Einzelhandelswaagen der XS-Serie

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Einzelhandelswaagen der XS-Serie
Einzelhandelswaagen der XS‐Serie
Leitfaden zum Einrichten und Programmieren
ABR35‐000654
AUSGABE AA
©Avery Berkel, 2015 Alle Rechte vorbehalten
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Handelsmarken und Vereinbarungen
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WICHTIG
Beim Programmieren oder Konfigurieren der Geräte müssen Sie sicherstellen, dass Sie alle relevanten Normen und
gesetzlichen Vorschriften einhalten. Die in diesem Buch als Beispiel angeführten Einstellungen sind möglicherweise für
öffentliche Verkaufsstellen verboten.
Sicherheit ............................................................................................................... 1
Warnungen ................................................................................................................................. 1
Sichere Installation ..................................................................................................................... 1
USA ............................................................................................................................................. 1
Sichere Benutzung ...................................................................................................................... 1
Reinigung des Geräts .................................................................................................................. 1
Schulung ..................................................................................................................................... 1
Ergonomie .................................................................................................................................. 1
EMV‐gerecht ............................................................................................................................... 1
Reinigung des Druckkopfs .......................................................................................................... 1
Über Ihr Gerät ........................................................................................................ 2
Beschreibung .............................................................................................................................. 2
XS 100 Monoblock‐Waage .......................................................................................................... 2
XS 200 Head‐Up‐Display (HUD) ‐ Hochanzeige ........................................................................... 2
XS 400 Zweiteilige Waage ........................................................................................................... 2
Betriebsarten .............................................................................................................................. 2
Waagennetzwerke ...................................................................................................................... 2
Betriebsmodi .............................................................................................................................. 2
Sicherheitsstufe des Verkäufers ................................................................................................. 3
Kontotransaktionen .................................................................................................................... 3
Funktionen der Kassenschublade ............................................................................................... 3
Etikettenformate ........................................................................................................................ 4
Systemdaten ............................................................................................................................... 4
Programmieren von Produkt Look Ups (PLUs) ........................................................................... 4
Angebote .................................................................................................................................... 4
Nährwertangaben ...................................................................................................................... 4
Abteilungen ................................................................................................................................ 5
Meldungen ................................................................................................................................. 5
Tabellen ...................................................................................................................................... 5
Kontodatei .................................................................................................................................. 5
ADD‐Etikett ................................................................................................................................. 5
Logos ........................................................................................................................................... 5
Barcodetypen und ‐formate ....................................................................................................... 5
Verkäufer .................................................................................................................................... 6
Kopftext ...................................................................................................................................... 6
Fußtext ....................................................................................................................................... 6
Informationsetiketten ................................................................................................................ 6
Gutscheine .................................................................................................................................. 6
Verpackungsläufe ....................................................................................................................... 6
Neuauspreisung .......................................................................................................................... 6
Rückverfolgbarkeit ..................................................................................................................... 6
E‐Mail Warnmeldungen .............................................................................................................. 7
Elektronischer Zahlungsverkehr (EFT) ........................................................................................ 7
Sicherheitsstufen ........................................................................................................................ 7
Sicherheitsprotokoll ................................................................................................................... 7
Gerätedaten ............................................................................................................................... 7
Voreingestellte Tastenbelegungen ............................................................................................. 7
Datensicherung .......................................................................................................................... 8
Datenberichte ............................................................................................................................. 8
Umsatzberichte .......................................................................................................................... 8
Umsatz Batches .......................................................................................................................... 9
Journalberichte ........................................................................................................................... 9
PC‐Anwendungen ....................................................................................................................... 9
MX‐Systemsoftware ................................................................................................................... 9
Stromversorgung ........................................................................................................................ 9
Waagenschnittstellen ................................................................................................................. 9
Ausfallsicherheit des Systems und Netzwerke ........................................................................... 10
Konfigurierbarer Alarm bei Netzwerkfehlern ............................................................................. 10
Mit der XS Waage arbeiten ..................................................................................... 11
Aufstellen .................................................................................................................................... 11
Handhabung ............................................................................................................................... 11
Nivellieren .................................................................................................................................. 11
Anschließen ................................................................................................................................ 11
Netzstrom ................................................................................................................................... 12
Tastaturen .................................................................................................................................. 12
Funktionstasten .......................................................................................................................... 13
In den Standby‐Modus wechseln bzw. verlassen ....................................................................... 14
Programmier‐Overlay für Tastatur installieren .......................................................................... 14
Manager‐Modus ......................................................................................................................... 14
Programmiermenüs navigieren .................................................................................................. 16
Menünavigation ......................................................................................................................... 16
Direkttasten für den Manager‐Modus ....................................................................................... 19
Text erstellen und bearbeiten .................................................................................................... 19
Textausrichtung .......................................................................................................................... 19
Größe des gedruckten Texts auswählen .................................................................................... 20
Invertierter Text ......................................................................................................................... 20
Text anzeigen .............................................................................................................................. 20
Zuletzt angezeigtes Zeichen korrigieren ..................................................................................... 21
Ein Zeichen löschen .................................................................................................................... 21
Gesamten eingegebenen Text löschen ...................................................................................... 21
PLU‐Displaytext .......................................................................................................................... 21
Sonderzeichensatz ...................................................................................................................... 21
Datum und Uhrzeit einstellen .................................................................................................... 21
Systemdaten programmieren ................................................................................. 22
Produkte programmieren ........................................................................................................... 22
PLUs nach Barcode auswählen ................................................................................................... 23
Preise ändern .............................................................................................................................. 23
PLU erstellen und bearbeiten ..................................................................................................... 23
Abteilungen ................................................................................................................................ 24
PLU‐Nummer .............................................................................................................................. 24
PLU Text ...................................................................................................................................... 24
Steuercode 1 und 2 .................................................................................................................... 24
Produktgruppen ......................................................................................................................... 24
Verkaufsmodus ........................................................................................................................... 24
Mehrere Preise ........................................................................................................................... 25
Angebote .................................................................................................................................... 25
Mindesthaltbarkeitsdatum ......................................................................................................... 25
Nettogewichte ............................................................................................................................ 26
Proportionale Taren ................................................................................................................... 26
Barcodedruck .............................................................................................................................. 26
PLUs für Trockenware oder Markenartikel eingeben ................................................................. 26
Angebote .................................................................................................................................... 27
Angebot mit Sonderpreis ............................................................................................................ 27
Angebot für häufige Einkäufe ..................................................................................................... 27
Angebot mit Gratisgewicht/‐artikel ............................................................................................ 28
Angebot mit Rabatt .................................................................................................................... 29
Gutschein‐Angebot ..................................................................................................................... 30
Gutscheine drucken .................................................................................................................... 30
Gutschein‐Angebot programmieren .......................................................................................... 30
Nährwertbereich erstellen ........................................................................................................ 31
PLU einrichten ............................................................................................................................ 33
PLUs kopieren ............................................................................................................................. 35
PLU löschen ................................................................................................................................ 35
Menüs PLU Erstellen/Bearbeiten individuell anpassen .............................................................. 35
Datensatz für Gutscheine erstellen ............................................................................................ 35
Abteilungen erstellen ................................................................................................................. 36
Abteilungen zuordnen ................................................................................................................ 37
Abteilungstasten ......................................................................................................................... 37
Verkäufer programmieren .......................................................................................................... 38
Verkäufer .................................................................................................................................... 39
Verkäufer‐PIN ............................................................................................................................. 39
Sicherheitsstufe des Verkäufers ................................................................................................. 39
Verkäuferstatus ändern .............................................................................................................. 39
Text für Verkäufer‐Training ........................................................................................................ 39
Funktionssicherheit einrichten ................................................................................................... 39
Verkaufsfunktionen .................................................................................................................... 40
Managerfunktionen .................................................................................................................... 40
Datentabellen einrichten ............................................................................................................ 40
Steuersatz ................................................................................................................................... 41
Ausdruck der Steuer ................................................................................................................... 41
Taste Steuer drucken .................................................................................................................. 41
Taragewicht (gespeicherte Tara) ................................................................................................ 41
Gespeicherte Tara zuordnen ...................................................................................................... 41
Rabattsätze ................................................................................................................................. 41
Zahlungstabellen ........................................................................................................................ 42
Wechselkurs ............................................................................................................................... 43
Währungssymbol and Dezimalstellen ........................................................................................ 43
Konten einrichten ....................................................................................................................... 44
Elektronischer Zahlungsverkehr ................................................................................................ 44
Einrichten und Konfigurieren ..................................................................................................... 44
Angaben zu Etiketten einstellen ................................................................................................. 45
ADD‐Etikett einrichten ................................................................................................................ 45
Barcodedruck im ADD‐Modus .................................................................................................... 45
Informationsetiketten ................................................................................................................ 46
Meldungen erstellen .................................................................................................................. 47
Meldung mit Lauftext ................................................................................................................. 47
Name der Filiale .......................................................................................................................... 47
Verkaufsmeldung ........................................................................................................................ 47
Datumscode ................................................................................................................................ 48
Zubereitungszeiten und Treuepunkte ........................................................................................ 48
Kopf‐/Fußtext ............................................................................................................................. 48
Gerätespezifische Meldungen .................................................................................................... 49
Produktgruppen erstellen .......................................................................................................... 49
Geräte‐Konfiguration .............................................................................................. 50
Tastatur programmieren ............................................................................................................ 50
Vorlage für eine Verkäufertastatur erstellen ............................................................................. 50
Direkttasten programmieren ...................................................................................................... 50
Standardtasten ........................................................................................................................... 52
Manuelle Preistasten .................................................................................................................. 52
Funktionstasten .......................................................................................................................... 53
Drucker einrichten ...................................................................................................................... 53
Etikett einrichten ........................................................................................................................ 54
Bon einrichten ............................................................................................................................ 55
Ein Barcodeformat zuordnen ..................................................................................................... 57
Betriebsmodi des Geräts ............................................................................................................ 57
Kassenmodus .............................................................................................................................. 57
PoS‐Modus (Point of Sale) .......................................................................................................... 57
Selbstbedienungsgeräte ............................................................................................................. 58
Alarm einstellen .......................................................................................................................... 58
Gemischte Transaktionen (Lagerbestands‐Modus) .................................................................... 59
Neuauspreisung von Waren ....................................................................................................... 60
Lizenzen für Software ................................................................................................................. 61
Versuche starten und Lizenzfunktionen ..................................................................................... 61
Lizenz aktivieren ......................................................................................................................... 63
Aktivierungscodes sichern und wiederherstellen ...................................................................... 63
Barcodes ................................................................................................................. 64
Barcodes ‐ eine Einführung ........................................................................................................ 64
Barcode‐Typen ........................................................................................................................... 64
Barcodes mit festgelegter Länge ................................................................................................ 64
Barcodes mit variabler Länge ..................................................................................................... 64
Barcodes drucken ....................................................................................................................... 64
Geräte mit Etikettendruck .......................................................................................................... 64
Bongeräte ................................................................................................................................... 65
Zwischensummen‐ und Summen‐Bons drucken ........................................................................ 65
Barcodes scannen ....................................................................................................................... 65
Barcode lesen ............................................................................................................................. 65
Kassenmodus .............................................................................................................................. 66
Barcodes für Markenartikel scannen .......................................................................................... 66
Barcodes für Trockenware scannen ........................................................................................... 66
Barcode mit eingebettetem Preis scannen ................................................................................ 66
Barcodes für Eigenwaren drucken und scannen ........................................................................ 66
Barcodes für Trockenware ......................................................................................................... 66
Barcode mit eingebettetem Preis ............................................................................................... 67
Barcodeformat definieren .......................................................................................................... 67
Barcodeformate mit festgelegter Länge ..................................................................................... 68
Barcodeformate mit variabler Länge .......................................................................................... 70
Fehlerbehebung bei Barcodeformaten ...................................................................................... 71
Zu wenig Platz im Barcode .......................................................................................................... 71
Falsch definierte Formate ........................................................................................................... 71
Serial Shipping Container Code (SSCC) ....................................................................................... 71
SSCC Barcode programmieren .................................................................................................... 71
Rückverfolgbarkeit von Produkten .......................................................................... 73
Vorgeschriebene Angaben ......................................................................................................... 73
Mit Rückverfolgbarkeit arbeiten ................................................................................................ 73
Modus ohne Voreinstellung ....................................................................................................... 74
Modus mit Voreinstellung .......................................................................................................... 74
Rückverfolgungsprogramme ...................................................................................................... 74
Programm‐Referenznummer ..................................................................................................... 74
Programmname .......................................................................................................................... 75
Programm‐Emulation ................................................................................................................. 75
Lebensdauer ............................................................................................................................... 75
Programm mit einer PLU verknüpfen ......................................................................................... 76
Informationen drucken ............................................................................................................... 76
Rückverfolgbarkeitscode‐Daten ................................................................................................. 76
AI‐Codes ...................................................................................................................................... 77
Interpretation der Daten ............................................................................................................ 77
Nicht unterstützte AI‐Codes ....................................................................................................... 78
Meldungen erstellen .................................................................................................................. 78
Barcodes definieren .................................................................................................................... 79
Gerät einrichten ......................................................................................................................... 82
Format für Rückverfolgbarkeitsbereich erstellen ....................................................................... 82
Ursprungsdaten erfassen ........................................................................................................... 84
Vorverpackungsbetrieb .............................................................................................................. 85
Rückverfolgbarkeits‐Pass ............................................................................................................ 85
Barcodes zusammenfassen ........................................................................................................ 85
Format für Pass‐Etikett. .............................................................................................................. 85
Passkopie ausdrucken ................................................................................................................ 86
Abwiegefunktion ........................................................................................................................ 86
Thekenbetrieb ............................................................................................................................ 87
Schalen‐Etikettierung ................................................................................................................. 87
Taste einrichten .......................................................................................................................... 87
Modus mit Voreinstellung .......................................................................................................... 88
Voreingestellte Rückverfolgbarkeit im Verkaufsmodus bearbeiten .......................................... 88
Tasten für den Rückverfolgbarkeitsbereich (Charge) ................................................................. 89
Datensätze für die Rückverfolgbarkeit ...................................................................................... 89
Bereichstext ................................................................................................................................ 90
Textmarkierungen ...................................................................................................................... 90
Datensätze zuordnen .................................................................................................................. 90
Losnummern in PLUs .................................................................................................................. 90
PLU‐Losnummer aktivieren ........................................................................................................ 90
Losnummer ändern .................................................................................................................... 91
Losnummer beibehalten ............................................................................................................ 91
PLU‐Dateilisten ........................................................................................................................... 91
Alte Bereichstexte löschen ......................................................................................................... 91
Berichtsfunktionen ................................................................................................. 92
Berichte drucken ........................................................................................................................ 93
Summenberichte ........................................................................................................................ 94
Berichte X, X2, Z und Z2 .............................................................................................................. 95
Bericht einrichten ....................................................................................................................... 95
Nummerierung von Berichten .................................................................................................... 96
Berichtsfelder ............................................................................................................................. 96
Gesamtumsatzbericht ................................................................................................................ 97
Geräte‐Summenbericht .............................................................................................................. 98
Verkäufer‐Summenbericht ......................................................................................................... 99
Stündlicher Summenbericht ....................................................................................................... 100
PLU‐, Abteilungs‐ und Gruppenberichte .................................................................................... 101
PLU‐Berichte drucken ................................................................................................................. 102
Rabatt‐Summenbericht .............................................................................................................. 103
Angebots‐Summenbericht .......................................................................................................... 103
Sicherheitsbericht ....................................................................................................................... 104
Alle Summen löschen ................................................................................................................. 105
System‐Kassenbericht ................................................................................................................ 105
Rückverfolgbarkeits‐Summenbericht ......................................................................................... 106
Verpackungslauf‐Summen .......................................................................................................... 107
Chargen‐Berichte ........................................................................................................................ 108
Charge einrichten ....................................................................................................................... 108
Berichte auswählen .................................................................................................................... 108
Datenberichte drucken ............................................................................................................... 108
PLU‐Dateiliste auflisten .............................................................................................................. 110
Etiketten überprüfen .................................................................................................................. 111
Textbericht ................................................................................................................................. 111
Sicherheitsprotokollbericht ........................................................................................................ 112
Postenberichte ........................................................................................................................... 112
Posten drucken ........................................................................................................................... 112
Posten löschen ........................................................................................................................... 112
Filter definieren .......................................................................................................................... 112
Journal‐Modus ........................................................................................................ 113
Journalfunktion einrichten ......................................................................................................... 113
Informationen filtern .................................................................................................................. 113
Server/Client‐Puffermodus ......................................................................................................... 113
Etikett überschreiben ................................................................................................................. 114
Journalbericht drucken ............................................................................................................... 114
Journalliste löschen .................................................................................................................... 114
Kommunikationsfehler ............................................................................................................... 114
Betrieb mit Zwischensummen‐Bons ........................................................................ 115
So funktioniert der Betrieb mit Zwischensummen‐Bons ........................................................... 115
Thekenbetrieb ............................................................................................................................ 115
Systemmodus ............................................................................................................................. 115
Kundenmodus ............................................................................................................................ 116
Betrieb am Point of Sale (PoS) .................................................................................................... 116
Kunden‐ und Systemmodus ........................................................................................................ 116
Bonzusammenfassung ................................................................................................................ 116
Kommunikation ...................................................................................................... 118
Filialennetzwerke ....................................................................................................................... 118
Auto Konfigurieren ..................................................................................................................... 119
Geräte‐ID einstellen .................................................................................................................... 119
Netzwerkplan ............................................................................................................................. 119
Umgang mit Netzwerkfehlern .................................................................................................... 120
Fehlerbehebung bei Fehlermeldungen ...................................................................................... 120
Lokalmodus ................................................................................................................................ 120
Betrieb im Lokalmodus ............................................................................................................... 121
Journalpuffer .............................................................................................................................. 121
Lokalen Client wiedereinsetzen .................................................................................................. 121
Netzwerk‐Übertragung ............................................................................................................... 122
Geräte‐Konfiguration übertragen ............................................................................................... 122
Erweiterte Einstellungen ............................................................................................................ 122
IP‐Adresse des Geräts ................................................................................................................. 122
Subnetzmaske ............................................................................................................................ 122
Hostname ................................................................................................................................... 122
Gateway IP‐Adresse .................................................................................................................... 123
Netzwerk‐ID ................................................................................................................................ 123
Ping‐IP‐Test ................................................................................................................................. 123
Datennachbildung ...................................................................................................................... 123
Entspannte Zeitsteuerung .......................................................................................................... 123
Prüfbericht .................................................................................................................................. 123
WLAN‐Kommunikation ............................................................................................................... 124
WLAN einrichten ........................................................................................................................ 124
WLAN‐Modus ............................................................................................................................. 124
Funkkanal ................................................................................................................................... 124
ESSID ........................................................................................................................................... 124
RF‐Verschlüsselung ..................................................................................................................... 125
Warnmeldungen per E‐Mail ....................................................................................................... 125
Detaileinstellungen für E‐Mails .................................................................................................. 125
Details der Warnmeldung ........................................................................................................... 126
Anlagen‐Bezeichner .................................................................................................................... 127
Datensicherung ....................................................................................................... 128
Auswahl eines USB‐Speichersticks ............................................................................................. 128
Daten speichern/laden ............................................................................................................... 128
Systemdaten ............................................................................................................................... 128
Geräte‐Konfiguration .................................................................................................................. 129
Fehlersuche ............................................................................................................ 130
Probleme mit dem Zugriff auf den Manager‐Modus ................................................................. 130
Wenn etwas schiefgeht .............................................................................................................. 130
Fehlermeldungen ....................................................................................................................... 131
Anhang ................................................................................................................... 133
Sonderzeichen ............................................................................................................................ 133
Lateinischer Zeichensatz (einschließlich litauisch, lettisch und rumänisch) ............................... 133
Unterstützte AI‐Codes ................................................................................................................ 135
Austauschcodes .......................................................................................................................... 135
Angaben zu Nährstoffen ............................................................................................................. 139
Kapitel 1 Sicherheit
1.1
Warnungen
Sichere Installation
Der Netzstecker muss unbedingt in eine Steckdose eingesteckt werden, die mit einem Schutzleiter ausgestattet ist. Die
Stromversorgung über die Steckdose muss durch einen vorschriftsmäßigen Fehlerstrom‐Schutzschalter geschützt sein.
ACHTUNG: Der Netzstecker muss unbedingt an eine Steckdose mit einem Schutzleiter angeschlossen sein. Die
Stromversorgung über die Steckdose muss durch einen vorschriftsmäßigen Fehlerstrom‐Schutzschalter geschützt sein.
Ans Stromnetz anschließbare Geräte müssen in der Nähe einer leicht zugänglichen Steckdose aufgestellt werden.
Dauerhaft angeschlossene Geräte müssen über einen leicht zugänglichen, in den festen Stromkreis integrierten
Notschalter verfügen.
USA
Wenn die Waage an eine Stromversorgung mit 240 V angeschlossen ist, muss die Steckdose mit einer 15‐A‐Sicherung
abgesichert sein.
Sichere Benutzung
Zum Schutz vor Stromschlägen und um Beschädigungen des Gerätes vorzubeugen, muss dieses vor der Durchführung von
Wartungsarbeiten ausgeschaltet und vom Netz getrennt werden.
Um das Herunterfallen des Gerätes zu vermeiden, sollte dieses sicher auf einer ebenen und waagerechten Oberfläche
platziert werden.
Achten Sie darauf, dass große, schwere Produkte, wie z.B. Wassermelonen, nicht von der Wägeplatte der Waage
herunter rollen.
Reinigung des Geräts
ACHTUNG: Zu Reinigungszwecken, besonders im Fall von Bildschirmen, dürfen keine Scheuermittel, Lösungsmittel oder
andere alkalische Reinigungsmittel verwendet werden. Die Innenseite des Gerätes darf unter keinen Umständen nass
gereinigt werden.
Das Gehäuse kann von außen mit einem sauberen, feuchtem Tuch gereinigt werden. Dem Wasser kann eine kleine
Menge Spülmittel beigefügt werden.
Schulung
Ohne Durchlesen der Bedienungsanleitung bzw. einer Einweisung durch das Fachpersonal sollten Sie das Gerät nicht
bedienen oder ein Netzwerk in Betrieb nehmen.
Ergonomie
Um Fehlbelastungen zu vermeiden, sollte das Gerät so platziert werden, dass es den ergonomischen Ansprüchen des
Benutzers gerecht wird. Es wird empfohlen, bei lang andauernder Bedienung des Gerätes regelmäßige Pausen
einzulegen.
EMV‐gerecht
Der folgende Warnhinweis trifft unter Umständen auf Ihr Gerät zu.
WARNUNG: Bei diesem Gerät handelt es sich um ein Gerät der Klasse A. Dieses Gerät kann bei einem Betrieb in
Wohngegenden Funkstörungen verursachen. In diesem Fall ist der Benutzer unter Umständen dazu verpflichtet,
entsprechende Maßnahmen zu treffen.
Reinigung des Druckkopfs
ACHTUNG: Keine Metallgegenstände zur Reinigung des Druckkopfs verwenden. Verwenden Sie ausschließlich das
empfohlene Druckkopf‐Reinigungsset.
Kapitel 2 Über Ihr Gerät
2.1
Beschreibung
Die Serie XS bietet ein komplettes Sortiment von Systemwaagen und Druckern für die unterschiedlichen Anforderungen von
Frischetheken, Selbstbedienungsregalen, Vorverpackungsbereichen und Point‐of‐Sale‐Bereichen in Supermärkten und
Fachgeschäften. Sie können entweder als Einzelwaage verwendet oder zu Abteilungsnetzwerken verknüpft werden.
Verschiedene Abteilungsnetzwerke können miteinander verknüpft und an ein Ladenverwaltungssystem angeschlossen
werden, um ein zentral verwaltetes Netzwerk für den gesamten Laden zu erstellen.
Die Waage kann in verschiedenen Modi betrieben werden: Drucken eines Etiketts für jeden Artikel oder Gruppierung der
Artikel des Kunden bis hin zum Drucken eines Bons.
Die Modelle der Serie XS decken eine Reihe verschiedener Waagen für den Thekenbetrieb ab, darunter:
XS 100 Monoblock‐Waage
Bei diesem Modell handelt es sich um eine kompakte Waage mit integriertem Verkäufer‐ und Kundendisplay. Die Waage
verfügt über eine Tastatur mit 58 voreingestellten Tasten zur Auswahl der PLU sowie 23 weiteren Vollhubtasten für häufig
benutzte Funktionen.
XS 200 Head‐Up‐Display (HUD) ‐ Hochanzeige
Eine Waage mit einem an eine Säule montierten Kundendisplay und einem Verkäuferdisplay am unteren Teil des Geräts.
Das Display, die Tastatur und die Wiegeeigenschaften sind mit denen der Monoblock‐Waage identisch. Die Waage verfügt
über eine Tastatur mit 58 voreingestellten Tasten zur Auswahl der PLU sowie 23 weiteren Vollhubtasten für häufig benutzte
Funktionen.
XS 400 Zweiteilige Waage
Bei dieser Waage sind die Tastatur und beide Displays an eine Säule montiert, dadurch wird der Kontakt zwischen dem
Verkäufer und dem Kunden auf Augenhöhe maximiert. Die Waage verfügt über eine Tastatur mit 58 voreingestellten Tasten
zur Auswahl der PLU sowie 23 weiteren Vollhubtasten für häufig benutzte Funktionen.
2.2
Betriebsarten
Je nach Konfiguration kann Ihre XS Waage in drei verschiedenen Betriebsarten innerhalb der Filiale betrieben werden: Als
Thekenwaage, als Vorverpackungsmaschine oder als elektronische Registrierkasse (ECR) mit voller Kassenkontrolle.
Als Thekenwaage kann das Gerät für den Druck von Etiketten für Artikel verwendet werden, bei denen der Kunde von einem
Mitarbeiter bedient wurde oder als Selbstbedienungswaage, auf der Kunden ihre Artikel durch die Auswahl an einer
Tastatur mit Bildern selbst wiegen und etikettieren können. In diesem Betriebsmodus wird sie im Allgemeinen für
Einzelartikel, gewogene und Stückpreisartikel verwendet. Sie kann auch zum Erstellen von verschiedenen Arten von
Informationsetiketten wie Rezepte und Nährwertangaben verwendet werden.
Bei Verwendung als Vorverpackungsmaschine druckt die Waage Etiketten für vorverpackte Artikel. Die Waage ist mit
Funktionen programmiert, die Verpackungsläufe (es können damit Ladungen mit bis zu drei Ebenen verpackt werden),
Neuauspreisung und Umverpackung mit kompletter Verwaltung der Rückverfolgbarkeitsdaten ermöglichen.
Wenn die Waage als ein ECR verwendet wird, kann sie zusammen mit einer Kassenschublade, einem Terminal für den
elektronischen Zahlungsverkehr (EFT‐Terminal) und einem Barcodescanner verwendet werden, damit die Einkäufe des
Kunden in einem Bon zusammengefasst und Barzahlungen sowie Zahlungen mit Karte und auf ein Konto
entgegengenommen werden können.
Waagennetzwerke
Das Gerät kann als Einzelgerät oder als Teil eines Waagennetzwerks mit einer drahtgebundenen oder einer WLAN‐
Verbindung verwendet werden. Wenn sie auf diese Weise verwendet werden, können verschiedene Geräte für
verschiedene Betriebsarten innerhalb der Filiale konfiguriert werden. So könnte beispielsweise eine
Vorverpackungsmaschine in einem Nebenraum eingerichtet werden, die an mehrere Thekenwaagen angeschlossen ist, die
wiederum zusammen mit einer Reihe von ECR‐Geräten am Point of Sale (PoS) im Laden betrieben werden. Man könnte
dafür eine Reihe verschiedener XS‐Modelle verwenden, doch der Hauptunterschied, der die Betriebsart des Geräts
bestimmt, wäre die programmierte Konfiguration.
Betriebsmodi
Die Waagen können bei der Programmierung für den Betrieb in mehreren unterschiedlichen Betriebsmodi eingerichtet
werden und mit diesen wird definiert, wie das Gerät funktioniert.
Etikettenmodus. Waagen der XS‐Serie, die im Etikettenmodus betrieben werden, werden im Allgemeinen für Einzelartikel,
gewogene und Stückpreisartikel verwendet. Im Etikettenmodus kann das System auf Auf Anforderung drucken (die Taste
Drucken oder die Verkäufertasten drücken) oder Sofort drucken (sobald sich das Gewicht stabilisiert hat) eingerichtet
werden.
Vorverpackungsmodus. Der Vorverpackungsmodus ermöglicht es, eine Reihe von aufeinanderfolgenden Etiketten für jeden
ausgewählten Artikel zu drucken. Der ausgewählte Artikel wird ‐ mit eventuell vorhandenen Tara‐Angaben ‐ solange
beibehalten, bis er gelöscht wird. Ein Artikel wird wie gewohnt ausgewählt, und die Angaben werden automatisch
„festgelegt” ‐ bei jeder Gewichtsveränderung wird ein Etikett gedruckt, und danach stellt sich die Waage wieder auf ein
stabiles Gewicht zurück.
Bonmodus. Der Bonmodus ermöglicht es dem Verkäufer, einen Bon für eine komplette Reihe von Transaktionen zu
erstellen. Die folgenden Angaben zur Transaktion werden auf dem Etikett gedruckt: Angaben zur Filiale in der Kopfzeile und
optionales Logo, Angaben zum Verkäufer, Datum / Uhrzeit / Terminal / Bonnummer, Anzahl der Artikel, Gesamtwert und
Steuerelemente. Angaben zu den einzelnen Posten, einschließlich Beschreibung, Gewicht oder Menge, Preis pro Einheit
und zu zahlender Preis werden ebenfalls gedruckt.
Produkte können über eine Taste eingegeben, über eine voreingestellte Taste ausgewählt oder einfach über ein Barcode‐
Lesegerät gescannt werden. Der Scanner kann zum Scannen von Trockenware (wie etwa Konserven), vorverpackte Artikel
von der Waage oder von Bon‐Barcodes, die an anderen Theken erstellt wurden, verwendet werden.
Mit der Storno‐Funktion kann der komplette Verkauf oder ein einzelner Posten storniert werden und die stornierten Posten
werden auf den gedruckten Bons ausgewiesen.
Der Bonmodus wird häufig am PoS verwendet, wenn die Waage als ein ECR konfiguriert ist. In dieser Konfiguration werden
eine Reihe von Zahlungstasten programmiert und der Verkauf wird abgeschlossen, wenn der Verkäufer die entsprechende
Zahlungstaste drückt.
Es können bis zu 15 flexible Zahlungstasten erstellt und der Tastatur zugeordnet werden. Die Zahlungsarten umfassen
Bargeld, Scheck, Kreditkarte, Kundenkonto oder Coupon. Ausländische Währungen und häufige Bargeldstückelungen
können in diese Zahlungstabelle mit aufgenommen werden. Die Zahlungsart wird immer auf dem Bon gedruckt.
Der Bonmodus kann für Geräte verwendet werden, bei denen es sich nicht um ein PoS‐Gerät handelt, um
Zwischensummen‐Bons zu erstellen, die am PoS zusammengefasst werden können. Ein Barcode kann unten auf jedem Bon
gedruckt werden. Dieser Barcode kann bonspezifische Angaben wie Gesamtwert, Bonnummer oder Kundennummer
enthalten. Er kann am PoS in einem Systemnetzwerk eingescannt werden, um Posten sofort wieder aufzurufen und dadurch
Zeit zu sparen und den Kundendurchlauf zu erhöhen.
Wenn die Abteilung oder die Gruppe in den Barcode des Bons mit aufgenommen wird, kann der Verkauf auf Artikel aus dem
gleichen Satz beschränkt werden (Funktion Abteilungssperre).
Sicherheitsstufe des Verkäufers
Verkaufs‐/Managementfunktionen werden durch PIN‐Nummern für Verkäufer geschützt, um sicherzustellen, dass nur
autorisierte Verkäufer Zugriff auf diese Funktionen haben. Im Netzwerk können bis zu 99 Verkäufer gleichzeitig „live“ sein,
Name und Nummer werden jeweils auf den Bons ausgedruckt.
Wenn die Waage als ECR verwendet wird, können die Verkäufer zwischen den Waagen in einem Netzwerk wechseln oder es
kann der Kassenmodus eingestellt werden, bei dem sich ein einzelner Verkäufer an einem bestimmten Terminal anmeldet
und nicht an andere Waagen im Netzwerk wechseln kann.
Im Kassenmodus müssen die PIN‐Nummern der Verkäufer nicht für die Benutzung der Sicherheitsfunktionen eingegeben
werden, da davon ausgegangen wird, dass der angemeldete Verkäufer die Waage benutzt.
Kontotransaktionen
Ein Verkauf kann auf ein Kundenkonto gebucht werden und es können Zahlungen für ein Konto angenommen werden. Alle
elektronischen Kontotransaktionen werden in einem elektronischen Protokoll aufgezeichnet.
Eine Online‐Datei mit bis zu 9999 lokalen Konten kann in das System programmiert werden. Der Kontoname und ‐status
wird für jeden Kunden eingegeben. Für jeden Kunden gibt es einen Code für den Kreditstatus, der den Verkäufer jedes Mal,
wenn dieses Konto für eine Transaktion aufgerufen wird, über die Daten des Kunden informiert. Das System kann so
eingestellt werden, dass die Validierung gegen diese Datei für alle Kontoeingaben durchgeführt wird.
Für jeden Verkauf über ein Konto wird ein Kontozahlungsbeleg erstellt, der in der Kassenschublade aufbewahrt werden
kann, um die Abstimmung bei Geschäftsschluss zu ermöglichen und für einen auf Unterschriften basierenden Prüfpfad
sorgt.
Funktionen der Kassenschublade
Wechselgeld. Mit einer Wechselgeldtransaktion kann Geld als Wechselgeld in die Schublade gegeben werden.
Entnahme. Mit einer Entnahmetransaktion kann Bargeld angegeben werden, das während der Öffnungszeiten und vor der
Kassenabrechnung aus Sicherheitsgründen aus der Kassenschublade entnommen wird.
Auszahlung. Eine Auszahlungstransaktion ermöglicht diverse Bargeldzahlungen mit dem Bargeld aus der Schublade.
Etikettenformate
Etikettenformate können für eine Waage voreingestellt oder für einzelne Artikel eingestellt werden. Es können bis zu 103
Etikettenformate eingerichtet werden. Die Standardformate werden werksseitig in den Geräten der XS Serie eingestellt.
Alle Etikettenformate können mit den Etikettenformat‐Editoren in der Software des MX Systems geändert werden.
Auf jedem Etikettenformat können bis zu 50 Informationsfelder gedruckt werden. Legenden wie die für das aktuelle Datum,
Haltbarkeitsdatum, Preis pro kg und Gesamtpreis können für den Druck konfiguriert werden (zur Verwendung mit Blanko‐
Etiketten) oder nicht (zur Verwendung mit vorbedruckten Etiketten).
Verkaufsmeldungen können für Produktdaten eingerichtet und auf Etiketten in den Feldern für Verkaufsmeldungen
gedruckt werden.
Die Länge der Etiketten kann von 40 mm bis 600 mm betragen und sie können mit der Orientierung 0, 90 oder 180°
gedruckt werden.
Der Druck kann für Einzeletiketten auf Thermopapier oder für Endlos‐Klebeetiketten verschiedener Längen eingestellt
werden, die für verschiedene Produkte bedruckt werden.
2.3
Systemdaten
Bei den Systemdaten handelt es sich um Informationen, die für das gesamte Netzwerk der XS‐Serie verwaltet und
gespeichert werden. Diese Daten können an allen Waagen erstellt oder bearbeitet und die Daten dann auf alle Waagen in
diesem Netzwerk kopiert werden.
Programmieren von Produkt Look Ups (PLUs)
Informationen über die Produkte, die in der Filiale verkauft werden, werden in individuellen PLUs gespeichert, die
programmiert werden müssen.
PLUs können viele verschiedene Informationen über das Produkt enthalten und zur Vereinfachung dieses Prozesses kann
der PLU‐Editor individuell angepasst werden, sodass nur die benötigten Felder sichtbar sind, wenn sie programmiert
werden. Dazu kann auch der Barcode‐Scanner bei der Erstellung oder Bearbeitung von PLUs verwendet werden.
Angebote
Eine PLU kann mit einer der folgenden Arten von Angeboten programmiert werden:
Angebot mit Sonderpreis. Damit wird der 2. und 3. Preis automatisch berechnet, wenn entweder ein bestimmtes Gewicht
oder eine Anzahl von Artikeln eines Produkts verkauft werden.
Angebot mit Gratisgewicht. Gilt nur für gewogene Ware. Damit wird ein konfigurierbares Gewicht gratis abgegeben, wenn
das Gesamtgewicht des Artikels ein konfigurierbares Gewicht überschreitet.
Angebot mit Gratisartikel. Damit wird eine konfigurierbare Anzahl von Artikeln gratis abgegeben, wenn ein bestimmtes
Gewicht oder eine bestimmte Anzahl von Artikeln verkauft wird.
Angebot mit Rabatt. Damit kann ein Rabattwert automatisch auf den Wert der Transaktion angerechnet werden, wenn ein
bestimmtes Gewicht oder eine bestimmte Anzahl von Artikeln verkauft wird.
Gutschein‐Angebot. Damit kann ein separater Gutschein mit einem Sparwert gedruckt werden, wenn entweder ein
bestimmtes Gewicht oder eine Anzahl von Artikeln eines Produkts verkauft werden.
Angebot für häufige Einkäufe. Damit kann ein Artikel mit einem zweiten Preis programmiert werden, das auf dem Etikett
zusätzlich zum ursprünglichen Preis gedruckt wird. Kunden, die zum Programm einer Filiale für häufige Einkäufe gehören,
wird am Point of Sale der Preis für häufige Einkäufe berechnet. Der auf dem Etikett gedruckte Barcode, der einen
Angebotspreis für häufige Einkäufe enthält, enthält den ursprünglichen Normalpreis.
Alle der oben beschriebenen Angebote können in einen zeitlich festgelegten Satz mit aufgenommen werden, mit dem
Angebote an jedem Wochentag und zu vordefinierten Zeiten automatisch aktiviert und deaktiviert werden können.
Wenn eine PLU mit einem Angebot ausgewählt wird, blinkt die Produktbeschreibung auf dem Display, um dies dem
Verkäufer anzuzeigen. Es kann auch für jede PLU eine Meldung zu dem jeweiligen Angebot eingerichtet werden, diese kann
zur Anzeige und zum Druck verwendet werden.
Alle der oben angeführten Angebote außer dem Angebot für häufige Einkäufe können im Etiketten‐ und im Bonmodus
verwendet werden. Angebot für häufige Einkäufe kann nur im Etikettenmodus verwendet werden.
Nährwertangaben
Jede PLU kann bei Bedarf mit Nährwertangaben versehen werden. Es gibt eine Standardliste mit gebräuchlichen
Nährstoffen, die bearbeitet werden kann. Die entsprechenden Werte werden dann in den PLU‐Datensätzen programmiert.
Die Nährstoffangaben können so programmiert werden, dass sie entweder auf dem gleichen Produktetikett oder auf einem
separaten Etikett ausgedruckt werden. Es können sowohl einzelne Nährstoffwerte für jedes Produkt als auch die Werte für
das Standardmaß (normalerweise 100 g) als auch die Werte für die empfohlene Tageszufuhr (RDA) ausgedruckt werden.
Abteilungen
Es können bis zu 100 Abteilungen mit einer 20 Zeichen langen Beschreibung erstellt werden. Alle Produkte werden einer
bestimmten Abteilung zugeordnet.
Meldungen
Es können bis zu 99 Lauftexte mit bis zu je 200 Zeichen oder eine Bitmap‐Grafik programmiert werden. Sie können jede
Waage so zuordnen, dass sie eine dieser Meldungen oder Grafik anzeigt, wenn die Waage nicht benutzt wird ‐ eine ideale
Plattform für Werbung in der Filiale.
Es können bis zu 99 Verkaufsmeldungen programmiert werden und jeder PLU können zwei Verkaufsmeldungen zum Druck
auf Etiketten zugeordnet werden, auf denen ein Feld für diesen Zweck eingerichtet wurde.
Tabellen
Es können die folgenden Datentabellen programmiert werden:
Steuer. Es können 10 Steuersätze programmiert werden. PLUs können bis zu zwei Steuersätze zugeordnet werden.
Taren. Es können bis zu 39 Taragewichte programmiert werden, die PLUs als voreingestellte Tarawerte oder Tasten zum
Aufrufen im normalen Betriebsmodus zugeordnet werden können.
Zahlungstabellen. Zahlungstabellen gibt es für „Bargeld in Landeswährung“, „Ausländisches Bargeld“, „Kreditkarte“,
„Konto“, „Coupon“ oder „Allgemeines“. Eine Auswahl von Zahlungsarten ist durch Scrollen mit den Pfeiltasten verfügbar, die
Eingabe wird durch Drücken der Enter‐Taste bestätigt.
Rabatttabellen. Es können maximal 20 Rabattsätze programmiert werden. Zur Beschreibung des Rabattsatzes können
maximal 16 angezeigte Zeichen eingegeben werden. Der Rabattwert kann deaktiviert oder als Prozentsatz oder als Wert
eingegeben werden. Die Sicherheitsstufe wird zum Schutz des Rabatts eingegeben, wenn die Waage im Verkaufsmodus
betrieben wird.
Kontodatei
Es können bis zu 9999 Konten programmiert werden. Bevor das Kundenkonto verwendet werden kann, müssen die
folgenden Informationen eingegeben werden: Kontonummer, Name und Kreditstatus des Kunden.
ADD‐Etikett
Sie können eines der Etikettenformate für das Format ADD‐Etikett zuordnen oder es kann wie ein Bon ausgedruckt werden.
Logos
In der XS Waage können bis zu 100 verschiedene Logos gespeichert werden. Die Logos werden mit Hilfe von Support‐Tools
in der PC‐basierten Systemsoftware in die Waagen der XS‐Serie geladen. Es kann ein Logo‐Bericht gedruckt werden, in dem
alle in der Waage gespeicherten Logos gezeigt werden.
Logos können für verschiedene Anwendungen verwendet werden wie Druck auf Etiketten oder Bons als Firmenlogos, für
Werbezwecke, für den Logobereich auf dem Display und für Lauftext‐Meldungen, wenn die Waage nicht benutzt wird.
Barcodetypen und ‐formate
Die XS‐Reihe unterstützt bis zu 30 Barcodeformate, bei denen es sich um die folgenden Typen handeln kann:
EAN13
CODE39
PDF417
EAN13 SKANDINAVISCH
CODE39 ERWEITERT
GS1 ERWEITERT
EAN8
CODE128
GS1 ‐ 14
UPC12
EAN128
GS1 BEGRENZT
ITF14
Die folgenden Daten können im Barcode verschlüsselt werden: Artikelnummer, Preis, Gewicht, Rückverfolgungscode,
Verkäufernummer oder Abteilungsnummer, Gruppe und Anzahl der Transaktionen. SSCC Daten werden ebenfalls
unterstützt.
•
Bezeichner für Anwendungen wie Wiegen und Rückverfolgbarkeit werden von den Barcodeformaten EAN 128 und
RSS unterstützt.
•
Barcodes können so programmiert werden, dass sie auf Bons, Etiketten, Talons oder Kombinationen davon gedruckt
werden.
•
Für das ADD‐Etikett wird das Barcodeformat des Geräts für Bons verwendet.
•
Jede PLU kann so programmiert werden, dass sie eines der 30 konfigurierbaren Barcodeformate verwendet.
Verkäufer
Bei der XS Waage können in einem Netzwerk maximal 99 Verkäufer aktiv sein. Für jeden Verkäufer können individuelle
Sicherheitsstufen eingerichtet werden.
Kopftext
Der Kopftext, der oben auf Bons gedruckt wird, kann bis zu 200 Zeichen Text aufweisen und über mehrere Zeilen und die
gesamte Breite des Bons gedruckt werden.
Ein Logo kann auch zusätzlich zu oder anstatt des Kopftexts verwendet werden und wird oben auf dem Bon gedruckt.
Fußtext
Der Fußtext, der unten auf Bons gedruckt wird, kann bis zu 200 Zeichen Text aufweisen und über mehrere Zeilen und die
gesamte Breite des Bons gedruckt werden.
Ein Logo kann auch zusätzlich zu oder anstatt des Fußtexts verwendet werden und wird unten auf dem Bon gedruckt.
Informationsetiketten
Für die Zuordnung zu PLUs können bis zu 50 Referenzen für Informationsetiketten eingerichtet werden. Ein
Informationsetikett wird mit einer Beschreibung und einer Etikettenformatnummer programmiert.
Im Etikettenmodus wird das Informationsetikett nach dem Produktetikett gedruckt, wenn eine PLU mit einem
dazugehörigen Informationsetikett verkauft wird. Im Bonmodus wird das Informationsetikett gedruckt, wenn ein Posten für
die PLU über die Verkäufertaste erstellt wird.
Informationsetiketten können für eine Reihe verschiedener Anwendungen verwendet werden wie Inhaltsstoffe, Rezepte,
Werbeaktionen/ Absatzförderung, Zubereitungshinweise, Coupons und Rückverfolgbarkeit.
Gutscheine
Es können bis zu 50 Gutscheinarten eingerichtet und zusammen mit einem Gutschein‐Angebot für eine PLU verwendet
werden. Jede Gutscheinnummer muss mit einer Beschreibung, dem Verwendungszweck (Etikett, Bon oder beides),
Ablaufdatum, Barcodeformat und Etikettenformat (bestimmt das Layout des Gutscheins) programmiert werden.
Gutscheine mit Barcodes können dann am Point of Sale gescannt werden und je nach dem Inhalt des Barcodes zur
Bestimmung des Produkts, des Gutscheinpreises und sogar des Ablaufdatums verwendet werden.
Wird die XS‐Serie im ECR‐Modus verwendet, wird für die Zahlungsart des Gutscheins automatisch ein Wert für den
gescannten Gutschein eingegeben.
Verpackungsläufe
Im Vorverpackungsmodus können bis zu 99 Verpackungsläufe erstellt und verwendet werden, um das Verpacken von
Ladungen mit bis zu drei Ebenen zu ermöglichen. Jede Ebene kann vom Benutzer mit dem Sollgewicht, der Anzahl der
Packungen oder dem Preis sowie mit dem Etikettenformat und dem Barcodeformat definiert werden, das für das Etikett mit
der Summe für diese Ebene gedruckt werden soll.
Verpackungsläufe können so eingerichtet werden, dass sie geschlossen (feste PLU auf allen Ebenen), offen (fester PLU nur
auf einer Ebene) oder manuell (gemischte PLUs auf allen Ebenen) sind.
Zwischensummen können bei Bedarf gedruckt und die Ebenen vorzeitig beendet werden und das entsprechende
Summenetikett wird entsprechend erstellt.
Es können auf Etiketten auf allen Ebenen fortlaufende Nummern gedruckt und unleserliche oder beschädigte Etiketten mit
Hilfe der Funktion Nicht Addieren neu erstellt werden. Sowohl die Summen für abgeschlossene als auch für offene
Verpackungsläufe können für Berichtszwecke ausgedruckt werden.
Neuauspreisung
Beim Neuauspreisungs‐Modus handelt es sich um eine Methode zum Drucken von Etiketten, die nicht mit der PLU
zusammenhängen. Die Angaben zu Preis und Barcode werden dabei anstatt der ursprünglichen Preis‐ und Barcodeangaben
verwendet. Die Neuauspreisungs‐Funktion muss mit der Standardeinstellung für Etikettenangaben, Barcodeformat, ob die
Packungen gewogen und ob die Summe gespeichert werden muss, eingerichtet werden.
Rückverfolgbarkeit
Die Waagen der XS‐Serie sind mit umfassenden Funktionen für alle Arten von Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit
ausgestattet. Es können bis zu neun verschiedene Rückverfolgbarkeitssysteme programmiert werden, damit zugeordnete
Produkte über ihre gesamte Lieferkette verfolgt werden können. Die Systeme bieten die Möglichkeit, benutzerdefinierte
Nachweisdaten zu drucken, zur manuellen Eingabe oder zum Scannen von Daten sowie die Möglichkeit,
Rückverfolgbarkeitspässe zu vervielfältigen.
Alle Systeme können entweder im Etiketten‐ oder im Bonmodus verwendet werden und ermöglichen damit den Theken‐
oder Vorverpackungsbetrieb.
E‐Mail Warnmeldungen
Es können bis zu 15 verschiedene Bedingungen für Warnmeldungen aktiviert werden, die beim Auslösen dafür sorgen, dass
die Waage der XS‐Serie eine E‐Mail an eine festgelegte E‐Mail‐Adresse sendet.
Es werden sowohl über LAN als auch über Modem verbundene Netzwerke der XS‐Serie unterstützt. Für jeden Typ werden
unterschiedliche Angaben zum Einrichten benötigt. Bedingungen für Warnmeldungen, die eine E‐Mail auslösen sind unter
anderem Papier Aus, Fehler Etikettenzuführung, Abnutzung des Druckkopfes sowie Fehler im Netzwerk und in der PLU‐
Datei. Es können sowohl die Adresse „An“ vom Benutzer konfiguriert als auch die Adressen für „von“, „Kopie“ und
„Antwort“ angelegt werden.
Elektronischer Zahlungsverkehr (EFT)
Verifone GB Kartenterminals können über Ethernet an die Waage angeschlossen werden.
Sicherheitsstufen
Das System verfügt über 10 Sicherheitsstufen: 0 ‐ ungesichert bis 9 ‐ höchste Stufe. Funktionen, denen die Sicherheitsstufe
0 zugeordnet wurde, sind nicht gesichert, d.h., sie sind für alle Benutzer zugänglich.
Jedem Verkäufer kann eine Sicherheitsstufe von 0 ‐ 9 zugeordnet werden. Alle außergewöhnlichen Verkaufsfunktionen (z.B.
Storno, Rückvergütung) können so eingestellt werden, dass sie eine PIN‐Authentisierung erfordern: Stufe 0 ‐ 9. Wenn für
eine ausgewählte Funktion > 0 eingerichtet wird, fordert das System zur Eingabe der Verkäufernummer und dann der PIN‐
Nummer auf.
Wenn die Sicherheitsstufe des Verkäufers höher oder gleich der Funktionsstufe ist, kann die Transaktion durchgeführt
werden; wenn die Sicherheitsstufe des Verkäufers niedriger ist als die Funktionsstufe, frägt die Waage nach dem
Abteilungsleiter. Alle Managementfunktionen weisen ähnliche Sicherheitsstufen auf.
