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20.01.2010
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Festschrift
150 Jahre
TSG Fechenheim 1860 e.V.
Unser Leben, unser Nest,
unsere Frankfurter Sparkasse
„Früher haben wir uns am liebsten Baumhäuser gebaut. Heute sind unsere
Ansprüche höher – aber trotzdem sind wir ganz bodenständig geblieben.“
Endlich im eigenen Heim landen? Lässt sich einrichten: mit der Baufinanzierung
der Frankfurter Sparkasse.
Sarah H. und Ralf W. | Diplom-Betriebswirte | Kunden seit 1998
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Umschlag:Umschlag
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Wolfgang Ringelstetter
Vorsitzender der
TSG Fechenheim 1860 e.V.
Wenn ein Sportverein auf eigentlich mehr als 150 Jahre
Sport in einem doch überschaubaren Frankfurter Stadtteil zurück blickt, so kommt automatisch Hochachtung
für die aktiv Gestaltenden der frühen Jahre auf. So wurden etwa Bürgschaften für Schuldenanteile des Vereins
persönlich übernommen. Heute kaum noch denkbar.
In unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft werden
viele Dinge einfach als selbstverständlich wahrgenommen. Turn- und Sportvereine sind wie Lebensmittelläden einfach da. Die allgemein doch sehr moderaten
Beiträge werden „gefühlt“ als hoch empfunden. Kaum
jemand denkt an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter
in Vorstand, Abteilungsleitungen und Übungsbetrieb,
die den Verein „am laufen“ halten. Die machen das
schon.
Wenn deutsche Athleten bei großen Sportereignissen
erfolgreich sind, wird der lange Weg dieser Sportler aus
den kleinen Vereinen an die Spitze kaum gewürdigt.
Doch ist es gerade die weltweit vorbildliche Kinder- und
Jugendarbeit in unseren Vereinen, die die Basis dieser
Erfolge ist. Als uns eine japanische Schülergruppe mit
Ihren Lehrern besuchte, waren sie über die Organisationsstruktur unserer Vereine erstaunt, ja überrascht. So
etwas kannten sie von zuhause nicht.
schlecht oder Herkunft eine sportliche Heimat geben.
Und dabei soll auch die Geselligkeit, bei der man sich ja
oft viel besser kennen lernt, nicht zu kurz kommen.
Kooperationen mit Schulen oder Angebote für muslimische Frauen sind heute bei uns Alltag. Die Betreuung der
städtischen Bezirkssportanlage sehen wir als einen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander in Fechenheim.
Danken möchte ich an dieser Stelle all den Freunden und
Unterstützern unserer TSG Fechenheim 1860 e.V., allen
Mitgliedern, die bei vielen Veranstaltungen ihren Beitrag
geleistet haben, den Vorstandsmitgliedern, den Abteilungsleitungen und den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle. Ohne Ihre führende Gestaltung des Vereinslebens
wird kein Verein 150 Jahre alt.
Ihr
Wolfgang Ringelstetter
Vorsitzender der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die TSG Fechenheim 1860 e.V. will auch in Zukunft ihre
soziale Aufgabe wahrnehmen und nicht nur Kindern und
Jugendlichen, sondern Menschen jedes Alters, Ge-
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Volker Bouffier
Hessischer Minister
des Innern und für Sport
Die Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e.V.
feiert im Jahr 2010 das 150-jährige Bestehen. Mit über
700 Mitgliedern hat sich der Verein, der unersetzbare
gesundheitspolitische, sozial- und jugendpolitische
Arbeit in der Gesellschaft leistet, als aktives Mitglied der
modernen Sportbewegung etabliert.
Zu diesem Jubiläum, aber auch zu der in den vergangenen Jahren geleisteten Arbeit darf ich Ihnen im Namen
der Hessischen Landesregierung und auch persönlich als
Sportminister unseres Landes für das Jubiläumsjahr
„150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.“ sehr herzlich
gratulieren.
150 Jahre nach der Gründung Ihres Vereins befinden wir
uns in einer sehr schnelllebigen Zeit, die von einem
modernen Verein ein adäquates Sport- und Freizeitangebot fordert. Aufgabe und Ziel ist es, die Menschen
anzusprechen, zu motivieren und zum Mitmachen zu bewegen.
Getreu nach Ihrem Motto „Vorwärts zu neuen Taten“
haben Sie die vergangenen 150 Jahre Ihres Vereins mit
Leben erfüllt und ich bin mir sicher, dass Ihnen das auch
weiterhin so hervorragend gelingen wird.
Der Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten sind der Breitensport und insbesondere die Förderung der Jugend. Jugendarbeit ist der wichtigste gesellschaftspolitische
Auftrag, den sich ein Verein geben kann und diesen
erfüllen Sie in beispielhafter Weise. Hier wird der Teamgeist gelehrt, der das sportliche Wirken Einzelner im
Verein erst richtig zur Entfaltung bringt. Insbesondere die
Bemühungen zur Integration von Migrantinnen und
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Petra Roth
Oberbürgermeisterin
der Stadt
Frankfurt am Main
Migranten in das Vereinsleben zeigen, dass Sie die
Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt haben.
Sie haben eine ausgewogene Mischung aus Leistungsund Breitensport vorzuweisen, die alle Bereiche unserer
Gesellschaft berührt. Für das großartige Engagement in
der Vereinsarbeit darf ich stellvertretend dem Erfolgstrainer Michael Deyhle herzlich danken, der neben vielen
großartigen Erfolgen auch Betty Heidler bei den Weltmeisterschaften in Osaka zu Gold im Hammerwerfen
führte. Ihr Verein vermittelt den Menschen Spaß und
Freude an der Bewegung, Verbesserung der eigenen
Leistungsfähigkeit, Gemeinschaftsgefühl und das
Bewusstsein, dass sie mit Sport positiv auf ihre Gesundheit einwirken können.
Diese Leistungen, aber auch das ehrenamtliche Engagement in dieser Zeit, gilt es im Jubiläumsjahr zu würdigen.
Ich danke allen Frauen und Männern, den Übungsleitern
und Trainern sowie allen Sponsoren des Vereins, die mit
ihrem Engagement den Verein lebendig gestalten.
Für die Zukunft wünsche ich der TSG Fechenheim 1860
e.V. eine erfolgreiche Vereinsarbeit, den Mitgliedern viel
Freude und weiterhin viele sportliche Erfolge.
Ihr
Volker Bouffier
Hessischer Minister des Innern und für Sport
Sehr geehrte Damen und Herren,
150 Jahre Vereinsgeschichte sind ein guter Grund, mit
Stolz zurückzublicken. Es ist mir eine besondere Freude,
der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e.V.
zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum zu gratulieren.
Sehr gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, allen Verantwortlichen für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit zu danken.
Die TSG Fechenheim sorgt mit einem breit gefächerten
und zeitgemäßen Sportprogramm dafür, dass die Mitglieder ihre Fitness trainieren, etwas für die Gesundheit
tun oder einfach gemeinsam Bewegung und Spiel genießen können.
Die TSG Fechenheim ist ein gutes Beispiel für die integrierende Kraft des Sports. Gleichzeitig erfüllt sie eine
wichtige soziale Funktion für den Stadtteil, den der Verein ist auch ein Treffpunkt der Generationen, hier werden Kontakte geknüpft, die über den Sport hinaus
Bestand haben.
Meine besondere Anerkennung und mein Dank gelten
allen ehrenamtlichen Mitgliedern, die über Jahre hinweg
mit großem Engagement für den Verein tätig waren oder
noch sind, und mit ihrem Einsatz maßgeblich zur Weiterentwicklung der Gemeinschaft beitragen.
In diesem Sinne wünsche ich der TSG Fechenheim 1860
e.V. weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.
Das Angebot des Vereins umfasst gegenwärtig zwölf
Sportarten, u. a. Badminton, Judo, Leichtathletik, Radsport, Tanzen und Turnen. Die TSG Fechenheim leistet
aber nicht nur im Breitensportbereich hervorragende Arbeit. Sie ist als Mitglied der Leichtathletikgemeinschaft
Eintracht Frankfurt auch im Leistungssport engagiert.
Die Stadt Frankfurt kann sich glücklich schätzen, dass sie
Vereine wie die TSG Fechenheim hat. Vereine fördern
Kameradschaft, Solidarität und Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie tragen dazu bei, dass der gerade in Großstädten drohenden Vereinsamung wirkungsvoll begegnet
wird, dass an die Stelle von Passivität die aktive Betätigung im Kreise Gleichgesinnter tritt.
Petra Roth
Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Markus Frank
Stadtrat
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist mir eine aufrichtige Freude, Ihnen – der Turn- und
Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e.V. und allen ihren
Mitgliedern und Freunden – im Namen des Magistrats
der Stadt Frankfurt am Main einen ganz herzlichen
Glückwunsch zum 150. Geburtstag übermitteln zu dürfen.
Als die TSG vor 150 Jahren gegründet wurde – also
im Jahr 1860, als auch Abraham Lincoln US-Präsident
wurde –, ahnte bestimmt keiner der damaligen
Gründungsmitglieder, welche erfolgreiche Entwicklung
ihr Verein vor sich haben würde und dass 150 Jahre
später diese Vereinsgründung in einem Atemzug mit
dem 1. Deutschen Turnfest in Cottbus genannt werden
würde.
Heute zählt die Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim zu den ältesten und traditionsreichsten Frankfurter
Turn- und Sportvereinen. Sie ist damit ein wesentlicher
und unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen
Zusammenlebens in diesem Stadtteil und aus dem sportlichen Leben in Frankfurt am Main nicht mehr wegzudenken.
150 Jahre – eine auch für Sportvereine sehr hohe
Geburtstagszahl – sind ein Jubiläum, auf das Sie mit
Recht besonders stolz sein können. Und es ist eine willkommene Gelegenheit, die ich sehr gerne wahrnehme,
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Dr. Thomas Bach
Präsident des Deutschen
Olympischen Sportbundes
allen Vorstandsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern,
Helfern und Betreuern zu danken, die sich in der langen
Vergangenheit und auch heute durch ihren unermüdlichen Einsatz, ihr Engagement und ihre Treue in den
Dienst des Sportes gestellt und dazu beigetragen haben,
die traditionsreiche TSG erfolgreich durch alle Höhen
und Tiefen des Vereinslebens zu steuern.
Thomas Mann hat einmal gesagt:
„Auf eigene Art einem Beispiel folgen, das ist Tradition“.
Zum 150jährigen Gründungsjubiläum herzliche Gratulation aus dem Frankfurter Römer – und mein persönlicher
Wunsch, dass die TSG durch Ihre ganz besondere eigene
Art weiterhin viel Freude und Erfolg haben wird.
Zur Akademischen Feier der TSG Fechenheim 1860 e.V.
überbringe ich Ihnen im Namen des gesamten deutschen Sports und auch persönlich sehr herzliche Grüße.
Repräsentanten, Mitglieder und Freunde dürfen mit
Freude und Stolz auf eine bewegte und erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen bekannte
Sportlerinnen und Sportler, unvergessene Originale, herausragende Persönlichkeiten und verdienstvolle Repräsentanten. Die Geschichte Ihres Vereins ist aber auch ein
Stück Sozial- und Kommunalgeschichte. So ist Fechenheim ohne die TSG heute nicht vorstellbar und umgekehrt ist auch die TSG fest in Fechenheim verankert.
Mit über 20 Vereinsabteilungen und zahlreichen Sportangeboten spricht die TSG heute über soziale und kulturelle Grenzen hinweg Menschen aller Generationen an.
Im Jubiläumsjahr verweisen festliche und gesellschaftliche Veranstaltungen wie die Akademische Feier auf die
Erfolge dieser Vereinsgemeinschaft.
Markus Frank
Stadtrat
Gerade in jüngster Zeit hat die TSG Fechenheim aber
auch ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis gestellt. So sind
viele ihrer Mitglieder Kinder und Jugendliche. Für die
Stärke der Gemeinschaft sprechen aber auch Mitgliedschaften, die über viele Jahrzehnte währen. Diese Zeitzeugen eröffnen den Nachwuchssportlern über persönliche Begegnungen Chancen zur Auseinandersetzung
mit erlebter Sportgeschichte. Sie sind zugleich ein-
drucksvoller Beweis für die Bedeutung des Sports im
Lebenslauf, für Vereinstreue und vielfach auch für ehrenamtliches Engagement.
Die TSG Fechenheim engagiert sich in der Mitte der
Gesellschaft. Sie übernimmt Verantwortung für zentrale
gesellschaftliche Herausforderungen, für Kinder und Jugendliche aber auch für Erwachsene, für Seniorinnen und
Senioren, für Migrantinnen und Migranten genauso wie
für Behinderte. Für ihr außergewöhnliches Engagement
gebührt der TSG Fechenheim deshalb große Anerkennung.
Meine Grüße zur Akademischen Feier verbinde ich daher
nicht allein mit besten Wünschen für weiteren Erfolg und
ein gutes Gelingen aller geplanten Vorhaben, sondern
auch mit der Hoffnung auf einen weiterhin starken Beitrag Ihres Vereins zum Miteinander.
Ihr
Thomas Bach
Präsident des
Deutschen Olympischen Sportbundes
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Rainer Brechtken
Präsident des
Deutschen Turner-Bundes
150 Jahre Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim
1860 e. V.: Ein Grund zum Feiern, aber auch Anlass zu
einer kritischen Bestandsaufnahme der gegenwärtigen
Situation und zu einem zuversichtlichen Ausblick auf die
Zukunft. Dies wird die Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e. V. im Jubiläumsjahr 2010 der Öffentlichkeit eindrucksvoll demonstrieren.
Wie groß die Bedeutung der Turn- und Sportvereine ist,
wird in unserer heutigen, von der engen Finanzsituation
vieler Kommunen geprägten Sportlandschaft deutlich.
Gerade jetzt heißt es für die Vereine, Profil zu zeigen –
und dabei unterstützen der DTB und seine Landesver-
Dr. Rolf Müller
Präsident des
Landessportbundes Hessen
bände mit den Turngauen und -kreisen die Vereine
inhaltlich und politisch.
Wenn ich der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim
1860 e. V. die Grüße und Glückwünsche zu ihrem 150jährigen Jubiläum ausspreche, möchte ich auch allen danken, die durch ihr uneigennütziges, ehrenamtliches
Engagement dazu beigetragen haben, die Turn- und
Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e. V. aufzubauen
und zu einer festen Größe im Hessischen Turnverband
zu machen. Ich bin überzeugt, sie werden auch die
Zukunft ihres Vereins dauerhaft sichern.
Rainer Brechtken
Präsident des Deutschen Turner-Bundes
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Die Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e.V.
wird 150 Jahre alt. Zu diesem stolzen Jubiläum gratuliere
ich dem Verein, auch im Namen des Präsidiums des Landessportbundes Hessen, von ganzem Herzen.
Die zahlreichen Mitglieder und die Vielzahl Ihrer Abteilungen machen deutlich, dass Ihr Verein nach 150-jähriger Geschichte zu einem aktiven Mitglied der modernen
Sportbewegung geworden ist, der unersetzbare Arbeit
für unsere Gesellschaft leistet.
150 Jahre nach der Gründung Ihres Vereins stellt sich die
Situation des Sports aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Bedingungen völlig anders dar als im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte. Bewegung, Spiel und
Sport gehören heute für viele Menschen zum täglichen
Leben. Ihr Verein vermittelt diesen Menschen, dass sie
mit Sport positiv auf ihre körperliche Gesundheit einwirken, ihre Leistungsfähigkeit steigern und ihre sozialen
Kontakte erweitern können. Mit Hilfe vielfältiger Angebote erreichen sie dabei alle Vereinsmitglieder. Der Breitensport ist ebenso zu Hause in Ihrem Verein wie der
Leistungssport. Ihr Verein führt Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Geschlechts und Alters
zu sportlichen, aber auch geselligen Veranstaltungen zusammen; er ist ein wichtiger sozialer Kitt in unserer Gesellschaft, in der gegenwärtig Bindungen zu zerbrechen
drohen.
Diese Leistung gilt es im Jubiläumsjahr zu würdigen. Der
Dank gilt allen Frauen und Männern, die in ihrem Verein
dafür Verantwortung getragen haben und heute tragen
und dadurch die Vereinsarbeit im Wesentlichen gestalten.
150 Jahre Vereinsgeschichte sind eine stolze Bilanz. Aber
sie sind auch zugleich eine Herausforderung, die bewährte und erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.
Dazu wünsche ich der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e.V.in erster Linie viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so dass sie auch in Zukunft
an der Gestaltung des Sports mitwirken und zur Steigerung der Lebensqualität in Fechenheim beitragen kann.
Dr. Rolf Müller
Präsident des Landessportbundes Hessen
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Urkunde von 1849
Rolf Dieter Beinhoff
Präsident
Hessischer Turnverband
Volker Gilbert
Turngauvorsitzender
Turngau Frankfurt am Main
Hessischer Turnverband und Turngau Frankfurt gratulieren der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860
e.V. zu ihrem 150jährigen Bestehen auf das Herzlichste.
für Männer und Frauen aller Altersstufen für alle Bürgerinnen und Bürger bereit halten. Sie erfüllen damit eine
wichtige soziale und gesellschaftliche Aufgabe in ihrem
Stadtteil.
Nachdem am Ende der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts
der politische Behördendruck nachließ, bildeten sich
sofort Turnvereine. So auch in Fechenheim. 1843 taten
sich eine Reihe junger Männern zusammen, um zu turnen.
Nach der Gründung 1860 – möglicherweise auch motiviert durch das 1. Deutsche Turnfest in Coburg – trafen
sie sich Woche für Woche zu ihren Übungsstunden,
nahmen an Wettkämpfen im Gerätturnen und den volkstümlichen Leibesübungen sowie an Turn- und Wanderfahrten teil. So 1880 am 5. Deutschen Turnfest in Frankfurt.
Es folgte eine wechselvolle Vereinsgeschichte. Die Aufnahme neuer Sportarten ließ die Mitgliederzahl vor allem
nach dem 2. Weltkrieg wachsen.
Männer und Frauen der Turn- und Sportgemeinschaft
Fechenheim 1860 e.V. haben die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen erkannt und auch
Verbandsaufgaben übernommen. Heinrich Haas hat
durch seine erfolgreiche Arbeit als Vorsitzender des Turngaus Frankfurt und im Hessischen Turnverband dem Turnen zu hohem Ansehen verholfen.
Deutscher Turner-Bund, Hessischer Turnverband und
Turngau Frankfurt bieten den Vereinen ein umfassendes
Angebot zur Aus- und Fortbildung von Übungsleiterinnen und Überleitern im Freizeit und Gesundheitsbereich
an. Vereine, die diese Chance nutzen, können stets ein
modernes und qualifizierte Angebot machen, neue
Trends aufnehmen und damit weitere Mitglieder gewinnen.
Bei allen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wünschen wir
der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860 e.V.
einen guten Besuch und dem Verein für die Zukunft alles
Gute.
Rolf Dieter Beinhoff
Präsident
Hessischer Turnverband
Volker Gilbert
Turngauvorsitzender
Turngau Frankfurt am Main
Da der wettkampforientierte Sport immer mehr an Anziehungskraft verliert, ist es wichtig, dass unsere Vereine
verstärkt Angebote im Bereich Freizeit und Gesundheit
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Frühe turnerische Aktivitäten 1843 bis 1852
Als Ludwig Jahn 1811 den ersten Turnplatz in der Hasenheide bei Berlin eröffnete, kam ihm das große Verdienst zu, dass Turnen, wie er es nannte, und das seither
Gymnastik hieß, zu freudvollen Leibesübungen für alle
wurde. Aber das Turnen sollte nicht nur „die verloren gegangene Gleichmäßigkeit der menschlichen Bildung
wieder herstellen“, wie es in der von Jahn und seinem
Schüler Eiselen 1816 herausgegebenen „Deutschen
Turnkunst“ hieß, sondern auch zur Ertüchtigung der Jugend für den Kampf gegen Napoleon dienen. Mit dem
Sieg über das napoleonische Joch sollte die Freiheit errungen werden und gleichzeitig auch damit die Einheit,
das heißt, die Einigung Deutschlands. Die Freiheitskriege brachten das erstere. Dem zweiten standen jedoch die deutschen Landesfürsten im Wege. Die Turner
und Studenten erhoben immer stärker den Ruf zur Einheit und als der Dichter Kotzebue durch den Studenten
Sand ermordet wurde, wurde allgemein in Deutschland
die Turnsperre verhängt und damit alle nach dem Vorbild der Hasenheide entstandenen Turnplätze geschlossen. Jahn selbst wurde nach Freyburg a. d. Unstrut bei
Naumburg verbannt und jahrelang unter polizeiliche Aufsicht gestellt.
Erst Anfang der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts wurden
die Verbote aufgehoben, und sofort entstanden überall
wieder Turnplätze (so zum Beispiel auch in Frankfurt,
Offenbach, Hanau, Darmstadt und Mainz und in einigen
kleineren Orten) und bildeten sich Turngemeinden. Auch
in Fechenheim tat sich 1843 eine Reihe von jungen Männern zusammen, um zu turnen. 1846 wurde der erste
Turnplatz eröffnet. Unter den am 3. Feldbergfest 1846
teilnehmenden Vereinen war auch Fechenheim. Am
9. Juli 1846 wurde eine schwarz-rot-goldene Fahne in
Anwesenheit von Friedrich Ludwig Jahn, der damals als
Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung in
der Paulskirche angehörte, geweiht, und zwar auf der
Mainkur.
Dort hatten seit 1840 Turntage, das heißt Versammlungen von Vertretern von Turngemeinden aus dem RheinMain-Gebiet, stattgefunden. Die Mainkur war leicht mit
dem Schiff zu erreichen und bot im Hotel mit Gartenwirtschaft von Petermann, das sich damals auf dem heutigen Cassella-Parkplatz befand, günstige Unterkunft.
Die Fechenheimer Turngemeinde aber geriet bald in
politisches Fahrwasser. In Hanau war Ostern 1848 der
Versuch gescheitert, einen Deutschen Turnerbund zu
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gründen mit Freiheit der politischen Entscheidung für
den Einzelnen bei Neutralität des Bundes. Die Anhänger
der Republik „als einzig vernunftgemäße Regierungsform“ hatten den Turntag verlassen und sich zum Demokratischen Turnerbund zusammengeschlossen.
Im Gegensatz zu dem Frankfurter Turnvater August Ravenstein, der sich gegen die Politisierung des Turnens
wandte, schloss sich die Frankfurter Turngemeinde dem
Demokratischen Turnerbund an. An diesen richtete die
Fechenheimer Turngemeinde am 8. Februar 1849 folgenden Brief, der im Archiv des Frankfurter Turnvereins
noch heute vorhanden ist: „Da in der letzten Versammlung beraten worden ist, dass jede Turngemeinde,
welche sich dem Demokratischen Turnerbund angeschlossen hat, zur Versicherung eine Bescheinigung abgeben soll, so bescheinigen wir hiermit, daß sich unsere
Turngemeinde mit 20 Mitgliedern angeschlossen hat.“
Dass sich die Fechenheimer Turner ganz revolutionär gebärdeten, zeigt ihre Teilnahme an einer Massenversammlung auf dem Marktplatz in Hanau am 28. Februar 1848,
sowie ihr Versuch, am ersten Pfingstfeiertag 1848 bewaffnet nach Offenbach zu marschieren, da dort ein Volksaufstand ausgebrochen sei. Doch die damalige
Schiffsbrücke war bereits abgefahren. Als dann die Truppen in Fechenheim durchzogen, um den in Baden ausgebrochenen Volksaufstand, an dem sich rund 200
Turner aus Hanau beteiligten, niederzuschlagen, mussten sich die Turner sehr zurückhalten, denn die einfache
Turnjacke machte den Träger als Republikaner verdächtig. Anfang 1850 wurden die Turngemeinden entweder
von den Landesregierungen aufgelöst oder lösten sich
selbst auf, so auch in Fechenheim. Die Fahne, die einige
Zeit im Heu versteckt war, wurde später für sieben Gulden verpfändet und diente einige Zeit einem Bauern aus
Niederdorfelden als Bettdecke.
Doch nach der Gründung des Turnvereins am 20. August
1860 wurde die Fahne, zwar stark mitgenommen, wieder nach Fechenheim zurückgebracht. Obwohl sie nur
noch einige Fetzen zeigte, wurde diese alte Fahne von
den Mitgliedern Ph. Craß, Wilh. Kühn, J. Müller und
Fr. Wilhelm Ewald zum Deutschen Turnfest 1889 in München mitgenommen. Ihr endgültiges Schicksal aber
wurde erst im Zweiten Weltkrieg besiegelt, als sie bei
einem Fliegerangriff, dem die Turnhalle am 18. März
1944 zum Opfer fiel, verbrannte.
Turnertreffen auf der Mainkur
Im Winter 1840 fand die erste Turnerversammlung auf
der Mainkur statt. Es war die erste turnerische Aktion in
ganz Deutschland. Ja, von da an bürgerte sich auf Vorschlag des Hanauers Christian Lautenschläger der alte
deutsche Gruß „Gut Heil“ als Turnergruß ein. Zum ersten Mal war dieser Gruß bei der Einweihung der „Allgemeinen städtischen Turnanstalt“ in Plauen im Vogtland
im Jahre 1840 verwandt worden.
An der Mainkur lag eine klare Quelle, der Hollerborn,
und bot den zahlreichen Fuhrleuten auf der Hanauer
Landstraße sowie den Flößern und Leinreitern Gelegenheit, die Pferde zu tränken und selbst den Durst zu stillen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war dann hier ein
Wirtshaus entstanden, das 1826 Justian Petermann erwarb. Dieser baute das Anwesen großzügig aus und
legte einen großen Garten an, der mit Platanen eingefasst war. Seitdem hieß es Hotel und Gartenwirtschaft,
kurz Petermanns Garten genannt.
Zugute kam ihm, dass die Mainkur am Schnittpunkt der
Hanauer Landstraße mit der Landstraße Fechenheim –
Bergen – Bad Vilbel lag. Außerdem war an der Mainkur
eine Anlegestelle des Marktschiffes, das täglich von
Frankfurt nach Hanau verkehrte. Schließlich war auch,
seitdem 1847 die Hessische Ludwigsbahn eröffnet
wurde, hier der Bahnhof Mainkur.
Daher kam es, dass der Petermanns Garten eine günstige Gelegenheit für Zusammenkünfte bot und die nutzten die Turner aus. Leider hat C. Ziegler in seiner
Geschichte Fechenheims im Abschnitt „Mainkur“ die
Turnerzusammenkünfte nicht erwähnt. Diese fanden in
den 40er und 60er Jahren des 19. Jahrhunderts statt.
Hier wurden die gemeinsamen Turnfeste, die 1841 in
Frankfurt, 1842 in Mainz und 1843 in Hanau stattfanden,
vorbereitet. Hier wurde auch von August Ravenstein aus
Frankfurt und August Schärttner aus Hanau der Plan, gemeinsame Volksfeste mit Wettturnen auf dem Feldberg
zu veranstalten, beraten und ausgestaltet. So heißt es in
der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum des Maingaues,
der auf der Mainkur am 7. Oktober 1860 gegründet
wurde.
Besonders bedeutsam für Fechenheim war ein Turnertreffen auf der Mainkur im Juli 1848, an dem auch der
Turnvater Friedrich Ludwig Jahn, der damals Abgeordneter im Parlament in der Frankfurter Paulskirche war,
teilnahm und die schwarz-rot-goldene Fahne der
Fechenheimer Turner weihte.
Die Mainkur um 1860
Von 1860 an sollten künftig am 1. Sonntag jeden zweiten
Monats Turnversammlungen auf der Mainkur stattfinden.
Doch diese erregten bald die Aufmerksamkeit der Kurhessischen Regierung, zumal nicht nur Mitglieder der
Vereine als Abgeordnete teilnahmen, sondern ganze
Vereine geschlossen anrückten. So kam es, dass durch
eine Verfügung der Kurfürstlichen Polizei-Direktion zu
Hanau vom 22. Mai 1861 die Versammlungen auf der
Mainkur verboten und der Fechenheimer Ortsvorstand
beauftragt wurde, zukünftige Versammlungen zu verhindern. Von da an wurden die Zusammenkünfte der Turner auf das Gebiet der benachbarten Länder Hessen,
Nassau und Frankfurt verlegt.
Der Petermannsche Garten, der so viele Turnerversammlungen beherbergt hat, wurde 1868 für 85 000 Gulden
an das Heilig-Geist-Hospital verkauft. Die Gasträume
wurden in ein „Rekonvaleszentenhaus“ für weibliche
Kranke umgewandelt und die Wirtschaftsgebäude samt
mehr als 60 Hektar Ackerland verpachtet. Zuletzt war
dort das Hofgut Fix (Junior).
1902 wurde dann das Anwesen an die Cassella verkauft.
Die schöne Platanenallee fiel dem von Cassella angelegten Kohlenlager zum Opfer, der Gebäudekomplex wurde
erst Ende der 70er Jahre abgerissen und auf dem Gelände ein großer Parkplatz errichtet.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Bei der TSG…
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Im Rest der Welt…
1811
Friedrich Ludwig Jahn eröffnet den ersten Turnplatz in
der Hasenheide bei Berlin.
1849
8. Februar: Brief der Fechenheimer Turngemeinde an
die Frankfurter Turngemeinde (Bestätigung, dass sie
sich dem „Demokratischen Turnerbund“ mit 20
Vereinsmitgliedern angeschlossen haben.
1850
1840
Im Winter die erste Turnerversammlung auf der
Mainkur. Es war die erste turnerische Aktion in ganz
Deutschland.
James Prescott Joule stellt das Stromwärmegesetz auf.
1860
Am 20. August Gründung des Turnvereins Fechenheim.
1843
In Fechenheim taten sich einige junge Männer
zusammen um zu turnen.
Die Turngemeinden wurden entweder von den Landesregierungen aufgelöst oder lösten sich selbst auf, so
auch in Fechenheim.
Anfang der (18)40-er Jahre Aufhebung der Turnsperre
und weiterer Verbote. Es entstanden sofort überall
wieder Turnplätze, so zum Beispiel auch in Frankfurt,
Offenbach, Hanau, Darmstadt und Mainz und in
einigen kleineren Orten bildeten sich Turngemeinden.
Fechenheim, das Bauern- und Handwerkerdorf hat
rund 1200 Einwohnern und etwa 160 Häusern.
Am 29. August Ausflug in den Wald, wo man Freiübungen vorführte und Pyramiden stellte.
Im Herbst mietet man einen Garten am Main als
ersten Turnplatz.
An Weihnachten erster Turnerball im Gasthaus
„Zum Schwan“, der zur Tradition wird.
Ein Stimmzählapparat für das Parlament von Werner
von Siemens erspart das Ausfüllen, Einsammeln und
Auszählen von Stimmzetteln.
Arthur Schoppenhauer stirbt in Frankfurt am Main.
Die gesamte deutsche Turnerschaft trifft sich in Coburg
zum Deutschen Turnfest.
7. Oktober Gründung des Maingaues auf der Mainkur.
1846
Eröffnung des ersten Turnplatzes in Fechenheim.
Turnvater August Ravenstein war zugegen.
Teilnahme am 3. Feldbergfest.
1848
28. Februar: Teilnahme an einer Massenversammlung
auf dem Marktplatz Hanau.
1. Pfingstfeiertag: Versuch bewaffnet nach Offenbach
zu marschieren, da dort ein Volksaufstand ausgebrochen
sei.
9. Juli: Weihung der Schwarz-Rot-Goldenen Fahne von
den Fechenheimer Turnern in Anwesenheit von
Friedrich Ludwig Jahn (Abgeordneter der Frankfurter
Nationalversammlung) auf der Mainkur.
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Jean Bernard Leon Foucault
verwendet in Bogenlampen
Retortenkohle und einen
Uhrwerkmechanismus als
Nachführungseinrichtung für
die Kohlestäbe.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1861
Am 4. August Teilnahme an der „Erstürmung“ von
Hochstadt durch Turner, um ihre dort verhafteten
Turnbrüder zu befreien.
1866
Alfred Krupp stellt einen Dampfhammer (Fritz) mit 1000
Zentner Fallgewicht vor.
Deutscher Buchdruckerverband wird gegründet.
Frauen fordern freie Berufswahl.
Phillip Reis führt Telefon vor.
Am 16. August Meldung der Fechenheimer Turnvereinsmitglieder durch den Ortsvorstand an die
kurhessische Polizeidirektion in Hanau.
1867
Durch Polizeiverfügung wird dem Turnverein der
Beitritt zu einem Verband untersagt. Deshalb
Besuch von Turnerversammlungen „im Ausland“,
so am 1. September in Höchst.
Der Verein ist auf dem Turntag in Offenbach vertreten.
Werner von Siemens entdeckt das Dynamoprinzip zur
kontinuierlichen Erzeugung von Strom.
Marx veröffentlicht den ersten Band von „Das Kapital“.
22. Mai: die Turnversammlungen auf der Mainkur
wurden verboten.
1868
1862
Teilnahme an einem Turnfest in Bockenheim.
Einige Mitglieder erhalten Preise.
Weltausstellung in London.
Gewerbefreiheit in Sachsen, Württemberg und Baden.
Am 18. August Besuch des 3. Mittelrheinischen
Kreisturnfestes in Gießen.
1869
Am 7. Mai: Einweihung eines Turnplatzes in der
heutigen Baumertstraße.
1863
Am 20. September wird die neue Fahne geweiht, eine
Standarte.
Am 18. Oktober Teilnahme an der 50-jährigen Gedenkfeier der Schlacht bei Leipzig im Lamboywald bei
Hanau.
In Bayern wird eine nach preußischem Vorbild
ausgearbeitete Wehrerfassung eingeführt.
Erste U-Bahn in London.
In Württemberg wird die erste deutsche
Rotkreuzgesellschaft gegründet.
Am 30. Mai nimmt der Verein am Schau- und
Werbeturnen in Kesselstadt teil und am 9. August
in Hanau.
1870
Turnverein weiht seine Fahne, eine Standarte.
Am 26. Juni besucht der Verein das Schau- und
Preisturnen in Bockenheim.
1864
1865
BASF wird gegründet.
Die Deutsche Bank wird konzessioniert.
Deutsch-Französischer Krieg.
Es entstanden die ersten Gebäude der chemischen
Fabrik Cassella & Co. im nördlichen Teil der
Fechenheimer Gemarkung.
Erste deutsche Zigarettenfabrik wird in Dresden
gegründet.
16
Gründung des Deutschen Alpenvereins.
1871
„Max und Moritz“ von Wilhelm Busch wird
veröffentlicht.
Gründung des Deutschen Reiches.
US-Präsident Lincoln wird erschossen.
Wilhelm I. wird Deutscher Kaiser.
Berlin wird Reichshauptstadt.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1872
Am 18. August Teilnahme am Turnfest in Offenbach.
1878
Preußen erlässt Gesetz, dass die Schulen unter
Staatsaufsicht stellt.
Die Dresdner Bank wird gegründet.
1873
Großer Börsenkrach in Berlin.
Am 1. Januar gründet der Verein eine Turn-, Spar- und
Leihkasse, eine eingetragene Genossenschaft mit dem
Recht einer juristischen Person. Sie bleibt bis 1961
bestehen.
In Gotha wird das erste Krematorium in Betrieb
genommen.
Erster deutscher Fußballverein in Hannover gegründet.
1879
Entdeckung des künstlichen Süßstoffs Saccharin.
Drahtklammerheftung (Heftmaschine) für Bücher
erfunden.
Vorführung einer elektrischen Eisenbahn auf der
Berliner Gewerbeausstellung durch Siemens.
1874
Der Verein beschließt, eine Turnhalle bauen zu lassen.
In Preußen wird die Zivilehe (Standesamt) eingeführt.
Synthetischen Vanillin hergestellt.
1880
Der Verein beteiligt sich am 5. Deutschen Turnfest in
Frankfurt am Main.
1875
Am 2. Mai wird die Turnhalle in der Baumertstraße
eingeweiht.
Erfindung des Kühlschranks mit Ammoniakkreislauf.
Carl Hagenbeck veranstaltet seien erste Tierschau
in Hamburg.
Der Duden erscheint.
1881
Netzätzung: Neues Verfahren beim Bilderdruck.
Einwohnerzahl von Berlin erreicht die 1-Mio.-Grenze
In Berlin und Mühlhausen entstehen die ersten
Ortstelefonnetze mit Handvermittlung.
Ansiedlung der Mitarbeiter der Cassella & Co in
Werkswohnungen.
1882
1876
TBC-Erreger entdeckt.
Otto-Motor zum Patent eingereicht.
CVJM wird in Berlin gegründet.
Erste Bayreuther Festspiele.
Erstes Konzert der Berliner Philharmoniker.
Erste Ärztin in Berlin zugelassen.
Erste elektrische Straßenlampen in Berlin.
Graham Bell präsentiert das erste brauchbare Telefon.
1883
1877
18
Nach 632 Jahren vollendet: der Kölner Dom.
Das Gesetz über die obligatorische Fleischbeschau
tritt in Kraft.
Der Reichstag billigt das erste deutsche
Krankenversicherungsgesetz.
„Ullstein Verlag“ wird gegründet.
Das Halma-Spiel wird erfunden.
Grundstein der Werft „Blohm und Voss“.
Elektrische Tauchsieder wird vorgestellt.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1884
1890
Der erste fotografische Rollfilm wird patentiert.
1885
Am 18. Juli Feier des 25-jährigen Stiftungsfestes.
24 auswärtige Vereine nehmen daran teil. Präsident
des Vereines ist Schneidermeister Wilhelm Lenz.
Schon länger bestehende Gegensätze führen zur
Gründung des Turnvereins „Vorwärts“ am 4. Juli im
Gasthaus „Zur Schanz“. Vorsitzender wird Jean Puth.
Zum 7. Deutschen Turnfest in München vom
28. - 31. Juli entsendet der Turnverein eine Abordnung
mit der 1848 geweihten Fahne.
Der 1. Mai wir zum „Kampftag der Arbeiterbewegung“
erklärt.
Das erste künstliche Gelenk wird implantiert.
Der Turnverein zählt 156 Mitglieder.
Erste Fahrt eines Motorrads.
Ludwig Walzer wird Vierter beim Feldbergfest.
Erfindung des Druckknopf.
Die Freiheitsstatue erreicht den Hafen von New York.
1891
Die ersten Briefmarkenautomaten (London).
Gründung des 1. deutschen Skiclub in Todtnau.
1886
Die Spülmaschine wird patentiert.
1892
Die Erfindung der Rolltreppe wird patentiert.
Anmeldung zum Patent: Der Dieselmotor.
1887
Der Athletenklub zweigt sich vom Turnverein ab.
Erfindung des Grammophon und der Schallplatte.
1893
Die ersten drei Bände von „Winnetou“.
1888
Beide Vereine erringen auf dem Feldbergfest die
ersten Erfolge für Fechenheim. Die Sieger erhielten
Eichenkränze.
Weltausstellung in Chicago.
Der Schimmelreiter von Theodor Storm erscheint.
8000 Hamburger sterben an Cholera.
Apotheke als weltweit „erste Tankstelle“ für
Bertha Benz.
Der Reißverschluss wird erfunden.
Erstes elektrisches Bügeleisen.
1894
1889
20
Beide Vereine halten gemeinsam vom 5. - 7. Juli das
Gauturnfest des Maingaues ab.
Den 1. Preis erhält das Turnvereinsmitglied Friedrich
Karl Meier.
Der Eifelturm wird fertig gestellt.
Insgesamt werden 24 Preise errungen.
Erstbesteigung des Kilimandscharo
Teilnahme am Deutschen Turnfest in München .
Die ursprüngliche alte Fahne, obwohl nur noch in
Fetzen, wurde mitgeführt.
Erster Musikautomat.
Der Turnverein „Vorwärts“ weiht am 17. Juni seine
Fahne.
Weltausstellung in Paris.
Die Tower Bridge wird fertig gestellt.
Das Reichstagsgebäude in Berlin ist nach 10-jähriger
Bauzeit fertig.
Hermann Hollerith erfindet die Lochkartenmaschine.
1895
Die Entdeckung der Röntgenstrahlen.
Der Kinematograph wird patentiert.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1896
1899
Franz Groh vom Turnverein „Vorwärts“ wird Sieger auf
dem Gauturnfest.
Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen
(295 Olympioniken).
Turnplatz und Turnhalle (von 1869) in der Baumertstraße
wurden für 7.000 Mark verkauft.
Otto Lilienthal bei Flugversuch tödlich verunglückt.
Auf dem Mittelrheinischen Kreisturnfest erhält Heinrich
Kaiser ein Ehrendiplom.
Erstmals werden weibl. Studierende zum Staatsexamen
zugelassen.
Aspirin wird als Warenzeichen eingetragen.
Erste elektrische Droschke in Berlin in Betrieb.
Erste elektrische U-Bahn in Europa (Budapest).
Für 5.250,– Mark ein Grundstück in der Götzstraße
erworben. Hierauf soll eine große Turnhalle errichtet
werden.
1897
197 Mitglieder und Zöglinge ( 14 - 18-jährige) im
Turnverein 1860. Er weiht vom 11. – 13. September
seine neue Turnhalle ein. Die Baukosten beliefen sich
auf 30.000 Mark. Den Vorstand bilden Wilhelm Lenz
(Vorsitzender seit 1876), Wilhelm Kühn (Schriftführer
und Kassierer), Heinrich Kaiser (1. Turnwart).
1900
Sebastian Kneipp stirbt.
Caritasverband gegründet.
Justus Müller wird wieder Ehrensieger auf dem
Feldbergfest.
Der Deutsche Fußballbund wird gegründet.
Erster kommerzieller Zeppelin (LZ1).
Motorisierte Droschken (Taxis) prägen zunehmend das
Stadtbild.
