Butch Miles Jubilee All Stars - Big Band des Gymnasiums Plochingen

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Butch Miles Jubilee All Stars - Big Band des Gymnasiums Plochingen
Butch Miles Jubilee All Stars
Tournee zum 70. Geburtstag von Butch Miles
Butch Miles (Schlagzeug / USA)
Die Fähigkeiten und Leistungen des Schlagzeugers Butch Miles erregen nach wie vor weltweit
Aufmerksamkeit. Count Basie, Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., Dave Brubeck, Mel Torme, Lena Horne,
Joe Williams, Ella Fitzgerald, Woody Herman, Clark Terry, Gerry Mulligan, Billy Eckstein, Eddie “Lockjaw“
Davis, Harry „Sweets“ Edison, Benny Goodman, Tony Bennett, Rosemary Clooney, Wild Bill Davison,
Zubin Mehta, Itzak Pearlman, Michele Leeb, Dick Hyman u.v.a. gehören zu den Größen und Legenden, mit
welchen Butch aufgetreten ist. In seinem Spiel uind Auftreten verbinden sich seine jahrzehntelange
Erfahrung mit jugendlicher Vorstellungskraft und unendlicher Energie.
Butch leitet Jazz Clinics an Universitäten und Schulen und spielt oft mit kleineren Gruppierungen bei Jazz
Festivals weltweit, wo seine enorme Technik, der unaufhaltsame Swing seines Spiels, sein Gespür für
Feinheiten und Nuancen und seine große, sehr offensichtliche Liebe für die Musik und mitreißende
Ausstrahlung das Publikum begeistern.
Als Schlagzeuger des weltberühmten Count Basie Orchestra (1975-1979) wurde Butch weltberühmt. Eine
sehr erfolgreiche Laufbahn als freischaffender Musiker folgte, bis er 1997 bis 2007 nochmals das Count
Basie Orchestra vor sich hertrieb und erneut weltweit für Begeisterungstürme sorgte.
Butch ist auf allen großen Jazzfestivals aufgetreten, darunter das Newport Jazz Festival (jetzt das „JVC
Jazz Festival“), die „Grande Parade Du Jazz“ in Nizza, das Montreal Jazz Festival, das North Sea Jazz
Festival, das Montreux Jazz Festival, das Jazz Festival Bern, usw., sowie unzählige Tourneen durch
Europa, Australien und den Fernen Osten.
Butch Miles wirkte 1976 bei einer Royal Command Performance für die Königin von England mit. Er ist auf
über 100 Alben zu hören, darunter vier Grammy Gewinner.
Bei folgenden Fernsehshows ist Butch aufgetreten: „60 Minutes“, „The Tonight Show starring Johnny
Carson“, „The Merv Griffin Show“, The Dick Cavett Show“, „The Mike Douglas Show“, und sechsmal beim
„Jerry Lewis Telethon“.
In Spielfilmen ist er auch zu sehen und zu hören: “The Australian Jazz Fest”, The Last Of The Blue Devils”,
sowie Woody Allens “Crimes and Misdemeanors”. Butch ist auf dem Soundtrack des Films „The Alamo“
(2003) zu hören.
Er reist weltweit im Auftrag der Ludwig Drum Company und gibt Schlagzeugworkshops.
Butch Miles wurde 2005 vom Senat des Staates Texas für seine musikalischen Verdienste geehrt und ist
unterrichtet Jazzdrumset an der Texas State Universität, San Marcos, Texas. Er wurde 2011 in die West
Virginia Music Hall of Fame aufgenommen.
Ein Absolvent des West Virginia State College mit einem Bachelor of Arts Abschluss, ist er in Austin, Texas
beheimatet, wo er gemeinsam mit seiner Frau Linda lebt.
Randy Reinhart (Kornett / USA)
Im zarten Alter von 8 Jahren ernannte Randy die Trompete zu seinem Instrument. Weniger als einen
Monat nach Beendigung der High School 1971 wurde Randy zum Profimusiker. 1972 formierte er mit Allan
Vaché (cl) seine eigene Band. 1974 buchten ihn Ed Polcer und Red Balaban im berühmten „Eddie
Condon’s“ auf der 54. Strasse in New York. Von 1976 bis 1986 spielte er in einer texanischen Band, 1986
wurde er Stammspieler in Vince Giordanos berühmten „Nighthawks“. In den 90er Jahren unterrichtete er
zusätzlich an öffentlichen Schulen, blieb aber als „freelancer“ in New Yorks Jazzszene aktiv. Er gehört
zweifelsfrei zu den besten „hot“ spielenden Kornettisten. Übrigens ist er auch ein großartiger Posaunist, der
sich das Spiel auf diesem Instrument selbst beigebracht hat.