Sicherheitsstufen für Verkäufer
Verkäufer werden mit Sicherheitsstufen zwischen 0 ‐ 9 programmiert, um ihren Zugriff auf das System zu bestimmen. Den
Verkäufern werden persönliche PIN‐Nummern zugeteilt, die sie in regelmäßigen Abständen über eine PIN‐Taste ändern
können, die der Tastatur zugeordnet werden kann.
Sicherheitsstufen für Manager
Als Standardeinstellung verfügt Verkäufer 1 über Sicherheitsstufe 9 und PIN‐Nummer 4296. Verkäufer 1 bleibt
normalerweise für die Anmeldung des Filialleiters beibehalten, die PIN‐Nummer sollte geändert werden.
Sicherheitsprotokoll
Beim Sicherheitsprotokoll handelt es sich um einen Bericht, der Funktionen zeigt, die über einer vom Benutzer
eingegebenen Sicherheitsstufe durchgeführt wurden. So würden zum Beispiel in einem Bericht für Sicherheitsstufe acht alle
Funktionen, die in Sicherheitsstufe acht und neun durchgeführt wurden, mit dem Datum und der Uhrzeit sowie dem
Namen des Verkäufers, vom dem die Funktion durchgeführt wurde, ausgedruckt.
2.4
Gerätedaten
Gerätedaten sind Angaben zur Konfiguration, die nur für die einzelne Waage gelten. Damit ist eine individuelle Anpassung
der Waage für ihre Rolle in der Filiale möglich.
Voreingestellte Tastenbelegungen
Die programmierbaren Tasten an der Folientastatur können für eine beliebige Kombination von Funktionen, darunter PLU,
Taren, Abteilungen oder Verkäufer eingerichtet werden.
Die folgenden Arten von Belegungen stehen zur Verfügung:
•
Belegung von Standardtasten.
•
Belegung von ECR‐Tasten.
•
Belegung von Vorverpackungstasten.
•
Belegung von Funktionstasten.
Belegung von Standardtasten:
PLU, Verkäufer, Log, PIN, Steuer, Abteilung, Tara, Prop. Tara, Doppelrolle, Andere Währung, Rückgabe,
Rabatt, Zwischensumme und Doppelkreuz, Manuelle Preis‐Tasten, UP/PLU Positiver Stückpreisartikel,
Negativer Stückpreisartikel, Rückverfolgungsbereich, Voreingestellte Rückverfolgbarkeit bearbeiten,
Rückverfolgbarkeits‐Pass, Abgewogen, Code, Lagerbestand, Gewichtsüberschreibung, Kassierer,
Kundennummer und Fortlaufende Nummer, PLU‐Suche, Papier auswählen, Festpreis, Bon wieder öffnen,
Drucksteuerung, Schnelles Preisangebot, PLU‐Daten Drucken.
Belegung von ECR‐Tasten:
Bis zu 15 Zahlungstasten, Kein Verkauf, Wechselgeld, Entnahme, Auszahlung, Zahlungen auf ein Konto and
Rückvergütung.
Belegung von Vorverpackungstasten:
Umverpacken, Nicht addieren, Verpackungsmaschine ein/aus, Neuauspreisung und Verpackungslauf.
Belegung von Funktionstasten:
Hinzufügen, Löschen, Eingabe, Anzahl fixieren, Überschreiben, Null, Storno, Test, Tara, Preisbasis, Pfeil
nach oben, Pfeil nach unten, Summe, Ja
Die voreingestellten Tasten können neu benannt werden. Dazu entweder das Overlay des Verkäufers mit Etiketten
überkleben oder die ganze Tastatur neu ausdrucken.
2.5
Datensicherung
Bei der Datensicherung gibt es die folgenden Optionen:
System übertragen/System laden. Damit können die folgenden Daten auf einem Speicherstick gespeichert bzw. von
diesem geladen werden:
PLUs, Logos, Nachverfolgungsdaten für Tierkörper, Info zu ADD‐Etikett, Steuersätze, gespeicherte Taren,
Eurokurs und ‐symbol, Etikettenformate, Meldungen mit Lauftext, Kopf‐ und Fußtexte, Name der Filiale,
Verkäufernummern, Netzwerk‐ID, Informationsetiketten für Abteilungen, Verpackungsläufe,
Nährwertangaben, Warnmeldungen per E‐Mail, Verkaufsmeldungen und Rabatte.
Gerät übertragen/Laden. Damit können die folgenden Daten auf einem Speicherstick gespeichert bzw. von diesem geladen
werden:
Geräte‐ID, Tastenbelegungen, Tasteneinstellungen, Druckereinstellungen, Druckermodi,
Rückverfolgungscode, Symbole, benutzerdefinierte Menüs, Etikettenmodus, Etikettenart, Etikett
erkennen, Tarasperre, Barcodezuordnungen, Einstellungen für Euro‐Druck und Display‐Kontrast.
Summen erhalten. Damit kann eine Backup‐Datei der Summendaten, die von der Waage erstellt wurden, gespeichert und
geladen werden.
2.6
Datenberichte
Die folgenden Berichte können zur Datenverwaltung auf Bonpapier gedruckt werden:
PLU‐Dateiliste, Verkäuferbericht, Textbericht, Rabattliste, Sicherheitsstufe, Zahlungstastenliste, Kontoliste,
Angebotschargenliste, Rückverfolgbarkeitsberichte, Barcodes, Logos, Steuersätze, Taragewichte, AI‐Codes,
Nährstoffe, Verpackungsläufe, Informationsetiketten, Gutscheine, Chargenberichte, E‐Mail‐Einstellungen,
Druck von PLU‐Daten und Kombiangebote.
Alle Datenberichte können durch Drücken der Taste Löschen gestoppt werden.
Umsatzberichte
Folgende Berichte stehen zur Verfügung:
1. PLU‐Umsätze (mit der Option, einen 8. Summe für Rabatte
Bereich für Anfang und Ende
einzugeben)
2. Verkäufer (optionaler Bereich)
9. Summe für Angebote
3. Gesamtsummen
10. Bargeld des Systems
4. Abteilung (optionaler Bereich)
11. Sicherheit
5. Gerät
12. Tierkörper (Liste der Nachweise für die letzten 100 Tierkörper, die
verwendet wurden und das gesamte Gewicht, das verpackt wurde
sowie den Wert und das Datum, an dem der Tierkörper zuletzt
verwendet wurde)
13. Einzelner (X/Z) oder zwei (X2/Z2) Berichtszeiträume, ermöglichen
tägliche und wöchentliche Berichterstattung.
6. Stündlich (oder jede halbe Stunde)
7. Gruppe (optionaler Bereich)
Umsatz Batches
Alle der oben genannten Umsatzberichte aus einem beliebigen Zeitraum können in Batches verarbeitet werden, damit bis
zu neun verschiedene Berichte mit einem Knopfdruck gedruckt werden können. Es können bis zu fünf Batches
programmiert werden, die dann einer Taste auf der Tastatur zugeordnet werden.
Journalberichte
Im Journalbericht werden Posten ausgedruckt, die summiert wurden und bei Verkaufstransaktionen auf dem Etikett oder
dem Bon ausgedruckt wurden. Posten werden entweder ab dem letzten Löschdatum oder ab dem vom Verkäufer
angegebenen Datum/Zeitraum gedruckt.
Der Verkäufer kann die Journalposten nach dem Ende des Ausdrucks löschen. Der Verkäufer kann zwischen einem
kompletten oder einem zusammenfassenden Bericht wählen.
Journalberichte können so konfiguriert werden, dass sie als Zusammenfassung oder mit Details ausgedruckt werden, d.h.,
nach Uhrzeit, Bonnummer ausgewählt oder nach der Art der Transaktion gefiltert.
Der zusammenfassende Bericht zeigt den Gesamtwert und die Anzahl der Posten für jeden Bon und die Gesamtsummen an.
Offene Posten (z.B.: nicht abgestimmte Bons am Ende des Tages) können gelöscht oder gedruckt oder es können alle
Summen gelöscht werden (normalerweise nur, wenn ein System für den Betrieb eingerichtet wird).
2.7
PC‐Anwendungen
MX‐Systemsoftware
Die MX‐Systemsoftware wurde speziell entwickelt, um für eine transparente Schnittstelle zwischen dem primären
Ladenverwaltungsmodul des Einzelhändlers (im Allgemeinen das EPoS‐System) und den verschiedenen Waagen in den
einzelnen Abteilungen der Filiale zu sorgen. MX ist so ausgelegt, dass es auf dem gleichen Computer wie das
Ladenverwaltungsmodul läuft, aber „im Hintergrund“. Diese Lösung ermöglicht es dem Händler, die Preise und Produkte
sowohl im EPoS‐ als auch im Waagensystem von der Zentrale aus zu steuern.
MX ermöglicht auch das Abrufen und die Rückgabe von Umsatzberichten für Waagen sowie einen detaillierten Prüfpfad für
Transaktionen.
Wenden Sie sich an Avery Berkel für eine ausführliche Beschreibung der Funktionsweise und Funktionen.
2.8
Stromversorgung
Die XS Waage verfügt über eine externe Stromversorgung, die in einer Aussparung an der Unterseite der Waage
untergebracht ist. Das Gerät ist für eine Spannung/Frequenz von 100 V/60 Hz bis 240 V/50 Hz geeignet. Der ungefähre
Stromverbrauch liegt bei 60 VA beim Drucken und fällt auf 3 VA ab, wenn nicht gedruckt wird.
Die Waage wird mit einem 2 m langen, 3‐adrigen Netzkabel mit angespritztem Stecker geliefert. Das Netzkabel kann zur
Zugentlastung mit einem Clip an der Unterseite befestigt werden. Durch die externe Stromversorgung ist die Waage ein
Niederspannungsgerät, dadurch wird der Stromverbrauch reduziert.
Alle Versionen weisen ein Netzkabel mit einem dreipoligen Anschluss gemäß IEC320 C5 auf, um den Durchgang des
Schutzleiters zu ermöglichen.
2.9
Waagenschnittstellen
USB‐Ports Alle Modelle verfügen über zwei USB‐Ports, USB V.1.1 wird unterstützt. Bei den Modellen XS 100, 200, 300 und
400 befindet sich ein Port an der Unterseite der Waage und ein weiterer Port im Druckerfach.
Der Port, der sich an der Unterseite der Waage befindet, kann für den Scanner verwendet werden. Der Port, der sich im
Druckerfach befindet, wird normalerweise für die Datenübertragung mit einem USB‐Speicherstick verwendet. (Hinweis: die
USB‐Ports unterstützen keine Hubs / Verbundgeräte).
Schnittstelle zur Kassenschublade Alle Modelle sind zur Verwendung mit einer 12 V oder 24 V Kassenschublade mit einem
RJ12‐Stecker ausgestattet.
Schnittstellen zum Waagen‐Netzwerk und zum Host‐Computer. Es können maximal 31 Waagen in einem einzigen
Netzwerk verknüpft werden. Die Kommunikation basiert auf der Standardvernetzung über 10/100‐BaseT Ethernet10/100‐
BaseT Ethernet. Im Standard IEEE802.3 für Ethernet‐Verkabelung sind Kabeltyp, ‐länge und die Ausstattung festgelegt. TCP/
IP ist die „Sprache“ oder das Protokoll, über das die Kommunikation aller Geräte stattfindet.
In einem Einzelnetzwerk werden die Waagen in der Konfiguration Client/Server eingerichtet, d.h., alle Waagen haben die
gleiche Ethernet „Port‐Adresse“. Dabei können alle Waagen als Server konfiguriert werden und alle Waagen enthalten die
komplette Datei mit PLU und Daten.
Da alle Waagen direkt an einen Ethernet‐Hub angeschlossen sind, bleibt das Waagennetzwerk von einem Kurzschluss
unberührt, d.h., die Ausfallsicherheit wird wesentlich erhöht.
Jede Waage kann an einen lokalen „Abteilungs‐HUB“ angeschlossen sein. Wenn eine Anbindung an den Computer im Büro
erforderlich ist, kann jeder HUB dann an den Ethernet‐HUB der Filiale im Verteilerschrank angeschlossen werden. Dieser
HUB sorgt für die Anbindung an den PC mit dem Ladenverwaltungssystem über Ethernet‐Kabel.
Als Alternative dazu kann eine strukturierte Verkabelung der Kategorie 5 (Cat‐5) verwendet werden, dabei wird jede Waage
direkt an ein einzelnes Hub‐System innerhalb der Filiale angeschlossen.
Bei der Kommunikation über drahtgebundenes Ethernet wird das Symbol für LAN‐Kommunikation im Statusfenster der
Waage auf dem Display angezeigt.
Innerhalb eines einzigen Ethernet‐Systems für die gesamte Filiale können mehrere Waagen‐Netzwerke konfiguriert werden,
wobei jedes Netzwerk über seine eigene Netzwerk‐ID verfügt.
Damit können Hunderte von Waagen der XS‐Serie mit dem Ethernet‐Hub des Ladens verbunden werden. Jeder Server
kommuniziert unabhängig von den anderen mit seinem eigenen Netzwerk von Client‐Waagen.
Bei den Waagen der XS‐Serie können auch Host‐Namen für eine bestimmte Waage zur Verwendung mit DHCP und DNS
angelegt werden. Der zu programmierende Host‐Name kann bis zu 100 Zeichen lang sein.
Das TCP/IP‐Protokoll ermöglicht die Verwendung einfacher Tools für die Ferndiagnose von der Zentrale wie etwa die „Ping“‐
Funktion. Das Support‐Tool der MX Systemsoftware bietet autorisierten Fachhändlern umfassendere Möglichkeiten für die
Ferndiagnose.
RF‐Kommunikation. Die Waagen der XS‐Serie sind mit den meisten üblichen Radiofrequenzsystemen mit
Frequenzspreizung kompatibel, das ermöglicht die Verwendung von RF für die Kommunikation zwischen dem PC in der
Zentrale und der Thekenwaage in der Filiale.
Es sind Konfigurationen mit mehreren Netzwerken möglich, die entweder nur RF oder eine Kombination aus RF und direkter
Kabelkommunikation verwenden. Für weitere Informationen siehe das Datenblatt zur RF‐Kommunikation für die XS‐Serie.
Bei der Kommunikation über RF wird das Kommunikationssymbol für RF im Statusfenster der Waage auf dem Display
angezeigt.
2.10
Ausfallsicherheit des Systems und Netzwerke
Client‐Waagen können sowohl in LAN‐ als auch in RF‐Netzwerken im Lokalmodus betreiben werden, wenn der Server oder
die Verbindung zum Netzwerk ausfällt.
Wenn die Kommunikation mit dem Server wieder hergestellt ist, werden Transaktionen automatisch wieder aus dem
lokalen Modus abgerufen und die Summen wieder neu erstellt.
Konfigurierbarer Alarm bei Netzwerkfehlern
Im Verkaufsmodus kann ein akustisches Warnsignal bei einem Netzwerkfehler deaktiviert werden. Auf dem
Verkäuferdisplay blinkt eine Meldung, wenn an der Waage Kommunikationsprobleme auftreten.
Kapitel 3 Mit der XS Waage arbeiten
In diesem Kapitel wird das Einrichten der Waage erläutert und wie sie während der Konfiguration bedient wird. Es wird
das Aufstellen, der Zugriff auf den Manager‐Modus, das Navigieren der Menüs und die Eingabe von Text und das Ändern
von Einstellungen behandelt. Die letzteren Abschnitte sind wichtig, wenn Sie sich mit der Programmieranleitung am
Ende des Handbuchs befassen.
3.1
Aufstellen
Handhabung
Lassen Sie beim Transport des Geräts Vorsicht walten und heben Sie es nur am unteren Teil an.
Nivellieren
Das Gerät sollte auf einer stabilen, ebenen Oberfläche aufgestellt werden. Stellen Sie die Füße so ein, dass das Gerät
gerade steht und die Blase sich in der Mitte der Nivellierungsanzeige befindet.
3.2
Anschließen
Hinweis: Achten Sie darauf, dass keine Kabel unter den Gerätefüßen oder Rippen an der Unterseite des Gerätes
eingeklemmt werden, da dies zu Beschädigungen der Kabel und zu Wägeungenauigkeiten führen kann.
Stromversorgung
Kassenschublade
Ethernet-Netzwerk
USB-Port
Anzeige
USB-Port
Abbildung 3.1 Anschlüsse
Netzstrom
Der Netzstecker muss unbedingt in eine Steckdose eingesteckt werden, die mit einem Schutzleiter ausgestattet ist. Die
Stromversorgung über die Steckdose muss durch einen vorschriftsmäßigen Fehlerstrom‐Schutzschalter geschützt sein.
3.3
Tastaturen
Die XS‐Serie verfügt über eine vom Benutzer programmierbare, berührungsempfindliche Tastatur mit 58 Tasten und
einem transparenten Fach, in das eine benutzerdefinierte Einlage eingesteckt werden kann. Eine Einlage wird mit der
Waage mitgeliefert. Auf der Rückseite der Einlage sind alle Tasten markiert, die für die Programmierung der Waage
benötigt werden. Eine benutzerdefinierte Tastatureinlage mit Grafik kann mit der MX‐Software für PC erstellt und
gedruckt werden
Abbildung 3.2 Vorlage für die Verkäufertastatur
Abbildung 3.3 Programmiertastatur für Manager
Dazu gibt es einem Bereich mit 23 Vollhubtasten für häufig verwendete Ziffern‐ / Funktionstasten (z.B.: 0‐9, Löschen,
Test, Enter, Summe / Drucken, Hinzufügen, Tara etc.); diese Tastatur verfügt über ein fühlbar geprägtes Overlay, das
Ihnen eine Rückmeldung gibt, dass Ihr Finger richtig auf der Taste positioniert ist.
Abbildung 3.4 Ziffern‐ und Funktionstastatur
Funktionstasten
Null. Setzt die Anzeige der Waage auf Null zurück.
Tara. Zieht beim Wiegen der Waren das Gewicht des Behälters ab.
Fix. (1) Im Bonmodus: behält die PLU bis zur Posteneingabe bei. Hält eine aktive Tara bei (falls in Betrieb), bis
sie gelöscht wird. (2) Behält im Etikettenmodus die PLU bei, bis er gelöscht wird. (3) Stellt das Gerät auf
Vorverpackung ein, sofern es die Gerätekonfiguration zulässt.
Abbrechen. Löscht eine PLU oder einen manuell eingegebenen Preis. Je nach benutzter Funktion werden
Meldungen oder Zeichen aus dem Display gelöscht.
Drucken. Druckt im Bonmodus einen Bon, wenn die Zwischensumme angezeigt wird. Druckt im
Etikettenmodus ein Etikett.
Eingabe. Zur Bestätigung einer Dateneingabe. 
Damit kann beim Verkauf von Stückpreisartikeln die Anzahl der Artikel geändert werden.
Ändern. Damit können Sie den Preis einer PLU für diesen Posten ändern.
Posten abbrechen. Damit wird ein unerwünschter Posten aus einer Verkäufer‐Zwischensumme gelöscht.
Preisbasis. Ermöglicht das Umschalten von kg‐Preis auf Preis pro 100 g, wenn der Preis einer offenen,
gewogenen PLU eingegeben wurde bzw. es sich um einen manuell eingegebenen Preis handelt.
Displaytest/Standby. (1) Startet einen Testlauf auf dem Display. (2) Wenn die Taste während des Testlaufs
erneut gedrückt wird, wird ein Testbericht ausgedruckt. (3) Halten Sie die Taste 3 Sekunden lang gedrückt, um
in den Standby‐Modus zu gelangen. (4) Halten Sie die Taste 1 Sekunde lang gedrückt, um den Standby‐Modus
zu verlassen. (5) Drücken Sie die Enter‐Taste und geben Sie während der Testsequenz eine gültige PIN ein, um
in den Manager‐Modus zu gelangen (zum Programmieren).
Nach oben. So gelangen Sie einen Artikel weiter nach oben in der angezeigten Liste.
Nach unten. So gelangen Sie einen Artikel weiter nach unten in der angezeigten Liste.
3.4
In den Standby‐Modus wechseln bzw. verlassen
Herunterfahren und in den Standby‐Modus wechseln:
1.
3 Sekunden lang gedrückt halten.
Standby‐Modus verlassen und in den normalen Betrieb zurückkehren:
2.
3.5
1 Sekunde lang gedrückt halten.
Programmier‐Overlay für Tastatur installieren
Zum Programmieren des Geräts müssen Sie das Programmier‐Overlay für die Tastatur verwenden, das in das
transparente Fach auf der Tastatur des Geräts eingelegt werden sollte.
Programmier‐Overlay freilegen:
3.6
1.
Halten Sie das Overlay am Streifen und ziehen Sie es nach unten, um es von der transparenten Schutzfolie zu lösen.
2.
Drehen Sie das Overlay um, dann haben Sie die Programmierseite vor sich.
3.
Stecken Sie den oberen Rand des Overlay unter die Schutzfolie, bis der untere Rand auf der Halterung aufliegt.
Manager‐Modus
Zum Programmieren müssen Sie sich im Manager‐Modus befinden.
Hinweis: Die werksseitige Standardeinstellung für die PIN von Verkäufer 1 ist 4296 und die Sicherheitsstufe für Verkäufer 1
ist 9. Bei allen anderen Verkäufern ist die werksseitige Standardeinstellung für die PIN 0 und die Sicherheitsstufe ist 0,
außer die Einstellungen werden von Ihnen geändert.
Für Informationen zum Ändern von Verkäufer‐PIN und Sicherheitsstufe siehe Verkäufer programmieren
Manager‐Modus aufrufen:
1.
Drücken Sie auf
.
2.
Drücken Sie auf
.
Es wird eine Liste von Verkäufern angezeigt.
3.
Wählen Sie den autorisierenden Verkäufer mit den Tasten
drücken Sie
4.
aus (oder wählen Sie die Nummer aus) und
.
Geben Sie die PIN‐Nummer ein und drücken Sie
. Die oberste Menüebene des Manager‐Modus wird
angezeigt.
Manager‐Modus verlassen:
Drücken Sie
3.7
einmal oder mehrmals.
Programmiermenüs navigieren
Im Manager‐Modus wird auf der rechten Seite des Displays die oberste Menüebene eines hierarchischen Menüsystems
angezeigt. Es gibt acht Kategorien, aus denen Sie entweder mit der Taste
oder
auswählen oder mit der
entsprechenden Taste eine Nummer eingeben können. Durch die Auswahl einer Kategorie haben Sie Zugang zu den
Untermenüs, die zum Erreichen der gewünschten Einstellungen verwendet werden können.
Sie können auch die folgenden Tasten verwenden und damit
•
den Programmier‐Bildschirm navigieren
•
Menüpunkte auswählen
•
Optionen auswählen
Ihr Programmier‐Overlay für die Tastatur kann über Tasten verfügen, mit denen Sie direkt zu einigen Menüpunkten
gehen können.
Menüpunkt auswählen
Eine Menüebene nach oben
Zur obersten Menüebene gehen/zum Verkäufermodus zurückgehen
5
Einen Menüpunkt weiter nach unten gehen.
Einen Menüpunkt weiter nach oben gehen.
PLU erstellen/Schnellspeicherung bearbeiten:
Den Menüpunkt mit der gleichen Nummer auswählen
Manager‐Modus von einem Menü aus verlassen:
x2
Die bis dahin eingegebenen Daten speichern.
Abbildung 3.5 Die Menüs navigieren
Menünavigation
Die folgende Menüstruktur zeigt die zwei obersten Ebenen des Menüsystems. Um im Menü nach unten zu navigieren,
geben Sie die Nummer ein, die dem gewünschten Menüpunkt auf der jeweiligen Ebene entspricht.
1. Systemdaten
1. Produkte
2. Angebote
3. Abteilungen
4. Verkäufer
5. Meldungen
6. Tabellen
7. Etiketten ‐ Details
8. Datum und Uhrzeit
9. Rückverfolgbarkeit
10. Verpackungslauf ‐ Daten
11. Funkt. Sicherheit
12. Nährwertangaben
2. Berichte
1. Summenberichte
2. Datenbericht
3. Posten‐ Berichte
4. Protokoll‐Bericht
5. Filter definieren
3. System einrichten
1. Sperre einrichten
2. Bon einrichten
3. Sicherheit einrichten
4. Angebot einrichten
4. Geräte‐Konfiguration
1. Tastatur einrichten
2. Drucker einrichten
3. Geräte‐Barcode
4. Gerätemodus
5. Alarme
6. Neuauspreisung einrichten
7. Logo anzeigen
8. Steuerprogramm
9. EFT‐System
5. Kommunikation
1. Auto Konfigurieren
2. Geräte‐ID
3. Netzwerkplan
4. Netzwerk‐Übertragung
5. Geräte‐Konfiguration übertragen
6. Erweiterte Einstellungen
6. USB‐Backup
1. Datei speichern
2. Datei laden
7. Journal‐Modus
1. Journal Ein/Aus
2. Filtern
3. Modus Server‐Puffer
4. Modus Client‐Puffer
5. Etikett überschreiben
6. Journalbericht
7. Journalliste löschen
8. Lizenzen
1. Versuch starten
2. Anfordern
3. Aktivieren
4. Backup‐Codes
5. Codes wiederherstellen
Beispiel: So gelangen Sie zur Einstellung Preis ändern:
1. Systemdaten
1.
Drücken Sie
1. Produkte
1. Preis ändern
oder drücken Sie 1, um Punkt 1, Systemdaten auszuwählen.
3.8
2.
Drücken Sie
oder drücken Sie 1, um Punkt 1, Produkte auszuwählen.
3.
Drücken Sie
oder drücken Sie 1, um Punkt 1, Preis ändern auszuwählen.
4.
Sie können dann den Aufforderungen auf der Anzeige folgen und die Abteilung und PLU auswählen und dann den
neuen Preis eingeben. Siehe Preise ändern für weitere Informationen.
Direkttasten für den Manager‐Modus
Sie können Direkttasten an der Tastatur so programmieren, dass Sie direkten Zugang zu einigen Funktionen haben und
nicht durch die Menüs gehen müssen. Damit können Sie Managerfunktionen schneller durchführen
Direkttasten für den schnellen Zugang zum Menü programmieren:
1.
Navigieren Sie zum Menü, zu dem Sie einen schnellen Zugang benötigen.
2.
Halten Sie die Taste gedrückt, die Sie dafür verwenden wollen, bis Sie eine Reihe von kurzen Piepstönen und
danach einen langen Piepston hören.
Wenn die Taste zugeordnet wurde, erhalten Sie zur Bestätigung eine Meldung.
3.9
Text erstellen und bearbeiten
Verwenden Sie zur Eingabe von Text die Programmiertastatur am Gerät. Mit der Tastatur haben Sie auch Zugang zu
Großbuchstaben und zu einer Reihe von Sonderzeichen (wird auf der Vorlage in rot und blau angezeigt).
Für Text in Großbuchstaben:
1.
Drücken Sie auf
.
2.
Drücken Sie die Tasten für die entsprechenden Zeichen.
3.
Drücken Sie
erneut, um zu Kleinbuchstaben zurückzukehren.
Eingabe der Sonderzeichen auf der Tastaturvorlage:
1.
Für die rot gedruckten Zeichen
drücken und wieder loslassen
2.
oder für die blau gedruckten Zeichen
3.
Drücken Sie dann die Taste für das entsprechende Zeichen.
drücken und wieder loslassen.
Das Gerät:
•
Führt beim PLU‐Etikettentext einen Zeilenumbruch durch, damit ein Wort nicht über zwei Zeilen getrennt wird.
•
Zeilenumbruch nach Satzzeichen, zum Beispiel
, ‐ : ; aber nicht nach ' (Apostroph),
damit Sie bei der Eingabe einer Liste von Zutaten keine Leerstellen eingeben müssen.
•
Zentriert den gesamten gedruckten Etikettentext sowie die Meldungen auf Bons zum Anmelden und Abmelden
Textausrichtung
Der Text kann zentriert oder linksbündig ausgerichtet werden.
Text linksbündig ausrichten:
1.
Drücken Sie
.
Text zentrieren:
1.
Drücken Sie
(oder
und dann
, hängt von der Sprache der Tastatur ab).
Größe des gedruckten Texts auswählen
Es gibt 32 verschiedene Zeichengrößen (Schriftgrößen), aus denen Sie bei der Eingabe von Text zum Druck auswählen
können.
1.
Geben Sie die ID‐Nummer für die Schriftgröße (1 bis 8 und A bis X ) für die gewünschte Zeichengröße ein, bevor Sie
den Text eingeben, da dieser sonst in der Standardgröße für dieses Feld gedruckt wird.
2.
Drücken Sie
ein.
und geben Sie dann die ID‐Nummer für die Schriftgröße, die Sie benötigen, am Anfang des Texts
Abbildung 3.6 Verfügbare Schriftarten
Text einfügen
Drücken Sie zum Einfügen von Text
oder
, bis sich das Zeichen unmittelbar vor dem neuen Text ganz rechts
auf der Anzeige befindet. Geben Sie den neuen Text ein.
Invertierter Text
Sie können Text invertiert drucken:
1.
Drücken Sie
zweimal während der Texteingabe
2.
Wählen Sie das entsprechende Steuerelement aus der angezeigten Liste aus:
•
Invers Ein wird angezeigt als <INVERSE>
•
Invers Aus wird angezeigt als <!INVERSE>
•
Durchstreichen Ein wird angezeigt als <STRIKE OUT>
•
Durchstreichen Aus wird angezeigt als <!STRIKE OUT>
Text anzeigen
Wenn Sie einen bereits eingegebenen Text aufrufen, wird auf dem Display entweder der gesamte Text angezeigt, wenn
er 16 Zeichen lang oder kürzer ist oder es werden die ersten 16 Zeichen einer langen Beschreibung angezeigt.
•
Drücken Sie
und dann
, um zum vorherigen Zeilenvorschub oder zum Anfang des angezeigten Texts zu
und dann
, um zum nächsten Zeilenvorschub oder zum Ende des angezeigten Texts zu
gehen.
•
Drücken Sie
gehen.
Zuletzt angezeigtes Zeichen korrigieren
1.
Drücken Sie
, um das letzte Zeichen zu löschen.
2.
Geben Sie das benötigte Zeichen ein.
Ein Zeichen löschen
1.
Drücken Sie
2.
Drücken Sie
oder
, bis sich das Zeichen ganz rechts auf der Anzeige befindet.
, um das letzte Zeichen zu löschen.
Gesamten eingegebenen Text löschen
•
Drücken Sie auf
und dann auf
. Drücken Sie keine andere Taste.
Geben Sie den neuen Text ein, falls gewünscht.
PLU‐Displaytext
Mit dem PLU‐Displaytext können Sie bis zu 60 Zeichen über zwei Zeilen eingeben (30 Zeichen pro Zeile). Die zweite Zeile
könnte zur Anzeige des Produkttextes in einer anderen Sprache verwendet werden.
Hinweis: Die Meldung zum Angebot (falls vorhanden) ersetzt die zweite Zeile des Produkttextes.
Sonderzeichensatz
Sie können mit der Funktion Sonderzeichen zusätzliche Textzeichen erstellen und den entsprechenden numerischen
Code für das Zeichen eingeben. Siehe Sonderzeichen für die Tabelle mit den verfügbaren Zeichen und den
entsprechenden numerischen Codes.
•
3.10
Drücken Sie
und geben Sie dann den numerischen Code für die benötigten Zeichen ein.
Datum und Uhrzeit einstellen
1. Systemdaten
8. Datum und Uhrzeit
Das Gerät verfügt über eine eingebaute Uhr, die das Datum und die Uhrzeit speichert. Die Uhr wird zur Berechnung des
Haltbarkeitsdatums, das auf den Etiketten ausgedruckt wird, und zum Ausdrucken von Datum und Uhrzeit auf Belegen
und Berichten verwendet.
Hinweis:
•
Die Uhrzeit wird rechts vom Datum in Stunden/Minuten (24 Stunden) angezeigt.
•
Sie können nur die Ziffer ändern, die blinkt.
•
Sie können
oder
•
Drücken Sie
, wenn Sie alle Ziffern eingestellt haben, die Sie ändern müssen.
drücken, um auf dem Display weiterzugehen.
Kapitel 4 Systemdaten programmieren
Bei den Systemdaten handelt es sich um Informationen, die für das gesamte Netzwerk der XS‐Serie verwaltet und
gespeichert werden. Diese Daten können an allen Waagen erstellt oder bearbeitet werden und werden dann auf alle
Waagen in diesem Netzwerk kopiert. Zu den Systemdaten gehören Angaben zu den Produkten, die in der Filiale verkauft
werden, die Verkäufer, die Zugang zum System haben sowie alle Texte und Informationen zu Angeboten, die von der
Waage verwendet werden können.
Das Programmieren von Systemdaten kann ein umlaufender Prozess sein, da manche Felder einen Bezug zu anderen
Systemdaten herstellen müssen (z.B. Steuersätze oder Verkaufsmeldungen) und diese zuerst eingerichtet werden
müssen. Die bevorzugte Methode besteht darin, zuerst die Daten zu bestimmen, die Sie programmieren wollen und
dann die Beschreibung zu lesen, um zu prüfen, welche Felder eingerichtet werden müssen, bevor Sie die
Programmierung abschließen können. Wenn Sie dies eingerichtet haben, können Sie dann die Programmierung der
benötigten Daten abschließen.
4.1
Produkte programmieren
Ein „Product Look Up“ (PLU) ist ein Datensatz mit Informationen über ein Produkt, das in der Filiale zum Verkauf
angeboten wird. PLUs für alle Produkte, die in der Filiale verkauft werden, müssen programmiert werden, bevor die
Waage benutzt werden kann. Für die am häufigsten verwendeten PLUs gibt es unter Umständen eine Direkttaste.
1. Systemdaten
1. Produkte
1. Preis ändern
2. PLU erstellen+bearbeiten
3. PLU löschen
1. Einzelne PLU
2. PLU‐Bereich
3. Alle PLU
4. PLU kopieren
5. Menü individuell anpassen
1. Abteilung
2. Etikettenformat
3. Text anzeigen
4. PLU Text 1
5. PLU Text 2
6. PLU Text 3
7. PLU Text 4
8. PLU Text 5
9. PLU Text 6
10. Steuercode 1
11. Steuercode 2
12. Gruppennummer
13. Handelsmodus
14. Angebote
15. Preisbasis
16. Nettogewicht
17. Taragewicht
18. Prop. Tara
19. Datum 1
20. Datum 2
21. Verkaufstext 1
22. Verkaufstext 2
23. Barcode
24. Rückverfolgbarkeit\x0
25. Nährwertbereich
26. PLU Logo
27. Info. Etiketten
28. Tastatur‐ID
6. Losnr. ändern
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie folgendes machen:
•
Preis ändern
•
PLU erstellen und bearbeiten
•
Angebote einrichten
•
Nährwertbereich erstellen
•
PLU kopieren
•
PLU löschen
•
PLU nach Barcode auswählen
•
PLU individuell anpassen, erstellen + bearbeiten
•
Datensatz für Gutschein erstellen
PLUs nach Barcode auswählen
PLUs können bei folgendem mit der Barcodenummer anstatt der PLU‐Nummer ausgewählt werden:
•
Verkaufsmodus
•
Preis ändern
•
Erstellen und Bearbeiten
•
PLU löschen
•
PLU kopieren
Verwenden Sie dazu einen Barcodescanner, falls verfügbar, oder geben Sie die Barcodenummer mit der Tastatur ein,
wenn eine „#“‐Taste vorhanden ist.
4.2
Preise ändern
1. Systemdaten
1. Produkte
1. Preis ändern
Nur der erste, zweite oder dritte Preis (PLU mit einem Angebot programmiert) einer PLU kann geändert werden. Zum
Ändern anderer PLU‐Daten siehe PLU erstellen und bearbeiten.
Hinweis: Für jeden Preis wird das Display den Preis pro Einheit, Artikelpreis oder neg. Artikelpreis entsprechend dem
ausgewählten PLU‐Typ markieren.
4.3
PLU erstellen und bearbeiten
1. Systemdaten
1. Produkte
2. PLU erstellen+bearbeiten
Abteilungsnummer
PLU‐Nummer
Etikettenformat
Text anzeigen
Taste zuordnen
Welche Optionen beim Erstellen oder Bearbeiten einer PLU zur Verfügung stehen, hängen davon ab, wie Ihr Gerät
konfiguriert wurde. Dazu kann das Menü PLU Erstellen+Bearbeiten individuell angepasst werden, damit Sie wählen
können, welche Optionen zur Verfügung stehen, wenn Sie den Prozess durchlaufen. Siehe Menüs PLU Erstellen/
Bearbeiten individuell anpassen für weitere Informationen.
Hinweis: Wenn der PLU, die Sie bearbeiten wollen, eine Direkttaste zugeordnet wurde, können Sie auch nur die
entsprechende PLU‐Taste drücken, anstatt die PLU‐Nummer einzugeben.
Abteilungen
Die PLU kann einer Abteilung zugeordnet werden, wenn sie am Gerät konfiguriert wurde. Wählen Sie die entsprechende
Abteilung für das Produkt aus.
Hinweis: Für weitere Informationen zum Erstellen und Zuordnen von Abteilungen siehe Abteilungen erstellen.
PLU‐Nummer
Jeder PLU muss eine Nummer zugeordnet werden, die zur Auswahl der PLU an der Tastatur verwendet werden kann.
Wenn die PLU einer Abteilung zugeordnet wurde, gibt es die PLU‐Nummer nur einmal in dieser Abteilung. Die gleiche
PLU‐Nummer kann anderen Produkten in anderen Abteilungen zugeordnet werden. In diesem Fall ist die Kombination
aus der Abteilungsnummer und der PLU‐Nummer der eindeutige Bezeichner für das Produkt.
PLU Text
Jede PLU kann bis zu sieben Textfelder aufweisen. Jedes dieser Felder kann bis zu 2000 Zeichen aufweisen.
PLU‐Displaytext. Wird angezeigt, wenn die PLU im Verkäufermodus ausgewählt wird.
Hinweis: Es können zwar bis zu 2000 Zeichen programmiert werden, doch im Verkäufermodus können nur etwa 60 Zeichen
angezeigt werden.
PLU Text 1. Dabei handelt es sich um die Produktbeschreibung, die auf Bons und Etiketten erscheint. Für den Bonbetrieb
muss diese kurz sein (d.h., nur der Name des Produkts), damit sie auf dem Bon in eine oder zwei Zeilen passt. Für
Etiketten könnte das Feld die komplette Beschreibung des Produkts enthalten, normalerweise wird aber nur der Name
des Produkts gezeigt. Alle zusätzlichen Beschreibungen (z.B. Inhaltsstoffe), die erforderlich sind, können in PLU Text 2
erscheinen.
PLU Text 2 und 3. PLU Text 2 ist ein zusätzlicher Bereich für Etikettentexte, der häufig für Inhaltsstoffe verwendet wird.
PLU Text 3 wird normalerweise für Rückverfolgbarkeitsangaben verwendet.
PLU Text 4, 5 und 6. Diese werden meist für Nährwertangaben verwendet und stehen für den Benutzer normalerweise
nicht zur Verfügung. Wenn die Nährwertangaben für die PLU deaktiviert und Texte 4, 5 und/oder 6 in Menü individuell
anpassen aktiviert sind, können diese Felder für weitere zusätzliche PLU‐Texte verwendet werden.
Hinweis: Für die Austauschcodes, die Sie in den PLU‐Textmeldungen 1 und 2 verwenden können, siehe Austauschcodes.
Steuercode 1 und 2
Jede PLU kann bis zu zwei Steuercodes aufweisen.
•
Es sind zehn Steuercodes verfügbar (0‐9) und jedem kann ein anderer Steuersatz zugewiesen werden.
•
Verwenden Sie Steuercode 0 für Waren, die nicht versteuert werden müssen.
Für weitere Informationen zu Steuersätzen sieheSteuersatz.
Produktgruppen
Eine Produktgruppe ist eine Kategorie wie etwa Fisch, Frischfleisch oder Gemüse, der eine eigene PLU zugeordnet
werden kann. Siehe Produktgruppen für weitere Informationen.
Verkaufsmodus
Damit können Sie auswählen, wie das Produkt verkauft wird:
•
Nach Gewicht. Wird für Waren verwendet, die gewogen werden müssen.
•
Nach Stückzahl. Wird für Stückpreisartikel verwendet.
•
Nach neg. Stückzahl. Wird normalerweise für die Rückerstattung von Flaschenpfand verwendet. Im Etikettenmodus
nicht zulässig.
•
Festgewicht. Damit wird der Preis pro Einheit vom Artikelpreis und vom Nettogewicht berechnet.
•
Festpreis. Damit wird der Preis pro Einheit vom Artikelpreis und vom gemessenen Gewicht berechnet.
•
Nach manuellem Gewicht. Dabei muss der Verkäufer das Gewicht manuell eingeben.
•
Nach Litern. Wird für Flüssigkeiten verwendet.
Hinweis: Festgewicht und Festpreis funktionieren nur, wenn Rückberechnung nach Produkttyp in der Servicekonfiguration
aktiviert ist und sich das Gerät im Vorverpackungsmodus befindet. Sonst funktionieren beide nur wie bei nach Stückzahl.
Mehrere Preise
Für PLUs von Stückpreisartikeln können Sie eine Standardmenge für das Produkt zu einem festgelegten Preis
programmieren.
Beispiel: Vier Schoko‐Muffins für 1,40 €:
•
Stellen Sie den Artikelpreis auf 1,40 € und das Vielfache des Preises auf 4 ein.
Aufpreis berechnen beim Verkauf von Einzelartikeln (Preis für angebrochene Packung):
1.
Stellen Sie den Artikelpreis auf den höheren Wert für diese Anzahl von Artikeln ein.
2.
Wählen Sie Angebot mit Sonderpreis.
3.
Stellen Sie den zweiten Preis auf den Standardpreis für die Packung und den Auslösewert auf die Standardmenge
ein.
Beispiel: Vier Schoko‐Muffins für 1,40 €. Einzelpreis 0,40 €:
1.
Stellen Sie den Artikelpreis auf 1,60 € und das Vielfache des Preises auf 4 ein.
2.
Wählen Sie Angebot mit Sonderpreis und stellen Sie den zweiten Preis auf 1,40 € und den Auslösewert auf 4 ein.
Wenn eine geringere Menge als die Standardanzahl gekauft wird, wird der Artikel zum höheren Preis berechnet.
Wenn eine größere Menge als die Standardanzahl gekauft wird, wird der Artikel zum Angebotspreis berechnet.
Angebote
Es gibt sieben verschiedene Arten von Angeboten, aus denen Sie bei der Programmierung einer PLU auswählen können.
•
Angebot mit Sonderpreis.
•
Angebot für häufige Einkäufe
•
Angebot mit Gratisgewicht
•
Angebot mit Gratisartikel
•
Angebot mit Rabatt
•
Gutschein‐Angebot
•
Angebot mit Herabsetzung
Für weitere Informationen siehe Angebote.
Mindesthaltbarkeitsdatum
Wenn Sie beim Programmieren einer PLU ein Mindesthaltbarkeitsdatum oder Haltbarkeitsdatum eingeben, wird das
Datum oder die Uhrzeit auf eine der folgenden Arten auf dem Etikett gedruckt:
•
Als Mindesthaltbarkeitsdatum oder Haltbarkeitsdatum, das von der Anzahl der Tage ab dem aktuellen Datum
berechnet wurde
•
Als Mindesthaltbarkeitsdatum oder Haltbarkeitsdatum, das von der Anzahl der Monate ab dem aktuellen Datum
berechnet wurde
•
Als Mindesthaltbarkeitsdatum oder Haltbarkeitsdatum, das von der Anzahl der Stunden ab der aktuellen Uhrzeit
berechnet wurde
Datum 1
Datum 2
Abbildung 4.1 Mindesthaltbarkeitsdatum
Nettogewichte
Das Nettogewicht ist eine Beschreibung, die auf einem Etikett ausgedruckt wird, um das Gewicht eines Produkts
anzugeben, das nicht gewogen wird, sondern auf der Basis des Normal‐ oder Durchschnittsgewichts verkauft wird. Zum
Beispiel 400 g für alle Brote einer bestimmten Größe.
Proportionale Taren
Proportionale Taren werden verwendet, wenn fertig verpackte Waren wie Süßwaren gewogen werden. Wenn der Wert
des proportionalen Gewichts für die Verpackung bekannt ist, kann der Prozentsatz des Tarawerts beim Programmieren
der PLU eingegeben werden.
Barcodedruck
Etiketten
Barcodeformat auswählen:
•
Wählen Sie das gewünschte Barcodeformat (nicht Null) hier aus
oder
•
4.4
Wählen Sie hier Null aus, um die Standardeinstellung des Geräts für das Barcodeformat zu verwenden. Die
Standardeinstellung für das Gerät darf nicht Null sein oder es wird „Ungültige Eingabe“ an der Waage angezeigt.
PLUs für Trockenware oder Markenartikel eingeben
Für das Erstellen von PLUs für Trockenware oder Markenartikel gibt es zwei Möglichkeiten:
Mit einer PLU‐Nummer:
1.
Erstellen Sie die PLU wie gewohnt.
2.
Wenn Sie die Meldung Barcode deaktiviert sehen, drücken Sie
oder
und wählen Sie Nur BCode Scan
aus.
3.
Geben Sie die Barcodenummer manuell oder mit dem Scanner ein.
Mit einer Barcodenummer:
•
Scannen Sie den Barcode, wenn Sie die Meldung Abt Nummer oder PLU eingeben sehen
oder
@
•
geben Sie die Abteilungsnummer ein und wenn Sie die Meldung PLU eingeben sehen, drücken Sie
D
#
Sie die Barcodenummer ein.
•
Geben Sie andere PLU‐Daten wie den Preis wie gewohnt ein, aber Sie brauchen keine Daten zum Barcode
einzugeben.
und geben
Hinweis: Wenn die PLUs in Abteilungen sein sollen, geben Sie die Abteilungsnummer ein, wenn Sie die Meldung Abt.
Nummer sehen, und die Barcodenummer, wenn Sie die Meldung PLU eingeben sehen.
4.5
Angebote
1. Systemdaten
2. Angebote
1. Angebot Charge bearbeiten
2. Angebot Charge löschen
3. Gutschein
1. Bearbeiten & Erstellen
2. Löschen
4. Kombiangebot
Sie können PLUs mit einem Sonderpreis oder einem Angebot programmieren, wenn Sie PLU erstellen + bearbeiten. Mit
diesen Menüpunkten werden verschiedene Aspekte des Angebots geregelt.
Es gibt sieben verschiedene Arten von Angeboten:
•
Angebot mit Sonderpreis
•
Angebot für häufige Einkäufe
•
Angebot mit Gratisgewicht
•
Angebot mit Gratisartikel
•
Angebot mit Rabatt
•
Gutschein‐Angebot
•
Angebot mit Herabsetzung
Auf Verkaufsbons und Etiketten können Meldungen mit Details zu den Einsparungen oder Vorteilen für den Kunden
gedruckt werden. Ein geeignetes Etikettenformat muss beim Programmieren der PLU für Informationen zu Angeboten,
die auf dem Etikett ausgedruckt werden sollen, ausgewählt werden.
Sie können:
•
Auswählen, ob die Meldung zum Angebot immer ausgedruckt wird oder nur, wenn der Angebotspreis aktiviert ist.
•
Ein Angebot durch die Zuordnung einer Angebots‐Charge zur PLU mit einem Zeitraum verknüpfen.
•
Gutscheinangeboten ein Ablaufdatum zuordnen.
Angebot mit Sonderpreis
Sie können eine PLU mit einem zweiten und dritten Preis pro Einheit oder Artikelpreis sowie zwei verschiedenen
gewogenen Mengen oder Anzahlen von Artikeln programmieren, die den zweiten und dritten Preis aktivieren.
•
Der Angebotspreis wird aktiviert, wenn das vorprogrammierte Gewicht bzw. die Menge erreicht werden.
•
Wenn Sie keinen dritten Preis und keinen zweiten Auslösewert eingeben, dann gilt nur der zweite Angebotspreis und
dessen Auslösewert.
•
Sie können den Preis pro Einheit oder den Artikelpreis und die Angebotspreise mit „Preis ändern“ ändern.
Hinweis: Wenn Sie die gewogene Menge als 0,00 oder die Anzahl der Artikel als 0 programmiert haben, wird das Angebot
immer aktiviert.
Angebot für häufige Einkäufe
Wenn Sie eine PLU mit einem Angebot für häufige Einkäufe programmieren, können zwei Preise auf dem Etikett
ausgedruckt werden, der normale Verkaufspreis und ein Preis für häufige Einkäufe.
•
Wenn der Kunde am Programm für häufige Einkäufe teilnimmt, berechnet das PoS‐Terminal den Preis für häufige
Einkäufe, wenn die Artikel an der Kasse addiert werden.
•
Wenn der Kunde nicht am Programm für häufige Einkäufe teilnimmt, wird der normale Verkaufspreis verwendet.
•
Der Preis für häufige Einkäufe hängt nicht vom Gewicht oder von der Menge ab, die gekauft wird.
Es gibt drei Arten von Angeboten für häufige Einkäufe:
•
Preis. Sie können einen zweiten Preis für die PLU programmieren, der gilt, wenn der Kunde am Programm für häufige
Einkäufe teilnimmt.
•
% Rabatt. Bei diesem Angebot wird der Rabatt als Prozentsatz des ursprünglichen Preises pro Einheit oder des
Gesamtpreises für die PLU berechnet.
•
Reduzierung. Der Preis pro Einheit oder Gesamtpreis der PLU wird durch den programmierten Wert reduziert.
Angebot mit Gratisgewicht/‐artikel
Das System erhöht die Gratismenge entsprechend der gekauften Menge automatisch.
Beispiel:
•
Kaufen Sie drei Stück und Sie erhalten zusätzlich ein Stück gratis (Gratisartikel).
•
Kaufen Sie 500 g und Sie erhalten zusätzlich 100 g gratis (Gratisgewicht).
Hinweis: Wenn Sie das Gewicht als 0,00 oder die Anzahl der Artikel als 0 programmiert haben, wird das Angebot immer
aktiviert.
Angebot mit Gratisgewicht
20g gratis mit jeder 100g gekauft
auf die Waagschale
zu zahlen
gratis
Kunde 1
Bestellte Menge
Gewicht
Bezahlte Menge
Kunde 2
Bestellte Menge
Menge gratis
Bezahlte Menge
Menge gratis
Gewicht auf Waagschale
Kunde 1
230g bestellt
200g bezahlt
30g gratis
Abbildung 4.2 Diagramm Gratisgewicht
Kunde 2
230g bestellt
200g bezahlt
30g gratis
Normalpreis
Meldung zum Angebot
Wird immer für Angebote
mit Grasmenge gedruckt
Abbildung 4.3 Bon mit Angebot mit Gratisgewicht
Angebot mit Gratisartikel
Angebote mit Gratisartikel sind bei gewogenen Waren und Stückpreisartikeln möglich.