Weltausstellung und II. Olympischen Spiele zusammen
in Paris. Olympiade erhält kaum Beachtung.
Die Braunsche Röhre wird erfunden.
Einwohnerzahl von Fechenheim auf rund 6.200
gestiegen.
Justus Müller vom Turnverein Vorwärts wird
Feldbergsieger im Vierkampf.
Turnverein Vorwärts kauft ein Grundstück in der
Pfortenstraße und errichtet darauf eine kleine
Turnhalle, verbunden mit einem Turnplatz.
Der Turnverein entsendet eine starke Abordnung zum
Deutschen Turnfest nach Hamburg.
1901
Der Turnverein 1860 weiht am 7. Juli seine neue Fahne.
Offizielle Eröffnung der Wuppertaler Schwebebahn.
Der Turnverein „Vorwärts“ gründet eine Gesangsabteilung.
Sicherheitsrasierapparat (Gillette) wird erfunden.
1902
1898
Der Turnverein „Vorwärts“ erstellt auf dem 1897 in der
Pfortenstraße gekauften Grundstück eine Turnhalle und
weiht sie vom 18.- 20. Juni ein.
Justus Müller wird Ehrensieger auf dem Feldbergfest.
Der Turnverein „Vorwärts“ hat 110 Mitglieder.
22
Nahe Leipzig kommt es zum ersten offiziellen
deutschen Marathon.
In Deutschland finden die ersten nationalen
Leichtathletikmeisterschaften statt.
Der Turnverein 1860 gründet eine Gesangsabteilung,
den späteren Sängerchor.
1. Preis im Kugelstoßen auf dem Feldbergfest für
Franz Veltum.
Der Deutsche Tennis Bund wird gegründet.
Robert Bosch erfindet die Zündkerze.
Erste deutsche Volkshochschule in Berlin.
Erste elektrische Schreibmaschine.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1903
Der Turnverein 1860 ist mit einer starken Abordnung
beim Deutschen Turnfest in Nürnberg vertreten.
Jean Paul ist Fahnenträger. Heinrich Krämer erhält dort
einen Preis im Sonderwettturnen. Justus Müller wird
Achter im Dreikampf.
1905
Erster deutscher Fußballmeister „VfB Leipzig“.
Erste Tour de France.
Erste Polizistin Deutschlands in Stuttgart.
Prototeddy Marke Knopf-im-Ohr.
Feldbergturnfest: Justus Müller zum dritten Mal
Ehrensieger.
„1860er und Vorwärts“ besuchen das Röhnturnfest.
Justus Müller wird 1. Sieger.
Erreger der Syphilis entdeckt.
Heinrich Kaiser kehrt mit einem Eichenkranz vom
Spicherer Bergturnfest zurück.
Erste gelungene Hornhautübertragung.
Im Juli spaltet sich vom Turnverein die Turngemeinde
ab. Georg Craß wird ihr erster Vorsitzender.
Eine größere Bedeutung erlangt sie nicht und löst sich
1914 wieder auf.
Jules Verne stirbt.
Erste elektrische Stahlöfen in Deutschland.
1906
Turnverein 1860: Wilhelm Lenz wird Ehrenvorsitzender.
Internationaler Notruf „SOS“ eingeführt.
Heinrich Ewald Vorsitzender. Heinrich Kaiser Ehrenturnwart.
Das erste Grand Prix Rennen für Automobile findet
statt.
Die Freie Turnerschaft verlegt ihre Übungsstätte in den
„Kaiser Friedrich“.
Mitglieder über 150, davon 100 aktive und dazu
60 Schüler.
1907
Der Turnverein 1860 gründet eine Altersriege.
Entwicklung der Zahnpasta.
„1860er und Vorwärts“ führen als Fechenheimer
Turnerschaft das Gauturnfest durch.
Eröffnung des Tierparks Hageneck, Hamburg.
Gründung von „EDEKA“.
Die Turngemeinde weiht eine Fahne.
1908
„1860er und Vorwärts“ beteiligen sich am 11. Deutschen
Turnfest in Frankfurt am Main. Mehrere Teilnehmer sind
erfolgreich.
1904
24
Der Turnverein 1860 gründet eine Fechtriege.
Höhensonne wird eingeführt.
Justus Müller erhält den 1. Preis auf dem Kreisturnfest
in Koblenz.
Das Kinderschutzgesetz tritt in Kraft.
Am 10. August gründen 42 Genossen im Gasthaus
„Zum Engel“ die Freie Turnerschaft Fechenheim.
Vorsitzender wird Heinrich Meyer sen.
Gründungsfeier am 18. September
3. Olympische Spiele in St. Louis.
Der Weltverband FIFA wird ins Leben gerufen.
In den USA wird die Fließbandproduktion in den
Fordwerken eingeführt (Ford T).
1909
Gründung einer Turn-Damenriege im Turnverein 1860.
Erste kommerzielle Airline der Welt, die „Deutsche
Luftschifffahrt-AG“ nimmt ihren Flugbetrieb auf.
Die Idee zur Jugendherberge wird geboren.
Erster Mensch am Nordpol.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1910
Heinrich Krämer gründet beim Turnverein 1860 eine
Mädchenabteilung.
Tibet wird von China erstmals annektiert.
Der Dalai Lama flüchtet nach Indien.
Eine Spielabteilung wird ins Leben gerufen.
Erste Bauchspiegelung am Menschen.
Mitgliederzahlen:
Brettspiel „Mensch ärgere dich nicht“ wird zu einem
der beliebtesten Spiele Deutschlands.
Turnverein Vorwärts
ca. 200
Turnverein 1860
323 + 36 Zöglinge,
18 Damen + 60 Schüler,
100 Schülerinnen,
18 Fechter
Erste Frau erwirbt Pilotenschein.
3,5% der Berliner Wohnungen sind an das
Elektrizitätsnetz angeschlossen.
Die Fechenheimer Turnerschaft „1860er und Vorwärts“
führt das Gauturnfest durch in Verbindung mit dem
50-jährigen Jubiläum des Maingaues, dem 50-jährigen
des Turnvereins 1860 und dem 25-jährigem Jubiläum
des Turnverein Vorwärts. Der Festplatz befand sich auf
dem Wiesengelände neben dem älteren Teil des
Fechenheimer Friedhofs. Aus diesem Anlaß wird ein
Jahn-Denkmal in Fechenheim errichtet.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1911
1914
Die Freie Turnerschaft weiht Ihr Banner.
Erste Menschen am Südpol.
M. Bauscher vom Turnverein Vorwärts wird Erster auf
dem 58. Feldbergfest.
Erster internationaler Frauentag.
1912
Beginn des 1. Weltkrieges.
Panamakanal wird eröffnet.
Büstenhalter wird patentiert.
1915
Die Freie Turnerschaft kauft das Anwesen Burglehen
Nummer 7.
Einführung des Sportabzeichens.
Teilnahme der Freien Turnerschaft am 1. Süddeutschen
Arbeiterturnfest in Nürnberg.
Erste Telefonzelle in Berlin.
„1860er und Vorwärts“ nehmen am Deutschen Turnfest
in Leipzig teil.
Im ersten Weltkrieg dient die Turnhalle der 60er als
Lazarett. Das Turnen wird in bescheidenem Maß in der
„Stadt Offenbach“ aufrechterhalten.
Lebensmittelmarken in Deutschland für Brot und Milch.
Titanic sinkt nach Kollision mit Eisberg.
In Mittel- und Süditalien sterben rund 30.000 Menschen
bei einem Erdbeben.
Die Biene Maja und ihre Freunde erscheint als Buch.
1916
Erstmals in der Geschichte der deutschen Leichtathletik
finden in München öffentliche Frauenwettkämpfe statt.
Im Deutschen Kaiserreich wird die Sommerzeit
eingeführt.
Einer der verlustreichsten Schlachten des Ersten
Weltkrieges: „Verdun“.
1913
Albert Schweizers „Lambarene“ entsteht.
Entdeckung der Ozonschicht.
DLRG wird gegründet.
Erstes Kreuzworträtsel der Welt erscheint.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1917
1922
Revolution in Russland.
Gründung des Deutschen Institutes für Normung e.V.
(DIN).
Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg.
1918
Die Welt schließt wieder Frieden.
Der Kaiser dankt ab, Ausrufung der ersten deutschen
Republik.
1919
Der alte Turnverein nimmt seinen allgemeinen
Übungsbetrieb in einer Schulturnhalle wieder auf.
Die freie Turnerschaft besucht das 1. Bundesfest des
Atus Leipzig.
Wilhelm Lenz wird Vorsitzender der 60er.
Hansaplast kommt auf den Markt.
In Leipzig findet das erste Deutsche ArbeiterTurn- und Sportfest mit 70.000 Aktiven statt.
Es beginnen die großen Schauturnen der 60er und
85er sowie die Winterfeste der Freien Turner.
Tutanchamun wird entdeckt.
Der Zusammenschluss aller Fechenheimer Turn- und
Sportvereine scheitert. Initiatoren waren Franz Veltum
und Willi Lotz.
Jonny Weissmüller aus den USA als Schwimmwunder
(100 m als erster Mensch unter einer Minute).
Der Film lernt sprechen.
Es bildet sich am 1. Juli die Turn- und Sportgemeinde
1885 Fechenheim, die im gleichen Jahr eine neue
Fahne weiht. 1. Vorsitzender wird Willi Lotz,
2. Vorsitzender Justus Müller.
Einführung der allgemeinen Schulpflicht in
Deutschland.
Friedensvertrag von Versailles.
Wahl zur Nationalversammlung in Deutschland:
Zum ersten Mal sind Frauen wahlberechtigt und wählbar.
1920
Voller Turnbetrieb nach Wiederinstandsetzung in der
großen Turnhalle des Turnverein 1860.
Die staatliche Eisenbahn erhält die Firmierung
„Reichsbahn“.
Gründung einer Handball-Abteilung.
Leiter Theodor Müller.
Olympische Spiele in Antwerpen. Deutschland darf
nicht teilnehmen. Das Laufwunder Paavo Nurmi holt
sich dreimal die Gold- sowie einmal die Silbermedaille.
Vereinsvorsitzender, nach wie vor, Heinrich Ewald,
Oberturnwart und gleichzeitig Leiter aller
Turnabteilungen Georg Stein, Leiter der Fechtriege
Konrad Bauscher.
Erste Salzburger Festspiele.
Prohibition in Amerika (bis 1932).
Auch die 85er gründen eine Handball-Abteilung.
Leiter Karl Bongartz.
Ferner bildet sich ein Spielmannszug.
1921
30
Im Turnverein 1860 Gründung des Doppelquartetts
„Die Freudenspender“.
Deutschlands erste Autobahn, die AVUS in Berlin wird
freigegeben.
Es wird eine Hockeyabteilung ins Leben gerufen.
Das Deutsche Turn- und Sportabzeichen ist erstmals
auch von Frauen zu erwerben.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1923
Willi Sprankel gründet eine Akrobaten-Abteilung im
Turnverein 1860.
Der deutsche Rundfunk sendet zum ersten Mal.
Der Boxclub Heros schließt sich dem Verein als
Abteilung an.
Servobremse und elektrischer Scheibenwischer werden
erfunden.
Beide Turnvereine besuchen das Deutsche Turnfest in
München.
Mustafa Kemal (Atatürk) ruft die türkische Republik aus.
Christine Schiebener (Diem) und Emilie Haas
(Brethauer) sind die ersten Turnerinnen, die einen
Eichenkranz auf einem Deutschen Turnfest erringen.
Die Geschichte des öffentlichen Rundfunks in
Deutschland beginnt.
Es beginnen die beachtlichen Erfolge der Turnerinnen
und Turner aller drei Vereine. Heinrich und Jean Müller
ragen heraus, beide springen auch über 3,20 m
Stabhoch – mit einer Eisenstange.
MAN stellt den ersten LKW mit Dieselmotor vor.
Für 1 Billion Papiermark erhält man eine Rentenmark.
Erstmals das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
Die Gemeinde stellt am Wald ein abgeholztes Gelände
zur Verfügung. Die 60er und die Freien Turner schaffen
daraus eigene Sportplätze. Vermutlich Vorläufer der
heutigen Bezirkssportanlage Birsteiner Straße.
1924
Das erste Planetarium entsteht (in Jena).
1. Olympische Winterspiele in Chamonix.
8. Olympische Sommerspiele in Paris.
1925
Hermann Weigand wird Oberturnwart bei den 60ern.
Mitgliederzahl der 60er ist auf rund 600 gestiegen.
Die Kleinbildkamera Leica erblickt das Licht der
Fotowelt.
Heinrich Klein wird Frauenturnwart.
Die Urknalltheorie wird begründet.
Der erste Teil von Hitlers „Mein Kampf“ wird
veröffentlicht.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1926
Die Turnerjugendgruppe „Jahnschar“ trennt sich vom
Turnverein 1860.
1928
Die Deutsche Lufthansa wird gegründet.
Erfolgreiche Versuche mit Fernsehübertragung.
„1860er und Vorwärts“ besuchen mit Erfolg das
Deutsche Turnfest in Köln.
Entdeckung des Penicillin.
Christine Diem ist die erfolgreichste Turnerin der 20er
Jahre. An drei Deutschen Turnfesten, fünf Kreis- und
zwölf Gauturnfesten hat sie erfolgreich teilgenommen.
Uraufführung der „Dreigroschenoper“.
Erste in Deutschland gebaute Moschee in Berlin.
Erstveröffentlichung von „Emil und die Detektive“.
Eingemeindung von Fechenheim nach Frankfurt.
1927
Einführung der Arbeitslosenversicherung.
Charles Lindbergh fliegt nonstop von New York nach
Paris.
Erste Miss Deutschland Wahl.
1929
Die freie Turnerschaft feiert ihr 25jähriges Jubiläum
(über 300 Mitglieder).
Erstes EEG, Entwicklung der eisernen Lunge und des
Herzkatheter.
Die Turnvereine führen als Fechenheimer Turnerschaft
das 55. Gauturnfest des Gaues Main-Offenbach-Hanau
in Fechenheim durch. Großer Festzug aller teilnehmenden Vereine.
Thomas Mann erhält den Nobelpreis für Literatur.
Erfindung der Quarzuhr.
Weltwirtschaftskrise: An der Wallstreet fallen die Kurse
ins Bodenlose.
1930
Mitglieder des Turnvereins 1860 gründen den
Carneval-Club „Die Fechemer Dutte“. Der nach 1945
als selbstständiger Verein fortgeführt wird.
SA und SS werden verboten.
Max Schmeling wird in New York Box-Weltmeister im
Schwergewicht.
Erste Fußballweltmeisterschaft in Montevideo
(Uruguay).
34
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1931
Karl Bongart wird Vorsitzender der TSG 1885.
Empire State Building in New York wird eingeweiht.
Erstes Elektronenmikroskop.
1932
Erste Autobahn in Deutschland zwischen zwei Städten
für den Verkehr freigegeben.
Weltrekordschwimmer Johnny Weissmüller wird zum
Leinwand-Tarzan.
Ein 60l-Kühlschrank kostet 460 RM.
1933
Auflösung der Freien Turnerschaft und Beschlagnahme
ihres Vermögens durch die Nazi-Regierung.
Im Turnverein 1860 wird der verdienstvolle 1. Vorsitzende Wilhelm Lenz abgelöst. Seine Nachfolger werden
Hermann Weigand und Konrad Bork.
In der Turn- und Sportgemeinde 1885 gibt am
31. Oktober der Vereinsführer bekannt, „dass sich der
Vorstand aus 51% NSDAP-Mitgliedern zusammensetzen muss und dass die Zeiten der Demokratie
vorbei sind. Das Führerprinzip ist maßgebend. Es gibt
nur noch Wünsche des Vorstandes und der Mitglieder.
Untergehende Weimarer Republik.
Öffentliche Verbrennung von 20.000 Büchern in Berlin
durch die Nationalsozialisten.
Per Gesetz können Inhaber von Ehrenämtern auf
Geheiß der NS suspendiert werden.
Uraufführung des Filmes „King Kong und die weiße
Frau.
Ende der Prohibition in den USA.
Erstes Fernschreibnetz der Welt eingerichtet.
Vereinsführer: Schäfer, Stellvertreter: Karl Bongartz,
Dietwart und Frauenturnwart: Georg Stein,
Oberturnwart: Alfred Rönnfeldt, Obmann für Gesang:
Eugen Weißenseel, Beisitzer: Dr. Glaser.
1934
Die 85er haben 88 aktive Sänger.
Chorleiter ist Heinrich Bingemer.
Alwin Puth wird zum Vereinsführer gewählt und Georg
Müller zum Oberturnwart.
36
Hitler ernennt sich selbst zum „Führer und Reichskanzler“ und übernimmt nun auch das Amt des
Reichspräsidenten.
Erster Filmauftritt von Donald Duck.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1935
1940
Beide Turnvereine feiern ihr 75-, bzw. 50-jähriges
Jubiläum.
Vom Berliner Funkturm wird das weltweit erste reguläre
Fernsehprogramm ausgestrahlt.
Bei den 60ern wird Franz Debus Vereinsführer und
Adolf Schiebener Oberturnwart.
Jesse Owens stellt bei einem einzigen Wettkampf
innerhalb von 45 min. vier neue Weltrekorde auf.
Bei den 85ern wird Heinrich Roser Kassenwart und
Georg Müller Ehrenoberturnwart.
Der Prototyp des VW-Käfer wird von Ferdinand
Porsche vorgestellt.
Die Turn- und Sportgemeinde 1885 ändert ihren
Namen in Turn- und Sportverein 1885.
1941
1936
Bei den 60ern wird Franz Debus seines Amtes
enthoben. Adolf Schiebener tritt zurück.
Theodor Müller und Hermann Weigand führen die
Vereinsgeschäfte.
Deutschland trägt zum 1. Mal die Olympischen Spiele
aus.
Japanischer Überfall auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor.
USA treten in den 2. Weltkrieg ein.
Tesa wird als Dachmarke für Selbstklebetechnik
etabliert.
Konrad Zuse führt den ersten programmgesteuerten
Digitalrechner der Welt vor, den Zuse Z3.
1942
1937
Glenn Miller erhält die erste Goldene Schallplatte der
Musikgeschichte für „Chattanooga Choo Choo“.
Golden Gate Bridge wird eingeweiht
Konrad Zuse entwickelt den Vorläufer des modernen
Computers.
1938
Bei den 85ern wird Heinrich Roser Vereinsführer.
Dreimächtepakt des Deutschen Reich, Italien und
Japan.
Erster Kernreaktor der Welt arbeitet 28 min.
1943
Reichsprogromnacht.
Erster vollständiger, künstlicher Hüftersatz.
Die Turnhalle des TSV 1885 wird beschlagnahmt und
mit ausländischen Arbeitern belegt.
Entwicklung des Nierendialysegerätes.
Die Turnhalle der 60er ist während des Krieges
Getreidelager.
Rote Arme beginnt mit der Eroberung von Stalingrad.
Entdeckung des LSD.
1939
Kriegsbeginn durch deutschen Überfall auf Polen.
Fechenheim hat 11.500 Einwohner.
Marlene Dietrich nimmt die amerikanische
Staatsbürgerschaft an.
Weltrekord über 800 m = 1:46,6 min.
38
1944
Die Turnhalle des Turnvereins 1860 fällt im März einem
Luftangriff zum Opfer und wird völlig zerstört. Mit ihr
verbrennen die alten Turnerfahnen und das gesamte
Archiv.
Alliierte erstürmen an mehreren Stränden der
Normandie Hitlers „Festung Europa“.
Uraufführung des Films „Die Feuerzangenbowle“.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1945
Mit dem Einmarsch der Amerikaner Verbot aller Turnund Sportvereine, die dem Nationalsozialistischen
Reichsbund für Leibesübungen angehört hatten und
Blockierung des Vereinsvermögens.
1949
Ende des „Zweiten Weltkrieges“ in Europa am 8. Mai.
Die erste Atombombe über Hiroschima abgeworfen.
51 Staaten unterzeichnen die Charta der Vereinten
Nationen.
Kunstkraftsport: Die „6 Fechinis“ werden Deutsche
Meister.
13. März: Die 85er beschließen das Weiterbestehen
der Turn- und Sportgemeinde 1885 mit Heinrich Roser
als Vorsitzender.
8. Mai: Martin Schmidt beschwört eindringlich die 60er
und 85er, sich der Sportgemeinschaft anzuschließen.
26. September: Die 85er sind dazu bereit.
1946
Mitglieder der vor 1933 bestandenen Vereine gründen
die Sportgemeinschaft Fechenheim.
Konrad Müller wird Vorsitzender.
Martin Schmidt von der ehemaligen Freien Turnerschaft
verfolgt die Idee eines einzigen Sportvereins in Fechenheim. Doch Hockey-Club und Spielvereinigung 03
bleiben selbstständig. Die Ruderer hatten sich an den
Gesprächen gar nicht beteiligt.
37 Staaten rufen die UNESCO ins Leben.
Die erste Ausgabe „Die Zeit“ erscheint in Hamburg.
Der Vespa-Roller wird vorgestellt.
Produktionsbeginn von Teflon.
Rudi Schuricke besingt die „Caprifischer“.
7. Oktober: Die 60er lehnen ab und beschließen das
Fortbestehen des alten Turnvereins. Vorsitzender wird
Theodor Müller, Oberturnwart Heinrich Haas.
Geturnt werden soll im „Mainbörnchen“.
11. November: Die 85er beschließen den Zusammenschluss zwischen sich und der Sportgemeinschaft zur
Sportgemeinschaft 1885. Vorsitzender wird H. Pohl,
Schriftführer Martin Schmidt, Oberturnwart Herman
Weigand, Leiterin der Turnerinnenabteilung Christel
Debus, Leiterin der Schülerinnenabteilung Greta Seitz.
Laut Erlass vom 10. Januar können Vereine ihre
Zulassung zur Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit
beantragen.
Gründung der BRD und der DDR.
Gründung der NATO.
Erstes SOS-Kinderdorf in Österreich.
Erstmals Currywurst in Berlin.
Der Film „Der dritte Mann“ kommt in die Kinos.
Der erste, dem es gelang: Radprofi Fausto Coppi
gewinnt in einer Saison den Giro d´Italia und die Tour
de France.
Erster Nonstop-Flug um die Erde.
Erster UKW-Empfänger auf dem deutschen Markt.
Die Berlinblockade wird beendet.
26. Dezember: Die 60er veranstalten wieder ihren
traditionellen Weihnachtsball im „Kaiser Friedrich“.
1947
Das zweimillionste Carepaket lindert die Not in
Deutschland.
Nürnberger Prozesse.
„Der Spiegel“ erscheint.
Erfindung des Transistor (steuerbare Halbleiterelement).
1948
Adolf Schiebener wird zum Kampfrichter-Obmann im
HTV berufen.
Laut ministeriellem Erlass vom 16. November sind die
früheren Turn- und Sportvereine als „nicht aufgelöst“
zu betrachten.
Berliner Luftbrücke.
Erstmals erscheinen Bild am Sonntag und stern.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1950
24, Januar: Der Turnverein 1860 erhält die Lizenz
gemäß den von der Militärregierung und der
Hessischen Landesregierung für Vereine festgelegten
Bedingungen.
1953
Gründung der ARD.
Einrichtung des Ministeriums für Staatssicherheit in der
DDR.
Walter Ditzinger und Horst Rumrich werden zum ersten
Mal Deutsche Meister am 2er-Trapez (bis 1959 Wiederholungen des Titels).
Die Aufnahme der 60er in den LSB wird bestätigt.
Erstmals Versuch einer Bauchspeicheldrüsen-Transplantation.
Heinrich Haas wird Turngauvorsitzender von Frankfurt
am Main.
Im März haben die 60er wieder 359 Mitglieder, dazu
109 Kinder.
Erste Nierentransplantation. Krieg zwischen Nord- und
Südkorea.
Beide Vereine besuchen mit Erfolg das Deutsche
Turnfest in Hamburg.
Die Boxabteilung wird aufgenommen.
Die Peanuts erscheinen in den USA.
Die 6 Fechinis (Akrobaten-Gruppe) werden
Deutscher Meister.
Erstes Spiel der Fußballnationalelf nach dem Krieg.
Die gemischte 10 x 100-m-Jugendstaffel der 60er
wird 3. beim 25-jährigen Stadionjubiläum hinter der
SG Eintracht und dem SC 1880.
Volksaufstand in der DDR wird blutig niedergeschlagen.
Das erste „Playboy“-Heft erscheint.
Erstbesteigung des Mount Everest.
Erste Vierschanzentournee.
Krönung von Queen Elizabeth II. Live-TV weltweit.
1954
Emilie Haas übernimmt bei den 60ern die Leitung der
Schülerinnen und Turnerinnen, unterstützt von Emma
Frey.
Deutschland Fußballweltmeister gegen Ungarn in
Bern.
Die Jugendstaffel der 60er wird Turnfestsieger in der
4 x 100 m – Staffel auf dem Lohrbergfest.
Deutscher Gewerkschaftsbund fordert die 5-TageWoche.
Heinrich Haas lädt, als Turngauvorsitzender, die 60er
und die 85er zu Fusionsverhandlungen ein, die
ergebnislos verlaufen. Die Zeit war noch nicht reif dafür.
Mao Tse Tung wird Staatsoberhaupt der Volksrepublik
China.
Erstmals Stereo-Sendungen im deutschen Rundfunk.
1955
Die 60er pachten das „Mainbörnchen“.
Einmillionster Käfer läuft vom Band.
Hermann Weigand (85er) wird 1. Bundessieger auf
dem Bundesaltentreffen in Hameln. Adolf Schiebener
wird Landesmänner-Turnwart im HTV und in den
Männerturnausschuss des DTB berufen.
Impfstoff gegen die Kinderlähmung wird produziert
(Behring Werke).
Beginn des Mutter und Kind-Turnen bei der TSG.
Robert Lembke moderiert zum ersten Mal
„Was bin ich“.
1951
Wilhelm Lenz wird Vorsitzender der 60er.
Dr. Otto Frey wird 2. Vorsitzender und wird im Oktober
nach dem Tod von Wilhelm Lenz dessen Nachfolger.
Emil Zátopek läuft als erster Mensch in einer Stunde
mehr als 20 km.
Soraya und der Schah Reza Pahlavi vermählen sich.
Conny Froboess singt „Pack die Badehose ein“.
Sendestart des Fernsehens in BRD und DDR.
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1956
Die 60er kaufen das „Mainbörnchen“ für 46.250 DM
und verkaufen ihr Trümmergrundstück für 20.000 DM.
Die 85er weihen am 7. Januar ihre neue Turnhalle ein
und feiern darin am 14. Januar ihr Winterfest.
1952
Tausende deutsche Kriegsgefangene kehren aus der
Sowjetunion zurück.
Karl Horn ist Vorsitzender der 85er.
Die 16. Olympischen Sommerspiele in Melbourne,
Reiterspiele in Stockholm, die 7. Winterspiele in
Cortina d´Ampezzo.
Wunderpferd „Halla” von Springreiter H.G. Winkler
erregt große Aufmerksamkeit.
Der erste Zebrastreifen in München.
Einrichtung der Verkehrssünderkartei in Flensburg
beschlossen.
Erster überregionaler Selbstwählverkehr der
Bundespost.
Volksaufstand in Ungarn wird mit Einmarsch der Roten
Armee niedergeschlagen.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1957
Alwin Puth wird erster Vorsitzender der 85er.
1962
EWG wird in Rom gegründet.
Sputnik 1 der Sowjetunion = Erster künstlicher Erdsatellit im All.
Beginn der Unterhaltungsserie „Zum blauen Bock”.
Die Fusionsverhandlungen führen zum Erfolg.
Die 60er und 85er lösen sich auf und es kommt am
24. September zur Gründung der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim (TSG) ab 1. Januar 1963.
Kuba-Krise.
Erster Toter an der Berlin Mauer.
Sturmflut in Hamburg.
Spiegel-Affäre: Strauß geht.
Erster James-Bond-Film.
1958
Erstes Radrennen „Rund um den Henninger-Turm.
Die 60er gründen eine Volleyballabteilung.
Erste Weltausstellung nach dem Krieg in Brüssel.
Mitglieder beider Vereine besuchen mit Erfolg das
Deutsche Turnfest in München.
Der Hula-Hoop-Reifen erobert zuerst die USA, dann
Europa.
Erster voll implantierbarer Herzschrittmacher wird
eingepflanzt.
Erstes nationales Mobilfunknetz (Autotelefonpreis ca.
15.000 DM).
1959
Die Zwei Rudinos werden zum achten Mal
Deutsche Meister am Doppeltrapez.
Maurer und Reicke werden Jugendbeste der
Kunstkraftsportler.
Mattel verkauft die erste Barbie-Puppe.
Innerhalb von zwei Stunden läuft Martin Lauer zwei
Weltrekorde (110 und 200 m Hürden, 13,2 bzw. 22,5
sec.
28. Juni Eintracht Frankfurt : Kickers Offenbach in
Berlin 5 : 3 nach Verlängerung. Eintracht = Deutscher
Meister.
1960
Die 60er feiern ihr 100jähriges im „Mainbörnchen“.
John F. Kennedy wird Präsident.
Die 85er feiern ihr 75jähriges in ihrer Turnhalle.
Eintracht Frankfurt erste deutsche Fußball-Mannschaft
in einem Europapokalendspiel.
Philipp Pleß schreibt am 21. Dezember an Heinrich
Haas einen Brief, in dem er Fusionsverhandlungen
vorschlägt.
Olympische Spiele in Squaw Valley und Rom.
Armin Harry läuft 100 m in 10,0 sec.
1963
Am 1. Januar wird die TSG gegründet. Mit über 900
Mitgliedern stärkster Verein in Fechenheim. 1. Vorsitzender Dr. Otto Frey, 2. Vorsitzender Philipp Pleß,
Oberturnwart Heinrich Haas.
„I have a dream…“die legendere Rede von
Martin Luther King.
Erste Jahreshauptversammlung des neuen Vereins
„TSG Fechenheim“.
Weltweit erste chemische Synthese von Insulin von
Helmut Zahn, Aachen
Emilie Haas, Greta Seitz, Dr. Otto Frey und Heinrich
Roser erhalten die DTB-Ehrennadel.
ZDF geht auf Sendung.
Volleyballer: Meister des hessischen Turnverbandes.
1961
Bau der Berliner Mauer.
Russischer Astronaut Juri Gagarin umkreist als erster
Mensch die Erde.
Contergan wird vom Markt genommen.
Einführung der Antibabypille in Deutschland.
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Die Väter der Fusion: Philipp Pleß und Heinrich Haas
Deutsches Turnfest in Essen von TSG-lern mit Erfolg
besucht.
„Zweite Weg“-Kurse werden eingerichtet um Nichtmitgliedern einen Anreiz zu bieten. Die monatliche
Kursgebühr entspricht dem jeweiligen Monatsbeitrag.
Die Teilnehmer werden nicht automatisch Vereinsmitglieder.
Wunder von Lengede. Tragisches Grubenunglück.
Nach 14 Tagen werden 11 Kumpels geborgen.
Fußballbundesliga in der 1. Saison.
„Dinner for one“ zum ersten Mal im deutschen
Fernsehen.
John F. Kennedy fällt einem Attentat zum Opfer.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1964
Zum ersten Mal erscheint eine Vereinszeitung, gestaltet
von jungen Turnern und Turnerinnen.
Initiator Armin Frey.
Neu bei der TSG: Übungsstunden für „Mutter und
Kind“.
1967
Willy Brand wird SPD-Vorsitzender.
Sepp Herberger nimmt seinen Abschied.
Olympische Spiele in Tokio.
Willi Holdorf siegt im Zehnkampf.
Gründung von Stiftung Warentest.
„Der goldene Schuß“ mit Lou van Burg und
„Einer wird gewinnen“ mit Hans-Joachim Kulenkampff
gehen auf Sendung.
Moderevolution in London: Minirock der Designerin
Mary Quant.
Liesel Westermann ist Sportlerin des Jahres.
Heinrich Haas übernimmt die Redaktion der Vereinszeitung.
Weltweit erste Herztransplantation von Christian Barnard.
Die 4 Fechinis verteidigen ihren Hessischen Meistertitel.
Die Volleyballabteilung löst sich auf.
Konrad Adenauer stirbt.
Sechstagekrieg von Israel und den arabischen Staaten.
Che Guevara wird in Bolivien gefangen und getötet.
Fernsehen wird farbig.
Hippie-Bewegung auf ihrem Zenit.
1968
1965
Neuer Vorsitzender: Walter Hippmann.
Prager Frühling wird durch den Einmarsch der Armeen
von Warschauer Pakt Staaten in die CSSR gewaltsam
beendet.
Das „Mainbörnchen“ wird an die Stadt Frankfurt
verkauft.
Erste Übertragung der Ziehung der Lottozahlen im
deutschen Fernsehen.
Die Fechtabteilung feiert ihr 60jähriges Bestehen.
Boxen: Franz Emig wird Hessischer Vizemeister.
10. November: Stromausfall in New York und dem
Nordosten der USA.
Fritz Kuhn, August Riechemeier und Hans Staab
erhalten die Ehrennadel des DTB.
Die Programmiersprache BASIC wird erfunden.
Der Erweiterungsbau der Turnhalle und die modernisierten Umkleide-, Dusch- und Toilettenräume werden
ihrer Bestimmung übergeben.
Die Militäraktionen gegen Vietnam weiten sich aus.
Fünf Minuten Duschdauer kosten 35 Pfennig. Eine
Betriebsstunde in der TSG-Halle abends 22,50 DM.
Notstandsgesetze.
Ein weiterer „Zweiter Weg“ Kurs wird eingerichtet.
Beteiligung am Deutschen Turnfest in Berlin mit
10 Mitgliedern. Josef Buchberger (18) überspringt im
5-Kampf 1,75 m.
Die Wirtschaftskrise in der BRD ist überwunden.
Langstreckenläufer Ron Clark stellt 9 Weltrekorde auf.
Landesturnfest in Offenbach mit guten Erfolgen der
TSG-Teilnehmer.
1966
Heinrich Roser legt aus Altersgründen seine Vorstandsämter nieder.
Mitgliederstand der TSG: 269 Kinder, 89 Jugendliche,
447 Erwachsene, insgesamt 805, davon 413 männlich,
392 weiblich.
Fritz Kuhn und Erwin Kreis Hessenmeister im
2er Prellball.
Christel Debus und Karl Ewald erhalten die Ehrennadel
des DTB.
Einweihung der Bezirkssportanlage Pfortenstraße am
27. August.
Die Handballer werden Gruppenmeister.
Die 4 Fechinis werden Hessische Meister in der
Parterre-Akrobatik
48
Leichtathletikabteilung: Werner Palmer übernimmt die
Leitung der Abteilung. Anstieg der Mitglieder von
8 auf 78 Schüler, 20 Jugendliche und 10 Aktive.
Es werden mit Erfolg 35 Veranstaltungen besucht und
dabei 30 Mannschaftswettkämpfe bestritten.
Heinrich Haas übernimmt die Geschäftsführung.
Die 68er.
Einführung der Mehrwertsteuer in der BRD.
Die Arbeitslosenquote beträgt 0,8%.
Erste Vereinsbestenliste der Leichtathleten.
Olympische Spiele in Mexiko: Wundersprung von
Bob Beamon 8,90 m.
Heinrich Haas, jun. Seit 1961 Leichtathletikwart des
HTV wird LA-Wart des DTB.
Dirk Fosbury springt seinen Flop und gewinnt mit
2,24 m den Hochsprung.
Atomkraftwerk Gundremmingen A geht in Betrieb.
Gesamtverschuldung der TSG Fechenheim:
DM 285.828,26
Die Fußballweltmeisterschaft in England:
Tor oder kein Tor?
Es müssen jährlich DM 14.777,71 Zinsen und
Amortisation aufgebracht werden.
Rudi Altig wird Straßenweltmeister der Radprofis.
LSD wird als Droge modern.
Kronprinzessin Beatrix der Niederlande heiratet
Claus von Amsberg.
1969
Renovierungsarbeiten in der Turnhalle.
Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond.
Weibliche Staffeln der TSG Fechenheim auf dem
Lohrbergfest erfolgreich.
Willy Brand wird erster sozialdemokratischer Kanzler
der BRD.
Die TSG hat 44 Ehrenmitglieder.
Patent auf die Chipkarte geht an zwei deutsche
Erfinder.
Woodstock-Festival.
Homosexualität steht nicht mehr unter Strafe.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1970
August Riechemeier wird erster, Philipp Pleß zweiter
stellvertretender Vorsitzender.
Heinrich Haas scheidet nach 17-jähriger Tätigkeit als
Turngauvorsitzender in Frankfurt am Main aus dem
Amt aus.
1973
Fechenheimer Vereine bilden den „Arbeitskreis
Fechenheimer Vereine“. Vorsitzender wird Helmut
Sittler.
Kniefall von Willy Brandt bei der Kranzniederlegung am
Denkmal des Warschauer Ghettos.
Gerhard Götze wird 1. Sieger in der AK II auf dem
Feldbergfest.
Trimm dich Fit. Der deutsche Sportbund startet eine
bundesweit angelegte Bewegungskampagne.
Mehrere Frankfurter Vereine bilden am 20. April eine
Leichtathletik-Trainingsgemeinschaft, die „LG Frankfurt“.
Automobil-Rennfahrer Jochen Rindt verunglückt in
Monza tödlich.
Am 5. November wird von 5 Vereinen die LG Frankfurt
gegründet.
Die Boxabteilung löst sich auf.
Die Handballabteilung zieht ihre 1. Mannschaft wegen
Spielermangel aus der laufenden Hallenrunde zurück.
Jahrhundertspiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM in Mexiko im Halbfinale
gegen Italien.
Christoph 1, der erste deutsche, zivile und ständig
einsatzbereite Rettungshubschrauber geht in München
in Dienst.
1971
Die Handballabteilung erwacht zu neuem Leben.
Ab sofort: „Frau“ statt „Fräulein“.
Greta Seitz, die seit 1929 an allen Feldbergfesten
teilgenommen hat, wird zum zwölften Mal 1. Siegerin.
Sie ist hier die erfolgreichste Turnerin der 50er und
60er Jahre.
Hans Rosenthal mit „Dalli Dalli“ Fernsehliebling.
Die weibl. Jugend gewinnt im Mannschaftskampf auf
dem Feldbergfest den Wanderpreis des hessischen
Ministerpräsidenten und in der 4 x 100 m-Staffel den
Wanderpreis des Sportkreises Frankfurt.
Honecker löst Ulbricht ab.
Erstausstrahlung „Die Sendung mit der Maus“.
Bestechungsskandal in der Bundesliga.
Neuer erster Vorsitzender der TSG Fechenheim
Heinrich Haas, sen.
Leichtathletik: Monika Scherb Deutsche Vizemeisterin
im 100 m-Hürdenlauf. Manfred Sachse erzielt deutsche
Jugendbestleistung im Hammerwurf (68,69 m).
Irlandfahrt von 15 Jugendlichen der TSG mit der
LG Frankfurt.
Bundesweite, kostenfreie Einführung der Notrufnummern 110 + 112.
Die Sesamstraße geht auf Sendung.
Ekel Alfred erfreut die Fernsehzuschauer.
1974
Irische Leichtathleten in Fechenheim zu Gast.
Walter Scheel ist neuer Bundespräsident.
Lohrbergfest: Drei Wanderpreise gewonnen.
Faustballer Lohrbergfestsieger.
DFB-Auswahl durch einen Endspielsieg über Holland
Fußball-Weltmeister.
Feldbergfest: Beide Wanderpreise des Hessischen
Ministerpräsidenten werden von der männl. und weibl.
Jugend gewonnen
Bislang größter deutscher Druckwasserreaktor (Biblis 1)
geht ans Netz und ist bis heute im Betrieb.
ABBA gewinnt mit „Waterloo“ den Grand Prix.
Heinrich Haas jun. scheidet als Leichtathletikwart beim
DTB aus. Bleibt aber im L-Ausschuss des DTB
zuständig für das Wettkampfwesen und die Presse.
1975
Neuer TSG-Vorsitzender: Heinrich Haas jun.
Leichtathletik: Dagmar Schenten Deutsche JugendHallenmeisterin 60m Hürden und Deutsche Jugendmeisterin 100 m-Lauf. Dagmar Schenten, Astrid und
Karin Fredebold und Monika Welk gewinnen Deutsche
Mehrkampfmeisterschaft im Junioren-Fünfkampf.
Greta Seitz wird zum 40. Mal Siegerin bei einem
Feldbergturnfest.
1972
50
Walter Hippmann scheidet als erster Vorsitzender aus.
Erste Ölkrise: Deutschland verhängt 4 autofreie
Sonntage.
Bundeskanzler Willy Brandt erhält Friedensnobelpreis.
Heinrich Haas erhält aus der Hand von Stadtrat
Prof. Dr. Rhein das Bundesverdienstkreuz.
Leichtathletik: Dagmar Schenten Deutsche Schülermeisterin über 100 m in 12,2 sec. Die weibl. Jugend
gewinnt zum 2. Mal den Wanderpreis des Hessischen
Ministerpräsidenten.
Der Turnhallenfußboden wird erneuert.
Olympische Sommerspiele in München mit tragischem
Verlauf. Geiselnahme und Ermordung israelischer
Sportler. „The games must go on“.
Faustballabteilung: 25-jähriges Jubiläum.
Eddy Merckx gewinnt die Tour de France zum vierten
Mal hintereinander.
Geburt der Hausfrauenabteilung (Gymnastikstunde am
Montagmorgen).
Werner Palmer wird Sportwart des Hessischen Leichtathletikverbandes.
Die Volljährigkeit wird in der BRD von 21 auf 18 Jahre
herabgesetzt.
Erste Frau auf dem Mount Everest die 35-jährige
Japanerin Junko Tabei.
Juan Carlos wird zum spanischen König.
