Jahresbericht 2007 - NUK Neues Unternehmertum Rheinland

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Jahresbericht 2007 - NUK Neues Unternehmertum Rheinland
NUK Neues Unternehmertum
Rheinland e.V.
Jahresbericht 2007
NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007
neuesunternehmertum.de
123
www.sparkasse-koelnbonn.de
Wir sorgen für Arbeit.
Gut für die Menschen.
Gut für Köln und Bonn.
S-Sparkasse
KölnBonn
Wachstum und Beschäftigung entstehen auch in Köln und Bonn vor allem in den kleinen und mittleren Unternehmen.
Jedes zweite Unternehmen hat eine Geschäftsbeziehung zur Sparkasse KölnBonn. Wir sind der wichtigste
Finanzpartner des Mittelstandes in der Region. Damit tragen wir wesentlich dazu bei, dass Arbeitsplätze erhalten
und neu geschaffen werden. Auch direkt sorgt die Sparkasse KölnBonn für Beschäftigung: Mit über 5.500
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören wir zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern in Köln und Bonn.
Sparkasse. Gut für Köln und Bonn.
Seite 1
Vorwort
Erfolgsbaustein und Gütesiegel für Existenzgründer
Die Zauberformel von NUK e.V. lautet dabei wie eh und
je: Kompetenz- und Kontaktvermittlung als Voraussetzung
für nachhaltigen Erfolg. Nur auf Grund des beispielhaften
finanziellen und persönlichen Engagements unserer Förderer und unseres Netzwerks sind wir in der Lage, Gründern
und Jungunternehmern eine beachtliche Zahl von Veranstaltungen und eine breite Palette an Unterstützungsangeboten anzubieten. Ihnen allen an dieser Stelle nochmals
herzlichen Dank!
Dietmar Binkowska,
Theo Lieven,
Vorstandsvorsitzender NUK e.V.
Geschäftsführer NUK e.V.
und Vorsitzender des Vorstandes
und Mitgründer VOBIS
der Sparkasse KölnBonn
Microcomputer AG
„Haben Sie eine Idee? Glauben Sie wirklich, man könne
clevere Ideen als Angestellter verwirklichen? Sie werden
sich wundern! Bevor Sie in der Führungsetage ankommen,
wo Sie Ihre Vorstellungen durchsetzen könnten, hat Ihr
Konzept keinen Wert mehr. Oder ein anderer hat sich
damit selbstständig gemacht [...]. Werden Sie erfolgreicher Unternehmer! Bestimmen Sie, wie Ihre Ideen
um- und durchgesetzt werden.“
Mit diesen plakativen Worten warb NUK vor zehn Jahren
um Teilnehmer für seinen ersten Businessplan-Wettbewerb,
der im November 1997 startete – auch die positive Bilanz
des Jubiläumswettbewerbs 2007 gibt keinen Anlass, von
dieser klaren Marschrichtung abzuweichen!
Eine Dekade engagierter und effizienter Förderung von
Gründern und Jungunternehmern im Rheinland: Heute ist
NUK eine feste Instanz in der Gründerszene der gesamten
Region, ein Erfolgsbaustein und Gütesiegel für angehende
Unternehmer. Dies belegen unter anderem einige eindrucksvolle Zahlen aus dem NUK-Businessplan-Wettbewerb
2006/2007: Insgesamt über 800 Teilnehmer haben sich
diesmal registriert, 4.000 Handbücher mit wertvollen
Informationen zur Existenzgründung und Hinweisen zur
Erstellung eines Businessplans hat das NUK-Team ausgegeben, 309 Gründer in 170 Teams haben einen Businessplan
eingereicht, 512 Gutachten zu den eingereichten Businessplänen erstellten die Experten aus dem NUK-Netzwerk
ehrenamtlich, 1.200 Beratungsgespräche wurden insgesamt
geführt und knapp 2.300 Besucher kamen zu den 50 NUKVeranstaltungen.
Unsere Arbeit trägt längst in vielen Bereichen Früchte: So
äußern sich Banken und Kapitalgeber aus der Region durchweg positiv zu der Arbeit von NUK e.V. Die Businesspläne
von Teilnehmern des NUK-Businessplan-Wettbewerbs sind
auf Grund des intensiven Coachings und Feedbacks aus dem
NUK-Netzwerk nachweislich von besserer Qualität und die
Finanzplanung belastbar. Damit ist auch klar, dass sich die
Bedeutung eines ausgereiften Geschäftskonzeptes für die
Fremdfinanzierung, aber auch für die eigene Leistungskontrolle bei den rheinischen Unternehmern in spe herum
gesprochen hat. Denn das kostenlose Feedback und Knowhow der erfahrenen NUK-Berater und -Gutachter ist für
Existenzgründer von unschätzbarem Wert und die erfolgreiche Teilnahme an unserem Businessplan-Wettbewerb
ein Gütesiegel in der Region.
Analog zum Web 2.0, das etliche Einreichungen im 10. NUKBusinessplan-Wettbewerb inspirierte, könnte man bereits
ein „Gründerklima 2.0“ proklamieren, so optimistisch blicken
die Wirtschaftsauguren nach zuletzt rückläufigen Gründungsquoten derzeit wieder in die Zukunft. NUK Neues
Unternehmertum Rheinland e.V. wird auch im nächsten Jahr
wieder alles daran setzen, diesem Gründergeist ideale Rahmenbedingungen zu bieten. Denn auch in Zeiten konjunktureller Belebung brauchen wir weiterhin frische Ideen und
echte Unternehmerpersönlichkeiten, die immer neue Anreize für Wachstum und Beschäftigung geben.
Wir wünschen allen Gründern, die wir in diesem 10. Businessplan-Wettbewerb begleitet haben, dass sie das bei
NUK erworbene Know-how in eine unternehmerische
Erfolgsgeschichte umsetzen können – verdient haben es
die vielen hochkarätigen Ideen dieses Jahrgangs allemal.
Seite 3
Inhalt
Vorwort
Erfolgsbaustein und Gütesiegel für Existenzgründer
Mehr als ein Businessplan-Wettbewerb
1
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Ein Unternehmer braucht Mut
und einen langen Atem
Projektleiterin Catharina During zum
NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007
4
Der NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007 in Zahlen
5
Engagement für NUK hat viele Gesichter
Jede Form der Unterstützung ist wichtig
32
NUK in den Medien
34
NUK im Wandel der Zeit
36
Projektteilnehmer
Vorstand
38
Feedback zum Wettbewerb
6
Berufskrankheit kritischer Blick – Wolfgang Hake …
Epilog: Es hat ihnen sogar Spaß gemacht – 3 Teilnehmer …
Schirmherrschaft
38
Kuratorium
39
Stufe 3
8
Mitglieder und Sponsoren
40
Stufe 2
14
Wissenschaftlicher Beirat
41
Stufe 1
18
Fachberater, Coaches & Gutachter
42
Veranstaltungen
Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
Das Herzstück
Das Bergfest
Impressionen und Meinungen
22
NUK-Team
45
Wettbewerbsbüros / Kontakt
46
Impressum
46
Der Alumni-Club
Anlaufstelle für alle erfolgreichen Jungunternehmer 26
Theo Lieven beim Marienburger Kamingespräch
27
Rheinisches Unternehmerforum
28
Veranstaltungen
29
Das Qualitätslabel „NUK-Alumnus“ macht
VC-Gebern die Entscheidung leichter
Der High-Tech Gründerfonds
30
Meldungen
31
Seite 4
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
„Ein Unternehmer braucht Mut
und einen langen Atem“
Projektleiterin Catharina During zum NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007
Frau During, herzlichen
Glückwunsch zum erfolgreich beendeten Wettbewerb 2007! Wie bewerten
Sie rückblickend die vergangenen acht Monate?
Catharina During: Es war eine
spannende Zeit! Besonders
die Entwicklung der Teilnehmer zu beobachten, die
von Anfang an dabei waren –
einige haben wirklich bemerkenswerte Fortschritte
gemacht! Nicht nur im Hinblick auf ihren Businessplan,
sondern auch auf ihre persönliche Entwicklung: TatsächCatharina During, Projektleiterin
lich bin ich der Meinung, dass
NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007
eben auch die Persönlichkeit
eines künftigen Gründers
eine große Rolle für seine Erfolgschancen spielt. Als Gründer
sollte man neben fachlicher Kompetenz schon auch Selbstbewusstsein, Überzeugungskraft, rhetorisches Talent und
eine gewisse Ausstrahlung mitbringen.
Welche Eigenschaften sollten Ihrer Meinung nach noch
zur unternehmerischen Grundausstattung gehören?
Catharina During: Mut! Durchhaltevermögen! Mit Herzblut bei der Sache sein! Nur so kann man den langen Atem
aufbringen, den man vor allem in der Gründungszeit und
den ersten Jahren danach benötigt. Ein Unternehmer muss
sich immer wieder aufs Neue selbst motivieren können.
Was ist Ihnen bei den Einreichungen im Jubiläumswettbewerb besonders aufgefallen?
Catharina During: Die oft hohe Qualität der Businesspläne,
die bei uns zur Begutachtung abgegeben wurden. Der durchschnittliche Standard ist über die letzten Jahre deutlich gestiegen: Bei Gründern im Rheinland hat sich, nicht zuletzt auch
dank unserer Arbeit, inzwischen herum gesprochen, wie
wichtig u.a. ein gut ausgearbeitetes Geschäftskonzepts für
den Erfolg ihres Unternehmens sein kann!
Bei so vielen guten Konzepten fiel die Wahl sicher
schwer?
Catharina During: Und ob! Es war allein schon eine Herausforderung, die zehn Teams zu bestimmen, die als Nominees
in Stufe 3 ihre Idee unserer 15-köpfigen Jury präsentieren
durften. Die Unterschiede zwischen den fünf Top-Favoriten
waren dann wirklich denkbar gering. Deshalb hat die NUKJury auch kurzfristig entschieden, in diesem Jahr zusätzlich
zwei Förderpreise zu vergeben.
Stichwort Qualität: Worin sehen Sie die besonderen
Stärken von NUK?
Catharina During: Mich hat in meinen zwei Jahren bei NUK,
die nun zu Ende gehen, besonders das unermüdliche und
ehrenamtliche Engagement der Gutachter und Coaches beeindruckt: 331 Experten haben unsere Teilnehmer diesmal
unterstützt, indem sie 512 Gutachten erstellt und rund 1.200
Beratungsgespräche geführt haben. Diese individuelle Form
der Förderung ist das Pfund, mit dem NUK wuchern kann.
Außerdem finde ich es wunderbar, dass hier nach und nach
ein Kreislauf des Gebens und Nehmens entsteht!
Wie meinen Sie das?
Sie erwähnten die Teams, die von Anfang an dabei
waren. Aber ein Einstieg in den Wettbewerb ist doch
jederzeit möglich?
Catharina During: Genau – auch in Stufe 2 und 3 kann man
sein Konzept einreichen und an den Veranstaltungen teilnehmen! Zu unseren „Altgedienten“ gehören z.B. die ersten und
dritten Sieger. Aber wie erfolgreich auch Spätzügler sein können, zeigen z.B. die zweiten Sieger, die erstmals in Stufe 3
eingereicht haben. Da man aber zu jeder Stufe immer einen
dem jeweiligen Anforderungsprofil entsprechend weit entwickelten Businessplan abgeben muss, ist es auf jeden Fall
sinnvoll, möglichst an allen drei Wettbewerbsstufen teilzunehmen. So profitiert man am meisten von unseren durchgängig
kostenlosen Beratungsangeboten.
Catharina During: Seit 2004 haben wir bereits fünf Alumni-
Sponsoren. Sie sorgen dafür, dass etwas von der Unterstützung
an den Verband zurück gegeben wird, die sie in ihrer Gründungsphase von NUK bekommen haben. Kürzlich sind mit
phase-6, der GreenGate AG und CHOCOPRIVEOS® drei
weitere Alumni-Sponsoren hinzu gekommen. Wir hoffen,
dass sich schon bald noch mehr ehemalige NUK-Teilnehmer
an diesem „Generationenvertrag“ beteiligen werden. Für
den NUK-Businessplan-Wettbewerb, der größtenteils mit
privaten Mitteln finanziert wird, ist das ein wirklich bedeutsamer Prozess!
Frau During, vielen Dank für Ihren Einsatz für NUK und
für dieses Gespräch.
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
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Der NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007
in Zahlen
Kennzeichen des 10. NUK-Businessplan-Wettbewerbs
war die insgesamt sehr hohe Qualität der eingereichten
Unternehmenskonzepte, unter denen sich diesmal ungewöhnlich viele hochkarätige und besonders innovative
Geschäftsideen fanden. Die Gesamtteilnehmerzahl von
309 lag ungefähr auf Vorjahresniveau – allerdings waren im
Wettbewerb 2007 die Gründerteams mit je zwei bis fünf
Mitgliedern wieder deutlich größer, so dass sich die im
Vergleich zu 2006 niedrigere Zahl der Einreichungen relativierte. Stufe 2 und 3 des Wettbewerbs wiesen konstante
Teilnehmerzahlen auf, wobei sich in der ersten Stufe 20
Teams weniger beteiligt hatten als im Wettbewerb 2006 –
dies spiegelt den allgemeinen wirtschaftlichen Trend wider,
dem zufolge es weniger Gründungen aus der Arbeitslosigkeit oder Not heraus gibt.
In der Übersicht:
Branchenverteilung im BPW 2007
> 800 Teilnehmer haben sich insgesamt vom Kick-off im
Oktober 2006 an bis zum Abgabeschluss der Stufe 3 im
Mai 2007 registriert.
> 309 Gründer in 170 Teams haben einen Businessplan
eingereicht.
> 512 Gutachten haben die ehrenamtlichen Fachberater
aus dem NUK-Kompetenz-Netzwerk zu diesen eingereichten Businessplänen verfasst.
> 4.000 Handbücher wurden durch das NUK-Team
ausgegeben.
> 331 Gutachter und Coaches haben unsere Teilnehmer
betreut.
> 1.200 Beratungsgespräche wurden bei den regelmäßigen NUK-Meetings und sonstigen Veranstaltungen
geführt.
> 2.315 Besucher kamen zu den 50 vom NUK-Team
organisierten Veranstaltungen.
> Im Schnitt 430 Besucher fanden sich während der Laufzeit des Wettbewerbs pro Tag auf der Verbandshomepage www.n-u-k.de ein; in der Spitze waren es bis zu
620. Stattliche 157.251 Visits machte das insgesamt.
Jeder der Interessenten sah sich durchschnittlich zwei
bis drei Seiten der Website an, das ergab eine Gesamtzahl von 1.549.749 an abgerufenen Objekten.
Produkte
28 %
Ab sofort sind wir im Internet übrigens unter
neuesunternehmertum.de zu erreichen –
selbstverständlich wird die bisherige Adresse
auf die neue umgeleitet.
Dienstleistungen
72 %
Werkstoffe/Techniken
8%
Freizeit/Wellness
4%
Life Science
3%
Freizeit/Wellness
13 %
Sonstiges
8%
IT
21 %
IT
5%
Sonstiges
18 %
Multimedia
4%
Consulting
16 %
Regionale Herkunft der Teams im BPW 2007
Aachen
11 %
Ausland
1%
Deutschland
9%
NRW
17 %
Bonn
15 %
Düsseldorf
10 %
Köln
37 %
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Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Feedback zum Wettbewerb
Berufskrankheit kritischer Blick – Wolfgang Hake über seine langjährige
Erfahrung als Coach und Gutachter im NUK-Netzwerk
>>> Wolfgang Hake, 45, ist Gesellschafter der Unternehmensberatung
Beaucamp & Hake ConsultingHouse, Köln. Er arbeitet seit über 20 Jahren als
Unternehmensberater und Unternehmer sowie seit zehn Jahren für NUK.
„Beaucamp & Hake“ ist im Private-, Public- und Gründungssektor tätig, führt
Projekt- und Langzeitberatungen durch und nimmt Aufgabenbereiche im Interimsmanagement sowie Zeitmanagement wahr. In den letzten Jahren forcierten sie ihr
Engagement als Business Angels und Gründungsinitiator und halten heute tätige
Beteiligungen an mehreren Neu- und Ausgründungen. „Beaucamp & Hake“ hat
Finanzierungen im Volumen von über 35 Mio. Euro begleitet und initiiert. Die
Aufgabenschwerpunkte liegen in den Bereichen Finanzmanagement, Controlling,
Finanzierungen, Gründungsberatungen, Begutachtung von Geschäftskonzepten,
Strategie- und Marketingberatung, Organisationsberatungen & Restrukturierungen.
Herr Hake, seit zehn Jahren beraten Sie ehrenamtlich Existenzgründer bei den NUK-Meetings und bewerten mit
Ihren Gutachten die eingereichten Businesspläne. Wie
sieht Ihr Engagement für NUK im Einzelnen aus?
Wolfgang Hake: Während der NUK-Meetings haben die Existenzgründer die einzigartige Gelegenheit, uns Beratern ihre
Geschäftsidee und das Geschäftskonzept ausführlich und persönlich vorzustellen. Diese Meetings sind bekanntermaßen
kostenlos, und es sind regelmäßig Dutzende Berater vor Ort,
die ihnen Rede und Antwort stehen. Wir nehmen uns die Zeit,
um die Geschäftsidee, die Vermarktungsstrategie, das Finanzierungskonzept sowie alle geplanten Maßnahmen zum
Markteintritt kritisch zu hinterfragen. Gemeinsam mit den Existenzgründern gehen wir dann offene Fragen in allen Unternehmensbereichen an und raten, das Gründungskonzept an jenen
Stellen anzupassen, die notwendigerweise modifiziert werden
müssen. Der besondere Vorteil für die Gründer liegt natürlich
darin begründet, Meinungen und Vorschläge vieler Berater aus
unterschiedlichen Arbeitsgebieten einzuholen, die ausnahmslos
jahrelange Praxiserfahrung aufweisen und in ihrer Laufbahn
vielfältigste Projekte erfolgreich realisiert haben.
Wir begleiten im Laufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs
die Gründer durch alle Stufen der Erstellung ihres Konzeptes.
Angefangen bei Geschäftsidee und Strategie über das Marketing bis hin zur Finanzplanung. Kein Plan ist wie der andere,
kein Gründerteam letztendlich vergleichbar. Es handelt sich
immer um eine individuelle Idee eines individuellen Teams.
Das ist es übrigens auch, was es für uns Berater so interessant
macht. Es kommt auch vor, dass uns die eine oder andere harte
Nuss vorgelegt wird, die nicht immer sofort zu knacken ist.
Mit unseren Gutachten erhalten die Existenzgründer ein
weiteres, meist noch detaillierteres Feedback zum Stand ihres
Businessplanes, denn für die Gutachten liegen uns die Business-
pläne vor und wir arbeiten jedes Kapitel minutiös durch. Wir
können Schwachstellen im Kontext des Gesamtkonzeptes eindeutig lokalisieren und hieraus abgestimmte Vorschläge und
Maßnahmen ableiten. Unsere Gutachten fallen natürlich so
unterschiedlich aus wie die vorgelegten Businesspläne: Die
Bandbreite ist immer wieder erstaunlich, Umfang und Qualität
variieren durchaus beträchtlich – unsere Benotung und Ratschläge demnach auch.
Was ist Ihrer Meinung nach der größte Mehrwert, den
Gründer aus der umfangreichen Betreuung im NUK-Businessplan-Wettbewerb ziehen können?
Wolfgang Hake: Bei allem Engagement gehen wir natürlich
mit mehr Distanz an die Sache heran, als es die Gründer vermögen. Ein unschätzbarer Vorteil ist: Wir sind sehr kritisch.