Sie können für Produkte wie z.B. Hamburger verwendet werden, deren Preis nach Gewicht berechnet wird, die aber
meist nach Menge verkauft werden.
Beispiel: Kaufen Sie 4 Hamburger und Sie erhalten zusätzlich 1 gratis.
•
Geben Sie beim Programmieren des Angebots 1 für die Anzahl der Gratisartikel und 4 für die Preisstaffel ein.
•
Das Gewicht und der Gesamtpreis von 4 Hamburgern werden nach dem Gewicht von 5 Hamburgern auf der
Wägeplatte und dem Preis pro Einheit berechnet.
•
Beim Bedienen des Kunden wiegt der Verkäufer alle 5 Hamburger und gibt als Artikelanzahl 5 ein. Der Wert des
Postens wird automatisch mit der richtigen Gratismenge (1) berechnet.
Normalpreis
Meldung zum Angebot
Wird immer für Angebote
mit Grasmenge gedruckt
Abbildung 4.4 Beispiel für Bon mit Angebot mit Gratisartikel
Angebot mit Rabatt
Bei einem Angebot mit Rabatt wird der normale Verkaufspreis um einen bestimmten Prozentsatz reduziert. Wenn die
Menge der gewogenen Waren oder die Anzahl der Artikel den im PLU angelegten Auslösewert erreicht oder
überschreitet, wird dieser automatisch berechnet.
Hinweis: Der Prozentsatz muss immer mit zwei Dezimalstellen eingegeben werden ‐ aber ohne das Komma zu drücken. Ein
Preisnachlass von 5% muss z.B. als 5, 0, 0 eingegeben werden (wird als 5,00 angezeigt). Für eine Bruchzahl wie 5,25%
würden Sie 5, 2, 5 eingeben (wird als 5,25 angezeigt).
Gutschein‐Angebot
Bei dieser Art von Angebot wird ein Gutschein oder Coupon gedruckt und motiviert den Kunden dazu:
•
Mehr vom gleichen Produkt zu kaufen
•
Andere Produkte auszuprobieren
Gutscheine drucken
Geräte im Etikettenmodus:
•
Der Gutschein wird zwei Sekunden nach dem Standard‐Etikett gedruckt.
Geräte im Bon‐ oder Etikettenmodus nicht addieren:
•
Der Gutschein wird nach dem Bon oder dem Additionsetikett gedruckt.
Gutschein‐Angebot programmieren
Sie können ein Gutschein‐Angebot mit folgendem programmieren:
•
Angebots‐Chargen‐Nummer
•
Gutscheinnummer (1 ‐ 50)
•
Gewicht oder Anzahl der Artikel, bei denen der Gutschein gedruckt wird
•
Geldwert des Gutscheins
•
Meldung zum Angebot
•
Druck der Angebots‐Meldung mit oder ohne Bedingung.
Siehe Datensatz für Gutscheine erstellen für weitere Informationen.
AZ Supermarket
AZ Supermarket
20-07-04
21-08-04
12:17
Served by Maria
Free Coffee Mug
with every purchase of
500g Cost Rica High Roast
coffee beans
£1.00 off your next
purchase of Aberdeen
Angus Fillet Steak
Offer valid until
Offer valid until
17:11
Served by Maria
31-08-04
31-08-04
9 912345 600016
9 987654 301008
Abbildung 4.5 Beispiele für Gutschein‐Etiketten
Angebots‐Chargen
Sie können Sätze von Angeboten erstellen, bei denen für alle Produkte in einem Satz das gleiche Anfangs‐ und Enddatum
bzw. die gleiche Uhrzeit gilt. Diese Zeiten können für bestimmte Tage oder jeden Tag gelten. Der Angebotspreis und die
Art des Angebots gelten nur für das jeweilige Produkt.
Sie könnten zum Beispiel Angeboten für Chargen für Saisonware oder monatliche Angebote anlegen.
Angebote mit einem Zeitraum verknüpfen
Sie können eine PLU mit einem Angebot für eine Charge verknüpfen in:
•
Bearbeiten & Erstellen
oder
•
Angebot Charge bearbeiten
Angebotstext
Wenn dem PLU‐Angebot kein Angebotstext zugeordnet ist, wird der Angebotstext für die Charge auf dem Bon direkt
unter dem Posten gedruckt.
Angebot Charge 0
Wenn Sie in PLU Erstellen + Bearbeiten die Referenznummer 0 als die Angebot Charge Nummer eingeben, wird das
Angebot nicht mit einer Charge verknüpft und ist immer aktiv.
Angebots‐Chargen löschen
Wählen Sie die Chargennummer aus, um die Charge zu löschen.
Meldungen zu Angeboten
Sie können jedem Angebot eine Angebots‐(Verkaufs‐) Meldung zuweisen. Wenn Sie Bedingt auswählen, wird die
Verkaufsmeldung nur gedruckt, wenn das Angebot aktiv ist. Wenn Sie Bedingungslos auswählen, die
Standardeinstellung, wird die Verkaufsmeldung immer gedruckt.
Wenn Sie eine Angebots‐Verkaufsmeldung einem Angebot für häufige Einkäufe zuordnen, wird sie immer gedruckt.
Mit Austauschcodes arbeiten
Der Text in der Meldung kann die unten aufgeführten Codes oder Dewey Dezimal‐Codes für den Druck von
Informationen zum Posten enthalten. Die Codes lauten:
Mit %%S wird der gespeicherte Wert gedruckt
Mit %%Nwird der zu zahlende Betrag mit Angebot gedruckt
Mit %%Nwird der zu zahlende Betrag ohne Angebot gedruckt
Mit%%Fwerden das Gewicht oder die Artikel gedruckt, die kostenlos kostenlos abgegeben werden
Mit%%PTXXwird der Text für die Angebotscharge gedruckt.
(XX ist die Nummer der Angebotscharge.)
Mit%%PSXXwird das Startdatum für die Angebotscharge gedruckt.
(XX ist die Nummer der Angebotscharge.)
Mit%%PEXXwird das Enddatum für die Angebotscharge gedruckt.
(XX ist die Nummer der Angebotscharge.)
Hinweis: Für andere Austauschcodes, die Sie für Angebotsmeldungen verwenden können, siehe Austauschcodes und für
Dewey Dezimal‐Codes siehe Mit Dewey Austauschcodes arbeiten.
4.6
Nährwertbereich erstellen
1. Systemdaten
12. Nährwertangaben
1. Nährstoff Def
1. Nährstoff bearbeiten
2. Nährstoff zurücksetzen
2. Nährwt Daten Texte
3. Nährstoff löschen
1. Nährwt Daten Bearbeiten
2.Nährwt Daten
Zurücksetzen
Sie können Nährwertbereiche nach Ihren Anforderungen definieren oder Sie können die vordefinierten Formate 99‐103
verwenden, die bereits im Geräte vorprogrammiert sind.
Sie müssen Nährwertbereich = separat oder kombiniert in PLU erstellen + bearbeiten auswählen, damit Sie
Nährwertbereiche oder Etiketten in der PLU einrichten und programmieren können.
Die Nährwertbereiche zeigen das Gewicht und den Prozentsatz pro Portion des Nährstoffgehalts eines Produkts im
Verhältnis zur empfohlenen Tagesdosis an. Sie können Nährwertangaben drucken:
•
auf einem separaten Etikett oder
•
auf dem Hauptproduktetikett.
Um ein Nährwertetikett zu drucken, müssen Sie entweder Separat oder Kombiniert in der PLU auswählen und ein
passendes Etikettenformat zuordnen. Sie müssen auch die Angaben definieren, die im Nährwertbereich ausgedruckt
werden.
Hinweis: Sie können die MX‐Systemsoftware zur Erstellung Ihres eigenen Etikettenformats oder eines der Standardformate
verwenden.
Vordefinierte Nährwertetikettenformate
Sie können die benötigten Angaben eingeben, um ein Nährwertetikett mit der MX‐Systemsoftware zu erstellen.
Das Etikett kann um 0° oder 180° gedreht werden und Sie können wie in Abbildung 4.6 gezeigt entweder ein langes oder
ein kurzes Etikettenformat auswählen, entsprechend der in der PLU programmierten Etikettenformatnummer.
Verwenden Sie die Etikettenformate Nummer 100 bis 103 für Nährwertetiketten mit einem festgelegten Format.
Abbildung 4.6 Etikett mit festgelegtem Nährwertbereich
Relative Nährstoffmengen
Einige Mineralstoffe sind als Prozentsatz der Tagesdosis (RDA) anstatt als Absolutwerte angegeben. In der
Nährstofftabelle ist angegeben, ob die Nährstoffmenge in % der Tagesdosis oder als absoluter Wert angegeben ist.
Die folgenden Nährstoffe sind als Standardeinstellung (nur für die USA) als relative Mengen der % Tagesdosis definiert:
•
Vitamin A
•
Vitamin C
•
Kalzium
•
Eisen
Alle anderen Standardnährstoffe sind mit absoluten Werten definiert.
Hinweistexte zu Nährstoffen
Mit Hinweistexten zu Nährstoffen werden die Nährstoffmengen genauer erläutert. Damit kann mit Meldungen für
„gesunde“ Produkte geworben werden (entweder Druck oder Anzeige). Beispiele:
•
fettarm
•
hoher Omega 3‐Gehalt
Für jeden Nährstoff sind drei Meldungen (d.h., niedrig, mittel und hoch) und zwei Schwellen (niedrig‐medium und mittel‐
hoch) verfügbar. Die Meldungen können bis zu 32 Zeichen lang sein und die Schwellen sind 0,00 ‐ 10.000,00 % der
Tagesdosis.
Austauschcodes zum Einfügen dieser Hinweismeldungen in einen beliebigen Text sind verfügbar.
Flexible Nährwertbereiche
Mit flexiblen Nährwertbereichen können Sie Nährwertetiketten erstellen, die den individuellen Anforderungen Ihres
Markts entsprechen.
Etikettenformat 99 wurde zur Verwendung mit flexiblen Nährwertbereichen in das Gerät programmiert. Sie können
dieses Format zum Ausdrucken eines separaten Nährwertetikettes wie in Abbildung 4.7 gezeigt drucken.
Std
Per
Per Std Serv Meas
Serving Measure %RDA %RDA
Nutrient
Energy
2945kCal 2179kCal 118% 87%
Protein
262% 193%
157g
116g
Fibre
157% 117%
47g
35g
Total Fat
546% 404%
437g
323g
Saturated Fat 47g
188% 140%
35g
Cals from Fat 0kCal
0kCal
Cholesterol
0% 0%
0mg
0mg
Sodium
0% 0%
0mg
0mg
Carbohydrates 624g
166% 123%
462g
Sugars
33g
24g
Vitamin A
0% 0%
0µg
0µg
Vitamin B1
0% 0%
0,0mg 0,0mg
Vitamin B2
0% 0%
0,0mg 0,0mg
Vitamin C
0% 0%
0mg
0mg
Calcium
0% 0%
0mg
0mg
Iron
0% 0%
0mg
0mg
Folic Acid
0% 0%
0µg
0µg
Nutritional Information
Typical serving: 135g Servings this pack: 3
Saturated Fatty acids are 51% of total Fatty
acids, monosaturated Fatty acids are 45% of
total Fatty acids and polyunsaturated Fatty
acids are 3.8% of total Fatty acids.
Abbildung 4.7 Etikett mit flexiblem Nährwertbereich
Nährwertangaben definieren
Mit denNährwertdefinitionen werden die Nährstoffe, die im Nährwertbereich erscheinen und beim Erstellen oder
Bearbeiten der PLU aufgeführt werden, definiert. Sie können bis zu 50 Nährstoffe definieren und Werte einstellen für:
•
Name des Nährstoffs
•
Empfohlene Tagesdosis (RDA)
•
Einheiten
•
Dezimalstellen.
Hinweis: Nur Nährstoffe, die definiert wurden, werden beim Erstellen oder Bearbeiten der PLU angezeigt.
Die Standarddefinitionen für Nährstoffe und die entsprechenden Werte, die von der Foods Standards Agency in
Großbritannien herausgegeben werden, sind bereits im Gerät programmiert. Sie können diese nach Bedarf ergänzen
oder bearbeiten.
MitNährstoffdaten‐Texten wird der Text definiert, der im Nährwertbereich ausgedruckt wird. Sie können bis zu 50
Datentexte mit bis zu 400 Zeichen pro Text programmieren. Nährstoffdaten‐Texte können sowohl Text als auch
Austauschcodes enthalten.
Für eine Liste der Standard‐Datentexte, die bereits im Gerät programmiert sind, siehe Angaben zu Nährstoffen.
PLU einrichten
Die gedruckten Nährstoffdaten hängen von den Einstellungen in den einzelnen PLUs ab.
Kombinierter/Separater Nährwert
Wählen Sie entweder:
Kombiniert, um ein kombiniertes Produkt‐ und Nährwertetikett zu drucken.
oder
Separat, um das Produktetikett und ein separates Nährwertetikett zu drucken.
Etikettenformat
Geben Sie die Referenznummer für das Etikettenformat ein, um die benötigten Nährwertangaben mit aufzunehmen.
Verwenden Sie die das Standard‐Etikettenformat 99, um das Etikett wie in Abbildung 4.7 gezeigt zu drucken.
Portion
Dabei handelt es sich um eine typische Portion des Produkts, für das die Nährstoffe angegeben werden. Wählen Sie g, ml
oder Keine als Einheit aus.
Standardmaß
Dabei handelt es sich um das Standardmaß des Produkts (normalerweise 100 g oder 100 ml), für das die Nährstoffe
angegeben werden. Das Standardmaß ermöglicht es dem Kunden, die Nährwerte verschiedener Produkte zu
vergleichen.
Wählen Sie g oder ml für die Einheiten oder Standardmaß deaktiviert.
Auto Anz. Portion
Sie können wählen, ob Sie die Waage die Anzahl der Portionen berechnen lassen oder Sie können eine feste Zahl
eingeben. Auto Anz. Portion ist nur gestattet, wenn die Portion und das Postengewicht die gleiche Einheit verwenden.
Die Anzahl der Portionen pro Behälter wird automatisch von der Größe der Portion berechnet, die in der PLU
programmiert ist und vom Gewicht des Produkts im Behälter:
Gesamtgewicht im Behälter
Größe der Portion in Gramm
Menge pro Portion
Sie müssen die Menge für eine typische Portion für jeden Nährstoff, der in der PLU aufgeführt ist, eingeben oder Enter
drücken, um den vorprogrammierten Wert zu akzeptieren. Geben Sie einen numerischen Wert ein oder wählen Sie aus
Weniger, <, Spuren oder Null aus.
Weniger oder < bedeutet, dass die Menge geringer ist als der kleinste Wert über Null bei der verwendeten Auflösung.
Beispiel: Wenn Vitamin C in Milligramm bis auf 2 Dezimalstellen gemessen wird,
bedeutet Weniger oder < weniger als 0,01 mg.
Beispiel: Kohlenhydrate in Gramm gemessen
Weniger oder < bedeutet weniger als 0,01 g.
PLU Nährwt Texte
Dieses Feld wird mit PLU Text 4 geteilt. Wenn Nährwertbereiche aktiv sind, kann PLU Text 4 nicht als ein allgemeines PLU
Textfeld in der PLU verwendet werden. Wurde vorher ein Text im Feld programmiert, wird dieser angezeigt und kann bei
Bedarf bearbeitet werden.
Wenn die Größe der Portion in Gramm im Nährwerttext enthalten ist und der Wert %%C ist oder der entsprechende
Dewey Dezimal‐Code als Text für Portionen pro Behälter, dann berechnet und druckt die Waage die Anzahl der Portionen
für die Packung, wenn Auto Anz. Portionen aktiviert ist.
Hinweis: Für Informationen zur Verwendung von Dewey Dezimal‐Codes siehe Mit Dewey Austauschcodes arbeiten.
Text zur Portionsgröße und Portionen pro Behälter
•
Diese Felder werden zusammen mit PLU Text 5 und PLU Text 6 benutzt. Wenn Nährwertbereiche aktiv sind, können
PLU Text 5 und PLU Text 6 nicht als ein allgemeines PLU Textfeld in der PLU verwendet werden.
•
Wurde vorher ein Text in den Feldern programmiert, wird dieser angezeigt und kann bei Bedarf bearbeitet werden.
Diesen Textfeldern wurden keine Etikettenfelder zugeordnet. Zum Drucken der in diesem Feld enthaltenen
Informationen müssen Sie den entsprechenden Dewey Dezimal‐Code in ein Standard‐Textfeld für ein Etikett eingeben.
Hinweis: Für Informationen zur Verwendung von Dewey Dezimal‐Codes siehe Mit Dewey Austauschcodes arbeiten.
4.7
PLUs kopieren
1. Systemdaten
4. PLU
kopieren
1. Produkte
Mit dieser Funktion können Sie die Daten von einer bestehenden PLU in eine neue kopieren. Die neue PLU hat eine
andere PLU‐Nummer und Barcodenummer und kann auch in einer anderen Abteilung sein. Die neue Barcodenummer
wird zur Standardeinstellung, so dass die Artikelnummer der PLU‐Nummer entspricht. Wenn die Barcodenummer bereits
vergeben ist, wird die Barcodenummer auf Null gesetzt.
4.8
PLU löschen
1. Systemdaten
1. Produkte
1. Einzelne PLU
3. PLU löschen
2. PLU‐Bereich
3. Alle PLU
Sie sollten PLUs, die nicht mehr benötigt werden, löschen, um die Größe der PLU‐Datei zu reduzieren.
In manchen Fällen werden Sie eine Reihe von Produkten löschen (zum Beispiel alle Produkte in einer Abteilung) oder die
ganze Produktdatei, um sicherzustellen, dass es keine veralteten Produkte an der Waage gibt.
Hinweis: Wenn für die PLU Summen offen stehen, sollten Sie einen Summen löschen‐Bericht für die PLU drucken, bevor Sie
sie löschen.
Hinweis: Die Standardeinstellung für die Sicherheitsstufe für eine Einzelne PLU Löschen ist 1. Die Standardeinstellung für
die Sicherheitsstufe für Bereich löschen und Alle PLU Löschen ist 9.
4.9
Menüs PLU Erstellen/Bearbeiten individuell anpassen
1. Systemdaten
1. Produkte
5. Menü individuell
anpassen
Das Menü PLU Erstellen/Bearbeiten kann individuell angepasst werden, so dass Punkte, die nicht benötigt werden, in
PLU Erstellen/Bearbeiten nicht auf dem Display erscheinen.
Die folgenden Menüpunkte können aus PLU Erstellen + Bearbeiten entfernt bzw. darin aufgenommen werden:
4.10
1 Abteilungen
8 Angebote
15 Barcode
2 Etikettenformat
9 Preisbasis
16 Rückverfolgbarkeit
3 Display‐Text
10 Nettogewicht
17 Nährwertbereich
4 PLU Text 1, Text 2 und Text 3
11 Taragewicht
18 PLU Logo
5 Steuercode 1 und Steuercode 2 12 Proportionale Tara
19 PLU Text 4
6 Gruppennummer
13 Datum 1 und Datum 2
20 PLU Text 5 und PLU Text 6
7 Vielfaches des Preises
14 Verkaufstext 1 und Verkaufstext 21 Info. Etiketten
2
Datensatz für Gutscheine erstellen
Sie können bis zu 15 verschiedene Datensätze für Gutscheine zur Verwendung mit PLU‐Gutscheinangeboten
programmieren. Der Datensatz für den Gutschein enthält die folgenden Informationen:
•
Die Beschreibung, die auf dem Gutschein gedruckt werden soll.
•
Druckmodus
•
Gültigkeitsdatum
•
Barcodeformat
•
Drucker‐ID
•
Etikettenformat
Beschreibung für Gutschein
Sie können eine Beschreibung für den Gutschein mit einer Länge von maximal 200 Zeichen programmieren. Die
Beschreibung kann folgendes enthalten:
•
alphabetische und numerische Zeichen
•
eingebettete Informationen wie PLU‐Texte, aktuelles Datum und Uhrzeit, Verkäufernummer
Für Informationen zum Erstellen und Bearbeiten von Text siehe Text erstellen und bearbeiten.
Für Informationen zu Austauschcodes für eingebettete Informationen siehe Austauschcodes .
Druckart
Sie können auswählen, ob der Gutschein gedruckt wird, wenn sich die Waage im Etikettenmodus oder im Bonmodus
oder in beiden befindet.
Gültigkeitsdatum
Wenn Sie ein Gültigkeitsdatum programmieren, kann es als Ablaufdatum für die Gültigkeit des Gutscheins oder als
Ablaufdatum für das Angebot verwendet werden. Sie können das Gültigkeitsdatum deaktivieren.
Barcodeformat
Sie müssen ein Barcodeformat auswählen, das als Barcode für Gutscheine programmiert wurde. Barcodes für Gutscheine
weisen normalerweise ein anderes Präfix auf, um sie von normalen Barcodes für Etiketten zu unterscheiden. Das
Standardformat für Barcodes für Gutscheine ist EAN13 mit Präfix 99 und es wird als 99AAAAAPPPPPC programmiert.
Barcodeformat 32 ist ebenfalls geeignet.
Sie können das Standardformat mit Ziffern bearbeiten. Verwenden Sie den Austauschcode für Ersparnis durch Angebot
zum Einbetten des Gutscheinwerts.
Etikettenformat
Das Etikettenformat, das zum Drucken des Gutscheins verwendet wird, muss über die entsprechenden Felder für den
Druck der Informationen verfügen.
4.11
Feld des Etikettenformats
Gutscheindaten
Text 1
Beschreibungstext Gutschein
Datum 2
Gültigkeitsdatum
BarcodeRef 0
Barcode wird durch die
Referenznummer des Barcodes auf
dem Gutschein vorgegeben
Ref 32
Im Etikettenformat angegebene
Referenznummer für den Barcode
Abteilungen erstellen
1. Systemdaten
3. Abteilungen
Eine Abteilung ist eine Gruppe von Geräten in der Filiale, die den Betrieb der Filiale widerspiegelt, z.B. Obst und Gemüse,
Backwaren, Fleisch, Fisch. Jedes Gerät ist einer bestimmten Abteilung zugeordnet und wählt als Standardeinstellung
Produkte aus dieser Abteilung aus. Jede Abteilung verfügt über ihre eigenen PLU‐Sätze. Die PLU‐Datei der Abteilung ist
der Haupt‐Produktdatei untergeordnet.
PLU 1
Abteilung 1
Abteilung 2
Abteilung 3
Obst und Gemüse
Backwaren
Fleisch
PLU 2
PLU3
PLU 4
PLU 1 PLU 2
PLU 1 PLU 2
Abbildung 4.8 Mit Abteilungen arbeiten
Sie können bis zu 100 Abteilungen erstellen.
•
Ordnen Sie eine Referenznummer von 0 bis 99 zu und geben Sie einen Namen für die Abteilung ein.
•
Programmieren Sie die Referenznummer in die PLU (siehe PLU erstellen und bearbeiten).
Abteilungen zuordnen
Wenn Sie eine Abteilung einem Gerät zuordnen, wird diese dann die Standard‐Abteilung für diese Gerät.
Wenn Sie die PLU‐Nummer eingeben, um ein Produkt auszuwählen, wird das ausgewählte Produkt der
Standardabteilung für das Gerät zugeordnet.
1. Systemdaten
3. Abteilungen
Abteilungsnummer
Beschreibung der Abteilung
(max. 20 Zeichen)
Gerät zuordnen
(Geräte‐ID eingeben)
Drücken Sie
, anstatt die Geräte‐ID einzugeben, wenn Sie der Abteilung kein bestimmtes Gerät zuordnen wollen.
Abteilungstasten
Sie können folgendes einrichten:
•
Abteilungstasten (Direkttasten) für bestimmte Abteilungen.
•
Eine allgemeine Abteilungstaste. Mit dieser Taste können Sie alle am Gerät verfügbaren Abteilungen benutzen, wenn
Sie die Nummer der Abteilung eingeben.
Siehe Direkttasten programmieren für weitere Informationen zum Einrichten von Direkttasten.
Wenn Sie Warentasten zugewiesen haben, kann der Verkäufer eine Abteilungstaste und dann eine Warentaste drücken,
um die PLU mit der gleichen Warentaste in dieser Abteilung auszuwählen.
Beispiel: Abteilung 1 (Obst und Gemüse) als Standardabteilung zugeordnet
Abteilung 1
Abteilung 2
Obst und Gemüse
PLU 1
PLU 2
PLU3
PLU 4
Backwaren
PLU 1
PLU 2
PLU 1
Fleisch
PLU 1
PLU 2
=
PLU 2
=
PLU 3
=
Dept 2
Bakery
+
PLU 1
=
Dept 3
Fresh meat
+
PLU 1
=
Dept 2
Bakery
+
PLU 2
=
Dept 3
+
PLU 2
=
Fresh meat
Abteilung 3
Abbildung 4.9 Mit Waren‐ und Abteilungstasten arbeiten
4.12
Verkäufer programmieren
1. Systemdaten
4. Verkäufer
Verkäufer Nr.
Name
PIN
Sicherheitsstufe
Verkauf/Training
Sie können den Status eines Verkäufers als Verkauf oder Training auswählen. Sie können den Status des Verkäufers nur
ändern, wenn für den Verkäufer keine Posten offenstehen.
Verkauf
Alle Transaktionen, die vom Verkäufer durchgeführt werden, werden zu dem vom Gerät gespeicherten Verkaufsumsatz
hinzugefügt.
Training
Die Posten des Verkäufers werden zu den Verkäufersummen hinzugefügt und der Training‐ Wert wird im Verkäufer‐
Summenbericht aufgeführt.
Verkäufer
•
Sie können bis zu 99 Verkäufer eingeben und einer beliebigen Anzahl davon Direkttasten zuordnen.
•
Jeder Name kann bis zu 16 Zeichen lang sein.
•
Die Verkäufernamen werden auf Bons und im Verkäufer‐Summenbericht gedruckt.
•
Sie können den Namen oder die Nummer eines Verkäufers auf einem Etikett ausdrucken, wenn Sie ein geeignetes
Etikettenformat auswählen und den entsprechenden Austauschcode im Text der Verkaufsmeldung eingeben.
Verkäufer‐PIN
•
Die werksseitige Standardeinstellung für die PIN von Verkäufer 1 ist 4296 und die Sicherheitsstufe für Verkäufer 1 ist
9.
•
Bei allen anderen Verkäufern ist die werksseitige Standardeinstellung für die PIN 0 und die Sicherheitsstufe ist 0,
außer die Einstellungen werden von Ihnen geändert.
•
Jedem Verkäufer kann eine PIN zwischen 0 und 99999999 zugeordnet werden, die beim An‐ und Abmelden
eingegeben werden muss. Wenn die PIN bei 0 bleibt, ist die Eingabe der PIN beim An‐ und Abmelden nicht
erforderlich.
•
Sie können die PIN im Manager‐Modus jederzeit ändern. Wenn Sie eine eigene PIN‐Taste eingerichtet und zugeordnet
haben, kann der Verkäufer seine PIN im Verkaufsmodus ändern.
Hinweis: Wenn Sie bei der Eingabe der Nummer einen Fehler machen, drücken Sie
und fangen Sie nochmal von
vorne an.
Sicherheitsstufe des Verkäufers
•
Es gibt 10 Sicherheitsstufen, von 0 bis 9.
•
Diese Sicherheitsstufen bestimmen, auf welche Waagenfunktionen ein Verkäufer Zugriff hat.
•
Die Verkäufer haben Zugang zu den Funktionen mit der gleichen oder einer niedrigeren Sicherheitsstufe als ihre
eigene Sicherheitsstufe.
•
Sicherheitsstufe 0 bedeutet, dass alle Verkäufer Zugriff auf diese Funktion haben.
Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass immer mindestens ein Verkäufer über eine Sicherheitsstufe verfügt, mit der die PIN
und Sicherheitsstufen von Verkäufern im Manager‐Modus geändert werden können. Wenn Sie aus Versehen alle
Sicherheitsstufen zu niedrig einstellen, siehe Probleme mit dem Zugriff auf den Manager‐Modus.
Verkäuferstatus ändern
Die Standardeinstellung für den Verkäufermodus ist Verkauf. Sie können den Verkäufermodus von Verkauf auf Training
ändern (oder von Training auf Verkauf), wenn bei diesem Verkäufer keine Posten offenstehen.
•
Wenn noch Posten offenstehen, wird kurz eine Fehlermeldung angezeigt und das Gerät kehrt zum vorherigen Modus
zurück.
•
Wenn noch Summen offenstehen, erscheint die Meldung Trans.nr. löschen ?. Drücken Sie
oder
, um
zum vorherigen Modus zurückzukehren, ohne die Transaktionen für den Verkäufer zu löschen.
Text für Verkäufer‐Training
Jedes Mal, wenn ein Verkäufer von Verkauf auf Training geändert wird, haben Sie die Gelegenheit, den Trainings‐Text zu
ändern oder zu entfernen.
4.13
•
Der Trainings‐Text wird auf Bons für Transaktionen gedruckt, die durchgeführt werden, während sich der Verkäufer im
Trainingsmodus befindet.
•
Die Einstellung Trainings‐Text wird für alle Verkäufer im Trainingsmodus verwendet.
Funktionssicherheit einrichten
Bei den folgenden Funktionen sind die Werkseinstellungen für die Sicherheitsstufen wie folgt:
Verkaufsfunktionen
Storno
1
Wechselgeld
0
Fortl.Num.
1
UP/PLU
0
Entnahme
0
PRun Grenze überschr
1
PoS Stückpreisartikel
0
Auszahlung
0
Leichte Punktabnutzung
0
Neg Stückpreisartikel
0
Zahlg auf ein Konto
0
Dot Abnutzung
0
BonlEtikett
0
Lagerbestand
0
Festpreis
1
Doppel Kapazität
0
Gewichtsüberschreibung
0
Umverpacken + Neu
verpacken
0
Überschreiben
1
Rückverf. Pass
0
Bon wieder öffnen
9
Preisbasis
0
Voreing Rückverf bearbeiten
0
Drucksteuerung
1
Nicht Addieren
0
Abwiegen
0
Angebot Überschreiben
1
Rückgabe
1
Rückverf. Überschreiben
1
Schnelles Preisangebot
1
Rückvergütung
1
Neuauspreisung
0
PLU Trans Sperre
9
Kein Verkauf
0
Managerfunktionen
Sie können den meisten Managerfunktionen eine Sicherheitsstufe zuordnen oder Sie können die eingestellte Stufe
ändern, wenn Ihre eigene Sicherheitsstufe gleich oder höher ist als die Sicherheitsstufe der Funktion.
Menü im Manager‐Modus sichern:
1.
Navigieren Sie zu dem Menü, das Sie sichern wollen.
2.
Drücken Sie auf
3.
Geben Sie die gewünschte Sicherheitsstufe ein (1‐9).
.
Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass immer mindestens ein Verkäufer über eine Sicherheitsstufe verfügt, mit der die PIN
und Sicherheitsstufen von Verkäufern geändert werden können.
Es ist möglich, die Sicherheitsstufen aller Benutzer aus Versehen so einzustellen, dass die Sicherheitsstufen nicht mehr
geändert werden können und dass kein Benutzer mehr Zugriff auf die Verkaufs‐ oder Managerfunktionen hat.
Wenn das passiert, sieht Probleme mit dem Zugriff auf den Manager‐Modus.
4.14
Datentabellen einrichten
Verwenden Sie das Tabellenmenü (Punkt 6, Systemdaten) zur Konfiguration von Datentabellen zur Verwendung durch
die Waage.
1. Systemdaten
6. Tabellen
1. Steuersatz
2. Taragewicht
3. Barcodeformat
4. Rabattsatz
5. Zahlung
6. Konto
1. Erstellen + Bearbeiten
2. Konto löschen
1. Datensatz löschen
2. PLU‐Datei löschen
3. Kontoeingabe
7. AI
1. Erstellen + Bearbeiten
2. Löschen
8. PLU Daten Drucken
1. Erstellen + Bearbeiten
2. Löschen
1. Nach Ref löschen
2. Alle löschen
9. EFT‐System
Steuersatz
Sie können jede PLU mit einem oder zwei Steuercodes programmieren. Es sind zehn Steuercodes (0‐9) verfügbar und
jedem kann ein anderer Steuersatz zugewiesen werden.
Bei der Herstellung wird die Waage so eingestellt, dass sie entweder inklusive oder exklusive Steuer anzeigt.
Inklusive Steuer
Der Postenwert wird inklusive Steuern angezeigt.
Exklusive Steuern
Der Postenwert wird exklusive Steuern angezeigt. Die Steuer wird dann als separater Posten zur Bon‐Zwischensumme
addiert, wenn der Bon gedruckt wird.
Diese Einstellung kann im Manager‐Modus nicht geändert werden. Sie kann bei Bedarf aber von einem
Kundendiensttechniker geändert werden.
Hinweis: Verwenden Sie Steuercode 0 für Waren, die nicht versteuert werden müssen.
Ausdruck der Steuer
Ihr Gerät wurde für eine der folgenden drei möglichen Steuer‐Druckoptionen konfiguriert:
•
Druck des gesamten Steuerwerts auf Bons
•
Druck der einzelnen Steuerwerte auf Bons
•
Kein Aufdruck der Steuer.
Taste Steuer drucken
Wenn bei dem Gerät die Taste Steuer drucken an der Verkäufertastatur zugeordnet wurde, können Sie unabhängig von
der Gerätekonfiguration individuelle Steuersätze drucken.
Zum Einrichten und Zuordnen einer Taste Steuer drucken an der Verkäufertastatur, siehe Direkttasten programmieren
Hinweis: Die Steuersätze werden als Prozentsatz eingegeben. Denken Sie daran, dass Sie auch die Stellen nach dem Komma
eingeben, zum Beispiel 10% muss als 10,00 eingegeben werden.
Taragewicht (gespeicherte Tara)
Wenn Waren in Behältern gewogen werden, können Sie Tarawerte (Behältergewichte) einstellen, die mit einer
Referenznummer von 0 bis 39 gespeichert werden.
Wiederholen Sie das mit einer neuen Referenznummer, um weitere Tarareferenzen zu erstellen.
Gespeicherte Tara zuordnen
Sie können
•
Eine Referenznummer für die Tara eingeben, wenn Sie PLUs programmieren.
•
Eine Referenznummer für die Tara eingeben, wenn Sie eine Tara‐Direkttaste zuordnen.
Hinweis: Für eine Anleitung zum Zuordnen von Tara‐Direkttasten siehe Direkttasten programmieren
Rabattsätze
Es gibt zwei Arten von Rabattsätzen:
•
Prozentual
•
Wert
Die Rabattsätze können fest oder variabel sein. Sie können bis zu 20 Rabattsätze programmieren und bis zu 16 Zeichen
für den Rabatttext eingeben.
Sie können die Sicherheitsstufe für alle Rabattsätze einrichten. Verkäufer können nur Rabattsätze mit einer
Sicherheitsstufe eingeben, die gleich oder niedriger ist als ihre Sicherheitsstufe.
Prozentuale Rabattsätze
Es können prozentuale Rabattsätze zwischen 0 % und 100 % eingegeben werden.
Werterabatte
Es können Werterabatte von 0 bis zu einem Höchstwert eingegeben werden, der mit der Postensumme oder Bonsumme
identisch ist.
Variable Rabatte
Wenn der Wert oder Prozentsatz bei 0 belassen wird, ist der Rabatt variabel und der Verkäufer kann den Wert oder
Prozentsatz im Verkaufsmodus eingeben.
Rabatttasten
Sie können Rabatte nur gewähren, wenn Sie die entsprechenden Rabatttasten auf der Verkaufs‐Modus‐Tastatur
eingerichtet haben.
Hinweis: Wenn Sie eine Rabatttaste eingerichtet und dieser aber keine Rabattnummer zugeordnet haben, wird der
Verkäufer zur Eingabe der Rabattnummer aufgefordert.
Zahlungstabellen
Mit dieser Funktion können Sie:
•
Bis zu 15 verschiedene Zahlungsoptionen definieren
•
Bei Bedarf jeder Zahlungsart eine Direkttaste zuordnen (siehe Direkttasten programmieren).
•
Eine von acht Zahlungsarten für jede Zahlungsoption auswählen oder deaktivieren
•
Aus einer Reihe von programmierbaren Werten für jede Zahlungsart auswählen.
In der Tabelle (Abbildung 4.10 ) sind die Standardwerte für Zahlungstabelle aufgeführt.
Zahlungstaste
Nr. (1 ‐ 15)
1
2
3
4
5
Zahlungsmethode
(max. 16 Zeichen)
Bargeld
Scheck
Karte
Konto
Coupon
Typ
Bargeld in
Landeswährung
Konto
Coupon
Voreingestellter Wert
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Mindestwert
0,01
0,01
0,01
0,01
0,01
0,01
Höchstwert
99.999,99
99.999,99
99.999,99
99.999,99
99.999,99
99.999,99
Allgemein Kreditkarte
6 ‐ 15
Lagerbewegung Deaktiviert
0,00
Halo Sicherheitsstufe
0
0
0
1
0
0
Wechselgeld
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Rückvergütung zulässig
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Wertbestätigung
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Nein
Kassenschublade öffnen
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Wechselkurs
1,00
1,00
1,00
1,00
1,00
1,00
Währungssymbol
£
£
£
£
£
£
Dezimalstellen
2
2
2
2
2
2
Sicherheitsstufe
0
0
0
1
0
Preise
0
0
Nein
Abbildung 4.10 Standardwerte für Zahlungstabelle
Zahlungsname
Sie können einen Zahlungsnamen mit bis zu 16 Zeichen erstellen oder einen bestehenden Namen bearbeiten. Der
Zahlungsname wird bei der Eingabe einer Zahlung angezeigt und auf Bons und Bargeldberichten ausgedruckt.
Zahlungsart
Drücken Sie
oder
die Taste mit der entsprechenden Nummer, um die Zahlungsart auszuwählen.
Die folgenden Zahlungsarten stehen zur Verfügung:
•
Bargeld in Landeswährung
•
Ausländisches Bargeld
•
Karte
•
Konto
•
Coupon
•
Allgemeines
•
Lagerbewegung
Voreingestellter Wert
Zahlungstasten, die mit einem voreingestellten Wert programmiert wurden, lassen nur die Eingabe von Zahlungen zu,
die dem voreingestellten Wert entsprechen. Sie könnten beispielsweise eine Direkttaste für 100 €‐Scheine einrichten.
Preise
Wenn Sie Lagerbewegung als Zahlungsart ausgewählt haben, haben Sie die Möglichkeit, Preise anzuzeigen. Wenn Sie
Nein auswählen, wird entweder der Preis pro Einheit/Artikelpreis oder der Gesamtpreis auf dem Bon ausgedruckt.
Mindestwert
Die Eingabe von Zahlungen unter dem programmierten Mindestwert ist nicht zulässig.
Höchstwert (HALO)
Die Eingabe von Zahlungen über dem programmierten Höchstwert ist nicht zulässig, außer die Sicherheitsstufe des
Verkäufers ist genauso hoch oder höher als die HALO‐ Sicherheitsstufe.
Sicherheitsstufe HALO (High Amount Lock Out ‐ Sperre für hohe Beträge)
Damit können Sie eine Sicherheitsstufe für den Höchstwert programmieren.
Wechselgeld
Sie können eine Zahlungstaste so programmieren, dass Wechselgeld zulässig oder nicht zulässig ist.
•
Zulässig. Sie können Zahlungen eingeben, die höher sind als der geschuldete Betrag:
•
Nicht zulässig Sie können keine Zahlungen eingeben, die höher sind als der geschuldete Betrag.
Rückerstattung zulässig
Wenn der Gesamtbetrag eines Bons einen negativen Wert hat und die ausgewählte Zahlungstaste Rückerstattungen
zulässt, wird der Bon oder das Etikett mit dem Gesamtbetrag ausgedruckt. Wenn Rückvergütungen bei der ausgewählten
Zahlungstaste nicht zulässig sind, erscheint die Meldung Rückvergütungen deaktiviert.
Wertbestätigung
Wenn Wertbestätigung aktiviert ist, müssen Sie den Zahlungswert eingeben. Wenn Wertbestätigung nicht aktiviert ist
und die Zahlungstaste ohne Eingabe eines Werts gedrückt wird, geht das Gerät davon aus, dass der genaue Betrag
bezahlt wurde.
Kassenschublade öffnen
Alle Zahlungstasten können so programmiert werden, dass die Kassenschublade entweder geöffnet oder nicht geöffnet
wird. Wenn für die Zahlung mehr als eine Zahlungsart verwendet wurde, wird die Kassenschublade geöffnet, wenn eine
der Zahlungsarten zum Öffnen der Schublade programmiert wurde.
Wechselkurs
Wenn Sie ausländische Währung als Zahlungsart ausgewählt haben, können Sie den Wechselkurs programmieren, der
für die Umrechnung des zu zahlenden Betrags in der Landeswährung in die ausländische Währung zu verwenden ist.
•
Geben Sie den Wert für den Wechselkurs mit den Zifferntasten ein
•
drücken Sie
oder
, um das Komma zu verschieben.
Währungssymbol and Dezimalstellen
Die Referenznummern für die Währungssymbole sind unten aufgeführt. Geben Sie die gewünschte Nummer mit den
Zifferntasten ein.
Referenznummern für Währungssymbole
00
10 Lit
20 Pta
Benutzerdefiniert
01 £
11 P
21 Rp
02 $
12 E
22 mk
03 R
13 K
23 PX
04 F
14 M
24 SR
(Französisch)
30 Won
40 Q
50 SR
31 bt
32 Pts
33 EEK
34 Lt
41 TL
42 F (Belg.)
43 BD
44 LE
51 YR
52 Ft
53 kn
54 Lm
05 Kr
06 DM
07 S
08 Fr
09 ƒ
•
Drücken Sie
15 D
16 RM
17 L
18 N$
19 Esc
oder
25 zt
26 Kc
27 SK
28 kr
29 Dhs
35 €
36 Eur
37 R$
38 B
39 C
45 JD
46 KD
47 LL
48 RO
49 QR
55 Ksh
56‐RON
57‐ROL
58‐LEI
, um das Komma zu verschieben.
Der Zahlungsname, der Wert in der ausländischen Währung und der verwendete Wechselkurs werden auf dem Bon
ausgedruckt.
Sicherheitsstufe
Die Eingabe von Zahlungen ist nur zulässig, wenn die Sicherheitsstufe des Verkäufers genauso hoch oder höher ist als die
Sicherheitsstufe, die für die Zahlungstaste eingerichtet wurde.
4.15
Konten einrichten
Sie können das Kontosystem so einrichten, dass entweder:
•
eine freie Eingabe einer Kontoreferenznummer
•
Oder
nur eine validierte Eingabe von bereits programmierten Kontoreferenznummern zulässig ist
Sie können Konten für bis zu 999 Kunden anlegen und für jedes Konto folgendes eingeben:
•
Kontoreferenznummer
bis zu 16 alphanumerische Zeichen
•
Kontoname
bis zu 8 alphabetische/numerische Zeichen
•
Kreditstatus
bis zu 6 alphabetische/numerische Zeichen
Hinweis: Der Kreditstatus kann entweder der Wert des gewährten Kredits sein oder ein Code, der den gewährten
Kreditwert darstellt.
Buchen auf ein Konto
Mit dieser Funktion können Kunden den gesamten Kaufbetrag oder nur einen Teil davon auf ihr Konto buchen lassen.
•
Pro Bon ist nur eine Zahlung über ein Konto zulässig.
•
Der Betrag, der gegen die Kontozahlungstaste erfasst wird, wird dem angegebenen Konto belastet.
•
Das Gerät druckt zuerst einen Bon und dann einen Kontobeleg aus. Dieser wird vom Kunden unterschrieben und dann
in der Kassenschublade aufbewahrt.
Zahlungen auf ein Konto
Kunden können Zahlungen auf ihr Konto vornehmen, auch wenn sie keine Waren kaufen. Wenn die Transaktion
abgeschlossen ist, druckt das Gerät den Kontoeinzahlungsbeleg in zweifacher Ausfertigung. Der Kunde erhält eine
Ausfertigung und die andere wird aufbewahrt.
4.16
Elektronischer Zahlungsverkehr
1. Systemdaten
6. Tabellen
9. EFT‐System
Das EFT‐System der Waage unterstützt Verifone „Payware Ocius“ nur in Großbritannien. Die Terminals VX820 (Ethernet)
und VX680 (WLAN) werden unterstützt. Je nach Karte werden Zahlungen mit PIN (Verified), durch kontaktloses Bezahlen,
Durchziehen und Rückvergütungen unterstützt.
Verifone VX820
Einrichten und Konfigurieren
Es können maximal 10 Terminals an das System angeschlossen und jedes Terminal kann von mehreren Geräten
gemeinsam benutzt werden. Die folgenden Parameter müssen für jedes Terminal angegeben werden.
•
IP‐Adresse
•
Port‐Nummer
•
Beschreibung
•
Art des Terminals
•
Preisgrenze für kontaktloses Bezahlen
Wenn die Terminals programmiert sind, wird jedes Gerät von Manager‐Modus > Geräte‐Konfiguration > EFT‐System aus
zugeordnet.
Wenn ein Gerät einem EFT‐Terminal zugeordnet wurde, werden alle Kartenzahlungen über dieses Terminal abgewickelt.
Hinweis: Wenn eine Bargeldauszahlung benötigt wird, muss bei der Zahlungsart Kartenzahlung „Wechselgeld zulässig“
aktiviert sein (Standardeinstellung ist Deaktiviert).
4.17
Angaben zu Etiketten einstellen
1. Systemdaten
7. Angaben zu Etiketten
1. ADD‐Etikett
2. Info. Etiketten
ADD‐Etikett einrichten
Mit der Funktion ADD‐Etikett erhalten Sie ein Etikett, auf dem anstatt Einzelposten die Summe ausgedruckt wird.
Ihr Gerät kann so konfiguriert werden, dass es eine von vier Arten von ADD‐Etiketten druckt (das ist eine werksseitige
Voreinstellung, kann aber von einem Kundendiensttechniker geändert werden):
•
Posten mit gewogenen und Stückpreisartikeln mit einem Etikett nach jedem Posten und einem ADD‐Etikett am Ende
aller Posten.
•
Posten mit gewogenen und Stückpreisartikeln mit einem ADD‐Etikett am Ende aller Posten.
•
Posten mit gewogenen und Stückpreisartikeln mit einem Bonetikett am Ende aller Posten.
•
Posten mit gewogenen und Stückpreisartikeln mit einem Etikett nach jedem Posten und ein Bonetikett am Ende aller
Posten.
Hinweis: Das Barcodeformat für das ADD‐Etikett ist das Barcodeformat, das für das Gerät programmiert wurde, außer die
Etiketten sind alle für eine PLU. In diesem Fall wird das Barcodeformat für die PLU verwendet.
1. Systemdaten
7. Angaben zu Etiketten
1. ADD‐Etikett
Etikettenformat
Text eingeben
PLU/Bon‐Barcode
Datum 1 (Deaktiviert/Tage/Monate/Stunden)
Datum 2 (Deaktiviert/Tage/Monate/Stunden)
Verkaufstext 1
Verkaufstext 2
Barcodedruck im ADD‐Modus
Sie können den PLU‐Etikettenbarcode auf dem ADD‐Bon und auf dem ADD‐Etikett drucken.
PLU‐Barcode drucken:
•
Barcode des ADD‐Etiketts muss auf Option 2 gesetzt sein. Barcode der PLU oder des Bons.
•
Alle Posten müssen für die gleiche PLU sein.
•
Es muss ein Barcode für den Gerätebon konfiguriert sein (das ist die Standardeinstellung).
.
ADD-Etikett als Bon
Einzelne PLU-Nummer
(Barcode der PLU)
ADD-Etikett als Bon
Gemischte PLUs
(Barcode für den Gerätebon)
AZ Supermarket
20-07-99
12:17
Operator Num
1
Tomatoes
kg
£/kg
£
0.250
1.60
0.40
Tomatoes
kg
1.000
£/kg
1.60
£
1.60
Tomatoes
kg
0.500
£/kg
1.60
Total
£
0.80
£2.80
Transacons
3
0 220376 000408
Abbildung 4.11 Beispiele für ADD‐Etiketten
4.18
Informationsetiketten
1. Systemdaten
7. Angaben zu Etiketten
2. Info. Etiketten
Nummer Infoetikett
Texteingabe
Etikettenformat
Drucker‐ID
Sie können eine PLU so programmieren, dass ein zusätzliches Etikett mit folgenden Informationen gedruckt wird:
•
Zubereitungshinweise
•
Rezepte
•
Sichere Handhabung
•
Rückverfolgbarkeitsdaten
Das Infoetikett muss ein passendes Etikettenformat aufweisen. Dazu können auch Felder gehören, die für
Standardetiketten zur Verfügung stehen.
Wenn Infoetikett aktiviert ist, werden Sie beim Programmieren der PLU zur Eingabe der Nummer des
Informationsetiketts aufgefordert.
Hinweis: Ein Infoetikett kann für jedes Produkt erstellt werden, wählen Sie es in PLU Erstellen + Bearbeiten aus. Die
Auswahl von Infoetiketten ist als Standardeinstellung in PLU Erstellen + Bearbeiten deaktiviert.
4.19
Meldungen erstellen
1. Systemdaten
5. Meldungen
1. Anmelden
2. Abmelden
3. Verkauf
4. Scrollen
5. Name der Filiale
6. Gruppennamen
7. Berichtsmeldung
Sie können sieben verschiedene Arten von Meldungen erstellen:
•
Anmelden
•
Abmelden
•
Verkauf
•
Scrollen
•
Name der Filiale
•
Gruppennamen
•
Berichtsmeldung
Für Informationen zum Erstellen und Bearbeiten von Text siehe Text erstellen und bearbeiten.
Für Informationen zum Erstellen von Gruppennamen siehe Produktgruppen erstellen.
Austauschcodes
Sie können Austauschcodes zum Drucken von Verkaufsinformationen in den Text von Meldungen einfügen (geben Sie
%%+ ein und wählen Sie aus der Liste aus.). Für eine vollständige Liste der verfügbaren Austauschcodes von Avery Berkel
und der Dewey Dezimal‐Austauschcodes und wie sie verwendet werden, siehe Austauschcodes.
Meldung mit Lauftext
Dabei handelt es sich um eine Verkaufsmeldung, die auf den Kunden‐ und Verkäufer‐Displays erscheint, wenn das Gerät
nicht benutzt wird. Die Meldung verschwindet, sobald Sie im Normalbetrieb eine Taste drücken (oder wenn das Gewicht
nicht null beträgt).
