unter
www.ratingen.de
Info/Vorverkauf: Amt für Kultur und Tourismus, Rathaus,
Minoritenstraße 3 a.
Tel.: 02102 / 550-4104/05
sowie alle bekannten Vorverkaufsstellen,
Karten im Internet: www.westticket.de
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Neue Filme in den Filmkunstkinos
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Das Geständnis
Multiple Schicksale
In seinem klaustrophobischen Thriller beleuchtet Regisseur Bernd Michael Lade
die letzten Jahre der DDR vor der großen Wende. Im Fokus steht eine Morduntersuchungskommission, die vor das Dilemma gestellt wird, den Mord an einer
Frau ernsthaft zu untersuchen oder als sozialismusfeindliche Tat unter den
Teppich zu kehren.
Offiziell gibt es doch keinen Mord in dem perfekten Staat? Eine Frauenleiche inmitten filterloser Zigarettenkippen und verstreutem Bargeld wirft Fragen auf. Plötzlich
ist die schläfrige Ruhe in der Morduntersuchungskommission der DDR, die zuvor
nur den Parteisekretär (Torsten Spohn) störte, aus und vorbei. Als Ermittler wird
der von privaten Problemen geplagte Micha (Bernd Michael Lade) eingesetzt.
Seine Kollegen wirken ihm bei der Untersuchung jedoch entgegen und versuchen
den Mord abzutun. Doch der Kriminalkommissar nimmt seinen Job ernst. Er eckt
bei den parteitreuen Vorgesetzten an, genau wie im Kommissariat. Doch als nach
der großen Wende ein Wessi Chef wird, scheint sich erstaunlich wenig zu ändern.
Stilistisch auf das Nötigste reduziert, kreiert Bernd Michael Lade mit minimalistischen Mittel die beengende Atmosphäre, die „Das Geständnis“ für sich beanspruchen darf. //
Als Jann Kessler fünf Jahre alt war, wurde bei seiner Mutter Multiple Sklerose
diagnostiziert. Lange Jahre fiel es ihm schwer, mit der stetig schlimmer werdenden Krankheit seiner Mutter umzugehen, dann begann er, die sehenswerte
Dokumentation „Multiple Schicksale“ über sie und andere an Multiple Sklerose
leidende Menschen zu drehen. Die Unmittelbarkeit und Sensibilität des jungen
Debüts beeindruckt und trifft tief.
Anfangs nur ein Projekt für seine Abitur-Prüfung, überarbeitete Kessler die erste
Fassung mit Hilfe des bekannten Schweizer Dokumentarfilmers Martin Witz und
feierte in seiner Heimat einen bemerkenswerten Kinoerfolg. Die bettlägrige Mutter
ist zwar Ausgangs- und Drehpunkt des Films, zu dem Kessler immer wieder
zurückkehrt, den Hauptteil von „Multiple Schicksale“ machen jedoch sechs andere an MS erkrankte Personen aus, Männer und Frauen unterschiedlichen Alters,
die erst seit kurzem oder seit Jahrzehnten von ihrer Krankheit wissen, mal weniger, mal schwerer von ihr betroffen sind. Wie berührend Jann Kessler diese Momente filmt, und dass trotz der Nähe zum Sterbenden und seiner Familie kein
Voyeurismus entsteht, deutet an, welch filmisches Talent Kessler besitzt. //
//PROGRAMMKINO.DE
DAS GESTÄNDNIS
MULTIPLE SCHICKSALE
Ab 15.9.
Premiere am 14.9. um 19 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs im Bambi
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Schweiz 2015 - 85 Min. - Ein Dokumentarfilm von Jann Kessler.
Ab 15.9.
Am 6.9. Premiere mit Gästen im Metropol
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Deutschland 2015 - 118 Min. - Regie: Bernd Michael Lade.
Mit Bernd Michael Lade, Torsten Spohn, Johanna Falckner, Wolfgang Hosfeld u.a.
Hieronymus Bosch –
Schöpfer der Teufel
Er zählt zu den wichtigsten Renaissance-Malern, obwohl (oder gerade weil) sich
seine düsteren, von obskuren Gestalten bevölkerten Werke einer einfachen Deutung
entziehen: Hieronymus Bosch. In der Doku begibt sich ein Team aus Experten im
Vorfeld einer geplanten Ausstellung zum 500. Todestag des Meisters auf eine Reise,
um dessen Werke zu untersuchen. Der Film verschafft einen hochinteressanten
Einblick hinter die Kulissen der Bosch-Forschung und modernen Bildanalyse.
Anlässlich des Jubiläums plant das Noordbrabants Museum in seiner niederländischen Heimat Hertogenbosch eine Sonderausstellung. Das Problem: die Werke
von Bosch befinden sich in Museen auf der ganzen Welt, u.a. in der National
Gallery of Art in Washington oder im Madrider Padro, das wiederum eine eigene
Bosch-Ausstellung plant. In der Dokumentation „Hieronymus Bosch“ begleitet
Regisseur Pieter van Huystee ein Team aus Forschern und Kunsthistorikern bei
ihrer Reise zu den Bosch-Werken um die ganze Welt. Mit der Zeit werden die
Experten bei ihrer Analyse tatsächlich vor ganz neue, unerwartete Fragen gestellt.
Kunstfans, die sich mit den bizarren Bilderwelten Boschs, die voll detailreicher
Anspielungen und kryptischer Symbole stecken, immer schon genauer befassen
wollten, kommen hier auf ihre Kosten. //
//PROGRAMMKINO.DE
HIERONYMUS BOSCH – SCHÖPFER DER TEUFEL
Ab 15.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Niederlande 2015 - 89 Min. - OmU - Ein Dokumentarfilm von Pieter van Huystee.
Meine Zeit mit Cézanne
Ausgangsstoff mit enormem dramatischen Potenzial! Zwei Genies: Einer aufbrausend, cholerisch und schwierig, der Andere introvertiert, offenkundig
sensibel und ein Poet. Die Rede ist von Paul Cézanne und Émile Zola. Beide
verband zeitlebens eine innige, aber auch oftmals überaus komplizierte
Freundschaft, die gleichermaßen inspirierend und aufzehrend war. Bis es
schließlich nach Zolas entlarvendem Roman „Das Werk“ zum Bruch kam.
Sie kannten sich von Kindesbeinen an. Aufgewachsen in Aix-en-Provence zogen
die jungen Männer in die Metropole Paris, Stadt der Kunst und Künstler. Von Anfang klafft ein Abgrund zwischen ihnen. Paul ist nicht nur das temperamentvolle
Genie wie es im Buche steht, sondern zudem auch in einer reichen Familie großgeworden. Der introvertierte Zola hingegen wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf.
Dass Letzterer jedoch frühen Erfolg mit seinen Roman verbuchen kann, derweil
Cézanne mühe- und qualvoll seinem persönlichen Stil nachspürt, vergrößert die
Kluft. Der Maler, ohnehin schon ein schwieriger Zeitgenosse, verliert sich in seiner unangenehmen Exzentrik, wird rücksichtsloser, boshafter und verletzender.
Und als er im neusten Roman seines langjährigen Freundes sich selbst portraitiert
sieht, findet die Verzweiflung seines Lebens in einem immensen Wutausbruch
Ausdruck, der sie endgültig entzweit. //
//NATHANAEL BROHAMMER
MEINE ZEIT MIT CÉZANNE
Vorpremiere am 3.10. in OmU im Cinema
(Cézanne et moi) Frankreich 2016 - 113 - Regie: Danièle Thompson.
Mit Guillaume Canet, Guillaume Gallienne u.a.
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24 Wochen
modular
Im Februar wurde ihm die Ehre zuteil als einziger deutscher Beitrag im Wettbewerb der Berlinale zu laufen. Jetzt kommt Anne Zohra Berracheds berührender Film 24 WOCHEN zu uns in die Kinos. Julia Jentsch und Bjarne Mädel spielen darin ein junges Paar, das über eine Spätabtreibung ihres behinderten Kindes
entscheiden muss. Authentisch, bewegend und den Zuschauer zu einer eigenen
Meinung herausfordernd überzeugt dieses Drama auf der ganzen Linie und wird
niemanden kalt lassen.
Die Fernsehmoderatorin Astrid führt ein erfolgreiches und glückliches Leben mit
Mann und sechsjähriger Tochter. Sie ist schwanger und voller Vorfreude auf ihr
zweites Kind, als sie bei einer Routineuntersuchung erfährt, dass ihr Nachwuchs
das Downsyndrom hat. Der Schock ist groß. Fortan zerbrechen sich die Eheleute
den Kopf, ob sie diese Aufgabe annehmen oder abtreiben sollen. Während sie
fortan mit Beratungsgesprächen, Infobroschüren, medizinischen Prognosen und
guten Ratschlägen konfrontiert werden, wird ihr Eheleben auf eine harte Probe
gestellt. Doch die beiden raufen sich zusammen und beschließen, sich der ihnen
vom Schicksal auferlegten Herausforderung gemeinsam zu stellen.
Als sie jedoch erfahren, dass das Ungeborene zusätzlich noch an einem schweren Herzfehler leidet, der viele Operationen mit ungewissem Ausgang nach sich
ziehen würde, stellt Astrid im Gegensatz zu ihrem Mann ihren Entschluss noch einmal in Frage. Erschwerend kommt hinzu, dass die junge Mutter durch ihren Beruf
im Lichte der Öffentlichkeit steht. Doch Astrid gelangt schließlich zu der Erkenntnis, dass letztlich nur sie allein eine Entscheidung fällen kann, wobei ihr durchaus
bewusst ist, dass dies eine Entscheidung über Leben und Tod bedeutet. Schließlich revidiert sie ihren ersten Beschluss und entscheidet sich doch für eine Spätabtreibung.
Während sich die Regisseurin im ersten Teil ihres Films auf die Entscheidungsfindung und die Reaktion im Freundes- und Familienkreis konzentriert, beschreibt
sie in der zweiten Hälfte minutiös den Ablauf eines solchen umstrittenen medizinischen Vorgangs. Dies darf man durchaus als harten Tobak einstufen, der im deutschen Kino so noch nicht zu sehen war, und wen der Film bis dahin noch nicht
gepackt hat, wird sich ihm fortan nicht mehr entziehen können. Dabei verzichtet
sie fast komplett auf Kinobilder, setzt ganz auf die Schauspielkunst ihrer beiden
Protagonisten und auf Authentizität. Die Ärzte und das Klinikpersonal sind echt –
keine Schauspieler – eine weise Entscheidung, die dem Film hervorragend
bekommt.
24 WOCHEN ist der Abschlussfilm von Anne Zohra Berrached, die vor dem Dreh
intensiv zum Thema recherchiert hat und weiß wovon sie spricht. Sie selber habe
– so bekennt sie – einmal abgetrieben. Mehr als 90 Prozent der betroffenen Frauen
entscheiden sich in einer solchen Fallkonstellation für eine Abtreibung, berichtet
die junge Regisseurin. Aber auch der Zuschauer ist gefordert. Wie würde ich entscheiden – diese Frage schwebt stets im Raum und macht das Werk zu einem
packenden Gradmesser für die eigene Befindlichkeit. Ein glaubwürdiges, spannendes und unter die Haut gehendes Werk – und ein starker und vielversprechender Auftakt dieses Kinoherbstes. //
//ANNE WOTSCHKE
24 WOCHEN
Ab 22.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Deutschland 2016 - 103 Min. - Gilde-Preis, Berlinale 2016 Regie: Anne Zohra Berrached. Mit: Julia Jentsch, Bjarne Mädel,
Johanna Gastdorf, Emilia Pieske, Maria Dragus u.a.
transparent
leicht
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www.kewlox-koeln.de
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Neue Filme in den Filmkunstkinos
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2016
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Der Vollposten
Mit „Vollposten“ ist wohl eine Ganztagsstelle gemeint, und die besitzt unser
Filmheld Checco Zalone als Beamter in der Landesverwaltung für Jagd und
Fischerei. Damit hat er schon zu Anfang seiner beruflichen Laufbahn alles
erreicht, was er im Leben erreichen wollte. Denn der Beamtenstand ist dem
Italiener heilig, und so hat Checco sein ganzes Leben auf Sicherheit ausgelegt,
weshalb er noch zuhause bei seiner Mutter wohnt und seine langjährige
Freundin nicht heiraten will. Verantwortung zu übernehmen liegt ihm halt nicht,
und so konzentriert er sich lieber darauf, die Sicherheiten seines Lebens zu
bewahren und niemals zu gefährden.
Dass er dabei eines Tages nochmal so richtig ins Schwitzen kommt, das hätte er
wohl selbst nicht gedacht, aber die Wirtschaftskrise geht an Italien nicht vorbei,
und so muss auch die Verwaltung sparen. Jedenfalls ist in der letzten Verwaltungsreform beschlossen worden, Personal zu reduzieren, und Checco ist
quasi der erste, der gehen soll, denn er ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und
auch sonst keine Makel, die seine Entlassung zu einer unzumutbaren Härte werden ließen. Doch natürlich ist auch in Italien die Beamtenstellung unkündbar, und
so muss Checco schon selbst kündigen, wozu ihn die gnadenlose Personalchefin
Sironi aus dem Ministerium überreden will. Zunächst bietet sie ihm noch eine
stattliche Abfindung an, doch als Checco nicht einwilligt, zieht sie andere Seiten
auf und versetzt ihn an die unmöglichsten Orte, wo er die skurillsten Aufgaben
erfüllen soll. So verschlägt es den Vollblut-Beamten von der Zollstation an der
Schweizer Grenze in den Alpen über Norwegen und Afrika bis an den Nordpol, wo
er eine italienische Forschergruppe vor Attacken von Eisbären schützen soll. Und
wenn Checco bei all seinen unmöglichen Jobs immer wieder auf die Füße fällt,
gibt es am Nordpol einen kleinen Moment, an dem er Schwäche zeigt und überlegt aufzugeben. Doch dann lernt er die hübsche Forscherin Valeria kennen, die
sein Herz auch bei tiefsten Temperaturen erwärmt.
Irgendwie erinnert diese Geschichte an den französischen Blockbuster „Willkommen bei den Sch’tis“ und tatsächlich haben ihn in Italien auch über zehn Millionen
Besucher gesehen. Kein Wunder, denn Regisseur Gennaro Nunziante macht sich
einen Heidenspaß daraus, seinen Protagonisten von einem Fettnäpfchen ins andere
treten zu lassen. Dabei macht er sich über allerlei Italien-Klischees lustig, nimmt die
Korruption aufs Korn und erzählt ganz nebenbei eine hinreißende Liebesgeschichte.
Bei all den schrillen Tönen und gelegentlicher Brachial-Komik gelingen ihm aber am
Ende auch leise Töne des Zweifels, bei denen der Italiener an sich mit sich selbst
hadert und sich anscheinend von der Europäischen Union hat einreden lassen, dass
er kein guter Europäer sei. Auch dieses schlechte Gewissen nimmt Nunziante auf
und hält den Italienern ironisch ihre eigene Unzulänglichkeit vor, angefangen vom
Mutterkomplex über die Korruption bis hin zum organisierten Verbrechen.
Wie der deutsche Titel schon vermuten lässt hat der Verleih diesen durchaus populären Film auf Massentauglichkeit breit geklopft. Das geschieht insbesondere durch
die deutsche Synchronisation, in der Bastian Pastewka die Rolle des Checco spricht
und das Ganze auf eine RTL Comedy Nummer herunterzieht. Leider gehen dabei, gerade die sensiblen, feinsinnigen und selbstkritischen Töne unter, die der Originaltitel
„Quo Vado?“ andeutet, weshalb wir uns entschlossen haben den Film unseren Zuschauern nur in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln anzubieten und die
deutsche Synchronfassung den Multiplexen zu überlassen. // //KALLE SOMNITZ
Ab 22.9.
Am 13.9. Vorpremiere anlässlich der Feierlichkeiten
zum 10jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung des Atelier
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
(Quo vado?) Italien 2016 - 86 Min. - Regie: Gennaro Nunziante.
Mit Checco Zalone, Eleonora Giovanardi, Sonia Bergamasco, Maurizio Micheli
Snowden
The Visit – Eine außerirdische Begegnung
Regie-Legende Oliver Stone hat sich vor allem durch seine politisch engagierten
Filme einen Namen gemacht. Ob „Geboren am 4. Juli“, „Platoon“ oder zuletzt
seine Arbeiten über Fidel Castro und George W. Bush – stets findet amerikanisches Pathos, Unterhaltung sowie Gesellschaftskritik zusammen. Nun hat sich
Stone erfolgreich an der Enthüllungsgeschichte um Edward Snowden versucht.
Es ist immer ein wenig seltsam, wenn Ereignisse, die noch gar nicht richtig historisiert sind, plötzlich in einem Hollywood-Film auftauchen. Man hat die Gesichter
von Laura Poitras, Glenn Greenwald und natürlich Whistleblower Ed Snowden
Dank der großartigen Doku „Citizen Four“ noch vor Augen, hier finden sie jedoch
würdige Vertretung durch eine brillante Schauspieler-Riege.
Stone hat für den Film mit Snowden selbst zusammengearbeitet und lässt ihn am
Schluss ausgiebig zu Wort kommen. Dabei geht es ihm um eine Etablierung des
noch immer Gejagten als amerikanischen oder auch globalen Helden – ein
Status, der anhand seiner Risiken und Opfer für das öffentliche Interesse eigentlich selbstverständlich sein sollte. Neben vielen biographischen Details erfährt
man die Hintergründe seiner Überzeugungen und der Publikation der Geheimdokumente. //
Die mögliche Existenz außerirdischer Intelligenz übt eine große Faszination auf
den Menschen aus, doch was passiert eigentlich, wenn E.T. uns tatsächlich mal
besucht? In seinem Dokumentarfilm geht der dänische Regisseur Michael
Madsen genau dieser Frage nach. Er befragt Experten aus Wissenschaft, Politik
und Militär, und entwirft ein unglaubliches Szenario der Möglichkeiten fern aller
Effekthascherei.
Falls die Menschheit in Kontakt mit Außerirdischen treten wird, wie sagen wir dann
Hallo? In Science-Fiction-Büchern und -Filmen wurde diese Frage breit und mit den
unterschiedlichsten Konsequenzen behandelt, von „Krieg der Welten“ über „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ bis hin zu „Mars Attacks!“. Als Dokumentarfilm bedient sich „The Visit“ der Prämisse, dass die Außerirdischen angekommen
sind und der Zuschauer somit quasi selbst der Außerirdische ist, der sich von Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten befragen lassen muss und deren
Diskussionen beiwohnt. Eindrucksvoll bebildert entsteht damit ein höchst unterhaltsamer Blick auf unsere Art zu denken und zu fühlen. Diese außergewöhnliche
Perspektive lässt uns die Welt, in der wir leben, mit anderen Augen sehen. //
//ERIC HORST
SNOWDEN
Ab 22.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
USA 2016 - 134 Min. - Regie: Oliver Stone. Mit Joseph Gordon-Levitt,
Shailene Woodley, Melissa Leo u.a.
THE VISIT – EINE AUSSERIRDISCHE BEGEGNUNG
Ab 22.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
Dänemark, Irland, Österreich, Finnland, Norwegen 2015 - 83 Min. Dokumentarfilm von Michael Madsen. Mitwirkende: Jacques Arnould,
Paul Beaver, Dr. Sheryl Bishop u.a.
Alice und das Meer
Nebel im August
Alice fährt zur See. Von Hafen zu Hafen, zwischen dem Leben an Bord, inmitten
einer rein männlichen Schiffsbesatzung und ihren Gefühlen, die ins Schwanken
geraten, versucht die junge Frau, auf Kurs zu bleiben. Fernab aller Seefahrerromantik überzeugt der Debütfilm der französischen Schauspielerin Lucie Borleteau,
die ihre Karriere einst als Assistentin von Kultregisseurin Claire Denis begann.
Die Mechanikerin Alice behauptet sich in einer Männerwelt. Als Matrosin fährt
die junge Frau auf dem verrosteten Frachter „Fidelio“ zur See, der sinnigerweise
den Namen von Beethovens einziger Oper trägt. Dass freilich ausgerechnet ihre
erste große Liebe aus ihrer Kadettenzeit, Kapitän Gaël das Kommando auf dem
Schiff führt, verunsichert sie jedoch. Ein sehnsüchtiges Gefühl von Vertrautheit
vermischt sich mit Ängsten. Denn an Land wartet ihr norwegischer Freund Felix
auf sie...
Das Spiel mit den Facetten des Begehrens treibt diesen halbdokumentarisch anmutenden Film über Dinge, die Seeleute einem Leben auf dem Meer opfern, und
über die Sehnsucht, die sie immer wieder hinaus treibt, voran. Ganz besonders
überzeugt das sinnliche und trotzdem psychologisch glaubwürdige Spiel der
Hauptdarstellerin Ariane Labed. //
Unter den vielen Verbrechen des NS-Regimes ist die Euthanasie ein Thema, das
bislang in der öffentlichen Wahrnehmung noch weniger präsent ist und auch in
den zahllosen Filmen über das Dritte Reich bislang eher Randaspekt war. Diese
Lücke versucht nun Kai Wessel mit seinem Film „Nebel im August“ zu schließen:
Ein bewegender Film, der exemplarisch die tragische Geschichte eines 13jährigen Jungen erzählt, der Opfer dieses grausigen Systems wurde.
Als Mitglied der Minderheit der Jenischen (z.T. als „Zigeuner“ bezeichnet) ist der
13jährige Ernst Lossa (Ivo Pietzcker) ohnehin Zeit seines Lebens ein Außenseiter
gewesen. Sein rebellisches Wesen wurde zusätzlich in zahlreichen Kinderheimen
gestärkt, in die ihn sein alleinerziehender Vater (Karl Markovics) immer wieder gegeben hat. Als „nicht erziehbar“ wird Ernst nun, Anfang der 40er Jahre, eingestuft und
in ein Heim in Süddeutschland geschickt. Hier herrscht der sympathisch wirkende
Dr. Veitshausen (Sebastian Koch), der sich jedoch bald als überzeugter Verfechter
der Euthanasie herausstellt. Immer häufiger sterben Insassen der Anstalt angeblich
an Lungenentzündung, was besonders die junge Nonne und Krankenschwester
Sophia (Fritzi Haberlandt) beunruhigt. Doch gegen das unerbittliche System hat sie
keine Chance, zumal ihr Dr. Veitshausen bald einen wahren Todesengel zur Seite
stellt, die ebenso schöne, wie kalte Edith Kiefer (Henriette Confurius), die sich mit
großer Emphase in den Dienst des Dritten Reichs stellt. // //PROGRAMMKINO.DE
DER VOLLPOSTEN
ALICE UND DAS MEER
Ab 22.9.
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
(L’Odyssée d’Alice - Fidelio) Frankreich 2014 - 97 Min. - OmU Regie: Lucie Borleteau. Mit Ariane Labed, Melvil Poupaud,
Anders Danielsen Lie u.a.
NEBEL IM AUGUST
Ab 29.9.
Deutschland 2016 - 120 Min. - Regie: Kai Wessel. Mit Ivo Pietzcker,
Sebastian Koch, Fritzi Haberlandt, Henriette Confurius, David Bennent u.a.
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Filmindex der Filmkunstkinos
EINE WELT
FILMTAGE 2016
Die EINE WELT FILMTAGE ermöglichen seltene Einblicke in das Leben und die Kultur
anderer Länder und behandeln gesellschaftskritische Themen. Wir zeigen in
Kooperation mit dem Eine Welt Forum
Düsseldorf e.V. herausragende Dokumentationen und Spielfilme in Erstaufführung. Wir
freuen uns, eine große Vielfalt an spannenden Beiträgen bei unseren Eine Welt
Filmtagen präsentieren zu können.
Mit dem Herz durch die Wand
Sehr zutreffend ist der deutsche Titel von Clovis Cornillacs romantischer
Komödie „Mit dem Herz durch die Wand“, denn was die beiden hier füreinander
Bestimmten trennt, ist tatsächlich eine Wand. Aus seinem fantastischen Konzept
macht Debütregisseur (und Hauptdarsteller) Cornillac einen unterhaltsamen, in
seiner Metaphorik aber erstaunlich zeitgemäßen Liebesfilm.
Um die 30 ist die Pianistin (Mélanie Bernier), als sie endlich beginnt, sich von
ihrem Klavierlehrer zu emanzipieren. Jahrelang hat sie bei ihm gelebt und kaum
anderes getan, als sich für eine Karriere auf der Bühne vorzubereiten. Nun hat ihr
ihre Schwester Charlotte ( Lilou Fogli) eine kleine Wohnung besorgt, die allerdings
einen kleinen Haken zu haben scheint: Es spukt! Doch nach der ersten Nacht
merkt die Pianistin schnell, dass keineswegs ein Gespenst sein Unwesen treibt,
sondern ihr Nachbar (Clovis Cornillac), der für sich bleiben will. Denn er ist ein
schrulliger Erfinder, der seit sieben Jahren seine Wohnung kaum noch verlässt
und viel Ruhe braucht. Dummerweise sind die Wohnungen der beiden nur durch
eine dünne Wand voneinander getrennt, so dass jedes Geräusch zu hören ist.
Nachdem sich Erfinder und Pianistin für ein paar Tage darin überbieten, den anderen mit Lärm aller Art in den Wahnsinn und aus der Wohnung zu treiben, schließen
sie einen Burgfrieden: ein Zeitplan wird aufgestellt, Arbeitszeiten und Ruhepausen
eingeteilt, es kehrt Frieden ein. Bis der Erfinder eines Tages der Pianistin ein paar
Ratschläge zu ihrer Chopin-Interpretation gibt, die diese zunächst wutentbrannt
ablehnt, um schließlich doch zu akzeptieren, wie recht er hat: zu technisch ist ihr
Spiel, zu wenig emotional. Es kommt wie es kommen muss: Nachbar und Nachbarin – ihre Namen verschweigen sie voreinander – verlieben sich, auch wenn sie
sich noch nie gesehen haben. Diesem Zustand ein Ende zu bereiten wäre zwar ein
Leichtes, doch damit wäre auch die Illusion zerstört.
Das typische Muster einer romantischen Komödie, bei welcher der Zuschauer von
Anfang an weiß, dass zwei Menschen zusammengehören, auch wenn sie sich
anfangs spinnefeind sind, wird hier durch ein originelles Konzept überhöht. Doch
so absurd die Idee einer schalldurchlässigen Mauer auch ist, die ein Paar, das
zusammen ist, ohne wirklich zusammen zu sein, trennt, in gewisser Weise ist dies
eine treffend analoge Metapher für moderne, technologische Entwicklungen.
Immer normaler wird das Kennenlernen anderer Menschen via Internet oder
Smartphone, was unvermeidliche Probleme nach sich zieht: Nicht mehr einen
kompletten Menschen lernt man kennen, sondern nur noch Teile, oft auch gezielt
ausgewählte Eigenschaften, die ein bestimmtes Bild vermitteln sollen. Welche
Folgen dieses quasi virtuelle Kennenlernen haben kann, spielte vor zwei Jahren
Spike Jonze in „Her“ durch, hier sind es nun zwei auf jeweils eigene Art sozial
inkompatible Menschen, die so lange in mehr oder weniger großer Isolation
gelebt haben, dass es ihnen durchaus entgegenkommt, mit jemandem zusammen
zu sein, den sie nicht sehen. Auch wenn diese Komponente eher ein Nebenaspekt
von „Mit dem Herz durch die Wand“ ist, der in vielen Szenen einen eher klamaukigen, tollpatschigen Ton anschlägt, verleiht er dem Regiedebüt des Schauspielers Clovis Cornillac doch eine oft nachdenkliche Stimmung, mit der viel über
moderne Beziehungsmuster erzählt wird. //
//PROGRAMMKINO.DE
MIT DEM HERZ DURCH DIE WAND
Ab 29.9.
Am 26.9. Vorpremiere in OmU im Cinema
Die Spielzeiten finden Sie kurzfristig unter filmkunstkinos.de und biograph.de
(Un peu, beaucoup, aveuglément!) Frankreich 2015 - 90 Min. Regie: Clovis Cornillac. Mit Mélanie Bernier, Clovis Cornillac, Lilou Fogli,
Philippe Duquesne, Grégoire Oestermann, Oscar Copp
VON TRAUBEN UND
MENSCHEN
(Vendange) Frankreich 2014 - 82 Min. - OmU
- Ein Dokumentarfilm von Paul Lacoste.
Als „Insel zwischen zwei Systemen“ stand
Berlin in Deutschland lange Zeit eine Sonderposition außerhalb der Begehrlichkeiten
des Immobilienmarktes zu. Ohne Druck
wurde den diversen Stadtteilen ermöglicht,
sich der Gesamtheit des Stadtbildes individuell anzupassen. Doch die Zeiten haben
sich geändert. Berlin ist eine heiß begehrte
Anlaufstelle geworden und somit greift in
beinahe jedem Kiez die vieldiskutierte Gentrifizierung um sich. Wohnraum nahe des
berühmten S-Bahn-Rings wird knapp und
knapper. Unsere Hauptstadt mutiert zur
„Megacity“, um damit Anschluss an internationale Metropolen zu finden. Solch ein auf
höchster Ebene eingeleiteter Umbruch ist
tiefgreifend und verändert dementsprechend auch die Wohnsituation. Immobilien
werden zu einer wertwollen Ressource.
Mieter, Eigentümer, Makler, Investoren,
Käufer, Verkäufer, Zugezogene oder Wegziehende: alle kommen hier zu Wort.
Ab 8.9.
THE FARMER AND I
Bhutan, Deutschland 2015 - 81 Min. Regie: Irja von Bernstorff.
Wer trinkt ihn nicht gerne, den Wein? Selten denkt man dabei aber an die umständliche Herstellung, die mit der Weinlese ihren
Anfang nimmt. In dieser französischen Dokumentation folgt Filmemacher Paul Lacoste
unterschiedlichen Menschen, die sich als
Erntearbeiter auf kurze Zeit im Süden Frankreichs verdingen und beleuchtet den
Arbeitsalltag.
Fünfzehn Männer und Frauen unterschiedlichen Alters machen sich mit Lesescheren
und Eimern ausgerüstet auf, um in aller
Frühe auf den Weinbergen eines mittelständischen Unternehmens Trauben zu ernten.
Es ist die südfranzösische Region Gaillac.
Aus diversen Motivationen heraus werden
Menschen dort für einige Tage im September zu Erntehelfern. Studenten, Arbeitslose
und sogar idealistische Familien, die ein
Leben nah an der Natur führen wollen. In
den Wochen der Erntezeit werden sie durch
ihre Arbeit miteinander verbunden, schwärmen auf die Anbauflächen aus und kommen
zu den gemeinsamen Pausen wieder zusammen. Eine Tätigkeit, auf die sie stolz sind,
auch wenn die Arbeit nur für wenige Tage
zugesichert ist. Der deutsche Titel lehnt sich
dabei an den Literaturklassiker „Von Mäusen und Menschen“ von John Steinbeck an,
der in seiner Handlung ebenfalls Bezug auf
Erntehelfer nimmt.
Ab 1.9.
DIE STADT ALS BEUTE
Deutschland 2016 - 82 Min. Ein Dokumentarfilm von Andreas Wilcke.
Wer sich in jüngster Zeit auf Wohnungssuche in Düsseldorf oder Köln befand, dürfte das Problem kennen, dem sich mittlerweile auch Berliner ausgesetzt sehen: günstig gelegener Wohnraum wird knapp. In
der deutschen Hauptstadt explodieren die
Mietpreise, Wohnungsbesichtigungen werden zu Massenveranstaltungen und in jeder
Ecke wird renoviert und saniert. Andreas
Wilcke beobachtete den rapiden Wandel
über vier Jahre hinweg.
Ein unkonventionelles Projekt hat sich Irja
von Bernstorff da ausgedacht. Gemeinsam
mit dem bhutanischen Farmer Sangay will
sie eine Fernsehserie für den einzigen
Sender des Königreichs Bhutan drehen, um
die jungen bhutanischen Bauern von der
Landflucht abzuhalten. Dass sich dieses
Vorhaben in der realen Umsetzung als
schwieriger gestaltet, als ursprünglich
erwartet, müssen die beiden Idealisten in
dieser Dokumentation letztendlich auch
feststellen.
Das Königreich Bhutan steht vor einem
schwer überwindbaren Hindernis. Mehr als
zwei drittel der Einwohner verdingen sich
gegenwärtig als Bauern. Doch die Globalisierung ist mittlerweile auch bei ihnen angekommen und das bunte, verführerische
Stadtleben winkt ihnen einladend zu. Man
muss also kein großer Prophet sein, um vorherzusehen, dass es eine enorme Flucht vom
Lande zur urbaneren Gefilden geben wird.
Dies stellt das Königreich jedoch vor ein
enormes Wirtschaftsproblem. Um dem entgegenzuwirken, beschließen die deutsche
Filmemacherin Irja von Bernstorff und der
bhutanische Farmer Sangay eine 25 Episoden lange TV-Serie für den einzigen Sender
Bhutans zu drehen. Die Handlung beinhaltet
eine Frau, die unerwarteterweise mit dem
Landleben konfrontiert wird und sich
schließlich in einen Bauern verliebt. Doch
das Projekt droht an kulturellen, persönlichen und finanziellen Grenzen zu scheitern.
Ab 8.9.
DÜGÜN –
HOCHZEIT AUF TÜRKISCH
Deutschland 2015 - 89 Min. Regie: Marcel Kolvenbach, Ayse Kalmaz.
Der Markt für türkische Hochzeiten, die aus
deutscher Perspektive von einem Nimbus
der Opulenz umgeben sind, scheint riesig zu
sein. In ihrer Dokumentation „Dügün –
Hochzeit auf Türkisch“ spüren die Filmemacher Marcel Kolvenbach und Ayse Kalmaz dem Phänomen nach und befragen
dafür eine ganze Reihe an Protagonisten,
die kurz vor der Hochzeit stehen, diese
schon längst hinter sich haben oder an vorderster Front dabei sind, wenn es um die
Organisation der Feierlichkeiten geht.
„Dügün“ heißt übersetzt Hochzeit oder
Hochzeitsfeier. Zugleich ist das Wort auch
der Titel einer türkischen Hochzeitszeitschrift, die Ferhat Aldur betreut. Als einer der
Protagonisten der Doku kennt der Hochzeitsplaner den türkischen Heiratsmarkt von
Duisburg-Marxloh wie kaum ein Zweiter.
Aldur organisiert einen passenden Saal für
die Verlobungs- und Hochzeitsfeierlichkeiten, kümmert sich um die Musik, bestellt
das Buffet. Die Interviewpartner erklären
durch die Bank, dass türkische Ehen moderner geworden sind. Zusammen leben geht
auch ohne Trauschein, manch einer stellt
sogar den Sinn einer Eheschließung in
Frage. Der gesellschaftliche und familiäre
Zusammenhalt ist auch in türkischen Einwandererfamilien brüchig geworden. Auf
heutigen türkischen Hochzeiten tanzen
neben der Verwandtschaft auch deutsche
Nachbarn, Kollegen oder Freunde, „Früher
war alles anders“ lautet gewissermaßen der
Tenor der besinnlichen Doku, die vor allem
Unterschiede zwischen den Generationen
//PROGRAMMKINO.DE
aufzeigt. //
Ab 15.9.
Am 18.9. in Anwesenheit der Filmemacher
im Bambi
AND-EK GHES – EINES TAGES
Deutschland 2016 - 94 Min. Regie: Philip Schefner, Colorado Velcu.
Bunt und quirlig geht es in dieser ungewöhnlichen Dokumentation zu. Das Duo
Philip Scheffner und Colorado Velcu begannen ihre Zusammenarbeit mit dem Film
„Revision“, der 2012 auf der Berlinale lief.
Wieder vertreten auf der Berlinale 2016
waren sie mit „And-Ek Ghes“, die Beobachtung einer rumänischen Familie, die
nach Deutschland übersiedelt.
And-Ek Ghes – Eines Tages... Familie Velcu
wagt einen großen Schritt. Sie verlässt die
Heimat und siedelt von Rumänien nach
Deutschland über. Ziel ihres Umzuges ist
Berlin. Die Immigranten entscheiden, ihr neu
angefangenes Leben filmen zu lassen – als
deutsch-rumänische Co-Produktion und
Dokumentation einer enormen Umstellung.
Sich selbst inszenieren die Auswanderer in
Bollywood-Manier. Der Familienvater, alleinerziehend, weiß, dass seine Sprösslinge,
Neffen, Schwestern und Schwager viel
künstlerisches Talent haben. Mitsamt eines
Titelsongs zeigt Familie Velcu, wie sie Berlin
erlebt. Ein Kind wird geboren, Verwandte
werden nach Spanien verabschiedet, im
Park veranstaltet man Grillfeste. Sämtliche
Mitwirkende diskutieren im Anschluss auch,
was sie mit dem Film eigentlich erreichen
wollen.
Ab 22.9.
HEDIS HOCHZEIT
(Inhebbek Hedi) TUN, BEL, FR 2015 88 Min. - Regie: Mohamed Ben Attia.
Mit Majd Mastoura, Sabah Bouzouti,
Rym Ben Messaoud, Omnia Ben Ghali
Die Welt des jungen Hedi wird auf den Kopf
gestellt, als er sich wenige Tage vor der
Hochzeit in eine andere Frau verliebt. Mohamed Ben Attias Debütfilm ist ein melancholisches und sehenswertes Portrait über
sein Heimatland Tunesien, dass die Zerrissenheit der jungen Generation nach dem
arabischen Frühling offenlegt. Hauptdarsteller und Regisseur wurden dafür auf der
Berlinale ausgezeichnet.
Der Angestellte Hedi (Majd Mastoura) lebt
bei seiner Mutter (Sabah Bouzouti ), die ein
strenges Matriarchat anführt und für ihren
jüngsten Sohn eine solide Ehe arrangieren
will. Hedi gibt keine Widerworte und fügt
sich seinem Schicksal. Als er jedoch auf
einer Geschäftsreise die Animateurin Rim
(Rym Ben Messaoud) kennen lernt, ändert
sich seine Sichtweise: Die junge Frau lebt
frei und ungebunden und ist das komplette
Gegenteil vom ihm. Hedi steht nun im Konflikt
mit seinen Gefühlen und dem Familienideal,
dem er entsprechen soll.
Ben Attia stellt mit Hedi symbolisch den
Zwiespalt Tunesiens dar: Zwischen Moderne und Tradition versucht man einen
Balanceakt hinzulegen, hinzukommt die
unsichere Situation bedingt durch Terror
und einer flauen Wirtschaft. Im Hotel, indem
Hedi während seiner Geschäftsreise verbleibt, gibt es mehr Angestellte als Touristen.
Die nüchterne Gegenwart hat die Aufbruchsstimmung nach der Revolution abgelöst. Mit der neuen Freiheit muss sich die
junge Generation erst zurecht finden – ebenso wie sich Hedi die Frage beantworten
muss, ob er sich für ein selbstbestimmtes
Leben gegen die Familie stellen kann. Ben
Attia vollbringt diese Sinnsuche ohne Kitsch
oder Klischees, ihm ist dafür ein feinfühliger,
lakonischer Film über die Suche nach dem
eigenen Glück gelungen. //
//PIA WANKE
Ab 22.9.
MALI BLUES
Deutschland 2016 - 93 Min. - OmU Regie: Lutz Gregor.
Das intensive musikalische Roadmovie feiert nicht nur die vielfältig pulsierenden
Klänge und Rhythmen Malis, sondern avanciert zum eindringlichen Statement für
Frieden und Toleranz. Regisseur Lutz Gregor
erzählt von engagierten Künstlern, die sich
unerschrocken für ihre bedrohte, westafrikanische Heimat einsetzen. Denn seitdem
fundamentalistische Islamisten den Norden
des Landes unter ihre Kontrolle gebracht
haben, ist Musik und Tanz im Wüstenstaat
verboten.
Malis Hauptstadt Bamako: Rote Lehmbauten, staubige Straßen, hunderte von Motorrädern knattern durch die dunkle afrikani-
sche Nacht voller Geräusche. In der Morgendämmerung am Niger spielt der Tuareg
Ahmed Ag Kaedi auf seiner Gitarre. Der
Wüstenrocker traut sich nicht mehr in seine
Heimat Kidal im Nordosten Malis zurück seit
die Dschihadisten drohten seine Finger zu zerschmettern. Im Exil in Bamako singt der
Leader der Tuareg Band Amanar in einer
Mischung aus Trauer und Freude von der
Schönheit der Sahara, von Krieg und Freiheit.
Regisseur Lutz Gregor setzt in seinem musikalisch mitreißenden Roadmovie einer meist
negativen Berichterstattung über Afrika als
Armutskontinent und Krisenherd positive
Bilder von leidenschaftlichen Künstlerinnen
und Künstlern entgegen. Gleichzeitig avanciert seine Dokumentation zum eindringlich
Statement für Frieden und Toleranz und
warnt vor einem undifferenziertem Feindbild
„Islam“. Schließlich erinnert er daran, dass
Malis Musik zum musikalischen Welterbe
zählt. Hier liegen die Wurzeln des Blues und
//PROGRAMMKINO.DE
des Jazz. //
Ab 29.9.
MIRAR MORIR BEOBACHTEN WIE SIE STERBEN
Mexiko 2015 - 100 Min. - OmeU Dokumentarfilm von Coitza Grecko.
Nancy Vieira
Morna von den steinigen Inseln im Wind
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Klangkosmos Weltmusik
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Jam Session
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Big Band
Fast zwei Jahre nach der Verschleppung
von 43 Studenten aus Ayotzinapa Mexiko
durch die mexikanische Polizei, der Ermordung von 6 Menschen und der Verletzung
von über 20 weiteren ist dieses Staatsverbrechen immer noch nicht aufgeklärt.
Die beeindruckende Dokumentation „Mirar
Morir“ rekonstruiert die Ereignisse um das
Verschwindenlassen der 43 und zeigt, dass
hinter diesem Verbrechen Polizei, Militär
und Eliten stehen.
Die Untersuchung dieses Verbrechens ist für
ihre vielen Mängel bekannt und wurde so
gesteuert, um jegliche Beteiligung der
Regierung auf höchster Ebene zu verschleiern. Insbesondere wird versucht, die Armee
zu schützen, obwohl es zahlreiche Hinweise
gibt, dass mehrere Einheiten, vor allem das
27. Infanterie-Bataillon, Strukturen des organisierten Verbrechens schützen und in politische Repression und Verschwindenlassen
von Bürgern involviert sind. Gedreht wurde
die Doku von mexikanischen Journalisten
und Film-AktivistInnen in Zusammenarbeit
mit den Eltern und Mit-Studenten der Opfer.
Nur am 1.10. um 16.30 Uhr im Metropol in
Kooperation mit ¡Alerta!
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42
CINEMA! ITALIA!