MITS Altair 8800, erster kommerziell erfolgreicher
Computer zieht ins private Heim.
Microsoft wird von Bill Gates und Paul Allen gegründet.
Großbritannien tritt der nach einer Volksabstimmung
der EU bei.
6 Tage lang Feuersturm in der norddeutschen Heide.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1976
1979
Handball: Aufstieg in die C-Klasse.
Giftgaskatastrophe Seveso.
Leichtathletik: Mannschafts-Fünfkampf für Junioren:
Dagmar Schenten, Astrid Fredebold und Monika Welk
stellen neue Deutsche Bestleistung auf.
Olympische Sommerspiele Montreal.
Olympische Winter-Spiele in Innsbruck:
Rosi Mittermaier 2 x Gold, 1 x Silber.
Erstes Frauenhaus (in Berlin).
1977
Heinrich Haas jun. scheidet aus beruflichen Gründen
als TSG-Vorsitzender aus. Es wird kein Nachfolger
gefunden. Heinrich Haas sen. übernimmt kommissarisch
die Geschäfte.
1000 Jahre Fechenheim:
TSG Fechenheim wirkt bei fast allen
Veranstaltungen mit.
Handball: Aufstieg in die B-Klasse.
Leichtathleten: Irlandfahrt. Dagmar Schenten Deutsche
Meisterin über 200 m und Deutsche Juniorenmeisterin
über 100- + 200 m. Karl Heinz Müller Deutscher
Jugendmeister im Hammerwurf.
Anschläge der RAF.
Die TSG Generalversammlung stimmt einem geplanten
Pachtvertrag mit der Saalbau GmbH zu.
Grundsteinlegung zum Wiederaufbau der Semperoper
in Dresden.
Gründung der Koronarsportabteilung. Die TSG bzw.
ihre Übungsleiterin Gudrun Werner wird über 30 Jahre
später hierfür eine Qualifizierung des Behindertensportbundes erhalten.
Alice Schwarzer gründet „Emma“.
Amtseinführung von Jimmy Carter als 39. US-Präsident.
Erste deutsche großtechnische Rauchgasentschweflungsanlage (REA).
Das gesamte TSG-Anwesen ist ab dem 1. April an die
Saalbau GmbH verpachtet.
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Leichtathletik: Hochsprung:
Gerd Nagel Deutscher Meister
(2,30 m) sowie
Studentenweltmeister.
Karl Heinz Müller Deutscher
Juniorenmeister im
Hammerwurf. Lester Washington Militär-Weltmeister
über 200 m. Veronika Czorny Deutsche Studentenmeisterin im Kugelstoßen.
Compact-Discs (CD) werden erstmals hergestellt.
Alarmierung der Öffentlichkeit „Waldsterben“
(saurer Regen).
Ajatollah Ruhollah Khomeini übernimmt die Macht im
Iran.
Erster Ball des Sportes. Wird dann mehrere Jahre als
TSG-Ball fortgeführt werden.
1980
Neu bei der TSG: Aus der Turnabteilung hat sich ein
Kreis von Läufern gebildet, der Beginn der Läuferabteilung.
Neu bei der TSG: Die Wanderabteilung wird
gegründet.
1978
Neuer TSG-Ehrenvorsitzender: Heinrich Haas.
Heinz Kraft übernimmt die TSGGeschäftsführung.
Mutter Teresa erhält Friedensnobelpreis.
GSG 9 stürmt die „Landshut“ und befreit die Geiseln.
Glasfaserkabel werden erstmals für Telefonnetze
eingesetzt.
Neuer TSG Vorsitzender: Helmut Sittler.
Heinrich Haas verabschiedet sich
als TSG-Geschäftsführer und
Herausgeber der TSGVereinszeitung.
Die Produktion und Herstellung des VW-Käfers wird
eingestellt.
Franz Josef Strauß wird bayrischer Ministerpräsident.
Handball: Spielen nun mit 5 Mannschaften.
DDR feiert Sigmund Jähn als ersten Deutschen
Kosmonauten.
Neu bei der TSG: Die Radtouristikabteilung.
Der Pole Karol Woityla wird zum Papst Johannes Paul II.
Leichtathletik: Sportplakette in Bronze der Stadt
Frankfurt wird Werner Palmer verliehen.
Astrid Fredebold Deutsche Mehrkampfmeisterin.
Dagmar Schenten Deutsche Juniorenmeisterin über
200 m.
Das weltweit erste Retortenbaby „Louise Brown“ wird
geboren.
Bundesdeutsche Hallenhandballmannschaft wird
Weltmeister.
Leichtathletik: Deutscher Juniorenmeister im Hammerwurf: Karl Heinz Müller. Werner Palmer erhält die
DLV-Ehrennadel in Gold.
Björn Borg gewinnt als erster zum fünften Mal in Folge
das Einzel in Wimbledon.
Zum 2. Mal Fußballeuropameister, die Deutsche
Nationalmannschaft.
Der Zauberwürfel wird erfunden.
Olympischen Spiele Moskau: Olympiaboykott von
57 Nationen (auch der BRD).
Startbahn West.
1981
Neue TSG-Vereinssatzung tritt in Kraft.
Mehrere erste Plätze beim Lohrbergfest.
Die erste wieder verwendbare Raumfähre „Columbia“
startet zu ihrem Jungfernflug.
„Kinder vom Bahnhof Zoo“ erscheint im „stern“.
Erstsendung des „Traumschiff“, „Dallas und
„Wetten, dass…“(mit Frank Elstner).
Datenschutzgesetz tritt in Kraft.
Krankheit „AIDS“ wird vom CDC gemeldet.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1982
1984
Leichtathletik: Hochsprung: Deutscher Meister in der
Halle Gerd Nagel, ebenfalls bei den Hochschulmeisterschaften. Ingrid Pohlner Deutsche Seniorenmeisterin im
Kugelstoßen und im Diskus.
Falklandkrieg zwischen Argentinien und Großbritannien.
Wiedergründung einer Volleyballabteilung.
Helmut Kohl wird für die nächsten 16 Jahre Bundeskanzler.
Beginn der Ära Kohl – Genscher – Gorbatschow.
Neu bei der TSG: „Karate“.
Neues Medienzeitalter: Satelliten- und Kabel-TV
ergänzen den Antennenwald.
Privatsender RTL plus geht zum ersten Mal auf
Sendung.
Neu bei der TSG: Übungsstunde für junge Mütter.
Rasenkraftsportabteilung und Karateabteilung werden
gegründet.
Schülerin Nicole gewinnt mit „Ein bisschen Frieden“
den Grand Prix d ´Eurovision de la Chanson.
Gerd Nagel Deutscher Hochschulmeister im Hochsprung, Peter Blank Zweiter.
Die Mutter Indiens „Indira Gandhi“ wird ermordet.
Aerobic-boom wird durch Oscarpreisträgering
Jane Fonda ausgelöst.
Am 24. Mai erreicht die TSG die Mitgliederzahl 1.000.
Olympische Spiele Los Angeles: Boykott des Ostblocks.
Oliver kommt als erstes deutsches Retortenbaby zur
Welt.
Deutsche Leichtathletikmeisterschaften: Gerd Nagel
Vierter und Peter Blank Siebter im Hochsprung.
Im Speerwerfen Peter Blank Dritter.
Franz Beckenbauer wird Teamchef der Fußballnationalmannschaft.
Rolling Stones: 3 ausverkaufte Konzerte in der
Frankfurter Festhalle.
Mike Radloff Deutscher B-Jugendmeister im Hammerwerfen und Gewichtwerfen bei den Rasenkraftsportlern.
Neu bei der TSG: Tanzsportabteilung.
1983
Erstflug der US-Raumfähre „Challenger.
Neufestsetzung der Beiträge:
Je Monat: DM 8,– Erwachsene, DM 13,– Ehepaare,
Kinder und Jugendliche DM 5,–, Familien DM 190– jährlich.
Erstes kommerzielles Mobiltelefon.
Eine neue Jubilarenehrung wird beschlossen.
Entdeckung des HIV-Virus.
Handball: Philipp-Pleß-Gedächtnisturnier mit 8 Männerund 22 Jugendmannschaften.
Der „stern“ veröffentlicht die vermeintlichen Tagebücher
von Hitler.
Leichtathletik: Hochsprung: Gerd Nagel Deutscher
Hallenmeister (2,31 m) und Vizeeuropameister (2,30 m).
Peter Blank Deutscher Juniorenmeister (2,23 m).
Ingrid Pohlener Deutsche Seniorenmeisterin im Kugelstoßen und Diskus.
Michael Groß gewinnt bei den Europameisterschaften
4 x Gold und 1. Silber (3 Weltrekorde).
Aerobic hält Einzug in die TSG.
Martina Navratilova gewinnt zum fünften Mal das
Wimbledon-Finale.
Gerd Nagel Mitglied der Nationalmannschaft für die
Olympischen Spiele in Los Angeles.
Dem Vereinsnamen wird am 18. März das Gründungsjahr des ältesten Fechenheimer Turnvereins hinzugefügt.
TSG Fechenheim „1860“.
Höhepunkt des Jahres „Das Deutsche Turnfest in
Frankfurt“.
Spendenaffäre belastet deutsche Politik.
Ulf Merbold erster Westdeutscher im Spaceshuttle
„Columbia“.
Premiere des Bildschirmtextes.
Die ersten Testfahrten des Transrapid in Lathen.
1985
125-jähriges Jubiläum der TSG Fechenheim 1860 e.V.
u. A. mit Jubiläumsball.
Die Veranstaltung „ Bunter Rasen“ fiel buchstäblich ins
(Regen-)Wasser.
Neugestaltung der Turnhalle.
Verleihung der Sportplakete des Bundespräsidenten
an die TSG und weitere 41 hessische Vereine durch
den Hessischen Minister für Arbeit, Umwelt und
Soziales Armin Claus.
Michael Gorbatschow bereitet mit Glasnost und
Perestroika den Weg für einen Strukturwandel im
Ostblock und leitet damit mehr als nur eine neue Ära in
der Sowjetunion ein.
1,5-Milliarden TV-Zuschauer wohnen dem Live-AidConcert bei.
Boris Becker siegt als jüngster Spieler aller Zeiten in
Wimbledon.
Erstausstrahlung der Schwarzwaldklinik.
DTB verleiht der TSG Fechenheim 1860 e.V. das
Walter-Kolb-Schild.
Die EG hat jetzt 12 Mitgliedsländer.
Ehrenvorsitzender Heinrich Haas erhält vom DTB die
Walter Kolb Plakette.
Beginn des Weinskandals, vorerst in Österreich.
Der Hessische Leichtathletikverband erkennt die
Leistungen der TSG durch Verleihung der Ehrenplakette an.
Werner Palmer (Abteilungsleiter Leichtathletik seit
20 Jahren) wird mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen
ausgezeichnet.
Mexiko Stadt: Erdbeben verwüstet 16-Millionen-Stadt.
Radprofi Bernard Hinault gewinnt zum fünften Mal die
Tour de France.
Golfprofi Bernhard Langer gewinnt als erster Deutscher
das Master-Turnier in Augusta (USA).
Die wieder aufgebaute Semperoper in Dresden wird
eröffnet.
Erstmals Smogalarm der Stufe III im Ruhrgebiet.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1985
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1986
Karateabteilung besteht seit 2 Jahren.
Hessenmeisterschaft 1. Platz. Hessenpokal 6. Platz.
Bauliche Veränderung des Geräteraumes.
Handballabteilung mit 4 Mannschaften sehr aktiv.
Installation einer Beleuchtungsanlage auf dem Rasengelände des Sportplatzes für die Leichtathleten und
Rasenkraftsportler.
Leichtathletikabteilung: Die Aktivitäten werden in der
Öffentlichkeit leider nur unter LG Frankfurt wahrgenommen. 13 Hess. Meister kommen von der TSG.
Radtouristik: 1. Fechenheimer Volksradfahren veranstaltet. In ununterbrochener Reihenfolge werden diese
zumindest bis zum 25. Mal bzw. dem 150-jährigen
Bestehen der TSG erfolgreich fortgesetzt. 1. Zeitfahren
in Fechenheim.
Tanzsportabteilung: 1. Fechenheimer Amateur-Tanzturnier um den Mainkurpokal. Beginn einer Tradition.
Turnerinnen: Die Aerobicwelle erreicht die TSG.
Ausrichtung der Gauweihnachtsfeier mit ca. 300 Gästen.
Zum ersten Mal die Humoristische Turnstunde mit
2 Gruppen (sie sollte in späteren Jahren bis auf die
Beteiligung von 4 Gruppen anwachsen).
Montagsturnerinnen wurden für ihren Ausflug vom
Busunternehmen versetzt und organisierten es schlagartig privat.
Plan zur Aufstockung zur Schaffung zusätzlicher
Räumlichkeiten.
Plan zum Bau von Tennisplätzen. Hierfür Verkauf des
eigenen Geländes von ca. 2000 qm an die Stadt
Frankfurt mit gleichzeitigem Erbbaurecht für die TSG.
Dieser Plan wird später von der Stadt wegen Präjudiz
für etwaige Ideen anderer Vereine abgelehnt.
Bau zusätzlicher Räumlichkeiten.
Ablehnung der Stadt Frankfurt hinsichtlich des Kaufs
des vereinseigenen Geländes und Erbbaurecht für die
TSG. Erweiterungsbau soll durch Saalbau erfolgen.
Erbaurecht soll von der TSG der Saalbau eingeräumt
werden. Wird auch verwirklicht.
Faustballer sind sehr aktiv. Die Damen am erfolgreichsten. Aufstieg in die Landesliga A und Mittelplatz.
Fechenheimer Faustballturnier mit 28 Mannschaften
ausgerichtet.
Neue Abteilung: Badminton.
Radtouristik: 2. Fechenheimer Volksradfahren = 250
Teilnehmer. Zeitfahren in der Ferdinand Porsche Straße
veranstaltet. 16875 Wertungs-km zurückgelegt.
Leichtathletik: 10 Deutsche + 1 Süddeutsche +
25 Hessische + 66 Bezirksmeisterschaften.
Die Fechenheimer Linnebürgermeisterei feiert ihr
150-jähriges Jubiläum.
Reaktorkatastrophe in Tschernobyl.
Welturaufführung des Musical „Das Phantom der Oper“.
ARD strahlt zum Jahreswechsel versehentlich die Vorjahres-Ansprache des Bundeskanzler Helmut Kohl aus.
Super-GAU in Tschernobyl.
Raumfähre „Challenger“ explodiert kurz nach dem
Start.
Beginn der Serienfertigung von 1-Megabite-Chips.
Erster Nichteuropäer (Amerikaner Greg LeMond)
gewinnt die Tour de France.
Reinhold Messner hat als erster alle 8000er bezwungen.
Deutsche Fußball-Nationalelf im Endspiel der WM
gegen Argentinien.
Der Komet Halley passiert die Erde.
Boris Becker gewinnt zum zweiten Mal das Tennisturnier von Wimbledon.
Rasenkraftsport: 21 Titel bei den Hessen und 5 Titel
bei den Deutschen Meisterschaften.
Jazztanz + Sportgymnastik: Die junge Truppe feiert mit
ihrem Tanz „New York New York“ sowohl Erfolge beim
TSG-Ball als auch bei externen öffentlichen Auftritten.
Koronarsport: Durch starke Beteiligung zusätzlich zum
Montag auch den Freitag eingerichtet.
Jubilare werden angeführt von: Richard Langguth und
Adolf Schiebener für 70-jährige Mitgliedschaft.
1987
Deutsches Turnfest Berlin: 37 Frauen, 6 Männer,
12 Jugendliche nahmen erfolgreich teil und wirkten
teilweise bei Aufführungen des HTV bzw. DTV mit.
Zurück in Frankfurt wurden sie, angeführt vom
1. Vorsitzenden, Helmut Sittler und dem Fechenheimer
Musikzug abgeholt und zur Abschlussfeier in die
Turnhalle geleitet.
56
Mathias Rust, 19-jähriger deutscher Privatpilot unterfliegt das sowjetische Radar und landet in Moskau auf
dem roten Platz.
Katharina Witt ist Weltmeisterin im Eiskunstlauf.
Ein Abgeordneter legt erstmals einen Gesetzentwurf
zur Eindämmung des Rauchens vor.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1987
Leichtathletik: Abteilung ist 20 Jahre alt.
Fechenheim ist Hammerwurfhochburg. Von den
Medien nicht beachtet, da die Leichtathleten unter
LG Frankfurt starten. 13 Deutsche Meister, davon 6 in
der Leichtathletik und 7 im Rasenkraftsport. 4 Süddeutsche Meister und 40 Hessische Meister.
Rasenkraftsportmannschaft in der 2. Bundesliga knapp
am Aufstieg vorbei (Verletzungspech).
Erstmals Komprimierung von Audiodateien auf
MP3-Format.
Franz Josef Strauß stirbt.
Uwe Barschel wird in einem Genfer Hotel tot
aufgefunden.
Beginn der Ausgabe des computerlesbaren
Personalausweis.
Leichtathletik: 7 Deutsche Meisterschaften, 4 Süddeutsche Meisterschaften und 16-mal Hessenmeister.
Herausragend Peter Blank im Speerwurf, trotz Deutscher
Meisterschaft, Deutschem Hochschulmeister, Süddeutschem Meister wurde er jedoch nicht für die
Olympischen Spiele in Seoul in die Nationalmannschaft
nominiert.
Rasenkraftsport: 5 Deutsche Meisterschaften.
Steffi Graf gewinnt alle vier Grand-Slam-Turniere und
die Olympischen Spiele (Golden Slam).
Deutsche Davis Cup Mannschaft (Herren) holen sich
erstmals den Titel.
Der erst Computerwurm ist im Umlauf.
Die erste Gesundheitsreform in Deutschland wird
verabschiedet (tritt 1989 in Kraft).
Der Pachtvertrag mit der Saalbau GmbH befreit die
TSG Fechenheim 1860 e.V. von ihren permanenten
finanziellen und personellen Nöten.
„Wetten dass…?“ Erstmals unter der Moderation von
Thomas Gottschalk.
Die 1986 gegründete Badmintonabteilung hat sich
leider wieder aufgelöst.
Der Deutsche Aktienindex (DAX) wird eingeführt.
Steffi Graf wird Weltranglisten-Erste.
Bau der sportplatzeigenen Umkleideräume wird für
1989 erwartet. Es sollen DM 700.000,– hierfür von der
Stadt Frankfurt fliesen. Es wird noch viele Jahre dauern.
Eine Khomeini-Parodie in Rudi Carrells „Tagesschau“
führt zu diplomatischen Spannungen zwischen Bonn
und Teheran.
Hammerwurfanlage durch die Stadt, wegen Unfallgefahr
u. a. auf Parkplatz, neu gestaltet. Jetzt aber Gefahr für
die Wohnanlage.
Ramstein Flugschau-Unglück. 70 Menschen kommen
um, über 1000 verletzt.
Faustballabteilung: Abteilung sehr aktiv. Mit 3 Mannschaften nach Ahaus gefahren. Viele Turniere gespielt.
Zum 32. Fechenheimer Faustballturnier der TSG kamen
26 Mannschaften.
Nationaltorwart Toni Schuhmacher wird aus der
Nationalmannschaft geworfen. Auch der 1. FC Köln
löst den Vertrag vorzeitig.
Handball: Philipp-Pleß-Gedächtnisturnier.
Es nahmen teil 20 aktive Mannschaften und 38 Jugendmannschaften. 6 Mannschaften starten in die Saison
(1 Damen/2 Herren/1 w. Jugend/2 m. Jugend).
Langlauf-Abteilung stellt den Gewinner der Deutschen
Seniorenmeisterschaft. Hessenmeister Harald Chalusa
Marathonhessenmeister in der Mannschaft. 354 Starts
= 5992 km, Bahnläufe und Auslandsstarts nicht berücksichtigt.
Tanzsport: 23 Paare, davon 6 Turnierpaare. Ausrichtung
der Hess. Landesmeisterschaft Sen DII + C II Standard.
10 goldene und 1 bronzenes Tanzsportabzeichen.
Jazz- und Sportgymnastik: 12 Mädels 17-25 Jahre
treten im Verein und bei externen Veranstaltungen auf.
Cassellasportgruppe: Zusammenarbeit zwischen TSG
Fechenheim 1860 und dem Industriebetrieb Cassella.
25 Interessenten werden auf das Deutsche Sportabzeichen vorbereitet. Hiervon legen 18 Hartnäckige die
Prüfungen ab.
Jubilare werden angeführt: Für 60-jährige Mitgliedschaft: Erna Heddäus, Albert Köhl, Anton Puth.
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1988
Gladbecker Geiseldrama.
Faustball: 33. Fechenheimer Faustballturnier mit ü24
Mannschaften. Das Turnier erfreut sich immer größerer
Beliebtheit.
Olympische Spiele in Seoul: Ben Johnson wird des
Doping überführt. Unbestrittener Star der Spiele, die
Amerikanerin Florence Griffith-Joyner (3x Gold und
medienwirksame Ausstrahlung).
Prellball: Nach 15 Jahren Abstinenz Rückkehr in die
Punkterunde der Landesliga.
Nach acht Jahren ruhen die Waffen am Golf.
Handball: 2 Minimannschaften neu gegründet.
2 Jugendmannschaften männl. und eine weibl. aktiv.
Ebenfalls je eine Mannschaft weibl. und männl.
Erwachsene. Probleme mit zu stellenden Schiedsrichtern. Strafe vom Verband wird die Folge sein.
Veranstaltung: „Fechenheimer Vereine stellen sich vor“
vom Arbeitskreis Fechenheimer Vereine. Natürlich mit
Auftritten der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Sowjetische Truppen verlassen Afghanistan.
Erdbeben im Kaukasus fordert 50.000 Tote.
Killeralgen und Robbensterben. Nord- und Ostsee
schreien um Hilfe.
Weltrekord für Schienenfahrzeuge: ICE 406,9 km/h.
Weltrekord für Magnetschwebebahnen:
Transrapid 412,6 km/h.
Langlaufabteilung: Besonderst bei den Mannschaftswertungen erfolgreich. Abteilung kann ihren ersten
Hessenmeister (Erwin Nageler, Hessischer MannschaftsCrossmeister mit der Mannschaft der LG Frankfurt)
feiern.
Radtouristikabteilung blickt auf 10 erfolgreiche Jahre
zurück.
Dieses Jahr bei 54 Veranstaltungen gestartet,
Wertungs-km 18915 km.
Rasenkraftsport: Drei Deutsche Meistertitel, ungezählte
Hessische Meister. Letzteres auch mit der Mannschaft.
Wanderabteilung: Problematik, auf Grund der hohen
Teilnehmerzahlen, bei den Wanderungen ein Lokal zu
finden.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1988
1989
Turnerinnen: Gestaltung und Auftritte des/beim TSGSportlerball. Humoristische Turnstunde dreier Gruppen
„Die Schwarzwaldmädels sind unterwegs“. Beim
Bundestreffen der „Älteren“ (ab 40 Jahre) in Brebach
dabei. Fechenheimer Vereine stellen sich vor ohne TSG
nicht denkbar. Hausfrauengruppe engagiert sich mit
Spielen und Tänzen in den Altenwohnanlagen Fechenheims.
Radtouristik: 10-jähriges Jubiläum. Gestartet bei
57 Rundfahrten. Gesamtwertungs-km 25.068
Tanzsport: 7 aktive an 89 Turnieren teilgenommen.
2 eigene Turniere veranstaltet.
Turnerinnen: Landesturnfest Wiesbaden mit Turnerinnen der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Wirkten auch bei der Abschlussveranstaltung mit.
Humoristische Turnstunde von 3 Gruppen, Motto
„Klingeling hier kommt der Eiermann“. Spalier am
Römer zur Hochzeit von Marion Doll (geb. Bindemann).
Kinderturnen: Am Hallenkinderturnfest in Enkheim teilgenommen. Kinderturnabzeichen erworben.
Gaukinderturnfest bei der FTG endet mit 1. Platz für
Alexandra und 2. Platz für Susanne Keil.
Stadt Frankfurt ehrt ihre Meister des Sports:
Geehrt wurden von der TSG: Fechenheim 1860 e.V.:
Stefan Becker, Ingo Klieber, Marcel Kunkel, Peter Blank,
Veronika Kautzsch, Eva Kratzsch, Ingo Krombach.
Jazzgymnastik: Auftritte beim TSG-Ball, Fechenheimer
Vereine stellen sich vor. Am Bundesjugendtreffen der
Deutschen Turnerjugend in Kiel teilgenommen.
Kinderturnen: 1. Platz im Staffellauf beim Gaukinderturnfest.
Cassella-Sport-Gruppe: Cassella-Mitarbeiten trainieren
bei der TSG Fechenheim 1860 e.V.
24 von ihnen errangen ihr Sportabzeichen.
Cassella Sportgruppe im dritten Jahr:
23 Deutsche Sportabzeichen.
Leichtathleten stellen 8 Deutsche Meister/
2 Süddeutsche Meister/23 Hessische Meister.
1989
Leichtathleten und Rasenkraftsportler erringen
10 Deutsche und 30 Hessische Meistertitel. Claus Peter
Schneider = Deutscher Meister im Speerwurf. Die
Werfergruppe um Michael Deyhle stellen fast alle
Hessenmeister. Nur in einer Altersklasse ist es nicht
gelungen. Internationale Einsätze. Rasenkraftsport:
Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga.
Michael Gorbatschow: „Wer zu spät kommt, den
bestraft das Leben“.
Ein zweigeschossiges Gebäude soll auf dem Sportplatz
und der Anbau am bestehenden Turnhallengebäude
im Jahr 1990 erfolgen. Obwohl im städtischen
Investitionsplan das neue Gebäude bereits eingeplant
wurde und die TSG Fechenheim 1860 e.V. in der
Prioritätenliste auf Platz 7 war, wurde das Projekt bei
der Verwirklichung übergangen. Zu dem Anbau ist
noch eine Einigung über die Formulierung in dem
Vertrag mit der Saalbau GmbH notwendig. Beide
Projekte werden sich noch mehrere Jahre hinziehen.
Erste Love-Parade auf dem Ku’damm in Berlin.
Handballabteilung: 1 Damen-, 2 Herren-, 2 Jugendund 2 Minimannschaften sind aktiv. Manfred Klieber
beendet nach über 35 Jahren seine aktive Laufbahn.
Das Traineramt übergibt er Rolf Eisenhauer.
14. Philipp-Pleß-Gedächtnisturnier.
60
Hans Dietrich Genscher in der Prager Botschaft:
Hiermit erkläre ich ihre Ausreise…..
Beginn des 10 Jahre langen Krieges auf dem Balkan
(Auflösung Jugoslawiens).
Herbert von Karajan stirbt.
Die Berliner Mauer öffnet sich nach 28 Jahren.
Ayatollah Ruholla Khomeini fordert den Tod des
Schriftstellers Salman Rushdie (Kopfgeld 10 Mio. DM)
wegen des Romans „Die satanischen Verse“.
1990
Rasenkraftsport erreichen 2 Deutsche Meisterschaften/
8 Hessische Meisterschaften.
Am 3. Oktober tritt die DDR der BRD bei.
Tag der deutschen Einheit.
Langlauf: Volker Isigkeit mit 2:29.17 Süddeutscher
Marathonmeister und ebenfalls Meister mit der
Mannschaft. Er hat sich für die Teilnahme an den
süddeutschen Meisterschaften qualifiziert.
25 Läufer/Innen gingen 375 mal an den Start, legten
5830 Wettkampf-km zurück, standen 42 mal auf dem
Treppchen.
Erste gesamtdeutsche Bundestagswahl.
Helmut Kohl bleibt Bundeskanzler.
Bauanträge für die Turnhallenerweiterung und das
Umkleidegebäude (Sportplatz) laufen.
Sturz der „eisernen Lady“ Margaret Thatcher.
Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer
holt sich zum 3. mal den Fußball-WM-Titel.
Entwicklung der ersten digitalen Funkarmbanduhr
durch Firma Junghans.
Der Tanker „Exxon Valdez.
Anschaffung eine VW-Bus zum Transport der Aktiven.
„Charta für ein neues Europa“ wird am 21. November
von 34 Staats- und Regierungschefs unterzeichnet.
Modetanz des Jahres „Lambada.“
Faustball: Erstmals seit 35 Jahren musste das Fechenheimer Faustballturnier mangels Beteiligung abgesagt
werden. Damenmannschaft für die Westdeutschen
Meisterschaften qualifiziert.
Der Durchbruch für die erste der drei Röhren des
50 km langen Ärmelkanal-Tunnels (40 m unter dem
Meeresboden) zwischen Frankreich und England, ist
geschafft.
Fechtabteilung: 1. Platz bei Frankfurter Stadtschulmeisterschaften. Mannschaftspokal verteidigt.
Das Kernkraftwerk Greifswald wird aus Sicherheitsgründen stillgelegt.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1990
1991
LG Frankfurt feiert 20-jähriges Bestehen.
TSG Fechenheim 1860 e.V. ist Gründungsmitglied.
Als letzte afrikanische Kolonie wird Namibia
unabhängig.
Handball: Zwei Herren- und drei Jugendmannschaften
spielen in dieser Saison.
Rolling Stones: 60.000 Menschen beim Konzert im
Frankfurter Waldstadion.
Karate: Eine größere Anzahl von Mitgliedern der
Karate-Abteilung sind bei der US-Army. Diese müssen
uns leider verlassen, da sie an den Golf (1. Golfkrieg)
abkommandiert werden.
Tanzsport: Beim Tanzturnier um den Mainkurpokal fast
100 Paare am Start.
Faust- und Prellball: 20 Mannschaften kamen zum
35. Fechenheimer Faustballturnier darunter eine aus
Südafrika. Damenmannschaft hat Qualifikation für die
Westdeutsche Meisterschaft. Erstmals Prellballturnier
in der Heinrich-Kraft-Schulturnhalle mit 17 Mannschaften durchgeführt.
Hunderttausende Moskauer Bürger bringen einen
Putsch von Armeeangehörigen zum Scheitern.
Handball: Von 5 auf 2 Mannschaften geschrumpft.
Kein Philipp-Pleß-Gedächtnisturnier. Geplantes
Jugendturnier abgesagt
Letzter Trabi rollt in Zwickau vom Band.
Karate: Leidet unter Auflösung der US-Armee. Versucht
über vermehrte Jugendarbeit wieder zur alten Stärke
zurück zu kommen.
Jubilare: Angeführt durch Wilhelm Klees ( 80 Jahre),
gefolgt von Maria und Heinrich Steinwaller (70 Jahre).
Langlauf-Abteilung: Erstmals stellt die Abteilung einen
Deutschen Meister (Volker Isigkeit Deutscher Meister
zusammen mit Läufern der LG-Eintracht = Deutscher
Mannschaftsmeister)..
Deutsches Turnfest Bochum-Dortmund natürlich mit
vielen Teilnehmer der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Humoristische Turnstunde der Turnerinnen aus
3 Abteilungen.
Leichtathleten: 52 Meistertitel. Michael Deyhle
neuer Abteilungsleiter und damit im Vorstand der
LG Eintracht.
Gymnastikshow des TG Frankfurt mit der Fahnengymnastik unserer Turnerinnen.
An Stelle der UdSSR tritt die GUS.
Pinatubo explodiert.
Bush stoppt Saddam.
Nationalitätenstreit in Jugoslawien mündet in einen
offenen Bürgerkrieg.
Tutti-Frutti der Straßenfeger startet und keiner will es
eingeschaltet haben.
Die Bundeswehr beteiligt sich mit einem in der Türkei
stationierten Aufklärungsgeschwader indirekt am
Golfkrieg.
Erster UNO-Einsatz der Bundeswehr: 150 Sanitätssoldaten verrichten ihren Dienst in Kambodscha.
170 Kinder im Kinderturnen. Teilnahme am Hallenkinderturnfest in Enkheim. Erwerb des Kinderturnabzeichen. Gauturnfest mit Fünfundzwanzig von ihnen.
Jazzgymnastik: Die Jugendlichen treten auf beim
TSG-Ball. Der Messe“ Leben, Wohnen ,Freizeit“, der
Jubiläumsveranstaltung des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine;…….
Michael Deyhle und die starken Jungs (Hammerwerfer)
1991
Zwei Teilzeitkräfte in der Geschäftsstelle.
Beitragserhöhung DM 1,–/Monat je Mitglied bzw.
DM 30,–/jährlich je Familie.
Schnupperjahr: Ein fast einzigartiges Projekt in Hessen.
Schüler der 4. Klassen der Fechenheimer Schulen
können bei der TSG alle Sportarten, die angeboten
werden, für sie kostenlos ein Jahr testen. Es nehmen
rund 70 Schüler/Innen teil.
Erstmals kommt in Deutschland der Hochgeschwindigkeitszug „Intercity-Express“ zum Einsatz.
Kickboxen probeweise aufgenommen.
Erich und Margot Honecker finden in der Sowjetunion
Asyl vor der deutschen Justiz.
Fechtabteilung: Nachwuchs vermehrt. 18 Teilnehmer.
Trainingszeit verlängert.
Rasenkraftsport: 14 Meistertitel bei Hessischen Schüler-,
Jugend- und Juniorenmeisterschaften.
62
Beschluss des Bundestages von Bonn nach Berlin zu
ziehen. 8 Jahre später fahren 24 Züge mit 11.000 m
Akten nach Berlin.
Ötzi: Zwei deutsche Bergsteiger entdecken in den
Ötztaler Alpen eine über 10000 Jahre alte Gletschermumie.
Seit April regiert in Hessen eine rot-grüne Koalition.
Hans Eichel Ministerpräsident, Joschka Fischer
Umweltminister.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1991
1992
Radtouristik: 4 mal als Mannschaft mit 14 bzw. 17 Teilnehmern erfolgreich gestartet. Mehrere Deutsche Radsportabzeichen erfahren. Gesamt Wertungs-km 27.394.
Mittwochsturnerinnen: Einige Männer machen mit und
werden fest in die Gruppe integriert. Dadurch ER und
SIE Gruppe entstanden. Engagieren sich sofort beim
Fischerfest und dem Fechenheimer Weihnachtsmarkt.
Bundesturnfest der Älteren in Oberursel mit
Beteiligung der TSG.
Freitagsturnerinnen. Mitwirkung am Gauturnfest.
13 Deutsche Sportabzeichen in Silber und Gold
erkämpft. Volksradfahren = stärkste Gruppe.
Pokal-Schwimmen 1. + 3. Platz (2 Mannschaften
gestellt)
Gymnaestrada in Amsterdam: In der deutschen Delegation Gymnastinnen der TSG Fechenheim 1860 e.V.
TSG-Ball: Jugend der Jazzgymnastik zeigt einen
modernen Hexentanz.
Kinderturnen: 2 ÜL ausgestiegen. Dringend ÜL +
Helfer gesucht. Viele Kinderturnabzeichen erworben
(auch Mehrfachtäter aus vergangenen Jahren).
Humoristische Turnstunde fällt wegen dem Golfkrieg aus.
Kinderturnen: Teilnahme am Hessischen Landeskinderturnfest.
Teilnahme am Challengeday und Gaukinderturnfest.
Cassella-Sport geht ins 5. Jahr.
Faust- und Prellball: Damenmannschaft Hessenmeister,
Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften.
Faust- und Prellballturniere wegen Mangel an
Meldungen abgesagt.
Die Jubilarenehrung führt Adolf Schiebener für
75-jährige Mitgliedschaft an.
1992
Die TSG Fechenheim 1860 e.V. unter neuer Führung.
Helmut Sittler übergibt den Staffelstab nach 14-jähriger
erfolgreicher Tätigkeit als erster Vorsitzender an
Wolfgang Ringelstetter. Günter Nowacki nimmt die
Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden (Verwaltung)
an. Helmut Sittler wird neuer Ehrenvorsitzender.
Jubilare: 5 Mal Ehrung für 70-Jahre Mitgliedschaft.
Umbau der Turnhalle. Lange ersehnt, endlich
verwirklicht.
Im Frühsommer soll das Umkleidegebäude auf der
Bezirkssportanlage fertig gestellt sein (öffentliche
Ausschreibung erfolgt). Nach Fertigstellung wird der
Schützenverein aus dem kleinen Saal des TSG-Gebäudes in den Keller des Umkleidegebäudes umziehen.
Stefan Becker Deutscher Hammerwurfrekord in seiner
Gewichtsklasse.
Volker Isigkeit bester Hesse bei den Deutschen
Marathonmeisterschaften (12. Platz).
64
Maria Jepsen zur weltweit ersten Bischöfin der ev.-luth.
Kirche ernannt.
Sendestart von ARTE, dem ersten deutsch-französischen Kulturkanal.
400.000 Menschen bilden in München auf Privatinitiative eine Lichterkette gegen Ausländerhass.
Microsoft bringt Windows 3.1 auf den Markt.
Südafrika schafft die Apartheid ab.
Die Stasiopfer der DDR können Einsicht in ihre Akten
nehmen.
Brandanschlag in Mölln.
Der Rhein-Main-Donau-Kanal wird eröffnet.
Der eiserne Steg wird saniert.
Petra Rot übernimmt den Vorsitz der Frankfurter CDU.
Wanderabteilung: Mehr und mehr Teilnehmer (fast 90
Mitglieder). Höhepunkt der Saison = 4-tägige Busfahrt
in die Schweiz mit 50 Personen.
Tanzsport: Turniere vom Bodensee bis NordrheinWestfalen besucht. 10-jähriges Bestehen.
Leichtathletik: 3 Deutsche Meistertitel, 13 weitere
Platzierungen. 17 Hessische Meistertitel. Kristofher
Lamos Teilnahme an Junioren-Weltmeisterschaft in
Seoul.
Rasenkraftsport: 6 Hessische Meistertitel. Deutsche
Juniorenmeisterschaft und Deutscher Rekord im
Hammerwurf.
Langlaufabteilung: Fast 300 Starts von 27 Aktiven.
4420 Wettkampf-km. 45 mal auf den Treppchen.
Radtouristik: 27166 Wertungskilometer.
Cassella-Sport: 38 Teilnehmer davon 24 errungene
Sportabzeichen.
Prozess um Erpressung von Peter Graf beginnt.
Humoristische Turnstunde Motto „Zirkus“.
Die U-Bahn vom Zoo nach Bergen-Enkheim wird
freigegeben.
Gauturnfest mit der TSG.
Eintracht Frankfurt verpasst knapp die Meisterschaft.
OB Andreas von Schöler gratuliert Christel Debus
(Tante Christel) auf dem Fischerfest zu ihrem
Achtzigsten.
Michael Schumacher gewinnt seinen ersten Grand-PrixTitel in der Formel 1.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1993
Abteilung Kickboxen aufgelöst.
Nelson Mandela erhält Friedensnobelpreis.
Die ehemals so große und erfolgreiche Handballabteilung führt ein Dämmerdasein und steht vor ihrer
Auflösung.
Leichtathletik-WM in Stuttgart.
Stadt Frankfurt hat angekündigt für eine Trainingseinheit nur noch DM 30,– und für Sportgeräte über
DM 300,– statt der bisherigen 50% nur noch 35%
Zuschuss zu tätigen. Alle Sportvereine betroffen.
Vorstand der TSG rechnet für 1994 mit hohem
Fehlbetrag.
Sie und Er-Gruppe: im zweiten Jahr weiterhin
begeistert dabei.
Landesturnfest Hanau: Außer unseren aktiven Teilnehmern reisen TSG-ler durch die kurze Entfernung als
Zuschauer zu den Aufführungen und machen auch bei
den Mitmachangeboten mit.
Montagsturnerinnen: Lotte Ditzinger übergibt die
Abteilungsführung an Rosemarie Suffner.
Humoristische Turnstunde findet unter dem Motto
„Die fünfziger Jahre“ statt.
Einführung 5-stellige Postleitzahlen.
Erste menschliche Embryonen geklont.
World Wide Web geht online.
Bundestag beschließt Einsatz von 1.700 Bundeswehrsoldaten in Somalia.
Gegner von Boris Jelzin scheitern mit ihrem
Umsturzversuch.
Zwischen den 12 EG-Staaten tritt der europäische
Binnenmarkt in Kraft.
Bundesregierung und Länderregierungen einigen sich
auf den Solidarpakt zum Aufbau der neuen Bundesländer.
Jahrhundertflut in den USA.
Mordanschlag auf Monica Seles beim Hamburger
Tennisturnier.
Schwammspinner fressen den Stadtwald kahl.
Baseballabteilung (Fechenheim Braves) neue
Abteilung: Die Kindermannschaft bezwingt die USClubs und gewinnt die Gesamtwertung.
Fechtabteilung: Erstmals nicht am Deutschlandpokal
teilgenommen.
Faustball: Nach aufwendiger Vorbereitung das Sommerfaustballturnier wegen unangekündigter Sportplatzsanierung abgesagt. Damenmannschaft ist Hessenmeister. Hat Spielberechtigung zur westdeutschen
Meisterschaft. Wird nicht wahrgenommen.
Radtouristik: 21560 Leistung-km.
Fechenheimer Volksradfahren: Teilnehmerzahl des
Vorjahres (254) fast verdoppelt.
Cassella-Sport: Für 31 Sportabzeichen die Prüfungen
erfolgreich abgelegt. Peter Sojka erhält sein 16. Deutsches Sportabzeichen.
1994
Pokalschwimmen: Titel verteidigt.
Petra Roth wird Stadtverordnetenvorsteherin.
Deutsches Turnfest Hamburg mit TSG-ler/Innen.
Volksradfahren: Rosi Mack fährt die Strecke zweimal.
1 x Mal für die Montags- und einmal für die Freitagsturnerinnen.
Störfall im Werk Griesheim der Höchst AG.
Gelber Niederschlag in Schwanheim.
Hallenkinderturnfest und Gaukinderturnfest wurden für
8 Mädchen getoppt durch eine Freizeit nach Garbeck
bei Dortmund mit der Frankfurter Turnjugend.