Sie können:
•
Bis zu 99 Meldungen von Nummer 1 bis 99 erstellen.
•
Jede Meldung mit bis zu 200 Zeichen programmieren.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Meldung mit Lauftext zu konfigurieren:
1.
Text scrollt nach oben.
2.
Lauftext mit Logo ‐ Sie können eine Bitmap definieren, die nach oben scrollt.
Name der Filiale
Der Name der Filiale kann:
•
Unten auf dem Etikett gedruckt werden, wenn ein geeignetes Etikettenformat ausgewählt wird.
•
Kann auf einem Gerät basierende Meldungen enthalten, indem der Austauschcode für die Gerätemeldung in den Text
für den Namen der Filiale aufgenommen wird.
Verkaufsmeldung
Eine Verkaufsmeldung ist eine Universalmeldung, die:
•
Einer PLU zugeordnet werden kann
•
Auf Etiketten gedruckt wird, wenn das Etikettenformat ein passendes Feld für die Verkaufsmeldung aufweist und es
einer PLU zugeordnet wurde.
Die Position der Meldung hängt vom ausgewählten Etikettenformat ab.
Jedes Etikettenformat kann bis zu zwei Felder für Verkaufsmeldungen und eine Reihe von Feldern für Legenden
aufweisen. Sie können:
•
Bis zu 99 Verkaufsmeldungen erstellen
•
Jede Meldung mit bis zu 200 Zeichen programmieren.
•
Austauschcodes zum Drucken von Verkaufsinformationen in den Text der Meldung aufnehmen.
Beispiel:
Mit %%+4.1%% oder %%D wird das aktuelle Datum gedruckt
Mit %%+4.3%% oder %%Z1 wird die Uhrzeit im Format 12:59 gedruckt
Mit %%+4.4%% oder %%Z2 wird die Uhrzeit im Format 1259 gedruckt
Mit %%+4.4%% oder %%Z3 wird die Uhrzeit im Format 125 gedruckt
Mit %%+7.3#pp%% oder %%Rpp wird die Verkaufsmeldung mit der Nummer „pp“ gedruckt.
Sie können das verwenden, um einen Text einzufügen, der in allen PLU‐Texten erscheinen soll
Mit %%+3.1%% oder %%V1 wird die Nummer des aktuellen Verkäufers gedruckt.
Mit %%+3.2%% oder %%V1 wird der Name des aktuellen Verkäufers gedruckt.
Mit %%+7.1%% oder %%M wird die Verkaufsmeldung an Geräten gedruckt, die von dieser Meldung
betroffen sind.
Hinweis: Für weitere Informationen zu Verkaufstexten siehe Verkaufsmeldung.
Datumscode
Verwenden Sie den Datumscode, um das Datum als Anzahl der Tage vom Anfang des laufenden Jahres (01. Januar) zu
drucken. Sie können einen Zeitabstand (max. 999.999) einstellen, der eine bestimmte Anzahl von Tagen zur Rechnung
hinzufügt.
Mit %%+4.1%% oder %%DCwird das Datum 01.02.02 als 32 gedruckt
Mit %%+4.2#10%% oder %%DC+10wird das Datum 01.02.02 als 42 gedruckt
Mit %%+7.1%% oder %%DCwird das Datum 31.12.02 als 365 gedruckt.
Zubereitungszeiten und Treuepunkte
•
Geben Sie die Sondercodes für die Zubereitungszeit oder für Treuepunkte in den Verkaufstext ein, bis maximal 99
Minuten oder 99 Punkte.
•
Geben Sie die Zubereitungszeit oder die Punkte pro 1 kg Ware ein.
Es wird die gesamte Zubereitungszeit bzw. es werden die Treuepunkte, die dem Gewicht der verkauften
Waren entsprechen, gedruckt.
Text für Verkaufsmeldung:
BEI 150° C FÜR %%+9.2#60%% (oder %%T60)
Wenn 2,5 kg verkauft werden, wird folgender Text gedruckt:
BEI 150° C FÜR 2Stunden 30Min
Text für Verkaufsmeldung:
BEI 150° C FÜR %%+9.2#30.1#20%% (oder %%T30+20)
Wenn 1,0 kg verkauft wird, wird folgender Text gedruckt:
BEI 150° C FÜR 50Min
Text für Verkaufsmeldung:
SIE ERHALTEN %%+9.1#20%% (oder %%P20) BONUSPUNKTE
Wenn 1,5 kg verkauft wird, wird folgender Text gedruckt:
SIE ERHALTEN 30 BONUSPUNKTE
Kopf‐/Fußtext
Diese Meldungen erscheinen oben (Anmelden) oder unten (Abmelden) auf einem Kundenbon.
Sie können diese Meldungen für beliebige Informationen verwenden. Es könnte sich dabei zum Beispiel um einen
Werbeslogan oder den Firmennamen und die Adresse handeln.
Wenn Sie den Austauschcode für eine Verkaufsmeldung (%%+7.3#pp%% oder %%Rpp) einfügen, können Sie an jedem
Gerät einen anderen Kopf‐/Fußtext haben.
Gerätespezifische Meldungen
Wenn Sie den Austauschcode für eine Gerätemeldung (%%+7.1#pp%% oder %%Mpp) in den Kopf‐/Fußtext einfügen,
können Sie an jedem Gerät einen anderen Text drucken.
Der gedruckte Text wird durch die Referenznummer für die Verkaufsmeldung bestimmt, die dem Gerät in Drucker
einrichten als Gerätemeldung zugeordnet ist.
Produktgruppen erstellen
1. Systemdaten
5. Meldungen
6. Gruppennamen
Eine Produktgruppe ist eine Kategorie wie Fisch, Frischfleisch oder Gemüse, der eine einzelne PLU zugeordnet sein kann.
Sie können:
•
Bis zu 99 Gruppen erstellen.
•
Jeder Gruppe einen bis zu 20 Zeichen langen Namen geben. Der Gruppenname wird auf PLU‐ und Gruppenberichten
gedruckt.
Kapitel 5 Geräte‐Konfiguration
In diesem Kapitel wird erläutert, wie Sie den Betrieb Ihrer Maschine individuell anpassen können. Es wird folgendes
beschrieben:
•
Auswahl, welche Funktionstasten funktionsfähig sind
•
Programmieren von Direkttasten für den schnellen Zugriff auf Funktionen, die regelmäßig benutzt werden.
•
Angabe von Kriterien für den Druck von Bons und Etiketten.
Hinweis: Zum Durchführen der Geräte‐Konfiguration müssen Sie sich im Manager‐Modus befinden.
5.1
Tastatur programmieren
Bevor die Waage in Betrieb genommen werden kann, muss die Tastatur mit 58 voreingestellten Tasten programmiert
werden, damit die Direkttasten den gewünschten Funktionen zugeordnet werden. Dadurch kann die Waage genau an die
Anforderungen der Filiale angepasst werden. Tasten können einer bestimmten PLU oder einer Reihe von Funktionen
zugeordnet werden, einschließlich Zahlungsmethoden oder Anmeldung der Verkäufer.
Vorlage für eine Verkäufertastatur erstellen
Nach dem Programmieren des Tastatur‐Layouts müssen Sie eine Tastatureinlage aus Papier für das Gerät erstellen. Auf
der Rückseite der Tastatureinlage für den Manager‐Modus befindet sich dafür eine Vorlage. Fertigen Sie eine Fotokopie
der Vorlage an, damit sie eine neue anfertigen können, falls sich das Layout der Tastatur ändern sollte. Wenn Sie das
machen, ist es wichtig, dass Sie die Symbole verwenden, die wir in diesem Handbuch für die Tasten verwendet haben.
Ihre Tastatur entspricht dann der Anleitung im Benutzerhandbuch.
Hinweis: Sie können auch Direkttasten zur Verwendung im Manager‐Modus programmieren. Damit haben Sie direkten
Zugriff auf Funktionen und müssen nicht mehr durch die einzelnen Menüs gehen. Siehe Direkttasten für den Manager‐
Modus für eine Anleitung.
5.2
Direkttasten programmieren
Bei Direkttasten handelt es sich um „Softkeys“, die einer beliebigen programmierbaren Taste an der
berührungsempfindlichen Tastatur zugeordnet werden können. Das Verfahren für die Zuordnung der Tasten ist für alle
Arten von Direkttasten gleich. In der folgenden Menüstruktur werden alle Optionen gezeigt, die für die Zuordnung von
Tasten zur Verfügung stehen.
4. Geräte‐
1. Tastatur
Konfiguration > einrichten >
1. Taste zuordnen >
1. Standard‐Zuordnung >
1. PLU
2. Verkäufer
3. Protokoll
4. PIN
5. Steuer>
6. Steuer drucken
1. Steueränderung
7. Abteilung
8. Tara
9. Prop.Tara
10. Doppelrolle
11. Alt. Währung >
1. Umrechnungstaste
2. Druck‐Taste
12. Rückgabe
13. Rabatt
14. Kassierer
15. Zwischensumme
drucken
16. Kundennummer
17. Doppelkreuz
18. Manuelle Preistasten >
1. EP/PLU
2. PoS Stückpreisartikel
3. Neg Stückpreisartikel
19. Rückverf. Tasten >
1. Voreing Rückverf
bearbeiten
2. Rückverf. Pass
3. Abwiegen
20. Rückverf. bereich >
1. Nach Losnummer
2. Nach Bereichsnummer
21. Code
22. Lagerbestand
23. Gewichtsüberschreibung
24. Fortl.Num.\x0
25. X2
26. X4
27. PLU Suche
28. Tastatur Taste
29. Papier auswählen\x0
30. Festpreis\x0
31. Bon wieder öffnen
32. Drucksteuerung\x0
33. Schnelles Preisangebot
34. PLU Daten Drucken
2. ECR zuordnen >
1. Zahlung
2. Kein Verkauf
3. Wechselgeld
4. Entnahme
5. Auszahlung
6. Zahlg auf ein Konto
7. Rückvergütung
3. Vorverpackung zuordnen >
1. Umverpacken >
1. Preis und Datum
2. Nur Datum 1
3. Nur Datum 2
2. Nicht Addieren
3. Verpackungsmaschine
Ein/Aus
4. Neuauspreisung
5. Verpackungslauf >
1. Verpackungslauf‐
Modus
2. Verpackungslauf
Überprüfung
3. Schnell ändern
6. Neuverpackung
4. Funkt.taste zuordnen >
1. Hinzufügen
2. Löschen
3. Eingabe
4. Fix
5. Nummer >
1. Taste 0‐9
2. Taste 00
3. Taste 000
6. Überschreiben
7. Null
8. Storno
9. Test
10. Tara
11. Preisbasis
12. Pfeil nach oben
13. Pfeil nach unten
14. Summe
15. Ja
2. Tastenzuordnung
aufheben >
3. Ausgangstastatur > 1. PLU‐Auswahl Anzeige >
1. Bon
2. Etikett
3. Vorverpackung
2. Zwischensumme anzeigen > 1. Zahlungen
2. Bon‐Zwischensumme
PLU‐Direkttaste für PLU 117 zuordnen:
1.
Wählen Sie im Manager‐Modus 4 aus. Geräte‐Konfiguration.
2.
Wählen Sie 1. Tastatur einrichten.
3.
Wählen Sie 1. Taste zuordnen.
4.
Wählen Sie 1. Standard‐Zuordnung.
5.
Wählen Sie 1. PLU.
6.
Wählen Sie die Abteilungsnummer aus.
7.
Geben Sie die PLU‐Nummer ein.
8.
Drücken Sie die Taste, der die PLU zugeordnet werden soll. Auf dem Display wird die Meldung Eingabe akzeptiert
angezeigt.
Hinweis: Wenn Sie eine Taste zuordnen, die vorher als Funktionstaste zugeordnet war, halten Sie die Taste gedrückt, bis Sie
eine Reihe von kurzen Piepstönen und danach einen langen Piepston hören.
Standardtasten
Die folgenden Standardtasten können zugeordnet werden:
1
PLU
9
Doppel Kapazität
17 Manuelle Preistasten
25 Festpreis
2
Verkäufer
10 Andere Währung
18 Rückverfolgbarkeitstasten 26 Bon wieder öffnen
3
Protokoll
11 Rückgabe
19 Code
27 Drucksteuerung
4
PIN
12 Rabatt
20 Lagerbestand
28 Schnelles Preisangebot
5
Steuer
13 Kassierer
21 Gewichtsüberschreibung 29 PLU Daten Drucken
6
Abteilung
14 Zwischensumme
drucken
22 Fortlaufende Nummer
7
Tara
15 Kundennummer
23 PLU Suche
8
Proportionale Tara
16 Doppelkreuz
24 Papier auswählen
Je nach Ihren Anforderungen können die Tasten, die Sie eingerichtet haben, von den hier abgebildeten abweichen. Sie
können zum Beispiel mehrere Verkäufertasten haben oder Sie haben vielleicht keine Taste Steuer drucken.
r. 1
e
Op
Dept 2
Bakery
Return
Stock
Tax
Print
Prop.
Tare
Tax
change
Passport
Pack
Run
Subtotal
print
Manuelle Preistasten
Mit diesen Tasten können Sie gewogene Waren und Stückpreisartikel mit einem manuellen Preis versehen.
UP/PLU. Damit wird die Waage zwischen dem manuellen Preis und PLU‐Betrieb umgeschaltet.
Positiv Stückpreisartikel. Damit können Sie den Preis eines Stückpreisartikels eingeben.
Negativ Stückpreisartikel. Damit können Sie den Preis eines negativen Stückpreisartikels eingeben.
UP/
PLU
+
-
Zahlungstasten (ECR) Je nach Ihren Anforderungen können die Tasten, die Sie eingerichtet haben, von den hier
abgebildeten abweichen. Hier sind mehrere Zahlungstasten für verschiedene Zahlungsarten abgebildet.
Cash
Cheque
Coupon
Account
No Sale
Refund
Tasten für verpackte Artikel
Rewrap
NON
ADD
Wrapper
On/Off
Re-Price
Pack Run
Mode
Pack Run
Review
Re-Pack
Funktionstasten
Funktionstasten lösen einen Vorgang aus. Dazu gehören alle Tasten an der oberen Tastatur mit 23 Tasten sowie alle
Funktionstasten im Manager‐Modus zur Steuerung der Navigation (zum Beispiel
+
.
Funktionstasten werden zuerst den Standardpositionen an der Tastatur zugeordnet. Sie können sie bei Bedarf auch
anderen Positionen an der Tastatur zuordnen.
Generische Tasten. Generische Tasten sind Tasten, die zu einer der oben erwähnten vier Gruppen gehören, die mit einer
ID zur Auswahl einer Funktion verwendet werden können. Sie können zum Beispiel eine generische Abteilungstaste
zuordnen, bei der nach einer ID‐ Nummer gefragt wird, wenn sie gedrückt wird. Wenn Sie dann „1“ eingeben, wird
Abteilung 1 ausgewählt.
Generische Tasten können zu folgenden zugeordnet werden:
•
Abteilungen
•
Tara‐Referenznummern
•
Zahlungen und Rabatte
Sie können damit Bezüge auswählen, die über keine Direkttaste an der Tastatur verfügen.
Hinweis: Zum Einrichten einer generischen Taste geben Sie die Referenznummer für die Taste erst ein, wenn Sie sie der
Tastatur zugeordnet haben.
5.3
Drucker einrichten
Mit dieser Gruppe von Funktionen können Sie individuell anpassen, wie Ihr Gerät Etiketten, Bons und Talons erstellt und
druckt.
4. Geräte‐Konfiguration > 2. Drucker einrichten > 1. Etikett einrichten >
1. Etikettenart
2. Etikettenformat
3. Pass einrichten >
1. Pass Etik.fmt.
2. Barcode‐Typ
4. Etikett erkennen
5. Tara‐Sperre
6. Symbole
7. Druckermodi
8. Etikettenkopie
9. Etiketten‐Direktdruck
2. Bon einrichten >
1. Talon
2. Bonkopie
3. Einzelartikel
4. Tütenetikett
5. Rand
3. And. Währg. Drucken >
1. Bon
2. Etikett
3. Warnungsmeldung
4. Gerätemeldung >
5. Geräte‐Logos >
1. Logo Kopfzeile
2. Logo Fußzeile
6. Geschwindigkeit/Dichte >
1. Etikett >
1. Etikettengeschwindigkeit
2. Etikettendichte
1. Bongeschwindigkeit
2. Bon >
2. Bondichte
Etikett einrichten
Mit diesen Optionen können Sie wählen:
•
Wie die Etiketten aussehen sollen und
•
wie die Etiketten erstellt und gedruckt werden sollen.
Etikettentyp. Sie können entweder separate oder Endlos‐Etiketten wählen.
•
Separat. Die Etiketten werden auf Etikettenrollen mit separaten Etiketten gedruckt. Diese Etiketten müssen die
richtige Größe für das Etikettenformat, das der PLU oder dem Gerät zugeordnet wurde, aufweisen.
•
Endlos. Endlos‐Etiketten werden auf einer Journal‐Rolle oder auf einer Rolle mit Endlos‐Etiketten gedruckt. Wenn Sie
Etiketten mit verschiedenen Längen oder Formaten benötigen, wird die Papierrolle durch den Druck auf einer Endlos‐
Etikettenrolle sparsamer verwendet.
Wenn Sie im Verkaufsmodus die Taste Papier Auswählen haben, drücken Sie die Taste:
•
Um den aktuell ausgewählten Etikettentyp anzuzeigen.
•
Drücken Sie Papier Auswählen erneut, um zwischen den Etikettentypen umzuschalten (Sie können dazu auch die
Tasten
verwenden.
Etikettenformat. Das Etikettenformat kann offen oder geschlossen sein.
Es stehen 103 Etikettenformate zur Verfügung. Alle Formate können entsprechend Ihren Anforderungen eingestellt
werden.
•
Offenes Etikettenformat: Etiketten werden entsprechend dem im PLU‐Datensatz gespeicherten Format gedruckt.
•
Geschlossenes Etikettenformat: Etiketten werden entsprechend dem Etikettenformat gedruckt, das Sie dem Gerät
zugeordnet haben.
Format für Pass‐Etikett. Das Standard‐Etikettenformat ist 90. Wenn Sie ein anderes Etikettenformat auswählen, müssen
Sie sicherstellen, dass nur Textfeld 3 und die Barcodefelder definiert sind. Das Barcodefeld muss so breit sein, dass
EAN128‐ oder CODE128‐Barcodes hineinpassen.
Tara‐Sperre. Wenn die Tara‐Sperre aktiviert ist, kann nur dann ein Etikett gedruckt werden, wenn eine Tara ausgewählt
wurde.
Symbole unterdrücken
Wenn Symbole aktiviert sind, zum Beispiel £, kg, £/ , dann werden Symbole auf Etiketten gedruckt. Wenn diese Symbole
auf dem Etikettenmaterial vorgedruckt sind, sollten Sie Symbole deaktivieren.
Druckmodus. Sie können aus drei verschiedenen Möglichkeiten zum Drucken von Etiketten wählen:
•
Auf Anforderung drucken. Drucken Sie Ihre Verkäufertaste oder
•
Sofort drucken. Das Gerät erstellt ein Etikett, sobald sich das Gewicht auf der Waage stabilisiert hat. Die PLU oder
Tara wird nicht beibehalten.
•
Vorverpackung. Das Gerät behält die PLU und Tara (falls eingerichtet) bei und erstellt jedes Mal, wenn sich das
Gewicht stabilisiert hat, ein Etikett und summiert als Vorverpackung.
, um das Etikett zu drucken.
Standardeinstellung für Verkäufer Bei der Auswahl des Druckmodus werden Sie zur Eingabe einer Verkäufernummer
aufgefordert. Diese Verkäufernummer wird der Taste
zugeordnet.
Etikettenkopien. Mit dieser Funktion wird eine Reihe von Etikettenkopien gedruckt, die eine genaue Kopie des ersten
Etiketts sind. Etiketten‐Kopien sind nützlich, wenn die Waren nicht an der Theke vorbereitet werden. Eine Kopie wird an
den Ort geschickt, an dem die Waren vorbereitet werden, und die andere behält der Verkäufer. Besonders gebräuchlich
ist dies in Situationen wie im Restaurant, wo die Küche eine Kopie erhält.
Etiketten‐Direktdruck. Wenn diese Funktion aktiviert ist, können Sie ein Etikett für einen Artikel drucken, während sich
das Gerät im Bon‐Modus befindet.
Zum Drucken des Etiketts
drücken, wenn die PLU angezeigt wird.
Postensummen für die Etiketten werden als Thekenwerte für die Standardeinstellung für Verkäufer gespeichert.
Das heißt, Sie können:
•
Ein individuelles Etikett mit Inhaltsstoffen, Zubereitungshinweisen, Werbeinformationen erstellen.
•
Coupons, Gutscheine oder Werbeetiketten auf Anforderung drucken.
Bon einrichten
Wählen Sie aus, wie die Bons aussehen sollen und wie die Bons erstellt und gedruckt werden sollen.
Talon. Ein Talon ist ein Beleg, der nach dem Bon gedruckt wird und den der Verkäufer behält. Es werden darauf die
Verkäufernummer, die Anzahl der Posten und der Gesamtwert des letzten Bons gezeigt.
Bonkopie. Mit dieser Funktion wird der Drucker für den Druck einer Bonkopie eingerichtet. Am Anfang und am Ende der
Bonkopie wird KOPIE gedruckt.
Einzelartikel. Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Sie nach jedem Posten einen Bon drucken wollen.
Hinweis: Talon, Bonkopie und Einzelartikel werden auf die gleiche Weise aktiviert und deaktiviert.
Tütenetiketten. Ein „Tütenetikett“ ist ein Summenetikett, das zum Zukleben der Tüte verwendet und an der Kasse
gescannt wird. Mit dieser Funktion können mehrere Posten, die bereits einzeln verpackt wurden, in einer größeren,
äußeren Tüte verpackt werden. Der Bon mit Einzelposten wird in die äußere Verpackung gegeben, die dann mit dem
„Tütenetikett“ zugeklebt wird.
An der Kasse muss dann anstatt mehrerer Etiketten nur ein einziges Etikett gescannt werden.
Tütenetikett
Bon mit Einzelposten
Abbildung 5.1 Typisches Beispiel für Etikett und Bon
•
Das „Tütenetikett“ wird nach dem Etikettenformat gedruckt, das für ADD‐Etiketten eingerichtet wurde, zum Beispiel
Artikelbeschreibung, Summe und Barcode.
•
Wenn der Bon gedruckt ist, folgt dann das Etikett im ADD‐Format, das als „Tütenetikett“ verwendet wird.
•
Zwischen dem Druck des Bons und des Tütenetiketts ist 2 Sekunden Pause.
Rand
Mit dieser Funktion können Sie den Text auf Bons und Berichten zentrieren, wenn Sie auf breitem Bonpapier drucken.
Die Standardeinstellung ist 0,0 mm und Sie können eine Breite von bis zu 9,9 mm für den Rand programmieren. Durch
das Einstellen des Randes wird der Druck um die programmierte Abmessung an die linke Seite des Papiers verschoben.
02-07-2003
12:09
02-07-2003
12:09
Served by
Sandra
Served by
Sandra
COD FILLETS
1.250 kg
£6.20/kg
SCOTTISH SALMON
North Atlanc Farmed
3.500 kg
£8.00/kg
Total
£28.00
£35.75
Cash
£40.00
Change
Ref
0
£7.75
Rate
0.00%
£4.25
Value
35.75
COD FILLETS
1.250 kg
£6.20/kg
SCOTTISH SALMON
North Atlanc Farmed
3.500 kg
£8.00/kg
Total
Cash
£28.00
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Transacons
Ref
0
2
THANK YOU FOR SHOPPING AT
AZ SUPERMARKETS
05#10041213
Keiner Rand
£28.00
£35.75
£28.00
Tax
0.00
£7.75
£40.00
Rate
0.00%
£4.25
Value
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£28.00
£28.00
Tax
0.00
Transacons
2
THANK YOU FOR SHOPPING AT
AZ SUPERMARKETS
05#10041213
Rand
Abbildung 5.2 Rand auf Bons
Euro‐Druck. Der Euro‐Druck wird für Länder verwendet, die kurz vor der Umstellung auf den Euro stehen. Er ist für die
Monate nach der Umstellung gedacht, damit die Kunden die Preise in Euro und in der alten Landeswährung sehen
können. Wenn diese Funktion aktiviert ist:
•
Preisinformationen in Euro werden automatisch auf Bons und Etiketten gedruckt
•
Preise in Euro werden auf Anforderung angezeigt
•
auf dem Bon kann eine Warnmeldung gedruckt werden.
Auf Etiketten werden entweder:
•
nur die Summen in Euro gedruckt
oder
•
die Summen und der Preis pro Einheit in Euro gedruckt
Drucktaste für Euro‐Bon. Wenn Ihr Gerät für den Druck des Währungssymbols für den Euro eingerichtet wurde, können
Sie die Taste
Euro
Print
einrichten und zuordnen, siehe Standardtasten, um eine Kopie eines Euro‐Bons auszudrucken.
Gerätemeldung. Sie können einem Gerät eine Referenznummer für eine Meldung zuordnen, mit der festgelegt wird,
welche Verkaufsmeldung verwendet wird, wenn der Austauschcode %%M oder %%+7.1%% verwendet wird. Dadurch
können gerätespezifische Meldungen verwendet werden. Der Austauschcode kann in ein beliebiges PLU‐Textfeld, eine
Verkaufsmeldung oder den Namen einer Filiale programmiert werden. Der Code wird durch die zugeordnete Meldung
ersetzt, die im entsprechenden Textfeld auf dem Etikett gedruckt wird.
Geräte‐Logos. Im System können bis zu 100 Logos gespeichert werden. Diese können unter Geräte‐Logos für die
Kopfzeile und/oder die Fußzeile des Bons ausgewählt werden. Einzelne Geräte können so programmiert werden, dass in
der Kopf‐ oder Fußzeile des Bons unterschiedliche Logos gedruckt werden.
Geschwindigkeit/Dichte. Eine langsamere Druckgeschwindigkeit kann die Druckqualität auf dünnerem Papier
verbessern.
5.4
Ein Barcodeformat zuordnen
4. Geräte‐Konfiguration
3. Geräte‐Barcode
1. Etikett
2. Bon
3. Talon
4. Nachweis
5. Höhe des Barcodes
Sie können einem Gerät eine Standardeinstellung für das Barcodeformat zuordnen. Bei Geräten mit Etikettendruck wird
das dem Gerät zugeordnete Format verwendet, wenn die PLU über keinen programmierten Barcode verfügt. Geben Sie
eine Referenznummer für den Barcode von 1 bis 9 ein.
Bei Bon‐Geräten können Sie den Barcodedruck für Bons und Talons aktivieren oder deaktivieren.
Hinweis: Für weitere Informationen zum Erstellen und zur Auswahl von Abteilungen siehe Kapitel 6 ‐ Barcodes.
Rückverfolgungscode. Beim Rückverfolgungscode handelt es sich um einen sechsstelligen numerischen Code, der am
Ende von Bons und Berichten gedruckt wird. Er wird zur eindeutigen Bestimmung eines einzelnen Geräts verwendet.
Höhe des Barcodes. Mit der Option Höhe des Barcodes können Sie die Höhe von Barcodes auf Bons und Talons so
einstellen, dass sie im Bereich 5‐20 mm in 1 mm Schritten programmiert werden kann. Die Standardeinstellung für die
Höhe ist 20 mm
5.5
Betriebsmodi des Geräts
4. Geräte‐Konfiguration
4. Gerätemodus
1. Kassenmodus
2. POS‐Modus
3. Selbstbedienung
Kassenmodus
Für den Kassenmodus gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, er kann eingestellt werden auf Deaktiviert, Aktiviert oder
Kasse ‐Kein Wechsel:
Deaktiviert:
Dies ist auch als „Wechselmodus Verkäufer“ bekannt. Die Waage wird von bis zu 99 „wechselnden“ Verkäufern benutzt.
Sie können an allen Geräten Kunden bedienen und Bons erstellen. Jeder Verkäufer muss die Posten seiner Verkäufertaste
zuordnen. Das hat den Vorteil, dass Sie bei Verwendung mehrerer Waagen einen Posten an der nächstgelegenen,
verfügbaren Waage wiegen und zuordnen können. Jeder Posten kann sich an einer anderen Waage befinden und der Bon
kann an der Waage gedruckt werden, die am günstigsten gelegen ist.
Aktiviert:
Die Waage wird von einem (angemeldeten) Verkäufer benutzt. Der Verkäufer wird automatisch an der vorherigen Waage
abgemeldet, wenn er sich an einer neuen Waage anmeldet.
Kasse ‐Kein Wechsel: Das ist Aktiviertähnlich, auch hier wird die Waage nur von einem Verkäufer benutzt. Der
Unterschied liegt darin, dass sich der Verkäufer zuerst manuell abmelden muss, wenn er an eine andere Waage geht,
bevor er sich an der anderen Waage anmelden kann.
•
Wenn der Kassenmodus auf Aktiviert oder Kasse ‐Kein Wechsel gesetzt ist, kann jeweils nur ein Verkäufer an diesem
Gerät angemeldet sein. Wenn ein Verkäufer ein anderes Gerät benutzen will, muss er sich am neuen Gerät anmelden.
•
Die Transaktionen am Gerät werden nur über die Direkttaste des „angemeldeten“ Verkäufers oder über die
„Kassierer“‐Taste zugeordnet, wenn diese eingerichtet wurde.
•
Wenn eine Kassierer‐Taste eingerichtet wurde, werden die Transaktionen automatisch dem Verkäufer zugeordnet,
der am Gerät angemeldet ist.
•
Wenn ein Verkäufer an einem Gerät angemeldet ist und es stehen Transaktionen offen, kann sich kein anderer
Verkäufer anmelden. Der neue Verkäufer sieht die Meldung Gerät wird benutzt , wenn er seine eigene, zugeordnete
Taste drückt.
•
Wenn ein Produkt‐Barcode gescannt wird, wird dieser sofort zugeordnet, ohne dass eine Verkäufer‐ oder Kassentaste
gedrückt werden muss.
PoS‐Modus (Point of Sale)
Wenn der PoS‐Modus (Point of Sale) aktiviert ist, wird er normalerweise mit einer Kassenschublade verwendet und es
sind verschiedene Zahlungsarten möglich.
PoS‐Aktiviert
Sie können:
•
Kassenbons ausdrucken
•
den überreichten Geldbetrag und das erforderliche Wechselgeld anzeigen
•
verschiedene Zahlungsarten für Einkäufe akzeptieren. Das hängt davon ab, welche Zahlungstasten an Ihrem Gerät
eingerichtet sind
•
Zahlungen auf Konten empfangen.
PoS‐Deaktiviert
In diesem Modus werden nur Thekenbons gedruckt, auch wenn die Waage mit ECR‐Tasten konfiguriert wurde.
Selbstbedienungsgeräte
In Selbstbedienungsmodus können Sie wählen, wie die Tastaturen funktionieren. Es gibt drei Möglichkeiten:
•
Nur TK (Selbstbedienung)
•
beide Tastaturen
•
TK/Artikel‐Tastatur.
Wenn Sie beide Tastaturen aktivieren, funktionieren die PLU‐Direkttasten sowohl an der Standard‐Tastatur als auch an
der großen Tastatur.
Wenn Sie TK/Artikel‐Tastatur auswählen, werden alle numerischen Eingaben an der unteren Tastatur als die Anzahl der
Artikel behandelt, nicht als die PLU‐Nummer.
Hinweis:
•
Achten Sie darauf, dass das Gerät für den Etikettendruck eingerichtet oder konfiguriert ist, bevor Sie den
Selbstbedienungsmodus aktivieren.
•
Richten Sie eine Sicherheitsstufe für alle Funktionen ein, die auf der Verkaufstastatur nicht verfügbar sein sollen.
•
Im Selbstbedienungsmodus wird die PLU nach 15 Sekunden gelöscht, wenn kein Etikett gedruckt wird.
Gerät auf Null setzen
The Null‐Taste an der Verkaufstastatur ist im Selbstbedienungsmodus deaktiviert.
Gerät wieder auf Null setzen:
1.
Rufen Sie den Manager‐Modus auf.
2.
Drücken Sie
.
Tasten zuordnen
Sie können der TK‐Tastatur alle programmierbaren Tasten auf die gleiche Weise zuordnen wie Sie Tasten zur
Verkaufstastatur zuordnen. Siehe Direkttasten programmieren für weitere Informationen.
Große Tasten
Größere Tasten für die Auswahl von Produkten können durch die Zuordnung von zwei benachbarten Tasten oder durch
vier Tasten in einem quadratischen Block der gleichen PLU zugeordnet werden. Erstellen Sie passende Etiketten oder ein
Tastatur‐Overlay für Ihr eigenes Tastatur‐Layout.
Tastatur‐Overlay
Nehmen Sie das mitgelieferte Tastatur‐Overlay ab und legen Sie Overlays ein, die nach Ihren Anforderungen gedruckt
wurden.
5.6
Alarm einstellen
4. Geräte‐Konfiguration
5. Alarme
1. Schubladen‐Alarm
2. Plan‐Fehler‐Alarm
Kassenschublade erkennen
Wenn der Kassenschubladen‐Alarm aktiviert ist, kann das Gerät nicht benutzt werden, wenn die Kassenschublade
geöffnet ist. Ein akustisches Alarmsignal ertönt und es wird eine Meldung angezeigt, bis die Schublade geschlossen wird.
Sie können eine Verzögerung von 0‐60 Sekunden vom Öffnen der Schublade bis zum Ertönen des Alarms programmieren.
(Netzwerk) Plan‐Fehler‐Alarm
Sie können den akustischen Alarm bei Netzwerkplan‐Fehler aktivieren oder deaktivieren. Für Informationen zu
Netzwerkfehlern siehe Umgang mit Netzwerkfehlern.
5.7
Gemischte Transaktionen (Lagerbestands‐Modus)
Im Lagerbestands‐Modus wird das Gerät ausschließlich zur Eingabe und Erfassung von Daten verwendet. Transaktionen,
die in diesem Modus durchgeführt werden, wirken sich nicht auf den Gesamtumsatz aus. Die Transaktionen werden im
Journal‐Puffer gespeichert und können von geeigneten PC‐Anwendungen gesammelt werden.
Zu den gemischten Transaktionen können Verkauf an gewerbliche Kunden, Lieferscheine, Bestellungen und
Bestandskontrollvorgänge gehören.
Hinweis:
•
Der Lagerbestands‐Modus darf nicht verwendet werden, wenn Kunden anwesend sind.
•
Transaktionen im Lagerbestands‐Modus und Verkaufstransaktionen dürfen nicht auf dem gleichen Bon gemischt
werden.
Lagerbestands‐Modus einrichten
Damit Sie das Gerät in den Lagerbestands‐Modus versetzen können, muss eine Direkttaste für den Lagerbestand aktiviert
und zur Tastatur zugeordnet sein. Sie können der Taste eine Sicherheitsstufe zuordnen, um den unbefugten Zugriff zu
verhindern. Sie können den Lagerbestands‐Modus entweder im Bonmodus oder im Etikettenmodus verwenden.
Etikettenmodus
Der Lagerbestands‐Modus kann nur verwendet werden, wenn die ADD‐Funktion ausgewählt wurde.
Bonmodus
Rückerstattungen, Retouren und negative PLUs sind im Lagerbestands‐Modus nicht zulässig.
Gemischte Warenkonten. Sie müssen Konten für gewerbliche Kunden einrichten oder für Geschäftsbereiche, denen die
Artikel bei der Durchführung von Lagerbestandsfunktionen berechnet werden. Wenn Sie zum Beispiel einen
Lagerbestand abschreiben wollen, können Sie ihn einer einzelnen Abteilung wie etwa Elektrogeräte, Körperpflegemittel
oder Delikatessen berechnen.
Für weitere Informationen zum Einrichten von Konten siehe Konten einrichten.
Zahlungstasten. Im Lagerbestands‐Modus können Sie nur Zahlungstasten des Typs Lagerbewegung und die Taste „Zahlg
auf ein Konto“ verwenden.
Zur Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Lagerbewegungen müssen Sie mehrere Zahlungstasten für
Lagerbestände mit Namen erstellen, die ihrer beabsichtigen Verwendung entsprechen (z.B. „Abschreibung“,
„Bestellungen“, „Lieferschein“, „Kundenkonto“)
•
Sie können auswählen, ob Preise oder nur Gewicht/Menge auf dem Bon ausgedruckt werden. Steuerwerte werden
nicht gedruckt.
Für weitere Informationen zum Einrichten von Zahlungstasten siehe Direkttasten programmieren.
******Stock Mode******
12-08-2003
******Stock Mode******
13:25
12-08-2003
13:25
Operator Num
Sandra
1
Operator Num
Sandra
1
Stock Write Off
Greengrocery
Total
Transacons
Int 002
Stock Write Off
Greengrocery
Transacons
Int 002
£162.35
1
1
Customer
Customer
Signature
Signature
0001#0017
0001#0017
**** Report Complete ****
**** Report Complete ****
Preise Ja
Preise Nein
Abbildung 5.3 Kontobeleg im Lagerbestands‐Modus
******Stock Mode******
******Stock Mode******
12-08-2003
18:25
Served by
Melon
42 Items @
Total
Sandra
12-08-2003
18:25
Operator Num
Sandra
1
£ 50.40
Delivery Note
Gourmet Restaura
Transacons
£ 1.40/01
£ 50.40
1
Customer
Transacons
1
Delivery Note
Gourmet Restaura
Total Weight
T 001
T 001
Signature
0001#0017
0.000 kg
**** Report Complete ****
0001#0017
THANK YOU FOR SHOPPING AT
AZ SUPERMARKETS
Abbildung 5.4 Bon und Kontobeleg im Lagerbestands‐Modus
5.8
Neuauspreisung von Waren
4. Geräte‐Konfiguration
6. Neuauspreisung einrichten
Neuauspreisung bedeutet, dass ein neues Preisetikett erstellt und über das ursprüngliche Preisetikett auf der Packung
geklebt wird. Dieses Etikett wird nicht der PLU zugeordnet. Das Etikettenformat umfasst normalerweise:
•
Barcode
•
Gesamtpreis
•
Preis pro Einheit/Artikelpreis
•
Gewicht/Artikel
Neuauspreisungsetiketten können nur gedruckt werden, wenn an der Verkaufstastatur eine Direkttaste für die
Neuauspreisung zugeordnet wurde.
Packung wiegen
Mit Packung wiegen können Sie entscheiden, ob Packungen, die mit neuen Preisen versehen werden, gewogen werden
sollen oder ob das Gewicht von Hand eingegeben wird.
•
Packung wiegen Ja. Die Packungen, die mit einem neuen Preis versehen werden, können gewogen werden.
•
Packung wiegen Nein. Das Gewicht der Packung muss mit den Zifferntasten von Hand eingegeben werden. Ein von
Hand eingegebenes Gewicht wird durch ein „H“ gekennzeichnet, das auf dem Etikett vor dem Gewicht gedruckt wird.
Summe drucken
Mit Summe drucken können Sie wählen, ob Sie eine vorübergehende Summe für Neuauspreisungstransaktionen
erstellen wollen.
•
Summe drucken Ja. Es werden vorübergehende Summen für Neuauspreisungstransaktionen erstellt.
Jedes Etikett wird gegen die entsprechende EAN‐Nummer summiert. Die Summen sind jeweils für die einzelnen Geräte
und enthalten folgendes:
•
EAN‐Nummer
•
Gesamtgewicht
•
Anzahl der Posten
•
Gesamtwert.
Neuauspreisungssummen werden im Format für ADD‐Etiketten gedruckt und für jede Summe wird ein separates ADD‐
Etikett erstellt.
Neuauspreisungssummen werden beim Beenden des Neuauspreisungsmodus gelöscht.
5.9
Lizenzen für Software
8. Lizenzen
1. Versuch starten
2. Anfordern
3. Aktivieren
4. Backup‐Codes
5. Codes wiederherstellen
Bestimmte Waagenfunktionen sind optional erhältlich. Der Erwerb erfolgt über einen Lizenz‐Manager, der sich im Menü
8 des Manager‐Modus befindet. Lizenzen.
Beim Aufrufen des Lizenz‐Managers wählt der Benutzer aus der Liste der verfügbaren Funktionen für das Lizenzsystem
aus:
•
Versuch starten– Damit wird eine 30‐tägige Probezeit aktiviert
•
Lizenz anfordern ‐ Damit kann ein Lizenzcode angefordert werden, mit dem man einen Aktivierungscode erhält
•
Lizenz aktivieren ‐ Damit wird eine Funktion über einen Aktivierungscode aktiviert
•
Codes sichern‐ Damit werden Aktivierungscodes auf einem USB‐Speicherstick gesichert
•
Codes wiederherstellen‐ Damit werden Aktivierungscodes von einem USB‐Speicherstick wiederhergestellt.
Versuche starten und Lizenzfunktionen
Auf dem Bildschirm für den Lizenzmanager sind die Funktionen angegeben, für die eine Lizenz erforderlich ist. Zum
Zeitpunkt der Drucklegung ist nur Elektronischer Zahlungsverkehr (EFT) als Funktion mit Lizenz verfügbar.
Drücken Sie zum Auswählen einer Funktion die Taste
der Taste
und wenn alle Funktionen ausgewählt wurden, wird mit
entweder die Probezeit gestartet oder eine Lizenzanforderung erstellt.
Drücken Sie die Taste
, um den Code für die Lizenzanforderung auszudrucken.
Sie werden dann gefragt, ob Sie ihn speichern wollen.
Code für die Lizenzanforderung speichern:
1.
Stecken Sie den Speicherstick in den USB‐Port im Druckerfach ein und drücken Sie
.
2.
Im Hauptverzeichnis des USB‐Speichersticks wird eine Datei mit dem Namen licence.txt erstellt.
Bei dieser Datei handelt es sich um eine Klartext‐Datei, in der jeder Anforderungscode für eine Lizenz in einer neuen Zeile
erscheint. Das Format der Zeilen lautet:
14345678=S2BRVE49FR3gqtZi9a+mpmwBjtFSri7P<neue Zeile>
Bei 14345678 handelt es sich dabei um die Seriennummer.
Lizenz aktivieren
Den Aktivierungscode erhalten Sie unter www.averyberkelorders.co.uk/licencing.html, speichern Sie dann den
Aktivierungscode auf Ihrem Speicherstick.
Wählen Sie an der Waage das Menü Lizenz aktivieren aus. Im Bildschirm zur Aktivierung der Lizenz können Sie entweder
den Code aus einer Datei auf dem Speicherstick herunterladen (Enter‐Taste) oder den Code manuell mit der Tastatur
eingeben (Taste C).
Der bzw. die Aktivierungscodes müssen sich in einer Datei mit dem Namen activationcode.txt im Hauptverzeichnis des
USB‐Speichersticks befinden.
Bei dieser Datei muss es sich um eine Klartext‐Datei handeln, in der jeder Aktivierungscode in einer neuen Zeile
erscheint. Das Format der Zeilen lautet:
14345678=S2BRVE49FR3gqtZi9a+mpmwBjtFSri7P<Neue Zeile>
Bei 14345678 handelt es sich dabei um die Seriennummer, gefolgt von „=“ und dem Aktivierungscode.
Aktivierungscodes sichern und wiederherstellen
Die aktuellen Aktivierungscodes an der Waage können auf einem Speicherstick gespeichert und zu einem späteren
Zeitpunkt wiederhergestellt werden, wenn sie bei einer Reparatur der Platine verlorengehen. Die Aktivierungscodes
können nur an der Original‐Hauptplatine wiederhergestellt werden. Wenn die Hauptplatine ausgewechselt wird, muss
ein neuer Aktivierungscode angefordert werden. Die Aktivierungscodes werden dann in einer verschlüsselten Datei auf
dem USB‐Speicherstick unter \lic_backup\14529999.BAK gespeichert, bei 14529999 handelt es sich dabei um die
Seriennummer.
Kapitel 6 Barcodes
6.1
Barcodes ‐ eine Einführung
Barcodes werden für die Kennzeichnung von bestimmten Eigenschaften des Produkts verwendet wie zum Beispiel, Preis,
Menge, Anzahl, Artikelnummer. Barcodes werden mit der XS Waage in zweifacher Hinsicht verwendet. Wenn ein
Barcodescanner angeschlossen ist, kann er für die schnelle Auswahl von PLUs verwendet werden. Dazu kann die Waage
Barcodes für Etiketten, Bons und Talons drucken, die von anderen Waagen oder Geräten, die über einen Barcodescanner
verfügen, gelesen werden können.
Sie können bis zu 32 Barcodeformate erstellen und speichern.
Barcode‐Typen
Die XS Waage unterstützt sowohl Barcodes mit festgelegter als auch mit variabler Länge. Die folgenden Barcode‐Typen
sind verfügbar:
EAN 13
Festgelegte Länge
EAN13 Skandinavisch Festgelegte Länge
Code 39 erweitert
Variable Länge
ITF 14
Festgelegte Länge
EAN8
Festgelegte Länge
PDF417
Variable Länge
UPC12
Festgelegte Länge
GS1 erweitert
Variable Länge
UPC13
Festgelegte Länge
GS1‐14
Festgelegte Länge
EAN128
Variable Länge
GS1 Begrenzt
Festgelegte Länge
Code 128
Variable Länge
SSCC
Festgelegte Länge
Code 39
Variable Länge
Barcodes mit festgelegter Länge
Es gibt verschiedene Arten von Barcodes mit festgelegten Längen, die weltweit für die Verwendung im Einzelhandel
akzeptiert werden. Welche Art von Barcode verwendet wird, hängt von dem Standard ab, der in dem jeweiligen Land
übernommen wurde. So sind zum Beispiel in den USA UPC‐Barcodes gebräuchlich, während in Europa EAN‐Barcodes
verwendet werden.
Standardlänge. Jeder Barcode‐Typ wurde als Standardlänge für die Barcodestellen in das Gerät programmiert. Das wird
als die Standardlänge bezeichnet.
Die Barcodeformate können neu definiert werden, damit vom Hersteller markierte Barcodes oder Barcodes für
Trockenartikel gedruckt werden können.
Barcodes mit variabler Länge
Sie können die Daten frei eingeben, um die gewünschten Angaben in den Barcode einzubetten, vorausgesetzt, sie
erfüllen die Anforderungen für den Barcode‐Typ, den Sie verwenden. So kann es zum Beispiel erforderlich sein, dass sie
mit Hilfe von AI‐Präfix‐Codes (Application Identifier), die die Bedeutung und das Format der nachfolgenden Daten
anzeigen, verschlüsselt werden können.
6.2
Barcodes drucken
Geräte mit Etikettendruck
Barcodes für Etiketten, die sich auf die PLU beziehen, werden nur gedruckt, wenn ein Barcode in der PLU aktiviert ist. Das
in der PLU ausgewählte Etikett (oder die dem Gerät zugeordnete Standardeinstellung für das Etikettenformat) muss ein
Barcodefeld aufweisen.
Das Etikettenfeld kann ein Barcodeformat direkt vorgeben oder es kann erforderlich sein, dass es in der PLU‐
Konfiguration ausgewählt wird. Im letzteren Fall wird durch die PLU‐Konfiguration festgelegt, welches Barcodeformat zu
verwenden ist. Wenn in der PLU kein Barcodeformat ausgewählt wurde, wird die Standardeinstellung für den Barcode
für dieses Gerät verwendet. Siehe Ein Barcodeformat zuordnen für weitere Informationen.
•
Sie können bei Bedarf auch mehrere Barcodes auf dem gleichen Etikett drucken.
•
Die Barcodes können in der PLU definiert oder mit einem Etikettenformat verknüpft sein.
•
Die Programmierung des Barcodes in der PLU ist bei Barcodes mit festgelegter Länge die bevorzugte Methode.
Bongeräte
Barcodes für Bons beziehen sich auf den einzelnen Bon, Talon oder das ADD‐Etikett und sind unabhängig von den
Barcodeeinstellungen in der PLU. Der Barcode wird auf dem Bon, Talon oder ADD‐Etikett gedruckt, wenn die Waage in
der Geräte‐Konfiguration dafür eingerichtet wurde. Siehe Ein Barcodeformat zuordnen für weitere Informationen.
Wenn das Barcodeformat die Abteilungsnummer oder Gruppennummer enthält, dürfen Waren oder Artikel von
verschiedenen Abteilungen oder Gruppen nicht auf dem gleichen Bon kombiniert werden.
Zwischensummen‐ und Summen‐Bons drucken
Wenn Sie Barcodes auf Zwischensummen‐Bons drucken wollen, müssen Sie ein geeignetes Barcodeformat für den Bon‐
Barcode erstellen. Dieser Barcode muss über ein einmaliges Präfix verfügen, das nicht mit anderen Etikettentypen oder
Barcodeformaten verwechselt werden kann. Um die Kundennummer in den Barcode mit aufzunehmen, muss das Format
an den entsprechenden Stellen im Format den Zeichencode „S“ für eine fortlaufende Nummer aufweisen.
Um Barcodes nur auf Zwischensummen‐Thekenbons zu drucken, müssen Sie Barcd auf Zw.sum aktivieren.
Um Barcodes nur auf Verkaufssummenbons zu drucken, müssen Sie Barcd auf Summe aktivieren.
07-11-03
09:41
Served by
Maria
Subtotal
6.40
Transactions
4
9 8 0 0 0 0 1 2 3 4 5 6 2 >
Customer Number 123456
Abbildung 6.1 Zwischensummen‐Thekenbon
6.3
Barcodes scannen
Sie können den Handscanner für folgendes verwenden:
•
Zum Lesen von Barcodes auf Eigenwaren oder Markenwaren an einem PoS‐Gerät, wenn sich Ihr Gerät im
Verkaufsmodus befindet.
•
Zur Unterstützung der Programmierung von PLUs, wenn sich Ihr Gerät im Manager‐Modus befindet.
Hinweis: Sie können den Scanner nur verwenden, wenn ein geeigneter Barcode an der Ware angezeigt wird.
Markenwaren
Bei Markenwaren wird der Barcode vom Hersteller auf der Verpackung aufgedruckt. Der Barcode wird bei der EAN‐
Behörde registriert und als Gewichts‐ oder Preisbarcode bezeichnet.
Eigenwaren
Wenn Sie Eigenwaren scannen wollen, müssen Sie einen geeigneten Barcode drucken und diesen auf das Produkt
kleben.
Hinweis: GS1 Begrenzte Barcodes sind für manche Arten von Scannern nicht geeignet.
