GOLFszene - Golf Nordhessen

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GOLFszene - Golf Nordhessen
www.golfnordhessen.de
Schutzgebühr 5,50 E
Ausgabe 43 • Juni 2012
mit Wettspielkalender
Nordhessen
Einfach mehr Drive in Golf, Business und Gesundheit
Der Traum wird wahr
Pro Andrew Winstanley reist
zu den Masters nach Augusta
Jetzt im Hessenkader
Clarissa von Stosch steigt auf
Die Becker-Faust unterm Herkules
Sebastian Buhl vor Marcel Haremza bei ProAm Becks&Boys
Premiumpartner:
WETZEL
OPTIK
BRILLEN & KONTAKTLINSEN
Orthopädische Klinik
Kassel
Golf, Wein
und
Südafrika
Das perfekte Trio
Wir möchten Sie ganz herzlich zu einem
Südafrika Kennenlernabend bei Jacques’
Wein-Depot in Kassel einladen! Wein und
Golf passen perfekt zu diesem Traumreiseziel. Mit wunderschönen Golfplätzen und
einem sehr angenehmen Klima ist Südafrika
eine Golfdestination, die den Puls jeden Golfers höher schlagen lässt.
Zu Gast bei Jacques’ ist Pierre Pienaar. Pierre
ist südafrikanischer Golfprofessional und
kennt sich bestens in seinem Heimatland
aus. In Form eines Diavortrages präsentiert
er die Highlights einer für das Frühjahr 2013
geplanten Südafrika Golfreise. Veranstalter
der Reise ist Golf Travel Network und in Begleitung von Pierre und Nigel Warren (PGA
Professional, GC Waldeck) haben Sie die
Möglichkeit die schönsten Golfplätze, Weingüter und Sehenswürdigkeiten in Südafrika
kennen zu lernen. Der Vortrag wird durch
die kommentierte Verkostung von südafrikanischen Weinen vom Jacques’ Gastgeber,
Andreas Paduch begleitet.
Kann man einen besseren Vorgeschmack auf
Golf und Wein in Südafrika bekommen?
Südafrika-Kennenlernabend
in Jacques‘ Wein-Depot, Germaniastr. 14a,
34119 Kassel, 20:00 Uhr, am Dienstag, den 24. Juli
Verkostung südafrikanischer Weine, Diashow und Vorstellung
der Golfreise durch Pierre Pienaar (PGA Golfprofessional)
Anmeldung im Jacques‘ Wein-Depot erforderlich
unter Telefon 0561 776570
Email: [email protected]
Südafrika-Golfreise
26.01. - 09.02.2013
14 Nächte Busch, Golf, Kapstadt & Wein
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3.550 p.P.
sÜbernachtungen, Frühstück: 3 Nächte Zebula Golf Resort, 1 Nacht
Legends Golf Resort, 3 Nächte City Lodge V&A Waterfront Kapstadt,
7 Nächte Majeka House Stellenbosch
s1 Game Drive Entabeni Game Lodge
sBegleitung durch Pierre Pienaar & Nigel Warren
sGreen Fees: Zebula, Legends, Clovelly, Steenberg, Pearl Valley inkl.
Buggy, De Zalze
sReisebus mit Fahrer
FOREWort
Liebe Leserin,
lieber Leser,
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Golf
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tSommergolfen mitten in der Natur
35 % Greenfee-Ermäßigung für die Golfanlage Waldeck
am Edersee
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inkl. Erfrischung auf dem mediterranen Panoramadeck
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Reiten, Wandern, Biken durch den Naturpark KellerwaldEdersee
tSommerlich aufblühen
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34516 Vöhl-Oberorke | Sauerlandstraße 6
Telefon 0 64 54-70 90 | Telefax 0 64 54-7 09 14 88
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www.golfnordhessen.de
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INhalt
In dieser Ausgabe
6 Im Stechen entscheidet Sebastian Buhl das Kasseler ProAm.
11 Eschebergs Youngster Nettobeste beim Nordhessenpokal.
8 Neuer Teaching-Professional am Hardenberg ist Tim Unruh.
12 Talent Clarissa von Stosch steigt in den Hessenkader auf.
TOPSTORIES
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Im Stechen setzt sich Sebastian Buhl
beim ProAm Becks&Boys durch
Am Hardenberg: Gespräch mit dem
neuen PGA-Professional Tim Unruh
Kasseler Talente bei Nordhessenpokal
erneut die klaren Brutto-Champions
Nachwuchsspielerin Clarissa v. Stosch
steigt in begehrten Hessenkader auf
Waldecker Vierertitel geht an das Duo
Henning Hocke und Philipp Caspar
Netzwerken steht im Mittelpunkt
bei Wissmannshofer JobCenter-Cup
Wie Jacqueline und Sven Plaul neue
kulinarische Akzente setzen wollen
Zehnter Social-Cup bringt Rekorderlös
für die ambulante Palliativversorgung
Gudensberger Pro Dennis Hilgenberg
begleitet Gruppe nach St. Andrews
www.
golfnordhessen.de
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Professional Arne Dickel gibt Tipps zum
langen Schlag aus dem Fairway-Bunker
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GOLFSZENE
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Bubba Watson mit Coup seines Lebens
Wie sich Pro Andrew Winstanley in
Augusta einen großen Traum erfüllt
Bad Wildunger eröffnen die Spielzeit
mit ihrem traditionellen Ostervierer
Duo Björn und Klaus-Dieter Schmidt
beim Auftakt auf Gut Escheberg vorn
Die Routiniers Werner Lehmann und
Gerhard Lohr dominieren Kirix Open
Dr. Burkhard Mai zur Schlägerwahl bei
seiner Lieblingsdisziplin Speedgolf
Früherer Eintracht-Kicker Andy Möller
siegt bei Oberaulaer Cup für Medi-Kids
Neues Wilhelmshöher Mädchen-Team
erreicht auf Anhieb das Regionalfinale
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Wie die Wissmannshofer Aktiven in
Marbella in die neue Saison starten
Warum Peter-Ray Chapman heimlicher
Champion des HDI Gerling-Turniers ist
Vera Krug von Einem mit dem zweiten
Teil ihrer Story vom skurrilen Ballverlust
Was die Redaktion diesmal Promis aus
der Region in den Mund gelegt hat
Attraktive Golfplätze aus der Region
und der Nachbarschaft im Überblick
Hochkarätige Tombola zieht Golfer
zum Top-Modehaus Heinsius+Sander
Übersicht zu den besten Aktiven aus
Nordhessen und Südniedersachsen
Wo finden welche offenen Turniere
wann in unserer Golfregion statt?
Seien Sie beim Finale des diesjährigen
Kultursommers Nordhessen dabei!
Rapunzel lässt grüßen: Tickets fürs
Brüder-Grimm-Festival gewinnen
In dieser Ausgabe
imprint
VERLAG UND HERAUSGEBER:
A. Bernecker Verlag GmbH
Unter dem Schöneberg 1 | 34212 Melsungen
Tel. (05661) 731–0 | Fax (05661) 731–400
[email protected] | www.bernecker.de
DRUCK: Bernecker MediaWare AG
GESCHÄFTSFÜHRUNG/VORSTAND:
Conrad Fischer
Unter dem Schöneberg 1 | 34212 Melsungen
zugleich auch ladungsfähige Anschrift für alle
im Impressum genannten Verantwortlichen
14 Rosen für die Ladies am Muttertag.
23 In Augusta werden Träume wahr.
VERLAGSLEITUNG:
Dipl.-Oec. Ralf Spohr
[email protected]
auch verantwortlich für überregionale Anzeigen
CHEFREDAKTEUR:
Rainer Lomen
[email protected] | Mobil (0170) 8928900
MEDIABERATUNG UND -VERKAUF:
Alexander Halpape und Andrea Richter
[email protected] | Tel. (05661) 731–0
PREISLISTE: 1/2011
16 Sven Plaul mit kulinarischem Coup.
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Andrew Winstanley und Mike McLean