19. Cinema Italia-Tournee
Zum 19. Mal präsentieren wir Ihnen in der
Festivaltournee Cinema! Italia! sechs ausgewählte Filme, die das künstlerisch engagierte, aktuelle Filmschaffen Italiens vorstellen
sollen: zwei ganz unterschiedliche Komödien
(La stoffa dei sogni und Se Dio vuole), ein in
Venedig preisgekrönter Autorenfilm (Per
amor vostro), rauher zeitgemäßer Neorealismus (Non essere cattivo), eine ironische
Hommage an die große Zeit der „commedia
all'italiana“ (Latin Lover) und eine wahre
Mafia-Story (Lea) von Meisterregisseur
Marco Tullio Giordana. Eine gelungene
Mischung, die nebenbei auch unmittelbare
Einblick in die Gesellschaft und Kultur
Italiens ermöglicht.
Wir freuen uns über das ungebrochene
Interesse an unserem Festival. In jedem Fall
sind wir gespannt auf Ihre Meinung zu den
ausgewählten Filmen – in den Kinos liegen die
Stimmkarten aus. Denn mit Ihren Stimmen
wird der Lieblingsfilm der Tournee gewählt,
der dann im Dezember zum Abschluss den
Cinema! Italia!-Publikumspreis erhält.
Wir danken dem Ministero per i Beni e le
Attività Culturali e del Turismo, der Italienischen Agentur für Außenhandel und den
Kulturinstituten in Berlin und Hamburg für ihre
finanzielle Unterstützung, sowie allen weiteren
italienischen Kulturinstituten, Kooperationspartnern, Freundschaftsgesellschaften.
Dem italienischen Botschafter in Deutschland, S.E. Pietro Benassi, danken wir herzlich
für die erneute Übernahme der Schirmherrschaft für die Cinema Italia-Tournee.
Willkommen zur diesjährigen Kinoreise durch
Italien und buona visione!
Filmindex der Filmkunstkinos
eines Narren. Ein Film voller Traumbilder, der
auch die Frage nach bewahrenswerten Traditionen stellt, ohne dabei in Nostalgie zu
verfallen. Seit Pasolini hat kein Filmemacher
mit solcher Intensität um die dem Untergang
geweihte Kultur Italiens getrauert.
Am 22. + 24. + 25. + 28.9. im Bambi
BELLA E PERDUTA
Italien 2015 - 87 Min - OmU Regie: Pietro Marcello. Mit Tommaso
Cestrone, Sergio Vitolo, Gesuino Pittalis
Pulcinella, der dumme Diener aus der
Italien 2016 - 101 Min. - OmU Regie: Gianfranco Cabiddu.
Mit Sergio Rubini, Ennio Fantastichini,
Renato Carpentieri, Teresa Saponangelo
Inspiriert von Eduardo de Filippos genialem
Theaterstück „Die Kunst der Komödie“ (und
natürlich von Shakespeares „Sturm“) handelt dieser vielschichtige, aber leichthändig
inszenierte Sommerfilm vom Theater und
vom richtigen Leben, und wie das eine vom
anderen nicht zu trennen ist. Schon gar nicht
in Italien. Sergio Rubini als überforderter
Impresario zwischen allen Fronten bietet
eine komödiantische Glanznummer. Die
heimliche Hauptrolle aber spielt die ehemalige Gefängnisinsel Asinara selbst, ein fast
magischer Ort mit einer atemberaubenden
Landschaft.
Am 22. + 23.9. im Bambi
LATIN LOVER
Italien 2015 - 104 Min. - OmU Regie: Cristina Comencini. Mit Virna Lisi,
Marisa Paredes, Angela Finocchiaro u.a.
Eine augenzwinkernde, fast wahre Hommage
an die „Commedia all’italiana“ der 60er Jahre.
Als Tochter von Luigi Comencini, einem der
Meister dieses Genres, kennt Regisseurin
Cristina Comencini sich bestens aus. Ihre turbulente Komödie hat ein fantastisches Schauspielerinnen-Ensemble zu bieten, in dem nicht
nur Stars wie Virna Lisi, Marisa Peredes oder
Valeria Bruni Tedeschi brillieren.
Am 24. + 25.9. im Bambi
LEA
Commedia dell'arte, wird aus den Tiefen des
Vesuvs in das heutige Kampanien geschickt.
Er soll den letzten Willen von Tommaso,
einem einfachen Hirten, erfüllen und einen
jungen Büffel namens Sarchiapone retten.
Sein Weg führt ihn in eine verlassene Residenz der Bourbonen in der Nähe von Neapel.
Dort, im Palast von Carditello, findet Pulcinella den kleinen Büffel, der zu seiner Überraschung auch des Sprechens mächtig ist.
Die beiden Diener – Mensch und Tier –
begeben sich auf eine lange Reise durch das
schöne und verlorene Italien. Sie begegnen
einer archaischen Welt, in der die einfachen
Menschen wie vor Jahrzehnten leben. Aber
werden sie am Ende ihrer Reise finden, was
sie sich erhofften? BELLA E PERDUTA ist
eine mythische Parabel über Anmut, Verfall
und den Wert des vermeintlich Wertlosen.
Regisseur Pietro Marcello ließ sich von der
italienischen Sagenwelt inspirieren und zeigt
uns das heutige Italien in all seiner Zerrissenheit durch die Augen eines Büffels und
Italien 2015 - 100 Min. - OmU Regie: Claudio Caligari. Mit Luca Marinelli,
Alessandro Borghi, Silvia D'Amico,
Roberta Mattei
EVENT-KINO
ONE MORE TIME WITH
FEELING – NICK CAVE
UK 2016 - 75 Min. - Regie: Andrew Dominik.
LA STOFFA DEI SOGNI DER STOFF DER TRÄUME
Francesco Bono, Franco Montini, Piero Spila
Made in Italy, Rom
Wilfried Arnold, Helge Schweckendiek
Kairos Filmverleih, Göttingen
NON ESSERE CATTIVO –
TU NICHTS BÖSES
Italien 2015 - 95 Min. - OmU Regie: Marco Tullio Giordana.
Mit Vanessa Scalera, Linda Caridi,
Alessio Praticò, Mauro Conte
Regisseur Claudio Caligari gehört zu den wilden Außenseitern des italienischen Kinos. In
mehr als 30 Jahren konnte er nur drei Spielfilme realisieren. Authentisch, energiegeladen und emotional, kreisen sie alle um junge
Leute am Rand der Gesellschaft. Dabei entsteht eine neue, zeitgemäße Form des Neorealismus. „Non essere cattivo“ wurde zu
Caligaris Vermächtnis; kurz nach Fertigstellung des Films starb er im Alter von 67
Jahren an Krebs.
Am 26. + 27.9. im Bambi
PER AMOR VOSTRO –
AUS LIEBE ZU EUCH
Italien 2015 - 109 Min. - OmU Regie: Giuseppe M. Gaudino.
Mit Valeria Golino, Massimiliano Gallo,
Adriano Giannini, Salvatore Cantalupo
Eine scheinbar alltägliche Geschichte, aufregend anders erzählt: Die Kamera scheint
zu schweben, Schwarzweiß wechselt mit
Farbe, in der besonderen Atmosphäre Neapels gedeihen Visionen und Fantasien.
Regisseur Giuseppe Gaudino lässt Anna eintauchen in eine zweite Dimension voller
Geheimnisse und Wunder. Zusammengehalten werden Realität und Vision durch die
berührende Leistung von Valeria Golino, die
beim Festival von Venedig zu Recht als beste
Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Es
geht eine Art inneres Leuchten von ihr aus,
das mitten in Herz trifft.
Am 25. + 26.9. im Bambi
SE DIO VUOLE –
UM HIMMELS WILLEN
Italien 2015 - 87 Min. - OmU Regie: Edoardo Falcone. Mit Marco Giallini,
Alessandro Gassman, Enrico Oetiker,
Ilaria Spada, Laura Morante
Ein kleiner Ort in Kalabrien: Lea Garofalo lebt
in einer Familie, die tief in die Aktionen der
dortigen Mafia, der ‘Ndrangheta, verstrickt ist.
Für ihre Tochter Denise jedoch wünscht sie
sich ein anderes Leben, ein Leben ohne
Gewalt, ohne Lügen und Angst. Eine wahre
Geschichte, die in Italien großes Aufsehen
erregte. Regisseur Marco Tullio Giordana
(„100 Schritte“, „Die besten Jahre“) bleibt nah
an den Tatsachen, erzählt den Fall von Lea
und Denise Garofalo als nüchternes, gleichwohl intensives und packendes Dokudrama.
Am 23. + 24.9. im Bambi
Eine temporeiche, in Italien äußerst erfolgreiche Komödie, die Weltbilder und Lebensvorstellungen aufeinander prallen lässt.
Glänzend gespielt, mit witzigen Dialogen und
vielen Überraschungen. Edoardo Falcone
erhielt den italienischen Filmpreis David di
Donatello als bester Debutregisseur.
Am 27. + 28.9. im Bambi
Es ist ein Debüt der Superlative: Am 8.
September 2016 wird „Skeleton Tree“, das
neue Studio-Album von Nick Cave & the Bad
Seeds, erscheinen. Doch bereits einen Tag
zuvor erhalten Fans weltweit nun die Chance
auf einen exklusiven, bild- und tongewaltigen Vorgeschmack.
„One More Time with Feeling“ wird ausschließlich am 8. September weltweit in ausgewählten Kinos gezeigt. Ursprünglich als
schlichtes Performance Konzept gedacht,
uferte das Projekt durch diverse Themen,
Aufnahmen und seine tragische Entstehungsgeschichte schnell aus. Dank dieses größeren Spielraums konnte Regisseur Andrew
Dominik somit tief in das Seelenleben Nick
Caves, der Band und nicht zuletzt ihrer Musik
eintauchen. Neben den Filmauftritten von
Bad Seeds zu den neuen Album-Tracks,
kreieren Interviews, sowie Schilderungen
und tiefsinnige Improvisationen von Nick
Cave damit ein einzigartiges und wortwörtlich einmaliges Kino-Event. Gefilmt in
schwarz/weiß und Farbe ist hier ein äußerst
fragiles, empfindsames und ehrliches Porträt
eines Künstlers entstanden, der seinen Weg
aus der Dunkelheit sucht.
Am 8.9. um 21:00 Uhr im Atelier.
Eintritt 15 €/ 13 €mit Gildepass.
HAVANA MOON –
THE ROLLING STONES
LIVE IN CUBA
UK 2016 - 120 Min. - Regie: Paul Dugdale.
Als erste Rockband überhaupt gaben die
Rolling Stones am Karfreitag diesen Jahres
ein riesiges Gratis-Open-Air-Konzert in Havanna, Kuba, und erfüllten damit die Wünsche hunderttausender von Fans. Das symbolische Konzerterlebnis wird von Band,
Kritikern und Fans als legendäres Ereignis
beschrieben – sometimes you just might get
what you want!
Diese unvergessliche Nacht können auch
Sie nun in fantastischem Surround-Sound
und mit Bildern in superhoher Auflösung
erleben, denn an nur zwei Tagen im September wird das Live-Konzert in Kinos auf
der ganzen Welt übertragen! Auch wir zeigen das Event auf der großen Kino-Leinwand, also sichern Sie sich Ihr Ticket!
Kartenreservierung telefonisch unter 02115663496 oder [email protected]
Am 23.9. um 21:15 Uhr im Atelier.
Eintritt 14 €/ 12 €mit Gildepass.
KLASSIK IM KINO
ROYAL OPERA HOUSE
LIVE IM KINO
SAISON 2016/2017
Wir zeigen Ihnen die beliebtesten Opernund Ballettaufführungen der Welt bei uns auf
der Kinoleinwand. Die Stücke werden Live in
bester HD Qualität direkt aus dem ROYAL
OPERA HOUSE in London zu uns übertragen.
Die Neuinszenierung von Bellinis Norma
eröffnet die Royal Opera Spielzeit 2016/17.
Mit dabei sind außerdem Publikumslieblinge
wie Mozarts COSI FAN TUTTE oder Verdis IL
TROVATORE. Auch das Royal Ballett verzaubert mit Stücken wie ANASTASIA, dem klassischen NUSSKNACKER und Wayne
McGregors WOOLF WORKS. Eine Übersicht
über die kommenden Übertragungen finden
Sie auf www.filmkunstkinos.de unter Events.
LIVE: BELLINI – NORMA
Dirigent: Antonio Pappano
Komponist: Vincenzo Bellini
Mit Sonya Yoncheva, Joseph Calleja,
Sonia Ganassi und Brindley Sherratt
Gesungen auf Italienisch mit engl. UT
Dauer: 3h
Willy Decker auf dem Spielplan. Natürlich
darf auch in der kommenden Saison Anna
Netrebko nicht fehlen: In Tschaikowskys
EUGEN ONEGIN wird sie an der Seite von
Dmitri Hvorostovsky einen ihrer großen Triumphe der vergangenen Jahre wiederholen.
IHR TICKET IN DIE MET
Eröffnung des Vorverkaufs - Saison 2016 / 2017
Der Vorverkauf für die Saison 2016/2017 hat
bereits begonnen. Die VVK-Kasse ist von 10-16
Uhr geöffnet. Leider ist nur Barzahlung vor Ort
möglich. Wenn Sie Ihre Karten nicht im Atelier
kaufen wollen, können Sie Ihre Kartenwünsche an uns mailen (an [email protected]). Wir teilen Ihnen dann unsere Kontoverbindung mit und schicken Ihnen nach Eingang des Geldes die Karten auf dem Postwege zu.
Die Preise im Vorverkauf betragen 28 € für
die normale Karte und 35 € für die Logenkarten. Die Gebühr für Porto und Verpackung beträgt 2 €pro Zusendung. Der Vorverkauf endet zehn Werktage vor der jeweiligen Veranstaltung. Danach ist der Vorverkauf nur noch direkt im Kino möglich. An der
Abendkasse gibt es nur noch Restkarten,
soweit vorhanden. Dies erfragen Sie bitte im
Kino unter Tel: 0211.5663496
Auf unserer Internetseite www.filmkunstkinos.de finden Sie unter Events alle Termine
und weitere Informationen zu den Klassikveranstaltungen. Dort können Sie sich auch
in unseren Event-Newsletter eintragen.
Eine Übersicht über die kommende Saison
finden Sie unter www.metimkino.de.
BOLSCHOI SAISON 2016/2017
Dirigiert von Antonio Pappano und unter der
innovativen Regie von Àlex Ollé fließen
moderne Aspekt in eine zeitlose Geschichte
über Liebe, Rivalität und Verrat ein. NORMA
steckt voller wunderbarer Melodien und bietet als klassische Belcanto-Oper vor der
Kulisse eines fanatisch religiösen Krieges
jede Menge Gelegenheiten für renommierten Stargesang. So darf man sich auf Normas überwältigende Vorzeigearie „Casta
Diva“, dargeboten von der bulgarischen
Sopranistin Sonya Yoncheva, freuen – an
ihrer Seite Joseph Calleja als ihr heimlicher
Liebhaber Pollione, Sonia Ganassi als
Priesterin Adalgisa und Brindley Sherratt als
Normas Vater Oroveso.
Am 26.9. um 20:15 Uhr im Atelier.
Eintritt 22 €/ 20 €mit Gildepass.
MET SAISON 2016/2017
Gute Nachrichten für die Freunde der Metropolitan Opera in New York. Es wird wieder ein
Programm mit zehn abwechslungsreichen
Opern und mit den berühmtesten Opernstars
der Welt präsentiert. Die Saison eröffnet mit
Mariusz Trelinskis Neuproduktion von Wagners TRISTAN UND ISOLDE unter der Leitung
von Sir Simon Rattle und mit Nina Stemme in
ihrer Paraderolle als Isolde. Neben Mozarts
Meisterwerken IDOMENEO in einer JeanPierre Ponnelle Inszenierung und DON GIOVANNI mit Simon Keenlyside als verhängnisvollem Verführer sowie Rolando Villazon als
Don Ottavio stehen auch Verdis NABUCCO
(mit Plácido Domingo in der Titelrolle) und LA
TRAVIATA in der gefeierten Produktion von
Wir freuen uns, Ihnen das Programm der
neuen Saison 2016/17 des Moskauer Bolschoi-Balletts bekanntgeben zu dürfen. Das
siebte Jahr in Folge erwartet Sie eine spektakuläre neue Saison auf der Kinoleinwand,
die von beliebten Klassikern wie DORNRÖSCHEN und SCHWANENSEE bis hin zu neuen
Produktionen zeitgenössischer Choreografie
keine Wünsche offen lässt. Eine Übersicht
über alle Veranstaltungen finden Sie auf
www.filmkunstkinos.de unter Events.
So, 16.10. 2016, 17.00:
DAS GOLDENE ZEITALTER (LIVE)
So, 6.11. 2016, 16.00:
DER HELLE BACH
So, 18.12. 2016, 16.00:
DER NUSSKNACKER
So, 22.1. 2017, 16.00:
DORNRÖSCHEN (LIVE)
So, 5.2. 2017, 16.00:
SCHWANENSEE
So, 19.3. 2017, 16.00:
A CONTEMPORARY EVENING (LIVE)
So, 9.4. 2017, 17.00:
EIN HELD UNSERER ZEIT (LIVE)
FILM INDEX
ZEHN JAHRE ATELIER KINO
IM SAVOY THEATER
Am 13.9.2006 wurde nach sechsmonatiger
Umbauzeit das altehrwürdige Atelier-Kino
wiedereröffnet. Ursprünglich war die Premiere des Kinos im Mai 1958, nachdem im
April in jenem Jahr das Savoy Theater als
eines der modernsten Filmtheater der Landeshauptstadt eröffnet hatte.
Nach der Schließung des gesamten Kinokomplexes im Jahre 1999 fiel das Atelier
dann 7 Jahre in seinen Dornröschenschlaf.
Das Savoy war bereits als Kleinkunsttheater
wiederbelebt, aber die Verhandlungen mit
der UFA zogen sich hin bis 2006 bis Dr.
Stefan Jürging das Objekt kaufen konnte und
wir das Kino wachküssten!
Das ist nun erstaunliche zehn Jahre her- und
das wollen wir mit Ihnen, unseren Besuchern, feiern: Wir zeigen die Vorpremiere
der italienischen Komödie „Der Vollposten“
in OmU. Vorher zeigen wir einen Kurzfilme
über den Umbau 2006 und den Neubau 1958
und nachher wollen wir mit Ihnen im Foyer
auf die nächsten zehn Jahre des Atelier
Kinos anstoßen!
Dienstag, 13.9.2016 um 19.00 Uhr im Atelier.
Eintrittspreis 9,- / 7.-
ALLE ANDEREN
Deutschland 2008 - 119 Min. Regie: Maren Ade. Mit Birgit Minichmayr,
Lars Eidinger, Hans-Jochen Wagner,
Nicole Marischka u.a.
Ein Paar Anfang Dreißig auf Sardinien im
Urlaub. Er ist Architekt, sie in der PR, beide
sind kindlich verspielt. Doch die glückliche
Fassade bröckelt, als es um unterschiedliche Bedürfnisse, Machtkämpfe und die Einhaltung von Konventionen geht. Sehr authentisch zeigt dieser Film von Maren Ade,
welche Ängste und Gefühle eine ganze
Generation begleiten.
Am 6.9. um 19 Uhr im Souterrain
ALLES WAS KOMMT
(L’avenir) Frankreich 2015 - 100 Min. Berlinale 2016: Beste Regie - Mia Hansen
Løve. Mit Isabelle Huppert, Andre Marcon,
Roman Kolinka u.a.
1001 NACHT 3 –
DER ENTZÜCKTE
(As Mil e Uma Noites: Volume 3, O
Encantado) Portugal 2015 - 125 Min. Cannes 2015 - Regie: Miguel Gomes.
Mit Miguel Gomes, Crista Alfaiate u.a.
In seinem gewaltigen Triptychon „1001 Nacht“
erzählt Miguel Gomes („Tabu“) die Geschichten der Verlierer der Wirtschaftskrise Portugals in einer Mischung aus Realität, Fiktion, Dokumentarischem und Märchen. Fordernd, traurig, erotisch, böse und packend,
ist dieser neue Höhepunkt des europäischen
Kunstfilmes wie eine gute Oper die Dauer
seiner Zeit absolut wert. Umso mehr, da die
Krise der Union bereits ein Jahr später von
den Rändern in ihre Mitte gedrungen ist.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
Wann hat man im Leben den Punkt überschritten, an dem man noch einmal komplett
von vorne anfangen kann? Was bleibt und
was eröffnet sich uns immer wieder neu?
Wie könnten wir leben, wenn wir nur unsere
Feigheit zurückließen?
Mia Hansen Løves auf der Berlinale mit dem
Regie-Preis ausgezeichneter Film findet darauf lebenskluge und differenzierte Antworten.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
AMY
UK 2015 - 127 Min. - Special Screening,
Cannes 2015 / Oscar 2016 Dokumentarfilm von Asif Kapadia.
2001 – ODYSSEE
IM WELTRAUM
(2001: A Space Odyssey) Großbritannien,
USA 1968 - 141 Min. - Regie , Drehbuch &
Produktion: Stanley Kubrick nach einer
Kurzgeschichte von Arthur C. Clarke.
Mit Keir Dullea, Gary Lockwood,
William Sylvester u.a.
Ein geheimnisvoller schwarzer Monolith, der
offenbar von Außerirdischen stammt, beeinflusst in grauer Vorzeit die Entstehung von
Intelligenz und den „Aufbruch der Menschheit“, wird Jahrtausende später von Wissenschaftlern auf dem Mond entdeckt und lockt
ein Forschungsraumschiff in Richtung Jupiter. Die Mission endet nach dem Versagen
des Bordcomputers HAL mit einer Katastrophe. Kubricks fantastisches Kinoabenteuer vereint technische Utopie und kulturphilosophische Spekulation zu einer Weltraumoper von überwältigendem Ausmaß.
Der kühne gedankliche Entwurf des Films
(eine Entwicklungsgeschichte der Menschheit voller Skepsis und bitterer Ironie) wird
mit nicht minder kühnen optischen Effekten
und einer revolutionären Tricktechnik realisiert, die das Genre des Science-FictionFilms bis heute entscheidend prägt.
Am 19.9. im Metropol
Der Dokumentarfilm „Amy“ über Aufstieg,
Fall und frühen Tod der Sängerin Amy Winehouse, die 2011 mit nur 27 Jahren an einer
Alkoholvergiftung starb, war der erfolgreichste Doumentarfilm 2015 und wurde mit dem
Oscar prämiert. Regisseur Asif Kapadia, der
bereits mit seiner Doku über den Formel-1Piloten Ayrton Senna Aufmerksamkeit erregte, interviewte rund 80 Weggefährten Amys
und konnte in puncto Bildmaterial aus dem
Vollen schöpfen.
Letzte Vorstellung der Saison am 2.9. im
Open Air Kino „Vier Linden“
44
Filmindex der Filmkunstkinos
KINO ON DEMAND:
DIE FILMKUNSTKINOS BIETEN FILME FÜR ZU HAUSE UNTER
www.filmkunstkinos.de
Die Filmkunstkinos kommen jetzt auch nach Hause – auf den Fernseher, den Computer,
Tablets und Smartphones. „Kino on Demand“ heißt der Online-Filmservice, der bereits erfolgreich getestet wurde. „Wir freuen uns, mit Kino on Demand nun auch ergänzend zum Kinoprogramm weitere Filme außerhalb unserer Säle anbieten zu können“, sagt Kalle Somnitz,
Programmchef der Filmkunstkinos. Besucherinnen und Besucher der Filmkunstkinos stellen
wir über die Seite www.filmkunstkinos.de beliebte Filme, die nicht mehr im Kino zu sehen
sind, online zur Verfügung. Die Titel sind – genau wie das Kinoprogramm – von Kalle Somnitz
und seinem Team zusammengestellt. „Wir Programmkinos haben lange davon gelebt, ältere
Filme zu zeigen. Retrospektiven funktionieren aber heute im Kino kaum noch. Nun können wir
über unsere Webseite Lieblingsfilme und Retrospektiven anbieten.“
Die Filme werden einzeln zum Preis von 5 €abgerufen und entweder an der Kinokasse
oder online per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal bezahlt.. An der Kinokasse ist selbstverständlich auch Barzahlung möglich. Gekaufte Filme können dann jeweils 48 Stunden
lang angeschaut werden.
Titel im September:
ABOVE AND BELOW
Schweiz 2015 - 118 Min. Dokumentarfilm von Nicolas Steiner.
Auf eine spannende Reise weit weg von
Menschenmassen und zivilisierter Welt
begibt sich Debütfilmer Nicolas Steiner in
seiner erhellenden filmischen Abschlussarbeit „Above and Below“. Das gezeigte
alltägliche Dasein und der Überlebenskampf seiner Porträtierten, die u.a. in der
Kanalisation von Las Vegas oder in einer
verlassenen Wüste Utahs leben, erweitern
den Blick des Zuschauers auf die wirklich
wichtigen Dinge im Leben und sorgen für
spannende Einblicke in fremde, verborgene Welten.
Zum Kinostart von „Snowden“:
DEMOCRACY –
IM RAUSCH DER DATEN
Deutschland, Frankreich 2015 - 100 Min. Regie: David Bernet.
„Transpararenzgesellschaft“ ist ein Begriff,
der heutzutage zunehmend häufiger fällt.
Im World Wide Web hinterlassen wir
unsere digitalen Fingerabdrücke, werden
zu gläsernen Menschen, können analysiert und instrumentalisiert werden. Spätestens seit Edward Snowdens brisanten
Enthüllungen steht fest, dass Daten zum Öl
des 21. Jahrhunderts mutiert sind. Die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding
und der Grünen-Abgeordnete Jan Philipp
Albrecht kämpften unermüdlich für das
Interesse der Bürger und stellten sich
übermächtigen, undurchsichtigen Wirtschaftsmächten entgegen.
Zu „Vor der Morgenröte“:
DER KNOCHENMANN
Österreich 2008 - 120 Min. Regie: Wolfgang Murnberger.
Mit Josef Hader, Josef Bierbichler,
Birgit Minichmayr, Simon Schwarz u.a.
Nach „Komm, süßer Tod“ und „Silentium“
erblickt mit „Der Knochenmann“ der dritte
von Wolf Haas Kultromanen unter der Regie von Wolfgang Murnberger das Licht
der Leinwand. Und Kabarettist Josef
Hader ist schon längst zur Inkarnation des
lakonischen Privatdetektivs Brenner geworden. „Der Knochenmann“ ist eine
österreichische Version von „Fargo“. Als
Brenners kongenialer Leinwandgefährte
Berti glänzt erneut Simon Schwarz und
eine Riege hervorragender Darsteller (von
Josef Bierbichler bis Birgit Minichmayr)
sorgen dafür, dass Brenners schaurigpointensprühende Abenteuer zu einem
Filmerlebnis werden, bei dem dem Zuschauer das Lachen fast im Halse stecken
bleibt.
DIE KOMMUNE
(Kollektivet) Dänemark 2016 - 111 Min. Silberner Bär, Berlinale 2016 Regie: Thomas Vinterberg.
Mit Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm,
Fares Fares, Lars Ranthe u.a.
WILLIAM SHAKESPEARE
Filmreihe zum 400. Todestag im Souterrain
William Shakespeare war ein englischer
Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine
Komödien und Tragödien gehören zu den
bedeutendsten und am meisten aufgeführten
und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Von September 2016 bis Mitte nächsten Jahres zeigen wir monatlich im Souterrain die besten Verfilmungen bzw. von
Shakespeare beeinflussten Filme.
ANONYMUS
USA 2011 - 129 Min. Regie: Roland Emmerich. Mit Rhys Ifans,
Vanessa Redgrave, Joely Richardson u.a.
Hat er oder hat er nicht? Das ist hier die Frage, der Roland Emmerich in diesem Film
nachgeht: Dabei geht es darum, ob Shakespeare seine Stücke selbst geschrieben oder
sie für einen anderen Autor unter seinem
Namen veröffentlicht hat. Action-Spezialist
Emmerich gibt sich hier einmal ganz anders
und macht einen historischen Kostümfilm,
der nicht nur die Urheberschaft von Shakespeares Werken klären will, sondern auch
noch den Intrigen um die Thronfolge Queen
Elisabeths nachgeht und die Frage aufwirft,
ob Worte nicht schärfer als Schwerter sein
können.
Am 5.9. um 19 Uhr im Souterrain
Weitere Termine:
10.10.16 HAMLET
07.11.16 VIEL LÄRM UM NICHTS
05.12.16 HENRY V:
02.01.17 ROMEO & JULIA
06.02.17 MACBETH
06.03.17 THE TEMPEST
03.04.17 JULIUS CAESAR
08.05.17 RICHARD III.
12.06.17 DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG
CAPTAIN FANTASTIC
Thomas Vinterberg, einer der Mitbegründer der Dogma-Bewegung, der mit seinem
Werk „Das Fest“ Filmgeschichte schrieb,
wurde in seinem neuen Film „Die Kommune“ über eine bunte Wohngemeinschaft
von seiner eigenen Jugend inspiriert.
Selbst in einer solchen alternativen
Lebensform aufgewachsen, lässt der
international gefeierte Regisseur auf heitere und anrührende Weise die experimentierfreudigen, optimistischen 1970er
Jahre wieder aufleben.
DAS WETTER IN
GESCHLOSSENEN RÄUMEN
Deutschland 2015 - 100 Min. Buch & Regie: Isabelle Stever.
Mit Maria Furtwängler, Mehmet Sözer,
Anne von Keller, Jim Broadbent u.a.
Die deutsche Enwicklungshelferin Dorothea arbeitet als PR-Fachfrau im arabischen Krisengebiet. Ihr Job ist es, Spenden zu generieren und sie organisiert
erfolgreich Charity-Empfänge, auf denen
sie charmant und professionell auftritt.
„Das Wetter in geschlossenen Räumen“
ist das schonungslose Porträt einer vom
Beruf gezeichneten Frau. Maria Furtwängler brilliert als Dorothea, die ohne Alkohol,
Drogen und schnellen Sex ihr Leben kaum
mehr aushält.
USA 2016 - 118 Min. - Un Certain Regard,
Cannes 2016 - Regie: Matt Ross.
Mit Viggo Mortensen, George MacKay,
Frank Langella, Steve Zahn, Kathryn Hahn
Viggo Mortensen, der sich in den letzten
Jahren als Charakterdarsteller in anspruchsvollen Indie-Produktionen einen Namen
machte, brilliert hier als antikapitalistischer
Idealist, der seinen Sprösslingen eine Erziehung der anderen Art zukommen lässt. Mit
unbeschwertem Duktus zeichnet Regisseur
Matt Ross, gleichermaßen schelmisch und
ergreifend, die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie und liefert das originellste
Roadmovie jüngster Vergangenheit.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
Komödie von Regiedebütantin Marie Belhomme, in der Isabelle Carré darin als ewiger Tollpatsch auf den Spuren von Sandra
Bullock wandelt.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
FRÜHSTÜCK BEI
MONSIEUR HENRI
(L'étudiante et Monsieur Henri) Frankreich
2015 - 98 Min. - Regie: Ivan Calbérac.
Mit Claude Brasseur, Guillaume de
Tonquedec, Noémie Schmidt u.a.
Für sein Kinodebüt „Irène“ erhielt der französische Regisseur Ivan Calbérac 2003 eine
César-Nominierung für das beste Erstlingswerk. Mit „Frühstück bei Monsieur Henri“
adaptiert Calbérac nun sein eigenes Boulevard-Theaterstück aus dem Jahr 2013, was
sich in den geschliffenen Dialogen und
Rededuellen widerspiegelt, die die Generationenkomödie entscheidend prägen. Mit
französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen
Altstar Claude Brasseur („Die Außenseiterbande“) und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine leichte,
pointierte Komödie, die charmante Unterhaltung bietet.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
GENIUS
Großbritannien, USA 2016 - 104 Min. Wettbewerbsbeitrag, Berlinale 2016 Regie: Michael Grandage. Mit Colin Firth,
Jude Law, Nicole Kidman, Laura Linney,
Guy Pearce, Dominic West u.a.
Max Perkins (Colin Firth) ist der Star beim
New Yorker Verlagshaus „Scribner’s Son“,
wo er in den 1920er Jahren als Lektor arbeitet. Neue Worte und radikale Ideen sind es,
die seiner Meinung nach einen grandiosen
Roman ausmachen. Gegen alle Widerstände
seines Arbeitgebers nimmt er immer wieder
ebenso unbekannte, wie talentierte Autoren
unter Vertrag, wie zum Beispiel Ernest
Hemingway oder F. Scott Fitzgerald. Als der
junge Thomas Wolfe (Jude Law) ihm eines
Tages eine lose, tausendseitige Blättersammlung zukommen lässt, schlägt sofort
sein unfehlbarer Instinkt an: Hinter dem
Chaos verbirgt sich ein literarisches Genie!
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
HIGH-RISE
Großbritannien 2015 - 112 Min. Regie: Ben Wheatley. Mit Tom Hiddleston,
Luke Evans, Jeremy Irons, Sienna Miller u.a.
DIE FAST PERFEKTE WELT
DER PAULINE
(Les Chaises Musciales) Frankreich 2015 78 Min. - Regie: Marie Belhomme.
Mit Isabelle Carré, Philippe Rebbot,
Carmen Maura, Nina Meurisse u.a.
So fabelhaft wie die Welt der Amelie ist die
Welt Paulines nicht. Und perfekt schon gar
nicht! Sie arbeitet als Alleinunterhalterin bei
Kindergeburts- und Seniorennachmittagen
und könnte keiner Maus etwas zuleide tun,
und dennoch erschreckt sie eines Tages
einen Mann derart, dass der ins Koma fällt.
Von Schuldgefühlen geplagt besucht sie ihn
täglich im Krankenhaus, nistet sich in seiner
Wohnung ein, übernimmt gar seinen Platz an
einer Musikschule. Amüsant, charmant und
ein kleines bisschen verrückt ist diese leichte
Zuletzt liefen schon mit der Neuauflage von
„Dredd“ oder auch Joon-ho Bongs „Snowpiercer“ Filme an, welche die Degenerierung
sozialer Umgangsformen thematisierten.
Auch am Roman „High Rise“ des Visionärs
J.G. Ballard versuchten sich bereits namhafte Regisseure wie David Cronenberg oder
Nicolas Roeg, scheiterten jedoch schon in
der Vorproduktion. Nun gelingt Ben Wheatley die sozialkritische Dystopie, in der sich in
einem Wolkenkratzer eine Ladung von Gewalt entlädt.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
INDIEFLICKS FESTIVAL
Ursprünglich aus dem bunten und lebhaften
Manchester stammend, kommt das IndieFlicks Festival nun endlich auch nach
Deutschland – und zwar nicht irgendwo hin,
sondern in das stilechte und gemütliche Ambiente des Metropol-Theaters in Düsseldorf.
Nachdem das monatliche Festival, das internationale Filme junger Filmemacher zeigt,
sich nun schon im zweiten Jahr bewehrt,
haben wir uns zum Ziel gesetzt, auch über
die Grenzen Großbritanniens hinaus, die
großartigen Projekte die uns von überall aus
der Welt erreichen, zu verbreiten.
Am ersten Mittwoch jedes Monats wird
Filmschaffenden so wie allen Filminteressierten eine Plattform geboten, eine Auswahl exellenter Kurzfilme anzusehen, sich
auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Darüber hinaus findet die Vergabe eines
Publikumspreises, sowie regelmäßige Interviews und Diskussionsrunden mit Regisseuren und Autoren der Filme statt. Wer schon
im Voraus ein kleines Sneak and Peak in die
Welt von IndieFlicks erleben möchte, sollte
einen Blick auf die Website werfen:
(www.ifshorts.com) oder die IndieFlicks
Facebook Seite besuchen.
Also: Jetzt schon einmal den 5. Oktober rot
im Kalender einkringeln, denn dieses Event
wollt ihr ganz sicher nicht verpassen!
Wir freuen uns auf Euch!
Tickets:
www.ifshorts.com/event/indieflicks-dusseldorf
Am 5.10. im Metropol
JONATHAN
homochrom-Preview
Deutschland 2016 - 99 Min. Regie: Piotr J. Lewandowski.
Mit Jannis Niewöhner, André Hennicke,
Julia Koschitz, Barbara Auer u.a.
Jonathan bewirtschaftet nicht nur mit seiner
Tante Martha den Bauernhof der Familie,
sondern kümmert sich auch um seinen Vater
Burkhardt, der von einer Chemotherapie
geschwächt ist. Jonathans Mutter ist schon
vor vielen Jahren durch einen Autounfall
gestorben, Burkhardt und Martha reden
kaum mehr miteinander und wegen der
Krankheit seines Vaters kann Jonathan nicht
wegziehen. Der einzige Lichtblick für den
jungen Erwachsenen ist Anka, die neu an
ihren Hof kommt, um Burkhardt zu pflegen.
Aber dann taucht auch Burkhardts Jugendfreund Ron auf und bringt mit seiner Anwesenheit viele versteckte Gefühle ans Licht...
Bereits mit einigen Kurzfilmen sowie der
Miniserie „Götter wie wir“ machte Piotr J.
Lewandowski auf sich aufmerksam. Sein
erster Spielfilm JONATHAN, für dessen
Drehbuch er zwei Preise vorab erhielt, feierte nun bei der 66. Berlinale seine Premiere
und war einer der ergreifendsten Filme mit
schwuler Thematik.
Am 12.9. im Bambi
JULIETA
Spanien 2016 - 99 Min. Wettbewerbsbeitrag, Cannes 2016 Regie: Pedro Almodovar.
Mit Adriana Ugarte, Rossy de Palma,
Emma Suárez, Inmar Cuesta u.a.
Nach dem wenig erfolgreichen Ausflug ins
Komödienfach („Fliegende Liebende“) vor
drei Jahren hat sich Pedro Almodovar nun
wieder einem ernsthaften Sujet gewidmet.
Sich auf seine alte Stärke besinnend, legte
er beim Filmfestival in Cannes in diesem Jahr
ein großes Frauendrama vor. Sein dicht
erzähltes und raffiniert konstruiertes Werk
erzählt von der jungen Witwe Julieta, deren
Tochter Antía kurz nach ihrem 18. Geburtstag ohne Vorwarnung ihr Elternhaus verlässt
und sich nie wieder meldet. Der verzweifelte
Versuch ihrer Mutter, sie aufzuspüren, bleibt
ohne Ergebnis. Die Ungewissheit über das
Schicksal ihrer Tochter wirft Julieta für
Jahre aus der Bahn. Gerade, als sie sich
wieder gefangen hat und Portugal ziehen
will, trifft sie eine enge Freundin ihrer Tochter wieder, die alte Wunden aufreißt und ihre
Pläne über den Haufen wirft.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
LOOPING
Deutschland 2016 - 106 Min. Regie: Leonie Krippendorff. Mit Jella Haase,
Lana Cooper, Marie-Lou Sellem,
Luisa-Céline Gaffron, Maximilian Klas u.a.
Schon im vergangenen Winter durfte Jella
Haase in „4 Könige“ die Bekanntschaft mit
einer psychiatrischen Klinik machen. Dass
der deutsche Shootingstar („Fack ju Göthe“),
auch ernster kann, hat sie dort unter Beweis
gestellt. Hier spielt sie die neunzehnjährige
Leila, die nach einer turbulenten Nacht in der
Notaufnahme endet und sich freiwillig in
psychiatrische Behandlung begibt, wo sie
gemeinsam mit ihren zwei unterschiedlich
alten Zimmergenossinnen lernt, sich in der
eigenen Haut wohlzufühlen.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
LOU ANDREAS SALOMÉ
Österreich, Deutschland 2016 - 113 Min. Regie: Cordula Kablitz-Post.
Mit Katharina Lorenz u.a.
Sie war die Gespielin zahlreicher Intellektueller um die Jahrhundertwende. So assistierte sie beispielsweise Sigmund Freud,
avancierte zur Geliebten von Rainer Maria
Rilke oder nahm den menschlich schwierigen Philosophen Friedrich Nietzsche für sich
ein. Lou Andreas Salomé war eine der
Frauen ihrer Ära, die durch die Zeitgeschichte flanierte und sich zu einer der markantesten und faszinierendsten Persönlichkeiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts herauskristallisierte.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
kleinen Zweiges einen Ableger zieht, der
vielleicht eins Tages zu einem neuen, ebenso mächtigen Baum heranwachsen wird.
Doch der Baum ist längst verschwunden, im
Zuge der Wirtschaftskrise zu Geld gemacht,
für 30.000 Euro verkauft, viel Geld, das aber
längst in einem Projekt verbrannt ist.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
QISSA – DER GEIST IST EIN
EINSAMER WANDERER
komma/homochrom
D, IND, NL, F 2013 - 105 Min. - dt. Synchro Regie: Anup Singh. Mit Irrfan Khan,
Tillotama Shome u.a.
Bei der Unabhängigkeit und Teilung Indiens
und Pakistans sind der Sikh Umber Singh
(Irrfan Khan aus „Life of Pi“, „Slumdog
Millionär“, „Jurassic World“) und seine
Familie 1947 dazu gezwungen, ihre Heimat zu
verlassen. All seine Hoffnung setzt er darauf,
dass sein viertes Kind endlich ein Sohn und
rechtmäßiger Erbe wird. Er ist so verbohrt,
dass er willkürlich das Geschlecht seiner
Neugeborenen ignoriert. Er nennt sie Kanwar
(„kleiner Prinz“) und erzieht sie als Jungen.
Doch als Kanwar als Erwachsene (Tillotama
Shome, „Schatten der Zeit“) ein Mädchen
aus niederer Kaste heiraten soll, lässt sich die
Wahrheit nicht mehr länger verbergen. „Die
Geschichte von „Qissa“ will mehr erfahren
als verstanden werden – auch das eine Form
des Erzählens, die uns Europäern zunächst
fremd erscheint, dann aber umso stärker in
Bann schlägt.“ //
//PROGRAMMKINO.DE
Am 19.9. im Bambi
MITTERNACHTSKINO
IM METROPOL
EL OLIVO
Spanien, Deutschland 2016 - 98 Min. Regie: Icíar Bollaín. Mit Anna Castillo,
Javier Gutierrez, Pep Ambròs, Maunel
Cucala, Miguel Angel Aladren, Carme Pla.
Neben ihrem alternden Großvater Ramón
liebt Alma nichts so sehr wie einen der alten,
knorrigen Olivenbäume, der sich seit ewigen
Zeiten im Besitz der Familie befand. Als Kind
kletterte sie in seinen Ästen, versteckte sich
in einem Loch im Stamm und ließ sich vom
Großvater erklären, wie man mit Hilfe eines
RUBBER
Frankreich 2010 - 78 Min. Regie: Quentin Dupieux.
Mit Stephen Spinella, Roxane Mesquida,
Thomas F. Duffy u.a.
Robert wäre ein ganz normaler Reifen und
würde sich nicht von seinen „Artgenossen“
unterscheiden, wenn er nicht allein in der
Wüste rumrollen würde und es zudem auf
Mensch und Tier abgesehen hätte. Im blutigen Sinne, denn er hat telepathische Kräfte
und die Leichen pflastern seinen Weg. Nur
einer kann ihn stoppen: Lieutenant Chad.