Barcode lesen
Wenn ein Barcode gescannt wird, sucht das Gerät in der Barcode‐Liste nach einem Präfix, das mit dem des gescannten
Barcodes übereinstimmt. Wenn kein passender Barcode gefunden wird, wird wie bei einem Barcode für Trockenartikel
vorgegangen.
Als Barcodeformat kann es sich entweder um das dem Gerät zugeordnete Format oder um das in der PLU programmierte
Barcodeformat handeln. Wurde ein PLU‐Barcode programmiert, wird das Gerät diesen anstatt des dem Gerät
zugeordneten Barcodes verwenden.
Hinweis: Der Scanner verwendet den ersten Barcode‐Typ mit einem Präfix, der mit dem auf der Ware übereinstimmt. Es ist
wichtig, dass Sie keine unterschiedlichen Barcode‐Typen mit dem gleichen Präfix programmieren.
Kassenmodus
Wenn sich das Gerät im Kassenmodus befindet und ein Barcode gescannt wird, wird die Transaktion automatisch dem
Verkäufer zugeordnet, der an diesem Gerät angemeldet ist. Das heißt, Sie müssen nicht jedes Mal Ihre Verkäufertaste
oder die Zwischensummen‐Taste drücken.
6.4
Barcodes für Markenartikel scannen
Barcodes für Trockenware scannen
Dieser Barcode‐Typ enthält nur die Artikelnummer. Barcodes für Trockenwaren werden bei
Markenwaren am häufigsten verwendet. Ein Glas Kaffee weist beispielsweise die Artikelnummer
5021991245497 vom Hersteller auf. Normalerweise müssen Sie keine Barcodes für Trockenwaren
drucken können, Sie wollen sie nur zur Verwendung im Bonmodus scannen können.
PLU‐Eintrag für Trockenware erstellen:
1.
Scannen Sie den Barcode in PLU Erstellen + Bearbeiten, wenn Sie zur Eingabe der PLU‐Nummer aufgefordert werden.
2.
Programmieren Sie die PLU‐Beschreibung.
3.
Programmieren Sie den PLU‐Preis.
4.
Drücken Sie
, um die PLU zu speichern
Hinweis: Sie können einen Barcode für Trockenwaren nur einer Stückpreis‐PLU zuweisen. Die Verwendung dieses
Barcodetyps für eine gewogene PLU ist gesetzlich verboten.
Wenn die Waren im Verkaufsmodus gescannt werden, werden auf dem Bon die Beschreibung und der Preis gedruckt, die
in der PLU programmiert wurden.
Barcode mit eingebettetem Preis scannen
Manchen Waren werden vom Hersteller gewogen und mit dem Preis ausgezeichnet geliefert, zum
Beispiel tiefgefrorene Hähnchen und vorverpacktes Obst und Gemüse. In diesem Fall sind im
Barcode des Herstellers die Artikelnummer und der Verkaufspreis enthalten.
Bevor Sie einen PLU‐Eintrag für einen Barcode mit eingebettetem Preis erstellen können, müssen Sie zuerst das
Barcodeformat erstellen, das bei Ihrer nationalen Codierungsbehörde für mit dem Preis ausgezeichnete Markenware
registriert ist. In Großbritannien wird zum Beispiel derzeit das Format 20AAAAAVPPPPC verwendet.
PLU‐Eintrag für Barcode mit eingebettetem Preis erstellen:
1.
Erstellen Sie eine PLU.
2.
Programmieren Sie den Artikelpreis als 0.00.
3.
Geben Sie die anderen Produktinformationen ein, die in der Produktdatei enthalten sein sollen.
4.
Wählen Sie Barcode Nur scannen.
5.
Geben Sie die Referenznummer für das Barcodeformat für mit dem Preis ausgezeichnete Markenware ein.
6.
Scannen Sie die Barcodenummer bzw. geben Sie sie manuell ein, wenn das Barcodeformat angezeigt wird.
Wenn die Waren im Bonmodus gescannt werden, erscheinen auf dem Bon die Beschreibung, die in der PLU
programmiert wurde und der in den Barcode des Herstellers eingebettete Preis.
6.5
Barcodes für Eigenwaren drucken und scannen
Sie können Etiketten mit Barcodes für Waren drucken, die vor dem Verkauf in der Filiale verpackt wurden. Wenn Sie den
Barcode in das Etikett mit aufnehmen, kann der Verkäufer die Waren am Point of Sale oder an der Kasse scannen.
Barcodes für Trockenware
•
Verwenden Sie diesen Barcode‐Typ für Waren mit festgelegtem Gewicht und Preis.
•
Ein Barcode, der nur die Artikelnummer zeigt, wird auf die Ware geklebt und der Preis am Regal angezeigt.
•
Ein typisches Beispiel dafür wären Backwaren.
Hinweis: Um unterschiedliche Preise bei der Ware zu vermeiden, sollten Etiketten für Trockenware keinen Preis enthalten.
Verwenden Sie im Zweifelsfall stattdessen einen Barcode mit eingebettetem Preis.
Artikel (PLU)‐Datei erstellen:
1.
Legen Sie die Trockenware entweder im Format EAN8 oder EAN13 an: 008AAAAC oder 02AAAAAAAAAAC
2.
Legen Sie eine PLU für Stückpreisartikel an.
3.
Geben Sie ein Etikettenformat ein, das Barcodes unterstützt.
4.
Programmieren Sie den Artikelpreis.
5.
Geben Sie die anderen Produktinformationen ein, die in der Produktdatei enthalten sein sollen.
6.
Wählen Sie Barcode aktiviert aus.
7.
Geben Sie die Referenznummer für das Barcodeformat ein.
8.
Geben Sie die Artikelnummer ein.
9.
Drucken Sie ein Etikett mit Barcode und kleben Sie es auf die Ware..
Wenn die Waren im Bonmodus gescannt werden, erscheinen auf dem Bon die Beschreibung und der Preis, die in der PLU
programmiert wurden.
Hinweis: Sie können einen Barcode für Trockenwaren nur einer Stückpreis‐PLU zuweisen. Die Verwendung dieses
Barcodetyps für eine gewogene PLU ist gesetzlich verboten.
Barcode mit eingebettetem Preis
Verwenden Sie diesen Barcode‐Typ für Etiketten für Artikel wie Frischfleisch oder Fisch, die im
Vorverpackungsbereich der Filiale ausgezeichnet oder gewogen und ausgezeichnet werden.
Artikel (PLU)‐Datei erstellen:
1.
Erstellen Sie ein geeignetes Barcodeformat für mit dem Preis ausgezeichnete Eigenwaren. Das empfohlene Format
lautet:
02AAAAVPPPPPC.
2.
Legen Sie eine PLU für gewogene oder Stückpreisartikel an.
3.
Geben Sie ein Etikettenformat ein, das Barcodes unterstützt.
4.
Programmieren Sie den Preis pro Einheit oder den Artikelpreis.
5.
Geben Sie die anderen Produktinformationen ein, die in der Produktdatei enthalten sein sollen.
6.
Wählen Sie Barcode aktiviert aus.
7.
Geben Sie die Referenznummer für das Barcodeformat ein.
8.
Geben Sie die Artikelnummer ein.
9.
Im Etikettenmodus können Sie jetzt ein Etikett mit Barcode drucken und auf die Ware kleben.
Wenn Sie einen Barcode mit eingebettetem Preis im Bonmodus scannen, werden gewogene Waren als Stückpreisartikel
behandelt. Auf dem Bon erscheint die Beschreibung, die in der PLU programmiert wurde und der in dem Barcode der
Eigenware eingebettete Preis.
Hinweis: Wenn Sie einen Barcode mit eingebettetem Preis im Bonmodus scannen, wird der in den Barcode eingebettete
Preis verwendet. Damit werden alle Preise oder Angebote überschrieben, die in der PLU programmiert wurden.
6.6
Barcodeformat definieren
1. Systemdaten
6. Tabellen
3. Barcodeformat
Barcodes werden als eine Reihe von in Gruppen angeordneten Strichen und Ziffern gedruckt, die als das Barcodeformat
bezeichnet werden. Jede Zifferngruppe innerhalb des Formats liefert bestimmte Informationen.
Sie können bis zu 32 Barcodeformate erstellen. Sie können wählen, ob das Format für Etiketten, Bons, Talons oder
Gutscheine gelten soll sowie den Barcode‐Typ (siehe Barcode‐Typen für weitere Informationen). Durch die Auswahl des
Barcode‐Typs wird das zugrunde liegende Format für den Barcode bestimmt und ob der Barcode eine festgelegte oder
variable Länge aufweisen soll.
Der Barcode wird auf dem Display der Waage als eine Reihe von Zahlen und Buchstaben dargestellt, mit denen festgelegt
wird, welche Daten in den Barcode aufgenommen werden. Sie können diese Zifferngruppen neu ordnen und damit neu
festlegen, wie die Informationen auf dem Barcode gedruckt werden.
6.7
Barcodeformate mit festgelegter Länge
Mit jeder Ziffer werden die in dem Barcodeformat verschlüsselten Informationen definiert.
A
PLU‐ oder Artikelnummer
T
Rückverfolgungscode
Beim Rückverfolgungscode handelt es sich um eine Nummer zur eindeutigen Kennzeichnung eines Geräts.
Er kann maximal 6 Stellen aufweisen.
V
Preisprüfer
Beim Preisprüfer handelt es sich um eine automatische Prüfung durch das Barcode‐Lesegerät, um
sicherzustellen, dass es die Preisziffern des Barcodes richtig gelesen hat.
P
Preis
Beim Preis handelt es sich um den Transaktionspreis auf einem Etikettenbarcode und den Gesamtpreis auf
einem Bon.
W
Gewicht
Beim Gewicht handelt es sich um das Gesamtgewicht auf Etiketten mit gewogenen Artikeln oder die Anzahl
der verkauften Artikel auf Etiketten mit Artikeln, die nicht gewogen werden. Auf einem Bon zeigt das
Gewicht das Gesamtgewicht aller Transaktionen mit gewogenen Artikeln an.
D
Abteilungsnummer
G
Gruppennummer
N
Verkäufernummer
C
Gesamt‐Prüfziffer. Kann nicht geändert werden.
FF
Dezimalstellen‐Code (EAN13 Skandinavisch).
S
Etiketten‐ oder Bon‐Folgenummer
MM
Geräte‐ID
HH
Netzwerk‐ID
Hinweis: In manche Barcodeformate können %% Codes und %%(AI) Codes integriert werden. Siehe Liste der verfügbaren
Codes.
EAN 8
01
Standardformat für Bons
Standardformat für Etiketten
0
0
02
0
0
03
04
T
A
8
8
05
T
A
06
T
A
07
T
A
08
C
C
Zulässige Eingaben
Präfix
0 ‐ 999
A
1 ‐ 7 Stellen
W
4 ‐ 6 Stellen
T
4 ‐ 6 Stellen
D
2 Stellen zusammen
P
4 ‐ 6 Stellen
N
2 Stellen zusammen
G
2 Stellen zusammen
UPC 12
01 02 03
2
T
T
2
A
A
04
T
A
05
T
A
06 07 08 09 10 11 12
T
P
P P
P
P
C
A V
P
P
P
P
C
Zulässige Eingaben
Präfix
0–9
V
Stelle 6 oder 7
A
1 ‐ 11 Stellen
W
4 ‐ 6 Stellen
T
4 ‐ 6 Stellen
D
1 ‐ 2 Stellen zusammen (wird auf Bons gedruckt)*
P
4 ‐ 6 Stellen
N
2 Stellen zusammen (wird auf Bons gedruckt)
G
1 ‐ 2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)*
Hinweis: Steht nur eine Stelle zur Verfügung, wird die weniger wichtige Stelle gedruckt, z.B. 12 würde als 2 gedruckt.
UPC 13
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13
0
2
T
T
T
T
V
P
P
P
P
P
C
0
2
A
A
A
A
V
P
P
P
P
P
C
Zulässige Eingaben
Präfix
00 ‐ 09
V
Stelle 7 oder 8
A
1 ‐ 12 Stellen
W
4 ‐ 6 Stellen
T
1 ‐ 6 Stellen
D
1 ‐ 2 Stellen zusammen (wird auf
Bons gedruckt)*
P
4 ‐ 6 Stellen
N
2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)
G
1 ‐ 2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)*
Hinweis: Steht nur eine Stelle zur Verfügung, wird die weniger wichtige Stelle gedruckt, z.B. 12 würde als 2 gedruckt.
EAN 13
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13
0
2
T
T
T
T
V
P
P
P
P
P
C
0
2
A
A
A
A
V
P
P
P
P
P
C
Zulässige Eingaben
Präfix
0 ‐ 9 oder 00 ‐ 09
V
Stelle 7 oder 8
A
1 ‐ 12 Stellen
W
4 ‐ 6 Stellen
T
1 ‐ 6 Stellen
D
1 ‐ 2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)*
G
1 ‐ 2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)*
P
4 ‐ 7 Stellen
N
2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)
Hinweis: Steht nur eine Stelle zur Verfügung, wird die weniger wichtige Stelle gedruckt, z.B. 12 würde als 2 gedruckt.
EAN 13 (Skandinavisch)
01 02 03
Standardformat für Bons
F
F
T
Standardformat für Etiketten F
F
A
04
T
A
05
T
A
06 07 08 09 10 11 12 13
T T
T
P
P
P
P
C
A A
A
P
P
P
P
C
Zulässige Eingaben
FF
2 Stellen
W
4‐6 Stellen
A
1‐6 Stellen
T
1‐6 Stellen
T
1 ‐ 6 Stellen
D
1 ‐ 2 Stellen zusammen (wird auf Bons gedruckt)*
P
4 Stellen
N
2 Stellen zusammen (wird auf Bons gedruckt)
Die Codes für die Dezimalstelle lauten:
20, um PP.PP zu drucken
21, um PPP.PP zu drucken
22, um PPPP. zu drucken
23, um W.WWW zu drucken
24, um WW.WW zu drucken
25, um WWW.W zu drucken
Beim Gewicht handelt es sich um das Gesamtgewicht auf Etiketten mit gewogenen Artikeln. Auf Etiketten für
Stückpreisartikel wird 0000 gedruckt. Auf einem Bon zeigt das Gewicht das Gesamtgewicht aller Transaktionen mit
gewogenen Artikeln an.
ITF14
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 13
Standardformat für Bons
A A A A A A A P
P
P
P
P
P P
Standardformat für Etiketten 0
2
T
T
T
T
T
P
P
P
P
P
P P
Zulässige Eingaben
Präfix
00 ‐ 09
V
Stelle 7 oder 8
A
1 ‐ 12 Stellen
W
4 ‐ 6 Stellen
T
1 ‐ 6 Stellen
D
1 ‐ 2 Stellen zusammen (wird auf Bons gedruckt)*
P
4 ‐ 6 Stellen
N
2 Stellen zusammen (wird auf Bons gedruckt)
G
1 ‐ 2 Stellen zusammen
(wird auf Bons gedruckt)*
Hinweis: Steht nur eine Stelle zur Verfügung, wird die weniger wichtige Stelle gedruckt, z.B. 12 würde als 2 gedruckt.
GS1‐14 und GS1 Limited
Diese Barcodes unterstützen Globale Artikelnummern (Global Trade Item Number ‐ GTIN).
GS1‐14 Barcodes sind maximal 14 Zeichen lang.
GS1 Limited Barcodes unterstützen nur GTINs mit einer 0 oder 1 als erste Stelle in der Artikelnummer.
Standardformat für Etiketten
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 13
A A A A A A A A A A A A A C
Zulässige Eingaben
A
6.8
13 Stellen
C
1 Stelle
Barcodeformate mit variabler Länge
EAN128
In das Barcodeformat können Text, %% Codes und %%(AI) Codes integriert werden, um die Daten anzugeben, die in den
Barcode eingebettet werden. Sie können auch Zeichen für Standard‐Barcodeformate für Standard EAN/UCC AI‐Codes
programmieren, zum Beispiel,
“AAAAAAAAAAAAACWWWWWW%%BEAN&WEIGHT”
Es können bis zu 100 Zeichen eingegeben werden. Die Daten, die im EAN128 Barcodes gedruckt werden, sind jedoch auf
48 Zeichen beschränkt.
Siehe Unterstützte AI‐Codesfür eine Liste der verfügbaren Codes.
Code 128
Sie können bis zu 48 Zeichen eingeben, einschließlich numerische Zeichen, %% Codes, Dewey Dezimal‐Codes und
%%(AI)‐Codes, um die Daten anzugeben, die in den Barcode eingebettet werden sollen.
Sie können auch Zeichen für Standard‐Barcodeformate für Standard EAN/UCC AI‐Codes programmieren, zum Beispiel,
"91%%+7.4#2%%PPPPPPC
Code 39
Die folgenden 43 Zeichen werden unterstützt. Die Anzahl der Zeichen ist im Barcodeformat auf 50 beschränkt, der Druck
von Barcodedaten ist jedoch auf 30 Zeichen beschränkt (einschließlich einer Prüfziffer, die im visuell lesbaren Teil nicht
erscheint). Es können Dewey Dezimal‐Codes, %% Codes und %%(AI) Codes eingegeben werden.
1234567890ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ‐.$/+% SPACE
Code 39 erweitert
Ähnlich wie Code 39, es werden aber zwei Zeichen verwendet, um Zeichen außerhalb des 43‐Zeichensatzes abzubilden.
PDF417
Im Textmodus und im AI‐Modus sind maximal 2000 Zeichen möglich.
Textmodus
Im Textmodus können Sie numerische Zeichen, Dewey Dezimal‐Codes, %% Codes und %%(AI)‐Codes verwenden, um die
Daten anzugeben, die in den Barcode eingebettet werden sollen.
AI‐Modus
Im AI‐Modus müssen alle Daten mit Hilfe von AI‐Codes verschlüsselbar sein. Das heißt, Daten müssen in der Form eines
gültigen Austauschcodes (Dewey Dezimal‐Codes, %% Codes) sein oder in der AI‐Standardliste oder der AI‐Tierkörperliste
definiert sein. So müssen zum Beispiel A (Artikelnummer) oder P (Preis) als AI‐Codes definiert sein.
GS1 Erweitert
Es können bis zu 100 Zeichen eingegeben werden. Im AI‐Modus müssen alle Daten mit Hilfe von AI‐Codes
verschlüsselbar sein.
Hinweis: Wenn das Etikettenfeld nicht breit genug ist für alle Zeichen wird der Barcode als „gestapelter“ Barcode gedruckt,
wenn genügend Platz bleibt, um die Höhe zu vergrößern.
6.9
Fehlerbehebung bei Barcodeformaten
Zu wenig Platz im Barcode
Wenn der Preis oder das Gewicht der Packung mehr Stellen aufweist als im Barcode vorgegeben sind, wird die
Artikelnummer anstatt des Barcodes gedruckt.
Falsch definierte Formate
Wenn der Barcode falsch definiert wird, erscheint kurz die Meldung Ungültige Eingabe und dann das Barcodeformat. Das
falsch eingegebene Zeichen blinkt, damit Sie es korrigieren können. Wenn mehrere Zeichen falsch sind, blinkt das erste
falsche Zeichen. Wenn alle Zeichen korrigiert sind, blinkt das erste Zeichen des Barcodes.
6.10
Serial Shipping Container Code (SSCC)
Der SSCC wird für die Kennzeichnung und Nachverfolgung von Paketen oder Logistikeinheiten verwendet. Er besteht aus
einem Barcode‐Aufkleber an der Seite eines Pakets, das den Firmennamen sowie eine eindeutige
Identifikationsnummer, die so genannte „Serienreferenznummer“ enthält.
Hinweis: SSCC Barcodes werden auf Etiketten auf Verpackungsläufen gedruckt.
Es können zwei Arten von SSCC programmiert werden:
•
SSCC‐Sequenznummer, die die Serienreferenz von der bestehenden Posten‐Sequenznummer mit der 2‐stelligen
Geräte‐ID davor erhält ‐ dadurch wird sichergestellt, dass die Serienreferenz eindeutig ist.
•
SSCC‐Seriennummer, die die Serienreferenz von einer Seriennummer ausgehend von einem neuen Gerät erhält. Die
Geräte‐ID kann sich vor der Seriennummer befinden.
SSCC Barcode programmieren
Die Programmierung des Barcodes erfolgt wie bei GTIN. Der „S“‐Code im Barcodeformat wird bereits verwendet, um auf
eine Posten‐Sequenznummer hinzuweisen.
Im Beispiel unten wird gezeigt, wie ein Barcodeformat für einen SSCC programmiert wird, wenn ein 7‐stelliges Präfix
benötigt und die Posten‐Sequenznummer als Serienreferenz verwendet wird.
Es folgt ein Beispiel mit EAN 128, in dem ein Sequenz‐Barcode gezeigt wird.
St elle
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Zeichen
1
1
2
3
4
5
6
7
0
S
S
S
S
S
S
S
S
C
Firmenp räf ix
Serienref erenz
V erp ackung st yp
Prüf zif f er
Hinweis: Die 9. Stelle ist auf Null festgelegt. Das könnte jedoch ein beliebiger festgelegter Wert oder die Netzwerk‐ID sein.
Im Beispiel unten wird gezeigt, wie ein Barcodeformat für einen SSCC programmiert wird, wenn ein 7‐stelliges Präfix
benötigt und die SSCC‐Seriennummer als Serienreferenz verwendet wird.
Es folgt ein Beispiel mit EAN 128, in dem ein Sequenz‐Barcode gezeigt wird.
St elle
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Zeichen
1
1
2
3
4
5
6
7
0
R
R
R
R
R
R
R
R
C
Firmenp räf ix
V erp ackung st yp
Serienref erenz
Prüf zif f er
Hinweis: Es werden alle 9 Stellen der SSCC Seriennummer verwendet, das ist aber nicht zwingend erforderlich. Es können
beliebige Zahlen von 1‐9 verwendet werden.
Kapitel 7 Rückverfolgbarkeit von Produkten
Das Rückverfolgbarkeitsprogramm für Produkte ermöglicht einen Nachweis der einzelnen Stufen, die ein Produkt in der
Herstellung bis zurück zur ursprünglichen Herkunft durchläuft. Sie können die Rückverfolgbarkeit für bis zu 9
Zerlegungsstellen und 5 Mastländer aufzeichnen. Es kann verwendet werden für:
•
Rindfleischprodukte
•
Alle anderen Arten von Fleischwaren wie Schweinefleisch
•
Andere Produkte wie Fisch oder Käse.
In dieser Anleitung wird beschrieben, wie das Programm für den Nachweis von Rinder‐Tierkörpern eingerichtet und
verwendet wird.
Wenn das Programm für andere Arten von Produkten verwendet werden soll, müssen die Datennamen und die
Programmiertexte dem Produkt entsprechend geändert werden.
7.1
Vorgeschriebene Angaben
Mit der Rückverfolgbarkeit können Sie auf dem Etikett Angaben zum Tier oder Tiergruppe (Los), von dem bzw. der der
Artikel stammt, machen.
In manchen Absatzmärkten sind bestimmte Rückverfolgungsdaten vorgeschrieben.
Beispiel: Im Folgenden sind die Angaben aufgeführt, die bei der Auszeichnung von Rindfleischerzeugnissen in EU‐Ländern
vorgeschrieben sind:
•
Losnummer (mehr als 1 Tier) oder Tierkörper‐Nummer.
•
Referenznummer und Land des Schlachthofs.
•
Referenznummer und Land der Stelle, von der der Tierkörper zerlegt wurde/die Knochen entfernt wurden.
•
Geburtsland.
•
Zuchtland.
Auf Etiketten und Bons können auch genehmigte, freiwillige Angaben gemacht werden.
Hinweis:
•
Wenn der Artikel abgepackt ist (in Abwesenheit des Kunden verpackt), müssen die Rückverfolgungsangaben auf dem
Produktetikett oder dem Bon ausgedruckt werden.
•
Wenn der Artikel in Anwesenheit des Kundenn verpackt oder zubereitet wird, muss ein klarer Zusammenhang
zwischen dem Produkt, das verkauft wird und den Angaben zum Tierkörper bestehen.
Am besten lässt sich dies dadurch sicherstellen, dass jede Packung einzeln etikettiert wird oder dass die vollständigen
Angaben auf dem ECR‐Thekenbon ausgedruckt werden. Wenn das nicht möglich ist, können Sie Schalen‐Etikettierung
verwenden, siehe Schalen‐Etikettierung.
7.2
Mit Rückverfolgbarkeit arbeiten
Rückverfolgungsangaben werden auf Etiketten ausgedruckt für alle Produkte, die einem Los zugeordnet wurden.
Rückverfolgungsformat:
•
Damit wird definiert, wie die Angaben gemäß dem Text und dem Datentyp, der in das Rückverfolgungsformat
programmiert wurde, auf den Etiketten ausgedruckt werden.
Barcodeformat für Rückverfolgung:
•
Damit werden die Daten und Meldungen definiert, die tatsächlich gedruckt werden.
•
Kann auch zusätzliche Angaben vom Lieferanten enthalten.
Tabellen zur Rückverfolgbarkeit:
•
Eine Datenbank von Ländern, Kategorien etc., die im Gerät gespeichert sind.
•
Bieten zusätzliche Informationen zur Rückverfolgbarkeit in Bezug auf bestimmte Tierkörper‐/Losnummern.
•
Für PLUs ohne Voreinstellungen; diese Datenbank verfügt über einen Verweis für jede einzelne Tierkörper‐/
Losnummer und die Angaben, die auf dem Etikett oder Bon gedruckt werden.
Sie können:
•
Tierkörper‐/Chargendaten für alle Produkte, die zu einem bestimmten Tierkörper bzw. einer Charge gehören, auf
Etiketten oder Bons drucken.
•
Im Thekenbetrieb Etiketten für Schalen mit vollständigen Rückverfolgbarkeitsdaten für den Kunden drucken.
•
Passkopien, einschließlich einer Kopie des ursprünglichen Barcodes erstellen.
Hinweis: Bei Programmen, die den Modus Voreinstellung verwenden, können die Daten auch über eine PC‐Anwendung
verwaltet werden, die Informationen für den Bereich in einem druckbaren Format herunterlädt. Siehe Abschnitt 7.13, Seite
88.
Modus ohne Voreinstellung
Jedes Mal, wenn der Verkäufer an einem Gerät eine andere Charge auswählt, werden die vollständigen
Rückverfolgbarkeits‐ oder Chargendaten eingescannt oder über die Verkaufstastatur eingegeben.
Das eignet sich besonders für den Vorverpackungsbetrieb, wenn der Verkäufer eine komplette Charge in einem
Durchgang verpackt und dann eine neue komplette Charge zum Verpacken auswählt.
Modus mit Voreinstellung
Die vollständigen Rückverfolgungs‐ oder Chargendaten werden einmal gescannt oder über die Tastatur eingegeben und
die Daten werden unter einer Chargen‐Referenznummer oder unter einer „Schalentaste“ an der Verkaufstastatur
gespeichert. Diese Methode eignet sich besonders für den Thekenbetrieb oder den ECR‐Bedienungsmodus.
Jedes Mal, wenn ein Produkt ausgewählt wird, muss der Verkäufer nur:
•
Die Chargen‐Nummer eingegeben oder einscannen
oder
•
die entsprechende Schalen‐Taste drücken
Automatisches Erstellen von Datensätzen
Wenn eine PLU ausgewählt wird, für die Rückverfolgung aktiviert ist, werden Sie zur Eingabe der Losnummer
aufgefordert. Auf dem Display wird die zuletzt verwendete Losnummer für die PLU angezeigt. Sie können:
•
Diese Nummer annehmen oder
•
eine neue Nummer eingeben. Wenn die Losnummer nicht erkannt wird, erscheint zuerst die Meldung Daten nicht
gfnd und dann Neu.Dat.hinzuf? .
•
Geben Sie die neue Losnummer ein und der Datensatz wird automatisch erstellt.
Aufforderung für Loseingabe deaktiviert
Wenn dies für die PLU aktiviert ist, werden Sie nicht zur Eingabe einer Losnummer aufgefordert.
Selbstbedienungs‐Modus
Sie können im Selbstbedienungsmodus PLUs verwenden, bei denen die Rückverfolgbarkeit aktiviert wurde,
vorausgesetzt, dass dies auch bei der PLU aktiviert wurde.
Der Bereichstext im Datensatz für die Rückverfolgbarkeit der Losnummer wird auf dem Etikett in Textfeld 3 gedruckt, und
die Rückverfolgungssummen (und GTIN, falls aktiviert) werden unter der Losnummer summiert.
Wenn Sie eine PLU mit auswählen, erscheint die Meldung und die PLU wird nicht ausgewählt.
7.3
Rückverfolgungsprogramme
1. Systemdaten
9. Rückverfolgbarkeit
1. Tabellen
2. Programm
3. Datenname
4. Datensätze
Sie können unterschiedliche Programme für jedes Produkt erstellen, für das eine Rückverfolgbarkeit erforderlich ist.
Programm‐Referenznummer
Dabei handelt es sich um eine Referenznummer von 1 bis 10. Sie wird verwendet, um die bearbeitete Charge mit dem
richtigen Programm zu verknüpfen. Bei Programmen im Modus mit Voreinstellung wird die zugeordnete Losnummer bei
der Auswahl der PLU die PLU mit dem richtigen Programm verknüpft.
Programmname
Sie können einen Namen für das Programm mit maximal 20 alphanumerischen/numerischen Zeichen programmieren,
um die Identifizierung des Programms zu erleichtern.
Programm‐Emulation
Sie können Programme erstellen, um bestimmte, ins Gerät eingebettete Rückverfolgbarkeitsprogramme nachzubilden,
oder Sie können wählen, dass keine Nachbildung verwendet werden soll. Alle Emulationsprogramme funktionieren
etwas anders als die Standardeinstellung des Programms.
Es sind folgende Programmarten verfügbar:
Keine (keine Emulation).
Emulation 1 (SVA). Das Programm‐Emulationssystem SVA ignoriert die Standardvorlagen für Barcodes und interpretiert
eigene Barcodes, die Prüfziffern enthalten.
Emulation 2 (GTIN). Bei der GTIN‐Programm‐Emulation ist es erforderlich, dass die Daten zur Rückverfolgbarkeit durch
eine Losnummer und eine GTIN‐Nummer eindeutig identifiziert werden. GTIN‐Codes enthalten Daten, die den
Lieferanten und den Produkttyp eindeutig identifizieren.
Emulation 3 (Geant). Bei der Geant‐Programm‐Emulation muss die Losnummer jedes Mal erneut eingegeben werden,
wenn eine PLU ausgewählt wird.
Lebensdauer
Sie können die Anzahl der Tage einstellen, auf die die Lebensdauer eines Programms beschränkt wird. Dies wird
normalerweise als Lebensdauer des Programms bezeichnet und die Standardeinstellung des Geräts ist 30 Tage.
Sie können für jedes Programm wählen, wie es funktioniert. Die folgenden stehen zur Auswahl:
GTIN‐Vorgang
Wenn die Datensätze zur Rückverfolgbarkeit durch eine Losnummer und eine GTIN‐Nummer eindeutig identifiziert
werden müssen, wählen Sie GTIN‐Vorgang J .
Zwingende Losnummereingabe
Wenn die Losnummer jedes Mal erneut eingegeben werden muss, wenn eine PLU ausgewählt wird, wählen Sie Los‐
Eing.erzw. J.
Etiketten‐ oder Bondruck
Wenn Angaben zur Rückverfolgbarkeit auf Kassenbons ausgedruckt werden sollen, müssen Sie Etikett u. Bon auswählen.
Vorverpackungsvorgang
Wenn Angaben zur Rückverfolgbarkeit auf Thekenbons und Etiketten ausgedruckt werden sollen, müssen Sie
Vorverpackg+Thekeauswählen. Wenn Sie auswählen, werden die Informationen nur auf Etiketten ausgedruckt.
Rückverfolgbarkeitsmodus
Wählen Sie Modus keine Voreinst., wenn Sie die im Gerät gespeicherte Datenbank für Länder und Kategorien
verwenden. Wählen Sie den Modus mit Voreinst. , wenn Sie den Thekenbetrieb oder den ECR‐Bedienungsmodus
verwenden.
Los speichern oder Los nicht speichern (nur Modus mit Voreinstellung)
Wählen Sie Los speichern , wenn Sie die Losnummer, die Sie für die ausgewählte PLU eingegeben haben, speichern und
die programmierte Losnummer ersetzen wollen.
Pass Anford. J oder Pass Anford. N
Wählen Sie Pass Anford. J aus, wenn Sie jedes Mal, wenn im Verkaufsmodus ein neuer Rückverfolgbarkeits‐Datensatz
erstellt wird, ein Pass‐Etikett erstellen wollen.
Pass Etk.Fmt.Grt oder Pass Etk.Fmt.
Wählen Sie Pass Etk.Fmt.Grt , um das im Gerät definierte Format zu verwenden oder Pass Etk.Fmt. wenn Sie ein Format
programmieren wollen, das für das Programm geeignet ist. Als Standardeinstellung wird das im Gerät gespeicherte
Format für Pass‐Etiketten verwendet.
Gewichtsgrenzen
Wählen Sie Keine Gew.Grenze, wenn Sie beim Verkauf keine Gewichtsgrenzen verwenden wollen. Bei Chargen‐Gew. wird
das Gewicht der gesamten Charge verwendet (normalerweise im Barcode des Lieferanten verschlüsselt). Mit Pack. Gew.
können Sie Gewichtsgrenzen für einzelne Behälter oder Packungen festlegen.
Wenn der Barcode „AI 303“ enthält, wird das Chargengewicht jedes Mal erhöht, wenn eine Packung gescannt wird.
Wenn das verkaufte Gewicht die Gewichtsgrenze für die Charge erreicht, erscheint eine Warnmeldung und Sie können
keine weiteren Etiketten drucken.
% Verlust
Wenn Sie Grenzen für Chargen‐Gew. oder Pack. Gew. auswählen, werden Sie zur Eingabe eines Werts aufgefordert. Es
handelt sich dabei um einen programmierbaren Wert, der Verluste bei einer Charge aufgrund von Knochen etc. zulässt.
Datumsgrenzen
Wählen Sie K. Datumsgrenze, wenn Sie beim Verkauf keine Datumsgrenzen verwenden wollen. Sie werden beim
Erstellen von Datensätzen nicht zur Eingabe eines Datums aufgefordert. Mit der Standardeinstellung Prog.Leb.verw. wird
das Ablaufdatum aus dem Schlachtdatum plus der Lebensdauer des Programms berechnet. Sie können das Datum bei
Bedarf manuell überschreiben. Ablaufdat.verw. verwendet das im Barcode des Lieferanten verschlüsselte (AI 17)
Ablaufdatum. Sie können dieses Datum bei Bedarf manuell überschreiben.
Programm mit einer PLU verknüpfen
Beim Erstellen oder Bearbeiten einer PLU werden Sie zur Eingabe der Programm‐Referenznummer für die PLU
aufgefordert, wenn Rückverfolgbarkeit aktiviert ist und es mehrere Rückverfolgbarkeitsprogramme gibt.
7.4
Informationen drucken
Rückverfolgbarkeitsdaten werden normalerweise in Textfeld 3 gedruckt. Sie können die Daten auch in anderen
Textfeldern drucken, wenn Sie die entsprechenden %% Codes oder Dewey Dezimal‐Codes einbetten (siehe).
Im Modus mit Voreinstellung können Sie die Rückverfolgbarkeitsdaten wie folgt drucken:
•
Ein Textblock
•
Als einzelne Textzeilen, die an verschiedenen Stellen des Etiketts gedruckt werden können.
Um den zeilenweisen Druck des Rückverfolgbarkeitstexts zu aktivieren, müssen Sie:
•
Den entsprechenden Dewey‐Code in die Verkaufsmeldung einbetten, um den Text zum Drucken als Block oder als
einzelne Zeilen auszuwählen (siehe Dewey Austauschcodes).
•
Trennen Sie die Textzeilen im Textbereich für die Rückverfolgbarkeit mit Hilfe des Zeilenvorschubs und zentrieren Sie
Zeilenvorschubzeichen.
Sie müssen ein geeignetes Etikettenformat auswählen oder die Daten werden nicht gedruckt.
Beim Programmieren von PLUs müssen Sie Rückverfolgbarkeit Ein auswählen, um die Rückverfolgbarkeit für dieses
Produkt verwenden zu können.
Hier ist eine Liste der Vorgänge, die Sie durchführen müssen, um den Druck von Rückverfolgbarkeitsdaten auf Etiketten
zu aktivieren.
7.5
•
Den Bondruck oder Drucken im Thekenbetrieb aktivieren, falls dieser benötigt wird
•
Das Barcodeformat für nicht standardmäßige AI‐Referenzcodes definieren
•
Die Tabellen mit den Datennamen und dem dazugehörigen Text programmieren, der im Rückverfolgungsbereich
erscheinen soll.
•
Das Rückverfolgungsformat erstellen, mit dem definiert wird, wie die Angaben auf dem Etikett ausgedruckt werden.
•
Die benötigten Rückverfolgungsprogramme einrichten.
Rückverfolgbarkeitscode‐Daten
Das Gerät enthält Tabellen, die den Bezug zwischen den im Rückverfolgungsformat eingebetteten Code und Folgendem
herstellen:
•
Bezeichner für Anwendungen (AI‐Code)
•
Datenname
•
Dewey Dezimal‐Codes.
Das Gerät ist mit Codes gemäß dem Industriestandard sowohl für Datennamen als auch für AI‐Codes vorprogrammiert.
Diese Codes können bei Bedarf geändert werden.
Datenname
Bei den Datennamen handelt es sich um die Textbeschreibungen, die sich auf die Rückverfolgbarkeitscodes beziehen.
Das Gerät ist mit Codes gemäß dem Industriestandard vorprogrammiert. Diese können für die Produkte, für die Sie das
System verwenden, bei Bedarf geändert werden.
Beispiel:
Rindfleisch
Herkunft 1
Geboren in:
Zerlegungs-Ref: Zerlegt in:
Käse
Hergestellt in:
Verpackt in:
AI‐Codes
•
Der AI‐Code ist in den Barcode eingebettet, gefolgt von den Daten, auf die er sich bezieht.
•
Die Daten werden nach der Funktion des AI‐Code interpretiert.
•
Die Daten können in einer beliebigen Reihenfolge und bei Bedarf in mehrere Barcodes aufgeteilt werden.
Interpretation der Daten
•
Gedruckt wie vom Barcode eingelesen:
Los‐/Tierkörpernummer.
Schlachtungs‐ und Zerlegungsnummern.
Lizenznummer des Programms
Daten Text 3.
•
Die Daten werden im Format JJMMTT interpretiert.
•
Herkunft, Schlachtungs‐ und Zerlegungsreferenznummern, Daten zu Rasse, Kategorie, Typ und Art werden als
Referenz verwendet, um den entsprechenden Text in einer Tabelle zu finden. Siehe Abbildung 7.3 .
•
AI‐Codes 7030 bis 7039
AI‐(Application Identifier)‐Code 7030 gilt immer für den Schlachthof und 7031 bis 7039 gelten für die
Zerlegungsstellen. Die ersten drei Stellen werden als ein Verweis auf die Herkunft und die übrigen
alphanumerischen Zeichen als Zerlegungsnummern interpretiert.
AI‐Code (nur EAN128)
Rückverfolgbarkeitscode (%%) Dewey Dezimal
10
422
423
0
1
2
7030
424
3, 9
3
%%+2.1%%
%%+2.6.1%%
%%+2.23.2.1 ‐ bis ‐
%%+2.23.2.5
%%+2.16#0
%%+2.6.3%%
4
5
6
7
8
7031
7032 ‐ 7039
A, E
A, E
425
B
E
%%+2.16#1
%%+2.16#2 ‐
%%+2.16#9
%%+2.23.4.1‐ bis ‐
%%+2.23.4.9
%%+2.24.1 ‐ bis ‐
%%+2.24.9
A
251
426
I
J
L
Q
T
U
V
W
Y
953
%%+2.6.5%%
%%+2.13%%
3103
3303
15
17
3902
8005
%%+10.1.2%%
%%+10.1.1%%
%%+10.2#1%%
%%+10.2#2%%
%%+5.1%%
%%+5.5%%
Abbildung 7.1 Unterstützte AI‐Nummern
Nicht unterstützte AI‐Codes
Sie können die Tabellen bearbeiten, um einen AI‐Code hinzuzufügen oder einen bestehenden AI‐Code in der Liste der
Austauschcodes zu ändern. (Siehe Austauschcodes.)
1.
Wählen Sie 7. AI
2.
Wählen Sie 1. Erstellen und Bearbeiten
3.
Geben Sie den %% Code oder den Dewey Dezimal‐Code für den AI‐Code, den Sie ändern wollen oder dem der neue
AI‐Code zugewiesen werden soll. Tabellen zur Rückverfolgbarkeit programmieren
Wenn Sie Programme ohne Voreinstellung verwenden oder herstellerspezifische Barcodes scannen, müssen Sie Tabellen
für folgendes einrichten:
•
Herkunftsländer
•
Referenznummern der Schlachthäuser
•
Referenznummern der Zerlegungsstellen
Meldungen erstellen
1. Systemdaten
9. Rückverfolgbarkeit
1. Tabellen
Achten Sie beim Erstellen von Meldungen darauf, dass die in Ihr Gerät programmierten Meldungen mit den von Ihren
Lieferanten verwendeten Meldungen übereinstimmen.
Hinweis: Alle Ihre Lieferanten müssen die gleichen Meldungen verwenden.
Sie können sieben verschiedene Meldungslisten erstellen:
Liste
Datensätze
Zeichen
Herkunft
300
40
Schlachtungs-Referenznummer
100
40
Zerlegungs-Referenznummer
100
40
Kategorie
100
40
Rasse
100
40
Typ
100
40
Tierart
100
40
Angaben zu Herkunft, Schlachtungs‐Referenznummer und Zerlegungs‐Referenznummer sind vorgeschrieben. Kategorie,
Rasse, Typ and Tierart sind zusätzliche Informationen, die hinzugefügt werden können.
Herkunftstexte
Bei einem Herkunftstext kann es sich um ein Land oder einen Lieferanten handeln. Sie können auf dem Etikett bis zu vier
Herkunftstexte drucken, zum Beispiel: Geburtsland, geliefert von. Die Liste mit den Standardeinstellungen für die Länder
enthält international vereinbarte Länderreferenznummern (ISO 3166), diese können bei Bedarf geändert werden. Um
zur Standardeinstellung zurückzukehren, löschen Sie einfach den aktuellen Tabelleneintrag.
Schlachtungs‐Referenznummer
In dieser Tabelle werden Informationen darüber gespeichert, wo das Tier geschlachtet wurde. Sie enthält den Namen
des Landes und die Zulassungsnummer des Schlachthofs.
Zerlegungs‐Referenznummer
In dieser Tabelle werden Informationen darüber gespeichert, wo der Tierkörper zerlegt und entbeint wurde. Sie enthält
den Namen des Landes und die Zulassungsnummer der Zerlegestelle.
Kategorietexte
Die folgenden Kategorietexte müssen für Rindfleisch verwendet werden:
Informationstexte
Hinweise
Bulle
Jungrind (junger Ochse)
Unter 6 Jahren
Ochse (Schlachtrind)
Färse
Unter 6 Jahren
Kuh
Rassentexte
Mit den Rassentexten wird die Rasse des Rindes beschrieben. Beispiel hierfür sind Aberdeen Angus und Charolais.
Typentexte
Mit den Typentexten wird das aus dem Tier entstehende Endprodukt beschrieben. Bei Rindfleisch kann es sich um ein
Tier zur Rindfleisch‐ oder Milchproduktion oder beides handeln.
Artentexte
Mit diesen Texten wird die Art des Tiers oder des Produkts beschrieben.
7.6
Barcodes definieren
Zur Rückverfolgung von Rindern werden zwei Arten von Barcodes verwendet:
•
EAN128 Standard. Diese Barcodes enthalten die vorgeschriebenen Angaben und verwenden AI‐Codes (Application
Identifiers), um zu bestimmen, wie die Daten interpretiert werden sollen.
Diese Art von Barcode kann nicht bearbeitet werden.
•
Nicht standardmäßige EAN128 Barcodes. Diese Barcodes verwenden AI‐Codes (Application Identifiers), enthalten
aber zusätzlich zu den vorgeschriebenen Angaben auch freiwillige Angaben (benutzerdefinierter Barcode).
Diese Art von Barcode kann bearbeitet werden, damit sie mit der Ihres Lieferanten übereinstimmt.
Beide Arten von Barcodes wurden als Standardformat für die Barcodestellen in das Gerät programmiert. Das wird als das
Standardformat bezeichnet. Sie können diese Formate bearbeiten, damit sie mit den Barcodeformaten Ihrer Lieferanten
übereinstimmen.
Benutzerdefinierte Barcodes
Verwenden Sie dieses Barcodeformat zur Interpretation von nicht standardmäßigen AI‐Barcodes, die Sie von Lieferanten
erhalten. Das System verwendet AI‐Code (950), um zu ermitteln, ob der Barcode freiwillige Angaben enthält und AI‐Code
(953), die Lizenznummer zum Drucken dieser Daten.
Das Standard‐Barcodeformat für AI‐Code 950 ist:
LWYTTUUVV
(10)234567(7030)250789(7031)250654
(950)141010100(953)321
(10)
6-stellige Tierkörper-/Losnummer = 234567
(7030)
3-stellige Referenznummer für das Land der Schlachtung= 250 = Frankreich
3-stellige Schlachtungsnummer
= 789
(7031)
3-stellige Referenznummer für das Land der Zerlegung= 250 = Frankreich
3-stellige Zerlegungsnummer
= 654
(950)
1-stellige Art
= 1 = Rind
1-stellige Kategorie
= 4 = Färse
1-stelliger Typ
= 1 = Fleisch
2-stellige Rasse des Vaters
= 01 = Charolais
2-stellige Rasse der Mutter
= 01 = Charolais
2-stellige Rasse, falls gemischt
= 00 = n.z.
(253)
3-stellige Lizenznummer des Programms= 321
Barcodes für die Rückverfolgbarkeit
Wird für vom Lieferanten erhaltene, festgelegte Barcodes ohne AI‐Code verwendet.
Mit dem Format für Barcodes für die Rückverfolgbarkeit werden die Angaben definiert, die von den gedruckten Strichen
im Barcode ähnlich wie bei Barcodes auf Etiketten oder Bons übermittelt werden. Barcodes für die Rückverfolgbarkeit
basieren auf Zahlen, zum Beispiel 00000006666661122335544.
Das Standardformat für den Barcode ist:
00000044551122
14 Stellen
6‐stellige Tierkörper‐/Losnummer + 2‐stellige Schlachtungs‐Referenznummer + 2‐stellige Zerlegungs‐Referenznummer +
2‐stelliger Herkunftstext 1‐ + 2‐stelliger Herkunftstext 2 = 14 Stellen
12345601010501 14 Stellen
6‐stellige Tierkörper‐/Losnummer= 123456
2‐stellige Schlacht‐Referenznummer= 01 = GB (1143)
2‐stellige Zerlegungs‐Referenznummer= 01 = GB (19985)
2‐stelliger Herkunftstext 1= 05 = Schottland
2‐stelliger Herkunftstext 2= 01 = GB
Hinweis: Im Barcodeformat können maximal 40 Stellen festgelegt werden.
Die Barcodestelle in der ersten Spalte der Tabelle wird auch in das Rückverfolgbarkeitsformat eingegeben, siehe Seite 82,
damit das Gerät weiß, wie Rinderangaben auf dem Etikett gedruckt werden sollen.
Barcodestelle
SVA‐Barcodes
Wird verwendet für:
Beispiel
0
Losnummer
0000000
7-stellige Los-/Chargennummer
(maximal 20 Stellen)
1
Geburtsland
11
2-stelliger 1. Herkunftstext
(maximal 4 Stellen)
2
Mastland
22
2-stelliger 2. Herkunftstext
(maximal 4 Stellen)
3
Schlachtland
33
2-stelliger 3. Herkunftstext
(maximal 4 Stellen)
4
SchlachtungsReferenznummer
44
2-stellige Schlacht-Referenznummer
(maximal 4 Stellen)
5
Zerlegungs-Referenznummer
55
2-stellige Zerlegungs-Referenznummer
(maximal 4 Stellen)
6
Geburtsdatum
666666
Datum 1 (festgelegte Stellen)
7
Schlachtdatum
777777
Datum 2 (festgelegte Stellen)
8
Datumsformat
888888
Datum 3 (festgelegte Stellen)
9
Referenznummer des
Schlachthofs
999999
(maximal 30 Stellen)
A
Referenznummer der
Zerlegungsstelle
AAAAAA
(maximal 30 Stellen)
B
Text 3
BBBBBB
(maximal 20 Stellen)
E
Zerlegungsland
EE
2-stelliger 4. Herkunftstext
(maximal 4 Stellen)
I
Tierkörpernummer
IIIIIIII
8-stellige Tierkörpernummer
(maximal 20 Stellen)
J
Zuchtland
JJ
2-stelliger 5. Herkunftstext
(maximal 4 Stellen)
Q
Lizenznummer des Programms
QQQQQQ
6-stellige Lizenznummer des Programms
(maximal 30 Stellen)
T
Rasse des Vaters
TT
2-stelliger Rassentext
(maximal 4 Stellen)
U
Rasse der Mutter
UU
2-stelliger Rassentext
(maximal 4 Stellen)
V
Rasse, falls gemischt
VV
2-stelliger Rassentext
(maximal 4 Stellen)
W
Kategorie
WW
2-stelliger Kategorietext
(maximal 4 Stellen)
Y
Typ
YY
2-stelliger Typentext
(maximal 4 Stellen)
L
Tierart
LL
2-stelliger Artentext
(maximal 4 Stellen)
Das Programm‐Emulationssystem SVA ignoriert die Standardvorlagen für Barcodes und interpretiert eigene Barcodes,
die Prüfziffern enthalten.
Wenn die Prüfziffer nicht übereinstimmt, erscheint die Meldung Ungült. Eingabe und der Barcode kann nicht gescannt
werden.
Hinweis:
Sie können die Barcodes nach dem Standard EAN128 auch verwenden, wenn das SVA‐System aktiviert ist.
7.7
Gerät einrichten
1. Systemdaten
9. Rückverfolgbarkeit
2. Programm
1. Erstellen und Bearbeiten
Format für Rückverfolgbarkeitsbereich erstellen
Mit dem Format für Rückverfolgbarkeitsbereich wird folgendes definiert:
•
der Text, der auf dem Etikett gedruckt werden soll.
•
welche Daten auf dem Etikett gedruckt werden sollen.
Geben Sie den Text ein, der auf dem Etikett gedruckt werden soll. Verwenden Sie die Tabelle in Abbildung 7.3 und geben
Sie den Austauschcode ein, um zu definieren, welche Art von Daten mit dem Text auf dem Etikett gedruckt werden
sollen.