mit weiteren Tipps in Sachen Etikette
Wilhelmshöher Aktive zum Saisonstart
in Belek und Andalusien am Golfball
Berichterstatter und Pressesprecher
der Anlagen und Clubs unserer Region
Quartett löst seine Final-Tickets beim
Kasseler BMW-Cup international
62 Karten zu Kultursommer gewinnen!
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GESUNDHEIT & WELLNESS
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GOLF & BUSINESS
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Der Marketing-Club Nordhessen wählt
Dr. Sylvia Kernke zur neuen Präsidentin
KVG richtet eine spezielle Buslinie zur
zur Weltkunstschau documenta ein
Kapitalmarktkompetenz in Reichweite:
Im Gespräch mit Manager Marco Soika
Konvekta: Geschäftsführungsmitglied
Klaus Teebken zu Gast in Berufsschule
Uni-Präsident Postlep wiedergewählt
GWG initiiert Nachbarschaftsprojekt
KSV Hessen verlängert mit Joe Gibbs
IVD ehrt Kasseler Makler Siegfried Putz
Warum das Hotel Wilhelmshöher Tor
als innovative Bio-Herberge punktet
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Karin Ohneberg & Prof. Werner Siebert
geben Ausblick auf Fitnessthemen
M. Mürköster plädiert für Nanopausen
Vorsicht vor Risiko Herzinfarkt geboten
Warum Golfer häufig über Schäden an
den oberen Extremitäten berichten
Dr. A. Visan warnt vor Hautirritationen
Gute Schiene(n) gegen Zähneknirschen
Wie hochwertige Sonnenbrillen mit
Schutz und Sehkomfort punkten
Experte Dr. Norbert Frank weist Wege
gegen die weit verbreitete Flugangst
REDAKTION:
Tobias Bräuning, Arne Dickel, Holger Gartz,
Frank Gerhard, Anja, Gute, Heide-Marie Hamdad,
Dennis Hilgenberg, Fred Gerhard Hußmann, Albert
Klein, Barbara Kleppe, Andrea Klug, Hans Martin
Krause, Vera Krug von Einem, Petra Leithäuser,
Matthias Lettenbichler, Bettina Lomen, Dr. Burkhard
Mai, Mike McLean, Dr. Sandra Mintz, Andreas Motyl,
Karin Ohneberg, Thorsten Pfennig, Volker Preilowski,
Carmen Rhein, Dr. Guido Rijkhoek, Gerd A. Schaefer,
Stefan Schaller, Michael Schräer, Stefani Schütz,
Prof. Werner Siebert, Thorsten Sindel, Ralf Spohr, Helga
Stahlberg, Nigel Warren, Kurt Weiland, Andrew Winstanley, Astrid Witte
LAYOUT/DESIGN/ANZEIGEN:
Fred Gerhard Hußmann
[email protected] | Tel. (05661) 731–441
Lisa Hassenpflug
[email protected] | Tel. (05661) 731–411
FOTOS:
Andreas Berthel, Andreas Fischer, Frank Gerhard,
Fred Gerhard Hußmann, Albert Klein, Barbara Kleppe,
Andrea Klug, Petra Leithäuser, Matthias Lettenbichler,
Rainer Lomen, Dr. Burkhard Mai, Dr. Sabine Mai,
Dr. Sandra Mintz, Carmen Rhein, Axel Sauerwein, Dieter
Schachtschneider, Gerd A. Schaefer, Stefan Schaller,
Michael Schräer, Stefani Schütz, Kurt Weiland, Andrew
Winstanley, Mario Zgoll
VERTRIEB:
Durch unsere optimierten Vertriebskanäle bedienen wir
eine Top-Leserschaft mit Drive: Über 3.000 Golffamilien
erhalten das Magazin viermal im Jahr druckfrisch und
persönlich adressiert nach Hause. In allen Clubs der Region liegt Golf Nordhessen aus. Über den Lesezirkel ist
das Magazin im täglichen Zugriff bei über 1.000 Kanzleien und Arztpraxen. Golf Nordhessen finden Sie in 350
Hotels, gehobener Gastronomie, Einzelhandel und in
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60.000 Seitenzugriffen erreichen wir im Print-Erscheinungszeitraum zusätzlich via Web.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der
Redaktion wieder. Auf die Gestaltung unserer Anzeigen
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© Bernecker Mediagruppe
TOPstories
Leistungssport
IM STECHEN GEWINNT SEBASTIAN BUHL DAS PROAM BECKS&BOYS VOR MARCEL HAREMZA
Von Madeira aus zum Sieg in Kassel
von Rainer Lomen
Und dann zur Senior Tour?
In der Brutto-Teamwertung hatte das Quartett
um Benjamin Ludwig die Nase vorn. Zusammen mit dem Escheberger Thomas Schilling
sowie den Waldeckern Horst Kleinschmidt und
Dieter Heinze sammelte er 45 Zähler und holte
6
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Immer ein breites Lächeln auf den Lippen: Mit seinen74 Schlägen belegte der Escheberger Teaching-Professional Regis Gustave Rang 14 in der Gesamtwertung.
sich damit den Sieg. „Wir haben uns prima ergänzt. Jeder hat seinen Beitrag geleistet. Das
ist bei dem Scramble-Modus der Schlüssel zum
Erfolg“, freute sich Routinier Heinze.
die Senior Tour“, witzelte Vater Willi Becker.
Na ja, bis dahin stehen noch einige Turniere
an – hoffentlich erfolgreiche Events für den
derzeit einzigen Playing Pro aus Nordhessen!
Der Nettosieg ging an Alexis Szappanos, den
Hardenberger Norbert Hoffmann, die Eschebergerin Hiltrud Schwarz und den Wissmannshofer Gerhard Stutz. Mit 49 Punkten ließen sie
die Teams Peter Nickel, Tobias Sinzig, Kai Koschella und Gerrrit Flohr (47) sowie Alexander
Rosswag, Karl-Otto Becker, Manfred Schmidt
und Andreas Grimm (47) hinter sich. Rang 4
belegten Richard Porter, Florian Dolle, Heinz
Brede und Joachim Vogelsberg (46).
Guter 6. Platz in Marokko
Mit seiner TopTen-Platzierung bei den Madaef
Open im marokkanischen El Jadida hatte der
Lohfeldener Profi kurz zuvor sein seit langem
bestes Ergebnis auf der European Professional
Development Tour, EPD, erreicht. Dabei wäre
durchaus noch mehr drin gewesen als Rang 6
für den 29-Jährigen. Denn in der ersten Runde
blieb Becker drei Schläge unter Par und holte
sich die Führung.
„Mit den schwierigen äußeren Bedingungen
bin ich recht gut zurechtgekommen“, blickt
der Nordhesse zurück und verweist auf den anspruchsvollen Platz mit seinen schmalen Bahnen, den starken Wind und die überaus harten
Grüns.
Auch der zweite Durchgang verlief nach Beckers Geschmack. Der brillante Start ließ seinen Score zeitweise auf sechs Schläge unter
Par sinken, bevor er die Runde nach mehreren
Doppelbogeys mit 72 Schlägen (bzw. Par) be-
Die Longest Drives der Amateure verbuchten
Christiane Mohr und Kai Koschella. Nearest to
the Pin platzierten Dr. Ulrike Gartz (3,88 Meter) und Sacha Lubach (3,00 Meter) ihre Bälle.
Riesengroß war die Freude bei Sieger Sebastian Buhl. „Nächstes Jahr spielt er auf der European Tour“, prognostizierte Fabian Becker.
Und er selbst? „Mein Sohn wird demnächst 30
Jahre alt. Da freuen wir uns schon jetzt auf
Fotos: nh/Andreas Berthel
Am Ende setzte sich das Ass der Challenge
Tour durch: Nachdem Marcel Heramza und Sebastian Buhl ihre Runden jeweils mit einer 68
und damit zwei Schläge unter Par abgeschlossen hatten, musste das Stechen über den
Champion beim Kasseler ProAm Becks&Boys
entscheiden. Am ersten Extraloch machte Buhl
den Sack zu und gewann das Turnier.
Daniel Froreich (69) wurde Dritter vor Lokalmatador Mike McLean (70), der Alexander
Rosswag (70) auf Rang 5 verwies. Es folgten
Anton Kirchstein (71), Richard Porter (71),
Sebastian Kannler (72) und Benjamin Wuttke
(72).
Der Fuldaer Longhitter Max Kramer (72) belegte Platz 10 vor Christoph Günther (73), der in
der Nacht zuvor aus der Bretagne angereist
war. Mit 73 Schlägen rangierte der Wilhelmshöher Andrew Winstanley auf Platz 12, schlaggleich mit Benjamin Ludwig (73). Der Escheberger Regis Gustave (74) wurde 14., gefolgt
von Arne Dickel (74) und Gastgeber Fabian
Becker (74).
Becker, der seinen fulminanten Abschlag an
Bahn 7 links weit über die Ausgrenze hinaus
befördert hatte, zeigte sich trotz seiner eher
durchwachsenen eigenen Leistung mit dem
Event sehr zufrieden. Er dankte seinen 24 Kollegen, die teilweise eine lange Anreise auf
sich genommen hatten, um am Herkules mit
von der Partie zu sein.
„Besonders freue ich mich über Sebastian
Buhl, der es sich nicht hat nehmen lassen,
von Madeira aus hierher zu kommen“, unterstrich der Lohfeldener.
Beckers Dank ging darüber hinaus an die zahlreichen Sponsoren, die das Event tatkräftig
unterstützt hatten, das Team um die Kasseler
Geschäftsführerin Andrea Klug, das für den
reibungslosen Ablauf gesorgt hatte, sowie an
das Gastronomen-Ehepaar Michaela und
Francois Heuertz für dessen großartige kulinarische Leistung.
Leistungssport
Starter Bernd Kraft und der langjährige Wilhelmshöher Arne Dickel freuten sich über das
Wiedersehen.
endete. Damit rangierte er auf Platz 2 der Gesamtwertung. Die abschließenden 18 Bahnen
begann Becker im Leader-Flight. Gemeinsam
mit dem führenden Finnen Janne Martikainen
ging er auf die Runde – eine Premiere für Fabian Becker. „Das war schon ein besonderer
Moment“, räumt der Leistungssportler ein.
Joe Gibbs als Manager aktiv
Doch dieser Durchgang stand aus Beckers
Sicht unter keinem guten Stern. Gleich auf der
ersten Bahn unterlief ihm ein Bogey und er
verlor zwei Schläge auf seinen Kontrahenten,
der wenig später sensationell aus sage und
schreibe 110 Metern Entfernung einlochte.
Rasch wuchs der Rückstand gegenüber Martikainen auf sechs Schläge an.
Trotz einer starken kämpferischen Leistung
fand der Nordhesse auf den weiteren Bahnen
nicht zu seinem Spiel. Drei zusätzliche Bogeys
auf den letzten Löchern ließen Becker die
Runde sechs Schläge über Par abschließen.
Das warf ihn im Gesamtklassement auf Rang 6
und das Preisgeld von rund 1.000 Euro zurück.
Es siegte der Amerikaner Timothy Andrea
O’Neil.
„Schade, da habe ich das Siegerpodest denkbar knapp verfehlt“, ärgerte sich Becker.
Dennoch kann er seinem zeitweise glänzenden
Auftritt bei den Madaef Open positive Seiten
abgewinnen. „Für mich ist wichtig, dass ich
gezeigt habe, ganz vorn mitspielen zu können“, hob er hervor.
Um seinen Traum vom Turniersieg zu verwirklichen, widmet sich der Vater einer Tochter intensiv dem Training. Mit seinem langjährigen
Coach Sacha Lubach arbeitet Becker an seiner
mentalen Fitness – „damit ich in entscheidenden, kritischen Situationen ruhig und konzentriert bleibe“, erläuterte der Profi.
Joe Gibbs unterstützt ihn dabei in wirtschaftlicher Hinsicht. Der Kanadier kümmerte sich
bereits bei den Eishockey-Cracks der Kassel
Huskies um das Sponsoring und ist derzeit mit
Erfolg auf dem Feld für die Kicker des KSV
Hessen Kassel tätig. Nun setzt Fabian Becker
auf Gibbs’ gute Kontakte und dessen weit verzweigtes Netzwerk.
