05/2008 - Schweizerischer Verein für Schweisstechnik

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05/2008 - Schweizerischer Verein für Schweisstechnik
97. Jahrgang • 97ème année • 8. September 2008
05/2008
SCHWEISSTECHNIK
SOUDURE
OFFIZIELLES ORGAN DES SCHWEIZERISCHEN VEREINS FÜR SCHWEISSTECHNIK
Inhalt/Sommaire
Aus der Industrie
• Innovationen / Highlights
• Wirtschaftsdaten
• Produktneuheiten
Fachbeiträge
• Engspaltschweissen, Varianten,
Vorteile, Grenzen
• Laser Hybrid-Schweisskopf
• X-Man Story
Engspaltschweissen –
Verfahrensvarianten, Vorteile
und Grenzen Seite 10
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Berichte
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SVS JV Protokoll
FVF GV Protokoll
Neue Gesichter im Inspektorat
X-Man Rätsel
Mitteilungen
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SVS Kursprogramm
Veranstaltungskalender
Impressum
Vorschau Heft 6/2008
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Die ABITIG®-Linie der neuen Generation, luft- und flüssiggekühlt steht für
ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig handlicher und
gewichtsminimierter Bauweise. Die Anordnung des Kühlsystems garantiert extrem hohe Standzeiten des Brennerkörpers sowie der Ausrüstteile
und ermöglicht durch optimale Wärmeableitung auch den Einsatz
kleinerer Wolframelektroden.
Brenner verschiedener Leistungsgrößen, luft- und flüssiggekühlt, werden
mit einem einheitlichen ergonomischen Handgriff kombiniert, in dem
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vielfältige Schalt- und Regelfunktionen integriert sind. Dabei sind alle
Verschleißteile kompatibel zum weltweiten Standard. Die Reduzierung
der Ausrüstteile auf lediglich drei Komponenten (Brennerkappe,
Elektrodenhalter oder Gasdiffusor und geschraubte Gasdüse) vereinfacht die Bedienung und hilft die Lagerkosten zu senken.
Ein Isolierring verhindert die direkte Temperatureinwirkung der Gasdüse
auf den Brennerkörper. Das schont den Brenner, erhöht die Standzeit
und spart abermals Kosten.
Schweisstechnik
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Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Schweissen ist modern wie nie
Gerne werden Technologien in alte und
neue eingeteilt, in reife und innovative,
in solche, die man in Hochkostenstandorten halten und solche, die man aufgeben will. Und ganz schnell werden
dann die Korrelationen gezogen zwischen reifen Technologien und solchen
die man aufgeben will – und das ist
grundlegend falsch. Falsch ist auch die
oft anzutreffende Ansicht, dass Fertigungsverfahren, die schon lange angewendet werden, von den
Fachleuten voll verstanden sind. Sehr oft hat man hierzu einen
lang erarbeiteten Erfahrungsschatz zusammengetragen und
weiss sozusagen wo in den unergründlichen Tiefen die Furten
sind, was alles sonst noch geht, ggf. mit anderen Parametern
und Verfahren muss man sich weiter erschliessen. Insofern
kommt einem Verband für Schweisstechnik wie dem SVS die
Rolle zu, dieses Erfahrungswissen zu verwalten, zu vermehren
und den Anwendern zur Verfügung zu halten, stilechtes Technologiemanagement, welches durch umfangreiche Materialdatenbanken abgebildet und unterstützt wird.
Wenige Fertigungsverfahren haben in den letzten Dekaden
eine so umfassende Änderung erfahren, wie die Schweisstechnik. Nimmt man all die jüngeren Schweissverfahren, wie das
Friction Stir Welding, das Elektronenstrahlschweissen, das Laserschweissen usw. hinzu, kann man von einem revolutionsartigen Umbruch sprechen. Hybridverfahren, die sich aus zwei
verschiedenartigen Energiequellen speisen, ergänzen das Arsenal der Schweisstechnik. Es gibt spannende Artikel, die die
unterschiedlichen Fähigkeiten der Schweissverfahren einander
gegenüber stellen. Kompaktvergleiche geben aber ausser den
wirklich grundlegenden von den Verfahrenseigenschaften direkt
abgeleiteten qualitativen Fähigkeiten nichts her. Ohne eine genaue Analyse der Schweissaufgabe und ein darauf bezogenes
Urteil sind solche Vergleiche wertlos.
Das Prädikat «nicht schweissbar» gibt es heute nicht mehr,
weder für gleichartige Werkstoffe noch für Paarungen unterschiedlicher Werkstoffe. Es gibt Werkstoffe, deren geeignetes
Prozessfenster sehr klein ist und die eine exakte Führung der
Schweissparameter benötigen. Zu suchen ist jeweils das richtige Verfahren, mit den richtigen Zusatzwerkstoffen und den
richtigen Parametern. Dies kann aber im Einzelfall ein langwieriges Unterfangen werden, und so ist es gut einen SVS an seiner Seite zu wissen, der weiss, was alles schon probiert worden ist, ob erfolglos oder erfolgreich, und der damit Hinweise
zur Einschränkung des Suchraums geben kann.
Das Laserschweissen, vielleicht heute das wichtigste der jüngeren Schweissverfahren, zeichnet sich durch eine sehr hohe
Leistungsintensität und sehr kleine wärmebeeinflusste Zonen
aus. Es wird gerne als industrielles Allheilmittel gesehen. Das
Laserlicht ist aber eine sehr teure Energie, sowohl infolge der
hohen Investitionskosten für die Strahlquelle als auch der
hohen Betriebskosten aufgrund des geringen Wirkungsgrads.
Wenn man also ein konventionelles Schweissverfahren 1:1
durch ein Laserschweissverfahren ersetzt, hat man nur die Fertigungskosten gesteigert. Die besonderen Vorteile des Laserschweissens erschliessen sich häufig über Sekundäreffekte,
die aus der Art der Bearbeitung, z.B. der geringen Streckenenergie folgt. Damit verlangt die Umstellung auf das Laserschweissen ein sorgfältiges Prozessreengineering. Die sich
dann erschliessenden Vorteile sind aber in vielen Fällen fast
märchenhaft, was der Laserschweisstechnik enormen Zulauf
verschafft. Spannend ist, dass die Laserschweisstechnik hinsichtlich der Anwendbarkeit kaum Einschränkungen erfährt. Da
sind die Mikroschweissungen mit Schweisspunktdurchmessern von wenigen Mikrometern, die den Laser für die Anwendungen der Mikrosystemtechnik prädestinieren, genauso zu
nennen wie die Anwendungen zur Schweissung von Schiffen,
wo die Durchschweissbarkeit und die Verzugsarmut zu den
gewinnträchtigen Sekundäreffekten zählen, mehr noch als die
riesigen Einsparung von Schweisszusatzwerkstoffen, die Automatisierbarkeit des Prozesses und die mindestens fünffach höhere Schweissgeschwindigkeit.
Durch spezielle Verfahren lassen sich Werkstoffe prozesssicher
schweissen, an die man sich früher kaum herangetraut hat, so
z.B. Al 2124 für den Flugzeugbau durch gleichzeitig beidseitige
Schweissung, Vergütungsstähle für Antriebswellen durch Temperatursteuerung im Prozess, Gusseisen auf Stahl durch Zusatzwerkstoffe und Temperaturführung.
Die Entwicklung der Schweisstechnik ist auch durch die jungen
Verfahren nach wie vor voller Dynamik. Der Aufgabe, im schnell
wachsenden Meer von Verfahren, Werkstoffen und Parametern
für die schweissenden Unternehmen die Furten zu weisen,
stellt sich der SVS. Unter anderem ist die Kooperation des SVS
mit dem Swiss Lasernet eine der sichtbaren Entwicklungen
dieser Situation.
Prof. Dr.-Ing. Konrad Wegener
Mitglied des Vorstandes des SVS
Schweissen von Aluminium nach Schuler Lasertechnik, IWS
Aus der Industrie
Schlüsselfertige Systemlösungen in der Robotik
Cloos mit zahlreichen Produktinnovationen auf der
AUTOMATICA 2008
Carl Cloos Schweisstechnik GmbH, D-Haiger, präsentiert ein innovatives Produktspektrum für den roboterbasierten Schweissprozess. Neben Neuheiten in der Anwendersoftware stehen
insbesondere die neuentwickelten, synergiegesteuerten Impulsstromquellen der Serie QINEO® PULSE mit vielfältigen Vorteilen zum automatisierten Schweissen im Mittelpunkt der Exponate.
einem C-Ständer montiert. Ein Quer- und Vertikalhub sowie
eine 6 m- Bodenverfahreinheit gewährleisten hohe Flexibilität
und somit optimale Werkstückzugänglichkeit. Mittels eines vollautomatischen Brennerwechselsystems kann je nach Bauteilanforderung im MAG-Eindrahtverfahren oder im TANDEMHochleistungsprozess geschweisst werden, dessen hohe Abschmelzleistung beider Drahtelektroden bei gleichzeitig hoher
Schweissgeschwindigkeit eine enorme Produktivitätssteigerung garantiert. Die leistungsstarke Schweisstechnik liefern die
600 A-HighEnd-Stromquelle QUINTO sowie ein synergiegesteuertes 450A Impulsschweissgerät der neuentwickelten
Serie QINEO® PULSE. (Abb. 1)
In einer weiteren Roboterstation werden innovative Lasertechnologien von Cloos vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der MSGLaser-Hybrid-Hochleistungsprozess, eine rationelle Verbindung
aus Laserstrahl- und Lichtbogenschweissen. Der neuentwickelte Laser-Hybrid-Schweisskopf mit integrierter 7. Roboterachse sorgt dabei für eine optimale Brennerorientierung, die
ein problemloses Verfolgen der Schweissnaht auch mit Richtungsänderungen sowie eine gute Einkopplung des Laserstrahls bei der geforderten MSG-Brennerstellung ermöglicht.
Somit entfallen unliebsame Schweissunterbrechungen an Konturen, und es sind kürzere Taktzeiten im Roboterschweissprozess gegeben.
Abb. 1: ROMAT®-Industrieroboter in Schweissposition beim
rationellen MAG-TANDEM-Schweissen eines grossvolumigen
Bauteils.
In einer Roboterstation der besonderen Art sind zwei Roboterlösungen eindrucksvoll miteinander kombiniert:
Am Beispiel einer schlüsselfertigen, leicht transportablen Roboterschweisszelle des Typs Z6 wird rationelles Schweissen im
universellen Einsatz vorgeführt. In der Kompaktzelle sind auf
einer Fläche von 4200x2200 mm (LxB) alle für den Schweissprozess erforderlichen Komponenten – wie Roboter, Robotersteuerung, Positionierer und Schweisstechnik – auf einem
Grundrahmen montiert. Der 6-achsige Industrieroboter der
ROMAT®-Reihe gewährleistet durch seine digitale Antriebstechnik eine vorteilhaft höhere Beschleunigung, Verfahrgeschwindigkeit und Bahngenauigkeit. Um die hohe Tragkapazität
(bis 7,5 t) des freiprogrammierbaren WPEK-Winkelpositionerers
zu demonstrieren, ist anstelle eines grossvolumigen Bauteils
die gesamte Roboterschweisszelle quasi als gelungener «Eyecatcher» für das Messepublikum auf der Dreh-/Kipp-Planscheibe des Positionierers platziert.
Das andere, komplexe Roboterschweisssystem ist speziell
konzipiert zur Bearbeitung grossdimensionierter Bauteile. Der
Industrieroboter ROMAT® 350 der neuen, kompakten Roboterbaureihe von Cloos ist dabei vorteilhaft in Überkopfposition an
2 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Abb. 2: Neuer Laser-Hybrid-Schweisskopf mit integrierter 7.
Roboterachse für eine optimale Brennerorientierung
Aus der Industrie
Beim CSE-Sensor erfolgt der Suchprozess offline, d.h. vor
Schweissbeginn, wobei beim Überfahren des Werkstücks das
Messsignal elektronisch ausgewertet und signifikante Stellen
erkannt werden. Die Schweissparameter werden dann während des Schweissprozesses der zuvor ermittelten Nahtgeometrie linear angepasst.
Die Lasersensoren der Reihe CST 60/90 ermitteln offline den
Nahtanfang, nehmen aber die Vermessung der Nahtgeometrie
online, d.h. zeitgleich mit dem Schweissprozess vor. Die stufenlose Anpassung aller Schweissparameter ermöglicht den
präzisen Ausgleich von Bauteiltoleranzen und Wärmeverzug.
(Abb. 3)
Info.: Ch. Cloos, [email protected], www.cloos.de
Investition in umweltfreundliche Technologien
Abb. 3: Online-Lasersensor CST60 zur Nahtverfolgung und
Vermessung der Nahtgeometrie während des Roboterschweissprozesses.
Die integrierte Prozess-Überwachungssensorik bietet exzellente Möglichkeiten zur Realisierung verschiedenster Nahtformen im universellen Einsatz. Die hohe Laserleistung von bis
zu 20 kW ist vorteilhaft, insbesondere auch zum Schweissen
dickwandiger Werkstoffe. (Foto 2)
Erstmals auf dieser Messe präsentieren sich die neuen, stufenlos regelbaren Impulsstromquellen der Serie QINEO®
PULSE von 350–600 A, die insbesondere auch für den automatisierten Schweissbetrieb geeignet sind. Die Geräte sind sowohl als Kompaktanlagen als auch mit getrenntem Drahtantrieb erhältlich.
Im Bereich der roboterspezifischen Anwendersoftware werden
die Systeme RoboPlan NT und PDM (Process Data Monitoring)
sowie das neue Ferndiagnosesystem RSM demonstriert:
Aus der Palette hochleistungsfähiger Sensoren von Cloos werden die neuen Lasersensorsysteme CSE (Cloos Seam Explorer) und CST (Cloos Seam Tracker) vorgeführt. Die Sensoren
sind berührungslose, optische Messsysteme zur Nahtverfolgung und Bestimmung von Nahtposition/-geometrie beim
Roboterschweissen. Sie arbeiten mit Hilfe eines Laserstrahls
geringer Leistung (bis max. 50 mW) auf Basis einer Abstandsmessung.
Das zu Atlas Copco gehörende Unternehmen Intermech Ltd
(Neuseeland) ist ein weltweiter Vorreiter und Exporteur im Bereich Erdgaskompressoren, die reines Erdgas als Kraftstoff verdichten. Das Unternehmen erweitert seine Produktionsfläche
für umweltfreundliche Geräte und eröffnet dazu ein neues
hochmodernes Werk.
Bei einem Erdgas betriebenen Fahrzeug sind die Kohlendioxidemissionen um ein Viertel geringer als bei Fahrzeugen, die
mit Benzin oder Diesel betrieben werden. Daher ist das emissionsarme Erdgas zur Minderung des weltweiten CO2-Ausstosses, aber vor allem für Städte und Ballungsräume, eine attraktive Energiequelle.
«Atlas Copco verstärkt mit dieser Investition sein Engagement
im Bereich umweltfreundlicher Technologien», so Ronnie Leten,
Präsident des Geschäftsbereichs Compressor Technique von
Atlas Copco. «Es wird weiterhin durch diese Investition die Position von Intermech auf dem schnell wachsenden Erdgaskompressionsmarkt gestärkt, und wir können noch besser auf die
Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.»
Das neue Werk verfügt über eine Fläche von 3000 m² und ist
umweltzertifiziert. Mit dieser Investition können Intermech und
seine 80 Angestellten mit sofortiger Wirkung die Produktionskapazität um 200% steigern und den Lieferzeitraum ab Bestellung von neun auf drei Monate verkürzen. Auf dem neuen
Werksgelände befindet sich auch die erweiterte Abteilung für
Forschung und Entwicklung des Unternehmens, die eine verstärkte Produktentwicklung ermöglicht.
Intermech entwickelt, produziert und vertreibt eine grosse
Reihe an Erdgaskompressoren und zugehöriger Ausrüstung,
die an Tankstellen für erdgasbetriebene Fahrzeuge eingesetzt
werden. 2005 erwarb Atlas Copco das Unternehmen Intermech aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach alternativen Kraftstoffen. Intermech gehört zur Oil-free Air Division
im Geschäftsbereich Compressor Technique.
Info.: http://www.atlascopco.ch
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 3
Aus der Industrie
Grösster Luftzerleger der Schweiz geht ins Wallis
Der Schweizer Spezialist für technische und medizinische Gase
Messer Schweiz AG mit Sitz in Lenzburg transportiert eine zerlegte 60 Meter lange Luftzerlegerkolonne von Basel nach
Visp.
fachliche Kompetenz in der Schweizer Industrie, insbesondere
in den Bereichen Metallurgie, Umwelt-und Lebensmitteltechnik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktion und der Vertrieb von Gasen für die Medizin sowie von Spezialgasen, unter
anderem für Forschungseinrichtungen, Universitäten und die
Halbleiterindustrie. Messer Schweiz ist nach allen wichtigen
Qualitäsnormen, wie ISO 9001:2000, ISO 14001:2004, ISO
13485:2003 mit EG-Zertifikat gemäss Anhang II.3 der EG-RL
93 / 42 / EWG für medizinische Gasversorgunssysteme zertifiziert.
Die Messer Gruppe zählt zu den führenden Industriegaseunternehmen und ist mit 4400 Mitarbeitern in über 30 Ländern
in Europa und Asien sowie in Peru mit mehr als 60 operativen
Gesellschaften aktiv. Die internationalen Aktivitäten werden
aus dem Raum Frankfurt am Main gelenkt, die Steuerung der
technischen Zentralfunktionen Logistik, Engineering und Produktion sowie Anwendungstechnik erfolgt aus Krefeld. Über
4400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2007 voraussichtlich
einen konsolidierten Umsatz von über 700 Mio. Euro.
http://www.messergroup.com
Weitere Informationen: [email protected]
Konferenz: Automobilbau
Voraussichtlich am 23. Juli verlässt der zweite Teil des Konvois
mit sieben Transportfahrzeugen und je ca. 40 m Länge die Zollstelle in Basel, um die bis zu 25 m langen Bestandteile des
grössten Luftzerlegers der Schweiz nach Visp im Wallis zu
transportieren. Die ca. 102 t schwere Edelstahlkolonne wird
2009 auf dem Gelände der Lonza AG die technischen und medizinischen Gase Sauerstoff, Stickstoff und Argon produzieren.
Nach Fertigstellung wird der Luftzerleger das grösste Gebäude
im Wallis sein. Von hier aus werden die Lonza AG und die Kunden der Messer Schweiz AG in der gesamten Schweiz, mit
hochwertigen Gasen versorgt. Die Besonderheit ist, dass an
diesem Standort anspruchsvolle Gase für die Medizin und
Pharma nach den aktuellsten Vorschriften der Schweiz hergestellt werden können. Mit diesem Schritt schafft die Messer
Schweiz AG nahezu die vollständige Unabhängigkeit vom europäischen Markt und setzt wieder einmal auf den Werkplatz
Schweiz.
Die Messer Schweiz AG ist eines der umfassendsten Unternehmen der Branche. Neben der Wasserstoffproduktion und
einem europäischen wichtigen Umschlagplatz für Helium verfügt es über Abfüllungen sowohl für technische und medizinische als auch für Spezialgase. Die auf Kohlendioxid spezialisierte Tochtergesellschaft ASCO Kohlensäure AG in Romanshorn vervollständigt die Produktpalette.
Die Messer Schweiz AG hat ihren Hauptsitz mit Produktionsanlagen in Lenzburg. Die Auslieferungen von etwa 400 Standardgasen erfolgen ab Werk Lenzburg sowie durch 30 regionale Vertriebspartner. Das Gaseunternehmen geniesst hohe
4 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Trends in der Füge- und Werkstofftechnik
Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer sind international
wie national die führenden Technologie- und Wachstumstreiber.
Wichtige Aspekte dabei sind das Erhöhen der Sicherheit sowie
das Gewicht- und Energiesparen. Ressourcen für innovative
Lösungen bieten hier besonders Werkstoffe und deren effizientes Verbinden. Diesen Themen widmet sich eine internationale Konferenz mit hochrangigen Referenten. Sie findet statt
am 1. und 2. Oktober 2008 in Sattledt, Oberösterreich, dem
neuen Produktionsstandort von Fronius International. Zur 1. Internationalen Konferenz «Automobilbau – Trends in der Fügeund Werkstofftechnik» ist dem Veranstalter gelungen, sehr
Abb. 1: In einer Int. Konferenz lässt Fronius führende Experten aus Industrie und Wissenschaft ihre Erfahrungen und Forschungen zum Thema «Automobilbau – Trends in der Fügeund Werkstofftechnik» den Teilnehmern übermitteln.
Aus der Industrie
kompetente Vertreter aus Industrie und Wissenschaft zu gewinnen.