Im Format für den Rückverfolgbarkeitsbereich können maximal 2000 Zeichen (einschließlich Leerstellen) verwendet
werden.
Standardformat der Rückverfolgbarkeit
Dieser ist bereits im Gerät eingerichtet und es können sowohl festgelegte Barcodes als auch EAN‐Standard‐Barcodes
verwendet werden.
Format des Rückverfolgbarkeitsbereichs
Losnummer: %%0Geschlachtet in: %%4%%3%%9Zerlegung
in: %%5%%E%%AGeboren in: %%1Gezüchtet in: %%2
Etikettenausdruck (Textbereich 3)
Losnummer: 102354
Geschlachtet in: GB (1143)
Zerlegt in: GB (19985)
Geboren in: Irland
Gezüchtet in: Irland
Abbildung 7.2 Format der Rückverfolgbarkeit and Etikettenausdruck
Austauschcodes
AI‐Code
(nur
EAN128)
Rückverfol
Dewey
gbarkeitsco
Dezimal
de (%%)
Datenname
Typische Verwendung
10
422
423
0
1
2
Losnummer
Herkunft 1
Herkunft 2
Chargennummer (mehrere Tiere)
Geburtsland
Zuchtland (1 bis 5)
7030
3, 9
Schlachtland, Nummer des Schlachthofs
424
3
4
5
6
7
8
A, E
A, E
Herkunft 3,
Schlachtungsnummer
Herkunft 3
Schlachtungs‐Referenznummer
Zerlegungs‐Referenznummer
Datum 1
Datum 2
Datum 3
Verarbeitungszentrum 1
Verarbeitungszentrum (2 bis 9)
7031
7032 bis
7039
425
B
E
A
251
I
426
J
L
Q
T
U
V
W
953
%%+2.1%%
%%+2.6.1%%
%%+2.23.2.1
‐ bis ‐
%%+2.23.2.5
%%+2.6.3%%
%%+2.16#1
%%+2.16#2 ‐
%%+2.16#9
%%+2.23.4.1
‐ bis ‐
%%+2.23.4.9
%%+2.24.1 
‐ bis ‐
%%+2.24.9
%%+2.6.5%%
Verarbeitungszentrum (1 bis 9) Verarbeitungszentrum (1 bis 9)
Referenznummer des
Tierkörpers
Herkunft 5
Tierart
%%+2.13%%
Rasse
Rasse der Mutter
Rasse, falls gemischt
Kategorie
Y
3103
3303
15
17
3902
8005
Text 3
Herkunft 4
Typ
%%+10.1.2%%
%%+10.1.1%%
%%+10.2#1%%
%%+10.2#2%%
%%+5.1%%
%%+5.5%%
Schlachtland
Schlachtungs‐Referenznummer
Zerlegungs‐Referenznummer
Geburtsdatum
Schlachtdatum
Datum 3
Zerlegungsland, Verarbeitungszentrum 1
Zerlegungsland, Verarbeitungszentrum 2
bis 9
Diverser Text
Zerlegungsland
Tierkörpernummer (Einzeltier)
Zuchtland
Tier‐ oder Produktart
Lizenznummer des Programms
Rasse des Vaters
Rasse der Mutter
Rasse, falls gemischt
Tierkategorie
siehe Seite 79
Art des Endprodukts
siehe Seite 79
Nettogewicht
Bruttogewicht
PLU Datum 1
PLU Datum 2
Preis mit Angebot
Preis pro Einheit oder Artikelpreis
Abbildung 7.3 Code‐Tabelle
Hinweis: Wenn eine PLU ausgewählt wird, bei der die Rückverfolgbarkeit aktiviert ist, wird die Los‐/Tierkörpernummer
immer zuerst angezeigt, dann die übrigen Rückverfolgbarkeitsdaten in der Reihenfolge, in der sie im Tierkörperformat
gespeichert sind.
7.8
Ursprungsdaten erfassen
Etikett des Lieferanten
Der Lieferant befestigt ein Etikett mit einem Barcode (Rückverfolgbarkeits‐Pass) am Tierkörper, das die benötigten
Angaben enthält.
Wenn das Gerät mit den gleichen Informationstexten und Daten programmiert wird, die vom Lieferanten verwendet
werden, bedeutet das, dass Sie die im Barcode für die Rückverfolgbarkeit definierten Daten auf allen Etiketten für
zugehörige PLUs drucken können.
Für die Eingabe der Rückverfolgbarkeitsdaten in das Gerät gibt es verschiedene Möglichkeiten.
•
Verwenden Sie den Scanner von Avery Berkel zum Lesen der vom Lieferanten auf die Tierkörperetiketten gedruckten
eigenen Barcodes.
•
Verwenden Sie die Tastatur zur Eingabe der Referenznummern für die einzelnen Datensätze, wenn ein Produkt
ausgewählt wird.
•
Verwenden Sie den Scanner von Avery Berkel zum Lesen der EAN128‐, PDF417‐ und GS1‐Barcodes, die alle
erforderlichen Rinderdaten enthalten.
Hinweis: Wenn Barcodes mit unterschiedlichen Formaten verwendet werden, sind unter Umständen mehrere Barcodes für
die Aufnahme aller Daten erforderlich. Das System ist dafür ausgelegt.
Hash Taste#
Wenn der Tastatur eine # Taste zugeordnet wurde, können Sie die Barcodestellen manuell eingeben:
#
1.
Drücken Sie
2.
Geben Sie die einzelnen Stellen des Barcodes ein.
3.
Drücken Sie
Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie keinen Scanner haben oder der Scanner den Barcode nicht lesen kann.
7.9
Vorverpackungsbetrieb
Der Lieferant befestigt einen Barcode am Tierkörper, der beim Zerlegen des Tierkörpers und beim Vorverpacken in der
Filiale eingescannt wird.
Textbereich 3
Losnummer:1000435
Geschlachtet in:GB (1143)
Zerlegung in:GB (19985)
Geboren in:Irland
Gezüchtet in:Irland
Hinweis: Wenn der Barcode nicht gescannt werden kann, können Sie
drücken und die Zahlen des Barcodes direkt
eingeben.
Wenn Sie die PLU auswählen, wird die zuletzt verwendete Tierkörper‐/Losnummer angezeigt. Sie können bei Bedarf eine
neue Tierkörper‐ oder Losnummer eingeben.
Hinweis: Wenn die Losnummer in der PLU aktiviert wurde und der zur Nummer gehörige Bereichstext Textmarkierungen
enthält, wird anstelle der Losnummer der programmierte Text angezeigt.
Die Optionen für Kategorie, Herkunft und Rasse und das Datum werden in der Reihenfolge angezeigt, in der sie im
Druckformat eingerichtet sind. Tierkörper‐/Losnummern werden immer zuerst angezeigt.
Wird bei einer der Optionen die Meldung nicht gefunden erscheint, geben Sie die Referenznummer des Herkunftstextes
ein, der gedruckt werden soll.
7.10
Rückverfolgbarkeits‐Pass
Ein Tierkörper kann mit einem einzelnen Barcode‐Etikett (Rückverfolgbarkeits‐Pass) versehen geliefert werden, das alle
Informationen enthält, die für eine vollständige Rückverfolgbarkeit bei diesem Tier erforderlich sind.
Die Angaben vom Lieferanten können in mehreren Barcodes enthalten sein.
Barcodes zusammenfassen
Mit der Funktion Rückverfolgbarkeits‐Pass können Sie mehrere Barcodes in einem Barcode für den Rückverfolgbarkeits‐
Pass zusammenfassen.
Hinweis: Das Zusammenfassen von Barcodes gilt nur für EAN128‐Barcodes.
Wenn der Tierkörper für den Einzelverkauf zerlegt wurde, ist die im Barcode enthaltene Information notwendig, um
zusätzliche Kopien des Passes zu erstellen, die an der Theke gescannt werden können.
Format für Pass‐Etikett.
Rückverfolgungsprogramme können so konfiguriert werden, dass sie entweder
•
das im Gerät definierte Format oder
•
die Formate verwenden, die so programmiert sind, dass sie zum Programm passen.
Passkopie ausdrucken
4. Geräte‐Konfiguration >
1. Tastatur
einrichten >
1. Taste
zuordnen >
1. Standard‐Zuordnung >
19. Nachw. tasten >
1. Voreing Rückverf
bearbeiten
2. Rückverf. Pass
3. Abwiegen
20. Nachw. bereich > 1. Nach Losnummer
2. Nach Bereichsnummer
Sie müssen ein geeignetes Etikettenformat verwenden. Die Standardeinstellung des Etikettenformats für das Passformat
von Geräten ist 90.
1.
Richten Sie für jeden Tierkörper, der derzeit in Verwendung ist, eine Rückverfolgbarkeitspass‐Taste ein.
2.
Verwenden Sie diese Tasten, um eine Seite mit Pass‐Kopien zu erstellen.
3.
Der Verkäufer scannt den jeweiligen Barcode des Postens, um den gewünschten Bon oder das benötigte Etikett zu
drucken.
Zum Erstellen eines einzelnen Barcodes für einen Pass aus einem, zwei oder drei Barcodes:
Passport
1.
Drücken Sie
.
2.
Scannen Sie alle Barcodes des Lieferanten.
3.
Drücken Sie
, um den Barcode für den Pass auszudrucken.
BATCH NUMBER
(10)123456
CARCASS DETAILS
(422)616(423)056(7030)620213(7031)442312
CARCASS PASSPORT
(10)123456(422)616(423)056(7030)620213(7031)442312
Abbildung 7.4 Beispiel für die Zusammenfassung von Barcodes
7.11
Abwiegefunktion
Es muss einen Nachweis für das gesamte Fleisch aus einer Charge geben. Mit der Abwiegetaste können Sie Fleisch für
den Thekenbetrieb vorabwiegen, zum Beispiel, wenn Sie Fleisch vom Kühlraum zur Theke bringen.
Hinweis: Für die Vorabwiegefunktion muss an der Verkaufstastatur eine Vorabwiegetaste zugeordnet sein. Vorabwiegen
darf nicht in Anwesenheit des Kunden durchgeführt werden.
Mit Vorabwiegen arbeiten:
1.
Wählen Sie Vorabwiegen aus.
2.
Bestätigen Sie die Losnummer.
3.
Wiegen Sie alle zerlegten Teile des Tierkörpers. Das Gewicht wird zum gesamten Vorgewicht für den Tierkörper
oder die Losnummer addiert.
4.
Der neue Gesamtwert für das Vorabwiegen erscheint auf der Gesamtanzeige.
5.
Wenn alle Teile des Tierkörpers gewogen wurden, drücken Sie
, um einen Bericht auszudrucken.
****Trac. Pre-Weigh****
02-08-2002
Lot Number
Pre-Weighed
10:27
20011
52.870 kg
****Report Complete****
Abbildung 7.5 Bericht für Rückverfolgbarkeit beim Vorabwiegen
Die Gewichtsgrenze und das vorabgewogene Gewicht werden als separate Felder in den Bericht mit den
Rückverfolgungssummen mit aufgenommen.
Vorabwiegen von Retouren
Es kann erforderlich sein, dass Fleisch zum Vorverpacken aus der Theke genommen wird. In diesem Fall muss die
Vorabwiege‐Summe angepasst werden, um die Retouren zu berücksichtigen.
Wählen Sie dazu zuerst die Funktion Vorabwiegen aus, verwenden Sie die Rückgabetaste für die Transaktionen und der
Retourenwert wird vom Gesamtumsatz abgezogen.
Sie müssen an der Verkaufstastatur eine Vorabwiegetaste zuordnen.
1.
Wählen Sie Vorabwiegen aus
2.
Bestätigen Sie die Losnummer
3.
Drücken Sie Rückgabe.
4.
Wiegen Sie alle zerlegten Teile des Tierkörpers. Das Gewicht wird zum gesamten Vorgewicht für den Tierkörper
oder die Losnummer addiert.
Der gesamte Retourenwert wird auf dem Display als Minuswert angezeigt und als Minuswert auf dem Bericht für
Rückverfolgbarkeit beim Vorabwiegen ausgedruckt.
7.12
Thekenbetrieb
Im Thekenbetrieb können Sie die Barcode‐Angaben vom Schalenetikett des Produkts einscannen oder die Losnummer
über die Tastatur eingeben, und das Gerät druckt sie auf dem Etikett oder Bon.
Schalen‐Etikettierung
Wenn das Produkt in Anwesenheit des Kunden verpackt wird, ist es nicht erforderlich, alle Tierkörper‐/Chargen‐Angaben
auf jedes Etikett oder jeden Bon zu drucken, sofern die Informationen deutlich angezeigt werden und offensichtlich für
dieses Produkt gelten.
Das System ermöglicht die Zuweisung einer Bereichstaste zum Drucken von Schalenetiketten in diesem Betriebsmodus.
Sie können diese Taste verwenden, um für jede zum Verkauf stehende Produktschale im Thekenbetrieb ein
Schalenetikett zu drucken.
Die Schalenetikettierung kann im Modus mit und ohne Voreinstellung verwendet werden.
Taste einrichten
1.
Erstellen Sie eine PLU mit der Bezeichnung „Schalenetikett“.
2.
Wählen Sie ein Etikettenformat für die PLU aus, das die entsprechenden Textfelder enthält.
Schalenetiketten werden normalerweise mit einer größeren Schrift bedruckt als Packungsetiketten, d.h., die Felder
müssen so groß sein, dass alle Angaben gedruckt werden können.
3.
Geben Sie den gewünschten Text und die entsprechenden %% oder Dewey Dezimal‐Codes in eines der Textfelder
der PLU ein.
4.
Geben Sie bei den übrigen Optionen außer bei Pries pro Einheit oder Stückpreis nichts ein.
5.
Wählen Sie Rückverfolgbarkeit Ein.
6.
Ordnen Sie die Taste an der Verkaufstastatur zu.
Hinweis: Sie müssen die PLU mit einem nominalen Einheits‐ oder Artikelpreis programmieren. Vergewissern Sie sich aber,
dass das gewählte Etikettenformat keine Felder zum Aufdruck von Gewichts‐ oder Preisangaben enthält.
Abbildung 7.6 Schalenetikett
Losnummer erneut aufrufen
Wenn der Modus mit Voreinstellung aktiviert ist, kann die Losnummer mit der Bereichstaste erneut aufgerufen werden,
anstatt die Daten für das Schalenetikett zu scannen oder einzugeben.
Für weitere Informationen zum Zuweisen von Bereichstasten siehe Abschnitt 7.13, Seite 89, Tasten für den
Rückverfolgungsbereich (Charge).
7.13
Modus mit Voreinstellung
Wenn der Modus mit Voreinstellung im Programm aktiviert wurde, sind die Informationen, die auf Etiketten oder Bons
gedruckt werden, in einer Datei gespeichert. Jede Datei wird mit Hilfe einer Chargen‐ oder Losnummer verwaltet. Die
Datei kann an einem Host‐PC erstellt und an das Gerät gesendet werden oder Sie können die Datei am Gerät erstellen
oder bearbeiten.
Voreingestellte Rückverfolgbarkeit im Verkaufsmodus bearbeiten
Wenn Sie eine PLU auswählen, wird die zuletzt verwendete Losnummer angezeigt. Sie können bei Bedarf jetzt eine neue
Losnummer eingeben. Wenn Sie an Ihrer Waage aktiviert wurde, wird die neue Losnummer beibehalten und ersetzt die
in der PLU programmierte Losnummer.
Rückverfolgbarkeits‐Datensatz an der Verkaufstastatur erstellen oder bearbeiten:
1.
Geben Sie die Referenznummer des Programms ein, das verwendet werden soll.
2.
Geben Sie die Losnummer ein.
3.
Geben Sie die Referenzen für die entsprechenden Datentabellen ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Sie können den Barcode scannen, wenn am Gerät ein Scanner vorhanden ist oder die #‐Taste zum Programmieren von
Daten aus den Barcodes der Lieferanten verwenden, wenn die entsprechenden Angaben im Barcode verfügbar sind.
Wenn es den Datensatz schon gibt, erscheint nach der Eingabe der Daten die Meldung Daten vorhanden und dann Daten
aktualis.?.
4.
Drücken Sie
, wenn Sie den Rückverfolgbarkeitsbereich aktualisieren wollen oder drücken Sie,
um
die Änderungen zu löschen.
Wenn alle 999 Datensätze bereits in Gebrauch sind, wenn Sie einen neuen Bereich erstellen wollen, erscheint die
Meldung Kein Platz frei und dann Alte Dat. lösch?.
Das System wählt den ältesten Datensatz anhand des letzten Packungsdatums aus.
5.
Drücken Sie
6.
Drücken Sie
Sie können
Edit
Preset
Carc
, um die Auswahl zu bestätigen.
Edit
Preset
Carc
um den zweitältesten Datensatz anzuzeigen.
weiterhin drücken, um durch die Rückverfolgbarkeitsdatensätze zu gehen und
drücken, um
alle Datensätze zu löschen, die nicht mehr benötigt werden.
Wenn Sie alte Datensätze nach Losnummer oder einem bestimmten Datum löschen müssen, siehe Alte Bereichstexte
löschen.
Tasten für den Rückverfolgbarkeitsbereich (Charge)
4. Geräte‐Konfiguration > 1. Tastatur einrichten >
1. Taste zuordnen >
1. Standard‐Zuordnung > 19. Nachw.
tasten >
1. Voreing Rückverf
bearbeiten
2. Rückverf. Pass
3. Abwiegen
20. Nachw.
bereich >
1. Nach Losnummer
2. Nach
Bereichsnummer
Eine Losnummer kann sich auf mehrere Tierkörper oder eine Charge beziehen, vorausgesetzt:
•
alle haben die gleiche Herkunft (Schlachten und Zerlegen für Tierprodukte)
•
alle werden am gleichen Tag verarbeitet (in der Zerlegestelle für Tierprodukte)
•
die anderen, auf dem Etikett aufgeführten Daten (vorgeschrieben oder freiwillig) gelten für alle.
Bei Programmen, die im Modus mit Voreinstellung verwendet werden, können Sie eine Losnummer einer Taste
zuordnen. Das heißt, dass Sie die Daten nicht für jede Transaktion scannen oder eingeben, sondern nur die
entsprechende Taste drücken müssen.
7.14
•
Rückverfolgbarkeits‐/Chargendaten können einer „Bereichs“‐Taste an der Verkaufstastatur zugeordnet werden.
•
Sie können die Tasten Ihren Anforderungen gemäß benennen.
•
Je nach der Konfiguration Ihres Geräts können Sie Etiketten oder Bons drucken oder Schalenetiketten für den
Thekenbetrieb drucken.
Datensätze für die Rückverfolgbarkeit
1. Systemdaten
9. Rückverfolgbarkeit
4. Datensätze
Erstellen + Bearbeiten
•
Im System können bis zu 999 Datensätze gespeichert werden.
•
Sie können die Datensätze von einem PC herunterladen oder sie am Gerät erstellen.
•
Wenn Sie die Taste „Voreingest. Rückverf. ändern“ an der Verkaufstastatur zugeordnet haben, können Sie im
Verkaufsmodus Datensätze erstellen oder bearbeiten.
1.
Geben Sie Referenznummer des Programms ein.
2.
Geben Sie die Losnummer und dann die Referenzen für die entsprechenden Datentabellen ein, siehe
Voreingestellte Rückverfolgbarkeit im Verkaufsmodus bearbeiten, Seite 88.
Hinweis: Beim Bearbeiten von Datensätzen für die Rückverfolgbarkeit im Verkaufsmodus können Sie keine Gewichts‐ oder
Datumsgrenzen ändern.
Um einen Datensatz im Manager‐Modus zu erstellen oder zu bearbeiten:
1.
Geben Sie die Los‐ oder Tierkörpernummer ein.
2.
Geben Sie den ganzen Text ein, wie er auf dem Etikett gedruckt werden soll. Dieser wird als der
Rückverfolgbarkeits‐Bereichstext bezeichnet.
Rückverfolgbarkeits‐Bereichstext
Losnummer: 102354Geschlachtet in: GB
(1143)Zerlegt in: GB (19985)Geboren in:
IrlandGezüchtet in: Irland
Ausgedrucktes Ergebnis (Textbereich 3)
Losnummer: 102354
Geschlachtet in: GB (1143)
Zerlegt in: GB (19985)
Geboren in: Irland
Gezüchtet in: Irland
Abbildung 7.7 Datensätze für die Rückverfolgbarkeit
Hinweis: Sie können den Barcode für die Losnummer scannen, wenn am Gerät ein Scanner vorhanden ist, und die
entsprechenden Angaben im Barcode verfügbar sind.
Bereichstext
Die maximale Länge der einzelnen Bereichstexte beträgt 420 Zeichen. Wenn Sie jedoch eine große Anzahl von Bereichen
erstellen, kann es sein, dass die Speicherkapazität nicht für die maximale Anzahl von Zeichen ausreicht. Wenn die
Speicherkapazität zum Speichern eines Bereichs nicht ausreicht, erscheint die Meldung Kein Platz frei.
Textmarkierungen
Sie können im Bereichstext Textmarkierungen (zwei aufeinander folgende Grad‐Symbole) verwenden, um die Daten, die
angezeigt werden sollen, zu definieren:
•
Eine Textmarkierung ( °°).
die nächsten 16 Zeichen werden angezeigt.
•
Zwei Textmarkierungen (°° °° )
der Text zwischen den Markierungen wird angezeigt.
•
Keine Textmarkierungen
es werden die ersten 16 Zeichen von links angezeigt.
Datensätze zuordnen
Es gibt zwei Möglichkeiten zum Zuweisen von Datensätzen für die Rückverfolgbarkeit zu Chargen‐Tasten.
•
Beim Erstellen oder Bearbeiten eines Datensatzes für die Rückverfolgbarkeit können Sie den Datensatz einer Taste an
der Verkaufstastatur zuweisen.
•
Wenn die Rückverfolgbarkeitsdatei vom PC heruntergeladen wurde oder wenn Sie den Datensatz für die
Rückverfolgbarkeit nicht bearbeiten wollen, können Sie Tasten für den Rückverfolgbarkeitsbereich zuweisen.
Sie können die Tasten Ihren Anforderungen gemäß benennen.
7.15
Losnummern in PLUs
Im Modus mit Voreinstellung können Sie eine Losnummer, die vorher in den Datensätzen für die Rückverfolgbarkeit
programmiert wurden, einer PLU zuordnen.
Das heißt, Sie können:
•
Standard‐Losnummern für PLUs einrichten, bei denen die Losnummern nicht oft geändert werden müssen.
•
Eine Reihe üblicher Rückverfolgungsbereiche mit PLUs verbinden, für die Rückverfolgbarkeitsdaten erforderlich sind.
PLU‐Losnummer aktivieren
Beim Erstellen oder Bearbeiten der PLU können Sie eine Losnummer aktivieren. Wenn die Losnummer eingegeben ist,
wird der Bereichstext angezeigt, wenn ein Datensatz für die Rückverfolgbarkeit existiert. Sie können jetzt die Auswahl
bestätigen oder eine andere Losnummer zur Verwendung mit der PLU eingeben.
Wenn Sie eine andere Losnummer möchten, können Sie die neue Nummer eingeben, wenn die aktuelle Losnummer
oder der Bereichstext angezeigt wird.
Wenn Sie eine Losnummer für einen Datensatz für die Rückverfolgbarkeit mit einer anderen Programm‐
Referenznummer eingeben, erscheint die Meldung Falsche
Prog.ref.
Wenn es keinen Datensatz gibt, erscheint zuerst die Meldung Daten nicht gfnd und dann Neu.Dat.hinzuf?
Die Daten werden so lange verwendet, bis die PLU geändert wird, d.h., Sie können Chargen etikettieren.
Losnummer ändern
1. Systemdaten
1. Produkte
6. Losnr. ändern
Mit dieser Funktion kann die mit der PLU verknüpfte Bereichs‐Referenznummer schnell geändert werden. Sie können
jeder Funktion eine Direkttaste zuweisen und bei Bedarf eine Sicherheitsstufe programmieren.
Losnummer beibehalten
Wenn Sie im Vorverpackungsmodus eine PLU auswählen, wird immer die zuletzt verwendete Losnummer angezeigt.
Geben Sie jetzt eine neue Losnummer ein, falls erforderlich. Sie können jetzt wählen, ob die neue Losnummer in der PLU
gespeichert und damit die alte Losnummer überschrieben wird
Wenn Gespeichert. Los deaktiviert ist, greift die PLU, wenn sie das nächste Mal aufgerufen wird, auf die Losnummer
zurück, die im PLU‐Datensatz programmiert wurde.
Wenn Gespeichert. Los aktiviert wurde, wird die neue Losnummer beibehalten und ersetzt die in der PLU programmierte
Losnummer.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Gespeichert. Los in den Rückverfolgbarkeitsmenüs im Manager‐Modus.
PLU‐Dateilisten
7.16
•
Wenn Rückverfolgbarkeit und Losnummer für die PLU aktiviert sind, wird die Losnummer in der PLU‐Dateiliste
gedruckt.
•
Wenn die Rückverfolgbarkeit aktiviert und Losnummer für die PLU deaktiviert ist, wird die Losnummer als Neinin der
PLU‐Dateiliste gedruckt.
•
Wenn die Rückverfolgbarkeit deaktiviert wurde, erscheint keine Losnummer in der PLU‐Dateiliste.
Alte Bereichstexte löschen
1. Systemdaten
9. Rückverfolgbarkeit
4. Datensätze
1. Nach Nummern löschen
2. Nach Datum löschen
3. Alle löschen
Wenn alle 999 Datensätze für die Rückverfolgbarkeit in Gebrauch sind, müssen Sie zuerst alte Datensätze löschen, bevor
Sie neue Bereiche anlegen können.
Sie können Bereichstexte löschen nach:
•
Losnummer
•
Einem bestimmten Datum
•
Nach dem letzten Packungsdatum
oder Sie können alle Felder löschen.
Sie können alte Rückverfolgbarkeitsbereiche nach dem letzten Packungsdatum von der Verkaufstastatur löschen, siehe
Abschnitt 7.13, Seite 88.
Kapitel 8 Berichtsfunktionen
2. Berichte
1. Summenbericht
1. X Berichte
2. Z Berichte
3. X2 Berichte
4. Z2 Berichte
5. Bericht einrichten
6. Rückverf. Summen
7. Verpackungslauf‐Summen
8. Chargen‐Berichte
2. Datenbericht
1. PLU‐Dateiliste
2. Etiketten überprüfen
3. Verkäuferbericht
4. Textbericht
5. Rabattliste
6. Sicherheitsstufe
7. Liste der Zahlungstasten
8. Kontoliste
9. Angebotschargen‐Liste
10. Rückverf. Berichte
11. Barcodeliste
12. Logoliste
13. Steuersatzliste
14. Taragewichtliste
15. AI‐Liste
16. Nährwt‐Berichte
17. Verpackungslaufliste
18. Infoetikettenliste
19. Gutscheinliste
20. Chargenbericht‐Liste
21. E‐Mail‐Berichte
22. Tastaturbericht
23. PLU Daten Drucken
24. Kombiangebot
3. Posten‐ berichte
1. Offen
2. Posten drucken
3. Zwischensummen
4. Protokoll‐Bericht
1. Sicherheitsprotokoll
2. Ereignisprotokoll
3. Warnmeldungsprotokoll
5. Filter definieren
Das Menü Berichte der XS Waage bietet ein umfassendes Spektrum von Berichtsfunktionen, mit denen Sie eine
Aufzeichnung des Verkaufsbetriebs und der Konfiguration der Waage in Druckform erstellen können.
•
Die Summen für bestimmte Berichte werden jedes Mal aktualisiert, wenn ein Etikett oder Bon gedruckt wurde.
•
Um einen Bericht zu drucken, müssen Sie sich im Manager‐Modus befinden.
•
8.1
Sie können jedem Bericht eine Sicherheitsstufe zuweisen.
Berichte drucken
So drucken Sie einen Bericht aus:
1.
Navigieren Sie zum gewünschten Bericht.
2.
Drücken Sie auf
3.
Drücken Sie
‘
, um den Druck eines Berichts abzubrechen.
Fehlende Felder
Wenn für ein bestimmtes Feld keine Daten existieren, wird dieses Feld im Bericht nicht gedruckt. Wenn Sie zum Beispiel
einen Gesamtbericht oder einen Verkäuferbericht drucken und es wurden keine Stornos verzeichnet, werden die Zeilen
Storno‐Wert und Storno‐Zähler nicht gedruckt.
Verkaufswert
Bei den Verkaufswerten handelt es sich um den tatsächlichen Umsatz.
Gesamtumsatz
Werden durch Rückvergütungen oder Retouren nicht verringert, nur durch negative PLUs.
Hinweis: Berichte können auf Bonrollen oder Etiketten gedruckt werden. Beim Drucken auf Etiketten werden die Abstände
zwischen den Etiketten übersprungen, damit keine Daten verloren gehen.
8.2
Summenberichte
2. Berichte
1. Summenbericht
1. X‐Berichte
1. Gesamtsummen
2. Summe Abteilung
3. Geräte‐Summen
4. Verkäufer‐Summen
5. Stündliche Summen
6. PLU‐Summen
7. Gruppen‐Summen
8. Rabatt‐Summen
9. Angebots‐Summen
10. Sicherheitsbericht
11. Bargeld des Systems
2. Z‐Berichte
1. Gesamtsummen
2. Summe Abteilung
3. Geräte‐Summen
4. Verkäufer‐Summen
5. Stündliche Summen
6. PLU‐Summen
7. Gruppen‐Summen
8. Rabatt‐Summen
9. Angebots‐Summen
10. Sicherheitsbericht
11. Bargeld des Systems
12. Alle Summen löschen
3. X2‐Berichte
1. Gesamtsummen
2. Summe Abteilung
3. Geräte‐Summen
4. Verkäufer‐Summen
5. Stündliche Summen
6. PLU‐Summen
7. Gruppen‐Summen
8. Rabatt‐Summen
9. Angebots‐Summen
10. Sicherheitsbericht
11. Bargeld des Systems
4. Z2‐Berichte
1. Gesamtsummen
2. Summe Abteilung
3. Geräte‐Summen
4. Verkäufer‐Summen
5. Stündliche Summen
7. PLU‐Summen
8. Gruppen‐Summen
9. Rabatt‐Summen
10. Angebots‐Summen
11. Sicherheitsbericht
12. Alle Summen löschen
13. Bargeld des Systems
5. Bericht einrichten
6. Nachw. Summen
Berichte X, X2, Z und Z2
Mit einem X‐Bericht wird die Summe für Zeitraum 1 gedruckt und es werden keine Summendaten zurückgesetzt ‐ die
Summe für diese Kategorie wird übertragen.
Mit einem X2‐Bericht wird die Summe für Zeitraum 2 gedruckt und es werden keine Summendaten zurückgesetzt ‐ die
Summe für diese Kategorie wird übertragen.
Mit einem Z‐Bericht wird die X‐Summe für Zeitraum 1 gedruckt und diese Summe dann zurückgesetzt ‐ die Summe wird
gelöscht und das entsprechende Löschdatum wird im Sicherheitsbericht aktualisiert.
Mit einem Z2‐Bericht wird die Summe für Zeitraum 2 gedruckt und diese Summe dann zurückgesetzt ‐ die Summe wird
gelöscht und das entsprechende Löschdatum im Sicherheitsbericht aktualisiert.
Hinweis: Wenn der Druck eines Berichts aus irgendeinem Grund fehlschlagen sollte oder Sie den Druck abbrechen,
werden die Summen nicht geändert.
Innerhalb dieser Berichtsarten können Sie die folgenden Summenberichte drucken:
1 Gesamtsummen
2 Verkäufer‐Summen
3 Gruppen‐Summen
4 Sicherheitsbericht
5 Abteilungssummen
6 Stündliche Summen
7 Rabatt‐Summen
8 Bargeld des Systems
9 Geräte‐Summen
10 PLU‐Summen
11 Angebots‐Summen
In den Menüs der löschenden Berichte gibt es auch die Option Alle Summen löschen.
Bericht einrichten
2. Berichte
1. Summenbericht
5. Bericht einrichten
In Bericht einrichten können Sie konfigurieren, wie die Berichte gedruckt werden. Die Auswahl, die Sie hier treffen, gilt
für alle Geräte im System. Sie können eine Berichterstattung für einen oder zwei Zeiträume auswählen. Mit der
Berichterstattung über zwei Zeiträume erhalten Sie Summen für zwei verschiedene Handelszeiträume, zum Beispiel
täglich und wöchentlich. Die Standardeinstellung ist Berichterstattung für einen Zeitraum.
Die Berichtszeiträume sind:
•
X und X2 für nicht löschende Berichte
•
Z und Z2 für löschende Berichte
Wählen Sie mit den Tasten <nach oben> und <nach unten> aus den folgenden Optionen aus:
•
X und X2 Summen oder nur X Summen
•
PLU‐Summen Jaoder PLU‐Summen Nein
•
Betrag eingeben AUS oder Betrag eingeben EIN oder Betrag Automatisch
•
Kurzer Kassenbericht oder voller Kassenbericht
•
P.Laufsummen Nein oder P.Laufsummen Ja
PLU‐Summen
Wenn Sie keine PLU‐Summen von der Waage benötigen, können Sie sie deaktivieren, um mehr Speicherplatz zum
Speichern von PLU´s an der Waage zu schaffen.
Betrag eingeben EIN
Sie müssen den Wert jeder verwendeten Zahlungsart in der Kassenschublade eingeben, bevor Sie einen Z‐Bericht mit
Geräte‐Summen drucken. Sie werden nur zur Eingabe von Werten für Zahlungsarten aufgefordert, die in der Tabelle für
die Zahlungsprogrammierung aktiviert wurden (siehe Bedienungsanleitung Teil Eins,). Sie können Nullwerte eingeben.
Alle Unterschiede zwischen den erwarteten Werten und den eingegebenen Werten werden gedruckt.
Betrag eingeben AUS
Sie werden nicht zur Eingabe von Werten für die Schublade aufgefordert und Unterschiede werden nicht im Bericht
gedruckt.
Betrag Automatisch
Sie werden nur zur Eingabe von Werten für Zahlungsarten aufgefordert, die verwendet wurden.
Beim Anfordern der Beträge in der Schublade müssen Sie einen Wert oder Null eingeben, wenn Wertbestätigung für eine
drücken, um die Eingabe zu
Zahlungsart aktiviert wurde. Wenn Wertbestätigung deaktiviert ist, können Sie
überspringen.
Wenn Sie beim Drucken von Z‐Gesamtumsatzberichten Betrag eingeben EIN oder Betrag Automatisch ausgewählt
haben, werden alle eingegebenen Beträge zu einem einzelnen deklarierten Wert zusammengefasst und nach den
laufenden Nummern oben auf dem Bericht gedruckt.
Kassenbericht
Die Kassenberichtskonfiguration gilt nur für X‐ und X2‐Geräteberichte. Wenn Sie Kurzer Kassenbericht auswählen, wird
ein zusammenfassender Gerätebericht gedruckt, in dem die Zahlungsarten nicht aufgeführt sind.
Der Bericht enthält die Steuersummen.
Hinweis: Es werden Steuersummen gedruckt, die nicht Null sind.
Steuersummen gehören zum Gesamtumsatzbefehl und können deshalb nur gelöscht werden, wenn die Gesamtsummen
ermittelt werden und nicht, wenn der Kassenbericht läuft.
Hinweis: Der gültige Zeitraum für die Steuersummen wird mit der Steuer‐Zusammenfassung gedruckt und kann vom
Zeitraum des Kassenberichts abweichen.
Nummerierung von Berichten
Jeder Summenbericht hat aus Sicherheitsgründen seine eigene laufende Nummer. Es gibt vier separate Nummernfolgen,
je einen für Bericht X, X2, Z und Z2. Jedes Mal, wenn Sie einen Bericht drucken, wird diese Zahl erhöht.
Berichtsfelder
* zeigt die Berichte an, in denen dieses Feld enthalten ist
** zeigt Felder an, die nur in Z‐ Berichten erscheinen.
Thekengewicht/-Stück
Etikettiertes Gewicht/Stück
Vorverpackungswert
Wert aller Posten im Vorverpackungsmodus
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
System
*
Angebot
*
Rabatt
Gruppe
Wert aller Posten außerhalb des PoS-Modus
PLU
Verkauftes Gewicht/Stück
Thekenwert
Stündlich
Verkaufsgewicht/-Stück
Verkäufe
Wert aller Posten im PoS-Modus
Gerät
Verkaufswert
Abteilung
Beschreibung
Gesamt
Feldname
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Vorverpackungsgewicht/-Stück
Vorverpacktes Gewicht/Stück
Posten
Gesamtzahl der Posten (Verkauf + Theke +
Vorverpackung)
*
*
*
Kunde
Gesamtzahl der Bons + ADD-Etiketten
*
*
Trainingswert
Wert aller Posten im Trainingsmodus
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Überschreibungswert
Wert der Überschreibungs-Posten
*
*
*
*
*
*
Überschreibungs-Zählung
Gesamtzahl der Überschreibungen
*
*
*
*
*
*
Stornowert
Wert der Storno-Posten
*
*
*
*
*
*
Storno-Zähler
Gesamtzahl der Stornierungen
*
*
*
*
*
*
Retourenwert
Wert der Retourenposten
*
*
*
*
*
*
*
Retourenzähler
Gesamtzahl der Retouren
*
*
*
*
*
*
*
Retourengewicht/-Stück
Retourengewicht/-stück
*
System
Angebot
Rabatt
Gruppe
PLU
Stündlich
Verkäufe
Gerät
Abteilung
Beschreibung
Gesamt
Feldname
Rückvergütungswert
Wert der Rückvergütungsposten
*
*
*
*
*
*
Rückvergütungszähler
Gesamtzahl der Rückvergütungen
*
*
*
*
*
*
Rabattwert
Wert aller Rabatte
*
*
*
*
*
*
*
Rabattzähler
Gesamtzahl der Rabatte
*
*
*
*
*
*
*
Ohne Verkauf-Zähler
Gesamtzahl „Ohne Verkauf“
*
*
*
*
*
*
Entnahmewert**
Entnahmebetrag
*
*
*
*
Entnahmezähler
Gesamtzahl der Entnahmen
*
*
*
*
Wechselgeldwert**
Wechselgeldbetrag
*
*
*
*
Auszahlungswert**
Auszahlungsbetrag
*
*
*
*
Auszahlungszähler
Gesamtzahl der Auszahlungen
*
*
*
*
Wert in Landeswährung**
Wert der Zahlungen in Landeswährung
*
*
*
*
Zahlungswert**
Wert jeder Zahlungsart (nicht Landeswährung)
*
*
*
*
Zahlungen auf ein Konto
Wert der Zahlungen auf ein Konto
*
*
*
Angebotskosten
Unterschied zwischen dem Verkaufswert beim
Standardpreis und dem Verkaufswert beim
Angebotspreis
*
*
*
Chargen-Wert
Verkäufe während des Angebotszeitraums
*
*
Chargen-Kosten
Unterschied zwischen dem Verkaufswert beim
Standardpreis und dem Verkaufswert beim
Angebotspreis während des Angebotszeitraums
*
*
Zahlungsgebrauch
Die Anzahl der getätigten Zahlungen für jede
Zahlungsart.
*
*
Gesamtumsatzbericht
Für den Gesamtumsatz werden Daten aus PLU‐, Verkäufer‐, Abteilungs‐, Geräte‐, Gruppen‐ und Rabattberichten für alle
Geräte im System zusammengefasst und ein Gesamtumsatzbericht ausgedruckt. Dieser Bericht liefert auch eine
Steueraufschlüsselung für das gesamte System. Der Nettoumsatzwert und der Steuerwert werden danach berechnet, ob
das verwendete Steuersystem inklusive oder exklusive Steuer ist.
Sie können so auswählen, dass entweder X‐ oder Z‐Summen gedruckt werden. Wenn Sie die X‐Summe wählen, werden
die Summe übertragen und nicht gelöscht. Wenn Sie die Z‐Summe wählen, werden die Summen gelöscht.
Grand Report
X Report
03-08-2002
Grand Report
0001#0012
13:28
Sequence Numbers 0012:0012
Sales Value
£949.25
Counter Value
£7.19
PrePack Value
£5.84
Transacons
58
Customers
23
Override
£3.29
Override Count
8
Voids Value
£0.36
Voids Count
1
Return Value
£14.80
Return Trans
4
Refund Value
£14.80
Refund Trans
4
Tax Ref 0
Sales Value
Tax Value
Net Sales Value
0.00%
£774.66
£0.00
£774.66
Tax Ref 1
Sales Value
Tax Value
Net Sales Value
10.00%
£174.59
£15.87
£158.72
From:
02-08-2002 13:35
To:
03-08-2002 13:28
Z Report
03-08-2002
0001#0013
13:29
Sequence Numbers 0012:0013
£950.03
Declared
Sales Value
Counter Value
PrePack Value
Transacons
Customers
Override
Override Count
Voids Value
Voids Count
Return Value
Return Trans
Refund Value
Refund Trans
£949.25
£7.19
£5.84
58
23
£3.29
8
£0.36
1
£14.80
4
£14.80
4
Tax Ref 0
Sales Value
Tax Value
Net Sales Value
0.00%
£774.66
£0.00
£774.66
Tax Ref 1
Sales Value
Tax Value
Net Sales Value
10.00%
£174.59
£15.87
£158.72
From:
02-08-2002 13:35
To:
03-08-2002 13:28
Report Complete
Report Complete
Abbildung 8.1 Gesamtumsatzberichte
Geräte‐Summenbericht
Der Gerätebericht liefert die Summen für die einzelnen Geräte. Sie können einen Bericht für ein einzelnes Gerät oder alle
Geräte drucken.
Wenn Sie Alle Geräte auswählen, wird am Ende des Z‐Berichts ein zusammengefasster Kassenabrechnungsbericht
gedruckt.
Hinweis: Retourenwert and Retourenposten werden gedruckt, wenn die Retourenposten nicht Null sind.
Machine Report
Z Report
02-08-2002
0001#0004
18:28
Sequence Numbers 0002:0004
Machine Start
Machine End
1
4
Machine ID
1
Performance Data
Sales Value
Counter Value
Transacons
Customers
£ 807.47
£ 0.40
127
84
Exceponal Data
Voids Value
Voids Count
Return Value
Return Trans
Refund
Refund Count
Discount Value
Discount Count
No Sale Count
Pick Up Count
Paid Out Count
Rcvd On Accnt.
£ 0.66
1
£ 5.60
2
£ 10.10
2
£ 11.10
3
2
1
1
£ 150.00
Machine ID
Performance Data
Sales Value
PrePack Value
2
£ 317.43
£ 210.40
Return Value
Return Trans
Refund
Refund Count
Discount Value
Discount Count
No Sale Count
Pick Up Count
Paid Out Count
£ 2.46
1
£ 1.90
1
£ 2.50
5
1
1
1
Cashup Report
Cash
Cheque
Card
Account
Coupon
Total
£ 702.53
£ 695.35
£ 327.15
£ 250.25
£ 23.70
£ 1998.98
Float
Paid Out
Pick Up
Drawer Value
£ 500.00
-£ 5.00
-£ 750.00
£ 1743.98
Discrepencies
Cash £
Cheque£
Declared
704.53
675.35 -
Difference
2.00
- 20.00
From:
02-08-2002 06:30
To:
02-08-2002 18:29
Report Complete
Abbildung 8.2 Geräte‐Summenbericht (löschend)
Verkäufer‐Summenbericht
Das Gerät speichert sowohl Verkaufs‐ als auch Trainingssummen. Der Bericht enthält alle Posten, die dem Verkäufer
zugeordnet wurden und druckt den Trainingswert, falls vorhanden, in einer separaten Zeile. Je nach der Konfiguration
Ihres Geräts kann die Artikelzahl auf dem Bon gedruckt werden.
Sie können den Bericht für einen oder alle Verkäufer drucken.
Operator Report
X Report
02-08-2002
0001#0004
18:29
Sequence Numbers 0001:0004
Operator Start
Operator End
23
8
Operator Num 14
ANNE
0
99
Operator Num 1
SANDRA
Performance Data
Sales Value
PrePack Value
Transacons
Customers
4
Exceponal Data
Voids Value
Voids Count
Return Value
Return Trans
Transacons
Customers
£633.57
£59.20
103
58
£14.66
4
£2.46
1
Operator Num 2
Performance Data
Sales Value
Transacons
Customers
£873.54
181
66
Exceponal Data
Voids Value
Voids Count
Return Value
Return Trans
£14.66
4
£2.46
1
From:
02-08-2002 15:30
To:
02-08-2002 18:29
Report Complete
MARIA
Abbildung 8.3 Verkäufer‐Summenbericht (nicht löschend)
Stündlicher Summenbericht
Mit stündlichen Berichten können Sie die Umsatzentwicklung im Verlauf des Tages überwachen. Sie sollten die
stündlichen Summen täglich löschen, wenn Sie sicherstellen wollen, dass die Summen vom Vortag nicht in den aktuellen
Summen enthalten sind. Sie können die Berichte im Verlauf des Tages in stündlichen oder halbstündlichen Intervallen
drucken. Wird einer der Berichte gelöscht, wird automatisch auch der andere gelöscht.
Hinweis: Die erste Stunde des Tages ist von 00:00 bis 00:59. Wenn in einem stündlichen oder halbstündlichen Intervall kein
Verkauf stattgefunden hat, wird dieser Zeitraum nicht aufgeführt.
Hourly Report
Z Report
02-08-2003
Hourly Report
0001#0035
12:00
Z Report
02-08-2003
0001#0035
12:00
Sequence Numbers 0001:0035
Time 08:00-08:59
Sales Value
Transacons
Customers
Time 08:30-08:59
£107.47
13
5
Time 09:00-09:59
Sales Value
Counter Value
PrePack Value
Transacons
Customers
£107.47
13
5
Time 09:00-09:29
£141.78
£16.79
£23.84
31
13
Sales Value
Counter Value
PrePack Value
Transacons
Customers
£102.18
£27.03
23
11
Sales Value
Counter Value
Transacons
Customers
Time 10:00-10:59
Sales Value
PrePack Value
Transacons
Customers
Sales Value
Transacons
Customers
£101.68
£10.28
£23.84
23
10
Time 09:30-09:59
£40.10
£6.51
8
3
Time 11:00-11:59
Sales Value
Counter Value
PrePack Value
Transacons
£165.24
£50.32
£56.99
43
Report Complete
Abbildung 8.4 Stündlicher Bericht (löschend)
PLU‐, Abteilungs‐ und Gruppenberichte
Dabei handelt es sich um Verkaufsanalyse‐Berichte, die Zähler‐, Verkaufs‐ und Vorverpackungswerte für jede PLU,
Abteilung oder Gruppe auflisten.
PLU‐, Abteilungs‐ und Gruppenberichte können in verschiedenen Formaten erstellt werden (siehe Seite Seite 102), um
die Verkaufsanalyse zu erleichtern.
Hinweis: Retourenwert and Retourenposten werden nur gedruckt, wenn die Retourenposten nicht Null sind.
Sie können den Bericht für eine Abteilung oder Gruppe oder für alle Abteilungen oder Gruppen drucken.
Department Report
X Report
02-08-2002
Group Report
0001#0016
18:25
Sequence Numbers 0003:0016
Dept. Start
Dept. End
2
2
X Report
02-08-2002
0001#0017
18:26
Group Start
Group End
1
1
Group Number 1
Department 2
BAKERY
Sales Value
Sales Items
Counter Value
Counter Items
Return Value
Return Items
Return Trans
Transacons
Customers
£183.97
86
£59.20
43
£12.87
13
1
120
72
From:
02-08-2002 16:31
To:
02-08-2002 18:25
Report Complete
BREAD
Sales Value
Sales Items
Counter Value
Counter Items
Return Value
Return Items
Return Trans
Transacons
Customers
£121.77
62
£29.10
21
£12.87
13
1
79
52
From:
02-08-2002 16:30
To:
02-08-2002 18:26
Report Complete
Abbildung 8.5 Abteilungs‐ und Gruppenberichte
PLU‐Berichte drucken
Sie können PLU‐Berichte drucken, in denen die Informationen nach PLU‐Nummer, Theke, Verkauf oder Posten sortiert
sind.
Mit dem Menü Filter definieren können Sie entweder eine einzelne PLU oder eine Reihe von PLUs zum Auflisten von PLU‐
Summen angeben. Wenn die Summen nur für eine PLU gedruckt werden sollen, geben Sie die gleiche PLU‐Nummer als
Start‐ und Endwert ein.
Hinweis: In PLU‐Summenberichten sind Gewicht und Artikel enthalten.
PLU Report
X Report
02-08-2002
0001#0019
18:25
Sequence Numbers 0001:0019
Dept. Start
Dept. End
PLU Start
PLU End
Group Start
Group End
Sorted By
0
9
1
3
0
9
LARGE WHOLEMEAL
Sales Value
Sales Items
Counter Value
Counter Items
Return Trans
Return Value
Return Items
£97.44
116
£27.84
24
1
£2.52
3
PLU No.
Department 2
Summary
BAKERY
PLU 2001
Number of PLUs
PLU Totals
CARROT CAKE
Sales Value
Sales Items
Counter Value
Counter Items
Return Trans
Return Value
Return Items
£83.97
76
£59.20
43
1
£2.86
3
3
Enabled
Sales Value
Sales Items
Counter Value
£97.44
116
£27.84
From:
02-08-2002 16:30
To:
02-08-2002 18:26
PLU 2002
Report Complete
BAGUETTE
Sales Value
Sales Items
Counter Value
£121.77
62
£29.10
Abbildung 8.6 PLU‐Bericht (nicht löschend)
Rabatt‐Summenbericht
Zu den Rabatt‐Summen gehören manuelle Posten‐ und Bonrabatte.
Discount Report
X Report
02-08-2002
0001#0006
18:27
Sequence Numbers 0004:0006
Discount 1
MANAGER SPECIAL
Discount Value
Discount Count
£150.00
30
Discount 2
LOYALTY BONUS
Discount Value
Discount Count
£753.06
497
From:
02-08-2002 18:30
To:
03-08-2002 18:26
Abbildung 8.7 Rabattbericht
Angebots‐Summenbericht
Sie können Angebots‐Summen nach folgenden Kriterien drucken:
•
einzelne Charge
•
alle Chargen
•
PLU‐Nummer
Chargen‐Angebotsberichte enthalten den Namen der Angebotscharge, das Start‐ und Enddatum, den Verkaufswert und
die Menge für jede PLU sowie die Angebotskosten. Bei den Angebotskosten handelt es sich um den Unterschied
zwischen dem Standardpreis und dem Verkaufswert beim Angebotspreis. PLU‐Summen werden zur Unterstützung der
Angebotsanalyse mit aufgenommen, auch wenn sie Null betragen.
