Avatar: Die Zukunft des Filmemachens hat schon begonnen

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Avatar: Die Zukunft des Filmemachens hat schon begonnen
Anwenderbericht
Avatar: Die Zukunft des Filmemachens
hat schon begonnen
James Cameron und sein Team erstellen mit der
Adobe Creative Suite Production Premium einen atemberaubenden 3D-Film
Lightstorm Entertainment, Inc.
20th Century Fox
Los Angeles, Kalifornien
http://foxmovies.com
www.avatarmovie.com
Problemstellung
• Bereitstellung neuer Methoden der
3D-Filmproduktion
• Weichenstellung für die Zukunft
des Filmemachens und der
Computeranimation
• Reduzierung des Zeit- und
Kostenaufwands
• Erfolgreiche Vermarktung des
zukunftsweisenden Films
Lösung
Nutzung der gesamten Adobe
Softwaresuite für die Erstellung
des Films, eine effiziente
Zusammenarbeit und die
Vermarktung
Ergebnis
• Schaffung einer fotorealistischen
3D-Welt
• Nutzung ganz neuer
Filmtechniken zur Schaffung eines
unvergleichlichen Erlebnisses für das
Publikum
• Automatisierung von
Routineabläufen, um mehr Zeit für
Kreativität in der Produktion zu
gewinnen
• Schaffung eines innovativen
Marketingmediums mit einer
interaktiven Trailer-Anwendung,
die den Fans auch auf ihrem
Desktop interessante Unterhaltung
bietet
Avatar – Aufbruch nach Pandora entführt die Zuschauer in eine beeindruckende Fantasiewelt
jenseits der Grenzen der Vorstellungskraft. In Pandora lässt sich der Held auf ein Abenteuer ein,
in dem er zum Schluss für die Rettung der fremden Welt kämpft, die ihm zur Heimat geworden
ist.
James Cameron, Oscar-gekrönter Regisseur von Titanic, hatte die Idee zu diesem Film bereits
vor 15 Jahren. Jedoch fehlten ihm damals die technologischen Mittel, um seine Vision zu
realisieren. Nun bietet Avatar nach vierjähriger Produktionszeit ein packendes Kinovergnügen,
bei dem die revolutionären, neu erfundenen Produktionstechniken den Emotionen der Charaktere sowie der spannenden Handlung einen völlig neuen Raum auf der Leinwand einräumen.
Ein Team von erfahrenen Filmemachern, darunter der Produzent Jon Landau, haben unter
Camerons Leitung Avatar erschaffen. Adobe Technologien wie die Creative Suite Production
Premium haben sie dabei unterstützt. „Bestimmte Software ermöglicht dir, deinen Job zu
machen“, so Landau. „Andere Software ermöglicht dir, deinen Job besser zu machen. Adobe
bietet eine Software-Suite, mit der wir unseren Job definitiv besser machen können.“
Schöne neue Welt
In der Geschichte vom intergalaktischen Kolonialismus werden die drei Meter großen Avatare,
die aus menschlicher und außerirdischer DNA geklont wurden, von Menschen per Gedankenverbindung gelenkt und beseelt. Mit zukunftsweisenden neuen Filmtechniken werden dabei
computeranimierte und reale Szenen zusammengeführt.
Der Film enthält über 3.000 Einstellungen mit visuellen Effekten. Ganze virtuelle Welten
mussten erschaffen werden – von den einzelnen Grashalmen bis zu den verschiedenen Kreaturen, Raumschiffen, schwebenden Bergen und Hintergründen. Die Aufnahmen mit Schauspielern
wurden vor einem Green-Screen gedreht und anschließend nahtlos in die virtuelle 3D-Welt
eingebunden. Um die Figuren lebensecht darzustellen, nutzte Cameron neue Techniken, mit
denen sich Bewegungsabläufe aufnehmen lassen. Bei einer dieser Neuerungen trugen die
Schauspieler Spezialanzüge mit Kameras, die so auf den Köpfen angebracht waren, dass
permanent Bilder von ihren Gesichtern aufgezeichnet wurden. Diese Daten wurden anschließend in ein anderes System übertragen, das ein Echtzeitbild der Schauspieler als computeranimierte Avatare erstellte. Eine weitere neue Technik zur Erfassung von Bewegungen ist Facial
Performance Replacement (FPR). Damit ließen sich Dialoge, die nach dem Hauptdreh verändert
wurden, nahtlos in die bereits fertige Szene einarbeiten, ohne dass die Schauspieler die Szene
nachdrehen mussten.
Realität: von Grund auf neu erfunden
Die Erschaffung der virtuellen Welt Pandora und der computeranimierten Figuren begann mit
Photoshop. Robert Stromberg, Production Designer, Yuri Bartoli, Supervising Virtual Art
Für Avatar mussten reale Szenen nahtlos mit
computeranimierten Welten vermischt werden.
