Comparson chron. Miasms

Transcription

Comparson chron. Miasms
Ein Vergleich
Chronischer Miasmen
PSORA
by Phyllis Speight / Hansjörg Heé
Dr. Kent:
„Miasmen sind die
Grundlagen aller chronischen
Krankheiten.
Man könne nicht das
ähnlichste Heilmittel
auswählen, bis wir nicht die
Phänomene der handelnden
und zugrunde liegenden
Miasmen verstanden haben,
bewusst oder unbewusst der
Tatsache. Denn es ist ein
Unterschied ob wir einen
intelligenten Krieg führen oder
im Dunkeln kämpfen. Die
Tatsache ist: wenn wir nichts
über die Spuren und
Charakteristika unseres
Feindes kennen, wie kann es
dann möglich sein, einen
gleichartigen Krieg zu führen?
Ohne Zweifel muss man ein
grundlegendes Verständnis
aller drei Miasmen haben,
wenn man chronische
Krankheiten mit gutem Erfolg
behandeln will. Es bedeutet
harte Arbeit und es gibt keine
Abkürzungen. Um für
chronische Krankheiten zu
verschreiben, muss man die
Philosophie der Homöopathie
verstehen, genauso wie man
das ABC auswendig kennt.“
->PSEUDO-PSORA <=TUBERKULINIE
SYPHILIS
SYKOSE
Kombination v. SYPHILIS und PSORA
GEIST UND GEMÜT
SENSORIUM
KOPF
ÄUSSERER KOPF
Kopfhaut
Augen und Sehkraft
Ohren und Gehör
Nase und Geruch
Gesicht
Mundhöhle, Zähne
und Zahnfleisch
Geschmack
Verlangen und
Abneigungen
Hunger
Magensymptome
Brust, Herz und
Lungen
Herz
Bauch
Gedärme und
Eingeweide
Harnwegsorgane
Sexueller Bereich
Obere und Untere
Extremitäten
Haut
GEIST UND GEMÜT
SENSORIUM
KOPF
ÄUSSERER KOPF
Kopfhaut
Augen und Sehkraft
Ohren und Gehör
Nase und Geruch
Gesicht
Mundhöhle, Zähne
und Zahnfleisch
Geschmack
Verlangen und
Abneigungen
Hunger
Magensymptome
Brust, Herz und
Lungen
Herz
Bauch
Gedärme und
Eingeweide
Harnwegsorgane
Sexueller Bereich
Obere und Untere
Extremitäten
Haut
GEIST UND GEMÜT
SENSORIUM
KOPF
ÄUSSERER KOPF
Kopfhaut
Augen und Sehkraft
Ohren und Gehör
Nase und Geruch
Gesicht
Geschmack
Verlangen und
Abneigungen
Magensymptome
Brust, Herz und
Lungen
Gedärme und
Eingeweide
Harnwegsorgane
Obere und Untere
Extremitäten
Haut
GEIST UND GEMÜT
SENSORIUM
KOPF
ÄUSSERER KOPF
Kopfhaut
Augen und Sehkraft
Ohren und Gehör
Nase und Geruch
Gesicht
Mundhöhle, Zähne
und Zahnfleisch
Geschmack
Verlangen und
Abneigungen
Magensymptome
Brust, Herz und
Lungen
Herz
Bauch
Gedärme und
Eingeweide
Harnwegsorgane
Sexueller Bereich
Obere und Untere
Extremitäten
Haut
zusätzliche Bemerkungen
Psora
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GEIST UND GEMÜT ->
Mentale Aktivität, schnell, aktiv, schnelle Erschöpfung durch mentale Anstrengung oder Eindrücke;
Hitze des gesamten Körpers nach mentalen Eindrücken oder Anspannungen,
ängstlich, angefüllt mit bangen/düsteren Vorahnungen;
Angst vor Tod / Krankheit oder dass ihr Fall hoffnungslos ist bzw. unheilbar;
mentale Depression, Mutlosigkeit und Verzweiflung;
Schüchternheit/Scheu/Furchtsamkeit mit Gefühl der Müdigkeit;
entschwinden der Gedanken beim Lesen oder Schreiben;
kann die Gedanken nicht kontrollieren;
hin und wieder scheinen ihr die Gedanken beraubt zu sein;
Traurigkeit, Ängstlichkeit und Furcht vor der Arbeit;
grosse innere Unruhe und Ängstlichkeit;
wiederholte Anfälle von Ängstlichkeit während des Tages mit oder ohne Schmerzen;
Beengung und Angst beim Aufwachen am Morgen.
In ruhelosen, mentalen Anfällen/Wellen müssen sie umherwandern.
Dem Patient geht es besser bei Schweissabsonderung.
Die mentale Ängstlichkeit durch Psora tritt oft zum Vollmond auf oder zu Beginn der Mens bei Frauen.
Weinen lindert/mildert oft.
Furcht/Scheu vor der Arbeit, vor dem Alleinsein, vor Dunkelheit;
plötzlicher Wechsel von Fröhlichkeit/Heiterkeit zu Traurigkeit oder übler Laune/Verdriesslichkeit ohne ersichtlichen Grund.
Melancholie, heftige Herzschläge, Ängstlichkeit und extreme Nervosität folgen oft nach dem Aufwachen psorischer Patienten aus dem
Schlaf.
Pulsation in verschiedenen Körperteilen, ein Gefühl der Beengung in verschiedenen Teilen.
Diese Art mentaler oder moralischer Krankheit entspringt der Psora.
Ein bestimmtes Gefühl von Sinnlosigkeit veranlasst diese Patienten sich selbst umzubringen; dabei haben sie keine Angst oder
ängstliche Gedanken und geniessen es in voller Einsicht.
Nichts kann sie retten ausser die Heilung der Psora.
Leicht verängstig oft nach belanglosen Sachen - die Angst beginnt oft mit Zittern und Schütteln des Körpers mit nachfolgender grosser
Schwäche und muskulärer Entkräftung und oft ausgiebigem Schweiss.
Sie haben Frost oder Kälteschauer, nachts Anfälle von Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und einer Schar von Symptomen folgen
Fieberattacken bis zu Krämpfen, Epilepsie und Spasmen.
Sie werden benommen/dusselig/schwindlig und fallen in Ohnmacht in einer Menge oder wenn sie Fremden begegnen.
Wenn sie eine ungewöhnliche Nervenprobe/Geduldsprobe/Feuerprobe auf sich nehmen müssen, haben sie Kopfschmerzen.
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Nachts Anfälle von Übelkeit, Erbrechen oder sie entwickeln plötzlich Durchfall.
Sind leicht verblüfft, neigen dazu leicht erregbar oder gereizt zu sein, ärgerlich/böse oder empfindlich auf viele Eindrücke,
wie Gerüche von Blumen, Essen, Wetterwechsel, schlechten Nachrichten, Freude; oder sie sind schnell sehr leicht mental gestört.
Sie sind leicht in einer Leidenschaft gefangen, doch in einem Moment wieder weinen sie und sind reumütig.
Im Ärger zittern sie wie Fetzen, wenn es vorüber ist sind sie stark erschöpft und krank für eine bestimmte Zeit.
Der wahre psorische Patient ist aufgeweckt, fröhlich, gescheit, heiter, aktiv und schnell in seinen Bewegungen.
Gewöhnlich begeistert, obwohl, wenn er seine Tiefs hat weiss es jeder - ist er eine konstante Belästigung/Ärgernis/Verdruss für seine
Freunde.
Sie sind oft in Schwierigkeiten, beschweren sich oft - falsche Annahmen.
Unbefriedigt, niemals in Ordnung und doch oft gut fähig ihre Beschwerden zu lokalisieren.
Ein chronischer Kläger - ein chronischer Meckerer/Griesgram; nie zufrieden mit seiner Lebenssituation;
fühlt sich missbraucht, missachtet und zur gleichen Zeit tut man trotzdem alles was man für sie tun kann.
Ängstlich wenn krank, Bedenken hegend, bedrückt, mutlos, niedergeschlagen, melancholisch, traurig, wechselhaft in ihren Stimmungen.
Launenhaftigkeit; sehr veränderlich zu sein ist pathognomonisch für die Psora.
Zeit vergeht zu schnell oder zu langsam.
Allgemein gedankenabwesend.
Psoriker ist voll von Ängsten, er fürchtet alles.
Er fürchtet Dunkelheit, fürchtet alleine zu sein, fürchtet gewöhnliche Beschwerden und denkt, dass es etwas ernsthaftes sei.
Ängste was in der Zukunft geschehen wird.
Psora ist ruhelos, in Gedanken, Gefühlen und Wollen und das führt zur Ruhelosigkeit in ihren Handlungen.
Ständige Ruhelosigkeit - niemals zufrieden mit einem bestehenden Zustand der Dinge.
Denkt, er sei nicht reich genug und versucht noch mehr Reichtum zu erwerben.
Er ist niemals zufrieden mit Ehefrau und sucht Befriedigung bei anderen Frauen und daher schnappt er Gonorrhoe und Syphilis auf.
Da ist keine Ruhe, keine Friedfertigkeit im Geist, keine Gelassenheit.
Jedoch folgt, dass diese ruhelose Geisteshaltung eine Verstandesschärfe hat, weil Ruhelosigkeit und Geist heisst Sensitivität und
Sensitivität ist die Kraft Dinge leicht zu verstehen.
Aber die Kraft des Verstehens oder Beflissenheit der Psora ist kein Nutzen für die Welt, weil sie pervers ist.
Bei Wahnvorstellungen oder Manie gibt‘s kein Ende in seinen Wörtern:
Die Wörter werden verdoppelt, er hat keine Schwierigkeiten sie zu finden.
Seine Gedanken laufen so schnell und seine Worte sind so vermehrt, dass er nicht weiss was er mit ihnen anfangen soll.
Er mag so niedergestimmt sein, dass er nicht sprechen kann, aber wenn er zum Sprechen fähig ist, ist er niemals um Worte verlegen;
tatsächlich kommen sie zu ihm in mentalen Schwierigkeiten schneller als er sie aussprechen kann.
Mentale Täuschungen/Wahnvorstellungen aller Art.
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Delirium und Handlungen sind oft abscheulich und die haben mehr alberne/blöde/närrische Einbildungskraft/Fantasie als wenn sie ein
echtes Delirium hätten.
Dem Patienten geht‘s besser bei psorischen Attacken aller Art, bei Durchfällen, massiven Urinieren oder Schwitzen.
Plötzliche Angst mit starkem Herzschlag.
Bei Menschen, die an Magen- oder Leberproblemen leiden, wird die Leber inaktiv, oft durch überessen.
Der Patient wird sehr stark niedergeschlagen, gereizt, abgeneigt zu Arbeiten mit plötzlichem Energieverlust und keinem Verlangen
irgendetwas zu tun.
Dieser Zustand mag sich vorübergehend verbessern durch einen Katarrh.
Epilepsie von PSORA oder die echte Geisteskrankheit von PSORA ist gewöhnlich TUBERKULARER Art: das ist latente
SYPHILIS und PSORA.
Maligne Fälle haben alle Miasmen anwesend.
Mentale Symptome, die moralischer/sittlicher Wahnhaftigkeit entspringen, stammen gewöhnlich von einem gemischten
Miasma.
Die Kombination von SYKOSE und PSORA spielt die hauptsächliche Rolle bei der Kriminalität unseres Landes.
„Es gibt kaum einen Fall von Geisteskrankheit ohne eine angeborene psorische oder tuberkulare (krankhafte) Neigung“ (Allen)
Anmerkung: siehe Organon Paragraph 220 - 224
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SENSORIUM
Schwindel - beim Gehen, Bewegen, schnellem Hochschauen oder Aufstehen von sitzender oder liegender Position.
Wirbelnder Schwindel mit Übelkeit in billiösen/reizbaren Subjekten.
Schwindel mit momentanem Verlust des Bewusstseins wenn die Dinge zu gross oder zu klein erscheinen;
Schwindel mit Aufstossen, mit einem Andrang von Blut in den Kopf oder ins Gesicht mit Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, gefolgt von
vorübergehender Blindheit;
Schwindel als ob berauscht;
besonders tritt das auf bei Morgenflauheit des Geistes und Verwirrung mit Übelkeit, Erbrechen von blossem Schleim; Schwindel beim
Bücken und mit Leichtigkeit des Kopfes wie beim Schwimmen, das Gefühl wie in der Luft zu schweben
Gefühl als ob der Kopf grösser als der Körper wäre, als ob sich im Kreis zu drehen;
Schwindel mit Verdauungsstörungen aller Art, mit Übelkeit, Erbrechen, Störungen des portalen Systems und Verstopfung;
Schwindel beim Lesen oder Schreiben mit Wirrheit im Kopf (Confusion of mind) oder mit Flecken oder Sternen vor den Augen oder
Schleier vor den Augen;
Schwindel beim Augenschliessen während man in den Schlaf fällt;
Schwindel mit dem Gefühl zu fallen oder als ob in einem Boot zu sein;
Schwindel beim Fahren in einem Boot oder auf dem Meer, mit Übelkeit und Erbrechen oder beim Autofahren oder in einem
Transportmittel.
Psorische Patienten können nicht viel gestört werden; sie bleiben ruhig wenn sie krank sind ausser Geist/Gemüt sind betroffen.
Das Gehirn wird leicht anämisch, daher sind sie allen Arten von Schwindel ausgesetzt:
Schwindel mit Hitzeanflutungen und mit Schwitzen, das oft erleichtert;
Schwindel in einem warmen Raum oder wenn die Luft schlecht ist.
Schwindel beim sich Bücken, beim Gehen mit einem tosen in den Ohren und Verwirrung der Sinne,
Schwere des Kopfes und Schwäche der unteren Extremität und Herzklopfen.
Schwindel beim sich Drehen im Bett und beim Augen schliessen.
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KOPF
Morgenkopfschmerz, regelmässig wiederkehrend, hartnäckig, gewöhnlich frontal.
Normalerweise schlimmer wenn der Morgen naht.
Kopfschmerzen am Tag: schlimmer ab Sonnenaufgang und besser beim Sonnenuntergang.
Scharf, stark, krampfartig.
Gewöhnlich frontal, temporal (Schläfen) oder temporo-parietal, manchmal am Scheitel.
Kopfschmerzen mit reizbaren Anfällen, Übelkeit und Erbrechen kommen ein oder zweimal pro Monat.
Kopfschmerzen besser durch Ausruhen oder Schlafen.
Kopfschmerzen besser durch heisse Anwendungen, Ruhe, Ausruhen, Schlafen.
Temporal oder frontal.
Kopfschmerzen mit rotem Gesicht, Herzklopfen, besser beim Ausruhen, Ruhe und Schlaf und besser durch heisse Anwendungen.
PSORA UND PSEUDOPSORA:
Bei starken menstruellen Kopfschmerzen nicht zu vergessen: Psorium und Tuberkulinum (Allen).
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ÄUSSERER KOPF
Haare trocken, glanzlos, verwirren sich leicht, brechen und spalten sich auf.
Das Kopfhaar wie ausgedörrt und trocken.
Haare werden stellenweise weiss,
Abneigung den Kopf unbedeckt zu lassen, trockene Eruptionen der Kopfhaut; trockene Haare wirken wie abgestorben, voll von
trockenen, abblätternden kleieartigen Schuppen, die herausgeschüttelt werden können wie ein Kleie-Regen;
Haarausfall generell schlechter nach akutem Fieber oder akuten Krankheiten.
Haarausfall nach Bauch- oder Brustkrankheiten oder nach Entbindung.
Genereller Haarausfall.
Das Kopfhaar fällt regelmässig aus, meistens frontal am Scheitel oder an der Spitze des Kopfes;
kahle Stellen oder beginnende Kahlheit an bestimmten Stellen.
Ausbruch im Haar bei wirklicher Psora gewöhnlich trocken.
Schwerer Juckreiz der Kopfhaut mit Trockenheit.
Unter der Haut bilden sich schmerzhafte Knollen/Knoten/Beulen die kommen und gehen wie Buckel und runde Tumore.
Ein kalter Druck an der Spitze des Kopfes.
Das Haar wird zu schnell grau.
