Serie Abdichtung: Details für die Praxis

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Serie Abdichtung: Details für die Praxis
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25.11.2005
Sonderdruck
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aus der Fachzeitschrift
Serie Abdichtung:
Details für die Praxis
Einbindende, auskragende und durchdringende Bauteile sind Risikoquellen
für Abdichtungen von erdberührten
Bauteilen. Wir beschreiben, wie Anund Abschlussarbeiten auszuführen
sind.
Verlagsgesellschaft
Rudolf Müller GmbH & Co. KG
Stolberger Str. 84
50933 Köln
Tel.: 02 21/54 97-0
Fax: 02 21/54 97-326
de
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PRAXIS
Auf
trockenen Füßen
BODENABDICHTUNGEN: Überall, wo Bitumenschweißbahnen eingesetzt
werden, ist dies traditionell Aufgabe des Dachdeckers. Dabei könnte
er auch neue Anwendungsgebiete zu seiner Sache machen, zum Beispiel die Abdichtung von Bodenplatten.
FOTOS UND ZEICHNUNGEN: DÖRKEN
Bei der Bodenabdichtung in Nassräumen
bestimmt die Art der Beanspruchung den
Abdichtungswerkstoff und teilweise auch
die Ausführung. Bei mäßiger Beanspruchung reichen einlagige Abdichtungen mit
Kaltselbstklebebahnen aus.
I
n der DIN 18195, Teil 4 und 5, wurde
die Abdichtung von Bodenplatten in
Kellern und Nassräumen neu geregelt.
Die überarbeitete Version der DIN 18195
schreibt eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit grundsätzlich vor.
Die Abdichtung gegen Bodenfeuchte nach
Teil 4 ist dabei der am häufigsten auftretende Fall. Eine Abdichtung gegen Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser
erfordert zwar eine lückenlose Absperrung
der erdberührten Flächen, dabei kann man
jedoch verschiedene Materialien kombinieren und es muss nicht an jeder Stelle eine wasserdruckhaltende Verbindung hergestellt werden. So können im Wandbereich die Mauerwerkssperren nur lose
überlappt werden.
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Eine breite Palette an Materialien
Geeignete Abdichtungsstoffe für die
Flächenabdichtung sind kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen (KMB),
kaltselbstklebende Bitumendichtungsbahnen
(KSK), Bitumen- und Polymerbitumenbahnen, Bitumen- und Polymerbitumenschweißbahnen und Kunststoffdichtungsbahnen. Bitumen- und Kunststoffdichtungsbahnen waren schon in der alten
Fassung der DIN 18195 zur Abdichtung
von Bodenplatten zugelassen. Mit ihrer
Überarbeitung im Jahr 2000 wurden dazu
noch die KMBs und KSKs aufgenommen.
Für alle Abdichtungsarten gilt gemäß der
DIN: Als Untergrund ist eine Betonschicht
oder ein vergleichbar standfester Untergrund erforderlich. Kanten und Kehlen
müssen gefast oder gerundet werden. Die
fertige Abdichtung schließlich ist vor me-
chanischen Beschädigungen zu schützen.
Bei der Verarbeitung der Abdichtung selbst
gibt es bei einigen Materialien Besonderheiten zu beachten, die sich direkt auf den
Arbeitsablauf und damit auf die Baustellenorganisation auswirken können.
Gelegentlich werden in Kellerräumen lediglich eine PE-Folie oder eine dünne PVCFolie unter dem Estrich verlegt. Diese
Materialien sind dafür jedoch denkbar
ungeeignet, da sie nur unzureichend widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigungen sind. Die überarbeitete DIN verlangt deshalb beim Einsatz von Kunststoffbahnen, dass diese eine Dicke von
mindestens 1,2 Millimetern haben müssen.
Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass
das Material bitumenbeständig ist, wenn
die Folie auf eine bituminöse Wandabdichtung trifft.
Bei der Abdichtung der Kellersohle werden
traditionell Bitumenschweißbahnen –
meist vom Dachdecker verlegt – eingesetzt.
Bei deren Verarbeitung mit offener Flamme besteht immer die Gefahr von Brandschäden und auch beim Anschluss an
Kunststofffenster und -türen oder Mauerwerkssperren aus Kunststoff ist besondere
Vorsicht erforderlich. Fallweise müssen
hier auch besondere Anschlussbahnen eingesetzt werden. Die neu in die DIN aufgenommenen Materialien sind da in manRatgeber Abdichtungen 2005
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PRAXIS
ABDICHTUNG: BODENPLATTE
Die überarbeitete Version der DIN 18195 schreibt eine Abdichtung der Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit grundsätzlich vor. Die Abdichtung gegen Bodenfeuchte nach Teil 4 ist dabei
der am häufigsten auftretende Fall.