Ian Bateman (Posaune / UK)
Ian Bateman ist einer der gefragtesten Posaunisten überhaupt. Seit dem Beginn seiner Karriere in den
späten siebziger Jahren, spielt Ian in den besten Bands des Vereinigten Königreichs. Vor einigen Jahren
wurde Ian von Acker Bilk in dessen „Paramount Jazz Band“ geholt, keine kleine Ehre. Da Acker mittlerweile
über achtzig Jahre alt ist, hat er seine Aktivitäten eingeschränkt. Dies ermöglicht Ian gleichzeitig loyal
gegenüber Acker zu bleiben und Zeit für verschiedene andere musikalische Aktivitäten zu haben, so u.a.
für „Andy Cooper’s Top 8“ und das „Back To Basie Orchestra“. Sehr am Herzen liegt Ian seine eigene
Band, „The Bateman Brothers Jazz Band“, welche er gemeinsam mit seinem Bruder Alan, einem
hervorragenden Trompeter, leitet. Dieses Ensemble erinnert mit Begeisterung und großer Professionalität
an die Louis Armstrong All Stars.
Antti Sarpila (Klarinette, Saxophon / FIN)
Antti Sarpila wurde am 11. Juni 1964 in Helsinki, Finnland, geboren. Er wuchs in einem Haus auf, in dem
Musik eine wichtige Rolle spielte. Schon während der Schulzeit begann er mit dem Klarinettenspiel. Von
dem berühmten Klarinettisten Bob Wilber animiert, begann er 1981 ein Studium bei diesem. Wilber, der
das große Talent Sarpilas erkannte, erinnerte sich daran, wie er selbst als junger Mann bei Sidney Bechet
studiert hatte.
Nach Abschluss seiner Studien kehrte Antti Sarpila nach Finnland zurück, doch zu Hause ist er nur selten.
Als Soloartist ist er weltweit gefragt und muss zwangsläufig viel reisen. Aus dem Lehrer-Schüler-Verhältnis
mit Bob Wilber ist längst eine Partnerschaft geworden. Wenngleich Antti zu bescheiden ist und weiter zu
seinem „Lehrer“ aufschaut, stellen die Experten schon lange – zumindest – Gleichstand fest. Einer der
Höhepunkte ihrer Zusammenarbeit war der „Tribute To Benny Goodman“ in New York’s Carnegie Hall.
In Finnland leitet Antti seine eigene Swing-Band, die bereits länger als 15 Jahre besteht, und das „Antti
Sarpila Classic Jazz Orchestra“. Für beide schreibt er auch die Arrangements. Mehr als ein Dutzend CDs
hat er unter eigenem Namen aufgenommen, und ist auf weit mehr als fünfzig anderen „featured artist“.
Henning Gailing (Kontrabass / D)
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"Henning is an outstanding bass violinist and player" - Lee Konitz
"Gailing is certainly one of the few modern bass players saturated with the sounds of Oscar
Pettiford, Paul Chambers and Israel Crosby." - John Goldsby
“…a beat like Charles Mingus ….marvellous arco-playing…” - John Ruocco
Ein großer Sound, bodenständiger Groove und melodiöses Solospiel charakterisieren den in der Szene
sehr gefragten Kölner Bassisten Henning Gailing. Seit 25 Jahren spielt er mit dem Pianisten Martin Sasse
zusammen. In Live- und Studiosituationen arbeitete er u.a. mit bekannten amerikanischen und
europäischen
Musikern wie Lee Konitz, Mark Murphy, Kevin Mahogany, Jimmy Cobb, Steve Grossman, Scott Hamilton,
Vincent Herring, Peter Bernstein, Dennis Mackrel, Philipe Catherine, Martin Sasse, Silvia Droste, Engelbert
Wrobel, Tom Gaebel Big Band,
Eddie Erikson, Glenn Miller Orchestra,Tony Lakatos, Dick Oatts, Jochen Rückert, Thomas Rückert, Denis
Gäbel, Mario Gonzi.
Mark Shane (Piano / USA)
Am 18.04.1946 in New Jersey geboren, genoß der junge Mark Shane zunächst eine gute klassische
Ausbildung, bevor er mit 14 Jahren in den Dance-Bands im Großraum New York seine ersten Erfahrungen
als Jazzmusiker sammeln Konnte. Seine große Chance bekam er, als er für einen längeren Zeitraum
Hauspianist im letzten Eddie Condon Club III wurde. Die Liste der Musiker, mit denen er dort und seit dem
zusammengetroffen ist, ist immens: Buddy Tate, Wild Bill Davison, Vic Dickenson, Milt Hinton, Al Grey,
Ruby Braff, Doc Cheatham und Buck Clayton, um nur einige zu nennen. Während Jahren war Mitglied
verschiedener Formationen Bob Wilbers und bereiste mit ihm nicht nur die ganze Welt, sondern nahm bei
den Aufnahmen zum Soundtrack des Films „Cotton Club“ teil, welche mit einem Grammy gekrönt wurden.
Mark Shane erinnert in seinem Spiel an Meister wie James P. Johnson, Fats Waller, Earl Hines, Count
Basie und Teddy Wilson.