Karate ist Leben - lebenslang

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Karate ist Leben - lebenslang
Karate
4/2011
Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.
26. Jahrgang
Jonathan Horne
Europameister 2011
K12681
Inhalt
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KARA
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– erleb
IMPRESSUM
f ü r e i n e K A R AT E - S c h n u p p e r s t u n d e
Mit Karate können Sie das ganze Jahr hindurch aktiv etwas für Ihre Gesundheit und Ihre Fitness tun.
Ob Jung oder Alt, alleine oder zusammen, Einsteiger oder Fortgeschrittene:
Bewegung ist das beste Patentrezept für ein gesünderes, besseres und längeres Leben.
Karate – eine Kampfkunst für Körper und Geist,
Karate als Gymnastik und Selbstverteidigung,
Karate fördert die Körperbeherrschung,
Karate ist vielfältig – traditionell und modern.
Aufgrund der vielseitigen Anforderungen an
Körper und Geist ist Karate ein idealer
Ausgleich zum Alltagsstress. Darüber hinaus
werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und
Beweglichkeit im hohen Maße trainiert und
durch Atem- und Konzentrationsübungen die
Körperwahrnehmung geschult.
Der Weg des Karate, der „Karate-Do“ heißt:
Wer andere besiegt ist stark, wer sich selbst
besiegt ist der wahre Sieger.
Karate stellt die Entfaltung der Persönlichkeit, Selbstbeherrschung, Konzentration und
die Achtung des Gegners in den Vordergrund.
Weitere Infos erhalten Sie beim
Deutschen Karate Verband e.V.
Am Wiesenbusch 15 · 45966 Gladbeck
t 0 20 43 - 29 88 20 · [email protected]
oder in unserem Verein.
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Bei Training und Wettkampf dürfen Fauststöße oder Fußtritte keine Trefferwirkung
erzielen. Die Techniken werden abgestoppt.
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Karate-Schnupperstunde
Herausgeber und Verleger
Deutscher Karate Verband e.V.
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Mitgliederwerbung
bei der nfordern!
a
Seite
1
■ Marketingoffensive des DKV
3
■ Karate Evaluation Regensburg
4-5
■ Senioren-Europameisterschaften in Zürich
6-7
■ DKV-Tag 2011
8-9
■ Karatekas trainieren für München 2018
10 - 11
■ SV-Lehrer Ausbildung Stufe 1
Bundeskampfrichterprüfung in Koblenz
12 - 13
■ Deutsche Meisterschaften der Jugend und Junioren in Erfurt
Willy Voss und seine Magnetbandagen
14 - 15
■ Deutsche Hochschulmeisterschaften Karate in Mannheim
18
■ DOSB-Qualifizierungsbericht
Termine 2011
19
■ 18. DKV-Schulsportsymposium
20
■ Lizenzierungslehrgang in Hessen
21
■ 4. DKV-Bundesworkshop
Lehrmaterial
22
■ DKV-Kara-Games in Breisach
23 - 24
■ Stilrichtungsberichte
25 - 61
■ Länderseiten
62 - 63
■ SV-Lehrer/in im DKV
64 - 67
■ Lehrgangsausschreibungen
Redaktionsschluss
68 - 71
■ Stilrichtungstermine
Karate
72
■ Bundestrainer und Präsidium
73
■ Informationen der Geschäftsstelle
nationale und internationale Termine
Anzeigenverwaltung und Vertrieb
DKV, Gundi Günther
Telefon 020 43 / 29 88 20
Bankverbindungen
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IBAN: DE14420700240402402200
Anzeigenpreise
Zur Zeit gilt die Preisliste 3 vom 01. 01. 1994
Erscheinungsweise
Alle zwei Monate. Die Karate-Fachzeitschrift wird den Mitgliedern
des Deutschen Karate Verbandes über ihre Dojos zugestellt.
Zusatzbestellungen sind im Abonnement für jeweils zwölf
Ausgaben möglich. Einzelpreis 2,10 Euro incl. MwSt. und Versandkosten (siehe Bestell-Coupon). Für unverlangt eingesandte
Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Auch
der auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung des Präsidiums. Die Redaktion behält sich die Kürzung
eingesandter Manuskripte vor. Die Redaktion betont ausdrücklich,
dass Leserbriefe lediglich die Meinung eines Einzelnen wiedergeben und nicht die des Verbandes.
Layout
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Haldenstraße 15 · 45966 Gladbeck
Druck und Verarbeitung
Bonifatius GmbH, Druck Buch Verlag, Paderborn
Zusammenstellung der Beiträge:
DKV-Geschäftsstelle
Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck
Verantwortlich für die Beiträge:
der jeweilige Verfasser/Landesverband oder Verein
Verantwortlich für das Magazin:
DKV-Präsident
Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck
Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.
für die Ausgabe 5/2011
11. August 2011
Titel: Sieger-Duo: Franziska Krieg mit Yoko Geri
Bundesministerium
des Innern
www.sporthilfe.de
www.dsb.de
www.dosb.de
www.dsj.de
www.bmi.bund.de
Starker Verband – Starke Partner –
Marketingoffensive des DKV
Dass der Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft München 2018, Jürgen Bühl, den BKB/DKV
als „starken Partner“ bezeichnet, ist für einen Spitzensportfachverband schon außergewöhnlich, denn
so bezeichnet die Bewerbungsgesellschaft auch ihre
Sponsoren Adidas,Telekom, Lufthansa und BMW.
So ist es nicht verwunderlich, dass der DKV als
22stärkster Fachverband der im DOSB anerkannten
63 Sportarten vor allem im Breitensport zunehmend für große und namhafte Firmen sehr attraktiv wird:
● der „Global-Player“ LEGO bringt zusammen mit
dem DKV sein neuestes Spiel „Spinjitzu“ auf den
deutschen Markt – einmalig bisher für den
gesamten Budobereich.
● die langjährige hervorragende Zusammenarbeit
des DKV mit Deutschlands größter Krankenkasse, der Barmer Ersatzkasse, wurde
nochmals intensiviert. So durfte sich der DKV im
Rahmen von „Deutschland bewegt sich“ im
beliebten „ZDF-Fernsehgarten“ vor 2,5 Millionen
Zuschauern deutschlandweit präsentieren und
wurde zudem noch in der Barmer-Infozeitschrift
mit einer Auflage von 6,5 Millionen Exemplaren
vorgestellt.
● Anfang des Jahres schloss Deutschlands größter
Freizeitpark, der Europapark Rust, eine Kooperation mit dem DKV. Wir stehen damit in einer
Reihe mit den weiteren Kooperationspartnern
FC Bayern München und dem FC Freiburg.
● dass damit auch unsere Nationalmannschaft
zunehmend attraktiv wird, beweist der kürzlich
geschlossene Sponsoring-Vertrag mit der Firma
Bauerfeind, Deutschlands größten Stützprothesenhersteller, der unserem Team umfangreiche
Leistungen garantiert.
gruppen – nach aktuellen Marketinganalysen
gefertigt – werden Euch schrittweise zur Verfügung gestellt. Die ersten Exemplare könnt Ihr der
Werbung in diesem Heft entnehmen.
● Ende des Jahres wird Euch dann noch ein
Werbetrailer unter der Prämisse „Karate ist
Leben – Lebenslang“ vorliegen. Diesen Trailer
könnt Ihr dann auf Eurer Homepage ebenfalls
kostenlos nutzen.
Aber auch der DKV selbst geht in die Marketingoffensive:
● eine neue Homepage – einschließlich aktueller
Apps – wird in der Sommerpause freigeschaltet.
● neue Flyer und Plakate für die einzelnen Ziel-
Karate in Deutschland –
Deutscher Karate Verband
Mit dieser vielseitigen Medialen Offensive geht es
darum Karate und damit den DKV in der Mitte der
Gesellschaft zu platzieren. Zugegeben ein ehrgeiziges Ziel, aber unser Karate und der DKV bieten alle
Voraussetzungen dafür!
Wolfgang Weigert
1
Hier kommen die ersten neuen Plakate, Flyer und Aufkleber.
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DKV DIN A2 Plakate *(bis
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max. jje 20 Stück))
Motiv „Konzentration“ (Hochformat)
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Vereins – und Dojoleiter/Innen aufgepasst!
Die erste Bestellung eines Werbepaketes für euren Verein ist kostenlos (ausgenommen Portokosten): Es wird lediglich eine Portopauschale
von 5,50 Euro pro Werbepaket erhoben. Weitere Motive und Postergrößen DIN A4 und DIN A3 werden angeboten. Jede weitere Sendung
kann dann zum Selbstkostenpreis zuzüglich Porto bestellt werden. Bestellungen bitte über das Online-Portal der Mitgliedermeldung oder
an [email protected].
Das gesamte Sortiment findet Ihr unter http://www.karate.de/content/view/473/186/
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Evaluation „Karate ist Leben - lebenslang”
an der Uni Regensburg
Regensburg. Was viele von uns schon seit Jahren und Jahrzehnten wissen: Karate kann von
Jedem erlernt und bis ins hohe Alter problemlos ausgeübt werden.
Zusammenhang die Qualität des Karate innerhalb
des Deutschen Karate Verbandes, bei welchem
gerade im BKB eine solide Ausbildung der Übungsleiter maßgeblich dazu beiträgt.
Kombination für die Besonderheit der 12 Personen
starken Karategruppe, bei welcher der jüngste
Anfänger 65 Jahre und die älteste Teilnehmerin 85
Jahre alt ist.
Diesen Umstand will der BKB nun auch wissenschaftlich belegen und zugleich die Verbesserung
der Lebensqualität im späten Erwachsenenalter
durch regelmäßiges Karatetraining in einer Doktorarbeit nachweisen. Untersucht wird in diesem
Steffi Nagel, die Leiterin der „Senioren-Gruppe“ und
zugleich Schwarzgurtträgerin des Bushinkan Bad
Abbach ist nicht nur langjährige Trainerin und Inhaberin der Fachübungsleiterlizenz, sondern auch
noch ausgebildete Physiotherapeutin. Eine ideale
Um aussagekräftige und beweisbare Ergebnisse zu
bekommen, werden in dieser Evaluation neben der
Karategruppe auch drei gleichstarke Gruppen in
Kognition, Gymnastik und keinerlei körperlicher und
geistiger Anstrengung untersucht. Federführend für
diese Evaluation ist wieder Dr. Katharina DahmenZimmer und Prof. Dr. Petra Jansen von der Universität Regensburg, mit der der BKB zwischenzeitlich
eine enge Kooperation eingegangen
ist. Bewundernswert sind der Einsatz und die Ausdauer der Seniorentruppe. Steffi versteht es hervorragend, ihnen die Karatekenntnisse zu vermitteln.
Fast nicht zu glauben: die Heian Shodan hatten
unsere Senioren innerhalb kurzer Zeit schon im Programm. Im Herbst wird die Studie abgeschlossen
sein und wir dürfen uns jetzt schon auf die Ergebnisse freuen, die sicherlich wieder ein großes mediales Interesse wecken werden.
„Karate ist Leben – lebenslang!“
Bericht und Bilder: Melanie Müller
Karate-Evaluation in der Forensischen Klinik Regensburg
„Straftäter und Karate? Wie soll denn das
zusammen passen?“? Mit dieser Frage wurden Diplom-Psychologe Christian Hartl und
sein Kollege Helmut Leißl bei der Einführung
ihres Budo-Projekts in der forensischen Klinik
Regensburg häufig konfrontiert.
Während für viele Menschen Karate vor allem etwas
mit „Zuschlagen“ zu tun hat, ist für aktive Karatesportler klar, dass Budo und Gewalt nicht zusammen
passen. Vielmehr haben sie an sich selbst die Erfahrung gemacht, dass Karate ein erfolgreicher Weg
sein kann, um mit Aggressionen umzugehen und
um durch die Auseinandersetzung mit sich selbst
die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. In
forensischen Kliniken werden sucht- und psychisch
kranke Straftäter behandelt, welche häufig gravierende Defizite im Selbstbewusstsein, in ihrer Anpassungsfähigkeit, ihrer Impulsivität und ihrem Durchhaltevermögen aufweisen. Genau hier sollte das
Budo-Projekt als ein zusätzlicher Baustein in der
Therapie ansetzen und dabei helfen, Fortschritte in
der Behandlung der Patienten zu erzielen. Dazu
wurde eine Gruppe von acht Patienten ausgewählt,
mit denen 20 Wochen lang einmal wöchentlich
Karate geübt wurde. Dabei ging es nicht um „Kämpfen“, „Schlagen“ oder „Gewinnen“. Vielmehr wurde
der Schwerpunkt auf Körpergefühl, Körperbeherrschung, Zur-Ruhe-kommen und verantwortungsbewusstes Partnertraining gelegt. Um erwünschte Veränderungen, aber auch eventuelle negative Auswirkungen überprüfen zu können, wurde das Projekt
wissenschaftlich begleitet von der Diplom-Psychologin Conny Rieder in Zusammenarbeit mit Frau Professor Petra Jansen (Sport) und der aktiven KarateSportlerin Dr. Katharina Dahmen-Zimmer (Psychologie) von der Universität Regensburg. Zu Beginn
wurde eine ausführliche psychologische Testung der
Teilnehmer durchgeführt, um im Vergleich mit der
Testung nach Abschluss des Projekts Veränderungen
an den Patienten feststellen zu können. Gleichzeitig
wurde eine Kontrollgruppe vergleichbarer Patienten
getestet, die über denselben Zeitraum Badminton
trainierten. Es zeigte sich dann, dass ein direkter Vergleich nur schwer möglich war, da zum Abschluss
des Projekts nur noch zwei Teilnehmer der Badminton-Gruppe übrig waren. Hier sah man aber bereits
ein wichtiges Ergebnis der Karate-Gruppe, nämlich
dass die Teilnehmer sehr gut motiviert werden
konnten, über einen längeren Zeitraum Erfolgserlebnisse sammeln konnten und somit an den
gemachten Erfahrungen weiter arbeiten können.
Besonders wichtig war auch die Feststellung, dass
die Teilnehmer durch das Training nicht aggressiver
wurden, was wie gesagt für Außenstehende ohne
Karate-Erfahrung nicht selbstverständlich ist. Entscheidend dafür war aber auch ein speziell gestaltetes Training, in dem die Wettkampforientierung
nicht im Vordergrund stand. Die Reaktionen der
Teilnehmer waren ebenfalls sehr ermutigend. Viele
konnten eine persönliche Weiterentwicklung und
vielfältige Erfolgserlebnisse beschreiben, wie z.B. ein
gesteigertes Durchhaltevermögen, eine bessere
Körperwahrnehmung, bessere Kondition, mehr
Selbstsicherheit und eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit. Aber auch der Umgang mit eigenen
Gefühlen wie Angst und Scham sowie die Fähigkeit,
sich „in Andere hineinversetzen zu können“ haben
sich positiv entwickelt.
Aus der Sicht aller Beteiligten ist dies ein sehr
Erfolgsversprechender Ansatz, den die beiden
Gruppenleiter Hartl und Leißl gerne weiter verfolgen möchten. Ihr Dank geht auch an den Leiter der
forensischen Abteilung, Chefarzt Dr. Mache für
seine Unterstützung bei diesem Projekt. Auch BKBPräsident Wolfgang Weigert verfolgte die Durchführung und die Ergebnisse des Projekts mit
großem Interesse, da ihm der wissenschaftliche
Nachweis positiver Effekte des Karate sehr am Herzen liegt.
Bericht: Christian Hartl
3
Senioren-Europameisterschaften in Zürich
Vier Medaillen für das DKV-Team!!!
Vom 6. bis zum 8.Mai fanden in der Kolping
Arena in Zürich die 46. Senioren-KarateEuropameisterschaften statt. Bei dem
Europäischen Karate-Jahreshöhepunkt 2011
trafen die besten Nationen Europas aufeinander um in die Titelkämpfe eingreifen zu können.
BT Thomas Nitschmann
und Jonathan Horne
Mit dabei war auch ein schlagkräftiges Team des
Deutschen Karate-Verbandes, das mit Jonathan
Horne in der Klasse Kumite Herren +84kg den Titelträger von 2010 in den eigenen Reihen hatte. Die
Athleten der DKV-Bundestrainer Efthimios Karamitsos (Kata) und Thomas Nitschmann (Kumite) hatten sich für die Meisterschaft in der Schweizer
Metropole viel vorgenommen. Die letzten Vorbereitungsturniere in Mailand, Rotterdam und Podgorica
hatten gezeigt, dass die Deutschen Karateka in guter
Form waren und im Rennen um die Medaillen eine
wichtige Rolle spielen sollten.
Der DKV-Präsident Roland Hantzsche ließ es sich
nicht nehmen das Team während der EM zu begleiten und zu unterstützen. Des weiteren waren für den
DKV die Bundesjugendtrainer Schahrzad Mansouri,
Klaus Bitsch und Sigi Hartl, der DKV-Sportdirektor
Ralph Masella und die internationalen Kampfrichter
Roland Lowinger, Wolfgang Weigert, Lothar Becker,
Uwe Portugall, Walther Sosniok und Jan Geppert in
die Schweiz gereist. Für die körperliche Wohlversehrtheit und Leistungsfähigkeit während der MeiJonathan
Horne:
Europameister
2011
sterschaft leisteten Dr.
die EM-Medaillen
Jürgen Mack und der
Physiotherapeut Armin
Kolb einen wichtigen Beitrag.
Der Schweizer Verband zeigte sich während der drei
Wettkampftage als wirklich toller Gastgeber. Die
Gastfreundlichkeit, die Organisation und auch die
Atmosphäre in der Züricher Arena waren wirklich
perfekt und ermöglichten den Athleten optimale
Bedingungen die eigene Leistung abzurufen.
Das machte sich Jonathan Horne (Teikyo Dojo Saarbrücken/Saarland) zu Nutze und bewies in Zürich
erneut seine absolute internationale Klasse. Der
Sportsoldat aus Kaiserslautern war nach überstandener Schulter-Operation erst zur Deutschen Meisterschaft wieder ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrt. Als hätte er keine lange Pause gehabt, marschierte er in der Kategorie Kumite Herren +84kg
durch seinen Pool. Nach Siegen über Robb/Schottland (3:0) und Shepperd/Holland (6:0) sowie
einem slowakischen Sportler (3:1 nach Kampfrichterentscheid) gewann Jonathan auch im Halbfinale
Maria Weiß (aka)
4:0 gegen einen Kontrahenten aus Kroatien. Die
Freude im Deutschen Team war nach diesem souveränen Finaleinzug natürlich riesig und wurde aber
noch überboten, nachdem sich „Jonny“, gegen seinen Dauerrivalen Maniscalco aus Italien, dann auch
noch mit 3:0 den Europameistertitel sicherte.
Die medizinische- und physiotherapeutische
Abteilung des DKV bei der EM
Gleichzeitig revanchierte sich Horne für seine WMNiederlage 2010 gegen den Italiener. Glückwunsch!
Genau wie sein deutlich schwererer Team-Kamerad
Das Deutsche Team
bei der EM-Eröffnungszeremonie
konnte Alexander Heimann (Rhein Berg Karate Bergisch Gladbach/NRW), nach wirklich tollen Auftritten in der Klasse Kumite Herren -60kg, die Hände
vor Freude nach oben reißen. Der Student, der
durch seine dynamische und ehrgeizige Kampfweise schon viele Erfolge sammeln konnte, zeigte auch
in Zürich seine große Klasse. Gleich in der zweiten
Runde, nach einem Freilos, zeigte er dem mehrfachen Welt- und Europameister Kalins aus Lettland
mit 3:0 nach Verlängerung, „bis hier und nicht weiter!“. Und auch der WM-Dritte 2010 aus Spanien
musste sich im folgenden Kampf mit 2:5 gegen
Alexander geschlagen geben. Nur im Halbfinale
konnte der Schützling des Bundestrainers Thomas
Nitschmann nicht seine optimale Leistung abrufen
und unterlag gegen einen Athleten aus Frankreich.
Die Begegnung um Platz 3 ließ sich Alexander Heimann dann aber nicht mehr aus den Händen nehmen und sicherte sich so Bronze bei der EM.
Eine weitere Medaille für Deutschland gewann Desiree Christiansen (TSG Bergedorf/LV Hamburg). Sie
Jonathan Horne Sabine Schneider mit Kata Kanku Dai
zum dritten Mal
in einem
EM-Finale
Kata Team Damen mit Yoko Geri
gewann gegen Bosnien Herzegowina und Ungarn
und unterlag im Semi-Finale denkbar unglücklich
nach 0:0 im Kampfrichter-Entscheid. Gegen die
Lokal-Matadorin Volante aus der Schweiz zeigt Desiree aber noch einmal wirklich große Moral und siegte verdient mit 2:0. Minutenlang lag die junge Sportlerin, die schon einmal mit Ihrem Vize-Europameistertitel für Furore sorgte, in den Armen ihrer extraangereisten Eltern und aller ihrer Team-Kameraden
und Kameradinnen.
Als Medaillen-Favoritinnen gingen die Deutschen
Kata-Team Herren mit Goju-Shio-Sho
die Kampfrichter mit 3:2 für Deutschland und damit
der dritten Bronzemedaille für den DKV! Glückwunsch zu dieser tollen Team-Leistung an Denise,
Franziska und Sabine, an den Bundestrainer Efthimios Karamitsos und den Heimtrainer Andreas Kolleck.
Diese tolle Deutsche Vorstellung rundeten weitere
fünf fünfte Plätze des Deutschen Teams ab. Das
Kata-Team der Herren, das Kumite-Team der Herren, Ricardo Giegler (Kumite -67kg), Maria Weiß
sterschaft präsentierte sich der Deutsche Karate
wirklich positiv nach außen. Die Bundestrainer, Athleten, Kampfrichter und Offiziellen sind als starkes
Team aufgetreten.
Die nächste Europameisterschaft wird auf Teneriffa/Spanien stattfinden, auch dort wird der DKV wieder einen Titelverteidiger am Start haben und fleißig
Medaillen sammeln.
Christian Grüner
V.l.: Denise Pawlowsky, Sabine Schneider, Franziska Krieg
VORANKÜNDIGUNG
Herbstlehrgang Spanien 2011
vom 15. – 22. Oktober 2011
in Caldetes bei Barcelona/Spanien
Kata- Damen Sabine Schneider, Franziska Krieg und
Denise Pawlowski (USV Erfurt/Thüringen) in die
Wettkämpfe. Beim 4:1 gegen die Auswahl Montenegros ließen die drei Erfurterinnen auch keinen
Zweifel daran. Nur im Halbfinal- Klassiker gegen Italien musste die Deutschen Damen leider einer Niederlage hinnehmen. Doch der Bundestrainer Efthimios Karamitsos stellte nach dem verpassen Finale
seine Athletinnen im Bronze-Match gegen Serbien
noch einmal optimal ein. Mit einer starken GojuShiho-Dai und einem kämpferischen Bunkai kehrte
das Erfolgs-Trio auf die Tatami zurück. Dies votierten
(Kumite -68kg) und Noah Bitsch (Kumite -75kg)
zeigten tolle Begegnungen und verpassten sprichwörtlich leider erst in der letzten Sekunde den
Schritt auf das Siegerpodest.
Nach drei spannenden Wettkampftagen in der
Schweizer Metropole Zürich kann man also ein
wirklich positives Fazit ziehen. Nicht nur durch die
erreichten Platzierungen, der Leistungen der Deutschen Kampfrichter auf den Kampfflächen, sondern
auch durch das geschlossene Auftreten des Deutschen Nationalteams während der gesamten Mei-
Ricardo Giegler Desiree Christiansen (aka) in der Vorrunde
- toller
EM-Einstand
Platz 3
Kumite
Herren
-60kg für
Alexander
Heimann
Trainer Wolfgang Hagge 6. Dan /
Dieter Mansky 7. Dan
Täglich 2 Trainingseinheiten in differenzierten
Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene.
Täglich individuelle Danvorbereitung
Prüfungen Kyu- und Danprüfungen (bis 4. Dan)
Freizeit Tennis, Reiten, Schwimmen Squash,
Bogenschießen, Fitness
Lehrgangsgebühr Erwachsene D95,- /
Kinder bis 10 Jahre D70,Hotelkosten incl. Vollpension
Kategorie A: (3 Sterne) Hotel JET
Frühbucher bis 31.05.2011 DZ D340 / EZ D425 für
Erwachsene / Kinder bis 10 Jahre D230
Ab 01.06.2011 DZ D365 / EZ D450 für Erwachsene /
Kinder bis 10 Jahre D255
Kategorie B: (2 Sterne)
Hotels SANTEMA und EUROSTAGE
Frühbucher bis 31.05.2011 DZ D295 / EZ D370 für
Erwachsene / Kinder bis 10 Jahre D185
Ab 01.06.2011 DZ D320 / EZ D395 für Erwachsene /
Kinder bis 10 Jahre D210
Infos und Anmeldungen Dieter Mansky,
Dammackerweg 17, 30880 Laatzen,
Tel./Fax 05102/915783, e-mail: [email protected]
Enrico
Höhne (ao)
während
der TeamBegegnung
gegen die
Slowakei
am 10. September 2011
in Frankfurt a.M.
Rob Zwartjes
Fritz Nöpel
Gilbert Gruss
Efthimios Karamitsos
6
Thomas Nitschmann
Schahrzad Mansouri
Sigi Hartl
Klaus Bitsch
Dr. Jürgen Fritzsche
Helmut Spitznagel
Christian Grüner
Marlis Gebbing
und andere
DKV
Tag
Tagungen / Workshops:
09.00 - 10.00 Uhr
Samstag, 10.09.2011
Vorstellung Konzept
Gewaltschutztrainer
Kinder/Jugendliche
mit
Dr. Jürgen Fritzsche
12.30 - 14.00 Uhr
Samstag, 10.09.2011
Bundesfrauentag
mit
Samstag, 10.9.2011
Info-Telefon: Hessischer Fachverband für Karate e.V.
Tel. 06181-9651787
E-Mail: [email protected]
12.30 - 14.30 Uhr
09.00 - 11.15 Uhr
Samstag,10.09.2011
Samstag, 10.09.2011
Treffen der
Treffen der
Breitensportreferenten
Leistungssportmit
referenten
mit
Ulrich Heckhuis
Ralph Masella
15.00 - 17.00 Uhr
Samstag, 10.09.2011
Geschäftsstellenmeeting
Marlis Gebbing
Samstag, 10.09.2011
Workshop Pressearbeit
für LV-Pressereferenten/innen
Dr. Jürgen Fritzsche
DKV-Medienreferent
Christian Grüner
14.00 - 14.45Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Samstag, 10.09.2011
Bundesjugendtag
mit
Helmut Spitznagel
Helmut Spitznagel
Samstag, 10.09.2011
DKV-Bundesworkshop
der Karatejugend
Theorie: Umsetzung
DKV-Kara-Games
mit
12.30 - 13.30 Uhr
12.30 - 14.30 Uhr
Samstag, 10.09.2011
Treffen der
Lehrreferenten
mit
mit
Ort: Goethe-Universität Institut für Sportwissenschaften, Ginnheimer Landstr. 39
60487 Frankfurt a.M.
Schwerpunktthemen: KATA-Training / KUMITE-Training / KARA Games / Sound-Karate
Goethe-Universität Institut für Sportwissenschaften, Ginnheimer Landstr. 39, 60487 Frankfurt a.M.
Halle 1
Halle 2
Halle 4
KATA Training
9. - 6. Kyu
BT Efthimios Karamitsos
9.00 - 10.00 Uhr
Traditionelle Kampfkunst
Kata und Bunkai
ab 14 Jahre
Fritz Nöpel
10.15 - 11.15 Uhr
KUMITE
Kizami Zuki in allen
Variationen
BJT Klaus Bitsch
10.15 - 11.15 Uhr
Schwerpunkte des KataTrainings im Nachwuchsbereich (Jugend)
5. Kyu - Dan
BJT Sigi Hartl
9.00 - 10.00 Uhr
(Gymnastikhalle)
Halle 6 Halle
(Fechthalle)
5
9.00 - 10.00 Uhr
9.00 - 10.00 Uhr
Sound-Karate 2.0
SV für Frauen
Christian Grüner
Marlis Gebbing
10.15 - 11.15 Uhr
wird noch
festgelegt
Athletiktraining
10.15 - 11.15 Uhr
Halle 7 (Judohalle)
Ausweichhalle
Ausweichhalle
Dr. Jürgen Fritzsche
11.30 Uhr
Begrüßung durch Präsidenten Roland Hantzsche
HALLE 1
12.30 - 13.30 Uhr
KATA-Training
9. - 6. Kyu
BJT Schahrzad Mansouri
12.30 - 13.30 Uhr
12.30 - 13.30 Uhr
Praktische Partnerübungen
KUMITE
Verteidigung bis Angriff
Taktiktraining Angriff
als Einheit
ab 5. Kyu
Rob Zwartjes
BT Thomas Nitschmann
13.45 - 14.45 Uhr
KUMITE
Kizami Zuki in allen
Variationen
BJT Klaus Bitsch
13.45 - 14.45 Uhr
15.00 - 16.00 Uhr
Schwerpunkte des
Kata-Trainings
5. Kyu - Dan
BT Efthimios Karamitsos
15.00 - 16.00 Uhr
Jukuren
ab 35 Jahre
15.00 - 16.00 Uhr
Workshop DDA
Verleihung Lizenzen
A-Trainer Breitensport
Roland Hantzsche
Dr. Jürgen Fritzsche
16.15 - 17.15 Uhr
KUMITE
Taktiktraining Konter
ab 5. Kyu
BT Thomas Nitschmann
16.15 - 17.15 Uhr
Schwerpunkte des KataTrainings im Nachwuchsbereich (Kinder/Schüler)
5. Kyu - Dan
BJT Schahrzad Mansouri
13.45 - 14.45 Uhr
KATA-Training
9. - 6. Kyu
BJT Sigi Hartl
Inhalte, Bewegung
und Effizienz
1.Kyu - Dan
Gilbert Gruss
Fritz Nöpel
16.15 - 17.45 Uhr
A-Prüfer Treffen
Praxis
Gunar Weichert
12.30 - 13.30 Uhr
Vorstellung
Kara Games
Helmut Spitznagel
Ausweichhalle
13.45 - 14.45 Uhr
Sound-Karate 2.0
Ausweichhalle
Christian Grüner
15.00 - 16.00 Uhr
SV für Frauen
Ausweichhalle
Marlis Gebbing
16.15 - 17.15 Uhr
Praktische Partnerübungen
Verteidigung bis Angriff
als Einheit
Rob Zwartjes
Ausweichhalle
Dan-Prüfungen Freitag, 09.09.2011
Goethe-Universität Institut für Sportwissenschaften, Ginnheimer Landstr. 39
60487 Frankfurt a.M.
16.00 - 18.00 Uhr
Stiloffen
ab 4. Dan
Rob Zwartjes, Gilbert Gruss,
Fritz Nöpel, Ulrich Heckhuis
16.00 - 17.30 Uhr
Shotokan
1.-4. Dan
Efthimios Karamitsos
Gunar Weichert
Lehrgangsgebühr: 15 Euro
(der Reinerlös fließt in den Sozialfonds des DKV)
Kartenvorverkauf
D
Die Eintrittskarten können bis 2 Wochen vorher in
der DKV-Geschäftsstelle gegen Vorkasse bestellt
werden.
Eine schriftliche Bestellung sendet bitte an:
E-Mail: [email protected] oder Fax 02043 - 29 88 13
Die Karten werden erst nach Zahlungseingang
verschickt!
Überweisung bitte an: Deutsche Bank AG Gladbeck
Konto 4024022, BLZ 420 700 24, Vermerk: DKV-Tag 2011
Selbstverständlich können die Eintrittskarten auch an der
Tageskasse erworben werden!!!
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Ü b e r 11 . 4 0 0 K a r a t e k a s
t rai ni er e n fü r M ün ch en 2018
132 Vereine in ganz Bayern,
ebenso Standorte in Algerien und Nigeria
nahmen teil
München. Über 11.400 Teilnehmer verzeichnete der BKB bei seinem Aktionstag für die
Bewerbung Münchens um die Olympischen
und Paralympischen Winterspiele 2018 am
Samstag den 14. Mai 2011.
In ganz Bayern fanden von 15 bis 16 Uhr Mitmachaktionen, Lehrgänge und Trainings statt, bei denen
örtliche Bevölkerung und Persönlichkeiten aus
Gesellschaft, Sport und Politik ein Zeichen für München 2018 setzten. Auch vier Vereine in Algerien und
Nigeria, die mit bayerischen Karatevereinen in Kontakt stehen, unterstützten zeitgleich mit insgesamt
über 550 Teilnehmern die Aktion für München 2018.
Karateübungen absolvierten beispielsweise der
Bundestagsabgeordnete Stefan Mayer in GendorfBurgkirchen, die Stadträtin Beatrix Zurek in München, Bürgermeister Peter Rödel in Berg, Stadtrat
Norbert Hatz in Burgweinting, Bürgermeisterin
Karin Buchner in Cham oder der Bürgermeister
Ernst Schickethans in Altenstadt. Auch Günther
Lommer, Präsident des Bayerischen Landessportverbandes, nahm am Aktionstag in Cham teil.
Die größten Veranstaltungen waren mit 500 Teilnehmern Moosburg und in Traunreut mit 400 Teilnehmern. Die Resonanz in Vereinen und Bevölkerung dieser deutschlandweit einmaligen Aktion
übertrafen alle Erwartungen von BKB Präsidenten
Wolfgang Weigert: „132 Vereine in ganz Bayern,
über 11.400 Teilnehmer –darunter über 50 Bürgermeister, über 30 Stadträte und zahlreiche Landräte,
Bundes und Landtagsabgeordnete– das ist ein überragendes Ergebnis für unseren Sport und München
2018.“ Jürgen Bühl, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft München 2018, und München
2018-Sportbotschafter Stefan Gaisreiter besuchten
das BKB Organisationsteam in der Sportschule
Oberhaching. „Über 11.300 Menschen demonstrier-
ten gemeinsam eine Stunde lang aktiv ihre Unterstützung für die Bewerbung 2018 – das ist ein starkes Signal. Wir freuen uns besonders über die 550
Karateka in Algerien und Nigeria, die ganz im Sinne
des ‚Festival of Friendship‘, dem Motto von München 2018, aktiv waren.
Der Bayerische Karate Bund ist ein starker Partner
von München 2018“, so Jürgen Bühl. Die Vereine
boten verschiedene Veranstaltungen an: Lehrgänge,
Mitmachaktionen, Vorführungen, Bürgerfeste, Verkaufs- und Werbestände, sie nutzen andere Veranstaltungen durch begleitende Maßnahmen oder
boten einfach ein Training an; die Palette der Maßnahmen war bunt und einfallsreich. Bei einem
waren sich aber alle Vereine einig: Es war eine
gelungene Veranstaltung, die nicht nur die Sportart
Karate bekannter gemacht hat, sondern auch die
Aufmerksamkeit auf die Bewerbung um die Winterspiele 2018 gelenkt hat.
Melanie Müller
www.karate.de
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Erlebnisbericht zur SV-Lehrer Ausbildung Stufe 1
vom 16.05. - 21.05.2011 in Frankfurt
Pünktlich um 10.30 Uhr findet eine herzliche
Begrüßung aller Teilnehmer/innen in einem
schönen Lehrsaal an der Frankfurter Sportschule durch die drei Lehrreferenten Siegfried
Wolf, Jürgen Kestner und Werner Dietrich
statt.
Der Lehrsaal ist gleichzeitig unsere Sporthalle, es
sind ausreichend Tische und Stühle und diverses
technischen und schriftliches Unterrichtsmaterial zur
Verfügung gestellt. Die Wege vom Theoretischen
zum Praktischen und umgekehrt sind somit sehr
kurz, was uns beim zeitlichen Ablauf und in den
Ruhepausen sehr gelegen kommt. Optimal sind
auch die Zimmernähe und die in der Mitte liegende
Mensa. Wir können sogar bei kurzen Pausen aufs
Zimmer gehen. Ungeduldig hören alle der ersten
Ablaufsbesprechung zu, die dann im Stehen im
ersten Halbkreis verlängert wird. Sodann kommt
auch gleich die erste Praxisübung mit Basistechniken, Verteidigungshaltung sowie SV-gerechte
Schlag-, Stoß- und Tritttechniken. Für die Allermeisten Neuland, was sich auch in der Unsicherheit
bemerkbar macht. Siegfried Wolf als erster Übungsleiter sieht sich die Teilnehmer aufmerksam an und
erklärt Unterschiede zum sportlichen Karate, wobei
natürlich dieses auch bei der SV Grundvoraussetzung ist. Die ersten SV-Prinzipien werden uns durch
die praxisnahe Gestaltung allerdings sehr schnell
klar, jeder ist begeistert, wie einfach wir unser
Repertoire an Techniken durch gezielte SV-Techniken erweitern und vor allem im Nahkampf gezielter
und effektiver einsetzen können. Zugute kommt uns
allem, dass die drei Trainer wachsam auf uns achten
und falsche Haltungen und Bewegungen sofort korrigieren, damit sich diese nicht falsch einschleichen
können.
10
Nach der ersten Mittagspause und einem guten
Essen geht es auch gleich mit Jürgen Kestner weiter.
Die unabdingbare SV-Abwehrhaltung wird im Detail
und mit Partner effektiv vorgeführt. Vor allem gerade Faustangriffe, Schwinger und niedrige Fuß- und
Beinangriff- und -abwehrhaltungen werden vorgeführt und dann intensiv geübt. Die ersten Prellungen an Armen und Beinen entstehen, ohne Schienbeinschoner geht es nicht. Herr Kestner hat dies
aber schon einkalkuliert und für die ganze Gruppe
solche mitgebracht. Ab jetzt geht es leichter, wir
üben uns ein und es macht jede Menge Spaß. Auch
in der dritten Praxiseinheit geht es mit reiner und
feinster SV weiter. Werner Dietrich lässt uns aufmerksam seinen Vorführungen folgen, für die meisten ist das Gezeigte höchstens mal ansatzweise in
der Theorie vorhanden, aber in der Praxis ist auch
diese Einheit viel zu schnell rum. Weiter geht es
dann zum Praxisabschluss mit einem ersten Stresstraining wobei mehrere Partner Kopfangriffe auf
einen Abwehrenden schnell hintereinander ausführen. Verletzt wird dank dem aufmerksamen teilweisen Einschreiten der Referenten aber niemand.
Es wird aber klar, dass bei dieser Übung auch sehr
hohe Anforderungen an die Trainer gestellt sind.
Nach einer weiteren Pause, fahren wir mit Theorie
fort und zuerst stellt sich jeder Anwesende mit seinem Profil und seinem Erwartungen vor. Die Woche
soll eben für jeden etwas bringen, wobei sich bei
unserer Gruppe oftmals gleiche Erwartungen herausstellen. Es gibt zwar Leistungsunterschiede, aber
dennoch ist die Einstellung und Bereitschaft zu dieser SV-Ausbildung auf hohem Niveau, was jedem
Lehrreferenten zugute kommt. Die Geschichte der
SV im Allgemeinen und im DKV, Statistiken und Ent-
wicklungen bei Ernstfall- und Notwehrsituation werden aufgezeigt. Leitsätze für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene, und auch Senioren werden kurz
aber prägnant aufgezeigt. Es ist mittlerweile knapp
19 Uhr und wir gehen Duschen und zum Abendessen. Im Bistro starten anschließend bis zum Schlafengehen angeregte Unterhaltungen, die Trainer
sind trotz später Stunde sehr gesprächig und man
kann schon fast sagen, der Abend ist ein verlängerter Lehrgangstag.