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Kopfhaut
Trockene, abblätternde Schuppen auf der Kopfhaut mit viel Jucken.
Trockene, krustige Eruptionen.
(Kopfhaut ist voll von Schuppen mit oder ohne Juckreiz)
Kleine, papulöse Eruptionen auf der Kopfhaut.
Trockene, ekzematöse Ausbrüche.
Diese Ausbrüche sind schlimmer an der freien Luft; schlechter abends oder in Bettwärme.
Besser durch kratzen aber nachfolgendes Brennen und Jucken.
Dieses Eruption eitern nicht aber trocknen aus und werden zu toten Schuppen.
Kopfhaut ist trocken. (Selten schwitzend).
Kopf normale Grösse und Farbe.
Kopfhauteruptionen der echten Psora sind gewöhnlich trockene Schuppen und die Krusten der Psora sind trocken;
wenn feucht, ist die Ausscheidung spärlich/dürftig und entweder aus reinem Serum oder blutigem Serum bestehend.
Pickel entzünden sich und sind sehr empfindlich und oft schmerzhaft aber sie eitern nicht.
Hitze des Kopfes.
Kann seine Haar nicht kämmen ausser sie sind nass oder angefeuchtet, da sie so trocken sind.
Kann nicht viel Hitze auf dem Kopf vertragen.
Kopfhaut wirkt immer unsauber.
Eruptionen auf dem Kopf, Kopfhautpilz, bösartiger Pilz mit Krusten von mehr oder weniger Dicke mit empfindlichen Stichen, wenn einer
der Orte feucht wird; wenn es feucht wird beginnt ein übles Kratzen und die ganze Krone des Kopfes wird schmerzempfindlich
gegenüber freier Luft;
dabei kommt es zu harten Anschwellungen der Nackendrüsen.
Das Kopfhaar wirkt wie ausgedürrt.
Gefühl der Zusammenziehung der Haut des Kopfes, der Kopfhaut und des Gesichts.
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Augen und Sehkraft
Der Augapfel ist selten schwer betroffen.
Psorische Augenbeschwerden sind immer Beschwerden mit Jucken und Brennen.
Abneigung gegen Licht, Fotophobie, ist viel stärker ausgeprägt in TUBERKULOSIS und SYPHILIS.
Augen äusserst empfindlich auf Tageslicht; dadurch schmerzerfüllt und schliessen sich daher unfreiwillig.
Das psorische Auge hat eine grosse Intoleranz gegen Tageslicht oder Sonnenlicht.
Augenlider wirken speziell am Morgen als wären sie geschlossen;
er kann sie nicht öffnen (für Minuten sogar für Stunden), die Augenlider sind schwer wie paralysiert oder krampfhaft geschlossen.
Psorische Schmerzen sind besser bei Hitze und schlechter bei Morgenanbruch und wenn die Sonne zum Mittag hin aufsteigt.
Flecken vor den Augen, sind charakteristisch für Psora.
Vor den Augen als ob Fliegen schweben würden, oder schwarze Punkte oder dunkle Schlieren oder Netze, besonders wenn gegen die
Sonne geschaut wird.
Bindehautprobleme, oft rein psorisch besonders wenn es ein brennendes Verlangen gibt die Augen zu reiben.
Grosses Jucken in den Augenwinkeln, ist konstant und nicht besser durch reiben.
Die Augenwinkel (Kanthi) sind voll von eiterartigen Schleim (Augensekret).
Augenentzündungen verschiedener Art.
Grosse Trockenheit, Jucken und Brennen der Augen wird häufig bei Psora gefunden.
Die Ränder der Augenlider sind voll von trockenem Mukos.
An den Rändern der Augenlider Entzündung einer einzelnen Meibom‘schen Drüse oder von mehreren.
Er kann nicht lang auf etwas schauen; alles flackert sonst vor ihm; die Objekte scheinen sich zu bewegen.
Gewöhnlich sind die entzündlichen Beschwerden der Augen einhergehend mit viel Jucken und Brennen der Lider mit einem grossen
Verlangen sie zu reiben.
Feurige Zickzack-Erscheinungen um die Objekte oder dunkle Punkte abwechselnd gefolgt von Lichtstreifen, wechselnde Sehschärfe
oder vernebelte Sehschärfe.
Buchstaben laufen zusammen beim Lesen.
Die Schmerzen und Neuralgie sind gewöhnlich schlimmer am Morgen und den Tag hindurch über und besser bei Hitze.
Druckschmerz in den Augen - besonders spät am Abend - sodass er die Augen schliessen muss.
Kältegefühl in den Augen.
Gelbauflagerungen rund um die Augen und vom Augenweiss.
Dunkle, undurchsichtige Flecken der Hornhaut.
Wassersucht des Auges.
Verschleierung der kristallinen Linse, Katarakt.
Schielen.
Weitsichtigkeit, er sieht weit in die Entfernung aber kann nicht gut kleine Objekte in der Nähe unterscheiden.
Kurzsichtigkeit, er kann kleine Objekte sehen wenn er sie dicht ans Auge hält aber je weiter entfernt die Objekte sind umso undeutlicher
erscheinen sie; und in weiter Entfernung kann er sie nicht sehen.
Falsches Sehvermögen - er sieht Objekte doppelt oder mehrfach oder nur die eine Hälfte von Ihnen.
Das Auge scheint durch Schleier oder Nebel zu schauen;
Sicht wird manchmal dämmrig.
Nachtblindheit, er sieht gut am Tag aber in der Abenddämmerung kann er gar nicht gut sehen.
Blindheit am Tag, er kann nur während der Dämmerung gut sehen.
Amaurosis (totale Blindheit); ununterbrochene Düsterheit der Sicht, das sich steigert bis zur kompletten Blindheit.
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Ohren und Gehör
Gewöhnlich reflektorischen Ursprungs oder von nervösem Charakter.
Ausfluss vom Ohr von dünnem, gewöhnlich krank riechendem Eiter,
Ohrhöhle schaut schmutzig, trocken und schuppig aus.
Hörkanal immer trocken und schuppig, trockene, kleieartige Schuppen,
kleieartige Schuppen bilden sich konstant und fallen herunter in den Hörkanal.
Überempfindlichkeit für Klänge und Geräusche.
Das Gehör ist übermässig gereizt und sensibel, sie kann kein Glockenläuten hören ohne zu Zittern; er beginnt zu krampfen/zucken wenn
eine Trommel schlägt etc.
Viele Geräusche verursachen Schmerzen im Ohr.
Stiche im äusseren Ohrbereich.
Kriechende Empfindungen und Jucken im Ohr.
Trockenheit in den Ohren.
Trockene Krusten ohne Ohrschmalz.
Pulsationen im Ohr.
Verschiedene Klänge und Geräusche im Ohr.
Taubheit verschiedener Grade bis zur totalen Taubheit mit oder ohne Ohrgeräusche; gelegentlich schlechter durch das Wetter.
Schwellung der Parotisdrüsen.
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Nase und Geruch
Stark erhöhte Geruchsempfindlichkeit.
Ungewöhnlich betroffen durch Gerüche jeder Art, die ihn sogar vom Schlaf aufwecken.
Gestört durch Gerüche vom Kochen, Geruch der Blumen, Parfüms, Farben, Pflanzen, die dann Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen,
Abscheu vom Essen, Schwäche, Magenleiden, Schwindel, Appetitverlust etc. etc. verursachen.
Mehr oder weniger starkes Nasenbluten, mehr oder weniger häufig.
Nasenlöcher als ob sie verstopft wären.
Gefühl der Trockenheit in der Nase, beschwerlich selbst wenn die Luft frei strömen kann.
Nasenpolypen gewöhnlich mit Geruchsverlust; sie können sich bis zu den Nasengängen in den Rachen erweitern.
Das Gefühl von schwachem Geruchsempfinden bis zum Verlust hin.
Heuschnupfen ist ein Ausdruck von SYPHILIS und latenter SYKOSIS, sehr oft mit einer PSORISCHEN Färbung.
Der psorische Schnupfen/Erkältung/Verkühlung beginnt mit Niesen, Rötung, Hitze, berührungsempfindlich wenn eine zeitlang die Nase
ausgeblasen wurde;
die Auscheidung ist dünn, wässerig und scharf/beissend.
Schmerzhafte Eiterbollen, Pickel und Bläschen im Septum:
Oft extrem schmerzhaft und sensibel und selten aufbrechend oder viel Eiter entleerend.
Nasenscheidewand schaut schmutzig oder russig aus.
Nasenentzündung ist oft trocken, heiss und brennend.
Bei Lupus der Nase sind gewöhnlich alles 3 Miasmen anwesend.
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Gesicht
Möglicherweise keine Psora-Darstellung - oder deutlich vorhanden.
Blasses Gesicht, fahl, erdig, manchmal die Augen eingesunken mit blauen Ringen.
Hitzeflashs im Klimakterium.
Rote Lippen.
Trockene Haut, rau und pickelig, ungewaschene und unsaubere Erscheinung.
Blasen um den Mund, klein, weit, weiss, transparent und mit viel Jucken begleitet.
Schwellen und Brennen der Lippen.
psorische und sykotische Erysipele des Gesichts.
In psorischen Fiebern wird das Gesicht sehr rot, heiss und glänzend/leuchtend.
Blässe des Gesichts während des ersten Schlafes mit blauen Ringen um die Augen.
Regelmässige Röte des Gesichtes und Hitze.
Gelblich-gelbe Farbe des Gesichtes.
Blässlich gelber Teint/Gesichtsfarbe.
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Mundhöhle, Zähne und Zahnfleisch
Candidiasis und Mundfäule (Stomatitis).
Schmutz/Eiter um den Mund herum.
Mehr Schwellung und Brennen der Lippen als Fissuren/Einrisse.
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Geschmack
Sauer, süss, bitter oder „ein schlechter Geschmack“.
Bitterer Geschmack (oftmals am Morgen) mit gelbbelegter Zunge.
Nach dem Genuss süsser Sachen ein saurer Geschmack,
oder der Patient hat dann einen süssen, saurer oder bitteren Geschmack.
Unerträglicher süsser Geschmack im Mund fast andauernd.
Pervertierung des Geschmacks, Brot schmeckt bitter, Wasser hat einen unnormalen Geschmack, usw.
Geschmack von Nahrungsmitteln die kürzlich gegessen oder aufstossen worden sind,
Essengeschmack oder öliger, fettiger oder schmieriger Geschmack.
Jedes Miasma kann teilweisen oder kompletten Geschmacksverlust zur Folge haben.
Geschmack sollte neutral sein und jede Perversion oder Verfälschung vom Geschmack hat eine miasmatische Basis.
Fauler Geschmack von Nux vomica - schlechter am Morgen.
Bitterer Geschmack von Bryonia - schlechter Morgens.
Nat. mur und Phosphor - haben einen blutigen Geschmack.
Aloe hat einen bitteren Geschmack, aber bessert tintigen Geschmack.
Elaps hat einen blutigen Geschmack vor dem Husten.
Mercurius hat einen metallischen Geschmack.
Hepar und Tuberkulinum und Pyrogenum haben Eitergeschmack vor dem Husten.
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Verlangen und Abneigungen
Verlangt süsses, Säuren und saure Dinge.
Bei Fieber Verlangen nach Buttermilch, saure Dinge, Pickles, Kohl und unverdauliche Sachen.
Verlangen nach unüblichen Dingen während der Schwangerschaft, die nach der Geburt des Kindes wieder verschwinden;
sie werden manchmal auf das Kind übertragen.
Manchmal Verlangen nach fettigen, öligen Dingen, üppigen Pasteten/Gebäck und Zuckerwerk, das nach Verzehr Gallenattacken und div.
Magenstörungen verursacht.
Verlangen und Vorlieben unnatürliche Dinge zu essen, mit Verlangen und Vorlieben für Suchtmittel wie Tee, Kaffee, Tabak und
andere Stimulanzien, die oft ihren Ursprung in der PSORA oder PSEUDOPSORA haben.
Liebt Süssigkeiten, Zucker , Bonbons und Sirup.
Mag heisses Essen.
Alle giftigen Drogen werden früher oder später die Hauptstörer für Psora oder der chronischen Miasmen generell, aber
besonders eben der Psora.
Verlangen und Abneigungen sind von grossem therapeutischen Wert,
da sie hauptsächlich miasmatische Symptome darstellen,
nach der Wichtigkeit für pervertierte mentale Krankheitserscheinungen.
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Hunger
Grauenhafter oder unnatürlicher Hunger.
Hunger zu unnatürlichen Zeiten ein oder zwei Stunden vor dem Essen, oder Hunger in der Nacht nach Schlaf Hunger sofort nach dem Essen - Hunger der nicht befriedigt ist wenn der Magen voll ist Hunger mit schwacher, verloren gegangener Empfindung dafür vor dem Essen;
Hunger mit grosser Schwäche nach dem Essen;
Essen macht sie schläfrig;
Essen verursacht reichlich Schweissbildung nach dem Essen viel Spannung und Flauheit mit Blähungen und Dehnungen durch Gas Hunger der durch Essen nicht befriedigt wird.
Heisshunger besonders früh am Morgen - er muss sofort essen oder bricht zusammen;
wirkt erschöpft oder zittrig, oder muss sich in der freien Luft hinlegen.
Heisshunger mit Rumpeln und Murren im Bauch.
Appetit ohne Hunger; sie hat ein Verlangen verschiedene Dinge schnell herunter zu schlucken ohne das ein Verlangen danach besteht.
Eine Art Hunger, aber wenn sie dann etwas isst, ist sie nach einem bisschen bereits zufrieden und voll.
Wenn sie essen möchte fühlt sie sich in der Brust voll und ihr Hals fühlt sich an, als wäre zuviel Schleim darin.
Mangel an Appetit; nur eine Art bohren, drehen und krümmen im Magen drängt sie zu Essen.
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Magensymptome
Schwäche, Leeregefühl
Nächtlicher Hunger.
Hunger bald nach dem Essen.
Hunger mit Leeregefühl in der Magengrube um 10h Morgens oder zwischen 10 und 11h.
Völlegefühl, Aufgebläht sein, grosse Spannung durch Gas-Ansammlung oder wegen Blähungen.
Rumoren, Gurgeln und alle solche Zustände werden durch die Ansammlung von Gasen nicht nur im Magen sondern darüber hinaus im
gesamten Intestinaltrakt gefunden.
Saures oder bitteres Aufstossen in der Kehle kommt oft vor;
manchmal schmecken diese Aufwulkungen des Magens nach kürzlich gegessenen Nahrungsmitteln, oder sie sind ölig und fettig;
recht selten werden sie begleitet von Sodbrennen mit Übelkeit, Schwächegefühl in der Magengrube, mit Zufluss von Speichel im Mund,
saurem Aufstossen mit Brennen in der Speiseröhre, mit oder ohne Hunger;
mit Hunger ist es besser, wenn man jedesmal wenig isst.
Das wird manchmal gefolgt von Völlegefühl im Magen, Brust oder Schlund.
Sie möchten wenn möglich alles frittiert und stark gewürzt und haben eine Abneigung gegenüber gekochtem Essen.
Konstantes Bohren in der Magengrube.
Kalte oder heisse Empfindungen,
Empfindung von Gewicht, von Fülle, von Angespanntheit, von Flauheit,
Gefühl eines schweren Gewichts wie ein Stein oder Klumpen im Magen, schlagen oder pulsieren,
Herzklopfen, Gefühl der Zusammenschnürung, Beengung nach dem Essen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Ängstlichkeit,
Bauchdeckenspannung im Oberbauch, Schweissausbruch nach dem Essen,
Schlafanfall, kann nach dem Essen nicht wach bleiben,
Essen verursacht Schmerzen, Kolik, Übelkeit, Erbrechen oder ist von
Durchfall oder gastrointestinalen Störungen in vielfältiger Form gefolgt.
Die meisten Verschlechterungen sind nach dem Essen.
Nach dem Essen hat der Patient Kopfschmerzen, Blähungen oder Verdauungsstörungen mit Blähungen, Lustlosigkeit/Mattigkeit/
Ermüdung, Schläfrigkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Husten, Schmerzen in verschiedenen Körperbereichen, besonders im Bereich der
Leber.