Dazu waren mehr als 3.000 Einstellungen mit
visuellen Effekten erforderlich.
Quelle: WETA ™ and © Twentieth Century Fox Film Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Nicht für Verkauf oder Vervielfältigung bestimmt.
Director, Rey Perez, Art Department Asset Manager, und ihre Teams gestalteten und katalogisierten mit James Cameron die Figuren und Landschaften des Films. Dabei wurden Fragen
beantwortet wie „Hat die Figur Hörner?“, „Atmet sie durch Schlitze oder Nasenlöcher?“ und
„Welche Hautzeichnungen hat sie?“ “Wir haben Photoshop Extended für das Aufbringen von
Geometrien auf die verschiedenen Modelle der Kreaturen und Figuren genutzt“, sagt Bartoli.
„Wir konnten daher schichtenweise arbeiten und Texturen und Details rasch einfließen lassen.
Wir erstellten viele verschiedene Gestaltungsvarianten und konnten diese Cameron direkt
präsentieren, um das Gesamterscheinungsbild rasch zu optimieren sowie den fotorealistischen
Eindruck des Films zu verstärken.“
Während der Produktion von Avatar wurden Tausende von Konzeptbilder erstellt und bei jeder
live gedrehten Szene entstanden Dutzende von Fotos. „Lightroom unterstützte uns bei der
Strukturierung Tausender Fotos zu einem überschaubaren, kontrollierbaren Projekt“, sagt Nolan
Murtha, Digital Effects Supervisor bei Avatar.
Vom Demofilm zur Nachbearbeitung
Während der gesamten Produktion des Films spielte After Effects eine ganz entscheidende Rolle.
Zunächst wurde die Konzeptgrafik für den Film in After Effects geladen, um einen Demofilm zu
erstellen, mit dem letztendlich der Film an 20th Century Fox verkauft wurde. Auf After Effects
basiert auch „Simulcam“, eine Methode, die von Virtual Production Designer Glenn Derry
erfunden wurde. Dabei wird der Green-Screen mit den computeranimierten Hintergründen
vertauscht, die mit der 3D-Charakteranimations-Software Autodesk MotionBuilder erstellt
wurden. Damit konnte Cameron nicht nur sein virtuelles Produktions-Toolset während der
Aufnahme von Live-Szenen nutzen, die Methode war auch eine wichtige Stütze für die Schauspieler, die ihre Auftritte im Zusammenhang sehen konnten. After Effects wurde zudem im
Nachbearbeitungsprozess eingesetzt, bei dem die Live-Szenen präzise nachverfolgt und mit
Computergrafik unterlegt wurden. Auch bei der Erstellung von kompletten Kompositionen, die
zur finalen Produktion an Anbieter wie ILM und WETA Digital weitergegeben wurden, wurde
After Effects genutzt.
James Cameron - Regisseur von Avatar.
Quelle: Mark Fellman™ und © 2009 Twentieth Century Fox Film
Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Nicht für Verkauf oder
Vervielfältigung bestimmt.
Das Scripting in After Effects sparte zahllose Produktionsstunden und half dem Team bei der
Bewältigung vieler technischer Hürden. Beispielsweise renderte das Team JPEG-Sequenzen von
MotionBuilder, automatisierte die Umwandlung von FPR-Dateien in ein editierbares Format
und optimierte die Erstellung von Kompositionen für das linke und rechte Auge für den
3D-Film.
„Durch das Scripting in Adobe After Effects konnten wir eine enorme Zeitersparnis erzielen“,
sagt Dan Neufeldt, Digital Pipeline Developer bei Avatar. „Mit jedem Rendering und jeder
Version summierte sich das auf Tausende von Stunden.“ Stephen Lawes, Creative Director von
Pixel Liberation Front, eine der VFX-Firmen in dem Projekt, fügt hinzu: „After Effects hat uns
beim Compositing und bei der Erstellung der Bewegungsgrafiken extreme Flexibilität gebracht.
Die Qualität der Grafik, die wir an WETA und ILM für die finale Produktion weitergegeben
haben, war hervorragend.“
Avatar, teils Liebesgeschichte, teils die Geschichte
eines intergalaktischen Kolonialismus, ist eine
vollkommen neue Mischung aus Computeranimation und realen Szenen in 3D.
In dem Film schlüpft der Schauspieler Sam Worthington per Gedankenvernetzung in ein Wesen, das halb
Mensch, halb Alien ist.
Quelle: Twentieth Century Fox™ und © Twentieth Century Fox Film
Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Nicht für Verkauf oder
Vervielfältigung bestimmt.