In Berichten, die nach PLU‐Nummer gedruckt werden, erscheinen die Summen für alle PLUs im Angebot unabhängig
davon, ob sie mit einer Charge verknüpft sind.
***Promoon Report***
X Report
03-11-2003
***Promoon Report***
0001#0008
08:09
Sequence Numbers 0001:0008
Dept. Start
Dept. End
PLU Start
PLU End
9999999999999
Group Start
Group End
0
3
1
0
99
Batch Start
Batch End
7
7
Promoon Batch
EARLY BIRD SPECIAL
From:
03-11 2003
To:
03-11 2003
1
06:00
08:00
Department 3
X Report
03-11-2003
0001#0039
18:26
Dept. Start
Dept. End
PLU Start
PLU End
Group Start
Group End
2
2
1
9999999999999
0
99
Department 2
BAKERY
PLU 2001
CARROT CAKE
Promoon Value
Promoon Cost
Promoon Items
£23.76
£4.80
24
PLU 2002
BEVERAGES
PLU 00313
TEA BAGS
Promoon Value
Promoon Cost
Promoon Items
£83.32
£8.70
77
BAGUETTE
Promoon Value
Promoon Cost
Promoon Items
£52.08
£26.04
62
Summary
Department 4
2
Number of PLUs
DAIRY
PLU 00413
MILK ILTR
Promoon Value
Promoon Cost
Promoon Items
£14.18
£2.48
34
From:
03-11-2003 16:31
To:
03-11-2003 18:26
****Report Complete****
Nach PLU
Summary
Number of PLUs
2
From:
02-11-2032 08:20
To:
03-11-2003 08:09
****Report Complete****
Nach Chargen
Abbildung 8.8 Angebotsbericht (nicht löschend)
Sicherheitsbericht
Sicherheitsberichte sind nicht‐löschende Berichte und führen Folgendes auf:
•
die laufenden Nummern für die Z‐Berichte
•
die laufenden Nummern für die Z2‐Berichte
•
Datum und Uhrzeit des letzten Z‐Berichts für jede Berichtsart
•
Datum und Uhrzeit des letzten Z2‐Berichts für jede Berichtsart
****Security Report****
X Report
02-08-2003
****Security Report****
0001#0000
18:03
Sequence Numbers
PLU
Promo
Operator
Grand
Dept
Machine
Group
Discount
Clear All
System
Z Report
3-08-2003
Sequence Numbers
X
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
Z
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
PLU
Promo
Operator
Grand
Dept
Machine
Group
Discount
Clear All
System
18.00
18.00
18.00
18.00
18.00
18.00
18.00
18.00
18.00
18.00
PLU
Promo
Operator
Grand
Dept
Machine
Group
Discount
Clear All
System
Z Clearing Dates
PLU
Promo
Operator
Grand
Dept
Machine
Group
Discount
Clear All
System
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
0001#0000
13:04
X
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
Z
9
10
9
9
10
10
9
9
9
9
Z Clearing Dates
****Report Complete****
02-08-03
03-08-03
02-08-03
02-08-03
03-08-03
03-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
02-08-03
18.00
13.00
18.00
18.00
13.00
13.00
18.00
18.00
18.00
18.00
****Report Complete****
Abbildung 8.9 Sicherheitsbericht (nicht löschend)
Alle Summen löschen
Diese Funktion ist nur mit Z‐Summen verfügbar. Es werden damit alle Summen außer Tierkörper‐Summen gelöscht.
System‐Kassenbericht
Die aufgelaufenen Z‐Summen und die angegebenen Zahlungswerte für alle Geräte, für die eine Kassenabrechnung
erfolgt, werden zu den Kassensummen addiert. Wenn die Geräte für die Berichterstattung über zwei Zeiträume
konfiguriert sind, werden sowohl die X‐ als auch der X2‐Berichte aktualisiert.
Für System‐Kassenberichte werden immer detaillierte Kassenberichte gedruckt.
Mit Alle Summen löschwird der System‐Kassenbericht nicht gelöscht. Diese Berichte können nur gelöscht werden, indem
die den X‐Berichten entsprechenden Z‐ oder Z2‐System‐Kassenberichte gedruckt werden.
System Cash Report
Z Report
02-08-2002
0001#0005
18:30
Performance Data
Sales Value
Counter Value
Transacons
Customers
£ 807.47
£ 0.40
127
84
Exceponal Data
Voids Value
Voids Count
Return Value
Return Trans
Refund
Refund Count
Discount Value
Discount Count
No Sale Count
Pick Up Count
Paid Out Count
Rcvd On Accnt.
£ 0.66
1
£ 5.60
2
£ 10.10
2
£ 11.10
3
2
1
1
£ 150.00
Cashup Report
Cash
Cheque
Card
Account
Coupon
Total
£ 702.53
£ 695.35
£ 327.15
£ 250.25
£ 23.70
£ 1998.98
Float
Paid Out
Pick Up
Drawer Value
£ 500.00
-£ 5.00
-£ 750.00
£ 1743.98
Discrepencies
Cash £
Cheque£
Declared
702.53
695.35
Difference
2.53
25.00
From:
02-08-2002 06:30
To:
02-08-2002 18:29
Report Complete
Abbildung 8.10 System‐Kassenbericht
8.3
Rückverfolgbarkeits‐Summenbericht
2. Berichte
1. Summenbericht
6. Rückverf. Summen
1. Nach Losnummer
2. Nach Datum
Rückverfolgungssummen sind nicht löschend. Der Bericht ist ein Nachweis für die letzten 100 Chargen/Tierkörper, die
gespeichert wurden.
Sie können Rückverfolgungssummen nach Datum oder Losnummer drucken. Wenn Sie Losnummer auswählen, wird ein
Bericht für die von Ihnen eingegebene Losnummer gedruckt. Wenn Sie Datum auswählen, wird ein Bericht für alle
Losnummern gedruckt, die seit dem zuletzt eingegebenen Datum geändert wurden.
Das verbrauchte Gewicht ist das gesamte verbrauchte Gewicht des Loses bzw. Tierkörpers. Es erhöht sich jedes Mal,
wenn eine Transaktion für einen Standard‐ oder einen vorabgewogenen Artikel abgeschlossen wird. Da dieser Wert nicht
löschend ist, können Sie ihn immer zur Überprüfung des Gewichts der Charge bzw. des Tierkörpers verwenden.
Das Datum, an dem eine Losnummer zuletzt geändert wurde, wird am Ende der Details gedruckt.
**Traceability Report**
03-08-03
15:10
Lot Number 20011
Weight
Counter Weight
Pre-Pack Weight
Pre-Weighed
12.800kg
3.720kg
5.455kg
6.000kg
Weight Used
123.652kg
Weight Limit
272.768kg
Addional Data
Sales Value
Transacons
Pre-Weigh Return
First Used
24-03-05
Last Updated 03-05-05
Expiry Date
£118.85
35
1.320 kg
09:11
08:45
06-05-05
****Report Complete****
Abbildung 8.11 Rückverfolgbarkeitsbericht (nicht löschend)
8.4
Verpackungslauf‐Summen
1. Summenbericht > 7. Verpackungslauf‐
Summen >
1. Drucken > 1. Offener P.Lauf
2. Abgeschlossener P.Lauf >
1. Nach Bestellnummer >
1. Übersichtsbericht
2. Nach Kundenref.>
2. Detaillierter
Bericht
1. Übersichtsbericht
3. Nach Verpackungslaufref. >
2. Detaillierter
Bericht
1. Übersichtsbericht
2. Detaillierter
Bericht
2. Löschen > 1. Offener P.Lauf
2. Abgeschlossener P.Lauf >
1. Nach Bestellnummer
2. Nach Kundenref.
3. Nach Verpackungslaufref.
Offene Verpackungsläufe
In diesem Bericht werden alle unvollständigen Verpackungsläufe mit der Referenznummer des Verpackungslaufs
aufgeführt. Im Bericht ist folgendes aufgeführt:
•
Bestellnummer
•
Referenznummer des Kunden
•
Anzahl der verpackten Packungen, Kartons, Boxen
•
Zielwerte für Ebene 1, Ebene 2 und Ebene 3.
Abgeschlossene Verpackungsläufe
Sie können Summen für abgeschlossene Verpackungsläufe nach Bestellnummer, Referenznummer des Kunden oder nach
Referenznummer für den Verpackungslauf drucken. Sie können für jede Berichtsart entweder Übersicht oder detailliert
wählen.
Übersichtsberichte führen für jeden Verpackungslauf folgendes auf:
•
Bestellnummer oder Referenznummer des Kunden (je nachdem, welcher Bericht ausgewählt wurde).
•
Taragewicht
•
Anzahl der Artikel
•
Anzahl der Packungen
•
Anzahl der Kartons
•
Anzahl der Boxen
•
Gesamtgewicht oder ‐artikel
•
Gesamtpreis
In detaillierten Berichten werden auch die Details für alle Posten im Verpackungslauf gedruckt.
8.5
Chargen‐Berichte
Sie können häufig verwendete Berichte in einer Charge zusammenfassen und an der Tastatur eine Taste zum Ausdrucken
der Charge zuweisen. Das hat den Vorteil, dass Sie im Manager‐Modus eine Gruppe von Berichten mit einem
Tastendruck drucken können.
Charge einrichten
Sie können bis zu fünf Chargen erstellen und jede Charge mit den folgenden Informationen programmieren:
•
Referenznummer für Chargen‐Bericht
(1 ‐ 5)
•
Name der Charge
(max. 20 Zeichen)
•
Sicherheitsstufe der Charge
(0 ‐ 9)
•
Summenberichte
(bis zu 9 Berichte)
•
Art der Summen (X, X2, Z, Z2)
(für jeden Bericht)
Jede Charge kann bis zu neun Berichte enthalten. Die Anzahl der Berichte in der Charge wird während des auf dem
Bildschirm angezeigt. Jedes Mal, wenn Sie einen Bericht aktivieren oder deaktivieren, wird die Zahl aktualisiert.
Berichte auswählen
Jede Charge kann bis zu neun Berichte enthalten.
8.6
1.
Erstellen Sie die Charge und ordnen Sie eine Sicherheitsstufe zu.
2.
Wählen sie die gewünschte Berichtsart aus.
3.
Wählen Sie den Bericht aus. Die Anzahl der ausgewählten Berichte wird auf dem Bildschirm angezeigt.
4.
Wiederholen Sie Schritt 3, bis Sie alle Berichte ausgewählt haben, die Sie in die Charge aufnehmen wollen (maximal
9).
5.
Wählen Sie aus der Liste der Berichtsarten deaktiviert aus.
6.
Weisen Sie die Taste für den Chargen‐Bericht zu oder drücken Sie <Enter>.
Datenberichte drucken
Datenberichte beinhalten die PLU Liste, die Datentabellen und die programmierten Meldungen. Mit einem Ausdruck
verfügen Sie über eine Aufstellung der Informationen, die in das Gerät programmiert wurden.
2. Berichte
2. Datenbericht
1. PLU‐Dateiliste
2. Etiketten überprüfen
3. Verkäuferbericht
4. Textbericht
5. Rabattliste
6. Sicherheitsstufe
1. Sicherheit Verkauf
2. Sicherheit Manager
7. Liste der Zahlungstasten
8. Kontoliste
9. Angebotschargen‐Liste
10. Rückverf. Berichte
1. Tabellen
2. Programm
3. Einrichten
4. Datensätze
1. Nach Losnummer
2. Alle
5. Scanner‐Eingabe
11. Barcodeliste
12. Logoliste
1. Ein Logo
2. Vordefinierte Logos
3. Alle Logos
13. Steuersatzliste
14. Taragewichtliste
15. AI‐Liste
16. Nährwt‐Berichte
1. Nährstoffliste
2. Nährwertdatenliste
17. Verpackungslaufliste
1. Verpackungslauf Filialen
2. P.lauf Datennamen
18. Infoetikettenliste
19. Gutscheinliste
20. Chargenbericht‐Liste
21. E‐Mail Berichte
1. E‐Mail Details
2. Warnmeldung Details
22. Tastaturbericht
1. Übersicht
2.Detailliert
23. PLU Daten Drucken
24. Kombiangebot
Beispiele für Datenberichte
*****Discount List*****
***Operators Report***
03-08-2002
12.05
1
BULK BUY
Percentage
Security Level
5%
1
Discount 2
Operator Num 2
MARIA
Security Level
Trading
Logged Off
12.07
Discount 1
Operator Num 1
SANDRA
Security Level
Trading
Logged On
03-08-2002
1
ONE DAY SPECIAL
Value
Security Level
£5.00
2
****Report Complete****
Operator Num 3
PAUL
Security Level
Trading
Logged Off
5
03-08-2002
Operator Num 4
ANNE
Security Level
Trading
Logged Off
****Sales Security****
9
****Report Complete****
12.09
Void
UP/PLU
Pos Non Weighed
Neg Non Weighed
Receipt/Label
Metric Switch
Override
Price Base
Non Add
Returns
Refund
No Sale
Float
Pick Up
Paid Out
Account
5
0
0
0
9
9
5
0
0
1
5
1
5
7
7
0
****Report Complete****
Abbildung 8.12 Beispiele für Datenberichte
PLU‐Dateiliste auflisten
Je nach den Filterkriterien, die für das Gerät definiert wurden, können Sie folgendes auflisten:
•
Alle PLUs
•
Eine Reihe von PLUs
•
PLUs in einer ausgewählten Reihe von Abteilungen
****PLU File List****
03-08-2002
Dept. Start:
Dept. End:
PLU Start:
PLU End:
Group Start:
Group End:
12.15
2
2
2011
2015
0
9
Department 2
BAKERY
PLU
2011
Large Wholemeal
Label Format
Item Price
Net Wt
Tax Ref 1
Group Number
Barcode
Date 1 Days
Sales Text 1
Carcass
4
£0.85
800
0
0
No
1
3
No
PLU
2012
White Bloomer
Label Format
Carcass
The PLU file list shows all the
informaon programmed in the PLU
record.
PLU
Baguee
Label Format
Item Price
Net Wt
Tax Ref 1
Group Number
Barcode
Date 1 Days
Sales Text 1
Carcass
2015
4
£0.45
300
0
0
No
1
3
No
Summary
Number of PLUs
5
****Report Complete****
4
No
Number of PLUs
5
****Report Complete****
Abbildung 8.13 PLU‐Dateiliste
Etiketten überprüfen
Mit dieser Funktion werden die Standardetiketten für alle programmierten PLUs gedruckt. Mit dieser Funktion kann
überprüft werden, dass die Etiketten richtig gescannt werden, bevor sie auf den Artikeln verwendet werden.
Textbericht
Im Textbericht ist folgendes aufgeführt:
1 Anmeldetext
5 Text von Meldungen mit Lauftext
2 Abmeldetext
6 ADD‐Etiketten‐Text
3 Text für Namen der Filiale
7 Abteilungstext
4 Texte für Verkaufsmeldungen
8 Gruppennamen
Wenn Sie unter einer der Überschriften keine Meldung oder keinen Text programmiert haben, wird diese Überschrift
nicht gedruckt.
******Text Report******
03-08-2002
12.18
Sign On Text:
WELCOME TO AZ
SUPERMARKET
Sign Off Text:
THANK YOU FOR
SHOPPING AT AZ
SUPERMARKETS
Add Label Text:
ASSORTED ITEMS
Department Text
1: Meat
2: Bakery
Abbildung 8.14 Textbericht
Sicherheitsprotokollbericht
Im Sicherheitsprotokollbericht werden Änderungen an den PLU‐Nummern berichtet. Es wird die Änderung bei der PLU‐
Nummer angezeigt und von welchem Verkäufer die Änderung durchgeführt wurde.
8.7
Postenberichte
2. Berichte
3. Posten‐ Berichte
1. Aktiv
1. Posten löschen
3. Zwischensumme
1. Posten drucken
2. Posten löschen
Posten drucken
Wenn Sie die aktiven Posten drucken, sehen Sie, ob es bei Verkäufern offene Posten gibt.
Bei Posten mit Zwischensumme handelt es sich um Posten, für die Zwischensummenbons gedruckt, aber die noch nicht
in einem Verkaufssummenbon zusammengefasst und zum Gesamtumsatz addiert wurden.
Posten löschen
Sie können alle offenen Posten zum Ladenschluss oder wenn Sie ein Gerät woanders aufstellen oder ersetzen, löschen.
Gelöschte Posten werden nicht zu den Summen hinzugefügt.
Hinweis: Wenn Sie Posten während des Betriebs löschen, geht der aktuelle Umsatz verloren.
8.8
Filter definieren
Sie können beim Auflisten von Abteilungs‐ oder PLU‐Summen folgende Filterkriterien angeben:
•
einzelne oder eine Reihe von Abteilungen
•
einzelne oder eine Reihe von PLUs
Wenn die Etiketten nur für eine Abteilung oder PLU gedruckt werden sollen, geben Sie die gleiche Abteilung oder PLU‐
Nummer als Start‐ und Endwert ein.
Kapitel 9 Journal‐Modus
7. Journal‐Modus
1. Journal Ein/Aus
2. Filtern
3. Modus Server‐Puffer
4. Modus Client‐Puffer
5. Etikett überschreiben
6. Journalbericht
7. Journalliste löschen
Die Journalfunktion ist eine Berichtsfunktion, die im Hintergrund abläuft und ermöglicht folgendes:
•
Aufzeichnungen von abgeschlossenen Posten ausdrucken.
•
Erfassung von Posten als permanente Datensätze, wenn Sie über die entsprechende PC‐Software verfügen (wenden
Sie sich an Ihr Avery Berkel Center für weitere Informationen)
Im Journal‐Modus können Sie entscheiden, welche Posten aufgezeichnet werden sollten, was passiert, wenn der
Journalspeicher voll ist und die Berichterstattung und Löschung des Journals durchführen.
9.1
Journalfunktion einrichten
Informationen filtern
Sie können den Filter für die Journal‐Funktion so einrichten, dass bei Bedarf nur bestimmte Arten von Informationen mit
aufgenommen werden. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung:
1.
Keine Filter ‐ alles speichern.
2.
Etikett ‐ nur Etiketten speichern.
3.
Bon ‐ nur Bons speichern.
4.
Bon + Etikett ‐ nur Etiketten und Bons speichern.
5.
Konto ‐ nur Konto speichern.
6.
Lagerbestand ‐ nur Lagerbestand speichern.
7.
Lagerbestand + Konto ‐ nur Lagerbestand und Konten speichern.
8.
Verpackungslauf ‐ nur Verpackungsläufe speichern.
9.
Zw.Summen‐Bon ‐ nur Bons, die an der Theke gedruckt wurden, am Point of Sale aber noch nicht abgeschlossen
sind.
•
Verkauf kann fortgesetzt werden, wenn der Journalspeicher voll ist (kontinuierlich).
•
Wenn der Journalspeicher voll ist, müssen erst Journalposten gelöscht werden, bevor der Verkauf fortgesetzt werden
kann (linear).
Server/Client‐Puffermodus
Die Einstellungen des Client‐Puffers sind nur wirksam, wenn sich das Gerät im Lokalmodus befindet (zum Beispiel bei
einem Kommunikationsfehler zwischen den Server‐ und Client‐Geräten). Damit wird festgelegt, wie das Gerät
Journaldaten handhabt, wenn die für den Journalspeicher zugeteilte Speicherkapazität erschöpft ist.
Wenn Sie Kontinuierlichauswählen, kann der Verkauf fortgesetzt werden, wenn der Journalspeicher voll ist. In diesem
Fall werden aber die ältesten Journalposten von den neuen Journalposten überschrieben. Es werden keine
Warnmeldungen angezeigt.
Wenn Sie Linear auswählen, blinken Warnmeldungen, wenn die Anzahl der Posten im Journalspeicher die maximal
zulässige Anzahl überschreitet. Die Meldung ersetzt im Verkaufsmodus den Lauftext am Verkäuferdisplay und wird auch
angezeigt, wenn Sie im Manager‐Modus den Netzwerkplan aufrufen.
Hinweis: Normalerweise wird der Modus des Server‐Puffers auf kontinuierlich und die Clients werden auf linear gesetzt.
Eine Fehlermeldung wird in drei Stufen angezeigt:
•
Wenn der Journalspeicher zu 75% voll ist.
•
Wenn der Journalspeicher zu 90% voll ist.
•
Wenn im Journalspeicher kein Speicherplatz mehr frei ist.
Wenn Journal voll angezeigt wird, müssen Sie entweder das Journal löschen oder den Journalbericht drucken und dann
das Journal löschen, um die Posten aus dem Journalspeicher zu löschen.
Etikett überschreiben
Mit Etikett überschreiben können Sie den Verkauf fortsetzen, wenn der Modus des Client‐Journal‐Puffers auf linear
gesetzt und der Puffer voll ist.
Das ist die Standardeinstellung für Geräte im Etikettenmodus. Die Meldung Journal voll erscheint bei jedem Posten, bis
der Journalpuffer gelöscht wurde.
Drücken Sie
, um die Meldung zu löschen und den Posten abzuschließen.
Sie können Etikett überschreiben deaktivieren, wenn Sie nicht wollen, dass der Verkauf fortgesetzt werden kann, wenn
der Journalpuffer voll ist.
9.2
Journalbericht drucken
Im Journalbericht werden Posten ausgedruckt, die summiert und auf dem Etikett oder Bon ausgedruckt wurden. Sie
werden aufgefordert, folgendes einzugeben:
•
Anfangs‐ und Enddatum oder ‐zeit.
•
Bonnummern für den Bericht.
Sie können die Berichte so anpassen, dass nur die von Ihnen benötigten Posten oder alle Posten mit aufgenommen
werden. Sie können wählen aus:
•
Etikett
•
Bon
•
Etikett und Bon
•
Konto
•
Lagerbestand
•
Lagerbestand und Konto
•
Alle Posten
Wenn Sie Journal Zsmfassung auswählen, wird eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Bons oder Etiketten gedruckt.
Bei einem Detailliert. Ber. werden alle Details des Etikettes, Bons oder Kontos gedruckt.
9.3
Journalliste löschen
Sie können alle Journalposten löschen (Kein Filter) oder Sie können Auswahlkriterien wie beim Drucken des
Journalberichts einstellen.
9.4
Kommunikationsfehler
Bei einem Kommunikationsfehler zwischen den Server‐ und Client‐Geräten speichert das Gerät Journalposten, wenn es
sich im Lokalmodus befindet.
Sobald der Server das Client‐Gerät erkennt und es wiederherstellt, werden die Client‐Journalposten an den Server
übertragen.
Wenn der Client‐Puffer auf den linearen Modus eingestellt ist, erscheinen Warnmeldungen, wenn der Puffer fast voll ist.
Wenn der Puffer ganz voll ist, werden keine weiteren Posten zugelassen.
Kapitel 10 Betrieb mit Zwischensummen‐Bons
10.1
So funktioniert der Betrieb mit Zwischensummen‐Bons
Mit Zwischensummen‐Bons können eine Reihe von Geräten in einem Filialen‐Netzwerk bei der Bearbeitung einer
Kundentransaktion zusammenarbeiten. XS Waagen werden an allen Theken (Wurstaufschnitt, Käse, Fisch etc.) im
Bonmodus verwendet. Sie erstellen Zwischensummen‐Bons mit den Artikeln, mit denen die Kunden an diesen Theken
bedient wurden.
XS Waagen werden auch am PoS verwendet. Wenn der Kunde bezahlt, werden die Zwischensummen‐Bons am PoS‐Gerät
zusammengefasst, normalerweise werden dazu die Barcodes auf den Bons gescannt. Alle anderen Artikel werden
hinzugefügt und in einem einzigen Kassenbon kombiniert, der alle gekauften Artikel enthält.
Das Netzwerk kann so eingestellt werden, dass es automatisch erstellte (Systemmodus) oder manuell eingegebene
(Kundenmodus) Kundennummern verwendet.
Kundennummern werden auf Zwischensummen‐Thekenbons gedruckt und werden verwendet, um:
•
Einzelne Bons zu bestimmen.
•
Kunden zu bestimmen.
Verkäufer können Zwischensummen‐Thekenbons an allen Geräten in der Filiale drucken, die über eine Drucktaste für
Zwischensummen verfügen.
Zwischensummen‐Posten werden in der Journalliste gespeichert. Sie können wieder geöffnet werden, wenn die
Journalfunktion aktiviert wurde. Management‐Summen werden nur aktualisiert, wenn ein abschließender Bon gedruckt
wird. Zwischensummen‐Bons werden als Teil des Einzelsummen‐Bons betrachtet und nicht separat addiert.
10.2
Thekenbetrieb
Systemmodus
Die Geräte sind für automatisch erstellte Kundennummern eingerichtet.
1.
Der Verkäufer bedient einen Kunden und druckt einen Thekenbon mit der Zwischensumme für die Posten und der
vom System erstellten Kundennummer.
2.
Der Kunde kann dann weiter in der Filiale einkaufen oder direkt zum PoS‐Gerät (Kasse) gehen, um zu bezahlen.
3.
Wenn der Kunde weitere Artikel einkauft, kann der Verkäufer am nächsten Gerät zwischen folgenden
Möglichkeiten wählen:
•
Entweder die vom System erstellte Kundennummer eingeben, um die Posten zur Zwischensumme zu addieren, und
einen neuen Zwischensummen‐Thekenbon drucken oder
•
einen neuen Zwischensummen‐Thekenbon mit einer neuen, vom System erstellten Kundennummer drucken.
Thekenmaschine
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
PRINT
COUNTER
RECEIPT
SYLVIA
1234
PLU
Kunde
Verkäufer
COUNTER
RECEIPT
1234
PoS-Gerät
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
MARIA
CUSTOMER
NUMBER
PLU
Verkäufer
Abbildung 10.1 Systemmodus
An der Kasse:
1.
Der Verkäufer bedient den Kunden bei zusätzlichen Einkäufen.
2.
Scannt oder gibt die Kundennummer aus dem Bon ein.
3.
Druckt den Kassenbon.
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
1234
MARIA
PRINT
SALES
RECEIPT
Die unter jeder Systemnummer, die einem Kunden zugewiesen worden wurde, gespeicherten Zwischensummen werden
zusammengefasst, wenn der Kunde an der Kasse oder am PoS‐Gerät mit Zahlungstasten bezahlt und einen
Verkaufssummen‐Bon erhält.
Kundenmodus
Die Geräte sind für manuell eingegebene Kundennummern eingerichtet. Diese Nummer wird zur Identifizierung des
Kunden auf seinem Weg durch die Filiale verwendet. In manchen Filialen werden dafür nummerierte Wagen und Körbe
verwendet.
1.
Der Verkäufer bedient einen Kunden, gibt die Kundennummer ein und druckt den Zwischensummen‐Thekenbon aus.
2.
Die Kundennummer wird auf dem Zwischensummen‐Thekenbon aufgedruckt.
3.
Wenn der Kunde weitere Artikel kauft, müssen die Verkäufer an den nachfolgenden Thekengeräten jedes Mal die
Kundennummer eingeben oder scannen, bevor sie den Zwischensummen‐Bon erneut drucken.
Maschine 1
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
CUSTOMER
NUMBER
SYLVIA
9999
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
Verkäufer
SYLVIA
PLU
PRINT
COUNTER
RECEIPT
Maschine 2
1
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
SYLVIA
9999
PLU
Maschine3
9999
CUSTOMER
NUMBER
2
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
DAVID
9999
Kunde
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
DAVID
PRINT
COUNTER
RECEIPT
PLU
9999
Verkäufer
3
PoS-Gerät
CUSTOMER
NUMBER
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
9999
MARIA
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
MARIA
PRINT
SALES
RECEIPT
PLU
Verkäufer
Abbildung 10.2 Kundenmodus
10.3
Betrieb am Point of Sale (PoS)
Kunden‐ und Systemmodus
Der Kunde:
1.
Geht zu einem PoS‐Gerät oder zur Kasse, um für seine Einkäufe zu bezahlen
2.
Legt die Zwischensummen‐Thekenbons vor.
3.
Die Kundennummer wird gescannt oder manuell eingegeben und die mit der Nummer verknüpften Postendaten
werden aufgerufen.
Es können mehrere Zwischensummen‐Thekenbons zu einem Gesamt‐Kassenbon zusammengefasst werden.
Zusätzliche zu den zusammengefassten Zwischensummen kann der Gesamt‐Kassenbon auch folgendes enthalten:
•
Einkäufe bei Etikettengeräten in der Filiale.
•
Einkäufe, die direkt an der Kasse getätigt wurden.
Diese Posten werden auf dem Bon nach allen zusammengefassten Zwischensummen aufgeführt.
Bonzusammenfassung
Unter der Zusammenfassung versteht man hier den Vorgang, bei dem mehrere Zwischensummen‐Bons
zusammengebracht werden, um einen abschließenden Kassenbon zu erstellen.
•
Die Liste der Zwischensummen‐Posten ist mit dem Bon‐Zusammenfassungsspeicher (Speicher für Hauptbons)
verknüpft.
•
Im Speicher für sekundäre Bons werden alle Bonwerte für die Zwischensummen‐Bons gespeichert, aber keine Posten.
•
Die Liste der sekundären Bons wird nur auf dem Server gespeichert.
•
Auf Client‐Geräten befinden sich nur der Hauptspeicher für Bons und die Posten.
Maschine 1
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
CUSTOMER
NUMBER
SYLVIA
9999
Verkäufer
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
SYLVIA
PLU
PRINT
COUNTER
RECEIPT
Maschine 2
1
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
SYLVIA
9999
PLU
Maschine3
9999
CUSTOMER
NUMBER
2
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
DAVID
9999
Kunde
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
DAVID
PLU
PRINT
COUNTER
RECEIPT
9999
Verkäufer
3
PoS-Gerät
CUSTOMER
NUMBER
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
9999
MARIA
1 2 3
4 5 6
7 8 9
0
MARIA
PRINT
SALES
RECEIPT
PLU
Verkäufer
Abbildung 10.3 Zusammenfassung
Abschließende Bon‐Details können für das Journal beibehalten werden, die Details der Zwischensummen‐Bons gehen
jedoch verloren, da nur die Daten der Hauptbons und die Posten gespeichert werden.
Posten stornieren und entfernen
Einzelposten oder alle Posten können storniert werden, bevor der Kassenbon gedruckt wird. Siehe die
Bedienungsanleitung für weitere Informationen.
Kapitel 11 Kommunikation
5. Kommunikation
1. Auto Konfigurieren
2. Geräte‐ID
3. Netzwerkplan
4. Netzwerk‐Übertragung
5. Geräte‐Konfiguration
übertragen
6. Erweiterte Einstellungen
1. IP‐Adresse Gerät
2. Hostname
3. IP‐Adresse Gateway
4. DHCP
5. Ntzwkmedien ausw.
6. WLAN einrichten
1. WLAN‐Assistent
2. WLAN ESSID
3. Sicherheit
4. Verschlüsselung
1. Verschlüsselungsmodus
2. Verschlüsselungscodes
3. Aktiver Code
5. WLAN‐Modus
6. Ad‐Hoc‐Modus
7. WLAN‐Kanal
8. Passiver Scan
9. Leistungspegel
10. AP‐Scan
7. Host‐Port‐Nummer
8. Netzwerk‐ID
9. DNS Server IP
10. Datennachbildung
11. Ping‐IP‐Test
12. E‐Mail
1. E‐Mail Details
Warnmeldungen
2. Warnmeldung Details
1. Warnmeldung erstellen
2. Warnmeldung löschen
3. Anlagen‐ID\x0
13. Entspannte
Zeitsteuerung
11.1
Filialennetzwerke
Sie können bis zu 31 kompatible Geräte im Netzwerk einer Filiale verbinden.
Das System unterstützt jede Kombination von Waagen der XS‐Serie, solange sie über die gleiche Softwareversion
verfügen.
Die Geräte können für Wiegeanwendungen oder Stückpreisauszeichnung für folgendes verwendet werden:
•
Thekenbetrieb
•
Kasse.
•
Vorgänge in der Ladenverwaltung.
In Netzwerken sind die Geräte entweder über Ethernet‐Netzwerk‐Kabel oder WLAN‐Kommunikation miteinander
verbunden (siehe WLAN‐Kommunikation, Seite 124). Mit diesen Kabeln oder den internen RF‐Karten der Waagen
können Informationen von einem Gerät zum nächsten übertragen werden (und anderen Geräten, falls vorhanden).
Ein Gerät im Netzwerk wird Server genannt und ist für die Kontrolle des Netzwerks verantwortlich. Die übrigen Geräte
werden als Client‐Geräte bezeichnet. Jedes Gerät kann als Server programmiert werden.
Alle Geräte im Netzwerk verwenden dieselben PLU‐ und Systemdaten. Sie können an allen Geräten Daten eingeben und
die anderen Geräte im Netzwerk erhalten die Informationen, wenn sie eingeschaltet sind.
Hinweis: Der Server muss eingeschaltet sein, wenn die Client‐Geräte in Betrieb sind. Wenn ein Client‐Gerät mit dem
Netzwerk verbunden, aber noch keine Geräte‐ID eingerichtet wurde, wird es vom Server nicht erkannt.
MAXIMAL 99 VERKÄUFER
Abbildung 11.1 Typisches Waagennetzwerk
11.2
Auto Konfigurieren
Sie können Auto Konfigurieren für das schnelle Einrichten eines Netzwerks von Geräten verwenden, die mit der vom
Werk vorgegebenen Standardeinstellung für die IP‐Adresse programmiert sind und mit einem Ethernet‐Hub verbunden
wurden.
Ein Gerät mit dem Netzwerk verbinden
Sie können bis zu der maximal zulässigen Anzahl (31) Geräte zum Netzwerk hinzufügen. Wenn Sie am neuen Gerät Auto
Konfigurieren auswählen, wird dem Gerät automatisch die nächste Geräte‐ID zugewiesen.
PLU Datei aktualisieren
Sie können eine Netzwerk‐Übertragung vom Server durchführen, wenn die PLU‐Datei im neuen Client‐Gerät nicht mit
der des Servers übereinstimmt (siehe Netzwerk‐Übertragung für weitere Informationen).
Jedes Mal, wenn das Client‐Gerät eine PLU verwendet, holt es die PLU‐Daten vom Server und die PLU‐Datei im Client‐
Gerät wird aktualisiert.
Wenn Sie keine Netzwerk‐Übertragung durchführen, wird die PLU‐Datei im Client‐Gerät nach und nach aktualisiert, bis
sie mit der im Server übereinstimmt.
11.3
Geräte‐ID einstellen
Der Server verwendet die Geräte‐ID, um die einzelnen Geräte im Netzwerk zu unterscheiden.
Sie können:
•
Einen Wert zwischen 1 und 31 als Geräte‐ID eingeben.
•
Entweder Server oder Client als Gerätestatus wählen. Im Netzwerkplan wird ein S oder C an der entsprechenden
Stelle angezeigt.
Hinweis: Wenn Sie die Geräte‐ID auf 0 stellen, arbeitet es als eigenständiges Gerät.
11.4
Netzwerkplan
Der Netzwerkplan auf jedem Gerät zeigt die Positionen (Geräte‐ID) aller Geräte im Netzwerk an.
An jeder Position auf dem Plan, die einem Gerät entspricht, sehen Sie ein Zeichen, das den Gerätestatus anzeigt. Das
blinkende Zeichen weist auf die ID des Geräts hin, das gerade benutzt wird, um den Netzwerkplan anzuzeigen.
Hinweis: Der Netzwerkplan zeigt einfach den Status jeder einzelnen Waage an. Dieser kann dort nicht geändert werden
(z.B. von Client auf Server). Sie können den Status eines Geräts nur an diesem Gerät ändern. Siehe Geräte‐ID einstellen für
weitere Informationen.
In der folgende Tabelle sind die Zeichen definiert, die auf dem Netzwerkplan zu sehen sind:
11.5
Zeichen
Bedeutung
S
Server: verantwortlich für die Kontrolle des Netzwerks
C
Client
X
Keine Geräte‐Konfiguration.
E
Die PLU‐Datei des Client‐Geräts an dieser Position stimmt nicht mit
der des Servers überein.
O
Das Gerät an der entsprechenden Position ist offline. ()
L
Das Client‐Gerät befindet sich im Lokalmodus.
Umgang mit Netzwerkfehlern
Der Server überwacht das Netzwerk fortlaufend und gibt einen Signalton aus, wenn ein Fehler im Netzwerk festgestellt
wird.
1.
Überprüfen Sie den Netzwerkplan, um zu ermitteln, welches Gerät offline ist.
Wenn die Ursache ein Client‐Gerät ist, das ausgeschaltet wurde:
2.
Schalten Sie den Client wieder ein.
Wenn die Ursache ein defektes Client‐Gerät ist:
3.
Starten Sie das defekte Gerät und/oder den Server neu.
4.
Überprüfen Sie, dass die Patchkabel ganz eingesteckt sind.
5.
Schalten Sie das defekte Gerät aus oder trennen Sie es vom Netzwerk.
Wenn der Fehler dadurch nicht behoben wird:
6.
Wechseln Sie am Server in den Manager‐Modus.
7.
Navigieren Sie zu Kommunikation‐>Netzwerkplan
8.
Drücken Sie Enter.
9.
Drücken Sie Ja (Haken setzen) bei „Netzwerk löschen? J/N“
Fehlerbehebung bei Fehlermeldungen
Fehlermeldung Tritt auf, wenn
Maßnahme
Speicher Voll
versucht wird, einen Vorgang
auszuführen.
Das System kann keine weiteren PLUs Löschen Sie alle alten oder nicht mehr
speichern
benötigten PLUs.
Comms. Fehler
versucht wird, einen Vorgang
auszuführen.
Ausfall der Kommunikation zwischen Netzwerkplan überprüfen
den Geräten.
Auswahl des Netzwerkplans
Das Gerät an der entsprechenden
Position ist offline.
Netzwerkplan überprüfen.
Überprüfen Sie die Netzwerkverbindungen
und richten Sie die Geräte‐ID ein, falls
erforderlich.
Das Gerät ist vom Netzwerk
getrennt.
Das Gerät befindet sich im
Lokalmodus.
Verbindung wiederherstellen
Das Gerät ist vom Netzwerk
getrennt.
Client‐Gerät kommuniziert nicht mit
dem Server‐Gerät.
Überprüfen Sie das Netzwerkkabel. Wenn
kein Netzwerk verfügbar ist, stellen Sie das
Gerät für den Betrieb im Lokalmodus ein.
Plan‐Fehler
Lokalmodus
Kein Server
11.6
Ursache
Lokalmodus
Wenn die Meldung Kein Server und dann Lokalmodus erscheint, wenn Sie versuchen, folgendes zu tun:
•
PLU auswählen
•
Posten zuweisen
•
Etikett drucken
Das bedeutet, dass der Client nicht im Netzwerk betrieben werden kann, weil keine Kommunikation zwischen diesem
Client und dem Server stattfindet.
Einen Client in den Lokalmodus versetzen
Wenn das Gerät nicht mit dem Server kommunizieren kann, können Sie es so einstellen, dass es unabhängig vom
Netzwerk betrieben wird.
Wenn Sie den Client auf Lokalmodus umstellen, gehen alle eingegebenen Posten, die noch nicht gedruckt wurden,
verloren. Sie müssen alle noch nicht abgeschlossenen Posten erneut eingeben.
•
Drücken Sie
, um den Client auf Lokalmodus umzuschalten.
Wenn Sie nicht wollen, dass der Client im Lokalmodusbetrieben wird:
•
Drücken Sie eine beliebige Taste, um die Fehlermeldung zu löschen.
Nur bei Etikettenwaagen:
•
Drücken Sie
um die PLU zu wählen und ein Etikett zu drucken.
Die Fehlermeldung wird bei der nächsten PLU‐Auswahl erneut angezeigt.
Für dieses Etikett sind keine Summen vorhanden.
Hinweis: Wenn der Server defekt ist, erscheint die Meldung Kein Server an dem Client‐Gerät, an dem Sie arbeiten.
Wenn am Ende des Einschaltvorgangs beim Einschalten des Gerätes die Meldung Lokalmodus erscheint, bedeutet das,
dass sich das Gerät im Lokalmodus befindet.
Wenn am Ende des Einschaltvorgangs beim Einschalten des Servers die Meldung Lokales Gerät erscheint, befindet sich
mindestens ein Client im Lokalmodus. Gehen Sie zu Netzwerk‐Übertragung und überprüfen Sie, um welches Gerät es
sich handelt.
Betrieb im Lokalmodus
Journalpuffer
Der Journalpuffer kann im linearen oder im kontinuierlichen Modus arbeiten.
Linearer Modus
Im linearen Modus können Sie den Verkauf nicht fortsetzen, wenn der Journalpuffer voll ist (siehe Journalliste löschen ).
Sie sehen blinkende Warnmeldungen, wenn die Anzahl der Posten im Journalspeicher die maximal zulässige Anzahl
überschreitet.
Kontinuierlicher Modus
Im kontinuierlichen Modus überschreiben neue Journalposten die ältesten Posten.
Standardeinstellung
Die Standardeinstellung für den Puffer von Client Geräten ist linear und das Limit für den Postenspeicher ist auf 20 Bons
mit bis zu acht Posten pro Bon (160 Posten) eingestellt.
Sie können den Modus des Client‐Puffers bei Bedarf von linear auf kontinuierlich ändern.
Wenn Sie die Kapazität des Journalpuffers erhöhen wollen, wenden Sie sich an Avery Berkel, um das Gerät neu zu
konfigurieren.
Hinweis: Bevor Sie Änderungen vornehmen, sollten Sie Kapitel 9 ‐ Journal‐Modus lesen.
Lokalen Client wiedereinsetzen
Wenn das Problem mit dem Netzwerk behoben wurde, wird das Client‐Gerät, das im Lokalmodus betrieben wird,
automatisch im Netzwerk wiederhergestellt.
Der Server wird dann:
•
Alle offenen, aktiven Posten vom Client übertragen.
•
Abgeschlossene Posten im Hintergrund an den Server übertragen.
•
Summen aktualisieren.
11.7
Netzwerk‐Übertragung
4. Netzwerk‐Übertragung
5. Kommunikation
Eine Netzwerk‐Übertragung synchronisiert sämtliche Daten des Client‐Gerätes mit denen des Servers.
Beim Übertragen der Daten auf die Clients kopiert der Server die PLU‐Datei und alle anderen Systemdaten außer den
Daten, die bei der Geräte‐Konfiguration programmiert wurden.
Sie müssen Daten auf die Client‐Geräte übertragen, wenn Sie:
•
Den Server programmiert haben, während dieser nicht mit dem Client verbunden war.
•
Ein neues oder ein Ersatzgerät mit dem Netzwerk verbinden.
Sie brauchen die Daten nicht zu übertragen, wenn Sie:
11.8
•
Daten auf einem Server programmieren, der mit dem Netzwerk verbunden ist, sofern alle Geräte eingeschaltet sind
•
An einer beliebigen Waage Änderungen an den PLU‐Daten vornehmen, vorausgesetzt, es sind alle Geräte
eingeschaltet.
Geräte‐Konfiguration übertragen
5. Geräte‐Konfiguration übertragen
5. Kommunikation
Mit Geräte‐Konfiguration übertragen können Sie die Geräte‐Konfiguration und Direkttasten von einem Gerät auf ein
anderes kopieren. Die Standardeinstellung für die Sicherheit für diese Funktion ist 9.
11.9
Erweiterte Einstellungen
IP‐Adresse des Geräts
Alle Geräte in einem Netzwerk müssen über ihre eigene IP‐Adresse verfügen. Die IP‐Adresse wird vom TCP/IP‐Protokoll
verwendet, um die Quelle und das Ziel von Datenpaketen zu bestimmen.
Die Geräte werden mit einmaligen IP-Adressen hergestellt, die nur geändert werden müssen, wenn das
Netzwerk der XS- Serie in ein bestehendes IP-Netzwerk integriert werden soll.
Die IP‐Adresse des Geräts besteht aus zwei Teilen.
•
Die Netzwerkadresse
Die Netzwerkadresse muss bei allen Geräten im Netzwerk gleich sein.
•
Die Geräteadresse.
Die Geräteadresse muss sich von allen anderen Geräten im gleichen Netzwerk unterscheiden.
Die Netzwerkadresse hängt von davon ab, welche Subnetzmaske verwendet wird, zum Beispiel bei IP‐Adresse 88.1.1.7:
Subnetzmaske
255.0.0.0
255.255.0.0
255.255.255.0
Netzwerkadresse
88.0.0.0
88.1.0.0
88.1.1.0
Geräteadresse
88.1.1.7
88.1.1.7
88.1.1.7
Subnetzmaske
Mit der Subnetzmaske können Sie ein großes physisches Netzwerk in kleinere logische Netzwerke aufteilen.
Hinweis: Wenn ein Gerät zu einem bestehenden Netzwerk hinzugefügt wird und die IP‐Adresse und die Subnetzmaske
geändert werden müssen, müssen die Netzwerkadresse und die Subnetzmaske mit dem bestehenden Netzwerk
übereinstimmen. Wenden Sie sich an Avery Berkel für weitere Informationen.
Hostname
Das gilt nur für Geräte in Netzwerken, bei denen DHCP aktiviert ist. Mit dem Hostnamen kann das Gerät auch nach der
Änderung der IP‐Adresse identifiziert werden. Der Name kann aus bis zu 100 Zeichen in einer festgelegten oder variablen
Zeichenfolge bestehen.
Sie können die folgenden Codes in die Zeichenfolge aufnehmen, um die Geräte‐ID des Geräts und die Netzwerk‐ID
automatisch einzufügen:
%%NTID oder %%+8.2%%Netzwerk-ID (2 x zweistellig)
%%MCID oder %%+8.1%%Geräte-ID (2 x zweistellig)
Dadurch wird sichergestellt, dass jedes Gerät über einen einmaligen Namen verfügt.
Gateway IP‐Adresse
Wenn Geräte der XS‐Serie über einen Gateway mit einem PC verbunden werden, muss das Gerät der XS‐Serie die
Gateway‐Adresse kennen, um die Kommunikation mit diesem zu ermöglichen.
Netzwerk‐ID
Die Geräte werden mit einer Standardeinstellung für die Netzwerk‐ID hergestellt. Diese muss nur geändert werden,
wenn mehr als ein XS‐Serien‐Netzwerk benötigt wird.
In einem Geräte‐Netzwerk können bis zu 31 Geräte miteinander verbunden werden. Alle Geräte in einem Netzwerk
müssen über die gleiche Netzwerk‐ID verfügen.
Es können bis zu 99 Geräte‐Netzwerke erstellt werden. Jede Gerätegruppe muss aber über eine Netzwerk‐ID‐Nummer
verfügen, die sich von der der anderen Gruppen unterscheidet.
Basis‐Port‐Nummer
Die Basis‐Port‐Nummer wird mit der Netzwerk‐ID zum Erstellen einer TCP/IP Port‐Nummer für die Kommunikation
zwischen den Waagen verwendet.
Diese Port‐Nummer wird von den Waagen im Netzwerk zur Kommunikation im Netzwerk verwendet. Wenn diese Port‐
Nummer von anderen Geräten verwendet wird, müssen Sie unter Umständen die Basis‐Port‐Nummer ändern.
Host‐Port‐Nummer
Dabei handelt es sich um die TCP/IP‐Port‐Nummer, die für die Kommunikation mit einem PC mit einer
Waagenmanagement‐Software verwendet wird (wenden Sie sich an Avery Berkel bezüglich der Pakete, die für das
Management Ihrer Waage erhältlich sind). Der Standardeinstellung für die Port‐Nummer (3001) muss normalerweise
nicht geändert werden.
Ping‐IP‐Test
Mit dieser Funktion werden die Verbindungen zwischen der Waage und anderen IP‐Adressen getestet.
Datennachbildung
Sie können die Datennachbildung („Clone“) zum Kopieren von gerätespezifischen Daten und Systemdaten vom Server
auf ein neues oder Ersatzgerät in einem Netzwerk verwenden. Das neue Gerät muss die gleiche Netzwerk‐ID aufweisen.
Datennachbildungs‐Übertragungen:
•
Systemdaten.
•
Servicekonfiguration (außer Wägebereich)
•
Geräte‐Konfiguration.
•
Direkttasten.
•
Euro einrichten
Entspannte Zeitsteuerung
Timeouts bei der Kommunikation können um 0 < 10 Sekunden erweitert werden, um einen zuverlässigen Betrieb in
Netzwerken mit langen Verzögerungen zu erhalten, wie z.B. in WLAN‐Netzwerken.
Prüfbericht
Der Prüfbericht enthält Information über die Netzwerkkonfiguration. Darin können die folgenden Angaben enthalten
sein:
•
MAC Adresse
•
Verwendete Verschlüsselung für WLAN
•
WLAN‐Authentizität
•
WLAN‐Signalstärke
Testbericht drucken
Zum Drucken des Testberichts:
1.
Das Gerät in den Verkaufsmodus (Wiegemodus) schalten.
2.
Drücken Sie zweimal kurz hintereinander die Taste Displaytest.
3.
Der Testbericht wird gedruckt.
11.10
WLAN‐Kommunikation
W(ireless)LAN ermöglicht die Kommunikation zwischen Geräten in einem lokalen Netzwerk mit Hilfe von Funksignalen.
Für die Kommunikation per Funk muss ein XS WLAN‐Modul in der Waage eingebaut sein. Wenden Sie sich an Avery
Berkel für weitere Informationen.
Jedes Gerät kann in zwei verschiedenen Modi betrieben werden.
Ad‐Hoc‐Modus (Peer‐to‐Peer)
Für diesen Modus ist kein Access Point erforderlich. Beim Betrieb im Ad‐Hoc‐Modus findet eine direkte Kommunikation
zwischen den internen WLAN PC‐Karten in den Waagen statt. Dazu müssen alle Geräte im Netzwerk untereinander
sichtbar sein. In der Praxis bedeutet das meist, dass die Entfernungen zwischen den Geräten relativ gering sind.
Access‐Point‐Modus
In diesem Modus kann die Waage mit einem bestehenden WLAN verbunden werden. Diese Art der Kommunikation per
Funk hat normalerweise eine Reichweite bis zu 50 m, je nach der räumlichen Anordnung der Filiale (Theken, Wände,
Trennwände, Deckenhöhe).
•
Die Reichweite kann durch zusätzliche Access Points erweitert werden.
•
Die Abdeckung der einzelnen Access Points muss sich dabei immer mit dem nächstgelegenen überlappen.
Der Access Point:
•
ermöglicht die direkte Kommunikation mit jedem Gerät und dadurch größere, diverse Netzwerke.