Bodenabdichtung
cher Hinsicht unproblematischer – was
kein Grund für den Dachdecker sein sollte,
sich dieses Arbeitsgebiet abnehmen zu lassen.
Die „Neuen“ in der DIN
Kunststoffmodifizierte Dickbeschichtungen werden auch bei der horizontalen Abdichtung nach einem Voranstrich im
Streich-, Roll-, Spritz- oder Spachtelverfahren in zwei Arbeitsgängen möglichst
gleichmäßig und porenfrei aufgebracht.
Bei einer Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit kann dabei nass in nass gearbeitet
werden. Nach dem Auftragen der Masse
und dem Entweichen des Wasseranteils bilden die KMBs eine geschlossene, dauerhaft
elastoplastische Haut. Die KMB muss völlig durchgetrocknet sein, bevor der Fußbodenaufbau aufgebracht werden kann. Der
Durchtrocknungsgrad und die geforderte
Schichtdicke von drei Millimetern sind dabei wie bei der Wandabdichtung zu überprüfen und zu dokumentieren.
Die Abdichtung mit Kaltselbstklebebahnen
bietet demgegenüber deutliche Vorteile. Ihre Verarbeitung erfordert zwar auch entsprechende Sorgfalt, doch lassen sich die
einzelnen Bahnen wie eine Bitumentapete
von der Rolle weg auf der mit einem Grundanstrich versehenen Bodenfläche aufkleben. Danach kann sofort weitergearbeitet
werden. Aber auch gegenüber der konventionellen Schweißbahnverlegung bieten
KSKs Vorteile. In aller Regel ist die Verlegung der KSKs um rund fünfzig Prozent
Ratgeber Abdichtungen 2005
schneller als die der herkömmlichen Bitumenschweißbahnen. Die Bahnen haften
zudem – selbst ohne den Einsatz eines Primers – auf fast allen Kunststoffen. Wird die
Kaltselbstklebebahn später durch nachfolgende Gewerke beschädigt, kann die Beschädigung sehr einfach mit einem entsprechend zugeschnittenen Stück über-
klebt werden.
Im Wandanschlussbereich müssen Abdichtungen gemäß der DIN so an die waagerechte Abdichtung der Wände, das heißt an
die Mauerwerkssperre herangeführt oder
so mit ihr verklebt werden, dass – insbesondere im Bereich von Putzflächen – keine Feuchtigkeitsbrücken entstehen können. Zuverlässiger ist jedoch die Ausbildung mit einer flächigen Überdeckung.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die
Mauerwerkssperre mit einer ausreichenden Breitenzugabe verlegt wurde.
Mäßige und hohe Beanspruchung
in Nassräumen
Bei der Bodenabdichtung in Nassräumen
unterscheidet die DIN in Teil 5 nach mäßig
und hoch beanspruchten Flächen. Mäßig
beansprucht sind Böden von Nassräumen
im Wohnungsbau mit unmittelbar spritzwasserbelasteten Flächen. Hoch beansprucht werden Böden in Nassräumen von
zum Beispiel gewerblich genutzten
Küchen, Schwimmbädern oder anderen
Sportstätten, die häufig Brauch- oder Reinigungswasser ausgesetzt sind. Grob vereinfacht: Immer dann, wenn der Planer einen Bodenabfluss vorsieht, handelt es sich
um hoch beanspruchte Fußböden. Die Art
der Beanspruchung bestimmt den Abdichtungswerkstoff und teilweise auch die Aus-
ABDICHTUNG: NASSRÄUME
Bei der Bodenabdichtung in Nassräumen unterscheidet die DIN
in Teil 5 nach mäßig und hoch beanspruchten Flächen. Mäßig beansprucht sind Böden von Nassräumen im Wohnungsbau mit unmittelbar spritzwasserbelasteten Flächen.
Bodenabdichtung
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führung. Bei mäßiger Beanspruchung reichen einlagige Abdichtungen zum Beispiel
mit Bitumendichtungsbahnen, KSKs oder
mit KMBs aus. Bei hohen Beanspruchungen wird die Materialauswahl weiter eingegrenzt und die Ausführung wird aufwändiger: Bei Bitumendichtungsbahnen beispielsweise ist als Sicherheitsreserve immer
eine zweilagige Abdichtung erforderlich.