Bei einer Veranstaltung des Turngau Frankfurt treten
Montags- und Freitagsturnerinnen mit der Schirmgymnastik auf.
Kinderturnen: Teilnahme am Landesturnfest Hanau,
Hallenkinderturnfest und Gaukinderturnfest.
Leichtathletik: Trotz finanziellen Kürzungen der Stadt
eine Erfolgsbilanz. Länger als 20 Jahre TSG-Athleten/
Innen auf Wettkampfebene im ganzen Bundesgebiet.
Dieses Jahr: Deutsche Meisterschaft: 2 Titel und viele
Platzierungen, Süddeutsche Meisterschaft 3 Titel,
Hessische Meisterschaften 12 Titel. Länderkampf in
Moskau 3. Platz, in Minsk 1. Platz. 3 Mitglieder/Innen
im DLV-Kader.
Rasenkraftsport: Fünf deutsche Meister aus Fechenheim. Ungezählte Hessenmeistertitel.
Volleyball: Zusammenschluss mit SG Enkheim.
Nächstes Jahr zehnjähriges Bestehen.
66
1993
Der Boxer Henry Maske aus Frankfurt(Oder) gewinnt
die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht.
Die Sprinterin Katrin Krabbe wird wegen Dopings
gesperrt.
Bundes- und Reichsbahn werden privatisiert.
Der Umweltschutz wird als Staatsziel ins Grundgesetz
aufgenommen.
Der neue Eurotunnel zwischen Calais und Folkestone
wird eröffnet.
Jazzgymnastik glänzt mit Schauvorführung beim
Fischerfest und in Hanau.
Olympische Winterspiele in Lillehammer:
Markus Wasmeier wird Doppelolympiasieger.
Alexandra Keil in Helsinki 2. Platz im 110 m-Hürdenlauf
beim Länderkampf.
Roman Herzog erster gesamtdeutsch gewählter
Bundespräsident.
Leichtathletik: 9 gute Platzierungen bei den Deutschen
Meisterschaften. 8 Hessische Meistertitel.
Die Treuhand stellt ihre Arbeit ein.
Schnupperjahr im 4. Jahr.
Michael Schumacher zum ersten Mal
Formel-1- Weltmeister.
Rasenkraftsport: 11 Deutsche Meistertitel JugendFrauen-Männer. Davon ein Titel mit der Frauenmannschaft.
Langlaufabteilung: 29 Läufer/Innen fast 400 mal am
Start. 108 mal auf dem Treppchen. Über 6000 Wettkampfkilometer.
Volleyball: Damen und Herren jeweils als Meister der
Kreisklasse in die Kreisliga. Meistertitel für das Mixedteam in der Turngauhallenrunde. Beim Deutschen Turnfest 17. Platz von 421 Mannschaften.
Franz Beckenbauer wird Präsident des FC Bayern.
41 Kriege werden geführt. Mehr als 20 Mio. Menschen
suchen als Flüchtlinge Schutz in anderen Regionen.
1200-Jahr-Feier Stadt Frankfurt.
Frankfurter Baulöwe Dr. Jürgen Schneider auf der
Flucht.
Nelson Mandela wird erster farbiger Präsident von
Südafrika.
In Indien wütet die Pest.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1994
1995
Basketball: Bis zu 15 Verrückte (meist 16-18 Jahre) im
Training.
Bundestag beschließt die Einführung der Pflegeversicherung.
Baseball (Fechenheim Braves): Übergang von der
Jugend in die Senioren League. Trotz guter Leistungen
die meisten Matches gegen US-Mannschaften verloren.
Die Fähre „Estonia“ kentert in der Ostsee.
918 Menschen in die Tiefe gerissen.
Prellball: Zum 25. und letzten Mal das traditionelle Bußund Bettagsturnier, da der Feiertag der Pflegeversicherung zum Opfer fällt.
Radtouristik: Damenmannschaft, 5 Fahrerinnen
gewertet = 5059 Wertungs-km. Herrenmannschaft,
8 Fahrer gewertet = 12816 Wertungs-km.
9. Fechenheimer Volksradfahren = 430 Teilnehmer,
11 Mannschaften fahren um den Mannschaftspokal.
Sieger: Fröhliche Radfahrer.
Schwimmerin Franziska von Almsick (16) holt einen
WM-Titel.
Hochseillauf zwischen Paulskirche und Dom.
Das Terminal 2 am Frankfurter Flughafen wird eröffnet.
Das Krokodil Sammy willkommen im
Pressesommerloch.
Cassella-Sport: Bisherigen Rekord bei den Sportabzeichen übertroffen. 31 Cassella-Mitarbeiter errangen
das Deutsche Sportabzeichen.
TSG Fechenheim 1860 e.V. hat auch eine Baseballmannschaft. Wie in dieser Sportart üblich hat sie einen
eigenen Namen: „Fechenheim Braves“.
World Gymnaestrada in Berlin (sollte eigentlich in der
Sportstadt Frankfurt stattfinden). In der Deutschen
Delegation sind vier Mitglieder der TSG Fechenheim
1860 e.V. zu finden. Ebenfalls bei der DTB-Gala.
Humoristische Sitzung der Turnerinnen von 4 Abteilungen
steht unter dem Motto „Alle Länder dieser Erde“.
Die Volleyballabteilung wurde beim Schnupperkurs für
8-12-jährige von 20-25 Kindern überrannt. Für einen
Trainer zuviel.
Seit 20 Jahren bildet die Leichtathletik-Abteilung der
TSG mit 6 anderen Vereinen die Leichtathletik
Gemeinschaft Frankfurt. Durch Zentralisierung der
städtischen Fördermittel für Spitzensport wurde die
Fusion der alten LG mit den Leichtathleten der
Eintracht Frankfurt unabwendbar. Die beteiligten
Vereine einigten sich auf den neuen Namen LG
Eintracht Frankfurt. Hierdurch ist es natürlich noch
schwerer zu erkennen, welche Athleten von der TSG
kommen. Finanziell wäre für die TSG jedoch eine
Eigenständigkeit unmöglich darzustellen.
Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland.
Ein kirchl. Feiertag wird dafür geopfert.
Schengener Abkommen tritt in Kraft.
Der untergetauchte Milliardenpleitier Jürgen Schneider
wird in Miami verhaftet.
Erwin Nageler holte mit der Mannschaft der LG-Frankfurt den Titel bei der Deutschen Cross- und Berglaufmeisterschaft. Ebenfalls wurde er Hessenmeister im
Einzel M40.
Tanzsport: Teilnahme an 43 Turnieren!
Rasenkraftsport: Damen Deutscher Meister.
Sound of Frankfurt lockt 200.000 junge Leute auf die
Zeil.
Im Rasenkraftsport verbessern die Damen ihren eigenen
Deutschen Rekord um 300 Punkte, sind damit wieder
Deutscher Meister und holen noch mehrere Einzeltitel.
Bei den Hessischen werden es fünf erste Plätze im
Dreikampf.
10. Fechenheimer Volksradfahren mit fast 400 Teilnehmern. Ältester Teilnehmer 84 Jahre.
1995
68
Alexandra Keil wird als Außenseiterin Deutsche
A-Jugend-Meisterin im 60m-Hürdenlauf in der Halle.
Sie wiederholt es auch im Freien. Die Fechenheimer
Leichtathleten holen 7 Hessische Meistertitel.
Mitglieder aus der Cassella Sportgruppe bestehen die
Prüfungen zu 11 goldenen und 6 silbernen Sportabzeichen. Rudolf Segelten errang dabei sein 19-tes
Sportabzeichen. Die Anzahl der Mitglieder ist leider
rückläufig, da die Belegschaft stark reduziert ist.
Jubilare werden angeführt durch Maria und Heinrich
Steinwaller, beide je 75 Jahre Mitgliedschaft.
Alexandra Keil
Berliner Reichstag wird von Künstler Christo und seiner
Frau Jeanne-Claude verhüllt.
Neu Trend: Inline-Skaten.
Das Bundesverfassungsgericht entscheidet: Kreuze in
Klassenzimmern verstoßen gegen die Religionsfreiheit.
125 Jahre Cassella.
25 Jahre Arbeitskreis Fechenheimer Vereine.
Petra Roth wird Frankfurter Oberbürgermeisterin.
Bonn beschließt die Entsendung deutscher Soldaten
für die Bosnien-Friedenstruppe.
Giftgasanschlag in der U-Bahn von Tokio.
Die gemeinsame europäische Währung soll Euro
heißen.
Boykott gegen Shell wegen Bohrplattform Brent Spar.
1996
Beachvolleyball im Gartenbad Fechenheim wird mit
eigenen (Mitglieder)-Kräften unter Leitung von Norbert
Herbrich errichtet. 120 Kubikmeter Erdreich werden
bewegt. Einweihung Anfang Mai 97.
Zum Tag der Jugend: Kinder und Jugendsportfest auf
dem Sportplatz.
Die Spitze der Jubilare für Zugehörigkeit zur TSG
Fechenheim 1860 e.V.: Für 75 Jahre Christine Bludau,
Emilie Haas. Christine König, Wilhelm Gerk und
Richard Spahn. Für 70 Jahre: Christine Debus (Tante
Christel), Erna Heddaeus, Anton Amend, Albert Köhl,
Theo Puth.
Freie Wahl der Krankenkassen.
Jens Weißflog gewinnt zum 4. Mal die Vierschanzentournee.
Die Deutsche Fußballmannschaft der Männer holt sich
den 3. EM-Titel.
Geburtstage: Überschallflugzeug Concorde 20 Jahre/
Sendung mit der Maus 25 Jahre/Zeitschrift Bravo 40
Jahre/Bikini 40 Jahre/Neuauflage der Olympischen
Spiele 100 Jahre.
Telekom geht an die Börse.
Der RMV nimmt seinen Betrieb auf.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1996
1997
Humoristische Turnstunde von vier Abteilungen des
Frauenturnens , Thema „100 Jahre Olympia“.
Das Schnupperjahr mit der Möglichkeit für Kinder ihre
Sportart zu finden, ist weiter attraktiv.
Jumping Jacks: Auftritte beim Youngster´s Paradise,
Weihnachtsfeier der Fußballer 03. Neue Aerobicgestaltung, Schwarzlichttanz.
4500 Wettkampfkilometer von 22 Läufern/Innen an fast
300 Wettbewerben und ungezählte 1. – 3. Plätze.
Susanne und Alexandra Keil sowie Holger Klose
machen sich durch ihre Leistungen international einen
Namen.
Wanderabteilung: Mitgliedszahl liegt über 100.
An den Wanderungen nehmen regelmäßig 35-40 Personen teil, Die Busfahrten sind durch die max. Sitzplätze
auf 50 beschränkt. Viertagesfahrt ging ins Altmühltal.
Leichtathletik: TSG-Sportler dominieren bei den
Hessischen Meisterschaften in den Disziplinen Hammerwurf, Hürdenlauf, Kugelstoßen, Speerwerfen. Bei den
Deutschen Meisterschaften sind TSG-Mitglieder bei
den Hürden und im Hammerwurf auf den ersten
Plätzen zu finden. In der Weltbestenliste wird Susanne
Keil, in ihrem Jahrgang auf Platz 1 geführt. Im Rasenkraftsport erkämpft sie bei der A-Jugend 3 Titel und
3 neue Deutsche Rekorde in der Klasse Frauen bis 65 kg.
Die Rasenkraftsportler haben eine Mannschaft in der
ersten Bundesliga.
Radtouristik: Angelo Zanellato führt mit 3226 Wettkampf-km bei den Herren, Christine Klüglein mit
1984 km bei den Damen.
Eltern-Kind-Turnen
Holger Klose
1998
1997
Tag der TSG im Fechenheimer Schwimmbad mit
Vorführungen unserer Turnerinnen.
Zum 6ten Mal in Folge erschwammen sich unsere
Freitagsturnerinnen den Wanderpokal des Arbeitskreis
Fechenheimer Vereine.
Verhandlungen mit dem Sport- und Badeamt zur
Verwaltungsübernahme über die Bezirkssportanlage
Pfortenstraße 55 haben sich verzögert. Partner FC Italia
vor der Auflösung. Nun alleinige Verwaltung?
Gaukinderturnfest in Rödelheim und Hallenkinderturnfest in Kalbach mit unseren Kidis.
Hausfrauenturnen um die 80 Mitglieder.
Landesturnfest Wetzlar mit unseren Turnern/Innen.
Humoristische Turnstunde der TSG-Frauen mit Thema
„Berufe“.
Die Montagsturnerinnen wunderten sich am Tag Ihres
Ausfluges über den fehlenden Bus. Auch dieses wurde
gelöst.
Jumping Jacks treten in Gronau und beim Maimarkt
auf. Sie präsentieren eine neue Step-Aerobic und einen
Tanz beim 20-jährigen der Koronarabteilung.
70
Auftritt unserer Turniertanzsportler beim 10. Neujahrskonzert mit Philharmonie-Neckermann-Orchester.
1.7.97 Die Kronkolonie Hongkong fällt zurück an China.
Die Mercedes-A-Klasse kam beim Elch-Test ins Kippen.
Prinzessin Diana verunglückt in Paris tödlich.
Kioto: 160 Staaten legen ihr jeweiliges Umweltziel zur
Verbesserung des globalen Klimas vor.
Harry Potter und der Stein der Weisen erscheint.
Veranstaltung „Tag der TSG“ über das kompl.
Wochenende im Fechenheimer Schwimmbad
durchgeführt. 700-800 Besucher. Toller Erfolg.
Suchmaschine Google wagt ersten Testlauf im WWW.
Binnen kürzester Zeit Marktführer.
Die Bezirkssportanlage Pfortenstraße ist seit Herbst
unter der Verwaltung der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Zugunglück Eschede. Schwerstes Zugunglück der BRD.
Deutsches Turnfest München. 46 Mitglieder der TSG
Fechenheim 1860 e.V. nahmen an den angebotenen
Wettbewerben teil. Im Beachvolleyballturnier werden
bei 64 Teams die Plätze 3 + 5 belegt.
Mercedes Benz fährt mit Smart vor.
Die Deutsche Mark wird 50 Jahre.
Der VW-Käfer kehrt als New Beetle zurück.
Frauenfasching: Motto „Bayern“.
Helmut Kohl und die CDU/CSU verlieren die Bundestagswahl nach 4 Legislaturperioden. Schröder wird
Kanzler.
Einige unserer Turnkinder haben ihr Kinderturnabzeichen erturnt.
Die Potenz-Pille „Viagra“ kommt auf den deutschen
Markt.
Beim Gaukinderturnfest gab es gute Platzierungen.
Giovanni Trapattoni: „Ich habe fertig“.
Jan Ullrich gewinnt als erster Deutscher die Tour de
France.
Aerobic und Jazzgymnastik: Großer Zuspruch bei den
6-13-jährigen.
Kurssturz an der Börse. Der DAX fällt am 23. Oktober
um 194 Punkte.
Jumping Jacks : Mehrere erfolgreiche öffentliche
Auftritte.
Deutsche Telekom nimmt das längste Telefonkabel der
Welt (17.000 km) in Betrieb – zwischen Frankfurt am
Main und Shanghai.
RTL feuert TV-Moderatorin Margarethe
Schreinemakers.
Koronarsport platzt aus den Nähten mit 73
Mitgliedern.
Geklontes Schaf Dolly wird der Weltöffentlichkeit
vorgestellt.
In China bricht die Vogelgrippe aus.
Zahlreiche Touristen fallen einem Massaker im
Hatschepsut-Tempel (Luxor) zum Opfer.
Die von der Wanderabteilung durchgeführten 12 Wanderungen hatten im Durchschnitt je 40-50 Teilnehmer.
Die große 4-Tagesfahrt ging dieses mal in den Harz.
Nach 25 Jahren gibt Helmut Kohl den CDU-Vorsitz an
Wolfgang Schäuble ab.
Abschiebung des 14-järigen Türken „Mehmet“.
Mega-Fusion: Daimler-Benz und Chrysler.
Eisprinzessin „Kati“ nackt im Playboy.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1998
1999
Die Langlaufabteilung ist sehr aktiv. 21 Läufer/innen
nahmen an 286 Wettkämpfen bei 51 Veranstaltungen
teil und legten dabei über 4600 Wettkampfkilometer
zurück.
1. Tanzpartie „Fechenheim tanzt“. Diese Veranstaltungen werden mehrere Jahre beibehalten.
Judoabteilung zum 1. März gegründet.
Fechenheimer Volksradfahren mit über 350 Teilnehmern.
Zahl der jugendlichen Teilnehmer am Fechten ist
rückläufig. Die Kosten für die Ausrüstung sind durch
sehr hohe Sicherheitsanforderung enorm gestiegen.
Traditionell der Mainkurpokal im Tanzen. Besonderheit:
Unser Mitglied Erwin Jobst trat zum letzten Mal als
Wertungsrichter auf. Er hat in ca. 20 Jahren ca.
500 Turniere in Standard und Latein gewertet.
Unsere Greta Seitz
Die Jubilare werden angeführt von Greta Seitz
(80 Jahre im Verein) sowie Eva Staab und Jakob Ochs
(beide 70 Jahre).Winterolympiade in Nagano: Katja
Seizinger zwei mal Gold, einmal Bronze. Georg Hackl
drittes Gold in Folge und Sportler des Jahres.
1999
Mitgliederzahl rückläufig.
Hessisches Landeskinderturnfest Wiesbaden mit
10 Kinder (7-14 Jahren) der TSG.
Abteilung Hausfrauenturnen das erste Mal nicht am
Fechenheimer Weihnachtsmarkt mit eigenem Stand.
Weiberfasching bei der TSG: Motto „Stars“.
Jumping Jacks beim Spitzenspiel der Hessenliga: FSV gegen Eintracht Frankfurt
Max Schmeling und Steffi Graf zu Sportler/in des
Jahrhunderts gekürt.
WM-Doppelsieg auf der Großschanze: Martin Schmitt
vor Sven Hannawald.
2000
Gymnaestrada in Göteborg. Innerhalb der Deutschen
Delegation 4 Gymnastinnen der TSG Fechenheim 1860
e.V.
Weltbevölkerung übersteigt die SechsmilliardenMarke.
Vitali Klitschko WBO-Schwergewichtsweltmeister.
Japanische Schule (80 Schüler und ihr Schulleiter ) zu
Gast bei der TSG Fechenheim 1860 e.V. Hauptthema:
Organisation eines Deutschen Sportvereines.
TSG-Staffel der TSG belegt beim Pokalschwimmen der
Fechenheimer Verein den 2. Platz.
Johannes Rau wird als 8. Staatsoberhaupt der BRD
vereidigt.
Das TSG-Magazin soll in geändertem Layout ?-jährlich
über die Geschehnisse in und um die TSG informieren.
Jumping Jacks sind mehrfach erfolgreich öffentlich
aufgetreten.
Finanzminister Oskar Lafontaine legt sein Mandat
nieder und tritt als SPD-Vorsitzender zurück.
Langlaufabteilung wieder sehr aktiv und erfolgreich.
Deutsche Truppen beteiligen sich im Rahmen der
NATO am Kosovo-Krieg gegen Serbien.
Oberbürgermeisterin Petra Roth und Sportdezernentin
Silvia Schenk verabschieden Frankfurter OlympiaAthleten in Sidney die Bronzemedaille.
Leichtathletik verzeichnet viele Erfolge.
Radtouristik. In der abteilungsinternen Wertung der
Wettkampfkilometer führt Christine Klüglein mit
1261 km und Peter Klüglein mit 1414 km.
Fechenheimer Volksradfahren über 300 Teilnehmer
trotz schlechtem Wetter.
Neuer Trainer bei der Tanzsportabteilung.
72
Festumzug des Schützenvereines zum 100-jährigen
Bestehen.
Bundeskanzler Gerhard Schröder zum neuen
SPD-Vorsitzenden gewählt.
EXPO 2000 die erste Weltausstellung auf deutschem
Boden (Messegelände Hannover).
Die befürchteten Computerabstürze wegen der
Doppelnull finden nicht statt.
Unsere Kirsten Münchow erringt im Hammerwurf bei
der Olympiade in Sydney nominiert.
Tag der TSG ein voller Erfolg, über 700 Besucher.
Das Parlament tritt zu seiner ersten Sitzung im
Reichstag zusammen.
Kirsten Münchow mit
Erfolgstrainer
Michael Deyhle
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
2001
2002
Hessisches Landesturnfest Bad Homburg: So gut waren
unsere Teilnehmer noch nie untergebracht.
Der 11. September. Ein Tag der die Welt verändert.
16. Fechenheimer Volksradfahren: Gewohnter Erfolg.
Über 300 Teilnehmer. Greta Seitz erhält den Pokal für
die älteste Teilnehmerin.
Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste weibliche Fahrerin
die Rallye Paris-Dakar.
Tag der TSG. Spiel und Sportangebot sowie Vorführungen nicht nur für Kinder und Jugendliche.
USA und Verbündete im Krieg gegen den Terrorismus.
In Deutschland werden die €-Starterkits im Nennwert
von € 10,23 zum Preis von DM 20,– ausgegeben.
Tanzturnier um den Mainkurpokal.
Zum ersten Mal dürfen Frauen bei der Bundeswehr
Dienst an der Waffe tun.
Judo bietet die TSG auch für Erwachsene an.
Einführung des Weltmännertages.
25-jähriges Jubiläum als Leiterin der Hausfrauengymnastik. Greta Seitz. Angefangen hat es mit einer Handvoll Teilnehmerinnen. Heute ist die Halle fast zu klein.
Steffi Graf wird Mutter eines Sohnes.
Wanderabteilung seit über 20 Jahren. 12-15 Wanderungen mit ca. 10-15 km. Mehrtagesfahrt.
Bayern gewinnt die Champions League und wird
Weltpokalsieger.
Kirsten Münchow hat das WM-Ticket im Hammerwurf
so gut wie sicher. Susanne Keil muss die A-Norm noch
erzielen.
In England wüten die Tierseuchen MKS und BSE.
Langläufer wieder sehr aktiv und erfolgreich: Stefanie
Grubitsch Hess. Vizemeisterin W40 Straße 10 km.
Alfred Ditzinger im Marathon ebenfalls Hess. Vizemeister.
Ehrungen für Mitgliedschaften: Angeführt werden die
Jubilare von Maria Steinwaller (80 J.) Christel Debus,
Theo Puth, Anton Amend (je 75 J.) und Walter
Ditzinger (70 J.).
Jumping Jacks treten beim Fußballspiel der Oberliga
Hessen als Show auf. Folge: Auch beim UEFA-Cup im
Frauenfußball sind sie ein Hingucker
Tanzsport: Karl und Mathilde Bippert haben die
höchste Standardklasse der Senioren erreicht.
Fechenheimer Lauftreff 2000: Seit März als Abteilung
der TSG Fechenheim 1860 e.V. Ursprünglich im Mai
2000 mit zwei Laufbegeisterten gegründet.
Hammerwurf: Auf dem TSG-Gelände ist in den letzten
Jahren ein Hammerwurfzentrum entstanden. Zu den
eigenen Spitzenathleten (z.B. Susanne Keil/Holger
Klose) kommen aus ganz Deutschland Athleten/Innen
um hier beim Bundestrainer der Frauen, Michael
Deyhle zu trainieren.
TSG-ler auch beim Rasenkraftsport erfolgreich.
Hannelore Kohl stirbt.
Leuna-Affäre.
Raumstation Mir verglüht im All. 40 Tonnen Schrott
versanken tausende Meter tief im Pazifik.
Die Ausstellung „Körperwelten“.
Regina Halmich schlägt Stefan Raab k.o.
Kooperationsgruppe in der Leichtathletik zwischen
Freiligrathschule, Heinrich-Kraft-Schule und der TSG
Fechenheim.
Susanne Keil siegt beim „European Winter Throwing
Challenge“ mit 66,54 und hat mit dieser Weite die
Norm für die EM in München erfüllt.
Neues Outfit für die TSG-Mitglieder.
Deutsches Turnfest Leipzig mit 37 Mitgliedern der TSG
Fechenheim 1860 e.V.
Hessenrundfahrt: Auf der Langgass Sprintwertung
einen Tag nach dem Fischerfest.
Währungswechsel in 12 Ländern der EU. € verdrängt
die DM.
Jahrhundertflut: Dresden steht unter Elbwasser-Katastrophenalarm in weiten Teilen Sachsens. In Passau tritt
die Donau dramatisch über die Ufer.
Der Amoklauf von Erfurt.
Koronarsportabteilung besteht 25 Jahre. Seit Anfang
dabei Abteilungs- und ÜL Gudrun Werner
Sven Hannawald siegt als erster Skiflieger in allen vier
Springen der deutsch-österreichischen Vier-SchanzenTournee.
Fechenheimer Volksradfahren: 366 Teilnehmer . Greta
Seitz erhält den Pokal für die älteste Teilnehmerin.
Anni Friesinger holt 3 Goldmedaillen bei der Eisschnelllauf-EM.
Unsere Greta Seitz überraschend verstorben.
Ironman Frankfurt: Beim erstmals ausgetragenen
Ironman Frankfurt ist die TSG Fechenheim 1860 e.V.
mit 30 Helfern am Langener Waldsee.
1. Landesgymnaestrada Hanau: TSG mit 23 Turnerinnen und einem Turner dabei.
Olympische Winterspiele Salt Lake City: 12 x Gold,
16 x Silber, 7x Bronze für die deutsche Delegation.
Fußballweltmeisterschaft Japan/Südkorea. Deutsche
Nationalmannschaft kommt bis ins Endspiel.
Tanzturnier um den Mainkurpokal.
Erster Tourist im Weltraum.
Flammenhölle im Gotthard-Tunnel.
2003
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: An der Spitze
liegt Christine Bludau mit 80 J. Gefolgt von Else
Wichers 70 J.
Ironman Frankfurt: über 40 TSG-Mitglieder sind als
Helfer dabei.
Olympia 2012: TSG Fechenheim 1860 e.V. bei der
Werbeveranstaltung auf dem Römer dabei.
Leipzig gewinnt die innerdeutsche Bewerbung zur
Austragung der Olympiade 2012.
Gesundheitsinitiative Deutschland bewegt sich der
BARMER mit Partnern wird ins Leben gerufen.
Erstmals Deutsche Damenfußballmannschaft FIFAWeltmeisterin.
TSG-Weiberfasching „ Amerika“.
Dresdner Frauenkirche : Fertigstellung von Hauptkuppel und Glockenwerk.
Wir brauchen einen neuen Wirt.
Letzter Flug der Concorde von New York nach London.
Leichtathleten: Ariane Friedrich, Katrin Falter, Andreas
Kutzner, Susanne Keil, Betty Heidler vielfach erfolgreich. Erst mit ihrem Minikleid kam Susi auf 71.15 m =
Deutsche Meisterschaft.
Das geplante LKW-Mautsystem kann nicht termingemäß eingeführt werden
Aikido neue Abteilung der TSG.
Großer Bunter Abend in der TSG-Turnhalle:
75 Jahre Eingemeindung Fechenheim – Frankfurt.
25 Jahre Zusammenarbeit Saalbau – TSG.
TSG-Sommerspiele 25.7. – 29.8. für Kinder/Jugendliche.
Teilnahme am Landeskinderturnfest in Gelnhausen.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
2003
2004
Fechenheimer Volksradfahren 18. Auflage.
334 Teilnehmer.
Hammerwerfen:
Frauen: Susanne Keil springt mit 67,77 m noch auf den
Olympiazug auf. Andrea Bunjes erobert den ersten
Platz. Betty Heidler löst mit dem 3. Platz bei 67,20 m
auch die Fahrkarte nach Athen.
1. RunUp des Lauftreffs. Aktion von DSB+DLV.
Weltgymnaestrada in Lissabon. 40000 Teilnehmer,
Deutsche Delegation mit 2500 Teilnehmern angereist.
Darunter 6 Gymnastinnen der TSG Fechenheim 1860
e.V.
Betty Heidler 4. Platz Olymp. Spiele Athen, 3. Platz DM,
4 Platz U-23-EM, 2. Platz bei der Wahl zur Sportlerin
des BGS. Sportplakette des Landes Hessen.
Fußballturnier für Behinderte: Veranstalter sind die SPD
Betriebsgruppe der Mainova AG, die TSG Fechenheim
1860 e.V. und der KV Schwarze Elf. Anstoß durch die
Nationalspielerin Nia Künzer. Stadtrat Franz Frey ist
interessierter Zuschauer.
Tanzturnier um den Mainkurpokal.
1. Fechenheimer Bahnlauftag des Lauftreff.
Jumping Jacks immer mehr Auftritte bei Veranstaltungen.
Tanzturnier um den Mainkurpokal.
Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer (Golden Girl)
und Stadtrat Franz Frey mit behinderten Sportlern
2004
Deutsche Leichtathletikmeisterschaften :
Hochsprung: Ariane Friedrich holt sich den Titel mit
1,90 m.
Erster Fechenheimer Eisenmann: Andreas Puth nimmt
auch aktiv teil. Mit Wechselzeiten 11:51:30,7 = Platz
1008 von 1800 Teilnehmern die das Ziel erreichten und
77-ster seiner Altersklasse.
Hochsprungstützpunkttrainer Günther Eisinger wird
gedankt für seine Verdienste um die Olympiabewerbung Frankfurts. Er hatte den Lauf „Schüler laufen für
Olympia“ organisiert, bei dem 30000 Frankfurter
Kinder ca. 10-mal die Erde umrundet hatten.
www.tsg-fechenheim.de: TSG Fechenheim 1860 e.V.
seit 1. April im Internet. Webmaster Felix Schäfer.
19. Fechenheimer Volksradfahren: 308 Teilnehmer.
Frankfurt Marathon: Alfred Ditzinger zum zweiten mal
Hessenmeister. Erstmals Teilnahme einer TSG-Staffel.
Michael Deyhle zum wiederholten Male Hessischer
Leichtathletiktrainer des Jahres.
76
Die neue Generation der Kernspin-Tomographen
verschafft detailgenaue Einblicke in den Körper.
Nachdem die TG Bornheim die Verwaltung des Fechenheimer Schwimmbades übernommen hatte, genehmigte sie unseren Mitgliedern nicht mehr die Nutzung des
von uns gebauten Beachvolleyballfeldes auf der
Schwimmbadwiese. Es wurde das Ansinnen gestellt,
das unsere Mitglieder ja auch Mitglieder der TG Bornheim werden könnten, so könnten sie ja ihr Feld weiter
benutzen. Hierauf bauten die TSGler unter fachkundiger
Anleitung von Norbert Herbrich und Andreas Puth ihr
zweites Volleyballfeld innerhalb von 8 Jahren. Das neue
Feld wurde wieder mit finanzieller Hilfe des Sport und
Badeamtes gebaut und ist jetzt auf der von uns verwalteten Bezirkssportanlage Pfortenstraße für alle TSGMitglieder benutzbar. Für Mitglieder der TG Bornheim
nur gegen Entgelt.
Andrea Bunjes
Beachvolleyball-Feld auf der
Bezirkssportanlage Pfortenstraße
Der US-Roboter „Spirit“ landet auf dem Mars und
sendet Fotos vom Roten Planeten.
NASA-Sonde „Stardust“ sammelt erstmals Sternstaub
auf dem Kometen „Wild-2“
„Brigitte“ älteste Frauenzeitschrift feiert 50-sten.
Tsunamie: Bei einem gigantischen Seebeben im
Indischen Ozean kommen mehr als 230000 Menschen
ums Leben.
Sir Peter Ustinov, Ray Charles, Marlon Brando verlassen
uns für immer.
Ölpreis steigt auf US$ 35,–.
28. Olympische Spiele der Neuzeit in Athen.
2005
Koronarsport: Überlegungen im Vorstand für die Mitglieder, nach Ablauf des Zuschusses der Krankenkasse,
einen Zusatzbeitrag zu erheben.
Eine Flamencogruppe wird in die TSG Fechenheim
1860 e.V. aufgenommen.
Deutsches Turnfest Berlin: Natürlich mit Teilnehmern
der TSG Fechenheim 1860 e.V.
20 Fechenheimer Volksradfahren.
Tanzturnier um den Mainkurpokal.
Ein Deutscher (Joseph Ratzinger) wird Papst.
Angela Merkel erste Deutsche Bundeskanzlerin.
Deutschland bewegt sich Test der BARMER in
Kooperation mit den DOSB.
Deutschland bewegt sich: Gesundheitsinitiative kommt
mit vielen prominenten Sportlern ins Rollen.
Holocaustdenkmal in Berlin eingeweiht.
1600 Tode in New Orleans. Folge des Hurrikans
Kathrina.
Weltjugendtag in Köln, Bonn, Düsseldorf. 1,2 Mio.
Pilger.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
2006
Ein Auftritt und Mitmachaktion der Tanzsportler mit
den Freitagsturnerinnen bei Deutschland bewegt sich
auf der Konstabler Wache
Neuer Trend bei den Sportgeräten „Tube“
Neue Mitglieder im Vorstand: Petula Forsthofer (stellvertretende Vorsitzende Sport) und Dieter Schönwies
(Pressesprecher). Michael Deyhle verabschiedet sich
aus Zeitgründen nach 16 Jahren von der Position des
stellvertretenden Vorsitzenden Sport und wird sein
Know How als Beisitzer einbringen.
Marina Balzer stößt zum Team (Abrechnung der Platzwarte. Belegungsplan Sport usw.).
Erstmals wird der von Helmut Sittler gestiftete Pokal
für besondere Verdienste verliehen. Es erhält ihn der
1. Vorsitzende Wolfgang Ringelstetter.
Tanzsportabteilung veranstaltet ihre letzte öffentliche
Tanzparty
Sportabzeichenabnahme durch Gerard Götze.
Erich Kampe engagiert sich für die Radfahrprüfung in
Neu Isenburg.
Die Sonderbeiträge für Kurse auch für Mitglieder, wenn
auch ermäßigt, bilden Zündstoff zur Diskussion bei den
Mitgliedern.
China zu Gast in Fechenheim. Fußballspiel auf dem
TSG-Sportplatz. Im Gegensatz zur örtlichen Presse, in
China Anlass zur Berichterstattung.
Jugendliche der Jazztanzabteilung veranstalten einen
bunten Nachmittag.
Hammerwerferin Betty Heidler auf Grund ihrer
Leistungen von den hessischen Sportjournalisten zur
Sportlerin des Jahres gewählt.
Ironman Frankfurt: Dieses Jahr war die TSG Fechenheim 1860 e.V. nicht nur mit Helfern vertreten. Unser
Erwin Nageler stand auf der Teilnehmerliste. In seiner
Altersklasse belegte er den 6. Platz erhielt damit die
Startberechtigung für Hawaii und konnte diese leider
nicht wahrnehmen.
Die Langlaufabteilung machte auch in diesem Jahr auf
sich aufmerksam. 16 Läufer/Innen legten 3300 Wettkampfkilometer bei 240 Starts in 56 Laufveranstaltungen zurück. 140 mal standen sie auf dem Treppchen.
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2006
Die Welt zu Gast bei Freunden: Die Fußbal- WM in
Deutschland.
Lohrbergturnfest, Schülersportfest der SG Nied.
Unsere TSG-Kinder und Jugendlichen sind dabei.
Der deutsche Dichter Heinrich Heine, Meister der
Ironie, starb vor 150 Jahren.
21. Fechenheimer Volksradfahren unserer Radsportabteilung aus Fechenheim nicht mehr wegzudenken.
Der Deutsche Turner Bund ruft die bundesweite
Kinderturnkampagne, gemeinsam mit der Krankenkasse BARMER ins Leben.
Lauftreff wirbt zur Teilnahme am Frankfurter Women´s
Run und nimmt selbst zusammen mit dieser Gruppe
(Gesamt 40 Fechenheimer Läuferinnen) teil.
Olympische Winterspiele in Turin: Deutschland im
Medaillenwettbewerb vor den USA und Österreich.
Tanzturnier um den Mainkurpokal.
Stromausfall in Westeuropa: 10 Millionen Menschen
ohne Strom.
Die Hochspringerin Ariane Friedrich auch in diesem
Jahr wieder sehr erfolgreich.
Ariane Friedrich
Papst Benedikt XVI zu Gast in Deutschland.
2007
1. Seniorenfeier der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Das Kurssystem greift auch in diesem Jahr:
Die Tanzsportabteilung feiert ihr 25-jähriges Bestehen.
13. Worldgymnaestrada in Dornbirn (Österreich).
22000 Teilnehmer im Alter von 8–85 Jahren aus
57 Ländern aller Kontinente. Deutsche Delegation mit
4 TSG-Gymnastinnen.
Die Rockfaschingsparty unserer Mittwochstruppe hat
was.
Weltmeisterschaft im Handball für die Deutsche
Nationalmannschaft
Boxer Henry Maske nach 10 Jahren Pause letztmalig
zurück im Ring und erobert den Thron zurück.
IRA legt nach jahrzehntelangen Konflikten offiziell die
Waffen nieder.
Je 1 x Gold, Silber, Bronze verbucht der Deutsche
Turnerbund bei seiner erfolgreichsten WM seit 1991.
Fußballweltmeister der Frauen wurde Deutschland.
Betty Heidler Weltmeisterin im Hammerwurf mit 74,76 m.
Sportabzeichentreff bei der TSG Fechenheim 1860 e.V.
mit Peter Sojka (über 20 eigenen Deutschen Sportabzeichen)
Ariane Friedrich in diesem Jahr sehr erfolgreich.
Großer Ausflug der Wanderabteilung: In diesem Jahr
6 Tage.
Trendsportgerät: Flexibar (Zauberstab) hält Einzug bei
der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Für 81 Jahre Zugehörigkeit zur TSG Fechenheim 1860
e.V. wurde er geehrte, Theo Puth. Bei den Frauen war
es Else Wichers mit 75 Jahren TSG-Mitgliedschaft.
Kinderturntest.
Das 22. Volksradfahren in gewohnter Weise erfolgreich.
Ältester Teilnehmer Gerhard Götze (geboren 1928).
Jüngste Teilnehmerin, die mit eigenem Fahrrad die
28 km zurücklegte, Michele 6 Jahre.
Weltmeisterin Betty Heidler
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
2007
2008
1. Sommergrillfest des gesamten Vereines:
Zur Wiederholung verdammt.
Landesturnfest Baunatal. Unsere Turnerinnen und auch
unsere Jugend lassen sich so etwas nicht
entgehen.Zweiter Seniorennachmittag. Ein Erfolg.
Geringe Beitragserhöhung bei Kindern.
Das Lohrbergturnfest mit über 300 Teilnehmern davon
14 Kinder und Jugendliche der TSG Fechenheim 1860
e.V. Plus zahlreiche Helfer und Betreuer.
„TSG sucht alte Fotos“: Ein Zeitungsartikel der für
Einiges sorgte.
Landeskinderturnfest in Alsfeld: Ähnlich einem
Landesturnfest, eben nur für Jüngere. Über 5000
Teilnehmer, darunter 12 TSG-ler mit 6 Betreuern.
Volker Isigkeit beim Comrades Ultra-Marathon in
Südafrika über die Streckenlänge von 90 km in
7:40 Std. im Ziel.
Sweat Chaos: Eine junge Jazztanzgruppe der TSG
Fechenheim 1860 e.V. tritt in die Öffentlichkeit.
Zertifizierung „Rehasportgruppe anerkannt und
zertifiziert“ an die TSG Fechenheim 1860 e.V. mit ÜL
Gudrun Werner.
100 Kurse, 50 Sportarten – der Frauensportsommer.
Das Projekt vom Sportkreis Frankfurt. Unterstützt von
der TSG Fechenheim
„Fitnessgymnastik am Vormittag“ eingeführt.
Fuchs Willi suchte unseren Sportplatz heim.
TSG-Kinder in Alsfeld
Der Sportkreis Frankfurt startet den „Frankfurter Sport
Spaß 2008“. TSG Fechenheim 1860 e.V. ist dabei.
Petula Forsthofer wurde in das OK zum IDTF 2009
berufen.
TSG Fechenheim ohne Flamencoabteilung.
Zahlreiche Titel bei den Paralympics.
Volkslauf in Fechenheim. Über 50 Helfer aus allen
Abteilungen für 197 Teilnehmer. Ein voller Erfolg.
Die Fußball-Europameisterschaft endet für unsere
Männer in Österreich und der Schweiz mit dem
Vize-Europameister-Titel.
Frauen übernehmen auch in den Abteilungen immer
mehr Verantwortung. In der Hauptversammlung hatten
sie bereits die Mehrheit im Vorstand übernommen.
Linnefest, natürlich nicht ohne die TSG Fechenheim
1860.
Das 23. Fechenheimer Volksradfahren.
Lohrbergturnfest: Kinder und Jugendliche der TSG
Fechenheim 1860 nehmen daran teil. Auch Helfer
kommen von der TSG.
Vandalismus auf dem Gelände der TSG Fechenheim.
Leider ein Thema.
Ironman Frankfurt mit TSG-Helfern/Innen.
80
Durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen liegt bei
82 Jahren, die der Männer leider nur bei 77 Jahren.
16 x Gold, 10 x Silber und 15 x Bronze das Ergebnis
der Deutschen Mannschaft bei den Olympischen
Sommerspielen in Peking.
Auch in diesem Jahr ein Thema: Kurse für Nicht- und
Mitglieder.
Seltene Ehrung: Christine Bludau ist 85 Jahre im Verein
Tanzturnier um den Mainkurpokal
2008
Entspannt ins Wochenende eine neue Workshopreihe.
Trotz Computerzeitalter: Die Kinderweihnachtsfeier
findet immer noch starken Zustrom.
TSG Fechenheim 1860 e.V. übernimmt die Patenschaft
für ca. 650 Turnfestgäste in zwei Fechenheimer Schulen
zum IDTF 2009.