Vom Max Planck Institut für Eisenforschung referiert über «Ungleichartige Fügeverbindungen – Möglichkeiten für den Leichtbau» Prof. Dr. Ing. Anke Rita Pyzalla, ihr Kollege Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr. Helmut Antrekowitsch von der Montanuniversität Leoben über «Titan und Magnesium – Werkstoffe in der modernen
Gesellschaft».
Als Vertreter der Automobilindustrie geben Einblick in ihre Erfahrungen Dipl.-Ing. Steffen Müller von Audi «Fügetechnologien im Karosseriebau», Dipl.-Ing. Alois Lang, BMW «Qualitätssicherung beim MIG Schweissen von Aluminiumlegierungen»,
Dipl.-Ing. Heiko Steinmetz, Daimler «Laserhybridschweissen
sicherheitsrelevanter Fahrwerksstruktur», Dipl.-Ing. Guido Müller, Ford «Gewonnene Erfahrungen beim ersten Einsatz von
CMT bei Ford», Ph. D. Yongjoon Cho, Hyundai «Neue Fügeprozesse und ihre Vorteile in der Automobilindustrie», Dr. Ing. Sven
Jüttner, Volkswagen «Fügetechnische Anforderungen an die zukünftige Automobilfertigung».
unter dem Vorsitz von Dr. Klaus Koglin, Audi, und Dipl.-Ing.
Hans Hornig, BMW, moderiert Mag. Stefan Halvax die Diskussion und den Ablauf. Fronius International beschränkt sich auf
die Aufgaben des Gastgebers und bietet den Teilnehmern die
Möglichkeit, den modernen neuen Produktionsstandort Sattledt
kennen zu lernen. Nähere Auskünfte erhalten Interessenten
von Doris Lohberger, Fronius International, oder jedem FroniusRepräsentanten. Interessenten sollten sich frühzeitig melden,
da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Info.: http://www.fronius.com
Fronius entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Batterieladegeräte, Schweisstechnik und Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen. Die Gruppe verfügt über vier Produktionsstätten
in Österreich, Tschechien und der Ukraine, sowie über zwölf
Vertriebstöchter in Europa und Amerika. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 2221 Mitarbeiter, davon 1661 in Österreich.
Fronius verweist für 2007 auf folgende Kennzahlen: einen Umsatz von 298,5 Mio. Euro, 88,2% Exportanteil und 12 internationale Vertriebsgesellschaften weltweit – davon drei neue in
Mexiko, Kanada und Italien sowie mehr als 130 internationale
Repräsentanten. Die Investitionsquote beträgt 16,8% und die
F&E-Quote 6,8%. Fronius hält 469 Patente. Ein Drittel der verkauften Produkte ist jünger als drei Jahre.
Fronius International GmbH, Marketing & Kommunikation, Frau Mag. M. Rauch, [email protected]
Praxishandbuch Stahlnormen
Abb 2: Neue Werkstoffe und moderne Fügeverfahren
erhöhen im Fahrzeugbau die Sicherheit und reduzieren das
Gewicht und damit den Energieverbrauch.
Ergebnisse aus Sicht der Zulieferer/Integratoren präsentieren
Professor Dr.-Ing. W. Rostek sowie Dr. Ing. Tim Michael Wibbeke von der Benteler Automobiltechnik, Thema «Fügetechnologien zum Verbinden von warmgeformten Bauteilen und Aluminiumwerkstoffen», Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Posch, Böhler
Schweisstechnik Austria sowie Dipl.-Ing. K. Sierlinger, voestalpine Stahl «Schweisseignung moderner höchstfester Kaltbandgüten», Dipl.-Ing. Andreas Volprecht, Lewa Attendorn «Substitution einer Feingusskomponente durch eine Schweisskonstruktion unter Verwendung des CMT-Prozesses», Dipl.-Ing.
Karl Lammer, Magna Cosma «Prozessorientierte Qualitätssicherung». Die Konferenzsprachen Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung unterstreichen den internationalen Charakter der Veranstaltung.
Trotz des anspruchsvollen Fachprogramms ist genug Gelegenheit zur Kommunikation vorgesehen. Während der Konferenz
Angesichts der hohen Zahl der Stahlnormen, die für Anwender
bei der täglichen Arbeit von Relevanz sind, liefert auch die neue
Auflage des Praxishandbuchs Stahlnormen die wichtigsten Dokumente auf zwei Medien verteilt: Buch und CD-ROM.
Im Buch werden 98 Normen in gekürzter Fassung aufgeführt,
die die Bereiche Flachprodukte und Langprodukte behandeln
und wesentliche Angaben zum Anwendungsbereich, zur Bestellung, zur chemischen Zusammensetzung, zu den mechanischen Eigenschaften und zur Verarbeitung von Stahl enthalten.
Auf der CD werden weitere 76 Normen und vier Stahl-EisenWerkstoffblätter über Stahlrohre ungekürzt wiedergegeben.
Die Recherche wird durch eine Volltextsuchfunktion erleichtert,
und das Stichwortverzeichnis ist mit dem jeweiligen Dokument
verlinkt.
Joachim Eube, Rolf Kästner
Praxishandbuch Stahlnormen
DIN-Normen und technische Regeln für Herstellung, Auswahl
und Anwendung.
2. Auflage 2006. 721 Seiten. C5. Broschiert.
Mit CD-ROM. 174,50 CHF /
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05/2008 Schweisstechnik/Soudure 5
Aus der Industrie
Europa hatte ein Rendezvous im Weltraum
Mit der internationalen Raumstation «ISS» KUKA Roboter simulierte Andockmanöver Von Daniel Frank «Jules Verne» heisst
das erste Automatic Transfer Vehicle (ATV) der Europäischen
Weltraumorganisation ESA. Anfang April dockte Jules Verne an
der internationalen Raumstation ISS an. Das 19 Tonnen schwere
unbemannte Raumfahrzeug näherte sich in einem vierstündigen Manöver der ISS. Die letzte Phase des Anflugs erfolgte
mit einer relativen Geschwindigkeit von sieben Zentimetern
pro Sekunde, während Jules Verne und die ISS mit einer Geschwindigkeit von etwa 28 000 Kilometern in der Stunde über
das östliche Mittelmeer rasten. Damit begann die eigentliche
Mission von Jules Verne: die Versorgung der ISS mit Fracht,
Treibstoff, Wasser, Sauerstoff und Antriebskapazität. Nahrungsmittel und Treibstoff hatte das ATV an Bord. Zum Ende der Mission nimmt das ATV einige Tonnen an Abfall aus der ISS mit,
um voraussichtlich im September dieses Jahres über dem Südpazifik beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu verglühen.
KUKA Roboter simulierte Andockmanöver
Was hat das nun alles mit KUKA Roboter zu tun? Nun, eine
ganze Menge. Neben vielen anderen grossen deutschen Unternehmen steuerte auch KUKA Roboter einen wesentlichen
Anteil zur Mission von Jules Verne bei. Ein KUKA Roboter war
es nämlich, der den Andockvorgang des ATV-Shuttles simulierte. Das Team um Michael Gerung aus der Vorentwicklung
bei KUKA Roboter unternahm die Programmierung der Simulation, die ermöglichte ein Aufeinandertreffen von Sensor und
System zu testen. Dies stellte sich jedoch als komplizierter heraus als anfangs gedacht. Von der Idee bis zum ersten Test dauerte es vier Monate.
Eine Herausforderung des Manövers lag darin, sicherzustellen,
dass die Flugkörper im Weltraum auch wirklich aufeinandertrafen. Hierfür bedurfte es umfangreicher Berechnungen.
Das Simulationsprogramm EPOSx wurde schliesslich unter vielen anderen ausgewählt. Es ist das einzige, das eine Echtzeitkommunikation zwischen Testsystem und Sensoren herstellen
kann. Getestet wurde dann schliesslich in einer 600 Meter langen Halle in Val de Reuil, unweit von Rouen in Frankreich. Diese
Testhalle ist so genau konzipiert, dass sie sogar die Erdkrümmung berücksichtigt. Danach wurde in der Halle ein massstabgetreues Modell der Andockvorrichtung auf eine fahrbare,
120 Tonnen schwere Plattform montiert. Einem KUKA Roboter
mit Laserleitsensoren gelang es schliesslich mehrfach, die
vollautomatische Vereinigung des unbemannten Transporters
mit der Station zu simulieren.
Das Andockmanöver des ATV an die ISS war zwar nicht das
erste, das im Weltraum stattfand. Schon zuvor wurden einige
wenige solcher Manöver durchgeführt. Das ATV kann dies nun
durch seinen optischen Sensor automatisch, braucht dabei weniger Energie und weist sogar eine wesentlich höhere Genauigkeit auf.
6 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Jules Verne ist erst der Anfang einer ganzen ATV-Baureihe. Industrieverträge für vier weitere bis 2015 zu startende ATVs
wurden bereits vergeben.
Praxistreffen Thema «Nachhaltiger Stahlbau»
Stahlbau ist eine ökologisch weit interessantere Bauweise als
gemeinhin angenommen – so die These von Prof. Mensinger
von der TU München. Mensinger ist einer der hochkarätigen
Referenten zum Thema «Nachhaltiger Stahlbau – Von der Wissenschaft zur Praxis» am 20. August.
Die Veranstaltungsreihe Steel-Inn bringt SZS-Mitglieder zusammen und bietet ihnen Gelegenheit für die Präsentation eigener
Fachkompetenz und den Austausch mit anderen. Thema beim
neunten Steel-Inn am 20. August: «Nachhaltiges Bauen – Von
der Wissenschaft zur Praxis». Gastgeber ist die Ernst Basler +
Partner AG in Zürich. Angesprochen sind Architekten, Planer,
Ingenieure und Baufachleute ebenso wie Auftraggeber für Bauprojekte.
Zum Thema referieren Prof. Holger Wallbaum von der ETH Zürich und Prof. Martin Mensinger von der TU München. Mensinger stellt die neuesten Ergebnisse seiner Studie zur Nachhaltigkeit im Stahlbau vor. Er kritisiert die bisherige Bestimmung
von Ökofaktoren als ungenau und belegt, dass der Stahlbau bei
korrekter Messung sogar bessere Ökowerte als Beton oder
Holz aufweist. Wallbaum beschäftigt sich mit den Fragen: Was
meint der Begriff «Nachhaltige Entwicklung» und was sind die
Rahmenbedingungen für Nachhaltiges Bauen? Welchen Stellenwert hat dieses Thema am Markt?
Im Referat «Aktuelle Stahlbauprojekte im werkstoffgerechten
Bauen» zeigt der Gastgeber Ernst Basler + Partner aktuelle
Stahlbauten, die in werkstoffgerechter Bauweise erstellt werden und macht deutlich, welche Faktoren dabei zum Erfolg führen. Ernst Basler + Partner AG ist ein international tätiges Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmen mit rund 300
Mitarbeitenden in Zürich, Zollikon und Potsdam. Neben Raumund Standortentwicklung, Verkehr, Umwelt und Sicherheit widmet sich Ernst Basler + Partner dem konstruktiven Ingenieurbau. In diesem Bereich arbeiten 25 Bauingenieure, Techniker,
Konstrukteure, Zeichner und Bauleiter unter der Leitung von
Geschäftsleitungsmitglied Beat Weiss. «Nachhaltiges Bauen ist
für uns nicht ein Schlagwort, sondern eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft und den künftigen Generationen», sagt
Weiss: «Seit 1993 ist Nachhaltigkeit für uns ein Thema, zu dem
wir seit 2004 sogar eine fixe Arbeitsgruppe im Unternehmen
etabliert haben.»
Das Stahlbau Zentrum Schweiz SZS vertritt seit 1905 die Interessen der Schweizer Stahlbau-Branche und hat über 600 Mitglieder, von Hochschulen über Architekten und Planer bis zu
den produzierenden und ausführenden Stahlbau-Unternehmen. Zusammen mit weiteren Branchenverbänden wie beispielsweise der Schweizer Metall-Union SMU will das SZS mit
der Bezeichnung «Öko-Stahl» die Vorteile des Stahlbaus aus
Aus der Industrie
praktisch 100% Recyclingmaterial bekannt machen. Die Branche steht für rund 20 000 Arbeitsplätze und verbaut in der
Schweiz rund 200 000 Tonnen Stahl pro Jahr im Hochbau.
Zeit: Mittwoch, 20. August 2008, 16–18 Uhr,
anschliessend Imbiss
Ort: Ernst Basler + Partner AG, Mühlebachstrasse 11,
8032 Zürich
Anmeldung beim SZS bis 13. August 2008 unter [email protected]
oder Fax-Nr. 044 285 10 71 (beschränkte Teilnehmerzahl, SZSMitglieder werden bevorzugt).
Elisabeth Schabus
Kommunikation und Medien
SZS
Stahlbau Zentrum Schweiz
Seefeldstrasse 25
CH-8008 Zürich
Tel. +41 44 261 89 80
Direkt: +41 44 261 89 67
www.szs.ch
ASCO übernimmt Anteilsmehrheit
am CO2-Anlagenbauer ASCO in Neuseeland
Das Schweizer Spezialunternehmen für Kohlensäure und CO2Anlagen ASCO Kohlensäure AG mit Sitz in Romanshorn, ein
Tochterunternehmen der Messer Schweiz AG, erwirbt die Anteilsmehrheit von 51 Prozent am Hersteller von Produktionsanlagen für Kohlendioxid, ASCO Carbon Dioxide Ltd. in Neuseeland.
Per 1. September 2008 werden beide Unternehmensteile des
Technologieführers von CO2-Produktions- und Trockeneisstrahlanlagen wieder vereinigt und in den Firmenverbund der Messer Gruppe eingegliedert, die sich im Eigentum des private Unternehmers Stefan Messer befindet.
Wolfgang Pöschl, Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der ASCO Kohlensäure AG stellt fest, dass mit der Eingliederung der ASCO Neuseeland das gesamte CO2 Know-How
in Engineering, Anlagenbau, Produktion und Marketing optimal
zum Nutzen der Kunden gebündelt wird und dadurch neue Anforderungen und Tendenzen des Marktes schnell verarbeitet
werden können.
Thomas Trachsel, bisheriger Alleineigentümer von ASCO Carbon Dioxide und ehemaliger Alleineigentümer und CEO der
ASCO Kohlensäure AG, wird weiterhin mit 49 Prozent an ASCO
Neuseeland beteiligt bleiben. Am 1. Juni 2007 hatte die Messer Schweiz AG, Tochtergesellschaft des internationalen Industrie Gase-Spezialisten Messer Group GmbH, von Thomas Trachsel die Anteilsmehrheit an der ASCO Kohlensäure AG übernommen. Thomas Trachsel betonte gegenüber den Mitarbeitern von
ASCO Carbon Dioxide Ltd., dass die Integration von ASCO Kohlensäure AG und ASCO Carbon Dioxide Ltd. in die Unternehmensgruppe Messer mit Sitz in Deutschland die Marktposition
von ASCO nachhaltig stärken wird.
ASCO Carbon Dioxide Ltd. stellt CO2-Produktionsanlagen für
Märkte her, in denen Kohlendioxid nicht als Nebenprodukt aus
Industrieanlagen oder Agrarwirtschaft gewonnen werden kann.
Das Neuseeländer Unternehmen liefert seine Produktionsanlagen hauptsächlich an Staaten der dritten Welt und an Schwellenländer, in denen das Kohlendioxid aus logistischen Gründen
vor Ort gewonnen werden muss. ASCO Kohlensäure AG in Romanshorn stellt Anlagen zum Strahlen mit Trockeneis sowie
Trockeneis her. Diese Anlagen werden in der Industrie für spezielle Reinigungszwecke eingesetzt. ASCO ist der zweitgrösste
Anbieter von Kohlendioxid in der Schweiz, beliefert vornehmlich
die Lebensmittelindustrie und sieht sich in diesem Bereich als
Technologieführer.
Die Messer Schweiz AG hat ihren Hauptsitz mit Produktionsanlagen in Lenzburg. Die Auslieferungen von etwa 400 Standardgasen erfolgen ab Werk Lenzburg sowie durch 30 regionale Vertriebspartner. Das Gaseunternehmen geniesst hohe
fachliche Kompetenz in der Schweizer Industrie, insbesondere
in den Bereichen Metallurgie, Umwelt- und Lebensmitteltechnik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktion und der Ver05/2008 Schweisstechnik/Soudure 7
Aus der Industrie
trieb von Gasen für die Medizin sowie von Spezialgasen, unter
anderem für Forschungseinrichtungen, Universitäten und die
Halbleiterindustrie.
Messer Schweiz ist nach allen wichtigen Qualitäsnormen, wie
ISO 9001:2000, ISO 14001:2004, ISO 13485:2003 mit EG-Zertifi kat gemäss Anhang II.3 der EG-RL 93 / 42 / EWG für medizinische Gasversorgunssysteme zertifiziert.
Die Messer Gruppe
Messer zählt zu den führenden Industriegaseunternehmen und
ist mit 4400 Mitarbeitern in über 30 Ländern in Europa und
Asien sowie in Peru mit mehr als 60 operativen Gesellschaften
aktiv. Die internationalen Aktivitäten werden aus dem Raum
Frankfurt am Main gelenkt, die Steuerung der technischen Zentralfunktionen Logistik, Engineering und Produktion sowie Anwendungstechnik erfolgt aus Krefeld.
Über 4400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2007 voraussichtlich einen konsolidierten Umsatz von ca. 700 Mio. Euro.
Info.: http://www.messergroup.com
«Fabrik in der Fabrik»
«Als «Fabrik in der Fabrik» müssen wir sehr genau auf unsere
Produktionskosten und die Qualität, die wir liefern, achten –
hohe Stückzahlen sowie sichere Fahrerkabinen sind gefragt. 27
Robotersysteme schweissen bei uns im 3-Schicht-Betrieb täglich bis zu 250 Kabinen für Land- und Forstmaschinen. Jede
Kabine aus hochfestem Feinkornbaustahl hat über 300
Schweissnähte die perfekt sein müssen. Die Zuverlässigkeit
der MIG/MAG-Schweiss-Stromquellen ist dabei ein wesentlicher Produktivitätsfaktor: Seit Jahren können wir rund um die
Uhr darauf vertrauen; die Dienstleistung, den uns der Servicepartner dazu bietet, ist sehr gut. Wir sind rundum zufrieden.
Seit zwei Jahren nutzen wir auch die Verfahrens-Innovation
EWM-forceArc® an einer entscheidenden Stelle im Fertigungsablauf.» In diesem Stenogramm fasst Peter Kapferer, Manager
Business Unit Welding, John Deere Werke Bruchsal, den hohen
konstruktiven Nutzen und die wirtschaftlichen Vorteile der Fügekomponenten und -verfahren in seiner schweisstechnischen
und mechanischen Fertigung zusammen.
Das MIG/MAG-Schweissen ist in der Automatisierung das am
häufi gsten angewendete Verfahren. Es ist wirtschaftlich, betriebssicher und nahezu universell einsetzbar. So zum Beispiel
im Stahl-, Metall-, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeug-,
Schienenfahrzeug-, Apparate- und Schiffbau. Mit seiner grossen Bandbreite an Variations- und Leistungsmöglichkeiten wird
es selbst spezifi schen Anforderungen gerecht. Spezielle Fügeaufgaben lassen sich darüber hinaus in einzigartiger Weise
mit der MIG/MAG-Variante EWM-forceArc® lösen. Alles von
einem Roboter, mit einer Stromquelle, einem Drahtvorschub,
einem Brenner, ohne jegliche Umrüstung – voll digital gesteuert.
8 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Mustergültige Automatisierung
Die John Deere Werke Bruchsal produzieren ausschliesslich Kabinen zur Bestückung von Traktoren aus dem Werk Mannheim
sowie von Feldhäckslern und Mähdreschern des Werkes Zweibrücken. Geplant ist die Fertigung von Kabinen für die Forstmaschinensparte von John Deere. Innerhalb des Konzerns gilt
Bruchsal als Kompetenz-Zentrum in Sachen Schweissen und
Biegen. «Auch in der Automatisierung sind die Kraichgauer mustergültig», weiss Kapferer zu berichten, «aufgrund unseres
hohen Automatisierungsgrades können wir erheblich höhere
Stückzahlen liefern als andere Werke – auch nach Übersee. Bei
drei Schichten rollen täglich bis zu 250 Kabinen vom Band.
Dabei haben wir eine relativ hohe Fertigungstiefe, womit wir
die geforderte Produktqualität besonders gut erfüllen, die Produktionskosten unmittelbar beeinflussen können», und die Fertigungstiefe nimmt ständig zu, «auch ein ehemals zugekaufter
Dachrahmen wird heute im eigenen Haus kostengünstiger und
hochwertiger gefertigt.»