Im Leberbereich oder über dem Magen haben sie schneidende oder kolikartige Schmerzen;
viele der Magensymptome sind vorübergehend besser nach dem Essen; durch heisse Getränke oder heisse Anwendungen;
Ausstossen von Gas oder sanften Bewegungen.
Der Patient hat Angst berührt zu werden - selbst leichten Druck kann er nicht vertragen.
Sie können Mahlzeiten besser verdauen als die Sykotiker.
Verlangen nach Süssigkeiten.
In Fieberzuständen oder Leberzuständen haben die Psoriker Süssigkeiten gegenüber oft eine grosse Abneigung und verlangen Säure in
jeder Art: Fruchtsäure, Limonade oder Buttermilch - andernfalls lieben sie Süssigkeiten.
Heisse Drinks sind besser und sie bevorzugen warmes Essen.
Das Verlangen und Bedürfnis des Patienten ist eine basische-miasmatische Erscheinung, die grossen therapeutischen Wert
hat.
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Brust, Herz und Lungen
Psora selbst macht keine physiologischen Struktur-Veränderungen andere Miasmen müssen anwesend sein um eine physiologische Veränderung in der Struktur oder Gestalt eines Teiles oder Organs
hervorzurufen.
Trockene Husten, ziehend, spastisch und störend; bronchial.
spärlicher, geschmackloser Schleimauswurf,
Anämie.
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Herz
Empfindungen von Schwäche, Leere, Vollheit, Schwere und Schmerzhaftigkeit des Kopfes.
Heftiges Herzklopfen, sodass der ganze Körper schlägt.
Heftiges hämmern und schlagen des Herzens, aufgrund von Reflexen wie z. B. Magenstörungen, Blähungen und
Gebärmutterreizungen. ------>
Gefühl eines Bandes rund um den Körper in der Herzregion.
Die geistigen- und Herzsymptome wechseln sich oft einander ab.
Angst, Furcht vor Herzkrankheit.
Viele psorische Herzbeschwerden sind funktionell, begleitet mit vielen Ängsten,
mentalen Störungen, mit Schmerzen und Neuralgien, oft mit einem scharfen Durchdringen/Durchbohren schmerzhafter Art.
Die Beengung/Schinderei und Ängstlichkeit sind schlimmer am Morgen und die
Schmerzen verschlechtern sich bei Bewegung, Lachen und Husten.
Die stechenden Schmerzen bringen den Patienten fast um, wenn er sich bewegt.
Herzbeschwerden durch Furcht, Enttäuschung, Verlust von Freunden oder übermässiger Freude.
Diese Patienten denken sie haben Herzbeschwerden und sind im Begriff zu sterben.
Herzbeschwerden durch Essen und Trinken, im Allgemeinen schlechter am Abend und bald nach dem Essen.
Herzbeschwerden, nächtliches Herzrasen beim Niederlegen, nach dem Essen oder während der Verdauung;
besser nach dem Aufstossen von Gas, aber schlechter beim Einschlafen und sich auf den Rücken legen.
Die Herzschläge schütteln den Körper und sind begleitet mit einer grossen Ängstlichkeit und Traurigkeit.
Voller hüpfender Puls in psorischen Fiebern.
Atemnot (Dyspnoe) ist oft schmerzhaft in PSORA oder PSEUDOPSORA.
Wassersucht oder Anasarka durch PSORA oder PSEUDOPSORA sind immer grösser als die SYKOTISCHEN sie erdrücken/ersticken oder ertränken den Patienten, bevor der Tod eintritt.
Die SYPHILITISCHEN und SYKOTISCHEN Herzbeschwerden sind viel gefährlicher als die PSORISCHEN, aber die PSORISCHEN
Patienten sorgen sich über ihre Beschwerden, messen regelmässig den Puls, fürchten den Tod und bleiben ruhig.
In der Kombination von SYKOSIS und PSORA haben wir die Voraussetzung/Boden für Klappen- oder Herzbeschwerden mit
Veränderungen der Organstruktur, die die Todesfälle verursachen.
Bei diesen SYKOTISCHEN Herzzuständen es gibt aber keine Furcht oder Bedenken die wir in den PSORISCHEN Patienten
wahrnehmen.
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Bauch
Bauchfülle nach dem Essen, oft begleitet mit einem Gefühl der Völle oder Bauchblähung.
Die Schmerzen werden oft bei Kindern gefunden und sie geneigt sich am Morgen zu verschlimmern.
Leeregefühl oft bald nach dem Essen.
Das Gefühl des Vollgestopftseins hält den Patienten davon ab, eine normale Menge Essen zu sich zu nehmen.
Das Gefühl des Zusammenziehens eines Bandes oder einer Schnur und um den Bauch.
Druck in der unteren Leberregion.
Stiche beim Bücken oder Beugen des Körpers. Hörbares Poltern in den Gedärmen.
Gefühl als ob der Bauch stark gedehnt sei oder herunterhängen würde.
Starke, herunterziehende Empfindung, kriechend, fliessend vor einem Kälteschauer, Empfindung als ob ein Durchfall gleich einsetzen
würde.
Besonders am Morgen rumoren und gurgeln im Bauch, sobald sie etwas essen oder trinken:
Krämpfe von bestimmten Nahrungsmitteln oder Getränken, wie z. B. Milchtrinken oder trinken von Kaltwasser etc. oder Kartoffeln,
Bohnen und viele andere Nahrungsmittel die für die Patienten nicht passen.
Viele haben eine tuberkulare Veranlagung, aber die PSORA ist das Basisprinzip ihrer Störungen.
Alle Beschwerden bessern sich durch Hitze oder durch sanften Druck.
Patienten, die sich leicht den Bauch verkühlen, erleiden dadurch Koliken und Durchfälle; dysenterische Beschwerden und viele
schwere Bauchbeschwerden folgen.
Oft findet man die schlimmste Form von Verstopfung oder Inaktivität der Gedärme bei PSORISCHEN oder
PSEUDOPSORISCHEN Patienten.
Oft Schlagen oder Herzklopfen wie von einem Puls im Abdomen.
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Gedärme und Eingeweide
Durchfall wird oft durch überessen verursacht:
Der immer hungrige Patient isst über seine Verdauungsleistung hinaus;
Darmbewegungen gewöhnlich wässrig, oder sie bestehen aus ungenügend verdauten Nahrungsmitteln.
Recht oft haben sie einen widerwärtigen Geruch mit kolikartigen Schmerzen oder schneidenden Koliken.
Auftreten gewöhnlich am Morgen, bei Durchfällen an Podophyllum, Sulfur und Aloe denken.
Bei Darmschwierigkeiten, Leeregefühl in der Bauchregion gibt es manchmal eine grosse Schwäche nach dem Stuhlgang, die
nur in der Bauchregion verspürt wird.
Krampfartiger, widerwärtiger Durchfall. der den Patienten normalerweise erleichtert, aber sie haben keine Erschöpfung.
Durchfall kommt von Angst/Schrecken, schlechten Nachrichten oder irgendwelchen Quälereien etc., auch wenn sie auf ein
ungewöhnliches Ereignis vorbereitet sind.
Auch durch Unterkühlung oder durch leichtgradige Exposition.
Der wahre PSORISCHE Stuhl kann jede Farbe annehmen - gewöhnlich widerwärtig und nicht sehr schmerzhaft.
Schlechter bei Kälte, Bewegung, nach dem Verzehr oder Trinken von kalten Dingen;
Besser bei warmen Getränken und heissen Speisen, sowie warmen Anwendungen auf den Bauch.
Deutliche Darmträgheit:
Hartnäckig, anhaltend und es gibt keine irgendwelche Darmbewegung.
Kein Bedürfnis zum Stuhlen;
Stuhl ist trocken, dürftig, hart, schwer zu entleeren;
Manchmal gibt es Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall.
Verstopfung mit entfernt lokalisierten Schmerzen: Wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Leberschmerzen oder Schmerzen in der
Leberregion; Verstopfung mit basalen oder temporalen Kopfschmerzen; Verstopfung mit Benommenheit/Schläfrigkeit, Stupor und
Schweregefühl ohne Verlangen zu arbeiten;
Verstopfung mit faulem Atem, fauler belegter Zunge, Übelkeit und Appetitverlust: Verstopfung ohne Stuhl für Tage, obwohl häufiges
Verlangen zum Stuhlen.
Stuhl ist hart, kommt in runden Kugeln wie Exkrement von Schafen;
Stuhl sieht hart und trocken aus, als ob er verbrannt wäre.
Madenwürmer (pinworms) oder Darmwümer sind aber häufiger bei Kindern mit TUBERKULARER Ausprägung gefunden.
Gefühl von Kriechen und Schleichen.
Das Leeregefühl der Därme gibt einem Schwäche und Mattigkeitgefühl; besser bei Verstopfung.
Krebsartige Beteiligungen, malignes Wachstum und gleichartige Erkrankungen haben zur Regel ALLE Miasmen präsent,
besonders die Kombination von SYKOSIS und TUBERKULINIE.
PSORA kann bei malignen Geschehen niemals vernachlässigt werden, ungeachtet welches andere Element sich mit ihr
kombiniert; PSORA ist die Grundlage für alle.
„Analfisteln entspringen immer einer TUBERKULAREN oder PSORISCHEN Diathese“ - Allen.
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Harnwegsorgane
Urinverhalten bei Kindern wenn sich ihr Körper abkühlt.
Bei alten Menschen grosse Spannung der Harnblase mit Völlegefühl als ob sie extrem voll wäre;
Gefühl der Beengtheit/Einengung/Konstriktion.
Urinabgang häufig unbeabsichtigt beim Niesen, Husten oder Lachen.
Wenig Schmerz beim Wasserlassen, ein leichtes Brennen, das oft durch die Harnsäure verursacht wird.
Nach Fieber in akuten Krankheiten ist der Absatz gewöhnlich weiss oder gelblich-weiss, mit Phosphaten und ähnlichen Ablagerungen;
gewöhnlich ist das blassrosa oder ähnlich wie Eisenrost.
Fibröse Veränderungen in den Nieren.
Viele Urinssymptome durch Reflexe oder andere krankhafte Zustände bedingt oder durch sekundäre Ursachen speziell bei Frauen.
„PSORINUM wird oft bei Einnässen verwendet, besonders bei Vollmond, mehr als jedes andere Heilmittel.“ - Allen.
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Sexueller Bereich
Viele psychopathische, sexuellen Perversionen - sie können sogar noch ausgeprägter sein in TUBERKULAREN Patienten.
Funktionelle Störungen von Ovarien und Uterus.
Der Menstruationsfluss ist normalerweise sanft.
Der Fluss ist karg - oft zu kurze Dauer.
Weissfluss; es stoppt und kommt wieder.
Normalerweise widerwärtig.
Dysmenorrhoe zeigt sich für gewöhnlich sehr früh in der Pubertät und im Klimakterium.
Die Schmerzen sind gewöhnlich scharf, aber nie kolikartig.
Sulfur gibt uns möglicherweise ein breiteres/besseres Verständnis für die PSORISCHE Diathese als jedes andere Mittel.
Menstruellen Gerinnsel sind klein.
Weissfluss (Leukorrhea) ist dürftig, nicht erschöpfend, nichts besonders über die Farbe zu sagen.
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Obere und Untere Extremitäten
Neuralgische Schmerzen sind entweder PSORISCH oder PSEUDOPSORISCH, gewöhnlich besser in Ruhe und Wärme.
Oft schlechter bei Bewegung und besser in Ruhe und Wärme.
Hand und Füsse sind trocken, heiss, oft mit brennenden Empfindungen in Handflächen und Fusssohlen.
Krämpfe der unteren Extremitäten in Waden oder Beinen, in Füssen, Zehen, Knöcheln oder Rist/Spann.
Brennende Fusssohlen, Taubheitsgefühl der Extremitäten mit kribbelnden Empfindungen, Gefühl als ob Teile einschlafen würden,
schlimmer beim sich hinlegen oder nach dem Schlafen oder wenn jede Form von Druck auf das Teil ausgeübt und so empfunden wird,
wie z.B. leicht auf dem Arm liegen oder die Füsse überschlagen etc.;
Pieksen oder Kribbeln in Fingern oder Extremitäten wegen mangelhafter Durchblutung, Kältegefühl einzelner Teile wie Knie, Hände,
Füsse, Ohren, Nase etc.
Konstantes Fröstelgefühl.
Frostbeulen basieren auf allen Miasmen - PSEUDOPORISCHER Makel, mit einem SYKOTISCHEN Element zur Basis - daher
stellen sie sich als so eine fürchterliche Krankheit die Wirkstoffe ??? hervorrufen, wenn sie durch lokale Massnahmen
unterdrückt werden.
Eiterbeulen - sie beruhen auf beiden, PSORISCHEN und PSEUDOPSORISCHEN Einflüssen.
Kleine, eiternde und nicht eiternde Eiterbeulen.
Der PSORISCHE Patient kann gut gehen, aber es bringt in um wenn er stehen muss.
Eingewachsene Fussnägel und Schwielenbildungen der Fusssohlen zeigen eine PSORISCHE oder TUBERKULARE Diathese.
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Haut
Juckende Bläschen - sinnliches Jucken und Kratzen.
Patient reibt und kratzt, es ist besser für einige Momente mit nachfolgend langanhaltendem Brennen des betroffenen Teils.
Spätabends und vor Mitternacht ist dieses Jucken häufiger und unerträglicher.
Die Haut ist trocken, rau, dreckig oder ungesund aussehend - macht einen ungewaschenen Eindruck.
Juckreiz.
Sehr wenig Eiterung bei PSORISCHEN Hautkrankheiten angemessen trocken mit spärlichen Eiterungen, seropurulent und gelegentlich blutig.
Die Eruptionen sind oft papulös und begleitet mit intensivem Jucken.
Sie sind gewöhnlich Hautfarben ausser ein entzündlicher Prozess ist anwesend.
Jucken.
Schuppen und Krusten sind dünn und leicht, fein und schmal und gewöhnlich über dem ganzen betroffenen Teil auftretend.
Ekzeme - papulöse Eruptionen.
Anhydrose (fehlende Schweisssekretion), Psoriasis und Pocken haben eine SYKO-PSORISCHE Grundlage.
Die Malignität die von PSORA ausgeht, entwickelt sich gewöhnlich ab dem 40. LJ.
Bei Ichtyosis (Fischhaut) finden wir alle chronischen Miasmen und wenn alle anwesend sind, finden wir gewöhnlich eine
unheilbare Hautkrankheit - besonders wenn erblich bedingt.
Bei Ichtyosis sehen wir die Trockenheit der PSORA, die Schuppen der SYPHILIS und oft die Muttermale und warzigen
Erhebungen (Eruptionen) der SYKOSIS.
Alle Miasmen sind in Erisypelen anwesend - Karzinomen - Epiteliomen - Lupus.
In Naevi oder angeborenen Hautmalen haben wir alles Miasmen wie bei Elephantiasis.
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Pseudopsora
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GEIST UND GEMÜT ->
Kind der Vereinigung SYPHILITISCHER und PSORISCHER Dyskrasie, zeigt uns das Bild eines „Problemkinds“ - langsam im Verstehen,
dumpf, unfähig einen fortlaufenden Gedanken zu behalten.
Unsozial - zurückhaltend und düster, missvergnügt, griesgrämig, mürrisch.
Vorübergehende Erleichterung durch heftigen Fuss- oder Achselschweiss, der, wenn er unterdrückt wird, oft Lungenprobleme oder
manche andere schwere Krankheiten hervorruft.
Die mentalen Symptome der Patienten besser sich wenn ein Ulkus ausbrechen kann.
Epilepsie von PSORA oder die echte Geisteskrankheit von PSORA ist gewöhnlich TUBERKULARER Art: das ist latente
SYPHILIS und PSORA.
Maligne Fälle haben alle Miasmen anwesend.
Mentale Symptome, die moralischer/sittlicher Wahnhaftigkeit entspringen, stammen gewöhnlich von einem gemischten
Miasma.
Die Kombination von SYKOSE und PSORA spielt die hauptsächliche Rolle bei der Kriminalität unseres Landes.