Aber der hat schon mit einem Plüschkrokodil
zu kämpfen... Der schönste Killer-AutoreifenFilm aller Zeiten – poetisch, philosophisch,
sinnlos – vom Enfant Terrible des französischen Gegenwarts-Surrealismus, Quentin
Dupieux, alias Mr. Oizo (von dem es bislang
leider noch kein Film ins deutsche Kino
geschafft hat).
Am 23.9. gegen 23.30 Uhr im Metropol
Weitere Termine:
28.10. THE STRANGE COLOR
OF YOUR BODY'S TEARS
(Belgien 2013) - Drehbuch & Regie:
Hélène Cattet & Bruno Forzani
25.11. Midnight Movie Classic:
EL TOPO
(Mexiko 1970) - Drehbuch & Regie:
Alejandro Jodorowsky
23.12. Weihnachts-Special:
I WOKE UP EARLY THE DAY I DIED
(USA 1998) - Regie: Aris Iliopulos
Drehbuch: Ed Wood
Einmal im Monat freitags im Anschluss an
die reguläre Spätvorstellung (ca. 23:30 Uhr)
nach Möglichkeit mit exklusivem Beiprogramm und Einführung. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte der playtime sowie
dem aktuellen Wochenprogramm vor Ort
und auf www.filmkunstkinos.de
MAGGIES PLAN
USA 2015 - 98 Min. - Regie: Rebecca Miller.
Mit Greta Gerwig, Ethan Hawke,
Julianne Moore u.a.
Fast ein eigenes Genre sind inzwischen
Filme, in denen Greta Gerwig eine junge Frau
spielt, die meist in New York lebt und nach
ihrem Platz im Leben sucht. Rebecca Millers
„Maggies Plan“ ist eine amüsante Variation
dieser Gerwig-Filme: eine hochkarätig besetzte, spritzige und moderne Großstadtkomödie über die unplanbaren Zufälle im
Leben und in der Liebe – pointiert, emotional,
sehr unterhaltsam.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
kommen, sondern direkt auf DVD/Bluray
oder im Internet verramscht werden. Wir
bringen sie nun ins Kino – exklusiv und
unzensiert: die Grenzgänger der zeitgenössischen Filmkunst, die Kultfilme von morgen
und ausgewählte Klassiker aus der Geschichte des „Midnight Movie“. Seien Sie
dabei – es wird... anders!
TONI ERDMANN
Der „Midnight Movie“ war ein Phänomen
der 1970er und 80er Jahre. Zu dieser Zeit
avancierten zahlreiche Low-Budget-Filme
und Independentproduktionen, die keinen
regulären Kinostart hatten, nachträglich in
den Spätvorstellungen kleiner Kinos zu
Kultfilmen – auch hier in Düsseldorf. Filme
wie „El Topo“ von Alejandro Jodorowsky
(1970), „Eraserhead“ von David Lynch (1977),
„Night of the Living Dead“ von George A.
Romero (1968) oder „The Rocky Horror
Picture Show“ von Jim Sharman (1975) konfrontierten das Publikum mit einem wilden
Mix aus Sex, Gewalt, Sozialkritik und künstlerischer Experimentierfreude und wären
heute wahrscheinlich völlig unbekannt,
wären sie nicht in dieser Zeit Nacht für
Nacht von ihren Fans gefeiert worden.
An diese Tradition, die vor allem auch Teil
der Geschichte des METROPOL ist, wollen
wir anknüpfen und das Mitternachtskino
wieder zum Leben erwecken: Denn auch
heute gibt es viele Filme, die künstlerisch
hochinteressant sind, aufgrund ihres subversivem Ansatzes aber gar nicht erst ins Kino
Deutschland, Österreich, Rumänien 2016 162 Min. - Wettbewerbsbeitrag, Cannes 2016
- Regie: Maren Ade. Mit Peter Simonischek,
Sandra Hüller, Lucy Russell u.a.
Acht Jahre nach Wim Wenders „Palermo
Shooting“ war einmal wieder ein deutscher
Film im Wettbewerb der Filmfestspiele in
Cannes. Und nicht nur, dass mit Maren Ade
erstmals eine deutsche Regisseurin teilnahm, ihr Film bekam international beste
Bewertungen, wurde zum Favoriten gestempelt und blieb Gesprächsthema bis zum
Schluss. Als er dann am Ende leer ausging,
wurde die Jury einhellig von der Presse gescholten. Geschadet hat es dem Film nicht.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
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UNI-KINO
In den Düsseldorfer Filmkunstkinos gibt es
einmal im Monat einen Kinoabend, bei dem
jeder Studierende jemanden einladen kann,
sich mit ihm oder ihr einen aktuellen Film anzusehen – und das mit demselben KinoTicket! Dafür genügt ein Studentenausweis,
sowie die Einladung der HHU, die man sich
ausdrucken oder auch auf dem Smartphone
an der Kinokasse vorzeigen kann. Kombination mit anderen Ermäßigungen wie dem
Gilde-Pass ist dabei nicht möglich.
Im September zeigt das UNI-Kino am 20.9.
TSCHICK
Die genaue Uhrzeit und das Kino werden eine
Woche vorher bekannt gegeben. Besuchen
Sie unsere Website www.filmkunstkinos.de
oder www.kultur.hhu.de unter dem Link „Film
des Monats“.
EL VIAJE
Deutschland 2016 - 93 Min. - span./dt. OmU
Regie: Nahuel Lopez
Rodrigo Gonzalez ist Punkrock-Fans ein
Begriff. Als Mitglied der Musikgruppe „Die
Ärzte“, in der er als Bassist, Sänger und
Komponist agiert, trat er vor langer Zeit seine
musikalische Karriere in Deutschland an.
Doch wie sein Name bereits verrät, hat er
seine Ursprünge in einem anderen Land:
Chile. Mit dem Filmemacher Nahuel Lopez
reist er zurück in seine einstige Heimat, wo
er rebellische Klänge mit alten Protestsängern gegen das diktatorische Regime
aufnehmen will.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
VOR DER MORGENRÖTE
Österreich, Deutschland, Frankreich 2016 106 Min. - Regie: Maria Schrader.
Mit Josef Hader, Barbara Sukowa,
Harvey Friedmann, Charly Hübner,
Matthias Brandt u.a.
Filmindex der Filmkunstkinos
WIENER DOG
(Wiener-Dog) USA 2016 - 90 Min. Regie & Buch: Todd Solondz.
Mit Greta Gerwig, Danny DeVito,
Ellen Burstyn, Julie Delpy, Kieran Culkin u.a.
In „Wiener Dog“ zeigt uns Todd Solondz
(„Willkommen im Tollhaus“) in vier aberwitzigen Episoden die Abgründe des „American
Way of Life“ aus Sicht eines Dackels. Mit
schrägem Humor und einem höchst prominenten Cast wird Solondz auch dieses Mal
seinem Ruf als Ausnahmeregisseur mit Sinn
fürs Absurde mehr als gerecht.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
Maß an Ernsthaftigkeit stellt Regisseur
Norbert Lechner („Tom und Hacke“) in seinem neuen Film Fragen nach den Schranken
und Problemen von Integration – ein aufgrund der Flüchtlingsproblematik an Aktualität und Dringlichkeit nicht zu überbietendes Thema. Besonders macht den Film vor
allem, dass er dies aus Kinderperspektive
schildert bzw. aufzeigt. „Ente gut! Mädchen
allein zu Haus“ hält gekonnt die Balance aus
Witz und Tragik, überzeugt mit glaubwürdigen Kinderdarstellern und ist gespickt mit
einer Vielzahl von Anspielungen und Reminiszenzen an Film-Klassiker.
Am 4.9. im Bambi
WILLKOMMEN IM HOTEL
MAMA
HÖRDUR –
ZWISCHEN DEN WELTEN
(Retour chez ma mère) Frankreich 2015 97 Min. - Regie: Éric Lavaine.
Mit Josiane Balasko, Alexandra Lamy,
Mathilde Seigner, Philippe Lefebbvre u.a.
Bisher kannten wir aus Frankreich nur die
‚Generation Tanguy‘, jene Nesthocker, die das
heimische Nest aus Bequemlichkeit nicht verlassen wollen. Regisseur Eric Lavine beschäftigt sich nun aber mit der ‚Generation Bumerang‘, die aufgrund einer privaten Katastrophe
wie Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Pleite ins
heimische Nest zurückkehren müssen. Kein
Stoff für eine Komödie? Stimmt eigentlich,
doch Lavine gewinnt der gezwungenen Wiederbegegnung der Generationen allerlei heitere Momente ab.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
KINDERKINO
MULLEWAPP –
EINE SCHÖNE SCHWEINEREI
Deutschland, Luxemburg 2016 - 79 Min. Animationsfilm - ohne Altersbeschränkung Regie: Theresa Strozyk, Tony Loeser.
Mit (Stimmen) Axel Prahl, Ralf Schmitz,
Michael Kessler u.a.
Deutschland 2014 - 83 Min. - ab 6 Regie: Ekrem Ergün. Mit Almila Bagriacik,
Hilmi Sözer, Felicitas Woll u.a.
Nach großem Ärger in der Schule bekommt
Aylin noch eine zweite Chance: Sie wird zu
Sozialstunden auf dem Pferdehof verdonnert. Zunächst scheint sie verloren zwischen
Misthaufen, Schubkarre und der strengen
Pferdehof-Besitzerin Iris, aber dann macht
sie die Bekanntschaft mit dem wilden
Islandpferd Hördur. Aylin fühlt sich magisch
von Hördur angezogen und entdeckt dabei
gegen alle Widerstände ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: das
Reiten. Ein Film über die Magie des Reitens
und den steinigen Weg eines Mädchens in
ein selbstbewusstes Leben.
Am 10.9. im Souterrain, 18.9. im Bambi
ZOOMANIA
Abenteuer, um dem finsteren Mondmann
das sechste Käferbeinchen wieder abzujagen. Mit dem ängstlichen Sumsemann im
Schlepptau düsen sie durchs All und müssen
großen Gefahren trotzen. Aber weil sie mutig
und hilfsbereit sind, kommen ihnen freundliche und geheimnisvolle Kräfte zu Hilfe.
„Peterchens Mondfahrt“ ist ein AbenteuerMärchen, das schon unsere Großeltern
begeistert hat. Der Zeichentrickfilm ist gleichermaßen witzig und spannend und voller
kindlicher Phantasie.
Am 25.9. im Souterrain, 2.10. im Bambi
Kinoprogramm
September
DIE WINZLINGE –
OPERATION ZUCKERDOSE
(Minuscule - La vallée des fourmis perdues)
Frankreich, Belgien 2013 - 88 Min.
Animationsfilm - Regie: Thomas Szabo,
Hélène Giraud.
Ein Marienkäfer als Held. Das ist definitiv ein
ungewöhnliches Konzept, mit dem der
Animationsfilm „Die Winzlinge“ aufwartet,
doch nicht nur das: Thomas Szabo und
Hélène Girauds Film verknüpft auf originelle,
visuell innovative Weise einen fast dokumentarischen Ansatz mit einer zunehmend
ausufernden Abenteuergeschichte im Reich
der Insekten. Manchmal wähnt man sich bei
„Die Winzlinge“ in einer jener modernen
Naturdokumentationen, denen es dank
modernster Technik gelingt, Natur, Tiere und
Insekten in nie gekannter Schärfe abzubilden. Dann wieder fühlt man sich an Animationsfilme wie „Das große Krabbeln“ erinnert, die auf stilisierte Weise vom Leben
und Überleben von Insekten erzählen.
Am 1.10. im Souterrain
MA´A AL FIDDA
DJANGO
Erstaufführung
Positionen zur Arabischen Welt
Western all'Italiana
Erstaufführung: Sitzfleisch
Stummfilm + Musik: City Girl
(Zootopia) USA 2016 - 104 Min. ohne Altersbeschränkung - Animationsfilm Regie: Byron Howard, Rich Moore.
SITZFLEISCH
Seinerzeit war Stefan Zweig der meistgelesene deutschsprachige Autor neben Thomas
Mann. Fragmentarisch entblättert Maria
Schrader die letzten Lebensjahre des pazifistischen Wortakrobaten, der 1934 aus
Österreich Flucht im Exil suchte und sich
außer Lage sah, wieder sesshaft zu werden
und eine neue Heimat zu finden. Nachgezeichnet wird die Figur in Situationen wie
politischen Kongressen, aber auch in familiären Kreisen. In distanzierter Sachlichkeit
ersucht man nachzuempfinden, weshalb
Stefan Zweig gemeinsam mit seiner zweiten
Ehefrau 1942 in Petrópolis den Freitod wählte. Derzeit ist das biographische Drama
unter anderem zweimal für den deutschen
Filmpreis nominiert: Maria Schrader als
Regisseurin und Barbara Sukowa als weibliche Nebendarstellerin in ihrer kurzen, aber
prägnanten Rolle von Zweigs erster Ehefrau.
Weiterhin im Programm. Spielzeiten unter
filmkunstkinos.de und biograph.de
Herzlich Willkommen in Mullewapp, dem
Bauernhof, auf dem Schwein Waldemar und
seine Freunde, der Hahn Franz und Johnny,
die Maus gemeinsam allerlei Abenteuer
erleben. Diesmal werden sie von Wildschwein-Boss Horst von Borst übers Ohr
gehauen. Der ist nämlich äußerst versessen
auf Waldemars Geburtstagstorte. Auftakt zu
einer gehörigen Tortenschlacht. Das neue
Trickfilmabenteuer über die tierischen
Freunde nach der beliebten Vorlage von
Helme Heine.
Am 3.9. im Souterrain, 11.9. im Bambi
ENTE GUT!
MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS
Deutschland 2016 - 96 Min. ohne Altersbeschränkung Regie: Norbert Lechner.
Mit Lynn Dortschack, Lisa Bahati Wihstutz,
Linda Phuong Anh Dang, Andreas Schmidt
Nach „Winnetous Sohn“ ein weiterer Film
aus der besonders geförderten Produktionsreihe „Der besondere Kinderfilm“: Mit viel
Humor und einem ausgewogenen, nötigen
Zoomania ist eine Metropole wie keine
andere, eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten und Schmelztiegel der unterschiedlichsten Tierarten aus aller Welt:
Wüstenbewohner leben in Sahara-Wolkenkratzern neben Eisbären in coolen IgluAppartements. Hier scheint für jeden einfach
alles möglich, egal ob Spitzmaus oder Elefant. Doch als Polizistin Judy Hopps – jung,
ehrgeizig, Häsin – nach Zoomania versetzt
wird, stellt sie schnell fest, dass es gar nicht
so einfach ist, sich als einziges Nagetier in
einer Truppe aus knallharten und vor allem
großen Tieren durchzubeißen...
Am 17.9. im Souterrain, 25.9. im Bambi
PETERCHENS MONDFAHRT
Deutschland 1990 - 80 Min. - ohne
Altersbeschränkung - Zeichentrickfilm Regie: Wolfgang Urchs nach dem Märchen
von Gerdt Bassewitz.
Das wäre doch gelacht, wenn man Herrn
Sumsemann, dem armen Maikäfer, nicht helfen könnte! Peterchen und Anneliese stürzen sich kopfüber in ein phantastisches
Büro der Düsseldorfer Filmkunstkinos
Brachtstr. 15 , 40223 Düsseldorf
Tel: 0211/171 11 94 – Fax: 0211/171 11 95
e-mail: [email protected]
Website: www.filmkunstkinos.de
Das Programm der Düsseldorfer
Filmkunstkinos erhalten Sie:
- per automatischer Programmansage
unter 0211/836 99 73
- per Fax-Abruf unter 0211/171 11 96
zum Ortstarif
- im Internet unter www.filmkunstkinos.de
Schicken Sie uns Ihre e-mail-Adresse und
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Events und alle Termine informiert.
Unsere Kinos können Sie auch mieten!
Preise ab 150 €
(Kindergeburtstag ab 100 €).
Infos unter 0211/171 11 94!
Redaktion: Kalle Somnitz,
Anne Wotschke, Eric Horst, Silvia Bahl,
Nathanael Brohammer, Nele Kozlowski
Programmänderungen und Irrtümer
vorbehalten
CITY GIRL
BLACK BOX – Kino im Filmmuseum
der Landeshaupstadt Düsseldorf
Schulstraße 4 · 40213 Düsseldorf
Telefon 0211.89-92232
[email protected]
DAS MÄDCHEN WADJDA
KINO
Japanischer Filmclub
DO
20:00 TOKYO TRIBE
01
Sion Sono · J 2014
Positionen zur arabischen Welt
FR
19:00 JODAEIYE NADER AZ SIMIN
02
NADER UND SIMIN – EINE TRENNUNG
Ashgar Farhadi · IRN 2011
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
21:15 LA RESA DEI CONTI
DER GEHETZTE DER SIERRA MADRE
42nd Street Düsseldorf · Kaltes & Heißes!
FR
20:30 POPCORN & HIMBEEREIS
09
Franz Josef Gottlieb · BRD 1978 · mit Einführung
22:30 KATHARINA - DIE NACKTE ZARIN
Klaus König · BRD 1983
SA
10
Positionen zur arabischen Welt
Sergio Sollima · I·E 1967 · mit Einführung
Erstaufführung
21:00 SITZFLEISCH
Vorfilm:
THE GALLANT LITTLE TAILOR
DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN
Lotte Reiniger · GB 1954
Positionen zur arabischen Welt
Italienischer Filmclub spezial: Western all'italiana
17:30 JODAEIYE NADER AZ SIMIN
NADER UND SIMIN – EINE TRENNUNG
16:30 LA RESA DEI CONTI
DER GEHETZTE DER SIERRA MADRE
Ashgar Farhadi · IRN 2011
Sergio Sollima · I·E 1966
Rudolf Jugert · D 1948
DI
06
Filmklassiker am Nachmittag
15:00 EHESTREIK
Georg Jacoby · D 1935
Stationen der Filmgeschichte
20:00 IN JENEN TAGEN
Helmut Käutner · D 1947 · mit Einführung
MI
07
der Kunsthalle Düsseldorf
und der Studienstiftung des deutschen Volkes
Im Anschluss Gespräch mit den Preisträgern
Spanischer Filmclub
DO
20:00 MA MA
08
MA MA – DER URSPRUNG DER LIEBE
Julio Medem · E·F 2015
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
16:30 DJANGO
Sergio Corbucci · I·E 1966
MONTAGS KEINE VORSTELLUNG
DI
20
DI
13
MI
14
Stationen der Filmgeschichte
20:00 SOLJARIS · SOLARIS
Andrej Tarkowskij · UdSSR 1972 · mit Einführung
20:00
MI
21
Wiam Bedirxan/Ossama Mohammed · Y·FR 2014 ·
Im Anschluss spricht der Produzent über die
Entstehungsgeschichte des Films und die syrische
Kinokultur
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
DO
20:00 DJANGO
15
Sergio Corbucci · I·E 1966 · mit Einführung
Männerkongress
FR
19:00 UNDER THE SKIN
16
UNDER THE SKIN – TÖDLICHE VERFÜHRUNG
Jonathan Glazer · GB 2013 · mit Einführung
20:00 12 ANGRY MEN
DIE ZWÖLF GESCHWORENEN
Positionen zur arabischen Welt
20:00 TAKHTÉ SIAH · SCHWARZE TAFELN
Samira Makhmalbaf · IRN 2000
Französischer Filmclub
DO
20:00 DHEEPAN
22
DÄMONEN UND WUNDER – DHEEPAN
Jacques Audiard · F 2015
Psychoanalyse & Film
FR
19:00 VERTIGO
23
VERTIGO - AUS DEM REICH DER TOTEN
Enzo G. Castellari (als Enzo Girolami) · I·E·BRD 1975
MONTAGS KEINE VORSTELLUNG
DI
27
MI
28
Stationen der Filmgeschichte
20:00 JACKIE BROWN
Quentin Tarantino · USA 1997 · mit Einführung
Erstaufführung
20:00 SITZFLEISCH
Lisa Weber · Ö 2014
Animation und Avantgarde –
DO
Lotte Reiniger und der absolute Film
29 20:00 ° THEMA: ZEITGENÖSSISCHES II
LOTTE REINIGER – TANZ DER SCHATTEN
Susanne Marschall, Rada Bieberstein, Kurt Schneider ·
D 2012 · In Anwesenheit des Regisseurs Kurt Schneider
Vorfilm:
THE TOCHER
Lotte Reiniger · GB 1938
Im Anschluss:
FRÜHE KURZFILME VON MICHEL OCELOT
F 1980-1992
Positionen zur arabischen Welt
FR
19:00 LE GRAND VOYAGE · DIE GROSSE REISE
30
Ismaël Ferroukhi · MR·FR 2004
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
21:00 CIPOLLA COLT
ZWIEBEL-JACK RÄUMT AUF
Enzo G. Castellari (als Enzo Girolami) · I·E·BRD 1975
Alfred Hitchcock · USA 1958
mit Einführung und Diskussion
Positionen zur arabischen Welt
MA’A AL-FIDDA
SILVERED WATERSYRIA SELF-PORTRAIT
Stationen der Filmgeschichte
Sidney Lumet · USA 1957 · mit Einführung
MONTAGS KEINE VORSTELLUNG
Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium: Filme der Preisträger
19:00 FILMABEND
Siddiq Barmak · AF·IE 2003
Sergio Sollima · I·E 1967
Positionen zur arabischen Welt
SO
14:30 WADJDA · DAS MÄDCHEN WADJDA
04
Haifaa Al-Mansour · SAR 2012 · mit Einführung
MO
05 19:00 FILM OHNE TITEL
15:00 OSAMA
21:00 FACCIA A FACCIA
VON ANGESICHT ZU ANGESICHT
Lisa Weber · Ö 2014 · In Anwesenheit der Regisseurin
Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung
Neues Land, Hans Berben Fotografien 1946-1951
Positionen zur arabischen Welt
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
Michel Ocelot · F 2011 · In Anwesenheit des Regisseurs
16:30 CIPOLLA COLT
ZWIEBEL-JACK RÄUMT AUF
19:00 ZEIGE DEINE WUNDE – KUNST UND
SPIRITUALITÄT BEI JOSEPH BEUYS
Positionen zur arabischen Welt
SO
13:00 WADJDA · DAS MÄDCHEN WADJDA
18
Haifaa Al-Mansour · SAR 2012
Siddiq Barmak · AF·IE 2003
Animation und Avantgarde –
SO
Lotte Reiniger und der absolute Film
11 14:30 ° THEMA: ZEITGENÖSSISCHES I
LES CONTES DE LA NUIT
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
Film + Diskussion
Rüdiger Sünner · D 2015 · Podiumsgespräch im Anschluss
19:00 OSAMA
Italienischer Filmclub Spezial: Western all'italiana
19:00 FACCIA A FACCIA
VON ANGESICHT ZU ANGESICHT
SA
17
42nd Street Düsseldorf · Kaltes & Heißes!
Sergio Sollima · I·E 1966 · mit Einführung
SA
03
KARTENVORBESTELLUNG : 0211.89-92232
OHNE WERBUNG.
SA
24
Stummfilm + Musik
20:00 CITY GIRL
Friedrich Wilhelm Murnau · USA 1930
Im Vorprogramm:
Sie möchten regelmäßig den Newsletter
der Black Box erhalten? Anmeldung unter:
[email protected]
A CORNER IN WHEAT
EINE SPEKULATION IN WEIZEN
D.W. Griffith · USA 1909
Positionen zur arabischen Welt
SO
12:00 LE GRAND VOYAGE · DIE GROSSE REISE
25
Ismaël Ferroukhi · MR·FR 2004
Positionen zur arabischen Welt
14:30 TAKHTÉ SIAH · SCHWARZE TAFELN
Samira Makhmalbaf · IR 2000
BLACK BOX –
Kino im Filmmuseum
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Schulstraße 4 · 40213 Düsseldorf
Telefon 02 11.8 99 22 32
[email protected]
www.duesseldorf.de/filmmuseum
Eintritt Kino*:
7,00 c / ermäßigt 5,00 c
mit Black-Box-Pass 4,00 c
*ausgenommen Sonderveranstaltungen
facebook /FilmmuseumDuesseldorf
/filmmuseum_due
50
Sonderprogramme in der BLACK BOX
FILM + DISKUSSION
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Rosenkreuz.
ZEIGE DEINE WUNDE – KUNST UND SPIRITUALITÄT BEI JOSEPH BEUYS
D 2015 · 85‘ · DF · digital · FSK 0
Regie: Rüdiger Sünner
Der Aktionskünstler, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Pädagoge Joseph Beuys,
zeitlebens umstritten, anstößig im besten Sinne, wollte berühren und berührbar
sein. Die seelische und körperliche Verletzlichkeit des Menschen war sein Thema.
Nicht zufällig trägt eine seiner bekanntesten Installationen den Titel „Zeige deine
Wunde“.
Rüdiger Sünner gelingt es in dem Film, eine bis heute anhaltende Irritation oder
auch Ablehnung angesichts der bizarren Kunstschöpfungen und Installationen
umzuwandeln in ein neugieriges und zunehmend beteiligtes Hinspüren.
Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch zwischen Rüdiger Sünner (Regisseur),
Johannes Stüttgen (Künstler/Autor) und Hermann Achenbach (Stiftung Rosenkreuz) statt.
Eintritt 10 €| erm. 8 €| mit Black-Box-Pass 7 €
Sa 17.9. 19:00
STUMMFILM + MUSIK
CITY GIRL
USA 1930 · 90’ · engl. Zwischentitel · digital1080p · ab 18
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau, mit Charles Farrell, Mary Duncan,
David Torrence u.a.
Das Mädchen Wadjda
WESTERN
ALL'ITALIANA
POSITIONEN ZUR
ARABISCHEN WELT
Filmreihe 2.9. bis 30.9
Filmreihe 2.9. bis 30.9
Django, Sabata, Sartana. Jeder Kinogänger kennt die
Filmfiguren des Italo-Westerns, die an dieses erfolgreiche
Genre des italienischen Kinos erinnern. In den Werken von
Quentin Tarantino, Robert Rodriguez oder John Woo wirkt
diese Epoche der Filmgeschichte auch heute noch fort. Der
italienische Filmclub spürt mit vier sogenannten „SpaghettiWestern“ diesem Genre nach. Alle Filme werden im italienischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Laut des UN-Flüchtlingswerks sind weltweit 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Nach Europa kommen
vor allem Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Auch deshalb nehmen Islamfeindlichkeit und
der Rechtsdruck in Europa zu. Gründe dafür sind disparat, weil die gesellschaftlichen Situationen politisch
komplex sind. Im Lichte von Terror und Gewalt ist die Pauschalisierung der Probleme enorm. Die EU reagiert mit Abschottung, ohne effektiv die Ursachen zu lösen. Eine konkrete Auseinandersetzung und
Annäherung an die arabische Welt findet in der breiten Masse nicht statt, obwohl die Themen in den
Medien allgegenwärtig sind. Mit der Filmreihe möchte das Filmmuseum einen Beitrag zur Verständigung
leisten: sechs Filme aus fünf Ländern thematisieren das Alltägliche an Orten, wo Terror, Unterdrückung
und Gewalt omnipräsent sind. Die ausgewählten Filme erzählen mit vielfältigen filmischen Mitteln und aus
unterschiedlichen Perspektiven von Leben und Kulturen, die uns fern zu sein scheinen.
In Kooperation mit „Filmforum – Freundeskreis des Filmmuseums“ und dem Projekt „Café Eden“ des
Düsseldorfer Schauspielhauses.
LA RESA DEI CONTI ·
DER GEHETZTE DER SIERRA MADRE
I/E 1966 · Regie: Sergio Sollima
Fr 2.9. 21:15 | So 4.9. 16:30
FACCIA A FACCIA ·
VON ANGESICHT ZU ANGESICHT
I/E 1967 · Regie: Sergio Sollima
Sa 3.9. 19:00 | Sa 10.9. 21:00
DJANGO
I/E 1966 · Regie: Sergio Corbucci
Do 15.9. 20:00 | So 18.9. 16:30
CIPOLLA COLT ·
ZWIEBEL-JACK RÄUMT AUF
I/E/BRD 1975 · Regie: Enzo G. Castellari
So 25.9. 16:30 | Fr 30.9. 21:00
WEITERE INFOS FINDEN SIE IM FILMINDEX
JODAEIYE NADER AZ SIMIN ·
NADER UND SIMIN – EINE TRENNUNG
IRN 2011 · Regie: Ashgar Farhadi
mit Sareh Bayat, Sarina Farhadi, Leila Hatami u.a.
Fr 2.9. 19:00 | So 11.9. 16:30
WADJDA · DAS MÄDCHEN WADJDA
SAR 2012 · Regie: Haifaa Al-Mansour
mit Reem Abdullah, Waad Mohammed,
Abdullrahman Al Gohani u.a.
So 4.9. 14:30 | So 18.9. 13:00
OSAMA
AF/IE 2003 · Regie: Siddiq Barmak
mit Marina Golbahari, Mohammad Nadre Khwaja,
Zubaida Sahar
Sa 10.9. 19:00 | So 18.9. 15:00
MA’A AL-FIDDA ·
SILVERED WATER, SYRIA SELF-PORTRAIT
SY/FR 2014 · Regie: W. Bedirxan, O. Mohammed
Der Produzent Orwa Nyrabia wird anwesend sein
und nach dem Film über die Entstehungsgeschichte
des Films und die syrische Kinokultur sprechen.
Mi 14.9. 20:00
TAKHTÉ SIAH · SCHWARZE TAFELN
IRN 2000 · Regie: Samira Makhmalbaf
Mi 21.9. 20:00 | So 25.9. 14:30
LE GRAND VOYAGE · DIE GROSSE REISE
MR/FR 2004 · Regie: Ismaël Ferroukhi
So 25.9. 12:00 | Fr 30.9. 19:00
WEITERE INFOS FINDEN SIE IM FILMINDEX
Als die Großstädterin Kate den Bauernsohn Lem kennenlernt, rückt ihr Traum vom
Leben auf dem Land in greifbare Nähe – doch der herrschsüchtige Schwiegervater lässt das gewählte Idyll zum Alptraum werden. Dem City Girl traut der Tyrann
nur Schlechtes zu: Habgier, Wollust, Verrat. Die Situation droht zu eskalieren...
„Diesen Sommer möchte ich einen Film über Getreide drehen, über die Heiligkeit
des Brotes, über die Entfremdung der modernen Großstadt und ihre Unwissenheit
den wesentlichen Quellen der Natur gegenüber.“
F.W. MURNAU, 1927
CITY GIRL, die Geschichte einer Frau, die sich von der romantisierten Vorstellung des
Landlebens verführen lässt und erleben muss, wie sich die Idylle im Alltag ihrer Menschen aufzulösen droht, ist die gefühlte Fortsetzung von Murnaus SUNRISE (1927).
im Vorprogramm:
A CORNER IN WHEAT · EINE SPEKULATION IN WEIZEN
USA 1909 · 14‘ · engl. Zwischentitel · 16mm · ab 18
Regie: D.W. Griffith, mit Frank Powell, Grace Henderson, James Kirkwood u.a.
Eine ebenso unverklärte, aber gänzlich andere Annäherung an das Leben auf dem
Land: A CORNER IN WHEAT beleuchtet anhand der Geschichte eines Großindustriellen, der den gesamten Weizenmarkt an sich zu reißen versucht, die wirtschaftlich-politischen Aspekte des Landlebens – hochmodernes Kino, das die
Zusammenhänge von Landwirtschaft, Börsenspekulation und Armut sichtbar
macht; von D.W. Griffith einige Jahre vor BIRTH OF A NATION inszeniert.
Chanyuan Zhao und Benjamin Leuschner arbeiten als Duo SeidenStrasse mit der
Verschmelzung kultureller Kontraste. Mit Harfe, Chinesischer Wölbbrettzither, und
jeder Menge Percussion untermalen sie die Stadt-Land-Kontraste von CITY GIRL
mit einem spannenden Klangteppich zwischen Tradition und Moderne.
Sa 24.9. 20:00
www.DerVollposten.weltkino.de
/DerVollposten
[email protected]
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www.frauenberatungsstelle.de
www.frauenberatungsstelle.de
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düsseldorf e.V.
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Neue Ad
Talstraße 22 - 24, 40217 Düsseldorf
Telefon 0211 68 68 54, Fax 67 61 61
52
CITY GIRL
Stummfilm + Musik
USA 1930 · 90’ · engl. Zwischentitel ·
digital1080p · ab 18
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau,
mit Charles Farrell, Mary Duncan,
David Torrence u.a.
qªPersönliche Beratung nach Absprache
täglich von 10 bis 22 Uhr, Telefon 0211 68 68 54
Workshops, Veranstaltungen, Gruppen
Anmeldung: 0211 68 68 54, [email protected]
qª„lauf-stark fürs leben – nebenan ist überall“
Spendenlauf gegen sexualisierte Gewalt zugunsten der Renate
Rennebach Stiftung für Opfer ritueller Gewalt. Zwei Frauen laufen
von Frankfurt nach Hamburg. q Do 1.9.: Düsseldorf wird erreicht
q Nähere Infos: www.laufstarkfuersleben.de
In Kooperation mit Pro Mädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V.
qªWenn ES passiert ist ... und nicht vorbeigeht …
Erfolgreiche Strategien, um mit den Folgen eines Gewalterlebens
besser umgehen zu können. q Mo 5.9., 18.30 - 20.30 Uhr q Referentin:
Etta Hallenga, Frauenberatungsstelle q Kostenfrei, ohne Anmeldung!
qªTrennung / Scheidung – Vorträge einer Rechtsanwältin
q Mi 7.9., Mi 5.10., 16.30 Uhr q Kosten: je 5 € q Anmeldung!
qªZeit für Wechseljahre – eine ganz besondere Lebensphase
Sich gut fühlen in den Wechseljahren, wie geht das? q Fr 16.9.,
19 - 20.30 Uhr q Referentinnen: Ester Altmiks, Tanztherapeutin BTD;
Cornelia Otten, Heilpraktikerin q Kosten: 3 - 8 €, Anmeldung!
qªQi Gong – Bewegung mit Herz für Körper und Geist
Auffrischung der acht Brokatübungen, ergänzt durch Stilles Qi Gong.
Auch für Anfängerinnen! q Sa 17.9., 10 - 16 Uhr q Referentin: Manuela
Schulte, Qi Gong Kursleiterin q Kosten: 15 - 30 €, Anmeldung!
qªUngewollt kinderlos
Angeleitete Gruppe für Lesben und alleinstehende Frauen – mit
Mut, Trauer und Spaß! q 1-mal monatlich, ab Di 20.9., 19.30 Uhr
q Leitung: Michaela Herbertz-Floßdorf, www.mundwerk-training.de
q Kosten: 2 - 6 € pro Abend, Anmeldung!
qªInternationale Kochgruppe
Angeleitete Gruppe für Migrantinnen und geflüchtete Frauen und
ihre Kinder – mit Freude kochen und sich kennenlernen!
q Sa 24.9., Sa 15.10., 11 Uhr q Kosten: je 2 €, Anmeldung!
qªKobra, Krähe, Katze-Kuh oder doch lieber Hund?
Dynamisches Vinyasa Yoga kombiniert mit ruhigen Asanas. Bitte
bequeme Kleidung und Yogamatte mitbringen. Auch für Anfängerinnen! q 9-mal dienstags, 18.30 - 20 Uhr, ab 27.9. q Trainerin:
Gabriele Nietzschmann q Kosten: 45 - 90 €, Anmeldung!
qªBewusstheit durch Bewegung – die Feldenkrais-Methode
Wahrnehmen, was und wie wir etwas tun, führt zu mehr Bewegungsund Entscheidungsfreiheit. Bitte bequeme Kleidung und eine
Matte mitbringen. Auch für Anfängerinnen! q Freitags, 17 - 18 Uhr
q Block 1: 29.9. - 21.9., Kosten: 40 € q Block 2: 18.11. - 16.12.,
Kosten: 50 € q Referentin: Elisabeth Polke q Anmeldung!
qªDer kleine Start
Nebenberufliche Existenzgründung und Teilzeitstart in die
Selbständigkeit – was muss alles beachtet werden? q Fr 30.9.,
17 - 20 Uhr, Sa 1.10., 10 - 17 Uhr q Referentin: Petra Welz,
www.geldundrosen.petrawelz.de q Kosten: 100 €, Anmeldung!
Die Frauenberatungsstelle ist barrierefrei.
Spenden unterstützen unsere Arbeit.
IBAN: DE78 3601 0043 0007 6294 31
lence. Michel Ocelot nimmt sich für LES
CONTES DE LA NUIT dieser klassischen
Technik an und erzählt von einem Jungen,
einem Mädchen und einer Technikerin in
einem Kinosaal, die sich selbst Geschichten
ausdenken. Zauberer und Elfen nehmen den
Kinosaal in Besitz, tapfere Stallburschen
verzehren sich nach schönen Prinzessinnen,
Werwölfe heulen und hartherzige Damen
rascheln empört mit schwerer Seide.
In Anwesenheit des Regisseurs Michel Ocelot
qªTelefonische Beratungszeiten:
Montag und Mittwoch
14 - 18 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10 - 14 Uhr
Frauen-Krisentelefon
Filmindex BLACK BOX
So 11.9. 14:30
Als die Großstädterin Kate den Bauernsohn
Lem kennenlernt, rückt ihr Traum vom Leben
auf dem Land in greifbare Nähe – doch der
herrschsüchtige Schwiegervater lässt das
gewählte Idyll zum Alptraum werden. Dem
City Girl traut der Tyrann nur Schlechtes zu:
Habgier, Wollust, Verrat. Die Situation droht
zu eskalieren...
„Diesen Sommer möchte ich einen Film über
Getreide drehen, über die Heiligkeit des Brotes, über die Entfremdung der modernen
Großstadt und ihre Unwissenheit den wesentlichen Quellen der Natur gegenüber.“
F.W. MURNAU, 1927
CITY GIRL, die Geschichte einer Frau, die
sich von der romantisierten Vorstellung des
Landlebens verführen lässt und erleben
muss, wie sich die Idylle im Alltag ihrer
Menschen aufzulösen droht, ist die gefühlte
Fortsetzung von Murnaus SUNRISE (1927).
im Vorprogramm:
EINE SPEKULATION IN WEIZEN
A CORNER IN WHEAT
USA 1909 · 14‘ · engl. Zwischentitel ·
16mm · ab 18
Regie: D.W. Griffith, mit Frank Powell,
Grace Henderson, James Kirkwood u.a.
Eine ebenso unverklärte, aber gänzlich andere Annäherung an das Leben auf dem
Land: A CORNER IN WHEAT beleuchtet
anhand der Geschichte eines Großindustriellen, der den gesamten Weizenmarkt an
sich zu reißen versucht, die wirtschaftlichpolitischen Aspekte des Landlebens – hochmodernes Kino, das die Zusammenhänge
von Landwirtschaft, Börsenspekulation und
Armut sichtbar macht; von D.W. Griffith einige Jahre vor BIRTH OF A NATION inszeniert.
Chanyuan Zhao und Benjamin Leuschner arbeiten als Duo SeidenStrasse mit der Verschmelzung kultureller Kontraste. Mit Harfe,
Chinesischer Wölbbrettzither, und jeder
Menge Percussion untermalen sie die StadtLand-Kontraste von CITY GIRL mit einem
spannenden Klangteppich zwischen Tradition
und Moderne.
Sa 24.9. 20:00
LES CONTES DE LA NUIT
Animation und Avantgarde –
Lotte Reiniger und der absolute Film
Thema: Zeitgenössisches I
F 2011 · 124‘ · OmeU · digital1080p · FSK 0
Regie: Michel Ocelot
Vorfilm:
DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN
THE GALLANT LITTLE TAILOR
GB 1954 · 10‘ · ohne Dialog · 35mm · FSK 0
Regie: Lotte Reiniger
Mit DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN interpretiert Lotte Reiniger das Grimm’sche Märchen
neu, wofür sie auf der 6. Biennale in Venedig
1955 mit dem Silber-Delphin ausgezeichnet
wurde – ein Silhouetten-Kurzfilm par excel-
DÄMONEN UND WUNDER –
DHEEPAN
Französischer Filmclub
DHEEPAN
F 2015 · 115‘ · OmU · digitalDCP · FSK 16
Regie: Jacques Audiard, mit Jesuthasan
Antonythasan, Kalieaswari Srinivasan u.a.
Nach DER GESCHMACK VON ROST UND
KNOCHEN und EIN PROPHET inszenierte
Jacques Audiard eindringlich und kunstvoll
zugleich einen bildgewaltigen Thriller von
aktueller Brisanz:
Erzählt wird die Geschichte des ehemaligen
Freiheitskämpfers Dheepan, der vor dem
Bürgerkrieg in Sri Lanka nach Frankreich
flüchtet. In einem heruntergekommenen Pariser Vorort lebt er zum Schein mit einer ihm
fremden jungen Frau und einem kleinen
Mädchen, weil die gefälschten Pässe sie als
Familie ausgeben. In ihrem Kampf um Anpassung und Hoffnung geraten sie mitten in
einen blutigen Bandenkrieg.
Do 22.9. 20:00
DJANGO
Western all'italiana
I/E 1966 · 91‘ · OmU · digital1080p · FSK 18
R: Sergio Corbucci, mit Franco Nero,
José Canalejas, José Bódalo u.a.
In den Kampf zweier Banditenbanden mischt
sich ein Fremder ein, der ein Maschinengewehr
in einem Sarg hinter sich herzieht: Django.
„Der eigentümlich konstruierte, überaus
spannende und brutale Italowestern erwies
sich als ein so überragender kommerzieller
Erfolg, dass er eine wahre Django-Flut auslöFILM-DIENST
ste.“
Einführung am 15.9.: Joachim Manzin
(Manzin Italienische Übersetzungen)
Do 15.9. 20:00 | So 18.9. 16:30
EHESTREIK
Filmklassiker am Nachmittag
D 1935 · 85‘ · DF · 35mm · ab 18
Regie: Georg Jacoby, mit Trude Marlen,
Erika von Thellmann, Paul Richter u.a.
Die Ehefrauen eines bayerischen Dorfes lassen sich von einer Kramerswitwe, die glaubt,
über die Moral des Dorfes wachen zu müssen, zu einem Eifersuchtskrieg gegen ihre
Männer verleiten, als im Wirtshaus eine
junge hübsche Kellnerin eingestellt wird. Sie
beschließen einen Ehestreik, der jedoch
nicht den gewünschten Verlauf nimmt.
Di 6.9. 15:00
FILM OHNE TITEL
Mahn- und Gedenkstätte
D 1948 · 99‘ · DF · 16mm · ab 18
Regie: Rudolf Jugert, mit Hans Söhnker,
Hildegard Knef, Irene von Meyendorff u.a.
Die Nachkriegssatire nach einem Drehbuch
von Helmut Käutner und mit Hildegard Knef
in einer Hauptrolle, geht der Frage nach, ob
in der unmittelbaren Nachkriegszeit eine
Komödie gedreht werden kann.
Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung
„Neues Land, Hans Berben Fotografien
1946-1951“, die noch bis zum 30. Oktober in
der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zu
sehen ist.
Eintritt: 3,00 €
Mo 5.9. 19:00
DER GEHETZTE
DER SIERRA MADRE
Western all'italiana
LA RESA DEI CONTI
I/E 1966 · 110‘ · OmU · digital1080p · FSK 12
R: Sergio Sollima, mit Lee Van Cleef u.a.