Am Dienstagmorgen machen wir direkt mit Abwehrtraining bei Herrn Kestner weiter, Low Kicks und
Kombinationen werden vorgeführt und geübt,
Schienbeinschoner sind nötig. Der Spaß dabei ist
aber jedem anzusehen. Etwas traurig gehen wir
dann auch in die Theoriestunde über, Psychologie
steht auf dem Programm und SV-relevante menschliche Einflussgrößen. Schöne und einprägsame
Kurzvideos werden vorgeführt und analysiert. Auch
die Praxiserfahrung vom Herrn Dietrich erweitert
unseren Horizont. Genug der Theorie fahren wir
angriffs- und abwehrfreudig aber fair mit SV-spezifischem Koordinationstraining und Bewegungsdrills
bei Herrn Kestner fort. Das Abendessen haben wir
uns wieder verdient und es wird noch ein schöner
unterhaltsamer Abend.
Auch am Mittwoch gehen wir weiter ins Eingemachte. Die Selbstbehauptung ist das alles beherrschende Thema an diesem Tag. Es werden Rollen zwischen Angreifer und "Opfer" getauscht und praxisnahe Abwehrtechniken verbal und nonverbal aufgezeigt. SV-Details für Frauen werden besprochen und
vorgeführt. Herr Wolf und Herr Dietrich erläutern
ausführlich. Die zulässige Grenze für einen Angreifer wird aufgezeigt. Wir üben dann ausführlich mit
verschiedenen Partnern und machen zum Schluss
auch ein Reaktionstraining und SV-spezifisches
Stresstraining.
Der Donnerstag beherrscht uns durch Ringerangriffe bis hin zu Abwehrtraining in Bodenlage und
bringt uns viele technischen Feinheiten, die ein
Befreien und "Überleben" in der Bodenlage möglich machen. Intensives Üben ist erforderlich, jedoch
technische Details unabdingbar. Mit dem Abwehrtraining von Stockangriffen bei Herrn Kestner kommen wir am Nachmittag auf ein noch anspruchsvolleres Niveau. Die besondere Gefährlichkeit von solchen Angriffen wird aufgezeigt und verschiedene
Varianten des Hinein-in-den-Angriff-Gehens- werden aufgezeigt. Nichts für Anfänger wie wir schnell
merken.
Am Freitagmorgen haben wir noch das Vergnügen
Herrn Dr. Fritsche kennen zu lernen. Er überzeugt
mit seiner fundierten und einprägsamen Darstellung bei den verschiedenen Lehrwegen, der Ganzheitsmethode und der Teillernmethode. Es steht
dann die Planung und Durchführung einer SV-Trainingseinheit für uns als Lehrer im Mittelpunkt. Viele
Fragen werden geklärt. Auch bei ihm lässt die Uhr
leider wieder ein zu frühes Ende bringen, wir könnten noch lange zuhören. Nach dem Mittagessen
machen wir dann weiter mit dem finalen Abwehrtraining bei Herrn Wolf und Herrn Dietrich. Es werden Techniken der Woche wiederholt und noch All-
tagssituationen aufgezeigt, wobei wir feststellen,
dass die Grundtechniken schon in Fleisch und Blut
sitzen. Die Kombinationen und Variationen fordern
uns allerdings noch heraus und viele freuen sich
schon, dass nun die letzte Praxiseinheit dieses SV-1
Lehrgangs folgt. Immerhin haben viele auch schon
nicht übersehbare blaue Flecken, vor allem an den
Armen. Auch letzte Tipps von den Lehrreferenten
runden das Erlernte ab. Herr Kestner hat sich heute
vorgenommen uns noch einmal die SV-Kombinationen üben zu lassen und uns dann einer abschließenden Stresssituation gegen mehrere Angreifer
und "Tunnellauf" und anschließender Bodensituation mit "Befreien" auszusetzen. Viele erleben
Adrenalinausstöße und begreifen nochmals mehr
die Bedeutung einer ernsten Notwehrsituation.
Spaß gemacht hat es aber allen und viele würde
gerade diese herausfordernden Übungen nun in
der SV-2 gerne wiederholen und vertiefen. Sie
fühlen sich durch diese Übung innerlich sehr
gestärkt. Der Wunsch genau diese SV-Ausbildung zu
verbessern ist bei den Meisten entstanden.
Nun am Samstagmorgen ab 8 Uhr gehen wir ausführlich vor allem in der Notwehr spezifisches Recht
ein. Dass auch hier Fallen liegen, ist vielen gar nicht
bewusst und umso dankbarer sind wir der aufklärenden Einweisung des Juristen Herrn Wöllgens,
auch einem langjährigen Karategas mit 2. Dan und
SV-Erfahrung. Auch die anschließende Stunde in
Anatomie und Erste Hilfe bei Herrn Dr. Wurster gibt
uns wertvolle medizinische Hinweise, um die Erste
Hilfe bei Notfällen gewährleisten zu können. Seine
langjährige Erfahrung in diesem Bereich kommt uns
zugute. Ein begeisterter Teilnehmer, selbst auch
Unfallarzt, lässt es sich im Anschluss aber nicht nehmen uns noch einige sehr wichtige praktische Erste
Hilfe Tipps zu veranschaulichen. Wir hören aufmerksam zu und applaudieren anschließend.
Obwohl wir mittlerweile auch alle nach Hause zu
unseren Familien möchten, empfinden wir das
Kurs-Ende doch als Schade und freuen uns auf das
nächste Mal. Viele möchten sich gleich zum SV-2
Kurs im Oktober in Bruchsal anmelden. Die größte
Freude überreichen uns allerdings zunächst einmal
noch Herr Wolf und Herr Dietrich mit unseren schönen und verdienten SV-Lehrer Urkunden und einiger abschließenden wohlwollenden Worten. Wir
bedanken uns mit großem Applaus bei den Lehrreferenten Siegfried Wolf, Jürgen Kestner und Werner
Dietrich für die erfolgreiche Ausbildung zum SVLehrer. Ein herzliches Verabschieden unter den Lehrern und Teilnehmer findet statt.
Verfasser: Baldur Sutter, Karate Dojo St. Wendel
www.karate.de
Bundeskampfrichterprüfung am 30.04.2011 in Koblenz
Stolz konnten die Kata KR-Prüflinge ihre Urkunden durch Bundeskampfrichterreferent Roland Lowinger nach bestandener Prüfung präsentieren.
v.l. hinten: Alexander Nieß Kumite A,
v.l. zweite Reihe: Sven Matzke Kumite B, Marcel Glienke Kumite B, Murat
Cetinkale Kumite A, Volker Bernardy Kumite B.
v.l. vorne: Jan Heese Kumite B, Ali Cinar Kumite A, Hizir Yildiz Kumite B.
v.l. hinten: Ilyaas Daiyf, Marcus Möller-Lüneburg.
v.l. vorne: Thomas Gleisberg, Hizir Yildiz, Volker Bernardy.
Ebenso freuten sich die "neugebackenen" Bundeskampfrichter zur bestanden
Kumite Prüfung nach einem langen Prüfungstag.
Wir gratulieren allen sehr herzlich zur bestandenen Prüfung.
Roland Lowinger
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Deutsche Meisterschaften der Jugend und Junioren
in Erfurt
spektakuläre Fußtechniken bei der Meisterschaft
In regelmäßigen Abständen trifft sich die
Deutsche Karate-Elite in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt um sich im Rennen um
die Deutschen Meistertitel zu messen. In diesem Jahr führte am 21. und 22. Mai für die
Altersklassen Jugend (14 und 15 Jahre) und
der Junioren (16 und 17 Jahre) kein Weg am
Freistaat Thüringen vorbei. Mit gutem Grund.
Denn das erfahrene und routinierte Ausrichter-Team
rund um die Verantwortlichen der Karate-Abteilung
des USV Erfurt, Torsten Wolf und Andreas Kolleck,
sowie der Präsident des gastgebenden Landesverbandes, Falk Neumann, überließen auch dieses Mal
nichts dem Zufall und sorgte für eine perfekte
Umgebung für eine tolle Meisterschaft. Die große
und weitläufige Leichtathletikhalle von Erfurt bot für
Zuschauer, Sportler, Kampfrichter und Helfer viel
Platz und trotz dieser räumlichen Größe herrschte
während der Wettbewerbe eine sehr gute Atmosphäre auf den Rängen und rund um die Tatamis.
Eine optimale medizinische Versorgung gewährleisteten dabei der Leiter der Medizinischen Kommission des DKV Dr. Roland Pfister sowie Dr. Eckhard
Brück und Dr. Tino Beylich.
„Heutzutage beginnen erfolgreiche Karate-Sportler
schon sehr jung mit dem Einstieg in den KarateTitelverteidiger Dennis
Schewtschenko/
Oberberg Karate
Gummersbach /NRW
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Wettkampfsport. Nicht nur Talent und Trainingsfleiß
sind wichtige Kriterien, um auf der Tatami national
und international Medaillen zu sammeln. Ganz entscheidend sind auch die Eltern, die Heimtrainer und
natürlich auch die Landestrainer, die im direkten
Umfeld mit ihrer ständigen Unterstützung einen
Athleten formen und voran bringen.“ betonte der
DKV Jugend- Bundestrainer Klaus Bitsch am Rande
der Deutschen Meisterschaft. „Wenn diese Faktoren
gut zusammenspielen, dann hat ein Athlet, auch mit
der Hilfe von uns Bundestrainern, im Kata und
Kumite- Bereich überhaupt eine reelle Chance auch
auf internationalem Parkett vorne mit dabei zu
sein.“
Auf dem obersten Treppchen wollten natürlich alle
stehen, die aus der ganzen Republik nach Thüringen angereist waren. Doch nur ein paar wenige
nutzten diese Gelegenheit sich die Titel, bei der von
spannenden Kämpfen, überzeugenden Kata- Darbietungen aber auch von großen Niveau-Unterschieden geprägten Deutschen Meisterschaft, zu
sichern. Viele Emotionen, von großer Freude über
den Sieg und herber Enttäuschung nach einer Niederlage, Erlebnisse, die wohl nur im Sport so intensiv erfahren werden können, waren zu beobachten.
Erwartete Sieger, grandiose Titelverteidiger, überraschende Newcomer aber auch verletzungsbedingte
Banzai-Berlin gewinnt
den Kumite-TeamTitel der Juniorinnen
Christoph Genau/Bushido Waltershausen (ao)punktet mit Gyaku Tsuki
Rückschläge, Siege von „David gegen Goliath“ und
vieles, vieles mehr boten die zwei Wettkampftage
von Erfurt.
Eine ganz besonders bewegende Karate- Geschichte schrieben die beiden Geschwister Johanna
(Kumite Junioren weiblich -48kg) und Valentin
Fuchs (Kumite Jugend -52kg) vom 1. Bruchsaler
Budo- Club/ Baden- Württemberg. Beide mussten
im vergangenen Jahr einen großen Schicksalsschlag
hinnehmen. Ihr Heimtrainer, Förderer und Vorbild,
Günther Herold, verstarb im vergangenen Jahr und
hinterließ nicht nur in seinem Verein, in seinem Landesverband, sondern auch im Deutschen Karate
Verband eine große Lücke. Durch seine langjährige
Trainertätigkeit führte er seine Schützlinge zu
unzähligen sportlichen Erfolgen auf nationaler und
internationaler Ebene. Valentin und Johanna zeigten
bei der DM mit ihrem Doppel-Titel im Kumite eine
wirklich beeindruckende Vorstellung, welche auch
Günther sehr, sehr stolz gewesen wäre.
Stolz ist sicher ein Gefühl, dass auch den Trainer des
Taiko-Dojo Oberhausen/NRW überkommt, wenn er
die zwei Meisterschafts-Tage in Thüringen noch einmal Revue passieren lässt. Gleich drei Titel gewannen seine Athleten Can Güler (Kumite Jugend
männlich -57kg), Ezgi Kaya (Kumite Jugend weiblich
Johanna Fuchs/1.Bruchsaler BC
empfängt den Siegerpokal
Die Leichtathletikhalle in Erfurt bei der offiziellen Begrüßung
Konzentration während des Kampfes
+54kg) und Alina Underberg (Kumite Junioren
weiblich -59kg) und versetzten nicht nur die Landestrainer des Karate-Dachverbandes NordrheinWestfalen, Thomas Prediger und Susanne Nitschmann, in Verzückung. Diese drei Titel dokumentierten eine beeindruckende Team-Leistung und setzten der großen Titel-Sammlung des mitgliederstärksten Landesverbandes des DKV noch die Krone auf.
Nach spannenden zwei Wettkampftagen fand dann
mit der Siegerehrung der Jugendlichen Sportler die
Deutsche Meisterschaft in Erfurt einen idealen
Abschluss. Für einige Athleten bedeutete dies der
Jahres-Höhepunkt der Karate- Saison, andere wiederum starten mit Hinblick auf die Jugend- und
Junioren-WM in Malaysia im Herbst jetzt erst richtig
durch.
Medaillen und Siegerpokal
Konstantinos Thomos,
Goju Ryu
Schifferstadt/RPF
1.Platz Kata Einzel
Junioren
Großer Erfolg
für Willy Voss
und seinen
Magnetbandagen
Willy Voss einer der erfolgreichsten deutschen
Karatemeister, 7-facher deutscher Meister,
Europameister, Vize-Weltmeister, hilft der Karate-Kaderathletin Maria Weiß.
Die mehrfache deutsche Meisterin Maria Weiß,
bei der WM 2008 in Tokio 1. mit dem Kumite Team,
dem 2. Platz bei den World Games 2005 und dem 1.
Platz bei der ESKA 2009, hatte Schmerzen in beiden
Achillessehnen, weshalb sie nicht richtig trainieren
konnte und deshalb 2010 nicht an der Europameisterschaft teilgenommen hat.
Freude
beim Sieg
von
Eric Wehrle/
Bushido
Schwenningen/
BW
Ludwig Schwerdt/
Bushido Waltershausen
(ao) mit Gyaku Tsuki
Maria Weiß kann dank Willy Voss schmerzfrei auf der
deutschen Karate-Meisterschaft 2011 teilnehmen.
Fazit
Alle haben auch bei dieser DM wieder wertvolle
Erfahrungen und Eindrücke sammeln können. Und
eines ist auf jeden Fall absolut sicher: Sie werden
bestimmt nicht den letzten Aufenthalt wegen dem
Karate- Sport in Erfurt verbracht haben, denn die
Gastgeber in Erfurt empfahlen sich durch Ihre hervorragende Arbeit einmal mehr für zukünftige DKVVeranstaltungen.
Gratulation:
Maria Weiß ist deutsche Karate-Meisterin 2011
Christian Grüner
während der Final-Begegnungen
13
Deutsche Hochschul-Meisterschaften Karate
in Mannheim
Ann-Kathrin Kerner (l.) im Finale gegen Sarah Kudell (r.) mit Mawashi Geri
Mannheim. Am Samstag, den 14. Mai 2011
wurden in Mannheim die Deutschen-Hochschul-Meisterschaften 2011 im Karate ausgetragen.
Franziska Krieg/Uni Erfurt
Deutsche HochschulMeisterin 2011
Alle Teilnehmer waren begeistert von der hervorragenden Arbeit des Ausrichters vor während und
nach der Meisterschaft. Große Unterstützung bekam
das Team von Bernarda dabei durch den Karate Verband Baden- Württemberg, den langjährigen Wettkampfleiter des Deutschen- Karate-Verbandes, Peter
Steinbauer sowie vielen freiwilligen Helfern.
Um 9.00 Uhr morgens begannen die Wettkämpfe in
der Sporthalle der Konrad-Duden Realschule. Die
Zuschauer sahen hochklassige und spannend
geführte Vorrunden-Begegnungen, die auch einer
Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse hätten
entsprechen können. Auch die Ehrengäste, wie der
Verantwortliche für den Mannheimer Hochschulsport, Stefan Henninger und das Vorstandsmitglied
des Allgemeinen Deutschen HochschulsportverbanDer Siegerpokal für das Kumite-Team Damen
für die WG Gießen
Über 150 Studierende aus insgesamt 56 Hochschulen reisten an, um sich den Titel „Deutscher Hochschulmeister/Deutsche Hochschulmeisterin 2011 im
Karate“ zu sichern. Zudem bestand die Möglichkeit
sich mit einem Platz auf dem Siegertreppchen für
die Hochschul-Europameisterschaften in Sarajewo
zu qualifizieren. In den verschiedenen Disziplinen
Kumite und Kata- Einzel sowie den Team-Wettbewerben der Unterstufe und der Leistungsklasse gab
es über 200 Starts. Die Resonanz der Studenten für
diese Meisterschaft ist also sehr gut. Den perfekten
Rahmen für die Deutsche Hochschulmeisterschaft
2011 bot das Organisationsteam der Uni Mannheim
rund um die Chef-Organisatorin Bernarda Bilic und
dem Vereinsleiter des Karate-Vereins Budokan
Mannheim, Heinz Frank.
14
des, Nico Sperle, waren von den sportlichen Leistungen, der Konzentration, der Athletik aber auch
der Fairness der Studenten sehr beeindruckt.
Das ärztliche Team unter der Leitung der DKV-Ärztin Sibylle Godeck und Patricia Krauss hatte
während der Meisterschaft alles perfekt im Griff und
musste glücklicherweise nur sehr selten in das
Geschehen eingreifen. Bei dem Höhepunkt der
Deutschen Hochschul- Meisterschaft, den Finalrunden, stellten dann die Athleten und Athletinnen, wie
unter anderen Franziska Krieg, Rebecca Niggl, Joachim Füssinger, Christine Heinrich, Jayson
Schinköthe, alle zahlreiche Gewinner von nationalen und internationalen Titeln, ihre Qualität unter
Beweis.
Doch nicht nur die Sportler zeigten eine hervorra-
Applaus vor den Final-Begegnungen
gende Leistung. Das Kampfrichter-Gremium, unter
der Leitung des Baden-Württembergischen Kampfrichterreferenten Günther Schleicher, sorgte stets
für sportlich faire und korrekte Entscheidungen. Vielen Dank an Günther für sein Engagement und auch
an den Deutschen- Karate-Verband, der die Meisterschaft durch die Bereitstellung eines großen Kampfrichter-Kontingents die Veranstaltung unterstützte
und so maßgeblich zu dem Erfolg beitrug.
Maurizio Miccice, 1.Platz DHM Kumite Herren -67kg
Mit der feierlichen Siegerehrung und der Überreichung der Medaillen, Pokale und adh-Siegernadeln
fand die Meisterschaft in Mannheim einen krönenden Abschluss. Die Erfolgreichste Hochschule
wurde die Uni Gießen vor den Unis Hohenheim
und Kassel.
Christian Grüner
Joachim Füssinger/
HS Kempten
mit Ura-Mawashi
Erlebe im EUROPAPARK Rust
Abenteuer, Spaß und vieles
mehr!
Aus zahlreichen Einsendungen
konnten anlässlich des Pfingst Yu-Ai
3 Gewinner, die am Preisausschreiben des DKV teilnahmen, ermittelt
werden.
Shai Dimant, Vanessa Stahlberg und
Kim Leon Mönkemeier werden
zusammen mit dem Jugendnationalkader und dem Bundesjugendtrainer Klaus Bitsch ein spannendes
Wochenende im Europapark Rust
erleben.
Der DKV gratuliert herzlich
und wünscht viel Spaß.
15
KARATE
BREMEN 2014
BREMEN 6.-9.11.2014
JUMP INTO THE NEW AGE OF KARATE!
BREMEN-ARENA
22ND WORLD KARATE CHAMPIONSHIPS
Ausbildung 2011
Termine
1. Seminar
2. Seminar
3. Seminar
4. Seminar
2011
Ausbildungs- und SeminarTERMINE
KARATELEHRER I
Forum F2 2011
15.-16.1.2011
12.-13.3.2011
14.-15.5.2011
17.-18.9.2011
Termin
3.-4.12.2011
Voraussetzungen zur Teilnahme:
· Nachweis einer mindestens 3 jährigen Trainertätigkeit im Verein (Schriftliche Bestätigung
durch den Verein)
· Besitz einer gültigen Fachübungsleiter-C-Lizenz
oder Besitz einer Trainer C-Lizenz
· Vollendung des 25. Lebensjahres
· mindestens der 2. Dan-Grad
(in Ausnahmefällen kann die Ausbildung bereits
mit dem 1. Dan begonnen werden)
· schriftliche Anmeldung durch einen
DKV-Mitgliedsverein
· Mitglied im DKV
· Mitglied in der DDA
Modul 5
Modul 6
Modul 8
Trainingswissenschaftliche
Erkenntnisse
Einführung
ins Mentaltraining
Ausdauer/Ernährung
zum Kinder- und Jugendtraining
Ort
Seminargebühren
Dr. Jürgen Fritzsche
Sonntag, 11.9.2011
9.00 – 18.00 Uhr
Landessportschule Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
DDA Mitglieder
70,00 d
DKV-Mitglieder
90,00 d
DEUTSCHE
DAN-AKADEMIE e.V.
Abschluss Karatelehrer I:
Karatelehrer I Urkunde und
Trainer-B-Lizenz Breitensport (Karatelehrer)
KARATELEHRER II
Dozent und
Ausbilder
Termin
®
Dozent und
Ausbilder
Termin
Ort
Seminargebühren
im Karate aus der Sicht
der Sportmedizin
■ Nichtmitglieder können nur dann teilnehmen, wenn die Plätze nicht von Mitgliedern
besetzt werden.
Dozent und
Ausbilder
Termin
Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer
■ Die Ausbildung zum Karatelehrer/in I ist an
die vorgegebenen Zeiten gebunden.
Freitag, 4.11.2011
17.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 5.11.2011
9.00 – 17.00 Uhr
Goethe Universität
Frankfurt
Ginnheimer Landstraße
60487 Frankfurt
DDA-Mitglieder
70,00 d
DKV-Mitglieder
90,00 d
■ Die Ausbildung zum Karatelehrer/in II
rekrutiert sich aus den einzelnen Modulen,
die dafür gekennzeichnet sind.
Diese Module werden oft genug wiederholt,
damit die Teilnehmer/innen zur Diplomarbeit (Ausbildungsteil III) nicht unter
Zeitdruck geraten.
Dipl. Ing. Rainer Hatz
Samstag, 8.10.2011
9.00 – 18.00 Uhr
Landessportschule Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
DDA Mitglieder
70,00 d
DKV-Mitglieder
90,00 d
+ Verpflegungspauschale 6,00 d
(Getränke, Obst, Gebäck)
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
+ Verpflegungspauschale 6,00 d
(Kaffee, Tee, Kaltgetränke)
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
■ Die Anzahl der Teilnehmer/innen ist
begrenzt.
Es zählt die Reihenfolge der Anmeldung.
Ort
Seminargebühren
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
Mittagessen 8,00 d
Überkönnen über die DDA gebucht werden.
nachtungen EZ 47,00 d inkl. Frühstück
Mitzubringen Schreibutensilien
■ Für die besuchten Seminare werden
Urkunden ausgestellt.
■ Eine Anmeldung zu den Modulen kann auch
online über www.deutsche-dan-akademie
unter dem Button “Seminare“ erfolgen.
Mitzubringen Schreibutensilien
Offenes Seminar für alle Karateka!
Abschluss Karatelehrer I und II:
Modul 9
Modul 12
Modul 13
Zertifizierte/r Karatelehrer/In
Moderne Aspekte
des Karatetrainings
Marketing für Karatevereine
Geschichte des Budo
Grundlagen zur marktorientierten
Vereinsführung
Möglichkeiten und Grenzen
historischer Erkenntnis
Alle Mitglieder, die die Ausbildungswochenenden des Karatelehrers I und die Module 1 – 11
(ab 2011 1-12) des Karate-lehrers II absolviert
und eine erfolgreiche Prüfung abgelegt haben,
erhalten die Karatelehrer-Urkunde als zertifizierte/r Karatelehrer/In und das AusbildungsZertifikat zur Karatelehrer-Urkunde.
Praktische Anwendung
von differenziellem Lernen
Dozent und
Ausbilder
Termin
Ort
Seminargebühren
Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn
BT Efthimios Karamitsos
Samstag, 12.11.2011
9.00 – 18.00 Uhr
Universität Mainz
Sportinstitut
Albert-Schweitzer-Straße 22
55099 Mainz
DDA Mitglieder
70,00 d
DKV-Mitglieder
90,00 d
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
Grundlagen Marketing, Strategien für ein erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement, Transfer
von Best Practices von Unternehmen in das
Vereinsmanagement, Markenexellenz im Karateverein, der Verein als Marke, Tools und Methoden
des Marketing für die praktische Umsetzung.
Dozent und Prof. Dr. René Peisert
Ausbilder
Termin
Samstag, 29.10.2011
9.00 – 18.00 Uhr
Ort
Fußballverband
Nordrhein-Westfalen e.V.
FVN Sportschule Wedau
Sitzungsraum 2 (2. Etage)
Friedrich-Alfred-Straße 15
47955 Duisburg
SeminarDDA-Mitglieder
70,00 d
gebühren DKV-Mitglieder
90,00 d
(ohne Übernachtung und Verpflegung,
kann über die DDA gebucht werden)
+ Mittagessen 10 Euro
Bankverbindung
Deutsche DAN-Akademie e.V.
Sparkasse Essen
Nr. 295 238, BLZ 360 501 05
Pflichtlektüre (bitte vorher durcharbeiten!)
Dr. Dr. J. Möller: Geschichte der Kampfkünste
ISBN 3927816388
Dozent und Prof. Dr.
Ausbilder
Matthias v. Saldern
Arbeitsweise Kleine Gruppen erhalten vor
dem Seminar eine kleine
Aufgabe, deren Ergebnisse am
Wochenende angemessen zu
präsentieren sind.
Termin
Ort
Seminargebühren
Abschluss Karatelehrer II:
Karatelehrer II Urkunde
über Teilnahme an den Modulen
Freitag, 23.9.2011
17.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 24.9.2011
9.00 – 18.00 Uhr
Landessportschule Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4,
60528 Frankfurt
DDA-Mitglieder
70,00 d
DKV-Mitglieder
90,00 d
(ohne Übernachtung und Verpflegung)
+ Getränke im Seminarraum 6,00 d
Mitzubringen Schreibutensilien
Verpflegung
(Buchung über die DDA möglich)
Mittagessen 3-Gang-Menue 8 d
Abendessen (Vesper)
6d
Übernachtung in der Landessportschule
(Buchung über die DDA möglich)
DEUTSCHE
DAN-AKADEMIE
Am Wiesenbusch 15
45966 Gladbeck
Tel. 0 20 43 / 401 33 17
Fax 0 20 43 / 401 33 18
E-Mail [email protected]
EZ 47,00 d inkl. Frühstück
DZ 37,00 d inkl. Frühstück
Foto: ©Norbert Schiffer
Bei Anschriften- und E-Mail-Adressenänderung und bei Änderung des Dan-Grades bitte eine kurze Info an die DDA.
www.deutsche-dan-akademie.de
17
Frauen
DOSB-Qualifizierungsbericht
2009/2010 abrufbar
das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit.
Rund 8,8 Mio. Menschen sind unter dem Dach
des DOSB im Sport engagiert.
1,85 Mio. Mitglieder sind in Positionen und Aufgaben der Sportvereine tätig, davon 850.000 auf der
Vorstands- und 1 Mio. auf der Ausführungsebene.
Sie leisten mit durchschnittlich 20,1 Stunden pro
Monat einen erheblichen Beitrag zum freiwilligen
Engagement in Deutschland. Zusätzlich helfen etwa
7 Mio. Menschen freiwillig bei weiteren Einsätzen.
Auch im Qualifizierungsbericht der Sportorganisationen zur verbandlichen Aus- und Weiterbildung
zeigt sich das ehrenamtliche Engagement im Sport.
Das Qualifizierungssystem bietet ein vielseitiges
Ausbildungsangebot, dessen Standards auch bei
Institutionen außerhalb des Sportsystems, wie z. B.
bei den Krankenkassen, kommerziellen Anbietern
und im internationalen Bereich, anerkannt werden.
Bundesweit gibt es 2009 knapp 520.000 gültige
DOSB-Lizenzen, Tendenz steigend. In die qualifizierte Ausbildung als Übungsleiter/in oder Trainer/in
werden jährlich über 3,3 Mio. Stunden investiert,
dazu kommen Fort- und Weiterbildungen. Für den
DKV waren 4.739 Lizenzen gemeldet, eine Steige
rung von 4,87 % gegenüber dem Vorjahr. Der
Sportentwicklungsbericht soll helfen, die Rahmenbedingungen des Sports und der Sportvereine zu
verbessern. Im Juli wird das so genannte Sportartenbuch „Zur Lage der Sportarten in Deutschland –
Eine Analyse zur Situation der Sportvereine in
Deutschland auf Basis der Sportentwicklungsberichte“ vorgestellt.
Quelle: DOSB, Details und Berichte zum Download unter
www.dosb.de
Ausbildungstermin
2011
(© DKV-Sound-Karate ist beim Patentamt als Wortmarke geschützt)
Nach dem neuen DKV-Konzept!
Basis-Lizenzierung Sound-Karate-Trainer / Verein:
22.10.2011 in Bremen
09.00 - 20.00 Uhr
Ort: Vereinszentrum TURA Bremen e.V.
Lehrgangsgebühr: 60 €
Teilnehmer/innen: - ab 3. Kyu
- alle Sport-/Lehrer/innen ab 5. Kyu
Termine 2011
■ 19.-21.08.2011 Fit für öffentliche Auftritte
Führungstalente-Camp für Frauen im Sport,
Berlin, www.dosb.de
■ 22.-26.08.2011 Sommerkurs Ki-Karate
mit Dr. Petra Schmidt, Travemünde,
www.ki-schule.com
■ 28.08.2011 6. Berliner Frauenkampfkunsttag
10.30 – 16.15 Uhr, Götzstraße 34, 12099 Berlin.
Themen: Eisenhemd Qi Gong mit Sabine
Wedmann, Shotokan Karate mit Marlis Gebbing,
Wing Tsun mit Lieselotte Fischer, Ausrichter SRK
Berlin, 15 E, Anmeldung erwünscht bei [email protected] mit Name, Stil, Graduierung
■ 10.09.2011 DKV-Frauentag
DKV-Tag, Frankfurt
■ 15. -18.09.2011 London Calling
European Women and Sports Conference,
www.ews2011.com
■ 16.-18.09.2011 DOSB-Frauenvollversammlung
Stuttgart
■ 24.09.2011 Ki-Karate
mit Dr. Petra Schmidt, Hamburg,
Infos unter www.ki-schule.com
■ 4.-7.10.2011 Ki-Karate & Ki-Kumite
mit Dr. Petra Schmidt und Anette Christl,
Pestalozzi Schule, Westerland, Sylt. Weitere
Informationen unter www.ki-schule.com,
www.set-at-zero.de, www.karate-sommer.de.
Liegt mindestens eine ÜL-/F-ÜL/Trainer C-Lizenz vor, wird eine SoundKarate-Lizenz ausgestellt. Ansonsten wird eine Seminarbescheinigung
ausgestellt.
Verbindliche schriftliche
Anmeldungen bitte an:
E-Mail: [email protected]
Fax 02043-298813
Bei Anmeldung bitte folgende
Daten unbedingt angeben:
- Anschrift mit Telefon/Handy
- E-Mail Adresse
- Graduierung
- Trainer-Lizenzen
Lehrgangsleiter:
Alexander Hartmann
DKV-Schulsportreferent
Helmut Spitznagel
Ausbilder DKV-Sound-Karate
Voraussetzung:
Gültige Jahressichtmarke
Meldeschluss:
2 Wochen vor Lehrgangsbeginn
Teilnehmer:
max. 30 Personen
Nach Anmeldung erfolgt eine
Teilnahmebestätigung mit Angabe (Eingang der Anmeldungen)
des Zahlungstermins.
Seminarunterlagen werden bei
Lehrgangsbeginn verteilt.
www.karate.de
18
Schulsport
Neue Impulse beim 18. DKV-Schulsportsymposium
Fortbildungsveranstaltung für Schulkarate
Die nach wie vor stark nachgefragte einzige
bundesweite DKV-Fortbildung für Karate an
der Schule konnte wieder interessante Impulse setzen. Sie fand vom 14.-15.5.11 zum 18.
Male statt und zwar wieder traditionell in
Wetzlar/Hessen.
Interesse stieß. Für das DKV-Symposium 2012 ergab
sich darüber von Seiten der Teilnehmer der
Wunsch, einen Austausch über die theoretischen
und statistischen Hintergründe für Gewalt und
Aggression an Schulen mit einem externen Referenten, zum Beispiel einem Sexualpsychologen, anzu-
Am Vorabend fand die jährliche
Tagung der Schulsportreferenten der
Landesverbände statt, bei dem Alexander Hartmann in seinem Amt von
den Schulsportreferenten der Länder
einstimmig bestätigt wurde.
Die Referenten des 18. Schulsportsymposium Dr. Peter Emmermacher
(Schulsportreferent Sachsen-Anhalt)
und Alexander Hartmann (Schulsportreferent DKV und Niedersachsen),
der erstmalig das DKV-Schulsportsymposium verantwortlich organisierte und leitete, konnte den Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder neue Impulse zum „Schulkarate“
und „Karate mit Kindern“ mit auf den Weg geben.
Dr. Peter Emmermacher referierte in Theorie und
Praxis zum Thema „Differenzierte Betrachtung der
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung in der
Schule“, was bei den Teilnehmern auf sehr großes
bieten und in einem weiteren Teil praktische Unterrichtsmethoden für die Arbeit an Schulen zu diesem
Thema zu entwickeln.
Alexander Hartmann gab darüber hinaus viele praktische Tipps zur spielerischen Disziplinvermittlung,
zur Integration des Karate in das Lern- und Erfah-
rungsfeld Kämpfen und hinführende Übungen aus
dem Themenfeld „Ringen und Raufen“. Hierbei
konnte er aus seinem Erfahrungsschatz als Gymnasiallehrer für Sport der Sekundarstufe I und II
schöpfen, so dass alle Fragen der Teilnehmer kompetent beantwortet werden konnten. In einem weiteren praktischen Teil wurden karatespezifische Dehnübungen zur Förderung eines verantwortungsvollen
Umgangs mit dem Partner thematisiert und auch der obligatorische
Bereich zum Rechtsrahmen, ministeriellen Vorgaben und finanzielle Möglichkeiten des Schulkarate und DKVSound-Karate fehlten nicht.
Das 18. DKV-Schulsportsymposium
zeigte einmal mehr, dass der DKV mit
seinen Programmen und Angeboten
zu Methodik, Didaktik und Pädagogik
für den schulischen Einsatz von Karate (DKV-Sound-Karate und Karate-Do) bestens aufgestellt ist.
Alexander Hartmann
DKV-Schulsportreferent
Fachhandel für
Budosport-Artikel und Bücher
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19
Schulsport
Neue DKV-Sound-Karate©-Trainer
Lizenzierungslehrgang an der
Landessportschule in Hessen
Erstmalig fand die die Ausbildung zum DKVSound-Karate-Trainer unter der Leitung des
neuen Referenten für das DKV-Sound-Karate
Alexander Hartmann und dem DKV Jugendreferenten Helmut Spitznagel statt.
In einem sehr kompakten 10-stündigen Lehrgang
wurden die grundlegenden Inhalte zur Konzeption,
zur Struktur, zur Ausbildung und zum Prüfungswesen des DKV-Sound-Karate vermittelt. Unter der
Berücksichtigung neuer sportwissenschaftlicher
Erkenntnisse bietet das DKV-Sound-Karate ein
durchgängiges Curriculum vom 9. Kyu bis zum 1.
DAN (siehe Abbildung). Seine besondere Relevanz
für den Einsatz in Vereinen und Schulen ergibt sich
daraus, dass:
● das DKV-Sound-Karate ein hervorragend geeigneter Weg zur Entwicklung der motorischen,
koordinativen und kognitiven Fähigkeiten ist,
● das DKV-Sound-Karate durch seine spezielle
Methodik und Didaktik sehr gute Möglichkeiten
zum Erwerb sozialer Kompetenzen bietet,
● das DKV-Sound-Karate durch seine spezielle
Gestaltung viele Möglichkeiten für eine konzentrierte, engagierte und motivierte Teilnahme bietet,
● mit den DKV-Kara-Games eine vielseitige,
abwechslungsreiche Wettkampfform (Ž Dreikampf) zur Verfügung steht,
● das DKV-Sound-Karate Kindern Spaß macht
Die Konzeption des DKV-Sound-Karate verfolgt
somit das Ziel, ein motivierendes Trainingsumfeld
zu schaffen, über das eine möglichst breite und
belastbare Basis in Bezug auf Motorik, Koordination,
allgemeinsportliche Fähigkeiten und Fertigkeiten
geschaffen wird. Die sportliche Praxis macht immer
deutlicher, dass sportliche Höchstleistungen auch
im Karate nur dann erreicht werden können, wenn
die dafür benötigten Grundlagen bereits im Kindesalter gelegt werden. Die dafür notwendige langfristige und systematische Planung des Trainingsprozesses, von einer vielseitigen Grundausbildung schrittweise und systematisch zu einem spezialisierten
Training in der Spezialdisziplin, soll durch das Ausbildungskonzept des DKV-Sound-Karate gewährleistet werden.
In diesem Sinne gab es praktische Einführungen zu
den verschiedenen Modulen des DKV Sound-Karate. Alexander Hartmann setzte Schwerpunkte bei
der grundlegenden Motorikschulung, der Rhythmusschulung und den allgemeinen und kombinierten Parcours und Helmut Spitznagel zeigte u.a. den
Teilnehmern anspruchsvolle karatespezifische Aufgaben am Ball bzw. Overball und ging auf die
methodische Gestaltung des Kata-Trainings für Kinder ein. Die abschließende Überprüfung der Lerninhalte des Tages wurde dann gemeinsam von Alexander Hartmann und Helmut Spitznagel abgenommen.
Am Ende des Tages waren sich alle darüber einig,
dass das DKV-Sound-Karate Konzept auch für das
Vereinstraining eine Bereicherung ist und zumindest
viele neue Anregungen und Gedankenanstöße enthält, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Die
am Ende des Lehrgangs ausgegebene DVD zum
DKV-Sound-Karate (mit sehr umfangreichen Material und kompletten Curriculum) vollendete einen
sehr gelungenen Lehrgang. Lehr- und Prüfungsprogramm DKV-Sound-Karate Die detaillierten Zuordnungen der Lehr- / Prüfungsinhalte zum Alter, den
Klassen und Trainingsjahren befinden sich in einem
späteren Kapitel.
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Jugend
DKVKara-Games
Lehrmaterial
und Sport Shop
Titel
4. DKV-Bundesworkshop
der Karatejugend
beim DKV-Tag 2011
Ausrichter:
Karatejugend im Deutschen Karate Verband e.V.
Leitung:
Helmut Spitznagel, DKV-Jugendreferent
Harald Griebel, DKV-Jugendleistungssport
Alexander Hartmann, DKV-Schulsportreferent
und Referent DKV-Sound-Karate
Teilnehmer:
Landesjugendreferenten/innen und deren Stellvertreter, sowie die Beauftragten für DKV-Sound-Karate der
Landesverbände
Termin:
11. September 2011
Tagungsort:
Goethe-Universität,
Institut für Sportwissenschaften
Ginnheimer Landstraße 39, 60487 Frankfurt a.M.
Kosten:
Die Kosten für Übernachtung, Anreise, Verpflegung
werden nicht vom DKV bezahlt!
Workshopmotto:
DKV-Kara-Games:
Spielerische „DKV-Sound-Karate“ Wettkämpfe
für den Breitensportbereich. Vereinsinterne /
Schulinterne / (Über-) regionale
"DKV-Kara-Games".