TOPstories
Gastgeber Fabian Becker dankte seinen 24 Kollegen, die teilweise eine lange Anreise auf sich
genommen hatten, um in Kassel dabei zu sein.
„Ich freue mich, dass wir Joe Gibbs als Manager haben gewinnen können. Er wird dafür
sorgen, dass der eine oder andere engagierte
Sponsor Fabian Rückenwind für seinen sportlichen Weg nach oben gibt“, erklärt Vater Willi
Becker, bei dem nach wie vor alle zentralen
Fäden für das Management seines Sohnes zusammenlaufen.
Björn Stromsky (links) und Stephan Groß blieben mit 77 bzw. 76 Schlägen am Herkules deutlich unter ihren sportlichen Möglichkeiten.
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TOPstories
Im Gespräch
NACHGEFRAGT: INTERVIEW MIT DEM NEUEN HARDENBERGER PGA-PROFESSIONAL TIM UNRUH
„Nacht vor der Prüfung war die Hölle!“
von Rainer Lomen
Im vergangenen Winter schloss Tim Unruh,
wie in der April-Ausgabe GOLF NORDHESSEN
berichtet, seine Ausbildung zum Professional
ab. In diesem Heft blickt der Hardenberger auf
den Einstieg in seinen beruflichen Weg zurück,
skizziert seine Akzente beim Training mit Jugendlichen und spricht über seine mittel- bzw.
langfristigen Perspektiven.
Welches waren die schwierigsten Abschnitte?
Wir wurden im Vorfeld ausgiebig gewarnt, die
Prüfung zur B-Trainerlizenz zu unterschätzen –
und das vollkommen zu recht. Am ersten Prüfungstag musste ich mein Thema ausarbeiten.
Dafür hat man 90 Minuten Zeit und zieht willkürlich aus 20 Themen. Innerhalb der 90-minütigen Ausarbeitungszeit muss man eine
Trainingseinheit für einstellige Handicapper
schreiben. In der Ausarbeitung müssen zahlreiche Dinge beachtet werden – methodische
Reihen, sinnvolles Auf- und Abwärmen, pädagogische Maßnahmen, die Location. Im Vorfeld sollte man sich bereits zu jedem Thema
den geeigneten Ort gesucht haben. Drei Tage
später musste ich fast als Letzter das Thema
vorführen.
Die vorausgehende Nacht war die Hölle! Denn
die Ausarbeitung ist die eine Sache. Diese
Trainingseinheit durchführen und die Schüler,
dargestellt von Azubi-Kollegen, richtig zu korrigieren und die Übungen sinnvoll zu wählen
und aufzubauen, ist die andere.
So groß die Nervosität anfangs dann war, ist
sie während der Prüfung, da man seinem tägli-
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Mit Talent, Kreativität und Trainingsfleiß ans Ziel: Nach 24 Monaten hatte Tim Unruh sein Handicap auf 11 reduziert. Gerade mal vier Jahre später lag die Vorgabe bei 3!
Fotos: nh
Tim Unruh, wie haben Sie die Abschlussprüfung erlebt?
Die Woche der Abschlussprüfung war eine der
stressigsten, die ich je erlebt habe. Die Tatsache, dass neun Prüfungen in vier Tagen durchgeführt wurden, jede für sich äußerst umfangreich und darüber hinaus sowohl praktischer
als auch theoretischer Art war, zerrte an den
Nerven. Die kurzen Nächte, um die letzten
Vorbereitungen zu treffen, und das ständige
Hetzen von Prüfung zu Prüfung waren eine
psychische und physische Belastung.
Aber nach der Woche ist man umso glücklicher, wenn man bereits ahnt, dass sich der
Aufwand gelohnt hat.
Im Gespräch
chen Handwerk nachgeht, so gut wie verschwunden. Zum Glück waren die Prüfer sowohl von meinem Aufbau als auch von den
Korrekturen recht angetan. Und ich war mir sicher, dass diese Prüfung gut gelaufen war.
Was hat Ihnen besonders viel Spaß gemacht?
Vor allem das Miteinander in dieser Zeit ist ein
echtes Erlebnis. Alle sind in der gleichen Situation. Alle sind an der einen oder anderen
Stelle auf Hilfe angewiesen, aber geben das
auch wieder zurück – sei es beim Aufbau einer
Lehrprobe oder dabei, Teaching-Aids von A
nach B zu bringen. Keiner lässt sich zweimal
bitten mit anzufassen. Das Miteinander und
der Austausch, auch schon auf den vorangehenden Seminaren, mit ebenso Golfverückten
wie einem selbst, macht unendlich viel Spaß,
so stressig diese Woche auch war. In einer
Prüfung selbst hatte ich wohl in der Demonstrationsprüfung am meisten Spaß.
Bälle schlagen, die dann dort landen, wo man
sie gern hätte, macht wohl jedem Golfer am
meisten Spaß. Ich kann mich nicht erinnern,
wann ich das letzte Mal so gute Bälle auf
Kommando geschlagen habe...
Wie haben Sie ihren Abschluss gefeiert?
Direkt im Anschluss war keiner von uns in der
Lage, noch zu feiern. Wir alle fuhren am Ende
des letzten Prüfungstags nach Hause. Aufgrund des Prüfungsortes, Bad Griesbach bei
Passau, bedeutete das für mich eine siebenstündige Autofahrt.
Richtig gefeiert haben wir erst bei der Arbeitstagung der PGA. Dort wurden uns die Zertifikate dann auch überreicht.
Ein Blick zurück: Wie fanden Sie seinerzeit
zum Golfsport? Welche Disziplin wäre ansonsten für Sie in Frage gekommen?
Dass ich Golf spiele, verdanke ich meinem Vater. Mit 15 Jahren verletzte ich mich beim
Fußball, so dass ich neun Monate ausfiel.
Mein Vater belegte zu der Zeit einen Einsteigerkurs und fragte, ob ich mitmachen wolle.
Denn Golf konnte ich trotz der Verletzung
spielen. Nach anfänglicher Ablehnung ließ ich
mich überreden. Ich absolvierte den Kurs,
TOPstories
stieg ins Jugendtraining ein und wollte plötzlich nichts anderes mehr machen. Die Faszination, jeden Schlag soweit und präzise wie nötig zu schlagen, war einfach zu groß! Von da
an verbrachte ich jede freie Minute auf dem
Golfplatz. Nach zwei Jahren war ich bei Handicap 11 angelangt und wechselte den Club.
Vier Jahre und einige intensive Umstellungen
später erreichte ich Handicap 3.
Rückblickend kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, was ich ohne Golf täte. Vermutlich
wäre ich Fußballer geblieben. Ich spiele auch
heute noch, soweit es zeitlich möglich ist,
gern Fußball. Aber ich würde es nie wieder gegen Golf eintauschen wollen.
Warum wählten Sie den Hardenberg als Ausbildungsstätte aus?
Mit Stefan Quirmbach hat der Club Hardenberg
einen der renommiertesten Golflehrer
Deutschlands. Meine Überlegung war damals:
Wenn ich meine Ausbildung mache, dann möglichst bei einem der Besten. Nach kurzer Recherche stand für mich fest, dass die Golfschule Quirmbach die optimalen Voraussetzun-
Die erste
Adresse.
Hämel – seit über 90 Jahren findet man bei uns
Wohnideen von ausgesuchter Qualität. Von den
Klassikern bis zu den Neuheiten unserer Zeit.
Das macht Hämel zur ersten Adresse, wenn es um perfektes Einrichten geht.
Die größte Markenmöbelschau Nordhessens
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9
TOPstories
Im Gespräch
gen für das Erlernen des facettenreichen Berufs bietet. Umso glücklicher war ich, als Stefan Quirmbach sich für mich entschieden hatte – und habe die Entscheidung nie bereut!
Welche Ziele setzen Sie sich für Ihre erste
Saison als Pro?
Vor allem will ich noch besser werden in dem,
was ich tue. Ich möchte, dass jeder, der eine
Stunde bei mir genommen hat, mit dem Gefühl geht, entscheidend dazu gelernt zu haben
und weiß, was er auf dem Platz zu tun hat.
Darüber hinaus möchte ich noch mehr Erfahrung in der Organisation und Durchführung
der Jugendarbeit sammeln, um Golf für junge
Spieler attraktiver werden zu lassen.
Sie kümmern sich am Hardenberg stark um
den Nachwuchs. Was macht den Reiz aus?
Der Club, in dem ich anfing, bot Kindern und
Jugendlichen einmal pro Woche zwei Stunden
Unterricht. Das bedeutete, dass 30 Youngster
nebeneinander auf der Übungsanlage standen
und wild Bälle schlugen. Der damalige Trainer
hatte etwa fünf Minuten Zeit für jeden Spieler.
Anfangs überraschte mich das nicht sonderlich. Bis ich hörte, dass es auch anders geht.
Ich trainierte damals viel. Doch nachdem ich
den Club gewechselt hatte, musste ich quasi
von vorn anfangen, weil meine Technik äußerst bescheiden war...
Ich war so begeistert von dem Sport, dass ich
bereits früh über eine Trainerlaufbahn dachte.
Immerhin hatte ich am eigenen Leib erfahren,
dass man noch so motiviert sein kann – ohne
das richtige Training geht nichts. Zunächst
machte sich der Gedanke breit, leistungswillige Kinder und Jugendliche zu unterstützen.
2006 erwarb ich meine C-Trainerlizenz und unterstützte den damaligen Trainer bei der Planung und Durchführung des Jugendtrainings.
Schnell konnte ich feststellen, dass Kinder, die
Spaß am Spiel haben, äußerst selbstständig
sind und tolle Fortschritte machen. Nur gab es
leider zu wenige davon!