„Bestimmte Software ermöglicht
dir, deinen Job zu machen. Andere
Software ermöglicht dir, deinen Job
besser zu machen. Adobe bietet eine
Software-Suite, mit der wir unseren
Job definitiv besser machen können.”
Jon Landau, Produzent, Avatar
Kompatibilität sorgt für optimierte Produktionsabläufe
Wenn die Sequenzen hereinkamen, lud sie die Redaktion in Premiere Pro, um den Fluss von
Einstellung zu Einstellung zu sehen und die Zeitabläufe zu messen. „Mit der Software konnten
wir Dateien ohne Verlust von Informationen oder Metadaten aus Avid exportieren und in
Premiere Pro importieren. Damit haben wir die Bearbeitungsabteilung extrem entlastet“, sagt
Murtha. „Im Prinzip bearbeiteten wir im Hintergrund die Aufnahmen parallel mit Cameron,
sodass er davon nichts mitbekam.“
Das Team von Grafikern war auf mehrere Standorte verteilt und dank der Software von Adobe
konnten sie alle synchron und produktiv arbeiten. Grafik- und Produktionsabteilungen nutzten
InDesign CS4 zur Erstellung übersichtlicher Formulare, die für die gesamte Produktion
verwendet wurden. Das Team verwendete darüber hinaus Acrobat Connect Pro für Webkonferenzen, die zur Koordinierung der Arbeit des Labors von Lightstorm Entertainment, Inc. und
des Sets durchgeführt wurden.
Eingesetzte Produkte
•Adobe® Creative Suite 4® Production Premium
Folgende Komponenten wurden genutzt:
• Adobe® After Effects® CS4
• Adobe® Illustrator® CS4
• Adobe® Photoshop® CS4 Extended
• Adobe® Premiere Pro® CS4
•Adobe® Acrobat® Connect™ Pro
•Adobe® AIR®
•Adobe® InDesign® CS4
•Adobe® Photoshop® Lightroom®
•Adobe® Flash® Platform®
„Als wir kürzlich auf einem Dreh waren, mussten wir einen unserer Grafiker in unser Labor
zurückschicken, aber dank Acrobat Connect Pro konnte er eine Verbindung zum Set herstellen
und alle bei den Aufnahmen unterstützen“, sagt Landau. „Eines der großartigen Dinge an der
Produktsuite von Adobe ist, dass sie alles zur Verfügung stellt, was für den gesamten Prozess
erforderlich ist – angefangen mit der Konzeptionierung bis hin zur Endversion.“
Durchbrüche an vielen Fronten
Die Adobe Creative Suite sowie die Adobe Flash Platform spielten ebenfalls eine entscheidende
Rolle bei der Vermarktung des Films. Poster und Plakate wurden mit Illustrator CS4 erstellt,
wohingegen eine Adobe AIR Anwendung den Fans interaktive Unterhaltung bot. Als offizieller
interaktiver Trailer für Avatar präsentiert die AIR-Anwendung die einheimischen Bewohner von
Pandora direkt auf dem Desktop der Fans, zeigt Ausschnitte des Films und bietet Dutzende von
Video-Clips zusammen mit Beiträgen und News aus Twitter und YouTube. Fans können sogar
Tickets darüber bestellen.
Die Technologie, die im Entstehungsprozess des Films eingesetzt wurde, ist zwar höchst
beeindruckend, aber viel wichtiger ist, dass das Endergebnis einfach atemberaubend ist. Der
Film lebt von Camerons umfassenden Talent, seinem Gespür sowie von der Erfahrung eines vielschichtigen Grafikerteams, der anspruchsvollen Software und den fortschrittlichen Technologien von Adobe. Er weist den Weg in die Zukunft des Filmemachens.
Adobe Systems GmbH
Georg-Brauchle-Ring 58
80992 München
Deutschland
www.adobe.de, www.adobe.at, www.adobe.ch
Adobe, das Adobe Logo, Adobe Adobe Creative Suite 4 Production Premium, Adobe After Effects CS4, Adobe Illustrator CS4,Adobe Photoshop CS4
Extended, Adobe Premiere Pro CS4, Adobe Acrobat Connect Pro, Adobe AIR, Adobe InDesign CS4, Adobe Photoshop Lightroom und der Adobe Reader
sind eingetragene Marken oder Marken von Adobe Systems Incorporated in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Marken sind Eigentum
der jeweiligen Inhaber.
© 2010 Adobe Systems Incorporated. Alle Rechte vorbehalten.
Bildnachweis: WETA ™ , Mark Fellman™ sowie Twentieth Century Fox™ und © Twentieth Century Fox Film Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Nicht für
Verkauf oder Vervielfältigung bestimmt.