Hysterie
„Es gibt kaum einen Fall von Geisteskrankheit ohne eine angeborene psorische oder tuberkulare (krankhafte) Neigung“ (Allen)
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SENSORIUM
Schwindel, der an der Basis des Gehirns beginnt stammt eher von SYKOSIS oder SYPHILIS oder ist TUBERKULARER Herkunft.
Kopf
Kopfschmerzen, treten jeden Sonntag oder an Ruhetagen auf, schlechter beim Fahren in einem Fahrzeug oder beruhen auf der
kleinsten, ungewöhnlichen Herausforderung/Nervenprobe wie zum Beispiel einer Prüfungsvorbereitung; Treffen mit Unbekannten und
sich mit ihnen zu unterhalten.
Kopfschmerzen mit tödlicher Kälte von Händen und Füssen mit Erschöpfung, Traurigkeit und genereller Niedergeschlagenheit.
Kopfschmerzen mit rotem Gesicht und Blutanstrom zum Kopf oder zu bestimmten Tageszeiten, gewöhnlich am Vormittag.
Kopfschmerzen besser durch Ruhe, Ausruhen, Schlafen, Essen.
Kopfschmerz besser bei Nasenbluten - tatsächlich alles was sich auf Nasenbluten bessert ist TUBERKULAR.
Prosopalgie (Gesichtsschmerzen/Trigeminusneuralgie) oder anhaltende Kopfschmerzen werden durch eine Behandlung nicht leicht
erleichtert.
Eine TUBERKULARER oder SYPHILITISCHER Kopfschmerz wird oft Tage andauern und ist sehr stark, oft unerträglich,
manchmal mit einem Bandgefühl über den Kopf.
Viele Kopfschmerzen beruhen auf Blutergüssen.
Viele Patienten fühlen sich bewusstseinsschwach; Rollen oder Drücken des Kopfes in ein Kissen, gelenkte Augenbewegungen,
Ächzen und Stöhnen, Fieberhaftigkeit und Ruhelosigkeit oder der Patient ist stupid/albern/blöde, abgestumpft/ausdruckslos/
dumpf oder apathisch/teilnahmslos, sogar nur halb bei Bewusstsein.
Blutanstrom in den Kopf oder im Gesicht mit Rauschen in den Ohren, mit Blutanstrom zur Brust, heissen Händen und Füssen,
die sie in kaltem Wasser baden müssen.
Siehe auch Phosphor und Opium.
Manchmal sind die Kopfschmerzen schlechter bei Hitze.
Hier zeigt sich eine Verbesserung des SYPHILITISCHEN Miasmas durch Kälte.
Bei kindlichen SYPHILITISCHEN oder TUBERKULAREN Kopfschmerzen, Schlagen, Klopfen oder Stossen sie ihre Köpfe mit
ihren Händen oder gegen Objekte.
Grosser Hunger, vor den Kopfschmerzen. Kopfschmerzen durch zurückgedrängte Eruptionen oder Unterdrückung aller Art von
Hautausbrüchen, Hunger vor oder während Kopfschmerzen. Chronisch grausige Kopfschmerzen.
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Äusserer Kopf
Haare trocken wie Seile. Haar trocken, tot wie Hanf von alten Leinen/Tauen. Haare feucht , sie kleben zusammen. Auffälliger Geruch
vom Kopf. Haare sehr ölig und fettig.
Die meisten Ausbrüche in den Haaren.
Starkes Jucken der Kopfhaut mit feuchtem, auffälligem, mattem Haar. Muffiger Geruch der Haar wie von altem Heu. Übelriechend,
stinkend, fötid, sauer, ölig (Kind). Haare verfilzen. Haare sind eine Masse von dicken Krusten von getrocknetem Eiter und Exkrement.
Gebeugt, gebogen, gekrümmte Wimpern.
Rote Augenlider, stoppelige, gebrochene oder unvollkommen/unvollständig Wimpern.
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Kopfhaut
Pustelartige Eruptionen, dicker, gelblicher, fader Eiter, widerwärtige Abflüsse hinter und von den Ohren. Risse um die Ohren. Die meisten
ekzematösen Eruptionen um die Kopfhaut.
Kopfhaut ist feucht schwitzt stark (Kinder).
Kopf gross, aufgequollen, die Kopfnähte (Suturen) sind oft offen, Knochen weich, knorpelartig (Kinder).
Kopfhauteruptionen sind feucht mit reichlicher Eiterbildung.
Eine dicke gelbe Kruste ist TUBERKULARER oder SYPHILITISCHER Herkunft.
Die Hitze des Kopfes wird zur Nacht schlechter.
Abneigung den Kopf unbedeckt zu tragen.
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Augen und Sehen
Astigmatismus und andere umschrieben, refraktorische Veränderungen durch viel Bildung.
Veränderung in der Linse als auch der äusseren Augenhaut (Sclera), der Aderhaut (Choroid), Zellarkörper und Iris.
Prozesse, die die Organe verändern und Abartigkeiten in Form, Gestalt und Grösse zeigen.
Fürchtet Kunstlicht mehr als Sonnenlicht.
Störungen in den Drüsenstrukturen und im Tränenapparat.
Eiternde Erkrankungen sind in vielen Fällen bei granulären Lidern aufgetreten/gefunden.
Ulcerationen und spezifische Entzündungen; ziliare Blepharitis, akut oder chronisch; leicht gerötete Lider, entzündet
aussehend.
Dicke reichliche Eiterbildung oder Ausflüsse, besonders wenn grünlich oder gelblich - grün sind ausgeprägt TUBERKULAR oder
SYKOTISCH.
Ziliare Neuralgie.
Arthritische oder rheumatische Augenschwierigkeiten, die nachts schlechter sind oder sich nach Sonnenuntergang und generell durch
heisse Anwendungen bessern.
Gerstenkörner an den Augen.
Chronische Erweiterung der Pupillen bei Kindern und Frauen.
Wenn diese Patienten von ekzematösen Fiebern jeglicher Form betroffen werden, gibt es eine starke Bestrebung einer entzündlichen
Stase des Auges und in Folge ernsthafte Augenprobleme.
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Ohr und Gehör
Alle organischen Ohrbeschwerden.
Eiternde Prozesse und Zerstörung der Gehörknöchelchen.
Das Ohr ist oft ein Sicherheitsventil in TUBERKULAREN Kindern. Die Abszesse erleichtern sehr starke Hirnhautbeschwerden. Sie
zeigen sich sehr oft in Masern, Scharlach, Fieber etc.. Hier kommt das TUBERKULARE Element bereitwillig an die Oberfläche, in Form
von Eiterungen des Mittelohrs. Sehr häufig entfacht durch Fieber. Alle Blutgefässe sind abnorm von Kapillaren oder Arterien, ihre Wände
sind alle fehlerhaft und gewöhnlich übermässig erweitert. Besonders aashafter Geruch von diesen Gehörgangsabszessen sind
charakteristisch. Oft sind die Abflüsse käseartig oder geronnen. Wenn die Kinder frei von Ohrbeschwerden sind leiden sie ausnahmslos
von Hals/Rachenerkrankungen besonders der Mandeln. Sie fühlen sich während des Tages gut und schmerzfrei, aber nachts beginnt ihr
Leiden und oft schreien sie mit Ohrschmerzen. Diese beginnen früh, schon im ersten Jahr und gehen bis zur Pubertät. Die leichteste
Kälteexposition oder kleinste Luftzug bewirkt einen Anfall. Bisweilen haben wir verlängerte Fieberanfälle mit grossem Leiden, plötzlich
verbessert wenn ein Abszess durchbricht. Gewöhnlich ist ihre allgemeine Gesundheit besser, selbst wenn das Ohr massivem Ausfluss
von diesen TUBERKULAREN faulem Eiterausscheidung hat. Das Auge sieht blass, weiss oft kalt und in manchen Fällen durchscheinend
aus, beinahe mit vergrösserten Blutgefässen, bläulicher Farbe oder glänzendem rot und ihr Verlauf kann im Gewebe nachgefolgt
werden.
Ekzematöse Eruptionen um das Ohr und besonders feuchte Eruptionen, Pusteln, Fissuren und Verkrustungen hinter dem Ohr.
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Nase und Geruch
Reichliches Nasenbluten, kräftiges rot, schwer zu stoppen und besser durch kalte Anwendungen.
Überhitzen, übermässige Anstrengung wird es oft hervorbringen.
Das TUBERKULARE Kind wird bei der kleinsten Provokation Nasenbluten haben- Nasenputzen, ein leichtes Blasen oder Gesicht
waschen wird es manchmal bei den Leuten hervorrufen.
Kopfschmerzen, Schwindel und Blutansammlungen zum Gehirn und Kopf sind oft durch Nasenbluten verbessert.
In den schlimmsten Formen von Heuschnupfen, wo es viel Niesen und viele lokale Schwierigkeiten gibt, ist oft ein TUBERKULARER
Makel mit einer erworbenen latenten SYKOSIE aufgepfroft.
Die Ausscheidung wird schnell dick und manchmal blutig.
Blutandrang zur Oberfläche bewirkt grosse Hitze.
Akne rosacea.
Kataralische Ausscheidungen sind dick, gewöhnlich gelb und haben Geschmack nach altem Käse oder Sulfat oder Hydrogen und laufen
den Hals hinunter.
Beim Lupus der Nase sind gewöhnlich drei Miasmen anwesend.
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Gesicht
Augen eingesunken mit blauen Ringen
Umschriebene rote Flecken auf den Wangen, die gewöhnlich am Nachmittag oder am Abend auftreten.
Hitzeflashs im Gesicht, Kopf und Brust.
Rote Lippen bei denen das Blut fast schon herausquillt/durchsickert.
Rote, hirsekorngrosse Papeln auf Nase, Wangen, Kinn und Ulcera in den Mundwinkeln.
Tiefe Fissuren in Lippen.
Im TUBERKULAREN Fieber ist das Gesicht blass oder mit umschriebenen roten Flecken auf den Wangen.
Blässe des Gesichts beim Aufstehen oder nach dem Essen.
Eine Wange rot, die andere Wange blass;
Eine Wange heiss, die andere kalt.
Das TUBERKULARE Gesicht ist rund, die Haut blond, sanft und klar, mit dieser wachsartigen Sanftheit des Aussehens;
Augen hell und glänzend.
Augenbrauen und Wimpern sanft, glänzend, lang und seidig, dünne Lippen.
Oder wir haben hohe Wangenknochen, dicke Lippen fast wie Afrikaner;
In einigen Fällen ist die Gesichtshaut rauh, die Stimme rauh, tief oft dumpf, Lider rot, entzündet, schuppig, krustige Wimpern, gebrochen,
stoppelig, unregelmässig gebogen und unvollkommen.
In diesen Fällen ist das SYPHILITISCHE oder TUBERKULARE Element vorherrschend in ruhender/latenter Form.
Gesicht und Kopf oft pyramidenförmig, mit der Spitze beim Kinn.
Die Nase kann gut geschnitten sein, scharfer Charakterzug, Augen ungewöhnlich leuchtend und glänzend.
Nasenlöcher schmal, die Öffnungen eng. Das kleinste Hindernis in der Nase führt zur Mundatmung, die ungenügende Ausdehnung und
Füllung der Lungen bewirkt.
Manchmal sehen wir nicht die Hitzeflashs oder die Hitze oder Durchblutungsmerkmale, die wir bei den anderen Darstellungen des
TUBERKULAREN Gesichts vorfinden; allerdings erscheint das Gesicht ziemlich gut, selbst in den letzten Krankheitsstadien, wenn
andere Körperteile schon abgemagert/ausgemergelt sind und deutliche Zeichen der Krankheit anzeigen.
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Mundhöhle, Zähne und Zahnfleisch
Richtige Ulcera.
Schwellung und Verhärtung der Drüsen und solche pathologischen Veränderungen wie wir sehen, finden in den Zähnen oder Zahnbögen
statt und sind SYPHILITISCHEN oder TUBERKULAREN Ursprungs.
Hämorrhagie des Mundes, exzessives Zahnfleischbluten (es sei denn die SYPHILIS ist aktuell anwesend) - oft bluten sie bei der
geringsten Berührung.
Das Zahnfleisch zieht sich vom Zahn zurück oder es ist weich und schwammig.
Der Zahnbogen ist mangelhaft, unregelmässig oder die Zähne sind mangelhaft in ihrer Form, keulenförmig geformt oder sie kommen in
einer mangelhaften oder unregelmässigen Anordnung heraus, oft faulend oder kariös werdend, noch bevor sie ganz durch das
Zahnfleisch durchgewachsen sind.
Sie erscheinen oft mit viel Schmerzen und Leiden, begleitet mit konstitutionellen Störungen, oft mit einem umschriebenen Grad, sowie
Durchfall, Dysenterie, Spasmen, Konvulsionen, Fieberzustände, Abszesse des Mittelohrs, Verdauungsstörungen, Vermehrung der
Hirnhäute und Hirnhautentzündungen.
Diese Kinder können keine EXTREME von Hitze oder Kälte aushalten.
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Geschmack
Fauler-, Blut- oder Eitergeschmack.
Eiterauswurf mit süssem Geschmack.
Salziger Geschmack oder Geschmack eines verdorbenen Eies.
Blutgeschmack; kann oder kann nicht während der Menstruation erscheinen, ist aber häufig am Morgen anwesend.
Alle metallischen Geschmäcker lassen uns an SYPHILIS denken oder dass ein TUBERKULARES Element anwesend ist.
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Verlangen und Abneigungen
Die Extremen lieben heiss oder wirklich kalte Dinge.
Verlangen nach unverdaubaren Dingen, wie Kalk, Schiefer, Bleistifte etc..
Wenn ihr System etwas nicht in sich aufnehmen kann, werden sie ein Verlangen danach entwickeln;
das sieht man öfter bei jungen Mädchen, Kindern oder schwangeren Frauen.
Sie haben starkes Verlangen für besondere Sachen - Salz - und sie werden es als einziges Gericht essen.
Sie essen mehr Salz als der Rest der Familie zusammen verwendet.
Verlangen nach Stimulantien, Bier, Wein oder nach scharfen aromatischen Dingen.
Verlangen nach Kartoffeln und Fleisch.
Verlangen und Abneigungen sind von grossem therapeutischen Wert,
da sie hauptsächlich miasmatische Symptome darstellen,
nach der Wichtigkeit für pervertierte mentale Krankheitserscheinungen.
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Hunger
Schwäche/Ohnmacht wenn der Hunger nicht befriedigt ist oder extremer Hunger mit Leeregefühl, Schwäche, Leeregefühl im Magen
(aber bei PSORISCHEN Ursprungs).
Manchmal haben sie andauernd Hunger und Essen jenseits ihrer Aufnahmefähigkeit, um zu verdauen oder sie haben keinen Appetit am
Morgen, doch Hunger bei anderen Mahlzeiten.
Grosses Verlangen für bestimmte Dinge aber wenn sie sie erhalten, möchte sie es nicht mehr; es stösst sie sogar ab. (Wir sehen das
wahrscheinlich öfters bei Kinder als bei Erwachsenen).
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Magensymptome
Schwäche, Leeregefühl.
Verlangen nach Fleisch.
Verlangen Fleisch, viele Verweigern aber Fett.
Dein besser mit Fett und fettigen Nahrungsmitteln, verlangen auch viel Salz.
Speisestärke wird von ihnen nicht leicht verdaut.
Verlangen nach salzigem Fisch.
Verlangen nach kaltem Essen und Trinken.
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Brust, Herz und Lungen
Phthisis - pulmonales, TUBERKULOSE - Auszehrung.
Die Bögen und Linien der Brust sind unvollendet, die Brust ist oft eng, mangelt nicht nur an seitlicher Breite, sondern auch an anterioposteriorer Tiefe.
pallor
Die Räume unter dem Schlüsselbein sind vertieft oder manche Bereiche eingesunken oder eingefallen; öfters ist eine Lunge grösser als
die Andere oder die Lungenfunktion einer Seite ist beschleunigt und die Andere abgeschwächt;
Eine Seite ist voller als die Andere, zeigt eine bessere Entwicklung und einen grösseren respiratorischen Bereich (Atmungsbereich).