Eine Berufskrankheit! Im Gespräch ergibt es sich oft, dass wir
gute Ideen erst einmal in praktikable Konzepte übersetzen und
geplante Umsatzkurven deutlich flacher auslegen, denn der
Markterfolg gerade in der Anfangsphase wird vielfach zu
optimistisch angesetzt, interne organisatorische Skalierungsprobleme gar nicht gesehen und die Finanzierungsphase als
kritischer Zeitfaktor vernachlässigt.
Falsche Entwicklungen lassen sich so im Vorfeld erkennen,
strategische Anpassungen können vorgenommen werden,
bevor teuer initiierte Maßnahmen in falschen Kanälen vertrocknen. Und nicht selten sind wir auch im Teambildungsprozess gefragt. Und über unsere eigenen Erfahrungen hinaus
bietet uns das NUK-Team sowie das weit gefasste Netzwerk
jede Möglichkeit, immer noch eine weitere Meinung einzuholen und den Gründern alternative Wege zu öffnen.
Herr Hake, vielen Dank für Ihr Engagement und für
dieses Gespräch.
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
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Epilog: Es hat ihnen sogar Spaß gemacht – 3 Teilnehmer zum NUK-BPW 2007
Eine kleine Bilanz von Gründern, die mit ihren Teams jeweils an allen drei Stufen teilgenommen haben
Dr. Claudia Mika
TEMOS
Nominee Stufe 3,
Förderpreisträger
in Stufe 2
(siehe S. 13)
Daniel Schaffeld
styleranking media
GmbH
3. Gesamtsieger,
Hauptpreisträger
in Stufe 1 & 2
(siehe S. 12)
Reik Winkel
indurad
1. Gesamtsieger,
Hauptpreisträger
in Stufe 1 & 2
(siehe S. 10)
Wie beurteilen Sie den Nutzen der Teilnahme an den NUK-Meetings?
„In der Vorbereitung auf die Unternehmensgründung ergeben sich immer
wieder neue Fragen. In den regelmäßig
stattfindenden NUK-Meetings findet
man kompetente Ansprechpartner mit
Antworten und Lösungsvorschlägen.“
„Der Kontakt zu einem Gesellschaftsrechtler hat uns zur Gründung einer
GmbH bewogen. Wir haben uns nach
dem Gespräch bei dem NUK-Treffen
gegen eine Limited entschieden – das
Coaching hat sich für uns also ausgezahlt.“
„Ich habe die Beratung durch Patentanwälte und Steuerberater intensiv
genutzt. So konnte ich austesten, ob
ich als Unternehmer vielleicht künftig
mit diesen Leuten arbeiten möchte.“
...und an NUK-Vorträgen, -Workshops & sonstigen Veranstaltungen?
„Im Rahmen der Ausgründung wird
man mit vielen Themen konfrontiert,
in die man sich erst einarbeiten muss.
Die NUK-Veranstaltungen liefern komprimierte Informationen, präsentiert
durch erfahrene Referenten. Für mich
war es gut investierte Zeit und eine
Erweiterung des ‚Gründer-Horizonts’.“
„Wir konnten bei den Vorträgen wie
auch bei den Veranstaltungen wertvolle
Kontakte knüpfen, mit denen wir weiter
in Verbindung stehen. Die gesamte
Organisation ist vorbildlich – auch in den
NUK-Außenbüros, z.B. in Düsseldorf
beim Amt für Wirtschaftsförderung.“
„Neben dem Produkt betrachtet man
in den 3 Stufen bei NUK auch den
Kunden und den Markt, dazu kommt
eine vernünftige Finanzierung und ein
Marketingkonzept. Zu jeder dieser
Anforderungen gibt es ein passendes
Veranstaltungsangebot – perfekt!“
Was haben Ihnen die Gutachten zu Ihrem Konzept gebracht, von denen Sie in jeder der drei Stufen des
NUK-Businessplan-Wettbewerbs je zwei bekommen haben?
„Anhand dieser Kommentare konnten
wir unseren Businessplan optimieren.
Im Anschluss gelang es uns mit dieser
Version & den NUK-Gutachten, einen
Begutachtungsprozess der Helmholtz
Enterprise erfolgreich abzuschließen,
der mit einer Förderung in Höhe von
€ 100.000 verbunden ist.“
„Die Gutachten haben uns vor allem
dann etwas gebracht, wenn sie Schwächen im Businessplan aufgedeckt haben.
Wir hatten das Glück, zahlreiche sehr
gute Gutachten zu erhalten. Über gute
Noten haben wir uns stets gefreut, aber
gerade kritische Anmerkungen haben
uns geholfen.“
„Die hemmungslosen Gutachten der
NUK-Experten haben teilweise wirklich
an der Substanz genagt, aber die letztlich
berechtigte und ausgewogene Kritik an
unserem Konzept hat uns enorm weiter
gebracht.“
Ihr Fazit zum NUK-Businessplan-Wettbewerb?
„NUK ist ein hervorragendes Medium,
um seine Unternehmensidee zu kommunizieren und zu optimieren. Durch das
Netzwerk gibt es die Möglichkeit, auch
nach Abschluss des BPW Unterstützung
zu bekommen. Eine Teilnahme kann
ich jedem Gründungsinteressierten sehr
empfehlen. Es macht Spaß und ist auf
jeden Fall ein Gewinn! In unserem
Vorhaben ist dadurch eine Dynamik
entstanden, die es sonst sicherlich nicht
gegeben hätte.“
„Wir waren durch den NUK-BPW
terminlich gezwungen, neben dem
Produkt einen hochkarätigen Businessplan zu erstellen. Dieser hat uns bei
Gesprächen mit potenziellen Kapitalgebern sehr weit nach vorn gebracht.
Zudem sind tolle Kontakte entstanden,
die wir sehr gern weiter pflegen.
Sobald wir erfolgreich am Markt sind,
möchten wir uns bedanken, indem wir
als Sponsor von NUK auftreten!“
„Ich kann den NUK-BusinessplanWettbewerb wirklich sehr empfehlen:
extrem hochkarätige Jury, professionelles
Coaching. Wenn man seinem Geschäftskonzept keine Struktur gibt, vernachlässigt man schnell wichtige Bereiche,
in denen man zunächst keine umfangreichen Kenntnisse hat. Deshalb ist ein
Businessplan so wichtig.
Als Bergbauingenieur bleibt mir nur zu
sagen: Glück auf!“
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Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Stufe 3
Aus der Geschäftsidee ist kontinuierlich ein tragfähiges Geschäftskonzept gereift
Anforderung
Detail-Businessplan mit Finanzplanung
Umfang
35 Seiten
Dauer
März bis Mai 2007
Veranstaltungen
4 Vorträge:
– „Personalplanung“
– „Finanzplanung – theoretische Einführung“
– „Öffentliche Fördermittel“ in Köln und Düsseldorf
– „Besteuerung von Unternehmen“
Workshop „Finanzplanung“
3 Meetings in Köln
Forum „Risikoschutz“
Ort der Prämierung
KOMED-Saal im MediaPark, Köln
Teilnehmer
146 Gründer in 73 Teams
Preisgelder
Platz 1:
Platz 2:
Platz 3:
Förderpreis:
7.500 Euro
5.000 Euro
2.500 Euro
2 x 500 Euro
Die zehn besten Teams im NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007: Sieger, Förderpreisträger und Nominees in Stufe 3
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Seite 9
Das Bekenntnis zur Region
Prämierung Stufe 3 und Abschlussfeier des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007
Bei der Abschlussveranstaltung des NUK-BusinessplanWettbewerbs 2007 am 21. Juni war „Qualität“ das
Schlüsselwort: „Unsere zehn Besten, also die Preisträger
und Nominees in Stufe 3, entsprechen alle einem sehr
hohen Qualitätsstandard – selten ist uns die Auswahl so
schwer gefallen“, so Projektleiterin Catharina During.
Da die Unterschiede zwischen den fünf Favoriten der
NUK-Jury denkbar gering waren, wurden in diesem Jahr
folgerichtig zusätzlich zwei Förderpreise vergeben.
Mit der feierlichen Prämierungsveranstaltung im KOMEDSaal im Kölner Mediapark ging nach acht Monaten
der 10. Wettbewerb zu Ende, der mit insgesamt 800
registrierten Teilnehmern und Einreichungen von 309
Gründern in 170 Teams eine erfolgreiche Bilanz zieht.
In seiner Begrüßungsansprache betonte NUK-Geschäftsführer Theo Lieven die Sonderstellung der NUK-Gründerpreises,
der sich seit zehn Jahren überwiegend aus privatwirtschaftlichen Mitteln finanziert: „Motor dieses Engagements ist das
Bekenntnis zur Region.“ Dietmar Binkowska, Vorstandsvorsitzender von NUK und der Sparkasse KölnBonn, griff diesen
Aspekt auf und verwies auf
die mehr als 250 Millionen
Euro, die sein Institut allein
in den letzten vier Jahren für
über 3.000 Gründer aus der
Region Köln-Bonn bereit
gestellt habe. In der dritten
Wettbewerbsstufe mussten
die Teilnehmer wie immer
eine Rohfassung zu einem
Detail-Businessplan mit
Freut sich über die gelungene
Finanzierungskonzept und
Prämierungsfeier: NUKFünf-Jahres-Planung weiterGeschäftsführer Theo Lieven
entwickeln – von Anfang an
unterstützt wurden sie dabei
von den kompetenten, ehrenamtlichen Fachberatern aus
dem NUK-Netzwerk. In seinem Überblick über die Zahlen
und Fakten des 10. Businessplan-Wettbewerbs hob Binkowska deshalb besonders die über 1.200 Beratungsgespräche und die über 500 Gutachten hervor, aus denen die
Teilnehmer hilfreiche Hinweise für die Verbesserung ihrer
Konzepte beziehen konnten.
Dr. Ute Günther, Vorstand des Business Angels Netzwerks
Deutschland e.V. (BAND), appellierte im Anschluss in
ihrem Vortrag mit dem Thema „Business Angels – Finanzinvestoren mit Know-how“ an alle Unternehmensgründer,
durchzuhalten und an ihre Idee zu glauben.
Bei der diesjährigen Prämierungsveranstaltung zur dritten
Stufe hatten erstmals nicht nur die Sieger, sondern alle zehn
Nominees die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee den knapp
200 Gästen zu präsentieren. Die folgende Preisvergabe
KOMEDengleich: die Location für die NUK-Abschlussveranstaltung
übernahmen abwechselnd Dietmar Binkowska, Theo Lieven
und Dr. Günther Thallinger, Principal im Kölner Büro von
McKinsey & Company, Inc. und seit Oktober 2006 stellvertretender NUK-Vorstandsvorsitzender. „Die hemmungslosen Gutachten der NUK-Experten haben teilweise wirklich
an der Substanz genagt, aber die letztlich berechtigte und
ausgewogene Kritik an unserem Konzept hat uns enorm
weiter gebracht“, so Reik Winkel vom Siegerteam indurad
in seiner Dankesrede. Die fünf Siegerteams und ihre Geschäftskonzepte hatten durch Innovations- und Wachstumspotenzial, Marktfähigkeit und persönliche Kompetenz die
NUK-Juroren überzeugt.
Frau Dr. Günther berichtete über die Vorteile von Business-Angel-Finanzierung
„Wir beobachten, dass die durchschnittliche Qualität der
Businesspläne, die bei NUK eingereicht werden, über die
letzten Jahre deutlich zugenommen hat. Gründer im Rheinland wissen dank unserer Arbeit inzwischen um die Bedeutung eines gut ausgearbeiteten Geschäftskonzepts für den
Erfolg ihres Unternehmens“, resümierte Catharina During,
die durch ihre überaus souveräne und charmante Moderation
des Abends Glanzpunkte setzte.
Seite 10
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Platz 1 – indurad
Preisgeld: 7.500 Euro
Böschungsrutschungen. Die Definition eines Kollisionsschutzbereichs vermeidet den ungewollten Zusammenstoss
mit Trucks, Raupen oder dem Gestein. Damit erhöht das
Sensorsystem die Produktivität und die Sicherheit und
ermöglicht durch Automatisierung eine Steigerung der
Personaleffizienz.
Die strahlenden Gesamtsieger des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007:
Reik Winkel und Dr. Rolf Gluth (v.l.)
Hintergrund
Indurad steht für „The Industrial Radar Company“. Das
indurad-Radar richtet sich primär an die Rohstoffindustrie.
Zur Prozesssteuerung werden hier bisher fast ausschließlich
Füllstandsradargeräte und Ultraschallgeber eingesetzt. In
anderen Industrien finden dagegen bereits zweidimensionale
Entfernungsmessungen statt, so beispielsweise auf den
Mautbrücken von TollCollect zur Erfassung der Fahrzeugabmessungen. Der Schlüssel für eine weitere Automatisierung
im Bergbau liegt jedoch genau in der Erfassung der stetigen
Umfeldveränderung durch ein mehrdimensionales Radar.
Das Produkt besitzt hier deutliche Alleinstellungsmerkmale
durch eine hohe Messdistanz, hohe Messfrequenz und eine
hohe Entfernungsauflösung. Es basiert auf einer robusten
elektronischen Strahlschwenkung und widersteht so den
harten Umweltbedingungen im Rohstoffbereich wie Vibration und Schock. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen wie
Laserscannern durchdringt das Radar problemlos Staub und
Nebel.
Geschäftsidee
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die
Produktion und der Vertrieb eines robusten und leistungsfähigen, zweidimensional abbildenden Radarsystems. Die
Kunden der Produkte sind die gesamte Rohstofflogistik für
Massengüter. Zu diesen Unternehmen zählen Maschinenund Anlagenhersteller, Tagebaue, Häfen und Minengesellschaften.
Der wichtigste Einsatzbereich für das indurad-Radar ist die
Böschungserkennung und der Kollisionsschutz bei Hydraulikund Schaufelradbaggern. Die geometrische Erfassung
der Böschungsoberfläche erlaubt ein computergestütztes
Materialabtragen mit Maximierung der Förderleistung
und verhindert durch eine Begrenzung der Hangneigung
Kundennutzen
Die entscheidenden Prozessparameter werden derzeit von Bedienern visuell
erfasst, die in einer Kabine
auf der Maschine sitzen.
Viele wichtige Informationen befinden sich jedoch
außerhalb des Sichtfeldes
und müssen so in Videoanzeigen interpretiert oder
von Hilfskräften im Freien
Kollidierten bisher gerne: die gigantiper Funk entgegengenomschen Schaufelradbagger im Bergbau
men werden. Dies erhöht
die Zykluszeiten.
Die Implementierung des indurad-Radarsystems ist die
Grundlage für die Entwicklung von Assistenzsystemen zur
Anlagensteuerung. Damit wird im ersten Schritt ein teilautomatisiertes Gewinnen und Lagern möglich. Dezentrale
Führerstände können in einer zentralen Leitwarte zusammengefasst werden. Ziel ist es, mit indurad den gigantischen
Bergbautrucks beim Rückwärtseinparken zu helfen, Kollisionen zu vermeiden und die Zykluszeiten zu verkürzen.
Gründerteam
Dipl.-Ing. Reik Winkel, Dipl.-Ing. Winfried Mayer,
Dr. Rolf Gluth
Das Unternehmen wird von drei komplementären Partnern
gegründet: Dazu gehört Dipl.-Ing. Reik Winkel, MBA,
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen, wo
er im Bereich Bergbauautomatisierung arbeitet. Dadurch
verfügt Reik Winkel über umfangreiche Kontakte in die
Bergbauindustrie. Zuvor hatte er an der Managementausbildung des Collège des Ingénieurs in Paris teilgenommen.
Der zweite Gründer, Dipl.-Ing. Winfried Mayer, ist Wissenschaftlicher Angestellter an der Uni Ulm im Bereich
Mikrowellentechnik und Antennendesign und hat bereits
einige Jahre als Systemingenieur in der Luft- und Raumfahrt gearbeitet.
Dr. Rolf Gluth als dritter Gründer im Bunde ist seit 1999
Inhaber eines Ingenieurbüros und arbeitet im Bereich
Digitale Signalverarbeitung für Kunden aus den Bereichen
Automotive und Sicherheitstechnik.
Kontakt: [email protected]
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
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Platz 2 – WPX GmbH
Preisgeld: 5.000 Euro
Hintergrund
Für den Einsatz im Hochtemperaturbereich T>800°C bietet
sich aufgrund der Korrosions- und Kriecheigenschaften von
Stählen der Einsatz keramischer Materialien an. Konventionelle keramische Werkstoffe weisen allerdings katastrophales
Bruchversagen bei mechanischer und thermischer Wechselbelastung auf: Bei Stoß/Schock oder Temperatur-Unterschieden führt kleinste Rissbildung zur Zerstörung des
gesamten keramischen Bauteils.
Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in
Köln (DLR) wurde deshalb der faserkeramische Werkstoff
WHIPOX® für Anwendungsbereiche entwickelt und patentiert, bei denen hohe mechanische und thermische Wechselbelastung mit zugleich großer Schadenstoleranz und
Zuverlässigkeit gefordert ist. Solche Anwendungsbereiche
sind Gasturbinen für Energieerzeugung und Antriebstechnik, Brennkammern und Hitzeschilde insbesondere in der
Raumfahrt, aber auch z.B. Metall- und Glasverarbeitung,
Wärmebehandlung, Hochofentechnik, Galvanik, Abgasbehandlung, Verbrennungsmotoren, Elektronik und
Elektrotechnik.
Eigenschaften und Kundennutzen
Bauteile aus WHIPOX® haben bei Temperaturen T>800°C
eine bessere Zugfestigkeit als Hochtemperaturstähle und verhalten sich quasiduktil, d.h.
im Gegensatz zu anderen
keramischen Werkstoffen
nicht spröde, sondern schadenstolerant. WHIPOX®Bauteile sind darüber hinaus
thermoschock-beständig,
nicht korrodierend, nicht
oxidierend, elektrisch und
thermisch isolierend, elektromagnetisch transparent,
mechanisch nachbearbeitbar
und vergleichsweise einfach
herzustellen.
WHIPOX® stiftet insbesondere dort großen Nutzen,
wo die Kombination metallischer Eigenschaften (BelastEinige der vielfältigen Anwendungsbarkeit, große Lebensdauer
möglichkeiten für den innovativen
und Schadenstoleranz) und
Werkstoff WHIPOX ®
keramischer Eigenschaften
(Hochtemperaturfestigkeit,
Isolatorwirkung) erforderlich ist. WHIPOX® ist eine Querschnittstechnologie mit Einsatzmöglichkeiten in einem weiten
Bereich von der Metallurgie bis hin zur Raumfahrttechnik.
Von Null auf Platz 2: die Neueinsteiger in Stufe 3 des Wettbewerbs,
das Gründerteam der WPX GmbH
Geschäftsidee
Ausgehend von einer Vielzahl von bereits konkret vorliegenden Anfragen in Metallurgie, Chemie, Anlagenbau, Automotive, Elektronik, Medizintechnik, Energieerzeugung und
Luftfahrttechnik nimmt die WPX GmbH als Ausgründung
aus dem DLR Produktentwicklung, Engineering, Serienfertigung, Service und Vertrieb vor. In enger Systempartnerschaft mit dem DLR werden dessen F&E-Ressourcen genutzt.
Fokus der Geschäftstätigkeit sind zunächst spezifische
Lösungen für Kunden, bei denen der Einsatz von konventionellen Materialien wie Stahl oder klassischer Keramik technisch nicht realisierbar ist oder hohe Lebenszyklus- und Instandhaltungskosten verursacht. Großserienfertigung z.B.
im Automotive-Bereich wird durch Lizenzvergabe bzw.
Joint Ventures realisiert.
Gründerteam
Dr. Jürgen Göring, Dipl.-Ing. Bernhard Kanka,
Dr. Mathias Kunz, Walter Luxem,
Prof. Dr. Heinz Voggenreiter
Heinz Voggenreiter ist Direktor der DLR-Institute für Werkstoffforschung in Köln und für Bauweisen- und Konstruktionsforschung in Stuttgart. Dr. Jürgen Göring leitet am Institut für
Werkstoffforschung die Abteilung, an der WHIPOX® entwickelt wurde. Dipl.-Ing. Bernhard Kanka und Walter Luxem
sind am Institut für Werkstoff-Forschung zuständig für die
Materialentwicklung bzw. für die Produktionstechnologie.