Samstag:
12.30 – 13.30 h
14.00 – 14.45 h
15.00 h
Meldeschluss:
Haftung:
Anmeldung:
Programm Praxis - Ort: Sporthalle 6 (Fechthalle)
Durchführung DKV-Kara-Games mit 12 Kindern aus
dem LV Hessen
ProgrammTheorie - Ort: Seminarraum
Umsetzung der DKV-Kara-Games
in den Landesverbänden
DKV-Bundesjugendtag 2011
01.09.2011
Bezugsquelle
Preis
1 Karate-Rahmentrainingskonzeption
DKV-Geschäftsstelle
für Kinder und Jugendliche im Leistungssport [email protected]
15,00 €
zzgl. 4,50 € Porto
2 „Sound-Karate“ DVD
Lehr- und Prüfungsprogramm
für Kinder und Jugendliche
DKV-Geschäftsstelle /
Aktionspreis
Budo Life Limited
9,95 €
[email protected]
zzgl. 2,50 € Porto
3 „Die kleinen Samurai“
Das Karate Sportabzeichen
für Kinder von 6-14 Jahren
- Infomappe
- Stickabzeichen (inkl. Urkunde) KOSHO
- Stickabzeichen (inkl. Urkunde) WAKATO
- Stickabzeichen (inkl. Urkunde) JUSHI
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
5,50 € zzgl. 4,50 € Porto
5,50 € zzgl. 4,50 € Porto
5,50 € zzgl. 4,50 € Porto
5,50 € zzgl. 4,50 € Porto
Mit der Bestellung ist eine Namensliste der Prüflinge mit DKV-Nr. einzureichen!
4 Teilnahmeurkunden
(12 kostenlose Alternativen)
für Schul-Sound-Karate und Karate-Do
im Rahmen von Projekttagen,
AGs und Pflichtunterricht.
http://www.karate.de/
kostenlos
component/option,
com_docman/task,
cat_view/gid,132/Itemid,73/
5 DVD „Prüfungsprogramm Shotokan
für Kinder bis 14 Jahre“
DKV-Geschäftsstelle 19,00 € zzgl. Porto
[email protected]
4,50 € / 1 Stück
5,50 € / 2 Stück
7,50 € / ab 3 Stück
6 Ringbuch „Prüfungsprogramm Shotokan DKV-Geschäftsstelle 12,00 € zzgl. Porto
für Kinder bis 14 Jahre“
[email protected]
4,50 € / 1 Stück
5,50 € / 2 Stück
7,50 € / ab 3 Stück
7 Karate-Konditionstest
für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
(Dr. Eileen Warnke / Rudi Eichert)
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
8 Literaturverzeichnis
der „DKV-Budo-Bibliothek“
des DKV-Schulsportreferenten
[email protected]
3,00 €
zzgl. Porto 4,50 €
kostenlos
8,00 €
9 Arbeitsmappe für Kinder (Shotokan)
DKV-Geschäftsstelle
31 Arbeitsblätter ergänzen mit Text und Bilder [email protected]
Einsatz im Kinder-Anfängerkurs
zzgl. 4,50 € Porto
10 Lehrbrief Praktikerseminar
KODOMO NO HI
Fest der Kinder
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 2,00 € Porto
11 Lehrbrief Praktikerseminar
Freizeit im Verein, Bastel- u. Spielaktionen mit Kindern und Jugendlichen
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 2,00 € Porto
12 CD-ROM Handbuch
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 4,50 € Porto
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 4,50 € Porto
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 4,50 € Porto
13 Handbuch inkl. Ordner
3,00 €
3,00 €
8,00 €
16,00 €
Veranstalter und Lehrgangsleitung übernehmen keine
Haftung jeglicher Art!
14 Handbuch, jedoch ohne Ordner
DKV-Geschäftsstelle
Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck
z. H. Heinke Eltze
Tel. 02043-298830 - Fax 02043-298813
15 Prüfungsordnung:
- Shotokan
- Wado-Ryu
- Goju-Ryu
- Stiloffen
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 4,50 € Porto
16 Wettkampfordnung
DKV-Geschäftsstelle
[email protected]
zzgl. 4,50 € Porto
E-Mail: [email protected]
gez. Helmut Spitznagel, Bundesjugendreferent
13,00 €
je 2,00 €
3,00 €
21
Jugend
Gute Laune bei den DKV-Kara-Games in Breisach
Ende Mai richtete das Karate Dojo Breisach
die DKV-Kara-Games aus. Bundes- und Landesjugendreferent Helmut Spitznagel (6. Dan)
vom Deutschen Karate-Verband (DKV) hatte
mehr als zwanzig DKV-Vereine und Karateabteilungen in der Region, vom Oberrhein bis
hinauf nach Offenburg, zu dieser speziell für
Karate-Kids im Alter von acht (U9) bis 13 Jahren (U14) konzipierten Veranstaltung in die
Breisgauhalle nach Breisach eingeladen.
Insgesamt stellten sich 55 junge Karatekas vom
Karate Dojo (KD) Kehl, dem KD Lahr, vom KD
Emmendingen, der Budoschule Herbolzheim, der
Karateschule Bad Säckingen und dem Karate Dojo
Breisach den Herausforderungen des Wettbewerbs.
Etwas schade war aus Veranstaltersicht, dass das KD
Breisach trotz anderer lokal ansässiger Karateabteilungen dortiger Vereine die einzigen Teilnehmer aus
Breisach blieben, wie überhaupt die Resonanz auf
die Einladung zu dieser ebenso lehrreichen wie mit
hohem Motivationsfaktor versehenen Maßnahme
des DKV leider hinter den Erwartungen zurückblieb.
Die jungen Karatekas maßen sich jeweils in Vierergruppen in den drei Disziplinen Parcours (Geschicklichkeit, Ausdauer und Schnelligkeit), Kumite am
Ball (Technikschulung und Körperbeherrschung)
und Soundkarate, einer Kombination der Perfektionsübung mit rhythmischer Begleitung.
Nachfolgend die Erstplatzierungen aus allen Wettbewerben:
Gruppe 1 - U9 männl. / 9. - 8. Kyu - Jg. 2002-2003
- Marius Werz / KD Breisach e.V.
Gruppe 1 - U9 weibl. / 7. - 6. Kyu - Jg. bis 2002
- Lena Wohlschlegel / KD Lahr e.V.
Gruppe 1 - U11 weibl. / 9. - 8. Kyu - Jg. 2000-2001
- Arlind Islami / KD Breisach e.V.
Gruppe 2 - U11 männl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 2000-2001
- Rustam Murzahmetor / Kehler Turnerschaft e.V.
Gruppe 3 - U11 männl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 2000-2001
- Moritz Büchner / KD Breisach e.V.
Gruppe 1 - U11 weibl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 2000-2001
- Saskia Hahn / KD Emmendingen e.V.
Gruppe 1 - U11 männl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 2000-2001
- Nuno Andre Luis / Kehler Turnerschaft e.V.
Gruppe 1 - U14 männl. / 9. - 8. Kyu - Jg. 19971999 - Guido Koch / KD Breisach e.V.
Gruppe 1 - U14 männl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 1997-1999
- Alexander Gauggel / KD Breisach e.V.
Gruppe 2 - U14 männl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 1997-1999
- Erwin Gebding / KD Lahr e.V.
Die erfolgreichen Teilnehmer der vom KD Breisach ausgerichteten DKV-Kara-Games
Gefördert vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
aus Mitteln des Kinderund Jugendplan des Bundes (KJP)
www.dsj.de
www.dsj.de
22
www.bmi.bund.de
www.karate.de
Gruppe 3 - U14 männl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 1997-1999
- Jeremy Schmieder / KD Lahr e.V.
Gruppe 2 - U14 weibl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 1997-1999
- Svenja Ciesel / KD Breisach e.V.
Gruppe 3 - U14 weibl. / 7. - 6. Kyu - Jg. 1997-1999
- Maren Brinkenl / KD Lahr e.V.
Gruppe 1 - U14 männl. / 5. - 4. Kyu - Jg. 1997-1999
- Adrian Völker / KD Emmendingen e.V.
Gruppe 1 - U14 weibl. / 9. - 8. Kyu - Jg. 1997-1999
- Emelie Schwörer /
Budoschule Herbolzheim e.V.
Gruppe 1 - U14 weibl. / 5. - 4. Kyu - Jg. 1997-1999
- Undine von Lucadou / KD Breisach e.V.
Undine von Lucadou vom KD Breisach errang
zusätzlich noch den Sonderpokal für die beste Technikausübung aller Teilnehmer. Am Ende waren alle
Teilnehmer gut gelaunt und hoch zufrieden, und
stellten sich für ein gemeinsames Gruppenbild dem
Fotografen, bevor dann wie von Veranstaltungen
des KD Breisach gewohnt gut gestärkt der Heimweg
angetreten wurde.
Text und Bilder: Gerhard Heckmann
Stilrichtungen
Karate-Do ist Biomechanik - actio gegengleich reactio
Anlässlich eines DAN-Träger Seminars im
Sport- und Leistungszentrum in Uplengen im
Koreanischen Karate, wurde das Thema der
Biomechanik im Karate erörtert.
Die biomechanischen Prinzipien enthalten die allgemeinen Erkenntnisse über das rationelle Ausnutzen
der mechanischen Gesetze bei sportlichen Bewegungen. Sie stellen gewissermaßen die auf die
Bewegungen des Menschen angewandten mechanischen Gesetze unter einer bestimmten Zielstellung dar.
Startblocks Fstbl setzt den Läufer nach vorne in
Bewegung.
Was bedeutet dies für die Ausführung des Oi
Zuki?
Beim Oi-Zuki aus dem Zenkutsu-Dachi muss, um
eine größtmögliche Kraftabgabe und somit Effizienz
zu erreichen, der Kontakt im Ziel mit dem Aufsetzen
des vorderen Beines erfolgen. Die auftreffende Kraft
bzw. Energie setzt sich dabei aus verschiedenen
Komponenten zusammen, auf die in diesem
Nachdem bei vorherigen Seminaren
unter anderem bereits auf die kinetische Energie in Karate-Technik eingegangen worden ist, ging es diese Mal
um das Prinzip "actio gegengleich
reactio". Exemplarisch wurde sich mit
der Technik des Oi-Zuki aus dem Zenkutsu-Dachi
auseinandergesetzt.
Unter dem Gesichtspunkt der Effektivität ging es darum, wie die kinetische
Energie bzw. Kraft in der Technikausführung im Moment des Kontaktes
optimal abgegeben werden kann. Mit
Effektivität ist in diesem Zusammenhang also der „Impact“ gemeint, der
durch die Technik erreicht werden
kann.
Gegenstand des Seminars war, wie
bereits erwähnt, die Ausführung des
Oi-Zuki unter der Betrachtung des
dritten Gesetzes von Newton (actio
gegengleich reactio).
Das dritte Gesetz von Newton lautet wie folgt:
Lex III: Actioni contrariam semper et aequalem esse
reactionem, sive corporum duorum actiones in se
mutuo semper esse aequales et in partes dirigi.
Wörtliche Übersetzung: Die Wirkung ist stets der
Gegenwirkung entgegengesetzt gleich, oder die
Wirkungen zweier Körper aufeinander sind stets
gleich und von entgegengesetzter Richtung. Eine
Kraft (actio) kann also nach Newton III nie alleine
auftreten, sie hat immer eine Gegenkraft (reactio),
die an einem anderen Körper angreift.
Übt der Körper A eine Kraft A (actio) auf den Körper B aus, so übt B auf A die Gegenkraft B
(reactio) aus. Kurz:
"actio gegengleich reactio"
Es gilt:
B
A
F
F
F = -F
Das Beispiel der Fortbewegung des Sprinters soll
das Prinzip noch einmal verdeutlichen.
Die Füße des Sprinters üben auf den Startblock die
Kraft Fspr nach hinten aus (actio). Die reactio des
Zusammenhang nicht weiter eingegangen werden
soll.
Im Moment der Kraftabgabe und des Erreichens des
Zielpunktes muss das hintere Bein beim Oi-Zuki
wieder gestreckt sein. Zusammen mit einer Ganzkörperspannung – unterstützt durch die Atmung wird so für die Dauer der Kraftabgabe ein feststehender Körper realisiert, der es erlaubt die Kraft ins
Ziel abzugeben. Der Körper wird in diesem Moment
von einer Kraftlinie durchzogen, die ihre gegengleichen Kräfte in der Faust und in der Ferse des hinteren durchgestreckten Beines des Zenkutsu-Dachi
findet.
Die nur für einen Bruchteil einer Sekunde angespannten Muskeln der Muskelschlingen des hinteren Unter- und Oberschenkels, der Gesäßmuskulatur, des Oberkörpers und der Schultergürtel-, Armund Faustmuskulatur bilden ein stabiles Widerlager,
das es nicht erlaubt, dass die Kraft des Fauststoßes
vom Körper resorbiert wird. Vergleicht man die
Situation mit der eines Läufers, so wird dort durch
die reactio des Startblocks der Läufer in Bewegung
gesetzt, da er kein unbewegliches Widerlager bildet.
Die reactio wird zum Fortbewegen genutzt. Da aber
im Karate-Do, z.B. in der realistischen Selbstverteidigung, actio und reactio an verschiedenen Körpern
angreifen (Ausführender und Getroffener), kann die
aufgebaute Bewegungsenergie als Deformationsenergie im Ziel frei werden, sofern der menschliche
Körper des ausführenden Karateka ein stabiles
Widerlager bildet.
Neben den bereits erwähnten Faktoren der Beinstreckung und der Muskelkontraktion
der beteiligten Muskelschlingen, muss
dies optimalerweise durch die
großflächigste Muskulatur des Körpers, die Bauchmuskulatur über die
Bauch- und Unterbauchatmung stabilisierend unterstützt werden. Zusammenfassend und aufbauend auf den
letzten Seminaren bleibt zu sagen,
dass nur im komplexen Zusammenspiel von
● korrektem Stand, Streckung des
hinteren Beines im Zenkutsu-Dachi
● eines möglichst optimalen Bewegungsverlaufes
● der muskulären Kraft (anteilige
Zusammensetzung des Muskels
aus schnellen und langsamen
Muskelfasern)
● der Bewegungsenergie (kinetische
Energie) und somit aus der
Geschwindigkeit der Bewegung im
Zusammenhang mit der Summation der Teilimpulse in die selbe
Bewegungsrichtung (Schrittbewegung der Beine, Geschwindigkeit
der Faust und eindrehen des Oberkörpers bzw. der Beschleunigung
des Körpers)
● der Kraft, die sich aus dem Aufsetzen ergibt
(actio gleich reactio)
● der Körperspannung (stabiles Widerlager) und
● der Atmung bzw. der Aktivierung des Unterbauches
eine größtmögliche Effektivität der Technik erreicht
werden kann.
Im Training wird dies nur allzu deutlich, wenn der
Schüler am Makiwara trainiert. Dieses Trainingsgerät
gibt dem Ausführenden eine umgehende "Rückmeldung", ob das komplexe Zusammenspiel der
einzelnen Faktoren - zum Beispiel beim Oi-Zuki - im
Moment der Kraftabgabe derart gelungen ist, dass
die reactio ins Makiwara abgegeben wird.
Bericht: Alexander Hartmann
www.karate.de
23
Stilrichtungen
Kempo-Karate DAN-Prüfung im Dojo Garching
bei München/Bayern
mit Klaus Rennwanz (4. DAN) und Michael Mair (4.DAN)
Am 04.06.11 legten im neuen Dojo des VfR
Garching e.V. 4 Prüflinge ihre DAN-Prüfung
im Kempo-Karate ab.
Unter den Augen der Prüfer Klaus Rennwanz, Bundesstilrichtungsreferent und A-Prüfer aus Sigmaringen und Michael Mair, A-Prüfer aus Garching zeigten die Prüflinge nach langer Vorbereitung ihr Können. Die Prüfung startet pünktlich um 9 Uhr mit der
Abgabe der schriftlichen Ausarbeitungen der Prüflinge. Im Anschluss zeigten alle das komplette Prüfungsprogramm bestehend aus Karate-Techniken
(Kawashi-/Tachi-Waza, Uke-Waza, Tsuki-Waza, UchiWaza, Keri-Waza, Tobi-Geri, Renzoku-Waza, Katas in
Karate, Sai, Tonfa und Bo) Kobudo (Bo, Tonfa, Shinai und Sai) und Selbstverteidigung gegen einen
und mehrere Gegner. Das umfangreiche Programm
verlangte den Prüflinge nicht nur eine gute Konzentration sondern auch eine gehörige Portion Kondition ab.
Um kurz vor 15 Uhr hatten die Prüfer alles gesehen
und zogen sich zur Beratung zurück. Kurz danach
war es soweit und Martin Kraft konnte das DANDiplom zum 3. DAN mit großem Lob der Prüfer
entgegen nehmen, Christoph Höppner erlangte den
2. DAN, Michael Sauer und Helmut Riederer die
beiden Oldies im Team wurde der 1. DAN überreicht.
24
Klaus Rennwanz erläuterte im Abschluss jedem Teilnehmer die von ihm wahrgenommenen Stärken
und Schwächen, lobte und motivierte jeden weiter
an sich zu feilen.
Die Prüflinge zum 1. DAN wurden durch Michael
Mair mit einer Zeremonie und Übergabe eines
Katanas in den Kreis der DAN-Träger aufgenommen. Nach Überreichung war dann auch die
Anspannung in den Gesichtern der neuen DAN-Träger verschwunden und lockte doch das eine oder
andere Lächeln nach einem harten aber erfolgreichen Tag hervor.
Michael Mair
Berlin
Länder
Lehrgang mit Samad Azadi
beim Shotokan Karate Berlin 2011
Der 1. Mai ist in Berlin traditionell ein Tag
gemeinsamer Aktivitäten. Die einen genießen
den Tag der Arbeit bei deren Gegenteil und
tun kollektiv nichts.
Die anderen marschieren gemeinsam, entweder
weil sie in der Gewerkschaft sind oder bei den Autonomen. Wenn die einen schon wieder ihre Fahnen
eingepackt haben, stehen die anderen meist erst auf
und suchen dann in den üblichen Bezirken nach
den Polizeikräften, um mit ihnen gemeinsam in den
Mai zu tanzen. Sie selbst nennen das „Widerstand
gegen das System“, die Polizei spricht von Landfriedensbruch und die restlichen Berliner zucken mit
den Schultern und fegen am Montag dann die
Scherben zusammen. Dabei kann man den 1. Mai
auch anders verbringen, auch gemeinsam. Und
bestimmt sinnvoller. Etwa indem man Karate macht.
Das geht auch nicht ohne die Pflege von Traditionen. Aber wie bringt man das Neue rein, wie erhält
man Karate jung, ohne seine Geschichte zu verraten? Samad Azadi kann das. Der Hamburger ist 5.
Dan Shotokan, 3-facher Kumite World Cup Sieger,
2-maliger Vizeweltmeister, Europameister und
mehrfacher Deutscher Meister. Sein Frühjahrslehrgang beim Shotokan Karate Berlin e.V. hat selbst
schon seine eigenen Traditionen.
Da wäre etwa das gefürchtete Aufwärmen … dieses
Jahr ging es. Schnell kam Samad zur Sache. UraZuki, Kage-Zuki, Hiza-Geri und Mamashi Empi
waren das Thema der ersten Trainingseinheit. Diese
kurzen, seitlichen oder auch von unten nach oben
geschlagenen Techniken ähneln dem Boxen, aber
es gibt sie grundsätzlich genauso im Karate, nur
werden sie leider viel seltener geübt. Man konnte
dabei rasch erkennen, dass es hier auch um Anwendungen von Elementen der Tekki Sandan ging.
Doch zunächst stand bei Mittel- und Oberstufe das
Automatisieren dieser Techniken an der Pratze im
Vordergrund. Für manche Knöchel und Handgelenke eine echte Herausforderung. Aber wer schlägt
noch wie die Älteren auf ein Makiwara ein? „Karate
fing so an“, erklärte Samad, „Techniken am Makiwara üben, das machte sie schön hart, aber auch ziemlich steif. Dann kam das neuere Karate, wo es viel
mehr um Schnelligkeit und Lockerheit ging. Darüber haben wir dann aber ein wenig das Treffen verlernt.“ Und darum, so Samad, versucht er das heute
zu verbinden, die Härte mit der Schnelligkeit.
Pratzentraining ist dafür ideal. Ohne dabei allerdings
die Grundschule zu vergessen: Hüfteinsatz, Drehung der Fußgelenke, Kime nach oben – Schnelligkeit darf nicht auf Kosten des Körpereinsatzes
gehen. Nach der Mittagspause dröhnten ungewohnte Klänge durch die Halle.
Zum Aufwärmen ließ Samad die Mittelstufe Soundkarate machen – die Technobeats brachten jeden
rasch wieder auf Betriebstemperatur. Der Nachmittag war dann ganz dem Kumite-Variationstraining
gewidmet: Partnertraining mit ganz kurzer Distanz
wie am Vormittag, dann sofort umschalten auf
große Distanz, und dann wieder rein in den
„Infight“. In rascher Abfolge mit viel Partnerwechsel
ist das natürlich auch ein Konditionstest. Variationen
einer Kombination von Uraken, Kizami-Zuki und
Gyaku-Zuki rundeten das Kumite-Training ab. Zum
Abschluss gab es dann noch die Tekki-Sandan – die
auch manchen Dan-Träger etwas ratlos machte. Versprochen, Samad: Nächstes Jahr können wir sie!
Das Aufstehen am Sonntagmorgen war – na ja,
nicht ganz leicht. Die ungewohnten seitlichen Zukis
aus dem Oberkörper hatten in dessen Muskulatur
schmerzliche Spuren hinterlassen. Egal – das
gemeinsame Abschlusstraining am Morgen war
Pflichtsache, allein schon um die Dan-Prüflinge
nicht im Stich zu lassen. Wie schon am Vortag setzte Samad wieder seine Sound-Maschine ein, um
uns noch mal so richtig auf Touren zu bringen. Wer
da ein wenig die Nase rümpfte, dem sei gesagt,
dass das auch nichts anderes ist als Techniktraining
unter hoher konditioneller Belastung, also ein ganz
klassisches Element der Trainingslehre. Darum:
Dance to the Music!
Danach wiederholte Samad zur Vertiefung und Festigung noch einmal für alle die Themen des Vortages: Pratzentraining mit wechselnden Kombinationen von Faust- und Fußtechniken als Reaktions- und
Schnelligkeitsübung. Wie nicht anders von Berlin zu
erwarten, gaben alle nochmals alles. Von der abschließenden Dan-Prüfung hörte man, dass die Prüflinge insgesamt gute Leistungen zeigten und alle den
angestrebten Dangrad geschafft haben. Herzlichen
Glückwunsch, natürlich auch an die Teilnehmer der
Kyu-Prüfung! Dank an Samad Azadi für sein tolles,
intensives und wie immer herausforderndes Training, den SKB als Ausrichter und an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz und ihre
Begeisterung fürs Karate.
Gerald Wagner, Pressereferent BKV
25
Länder
Schleswig-Holstein
!! Ralph Lehnert reist durch die Karatewelt !!
Mit den folgenden Schlagzeilen konnte ein
Karate-Urgestein aus Schleswig-Holstein auf
sich aufmerksam machen. Wenn man sich die
Reiseroute anschaut, könnte man vermuten,
dass Ralph schon Rentner ist und ein wenig
von der Welt sehen will!
7 Jahren. Eine Riesen-Veranstaltung auf 10 Kampfflächen, Teilnehmer in diesem Jahr vornehmlich aus
Nord- und Südamerika, wenige Europäer. Kata-Einzel +45 J männlich: 10 Teilnehmer aus USA (5),
Kanada (1), Australien (1), Italien (1), Deutschland
(2). Halbfinale hat Ralph gegen den Vorjahressieger
und späteren Gewinner Jimmy Wong (USA) verloren. Kampf um Platz 3 gegen einen Italiener gewonnen.
Das ist aber nicht der Fall. Neben seinem Hauptjob
beim Hamburger Sportbund nimmt Ralph jede
Gelegenheit mit um seine Pokalsammlung zu
erweitern. Ralph Lehnert gewinnt Swedish Kata Trophy! Ca. 500 Teilnehmer aus Skandinavien, Osteuropa, Deutschland, Russland, Venezuela und Japan
waren angereist. Weltmeister Antonio Diaz aus
Venezuela und Weltmeisterin Rika Usami aus Japan
waren am Start.
In der Disziplin Kata Ü50 startete Ralph Lehnert aus
dem Toshima Dojo Ratzeburg. In der ersten Runde
bezwang er mit 5:0 den Schweden Jan Lindquist. In
Runde zwei wurde Reima Hänninen aus Finnland
ebenso mit 5:0 besiegt. Die dritte Runde ging mit
5:0 ebenfalls an Ralph Lehnert. Gegen Peter
Andersson aus Schweden reichte dann ein 4:1 zum
Titelgewinn.
Ralph Lehnert auf USA Reise
Am 23.04.2011 fanden im Convention Center des
Caesars Palace, Las Vegas die USA Open statt. Ausgerichtet von der USA National Karate Federation
(USA NKF) für alle Altersklassen und Disziplinen ab
Internationaler Ozawa Cup
Am gleichen Tag fand bereits zum 20. mal der Internationale Ozawa Cup in Las Vegas statt. Ca. 1.000
Teilnehmer in allen Disziplinen und Altersklassen
auf 8 Kampfflächen. Ralph Lehnert startet in der
Klasse Kata +45 J. männlich. Es waren 18 Teilnehmer aus USA, Kanada, Mittel-/Südamerika angetreten. Gewertet wurde nach einem Punktsystem.
Ralph konnte mit der Kata Gojushiho-Sho einen tollen 2. Platz erringen.
Text: Petra Lahme
Ralph Lehnert erfolgreich in Italien!
Zielort war Lignano an der italienischen Adriaküste,
ca. 80 km östlich von Venedig. Hier fand die WUKFWM statt, Ralph Lehnert startete in der Klasse Kata
+45 Jahre. Mit 21,6 Punkten belegte Ralph einen tollen 5. Platz.
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Schleswig-Holstein
Länder
Erfolgreiche Fahrt nach Koblenz
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Am letzten Aprilwochenende fuhr eine Delegation vom Karateverband Schleswig-Holstein
nach Koblenz zum 16. Krokoyama-Cup.
sehr knapp gegen die spätere Siegerin dieser Kategorie verlor. Somit: 3.Platz!!!!!! Ein super Ergebnis für
die Nübbelerin.
Dieses international, besetzte Turnier ist eines der
größten Veranstaltungen in Europa und erfährt
jedes Jahr unglaublichen Zuspruch von Athleten aus
ganz Europa! Daher ist es nicht verwunderlich, dass
der Deutsche Karateverband seine Kader-Athleten
zur Teilnahme anmeldet. Der SSV Nübbel war mit 7
Athleten am Start, 2 weitere Sportler wurden vom
Gettorfer TV gestellt. Auch wenn nicht alle Schleswig-Holsteiner mit einer Medaille nach Hause fahren konnten, ist bereits die Teilnahme und die
dadurch erlangte Erfahrung die Anfahrt wert. So
konnte der Rheinland-Pfälzische Karateverband
mehrere hundert Starter in der Oberwerth Sporthalle begrüßen.
Felix Behrendt vom SSV Nübbel wurde als Kaderathlet des Deutschen Karateverbandes in der
Gewichtsklasse -63kg der 14-15 jährigen gemeldet.
Nur eine Woche nach seinem Erfolg in Tschechien
ging Felix auch in Koblenz sehr zielstrebig von
Kampf zu Kampf. Das Halbfinale war erreicht und
dort wartete Philipp Tepel aus Bochum, der wie Felix
Mitglied im Nationalkader ist. Felix agierte in diesem
Kampf sehr beweglich und ließ dem Bochumer
kaum eine Chance in den Kampf zu kommen.
Durch schnelle und variantenreiche Fausttechniken
holte sich Felix mit 3:1 Wertungstreffern den Sieg
und stand im Finale gegen Eugen Keler vom Bremer
Karateverband.
!! Felix Behrendt
setzt seine
Siegesserie fort !!
Die Deutsche Meisterschaft der Jugend/Junioren am 21.-22. Mai 2011 war für Felix Behrendt ein weiterer Erfolg in seiner Karriere.
Felix konnte in der Gewichtsklasse der Jugend -63
Kg den Titel des Deutschen- Meisters erringen.
Hier die Platzierungen der KVSH Sportler:
1. Platz Felix Behrendt - Jugend - 63 Kg vom SSVNübbel
3. Platz Freya Christiansen - Jugend +54 Kg
vom SSV- Nübbel
5. Platz Robin Endrikat - Junioren -61 Kg
vom SSV- Nübbel
5. Platz Nicole Fölster - Junioren +59 Kg
vom Budo- Sport Kellinghusen
Die Entscheidungen wurden in der sehr schönen
Mehrzweckhalle auf insgesamt 8 Kampfflächen ausgetragen. Freya Christiansen (Kumite 14-15 Jahre
+54kg) kämpfte sehr konzentriert und musste sich
erst in der vierten Runde gegen Samira Michalek
aus Thüringen geschlagen geben. Dennoch ein toller Erfolg unter den ersten 8 Kämpferinnen zukommen!!! Nele Mielke (Kumite, 14-15 Jahre, -47kg)
setzte noch einen drauf. So konnte sie Sportler aus
Thüringen und der Schweiz besiegen und erreichte
das Halbfinale. Dort wartete Erika Boger vom Karateverband Niedersachsen.
Der Kampf war bis auf Kleinigkeiten ausgeglichen.
Aber wie es nun einmal ist, muss es einen Verlierer
geben und leider war es in diesem Kampf Nele, die
Auch im Finale gegen den Bremer ließ Felix keinen
Zweifel, wer an dem heutigen Tag mit dem 1.Platz
nach Hause fährt! Mit 4:1 Punkten holte sich Felix
zum dritten Mal diesen begehrten Titel. Der Bundestrainer, Klaus Bitsch, war mit dieser Leistung von
Felix sehr zufrieden! Leider konnten die restlichen
Nübbeler an diesem Tag nicht ganz oben mitkämpfen.
Sehr erfreulich war dann noch der 3.Platz (!) von
Kira Kapteina (Kumite 14-15 Jahre, +54kg) vom Gettorfer TV, die sich nach einer starken Vorstellung in
den Vorkämpfen in dieser Kategorie erst im Halbfinale geschlagen geben musste.
Text: Axel Behrendt
7. Platz Sascha Meyer - Junioren -61 Kg
vom Karate-Dojo Lübeck
7. Platz Adrian Zienkowicz - Junioren +76 Kg
vom Holsatia Kiel
7. Platz Ronja Schubert - Junioren Kata
vom Rot- Weiß Moisling
Text: Petra Lahme
www.karate.de
27
Länder
Berlin
Erfolge für das Kata-Team des ShinDoKan e.V
beim Deutschen Wado-Cup 2011
Am 9. April begab sich das Kata-Team des
ShinDoKan e.V., bestehend aus den Kämpfern
Arno Wehlan (Ü 60), Kurt Ziech (Ü 50), Uwe
Mühlenstädt (Ü 50), Torsten Lewandowski (Ü
40) und unserem „Kücken“ Janek Mühlenstädt (U 14) auf die lange Anreise aus Berlin
zum Deutschen Wado-Cup nach Chemnitz.
Gefolgt wurde das Team von einem „Tross“ von 4
unermüdlichen Fans. Schon hier einen herzlichen
Dank für die gezeigte lautstarke Unterstützung. In
der Chemnitzer Sachsenhalle begannen die Meisterschaften mit einer Schweigeminute für die Opfer
der Erdbebenkatastrophe in Japan. Zunächst musste
von unserem Team Janek sein können in der Klasse
Schüler U 14 unter Beweis stellen. Dabei konnte er
sich in einem der größten Pools durchsetzen und
gewann dann auch das Finale. Dort zeigte er eine
fast perfekte Chinto, was ihm die drei Stimmen der
Kampfrichter einbrachte.
Danach begannen die Kämpfe in der Klasse Ü 50.
Hier startete auch neben Uwe und Kurt das
„Fighting Fossil“ Arno mit seinen 80 Jahren. Damit
war er auch der älteste Teilnehmer des Turniers. Leider stellte sich kein anderer Starter in seiner Klasse
Ü 60, so dass Arno seine Leistung in der
nächsthöheren Klasse zeigen musste. Trotzdem
belegte er dort einen hervorragenden 3. Platz. Das
Finale machten dann Uwe und Kurt unter sich aus.
Uwe konnte es dann seinem Sohn gleichtun und
gewann ebenfalls den 1. Platz. Für unser Team starte zum Schluss Torsten in der Klasse Ü 40. Dort
musste er sich lediglich in der Vorrunde dem späteren Sieger unterlegen zeigen. In der Trostrunde
gewann er aber alle seine Kämpfe und konnte somit
noch einen guten 3. Platz belegen. Für seine
geschlossene Mannschaftsleistung konnte unser
Team dann unter den 25 beteiligten Mannschaften
einen guten 11. Platz in der Gesamtwertung belegen. Abschließend möchten sich noch alle Kämpfer
und Zuschauer des ShinDoKan e.V. bei dem Ausrichter des Turniers, dem Chemnitzer WSV, Abteilung Wado Ryu, bedanken, der mit viel Engagement, Herzblut und einigen hervorragenden Vorführungen die Meisterschaft zu einem vollen Erfolg
machte – hoffen wir, dass wir uns bald wiedersehen
werden.
Uwe Mühlenstädt
Herzliche Gratulation
Vom 01.06. bis 05. 06. 2011 fanden anlässlich der EM der Regionen in
Ankara/Türkei die Prüfungen der Internationalen Europäischen Kampfrichter statt. Mitja Suck bestand diese schwere Prüfung mit Bravour und
konnte am 05. 06. 2011 seine beiden Urkunden für den Kumite Judge A
und den Kata Judge A in Empfang nehmen. Bundeskampfrichterreferent
Roland Lowinger gratulierte und wünschte Mitja Suck weiterhin immer
ein glückliches „Kampfrichterhändchen“.
Roland Lowinger
mit-doping-ist-alles-umsonst.de
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28
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BREMER KARATE
VERBAND
Bremen
Länder
Andreas Bachmann
wird zum
„Sportler des Jahres 2010“
ausgezeichnet
Die Sportlerehrung in Bremerhaven wurde ein voller Erfolg für den
Leistungsträger Andreas Bachmann.
Der Karateka aus Bremerhaven war über Jahre hinweg immer wieder auf der
Liste der möglich zu wählenden Einzel-Kandidaten für den Titel „Sportler des
Jahres“. Zum ersten Mal wurde einem Karateka in der Seestadt diese Ehre zuteil.
Aber nicht nur in Bremerhaven, sondern auch in Bremen war er immer wieder
auf der Liste der möglichen Kandida
ten. Mit einem gewissen Abstand zum zweitplazierten wurde der Athlet der
Karate-Schule Nippon Bremerhaven Sportler des Jahres 2010 in Bremerhaven.
Er war vollkommen überrascht, ob dieser Auszeichnung, da er mit einer möglichen Erstplatzierung nicht mehr gerechnet hatte.
Alexander Bez
Kader- und Heimtrainer Sergej Hanert und der Karate-Leistungsträger Andreas
Bachmann, der mit der Auszeichnung „Sportler des Jahres 2010“ geehrt wurde
29
Länder
Rheinland-Pfalz
Start der RKV-Fördergruppe Süd ein voller Erfolg!
Kumite für die Jüngsten mit Perspektive
Seit März bietet der Rheinland-Pfälzische
Karate-Verband auch im Süden des Bundeslandes einmal im Monat ein FördergruppenTraining an, das den Karate-Nachwuchs
schrittweise an das Kumite heranführen soll.
wichtige Überzeugungs- und Pionierarbeit in den
südlichen Dojos von Rheinland-Pfalz um das Fördergruppen-Training auch in dieser Region zu etablieren. Im Norden und Westen wird das, vom RKVLeistungssportreferenten Walter Hehl ins Leben
und internationalen Meisterschaften, wie u.a. den
Luxemburg-Open und dem Barbarossa-Cup dokumentieren, dass die Frühförderung in RheinlandPfalz wirklich sinnvoll ist.
Die Zielstellung in der
Altersklasse unter 11
Jahren ist vor allem den
Jüngsten Spaß und
Freude am Karate-Sport
zu vermitteln und Karate-Talente frühzeitig zu
entdecken und zu fördern. „Im Training in der
Fördergruppe
wird
Kumite spielerisch vermittelt.
Dabei werden wichtige
technisch-taktische
Grundlagen für später
gelegt. Wenn Athleten
diese Frühförderung
Die Teilnehmer der Fördergruppe Süd mit den beiden verantwortlichen Trainern Christian Grüner (l.)
genießen, haben sie
und Andre Schatzinger (r.)
auch eine viel bessere
Basis, sich von Anfang
an im Schülerbereich zu behaupten.“ betont der gerufene, Konzept durch Marc Brettnacher und eigenen Haustür.
RKV-Schüler-Landeskader-Trainer Christian Grüner.
Mario Zeiler schon länger erfolgreich umgesetzt
und trägt schon erste Früchte. Vordere PlatzierunGrüner, leistete im März und April dieses Jahres gen der Fördergruppen-Mitglieder auf nationalen
Die Kinderurkunden für Zwischenprüfungen
sind bei Euren Landesgeschäftsstellen zu bestellen.
30
In Zukunft wird Andre
Schatzinger vom 1.KV
Ludwigshafen, selbst
erfolgreicher Landeskader-Athlet und Nachwuchstrainer das Training in der Fördergruppe Süd leiten. „Die Kids
entwickeln sich von
Monat zu Monat weiter
und auch die beteiligten
Dojoleiter die Eltern der
Kids unterstützen die
Arbeit optimal.“
In Zukunft wird der Trainingsort regelmäßig
zwischen Kaiserlautern,
Frankenthal und Landau
wechseln. So haben alle
Teilnehmer auch einmal
das Training vor der
Volker Bernardy
Länder
Rheinland-Pfalz
RKV: Starke Kinder noch stärker gemacht
„Kinder stark machen“ ist eine Initiative des
Bundesamtes für gesundheitliche Aufklärung.
Ziel ist die Suchtprävention.
Starke Kinder brauchen keine Drogen, da sie u.a. im
Verein ein positives Sozialverhalten erlernen. Sie
haben Spaß am Sport und leben gerne in der Realität und können mit Ihren Problemen umgehen.
Wie aber macht man Kinder so stark? Man lädt mit
Ulrike Maaß eine kampferprobte, (Kumite, ThaiBoxen, Boxen) vor Selbstbewusstsein strotzende
Referentin ein, die sichtlich Spaß daran hat, Kinder
ein gesundes Selbstvertrauen mitzugeben. Dies
macht Sie mit diversen Übungen wie Stimmschulung, Spielen, die Aufmerksamkeit fördern und
Selbstverteidigungsübungen. Außer hiermit Kinder
zu stärken, vermittelt sie besonders eins: Spaß.
Sandra Werling, die Frauenreferentin des RKV und
Initiatorin dieses Lehrgangs, trainierte uns dann
unter freiem Himmel bei bestem Sonnenschein mit
dem Bo(Langstock). Viele der Probaten hatten so
etwas noch nie in der Hand. Trotzdem war nach
ersten Übungen der Bann des Neuen gebrochen.
Auch Sandra verstand es vom ersten Moment die
Übenden zu begeistern. Schön war vor allem, dass
viele Nicht-Kampfsportler an diesem Lehrgang teilnahmen. Nicht wenige davon haben sich inzwi-
schen beim ausrichtenden Verein, des SKD Göttschied angemeldet. Kaum waren Ulrike und Sandra
auf dem nach Hause Weg, wurde Abteilungsleiter
Leo Stibitz mit der Frage konfrontiert: Wann kommen die wieder?