Oft ist die Kraft zur Ausdehnung der Lunge stark eingeschränkt und das residuale Luftvolumen vermindert.
Die Atmung ist nicht voll, obwohl es möglicherweise kein Hindernis in den Alveolen oder Luftwegen gibt.
Abgerundete Schultern, abgeneigt, nach vorne gedrungen, in den Brustbereich.
Schwache Atmer, sie haben kein Verlangen einen vollen Atemzug zu nehmen und selten sehen wir sie bis zum Zwerchfell atmend und
daher bekommt die Lunge nie ihre volle Ausdehnung und das Lungengewebe wird nicht vollständig verwendet und wird krank durch
einen Mangel des lebensspendenden Prinzips, das sie durch Sauerstoff bekommen sollten.
Durch mangelnde Arbeit atrophieren sie und werden nutzlos und die leichteste Obstruktion klebt sie zusammen und zerstört ihre
Funktion.
copious
Mangelernährung.
Angst vor kalter Luft.
Schlechter bei der geringsten Kälteexposition.
Stimme rauh, tief mit einem bassähnlichen Brustton, Kehle manchmal leicht rauh; eine Rohheit und ein krächzender Ton entwickelt sich
in der Stimme;
Konstantes Verlangen zum Aushusten oder die Kehle zu befreien; mit einem klebrigen/sämigen/zähflüssigen/viskösen, dürftigen Schleim.
(Siehe Kehle von Hepar und Phosphor)
Tiefes Husten - verlängert, schlimmer am Morgen und wenn sich der Patient am Abend hinlegt.
Eitriger Auswurf, oder mukopurulent und in fortgeschrittenen Fällen grünlich-gelb, oft widerwärtig und gewöhnlich von süssem
Geschmack oder salzig. (Verlässliche Hinweise des kombinierten PSORISCHEN und SYPHILITISCHEN Anstrichs).
Manchmal riecht es modrig oder widerwärtig; oder es ist blutig oder gefolgt von einer schweren Blutung/Blutsturz.
Husten klingt tief, hohl und dumpf, kein Auswurf oder nicht der Rede wert.
Husten kann trocken sein und fest sitzend und Kopfschmerzen verursachen oder der ganze Körper schüttelt sich durch Krämpfe.
Diese Menschen sind immer voller Hoffnung - das letzte an was sie denken, ist, dass sie unheilbar oder schon des Todes sind.
Sie planen immer in die Zukunft, bauen Schlösser.
Drüsenveränderungen in der Halsregion (das geht oft den Lungenveränderungen voraus).
Schwäche, Ängstlichkeit, Schwierigkeit bei der Atmung, schwerfällige/mühsame Atmung.
Gefühl einer starken Erschöpfung, werden leicht müde, scheint nie ausgeruht zu sein/sich ausgeruht zu fühlen;
müde zur Nacht, müde selbst nach dem Schlaf; wenn der Tag beginnt geht es ihnen besser oder wenn die Sonne aufgeht, kommt ihre
Kraft etwas zurück und wenn sie herabsinkt, verlieren sie ihre Kraft wieder.
Diesen Patienten geht es oft schlechter zur Nacht - sie fürchten sie - und sehnen sich nach dem Morgen (das kommt von dem
SYPHILITISCHEN Teil).
Ausschau halten nach Patienten mit der nächtlichen Verschlechterung, ungeachtet welche Pathologie besteht.
Mangelnde Festigkeit der Gewebe, die kleinste Prellung/Beule/Quetschung eitert, eine starke Tendenz zur Pustelbildung.
Das gleiche wird von den Auswürfen der Lunge gesagt, ihre eiterartige Beschaffenheit und Reichlichkeit.
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Herz
Ein Blutanstrom zur Brust, besonders bei den Jungen.
Herzprobleme sind begleitet von Ohnmachtsanfällen, zeitweiliger Verlust des Sehens, Klingeln in den Ohren, Blässe und grosse
Schwäche, schlechter aufsitzen und besser sich hinlegen im Normalfall.
Kann Berge nicht besteigen wegen einer gestörten Zirkulation, die das Gehirn betrifft und sie werden benommen/dusselig/schwindlig und
ohnmächtig, oft ohnmächtig werdend wenn sie in eine dünnere Atmosphäre kommen.
Das Gehirn wird anämisch in höheren Regionen.
Schmaler, fadenförmiger und schneller Puls.
In diesen Fällen gibt es einen schrittweisen Gewichtsabfall, Blutandrang zur Brust und zum Gesicht.
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Bauch
Peritoneale Entzündungen.
Oft findet man die schlimmste Form von Verstopfung oder Inaktivität der Gedärme bei PSORISCHEN oder
PSEUDOPSORISCHEN Patienten.
Man kann oft die Karotis durch die Bauchwand schlagen fühlen.
Patienten, die sich leicht den Bauch verkühlen, erleiden dadurch Koliken und Durchfälle, dysenterische Beschwerden und viele
schwere Bauchbeschwerden folgen.
Bei Kinder finden wir Ulcerationen des Nabels mit einem gelblichen Ausfluss, der widerlich riecht, wie Aas.
Bei menstruellen Schwierigkeiten kann man reflexartige Schmerzen ausmachen, spastische Symptome und nach unten drückende
Gefühle, besonders bei TUBERKULAREN Patienten.
Die Haut ist blass mit einem darunter liegenden blauen Farbanstrich, der die venöse Stockung (Stagnation) anzeigt.
Hernien - werden selten ausserhalb eines TUBERKULAREN Organismus gefunden.
Gewöhnlich finden man sie in schlaffen/schwabbeligen, wenig bemuskelten Menschen.
Hernien sind Ausdruck eines Tonusmangels im Muskelsystem, in der ganzen Bauchregion.
Die Form des TUBERKULAREN Bauches ist untertassenförmig oder wie eine grosse Platte, die man mit dem Boden nach oben dreht.
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Gedärme und Eingeweide
Morgendliche Verschlechterung der Bauchbeschwerden.
Noch mehr empfindlich auf Kälte.
Grosse Erschöpfung oder Verlust von Stärke und Gefühl als ob die Lebenskraft den Patienten verlässt bei jeder Darmentleerung.
Der SYPHILITISCHE oder TUBERKULARE Patient ist nachts schlechter dran: Er wird wegen Durchfällen aus dem Bett geworfen,
manchmal ist das begleitet mit reichlich warmen oder kalten Schwitzen, das sehr erschöpfend und schwächend ist.
Es ist charakteristisch für diese TUBERKULAREN Kinder, dass sie an Eingeweide-Beschwerden leiden und eine plötzliche Hirnstase
entwickeln oder Hirnmetastasen.
Manchmal wechseln die TUBERKULAREN Manifestationen im Gehirn mit Bauchbeschwerden ab.
Veratrum album, Arsen, Campher und Cuprum metallicum Durchfälle und entzündliche Erkrankungen des Dickdarms (Dysenterie) sind
so charakteristisch in TUBERKULAREN Patienten.
Sie schauen heute gut aus, haben eine plötzliche Attacke von Dysenterie und sind innerhalb von 48 Stunden tot.
Podophyllum hat schmerzlose, ausgiebige, gelbliche und sehr oft widerwärtige Stühle - schlechter zur Nacht und morgens und schlechter
nach Milch.
Ein TUBERKULARES Kind kann Kuhmilch in keiner Art und Weise vertragen.
Die kleinste Kälteexposition macht bei TUBERKULAREN Kindern Durchfall-Erscheinungen.
Wenn die ersten Zähne durchbrechen, beginnt Durchfall bei TUBERKULAREN Babys und sie haben in diesem Lebensabschnitt
mangelnde Kraft zum Aufbau knochenbildender Substanz aus der Nahrung.
Croton tiglium: Der Stuhl TUBERKULARER Kinder ist stark gefärbt von SYKOSIS.
Sanguinaria, Phosphor, Kali-carb, Tuberkulinum und Stannum sind recht typisch für TUBERKULARE Ausscheidungen.
Manchmal sind bei TUBERKULAREN Kindern die Stühle aschig oder grau gefärbt und zeigen damit den Mangel an Gallensekret an.
Blutige Stühle.
Die Kinder riechen modrig/abgestanden/muffig.
In schweren Fällen von Bauchbeschwerden ist das Kind ärgerlich-quängelig- unruhig, übellaunig und weinerlich, mag nicht berührt
werden oder angesehen werden; Erschöpfung nach Stuhlgang.
Es geht ihnen schlechter nach Milch, Kartoffeln, Fleischgenuss und schlechter nach Bewegung (Motion).
(Motion kann aber in dem Zusammenhang auch Stuhlgang bedeuten).
Vor Stuhlgang oft Erbrechen und würgen.
Stuhl mit viel glibbrigem Schleim oder viel Blut tritt aus nach Stuhlgang.
Rektale Krankheiten wechseln sich ab mit Herz-, Brust- oder Lungenbeschwerden besonders Asthma und respiratorische Beschwerden; zum Beispiel operierte oder unterdrückte Hämorrhoiden werden von
Lungenschwierigkeiten oder Asthma gefolgt und nicht selten gar Herzbeschwerden.
Blutung aus Rektum.
Vorfall des Rektums bei jungen Kindern. (Nach Vorfall/Prolaps).
Die Darmschwierigkeiten sind so häufig begleitet mit Fieberzuständen, Delirien, Magenbeschwerden, Erbrechen, ausspülende Stühle.
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Harnwegsorgane
Ängstlichkeit und viel Kraftverlust nach urinieren.
Bei TUBERKULARER Diathese, besonders bei nervösen oder neurotischen Patienten ist der Urin blass, farblos und reichlich mit sehr
wenigen festen Bestandteilen.
Diabetische Patienten sind gewöhnlich stark TUBERKULAR mit deutlich ausgeprägter Diathese.
Bright‘sche-Krankheit.
Urin widerwärtig und leicht zersetzt, riecht muffig/moderig wie altes Heu oder fauler Geruch wie Aas.
Bei TUBERKULAREN Kindern mag der Urin unwillkürlich nachts abgehen, sobald sie zu schlafen anfangen.
Auch reichhaltig.
Calcium carbonoicum kann daher so viel heilen, weil dadurch die PSEUDOPSORA bewältig werden kann.
Idiopathische Hydrozele.
Prostata-Beschwerden in Fällen, wo wir konstanten Prostata- oder Samenflüssigkeitsverlust haben;
manchmal entwickelt sich daraus Schwindsucht.
Diese Patienten leben in Finsternist/Schwermut/Trübsinn mit Depressionen, bangen Vorahnungen, schlechter Verdauung,
Energiemangel, Gedächtnismangel.
Bläulich fahle oder ascheartige Hautfarbe.
Appetit oft unersättlich, da der Körper mehr Nahrung verlangt, als er genau verarbeiten könnte und wenn schlussendlich
Magenstörungen folgen, ist der Organismus nicht mehr fähig, irgendeine Funktion ordentlich auszuführen.
Im Rektum finden wir viele Zustände TUBERKULARER Herkunft wie Strikturen, Fisteln, Sinus und Taschen.
„TUBERKULINUM wird ein Drittel aller Fälle von nächtlichem Einnässen heilen“ - Allen.
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Sexueller Bereich
Menstruation: Ein erschöpfender und oft verlängerter und reichhaltiger Fluss.
Blutungen leuchtend rot, manchmal begleitet mit Schwindel, Ohnmacht und mit Blässe, schlechter beim Aufstehen nach liegender
Position.
Häufig sind sie zu früh, erscheinen alle 2 bis 3 Wochen, können schmerzhaft sein oder nicht, aber immer erschöpfend.
Fühlt sich eine Woche davor schlecht.
Leiden vielfältig an Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenbeschwerden, Neuralgien etc..
Manchmal erscheinen die Menses mit Durchfall, mit Nasenbluten, mit Fieberzuständen, optischen Beschwerden, Getöse in den Ohren,
Lärmempfindlichkeit, Appetitverlust, unnormale Schmerzen, Übelkeit und bitterem Erbrechen.
Nach dem Fluss wirkt die Patientin blass, mit dunklen Ringen oder Kreisen um die Augen; oder ausgehöhlten Augen mit einem
abgenutzten erschöpftem Aussehen.
Hysterische Symptome zeigen sich jeder Art und Schweregrad und sind oft am schwierigsten zu behandeln.
Der Fluss ist oft blass, wässrig und lange dauernd, sowie wir das bei Calcium carbonicum und Ferrum etc. sehen.
Extremitäten sind gewöhnlich kalt und die Menstruation wird normalerweise bei jungen Frauen von 17 - 21 Anämie erzeugen.
Sie werden clorotisch.
Das Aussehen wird blass, nimmt gelbliche oder einen ascheartigen Farbton an, begleitetet mit stärkehaltigen oder wässrigen
Leukorrhöen, Herzklopfen, Mattigkeit/Schwäche und Vitalitätsverlust generell; später generelle Schwäche, einschiessen ins Gesicht,
Schwindel, Ohrgeräusche, Heiserkeit, trockener, kitzelnder, spasmodischer Husten bis sich schlussendlich eine echte TUBERKULARE
Kondition entwickelt.
Oft sind sie sehr traurig, bedrückt, ängstlich, voll von abstrusen Ansichten, bangen Vorahnungen mit viel Angst, extremer
Empfindsamkeit, nervöse Reizbarkeit und der Neigung zu weinen.
Die Menses fliesst kräftig rot oder nur leicht gefärbt und wässrig.
Manchmal sehen wir Übelkeit und Erbrechen, extremes Ausspülen der Därme mit Durchfall und Dysenterie, Ohnmachtsanfälle, kalter
Schweiss auf der Stirn, aber der Mensfluss ist selten bis nie verklumpt - er ist meistens flüssigkeitsartig, bleichlich, leicht rot wässrig und
selten widerwärtig und nicht selten hat er den Geruch von frischem Blut.
Leukorrhö ist gewöhnlich eitrig, aber kann auch wässrig, schleimig sein.
Die Patientinnen sind oft geschwächt oder schlimmer dran vor dem Fluss oder unmittelbar nachdem er begonnen hat.
Satt, dickgelb oder gelblich-grün. Manchmal klumpig, dick, eiweissartig oder eitrig. Riecht moderig/muffig.
Retroversion und Retroflexion und Fehlposition des Uterus.
In beschriebenen Fällen dieser Diathese ist der Uterus retrovertiert oder retroflektiert und viele Beschwerden datieren aus der Pubertät.
Durchgehend lockeres Muskelsystem, leicht erschöpft, leicht ermüdet, reichliche Menses, zu früh und zu lange dauernd, begleitet mit
Rückenschmerzen, Reflexen aller Art, etc..
Das Gebären ist oft schwierig, streng und verlängert und erschöpfend und viele sind unfähig ihre Kinder zu füttern.
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Obere- und untere Extremitäten
TUBERKULARE Gelenkprobleme finden sich vermehrt in knöchernem Gewebe, das nodulare Wachsen ähnelt der SYPHILIS.
Die Knochen sind weich, gebrechlich und gebogen.
SYPHILITISCHES Element - Füsse werden deformiert, weil die Beine das Gewicht des Körpers nicht tragen können.
Periostale Schwierigkeiten wegen periostaler Entzündungen oder tertiären oder TUBERKULAREN Veränderungen in den Knochen
selber.
Die TUBERKULAREN und SYPHILITISCHEN Knochenschmerzen sind beide sehr ähnlich in ihrem Charakter und Zeiten der
Verschlimmerung.
Bei den Nägeln haben wir viele entzündliche Veränderungen aufgrund SYPHILIS oder TUBERKULOSE.
In Beiden haben wir echte Nagelbettentzündungen (Onychie), aber nicht als solchen spezifischen Charakter im TUBERKULAREN
Prozess wie in der tertiären SYPHILIS.
Nagelfalzentzündung (Paronychie) ist TUBERKULAR und findet sich in blasshäutigen, anämischen, TUBERKULAREN Personen.
Pusteln bilden sich oft an den unteren Extremitäten oder an Fingern und Händen.
Die Nägel dieser Patienten sind brüchig, brechen oder spalten leicht, oft Hangnägel.