TSG wünscht weiterhin viel Erfolg: Hochspringerin
Ariane Friedrich verlässt zusammen mit ihrem Trainer
und langjährigen Mitglied der TSG Günter Eisinger
zum Jahresende den Verein.
2009
Gänsebratenfettverbrennungslauf des Lauftreff.
150 Jahre Hafenbahn Frankfurt.
Zahlreiche Naturkatastrophen: Zyklon in Birma mit
mehr als 138 000 Menschen die gestorben sind oder
vermisst werden. Erbeben in China mit über 87000
Toten. Elfmillionen Menschen vom Mississippi- Hochwasser bedroht.
Interview von Petula Forsthofer zum IDTF auf der
Website des Turnfest.
100 Jahre Jugendherbergen.
Präsentation der TSG Fechenheim auf der Website des
Turnfest.
Erste Frankfurter Solar-Tankstelle.
Weltweite Bankenkrise. Milliarden - Rettungsprogramme
der Regierungen. Die Folgen sind immer noch nicht
absehbar.
Ein neuer jugendlicher Webmaster wurde gefunden:
Simon Loos
TSG Fechenheim 1860 e.V. erhält Zuschlag zur
Ausrichtung des Gauturntages 2010.
Erneuerung der Bedachung des Gebäudes.
150 Jahre Saalbau.
Aberkennung des Titels Weltnaturerbe für das Elbtal
bei Dresden.
Tod von Michael Jackson.
Binding und Henninger Brauerei (Radeberger Gruppe)
plant Umzug von Frankfurt nach Bad Vilbel.
Rockfasching.
Konkurse großer Autogiganten.
Opel wird zum Spielball.
Zweimaliges Training der HTV-Großgruppe für das
IDTF 2009 in Fechenheim. Über 500 bzw. über 600
Teilnehmer. TSG Fechenheim ist natürlich dabei.
Porsche hat sich mit der geplanten Übernahme von
VW verzockt.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
2009
Quartiermeister für die Schulbetreuung in Fechenheim
beim IDTF 2009 gefunden ( Inge Richter, Sven Werner)
Run Up des Lauftreffs. Gewinner der Verlosung nimmt
mit seiner Mannschaft am Lauf auf Schalke teil.
87 Jahre Mitgliedschaft von Christine Bludau wird zum
Pressethema.
Weinprobe bei der TSG.
100 Jahre Frankfurter Gut Stub (Festhalle)
Vorgezogene Neuwahlen in Schleswig-Holstein.
Zum Wohle des Volkes, der Partei des eigenen?
Schweinegrippe.
Schwimm-WM: Weltrekorde am Fliesband.
Gewinnt wer das Geld und den Ausrüster für die
Schwimmanzüge hat?
Volksradfahren in der 24sten Auflage. 200 Teilnehmer.
59. Lohrbergturnfest. Natürlich mit Beteiligung der
TSG-Kinder/Jugend und TSG-Helfern. Phillip Mangold
wird in der Mannschaftsgemeinschaft mit dem TV Seckbach Turnfestsieger in der Staffel.
Betreuung von ca. 600 Gästen zum IDTF 2009 in den
Fechenheimer Schulen.
Teilnahme am IDTF 2009.
TSG Fechenheim 1860 nimmt am Hessentag in
Langenselbold teil.
2. Fechenheimer Volkslauf wieder ein großer Erfolg.
Tanzturnier um den Mainkur-Pokal der Frankfurter
Sparkasse mit starkem Meldefeld.
2010
150 jähriges Jubiläum der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Was wird uns das Jahr 2010 alles bringen.
23. Januar Akademische Feier ab 14.00 Uhr.
Aufschwung oder Stagnation der Wirtschaft?
13. Februar Rockfasching.
Soziale Gerechtigkeit?
März Jahreshauptversammlung Ergebnis, neuer
Vorsitzender.
Lösungen/Frieden in den Krisengebieten?
30. Mai Volkswandertag.
Einhalten der Wahlversprechungen?
26. Juni Festumzug (Ende Linneplatz-Linneplatzfest).
Unwetterkatastrophen?
Verbesserter weltweiter Umweltschutz?
27. Juni 25. Fechenheimer Volksradfahren.
3. Oktober Volkslauf.
30. Oktober Tanzveranstaltung.
November Tanzturnier um den Mainkurpokal.
Die Wanderabteilung feiert dreißigjähriges Bestehen.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Freie Turnerschaft Fechenheim 1904 – 1933
Als die Deutsche Turnerschaft 1895 auf dem Turntag in
Esslingen in ihr Grundgesetz „Die Pflege deutschen
Volksbewusstseins und vaterländischer Gesinnung“ aufgenommen hatte, war der Bruch mit der proletarischen
Gesinnung, und somit der in der Sozialdemokratie organisierten Arbeiterschaft endgültig. Damit war der Weg
frei für die Entwicklung des bereits 1893 in Gera nach
Aufhebung der Sozialistengesetze gegründeten Arbeiter-Turnerbundes. Es bildeten sich vielerorts nun Freie
Turnerschaften. Noch zehn Jahre dauerte es, bis es auch
in Fechenheim am 10. August 1904 im Gasthaus „Zum
Engel“ zur Gründung eines Arbeiter-Turnvereins kam,
der sich den Namen „Freie Turnerschaft Fechenheim“
zulegte.
1. Vorsitzender wurde Heinrich Meyer sen., 1. Turnwart
Hermann Stein und 2. Turnwart Heinrich Müller. Am 18.
September 1904 hielt man eine Gründungsfeier im Gasthaus „Zum Engel“ ab, wo auch die ersten Turnstunden
stattfanden. 1906 musste man bereits eine größere
Übungsstätte suchen und fand sie im Saalbau „Kaiser
Friedrich“. Jugendliche und Schüler wurden gewonnen,
so dass der Verein bald über 150 Mitglieder, davon 100
Aktive und 80 Schüler zählte. Vorsitzender war jetzt Heinrich Müller. Trotz aller Schikanen durch die Behörden in
den folgenden Jahren – die Freien Turnerschaften waren
als politische Vereine eingestuft worden – nahm der Verein an Mitgliedern zu. 1911 konnte im Gasthaus „Kaiser
Friedrich“ ein Banner geweiht werden. Gerichtsverhandlungen und Strafmandate hätten aber bald zu einem
Ende geführt. Da konnte man durch einen recht glücklichen Zufall – so heißt es in der Festschrift zum 25jährigen
Jubiläum – das Anwesen Burglehen Nr. 7 (Mainbörnchen) erwerben. Am 14. Mai 1912 verfügte die Freie Turnerschaft über ein Eigenheim, das sie renovierte und
hinter dem sie einen kleinen Turnplatz anlegte. Eine Fußball- und eine Turnerinnenabteilung wurden gegründet.
Doch der Erste Weltkrieg unterband die Entwicklung.
Erst 1919 konnte die Freie Turnerschaft ihren Turn- und
Sportbetrieb wieder aufnehmen, und frei von jeder Behinderung durch die Behörden entwickelte sie sich bald
zu einem wichtigen Faktor im Fechenheimer Sportgeschehen. Nach wie vor galt jedoch der Grundsatz, dass
der Verein von der organisierten Arbeiterschaft getragen
wird und dass man im Gegensatz steht zu den bürgerlichen Vereinen. Vorsitzender war bis 1926 Walter Rath.
Als die Freie Turnerschaft Fechenheim am 3. und 4.
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August 1929 ihr 25jähriges Jubiläum feierte, zählte sie
über 300 Mitglieder. Doch „die Zahl dürfte“, so hieß es
in der Festschrift, „infolge der sonst gut gewerkschaftlich und politisch geschulten Arbeiterschaft in Fechenheim eine weit größere sein.“ Bei aller Gegensätzlichkeit
zu den bürgerlichen Turnvereinen verstanden sich in den
20er Jahren sämtliche Fechenheimer aktiven Turner gut
und besuchten in freundschaftlicher Weise gegenseitig
ihre Veranstaltungen. Die Winterfeste, die bis 1932 im
„Kaiser Friedrich“ alljährlich durchgeführt wurden, bewiesen die Leistungsfähigkeit der Freien Turner im Geräteturnen, in der Akrobatik, im Tanz der Turnerinnen und
in der Kinderarbeit. Nach der nationalsozialistischen
Machtergreifung 1933 wurde die Arbeiter-Turn-und
Sportbewegung verboten. Wie überall wurde die Freie
Turnerschaft Fechenheim aufgelöst und ihr gesamtes Eigentum beschlagnahmt. Vorsitzender von 1927 bis 1933
war Albert Schumann, der als Fahnenträger das Banner
in seinem Kleiderschrank versteckte. Beim Bombenangriff am 18. März 1944 ist das Haus Gründenseestraße
15 zerstört worden und mit ihm das Banner verbrannt.
Nach 1945 wurde der ATUS, der Arbeiter-Turn-und
Sportbund, nicht wieder ins Leben gerufen, auch nicht
die alte Deutsche Turnerschaft. Die gesamte Turnbewegung vereinigte sich im neugegründeten Deutschen Turner Bund. So entstand auch in Fechenheim die Freie
Turnerschaft nicht mehr. Bei der Gründung der Sportgemeinschaft Fechenheim im Jahre 1946 haben dann ehemalige Freie Turner entscheidend mitgewirkt, so Hans
Breyl und Martin Schmidt, der auch erster Sportwart des
Landessportbundes Hessen wurde. In einer Versammlung ehemaliger Freier Turner am 12. September 1953
wurde eine Neugründung der Freien Turnerschaft
Fechenheim einstimmig abgelehnt. Dank der jahrelangen Bemühungen des Landtagsabgeordneten Philipp
Pleß ist eine Entschädigung der Freien Turnerschaft im
Jahre 1962 erfolgt. Das noch auf dem Namen der Freien
Turnerschaft stehende Restgrundstück am „Mainbörnchen“ von 39 Quadratmetern ist 1965 im Kaufpreis bei
der Veräußerung des Anwesens „Mainbörnchen“ durch
den Turnverein 1860 an die Stadt Frankfurt am Main angerechnet worden mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass
der gesamte Erlös aus dem Verkauf der Turn- und Sportgemeinschaft überwiesen wird.
Die Fechenheimer Turnerfahnen
besserungsbedürftig geworden. Da sich aber diese
Kosten sehr hoch stellen würden, beschloss man die
Beschaffung einer neuen Fahne.“
Die 48er Fahne: Heinrich Heusohn aus Hanau schreibt in
der Festzeitung für das 11. Deutsche Turnfest in Frankfurt, Seite 137: „Sonntag darauf – 9. Juli – weihte Jahn in
der Gastwirtschaft von Petermann an der Mainkur die
von dem Maler Bode in Offenbach a. M. gemalte Fahne
des Turnvereins Fechenheim. Er hatte sein Absteigequartier beim Pfarrvikar Bernaud, der auch die Weiherede
hielt. Diese Fahne wurde nach 1850 einige Zeit im Heu
versteckt, später für 7 Gulden verpfändet und diente einige Zeit einem Bauern in einem Nachbardorf als Bettdecke. Nach 1860 wieder zu Ehren gekommen, war sie
noch 1889 im Münchner Festzug, ist aber seitdem dem
Zahn der Zeit zum Opfer gefallen.“
In der ältesten Festschrift des Turnvereins 1860 zur Turnhalleneinweihung 1897 heißt es auf Seite 23: „Die Fahne
wurde 1847 von den Frauen und Jungfrauen Fechenheims gestiftet und von Bode in Offenbach hergestellt.
Die Einweihung fand 1847 im Gußgarten (am Main) statt.
Pfarrer Bernaud hielt die Weiherede, Turnwart war damals Konrad Puth.“
Abschließend kann gesagt werden, dass der Bericht von
Heusohn der wahrscheinlichste ist. Denn wenn die Fechenheimer Turnerfahne bereits 1847 geweiht worden
wäre, hätte August Ravenstein bestimmt im gleichen
Jahr darüber berichtet.
2. Der 1860 gegründete Turnverein weihte 1863 seine
Fahne, eine Standarte. „Die hoch in Ehren gehaltene
und bei jeder Gelegenheit stolz entrollte Fahne war aus-
3. Diese wurde am 7. Juli 1901 eingeweiht. Letzter Fahnenträger war Fritz Crass.
4. Dem Turnverein Vorwärts wurde am 17. Juni 1894 ein
von der Fahnenfabrik Tribian, Hannovers-Minden, hergestelltes Banner feierlich übergeben. Sie ist die älteste
heute noch vorhandene Fahne.
5. Die 1905 gegründete Turngemeinde weihte ihre von
einer Bonner Fahnenfabrik gelieferte Fahne am 8. Mai
1907. Von ihr ist nur noch der Tragegurt vorhanden.
6. Die Freie Turnerschaft weihte ihre Fahne 1911. Letzter
Fahnenträger bis"1933 war Albert Schumann. Er versteckte das Banner in seinem Kleiderschrank. Doch am
18. März 1944 verbrannte es, als das Haus durch Bombenangriff zerstört wurde.
7. Als sich am 1. April 1922 die meisten Fechenheimer
Sportvereine zur Turn-und Sportgemeinde 1885 zusammenschlossen, wurde eine neue Fahne angeschafft. Sie
ist heute das am besten erhaltene Banner. Leider sind
keine Einzelheiten über die Beschaffung bekannt.
Turnvernein Vorwärts
Turnvernein Fechenheim
Turn- und Sportgemeinde
1894
1901
1922
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Turnplätze, Turnhallen und Sportplätze in Fechenheim
Der erste Turnplatz wurde 1846 angelegt. Der Frankfurter Turnvater August Ravenstein war zugegen und berichtete davon in dem von ihm herausgegebenen
Nachrichtenblatt für Deutschlands Turnanstalten in Nummer 11 vom Monat November 1846:
„...Frankfurt, 6.7.1846: Schon vor einigen Wochen hatten wir die Freude, in unserer Nähe, in Fechenheim,
einen Dorfturnplatz entstehen zu sehen.“
Zuvor hatten die Turnübungen in einer Halle, die vom
Besitzer des Salzhauses in der Leinwebergasse gemietet
war, stattgefunden. 1860 wählte man nach der Neugründung den Garten des Weißbinders Puth in der Baumertstraße, musste aber bald den Garten des Lorenz Staudt
am Main, Am Leinritt, mieten, wo auch eine alte Halle
zur Verfügung stand. Am 7. Mai 1869 fand die Einweihung eines Turnplatzes an der Baumertstraße statt, den
der Verein für 600 Gulden erworben hatte. Darauf errichtete man 1874 eine Turnhalle, die am 2. Mai 1875 eingeweiht wurde. 1896 wurden Turnplatz und Turnhalle für
7 000 Mark an den Landwirt Theodor Weil verkauft.
Dafür wurde für 5 250 Mark ein Grundstück in der Götzstraße erworben und darauf die große Turnhalle errichtet, die am 11., 12. und 13. September 1897 eingeweiht
wurde. Das Gebäude bedeckte eine Grundfläche von ca.
350 Quadratmeter und gliederte sich in zwei Hauptteile:
in das Vereinshaus und die eigentliche Turnhalle. Vom
Hauptportal kam man in eine Vorhalle, an die sich ein
Umkleideraum von 30 Quadratmeter, ein Waschraum
und die Toilettenräume anschlossen. Im ersten Stock des
Vereinshauses befanden sich Vorstandszimmer und das
65 Quadratmeter große Vereinslokal. Der zweite Stock
enthielt eine Drei-Zimmerwohnung für den Hausmeister
und Turnhallenwirt. Die Turnhalle selbst war 28 Meter
lang, 13 Meter breit und 13 Meter hoch. Anfang der 20er
Jahre wurde an der nördlichen Querseite eine Bühne eingebaut und eine Decke eingezogen. An die Turnhalle
schloß sich ein 65 Meter langer Turnplatz an. Die Baukosten beliefen sich auf 30 000 Mark. Das Chorlied der Vereinigten Sänger endete:
Nenn Turnervolk du nun dein eigen
Die Halle hier in stolzer Pracht.
Halt fest mit aller deiner Kraft
In Freud und Leid zur Turnerschaft,
Damit auf Fels gegründet sei
Dies neue Heim der Turnerei.“
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In der Ausgabe des Fechenheimer Anzeigers vom
23.6.1934 stand folgender Bericht:
„Der erste elektrisch beleuchtete Festplatz in Fechenheim. Auffindung einer Urkunde. Bei Ausbesserungsarbeiten in der Turnhalle des Turnvereins 1860 stieß man
dieser Tage auf eine Zinkkassette, die dort über einer Tür
eingemauert war. Die Kassette enthielt die auf Pergament geschriebene Urkunde über die Erbauung der
Turnhalle mit einem kurzen Auszug aus der Vereinsgeschichte. Das Dokument ist von dem verstorbenen langjährigen Mitglied und Kassierer des Vereins, Wilhelm
Kühn, geschrieben. Es trägt die Unterschriften des
damaligen Landrats von Hanau, des Bürgermeisters Baumert und des gesamten Vorstandes, sowie der Bauherren und Architekten. Der übrige Inhalt setzt sich
zusammen aus Vereinspapieren der damaligen Zeit, wie
Eintrittskarten zur Turnhalleneinweihung, einer Mitgliedskarte, den Satzungen des Vereins, 2 Fechenheimer Zeitungen mit den Festberichten und dem großen von der
Firma H. Chr. Schack hergestellten Plakat zum 50-jährigen Fahnenjubiläum mit Turnhalleneinweihung. Auf dem
Plakat ist dick aufgedruckt: „Der Festplatz ist durch elektrische Bogenlampen erleuchtet“. Die Turner trafen
damals ein Übereinkommen mit der Firma Leopold Cassella u. Co., die als erste hiesige Fabrik ihren Strom selbst
erzeugte. Eine Leitung wurde dann nach dem Festplatz
gelegt, und die Firma stellte außerdem noch die großen
Lampen, so dass der Platz zum Staunen der Fechenheimer und auswärtigen Gäste im hellsten Schein lag.“
Doch leider war die Halle nicht auf Fels gebaut, denn
beim Bombenangriff am 2. März 1944 wurde das gesamte Anwesen völlig zerstört. Mit dem Gebäude verbrannten auch die alten Turnerfahnen von 1848 und
1863, sowie die gesamten Vereinsakten.
Zu gleicher Zeit wurde auch das Jahndenkmal in Alt-Fechenheim zerstört. Es war 1910 anlässlich des 50jährigen
Bestehens des Maingaues errichtet worden. Der Fechenheimer Andreas Labet hatte es geschaffen. Die bronzene
Gedenkplatte ist noch vorhanden und nach mancher Irrfahrt im Vorraum der TSG-Turnhalle in der Pfortenstraße
angebracht worden. Auf ihr ist zu lesen: „Zur Erinnerung
an die Gründung des Maingaues errichtet aus Anlass des
50jährigen Jubiläums unter opferwilliger Hilfe der
Fechenheimer Bürgerschaft. Von den Turnvereinen:
Turnverein 1860, Turnverein Vorwärts 1885, Turngemeinde 1905“. Als der Frankfurter Oberbürgermeister
Bestimmung übergab, kaufte der Turnverein Vorwärts ein
Grundstock in der Pfortenstraße und errichtete darauf
eine kleine Turnhalle, verbunden mit einem Turnplatz.
Halb rechts neben weißem Haus die alte 1860er
Turnhalle in der Götzstraße (Bild vor 1944)
Dr. Walter Kolb Anfang der 50er Jahre Vorsitzender des
Deutschen Turnerbundes wurde, regte er an, das zerstörte Fechenheimer Jahndenkmal, das das einzige in
Frankfurt gewesen war, zu erneuern. Der damalige Turngauvorsitzende Heinrich Haas bat im Einvernehmen mit
dem städtischen Sportreferenten, Karl Zimmer, davon
Abstand zu nehmen und statt dessen auf dem Lohrberg
einen Jahn-Gedenkstein zu errichten. Denn hier finden
jährlich die Lohrbergfest-Wettkämpfe der Frankfurter Jugend statt und die große Spielwiese bietet zu jeder Zeit
und jedermann Gelegenheit zu Spiel, Sprung und Wurf
im Sinne der Jahn'schen Hasenheide. So wurde 1954 der
Jahngedenkstein auf dem Lohrberg feierlich eingeweiht.
Im Jahr 1897, als der Turnverein 1860 seine Halle ihrer
Die Einweihung des Jahngedenksteins auf dem Lohrberg
Turnhalle des TV Vorwärts 1885 errichtet 1898,
erweitert 1950
Auch die Freie Turnerschaft konnte 1912 ein eigenes
Heim erwerben und zwar das Anwesen Burglehen 7. Es
ist eines der ältesten Gebäude Fechenheims und war ursprünglich der Freihof mit Zehntscheuer des Klosters
Arnsburg in der Wetterau. 1751 – die Jahreszahl steht
heute noch über dem Eingang – erfolgte ein Umbau des
Arnsburger Hofes zu einer “fabrique“ zur Herstellung
von Taffet. Die Freie Turnerschaft renovierte das Gebäude und baute 1930 einen kleinen Saal an.
Das 1933 unter der Naziherrschaft enteignete Anwesen
ging dann in Privatbesitz über. Das Erdgeschoß wurde
als Gaststätte weiterverpachtet, zuletzt an den früheren
Turnhallenwirt des Turnvereins 1860, Jean Meyer. Dieser
stellte bei der Neugründung des 60er Turnvereins im
Jahre 1949 den kleinen Saal als Turnsaal zur Verfügung,
nachdem die dort vorübergehend untergebrachten
Flüchtlinge anderweitig untergekommen waren. Der
Turnverein 1860 pachtete 1955 das „Mainbörnchen“, so
hieß die Gaststätte, von der Erbengemeinschaft SchackCreß und kaufte es im März 1956 für 46 250 DM. Das
große Trümmergrundstück in der Götzstraße wurde für
20 000 DM an die katholische Kirchengemeinde verkauft, die darauf ihr Gemeindehaus mit Saal und Kindergarten errichtete. Mit Unterstützung der Cassella-Werke
wurden im KeIlergeschoss des „Mainbörnchens“ Umkleide- und Duschräume geschaffen und ein neuer Zugang unmittelbar von der Halle aus errichtet. Eine
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Das Mainbörnchen war Turnhalle der Freien Turner
von 1912 bis 1933, von 1950 bis 1962 des TV 1860
Bürgschaft über 10 000 DM, die zuerst zehn Mitglieder
übernommen hatten, wurde 1957 von der Stadt Frankfurt am Main übernommen. Das hinter dem Gebäude liegende Gelände baute Heinrich Haas mit seinen
Jugendturnern zu einem vorbildlichen Turnplatz mit
Reckgrube und Hoch- und Weitsprunggrube aus. Der
unermüdlichen Mithilfe des Altersturners Fritz Craß sei
hier ehrend gedacht. Die kleine Turnhalle der SG 1885 in
der Pfortenstraße genügte trotz einer Erweiterung nach
1945 nicht mehr den Anforderungen des großen Vereins.
Vor allem aber war auch die Schaffung eines großen Saales für Veranstaltungen der Fechenheimer Vereine notwendig geworden. Diesem Ziel dienten nun seit 1950
Planungen und Sondierungen zur Finanzierung. Dem
späteren Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft und
dem Landtagsabgeordneten Philipp Pleß kommt das
Verdienst zu, die Wege zur Verwirklichung des Baues
einer neuen Turnhalle geebnet zu haben. 1956 war es
soweit, dass der Neubau seiner Bestimmung übergeben
werden konnte. Der alte Bau war teils abgerissen, teils
dem Neubau eingegliedert worden, so dass ein Gesamtkomplex von 4 825 Kubikmeter umbauten Raumes entstanden war. Neben Gaststätte, Kegelbahn, Umkleide-,
Wasch-und Toilettenräumen war das Kernstück der
große Saal mit 12,50 Meter mal 20,50 Meter (gleich
256,25 Quadratmeter) und einer lichten Höhe von 6,50
Meter. Dazu kam eine Bülfne von rund 54 Quadratmeter
und über der Gaststätte ein kleiner Saal mit 9,50 Meter
mal 16,25 Meter (gleich 154,38 Quadratmeter). Die Gesamtkosten betrugen 375 210,61 DM. Trotz der Beihil-
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
fen von Stadt und Land und einer Bürgschaft der Stadt
war natürlich noch eine starke Schuldenlast entstanden.
Nach der Fusion der 60er mit den 85er von 1962 ergab
sich die Möglichkeit zur Verwirklichung eines dringend
erforderlichen Erweiterungsbaus insofern, als der Turnverein 1860 sein Anwesen „Mainbörnchen“ an die Stadt
verkaufen konnte. Der Erlös bildete dann den Grundstock zum Anbau einer Wohnung für den Turnhallenwirt,
eines großen Geräteraumes und eines Vereinszimmers,
das jetzt die Geschäftsstelle beherbergt. Doch auch hierbei haben dankenswerterweise das Land Hessen und die
Stadt Frankfurt am Main Beihilfen geleistet. Trotz dieser
Hilfen betrug aber am 31.12.1968 die Gesamtverschuldung der TSG Fechenheim 285 828,26 DM, wofür jährlich 14 777,71 DM Zinsen und Amortisation aufgebracht
werden mussten. Weitere Renovierungsarbeiten im Wert
von rund 30.000 DM mussten in den 1970er Jahren zusätzlich durchgeführt werden.
Verpflichtungen. In der Hauptversammlung der TSG Fechenheim e.V. wurde der Vertrag genehmigt. Jetzt fand
Heinrich Haas, nachdem die finanziellen Sorgen um die
Erhaltung der Turnhalle beseitigt waren, einen Nachfolger als Vorsitzenden in der Person des Vorsitzenden des
Arbeitskreises Fechenheimer Vereine, Helmut Sittler. In
der Zwischenzeit führte die Saalbau GmbH weitere dringende Erneuerungsarbeiten durch. Die Zusammenarbeit
mit der Saalbau GmbH mündete am 18.12.1989 in einen
auf 30 Jahre befristeten Erbbauvertrag. Durch diesen
Vertrag war es der Saalbau GmbH möglich, ab Frühjahr
1992 eine weitere erhebliche bauliche Erweiterung des
Turnhallengebäudes durchzuführen. Die Zusammenarbeit mit der Saalbau GmbH ist in einem eigenen Artikel
dieses Buches ausführlich dargestellt. Festzuhalten aber
ist, dass sich die Zusammenarbeit trotz manchmal gegensätzlicher Interessen sehr gut darstellt.
Turnhalle der TSG Fechenheim 1860 e.V. errichtet 1955,
1. Erweiterung 1969
Turnhalle der TSG Fechenheim 1860 e.V. nach dem
letzten Erweiterungsbau 1992
So ist es wohl verständlich, dass Walter Hippmann und
Heinrich Haas unterstützt von Philipp Pleß, alles taten,
um das Turnhallen-Anwesen der Stadt Frankfurt am Main
zu verpachten. Erst als sich 1977 der Vorsitzende des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine Helmut Sittler einschaltete, zeigte die städtische Saalbau GmbH Interesse,
die TSG-Turnhalle zu übernehmen, da in Fechenheim
kein richtiges Bürgerhaus vorhanden und an einen Neubau nicht zu denken war. Auch die Bemühungen um eine
Mehrzweckhalle blieben erfolglos. Die Verhandlungen
mit dem Geschäftsführer der Saalbau GmbH, Ludwig
Müller, führten dann auch zur Verpachtung vom 1. April
1978 bis 1999 und der Übernahme aller finanziellen
Dank der Unterstützung durch den Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft und den Landtagsabgeordneten
Philipp Pleß wurde 1966 direkt hinter der TSG-Turnhalle
eine Bezirkssportanlage errichtet. In Anwesenheit des
Hessischen Innenministers Schneider und des Frankfurter
Oberbürgermeisters Professor Brundert wurde sie mit
einem kleinen Festakt eingeweiht. Nach zweijähriger
Bauzeit war die damals vorbildliche Anlage entstanden.
Allein der Grundstücksankauf hatte 1,6 Millionen DM
verschlungen, während für den eigentlichen Ausbau
rund 600000 DM aufgewendet werden mussten. Die
neue Sportanlage bildete mit der TSG-Turnhalle eine
enge Verbindung, da die Umkleide- und Duschräume
der Turnhalle den Sportplatzbenutzern zur Verfügung gestellt wurden. Denn für ein Funktionsgebäude für Bezirkssortanlagereichte das Budget nicht mehr aus. Auf
der Anlage trainierten vorrangig TSG-Leichtathleten. Erst
als Kunststoffbahnen zur Voraussetzung für Leichtathletik
gemacht wurden, bekam die Sportanlage eine immer
größere Bedeutung für den Fußballbetrieb. Das Fehlen
sportplatzeigener Umkleideräume hat den Hallenbetrieb
der TSG teilweise empfindlich beeinträchtigt. Der TSGVorstand bemühte sich viele Jahre um den Neubau der
Funktionsräume auf der Sportanlage. Fast gleichzeitig
mit dem Turnhallenerweiterungsbau wurde im Frühjahr
1992 direkt hinter der TSG-Turnhalle auch der Bau eines
zweistöckigen Funktionsgebäudes für die Bezirkssportanlage Pfortenstraße begonnen. Im Keller konnten
Räume für den Fechenheimer Schützenverein mit eigener Schießbahn eingerichtet werden.
Erdgeschoss und erster Stock beherbergen alle Funktionsräume für den Sportplatzbetrieb.
Mit der Fertigstellung des Gebäudes konnten endlich
auch die „Wanderungen“ der Sportler zwischen den Sanitärräumen der Turnhalle und dem Sportplatz beendet
werden. Für unsere Spitzenathleten (Hammerwurf) der
Leichtathletik wurde von uns in dem Gebäude ein eigener Kraftraum eingerichtet. Seit dem 12.9.1998 betreut
die TSG Fechenheim 1860 e.V. im Rahmen eines Betreuungsvertrages mit der Stadt Frankfurt am Main die
Bezirkssportanlage mit eigenen Platzmeistern und nimmt
so in der Tradition der letzten 150 Jahre ihre gesellschaftliche Funktion im Stadtteil Fechenheim war.
Festzuhalten ist noch, dass Sportgruppen der TSG
Fechenheim 1860 e.V. ihre Übungsstunden auch in den
Fechenheimer Schulsporthallen der Konrad-HaenischSchule, der Heinrich-Kraft-Schule und der FreiligrathSchule durchführen. Die Bezirkssportanlage an der
Birsteiner Strasse wird von TSG-Sportlern nicht genutzt.
Sie ist dem Fußball und Hockeysport vorbehalten.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die TSG Fechenheim 1860 e.V. und die Saalbau GmbH
Nachdem 1977 feststand, dass Fechenheim mindestens
in den nächsten zehn Jahren kein Bürgerhaus bekommen würde, kam Helmut Sittler (damals Vorsitzender des
Arbeitskreises Fechenheimer Vereine) auf die Idee, Voraussetzungen zu schaffen, um die Turnhalle als Bürgerhaus bzw. als Mehrzweckhalle nutzen zu können. In
einem entsprechenden Antrag trug er dies der Stadtverordnetenversammlung vor und schlug gleichzeitig auch
vor, die finanziellen Vorteile, die die Vereine hatten, in
deren Stadtteil es ein Bürgerhaus gab, auch den Fechenheimer Vereinen für die Benutzung der Turnhalle zu gewähren. Einige Wochen später meldete sich der
damalige Geschäftsführer der Saalbau GmbH Ludwig
Müller bei Helmut Sittler und wies darauf hin, dass sein
Vorschlag nur dann realisiert werden könne, wenn das
Anwesen Turnhalle auch von der Saalbau GmbH verwaltet wird. Damit verwies ihn Sittler an den Vorstand der
TSG, d. h. an Heinrich Haas sen., der damals Vorsitzender war. Es erfolgten auch erste unverbindliche Gespräche.
Heinrich Haas war jedoch seit längerer Zeit bemüht,
einen Nachfolger für sich als Vorsitzenden zu finden,
stieß aber mehrmals auf Ablehnung. Sittler, von Hass
darauf angesprochen, erklärte sich bereit und wurde
dann im März gewählt. Damit war er auch zum Vertreter
seiner Idee geworden und konnte die Verhandlungen
mit der Saalbau selbst führen. Am Ende der harmonisch
geführten Gespräche stand der Pachtvertrag vom
15.12.1978, der den Wünschen beider Seiten entsprach.
Die wichtigsten Punkte waren: die Saalbau pachtet das
Anwesen Pfortenstraße 55 und räumt der TSG das Nutzungsrecht zur Ausübung des Sportbetriebes ein. Die
Saalbau übernimmt alle Kosten für Reparaturen, Renovierungen, Heizung, Wasser, Strom, öffentliche Lasten,
Steuern, Versicherungen, Reinigung, kurz alle Kosten für
Erhaltung und Unterhaltung sowie eventuelle Um- und
Ausbauten. Darüber hinaus löste die Saalbau die aus
dem Neubau der Turnhalle (im Jahr 1955) noch vorhandenen Darlehensschulden (das waren DM 134.000,00)
ab, sodass die im Grundbuch eingetragenen Grundschulden gelöscht werden konnten. Vereinbart wurde
auch, dass die Saalbau aufgrund der gesamten Kostenübernahme keine Pacht an die TSG zahlt, umgekehrt die
TSG auch keine Zahlungen an die Saalbau leistet.
Gleich zu Beginn des Pachtvertrages entstanden hohe
Kosten für die Erneuerung der Kanalisation, Dachrinnen
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und Fallrohre, sowie für eine neue Bestuhlung für den
großen und kleinen Saal.
Eine Backsteinwand, die seinerzeit erst nach Fertigstellung des Turnhallenneubaus an den Seiten des Innenraums der Halle errichtet wurde, war schlecht verankert
und drohte einzustürzen. Im Hinblick auf das bevorstehende 125-jährige Jubiläum der TSG schlug Sittler der
Saalbau vor, diese Mauer zu entfernen und durch eine
Holzverkleidung zu ersetzen. Sittler, der dabei an eine
einfache Ausführung (Fichtenpaneelen) dachte, fand
damit bei Ludwig Müller keine Zustimmung. Der wollte
etwas „ordentliches“ installieren. So kam es zu der sehr
schönen Verkleidung. Bis es jedoch zu deren Einbau
kam, mussten noch weitere bauliche Maßnahmen erfüllt
werden, wie z. B. die komplette Neuverkabelung der
elektrischen Leitungen, der Einbau der Klimaanlage, das
Anbringen der Galgen für Scheinwerfer, die Erneuerung
der Mikrofon- und Lautsprecheranlage sowie die Schaffung der Abdunkelung der Fenster auf der Westseite.
Die Gesamtkosten all dieser Arbeiten, zu denen auch
noch ein neuer Fußboden kam, beliefen sich auf rund
3,5 Millionen D-Mark.
Etwa drei Jahre nach diesen kostenintensiven Maßnahmen wollte Sittler das Gebäude über dem Geräte und
Kraftraum, das nur ebenerdig bebaut war um eine Etage
aufstocken um so weitere Räumlichkeiten zu schaffen
und auch das Büro der TSG sowie den Kraft- und Geräteraum zu erweitern. Zur Finanzierung sollte der Erlös aus
dem Verkauf der TSG eigenen Grundstücke an die Stadt
Frankfurt für etwa eine Million D-Mark dienen.
Über einen Erbbaurechtsvertrag sollte die Stadt dann
der TSG wieder das Nutzungsrecht einräumen. Der damalige Stadtkämmerer, Herr Ernst Gerhardt, lehnte diesen Vorschlag jedoch ab und schlug der Saalbau vor, es
selbst zu finanzieren. Ludwig Müller war damit einverstanden, setzte jedoch voraus, dass dann der Saalbau
ein Erbbaurecht eingeräumt werden müsse. Kurze Zeit
später wurde Ludwig Müller pensioniert und Dr. Andreas
Eichstaedt wurde neuer Geschäftsführer und somit auch
neuer Verhandlungspartner. Die TSG hatte inzwischen
den Fechenheimer Rechtsanwalt und Notar Rudolf Popp
hinzugezogen. Die Verhandlungen gestalteten sich oft
recht schwierig und waren auch langwierig. Natürlich
waren beide Seiten daran interessiert, das jeweils Beste
für sich zu erreichen. Am Ende kam der Erbbaurechtsvertrag vom 18.12.1989 zustande, der voll auf die Inter-
essen beider Beteiligter zugeschnitten war. Es wurde
eine Laufzeit von zunächst 30 Jahren vereinbart mit der
Option der zweimaligen Verlängerung um jeweils
10 Jahre.
Unser Mitglied, Architekt Wilhelm Puth, übernahm die
Planung und schuf so den „kleinen Saal 2“, den „Spiegelsaal“ und die vorgesehene Erweiterungen des Büros,
des Geräte- und Kraftraumes und einen Duschraum im
Keller. Die Kosten beliefen sich auf rund 3,5 Millionen
D-Mark.
Fast gleichzeitig mit dem Baubeginn dieser Erweiterungen im Frühjahr 1992 wurde auch mit dem Bau des Um-
kleidegebäudes auf der Bezirkssportanlage, in dem im
Tiefgeschoss eine Schießanlage und damit auch ein
neues Domizil für den Fechenheimer Schützenverein errichtet wurde, begonnen. Auch der Bau dieses Gebäudes ging auf die Initiative unseres Ehrenvorsitzenden
Helmut Sittler zurück.
Zu allen mit der Saalbau getroffenen Vereinbarungen
muss abschließend noch festgehalten werden: Sie haben
dazu geführt, dass Turnhalle und Grundstücke im Eigentum der TSG verbleiben und ihr hohe finanzielle Belastungen erspart geblieben sind und auch künftig bleiben
werden.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Frühere Abteilungen der TSG Fechenheim
Die Turnersänger und Spielleute
1901 Gründung der Gesangsabteilung des Turnvereins
Vorwärts 1885
Langjähriger Chorleiter in den 20er und 30er Jahren war
der Fechenheimer Dirigent Heinrich Bingemer. Bekannt
war auch der Vorsitzende in den 20er und 30er Jahren
Eugen Weisenseel. Doch in der Folgezeit ging die Mitgliederzahl ständig zurück. Nach 1945 wurde die Gesangsabteilung nicht mehr wiederbelebt. Über Eugen
Weisenseel heißt es in der Jubiläumsschrift der SG 1885,
dass er in Konflikt mit dem damaligen Nazi-Regime kam.
„Er wurde zum Tode verurteilt. Zwar wurde er begnadigt,
jedoch weiß man über sein Schicksal nichts Genaues. Er
kehrte nicht wieder zurück. Die Sportgemeinschaft wird
seiner immer ehrenvoll gedenken.“
1902 Gründung des Sängerchors des Turnvereins 1860
Er wurde von 28 sangesfreudigen Turnern gegründet um
bei Vereinsveranstaltungen durch gesangliche Darbietungen das Programm zu verschönern. Als man 1909
Chormeister Aysslinger aus Offenbach am Main gewinnen konnte, begann langsam der Aufstieg von einer Gesangsriege zu einem geschulten Männerchor. 1912
wurde zum ersten mal auf einem Gesangswettstreit ein
1. Preis errungen. Der Aufstieg zu einem stolzen Ge-
sangskörper gelang dann in den 20er Jahren, nachdem
1919 Musikdirektor Heinrich Reuther aus Frankfurt am
Main die Leitung des Chores übernommen hatte. In den
20er Jahren fanden großartige Konzerte in der Turnhalle
statt, zu denen bekannte Künstler vom Frankfurter
Opernhaus verpflichtet wurden. Außerdem wirkten das
Sängerchor-Mitglied Hans Scherer (Bariton) und der Fechenheimer Pianist Friedel Pleß als Solisten mit. Auch
hervorragende Erfolge auf Sängerwettstreiten wurden
erzielt, u.a. der höchste Ehrenring am 11. Juli 1926 in
Windecken. Der heute noch vorhandene große Pokal erinnert daran. Die 25-Jahr-Feier vom 9. bis 11. Juli 1927
wurde dann mit großem Aufwand gefeiert. Das Festbuch
ist Beweis dafür. Der Sängerchor hatte damals außer 26
inaktiven Mitgliedern insgesamt 75 Sänger. 1. Vorsitzender war Karl Schäfer, 2. Vorsitzender Georg Walzer.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand 1950 der Sängerchor noch einmal aufs neue dank der Mühen von Ludwig Kalbhenn. Die Leitung des Chores hatte der
Fechenheimer Dirigent Hans Pauli. Doch es gelang nicht
mehr, jüngere Sänger zu gewinnen, so dass sich der Chor
Anfang der 60er Jahre mit dem Gesangverein „Sängerlust“ vereinigte.
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Unter dem Leitwort „Vorwärts immer -Rückwärts nimmer“ kamen am Abend des 10. November 1921 einige
junge Turner im Alter zwischen 16 und 17 Jahren im Cafe
Wörn zusammen, um ein Gesangsquartett zu gründen.
Sie sangen im Sängerchor des Turnvereins 1860, der
auch den Ursprung ihres Vorhabens bildete. An besagtem Abend wurde von Wilhelm Gerk, Andreas Lemmer,
Toni Kalbhenn, Fritz Bennecker, Georg Kühnreich, Heinrich Knobloch sowie August und Albrecht Schumann das
Doppelquartett des Turnvereins 1860 gegründet. Um
das Quartett stimmlich auszugleichen, wurden noch
Adolf Schiebener und Peter Pfendt hinzugezogen. Die
musikalische Leitung übernahm Wilhelm Gerk. In den ersten Jahren musste ein häufiger Wechsel in den einzelnen Stimmen vorgenommen werden. So kam im Jahr
1927 als 2. Tenor Willi Buchhold hinzu, im Jahre 1935
folgte Karl Köhler und 1947 Adolf Gemmecker, beide
aus Bergen und beide erste Tenöre. In den Jahren nach
1927 hatten sie öfters Gelegenheit, bei Veranstaltungen
mitzuwirken. Außerdem haben sie sechs Gesangswettstreite besucht, bei denen sie sehr schöne Erfolge erzielen konnten. Zu erwähnen wären Niederlahnstein und
Horchheim am Rhein 1931, bei denen sie unter stärkster
Konkurrenz vier erste, einen Ehrenpreis, den höchsten
Ehrenpreis sowie den Dirigentenpreis erringen konnten.