Golf war und ist immer noch ein Stück weit
Randsportart. Wenn man selbst diesen Sport
mit einer solchen Begeisterung betrieben hat,
möchte man das gern weitergeben. Und das
nicht nur an die, die ohnehin schon Golf spielen, sondern vor allem an diejenigen, die zuvor noch nicht in Kontakt mit dem Golfsport
gekommen sind.
Zu sehen, welche Entwicklung ein golfspielendes Kind erlebt, weil der Sport so viel Facetten hat, ist unvorstellbar und macht mir unheimlich viel Spaß!
Welches sind Ihre mittel- und langfristigen
Ziele?
Mittelfristig lautet mein Ziel, dem Club Hardenberg eine nachhaltige, sportliche Basis zu
schaffen. Je mehr Kinder wir zum Golfen bringen, desto größer ist die Chance, dass eines
der Kinder später den Club in Mannschaftsund Einzelwettbewerben repräsentiert.
Aber es geht nicht nur um den Leistungsbereich. Nicht jeder kann um die Deutsche Meisterschaft spielen oder auf die Tour gehen. Es
geht viel mehr darum zu zeigen, dass Golf
mehr ist, als karierte Hosen zu tragen und mit
einem Cart hinter dem Ball herzufahren. Die
Faszination, den Ball auf eine bestimmte Distanz an einen bestimmten Punkt zu spielen,
kann man nicht beschreiben, sondern sollte
jeder einmal gemacht haben.
Langfristig wäre ich gern ein Teil derer, die
versuchen, den Golfsport aus seiner Nische zu
holen und publik zu machen – vor allem im
Bereich der Jugendarbeit. Bei der Vernetzung
der verschiedenen Parteien, die es im Golfsport gibt und die letztlich alle das gleiche
Ziel haben, darf sich gern noch so einiges tun.
Welche Rolle spielt der Faktor Motivation?
Golf bietet die Schulung zahlreicher Kompetenzen. Das ist etwas, was ich in jeder anderen Sportart vermisst habe. Sämtliche sozialen
Kompetenzen werden gefördert. Das geschieht
vor allem durch das Regel- und Etikettewerk
und die Tatsache, dass es sowohl Individualals auch Mannschaftssport sein kann.
Um gutes Golf spielen zu können, bilden wir
die Kinder in sämtlichen koordinativen und
konditionellen Fähigkeiten aus, was eher als
Grundlagenausbildung verstanden werden
kann und sich positiv auf die allgemeine Entwicklung der Motorik auswirkt. Weitere Dinge,
die durch das Golfen gefördert werden, sind
die Konzentrationsfähigkeit, mentale Stärke,
taktisches Denken und die Fähigkeit, mit Niederlagen umzugehen.
Man hat immer nur einen Versuch, um den
bestmöglichen Schlag zu machen – und das
bei jedem Schlag aufs Neue. Das Streben nach
Perfektion, von jedem Schlag auf 18 Bahnen
behaupten zu können, dass man ihn besser
nicht hätte spielen können, ist faszinierend –
und für mich noch faszinierender, es anderen
zu vermitteln.
Sportswear –
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TOPstories
Turniersport
DER BEGEHRTE NORDHESSENPOKAL DER JUGEND GEHT ERNEUT NACH WILHELMSHÖHE
Kasseler Talente verteidigen ihren Titel
von Albert Klein
Die erfolgreichen Kasseler Jugendlichen (v.l.) Anneka Schmidt, Anne Fritz,
Georg Schmidt, Sebastian Kimm-Friedenberg, Frederic Kimm-Friedenberg, Florian Schmatz und Phillip Schaft freuten sich über ihren Erfolg.
Nach der Premiere im vergangenen Jahr in
Wilhelmshöhe ging die zweite Auflage des Jugend-Nordhessenpokals auf der Escheberger
Anlage über die Bühne. Die Resonanz konnte
sich sehen lassen: Youngster aus Bad Arolsen,
Waldeck, Kassel und Escheberg beteiligten
sich.
Bei kaltem und regnerischem Wetter gingen
die Aktiven zum vorgabewirksamen Zählspiel
auf die Runde. Dennoch wurden gute Ergeb-
Die Escheberger Youngster (v.l.) Vera Schwantes, Aljoscha Eickmann,
Maximilian Schwarz und Malin Bühnert holten sich den Sieg im Nettoklassement. Außerdem gehörte David Schmaler dazu.
nisse erzielt. Sechs Nachwuchsspieler(innen)
verbesserten sogar ihr Handicap.
Der Escheberger Jugendwart Ralf Schwantes
nahm die Siegerehrung vor und erläuterte die
Ergebnisse. In der Wertung der aus vier Akteuren bestehenden Teams verteidigten die Wilhelmshöher Florian Schmatz, Georg Schmidt,
Anneka Schmidt und Sebastian Kimm-Friedenberg mit 344 Schlägen im Bruttoklassement
erfolgreich ihren Titel. Es folgte das Escheber-
ger Quartett Aljoscha Eickmann, David Schmaler, Maximilian Schwarz und Vera Schwantes
(440) vor den Waldeckern Danny Overkamp,
Florian Heideloff, Gesa Zielke sowie Charlotte
Fenge (448).
Der neue Nettowanderpokal blieb bei den Lokalmatadoren. Die Escheberger gewannen mit
319 Punkten vor der Mannschaft Florian Ammann, Gerrit Rettberg, Philipp Deuster und
Till Pudack (339) vom Twistesee.
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Fotos: Albert Klein
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TOPstories
Talent
VERBAND FÖRDERT DIE WILHELMSHÖHER NACHWUCHSSPIELERIN CLARISSA VON STOSCH
Nach drei Jahren schon im Hessenkader
von Dr. Sandra Mintz
Einen sensationellen Schritt nach vorn hat die
13-jährige Wilhelmshöherin Clarissa von
Stosch in ihrer jungen Golfkarriere gemacht.
Nach einem fordernden Sichtungsstag im
Frankfurter Golfclub nahm sie der Hessische
Golfverband als einzigen Youngster aus dem
Norden des Bundeslandes in den Hessischen
D3-Kader der Mädchen auf.
Umso bemerkenswerter ist das, als die Schüle-
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rin des Kasseler Wilhelmsgymnasiums vor gerade einmal dreieinhalb Jahren mit dem Golfen begann. Mittlerweile ist das Nachwuchstalent unter die Single-Handicapper vorgestoßen und hat die Vorgabe auf 8,0 gedrückt.
Das intensivierte Jugendtraining im Kasseler
Traditionsclub trägt damit sichtbar Früchte.
Stolz über diesen Coup zeigen sich das Trainerteam um Head-Pro Paul Smith sowie die
Kapitänin der im letzten Jahr gegründeten
Mädchenmannschaft, Astrid Witte, die Clarissa
von Stosch nun in die 1. Wilhelmshöher Damenmannschaft berufen hat.
Alle 14 Tage reist die 13-Jährige jetzt montags nach Südhessen zum Frankfurter Golfclub. Dort nimmt sie an der vierstündigen
Trainingseinheit des Hessischen Verbandes
teil.
Foto: nh
Seit dem Saisonstart hat die Kasselerin Clarissa von Stosch die Chance, alle zwei Wochen mit den besten hessischen Mädchen ihrer Altersklasse im
Frankfurter Club zu trainieren.
TOPstories
Turniersport
WALDECKER VIERERMEISTERSCHAFTEN MIT VIER SCHLÄGEN VORSPRUNG GEWONNEN
Hocke/Caspar bestes Duo am Edersee
von Stefan Schaller
Henning Hocke und Philipp Caspar sicherten
sich erstmals den Titel bei den Waldecker Vierermeisterschaften. Nach Runden von 78 sowie 87 und insgesamt 165 Schlägen siegten
sie vor Kerstin Herguth und Stefan Schaller
(169). Rang 3 ging an das Duo Norman Witzel
und Fritz Schröder (174).
Bei den Senioren hatten Bernhard Hericks und
Fritz Rohrstock (190) die Nase vorn. Sie gewannen vor Andrea Smerling und Günter Lormes, die 192 Schläge benötigten. Dieter Heinze und Renato de Filippo (197) wurden Dritte.
Die Nettowertung dominierten Dr. Jürgen Hess
und Frederic Hess (155). Im Stechen ließen
sie Hedwig Hericks und Ingeborg Köhler (155)
hinter sich. Das Team Andrea Smerling/Günter
Lormes rangierte auf dem dritten Platz.
Erstmals holten sich
Henning Hocke und
Philipp Caspar den Titel
als Waldecker ViererChampions. Vier
Schläge lag das Duo
am Ende vor dem Team
Kerstin Herguth und
Stefan Schaller.
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TOPstories
Turniersport
WISSMANNSHOFER TROPHY DES JOBCENTERS KASSEL BETONT DEN NETZWERK-GEDANKEN
Finale mit Elvis Presley und Frank Sinatra
von Rainer Lomen
Wir Unternehmen für Nordhessen
Warum engagierte sich das JobCenter auf dem
Golfplatz und lud Unternehmer aus der Region
zu dem Turnier ein? Dieser Frage wandte sich
Walter in seinen Ausführungen zu. „Bei unseren Initiativen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit kommt es uns darauf an, Menschen ein
Leben in eigener Verantwortung zu ermöglichen.“ Dabei spielten unterschiedliche Varianten eine Rolle. Egal ob es darum gehe, eine
Vollzeitstelle zu vermitteln oder zu erhalten,
einen Teilzeit-Job zu erweitern, einen
400-Euro-Job in eine versicherungspflichtige
Aufgabe umzuwandeln oder einen Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz zu offerieren –
immer seien Kontakte zu Arbeitgebern und
Unternehmern gefragt. Kommunikation in diesem Sinne aufzubauen und zu intensivieren,
sei das Ziel des Events, so Walter.
Dem pflichtete Dr. Jürgen Barthel bei. Der
Kämmerer der Stadt Kassel hob hervor, Netzwerke seien nicht nur zwischen den Firmen
hilfreich, auch die Arbeitsagentur und ihre
verschiedenen Zweige nutzten die Kontakte
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Gruppenbild mit dem Kasseler Kämmerer: Da das Event am Muttertag über die Bühne ging, erhielt jede Dame zum blumigen Finale eine Rose.
und kurzen Wege zur Wirtschaft mit Erfolg.