Nägel dünn wie Papier, biegen sich leicht und sind manchmal löffelartig geformt - die natürliche Konvexität ist umgekehrt.
Fleckige Nägel, oder sie zeigen weisse Flecken - manchmal sind die vorderen Ränder gezahnt oder leicht gebogen.
Oft pustuläre Entzündungen um den Nagel herum.
Oft Fallen die Nägel aus und wachsen erneut.
Periostale Entzündungen, gewöhnlich bekannt als Felon (übersetzt Straftäter - Verbrecher) oder periphalangeale Cellulitis.
Finger sind lang und laufen nicht spitz zusammen, sind aber stumpf oder keulenförmig an den Enden.
Dieses langfingrige Individuum mit der unregelmässig angeordneten Länge ist charakteristisch.
Oft ist die Hand dünn, sanft und schlaff/schlapp/schwabelig und leicht zum zusammendrücken, gewöhnlich sehr feucht oder oft kalt/
nasskalt und stark schwitzend.
Das gleiche gilt für die Füsse: Die Kälte der Hände und Füsse ist sehr deutlich, aber die Patienten sind sich dessen nicht immer bewusst.
Hängende Nägel.
Wir sehen solche Typen in den Mitteln wie Calcium carbonicum, Baryta, Carbon, Jod und Silicea.
Warme Luft ist sehr störend; sie können aber auch nicht viel Kälte ertragen, ebenso wenig wie viel Hitze.
Hühneraugen (Corns), Eiterbeulen mit viel Eiterung.
Paralytische Krankheiten, ödematöse Schwellungen, Anasarka und dergleichen sind SYKOTISCH, SYPHILITISCH und
PSEUDOPSORISCH.
Generelle muskuläre Schwäche und Kraftverlust in den Knöcheln.
Plump/schwerfällig/tollpatisch/unbeholfen/ungeschickt - ungelenk, Mangel an Koordination - sie fallen immer hin.
Sie lassen Sachen fallen.
Sie ermüden leicht beim gehen und besonders wenn sie in die Höhe steigen.
Die Patienten sind kurzatmig, Treppensteigen ermüdet die Patienten.
Weisse Schwellungen der Gelenke oder idiopatische Synovitis, selbst rheumatischer Formen haben dieses TUBERKULARE Element,
sehr deutlich ausgeprägt.
Herabhängende Handgelenke.
Schwäche oder Kraftverlust in den Gelenksehen.
Bei Kindern und jungen Personen sind die Bänder der Gelenke leicht verstaucht, die Knöchel verdrehen sich leicht durch den kleinsten
Misstritt, Handgelenke zeigen die selbe Schwäche; Piano spielen oder Schreibmaschine schreiben verursacht Schwellung,
Schmerzhaftigkeit oder Schmerz in den Handgelenken.
Sowohl Mangel an Energie als auch Kraft.
Die Schwäche der Fussknöchel ist eine deutliche Indikation für die Anwesenheit einer SYPHILITISCHEN Prägung in Kombination mit
einem PSORISCHEN Stigma.
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Haut
Hautbefall mit Drüsenbeteiligung hat notwendigerweise das SYPHILITISCHE oder TUBERKULARE Element und stimmt überein mit der
Drüsenbeteiligung.
Bei Krampfadern ist das TUBERKULARE Element vorherrschend und bei diesen Patienten finden wird variköse Ulcera, die letzte
Hautläsion, die ihren Auftritt macht in einem Fall von ehemaliger oder angeborener SYPHILIS.
Bei Ichtyosis (Fischhaut) finden wir alle chronischen Miasmen und wenn alle anwesend sind, finden wir gewöhnlich eine
unheilbare Hautkrankheit - besonders wenn erblich bedingt.
Bei Ichtyosis sehen wir die Trockenheit der PSORA, die Schuppen der SYPHILIS und oft die Muttermale und warzigen
Erhebungen (Eruptionen) der SYKOSIS.
Alle Miasmen sind in Erisypelen anwesend - Karzinomen - Epiteliomen - Lupus.
In Naevi oder angeborenen Hautmalen haben wir alles Miasmen wie bei Elephantiasis.
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Syphilis
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GEIST UND GEMÜT
Trüb/abgestumpft/ausdruckslos/dumm/dumpf.
Verschlechterung und Angst zur Nacht.
Ruhelos, mentale Anfälle; den Patienten treibt es aus dem Bett um Selbstmordsymptome herbei zu führen/einzuleiten.
Patienten verschlechtern sich durch Transpiration.
Alles Symptome sind schlechter zur Nacht.
Mental dumpf, schwer, blöd und besonders stur, düster/mürrisch/trotzig, griesgrämig und gewöhnlich argwöhnisch.
Niedergeschlagen, aber sie halten ihre Probleme zurück/bei sich und schmollen über ihnen.
Menschen die fixe Ideen entwickeln.
Langsam in der Reaktion, träge.
Sie werden melancholisch und verdammen sich selbst.
In Stimmungen gefangen.
Der latente SYPHILITIKER ist abgestumpft, dumm, schwer und dickköpfig/eigensinnig/stur.
Depressiv.
Der Patient behält seine Niedergeschlagenheit bei sich.
Das Erste, das du von ihm weisst, ist, dass er Selbstmord begangen hat.
Er ist ein wortkarger Geselle.
Wenn SYPHILIS und SYKOSIS kombiniert sind, sind diese Patienten düster - missvergnügt - mürrisch - trotzig - verbissen - verdriesslich,
es schwelt etwas in ihnen, bedrohen, bzw. drohen in gefährliche Erscheinungen auszubrechen.
Degenerierte sind SYKOTISCH oder SYPHILITISCH oder ein Resultat von beidem.
Mürrisch und misstrauisch/argwöhnisch.
Das Verlangen zu entfliehen, von sich selbst davonzulaufen.
Sie suizidieren sich oft.
Idiotie.
Alle Gedankenschnelligkeit ist verflogen und es gibt abgestufte Unfähigkeiten, Dinge zu verstehen - und das macht sie mürrisch/
griesgrämig.
Und so kommt es über die Zeit, dass seine Gedanken es nicht mehr durchstehen und von Thema zu Thema zu reisen, eine Schnelligkeit
die so deutlich in der PSORA ersichtlich ist.
Daher wächst er in ein Aufmerksamkeitsverlangen und Wunsch nach Begreifen.
Wenn er eine Zeile liest, kann er die Bedeutung davon nicht verstehen und er muss es daher immer und immer wieder lesen.
Der Geist wächst langsam - als wäre er gelähmt.
Gedanken und Ideen verziehen sich und er hat nicht die mentale Fähigkeit sie zurück zu bringen.
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Er liest, aber kann es nicht wiedergeben: Das ist eine Art von geistiger Lähmung - er vergisst was er von sich äussert.
Manchmal sehen wir das in TUBERKULAREN Kindern, alles während der Schultage und oftmals sind wir versucht, sie zurück in die Spur
zu bringen, aber eine konstitutionelle Behandlung wird vordringlich dabei gebraucht.
Der Scharfsinn - die Denkfähigkeit sind schwach - langsam, und sie verteufeln sich ständig selbst.
Dem Patienten geht es besser mit ihren geistigen Sorgen und Störungen, ähnlich der PSORA durch nach aussenwenden der Krankheit:
Zum Beispiel leukorrhoischen oder gonorroischen oder katharalische Absonderung, die in jeder Form wiederkehrt, verbessern einen
SYKOTISCHEN Patienten sofort.
Oftmals kommt durch eine Unterdrückung von entweder SYPHILIS oder SYKOSIS eine basale Meningitis zustande, die alle Formen
geistigen Fehlleistungen hervorbringt.
Der Entartete/Degenerierte und seine ganze Familie sind entweder SYKOTISCH oder SYPHILITISCH - gewöhnlich SYKOTISCH oder
schwer mit einem SYKOTISCHEN oder SYKO-PSORISCHEN Makel bedacht.
Mentale Symptome, die moralischer/sittlicher Wahnhaftigkeit entspringen, stammen gewöhnlich von einem gemischten
Miasma. SYKOSE, kombiniert mit PSORA erscheint weitläufig in der Kriminalität unseres Landes.
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SENSORIUM
Schwindel, der an der Basis des Gehirns beginnt ist eher von SYKOSIS oder SYPHILIS oder ist TUBERKULARER Herkunft.
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KOPF
Nächtliche Kopfschmerzen.
Schlechter zur Nacht oder wenn die Nacht einsetzt.
Verbesserung am Morgen und besser den ganzen Tag bis zum Abend, wenn es wieder schlechter wird und die Nacht hereinbricht, dann
geht es wieder besser am nächsten Morgen.
Dumpf, schwer oder lanzettenartig, konstant, andauernd.
Gewöhnlich basilar oder liniert ? oder einseitig.
Kopfschmerzen verschlechtern sich in der Wärme, in Ruhe oder beim Versuch zu schlafen.
Kopfschmerzen schlechter beim sich hinlegen und zur Nacht.
Generell der Kopfschmerz basilar, schlechter bei oder nach Mitternacht.
Eine TUBERKULARER oder SYPHILITISCHER Kopfschmerz wird oft Tage andauern und ist sehr stark, oft unerträglich,
manchmal mit einem Bandgefühl über den Kopf.
Viele Kopfschmerzen beruhen auf Blutergüssen.
Viele Patienten fühlen sich bewusstseinsschwach; Rollen oder Drücken des Kopfes in ein Kissen, gelenkte Augenbewegungen,
Ächzen und Stöhnen, Fieberhaftigkeit und Ruhelosigkeit oder der Patient ist stupid/albern/blöde, abgestumpt/ausdruckslos/
dumpf oder apathisch/teilnahmslos, sogar nur halb bei Bewusstsein.
Blutanstrom in den Kopf oder im Gesicht mit Rauschen in den Ohren, mit Blutanstrom zur Brust, heissen Händen und Füssen,
die sie in kaltem Wasser baden müssen.
Siehe auch Phosphor und Opium.
Manchmal sind die Kopfschmerzen schlechter bei Hitze.
Hier zeigt sich eine Verbesserung des SYPHILITISCHEN Miasmas durch Kälte.
Bei kindlichen SYPHILITISCHEN oder TUBERKULAREN Kopfschmerzen, Schlagen, Klopfen oder Stossen sie ihre Köpfe mit
ihren Händen oder gegen Objekte.
Grosser Hunger, vor den Kopfschmerzen. Kopfschmerzen durch zurückgedrängte Eruptionen oder Unterdrückung aller Art von
Hautausbrüchen, Hunger vor oder während Kopfschmerzen. Chronisch grausige Kopfschmerzen.
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ÄUSSERER KOPF
Das Haar ist trocken wie Seile (latent).
Haar trocken, tot, wie Hanf von einem alten Seil (latent).
Haar sehr ölig und fettig (latent).
Haar fällt aus in Büscheln oder in Flecken, gewöhnlich beginnend vom Scheitel (latent).
Ausfall von Wimpern und Augenbrauen.
Ausfall von Haaren von der Seite des Kopfes und vom Scheitel (latent).
Haarausfall im Bart wegen Hauteruptionen. Feuchte Eruptionen im Haar.
Haar fötid, ölig, saurer Geruch.
Fötig, sauer, ölig (Kind), latend.
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Kopfhaut
Feuchte, dicke Krusten, feuchte ekzematöse Eruptionen über der Kopfhaut.
Kopfhaut ist feucht schwitzt stark (Kinder).
Kopf gross, aufgequollen, die Kopfnähte (Suturen) sind oft offen, Knochen weich, knorpelartig (Kinder).
Kopfhauteruptionen sind feucht mit reichlicher Eiterbildung.
Eine dicke gelbe Kruste ist TUBERKULARER oder SYPHILITISCHER Herkunft.
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Augen und Sehkraft
Das Miasma, das ernsthafte Angriffe auf die Strukturen des Auges macht.
Astigmatismus und andere umschrieben, refraktorische Veränderungen durch viel Bildung.
Veränderung in der Linse als auch der äusseren Augenhaut (Sclera), der Aderhaut (Choroid), Zellarkörper und Iris.
Prozesse, die die Organe verändern und Abartigkeiten in Form, Gestalt und Grösse zeigen.
Störungen in den Drüsenstrukturen und im Tränenapparat.
Ulcerationen und spezifische Entzündungen; ziliare Blepharitis, akut oder chronisch; leicht gerötete Lider, entzündet
aussehend.
Zilliar Neuralgie.
Arthritische oder rheumatische Augenbeschwerden sind nachts schlechter oder nach Sonnenuntergang und schlimmer bei Hitze.
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Ohren und Gehör
Alle organischen Ohrprobleme.
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Nase und Geruch
Normal, Geruchsverlust
Nase hochziehen bei Kinder.
Ulzeration, dicke Krusten (wie Backstein), die oft die ganze Nasenhöhle ausfüllen.
Die Krusten sind dick, grünlich-schwarz oder braun, dick und nicht immer angreifend/widerwärtig.
Zerstörte Nasenknochen.
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Gesicht
Gesicht gräulich mit fettiger Erscheinung.
Tiefe Fissuren in den Lippen.
Leberflecke/Muttermale und Papillome.
Graue ascheartige Erscheinung auf dem Gesicht eines Kindes.
Es schaut alt aus, verrunzelt, ausgetrocknet und faltig wie ein alter Mann.
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Geschmack
Speichel ist lausig, flaumig/wollig, klebrig/viskös/zähflüssig, metallischer oder kupferartiger Geschmackssinn.
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Verlangen und Abneigungen
Liebt kalte Nahrungsmittel.
Verlangen und Abneigungen sind von grossem therapeutischen Wert,
da sie hauptsächlich miasmatische Symptome darstellen,
nach der Wichtigkeit für pervertierte mentale Krankheitserscheinungen.
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Magensymptome
Abneigung Fleisch gegenüber.
Verlangen nach kalter Nahrung und kalten Getränken.
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Brust, Herz und Lungen
Husten: Ein- oder zweimal ausgeprägtes Bellen, wie ein Hund!
Sehr wenig psychische Störungen bei Herzbeschwerden, selbst in kritischen Perioden der Krankheit.
Sie mögen über Jahre Herzbeschwerden haben, ohne dass sie ihnen mehr als gelegentliche Atemnot oder leichte Schmerzen
bereiten. Sie sterben plötzlich ohne Warnung.
Diese Patienten verneinen gewöhnlich, dass sie Herzbeschwerden haben oder sind sich gewöhnlich deren nicht bewusst.
Die SYPHILITISCHE und SYKOTISCHE Herzzustände sind viel gefährlicher als die PSORISCHEN.
Anders als die PSORISCHEN Patienten, die sich über ihren Zustand sorgen, häufig den Puls nehmen, Angst vor dem Tod haben und
bleiben ruhig.
In der Kombination von SYKOSIS und PSORA finden wir die richtige Grundlage für Klappen- und Herzbeschwerden mit Veränderungen
der Organstruktur; das sind die Beschwerden, die zum Verhängnis führen.
Bei SYKOTISCHEN Herzbeschwerden finden sich nicht die Angst oder Besorgnis, die wir bei PSORISCHEN Patienten vorfinden.
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Gedärme und Eingeweide
Mercurius repräsentiert die SYPHILIS so gut wie kaum ein anderes Heilmittel.
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Harnwegsorgane
Fibröse Veränderungen in den Nieren.
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Obere und Untere Extremitäten
Stechende, schiessende oder lanzinierende Schmerzen im Periost der langen Knochen, der oberen und unteren Extremitäten.
Schlimmer zur Nacht oder beim Anbruch der Nacht; schlimmer bei Wetterwechsel, bei Kälte oder Dampf/Dunst.
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Haut
Eruptionen werden um die Gelenke gefunden, in den Körperbeugen oder in kreisförmigen Gruppierungen angeordnet, Ringe oder
Kreissegmente.
Kupferfarbige oder, rohschinkenartige Farbe, bräunlich oder sehr rot an der Basis.
Kein Jucken und sehr wenig Schmerzhaftigkeit.
Schuppen und Krusten sind dick und schwer, ungleichmässig und in umschriebenen Flecken.