Dr. Mathias Kunz verfügt über langjährige Erfahrung im
Gründungsmanagement.
Kontakt:
[email protected]
www.whipox.de
Seite 12
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Platz 3 – styleranking media GmbH
Preisgeld: 2.500 Euro
Bietet einen virtuellen Laufsteg für begeisterte Fashion Victims: das Team Bronze
Kundennutzen
Im Internet interessieren sich mehr Menschen für Mode und
Schuhe als für Filme, Musik oder Computer. Die Mitglieder
von styleranking erfahren exklusiv, welche Trends und Outfits aktuell angesagt sind. Sie können sich darüber informieren, welche Kleidung Gleichgesinnte tragen, wo sie diese
erstanden haben und welche Mitglieder den besten Style
zeigen – ob stylish, casual oder klassisch chic. Sie tauschen
sich in Foren zu den Themen Bezugsquellen, Beautytipps,
trendigen Farben oder außergewöhnlichen Kombinationen
aus. Gleichzeitig treten sie mit anderen modeinteressierten
Mitgliedern persönlich in Verbindung und lernen neue Leute
kennen. styleranking fördert unter den modebewussten
Nutzern das Kennenlernen auf hohem Niveau. Für Werbetreibende ist styleranking ein treffsicheres Umfeld. Hier
erreichen sie modeaffine, junge Menschen mit Geschmack
von der styleranking media GmbH
Hintergrund
In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche OnlineCommunitys als reichweitenstarke Kundenbindungsinstrumente etabliert. Am Markt agieren Anbieter kostenloser
Freizeit- und Datingportale, (Myspace.com, studiVZ.net)
oder kostenpflichtiger Kontaktplattformen (Xing/OpenBC,
Partnersuche-Netzwerke). Die Gründer der styleranking
media GmbH prognostizieren jenen Sites die größte Zukunft,
bei denen Nutzer keine Gebühren zahlen und die zugleich
auf ein klares gemeinsames Interesse abzielen. Für den
Modebereich fehlt ein stark frequentiertes Online-Netzwerk in Deutschland.
Geschäftsidee
styleranking.de besetzt diesen Markt. Im weitesten Sinne
verwandte Portale werden entweder redaktionell von Verlagen, von Herstellern als Shops oder zur Imageförderung
betrieben. In den seltensten Fällen geschieht dies markenunabhängig. Verlage sind zudem mit Investitionen in redaktionelle Online-Portale sehr zurückhaltend. Die Teilnahme
an der styleranking-Community ist für Mitglieder komplett
gebührenfrei. Refinanziert wird die Website über Werbeerlöse – insbesondere Werbeeinsatz von Online-Bannern und
Einbindung von Herstellernachweisen – aus dem relevanten
Umfeld über die Vermarktung an Kunden aus der Textilund Modebranche. Da die Werbung kontextnah, jedoch
ohne direkten Zusammenhang mit den Fotos dargeboten
wird, ist eine hohe Response auf die Werbemittel gewährleistet. Der Online-Werbemarkt wächst im Jahr 2007 um
rund 30 Prozent, der Bereich Online-Werbung für Mode
legt überproportional um nahezu das Doppelte zu – mit
stark steigender Tendenz.
So können sich die Mitglieder der Mode-Community dem Urteil von Gleichgesinnten stellen – die Screenshots stammen noch aus der nicht-öffentlichen
Testphase
und Stil. Neben klassischen Werbemitteln wie Online-Bannern können Werbetreibende auch Premiumplatzierungen
belegen, Online-Videos von Design-Shows einstellen oder
ihre Shops mit Herstellernachweisen verlinken lassen.
Gründerteam
Daniel Schaffeld, Roland Schweins
Die styleranking media GmbH wird von zwei erfahrenen
Internet-Projektmanagern aufgebaut, die bereits zahlreiche
Online-Plattformen und -Produkte zur Marktreife gebracht
haben. Die Gründer setzen sich seit rund drei Jahren intensiv
mit dem Thema Communitys im Netz auseinander. Sie bringen exzellente Kenntnisse im Reichweiten- und Kundenaufbau und ein eingehendes Verständnis für Online-Geschäftsmodelle mit. Daniel Schaffeld (28) arbeitete unter anderem
für die KarstadtQuelle New Media AG, Roland Schweins
(33) leitete zuletzt kaufmännisch und produktverantwortlich
das Portal Handelsblatt.com. Die Geschäftsführer werden
von hochkarätigen Beratern aus der Mode-, Mobilfunkund Medienbranche unterstützt.
Kontakt:
[email protected]
www.styleranking.de
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Seite 13
Förderpreise
Stufe 3
Folgende beiden Gründerteams lagen in der Jurysitzung so nah an den Hauptpreisen, dass die hohe Qualität der
Konzepte sowie die guten Marktchancen der Geschäftsideen mit jeweils einem Förderpeis in Höhe von 500 Euro
gewürdigt wurden.
CSP-Services GmbH
Dr. Steffen Ulmer,
Dr. Eckhard Lüpfert,
Dr. Klaus Pottler;
Köln & Almería/Spanien
Dienstleistung und Beratung
für Entwickler, Betreiber
und Eigentümer von solarthermischen Kraftwerken
sowie Lieferung und Anwendung von Messtechnik zur
Optimierung und Qualitätssicherung. Die GmbH international anerkannter Experten ist als Ausgründung eines
DLR-Instituts geplant.
IndiviMeD
Swen Müffler,
Barbara Leukers,
Stefan Schwanitz,
Dr. Stephan Haubold,
Prof. Dr. Hermann Seitz,
Prof. Dr. Carsten Tille;
Bonn
Die IndiviMeD produziert
und vertreibt individuelle Knochenersatzimplantate für
Knochendefekte im Kieferbereich.
Nominees
KOELRIT
Patrick Kölzer,
Frank-Andre Rittenbruch;
Bendorf & Aachen
Basierend auf einem neuartigen laserunterstützten
Fertigungsverfahren entwickelt die Firma KOELRIT Fertigungsanlagen zur vollautomatisierten Herstellung von Faserverbundbauteilen für die Automobil- und Luftfahrtindustrie.
Stufe 3
Mit einer sehr guten Geschäftsidee und einem hervorragend ausgearbeiteten Businessplan, den sie über die
drei Stufen des Wettbewerbs immer weiter verfeinern
konnten, schafften folgende Gründer den Sprung in
die Jurysitzung.
ConteroQuant GmbH
Christoph Müller,
Oliver Grothe; Köln
Maßgeschneiderte Modellierung und Implementierung von Lösungen für das
quantitative Risikomanagement im Bereich der Energieversorgung. Zur Zielgruppe gehören städtische und mittelgroße
Energieversorger sowie industrielle Endkunden.
MembroTech
Jan Busch; Aachen
Die MembroTech GmbH
wird Softwaremodule für
die Regelung von Membranfiltrationsanlagen anbieten,
die den Betrieb zuverlässig automatisieren und dabei die
Betriebskosten deutlich senken.
IdentPro GmbH
Michael Wack,
Dr. Oskar Wack,
Dr. Heinz-Jürgen Althoff;
Sankt Augustin
Anbieter zur Identifikation,
Lokalisierung und Authentifizierung von Objekten und
Personen mittels Funkwellen. Auf Basis einer neuartigen,
patentierten RFID-Technologie werden aktuelle Probleme
der Industrie gelöst und optional Plagiate erkannt.
TEMOS
Prof. Dr. Rupert Gerzer,
Dr. Claudia Mika,
Dr. Markus Lindlar; Köln
Medizintelematische Dienstleistung für die Touristikund Reiseversicherungsbranche: Zertifizierung von Krankenhäusern weltweit (TEMOS-Netzwerk), Vermittlung
von Informationen (TEMOS-Datenbank) und Telekonsultationsservice bei Auslandsbehandlungen.
Seite 14
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Stufe 2
Das Geschäftmodell wurde vor dem Hintergrund der Markt-,
Branchen- und Wettbewerbssituation optimiert
Anforderung
Grob-Businessplan mit Marktanalyse und Marketingkonzept
Umfang
21 Seiten
Dauer
Januar bis März 2007
Veranstaltungen
3 Vorträge:
– „Finanzierungsgespräch“
– „Marktforschung“
– „Marketing & PR“
6 Meetings in Köln und Düsseldorf
Forum Marketing
Ort der Prämierung
Halle Globale des Gerling-Konzerns, Köln
Teilnehmer
121 Gründer in 64 Teams
Preisgelder
Hauptpreis:
Förderpreis:
Die Preisträger und Nominees von Stufe 2 in der Gruppenaufstellung
5 x 1.000 Euro
5 x 500 Euro
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Seite 15
NUK – Das Gütesiegel für Existenzgründer
Prämierung Stufe 2 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007
In der zweiten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs
2007 galt es für die Teilnehmer, einen Grob-Businessplan einzureichen – inklusive einer Marktanalyse und
eines Marketingkonzepts. Die Prämierung der besten
Geschäftskonzepte fand wieder in der Halle Globale
des Gerling-Konzerns in Köln statt.
Als Vertreter des Hausherren Gerling begrüßte Joachim
Klinger, Leiter der Gebietsdirektion Köln des GerlingVertriebs Deutschland, die gespannten Nominees und
Joachim Klinger begrüßte die Gäste im Namen des Hausherren Gerling
land bilde mit 75 Prozent den höchsten Anteil unter den
Neugründungen, dennoch verteile sich die Gründungsaktivität über das gesamte Bundesgebiet. „NUK hat sich zu
einem Gütesiegel etabliert. Aber ohne Sponsoren und individuelle Coaches auf ehrenamtlicher Basis würde dieser
Wettbewerb nicht funktionieren“, so Hausen.
Volles Haus: die Gäste der Prämierungsfeier zu Stufe 2
die 150 Gäste. Anschließend folgte eine Rückblende auf
zehn erfolgreiche Jahre NUK durch Dr. Joachim Hausen,
Direktor McKinsey & Company, Inc. und NUK-Gründungsmitglied. Hausen betonte dabei die wirtschaftliche Bedeutung dieses Wettbewerbs: Mittlerweile betrage das Steuer-
NUK-Projektleiterin Catharina During leitete dann zur Preisvergabe über, bei der die Gewinner jeweils die Gelegenheit
bekamen, ihre Geschäftsidee kurz vorzustellen. Nicht nur
technologische Innovationen, sondern auch ausgefallene
Geschäftsideen wie ein neues Verfahren gegen brüchiges
Haar oder eine Internetplattform zum kollektiven Kreieren
oder Bewerten von Modetrends gehörten zu den prämierten
Konzepten. Die Bilanz zur zweiten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007 setzt den Trend aus Stufe 1 fort:
67 Prozent der 121 Gründer in 64 Teams sind dem Dienstleistungssektor zuzurechnen, von denen wiederum 16 Prozent aus dem IT-Bereich stammen.
„Bei NUK gibt es ohnehin nur Gewinner: Alle Einreichungen
werden schließlich mit je zwei wertvollen Gutachten von
unabhängigen Fachberatern aus unserem Kompetenz-Netzwerk belohnt“, tröstete Projektleiterin Catharina During
die Teilnehmer, die an diesem Abend nicht auf die Bühne
gerufen wurden.
Bei NUK-Veranstaltungen gibt es immer mannigfaltiges
Informationsmaterial – kostenlos
aufkommen aus den Geschäftsgründungen, die mit Hilfe
des NUK-Businessplan-Wettbewerbs Fuß fassen konnten,
zwischen zwölf und 15 Millionen Euro pro Jahr. Das Rhein-
Seite 16
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Hauptpreise
Den Hauptpreisträgern der zweiten Stufe bescheinigen
die NUK-Juroren ein sehr gutes Geschäftsmodell und
einen hervorragend ausgearbeiteten Businessplan. Jedes
der fünf Teams bekam 1000 Euro Preisgeld.
IndiviMeD
Dr. Stephan Haubold,
Prof. Dr. Hermann Seitz,
Barbara Leukers;
Bonn
Die IndiviMeD produziert
und vertreibt individuelle Knochenersatzimplantate für
Knochendefekte im Kieferbereich.
ConteroQuant GmbH
Christoph Müller,
Oliver Grothe; Köln
Maßgeschneiderte Modellierung und Implementierung von Lösungen für das
quantitative Risikomanagement im Bereich der Energieversorgung. Zur Zielgruppe gehören städtische und mittelgroße Energieversorger sowie industrielle Endkunden.
indurad
Reik Winkel, Winfried
Mayer, Dr. Rolf Gluth;
RWTH Aachen & Uni Ulm
Das Produkt der Gründer
ist ein besonders leistungsfähiges und robustes Radarsystem zur Abbildung von Kies-,
Kohle- oder Erzhaufen. Es hilft Tagebauen, Häfen oder
Kraftwerken bei der Prozessteuerung.
CSP-Services GmbH
Dr. Steffen Ulmer,
Dr. Eckhard Lüpfert,
Dr. Klaus Pottler;
Köln & Almería
Dienstleistung und Beratung
für Entwickler, Betreiber und Eigentümer von solarthermischen Kraftwerken sowie Lieferung und Anwendung von
Messtechnik zur Optimierung und Qualitätssicherung. Die
GmbH international anerkannter Experten ist als Ausgründung eines DLR-Instituts geplant.
styleranking media GmbH
Daniel Schaffeld, Roland
Schweins; Düsseldorf
Auf Mode fokussierte
Internet-Community, in
der Mitglieder Fotos von
Outfits anderer Nutzer bewerten, wöchentliche Ranglisten
erstellen und sich in Foren sowie über Postfächer austauschen. Das Portal refinanziert sich über kontextnahe
Online-Werbung.
Nominees
Active Acoustics
Carsten Winkler,
Detlef Krahé,
Arndt Niepenberg;
Düsseldorf & Wuppertal
Innovative Lösungen zur
Lärmreduktion, die auf aktiver Schallüberlagerung – Active
Noise Control (ANC) – basieren. Durch diverse, modular
aufgebaute ANC-Produkte können Investitionen in Lärmschutzmaßnahmen vermieden bzw. verringert werden.
Stufe 2
Stufe 2
Ein anschauliches Konzept und eine interessante
Geschäftidee brachten folgenden Teams den Sprung
in die Jurysitzung ein.
erg concepts
Bernhard Hidding;
Düsseldorf
Weltweit erste kommerzielle
Produktionsanlage für Polysilane: Diese neuartigen
Energieträger auf Basis von Siliciumwasserstoffen können
z.B. als synthetische Treibstoffe in der Luft- und Raumfahrt
eingesetzt werden.
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Förderpreise
Seite 17
Diese fünf Konzepte beschreiben ein interessantes Gründungsvorhaben und lassen ein ausbaufähiges Potenzial
erkennen. Die NUK-Jury prämierte sie mit Förderpreisen
in Höhe von je 500 Euro.
MembroTech
Jan Busch; Aachen
Die MembroTech GmbH
wird Softwaremodule für
die Regelung von Membranfiltrationsanlagen anbieten,
die den Betrieb zuverlässig automatisieren und dabei die
Betriebskosten deutlich senken.
Hairstyler’s heaven
Irmgard Lehmann,
Siegbert Lehmann; Köln
Die Gründer wollen ein
bestehendes Friseurunternehmen in ein Spezialinstitut für Haaraufbau umwandeln und ein Vertriebssystem
für die patentierte Anwendungstechnik und das Produkt
„Haar Therapie THN“ zur Sofortreparatur von brüchigem
Haar schaffen.
RoomDoctor
Frank Schwinning,
Ralph Jammers;
Mönchengladbach
Die RoomDoctor Ltd. & Co.
KG bietet u.a. Innen-/Architekten ein bundesweites Netzwerk in Form eines FranchiseSystems. Über diese Plattform kann der Kunde online einen
RoomDoctor für die Wohnraumberatung im eigenen Zuhause zu festen Konditionen buchen.
KOELRIT
Patrick Kölzer,
Frank-Andre Rittenbruch;
Bendorf & Aachen
Basierend auf einem neuartigen laserunterstützten
Fertigungsverfahren entwickelt die Firma KOELRIT Fertigungsanlagen zur voll-automatisierten Herstellung von
Faserverbundbauteilen für die Automobil- und Luftfahrtindustrie.
TEMOS
Prof. Dr. Rupert Gerzer,
Dr. Claudia Mika,
Dr. Markus Lindlar; Köln
Medizintelematische Dienstleistung für die Touristikund Reiseversicherungsbranche: Zertifizierung von Krankenhäusern weltweit (TEMOS-Netzwerk), Vermittlung von
Informationen (TEMOS-Datenbank) und Telekonsultationsservice bei Auslandsbehandlungen.
GoMoSoft
Andreas Gotter; Alsdorf
Innovative Simulationssoftware für Verbrennungsmotoren und thermodynamische Prozesse zur Einsparung
von Entwicklungszeit und -kosten. Zielgruppe ist die
Automobilindustrie und deren Zulieferer, Hersteller von
Wärmepumpen sowie Kraftwerksbetreiber.
Secure Voice
Communication
Marion Sperber; Köln
Erster Anbieter eines neutralen, Endgeräte übergreifenden Verschlüsselungssystems für mobile Kommunikation: Handygespräche
werden durch eine kombinierte Hard- und Softwarelösung
abhörsicher.
PharmGenomicsTM
Stefan Prause, Moritz
Eidens; Bonn & Rheinbach
Genbasiertes DiagnostikVerfahren mit speziell
entwickeltem Medizinchip:
Seine Anwendung ermöglicht eine präzise auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Medikationsempfehlung –
Nebenwirkungen durch Unverträglichkeiten können so
drastisch reduziert und Wirkprofile optimiert werden.
videotomie
Malte Klocke, Florian
Grossmann, Daniel
Wesseling; Köln & Gronau
Produktion, Sammlung &
Bereitstellung von Lehrvideoclips aller Art über ein werbefinanziertes Internetportal: Der private User kann sich hier durch kostenlose
Video-Streams z.B. zu Themen wie Heimwerken, Kochen
und Tanzen weiterbilden.
Stufe 2
Seite 18
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Stufe 1
Die erste Hürde ist gemeistert
Anforderung
Skizze der Geschäftsidee und des Kundennutzens
Umfang
8 Seiten
Dauer
November 2006 bis Januar 2007
Veranstaltungen
2 Vorträge:
– „Wahl der Rechtsform“
– „Patent- und Markenschutz“
6 Meetings in Köln und Düsseldorf
Abgabe des Businessplans 08. Januar 2007
Ort der Prämierung
Bezirksregierung Köln, Plenarsaal
Teilnehmer
202 Gründer in 120 Teams
Preisgelder
Hauptpreis:
Förderpreis:
Eine stolze Truppe – die Preisträger und Nominees von Stufe 1
5 x 500 Euro
5 x 250 Euro
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Seite 19
Optimierung von Anlagen, Abläufen, Heimen und Haaren
Prämierung Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007
In Anwesenheit von Regierungspräsident Hans Peter
Lindlar und rund 200 Gästen zeichnete NUK Neues
Unternehmertum Rheinland e.V. im März die Gewinner
der ersten von drei Stufen seines zehnten BusinessplanWettbewerbs aus: Jeweils fünf der 17 Nominierten
konnten sich bei der Prämierungsfeier in der Bezirksregierung Köln über Haupt- bzw. Förderpreise freuen. Die
Anforderung bestand in dieser ersten Phase des Wettbewerbs wie immer in einer achtseitigen Geschäftsskizze
mit Angabe des Kundennutzens.