„Na hoffentlich bald!“
Text und Bilder: Leo Stibitz, Stellv. RKV-Jugendvorstand
Aber es ist allzeit präsent, die Frau hat Power, die
kann gefährlich werden. In der Pause konnte Leo
Stibitz, Abteilungsleiter, dann die Sportler und
anwesenden Eltern näher über die Initiative „Kinder
stark machen“ informieren. Für die Kinder gab es TShirts und Bälle aus dem Event-Paket des ‚Kinder
stark Machen-Teams’ der BzGA. Kinder und Erwachsene trainierten zum Teil gemeinsam und auch
Männer mit Frauen, um so realistische Situationen
zu schaffen, wie sie bei reinen Frauenlehrgängen oft
nicht geboten werden.
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31
Länder
Rheinland-Pfalz
3 x Gold beim 16. Internationalen Krokoyama-Cup
in Koblenz
Auch wenn in diesem Jahr die
Massen Koblenz aufgrund der
Bundesgartenschau besuchen,
gibt es immer noch eine genügend große Nachfrage nach dem
größten europäischen Nachwuchs-Turnier – dem 16. Internationalem Krokoyama-Cup.
Der Krokoyama-Cup gilt seit Jahren
als eines der renommiertesten Turniere für nationale und internationale
Wettkämpfer und in seiner 16.Auflage
konnte der Rheinland-Pfälzische Karate Verband (RKV) als Ausrichter wieder einmal rund 850 Karateka aus 150 Vereine und
13 europäischen Nationen in der Großsporthalle
Oberwerth begrüßen, die allesamt interessante und
spannende Begegnungen erwarten ließen.
Kata Mädchen
In der Disziplin Kata sollte es ein sehr erfolgreicher
Tag für die RKV-Athleten werden. Bei den Mädchen
D ging die amtierende Landesmeisterin Sophia Graf
vom KSV Trier für das DKV-Nationalteam an den
Start. Gleich in der ersten Runde traf sie dort gegen
die Schweizer Landesmeisterin Nathalie Schmidt,
die die Triererin aber klar mit 5:0 Kampfrichterstimmen besiegte. Auch die nächste Runde konnte sie in
einem RKV-Duell gegen Elisabeth Geisen (KD
Mayen/Mendig) mit 5:0 gewinnen. In Runde drei
ging es dann gegen die Engländerin Tutty Lauren,
aber auch sie vermochte es an diesem Tag nicht,
Sophia zu schlagen. Mit einem erneuten 5:0 gelang
ihr somit der Einzug ins Poolfinale. Dort kam es
dann zum zweiten rheinland-pfälzischen Vergleich
gegen Julia Lamprich vom KC Wittlich, den die Triererin aber auch mit 5:0 gewinnen konnte und Julia
somit auf Platz 3 verwies.
Im Finale stand Sophia dann Miriam Risse vom Hessischen Landesverband gegenüber, die der Triererin
aber auch keine Flagge abnehmen konnte. Nach
dem fulminanten Sieg in Koblenz stehen die Voraussetzungen sehr gut, dass Sophia bei der JugendDM im Mai in Erfurt ganz vorne mitspielt. Die
thüringische Landeshauptstadt war bereits vor zwei
Jahren ein gutes Pflaster für die Sportlerin des KSV
Trier, denn 2009 konnte sie dort ihren ersten Deutschen Meistertitel in der Schülerklasse gewinnen.
Kata Jungen
Ebenfalls für das DKV-Team ging in der Disziplin
Kata Jungen E Konstantinos Thomos aus Schifferstadt mit der Kata Sepai in die erste Begegnung. Mit
einem klaren 5:0 Sieg über den Nguyen Ngoc Sang
aus Aschaffenburg bewies er von Beginn an absolu32
den Wettbewerb. Auch Anna lies alle
Konkurrentinnen hinter sich und
erreichte erwartungsgemäß das Finale. Dort traf sie dann auf die Siegerin
des Jahres 2009 Monika Smolarova
aus der Tschechischen Republik, der
sie sich schließlich knapp geschlagen
geben musste.
te Konzentration. Der nächste Gegner war dann
Daniele Nurra aus dem NRW-Landeskader, der aber
ebenfalls mit 0:5 gegen eine starke Kata Annan dem
Pfälzer Favoriten unterlag. Sodann wurde die Konkurrenz international, als sich der 17 jährige in
Runde 3 Soudny Ludek aus der Tschechischen
Republik gegenüber sah; aber auch hier dominierte
Kostas mit der Kata Nipaipo und erhielte wieder ein
klares Votum von 5:0. Im folgenden Poolfinale kam
es zum direkten Vergleich mit seinem NationalteamKollegen Robin Geduhn aus Berlin. Auch hier zeigte
er mit der Kata Suparimpei einmal mehr seine
ganze Klasse und siegte erneut mit 5:0 Kampfrichterstimmen.
Das i-Tüpfelchen hob sich der Schützling von Michael Hoffmann dann für das Finale auf: Mit der Kata
Chatanyara Kushanku besiegte er seinen Gegner
Rémi Martorana aus Frankreich wieder deutlich mit
5:0 Kampfrichterstimmen und gab somit bei diesem
Turnier keine einzige Flagge ab. In der Gruppe der
Juniorinnen ging mit der amtierenden ESKA-CupGewinnerin und Vorjahres-Zweiten Anna Müller (KD
Mayen/Mendig) die dritte Kata-Favoritin des RKV in
Nachdem sich Lukas Otterstätter
(1.JJJKC Haßloch) im Kumite -76kg
und Riccardo Prevete (PSV Ludwigshafen) im Kumite -55kg bereits die Silbermedaillen gesichert hatten, ging in
der Kategorie Kumite Junioren -68kg
mit Lukas Siebel vom KSV Wirges ein weiterer Favorit aus dem RKV an den Start. Trotz einer leichten
Blessur im Rücken zeigte der Titelverteidiger und
EM-Dritte eine überzeugende Leistung. Nach zwei
Freilosen besiegte Lukas in der dritten Runde klar
den Niederländer Van Leeuven und setzte sich auch
im Poolfinale gegen seinen DKV-Kaderkollegen Max
Lachmann klar durch. Im Halbfinale traf er dann auf
den Thüringer Franz Streitz und beide Kämpfer
machen es spannend. Beim Stand von 2:2 gelang
Lukas wenige Sekunden vor Kampfende ein spektakulärer und wertbarer Kick zum Kopf seines Kontrahenten und der Schützling der beiden Landestrainer
Lukas Grezella und Christian Grüner löste somit das
Ticket für das Finale.
Im Duell gegen den Schweizer Nicola Perren bewies
Lukas einmal mehr seine Topform mit einem souveränen 4:1 und ist damit auf dem besten Wege
auch das Ticket für die WM im Herbst nach Malaysia zu lösen. Mit insgesamt 10 Podiumsplätzen in
dieser Konkurrenz und davon 3 Ersten Plätzen können die Sportler und ihre Trainer hochzufrieden sein
und es bleibt zu hoffen, dass die RKV-Athleten auch
bei den kommenden Deutschen Meisterschaften in
Erfurt ihre Leistungen wie hier in Koblenz abrufen
können.
Volker Bernardy, RKV-Pressereferent
Bilder: Christian Grüner, Michael Hoffmann, KSV Trier
Länder
Rheinland-Pfalz
Bei French Open mehrere
Platzierungen geholt
Rolf Transier errang zwei 1. Plätze
und einen 3. Platz
Drei Nationen waren in dem 30-köpfigen Teilnehmerfeld vertreten, Karateka aus Frankreich, Spanien
und Deutschland maßen ihr Können in den Disziplinen Kata offen, Kata Kategorie, Kihon und Kumite. Aufgrund seiner Erfolge erhielt Transier, 4. Dan,
der im März Deutscher Meister wurde, prompt eine
Einladung zur Internationalen Offenen Meisterschaft
in Spanien, die im November 2011 ausgetragen
wird. Dort werden Teilnehmer aus sieben Nationen
erwartet.
Mit zwei 1. Plätzen in der Disziplin Kata und
einem 3. Platz im Kumite kehrte Rolf Transier,
der für den 1. Shotokan Karate Club Frankenthal startet, von den Internationalen Französisch Open aus Lyon zurück.
Die Einladung zur French Open erhielt Transier bei
der 1. Internationalen Bavarian Open, bei der der
beinamputierte Karateka im Herbst vergangenen
Jahres den 1. Platz errang. Die Bavarian Open für
Menschen mit Behinderung waren sozusagen die
Grundsteinlegung für das weltweite Karate für Menschen mit Handicap. Transier, seit nahezu vier Jahrzehnten aktiver Karateka, erbringt den Beweis dafür,
dass eine Behinderung nicht das sportliche Aus
bedeutet. Als er in den 90er Jahren durch einen
Unfall seinen Unterschenkel verlor, prophezeiten
ihm die Ärzte, dass er seinen Sport nie wieder ausüben würde. Mit eisernem Willen und Trainingsfleiß
strafte er sie Lügen.
Mit seinen Erfolgen leistet Transier Pionierarbeit für das Karate für Menschen mit Handicap.
„Ich möchte die Menschen animieren, etwas zu tun
und mitzumachen“, erklärt Transier sein unermüdliches Engagement. „Für mich bedeutet Karate-Do
vor allem Selbstbeherrschung und Disziplin. Karate
entwickelt die Persönlichkeit und lehrt zugleich den
Umgang mit Menschen.“
33
34
Länder
Thüringen
4. Thüringer Sound-Karate-Turnier in Erfurt
Am 07.05.2011 lud das Karate Dojo Chikara
Club Erfurt bereits zum 4. Thüringer SoundKarate Turnier. Austragungsort war in diesem
Jahr die Sporthalle der Aktivschule in Erfurt.
Neben den einzelnen Außenstellen des Karate Dojo
Chikara Club kamen wieder bekannte Wettkämpfer
aus Apolda, Chemnitz und dieses Jahr erstmalig
auch aus Dresden. Dies zeigt, dass Soundkarate
auch immer mehr Vereine im Osten von diesem
guten kindgerechtem Programm begeistert sind.
Pünktlich um 09:00 Uhr eröffnete einer der Verantwortlichen, Swen Sattler die Veranstaltung. Zunächst
begannen die Wettkämpfe für die Kleinsten im Alter
von 4-7 Jahren in den Disziplinen Parcours, 4erBlöcke nach Musik und Kumite am Ball. Hierbei
überraschten viele der Starter schon mit sehr guten
Leistungen. Nach der Siegerehrung und einer kleinen Mittagspause ging es dann für alle im Alter von
8-13 Jahren weiter. Auf Grund der Veränderungen,
auch im Prüfungsprogramm, zeigten die Größeren
neben den 4er-Blöcken nach Musik dann auch die
entsprechende Kata. Dies war für viele eine große
Herausforderung, doch die Kinder und Jugendlichen meisterten dies ohne Probleme.
Den Kampfrichtern wurde es bei ihren Entscheidungen nicht einfach gemacht, doch am Ende siegten
verdient die Besten in den einzelnen Gruppen.
Durch eine gute Unterteilung in Alter und Gürtel-
graden, hatten auch die Sportler die noch nicht so
lange Karate betreiben eine faire Chance. Wir möchten uns auch bei allen Helfern bedanken, die diesen
Tag so reibungslos möglich machten und freuen
uns bereits auf das nächste Jahr.
Frank Sattler
Karatetrainingslager in Zeulenroda
Am 8.6. 2011 lud das Asiatische Bewegungszentrum
e.V. zum 2. Trainingslager mit Wolf-Dieter Wichmann ein. Er ist einer der Pioniere, die Karate in
Deutschland bekannt gemacht haben. Mit seinem 7.
Dan ( Meistergrad ) gehört er auch zu den höchstgraduierten Karatelehrern in Deutschland.
Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, alle konnten bei
diesem Training etwas lernen. Es wurden Grundlagen sowie Lehrmethoden an Schüler und Trainer
vermittelt.
Ein wichtiger Bestandteil war das „Voneinander-Lernen“. Dan-Träger zeigten Anfängern wie sie richtig
Mit ca.60 Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen, waren es mehr Karateka als im letzten Jahr. Die Teilnehmer
kamen aus Dessau, Zörbig, Crimmitschau und sogar aus Erlangen hatten
zwei den Weg nach Zeulenroda
gefunden.
Wir haben uns sehr gefreut, dass auch
Karatevereine aus Hohenleuben und
Zeulenroda sich für dieses Trainingslager interessiert haben. Bisher war das
zu unserem Bedauern nicht so, denn
so vielseitig Karate ist, so vielseitig waren auch die
einzelnen Interessen der Vereine.
Vielleicht ist das der Anfang zu einer freundschaftlichen Zusammenarbeit unter den hier arbeitenden
Vereinen, so dass wir voneinander lernen können.
Mit den Vereinen, die aus anderen Regionen
kamen, wurden schon Vereinbarungen getroffen,
gemeinsame Trainingslager zu organisieren.
stehen müssen oder wie eine Technik auszusehen
hat. In einer anderen Trainingseinheit lernten
Schüler von Schülern und man konnte auch da
schnell die Fortschritte erkennen. Selbst die Danträger lernten noch viel voneinander. Bei Fragen war
Wolf-Dieter Wichmann zur Stelle und zeigte wie
man es richtig macht. Man konnte spüren, dass
Respekt und die Achtung des Trainingspartners
genauso zu seiner Lehrmethode gehören, wie die
gute Ausführung der einzelnen Techniken.
Dieses Trainingslager war für unseren Verein ein
Höhepunkt in diesem Jahr. Der Vorstand ist der Meinung, dass solche Trainingslager nicht nur das Fachliche im Karate vermittelt, sondern das auch der
Spaß an gemeinsamen Unternehmungen und der
Zusammenhalt im und um den Verein
gestärkt wird. Die Kinder, die mit den
Erwachsenen zusammen den Grillabend gestalten und dann in einer
Halle übernachten, wissen wie viel
Spaß das macht. Die Eltern haben
gleichzeitig die Möglichkeit mal zu
sehen, zu welchen Leistungen ihre
Kinder in der Lage sind.
Die Eltern, die aus erster Hand wissen
wollten wie und warum im Karate so
ein Training notwendig ist, konnten
dies aus erster Hand erfahren. Wolf-Dieter Wichmann ließ keine Fragen unbeantwortet.
Es war ein erlebnisreiches Trainingslager und alle
versprachen sich: „Nächstes Jahr sind wir wieder
hier!“
Matthias Puch
35
Länder
Hamburg
Hamburger Karate-Verband e.V.
Japanischer Kulturtag am 20. Mai in Hamburg
– da durften Samad Azadi und die Karate-Academy nicht fehlen
150 Jahre Freundschaft Deutschland – Japan.
Unter diesem Motto stand der Japanische Kulturtag 2011, der am 20. Mai mit vielfältigen
Attraktionen aus den Bereichen Sport und
Kultur im Asien-Afrika-Institut der Universität
Hamburg gefeiert wurde.
Ausstellungen und Stände ergänzten den kulturellen Rahmen, der ein weiteres Mal die starke Verbundenheit zwischen den hier lebenden Japanerinnen und Japanern und der Hansestadt Hamburg
sichtbar machte. Viele Gäste waren erschienen, um
die von den Freunden des Budos zwischen 18 und
20 Uhr veranstaltete Vorführung japanischer Kampfkünste zu erleben. Das hiesige japanische Generalkonsulat hatte auch diesmal wieder um sportliche
Beteiligung durch den Hamburger Karate-Verband
gebeten. Längst zur Tradition geworden, eröffnete
Samad um 18 Uhr die Kampfkunstvorführung mit
16 Schülerinnen und Schülern seiner Karate Academy und gab einen 20-minütigen Überblick über
die gesamte Bandbreite unseres Sports.
Ob Kihon, Kata oder Kumite: Samad erklärte den
dicht gedrängt stehenden Zuschauerinnen und
Zuschauern die Entstehungsgeschichte des Karate
sowie alle vorgeführten Techniken und deren
Bedeutung. Anschließend zeigten Aikido, Ryukyu
Kobujutsu, Iaido, Kendo und Kyudo was sich hinter
ihrer Kampfkunst verbirgt. Auch in diesem Jahr gab
es neben landestypischen Speisen, einer Teezeremonie, dem japanischen Filmfest, der Papierfaltkunst Origami, der Blumensteckkunst Ikebana,
Tuschemalereien und Bonsaikunde wieder vieles zu
entdecken.
Text und Fotos: Wolfgang Adamek
SC Condor - Kata-Turnier zugunsten der
Herz-Kinder-Hilfe Hamburg e.V.
36
Im 35. Jahr seines Bestehens hatte das Karate-Dojo SC Condor e.V. die Dojos
Alstertal/Langenhorn, Siek, Meiendorf und
Concordia zu Gast. Mit 67 jugendlichen Teilnehmern, eingeteilt in 10 Startklassen und
eine Mannschaftskategorie, war dieses Turnier nicht nur „personaltechnisch“, sondern
besonders in der Mittel- und Oberstufe auch
leistungsmäßig im Niveau in der Spitzenklasse anzusiedeln.
Gutes dabei heraus. Auch den vielen fleißigen Helfern, den objektiven Kampfrichtern, angeführt von
Hizir Yildiz, den engagierten Kämpfern und ganz
besonders den zahlreich erschienenen fachkundigen Zuschauern sei hier ein herzlicher Dank ausgesprochen. Keiner der Turnierteilnehmer und Teilnehmerinnen ging im Anschluss an den sportlichen
Beitrag mit leeren Händen nach Hause; auch den
nicht platzierten Kämpfern wurde eine schöne Erinnerungsmedaille an diesen Tag überreicht.
Lange hatte der Planer Klaus-Peter Huber an „seinem“ ersten Turnier „gebastelt“ und es kam etwas
Im Vordergrund dieses Turniers stand aber die gute
Tat für die Herz-Kinder-Hilfe Hamburg e.V. Alles was
an Euros und Cents „über war“, ging als Spende an
diese wichtige Organisation, die ihren Sitz im
Eppendorfer Universitäts-Klinikum hat. Spartenleiter
Peter Quittnat, seit 18 Jahren treibende Kraft im Einsatz des Dojos SC Condor für Zuwendungen in
diese Richtung, zeigte sich am Ende der Veranstaltung sehr zufrieden mit dem Erlös, auch aus dem
kleinen Imbisstand, geführt von der unermüdlichen
Frau Yildiz und bedankte sich bei den Sportlern und
Zuschauern für „so manche müde Mark für einen
guten Zweck“, wie er sich ausdrückte.
Text und Foto: Walter Steinhauer
Länder
Hamburg
Hamburger Karate-Verband e.V.
Mit dem Fahrrad auf dem Weg
zum Hanshi
Fritz Nöpel – 9. Dan Goju-Ryu
Seit Gründung 1972 leitet Fritz den Goju-Ryu KarateBund Deutschland, in den letzten 15 Jahren als
Ehrenpräsident. 1993 initiiert er die Gründung des
Europäischen Goju-Ryu Verbands EGKF. 2007 verleiht
ihm der DKV den 9. Dan und Tomoharu Kisaki, Präsident des Yuishinkan Goju-Ryu Verband, den zweithöchsten japanischen Ehrentitel Hanshi. Dieser wird
anschließend in Japan bestätigt.
Fritz Nöpel, höchstgraduierter deutscher Karateka im DKV, wird am 3. November 1935 in der
schlesischen Landeshauptstadt Breslau geboren und kommt als Zwanzigjähriger 1956 in Sri
Lanka zum ersten Mal mit Karate in Kontakt.
Der mittlerweile 75-jährige gibt noch immer regelmäßig an vielen Wochenenden im Jahr Lehrgänge in
Deutschland, Spanien und den USA. 1967 gründet
Fritz die bis heute aktive Karateabteilung im Polizeisportverein Dortmund, Deutschlands ersten Goju-Ryu
Verein, und 1979 sein Heimat-Dojo Goju-Ryu Karate
Do Kamen/Bergkamen e.V.
Rückblende. Nach seiner Berufsausbildung zum Bergmann startet Fritz 1954 mit dem Fahrrad zu einer
Reise um die Welt, um ursprünglich die Olympischen
Spiele 1956 in Melbourne zu sehen. Doch dazu
kommt es nicht. Die Radtour führt ihn durch Frankreich, Schweiz, Italien, Jugoslawien, Griechenland,
Türkei, Syrien, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Burma, Ceylon, Malaysia, Singapur, Indonesien, Thailand, Vietnam, Hongkong, China und Taiwan. Im Winter 1957/58 erreicht
er schließlich Japan. Die Tour geht anschließend weiter. Über Kanada in die USA, nach San Francisco. In
den Vereinigten Staaten absolviert Fritz eine Berufsausbildung zum Tiefseetaucher. Im Herbst 1958 fährt
er über die Philippinen zurück nach Japan, wo er als
Berufstaucher arbeitet und schließlich dauerhaft mit
Karate beginnt.
Bei Sensei Tomoharu Kisaki im elitären YuishinkanDojo erlernt Fritz das GOJU-RYU-Karate. In Japan trifft
er seine spätere Ehefrau Eiko und wird als Familienmitglied in die tief verwurzelten Traditionen der Japaner mit eingebunden. Über die neuen Verwandten
öffnen sich für ihn auch Türen zu anderen, nicht
öffentlichen, Kampfkünsten, wie beispielsweise das
Ninjitsu. 1967 kommt er mit Ehefrau und Tochter
Jaqueline nach 13-jähriger Reise um den halben Globus zurück nach Deutschland, um als Beamter bei der
deutschen Bundesbahn bis zu seiner Pension
beschäftigt zu sein. Zu dem Zeitpunkt besitzt er
bereits den 4. Dan.
Lesen Sie jetzt die aufschlussreichen Ansichten eines
sympathischen Großmeisters, dessen Bestreben als
stilübergreifender Kursleiter darin liegt, die Kampfkunst und nicht das Sportkarate zu vermitteln.
Was bewegte den 19-jährigen Fritz dazu, nach seiner
Berufsausbildung mit dem Fahrrad 1954 von
Deutschland nach Melbourne zu starten, um auf dem
Weg dahin in Japan als 29. Reiseland hängen zu bleiben und Karate zu erlernen?
Ich machte schon als Sechzehnjähriger mit einem
Freund Radtouren bis nach Schweden und übernachtete im Zelt. Es war wohl die aufkommende Reiselust
in der Zeit des Wirtschaftswunders, die mich schon
damals neugierig auf die ganze Welt machte. Diese
Neugier habe ich bis heute in mir.
Was hat Dich an Japan und den japanischen Meistern
so beeindruckt, dass Du schließlich eine Japanerin
geheiratet hast und von 1958 bis 1967 dort geblieben
bist?
Die netten, hilfsbereiten Menschen faszinierten mich
und ich bekam schnell Kontakt zu vielen Personen.
Da ich als junger Berufstaucher in Japan gutes Geld
verdiente, stellte sich für mich die Frage nach der
Rückkehr nach Deutschland (noch) nicht.
Was verbindest Du mit Karate?
Karate ist am Anfang eine sehr wirksame Selbstverteidigung. Später wird daraus eine Lebensphilosophie,
die zu einer guten Schulung für Körper, Geist und
Seele führt. Eine Charakterschule fürs ganze Leben.
Wo liegen Deine Schwerpunkte im Karate?
Mein Schwerpunkt liegt im Jukuren-Training. 1986
habe ich die Jukuren-Bewegung in Deutschland
gegründet. Jukuren bedeutet die Erfahrenen. Das
sind zum einen die Späteinsteiger, die eine Herausforderung im Alter suchen, aber auch diejenigen, die
schon lange beim Karate dabei sind.
Wie motivierst Du als Trainer Deine Schülerinnen und
Schüler zu Höchstleistungen?
Ich fördere die guten Eigenschaften meiner Karateka,
indem ich sie vorlebe. Beispielsweise die Höflichkeit,
Pünktlichkeit und die Ordnungsliebe. Mir ist wichtig,
das Selbstvertrauen meiner Schülerinnen und Schüler
aufzubauen. Eine weitere Motivation ist nicht erforderlich.
Auf welche Weise kann Deiner Meinung nach das
Interesse an unserer Kampfkunst in Deutschland
gesteigert werden?
Karate ist ganz wichtig für die Gesundheit. Ich denke
hier beispielsweise an die Atemschulung und Gymnastik. Außerdem dient unser Sport der Charakterschulung. Dies alles müsste deutlich herausgestellt
werden. Zugleich sollte aber auch an die Wurzeln, an
die traditionellen Formen also, erinnert werden.
Du hast gemeinsam mit Martin Nienhaus im vergangenen Jahr das Buch „Jukuren: Kampfkunst der Erfahrenen“ herausgegeben. Womit beschäftigt sich das
Buch inhaltlich und arbeitest Du an einer Fortsetzung?
Das Buch will einen Weg aufzeigen, den man sportlich auch als älterer Mensch noch gehen kann. Es geht
darum, Techniken zu erkennen und zu trainieren, die
selbst im höheren Lebensalter noch möglich sind.
Das Buch soll Mut machen und den Glauben an das
eigene Können stärken. Momentan arbeite ich an
einer speziellen Jukuren-Kata und an einem weiteren,
sehr ausführlichen Buch, das sich ganz allgemein mit
Karate und den Kampfkünsten beschäftigen wird.
Welche Hobbys hast Du außer Karate und Schreiben
noch?
Ich mache gerne lange und weite Reisen, kenne mittlerweile fast die ganze Welt. Des Weiteren lese ich
sehr gerne und begeistere mich, wie schon in meiner
Jugend, noch immer für Camping, weil man da der
Natur unmittelbar verbunden ist.
Welche Charaktereigenschaften schätzt Du besonders, und was missfällt Dir?
Ich mag Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit,
besonders auch im Umgang mit älteren Menschen.
Lügen und Gewalt lehne ich ab. Vorurteile sind für
mich schlimm, denn ich habe in jedem der von mir
bereisten Länder nur hilfsbereite, nette Menschen
kennen gelernt.
Würdest Du etwas anders machen, wenn Du dein
Leben nochmals neu gestalten könntest?
Nein, ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben, so
wie es bisher gelaufen ist.
Welchen Ratschlag möchtest Du jungen Menschen
mit auf ihren Lebensweg geben?
Entwickelt Geduld, lernt Disziplin und Pünktlichkeit.
Überlegt, bevor ihr etwas macht. Beschäftigt euch mit
der Geschichte der Kampfkunst, um die dahinter stehende Kultur zu verstehen.
Was wünschst Du Dir zu Gunsten der Allgemeinheit
am meisten?
Ich wünsche mir ein friedliches Miteinander aller Völker und dass der Glaube an das Gute im Menschen
und an die Zukunft nicht zerstört wird.
Wolfgang Adamek
Fotos: Norbert Dopierala
37
Länder
Hamburg
Hamburger Karate-Verband e.V.
Benefiz-Lehrgang für Japan
in Hamburg
Buchvorstellung
M.v.Saldern (Hrsg.)
Meisterung
des Ichs.
Neumünster: BoD, 2011.
ISBN 978-3-8423-3400-7
(Bestellung über www.budoweb.de oder im Buchhandel)
„Karateka für Japan“. Diesem Aufruf des
Hamburger Karate-Verbands e.V. (HKV) für
einen Benefizlehrgang zugunsten der japanischen Bevölkerung folgten am 30.04.2011
trotz Ferienzeit und schönem Wetter
162 Karatekas. Organisiert wurde dieser Lehrgang
vom Hamburger Breitensportreferenten Michael
Dück und der Schulsportreferentin Vanessa Strunk.
Es wurden 15 interessante und lehrreiche Trainingseinheiten von 14 namhaften Trainern aus Hamburg
und Umgebung angeboten – darunter 5 Einheiten
speziell für Kinder. Karateinteressierte Erwachsene
und Kinder hatten die Gelegenheit, in 2 speziellen
Kursen von Michael Dück und Kim Punert diesen
Sport zu „beschnuppern“.
Für Fortgeschrittene zeigte der Hamburger KumiteLandestrainer Ibo Günes „Wettkampf-Kumite“, der
Kata-Landestrainer Schleswig-Holsteins Rudolf
Preuss demonstrierte „Grundschulkoordinationen“,
Bernd Facklam unterrichtete Selbstverteidigung mit
Einflüssen von Ju-Jutsu. Frank Carmichael lehrte
schnelles Schmerzpunktfinden zur Abwehr von
Angreifern und Uwe Hirtreuter erklärte Selbstverteidigungssequenzen aus dem Wado-Ryu. Sevki Akyildiz unterrichtete in seiner Trainingseinheit „Hara,
richtige Atmung und Kiai“, Joachim Töpfer zeigte
Oberstufenkarateka „Kombinationen und Partnertraining“, Peter Lembke widmete seinen Unterricht
38
dem Thema „Klebende Hände“, während Axel
Domnicks Schwerpunkt das „Ausweichen, Umleiten
und Blockieren“ war. Insgesamt waren alle Trainingseinheiten spannend, kurzweilig und lehrreich.
Den Kindern widmeten sich die Trainer Heinrich
Reimers, Andreas Brannasch sowie Vanessa Strunk.
Zum traditionellen Angrüßen hielt der Präsident der
HKV Joachim Kraatz eine bewegende Ansprache
und der ebenfalls anwesende japanische Vizekonsul
drückte seine Dankbarkeit für diese Hilfsaktion aus.
Aufgrund des überregionalen Charakters dieser Veranstaltung erschien ein Reporter des NDR samt
Übertragungswagen und berichtete für eine Hörfunk-Live-Schaltung auf NDR 90,3 von den Trainingseinheiten und führte kurze Interviews mit den
Veranstaltern. Als Abrundung dieses japanischen
Tages boten Britta Eisermann Shiatsu-Behandlungen sowie Steffi Hebsacker eine einführende
Erklärung in das GO-Spiel an. So kamen durch Eintrittsgelder und Spenden, die ohne Abzüge der
Hilfsorganisation „World Vision“ zur Verfügung
gestellt wurden, insgesamt 3.160,- Euro zusammen.
World Vision garantiert, dass die von uns gesammelten Spendengelder ausschließlich der Aktion
„Japan in Not“ zu Gute kommen wird.
Danke
Vielen Dank an die Trainer, die sich allesamt ehrenamtlich in den Dienst dieser guten Sache gestellt
haben und an die zahlreichen helfenden Hände, die
beim Auf- und Abbau, an der Kasse und beim Catering mit anpackten, ohne die die Durchführung dieser Aktion nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank
gilt ebenfalls der Bäckerei Schrader sowie Rewe aus
Apensen, die mit großzügigen Lebensmittelspenden
das Catering unterstützt haben. Berichte und Fotos
unter www.karate-breitensport.de
Claudia Winkler
Anfang der Neunzigerjahre gab es in Deutschland
eine intensive Diskussion darüber, ob Karate gewalttätig macht. Diese Diskussion war außerordentlich
unsachlich, was den Deutschen Karateverband dazu
motiviert hat, durch Dr. Ehrhard Liebkrecht einen
Sammelband herauszugeben, der die
Frage stellte, ob Karate wirklich gewalttätig macht.
Dieses Buch erschien im Jahre 1993 unter dem Titel
„Karatedo und Gewaltverhalten”. Dieses Buch ist
inzwischen vergriffen.
Nach nunmehr fast 20 Jahren wird die Diskussion
fortgesetzt. In dem neuen Sammelband werden
neuere Untersuchungen vorgestellt, nicht nur aus
dem Bereich des Karate-Do kommen, sondern zum
Beispiel auch aus dem Judo. Der Herausgeber leitet
den Band ein und stellt danach die Frage, was
Budo eigentlich ist. Nach dem Abdruck eines
Textes von Jigoro Kano (Begründer des Judo)
über den Wert des Judo für die Erziehung, wird die
Frage gestellt, ob das japanische Denken überhaupt
auf Europa übertragbar ist.
Es folgen neben Originaluntersuchungen zusammenfassende Artikel über neuere Erkenntnisse zur
Gewaltforschung und Budo.
Die Frage der Prävention in Schulen sowie die Rolle
des Behindertensports wird in weiteren Artikeln
gestellt. Zum Abschluss greift der Herausgeber auf
die Anfänge der Gewaltdiskussion zurück und zeigt,
dass es immer noch Personen gibt, die veraltete
Thesen verbreiten.
Länder
Bayern
Karate in Malaysia
Auf Einladung meines chinesischen Karatefreundes Chien Kok Kheong unternahmen ich
und mein Schüler René Rüffer aus Kirchheim/Teck einen zweiwöchigen Info-Trip nach
Malaysia um dort am Karatetraining teilzunehmen und die Geschichte des Karate in diesem Land kennen zu lernen.
Chien Kok Kheong 5. Dan Karate und 3. Dan Kobudo, der öfters mit seiner Gruppe aus Velburg unser
Kampfsport-Camp Dreilandereck in Neureichenau
im südlichen Bayerischen Wald besuchte ist der
Neffe des Großmeisters Chin Mok Sung, der als
einer der ersten Dan-Träger in Malaysia entscheidend den Karatesport prägte und wesendlich am
Aufbau beteiligt war. Von seinem Lebenswerk war
ich sehr beeindruckt, da ich selbst seit 1957 den
Budosport betreibe und die Anfänge des Karate als
Trainer, Vereins- und Verbandsmitbegründer den
Werdegang des Karate in Deutschland miterleben
durfte. Er präsentiert und leitet 50 Dojo zurzeit in
Malaysia. Mit ihm sind verbunden 40 Dojo in Europa, 40 Dojo in Indien, zwei in Süd-Afrika, eines in
Canada und drei in England, die meist von seinen
Schwarzgurt-Schülern geleitet werden.
Ich selbst durfte mehrmals im Dojo des Großmeisters mittrainieren und auch selbst als Trainer tätig
werden. Vom Großmeister Chin Mok Sung wurde
ich auch an seinem Nachfolger Mr. Datuk Lau Puan
Long, 7. DAN Karate, nach Melaka weiter empfohlen, von dem ich und mein Begleiter in den zwei
Wochen mehrmals betreut wurden. In seinem eigenen Dojo in Melaka konnte ich zweimal bei der
Oberstufe das Training leiten, was mit großer Anerkennung aufgenommen wurde.
Bericht und Fotos: Werner Beck, 4. DAN Karate
Live-Interview bei „Radio Feierwerk“ in München
Kaderathletin Sophie Katzendobler und Geschäftsstellenleiter
und Landestrainer Michael Schölz
standen den jugendlichen Moderatoren von Radio Feierwerk
München in einem einstündigen
Live-Interview Rede und Antwort
zum Thema Karate. In dem in der
Region München und Oberbayern
übertragenen Interview wurden
die verschiedensten Themen zum
Karate abgehandelt.
Die jungen Moderatoren zeigten sich
wirklich interessiert und fragten oft
tiefer nach, als es im Sendeplan vorgesehen war. Von der Frage, was man
sich unter Karate vorstellen muss bis
hin zu Verbandsstrukturen und der Organisation
des Karate in Bayern und Deutschland oder der
Frage, ob man Japanisch können muss, um diese
„Kurzwelle“ von Radio Feierwerk
München ist Teil eines von Jugendlichen mitgestaltete und moderierte
Kinderprogramms, die natürlich vor
allem Themen für Kinder und Jugendliche anspricht und jedes Wochenende ausgestrahlt wird.
Radio Feierwerk wird unterstützt vom
Stadtjugendamt der Landeshauptstadt
München und hat wegen ihres innovativen Inhaltes schon mehrere Preise
und Anerkennungen erworben.
Kampfkunst zu erlernen, erläuterten Sophie und
Michael geduldig die Hintergründe und räumten
auch hier mit manchem Vorurteil auf. Die Sendung
Die Anfrage dieser Radiostation für
ein Live-Interview an die Geschäftsstelle des BKB ist wieder als Erfolg der
intensiven Medienarbeit des BKB in
jüngster Zeit zu werten.
Bericht: Michael Schölz
39
Länder
Bayern
6.480 Euro für Japan
Budo Benefiz Lehrgang ein großer Erfolg
Unter dem Motto BUDO HELP veranstalteten
Jamal Measara und Oliver Riess am 09. April
einen Benefiz-Lehrgang in Riedenburg.
Mit Okinawa Shorin-Ryu Seibukan Karate, Okinawa
Kobudo (Waffenkampfkunst) und Aikido (Selbstverteidigung) bot sich eine große Auswahl für alle Teilnehmer. An dem sechsstündigen Lehrgang nahmen
rund 80 Budokas teil. Ein Dankeschön geht auch an
alle Spender die nicht am Lehrgang Teilgenommen
haben sowie an alle anonymen Spendern wie z.B.
ein Kelheimer der mit seiner Zugabe von 4.000 €
den Spendentopf enorm füllte.
Measara schätzt den Einsatz seiner Trainer sehr
hoch, denn diese hielten sich den ganzen Tag ohne
Vergütung und mit 100% Einsatz in der Turnhalle
auf um den Teilnehmern
einen Interessanten Lehrgang zu bieten. Trainer an
diesem Tag waren, für Karate: Perras Ottmar, Bachhuber Werner, Bergers Robert,
Gönenler Savas, Zacherl
Richard, Rabl Manfred und
Schmid Günther, für Kobudo: Perras Ottmar, Rinck
Hans-Jürgen und Altendorfer Herbert für Aikido standen auf der Matte: Leupold
Monika, Armesreiter Siegfried und Höß Günter.
Bericht: Monika Leupold
Bild: Melanie Müller
2. Moosburger Kara-Games
Die 2. Moosburger Kara-Games waren ein
grandioses Beispiel für die Freude und Begeisterung der Kinder und Jugendlichen an diesem Sport.
Insgesamt 148 Teilnehmer der Jahrgänge 1996 bis
2004 aus 11 Vereinen waren zu den fairen Wettkämpfen angetreten. Folgende Dojos waren anwesend: VfL Landshut-Achdorf, TSV Grasbrunn-Neukeferloh, TSV Poing, TSV Pliening-Landsham, MTSV
Schwabing, Oyakata Ingolstadt, TSV Erding, TSV
Trostberg, MBB SG Manching, SF Windach und der
Ausrichter SG Moosburg. Zwei Flächen mit wettkampfgerechten Matten für Kata und Kumite waren
in der Dreifachturnhalle vorbereitet worden. Auch
ein Abschnitt mit positionierten Bällen für Kumite
am Ball sowie ein Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours waren für die Aktiven die optimale
Grundlage für überwiegend gute Leistungen. Unter
der Leitung der Hauptkampfrichter Stefan Borgs
(Erding), Thomas Fischer (Achdorf) und Franz
Ippisch (Moosburg) gaben alle Teilnehmer ihr
Bestes wobei einige hoffnungsvolle Talente zu
sehen waren. Erfolgreichster Verein war der VfL
Landshut-Achdorf der mit 20 Startern 8 erste, 3
zweite, 5 dritte und 4 vierte Plätze belegte. Dahinter
reihten sich Gastgeber SG Moosburg (58 Starter)
mit 6 ersten, 5 zweiten, 5 dritten und 8 vierten Plätzen sowie der TSV Grasbrunn-Neukeferloh (9 Starter) mit 4 ersten, 2 zweiten, 3 dritten und 2 vierten
Rängen. Kara-Games erfreuen sich immer mehr an
Beliebtheit. Auch der DKV hat diese in seiner Konzeption „Sound-Karate“ bereits als Pilotprojekt aus-
gerichtet. Eines der wichtigsten Ziele dabei ist die
Schaffung einer möglichst breiten und belastbaren
Basis In Bezug auf Motorik, Koordination, allgemeinsportliche Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Nahezu 200 Teilnehmer beim Lehrgang mit Bundestrainer Efthimios Karamitsos und Bundeskampfrichterreferent Roland Lowinger
40
Bericht: Franz Ippisch
Länder
Bayern
BKB Danshakai mit Carlo Fugazza
Im März 2011 hat bereits zum 2. Mal ein Danshakai in der Karateabteilung des TSV Ober-/
Unterhaunstadt stattgefunden.