Ein Sonderfall sind Nassräume in Bereichen, die konstruktionsbedingt besonders
empfindlich gegen Feuchtigkeit sind. Dies
sind zum Beispiel Holz- und Stahlskelett-
ABDICHTUNG: TÜRDURCHGÄNGE
Schwachpunkte aller Bodenabdichtungen sind Türdurchgänge,
da die Abdichtung hier nicht aus der wasserführenden Ebene herausgeführt werden kann. Hier ist deshalb immer eine Anschlussmöglichkeit für die Abdichtung zu schaffen, zum Beispiel in Form eines auf dem Rohfußboden aufgeschraubten Winkelprofils.
Winkel
Bodenabdichtung
Bei Nassräumen, die konstruktionsbedingt besonders
empfindlich gegen Feuchtigkeit sind, sollte grundsätzlich ein Bodeneinlauf eingeplant werden. So kann im
Notfall kein Wasser zum Beispiel in Hohlräume von
Trockenbaukonstruktionen eindringen.
Bei Flächen, in denen Bodeneinläufe angeordnet sind, gilt die Grundsatzforderung
der DIN, dass das auf die Abdichtung einwirkende Wasser dauerhaft wirksam abgeführt werden muss, so dass es keinen oder
nur geringfügigen hydrostatischen Druck
ausüben kann. Das bedeutet, dass immer
ein Gefälle zum Bodeneinlauf bestehen
sollte. So werden Probleme von vornherein
vermieden.
Fazit: Märkte erschließen
konstruktionen oder Trockenbaukonstruktionen mit Wand- und Deckenhohlräumen. In diesen Fällen ist grundsätzlich
ein Bodeneinlauf einzuplanen, damit im
Notfall kein Wasser in die Hohlräume eindringen kann, sondern gezielt abgeleitet
wird. Verzichtet man auf diesen Bodeneinlauf, verlangt die DIN, dass der Schutz gegen Feuchtigkeit bei der Planung besonders beachtet werden muss. Die Ausführungsart lässt sie allerdings offen.
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Schwachstelle Türdurchgang
Schwachpunkte aller Bodenabdichtungen
sind Türdurchgänge, da die Abdichtung
hier nicht – wie an der Wand – aus der wasserführenden Ebene herausgeführt werden
kann. Hier ist deshalb immer eine Anschlussmöglichkeit für die Abdichtung zu
schaffen, zum Beispiel in Form eines auf
dem Rohfußboden aufgeschraubten Winkelprofils, das innerhalb des Fußbodenaufbaus die Ausbildung eines Wandanschlusses ermöglicht.
Zur Abdichtung von Bodenplatten in Kellern und Nassräumen werden häufig Abdichtungsbahnen eingesetzt, die der Dachdecker in gleicher oder ähnlicher Form
vom Flachdach her kennt. Hier zeigt sich
für ihn ein Betätigungsfeld, das es zu erschließen gilt.
Heinz-Peter Raidt
Ratgeber Abdichtungen 2005
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Technik
Serie Abdichtungen
Schwachpunkte
vermeiden
Ob ein Keller auf Dauer trocken bleibt, hängt auch
von den Durchdringungen ab. Im Teil 1 beschreiben
wir den fachgerechten Einbau von Rohrdurchführungen für Ver- und Entsorgungsleitungen.
a Das industriell vorgefertigte Futterrohr mit Anschlussflansch wird bereits
bei den Rohbauarbeiten eingemauert
oder einbetoniert. Die Bitumenabdichtung oder die Dichtungsbahnen werden
bis direkt auf den Flansch geführt.
Von Heinz-Peter Raidt
hinter- oder unterlaufen werden können. Grundsätzlich sollten sie so angeordnet sein, dass die Abdichtung möglichst im Bereich des Lastfalles »Bodenfeuchtigkeit und nicht drückendes
Sickerwasser« durchstoßen wird. Anderenfalls werden aufwändige und
teure Fest- und Losflanschkonstruktionen erforderlich. Ebenso wichtig:
Bei mehreren Durchdringungen nebeneinander müssen die Abstände
untereinander so groß
sein, dass ein fachgerechter Anschluss auch möglich ist. Für diesen Fall
bietet die Industrie spezielle Einbaulösungen an.