Der Kopfgeldjäger Corbett wird auf den vermeintlichen Mädchenmörder Cuchillo angesetzt. Als er diesen nach einigen Widrigkeiten findet, begreift er dessen Unschuld und
beide suchen den wahren Täter. Die spannende Geschichte, charismatische Darsteller
und die hervorragenden Landschaftsaufnahmen machen diesen Film zu einem der
großen Klassiker des Genres. Der berühmte
Soundtrack – von Quentin Tarantino 2009 in
INGLORIOUS BASTERDS wiederverwendet
– stammt von Ennio Morricone.
Einführung am 2.9.: Joachim Manzin
(Manzin Italienische Übersetzungen)
Fr 2.9. 21:15 | So 4.9. 16:30
DIE GROSSE REISE
Positionen zur arabischen Welt
LE GRAND VOYAGE
MR·FR 2004 · 108‘ · OmU · digital · FSK 0
R: Ismaël Ferroukhi, mit Nicolas Cazale u.a.
Die gemeinsame Pilgerreise mit dem Auto
von Frankreich gen Mekka vertieft die Beziehung des streng gläubigen Vaters mit dem
ungläubigen Sohn, der lieber mit seiner
Freundin zusammen wäre, jedoch mit seinen
Wünschen am Starrsinn des Vaters abprallt.
Sprachlosigkeit und Streit definieren das
ignorante Nebeneinander von muslimischer
Tradition und westlicher Moderne.
So 25.9. 12:00 | Fr 30.9. 19:00
JACKIE BROWN
Stationen der Filmgeschichte
USA 1997 · 154’ · OmU · digital1080p · FSK 16
Regie: Quentin Tarantino, mit Pam Grier,
Samuel L. Jackson, Robert De Niro u.a.
Eine Stewardess gerät zwischen die Fronten
von Gangstern und Polizei. Tarantino setzt
der Blaxploitation-Ikone Pam Grier ein Denkmal und inszeniert ganz beiläufig einen wunderbar entspanntes, ironisches HeistMovie,
das ebenso viel Wert auf popkulturelle Referenzen, wie auf die Charaktere legt.
Einführung: Marian Tives (Filmmuseum)
Di 27.9. 20:00
IN JENEN TAGEN
Stationen der Filmgeschichte
D 1947 · 98’ · DF · digitalDCP · FSK 12
Regie: Helmut Käutner,
mit Gert Karl Schaefer, Erich Schellow,
Winnie Markus u.a.
Indem Käutner ein Auto die Geschichten seiner wechselnden Eigentümer erzählen lässt,
präsentiert er einen Kosmos rassistischer
und politischer Verfolgung, von Widerstand
und Mitläufertum, aber auch der Willkür des
Naziregimes. Eine filmische Bilanz unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkriegs.
Einführung: Joachim Manzin
(Freundeskreis des Filmmuseums)
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Di 6.9. 20:00
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KATHARINA DIE NACKTE ZARIN
42nd Street Düsseldorf
BRD 1983 · 97 · DF · 35mm · FSK 18
Regie: Klaus König, mit Uschi Karnat,
Werner Singh, Jean-Paul Blondeau u.a.
„Produzent Alois Brummer – vermutlich von
der Popularität und dem Erfolg von Tinto
Brass' CALIGULA (1979) beflügelt – drehte
1983 dieses gewaltige Historien-Sex-GewaltEpos um Katharina die Große. Aufwändige
Ausstattung, Kamera und Soundtrack, kurzum ein Produktionsstandard ähnlich einer
damaligen deutschen Mainstreamproduktion, machen aus KATHARINA ein kurioses
Faszinosum einer Zeit, als irgendwie noch
alles möglich war. Seeing is believing, eine
saftige Geschichtsstunde, Alois Brummer
MARC EWERT
Style!“
Andreasstraße 7-9 | 40213 Düsseldorf-Altstadt
Fon: 0211 - 544 792 12 | www.zumcsikos.com
Öffnungszeiten: Mo.– Fr.: 17 bis 24 Uhr
Sa.: 12 bis 24 Uhr | So.: 10 bis 24 Uhr
Fr 9.9. 22:30
LOTTE REINIGER –
TANZ DER SCHATTEN
Animation und Avantgarde –
Lotte Reiniger und der absolute Film
Thema: Zeitgenössisches II
D 2012 · 60‘ · DF · DVD · FSK 0
Regie: Susanne Marschall,
Rada Bieberstein, Kurt Schneider
im Vorprogramm:
THE TOCHER
GB 1938 · 5‘ · ohne Dialog · digital · FSK 0
Regie: Lotte Reiniger
Lotte Reinigers Werbefilm für Postsparbücher, THE TOCHER (Tocher ist der schottische Ausdruck für Mitgift), handelt von wahrer Liebe, die durch die finanzorientierte
Heiratspolitik des Vaters der Braut gefährdet
wird – ein kurzweiliger Spaß. Die Dokumentation TANZ DER SCHATTEN geht der Silhouetten-Filmkunst der deutschen Filmkünstlerin auf den Grund. Abschließend
ermöglicht eine einzigartige Präsentation
früher Kurzfilme von Michel Ocelot die
Einflüsse von Reiniger auf den französischen
zeitgenössischen Künstler zu ergründen.
ZEIGE NDE
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Im Anschluss:
FRÜHE KURZFILME VON MICHEL OCELOT
F 1980-1992 · 47‘ · OmeU · digitalDCP · FSK 0
Bergère qui danse (1992) - 9min
La Belle Fille et le Sorcier (1992) - 4min
Le Prince des Joyaux (1992) - 13min
La légende du pauvre bossu (1982) - 8min
Les 3 inventeurs (1980) - 13min
In Anwesenheit des Regisseurs
Kurt Schneider.
Do 29.9. 20:00
Ein F ilm von Rüdiger Sünner
anschl. Podiumsgespräch
mit Rüdiger Sünnerr,
Johannes Stüttgen,
Hermann Achenbach
Eintritt 10 �/erm. 8 �
Black-Box-Mitglieder 7 �
Reservierung:
www
w..stiftung-rosenkreuz.org
19.00 – ca. 22.00 Uhr
Düsseldorf
Kino Black Box
Schulstraße 4
STIFTUNG
ROSENKREUZ
54
Krebsdiagnose, Trennung, Jobverlust. Mit
märchenhaftem Überschwang entfaltet das
kunstvoll verschachtelte Melodram eine Ode
auf die Kraft von Frauen. Getragen von einer
großartigen Hauptdarstellerin, öffnet der
Film Räume, die auch in tiefster Verzweiflung
nicht trostlos wirken.
Do 8.9. 20:00
VORTRAG UND DISKUSSION MIT
PROF. DR. DR. ERIC HILGENDORF
Jeder kennt das Gefühl: ein verächtlicher Blick auf der Straße, der
dümmlich belehrende Ton eines
Vorgesetzten,
V
orgesetzten, eine erniedrig
o
erniedrigende
ende
Geste.
Geste. Irgendwie
Irgendwie werde ich soeben
soeben
unkorrekt behan
delt und spüre Agbehandelt
Aggression in mir.
mirr. Es kommt zur RevolRevolte der SSelbstachtung,
elbstachtung, die sich gegen
D
Demütigung,
emütigung, Geringschätzung
Geringschätzung oder
Bevormundung wehrt. Nur,
Nurr, was ist
SSelbstachtung
elbstachtung überhaupt? Was
Wa
as bebedeuten Erniedrigung, Kränkung
Kränkung und
Beleidigung? Wann
Wa
ann ist es gerechtfergerechtfertigt, sich gedemütigt zu fühlen und
We
elche gesellgeselldagegen anzugehen?
anzugehen? Welche
schaftlichen und
und persönlichen VorVo
oraussetzungen müssen erfüllt sein,
damit sich SSelbstachtung
elbstachtung entwickelt?
entwickelt?
W
Wann
ann schlägt Selbstachtung
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Über-Selbstachtung in Über
heblichkeit um?
Der
Philosoph
Franz
Wetz
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leuchtet unser SSelbstwertgefühl
elbstwertgefühl ananhand zahlreicher
zahlreicher Alltagsbeispiele.
Alltagsbeispiele.
Fazit:
Fazit: Selbstachtung
Selbstachtung ist die Kunst,
Kunst,
aufrecht zu gehen.
Prof.
Dr.
Franz
Wetz
studierte
P
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Philosophie,
Germanistik
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ermanistik und TheoTheologie. SSeit
eit 1994 ist er Professor
Professor für
Philosophie
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hilosophie an der Pädagogischen
Hochschule in SSchwäbisch
Gmünd.
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Seine
Arbeitsschwerpunkte
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rbeitsschwerpunkte sind:
Hermeneutik, Ethik, R
Rechts-,
Kulturechts-, K
ulturNaturphilosophie.
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i. 13.09.2016, 20h
zakk, F
Fichtenstr.
ichtenstrr. 40, 4
40233 D
Düsseldorf
üsseldorf
Eintritt: 8,- / 4,-
DA!
DA!
Düsseldorfer
Düsseldorfer A
Aufklärungsdienst
ufklärungsdienst e.V.
e.V
V.
DAS MÄDCHEN WADJDA
Positionen zur arabischen Welt
WADJDA
SAR 2012 · 98‘ · OmU · digitalDCP · FSK 0
Regie: Haifaa Al-Mansour,
mit Reem Abdullah, Waad Mohammed,
Abdullrahman Al Gohani u.a.
Der erste komplett in Saudi-Arabien gedrehte Spielfilm. Die temperamentvolle zwölfjährige Wadjda lebt mit ihrer Mutter in Riad.
Ihr größter Wunsch: ein eigenes Fahrrad.
Aber Radfahren gilt für Mädchen als unschicklich. Doch Wadjda ist willensstark.
Es ist nicht nur die vordergründige Geschichte, die diesen Film zum Juwel werden lässt.
Es ist die Fülle an Alltagsbeobachtungen, die
einen hermetisch abgeriegelten Kosmos erfahrbar macht.
Einführung am 4.9.: Karin Woyke
(Filmmuseum)
So 4.9. 14:30 | So 18.9. 13:00
NADER UND SIMIN –
EINE TRENNUNG
Positionen zur arabischen Welt
JODAEIYE NADER AZ SIMIN
IRN 2011 · 123‘ · OmU · digitalDCP · FSK 12
Regie: Ashgar Farhadi, mit Sareh Bayat,
Sarina Farhadi, Leila Hatami u.a.
Eine überzeugende Zeitaufnahme des Iran:
Ungeheuer dicht und packend erzählt Ashgar Farhadi die Geschichte eines Ehepaares,
das in Teheran in Trennung und vor grundlegenden Entscheidungen steht. Simin möchte
den Iran verlassen. Da ihr Mann Nader seinen kranken Vater nicht allein lassen möchte, reicht Simin die Scheidung ein. Farhadi
inszeniert mit Feingefühl und Respekt für
jede einzelne Figur und gewann 2011 den
Goldenen Bär der Berlinale.
Fr 2.9. 19:00 | So 11.9. 16:30
OSAMA
Positionen zur arabischen Welt
AF/IE 2003 · 83‘ · OmU · 35mm · FSK 12
Regie: Siddiq Barmak, mit Marina Golbahari,
Mohammad Nadre Khwaja, Zubaida Sahar
Der erste afghanische Spielfilm nach dem
Sturz der Taliban erzählt die Geschichte
eines zwölfjährigen Mädchens, das von der
Mutter als Junge verkleidet, für den Lebensunterhalt der Familie sorgen muss. In dichten, mitunter fast schon etwas zu ausgeklügelten Bildern beschreibt der Regisseur die
Auswirkung der Schreckensherrschaft auf
die Frauen, wobei er in der Hauptdarstellerin
Sa 10.9. 19:00 | So 18.9. 15:00
POPCORN & HIMBEEREIS
42nd Street Düsseldorf
BRD 1978 · 94‘ · DF · 35mm · FSK 16
Regie: Franz Josef Gottlieb,
mit Benny Schnier, Olivia Pascal, Zachi Noy
Die legendäre Lisa Film hat wieder einen
Firmenausflug in die Sonne gemacht und
präsentiert ein wunderbar sommerliches
Verwechslungs-/Erotik-/Slapstick Spektakel.
Eine Art von Film, wie sie heutzutage einfach
nicht mehr gedreht wird, eine Zeitblase des
deutschen 70er-Jahre-Kinos, welche dereinst in ferner Zukunft faszinierendes Studienmaterial für Vergangenheitsforscher
darstellen wird: Die Deutschen, welch faszinierendes Volk!
Fr 9.9. 20:30
SCHWARZE TAFELN
Positionen zur arabischen Welt
TAKHTÉ SIAH
IRN 2000 · 88‘ · OmU · 35mm · ab 18
Regie: Samira Makhmalbaf,
mit Said Mohamadi, Behnaz Jafari u.a.
Im vom Krieg geprägten iranischen Teil Kurdistans wandern zwei Lehrer mit großen
Schultafeln auf dem Rücken durch die karge
gebirgige Grenzlandschaft Richtung Irak, um
sich auf der Suche nach Schülern, Verpflegung und Unterkunft zu verdienen – eine
zumeist vergebliche Mission.
Nach DER APFEL ist SCHWARZE TAFELN der
zweite Spielfilm der damals erst 20jährigen
Samira Makhmalbaf und ein weiteres Meisterwerk des jungen, humanistischen und
politisch engagierten Kinos aus dem Iran.
Mi 21.9. 20:00 | So 25.9. 14:30
SILVERED WATER,
SYRIA SELF-PORTRAIT
Positionen zur arabischen Welt
MA’A AL-FIDDA
SY/FR 2014 · 92‘ · OmeU · digitalDCP · ab 18
Regie: Wiam Bedirxan, Ossama Mohammed
Mohammed, syrischer Filmemacher, seit
2011 im Pariser Exil, destilliert aus ungezählten Bildquellen der Henker wie der Opfer
eine unerhörte, die Grenzen des Zeigbaren
überschreitende, verzweifelte Poetik der
Grausamkeit. Aus der Mitte dieser apokalyptischen Welt heraus kommt es zur wundersamen Zusammenarbeit mit einer kurdischen Lehrerin im zerbombten Homs. Ohne
ihren Mut, ohne ihre eigenen Bilder und ihre
ungebrochene Menschlichkeit wäre dieses
todtraurige Meisterwerk aus der Hölle des
gegenwärtigen Nahen Ostens schier undenkbar, unsehbar. Sie heißt mit Vornamen
Simav, kurdisch für „Versilbertes Wasser“
und fragt: „Wenn Ihre Kamera hier wäre,
was würden Sie filmen?“ (Viennale 2016)
Für die Vorführung in Anwesenheit des Produzenten Orwa Nyrabia am 14.9. um 20:00
Uhr verlosen wir unter allen biograph-Lesern
2 x 2 Freikarten. Schicken Sie bis zum 9.
September eine Email mit dem Betreff
„Freikarten Silvered Water“ an
[email protected] Viel Erfolg!
Der Produzent Orwa Nyrabia wird
anwesend sein und nach dem Film über die
Entstehungsgeschichte des Films und die
syrische Kinokultur sprechen.
Mi 14.9. 20:00
SITZFLEISCH
Erstaufführung
Ö 2014 · 79‘ · OmeU · digitalDCP · ab 18
Regie: Lisa Weber, mit Johann Weber,
Gertrude Weber, Lukas Weber, Lisa Weber
bewußt eingesetzte Promiskuität zu überwinden. Das beklemmende Psychogramm
einer jungen Frau, die an ihrer Trauerarbeit
zu zerbrechen droht.
Mit Einführung und Diskussion
durch Prof. Dr. Dirk Blothner.
Fr 16.9. 19:00
VERTIGO –
AUS DEM REICH DER TOTEN
Oma, Opa, Lukas und Lisa begeben sich auf
eine über 7000 Kilometer lange Reise, die
auch ins Innere familiärer Konflikte führt.
Von Wien Simmering geht’s mit dem Auto an
den Nordkap. Die Filmemacherin Lisa Weber
stellt sich gemeinsam mit ihrem Bruder der
Herausforderung, die Beziehung ihrer Großeltern zu ergründen. Meist blieb sie die stille
(manchmal die kichernde) Beobachterin hinter der Kamera und filmte alles, was ihre
Neugierde weckte.
Wir freuen uns, die Regisseurin
Lisa Weber am 3.9. in der Black Box
begrüßen zu dürfen.
Sa 3.9. 21:00 | Mi 28.9. 20:00
SOLARIS
Stationen der Filmgeschichte
SOLJARIS
UdSSR 1972 · 166’ · DF · 35mm · FSK 12
Regie: Andrej Tarkowskij,
mit Donatas Banionis,
Natalja Bondartschuk, Jüri Järvet u.a.
Die Konfrontation mit einer absolut fremden
Lebensform auf dem Planeten Solaris, der in
seiner Gesamtheit die Erinnerungen, Ängste
und Wünsche der Raumfahrer spiegelt, wird
für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise in die Innenwelt ihrer eigenen Kultur.
Einführung: Joachim Manzin
(Freundeskreis des Filmmuseums)
Di 13.9. 20:00
TOKYO TRIBE
Japanischer Filmclub
J 2014 · 116‘ · OmU · digitalDCP · FSK 16
Regie: Sion Sono, mit Akihiro Kitamura,
Tomoko Karina, Shôta Sometani u.a.
Wenn popkulturelle Phänomene wie Manga,
Hip-Hop und Martial Arts ungewohnt aufeinander treffen, entsteht meist etwas wundervoll Unerwartetes. Geht dabei noch ein Regievirtuose wie Sion SONO ans Werk, ergibt
sich eine genussvolle Herausforderung. In
TOKYO TRIBE fliegen Worte nur als Reime
über die Bildfläche: Japans „Who’s who“
des Hip-Hop gibt sich in dieser opulenten
Rap-Oper die Ehre und verleiht dem Mythos
der Bandenkriege einen neuen, kunstvollrotzigen Glanz.
Do 1.9. 20:00
UNDER THE SKIN –
TÖDLICHE VERFÜHRUNG
Männerkongress 2016
UNDER THE SKIN
GB 2013 · 107‘· DF · digital1080p · FSK 12
Regie: Jonathan Glazer, mit Scarlett
Johansson, Joe Szula, Kryštof Hádek u.a.
Die Geschichte zweier ungleicher Schwestern, die der Tod der Mutter in eine tiefe
Krise stürzt. Während die ältere sich bald
fängt, fällt die jüngere in eine emotionale
Erstarrung und versucht, ihre Leere durch
Psychoanalyse & Film
VERTIGO
USA 1958 · 128‘ · DF · digital1080p · FSK 12
Regie: Alfred Hitchcock, mit James Stewart,
Kim Novak, Tom Helmore u.a.
Ein wegen Höhenangst aus dem Polizeidienst ausgeschiedener Detektiv verliebt
sich in die neurotische Frau eines Schulfreundes, die er überwachen soll. Als sie
sich von einem Kirchturm stürzt, fühlt er sich
an ihrem Tode schuldig. Später begegnet er
einer Doppelgängerin der Toten…
VERTIGO ist einer der wichtigsten Filme in
Alfred Hitchcocks Oeuvre und wurde im Jahr
2012 in der weltweit anerkannten Umfrage
des Filmmagazins „Sight & Sound“ von 800
Filmkritikern zum „besten Film aller Zeiten“
gekürt.
Mit Einführung (Dorothee Krings,
Rheinische Post) und Diskussion
(Prof. Dr. Dr. Wolfgang Tress)
Eintritt: 9,00 €/ erm. 7,00 €/ mit Black-BoxPass 6,00 €
Fr 23.9. 19:00
VON ANGESICHT
ZU ANGESICHT
Western all'italiana
FACCIA A FACCIA
I/E 1967 · 112‘ · OmU · digital1080p · FSK 16
R: Sergio Sollima, mit Gian Maria Volontè,
Tomas Milian, William Berger u.a.
Ein Duell der anderen Art: der vom Banditen
Bennet als Geisel genommene Fletcher findet immer mehr Gefallen am kriminellen
Leben, während der Verbrecher auf den
rechten Weg zurück findet. FACCIA A FACCIA ist nach LA RESA DEI CONTI der zweite
Teil von Sollimas Western-Trilogie und gilt
als einer der intellektuellsten und tiefgründigsten Italowestern überhaupt. Des Weiteren klingen die für Sollima typischen politischen Töne an, so existieren z.B. Interpretationen, die Parallelen zum italienischen
Faschismus suchen.
Einführung am 3.9.: Joachim Manzin
(Manzin Italienische Übersetzungen)
ZEIGE DEINE WUNDE –
KUNST UND SPIRITUALITÄT
BEI JOSEPH BEUYS
Film + Diskussion
D 2015 · 85‘ · DF · digital · FSK 0
Regie: Rüdiger Sünner
Der Aktionskünstler, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Pädagoge Joseph Beuys, zeitlebens umstritten, anstößig im besten Sinne,
wollte berühren und berührbar sein. Die seelische und körperliche Verletzlichkeit des
Menschen war sein Thema. Nicht zufällig
trägt eine seiner bekanntesten Installationen
den Titel „Zeige deine Wunde“.
Rüdiger Sünner gelingt es in dem Film, eine
bis heute anhaltende Irritation oder auch
Ablehnung angesichts der bizarren Kunstschöpfungen und Installationen umzuwandeln in ein neugieriges und zunehmend beteiligtes Hinspüren.
Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch
zwischen Rüdiger Sünner (Regisseur),
Johannes Stüttgen (Künstler / Autor) und
Hermann Achenbach (Stiftung Rosenkreuz)
statt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der
Stiftung Rosenkreuz.
Eintritt 10 €, erm. 8 €, mit Black-Box-Pass 7 €
Sa 17.9. 19:00
DIE ZWÖLF GESCHWORENEN
Stationen der Filmgeschichte
12 ANGRY MEN
USA 1957 94’ DF 35mm · FSK 12
Regie: Sidney Lumet, mit Henry Fonda,
Martin Balsam, Lee J. Cobb u.a.
www.maxernstmuseum.lvr.de
KUNSTHALLE
Zwölf Geschworene ziehen sich nach einem
Mordprozess zur Beratung zurück. Der Fall
scheint klar und die Verurteilung zum Tode
unausweichlich, bis einer der Geschworenen Widersprüche entdeckt und an den Indizien zu zweifeln beginnt.
„Das Gerichtsdrama: Der Einzelne begehrt
gegen das Unrecht auf und wagt den Kampf
gegen die erdrückende Übermacht der
FAZ
Gruppe.“
Einführung: Helmut von Richter
(Freundeskreis des Filmmuseums)
Di 20.9. 20:00
ZWIEBEL-JACK RÄUMT AUF
So 25.9. 16:30 | Fr 30.9. 21:00
PLENSA
VON DER HEYDT
Sa 3.9. 19:00 | Sa 10.9. 21:00
Western all'italiana
CIPOLLA COLT
I/E/BRD 1975 · 91‘ · OmU · digital1080p · FSK 12
R: Enzo G. Castellari (als Enzo Girolami),
mit Franco Nero, Sterling Hayden,
Martin Balsam u.a.
In dieser Western-Komödie legt sich Franco
Nero („Django“) als Zwiebelfarmer mit einem
Ölmagnaten an, der ihm nach Land und
Leben trachtet.
„Eine weitgehend treffsicher-vergnügliche und
tempogeladene Western- und Fortschrittsparodie mit Attacken gegen Profitdenken und
FILM-DIENST
Umweltverschmutzung.“
JAU M E
D i e i n n e r e S i c h t | 4 . 9 . 2 016 – 15 .1. 2 017
Black Box, Kino im
Filmmuseum Düsseldorf
Schulstr. 4, 40213 Düsseldorf
Tel.: 0211.89-93715 - Fax: 0211.89-93768
Kartenreservierungen unter: 0211/899 22 32
Die Black Box und weitere Räumlichkeiten
des Filmmuseums können Sie auch mieten!
Infos unter 0211/899 37 66
Redaktion: Florian Deterding
Programmänderungen und Irrtümer
vorbehalten.
WUPPERTAL-BARMEN
Ghost (nach Goyas „Hexenflug“), 2014-15, Sammlung Wemhöner © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Spanischer Filmclub
E/F 2015 · 123‘ · OmU · digitalDCP · FSK 12
Regie: Julio Medem, mit Penélope Cruz,
Luis Tosar, Asier Etxeandia u.a.
und anderen Laiendarstellern Personen gefunden hat, die ihre eigenen Erfahrungen auf
beeindruckende Weise in den Film einbringen.
Jaume Plensa, Lilliput VI, 2012, Privatsammlung, Gasull Fotografía @ Plensa Studio Barcelona, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
MA MA · MA MA –
DER URSPRUNG DER LIEBE
Filmindex BLACK BOX
28.8.2016 - 8.1.2017
VALÉRIE FAVRE
von-der-heydt-kunsthalle.de
+UNSTUND-USEUMSVEREIN
7UPPERTAL
Heute
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Kino.
Heute ist biograph.de
Alle Kinos. Alle Filme. Online.
www.biograph.de | Facebook: biographDuesseldorf | Twitter: biograph_due
58
59
Kino - Mainstream
MIKE AND DAVE NEED
WEDDING DATES
DRAGONBALL Z:
RESURRECTION F
THE PURGE:
ELECTION YEAR
DIE GLORREICHEN
SIEBEN
SMS
FÜR DICH
WAR
DOGS
USA 2016 - Komödie - 99 Min - ab 12 J.
Regie: Jake Szymanski
mit: Zac Efron, Adam DeVine, Anna Kendrick
J 2015 - 94 Min - ab 12 J.
Trickfilm / Action
Regie: Tadayoshi Yamamuro
USA 2016 - Thriller - 105 Min
Regie: James DeMonaco - mit: Elizabeth
Mitchell, Frank Grillo, Terry Serpico
USA 2016 - Western - Regie: Antoine Fuqua
mit: Denzel Washington, Chris Pratt,
Ethan Hawke
D 2016 - Komödie / Lovestory - Regie: Karoline
Herfurth - mit: Karoline Herfurth, Friedrich
Mücke, Nora Tschirner
USA 2016 - Komödie / Kriegsfilm - 115 Min
ab 12 J. - Regie: Todd Phillips
mit: Jonah Hill, Miles Teller, Bradley Cooper
Des Teeniegirls beliebtestes Sixpack turtelt
wieder über die Leinwand: Zac Efron spielt
Dave, den Bruder von Mike. Als die Schwester heiratet, sollen die sauf- und flirtfesten
Partybrüder allerdings in anständiger weiblicher Begleitung auflaufen. Im Internet wird
man fündig. Bald stehen den Jungs nicht nur
zwei Mädels zur Seite, sondern auch in nichts
//HE
nach. Teeniespaß. //
Start: 1.9.
Im fünfzehnten Kinofilm der Dragonball-Reihe
kehrt der größte aller Schurken zurück: Freezer! Goku und Vegeta hatten ihn eigentlich
dereinst besiegt, doch seine Anhänger befreien den Schergen, der nun gehörig auf Rache
sinnt. Das ist schlecht für die Erde, denn Goku
und Vegeta befinden sich in weiter Ferne.
Also müssen vorerst die Freunde ran. Manga//HE
Verfilmung in 3D. //
Start: 8.9.
Einmal im Jahr für zwölf Stunden Anarchie
und Gesetzlosigkeit: Dieses amerikanische
Gesellschaftsmodell hat sich – vorerst nur auf
der Leinwand – erfolgreich etabliert und zieht
nun gar blutrünstige Touristen an. In Teil 3
geht es einer Senatorin an den Kragen. Sicherheitschef Leo (Frank Grillo) versucht, die Politikerin vor Wählern mit der Lizenz zum Töten
//HE
zu retten. //
Start: 15.9.
Nicht nur Monumentalschinken wie „Ben
Hur“, auch Westernklassiker möchten wiederverfilmt werden. Findet zumindest Regisseur Antoine Fuqua, der dem legendären
John-Sturges-Western von 1961 dieses Remake beschert. Auch hier bitten unterdrückte
Dorfbewohner sieben Schützen um Hilfe. Mit
Denzel Washington, Chris Patt und Horst
Buchhol…, quatsch: Ethan Hawke. // //HE
Start: 22.9.
Karoline Herfurth („Vincent will Meer“, „Fack
ju Göhte“) übernimmt erstmals Regie bei
einem Spielfilm und serviert eine romantische
Komödie, in der sie selbst die Hauptrolle übernimmt. Clara schickt noch immer die eine
oder andere SMS an ihren verstorbenen
Geliebten. Allerdings wurde inzwischen die
Nummer an einen Sportjournalisten verge//HE
ben. Glück im Unglück? //
Start: 15.9.
Die zwei Twentysomethings David (Miles
Teller) und Efraim (Jonah Hill) erweisen sich
während des Irak-Krieges als geschäftstüchtig
und engagieren sich im Rüstungsgeschäft.
Nach erstem einträglichem Erfolg aber verheben sich die Kifferfreunde und bekommen
mächtig Ärger. Actionkomödie von Todd
Phillips („Starsky & Hutch“, „Hangover 2 & 3“),
//HE
basierend auf wahren Ereignissen. //
Start: 29.9.
BEN HUR
DON’T BREATHE
MOLLY MONSTER
NERVE
LENALOVE
FINDET DORIE
USA 2016 - Abenteuer / Kostümfilm - ab 16 J.
Regie: Timur Bekmambetow - mit: Jack Huston,
Toby Kebbell, Nazanin Boniadi
USA 2016 - Horror / Thriller
Regie: Fede Alvarez - mit: Stephen Lang,
Dylan Minnette, Jane Levy
CH/D/S 2016 - Trickfilm - o. Altersb.
Regie: Ted Sieger, Michael Ekblad,
Matthias Bruhn
USA 2016 - Thriller - Regie: Henry Joost,
Ariel Schulman - mit: Emma Roberts,
Dave Franco, Juliette Lewis
D 2016 - Drama / Jugend - 96 Min - ab 12 J.
Regie: Florian Gaag - mit: Emilia Schüle,
Jannik Schümann, Kyra Sophia Kahre
USA 2016 - Trickfilm / Komödie - 97 Min
ohne Altersbeschränkung
Regie: Andrew Stanton, Angus MacLane
Wie das so ist
Die biograph Buchbesprechung von Thomas Laux
Innerhalb der sogenannten Antikriegsliteratur existieren ganz unterschiedliche Ansätze hinsichtlich der Art, wie die dem Krieg inhärente Grausamkeit dargestellt und
letztlich für anschauliche (bzw. pädagogische) Zwecke instrumentalisiert wird; Kurt
Vonneguts bald 50 Jahre alte Klassiker „Schlachthof 5“ (der jetzt zum ersten Mal in
einer stimmigen Übersetzung vorliegt) nimmt da eine Sonderstellung ein.
Billy Pilgrim, Hauptfigur und erkennbares Alter Ego Vonneguts (1922–2007), hat die
Bombardierung Dresdens im Februar 1945 als amerikanischer Soldat in einem Strafgefangenenlager miterlebt und ist nur mit Riesenglück der Feuerhölle entkommen,
bei der nach Schätzungen bis zu 25.000 Zivilisten ums Leben kamen. Aber Billy ist
seitdem schwer traumatisiert. Und er verabschiedet sich mehr und mehr aus der
Wirklichkeit: „Niemand außer ihm selbst ahnte, dass er im Begriff war wahnsinnig zu
werden.“ So versteht es Billy, sich aus dem Zeitstrom zu lösen und in der Zeit vor und
zurück zu reisen (ein wiederkehrendes Muster bei Vonnegut, am deutlichsten wird
KURT VONNEGUT:
SCHLACHTHOF 5 ODER
DER KINDERKREUZZUG.
Roman.
Aus dem amerikanischen
Englisch von Gregor Hens.
Hoffmann und Campe Verlag
Hamburg 2016, 238 S., 24.- €
Stanley Kubricks „Spartacus“ feierte in den
Zehner Jahren als Serie seine Wiederauferstehung, William Wylers „Ben Hur“ hingegen
sucht dafür die große Leinwand. Das Remake
ist nur halb so lang wie das Original, dafür darf
man das Wagenrennen in der 3D-Pixelfassung erleben. Monumentalabenteuer mit
Jack Huston („Stolz und Vorurteil & Zombies“)
//HE
in der Titelrolle. //
Start: 1.9.
Wenn die offizielle Inhaltsangabe zu einem
Genrethriller beginnt mit „Eine Gruppe von
Freunden…“, dann geht das für die Freunde
meistens nicht gut aus. Das ist Alex, Rocky
und Money derweil nicht klar, als sie beschließen, einen Blinden in dessen eigenen
Haus zu bestehlen. Leichtes Opfer? Denkste!
Der Mann ist nicht bloß blind, er ist Kriegs//HE
veteran! Tja, Freunde. Thriller. //
Start: 8.9.
Im Jahr 2000 erblickte Molly Monster das
Licht der Welt. Dem Buch folgte der Kurzfilm
und die TV-Serie, nun betritt das Monstermädchen die große Leinwand. Und dort geht
es auch gleich auf große Reise durchs Monsterland. Denn Molly bekommt schon bald ein
Geschwisterchen, und als ihre Familie zum
Ausbrüten des Eis in die Ferne zieht, eilt Molly
//HE
hinterher. Kinderabenteuer. //
Start: 8.9.
Pokémon Go ist nur der Anfang. Dieser
Science-Fictioner spinnt die Möglichkeiten
des interaktiven Smartphone-Gamings weiter: Wer das Spiel „Nerve“ spielt, muss sich
Mutproben stellen. Für den Livestream gibt
es Punkte. Vee spielt mit, die Community
nimmt regen Anteil. Die Auftragslage aber
wird zunehmend brisant, am Ende geht es
//HE
um Leben und Tod: Geliked! //
Start: 8.9.
Die 16-jährige Lena (Emilia Schüle) ist angeödet von der Vorortsiedlung. Nur der Künstler
Tim bringt Licht in ihr Leben. Doch dann
macht sich eine andere an ihn heran. Als sich
Lena einem unbekannten Chat-Freund anvertraut, gerät sie in ein gefährliches Spiel.
Thriller von Florian Gaag („Wholetrain“) über
brenzlige Ausuferungen innerhalb sozialer
//HE
Netzwerke. //
Start: 22.9.
KÖNIG LAURIN
MÄNNERTAG
NELLYS ABENTEUER
ENTERTAINMENT
BAD MOMS
D/I/A 2016 - Fantasy / Abenteuer - 94 Min
Regie: Matthias Lang - mit: Florian Burgkart,
Volker "Zack" Michalowski, Rufus Beck
D 2016 - Komödie - 91 Min - ab 12 J.
Regie: Holger Haase
mit: Milan Peschel, Tom Beck, Axel Stein
D/RUM 2016 - Abenteuer / Familie - 98 Min
ab 6 J. - Regie: Dominik Wessely - mit: Flora
Li Thiemann, Julia Richter, Kai Lentrodt
USA 2015 - Drama - 102 Min - ab 16 J.
Regie: Rick Alverson - mit: Gregg Turkington,
John C. Reilly, Tye Sheridan
USA 2016 - Komödie - 100 Min
Regie: Jon Lucas, Scott Moore
mit: Mila Kunis, Kristen Bell, Kathryn Hahn
Die innere Größe zählt! Davon erzählt in diesem Monat neben „Mein ziemlich kleiner
Freund“ und „Auf Augenhöhe“ auch dieses
Ritterabenteuer. Königssohn Theo fühlt sich
zu klein, um die Bürde zu tragen. Der weise
Zwergenkönig Laurin lehrt den Jungen, dass
ein jeder Großes vollbringen kann, und sei er
noch so klein. Familiengerechte Sagenver//HE
filmung mit Rufus Beck. //
Start: 1.9.
Männliche Kindsköpfe in Bierlaune sind seit
„Hangover“ groß im Rennen. Da will der deutsche Film natürlich mitziehen. Vier Freunde,
die sich seit zwanzig Jahren nicht gesehen
haben, radeln mit dem Bierbike durch den
Vatertag, um einem verstorbenen Kumpel zu
huldigen. Mehr Story braucht es nicht. Mit
Milan Peschel, Axel Stein, Hannes Jaenicke
//HE
und weiteren „Männern“. //
Start: 8.9.
Ferien in Rumänien? Darauf hat die dreizehnjährige Skaterin Nelly so gar keine Lust. Dort
gelandet, offenbart sich, dass das Urlaubsdomizil Nellys neues Zuhause sein soll, weil
Papa in Siebenbürgen einen einträglichen
Job ergattert hat. Nach diesem Vertrauensbruch ergreift das Mädchen die Flucht und
landet in den Armen zweier Schurken. Der
//HE
Beginn von Nellys Abenteuer. //
Start: 8.9.
Neil Hamburger (Gregg Turkington) reist als
Anti-Comedian durch die Vereinigten Staaten.
Als er in Los Angeles aufschlägt, versucht er,
seine Tochter zu kontaktieren. Ein schwieriges Unterfangen, die beiden sind einander
entfremdet. Trost findet der depressive Komödiant abends bei der Publikumsbeschimpfung auf der Bühne. Melancholische Tragi//HE
komödie. //
Start: 15.9.
Als ihr Mann sie betrügt, platzt der 32-jährigen Mutter Amy (Mila Kunis) der Kragen: Der
Mann wird vor die Tür gesetzt und die Mutterrolle neu überdacht. Gemeinsam mit ihren
besten Freundinnen widersetzt sich Amy dem
herkömmlichen Rollenverständnis. Das ruft so
manche Glucke (Christina Applegate) auf den
Plan. Turbulente Zickenkomödie der „Hang//HE
over“-Macher. //
Start: 22.9.
Ein Jahr ist vergangen, seit Clownfisch-Vater
Marlin (Stimme im Original: Albert Brooks /
deutsche Stimme: Christian Tramitz) seinen
verschollenen Sohn Nemo (Hayden Rolence)
quer durch den ganzen Ozean gesucht hat
und dabei tatkräftig von der vergesslichen
Doktorfisch-Dame Dorie (Ellen DeGeneres /
Anke Engelke) unterstützt wurde.
Die Aufregungen des Abenteuers liegen mittlerweile lange zurück und die Drei sind wie
eine kleine Familie. Doch als Dorie eines
Tages eine scheinbar unbedeutende Beobachtung macht, schießt es ihr plötzlich durch
den Kopf: Wo sind denn eigentlich ihre Eltern
abgeblieben? Kleine Bruchstücke ihrer Vergangenheit kommen auf einmal zurück und
lassen sie nicht in Ruhe.
Für Dorie ist klar: Dieses Mal muss sie sich
auf die Suche begeben. Gemeinsam mit
Marlin und Nemo macht sie sich auf eine
Reise voller Gefahren, die sie bis ins Meeresbiologische Institut in Kalifornien führt. Doch
wird sie dort endlich mit ihrer Familie wieder//VERLEIH-INFO
vereint? //
Start: 29.9.
diese Form von Zeitsabotierung in seinem Roman „Zeitbeben“ von 1998) – was vor
allem dann geschieht, wenn es brenzlig für ihn wird. Die anberaumten Zeitreisen
bedeuten also eine Flucht vor der Realität, ein Kompensationsprogramm. Dabei unterstützen Billy im vorliegenden Falle vor allem ein paar Außerirdische, die Tralfamadorianer, die auch mit Phänomen Zeit ganz anders umgehen als wir Menschen, denn
sie wissen: „Jederzeit ist alle Zeit. Sie ist unveränderlich.“ Nicht unerwähnt bleiben
darf da noch ein anderer Protagonist, ein gewisser Kilgore Trout, selbst ScienceFiction-Autor und ein immer wieder auftauchendes Alter Ego Vonneguts. Womit sich
hier nun die Frage stellt, wie ernst man diese Art der Antikriegsliteratur nehmen kann.
Bei Vonnegut werden die verrücktesten Dinge wie selbstverständlich nebeneinander gestellt, bitte eher nicht nach Logik fragen. Mir erscheint Vonnegut wie eine
Mischung aus den Science-Fiction-Entwürfen eines Philip K. Dick, den schnoddrigbärbeißigen Kommentaren eines Hunter S. Thompson und den genial-verrückten
Einlassungen eines Richard Brautigan – bei aller individueller Durchgeknalltheit sind
das gewiss gute Referenzen.
Letztendlich lässt sich „Schlachthof 5“ aber nicht auf die Slapstickeinlagen eines
Kriegsversehrten reduzieren. Vonnegut malt ein apokalyptisches, komplett surreales
Gemälde, schrill, schräg, schauerlich, vermengt die Genres, pulverisiert alles Rationelle und zeigt mit seinem atemberaubenden, unhintergehbaren Fatalismus noch die
allergrößten Abgründe und Hirnrissigkeiten auf. Er verpackt das Ganze gerne lakonisch in dem wiederkehrenden Kommentar: „Wie das so ist.“ Jegliche Zivilisationskritik hat bereits abgedankt, was bleibt, ist die bloße Konstatierung des Irrsinns.
Vielleicht passt dieses Buch deshalb heute so gut in unsere Zeit – Stichwort Erdoĝan, Trump, Kim Jong–un etc., denn auch an diesen konkreten Instanzen des Wahnsinns prallt ja alles Rationelle ab.
Trotz des deutlich verorteten Pessimismus mischt Vonnegut eine gute Portion Witz in
seinen Roman, recht hintersinnig geraten ihm die „Gespräche“ mit den Aliens in der
fliegenden Untertasse auf dem Weg nach Tralfamadoria. „Sind wir Erdlinge nicht die
Schrecken des Universums?“ fragt er da. Die Tralfamadorianer sind immerzu tiefenentspannt und abgrundtief friedlich, sie lächeln über diese Frage, und im übrigen wissen sie, wie das Universum einst enden wird – die Erde, sagen sie, hat mit dem Ende
jedenfalls nichts zu tun, deren gesamten Belange sind ohnehin ein Witz. Wir nehmen
das jetzt mal als Trost. //
60
Kunstpunkte 2016
Waren anfangs die Besucherinnen und Besucher noch unsicher, ob man den Kunstschaffenden über die Schulter schauen darf, ob man die Einladung zu einem Gespräch bei
einem Getränk annehmen soll, so ist inzwischen klar: die Bürger sind willkommen, die
Künstler nehmen sich Zeit für die Fragen. Längst sind Stammkunden aus den Besuchen
hervorgegangen, ja manchmal sogar langjährige Freundschaften zu den Künstlerinnen
und Künstlern entstanden.
27 Off-Räume machen im Jubiläumsjahr 2016 mit
Die Off-Szene präsentiert sich an den jeweiligen Freitagabenden vor den KUNSTPUNKTEWochenenden, also am 2. und 9. September. 27 dieser von KünstlerInnen selbst organisierten Ausstellungsräume sind mit dabei. Hier finden Ausstellungseröffnungen und speziell für
die KUNSTPUNKTE gestaltete Veranstaltungen statt (Performances, Konzerte etc.).
Der Gasthof Worringer Platz lädt am 02.09. zu einer performativen Versuchsanordnung
zur Erkundung von Zukunftsfähigkeit ein: Tanz, Theater und Performance von tatraum
projekte schmidt.