„Ich wünsche den Teilnehmern an diesem Wettbewerb
weiterhin viel Erfolg – denn ihr Erfolg kommt allen hier in
der Region zu Gute!“, eröffnete Lindlar den Abend. Mit
ihren Unternehmenskonzepten wollen die diesjährigen
NUK-Hauptpreisträger der ersten Stufe die unterschiedlichsten Lebens- und Arbeitsbereiche verbessern: Das Team der
ConteroQuant GmbH etwa bietet Consultinglösungen für
Energieversorger an, das Produkt indurad der gleichnamigen
Firma stellt ein besonders leistungsfähiges und robustes
Radarsystem dar, von dem zum Beispiel Hafen- und Tagebaubetreiber profitieren. Die Gründer von RoomDoctor
Regierungspräsident Hans Peter Lindlar (Mitte) im Gespräch mit
Josef Hastrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln
(links), und NUK-Vorstandsmitglied Dr. Dietrich Gottwald (rechts)
Nach dem Grußwort von Josef Hastrich, stellvertretender
Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, gab NUKVorstandsmitglied Dr. Dietrich Gottwald einen Überblick
über die Zahlen zu Stufe 1. Anschließend erhielten die 17
Nominees die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee dem Publikum zu präsentieren – für viele der künftigen Unternehmer
eine Feuerprobe in Sachen Öffentlichkeit.
„Unsere Jury bewertet neben Innovationsgrad und Wachstumspotenzial der Geschäftsidee auch die gelungene Ausarbeitung des vorgelegten Teilkonzeptes – wer ‚nur’ nominiert
wurde oder es gar nicht in den Kreis der Auserwählten
geschafft hat, kann in Stufe 2 oder 3 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs mit Hilfe unserer Experten seine
Chancen noch deutlich steigern!“, betonte Projektleiterin
Catharina During.
Die Prämierungsveranstaltung der Stufe 1 fand wieder im Plenarsaal der
Bezirksregierung Köln statt
haben sich der Optimierung von Eigenheimen verschrieben:
Sie machen einen Hausbesuch und stellen zu festen Konditionen eine gründliche Diagnose, wie man sein Innenleben
therapieren kann. Verschönerung ist auch bei den Förderpreisträgern ein Thema: Hairstyler’s heaven soll ein Spezialinstitut heißen, in dem mit einem patentierten Produkt und
einem besonderen Verfahren brüchiges Haar sofort repariert
werden kann. Insgesamt bestätigte die Bilanz zur ersten
Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007 den Trend
der Vorjahre: 77 Prozent der 120 Gründerteams legten eine
Geschäftsskizze aus dem Dienstleistungssektor vor, von
denen in diesem Jahr dank Web 2.0 ein Viertel aus dem
IT-Bereich stammte.
Unsere Gäste informieren sich über die Geschäftsideen der Preisträger und
Nominees
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends hatten
unsere Gäste wieder reichlich Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen.
Seite 20
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Hauptpreise
indurad
Reik Winkel, Winfried
Mayer, Dr. Rolf Gluth;
RWTH Aachen & Uni Ulm
Das Produkt der Gründer
ist ein besonders leistungsfähiges und robustes Radarsystem zur Abbildung von Kies-,
Kohle- oder Erzhaufen. Es hilft Tagebauen, Häfen oder
Kraftwerken bei der Prozessteuerung.
Stufe 1
Den Hauptpreisträgern bescheinigten die NUK-Juroren
eine sehr gute Geschäftsidee und einen hervorragend
ausgearbeiteten Businessplan. Jedes der fünf Teams
bekam 500 Euro Preisgeld.
ConteroQuant GmbH
Christoph Müller,
Oliver Grothe; Köln
Maßgeschneiderte Modellierung und Implementierung von Lösungen für das
quantitative Risikomanagement im Bereich der Energieversorgung. Zur Zielgruppe gehören städtische und mittelgroße Energieversorger sowie industrielle Endkunden.
RoomDoctor
Frank Schwinning,
Ralph Jammers;
Mönchengladbach
Die RoomDoctor Ltd. & Co.
KG bietet u.a. Innen-/Architekten ein bundesweites Netzwerk in Form eines FranchiseSystems. Über diese Plattform kann der Kunde online einen
RoomDoctor für die Wohnraumberatung im eigenen Zuhause zu festen Konditionen buchen.
CSP-Services GmbH
Dr. Steffen Ulmer,
Dr. Eckhard Lüpfert,
Dr. Klaus Pottler;
Köln & Almería
Dienstleistung und Beratung
für Entwickler, Betreiber und Eigentümer von solarthermischen Kraftwerken sowie Lieferung und Anwendung von
Messtechnik zur Optimierung und Qualitätssicherung. Die
GmbH international anerkannter Experten ist als Ausgründung eines DLR-Instituts geplant.
styleranking media GmbH
Daniel Schaffeld, Roland
Schweins; Düsseldorf
Auf Mode fokussierte
Internet-Community, in
der Mitglieder Fotos von
Outfits anderer Nutzer bewerten, wöchentliche Ranglisten
erstellen und sich in Foren sowie über Postfächer austauschen. Das Portal refinanziert sich über kontextnahe
Online-Werbung.
Nominees
Let’s make frents!!
Philipp Rogge; Köln
frents ist eine InternetCommunity im Web 2.0
Stil mit Auktionsoption zur
Vermietung von Artikeln
aller Art sowohl für private User als auch für Geschäftsleute.
Einnahmequellen sind Maklerprovisionen, Werbung und
Lizenzen für Online-Shops.
Stufe 1
Ein anschauliches Konzept und eine interessante
Geschäftsidee brachten folgenden Teams den Sprung
in die Jurysitzung ein.
ECOMOTEC
Matthias Schröder;
Gangelt
Der Gründer hat das
Patent auf einen neuartigen,
dualen Antrieb für dieselbetriebene Nutzfahrzeuge: Durch ein nachrüstbares Motorenkit wird die zusätzliche Nutzung von Flüssig- oder Erdgas
möglich.
PharmGenomicsTM
Stefan Prause, Moritz
Eidens; Bonn & Rheinbach
Genbasiertes DiagnostikVerfahren mit speziell
entwickeltem Medizinchip:
Seine Anwendung ermöglicht eine präzise auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Medikationsempfehlung –
Nebenwirkungen durch Unverträglichkeiten können so
drastisch reduziert und Wirkprofile optimiert werden.
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Förderpreise
Stufe 1
Die fünf Konzepte beschreiben ein interessantes Gründungsvorhaben und lassen ein ausbaufähiges Potenzial
erkennen. Die NUK-Jury prämierte sie mit Förderpreisen
in Höhe von je 250 Euro.
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Hairstyler’s heaven
Irmgard Lehmann,
Siegbert Lehmann; Köln
Die Gründer wollen ein bestehendes Friseurunternehmen in ein Spezialinstitut für
Haaraufbau umwandeln und ein Vertriebssystem für die patentierte Anwendungstechnik und das Produkt „Haar Therapie THN“ zur Sofortreparatur von brüchigem Haar schaffen.
Active Acoustics
Carsten Winkler,
Detlef Krahé,
Arndt Niepenberg;
Düsseldorf & Wuppertal
Innovative Lösungen zur
Lärmreduktion, die auf aktiver Schallüberlagerung – Active
Noise Control (ANC) – basieren. Durch diverse, modular
aufgebaute ANC-Produkte können Investitionen in Lärmschutzmaßnahmen vermieden bzw. verringert werden.
IndiviMeD
Dr. Stephan Haubold,
Prof. Dr. Hermann Seitz,
Barbara Leukers;
Bonn
Die IndiviMeD produziert
und vertreibt individuelle Knochenersatzimplantate für
Knochendefekte im Kieferbereich.
BiopsyVet GmbH
Prof. Thomas Bilzer; Köln
Speziallabor für Biopsiediagnostik und Consulting
in der Veterinärmedizin für
Tierärzte, Wissenschaftler,
Industrie & private Tierhalter. Das Leistungsspektrum umfasst pathologische Untersuchungen aller Gewebe und
Organe mit Fokus auf Muskel & Nerv sowie Magen & Darm.
videotomie
Malte Klocke,
Florian Grossmann,
Daniel Wesseling;
Köln & Gronau
Produktion, Sammlung &
Bereitstellung von Lehrvideoclips aller Art über ein werbefinanziertes Internetportal: Der private User kann sich hier
durch kostenlose Video-Streams z.B. zu Themen wie Heimwerken, Kochen und Tanzen weiterbilden.
ViTiV Vital & Aktiv
Ralf Achcenich,
René Tillmann,
Christian Behma; Köln
Club für individuelle, gehobene Freizeitgestaltung
für solvente und aktive Menschen im reiferen Alter. Das
überregionale Freizeitangebot wird durch ein Online-Portal
ergänzt. Hier werden Produkte und Dienstleistungen rund
um wertvolle Freizeitgestaltung angeboten.
Win2AIDS
Dr. Willi Jung, Ellen Jung,
Dr. Detlef Müller-Schulte;
Aachen/Bad Neuenahr
Kostengünstige und nebenwirkungsarme AIDS-Therapie in zwei Schritten: Bereits Erkrankte werden durch eine
neue Immunstimulation von ihren Symptomen befreit, dann
töten Nano-Magnetpartikel die HIV-Viren und infizierte
Zellen ab – erstmals Heilung.
wallwalker –
Solardienstleistungen
Ridha Azaiz; Aachen
Der Gründer hat einen
Schreitroboter, den Wallwalker, entwickelt, der
die Inspektion, Reinigung oder Überwachung von Solaranlagen übernehmen soll. Produktivität und Funktionalität
der Anlagen können so optimiert werden.
YouDecide AG
Thorsten Alles, Daniel Heer,
Markus Unkels; Flieden,
Darmstadt & Witten
Auf YouDecide können
Nutzer eigene Portale „Social Portals“ – zu jedem beliebigen Thema anlegen. So
entstehen kleine Communities, in denen Nutzer interagieren und Links & Beiträge austauschen. Ertragspotenzial:
U.a. Werbung u. Premiummodelle.
Seite 22
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Veranstaltungen
Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
Kick-Off zum 10. NUK-Businessplan-Wettbewerb
Plenum des Landtages zur Abstimmung stehe, wolle die
Landesregierung genau daran arbeiten.
Wolfgang Schmitz, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse
Köln, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass ein überzeugender Businessplan insbesondere in der Startphase ein
wichtiges Controlling-Instrument sei, um ein Unternehmen
sicher durch die schwierige Anfangszeit zu führen: „Die
Teilnahme am NUK-Businessplan-Wettbewerb ist die erste
wichtige und richtige unternehmerische Entscheidung für
Gründer, die oft den Ausschlag über Erfolg oder Misserfolg
gibt.“
Festlicher Kick-Off des 10. NUK-Businessplan-Wettbewerbs im Kölner Alter
Wartesaal mit NRW-Finanzminister Dr. Helmut Linssen und über 300 Gästen
„Als Unternehmensgründer muss man den Mut haben,
ins kalte Wasser zu springen. Wir von NUK können Ihnen
dabei helfen, dass Sie diesen Sprung überleben!“ Mit diesen
Worten eröffnete Theo Lieven, NUK-Geschäftsführer und
Gründer der VOBIS Microcomputer AG, am 24. Oktober
2006 im Kölner Alter Wartesaal den 10. NUK-Businessplan-Wettbewerb.
Dr. Dietrich Gottwald, NUK-Vorstandsmitglied sowie Gründer und Geschäftsführer der Omikron Systemhaus GmbH &
Co. KG skizzierte anlässlich der Jubiläums-Wettbewerbsrunde die Erfolgsgeschichte des Verbandes: Der Businessplan-Wettbewerb von NUK e.V. gehöre heute zu den teilnehmerstärksten und erfolgreichsten in Deutschland. Seit
seinem Start 1997 seien mit Unterstützung von NUK über
500 nachhaltig erfolgreiche Unternehmen gegründet und
mehr als 3.000 Arbeitsplätze geschaffen worden.
NRW-Finanzminister Dr. Helmut Linssen kritisierte als
Hauptredner des Abends die zunehmende Subventionsmentalität bei Existenzgründungen und forderte die Wiederbelebung von echtem Gründergeist. 100.000 bis 120.000
Unternehmensgründungen pro Jahr in NRW seien zwar ein
schöner Erfolg, aber entscheidend dabei sei für Linssen die
Qualität. Zugleich äußerte er seine Besorgnis über den
Rückgang des Anteils der Spitzentechnologien an den Neugründungen von 8,3 auf 6,5 Prozent in den letzten Jahren.
„Ausgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich müssen bei uns forciert werden. Sie sind im Allgemeinen wettbewerbsfähiger!“, lautete daher sein Resümee. Mit dem
neuen Hochschulfreiheitsgesetz, das in diesen Tagen im
Diese Einschätzung unterschrieb Rainer Christine, Gewinner
des ersten NUK-Businessplan-Wettbewerbes 1997/98.
Heute sei sein Unternehmen, das technische Geräte für HighTech-Anwendungen im Biologiebereich entwickelt und
vermarktet, mit 20 Millionen
Euro Umsatz und einem
jährlichen Umsatzwachstum
von ca. 30 Prozent international äußerst erfolgreich
und beschäftige rund 150
Mitarbeiter. Der Gründer
und Geschäftsführer der
amaxa biosystems GmbH
betonte, dass seine Teilnahme am NUK-BusinessplanWettbewerb wichtiger als
Der Alte Wartesaal gab den festlichen
der Gewinn gewesen sei.
Rahmen in Köln
Denn erst durch den dabei
erstellten Businessplan sei
die Anschubfinanzierung seines Unternehmens möglich
gewesen: „Die Strukturierung unseres Geschäftsvorhabens
im Wettbewerb war enorm wichtig für die erfolgreiche
Umsetzung. Gründer sollten die Angebote und das Netzwerk von NUK unbedingt nutzen!“
Im Anschluss an die Vorträge nahmen viele Interessenten
die Gelegenheit wahr, sich mit dem kostenlosen NUK-Informationsmaterial zu versorgen und sich teilweise auch gleich
für den Wettbewerb registrieren zu lassen.
Insgesamt über 500 Gäste folgten der Einladung zu den drei
feierlichen Auftaktveranstaltungen des 10. NUK-Businessplan-Wettbewerbs – nicht nur in Köln, sondern auch in
Bonn und Düsseldorf wurde die Werbetrommel gerührt.
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Seite 23
Das Herzstück des NUK-Businessplan-Wettbewerbs
Vielfältiges Veranstaltungsangebot
Wissensvermittlung für Existenzgründer – darum geht
es bei NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. in
erster Linie.
Das Herzstück der Angebote im Rahmen unseres Businessplan-Wettbewerbs waren deshalb auch in diesem Jahr
die regelmäßigen NUK-Meetings, die immer donnerstags
im Kölner Kolpinghaus stattfanden, und die zahlreichen
kostenlosen Workshops, Vorträge und Seminare zu gründungsrelevanten Themen.
Zusammen mit den drei Kick-offs und den drei Prämierungsfeiern hat das NUK-Team im zehnten Wettbewerbsjahr
über 50 Veranstaltungen organisiert, u.a. 13 Meetings und
Coachingabende, bei denen wie immer die intensiven und
individuellen Einzelgespräche zwischen den Gründern und
unseren Experten im Mittelpunkt standen.
Das NUK-Forum „Marketing“ ist das größte Netzwerk-Event der zweiten
Wettbewerbsstufe
>>> Allen Beratern, Gutachtern und Referenten bei den NUK-Veranstaltungen
sowie allen Sponsoren ein herzliches Dankeschön!
Auswahl wichtiger Angebote im NUK-Businessplan-Wettbwerb 2007:
> NUK-Vortrag „Wahl der Rechtsform“
(Referent: Joachim Breithaupt, Osborne Clarke)
> Workshop „Finanzplanung“
(Referenten: Jörg Püschel & Axel Eschment, beide MBW)
> NUK-Vortrag „Patent- und Markenschutz“
(Referent: Klaus Bungartz, Patentanwalt)
> NUK-Vortrag „Öffentliche Fördermittel“ – 2 x
(Referenten: Annette Poblotzki, Sparkasse KölnBonn,
Thimo Frielinghaus, Stadtsparkasse Düsseldorf
> NUK-Vortrag „Finanzierungsgespräche“
(Referent: Jörg Püschel,
MBW Mittelstandsberatung GmbH)
> NUK-Vortrag „Marktforschung“
(Referentin: Monika Monzel, AdCoach Beratungsgesellschaft für Werbung und Multimedia)
> NUK-Forum „Marketing“
(Referent u.a.: Andreas Weber, MetaDesign AG)
> NUK-Vortrag „Personalplanung“
(Referent: Thorsten Sand, Hrmatic)
> „Finanzplanung – theoretische Einführung“
(Referent: Jörg Püschel,
MBW Mittelstandsberatung GmbH)
> NUK-Vortrag „Besteuerung von Unternehmen“
(Referentin: Lydia Zährl, PriceWaterhouseCoopers AG)
> NUK-Vortrag „Public Relations“
(Referent: Tom Buschardt, die-journalisten.de GmbH)
> NUK-Forum „Risikoschutz“
(Referenten: Birgit Himmeröder, HDI Gerling,
Nicolas Gabrysch, Osborne Clarke,
Dr. Matthias Papenfuß, 3p Consulting GmbH)
> „Präsentationsseminar“ – 2 x
(Referentin: Susanne Roll, GTC Gummersbach)
Seite 24
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Das Bergfest des NUK-Businessplan-Wettbewerbs
NUK-Forum „Marketing“ – Identität verhindert Austauschbarkeit
Das NUK-Forum „Marketing“ markiert traditionell das
Bergfest des NUK-Businessplan-Wettbewerbs, in der
es für die Teilnehmer um die Erarbeitung eines GrobBusinessplans mit Branchenanalyse und Marketingkonzept
geht. Das diesjährige Netzwerk-Event im Präsidentenschlösschen der Bezirksregierung Düsseldorf stand
im Zeichen der Bedeutung eines starken, einheitlichen
Marktauftritts für den Erfolg eines Unternehmens.
Im Namen des Gastgebers begrüßte Klaus Lueb von der
Bezirksregierung Düsseldorf die knapp 200 Gäste und legte
den Gründern nahe, sich eine glaubwürdige Identität zuzulegen, denn dadurch werde auch ein wichtiger Schritt getan,
um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Dieser Ratschlag
war der rote Faden des Abends.
Einige der Experten zum Thema einheitlicher Unternehmensauftritt (v.l.n.r.:
Monika Monzel, Andreas Weber, Tom Buschardt, Christoph Möller)
„Business meets Lifestyle – mit diesem Motto haben wir es
geschafft, Düsseldorf als Marke zu etablieren“, so Wilfried
Kruse, Dezernent für Wirtschaft, Sport und Gesundheit der
Landshauptstadt Düsseldorf. Möglich wurde dieser Erfolg
unter anderem durch ein konsequentes Corporate Design.
Prächtiger Rahmen für das Forum „Marketing“: das Präsidentenschlösschen
der Bezirksregierung Düsseldorf
Dieses Thema griff Andreas Weber, Creative Director der
MetaDesign AG, in seinem Vortrag auf und erinnerte daran,
dass aber die schönste Verpackung – sprich Design – ohne
gute Unternehmensidee und -vision nur mehr eine leere
Hülle sei. Das Gesamtpaket müsse eben stimmig sein.
Auch die anschließende Diskussion mit weiteren Experten
zu PR und Marketing bestätigte, dass ein homogenes Bild
des Unternehmens hilft, sich auf dem Markt zu etablieren
und die Einzigartigkeit des angebotenen Produktes oder
Services hervorzuheben. „Dabei“, so Andreas Weber, „ist es
wichtig, dass das ausgewählte Design auch zum Produkt
passt“. Außerdem müsse der einmal eingeschlagene Weg
dann auch konsequent weitergegangen werden. In der
Gründungsphase sei es ausreichend, wenn Visitenkarten
und Briefpapier ein einheitliches Design besitzen.