Dafür hatten wir Sensei Carlo Fugazza, 7. Dan Shotokan Karate und italienischer Kata Nationaltrainer
sowie Sensei Fritz Oblinger, 6. Dan Shotokan Karate eingeladen. Die Oberstufe konnte drei Trainingseinheiten unter Sensei Fugazza genießen. In jeder
Einheit wurden neue Themengebiete behandelt,
mit der Kata Tekki Sandan abgerundet. In der letzten Trainingseinheit unter Sensei Fugazza wurden
die Katas Kanku Dai und Unsu geübt. Dies beinhaltete sowohl deren korrekte Ausführung als auch
einige Bunkai-Sequenzen. All seine Erklärungen
schmückte Sensei Fugazza mit Anekdoten aus seinem Karateleben aus und konnte dadurch zusätzlich die Teilnehmer begeistern. Sensei Oblinger lehrte in der Oberstufe die Kata Shin Gi Tai. Er erklärte,
dass der Name der Kata übersetzt die Einheit zwi-
derholten Üben der Kata ließ sie sich jedoch gut einprägen. Eine Besonderheit dieses Danshakais waren
die Trainingseinheiten für die Unterstufe, welche
zwar ungewöhnlich, aber trotzdem gut angekommen sind. Mit insgesamt über 150 Teilnehmern, die
sogar teilweise aus Leipzig angereist sind, war dieser
Lehrgang ein voller Erfolg. Wir freuen uns über die
große Teilnahme und hoffen, euch auch am 27.
August dieses Jahres ein genauso spannendes
Danshakai mit Bernd Milner anbieten zu können.
allerdings legte Sensei Fugazza stets großen Wert
auf Genauigkeit bei der Technikausführung. So wurden unter anderem Grundschulkombinationen einzeln und mit Partner geübt und zum Schluss noch
schen Geist, Körper und Technik bedeute. Für einige Karateka war diese Kata gänzlich unbekannt und
machte es ihnen sehr schwer diese Einheit zu erlangen. Mittels der anschaulichen Bunkai und dem wie-
Bericht und Bilder: Erich Berle
Peter Rau, 1.SKC Frankenthal
Gruppenhelfer-Lehrgang in Ingolstadt
Ingolstadt. Am 07., 08., 15. und 21. Mai 2011
haben sich 31 anfangs nichts ahnende Karatekas in Ingolstadt zum Gruppenhelferlehrgang
unter der Einweisung von Elmar Griesbauer
zusammengefunden.
Unter ihnen: sieben Kempo-, drei Wado-Ryu-,
19 Shotokan-Vertreter und zwei Verfechter des stiloffenen Karate (Schwerpunkt Shotokan). Nach der
Vorstellungsrunde am ersten Vormittag folgte gleich
die erste Theorieeinheit, die alle Teilnehmer in Hinblick auf die noch kommende schriftliche Prüfung
das Schlimmste befürchten ließ. Nach einem guten
Mittagessen in der Sportgaststätte, ging es dann ab
in die Halle, wo sich Laufeinheiten und Krafttraining
über zwei Stunden lang abwechselten, dazu wurde
noch demonstriert, wie Automatismen aufgebrochen werden können, indem eine Kata mit nur
einer Hand und anschließend spiegelverkehrt und
rückwärts zu laufen war.
grund des am folgenden Samstag veranstalteten
Aktionstages für München 2018, konnte an diesem
Tag der Lehrgang nicht stattfinden. Deshalb bestand
der Sonntag ausschließlich aus Theorieunterricht,
damit jeder wirklich gut auf die bevorstehende Prüfung vorbereitet waren. Diese fand dann am letzten
Samstag (21.05.2011) statt und bestand aus einem
schriftlichen Theorietest und einem Praxistest, welcher in der Vorführung einer Kata bestand. Alle
31 Teilnehmer waren in beiden Teilen der Prüfung
erfolgreich und dürfen sich somit ab sofort
„Gruppenhelfer“ nennen.
Bericht: Andrea Stadelmann
Bild: Rüdiger Will
Auch am Sonntag folgte auf den Theorieteil ein eineinhalbstündiges Training, welches einigen Teilnehmern mehrere Tage Muskelkater bescherte. Auf41
Länder
Nordrhein-Westfalen
Fitness-Kurs in Erster Hilfe
Trainerinnen und Trainer des Karate-Club Bonn I
wurden auf den neuesten Stand gebracht.
Der Richter fragt: „ Wann haben Sie sich denn
das letzte Mal mit den Thema „ Erste Hilfe am
Unfallort “ befasst? “ Meistgegebene Antwort:
„ Ja, das war bei meiner Führerscheinprüfung
vor x-Jahren“.
Natürlich gibt es bei vielen verantwortlich Tätigen
danach Fortbildungen, sei es beruflich oder auch im
Rahmen von Ausbildungsbereichen innerhalb des
DKV und KDNW; und dennoch, reicht es, um in
einer prozessualen Auseinandersetzung nicht ins
Hintertreffen zu geraten? Es waren u.a. die Ausführungen im Rahmen der DKV SV-LehrerAusbildung, die auf Anraten von W. Schulz, den Vorstand des KCB veranlassten, die Kenntnisse bei allen
eingesetzten Trainerinnen und Trainern auffrischen
zu lassen. Für einen 8-stündigen Crashkurs fand
man bei den Johannitern in Bonn stieß man sofort
auf offenen Ohren und im Kurs auf eine hoch qualifizierte aktive Rettungssanitäter- und Ausbilderin.
Der Schwerpunkt des Kurses lag natürlich bei den
lebensrettenden Sofortmaßnahmen innerhalb unseres Sportes, das richtige Verhalten und die richtigen
Maßnahmen ließen sich aber direkt auf jeden Fall
der notwendigen Soforthilfe übertragen. Das bei
allem der Spaß nicht zu kurz kam, lässt sich
unschwer auf dem Foto erkennen, insgesamt waren
alle Teilnehmer der Ausbilderin Frau Lerner höchst
dankbar für diesen Kurs und konnten sich in der
Gewissheit verabschieden, dass der Vorstand nunmehr jährlich diese Fortbildung anbieten zur Pflichtteilnahme für alle eingesetzten Trainer machen
wird.
Wilfried Schulz
Bundes-Dan-Prüfung
im Budo-Sport-Center 1977 Oberhausen e.V
Am Nachmittag des 26. Mai trafen sich in den
Räumen des Budo-Sport-Centers Oberhausen
e. V. fünf Karateka.
Dies ist auf den ersten Blick nichts Besonderes, doch
blicken diese fünf auf insgesamt 358 Lebensjahre,
262 Jahre Karate-Erfahrung und 40 Dangrade
zurück. Grund dieses seltenen ja einmaligen Ereignisses war die Prüfung von Albrecht Pflüger (TSG
Leonberg) und Hans Wecks (BSC Oberhausen)
zum 8. Dan Karate. Diese Graduierung erreichen
nur wenige Karatekas weltweit! Voraussetzung sind
eine mehr als 40-jährige Karatepraxis sowie internationale Erfolge als aktiver Sportler und Trainer.
Nach drei Stunden intensiver Prüfung in Theorie
und Praxis durch ein internationales Prüfungsgremium bestehend aus Rob Zwartjes (Niederlande, 9.
Dan), Fritz Nöpel (Deutschland, 9. Dan) und Shuzo
Imai (Japan, 8. Dan) waren aus den 40 versammelten Karate-Dangraden 42 geworden!
Albrecht Pflüger und das Oberhausener KarateUrgestein Hans Wecks gehören ab sofort zu den
acht höchstgraduierten Karateka des Deutschen
Karate Verbandes. Herzlich Glückwunsch!
Balzer W.J., Pressewart/BSC)
www.karate.de
42
Länder
Nordrhein-Westfalen
Künstliches Hüftgelenk –
kein Hindernis
Unter den strengen Augen von Sigi Wolf, Jürgen
Kestner und Harry Fritsch bestand er am 30.04.11 in
Bruchsal die Prüfung zum 2. DAN. Zuvor konnte er
in 2010 ebenso erfolgreich die Ausbildung zum SVLehrer Stufe 1, in Frankfurt, abschließen. Vor 40 Jahren hatte Wilfried den Weg zum Karatesport gefunden und mit Hans Olck den 1. Bonner Karate-Club
gegründet. Beruflich führte ihn der Weg für 12 Jahre
nach Hessen als hauptamtlicher Bürgermeister, wo
er zwei Jahre später ein neues Dojo gründete, um
auch dort den Sport ausüben und als Trainer weiter
vermitteln zu können.
Dass ein künstliches Hüftgelenk kein Hindernis sein muss, um erfolgreich weiter den
Karatesport ausüben zu können, hat Wilfried
Schulz vom Karate-Club Bonn I, nachdrücklich
unter Beweis gestellt.
Auf dem Gashukku in Trier bestand er 1982 dann
bei H. Ochi den 1.Dan. Im Jahre 2000 begannen die
gesundheitlichen Einschränkungen. Bis 2004 wurde
mit allen Mitteln versucht, den Erkenntnissen entgegen zu wirken; die notwendige Hüftoperation ließ
sich dann aber doch nicht mehr verhindern. „Ich
hätte schon früher diese Entscheidung treffen sollen, denn durch den Karatesport war ich optimal
vorbereitet“, so Wilfried heute, mittlerweile 63 Jahre
alt. „Natürlich musste ich nach Reha und Aufbautraining im Fitnessstudio-, trotzdem eine Blockade
im Kopf überwinden, denn Fußtechniken, Drehungen und auch Fallübungen stehen eigentlich dem
Gelenk entgegen. Aber wie so oft, sucht der Körper
seinen eigenen richtigen Weg“, so Wilfried weiter.
Seit 2006 ist er im KC mit Hans Olck für das Kindertraining und seit 2010 für den Bereich der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, verantwortlich.
„Ich möchte alle Menschen mit Handicap aufrufen,
wieder anzufangen, mitzumachen bei einer Sportart, die bestens geeignet ist, das Handicap vergessen zu machen und geeignet ist, Selbstsicherheit zu
erlangen und Lebenswertgefühle wiederzugeben“,
so Wilfried abschließend.
Gerne steht er über die Homepage des KC Bonn I
für Informationen und Rückfragen zur Verfügung.
Vorstand und Mitglieder gratulierten Wilfried zu
seinem Erfolg.
Vorstand KC Bonn I
„Karate unlimited“ Lehrgang Stufe II
Wolfgang Henkel ist offizieller SV-Trainer
Stufe 2 im DKV. Mit „Karate unlimited“ wird
der SV-Gedanke auf regionaler Ebene weiter
verbreitet.
Wolfgang ist SV-Praktiker seit 30 Jahren und arbeitet
mit den SV-Referenten des DKV auf Bundesebene
zusammen. Der zugrundeliegende Leitgedanke ist
hierbei, den Karatekern Techniken und Methoden
an die Hand zu geben, um Karate auch als Selbstverteidigung zu praktizieren. Es ist eine aus drei Teilen bestehende Lehrgangsreihe. Begleitet wird diese
Reihe von Speziallehrgängen zu diversen Themen.
Mehr Infos unter www.ruhrdojo.de
Ein großer Teil der Zeit wurde auf Stockangriffe verwendet. Wolfgang zeigte uns die direkten und einfachen Wege, ohne Schnörkel, den Gegner auszuschalten. Gegen unbewaffnete Angriffe jedweder
Art, hatte Wolfgang sehr anschauliche und einfache
Antworten. Auch seine Art in Bildsprache Abwehrprinzipien zu lehren, war sehr einprägsam.
Ein Beispiel gefällig?: „Eisen-Magnet“ soll heißen,
der Angriff soll ohne Ausholen oder Umwege zum
Ziel. „Ein Takt – Eine Wirkung“ bedeutet, dass bei
jeder Aktion der Gegner getroffen werden muss.
Dies geht nur, wenn man seine Waffen ökonomisch
einsetzt und Ausholbewegungen vermeidet. Die
sechs Stunden waren schnell vorbei und ich hatte
viel Input zum nachbereiten und üben. Im Übrigen
waren alle Teilnehmer sehr nett und es herrschte
eine positive Übungsatmosphäre.
Mir wurde nur mal wieder so klar, dass Karate alles
beinhaltet, was man in der Selbstverteidigung
benötigt. Wir freuen uns schon auf den 3. Teil.
Videos unter www.ruhrdojo.de
Werner Heuvelman
Wir haben uns gefreut und waren sehr gespannt,
was uns erwartet. Wolfgang Henkel lieferte wieder
ein Feuerwerk an SV-Techniken ab. Er priorisierte
die Atemi-Techniken (Schlagen auf empfindliche
Punkte), führte uns aber auch in die Kunst der
Gelenkmanipulation ein. Hier mussten wir feststellen, dass wir selbst als erfahrene Karateka viel nachzuholen hatten. Wolfgang hatte in diesem Bereich
mit uns eigentlich mehr vor, ging sehr gut auf unsere Defizite ein und reduzierte die Anzahl der Techniken und ließ uns Zeit zum Üben.
43
Länder
Nordrhein-Westfalen
19 Jahre Ostern auf der Wewelsburg
spaziergang“ und letztlich das berühmte Osterfeuer!
Dieses Jahr mit einer Kata-Vorführung.
Morgens um 6.30 Uhr und abends um 20.30 Uhr
geht es zur Zen-Meditation. Dies gibt allen Ruhe,
Mittigkeit und Gelegenheit, die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Alle Bilder (111) findet man
unter www.budo-club.de/galerien. Nächstes Jahr
trifft man sich wieder. Zum 20-jährigen Jubiläum!
Das wird ein Fest!
Wolf-Dieter Wichmann
Seit 19 Jahren treffen sich zu Ostern, unter
der Leitung von Wolf-Dieter Wichmann, 7.
Dan Karateka aus ganz Deutschland auf der
Wewelsburg im schönen Paderborner Land,
um Karate, Zen-Meditation und das Go-Spiel
zu üben.
45 Teilnehmer im Alter von 4 -70 Jahren leben 4
Tage in der Enge einer Jugendherberge, stehen um
6.30 Uhr zum ZaZen auf, trainieren 3-4 Stunden täglich, um dann noch Grundzüge und Taktik des japa-
nischen Brettspiels GO zu lernen. Statt vieler Worte
schaut man sich die Bilder an, um zu verstehen was
die Faszination dieser Tage und dieser Gruppe ist.
Im Training steht immer das Weitergeben von Lehrer zu Schüler, von Fortgeschrittenem zum Anfänger
im Vordergrund. Dadurch entsteht ein großes, harmonisches Miteinander, das durch die besondere
Atmosphäre einer Jugendherberge unterstützt wird.
Nach dem Training steht dann GO-Unterricht auf
dem Plan. Drumherum gibt es Sauna, Eis essen,
Führungen durch das Kreismuseum, einen „Oster-
Im Zeichen des Tigers (1)
Hochkarätig besetzter Shotokan-Lehrgang
im Dojo Gelsenkirchen-Buer
Am 2. April 2011 durfte das Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer ein herausragendes Trainingshighlight erleben: Zum Auftakt der Shotokan-Karate Lehrgangsreihe „Im Zeichen des
Tigers" konnte der Verein neben Rainer Katteluhn, 6. Dan, auch Stefan Krause, Sportdirektor des KDNW und
Inhaber des 5. Dans gewinnen.
Sochin Dachi auf und fügte der Ausgangssituation
zunehmend komplexere Faust- und Fußtechniken
hinzu, bis daraus bei Gewichtsverlagerung und Stellungswechsel eine realistische Verteidigungs- und
Angriffssituation erwuchs. Stefan Krause hatte sich
Diese Zusammenstellung erwies sich
als Glücksgriff und wurde zu einem
Anziehungsmagnet für viele Teilnehmer, die sich auch von den fast sommerlichen Temperaturen an diesem
Tage nicht davon abhalten ließen,
mindestens zwei Trainingseinheiten in
den beiden zur Verfügung stehenden
Turnhallen zu absolvieren,...eine Entscheidung, die wohl niemand bereut
haben dürfte!
Stefan Krause, Sonja Crnjak und Rainer Katteluhn
Geboten wurden für Unter-, Mittelund Oberstufe jeweils passende
Kumite-Inhalte und Katasequenzen auf höchstem vor allem die Vermittlung der Kata „ Unsu“ zur AufNiveau. Für die teilnehmenden Dan-Träger baute gabe gemacht. Techniken aus dieser Kata zogen sich
Rainer Katteluhn auf Vorwärtsbewegungen im als roter Faden durch das gesamte Trainingspro44
gramm und fanden sich sowohl in den partnerschaftlichen Aufwärmübungen als auch in den später folgenden Bunkai-Übungen wieder.
Es traf sich gut, dass auch die mehrfache Landesmeisterin Sonja Crnjak, 3. Dan, vom
Dojo Lemgo-Lippe anwesend war. Sie
führte souverän schwierige Passagen
dieser Kata vor und zeigte so auf
beeindruckende Weise, welche Perfektion bei Talent und Trainingsehrgeiz erreichbar ist.
Abgerundet wurde dieses Trainingsevent durch eine liebevoll organisierte
Verpflegung mit Kaffee und Kuchen,
Leckereien und belegten Brötchen.
Die Sonnenhungrigen konnten sich in
den Pausenzeiten sogar auf den
Rasenflächen im Schulhofbereich ein
Plätzchen suchen und in entspannter
Atmosphäre fachsimpeln und neue
Kontakte knüpfen. Eine rundum
gelungene Veranstaltung!
Stephan Brinkmann
Länder
Nordrhein-Westfalen
Karate-Do Seminar auf Mallorca
mit Sensei Lothar J. Ratschke
Seit über 10 Jahren organisiert Sensei Ratschke (6. Dan) nun schon Frühjahrs- und Herbstlehrgänge auf Mallorca und die Zahl der Teilnehmer und Wiederholungstäter steigt stetig
an.
In seinem traditionell ausgerichteten Training legt er
den Schwerpunkt meist auf der kämpferischen und
vor allem realistischen Anwendung der Kata. Damit
erreicht er vor allem fortgeschrittene Karatekas, was
sich deutlich an der Graduierung der Teilnehmer
zeigt, die aus allen Teilen Deutschlands zu diesen
Seminaren kommen. So waren die Hälfte der Teilnehmer auf dem diesjährigen Mai-Seminar Träger
des 2. – 5. Dangrades. Dementsprechend bot Sensei Ratschke sowohl spezielle auf die höheren Graduierungen abgestimmtes Trainingseinheiten als
auch Trainingseinheiten nach Themengebieten an.
Dabei ging er auch auf spezielle Wünsche der Teilnehmer ein und stellte bei Bedarf auch den Trainingsplan um. Natürlich kam auch die Unterstufe
dabei nicht zu kurz. Unterstütz wurde Lothar Raschke auf diesem Lehrgang von Veit Neblung (4. Dan),
der unter anderem die dem Frühstück vorgelagerte,
halbstündliche Morgengymnastik übernahm und
die Teilnehmer mit Tai Chi Übungen auf die harten
Trainingstage vorbereitete. Aufgrund des hervorragenden Wetters konnte das Training vormittags
immer am Strand stattfinden, was Sensei Ratschke
häufig dazu inspirierte das Bunkai mit Wurftechniken anzureichern. Diese ließen sich im warmen,
weichen Sand zwar angenehm üben, führten
jedoch in Kombination mit Schweiß und Sonnencreme häufig zu einer Sand-Panade. Natürlich
wurde neben Kata und Bunkai auch die Grundschule nicht vernachlässigt und es wurde viel Hintergrundwissen zur Geschichte, Philosophie, Biomechanik und Trainingslehre im Karate-Do vermittelt.
Die restlichen Trainingseinheiten fanden wieder in
einem Hotel statt, welches den Lehrgang seit 2009
beherbergt und extra für die Seminare mit Sensei
Ratschke einen mit Matten ausgelegten Trainingsraum eingerichtet hat. Wie immer trafen sich alle
Seminarteilnehmer am letzten Abend in der Jamaica Bar um auf den erfolgreichen Lehrgang und ein
baldiges Wiedersehen anzustoßen. Für Interessierte
besteht dieses Jahr im Oktober noch die Möglichkeit
an drei verschiedenen Seminaren (Ratschke und
Oblinger / Ratschke / Nöpel, Ratschke und Nienhaus) oder natürlich auch allen drei teilzunehmen.
Termine auf www.hatamoto.de
Martin Caspers
Ratinger Karate Jugend Erfolgreich in Neuss
Anlässlich des 40. jährigen „Goju – RyuKarate- Club Neuss“ Bestehens fand unter
den Augen des japanischen Großmeisters Shihan Kiyoshi Ogawa das diesjährige GoMeKan
Kinder Kata Turnier in Neuss statt.
Über den Teilnehmer Rekord von fast 60 Kindern im
Alter von 6 bis 13 Jahren freute sich der Veranstalter
besonders. Wie schon in den letzten Jahren setzten
die jungen Sportler des TV Ratingen gegen die
immer größer werdende Konkurrenz aus Düsseldorf, Kaarst, Baumberg, Büderich und Neuss durch.
Gleich neun Sportler gingen für den TV Ratingen an
den Start und lieferten sich vor den Augen von fast
200 Zuschauern und namhaften Kampfrichtern
packende Duelle.
In der Altersgruppe bis 10 Jahre wiederholte der Lintorfer Gordan Hähnel seinen Finalsieg vom Vorjahr
ungeschlagen und ohne einen einzigen Punktverlust und trug anschließend seinen großen Pokal
ganz stolz aus der Halle. Mit Dominik Radischat und
dem Lintorfer Norman Hähnel standen direkt zwei
TV Ratingen Sportler im Finale in der Gruppe bis 14
Jahren, welches am Ende Dominik Radischat mit 4:1
Kampfrichterstimmen für sich entschieden hat.
Sichtlich erfreut zeigte sich nach dem Wettkampf
auch der langjährige Ratinger Erfolgstrainer Trainer
Leonardo Zangara über diesen Ausgang und gratulierte seinen Kämpfern. Wer auch gerne diesen faszinierenden Sport lernen möchte, zwischen 8 und
88 Jahre jung ist, kann an kostenlosen Probetrainings teilnehmen und ist jederzeit willkommen. Trainingszeiten unter www.Karate-Ratingen.de
Frank Hähnel
45
Länder
Baden-Württemberg
Lehrgang mit Kyoshi Akira Sato 8.Dan
Am Freitag, 8.4.11 fand bereits ein spezielles
Training für Danträger und Dananwärter statt.
auch den Kindern in einer Sondereinheit und natürlich kam hier auch der Spaß nicht zu kurz.
Am Samstag, 9.4.11 fanden sich 130 Karatekas in
Beilstein ein, um am mittlerweile traditionellen
Lehrgang mit Kyoshi Akira Sato, assistiert von Sensei
Athula Minithanthri, teilzunehmen. Der Besuch des
viel beschäftigten Japaners Kyoshi Akira Sato, der
seit 1970 in Kanada lebt, ist jedes Jahr ein Höhepunkt für die Shito Ryu Gemeinde. Dieses Jahr hatte
er sich für die Kata Kururunfa entschieden, die er
selbst von Meister Mabuni gelernt hat und die er
den Lehrgangsteilnehmern nach bringen wollte.
Danach trainierten die Teilnehmer die Kata Kururunfa, wobei Kyoshi Sato großen Wert auf die saubere Ausführung der Techniken legte und die Bewegungen in zahlreichen Partnerübungen lebendig
werden ließ. Nach dem Lehrgang fand, unter Leitung des Stilrichtungsreferenten für Shito Ryu im
KVBW, Sensei Athula Minithanthri, ein Shito Ryu
Prüfermeeting statt. Die Prüfer erhielten wertvolle
Informationen, um die technische Seite im Shito
Ryu kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Am Anfang des Lehrgangs stand Grundsätzliches;
Kyoshi Sato ließ die Schüler Grundtechniken trainieren und legte hierbei besonderen Wert auf den
raschen Wechsel zwischen körperlicher Anspannung und Entspannung, sowie auf eine korrekte
Atmung. Bei den Partnerübungen behauptete sich
der 68-jährige mühelos gegen jüngere und körperlich überlegene Gegner und machte so einmal
mehr deutlich, dass es beim Karate nicht auf Körperkraft, sondern in erster Linie auf die richtige
Technik ankommt. Diese vermittelte er anschließend
Im Anschluss daran, folgte die DKV Shito Ryu Danprüfung mit den Prüfern Kyoshi Sato und Sensei
Minithanthri. Zehn Prüflinge stellten sich der Herausforderung, darunter auch die Tochter von Sensei
Shinichi Hasegawa, einem der 3 Brüder aus dem
ehemaligen Kataweltmeisterteam der Hasegawa
Brüdern, aus Japan. Wir gratulieren recht herzlich
zur bestandenen Prüfung : Hasegawa Mai 1. Dan,
Marber Isabell 1. Dan, Neitmann Thomas 1. Dan,
D´Angelo Vincenzo 2. Dan, Schneider Uwe 2.Dan,
Fleig Jürgen 3. Dan, Leder Uwe 3.Dan, Marber Jür-
gen 3.Dan, Schwetz Jürgen 3.Dan Nach einem
gemeinsamen Abendessen ging es dann den nächsten Tag weiter nach Triberg im Schwarzwald, wo
ferner ein Lehrgang mit Kyoshi Sato vom Karate
Club Triberg ausgerichtet wurde. Es wurde die Shito
Ryu Kata Sochin mit Bunkai unterrichtet.
Sensei Athula Minithanthri begleitete und unterstütze Kyoshi Akira Sato während dieser 3 Tage.
Gemeinsam demonstrierten sie hervorragende und
beeindruckende Karatetechniken, wie z.B. Angriffe
mit dem Schwert von Sensei Minithanthri gegen die
„leere Hand“ von Kyoshi Akira Sato.
Fazit
Für die Lehrgangsteilnehmer war es ein Genuss den
Karatemeister mit seinen unglaublich schnellen
Reaktionen, Bewegungen und Techniken zu sehen.
Wie jedes Jahr hat es Kyoshi Akira Sato geschafft,
dass die Karatekas mit neuen Erkenntnissen und viel
Motivation fürs Alltagstraining in ihre Dojos zurückkehren.
Text: Jutta Weiß
4. Deutsche Meisterschaft
für Menschen mit Behinderungen
Start. Dies lag aber wohl am nicht sehr zentral gelegenen Austragungsort.
Vor einem interessierten Publikum demonstrierten
die Athleten mit unterschiedlichen, zum Teil schwergradigen Behinderungen ihr Katas. Belohnt wurde
dies von den Zuschauern und den mitgereisten Fans
und ihren Transparenten mit tosendem Applaus und
begeisterten Zurufen.
Folgende Erfolge waren in der jeweiligen Kategorie
für den KVBW zu verzeichnen.
Geistig Behinderte
1. Platz Marvin Nöltge (KD Emmendingen),
2. Platz Marius Demele (TSV Bönnigheim)
von links nach rechts: Torsten Schiller, Achim Haubennestel, Marvin Nöltge, Philipp Hensel.
(Marius Demele fehlt)
Am 26. März wurde im Rahmen der DM der
Leistungsklasse in Schwenningen auch die DM
für Menschen mit Behinderungen ausgetragen.
46
Der KVBW war mit 5 Startern wie schon im Vorjahr
in Völklingen wiederum der erfolgreichste Landesverband. Insgesamt waren leider nur 16 Teilnehmer
(Vorjahr 24) mit verschiedenen Behinderungen am
Psychisch Behinderte
1. Platz Achim Haubennestel (MTV Ludwigsburg),
2. Platz Philipp Hensel (Bushido Oberkirch)
Cerebralparese stehende Klasse
3. Platz Torsten Schiller (Sagamikan Neckarsulm)
Text/Bild: Hans Kölz
Landesbeauftragter für MmB/Bawü
Baden-Württemberg
Länder
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung in St. Georgen
Was schon wieder Mai? Und somit der 5.
Lehrgang mit Jürgen Kestner.
Hatten wir uns in den vergangenen Lehrgängen
ausschließlich der SV gewidmet keimte in mir schon
lange der Gedanke die Selbstbehauptung zu integrieren gemäß dem Motto von Gichin Funakoshi:
der beste Kampf ist der den man vermeidet oder
um mit Laotse´s Worten zu sprechen: Die höchste
Stufe des Kampfes ist es nicht zu kämpfen! Für mich
persönlich ein eindeutiger Hinweis auf die Selbstbehauptung. Gemäß dem Motto: die einzige Konstante die wir im Leben haben ist die der Veränderung
und Weiterentwicklung hatten wir beschlossen dem
diesjährigen Lehrgang eine andere Struktur zu
geben und die Selbstbehauptung mit aufzunehmen. Auch Jürgen Kestner hatte diesen Gedanken
befürwortet. Auch in der SV Lehrer Ausbildung des
DKV wurde die Selbstbehauptung integriert. Liegen
doch die Chancen brisante Situationen zu klären auf
der Selbstbehauptungsebene im hohen zweistelligen Prozentbereich (80% bis 90%) vermittelt auch
bei der Gewaltschutztrainerausbildung in Karlsruhe
im Jahre 2010. Im Gegenzug steigert das Trainieren
eines Kampfsports Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl enorm und ist auch sehr gut zum
Aggressionsabbau geeignet. Ja und auch im Kampfsport unerfahrene Frauen hatten sich getraut mit
ihrem Partner zu uns nach St. Georgen zu kommen
und an diesem Lehrgang der etwas anderen Art teilzunehmen. Super, das ist genau das, was wir uns
gewünscht hatten!
Die SV Einheiten gestaltete Jürgen gewohnt professionell. Der Einstieg mit der Wiederholung der
basisrelevanten Techniken zu Standardsituationen,
alles sorgfältig abgestimmt auf die Teilnehmer/
-innen. Anfänger und SV unerfahren Personen und
auch SV-Lehrer konnten somit Seite an Seite trainieren und sich jeder nach seinem Leistungsstand weiterentwickeln. Eine nicht ganz einfache Aufgabenstellung, die dank des großen Erfahrungsschatzes
von Jürgen im SV Bereich super klappte. Auch in
den Aufbaueinheiten beeindruckte Jürgen wiederum mit realistischen, beeindruckenden Demonstrationen seines Könnens. Fleißig versuchten alle Teilnehmer/innen die gezeigten Dinge zu verinnerlichen und ihre eigenen Spezialtechniken weiter zu
entwickeln. O-Ton von Jürgen: „ihr müsst euch das
alles wie einen großen Warenkorb vorstellen, ihr
sucht euch die Dinge aus, die zu euch passen und
die trainiert und automatisiert ihr“.
Die gezielten Hinweise, die Jürgen für jeden einzelnen parat hatte waren dabei eine große Hilfestellung. Hier konnte wiederum jede Person eine für sie
stimmige SV trainieren, die auch in einer Ernstkampfphase umsetzbar wären Schwerpunkt lag wie
immer auf dem Agieren mit den offenen Händen,
da hier die defensive Haltung besser zum Ausdruck
kommt, als mit der geschlossenen Faust, die eine
aggressive Grundhaltung vermittelt. Somit war auch
der Übergang zur Selbstbehauptung nahtlos hergestellt, in der ich diese körpersprachlichen Signale
ausführlich mit den Teilnehmer/innen erörterte
auch mit Hinblick auf eventuelle stattfindende
Rechtsstreitigkeiten, in der man sehr schnell vom
Opfer zum Angeklagten werden kann. Schön, dass
die Selbstbehauptungseinheiten den gleich guten
Zulauf fanden wie die Selbstverteidigung und auch
die gestandenen Männer waren vertreten. Man
spürte, dass diejenigen, die an diesem Tag bei uns
waren auch ein wirkliches Interesse an der SB
hatten.
Den Einstieg in die SB bildete das Thema Gewalt
und von wem sie schwerpunktmäßig aus geht. Es
war Gruppenarbeit angesagt. Sehr interessant wie
die Teilnehmer/innen Gewalt definierten und deren
persönliches Empfinden und Erfahrungen dazu.
Auch ich selbst durfte bezüglich Gewalt schon so
manches unliebsame erleben. Ausführlich erörtert
haben wir anschließend gemeinsam die körpersprachlichen Signale, die für die Selbstbehauptung
relevant sind und in Rollenspielen haben wir das
geübt und dabei auch unseren Spaß gehabt.
Distanzzonen, die Wertigkeit von Angst für die SBSV
und Intuition bildeten einen weiteren Schwerpunkt.
Hier übten wir auch mit verbundenen Augen, um
die anderen Sinne wie das hören, fühlen und
spüren zu schulen. Auch in der letzten SV Einheit
übten die Teilnehmer verschieden Situationen mit
verbundenen Augen und sehr interessant, die guten
Erfolge, die damit erzielt wurden. Viel zu schnell war
die Zeit um und noch lange nicht alles vermittelt,
immer noch gibt es etwas zu lernen und verbessern.
Deshalb geht unsere „never ending SBSV Story“
weiter, auch motiviert durch die positiven Rückmeldungen, die wir zu diesem SBSV Lehrgang der
etwas anderen Art hatten. Wie mailte uns ein Teilnehmer sein Feedback: Euch weiterhin viel Erfolg,
war ein super gelungener Lehrgang mit viel Inhalt
und ausgezeichneter Stimmung. Wir sehen uns....
Dankeschön
Herzlichen Dank für das Lob und Gelegenheit zum
Wiedersehen gibt es spätestens am 12.05.2012. Da
findet der nächste SBSV Lehrgang in St. Georgen
auf dem Scheitel Alemanniens statt und wir werden
versuchen wiederum ein integratives Programm
von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
zusammenzustellen, gemäß dem Motto: nicht entweder oder, sondern sowohl als auch!
We see us again!
Susanne Weißer-Torma
47
Länder
Baden-Württemberg
Erfahrungsaustausch und Lerneffekte
auf beiden Seiten des Rheins
Von französischer Seite wurde das Wettkampfsystem Kumite vorgestellt, bei dem in diesem Altersbereich mit Kopfschutz und Weste gekämpft wird.
Trotz Schutzausrüstung ist Kontakt absolut verboten
und führt gleich beim ersten Kontakt zur Disqualifikation. Erstaunlich war dabei, dass sehr gute
Abstandsgefühl der französischen Schüler. Für das
leibliche Wohl in der Mittagspause war natürlich
besten gesorgt. Dies ist ja nichts ungewöhnliches
bei den Franzosen.
Auch in diesem Jahr wurde wieder die offizielle Jugendbegegnung der Karatejugend
Baden-Württemberg mit der Karatejugend
Alsace/France durchgeführt.
Diese sportliche Begegnung wird seit 25 Jahren von
beiden Verbänden gepflegt. Eingeladen hatte diesmal die Karatejugend der Karateliga Bas-Rhin Alsace/France unter Leitung von Präsident
Comite`departemental Karate` Bas-Rhin Gyu Bangratz und Jugendwart Jeremy Goetz.
Die Begegnung wurde im Centrum Sosico-Culturelle in Straßburg durchgeführt. Eine sehr schöne sportliche und geeignete Begegnungstätte. Jeweils 20
Jugendliche aus dem Schülerbereich (Jahrgang
1998-2000) beider Nationen waren die Akteure der
Begegnung. Die Nachwuchsathleten/innen des
KVBW-Teams kamen aus den Vereinen der KVBWJugendvorstandsmitglieder, also aus der Karateschule Bad Säckingen e.V. (Mädchenreferentin Silvia
Apfelbeck),
vom
Goju-Ryu-Karateclub
48
Vaihingen/Enz e.V. (Stellv. Jugendreferent), vom KD
Lahr e.V. (Jugendreferent Helmut Spitznagel) sowie
vom KT-Kehl (Jugendtrainer Friedhelm Biedermann), dem Dojo direkt an der Grenze zu Straßburg. Landesjugendreferent Helmut Spitznagel führte die DKV-Kara-Games, dass sind die neuen
Wettkämpfe für den Breitensport im Kinder- und
Schülerbereich, mit den Nachwuchsathleten durch.
Dieser Dreikampf (Parcours, Kumite am Ball und
Technikviererblöcke im Takt eines Metronoms) musste jeder Schüler an diesem Tage absolvieren. Alle
mussten das gleiche Pensum absolvieren, kein Teilnehmer schied aus und somit hatte keiner Frust. Die
Aufgabenstellungen konnten von allen Teilnehmern/innen gut bewältigt werden. Die Teilnehmer/innen wurden in Vierergruppen (2 Franzosen /
2 Deutsche) eingeteilt. Innerhalb jeder Gruppe
hatte jede/r Athlet/in gegen jeden in der Gruppe
anzutreten. Dadurch kam jeder Athlet/in auf 7
Starts.
Zum Abschluss tauschte man gegenseitig kleine
Gastpräsent aus. Alle Jugendlichen erhielten sowohl
von der Karataliga Alsace als auch vom KVBW eine
Teilnahmeurkunde und eine Erinnerungsmedaillie.
Im nächsten Jahr findet die Begegnung wieder in
Baden-Württemberg statt, voraussichtlich in der
Europastadt Breisach/Rhein.
Helmut Spitznagel
Baden-Württemberg
Länder
1 0 0 0 K r a n i c h e f ü r d e n We l t f r i e d e n
Karatekinder falteten 1000 Origami-Kraniche
für das Kinderfriedensdenkmal in Hiroshima
In den letzten Wochen trafen sich die Karatekinder vom Verein Bujutsu-Kan NeckarOdenwald e.V. regelmäßig vor dem Karatetraining um gemeinsam unter der Anleitung
ihres Trainers Manfred Lustig Papierkraniche
zu falten.
Trainer Manfred Lustig erzählte den Kindern auch
die tragische Geschichte des japanischen Mädchens
Sadako Sasaki, das den Atombombenabwurf in
Hiroshima im Alter von 3 Jahren überlebte und
zunächst als scheinbar gesundes, athletisches
Mädchen heranwuchs. 1954 kollabierte sie im Alter
von 12 Jahren während eines Lauftrainings. Bei der
anschließenden Untersuchung wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert, eine bei Überlebenden des
Atombombenabwurfes häufig auftretende Krebserkrankung.
haltes Papierkraniche zu falten, um so ihren Wunsch
nach Gesundheit erfüllt zu bekommen. Als sie aber
merkte und fühlte, dass sie nicht wieder gesund
wird, widmete sie ihre Aktion dem Weltfrieden. Wie
viele Kraniche sie bis zu ihrem Tod tatsächlich gefaltet hat, dazu gibt es unterschiedliche Erzählungen.
Es gibt Quellen die sprechen von 644, eine andere
spricht von mehr als 1300 Kranichen.
Aufgrund der weltweiten Verbreitung und Anteilnahme, die die Geschichte von Sadako Sasaki fand,
wurden Origami-Kraniche zu einem Symbol der
internationalen Friedensbewegung. So ging in den
letzten Tagen ein Paket von den Bujutsu-Kan Karatekindern mit 1000 Papierkranichen nach Hiroshima
um die internationale Friedensbewegung zu unterstützen.
Manuel Kudruss
Sadakos beste Freundin erzählte ihr von einer alten
japanischen Legende, nach welcher derjenige, der
1000 Papier-Kraniche falte, von den Göttern einen
Wunsch erfüllt bekäme. Sadako begann daraufhin,
während ihres 14-monatigen Krankenhausaufent-
49
Länder
Baden-Württemberg
Kata-Bunkai – oder
„Die Suche nach dem heiligen Gral des Karate“
Vor allem in letzter Zeit wird viel über den
Sinn und Zweck von Kata und Bunkai diskutiert und im DKV-Magazin wurden kürzlich
mehrere Beiträge hierzu veröffentlicht.