17.00 Uhr: salon de la démocratie oder kapital und…
19.30 Uhr: Teil 2 im W57
Tickets: 13,-/8,- ermäßigt, Ticketbestellung: [email protected]
Im reinraum wird am 02.09. die Ausstellung „Eine Etage tiefer“ eröffnet.
Der Bildhauer Kai Richter fügt einen Körper in den Raum hinein (hier in eine ehemalige
öffentliche Toilette) und verändert dadurch seine Wahrnehmung – und zwar nur die
Wahrnehmung, da diese Gesten nur selten den Raum an sich reformieren wollen.
In der SITTart Galerie ist am 02.09. eine Zusammenstellung von Arbeiten der Vereinsmitglieder zu sehen - eine Werkschau in Petersburger Hängung, die in kleinen Formaten
die Vielfalt der künstlerischen Positionen anschaulich macht.
Offene Ateliers in Düsseldorf
KUNSTPUNKTE 2016
20-jähriges Jubiläum der Offenen Ateliers in Düsseldorf
Zum 20. Mal öffnet sich an den Wochenenden vom 3./4. und 10./11. September der Blick
in den Düsseldorfer Kunst-Himmel: in die „südliche und nördliche Hemisphäre“, in welchen 248 KUNSTPUNKTE als Planeten, Fixsterne, Sternenhaufen oder Sternenbilder verzeichnet sind. Darüber hinaus gibt es KUNSTPUNKTE-Specials 2016 für junge KünstlerInnen
und EntdeckerInnen: Hall of Fame, Kulturrucksack-Touren und ein Projekt mit geflüchteten
Kindern. Viele Künstler haben in ihren Ateliers eigene Specials zum 20-jährigen Jubiläum
der KUNSTPUNKTE vorbereitet.
Auch die in Düsseldorf bestehende lebhafte Off-Szene präsentiert sich an den jeweiligen
Freitagabenden vor den „Kunstpunkte“-Wochenenden, also am 2. und 9. September 2016.
Die von Künstlern selbst organisierten Ausstellungsräume warten mit Ausstellungseröffnungen und einem speziell für das Kunstpunkte-Publikum zusammengestellten Programm
auf wie z.B. Performances oder Konzerte.
Kulturamtsleiterin Marianne Schirge dankt den Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstlern
für 20 Jahre KUNSTPUNKTE.
„Die Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler haben die KUNSTPUNKTE seit 1997 zu
dem gemacht, was sie heute sind: Die flächenmäßig größte Kunstausstellung in der
Landeshauptstadt! Ihnen ist es gelungen, mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen
Dialog zu treten und Fachpublikum wie Galeristen und Kunstkritiker sowie
Kunstinteressierte in die Stadt zu holen. Ich freue mich, dass in Düsseldorf viele
Künstlerinnen und Künstler einen guten Standort gefunden haben und ihre Ateliers an
den beiden KUNSTPUNKTE-Wochenenden öffnen werden. Kunst profitiert vom
Austausch, der Präsentation und dem Diskurs. All das ermöglichen die KUNSTPUNKTE
nun schon zum zwanzigsten Mal. Die Stadt dankt den Künstlerinnen und Künstlern und
gratuliert den Besucherinnen und Besuchern zu dieser erfolgreichen Veranstaltungsserie
mit vielen kleinen Extras zur 20. Auflage!“
KUNSTPUNKTE mit bis zu 65.000 Atelierbesuchen pro Jahr
Die Resonanz stieg in 20 Jahren auf bis zu 65.000 Atelierbesuche im Jahr 2015. Die Besucherinnen und Besucher nehmen sich teilweise ein sportliches Programm vor: 10 Ateliers
können schon mal auf der Wunschliste stehen. Was macht den wachsenden Erfolg und
die Beliebtheit dieser Veranstaltung aus? – Zum einen die Offenheit und Bereitschaft der
teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, auf Fragen einzugehen, ihre Besucher individuell wahrzunehmen und ihre Gastfreundschaft anzubieten. Zum anderen das aus der
langen Tradition Düsseldorfs als Kunststadt hervorgegangene Interesse der Bürger an
der Kunstproduktion um die Ecke, im Wohngebiet und in alten Industriebrachen. Der
Wunsch und die Offenheit zum Gespräch über die Kunst ist beidseitig stark!
Das Weltkunstzimmer ist gleich an beiden Off-Raum-Freitagen mit dabei:
Am 02.09. sind KünstlerInnen aus Argentinien zu Gast, die mit ihrem Projekt VILLA PANADERIA ein Sommercamp aufschlagen: Ein Tisch steht von Anfang an als Tafel
Arbeitsplattform, Nähtisch oder Bühne im Mittelpunkt des Geschehens. Die Hauptattraktion
wird die Konversation sein, die immer währende Suche nach Verständigung, das
Gespräch über alle Tische und Bänke, Sprach- oder sonstigen Barrieren hinweg.
Am 09.09. untersucht der 2. Urban Space Video Walk zum Thema „ID//under construction“
das Potenzial des Unfertigen. Der filmische Nachtspaziergang führt an verschiedene
Screening-Orte in Düsseldorf und verbindet die Suche nach Identität mit dem urbanen
Raum. Treffpunkt 20 Uhr, Eintritt frei.
Alle 27 Off-Räume finden sich mit ihrem Programmangebot unter www.kunstpunkte.de
ARTPORT, Atelier Padao/Provisionärer Salon, BETONBOX, CABINETT, Coelner Zimmer,
damenundherren e.V., Flingern 15, Gasthof Worringer Platz + W57, K4 Kulturbureau,
Kulturbahnhof Eller, KulturEck Otto Zwo, Kunstsalon HAARGENAU, Kunst-Ecke,
Kunstmüllerei, Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V., onomato künstlerverein, plan.d.
- produzentengalerie e.V., reinraum e.V., Room with a View, SITTart Galerie, Solaris 53
e.V., soneTTaTT-Theater, SPAM Contemporary, Studio 111, Walzwerk Null,
WELTKUNSTZIMMER, WP8 //
Offene Ateliers in Düsseldorf
Weitere Infos unter: www.kunstpunkte.de
Die 20. Ausgabe der KUNSTPUNKTE wird, wie auch in den vergangenen Jahren,
großzügig gefördert durch die Stadtwerke Düsseldorf AG
5
7
4
6
5
3
4
3
2
2
Achenbachstraße 155
7
9
Martina
Etienne
[0211.68234876]
57]- nur So.
Gisela Happe
[0173.620
Ackerstraße
20123
Aldekerkstraße
Martin
Pletowski
[0178.904
Ursula Schulze
[0211.135
47 77
10]20]
Ackerstraße 143
Brigitte
Dams [0173.100337 33] - Hof
Akademiestraße
Kristin
Dembny [0173.720
33 30]
Ackerstraße
201
Martina Etienne [0211.68 48 57]
Ackerstraße 125
Chr.
Wanner-Krause
[0211.66
13] - nur So.
Brigitte
Dams [0173.100
37 33]49- Hof
Martin Pletowski [0178.904 77 20]
Ackerstraße 123
143
Michael
Jonas - Hof
Ackerstraße
123
Nicole
Morello [0211.36
24 33]49- Hof
Chr. Wanner-Krause
[0211.66
13] - nur So.
Norika Nienstedt [0211.36 93 22] - Hof
rik
neu_west - Hof125
Ackerstraße
Jochen
Saueracker
[0211.680
34 03]
Kristin Dembny
[0173.720
33 30]
Ackerstraße 29a
Ackerstraße 15 - Hof
Flingern 15
Achenbachstraße
155
Ulrike
Buck
Ingeborg
Obrez-Schmidt
[0211.966
54 77]
Judith Funke
- Gäste: Martina
Hengsbach
Hof Dieter Haebich [0151.23 45 51 93]
Paul
Tilch Hagemann
Ackerstraße
15 - Hof51 70]
Antje
Ketteler [0171.321
Flingern Müller-Kölmel
15
Susanne
[0160.455 01 85]
Ulrike
BuckSchumacher [0176.50 09 93 38]
Erika Anna
Judith Funke - Gäste: Martina Hengsbach
Paul Dieter Haebich
Ackerstraße
29a[0151.23 45 51 93]
Tilch
Hagemann
Michael
Jonas - Hof
Antje
51 33]
70]- Hof
NicoleKetteler
Morello[0171.321
[0211.36 24
Susanne
Müller-Kölmel
[0160.455
Norika Nienstedt
[0211.36
93 22] - 01
Hof85]
Erika
Anna Schumacher
[0176.50 09 93 38]
rik neu_west
- Hof
Jochen Saueracker [0211.680 34 03]
Ingeborg Obrez-Schmidt [0211.966 54 77]
Hof
Ursula
Schulze [0211.135
Ellen Rosenthal
[0172.21547
5810]
30] - Hof
Gisela
[0173.620
2307
76]
nur So.
BrigitteHappe
van Laar
[0211.20
51- 60]
Helga Weidenmüller
Angela Hiß [0178.132 60 67]
Helga
Weidenmüller
Barbara
Joliet [0160.99 50 79 60]
Angela
[0178.132
60 67]
Werner Hiß
Burkard
[0211.289
00 74]
Gast: Christof Nikodemus
Gert Blankenstein [0211.680 23 40]
Am Pesch
22 [0172.296 98 68]
Thomas
Schrage
Werner Burkard [0211.289 00 74]
Gast:
Christof5Nikodemus
Am Poth
Inken Heske [0176.38 64 33 61]
Am Poth
4 [0178.780 14 23]
Maria
Lentzen
Gert Blankenstein [0211.680 23 40]
Thomas
Schrage [0172.296
Andreasstraße
25 98 68]
Anemone Tontsch [0211.32 32 12]
Maria
[0178.780 14
23]
GerdaLentzen
Kreuzer-Hemmers
[0174.585
13 22]
Anemone
Tontsch
[0211.32
Victor Popov
[0152.03
66 8932
72]12]
- Hof
Gerda
[0174.585
13 22]
AndreaKreuzer-Hemmers
Jacob [0179.509 36
64]
im Atelier von Leander Kresse
Andrea
Jacob[0211.514
[0179.509583615]
64]
Karin Geiger
im
Atelier
von Leander
Kresse
Uscha
Urbainski
[0211.514
58 15]
Kunstschule
Werksetzen
Georg
Firmans
[0211.492 09 56]
Corinna Bernshaus [0211.514 58 15]
Uscha
[0211.514
58 15]
OsmanUrbainski
Akçit [0171.529
44 05]
Georg Firmans [0211.492 09 56]
24 Benrather Straße 6a
48 Düsseldorfer Straße 90
139
Atelierhaus - Dachgeschoss
Abdelhadi El Aidi [0172.236 50 82]
Maria Franziska von Hasselbach
Masami Takeuchi [0211.311 97 67]
Sebastian Boulter
Gastkünstler
Tampere/Finnland
Aacheneraus
Straße
39
Atelierhaus
- Dachgeschoss
Lernort
Studio
- Hof
Abdelhadi
El Aidi [0172.236
5062
82]
Dieter Fleischmann
[0177.833
07]
Maria
Franziska
von
Hasselbach
Jan Lemitz [0151.21 92 47 54]
Masami
Takeuchi [0211.311 97 67]
Ulrich Mennekes
Sebastian Boulter
Gastkünstler
Tampere/Finnland
Aacheneraus
Straße
67
Andrea Bender
96 24] - Hof
Lernort
Studio -[0175.678
Hof
Gast:
Born
DieterAnita
Fleischmann
[0177.833 62 07]
Jan Lemitz [0151.21 92 47 54]
Aachener
Straße 67-69
Ulrich
Mennekes
Hans-Peter Hepp [0179.126 65 95] - Hof
AnicaAnita
Bücker
- Hof
Gast:
Born
Marcus Krämer - Hof
Beate Hansen
17 74]
Marcus
Krämer[0211.209
- Hof
MG
ZMI O
O
Mecki M.Mohr
Martin
[0162.832
91 09]
Andrea
[0211.71
24 66]
Mahssa
Askari [0211.209
[0176.38 92
Beate
Hansen
1758
74]05]
Rainer
Schmidt
Mecki M.
Martin[0211.726
[0162.83204
9195]
09]- Hof
Art JanzAskari
[0179.704
52 97]92 58 05]
Mahssa
[0176.38
Gast: Detlev Kissel
Tatjana Mihailova [0211.17 09 86 36]
Art Janz [0179.704 52 97]
Gast: Detlev Kissel
Tatjana Mihailova [0211.17 09 86 36]
Gast: Michael Dimenstein - Hof
Sponsor Kunstpunkte 2016:
Tickets erhalten Sie bei Hollmann Buch & Presse
in den Schadow Arkaden, Düsseldorf
Mo - Sa: 8 bis 20 Uhr, Tel. 0211 - 32 91 91
oder beim
Kulturamt, Zollhof
Sponsor
Kunstpunkte
2016: 13, Düsseldorf
Zimmer 2.09, Tel. 0211 - 89 - 241 97, Petra Barabasch
in
den Schadow Arkaden, Düsseldorf
Abfahrt/Ankunft:
Düsseldorf
Rheinterrassen
Mo - Sa: 8 bis
20 Uhr, Tel. 0211 - 32 91 91
oder
beim Kulturamt, Zollhof 13, Düsseldorf
Tickets:
Zimmer
2.09,VVK-Gebühr
Tel. 0211 - 89 - 241 97, Petra Barabasch
15
EUR inkl.
So.,
11.9., 15 Uhr: zusätzlich eine Rhine-Buzz-Tour
Abfahrt/Ankunft:
ausschließlich auf Englisch
Düsseldorf Rheinterrassen
Die Tour dauert jeweils 3 Stunden und wird von
Tickets:
Künstlern
begleitet,
die mit Infos, Rat und Tat zur
15 EUR inkl. VVK-Gebühr
Verfügung
stehen.
Tickets
erhalten
Sie bei Hollmann Buch & Presse
Die Tour dauert jeweils 3 Stunden und wird von
Sa.
14 bis begleitet,
17 Uhr und
bisInfos,
20 Uhr
Künstlern
die17
mit
Rat und Tat zur
So.
12 bis 15
Uhr und 15 bis 18 Uhr
Verfügung
stehen.
Je Wochenende:
So., 11.9., 15 Uhr: zusätzlich eine Rhine-Buzz-Tour
ausschließlich auf Englisch
Sa. 14 bis 17 Uhr und 17 bis 20 Uhr
So. 12 bis 15 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Je Wochenende:
MZ
148 Bachstraße 141
nkte
KunstpuShuttle
nkte
KunstpuShuttle
IMP
Michael Dimenstein
- Hof
147 Gast:
Bachstraße
139
MZ
146 Arminstraße 23
Bachstraße
P M148 Rainer
Schmidt 141
[0211.726 04 95] - Hof
MM
P
MIM
147 Apollinarisstraße
Bachstraße 139 24
145
PM
IG
M
146 Apollinarisstraße
Arminstraße 23 15
144
M ZMI M
O
145 Apollinarisstraße
143
Am Straußenkreuz2455
I GOMS
M
144 Am
Apollinarisstraße
142
Alten Rhein 1415
141 Adersstraße 45
143 Anica
Am Straußenkreuz
55
Bücker - Hof
Andrea Mohr [0211.71 24 66]
MZ
MOS
140 Aachener Straße 67-69
142 Hans-Peter
Am AltenHepp
Rhein
14 65 95] - Hof
[0179.126
MO
MG
139 Aachener Straße 67
Adersstraße
45
M Z141 Andrea
Bender [0175.678
96 24] - Hof
I F MK
MZ
F I MK
140
MZ
F MK
Ilona Weber [0211.32 65 55] - Hof
Lu
Possehl
[0177.744
57 64]72- 2.
Hof
Alena
Lorencova
[0211.32
08]
- Hof
Hans Petrovic [0211.32 42 49]
F
29
30
Gabriele
Weide[0211.97
[0172.270
28] - Hof
Beate Knappe
71 07
14 90]
Klaus
OxanaFelser
Jad [0176.78 64 35 17] - Hof
Beate
[0211.97
7117
1432]
90]
MaritaKnappe
Reinhold
[0211.40
EckhardJad
Kaiser [0163.450 07 10]
Oxana
Bettina Bellmer [0172.434 45 57]
Horst
Keining Straße
[0174.588365
57 59]
Bockumer
Marita Reinhold [0211.40 17 32]
Eckhard Kaiser [0163.450 07 10]
Hanna
Kröger
[0211.288
Miki
Terao
[0151.19
14 4302
27]39]
Helmut Rottke [0211.57 39 14]
JoachimRottke
Wagner
[0170.981
78 91]
Helmut
[0211.57
39 14]
IMO
Joachim Wagner [0170.981 78 91]
MF
56
Andrea Dramicanin - Haus 10
Franz-Jürgens-Straße
11
Gastkünstlerin
a. Belgrad/Serbien
Nikolaus
Sievers
[0211.438
57] 2
Bärbel Esser
[0211.29
25 76]39- Haus
mit
Alexandra
Sievers
Schnückens
Hermann
Focke
[0211.43
22 05] - Haus 13
Anca Muresan [0151.21 20 55 25] - Haus 12
Franz-Jürgens-Straße
12
Sascha
Prystawik - Haus 7
Andrea
Dramicanin
Ivan Tudek
- Haus 3 - Haus 10
Gastkünstlerin
Belgrad/Serbien
Gastkünstler a. a.
Zagreb/Kroatien
Bärbel Esser [0211.29 25 76] - Haus 2
Hermann Focke [0211.43
Geistenstraße
14a 22 05] - Haus 13
Anca
[0151.21492017]
55 25] - Haus 12
Karin Muresan
Dörre [0171.534
Sascha
- Haus 757 26]
ThomasPrystawik
Graics [0178.610
Ivan
Tudek
- Haus 3[0176.80 67 37 49]
Khatia
Gudushauri
Gastkünstler a. Zagreb/Kroatien
59
61
Luzie
Gebhardt
[0173.204
JürgenNele
Krause
[0211.323
02 44] 11 33]
im Gewerbehof
MZG
68 Helmutstraße 14
Fel. Lensing-Hebben [0163.830 08 40] - Hof
Dagmar Winkler
Bernadett
Wiethoff [0175.883
Fel.
Lensing-Hebben
[0163.830920890]
40] - Hof
Eingang am Lindenplatz
Ille Chamier [0211.968 36 98]
Bernadett Wiethoff [0175.883 92 90]
Eingang
am Lindenplatz
Hoffeldstraße
83
Sabine Bremer [0178.481 31 91] - Hof
73
76
76
77
78
79
79
80
80
81
Petr
Zubek [01523.106
47 49]
Atelierhaus
an der Theodor-Heuss-Brücke
Eingang auch Uerdinger Str. 42/44
Kaiserswerther
Straße 08
130
Armin
Baumgarten [0179.387
43]
Inge
Sauer Besel
[0211.454 31 38]
Alexander
Renate Domke
Kaiserswerther
Straße
237
Johannes
Galert [0163.788
23 07]
Atelierhaus
an der
Theodor-Heuss-Brücke
Susanne
Kamps
[0211.405
83 52]
Eingang auch
Uerdinger
Roswitha
Prahl
[0171.932Str.
0442/44
22]
Armin
Baumgarten
[0179.387
Uwe Priefert
[0177.533
42 41] 08 43]
Alexander
Besel
Bertram Rutz
[0157.77 74 45 28]
Renate Domke
Johannes
Galert
[0163.788
Kalkumer
Straße
60 23 07]
Susanne
Kamps [0211.405 83 52]
Studio 111
Roswitha
Prahl
[0171.932
Jutta Döring
[0211.422
8404
82]22]
Uwe Priefert [0177.533 42 41]
Bertram
Rutz Straße
[0157.77 74
Kalkumer
8545 28]
Atelierhaus Kalkumer Straße
Kalkumer
Straße
60 09 99 26]
Maria
Anna Dewes
[0157.59
Studio 111
Eingang
Rheinlandstraße
Jutta
Döring[0177.681
[0211.42271
8435]
82]
Lea Lenhart
Lothar Olschewski [0211.42 05 69]
Kalkumer
Dejan
Sarić Straße 85
Atelierhaus
Straße
Nele
WaldertKalkumer
[0211.24 83
41 84]
Maria Anna
Dewes [0157.59 09 99 26]
Eingang
im Schulhof
Eingang
Rheinlandstraße
Youval Yariv
[0211.767 03 24]
Lea Lenhart [0177.681 71 35]
Lothar
Olschewski
[0211.42
Kalkumer
Straße
19605 69]
Dejan
Sarić
Mirela Anura [0151.56 99 02 52] - Hof
Nele
Waldert
[0211.24
83 41
84]
Ion Isaila
[0174.355
32 83]
- Hof
Eingang im Schulhof
Youval
Yariv [0211.767
Kapellstraße
3 03 24]
Harald Feyen [0211.491 19 14]
Kalkumer
Straße 196
Michael
Sichelschmidt
[0211.491 19 14]
Mirela Anura [0151.56 99 02 52] - Hof
Ion
Isaila [0174.355 32 83]
Keldenichstraße
88- Hof
Uwe Piel [0211.29 42 25]
Michael
Sichelschmidt[0211.48
[0211.491
Simone Reißenweber
9619
11]14]
Uwe
Piel
[0211.29
42 25]11 77]
Nicola
Irmer
[0173.294
Sybille Kroos [0211.42 86 42]
Richard Caston [0170.509 49 98]
FZO
Ateliers, die barrierefrei zu
erreichen sind
† Verstorbene/r Künstler/in
Öffnungszeiten
samstags 14.00 bis 20.00 Uhr
sonntags 12.00 bis 18.00 Uhr
Abweichende Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
sind gekennzeichnet.
samstags 14.00 bis 20.00 Uhr
sonntags 12.00 bis 18.00 Uhr
Symbole
Abweichende Öffnungszeiten
Ateliers,
die barrierefrei zu
sind
gekennzeichnet.
erreichen sind
† Verstorbene/r Künstler/in
Symbole
Christa v. Seckendorff [0177.356 60 83] - Hof
88 Lindenstraße 213/215
GMZ
Rolf Spörle [0151.21 34 71 69]
Samir
[0173.268
20 75] 60 83] - Hof
ChristaGeorgy
v. Seckendorff
[0177.356
87 Lindenstraße 150
M
F ZGOF
86
7 213/215
88 Liefergasse
Lindenstraße
GMZ
Richard
Caston
[0170.509
Rolf Spörle
[0151.21
34 71 49
69]98]
Sybille
Kroos [0211.42
8620
42]75]
Samir Georgy
[0173.268
85
Köhlstraße 6 150
87 Lindenstraße
M
MO
G ZF
84 Kleinschmitthauser Weg 9
M Z86
Nicola
Irmer [0173.294
11 77]
Liefergasse
7
MZ
83 Klausingstraße 6a
M C85
Simone
Reißenweber
[0211.48 96 11]
Köhlstraße
6
MOZ
MMS Z
82
88 Weg 9
84 Keldenichstraße
Kleinschmitthauser
MM
C
81 Kapellstraße 3
M83
Harald
Feyen [0211.491
Klausingstraße
6a19 14]
MSZ
ZMG
82
OC
M
M
M
Z M GS
IM
Z
OC
OMZ
MO
M
SZ
S
IMZ
OMZ
MO
K
M
78
SZ
MG
MF
MM
GZ
K
MZ
F
MZ
MG
M SF
MGZ
MZ
F
MZ
CM
OG
Z
MS
I MK Z
Rose-Marie
Nöcker [0211.59
Petr Zubek [01523.106
47 49]46 05]
Dieter Ochs [0151.18 41 21 13]
† Wilfrid Polke [0211.59
46 68] 130
Kaiserswerther
Straße
Günter
Weseler
[0163.316
Inge Sauer
[0211.454
31 38]39 50]
75
77 Hugo-Viehoff-Straße
Kaiserswerther Straße73
237
COOM
Z
SM
MF
I MKOZI
MOS
74 Hubert-Hermes-Straße 3
Galitzine [0177.349 98
75 Andrew
Hugo-Viehoff-Straße
7364]
OM
SM
C
SM
MF
OI
MM
OS
Sabine
[0178.481
31 98
91]64]
- Hof
AndrewBremer
Galitzine
[0177.349
Rose-Marie Nöcker [0211.59 46 05]
Hoffeldstraße
Dieter
Ochs [0151.1888
41 21 13]
Sven
Rünger
[0211.698
† Wilfrid
Polke
[0211.5964
4600]
68]
Günter Weseler [0163.316 39 50]
Gast:
Daniel von
Chamier
Sven Rünger
[0211.698
64 00]
72
Hoffeldstraße 83
74 Hubert-Hermes-Straße
3
SMC
71 Hoffeldstraße 37
G73
Ille
Chamier [0211.968
Hoffeldstraße
8836 98]
MS
72
MC
70 Gast:
Hoffeldstraße
35
Daniel von Chamier
G
69 Hoffeldstraße 5
M Z O71
Dagmar
Winkler 37
Hoffeldstraße
SMC
Z
70 Helmutstraße
Hoffeldstraße 14
35
68
MZO
69 Hoffeldstraße 5
SMZ
Information
0211.892 41 97 Petra Barabasch,
0211.899 61 12 Dorothee Wolfgarten,
Kulturamt, Zollhof 13,
Information
40221 Düsseldorf
0211.892 41 97 Petra Barabasch,
0211.899 61 12 Dorothee Wolfgarten,
Internet
Kulturamt, Zollhof 13,
Kunstpunkte Online mit Homepage40221 Düsseldorf
Adressen zahlreicher Künstlerinnen und
Künstler finden Sie unter
Internet
www.kunstpunkte.de
Kunstpunkte Online mit HomepageAdressen zahlreicher Künstlerinnen und
Künstler finden Sie unter
www.kunstpunkte.de
Halil Gülel [0211.29 39 58]
67 Heinrich-Könn-Straße 82
COS
Renate Sennewald [0211.29 40 54]
Halil
Gülel [0211.29 39 58]
im
Gewerbehof
66 Heinrich-Könn-Straße 37
MZG
65 Heerdter Landstraße 247
Heinrich-Könn-Straße
M I67
Luzie
Nele Gebhardt [0173.20482
11 33]
Renate Sennewald [0211.29 40 54]
64 Heerdter Landstraße 111
66 Heide
Heinrich-Könn-Straße
Heinz [0211.55 58 98] 37
MF
COS
MMOI
65 Haroldstraße
Heerdter Landstraße
247
63
32
FMMF
64
M OS
63
SZF
FM
GM
C
MSZ
S M MK
GS
SZF
GMC
62
MSZ
MSZ
G
Böhlerwerke
Klaus
Popp [0211.361 35 61]
Julia Alberti - Anbau Halle 10
Karl-Heinz
Böcker
Hansaallee
8
Gast: Jeang-Sook
Yu, Halle 25
26 85]
Thomas
Conradi [0211.55
Christof Hartmann [0179.249 22 12]
Sigrid
Haun [0211.39
Hansaallee
321 75 92] - Anbau Halle 10
Michaela
Masuhr [0157.85 85 24 10
Böhlerwerke
HalleAlberti
10, Rückseite
Julia
- Anbau Halle 10
Gudrun Schuster
Karl-Heinz
Böcker[0176.31 58 33 25]
Gäste:
Jörg
BöhmeYu,
und
Sigrid
Gast: Jeang-Sook
Halle
26 Haun
Anbau Halle
10
Christof
Hartmann
[0179.249 22 12]
Yumi Watanabe
[0157.77
71-22
14] Halle 10
Sigrid
Haun [0211.39
75 92]
Anbau
Michaela Masuhr [0157.85 85 24 10
Haroldstraße
Halle
10, Rückseite 32
Jürgen Krause
[0211.323
Gudrun
Schuster
[0176.31025844]
33 25]
Gäste: Jörg Böhme und Sigrid Haun
Heerdter
Landstraße 111
Anbau
Halle 10
HeideWatanabe
Heinz [0211.55
58 98]
Yumi
[0157.77
71 22 14]
Thomas
Conradi
[0211.55032507]
85]
Gert
Kiessling
[0211.537
62 Grupellostraße
Hansaallee 321 13
60
MZ
S ZS
61 Grevenbroicher
Hansaallee 8
59
Weg 24
MF
Yahia
Alselo[0211.361
[0157.88 08
Klaus Popp
35 26
61]05]
Karin Dörre [0171.534 49 17]
Thomas
Graics [0178.610
57 26]
Grevenbroicher
Weg
24
Khatia
Gudushauri
[0176.80
67 37 49]
Gert Kiessling
[0211.537
03 07]
58
60 Gneisenaustraße
Grupellostraße 1355
MZGS
FM
MZ
58 Gneisenaustraße 55
Geistenstraße
14a
M57
Yahia Alselo [0157.88
08 26 05]
Z
MG
FM
MM
Z
SZM
57
ZS
M
M
SZM
GM
Z CF
55
S
GZC
Gäste:
Ruzica
Zajec
und Broker
Burow
Nikolaus
Sievers
[0211.438
39 57]
mit Alexandra Sievers Schnückens
54 Franz-Jürgens-Straße 9
Richter-Forgách [0211.45
56 Wanda
Franz-Jürgens-Straße
12 17 67]
M
MF
GFO
53 Franz-Jürgens-Straße 5
Leyener [0178.280 5611
98]
55 Annette
Franz-Jürgens-Straße
Annette Leyener
[0178.280
56 98]
Kinder/Jugendliche
von 10
- 14 Jahren
sind zu
Gäste: Ruzicain
Zajec
und Broker
Burow
Entdeckungstouren
die Ateliers
eingeladen.
Infos:
54 www.kunstpunkte.de/specials
Franz-Jürgens-Straße 9
M
Wanda Richter-Forgách [0211.45 17 67]
GFO
53 Franz-Jürgens-Straße
Kulturrucksack
NRW 5
Kinder/Jugendliche von 10 - 14 Jahren sind zu
Entdeckungstouren
die Ateliers eingeladen.
52 Flurstraßein67
MInfos:
SZ
Tomasz Piwarski [0172.425 98 03] - Hof
www.kunstpunkte.de/specials
51 Flurstraße 61 NRW
Kulturrucksack
Maria Gilges [0177.822 81 40] - Hinterhaus
MZO
OG
M
S ZF
Reinhard
M. Görs[0172.425
[0211.67 40
Tomasz Piwarski
9841]
03] - Hof
Margô
de Witt
[0176.6581
6140]
28 -16]
Maria Gilges
[0177.822
Hinterhaus
50
52 Engerstraße
Flurstraße 677
M ZM
O
49
51 Eggerscheidter
Flurstraße 61 Straße 3
O G ZF
Ingrid
Flohry
[0163.680
10 40
27]41]
- Hof
Reinhard
M. Görs
[0211.67
Margô de Witt [0176.65 61 28 16]
50 Düsseldorfer
Engerstraße 7Straße 90
48
M
F
S M MK
Die 248 Kunstpunkte
Mit Hilfe der Listen auf dieser
sind Himmelsrichtungen
Seite und einem Blick auf
zugeordnet.
den Sternenhimmel erhalten
Sie die Position der einzelnen
Mit Hilfe der Listen auf dieser
Ateliers in der Stadt.
Seite und einem Blick auf
den Sternenhimmel erhalten
Sie die Position der einzelnen
Ateliers in der Stadt.
Die 248 Kunstpunkte
sind Himmelsrichtungen
zugeordnet.
plan.d. - Produzentengalerie e.V.
[0211.730 02 57]
47 Dorotheenstraße 59
46 Dorotheenstraße 39
plan.d.Kröger
- Produzentengalerie
Hanna
[0211.288 02 39]e.V.
[0211.730 02 57]
M
IMO
47 Dornaper
Dorotheenstraße
45
Straße 459
MMF
46 Dominikanerstraße
Dorotheenstraße 3919
44
MM
Z
45 Cordobastraße
Dornaper Straße
43
14
FFF
301M
42 Comeniusstraße 1
44 Manfred
Dominikanerstraße
1902] - Atelier
Damm [0172.252 62
MZ
Miki Terao [0151.19 14 43 27]
ManfredThoms
Damm [0172.252 62 02] - Atelier
Martina
41 Cimbernstraße 18
Cordobastraße
1 22 62]
S K F43
Simone
Mack [0171.510
F FMF
42 Bülowstraße
Comeniusstraße
40
25 1
S KMF
Simone
Mack [0171.510 22 62]
Niko
Midis
MartinaRellensmann
Thoms
Sabine
[0211.934 65 32] - Hof
41 Bruchstraße
Cimbernstraße
39
10518
MM
Z
40 Bruchstraße
Bülowstraße70
25
38
O MM
C
NikoDebus
Midis [0211.63 77 18]
Ute
SabineKeining
Rellensmann
[0211.934
Horst
[0174.588
57 59] 65 32] - Hof
39 Bruchstraße
105 12
37
Boltensternstraße
MMM
MM
Z
38 Bruchstraße
70
Bettina Bellmer [0172.434
45 57]
ZMC
OMC
37 Boltensternstraße 12
Debus [0211.63
77 18]
35 Ute
Böhlerweg
54/56
MSC
34
MMM
MC
FZMK
M
35 Birkenstraße
Böhlerweg 54/56
33
127
M S CF
32
109 365
34 Birkenstraße
Bockumer Straße
ZC
FM
MK
M
31
33 Birkenstraße 99
127
M C OF
301
Inken
Boje [0178.904
68 35
78]17] - Hof
Klaus Felser
[0176.78 64
30
32 Birkenstraße 65
109
MM
Z CF
M
Hans
Petrovic [0211.32 42 49]
BBK-Kunstforum
Günter Claus [0173.280 07 94]
Birkenstraße
34 44 61]
Sabine
Clemens [0211.35
Jürgen
JansenGordon
[0211.35
07 15] -79
Hof21 75]
Lidia Barbara
[0151.21
Mauga Houba-Hausherr [0211.35 44 61]
Birkenstraße
47 44 61]
Boris
Kalinski [0211.35
BBK-Kunstforum
Mariele
Koschmieder [0211.35 44 61]
Günter
[0173.280
07 94]
KordulaClaus
Kremser
[0173.286
01 60]
Sabine
Clemens
[0211.35
44 61]44 61]
Christine
Lang-Dreyer
[0211.35
Lidia
Barbara
Gordon
[0151.21
Andreas
Matyas
[0211.35
44 61]79 21 75]
Mauga
[0211.35
Marion Houba-Hausherr
Müller-Schroll [0211.63
29 44
55]61]
Boris
Kalinski
[0211.35 44 61]
Kristiane
Rosenberg
Mariele
Koschmieder
44 49
61]49]
Petra-Marita
Sadowski[0211.35
[0179.893
Kordula
Kremser[0178.341
[0173.286860132]
60]
Marion Schiffer
Christine
Lang-Dreyer
[0211.35
Klaus Stecher-Klasté
[0211.35
4444
61]61]
Andreas
[0211.35 44 61]
Hans vanMatyas
den Bergh
Marion
Müller-Schroll
[0211.63 291955]
Sigrid van
Sierenberg [0173.361
33]
Kristiane Rosenberg
Petra-Marita
Sadowski
Birkenstraße
48 [0179.893 49 49]
Marion
Schiffer
[0178.341
86 32]
Inken Boje
[0178.904
68 78]
Klaus Stecher-Klasté [0211.35 44 61]
Hans
van den Bergh
Birkenstraße
65
Sigrid
vanWeide
Sierenberg
[0173.361
33]
Gabriele
[0172.270
07 28] 19
- Hof
29
31 Birkenstraße 48
99
O FC M
M
O
M
GOZ
MMF
GZC
M
K
O FSM
M SM
Z
G ZOM
Z
SM
G
Z
GM
ZC
MF
SM
K
M SZ ZF
M ZC M
O
S FS O
G
MZ
28
M ZMF
MCO
27
SFO
MS
M
Jürgen Jansen [0211.35 07 15] - Hof
26 Bilker Straße 15
Lorencova [0211.32
72 08] - Hof
28 Alena
Birkenstraße
47
CKM
M
25 Bilker Straße 12
F M O27
Ilona
Weber [0211.32
Birkenstraße
34 65 55] - Hof
MS
C KMMS
24
Benrather
Straße
26 Bilker
Straße
15 6a
FMO
Ingrid Flohry [0163.680 10 27] - Hof
49 Eggerscheidter Straße 3
Z
F MK I
Ansgar Maria van Treeck [0171.462 50 62]
149 Behrenstraße 10
Soo Hong [0177.744 95 25]
Gast: Katrin Haslbeck - Hof
177 Gladbacher Straße 69
Gertrud Krüskemper - Hof
Georg
Treitz
Joachim
Stallecker
MonikaKlaerding
M. Seibel [0211.308 38 79]
Marita
Helmut
Büchter
Ruth
Wimmer
[0211.71 42 08]
MM
G ZS
Emanuel
Zaro[0152.26
[0211.3026
1570
3786]
77]
Milivoj
Bijelić
Uwe Manthey
[0211.600 88 52]
Helmut
Büchter
Emanuel Zaro [0211.30 15 37 77]
F
Uwe Manthey [0211.600 88 52]
176 Gladbacher Straße 52
MMM
175 Gilbachstraße 24
M SF
176
Straße
52
174 Gladbacher
Gerresheimer
Landstraße
22
MM
M IMS
175 Gilbachstraße
173
Gatherweg 60 24
172 Gänsestraße 27
Gerresheimer
Landstraße
22
S Z174 Julius
Wimmer [0211.71
42 08]
Milivoj Bijelić [0152.26 26 70 86]
MC
MIS
171 Fürstenwall 198
173 Kathrin
Gatherweg
60
Hoops [0171.142
33 99]
Z
M OS G
MGZ
Julius Wimmer
[0211.71
4233
08]10 70]
Achim
Schmacks
[0176.41
Ruth Wimmer [0211.71 42 08]
Kathrin
Hoops[0211.37
[0171.142
99]
Ida Büngener
2533
18]
172 Gänsestraße
27
170
Fürstenwall 88
M
C
ZM
171 Fürstenwall 82
198
169
M
G
F IO
MK
Achim Schmacks
70]
Monika
M. Seibel [0176.41
[0211.30833381079]
Ida Büngener
[0211.37 25
Michel
Carré [0177.245
96 18]
59]
170 Fürstenwall 57
88
168
ZM
SM
G
169 Friedenstraße
Fürstenwall 8262
167
F I MK
M
168
Fürstenwall 857
166 Florastraße
SMK
MG
Z
Michel Carré
[0177.245 96
59]
Yvonne
Lange-Dengel
[0178.146
71 72]
Antoine
Klinkhamer [0172.872 24 55]
Marita Klaerding
167 Flachskampstraße
Friedenstraße 62 17
165
M
164
18
166 Feuerbachstraße
Florastraße 8
GMK
M ZS
Maike
[0211.700 02[0178.146
30]
YvonneLeibl
Lange-Dengel
71 72]
Eva
Lonsdorf
[0176.24
45 25 14]24 55]
Antoine
Klinkhamer
[0172.872
163
Straße 2 17
165 Esslinger
Flachskampstraße
M
162 Feuerbachstraße
Erkrather Straße 234a
164
18
ZGM
MOS
Joachim
Stallecker
Maike
Leibl
[0211.700 02 30]
Wilfred
H.G. Neuse
[0211.70
Eva
Lonsdorf
[0176.24
45 25 18
14]92]
161 Esslinger
Engelbertstraße
163
Straße 212
F MKM
G
160
162 Elsa-Brändström-Straße
Erkrather Straße 234a 19
Z MM
O
159 Ellerstraße 56
M G161 Maximilian
F. Müller [0162.745
04 91]
Engelbertstraße
12
Wilfred H.G. Neuse [0211.70 18 92]
158 Ellerkirchstraße 80
Klingberg [0176.62 52 0819
34]
160 Thomas
Elsa-Brändström-Straße
F MK G
F
M
Suria
Kassimi
[0151.27
07 37 49]04
- Hof
Maximilian
F. Müller
[0162.745
91]
Georg Treitz
157
Ellerkirchstraße
159 Ellerstraße
56 29
Milan Miloradovic
2608
29]34]
Thomas
Klingberg [0178.875
[0176.62 52
Olga Breininger [0162.935 94 19]
Gast:
Daniel Breininger29
Ellerkirchstraße
Markus
Großmann
[0175.557
10 -00]
Suria Kassimi
[0151.27
07 37 49]
Hof
156
3 80
158 Dianastraße
Ellerkirchstraße
MIGF
SF
MI F
157
GFM
156 Dianastraße 3
Brunnenstraße
10
S155 Milan
Miloradovic [0178.875
26 29]
FCG
154
MF
O
G FS M
Ursula
Ott [0211.934
75 95]94 19]
Olga Breininger
[0162.935
Gast: Daniel Breininger
Blasiusstraße
Markus
Großmann24
[0175.557 10 00]
Elke Fricke [0211.48 51 43]
Gertrud
Krüskemper
Elke Fricke
[0211.48 51- Hof
43]
153
3
155 Bittweg
Brunnenstraße
10
M
F CZGS
152
Bilker Allee 5524
154 Blasiusstraße
O
S OS
Gast:
Vander 75 95]
UrsulaRegine
Ott [0211.934
151 Benrodestraße 39
Döhrn
153 Hardy
Bittweg
3 [0173.540 25 47] - Hof
FM
MZS
149 Behrenstraße 10
F MK I152 Ansgar
BilkerMaria
Alleevan
55Treeck [0171.462 50 62]
Hardy Döhrn [0173.540 25 47] - Hof
Gast: Regine Vander
151 Benrodestraße 39
OS
FM
Gut Kleindüssel
KlausHong
Schaldach
[0163.784
Soo
[0177.744
95 25] 65 60]
Gast: Katrin Haslbeck - Hof
Andrea
Dietrich [0176.53 54 06 83]
Gut Kleindüssel
Claudia van
Koolwijk[0177.430
[0163.6016140
78]
Joachim
Frömbgen
99]
Klaus Schaldach [0163.784 65 60]
CABINETT
Heidelberger
Straße
Andrea
Dietrich [0176.53
5430b
06 83]
Schloss van
EllerKoolwijk
(Tag des[0163.601
offenen Denkmals)
Claudia
40 78]
Peter Giebel [0211.22 10 55]
Ulrich
Wiegand-Laster
Halskestraße
12 [0157.89 65 78 98]
Irmgard Butscher [0211.34 16 70]
Schloss Eller (Tag des offenen Denkmals)
Clemens
Botho Goldbach
[0177.398
48]
Ulrich
Wiegand-Laster
[0157.89
65 783398]
Rainer Knaust [0173.954 64 29]
Ulrich Hassenpflug [0211.21 56 85]
Ahmed Elmpt
Ibrahim
- Gäste:35
Martin
Bucher,
Bettina
[0211.33
68] - Hof
AuroreEngberding
Millet und Jeanne
Schillings
Bernd
[0211.733
73 57]- Hof
Winfried Habel [0211.33 35 68]
Stefan Resch [0211.710 30 68]
MichaelMillet
Borowiak
[0170.983
37 65]- Hof
Aurore
und Jeanne
Schillings
im Garten
Salzmannbau
MM
Z
MM
Z
192
M
SM
FG
Salzmannbau
Friedrich Koch
Heike Walter
Ying Wang [0159.02 22 24 34]
193 Himmelgeister Straße 107e
M
SM
FG
MOS
193
OGM
Salzmannbau
Dorothea
Gelker
[0211.317
Katrin Laade
[01523.357
5397
09]07]
Claudine Oliviéro [0211.99 54 14 61]
Georg Herbert Schmidt
[0211.33
52 96]
Himmelgeister
Straße
107e
Salzmannbau
Himmelgeister
Straße 107d
Friedrich
Koch
Salzmannbau
Heike Walter
Katrin
Laade[0159.02
[01523.357
09]
Ying Wang
22 245334]
191
192 Himmelgeister Straße 107c
107d
MOS
O
ZGM
Salzmannbau
Dorothea
[0211.317
Veit
FerrerGelker
[0172.297
11 60]97 07]
Claudine
Oliviéro
[0211.99
Anke
Lohrer
[0211.97
71 2454
06]14 61]
GeorgLars
Herbert
Schmidt [0211.33 52 96]
Gast:
Rosenbohm
Salzmannbau
Christian
Deckert [0157.73 34 67 89]
Veit Kulik
Ferrer[0175.992
[0172.297171177]
60]
Irek
Anke Lohrer
[0211.97
71 24 06]32 02]
Norbert
Mauritius
[01525.918
Gast: LarsWrobel-Kulik
Rosenbohm [0163.742 98 20]
Brygida
191 Himmelgeister Straße 107b
107c
190
ZOG
ZGM
M
F MK
M MK F
189 Himmelgeister Straße 107a
190 Salzmannbau
Himmelgeister Straße 107b
ZOG
M
Irek KulikBorowiak
[0175.992[0170.983
17 77] 37 65]
Michael
Norbert
im
GartenMauritius [01525.918 32 02]
Brygida Wrobel-Kulik [0163.742 98 20]
Christian Deckert [0157.73
34 67
188 Himmelgeister
Straße
1889]
F MK
SK
M MK F
187 Hildener Straße 25
Himmelgeister
Straße
G I O189 Stefan
Resch [0211.710
30 68] 107a
SK
186 Herzogstraße 85
Straße
G O S188 Himmelgeister
Ahmed Ibrahim - Gäste:
Martin18
Bucher,
GIO
187 Gast:
Hildener
Straße
25- Hof
Susanne
Hegmann
SIZ
MSC
G OSSI
MK
186 Henriettenstraße
Herzogstraße 85 5
185
Am185
10. u.Henriettenstraße
11.09. findet die Ausstellung
„Wünsche“
5
statt - mit
Malerei
und[0211.33
Zeichnungen
MK S I
Bettina
Elmpt
35 68]von
- Hofgeflüchteten Kindern
Jugendlichen.