In diesem Zusammenhang verwies Andreas Weber noch
darauf, dass weniger oft mehr sei: Auf der Visitenkarte habe
die Leistungsbeschreibung des Unternehmens nichts zu
suchen. „Dafür ist Platz auf der Homepage oder auf Flyern –
auch die müssen sich selbstverständlich dem Firmendesign
anpassen!“ Tom Buschardt, Geschäftsführer des PR-Dienstleisters die-journalisten.de GmbH, ergänzte, dass es auch auf
eine klare und einheitliche Sprachregelung im Unternehmen
ankomme. Dies beginne schon beim telefonischen Erstkontakt, denn Corporate Design zeige sich nicht nur im non-verbalen Bereich. Bestätigt wurde dies auch von Monika Monzel,
Geschäftsführerin der AdCoach Marketing Consulting Academy: „Denken Sie sich in die Köpfe der Kunden hinein,
denn sie stehen schließlich im Mittelpunkt Ihrer unternehmerischen Anstrengungen“, ermahnte sie die Gründer.
Das von Christoph Möller, Geschäftsführer möller pr GmbH,
moderierte NUK-Forum „Marketing“ war für unsere Gäste
ein überaus informativer Abend. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde die Gelegenheit zum erfolgreichen
Networking ausgiebig genutzt und die Referenten beantworteten noch viele Fragen in persönlichen Gesprächen.
Der Businessplan-Wettbewerb 2007
Seite 25
Impressionen und Meinungen
NUK-Geschäftsführer Theo Lieven, NRW-Finanzminister Dr. Helmut Linssen und NUK-Vorstandsmit-
> „Wir dürfen uns bei NUK für die perfekte Organisation des Wettbewerbs,
die zahlreichen interessanten Kontakte und viele hilfreiche Seminare
herzlich bedanken! Ihr Wettbewerb
hat einen entscheidenden Beitrag
zum Erfolg bei unserer Gründung
geleistet! Wir freuen uns [...] auf
die Alumni-Meetings und weitere
Veranstaltungen aus Ihrem Hause.“
Gründerteam WaveScape
Technologies
glied Dr. Dietrich Gottwald beim Kölner Kick-Off
Nicht nur auf der Bühne, sondern mit ihren Produkten
auch hinter der Theke: die Vorjahres-Preisträger von
der true fruits GmbH beim Auftakt in Düsseldorf
> „Die vielen Informationsveranstaltungen und eine professionelle
Beratung machen den Anreiz, den
die Preisgelder bei den Prämierungen
schaffen, fast überflüssig.“
Gründerteam Art For Rent
Extrem vorweihnachtlicher Vortrag „Patentschutz“
Intensive Einzelbetreuung durch die NUK-Experten
> „Der Erwerb dieses Spezialwissens
wäre außerhalb des Wettbewerbs
nur über kostenpflichtige und teure
Beratungen möglich.“
Gründerteam Contero Quandt
Axel Eschment/MBW erarbeitet mit Gründern die
Forum „Risikoschutz“ im Hause Gerling
Grundlagen der Finanzplanung
> „Der NUK-Businessplan-Wettbewerb
ist ein sehr wertvolles Werkzeug zur
Erweiterung des eigenen Horizonts
und zur Verbesserung des Geschäftsplans.“
Gründerteam TEMOS
Bei der Teampräsentation vor der kritischen
Weinseligkeit im Wonnemonat Mai bei der
NUK-Jury können die Nominees in Stufe 3 ihre
Prämierungsfeier Stufe 2
Endplatzierung beeinflussen
Seite 26
Der Alumni-Club
Der Club der Ehemaligen
Anlaufstelle für alle erfolgreichen Jungunternehmer vergangener Wettbewerbe
und des Rheinlands
Ein gut ausgearbeiteter Businessplan ist ein wichtiger
Baustein auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmensgründung. Aber selbst mit einem noch so durchdachten
Konzept lassen sich Anlaufschwierigkeiten in den ersten
Jahren nicht ausschließen. Um sich nachhaltig am Markt
zu etablieren, sind auch nach der Existenzgründung
Betreuung und Weiterbildung wichtig: Darum gibt es
den Alumni-Club von NUK Neues Unternehmertum
Rheinland e.V. – seit fünf Jahren steht das KompetenzNetzwerk unseres Verbandes somit allen erfolgreichen
Gründern auch nach dem Wettbewerb mit Rat und Tat
zur Seite. Erzählen Sie es ruhig weiter: Auch viel versprechende Jungunternehmer aus dem Rheinland,
die nicht am NUK-Gründerpreis teilgenommen haben,
sind hier herzlich willkommen!
Wissensfundus von NUK weiter nutzen
Der Alumni-Club richtet sich sowohl an alle ehemaligen
Teilnehmer der NUK-Businessplan-Wettbewerbe, als
auch an alle Jung-Unternehmer
im Rheinland. Die Eintrittskarte
ist allerdings, dass ein eigenes
Unternehmen gegründet wurde. Eine Sonderregelung sieht
NUK jedoch für die Teilnehmer
des jeweils aktuellen und des
Das neue Alumni-Club-Logo
gerade abgelaufenen NUKBusinessplan-Wettbewerbs vor:
Sie können die Leistungen des Clubs ein Jahr lang nutzen,
ohne dass sie zwingend ihre Geschäftsidee umgesetzt haben.
Hinter NUK steht ein starkes Netzwerk von Experten,
Unternehmen und Institutionen: Mit dem Alumni-Club
möchte NUK Gründer im Rheinland noch besser und nachhaltiger betreuen. Unser Wissenskapital soll jungen Unternehmern auch in der häufig turbulenten Startphase zugänglich bleiben: Zum einen können sich die Unternehmer auf
diese Weise besser untereinander vernetzen, zum anderen
können sie u.a. Kontakte zu Sponsorunternehmen von NUK
aufbauen und pflegen.
Angebote des NUK-Alumni-Clubs:
> zahlreiche Networking-Veranstaltungen, deren
Höhepunkte das Jahrestreffen und das Marienburger
Kamingespräch darstellen. Weiteres Highlight seit
2007: die Reihe „Rheinisches Unternehmerforum“
> Fortbildungsmöglichkeiten, z.B. beim eintägigen
Seminar zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
> NUK-Innovationsforum: Vermittlung von kostenlosen
Messeauftritten in Zusammenarbeit mit der KoelnMesse
GmbH
> regelmäßige Unternehmerstammtische in Köln und
Düsseldorf
> regelmäßiger E-Mail-Newsletter mit Neuigkeiten,
nützlichen Tipps und Veranstaltungshinweisen für
Jungunternehmer
Der Alumni-Club
Seite 27
Der Entrepreneur als kreativer Äquilibrist – Theo Lieven beim Marienburger
Kamingespräch über den unternehmerischen Drahtseilakt
Zum vierten Mal lud der NUK-Alumni-Club im Mai eine
handverlesene Schar von erfolgreichen Jungunternehmern
zum Marienburger Kamingespräch.
Ein gastliches Haus, geprägt von Unternehmergeist: die Villa Marienburg
Zu der Reihe an hochkarätigen Referenten gesellte sich in
diesem Jahr VOBIS-Mitbegründer Theo Lieven, eine der
erfolgreichsten und schillerndsten Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands und nicht zuletzt geschäftsführendes
NUK-Vorstandsmitglied.
Der Privatier erläuterte den elf Teilnehmern, Alumni des
NUK-Businessplan-Wettbewerbs und weiteren Jungunternehmern aus der Region, die aus seiner Sicht wesentlichen
Unterschiede zwischen Unternehmern und Managern:
„Auch ein Manager vollführt oft einen Drahtseilakt, aber
als Unternehmer muss man zusätzlich ohne Netz und doppelten Boden auskommen. Schlaflose Nächte adeln einen
Unternehmer!“ Sein lebhaftes Plädoyer für das Unternehmertum, für Risikobereitschaft, und v.a. für den Mut zu unkonventionellen und kreativen Entscheidungen verfehlte seine
Wirkung auf die interessierten Zuhörer nicht. Gespickt war
Theo Lievens Vortrag mit allerlei Anekdoten von seinen
unternehmerischen Anfängen, dem Verkauf von Taschenrechnern an Kommilitonen, und aus seiner Zeit bei Europas
größter PC-Handelskette: über drei Milliarden Mark Umsatz,
3.000 Beschäftigte, 900 Filialen in zehn Ländern – so
die Kennzahlen des Unternehmens 1996, als Lieven seine
VOBIS-Anteile schließlich verkaufte.
„Ich kenne keine Veranstaltung, bei der so viele Unternehmer – und damit Gleichgesinnte – an einem Tisch sitzen.
Hier fühle ich mich wohl!“ Mit diesen Worten leitete Theo
Lieven im Anschluss eine Fragerunde mit den Jungentrepreneuren ein, die aus Branchen wie IT-Anwendungen, Life
Sciences, Design oder dem Lebensmittelbereich kommen.
Nicht nur der prominente
Ehrengast und der kleine
Kreis, sondern auch der
beeindruckende Veranstaltungsort machten den exklusiven Charakter des NUKKamingesprächs 2007 aus:
Die Marienburg, eine herrschaftliche Villa im Kölner
Süden mit weitläufigem
Park, diente erneut als Begegnungsstätte für den von
Theo Lieven, Mitgründer der VOBIS
Osborne Clarke geförderten
NUK-Alumni-Club. Gutshof, Mikrocomputer AG und geschäftsführendes NUK-Vorstandsmitglied
beliebtes Ausflugslokal,
Familiensitz bis hin zum
Corporate Home und Konzern-Schulungszentrum – mit
Ausführungen zur wechselvollen 150jährigen Geschichte
des Hauses hatte Joachim Klinger als Vertreter des Gastgebers Gerling den Abend eröffnet, der beim ausgiebigen
Netzwerken in lockerer Atmosphäre seinen Abschluss fand.
Stimmen zur Veranstaltung
> „Mir hat es beim Kamingespräch sehr gut gefallen. Die
ganze Veranstaltung war schlicht genial: ein für junge
Unternehmer spannender Vortrag, gutes Essen, ausgezeichneter Wein und eine absolut einzigartige Venue
zum Netzwerken vom Feinsten. Habe in dieser kurzen
Zeit viele interessante Perspektiven, Persönlichkeiten und
potentielle Kunden kennenlernen dürfen. [..] Ein dickes Lob
an NUK und das Team Himmeröder/Klinger von Gerling.“
Nicolas Lecloux,
Mitbegründer/Geschäftsführer Vertrieb true fruits GmbH
> „Ich fand die Veranstaltung klasse. Der Vortrag von Herrn
Lieven war sehr authentisch und unterhaltsam. Es blieb
zudem genügend Zeit für Gespräche mit interessanten
Gründern und auch die Marienburg als Lokalität war mehr
als ansprechend. Nochmals vielen Dank für die Einladung
und die tolle Organisation!“
Gerald Schönbucher,
Gründer/Geschäftsführer Hitflip Media Trading GmbH
> „Es war ein gelungener Abend! Der Vortrag von Herrn
Lieven war wirklich klasse und die Möglichkeit zum
fleißigen „Netzwerken“ hat anschließend in der tollen
Umgebung besonders viel Spaß gemacht.“
Siegfried Probst,
Gründer/Geschäftsführer Kenotec GmbH
Seite 28
Der Alumni-Club
Rheinisches Unternehmerforum
Neues Angebot für alle Jungentrepreneure der Region
Das 1. Mal: Rheinische Jungunternehmer infor-
Das 2. Mal: Prof. Dr. Ursula Kück, Simon Biela und
Das 3. Mal: Informationen zur Unternehmens-
mieren sich über alternative Finanzierungsformen
Jörg Tauberger zum Controlling in KMU
steuerreform im OC-Panther’s Club
NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. und NUKAlumni-Sponsor Osborne Clarke haben im Geschäftsjahr
2006/07 eine neue Reihe entwickelt: Die Resonanz auf die
erste Ausgabe des Rheinischen Unternehmerforums, zu der
Stefan Rizor von Gastgeber und Ausrichter Osborne Clarke
am Nikolausabend 2006 begrüßte, war überaus positiv. In
den Räumlichkeiten der Wirtschaftskanzlei in Köln standen
alternative Finanzierungsformen zum klassischen Bankkredit im Mittelpunkt. Dr. Axel Janda von der Montan Factoring
GmbH referierte über das Finanzierungsinstrument Factoring
und Rolf Dickmann, Sparkasse Köln-Bonn, stellte die Möglichkeiten des Leasings dar. Von seinen Erfahrungen mit
der Finanzierung durch Business-Angels berichtete Gerald
Schönbucher von der Hitflip Media Trading GmbH. Nach
diesen von Carsten Schneider, Osborne Clarke, moderierten
Impulsreferaten nutzten die anwesenden Jungunternehmer
jeweils direkt im Anschluss an die einzelnen Vorträge die
Gelegenheit zu lebhafter Diskussion.
Am Büfett im so genannten Panther’s Club von Osborne
Clarke wurden dann anschließend noch offene Fragen geklärt, wobei die Referenten und die weiteren anwesenden
NUK-Experten Marc Kley, VentureMarketForum GmbH,
und Jörg Püschel, mbw Mittelstandsberatung GmbH, individuell Auskunft gaben. Joachim Breithaupt, Osborne Clarke,
nahm an diesem Get-together ebenfalls teil, bei dem die
Gründer ausgiebig die Möglichkeit zum Netzwerken nutzten.
Dr. Gerd Hoor sowie durch die jeweils anschließende
Diskussionsmöglichkeit bestens auf die zum 01. Januar 2008
in Kraft tretende Reform vorbereitet: Neben der Vorstellung aller Änderungen ging es an diesem Abend v.a. um
Maßnahmen zur Gegenfinanzierung und Einführung der
Abgeltungssteuer.
„Das Rheinische Unternehmerforum hat sich schnell zu einer
wichtigen Erweiterung im Angebot des NUK-AlumniClubs entwickelt und wird sehr gut angenommen“, so
NUK-Projektmanager Sebastian Schäfer. Wie auch beim
NUK-Kamingespräch spielen hier Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch in überschaubarer Runde eine große Rolle.
Eingeladen sind nicht nur ehemalige Teilnehmer des NUKBusinessplan-Wettbewerbs, sondern alle erfolgreichen
Jungunternehmer im Rheinland. Der Akzent bei dieser
mehrmals pro Jahr angesetzten Veranstaltungsreihe liegt
auf Wissensvermittlung und Expertenberatung.
>>> Über Osborne Clarke: Die Wirtschaftskanzlei ist durch
einen hohen Grad an Spezialisierung in der Lage, für Unternehmen auf höchstem Qualitätsniveau in bestmöglichen Reaktionszeiten praktikable und verlässliche Lösungen zu entwickeln und
umzusetzen. Osborne Clarke ist in allen Bereichen tätig, die für
Unternehmen Bedeutung haben: Die Mitarbeiter beraten in
allen handels- und gesellschaftsrechtlichen sowie arbeits- und
vertriebsrechtlichen Fragen. Des Weiteren sind sie auf den
Das zweite Rheinische Unternehmerforum fand am Valentinstag 2007 statt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um
„Controlling in kleinen und mittelständischen Unternehmen“. Zu diesem Thema konnten wir als Referenten Prof.
Dr. Ulla Kück, Fachhochschule Köln, und Jörg Tauberger,
Betriebsinitiative Demografischer Wandel, Region Köln,
begrüßen. Einen Erfahrungsbericht über die Vorteile eines
Controlling-Systems für junge Unternehmen lieferte Simon
Biela, Gründer und Geschäftsführer der kernpunkt GmbH.
Gebieten des Steuerrechts, des Technologie- und Medienrechts,
des Baurechts und Immobilienrechts tätig und vertreten ihre
Mandanten in gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren
sowie in Schiedsverfahren. Osborne Clarke verfügt über Büros
in Großbritannien, Deutschland und den USA. Über die Osborne
Clarke Allianz ist die Kanzlei in neun weiteren Ländern Europas
vertreten. Internationalisierung, der Einsatz modernster Technologie und die Einbindung der Mitarbeiter sind wichtige Themen
und zugleich Programm von Osborne Clarke. Daher nur konsequent: Im Jahr 2003 wurde die Wirtschaftskanzlei in einem
„Die Unternehmersteuerreform und ihre Auswirkungen
in der Praxis“ – so lautete das Thema des dritten Rheinischen
Unternehmerforums am 13. Juni 2007. Die Teilnehmer
wurden durch die beiden von Joachim Breithaupt moderierten Impulsreferate von Prof. Dr. Jörg Ottersbach und
im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführten und
von der Zeitschrift „Capital“ unterstützten Wettbewerb zu
einem der „50 besten Arbeitgeber Deutschlands“ gewählt.
www.osborneclarke.de
Der Alumni-Club
Seite 29
Veranstaltungen
Jahrestreffen NUK-Alumni-Club:
„Wachstumsmanagement für junge Unternehmen“
Das fünfte Jahrestreffen des NUK-Alumni-Clubs fand im
September 2006 in den Räumen der Bezirksregierung Köln
statt, zu dem als Vertreter des Hausherrn Joachim Diehl,
Abteilungsdirektor Wirtschaftsförderung und Kommunalaufsicht, die Gäste willkommen hieß.
Prof. Dr. Malte Brettel, Leiter des Lehrstuhls Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen, stellte in seinem Vortrag zum Leitthema des Abends, „Wachstumsmanagement
für junge Unternehmen“, die Voraussetzungen und Strategien
für einen gelungenen unternehmerischen Expansionskurs
dar. Er unterstrich die Bedeutung eines eigenen Führungsstils
und plädierte für eine Verknüpfung von Pragmatismus und
Visionen: „Krisen sind wichtig für das Wachstum. Fast jede
Wachstumsperiode wird durch eine Krise iniziiert. Außerdem
sollten sich erfolgreiche Unternehmer regelmäßig für strategische Planung aus dem operativen Geschäft zurückziehen
und delegieren können.“
Nach der Theorie kam die Praxis: Tim Schumacher, Geschäftsführer der inzwischen international überaus erfolgreichen Sedo GmbH, schilderte anschaulich die Faktoren,
die allein in den vergangenen beiden Jahren zu einem
150%igen Wachstum seines Unternehmens geführt haben.
Neben der Fokussierung auf eine Produktnische, möglichst
weitgehender Internationalisierung, ständiger Effizienzoptimierung und Kundennähe sei es in seinen Augen auch
enorm wichtig, als Unternehmer „auf dem Boden zu bleiben“.
Als letzter Referent des Abends erläuterte Carsten
Schneider, Partner der Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke,
die verschiedenen Möglichkeiten der Wachstumsfinanzierung. Er stellte Eigen- und Mezzanine-Kapital als für
wachsende Unternehmen geeignete, alternative Finanzierungsform zum klassischen Bankkredit vor.
In der folgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Florian
H. W. Schmidt von der Venture-Market Forum GmbH,
hatten die Zuhörer Gelegenheit Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Nach dem offiziellen Teil des Abends wurden
Erfahrungen ausgetauscht und interessante Bekanntschaften
geknüpft – das erstklassige Angebot an interessanten Informationen, neuen Kontakten und leckerem Fingerfood sorgte
für eine angenehme und lockere Atmosphäre.
Einmaleins der Pressearbeit für Existenzgründer
Klappern gehört gerade in der Existenzgründungsphase
zum Handwerk – zugleich haben aber nur wenige Jungunternehmer von Anfang an professionelle Unterstützung
bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Umso wertvoller
waren die Tipps, die Tom Buschardt, Geschäftsführer des
NUK-Alumni-Sponsors die-journalisten.de GmbH, bei
einem Tagesseminar zu diesem Thema an NUK-Alumni
weitergeben konnte.