„Wir brauchen immer wieder pfiffige und neue
Ideen“, betonte Dr. Barthel und lobte die von
Holger Gartz und dessen Kama-Team organi-
sierte Veranstaltung, die unter dem Motto
„Wir Unternehmen für Nordhessen“ stand und
von der Sparkassen-Versicherung gefördert
wurde.
Organisator Holger Gartz (links) und Gastgeber Burkhard Walter vom JobCenter der Stadt Kassel
präsentierten ein gelungenes Turnier, bei dem die Arbeitsagentur Kontakte und kurze Wege zur
Wirtschaft sowie wichtigen Unternehmern der Region auf- und ausbaute.
Foto: Axel Sauerwein
Das Beste gibt’s zum Schluss. So sagt es der
Volksmund. Diesem Motto folgte Gastgeber
Burkhard Walter beim Turnier des JobCenters
der Stadt Kassel auf Gut Wissmannshof. Im
Anschluss an die Siegerehrung ließ der Leiter
des Arbeitgeber-Services sowie der Existenzgründungsberatung mit Ricardo Mancini einen
Künstler auftreten, der sich stimmgewaltig im
wahrsten Sinne des Wortes in die Herzen seines Publikums sang. Von King Elvis Presley
über Frank Sinatra bis Dean Martin reichte die
breite Palette der Stars, die Mancini hinreißend interpretierte.
Nebenbei unternahm der Sänger einen gelungenen Streifzug durch die Swing-Ära. „Golf
und der Gesang haben vieles gemeinsam“, ließ
er seine Zuhörer wissen und erläuterte gekonnt: „Für beide Disziplinen braucht man eine gute Technik!“ Worauf sich der Artist, der
mit seiner Vorgabe 11 nur knapp über den Single-Handicappern rangiert, zur Freude des Publikums erneut Klassikern der Pop-Musik zuwandte – was selbst der ansonsten mental
leicht indisponiert wirkende Rainer Lampe mit
Beifall bedachte.
Turniersport
Jan Beisheim Bruttochampion
Ach ja, Golf wurde auch gespielt – und das gar
nicht so schlecht. Das galt insbesondere für
Jan Beisheim (25), der die Bruttowertung der
Herren vor Gerhard Hartmann (25) und Jochen
Witt (25) gewann. Das Feld der Damen dominierte Cornelia Schein mit 21 Bruttozählern.
Es folgten Katrin Söder (18) sowie Jasmin
Korsch (18).
Als Bester der A-Klasse erwies sich Gerhard
Hartmann (40). Er verwies seine Clubkameraden Martin Kersten (38) und Jochen Witt (37)
auf die Plätze. Frank Dittmar (36) siegte in
der Gruppe B. Axel Sauerwein (33) wurde
Zweiter, Andreas Helbig (32) Dritter.
In der C-Klasse hatte Matthias Schröder mit
47 Zählern die Nase vorn. Hinter ihm platzierten sich Andreas Grimm (40) sowie der Wilhelmshöher Gerd Walter (38).
Im Klassement der Damen zeigte sich Lokalmatadorin Katrin Söder (34) als Beste. Rang 2
ging an Martina Manns (34) vor Annette Sauerwein (33).
TOPstories
Kontaktfreudig und mit guter Laune auf Gut Wissmannshof dabei (v.l.): Elke Helbig, Lokalmatador Bernd Schmitt und Andreas Helbig, der Platz 3 in der Gruppe B belegte.
Ich habe die
Zukunft im Blick.
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TOPstories
Gastronomie
ALS NEUER KOCH WILL SVEN PLAUL KULINARISCHE AKZENTE AM WISSMANNSHOF SETZEN
Zwischen Schnitzel und Molekularküche
von Rainer Lomen
Sven Plaul kommt an den Tisch und lässt den
hungrigen Gast im Hinblick auf das georderte
Rinderfilet im Weißbrotmantel wissen: „Noch
sechs Minuten und 50 Sekunden braucht das
Fleisch.“ Das sage ihm die digitale Anzeige
des Kombi-Dämpfers, erklärt er dem ob der superexakten Information einigermaßen verblüfften Journalisten.
Plaul ist neuer Küchenchef auf Gut Wissmannshof. Nach seinen eigenen Worten engagiert sich der gebürtige Sachse seit seinem
zwölften Lebensjahr in der Gastronomie. Damals sammelte Plaul erste Erfahrungen im Betrieb seines Onkels. Dort, in der Marburger
Dammmühle, absolvierte er auch seine Ausbildung. Dann ging der Koch nach Frankreich, arbeitete anschließend auf einem Schiff, bevor
es ihn in die Schweiz zog. Danach war Plaul
14 Jahre in Österreich tätig. „Dort habe ich
unter anderem auf der Wiener Hofburg und
beim Wiener Opernball gearbeitet“, berichtet
er. Es folgte ein kurzer Ausflug in die Lebensmittelindustrie, zu einer Lachsräucherei.
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...wollen attraktive kulinarische Akzente rund um die Anlage von Gut
Wissmannshof setzen.
Trockeneis im Reagenzglas
Seit Januar ist der 36-Jährige für das Restaurant auf dem Gut verantwortlich. Was macht
den Reiz der neuen Aufgabe aus? „Hier lassen
sich neue Visionen verwirklichen“, spielt er
auf Hubert Landefelds ambitionierte Zukunftspläne an, die das Hotel und die Golfanlage
einschließen.
Welche Küche darf der Gast erwarten? „Sie ist
österreichisch-mediterran“, sagt Plaul kurz
und knapp. Das schließt die Hausmannsküche
keineswegs aus – gepaart mit Sterne- und
Gourmetküche.
Auch Elemente der molekularen Küche lässt
der Kreative einfließen. Dann arbeitet er etwa
mit Tockeneis und mit flüssigem Stickstoff.
Letzteres will der Koch nicht zuletzt bei
Events in den Mittelpunkt stellen – so wie er
es beispielsweise beim Wissmanshofer Neujahrsempfang mit Erfolg tat.
„Diese anspruchsvolle Küche biete ich zu akzeptablen Preisen an“, umreißt er seine Philosophie.
Das Besondere an der innovativen Küche ist
aus seiner Sicht, die Moleküle der einzelnen
Gerichte umstrukturieren, chemische Prozesse
zu manipulieren. Er verweist auf den erwähnten Neujahrsempfang, als er und sein Team
Hummercremesuppe im Reagenzglas servierten
– in Trockeneis.
„Die Speisen sowie Suppen und Getränke werden normalerweise oben zuerst kalt. Unten im
Teller bleiben sie länger warm“, macht Plaul
deutlich.
Trockeneis im Reagenzglas dreht den Effekt
um. Die plötzlich eintretende Kälte drückt die
Wärme nach oben. Deshalb ist die Suppe oben
heiß – oder der Cocktail.
Zuvor drei Monate in Escheberg aktiv
Den Spagat zwischen Wiener Schnitzel und
Molekularküche will Plaul schaffen. Das hat er
sich fest vorgenomen.
Zurückgreifen kann er dabei auf Erfahrungen,
die er über drei Monate im Herbst vergangenen Jahres im Golfclub Escheberg gemacht
Fotos: nh
Mit Kreativität, Witz und Pfeffermühle: Koch Sven Plaul und seine Ehefrau Jacqueline Plaul...
Gastronomie
TOPstories
hat. Dort war Plaul eingesprungen, nachdem
der vorherige Gastronom kurzfristig von Bord
gegangen war.
Als der gebürtige Chemnitzer danach eine
neue Herausforderung suchte, las er in GOLF
NORDHESSEN den Beitrag über die ambitionierten Wissmannshofer Planungen, die die
Gastronomie einschlossen. „Das passte. Da
hab‘ ich gleich angerufen und mich beworben“, erinnert er sich.
Mit großem Erfolg. Wenig später dockte er als
neuer Koch an. Seine Ehefrau, die aus Crimmitschau stammt, übernahm die Geschäftsführung.
„Gott kam, schuf die Welt und ließ sie wachsen. Dann kamen die Engel und schufen uns
Sachsen“, witzelt er über seine geliebte Heimatregion.
Gar keinen Spaß versteht Plaul, wenn es um
die Zukunftspläne des Resorts geht. Schließlich soll der Wissmannshof 2016 unter den 50
besten Golfanlagen Deutschlands sein. „Wir
wollen und werden unseren Teil dazu beitragen“, sagt Sven Plaul mit großer Entschiedenheit.
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TOPstories
Charity
7.550 EURO FÜR GUTEN ZWECK BEI BAD AROLSER SOCIAL-CUP NORDHESSEN EINGESPIELT
Zehnte Auflage bringt Rekord-Erlös
von Stefani Schütz
Dr. Dieter Fink, Vorsitzender der Krebsprojekthilfe Kassel e. V., freute sich über die üppige
Spende von 7.550 Euro, die diesmal Kindern
der ambulanten Palliativversorgung im Klinikum Kassel zugute kommt. „Jetzt haben wir
die Grenze von 40.000 Euro geknackt“, verkündete die Initiatorin stolz, die den Erlös in
den vergangenen zehn Jahren verschiedenen
Förderprojekten hatte zukommen lassen.
Daume/Smerling Bruttosiegerinnen
Bei der Siegerehrung waren 34 Preise zu vergeben, die alle von Firmen und Privatpersonen
gesponsert worden waren. Großen Beifall gab
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es für die Waldecker Bruttosiegerinnen Ruth
Daume und Andrea Smerling, die nun eine Woche in einem attraktiven Audi-Sportwagen
durch Nordhessen fahren dürfen. Das Autohaus Ostmann hatte den Preis zur Verfügung
gestellt. Die Preise der Klasse A gingen an die
Arolserinnen Elisabeth Schreiner und Dr. Merle
Clasen, gefolgt von Waltraud Schlott und Gaby
Thurner aus Waldeck. Dahinter platzierten sich
die Wissmannshoferinnen Dr. Roswitha Jung
und Dagmar Hess-Jaidhauser sowie Brigitte
Brühbach und und Helga Stahlberg, Hanne
Brandt und Helga Lohstöter.