85 Schweisser, gutes Klima
Damit Bruchsal seine Stellung im Konzern halten und ausbauen
kann, müssen die Stückzahlen ebenso stimmen wie die dazu
gehörenden Kosten. Das Werk steht im stetigen internen Wettbewerb, wie auch im Wettbewerb mit Zulieferern. Für den nachhaltigen Erfolg weiss der Manager der Business Unit eine
schlagkräftige Mannschaft an seiner Seite: 85 hochqualifizierte
Schweisser, 11 Anlagenführer – die gleichzeitig auch als Servicepersonal fungieren – Instandhalter für die Mechanik, Werkzeugbauer, 2 Schweissfachingenieure, Elektrotechniker sowie
Disponenten – alles in allem etwa 110 Fachleute, die alle an
einem Strang ziehen. Dem Besucher der Fertigungsstätte fällt
Aus der Industrie
das gute Betriebsklima dort sofort auf, was bestätigt, dass
John Deere zu den beliebtesten Arbeitgebern der Region
zählt.
Kurzfristiger Modellwechsel
Auf die hohe Zahl an Schweissern angesprochen, bemerkt
Kapferer: «Unsere Kabinen sind ausgesprochene ‚Sicherheitskäfi ge‘. Sie dienen nicht nur dem Komfort, damit der Landwirt
es je nach Witterung trocken, warm oder kühl hat. Vielmehr
schützen sie ihn vor Unvorhergesehenem. Daher hat die Fügetechnik für die speziellen Werkstoffe einen enorm hohen Stellenwert im Unternehmen. Wir fügen Material, das nicht ohne
eine grosse Portion an Know-how schweissbar ist, mit den unterschiedlichsten Geometrien zu komplexen Bauteilen und
-gruppen. Für all diese Fügeaufgaben nutzt das Unternehmen
das Metall-Aktivgas(MAG)-Schweissen. Die Entscheidung,
dabei ausschliesslich auf EWM-Stromquellen zu setzen, fiel vor
einigen Jahren relativ spontan: «Wir waren bei einer Anwendung mit den Maschinen unseres damaligen Ausrüsters nicht
zufrieden; die Geräte waren äusserst kompliziert zu bedienen,
das Schweissergebnis entsprach nicht unseren Erwartungen.
Zu diesem Zeitpunkt riet uns unser Partner, Uwe Ziemke, Inhaber des Systemhauses SKS Schweisstechnik, Bürstadt, zur
modernen Stromquelle Phoenix, mit der er bislang positive Erfahrungen gemacht hatte. Kurzfristig wurde installiert, programmiert und die Fertigung aufgenommen. Dies war der Start-
schuss zum kompletten Modellwechsel und mit EWM ins automatisierte Schweissen einzusteigen.» Zufrieden bemerkt der
Schweissfachmann weiter: «Inzwischen verrichten in Bruchsal
45 Phoenix-Geräte ihren Dienst zuverlässig Tag und Nacht – 27
davon an Schweissrobotern. Meine Schweisser und Maschinenführer freuen sich immer wieder über die hohe Bedienerfreundlichkeit der Steuerung. Obwohl die Stromquellen digital
arbeiten, können die Anlagenführer anhand unserer Schweisslisten die analog visualisierten Parameter ändern – so, wie sie
in vorgegebenen Grenzen schweissen oder korrigieren möchten. Mit der vormaligen, ausgemusterten Anlage hätte der
Schweisser für jede Naht ein eigenes Programm schreiben
müssen.»
Qualitätskontrolle wird in Bruchsal bei der Sicherheitsrelevanz
der Kabinen gross geschrieben: Alle Nähte werden einer Sichtkontrolle unterzogen. Dazu erwarben Schweisser wie das Personal der Qualitätssicherung das europäische Zertifikat «Visuell
Testing 1+2». Auch werden regelmässig Schliffproben angefertigt. Gilt es doch stets, die Norm EN 5817 – Sicherstellung der
Qualität von Schweissnähten – zu erfüllen.
Meilenstein der Schweisstechnik
Vor zwei Jahren standen Konstrukteure und Betriebswirte in
Bruchsal vor einer besonderen Herausforderung. Ein Kabinentyp musste für die Integration in ein schwereres Landfahrzeug
erhöhte Sicherheitsanforderungen erfüllen. Für die Statik genügten zusätzliche Versteifungen, jedoch schien der Fertigungsprozess zunächst unlösbar – zumindest zu vertretbaren
Herstellungskosten. Heute erinnert sich Kapferer: «Die Kabinen hätten sich exorbitant verteuert. Da erinnerten wir uns an
ein Verfahren, von dem wir kurz vorher gehört hatten» – und
diese Steilvorlage kam direkt vom Gerätehersteller: Alle neuen
EWM-Stromquellen der Phoenix-Geräteserie beherrschen
neben dem Sprüh- und Kurzlichtbogen auch das Pulsen sowie
serienmässig das Fügen mit dem innovativen forceArc-Verfahren – einer MIG/MAG-Variante mit richtungsstabilem Lichtbogen. «Diese Eigenschaft haben wir uns zu Nutze gemacht. Wir
schweissen nun mit dem freien Drahtende des Brenners von
16 bis 18 Millimetern durch einen Ausschnitt in der Bodenplatte
die direkt darunterliegende Verstärkung. Der Lichtbogen bleibt
dabei stets auf die Naht gerichtet und lässt sich in keiner Weise
von den Rändern des Bodenplattenausschnitts irritieren. Das
funktioniert perfekt; wir erzielen einen hervorragend tiefen Einbrand an der fast geschweiften Kehlnaht. Bei allen Schnitten,
die wir zur Qualitätskontrolle angefertigt haben, konnten wir
die einwandfreie Nahtqualität nachweisen – ohne jegliche Bindefehler.
Info.: Dieter Schnee / [email protected]
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 9
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ausTITAN
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Natürlich kann so was (fast) Jeder.
Ein paar Rohre, Knotenbleche,
Versteifungen und Räder drunter.
Unter Last (ca. 1T) darf sich die
Konstruktion allerdings nicht mehr
als 0,5 mm verziehen!
Gut, bei Titan Grade 2 sieht es etwas
komplizierter aus und ca. 500 kg Material
hat man auch nicht gerade am Lager.
Die zusätzlichen Kundenforderungen,
erfüllen wir dagegen sozusagen flexibel,
d.h. also kreativ im Laufe der (Bau-)Zeit
WIG Bleibt WIG
... und ein Knoten
ist ein Knoten,
ist ein Knoten ...
Das Know how?
Einem Lehrschweisser,
Schweissfachmann und
Welding Specialist EWS/IWS
ist alles zuzutrauen.
Konstruiert wird ad hoc
zusammen mit dem Kunden,
gerechnet wird auswärts.
Über Zulassungen sprechen
wir nicht, die hat man,
ebenso wie die benötigten
Schweisserprüfungen.
Und Mut zum Risiko
ist das tägliche Brot
eines Unternehmers,
welcher sich immerhin
schon 7 Jahre im
Wettbewerb gut schlägt
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 11
X-Man Story
Ihr Partner für eine …dauerhafte Verbindung…
Da steckt der Teufel im Detail.
Und für jede Naht benötigen
wir einen Gasschutz
Bei Titan verfünffachen sich
plötzlich die Kosten, nicht wegen
der Konstruktion, sondern wegen
der Vorrichtungen
... aber das merkt man erst, wenn man
dran ist. Im Vorrichtungsbau kannst Du
dann Deine Fantasie voll ausreizen und
damit viel Geld sparen!
12 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
X-Man Story
... fangen wir aber erst mal bei der
Vorbereitung an.
Rohre 60,3 x 2,77 und 48,3 x 2,77
abzulängen ist auch nicht Jedermanns
Sache!
,3
48
2,7
7
Formänderung der Konstruktion
nach Montage von
immerhin 15 Spulen à 50 kg
max. 0,5 mm !
... das bedeutet nämlich
dreidimensionale Formschnitte auf
einem Trumpf-Rohrlaser. Und bei der
Schnittgüte können wir keine
Kompromisse eingehen!
Platten 10 mm und
Knotenbleche 3 mm
sind ebenfalls
Formteile, sie werden
zugeschnitten angeliefert.
Schutzgas Ar 4.8
Formiergas Ar 4.8
... mal rasch heften kannst
Du vergessen, hier muss
ALLES, vom ersten Moment
an formiert werden
... so muss die Naht
aussehen. Was Du
beim Heften falsch
machst, kriegst Du NIE
wieder hin !
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 13
X-Man Story
Beim Formieren ist Geduld
angesagt! Vorströmzeit für die
Konstruktion jeweils 2 Stunden!
Aber < 0,01% O2 muss sein!
... und dann schön lange
nachströmen lassen!
Sonst gibt‘s Ärger!
0,01 !
OK, letzte Details fallen dem
Kunden immer kurz vor der
Auslieferung ein, aber ...
14 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
X-Man Story
Immer schön ruhig bleiben
und nur nicht den Kopf
verlieren. Doch manchmal
sieht man vor lauter Rohren
den Knoten nicht mehr!
Die Spulenaufnahmen sind
natürlich auch aus Titan, d.h.
Vorrichtung bauen!
Sieht schon ganz schön fertig aus,
jetzt noch rasch zum
Glasperlenstrahlen, Spulen dran und
dann ab zum Kunden
Fast eine OneOne-ManMan-Show,
Show, ist es zwar nicht ganz, kö
könnte
man aber als solche verkaufen.
Dünnwandige TitanTitan-Rohre verstrebt in 33-dimensionaler
Konstruktion. Mit Masstoleranzen wie ein Maschinenteil
und CleanClean-RoomRoom-Anforderungen wie bei Star Gate.
Da brauchst Du Profis, da brauchst Du Fachleute,
da brauchst Du Kö
Könner – ein Fall fü
für XX-Men
Hochfeste Grü
Grüsse
vom X-Man Martin Offenhä
Offenhäuser
INOXSchweisstechnik
GmbH, Tel.: 041 741 45 45
INOX
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 15
Engspaltschweissen
Engspaltschweissen zum Fügen von Werkstücken
mit grosser Wanddicke. Verfahrensvarianten, Vorteile
und Grenzen anhand praktischer Beispiele
In der industriell eingesetzten Fügetechnik gewinnt das WIGSchweissen von dickwandigen Werkstücken mit dem Orbitalverfahren (der Brenner wird um ein feststehendes Werkstück
bewegt) oder bei der Vorfertigung am drehenden Werkstück mit
feststehendem Brenner zunehmend an Bedeutung.
Bei Abwägung aller Faktoren erweist sich das WIG-Schweissen
trotz zahlreicher Einschränkungen als besonders geeignet,
wenn es um die Automatisierung komplexer Schweissaufgaben geht.
Jean-Pierre Barthoux, EWE, Polysoude S.A.S. Nantes
Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich Polysoude mit der
Lösung der daraus resultierenden Probleme, und oft müssen
neue Wege beschritten werden, um den vielfältigen Anforderungen einer jeden individuellen Schweissaufgabe gerecht zu
werden. Dabei geht es nicht nur darum, die Schweisstechnologie den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, sonder gleichzeitig gerätetechnisch optimale Voraussetzungen zu schaffen,
um technologisch und wirtschaftlich überzeugende Lösungen
präsentieren zu können.
Rahmenbedingungen mit grundlegender Bedeutung für
den Schweissprozess
Der Verfahrensablauf beim Engspaltschweissen wird wesentlich von den jeweiligen Rahmenbedingungen beeinflusst, bestimmten dieser Bedingungen kommt dabei eine grundlegende Bedeutung für den Schweissprozess zu. Diese Rahmenbedingungen sind es, die schliesslich den Ausschlag geben,
wenn es darum geht, bei einem konkreten Vorhaben unter finanziellen und technischen Gesichtspunkten über die Einsetzbarkeit des Engspaltschweissens zu entscheiden.
Die Rahmenbedingungen mit zentraler Bedeutung sollen im
Folgenden betrachtet und diskutiert werden.
Grösse der zu schweissenden Werkstücke
Da mit wachsenden Werkstückabmessungen auch die Wandstärken zunehmen, ist eine bestimmte Werkstückgrösse als
Grundvoraussetzung für das Engspaltschweissen anzusehen.
16 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Der beim Engspaltschweissen anfallende hohe Vorbereitungsaufwand kann nur beim Vorliegen einer entsprechenden Werkstückdicke gerechtfertigt werden. Wie die Erfahrung zeigt, lohnt
sich der Einsatz des Engspaltschweissens erst ab Werkstückdicken von mehr als 25 mm.
Im Vergleich zum konventionellen WIG-Prozess lassen sich mit
dem Engspaltschweissen bei Wandstärken von 60 mm und
mehr Verkürzungen der Schweisszeit um den Faktor 5 bis 10
erreichen, denn es muss nicht nur weniger Metall abgeschmolzen werden, um den engeren Spalt zu füllen, sondern auch die
Abschmelzleistung selbst lässt sich durch Heissdrahtschweissen beträchtlich steigern.
Werkstückvorbereitung und -positionierung
Um das WIG-Engspaltverfahren überhaupt einsetzen zu können, ist die Einhaltung bestimmter Toleranzen bei der mechanischen Bearbeitung zur Vorbereitung der Schweissnähte und
bei der Positionierung der Werkstücke zwingend erforderlich.
Ein besonders kritischer Fall ist das Einschweissen einer Nahtwurzel ohne Gegenlage. Die Qualität der Schweissnahtvorbereitung zeigt sich in dem rundum niedrigen Versatz der Stege,
zwischen denen ausserdem kein Spiel auftreten darf; die erforderliche Genauigkeit ist unabdingbare Voraussetzung für den
Einsatz der Engspalttechnik und muss durch Einhalten entsprechender Fertigungs-und Lagetoleranzen sichergestellt werden
können.
Durch den schmalen und hohen Spalt ist jegliche Zugänglichkeit
durch manuelle Schweissverfahren ausgeschlossen; bei dem
automatisierten Verfahren darf der maximale Versatz des Stegs
75% der Steghöhe nicht überschreiten, ein Spiel zwischen den
Stegen ist nur punktuell zulässig und darf maximal 0,5 bis 0,8
mm betragen.
Die an die Qualität der Schweissnahtvorbereitung zu stellenden
Ansprüche sind nicht ganz so hoch, wenn die Wurzel mit einer
Gegenlage versehen wird oder eine Schweissbadsicherung
eingesetzt werden kann.
Schweissverhalten der Grundwerkstoffe und Anforderungen an die Schweissausrüstung
Die Frage der Einsetzbarkeit des Engspaltschweissens wird
wesentlich durch die Art des oder der zu verschweissenden
Grundwerkstoffe beeinflusst. Von ihren Schweisseigenschaften
hängt es ab, welche zusätzlichen Vorkehrungen auf technischer
Ebene getroffen werden müssen (Wärmeführung, Hitzeschilde,
zusätzliche Kühlaggregate, besonderer Schleppgasschutz ...).
Die Geometrie der Schweissfuge wird in Abhängigkeit der mechanischen Eigenschaften der zu verschweissenden Werkstoffe festgelegt, hier muss dem Schrumpfen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden (die Spaltbreite der Schweissfuge ergibt sich aus der verwendeten Legierung und der
Wandstärke der zu verschweissenden Bauteile (Abb. 1).
Engspaltschweissen
Schrumpfverhalten in Abhängigkeit der Wandstärke
Schrumpfverhalten
(mm)
Beispiel für Rohr 350 x 45 mm
3 Grundwerkstoffe
Tiefe der
Schweißfuge
(mm)
Öffnungswinkel der Schweißfuge in Abhängigkeit des Grundwerkstoffs
10,3 mm
Öffnungswinkel in
Abhängigkeit des
Grundwerkstoffs
1,5°
12,5 mm
2°
17,0 mm
5°
45 mm
P91
15Mo3
316L
8 mm
9,4 mm
9 mm
Abb. 1: Schrumpfverhalten in Abhängigkeit der Wandstärke
und Öffnungswinkel der Schweissfuge in Abhängigkeit des
Grundwerkstoffs
Die Bildung von Rissen in der Schweissnaht muss sicher ausgeschlossen werden, wobei die Risse bei dem Erstarrungsprozess des Schweissgutes auftreten können, insbesondere wenn
eine genügende Aufschmelzung oder Durchschweissung nur
durch die Einbringung hoher Streckenenergien gewährleistet
ist.
Um Schweissnahtanfänge und -ausläufe nacharbeiten zu können und das Wiederaufschmelzen bereits geschweisster Nahtteile zu ermöglichen, spielt es beim Engspaltschweissen weiterhin eine wichtige Rolle, ob Schweissverfahren und Werkstoffe auch ohne Zusatzwerkstoff auskommen können.
Schweissposition
Für die Einbringung der Schweisslagen spielt es ebenfalls eine
wichtige Rolle, ob orbital geschweisst werden soll oder am drehenden Werkstück gearbeitet werden kann. Die Positionen
5 GT und 6 GT sind am schwersten zu beherrschen. Durch die
Notwendigkeit, bestimmte Schweisspositionen einzuhalten,
verringert sich die Produktivität des Prozesses, denn die erreichbare Stärke der einzelnen Lagen hängt entscheidend von
der Brennerposition und der Verfahrenvariante ab.
Bei bestimmten Werkstoffen ist es in Abhängigkeit der genauen chemischen Zusammensetzung nur möglich, Fallnähte
zu schweissen, in anderen Fällen ist nur das Schweissen von
Steignähten durchführbar.
In diesen Fällen muss der Schweisskopf so ausgerüstet sein,
dass in beiden Richtungen geschweisst werden kann, um den
zu schweissenden Umfang mit zwei halben Fallnähten oder
zwei halben Steignähten bearbeiten zu können. Das bedingt
einen symmetrischen Aufbau des Schweisskopfes mit jeweils
einer Drahtzuführung vor und hinter dem Brenner.
Spezielle Anwendungsbedingungen
Bestimmte Randbedingungen, denen bei einer allgemeinen
Betrachtung der Schweissprobleme zunächst keine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen werden, können sich im
konkreten Fall als entscheidend für die Einsetzbarkeit oder den
Ausschluss eines Verfahrens erweisen.
Dazu zählen:
• die Zugänglichkeit des Schweissbereiches (Zugangsmöglichkeit eingeschränkt in radialer oder Längsrichtung),
• die Zugänglichkeit der Innenseite der Schweissnaht (Zugangsmöglichkeit zum Nacharbeiten der Wurzellage oder
Gegenschweissen von Innen mit einer X-Nahtvorbereitung),
• die Rückverfolgbarkeit der Werkstoffe, d.h. eine zuverlässige Bestandsführung mit eindeutiger Identifizierung von
Grundwerkstoffen und Schweisszusatzwerkstoffen, und die
Möglichkeit, die Festlegung der Schweissparameter mit
Werkstoffen aus der gleichen Charge wie später bei der
Fertigung eingesetzt durchführen zu können,
• die Durchführung einer Reparaturschweissung oder die Produktion einer Serie. Die mit den notwendigen Schweissversuchen verbundenen hohen Vorbereitungskosten übersteigen u.U. den für die Durchführung einer einzigen Schweissung als vertretbar anzusehenden Aufwand,
• die Frage, ob die ausführende Firma über entsprechend erfahrene Fachleute und die notwendige Ausrüstung verfügt.
Wahl der Verfahrensvariante und der Schweissausrüstung
Die Analyse der Randbedingungen eines jeden Anwendungsfalls bildet die Grundlage für die Wahl der am besten einzusetzenden Verfahrensvariante und die Festlegung der notwendigen Schweissausrüstung.
Durch die genaue Kenntnis der Vorteile und Grenzen der zur
Verfügung stehenden Verfahrensvarianten können optimale Voraussetzungen für das Gelingen der Schweissarbeiten geschaffen und fehlerhafte Schweissungen vermieden werden.
WIG-Engspaltschweissen in Strichraupentechnik
Diese Technik erlaubt es, höchste Produktivitätssteigerungen
zu verwirklichen, trotzdem bleibt sie für das Schweisspersonal
vergleichsweise einfach umzusetzen.
Abb. 2: Heissdrahtengspaltschweissnaht, eine
Schweissung(Strichraupe) pro Lage. Wandstärke 180 mm,
Grundwerkstoff: niedrig legierter Stahl P91
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 17
Engspaltschweissen
Allerdings ist das Festlegen der für ein einwandfreies Ergebnis
notwendigen Schweissparameter bei dieser Technik mit einem
ausserordentlich hohen Aufwand verbunden, denn es gilt, sehr
komplexen Vorgängen Rechnung zu tragen:
• Schrumpfung der Schweissnaht (und Aufspannung)
• Prozessführung
Die Anwendung der Technik selbst erweist sich als relativ unkompliziert, bei jeder Lage ist eine Schweissung so einzubringen, dass die sich anschliessend ergebende Öffnung am Grund
der jeweiligen Schweisslage zwischen 8 und 10 mm beträgt
(Abb. 2). Dieses Mass ermöglicht es, beim Schweissen einer
etwa 1,5 bis 2,5 mm starken Raupe einen ausreichenden beidseitigen Flankeneinbrand zu erzielen.