Futterrohr als sicherste
Methode
Auch bei der Rohrdurchführung ist das
industriell vorgefertigte Futterrohr mit
Anschlussflansch die sicherste Methode. Es wird bereits bei den Rohbauarbeiten eingemauert oder einbetoniert. Die Bitumenabdichtung oder die
Dichtungsbahnen werden bis direkt auf
a Bei kaltselbstklebenden
Dichtungsbahnen wird der
Rohranschluss mit zwei Zuschnitten, zunächst unten
(links) dann oben erstellt.
Um einen wasserdichten
Anschluss zu gewährleisten, wird zusätzlich ein
Streifen der KSK-Bahn um
das Rohr geklebt (rechts).
FOTOS UND ZEICHNUNG: DÖRKEN
bwohl die modernen Abdichtungsmaterialien bei genauer
Fachkenntnis sicher zu verarbeiten
sind, gibt es neuralgische Punkte, die
ihre Funktionsweise erheblich beeinträchtigen können. Tatsache ist: Die
wenigsten Abdichtungen versagen in
der Fläche. Meist sind es fehlerhafte
Detailausbildungen, die zu Problemen
führen. Nicht ohne Grund befassen
sich die Teile 8 und 9 der DIN 18195
ausführlich mit Durchdringungen,
Übergängen, An- und Abschlüssen sowie Bewegungsfugen an erdberührten
Bauteilen.
Durchdringungen an Kellerwänden
können dabei ganz unterschiedliche
Dimensionen haben. Neben eingebundenen Bauteilen wie Lichtschächten
oder Treppenabmauerungen hat man
es vor allem mit Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser und Abwasser, Energie und Kommunikationsmedien zu tun. Im Idealfall werden solche Detailpunkte schon vor der
Ausführung so geplant, dass sie nicht
GARFIK: DOYMA
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Technik
Detail: Rohranschluss
Werden bituminöse Spachtelmassen für die Abdichtung
gegen Bodenfeuchtigkeit verwendet, wird der Anschluss
hohlkehlenartig hergestellt. Wichtig dabei ist, dass die
Spachtelmasse nicht zu dick aufgetragen wird, da sie sonst
nicht vollständig durchhärten kann.
Bitumendickbeschichtung
Anspachtelung
mung in aller Regel nur dicht an das
Rohr gestoßen wird, erfordert zum
Beispiel eine Noppenbahn als Prallschutz und Dränung noch ein paar zusätzliche Handgriffe. Das Material wird
bei der Montage in Höhe der Rohrdurchführung V-förmig eingeschnitten
und das Rohr sofort oder bei der späteren Verlegung hindurchgeführt. Ein
circa 300 × 300 mm großes Reststück
der Bahn wird dann in diesen Einschnitt eingeklemmt und über dem
Rohr befestigt. Damit soll verhindert
werden, dass mit dem Sickerwasser
Erdpartikel in die Öffnung eingetragen
werden, die die Dränung an dieser
Stelle zuschlämmen könnten.
Versorgungsleitung
Rohranschluss mit bituminöser Spachtelmasse
abgedichtet.
den Flansch geführt, der zur Herstellung der Haftung zuvor grundiert
wurde. Die Ver- und Entsorgungsleitungen können unabhängig von den
weiteren Bauarbeiten später hindurchgeführt werden. Dabei sorgen spezielle
Dichtungseinsätze für einen wasserdichten Anschluss der Versorgungsleitung zum Futterrohr.
Kommt eine solche vorgefertigte Lösung nicht zum Einsatz, müssen die
Anschlussbereiche mit besonderer
handwerklicher Sorgfalt hergestellt
werden. Dafür gibt es je nach Art und
Beschaffenheit der Abdichtung besondere Ausführungsarten. Werden bituminöse Spachtelmassen für die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit
verwendet, ist der Anschluss hohlkehlenartig herzustellen. Die Nassschichtdicke der Flächenabdichtung darf dabei um nicht mehr als 100 Prozent
überschritten werden, damit die Abdichtungsmasse vollständig durchtrocknen kann. Die immer häufiger
verwendeten kaltselbstklebenden Bitumendichtungsbahnen (KSK) lassen dagegen eine größere Auswahl an Anschlussmöglichkeiten zu. Manschetten
oder Schellen sind dabei die Ausnahme. Durch die guten Klebeeigenschaften dieser Bahnen lassen sich An-
schlüsse aus zugeschnittenen Teilen
einfach herstellen und der jeweiligen
Situation anpassen.