Gangrän und gangränöse Flecken (könnten auch TUBERKULAR sein).
In trockenen Gangränen ist SYPHILIS immer präsent.
Kondylome Werden die Anwesenheit von beiden SYPHILITISCHEN und SYKOTISCHEN Miasmen enthüllen, genauso wie
Verruce accuminatae, gepunktete, papilläre Gewächse, Hahnenkämme oder Warzen.
Die Bösartigkeit der SYPHILIS wird sich ab dem 40. LJ. entwickeln.
Bei Ichtyosis (Fischhaut) finden wir alle chronischen Miasmen und wenn alle anwesend sind, finden wir gewöhnlich eine
unheilbare Hautkrankheit - besonders wenn erblich bedingt.
Bei Ichtyosis sehen wir die Trockenheit der PSORA, die Schuppen der SYPHILIS und oft die Muttermale und warzigen
Erhebungen (Eruptionen) der SYKOSIS.
Alle Miasmen sind in Erisypelen anwesend - Karzinomen - Epiteliomen - Lupus.
In Naevi oder angeborenen Hautmalen haben wir alles Miasmen wie bei Elephantiasis.
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SYKOSE
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GEIST UND GEMÜT ->
Böse, ärgerlich, gereizt, beklemmt und ängstlich bei Wetterwechsel.
Anfälle von Ärger.
Er ist argwöhnisch und der Argwohn erstreckt sich bis zu diesem Punkt, wo er sich selbst nicht mehr traut und er muss dorthin
zurückgehen und wiederholen was er getan oder gesagt hat und wundert sich, ob er das gesagt hat, was er meint, kehrt wieder zurück
und startet von neuem.
Er ist misstrauisch, dass er fehlverstanden wird, dass ihn seine Zuhörer falsch verstehen was er versucht ihnen mitzuteilen.
Dieses Misstrauen, wenn es anderen gegenüber zum Ausdruck gebracht wird, führt zu den schlimmsten Formen von Eifersucht
gegenüber seinen Freunden, worüber er ganz genau weiss, das er nicht verstanden wird.
Da ist eine besondere Neigung, aus allem ein Geheimnis zu machen.
SYKOSIS ist immer besorgt, damit seine Geheimnisse nicht herauskommen; das er nicht erkannt wird.
Genau wie er besorgt ist und seine Gedanken/Absichten von andern fern zu halten versucht, denkt er dass andere der gleichen
Geisteshaltung entsprechen und versuchen, Dinge von ihm fern zu halten.
Daher ist er zwingend misstrauisch.
Wenn er etwas schreibt oder sagt, wird er es wieder und wieder wiederholen - er denkt immer dass die Idee nicht korrekt dargestellt
wurde.
Er brütet über Dingen.
SYKOSE mit PSORA verbunden ist die Basis von kriminellem Irrsinn und der meisten Selbstmorde.
Männer und Frauen, die heutzutage Selbstmord begehen, sind hauptsächlich SYKOTISCH.
Wenn SYKOSIS und SYPHILIS kombiniert sind, sind diese Patienten düster - mürrisch - trotzig - verdriesslich, schwehlend und es droht
in gefährliche Erscheinungen auszubrechen.
Degenerierte Menschen sind SYKOTISCH oder SYPHILITISCH oder das Resultat von beidem.
Der SYKOTISCHE Makel entwickelt sich zum schlimmsten: Formen der Degeneration wegen ihrer grundsätzlichen Misstrauen und
Eifersucht; die Patienten werden um jeden Preis in Rechtfertigungen flüchten um sich in ihrem eigenen Licht darzustellen.
Das ist die am stärksten ausgeprägte Degeneration des Stigmas in seinem Misstrauen, seiner Streitsucht und seiner Tendenz anderen
zu schaden und Anderen und Tieren zu schaden. Das produziert die schlimmsten Arten von Misshandlung und gerissener Betrügerei/
arglistiger Täuschung, sowie die schlimmsten Formen von Manie, von allen diesen Stigmata.
SYKOSIS ist das bösartigste/schädlichste von all den Miasmen.
Mentale Symptome, die moralischer/sittlicher Wahnhaftigkeit entspringen, stammen gewöhnlich von einem gemischten
Miasma.
SYKOSE, kombiniert mit PSORA erscheint weitläufig in der Kriminalität unseres Landes.
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SENSORIUM
Schwindel, der an der Basis des Gehirns beginnt ist eher von SYKOSIS oder SYPHILIS oder ist TUBERKULARER Herkunft.
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KOPF
Frontal oder an der Spitze schlimmer um oder nach Mitternacht.
Kopfschmerzen bei SYKOTISCHEN Kindern sind häufiger als wir denken. Schlechter nachts, produzieren Fieberzustände,
Ruhelosigkeit, Weinen, Zerriebenheit und Sorgen.
Besser bei Bewegung.
Kopfschmerzen im Scheitel oder auch frontale Kopfschmerzen; diese sind schlimmer beim Liegen und zur Nacht, besonders nach
Mitternacht.
Der Patient ist ruhelos und möchte in Bewegung bleiben, da es sein Zustand verbessert. Die Kopfsymptome ähneln den
SYPHILITISCHEN in der Weise, dass sie eine nächtliche Verschlimmerung haben und es gibt die selbe Art von Schwindel an der Basis
des Gehirns.
Kopfschmerzen schlechter beim Hinlegen und zur Nacht. Kopfschmerzen gewöhnlich schlechter beim Reiten, besser bei Bewegung,
schlechter bei Anstrengung, entweder mentaler oder physischer Art.
Gewöhnlich begleitet mit Kälte des Körpers, Traurigkeit und Erschöpfung.
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ÄUSSERER KOPF
Haarausfall in kleinen runden Flecken.
Ein fischiger Geschmack vom Haar ausgehend.
Das Kind schmeckt sauer.
Stoppeliges, totes, gebrochenes Barthaar.
Haarausfall in runden Flecken;
die Haare vom Bart fallen aus.
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Kopfhaut
Die SYKOTISCHE Kopfhaut schwitzt, aber es gibt nicht diese eruptionsartigen, feuchten Matten der SYPHILIS.
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Augen und Sehkraft
Ulzerationen und spezifische Entzündungen; Corneaentzündung bei jungen Menschen.
Chronische Corneaulcerierungen bei Kindern, wenn kein Anhaltspunkt für SYPHILIS gegeben ist, aber auf einer TUBERKULAREN
Diathese beruhend.
SYKOSIS bildet niemals richtige Ulcera.
Dicke, starke Eiterformationen oder Ausscheidungen, besonders wenn grünlich oder gelblich-grün sind eindeutig TUBERKULARER oder
SYKOTISCHER Natur.
Gicht der Augen
Arthritische Beschwerden der Augen sind eine Kombination von SYKOSIS und PSORA;
Neuralgien, die sich bei Wetterwechsel verschlechtern, sowie bei Veränderungen des Barometers und bei Regenwetter.
SYKOTISCHE Schmerzen können zu jeder Zeit entstehen/aufkommen, sind aber schlimmer bei Barometerveränderungen oder durch
Feuchtigkeit, bei regnerischem oder stürmischem Wetter.
Babys die von SYKOTISCHEN Eltern geboren wurden, haben manchmal Ophthalmia neonatorum.
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Ohren und Gehör
Gichtige, konkrete Ablagerungen finden sich bei Babys die von SYKOTISCHEN Eltern gezeugt wurden.
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Nase und Geruch
Verlust des Geruchssinnes.
Heuschnupfen - die Nase ist eine Stunde durchgängig und in der nächsten kann nicht ein bisschen Luft durch die Nasengänge strömen.
Rote Nase mit erweiterten Kapillaren.
Nasehochziehen (Snuffles) bei Kindern.
Das ist ungewöhnlich feucht; man findet aber keine Ulcerationen und keine Krusten;
wenn aber eitrig, dann nur spärlich und mit dem Geruch von Fisch, Lake oder abgestandenem/fadem/abgelaufenem Fisch.
Unterbrechung kommt durch lokale Kongestion (Blutandrang) und Verdickung der Membranen oder Erweiterung der Nasenmuschel
durch Blutandrang.
Der Ausfluss ist gelblich, grün, dürftig, ausser bei freiem Atem, wenn man reichlich dünnen Schleim vorfindet.
Neugeborene SYKOTISCHER Eltern läuft oft die Nase - Nase trocken, verstopft:
häufig wird das Kind mit Ärger schreien bei seinem Versuch mit geschlossenem Mund zu atmen.
Das wird ein paar Tage oder Wochen dauern, aber gewöhnlich durch etwas ernsthafteres abgelöst, wenn lokale Massnahmen zur
Erleichterung verwendet werden.
Kinder SYKOTISCHER Eltern, die mit Gicht belastet sind, bekommen bei der geringsten Aussetzung eine Erkältung/Verkühlung/
Schnupfen und leiden häufig an akutem Schnupfen -> Nasenausfluss wirkt reichlich, wässrig und oft wundmachend.
Gichtablagerungen in der Nase.
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Gesicht
Erysipel (gerötete Haut) des Gesichts, PSORISCH und SYKOTISCH.
Alle warzenartigen Ausbrüche - Eruptionen - Erscheinungen, Leberflecken, Papillome.
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Mundhöhle, Zähne und Zahnfleisch
Gichtartige Ablagerungen im Mund, bei jungen Babys SYKOTISCHER Eltern.
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Geschmack
Geschmack: fauler/übelriechender/verdorbener, modrig - muffiger oder fischiger Geschmack.
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Verlangen und Abneigungen
Verlangt nach Bier und während das kein erstrebenswertes Element seiner Diät ist, verursacht es viel weniger Ärger/Verschlechterung/
Verschlimmerung als Wein.
(Fleisch erweckt die latente SYKOSE, wie bei PSORA.
Der SYKOTISCHE Patient sollte nur sparsam Fleisch verwenden und sollte mehr Nüsse, Bohnen und Käse verwenden.
Gichtartige Konditionen können keine Nüsse verdauen.)
Verlangen entweder nach heissen oder kalten Nahrungsmitteln.
Verlangen und Abneigungen sind von grossem therapeutischen Wert,
da sie hauptsächlich miasmatische Symptome darstellen,
nach der Wichtigkeit für pervertierte mentale Krankheitserscheinungen.
Magensymptome
Diesem Patient, besonders Kindern, geht es schlechter nach jeder Nahrungsaufnahme und besser wenn er sich auf den Magen legt oder
wenn er auf die Region über dem Magen drückt, sowie bei starker Bewegung, Gehen, Schaukeln/Schwenken/Schwingen etc..
Die Schmerzen sind immer krampfartig oder kolikartig, paroxysmal/krampfartig und besser durch harten Druck oder Bewegung.
Bei SYKOTIKERN stimuliert oder unterstützt Fleisch die Entwicklung von Harnsäure und Gichtdiathese.
Verlangen nach Bier, Bratensauce/Sauce und fettigem Fleisch - gut gewürzt mit Salz und Pfeffer.
Es geht ihnen besser bei heissen Getränken und sie bevorzugen warme Mahlzeiten.
Kinder SYKOTISCHER Eltern leiden oft an Koliken fast ab dem Moment der Geburt - nicht die normalen Blähungskoliken, sondern die
ernsten und spezifischer Art, die oft anhaltenden von ein bis drei Monaten nach der Geburt.
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Die Leiden die diese Kinder ausstehen müssen, sind einfach unbeschreiblich; sie drehen und wenden sich, krümmen, sträuben und
wälzen sich, wenden sich, verdrehen sich mit Schmerzen.
Verwinden ihre Glieder und schreien oft für Stunden am Stück.
Die Schmerzen kommen gewöhnlich krampfartig oder sie bessern sich durch Druck oder wenn das Kind auf dem Magen liegt oder wenn
es getragen wird; schütteln oder sanft wiegen scheint die Dinge zu verändern/einzuschränken.
Hitze gibt zeitweise Erleichterung, aber jedes Essen verschlimmert stark, selbst Muttermilch, obwohl Nahrung zunächst für eine gewisse
Zeit Erleichterung zu bringen scheint.
Gas wird häufig vom Magen mit starker Kraft ausgetrieben und ist oft pathognomonisch für eine SYKOTISCHE Kolik.
Oftmals wurde Erleichterung durch Lycopodium oder Argentum nitricum erzielt; beide Mittel scheinen daher häufig zum Einsatz zu
kommen.
Ungenügende Oxydation von Nahrungsmittelprodukten -> Ablagerung in Geweben in Form von gichtartigen Verdichtungen und
Steinformationen.
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Brust, Herz und Lungen
Der SYKOTISCHE Husten hat sehr wenig Auswurf von gewöhnlich klarem Schleim; gelegentlich ist er lausig und flaumig, wolliger
Beschaffenheit. Viel Husten wird aufgewendet um es heraus zu befördern, daher der verlängerte, quälende Husten.
SYKOTISCHER Husten ist gewöhnlich bronchial.
Haben immer Bronchitis und hartem, trockenem, rasselndem Husten: Oft im frühen Herbst und/oder Winter.
Oft beginnende Schwierigkeiten mit Schnupfen - viel Schneuzen mit reichlich wässrigem Fluss aus der Nase - in ein paar Tagen wird es
absinken auf die Bronchien und sie werden eine Woche, 10 Tage oder länger Hustenanfälle haben. Der Auswurf ist spärlich.
Zur Sommerzeit gewöhnlich beschwerdefrei, als sie bekommen immer Verkühlung/Schnupfen/Erkältung im Kopf wenn sie sich der
kleinsten kalten Luft oder Feuchtigkeit aussetzen.
Als eine Regel gilt, sie können nicht durch die Nase atmen.
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Herz
Die Sykose produziert reflexartig die selben Beschwerden aufgrund rheumatischer Beschwerden, besonders wenn lokale Anwendungen
verwendet werden um die Schmerzen zu lindern.
Sehr wenig psychische Störungen bei Herzbeschwerden, selbst in kritischen Perioden der Krankheit.
Sie mögen über Jahre Herzbeschwerden haben, ohne dass sie ihnen mehr als gelegentliche Atemnot oder leichte Schmerzen
bereiten. Sie sterben plötzlich ohne Warnung.
Beim Bewegen, wie z. B. gehen, reiten oder sanften Übungen geht es diesen Herzpatienten besser.
Diese Patienten verneinen gewöhnlich, dass sie Herzbeschwerden haben oder sind sich gewöhnlich deren nicht bewusst.
Unruhe, Beklemmungsgefühl und schweres Atmen in Intervallen.
Selten viel Schmerzen oder Leiden, ausser bei rheumatischen Problemen, wo wir grosse Schmerzen beobachten können, doch nicht so
konstant und hartnäckig/anhaltend wie bei der Psora.
Grosse Schmerzhaftigkeit und Schmerzempfindlichkeit, die sich oft bei Armbewegung verschlimmert.
Bei rheumatischen Herzbeschwerden ziehen die Schmerzen von der Schulter zum Herzen oder vom Herzen zum Schulterblatt.
Oft ist der Puls sanft, langsam und leicht komprimierbar.
Herzklappen werden durch das übersäuerte System aufgerauht, die Wände ausgeweitet/erweitert, die Muskeln schlaff, weich und
kraftlos.
In der Regel sind die Patienten fleischig und aufgebläht (aufgeschwollen).
Ihre Obesitas liegt oft ihrer Atemnot zugrunde und sie haben eine konstante Zunahme an Muskelfleisch.
Häufig blaues Gesicht, zyanotisch und den dazu passenden venösen Blutstau oder besser Stagnation/Stockung.
Diese Zustände werden durch einen gehobenen Lebensstil, reichhaltiges, gewürztes Essen und hochprozentige Getränke schlechter.
SYKOSE und PSORA entwickeln umschriebene Anasarka und wassersüchtige Zustände, aber selten in SYKOTISCHEN Patienten.
Herzgicht.
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Bauch
Die sykotische Kolik ist besser nach Bewegung oder hartem Druck.
Echte Kolik - kolikartige Schmerzen bei Bauchbeschwerden von Kindern.
Oft bereiten die einfachsten Nahrungsmittel Koliken und Schmerzen im Bauch oder im ganzen Verdauungstrakt.