Beim Schweissen an Wandstärken unter 40 mm brauchen erfahrungsgemäss keine besonderen Engspalt-Schweissbrenner
eingesetzt zu werden (Abb. 3).
Bei den meisten Grundwerkstoffen kann durch die Wahl eines
an die Randbedingungen angepassten Elektrodenüberstandes
ein ausreichender Gasschutz des Schweissbades erreicht werden. Polysoude hat deshalb eine motorisierte Verfahreinheit
entwickelt, die es erlaubt, den Elektrodenüberstand/ Stick-out
und den zu schweissenden Durchmesser mit den übrigen
Schweissparametern ohne Zutun des Bedienungspersonals
dem programmierten Zyklusverlauf entsprechend einzustellen.
Zu den häufi gsten Anwendungsgebieten gehört das automatisierte Schweissen am drehenden Rohr, um eine Unterbrechung der Schweissung nach
jeder Lage zu vermeiden und
die Schweissung von der Wurzel bis zur Decklage in einem
Zug ohne Eingreifen des Bedienungspersonals fertigzustellen,
und das Orbitalschweissen bei
beengten Platzverhältnissen,
wo der Schweisser den Elektrodenüberstand mit Hilfe der
Fernsteuerung ändern kann.
Abb. 3: Schweissfahrwerk
Polycar MP mit Standardbrenner zum Engspaltschweissen
bis 40 mm Wandstärke
Für das Schweissen sehr grosser Wandstärken werden robuste
Brenner gebraucht, die aber trotzdem noch in die Schweissfuge passen müssen, d.h. eine maximale Breite von 7 mm
nicht überschreiten dürfen. Zugleich sollte der Brenner durch
ein zuverlässig arbeitendes Nahtverfolgungssystem vor Kollisionen geschützt werden (Abb. 4).
Durch das Nahtverfolgungssystem wird der Brenner entweder
axial in der Schweissfuge zentriert oder seine Führung erfolgt
18 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Abb. 4: Einrichtung zum mechanisierten Schweissen mit zwei
Brennern: Engspaltbrenner und Standardbrenner mit motorisierter Verstellmöglichkeit des Elektrodenüberstandes
Darunter WIG-Heissdrahtbrenner mit motorisierter Verstellmöglichkeit des Elektrodenabstandes und Nahtverfolgungssystem, sowie gependelte Decklage
entlang einer Referenzkante. Dadurch werden Berührungen
zwischen Brenner und Fugenkanten vermieden, die nicht nur
mechanische Beschädigungen verursachen können, sonder
auch die Gefahr eines unerwünschten Überschlags des Lichtbogens mit sich bringen.
Das mit selbsttätiger Zentrierung arbeitende System wird bevorzugt beim Orbitalschweissen eingesetzt, es ermöglicht eine
Steuerung in drei Dimensionen (Ausrichtung in Längsrichtung,
axiale Stellung zur Schweissfuge und Höhenregulierung).
Das System mit Flankenabtastung wird bevorzugt bei Anwendungen mit ununterbrochener Schweissung am drehenden
Werkstück eingesetzt.
Dieses System ist sehr einfach zu handhaben, allerdings muss
die Elektrodenstellung beim Einbringen der Fülllagen bezüglich
der Nahtmitte manuell korrigiert werden.
Im Gegensatz zu dem mit automatischer Zentrierung arbeitenden System können aussermittige Brennerpositionen einge-
Engspaltschweissen
stellt werden, die beim Fügen von Grundwerkstoffen mit unterschiedlicher Zusammensetzung notwendig werden oder bei
sich thermisch nicht im Gleichgewicht befindlichen Werkstücken zur Anwendung kommen.
Verglichen mit Nahtverfolgungssystemen, die mit einem Laser
ausgestattet sind, verbinden Nahtverfolgungssysteme mit mechanischen Tasteinrichtungen die Vorteile hoher Zuverlässigkeit
mit grosser Wirtschaftlichkeit und erfüllen die an sie gestellten
Anforderungen bezüglich Funktionalität und besonders leichter
Bedienbarkeit.
WIG-Engspaltschweissen mit zwei Schweissungen pro
Lage in Strichraupentechnik
Diese Technik kann als Alternative zu der bereits vorgestellten
Methode mit einer Strichraupe betrachtet werden. Sie wird eingesetzt, wenn die Methode mit einer Strichraupe nicht verwirklicht werden kann und bei grossen Wandstärken aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen dem WIG-Schweissen trotzdem der Vorzug eingeräumt wird. Allerdings verlängert sich in
diesem Fall die Schweisszeit gegenüber der eingangs erwähnten Methode mit einer Strichraupe pro Lage um den Faktor 2 bis 3 (Abb. 5).
Abb. 5: Mit zwei WIG-Heissdraht-Engspaltbrennern ausgestattete Schweissstation zum Fügen von Turbinenrädern.
Folgende Randbedingungen können den Ausschlag zur Wahl
dieser Alternative geben:
• es ist nicht möglich, die für das Verfahren mit einer Strichraupe pro Lage notwendigen engen Toleranzen von wenigen zehntel Millimetern bei der Nahtvorbereitung oder bei
der Positionierung der Werkstücke einzuhalten.
• um die Eigenschaften eines empfindlichen Grundwerkstoffs nicht zu verändern, müssen die Schrumpfspannungen
begrenzt werden (dies hängt in den meisten Fällen mit dem
Profil der Schweissraupen oder der Erstarrung der flüssigen
Schmelze zusammen) oder die notwendige Streckenener-
gie ist zu hoch (bei dem Verfahren mit einer Schweissung
pro Lage muss sehr viel Energie zugeführt werden, um
gleichzeitig beide Werkstückkanten aufzuschmelzen).
Die Schweissbadbeherrschung gestaltet sich bei der Technik
mit zwei Strichraupen pro Lage aufgrund geringerer Oberflächenspannungskräfte und dem Fehlen des starken Lichtbogendrucks ungleich schwieriger. Die Effekte der Schwerkraft lassen
sich nur durch eine Minderung der Schweissraupendicke kompensieren. Die sich daraus ergebende Abschmelzleistung ist –
ausser beim Schweissen in Wannenlage deutlich geringer als
bei der Methode mit einer Strichraupe.
In Abhängigkeit der genauen chemischen Zusammensetzung
der Grund- und Zusatzwerkstoffe ist bei der Technik mit zwei
Strichraupen pro Lage das Einbringen der Schweisslagen oft
nur als Steig-oder als Fallnaht möglich, es kann also jeweils nur
der halbe Umfang geschweisst werden (das Einbringen von
Fülllagen ist in vielen Fällen auf das Fallnahtschweissen begrenzt), für die andere Hälfte muss dann die Schweissrichtung
umgekehrt werden. Dieser Umstand ist mit weitreichenden
Konsequenzen bezüglich der Konstruktion der Schweissausrüstung verbunden, denn es müssen zwei Drahtfördereinheiten
und ein symmetrisch aufgebauter Schweissbrenner eingesetzt
werden (Abb. 6).
Abb. 6 a: Einbringen von zwei halben Steignähten in Engspalt-Heissdrahttechnik mit einem Schweissfahrwerk Polycar
MP Schweissposition 5GT.
Abb. 6b: WIG Engspalt- Heissdrahtschweissen an einem
Dampfdruckbehälter «safe end»
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 19
Engspaltschweissen
Ein sich aus der Technik mit zwei Schweissraupen pro Lage ergebender Vorteil besteht in der Möglichkeit der Verwendung
erheblich breiterer Schweissbrenner. Durch die grössere Breite
verbessern sich die Standzeiten und es lässt sich in der Fuge
eine optimierte Gasabdeckung erzielen (durch die grössere Fugenbreite können seitliche Gasverwirbelungen hervorgerufen
werden, wenn ein zu schmaler Brenner verwendet wird).
Da der breitere Schweissspalt bei der Technik mit zwei
Schweissraupen pro Lage nicht zu einem geänderten Öffnungswinkel der Schweissfuge führt, lässt sich der Schweissbrenner auch bei dieser Nahtvorbereitung nicht seitlich kippen.
Der geringere Lichtbogendruck erschwert das Benetzen der
Werkstückkante, um ein sicheres Aufschmelzen zu erzielen,
müssen daher besondere Massnahmen getroffen werden.
Zwei Methoden kommen dabei bevorzugt zum Einsatz: entweder wird die normalerweise gerade angeschliffene Elektrode
mit einem schrägen Anschliff versehen oder es wird eine abgewinkelte Elektrode (mit einem Winkel von bis zu 20°) eingesetzt. In besonders ungünstig gelagerten Fällen kann eine
Kombination der beiden Methoden zu dem gewünschten Ergebnis führen.
Bezüglich der Nahtverfolgung wird bei der Technik mit zwei
Schweissraupen pro Lage eine Referenzkante an einer der beiden Flanken der Schweissnahtvorbereitung benötigt. Durch
einen leichten Versatz des Brenners lässt sich das Übereinanderlegen der Raupen beeinflussen, die Einstellung kann manuell durch das Schweisspersonal erfolgen.
WIG-Engspaltschweissen mit gependelter Elektrode
Bei dieser Variante handelt es sich um eine Technik, die bei sehr
grossen Wandstärken von 150 bis 200 mm eingesetzt werden
kann, wenn die für das Fügen mit einer Strichraupe pro Lage
notwendigen Randbedingungen nicht mit vertretbarem Aufwand erfüllt werden können (Genauigkeit der Nahtvorbereitung, Beherrschung des Schrumpfprozesses, Konstruktion des
Brenners, ...).
In diesem Fall und bei nicht-orbitalen Anwendungen verbindet
das gependelte Schweissen die Vorteile des Fügens mit einer
Strichraupe pro Lage mit einem grösseren Freiraum bezüglich
der Toleranzen der Nahtvorbereitung (die Amplitude der
Elektrodenpendelung ist einstellbar), auch bleiben die Schrumpfspannungen sehr viel kleiner.
Die notwendige Schweissausrüstung wird allerdings sehr viel
umfangreicher (motorisch erzeugte Pendelbewegung von Elektrode und Zusatzdraht, programmierbar, elektronisch gesteuert
und überwacht) und schwerer und kann nur bei entsprechend
gross ausgelegten Anlagen präzise positioniert werden Abb.7.
Für die automatische Brennerzentrierung vor und während des
Schweisszyklus stehen programmierbare Funktionen zur Verfügung, die bei Brennern mit fester Elektrodenstellung eingesetzten mechanische Abtastsysteme können durch Nahtverfolgungssysteme ersetzt werden, die nach dem Prinzip der Lichtbogenspannungsmessung arbeiten.
20 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Abb. 7: Brenner für das WIG Engspalt-Heissdrahtschweissen
mit gependelter Elektrode und Drahtführung für Werkstückdicken von 80 bis 160 mm, hier mit einem Werkstück aus niedriglegiertem Stahl P91
Das Zulassen grösserer Spaltweiten zwischen 13 und 18 mm
ermöglicht es, die Brennerkonstruktionen so widerstandsfähig
zu gestalten, dass sie auch noch bei Vorwärmtemperaturen der
Werkstücke von 400 °C eingesetzt werden können.
Engspaltschweissen
Unterschiedliche Varianten
Bei den vorgestellten Verfahren und Schweissausrüstungen ergeben sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten:
– zwischen dem WIG-Heissdraht- oder -Kaltdrahtschweissen
kann unabhängig von der jeweils eingesetzten Verfahrensvariante prinzipiell immer gewählt werden. Zu den Auswahlkriterien zählen zum einen die Anzahl der herzustellenden Schweissverbindungen, denn hier machen sich die Unterschiede zwischen den Schweisszeiten direkt durch die mit der Stückzahl
verknüpfte Erhöhung der Produktivität bemerkbar, wobei sich
der kritische Pfad bezüglich der Auftragsdurchlaufzeit von der
reinen Schweisszeit zu anderen Ereignissen wie Maschinenverfügbarkeit oder Anlagenbeschaffung verlagert, zum anderen
sind rein technische Gesichtspunkte anzuführen (z.B. eine bessere Kontrolle der eingebrachten Energie, um die mechanischen Eigenschaften des Schweissgutes zu optimieren)
- das Engspaltschweissen mit mehreren Strichraupen pro Lage.
Es wird eingesetzt, wenn die Werkstücke keine ausreichend
engen Toleranzen aufweisen oder sich die Schweissnahtvorbereitung bei bereits vorgefertigten Werkstücken nicht mehr beeinflussen lässt
- das Engspaltschweissen mit gependelter Elektrode. Die
Randbedingungen sind die gleichen wie beim Schweissen mit
feststehender Elektrode
Hinweis: die endgültigen Auswahl einer Variante wird oft von
Überlegungen bezüglich der nutzbaren industriellen Infrastruktur sowie den personellen Möglichkeiten und den verfügbaren
Anlagen geprägt.
Schweißen mit gependelter Elektrode
Breite Pendellage
Gute Zugänglichkeit des Brenners
Einfache Umsetzung für das
Schweißpersonal bei großen
Wandstärken
Geringere Produktivität durch die
Menge des abgeschmolzenes Metalls
Komplexe Brennerstruktur
Schwache Seiteneindringung
Schweissen mit mehreren Strichraupen pro Lage
Mehrere Strichraupen
Gute Zugänglichkeit des Brenners
Einfache Umsetzung für das
Schweißpersonal bei großen
Wandstärken
Geringere Produktivität durch die
Menge des abgeschmolzenes Metalls
Zwei Elektrodeneinstellungen
Komplizierte Höhenregulierung
Schlechtes Schweißbadverhalten durch
die kreisförmige Konfiguration
Schweißen mit einer Strichraupe pro Lage
Hohe Produktivität
Einfache Umsetzung
Gute Seiteneindringung
Komplexe Schweißanweisung
Präzisere Vorbereitung
Eine Strichraupe pro Lage
Abb. 8: Unterschiedliche Verfahrensvarianten des Engspaltschweissens
Zusammenfassung
Zum WIG-Engspaltschweissen von Werkstücken mit Wandstärken zwischen 45 und 250 mm stehen unterschiedliche
Verfahrensvarianten zur Verfügung.
Die Konfiguration der benötigten Schweissausrüstung
hängt entscheidend von der gewählten Verfahrensvariante
ab.
POLYSOUDE hat nicht nur die für die verschiedenen Verfahrensvarianten notwendigen Schweissbrenner entwickelt
und auf den Markt gebracht, sondern stellt auch die benötigten detaillierten Informationen bezüglich des jeweiligen
Verfahrensablaufs und der Prozessführung zur Verfügung.
Damit wird dem WIG-Engspaltschweissen bei dickwandigen Werkstücken eine breite Anwendungsbasis verschafft
(Abb. 8).
Obwohl die Technik mit einer Strichraupe pro Lage die
höchste Produktivität aufweist und das Verfahren selbst
vergleichsweise einfach zu beherrschen ist, kann es in vielen Fällen wegen der penibel einzuhaltenden Randbedingungen (genau definierte Prozessführung, enge Fertigungsund Lagetoleranzen, kontrollierte Schrumpfung) nur unter
Vorbehalt in Betracht gezogen werden. Selbst wenn die
firmenseitig notwendige ausgezeichnete industrielle Infrastruktur vorhanden ist, kann die chemische Zusammensetzung der Grund- und Zusatzwerkstoffe die Schweisseigenschaften derartig beeinträchtigen, dass vom Einsatz des
Verfahrens letztendlich Abstand genommen werden
muss.
Das alternative Verfahren mit mehreren Schweissraupen
pro Lage ist vorzusehen, wenn die für die Technik mit einer
Schweissung pro Lage notwendigen Bedingungen nicht erfüllt werden können. Obwohl die Produktivität in diesem
Fall um den Faktor 2 bis 3 sinkt, bleibt die Anwendung im
Bereich grosser Wandstärken wirtschaftlich interessant.
Bei Schweissungen am drehenden Werkstück erweist sich
die Variante mit gependelter Elektrode oft als beste Lösung,
sowohl bezüglich der einzuhaltenden Fertigungstoleranzen
bei der Schweissnahtvorbereitung als auch in Hinblick auf
die Robustheit der eingesetzten Schweisswerkzeuge.
Bei jedem Anwendungsfall des Fügens dickwandiger Werkstücke muss unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren
entschieden werden, welche der beschriebenen Verfahrensvarianten unter den konkret ermittelten technischen
und wirtschaftlichen Randbedingungen am vorteilhaftesten
eingesetzt werden kann.
Résumé
Pour le soudage TIG de pièces à faible ouverture de joint
avec des épaisseurs comprises entre 45 et 250 mm, diverses variantes de procédure sont disponibles
La configuration des outillages soudage nécessaire est
d’épandent du procès soudage se choisir.
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 21
Berichte
Sind Sie sicher, …?
Neue Gesichter im Inspektorat
Mit diesem Titel haben wir – das Inspektorat des SVS und seine
Mitarbeiter – uns vor 2 Jahren vorgestellt. Damals ging es um
unsere Aufgaben und Dienstleistungen, um Arbeitssicherheit,
Schulung, Marktüberwachung und einiges mehr. Aber heute
wollen wir Sie fragen, ob Sie sicher sind,…
…dass Sie unsere neuen Inspektoren alle schon kennen?
…dass Sie Ihren zuständigen Ansprechpartner in Sachen Arbeitssicherheit schon gefunden haben?
…dass Sie wissen, womit sich Ihr Gesprächspartner sonst
noch alles beschäftigt?
Das Inspektorat hat sich zum Ziel gesetzt, die ganze Schweiz
möglichst von einer nahen Position aus erreichen zu können.
Hierzu haben wir die Strategie verfolgt, neben der Nordwestschweiz (Basel) auch in den Regionen Ost (Dübendorf), West
(Yverdon) und Süd (Bellinzona) vertreten zu sein (siehe Bild).
Im Zuge der Umsetzung dieser Veränderungen kam es auch zu
diversen Neubesetzungen, sodass wir Ihnen im Folgenden
unser aktuelles Team wieder einmal vorstellen dürfen.
Trennen Sie doch die folgenden Seiten heraus und bewahren
Sie sie auf. Vielleicht können sie Ihnen einmal nützliche Dienste
leisten! In diesem Sinne freuen wir uns auf unser nächstes
Gespräch mit Ihnen.
Christoph Abert, Leiter Inspektorat
REGION OST
REGION SÜD
Schweizerischer Verein für Schweisstechnik
c/o Empa, Überlandstrasse 129
CH-8600 Dübendorf
Tel. 044/820 40 34/35
Fax. 044/820 40 36
Associazione Svizzera per la tecnica della saldatura
via alla Moderna 3
CH-6500 Bellinzona
Tel. 091/730 92 30
Fax. 091/730 92 31
Mit der Übernahme der Schweisstechnik der EMPA im 2007
wurde in den Räumlichkeiten der EMPA eine neue Niederlassung gegründet, von der aus wir vornehmlich den Raum Zürich
und die Ostschweiz bedienen.
Dienstleistungen: Arbeitssicherheit (UVG, STEG), Schweisserund Verfahrenprüfungen, Schadensanalysen, Herstellerzulassungen SIA 263/1
Die neue Niederlassung in Bellinzona ist ideal gelegen, um das
Tessin von zentraler Lage aus betreuen zu können.
Dienstleistungen: Arbeitssicherheit (UVG, STEG, Medizinalgase), Schweisser- und Verfahrenprüfungen, Schadensanalysen, zerstörungsfreie Prüfungen EN 473, Herstellerzulassungen
SIA 263/1, Schweisskurse
Theo Meier,
Inspektor, seit 2007 beim SVS
Schweissfachmann IWS
Sicherheitsfachmann
Hans-Jörg Steinmann,
Inspektor, seit 2008 beim SVS
Anlagen- und Apparatebauer
Schweissfachmann IWS
Tel. 044/820 40 34
[email protected]
Tel. 091/730 92 30
[email protected]
22 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Berichte
REGION WEST
REGION NORDWEST
Association suisse pour la la technique du soudage
c/o SWI, rue du Nord 3
CH-1400 Yverdon-les-Bains
Schweizerischer Verein für Schweisstechnik
St. Alban-Rheinweg 222
CH-4052 Basel
Tél. 024/426 50 65
Fax 024/420 16 70
Tel. 061/317 84 84
Fax. 061/317 84 80
Ebenfalls seit 2007 haben wir unsere Zusammenarbeit mit
dem SWI (Swiss Welding Institute) intensiviert, um unsere
Westschweizer Kunden vor Ort noch kompetenter beraten zu
können.