Die B-Gruppe entschieden Karin Wiegand und
Gabriele Milani für sich. Angelika von Messenhausen und Heidemarie Lehmann wurden
Zweite vor Doris Limbecker-Brede und Karla
Kurz-Gertenbach, Beate Wetekamp und Beate
Kausch, Marion Siebert und Christa Lotter.
In der Klasse C hatten Kerstin Rath und Martina Scheele die Nase vorn. Die nächsten Plätze
belegten Waltraud Mühlke und Renate Schaal,
Hannelore Benke und Marie-Luise Schmitz,
Doris Dietz und Ellen Herrmann, Sieglinde Hölzer und Heide-Marie Geilke.
Die Wertung „Nearest to the Pin“ gewann die
Eschebergerin Eva Morich, die ihren Ball gekonnt auf das Inselgrün spielte und zwei Meter neben die Fahne legte. Den Longest Drive
schlug Brigitte Brandt. „Mit Freude Gutes
tun.“ So lautete Ute Vehrs-Schmidts Slogan
während der vergangenen zehn Turniere rund
um den Social-Cup Nordhessen. Das ist ihr
stets hervorragend gelungen!
Nach der Siegerehrung nahmen die Bruttochampions
Ruth Daume und Andrea
Smerling ihren schmucken
Audi-Sportwagen unter die
Lupe, mit dem sie dank des
Sponsors Autohaus Ostmann
nun eine Woche auf Nordhessens Straßen unterwegs
sein werden. Mit dabei Initiatorin Ute Vehrs-Schmidt, Anlagenbetreiber Andreas Motyl und Clubpräsident Wolfgang Amberg.
Fotos: Stefani Schütz
Zur zehnten Auflage des Social-Cups Nordhessen hatte Initiatorin Ute Vehrs-Schmidt auf
die Anlage am Twistesee eingeladen. Für den
guten Zweck gingen Anfang Mai 80 Spielerinnen aus Bad Arolsen, Bad Wildungen, Gut
Escheberg, Gut Wissmannshof, Bad Wilhelmshöhe, Bad Driburg, Waldeck, Westheim, Sylt
und Rügen auf die Runde. Gespielt wurde der
traditionelle Vierer mit Auswahldrive, zu dem
sich die Bad Bahnen in hervorragendem Zustand präsentierten. Der Chef der Betreibergesellschaft, Andreas Motyl, stellte den Platz
einmal mehr kostenfrei zur Verfügung. Clubpräsident Wolfgang Amberg dankte VehrsSchmidt für ihren unermüdlichen Einsatz im
Sinne besserer Versorgungs- und Lebensqualität krebskranker Kinder, Jugendlicher und Erwachsener in der Region.
Präzision nicht
nur beim Golfen!
Reise
DENNIS HILGENBERG BEGLEITET GRUPPE NACH ST. ANDREWS
Die Heimat des Golfsports
Foto: nh
Acht Nordhessen vor
der historischen Kulisse: (hintere Reihe
von links) Heinz Körner, Christiane
Schneider und Steffen Schneider sowie
(vordere Reihe) Werner Vaupel, Gräfin
Karin Rothkirch, Dennis Hilgenberg, Christine Martin und Dr.
Hans-Friedrich Koch.
Außerdem gehörte
Gerd Salfer zu der
Reisegruppe.
Es gibt viele exklusive Ziele für attraktive
Golfreisen. Aber nur eine Destination darf sich
als DIE Heimat des Golfsports bezeichnen: das
legendäre schottische St. Andrews. Dorthin
führte der Gudensberger Pro Dennis Hilgenberg eine neunköpfige Gruppe aus der Region.
Täglich trainierten die Nordhessen unter der
Regie ihres Pros im Fairmont Resort. Ihre Runden spielten sie auf den renommierten Torrance und Kitocks Courses in der Bucht von St.
Andrews Bay, die zum Fünfsterne-Resort des
Fairmont Hotels gehören.
Am ersten Tag herrschte eine Windgeschwindigkeit von 55 Meilen. Also galt es, den Ball
flachzuhalten und „unter dem Wind zu bleiben“. Schottland präsentierte sich so zunächst
von seiner rauen Seite und verlangte den Gästen viel ab. Am zweiten Tag wurden die Teilnehmer für ihr Durchhaltevermögen belohnt.
Denn der New Course von St. Andrews zeigte
sich unter glänzenden Bedingungen. Bei
strahlendem Sonnenschein und einem stahlblauen Himmel erlebten die Nordhessen den
grandiosen Platz, der den „Spirit of the Game“
unvergesslich machte.
Darüber hinaus winkten weitere Highlights. So
sahen sich die Besucher den legendären Old
Course an und erhielten Einblicke in das Golfmuseum. Das Abendessen in einem berühmten
schottischen Pub unweit der bekannten Swilcan Bridge mundete hervorragend.
Weitere Reise bereits in Planung
Neben intensiven Trainingseinheiten standen
zusätzliche Runden auf dem Programm. Bei
absoluter Windstille und Sonnenschein ging es
im Polohemd auf die Bahnen des optisch
schönsten Platzes, dem Kitocks Course. Zehn
Löcher direkt an der schottischen Steilküste
entlang boten tolle Ausblicke auf dem Austragungsort des Qualifikationsdurchgangs zu den
British Open.
Zum Finale meinte es Old Tom Morris noch
einmal so recht schottisch mit den Teilnehmern, die aus fünf nordhessischen Clubs
stammten. Bei starkem Wind und noch stärkerem Regen wurde jede Bahn zur Herausforderung. Doch angesichts des internen Turniers
stellten sich alle Aktiven der Aufgabe.
Die Bruttowertung nach vier Runden dominierte der Bad Arolser Heinz Körner. Es folgte Werner Vaupel aus Bad Wildungen. Zum Nettochampion avancierte der Wissmannshofer Steffen Schneider vor der Gudensbergerin Karin
Rothkirch.
Nach dem großen Erfolg dieser Reise will Dennis Hilgenberg daran anknüpfen und demnächst einen weiteren Trip in die Heimat des
Golfsports anbieten. „Wer Interesse hat, möge
sich bei mir in der Golf Academy Gudensberg
melden. Außerdem gibt es im Internet Informationen unter unserer Adresse www.golfparkgudensberg.de“, so der Professional.
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TOPstories
Training
ON THE BEACH: PRO ARNE DICKEL GIBT TIPPS ZUR VON VIELEN GOLFERN UNGELIEBTEN LAGE
Der lange Schlag aus dem Fairwaybunker
von Arne Dickel
Ausgangspunkt: Das ist die normale Position mit dem Eisen 5 beim
Schlag aus dem Fairwaybunker. Sie sehen, meine Füße sind leicht im
Sand eingegraben.
Hier können Sie erkennen, wie ich die Ballposition etwas mehr zum
rechten Fuß hin verändert habe. Das würde bei einer weniger guten Lage Sinn machen, da der Eintreffwinkel des Schlägers am Boden etwas
steiler ist und ich damit zu frühen Bodenkontakt vermeiden kann. Der
Loft des Schlägers wird dabei reduziert. Deshalb wählen Sie eventuell
ein Eisen 6 oder 7 statt des Eisen 5.
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Fotos: Andreas Berthel
Im Einklang mit der
TOPstories
Training
Liebe Leserinnen und Leser,
der Fairwaybunker-Schlag ist mit Sicherheit
keine leichte Sache. Mit einigen kleinen Maßnahmen machen Sie es sich aber deutlich
leichter.
Analysieren Sie die Lage möglichst genau, da
Sie schon hier mit die wichtigste Entscheidung treffen müssen. Spielen Sie den Ball direkt aufs Grün, oder sollten Sie aufgrund der
Balllage oder wegen der Höhe der Bunkerkante
einen kürzeren Schläger nehmen und lediglich
sicher zurück auf das Fairway spielen? Diese
zentrale Entscheidung liegt ausschließlich bei
Ihnen.
Den Ball möglichst direkt treffen
Gern gebe ich Ihnen drei Tipps, damit Sie den
Fairwaybunker-Schlag richtig verstehen. Ihr
Ziel muss es sein, den Ball anders als beim
Grünbunker-Schlag direkt zu treffen. Wir versuchen, den Ball nicht auf einem Sandpolster
herauszuschlagen, da dann zu viel Energie verloren ginge.
Eine weitere Voraussetzung für einen sauberen
Kontakt ist der Eintreffwinkel. Achten Sie darauf, dass der tiefste Punkt Ihres Schwungbogens hinter dem Ball ist. Dann werden Sie einen guten Ballkontakt herstellen können.
Graben Sie sich etwas in den Sand ein – aber
nur etwas, um Ihre Balance besser halten zu
können. Dafür sollten Sie den Schläger etwas
kürzer greifen, damit der Abstand zum Boden
wieder hergestellt ist. Da das ein wenig auf
die Schlaglänge geht, empfehle ich, einen
Schläger mehr zu nehmen.
Als Letztes sollten Sie die Ballposition ein wenig mehr zum rechten Fuß verlagern. Dadurch
treffen Sie den Ball etwas mehr in der Abwärtsbewegung, und es fällt Ihnen deutlich
leichter, den erwünschten Ballkontakt herzustellen!
Viel Spaß beim Üben,
Ihr Arne Dickel.
Position in Richtung Ziel: Der FairwaybunkerSchlag stellt die meisten Amateure vor größere
Probleme. Achten Sie auf ein stabiles Set-Up
und schwingen Sie etwas ruhiger, damit Sie
die Balance halten können.
Hier lässt sich die ausbalancierte Ausholbewegung erkennen. Der Schläger steht in einer
sehr guten Position am Ende des Rückschwungs. Sie erkennen, dass ich eine kontrollierte Bewegung ausführe, da das die maximale Ausholbewegung ist. Nun ist alles vorbereitet, um einen soliden Ballkontakt zu erzeugen.