So erfuhren die Teilnehmer, wie eine Redaktion aufgebaut
ist und wie Journalisten arbeiten. Ebenso wie man einen
Bericht in den Medien platziert und wie man in Krisensituationen mit der Presse umgeht. Außerdem vermittelte
die umfassende Einführung, für die erneut die Wirtschaftsförderung Düsseldorf als Gastgeber fungierte, unter anderem Wissenswertes zum Aufbau eines Medienverteilers
und einer Pressemitteilung sowie zu Medienkooperationen
und zum Medienrecht.
Innovationsforum: wahre NUK-Früchtchen auf
Frische-Convenience-Messe
Zu der Vielzahl der Kooperationspartner von NUK gehört
seit dem Jahr 2000 auch die Koelnmesse GmbH. Im Rahmen
des gemeinsamen Projekts „Innovationsforum“ erhalten
erfolgreiche Teilnehmer
des NUK-BusinessplanWettbewerbs die Möglichkeit, kostenlos auf einer
Fachmesse auszustellen.
Im September 2006 konnte
die true fruits GmbH von
dieser Zusammenarbeit
profitieren und ihre Produkte auf der Chilled Food
2006, einer Fachmesse für
Frische-Convenience, in
Köln präsentieren. Das junge
Gründerteam bringt als
Das „Innovationsforum“, ein
erster Anbieter im PremiNUK-Gemeinschaftsprojekt mit der
umsegment so genannte
Koelnmesse GmbH, ermöglichte der
„Smoothies“ – Ganzfruchttrue fruits GmbH den kostenlosen
säfte ohne jedwede Zusätze
Auftritt auf einer Fachmesse
– auf den deutschen Markt,
die in den USA und UK
längst als gesundes Trendgetränk etabliert sind. Das inzwischen mit gleich zwei renommierten Branchenpreisen ausgezeichnete Team um Marco Knauf, Inga Koster und Nicolas
Lecloux hatte beim NUK-Businessplan-Wettbewerb 2006
den zweiten Platz belegt. www.truefruits.com
Unternehmerstammtische in Düsseldorf und Köln
In Kooperation mit dem Bundesverband Junger Unternehmer von DIE FAMILIENUNTERNEHMER-ASU e.V.
finden alle zwei Monate in Köln Netzwerkabende in ungezwungener Atmosphäre statt – so auch im Geschäftsjahr
2006/07: Junge und gestandene Unternehmer treffen
sich hier, um neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Beziehungen zu pflegen und Erfahrungen auszutauschen. Auch
in Düsseldorf können Jungentrepreneure seit Anfang 2006
diese weitere Gelegenheit zum Vernetzen nutzen. NUK
Neues Unternehmertum Rheinland e.V. informiert seine
Alumni auch weiterhin im regelmäßigen E-Mail-Newsletter
und auf der Homepage unter neuesunternehmertum.de
über die jeweils anstehenden Termine.
Seite 30
Der Alumni-Club
Das Qualitätslabel „NUK-Alumnus“ macht VC-Gebern die Entscheidung leichter
Mindestens sieben NUK-Alumni haben im vergangenen
Wettbewerbsjahr einen oder mehrere Risikokapitalgeber
von einer Investition in ihre Neugründung überzeugt.
Folgende NUK-Alumni konnten sich zuletzt die
Beteiligung von Risikokapitalgebern sichern:
Im Portfolio des High-Tech-Gründerfonds:
Dr. Michael Brandkamp,
Geschäftsführer des HighTech Gründerfonds und
NUK-Sponsor zu den Vorteilen der Zusammenarbeit
mit NUK:
„Der High-Tech Gründerfonds will den Markt für
Seedfinanzierungen nachhaltig beleben, deshalb haben
wir sehr hohe Qualitätsansprüche: Ausschlaggebend
für unsere Beteiligung an
einem neuen Unternehmen
sind vielversprechende
Forschungsergebnisse, eine
Dr. Michael Brandkamp,
innovative, technologische
Geschäftsführung HTGF Management
Basis und eine aussichtsreiche
GmbH
Marktsituation. Ein wichtiger
zusätzlicher Faktor ist z.B.
ein interdisziplinär zusammengesetztes Gründerteam, das
nicht nur über herausragende wissenschaftliche Kompetenz,
sondern auch über kaufmännische Erfahrung verfügt.
NUK-Alumni sind für uns vielfach ideale Kandidaten, da sie
in hohem Maße diesem Anforderungsprofil entsprechen. Es
müssen gar nicht zwangsläufig die Gewinner des NUK-Businessplan-Wettbewerbs sein – wer die Angebote von NUK
möglichst über alle drei Stufen konsequent genutzt und sich
mit einer Einreichung auch die Experten-Gutachten gesichert
hat, ist genau da, wo wir ihn gerne abholen: So wie wir unsere
Portfoliounternehmen bis zur Anschlussfinanzierung bringen,
ist NUK für uns eine Art Qualitätslabel, das uns die Entscheidung für die Seed-Finanzierung erleichtert.“
>>> Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital
in junge, chancenreiche Technologieunternehmen und sorgt für
> FluIT Biosystems GmbH, BPW 2005. Anbieter für Analysesysteme auf Einzelmolekülniveau für die hochpräzise
Charakterisierung und Bestimmung von Proteinen, Antikörpern oder Nukleinsäuren, basierend auf der Messung
laserinduzierter Fluoreszenz in Lösung (www.fluit-biosystems.de).
> Grohno-Guss GmbH, BPW 2005. Mit einem patentierten Verfahren Technologieführer im Bereich von Feingussprodukten mit funktionalen Oberflächen: Diese
sind natürlichen Strukturen nachempfunden und entstehen in einem einzigen, zeit- und kostensparenden Herstellungsschritt (www.grohno-guss.de).
> MedoVent GmbH, BPW 2006. Entwicklung innovativer Medizinprodukte, deren herausragende Eigenschaften eine kontrollierbare Bioabbaubarkeit und eine bessere Verträglichkeit verbunden mit einer aktiven
Unterstützung des Heilungsprozesses sind (www.medovent.com).
> m2p-labs GmbH, BPW 2005. Die m2p-labs GmbH
beschleunigt Bioprozesse, gestaltet sie kostengünstiger
und vereinfacht sie. Das Ende 2005 entstandene Unternehmen ist eine Ausgründung aus der RWTH Aachen
(www.m2p-labs.com).
> tulex GmbH – the trademark engine, BPW 2005. Einfache und günstige Produkte für den Namensschutz für
jeden, der eine Internet-Domain, einen Firmen- oder
Produktnamen nutzen will. Zum Leistungsumfang
gehören Lösungen zur Bewertung von markenrechtlichen Risiken und zur Eintragung einer eigenen Marke
(www.tulex.de).
> evocatal – evolving biocatalysis GmbH, BPW 2006.
Kernkompetenz: maßgeschneiderte Entwicklung neuer
Enzyme für den Einsatz in der Herstellung komplexer
niedermolekularer Verbindungen in der chemischen und
pharmazeutischen Industrie (www.evocatal.com).
Im Portfolio des Sirius Seedfonds Düsseldorf und
Rheinland Venture Capital Fonds:
die notwendige Betreuung und Unterstützung des Managements
im Rahmen eines Coaching-Konzeptes. Der High-Tech Gründerfonds ist im August 2005 aus der Initiative „Partner für Innovation”
entstanden und verfügt über ein Fondsvolumen von rund 272
Millionen Euro. Investoren der „Public Private Partnership”
sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie,
die KfW Bankengruppe sowie die Industriekonzerne BASF,
Deutsche Telekom und Siemens. Ende 2006 traten die Firmen
DaimlerChrysler, Robert Bosch und Carl Zeiss hinzu. Weitere
Informationen: www.high-tech-gruenderfonds.de
> evocatal – evolving biocatalysis GmbH, s.o.
> motionet AG, BPW 2006. Dienstleistungen rund um
die Entwicklung und den Betrieb von Internet-Communitys und -Portalen. Eine spezielle Software-Plattform
ermöglicht es z.B., bestehende Internet-Angebote nahtlos um Communitys zu ergänzen und bereits existente
Communitys um eine Vielzahl an Funktionen zu erweitern (www.motionet.de).
> FluIT Biosystems GmbH (s.o.)
> tulex GmbH – the trademark engine (s.o.)
Der Alumni-Club
Seite 31
Meldungen
McKinsey-Studie: NUK-Gründer stehen für
Nachhaltigkeit
Unser langjähriger Verbandssponsor McKinsey und Co.,
Inc. hat in einer aktuellen Untersuchung ermittelt, dass
NUK-Gründer eine besonders gute Chance haben, sich
langfristig am Markt zu behaupten: Von allen befragten
Teams, die seit 1998 mit Hilfe von NUK gegründet haben,
sind über 80 Prozent nachhaltig erfolgreich. Nur von den
gesicherten Daten ausgehend sind also mit Unterstützung
von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. in den
vergangenen zehn Jahren mindestens 500 bis heute florierende Neugründungen entstanden, die für weit über
3.000 neue Arbeitsplätze gesorgt haben. Diese sind zudem
überwiegend in Wachstumsindustrien wie IT, Internet/
Multimedia und BioTech/Life Sciences angesiedelt. Das
jährliche Steueraufkommen dieser NUK-Gründungen, vom
dem 75 Prozent dem Rheinland zu Gute kommt, beträgt
stolze zwölf bis 15 Millionen Euro.
Drei neue NUK-Alumni-Sponsoren
Zum Geschäftsjahr 2007/08 konnte sich NUK Neues
Unternehmertum die Unterstützung von drei neuen
Alumni-Sponsoren sichern:
> phase-6 GmbH, Aachen, Förderpreisträger in allen 3 Stufen BPW 2003: international erfolgreicher Anbieter eines
Lernprogramms, mit dessen Hilfe Lerneineinheiten wie
Vokabeln aller Sprachen, aber auch Definitionen, Synonyme und Fachbegriffe einfach und effektiv ins Langzeitgedächtnis übertragen werden können. www.phase-6.de
> GreenGate AG, Windeck, Förderpreisträger in Stufe 1
BPW 2000: Dienstleistungspartner, der Kommunen,
Betrieben und Ingenieurbüros der Wasserwirtschaft
langjährige Projekterfahrung in der Versorgungs- und
Entsorgungswirtschaft und exzellente IT-Kompetenz
bietet. www.greengate.de
> CHOCOPRIVEOS®, Köln, Förderpreisträger Stufe 2
BPW 2004: individuell bedruckbare SchokoladenDragees, die in nahezu allen Farben verfügbar sind.
www.chocopriveos.de
START-Werbung mit NUK-Sieger 2005
Dr. Ulrich Canzler, Sieger des NUK-BPW 2005, war eines
der Gesichter der diesjährigen Kampagne für die Essener
START-Messe. Die bundesweite Leitmesse für Existenzgründung, Franchising und junge Unternehmen fand vom
14.-16. September statt.
Das Plakatmotiv griff das Prinzip von Canzlers Entwicklung
CanControls auf, einer Software zur videobasierten Mimikanalyse, die Bewegungsimpulse z.B. für Rollstühle generiert.
Eine weitere Verwendung des Testimonials sehen Sie auf
Seite 37.
Diese für den Gründer werbewirksame Zusammenarbeit
kam auf Initiative von NUK zustande und zeigt, wie die individuelle Betreuung durch unseren Verband für erfolgrei-
che Alumni auch nach dem Wettbewerb weitergehen kann.
Es lohnt sich also, mit NUK in Verbindung zu bleiben und
uns über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu
halten: Denn wir setzen uns gerne dafür ein, „unseren“
Gründern bei Gelegenheit auch abseits der Alumni-ClubVeranstaltungen Möglichkeiten zu erschließen, die das
weit verzweigte NUK-Netzwerk bietet.
Weitere Informationen auf www.cancontrols.com.
Großer Erfolg: Teil-Exit der Sedo-Gründer
NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. freut sich
mit seinem Alumni-Sponsor Sedo: Das Gründerteam der
Sedo GmbH, Teilnehmer am NUK Businessplan-Wettbewerb 2000, hat einen Teil-Exit vollzogen und 25 Prozent
der Anteile an Sedo für 35 Millionen Euro verkauft, was
eine Firmenbewertung von 145 Millionen Euro ergibt –
herzlichen Glückwunsch!
Die börsennotierte AdLINK Internet Media AG (WKN:
549015) hält jetzt knapp 76 Prozent des überaus erfolgreichen Unternehmens. Die Sedo-Gründer bleiben als wesentliche Gesellschafter beteiligt
und leiten die Geschäfte
weiter. Sedo mit Sitz in Köln
und Boston (USA) wurde
innerhalb kürzester Zeit zur
weltweit führenden
Domain-Handelsbörse
mit Kunden in über 200
Ländern und einem VerDie Gründer von Sedo freuen sich über
kaufsangebot von über
ihren großen, internationalen Erfolg
sechs Millionen Domains
aller Endungen, von denen
über zwei Millionen geparkt sind. Sedo bietet Dienstleistungen wie Domain-Bewertungen, -Parking, -Transfers und
-Vermarktung. www.sedo.de
TumorTec GmbH bekam Kölner Innovationspreis 2006
Die TumorTec GmbH, Hauptpreisträger in den ersten beiden
Stufen des NUK-BPW 2004, hat im November 2006 den
fünften Kölner Innovationspreis gewonnen: Der erste
Preis in Höhe von 7.500 Euro ging damit an Prof. Dr. Timo
Schinköthe und Dr. Alexander Beaucamp für die Erfindung
„Chemo-Test“. Mit Hilfe dieses Systems können medizinische
Routinelabors erstmals vor Beginn der Chemotherapie einfach und sicher ermitteln, welche Form der Behandlung bei
den einzelnen Krebspatienten wirkt und welche nicht.
Damit ist zum zweiten Mal in Folge ein von NUK betreutes
Gründerteam beim alle zwei Jahre verliehenen Kölner Innovationspreis erfolgreich: 2004 hatte die Firma medres –
medical research GmbH gewonnen, die im selben Jahr als
zweiter Sieger aus dem NUK-Businessplan-Wettbewerb
hervorgegangen war.
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Mehr als ein Businessplan-Wettbewerb
Engagement für NUK hat viele Gesichter
Jede Form der Unterstützung ist wichtig
„Der Erfolgsbaustein für Existenzgründer“ – so lautete
der Claim, mit dem NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. um potenzielle Teilnehmer am BusinessplanWettbewerb 2007 warb. Für den Erfolg der Verbandsarbeit wiederum sind auch weiterhin die unterschiedlichen
Unterstützungsleistungen unserer Förderer von großer
Bedeutung – viele Spielarten sind auch in Zukunft denkbar.
Eine der wichtigsten Formen von individuellem Sponsoring
war auch im Jahr unseres Jubiläumswettbewerbs wieder die
großzügige Maßnahme der Ströer-Out-of-Home Media
GmbH, die mit einer umfassenden Großplakatierung auf
den Start des 10. NUK-Businessplan-Wettbewerbs aufmerksam machte. Im wahrsten Sinne des Wortes en passant konnte
so bei vielen Gründungsinteressierten im Rheinland die
Neugier auf die Angebote von NUK Neues Unternehmertum
Rheinland e.V. geweckt werden. Auch Gründerförderer in
der ganzen Region wurden durch diese weithin sichtbaren
Aufrufe angesprochen.
Der NUK-Businessplan-Wettbewerb funktioniert inhaltlich
nur durch das ehrenamtliche Engagement unserer Berater,
Coaches und Gutachter. Ebenso erfahren wir – zusätzlich zu
den unerlässlichen Sponsorengeldern – auch in organisatorischer Hinsicht auf vielerlei Art Hilfe: Sei es z.B. durch die
Bereitstellung von Räumlichkeiten oder durch die komplette
Ausrichtung von NUK-Veranstaltungen. All diese Formen
der Unterstützung ermöglichen erst den reibungslosen
Ablauf der Leistungen unseres Verbandes, der sich überwiegend aus privatwirtschaftlichen Mitteln finanziert.
Allen, die NUK auf diese Weise – oft schon seit vielen Jahren
– zur Seite stehen, an dieser Stelle einen herzlichen Dank!
Die Ströer-Out-of-Home Media GmbH machte wieder flächendeckend auf den Start des neuen BPW aufmerksam
www.ksk-koeln.de
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Mehr als ein Businessplan-Wettbewerb
NUK in den Medien
Die folgenden Auszüge aus Berichten über NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. stellen nur einen Ausschnitt
der Medienresonanz auf die Verbandsarbeit im Geschäftsjahr 2006/2007 dar. Den kompletten Pressespiegel finden
Sie auf neuesunternehmertum.de.
NUK Businessplanwettbewerb 2007: Start für alle, die
Unternehmer werden wollen
[...] Der dreistufig aufgebaute Businessplan-Wettbewerb ist heute eine
feste Größe im Rheinland. Am letzten Wettbewerb nahmen 192 Teams
und 339 Teilnehmer teil. Natürlich waren es in den Gründerboomjahren
der Web 1.0-Ära einmal mehr. Der Wettbewerb will vor allem die Kompetenzen von Gründern erweitern, Netzwerke bilden und jungen Gründern erste Kontakte zu potentiellen Kapitalgebern und in die Wirtschaft
vermitteln. Dies geschieht in kostenlosen Meetings und Expertengesprächen, Fachvorträgen, Workshops, Kontaktbörsen und individuellen Beratungen. 200 Fachberater und Gutachter engagieren sich ehrenamtlich bei
NUK. [...] Wie der Wettbewerb abläuft, wann die Meetings sind, haben
die Macher des NUK Businessplanwettbewerbs anschaulich in einem
Handbuch zusammengestellt. Alle Informationen, auch über den Aufbau
der einzelnen Stufen, gibt es im Internet: www.n-u-k.de. Ein Einstieg in
den Wettbewerb ist übrigens in allen drei Stufen möglich.
report-k.de – Kölns Internetzeitung, 25.10.2006
„Flüssiges Obst“ als Geschäftsidee - Studenten der Fachhochschule entwickeln Fruchtgetränk bis zur Marktreife
Früchte kaufen, pürieren, mit Saft mischen und fertig. Mit dieser laienhaften Vorstellung begann vor einem Jahr ein Forschungsprojekt von
neun Studenten der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die angehenden
Chemiker, Biologen und Betriebswirte hatten ein ehrgeiziges Ziel: die
Herstellung und Vermarktung eines auf dem deutschen Markt neuartigen
Fruchtsaftgetränks, den so genannten Smoothies, die in den USA, Großbritannien sowie einigen Nachbarländern beliebt sind. [...]
Gemeinsam nahmen Inga Koster, Marco Knauf und Nicolas Lecloux an
einem überregionalen, dreistufigen Businessplan-Wettbewerb des Vereins
Neues Unternehmertum Rheinland (NUK) teil. Die Smoothie-Idee
gewann die Hauptpreise für die beste Geschäftsidee und das beste Marketingkonzept und verbuchte im Finale, bei dem der komplette Businessplan bewertet wurde, unter über 100 Teilnehmern den zweiten Platz. [...]
Bonner Rundschau, 07.11.2006
Das letzte Puzzleteilchen zum ersten Geschäftsplan
Existenzgründung - NUK-Wettbewerb startet in Bonn
NUK will das letzte Puzzleteilchen sein [...] für Existenzgründer, die
dabei sind, ihr eigenes Geschäft aufzubauen. Der Verein hilft deshalb
Gründern mit einer Geschäftsidee aus Bonn, Köln und Düsseldorf bei
der Erstellung des ersten eigenen Businessplans. Mit einem Netzwerk
und Know-how (NUK) von Experten und „alten Hasen“ soll so jungen
Unternehmen zum Erfolg verholfen werden. [...]