MSC
Berndund
Engberding
[0211.733 73 57]
Infos:
www.kunstpunkte.de/specials
SIZ
Winfried Habel [0211.33 35 68]
Gast: Susanne Hegmann - Hof
Atelier am Eck: Wünsche
Straße 75c„Wünsche“
Am184
10. u.Heidelberger
11.09. findet die Ausstellung
S
Ulrich
Hassenpflug
[0211.21 56
85]geflüchstatt
- mit
Malerei
und Zeichnungen
von
M
Elke Richter
[0211.21 56 85]
teten
Kindern
und Jugendlichen.
Infos: www.kunstpunkte.de/specials
SIF
Atelier am Eck: Wünsche
SOZ
Clemens Botho Goldbach [0177.398 33 48]
Rainer Knaust [0173.954 64 29]
Richter [0211.21
56 85] 75b
183 Elke
Heidelberger
Straße
M
S
182 Heidelberger Straße 75a
Heidelberger
Straße
75c 22 96]
O S C184 Hans-Georg
Inhestern
[0211.261
SIF
SO
Z
G
FO
MZF
183 Peter
Heidelberger
Straße
Giebel [0211.22
10 55] 75b
OSC
182 Heidelberger Straße 75a
Inhestern
[0211.261
181 Hans-Georg
Heidelberger
Straße
30b22 96]
MFZ
GFO
180
MZF
FO
181
MK M Z
MFZ
180 Halskestraße 12
Butscher [0211.34 16 70] 59
179 Irmgard
Gustav-Poensgen-Straße
OZM
F OS
MK M Z
179 Gustav-Poensgen-Straße 59
CABINETT
178 Gödinghover
Weg 80
O SZZMI
Frömbgen
[0177.430
177 Joachim
Gladbacher
Straße
69 61 99]
S
178 Gödinghover Weg 80
SZI
MZ
195
196
195
198
Robert Butzelar
[0160.687
17 02]
Wolfgang
Wimhöfer
[0173.280
06 67] - Hof
Gast: Katja Ludwig
206
207
209
210
Grenzenlos e.V
jojo [0175.389 44 06]
Nina E. Reiter [0162.179 80 74]
Grenzenlos
e.V [0171.415 46 37] - Hof
Andreas
Bischoff
jojo [0175.389 44 06]
Nina
E. Reiter [0162.179 8055
74]
Kronprinzenstraße
Bernd Boehm [0162.608 36 29]
214 Kronprinzenstraße 113
MSF
213
M
F
214 Krahestraße
Kronprinzenstraße
113
212
40
MZSMF
213
MM
Z
AndreasLehnert
Bischoff[0178.813
[0171.41558
4699]
37] - Hof
Andrea
Gäste: Jin-Sook Chun, Michael Falkenstein,
Kronprinzenstraße
Alexia
Krauthäuser - Hof 55
Bernd Boehm
Michael
Lucht [0162.608
[0157.55 51369529]
92]
Andrea Lehnert [0178.813 58 99]
Gäste:
Jin-Sook Chun,
Krahestraße
20 Michael Falkenstein,
Alexia Krauthäuser
- Hof
Motoko
Aoki
Michael
Lucht
[0157.55
5110]
95 92]
S.
Troesser
[0176.24
65 17
- Hof/Garten
212
211 Krahestraße 40
39
KP
SZZM
K
F
Motoko Aoki
Gebäude
B 10
S. Troesser [0176.24 65 17 10] - Hof/Garten
209 Konkordiastraße 54
211 Misch
Krahestraße
39
Da Leiden [0211.398
13 34] - Hof
MGZ
MZ
SZK
M
KP
F
Christel
Blömeke
Gast:
Katja
Ludwig[0162.628 49 88]
Gast: Lutz Hartmann
Zhenia
Martell
KölnerCourso
Straße
336a
Wolfgang
Nestler
[0162.628
Emil
Zander
[0177.234
43 21]49 88]
Martin Steiner [0162.628 49 88]
Eva
Weinert
[0162.628
Kölner
Straße
36949 88]
Christel Blömeke [0162.628 49 88]
Königsberger
Straße 100
Gast:
Lutz Hartmann
Jörg-Thomas
Zhenia
CoursoAlvermann
Martell [0172.206 93 00]
Gebäude BNestler
10
Wolfgang
[0162.628 49 88]
Martin Steiner [0162.628 49 88]
Konkordiastraße
5488]
Eva
Weinert [0162.628 49
Misch Da Leiden [0211.398 13 34] - Hof
208 Königsberger Straße 100
210 Jörg-Thomas
Krahestraße
20
Alvermann
[0172.206 93 00]
IFS
MGZ
FIS
IFS
F IMS
208
FIS
IFS
FIS
I F SF
FIS
F
Emil Zander [0177.234 43 21]
205 Kölner Landstraße 304
207 Robert
KölnerButzelar
Straße
369 17 02]
[0160.687
MOP
FIS
F
204 Kirchstraße 13
KölnerLorenz
Straße
336a17 03]
M206 Andrea
[0211.79
MM
OO
P
205 Kirchfeldstraße
Kölner Landstraße
203
116304
I ZM
P
Andrea Lorenz
Stephen
Reader[0211.79
[0211.33174703]
44]
Wolfgang
Wimhöfer
[0173.280
Josipa
Horvat
[0178.617
23 44] 06 67] - Hof
204 Kirchstraße
202
Kinkelstraße13
1
MMKOF
203 Kirchfeldstraße
201
Kiefernstraße 18116
IG
Z PF
Stephen
Reader [0211.33 47 44]
Fariba
Atashkar
JosipaKuntze
Horvat[0211.209
[0178.617592329]
44]
Lena
202 Karolingerstraße
Kinkelstraße 1 101-103
200
MZKMF
201 Karolingerstraße
Kiefernstraße 18 21
199
G SF
GM
Fariba
Atashkar
J‘Ophélia
Gagé [0162.660 14 48] - Hof
Lena Kuntze
[0211.209
59 29]03 13]
Thomas
Schüpping
[0211.35
200 Kammerrathsfeldstraße
Karolingerstraße 101-10325
198
ZF M
199 Karolingerstraße
197
Jürgensplatz 72 21
GMS
SPC
M
C S FMK
M
197
MZI
196
SPC
C S MK
MM
Z
MZI
GL C M
MZG
MZ
ZM
194
GL C M
MZG
Peter Schmidt [0211.57 56 10]
93
Alphons
Heinze
[0175.491
3554]
31]--3.Hof
H. Hovestadt
[0152.28
49 84
Etage
Gosia
Muranyi
[0160.577 31 64]
Bernhard
Kucken
Gast: Malgorzata Heimowski - Hof
99
20 Jahre Kunstpunkte!
Johannes
[0211.58 81 94]
KulturEckRudel
Otto Zwo
Sigrid Fehse [0211.288 01 94]
217
219
Patrick Loos [01577.153 98 20]
228
MS
F IM
Z
M
MIZ
SF
IM
MK
CO
G
MS
SF
FIZ
M
MIZ
BirgitKilian
Brebeck-Paul
Jens
[0163.680[0178.977
19 28] 34 10]
Berthold Flader [0173.264 89 03]
C.U.
Frank [0171.614
01 62] - Gast:
M. Ogoshi
Reisholzer
Werftstraße
75/77
Benjamin-Novalis
Hofmann
Kunst
im Hafen e.V.
Günter
Krajewski
Wulf
Aschenborn
Dirk Balke [0173.514 99 95]
Birgit Brebeck-Paul [0178.977 34 10]
Berthold Flader [0173.264 89 03]
C.U. Frank [0171.614 01 62] - Gast: M. Ogoshi
Benjamin-Novalis Hofmann
Günter Krajewski
Balke [0173.514
99 95]
227 Dirk
Reisholzer
Werftstraße
68
C F MK
M
KunstIven
im Hafen
e.V.67 60]
Elisa
[0211.240
Wulf Aschenborn
Jens Kilian [0163.680
19 28] 05 44 63]
soneTTaTT-Theater
[0152.14
228 Reisholzer
226
Oberbilker Werftstraße
Allee 103 75/77
MPCI G
C
227 Morsestraße
Reisholzer Werftstraße
68
225
17
Elisa Iven Luchesi
[0211.240
67 60] 56 18]
Elisabeth
[0211.934
226 Mintropstraße
Oberbilker Allee
224
22103
C F MK
M
soneTTaTT-Theater
[0152.14
Dorothea
Schüle [0211.87
5905
4744
47]63]
- Hof
Elisabeth
Luchesi
[0211.934
18]- Hof
Isabell
Ziegler
[0176.25
17 395683]
225 Mintropstraße
Morsestraße 1714
223
PMI C
Z
S
OMI
I MK O
Dorothea Schüle [0211.87 59 47 47] - Hof
222 Mindener Straße 29a
224 Miri
Mintropstraße
22
Kim - Hof
MZ
223 Mintropstraße 14
Am
11.09.
um 12 u.15Straße
h bieten 29a
Graffiti-Künstler des
222
Mindener
Verbunt
e.V.Kim
eine
Führung an der Vennhauser Allee
S
Miri
- Hof
an
sowie
ein „family’n‘
friends17
sketchen“.
OI
Isabell
Ziegler [0176.25
39 83] - Hof
Infos: www.kunstpunkte.de/specials
Graffitikunst – Hall Of Fame
Am 11.09. um 12 u.15 h bieten Graffiti-Künstler des
221 Mettmanner
Straße
Verbunt
e.V. eine Führung
an der 100
Vennhauser Allee
M Fan
G sowie
Woytek
Berowskifriends
[0173.470
38 57]
ein „family’n‘
sketchen“.
Infos: www.kunstpunkte.de/specials
SGM
Jochen Duckwitz [0203.74 04 00]
124
125
126
Fabiola
Gonzáles [0211.32
88 44]
Jutta
Brandt-Stracke
[0211.48
83 72]
Ricarda Kowolik-Farhat [0211.32 88 44]
229
230
Gisela Machalz [0175.675 36 43]
Gast: Hildegard
Monssen36 13]
Bertolt
Mohr [0172.243
Robert Pufleb - WERFT 77 Halle,
Reisholzer
Werftstraße
81 77
Eckart
Roese [0178.724
32 05] - Haus
ARTPORT
Tim
Eiag [0162.336
76 92]
Reisholzer
Werftstraße
80
Gast: Ralf
Buchholz
- Zugang
Gisela
Machalz
[0175.675
36 Gartentreppe
43]
Gast: Hildegard Monssen
Marina
Sailer
[0160.581
58 33]
Gast:
Ralf
Buchholz
- Zugang
Gartentreppe
Gast: Aleks Polonskaja
Sigurd Storch-Cicogna [0211.66 73 44]
K.
v. Koschembahr
[0177.916 29 41] - Hof
Gast:
Aleks Polonskaja
Katrin Roeber [0163.960 02 22] - Gäste:
Alexa
Frank und Gesche
Schlägelstraße
3 Heumann - Hof
Sigurd Storch-Cicogna [0211.66 73 44]
Elena
Kolbasina - Hof
K. v. Koschembahr
[0177.916 29 41] - Hof
Astrid Roeber
Styma [01578.677
24 22]
88] -- Gäste:
Hof
Katrin
[0163.960 02
Alexa Frank und Gesche Heumann - Hof
Kulturbahnhof
Eller 41 81]
Ulrich
Liedtke [0211.68
Takaya Fuyii [0211.210 84 88]
246
MG
FO
CIM
Z
SI
MO
ZM
MG
IMGGF
CMMZZI
MZC
SMI
GO
ZM
MM
G
I G CF
MZI
MZC
M
MM
Z
S IM
Z
GO
IFO
MO
Marie
Gerlach Eller
Kulturbahnhof
Esther Müller
Takaya
Fuyii [0211.210 84 88]
Takeshi
Myriam Suzuki
Resch [0211.261 23 99]
Jeannette Schnüttgen [0174.972 98 40]
Marie
Gerlach
Atelierhaus
Walzwerkstraße
Esther
Müller [0176.28 27 30 80]
René DeBrues
Myriam
Resch
Elke Endert
[0176.23 86 29 18]
Jeannette
Schnüttgen [0174.972 98 40]
Detlef Funder
Erika Hahn [0171.530 26 00]
Walzwerkstraße
1452 45]
Tina Juretzek [01522.481
Atelierhaus
Walzwerkstraße
Nils
Kristiansen
[0171.384 15 90]
René
DeBrues
[0176.28
27 30 80]
Friedrich
Ludmann
[0173.617
39 92]
Elke
[0176.23
86 29 18]
PeterEndert
von Malotki
[0172.210
70 12]
Detlef
Funder
Benjamin
Nachtwey [0162.803 25 88]
Erika
HahnPapadopoulos
[0171.530 26 00]
Evangelos
[0177.146 94 36]
Tina
[01522.481 52 45]
Gast:Juretzek
Petra Höcker
Nils
Kristiansen
[0171.384
15 90]
Horia
Rosca [0172.463
86 68]
Friedrich
Ludmann
[0173.617
Klaus Sievers
[0160.679
21 04]39 92]
Peter
von Malotki
Walzwerk
Null [0172.210 70 12]
Benjamin Nachtwey [0162.803 25 88]
Eingang Stephanstraße
Evangelos
Papadopoulos [0177.146 94 36]
Dagmar
Bechhaus
Gast:
Petra
Höcker [0175.622 20 35]
Peter Clouth
[0177.156 86
33 68]
13]
Horia
Rosca [0172.463
Klaus Sievers [0160.679 21 04]
Walzwerk Null
Eingang Stephanstraße
Dagmar Bechhaus [0175.622 20 35]
Peter Clouth [0177.156 33 13]
245 Volmerswerther Straße 21
Alexandra Becks - Hof 14
246 Walzwerkstraße
MC
Z
MK O S
M
SIZ
MZ
MM
Z
MK O S
MZ
Takeshi Suzuki [0211.261
23 99] 38
243 Urdenbacher
Dorfstraße
FMK
Ulrike Redlich-Kocks [0211.710 33 11]
245 Volmerswerther Straße 21
M244 Alexandra
Becks
Hof
Vennhauser Allee 89
M
M
244 Talstraße
Vennhauser
Allee 89
242
106a
Ulrike
Redlich-Kocks [0211.710
3319
11]92]
M.
Debbert-Hoffmann
[0179.590
243 Urdenbacher
Dorfstraße 38
241
Süllenstraße 12a
FM
K
M
SO
Ulrich
[0211.68
81]
HanneLiedtke
Horn [0211.33
504198]
242 Suitbertusstraße
Talstraße 106a 151
240
F CMI
M. Debbert-Hoffmann
[0179.590
Jan
Vedder - Boui Boui Bilk,
Halle 319 92]
Hanne
Horn [0211.33 50 98]
Ralf Henne
241 Suitbertusstraße
Süllenstraße 12a 149
239
M
M SS O
G
MFZCSI
240 Suitbertusstraße 151
238
93
Jan Vedder
Boui Boui Bilk,
Halle 3 12 95 05]
Klaus
Ulrich-Wagenbach
[0176.81
Ralf Henne
Elke
Kuhl [0152.28 99 86 31]
239 Südring
Suitbertusstraße
149
237
135
M
G
G SS O
M
CZ
Z SS
Klaus Ulrich
[0176.81
12 95 05]
Astrid
StymaWagenbach
[01578.677 24
88] - Hof
238 Südring
Suitbertusstraße
93
236
53
GMS O
O
236 Südring 53
C Z S235 Elke
Kuhl [0152.28 99786 31]
Sophienstraße
CS
Ji Su Kang - Hof
Südring
135 - Hof
M Z C237 Elena
Kolbasina
MMG O
Z
M ZM
C
FMC
233
235 Sophienstraße 7
C S234 Ji
Su Kang - Hof
Sonnenstraße
38-40
MGZ
M
232 Ronsdorfer Straße 85
Sonnenstraße
38-40
M Z S234 Marina
Sailer [0160.581
58 33]
FMC
231 Remscheider Straße 16
Schlägelstraße
3
F I O233 Stefan
Henreich [0162.946
14 39]
MZS
231 Remscheider Straße 16
Henreich
[0162.946 14 39]
230 Stefan
Reisholzer
Werftstraße
81
ARTPORT
Ronsdorfer
Straße
I O232 Tim
Eiag [0162.336
76 92]85
FIO
KS
IO
M
FIO
Detlev Foth [0173.530 26 74] - Hof
Ioana Luca [0175.344 08 95] - Hof
Sharon Amir [0163.772 79 72]
Sharon
Amir
[0163.772
79 72]
Katarzyna
Cudnik
[0177.216
63 72] - Hof
Carl Hager - Hof
CMZ
Walzwerkstraße
14 www.walzwerknull.de
Thomas Hannappel
Cordula Herx [0173.291 64 96]
Lena Hinckel [0173.458 00 65]
Gäste: Charlotte Lensing und Katrin Reinicke
S
J.B. Huh [0178.557 42 40]
Vivian
MM
O CF
MartinaDrucker
Justus [0151.58 85 79 85]
F
Thomas
Hannappel
Gast: Lothar
Weuthen
MZZFI
Cordula
[0173.291
64 62
96]18]
M
Irmgard Herx
Kramer
[0178.760
F
Lena
00 65]
Gast: Hinckel
Annette [0173.458
Wirtz
Gäste:
Charlotte[0171.952
Lensing und
KSI
Katja Maechtel
50 Katrin
75] Reinicke
J.B.
[0178.557
42 40] 73 11 64]
M Z BS
TinaHuh
Menschner
[0151.53
MF O
Martina
Justus [0151.58
85 79
MKF
Bärbel Möllmann
[0173.702
7385]
95]
Gast:
Lothar
Weuthen
IOZ
Christian
Psyk
[0173.577 09 47]
MZZOF
Irmgard
Kramer[0172.264
[0178.76020
62 99]
18]
M
Sonja Tintelnot
Gast:
Annette
Wirtz
OSZ
Christian
Voigt
[0172.664 83 95]
K SZI
Katja
[0171.952 50 75]
Irene Maechtel
Weingartner
MZB
Tina Menschner [0151.53 73 11 64]
F MK247 Bärbel
Möllmann 7
[0173.702 73 95]
Witzelstraße
IOZ
Christian
Psyk [0173.577 09 47]
Kunstmüllerei
M
Sonja Tintelnot
[0172.264
20 99]
MZS O
Z
Zeltner-Müller
[0211.30
15 39 35]
OSZ
Christian Voigt [0172.664 83 95]
Z248 Irene
Weingartner
Zonser
Straße 28
M
Susanne Klaeren [0211.902 30 82]
247 Witzelstraße 7
Kulturamt
Landeshauptstadt Düsseldorf
Verantwortliche Koordination der Kunstpunkte 2016:
M
248 Zonser Straße 28
Susanne
Klaeren [0211.902 30 82]
Kulturamt
Landeshauptstadt Düsseldorf
MSZ
Kunstmüllerei
Sonja Zeltner-Müller
15 39 35]2016:
Verantwortliche
Koordination[0211.30
der Kunstpunkte
F
MZI
F
Walzwerk
Null
Vivian Drucker
Morsestraße 17
MC
soneTTaTT-Theater
Walzwerk
Null
Solaris
53 e.V.
Walzwerkstraße
www.walzwerknull.de
Kopernikusstr.
5314 www.solaris53.org
Bilker Allee 233 www.metzgereischnitzel.de
soneTTaTT-Theater
Metzgerei
Schnitzel Kunstverein e.V.
Morsestraße 17
Witzelstraße 7 www.kunstmuellerei.com
Solaris
53 e.V.
Kunstmüllerei
Kopernikusstr. 53 www.solaris53.org
Talstraße 111
Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V.
Kunst-Ecke
Bilker Allee 233 www.metzgereischnitzel.de
Vennhauser Allee 89 www.kultur-bahnhof-eller.de
Kunstmüllerei
Kulturbahnhof
Eller
Witzelstraße 7 www.kunstmuellerei.com
Kiefernstraße 4 www.kulturbureau.org
Kunst-Ecke
K4
Kulturbureau
Talstraße 111
Oberbilker Allee 35 www.damenundherren.de
Kulturbahnhof Eller
damenundherren
e.V.
Vennhauser Allee 89 www.kultur-bahnhof-eller.de
Kiefernstraße
4 www.kulturbureau.org
www.cabinett.culturebase.org
CABINETT
K4
Kulturbureau 59
Gustav-Poensgen-Straße
Oberbilker Allee 35 www.damenundherren.de
Atelier
Padao/Provisionärer
Salon
damenundherren
e.V.
Hüttenstraße
34 www.padao.de
Reisholzer Werftstraße 81
www.cabinett.culturebase.org
CABINETT
ARTPORT
Gustav-Poensgen-Straße 59
Hüttenstraße 34 09.09.2016
www.padao.de
Freitag,
Atelier Padao/Provisionärer Salon
Reisholzer Werftstraße 81
ARTPORT
Off-Räume
Freitag,
09.09.2016
äume
ff-R
O
www.kunstpunkte.de
www.kunstpunkte.de
Lothar Lindemann [0211.600 73 51] - Hof
Katarzyna Cudnik [0177.216 63 72] - Hof
Carl Hager - Hof
137 Yorckstraße 3
SZ
MZF
136 Worringer Straße 103
Lothar Lindemann [0211.600 73 51] - Hof
135 Wilseder Weg 40a
Feldengut3[0211.422 90 25]
137 Gisela
Yorckstraße
CMZ
M
SZ
MMZOF
134
7 103
136 Wilseder
WorringerWeg
Straße
M ZM
C
Ioana
[0175.344
08 95]90
- Hof
GiselaLuca
Feldengut
[0211.422
25]
133 Wiesenstraße 72b
Foth [0173.530
135 Detlev
Wilseder
Weg 40a26 74] - Hof
MO
MZC
Lierenfeld, Oberbilk, Reisholz, Unterbach, Unterbilk,
Urdenbach, Vennhausen, Volmerswerth, Wersten
Südliches Firmament
Benrath, Bilk, Eller, Flehe, Friedrichstadt, Garath, Hafen,
Hamm, Hassels, Hellerhof, Himmelgeist, Holthausen, Itter,
Lierenfeld, Oberbilk, Reisholz, Unterbach, Unterbilk,
Urdenbach, Vennhausen, Volmerswerth, Wersten
Bertolt Mohr [0172.243 36 13]
Robert Pufleb - WERFT 77 Halle,
Eckart Roese [0178.724 32 05] - Haus 77
Hartmut Seeling [0211.65 11 65]
132 Westfalenstraße 16
Wilseder
Weg[0211.65
7
M G O134 Hartmut
Seeling
11 65]
MZC
MZC
WP8
Kölner
73 www.wp8.org
133Straße
Wiesenstraße
72b
MGO
WELTKUNSTZIMMER
132 Westfalenstraße
16
Ronsdorfer
Straße 77a www.weltkunstzimmer.de
WP8 111
Studio
Kölner Straße
73 www.studio111.de
www.wp8.org
Kalkumer
Str. 60
Flurstraße 16 www.spam-contemporary.com
WELTKUNSTZIMMER
SPAM Contemporary
Ronsdorfer Straße 77a www.weltkunstzimmer.de
Sittarder Straße 5 www.vddk1844.de
Studio 111
SITTart
Galerie
Kalkumer Str. 60 www.studio111.de
Bismarckstraße 45 www.roomwithaview.de
SPAM Contemporary
Room
with a View
Flurstraße 16 www.spam-contemporary.com
Adersstraße 30a www.reinraum-ev.de
SITTart
Galerie
reinraum
e.V.
Sittarder Straße 5 www.vddk1844.de
Dorotheenstraße 59 www.galerie-plan-d.de
Room with
a View
plan.d.
- produzentengalerie
e.V.
Bismarckstraße 45 www.roomwithaview.de
Birkenstraße 97 www.onomato-verein.de
reinraum
e.V.
onomato
künstlerverein
Adersstraße 30a www.reinraum-ev.de
Parkstraße 47
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- produzentengalerie
e.V.
Kunstsalon
HAARGENAU
Dorotheenstraße 59 www.galerie-plan-d.de
Ottostraße 2
onomato künstlerverein
KulturEck
Otto Zwo
Birkenstraße 97 www.onomato-verein.de
Worringer Platz 1 www.gasthofworringerplatz.de
Kunstsalon
HAARGENAU
Gasthof Worringer
Platz
Parkstraße 47
Ackerstraße 15
KulturEck15Otto Zwo
Flingern
Ottostraße 2
Schirmerstraße 39 www.coelner-zimmer.de
Gasthof Zimmer
Worringer Platz
Coelner
Worringer Platz 1 www.gasthofworringerplatz.de
Münsterstraße 500 www.beton-box.de
Flingern
15
BETONBOX
Ackerstraße 15
Schirmerstraße 3902.09.2016
www.coelner-zimmer.de
Freitag,
Coelner Zimmer
Das Programm wird auf der Site
BETONBOX
www.kunstpunkte.de
veröffentlicht.
Münsterstraße 500 www.beton-box.de
Freitag, 02.09.2016
Die
Off-Szene
– die
von
Künstlerinnen
Viele
Offräume
sind
auch
samstags
und sonntags
Künstlerngeöffnet.
betriebenen Ausstellungsorte
– öffnetSie
amsich
Freitagabend
Bitte informieren
im Web.
vor den Kunstpunkten ihre Räume.
Das Programm wird auf der Site
Viele
Offräume sind auch
samstags
www.kunstpunkte.de
veröffentlicht.
und sonntags geöffnet.
Bitte informieren Sie sich im Web.
Die Off-Szene – die von Künstlerinnen
und Künstlern betriebenen Ausstellungsorte – öffnet am Freitagabend
freitagabends!!!
Uhr
vor
den Kunstpunkten19
ihre- 22
Räume.
freitagabends!!! 19 - 22 Uhr
Off-Räume
Off-Räume
Nördliches Firmament
Altstadt, Angermund, Carlstadt, Derendorf, Düsseltal,
Flingern,
Gerresheim, Golzheim, Grafenberg, Heerdt,
Himmelsrichtungen
Hubbelrath, Kaiserswerth, Kalkum, Lichtenbroich,
Lohausen, Lörick, Ludenberg, Mörsenbroich,
Nördliches
Niederkassel,Firmament
Oberkassel, Pempelfort, Rath , Stadtmitte,
Altstadt,
Carlstadt, Derendorf, Düsseltal,
Stockum,Angermund,
Unterrath, Wittlaer
Flingern, Gerresheim, Golzheim, Grafenberg, Heerdt,
Hubbelrath, Kaiserswerth, Kalkum, Lichtenbroich,
Lohausen, Lörick,
Ludenberg, Mörsenbroich,
Südliches
Firmament
Niederkassel,
Oberkassel,
Pempelfort, Rath
, Stadtmitte,
Benrath, Bilk, Eller,
Flehe, Friedrichstadt,
Garath,
Hafen,
Stockum,
Unterrath,
Wittlaer
Hamm,
Hassels,
Hellerhof,
Himmelgeist, Holthausen, Itter,
Himmelsrichtungen
Fabiola Gonzáles [0211.32 88 44]
Ricarda Kowolik-Farhat [0211.32 88 44]
229 Reisholzer Werftstraße 80
MPS
KS
M
FIO
MPS
Z
MCO
131 Wallstraße 21
Inge Schmitz-Laaf [0211.41 36 96]
130 Unterrather Straße 15
MCG
Z
M CM
O
131 Ulmenstraße
Wallstraße 21100
129
Inge
Schmitz-Laaf
M.
Pitlach
[0211.23[0211.41
78 21] 36 96]
Jutta Brandt-Stracke
Walter
Rüth [0211.32 [0211.48
50 13] 83 72]
130 Uhlandstraße
Unterrather Straße
128
36 15
M C GF
MF
129 Ulmenstraße
100 12
127
Uerdinger Straße
C O MF
M. Pitlach
[0211.23
78 21] 23 58]
Barbara
Fockele
[0172.262
WalterRietdorf-Soutter
Rüth [0211.32 50[0211.45
13]
Irene
22 10]
128 Uhlandstraße
126
Tannenstraße 36
32
S G MF
127 Spielberger
Uerdinger Straße
12
125
Weg 23
GM
CCO
GM
O
SKM
SG
MM
Z
MZ
M GL G
CC
GM
O
I FMS
G
S K IMS
M
MO
Z
BMZ
Z MG
MGGL
CGMS
I FGS
M OI SF
MO
BMZ
GZM
MG
F ZS
G
123
MOF
MOZ
Jochen
Duckwitz
[0203.74
04 00]
Atelierhaus
Sittarder
Straße
SITTart Galerie [0211.493 18 18]
Siegfriedstraße
25
Dorothée
Bouchard [0211.498
00 07]
Ingrid
Schreiber-Schatz
[0211.55031500]
01]
Annegret
Dahlmann [0163.578
Alexander Danov [0172.245 44 76]
Sittarder
Straße
5 44 76]
Tatjana
Danova
[0172.245
Atelierhaus
Sittarder Straße
Brigitte
Dümling
SITTart
[0211.493
18]Hod/Israel
Tali Gil -Galerie
Gastkünstlerin
aus18Ein
Dorothée
Ulrike GroßBouchard
[0157.85 [0211.498
98 33 81] 00 07]
Annegret
Dahlmann
[0163.578
00]So.
Birgit Huebner
[0179.959
77 48]03
- nur
Alexander
Danov
[0172.245
44 76]
Rüdiger Last
- Gast:
Bärbel Jöllenbeck
Tatjana
Danova
[0172.245
Hella Lütgen
[0162.704
98 44
84]76]
Brigitte
Dümling[0211.95 77 69 90]
Sabine Metzger
Tali
Gil - Gastkünstlerin
aus Ein Hod/Israel
Yoshiko
Soga-Yoshida [0175.500
87 22]
Ulrike
[0157.85 98
33 81] 23 23]
SabineGroß
Tschierschky
[0173.523
Birgit
Huebner
[0179.959
77 48] - 14
nur01]
So.
Annette
Wimmershoff
[0211.498
Rüdiger Last - Gast: Bärbel Jöllenbeck
Spielberger
Weg 23
Hella
Lütgen [0162.704
98 84]
Irene Rietdorf-Soutter
[0211.45
22 10]
Sabine
Metzger [0211.95
77 69 90]
Yoshiko Soga-Yoshida [0175.500 87 22]
Tannenstraße
Sabine
Tschierschky32
[0173.523 23 23]
Barbara Fockele
[0172.262
23 58] 14 01]
Annette
Wimmershoff
[0211.498
St.
Hamacher-Backhaus
[0177.621159101]
09]
Ingrid
Schreiber-Schatz [0211.55
122
37 5
124 Sengelsweg
Sittarder Straße
M
MOF C
Z
121 Schwerinstraße 13
S M123 Lothar
Düver [0176.5225
22 48 87] - Hof
Siegfriedstraße
MOZ
2. WE
Graffitikunst
– Hall98Of
Patrick Loos [01577.153
20]Fame
Jens
IvarBerowski
Buhl [0211.780
26 43]
Woytek
[0173.470
38 57]
220 Merkurstraße 44
M FM
G
Rainer
Aderhold
[0178.904
74-92]
Lothar H.
Düver
[0176.52
22 48 87]
Hof
St. Hamacher-Backhaus [0177.621 91 09]
120 Schwerinstraße 1
M Z S122 Ingrid
Nordmann37
[0211.73 12 83 49]
Sengelsweg
MOC
F SOM
C
119
63
121 Schützenstraße
Schwerinstraße 13
MMZGS
Carola
Paschold [0211.93
Ingrid Nordmann
[0211.738912978318]
49]
Claude
Donné
[0211.46
16 05]74 92]
Rainer H.
Aderhold
[0178.904
118
120 Schanzenstraße
Schwerinstraße 160
F O CF
117
Roßstraße 47 63
119 Schützenstraße
MMGI
Maryam
Iran Panah
[0157.36
5418]
19 60]
Carola Paschold
[0211.93
89 97
Setsuko
Ikai [0211.514
Claude Donné
[0211.46191690]
05]
116
Roßstraße 21 60
118 Schanzenstraße
G Z MF
115
117 Roßstraße 17
47
Sebastian
Kalitzki
Maryam Iran
Panah [0157.36 54 19 60]
114
116 Römerstraße
Roßstraße 21 4
Ursula
[0211.498
22 48]
SetsukoKaechele
Ikai [0211.514
19 90]
E.
Köhler-Burtscheidt
[0211.492 06 76]
Sebastian
Kalitzki
Michael
Jansen - Padlt Noidlt 40 - Hof
Olga Tschubarowa
Annette Werner-Haas [0163.433 93 88]
Rennbahnstraße
22u. Karin Schrepffer
Gäste:
Angelika von Lintel
Villa Wandershof
Hinrich
Schüler [0211.641
68 88]
Rochusstraße
3
Helga
Stender
E. Köhler-Burtscheidt
[0211.492 06 76]
Olga Tschubarowa
Annette
Werner-Haas
Rochusstraße
33 [0163.433 93 88]
Gäste:
Lintel u.22
Karin
Ursula Angelika
Kaechelevon
[0211.498
48] Schrepffer
113
Rochusstraße
115 Roßstraße
17 33
GZM
2. WE
219 Markenstraße 33
M221 Axel
Brandt [0211.780
26 43]
- Hinterhaus
Mettmanner
Straße
100
SGM
Stefan
Linberg [0152.28 15 87 65]
Villa Wandershof
Hinrich Schüler [0211.641 68 88]
112
Rochusstraße43
114 Römerstraße
I G MK
MI
1. WE
Detlef
Klepsch [0211.75
[0211.383
07] - Hof
Peter Neunzig
4701
78]
Veronika Peddinghaus
Anne
Schülke [0211.383
Markenstraße
33 01 09] - Hof
Frank
Weidenbach
- Gast:
Ralf- Hinterhaus
Werner - Hof
Axel Brandt
[0211.780
26 43]
Jens Ivar Buhl [0211.780 26 43]
218 Maikammer 1
M MK O220 Peter
Neunzig [0211.75
Merkurstraße
44 47 78]
M
SM
Z
MK C
FI
C
MKO
MZMK
217
218 Luisenstraße
Maikammer 125
C FS O
Z
216
FI
SI
C Z MK
MSI
MZ
GCZF M
O
F
216
M
SI
F
MCZ
GZM
MZ
MZ
MZ
MSI
113
Z
I GM
MK
M
ZM
M
Z
MM
Z
112
111
MZ
ZM
I P MK
M
ZM
110 Helga
Rather
Straße 25
Stender
MZ
MS
109
111 Platanenstraße
Rennbahnstraße8 22
Michael Jansen - Padlt Noidlt 40 - Hof
110 Rather Straße 25
Stefan Linberg [0152.28 15 87 65]
109 Platanenstraße 8
MS
I P MK
1. WE
Atelierhaus Lierenfelder Straße
Horst Gläsker [0211.733 82 50]
Mechthild Hagemann [0211.61 42 11]
Martin Hauf [0211.733 88 55]
Monika Held [01573.385 64 94]
Lierenfelder
39
Ail
Hwang - Gast: Straße
Hyuna Kang
Atelierhaus
Lierenfelder
Straße
Gudrun
Kemsa
[0160.163 14
53]
Horst
Gläsker[0177.833
[0211.733438282]
50]
Uwe Kubiak
Mechthild
Ko Kubota Hagemann
[0152.04 73 [0211.61
88 85] 42 11]
Martin
[0211.733 88 55]
KeisukeHauf
Matsuura
Monika
Held[0211.788
[01573.385
Peter Nagel
61 64
41]94]
Ail
Hwang
- Gast: Hyuna
Kang
Judith
Nothnagel
[0151.51
76 67 59]
Gudrun
Kemsa
[0160.163
14 53]
Hans-Willi
Notthoff
[0211.733
82 49]
Uwe
Kubiak
[0177.833
43 82] 49 06]
Mariam
Odishelidze
[0163.799
Ko
Kubota
7363
8817]
85]
Amos
Plaut[0152.04
[0211.733
Keisuke
Matsuura
Erika Maria
Riemer-Sartory [0162.709 34 45]
Peter
Nagel
[0211.788
61 41]82 49]
Susanne
Schmidt
[0211.733
Judith
[0151.5178
7622]
67 59]
GuramNothnagel
Shavdia [0163.602
Hans-Willi
Notthoff
[0211.733
Jens Stittgen
[0175.342
14 65] 82 49]
Mariam
Odishelidze
[0163.799
Mina Takagi
[0170.899
29 30] 49 06]
Amos Plaut [0211.733 63 17]
Hintereingang
Atelierhaus[0162.709 34 45]
Erika
Maria Riemer-Sartory
Andreas Blum
[0176.84
13 848253]
Susanne
Schmidt
[0211.733
49]
Natascha
Borowsky
Guram Shavdia
[0163.602 78 22]
Jón
Thor
Gislason
[0173.250
Jens Stittgen [0175.342
14 65]52 76]
Brigitte
Groth
Gast:
Friederike
Nemitz
Mina Takagi [0170.899 29 30]
Christoph Joachim [01577.703 88 39]
Hintereingang
Atelierhaus
Alexandra
Klawitter
[0211.88 92 24 91]
Andreas Blum [0176.84 13 84 53]
Natascha Borowsky
Luisenstraße
7
Jón
ThorHickl
Gislason
[0173.250
76]
Almuth
[0211.168
23 91]52
- Hof
Brigitte Groth - Gast: Friederike Nemitz
Christoph
Joachim25
[01577.703 88 39]
Luisenstraße
Alexandra
Klawitter
[0211.88
92-24
Detlef Klepsch
[0211.383
01 07]
Hof91]
Veronika Peddinghaus
Luisenstraße
7
Anne Schülke [0211.383
01 09] - Hof
Almuth
Hickl [0211.168
23Ralf
91] -Werner
Hof - Hof
Frank Weidenbach
- Gast:
Bühnenbild B
Collage C, Foto F
Grafik, Druckgrafik G
Genres
Glaskunst GL
Bühnenbild
Installation IB
Collage
KeramikC,
K Foto F
Grafik,
G
MalereiDruckgrafik
M
Glaskunst
GL MK
Medienkunst
Installation
I
Objektkunst O
Keramik
K Aktion P
Performance,
Malerei
Skulptur,MPlastik S
Medienkunst
Zeichnung Z MK
Objektkunst O
Performance, Aktion P
Skulptur, Plastik S
Zeichnung Z
Genres
Jörg Wiele [0211.50 04 32]
215 Lierenfelder Straße 39
SZ
108 Pestalozzistraße 7
F
Bernard Langerock [0211.929 35 35]
Sigrid
Fehse
[0211.288
Jörg Wiele
[0211.50
04 01
32]94]
107 Paul-Pieper-Straße 13
I MS O
Z
MK C
Bernard Langerock [0211.929 35 35]
106 Ottostraße 2
KulturEck Otto Zwo 7
108 Pestalozzistraße
F
105 Orsoyer Straße 70
M F107 Dennis
Löw
Paul-Pieper-Straße
13
IMO
FMO
104
106 Oberkasseler
Ottostraße 2 Straße 88
etwas Besonderes ausgedacht.
103www.kunstpunkte.de/specials
Oberhausener Straße 15
Infos:
Atelierhaus Oberhausener Straße
SZ
Sandro Antal [0211.904 77 97]
Oberbilker
Allee 24[0151.21 22 64 97]
G F O102 Volker
Beindorf-Wagner
M CO
P
Raimund
Spierling[0162.685
[0151.25 32
Heiner Kuhlmann
2001
15]30] - Hof
ZM
Dirk Loiberzeder
Oberhausener
Straße
C103 Ulf
Rungenhagen [0211.69
5215
46 59]
Atelierhaus
Oberhausener
M
Julia
Theuring
[0176.21 31 68Straße
26]
SZ
Sandro
Antal [0211.904
Gast: Charlotte
Bedke 77 97]
GFO
Volker Beindorf-Wagner [0151.21 22 64 97]
O104 Heiner
Kuhlmann [0162.685
20 15]
Oberkasseler
Straße 88
ZM
Dirk
Loiberzeder
FM
O
Johannes
Rudel [0211.58 81 94]
C
Ulf Rungenhagen [0211.69 52 46 59]
M105 Julia
Theuring
[0176.21
Orsoyer
Straße
7031 68 26]
Gast:
Charlotte
MF
Dennis
Löw Bedke
MViele
CP
Raimund Spierling
01 30] - Hof
KünstlerInnen
haben[0151.25
sich zum32
Jubiläum
20
Kunstpunkte!
102Jahre
Oberbilker
Allee 24
Viele
KünstlerInnen
haben
101
Nordstraße
82 sich zum Jubiläum
etwas Besonderes
ausgedacht.