Die DIN 18195 empfiehlt, die Abdichtung im Bereich der Anschlüsse – wenn
notwendig – zu verstärken. Meist geschieht dies durch Zuschnitte aus dem
verwendeten Bahnenmaterial, die eine
Überdeckung von mindestens 120 Millimetern zur Flächenabdichtung herstellen sollten. Bei der Rohrdurchführung werden zum Beispiel zwei
Zuschnitte von circa 300 × 300 mm gefertigt und entsprechend dem Rohrdurchmesser an je einer äußeren Kante
sternförmig eingeschnitten. Die Zuschnitte werden von oben und unten
gegen die Rohrdurchführung geführt
und mit mindestens 100 Millimeter
Überlappung fest angedrückt. Um
einen sicheren wasserdichten Anschluss zu gewährleisten, wird zusätzlich ein circa 100 Millimeter breiter
Streifen der KSK-Bahn am Übergang
zur Wand um das Rohr geklebt.
Die nächste Ebene anschließen
Auch eine anschließend verlegte
Grundmauerschutz- und Dränbahn
oder eine Wärmedämmung müssen an
die Rohrdurchführung angeschlossen
werden. Während eine Perimeterdäm-
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w Auch die Grundmauerschutz- und
Dränbahn muss an die Rohrdurchführung angeschlossen werden. Dafür
wird das Material in Höhe der Rohrdurchführung V-förmig eingeschnitten
und das Rohr hindurchgeführt. Ein Reststück der Bahn wird in den Einschnitt
eingeklemmt und befestigt.
Fazit: Aufs Detail achten
Moderne Abdichtungsmaterialien gestatten eine sichere Ausführung. Als
kritisch erweisen sich häufig Detailpunkte, wie Rohrdurchführungen. Ihr
Einbau ist technisch korrekt und handwerklich sauber auszuführen.
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Technik
Serie Abdichtungen
Anschlussprobleme
erkennen
Bei Abdichtungsarbeiten im Keller
müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Teil 2 erläutert die horizontale und vertikale
Flächenabdichtungen auf Kellerböden und -wänden.
Von Heinz-Peter Raidt
A
Auf die richtige Breite achten
In der DIN 18195 sind die Voraussetzungen klar beschrieben: Die senkrechte Abdichtung der Außenwandflächen und die waagerechte Abdichtung der Bodenplatte müssen so an die
Mauerwerkssperre herangeführt oder
mit ihr verklebt werden können, dass
keine Feuchtigkeitsbrücken entstehen.
Bei dem beschriebenen einfachen Lastfall würde es in der Theorie ausreichen,
wenn sich die aneinander angrenzen-
den Schichten so berühren, dass keine
kapillar leitende Lücke verbleibt. Da
dies in der Praxis jedoch kaum durchführbar ist, wird die Mauerwerkssperre
mit einer beiderseitigen Breitenzugabe
verlegt, bei deren Bemessung nicht nur
die Mauerwerksdicke, sondern auch
Putzdicken oder zusätzliche Hohlkehlen berücksichtigt werden müssen. An
diesen Überstand werden die anderen
Abdichtungsebenen angeschlossen.
Die Anforderungen an die Mindestüberdeckung der anzuschließenden
Materialien müssen daher eingehalten
sein.
Die Materialverträglichkeit
überprüfen
Vor Ausführung der Anschlussarbeiten
sollte kontrolliert werden, ob die Stöße
der lose verlegten Mauerwerkssperre
die geforderte Überdeckung von min-
FOTOS UND ZEICHNUNGEN: DÖRKEN
bdichtungsarbeiten in den Lastfällen »Aufstauendes Sickerwasser«
oder »Drückendes Wasser« gehören in
den Arbeitsbereich des Dachdeckers.
Hierbei wird das Bauwerk im Erdreich
von einer praktisch homogenen, außen
liegenden und meist wannenförmig
ausgebildeten Abdichtungshülle umschlossen, die in zwei in sich abgeschlossenen Arbeitsschritten erstellt
werden kann. Anders verhält es sich bei
dem Lastfall »Bodenfeuchte und nicht
stauendes Sickerwasser«. Hier wechselt
die Abdichtungsebene in aller Regel
von der äußeren senkrechten Fläche
auf die innere Horizontalfläche. An der
Schnittstelle dieser beiden Elemente
liegt als drittes die Querschnittsabdichtung der aufgehenden Bauteile, die
so genannte Mauerwerkssperre. In der
Praxis wird dieser Bereich der Abdichtung von anderer Seite eingebaut; er
gehört zum Liefer- und Leistungsumfang des Rohbauunternehmers. Trotzdem ist es für den Dachdecker wichtig
zu wissen, wie dieses Element verarbeitet und beschaffen sein muss, um
seine verbindende Funktion erfüllen zu
können.
w Wenn die Sperre auf der Kelleraußenwand oder im
Bereich der Bodenplatte auf eine bituminöse Flächenabdichtung stößt, muss das Material bitumenverträglich sein.
w Beim Übergang von der Außenwand zur Bodenplatte ist mit einer schlanken Hohlkehle zu arbeiten,
damit ein ausreichender Verbund zwischen Mauerwerkssperre und Kellerwandabdichtung gewährleistet werden kann.