Dienstleistungen: Arbeitssicherheit (UVG, STEG, Medizinalgase), Schweisser- und Verfahrenprüfungen, Arbeitsproben,
Schweisskurse
Seit rund 15 Jahren in der Breite und seit bald 100 Jahren in
der Stadt, brauchen wir Ihnen unseren Hauptsitz in Basel nicht
näher vorzustellen.
Dienstleistungen: Arbeitssicherheit (UVG, STEG, Medizinalgase), Schweisskurse, Schweisser- und Verfahrenprüfungen,
Schadensanalysen, zerstörungsfreie Prüfungen EN 473, Herstellerzulassungen SIA 263/1, EN 3834, EN 15085 u.a.
In der Westschweiz sind folgende Mitarbeiter im Auftrag des
Inspektorates tätig
Jean-Jacques Dagon,
Inspektor,
seit 2007 fürs Inspektorat tätig
Dipl.-Ing. Maschinenbau
Schweissfachingenieur IWE
Sicherheitsfachmann
Christoph Abert,
Leiter Inspektorat,
seit 2002 beim SVS
Dipl.-Ing. (FH) Werkstofftechnik
Schweissfachingenieur IWE
Sicherheitsingenieur
Tel. 024/426 50 68
[email protected]
Tel. 061/317 84 13
[email protected]
Bernard Sterchi,
Inspektor,
seit 2007 fürs Inspektorat tätig
Dipl.-Ing. Maschinenbau
Schweissfachingenieur IWE
Biagio Bafera,
Inspektor
seit 1985 beim SVS
Technikum Metall- und
Maschinenbauindustrie
Schweissfachmann IWS
Tel. 024/426 50 69
[email protected]
Tel. 061/317 84 41
[email protected]
Laurent Pinotti,
Inspektor,
seit 2007 fürs Inspektorat tätig
Schweissfachmann IWS
Konstruktionsschlosser
Sicherheitsfachmann
Walter Grossmann,
Inspektor,
seit 1995 beim SVS
Konstruktionsschlosser
Schweissfachmann IWS
Klebfachkraft
Tel. 024/426 50 65
[email protected]
Tel. 061/317 84 27
[email protected]
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 23
Berichte
REGION NORDWEST
Schweizerischer Verein für Schweisstechnik
St. Alban-Rheinweg 222
CH-4052 Basel
Tel. 061/317 84 84 / Fax. 061/317 84 80
Nadja Heikkinen,
Administration Inspektorat
seit 2005 beim SVS
Kauffrau
Einladung
SFM-Herbsttagung 2008
Freitag, 17. Oktober 2008 in Innertkirchen
Liebe Kollegin, liebe Kollegen
Tel. 061/317 84 17
[email protected]
Nils Koenig-Moureau,
Inspektor
seit 2008 beim SVS
Dipl. Ing. (FH) Umwelttechnik
Sicherheitsingenieur
Tel. 061/317 84 23
[email protected]
Robert Stocker,
Inspektor
seit 1989 beim SVS
Konstruktionsschlosser
Schweissfachmann IWS
Tel. 061/317 84 33
[email protected]
Tanya Voss,
Administration Inspektorat
seit 2008 beim SVS
Kauffrau
Tel. 061/317 84 11
[email protected]
Strom, ein brandaktuelles Stichwort.
Für uns als Schweissfachleute ein wichtiger Energielieferant,
als Privatpersonen ein kaum wegzudenkendes Thema.
Um wieder einmal über den Sachverhalt Strom nachzudenken
und vielleicht etwas Neues zu erfahren, lädt Euch die SFM
Kommission nach Innertkirchen ein. Wir haben die Möglichkeit,
mit einer Führung der KWO eines der ältesten unterirdischen
Druckwasserkraftwerke zu besuchen. Aber auch das Moderne
interessiert uns. In einer weiteren Führung erhalten wir Einblick
in die Revision von Turbinenrädern und Kraftwerkskomponenten. Wir dürfen die Grimsel Hydro Werkstätten besichtigen.
Die SFM Kommission freut sich, möglichst viele SFM im schönen Haslital begrüssen zu dürfen.
Für die SFM Kommission
Bernd Spichale
Programm
•
09:30 bis 10:00
•
Eintreffen der Teilnehmer im KWO Besucherzentrum
in Innertkirchen / Kaffee und Gipfeli
•
10:00 bis 11:00
Informationen aus der SFM Kommission
•
Fachvortrag über die Arbeiten von Grimsel Hydro
•
kurzer Spaziergang zum Hotel Hof & Post
•
11:30 bis 14:00
Apéro und Mittagessen im Hotel Hof & Post
•
kurzer Spaziergang zurück ins Besucherzentrum der
KWO
•
14:30 bis 16:30
Führungen in Gruppen durch Kraftwerk Innertkirchen 1
und die Grimsel Hydro Werkstätten
•
Ab 16: 30
•
Individuelle Heimreise
Die persönlichen Einladungen wurden per Post verschickt.
Weitere aktuelle Informationen fi nden Sie auch auf der
Homepage des SVS unter: www.svs.ch > Inspektorat
24 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Schweissen mit LWB AG
Lichtbogenschweissen
Widerstandschweissen Bolzenschweissen
Wollen Sie unser weiteres Unternehmenswachstum fördern?
Westfalen Gas Schweiz GmbH, mit Sitz in
Möhlin, vertreibt in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein Industriegase, medizinische Gase, Propan und Kältemittel. Wegen
des erfreulichen Wachstums unseres Unternehmens suchen wir eine/n
Kundenberater/in
Vertretungen:
Kemppi Finnland
Jäckle Deutschland
Binzel Schweiz
Vertretungen:
Nimak Deutschland
PEI Italien
TSR Italien
Vertretungen:
HBS Deutschland
OBO Deutschland
Köster Deutschland
Die kostengünstigsten, aktuellsten
Schweisstechniken aus einer Hand.
Gerne helfen wir Ihnen beim lösen Ihrer
Schweissaufgaben vor Ort.
LWB Schweisstechnik AG
Bonnstrasse 22
CH-3186 Düdingen
Tel. +41 26 492 06 70
Fax +41 26 492 06 77
lwbschweisstechnik.ch
Vertretung Ostschweiz
Tel. 055 244 53 57
Fax 055 244 53 58
SchweissTechnik
Vorführung, Verkauf, Beratung, Schulung,
Service, Reparaturen.
für den weiteren Ausbau der Marktposition in der Nordwestschweiz.
Sie unterstützen und betreuen die Lieferstellen beim aktiven Verkauf
unserer Produkte. Hinzu kommt die Betreuung von bestehenden Kunden sowie die Akquisition von neuen Kunden.
Vorzugsweise bringen Sie für diese selbstständige und verantwortungsvolle Tätigkeit eine technische Ausbildung mit, idealerweise aus
dem Stahl- oder Metallbau mit Kenntnissen in der Schweisstechnik.
Zudem sind Sie es gewohnt, mit hohem Einsatz und Durchhaltewillen,
die gemeinsamen Zielvorgaben zu erreichen und für einen kontinuierlichen Ausbau unserer Marktstellung in Ihrem Verkaufsgebiet zu sorgen.
Für diese interessante und anspruchsvolle Tätigkeit in einem motivierten und engagierten Team bieten wir Ihnen die Vorteile eines modernen, zukunftorientierten Unternehmens.
Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.
Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto senden Sie bitte an:
Herrn Gilbert Hochstrasser.
Westfalen Gas Schweiz GmbH
Bachstrasse 10 / PF, 4313 Möhlin AG
[email protected]
Tel.: 061 855 25 25, Fax: 061 855 25 26
Die Calorifer AG in Elgg ist eine Engineering – und Produktionsunternehmung der Exportindustrie und behauptet sich als KMU erfolgreich im
Markt, dank einer ausgezeichneten Produktpalette im Bereiche industrieller Wärmetauscher und biotechnologischem Anlagebau.
Zur Verstärkung suchen wir einen
Mitarbeiter Qualitätssicherung
Ihr Aufgabenbereich umfasst:
•
Erhalt und Weiterentwicklung der QS – Systeme, sowie permanente Rationalisierung der QS – Aufgaben und Abläufe
•
Überwachen der Verfahrens- und Arbeitsprüfungen, aber auch das Erstellen von Schweiss- und Bauprüfplänen
•
Durchführung und Protokollierung von technischen Abnahmen und die Zusammenstellung der Enddokumentationen
Wir erwarten von Ihnen:
•
Ausbildung als Schweisser/Schlosser (ANAP)
•
Schweissfachmann-Ausbildung von Vorteil
•
•
Kenntnisse von PED 97/23EG und AD 2000, ASME Sect.V, Sect.VIII Division 1, Sect.IX
Kenntnisse von verschiedenen Stahlmaterialien der Druckbehälterindustrie
•
Kenntnisse von ZfP, Röntgenerfahrungen von Vorteil
•
Selbstständiges Arbeiten in modernen EDV Umgebung ( Office, ERP)
•
mündliche und schriftliche Englischkenntnisse
Unser idealer Kandidat oder unsere ideale Kandidatin ist team- und kommunikationsfähig, zielorientiert, initiativ, flexibel und verfügt über eine
zuverlässige, selbstständige Arbeitsweise.
Wir bieten einem leistungsbereiten Kandidaten oder Kandidatin die Chance, sich in einem sehr interessanten Gebiet weiter entwickeln zu können. Bei Interesse senden Sie bitte Ihre vollständigen Unterlagen an:
Calorifer AG (www.calorifer.ch)
Herr Urs Knöfler, St. Gallerstrasse 15, 8353 Elgg
Berichte
Protokoll der 97. Jahresversammlung des SVS vom
29.05.2008 in der Aula der HEIG-VD, Yverdon-les-Bains
Der Präsident, Herr Markus Gloor, heisst
die Teilnehmer im Namen des Vorstands
und der Geschäftsstelle des SVS herzlich
willkommen zur 97. ordentlichen Mitgliederversammlung.
Nach der Begrüssung auf Französisch,
führt der Präsident die Mitgliederversammlung in deutscher Sprache weiter.
Der SVS ist an den zwei Jahresversammlungstagen an der Hochschule für Ingenieurwesen und Management des Kantons Waadt in Yverdon-les-Bains zu Gast.
Im Zusammenhang mit der Ausbildung
von schweisstechnischem Personal arbeitet diese Hochschule mit dem SVS
bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.
rungen. Herr Zahner steht der SQS seit
der Gründung als Geschäftsführer vor und
darf dieses Jahr das 25. Bestehen feiern.
Seine
Gegenüberstellung
der
Energiegleichung von Einstein zu der
Qualitätsgleichung des SQS ist sehr interessant. Wir werden aufmerksam verfolgen, ob die SQS-Gleichung auch Geschichte machen wird.
Das Referat von Herrn Zahner hatte die
«Faszination Qualität» zum Thema. Der
Präsident würde den Rahmen gerne
weiterspannen und von der Faszination
Arbeit, Wissen und Bildung sprechen,
welche wir vor allem der Jugend vermitteln müssen: dass Arbeit und Leistung
als Faszination wahrgenommen wird
und nicht bloss als Broterwerb.
Die Wahl des diesjährigen Ortes geht zurück auf die Einladung der Geschäftsleitung des SWI. Mit der Annahme dieser
Einladung bekennen sich der Vorstand
und die Geschäftsstelle des SVS zu den
Zielen des SWI, das mit einer breiten
Ausbildung und Beratung der Förderung
der Schweisstechnik nachkommt. Über
die Hochschule hat das SWI bei mehreren interessanten Projekten in KTI- und
anderen Forschungs- und Entwicklungsprojekten bereits mitgewirkt.
M. Gloor
Auftakt
Ein Dank an Herrn Ulrich Hadrian für die
interessante Vorstellung des SVS und
seiner Dienstleistungen. Ein spezieller
Dank geht an den Gastredner Herrn Theo
Zahner für seine interessanten Ausfüh26 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
Tagesprogramm
Wie schon zu Beginn der Veranstaltung
vom Geschäftsführer erklärt, findet die
diesjährige Jahresversammlung wieder
an zwei Tagen statt. Wir hörten gestern
vier sehr interessante Fachreferate im
Zusammenhang mit Schweisskonstruktionen im Schienenfahrzeugbau, sowohl
für das Rollmaterial, als auch für den
Th. Zahner
Schienenoberbau. Die Vorträge waren
sehr gut besucht ebenso das anschliessende Nachtessen im Château Grandson.
Den Ablauf der heutigen Veranstaltung
konnten Sie dem Programm entnehmen, welches mit unserer Zeitschrift
«Schweisstechnik/Soudure» an unsere
Mitglieder verteilt wurde.
Nach der Mitgliederversammlung sind
alle zum Apéro und anschliessend zum
Mittagessen eingeladen.
Um 14.00 Uhr fahren dann vier Busse zu
den gewählten Betrieben:
•
•
•
•
Plastag SA
Reuge SA
MATISA SA
SBB Yverdon
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei
den vier Unternehmen für ihre Bereitschaft, eine Delegation unserer Vereinsmitglieder am Nachmittag zu einer Besichtigung zu empfangen.
Berichte
Begrüssungen
Jahresversammlungen sind immer wieder ein Anlass, sich zu treffen und gegenseitig zu besuchen oder alte Freundschaften zu erneuern. Wenn Sie den
einen oder anderen suchen, so bedienen
Sie sich der Teilnehmerlisten, die am
Empfang aufgelegt sind. Es sind die Teilnehmer des heutigen Anlasses eingetragen, wer nur am Vortag anwesend war,
ist als Entschuldigt aufgeführt. Auf dieser Liste fi nden Sie auch die Personen
und Institutionen, die nicht teilnehmen
können und sich entschuldigt haben.
U. Hadrian
Herr Gloor verzichtet auf das Vorlesen
der eingegangenen Entschuldigungen,
da diese in einer Liste aufgeführt sind.
Der Präsident heisst auch die Vertreter
der dem SVS nahe stehenden Institutionen und Verbände willkommen. Heute
anwesend sind Herr Dr. Martin Gschwind
und Herr Markus Blätter, als Vertreter der
SUVA Luzern, sowie Auftraggeber-Vertreter des Mandats unseres Inspektorats, Herr Theo Zahner, Herr Kurt Welti
und Herr Roland Glauser als Vertreter der
Schweiz. Vereinigung für Qualtitäts- und
Management-Systeme (SQS), Herr Dr.
Patrick Weber als Vertreter des SVTI und
des Swiss TS.
Ganz besonders erfreuen uns die grossen Delegationen aus den Reihen unserer Mitgliederfirmen, die heute anwesend sind.
Ausserdem begrüsst Herr Gloor die anwesenden Ehrenmitglieder des SVS die
Herren Reinhard Gsell, welcher am Vortag seinen Geburtstag feiern durfte und
heute an seiner 25. Jahresversammlung teilnimmt, Jürg Zehnder, Dr. Valentin Stingelin und Dr. Karl Gut.
Last but not least begrüsst der Präsident
die zahlreich erschienenen Mitglieder,
welche zu den festen Grundpfeilern des
Vereins zählen.
Ehrung
Leider mussten wir vor ein paar Wochen
einen Todesfall zur Kenntnis nehmen.
Am 4. April 2008 ist der ehemalige Direktor Herr Walter Wyss in seinem 88.
Lebensjahr verstorben. Herr Wyss absolvierte bereits in den 60er Jahren als erster Schweizer Ingenieur die Ausbildung
zum Schweissfachingenieur. Er führte
den Verein erfolgreich von 1975 bis 1985
und war einer der Initiatoren für ein
neues, grösseres Gebäude des SVS.
Nach seiner Pensionierung dauerte es
noch 7 Jahre, bis der Neubau am St. Alban-Rheinweg bezogen werden konnte.
Herr Wyss war auch nach seiner Pensionierung dem SVS eng verbunden und ist
vielen Anwesenden als Besucher der
Jahresversammlung in bester Erinnerung. Im Gedenken an seine Person und
die Verbundenheit zum SVS bittet Herr
Gloor die Anwesenden, sich für eine Gedenkminute zu erheben.
Nach dem Begrüssungszeremoniell beginnt der Präsident mit dem offiziellen
Teil der Jahresversammlung, welche gemäss Statuten mindestens einmal pro
Jahr stattzufinden hat.
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 27
Berichte
Annahme der Traktanden
In der 2. Ausgabe 2008 der «Schweisstechnik/Soudure» vom 26. März 2008
wurde die Einladung, einschliesslich der
Traktanden, zur diesjährigen 97. Jahresversammlung bekannt gegeben. Die individuellen Einladungen zur Jahresversammlung wurden zusammen mit dem
Jahresbericht und dem Programmheft
am 18. April 2008 an alle Mitglieder verschickt.
Statutengemäss sind schriftliche Anträge zur Traktandenliste 6 Wochen vor
der Jahresversammlung einzureichen. In
der Geschäftsstelle sind keine Anträge
eingegangen. Trotzdem fragt der Präsident, ob jemand Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge zu den Traktanden anbringen möchte. Da dies nicht der Fall
ist, kann mit dem Traktandum 1 begonnen werden:
1. Wahl der Stimmenzähler
Als Stimmenzähler schlägt der Präsident
Herrn Robert Kalberer von der Rhätischen Bahn in Landquart und Herrn
Peter Odermatt von der Firma Garaventa
AG in Goldau vor. Die beiden Herren
werden einstimmig gewählt.
Wie üblich findet eine offene Abstimmung statt. Der Präsident fragt jedoch,
ob jemand eine geheime Abstimmung
wünscht. Dies ist nicht der Fall.
2. Protokoll der 96. Jahresversammlung vom 31. Mai 2007 in Burgdorf
Das Protokoll der 96. Jahresversammlung wurde in unserer Zeitschrift
«Schweisstechnik/Soudure», Heft 5 vom
03. September 2007 abgedruckt.
Druckfehler oder fehlerhafte Informationen sind uns nicht gemeldet worden.
Da keine Einwände oder Ergänzungen
vorliegen, gilt das Protokoll als genehmigt.
3. Jahresbericht 2007
Allen Vereinsmitgliedern wurde der Jahresbericht 2007 im April 2008 zusammen mit der Einladung in schriftlicher
Form abgegeben. Die Aktivitäten unseres Vereins während des vergangenen
Jahres können dem Bericht entnommen
28 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
werden. Nachdem wir letztes Jahr für
unsere Jahresversammlung an der Fachhochschule in Burgdorf Gastrecht hatten, freut es den Präsidenten dieses
Jahr insbesondere, in der Westschweiz
an der Haute Ecole d’Ingénierie et de
Gestion du Canton de Vaud Gast zu sein.
Der SVS hat in den letzten Jahren sehr
bewusst den Kontakt zu den Fachhochschulen gesucht und ausgebaut. Insbesondere nachdem an der ETH Zürich und
Lausanne die Schweisstechnik nach und
nach aus den Studienplänen gestrichen
wurde. Der SVS ist sehr daran interessiert, dass diese Technologie in der
Schweiz weiterhin mit der nötigen Kompetenz unterrichtet wird. Die dazu notwendigen Kontakte auf nationaler aber
auch auf europäischer Ebene wurden
dazu geschaffen und der SVS stellt den
Fachhochschulen wo nötig auch die entsprechende Fachkompetenz zur Verfügung.
Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten beiden Jahre hat eindrücklich bestätigt, dass wir hochaktuelle Dienstleistungen und Produkte in einem Markt
mit Zukunft anbieten. Die Auftragsbücher sind voll und qualifiziertes Personal ist leider Mangelware. Wir müssen
daran arbeiten, dass die Branche der
Metallverarbeitung und der Schweisstechnik als attraktiv und technologisch
hoch stehend wahrgenommen werden. Leider ist dies noch nicht immer
der Fall und wir werden mit Lärm und
Schmutz in Verbindung gebracht. Es liegt
an uns, diese Wahrnehmung zu korrigieren. Wie lange wir noch von solch
guten wirtschaftlichen Bedingungen profitieren können, kann ich Ihnen nicht
sagen. Es gibt genug Leute, die sich
dazu berufen fühlen und ihre Prognosen fast täglich um zehntel Prozente
nach oben oder leider auch nach unten
korrigieren. Sicher hat die Krise, in welcher sich die Banken weltweit befinden, keine positive Auswirkung auf die
Wirtschaft. Ich erachte es jedoch als
falsch, diese mit einer gewissen Schadenfreude zur Kenntnis zu nehmen. Die
Wirtschaft ist heute sehr vernetzt, so
dass sich solche Turbulenzen allzu leicht
Berichte
auf andere Wirtschaftszweige übertragen.
Ich schaue jedoch positiv in die Zukunft
und bin überzeugt, dass wir mit guten
Dienstleistungen und Produkten weiterhin gute Chancen auf dem Weltmarkt
haben.
Auch der SVS hat ein weiteres sehr
gutes Jahr hinter sich. Der Umsatz
konnte wieder gesteigert werden und,
wie Sie im Jahresbericht sicher zur
Kenntnis genommen haben, konnte der
SVS auch mit neuen Dienstleistungen
und Aktivitäten Fuss fassen.
Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang die Übernahme der Schweisstechnischen Tätigkeiten der EMPA. Mit
dieser Aussenstelle ist der SVS näher
bei seinen Kunden im Raum Zürich und
der Ostschweiz und diese Kundennähe
wird gerade in einem globalisierten
Markt immer wichtiger. Diese Strategie
der Kundennähe konnte der SVS bereits
vor ein paar Jahren im Bereich Ausbildung mit seinen Partnern in der West-,
Zentral-, und Ostschweiz erfolgreich umsetzen.
Wir können auch auf ein erfolgreiches
Jahr mit unserer neuen Vereinszeitschrift
zurück blicken. Die Wahrnehmung des
SVS als eigenständiger Verein mit einer
klaren, fachtechnischen Ausrichtung
kann mit einer eigenen Zeitschrift auch
klar kommuniziert werden. Es ist mir ein
Bedürfnis, noch einmal allen Beteiligten
zu diesem Erfolg zu gratulieren und für
den grossen Einsatz zu danken.
Der Vorstand hat sich auch im letzten
Jahr intensiv mit der Zukunft des SVS
auseinander gesetzt. Es ist gerade in
Zeiten des Erfolges sehr wichtig, sich
mit der Zukunft zu beschäftigen. Neben
einer Strategie für die nächsten Jahre
wurden auch die nötigen Kontrollmechanismen geschaffen, um die Umsetzung
der vereinbarten Ziele zu überwachen.
Die Dienstleistungen des SVS müssen
wie bei jedem anderen Unternehmen
dauernd auf ihre Aktualität und auch Attraktivität überprüft werden. Bieten wir
noch die Dienstleistungen an, welche
der Markt und unsere Kunden von uns
erwarten? Diese Fragestellung wird in
der Strategiekommission eingehend dis-
kutiert und die dabei gewonnenen Erkenntnisse dem Vorstand zur Bestimmung der Strategie vorgelegt.
Jede Strategie ist jedoch nur so gut wie
die Menschen, welche sie umsetzen.
Der Vorstand ist sich bewusst, mit Herrn
Ulrich Hadrian und seiner Mannschaft
eine Super Crew an Bord zu haben.
Beim SVS wird solide und erfolgreiche
Arbeit geleistet. Dies zeigen einerseits
die sehr guten Abschlüsse, aber anderseits auch das Vertrauen, welches der
Markt wieder in den SVS hat. Der SVS
wird wieder als ein kundenorientiertes
Unternehmen wahrgenommen, in welchem Fachkompetenz vermittelt wird.
Und ich bin stolz darauf, in einem solchen Unternehmen als Präsident mitwirken zu dürfen.
Herr Gloor kommt zum Schluss seines
Jahresberichtes und bittet um einen Applaus für Herrn Ulrich Hadrian und seine
motivierte Mannschaft.
Der Präsident fragt nun die Anwesenden,
ob sie mit Form und Inhalt des Jahresberichtes 2007 einverstanden sind oder
ob noch jemand eine Anmerkung
wünscht. Da dies nicht der Fall ist, gilt er
als angenommen.
4. Erfolgsrechnung und Bilanz
per 31.12.2007
Wie üblich konnten Bilanz und Erfolgsrechnung für das Geschäftsjahr 2007 im
Jahresbericht ausführlich studiert werden.
Da der Kontrollstellenbericht im Jahresbericht abgedruckt ist, kann auf eine Verlesung verzichtet werden. Mit nachfolgender Abstimmung werden die Bilanz
und die Erfolgsrechnung einstimmig angenommen.
Die Vereinsbuchhaltung des vergangenen
Jahres wurde am 13.–15. Februar 2008
durch die von Ihnen gewählte Kontrollstelle Ernst & Young in Basel geprüft. Der
Präsident fragt nach, ob jemand der Anwesenden Fragen zur Jahresrechnung
hat oder Erklärungen wünscht. Dies ist
nicht der Fall, womit diese angenommen
ist.
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 29
Berichte
5. Décharge-Erteilung
Nachdem die Jahresrechnung, die Bilanz
und der Jahresbericht 2007 genehmigt
wurden, fragt der Präsident, ob dem Vorstand für die Führung der Geschäfte im
Jahr 2007 Décharge erteilt wird. Da dies
der Fall ist, dankt der Präsident, Herr
Markus Gloor, im Namen des Vorstands
für das ihm entgegengebrachte Vertrauen, das mit diesem klaren Entscheid
zum Ausdruck gebracht wurde.
6. Mitgliederbeiträge
Im Geschäftsjahr 2007 hatten wir folgende Mitgliederbeiträge (werden anhand
einer Folie aufgezeigt):
Einzelmitglieder:
CHF 70.–
Studenten und AHV-Rentner: CHF 35.–
Einzelmitglieder mit mehr als
35 Jahren Mitgliedschaft:
Beitragsfrei
Beiträge für Firmenmitglieder
sind umsatzabhängig:
Bis CHF 1 Mio.
CHF 250.–
CHF 1 Mio bis CHF 5 Mio
CHF 500.–
Über CHF 5 Mio
CHF 750.–
Patronatsmitglieder: ab
CHF 1000.–
aufwärts
An der letzten Mitgliederversammlung
haben wir auf die Bereitschaft vieler Mitglieder hingewiesen, eine Beitragsanhebung als Finanzspritze für eine eigene
Zeitschrift zu akzeptieren. Für die 7 Ausgaben des vergangenen Geschäftsjahres
waren die Anzeigeneinnahmen und die
Druck- und Versandaufwendungen im
Gleichgewicht. Sollte dies in der Zukunft
so bleiben, können die Mitgliederbeiträge auch weiterhin konstant gehalten
werden. Aus diesem Grund schlägt der
Vorstand vor, die Beiträge für das Jahr
2009 unverändert zu lassen. Die Belassung der Mitgliederbeiträge für 2009
wird einstimmig angenommen.
7. Wahlen
7.1 Wahlen in den Vorstand
Es gehört gemäss Statuten zu den Kompetenzen der Mitgliederversammlung,
den Präsidenten und die übrigen Mitglieder des Vorstandes sowie der Revisionsstelle zu wählen. An der 95. Jahres30 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
versammlung in Schaffhausen wurde
der Vorstand und der Präsident gesamthaft für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
Nach- und Ersatzwahlen können an jeder
Mitgliederversammlung für den Rest der
Amtsdauer erfolgen.
Dies trifft heute für Herrn Michael Hereth zu, der seinen Arbeitgeber gewechselt hat. Neu ist er bei der Fa. ROMABAU-GERINOX AG in der Geschäftsleitung als Bereichsleiter Technik tätig.
Der Vorstand befürwortet den Einsatz
von Herrn Hereth im Vorstand, zumal er
damit eine Firma aus dem Anwenderbereich vertritt.
Der Präsident fragt, ob jemand mit dem
Verbleib von Herrn Hereth im Vorstand
nicht einverstanden ist. Da dies nicht der
Fall ist, ist und bleibt Herr Hereth für den
Rest der Amtsdauer im Vorstand des
SVS.
7.2 Wahl der Revisionsstelle
Die Rechnung 2007 wurde, wie von den
Mitgliedern an der letzten Jahresversammlung bestimmt, von Ernst & Young
durchgeführt. Der Vorstand und die Geschäftsstelle sind mit der Arbeit dieser
Treuhandgesellschaft nach wie vor sehr
zufrieden. Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund, diese zu wechseln. Die Revisionsstelle wird einstimmig wieder gewählt.
R. Frey
Berichte
Die nächste Jahresversammlung findet
am 27. und 28. Mai 2009 in Liechtenstein
statt. Er lädt alle herzlich ein, sich dieses
Datum vorzumerken.
Der Präsident dankt insbesondere seinen Kollegen vom aktiven Vorstand für
die angenehme Zusammenarbeit, dem
Vize-Präsidenten und den Herren des
Ausschusses sowie den Bereichsleitern,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des
SVS.
Ch. Abert
7.3 Aufnahmen neuer Mitglieder
Der konjunkturelle Aufschwung ist auch
in der Schweisstechnik zu spüren, wobei
für den SVS nicht nur eine Umsatzverbesserung festzustellen war, sondern als
messbare Grösse konnten wir, trotz Austritten, die Mitgliederzahl um beinahe
5% erhöhen.
Die Austritte und Neueintritte werden
auf einer Folie namentlich aufgezeigt
und der Präsident fragt die Mitglieder, ob
es zu einem der aufgelisteten neuen Vereinsmitglieder Einwände gäbe.
Dies ist nicht der Fall, es gelten alle Neumitglieder als aufgenommen und der
Präsident heisst sie herzlich willkommen.
8. Diverses
An dieser Stelle weist Herr Gloor auf ein
Ereignis in der Schweisstechnik hin,
welches an der letzten Jahresversammlung in Burgdorf angekündigt wurde. Für
die internationale Berufsweltmeisterschaft in Japan wurde die Schweiz von
Herrn Reto Gätzi der Fa. Bühler AG in
Appenzell vertreten. Anhand einer Folie
wird die Rangliste gezeigt. Herr Gätzi hat
sich dort gegen 26 weitere Schweisser
behaupten müssen und konnte mit dem
18. Rang abschliessen. Der Präsident bittet die Anwesenden um einen Applaus
für Herrn Gätzi.
Verdankung
Die 97. ordentliche Mitgliederversammlung gilt somit als geschlossen. Der Präsident wünscht für den Rest des Tages
bei Apéro, Mittagessen und Betriebsbesichtigung viel Spass und angenehme
Unterhaltung und freut sich, alle im kommenden Jahr im Fürstentum Lichtenstein wieder begrüssen zu dürfen und
übergibt das Wort an Herrn Hadrian.
Herr Hadrian teilt mit, dass für die nachmittäglichen Firmenbesichtigungen ab
14.00 Uhr 4 Busse bereitstehen. Er bittet alle Teilnehmer, die gewählten Betriebsbesichtigungen wahr zu nehmen.
Die Betriebe haben sich viel Mühe gegeben und in unserer Geschäftsstelle
macht die Organisation auch einigen
Aufwand.
Zum Abschluss teilt Herr Hadrian mit,
dass gemäss Tradition auch dieses Jahr
Kaffee, Schnaps und Zigarren offeriert
werden. Zu dieser Offerte haben sich die
Firmen Carbagas, Messer Schweiz AG
und PanGas bereiterklärt. Die Mitglieder
bedanken sich bei den Spenderfirmen
mit einem entsprechenden Applaus.
Nadja Heikkinen
Protokoll
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 31
Berichte
Protocole de la 97ème assemblée annuelle
de l’ASS du 29 mai 2008 à l’aula de la HEIG-VD
à Yverdon-les-Bains
Au nom du comité et du secrétariat de
l’ASS, Monsieur Markus Gloor, président, souhaite la bienvenue aux participants à la 97ème assemblée des membres ordinaire.
Après les mots d’accueil en français, le
président poursuit l’assemblée des
membres en langue allemande.
Pour ses deux jours d’assemblée, l’ASS
est hôte de la « Haute école d’ingénierie
et de gestion du canton de Vaud » à Yverdon-les-Bains. L’ASS et cette haute école
coopèrent déjà depuis de nombreuses
années avec succès dans le domaine de
la formation de spécialistes de soudage.
Prélude
Un grand remerciement à Monsieur
Ulrich Hadrian pour sa présentation intéressante de l’ASS et de ses prestations
de services. Un remerciement tout particulier est adressé à notre intervenant
invité, Monsieur Theo Zahner pour ses
explications intéressantes. Monsieur Zahner est directeur de la SQS depuis sa
fondation et a l’honneur de célébrer
cette année les 25 ans d’existence de la
SQS. Sa comparaison de l’équation
d’Einstein avec l’équation de qualité de
la SQS est très intéressante. C’est avec
beaucoup d’intérêt que nous allons observer si l’équation de la SQS va entrer
32 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
dans l’histoire de même manière.
L’exposé de Monsieur Zahner fut consacré à la fascination de la qualité. Le président aimerait bien étendre le cadre
posé et parler de la fascination du travail,
du savoir et de la formation, que nous
devons transmettre à la jeune génération. Démontrer que le travail et la performance ne sont pas seulement perçus
comme gagne-pain, mais qu’il est également possible de les assumer avec une
certaine fascination.
Par le choix du lieu de l’assemblée de
vitées après l’assemblée des membres
à un apéro suivi d’un repas de midi.
Quatre bus seront à disposition à 14h00
pour se rendre aux entreprises choisies
•
•
•
•
cette année nous suivons l’invitation du
secrétariat du SWI. En acceptant cette
invitation, le comité et le secrétariat de
l’ASS soulignent leur soutien pour les objectifs du SWI qui, grâce à une formation
et un conseil approfondis, tiennent
compte de l’encouragement de la technique du soudage. Le SWI a déjà participé à d’autres projets CTI intéressants
et projets de recherche et de développement.
Programme du jour
Selon les explications précédentes du
directeur, l’assemblée annuelle 2008 est
tenue sur deux jours. Nous avons eu le
plaisir de suivre hier quatre exposés professionnels très intéressants en rapport
avec les constructions de soudage dans
la fabrication de véhicules ferroviaires,
aussi bien au niveau du matériel roulant
que de la finition de rails. Tant les exposés que le dîner suivant au Château de
Grandson furent très bien fréquentés.
Vous trouverez le programme de la manifestation d’aujourd’hui joint à notre
magazine « Schweisstechnik/Soudure »
qui a été remis à nos membres.
Toutes les personnes présentes sont in-
Plastag SA
Reuge SA
MATISA SA
SBB Yverdon
Nous ne voulons pas manquer à cette
occasion de remercier les quatre entreprises de bien vouloir accueillir l’aprèsmidi une délégation de nos membres de
l’association pour une visite guidée de
leurs sites.
Accueils
Les assemblées annuelles représentent
à chaque fois aussi une occasion pour se
rencontrer et se rendre visite ou pour
soigner des amitiés de longue date. Si
vous recherchez quelqu'un de particulier, n’hésitez pas de vous servir de la
liste des participants que vous recevrez
au guichet d’accueil. Vous y trouverez
les participants de la manifestation
d’aujourd’hui, ceux qui n’étaient présents que la veille y figurent sous la rubrique des personnes excusées. La liste
comprend également les noms des personnes et institutions empêchées ou qui
se sont excusées.
Berichte
Monsieur Gloor renonce de mentionner
les excuses reçues étant donné qu’elles
sont mentionnées sur une liste. Vous
trouverez une liste des membres excusés ainsi qu’une liste actualisée des participants près de l’entrée.
Le président souhaite également la bienvenue aux représentants des institutions
et associations proches à l’ASS. Sont
présents aujourd’hui en tant que représentants de la SUVA Lucerne Messieurs
Martin Gschwind et Markus Blätter, ainsi
que Monsieur Theo Zahner, représentant
le mandataire du mandat de notre inspectorat, Messieurs Kurt Welti et Roland
Glauser en tant que représentants de la
Schweiz. Vereinigung für Qualtitäts- und
Management-Systeme (SQS), Monsieur
Patrick Weber, représentant l’ASIT et le
Swiss TS.
Nous accueillons avec un plaisir particulier la grande délégation représentant
nos entreprises membres présente
aujourd’hui.
De plus, Monsieur Gloor souhaite la
bienvenue aux membres d’honneur de
l’ASS, Messieurs Reinhard Gsell, qui a
fêté son anniversaire la veille et qui participe aujourd’hui à sa 25ème assemblée annuelle, Jürg Zehnder, Valentin
Stingelin et Karl Gut.
Last but not least notre président accueille les nombreux membres présents
qui constituent la base solide de l’association.
Hommage
Nous avons malheureusement appris il
y a quelques semaines le décès le 4 avril
2008 de Monsieur Walter Wyss, ancien
directeur, âgé de 88 ans. En tant que
premier ingénieur en Suisse, Monsieur
Wyss a suivi déjà dans les années 60
une formation d’ingénieur de soudage. Il
dirigea l’association avec succès de 1975
à 1985 et fut un des initiateurs du nouvel
immeuble plus spacieux pour l’ASS. Ce
n’est que 7 ans après sa retraite que
nous avons aménagé dans le nouveau
bâtiment au St. Alban-Rheinweg. Monsieur Wyss resta fortement lié à l’ASS
même pendant sa retraite et nombreux
d’entre-nous se souviennent de sa pré-
sence aux assemblées annuelles. En
hommage à Monsieur Wyss et à son attachement à l’ASS, Monsieur Gloor prie
les personnes présentes de se lever
pour une minute de silence.
Après la procédure d’accueil, le président ouvre la partie officielle de l’assemblée annuelle qui conformément aux statuts doit avoir lieu une fois par an au minimum.
Approbation de l’ordre du jour
L’invitation et l’ordre du jour de la 97ème
assemblée annuelle ont été publiés dans
la 2ème édition 2008 de notre magazine
«Schweisstechnik/Soudure» du 26 mars
2008. Les invitations personnelles à l’assemblée annuelle ont été envoyées à
tous les membres le 18 avril 2008 avec
le rapport annuel et le programme.
Selon les statuts, des demandes écrites
concernant l’ordre du jour doivent être
soumises 6 semaines avant l’assemblée
annuelle. Aucune demande n’a été reçue
par le secrétariat. Le président demande
néanmoins si quelqu’un désire faire une
proposition de modification ou de complément relative à l’ordre du jour. Cela
n’est pas le cas et l’assemblée peut être
ouverte avec le point 1 de l’ordre du
jour
1. Élection des scrutateurs
Le président propose en tant que scrutateurs Messieurs Robert Kalberer de la
«Rhätischen Bahn» à Landquart et Peter
Odermatt de l’entreprise «Garaventa
AG» à Goldau. Les deux sont élus à
l’unanimité. Comme toujours, l’élection
à lieu par scrutin public. Le président demande cependant si quelqu’un désire un
scrutin secret. Ceci n’est pas le cas.
2. Protocole de la 96ème assemblée annuelle du 31 mai 2007 à
Berthoud
Le protocole de la 96ème assemblée annuelle a été publié dans notre magazine
«Schweisstechnik/Soudure», édition 5
du 3 septembre 2007.
Aucune erreur au niveau de l’information
ou de l’impression ne nous a été communiquée.
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 33
Berichte
Th. Baumgart
Dans la mesure où aucune objection ou
correction n’a été faite, le protocole est
considéré comme approuvé.
3. Rapport annuel 2007
Le rapport annuel 2007 a été envoyé à
tous les membres en avril 2008 sous
forme imprimée avec l’invitation. Le rap34 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
port annuel informe également sur les
activités de notre association au cours
de l’année précédente.
Après avoir profité l’année passée de
l’hospitalité de la haute école spécialisée
à Berthoud, le président a le plaisir cette
année d’accueillir les hôtes en Suisse romande, plus précisément à la «Haute
Ecole d’Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud». Au cours des dernières
années, l’ASS a consciemment cherché
et approfondi le contact avec les hautes
écoles spécialisées. Ceci tout particulièrement en raison de l’élimination successive de la technique de soudage des
plans d’études aux EPF de Zurich et Lausanne. L’ASS tient beaucoup à ce que
cette technologie continue à être enseignée en Suisse avec la compétence nécessaire. Nous avons pour cela établi les
contacts nécessaires tant au niveau national qu’européen et l’ASS met à la disposition des hautes écoles spécialisées
les compétences professionnelles correspondantes.
L’évolution économique des deux dernières années a confirmé de manière impressionnante que nous proposons des
prestations de services d’actualité et
des produits modernes dans un marché
d’avenir. Les cahiers de commandes
sont pleins et malheureusement il manque du personnel qualifié. Nous devons
nous efforcer d’approfondir notre notoriété en tant que branche de finition des
métaux et de la technique de soudage
pour être perçue comme industrie attrayante et de haut niveau technologique. Malheureusement ceci n’est pas
toujours le cas et notre travail est souvent mis en relation avec du bruit et de
la crasse. C’est à nous de corriger ce
préjugé.
Je ne peux pas vous dire combien de
temps encore nous allons pouvoir profiter d’aussi bonnes conditions économiques. Nombreux sont les spécialistes
qui pratiquement chaque jour corrigent
les prévisions de quelques dixièmes
vers le haut et malheureusement parfois
aussi vers le bas. Certes, la crise bancaire au monde entier n’a pas de conséquences positives sur l’économie mais
G. Casas
je pense cependant qu’il serait faux d’en
prendre connaissance avec malice. A
notre époque, l’économie est fortement
globalisée de sorte à ce que de telles
turbulences peuvent facilement affecter
d’autres branches de l’économie.
J’entame toutefois l’avenir de manière
positive et suis persuadé qu’avec de
bonnes prestations de services et de
bons produits, nous avons toujours de
bonnes chances pour nous imposer sur
le marché mondial.