MSG
Gabriele Liffers
[0162.732 80 60]
Infos: www.kunstpunkte.de/specials
CSG
MSZ
Klärwerk Lörick
Christine Fausten [0152.29 70 83 85]
Ulrike Holthöfer [0211.57 00 58]
101 Nordstraße 82
Niederlöricker
Straße
88
M S G100 Gabriele
Liffers [0162.732
80 60]
MOZ
CSG
MSZ
MS
100
SO
BETONBOX
H.
Hovestadt [0152.28
49 84 54]
Niederlöricker
Straße
88- 3. Etage
Bernhard Kucken
Klärwerk
Lörick
Christine Fausten [0152.29 70 83 85]
Neanderstraße
23 00 58]
Ulrike
Holthöfer [0211.57
Renate Hochscheid [0178.606 21 06]
99 Neanderstraße 23
Münsterstraße
500
M O Z98
Renate
Hochscheid [0178.606
21 06]
S KMMS
SM
K
SO
98 Münsterstraße 500
97 Münsterstraße
340
BETONBOX
MZ
PSM
Z
SS KGM
M
S MZ KF
Coskun
[0152.02 15
- Haus B
AlphonsDemirok
Heinze [0175.491
35 56
31]66]
- Hof
Kirsten
Krüger [0160.577
[0173.722 52
Gosia Muranyi
31 21]
64] - Haus B
Konstantin
LangeHeimowski
[0177.156 53
26]
Gast: Malgorzata
- Hof
Andrej Wilhelms - Haus B
Mechthild
Frölich [0172.443 89 70] - Hof
Marion Krone
Markus Luigs [0151.54 72 56 75] - Hof
Moni
Müller [0171.681
15 69] - Hof
Münsterstraße
330
Arnd
Vogelsang
9256
91]66] - Haus B
Coskun
Demirok[0160.252
[0152.02 15
Kirsten Krüger [0173.722 52 21] - Haus B
Münsterstraße
13
Konstantin Lange [0177.156
53 26]
Marion
Krone - Haus B
Andrej Wilhelms
96
97 Münsterstraße 330
340
MC
Z
PSM
95
SGZ
M ZOFI
SZI
96
F
MM
C
94
Mülheimer Straße
95 Münsterstraße
13 11
MZOMI
SZI
F
MM
Z
Edith
Schlagenhauf-Frick
[0211.66
76]
Mechthild
Frölich [0172.443
89 70]35
- Hof
Markus Luigs [0151.54 72 56 75] - Hof
Mönchenwerther
Moni
Müller [0171.681 15Straße
69] - Hof16
Ingrid
Mizsenko [0160.252
[0211.63 659219]
Arnd Vogelsang
91]
Hans
Conrad
[0177.477
IngridJoachim
Mizsenko
[0211.63
65 19] 98 39]
92
13 11
94 Mauerstraße
Mülheimer Straße
C
ZFM
91
9
93 Mannesmannufer
Mönchenwerther Straße
16
MC
Z
Peter
Schmidt [0211.57 56[0211.66
10]
Edith Schlagenhauf-Frick
35 76]
Anita
Oettershagen
[0170.775
6698
09]
- Hof
Hans Joachim
Conrad
[0177.477
39]
90
Luegallee 7 13
92 Mauerstraße
Z OFM
C
89
230 9
91 Lindenstraße
Mannesmannufer
C
90 Luegallee 7
Anita Oettershagen [0170.775 66 09] - Hof
89 Lindenstraße 230
ZOM
Salzmannbau
Hannelore E. Busch [0211.31 31 89]
MP
Andrea Küster [0211.33 19 95] - nur Sa.
MZS
Ulrike Münchhoff [0211.31 29 60]
MK M Z
Gast: Shelagh Austin-Schmidt
M
Himmelgeister
Straße
Anja
Quaschinski [0171.979
02107f
14] - nur Sa.
I S Z215
Salzmannbau
F MK
Hannelore
E. Busch
Höhenstraße
55[0211.31 31 89]
P
Z GMMK
Andrea
[0211.33 01
19 39]
95] - nur Sa.
WilfriedKüster
Eßer [0211.767
M ZMS
Ulrike Münchhoff [0211.31 29 60]
MKMMS IZ
Gast:
Shelagh Austin-Schmidt
Höherweg
271
SM
K
Anja
Quaschinski
[0171.979
02 14] - nur Sa. F MK
Ateliers
Höherweg
e.V.
ISM
Z
Anja Garg [0177.722 81 87]
F MK
M
Höhenstraße
55
Gabriele
Horndasch
ZM
G KMK
Z
Wilfried
Eßer
[0211.767
Jan Kolata
[0171.755
78 01
65]39]
- Gast: Ruth Weber S M MO
Klaus Richter [0172.665 97 95]
MMSSZI
Höherweg
271- Hof/Garten
Gast:
Kosta Jakson
K
MSO
Ateliers Höherweg e.V.
FM
MK
CM
Z
Anja
Garg [0177.722
Jürgensplatz
7281 87]
MM
Z
Gabriele
Horndasch[0211.35 03 13]
Thomas Schüpping
MM
KZ
Jan Kolata [0171.755 78 65] - Gast: Ruth Weber S M O
Kammerrathsfeldstraße
Klaus
Richter [0172.665 97 95] 25
MSZ
M
J‘Ophélia
[0162.660
14 48] - Hof
Gast:
KostaGagé
Jakson
- Hof/Garten
MO
194 Himmelgeister Straße 107f
ZM
2. Wochenende 10. und 11. September 2016 - Der Süden
138
M
F MK
ZSM
F I MK
MZ
I F MK
Z
Z
MZ
ZSM
Lu Possehl [0177.744 57 64] - 2. Hof
25 Bilker Straße 12
CMS
2. Wochenende 10. und 11. September 2016 - Der Süden
Zum zwanzigsten Mal
öffnet sich dem interessierten Publikum an zwei
Wochenenden Düsseldorfs
Zum zwanzigsten Mal
Kunsthimmel.
öffnet sich dem interessierten Publikum an zwei
Am 03. & 04. September
Wochenenden Düsseldorfs
und 10. & 11. September
Kunsthimmel.
sind Ateliers von mehr als
500 Künstlerinnen und
Am 03. & 04. September
Künstlern zugänglich.
und 10. & 11. September
sind Ateliers von mehr als
500 Künstlerinnen und
Künstlern zugänglich.
Osman Akçit [0171.529 44 05]
138 Aachener Straße 39
M
CMZ
23 Benrather Straße 3
CMI
22 Bankstraße 20
F
Geiger [0211.514
23 Karin
Benrather
Straße58
3 15]
CMI
SKO
C M ZS
21
117
22 Bagelstraße
Bankstraße 20
MS
MF
SKO
20 Corinna
Bagelstraße
113
Bernshaus
[0211.514 58 15]
Kunstschule Werksetzen
19 Augustastraße 31
S M Z21
Victor Popov [0152.03
Bagelstraße
117 66 89 72] - Hof
M CM
Z
18
Weg
14
20 Anrather
Bagelstraße
113
O ZS
SM
17
19 Andreasstraße
Augustastraße 25
31
ZMMC O
Z
CMO
16 Am Poth 5
Heske Weg
[0176.38
18 Inken
Anrather
1464 33 61]
OS
OMC
17
MCS
ZMO
15
CMO
16
FP
OMC
14
MCS
13 Am Neuenhof 14
M Z S15
Barbara
Joliet
Am Poth
4 [0160.99 50 79 60]
SF Z
P
12
18
14 Am Klompenkothen
Pesch 22
MOZCSI
MZS
11 Am Bauenhaus 43
van Laar [0211.20
13 Brigitte
Am Neuenhof
14 07 51 60]
SZ
10 Alt-Heerdt 100
M12
Ellen
Rosenthal [0172.215 5818
30] - Hof
Am Klompenkothen
OCI
M FZGS
9 Am
Aldekerkstraße
23
11
Bauenhaus 43
MM
Z
8 Alt-Heerdt
Akademiestraße
10
100 3
Z
MFG
MM
Z
6
S Z I8
Z
MZC
M
MSZZSI
C GZ O
M
C
F
CZ
S PS
MI Z
Z
CGO
F MF
M
CZ
IMS C
P
MZG
Z
MI
M
G
FM
MZ
MC
MZG
SM
I OI
MG
1
SIO
1. Wochenende 03. und 04. September 2016 - Der Norden
1
1. Wochenende 03. und 04. September 2016 - Der Norden
offene Ateliers in Düsseldorf
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offene Ateliers in Düsseldorf
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www.kunstpunkte.de
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www.kunstpunkte.de
65
Ausstellungen / Künstlerportrait
Der Einzelne in der Menge
Milivoj Bijelic, aus der Serie: Zeitgenössische Stillleben, 2013-2016, Mixed Media (Fundstücke), 52 x 52 cm, © Milivoj Bijelic
GALERIEN
St. Andreas Dominikanerkirche
Andreasstraße 27, 40213 Düsseldorf
29.9. - 22.1.2017 Irene Rietdorf Soutter
„Aufbruch zum inneren Licht“
Galerie ARTROOM
Am Poth 4, 40625 Düsseldorf
bis 16.9. Edna Mo, Bernadette Willigens, Margret
Langen und Tom Schrage - Cosmophiler Congress
18.9. bis 14.10. Reiner Langer & Ralf Buchholz:
Der (un)Sinn der Welt , Collagen, Objekte, Skulpturen
Galerie Conrads
Lindenstraße 167, 40233 Düsseldorf
2.9. - 15.10.2017 Anna Vogel
Wie sonst bist du
Destille-online-Galerie
www.destille-onlinegalerie.de
Die Destille-online-Galerie bietet bekannten
Kunstschaffenden und Newcomern
eine Plattform zur Darstellung ihrer Werke
Galerie Geuer & Geuer Art
Heinrich-Heine-Allee 19, 40213 Düsseldorf
bis 9.10. Erró – Werke von 1958 bis heute
HWL Galerie und Edition
Düsselthalerstr. 8 - 0211/90 69 10
2.9. - 28.10. Uwe Piel
Institut für künstlerische Forschung
Ronsdorfer Str. 138
Sept./Okt. „Brüchige Zeit“
Installation von Sylvia Wieczorek
Anna Klinkhammer Galerie
Herderstr. 20
www.anna-klinkhammer.de
3.9. - 7.10. Kjersti Foyn - Cecile Lempert Diana Schulz „VITAMIN“
Galerie Ludorff
Königsallee 22 - www.ludorff.com
2.9. bis 5.11. Christian Awe - liqa‘
Künstlerverein Malkasten
Jacobistr. 6 a - 40211 Düsseldorf
www.malkasten.org
So. 11.9. Tag des offenen Denkmals
Bürgerinnen und Bürger Düsseldorfs sind eingeladen,
den Park zu besuchen, zu entdecken oder einfach nur
zu genießen.
Passagen I
Mutter-Ey-Str. - H. Heine Allee
Sept.: K.U. Wagenbach
„Das Leichte und das Schwere“
MILIVOJ BIJELIC
Porträtfoto:
© Ivan-David Bijelic, 2009
Galerie Rupert Pfab
Poststr. 3 - [email protected]
2.9. - 22.10. Yvonne Roeb „Multiversum“
plan.d. poduzentengalerie e.V.
Dorotheenstr. 59 - 40235 Düsseldorf
www.galerie-plan-d.de
17.9. - 9.10. “geSicht”
Künstler aus den Niederlanden
Schloss Eller / AK-Forum
Heidelberger Straße 30 b, 40229 Düsseldorf
bis 11.9. `Art-Dressing! Kunstbissen mit Bild und Wort´
Peter Giebel und Ulrich Wiegand-Laster
Galerie Peter Tedden
Bilker Str.6 - 0211/13 35 28
26.8. - 28.9. Antonym - Andreas Bee / Bildhauerei
Hans-Willi Notthoff / Malerei
TZR Galerie Kai Brückner
Poststraße 3 - 0211/9 17 44 89
ab 2.9. Kartoffelwirbel und Gurkentanz
Anna und Bernhard Blume und Johannes Brus
Galerie Vömel
Orangeriestraße 6 - 0211/32 74 22
www.galerie-voemel.de
14.9. - 2.11. Helmut Kolle
Galerie Voss
Mühlengasse 3 - 0211/13 49 82
www.galerievoss.de
26.8. - 5.11. Harding Meyer
Weltkunstzimmer
Ronsdorfer Str. 77a www.weltkunstzimmer.de
bis 5.9. VILLA PANADERIA – Ein Sommercamp
Offene Konferenz, künstlerische Aktionen, Gastmahl
MUSEEN
Hetjens-Museum
Schulstraße 4 - 0211/899 42 01 www.duesseldorf.de/hetjens
bis 25.9. Tönerne Schätze der Anden. Keramik der Inka
und ihrer Vorgänger
KIT - Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b www.kunst-im-tunnel.de
bis 30.10 …nach Glamour
Eine künstlerische Analyse zur
aktuellen Entwicklung in der russischen Gesellschaft
von Natalia Gershevskaya und Jewgenija Tschuikowa.
Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4 0211/899 62 43 www.kunsthalle-duesseldorf.de
bis 11.9. Karl Schmidt-Rottluff Stipendium.
Die Ausstellung 2016
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Grabbeplatz 4 - 0211/32 70 23
bis 16.10. Charlotte Prodger
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
K 20 Grabbeplatz 5 - 0211/838 12 04
bis 6.11. Andreas Gursky – nicht abstrakt
24.9. – 8.1.2017 Wolke & Kristall
Die Sammlung Dorothee und Konrad Fischer
K 21 Ständehausstr. 1 0211/838 16 00
Neue Künstlerräume im K21
Langen Foundation
Raketenstation Hombroich 1 - 02182/57 01 29
4.9. - 5.3.2017 Richard Deacon - On the Other Side
Museum Kunstpalast
Ehrenhof 4-5 - 0211-566 42 100www.smkp.de
bis 23.10. Sommersonne
Eingefangen auf Blättern der Graphischen Sammlung
bis 5.2.2017 German Grobe und die Düsseldorfer
Malerschule in Katwijk.
Die Schenkung Eberhard Bieber, Düsseldorf
Museum Ratingen
Peter Brüning Platz 1 - 40878 Ratingen
bis 25.9. Verborgene Geschichten
Aktuelle Malerei aus Finnland
NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2 - www.nrw-forum.de
17.9. - 30.10. Wackerbarth: Heimat.NRW
Clemens Sels Museum Neuss
Am Obertor - 02131/90 41 41
www.clemens-sels-museum-neuss.de/
bis 3.10. Paul Schwer - Shining Shelter.
Lichtskulptur im Aussenraum
bis 25.9. Der Limes in Novaesium
Vom Leben an der römischen Grenze
Stadtmuseum
Berger Allee 2
www.duesseldorf.de/stadtmuseum
bis 1.1.2017 Harald Naegeli – der Prozess
Doch, sagt Milivoj Bijelic,
nach wie vor sei sein Homo
Rebus-Modell Ausgangspunkt
und Maß für viele seiner
Projekte. Auf dem Schreibtisch im Atelier liegen zwei
dieser „Urformen“ aus Metall, flache Schematisierungen einer Figur mit etwa
zehn Zentimetern Länge. Milivoj Bijelic legt sie nebeneinander, dann auch Fuß an Fuß gegeneinander und er verschränkt sie noch: Sie sind Ausdruck für den einzelnen
Menschen und für Gesellschaft. „Die Programmfigur ist zu
beschreiben als geometrische Fassung der Proportionsfigur“, hat Johannes auf der Lake geschrieben. „Mit ausgestreckten Armen und breitbeinig postiert steht die Figur bei
Leonardo und Bijelic als Maßstab im Zentrum.“ (Kat.
Kunstmuseum Düsseldorf 1989) Bei Bijelic ist sie zugleich
Piktogramm in variabler Verwendung.
Entwickelt hat Milivoj Bijelic den Homo Rebus – den vermessenen Menschen – in seinen ersten Jahren in Deutschland.
Geboren 1951 in Zagreb, hat er dort auch an der Kunstakademie
studiert, in Antwerpen ein Postgraduierten-Studium angeschlossen und schon bald danach auf der Biennale Sao
Paulo ausgestellt, noch bevor er 1983 nach Düsseldorf übersiedelte. In der Landeshauptstadt ist Bijelic sofort in die
Kunstszene integriert, im gleichen Jahr stellt er bei „Der
letzte Schrei“ im Kunstmuseum im Ehrenhof aus. Die ersten
Werke lassen sich der Konkreten Kunst zuordnen, zumal die
Rebusfigur oft geteilt und dadurch abstrahiert ist. Als Malerei
liegen kantig gefasste Farbfelder nebeneinander, die in symmetrischer Orientierung wie ein Kaleidoskop aufgefächert
sind. Bei den Objekten bleibt die Figur meist in ihrer Ganzheit
gegeben. Mittels serieller Reihung schafft Bijelic raumgreifende Schichtungen; so hat er etwa liegende Schablonen in
sukzessive verjüngendem Maß zur Pyramide gestapelt.
1993 ist er zur Teilnahme im kroatischen Pavillon auf der
Biennale Venedig eingeladen, mitten in Kriegszeiten in seiner Heimat. Sein Beitrag ist ein mehrere Meter tiefes Objekt
aus aneinander schließenden stehenden Sperrholz-Figuren
des Homo Rebus, über denen eine langgezogene Fläche
liegt: Die Metapher für eine Autobahn wäre als
verbindendes Zeichen, Hoffnung auf Fortschritt
und Neubeginn und doch Zustand der Wüste und
von Verwüstung zu verstehen. - Auch das kennzeichnet bis heute sein Oeuvre: Milivoj Bijelic‘
Beiträge sind anschaulich. Sie thematisieren –
mit philosophischem und soziologischem
Background – gesellschaftliche Fragen, die folglich jeden angehen und eben verständlich und
direkt vermittelt sein sollen.
Das gilt ebenso für die Rasterbilder, die, sozusagen
als Hauptwerk, seit Mitte der 1990er Jahre entstehen. Die zeilig addierten Rebusfiguren ergeben ein
kontinuierliches Wabenornament, geprintet auf
Papier und auf Leinwand. Sie sind die Rasterpixel –
pro Quadratmeter 13.888 Felder – für die bildnerischen Vorlagen. Bijelic trägt die Farben als kegelförmige Materien auf. Aus der Nähe gegenstandslose
Farbkörper, werden sie von der Seite zum vibrierenden Relief und in der Menge wieder zur gegenständlichen Erscheinung. Ob ein Sonnenuntergang
in der Landschaft oder spielende Kinder am Strand:
Bijelic liegt auch bei den Bildern unbedingt an der
Lesbarkeit, bis hin zum Klischee der Erinnerung.
Dazu hängt im Atelier ein Schild: „Bilder auf Bestellung! Bringen Sie Ihr Motiv“. Konsequent folgt
der nächste, aktuelle Schritt mit „Das kann ich doch
auch“ - „Die Versöhnung zwischen Kunst und Volk“.
Bijelic delegiert nun die Ausführung direkt an den
Kaufinteressenten, unter Anleitung eines Kunststudenten. Im November wird er diese interaktive
Methode in einer Ausstellung in der Galerie Matice
Hrvatske in Zagreb präsentieren.
Milivoj Bijelic wendet sich gegen Schubladendenken, und er schätzt die Vorstellung von Heimat.
Dies betrifft ein weiteres konzeptuelles und doch
so praktisches Projekt, an dem er seit 2006 arbeitet. Unter dem Namen „Et in Barbaria Ego“ hat er
einen Verein gegründet, der den Umbau des Alten
Schulgebäude in Bribir an der kroatischen Adriaküste zum Kulturzentrum vorantreibt. Unterstützende Ausstellungen fanden unter anderem im
Kunstmuseum Bochum und im Museum in Zagreb
statt. Sein Beitrag dazu war eine „Wunderkammer“,
wie er sagt, u.a. mit Werken von Düsseldorfer und
kroatischen Künstlern, ja, aus der ganzen Welt,
noch als Statement gegen Nationalismus. - Und, im
Atelier, woran arbeitet er derzeit selbst, neben den
Rasterbildern? Er wendet sich dem bewahrenden
Umgang mit den Resten der Wegwerfgesellschaft
zu. Er erstellt aus Obstnetzen und Verpackungsmaterial Reliefs oder Objekte hinter Glas. Die fluktuierenden buntfarbigen Faltungen und Verschiebungen kennzeichnet erneut das Moment des
Schillernden: die netzartige Struktur als Ordnung,
Transparenz und Solidität. //
//TH
Milivoj Bijelic
nimmt am 10./11. September an den Kunstpunkten
in Düsseldorf teil.
Atelier: Gatherweg 60.
32.
DÜSSELDORFER
EINE WELT TAGE 2016
67
September 2016
VON JULI BIS DEZEMBER
Theater | Filme | Vorträge
Diskussionen | Konzerte | Lesungen
Ausstellungen | Festival | …
Savoy Theater
Nicole Nau & Luis Pereyra:
„Tanze Tango mit dem Leben“
Do 1.9. 20 Uhr
27. September | Theater Diskussion
20 Uhr | FFT Kammerspiele | Jahnstr. 3
PROGRAMM SEPTEMBER
01. September | Konzert Theater Vortrag
20 Uhr | Savoy-Theater | Graf-Adolf-Str. 47
TANZE TANGO MIT DEM LEBEN
NICOLE NAU & LUIS PEREYRA KOMMEN NACH EUROPA
01. September | Film Diskussion Vortrag
19:30 Uhr | Buchhandlung BiBaBuZe | Aachener Str. 1
GEDENKEN AN BERTA CÁCERES BERTA VIVE! BERTA LEBT!
ZIG ZIG
THEATERPRODUKTION MIT ARABISCHEM HINTERGRUND
!
26. September | Information Diskussion Vortrag Theater
15 – 21 Uhr | Düsseldorfer Schauspielhaus | Münsterstrasse 446
CAFÉ EDEN – REFUGEES ARE WELCOME HERE!
15 UHR SPIEL & BEGEGNUNG | 17 UHR THEATER-WORKSHOP
17 UHR DISKUSSIONSFORUM | 21 UHR OFFENE BÜHNE
Ein Gemeinschaftsprojekt von Düsseldorfer Schauspielhaus, zakk – Zentrum für Aktion,
Kultur und Kommunikation und Eine-Welt-Forum Düsseldorf.
07. September | Konzert
20:30 Uhr | Jazzschmiede | Himmelgeisterstr. 107
NANCY VIEIRA MUSIK AUS KAP VERDE
28. September | Vorträge
10 – 18 Uhr | Geschwister-Scholl-Gymnasium
Redinghovenstrasse 41
Veranstalter globalklang
ZUKUNFT GESTALTEN LERNEN | BILDUNG FÜR NACHHALTIGE
08. September | Konzert Ausstellung Information
ab 19:30 Uhr | KiT Kunst im Tunnel | Mannesmannufer 1b
LETZTE VERANSTALTUNGEN FÜR DEN MONAT AUGUST:
09. – 11. September | Ausstellung Konzert
ab 18 Uhr | Apollo-Platz Düsseldorf
AFRIKA MARKT & FEST IN DÜSSELDORF BASAR, TRADITIONELLE
26. August | Vorträge Diskussion
18 Uhr | Paul-Gerhardt-Haus | Heerdter Landstr. 30
SONNE MARSCH! LEARNING BY HELPING!
PROJEKT DES TGF ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN
MUSIK, GOURMET-MEILE, TROMMEL & TANZ WORKSHOPS, ...
14. September | Diskussion Vortrag
18 Uhr | Kasernenstr. 6 | Karl-Marx-Haus
EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH | WELCHE IMPULSE AUS DEM
MEXIKANISCHEN CHIAPAS ERREICHEN DIE WELT?
!
19. September | Information Diskussion Vortrag Theater
18 Uhr | Düsseldorfer Schauspielhaus | Münsterstrasse 446
ERÖFFNUNG: CAFÉ EDEN – REFUGEES ARE WELCOME HERE!
FILM
FILM
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Kom(m)ödchen
16.00/20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Black Box
19.00 Nader und Simin – eine Trennung
21.15 Der Gehetzte der Sierra Madre
Black Box
19.00 Von Angesicht zu Angesicht
21.00 Sitzfleisch
Komödie Düsseldorf
17.00/20.00 Opa ist die beste Oma
Heute Bundesstart der Filme:
Belladonna der Trauer / Ben Hur / Fado /
König Laurin / Mahana - Eine Maori-Saga /
Mein ziemlich kleiner Freund / Mike and
Dave Need Wedding Dates / Timebreakers Auf der Suche nach dem geheimnisvollen
Heidekristall / Von Trauben und Menschen
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
ROCK POP JAZZ DISCO
Open Air Vier Linden
19.00 Sommersession
THEATER OPER KONZERT TANZ
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble:
„Couch. Ein Heimatabend“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Savoy Theater
20.00 Nicole Nau & Luis Pereyra:
„Tanze Tango mit dem Leben“
Takelgarn Theater
20.00 Lecusay Martin: „Einfach ich“
FIESTA LATINA
Theatermuseum
20.00 SiT: „Fritzchen Fleißig und
die Überlastungsanzeige“
31. August | Ausstellung Konzert
18 Uhr | Hetjens-Museum | Schulstr. 4
SÜDAMERIKANISCHER ABEND
EIN SOMMERABEND MIT MUSIK, ESSEN, AUSSTELLUNG
FEIERLICHE ERÖFFNUNG MIT DER PERFORMANCEGRUPPE
„ANDCOMPANY&CO.“ UND VIELEN ÜBERRASCHENDEN GÄSTEN
UND...
BiBaBuZe Aachener Str.1
19.30 Gedenken an Berta Cáceres,
ermordete Umweltaktivistin aus
Honduras- Film m. Regisseurin
Bürgerhaus Reisholz
15.30 Kinderwerkstatt:
Stempeln von der Rolle
Ein Gemeinschaftsprojekt von Düsseldorfer Schauspielhaus, zakk – Zentrum für Aktion,
Kultur und Kommunikation und Eine-Welt-Forum Düsseldorf.
Die 32. DÜSSELDORFER EINE WELT TAGE 2016
werden unterstüzt durch
Stadt Düsseldorf | Kulturamt Düsseldorf
Eine Welt Beirat Düsseldorf | Umweltamt Düsseldorf
Schirmherrschaft
Thomas Geisel | Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
Pfarrerin Henrike Tetz | Superintendent des Ev. Kirchenkreis Düsseldorf
Sigrid Wolf | Regionsgeschäftsführerin des DGB Düsseldorf-Bergisch Land
3.9. Samstag
27. August | Konzert
18 Uhr | Bügerhaus Salzmannbau | Himmelgeisterstr. 107g
MUSIK AUS VERSCHIEDENEN REGIONEN LATEINAMERIKAS
EINE WELT FORUM
DÜSSELDORF
E.V.
WEITERE TERMINE UND INFORMATIONEN UNTER:
WWW.EINE-WELT-TAGE.DE
Bürgerhaus Reisholz
Paulinenparkfest
Sa 3.9. 14 Uhr
2.9. Freitag
ENTWICKLUNG IN THEORIE UND PRAXIS
MUSIK, AUSSTELLUNG UND LÄNDER-INFO ZU MYANMAR
Theater am Schlachthof
Franka von Werden:
„Raindrops keep falling on my head“
Sa 3.9. 20 Uhr
1.9. Donnerstag
Black Box
20.00 Tokyo Tribe
Förderung: Eine Welt Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf
W57 – Galeriehaus, Worringer Str. 57
„salon de la démocratie“
oder „kapital und…“ – Tanz-theater Performance im öffentlichen Raum
Fr 2.9. 19.30 Uhr
Café und Crepes, Kölner Tor 24
17.00 Klaus Grabenhorst: „Wundersame
Geschichten: Jubiläum – die 50ste Lesung!“
Haus der Universität, Schadowplatz 14
19.00 Reihe: Forschung im Fokus
Zikavirus - ein „altes“ Virus mit neuer
Verbreitung – Vortrag von Prof. Dr. Jörg
Timm, Institut für Virologie
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Open Air Vier Linden
21.30 Open Air Kino
ROCK POP JAZZ DISCO
Kulturfabrik Krefeld
18.00 KuFa Beach
Zakk
22.00 Frauenschwoof
THEATER OPER KONZERT TANZ
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Schaustall, Langenfeld
20.00 Achim Knorr
“Lassen Sie mich durch, ich bin Optimist!“
Takelgarn Theater
20.00 Liza Kos:
„Was glaub ich, wer ich bin?“
Theater am Schlachthof
20.00 Martin Maier-Bode:
„Kabarett alternativlos“
Theaterkantine
19.30 Mensch Viktor
Tonhalle Düsseldorf
20.00 Sternzeichen - Düsseldorfer
Symphoniker; Kit Armstrong
W57 – Galeriehaus, Worringer Str. 57
19.30 „salon de la démocratie“oder
„kapital und…“ – Tanz-theater Performance im öffentlichen Raum
UND...
Zakk
17.00 Welcome Barbecue
19.00 Zwischenruf - Poetry Slam
ROCK POP JAZZ DISCO
Bürgerhaus Reisholz
14.00 Paulinenparkfest
14.00 Trödelmarkt
Café Sperrmüll / Trödel- und Antikmarkt
Aachener Platz
11.30 Heavy Gummi - Polka, Ska & Global
Beats mit der Kultband aus Düsseldorf
Destille
20.00 WestcoastJAZZ
Kulturfabrik Krefeld
18.00 KuFa Beach
22.00 iDance und iRock
Kirche Wickrathberg, Mönchengladbach
19.00 Niederrhein Musikfestival:
Opera virtuosa
Schaustall, Langenfeld
20.00 Nicole Nau + Luis Pereyra
“Tanze Tango mit dem Leben“
Takelgarn Theater
19.00 Podewitz: „selten dämlich“
tanzhaus nrw
14.00 Tag der offenen Tür für Teens + Kids
Theater am Schlachthof
20.00 Franka von Werden:
„Raindrops keep falling on my head“
W57 – Galeriehaus, Worringer Str. 57
19.30 „salon de la démocratie“oder
„kapital und…“ – Tanz-theater Performance im öffentlichen Raum
Schlosshof, Kempen
18.00 Jazz im Schlosshof: Sonja Kandels
Band & Guests
UND...
THEATER OPER KONZERT TANZ
Heine Haus, Bolker Str. 53
19.30 Autorenlesung: Diana Broeckhoven.
„Was ich noch weiß“
Tommy Wieringa „Wir sind die Namen“
Capitol Theater
20.00 Tobias Mann Jubiläumsprogramm „Das Beste aus 10 Jahren“
Destille
17.00 BlaueStunde/Literaturtreff
Thema: „Kultur“
SCHAU!SPIEL
Die Anfangsbuchstaben der fünf richtigen
Antworten ergeben ein Lösungswort.
Dieses bitte per Postkarte, Fax oder email
mit der richtigen Adresse und Telefonnummer an die biograph-Redaktion schicken.
Adresse und Nummer siehe Impressum.
GEWINNEN SIE JEWEILS VIER
FREIKARTEN FÜR DAS CINEMA,
METROPOL, BAMBI UND SOUTERRAIN.
EINSENDESCHLUSS: 15.9.2016
WO WIRD AM 30.9. UM 20 UHR
DAS STÜCK „DER DRACHE“ GESPIELT?
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
68
September 2016
69
September 2016
4.9. Sonntag
8.9. Donnerstag
FILM
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Heute Bundesstart der Filme:
Absolutely Fabulous - Der Film / Don‘t Breathe / Dragonball Z: Resurrection F / Dügün Hochzeit auf Türkisch / El degmemis ask /
The Farmer and I / Der Landarzt von Chaussy /
The Light Between Oceans / Männertag /
Molly Monster / Nellys Abenteuer / Nerve
Black Box
14.30 Das Mädchen Wadjda
16.30 Der Gehetzte der Sierre Madre
ROCK POP JAZZ DISCO
Cafe a Gogo
19.00 Buschmann Bande
Theater am Schlachthof
Sabine Wiegand:
„Dat Rosi brennt durch“
So 4.9. 19 Uhr
Freizeitstätte Garath
15.00 Tanztee
Freizeitstätte Garath
Elke Heidenreich/Marc-Aurel Floros,
„Alles kein Zufall“ Lesung mit Musik
Di 6.9. 20 Uhr
Filmwerkstatt
Realistic Monk - Carl Stone, Miki Yui
Di 6.9. 20 Uhr
Robert-Schumann-Saal
Oktett der Camerata Regal, Art Kammerorchester Temeschburg-Rumänien und
Solisten der Deutschen Oper am Rhein
Mi 7.9. 20 Uhr
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
KaBARett F L i N
Lioba Albus: „Hitzewallungen“
Do 8.9. 20 Uhr
Black Box
20.00 Ma Ma – Der Ursprung der Liebe
Schaustall, Langenfeld
Dave Davis
“Blacko Mio!“
Fr 9.9. 20 Uhr
Filmwerkstatt
20.00 Taxi zum Klo
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
11.00 Spielplanvorstellung
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Komödie Düsseldorf
18.00 Opa ist die beste Oma
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Marek Fis „Unter Arrest“
5.9. Montag
6.9. Dienstag
7.9. Mittwoch
FILM
FILM
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
19.00 Film ohne Titel
Black Box
15.00 Ehestreik
20.00 In jenen Tagen
Rheinisches Landestheater Neuss
14.00 Theaterfest zum Saisonstart
ROCK POP JAZZ DISCO
Savoy Theater
19.00 Sebastian Reich & Amanda:
„Amanda packt aus“
Filmwerkstatt
20.00 Realistic Monk - Carl Stone, Miki Yui
Takelgarn Theater
19.00 Samir Kandil: „Orakel“
THEATER OPER KONZERT TANZ
tanzhaus nrw
13.00 Tag der offenen Tür
Theater am Schlachthof
15.00 Martin Maier-Bode & Sabine
Wiegand: „Eine mutige kleine Hexe“
19.00 Sabine Wiegand:
„Dat Rosi brennt durch“
Tonhalle Düsseldorf
11.00 Sternzeichen - Düsseldorfer
Symphoniker; Kit Armstrong
W57 – Galeriehaus, Worringer Str. 57
19.30 „salon de la démocratie“ oder
„kapital und…“ – Tanz-theater Performance im öffentlichen Raum
Zakk
11.00 Matinee zu Joseph Roth
UND...
Archeosophische Gesellschaft Düsseldorf e.V., Münsterstrasse 38
16.30 Die Kunst der Weissagung –
Tarot und Astrologie
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Kom(m)ödchen
20.00 Christian Ehring
„Keine weiteren Fragen“
DER SPEZIALIST FÜR MUSIK & FILM
SCHADOW ARKADEN 1.ETAGE
Flyer_10x10.indd 2
16.03.2009 10:23:28
THEATER OPER KONZERT TANZ
Tonhalle Düsseldorf
20.00 Sternzeichen - Düsseldorfer
Symphoniker; Kit Armstrong
Freizeitstätte Garath
20.00 Elke Heidenreich/Marc-Aurel Floros,
„Alles kein Zufall“ Lesung mit Musik
Bürgerhaus Salzmannbau
10.30 Familienfrühstück
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
11.00 Burkard Sondermeier und Ulrich
Raue präsentieren „Erich Mühsam, ein
Reigen!“
ROCK POP JAZZ DISCO
Jazz Schmiede
20.30 Nancy Vieira - Morna von den
steinigen Inseln im Wind
Zakk
20.00 Götz Widmann
Anz_Ferkinghof_4c_45x54mm.pdf
„Krieg und Frieden“-Tour
2016
Haus der Kirche, Bastionstr. 6
18.00 Eshkol Nevo: Neuland
Mayersche Droste, Königsallee 18
20.15 Horst Eckert liest: „Wolfsspinne“
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Zakk
12.00 Welcome Cafè
Theaterkantine
20.00 Ein Abend mit Rosa .
.. LIebe ... Sehnsucht ... Kochen
ROCK POP JAZZ DISCO
Bachsaal, Johanneskirche
20.00 Sounds of Jazz:: Joscho Stephan
Bürgerhaus Reisholz
20.00 JazzBar: Ali Claudi Trio
The ART of Swing & More
Bürgerhaus Salzmannbau
18.00 Tango - Salon
KiT, Mannesmannufer 1b
19.30 Musik, Ausstellung und Länder-Info
zu Myanmar
UND...
Archeosophische Gesellschaft
Düsseldorf e.V., Münsterstrasse 38
07.11.2012
11:27:49 Uhr
20.00
Die 4 Elemente und die 4 ordnenden
Kräfte des Universums
Maxhaus
18.00 „Das polnische Sacrum und Profanum. Die Unterschiede in der deutschen
und polnischen Mentalität“, mit Winfried
Lipscher, Berlin; 1678. mittwochgespräch
Zentralbibliothek Düsseldorf,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
20.00 Wortwelt – im Fokus Afrika - mit
Fiston Mwanza Mujila, „Tram 38“ und
Hermann Schulz
Capitol Theater
20.00 Beyond Bollywood
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.30 Popcorn & Himbeereis
22.30 Katharina – die nackte Zarin
ROCK POP JAZZ DISCO
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theaterkantine
19.30 Bleibt Liebe?
Theatermuseum
18.00 SiT: Präsentation des Balletstudios
Inês Correia
Weltkunstzimmer, Innenhof
20.00 2. Urban Space Video Walk
UND...
Apollo Platz
18.00 Afrika Markt & Fest in Düsseldorf
Zakk
18.00 Poesie & Wortgestöber
THEATER OPER KONZERT TANZ
Capitol Theater
20.00 Beyond Bollywood
KaBARett F L i N
20.00 Lioba Albus: „Hitzewallungen“
Kom(m)ödchen
20.00 Ass-Dur: „2. Satz - Largo maggiore“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Savoy Theater
20.00 Reiné Steinberg:
„Gebt dem Unsinn das Kommando“
WO TRITT KONRAD BEIKIRCHER
AM 20.9. UM 20.30 UHR AUF?
THEATER OPER KONZERT TANZ
Capitol Theater
20.00 Beyond Bollywood
Gabriele Gabriel, Kronenstr. 26
18.30 „Gift und Galle“
KaBARett F L i N
20.00 Sabine Wiegand:
„Dat Rosi brennt durch“
Takelgarn Theater
20.00 Aaron: „SCHLAF! mit mir!“
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
tanzhaus nrw
20.00 Doris Uhlich: „more than naked“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Theatermuseum
19.30 SiT: Bessere Zeiten
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Michael Hatzius „Echstasy“
UND...
Kom(m)ödchen
20.00 Ass-Dur: „1. Satz - Pesto“
Buchhandlung Dietsch GmbH, Hauptstr.47
20.00 Lesung: Ernest van der Kwast
„Die Eismacher“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Bürgerhaus Reisholz
15.30 Kinderwerkstatt: Drachenwerkstatt
Rheinisches Landestheater Neuss
18.00 Soirée zu: Corpus Delicti
9.9. Freitag
Zakk
19.00 Wir können auch anders: 50+ Party
23.00 Irie Beatz
THEATER OPER KONZERT TANZ
Neanderkirche, Bolkerstr. 36
18.30 Sommerliches Orgelkonzert:
Jens-Peter Enk
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
Schaustall, Langenfeld
20.00 Steinbergs Spielzeit
Kabarettistischer Spieleabend
mit René Steinberg und: Der Obel,
Serhat Dogan + Sacha Korf
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
19.30 Die Geburtsstunde der „Feuerzangenbowle“ am Starnberger See
Vortrag von Dr. Jan-Christoph Hauschild in
der Reihe „Dichter in Badehosen“
Theaterkantine
20.00 Ein Abend mit Rosa .
.. LIebe ... Sehnsucht ... Kochen
UND...
Zakk
09.30 German language course for
refugees
10.30 Düsseldorfer Tauschring: Frühstück
Black Box
19.00 Filmabend der Kunsthalle Düsseldorf
und der Studienstifutung des deutschen
Volkes
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Komödie Düsseldorf
20.00 Tote haben kein Zahnweh - Lesung
mit Isabella Archan
UND...
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Robert-Schumann-Saal
20.00 Oktett der Camerata Regal,
Art Kammerorchester TemeschburgRumänien und Solisten der Deutschen
Oper am Rhein
Savoy Theater
20.00 Springmaus: „Helden gesucht“
Schaustall, Langenfeld
20.00 Dave Davis
“Blacko Mio!“
Takelgarn Theater
20,00 Matthias Reuter:
„Auswärts denken mit Getränken“
tanzhaus nrw
19.00 Angie Hiesl + Roland Kaiser:
„ID-clash“ (im Alten Postgelände)
20.00 Physical Introduction vor
„more than naked“
21.00 Doris Uhlich „more than naked“
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
70
September 2016
Rheinterasse, Tonhallenufer
Fischmarkt
So 11.9. 11 Uhr
10.9. Samstag
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
19.00 Osama
21.00 Von Angesicht zu Angesicht
ROCK POP JAZZ DISCO
Café Sperrmüll / Trödel- und Antikmarkt
Aachener Platz
11.30 Sabine Kühlich & Trio Indigo - Swing
Latin Blues
Kulturfabrik Krefeld
16.00 KuFa Beach
22.00 90s Reloaded
THEATER OPER KONZERT TANZ
Capitol Theater
20.00 Beyond Bollywood
Central
16.00 Großes Eröffnungsfest
Düsseldorfer Marionetten-Theater
12.00 Tag der offenen Tür
tanzhaus nrw
Jan Martens:
„BIS – Ein Solo für Truus Bronkhorst“
Sa 10.9. 18 Uhr
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
Abenteuer „Tintenklecks und Pinselstrich“ Kindererlebnistag im Heinrich-Heine-Institut
Sa 10.9. 10 Uhr
11.9. Sonntag
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theatermuseum
18.00 SiT: Präsentation des Balletstudios
Inês Correia
18.00 Glamourstadtbummel durch die
Landesbaugrube mit Freifrau von Kö
Zakk
15.00 Fender Amp&Guitars Show
Theater an der Kö
Der Pantoffel-Panther
ab 2.9. 20 Uhr
Theatermuseum
18.00 SiT: Präsentation des Balletstudios
Inês Correia
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
14.30 Les Contes de la Nuit
Vorfilm: Das tapfere Schneiderlein
17.30 Nader und Simin –eine Trennung
Tonhalle Düsseldorf
18.00 Big Bang - Vier letzte Lieder
UND...
Apollo Platz
18.00 Afrika Markt & Fest in Düsseldorf
Destille
16.30 Café Philosophique
Die neue Lust am Denken
UND...