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Technik
DELTA® schützt Werte.
Spart Energie.
Schafft Komfort.
Detail: Mauerwerkssperre
Falsch (0ben): Ist die Sperre nur so breit wie die Wand, ist ein Verbund zwischen Kellerwand- und Bodenplattenabdichtung nicht möglich.
Richtig (unten): Die Sperre ist mit einer beiderseitigen Breitenzugabe zu verlegen, bei deren Bemessung auch Putzdicken oder zusätzliche Hohlkehlen
berücksichtigt werden müssen.
destens zwanzig Zentimetern aufweisen, und selbstverständlich muss die
Materialverträglichkeit gegeben sein.
Handelsübliche Mauerwerkssperren
aus PVC-P sind meist nicht bitumenverträglich. Für Mauerwerkssperren,
die mit bituminösen Flächenabdichtungen in Kontakt kommen, eignen
sich deshalb vor allem Bahnen aus verrottungsfestem, regenerat- und cadmiumfreien EVA. Daran können problemlos Dickbeschichtungen, kaltselbstklebende Bitumenbahnen oder
Schweißbahnen angeschlossen werden,
wenn die Mauerwerkssperre ein Oberflächenvlies als Haftbrücke aufweist.
Ebenso zu überprüfen ist die allgemeine Oberfächenbeschaffenheit der
Anschlussbereiche. Sie dürfen keine
mechanischen Beschädigungen aufweisen und müssen frei von Mörteloder Putzresten sein. Eine verschmutzte Anschlussfläche kann Kapillarbrücken bilden, über die Feuchtigkeit
aufsteigen und die aufgehenden Bauteile nachhaltig schädigen.
Im Außenbereich wird die Flächenabdichtung über den Überstand der
Mauerwerkssperre hinweg auf die Fun-
Schnellbahn.
damentvorderkante geführt. Am Übergang in die Vertikale sollte eine möglichst schlanke Hohlkehle vorhanden
sein. Im Innenbereich reicht es im Allgemeinen aus, die horizontale Flächenabdichtung auf den Überstand der
Mauerwerkssperre zu führen. Zusätzlich kann ein Wandanschlussstreifen
bis Oberkante Fußboden hochgezogen
werden.
Fazit: Vorgewerke
überprüfen
Bei Anschlussarbeiten an Fremdgewerke müssen bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt sein, so auch bei
Flächenabdichtungen auf Kellerböden
und -wänden. Sind die Anforderungen
erfüllt, steht einer sauberen und fachgerechten Ausführung der Abdichtungsmaßnahmen nichts im Wege. h
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Serie Abdichtungen
Strikt trennen
Einbindende, auskragende und durchdringende Bauteile
sind Risikoquellen für Abdichtungen von erdberührten Bauteilen.
Im Teil 3 beschreiben wir Kelleraußentreppen.
Von Heinz-Peter Raidt
D
Unzulänglichkeiten bei
einfacher Nutzung
In einfacher Form ausgeführte Konstruktionen weisen allerdings Unzulänglichkeiten auf: Durch die in der
Wand eingebundenen Stufen, die frei
der Bewitterung ausgesetzt sind, kann
Feuchtigkeit ins Mauerwerk der
Außenwände eindringen. Gleichfalls
bilden die Stufen wie auch die eingebundenen Wände der Treppenabmauerung eine Wärmebrücke. Durch
unterschiedliche Setzungen von Gebäude und Treppenabmauerungen
können zudem Risse im Bereich der
Mauerwerkseinbindungen entstehen
und in Folge kann Feuchtigkeit in die
Wand eintreten. Trotzdem war diese
Ausführungsart früher gängige Praxis
und solange die angrenzenden Räume
nur als Keller oder Lagerräume genutzt
FOTO UND ZEICHNUNGEN: DÖRKEN
ie meist parallel zur Außenwand
verlaufenden Kelleraußentreppen
– gelegentlich auch als Kellerhalstreppen bezeichnet – werden in einfachen
Fällen als eingebundene Bauteile hergestellt. Der aus Ortbeton oder Betonfertigteilstufen ausgeführte Treppenlauf wird dabei in entsprechende Aussparungen in der Außenwand und –
auf der gegenüberliegenden Seite – in
der Treppenabschlusswand aufgelegt,
die im Grundriss L- oder U-förmig
ausgebildet sind. Nach Abschluss der
Rohbauarbeiten werden die später erdberührten Flächen gemäß der zu erwarteten Belastung abgedichtet.