Auch werden zu diesem Thema immer mehr Lehrgänge angeboten. In der Ausgabe 2/2011 des DKVMagazins erläuterte Albrecht Pflüger in seinem Artikel „Bunkai – die Kata zum leben erwecken“ seine
Sicht von Bedeutung und Sinn der Kata im Karate.
Seine Kernaussage lautete, dass der Sinn der Kata
ausschließlich in der Bildung einer harmonischen
und ausgeglichenen Gesamtpersönlichkeit durch
wiederholtes Üben von Kata und dem anschließenden Verbessern von Kleinigkeiten liegt. Hierdurch
kann man laut seiner Meinung Sicherheit, Stärke,
Ruhe, Gelassenheit und Harmonie im körperlichen
und geistigen Bereich erlangen. Seine Aussage,
„dass die wirkliche Bedeutung von KATA nicht darin
zu suchen ist, uns praxistaugliche Deutungen für die
Selbstverteidigung zu liefern,…“ kann ich allerdings
nicht teilen.1
Das Üben der Kata mit und ohne Partner mit dem
Ziel, die Techniken, Abläufe und das Timing zu verbessern sowie innere Ruhe und Ausgeglichenheit
durch Kata zu erreichen – Kata also quasi als Zen in
der Bewegung zu praktizieren2 – kann sicherlich ein
Ziel sein, dass man über ein entsprechendes KataTraining möglicherweise erreichen kann. Den maßgeblichen Sinn von Kata hierauf zu beschränken ist
meiner Meinung nach trotzdem nicht im Sinne der
Erfinder und führt am Ziel vorbei! Ich bin der Meinung, dass man die von Albrecht Pflüger genannten
Eigenschaften viel besser durch schwerpunktmäßiges Training praxistauglicher Kata-Anwendungen, die
einen in die Lage versetzten, sich im Falle eines tätlichen Angriffs wirksam verteidigen zu können, erreichen kann und dabei zudem im Sinne der alten
Karatemeister vorgeht. Hierbei versteht es sich von
selbst, dass mit dem Karatetraining auch entsprechende Werte und Tugenden wie zum Beispiel Verantwortungsbewusstsein, Zurückhaltung usw. vermittelt werden, wie es die alten Meister ebenfalls fordern.3
Kenei Mabuni, der Sohn des Shito-RyuStilbegründers Kenwa Mabuni, schreibt hierzu: „Für
das Karate sind leider keine Schriften überliefert, die
die Essenz so ausdrucksvoll darstellen würden wie
die verschiedenen Bücher über die Schwertkunst
oder das Ju-Jutsu. Was wir aber haben, sind die Kata,
die die alten Meister, unsere Vorgänger, unter Einsatz Ihres Lebens, mit ihrem Blut und ihren Herzen
geschaffen haben. Für diese Karate-Kata haben sie
viele erprobte Techniken zusammengestellt. Auf
diese Weise ist es ihnen gelungen, eine vollendete
Ausdrucksform für Ihre Kampftechniken und deren
geistigen Gehalt zu entwickeln.“6 Weiter schreibt er:
“Es ist sehr wichtig, den Sinn der Karate-Kata gründlich zu verstehen. […] Die alten Meister mussten die
Techniken, die sie nicht in Schriftform fixieren konnten eben in den Kata ausdrücken und dafür sehr viel
Verstand aufbringen.“7
Dies zeigt deutlich, dass die Kata vor allem geschaffen wurden, um Techniken und Prinzipien weiterzugeben für den Fall einer ernsthaften Begegnung mit
einem Aggressor. Dass die Kata also von Kämpfern
für (angehende?) Kämpfer geschaffen wurden.
Erkennbar ist dies auch daran, dass viele Kata mit
einfachen Anwendungen beginnen und zusehends
immer komplexere Anwendungen entwickeln.
nur am Rande oder im Hinblick auf die Teilnahme an
Kata-Wettkämpfen, bei denen häufig auch Anwendungen gezeigt werden müssen. Häufig wird dann
bei derartigem Training der Kata-Anwendungen der
Fehler gemacht, dass der Partner die Angriffe „karateüblich“ ausführt. Also aus ca. zwei bis drei Metern
Entfernung mit einer Hand an der Hüfte z. B. mit
einem Oi-Zuki angreift. Dies führt zwangsläufig zu
Anwendungen, die ausschließlich in dieser Übungskünstlichkeit funktionieren. Meist wird solches Karate als klassisches Karate bezeichnet. Ich würde es
hingegen als modernes Karate bezeichnen und das
praxistaugliche Karate als klassisches Karate benennen, da sich letzteres meiner Meinung nach viel eher
an den Ideen des „ursprünglichen“ Karate orientiert
und somit klassisch ist. Tatsächlich finden die meisten realen Angriffe in einer Distanz von ca. einem
Meter und weniger statt. Die häufigsten Angriffe
(etwa 80 %) sind Stöße oder/und Griffe, gefolgt von
Schlägen und – seltener – Tritten. Nur ca. 20 % der
Angriffe sind unmittelbar Schläge oder Tritte.8 Entsprechendes Abwehrverhalten und vieles andere
mehr, das in einer realen Auseinandersetzung unter
Umständen überlebenswichtig ist, wird von den Kata
berücksichtigt. Aus solchen Angriffsszenarien ergeben sich dann völlig andere und sehr effektive
Anwendungen als unter wettkampfsportlichen oder
den vermeintlich „klassischen“ Gesichtspunkten.
Gichin Funakoshi schreibt in seinem Buch „Karate
Do Kyohan“, dass Karate aufgrund seiner Gefährlichkeit für die okinawanische Polizei als nicht geeignet befunden wurde.9 Es kann hier nur die Rede
vom „ursprünglichen“ Karate mit den praxistauglichen Anwendungen die Rede sein und keinesfalls
von den o. g. sportlichen oder vermeintlich „klassischen“ Interpretationen.
Einer der Lehrer Gichin Funakoshis, des Begründers
des Shotokan-Stils, war Itosu Anko. Im Jahr 1908
schrieb er einen Brief an das Erziehungsministerium,
Das heute im DKV vermittelte Karate ist vom sportlichen Wettkampf stark geprägt und beeinflusst. Die
Vermittlung von Kata-Anwendungen erfolgt häufig
Das Wissen von den praxistauglichen Kata-Anwendungen ist mit der Zeit insbesondere im Westen in
Vergessenheit geraten, da oft nur die o. g. versportlichten oder „karateüblichen“ Kata-Anwendungen
trainiert und verbreitet wurden und werden. Darum
ist es mitunter erforderlich, sich das notwendige Wissen über beispielsweise Hebel-, Wurf- und Bodenkampftechniken aus anderen Kampfkünsten anzueignen, in denen diese Dinge praktiziert werden.
Über diese Art der Rückgewinnung wird das so
erlangte Wissen dann „von außen“ an das „Gerüst“
1
6
9
Karate – Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V,
26. Jahrgang, Heft 2/2011, S. 10/11
2
„Karate ist Zen in Bewegung“. Aussage von Kenwa Mabuni,
Begründer des Shito-Ryu. Vgl. Kenei Mabuni, „Leere Hand –
Vom Wesen des Budo-Karate“, Seite 218.
3
Vgl. z.B. Gichin Funakoshi, „Karate Do Kyohan“(Neptune
Publications, 2005), S. 4 ff.
4
Werner Lind, „Okinawa Karate“, Seite 79
5
Werner Lind, „Okinawa Karate“, Seite 79
50
in dem er sich u. a. über den Sinn und Zweck von
Karate in zehn Punkten u. a. wie folgt äußert: „Es
[Karate] ist nicht dazu gedacht, in einem Wettbewerb
eingesetzt zu werden, sondern viel eher als ein Mittel, seine Hände und Füße in einer ernsthaften
Begegnung mit einem Raufbold oder Schurken zu
gebrauchen.“4 Itosu schreibt weiter: “Karate wurde
durch mündliche Überlieferungen weitergegeben
und enthält Techniken mit dazu passenden Bedeutungen. Man muss sich dazu entschließen, den
Zusammenhang dieser Techniken zu erforschen und
dabei die Prinzipien des Torite (befreiende Hände)
beachten, dann kann man die praktischen Anwendungen leichter verstehen.“5 Diese mündlichen
Überlieferungen sind offensichtlich über das Training
der Kata an die jeweiligen Schüler weitergegeben
worden.
Vgl. Kenei Mabuni, „Leere Hand – Vom Wesen des BudoKarate“, Seite 143
7
Vgl. Kenei Mabuni, „Leere Hand – Vom Wesen des BudoKarate“, Seite 144
8
Siehe Aufsatz von Sebastian Gunreben und Nicolas Hofele,
„Kata-Bunkai – Methoden zur Interpretation der Kata (Teil 1
– 3)“, zu finden im Magazin „Karate – Karateverband BadenWürttemberg“. Teil 1 in Ausgabe 02/2010, S. 26/27, Teil 2 in
Ausgabe 03/2010, S. 26/27, Teil 3 in Ausgabe 04/2010, S. 30/31
Gichin Funakoshi, „Karate Do Kyohan“(Neptune Publications, 2005), S. 4: “In the past an attempt was made to teach
kara-te to police departments in Okinawa, but it was turned
downed with the reasoning that it was too dangerous.”
10
Gichin Funakoshi, „Karate Do Kyohan“, (Neptune Publications, 2005) S. 14: “Altough kara-te incorporates various
throwing techniques, it primarily consists of striking, kicking,
thrusting and back-hand techniques that are executed so
quickly that people cannot really see them.”
Länder
Baden-Württemberg
der Kata „adaptiert“, um es mit Albrecht Pflügers
Worten zu umschreiben. „Obwohl Karate verschiedene Wurftechniken beinhaltet, besteht es überwiegend aus Schlägen, Tritten, Stößen und Rückhandtechniken, die so schnell ausgeführt werden, dass
die Leute sie oft nicht einmal sehen können.“10 Diese
Aussage von Gichin Funakoshi zeigt, dass Karate
auch Wurftechniken beinhaltet. Es würde mich wundern, wenn diese effektiven Kampftechniken in den
Kata nicht zu finden wären!
In seinem Buch „Karate Do Kyohan“ (Neptune
Publications, 2005) zeigt Gichin Funakoshi auf Seite
199 auf drei Fotografien mit Erläuterungen einen
Schulterwurf mit dem Namen Tani-Otoshi. Der Karateka, der womöglich nie einen Schulterwurf kennen
gelernt hat, kann diese Technik in der Kata
Heian/Pinan Godan und auch in anderen Kata nicht
als solche identifizieren, obwohl diese Technik in der
Kata enthalten ist. Je mehr Kata-Anwendungen sich
einem erschließen, um so mehr lässt sich nachvollziehen, wie die Macher der Kata wohl gedacht
haben und dieses Wissen über die Kata weiter
gaben. Dieses Wissen um die praxistauglichen
Anwendungen ist nicht geheim! Es ist aus obigen
Gründen nur nicht (mehr) offensichtlich aus den
Kata abzuleiten.
Daher komme ich zu der Aussage, dass in den Kata
sehr viele praxistaugliche Anwendungen sowie die
ihnen zugrunde liegenden und für die Lehre und
Anwendung wichtigen Prinzipien enthalten sind. Mit
dem hierfür nötigen Grundwissen ist es möglich,
dieses Wissen aus den Kata „heraus zu holen“. Viel
Erfolg dabei!
Hiermit bestelle ich:
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Nicolas Hofele
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Binswanger Budo-Tage 2011
4 Tage Training und Spaß!
Die KaraBins des TSV Binswangen verwandelten den schönen Weinort Erlenbach am verlängerten Wochenende vom 2. bis 5. Juni 2011
einmal mehr in eine Pilgerstätte für BudoBegeisterte.
Aus dem gesamten Bundesgebiet reisten weit über
100 Kampfkünstler jeden Alters an, um zusammen
mit Gleichgesinnten unvergessliche Tage zu erleben. Wie auch in den vergangenen beiden Jahren
wurden nicht nur Trainingseinheiten in Karate angeboten. Trainer der bekanntesten Kampfsportarten
waren vertreten. Diese lehrten die Teilnehmer die
unterschiedlichsten Techniken aus dem Ju-Jutsu,
Aikido, Capoeira, WingTsung und Qi-Gong. Hierbei
kamen die Budoka oftmals zu verblüffenden
Erkenntnissen über die Funktionen ihres eigenen
Körpers, was noch weiter zur ohnehin schon guten
Stimmung beitrug.
Aber nicht nur die Budoka kamen voll auf ihre
Kosten: die Nicht-Kampfkünstler übten sich in Pilates, Streetdance, Capoeira, Shiatsu oder GoshinRobic und verließen -gleich den Budoka - schweißüberströmt aber glücklich die Hallen. Ein Highlight
der besonderen Art bildeten die Kumite-Einheiten,
die von keinem geringeren als Christian Grüner,
einem der erfolgreichsten Kämpfer Deutschlands,
abgehalten wurden. Christian begeisterte gleichermaßen die Kleinsten wie auch die anwesenden
Bundeskaderathleten.
Der Spaß und die Begeisterung am Training waren
in der gesamten Halle zu spüren. In seinen
abwechslungsreichen Trainingseinheiten war immer
für jeden etwas dabei. Und so ließen es sich selbst
die Kids nicht nehmen, auch nur eine der drei Einheiten auszulassen: Strahlende Gesichter nach dem
Training, wohin man auch schaute!
Die gemeinsamen Abende verbrachte man in entspannter Runde: saftige Steaks wurden gegrillt und
leckere Cocktails gemixt. Beim gemütlichen Beisammensein ließen die Teilnehmer die Ereignisse des
Tages nochmals Revue passieren. Es wurde viel diskutiert und gelacht, alte Freundschaften wurden
gepflegt und neue wurden geschlossen.
Den krönenden Abschluss dieser Tage bildeten die
Gürtel-Prüfungen, die am Sonntag stattfanden. Alle
Prüflinge, die sich vormittags der Kyu-Prüfung
(weißer bis brauner Gürtel) stellten, bestanden mit
Bravour. Bei der Dan-Prüfung (Prüfung zum
schwarzen Gürtel) traten Andreas Ginger jun. – Prüfung zum 2. Dan – und Marvin Speicher – Prüfung
zum 1. Dan – vor die strengen Augen der Prüfer.
Die beiden bestachen durch die Vielfalt und Präzision ihrer Techniken und hoben sich damit sichtbar
von den übrigen Prüflingen ab. Am Ende der Prüfung konnten sie stolz ihre Dan-Diplome in Empfang nehmen. Zwei „neue“ Dan-Träger bei den KaraBins! Herzlichen Glückwunsch! Team, Teilnehmer
und Trainer sind sich einig: die Binswanger BudoTage haben wieder viele neue Anregungen und jede
Menge Spaß gebracht! BUDO lässt sich schwer in
Worte fassen, man muss es selbst erleben. Die KaraBins freuen sich schon auf die Binswanger BudoTage 2012!
Andreas Ginger
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Länder
Hessen
2. Ki- & Karate-Lehrgang in Fulda
Grün-Weiß Fulda vermittelt Karate in höchster Perfektion
Bereits zum zweiten Mal richtete der KarateVerein Zanshin Grün-Weiß Fulda 1953 e. V.
einen „Ki- und Karate-Lehrgang“ unter der
Leitung von Werner Kunzmann (4. Dan Karate & Instruktor der Aoki-Bio-Energie-Schule)
aus.
Es war mal wieder ein Samstag im Mai, an dem sich
Karateka aus ganz Hessen und Bayern in Fulda einfanden um unter der Leitung von Werner Kunzmann an der Kultivierung und Anwendung des Ki
im Karate zu arbeiten. Unter dem japanischen Wort
Ki (hierzulande auch unter dem chinesischen
Namen Qi bzw. Chi bekannt) verstehen wir die körpereigene Energie die auf zellulärer Ebene durch
biochemische Prozesse im Körper gebildet und weitergeleitet wird. Das Wissen um die Existenz dieser
Energie und ihre Bedeutung für die menschliche
Gesundheit findet bis heute Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin (Akupunktur,
usw.) und ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil vieler ostasiatischer Kampfkünste. In der ersten Einheit
des Lehrgangs übten sich die Karatekas durch
Bewegungsübungen im Erspüren und gezielten
Steuern des Ki um so einen natürlichen Zustand
absoluter Entspannung zu erreichen. Im zweiten
Abschnitt ging es dann darum dieses Wissen in der
Kampfkunst anzuwenden. Ziel war es die im Karate
verwendeten Bewegungen zu ökonomisieren um,
so den einzelnen Techniken mehr Effektivität zu verleihen.
Text & Bild: Mathias Schäfer
Anlässlich der Krokoyama
Cup 2011 fand in Koblenz
die Bundeskampfrichterprüfung statt
Die Prüfungskommission besteht aus 5 Mitgliedern aus verschiedenen Bundesländern, Hessen wurde durch Peter Bancov vertreten. Ali Cinar nahm erfolgreich
an der Prüfung teil und bestand die theoretische Prüfung mit 0 Fehlerpunkten
und die praktische Prüfung mit hervorragender Leistung. Somit hat Ali sowohl
Kata- als auch Kumite Lizenz auf Bundesebene. Wir gratulieren Ali zum bestandenen A-Lizenz in Kumite und wünschen ihm viel Erfolg in seine weitere Karatelaufbahn.
Peter Bancov
www.karate.de
53
Länder
Hessen
Wieder ein erfolgreicher Lehrgang
mit Großmeister Lothar Ratschke
Wie schon in den vergangenen Jahren ist es
dem Karate Verein Langenselbold gelungen,
den aus Erfurt kommenden deutschen KarateGroßmeister und Schwarzgurtträger Shihan
Lothar J.Ratschke für einen Lehrgang am 9.
und 10.4. 2011 in Langenselbold gewinnen zu
können.
Lothar Ratschke war ein direkter Schüler des verstorbenen Prof. Taiji Kase, der noch bei dem Gründer bzw. Namensgeber des Shotokan-Karate Funakoshi Gichin und seinem Sohn Funakoshi Yoshitaka
gelernt hat. Bei seiner Prüfung zum 6.Dan wurde er
von seinem Lehrer Prof. Taiji Kase zum Shihan
ernannt. Dies ist ein spezieller japanischer LehrerTitel für einen Großmeister der Kampfkunst. Lothar
J.Ratschke ist somit einer der ranghöchsten KarateTrainer Deutschlands. Durch seine wiederholten
Aufenthalte in japanischen Dojos und seine persönlichen Kontakte mit japanischen Meistern, konnte
Lothar Ratschke viel über die traditionellen Hintergründe der Kampfsportentwicklung aus erster Hand
erfahren.
Etwa 90 Teilnehmer, die zum Teil eine weite Anreise auf sich genommen hatten, nutzten die Gelegenheit hier in Langenselbold ihre Fähigkeiten in Karate mit Hilfe des bekannten Meisters weiter zu entwickeln. Unterteilt in verschiedene Gürtelgrade wurden an diesem Wochenende die Shotokan-KarateGrundtechniken, zahlreiche Kata (simulierte Kämpfe gegen einen oder mehrere Angreifer) und Partnerübungen trainiert.
Daneben gab Shihan L.J.Ratschke reichliche Hintergrundinformationen zum Karate-Do (Weg der leeren Hand) und zu Japan, dem Ursprungsland des
Karatesports. Die begeisternde und mitreisende Art
des Shihan, der das Training durch viele Anekdoten
mit und über Karate auflockerte, veranlasste auch
54
viele Fortgeschrittene auf eine Pause zu verzichten
um Basiselemente zu wiederholen und Techniken
auf Grund des besonderen Lehrstils weiter zu verfeinern.
gen dieses Lehrgangs mit ermöglichten. Nur durch
das gemeinsame, ehrenamtliche Zusammenwirken,
ist es möglich eine solche Veranstaltung auf Vereinsebene zu realisieren. Den aktiven Mitgliedern wird
hier eine Möglichkeit geboten, andere Trainingserfahrungen zu sammeln und Motivation für ihren
weiteren Entwicklungsweg zu erlangen, hebt Trainer
und Hauptorganisator Walter Lauer hervor.
Die 10-jährige Teresa (Grüngurt) hatte die Chance
den Meister als persönlichen Trainingspartner zu
haben und war „total begeistert“ von seiner netten
lustigen Art. Sie freut sich schon auf den nächsten
Lehrgang mit dem Shihan. Sein großes Lob ist für Weitere Informationen gibt es unter www.kvl.info.
sie ein starker Ansporn bis
dahin den blauen Gurt tragen zu dürfen. Der Shihan
trainierte allein am Samstag, nacheinander vier verschieden Einheiten und
Gruppen fast 8 Stunden
29. Oktober 2011
lang, ohne selbst eine
in Lübeck / Schleswig-Holstein
größere Pause zu machen
Veranstalter
und das ohne erkennbare
Deutscher Karate Verband e. V.
Ermüdung.
Deutsche Meisterschaft
der Schüler
Ausrichter
Am Ende des erfolgreichen
Lehrgangs fanden auf
Wunsch auch wieder Gürtelprüfungen statt. Durch
die Unterstützung vieler
fleißiger Mitglieder, konnte
der Verein die Teilnehmer
des Lehrgangs mit leckeren
Brötchen, Kuchen, Salaten
und Würstchen und
Getränken versorgen und
sie somit für ihre nächste
Trainingseinheit erfrischen
und stärken.
Danke
Der Vorstand dankt allen
Helfern, die das tolle Gelin-
Karate Dojo Lübeck e.V.
Sven Ferner
Austragungsort
Hansehalle
An der Hansehalle 1
23554 Lübeck
Wegbeschreibung
BAB A1 Richtung Lübeck, Abfahrt Nr. 22 LübeckZentrum, Richtung Bad Segeberg B206. Nach
250m bei Gabelung rechts halten, Beschilderung
Zentrum folgen und Stockelsdorfer Str./K26
abfahren.Im Kreisverkehr 3.Ausfahrt Bei der
Lohmühle/K25 Richtung Hafen nehmen. Links
abbiegen in die Straße An der Hansehalle.
Eintrittspreise
6€
3€
9€
Zeitplan
Samstag, 29.10.2011
Begrüßung
Jungen Kata Einzel
Mädchen Kata Team
Mädchen Kata Einzel
Jungen Kata Team
Jungen Kumite Einzel
Mädchen Kumite Einzel
Finale (auf 2 Kampfflächen)
9:00 Uhr
ab 9:15 Uhr
ab 10:15 Uhr
ab 12:00 Uhr
ab 13:00 Uhr
ca.17:00 Uhr
Änderungen vorbehalten. Ein aktueller Zeitplan wird
mit den Wettkampflisten im Internet veröffentlicht!
Meldeschluss
Dienstag, 04. Oktober 2011
Bis zum Meldeschluss müssen auch von jeder/m
Athleten/in die Schiedsvereinbarungen in der
DKV-Geschäftsstelle eingegangen sein !!!
Erwachsene
Kinder
Familien (2 Erwachsene, 1 Kind)
Übernachtungen
Unter folgenden Domain kann eine Hotelliste
herunter geladen werden:
http://www.luebeck.de/tourismus/unterkuenfte/
Die komplette Ausschreibung kann unter www.karate.de
unter Meisterschaften abgerufen werden!
Hessen
Länder
Yu d a n s h a k a i 2 0 11 i n K e l k h e i m
Am 21.5.2011 war es soweit - in den neuen
Räumlichkeiten des Karate-Dojos Kelkheim
sollte der erste offizielle HfK-Lehrgang stattfinden.
Erst vor wenigen Wochen wurde das neue Dojo
nach einer langen Umzugsphase eröffnet, doch in
dieser kurzen Zeit fanden bereits ein Dan-Vorbereitungstraining und nun eben das Yudanshakai 2011
statt. Fast 40 Schwarzgurte aus ganz Hessen waren
angereist und wurden vom stolzen Gastgeber Amir
Valadkhani begrüßt, der bis zuletzt noch an Kleinigkeiten gearbeitet hatte, um im Dojo eine optimale
Trainingsatmosphäre zu schaffen.
Amir, der vor kurzem seine Prüfung zum 6. Dan mit
viel Lob ablegte, hatte ein vielseitiges Training
geplant. Nach einem kurzen Aufwärmtraining widmete er sich der Muskelmobilisierung und Harmonisierung und ging detailliert auf das Zusammenspiel zwischen der Bewegung des ganzen Körpers
mit Atmung und Kime ein. Nachdem dies an einigen einfachen Technikabläufen geübt wurde, ging
es über zu komplexeren Bewegungen wie den von
Amir geschätzten Ushiro-Yoko-Geri oder auch Techniken mit beiden Armen, die bereits auf die später
noch auf dem Plan stehende Kata Sochin abgestimmt waren.
Die Sochin nahm auch mit einem umfangreichen
Bunkai-Programm den größten Teil der zweiten Trainingshälfte ein. Auch hier waren trotz des engen
Zeitrahmens zum Erlernen des Bunkais alle Teilnehmer hoch motiviert dabei. In der Schlussphase
wurde die Kata dann noch einmal in ihrer kompletten Form geübt, ehe das Training zum Ende kam.
Der Tag war damit jedoch noch nicht vorbei, viele
Lehrgangsteilnehmer blieben noch etwas länger
und nutzen das gemütliche Ambiente zu
Gesprächen und Erfahrungsaustausch.
Nach dem Ende der Danprüfungen, die im
Anschluss an den Lehrgang noch stattfanden, ließen
die Helfer und Mitglieder des Karate-Dojos Kelkheim den Tag schließlich im Hof des Dojos beim
Grillen ausklingen. Wir freuen uns auf den nächsten
Lehrgang!
Bericht: P. Lang, Karate-Dojo Kelkheim
55
Länder
Hessen
Ausbildungslehrgang Trainer/Trainerin
für Gewaltschutz und Selbstbehauptung in Usingen
vom 24.06.2011 bis 26.06.2011
Als ich am 10.06.2011 die E-Mail von Werner
Dietrich, dem Lehrbeauftragten des DKV für
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung mit
dem Betreff „Selbstbehauptung, Gewaltschutz
Kinder und Jugendliche“ erhielt, dachte ich:
„Das ging ja schnell!“, hatte ich doch grade
wenige Tage zuvor mit Werner telefoniert und
ihn bezogen auf einen Lehrgang für die Ausbildung zum Gewaltschutztrainer befragt und
Interesse diesbezüglich angemeldet.
Voller Vorfreude öffnete ich die E-Mail, sofort fiel mir
das Datum der geplanten Durchführung in die
Augen. 24. 06. 2011! Nach kurzer Überlegung griff
ich zum Telefonhörer und begann meine Termine
und Verpflichtungen für das Wochenende vom
24. 06. 2011 bis 26. 06. 2011 umzulegen, um mich
sodann für den Lehrgang anzumelden.
Der geneigte Leser wird sich jetzt wahrscheinlich fragen, warum betreibt er diesen Aufwand und nimmt
nicht einfach den nächsten Lehrgang bzw. nimmt an
einem Lehrgang in seiner Region (Berlin) teil?
Die Antwort ist einfach, zunächst wird eine qualifizierte Ausbildung in diesem Bereich z. B durch die
Polizeibehörde Berlin nicht angeboten, wovon ich
mich wenige Tage vor der Einladung zu diesem
Lehrgang durch ein Gespräch an entsprechender
Stelle überzeugt hatte. Zum anderen waren grade
zu diesem Zeitpunkt Anfragen aus der Schule meines Sohnes an mich herangetragen worden, ob ich
bereit wäre, im Rahmen der Karate-AG, die ich ab
August an der Schule leiten werde, auch das Thema
Gewaltschutz, insbesondere im Hinblick auf die
Früherkennung von Gefahren und Selbstbehauptung
in einer Gefahrensituation, zu behandeln. Darüber
hinaus sind mir beide Dozenten – Werner Dietrich
und Dr. Jürgen Fritzsche – als ausgesprochen kompetent bekannt, was für mich dann letztlich entscheidend war.
Die Einladung zum
Lehrgang kam damit
vor den Sommerferien genau richtig
und – um es vor
weg zu nehmen –
die ca. 500 km von
Berlin nach Usingen
haben sich mehr als
gelohnt!
Pünktlich um 10 Uhr
am Freitagmorgen
56
begann das Seminar,
welches von Werner
und Jürgen gewohnt
souverän, fesselnd und
für alle Teilnehmer verständlich geleitet wurde.
Obwohl zwischen Einladung und Durchführung
des Seminars lediglich 14
Tage lagen, waren 20
Teilnehmer angereist,
wobei einige sogar
erhebliche Entfernungen
für die Teilnahme zu
überwinden hatten.
Nach einer kurzen Einführung zum Ablauf des Lehrganges und zu den Ausbildungsinhalten, begann
die praktische Arbeit damit, dass die Rollentrainings
und Anwendungen, die durch die Trainer später mit
der Zielgruppe – den Kinder und Jugendlichen im
Alter zwischen 7 und 14 Jahren – durchgeführt werden sollen, durch die Teilnehmer des Seminars selbst
vorbereitet, durchgespielt und analysiert wurden.
Unter der Überschrift „Gefahrensensibilisierung und
Wahrnehmungsfähigkeit“ wurden u. a. zunächst
Übungen zur Gefahrenerkennung, Gefahrenvermeidung, Gefahrenbegegnung und Gefahrüberwindung
durchgeführt.
Besonderen Wert legte Werner darauf, dass die späteren Trainer und Trainerinnen den Kindern und
Jugendlichen im Training Strategien an die Hand
geben, wie sie z. B. abweichendes Verhalten erkennen, sich gegen Zumutungen anderer Personen
abgrenzen und – im Notfall – Fluchtmöglichkeiten
suchen, analysieren und nutzen.
Auch die Wichtigkeit von Vertrauenspersonen für
die Zielgruppe wurde immer wieder betont und
besprochen, besonders deutlich machte Werner
den Teilnehmern, was sie aufgrund ihrer Ausbildung
zum Gewaltschutztrainer erreichen sollten, aber
auch unbedingt vermeiden müssen (Erzeugung von
Angst oder Unsicherheit sowie Schuldgefühle, Vorurteile gegen bestimmte Personen, Rassen, Religionen oder Selbstüberschätzung).
Obwohl nahezu alle Teilnehmer bereits erfahrende
Trainier und Trainerinnen waren, zum Teil sogar mit
pädagogischer Ausbildung und beruflicher Orientierung in diesem Bereich, haben doch alle viele
Anregungen und auch viel Neues für ein Gewaltschutztraining mit Kindern und Jugendlichen erfahren.
Sowohl Jürgen als auch Werner vermochten es
während der 3 Tage andauernden Ausbildung durch
ihren klaren, strukturierten und stets spannenden
Vortrag die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu fesseln und den – jedenfalls zum Teil – schwierigen
und umfangreichen Ausbildungsstoff so zu vermitteln, dass alle Teilnehmer des Seminars am Sonntag
mit dem Gefühl nach Hause fuhren, nicht nur
unheimlich viel für sich selbst gelernt zu haben, sondern das Gelernte auch bei der geplanten Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen anwenden zu können.
Ich jedenfalls freue mich auf die Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Gewaltschutz und auf
die angekündigten Themenlehrgänge. Meines Erachtens lohnt sich die Teilnahme an der Ausbildung
zum Gewaltschutztrainer / Gewaltschutztrainerin
nicht nur für diejenigen, die tatsächlich in diesem
Bereich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
wollen, sondern nahezu für jeden Karateka, sei es
zur Bereicherung seines persönlichen Weges oder
auch zur Nutzung im ganz privaten Umfeld.
Dr. Carsten Brunner
Shirokuma Berlin e.V.
Der DKV plant in 2011 noch zwei weitere
Termine im Raum Hessen und/oder BadenWürttemberg am 23. bis 25. 9. 2011 und am
11. bis 13.11. 2011.
Saarland
Länder
Er fo lge b ei m In te rn ati o nal en 10 – 21 Rand o ri
i n Wa l d M i c h e l b a c h
2. Platz für Lukas Nagel vom TV Kleinblittersdorf e.V., KARATE
3. Platz für Daniel Saar vom Shotokan Karate Saarwellingen e.V.
4. Platz für Niklas Quint von Saar 05, KARATE
Das Internationale 10- 21 Randori ist die
Nachfolgeveranstaltung des Euro YoungstarRandori. Es handelt sich um einen KumiteLehrgang mit Turnier für Karateka im Alter
von 12 bis 20 Jahren, während dessen die
Sichtung der Kumite-Bundestrainer stattfindet.
fred Schlicher für den Saarländischen Karateverband gemeldet wurde, war es die erste Teilnahme
an einem solch hochkarätig besetzten Internationalen Karateturnier. Für seinen Kumitetrainer Niklas
Quint war die Teilnahme an diesem Turnier eher
schon Routine, nicht jedoch die Einstellung zu den
Kämpfen.
Dieses Jahr fand das Turnier zum ersten Mal unter
der Leitung von Kumite-Bundestrainer Thomas Nitschmann und Kumite-Bundesjugendtrainer Klaus
Bitsch statt. Austragungsort war Wald Michelbach im
Odenwald. Bei diesem Randori treten die besten
Sportler aus ganz Deutschland und z.B. Russland,
Dänemark, Belgien, Schweiz und Österreich gegeneinander im Training wie im Turnier an um sich zu
messen und zu präsentieren.
Donnerstag am frühen Nachmittag konnten die
Schlafplätze bezogen und die Teilnehmerkarten
abgeholt werden. Dann war auch schon um 17 Uhr
die erste Trainingseinheit.
Für den Starter Lukas Nagel vom TV Kleinblittersdorf e.V. Abt. KARATE, der vom Landestrainer Man-
Am Freitagmorgen wurde ab 7 Uhr in verschiedenen Altersgruppen trainiert. Am Nachmittag gab es
dann die 2. Trainingseinheit für diesen Tag.
Am Samstag war der Tag des Turniers der verschiedenen Altersklassen. Die Kämpfe wurden von erfahrenen Kampfrichtern geleitet.
Lukas konnte in seiner Gewichtsklasse Männlich
U14 den 2. Platz erkämpfen. Eine hervorragende
Leistung für das erste große internationale Tournier.
Sein Kumitetrainer, Niklas Quint, trat in der Klasse
Männlich U18 an. Hier wurden 2 Gewichtsklassen
zusammengelegt, sodass nach dem Erreichen des
kleinen Finales (Kampf um den 3. Platz) die beiden
Saarländer Quint und Saar sich gegenüberstanden.
Mit einem Punkt Vorsprung konnte Daniel Saar sich
gegen seinen Sportskameraden aus dem Kader des
SKV Niklas Quint durchsetzen.
Daniel ist der amtierende Deutsche Meister Kumite
in der Gewichtsklasse -76 kg und Niklas ist Deutscher Vizemeister Kumite in der Gewichtsklasse +76
kg. Herzlichen Glückwunsch an Lukas, Daniel und
Niklas.
Christoph von Oetinger
57
Länder
Saarland
Karate und Tai Chi/Qi Gong-Lehrgang
mit Urlaubsfeeling in der Türkei mit Sensei Volker Schwinn, 6. Dan
Zum 9. Mal organisierte Sensei Volker
Schwinn, 6. Dan Shotokan, einen Karate und
Tai Chi / Qi Gong - Lehrgang an der türkischen
Riviera. Das Konzept ist geblieben und das
Resultat war wie in den vergangen Jahren das
gleiche: hervorragend.
Aus diesem Grund sind viele Teilnehmer Wiederholungstäter. Aber wie jedes Jahr finden sich auch
neue Karatebegeisterte ein. So entstehen neue
Bekannt- und manchmal auch Freundschaften. Auf
jeden Fall hat man eine schöne Zeit mit Gleichgesinden. Dieses Jahr versammelten sich 45 erwartungsvolle Teilnehmer aus ganz Deutschland am
ersten Abend, Samstag dem 07. Mai, in der LobbyBar des Amelya Hotels beim ersten Raki und
begrüßten die Bekannten und machten sich mit den
Neulingen bekannt. Der Großteil der Gruppe kam
aus dem Saarland, aber auch aus Stuttgart, Nürnberg, Schweinfurt, Darmstadt, und aus Hamburg
gesellten sich welche dazu. Die Alterspanne reichte
von ca. Mitte zwanzig bis Mitte sechzig. Doch alle
hatten ein gemeinsames Ziel: viel Spaß, Erholung
und Karate zu genießen.
Dieses Jahr hatte Volker das Ehepaar Pan aus
Orscholz mobilisiert um Tai Chi und Qi Gong sowie
Einblicke in die Traditionelle Chinesische Medizin
(TCM) zu vermitteln. Dies taten Yen Ling und Alexander Pan, die das Zentrum für TCM in der Rehaklinik Orscholz leiten, sehr professionell. Der Morgen
wurde mit Qi Gong mit Alexander begrüßt. Anschließend konnte man die gesammelte Energie im
Karatetraining mit Volker einsetzten. Die Kata Niyushiho war dieses Jahr das Hauptthema. Wer Volker
kennt, weiß, dass nicht nur der Ablauf der Kata, sondern auch viele verschiedene Anwendungen trainiert wurden. Anwendungen (Bunkai) gab es bei
Volker immer in verschiedenen Variationen. Diese
waren so abwechslungsreich und von hoher Qualität wie das Essenbüffet am Abend, sodass jeder
was für seinen Geschmack bekam. Für Anfänger
wurde die Kata eher grundschulmäßig ins Bunkai
umgesetzt und für die fortgeschrittenen gab es
dann die eher praxisbezogene Variante. Diese war
dann auch oft die schmerzhaftere.
58
Nachmittags wurde der aktive Tagesabschnitt mit
Karate begonnen und bei Yen Ling mit Tai Chi fortgesetzt. Hier war es eine Herausforderung nach
dem schnellen, harten Karate die langsamen weichen Tai Chi Bewegungen zu kontrollieren. Doch
Yen Ling war eine geduldige Lehrerin und hatte sehr
aufmerksame Schüler vor sich. In den Pausen traf
man sich am Pool oder eher noch am Strand zum
relaxen oder schwimmen. Wer die Erholung pur
suchte ging in den Spa-Bereich des Hotels und lies
sich mit Hamam, saunieren oder Massagen verwöhnen. Am Dienstag nach dem morgendlichen
Training hatte unser gruppeneigener Reiseleiter
Volker für alle Interessierten, wie schon in den vergangen Jahren, eine Busfahrt an den Wasserfall im
Taurusgebirge organisiert. Hier konnte man in absolute harmonischer Natur die Ruhe der Berglandschaft genießen und wer wollte ins kalte Gebirgswasser springen. Vor dem Mittagessen (frische und
teils selbst gefangenen Forellen) zeigten Frau und
Herr Pan noch die Wirkung der Shiatsu- Massagen.
Dies war nur ein kleiner aber wirkungsvoller Einblick
in diese sehr effektive Behandlungsmethode der
TCM.