Bei Kinder finden wir Ulcerationen des Nabels mit einem gelblichen Ausfluss, der widerlich riecht, wie Aas.
Dasselbe gilt für SYKOTISCHE Kinder, wenn das TUBERKULARE Element anwesend ist, aber der Eiter ist gelblich-grün,
wässrig-dünn, wundreibend und widerwärtig mit oft fischigem der fischlakeartigem Geruch.
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Gedärme und Eingeweide
Mehr Kolik als Durchfall, aber der Durchfall ist spasmodisch und von einer kolikartigen Beschaffenheit, verbunden mit einem schleimigen,
mukösen Stuhl und fesselnden Koliken, sowie rektalem Tenesmus (schmerzhafter Drang).
Die Stühle von Rheum palmatum; Chamomilla und Magnesium carbonicum sind typisch dafür.
Diese Durchfälle haben die meisten Schmerzen und die Stühle werden gewaltsam aus dem Rektum herausgestossen.
Croton-tiglium, Chamomilla, Laurocerasus und Colocynthis usw. sind bezeichnend dafür.
Die intestinalen Schmerzen und Koliken machen den Patienten böse/ärgerlich, alle Eingeweidebeschwerden verursachen Reizbarkeit/
Erregbarkeit - sie sind ärgerlich und gereizt/reizbar bei ihren Schmerzen;
Stühle sind veränderlich: gewöhnlich grünlich, gelber Schleim, selten blutig; grünlich, wässrig, sauer riechend mit schneidenden Koliken selbst das Kind schmeckt sauer in bezeichneten Fällen oder markierten Fällen von angeborener SYKOSE.
Bei SYKOSE möchten die Kinder dauernd gewogen oder getragen und umherbewegt werden.
Die Koliken werden besser durch starken Druck oder auf den Bauch liegen: sie verschlimmern sich beim Essen von Früchten.
Dulcamara hat typische SYKOTISCHE Stühle.
Durchfall vom nass werden.
Die grasgrünen Stühle von Ipecacuanha, Magnesium carbonicum, Croton tiglium, Gratiola officinalis, Argentum nitricum etc. sind
alle für SYKOSE zu treffend.
Blutende Hämorrhoiden
Juckreiz und gewöhnlich spärlichen/dürftigen/knappen, dünnen, wässrigen Abgang, der aus dem Rektum heraus rinnt und einen
fischigen oder fischlackeartigen Geruch hat.
Verengungen/Stenosen/Strikturen im Rektum, Nebenhöhlen, Fisteln und fistulöse Taschen sind alle TUBERKULAREN Ursprungs oder
von PSEUDO-PSORISCHER Art, sind aber mehrheitlich verstärkt durch die SYKOSIS.
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Harnwegsorgane
Das SYKOTISCHE Element bei Kindern wenn sie während des wasserlassens schreien (Lycopodium, Sarsaparilla).
Schmerzhafte Spasmen, die die Harnröhre und die Blase betreffen.
Blasengicht.
Gichtartige Ablagerungen der Harnröhre kleiner Babys, die von SYKOTISCHEN Eltern geboren wurden.
19 von 20 Fälle von Diabetes können auf Gonorrhö rückgeführt werden.
Wenn die SYKOSIS bei diesen diabetischen Patienten anwesend ist, dann ist sie mehr maligne und letal.
Bright‘sche Krankheit.
Fibröse Veränderungen der Niere.
Prostatabeschwerden, wo die SYKOSE das erregende Medium darstellt.
Rektum - wenn zusätzlich ein SYKOTISCHES Stigma anwesend ist, wird der Zustand stark erschwert und es gibt eine viel grössere
Tendenz in Richtung Malignität bei einer Kombination von TUBERKULARER Diathese mit SYKOSE um dann kanzeröse Erkrankungen
zu produzieren.
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Sexueller Bereich
Sehr oft Schmerzen und Krankheiten des Uterus und der Fortpflanzungsorgane, wenn sie spastisch, kolikartig und oft krampfartig sind die sauren Ausscheidungen, der Juckreiz; schmerzhaft und oft häufiges Wasser lassen,.
Fischlackenartiger oder abgestandener Fischgeschmack, sowie die katheralischen Ausscheidungen.
Saurer Monatsfluss, wundmachend, beissend und brennend im Bereich der Vulva.
Die menstruellen Schmerzen der SYKOSE können gut verstanden werden, wenn wir Arzneimittel studieren wie zum Beispiel
Colocynthis, Magnesium carbonicum, Crocus sativus, Sepia, Lac caninum und Caulophyllum.
Eine andere Klasse stellt die rheumatischen Elemente dar und das sind Rhus tox., Bryonia, Chamomilla, Colocynthis, Cyclamen,
Dulc, Gels, Phytolacca, Puls etc..
Die menstruellen Schmerzen sind spastisch, sehr scharf, kolikartig, kommen in Krämpfen - der Fluss oft nur mit Schmerz widerwärtig,
geronnen/klumpig, Zäh, reichlich, dunkel, sogar schwarz.
Gewöhnlich wundmachend und beissend.
Dünne Leukorrhö, schaut aus wie dreckiges, grünes Wasser, manchmal grünlich - gelb, spärlich, sauer, produziert Beissen oder Jucken
und teilweise Brennen.
Geruch wie abgestandener Fisch oder Fischlake.
Es kann beissend/scharf/stechend oder sowie verwesender Fisch sein.
Patientinnen nehmen immerzu Duschen wegen dem Geruch und der Bitterkeit/Schärfe/Herbheit des Ausfluss/Ausscheidung.
Das produziert oft kleine Bläschen von Hautabschürfungen/Wundreibungen an der Vulva, die grosse Quellen der Ärgernis für die
Patientin darstellen.
Viele der ovariellen oder TUBERKULAREN Symptome die sich während den Menses entwickeln, sind mehr abhängig von der SYKOSE
als von allen anderen Miasmen.
Die häufigste Lokalisation SYKOTISCHER Manifestationen bei Frauen ist in den Beckenorganen.
Beckenentzündungen sowie die Entzündung der Ovarien, Entzündungsprozesse der Eileiter, tatsächlich alle der entzündlichen
Erkrankungen des weiblichen Beckens können auf diesen Makel zurückgeführt werden.
In den mehr chronischen Fällen bekommen wir zystische Degenerationen der Ovarien, des Uterus, sowie der Eileiter.
Und wieder kann die Infektion fortschreiten in die Beckenhöhle und wir finden dadurch eine generalisierte Peritonitis,
Bauchfellentzündung und eine generelle Zellgewebsentzündung (Cellulitis).
Appendizitis ist direkt rückzuführen auf SYKOTISCHE Einflüsse.
Der fischlackenartige Geschmack ist charakteristisch für den SYKOTISCHEN Makel und er kann bei allen Ausscheidungen auftreten,
doch besonders bei den Ausscheidungen des Genitaltraktes.
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Obere und Untere Extremitäten
Schmerzen in Gelenken und Knochenhaut, aufgrund von gichtartigen oder gips-/kreideartigen Ablagerungen in den Geweben, die durch
die Zirkulation hinbefördert wurden.
Schiessende oder ziehende Schmerzen in Muskeln oder Gelenken.
Schmerzen in Fingern oder schmalen Gelenken.
Schlechter in Ruhe.
Der Patient fühlt sich besser wenn er sich bewegt oder wenn er sich reibt, streckt.
Es geht ihm besser bei trockenem, klarem Wetter.
Schlechter, sobald Sturm oder dunstige, feuchte Bedingungen aufziehen, bei fallendem Barometer oder wenn es ihnen kalt wird.
Hitze bessert nicht immer.
Steifigkeit und Schmerzhaftigkeit, besonders Lahmheit ist sehr charakteristisch für SYKOSE.
Schlechter beim Bücken, Biegen oder bei beginnender Bewegung.
Bei Arthritis oder Rheumatismus haben wir eine Infiltration der entzündlichen Ablagerungen, doch sie absorbiert sich leichter und ist
niemals so formend/gestaltend/prägend wie wir es bei SYPHILITISCHEN und TUBERKULAREN Veränderungen finden die permanent
sind, bis sie durch Behandlung aufgelöst werden.
Rheumatische Schmerzen sind schlechter während kaltem Dampf/Dunst/Feuchtigkeit, sowie nasser Kälte; besser bei Bewegung und,
sich dehnen/strecken.
Arthrosis deformans / Osteoarthrose ist SYKOTISCH.
Nägel sind gezahnt oder gerippt
Gicht: gichtige Anlage / rheumatische Gicht.
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Haut
Ungleichmässige Schuppen in umschriebenen Bereichen.
Eczema exfoliata.
Circinatus (kreisförmig) herpes und Herpes zoster. (zoster = gürtel)
Lichen = SYKOSIS und PSEUDOPSORA
Tinea barbae; Tinea tonsurans
Tinea vesicular
Warzen und warzenartige Gewächse
Hautläsionen im dritten Stadium.
Warzige Eruptionen oder Gewächse - verruca filiformis, verruca vulgaris, verruca plana.
Verruca vulgaris findet man bei Kindern, die an erblicher SYKOSIS leiden.
Verruca filiformis kommt als eine tertiäre Läsion in einer erworbenen Form von SYKOSIS.
Verruca plana ist eine andere angeborene Form, die mehr oder weniger auf den Handrücken und im Gesicht von Kindern und junger
Menschen gefunden wird.
Fadenartiges (filiformes) Auftreten bei Erwachsenen mit erworbener SYKOSIS, die sie unterdrückt hatten; sie erscheint gewöhnlich an
Sexualorganen sowie am Stamm - kleiner Durchmesser, 3 mm lang oder kürzer, bräunlich oder gräulich, gepunktet mit spindelartigen
Anhängseln.
Eine Form von Akne - gross und rot, bösartig, stumpf, mässig-spitz ausschauende Papeln - durch Menstruation auftretend; sie eitern
nicht, sind aber schmerzhaft bei Berühren und empfindlich - ganz isoliert und separiert voneinander.
Lupus - entweder die erytematöse oder die gewöhnliche Form, gehört ohne Zweifel zu der TUBERKULAREN Familie der
Hautkrankheiten mit einem vorherrschenden SYKOTISCHEN Element.
Die bösartigen Erscheinungen kommen bei jedem Alter.
Die Malignitäten der Haut sind gefährlicher und hartnäckiger je mehr die SYKOSE zunimmt.
Alle Formen von fazialen Gesichtskrankheiten, zusammengenommen in Rasierläden ausser Tinea favosa.
Tinea circumscripta in Kopfhaut und Bart, die alle Formen von Alopecia erzeugt.
Alle Formen von Ringelflechte/Tinea.
Unterdrückung von Tinea verursacht Rheumatismus, chronische Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, chronische Bronchitis,
chronischen Husten, Melancholie, Manie, Hysterie bei Frauen und maligne Krankheiten.
Pocken und Windpocken in all ihren verschiedenen Formen haben sehr deutlich Charakteristika des anwesenden SYKOTISCHEN
Elements oder von kombinierter SYPHILIS und SYKOSIS. Das Impfserum hat ohne Zweifel beide diese Elemente in sich vereint.
Erythematöses Ekzem; Erysipele, besonders in den phlegmonösen Variatäten/Spielarten (phlegmonös = schleimartig; Herpes zoster und
Impetigo contagiosa).
Psoriasis hat das gichtartige Element, das so charakteristisch ist für SYKOSE.
Der Spiderpunkt (tertiär) im oberen Teil des Gesichts, gewöhnlich ein Zentimeter unter dem Unterlid oder über dem Zentrum des
Wangenbeins, besteht aus einem kleinen Bereich dilatierter Kapillargefässe und erinnert irgendwie an Spinnennetze.
Bei Kindern blass oder ausgebleicht oder ganz rot und prominent.
Rote Muttermale - ein tertiäres Symptom, stecknadelkopf/erbsengross - eben/glatt/flach/geschmeidig, rund, glänzend und oft blutrot als
gepunktete Erscheinung auf der Haut.
Wenn das SYKOTISCHE Element anwesend ist, besteht bei Bauchoperationen die Gefahr eines erhöhten Nahtabszesses.
Condylomata.
Bei Ichtyosis (Fischhaut) finden wir alle chronischen Miasmen und wenn alle anwesend sind, finden wir gewöhnlich eine
unheilbare Hautkrankheit - besonders wenn erblich bedingt.
Bei Ichtyosis sehen wir die Trockenheit der PSORA, die Schuppen der SYPHILIS und oft die Muttermale und warzigen
Erhebungen (Eruptionen) der SYKOSIS.
Alle Miasmen sind in Erisypelen anwesend - Karzinomen - Epiteliomen - Lupus.
In Naevi oder angeborenen Hautmalen haben wir alles Miasmen wie bei Elephantiasis.
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Zusätzliche Bemerkungen
Der SYKOTISCHE Patient ist ein Barometer.
Bei Regen hat er Schmerzen, wenn die Atmosphäre mit Feuchtigkeit angefüllt ist, leidet er; wenn die Elemente aufeinander prallen ist
sein Organismus im Krieg mit sich selbst; Regen, Schnee, Kälte, wenn das Barometer steigt oder fällt: all das sind seine Feinde.
Die SYKOSE anwesend in jeder Form; nimmt in jedem Stadium gewöhnlich die Vorherrschaft der drei Miasmen an.
SYKOSE: obwohl es durch ausschreitende Prozesse viel Erleichterung gibt, führen natürliche Ausscheidungen wie Durchfall, normaler
Urinfluss oder selbst Schwitzen nicht zur Erleichterung.
SYKOTISCHE Erscheinungen sind charakterisiert durch Langsamkeit ihrer Erholungszeit.
SYKOSE hat katarrhalische Ausscheidung.
PSORA entwickelt Juckreiz oder juckende Pappeln.
SYPHILIS entwickelt das virulente/ansteckende/bösartige, offene Ulcus.
Unterdrückungen
SYPHILIS befällt die Hirnhäute und das Gehirn selbst, Kehlkopf, Rachen generell, Augenknochen und Knochenhäute.
PSORA - wenn unterdrückt - verwendet ihre Kraft grösstenteils auf das Nervensystem oder auf Nervenzentren und produziert oftmals
nervöse oder mentale Erscheinungen von ernstem Charakter die sich alle bessern, wenn sich Hauteruptionen zeigen.
SYKOSE greift die inneren Organe an, besonders die Hüfte und Sexualorgane in ihrer schlimmsten spezifischen Form der Entzündung
und produziert Hypertrophie, Abszesse, zystische Degenerationen, Schleimzysten etc.
Wenn sie auf das Gehirn übergreift, bewirkt sie Kopfschmerzen, ernste akute Manien, zentrale Wahnsinn, moralische Degenerationen
und Unehrlichkeit/Verlogenheit etc..
Diabetes kann normalerweise auf Gonorrhoe zurückgeführt werden.
Intermittierendes Fieber, das jährlich wiederkehrt ist immer PSORISCHER oder TUBERKULARER Diathese.
Gonorrhoe ist einer der grössten Ursachen für Krebs; Pockenimpfung eine weitere.
Wenn Belladonna angezeigt ist, doch nicht heilen sondern nur erleichtern kann, sollte man Tuberkulinum geben und wenn das nur für
eine kurze Zeit erleichtert wird Natrium muriaticum generell als nächstes verwendet werden müssen.
Denke bei Diabetes mit intensivem Durst an Pyrogen - ebenso in den letzten Tagen einer Lungenschwindsucht und in einigen Fällen von
Typhus, Diphtherie, Klärgasvergiftung, Vergiftung von Eiscreme oder Blutvergiftung.
Wenn sich bei akuten Krankheiten eine typhoide Form annehmen lässt, sollte man an Rhus tox. oder Phosphor denken.
In den letzten Stadien von Lungenschwindsucht keinesfalls Phosphor, Sulfur, Psorinum, Schwefelsäure, Silicea, Essigsäure oder ein
Metall geben, sondern nur pflanzliche Mittel oder Tuberkulinum und bringe den Patienten damit dann friedlich ins Grab.
Nux vomica ist ein Antidot für fast alle ANTI-PSORISCHEN Arzneimittel.
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