Hier sehen Sie die Position kurz nach dem
Treffmoment. Die Hüfte ist zum Ziel gedreht
und ein guter Ballkontakt hergestellt.
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GOLFszene
Professionals
WIE PROFESSIONAL BUBBA WATSON DAS US MASTERS SPEKTAKULÄR FÜR SICH ENTSCHEIDET
Durch die Lücke zwischen den Bäumen
Von Tobias Bräuning
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Die üppig gefüllte Trickkiste ganz weit geöffnet: Mit seinem schier unglaublichen Hook sorgte
Bubba Watson in Augusta für die Entscheidung im Stechen.
wusst wissen. Er habe nie einen Gedanken daran verschwendet, jemals das Masters zu gewinnen, so Watson weiter. Nun freue er sich
auf seine Familie.
Oosthuizen gelingt Albatros
Dramatische Ereignisse hatten das Turnier geprägt. So spielten Bo van Pelt und Adam Scott
auf Bahn 16 jeweils Asse. Van Pelts verbuchte
die beste Runde des gesamten Events. Er wurde am Ende 17., Scott Achter.
Oosthuizen schrieb nicht nur als Zweiter Masters-Geschichte. Auf Bahn 2, einem Par 5,
lochte er mit seinem Vierereisen aus 235
Yards zum Albatros ein. Es handelte sich um
das erste Ergebnis dieser Art überhaupt an
dem Loch – und der vierte Albatros insgesamt
in der Historie des Masters.
Foto: nh
Nicht der wieder erstarkte Tiger Woods, Geheimfavorit Rory Mc Ilroy aus Irland oder das
deutsche Ass Martin Kaymer setzten die entscheidenden Akzente beim Masters in Augusta, sondern ein Außenseiter: der Amerikaner
Bubba Watson. In einem spektakulären Stechen siegte er und ließ sich das begehrte grüne Jackett überstreifen.
Watson und Louis Oosthuizen hatten ihre vier
regulären Runden in mit insgesamt 278 Schlägen und damit zehn unter Par abgeschlossen –
wobei Watson bereits die Riesenchance gehabt
hatte, vorzeitig alles klarzumachen. Doch sein
Putt aus drei Metern verpasste das Loch um
wenige Zentimeter, sehr zu seiner Enttäuschung und der der vielen tausend Zuschauer
rund ums 18. Grün.
Am ersten Extraloch, der Bahn 18, spielten
beide Par. So ging es weiter zu Bahn 10 des
Kurses Augusta National. Watson teete als Erster auf und schlug seinen Ball an dem Dogleg
links in den Wald. Viele Beobachter hielten
das für eine Vorentscheidung zugunsten Oosthuizens, der mit zwei Schlägen bis zum Grünrand kam.
Dann folgte eine Sternstunde des Golfsports.
Watson ließ Genialität aufblitzen. Er hookte
den Ball aus dem Wald nach rechts. Dann flog
die kleine weiße Kugel in einer hohen Kurve
Richtung Grün, landete dort und rollte bis
knapp vier Meter zur Fahne.
Das Publikum tobte, Oosthuizen zeigte sich
beeindruckt. Seinen Chip spielte der Südafrikaner zu lang. Der Ball lief über das Grün
hinaus, der Rück-Putt verfehlte das Loch um
einen Meter.
Damit blieben Bubba Watson zwei Putts zum
Sieg. Mit traumwandlerischer Sicherheit machte er den Sack zu.
Als der Ball gefallen war, brach Watson in Tränen aus. Er umarmte Caddie Ted Scott und
dann seine Mutter Molly, ließ seinen Emotionen freien Lauf. „Als ich zwischen den Bäumen stand, erblickte ich eine kleine Lücke.
Auch wenn ich das Grün nicht erkennen konnte, sah ich den Schlag vor meinem geistigen
Auge“, erläuterte der Champion seinen glänzenden Hook. Wenn er frei schwingen könne,
eröffne sich ihm immer eine Chance, egal welcher Schlag notwendig sei, ließ er selbstbe-
GOLFszene
Professionals
PRO ANDREW WINSTANLEY ÜBER SEINE REISE ZUM MASTERS NACH AUGUSTA / TEIL 1
Wenn der Traum Wirklichkeit wird
von Rainer Lomen
Augusta in der wärmenden Frühlingssonne: Hier richtet sich der Blick
auf einen Abschnitt der Bahn 10.
Fotos: Andrew Winstanley
„Seit meinen Kindertagen habe ich davon geträumt, einmal bei den berühmten US Masters
in Augusta live dabei zu sein“, räumt Andrew
Winstanley ein.
Im April ließ der Kasseler Professional seinen
Traum Wirklichkeit werden. So machte er sich
Im Fernsehen kaum erkennbar: Ein enorm welliges Layout prägt zahlreiche Bahnen und Grüns – auch Loch 13.
zu seinem 40. Geburtstag im April selbst das
allerschönste Geschenk. Langjährige Freunde
des gebürtigen Liverpoolers wie Jim Teate leben unweit von Augusta, in Atlanta (Georgia)
sowie in Jacksonville in South Carolina. Sie
vor Ort zu besuchen, wäre allein Anreiz genug
Selbst Marschalls brauchen gelegentlich mal eine kurze Pause – wie die
Spieler und Zuschauer auch.
gewesen. Doch zwei weitere Ziele fügte der
Golflehrer hinzu: eine Proberunde der US Masters zu beobachten und die 18 Bahnen im renommierten Atlanta Athletic Club zu spielen,
dem Heimatplatz der Golflegende Bobby Jones.
Vor imposanter Kulisse: Berichterstatter Andrew Winstanley kommt an
Bahn 16 ins Bild, einem Par 3.
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Professionals
Wo fliegt der kleine weiße Ball denn eigentlich? Tiger Woods nach einem Schlag aus dem Bunker.
Richtige Seite der Fahne
Von Düsseldorf flog Winstanley nach Miami.
Dort übernahm der Wahl-Nordhesse seinen
Mietwagen und fuhr sechs Stunden die Ostküste von Florida hinauf nach Jacksonville. Dort
verbrachte er einige Tage zusammen mit seinen Freunden.
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Skimming: An diesem Loch lassen die Professionals den Ball auf der Proberunde mitunter über’s Wasser gleiten.
Dann trat er die vierstündige Fahrt nach Augusta an, wo sich rund 1.000 Mitarbeiter während der Masters um den Platz und das Turnier
kümmern. „Dort anzukommen, war für mich
sensationell, einfach umwerfend“, erklärt
Winstanley den emotionalen Moment mit
leicht stockender Stimme. Tränen habe er in
den Augen gehabt, als er am nächsten Morgen
um 8.00 Uhr gemeinsam mit mehreren tausend Zuschauern und seinem 350 Dollar teuren Ticket durch das Eingangstor gegangen
sei, räumt der 40-Jährige ein.
Die dortige Atmosphäre sei fantastisch, kaum
mit Worten zu beschreiben. „Welcome to the
Professionals
Dynamischer Aufschwung: Der frühere Weltranglisten-Erste beim Training auf der Driving-Range.
Masters“ – so wird jeder Besucher persönlich
begrüßt, wenn er eintritt und seinen individualisierten Tagespass erhält.
Eine solch’ unglaublich akribisch gepflegte
Anlage, dessen Club 318 handverlesene Mitglieder umfasst, hatte der bereits weit gereiste Engländer zuvor noch nie irgendwo rund um
GOLFszene
Die grüne Augenweide: Eine perfekt gepflegte Anlage präsentiert Augusta den Zuschauern aus aller Welt.
den Globus erlebt. Der Rasen erinnert mehr an
einen Teppich als an ein Stück Natur.
„Was man darüber hinaus am Fernsehschirm
nicht wahrnimmt, ist, wie enorm wellig das
Layout der Bahnen und Grüns ist, wie stark es
hinauf und wieder herunter geht“, macht er
deutlich und verweist auf die Bahnen 3, 5 und
6 in Wilhelmshöhe. Es gebe kaum ein ebenes
Fairway. „Wer seinen Ball dort auf die falsche
Seite der Fahne platziert und einen Putt bergab oder mit viel Break spielen muss, der hat
mitunter ein großes Problem“, so Winstanley.
Soweit der erste Teil des Berichts aus Augusta.
Im nächsten Heft geht es weiter.
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GOLFszene
Turniersport
DIE BAD WILDUNGER ERÖFFNEN IHRE SAISON MIT DEM TRADITIONELLEM OSTERVIERER
Knusprige Kartoffelpuffer als Doping
von Carmen Rhein
Bei kühlen Temperaturen gingen 40 Aktive zur
Bad Wildunger Saisoneröffnung an den Start.
Gespielt wurde ein Vierer mit Auswahldrive.
Nach neun Löchern freuten sich die Teilnehmer auf die Rundenverpflegung. Zum Aufwärmen wurde frischer, heißer Kaffee und Tee gereicht. Knusprige Kartoffelpuffer mit Apfelmus
und Bananen dienten der Stärkung.
Das legale „Doping“ wirkte bei Gerd und Wolfram Lesch am besten. Das Team gewann die
Bruttowertung mit 23 Punkten. Auf Rang 2
kamen Hans Eisenacher und Timo Rasmus
(22).
In der Klasse A hatten Uschi und Rudolf Mensing mit 36 Zählern die Nase vorn. Es folgten
Werner Schrauf und Marius Radulescu (31).
Die B-Gruppe dominierten Karsten Meyfarth
und Jörg Gercke (37). Zwei Punkte weniger
verbuchten Augusta und Johannes Meyer (35).
Sie waren die Champions des Bad Wildunger Oster-Vierers. Selbst die empfindlich kalten Temperaturen zum Saisonstart konnten die Aktiven nicht beeindrucken.
BJÖRN UND KLAUS-DIETER SCHMIDT GEWINNEN DAS AUFTAKTTURNIER AUF DEM GUT
Ein Festival der Escheberger Ehepaare
von Albert Klein
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Björn und Klaus-Dieter Schmidt siegten mit 31
Zählern im Bruttoklassement.