Der Mittwoch war trainingsfrei und für eine Schiffsfahrt nach Alanya reserviert. Während der Fahrt an
der Küste entlang konnte man ein Schläfchen oder
auch das eine oder andere Schwätzchen halten. Auf
jeden Fall ging alles einige Schritte langsamer. In
Alanya durften wir dann zum Landgang die Stadt
durchkämmen auf der Suche nach reicher Beute,
die dann doch jeder bezahlte. So richtige Piraten
waren wir doch nicht geworden. Am Donnerstag in
der morgendlichen Trainingseinheit hielt Volker
noch die Kyu- Prüfungen ab, die sich jedoch eher
über die ganze Woche erstreckten. Die Prüflinge, die
Volker zur Prüfung zugelassen hatte, bekamen am
Abend bei der offiziellen Abschiedsfeier ihre Urkunden und Ausweise überreicht. In der Trainingseinheit am Nachmittag kam unser türkischer Karatefreund Junus Batal (4. Dan) mit ca. 50 Kindern und
Jugendlichen aus seinen beiden Karatevereinen aus
Manavgat und Okurcalar zum Training. Aufgrund
des regnerischen Wetters an diesem Nachmittag
mussten wir in den Konferenzraum des Hotels, den
das Hotelmanagement schnell noch frei räumen
lies, ausweichen. Über dieses türkisch-deutsche
Karatetraining wurde auch gleich 2 Tage später in
allen Tageszeitungen der Region berichtet. Mit
Junus, dem Dojoleiter vereinbarte Volker und ich für
die kommende Woche noch 2 Termine an denen
die Kinder seiner beiden Dojos Soundkarate kennen
lernen sollten. Die beiden Einheiten wurden von
mir geleitet, da ich in meinem Verein im TV Kleinblittersdorf bereits Soundkarate seit einigen Jahren
praktiziere. Trotz des fehlenden Equipments konnte
in Manavgat für ca. 35 Kinder und in Okurcalar für
ca. 25 Kinder jeweils eine abwechslungsreiche
Soundkarateeinheit stattfinden. Am Freitagabend
wurde der Großteil der Gruppe dann verabschiedet
und stieg um 23:40 Uhr in den Bus zum Flughafen.
Wie immer tut der Abschied nach einer so schönen
Zeit ein bisschen weh. Aber die meisten werden sich
früher oder später wieder sehen, vielleicht auch im
nächsten Jahr beim 10. Karate und Qi Gong Lehrgang mit Volker in der Türkei.
Länder
Saarland
Hayashi Karatecenter e.V. Schiffweiler
Wie uns allen bekannt ist, hat am Freitag den
11. März um 14:46 Uhr Ortszeit vor der nordöstlichen Pazifikküste Japans die Erde
gebebt. Die schlimmen Folgen dieser Katastrophe kann man in den Medien immer noch
verfolgen und werden auch nicht sehr schnell
in Vergessenheit geraten.
Aus diesem Anlass veranstalte das Haysahi-Karatecenter e.V. Schiffweiler am 07.05.2011 in der
Mühlbachhalle der Großgemeinde Schiffweiler
einen Karate Benefizlehrgang, um Geld für die Hilfe
Japans zu sammeln. Als Lehrgangsreferent wurde
Marcus Gutzmer (5.Dan) eingeladen. Der Schirmherr Bürgermeister Markus Fuchs der Großgemeinde Schiffweiler hat hierzu dafür Sorge getragen, daß
dem Hayashi Karatecenter e.V. die Mühlbachhalle
kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Hierfür
noch einmal ein großes Dankeschön.
Um 12 Uhr mittags wurde von Bürgermeister Markus Fuchs der Lehrgang eröffnet. Er begrüßte alle
Teilnehmer, den Ehrengast Landtagsabgeordneter
Günter Waluga und die Sponsoren Fa. Haustechnik
Jörg Berberich aus Landsweiler-Reden, Fa. HoLoTech Eric Lorenz und Daniel Hoffman aus Eppelborn. Außerdem gilt auch der Dank an die weiteren
Sponsoren Sparkasse Neunkirchen und Tattoo-Studio Stecknadel in Ottweiler, Inhaberin Heike Bauermann. Herr Fuchs bedankte sich sehr für das Arran-
Marcus Gutzmer
gement und den Einsatz des doch noch sehr jungen
Karatevereins Hayashi Karatecenter e.V. Schiffweiler,
der sein Hauptaugenmerk in der Kinder- und
Jugendarbeit sieht, und lobte die gesamte rund um
gelungene Organisation der Veranstaltung. Danach
übergab er das Wort an den 1. und 2. Vorsitzenden
Nikolaus Weber und Dirk Dohm (2.Dan), die den
Anlass nahmen, sich für die zahlreiche Anteilnahme
zu bedanken. Über dies wurde auch durch die
Überreichung der Ehrenurkunden an die Ehrenmitglieder der Fa. HoLoTech Eric Lorenz und Daniel
Hoffman für ihre Arbeit der Erstellung der Homepage, die für den Verein kostenlos erstellt wurde, Dank
und Anerkennung ausgesprochen.
Marcus Gutzmer (5.Dan) wurde für seine bisherige
Unterstützung und seinen selbstlosen Einsatz als
Ehrenpräsident des Hayashi Karatecenter e.V.
geehrt. Um seine Unterstützung und sein Mitgefühl
bezüglich der Japanhilfe zu zeigen, verzichtete er
auf sein Honorar als Lehrreferent an diesem Tag. Im
Karatelehrgang wurden zwei Einheiten zu je einer
Stunde trainiert. Mehr als 70 Personen aus allen
Altersklassen und Graduierungen nahmen an diesem Lehrgang teil. Marcus Gutzmer passte sein
Lehrgangskonzept dieser bunten Mischung aus
Karateka an, damit jeder etwas lernen konnte.
Die zweite Einheit lehrte Marcus Bunkai aus der
Kata Tensho (Stilrichtung Shito Ryu) und den Ablauf
der Kata selbst. Jeder Teilnehmer durfte sich zum
Schluss über eine Teilnahmeurkunde freuen und
alle fanden den Benefizlehrgang eine tolle gelungene Veranstaltung. Der Erlös dieses Benefizlehrgangs
des Hayashi Karatecenter e.V. Schiffweiler in Höhe
von 300 € wird durch den Dachverband Deutscher
Karateverband e.V. nach Japan weitergeleitet.
Bericht und Bilder: Ivonne Dohm & Stefan Fischer
In der ersten Trainingseinheit wurde überwiegend
Kihon aus allen erdenklichen Bewegungen trainiert.
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59
Länder
Sachsen-Anhalt
Erfolge für die Karateka aus Sachsen-Anhalt
bei der DM Jugend 7 Junioren 2011 in Erfurt
Über 300 junge Sportlerinnen und Sportler
aus dem gesamten Bundesgebiet traten im
Kumite und Kata an, um den begehrten Titel
„Deutscher Meister” zu erreichen.
Der Heim- und Landestrainer vom Karateverein
Zanshin Magdeburg, Olav Büttner, versprach sich
von einigen viel versprechenden Talenten aus dem
Landkreis Sachsen-Anhalt gute Leistungen. Am
Samstag starteten um 9.00 Uhr die Kata-Wettbewerbe der Junioren: Dabei konnten sich leider weder
Paul Thiemann noch Denise Schwarzer (Magdeburg) gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.
Dann wärmten sich die Kumite-Kämpfer auf, um
gegen 11.00 Uhr die Matten zu betreten: Markus
Bergt aus Bernburg und Sophia Wölbling aus Merseburg konnten sich leider in ihrer jeweiligen Kategorien nicht durchsetzen.
In der Gewichtsklasse -59kg traten Sarah Grabert
und Denise Schwarzer aus Magdeburg an.
Sarah kämpfte sich durch die Vorrunden bis ins Viertelfinale, wo sie leider ihrer Gegnerin unterlag. Da
diese nicht ins Finale einzog, blieb ihr keine Chance
mehr auf den 3. Platz. Denise unterlag nach einem
gewonnenen ersten Kampf der späteren Finalistin.
Somit durfte sie noch einmal kämpfen. Letztlich
belegte sie einen 7. Platz. Als letzter Einzelstarter an
diesem Tag trat Benjamin Kerber aus Magdeburg in
der Klasse -76 kg an. Er hatte einen der anspruchsvollsten Pools, unter anderem mit dem Sieger des
internationalen Krokoyama-Cups und Nationalkaderathleten. Doch dadurch ließ er sich nicht beirren
und kämpfte sich durch die Vorrunden bis ins Halbfinale. Nach einem spannendem Kampf war klar:
60
Benni wird am Abend für Sachsen-Anhalt im Finale
kämpfen! Am Nachmittag begannen die Mannschaftswettbewerbe: Das weibliche Team bestand
aus Svea Abel aus Quedlinburg, Sarah Grabert und
Denise Schwarzer aus Magdeburg. In der ersten
Begegnung zeigte vor allem Svea ihr ganzes Können und beeindruckte die Landestrainer Olav Büttner und Jörg König. Nachdem die Mädchen sich
danach leider gegen die späteren Finalisten geschlagen geben mussten, bereiteten sie sich auf die Trostrunde vor, in der sie schließlich einen 7. Platz errangen. Glückwunsch dazu! Benni, der in der Zwischenzeit als Mitglied eines brandenburgischen
Teams den 3. Platz erkämpfte, stand nun als einer
der Finalteilnehmer des Abends auf der Matte. Ganz
Sachsen-Anhalt hoffte und feuerte kräftig an, doch
nach 2 Minuten und einem tollen Kampf musste
Benni den Titel nach 4:1 Punkten abgeben. Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Deutschen Vizemeister!
Die erste Medaille für Sachsen-Anhalt an diesem
Wochenende! Melina Droste(Kumite -59kg), Fabian
Droste (Kumite -70kg), Sophie Böttcher (Kumite -47
kg) und Lukas Schladitz (Kumite) bewiesen ihr Können am Sonntag: Sie zeigten ebenso starke Kämpfe.
Alle schieden zwar in der ersten Runde aus. Melina
und Sophie konnten sich dennoch beweisen, da sie
gegen ihre Finalkämpferinnen verloren hatten. Sie
kämpften sich variantenreich durch die Trostrunden
und konnten im Kampf um die jeweils dritten Plätze die entscheidenden Punkte für sich verbuchen
und hatte damit dennoch jeweils den Sprung aufs
Treppchen zu je einem dritten Platz geschafft. Im
bereich Kata konnte sich weiterhin Nicolas Burgtorf
auf sich aufmerksam machen: In seiner Kategorie
waren 42 Starter aus ganz Deutschland angetreten,
aufgeteilt auf vier Pools. In Runde eins zeigte er
"Kanku Dai" gegen "Jion" von Silvo Dionisio aus
Niedersachsen. Mit 3:2 Stimmen gewann er diese
Runde. Bereits hier wurde deutlich, dass dieser
Wettkampf auf einem sehr hohen Niveau stattfinden würde.
Danach zeigte Felix Grimm aus Bayern "Seenchin"
gegen "Goju-shiho-sho". Mit einer starken "Kanku
Sho" gewann er Runde 3 mit 3:0 gegen Markus
Kraft aus dem Saarland. Im anschließenden Poolfinale legte Marvin Finchel (NRW) mit "Kanku Sho"
vor; Nicolas konterte mit "Goju-Shiho-Dai" und
gewann 2:1. Das bedeutete den Einzug ins Halbfinale. Hier traf er auf Viktor Heiduck aus NordrheinWestfalen, der bis dahin ebenfalls alle seine Runden
gewonnen hatte. Im Direktvergleich mit "Sochin"
ließ Nicolas nichts mehr anbrennen und holte sich
5:0 Flaggen. Damit wurde ein Traum wahr: der Einzug ins Finale. Gegen 14 Uhr begannen dann in
einer tollen Atmosphäre die Endkämpfe. In einem
spannenden Finale trat er dann gegen Pattanasakoo
Nawapon an. Beide zeigten "Unsu"; eine sehr fortgeschrittene Kata. Dort unterlag Nicolas mit 1:4
Stimmen gegen den hessischen Karateka. Die
gewonnene Silbermedaille, bedeutend den Vizemeistertitel für Sachsen-Anhalt zeigt, dass fleißiges
diszipliniertes Training sich auszahlt. Auch die übrigen Starter des KVSA-Kata-Kaders zeigten positive
Leistungen, auch wenn es dieses mal nicht zu
einem Podiumsplatz reichte. An dieser Stelle noch
einmal einen Dank an deren Kata-Landestrainer
Alexander Löwe,
Autoren: Andreas Kerber und Alexander Löwe
Bild: Andreas Kerber
Sachsen-Anhalt
Länder
Sachsen
KVSA Kata-Kader Karate-and-Fun Cup in Rochlitz
in Maintal
ein voller Erfolg
erfolgreich
Am 04. Juni 2011 fand eines der wichtigsten
Kata Turniere des Karatesports in Deutschland in Maintal bei Frankfurt/Hessen statt.
Zum German Kata Cup treten jedes Jahr nicht nur
zahlreiche Vereine sondern auch Bundeskadersportler des Deutschen Karateverbandes an. Kata Landestrainer Alexander Löwe nominierte zahlreiche
Kaderathleten aus den Reihen des KVSA zu diesem
Termin.
So traten bei den Schülern unter 14 Jahren Theresa
Bock, Marie-Josefine Richter und Celina-Justine Fengewisch (alle Yamakawa Ballenstedt) an: Theresa
Bock konnte sich mit ihren Katas bis in die Dritte
Runde durchsetzen. Ihre Teamkollegin Marie-Josephine Richter zeigte als Bundeskaderathletin Nervenstärke, setzte sich über vier Runden mit den Kata
Bassai Dai, Heiku und Chatanyara Kushanku durch
und zog in das Finale ein. Dort trat sie gegen eine
weitere Bundeskadersportlerin an. Am Ende
belohnten die Kampfrichter Maries Finalkata Kosokun Dai mit einer 4 zu 1 Wertung und somit mit der
Goldmedaille. Celina Fengewisch, die auch bei den
Schülerinnen antrat, konnte in ihrem ersten Jahr im
Schülerbereich glänzen: Zwar verlor sie in der dritten Runde, aber in den Trostrunden schickte sie ihre
Gegnerinnen nach Hause und sicherte sich mit
ihren starken Präsentationen den Dritten Platz und
damit die Bronzemedaille.
Zusammen traten die drei Sportlerinnen aus Ballenstedt auch im Kata Team an: Dort begeisterten sie
die Kampfrichter mit ihren Synchron-Kata und
zogen bis in das Finale. Hier zeigten sie die Kata
Heiku mit der dazugehörigen Bunkai gegen das
Team aus Berlin. Mit einer eindeutigen Wertung 5
zu 0 Kampfrichterstimmen holten sie eine weitere
Goldmedaille nach Sachsen-Anhalt.
Denise Schwarzer (KDVZ Magdeburg) trat bei den
Junioren weiblich an und gewann die ersten drei
Runden souverän. Leider wurde sie anschließend in
die Trostrunde geschickt, wo sie sich im kleinen
Finale mit dem 5. Platz zufrieden geben musste.
Auch Alexander Wiechmann (Yamakawa Ballenstedt) musste sich nach drei Runden in der Trostrunde mit einem undankbaren 7. Platz zufrieden
geben. Mit diesen Erfolgen konnten die Kadersportler verdient die Heimreise antreten.
Herzlicher dank gilt den Betreuern, Eltern, Heim und
Landestrainer Alexander Löwe für die geleistete
Arbeit.
Text: Alexander Löwe
Impressionen vom Karate-and-Fun Cup
Zum nunmehr achten Mal wurden in Rochlitz
die Kreis-, Kinder- und Jugendspiele im Karate ausgetragen. Aus insgesamt 10 Vereinen
aus dem Landkreis Mittelsachsen, Chemnitz,
Kemtau, Gersdorf und Stollberg kamen die
mehr als 120 Karatesportler, um sich miteinander zu messen und um die begehrten
Medaillen zu kämpfen.
Nach der offiziellen Eröffnung durch den Stadtrat
der Stadt Rochlitz Herrn Burkhardt folgten in den
verschiedenen Altersklassen die Begegnungen der
Kata- und Kumitedisziplinen. Um einen fairen Wettkampf für alle Teilnehmer gewährleisten zu können,
wurden in den jeweiligen Altersklassen die Disziplinen nach Graduierung in Ober- und Unterstufe
geteilt. „Diese Einteilung hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, denn Wettkampfneulinge verlieren nicht in der ersten Runde gegen sehr erfahrene Kämpfer”, so Ausrichter Ralf Ziezio.
Auch bewährt hat sich das Punktesystem in den
Kata-Wettbewerben. Jeder junge Sportler kann drei
Katas zeigen und so wertvolle Erfahrungen sammeln. Natürlich war der ausrichtende Verein KarateDo Rochlitz an diesem Tag stark vertreten. Dies zeigt
eindrucksvoll ein Blick auf den Medaillenspiegel. Mit
insgesamt 42 der 95 erreichbaren Medaillen (12x
Gold, 17x Silber, 13x Bronze) wurden die Rochlitzer
erfolgreichster Verein.
ler des Turniers kamen auch die beiden jüngsten
Teilnehmer aus Rochlitz. Der fünfjährige Henning
Schulze und die sechsjährige Selina Fabian, die seit
diesem Jahr in Rochlitz das Karate-Training besuchen, konnten bei ihrem ersten Turnier gleich auf
dem Treppchen stehen.
Bei den diesjährigen Kreissportspielen zeigte sich
einmal mehr der Zusammenhalt und die Unterstützung, die Trainer Ralf Ziezio erfährt: „Dass so viele
Vereinsmitglieder und Eltern am Samstag mit in der
Halle standen, um mit vereinten Kräften zum Gelingen des Events in Rochlitz beizutragen zeigt mir,
dass sich Zeit und Kraft, die ich in das Vereinsleben
investiere, lohnen und dass ich mich auf die Mitglieder und Eltern verlassen kann. Dies zeichnet
meiner Meinung nach unseren Verein aus.”
Fotos und weitere Informationen unter: www.karate-sachsen.de, www.karate-and-fun.de
Text und Fotos: Ralf Ziezio
Besonders stolz konnte an diesem Tag Julius Lehmann (Rochlitz) sein. Seine Medaillenausbeute
konnte nicht besser ausfallen, dreimal Gold bei drei
Disziplinen, dies gelang keinem anderen Teilnehmer des Turniers. Neben dem erfolgreichsten Sport61
63
Lehrgänge
KARATE unlimited
Das Selbstverteidigungsprogramm
für Karateka aller Stile
Nordrhein-Westfalen
Karate-Dachverband NW e.V.
Geschäftsstelle · im Haus der Verbände · Verband
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Tel. 02 03/ 99 7210 · Fax 02 03/ 99 72 09
E-Mail [email protected]
Geschäftszeiten: Mo. – Fr. 8.15 - 12.15 Uhr und Do. Nachm. 15.00 – 19.00 Uhr
KARATE unlimited
Das Selbstverteidigungsprogramm
für Karateka aller Stile
Lehrgang Stufe I - III
Teil I: 10.09.2011, 11:00 – 17:00 Uhr
Teil II: 24.09.2011, 11:00 – 17:00 Uhr
Teil III: 08.10.2011, 11:00 – 17:00 Uhr
Ausrichter Karateschule RuhrDojo
Ort Karateverein RuhrDojo e. V., Hubertstraße 264,
45307 Essen
Zielgruppe Für alle Karateka, die Karate auch als
Selbstverteidigung ausüben wollen und ggf. in ihren
Vereinen unterrichten möchten
Referent Wolfgang Henkel, 5. Dan Shotokan,
30 Jahre SV-Praktiker, 25 Jahre Karate-Kämpfer,
Offizieller SV-Lehrer Stufe II im DKV
Lehrgangsgebühr jeweils D40,Anmeldung Per Email unter: [email protected],
Tel. 0177/8 55 77 99 (Teilnehmerzahl begrenzt –
Voranmeldung erforderlich)
Karate ist Selbstverteidigung. Lerne Deine effektiven
Karate-Techniken richtig zu nutzen, um gegen
Übergriffe gerüstet zu sein. Die Lösung liegt innerhalb
Deiner Kampfkunst – im Karate.
Lehrinhalte:
· Notwehrrecht
· Abwehrhaltungen
· Abwehrprinzipien
· Take-Downs
· Schlüsselpositionen
· Empfindliche Punkte
· Technikauswahl
· Abwehr gegen bewaffnete · Immobilisierungen
und unbewaffnete Angriffe · Fallschule
· Gelenkmanipulationen
· SV-Freikampf
· Selbstbehauptung
· Verhalten am Boden
· Abwehr gegen Angriffe in Bodenlage
· Training mit Hilfsmitteln und Stresstraining
Die Lehrgänge bauen jeweils aufeinander auf.
Über die strukturierte Vermittlung hinaus, werden
Trainingsmethoden gelehrt, um ggf. das Gelernte als
Multiplikator im Verein weitergeben zu können.
www.karate.de
Themenlehrgang:
Selbstverteidigung in geschlossenen Räumen
am 19.11.2011, 18:00 Uhr – Ende offen
Ort Karateverein RuhrDojo e. V., Hubertstraße 264,
45307 Essen
Zielgruppe Für alle Karateka, die Karate auch als
Selbstverteidigung ausüben wollen und ggf. in ihren
Vereinen unterrichten möchten
Referent Wolfgang Henkel, 5. Dan Shotokan, 29
Jahre SV-Praktiker, 24 Jahre Karate-Kämpfer, Offizieller
SV-Lehrer Stufe II im DKV
Kosten D40,Anmeldung Per Email unter: [email protected],
Tel. 0177/8 55 77 99 (Teilnehmerzahl begrenzt –
Voranmeldung erforderlich)
Karate ist Selbstverteidigung. Lerne Deine effektiven
Karate-Techniken richtig zu nutzen, um gegen
Übergriffe gerüstet zu sein. Die Lösung liegt innerhalb
Deiner Kampfkunst – im Karate.
Lehrinhalte/Ablauf Verteidigung bei Lärm und
schlechten Lichtverhältnissen und in Situationen
drangvoller Enge. Vorab werden verschiedene
Verhaltensweisen, Abwehrtechniken und Strategien
vermittelt, die anschießend in oben genannter
Atmosphäre geübt werden.
Jeder Teilnehmer wird speziell auf seinem Niveau
fußend vorbereitet.
Mitzubringen Persönliche Schutzausrüstung
(trainiert wird in Straßenkleidung)
1. Bonner SV-Tag
mit Werner Dietrich
am 17.09.2011 in Bonn
Ausrichter Karate Club Bonn I 1970 e.V.
Ort Sporthalle der Till-Eulenspiegel-Grundschule,
Renoisstr. 1a, 53129 Bonn-Poppelsdorf
Thema Selbstverteidigung als Erlebnis im Karate Sport
Trainingszeiten
09:30 – 10:30 Uhr Annahme von Angriffen,
Verletzungsminimierung sowie
Verbindung zu Kihon und Kata
10:45 – 11:45 Uhr Lösetechniken, Hebel sowie
Verbindung zu Kihon und Kata
12:00 – 13:00 Uhr Annahme von Beinangriffen
Pause
14:00 – 15:00 Uhr Annahme von Angriffen - Weiterführung
15:15 – 16:15 Uhr Immobilisierung, Take Down sowie
Verbindung zu Kihon und Kata
16:30 – 17:15 Uhr SV – Spezial
Lehrgangsgebühr D20,Wegbeschreibung Detaillierte Wegbeschreibung ist
unter www.karate-club-bonn.de zu finden
Infos Wilfried Schulz, Tel. 0151/23431123 und
Harald Zschammer, Tel. 0171/8349007
Voranmeldung erwünscht an
[email protected]
Verpflegung Für Verpflegung und Getränke ist
gesorgt
Hinweise Der Lehrgang ist anerkannt zur Lizenzverlängerung für SV-Lehrer Stufe 1 und zur Vorbereitung
der Teilnehmer am Lehrgang SV-Lehrer Stufe 2 vom
17. bis 22. Oktober 2011 in Bruchsal (gesondert
ausgeschrieben)!
Jubiläumslehrgang
25 Jahre
1. Shotokan Karate Dojo Porz
Kata, Bunkai und Kumite
mit zentraler Danprüfung mit
Gunar Weichert und Georg Karras
am 24.09.2011 in Köln
Ausrichter 1. Shotokan Karate Dojo Porz e.V.,
Scheuermühlenstr. 49, 51147 Köln
Ort Heerstraße 7, 51143 Köln (Lessing Gymnasium,
Köln-Porz-Zündorf)
Trainingszeiten
10:00 – 11:30 Uhr 9. – 7. Kyu
10:00 – 11:30 Uhr 6. – 4. Kyu
11:30 – 13:00 Uhr 3. Kyu – Dan
14:00 – 15:30 Uhr 9. – 7. Kyu
14:00 – 15:30 Uhr 6. – 4. Kyu
15:30 – 17:00 Uhr 3. Kyu – Dan
Prüfungen 13:00 – 14:00 Uhr Kyu-Prüfungen, ab
17:00 Dan-Prüfungen bis einschließlich 4. Dan. KyuPrüfungsgebühr 15 € Prüfungsmarken sind vorhanden, Prüfungswunsch bitte voranmelden! Prüfer:
Gunar Weichert, Georg Karras
Lehrgangsgebühr D15,Wegbeschreibung A59 aus Richtung Köln: Ausfahrt
Köln-Porz-Wahn, rechts ab auf Heidestraße, 3. Ampel
geradeaus auf Sankt-Sebastianus-Straße, Kreisel 3. Ausfahrt, hinter Unterführung rechts auf Wahner Straße,
Ortseingang Zündorf 1. Straße rechts
A59 aus Richtung Bonn: Ausfahrt Köln-Porz-Lind,
rechts ab auf Frankfurter Straße, geradeaus bis 1.
Ampel, links auf Sankt-Sebastianus-Straße, Kreisel 3.
Ausfahrt, hinter Unterführung rechts auf Wahner
Straße, Ortseingang Zündorf 1. Straße rechts
Infos Anja Kazaklis, Tel. 02203/696360,
Internet www.karate-porz.de
www.karate.de
Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird.
64
Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!
Lehrgänge
BREMER KARATE
VERBAND
Mecklenburg-Vorpommern
Karate-Union Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Geschäftsstelle · Ralph Masella · Am Seehafen 7 · 18147 Rostock
Tel. 03 81/ 8 010411 · Fax 03 81/ 8 010412 · E-Mail [email protected]
8. Ostseecamp in Barth
am 17.09.2011
10 Jahre Karateunion M-V e.V.
Veranstalter Karateunion Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Ort Boddenstadt Barth
Prüfungen Danprüfung SOK
am 16. 09. 2011 ab 18.00 Uhr J. Kestner / R. Masella
Trainer Jürgen Kestner (SV), Sabine Schneider (Kata)
u.v.a.
Infos www.karateunion-mv.de
Baden-Württemberg
Karateverband Baden-Württemberg
Geschäftsstelle · Hans Peter Speidel · Teurerweg 63 · 74523 Schwäbisch Hall
Tel. 07 91/ 97 817212 · Fax 07 91/ 85 6169 · E-Mail [email protected]
Bayern
Bremen
Bayerischer Karate Bund e.V.
Geschäftsstelle · Michael Schölz · Georg-Brauchle-Ring 93 · 80992 München
Tel. 089/15 70 23 31 · Fax 089/15 70 23 35
E-Mail [email protected]
Bremer Karate-Verband e.V.
Geschäftsstelle · Horst Kaireit · Bütteler Weg 4 a · 27607 Langen
Tel. 0 4743/2 74 20 · Fax 0 4743 / 274 21 · E-Mail [email protected]
Shotokan-Ryu-Karate-Do Lehrgang
mit Carlo Fugazza
vom 06.-07.08.2011 in München
Ausrichter Budokan München e.V.
Ort Schulzentrum am Perlacher Forst, General-KalbWeg 33, 81549 München (Anfhrt via Cincinnatistr.)
Lehrgangsgebühr D25,-, Übernachtung im Dojo
möglich
Prüfung bis 1. Kyu Shotokan am Sonntag nach der
letzten Einheit, Prüfer Ch. Gembe
Infos Gabriella & Christian Gembe, Tel. 0172/8216896
oder 0172/2868685, e-mail [email protected], Internet www.kampfkunstschulebudokan.de
Die Teilnahme am kpl. Lehrgang wird mit 5 UE im
BKB anerkannt!
Karate Lehrgang mit Danprüfung
mit BT Efthimios Karamitsos
am 27.08.2011 in Bremen
Veranstalter Bremer Karate Verband e.V.
Ausrichter SKIP Karate-Dojo Bremen e.V.
Ort Gesamtschule West, Lissaer Str., Bremen-Gröpelingen
Trainingszeiten
10:00 – 11:30 Uhr 9. – 6. Kyu
11:30 – 13:00 Uhr 5. Kyu – Dan
14:00 – 15:15 Uhr 9. – 6. Kyu
15:15 – 16:30 Uhr 5. Kyu – Dan
Prüfung Während des Lehrgangs nur für Lehrgangsteilnehmer bis zum 1. Kyu möglich (DKV). Danprüfungen ab 17:00 Uhr
Lehrgangsgebühr D17,Übernachtung In der Halle nicht möglich. TouristenInfo Tel. 0421/19433. Garden Hotel, Geeststr. 50,
28237 Bremen, Tel. 0421/611037. Jugendherberge Tel.
0421/171369
Info Hoerder Tel. 0421/2052586, e-mail
[email protected] oder www.skip-bremen.de
Wegbeschreibung Anfahrt aus Bremerhaven: BAB
27, Abfahrt Industriehafen/Gröpelingen, Richtung Gröpelingen, Ritterhuder Heerstr. geradeaus durch bis zur
Ampelkreuzung, links in die Oslebshauser Heerstr.,
geradeaus Gröpelinger Heerstr., links einbiegen in die
Straße „In den Barken“, gerade durchfahren bis zum
Ende der Lissaerstr., rechts liegt die Sporthalle
Anfahrt aus Hamburg: BAB 27, Abfahrt Überseestadt,
BAB-Zubringer durchfahren, rechte Spur halten, Richtung Walle zum Verteilerkreis Utbremen, erste rechts in
den Osterfeuerberger Ring Richtung Walle, durch bis
zur Kreuzung, rechts in die Waller Heerstr., geradeaus
Gröpelinger Heerstr., rechts einbiegen in die Straße „In
den Barken“, geradeaus durch bis zum Ende der Lissaerstr., rechts liegt die Sporthalle
Die notwendigen Prüfungsunterlagen, Prüfungsmarken
und Prüfungsurkunden werden vom jeweiligen
Landesverband gestellt, in dem die Kyu-Prüfung abgehalten wird.
Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!
65
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Band 4
Bunkai der
Shotokan-Kata
ab Schwarzgurt:
Band 3
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Band 2
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Ort Bezirkssporthalle Hermelinweg
in Hamburg-Farmsen
Trainingszeiten
Samstag, 26.11.2011
10:30 - 11:45 Uhr Heian Shodan und
zeitgleich Tekki Shodan
12:00 - 13:15 Uhr Heian Yondan und
zeitgleich Sochin
Mittagspause
14:30 – 15:45 Uhr Heian Nidan und
zeitgleich Hangetsu
16:00 – 17:15 Uhr Heian Godan und
zeitgleich Goju-shiho-sho
Sonntag, 27.11.2011
10:30 – 11:45 Uhr Heian Sandan und zeitgleich
Nijushiho
12:00 – 13:15 Uhr Bassai Dai und zeitgleich KankuSho
Prüfungen Sonntag, 27.11.2011 ab 14:00 Uhr bis
einschließlich 1. Kyu Shotokan. Prüfung nur mit
gültigem DKV-Ausweis! Die Anmeldung muss bis
Samstag, 26.11.2011 18:00 Uhr erfolgt sein, sonst
keine Prüfungsabnahme!
Shotokan Danprüfungen durch Joachim Töpfer und
Wolfgang Kutsche am Samstag, 26.11.2011 ab 18:00
Uhr. Keine Zuschauer!
Lehrgangsgebühr D15,- für Erwachsene, Teilnehmer
bis einschließlich 14 Jahre zahlen D10,-.
Prüfungsgebühr D12,- (nur Kyu-Prüfung) für Lehrgangsteilnehmer.
Beide Gebühren sind vor Ort in der Halle zu zahlen.
Passeintrag Dieser Lehrgang wird nach Teilnahme in
den Karateausweis eingetragen. Achtung: Offizieller
Prüferlehrgang
Infos Peter Quittnat, Tel. 040/6432097, Klaus-Peter
Huber, Tel. 0172/4208100 oder e-mail [email protected], Internet www.karatedojo-sccondor.de
Verpflegung Im Vorraum der Halle werden Getränke
und Snacks zum Selbstkostenpreis angeboten.
Beachte! Überschüsse aus dieser Veranstaltung
gehen an die Herz Kinder Hilfe Hamburg e.V.
✂
Ausrichter Budo Sportschule Goslar e.V.
Ort Goslar / Schulzentrum „Goldene Aue“ / Bornhardtstraße (B6 / Gewerbegebiet „Bassgeige“ /
Beschilderung folgen
Trainingszeiten
Samstag, 01.10.2011
11:30 - 12:45 Uhr Lehrgang in Gruppen / Einteilung
vor Ort
13:30 - 14:45 Uhr SV-Spezial bei K. Keles
15:00 - 16:15 Uhr Lehrgang in Gruppen / Einteilung
vor Ort
16:15 - 17:30 Uhr Randori für alle
Sonntag, 02.10.2011
10:00 - 11:30 Uhr SV-Spezial bei K. Keles
Prüfungen Danprüfungen ab 12:00 Uhr Shotokan,
ca. ab 15:00 Uhr SOK. Dan-Prüfungen müssen 1
Monat vorher beim DKV gemeldet werden!
Lehrgangsgebühr bis 15 Jahre = D15,-, ab 16 Jahre
= D20,Infos Janet Stika, Tel. 0160/6211702, Internet
www.karatedo-goslar.de / www.karatedo-wernigerode.de
Übernachtung Nach Absprache in der Halle möglich.
Verpflegung Imbiss zu kleinem Preis wird vor Ort
angeboten!
23. Kata Shotokan Herbstlehrgang
beim SC CONDOR
mit Shotokan Kyu- und Danprüfung
vom 26.-27.11.2011
mit Joachim Töpfer
und Andreas Brannasch
in Hamburg
PLZ/Ort
Datum
Unterschrift
Bitte schicken Sie den ausgefüllten Coupon an:
Deutscher Karate Verband e. V.
Am Wiesenbusch 15 · 45966 Gladbeck
Den Betrag von 25,00 Euro überweisen Sie bitte im
voraus auf das Konto Nummer 220 763 437
bei der Postbank Essen (BLZ 360 100 43)
Veranstalter und Ausrichter lehnen eine Haftung jeder Art ab!
✂
Kumite intensiv - & realistische
Selbstverteidigung mit DAN-Prüfungen im Shotokan und SOK
mit Kasim Keles und Akay Özdemir
vom 01.-02.10.2011 in Goslar
Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.
✂
Budo Sportschule Goslar lädt ein zum
Jubiläumslehrgang 2011 „10 Jahre Budo
Sportschule Goslar“
1/2007
67
Stilrichtungen
SHOTOKAN
Stilrichtungsreferent
Gunar Weichert, Eifelstraße 12, 56727 Mayen
Tel. 0 26 51/ 26 69, Fax 0 26 51/ 9015 02
E-Mail [email protected]
Dan-Prüfungstermine
BT Karamitsos
29.07. Eching a.A. - Hartl
27.08. Bremen - Zimbalski
09.09. Frankfurt - Weichert
17.09. Leopoldshafen - n.n.
22.10. Forchheim - Schnabel
26.11. Marktoberdorf - Lowinger
.11. Berlin - Wallmann
03.12. Bonn - Karras
Günter Mohr BT a.D.
23.07. Gaildorf (KD Unterrot)
05.08. Konstanz - 3.-4. DAN
05.08. Konstanz - ab 5. DAN Gruss/Wolf/Weichert/n.n. - Sommercamp
06.08. Konstanz - 1.-2. DAN
18.09. Erfurt
08.10. Hamburg
27.11. Bad Waldsee
Antonio Leuci BT a.D.
04.08. Wiek/Rügen - Dionisio
17.12. Emden - Dionisio
Dan-Prüfungstermine der Landesverbände
Baden-Württemberg
23.07. Gaildorf (KD Unterrot) - Mohr
05.08. Konstanz - 3.-4. DAN - Mohr
06.08. Konstanz - 1.-2. DAN - Mohr
17.09. Leopoldshafen - Karamitsos/n.n.
05.11. Mannheim - Zax/Schwinn
27.11. Bad Waldsee - Mohr
Bayern
19.07. Tegernheim - Weigert/Körber
29.07. Eching a.A. - Karamitsos/Hartl
22.10. Vilsbiburg - Weigert/Körber
22.10. Forchheim - Karamitsos/Schnabel
22.10. Würzburg/Versbach - Oblinger/Sterba
26.11. Marktoberdorf - Karamitsos/Lowinger
10.12. Vohenstrauß - Weigert/Körber
10.12. München - Oblinger/Ratschke
11.12. Adelshofen - Sterba/Perchthold
Berlin
.11. Berlin - Karamitsos/Wallmann
Bremen
27.08. Bremen - Karamitsos/Zimbalski
30.10. Bremen - Wichmann/Zimbalski
Hamburg
08.10. Hamburg - Mohr
26.11. Hamburg - Kutsche/Töpfer
11.12. Hamburg - Azadi/Grupp
Hessen
27.08. Neu-Isenburg - Schwebe/Valadkhani
09.09. Frankfurt - Weichert/Karamitsos
.09. n.n. - Rechel/Valadkhani
05.11. Zwingenberg - Rechel/Schwebe
Mecklenburg-Vorpommern
04.08. Wiek/Rügen - Leuci/Dionisio
03.12. Rostock - Kaireit/Masella
Niedersachsen
27.08. Bad Bevensen - Haubold/Gutzmer
10.09. Lüneburg - Mansky/Pflüger/Hagge
02.10. Goslar - Keles/Özdemir, A.
17.12. Emden - Dionisio/Leuci
Nordrhein-Westfalen
24.09. Köln-Porz - Weichert/Karras
23.10. Bochum - Milner/Herbst
26.11. Dortmund - Milner/Ratschke
03.12. Bonn - Karamitsos/Karras
Kampfrichterlehrgänge für DAN-Anwärter
11.09. Köln
Rheinland-Pfalz
03.12. Ludwigshafen - Boppre/Drechsler
10.12. Kaiserslautern - Gutzmer/Haubold
Saarland
29.10. Bous - Schwinn/Schiafone
Sachsen
03.09. Zwickau - Ratschke/Oblinger
Schleswig-Holstein
03.09. Neumünster - Hagge/Lahme
21.10. Caldetes/Spanien - Hagge/Mansky
17.12. Neumünster - Pflüger/Hagge
Thüringen
18.09. Erfurt - Mohr
14.10. Can Picafort/Mallorca - Ratschke/Oblinger
03.12. Erfurt - Ratschke/Oblinger
Höhere DAN-Prüfungen (ab 5. DAN)
Sommercamp Baden-Württemberg
05.08. Konstanz - Mohr/Wolf/Gruss/Weichert/n.n.
Shotokan-Cup
07.10. Mendig - Bork/Milner/Lowinger/Zax/Wolf
STILOFFENES KARATE
Nordrhein-Westfalen
22.07. Grube Louise - Hörner/Riegauf
13.10. Can Picafort - Özdemir,G./Schalch
15.10. Wuppertal - Riegauf/Prast
12.11. Hille/Kreis Minden - Nöpel/Laszcyk
26.11. Essen - Keller/Kerschek
2012
10.03. Bottrop - Nöpel/Keller/Mrotzek
24.03. Kerpen - Ratschke/Wehnert
Rheinland-Pfalz
04.09. Kaiserslautern - Schlicher/Schwehm
05.11. Daun - Otterstätter/Bernardy/Gutzmer
03.12. Siershahn - Gutzmer/Hehl
Saarland
22.10. St. Wendel - Engel/Schlicher
10.12. Friedrichsthal - Wolf/Gard
Sachsen
04.08. Bad Lausick - Ratschke/Neblung
17.12. Marienberg - Hagemann/Hahnemann/Bartsch
Schleswig-Holstein
12.08. Barkelsby – Wichmann/Genther
Thüringen
14.10. Can Picafort/Mallorca - Oblinger/Ratschke
21.10. Can Picafort/Mallorca - Ratschke/n.n.
03.12. Erfurt - Ratschke/Oblinger
2012
27.01. Jena - Sattler/Müller, H.-J.
2011
Höhere DAN-Prüfungen
09.09. Frankfurt - Gruss/Nöpel/Zwartjes/Heckhuis ab 4. DAN
DKV Präsidium, Am Wiesenbusch 15, 45966 Gladbeck
Dan-Prüfungstermine der Landesverbände
Baden-Württemberg
24.07. Laupheim - Klotz/Wenzel
06.08. Konstanz - Wolf/Schleicher
08.09. Feldberg - Mittenzwey/Beck
31.10. Bad Säckingen - Apfelbeck/Spitznagel/Gißler
20.11. Weinheim - Wolf/Pfirrmann
02.12. Lahr - Spitznagel/Gißler
03.12. Rottenburg - Chiumento/Eichert
18.12. Laupheim - Klotz/Wenzel/Vennemann
Bayern
23.07. Nürnberg - Bilska/Thiemel
01.10. Rödental - Zuccalá/Fehler/Rögner
12.11. Ingolstadt/Oberhaunstadt - Oblinger/Ratschke/Brandner
12.11. München - Koda/Leski/Maritan
26.11. Landsberg - Büttner/Fröhlich
26.11. Landshut - Beck/Altinger
17.12. Marquartstein - Oblinger/Purkart
18.12. Neureichenau - Mittenzwey/Beck
Berlin
20.11. Berlin - Hartstock/Schrader/Salbas
Hamburg
17.12. Hamburg-Bergedorf - Hirtreuter/Dr. Zimmer/
Günes/Kraatz
Hessen
27.08. Neu-Isenburg - Moise/Schmidt, H.
Mecklenburg-Vorpommern
04.08. Wiek/Rügen - Leuci/Schmidt, R.
16.09. Barth - Masella/Kestner
Niedersachsen
03.09. Göttingen - Lechte/Schäfer
10.09. Lüneburg - Pflüger/Hagge/Mansky
02.10. Goslar - Keles/Özdemir, A.
AKS GERMANY
(American Karate System)
Stilrichtungsreferent
Andreas Modl, Bödexer Tal 82 „Altes Forsthaus“,
37671 Höxter/Bödexen, Tel./Fax 0 52 77 / 952 968
E-Mail [email protected]
DAN-Prüfungstermine
09.09. Uetze - Modl,A./Modl,J./Reimer
28.10. Caldetes/Mallorca - Modl, A./Modl, J./Reimer
Lehrgänge
26.-28.08. Freizeitcamp - Wingst Nesper/Modl,A./Rathkamp
03.09.