Kosten entstehen den Existenzgründern, die an keine Branche gebunden
sind, nicht. Regelmäßige Treffen mit Experten aus verschiedenen Bereichen helfen bei der Umsetzung des Businessplans. [...] Finanziert wird
NUK in erster Linie von zahlreichen Sponsoren, darunter die Sparkasse
KölnBonn und die Kreissparkasse Köln. 200 Fachberater aus Unternehmen und namhaften Institutionen und ein Wissenschaftlicher Beirat
geben ihr Wissen an den Nachwuchs weiter. Internet: www.n-u-k.de
General-Anzeiger Bonn, 11.11.2006
„Gründungen sind elementar“
NUK-Businessplan-Wettbewerb 2007 ist angelaufen
Einen Haufen Ratschläge gab es für die Teilnehmer des NUK-Businessplan-Wettbewerbes 2007 bei der Auftaktveranstaltung im Bonner Collegium Leoninum. [...] Worum geht’s? Die Bewerber haben eine Geschäftsidee, die sie in die Tat umsetzen möchten. In drei Stufen konkretisieren
sie ihre Pläne immer weiter. Im Januar muss die erste Ideenskizze stehen,
im März ein grober Businessplan mit Markt- und Branchenanalyse
sowie Marketingkonzept. [...] [Bei NUK] erfolgt die Beratung durch
ausgewiesene Experten. Mit Kursen und auf diversen Treffen lernen die
„Gründer von morgen“ ihr Konzept den Anforderungen des realen Marktes anzupassen. „Gründungen sind für Bonn elementar wichtig“, richtete
der Bonner Wirtschaftsförderer, Martin Ogilvie, das Wort an die Teilnehmer. [...]
Bonner Rundschau, 15.11.2006
Wettbewerb kürt besten Businessplan
Der Verein Neues Unternehmertum Rheinland (NUK) hat den Businessplan-Wettbewerb 2007 gestartet. Gründer und junge Unternehmer entwickeln dabei bis zum Juni 2007 mit Hilfe von Workshops und Vorträgen
ihre eigenen Businesspläne. Ziel des Wettbewerbs ist es, Existenzgründer mit zukunftsträchtigen Geschäftsideen zu ermutigen, ihre Konzepte
auch zu realisieren. [...] Infos zum Wettbewerb gibt es im Internet:
www.n-u-k.de
Rheinische Post, 30.11.2006
Dienstleistungen liegen vorn
Ein Architektennetzwerk, Beratung für Betreiber von solarthermischen
Kraftwerken und Risikomanagement für Energieversorger: Insgesamt 5
Dienstleister sind die Sieger der ersten Stufe des Businessplan-Wettbewerbs des Verbandes Neues Unternehmertum Rheinland e.V. (NUK).
[...] NUK zeichnete am 01. März 2007 die Gewinner der ersten Stufe
seines laufenden Businessplan-Wettbewerbs aus. Die fünf Hauptpreisträger überzeugten die Jury durch eine gute Geschäftsidee und einen
hervorragend ausgearbeiteten Businessplan. Bei der Prämierungsfeier
konnte sich jedes der fünf Teams über 500 Euro Preisgeld freuen. [...]
biz-AWARDS.de, 06.03.2007
Innovativ und förderungswürdig
[...] 120 Teams meist aus dem Rheinland haben ihre Geschäftsideen dem
Verein für „Netzwerk und Know-how“ (NUK) vorgestellt. [...] Die Preise
der 1. Stufe des Wettbewerbs verliehen Regierungspräsident Hans Peter
Lindlar und Josef Hastrich vom Vorstand der Kreissparkasse.
Unter den 17 nominierten Teams wurden fünf Förder- und Hauptpreise
vergeben. Gewonnen hat [u.a.] das Kölner Unternehmer-Ehepaar Irmgard
und Siegbert Lehmann für seinen „Hairstyler’s Heaven“, eine patentierte
Therapie zur Sofortreparatur von brüchigem Haar. [...]
Kölnische Rundschau, 06.03.2007
Jobs schaffen statt suchen
Wenn Studierende ihre eigene Firma gründen wollen, brauchen
sie Kreativität und Kapital
[...] Jörg Püschel ist ehrlich: „So wie Sie es jetzt planen, geht Ihnen ganz
schnell die Luft aus“, prophezeit der Diplom-Wirtschaftsingenieur und
Mehr als ein Businessplan-Wettbewerb
Seite 35
Unternehmensberater der Sparkasse KölnBonn. [...] Das kann Malte
Klocke nur bestätigen. Der 27-Jährige studiert Betriebswirtschaftslehre
an der Universität zu Köln. [...] Klockes Geschäftsidee ist ein InternetLernportal: „Es soll eine Plattform für Lehrvideoclips sein, die jeder
kostenlos anschauen und auch selbst hochladen kann. So etwas gibt es
bisher im deutschsprachigen Raum noch nicht“, erklärt Klocke. Gemeinsam mit zwei Kommilitonen entwickelte er die Idee von „videotomie.de“
im Rahmen des Seminars weiter. [...] Malte Klocke und seine Mitstreiter
bekamen für ihr Projekt den „Trade Fair Award“ und eine Siegerprämie
von 1000 Euro. Gerade kam noch ein Förderpreis von „NUK Neues
Unternehmertum Rheinland e.V.“ dazu. [...]
Kölner Stadt-Anzeiger, 06.03.2007
dass der Testkit zum Wohle der Patienten möglichst breit eingesetzt
wird, hatte sich der Kölner Biologe [Professor Dr. Timo Schinköthe
(36)] des Abschlussjahrgangs 1999 schon früh in den Kopf gesetzt, ein
Unternehmen zu gründen. Zunächst jedoch blieb er noch an der Universität, promovierte im Fachgebiet Medizin und entwickelte seine Ursprungsidee weiter. Rasch erkannte er, dass selbst geniale Einfälle der ökonomischen Unterfütterung bedürfen, wenn der Markt sie denn erkennen und
wohlwollend aufnehmen soll.
Deshalb nahm Schinköthe 2003 am NUK-Businessplan-Wettbewerb
in Köln Teil. Dort traf er auf den Diplom-Kaufmann Dr. Alexander
Beaucamp (45), der schon seit zehn Jahren als Business Coach Unternehmensgründern bei der Realisierung ihrer Geschäftsvorhaben zur
Seite stand. Dessen erster Eindruck angesichts der ehrgeizigen Pläne:
„Das war mit Abstand das beste Konzept, das mir bis dahin untergekommen war. Da stimmte einfach alles: Die Idee, die Person und der
Markt.“ Fortan steckte das kongeniale Duo immer öfter die Köpfe
zusammen, und bald war klar: Das neue Unternehmen würde zwei
Gesellschafter haben. Timo Schinköthe: „Für mich war es überaus hilfreich, einen versierten Kaufmann an meiner Seite zu wissen.“ Und Alexander Beaucamp, der zu diesem Zeitpunkt immer noch hauptberuflich in
der Unternehmensberatung arbeitete, lernte den Intellekt und den wissenschaftlichen Biss seines Partners zu schätzen: „Der wusste, was er
wollte, und er ließ einfach nicht locker.“ Ein weiteres Jahr verging, in
dem die beiden abends und am Wochenende angestrengt über dem Businessplan grübelten, die technischen Feinheiten der Produktionslage diskutierten und zahllose Gespräche mit Konstrukteuren führten. [...]
TumorTec erhielt unlängst den Kölner Innovationspreis 2006.
Börsen-Zeitung, 19.04.2007
„Erfolg kommt allen in der Region zu Gute“
Neues Unternehmertum Rheinland (NUK) zeichnete Gewinner
aus – Erste von drei Stufen
In Anwesenheit von Regierungspräsident Hans Peter Lindlar und rund
200 Gästen hat der Verband Neues Unternehmertum Rheinland (NUK)
die Gewinner der ersten von drei Stufen seines laufenden, 10. Businessplan-Wettbewerbs ausgezeichnet. [...] „Ich wünsche den Teilnehmern an
diesem Wettbewerb weiterhin viel Erfolg - denn ihr Erfolg kommt allen
hier in der Region zu Gute“, sagte Lindlar. [...] Einreichungen aus dem
Bereich Dienstleistungen führen die Statistik an. [...] Insgesamt bestätigt
die Bilanz zur ersten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007
den Trend der Vorjahre: 77 Prozent der 120 Gründerteams legten eine
Geschäftsskizze aus dem Dienstleistungssektor vor, von denen in diesem
Jahr dank Web 2.0 ein Viertel aus dem IT-Bereich stammt. [...]
Kölnische Rundschau, Ausgabe Rhein-Sieg, 07.03.2007
Ein Kopfnicken gibt die Richtung vor
Ein Augenzwinkern reicht aus, um die Räder zum Rollen zu bringen.
Wenn Ulrich Canzler seinen Kopf zur Seite neigt, fährt er im Rollstuhl
einige Meter über den Flur, bis zur Tür seines Büros. Der 35-jährige
Unternehmer sitzt nur zu Testzwecken im Rollstuhl. Öffnet er seinen
Mund, bleibt der durch Mimik gesteuerte Rollstuhl stehen. Canzlers Erfindung hilft schwer behinderten Menschen, wieder mobiler zu werden. [...]
Vor einem Jahr machte er sich schließlich selbstständig und gründete die
Firma CanControls. [...] „Im Juni ziehen wir ins Aachener TechnologieZentrum.“ Der Rollstuhl-Hersteller Invacare entdeckte Canzler vor zwei
Jahren, nun will die Firma ihre Geräte mit seiner Software ausstatten und
die Vermarktung übernehmen.
Drei Preise hat der Firmengründer schon für seine Erfindung gewonnen,
darunter den ersten Platz des NUK Businessplan-Wettbewerbs (Netzwerk
und Know-how). [...]
Welt am Sonntag, 15.04.2007
NUK-Businessplanwettbewerb 2007: Gewinner der zweiten
Runde stehen fest
Die zweite Runde im diesjährigen Businessplan-Wettbewerb des NUK
Neues Unternehmertum Rheinland e.V. ist abgelaufen. Am Donnerstag
Abend (10. Mai 2007) wurden die überzeugendsten Grob-Businesspläne
(Geschäftsplan, Marketingkonzept, Markt- und Branchenanalyse) vor
knapp 200 Gästen im Hauptgebäude der Kölner Gerling-Versicherung mit
jeweils fünf Förder- und Hauptpreisen gewürdigt.
121 Existenzgründer hatten sich in insgesamt 64 Teams an dieser zweiten
Runde des Wettbewerbs beteiligt. [...]
Mit etwas mehr als zwei Drittel (67 Prozent) waren die meisten teilnehmenden Existenzgründer im Bereich Dienstleistungen aktiv, die restlichen
33 Prozent entfielen auf die Kategorie „Produkte“. [...]
Business On - Das regionale Wirtschaftsportal in Köln und Bonn,
11.05.2007
Ein Test fürs Leben - Zwei Jungunternehmer aus Köln geben
Krebspatienten neue Hoffnung
[...] „Wir haben ein Testkit entwickelt, mit dem man die Wirksamkeit
von Chemotherapien sicher vorhersagen kann.“ [...] Um dafür zu sorgen,
Ein- bis dreiseitige Sonderveröffentlichungen in Kölner Stadt-Anzeiger,
Bonner General-Anzeiger und der Rheinischen Post machten im Oktober und
November 2006 auf den Start des NUK-Businessplan-Wettbewerbs aufmerksam
STARTZEIT - Sieger des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2007
Das Gründerteam um Reik Winkel hat mit seinem neuartigen Radarsystem indurad den Businessplan-Wettbewerb 2007 des Verbandes Neues
Unternehmertum Rheinland e.V. (NUK) gewonnen. [...] Als zweite Sieger erhalten die Gründer der Kölner WPX GmbH 5000 Euro für ihren
faserkeramischen Verbundwerkstoff „Whipox“. Das Produkt ist u. a. bis
circa 1500 Grad Celsius hitzebeständig, zugfest und elektrisch isolierend.
[...]
Den dritten Platz belegt das Düsseldorfer Team der Styleranking Media
GmbH. Ihr Konzept für eine Online-Mode-Community wird mit 2.500
Euro honoriert. Es soll der Fashion-Community eine Online-Heimat
geben. [...]
Weitere Details zu den Teams und dem Wettbewerb stehen im Internet:
www.n-u-k.de
vdi-nachrichten.com, 29.06.2007
Seite 36
Mehr als ein Businessplan-Wettbewerb
Immer eine Idee besser.
NUK präsentiert sich mit neuem Erscheinungsbild: als führende Marke für die
Betreuung von Existenzgründern im Rheinland.
Die Tomahawk GmbH über den neuen Markenauftritt:
Seit zehn Jahren leistet NUK effektive Pionierarbeit für ein
neues Unternehmertum und eine lebendige Gründerkultur
im Rheinland. Der große Erfolg der Initiative hat das Wirtschaftsleben der Region nachhaltig belebt. Gleichzeitig hat
er die Voraussetzungen für zukünftige Aktivitäten verändert:
Der gelungene Abbau von Schwellenängsten und die effek-
ausbuchstabiert. Die Buchstaben N und U erhalten durch
Kleinschreibung die gleiche Form. Diese Harmonisierung
setzt sich fort in der Spiegelung des K-Elements als dreifache
Klammer, die an die drei Stufen des Businessplan-Wettbewerbs erinnert. Im Zentrum des Logos entsteht so eine
Leerstelle, ein Platzhalter für diejenigen, um die sich im
Selbstverständnis von NUK alles dreht: die Existenzgründer.
tive Vermittlung von Basiswissen bei der Betreuung potenzieller Existenzgründer versetzen NUK heute in die Lage,
statt grundsätzlicher Überzeugungsarbeit die besondere
Qualität der Beratung in der Vordergrund rücken zu können.
Mit der großen Erfahrung und der gewachsenen Kompetenz
einer Dekade hat sich NUK vom ‚First Mover’ zum Qualitätsführer entwickelt. Um den besonderen Wert dieses Wissenskapitals wirksam nach außen zu kommunizieren, wurde
TOMAHAWK beauftragt, das Corporate Design der Existenzgründerplattform zu überarbeiten.
Durch seine Platzierung im Anschnitt dient das Logo als
schlichte Klammer, das heterogene Elemente zu einer charakteristischen Einheit verbinden kann, ohne sie zu beschneiden. Das Branding
funktioniert auch ohne Logo.
Ein Silberfaden, der sich
durch den gesamten Auftritt
zieht, kennzeichnet alle
Maßnahmen als ‘original
NUK’. Er dient als Akzent
für eine Banderole, die sich
in Form eines Qualitätssiegels zum Träger für die zentralen Werte und Informationen von NUK entwickelt.
TOMAHAWK betreut NUK bereits seit acht Jahren als Marketingagentur und formulierte als Grundlage für eine langfristig tragfähige Modernisierung des Markenbilds eine
prägnante strategische Positionierung: NUK ist im Rheinland
eine Institution. Der Verein bringt neues Kapital in die Wirtschaftsregion, weil es neues Kapital für Gründer bietet –
wertvolle Wissensressourcen ebenso wie wertvolle Kontakte.
Im Mittelpunkt des nun stärker institutionellen Markenauftritts von NUK steht ein neues Logo. Der zeitlos aktuelle
Erbteil des bestehenden Markenkapitals bleibt erhalten: Die
rechteckige Grundfläche repräsentiert auch weiterhin den
Plattformcharakter von NUK. Auch das über lange Jahre
etablierte Blau findet sich bewahrt – als Verlauf von Schwarz
hin zu einem hellen Blauton. Diese feine Nuancierung vermittelt als unterschwellige Information: NUK macht den
Unterschied.
NUK steht im Verständnis von TOMAHAWK für die Fähigkeit, das Potenzial innovativer Geschäftsideen optimal zu
entwickeln. Dieser Zusammenhang erscheint nun auch als
‚gefühlte’ Qualität, wenn die neue Wortmarke das ästhetische Potenzial des Schriftzugs NUK grafisch konsequent
Das flexible Zusammenspiel der verschiedenen Elemente in
einem neuen unverwechselbaren Erscheinungsbild macht
NUK dauerhaft zum Markenzeichen für Beratungsqualität,
Wissenskapital und wertvolle Kontakte.
Die Kampagne 2008 im neuen Design
Ulrich Canzler (35), Aachen
www.cancontrols.com
Leidenschaft: Der Blick fürs Wesentliche
Unternehmen: Mimikanalyse per Computer
Unternehmen Selbstständigkeit.
In die eigene Selbstständigkeit starten Sie am einfachsten mit den STARTERCENTERN NRW. Dort gibt es Gründungsberatung
aus einer Hand. Mit allen wichtigen Informationen zur Finanzierung, einem Check des Businessplans sowie Hilfe bei den
Gründungsformalitäten. Und das alles in geprüfter Qualität. Denn die STARTERCENTER NRW sind zertifizierte Kooperationseinrichtungen der Kammern und Wirtschaftsförderungen. Das Beste daran: bald gibt es sie in allen Regionen NRWs.
Nehmen Sie jetzt Kontakt auf! Informationen unter: 0180 130 130 0* oder www.startercenter.nrw.de
*3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer
Seite 38
Projektteilnehmer
Vorstand
Der Vorstand besteht aus drei ehrenamtlichen sowie einem
hauptamtlichen Vertreter der regionalen Wirtschaft. Vorsitzender ist Dietmar Binkowska, Vorsitzender des Vorstandes
der Sparkasse KölnBonn, die NUK seit Beginn als einer der
Hauptsponsoren unterstützt. Sein Stellvertreter im NUKVorstand ist Dr. Günther Thallinger, hauptberuflich Principal
im Kölner Büro der Unternehmensberatung McKinsey &
Company, Inc. Dr. Dietrich Gottwald, Gründer und Geschäftsführer der Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG,
verwaltet als Schatzmeister die Finanzen von NUK. Als
geschäftsführendes Vorstandsmitglied vertritt Theo Lieven,
Gründer der VOBIS Microcomputer AG, die Ziele von NUK
in der Öffentlichkeit.
Dietmar Binkowska
Vorsitzender des
Vorstandes der
Sparkasse KölnBonn
Theo Lieven
Gründer der VOBIS
Microcomputer AG
Dr. Günther Thallinger
Principal im Kölner Büro
von McKinsey & Company,
Inc.
Dr. Dietrich Gottwald
Gründer und Geschäftsführer der Omikron
Systemhaus GmbH & Co. KG
Schirmherrschaft
Jürgen Rüttgers
Ministerpräsident
des Landes
Nordrhein-Westfalen
Projektteilnehmer
Seite 39
Kuratorium
Die Mitglieder des Kuratoriums, das sich aus Vertretern der NUK-Sponsorunternehmen zusammensetzt, tragen aufgrund
ihrer Kenntnisse und Erfahrungen wesentlich zur Erfüllung der Verbandsziele bei. Außerdem beruft das Kuratorium die
Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats.
Kuratoriumsvorsitzender:
Dr. Jürgen Zech
Denkwerk Medienagentur GmbH
Detlef Bierbaum
Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
Dietmar Binkowska
Sparkasse KölnBonn
Dr. Michael Brandkamp
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Prof. Dr. Bruno O. Braun
TÜV Rheinland Holding AG
Prof. Dr. André Jacques Dicken
PricewaterhouseCoopers AG
Gottfried Philippi
KPMG Deutsche Treuhand- Gesellschaft AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jürgen Probst
Corpus Immobiliengruppe GmbH & Co. KG
Stefan Rizor
Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater
Peter Rönz
Montan Factoring GmbH
Dr. Alexander Schierjott
Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG
Dr. Jörg Michael Söder
Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG
Ralf Fleischer
Rheinischer Sparkassen- und Giroverband
Michael Susan
GIZ Gründer- und Innovations Zentrum GmbH
im TechnologiePark Köln
Dr. Detlef Frormann
Creditreform Düsseldorf Frormann KG
Dr. Günther Thallinger
McKinsey & Company, Inc.