w Deutlich erkennbar die Trennung der
Stufen von der Kellerwand.
wurden oder allgemein von untergeordneter Bedeutung waren, wurden
Auswirkungen wie dunkle oder feuchte
Wandstreifen auch nicht als wirkliche
Schäden betrachtet.
Konstruktive Trennung bei
höherwertiger Nutzung
Bei höherwertiger Nutzung sind solche
Auswirkungen jedoch nicht mehr tolerierbar. Die richtige Lösung ist deshalb
die konsequente konstruktive Trennung des außen liegenden Bauteils vom
eigentlichen Baukörper. So können die
Abdichtung der erdberührten Außenwand wie auch eine eventuelle Perimeterdämmung ohne Unterbrechung
durchgeführt werden. Die Außenwand,
vor der später der Treppenlauf errichtet wird, ist in gleicher Weise abzudichten. Der schräg verlaufende Abschluss der Abdichtung oberhalb der
späteren Lauflinie wird dabei sinngemäß ausgeführt wie der übrige Gebäudesockel.
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Selbstverständlich müssen auch die
erdberührten Flächen an der gegenüber liegenden Abschlusswand der
Treppe in gleicher Weise abgedichtet
werden. Anschlüsse und Übergänge
zur Kelleraußenwand sind dabei als
Bewegungsfugen auszubilden. Auf der
dem Treppenlauf zugewandten Seite
wird die Konstruktion idealerweise
ebenfalls getrennt und analog zur Kelleraußenwand ausgeführt.
Fazit: Schutz vor Schäden durch
feuchtigkeit
Eine so konstruktiv und abdichtungstechnisch ausgebildete Außentreppenanlage bietet größtmöglichen Schutz
vor Schäden durch Feuchtigkeit oder
Wärmebrücken. Diese Bauweise bedeutet aber auch, dass die Ausführung
der Abdichtungsarbeiten mindestens
einmal durch Rohbauarbeiten unterbrochen wird. Dies muss in der Kalkulation wie auch in der Baustellenorganisation berücksichtigt werden. h
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Technik
Details: Abdichtungen bei Kelleraußentreppen
Fläche ohne
Abdichtung
Eintritt von
Feuchte
a Im Bereich der unteren Stufen ist die
nachträgliche Abdichtung der Außenwand unterhalb des Treppenlaufs
schwierig. Bei fehlender Wandabdichtung kann hier Feuchtigkeit aus der Verfüllung in die Wand eindringen.
s Auch bei eingebundenen Stufen
kann Feuchtigkeit aus Oberflächenwasser ungehindert in die Wände eindringen.
Eintritt von
Feuchte
Eingebundene
Stufe
Abdichtung,
abgetreppt
Horizontalsperre
unter Mauerwerk
erforderlich
a Der konstruktiv von den
Begrenzungswänden getrennte
Treppenlauf ist eine gute Lösung.
DÖRKEN-INFO
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Technik
Abdichtungen
Licht und Luft –
aber kein Wasser
Räume in Kellergeschossen müssen belichtet und
vor allem belüftet werden. Doch Licht- und Lüftungsschächte
unterbrechen die Flächenabdichtung. Wir beschreiben,
wie An- und Abschlussarbeiten auszuführen sind.
A
us der jeweiligen Wasserbeanspruchung ergeben sich die Abdichtungsart und der Aufwand für die
Detailausbildung. Die Palette reicht von
»relativ einfach« bei Bodenfeuchte bis
»sehr anspruchsvoll« bei Druckwasserbelastung.
Abdichtung durchgängig aufbringen
Bei der heute üblichen sockellosen
Bauweise gibt es dafür vorgefertigte
Bauteile aus Beton oder Kunststoff, die
vor der Außenwand montiert werden.