Einen völligen Umschwung und den Namen „Die Freudenspender“ brachte das Jahr 1932. Das Quartett nahm
sich die damals weltbekannten „Comedian Harmonists“,
die schon seit einigen Jahren in überfüllten Sälen das
sangesfreudige Publikum mit ihren Schlagerliedern begeisterten, zum Vorbild und verlegte sich auf moderne
Lieder. Hier war es wiederum Wilhelm Gerk, der die
Schlagerlieder eigens für sie arrangierte und in manchmal harten Proben einübte. Durch ihre bunten Abende
und Konzerte haben sie sich in Fechenheim in die Herzen
einer großen und dankbaren Anhängerschaft hinein ¬gesungen und immer wieder mit neuen Liedern erfreut. Sie
haben in Fechenheim und weit über seine Grenzen hinaus bei unzähligen Veranstaltungen einer großen Zuhörerschaft wirklich Freude gespendet. Das 50jährige
Jubiläum wurde im kleinen Kreise im Gasthaus „Zur
Krone“ gefeiert. Vier Gründer, nämlich Wilhelm Gerk,
Fritz Bennecker, August und Albrecht Schumann konnten noch daran teilnehmen
Die Boxer
Die Jahnschar
„Die Freideutsche Jugend will aus eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten“.
Dieses Programm der Jugendbewegung, im Oktober
1913 auf dem Hohen Meißner beschlossen, wurde zur
Richtschnur aller Bünde der folgenden Jahr¬zehnte.
Auch innerhalb der Deutschen Turnerschaft hatte der
ehemalige Wandervogel¬führer Dr. Edmund Neuendorff
mit Gleichgesinnten die Turnerjugend zu Anfang der
20er Jahre aufgerufen, Jahns Lehren und das Ideen- und
Gedankengut der Jugendbe¬wegung als Erziehungsziel
zu erkennen und einen eigenen jugendlichen Lebensstil
zu entwickeln. Das hieß aber auch der sportlichen und
materiellen Entwicklung, die in den Vereinen der Deutschen Turnerschaft überhand genommen hatte, entgegenzutreten. In diesem Sinn gründete Heinrich Haas
Die Freudenspender
1925 auch innerhalb des Turnvereins 1860 eine Turnerjugendgruppe. Turnen, Spielen, Wandern sollten genau
die gleiche Bedeutung haben wie Gruppenabende, Singen, Volkstanz und Laienspiel. Auch die Tracht - kurze
Hose, blaue Turnerjugendweste; Reformkleid - gehörte
dazu und selbstverständlich das Meiden von Nikotin und
Alkohol. Doch das alles musste natürlich zum Gegensatz
des verbürgerlichten Vereinslebens führen. Die Folge
war, dass sich die Jahnschar, wie sie sich nannte, vom
Turnverein trennte und ein eigenes Gruppenleben gestaltete. Über 50 Jungen und Mädchen im Alter von 12
bis 20 Jahren gehörten dazu, meist höhere Schüler und
Studenten. 1933 löste sich die Jahnschar auf. Doch ein
Freundeskreis bestand noch in den 1980er Jahren.
Im Jahre 1923 fand sich eine kleine Schar junger Männer zusammen, die sich für den Boxsport begeistert
hatte. Sie schloss sich als Boxabteilung zunächst dem damaligen Athletenclub und dann der Turn- und Sportgemeinde 1885 an. Dies waren Hans Kurz, Fritz Laukhardt,
Hans Kappes, Paul Holzhausen, Willi Bennecker und
Arno Jordan als Gründungsmitglieder. Außer Boxen betrieben sie auch Gewichtheben und Schwerathletik. Zwei
Jahre blieb man als Abteilung beim Verein und gründete
dann den Boxclub „Heros“ unter Vorsitz von Adi Roth.
Steigende Mitgliederzahlen, begeisterte Förderer, gute
Sportler und Manager brachten den Verein voran und ermöglichten viele Großveranstaltungen. Nachdem Adi
Roth im Jahre 1930 den Vorsitz an seinen Stellvertreter
Willi Türk abgab, amtierte dieser bis zu seinem frühen
Tode im Jahre 1932. Danach übernahmen Fritz Laukhardt und August Rackles die Vereinsführung. Nach dem
Zweiten Weltkrieg baute man erneut eine gute Kampfstaffel auf. 1948 wurde Hans Müller Süddeutscher Meister und Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften.
1950 schloss sich der Boxclub als Boxabteilung dem
Turnverein 1860 an. Wiederum trainierten und kämpften
die jungen Fechenheimer Boxer mit Erfolg. Arthur Lippert wurde Hessenmeister und Franz Emig 1965 Vizemeister des Hessischen Boxverbandes. Als der Verein
weder einen neuen Trainer noch weitergehende Übungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen konnte, kam es zur
Abwanderung der meisten Boxer. Deshalb löste sich die
Abteilung 1970 auf.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Spielleute
Spielmannszüge gehörten von Anfang an zu einem Turnverein. So ließ auch schon 1863 der Fechenheimer Turnverein zwei Trommler, Georg Achenbach und A. Kühn,
vom Hanauer Militär ausbilden. Als 1907 das Maingauturnfest auf den Wiesen am Friedhof stattfand, fiel im
Festzug der von 50 Schülern gebildete Trommlerchor
unter Leitung von Heinrich Östreich auf. Selbstverständlich hatten alle drei Turnvereine ihre Spielmannszüge.
Die Turner
Nach 1945 entstand aufs neue ein starker Spielmannszug in der SG 85. Da war es in den 50er Jahren selbstverständlich, dass die siegreichen Turnerinnen und Turner
bei ihrer Rückkehr von Turnfesten an der Mainkur vom
Spielmannszug abgeholt und durch die Straßen von Fechenheim bis zur Turnhalle geleitet wurden. Willy Götz
war Spielmannszugführer bis zur Auflösung Ende der
50er Jahre.
Die Tischtennis-Spieler
Im Jahre 1931 wurde der Tischtennis-Club Fechenheim
von Matthias Henrich, Metzgermeister Ewald Lang und
Waldemar Nickel gegründet. 1936 schloss sich der Club
als Abteilung dem Turnverein 1860 an. Während des
Krieges ging der Spielbetrieb weiter, zuerst noch in der
Turnhalle Götzstraße und nach deren Zerstörung im
„Schwan“ bis 1944. Doch schon Ende 1945 wurde wieder gespielt, und zwar jetzt als Abteilung der SG 85 und
unter Mitwirkung der beiden Fechenheimer Jean Ziegler
und Ludwig Oberlies wurde damals der Vorläufer des
heutigen Tischtennis-Verbandes Hessen gegründet. Die
schönsten Erfolge der Fechenheimer Tischtennis-Spieler
waren:
1942: Der Gewinn der Stadtmeisterschaft von Frankfurt
am Main durch Ludwig Oberlies, im gemischten Doppel
durch Oberlies/Weiss und im Herren-Doppel durch
Schmid/Oberlies.
1946: Der Gewinn der Kreismeisterschaft von GroßFrankfurt.
Von 1951 bis zur Auflösung 1961 wurde in der Bezirksliga
gespielt. Doch da schließlich bei 50 Mitgliedern nur ein
Tag in der Woche zum Training zur Verfügung stand und
ein weiterer Trainingsabend abgelehnt wurde, musste
der Spielbetrieb eingestellt werden.
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rück: Bei den Turnerinnen ragte in den 20er Jahren Christine Schiebener, damals bekannt als Dini Diehm, hervor.
An drei Deutschen Turnfesten, fünf Kreisturnfesten und
an mindestens zwölf Gauturnfesten nahm sie mit mehreren 1. Siegen teil. In den 50er Jahren und bis in die
1990er Jahre war es immer wieder Greta Seitz, die durch
ihre Erfolge weit über Fechenheim hinaus bekannt geworden ist. An neun Deutschen Turnfesten, an sehr vielen Landes- und Gauturnfesten hat sie sehr erfolgreich
teilgenommen. Beim Bundestreffen der Älteren Turnerinnen in Marburg wurde sie Erste, in Hameln Zweite und
in Aschaffenburg Erste. Dazu hat sie von 1930 bis jetzt an
allen Feldbergfesten teilgenommen und belegte dabei
unzählige mal Platz Eins. Von den Turnern sei neben
Heinrich und Jean Müller vor allem Hermann Weigand
genannt. Seine zahlreichen Wettkampferfolge schloss er
im Alter von 65 Jahren ab, als er in Hameln und auf dem
Landesturnfest in seiner Altersklasse im Gerätefünfkampf
Erster Sieger wurde. Geräteturner und Geräteturnerinnen gibt es zurzeit nicht mehr in der TSG. Aber dass der
vom Turnertum geprägte Gemeinschaftsgeist noch lebendig ist, hat in Fechenheim die Woche des Deutschen
Turnfestes 2009 bewiesen.
Freizeitsportgruppe Gerhart-Hauptmann-Schule
(früher 2. Weg)
Die Akrobaten
1923 gründete Willi Sprankel die Akrobaten-Abteilung
des Turnvereins 1860. Er begann mit Konrad Losgar,
stieß dann beim Baden am Main auf Ferdinand Kollmann und Peter Eckert, der aber bald wieder ausschied,
und gewann August Schumann, Christian Kärcher und
Julius Pistor, sowie kurz darauf Konrad Kühn hinzu. Das
war der Anfang eines glanzvollen jahrzehntelangen Wirkens. Parterreakrobatik, humoristische Darbietungen,
Stuhlakrobatik, Plastische Gruppen, Drahtseilkünste
(Konrad Kühn) machten die Fechenheimer Akrobaten zu
Publikumslieblingen bei Veranstaltungen weit und breit.
In den 30er Jahren gehörten noch Christian Richter, Karl
Zillinger und Ludwig Stroh dazu. Nach 1945 fanden sich
die meisten Akrobaten wieder zusammen, und nun begann der großartige Aufstieg innerhalb des deutschen
Kunstkraftsports. So wurden 1949 in Mannheim die „6
Fechinis“ Deutsche Meister. 1953 errangen Walter Dit-
In den Turnvereinen war jeder oder galt auch jeder als
Turner. Erst als die reinen Sportarten Anfang des
20. Jahrhunderts hinzukamen, unterschied man Turner
und Sportler. Und in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts bürgerte sich immer mehr ein, unter Turnen nur das
Geräteturnen zu verstehen. So auch in unserer TSG. Der
Höhepunkt des Geräteturnens in Fechenheim lag in den
20er Jahren, als alle drei Vereine hervorragende Riegen
hatten. Allerdings unterschied sich das damalige Geräteturnen beachtlich vom heutigen Kunstturnen. Aber an
Geräten geturnt wurde in allen Turnstunden, auch bei
den Turnerinnen. Noch in den 50er und 60er Jahren war
das der Fall. Als jedoch das Leistungsturnen ganz vom
Kunstturnen bestimmt wurde, nahm das Interesse am
Geräteturnen immer mehr ab. Die älteren Turner spielten
von nun an Prell-und Faustball, die Turnerinnen beschränkten sich ganz auf Gymnastik und Tanz. Da auch
damals dem Verein die Mittel fehlten, einen Turnlehrer
für die Kinderabteilungen einzustellen und eigene Kräfte
nicht mehr zur Verfügung standen, beschränkte sich das
Geräteturnen in den Kinderabteilungen auf die einfachsten Formen. Dennoch blickt die TSG voll Stolz auf die
früheren Leistungen der Fechenheimer Geräteturner zu-
zinger und Horst Rumrich am Doppeltrapez die Deutsche Meisterschaft und 1959 gewannen sie zum achten
Mal die Deutsche Meisterschaft. Maurer und Riecke wurden im gleichen Jahr erste bei den Jugendbestenkämpfen, 1966 wurden die „4 Fechinis“ mit Dr. Werner Fein,
Walter Ditzinger, Horst Rumrich und Frithjof Ludwig Hessische Meister in der Parterre-Akrobatik. Aber auch in
den 50er und 60er Jahren begeisterten die Fechenheimer Akrobaten bei zahlreichen Auftritten die Zuschauer.
Und als Konrad Kühn bei einem Gastspiel einer Schaustellertruppe auf der Fechenheimer „Linne“ die Herausforderung annahm und über das Hochseil lief, kannte
der Jubel keine Grenzen. Nicht vergessen werden darf,
dass Willi Sprankel die Zahnschleuder erfunden hat, die
den „Rudinos“ so großartige Erfolge ermöglichte. Um
1965 löste sich die Abteilung auf, da kein Nachwuchs
mehr vorhanden war.
Als 1963 die Stadt Frankfurt am Main zur Förderung des
Breitensports den Vereinen Unterstützung bei der Einrichtung von 2. Weg-Übungsgruppen anbot, griff der
damalige Turngauvorsitzende Heinrich Haas die Gelegenheit auf und richtete in der Gerhart-Hauptmann -Schule
unter Leitung seines Sohnes Hermann einen Übungsabend ein. Jedermann sollte gegen Entrichtung eines
Kursgeldes daran teilnehmen können, ohne vereinsgebunden zu werden. Aus Versicherungsgründen wurde
der Kurs der TSG Fechenheim angegliedert. Sportliche
Grundlage waren Gymnastik und Volleyball. 1965 übernahm dann Heinrich Haas jr. die Leitung. Hieraus entwikkelte sich die Freizeitsportgruppe, da die 2.
Weg-Aktionen ausliefen. Die Teilnehmer fanden sich
aber nicht nur zu einem Übungsabend in der Woche mit
anschließendem geselligem Zusammensein ein, sondern
auch zu Gartenfesten mit Kind und Kegel. Und gewan-
dert wurde auch im Odenwald, Spessart und Taunus.
Zum Jahresende 2008 musste Heinrich Haas jr. dem
TSG-Vorstand traurig verkünden, dass die Gruppe nach
Verlust weiterer Mitglieder leider keine Überlebenschance mehr hat.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Handballer
Als nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland das Handballspiel begann, bildeten sich anfangs der 20er Jahre
in beiden Turnvereinen Handballabteilungen. Bei den
60ern spielten u.a. damals die jungen Turner, die als
„Freudenspender“ bekannt wurden und bei den 85ern
z.B. Hans Kiefer, Wilhelm Klees, Karl Rapp, die Gebrüder Gutermuth und Fritz Merget. Später waren dann Karl
Keil und Willi Duchardt sehr erfolgreiche Fechenheimer
Handballspieler. 1926 gewannen die 85er die Meisterschaft der Gaue Main-Offenbach-Hanau, und fast wäre
ihnen später der Einzug in das Endspiel um die Deutsche
Meisterschaft geglückt. Karl Bongartz war lange Jahre
der verdienstvolle Leiter. Schon bei den Freien Turnern
war Ende der 30er Jahre Erhard Debus Abteilungsleiter.
Beim Wiederaufbau nach 1945 war er es dann, der bis
1963 die Handballabteilung der 85er leitete. Sein Nachfolger wurde Wilhelm Herold. Über ein Jahrzehnt war die
Handballabteilung einer der Hauptträger des Vereins.
Den größten Erfolg hatte wohl die A-Jugend aufzuweisen. 1959 wurde sie nacheinander Kreis-und Bezirksmeister. Alle hessischen Bezirksmeister wurden damals eine
Woche lang in Wiesbaden zusammengezogen, um nicht
nur im Handball, sondern auch in den leichtathletischen
Wettbewerben und in der kameradschaftlichen Geschlossenheit die beste hessische Mannschaft zu ermitteln. Das wurde auf allen Gebieten die Fechenheimer
A-Jugend am 16. Oktober 1959. Ein Teil der Spieler kam
dann zur ersten Mannschaft, die 1963 vorübergehend
den Aufstieg in die Verbandsliga erreichte. Der Rückgang kam, als es nicht gelungen war, frühzeitig dem
Nachwuchs Platz zu machen und als niemand bereit war,
die Abteilung zu leiten und sich als Schiedsrichter zur
Verfügung zu stellen. Deshalb musste vorübergehend
die Arbeit eingestellt werden. 1971 wurde dann unter
Leitung von Harro Schmelz und mit Hilfe seines Sohnes
die Handballabteilung zu neuem Leben erweckt. 1977
gelang der Aufstieg in die B-Klasse. 1981 übernahm
Günter Janssen die Abteilung. Der Aufschwung setzte
sich fort. Eine Reserve-, eine Jugend- und eine Damenmannschaft kamen hinzu. Die letztere stieg 1982 in die
A-Klasse auf – ein Erfolg, an dem Karl-Heinz Schlüter als
Trainer großen Anteil hatte. 1982 übernahm Friedel Sauermilch das Gesamttraining.
An der Hallenrunde 1984/85 nehmen teil:
1 Männermannschaft B-Klasse
1 Damenmannschaft B-Klasse
1 männl. Jugendmannschaft A-Jugend
1 männl. Jugendmannschaft B-Jugend
Seit 1975 führte die Handballabteilung jährlich ein Turnier durch, das nach dem früheren stellvertretenden Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Philipp Pleß
benannt war, der ein großer Freund der Handballer war.
Seine Witwe hattte einen Wanderpokal gestiftet und der
Hessische Sozialminister Armin Claus stiftete 1983 einen
Ehrenpreis. Am 8. Turnier 1983 nahmen am ersten Tag
acht Mannschaften teil, am zweiten Tag 25 männliche
und weibliche Jugendmannschaften – darunter Teams
aus Solingen, Saarbrücken, Auerbach und sogar eines
aus Israel. Das war sportlich und gesellschaftlich ein großer Erfolg der TSG-Handballer. Als Abteilungsleiter Janssen die Abteilung nicht mehr leiten konnte begann der
langsame Abstieg. Von den aktiven Handballer war bald
keiner mehr bereit die Geschicke der Abteilung zu lenken, jeder wollte nur spielen. So musste die HandballAbteilung Ende 1993 wieder einmal aufgelöst werden.
Die Rappelkiste
Nach Beendigung ihrer Rückbildungs-Gymnastik äußerten vier junge Mülter den Wunsch, weiterhin Gymnastik
zu betreiben, aber dabei ihre Säuglinge bzw. Kleinstkinder mitnehmen zu können. So kam im November 1982
eine Übungsstunde mittwochmorgens zustande. Daraus
wurde eine Gruppe von 28 jungen Müttern mit 40 Kindern. Die Turnhalle bot Platz genug, auch noch für die
96
Rasenkraftsport
Kinderwagen. Ja, und „Rappelkiste“? So nannte man
sich nach der gleichnamigen Kindersendung. Als
Übungsleiterin Marion Berger die Übungsstunden nicht
mehr geben konnte und auf Dauer kein Ersatz für sie zu
finden war, war Mitte der 1990er Jahre das Ende der
Rappelkiste nicht abzuwenden.
Die Abteilung wird 1984 gegründet. Sie kann als Ergänzung zur Leichtathletik gesehen werden. Junge Hammerwerfer und Kugelstoßer der Leichtathletik können hier
erste Erfolge feiern und Wettkampfluft schnuppern.
Unter Leitung von Michael Deyhle entwickelt sich die Abteilung bald zu einer Meisterschaftssammelgruppe.
Die hohe Zahl an Erfolgen kann in der Übersicht der Mei-
ster der TSG nachgeschlagen werden. Mit dem stetig
wachsenden Erfolg der Hammerwerfer/innen in der Leichtathletik wurde Rasenkraftsport immer mehr zum Randgebiet. Die Konzentration galt der Etablierung unserer
Spitzenathleten in der Weltspitze. So wurde schweren
Herzens die Rasenkraftsportabteilung 2008 geschlossen.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Volleyballer
Ende der 50er Jahre begann Heinrich Haas noch im
Turnverein 1860 mit seinen drei Söhnen und mit Schülern der Helmholtzschule eine Volleyball-Abteilung aufzubauen. Auch im Hessischen Turnverband versuchte er
damals, das Volleyballspiel zu verbreiten. Aber nur wenige Turnvereine erkannten Wert und Bedeutung dieses
Spiels, das auch in der Öffentlichkeit kaum Anklang fand.
Das änderte sich erst nach den Olympischen Spielen
1972 in München. Die jungen Fechenheimer Spieler trainierten mit großer Begeisterung und wurden 1963 Meister des Hessischen Turnverbandes, und 1966 gelang
ihnen sogar der Aufstieg in die Oberliga Südwest des
Volleyball-Verbandes. Aber der Höhenflug hielt nicht an,
denn es war nicht gelungen, in der Fechenheimer Jugend Anhänger zu finden oder von auswärts Spieler zu
gewinnen. Dazu kam, dass die Spieler selbst, die seither
mit großem Idealismus alle Unkosten aus eigener Tasche
bezahlt hatten, jetzt bei den erforderlichen größeren Reisen Fahrtgelder und Tagegelder forderten. Außerdem
wäre nun die Anstellung eines Trainers notwendig ge-
Die Fechter
worden. Beides konnte sich die TSG damals nicht leisten,
so dass es zur Abwanderung der Spieler und damit zur
Auflösung der Volleyball-Abteilung kam. In den dann
entstandenen beiden Zweite-Weg-Kursen blieb das Volleyballspiel aber als Grundstock erhalten. Volleyballspiele von „Orplid Frankfurt“ in der Sporthalle der
Heinrich-Kraft-Schule reizten junge Leute, auch Volleyball zu spielen. So kam es im November/Dezember 1983
zu Überlegungen, ob und wie man eine neue Volleyballabteilung ins Leben rufen könne. Da auch die Turnhalle
der Freiligrath-Schule an einem Abend frei wurde, setzte
man im Januar 1984 den ersten Übungsabend an, zu
dem 16 an Volleyball Interessierte erschienen. In Andrea
Thoni wurde eine Abteilungsleiterin gefunden. Norbert
Herbrich und Thomas Sittler leiten die Übungsabende,
die in zwei Gruppen durchgeführt wurden, da sich mittlerweile über 30 Spielerinnen und Spieler einfanden und
mit großer Begeisterung dabei waren. Leider hielt das
Hoch nicht ewig. Am 31.12.2007 musste die Abteilung
wegen Mitgliedermangel aufgelöst werden.
1904 wurde im Turnverein 1860 eine Fechtriege gegründet. Einer der Gründer und der erfolgreichste Fechter
vor 1914 war Konrad Bauscher. In den 20er Jahren glänzten in der Fechtriege Wilhelm Dehe, Ernst Schenk, Theo
Michel und Georg Ripper. Nach dem Zweiten Weltkrieg
baute Adolf Schinkenberger die Fechtriege wieder auf.
Seit 1972 war Klaus Meißner Abteilungsleiter und Trainer, unterstützt von Harald Sturm und Peter Bell. Waren
früher die aktiven Fechter in der Regel über 20 Jahre alt,
so musste in Fechenheim wiederholt ein Aufbau mit jungen Fechtern erfolgen, der aber jedesmal durch Ende
der Schulzeit, Bundeswehr und beginnendes Studium
unterbrochen wurde. Ein Versuch, neun-bis elfjährige in
die Fechtkunst einzuführen, war zeitweise erfolgreich.
Doch schließlich musste Klaus Meißner die Fechtabteilung „mangels Masse“ Ende 2001 schließen.
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Spanischer Tanz
Die Abteilung mit der kürzesten Lebensdauer. Anfang
2006 wurde von spanischen jungen Frauen die Idee an
den TSG-Vorstand herangetragen, Spanischen Tanz, vor
allem Flamenco, in der TSG an zu biete. Eine Übungs-
leiterin wurde gleich mitgebracht. Das Experiment begann, hatte aber nur bis Ende 2007 bestand, da viele der
ersten Teilnehmerinnen sich zurückzogen und nicht
genug neue zu begeistern waren.
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Baseball-Abteilung „Fechenheim Braves“
in in Fechenheim wohnender Amerikaner Chris ? hatte
die Idee an den Vorstand der TSG herangetragen. Er war
bereit die Übungsstunden und Organisation für das
Baseball zu übernehmen. Auch organsierte er von seinen amerikanischen Freunden viel nötiges Zubehör. So
konnte die Abteilung 1993 mit dem Übungsbetrieb beginnen. Schon im ersten Jahr trat eine Mannschaft der
untersten Altersstufe als einzige deutsche Mannschaft in
der amerikanischen
„Little League“ an. Startgeld waren 800 bar zu zahlende
Dollars. Und was nicht zu erwarten war, die Fechenheim
98
Braves gewannen ungeschlagen zum Ärger der amerikanischen Eltern der Gegner die Meisterschaft. Das änderte sich in den beiden folgenden Jahren, da man jetzt
in der höheren Altersstufe antreten musste. Und dann
war plötzlich kein Gegner mehr da. Im Zuge der Neuorganisation der amerikanischen Streitkräfte nach der Wiedervereinigung Deutschlands zogen immer mehr
Soldaten mit ihren Familien in andere Teile der Welt. Und
die deutsche Baseball-Scene war weit übers Land verstreut. So musste der Übungsbetrieb eingestellt werden.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Unsere aktuellen Abteilungen
Prellball- (und Faustball) Abteilung
Vorgeschichte :
Bereits vor dem 2. Weltkrieg wurde in Fechenheim
Faustball gespielt – damals noch als SchwimmbadMannschaft. Nach dem Krieg gab es Mannschaften bei
der SG Fechenheim 1885 und TV 1860 Fechenheim, welche sich 1955 zusammenschlossen. Da es keine geeigneten große Sporthallen gab, wurde in den Wintermonaten
zum Ausgleich Prellball gespielt. Das Prellballtraining
fand damals im Mainbörnchen statt.
Die Abteilung wurde geleitetet von
Die lizensierten Trainer der Abteilung waren:
Erhard Schickling: Faustball – Herren (Senioren)
Roland Herold: Faustball – Herren (M1)
Horst Horlbeck: Faustball – Damen und Prellball
1985 feierte die Faustballabteilung ihr 30 jähriges Jubiläum bei dem auch der damalige Deutsche Meister und
Europapokal Sieger – TV Pfungstadt – in Einlagespielen
gegen die hessische Juniorenauswahl und gegen eine
Turnierauswahl antrat.
1998 löste sich die Faustballabteilung teilweise altersbedingt, teilweise aus mangelndem (Vereins-) Interesse auf,
da ein Großteil der Mitspieler nicht oder nicht mehr in
Fechenheim wohnten.
In den Jahren zuvor konnte man einige Turniere und Meisterschaften erringen.
Hier sind vor allem die Damen zu nennen, die drei mal
die Hessenmeisterschaft der Seniorinnen gewinnen
konnten. Auch einige Turniersiege und vordere Plätze
bei starken Turnieren konnten von der Damenmannschaft belegt werden.
100
nemann, Ralph Dambacher, Peter Kaminsky, Jürgen Fritzges und Horst Horlbeck.
In diesem Jahr nahm die Mannschaft Winfried Wichard/
Norbert Herbrich am Deutschen Turnfest in Frankfurt teil
und belegten den 6. Platz in der Klasse Männer 40.
Nachdem in den früheren Jahren noch Pfingstausflüge,
Faschingskegeln, Skatturniere sowie Teilnahmen an
Fischerfesten und Weihnachtsmärkten zu den geselligen
Höhepunkten der Abteilung gehörten, feiern wir jetzt,
meist in den Sommermonaten, ein Grillfest bei Horst
sowie unsere Abteilungs-Weihnachtsfeier beim „Bierhannes“.
Die Montagsturnerinnen
Über die Aktivitäten bis 1984 wurde bereits in der Jubiläumsschrift von 1985 (mehr oder minder ausführlich)
berichtet.
1957 – 1985: Karl Ewald
1986 – 1992: Jürgen Maedel
1992 – 1994: Günter Schmidt
Seit 1994:
Horst Horlbeck
zum Wegfall des Buß- und Bettags gegen Teams der TV
Eschersheim und der TGO Offenbach gespielt.
Danach fanden noch einige Vergleichskämpfe gegen die
TGO Offenbach und TG Niederrad statt.
Senioren Mannschaften mit den Spielern Alfred Ditzinger,
Günter und Dieter Schmidt, Otto Siegling und Gerhard
Götze nahmen bei Punktrunden und Deutschen Turnfesten teil.
Seit ca. 12 Jahren stellen wir eine Männer 1-Mannschaft
in der Bezirksliga Hessen Süd welche regelmäßig Plätze
unter den ersten 5 Mannschaften erzielt. Hier spielten
und spielen die Spieler Elmar Staab, Hans-Josef Schö-
Die Herren gewannen einige Lohrbergfest-Turniere
sowie Turniere in Ahaus, Aschaffenburg und Kirchenlamitz.
Die letzten verbliebenen Spielerinnen und Spieler bildeten danach mit dem TV Bergen Enkheim eine Trainingsgemeinschaft.
1990 feierte die Prellballabteilung ihr 40 jähriges Jubiläum mit einem Turnier bei dem über 30 Mannschaften
teilnahmen.
Bis 1994 wurde jährlich ein Prellballvergleichskampf am
Buß- und Bettag durchgeführt. Über 25 Jahre spielte
man gegen die Mannschaft der SKG Frankfurt. Nachdem
sich diese Mannschaft aufgelöst hatte wurde noch bis
Die Geschichte der Montagsturnerinnen reicht eigentlich viel weiter zurück. Doch beschränken wir uns auf die
Neuzeit nach dem 125-jährigen Jubiläum der TSG
Fechenheim 1860 e.V.
1987 gab Christel Debus, im Alter von 75 Jahren, die Abteilungsleitung an Lotte Ditzinger weiter, die das Amt
6 Jahre begleitete. 1993 trat Rosemarie Suffner an ihre
Stelle. Auch die Übungsleiterin hat inzwischen gewechselt. Aus den Reihen der Turnerinnen war keine Nachfolgerin zu finden. Schließlich wurde der Verein an der
Glaser-Schule (staatlich anerkannte Berufsfachschule für
Gymnastik) fündig. Anikó Tóth, die damals eine Ausbildung zur Krankengymnastikerin absolvierte, war und ist
ein Glücksfall für die Turnerinnen. Inzwischen hat Anikó
Lizenzen als DTB-Aqua-Trainerin und DTB-Beckenbodentrainerin erworben so wie Weiterqualifikationen für
Sport in der Prävention nach G.U.T. (Gesund und Trainiert), in der Chi-Ball Methode und Bewegung bei Diabetes sowie Osteoporose. Aufgrund dieser Ausbildungen
bringt sie natürlich sehr viel Erfahrung mit. Generell beinhalten die Turnstunden heutzutage Konditionstraining,
Kräftigungsübungen zur Verbesserung und Erhaltung der
Muskulatur und Ausdauer, Atem- und Dehnübungen und
noch vieles mehr.
Seit dem Deutschen Turnfest 1983 in Frankfurt nehmen
die Turnerinnen regelmäßig an den verschiedenen Austragungsorten aktiv an den Festen teil. Im Jahr 2009 fand
das Deutsche Turnfest zum 4. Mal in Frankfurt statt. Hier
beteiligten sich die Montagsturnerinnen bei der Betreuung der Turnfestteilnehmer aus dem Norden von
Deutschland.
Während der Sommerferien ist die Turnhalle für 3 Wochen
geschlossen. Diese Zeit nutzen die Turnerinnen für kleine
Ausflüge in die nähere Umgebung.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Freitags-Turnerinnen
Gudrun Werner, unsere Übungsleiterin übernahm den
„alten Stamm“ von uns in 1967 als Übungsleiterin von
Christel Debus. Wir waren meist jüngere Frauen, die sich
freitags in der Turnhalle zu einer gemeinsamen Übungsstunde einfanden und es bildeten sich auch Gruppen,
die sich mit Vorführungen an Festlichkeiten beteiligten.
Wir nahmen mit Erfolg an Wettkämpfen in der Gruppengymnastik im Turngau und im Hessischen Turnverband
teil. Neue Mitstreiterinnen sind hinzugekommen. Seit
dem Deutschen Turnfest 1983 in Frankfurt sind wir mit
einer Gymnastikgruppe, meist innerhalb der Großraumvorführungen des Hessischen Turnverbandes bei allen
Deutschen Turnfesten vertreten. Auch beim diesjährigen
Turnfest beteiligen sich 12 Freitagsturnerinnen innerhalb
der Großraumvorführung des HTV mit einer Ballgymnastik. Darüber hinaus sind einige wenige von uns innerhalb einer Leistungsgruppe des HTV unter Leitung von
Gisela Kratz. Diese Gruppe wirkte ebenfalls beim IDTF
mit und zuletzt beim Hessentag in Langenselbold. Sie
planen bereits für die nächste Worldgymnaestrada in der
Schweiz. Im Vergleich zum ersten Jahrzehnt des Bestehens unserer Gruppe gestalten wir unsere Übungsstunde
etwas ruhiger. Wir fühlen uns in unserer Gemeinschaft
Koronarsportgruppe
sehr wohl und würden uns freuen, wenn wir freitags die
eine oder andere neue Turnerin in unserer Mitte begrüßen könnten. Fit halten wir uns durch gymnastische
Übungen wobei auch Handgeräte wie Reifen, Keulen
und Bälle genutzt werden, mit denen wir gut umgehen
können.
Nicht nur die TSG Fechenheim 1860 e.V., deren Bestandteil wir mit Stolz sind, sondern auch der Stadtteil Fechenheim ist für uns wichtig. Das Fechenheimer Fischerfest
beleben wir mit unserem Flohmarkt und dem Verkauf
von Sekt. Unsere selbstgebackenen Frikadellen sind
beim Fechenheimer Weihnachtsmarkt bekannt und beliebt.
Ebenfalls gehört das „geselligen Beisammensein“ zu
uns. Da sind unsere Geburtstagsessen, das Grillen im
Sommer und natürlich unsere Weihnachtsfeier. Einmal im
Jahr unternehmen wir einen Tagesausflug, meist in das
Hessenland, manchmal auch etwas weiter.
Eine vielseitige Gruppe mit viel Spaß beim Turnen bzw.
der Gymnastik und anderen Aktivitäten, innerhalb der
der TSG Fechenheim 1860 e.V. sind wir und wollen es
noch lange bleiben.
Montagabend und Freitagabend, es trifft sich jeweils
eine Gruppe meist schon älterer Sportlerinnen und
Sportler der TSG Fechenheim zu ihrer Gymnastikstunde.
Noch bevor das Training beginnt, kommt ein Arzt vor die
Halle gefahren, holt einige Taschen und Koffer, darunter
einen Defibrillator, aus seinem Auto und betritt die Halle.
Was ist passiert?
Keine Angst, die Szene ist normal.
Sie gehört seit 32 Jahren so zur Herzsportgruppe wie
Gudrun Werner als Trainerin und Abteilungsleiterin.
Die Herz(Koronar)sportgruppe wurde 1977 gegründet
und wird seit ihrer ersten Übungsstunde am 13. September des gleichen Jahres von einem Arzt begleitet.
Gegenwärtig sind es montags Dr. Michael Roser und freitags Frau Siegrid Lengefeld, die das Treiben in der Halle
überwachen.
Gudrun Werner ist seit dem ersten Tag die Trainerin und
später auch Abteilungsleiterin. Sie hat viele spezielle
Lehrgänge für den Koronarsport besucht, die sie zur Leitung einer solchen Sportgruppe befähigen. Alle zwei
Jahre muss Gudrun Werner einen Weiterbildungslehrgang besuchen, bei dem neue Erkenntnisse vermittelt
und Bekanntes vertieft wird.
Mit dem Gründungstermin, dem 13. September 1977,
war unsere Koronarsportgruppe eine der ersten Gruppen dieser Art im Frankfurter Raum. Gegenwärtig gehören ihr 49 Mitglieder an. Mit der Gruppe sind wir auch
Mitglied im Behinderten Sport Verband.
Den Teilnehmern geht es bei ihren Übungsstunden nicht
um Höchstleistungen, sondern darum, ihr Leistungsvermögen und ihre Lebensqualität so zu steigern, dass sie
trotz bestehender Herzerkrankungen normal am täglichen Leben teilnehmen können.
Die Gymnastikstunden beginnen meistens mit einem
kurzen Lauf. Jeder geht es so an, wie es seine Kondition
zulässt. Wem auch das langsame Laufen noch zu schnell
ist, der geht seine Runden und macht seine von Musik
begleiteten Dehn- und Streckübungen. Es folgen
Übungen mit dem Seil, Gymnastikstock oder Ball als
Einzel- oder Gruppenübungen.
Durch den vielfachen Wechsel der Geräte sind die Stunden immer interessant und kurzweilig.
Nun treffen wir uns aber nicht nur stur zum Sporttreiben
in den Hallen. Auch wenn Sport unser vorrangiges Anliegen ist, kommt die Geselligkeit auch in unserer Abteilung nicht zu kurz.
So freut sich jeder von uns schon auf die nächste Geburtstagsfeier. Vierteljährlich treffen wir uns in einem Vereinsheim Fechenheimer Gartensparten, wo wir unsere
Geburtstagskinder des letzten Vierteljahres bei einem
Gläschen Hochprozentigem hochleben und uns bei
einem meist deftigen Mahl und lebhafter Unterhaltung
die Zeit vergehen lassen.
Jährlich gibt es bei reger Teilnahme auch der Ehepartner eine Ausfahrt, die uns neue, interessante Gegenden
kennenlernen läßt sowie die Jahresendfeier, wo wir bei
angeregten Gesprächen, Musik und auch einem flotten
Tanz das Sportjahr ausklingen lassen.
Auch öffentlich treten unsere Mitglieder in Erscheinung.
So ist der Kuchenverkauf anlässlich des jedes Jahr in unserem Frankfurter Stadtteil Fechenheim stattfindenden
Fischerfestes schon eine feste Tradition, ebenso wie das
Auftreten auf dem Weihnachtsmarkt.
Badminton
1997 hatte Roland Biehl die Idee, die Badmintonabteilung wieder ins Leben zu rufen, jedoch ohne Wettkampfzwang. Seit dieser Zeit trainiert eine kleine Gruppe
montags von 20.00 – 22.00 Uhr in der Turnhalle der
Heinrich-Kraft-Schule. Im Sommer, wenn die Schulsporthallen geschlossen sind, wird auch gerne auf Freiluftplätze ausgewichen
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Ob jung oder alt, Anfänger oder Fortgeschrittene. Wer
Gefallen daran findet Badminton als Ausgleichssport zu
betreiben hat bei uns dazu Gelegenheit.
Seit 2008 ist Ulla Mangold die Abteilungsleiterin der
Gruppe und kümmert sich um alle Mitglieder, so dass sie
sich gut aufgehoben fühlen.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Fitness und Gesundheit
(SIE und ER/Mittwochsturnerinnen)
Gymnastik für Männer und Frauen/Aerobic + mehr/
Step Aerobic /Pilates
Die einstmaligen Mittwochsturnerinnen, die im November 1978 mit Christa Hering begannen, haben sich im
Laufe der Zeit in eine „SIE und ER“ Gruppe gewandelt
und wurde zur „Fitness + Gesundheitsgruppe“. Das Training findet nicht nur noch mittwochs von 19.00 – 20.00
Uhr (Gymnastik für Männer und Frauen ) in der TSG-Turnhalle statt. Auch Aerobic + mehr, Dienstag 19.00 – 20.30
und Step-Aerobic, mittwochs 20.00 – 21.30 sowie Pilates
am Freitag von 9.00 – 10.00 Uhr gehören inzwischen
dazu.
Begonnen wurde mit klassischen Gymnastikübungen.
Hierbei wurde auch für das „Deutsche Gymnastikabzeichen trainiert und entsprechende Prüfungen abgelegt.
1988 wurde, dem Zeittrend entsprechend das Aerobic
und die Skigymnastik mit einbezogen. 1990 traten dann
die Männer erstmals in Erscheinung. Die Radsportler hatten sich für die Wintermonate angeschlossen, damit sie
bereits fit ins Frühjahr starten konnte. Die Abteilung „SIE
und ER“ war entstanden. Weitere Männer schlossen sich
an. Hieraus ist Thomas Strohbach auch heute immer
noch mit Begeisterung dabei.
104
Nachdem Christa Hering 1995 aufhörte, übernahm Gabi
Biehl die Übungsstunde. Die Aerobic-Welle nahm weiteren Einfluss. Step-Aerobic hielt Einzug hielt. Aber auch
Entspannungselemente und neue Trendsportarten, wie
z.B. Tai Bo oder Pilates, werden in die Übungsstunden
integriert. Im Vordergrund steht auch noch heute der
Spaß an der Bewegung und das ganzheitliche Training.
So werden auch gerne Trainingsgeräte wie Therabänder,
Pezzibälle oder Hanteln eingesetzt, um das Training abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Ab und zu
flüchten wir aus dem Bereich des Turnens in andere Gefilde. So z.B. 1998 und 1999 in unser Skiwochenende.
Aber nicht nur sportliche Aktivitäten prägen diese
Gruppe. Grillfeste und Ausflüge in die nächste Umgebung stärkten die Gemeinschaft. Fahrrad-Rallys und
Weinwanderungen für die ganze Familie und Freunde
wurden jahrelang organisiert und begeistert aufgenommen. Nachtwanderungen nach Bergen wurden mehrfach
unternommen. Besondere Highlights waren die Weiberfaschingsveranstaltungen der TSG – die mittlerweile von
der F+G-Gruppe um eine „Rock-Faschingsparty“ ergänzt wurde.
Turnen im Kindesalter
Die „jüngste“ Abteilung der TSG ist das Kinderturnen.
Unsere Kleinsten bekommen, meist von ihren Eltern oder
Großeltern begleitet, im Alter von etwa 18 Monaten so
erstmals den Kontakt mit einem Sportverein, eine Verbindung die häufig sehr lange hält.