L’ASS a une nouvelle fois enregistré une
année satisfaisante. Le chiffre d’affaires a
augmenté et comme vous pouvez le lire
dans le rapport annuel, l’ASS a réussi à
s’établir avec de nouvelles prestations de
services et activités supplémentaires.
Dans ce contexte j’aimerais mentionner
la reprise des activités de techniques de
soudage de l’EMPA. Grâce à ce genre
de poste externe, l’ASS se rapproche de
sa clientèle dans la région de Zurich et
en Suisse orientale et c’est précisément
cette proximité vers la clientèle qui est
toujours plus importante dans un marché globalisé. L’ASS a déjà concrétisé
avec succès cette stratégie il y a quelques années dans le domaine de la formation grâce à ses partenaires en Suisse
ro-mande, centrale et orientale.
Au niveau de notre magazine de l’association, nous pouvons également tirer un
bilan réjouissant de l’année passée. Un
tel magazine permet de communiquer
clairement la position de l’ASS en tant
qu’association indépendante orientée
Berichte
tout précisément vers les compétences
techniques. Il me tient à cœur de remercier une nouvelle fois toutes les personnes engagées dans ce succès pour leur
important engagement.
Au cours de l’année précédente, le comité s’est de nouveau fortement occupé
de la question concernant l’avenir de
l’ASS. Il est d’autant plus important de
penser à l’avenir en périodes de succès.
Outre une stratégie pour les années à
venir, des mécanismes de contrôle indispensables ont également été établis afin
de pouvoir superviser la réalisation des
objectifs convenus.
Il est important de constamment veiller
à ce que les prestations de services de
l’ASS soient conformes aux besoins actuels de la clientèle et qu’elles restent
attrayantes pour eux. Nos prestations de
services correspondent elles toujours
aux attentes du marché et de notre clientèle? Cette question est profondément
discutée par la commission stratégique
et les conclusions correspondantes sont
soumises au comité qui décidera la stratégie en fonction de ces informations.
Cependant, chaque stratégie dépend
des compétences des personnes qui la
concrétise. Avec la troupe de Monsieur
Ulrich Hadrian, le comité est conscient
de pouvoir faire confiance à une équipe
parfaitement compétente. L’ASS fournit
un travail solide et performant. Ceci est
d’une part souligné par les excellents diplômes et d’autre part également par la
confiance du marché envers l’ASS. L’ASS
est de nouveau considéré comme une
entreprise orientée vers la clientèle et
proposant de la compétence professionnelle. Je suis fier de pouvoir contribuer
en tant que président d’une telle entreprise.
Monsieur Gloor termine son rapport annuel et prie l’assemblée de remercier
Monsieur Ulrich Hadrian et son équipe
motivée par des applaudissements.
Le président demande les personnes
présentes si elles sont d’accord avec la
forme et le contenu du rapport annuel
2007 ou si quelqu’un désire faire une remarque. Ceci n’est pas le cas et le rapport est ainsi approuvé.
4. Compte et bilan au 31.12.2007
Comme d’habitude, le bilan et les comptes pour l’exercice 2007 ont été présentés en détail dans le rapport annuel.
Etant donné que le rapport de l’organisme de contrôle est publié dans le rapport annuel, il n’est pas nécessaire de le
lire à l’assemblée. Le bilan et les comptes sont approuvés à l’unanimité par le
vote suivant.
Les comptes de l’année précédente ont
été vérifiés du 13 au 15 février 2008 par
l’organisme de contrôle de votre choix,
à savoir «Ernst & Young» à Bâle. Le président pose la question si une des personnes présentes a une question en rapport avec les comptes annuels ou désire
des précisions. Ceci n’est pas le cas et
les comptes sont ainsi approuvés.
5. Décharge
Après approbation des comptes annuels, du bilan et du rapport annuel 2007,
le président demande à l’assemblée de
donner décharge au comité pour la gestion des affaires 2007. Ceci est le cas et
le président remercie Monsieur Markus
Gloor au nom du comité pour la confiance
qui a été exprimée par cette décision
unanime.
6. Cotisation des membres
Les cotisations des membres étaient les
suivantes pour l’exercice 2007 :
(présentation à l’aide de transparents)
Membres individuels:
CHF 70.–
Etudiants et retraités AVS:
CHF 35.–
Membres individuels affiliés depuis plus
de 35 ans: exempts de cotisation
Les cotisations pour les entreprises
membres dépendent de leur chiffre d’affaires :
Jusqu’à CHF 1 million
CHF 250.–
CHF 1 mio. à CHF 5 mio.
CHF 500.–
Plus de CHF 5 millions
CHF 750.–
Membres soutien: à partir CHF 1000.–
Lors de la dernière assemblée des membres, nous avons communiqué la disposition de nombreux membres d’être
prêts à accepter une augmentation de la
cotisation en faveur d’un propre magazine. Pour les 7 éditions de l’exercice
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 35
Berichte
passé, les recettes dues aux annonces
ont compensé les coûts pour l’impression et l’envoi. Si ceci devait être le cas
à l’avenir aussi, il ne sera pas nécessaire
d’augmenter les cotisations. Par conséquent, le comité propose de ne pas
changer les cotisations pour 2009. Le
maintien des cotisations des membres
pour 2009 est approuvé à l’unanimité.
7. Élections
7.1 Élections au sein du comité
Selon les statuts, il fait partie des compétences de l’assemblée des membres,
d’élire le président et les autres membres du comité ainsi que de l’organe de
contrôle. Lors de la 95ème assemblée
annuelle à Schaffhouse, le comité et le
président ont été élus pour un mandat
de trois ans. Des élections ultérieures et
complémentaires peuvent avoir lieu à
chaque assemblée des membres pour le
reste de la durée du mandat.
Ceci est le cas aujourd’hui pour Monsieur Michael Hereth qui a changé d’employeur. Il travaille désormais chez «ROMABAU-GERINOX AG» dans la direction
en tant que responsable de la technique.
Le comité approuve l’engagement de
Monsieur Hereth au sein du comité,
d’autant plus qu’il représente une entreprise du domaine des applications.
Le président demande si quelqu’un s’oppose à une continuation du mandat de
Monsieur Hereth au sein du comité.
Ceci n’est pas le cas et Monsieur Hereth
poursuit son mandat au sein du comité
de l’ASS jusqu’à la fin de la période du
mandat.
7.2 Élection de l’organe de révision
Les comptes 2007 ont été établis selon
la décision de la dernière assemblée annuelle par la société «Ernst & Young». Le
comité et le secrétariat sont toujours
très satisfaits du travail effectué par
cette société fiduciaire. Il n’existe à notre
avis pas de raison de changer. L’organe
de révision est réélu à l’unanimité.
36 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
Berichte
7.3 Adhésion de nouveaux membres
La croissance conjoncturelle a des répercussions également sur la technique de
soudage. Nous n’avons non seulement
constaté une augmentation de notre
chiffre d’affaires, mais nous avons également constaté que malgré quelques
démissions le nombre de membres a
augmenté de pratiquement 5%.
Les démissions et les nouvelles affiliations sont présentées sur un transparent
et le président pose la question aux
membres s’il y a des objections concernant des nouveaux membres présentés.
Ceci n’est pas le cas et tous les nouveaux membres sont bienvenus. Le président leur souhaite la bienvenue.
8. Divers
Monsieur Gloor informe sur un événement dans la technique de soudage qui
fut déjà annoncé lors de la dernière assemblée annuelle à Berthoud. Dans
notre domaine, Monsieur Reto Gätzi de
«Bühler AG» à Appenzell a représenté la
Suisse aux championnats du monde des
métiers au Japon. Le classement est
présenté sur un transparent. Contre la
forte concurrence de 26 autres soudeurs, Monsieur Gätzi a finalement occupé la 18ème place. Le président prie
les personnes présentes d’applaudir la
performance de Monsieur Gätzi.
La prochaine assemblée annuelle aura
lieu les 27 et 28 mai 2009 au Liechtenstein. Le président invite tous les participants à noter cette date.
Le président remercie tout particulière-
ment son collègue du comité actif pour
l’agréable collaboration, le vice-président
et Messieurs les membres de la commission ainsi que les chefs de secteurs
et les collaboratrices et collaborateurs
de l’ASS.
Remerciements
Ce dernier point clôt la 97ème assemblée des membres ordinaire. Le président souhaite bien du plaisir pour le
reste de la journée comprenant encore
un apéro, un repas de midi, une visite de
l’entreprise et espère pouvoir accueillir
toutes
les
personnes
présentes
aujourd’hui à la prochaine assemblée au
Liechtenstein. Il cède la parole à Monsieur Hadrian.
Monsieur Hadrian informe que 4 bus
sont réservés à partir de 14h00 pour se
rendre à la visite de l’entreprise. Il prie
tous les participants de participer aux
présentations choisies. Les entreprises
ont fourni de grands efforts et notre secrétariat a également consacré un bon
nombre d’heures dans l’organisation de
cette journée.
Pour finir, Monsieur Hadrian communique que selon la tradition du café, du
Schnaps et des cigares sont offerts. L’offre est proposée par les entreprises
«Carbagas», «Messer Schweiz AG» et
«PanGas». Les membres remercient
l’offre généreuse des entreprises par
des applaudissements correspondants.
Nadja Heikkinen
Protocole
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 37
Berichte
Protokoll der GV des FVF vom 25. April 2008 in Basel
Der Präsident, Herr Edgar Wehrli, heisst
die Mitglieder im Namen des Vorstands
des FVF herzlich willkommen.
Die Traktandenliste, die Jahresberichte
des Präsidenten, der technischen Kommission und der Ausbildungskommission, der Rechnungsbericht der BDO Visura sowie die Jahresrechnung 2007
wurden den Mitgliedern mit der Einladung zur diesjährigen GV zugeschickt.
Traktandum 1
Protokoll der letzten Versammlung
Der Präsident fragt, ob zum letzten Protokoll der GV vom 25. Mai 2007 in Bex
noch Ergänzungen, Fragen oder sonstige
Bemerkungen bestehen.
Dies ist nicht der Fall, somit ist das Protokoll der letztjährigen GV genehmigt.
Traktandum 2:
Bericht des Präsidenten
Der Präsident fragt, ob zu seinem Bericht
noch irgendwelche Ergänzungen oder
Änderungswünsche vorhanden sind.
Dies ist nicht der Fall, somit ist der Bericht des Präsidenten 2007 genehmigt.
Traktandum 3:
Bericht der Kommission Technik
Der Präsident fragt die Mitglieder, ob zu
diesem Bericht Ergänzungen, Unklarheiten, Bemerkungen oder Fragen bestehen.
Da dies nicht der Fall ist, gilt der Bericht
der technischen Kommission 2007 als
genehmigt.
Traktandum 4: Bericht der Kommission Aus- und Weiterbildung
Der Präsident fragt die Mitglieder, ob zu
diesem Bericht Ergänzungen, Unklarheiten, Bemerkungen oder Fragen bestehen.
Da dies nicht der Fall ist, gilt der Bericht
der Kommission Aus- und Weiterbildung
2007 als genehmigt.
38 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
Traktandum 5:
Rechnungsbericht 2007
Der Präsident fragt die Mitglieder, ob sie
den Rechnungsbericht 2007 annehmen
wollen.
Alle bezeugen dies durch Handerheben
und somit gilt der Rechnungsbericht
2007 als einstimmig angenommen.
Traktandum 6:
Revisionsbericht Visura 2007
Die Mitglieder werden gefragt, ob sie
mit dem Bericht der Revisionsstelle Visura einverstanden sind.
Es gibt keine Gegenstimmen, somit ist
der Revisionsbericht 2007 genehmigt.
Traktandum 7: Annahme Jahresrechnung und Décharge Erteilung
Der Präsident fragt die Mitglieder, ob sie
dem Vorstand und der Kassiererin Décharge erteilen wollen.
Es sind alle einverstanden, somit wird
dem Vorstand und der Kassiererin Décharge erteilt und die Jahresrechnung
gilt als genehmigt.
Traktandum 8: Mitgliederbeiträge
Der Vorstand schlägt vor, die Mitgliederbeiträge gleich beizubehalten wie dieses
Jahr. Da alle einverstanden sind, bleiben
die Mitgliederbeiträge unverändert.
Traktandum 9: Mutationen
Anhand einer Präsentation werden die
Mitgliedermutationen gezeigt. Herr
Wehrli fragt, ob jemand etwas gegen
diese Neumitglieder einzuwenden hat
oder ob diese in den Verband aufgenommen werden können.
Ein Mitglied meldet sich zu Wort und
fragt, ob man weiss, was diese Neumitglieder machen und ob es Voraussetzung für eine Neuaufnahme ist, dass
diese den CCS Kurs absolviert haben.
Herr Selzam erklärt, dass die Kurse nicht
Voraussetzung für eine Neuaufnahme
sind. Früher musste man Mitglied sein,
um Vignetten beziehen zu können, heute
reicht ein Eintrag in das Sachverständigenregister. Es sei jedoch erfreulich,
dass wir trotzdem noch Neueintritte
haben.
Die aufgezeigten Neumitglieder werden
einstimmig aufgenommen und der Präsident heisst diese herzlich willkommen.
Leider muss auch ein Ausschluss aus
dem Verband beantragt werden. Der Vorstand beantragt den Ausschluss der
Firma Hefti Haustechnik AG. Die Firma
Hefti Haustechnik AG hat bereits im Jahr
2006 den Mitgliederbeitrag erst nach Betreibung bezahlt und der Mitgliederbeitrag 2007 ist immer noch offen.
Der Ausschluss wird einstimmig angenommen. Somit gilt die Firma Hefti
Haustechnik AG als ausgeschlossen und
ist auch nicht mehr berechtigt, Vignetten
zu beziehen.
Traktandum 10: Wahlen
Der Vorstand wurde im Jahr 2006 in Regensdorf für 3 Jahre gewählt und muss
somit erst nächstes Jahr wieder gewählt
werden. Das Vorstandsmitglied Herr
Othmar Fontana hat jedoch seinen Austritt aus dem Vorstand per 31.05.2008
eingereicht. Da im Moment genug Vorstandsmitglieder vorhanden sind, wird
Herr Fontana nicht ersetzt.
Da die Handelsregistereinträge nun angepasst werden müssen, schlägt der
Präsident folgende Aufgabenverteilung
des Vorstandes vor:
Präsident: Herr Edgar Wehrli
Vizepräsident: Herr Christoph Abert
Sekretär: Herr Daniel Klaus
Beisitzer: Herr Max Reber und Herr
Renzo Montagner
Alle anderen noch vorhandenen Handelsregistereinträge werden gelöscht.
Der Vizepräsident und der Sekretär werden neu aufgenommen.
Der Präsident fragt an, ob die Mitglieder
dies so genehmigen. Die Neuverteilung
des Vorstandes wird einstimmig angenommen.
Berichte
Mit der Arbeit der BDO Visura ist der Vorstand sehr zufrieden und fragt die Mitglieder an, ob sie mit der Erneuerungswahl der Revisionsstelle einverstanden
sind.
Dies ist der Fall und die Revisionsstelle
ist somit für ein weiteres Jahr gewählt.
Traktandum 11:
Aktivitäten und Budget
Herr Wehrli zeigt das Budget für das Jahr
2009.
Da es keine Gegenstimmen gibt, gilt das
Budget 2009 als angenommen
Traktandum 12: Verschiedenes
12. 1
Das Vorstandsmitglied Herr Christoph
Abert informiert die Mitglieder, dass es
in den Statuten Fehler hat. Beispielsweise steht dort, dass über Neuaufnahmen der Vorstand entscheidet. Es muss
aber die Mitgliederversammlung sein,
welche über Aufnahme oder Ablehnung
von Neumitgliedern entscheidet.
Daher wird der Vorstand für die Mitgliederversammlung vom nächsten Jahr
eine Statutenänderung beantragen.
12.2
Herr Wehrli spricht die geringe Anzahl
Teilnehmer an der Generalversammlung
an. Die Teilnehmerzahl sei in den letzten
Jahren wesentlich gesunken. Der Vorstand habe die Generalversammlungen
nun so terminiert, dass diese immer in
der letzten, vollen Aprilwoche stattfinden, so dass man sich diesen Termin bereits freihalten kann. Herr Wehrli erwähnt auch, dass der Vorstand sich Gedanken darüber gemacht hat, was man
besser machen könnte. Der Vorschlag ist
nun, nächstes Jahr eine 2-tägige Generalversammlung im Tessin zu machen.
Der Präsident stellt diesen Vorschlag zur
Diskussion:
Diverse Mitglieder melden sich zu Wort.
Herr Krüsi der Firma WowaRep sagt, es
sei für ihn nicht möglich, sein Geschäft
2 Tage zu schliessen wegen einer Gene-
ralversammlung. Auch wenn das Interesse seinerseits besteht, gehe es aus
wirtschaftlichen Gründen nicht.
Herr Fischer der Firma Farelec Fischer
sagt, es sei eine begrüssenswerte
Idee.
Herr Aebischer der Firma APA Gaz ist der
Meinung, es sei ein guter Vorschlag. Die
beiden Tage müssen aber attraktiv gestaltet werden, nicht nur lustig, sondern
auch interessant.
Herr Peter Trösch erzählt von einer GV,
die einmal im Tessin stattgefunden habe
und sagt, das seien tolle Tage gewesen.
Der Präsident teilt mit, der Vorstand
nehme sich dieser Anregungen an und
organisiert für das nächste Jahr eine 2-tägige Generalversammlung im Tessin.
12.3
Herr Krüsi teilt mit, er habe bereits
letztes Jahr zu Handen der GV geschrieben und den Antrag gestellt, dass Caravan-Service Prüfprotokoll müsse überarbeitet werden. Wenn man diese Protokolle ernsthaft ausfüllen möchte, dann
müssen diese ergänzt werden. Der TCS
verlange zum Beispiel, dass auch Gasgrille usw. kontrolliert werden.
Herr Selzam erklärt, dass das gesamte
CCS Reglement überarbeitet werden
müsse, bis jetzt aber niemand damit begonnen habe. Es mache keinen Sinn,
das Reglement stehen zu lassen und die
Protokolle zu erweitern. Diese Pendenz
wird der Vorstand in einer seiner nächsten Sitzungen angehen.
werden soll, dass das Formular nicht zu
bürokratisch wird, sondern immer noch
einfach auszufüllen bleibe. Eventuell
sollte man einfach leere Zeilen einfügen,
damit der Kontrolleur eine Bemerkung
anbringen kann.
Herr Aebischer fragt daraufhin, ob es
nicht möglich sei, ein Prüfprotokoll für
Haus- oder Restaurantinstallationen zu
entwerfen. Er habe immer wieder Aufträge in diesem Bereich.
Herr Selzam informiert, dass der Vorstand im Sinn hat, ein Verzeichnis zu erstellen, das Personen auflistet, welche
die Fähigkeit haben, Installationen vorzunehmen. Dies gehe genau in die Richtung des Vorschlages von Herrn Aebischer. Wenn man so ein Verzeichnis
mache, könne man durchaus auch ein
Prüfprotokoll dazu entwerfen. Der Vorstand wird an dieser Idee weiterarbeiten.
Der Präsident bedankt sich bei den Mitgliedern für das Interesse, orientiert
über den weiteren Verlauf der Versammlung und lädt zum Apéro ein.
Die Protokollführerin Nadja Heikkinen
Weiter weist Herr Selzam darauf hin,
dass es auch in den Kursen immer wieder schwierig sei, die Informationen zu
vermitteln, denn die Teilnehmer würden
zum Teil nicht aufpassen. Daher entstehen auch die unterschiedlichsten Arten
und Weisen die Prüfprotokolle auszufüllen.
Herr Peter Trösch weist darauf hin, dass
beim Überarbeiten aber darauf geachtet
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 39
Berichte
Protocole de l’assemblée générale de l’AGPL
du 25 avril 2008 à Bâle
Au nom du comité de l’AGPL, le président, Monsieur Edgar Wehrli, souhaite la
bienvenue aux membres présents.
L’ordre du jour, les rapports annuels du
président, de la commission technique
et de la commission de la formation, le
rapport sur les comptes gérés par la société «BDO Visura» ainsi que les comptes 2007 ont été envoyés aux membres
avec l’invitation à l’assemblée annuelle
de cette année.
Point 1 :
protocole de la dernière assemblée
Le président demande si des compléments, questions ou autres remarques existent en rapport avec le protocole de l’assemblée générale du 25 mai
2007 à Bex.
Ceci n’est pas le cas et par conséquent
le protocole de l’assemblée générale de
l’année passée est approuvé.
Point 2 : rapport du président
Le président demande si des compléments ou désirs de modification liés
à son rapport existent.
Ceci n’est pas le cas et par conséquent
le rapport 2007 du président est approuvé.