Maike Götting
KfW Mittelstandsbank
Torsten Ziegler
Thurn und Taxis Consulting AG
Matthias Hartung
RWE Power AG
Josef Hastrich
Kreissparkasse Köln
geborene Mitglieder:
Dr. Marion Jung
Earlybird Venture Capital GmbH & Co. KG
Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann
Stadt Bonn
Hans-Peter Meuter
Stadtsparkasse Düsseldorf
Oberbürgermeister Joachim Erwin
Landeshauptstadt Düsseldorf
Wolfgang Miethke
Landeshauptstadt Düsseldorf Wirtschaftsförderungsamt
Oberbürgermeister Fritz Schramma
Stadt Köln
Seite 40
Projektteilnehmer
Mitglieder und Sponsoren
Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft bilden ein interdisziplinäres Netz, um jungen Unternehmern
in der Startphase die richtigen Impulse zu geben. Gut 30 namhafte Firmen engagieren sich bei NUK, finanziell als Mitglieder und Sponsoren und ideell als Berater im Experten-Netzwerk, sie finanzieren die Verbandsarbeit und die Wettbewerbsorganisation.
Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG
Otto Wolf Industrieberatung
und Beteiligung GmbH
Bayer Innovation GmbH
PricewaterhouseCoopers AG
Corpus Immobiliengruppe GmbH & Co. KG
Rheinischer Sparkassen- und Giroverband
Creditreform Düsseldorf Frormann KG
RWE Power AG
Earlybird Venture Capital GmbH & Co. KG
Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
Felix Böttcher GmbH & Co.
Sparkasse KölnBonn
Gerling Vertrieb Firmen und Privat AG
Stadt Köln
GIZ Gründer- und Innovations Zentrum GmbH
im TechnologiePark Köln
Stadtsparkasse Düsseldorf
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Thurn und Taxis Consulting AG
KfW Mittelstandsbank
TÜV Rheinland Holding AG
Koelnmesse GmbH
Verlag M. DuMont Schauberg
KPMG Deutsche Treuhand- Gesellschaft AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Kreissparkasse Köln
Alumni-Sponsoren:
Landeshauptstadt Düsseldorf
Wirtschaftsförderungsamt
Amaxa GmbH
Life Science Center Düsseldorf
eTASK Service Management GmbH
McKinsey & Company, Inc.
die-journalisten.de gmbH
Montan Factoring GmbH
pleyers.bau innovationen GmbH
NetCologne GmbH
Sedo GmbH
Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Projektteilnehmer
Seite 41
Wissenschaftlicher Beirat
„Man sieht nur, was man weiß“, wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Deshalb sorgt der Wissenschaftliche Beirat für
den richtigen Durchblick bei der Beurteilung von Geschäftsideen aus dem wissenschaftlich-technischen Bereich. Bedeutende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Technik prüfen die Realisierbarkeit und Marktaussicht der fachspezifischen Businesspläne. In der 3. Stufe des Wettbewerbs ist der Wissenschaftliche Beirat Bestandteil der hochkarätigen Jury,
die für die Auswahl der Gewinnerteams verantwortlich ist. Der Wissenschaftliche Beirat amtiert mindestens drei Jahre.
Allen Mitgliedern dankt NUK für ihr Engagement.
Dem Beirat gehören an:
Dr. Hartwig Bechte
Stiftung caesar, Bonn
Professor Dr. Klaus Nathusius
GENES GmbH Venture Services
Professor. Dr. Malte Brettel
RWTH Aachen
Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure
und Naturwissenschaftler
Professor Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky
Universität Bonn
Haushalt- und Konsumökonomik
Professor Dr. Hans H. Bruckschen
Fachhochschule Düsseldorf
PML Produktionsmanagement und -logistik im
Fachbereich 04
Professor Dr. Johannes Gartzen
Fachhochschule Aachen
Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik
Klaus Hamacher
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Professor Dr. Bernd J. Höfer
IntelnaCom
Professor Dr. Udo Koppelmann
Universität zu Köln
Seminar für Allgemeine BWL, Beschaffung und
Produktpolitik
Professor Dr. Thomas Krieg
Universität zu Köln
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie
Professor Dr. Claudia Loebbecke
Universität zu Köln
Seminar für Allg. BWL und Medienmanagement
Professor Dr. Reinhart Poprawe
Fraunhofer Institut Aachen
Lasertechnik ILT
Professor Dr. Detlev H. Riesner
Heinrich-Heine-Universität
Institut für Physikalische Biologie
Professor Dr. rer. nat. Margot Ruschitzka
Fachhochschule Köln
Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion
Professor Dr. Dr. h.c. Norbert Szyperski
Universität zu Köln
Arbeitsgruppe Gründungsökonomie Entrepreneurship
der WiSo-Fakultät
Professor Dr. Christoph Zacharias
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Existenzgründungs- und Mittelstandsmanagement
Seite 42
Projektteilnehmer
Fachberater, Coaches & Gutachter
„In der Vielzahl der Berater liegt die Sicherheit“.
Dieser Leitgedanke von John F. Kennedy gilt gewissermaßen auch für das dichte Beraternetzwerk von NUK. Denn über
170 Fachberater, Coaches und Gutachter unterschiedlicher Branchen standen den Teilnehmern des Businessplan-Wettbewerbs 2007 mit Rat und Tat zur Seite, um die nötige Sicherheit auf dem Weg zu einem professionellen Businessplan
zu vermitteln. Unternehmensberater und Unternehmer, Personalberater, Patent- und Rechtsanwälte, Steuerberater und
Wirtschaftsprüfer, Business Angel sowie Vertreter von Kreditinstituten und Venture-Capital-Gesellschaften – sie alle stellten
ihr Know-how ehrenamtlich zur Verfügung und prüften die Gründungsvorhaben auf ihre Nachhaltigkeit. Ob als Gutachter
der eingereichten Konzepte, als Coaches auf den regelmäßigen Meetings oder als Redner und Diskussionsteilnehmer auf
Vorträgen, Foren oder Workshops. Ihnen allen einen herzlichen Dank!
Dr. Roland Alexander
Herbert-Worch-Stiftung
Dr. Stephan Bellin
Axer Partnerschaft
Jan O. Anger
HMW Rechtsanwälte
Thomas Bernsen
Kreissparkasse Köln
Ursel Banken-Buderbach
ABASYS
Unternehmensberatung
Peter Bertram
Unternehmensberater
Lars Christian Barnewitz
Rechtsanwalt
Dr. Renate Biber
Wirtschaftsprüferin,
Steuerberaterin
Dr. Kay-Uwe Bartels
Unternehmensberater
Bettina Bilstein
Sparkasse KölnBonn
Erik Bastians
Sparkasse KölnBonn
GründerCenter Köln
Jens Birkholz
GO MIT – Das GründungsNetzwerk Oberberg
Dr. Annette Bäumer
HECKER, WERNER,
HIMMELREICH &
NACKEN
Sabine Bois
Stiftung caesar
Silke Beaucamp
Beaucamp & Hake
ConsultingHouse
Dr. Alexander Beaucamp
TumorTec GmbH
Norbert Behr
Unternehmensberater
Petra-Luiza Belili
mem in corporate
Malte Bornemann
McKinsey & Company, Inc.
Andre Boschem
Landeshauptstadt Düsseldorf
Wirtschaftsförderungsamt
Dr. Thomas Brandenburg
Patentanwalt
Joachim Breithaupt
OsborneClarke
Theo Breuer
MBW Mittelstandsberatung
GmbH
Stefan Brinkers
Brinkers Schmalschläger &
Sickmann
Rechtsanwälte
Dr. Hans-Günter Brünker
Unternehmensberater
Martin Budde
Kreissparkasse Köln
Klaus Bungartz
Patentanwalt
Tom Buschardt
die-journalisten.de GmbH
Hans-Dieter Döring
Vialon
Unternehmens- und
Personalberatung
Andreas Drüppel
MBW Mittelstandsberatung
GmbH
Stefan Dürselen
Kreissparkasse Köln
Christoph Erbel
Kanzlei Erbel
Steuerberatung
Axel Eschment
MBW Mittelstandsberatung
GmbH
Dr. Martin Eßer
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Andreas Evers
Dr. Upgang Versicherungsservice GmbH
Dr. Rudolf Faymonville
DLR Deutsches Zentrum für
Luft- und Raumfahrt e.V.
Norbert Fischl
McKinsey & Company, Inc.
Gregor Fliri
Kreissparkasse Köln
Dr. Hans-Jürgen Flosbach
blue value GmbH
Dr. Ralf Franke
Patentanwalt
Thimo Frielinghaus
Stadtsparkasse Düsseldorf
Nicolas Gabrysch
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Jürgen Gerreser
Landeshauptstadt Düsseldorf
Wirtschaftsförderungsamt
Thomas Gieseking
McKinsey & Company, Inc.
Projektteilnehmer
Dr. Dietrich Gottwald
Omikron Systemhaus
GmbH & Co. KG
Sebastian Hölker
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Walter Gräwe
RDG ManagementBeratungen GmbH
Daniel Höller
Kreissparkasse Köln
Prof. Dr. Dietmar Grichnik
Universtität Witten/
Herdecke
Dr. Frank Guse
McKinsey & Company, Inc.
Karl-Heinz Haase
Kreissparkasse Köln
Gero Hagemeister
DGR Deutsche Genossenschafts-Revision
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH
Wolfgang Hake
Beaucamp & Hake
ConsultingHouse
Arnd Halbach
initiat GmbH
Peter Hamacher
MBW Mittelstandsberatung
GmbH
Sebastian Harder
Lütkehaus & Steding
Rechtsanwälte und Notare
Claus Hasenkamp
Hasenkamp Technologiemarketing
Wolfgang Heiliger
Steuerberater
Birgit Himmeröder
Gerling Vertrieb
Deutschland GmbH
Dr. Tobias Hirsch
McKinsey & Company, Inc.
Eckhard Hirschfeld
Steuerberater
Walter Hohnrath
Kreissparkasse Köln
Dr. Gerd Hoor
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Ralf Huckriede
Steuerberater
Michael Hüllenkremer
OFFICE1996 GmbH
Consultants & Internationale
Versicherungsmakler
Frank Hünseler
Sparkasse KölnBonn
Stephan Jacquemot
Deutsches Zentrum für
Luft- und Raumfahrt e.V.
Karl H. Jaquemot
Unternehmensberater
Stefan Jauernig
Versicherungsmakler
Andreas Jena
Kreissparkasse Köln
Boris Jermer
NOVALINK
Dr. Marion Jung
Earlybird Venture Capital
GmbH & Co. KG
Andreas Kaminski
Unternehmensberatung
Dr. Kuno Karsten
Unternehmensberater
Moritz Ketteniß
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Dr. Detlev Kirsten
Unternehmensberater
Maria Klaas
Klaas Consulting, Market
Entry and Development
Seite 43
Günther Kleinow
Sparkasse KölnBonn
Christian Marsch
Business Angel
Marc Kley
Venture Market Forum
Markus Marx
Sparkasse KölnBonn
GründerCenter Köln
Anja Kops
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Hartmut G. Korn
Unternehmensberater
Hubert Krause
Business Coaching Krause
GmbH
Regina Krause
Business Coaching Krause
GmbH
Josef Krautkraemer
Capital Acquisition
Consulting
Martin Kubosch
Sparkasse KölnBonn
Ralf Kuhlmann
Erkens Gerow Schmitz Zeiss
Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte
Ingrid Kutschke
Sparkasse KölnBonn
Dorothe Lanc
Rechtsanwältin
Thomas Leege
GERLEE
Unternehmensberatung
Dr. Achim Leeser
Business-Angel
Frank Lenz
AOK Rheinland
Regionaldirektion Köln
Jan Matthes
Matthes & Porath
Andrea Moersdorf
Akademie für den
Mittelstand
Wolfgang Moll
Unternehmensberater
Timo Möller
McKinsey & Company, Inc.
Monika Monzel
AdCoach
Beratungsgesellschaft für
Werbung und Multimedia
Ralf Monzel
AdCoach
Beratungsgesellschaft für
Werbung und Multimedia
Daniela Müller
Industrie- und Handelskammer zu Köln
Unternehmensförderung
Norbert Müller
Steuerberater
Steffen Müller
Kreissparkasse Köln
Ferdinand Nett
Landeshauptstadt Düsseldorf
Wirtschaftsförderungsamt
Daniel Niehaus
Niehaus & Pesch
Steuerberater
Frederik Ley
S-Bahn Berlin GmbH
Ralph P. Obersteiner
MACRO
Unternehmensberatung
Björn Mann
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Wilfried Oettgen
BNC INTERNATIONAL
Management Consultants
Seite 44
Dr. Reiner Osbild
Steuerberater
Dr. Matthias Papenfuß
3p Consulting GmbH
Jörg Paulmann
Kreissparkasse Köln
Hans-Georg Peters
Crefo Factoring Düsseldorf
Neuss GmbH
Markus Philippi
McKinsey & Company, Inc.
Uwe Piller
Piller Consulteam GmbH
Annette Poblotzki
Sparkasse KölnBonn
Marion Poeck
Kreissparkasse Köln
Marko Porath
Matthes & Porath
Projektteilnehmer
Jutta Roebers
Roebers
Unternehmensberatung
Susanne Roll
GTC Gummersbach
Giuliano Romano
AOK Rheinland –
Die Gesundheitskasse
Regionaldirektion Köln
Alexandra Runkel
Steuerberater
Thorsten Sand
Hrmatic
Stefanie Sauer
McKinsey & Company, Inc.
Ulrich Scherbarth
Scherbarth & Partner GbR
Steuerberater vereid. Buchprüfer Rechtsanwalt
Christian Schierenbeck
McKinsey & Company, Inc.
Jörg Püschel
MBW Mittelstandsberatung
GmbH
Sven Schildknecht
McKinsey & Company, Inc.
Hilmar Rauhe
Informium AG
Christoph Schiller
McKinsey & Company, Inc.
Cornelia Rebbereh
Patentanwaltskanzlei
Rebbereh
Klaus Schlegel
Business Angel
Dr. Jürgen Reifarth
Stiftung caesar
Rita Richter
Kreissparkasse Köln
Andreas Richter
proJob
Personal- und
Unternehmensberatung
GmbH
Khaled Rifai
McKinsey & Company, Inc.
Andrea Roeben
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Claudius Schmalschläger
Brinkers Schmalschläger &
Sickmann
Rechtsanwälte
Johannes Schmaltz
Steuerberater
Florian H. W. Schmidt
Cresces GmbH
Lambert Schuster
S&P Unternehmensberatung
Norbert Weber
Unternehmensberater
Guido Skudlarek
McKinsey & Company, Inc.
Stephan Wermke
Rechtsanwalt
Sandra Spinnraths
Business Coaching Krause
GmbH
Lars Wilbert
MEHR GmbH
Werbe- und Projektagentur
Daniel Stein
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Phillipp Willer
Unternehmensberater
Sonja Stockhausen
GEWI GmbH & Co.
Gwendolin Stoye-Mingers
Akademie für den
Mittelstand
Timo Strunkmann-Meister
KPMG Deutsche TreuhandGesellschaft AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jens Wimschulte
McKinsey & Company, Inc.
Axel Winkelnkemper
Gründer Magazin
Corporate Media Publishing
Dr. Rolf Witte
fundamenta GmbH
Prof. Dr.
Christoph Zacharias
Fachhochschule
Bonn-Rhein-Sieg
Andreas Stüttgen
BVNT.
Wirtschaftsprüfer/
Steuerberater
Lydia Zährl
PriceWaterhouseCoopers
AG
Dr. Peter Süsser
MBW Mittelstandsberatung
GmbH
Torsten Ziegler
Thurn und Taxis Consulting
AG
Klaus Tissen
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Axel Tophoven
Osborne Clarke
Rechtsanwälte Steuerberater
Robert Vandersee
Sparkasse KölnBonn
Kai Schmude
Koelnmesse GmbH
Gabriele vom Feld
alpha
Das Gründer-Forum!
Christian Schoeller
Unternehmensberater
Joachim Vorstadt
activ-consult
Tim Schumacher
Sedo GmbH
Andreas Weber
MetaDesign AG
Projektteilnehmer
Seite 45
NUK-Team
Im Businessplan-Wettbewerb 2007 liefen alle Fäden beim NUK-Team
zusammen.
Hier fanden Gründer wie Coaches ein offenes Ohr für ihre Fragen und Anregungen. Die zentrale Aufgabe des NUKTeams war es, den Wettbewerb und seine Rahmenveranstaltungen zu organisieren und weiter zu entwickeln. Es galt,
neue Kooperationspartner zu gewinnen, Referenten für Foren und Vorträge zu akquirieren, den Bekanntheitsgrad von
NUK in der Öffentlichkeit zu steigern und die Wettbewerbsteilnehmer auf den regelmäßigen Meetings zu betreuen.
Catharina During
verantwortete als Projektleiterin den reibungslosen
Ablauf des BusinessplanWettbewerbs 2007, die
Gewinnung neuer Sponsoren sowie die konzeptionelle
Weiterentwicklung des
Verbandes.
Sebastian Schäfer
betreute als Projektmanager
schwerpunktmäßig den
NUK-Alumni-Club und
trug maßgeblich zur Durchführung des BusinessplanWettbewerbs bei.
Judith Mertens
sorgte für den reibungslosen
Ablauf aller Veranstaltungen.
Sie betreute die Realisierung
der Print-Medien und
verantwortete Buchführung
und Rechnungswesen.
Jörg Püschel
unterstützte NUK auch im
Businessplan-Wettbewerb
2007 als Unternehmensberater und betreute die Business-Angel-Börse.
Sandra Mennig
sorgte als Referentin für
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei NUK für
einen „guten Draht“ zu
den Medien und gestaltete
redaktionell alle Publikationen von NUK.
Andre Boschem
hauptberuflich tätig bei der
Wirtschaftsförderung der
Stadt Düsseldorf, zuständig
für Existenzgründung und
Mittelstand, steht den
Wettbewerbsteilnehmern
aus der Landeshauptstadt
als Ansprechpartner zur
Verfügung.
Peter Hamacher und Dr. Peter Süsser waren im Bonner
Büro Anlaufstelle für Ihre Fragen.
Martina vom Brocke stand als Ansprechpartnerin und
rechte Hand von NUK-Geschäftsführer Theo Lieven im
Aachener Büro Gründern mit Rat und Tat zur Seite.
Christian Kreuzberg von der Sparkasse KölnBonn
unterstützte das NUK-Team seit April 2007.
Seite 46
Wettbewerbsbüros /
Kontakt
Impressum
In Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln ist NUK mit eigenen Büros vertreten. Beachten Sie bitte, dass die Postanschrift und Besucheradresse des Kölner NUK-Büros
voneinander abweichen. Gerne steht Ihnen das NUK-Team
für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sie erreichen
uns unter:
Herausgeber:
NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.
Redaktion:
Sandra Mennig
Judith Mertens
Gestaltung:
TOMAHAWK GmbH, Köln
Internet
neuesunternehmertum.de
E-Mail
[email protected]
Hotline
02 21/226 22 22
Fotos:
Oliver Schulze, Köln
Druck:
Moeker Merkur Druck GmbH
Auflage:
3.500 Exemplare
Büro Aachen
Löhergraben 29
52064 Aachen
Telefon 0241/258 58 25
Fax 0241/258 58 26
Büro Bonn
c/o MBW Mittelstandsberatung GmbH
Friedensplatz 1-3
53111 Bonn
Telefon 0228/606 22 72
Fax 0228/606 22 98
Büro Düsseldorf
c/o Wirtschaftsförderung
Burgplatz 1
40213 Düsseldorf
Telefon 0211/899 76 92
Fax 0211/892 90 62
Köln, September 2007
Büro Köln
Schaafenstraße 7
50676 Köln
Telefon 0221/226 22 22
Fax 0221/226 59 88
Postanschrift Hahnenstraße 57, 50667 Köln
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NUK dankt den Sponsoren des Businessplan-Wettbewerbs 2007
Alumni-Sponsoren