Beim einfachen Lastfall »Bodenfeuchte
und nicht stauendes Sickerwasser«
kommen meist nachträglich zu installierende Kunststofflichtschächte zum
Einsatz. Die Flächenabdichtung wird in
diesem Fall durchgängig aufgebracht;
die Fensteröffnungen werden dabei
ausgespart. Falls keine andere Planungsvorgabe vorliegt, ist die Laibungskante der Öffnungen auch die
Abdichtungsgrenze. Die vertikalen und
horizontalen Abschlüsse an Fensterlaibungen und -bank sind nach den Vorgaben der Hersteller der Dichtungsmassen oder -bahnen auszuführen.
Insbesondere der horizontale Abschluss muss gegen Hinterlaufen gesichert werden. Ein hier häufig auftre-
tender Schaden ist Wassereintrag unterhalb der Fensterbank. In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht auf
einen fehlerhaften Abschluss der Abdichtung zurückzuführen, sondern auf
mangelnde Anschlusshöhen und das
Fehlen einer funktionsfähigen Entwässerung im Lichtschachtboden.
Die Lichtschächte werden mit den entsprechenden Befestigungsmitteln auf
der abgedichteten Fläche montiert. Besondere Maßnahmen im Bereich der
Befestigungspunkte sind dabei nicht
erforderlich, da dort keine hydrostati-
schen Belastungen auftreten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Abdichtung durch davor liegende Schichten –
wie Dämmung, Schutzschicht oder
Flächendränage – vom direkten Einfluss der Erdfeuchte »getrennt« wird.
Einbau spezifischer Dichtungssätze
Ist mehr Sicherheit im Bereich der Befestigungspunkte gefordert oder ist der
Lastfall »Zeitweise aufstauendes Sickerwasser« gegeben, werden modellspezifisch angebotene Dichtungssätze oder
FOTO: MEA
Von Heinz-Peter Raidt
s Beim Lastfall »Drückendes Wasser,
zum Beispiel auf einer »Weißen Wanne«,
sichern spezielle Dichtungsmassen die
Fugen zwischen Schacht und Wand.
Auch die Befestigungspunkte müssen
abgedichtet werden.
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Technik
a Beim Lastfall »Bodenfeuchte und
nicht stauendes Sickerwasser« kommen
in der Regel nachträglich zu montierende Lichtschächte zum Einsatz. Besondere Maßnahmen im Bereich der Befestigungspunkte sind nicht erforderlich.
Der Autor
Heinz-Peter
Raidt
leitet die Anwendungstechnik der
Dörken GmbH & Co. KG in Herdecke.
nen werden in gleicher Weise wie die
Flächenabdichtung um solche Bauteile
herumgeführt.
FOTO: DÖRKEN
Fazit: Individuell planen,
Systemlösungen nutzen
a Zur Reduzierung
von Wärmebrücken
können Lichtschächte auf eine
Perimeterdämmung gesetzt werden. Dabei werden
spezielle Montagesätze mit Abstandsbolzen verwendet.
FOTO: MEA
Dichtungsmassen im Bereich der Montagefläche des Schachtes eingebaut. In
solchen Fällen kann der Lichtschacht
bereits vor Beginn der Abdichtungsarbeiten montiert sein. Die daraus resultierenden Anschlussarbeiten und -details der Flächenabdichtung sind produktabhängig und müssen vor
Arbeitsbeginn festgelegt werden.
Um Wärmebrücken zu reduzieren,
können Lichtschächte auch auf eine bis
in die Fensterlaibung geführte Perimeterdämmung gesetzt werden. Dabei
kommen spezielle Montagesätze mit
Abstandsbolzen zur Anwendung. Auch
in diesem Fall muss das Entstehen von
hydrostatischem Druck auf die Abdichtung oder die Befestigungspunkte
durch eine funktionsfähige Flächendränage vermieden werden. Beim Lastfall »Drückendes Wasser von außen«
werden die im Erdreich liegenden Geschosse meist als so genannte
»Schwarze Wanne« mit Bahnenabdichtung oder als »Weiße Wanne« in wasserundurchlässigem Beton ausgeführt.
Beim Einbau von Licht- und Lüftungsschächten sind in Abhängigkeit vom
In beiden Fällen sind Licht- oder Lüftungsschächte aus Beton-Fertigteilen
oder in Massivbauweise in die Außenwandkonstruktion integriert und reichen nach unten bis zur Sohle. Bahnenabdichtungen von Schwarzen Wan-
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Lastfall individuelle Abdichtungsmaßnahmen auszuführen. Dazu bieten sich
systemspezifische Lösungen an. h