Damit die vielfältigen Möglichkeiten des Turnens und
das damit verbundene Kennenlernen des Bewegungsapparates immer der körperlichen Entwicklung entsprechen, sind unsere Trainingsgruppen nach Alter gestaffelt.
Im Kindergartenalter werden mit Geräteparcours und
Spielen allgemeine sportliche und viele Turngrundelemente erlernt. Unser Motto „Gemeinsam Spaß am Turnen“ verpflichtet uns, allen die Möglichkeit zu bieten,
zusammen zu trainieren, der Leistungssportgedanke steht
bei uns nicht im Vordergrund.
Wir haben für alle und jeden die passende Trainingsgruppe, selbst Spätentschlossene finden den Weg in die
TSG und erzielen schnell turnerische Fortschritte.
Mit unserer neuesten Gruppe „Sports4You“, für Kinder
ab zehn Jahren, blicken wir über die Grenzen des Turnens hinaus. Leichtathletik und Mannschaftsspiele werden hier in die Trainingseinheiten integriert.
In den letzten Jahren haben wir mit den verschiedenen
Gruppen immer wieder bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen mit Spaß und Erfolg teilgenommen. Turnfeste, egal ob große oder kleine, stehen regelmäßig auf
dem Programm. Nicht nur die Deutschen Turnfeste werden vielen sicherlich lange in Erinnerung bleiben.
Neben den Turnfesten gibt es auch regelmäßig Veranstaltungen hier in Fechenheim oder in der näheren Umgebung an denen wir teilnehmen und die wir mit eigenen
Choreographien aufwerten.
Ob Fischerfest, Weihnachten oder Fassnacht – „da
simmer dabei“.
Unsere Abteilung wird von einem dynamischen Team an
Übungsleitern mit Arlette Mann an der Spitze geführt.
Viele haben selbst vor Jahren mit dem Kinderturnen in
der TSG begonnen.
Seit 2008 ist Yvonne Leonhardt die Trainerin der Mittwochsgruppen. Freitags leitet das Training Anja Jung.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Eltern und Kind-Turnen
Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Kindern und eine
Grundlage der gesamten Persönlichkeitsentwicklung.
Bewegung fördert die körperliche und motorische Entwicklung, denn sie vermittelt Körpererfahrung und Koordinationsfähigkeit, stärkt Muskel- und Kreislaufsystem
und steigert die allgemeine Leistungsfähigkeit. Sie ist
aber auch ein Motor für die Entwicklung geistiger und
psychosozialer Fähigkeiten. Bewegung regt die Bildung
neuer Nervenzellen im Gehirn an, steigert die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentration. Bewegung fördert das Körperbewusstsein, Selbstvertrauen und das
Miteinander in der Gruppe und macht einfach Spaß.
Dies trifft natürlich auch auf die Kleinsten zu.
Eine im Jahr 1955 durch Greta Seitz begonnene Übungsstunde, damals noch Mutter und Kind, inzwischen sind
natürlich auch Väter mit ihrem Kind oder auch Oma oder
Opa mit ihrem Enkel willkommen. Statt einer Chronologie unserer Abteilung nachfolgend ein kleiner Bericht zu
einer Turnstunde aus dem Jahre 2004, der aber auch
heute noch Gültigkeit hat.
Ein Herbstspaziergang in der Turnhalle:
Am Montag nach den Herbstferien verwandelt sich die
Turnhalle der TSG in eine bunte Herbstlandschaft mit
Laubhaufen, Kastanien und vielen aufgebauten kindgerechten Geräten.
Die Kinder und Mütter stimmten sich mit einem Herbstlied auf den bevorstehenden Spaziergang ein. Dann
marschierten sie alle los. Zunächst kam man schnell
voran und konnte sogar über die „ebenen Wege“ durch
die Halle rennen. Doch dann gelangten sie an einen
„schmalen Feldweg“ und mussten vorsichtig balancieren (Schlängelweg mit Wabbelkissen), was viel Gleichgewicht und oft eine helfende Hand der Mutter erforderte.
Weiter ging der anstrengende Weg bergauf und bergab
(über Bänke und Kasten) bis plötzlich eine riesige
„Hecke“ (mehrere Mattentunnel nebeneinander) Einhalt
gebot. Um vorwärts zu kommen, mussten eine Lücke in
der „Hecke“ gesucht und hindurchgekrochen werden.
Endlich lag der tolle „Herbstwald“ vor den „Wanderern“. Viele Blätter waren bereits von den Bäumen
gefallen und man konnte in den Blätterhaufen hineinspringen und eine lustige Laubschlacht machen. Auch
verkleideten sie sich als Waldschrate und legten das
Laub auf Kopf und Arme. Doch plötzlich tauchte ein
„Wildschwein“ (Bock) vor ihnen auf. Schnell wurden Kastanien auf gesammelt und zu dem „Wildschwein“ hin-
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geworfen um es zu vertreiben. Uff… geschafft! Das
„Wildschwein“ ergriff die Flucht.
Kaum hatten sie die Begegnung mit dem „gefährlichen
Wildschwein“ hinter sich gebracht, lag ein „Fluss“ (blaue
Matten) vor Ihnen. Dieser „Fluss“ musste überquert werden, um zum Picknickplatz zu gelangen. Doch da niemand schwimmen konnte, sammelten die Gruppen
„Steine“ (Bierdeckel) und bauten einen Pfad, über den
sie zum anderen Ufer balancierten. Vorsicht! Nicht abrutschen. Oh..oh.., da ist wohl doch der eine oder andere
ins „Wasser“ getreten.
Jetzt hatten sich alle erst einmal eine Pause verdient. Sie
sammelten Holzstöcke für ein zünftiges „Lagerfeuer“.
Mit leckeren Brezeln konnte man sich stärken und die
„nassen“ Klamotten von der „Flussüberquerung“ am
„warmen Feuer“ trocknen.
Nach dieser aufregenden Wanderung konnten dann alle
nach Herzenslust an den Geräten turnen, weiter mit Laub
und Kastanien spielen oder sich im dichten „Wald“ (großer Bodenläufer stehend zum Labyrinth) verstecken, wo
sie die Eltern oder Freunde erst einmal suchen mussten.
Schade, dass schon abgebaut und aufgeräumt werden
musste! Aber nächsten Montag sind wieder alle kleinen
und großen „Wanderer“ in der Turnhalle dabei, wenn es
heißt: „Hallo Kinder…. Wir wollen heute rennen, klettern, springen, wir wollen heute turnen“.
Freizeitvolleyball in der Konrad-Haenisch-Schule
(früher 2. Weg-Kurs)
Ursprünglich für Skigymnastik wurde 1964 ein weiterer
2. Weg-Kurs unter Leitung von Werner Haas in der TSGTurnhalle eingerichtet. Bald aber wurde auch dieser Kurs
ganz auf Gymnastik und Volleyball umgestellt. Da in der
TSG-Turnhalle nicht mehr Volleyball gespielt werden
konnte, wurden die Übungsstunden in die Turnhalle der
Konrad-Haenisch-Schule verlegt. Die Leitung hatte zwischenzeitlich Winfried Gauff kurz übernommen und liegt
jetzt seit vielen Jahren in den Händen von Herbert Gießamer. Da die 2.Weg-Kurse nicht mehr durchgeführt wurden, ist die Gruppe seit über 20 Jahren eine feste
Abteilung der TSG Fechenheim 1860 e.V. Neben dem
Sport spielt Geselligkeit eine wichtige Rolle. Grillpartys
und Wanderausflüge fördern das Miteinander.
Die Läufer
Die Abteilungsgeschichte reicht bis auf das Jahr 1966
zurück. Ursprünglich sollte das Training der Gründungsmitglieder aus dem Bereich der Turner und Akrobaten
nur auf den 5000 m-Lauf zum Sportabzeichen hinführen.
Das Ziel wurde erreicht, die Lust am Laufen war geweckt
und die Volksläufe lockten. Eigene Grenzen bei weiteren
Entfernungen (12 km) mussten zur Kenntnis genommen
werden, spornten aber zu weiterem Training an. 1974
kamen die ersten „Fremden“ hinzu. 1978 dann die
ersten Versuche von zwei Läufern über die Marathonstrecke. Aus den ursprünglich 6 Gründungsmitgliedern
waren 1983 dann 33 Mitglieder geworden wovon 23
aktiv an Wettkämpfen teilnahmen. Die Zahl der Marathonläufer stieg auf 18. Die der Mitglieder der Abteilung
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1987 auf 41. Aus den früheren ein bis zwei Trainingseinheiten in der Woche wurden inzwischen fünf bis sechs
und aus den ehemaligen „nur“ Volksläufern wurden Teilnehmer an Hessischen, Süddeutschen und Deutschen
Meisterschaften.
Wie der heutige Abteilungsleiter Alfred Ditzinger, der die
Lenkung der Abteilungsgeschicke 1978 von Alfred Pitzer übernommen hat, berichtet, beziehen sich nachfolgende Angaben über die Erfolge hauptsächlich über
Marathondistanzen und weitere Entfernungen, da der
Sinn der Abteilung der Langlauf ist. Die zahllosen Erfolge
über die Strecken von 10 bis 25 km bleiben unberücksichtigt, u. A. da sie den Rahmen einer Abteilungsdarstellung sprengen würden.
Einige Eckdaten: Allgemeine Starts pro Jahr ca. 300,
dabei werden 4500 - 5000 Wettkampfkilometer zurückgelegt. Erste Plätze 50 - 70 pro Saison. Außer den
Marathonstrecken in der näheren und weiteren Umgebung gibt es natürlich auch hier spezielle Ziele. So auch
teilgenommen an den Marathons in New York, Boston,
Hawaii, Kapstadt, Malta, Moskau und Hongkong. Comrades Marathon, Südafrika (ältester und größter Ultramarathon ca. 90 km) (unvollständige Liste). Den Rekord hält
Kurt Winkler mit 90 Marathon und zehn „Einhundertern“. Weiterhin ragen heraus: Volker Isigkeit und
Alfred Ditzinger mit jeweils 60 Marathon. 19 Hunderter,
davon 10 x Biel kommen auf das Konto von Hans W.
Müller, davon 1986 der dritte Platz im Europacup 100 km.
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Nennenswerte Marathonerfolge:
1990 Süddeutscher und Hessischer Meister
Volker Isigkeit
1991 Deutscher Mannschaftsmeister Volker Isigkeit
(mit LG Frankfurt )
1992 Hessischer Meister Volker Isigkeit und erster
mit der Mannschaft
1999 Hessischer Meister Alfred Ditzinger
2004 Hessischer Meister Alfred Ditzinger
2008 Hessischer Meister Hans W. Müller
Den Vereinsrekord über die Marathonstrecke hält Volker
Isigkeit mit einer Zeit von 2:25:09 Std.!!
Mitglieder der Abteilung unterstützen von Beginn an
den Ironman Frankfurt durch ehrenamtliche Tätigkeit.
Aber auch zwei Teilnehmer können wir nennen. 2004
Andreas Puth (11.51 Std.), 2006 Erwin Nageler (10.23
Std. und Qualifikation für den Ironman Hawaii, die er
dann leider in Hawaii nicht wahrnehmen konnte).
Die Abteilung heute hat 24 Mitglieder sowohl männliche
als auch weibliche und würde sich über weitere Interessenten freuen. Lauftraining ist 4 bis 5 Mal die Woche,
hauptsächlich im Fechenheimer, Enkheimer und
Bischofsheimer Wald. Die Möglichkeit zum Training im
Kraftraum und die Teilnahme an einer Gymnastik über
eine Dauer von ca. 90 min ist dienstags möglich. Außer
unseren normalen Treffen runden zwei Ausflüge im Jahr
und die Saisonabschlussfeier unser Abteilungsspektrum
ab.
turniers um den Mainkurpokal. Wir freuen uns hierbei
über die Unterstützung der Frankfurter Sparkasse, die
vom ersten Turnier bis heute anhält.
Sportlich glänzenden wir auch durch Auftritte mit zwei
Formationen beim Ball des Sportes und weiteren Auftritten unserer Paare. Die Gelegenheit zum Beweise des
eigenen Könnens besteht bei der Abnahme des Deutschen Tanzsportabzeichens (z.B. 1986-87 11 Paare in
Bronze, Gold und Gold mit Kranz).
Dem Turniertanz als Sport hatten sich 8 Paare unserer
Abteilung verschrieben. Die Zwei erfolgreichsten davon
haben selbst die Klasse Senioren S/III im Standard erreicht. Die überwiegende Mehrheit unserer aktuellen
Mitglieder betreibt das Tanzen als Ausgleich zum Alltag
mit Spaß und Freude.
Als Veranstalter der Fechenheimer Tanzpartys haben wir
uns mehrere Jahre einen Namen gemacht. Außer der
Gelegenheit zum Tanzen präsentierten wir jeweils auch
Schauprogramme mit Aktiven aus der eigenen Abteilung, dem eigenen Verein und auch befreundeten Künstlern. Unsere begeisterten Gäste hierfür reisten selbst aus
Hanau, Darmstadt und anderen Orten an.
Doch nicht nur das Tanzen steht in unserem Mittelpunkt.
Über das Jahr verteilt treffen wir uns zum Faschingstraining, Tanzkaffee mit Gästen, Kegeln, Wanderungen,
dem Sommergrillfest sowie Ausflügen, auch mit Übernachtung. Das Jahr schließen wir mit unserer Weih-
nachtsfeier ab und laden für unsere Sylvesterfeier auch
Gäste ein.
In unserem Gründungsjahr hatten wir bereits mit einem
eigenen Stand an der Jubiläumsveranstaltung zum 125jährigen der TSG Fechenheim 1860 e.V. teilgenommen.
Auf den Geschmack gekommen, starteten wir unseren
Stand auf dem Fechenheimer Fischerfest, der auch heute
noch Bestandteil dieses Stadtteilfestes ist. Für unsere Kuchen und Torten haben wir hier bereits eine Stammkundschaft.
Unsere Workshops im Winterhalbjahr bieten auch Nichtmitgliedern die Gelegenheit einmal hineinzuschnuppern.
Natürlich sind uns auch in der übrigen Zeit des Jahres
Tanzsportbegeisterte willkommen, die es einmal mit uns
ausprobieren wollen.
Ein freundliches und fröhliches Miteinander, unabhängig
von Nationalität, Religion oder Alter ist für uns selbstverständlich. Das gibt uns die Möglichkeit an der Belebung
und der Begegnung im Stadtteil Fechenheim mitzuwirken. Natürlich hat unsere jung gebliebene Abteilung
immer noch Ziele: Weitere, vornehmlich jüngere Tänzer
und -innen und solche, die es werden wollen sowohl für
den Breitentanzsport als auch für das Turniertanzen zu
gewinnen. Hierbei sind auch ältere Menschen bei uns
willkommen. Der Wiederaufbau einer Jugendgruppe ist
nicht vergessen.
Die Tanzsportabteilung
Die Tanzsportabteilung wurde durch die Ehepaare
Becker, Heymann, Mack, Monn, Rasch, Schleicher, Seidel, Sittler am 01.01.1982 gegründet. Die Leitung übernahm Gisbert Schleicher. Die Verantwortung für die
Abteilung reichte er 1993 an Karl Bippert weiter, der
auch heute noch die Abteilung leitet. Im Jahr 2007 konnten wir unser „Fünfundzwanzigjähriges“ feiern.
In der ersten Euphorie zählte die Abteilung 72 Mitglieder.
Tanzen ist, wenn gewisse Ansprüche gestellt werden,
recht trainingsintensiv, so dass sich die Mitgliedszahl
recht schnell auf 52 Teilnehmer reduzierte. Auf dem
Übungsprogramm standen ausschließlich die 5 Standard
und die 5 Latein Tänze. Das hat sich gewandelt. Heute ist
das zwar immer noch das Hauptziel für unsere derzeit
30 Mitglieder. Aber auch Mode- und Partytänze sind
keine Fremdworte für uns. Unser Trainer unterstützt uns
hierbei.
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Die Gründung einer Jugendabteilung im Jahr 1984 mit
14 Teilnehmer kollidiert leider mit dem damaligen Zeitgeist der Jugend und hatte, obwohl ein Paar sich bis in
den Lateinkader des Hessischen Tanzsportverbandes
tanzte, nur mittelfristigen Erfolg.
Unser Fechenheimer Tanzturnier um den Mainkurpokal
blickt inzwischen auf eine lange Tradition zurück. Erstmals am 22. September 1985 wurde es im Rahmen der
Feierlichkeiten zur Einweihung des neu renovierten großen Saales der TSG veranstaltet. Zu den Teilnehmern
dieser Turnierreihe zählten auch Hessische und Deutsche
Meister. Im Jahr 2009 konnten wir die Teilnehmer zum
fünfundzwanzigsten Turnier mit diesem Namen begrüßen. Der Name ist auf eine nicht unbedeutende Geschichte der Fechenheimer Mainkur zurückzuführen.
Insgesamt veranstalteten wir bisher 38 Tanzturniere.
Auch im Jubiläumsjahr sind wir die Veranstalter des Tanz-
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Radsportler
Anlässlich der TSG-Schifffahrt mit der „Primus“ auf dem
Main, wurde die Idee geboren, Radtouristik in der TSG
anzubieten. Die Abteilung wurde im November 1978
gegründet, wie im amtlichen Mitteilungsblatt „Sport in
Hessen“ Nr. 46 des LSB nachzuvollziehen ist... Sie bestand anfangs aus 11 Mitgliedern. Schwerpunkt der
sportlichen Aktivitäten war die Beteiligung an den Radtouristikfahrten (RTF) des Bundes Deutscher Radfahrer,
die in steigender Anzahl auch in der Rhein-Main Region
angeboten wurden. Die anwachsende Anzahl Mitglieder
und somit derjenigen, die die RTF bestritten brachte einige Pokale ein, die im Schrank in der TSG-Gaststätte
ihren Platz haben.
Im Frühjahr 1991 fuhr eine Gruppe nach Italien ins
„Trainingslager“ nach Cesenatico in der Emilia Romagna. Dort, in einer Woche wurden die sportlichen (Vorbereitung auf die Neue Saison) und die geselligen
Aktivitäten gepflegt. Diese Tradition hat bis heute bestand.
Einen festen Platz im Reigen der Fechenheimer Veranstaltungen hat das Volksradfahren gefunden. Dies wird
Die Wanderer
seit 1985 von der Abteilung Radtouristik ausgerichtet
und hat bis zu 400 Teilnehmer je Veranstaltung an den
Start gebracht. Die Gruppenwertung ist dabei ein
Schmankerl, geht es doch darum welche Gruppe die
meisten Starterinnen und Starter in die Pedale bringt.
Doch nicht nur Breitensportveranstaltungen wurden den
Fechenheimern geboten. Auch Zeitfahren war mehrmals
in Fechenheim unter Leitung der Radsportler aus der
TSG Fechenheim 1860 e.V.
So wie beim Volksradfahren der gesellige Aspekt mit
eine Rolle spielt, so gönnen sich auch die Mitglieder der
Abteilung einen ein- bzw. mehrtägigen Ausflug und eine
Jahresabschlussfeier in gemütlicher Runde.
Leider passt sich die Mitgliederentwicklung dem allgemeinen Trend an und ist seit einigen Jahren rückläufig.
Zu hoffen ist, dass sie mit dem 30-jährigen Bestehen im
Jahre 2008 der Abteilung und dem 150-jährigen Bestehen der TSG im Jahre 2010 einen Aufschwung erlebt.
Wir werden alles daran setzen den Radsport in Fechenheim zu erhalten
Unsere Wanderabteilung besteht seit 30 Jahren. 10 Wanderfreunde gründeten die Abteilung am 10. Oktober
1980. Die heute etwa 50 Mitglieder der Wanderabteilung sind zwischen 50 - 95 Jahren alt. Es werden also
keine „Gewaltmärsche“ veranstaltet. Wir wollen die
Natur genießen.
Jeden 1.Sonntag im Monat starten sie zu einer Wanderfahrt mit Wanderung.
An jedem 1. Dienstag im Monat treffen sie sich um
19 Uhr in der Bauernstube der TSG-Turnhalle zum Wanderer-Stammtisch.
Die jährliche Mehrtagefahrt (zuletzt 7 Tage) ist schon
Tradition.
Neben den Wanderungen gibt es noch viele gesellige
Momente: Weihnachtsfeier, gemeinsame Besuche von
Faschingsveranstaltungen, Wein- oder Oktoberfest, Kreppel-Kaffee, Film- und DIA- Nachmittage zur Erinnerung
an schöne Wanderungen.
Abteilungsleiter: Helmut Eckhardt
TSG Wanderer auf dem Feldberggipfel nach der Verleihung der Begrfestplakette 1984
Die ehemalige Cassella-Sportgruppe
Alles fing damit an, dass im Frühjahr 1987 die damalige
Cassella AG dem Beispiel der Hoechst AG folgte und
ihre Mitarbeiter aufforderte, beim Sportabzeichen mitzumachen.
Im Sommer des Jahres beteiligten sich dann etwa 40-50
Mitarbeiter der Cassella am Training unter der fachkundigen Leitung von Gerhard Götze. Nach und nach legten
dann viele von ihnen die Prüfungen im Schwimmen,
Laufen, Springen, Stoßen und Radfahren ab.
Das erste Sportabzeichen war geschafft!
Aber, was nun? Herbst und Winter standen vor der Tür,
ein Training auf dem Sportplatz war kaum mehr möglich.
Aber irgendwie wollten wir die „durchtrainierten“ Muskeln nicht verkümmern lassen. Was also tun??
Und wieder einmal war es Helmut Sittler, der bei einem
Gespräch mit dem Schreiber dieser Zeilen die rettende
Idee hatte: seine Tochter, Marion Berger, hatte sich von
der Entbindung ihres Jüngsten so weit erholt, dass er sie
fragen wollte, ob sie uns weiter sportlich in Bewegung
halten wollte. Sie wollte!! Und auch die Leitung der Cassella wollte und unterstützte die Mitgliedschaft ihrer Mitarbeiter in der TSG mit einem großzügigen finanziellen
Beitrag.
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Etwa 30 Personen beteiligten sich zunächst an den
Übungsabenden am Mittwoch.
Nun wollten wir natürlich keine tollen Leistungen erzielen, sondern nur fit bleiben bis zum Frühjahr für’s neue
Sportabzeichen. Trotzdem war das Training für manchen
von uns mit viel Muskelkater verbunden. Es war von Anfang an ein lustiger Kreis, der sich da zusammengefunden hatte.
Die Zeiten änderten sich. Die Cassella fing an zu sparen.
Wir bekamen keine finanzielle Unterstützung mehr und
mussten unseren Beitrag selber zahlen. Es kam, wie es
kommen musste. Der Kreis reduzierte sich und beträgt
heute gerade noch 12 Mitglieder incl. Frau Berger und er
wäre noch kleiner, wenn die Ehefrauen der „Unentwegten“ sich nicht entschlossen hätten, auch an den
Übungsabenden teilzunehmen.
Es geht längst nicht mehr um das Training zum Sportabzeichen (von zwei rühmlichen Ausnahmen abgesehen!!),
die Abende sind mehr zu einem geselligen Zusammensein mit sportlicher Betätigung geworden, die unserem
Durchschnittsalter von mittlerweile rund 66 Jahren entsprechen.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Leichtathleten
Leichtathletik wurde in den Fechenheimer Turnvereinen
schon immer betrieben. Doch in der Regel waren es nur
die einfachen Formen des Laufens, Werfens und Springens, die vor allem bei den turnerischen Mehrkämpfen
und bei den Bergturnfesten wettkampfmäßig gefordert
wurden. Man sprach aber nicht von Leichtathletik, sondern von Volksturnen. Justus Mueller, Heinrich Mueller,
Jean Mueller, Alfred Rotenfeld und Heinrich Haas waren
in früheren Jahrzehnten erfolgreiche Volksturner. In den
50er Jahren knüpften die jungen Fechenheimer Heinrich
Haas jr., Hermann Haas, Wolfgang Puth, Helmut Apel,
Kurt Lang, Manfred Reinhardt u.a. an die Erfolge der Vergangenheit an. Doch erst nach der Einweihung der städtischen Bezirkssportanlage Pfortenstraße bildete sich im
Sommer 1966 eine Leichtathletik-Abteilung, die einem
stolzen Aufstieg entgegenging, als mit Wirkung vom
1. Januar 1967 Werner Palmer mit über 50 Knaben und
Mädchen und einigen Aktiven zur TSG stießen. Dazu
schrieb Werner Palmer selbst: „ … Mitte der 60er Jahre
suchten immer mehr Fechenheimer Jugendliche und
Schüler ihre leichtathletische Betätigung unter meiner
Leitung auf der Offenbacher Rosenhöhe. Da die Abwanderung nach Offenbach immer stärker wurde, fassten wir
den Entschluss, uns der TSG Fechenheim anzuschließen.
Da Heinrich Haas sen. an Leichtathletik interessiert war,
und zum gleichen Zeitpunkt in Fechenheim eine neue
Leichtathletikanlage zur Verfügung stand, war es eigentlich nur natürlich, einen Versuch zu starten, dort spezielle
Leichtathletik zu treiben. Im nachherein betrachtet, hat
es sich gelohnt.“ In einer der ersten TSG Mitteilungen
stand, dass der Schwerpunkt auf Mannschafts- und
Mehrkämpfen liegen solle, um auch den Schwächeren
Gelegenheit zu geben, interessante Wettkämpfe zu bestreiten und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts
geändert. Die weibliche Jugend war von Anfang an führend in Hessen, die männliche Jugend war dagegen
wechselhaft im Erfolg. Es hat nicht lange gedauert, da
hatte sich die TSG Fechenheim in der hessischen Leichtathletik einen Namen gemacht. Der Anschluss der TSG
an die LG Frankfurt, war dann nur eine logische Weiterentwicklung und führte zur Krönung und zu hoher Zielsetzung: Mit dem Beitritt in die LG Frankfurt waren die
Athleten der TSG in allen Wettkampfklassen mit Mannschaften vertreten und belegten die vordersten Plätze in
der Hessen-Bestenliste. Wenn in Deutschland von den
Erfolgen der LG Frankfurt gesprochen wird, sind, damals
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und auch heute, zu einem recht großen Teil unsere Fechenheimer mitbeteiligt. Die Voraussetzungen dazu
waren durch tatkräftige Helfer, gute Trainer wie Harry
Bauer, Eberhard Gaede, Guenter Eisinger und Michael
Deyhle, sowie durch die guten Trainingsbedingungen
gegeben. Werner Palmer war 1970 Mitbegründer der LG
Frankfurt und seit 1964 Lehrer an der Konrad-HaenischSchule in Fechenheim, Werner Palmer, der in dieser Zeit,
die Leichtathletik der TSG Fechenheim zu großartigen
Erfolgen gebracht hat, wurde von seiner Frau Ruth, die
ebenfalls Lehrerin an der Konrad-Haenisch-Schule war,
tatkräftig unterstützt.
Es konnte bei seiner Aktivität nicht ausbleiben, dass er
auch im Verbandsleben eine wichtige Rolle spielte. So
war ab 1975 für einige Jahre auch Sportwart des Hessischen Leichtathletikverbandes.
Schon haben Mitglieder der TSG im Trikot der LG Frankfurt große Erfolge bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften errungen: Gerd Nagel im Hochsprung,
Lester Washington im 200-Meter-Lauf, Peter Blank im
Hochsprung und im Speerwerfen bei den Junioren und
später einer der besten Speerwerfer weltweit, Dagmar
Schenten im 100-und 200-Meter-Lauf und im Fünfkampf,
Brigitte Mandel im Weitsprung der Jugend, Karl Heinz
Mueller im Hammerwerfen der Junioren, Astrid Fredebold im Fünfkampf, Ingrid Pohlner im Kugelstoßen und
Diskuswerfen der Senioren, Veronika Czorny im Kugelstoßen.
Besonders erfreulich waren die Erfolge im MannschaftsFünfkampf 1975 und 1976 bei den Juniorinnen und 1977
bei den Deutschen Meisterschaften mit der Mannschaft:
Schenten, Fredebold und Welk. Ganz besonders herauszuheben ist noch einmal Gerd Nagel: Einmal war er
Deutscher Meister im Hochsprung mit 2,30 Metern,
zweimal Deutscher Hallenmeister mit 2,31 Metern, fünfmal Deutscher Hochschulmeister. 1978 gewann er die
Weltmeisterschaft der Studenten und 1981 wurde er
Internationaler Chinesischer Meister, 1983 Vizeeuropameister in der Halle, 1984 war er Olympiateilnehmer.
Den von Heinrich Haas jr. 1976 gestifteten Wanderpokal
für Verdienste in der Leichtathletikabteilung erhielten
seitdem: Werner Palmer, Wolfgang Stroebert, Harry
Bauer, Guenter Eisinger, Eberhard Gaede, Michael
Deyhle, Joachim Plinke und Ruth Palmer. Waren es früher
die Geräteturner in Fechenheim, so sind es damals wie
heute die Leichtathleten, die das Aushängeschild des
Vereins darstellen. Vor mehr als 20 Jahren hat Michael
Deyhle die Leichtathletikabteilung der TSG, als Abteilungsleiter und Trainer, übernommen und betreut seither, damals noch mit Karin Schlueter, die Schüler und
Schülerinnen, die Jugend und seit einigen Jahren, als
Landes- und Bundestrainer, die Elite des Hammerwurfs
der TSG, der LG Eintracht Frankfurt, des Landeskaders in
Hessen und des Bundeskaders des Deutschen Leichtathletik Verbandes. Michael Deyhle hat mit Günter Eisinger
den eingeschlagenen Weg von Werner Palmer fortgesetzt. Das damalige System wurde weiterentwickelt, in
vielen Bereichen modernisiert und den heutigen Notwendigkeiten eines internationalen Leistungssports angepasst. Die Idee des Gründervaters, vom Breitensport
hin zum Spitzensport zu gelangen, jedoch nie aus den
Augen gelassen, was mit zahlreichen Erfolgen auf Landes- und Bundesebene sowie bei vielen internationalen
Meisterschaften bewiesen wurde. Seit der Zeit von Werner Palmer sind viele neue Gesichter und Stars in den
Reihen unserer Leichtathleten aufgetaucht, die den
Namen TSG Fechenheim in die Welt hinausgetragen
haben. Zu nennen sind besonders, die in den letzten
Jahren erfolgreichsten Athletinnen und Athleten der TSG:
Betty Heidler (Hammerwerferin), mehrfache Deutsche Meisterin, Weltmeisterin 2007,
Vize-Weltmeisterin 2009, Deutsche
Rekordhalterin
mit
77,12m, Studentenweltmeisterin 2009 u.v.m., Ariane Friedrich (Hochspringerin), mehrfache Deutsche Meisterin,
Hallen-Europameisterin 2009,
Studentenweltmeisterin 2009,
Bronze-Gewinnerin 2009 bei
der WM, Kathrin Klaas (Hammerwerferin) Deutsche Jugendmeisterin, Bronze-Gewinnerin bei der Studentenmeisterschaft 2009, 4. Platz bei der WM 2009, Andrea
Bunjes (Hammerwerferin) Deutsche Meisterin und Teilnehmerin an vielen internationalen Meisterschaften, Susanne Keil (Hammerwerferin) mehrfache Deutsche
Meisterin, 5. Platz bei der WM 2003, mehrfache Deutsche Rekordhalterin, Alexandra Keil (Hürdenläuferin)
mehrfache Deutsche Meisterin in der Jugend mit vielen
internationalen Meisterschaften. Kirsten Muenchow
(Hammerwerferin) mehrfache Deutsche Meisterin, Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2000 und vielen weiteren internationalen Einsätzen, Holger Klose
(Hammerwurf) mehrfacher Deutsche Vize-Meister mit
vielen internationalen Einsätzen, um nur die erfolgreichsten zu nennen, ohne die vielen anderen Erfolgreichen
abzuwerten.
Die Leichtathletikabteilung der TSG soll auch in den
kommenden Jahren erfolgreich weiter geführt werden.
Einer der Bausteine des Erfolgs soll die neue Schülerinnen- und Schülergruppe unter Leitung von Adnan
Dogan, die mittwochs von 15:30 – 17:00 Uhr in der TSG
Turnhalle und freitags ab 15:15 Uhr in der Turnhalle der
Heinrich-Kraft-Schule trainieren, werden. Zusätzlich wird
die Zusammenarbeit mit der seit 2005 neu aufgestellten
LG Eintracht Frankfurt fortgesetzt und erweitert, da Spitzensport in breiter Form finanziell nicht von der TSG
Fechenheim 1860 e.V. geleistet werden kann.
Die Leistungsspitze der Leichtathleten arbeiten schon
wieder auf das nächste internationale Ziel, die EuropaMeisterschaft 2010 in Barcelona, hin. Das Ziel ist wieder
erfolgreich, auch für die TSG Fechenheim 1860 e.V., zu
sein.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Karate
Die Abteilung wurde am 1.Mai 1984 gegründet und hatte
damals 10 Mitglieder. Sie ist seitdem gewachsen und hat
heute rund 40 Mitglieder.
Karate, bedeutet unbewaffnete Hände.
Wir sind Mitglied des Deutschen Karate Verbandes und
trainieren die Stilrichtung Shotokan.
Karate ist eine Kampfkunst, bei der konzentrierte Körperkraft in einen kurzen Moment an irgendeinem Punkt des
Körpers zur Abwehr und Angriff eingesetzt wird. Es ist,
anders ausgedrückt, die Herrschaft über die Körperspannung im richtigen Moment. Die Muskeln sind nur für
einen kurzen Moment angespannt, im Moment des Auftreffens der Abwehr oder des Angriffs und dann sofort
wiederentspannt.
Karate besteht in seinen körperbezogenen Trainingsformen aus drei Elementen: Kihon (Grundschule) Kumite
(Partnertraining) Kata (Kampf gegen unsichtbare Gegner).
Karate ist für jedes Alter geeignet.
Anfänger und fortgeschrittene Karatekas sind uns jederzeit herzlich willkommen.
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Judo
Das Kindertraining beginnt mit lustigen Laufspielen zum
Aufwärmen, sowie Gymnastik und Dehnübungen. Danach folgen Grundtechniken und Partnertraining. Weiter
geht das Training mit dem Erlernen und Üben von Katas.
Kata wird wörtlich mit „Form“ übersetzt. Sie beinhaltet
einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner. Ziel ist
es, in einer Folge festgelegter Abwehren und Angriffen
eine Art Rundumverteidigung auszuführen.
In regelmäßigen Abständen können unsere Karatekas an
Prüfungen teilnehmen und den Gürtel des jeweils nächst
höheren Kyu-Grades erwerben.
Unsere Trainingszeiten im kleinen Saal der TSG-Turnhalle
(über der Gaststätte) sind z.Z.:
Kinder (ca. 6-11 Jahre):
Dienstag und Donnerstag von 17.00-18.00 Uhr
Erwachsene und fortgeschrittene Kinder:
Dienstag und Donnerstag von 18.00-19.00 Uhr.
Abteilungsleiterin: Doris Henkel
Trainer: Dimitrios Karamitsos
Gegründet am 1.März 1999. Zum Start etwa 15 Mitglieder die vom aufgelösten Judoverein Fechenheim kommen. Heute richtet sich das Angebot vorrangig an Kinder
und Jugendliche.
Abteilungsleitung und Training durch Maria Aquilera
Fernandez. Frau Fernandez hat auch die Lizenz um Gürtelprüfungen abzunehmen.
Was ist Judo ?
Judo ist für jeden Menschen etwas anderes. Für den
einen macht es einfach nur Spaß, für den anderen ist es
ein Sport, für den nächsten ein Fitness-Programm oder
ein Treff mit anderen Menschen, manche sehen es als
Selbstverteidigungstraining und für einige ist es der Weg
des Lebens. Doch im Grunde ist es alles das zusammen.
Judo ist wie Ringen, Boxen und Karate eine Kampfsportart.
Sie wurde in Japan von Jigoro Kano entwickelt und 1882
offiziell eingeführt. Kano entfernte aus dem alten Selbstverteidungssystem Jujutsu alle gefährlichen Techniken
wie Schläge und Tritte. Er legte bei der Entwicklung des
Judo großen Wert auf die geistige und moralische Erziehung des Menschen. Judo bedeutet soviel wie „Weg der
Sanftheit, des Nachgebens“ und beruht auf den Thesen
der „wirksamsten Anwendung der Kraft“ und der „wechselseitigen Glückseligkeit“. Dabei bedeutet die erste
These, daß ein Gegner mit mehr Kraft als man selbst,
durch die Ausnutzung von dessen Kraft (ausweichen, ... ),
dessen schwachen Körperstellen (Hals, ...) und bestimmten Hebelverhältnissen (Beinkraft gegen Armkraft, ...)
besiegt wird. Das zweite Prinzip drückt das moralische
Prinzip des Judo aus. Es beinhaltet, dass Partner und
Freunde miteinander kämpfen können, ohne sich zu verletzen und so das Wesen des Kampfes erlernen, einander Respekt und Achtung erweisen und sich gegenseitig
helfen ein Ziel schneller zu erreichen. Die Technik des
Judo beinhaltet ungefähr 40 verschiedene Würfe, die
meist über Hüfte und Schulter ausgeführt werden. Dazu
kommen noch einige Armhebel, Würgen und Festhalten
die für den Kampf am Boden entwickelt wurden. Da
Judo einerseits die körperlichen Fähigkeiten des Menschen wie das Bewegungsgefühl, den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur, andererseits aber auch die
geistigen Fähigkeiten wie Selbstdisziplin, Respekt, Konzentration entwickelt, ist es für Menschen jeden Alters
und Geschlechtes geeignet. Heute beschreiten Millionen von Menschen in der ganzen Welt diesen „sanften
Weg“.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Fechenheimer Lauftreff 2000
Eine Radtour an einem Sonntag im Mai 2000 mit anschließendem Treffen bei Bier, Weck und Worscht, auf
der Linne brachte den Ausschlag zur Gründung. Die bestehende Laufabteilung der TSG Fechenheim hatte als
Ziel möglichst schnell zu laufen und erfolgreich an Wettbewerben teilzunehmen. Für Langsame, die nur zum
Spaß und für ihre Gesundheit laufen wollten gab es kein
Angebot. Das änderte sich mit Gründung des Fechenheimer Lauftreff 2000. Am Anfang wurden von den Mitgliedern noch Gehpausen beim Laufen eingelegt, das
änderte sich jedoch nach vier, fünf Mal laufen sehr
schnell. Es kamen immer mehr Mitglieder hinzu. die einmal mit laufen wollten hinzu. Nach einem halben Jahr
wurden dann schon zwei Gruppen gebildet: eine für Anfänger mit Gehpausen und eine die schon die 5 kmStrecke durch laufen konnten. Von dem ursprünglichen
Angebot des einmal pro Woche Laufens kam es sehr
Die Hausfrauen
schnell zu der Möglichkeit an 5 Tagen der Woche zu laufen. Der Stammtisch hatte immer mehr aktive Läufer.
An Silvester 2000 nahmen 7 Läufer und Läuferinnen an
einem 10 Km Wettkampf teil. Obwohl die ursprüngliche
Idee Wettkampfteilnahme nicht einschloss.
Die Website www.FLT2000.de ließ nicht lange auf sich
warten. Der Gedanke einer Walkergruppe wurde im Jahr
2001 an den Lauftreff herangetragen und verwirklicht.
Auch hier starteten die Mitglieder bereits im September
bei einem Wettkampf obwohl das ursprünglich nicht so
angedacht war. Läufer und Walker starteten in 2001 letztendlich über 90 Mal über 5- oder 10-km-Strecken.
Hamburg Marathon 2002. Mehrere Mitglieder hatten
sich die Teilnahme und natürlich das Ankommen zum
Ziel gesetzt und trainierten dementsprechend. Laufen
macht wohl doch süchtig.
1975 waren es sechs Frauen, die den Ursprung an einem
Montagmorgen zu einer Übungsstunde für Hausfrauen
bildeten. Angeleitet durch Greta Seitz, die auch die weiteren Geschicke und das Training bis zu ihrem Tod im
Jahr 2002 leitete. Dann sprang Elfi Haupt ins kalte Wasser, übernahm die Übungsstunden, holte die notwendigen Kenntnisse in Lehrgängen und mit der erfolgreich
abgeschlossenen Ausbildung zur Übungsleiterin für Erwachsene nach. Heute sind es ca. 50 Frauen, die montags von 10.15 - 11.15 Uhr Elfis Anweisungen folgen und
mit wirkungsvollen Übungen gegen vorhandene und
entstehende Pölsterchen angehen. Nach Abschluss des
Trainings haben dann alle das gute Gefühl, etwas für sich
getan zu haben.
Aber wir sind nicht nur eifrig. Wir sind auch gesellig. Wir
feiern gerne. Es bleibt nicht bei Weihnachten und
Faschingen. Häufig bieten sich Gelegenheiten an für
einen vergnügten Tag. Auch Ausflüge sind bei uns sehr
beliebt. Wir sind eine muntere, fidele und gute Gemeinschaft und bereit auch neue Mitglieder aufzunehmen“
sagt Elfi Haupt.
Seniorensport
Am 1. Oktober 1990 war die Geburtsstunde der Abteilung Seniorensport. Als 2. Weg-Gruppe begonnen ist sie
heute eine nicht weg zu denkende Abteilung in der TSG
Fechenheim 1860 e.V. Alfred Pitzer schreibt als „Gründungsvater“ im Jahresbericht 1990 der TSG zum Sinn
des neuen Angebotes: „…ältere Menschen zu motivieren, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und
zu verbessern. Durch Gymnastik mit und ohne Handgeräte sollen Ausdauer, Beweglichkeit und Koordinationsvermögen trainiert werden…“. An dieser Zielsetzung hat
sich bis heute nichts geändert. Wie bei den Abteilungen
der TSG Fechenheim 1860 e.V. weit verbreitet, blieb es
nicht alleine bei der sportlichen Betätigung. Das gesellschaftliche Miteinander wurde schnell zum zweiten Bein.