•
dient als Hub für Waagen, die über integrierte WLAN PC‐Karten verfügen und bietet eine Verbindung zum Ethernet‐
LAN.
•
steuert die Kommunikation zwischen den Waagen in der Filiale und zwischen PC und Waagen.
WLAN einrichten
1.
Verwenden Sie den WLAN‐Assistenten
2.
Wählen Sie das richtige Netzwerk aus
3.
Geben Sie den Verschlüsselungscode ein.
WLAN‐Modus
Damit können Sie entweder den Access‐Point‐Modus oder den Ad‐Hoc‐Modus auswählen.
Alle Geräte im gleichen WLAN müssen im gleichen Modus betrieben werden.
Funkkanal
Die WLAN‐PC‐Karten im Gerät können über verschiedene Kanäle betrieben werden, um Störungen mit anderen Geräten
zu vermeiden.
Im Access‐Point‐Modus wird der Kanal durch den Access Point bestimmt und es erscheint die Meldung .
In Ad‐Hoc‐Modus können Sie aus Kanal 1‐14 auswählen.
Alle Geräte im gleichen WLAN müssen die gleichen Kanäle verwenden.
ESSID
(Extended Service Set Identifier)
Dabei handelt es sich um eine alphanumerische Zeichenfolge mit bis zu 32 Zeichen zur Trennung von WLAN.
Alle Geräte im gleichen WLAN müssen die gleiche ESSID aufweisen.
AP
Waage mit interner
WLAN PC-Karte
Access Point innerhalb
der RF-Waagenkarten
Waage mit interner
WLAN PC-Karte
WLAN an der Theke mit einem Access Point.
Waage mit interner
WLAN PC-Karte
AP
Access Point innerhalb
der WLAN
PC-Waagenkarten
HUB
PC mit Access Point
über Ethernet-Hub
verbunden
Waage mit interner
WLAN PC-Karte
Waage mit interner
WLAN PC-Karte
Waage mit interner
WLAN PC-Karte
Vom Ladenverwaltungssystem gesteuert
Access Points innerhalb
der WLAN PC-Waagenkarten
Netzwerk 1
AP
PC mit Access Point über
Ethernet-Hug verbunden
Alle Waages mit
internen WLAN
PC-Karten
HUB
Netzwerk 2
AP
Netzwerk X
Vom Ladenverwaltungssystem gesteuert - System mit mehreren Netzwerken
Abbildung 11.2 Unterstütze Netzwerkkonfigurationen
11.11
RF‐Verschlüsselung
Die Kommunikation im WLAN kann verschlüsselt werden, um die Übertragung zu sichern und Netzwerke voneinander
getrennt zu halten.
Für die Verschlüsselung werden benutzerdefinierte „Codes“ verwendet, mit denen eingestellt wird, wie die Waage die
Übertragungen ver‐ und entschlüsselt. Nur Waagen, bei denen die gleiche Verschlüsselung aktiv ist, können miteinander
kommunizieren.
Bei XS Waagen kann die Verschlüsselung über WPA oder WEP erfolgen.
Zum Einrichten der Verschlüsselung:
1.
Verwenden Sie den WLAN‐Assistenten.
2.
Wählen Sie das richtige Netzwerk aus.
3.
Geben Sie den Verschlüsselungscode ein.
WLAN deaktivieren
Wenn in eine Waage ein WLAN‐Modul eingebaut ist, wird die Ethernet‐Schnittstelle deaktiviert. Um die Ethernet‐
Schnittstelle zu aktivieren, deaktivieren Sie Wifi im Menü Kommunikation‐>Erweiterte Einstellungen‐>Netzmedien
auswählen.
Wenn das Gerät ausgeschaltet und die WLAN‐Karte herausgenommen wurde, wird die Ethernet‐Schnittstelle
automatisch aktiviert, wenn das Gerät wieder eingeschaltet wird.
11.12
Warnmeldungen per E‐Mail
Das System mit Warnmeldungen per E‐Mail kann EDV‐Abteilungen oder Fernwartung über wichtige Ereignisse oder
Fehler, die an einer Waage auftreten, informieren.
Detaileinstellungen für E‐Mails
Sie können einen LAN E‐Mail‐Server auswählen.
Servername
Der Name des E‐Mail‐Servers. Der Servername kann maximal 64 Zeichen lang sein.
Beispiel: smtp.wideblueyonder.com
Server‐IP (nur LAN)
Das ist die IP‐Adresse des SMTP‐Servers.
Server Port
Das ist die Port‐Nummer des SMTP‐Servers. Die Standardeinstellung für die Port‐Nummer ist 25. Sie können Werte
zwischen 1 und 65535 programmieren.
Authentisierungstyp
Bei manchen SMTP‐Servern muss ein Authentisierungstyp programmiert werden, bevor eine E‐Mail außerhalb der
lokalen Domain weitergeleitet werden kann. Sie können wählen aus:
•
Keine. Standardeinstellung
•
Login. Der Benutzername und das Passwort werden separat überprüft.
•
Einfach. Der Benutzername und das Passwort werden in einem einzelnen Kommunikationspaket überprüft.
Benutzername und Passwort
Ihr Benutzername und Passwort sind für die Authentisierung erforderlich. Bei LAN‐Verbindungen handelt es sich dabei
um Ihre interne ID und Ihr Passwort. Bei externen DFÜ‐Systemen sind ein Internet‐Benutzername und ein Passwort
erforderlich.
Beispiel: LANjsmithU0262919
DFÜ[email protected]
E‐Mail‐Adressen
Es können drei E‐Mail‐Adressen programmiert werden. Jede Adresse kann bis zu 64 Zeichen lang sein.
Senden an: Empfänger der Warnmeldung per E‐Mail.
Kopie an: Die Warnmeldung wird an diese Adresse kopiert.
Antwort an: Antworten werden an diese Adresse geschickt.
Adresse des Absenders ändern
Wenn Sie eine andere Adresse verwenden wollen, siehe Anlagen‐Bezeichner.
Details der Warnmeldung
Sie können die Details für die Warnmeldungen, die Sie überwachen wollen, programmieren oder Sie können eine
Warnmeldung löschen.
Warnmeldung erstellen
•
Die Standardeinstellung ist .
•
Damit eine Warnmeldung überwacht werden kann, muss sie zuerst aktiviert werden. Es können max. 20
Warnmeldungen überwacht werden.
•
Im System sind 14 Warnmeldungen programmiert. Dieser sind in der Tabelle in Abbildung 11.3 mit den jeweiligen
Optionen aufgeführt.
•
Sie können die bestehenden Warnmeldungen bearbeiten.
Warnmeldung löschen
Damit werden alle Änderungen an der ausgewählten Warnmeldung gelöscht und die Werte auf die
Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Warnmeldung
Ref.nr.
Warnmeldung
Status
Auslöselimit
Standardeinstellung
Auslöselimit
1
Softwareausnahmen
Aus, Ein
1
1
2
Kritische Systemprotokoll‐Ereignisse
Aus, Ein
1
1
3
Druckkopfwiderstands‐Limit 1
Aus, Ein
1
1
4
Druckkopfwiderstands‐Limit 2
Aus, Ein
1
1
5
Wartungsalarm
Aus, Ein
1
1
100
Netzwerkfehler
Aus, Ein
1‐ 9999
30
101
Fehler Gerät offline
Aus, Ein
1‐ 9999
60
102
Fehler Lokalmodus
Aus, Ein
1‐ 9999
30
103
Fehler PLU‐Datei
Aus, Ein
1‐ 9999
100
104
Manuelle Neustarts
Aus, Ein
1‐ 9999
1000
105
Automatische Neustarts
Aus, Ein
1‐ 9999
10
106
Spannungsabfälle
Aus, Ein
1‐ 9999
10
107
Fehler Etikettenzuführung
Aus, Ein
1‐ 9999
10
108
Fehler Papier aus
Aus, Ein
1‐ 9999
10
109
Temperaturlimit Druckkopf
Aus, Ein
1‐ 9999
5
Abbildung 11.3 Standard‐Warnmeldungen
Anlagen‐Bezeichner
Sie können eine Textfolge programmieren, um die Erkennung der überwachten Waage zu erleichtern. Sie können dafür
bis zu 50 alphanumerische Zeichen eingeben.
Adresse des Absenders
Sie können eine E‐Mail‐Adresse als den gesamten Anlagen‐Bezeichner oder als einen Teil davon verwenden.
•
Wenn das System ein „@“ erkennt, verwendet es die Folge als die Adresse des Absenders.
•
Wenn kein „@“ vorliegt, identifiziert die Textfolge die Waage, doch das System verwendet die Standardeinstellung für
die Adresse des Absenders.
Beispiel:
Textfolge
DeliScale1
Textfolge, die zur Erkennung der überwachten Waage verwendet wird
Textfolge
DeliScale1 [email protected] Smethwick
Textfolge, die zur Erkennung der überwachten Waage und der E‐Mail‐Adresse des Absenders verwendet wird.
Hinweis: Wenn die E‐Mail‐Adresse zu einer längeren Textfolge gehört, müssen Sie am Anfang und am Ende der E‐Mail‐
Adresse eine Leerstelle einfügen.
Kapitel 12 Datensicherung
6. USB‐Backup
1. Datei speichern
2. Datei laden
Beim Einrichten von mehreren Einzelgeräten mit den gleichen PLUs und Systemdaten können Sie die Daten über einen
USB‐Speicherstick übertragen, d.h., Sie müssen die Daten nicht auf jedes Gerät einzeln übertragen. Sie können einen
USB‐Speicherstick auch zum Speichern von Backup‐Dateien verwenden, die in ein Gerät geladen werden können, falls
Probleme auftreten sollten.
12.1
Auswahl eines USB‐Speichersticks
Die XS Waage wird mit einem Standardtreiber für USB‐Speichersticks geliefert. Er ist für den Betrieb vom USB‐Port aus
konfiguriert, der sich unter der Druckerabdeckung befindet. Aufgrund unterschiedlicher Herstellungsverfahren sind
jedoch nicht alle USB‐Speichersticks mit der XS Waage kompatibel. Um einen problemlosen Betrieb zu gewährleisten,
verwenden Sie nur USB‐Speichersticks, die für die Verwendung mit der XS Waage zugelassen sind (wenden Sie sich an
Avery Berkel für weitere Informationen).
USB-Port
Hinweis: Denken Sie daran, dass Sie jedes Mal, wenn Sie etwas ändern, einen Backup Ihrer Daten durchführen, da die
Dateien sonst nicht mehr aktuell sind.
12.2
Daten speichern/laden
Speichern
Die Waage kopiert ihre Daten auf einen USB‐Speicherstick. Die Original‐Daten bleiben auf dem Gerät.
Laden
Die Waage kopiert Daten von einem USB‐Speicherstick. Die vom Gerät gespeicherten Daten werden ersetzt oder
überschrieben, bleiben aber immer noch auf dem USB‐Speicherstick.
Wenn Sie Datei speichern auswählen, erscheinen auf dem Bildschirm 10 Auswahlmöglichkeiten:
1 Produkte
2 Warnmeldung Details
3 Systemdaten
4 Rückverfolgbarkeit
5 Geräte‐Konfiguration
6 Tastatur einrichten
7 Etikettenformat
8 Nährstoff
9 Logo
10 Posten
Damit können Sie alle Arten von Daten unabhängig von den anderen Datenarten laden und speichern.
Systemdaten
Die Systemdaten bestehen aus Funktionen, die bei allen Geräten in der Filiale gleich sein müssen. Wenn Geräte zu einem
Netzwerk gehören, gelten die Systeminformationen für alle Geräte.
Beim Laden oder Speichern von Systemdaten vom Gerät werden die folgenden Daten an den USB‐Speicherstick gesendet
bzw. von diesem empfangen:
Abteilungen
Steuersätze
Netzwerk‐ID
Gespeicherte Taren
Verkäufernummer
Barcodeformate
Name der Filiale
PLUs
Kopf‐ und Fußtexte
ADD‐Etikett
Meldungen mit Lauftext
Rückverfolgungsdaten für Tierkörper
Etikettenformate
Logos
Eurokurs und Symbol
Geräte‐Konfiguration
Die Geräte‐Konfigurations‐Daten setzen sich aus den gerätespezifischen Funktionen zusammen.
Beim Laden oder Speichern von Geräte‐Konfigurations‐Daten vom Gerät werden die folgenden Daten an den USB‐
Speicherstick gesendet bzw. von diesem empfangen:
Geräte‐ID
Etikettenmodus
Tastenbelegung
Etikettentyp
Tasteneinstellungen
Etikett erkennen
Drucker einrichten
Tara‐Sperre
Druckermodi
Barcodezuordnungen
Rückverfolgungscode
Euro‐Druck‐Einstellungen
Symbole
Displaykontrast
Benutzerdefinierte Menüs
Kapitel 13 Fehlersuche
13.1
Probleme mit dem Zugriff auf den Manager‐Modus
Es ist möglich, die Sicherheitsstufen aller Benutzer aus Versehen so einzustellen, dass die Sicherheitsstufen nicht mehr
geändert werden können und dass kein Benutzer mehr Zugriff auf die Verkaufs‐ oder Managerfunktionen hat. Das
könnte zum Beispiel in den folgenden Fällen passieren:
•
Die Sicherheitsstufe des Managers ist zunächst auf 9 gesetzt.
•
Alle Verkaufs‐ und Managerfunktionen sind zum Beispiel auf Stufe 5 gesetzt
•
Der Manager ändert seine eigene Sicherheitsstufe auf 4
Das Ergebnis ist, dass der Manager keine Funktion mehr benutzen oder seine eigene Sicherheitsstufe nicht mehr höher
stellen kann.
Wenn das passiert, wenden Sie sich an Avery Berkel für weitere Informationen.
13.2
Wenn etwas schiefgeht
Die Geräte der XS Serie sind für Zuverlässigkeit und Genauigkeit ausgelegt und sollten sich problemlos bedienen lassen.
Sie funktionieren jedoch nicht wie erwartet, wenn sie falsch eingerichtet wurden. Im folgenden Abschnitt sind einige
Probleme aufgeführt, die auftreten können und wie Sie dann vorgehen sollten.
Kein Etikett, wenn Sie die Drucktaste drücken.
Überprüfen Sie, dass der Betriebsmodus auf Etikett eingestellt ist.
Der Posten wird nicht angezeigt.
Überprüfen Sie, dass der Betriebsmodus auf Bon eingestellt ist.
Siehe die Bedienungsanleitung für die XS Waage für weitere Informationen über Betriebsmodi
Falsche Meldung mit Lauftext oder falscher Name der Filiale
Überprüfen Sie, dass Sie die richtigen Informationen programmiert haben und dass die Referenznummer für die
Meldung mit Lauftext richtig zugeordnet wurde.
Kein Barcode
Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen Zuordnungen programmiert haben.
Funktionstaste funktioniert nicht
Funktion nicht konfiguriert. Wenden Sie sich an Avery Berkel.
Es können keine Endlos‐Etiketten gedruckt werden
Vergewissern Sie sich, dass Endlos als Etikettentyp ausgewählt wurde.
Gerät nicht auf Null
Vergewissern Sie sich, dass sich keine Artikel auf der Wägeplatte befinden. Vergewissern Sie sich, dass sich auf oder
unter der Wägeplatte oder unter dem Gerät keine Lebensmittelreste angesammelt haben. Drücken Sie
0
.
Wenn das Gerät nicht richtig funktioniert, überprüfen Sie folgendes:
•
Das Gerät ist angeschlossen.
•
Die Sicherung im Stecker weist die richtige Stromstärke auf und funktioniert.
•
An der Steckdose liegt Strom an, (stecken Sie ein Elektrogerät ein, von dem Sie wissen, dass es funktioniert).
•
Sie haben das richtige Verfahren für den Vorgang verwendet, den Sie durchführen wollen.
•
Sie haben etwaige Fehlermeldungen nachgesehen, um zu prüfen, ob Sie das Problem selbst lösen können.
Hinweis: Wenn das Gerät immer noch nicht richtig funktioniert, wenden Sie sich an Avery Berkel.
13.3
Fehlermeldungen
Beim Arbeiten mit dem Gerät erscheinen unter Umständen Meldungen auf dem Display, die Sie unterstützen, wenn
etwas schiefgeht. Diese Meldungen und die Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, sind im folgenden aufgeführt.
KALIBRATION VERL
•
Das Gerät wiegt nicht genau. Benutzen Sie das Gerät nicht.
•
Wenden Sie sich an Avery Berkel.
PRÜFSUMMENFEHLER
•
Wenden Sie sich an Avery Berkel.
COMMS. FEHLER
•
Es ist ein Ausfall bei der Kommunikation zwischen den Geräten aufgetreten.
•
Überprüfen Sie den Netzwerkplan.
DATEITYP‐FEHLER
•
Die auf dem Speicherstick gespeicherten Dateien stimmten mit denen im Gerät
nicht überein.
FORMAT‐FEHLER
•
Sie versuchen, den falschen Dateityp von der Datenerfassungseinheit
herunterzuladen.
•
Überprüfen Sie das Dateiformat.
•
Drücken Sie bei Bedarf
•
Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
•
Wenden Sie sich an Avery Berkel, wenn der Fehler weiterhin auftritt.
•
Sie versuchen, einen Tarawert einzugeben, der nicht einem Vielfachen der
Display‐Teilung entspricht.
•
Geben Sie einen korrekten Tarawert ein.
•
Sie haben versucht, ein falsches Barcodeformat einzugeben.
•
Sie versuchen, eine Geräte‐ID einzugeben, die mit einem anderen Client‐Gerät in
Konflikt steht.
UNGÜLTIGE OPTION
•
Sie versuchen, eine Option auszuwählen, die an Ihrem Gerät nicht zulässig ist.
FEHLER
ETIKETTENZUFÜHRUNG
•
Im Drucker sind keine Etiketten mehr vorhanden oder werden nicht richtig
zugeführt.
•
Überprüfen Sie den Drucker.
•
Sie versuchen, den falschen Etikettentyp zu bedrucken.
•
Überprüfen Sie die Druckereinstellungen.
•
Wenn Sie vorgedruckte Etiketten verwenden, erkundigen Sie sich bitte bei Avery
Berkel, ob die Etiketten geeignet sind.
ETIKETT N. GENOMM
•
Sie versuchen, ein Etikett zu drucken, bevor das vorhergehende Etikett
entnommen wurde.
PLAN‐FEHLER
•
Fehler im Netzwerkplan.
•
Überprüfen Sie den Netzwerkplan und die Netzwerkverbindungen.
•
Führen Sie am Server eine Netzwerk‐Übertragung durch.
•
Sie können keine Zeichen mehr in den Text eingeben. Bearbeiten Sie den Text.
•
PLU‐Summen sind voll.
KEINE TARA AUSGEWÄHLT
•
Am Gerät wurde eine Tara‐Sperre gesetzt und Sie versuchen, ein Etikett zu
drucken, ohne zuvor eine Tara ausgewählt zu haben.
PLU NICHT GEFUNDEN
•
Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Abteilung und PLU‐Nummer
ausgewählt haben.
•
Programmieren Sie die PLU.
HARDWARE‐FEHLER
UNGÜLTIGE EINGABE
KEIN PLATZ FREI
, um den Signalton des Geräts abzustellen.
Abteilung NICHT GEFUNDEN •
Programmieren Sie die Abteilung. Ordnen Sie eine Abteilungstaste zu.
Losnummer NICHT
GEFUNDEN
•
Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Abteilung und PLU‐Nummer
ausgewählt haben.
•
Vergewissern Sie sich, dass sich das Gerät im Vorverpackungsmodus befindet.
•
Programmieren Sie die Rückverfolgungsangaben.
PAPIER AUS
•
Im Drucker ist kein Papier mehr vorhanden. Wechseln Sie die Rolle aus. Drücken
Sie
, um die Meldung zu löschen.
PREIS ÜBERLAUF
•
Der Wert des Postens oder der Zwischensumme überschreitet das Maximum, das
für Ihr Gerät eingestellt wurde. Wenn Sie eine offene PLU verwenden, überprüfen
Sie, dass Sie den richtigen Preis pro Einheit eingegeben haben. Wenn Sie sich im
Bonmodus befinden, drucken Sie den Bon für alle aktuellen Posten aus.
DRUCKKOPF HEISS
•
Druckkopf überhitzt. Lassen Sie den Druckkopf abkühlen. Wenden Sie sich an
Avery Berkel, wenn der Fehler weiterhin auftritt.
GEWICHT UNTER MIN
•
Sie versuchen, einen Posten abzuschließen, ohne dass Waren auf der Waage
liegen, oder die Waren wiegen weniger als das zulässige Mindestgewicht.
GESAMTPREIS NULL
•
Gesamtpreis ist Null.
•
Wenn Sie eine offene PLU verwenden, überprüfen Sie, dass Sie den richtigen
Preis pro Einheit eingegeben haben.
Kapitel 14 Anhang
14.1
Sonderzeichen
Wenn Sie druckbaren Text wie Verkaufsmeldungen oder PLU‐Text erstellen oder bearbeiten, können Sie mit der Funktion
Sonderzeichen zusätzliche Textzeichen erstellen. Geben Sie den entsprechenden numerischen Code für das Zeichen, das
Sie benötigen, anhand der Tabellen in diesem Abschnitt ein.
Zeicheneingabe:
•
drücken Sie
und dann
und geben Sie dann den numerischen Code für das benötigte Zeichen ein.
Lateinischer Zeichensatz (einschließlich litauisch, lettisch und rumänisch)
So bestimmen Sie den Code für das Zeichen, das Sie benötigen:
•
Lesen Sie die Zahl in der linken Spalte der Zeile ab (112)
•
addieren Sie dann die Zahl in der obersten Zeile der Spalte (11)
Damit erhalten Sie den Code für Æ ‐ 123.
000
016
032
048
064
080
096
112
128
144
160
176
192
208
224
240
0
1
2
3
4
5
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Griechischer Zeichensatz
So bestimmen Sie den Code für das Zeichen, das Sie benötigen:
•
Lesen Sie die Zahl in der linken Spalte der Zeile ab (080)
•
addieren Sie dann die Zahl in obersten Zeile der Spalte (7)
Damit erhalten Sie den Code für Y ‐ 087.
000
016
032
048
064
080
096
112
128
144
160
176
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208
224
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Litauischer Zeichensatz
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Lettischer Zeichensatz
Code
Zeichen
Code
Zeichen
185
Â
189
Å
187
È
193
Æ
190
Ì
194
Ð
195
Ò
196
Ç
197
Ú
Rumänischer Zeichensatz
Code
Kyrillischer Zeichensatz
Hebräischer Zeichensatz
Zeichen
186
Ã
192
Î
Code
199
Zeichen
Þ
Arabischer Zeichensatz
14.2
Unterstützte AI‐Codes
AI‐Code (nur EAN128)
00
01
10
15
17
251
422
423
424
425
426
950
953
3103
3303
3902
7030
7031
8005
14.3
Tierkörper‐Code (%%)
A
0
I
1
2
3
E
J
Z
Q
W
P
K0 (3, 9)
K1 (A, E)
Austauschcodes
Es gibt zwei Arten von Austauschcodes, die von der Software unterstützt werden:
•
Das Codesystem von Avery Berkel
Es handelt sich dabei um ein festgelegtes System mit dem Startcode %%, gefolgt von einem Zeichen, das die
dazugehörigen Daten darstellt.
•
Ein auf Dewey Dezimal‐Codes basierendes System
Das auf Dewey Dezimal‐Codes basierende System teilt Informationen in Klassen, Bereiche und Unterbereiche ein bis zur
Anzahl der Ebenen, die benötigt werden, damit alle benötigten Details berücksichtigt werden können. Die Software
unterstützt vier Ebenen.
Für jede Klasse, jeden Bereich etc. können Sie einen Parameter einfügen, der eine bestimmte Referenz angibt. In der
Tabelle mit den Codes wird ein Parameter durch die Zeichen #pp angezeigt, pp ist dabei ein numerischer Wert.
Für jeden Code‐String sind das Startzeichen %%+ und das Endzeichen %% erforderlich. Die Endzeichen werden
automatisch eingegeben, wenn Sie die Auswahl der gewünschten Klasse und Bereiche abschließen.
Dewey Dezimal‐Code:%%+1.1#21.1%%
%%+1.1#21.1%%
Klasse:
Nährwertangaben
Abschnitt:
Name
Bereich:
Nährstoffe
Parameter:
Nährstoffnummer
Dewey Austauschcodes
Austauschdaten (Parameter)
Nährwertangaben
Name des Nährstoffs (Nährstoffnummer)
Nährstoff ETz ohne Einheiten (Nährstoffnummer)
Nährstoff ETz mit Einheiten (Nährstoffnummer)
Nährstoff ETz nur Einheiten (Nährstoffnummer)
Dewey Code
Allgemeine
Form
%%+String%%
1.1#pp.1
1.1#pp.2.1
1.1#pp.2.2
1.1#pp.2.3
Portionsgröße ohne Einheiten
Portionsgröße mit Einheiten
Portionsgröße nur Einheiten
1.2.1.1
1.2.1.2
1.2.1.3
Std Maß Größe ohne Einheiten
Std Maß Größe mit Einheiten
Std Maß Größe nur Einheiten
1.2.2.1
1.2.2.2
1.2.2.3
Portionen pro Behälter
1.2.3
Nährstoffmenge pro Portion Maß ohne Einheiten
(Nährstoffnummer)
Nährstoffmenge pro Portion Maß mit Einheiten
(Nährstoffnummer)
Nährstoffmenge pro Portion Maß nur Einheiten
(Nährstoffnummer)
1.2.4#pp.1
Nährstoffmenge pro Portion Std. Maß ohne Einheiten
(Nährstoffnummer)
Nährstoffmenge pro Std Maß mit Einheiten
(Nährstoffnummer)
Nährstoffmenge pro Std Maß nur Einheiten
(Nährstoffnummer)
Portionsgröße Txt
Portionen/Behälter
Pro Portion Hinweismeldung
Pro Std Maß Hinweismeldung
1.2.5#pp.1
Nährstoff Portion % ETz (Nährstoffnummer)
Nährstoff Std Maß % ETz (Nährstoffnummer)
1.3.1#pp
1.3.2#pp
Nährwt Text 4
1.4
1.2.4#pp.2
1.2.4#pp.3
1.2.5#pp.2
1.2.5#pp.3
1.2.6
1.2.7
1.2.8
1.2.9
Autom. erzeugte Nährstoffe pro Portion ohne
1.5#pp.1
Einheiten
(Nährwt.daten Ref.)
Autom. erzeugte Nährstoffe pro Portion mit Einheiten 1.5#pp.2
(Nährwt.daten Ref.)
Avery Berkel
Code
Allgemeine
Form
%%String
%%C
AI-Code
()
Austauschdaten (Parameter)
Autom. erzeugte Nährstoffe Std Maß ohne Einheiten
(Nährwt.daten Ref.)
Autom. erzeugte Nährstoffe Std Maß mit Einheiten
(Nährwt.daten Ref.)
Autom. erzeugte Nährstoffe Portion %ETz
(Nährwt.daten Ref.)
Autom. erzeugte Nährstoffe Std Maß %ETz
(Nährwt.daten Ref.)
Dewey Code
Avery Berkel
Code
AI-Code
1.5#pp.3
1.5#pp.4
1.5#pp.5
1.5#pp.6
Rückverfolgbarkeit
Rückverfolg. Losnr.
2.1
%%0 oder %%I
(10) oder
(251)
Rückverfolg. Schlachtung Ref
2.16#0
%%4
7030
Rückverfolg. Schlachtung Nr
2.3
%%9
Rückverfolg. Zerlegung Ref
2.4
%%5
Rückverfolg. Zerlegung Nr
2.5
%%A
Rückverfolg. Herkunft 2.1
Rückverfolg. Herkunft 2.2
Rückverfolg. Herkunft 2.3
Rückverfolg. Herkunft 2.4
Rückverfolg. Herkunft 2.5
2.23.2.1
2.23.2.2
2.23.2.3
2.23.2.4
2.23.2.5
%%2
%%2
%%2
%%2
%%2
(423)
(423)
(423)
(423)
(423)
Rückverfolg. Herkunft 4.1
Rückverfolg. Herkunft 4.2
Rückverfolg. Herkunft 4.3
Rückverfolg. Herkunft 4.4
Rückverfolg. Herkunft 4.5
Rückverfolg. Herkunft 4.6
Rückverfolg. Herkunft 4.7
Rückverfolg. Herkunft 4.8
Rückverfolg. Herkunft 4.9
2.23.4.1
2.23.4.2
2.23.4.3
2.23.4.4
2.23.4.5
2.23.4.6
2.23.4.7
2.23.4.8
2.23.4.9
%%E
%%E
%%E
%%E
%%E
%%E
%%E
%%E
%%E
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
Zerlege-Nummer 1
Zerlege-Nummer 2
Zerlege-Nummer 3
Zerlege-Nummer 4
Zerlege-Nummer 5
Zerlege-Nummer 6
Zerlege-Nummer 7
Zerlege-Nummer 8
Zerlege-Nummer 9
2.24.1
2.24.2
2.24.3
2.24.4
2.24.5
2.24.6
2.24.7
2.24.8
2.24.9
%%A
%%A
%%A
%%A
%%A
%%A
%%A
%%A
%%A
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
(425)
Rückverfolg. Rasse des Vaters
Rückverfolg. Rasse der Mutter
Rückverfolg. Rasse falls gemischt
2.7.1
2.7.2
2.7.3
%%T
%%U
%%V
Rückverfolg. Datum 1
Rückverfolg. Datum 2
Rückverfolg. Datum 3
2.8.1
2.8.2
2.8.3
%%6
%%7
%%8
Rückverfolgung Art
2.9
%%L
Rückverfolg. Text 3
2.10
%%B
Rückverfolg. Kategorie
2.11
%%W
Rückverfolg. Typ
2.12
%%Y
Nachweisprogramm Lizenz
2.13
%%Q
Rückverfolg. benutzerdefinierte (Programm) Daten
2.14
%%Z
Rückverfolg. (Tierkörper) Ref.nr.
2.15
%%I
Nachweisprogramm Verarbeiter
2.16#p
%%Kp
Rückverfolg. GTIN
2.20
Nachweistext als Block drucken
Zeile 1 Nachweistext drucken
Nachweistext drucken Zeile (Textzeilennummer)
2.26#0
2.26#1
2.26#nn
8
(953)
Austauschdaten (Parameter)
Verkäuferdetails
Verkäufernummer
Verkäufername
Dewey Code
Avery Berkel
Code
3.1
3.2
%%V1
%%V2
Datum und Uhrzeit
Datum Std
Datum julianisch (Tage ab Zeitabstand Beginn des
Jahres)
Zeitformat 1
Zeitformat 2
Zeitformat 3
Schlüssel-Nachweis
4.1
4.2#pppppp
D
DC+pppppp
4.3
4.4
4.5
4.6
Z1
Z2
Z3
K
Angebote
Preis mit Angebot
Preis ohne Angebot
Angebotseinsparung
Angebot Gratismenge
Preis pro Einheit oder Artikelpreis
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
N
G
S
F
PLU-Charge Startdatum
PLU-Charge Enddatum
PLU-Charge Text
Angebots-Charge Startdatum (Chargennummer)
Angebots-Charge Enddatum (Chargennummer)
Angebots-Charge Text (Chargennummer)
5.6.1
5.6.2
5.6.3
5.6.4#pp
5.6.5#pp
5.6.6#pp
PS
PE
PT
PSpp
PEpp
PTpp
AI-Code
(3902)
(8005)
Alternative Währung (Wenn pp 0 ist, wird
5.7#pp
Landeswährung gedruckt; wenn nicht Null, wird die
zur Zahlungstaste #pp zugehörige Währung gedruckt)
Gutschein-Angebot Ablaufdatum
Angebot Auslöser
PLU-Menge gratis
PLU Preise)
5.8
5.9
5.10
5.11
PLU-Daten
PLU-Nummer
Abteilungsnummer
Gruppennummer
Artikelnummer
6.1
6.2
6.3
6.4
PLU-Displaytext
PLU Text 1
PLU Text 2
PLU Text 3
PLU Text 4
6.5.1
6.5.2
6.5.3
6.5.4
6.5.5
PLU GTIN
6.7
Diverse Meldungen
Geräte-Meldung
Meldungscode-Taste
Umsatzmeldung (Umsatzmeldungs-Nr.)
Barcodeformat Text (Nummer Barcodeformat)
7.1
7.2
7.3#pp
7.4#pp
M
H
Rpp
Netzwerkdaten
Netzwerk-Geräte-ID
Netzwerk Netzwerk-ID
8.1
8.2
MCID
NTID
Kochen und Treuepunkte
Punkte (pro lb oder kg)
Zubereitungszeit (Minuten pro lb oder kg)
9.1#ppp
9.2#ppp.1#ppp
Posten
Bruttogewicht
Nettogewicht
Taragewicht
PLU Datum (1 oder 2)
10.1.1
10.1.2
10.1.3
10.2#p
Bon
Laufende Bonnummer
11.1
(01)
(3303)
(3103)
Austauschdaten (Parameter)
Dewey Code
Verpackungsläufe
Verpackungslauf Datenname
Bestellnummer
Verpackungslauf Beschreibung
Verpackungslauf Herkunft
12.1#p
12.2
12.3
12.4
Summe Packungen
Summe Kartons
Summe Boxen
Summe Ziel 1
Summe Ziel 2
Summe Ziel 3
Summe Tara
Summe Nettogewicht
Summe Artikel
12.5.1
12.5.2
12.5.3
12.5.4
12.5.5
12.5.6
12.5.7
12.5.8
12.5.9
Kunden-Ref.
Kontoname
12.6.1
12.6.2
Diverse Nummern
Etikett Fortlaufende Nummer
SSCC Barcode
SSCC in visuell lesbarer Form
13.1
13.2
13.3
Avery Berkel
Code
AI-Code
(00)
Mit Dewey Austauschcodes arbeiten
Wenn Sie im Texteingabemodus die Startzeichen ‘%%+’ eingeben, werden Sie vom System zur Auswahl der Klasse
aufgefordert. Sie können mit
und
zwischen den Optionen wechseln. Drücken Sie <Enter>, um die Auswahl
zu bestätigen. Wenn Sie die Klasse ausgewählt haben, werden Sie vom System aufgefordert, einen Bereich innerhalb
dieser Klasse und dann für den Abschnitt auszuwählen.
Drücken Sie <Enter>, um jeweils die Auswahl zu bestätigen. Zur Eingabe eines Parameters geben Sie nur den Wert ein
und das System fügt ‘#’ hinzu. Wenn alle Codes und Parameter eingegeben wurden, fügt das System die abschließenden
Zeichen ‘%%’ automatisch hinzu.
14.4
Angaben zu Nährstoffen
Mit den Nährwertdefinitionen werden die Nährstoffe, die im Nährwertbereich erscheinen und beim Erstellen oder
Bearbeiten der PLU aufgeführt werden, definiert.
Mit Nährstoffdaten‐Texten wird der Text definiert, der im Nährwertbereich ausgedruckt wird.
Standarddefinitionen für Nährstoffe
Die Standarddefinitionen für Nährstoffe und die entsprechenden Werte, die von der Foods Standards Agency in
Großbritannien und Food and Drug Administration in den USA herausgegeben werden, sind bereits im Gerät
programmiert. Sie können diese nach Bedarf ergänzen oder bearbeiten.
Ref.
Name des
Nährstoffs
GB ETz
USA ETz
Maßeinheiten
Dezimalstellen
1
Energie
10.400
8.320
(kJ)
0
2
Energie
2.500
2.000
(kcal)
0
3
Protein
60
50
(g)
0
4
Ballaststoffe
30
25
(g)
0
5
Fett gesamt
80
65
(g)
0
6
Gesättigtes Fett
25
20
(g)
0
7
Kal. aus Fett
0
0
(kcal)
0
8
Cholesterin
300
300
(mg)
0
9
Natrium
500
2.400
(mg)
0
10
Kohlenhydrate
375
300
(g)
0
11
Zucker
0
40
(g)
0
12
Vitamin A
800
500
(µg)
0
13
Vitamin B1
1,4
1,4
(mg)
1
14
Vitamin B2
1,6
1,6
(mg)
1
15
Vitamin B6
2,0
2,0
(mg)
1
16
Vitamin B12
1,0
1,0
(µg)
1
17
Vitamin C
60
60
(mg)
0
18
Vitamin D
5,0
5,0
(µg)
1
19
Vitamin E
10
10
(mg)
0
20
Vitamin K
70
70
(µg)
0
21
Vitamin H
150
150
(µg)
0
22
Kalzium
800
1000
(mg)
0
23
Eisen
14
18
(mg)
0
24
Folsäure
200
200
(µg)
0
25
Niacin
18
20
(mg)
0
26
Transfette
2
2
(g)
0
0
0
(g)
0
27 ‐
50
Standard‐Datentexte
Standard‐Datentexte sind bereits im Gerät programmiert. Sie können diese nach Bedarf bearbeiten.
Ref.
Text (400 Zeichen)
Anmerkungen
1
Nährstoff
%%+1.1#2.1%%
%%+1.1#3.1%%
%%+1.1#4.1%%
%%+1.1#5.1%%
%%+1.1#6.1%%
%%+1.1#7.1%%
%%+1.1#8.1%%
%%+1.1#9.1%%
%%+1.1#10.1%%
%%+1.1#11.1%%
%%+1.1#12.1%%
%%+1.1#13.1%%
%%+1.1#14.1%%
%%+1.1#17.1%%
%%+1.1#22.1%%
%%+1.1#23.1%%
%%+1.1#24.1%%
Bietet eine Spalte mit der Überschrift „Nährstoff“, in
der Namen der Nährstoffe 1‐14, 17 und 22‐24
angegeben werden. Dieser Datentext für Nährstoffe
stellt die Vorlage für die folgenden vier dar. Diese fünf
Datentexte für Nährstoffe liefern das Beispiel
Nährwertbereich, zusammen mit dem Standard‐
Etikettenformat 99.
2
Pro Portion
%%+1.5#1.2%%
Spalte mit der Überschrift „Pro Portion“, in der die
Nährstoffmenge pro Portion angegeben wird. Dies
wird mit der Funktion automatische Erstellung erzielt,
die auf den in Nährwt.daten 1 aufgeführten
Nährstoffen basiert.
3
Pro Std Maß
%%+1.5#1.4%%
Spalte mit der Überschrift „Pro Std. Maß“, in der die
Menge jedes Nährstoffs pro Standardmaß
(normalerweise pro 100 g oder pro 100 ml)
angegeben wird. Dies wird mit der Funktion
automatische Erstellung erzielt, die auf den in
Nährwt.daten 1 aufgeführten Nährstoffen basiert.
4
Port. %ETz
Spalte mit der Überschrift „Serv %ETz“, in der der
prozentuale Anteil der empfohlenen Tageszufuhr, der
durch den Verzehr einer Portion dieses Produkts
erfüllt wird, angegeben wird. Dies wird mit der
Funktion automatische Erstellung erzielt, die auf den
in Nährwt.daten 1 aufgeführten Nährstoffen basiert.
%%+1.5#1.5%%
5
Std Maß %ETz
%%+1.5#1.6%%
6
‐
28
Spalte mit der Überschrift „Std Maß %ETz“, in der der
prozentuale Anteil der empfohlenen Tageszufuhr, der
durch den Verzehr des Standardmaßes
(normalerweise 100 g oder 100 ml) erfüllt wird,
angegeben wird. Dies wird mit der Funktion
automatische Erstellung erzielt, die auf den in
Nährwt.daten 1 aufgeführten Nährstoffen basiert.
Standardeinstellung Null‐String.
28>
%%+1.2.4#26.2%%
Transfette
7
%%+1.2.1.2%%
Die folgenden Texte stellen eine Emulation des alten
Nährwertbereichs im US‐Stil dar in Verbindung mit
Etikettenfeld 100, 101, 102 oder 103.
Dieser Text fügt Portionsgröße mit Einheiten ein.
8
%%+1.2.3%%
Dieser Text fügt Portionen pro Behälter ein.
9
%%+1.2.4#2.1%%
Dieser Text fügt die Energie (kCal) pro Portion mit
Einheiten ein.
10
%%+1.2.4#7.1%%
Dieser Text fügt die Kalorien aus Fett pro Portion mit
Einheiten ein.
11
%%+1.2.4#5.2%%
Dieser Text fügt die gesamte Fettmenge pro Portion
mit Einheiten ein.
12
%%+1.3.1#5%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Fett ein, die
durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
13
%%+1.2.4#6.2%%
Dieser Text fügt das gesättigte Fett pro Portion mit
Einheiten ein.
14
%%+1.3.1#6%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für gesättigtes
Fett ein, die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt
wird.
15
%%+1.2.4#8.2%%
Dieser Text fügt das Cholesterin pro Portion mit
Einheiten ein.
16
%%+1.3.1#8%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Cholesterin
ein, die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
17
%%+1.2.4#9.2%%
Dieser Text fügt das Natrium pro Portion mit Einheiten
ein.
18
%%+1.3.1#9%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Natrium ein,
die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
19
%%+1.2.4#10.2%%
Dieser Text fügt die Kohlenhydrate pro Portion mit
Einheiten ein.
20
%%+1.3.1#10%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Kohlenhydrate
ein, die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
21
%%+1.2.4#4.2%%
Dieser Text fügt die Ballaststoffe pro Portion mit
Einheiten ein.
22
%%+1.3.1#4%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Ballaststoffe
ein, die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
23
%%+1.2.4#11.2%%
Dieser Text fügt den Zucker pro Portion mit Einheiten
ein.
24
%%+1.2.4#3.2%%
Dieser Text fügt das Eiweiß pro Portion mit Einheiten
ein.
25
%%+1.3.1#12%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Vitamin A ein,
die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
26
%%+1.3.1#17%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Vitamin C ein,
die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
27
%%+1.3.1#22%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Kalzium ein,
die durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
28
%%+1.3.1#23%%
Dieser Text fügt die prozentuale ETz für Eisen ein, die
durch eine Portion dieses Artikels erfüllt wird.
A
Abteilungen 36
Abziehen 56
ADD-Taste 14
Barcodedruck im ADD-Modus 45
ADD-Taste Etikett 45
AI-Codes 77
Angebote 27
Chargen 30
Gratisgewicht oder -artikel 28
Gutschein 30
häufige Einkäufe 27
Preis 27
Rabatt 29, 38, 39
Aufstellen 11
gesetzliche Anforderungen 11
Handhabung 11
Nivellieren 11
Tastatur für den Managermodus 13
Verkäufertastatur 12
Austauschcodes 135
Dewey Dezimal-Code 136
B
Barcodeformat
Barcodeformat definieren 66
Referenznummer für Barcode erstellen 67
Barcodes 64
festgelegtes und variables Format 64
für Eigenwaren 66
für Markenartikel 66
mit eingebettetem Preis 66, 67
Scannen 65
Kassenmodus 66
Zwischensummen-Bons 65
Trockenware 66
variable Formate 70
zu wenig Platz im Barcode 68
Bericht einrichten 95
Betrag eingeben 95
Kassenbericht 96
Speicher 95
Betriebsmodi
Kundenmodus 116
Systemmodus 115
Thekenbetrieb 115
C
Chargen-Berichte 108
einrichten 108
D
Datenberichte drucken
PLU-Dateiliste auflisten 110
Datensicherung 128
Daten übertragen/laden 128
Gerätedaten 129
Systemdaten 128
Datentabellen
Etiketten überprüfen 111
Rabattsätze 41
Rabatttasten 42
Steuersatz 41
Taragewicht (gespeicherte Tara) 41
Zahlungstabellen 42
Zahlungsart 42
Zahlungsname 42
Datum und Uhrzeit 21
Dewey Code 136
mit Dewey Austauschcodes arbeiten 139
Direkttasten
Direkttasten 50
ECR-Tasten 52
Manuelle Preistasten 52
Standardtasten 52
Tasten für verpackte Artikel 52
Zahlungstasten 52
Drucker einrichten
auf Anforderung drucken 54
Bonkopie 55
Etikett einrichten 54
Etiketten-Direktdruck 55
Etikettenformat 54
Etikettenkopie 54
Etikettentyp 54, 55, 56
Euro 56
Format für Pass-Etikett 54
Gerätemeldung 56
hohe Druckgeschwindigkeit 56
sofort drucken 54
Standardeinstellung für Verkäufer 54
Symbole unterdrücken 54
Talon 55
Tara-Sperre 54
Vorverpackung 54
E
Enter-Taste 13
Euro
Drucker einrichten 56
F
Fehlermeldungen 131
Fix-Taste 13
Funktionstasten 13
G
Geräte-Konfiguration 50
Betriebsmodi 58
Helligkeit Display 57
Rückverfolgungscode 57
Selbstbedienungsgeräte 58
Wechselmodus Verkäufer 57
Geräteprogrammierung 11
Abteilungen 36
Abteilungen zuordnen 37
Abteilungstasten 37
Datum und Uhrzeit einstellen 36
Datumscode 48
Funktionssicherheit 39
Gerätespezifische Meldungen 49
Informationsetiketten 46
Kopf-/Fußtext 48
Manager-Modus aufrufen 14
Manager-Modus verlassen 16
Meldungen erstellen 47
Meldung mit Lauftext 47
Name der Filiale 47
Verkaufsmeldung 47
Menüs 16
Menüs navigieren 16
Produktgruppen 49
Tastatur-Overlay 14
Text erstellen und bearbeiten 19
Treuepunkte 48
Zubereitungszeit 48
Gutscheine
Angebote programmieren 30
bearbeiten & erstellen 35
H
Hilfe 130
Fehlermeldungen 131
Setup-Modus 130
J
Journalbericht
drucken 114
Journal-Modus
einrichten 113, 114
Journalliste löschen 114
Server/Client-Puffermodus 113
K
Kommunikation
Auto konfigurieren 119
Backup-Server 120
Datennachbildung 123
E-Mail Warnmeldungen 125
erweiterte Einstellungen 122
Geräte-ID 119
Kompatibilität 119
Lokalmodus 121
Netzwerkplan 119
WLAN 124
Konten einrichten 44
L
Lokalmodus 120
Lösch-Taste 13
Losnummer
angezeigt 85
beibehalten 91
in PLUs 90
Losnummer ändern 91
N
Nährwertetikett
flexibel 33
Nährstoffdaten 33
Nährstoffdefinitionen 33
PLU einrichten 33
Netzwerke 118
Auto konfigurieren 119
Netzwerkplan 119
Netzwerkfehler 120
Netzwerk-Übertragung 122
Null-Taste 13
P
PLUs 22, 24
Abteilungen 24
Angebote 25, 27
Barcodedruck 26
bearbeiten 23
Kopieren 35
löschen 23
mehrere Preise 25
Menüs individuell anpassen 35
Mindesthaltbarkeitsdatum 25
Nährwertetikett 31
Nettogewichte 26
PLU Texte 24
Produktgruppen 24
proportionale Taren 26
Schnelle Preisänderung 23
Steuercode 24
Text 1 24
Text 3 24
Text 4 24
Text anzeigen 24
Verkaufsmodus 24
Preisbasis-Taste 14
Produktgruppen 49
R
Rand 55
Rückverfolgbarkeit 73
abwiegen 86
Retouren 87
Artentexte 79
Barcodeformat 73
Barcodes 79
Barcodes zusammenfassen 85
benutzerdefinierte Barcodes 80
Codedaten 76
Codedaten Tierkörper
AI-Codes 77
Datenerfassung 84
Datenname 76
Datensätze erstellen oder bearbeiten 89
Datensätze löschen 91
Datensätze zuordnen 90
Format 73
Format des Bereichs 82
Gerät einrichten 82
Herkunftstexte 79
Informationen drucken 76
Kategorietext 79
Lebensdauer des Programms 75
Losnummer 90
speichern 75
Meldungen erstellen 78
mit oder ohne Voreinstellung 75
mit Rückverfolgbarkeit arbeiten 73
Modus mit Voreinstellung 74, 88
Aufforderung für Loseingabe 74
Chargen-/Losnummer 74
Datensatz erstellen 74
Datensätze für Tierkörper 89, 90
Selbstbedienung 74
Modus ohne Voreinstellung 74
Pässe 85
Pässe drucken 86
PLU-Dateiliste 91
Programm
Datumsgrenze 76
Format für Pass-Etikett 75
Gewichtsgrenze 75
GTIN-Vorgang 75
Los speichern 75
nur Etikett/Etikett + Bon 75
Pass Anforderung 75
Verlust 76
Vorverpackung + Theke 75
zwingende Losnummereingabe 75
Programme 74, 75
mit einer PLU verknüpfen 76
Programmname 75
Programm-Referenznummer 74
Rassentexte 79
Rückverfolgung von Tierkörpern/Losen 73
Schalenetikettierung 87
Schlachtungs-Referenznummer 79
Tabellen 73
Tabellen programmieren 78
Thekenbetrieb 87
Typentexte 79
vorgeschriebene Angaben 73
Vorverpackungsbetrieb 85
Zerlegungs-Referenznummer 79
Rückverfolgbarkeit von Produkten
abwiegen 88
Rückverfolgung von Tierkörpern 74
Datennamen 76
Datensätze 89
Modus mit Voreinstellung 88
Tierkörper Pass 85, 86
Rückverfolgungscode 57
S
Sicherheit
Managerfunktionen 40
Sicherheitsstufen 39
Verkaufsfunktionen 40
Warnungen 1
Sonderzeichen 133
Storno-Taste 14
Summe-/Druck-Taste. 13
Summen
Angebot 103
Filter definieren 112
Gerät 98
Gesamt 97
Gruppe 102
Kasse 105
PLU 101, 102
Posten 112
Rabatt 103
Rückverfolgbarkeit 106
Sicherheit 104
stündlich 100
Summen löschen 105
Verkäufer 99
Verpackungslauf 107
Summenberichte 92, 95
Berichtszeitraum 95
Chargen 108
einrichten 95
fehlende Felder 93
konfigurieren 95
Verkaufswert 93
T
Textbearbeitung
Größe des gedruckten Texts 20
Sonderzeichen 21, 133
Text anzeigen 20
Text einfügen 20
Text korrigieren 21
Text löschen 21, 133
Zeichen löschen 21
Tierkörper einrichten
Tierkörper-Barcode 80
Tierkörperbereich 82
TK-Tastatur
PLUs zu Tasten zuordnen 58
Tütenetiketten 55
U
Überschreib-Taste 14
Umgang mit Netzwerkfehlern 120
einen Client in den Lokalmodus versetzen 121
V
Verkäuferdetails
Sicherheitsstufen 39
Status 38
Trainingsmodus 39
Verkäufername 39
Verkäufer-PIN 39
W
WLAN
Access-Point 124
einrichten 124
Modi 124