ROCK POP JAZZ DISCO
Apollo Platz
18.00 Afrika Markt & Fest in Düsseldorf
Cafe a Gogo
19.00 Love Machine
Bürgerhaus Reisholz
11.00 Schallplatten- und CD-Börse
Destille
20.00 WestcoastJAZZ
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
10.00 Abenteuer „Tintenklecks und Pinselstrich“ - Kindererlebnistag im HeinrichHeine-Institut
Zakk
16.00 You Shall Rise: Our Roots Began in
Africa
JAB, Lacombletstr. 10
08.00 Kindersachenbörse
Zakk
15.00 Straßenleben –
Ein Stadtrundgang mit Wohnungslosen
Mayersche Droste, Königsallee 18
14.00 Silke Antelmann liest aus
„Rote Socke undercover“
THEATER OPER KONZERT TANZ
Flügelsaal, Langenfeld 2
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10.07.16 21:11
Komödie Düsseldorf
17,00/20.00 Opa ist die beste Oma
16.30 Stephan Becker Trio feat. Kenney
Wesley – Jazz.Blues.Soul.Swing.
it’s teatime
Rheinisches Landestheater Neuss
20.00 Corpus Delicti
Junges Schauspielhaus
15.00 Willkommen im Klub
Savoy Theater
20.00 Konrad Beikircher und Band:
„Rockin’ my life away – mein Leben in
Musik
Kom(m)ödchen
20.00 Evi Niessner
„100 Jahre Piaf - Chanson Divine“
Takelgarn Theater
20.00 C. Heiland:
„Der Mann mit dem Schatten“
tanzhaus nrw
18.00 Jan Martens:
„BIS – Ein Solo für Truus Bronkhorst“
19.00 Angie Hiesl & Roland Kaiser
„ID-clash“
Theater am Schlachthof
20.00 Jens Spörckmann:
„Jakobs Weg – Pilgern to go“
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
Komödie Düsseldorf
18.00 Opa ist die beste Oma
tanzhaus nrw
18.00 Jan Martens:
„BIS – Ein Solo für Truus Bronkhorst“
19.00 Angie Hiesl & Roland Kaiser
„ID-clash“
Theater am Schlachthof
15.00 Zwei Pinguine auf großer Fahrt
Theater an der Kö
18.00 Der Pantoffel-Panther
Filmwerkstatt
Suture
Di 13.9. 20 Uhr
13.9. Dienstag
14.9. Mittwoch
FILM
FILM
FILM
Black Box
20.00 Solaris
Black Box
20.00 Silvered Watersyria Self-Portrait
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
THEATER OPER KONZERT TANZ
Komödie Düsseldorf
20.00 Leise jedoch kann ich nicht - Lesung
von und mit Manon Straché
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 Gilgamesh
WER WIRD AM 2.9. UM 20 UHR IM
SCHAUSTALL LANGENFELD AUFTRETEN?
UND...
Zakk
19.00 Çigdem Akyol: Erdogan:
„Die Biografie“
Kiefernstraße
12:05 Straßenfest
Freizeitstätte Garath
Theater con Cuore:
„Schweinchen Wilbur und seine Freunde!“
Di 13.9. 15 Uhr
12.9. Montag
Haus der Kirche, Bastionstr. 6,
19.30 Wer ist der Nächste, den ich lieben
soll? Eine rabbinische Lektüre – Rabbiner
Prof. Dr. Jonathan Magonet, London
KaBARett F L i N
20.00 Ensemble FLiN:
„Verfallsdatum abgelaufen“
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Theaterzelt, Corneliusplatz
Gilgamesh
Mo 12.9. 19 Uhr
Hochschule Düsseldorf, Münsterstr. 156
17.00 Margot Goldberg: Zeitzeugengespräch – zum Tag des offenen Denkmals
Rheinterasse, Tonhallenufer
11.00 Fischmarkt
71
September 2016
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Filmwerkstatt
20.00 Suture
ROCK POP JAZZ DISCO
JAB, Lacombletstr. 10
19.00 Tuesday´s – Meets & Beats mit
Michi und der Sprenz & Randfigur
Jazz Schmiede
20.00 Jam Session
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
20.00 Ein Sommernachtstraum
Freizeitstätte Garath
11.00 Kaffee & Kino
15.00 Theater con Cuore: „
Schweinchen Wilbur und seine Freunde!“
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Couch. Ein Heimatabend“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Kulturfabrik Krefeld
19.00 I Love Stand Up - Open Mic
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theaterkantine
20.00 Trattoria
Zakk
20.00 Trio mit vier Leuten.
Zu Gast: Michael Heide
UND...
Staatskanzlei des Landes NRW, Stadttor 1
19.00 Europa erlesen: Michal Hvorecký
liest aus „Tod auf der Donau“
Zentralbibliothek,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
20.00 Konzerthörstück: „Und jedes wilden
Geiers Schrei in mir die wilde Muse
weckt“
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Savoy Theater
Die Feisten: „Nussschüsselblues“
Mi 14.9. 20 Uhr
Palais Wittgenstein, Bilker Str. 7-9
19.30 Finissage der Ausstellung „Zeitenlese – Lesezeiten. Fotografien von
Isolde Ohlbaum“ und Lesung mit Hans
Pleschinski
ROCK POP JAZZ DISCO
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Alex Diehl & Band –
„Bretter meiner Welt“-Tour
Zakk
20.30 Me & Marie
THEATER OPER KONZERT TANZ
Bürgerhaus Reisholz
15.00 Theater con Cuore: „Schweinchen
Wilbur und seine Freunde“
Central
19.30 Der Revisor
Junges Schauspielhaus
17.00 Meine Schwester Sheherazade
Kom(m)ödchen
20.00 Tina Teubner und Ben Süverkrüp
„Wenn du mich verlässt komm ich mit“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Rheinisches Landestheater Neuss
18.00 Soirée zu: Drei Mal Leben
Savoy Theater
20.00 Die Feisten: „Nussschüsselblues“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theaterkantine
20.00 Trattoria
UND...
Karl-Marx Haus, Kasternenstr. 6
18.00 Eine andere Welt ist möglich Vortrag
Maxhaus
18.00 „Die Wüstenmütter – Weise Frauen
des frühen Christentums“ mit Dr. Gabriele
Ziegler, Münsterschwarzach; 1679. mittwochgespräch
Mayersche Droste, Königsallee 18
18.00 Italienische Gesprächsrunde /
Discussione in italiano
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
72
September 2016
Düsseldorfer Marionetten-Theater
Der Drache
ab 16.9. 20 Uhr
15.9. Donnerstag
FILM
Heute Bundesstart der Filme:
Auf Augenhöhe / The Beatles: Eight Days a
Week - The Touring Years / Entertainment /
Das Geständnis / Hieronymus Bosch Schöpfer der Teufel / Multiple Schicksale /
The Music of Strangers: Yo Yo Ma & the
Silkroad Ensemble / My First Lady / The
Purge: Election Year / Rudolf Thome - Überall Blumen / SMS für Dich / Thank You for
Calling / Tschick / Viva
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Django
KaBARett F L i N
Hans Gerzlich:
„So kann ich nicht arbeiten!“
Do 15.9. 20 Uhr
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 Gilgamesh
Zakk
20.00 Import/ Export: Literaturshow mit
Sascha Macht in Düsseldorf
UND...
Bürgerhaus Reisholz
15.30 Kinderwerkstatt
Es geht rund mit dem Punkt!
café stilbruch, Niederrheinstrasse 182
19.00 Klaus Grabenhorst: „Griechenland“:
Gedichte – Geschichten – Bouzoukiklänge“
Haus der Kirche, Bastionstraße 6
09.30 „Tirily! Tirily! ich lebe!“ –
Heinrich Heine in Italien
Seminarleitung: Dr. Karin Füllner
Literaturbüro NRW , Bismarckstraße 90
19.00 Gustav Freytag – ein vergessener
Auflagenmillionär der deutschen Literaturgeschichte?
Freizeitstätte Garath
Lars Redlich: „Lars But Not Least!“
Fr 16.9. 20 Uhr
16.9. Freitag
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
19.00 Under the Skin –
Tödliche Verführung
Filmwerkstatt
20.00 The Comedy
ROCK POP JAZZ DISCO
Bürgerhaus Salzmannbau
20.00 Salsa Tanzparty
Jazz Schmiede
20.30 Forsonics
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Diary of Dreams und Diorama
„Coma Alliance“-Tour 2016
Zakk
20.00 Joe Volk
20.00 Barabasch Session
22.00 Back to the 80s
23.00 Subkult Klassix Klub
Filmwerkstatt
The Comedy
Fr 16.9. 20 Uhr
Savoy Theater
20.00 Marek Fis: „Unter Arrest“
Schaustall, Langenfeld
20.00 Alain Frei
“Alle Menschen sind anders… gleich“
Takelgarn Theater
20.00 Blind Date oder Künstler im Sack
Theater am Schlachthof
20.00 Die Buschtrommel:
„Dumpf ist Trumpf“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterkantine
19.30 Mensch Viktor
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 Gilgamesh
Tonhalle Düsseldorf
20.00 Na hö´n the Mal
UND...
Mayersche Droste, Königsallee 18
18.00 Susann Brennero liest aus „Der
Vampir vom Niederrhein – Peter Kürten“
Theater am Schlachthof
Jens Spörckmann:
„Jakobs Weg – Pilgern to go“
So 17.9. 20 Uhr
17.9. Samstag
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
ROCK POP JAZZ DISCO
Flyer_10x10.indd 2
16.03.2009 10:23:28
Zakk
20.00 Timm Beckmann plus...
THEATER OPER KONZERT TANZ
KaBARett F L i N
20.00 Hans Gerzlich:
„So kann ich nicht arbeiten!“
Kom(m)ödchen
20.00 Tina Teubner und Ben Süverkrüp
„Wenn du mich verlässt komm ich mit“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Capitol Theater
20.00 Quatsch Comedy Club
17.09.
Central
20.00 Ein Sommernachtstraum
BLACK BOX, Schulstr.4
Deutsche Oper am Rhein
19.30 Ballett am Rhein – b.26
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
FFT Juta
11.00 Kultur-Frühstück
Mit fringe ensemble/phoenix5
17.00/19.00/21.00 machina eX
„Lessons of Leaking“
Freizeitstätte Garath
20.00 Lars Redlich: „Lars But Not Least!“
KaBARett F L i N
20.00 Manes Meckenstock: „Lott jonn!“
Savoy Theater
20.00 Markus Barth: „Sagt wer?“
Kom(m)ödchen
20.00 Tina Teubner und Ben Süverkrüp
„Wenn du mich verlässt komm ich mit“
Takelgarn Theater
20.00 Robbi Pawlik:
„Bademeister Schaluppke“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
19.00 - ca. 22.00 h
ZEIGE DEINE WUNDE
Film von Rüdiger Sünner
anschl. Podiumsgespräch mit
Rüdiger Sünner, Joh. Stüttgen
und Hermann Achenbach
Der Aktionskünster, Bildhauer,
Kunsttheoretiker und Pädagoge
Joseph Beuys, zeitlebens umstritten,
anstößig im besten Sinne, wollte
berühren und berührbar sein. Die
seelische und körperliche Verletzlichkeit des Menschen war sein
Thema. Nicht zufällig trägt eine
seiner bekanntesten Installationen
den Titel "Zeige Deine Wunde".
Savoy Theater
Markus Barth: „Sagt wer?“
Do 15.9. 20 Uhr
KaBARett F L i N
20.00 Ensemble FLiN:
„FAST FAUST - oder des Pudels Kern“
Kom(m)ödchen
20.00 Tina Teubner und Ben Süverkrüp
„Wenn du mich verlässt komm ich mit“
Black Box
19.00 Zeige deine Wunde – Kunst und
Spiritualität bei Joseph Beuys
Komödie Düsseldorf
17.00/20.00 Opa ist die beste Oma
Schaustall, Langenfeld
20.00 Toni Erdmann
Rheinisches Landestheater Neuss
15.00 Gans und gar
20.00 Drei Mal Leben
ROCK POP JAZZ DISCO
Bürgerhaus Reisholz
19.30 12. Orientalisches Fest
Cafe a Gogo
19.00 Peaches & Mushrooms
Café Sperrmüll / Trödel- und Antikmarkt
Aachener Platz
11.30 Woodhouse - Swing & Blues mit
Ellen Bliek voc.
Kulturfabrik Krefeld
16.00 KuFa Beach
21.00 30up - Nichts für junges Gemüse
Zakk
20.00 Buzzcocks
THEATER OPER KONZERT TANZ
DER SPEZIALIST FÜR MUSIK & FILM
SCHADOW ARKADEN 1.ETAGE
73
September 2016
THEATER OPER KONZERT TANZ
Capitol Theater
20.00 Quatsch Comedy Club
Central
19.30 Der Revisor
Deutsche Oper am Rhein
16.30 Opernhausführung
Düsseldorfer Marionetten-Theater
15.00/20.00 Der Drache
Ferdinand-Trimborn-Saal, Ratingen
10.00 17. Ferdinand-Trimborn-Musikwettbewerb
FFT Juta
17.00/19.00/21.00 machina eX
„Lessons of Leaking“
19.00 Michael Seemann: Whistleblowing.
Zwischen Kontrollverlust und Manipulation
20.00 Geoffroy de Lagasnerie
Die Kunst der Revolte
Jazz Schmiede
20.00 7th Tap Jam
Junges Schauspielhaus
19.00 Natives
Bürgerhaus Salzmannbau
Salsa Tanzparty
Fr 16.9. 20 Uhr
18.9. Sonntag
Steinway-Haus
Chris Hopkins meets his Piano-Friends
featuring Bernd Lhotzky
So 18.9. 11 Uhr
FILM
Takelgarn Theater
20.00 Anke Jansen:
„So oder so ist das Leben“
Black Box
13.00 Wadjda –Das Mädchen Wadjda
15.00 Osama
16.30 Django
tanzhaus nrw
16.30 Offene Probe „PARTY“ von Alfredo
Zinola & Maxwell McCarthy
18.00 Lies Pauwels/HETPALEIS:
„Der Hamilton-Komplex“
19.00 Abschlusspräsentation Improvisationstheater/Ltg. Paul Hänel
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Schaustall, Langenfeld
20.00 Toni Erdmann
Savoy Theater
20.00 Robert Kreis:
„Manche mögen´s Kreis“
Theater am Schlachthof
19.00 Jens Spörckmann:
„Jakobs Weg – Pilgern to go“
ROCK POP JAZZ DISCO
Schauplatz, Langenfeld
20.00 Ralf Schmitz: „Schmitzenklasse“
Destille
20.00 WestcoastJAZZ
Theater am Schlachthof
15.00 Zwei Pinguine auf großer Fahrt
16.00 Sturm im Cidreglas
Jahreszeitenlesung: Herbst
Takelgarn Theater
20.00 Ozan und Tunc:
„Ab- und Zuwanderer“
Schauplatz, Langenfeld
11.30 Red Beans Ragtime Band
Jazz im Foyer
Theater an der Kö
18.00 Der Pantoffel-Panther
THEATER OPER KONZERT TANZ
Theatermuseum
15.30 Faszination Theater:
Schauplätze – Theater in der Stadt
tanzhaus nrw
18.00 Lies Pauwels/HETPALEIS:
„Der Hamilton-Komplex“
Theater am Schlachthof
20.00 Jens Spörckmann:
„Jakobs Weg – Pilgern to go“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theatermuseum
19.30 SiT: Die Impro-Tipp-Show
UND...
Destille
11.00 Autorenfrühstück
JAB, Lacombletstr. 10
08.00 Kombibörse
NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2
11.00 text & talk - Messe der unabhängigen Verlage in NRW
Central
18.00 Ein Sommernachtstraum
Deutsche Oper am Rhein
18.30 Carmen
FFT Juta
16.00 Anna Kpok, Mediadesign Hochschule Düsseldorf u.a: „Brot & Spiele“
17.00/19.00/21.00 machina eX
„Lessons of Leaking“
Junges Schauspielhaus
16.00 Meine Schwester Sheherazade
Kom(m)ödchen
20.00 Mr. Leu
„Solo in Concert. Invitation to the Blues“
Komödie Düsseldorf
18 Opa ist die beste Oma
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Stefan Waghubinger
„Außergewöhnliche Belastung“
Theater an der Luegallee
18.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterzelt, Corneliusplatz
17.00 Gilgamesh
Tonhalle Düsseldorf
11.00 Das symphonische Palais
11.00 Aeolus Bläserwettberwerb 2016
UND...
Destille
16.30 Aleppo, Damaskus und das Dorf
Habuba; Lesetheater zu arabischen
Saz- und Oudklängen
Hohe Straße
11.00 „Das Fest“ - Hohestraßenfest
Zakk
20.00 Poesieschlachtpunktacht
Rheinisches Landestheater Neuss
11.00/15.00/17.15 Jim Knopf und Lukas der
Lokomotivführer
Schauplatz, Langenfeld
20.00 Ralf Schmitz: „Schmitzenklasse“
Schloss Dyck, Jüchen
16.00 Niederrhein Musikfestival:
Beleza – Musica do Brasil
Steinway-Haus
11:00 Chris Hopkins meets his PianoFriends featuring Bernd Lhotzky
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
74
September 2016
75
September 2016
Herausgeber: biograph Verlag Peter Liese
Citadellstraße 14, 40213 Düsseldorf
Telefon 0211/86 68 20
Telefax 0211/86 68 222
[email protected]
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Terminkalender: [email protected]
Redaktion: Peter Liese (v.i.S.d.P.) ,
Thomas Müller
Redaktionelle Mitarbeit: Thomas Hirsch,
Hans Hoff, Sarah Holzapfel, Eric Horst,
Werner Kunstleben, Dr. Thomas Laux,
Ingrid Liese, Wilhelm Schmidt, Kalle Somnitz, Anne Wotschke
tanzhaus nrw
Lies Pauwels/HETPALEIS:
„Der Hamilton-Komplex“
Mo 19.9. 11 Uhr
Filmwerkstatt
Sivas
Di 20.9. 20 Uhr
Savoy Theater
Urban Priol:
„Jetzt. – Schon wieder aktueller“
Mi 21.9. 20 Uhr
Theaterzelt, Corneliusplatz
In 80 Tagen um die Welt
Mi 21.9. 19 Uhr
Bürgerhaus Reisholz
Café KULT
Fabian Schläper: „Das große Glotzen“
Do 22.9. 20 Uhr
Stadttheater, Ratingen
WDR – Lachen live:
“Die ganze Wahrheit”
Do 22.9. 20 Uhr
Langen Foundation, Neuss
Niederrhein Musikfestival:
Klang – Raum - Bewegung
Fr 23.9. 19.30 Uhr
Gestaltung: PS Grafik GmbH
Layout: Wilhelm Schmidt
Druck: Graphischer Betrieb Henke, Brühl
Einem Teil der Auflage ist ein Prospekt des
IDO-Festivals beigelegt.
Lokale Anzeigen: Thomas Müller
Telefon 0211/36 33 89 oder 86 68 20
Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr.15
Regionale und überregionale Anzeigen:
BERNDT Media, Dr.-C.-Ottostr. 196,
44879 Bochum, [email protected]
Telefon 0234 / 94 19 10
Telefax 0234 / 941 91 91
Durch Berndt Media
werden auch folgende Kultur-, Kino- und
Bildungsmagazine (Köln, das Ruhrgebiet,
Wuppertal und Aachen) vertreten:
19.9. Montag
20.9. Dienstag
FILM
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Die zwölf Geschworenen
Filmwerkstatt
20.00 Sivas
filmwerkstatt düsseldorf
birkenstr. 47 | 40233 düsseldorf
telefon 0211 40 80 701
www.filmwerkstatt-duesseldorf.de
Filme | Ausstellungen | Konzerte
THEATER OPER KONZERT TANZ
FFT Juta
17.00/19.00/21.00 machina eX
„Lessons of Leaking“
Junges Schauspielhaus
15.00 Café Eden – Refugees are welcome
here
Das Düsseldorfer Kinoprogramm im Internet
tagesaktuell, komplett, informativ.
www.biograph.de
oder:
facebook.com/biographDuesseldorf
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
tanzhaus nrw
11.00 Lies Pauwels/HETPALEIS:
„Der Hamilton-Komplex“
Zeughaus Neuss
20.00 ZeughausKonzerte: Belcea Quartet
Abo an den biograph-Verlag,
Citadellstraße 14, 40213 Düsseldorf
Ich bin daran interessiert, mir den
biograph für ein Jahr monatlich zustellen
zu lassen. Einen Verrechnungsscheck in
Höhe von 30,- € füge ich bei oder rufen Sie
uns unter 0211/86 68 20 an, wenn Sie den
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PLZ, Ort
ab Monat
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
ROCK POP JAZZ DISCO
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
19.00 literarisch – weiblich – engagiert
Festakt zur Schenkung der Sammlung von
Rita van Endert und Kirsten Engelmann
Maxhaus
19.30 Krise, Krieg und Klima –
warum fliehen Menschen? Diskussion mit
Dr. Alexander Lohner (MISEREOR) und
Hermann Mahler (Attac Deutschland)
Zentralbibliothek,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
18.00 Frisch gepresst: Annegret Koerdt
liest aus „Pechschwarz“
21.9. Mittwoch
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Schwarze Tafeln
ROCK POP JAZZ DISCO
Zakk
20.30 Ala.ni
FFT Kammerspiele
20.30 Fear of Men
Zakk
20.00 Rocko Schamoni & Tex M. Strzoda
Central
19.30 Romeo und Julia
FFT Juta
17.00/19.00/machina eX
„Lessons of Leaking“
Junges Schauspielhaus
10.00 Meine Schwester Sheherazade
19.00 Natives
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
filmwerkstatt düsseldorf
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Der Revisor
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
Junges Schauspielhaus
09.30 Meine Schwester Sheherazade
11.00 Natives
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Rheinisches Landestheater Neuss
20.30 Konrad Beikircher:
„Bin völlig meiner Meinung“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Aktionsbühne
mit Off My Diary und Caesar‘s Green
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterkantine
19.30 Bleibt Liebe?
UND...
Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstr. 90,
Raum 412
19.30 „Die Flucht nach vorn“ Lesung des
Verbandes deutscher Schriftstellerinnen
und Schriftsteller
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
Theaterkantine
19.30 Bleibt Liebe?
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 In 80 Tagen um die Welt
WELCHEN FILM ZEIGT DIE BLACK BOX
AM 16.9. UM 19 UHR?
UND...
Jazz Schmiede
20.00 Jam Session
THEATER OPER KONZERT TANZ
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Robert-Schumann-Saal
19.30 Jugend kulturell Förderpreis 2016
„Acoustic Pop“ – Vorentscheidung
Düsseldorf
Savoy Theater
20.00 Urban Priol:
„Jetzt. – Schon wieder aktueller“
Takelgarn Theater
20.00 Daniel Helfrich: „MusiZierFische“
22.9. Donnerstag
FILM
Heute Bundesstart der Filme:
24 Wochen / Alice und das Meer / And-Ek
Ghes... / As I Open My Eyes - Kaum öffne
ich die Augen / Bad Moms / Die glorreichen
Sieben / Hedis Hochzeit / LenaLove /
Snowden / The Visit - Eine außerirdische
Begegnung / Der Vollposten
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Dämonen und Wunder –Dheepan
Heine Haus, Bolkerstr. 53
19.30 Autorenlesung: Connie Palmen „Du
sagst es“
Filmwerkstatt
20.00 Tangerine L.A.
Maxhaus
18.00 „Die Armen der Reichen – Was fordert die Option für die Armen von Christen
in Deutschland?“ mit Prof. Dr. Gerhard
Kruip, Mainz, 1680. mittwochgespräch
ROCK POP JAZZ DISCO
Stadtteilbücherei Eller,
Gertrudisplatz 16-18
19.30 DüsselTrio mit Nadine Beneke, Samir
Kandil & Michalis Patentalis
Cafe a Gogo
19.00 Könich Kallen Syndrom
Zakk
20.45 Tito & Tarantula
THEATER OPER KONZERT TANZ
Bürgerhaus Reisholz
20.00 Café KULT
Fabian Schläper: „Das große Glotzen“
Central
20.00 Planet Magnon
Deutsche Oper am Rhein
19.30 Globus Vocals in Concert
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
Stadttheater, Ratingen
20.00 WDR – Lachen live:
“Die ganze Wahrheit”
Takelgarn Theater
20.00 Christopher Köhler:
„Unglaublich aber lustig!“
tanzhaus nrw
20.00 Etienne Saglio/Monstre(s):
„Les Limbes – Die Vorhölle“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
UND...
„Bogart’s“, Am Poth 2A
19.00 „Mord im Bogart’s“
Sabine Klewe liest aus ihrem neustem
Thriller: „Wer nicht das Dunkel kennt!“
Bürgerhaus Reisholz
15.30 Kinderwerkstatt - heute können
Kinder ihren eigenen Roboter-Freund
basteln.
Haus der Kirche, Bastionstr. 6,
19.00 Abraham Joshua Heschel und Martin, Luther King: Glaube und Handeln im
Judentum und Christentum; Dr. Volker
Haarmann, Landespfarrer Juden und
Christen EKiR
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
20.00 Harrys Poetry Slam
Mit Gina und Lisa Oberstebrink
Mayersche Droste, Königsallee 18
20.15 Schauspielerin Yve Burbach liest
Düsseldorfer Kriminalromane
FFT Juta
20.00 fringe ensemble/phoenix5
Macbeth over Europe
Junges Schauspielhaus
09.30 Meine Schwester Sheherazade
11.00 Natives
KaBARett F L i N
20.00 Vera Deckers:
„Probleme sind auch keine Lösung!“
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Komödie Düsseldorf
20.00 Opa ist die beste Oma
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
76
September 2016
77
September 2016
23.9. Freitag
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
19.00 Vertigo – aus dem Reich der Toten
ROCK POP JAZZ DISCO
JAB, Lacombletstr. 10
20.00 Slime & Support: Outsiders Joy
JAB, Lacombletstr. 10
Slime & Support: Outsiders Joy
Fr 23.9. 20 Uhr
Jazz Schmiede
20.30 Three Nations Under One Groove
Zakk
22.00 Die Üblichen Verdächtigen
22.15 Mighty Hallelujah Terzett
23.00 Der Rockclub
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Romeo und Julia
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
Junges Schauspielhaus
10.00 Meine Schwester Sheherazade
KaBARett F L i N
20.00 Ensemble FLiN: „Damenabend“
Kom(m)ödchen
20.00 HG Butzko – Menschliche Intelligenz, oder: „Wie blöd kann man sein?“
Langen Foundation, Neuss
19.30 Niederrhein Musikfestival: Klang –
Raum - Bewegung
Savoy Theater
20.00 Nightwash Live
Theater am Schlachthof
20.00 Jens Spörckmann:
„Jakobs Weg – Pilgern to go“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theatermuseum
19.30 SiT: Die tragische Geschichte von
Hamlet, Prinz von Dänemark
Theaterkantine
19.30 Mensch Viktor
Tonhalle Düsseldorf
20.00 Sternzeichen : Brahms 2
UND...
Zakk
18.00 Poesie & Wortgestöber
Schaustall, Langenfeld
20.00 Thomas Freitag:
“Europa – Der Kreisverkehr und ein
Todesfall“
Stadttheater, Ratingen
Loriots Gesammelte Werke
Sa 24.9. 20 Uhr
24.9. Samstag
FILM
Theater Anderswo, Naheweg 25, Erkrath
20.00 Eine afrikanische Tragödie
Black Box
20.00 City Girl
Vorprogramm: Eine Spektulation in Weizen
Theater am Schlachthof
18.00 Sturm im Cidreglas
Jahreszeitenlesung: Herbst
20.30 Harry Heib: „Hausmusik mit Gästen“
ROCK POP JAZZ DISCO
Café Sperrmüll / Trödel- und Antikmarkt
Aachener Platz
11.30 Blue Rose New Orleans Jazzband Preservation Hall Jazz mit Musikern aus
B / D / NL
Jazz Schmiede
20.30 Jan Schreiner Large Ensemble
Kulturfabrik Krefeld
16.00 KuFa Beach
22.00 Back to the 80s
Takelgarn Theater
20.00 Moses W.:
„Als der Walkman laufen lernte“
Zakk
20.00 Jan Plewka singt Rio Reiser
tanzhaus nrw
20.00 Etienne Saglio/Monstre(s):
„Les Limbes – Die Vorhölle“
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
20.00 Planet Magnon
Deutsche Oper am Rhein
19.30 Ballett am Rhein – b.26
Düsseldorfer Marionetten-Theater
15.00/20.00 Der Drache
FFT Juta
20.00 fringe ensemble/phoenix5
Macbeth over Europe
KaBARett F L i N
20.00 Ensemble FLiN: „Damenabend“
Kom(m)ödchen
20.00 Reiner Kröhnert: „Mutti reloaded“
Ka.B.A.R.ett F L i N
am Staufenplatz
Ludenbergerstr. 37
40629 Düsseldorf
www.kabarettflin.de
Genießen Sie
herzerfrischende
Kleinkunst in
familiärer Atmosphäre.
[email protected]
Rheinisches Landestheater Neuss
19.00/20.00/21.00 Neusser Kulturnacht
Savoy Theater
20.00 Knacki Deuser:
„Seltsames Verhalten“
Stadttheater, Ratingen
20.00 Loriots Gesammelte Werke
Takelgarn Theater
20.00 Thilo Seibel:
„Das Böse ist verdammt gut drauf“
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
tanzhaus nrw
20.00 Etienne Saglio/Monstre(s):
„Les Limbes – Die Vorhölle“
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
reinraum e.V., Jahplatz, Aderstr. 30a
16.00 Swing n´Roll#4
FROHSINN, GASTLICHKEIT + KLEINKUNST
Savoy Theater
Knacki Deuser:
„Seltsames Verhalten“
Sa 24.9. 20 Uhr
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterkantine
20.00 Trattoria
Theaterzelt, Corneliusplatz
18.00 In 80 Tagen um die Welt
UND...
Archeosophische Gesellschaft
Düsseldorf e.V., Münsterstrasse 38
10.00 Ernährung nach den 4 Temperamenten - Einführender Vortrag zum
Wochenendkurs
Bücherei Benrath, Urdenbacher Allee 6
19.00 Benrather Büchernacht
„Denk ich an Düsseldorf in der Nacht“
Lesungen und Musik mit Horst Eckert u.a.
Moderation: Dr. Karin Füllner
Bürgerhaus Reisholz
14.00 Trödel- & Kindersachenmarkt
Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12-14
15.00 „Samstags um drei zu Gast bei
Heine“ – Buchvorstellung und Lesung mit
Musik, mit Dr. Sabine Brenner-Wilczek
Kulturbahnhof Gerresheim,
Heyestraße 194
10.00 Tagung: Poetische Experimente
Zakk
15.00 Straßenleben - Ein Stadtrundgang
mit Wohnungslosen
Freizeitstätte Garath
Ass-Dur, 3. Satz-Scherzo Spirituoso
So 25.9. 20 Uhr
25.9. Sonntag
FILM
Bürgerhaus Reisholz
Jazz-Frühstück:
The Old Time Serenaders Jazzband
So 25.9. 11 Uhr
Theater an der Kö
18.00 Der Pantoffel-Panther
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Theater an der Luegallee
11.30 Hverkamp Solo:
„Ihr Mann und seine Frau“
18.00 Fünf Frauen und ein Mord
Black Box
12.00 Die große Reise
14.30 Schwarze Tafeln
16.30 Zwiebeln – Jack räumt auf
Theatermuseum
11.30/15.00 Ein Bäumling kommt selten
allein…
ROCK POP JAZZ DISCO
Bürgerhaus Reisholz
11.00 Jazz-Frühstück: The Old Time Serenaders Jazzband
Cafe a Gogo
19.00 Benedikt Hesse Band
Destille
20.00 WestcoastJAZZ
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
18.00 Romeo und Julia
Deutsche Oper am Rhein
11.00 Familienführung
18.30 Carmen
Ferdinand-Trimborn-Saal, Ratingen
17.00 Liederabend – Werke von Johann
Vesque von Püttlingen
Freizeitstätte Garath
20.00 Ass-Dur, 3. Satz-Scherzo Spirituoso
Junges Schauspielhaus
16.00 Meine Schwester Sheherazade
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Kulturfabrik Krefeld
19.00 Torsten Sträter
Prinzensaal im Schloss Eller,
Heidelberger Straße 30
17.00 „ Aus den 70ern“ – Ära der Liedermacher mit Gitarrist und Sänger Martin
Bauer
Savoy Theater
19.00 Schlag auf Schlag MusikKabaretTalk
Theater am Schlachthof
19.00 16. Ausgabe der Neusser KabarettSerie, Menü heute: „Geschnetzeltes
‚Europa‘ auf Einheitsbrei“
Theaterzelt, Corneliusplatz
18.00 In 80 Tagen um die Welt
Tonhalle Düsseldorf
11.00 Sternzeichen : Brahms 2
UND...
Ballhaus der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kaiserswerther Straße 390
17.00 Poetische Begegnung mit dem
Orient: Reinhard Kiefer und Christoph
Leisten lesen aus ihrer Marokko-Prosa
zur Finissage der Ausstellung „Meet the
Orient“
Bürgerhaus Salzmannbau
10.00 Kindersachenbörse
17.00 café nebenan/heaven 7,
Grafenberger Allee 145
17.00 Klaus Grabenhorst; „Lesetheater mit
Gitarre und Knopfakkordeon“
Destille
16.30 Café Philosophique
Die neue Lust am Denken
Literaturbühne Modigliani, Wissmannstraße 6
15.00 Klaus Grabenhorst: Holland: „Wärst
du ein Zauberer“ – Literatur & Gitarrenklänge
Miteinander – „wohnen in verantwortung“, Ursula-Trabalski-straße 47
11.00 Klaus Grabenhorst: Katastrophengeschichten von Hermann Harry Schmitz
(1880-1913)
Zakk
11.00 Deutsch-Griechischer Literatursalon
Prinzensaal im Schloss Eller,
Heidelberger Straße 30
„ Aus den 70ern“ – Ära der Liedermacher
mit Gitarrist und Sänger Martin Bauer
So 25.9. 17 Uhr
Schauplatz, Langenfeld
Hannes Wader
„Live – Herbsttour 2016“
Mo 26.8. 20 Uhr
26.9. Montag
27.9. Dienstag
FILM
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
ROCK POP JAZZ DISCO
Zakk
20.30 Okta Logue
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Der Revisor
Deutsche Oper am Rhein
16.30 Opernhausführung
Junges Schauspielhaus
09.30 Meine Schwester Sheherazade
11.00 Unterm Kindergarten
15.00 Café Eden – Refugees are welcome
here
Rheinisches Landestheater Neuss
19.00 Theaterchor: Die Unerhörten
Schauplatz, Langenfeld
20.00 Hannes Wader
„Live – Herbsttour 2016“
Theaterkantine
20.00 MS Amenita
Tonhalle Düsseldorf
20.00 Sternzeichen : Brahms 2
UND...
Jüdische Gemeinde Düsseldorf,
Paul-Spiegel-Platz 1
19.00 Vortrag – Grischa Alroi-Arloser,
Israel
Zentralbibliothek,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
20.00 Jamal Quaiser liest:
„Der fremde Erfolgsfaktor“
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Jackie Brown
Filmwerkstatt
20.00 Der Mondmann
ROCK POP JAZZ DISCO
Jazz Schmiede
20.00 Jam Session
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Romeo und Julia
FFT Juta
10.00 echtzeit-theater: „Königin Gisela“
FFT Kammerspiele
20.00 Laila Soliman: „Zig Zig“
Junges Schauspielhaus
17.00 Unterm Kindergarten
Kom(m)ödchen
20.00 Kom(m)ödchen-Ensemble
„Deutschland gucken“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterkantine
20.00 MS Amenita
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 In 80 Tagen um die Welt
UND...
Lesecafé Knittkuhl, Am Mergelsberg 3
18.00 Klaus Grabenhorst: „Italien“:
Gedichte und Geschichten
Literaturbüro NRW / Gerhart-HauptmannHaus, Bismarckstraße 90
19.00 Lesung und Gespräch mit Arno
Surminski
Zakk
20.00 Dennis Gastmann liest aus Atlas der
unentdeckten Länder
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
78
September 2016
79
September 2016
30.9. Freitag
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
19.00 Die große Reise
21.00 Jack räumt auf
ROCK POP JAZZ DISCO
Schauplatz, Langenfeld
Die Mobilés
„Moving Shadows“
Mi 28.9. 20 Uhr
28.9. Mittwoch
FILM
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Sitzfleisch
WO WIRD AM 9.9. UM 20 UHR DAS STÜCK
„HELDEN GESUCHT“ GESPIELT?
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Terror
20.00 Planet Magnon
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
FFT Kammerspiele
20.00 Laila Soliman: „Zig Zig“
Freizeitstätte Garath
20.00 Andreas Gundlach: „…und einmal
musste ich spielen im Hasenkostüm!“
Freizeitstätte Garath
Andreas Gundlach: „…und einmal musste
ich spielen im Hasenkostüm!“
Mi 28.9. 20 Uhr
Tonhalle Düsseldorf
18.00 Big Bang - Rhapsody in Concert
Zakk
20.00 Abdelkarim: Zwischen Ghetto und
Germanen
UND...
Archeosophische Gesellschaft
Düsseldorf e.V., Münsterstrasse 38
20.00 Astrologische Entsprechungen im
Tarot
Bürgerhaus Salzmannbau
15.00 Lesung mit Peter von Kapri
Maxhaus
18.00 „Santiago de Compostela – Beobachtungen und Gedanken auf dem
Jakobsweg“ mit Dipl. Ing. Johannes
Werner, Düsseldorf
1681. mittwochgespräch
Geschwister-Scholl-Gymnasium
10.00 Vorträge: Zukunft gestalten lernen
Zentralbibliothek,
Bertha-von-Suttner-Platz 1
20.00 Book-Datin - Buchtipps für die
Couch
Junges Schauspielhaus
10.00 Meine Schwester Sheherazade
Kom(m)ödchen
20.00 Ehnert vs. Ehnert
„Zweikampfhasen“
Komödie Düsseldorf
20.00 Ein Herz aus Schokolade
Kulturfabrik Krefeld
20.00 Exit:Wonderland
Junges Schauspielhaus
Meine Schwester Sheherazade
Mi 28.9. 10 Uhr
29.9. Donnerstag
FILM
Heute Bundesstart der Filme:
Bir Baba Hindu / Findet Dorie / Frantz /
Hannah / The Infiltrator / Kommen Rührgeräte
in den Himmel? Ein Film über Nachhaltigkeit /
Die letzte Sau / Mali Blues / Mit dem Herz
durch die Wand / Nebel im August /
Raving Iran / War Dogs
Geplante Spieltermine der Filmkunstkinos
auf den Mittelseiten dieses Heftes. Alle
Kinos tagesaktuell unter www.biograph.de
Black Box
20.00 Lotte Reiniger –Tanz der Schatten
Vorfilm: The Tocher
Im Anschluss: Frühe Kurzfilme von Michel
Ocelot
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Der Revisor
Deutsche Oper am Rhein
19.30 Ballett am Rhein – b.26
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
FFT Jua
10.00 Theater Marabu
„Griff, der Unsichtbare“
Jazz Schmiede
20.00 Frizzles Improvisationstheater
Junges Schauspielhaus
11.00 Natives
19.00 Theatersport
Rheinisches Landestheater Neuss
18.00 Soirée zu: Baumeister Solness
Kom(m)ödchen
20.00 Ehnert vs. Ehnert
„Zweikampfhasen“
Schauplatz, Langenfeld
20.00 Die Mobilés
„Moving Shadows“
Komödie Düsseldorf
20.00 Ein Herz aus Schokolade
Stadttheater, Ratingen
20.00 2016 Ralf Schmitz:
„Schmitzenklasse“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterkantine
20.00 MS Amenita
Kurzfristige Änderungen der Spieltermine sind möglich. Aktuelle Informationen unter: www.biograph.de
Savoy Theater
20.00 Queenz of Piano: „Tastenspiele“
Stadttheater, Ratingen
20.00 2016 Ralf Schmitz:
„Schmitzenklasse“
Takelgarn Theater
20.00 Michael Backes: „Schmitz-Backes
Die unglaubliche Tour Witz und Wunder
im Pullunder“
Savoy Theater
Queenz of Piano: „Tastenspiele“
Do 29.9. 20 Uhr
Jazz Schmiede
20.30 Datfunk feat. Reiner Witzel
Kulturfabrik Krefeld
20.00 FORK – X - Die Jubiläumsshow
tanzhaus nrw
fabien prioville dance company:
„La Suite“
Do 29.9. 20 Uhr
Schauplatz, Langenfeld
Jürgen Becker: „Volksbegehren –
Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung“
Fr 30.9. 20 Uhr
Theater am Schlachthof
Rathhauskantine:
„Geschnetzeltes ‚Europa‘ auf Einheitsbrei“
Fr 30.9. 20 Uhr
Zakk
21.00 Rock History Special
23.00 zakk on the Rocks „Autumn Edition“
tanzhaus nrw
20.00 fabien prioville dance company:
„La Suite“
Theater am Schlachthof
20.00 16. Ausgabe der Neusser KabarettSerie, Menü heute: „Geschnetzeltes
‚Europa‘ auf Einheitsbrei“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 19.00 Gilgamesh
Zakk
20.00 Torsten Sträter
UND...
Bürgerhaus Reisholz
15.30 Kinderwerkstatt: Salzfeuerwerk
Haus der Kirche, Bastionstr. 6
19.00 Im Gehen entstehen Wege: Das
frührabbinische – Judentum und das werdende Christentum - eine Zwillingsgeburt
Prof. Dr. Susanne Talabardon
THEATER OPER KONZERT TANZ
Central
19.30 Romeo und Julia
Deutsche Oper am Rhein
18.00 Opernwerkstatt: Otello
Düsseldorfer Marionetten-Theater
20.00 Der Drache
Junges Schauspielhaus
10.00 Der Junge mit dem Koffer
Kom(m)ödchen
20.00 Severin Groebner
„Vom kleinen Mann der wissen wollte wer
ihm auf den Kopf g‘schissen hat“
Komödie Düsseldorf
20.00 Ein Herz aus Schokolade
Ratingen, Innenstadt
10.00 RatingenFestival, Kultur-KunstKulinarik
Savoy Theater
20.00 Markus Krebs: „Permanent Panne“
Schauplatz, Langenfeld
20.00 Jürgen Becker:
„Volksbegehren – Die Kulturgeschichte
der Fortpflanzung“
Takelgarn Theater
20.00 Ludger K.:
„Was Nietzsche über Merkel wusste“
tanzhaus nrw
20.00 fabien prioville dance company:
„La Suite“
Theater am Schlachthof
20.00 16. Ausgabe der Neusser KabarettSerie, Menü heute: „Geschnetzeltes
‚Europa‘ auf Einheitsbrei“
Theater an der Kö
20.00 Der Pantoffel-Panther
Theater an der Luegallee
20.00 Fünf Frauen und ein Mord
Theaterkantine
19.30 Mensch Viktor
Theaterzelt, Corneliusplatz
19.00 19.00 Gilgamesh
Tonhalle Düsseldorf
20.00 Supernova: Henzes Requiem
UND...
Cacaogalerie, Görresstraße 7
19.00 Klaus Grabenhorst: „Lesetheater mit
Gitarre, Dobro und Mundharmonika“
Kultur. Kino.
September 2016 37. Jhg.
Düsseldorf.
www.biograph.de
EL
OLIVO
DER OLIVENBAUM
EIN FILM VON ICÍAR BOLLAÍN
ab 25. August im Kino
www.el-olivo-film.de