Point 3 :
rapport de la commission technique
Le président demande aux membres si
à ce sujet des compléments, incertitudes, remarques ou questions existent.
Ceci n’est pas le cas et par conséquent
le rapport 2007 de la commission technique est approuvé.
Point 4 :
rapport de la commission de la
formation et du perfectionnement
Le président demande aux membres si
à ce sujet des compléments, incertitudes, remarques ou questions existent.
Ceci n’est pas le cas et par conséquent
le rapport 2007 de la commission de la
formation et du perfectionnement est
approuvé.
40 Schweisstechnik/Soudue 05/2008
Point 5 :
rapport sur les comptes 2007
Le président demande aux membres
s’ils approuvent le rapport sur les comptes 2007.
L’ensemble des membres l’approuve par
levée de main et par conséquent le rapport sur les comptes 2007 est approuvé
à l’unanimité.
Point 6 :
rapport de révision Visura 2007
La question est posée aux membres
s’ils approuvent le rapport de l’organe de
révision Visura.
Aucune opposition n’est notée et par
conséquent le rapport de révision 2007
est approuvé.
Point 7 : approbation des comptes
et décharge
Le président demande aux membres
s’ils désirent donner décharge au comité
et à la trésorière.
Tous les membres sont d’accord et par
conséquent décharge est donnée au comité ainsi qu’à la trésorière et les comptes 2007 sont approuvés.
Point 8 : cotisation des membres
Le comité propose de ne pas changer
les cotisations par rapport à l’année précédente. Etant donné que personne ne
s’y oppose, les cotisations des membres restent inchangées.
Point 9 : mutations
Les mutations de membres sont communiquées à l’aide d’une présentation.
Monsieur Wehrli demande si quelqu’un
a une objection à faire en ce qui concerne les nouveaux membres ou si ces
derniers peuvent être admis au sein de
l’association.
Un membre prend la parole et demande
si la tâche des nouveaux membres est
connue ou si une nouvelle affiliation
exige la participation au cours CCS.
Monsieur Selzam explique que la participation aux cours ne constitue pas une
condition pour une nouvelle affiliation.
Par le passé, il fut nécessaire d’être
membre pour obtenir des vignettes.
Aujourd’hui un enregistrement dans le
registre d’experts judiciaires est suffisant. Il est toutefois réjouissant que
nous ayons malgré cela des nouvelles
adhésions.
Les nouveaux membres présentés sont
admis à l’unanimité et le président leur
souhaite la bienvenue.
Malheureusement, une exclusion de
l’association a également été demandée.
Le comité demande l’exclusion de
l’entreprise «Hefti Haustechnik AG». En
2006 déjà, «Hefti Haustechnik AG» n’a
payé sa cotisation qu’après avoir été
poursuivie et la cotisation 2007 n’a toujours pas été payée.
L’exclusion est approuvée à l’unanimité.
Ainsi, l’entreprise «Hefti Haustechnik
AG» est considérée comme exclue et
n’est par conséquent plus autorisée à recevoir des vignettes.
Point 10: élections
Le comité a été élu à Regensdorf en
2006 pour un mandat de trois ans et sa
réélection est par conséquent prévue
pour l’année prochaine. Monsieur Othmar Fontana, membre du comité, a cependant annoncé sa démission du comité pour le 31 mai 2008. Etant donné
qu’actuellement le comité est composé
d’un nombre suffisant de membres,
Monsieur Fontana n’est pas remplacé.
Etant donné qu’il s’agit d’actualiser les
enregistrements dans le registre du
commerce, le président propose la
répartition des tâches suivante au sein
du comité :
Président : Monsieur Edgar Wehrli
Vice-président : Monsieur Christoph
Abert
Secrétaire : Monsieur Daniel Klaus
Assesseurs : Messieurs Max Reber et
Renzo Montagner
Tous les autres enregistrements dans le
registre du commerce sont effacés. Le
vice-président et le secrétaire y figurent
désormais également.
Le président demande si les membres
Berichte
approuvent cette mutation. La nouvelle
répartition des tâches au sein du comité
est approuvée à l’unanimité.
Le comité est très satisfait du travail de
«BDO Visura» et demande aux membres s’ils approuvent une réélection de
l’organe de révision.
Ceci est le cas et par conséquent,
l’organe de révision est réélu pour un
prochain mandat d’un an.
Point 11: activités et budget
Monsieur Wehrli présente le budget
2009.
Le budget 2009 est approuvé à
l’unanimité.
Rep» déclare qu’il n’est pas en mesure
de fermer son entreprise pendant deux
jours en raison de l’assemblée générale.
Bien qu’il y soit très intéressé, ceci ne
lui est pas possible pour des raisons économiques.
Monsieur Fischer de l’entreprise «Firma
Farelec Fischer» est de l’avis qu’il s’agit
d’une idée valable.
Pour Monsieur Aebischer de l’entreprise
«APA Gaz», ceci est une bonne proposition. Il est important d’organiser les deux
journées de manière attrayante. Il ne suffit pas qu’elles soient amusantes, mais
elles doivent également être intéressantes.
Point 12: divers
12. 1
Monsieur Christoph Abert, membre du
comité, explique aux membres que les
statuts présentent des erreurs. Il est par
exemple écrit dans les statuts que c’est
le comité qui décide sur des nouvelles
affi iations.
l
Cependant,
c’est
à
l’assemblée des membres de décider
sur l’approbation ou le refus d’une affiliation de nouveaux membres.
Par conséquent le comité va soumettre
une demande de modifi cation des statuts pour la prochaine assemblée des
membres.
12.2
Monsieur Wehrli constate une faible participation à l’assemblée générale. Le
nombre de participants a fortement diminué au cours des dernières années.
Le comité a désormais fi xé la date de
l’assemblée générale à la dernière semaine d’avril complète de sorte à pouvoir réserver cette date dès maintenant.
Monsieur Wehrli mentionne également
que le comité se pose la question comment pouvoir améliorer la situation. Il
propose d’organiser l’année prochaine
une assemblée générale de deux jours
au Tessin. Le président demande de bien
vouloir se prononcer sur ce point :
Plusieurs membres prennent la parole.
Monsieur Krüsi de l’entreprise «Wowa-
Monsieur Peter Trösch raconte d’une assemblée générale qui avait déjà eu lieu
au Tessin et déclare qu’il en a de bons
souvenirs.
Le président informe que le comité va
tenir compte de ces arguments et va organiser pour l’année prochaine une assemblée de deux jours au Tessin.
12.3
Monsieur Krüsi déclare qu’il s’était déjà
adressé par écrit l’année passée à
l’assemblée générale et soumis une demande exigeant que le protocole de contrôle «Caravan-Service» doive être révisé. Si l’on entend remplir ce protocole
soigneusement, alors il s’agit de le compléter. Le TCS exige par exemple que
des grils à gaz, etc. soient également
contrôlés.
cours de transmettre des informations
car les participants ne sont souvent pas
à leurs affaires. Ceci conduit à des gestions différentes des protocoles de contrôle.
Monsieur Peter Trösch signale qu’il s’agit
de tenir compte lors de la révision de ne
pas trop compliquer les formulaires mais
de veiller à ce qu’ils restent simple à
remplir. Pourquoi pas intégrer des lignes
vierges afin que le contrôleur puisse apposer ses remarques.
Monsieur Aebischer demande s’il n’est
pas possible d’élaborer un protocole de
contrôle pour les installations domestiques ou de restaurant. Il a souvent
des ordres émanant de ce domaine.
Monsieur Selzam informe que le comité
envisage d’établir une liste de personnes habilitées à effectuer des installations. Ceci vise précisément dans la direction de la proposition de Monsieur
Aebischer. Parallèlement à une telle liste,
il doit être possible d’élaborer également
un protocole de contrôle. Le comité va
poursuivre cette idée.
Le président remercie les membres
pour leur intérêt et oriente sur la suite
de l’assemblée et invite les personnes
présentes à l’apéro.
Rédactrice du protocole
Nadja Heikkinen
Monsieur
Selzam
explique
que
l’ensemble du règlement CCS doit être
révisé mais que jusqu’à présent encore
personne ne s’en était occupé. Il n’est
pas raisonnable de maintenir le règlement et de compléter les protocoles. Le
comité va s’occuper de ce dossier en
suspens lors d’une de ses prochaines
réunions.
De plus, Monsieur Selzam signale qu’il
est également toujours difficile dans les
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 41
X-Man Rätsel
Sachen gibt‘s,
die gibt‘s gar nicht
- Men
im Druck
X10 = Holz
-Schweissung
Holz-Schweissung
Mehr als 3 Millionen Tonnen synthetischer Holzklebstoffe werden in Europa
jährlich verbraucht. Ökologisch und ökonomisch ein hoher Preis, nur um zwei
Holzstücke zu verbinden. Das neue Verfahren verzichtet auf Klebstoff und
sorgt für eine Verbindung in wenigen Sekunden
Das Verschweissen von Holzstücken ist an sich nichts Neues, nur war bis
anhin Kunststoff als Verbindungsmittel nötig. Im Rahmen des Projektes
«EcoWelding» haben Forscher die Verfahrenstechnik untersucht und die
Funktionsmechanismen auf chemischer, physikalischer und mikroskopischer
Ebene analysiert.
Das Verfahren nennt sich «lineare Vibrationsschweisstechnologie » und ist u.
a. aus der Automobilindustrie bekannt.
Lineares Reibschweissen im Holzbereich funktioniert so: An eine bestimmte
Stelle wird gezielt Wärme eingebracht, um zwei Fügeteile zu verbinden. Die
Verbindung entsteht durch Reiben eines Holzstücks auf der Oberfläche eines
zweiten, fest eingespannten Stücks in Form einer linearen Hin- und
Herbewegung. Der Vorteil gegenüber anderen Techniken ist, dass beim
Reibschweissen von Holz mit Holz die maximale Festigkeit bedeutend
schneller erreicht wird.
Die erzielten Festigkeiten sind in hohem Masse von den Schweissparametern
abhängig. Entscheidend ist, dass durch die Reibung genügend hohe
Temperaturen erzeugt werden, um das Lignin – ein Baustoff des Holzes – zu
schmelzen. Lignin benetzt die angrenzenden, nicht erhitzten Holzteile,
diffundiert in sie und bewirkt damit die Oberflächenhaftung. Durch das
Schmelzen des Lignins wird ein Teil der in der Reibungszone vorhanden
Holzzellen aus ihrem Verband gelöst. Nach dem Reibungsvorgang und der
anschliessenden Haltezeit erstarrt die geschmolzene Matrix. Mit zunehmender
Haltezeit steigt die Zugscherfestigkeit, also die Festigkeit der Verbindung
gegenüber der an den Klebeenden wirkenden Zugkraft (Scherung).
Dr. M.Properzi, Dr. F. Pichelin
Der geneigte Leser wird sich an die Beiträge in Schweisstechnik Soudure
Ausgabe 2006 / 01 & 03 erinnern. die Red.
X11 = ?
Als Verbindungstechnik ist das Nieten längst aus der
Mode. Und wie Grossmutters Nähmaschine sieht es auch
nicht aus. Wird geschlagen, gedreht, gestanzt oder doch
nur einfach geschweisst? Verläuft die Prozessrichtung
von links nach rechts oder umgekehrt?
Sauber sieht es jedenfalls aus, doch wer führt den Kopf?
Die (Schweiss-?)-Technik bietet doch immer wieder
Neues.
Um welchen Vorgang handelt es sich?
Auf Eure Meinung freut sich der X-Man
Bitte E-mail senden an : [email protected]
42 Schweisstechnik/Soudure 05/2008
Kursprogramm
Kursprogramm
Einführungskurse
SVS-Mitglieder
Andere
E, Lichtbogenhandschweissen
5 Tage
01.12. – 05.12.2008
Basel
CHF
1100.–
CHF
1300.–
MSG, Metall-Schutzgasschweissen
5 Tage
24.11. – 28.11.2008
Basel
CHF
1100.–
CHF
1300.–
WSG, Wolfram-Schutzgasschweissen
5 Tage
15.09. – 19.09.2008
Basel
CHF
1100.–
CHF
1300.–
WSG, Wolfram-Schutzgasschweissen
5 Tage
10.11. – 14.11.2008
Basel
CHF
1100.–
CHF
1300.–
Weiterbildungskurse als Vorbereitung zur Schweisserprüfung
E, Lichtbogenhandschweissen
9 Tage
01.12. – 11.12.2008
Basel
CHF
1750.–
CHF
2000.–
MSG, Metall-Schutzgasschweissen
9 Tage
01.12. – 11.12.2008
Basel
CHF
1800.–
CHF
2100.–
WSG, Wolfram-Schutzgasschweissen
9 Tage
22.09. – 02.10.2008
Basel
CHF
1800.–
CHF
2100.–
WSG, Wolfram-Schutzgasschweissen
9 Tage
17.11. – 27.11.2008
Basel
CHF
1800.–
CHF
2100.–
Aluminiumschweissen MIG Weiterbildung
9 Tage
01.12. – 11.12.2008
Basel
CHF
2100.–
CHF
2500.–
Firmenkurse
Individuelle Schweisskurse oder Sonderkurse zur Aus- und Weiterbildung nach Ihren
Wünschen, in Ihrem Hause oder beim SVS, offerieren wir gerne.
Schweisserprüfungen
08.09. – 12.09.2008
Während dieser Daten kann ein beliebiger Tag
06.10. – 10.10.2008
für die Schweisserprüfung ausgewählt werden.
4 Tage
Basel
CHF
10.11. – 21.11.2008
02.12.2008
Basel
Basel
SGZP-Mitgl.
CHF 3100.–
CHF
550.–
CHF
200.–
Andere
CHF 3400.–
CHF
850.–
CHF
200.–
CHF
CHF
Sonderkurse
Einführung in die Schweisstechnik
Durchstrahlungsprüfung RT 1 (Einführungskurs)
Ausbildung
10 Tage
Prüfung
1 Tag
Zertifizierung
27.10. – 29.10.2008
1100.–
CHF
1350.–
Schweisspraktiker/-in SVS
Theoretische Ausbildung
Theoretische Prüfung
10 Tage
½ Tag
24.11. – 05.12.2008
15.12.2008
Basel
Basel
CHF
CHF
2500.–
450.–
Schweisspraktiker/-in IWP
Praktische Ausbildung IWP I
Praktische Ausbildung IWP II
Theoretische Ausbildung IWP III
Theoretische Prüfung
5 Tage
3 Tage
10 Tage
½ Tag
Termin n. Absprache
Termin n. Absprache
24.11. – 05.12.2008
15.12.2008
Basel
Basel
Basel
Basel
CHF
CHF
CHF
CHF
1750.–
CHF 1750.–
900.–
CHF
900.–
2400.–
CHF 2400.–
450.– (exkl. IIW-Diplom)
Schweissfachmann SFM / IWS
Theoretische Ausbildung IWS I
Theoretische Ausbildung IWS III
Praktische Ausbildung IWS II
10 Tage
10 Tage
10 Tage
08.09. – 19.09.2008
03.11. – 14.11.2008
13.10. – 24.10.2008
Basel
Basel
Basel
CHF
4500.–
CHF
2500.–
450.–
4500.–
CHF
550.–
CHF
550.–
(+ CHF 350.– pro Standardverfahren)
Arbeitssicherheit / Sécurité au travail / Sicurezza sul lavoro
Verhalten von Gasflaschen im Brandfall
Kurs D 5041
21.10.2008
Brandverhütung beim Schweissen und bei anderen offenen Feuerarbeiten
Kurs D 6053
11.11.2008
Basel
CHF
Basel
190.–
Mitglieder
Nichtmitglieder
CHF 441.–
CHF
490.–
Betrieb u. Unterhalt von Anlagen für technische u. medizinische Gase (Fortsetzung D 5035)
Kurs D 5043
18.11.2008
Basel
CHF
190.–
Hygiene, Unfall- und Brandverhütung beim Schweissen
Kurs D 5006
20.11.2008
CHF
190.–
Utilisation des gaz des dispositifs médicaux liés aus gaz dans les établissements de santé
Cours F 5040.10-A
28.10.2008
Yverdon-les-Bains
Basel
CHF
190.–
Exploitation des installations de gaz techniques et médicaux (Suite du cours de base F 5035)
Cours F 5043
21.10.2008
Yverdon-les-Bains
CHF
190.–
La protection incendie lors des travaux de soudage et d’autres travaux à feu ouvert
Kurs F 6053
13.11.2008
Yverdon-les-Bains
Mitglieder
Nichtmitglieder
CHF 441.–
CHF
490.–
Prevenzione degli incendi durante la saldatura e in altre attività a fuoco aperto
Corso I 6053
da definire
Gordola
CHF
190.–
Impiego e manutenzione degli impinati per gas tecnici e medicinali (Continuazione del corso base I 5035)
Corso I 5043
da definire
Gordola
CHF
190.–
Comporamento con le bombole di gas negli incendi
Corso I 5041
CHF
190.–
da definire
Gordola
05/2008 Schweisstechnik/Soudure 43
Impressum / Veranstaltungskalender / Vorschau
Veranstaltungskalender
IMPRESSUM
Herausgeber:
Schweizerischer Verein
für Schweisstechnik
St. Alban-Rheinweg 222
CH-4052 Basel
Tel: +41 61 317 84 84
Fax: +41 61 317 84 80
[email protected]
Datum / Zeit
Ort
24.09.2008
Genf
Veranstaltung
Stahlbau-Tag
«Voliére Bois de la Bâtie» – Prix Acier
02.10.2008
Villigen
SFI-Erfa, Paul-Scherrer-Institut
08.+09.10.2008
Wien
Internationaler Fachkongress der Schweiss- und
Verbindungstechnik - JOIN-EX 2008
10.–13.10.2008
Tianjin, China
The sixth Asian Pacific IIW International
Congress
Chefredaktor:
Horst Moritz
Bachtobelstrasse 9
CH-8106 Adlikon
Tel./Fax: +41 44 841 06 44
Mobil: +41 79 544 55 20
[email protected]
Redaktionskommission:
E. Brune
R. Girardier
U. Hadrian
R. Smolin
Dr. V. Stingelin
17.10.2008
Innertkirchen
SFM Herbsttagung
21.–25.10.2008
Hannover
EuroBLECH 2008
28.10.2008
Basel
Thermisches Spritzen 3-Ländereck
Neue Möglichkeiten für thermisch gespritzte
Hartmetallschichten
02.12.2008
Basel
Thermisches Spritzen 3-Ländereck
Pulver zum Flammspritzen und PTA-Schweissen
17.02.2009
Basel
Thermisches Spritzen 3-Ländereck
Drähte zum thermischen Spritzen
28.04.2009
Basel
Thermisches Spritzen 3-Ländereck
Spritzpulver: Herstellung, Eigenschaften und
Förderung
Anzeigen:
Schweizerischer Verein
für Schweisstechnik
Nadja Heikkinen
Tel. +41 61 317 84 17
Fax. +41 61 317 84 80
[email protected]
Produktion:
Gremper AG
Kasernenstrasse 32
Postfach
CH-4005 Basel
Auflage:
Total 2000 Exemplare
Abonnenten 1138
Preise:
Jahresabo CHF 63.–
einschl. Versand
Einzelbezug CHF 11.–
zuzüglich Versand
21.+ 22.05.2009
Venedig
7th European congress on joining technology
«Eurojoin 7»
Auskunft: Schweizerischer Verein für Schweisstechnik
St. Alban-Rheinweg 222, 4052 Basel. Tel. 061 317 84 84, Fax 061 317 84 80
Vorschau auf Ausgabe 06/2008:
Aus der Industrie
Innovationen, Highlights, Wirtschaftsdaten und Produktneuheiten
Fachbeiträge
Qualitätsanforderungen bei der Wärmebehandlung – ISO 17663
Welche Änderungen bringt die neue Normenreihe DIN EN 1090 für die Herstellung
geschweisster Tragwerke aus Stahl und Aluminiumlegierungen?
Das Viaduc de Millau – Stahlbau am Beispiel der höchsten Brücke der Welt
Cladding von Kesselrohrwänden und Rohren
X-man Story
Berichte
Versuchsschweissungen an Rohr-Stutzen-Verbindungen aus 1.4435
Praxis- und Kurzberichte
X-Man Rätsel
Mitteilungen
Die nächste Ausgabe erscheint am 27. Oktober 2008
Haftungsausschluss
Der SVS hat keine Kontrolle oder dergleichen über Ausführung oder Nichtausführung, Fehlinterpretationen,
richtige oder falsche Anwendung jeglicher Informationen oder Empfehlungen, die in den Veröffentlichungen
enthalten sind. Daher schliesst der SVS und seine Mitglieder jegliche Gewährleistung im Zusammenhang
damit aus.
44 Schweisstechnik/Soudure 05/2008