Ausflüge und sonstige gemeinsame Aktionen sind heute
Standard.
Nachdem Alfred Pitzer aus gesundheitlichen Gründen
die Übungs- und Abteilungsleitung aufgeben musste,
übernahm, nach kurzen Zwischenlösungen, Dieter Schmidt
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die Abteilungsleitung und Birgit Rabas einige Jahre die
Übungsleitung. Ab 2001 leitet Klaus Meißner die
Übungsstunden.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Jazzgymnastik, Hip Hop und Modern Dance
Vom Jazztanz zum Modern Dance – in keiner anderen
Gruppe der TSG zeigt sich die Veränderung in der Musik
und der Bewegung so deutlich.
1973 gründete Gudrun Werner die erste Jazzgymnastikgruppe der TSG. Damals waren es ausschließlich Mädchen im Alter zwischen 14 und 18, die den klassischen
Jazzgymnastiktanz mit und ohne Geräte erlernten. Im
Laufe der Jahre kamen neue Trainer hinzu: Birgit Rabas,
Gabi Biehl, Claudia Kulpe, Petula Forsthofer sowie Claudia und Eva Kauffeld. Das Einstiegsalter der Kinder sank
auf 6 Jahre. Neben dem wöchentlichen Training wurde
auch an Wettkämpfen teilgenommen. Auf verschiedenen Veranstaltungen, auch außerhalb der TSG, präsentierten die Kinder ihr Können.
Neben der reinen Jazzgymnastik kamen auch bald die
Aerobic und Stepaerobic hinzu. Eva und Claudia Kauffeld sowie Simone Seidel absolvierten ihren Übungsleiter und qualifizierten sich durch weitere Aus- und
Fortbildungen. Ihre Übungsstunden fanden großen Anklang und waren gut besucht.
Da die Auftritte der „Großen“ immer mehr Anklang fanden, gründeten Eva, Claudia und Simone die Showgruppe „Jumping Jacks“. Moderne Lieder wurden mit
Jazztanzelementen und teilweise sogar mit Turngeräten
tänzerisch interpretiert. Das passende Outfit sorgte für
glanzvolle Auftritte. Große Engagements, wie z.B. 2001
bei dem Lokalderby der Oberliga Hessen zwischen
FSV Frankfurt und der Eintracht Frankfurt-Amateure,
waren keine Seltenheit. Aber auch innerhalb der TSG –
z.B. bei Tanzturnieren, waren die Jumping Jacks fester
Programmbestandteil. Auf Grund des tragischen Todes
von Claudia Kauffeld im Jahr 2005 löste sich die Gruppe
auf.
Die Jazzgymnastik geriet außer Mode – so dass auch die
Teilnehmerzahl im Teenagerbereich schrumpfte. Natalie
Susslo übernahm das Training der Kinder. Über eine Anzeige suchte die TSG 2008 nach neuen Trainern mit
neuen Musikrichtungen. Die TK-Productions meldete
sich und bot der TSG eine Kooperation im Bereich HippHopp an. Nach einem Testlauf stellte sich schnell heraus,
dass HippHopp auch bei den Fechenheimer Jugendlichen und hier sogar auch bei den Männlichen nachgefragt wird. Eine neue Gruppe war geboren. Shang Sun
baute die Gruppe Hip Hop/Modern Dance auf und
schon nach kurzer Zeit konnten die ersten Performances
auf dem Deutschen Turnfest gezeigt werden.
Die TSG Fechenheim 1860 e.V. in der
LG Eintracht Frankfurt
Die Leichtathletikgemeinschaft Frankfurt (LG Frankfurt)
wurde am 5. November 1970 gegründet, unterstützt von
der Stadt Frankfurt am Main und ihrem Sportdezernenten Prof. Dr. Peter Rhein. Starke Impulse dazu sind auch
von Werner Palmer ausgegangen, der in der TSG
Fechenheim bereits eine starke Leichtathletikabteilung
aufgebaut hatte. Sinn und Zweck der LG Frankfurt, in der
sich die Leichtathletikabteilungen der TSG Fechenheim,
des FSV Frankfurt, der SKG Frankfurt, der TG Sachsenhausen und des Postsportvereins Blau Gelb Frankfurt
zusammengeschlossen hatten, war und ist, die Splittergruppen in den einzelnen Vereinen zu einer wettkampffähigen Gemeinschaft zusammenzufassen, nicht auch
zuletzt im Hinblick auf die Bildung von Staffeln und
Mannschaften, sowie der Förderung des Spitzensports.
Bedeutsam war weiter die Absicht, mit der Bildung der
LG Frankfurt einem vorzeitigen Mitgliederabgang in den
Vereinen vorzubeugen. Die LG Frankfurt besitzt nämlich
keinen Vereinscharakter, sie hat auch keine Rechte gegenüber dem Verbandsorgan, sondern ihre Angehörigen bleiben Mitglieder in ihren Stammvereinen. Diese
Mitgliedschaft im Verein ist Voraussetzung für die Startberechtigung überhaupt. Im Laufe der Entwicklung ist
der Postsportverein Blau Gelb Frankfurt aus der LG
Frankfurt ausgetreten, und der Leichtathletik-Club Main
Taunus Frankfurt und die Leichtathletikabteilungen der
FTG Frankfurt 1847 und der TSG Nordwest 98 sind hinzugekommen, so dass bis vor einigen Jahren diese sieben Vereine in der LG Frankfurt zusammengeschlossen
waren. Dieser Zusammenschluss hat sich zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit bewährt, und die zahlreichen sport-
Werner Palmer
118
lichen Erfolge sind Beweis genug dafür. Beweis aber
auch dafür, dass die finanziellen Mittel, mit denen die
Stadt Frankfurt in all den Jahren die LG Frankfurt gefördert hat und bis zum heutigen Tag fördert, gut angelegt
waren. Bisher stehen in der Erfolgsbilanz der LG Frankfurt mehr als 300 Starts bei internationalen Meisterschaften und Länderkämpfen, weit über 100 erste Plätze bei
deutschen Meisterschaften und dazu weitere unzählige
Endkampfplätze, über 50 süddeutsche Meistertitel und
über 500 erste Plätze bei hessischen Meisterschaften und
Bestenkämpfen. Ein Großteil dieser sportlichen Erfolge
kommt auch von den vielen Spitzenathleten der Leichtathletikabteilung der TSG Fechenheim 1860 e.V., von
denen hier nochmals Gerd Nagel, Peter Blank, KarlHeinz Mueller, Veronika Czorny, Dagmar Schenten, Brigitte Mandel, Betty Heidler, Ariane Friedrich, Kathrin
Klaas, Andrea Bunjes, Susanne Keil, Kirsten Muenchow,
Alexandra Keil und Holger Klose genannt werden sollen.
Erinnert werden soll hier nochmals an Werner Palmer,
der als damaliger Abteilungsleiter der Leichtathletikabteilung der TSG Fechenheim 1860 e.V., und langjährig, in
der Leitung der LG Frankfurt, die Fäden zusammen mit
Peter Schenten und Karlo Terstegen gezogen hat.
Seit einigen Jahren hat sich das Gesicht der LG Frankfurt gewaltig verändert. Die alte LG Frankfurt ist in eine
Gemeinschaft mit der Leichtathletikabteilung der Eintracht Frankfurt eingegangen. Es hat sich dadurch die
neue Startgemeinschaft, die „LG Eintracht Frankfurt“ gegründet, die mit riesigem Erfolg auf allen sportlichen
Ebenen die Ideen der damaligen Sportgemeinschaften
fortführt.
Michael Deyhle
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
„Haasepokal“
„Sittlerpokal“
Emilie und Heinrich Haas stiften 1980 einen Wanderpokal,
den „Haasen-Pokal“, der jährlich verdiente Vereinsmitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der TSG Fechenheim 1860 e.V. auszeichnen soll. Der Pokal wird immer auf
der Hauptversammlung verliehen. Die Geehrten erhalten
die goldene Ehrennadel der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Mit dem „Haasen-Pokal“ wurden geehrt:
1980 Christel Debus
1981 Karl Ewald
1982 Greta Seitz
1983 Eva Stab
Nachdem der Platz für die Namenzüge der Ausgezeichneten auf dem „Haasen-Pokal“ erschöpft war, stiftete der
Ehrenvorsitzende der TSG Fechenheim 1860 e.V. Helmut
Sittler einen neuen Pokal. Die ehrenamtliche Arbeit verdienter Mitglieder sollte weiter öffentlich geehrt werden.
Helmut Sittler bat ausdrücklich darum, dass auch Mitglieder geehrt werden können, die schon mit dem „HaasenPokal“ ausgezeichnet sind. Lediglich die goldene
Ehrennadel der TSG Fechenheim 1860 e. V. wird pro
geehrtem Mitglied nur einmal vergeben.
Bisher wurde der „Haase-Pokal“ immer mit der Jahreszahl des zurück liegenden Jahres vergeben. Der „SittlerPokal“ wird nun immer mit dem Vergabejahr versehen.
Aus diesem Grund gibt es auf den Pokalen das Jahr
2005 nicht.
1984 August Riechemeier
1985 Helmut Sittler
1986 Alfred Pitzer
1987 Hilde und Heinz Kraft
1988 Werner Palmer
1989 Gudrun Werner
Mit dem „Sittler-Pokal“ wurden geehrt:
2006 Wolfgang Ringelstetter
2007 Doris Henkel
2008 Gabriele Biehl
2009 Marion Berger
1990 Klaus Meißner
1991 Alfred Ditzinger
1992 Michael Deyhle
1993 Fritz Hering
1994 Udo Raczynski
1995 Heinrich Haas jr.
1996 Heinz Eckhardt
1997 Arlette Mann
1998 Norbert Herbrich
1999 Karl Bippert
2000 Erich Kampe
2001 Wolfgang Ringelstetter
2002 Günter Nowacki
2003 Rosemarie Suffner
2004 Herbert Gießamer
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Die Meister der TSG Fechenheim 1860 e.V.
auf einen Blick
Hammerwurf Karlheinz Müller
Deutsche Meisterschaften
(Deutscher Juniorenmeister)
Kugelstoßen
Sportakrobatik
1950
1952
1953
1954
1955
1956
1957
1958
1959
1959
1959
6 Fechinis (Parterre-Akrobatik)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
2 Rudinos (Doppeltrapez)
Maurer/Reicke (Deutsche Jugendbeste)
Leichtathletik
1972 100 m-Lauf:
Dagmar Schenten
(Deutsche Schülermeisterin)
1975 100 m-Lauf
Dagmar Schenten
(Deutsche Jugendmeisterin)
60 m Hürden Dagmar Schenten
(Deutsche Jugend-Hallenmeisterin)
JuniorenFünfkampf
Deutscher Mannschaftsmeister
1977 200 m-Lauf
Hammerwurf
1978 Mehrkampf
200 m-Lauf
1979 Hochsprung
Hammerwurf
Kugelstoßen
1980 Hochsprung
122
Dagmar Schenten
(Deutsche Meisterin)
Karlheinz Müller
(Deutscher Jugendmeister)
Astrid Fredbold
(Deutsche Meisterin)
Dagmar Schenten
(Deutsche Jugendmeisterin)
Gerd Nagel
(Deutscher Meister)
Karlheinz Müller
(Deutscher Juniorenmeister)
Veronika Czorny
(Deutsche Hochschulmeisterin)
Gerd Nagel
(Deutscher Hochschulmeister)
Veronika Czorny
(Deutsche Hochschulmeisterin)
1981 Hochsprung Gerd Nagel
(Deutscher Hochschul-Hallenmeister)
Gerd Nagel
(Deutscher Hallenmeister)
Kugelstoßen Veronika Czorny
(Deutsche Hochschul-Hallenmeisterin)
60 m Sprint
Eva Kratzsch
(Deutsche Hochschul-Hallenmeisterin)
1982 Hochsprung Gerd Nagel
(Deutscher Hochschul-Hallenmeister)
Gerd Nagel
(Deutscher Hallenmeister)
Hammerwurf Peter Ploghaus
(Deutscher Hochschulmeister)
Weitsprung
Brigitte Mandel
(Deutsche Jugend-Hallenmeisterin)
Kugelstoßen Ingrid Pohlner
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Diskuswerfen Ingrid Pohlner
(Deutsche Seniorenmeisterin)
1983 Hochsprung Gerd Nagel
(Deutscher Hallenmeister)
Peter Blank
(Deutscher Juniorenmeister)
Speerwerfen Peter Blank
(Deutscher Juniorenmeister)
Diskuswerfen Ingrid Pohlner
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Kugelstoßen Ingrid Pohlner
(Deutsche Seniorenmeisterin)
1984 Hochsprung Gerd Nagel
(Deutscher Hochschulmeister)
Kugelstoßen Veronika Czorny
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Diskuswerfen Ingrid Pohlner
(Deutsche Seniorenmeisterin)
1985 Kugelstoßen
Veronika Czorny
(Deutsche Hochschulmeisterin)
Veronika Czorny
(Deutsche Seniorenmeisterin)
100 m-Lauf
Eva Kratsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
200 m-Lauf
Eva Kratsch
(Deutsche Seniorenvizemeisterin)
1986 Kugelstoßen Veronika Kautzsch (Czorny)
Deutsche Hochschul-Hallenmeisterin
Veronika Kautzsch (Czorny)
Deutsche Seniorenmeisterin
100 m-Lauf
Eva Kratsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
200 m-Lauf
Eva Kratsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Speerwurf
Barbara Schlosser
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Hammerwurf Mike Radloff
(Deutscher Jugend-Vizemeister
1987 Kugelstoßen Veronika Kautzsch
(Deutsche Hochschul-Hallenmeisterin)
Veronika Kautzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Stabhochsprung Kai Atzbacher
(Deutscher Hochschul-Hallenmeisterin)
100 m-Lauf
Eva Kratsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
200 m-Lauf
Eva Kratsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Hammerwurf Manfred Schubert
(Deutscher Seniorenmeister)
Marathon
Harald Chalupa
(Deutscher Meister mit der
Mannschaft)
1988 Hammerwurf Stephan Schuran
(Deutscher Jugendvizemeister)
Speerwurf
Peter Blank
(Deutscher Meister)
Peter Blank
(Deutscher Hochschulmeister
Claus-Peter Schneider
(Deutscher Seniorenmeister)
Kugelstoßen Veronika Kautzsch
(Deutsche Hochschulmeisterin)
Hochsprung
Ingo Krombach
(Deutscher Hochschulmeister)
Weitsprung
Eva Kratzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
1989 Speerwurf
Claus Peter Schneider
(Deutscher Meister)
100 m-Lauf
Eva Kratzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
200 m-Lauf
Eva Kratzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Kugelstoßen Veronika Kautzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Hammerwurf Manfred Schuber
(Deutscher Seniorenmeister)
Stabhochsprung Kai Atzenbach
(Deutscher Hochschulmeister)
1990 Hochsprung Kristopher Lamos
(Deutscher B-Jugendmeister)
Hammerwurf Jürgen Becker
(Deutscher B-Jugendvizemeister)
Hochsprung Ingo Krombach
(Deutscher Studentenmeister)
Hammerwurf Stefan Schuran
(Deutscher Juniorenmeister)
Hammerwurf Manfred Schubert
(Deutscher Seniorenmeister)
Stabhochsprung Kai Atzenbach
(Deutscher Studentenmeister)
Kai Atzenbach
(Deutscher Hallenstudentenmeister)
Kugelstoßen Veronika Czorny
(Deutsche Seniorenmeisterin)
100 m-Lauf
200 m Lauf
1991 Marathon
Eva Kratzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Eva Kratzsch
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Volker Isigkeit
(Deutscher Meister in der
Mannschaft)
Weitere Titel wurden 1991erworben aber nicht dokumentiert.
1992 100 m-Hürden Berit Rösner
(Deutsche Meisterin)
Hochsprung Kristofer Lamos
(Deutscher Hallen-Jugendmeister)
Kristofer Lamos
(Deutscher Jugendmeister)
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
100 m Lauf
1993
1994
1995
1996
124
Eva Kratzsch
(Deutsche Senioren-Vizemeisterin)
Stabhochsprung Kai Atzbacher
(Deutscher Hallen-Vizemeister)
Kai Atzbacher
(Deutscher Vizemeister)
Berglauf
Volker Isigkeit
(Deutscher Meister mit der
Mannschaft)
100 m-Hürden Berit Rösner
(Deutsche Meisterin)
Hochsprung Kristofer Lamos
(Deutscher Hallen-Jugend-Meister)
Hammerwurf Holger Klose
(Deutscher Junioren-Vizemeister)
Hammerwurf Angelika Lindemann
(3. Platz Deutsche Meisterschaften)
Hürdenlauf
Alexandra Keil
(3. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft)
Hammerwurf Holger Klose
(3. Platz Deutsche Meisterschaft)
Hammerwurf Susanne Keil
(2. Platz Deutsche B-JugendHallenmeisterschaft)
Hammerwurf Susanne Keil
(3. Platz Deutsche B-JugendMeisterschaft)
100 m-Hürden Alexandra Keil
(Deutsche B-Jugend-Meisterin)
60 m-Hürden Alexandra Keil
(Deutsche A-Jugend-Hallenmeisterin)
100 m-Hürden Alexandra Keil
(Deutsche A-Jugend-Meisterin)
Hammerwurf Susanne Keil
(Deutsche B-Jugend-Meisterin)
Crosslauf
Erwin Nageler
(Deutscher Meister in der
Mannschaft)
Berglauf
Erwin Nageler
(Deutscher Meister in der
Mannschaft
100 m-Hürden Alexandra Keil
(Deutsche Jugendmeisterin)
Hammerwurf Susanne Keil
(Deutsche Jugendvizemeisterin)
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Hammerwurf
Cedric Audibert
(3. Platz Deutsche Juniorenmeisterschaft)
Kugelstoßen Angelika Lindemann
(3. Platz Deutsche Hochschulmeisterschaft)
1997 Hammerwurf Holger Klose
(Deutscher Vizemeister)
Susanne Keil
(Deutscher Jugend-Vizemeisterin)
Angelika Lindemann
(2. Platz Deutsche Hochschulmeisterschaften)
Gerd-Peter Schneider
(2. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft)
1999 Ultramarathon Stefanie Grubitsch
(Deutsche Vizemeisterin W35
über 50 km)
Hammerwurf Karsten Kobs
(Deutscher Meister)
Holger Klose
(3. Platz Deutsche Meisterschaft)
2000 Hammerwurf Kirsten Münchow
(Deutsche Meisterin)
2001 Hammerwurf Susanne Keil
(Deutsche Vizemeisterin
Daniel Abramovic
(3. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft Winterwurf)
Hochsprung Kristofer Lamos
(Deutscher Vizemeister Halle)
2003 Hochsprung Ariane Friedrich
(Deutsche Jugend-Hallenmeisterin)
Ariane Friedrich
(Deutsche Jugendmeisterin)
Hammerwurf
Katrin Falter
(Deutsche Hallen-Vizemeisterin
weibliche Jugend B)
Susanne Keil
(Deutsche Meisterin „im Minikleid“)
Holger Klose
(3. Platz Deutsche Meisterschaft)
Andreas Kutzner
(3. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft)
Hammerwurf
2004 Hammerwurf
Hochsprung
2005 Hammerwurf
2006 Hammerwurf
2007 Hammerwurf
Hochsprung
2008 Hochsprung
Hammerwurf
2009 Hammerwurf
Betty Heidler
(Deutsche Juniorenmeisterin )
Betty Heidler
(3. Platz Deutsche Meisterschaft)
Susanne Keil
(Deutsche Vizemeisterin)
Betty Heidler
(3. Platz Deutsche Meisterschaft)
Betty Heidler
(Deutsche Juniorenmeisterin)
Ariane Friedrich
(Deutsche Junioren – Meisterin)
Ariane Friedrich
(Deutsche Meisterin)
Betty Heidler
(Deutsche Meisterin)
Betty Heidler
(Deutsche Juniorenmeisterin)
Betty Heidler
(Deutsche Meisterin)
Betty Heidler
(Deutsche Meisterin)
Ariane Friedrich
(Deutsche Meisterin)
Ariane Friedrich
(Deutsche Meisterin,
Hochschulmeisterin)
Betty Heidler
(Deutsche Meisterin)
Betty Heidler (Deutsche Meisterin)
Betty Heidler
(Deutsche Hochschulmeisterin)
1986 Dreikampf
Mike Radloff
(Deutscher A-Jugendmeister
Gewichtsklasse)
Stephan Schuran
(Deutscher A-Jugendmeister
Gewichtsklasse)
Steinstoßen Ingo Klieber
(Deutscher B-Jugendmeister
GewichtwerfenStefan Becker
(Deutscher B-Jugendmeister
Dreikampf
Stefan Becker
(Deutscher B-Jugendmeister
1987 Gewichtwurf Sandra Schnurr
(Deutsche ?-Jugend-/Juniorenmeisterin)
Stephan Schuran
(Deutscher A-Jugend/Juniorenmeister)
Stefan Becker
(Deutscher A/B-Jugendmeister
Dreikampf
Sandra Schnurr
(Deutsche A-Jugend-/Juniorenmeisterin)
Stephan Becker
(Deutscher A/B-Jugendmeister
1988 Dreikampf
3 Deutsche Meister
(genaueres nicht feststellbar)
Dreikampf,
Gewichtwurf Stefan Becker
(Deutscher Meister)
Dreikampf,
GewichtwerfenStephan Schuran
(Deutscher Meister)
Greta Seitz
(Bundessiegerin/Altersstufe)
Greta Seitz
(Bundessiegerin/Altersstufe)
1989 Dreikampf,
Gewichtwurf
Turnen
1978 Gymnastik
1982 Gymnastik
Gewichtwurf
Dreikampf,
Gewichtwurf
Stephan Schuran
(Deutscher Meister)
Genaueres ist leider nicht dokumentiert.
Rasenkraftsport
1984 Hammerwurf
Stefan Becker
(Deutscher Meister)
Mike Radloff
(Deutscher B-Jugendmeister)
Mike Radloff
(Deutscher B-Jugendmeister)
1990 Steinstoßen
Tobias Schreck
(Deutscher Juniorenmeister
(Gewichtsklasse bis 75 kg)
Thomas Krammer
(Deutscher Juniorenmeister
Gewichtsklasse über 90 kg)
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
1992 Hammerwurf
1994 Dreikampf
Stefan Becker
(Deutscher Juniorenmeister
mit Deutschem Rekord)
Patrick Hiemer
(Deutscher A-Jugend-Meister)
Angelika Lindemann
(Deutsche Meisterin)
Susanne Keil
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Gewichtwurf
Dreikampf
(Deutsche Meisterin weibliche Jugend B)
Gewichtwurf
Steinstoßen
Mannschaft
1995 Mannschaft
Gewichtwurf
126
Margot Kruber
(Deutsche Meisterin)
Patrick Hiemer
(Deutscher A-Jugend-Meister)
Ali Haghighatgoo
(Deutscher B-Jugend-Meister)
Angelika Lindemann
(Deutsche Meisterin)
Margot Kruber
(Deutsche Meisterin)
Alexandra Keil
(Deutsche A-Jugend-Meisterin)
Ursula Stürzebecher
(Deutsche Seniorenmeisterin)
Alexandra Keil
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher Rekord)
Margot Kruber
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher Rekord)
Angelika Lindemann
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher Rekord)
M. Große-Rammelkamp
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher Rekord)
Angelika Lindemann
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher Rekord)
Susanne Keil
(Deutsche Mannschaftsmeisterin
+Deutscher Rekord)
Margot Kruber
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher Rekord)
Marion Brackmann
(Deutsche Mannschaftsmeisterin +
Deutscher R.)
Angelika Lindemann
(Deutsche Meisterin)
1997 Mannschaft
Susanne Keil
(Deutsche Jugendmeisterin)
Margot Kruber
(Deutsche Meisterin)
Angelika Lindemann
(Deutsche Meisterin)
Susanne Keil
(Deutsche Jugendmeisterin)
Margot Kruber
(Deutsche Meisterin)
Aufstieg in die 1. Bundesliga
1993 Hammerwurf
1994
Internationale Meisterschaften und Olympische Spiele
1979 Hochsprung
200m-Lauf
1981 Hochsprung
1983 Hochsprung
1984 Hochsprung
1985 Marathon
1987 Marathon
1989 Speerwurf
Weitsprung
Kugelstoßen
Gerd Nagel
(Studentenweltmeisterschaft)
Laster Washington
(Militärweltmeister)
Gerd Nagel
(Internationaler Chinesischer
Meister)
Gerd Nagel
(Vizeeuropameister in der Halle)
Gerd Nagel
(Olympiateilnehmer)
Erwin Nageler
(Österreichischer Meister mit der
Mannschaft)
Erwin Nageler
(Österreichischer Meister mit der
Mannschaft)
Claus Peter Schneider
(Teilnahme Europa-Cup)
Peter Blank
(Teilnahme Universiade)
Claus Peter Schneider
(Teilnahme an 2 Länderkämpfen)
Axel Dimmel
(Teilnahme Universiade)
Veronika Kautzsch
(Teilnahme Seniorenweltmeisterschaft)
Stabhochsprung Kai Atzbacher
(Teilnahme Länderkampf)
1992 Hochsprung Kristofer Lamos
(Teilnahme Junioren-Weltmeisterschaft)
1995
1996
1997
1998
Angelika Lindemann
(3. Platz Länderkampf in Moskau)
Hochsprung Kristofer Lamos
(1. Platz Länderkampf in Minsk)
Kristofer Lamos
(Teilnahme Junioren-Weltmeisterschaft)
Hochsprung Kristofer Lamos
(Teilnahme Hallen-Europameisterschaft, Paris)
Kristofer Lamos
(Teilnahme Europameisterschaft,
Helsinki)
Gewichtwurf Cedric Audibert
(Französischer A-Jugend-Hallenmeister)
Hammerwurf Cedric Audibert
(Französischer A-Jugend-Meister)
100 m Hürden Alexandra Keil
(2. Platz Länderkampf Helsinki)
Hammerwurf Angelika Lindemann
(4. Platz Internationale Rumänische
Meisterschaften)
Hammerwurf Susanne Keil
(Teilnahme U-18-Länderkampf)
100 m Hürden Alexandra Keil
(Teilnahme Junioren-Europameisterschaft)
Hammerwurf Susanne Keil
(Platz 1 der Weltbestenliste)
Hammerwurf Holger Klose
(Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Athen
Susanne Keil
(Bronzemedaille Junioren-Europameisterschaft U 19 in Ljubljana)
Cedric Audibert
(1.Platz Länderkampf in Nizza)
Hürdenlauf
Alexandra Klaus
(Teilnahme Junioren-Europameisterschaft U 23 in Finnland)
Hammerwurf Holger Klose
(Teilnahme Europameisterschaft)
Hammerwurf Karsten Kobs
(Weltmeister)
Holger Klose
(Teilnahme Weltmeisterschaft)
Holger Klose
(Teilnahme Weltmeisterschaft)
2000 Hammerwurf
2001 Hammerwurf
2002 Hammerwurf
2003 Hochsprung
Hammerwurf
2004 Hochsprung
Hammerwurf
2005 Hammerwurf
2006 Hammerwurf
Kirsten Münchow
(Bronzemedaille Olympische Spiele
Sydney)
Susanne Keil
(Teilnahme Weltmeisterschaft
in Edmonton,
Canada)
Susanne Keil
(Teilnahme Studentenweltmeisterschaft, Peking)
Susanne Keil
(1. Platz European Winter
Throwing Challenge, Pula)
Andrea Bunjes
(Teilnahme Winter Throwing
Challenge, Pula)
Ariane Friedrich
(1. Platz Juniorenländerkampf
Frankreich)
Ariane Friedrich (U-20-Europameisterin in Finnland).
Betty Heidler
(Teilnahme an der U-23-Europameisterschaft in Polen)
Jens Rautenkranz
(Teilnahme an der U-23-Europameisterschaft in Polen)
Andreas Kutzner
(Teilnahme U-20-Europameisterschaft Finnland)
Susanne Keil
(5. Platz Weltmeisterschaft Paris)
Betty Heidler
(Teilnahme Weltmeisterschaft Paris)
Ariane Friedrich
(3.Platz Europapokal)
Betty Heidler
(4. Platz Olympische Spiele Athen)
Betty Heidler
(2. Platz U23-Europameisterschaft
Erfurt)
Betty Heidler
(Teilnahme Weltmeisterschaft
Helsinki)
Betty Heidler
(Siegerin Weltfinale Stuttgart)
Betty Heidler
(5. Platz Europameisterschaft
Göteborg)
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20:51 Uhr
Seite 128
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
2007 Hammerwurf
2008 Hammerwurf
2009 Hammerwurf
Betty Heidler
(Weltmeisterin in Osaka)
Betty Heidler
(Europacupsiegerin in München)
Betty Heidler
(Teilnahme Olympische Spiele
Peking)
Betty Heidler
(Teilnahme Weltfinale Stuttgart)
Betty Heidler
(Studentenweltmeisterin)
Betty Heidler
(Europameisterin mit der
Nationalmannschaft)
Rasenkraft
Dreikampf
Betty Heidler
(Gewinnerin des Weltfinale in
Thessaloniki)
Susanne Keil
(Europameisterin)
Anmerkung: Die im Bereich Leichtathletik aufgeführten
Meisterschaften wurden offiziell unter dem Namen der
LG Frankfurt errungen. Der Stammverein der hier genannten Athleten ist jedoch die TSG Fechenheim 1860
e.V.
Diana
Hair & Flair
jis!ibbs!jo!nfjtufsi‹oefo
ibbswfsm‹ohfsvoh!nju!fdiuibbs
{fju!g s!efo!lvoefo
joejwjevfmmf!cfsbuvoh
bohfofinf!bunptqi‹sf!
Ibjs!'!Gmbjs!Ejbob
Bmu.Gfdifoifjn!96!
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Ufmfgpo!17:!/!53!53!69
128
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Deutsche Turnfeste sowie Worldgymnaestraden
Deutsche Turnfeste und die TSG Fechenheim, das geht
bis in die Anfangsgeschichte der Deutschen Turnvereine
zurück. Zwar ist kein Nachweis zu erbringen über die Teilnahme von Fechenheimer Turnern an den ersten vier
Deutschen Turnfesten ( 1860 bis 1872). Jedoch beim ersten Deutschen Turnfest in Frankfurt 1880 (dem fünften)
waren sie bereits dabei. Auch 1889 in München (dem
siebten) waren sie wieder dabei. Keine Nachweise sind
für den Zeitraum 1894 bis 1898 zu erbringen. Doch 1903
in Nürnberg waren auch die Turnerfahnen aus Fechenheim zu sehen. In der Festzeitung zum zweiten Deutschen Turnfest in Frankfurt (dem 11-ten) ist eine
Geschichte zur Vereinsfahne zu lesen. Es folgen München im Jahr 1923, Köln 1928.
Deutsches Turnfest Berlin 1987 „Turnen verbindet“
37 Frauen, 6 Männer, 12 Jugendliche
nahmen erfolgreich teil und wirkten teilweise bei Aufführungen des HTV bzw.
DTB mit. Zurück in Frankfurt wurden sie,
angeführt vom 1. Vorsitzenden, Herrn
Sittler und dem Fechenheimer Musikzug
abgeholt und zur Abschlussfeier in die
Turnhalle geleitet.
Deutsches Turnfest in Dortmund und Bochum 1990
„Kreise der Bewegung sind Kreise der Begegnung“
natürlich nicht ohne TSG-Mitglieder.
Nach dem Krieg ging es dann weiter mit dem dritten
Deutschen Turnfest in Frankfurt am Main, gefolgt von
Hamburg 1953, München 1958, Essen 1963, Berlin 1968,
Stuttgart 1973, Hannover 1978. Bis dahin waren es
immer nur kleine Delegationen, die teilnahmen.
Mit dem 26. Deutschen Turnfest, dem vierten in Frankfurt
am Main mit dem Motto „Turnen als lebensbegleitende
Leibesübung“ kam dann für die TSG Fechenheim 1860
e.V. der Durchbruch. Einerseits in der Betreuung der
Turnfestgäste aus dem Badischen. 108 TSG-Mitglieder
betreuten ihre Gäste in 1700 unentgeltlichen Arbeitsstunden. Tausende Fechenheimer Bürger feierten mit
den Badenern ein glanzvolles Stadtteilfest. Die Betreuung fand so großen Anklang bei den Gästen, dass sich
der Landesvorsitzende Hermann Meinzer des Turnverbandes unserer Gäste schriftlich beim Vorstand der TSG
bedankte. Viele Freundschaften wurden geschlossen
und jahrelange gegenseitige Besuche waren die folge.
Andererseits nahmen 35 Turnerinnen der TSG aktiv am
Wettkämpfen und großen Schauvorführungen teil. Ein
Bazillus hatte sie ergriffen.
Ab diesem Zeitpunkt nahmen größere Delegationen an
den folgenden Deutschen Turnfesten teil.
Damit die finanziellen Belastung eines Turnfestbesuches
in einer anderen Stadt für den/die Teilnehmer/in nicht
auf einmal zu hoch wird, sparen viele TSG’ler nun in monatlichen Raten auf das jeweils nächste Turnfest.
130
Deutsches Turnfest in Hamburg 1994
„Wo Sport Spaß macht – DTB“
Das Frankforterisch der TSG-ler kollidierte mit der Sprache des hohen
Nordens.
Deutsches Turnfest in München 1998
„Deutsches Turnfest – Wir sind dabei!“
46 Mitglieder der TSG Fechenheim
1860 e.V. nahmen an den
angebotenen Wettbewerben teil.
Im Beachvolleyballturnier werden
b
e
i
64 Teams die Plätze 3 + 5 belegt.
Deutsches Turnfest in Leipzig 2002
„Neues entdecken – Leipzig 2002“
mit 37 Mitgliedern der TSG Fechenheim 1860 e.V. Mit dem neuen
TSG-Outfit waren unsere Teilnehmer gut zu erkennen und wurden
von vielen anderen Besuchern bewundert (beneidet?).
Internationales Deutsches in Turnfest Berlin 2005
„Berlin bewegt uns“
Die TSG-ler ließen es sich nicht
nehmen an Einzelwettbewerben,
Mitmachangeboten und Vorführungen mitzuwirken.
Internationales Deutsches Turnfest in Frankfurt 2009
„Wir schlagen Brücken“
Betreuung von ca. 600 Gästen in
den Fechenheimer Schulen. Danke,
Ihr wart einzigartig, hieß es auch für
die siebzig Helfer an zwei Fechenheimer Schulen. Mitglieder der TSG Fechenheim mit Unterstützung von Vereinsfreunden, der Freiwilligen Feuerwehr Fechenheim
und einem befreundeten Turnverein aus Kesselstadt
waren hier tätig. Karl Bippert, von der Tanzsportabteilung (natürlich waren fast alle Abteilungen dabei) war
ganz gerührt, dass sich die Mitglieder eines Vereines aus
Buxtehude mit dem Turnfestsong von ihm und dem ganzen Team verabschiedeten. Mehrere Vereine bedanken
sich nach ihrer Heimkehr für die so bisher nicht gekannte
Betreuung bei einem Deutschen Turnfest.
Die weiblichen Jugendlichen Priscilla Herber, Mar Alonso
und Klara Hübinger nahmen erfolgreich am 1600m-Lauf
teil. Der Youngster Luca Mann hatte „nur“ 800m zu überwinden. Seine Mutter Arlette hatte sich die Strecke von
3900 m als Ziel für den Laufwettbewerb ausgesucht und
bewältigte sie natürlich in einer guten Zeit. Der Vater
Peter hatte zwar eine Entfernung von 8500 m gewählt
aber für das Nordic Walking. Die Anstrengung meisterten ebenfalls in der Disziplin Walking die Damen Elfriede
Müller, Dagmar Kampe, Helga Büchler und Gerda Fava.
Dem Ganzen setzte Elvira Grana die Krone auf. Zwar
auch die 8500 Meter, aber als Laufstrecke. Natürlich starteten TSG-ler auch in Einzelwettbewerben des Turnens
bzw. der Gymnastik. Die Mitmachwettbewerbe, wie der
Struwweltest wurden mit viel Spaß und Freude besucht.
Die Großraumvorführung des Hessischen Turnverbandes
natürlich nicht ohne TSG. Manche von den Mitwirkenden im Mehrfacheinsatz. Hier schloss sich also der Kreis
zum Deutschen Turnfest 1983 ebenfalls in Frankfurt. Wir
hoffen, dass der Turnfestbazillus weitere Früchte trägt
und die Begeisterung weiter anhält.
Natürlich ist die TSG durch ihre Mitglieder auch auf den
Landesturnfesten vertreten. Doch der Umfang dieser
Ausgabe zum 150-jährigen Bestehen der TSG Fechenheim 1860 e.V. hat Grenzen.
Einige TSG-Frauen haben so viel Spaß an den Gruppenvorführungen, dass sie zusätzlich in einer Gruppe trainieren, die bei Internationalen Gymnaestraden mit ihrer
Vorführung den DTB vertitt. Die Kosten für Reise und
Ausrüstung übernehmen Sie als echte Amateure selbst.
So bereisten TSG-Gymnastinnen in der Delegation des
DTB bereits Amsterdam, Berlin, Göteborg, Lissabon,
Dornbirn. Die nächste Gymnaestrada erwartet sie in Lausanne.
Deutsches Turnfest Frankfurt 2009
Gymnaestrada-Teilnehmerinnen
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Der TSG-Vorstand zum Beginn des Jubiläumsjahres
Erweiter Vorstand
Wolfgang Ringelstetter
1. Vorsitzender
Helmut Sittler
Ehrenvorsitzender
Gabriele Bihl
Kassiererin
Dieter Schönwies
Pressewart
Marina Balzer
Schriftführerin
Inge Richter
Sportwartin
Svenja Gass
Vertretung der Jugend
Michael Deyhle
Beisitzer
Doris Blümel
Beisitzerin
Andreas Puth
Beisitzer
Günter Nowacki
2. Vorsitzender
(Verwaltung)
Petula Forsthofer
2. Vorsitzender
(Sport)
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150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
150 Jahre TSG Fechenheim 1860 e.V.
Quellenverzeichnis
Inserenten
Impressum
Archiv der TSG Fechenheim 1860e.V.
Chronik der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim1860 e.V. „125 Jahre Turnen und Sport“
Jahreshefte und TSG Magazine der TSG Fechenheim
1860 e.V.
Festzeitung vom Deutschen Turnfest in Frankfurt 1908
Count down, Journal zum 125-jährigen der Barmer
Ersatzkasse, Herausgeber: BurdaCom GmbH, Arabellastraße 23, 81925 München
Sport Chronik 5000 Jahre Sportgeschichte, Alinea
Verlag, München
Das Jahr 2001 „Bild“-Buch, BILD, Hamburg und Econ
Ullstein List Verlag GmbH & Co. KG, München, ISBN
3-548-42062-1
Das Jahr 2002 „Bild“-Buch, BILD, Hamburg und Ullstein
Heyne List GmbH & Co. KG, ISBN 3-548-42073-7
Chronik der Deutschen, Chronik-Verlag in der Harenberg
Kommunikation Verlags- und Mediengesellschaft GmbH
& Co. KG, Dortmund., ISBN 3-88379-023-0
Focus Nr. 18, 3. Mai 99 „Die Bundesrepublik wird 50“
Der Spiegel Nr. 20 17.5.99 „Das Wunder der Deutschen“
100 Jahre voller Spannung, Informationszentrale der
Elektrizitätswirtschaft e.V. Frankfurt/Main
150 Jahre Männerturnverein Lingen 1858 e.V.
Frankfurter Neue Presse + Sonderausgaben zur Jahrtausendwende.
50 Jahre Frankfurter Neue Presse
„Jahres Extrablätter (Ihr Extrablatt) zu ihrem Geburtsjahr
und ihrer Zukunft“ der Dresdner Bank
Bild Extra „50 Jahre Deutschland“
Deutsche Turnfeste, Deutscher Turnerbund
Internet: Wikipedia und Google
Veröffentlichungen in Fechenheimer Anzeiger, Frankfurter
Neue Presse, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bilder und Bücher des Heimat- und Geschichtsverein
Fechenheim e.V.
Wir danken unseren Inserenten:
Herausgeber:
TSG Fechenheim 1860 e.V.
Pfortenstraße 55
60386 Frankfurt am Main
Alles klar! Veranstaltungs Service GmbH,
Ffm-Fechenheim
Der kleine Laden, Döbert GmbH, Ffm-Fechenheim
Elektro Keil, Ffm-Fechenheim
flower House, Ffm-Fechenheim
Frankfurter Sparkasse 1822
Friseur-Team Elke, Ffm-Fechenheim
Hair + Flair Diana, Ffm-Fechenheim
Mainova AG, Frankfurt am Main
PORTAS, Europas Renovierer Nr.1
Saalbau GmbH, Frankfurt am Main
VGF, Verkehrsgesellschaft Frankfurt
Wacker‘s Kaffee, Frankfurt am Main
V.i.S.d.P.:
Wolfgang Ringelstetter
Kleestrasse 5
60386 Frankfurt am Main
Redaktion:
Dieter Schönwies
Wolfgang Ringelstetter
Frank Heß
Mitarbeit:
Fast alle TSG Mitglieder, jedoch besonders die Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter/innen, Übungsleiter/
innen und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle.
Layout und Druckvorbereitung:
Frank Heß
Titelbildgestaltung:
Barbara Behr
Druck:
Druckreif
Ffm-Fechenheim
Alle Rechte an diesem Buch liegen bei der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung
der TSG Fechenheim 1860 e.V.
Trotz größter Sorgfalt konnten die Urheber des Bildmaterials nicht in allen Fällen ermittelt werden.
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In Achtung und Dankbarkeit
gedenken wir unserer Toten
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