SV Lehrgang - Giesen - Modl,A.
09.-11.09. Das ultimatives Budomeeting - Uetze Reimer/Reinicke/Twinning/Modl,A"
22.-29.10. Herbstmeeting - Caldetes/Spanien Reimer/Modl,A./
16.-18.12. 20. Training für Trainer und die, die es
werden wollen - Holzminden - Modl,A.
GOJU-KAN KARATE-DO-RENMEI
Stilrichtungsreferent
Tokio Funasako
Ortsstr. 25 (Neckarmühlbach), 74855 Haßmersheim
Tel. 0 62 66 / 929 833, Fax 0 62 66 / 929 834
Dan-Prüfungstermine
18.09. Düsseldorf - Ogawa/n.n. - GO-ME-KAN
Düsseldorf
23.10. Heilbronn - n.n./n.n. - Budokan Heilbronn
www.karate.de
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Dan-Prüfungstermine ohne besondere Kennzeichnung betreffen den Prüfungsbereich vom 1. bis zum 4. Dan. Höhere Dan-Prüfungen sind entsprechend ausgeschrieben.
Stilrichtungen
Lehrgänge
20.07. IGKR Stützpunkt Training - Funasako THG Halle, Heilbronn
23.07. Zeltlager mit Karate-Training (nur bei schönem
Wetter) Vorankündigung
Veranstalter: Karate Verein Heilbronn e.V.
03.08. IGKR Stützpunkt Training - Funasako THG Halle, Heilbronn, Gartenstr. 60/1
16:00-18:00 Uhr Kinder/ 18:00-20:00 Uhr
Jugend/20:00-22:00 Erwachsene
17.09. IGKR NRW DAN-Vorbereitungslehrgang Ogawa - GO-ME-KAN Düsseldorf
28.09. IGKR Stützpunkt Training - Funasako THG Halle, Heilbronn
08.10. IGKR Prüfungsvorbereitungslehrgang für Kyuund DAN-Grade Funasako - Mosbach
19.10. IGKR Stützpunkt Training - Funasako THG Halle, Heilbronn
22.10. IGKR Süd: DAN-Prüfungsvorbereitungslehrgang - Budokan Heilbronn, Gartenstr. 60/1
19.11. Karate-Lehrgang und Prüferlehrgang TSV Östringen - Pflichtlehrgang für alle Prüfer!
23.11. IGKR Stützpunkt Training - Funasako THG Halle, Heilbronn
03.12. Nikolauslehrgang des IGKR - Funasako 74821 Mosbach, Sporthalle am Schwimmbad
14.12. IGKR Stützpunkt Training - Funasako THG Halle, Heilbronn
GOJU-RYU
Stilrichtungsreferent
Ulrich Heckhuis, Mühlenstraße 58-60, 48431 Rheine
JAPAN KARATE
DENTOKAI SHOTO-HA
Stilrichtungsreferent
Dipl.-Ing. Frank Herrmann
Paul-Heyse-Straße 25, 10407 Berlin
Tel. 030/ 6 92 09 93 60, Fax 030 / 6 9209 93 69
E-Mail [email protected], www.jkd-shotoha.de
Lehrgänge
22.-24.07. JKD Kaki Gasshuku (Summer Camp) in
Berlin mit japanischen Shotokan-Trainern
der JKF: Toshihito Kokubun, Satoru Tobita,
Yuki Abe, Chiaki Shigehisa
01.-13.08. Ostsee-Sommer-Lager mit W.D. Wichmann
27.-28.08. Seminar mit W.D. Wichmann - Salzgitter
09.-11.09. Seminar mit Eiji Maeda - Frankfurt/Oder
Karate-do-Symposium mit W.D. Wichmann
17.09.
- Nürnberg
24.-25.09. Seminar mit Masao Kawasoe - Lollar/Hessen
Alle weiteren Events und Ausschreibungen unter
www.jkd-shotoha.de
INFO: Fudoshin-Ryu fusioniert mit JKD Shoto-Ha und bildet
unter Leitung von Wolf-Dieter Wichmann eine eigenständige
Untergruppoe (Division).
Wolf-Dieter Wichmann wird als Technischer Direktor die
Technische Kommission des JKD Shoto-Ha leiten. Der
bisherige Technische Direktor C. Dinu hat das Amt übergeben und wird als Stellvertreter fungieren.
KEMPO
DAN-Prüfungstermine
24.07. Kamen - Nehm/Winkler/n.n.
18.09. Baden-Württ. GKD-Tage - Beeking/Hoffmann/Niemann
30.10. Berlin - Nöpel/Diemand/Lohmann
20.11. Walldürn - Nöpel/Fingerle/Bundschuh
26.11. Oberrixingen - Nöpel/Fingerle/Schollenberger
03.12. München - Nöpel/Liaras/Bundschuh
17.12. Senden - Nehm/Winkler/Jordan
18.12. St. Arnold - Heckhuis/Woltering/Kipke-Osterbrink
10.12. Bochum - Portugall/Keßling/Krämer
Lehrgänge
04.09.
Landes-Prüfer-LG in Kamen - Nöpel/Niemann
11.09.
Jukuren in Waltrop - Nöpel
Info: Tel. 02309/600683
16.-18.09. GKD-Tage in Baden-Württemberg
17.09.
Karate-Do-LG in Hamm - Nöpel/Demura Info: M. Stenke Tel. 02381-675709
19.-23.09. Jukuren-Woche in Walldürn - Nöpel/Nienhaus/Bundschuh
06.-20.10. Karate-Do-Seminar in Japan
Info: F. Nöpel
23.-26.10. Karate-Do-Seminar auf Mallorca
06.11.
5. Dansha-LG in Kamen - Nöpel/Nienhaus
13.11.
Jukuren-LG in Bergkamen - Nöpel/Beuerlein
19.11.
Dansha-LG in Walldürn - Nöpel/Bundschuh
26.11.
Breitensport- und Jukuren-LG
in Oberrixingen - Nöpel
11.12.
Stilrichtungs-LG in Kamen - Winkler
18.12.
Karate-Do-Abschlußtraining in St. Arnold Nöpel
www.karate.de
Stilrichtungsreferent
Klaus Rennwanz,
Ringstraße 21, 72488 Sigmaringen-Jungnau
Tel. 0 7577 / 926718, E-Mail [email protected]
Dan-Prüfungstermine
03.12. Nordhorn - Rennwanz/Anton
KOREANISCHES KARATE
Stilrichtungsreferent
Axel Markner, Niekampsweg 2, 26670 Uplengen
Tel. 0172/ 72213 63, Fax 0 49 56 / 928 29 051
E-Mail [email protected]
Dan-Prüfungstermine
29.12.
Großsander - Markner/Hartmann
Lehrgänge
13.08.
Realistische Selbstverteidigung in Norddeich - Hartmann
20.08.
Tobi Keri Techniken in Ahlhorn - D. Paterok
27.08.
Yudansha-Seminar in Uplengen - Markner
03.09.
Realistische Selbstverteidigung in Haselünne - Hartmann
10.-11.09. Ki-Wochenende in Großsander - U. Paterok
17.09.
Kata LG In Lemwerder - Wilken
24.09.
Keri-Techniken in Rhauderfehn - Schwarz
15.10.
Jukuren LG in Huntlosen - Madderken
20.-23.10. Herbst-Intensiv-Seminar in Uplengen Hartmann
29.10.
Kata LG in Wardenburg - Schwarz
30.10.
Meditation LG in Großsander - U. Paterok
26.11.
Yudansha-Seminar in Oldenburg - Markner
27.11.
Atemtechniken LG in Leer - Markner
03.-04.12. Nico-Camp I in Uplengen - Wilken
10.-11.12. Nico-Camp II in Uplengen - Wilken
17.-18.12. Ki-Wochenende in Großsander - U. Paterok
KOSHINKAN
Stilrichtungsreferent
Hans Wecks, Rütenmoor-Ost 7, 49733 Haren/Ems
Tel. 0171/1247616
DAN-Prüfungstermine
23.07. Nürnberg - Bilska/Cloppenburg
03.09. Göttingen - Lechte, M./Schäfer - Info: M.
Lechte
03.09. Neumünster - n.n./n.n./n.n. - Info: W. Hagge
10.09. Lüneburg - Pflüger/Hagge/Mansky/Tippe
15.10. Oberhausen - Wecks/Witte/Aksünger
21.10. Caldetes/Spanien - Mansky/Hagge
12.11. Konstanz - Ruff/Amin - b. 5. DAN
17.12. Neumünster - 1.-5. DAN - Pflüger/Hagge - Info:
W. Hagge
Lehrgänge
03.09.
DAN-Vorber.LG in Oberhausen - 1.-4. DAN
- Info: H. Wecks
03.09.
KVSH-Tag in Neumünster - Info: W. Hagge
10.09.
Koshinkan-LG in Lüneburg - Info: R. Tippe
10.09.
Intern. Sprinter-Cup für Kinder 8-14 Jahre
in Herning/Dänemark
17.09.
3. Sieker - Kata-Kids-Cup - Hamburg - SV
Siek 1948 - G. Patnelli (3. DAN) Kata-Einzel - offen für alle Stilrichtungen, Info: G.
Patnelli
24.09.
Koshinkan-SV-LG - Oberhausen Pflüger/Wecks - Info: H. Wecks
15.-22.10. 20. Trad. Koshinkan-Herbst-LG in Caldetes/
Spanien - Ort: Sport + Freizeit Zentrum
Eurostage Caldestes (Caldes D'Estrach) Mansky/Hagge - Info: D. Mansky
23.10.-6.11.Koshinkan-Trainingscamp - Fuerteventura Info: R. Witte
05.11.
Koshinkan-Treffen für Referenten/A-Prüfer/
Vereinsleiter - Oberhausen ab 13:30 Uhr
05.11.
LG für B/C-Koshinkan-Prüfer KDNW ab
11:00 Uhr in Oberhausen
10.12.
Koshinkan-LG - Göttingen - Info: M. Lechte
16.-18.12. Weihnachtslehrgang - Pflüger/Hagge Neumünster - Info: W. Hagge
Weitere Informationen zu den Aktivitäten bei Hans
Wecks. Zu jeder Aktivität erfolgt rechtzeitig eine Ausschreibung. Eine frühzeitige Meldung der Teilnehmer
ist unbedingt erforderlich. Termine und Daten können
sich ändern. Die neuesten Informationen bitte im
Internet www.koshinkan.de unter Aktivitäten einsehen.
www.karate.de
Dan-Prüfungstermine ohne besondere Kennzeichnung betreffen den Prüfungsbereich vom 1. bis zum 4. Dan. Höhere Dan-Prüfungen sind entsprechend ausgeschrieben.
69
NEU
im DKV
ngsseminar
Dieses Einführu
e
richtet sich an all
tglieder
interessierten Mi
des DKV.
Berufliche und private Weiterbildung
im Sportverband
japanese DO coaching
Einführung in das mental coaching
mit Dr. Michael Gille und Peter Trapski
am 26. und 27. November 2011
FVN Sportschule Wedau - Fußballverband Niederrhein e.V.
Friedrich-Alfred-Straße 15 - 47055 Duisburg
Kosten 350 Euro inkl. Verpflegung und einer Übernachtung
„Was ist japanes DO coaching?“
Das sehr praxisorientierte Seminar vermittelt einen Einblick in den ganzheitlichen Ansatz des japanese DO coaching.
Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit, in der sich die Teile gegenseitig
beeinflussen. Direkt zugänglich für Veränderungen sind Geist und Körper. Hier
beginnt der WEG. Wir bedienen uns
gleichermaßen des Körpers und des Geistes, um die persönlichen Potentiale der
Teilnehmer zu wecken und zu entwickeln.
Persönliche, sportliche und berufliche
Erfolge lassen sich auf eine gemeinsame
Wurzel zurückführen.
Mit folgenden Inhalten erwarten wir Dich
in unserem Training:
✓ Vom Körper lernen, neue erfolgreiche
mentale Wege zu gehen
✓ Vorhandene Blockaden und Ängste
aufspüren und lösen
✓ Achtsamkeitskompetenz schaffen
✓ Stress erkennen und abbauen
✓ Bewegungstaktik in Gesprächstaktik
überführen
✓ Erfolgbringende Strategien entwickeln
und umsetzen
✓ Äußere und innere Widerstände
umleiten und ableiten
✓ Vorhandene Schwächen in persönliche
Stärken umwandeln
✓ und vieles mehr...
Behörden und Unternehmen
✓ ... oder an effektivem Selbstmanagement interessiert bist
Alle TeilnehmerInnen laden wir ein, Möglichkeiten des japanese Do coaching an
sich selber zu erleben. Daher sind Offenheit für Neues und die Bereitschaft sich
mit eigenen Themen und Fragestellungen
einzubringen Voraussetzungen für die
Teilnahme.
O
D
e
s
e
japan
g
n
i
h
c
coa
Erfolgeiche Menschen – siegende Wettkämpfer, charismatische Führungskräfte
oder kompetente und überzeugende
Fachleute – setzen erlernte Fähigkeiten
sowie ihre Möglichkeiten und inneren
Potentiale immer dann ein, wenn es darauf ankommt. Sie handeln und kommunizieren immer genau so, wie es die Situation erfordert. Dieses Vorgehen entspricht der Lebens- und Handlungsweise
der Samurai im alten Japan.
Japanese DO coaching ist ein leicht zu
erlernender WEG, sich selber und andere
zum Erfolg zu führen. Wie jeder WEG
beginnt auch japanese DO coaching mit
dem ersten Schritt. Bevor ich andere
begleiten und führen kann, brauche ich
selber den Zugang zu den eigenen Ressourcen. Genau hier beginnt unsere Einführung.
70
Wir sprechen alle DKV-Mitglieder an, die
im Sport, im Beruf oder privat FÜHRUNG
übernehmen oder in naher Zukunft übernehmen wollen. Japanese Do coaching
kann Dir nutzen, sofern Du andere Menschen berätst, begleitest oder führst, z. B.
als
✓ Übungsleiter und Trainer im Sport
✓ Leiter von Sportorganisationen
✓ Lehrer und Ausbilder für Kinder und
Jugendliche
✓ Trainer und Dozenten in der Erwachsenenbildung
✓ Ärzte und Zahnärzte
✓ Angehörige von Heilberufen, z. B.
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten,
Pfleger, Heilpraktiker, usw.
✓ Berater und Consultants
✓ Führungskräfte in Organisationen,
In 2011 und 2012 findet je ein inhaltsgleicher Einführungskurs statt. Im kommenden Jahr 2012 besteht dann für alle interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einführungswochenenden die
Möglichkeit, eine Ausbildung zum „japanese Do – mental coach“ anzuschließen.
Die Ausbildung umfasst 10 Tage. Sie wird
in zwei, 5-tägigen Blöcken mit einer intensiven Selbstlern- und Umsetzungsphase
dazwischen durchgeführt.
www.japanese-do.de
Anmeldung
über den DKV bitte per Mail an
[email protected] oder per
Telefon 0 20 43 / 29 88 20
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen
begrenzt!
Stilrichtungen
KYOKUSHIN-KAI
SHORIN-RYU-SEIBUKAN
Stilrichtungsreferent
Joachim-Dieter Eisheuer
Seligenthaler Straße 22, 84034 Landshut
Tel. 08 71/4 27 00, Fax 08 71/4 27 30
Stilrichtungsreferent
Horst Donhauser, Kothmaissling 18, 93413 Cham
Tel. 0 99 71/ 801435, Fax 0 99 71/ 801434
DAN-Prüfungstermine
12.08.
Landshut – Eisheuer/Wenzel
DAN-Prüfungstermine
22.07. Kelheim - Measara/Nagata/Hanshi Shimabukuro Zenpo
24.09. Kelheim - Measara/n.n.
20.11. Kelheim - Measara/Bachhuber - 10:00 Uhr
Lehrgänge
07.-13.08. 17th International German Kyokushin Budo
Kai Sommercamp
09.10.
Technik-Seminar für Kinder unter 12 Jahren
17.12.
Jahresabschluss-Seminar
Ausführliche Informationen unter www.kyokushinkai.de
(PDF-Datei zum Herunterladen)
SHITO RYU
Stilrichtungsreferent
Dr. Martin Cassel-Gintz, Haselhecke 9,
67724 Gehrweiler, Tel. 0 63 02/ 86 89 36
E-Mail [email protected]
Lehrgänge
30.7. -6.8. 4. Shitoryu-Sommercamp im Freizeitcenter
Oberrhein mit Shihan Minithanthri, Sensei
Wursthorn, Jutta Fojkar und Sensei Jürgen
Marber
13.08.
LG mit Shihan Molina - Hirschhorn
20.08.
Kobudo Seminar (Bo + Tonfa; Kata +
Kumite) - Lübeck
08.10.
Seminar (5 Abwehrprinzipien im ShitoRyu) - Lübeck
12.11.
Kobudo Seminar (Bo + Sai, Kata + Kumite)
- Lübeck
10.-11.12. Karate + Iaido LG mit Kyu-Prüfungen Hamm
Wettkämpfe
19.11. DKV Shito-Ryu-Cup - Beilstein (ACHTUNG!
Nur Shito-Ryu Kata! Keine Goju-Ryu- oder
Shotokan-Kata-Ausführungen!)
E-Mail [email protected]
Lehrgänge
40 Jahre Shorin-Ryu-Seibukan Karate in
Europa - Jubiläums-LG
m. Hanshi Shimabukuro Zenpo Sensei
23.07. Seibukan-Tag mir Hanshi Shimabukuro
Zenpo/Sensei Nagata
24.07. Kinder-Tag mit Hanshi Shimabukuro Zenpo
25.07. 3-Tage-Reise in die Wachau (Österreich)
mit Hanshi Shimabukuro Zenpo
24.09. Karate-Schwarzgurt-LG - Kelheim - Wiendl
16:30 Uhr
22.10. WKF-Wettkampfregel (Kampfrichter)-Lehrgang
- Kelheim- Steininger/Schmid
14:00-16:00 Uhr
22.10. Karate-Kyu/DAN-Prüfungs-VorbereitungsLehrgang - Kelheim - Rabl/Blagaic (ab 20 TN
2 Sensei's) - 16:00-18:00 Uhr"
SHORIN RYU SIU SIN KAN
WADO-KAI Kono Stil
Stilrichtungsreferentin
Dr. Elke von Oehsen
Auf der Heide 61, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 0 47 91/138 08, Info: www.wadokai.de
DAN-Prüfungstermine
31.07. Haslach - Mixa/v. Oehsen/Buddrus
08.10. Meissen - Mixa/v.Oehsen/Buddrus
Bei Prüfungen ab 4. Dan bitte immer vorher die
Stilrichtungsreferentin benachrichtigen.
Lehrgänge
28.07.-1.8 Sommerlehrgang Haslach v.Oehsen/Mixa/Buddrus
07.-09.10. Herbstlehrgang Meissen v.Oehsen/Mixa/Buddrus
alle LG mit einer Einheit spezielle DAN-Vorbereitung
und Trainertraining
Turniere
Dez. Kinderturnier Bremen - TV Eiche Horn
Jeden Sonntag 11.00 – 12.30 Uhr Dan-Vorbereitung Bremen,
Berckstr. 78 (kostenlose Teilnahme)
Weitere (vor allem kurzfristige) Termine und Infos unter
www.wadokai.de
WADO-RYU
Stilrichtungsreferent
Horst Bresele, Ludwig-Lehner-Straße 22 a,
94377 Steinach, Tel. 0 94 28 / 949 462
Stilrichtungsreferentin
Dr. Marie-Luise Weber, Paul-Ehrlich-Weg 37,
80999 München, Tel. 089 /178 09 696
E-Mail [email protected]
E-Mail [email protected]
SHOTORYU
Stilrichtungsreferent
Dr. René Peisert, Eichenstraße 58 a, 45133 Essen
Tel. 0201/5820 90
E-Mail [email protected]
Lehrgänge
22.-29.07. Sommercamp Kinder - Dojo Eifel
30.7.-6.8. Sommercamp Jugend/Erwachsene
02.-05.09. Jukuren Selbstverteidigung - Froeschke
09.-11.09. Selbstverteidigung Spezial
23.-25.09. Shotoryu Kata Spezial
01.-03.10. Karate und Pilates - E. Trapski
21.-28.10. Herbstcamp Kinder - Dojo Eifel
02.-04.12. Jukurenwochenende
11.-13.11. Kinderspielwochenende
09.12.
Shoto-Ryu-Cup - Essen
TANG SOO DO
Stilrichtungsreferent
Norbert Kraus, Isarstraße 20, 85417 Marzling
Tel./Fax 0 8161/ 9 35 3311
DAN-Prüfungstermine
n.n. Bleckede/Niedersachsen - n.n./n.n.
03.09. Neumünster/Schleswig-Holstein - Imai/Wilhelmsen/Krüger/(Frahm)
09.09. Uetze - Modl,A.+J./Reimer
28.10. Caldetes/Spanien - Modl,A.+J./Reimer
30.10. Michendorf/Brandenburg - Imai/Alscher/Gäbel
20.11. Hamburg - Imai/Zwartjes/Hitreuter/Pellegrini/Wilhelmsen
03.12. Meissen/Sachsen - Zwartjes/Hirtreuter/n.n.
Lehrgänge
Sept.
Kappeln - Imai
01.-02.10. Nürnberg - M.- Shiomitsu
19.11.
Hamburg - Schwarzgurtlehrgang - S. Imai
05.-06.11. Itzehoe - Ohtsuka
Wettkampftermine
10.09.
Halle/S. - International German Wado-Cup
www.international.german-wado-cup.de
10.09.
DKV-Tag - Frankfurt
24.09.
Riesa - European Wado-Cup
YOSHUKAI
Stilrichtungsreferent
Otto Rumann, Akazienstraße 40, 44143 Dortmund
Tel./Fax 02 31/2 82 27 67
www.karate.de
Die Veröffentlichung und Durchführung der Dan-Prüfungstermine geschieht vorbehaltlich der DKV-Kriterien und in
Absprache mit den Stilrichtungen/Prüfungsbereichen.
Die Absage eines Prüfungstermins ist aus folgenden
Gründen möglich, z.B. bei Erkrankung der Dan-Prüfer und
bei Nichterreichen der Mindestanzahl.
E-Mail [email protected]
www.karate.de
Dan-Prüfungstermine ohne besondere Kennzeichnung betreffen den Prüfungsbereich vom 1. bis zum 4. Dan. Höhere Dan-Prüfungen sind entsprechend ausgeschrieben.
71
Die Bundestrainer
Efthimios Karamitsos
Kata Frauen und Männer
Bergerstraße 275
60385 Frankfurt
Tel. 069 / 46 25 67 ab 16 Uhr
Fax 069 / 46 99 91 58
Mobil 01 70 / 9 67 88 81
Thomas Nitschmann
Kumite Frauen und Männer
A-, B- und C-Kader
Erlanger Straße 43
47167 Duisburg
Tel. 02 03 / 394 2764
Mobil 01 79 / 90 22 477 ab 16 Uhr
Das Präsidium des DKV
Präsident
Roland Hantzsche
über DKV Bundesgeschäftsstelle
Am Wiesenbusch 15
45966 Gladbeck
Vizepräsidenten
Ulrich Heckhuis
Mühlenstraße 58-60
48431 Rheine
Tel. 0 59 71 / 40 12 40
Fax 0 59 71 / 91 18 42
Wolfgang Weigert
Pruellstraße 73b
93093 Donaustauf
Tel. 0 94 03 / 33 86
Fax 0 94 03 / 96 23 09
Referat Jugend
Helmut Spitznagel
Schweighofstraße 19
77749 Hohberg
Tel. 0 78 08 / 9 96 99
Fax 0 78 08 / 91 00 92
[email protected]
Aktivensprecherin
Maria Weiß
Medienreferent
Christian Grüner
Mobil 01 57 / 73 98 36 72
[email protected]
Referent für
Aus- und Fortbildung
Dr. Jürgen Fritzsche
An den Tannen 34
61250 Usingen
Tel. 0 60 81/13747
Sportdirektor
Ralph Masella
c/o Karateunion MecklenburgVorpommern
Am Seehafen 7
18147 Rostock
Tel. 03 81 / 801 04 11
Fax 03 81 / 801 04 12
[email protected]
Schatzmeister
Egbert Bogdan
Erlenbruch 13
21147 Hamburg
Tel. 040 / 7 02 32 03
Fax 040 / 7 01 37 20
Frauenreferentin
Marlis Gebbing
Nithackstraße 15
10585 Berlin
Mobil 01 79 / 2 97 67 70
[email protected]
Schulsportreferent
Alexander Hartmann
Niekampsweg 2
26670 Uplengen
Tel. 0 49 56 / 9 26 99 01
Fax 0 49 56 / 92 82 90 51
Mobil 01 71 / 4 60 35 56
[email protected]
Kampfrichterreferent
Roland Lowinger
Rosenweg 11
87493 Lauben
Tel. 0 83 74 / 99 89
Fax 0 83 74 / 95 46
[email protected]
[email protected]
Klaus Bitsch
Der direkte Draht zum DKV-Team
in der Bundesgeschäftsstelle
Kumite D/C- und Perspektiv-Kader
Mädchen und Jungen
Steinbachstraße 18
99880 Waltershausen
Tel. 0 36 22 / 6 77 53
Mobil 01 74 / 6 52 55 95
Gundi Günther
Barbara Skrobek
Mareike Kulik
Heinke Eltze
Sekretariat, Karatemagazin,
Budomotion, Karatelehrer,
DDA
Buchhaltung
Kader, Kampfrichter,
Masterseminar
Deutsche Meisterschaften,
Lehrgangsausschreibungen,
Jugend, Internet
0 20 43/ 29 88 20
0 20 43/ 29 88 52
[email protected]
0 20 43/ 29 88 40
[email protected]
[email protected]
0 20 43/ 29 88 30
[email protected]
Schahrzad Mansouri
Kata Perspektivkader
Mädchen und Jungen
Bergerstr. 275
60385 Frankfurt
Tel. 069 / 46 25 67 ab 16 Uhr
Fax 069 / 46 99 91 58
Mobil 01 71 / 547 49 58
E-Mail [email protected]
Siegfried Hartl
Kata D/C-Kader
Mädchen und Jungen
Bergerstraße 275
60385 Frankfurt
Tel. 069 / 46 25 67 ab 16 Uhr
Fax 069 / 46 99 91 58
Mobil 01 72 / 66 33 130
E-Mail [email protected]
Termine der Bundestrainer befinden sich unter den Stilrichtungen und Lehrgängen
72
Conny Schmiemann Marga Krug
Danprüfungen, Prüfer,
A-Trainer, DDA-Module
0 20 43/ 29 88 51
Dagmar Bannefeld
Jahressichtmarken, Mitglieder- Buchhaltung, Reisekosten
und Vereinsverwaltung, Abo
0 20 43/ 29 8815
0 20 43/ 29 88 50
[email protected] [email protected]
[email protected]
Marion Fröse
Budo Life Limited
0 20 43/ 29 88 22
[email protected]
Bundesgeschäftsstelle
Am Wiesenbusch 15
45966 Gladbeck
Telefon 0 20 43 / 2 98 80
Telefax 0 20 43 / 29 88 13
Internet
www.karate.de
Internet WKF und EKF
www.wkf.net/ekf
E-Mail [email protected]
Geschäftszeiten
Montag - Donnerstag 08.30 - 16.30 Uhr
Freitag
08.30 - 13.30 Uhr
Bankverbindungen
Deutsche Bank AG Gladbeck
BLZ 420 700 24 · Konto-Nr. 4 024 022
Postbank Essen
BLZ 360 100 43 · Konto-Nr. 220 763-437
Dr. med. Stefanie Donner
Mitglied der medizinischen Kommission
Die Bundesgeschäftsstelle informiert
Online-Mitgliedermeldung über das Vereinsportal
Derzeit nutzen über 1.730 Vereine bereits das Vereinsportal zur Mitgliedermeldung oder für Bestellungen aus
dem DKV-Shop. Ihr könnt nicht nur eure Jahresmeldung, sondern auch einzelne Nachmeldungen und
Neuanmeldungen von Mitgliedern über das neue
Vereinsportal abwickeln.
Ebenso könnt ihr selber wählen ob eure Vereinshomepage mit der DKV-Homepage verlinkt werden soll und
welche Dojoadresse dann im Internet erscheinen soll.
Bei Rückfragen oder Schwierigkeiten helfen wir euch
jederzeit gern.
Zusendung der Jahressichtmarken
Der Jahresbeitrag 2011 beträgt für Kinder 15 Euro und
für Erwachsene 20 Euro. Die Bearbeitung bzw. der
Versand der Jahressichtmarken erfolgt nach Zahlungseingang und Arbeitsaufwand. Am Anfang des Jahres
kann es bedingt durch die Vielzahl von Bestellungen zu
zeitlichen Verzögerungen kommen. In dringenden
Fällen bitten wir die Meldung mit einem Eil-Vermerk zu
versehen. Wir werden auf jeden Fall versuchen, diesen
Termin einzuhalten.
Gültigkeit der Jahressichtmarken
Die Jahressichtmarken sind immer vom 1.1. bis 31.12.
eines jeden Jahres gültig.
Anmeldung zu einer Dan-Prüfung online
Die Anmeldung zu einer DAN-Prüfung, für Prüfungen
vom 1. bis 4. Dan, kann online erfolgen.
Die Anmeldung zu höheren Dan-Graden muss wie
üblich schriftlich bei uns eingereicht werden.
Achtung: Bei Anmeldung zu einer SOK-Prüfung muss
das Mitglied auch im Stil SOK gemeldet sein.
Unter www.dananmeldung-dkv.de ins Dan-Portal einwählen. Dort kann der Wunschtermin ausgesucht und
die Anmeldung zur Dan-Prüfung online ausgeführt werden. Das Programm kontrolliert automatisch, ob eine
gültige Jahressichtmarke vorliegt und der Dan-Anwärter
erhält eine kurze Bestätigung seiner Anmeldung per EMail. Diese kann dann an den Landesprüferreferenten
weitergeleitet werden.
Falls keine Jahressichtmarke vorliegt, kann die Anmeldung nicht weitergeführt werden. In diesem Fall sollte
eine Klärung durch die Bundesgeschäftsstelle, bei
Conny Schmiemann, [email protected]
erfolgen.
Der Zahlungsmodus bleibt von diesen Änderungen
unberührt.
Dan-Prüfungsgebühren
Ab dem 1.1.2010 betragen die Dan-Prüfungsgebühren
150 Euro, ebenso die Wiederholungsgebühren.
Anträge auf Anerkennung des 1. – 4. Dan-Grades online (über den Landesverband einreichen)
Ab sofort können Anträge zwecks Dan-Anerkennungen
auf der Homepage www.karate.de unter Downloads
herunter geladen werden.
Vereins-Qualitätsliste
Die Vereinsliste auf der DKV-Homepage wird in eine Art
Qualitätsliste geändert. Ihr könnt dort eure besonderen
Angebote und Qualifizierungen im Verein wie z.B. durch
besonders geschulte Trainer/Innen wie z.B. Selbstverteidigung, Karatelehrer und Sport pro Gesundheit oder
Sound-Karate angeben. Wir werden diese Angebote
dann in der Liste mit einem entsprechenden Logo
darstellen. Bitte per Mail an [email protected]
Karatelehrer
A-,B- und C- Prüferlisten
Auf der DKV-Homepage findet ihr unter dem Button
„Prüfer“ die Liste der A-Prüfer sowie die B- und C-Prüferlisten mit einer direkten Verlinkung zum Landesverband.
Kyu-Zwischenprüfungsurkunden
Für unsere Vereine und Prüfer/Innen bieten wir einen
weiteren Service an.
Unter Angabe eurer Vereinsnummer könnt ihr die
kostenlosen Dateien für den eigenen Ausdruck von
Kyu-Zwischenprüfungsurkunden in der Bundesgeschäftsstelle anfordern.
Anschriftenänderungen
Anschriftenänderungen von Vereinsleitern, Dan-Trägern
oder sonstigen Funktionäre und Referenten bitte
schnellstmöglich an die DKV-Geschäftsstelle melden.
DKV-Mitgliedsnummer
Bitte bei sämtlichen Anfragen oder Schriftverkehr
immer die DKV-Nummer angeben.
Start bei Meisterschaften
Anmeldung zu einer Dan-Prüfung und auch bei Kyu-Prüfungen
Bitte rechtzeitig daran denken, dass für den Start bei
Landes- und Bundesmeisterschaften eine gültige Jahressichtmarken vorhanden sein muss.
Das gleiche gilt bei der Anmeldung zu einer DanPrüfung und auch bei einer Kyu-Prüfung muss eine
gültige Jahressichtmarke vorliegen.
Artikel, Berichte, Lehrgangsausschreibungen
für das Karatemagazin
Bitte die Beiträge für das Magazin in digitaler Form (per
Mail oder CD) einreichen. Für Texte die uns per Fax oder
Brief eingereicht werden, wird eine Pauschale für erhöhten Aufwand für die Texterfassung in Höhe von 15 Euro
erhoben.
Ehrenordnung des DKV
Eine Ehrung kann für Aktive, Funktionäre und Vereine
beantragt werden. Auf der Homepage www.karate.de
findet ihr die Ehrenordnung unter Ordnungen oder
unter Downloads.
Chronik des DKV
Die Chronik des DKV wird ständig erweitert. Zur Vervollständigung benötigen wir noch Berichte, Fotos und
Steckbriefe über Karate-Persönlichkeiten und Karatefunktionäre von gestern und heute.
Schaut doch mal rein: www.Chronik-karate.de
Herzliche Grüße und einen schönen Sommer
Das TEAM der Bundesgeschäftsstelle
Ehrungen
Sonja Edsen wurde anlässlich des Pfingst Yu-Ai die
DKV-Ehrennadel in Gold verliehen.
Anlässlich der Jubiläumsfeier des Kampfkunst Teams
GO-JU Chemnitz e.V. wurde Gerd Hahnemann die
DKV-Ehrennadel in Silber verliehen.
Alois Bachl erhielt für seine langjährige Vereinsarbeit
die Ehrennadel des DKV in Silber. Die Ehrung nahm
Wolfgang Weigert vor.
Das Karate Dojo Poing feierte im Juni 2011 sein
35jähriges Vereinsbestehen mit einem Jubiläumslehrgang. Wolfgang Weigert zeichnete den Verein dafür mit
der Vereinsplakette des DKV aus.
Das DKV-Präsidium gratuliert ganz herzlich.
Termine
2011
08.-09.09.
10.09.
24.-25.09.
08.10.
29.10.
13.-16.10.
12.11.
Master Seminar - Frankfurt/Hessen
DKV-Tag - Frankfurt/Hessen
German Open (Aschaffenburg/Bayern)
Int. Shotokan Cup (Mendig/Rheinland-Pfalz)
DM der Schüler (Lübeck/Schleswig-Holstein)
WM Jugend/Junioren (Melaka/Malaysia)
DM der Länder und Masterklasse
(Brandenburg)
2012
Februar EM Jugend/Junioren (Baku/Azerbaijan)
24.-25.03. DM der Leistungsklasse und
DM für Menschen mit Behinderung
(Erfurt/Thüringen)
Mai EM Senioren (Spanien)
Juni EM der Regionen (Dänemark)
16.-17.06. DM der Jugend/Junioren (Berlin)
22.-23.09. German Open (Erfurt/Thüringen)
September DKV-Tag (??)
06.10. Int. Shotokan Cup (Mendig/Rheinland-Pfalz)
27.10. DM der Schüler (Oberhausen/NRW)
17.11. DM der Länder und Masterklasse
(Haren/Niedersachsen)
21.-25.11. WM Senioren - Paris/Frankreich
2013
Februar EM Jugend/Junioren (Konya/Türkei)
16.-17.03. DM der Leistungsklasse und DM
für Menschen mit Behinderung (??)
Mai EM Senioren (Spanien)
02.-05.06. Intern. U21 Randori (Mörlenbach/Hessen)
Juni EM der Regionen (Dänemark)
15.-16.06. DM der Jugend/Junioren
(Chemnitz/Sachsen)
21.-22.09. German Open (n.n.)
September DKV-Tag (n.n.)
05.10. Int. Shotokan Cup
(Mendig/Rheinland-Pfalz)
26.10. DM der Länder und Masterklasse
(Halle/NRW ??)
16.11. DM der Schüler (n.n.)
Okt./Nov. WM Jugend/Junioren (??)
2014
06.-09.11. WM Senioren (Bremen)
Termine mit Fragezeichen sind noch nicht bestätigt.
Alle Termine sind ohne Gewähr.
Redaktionsschluss
Karate
Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V.
für die Ausgabe 5/2011
11. August 2011
Sonderpreise für Vereine: Info unter +49 (0) 8034/90 99 0-0
SPORTARTIKELVERTRIEBS GmbH
Am Grießenbach 8 · D-83126 Flintsbach
Phone: +49 (0)80 34/90 99 0-0 · Fax: +49 (0)80 34/90 99 0-11
[email protected] · www.budoland.com