Die längsten Abschläge verbuchten Renate Eskuche und Dr. Michael Spallek.
Foto: Carmen Rhein/nhß
Den Golfern ist fast jedes Wetter recht – insbesondere dann, wenn die neue Saison beginnt. Das stellten die Teilnehmer des Escheberger Frühlingsturniers unter Beweis. Bei frischen und kühlen Temperaturen gingen die
Flights auf die Runde, um den Chapman-Vierer
auszuspielen. Die Klasse A dominierte das
Ehepaar Spallek mit 38 Punkten vor dem Ehepaar Eskuche (37) und Dr. Wolfgang Ohlenmacher/Robert Pötter (37), die im Stechen unterlagen. Als Sieger der B-Gruppe ließ das
Ehepaar Lotter (36) feiern. Es folgte das Ehepaar Schmidt (33) vor Manfred Reuter und Albert Klein (33). Mit 41 Zählern zeigten sich
Vater und Sohn Chapman – nicht zu verwechseln mit den Erfindern des gleichnamigen Vierermodus – in glänzender Form und gewannen
die Klasse C. Das Ehepaar Herrmann (39) belegte den zweiten Platz, gefolgt vom Ehepaar
Peckmann (36).
GOLFszene
Turniersport
ROUTINIERS LEHMANN UND LOHR TOP BEI SECHSTER AUFLAGE DER KIRIX OPEN
Vom Grün zur renommierten Kunstschau
von Dr. Sandra Mintz
Sommerliche Temperaturen herrschten und die
Sonne strahlte, als die sechste Auflage der Kirix Open, ein Vierer mit Auswahldrive, über die
Wilhelmhöher Bühne ging. Rolf Kieckebusch,
Vorstand des Sponsors Kirix Vermögensverwaltung AG, begrüßte mehr als 50 Duos – eine
Rekordbeteiligung trotz des gleichzeitig laufenden Kassel Marathons.
Auf dem vom Team um Stewart Macintosh hervorragend gepflegten Platz zeigten die Routiniers Werner Lehmann und Gerhard Lohr mit
83 Schlägen die beste Bruttoleistung. Sie
siegten vor Spielführer Dr. Stefan Heine und
Frank Beisheim (87) sowie Christa und Dr. Volker Bornscheuer (ebenfalls 87).
Im Netto-Klassement gelang dem 18-jährigen
Leonard Kieckebusch zusammen mit dessen
Onkel Martin Kieckebusch eine tolle 62er-Runde. Da beide außer Konkurrenz spielten, ging
der Sieg an Mechthild Gustav und Hans-Josef
Kloppenburg (64). Nach Stechen belegten
Werner Frensel und Javier Morato-Polzin (64)
Platz 3, gefolgt von Hiltrud und Wolfgang
Schwarz (66).
Die Champions freuten sich über DocumentaTagesgutscheine. Das Kirix-Management versprach, auch 2013 sein beliebtes Turnier zu
veranstalten. So ließen die Teilnehmer das
Event entspannt beim traditionellen Spargelbuffet der Familie Heuertz ausklingen.
Erfahren, unabhängig und umsichtig in Sachen Vermögensverwaltung: Über das gelungene KirixEvent freuten sich nach der Siegerehrung (v.l.) Werner Frensel, Gerhard Lohr, Dr. Stefan Heine,
Mechthild Gustav, Hans-Josef Kloppenburg, Rolf Kieckebusch, Leonard Kieckebusch, Martin Kieckebusch, Werner Lehmann und Javier Morato-Polzin.
Foto: Dr. Sandra Mintz
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GOLFszene
Speedgolf
DER KASSELER DR. BURKHARD MAI ÜBER SEINE LEIDENSCHAFT SPEEDGOLF / TEIL 2 DER SERIE
Ein einziger Schläger reicht völlig aus!
von Dr. Burkhard Mai
Es darf durchaus ein älterer Ball sein
Grundsätzlich kann jeder Schläger genommen
werden. Beschränkt man sich auf einen Schläger, kommen Hölzer nicht in Frage.
Es gibt Spieler, die in jede Hand einen Schläger nehmen und damit laufen. Allerdings muss
man dann immer vor dem Schlag einen Schläger ablegen, was wegen des Bückens lästig
ist.
Man kann die Auswahl des Schlägers variieren,
je nachdem mit welchem Schläger man üben
möchte, etwa das Eisen 6 für sichere Fairwayschläge. Da man im Lauf der Runde je nach
Handicap in kurzer Zeit zum Beispiel 120 Mal
hintereinander mit dem gleichen Schläger
spielt, ist es erstaunlich, welche Präzision und
Sicherheit man in kurzer Zeit erlangt. Es erscheint mir bemerkenswert, dass es oft ge-
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Dr. Burkhard Mai: „In der Dämmerung macht
es mitunter Sinn, Leuchtbälle zu verwenden.“
lingt, mit einem Schläger pro Loch nur einen
bis drei Schläge mehr zu benötigen als sonst.
Ich persönlich bevorzuge das Eisen 9. Damit
sind zwar die Abschläge nicht so lang, und
man muss am Anfang öfter schlagen, um Länge zu gewinnen. Aber man kann damit gut
kontrollierte Schläge bei kürzeren Distanzen
ausführen – sogar aus dem Bunker, wenn es
sein muss. Auch kann man den Ball aus dem
Bunker herausnehmen und auf das Fairway legen, wenn einem der Sand zu hart ist und
man Bunkerschläge vermeiden möchte.
Im Hinblick auf die Bälle bieten sich solche
zweiter Wahl an, die man im Turnier oder im
normalen Spiel nicht mehr benutzen will. Bei
normalem Wetter und Licht eignen sich weiße
Bälle gut. Bei Frost und Raureif sind auch rote
Bälle gut zu sehen. Der gelbe Ball ist im
Herbst in den gefärbten Blättern oft nicht gut
zu erkennen. Wenn man in die „Pampa“ geschlagene Bälle nicht suchen möchte, ist es
ratsam, solche Exemplare zu nehmen, deren
Verlust man leicht verschmerzen kann. Man
möchte sich ja bewegen und nicht lange Bälle
suchen, auch um nicht aus dem Rhythmus zu
kommen oder auszukühlen.
In der Dämmerung macht es mitunter Sinn,
Leuchtbälle zu verwenden. Diese sind transparent. Man legt einen Kaltlichtstab ein, der
durch eine chemische Reaktion Licht erzeugt.
Einen Entfernungsmesser mitzunehmen, ist sicher übertrieben. Ein Trolley erlaubt nicht den
Einsatz der Arme beim Laufen und belastet
den Körper unsymmetrisch, was zu Verspannungen führt. Ein umgehängtes kleines Schlägerbag ist bei mehreren Schlägern denkbar,
würde mich aber wegen des Klapperns stören.
Fotos: nh
In der Nähe des Grüns angekommen, gilt es,
mit dem passenden Schläger und besonderer
Technik kurze Distanzen zu überwinden. Dazu
stellt man den Schläger weit auf und macht
einen pitchartigen Schlag aus dem Handgelenk. Mitunter ist ein ausgeprägter Sidespin
nützlich, wie ihn insbesondere die Tennisoder Tischtennisspieler beherrschen. Alternativ kommt bei Distanzen unter 20 Metern die
klassische Chiptechnik in Frage.
Hat man das Grün bzw. Wintergrün erreicht
und ist nahe genug am Loch, sollte man den
Ball mit der Kante des Schlägers „dünn“ treffen und so putten. Dabei nimmt man, um Zeit
zu sparen, den Ast oder die Fahnenstange
nicht aus dem Loch heraus. Da das Wintergrün
unregelmäßig und holprig ist, reicht es aus
meiner Sicht vollkommen aus, den Ball wenige
Zentimeter dicht am Loch zu platzieren.
Divots auszuschlagen, ist zu vermeiden. Auf
der einen Seite möchte man den Platz auch in
der kalten Zeit schonen. Andererseits bringt
einen das Zurücklegen eines Divots, was immer sorgfältig geschehen sollte, leicht aus
dem Laufrhythmus.
In der kalten Jahreszeit liegt der Ball oft nicht
optimal – zum Beispiel in einer Pfütze, im
Matsch oder auf sehr dünnem Rasen. Insofern
ist es empfehlenswert, ihn bequem auf ein
Grasbüschel zu legen, sodass es nicht spritzt
und man kein Erdreich mit herausschlägt.
Speedgolf
Kleine Gürteltrinkflaschen mitnehmen
Die Bekleidung hängt vom Wetter ab. Wenn es
leicht regnet und nicht zu kalt ist, braucht
man keinen wasserdichten Schutz, wie er auch
beim Joggen nicht erforderlich ist. Im Regen
ist die semipermeable Laufsportkleidung ideal.
Im Regelfall wird einem viel wärmer als beim
normalen Golfspielen. Eine Mütze oder ein
Stirnband sind bei Temperaturen unter acht
Grad empfehlenswert, ebenso zwei Wintergolfhandschuhe.
Ein Schal ist zumeist entbehrlich. Wenn es
feucht ist, und in den Wintermonaten, eignen
sich wasserfeste halbhohe Stiefel mit kräftigem Profil. Sinnvoll sind auch Rasenfußballschuhe mit vielen breiten Noppen. Bei
schlechtem Matschwetter bevorzuge ich einen
wasserfesten Arbeitsstiefel, den ich für wenig
Geld im Baumarkt bekommen habe.
Bei Kälte trage ich links und rechts gefütterte
Handschuhe. Wegen der hohen Schlagfrequenz
ist man sehr schnell mit dem neuen Greifgefühl vertraut. Bei trockenem Wetter kann man
normale leichte Laufschuhe mit kräftigem Profil wählen. Oder man nimmt einen schon abgetragenen alten Golfschuh.
Neue Golfschuhe sind aus meiner Sicht zu
schade, die Spikes dürften beim Joggen auf
den Wegen zu sehr verschleißen. Nützlich sind
lange warme Socken, in die man die Hosenbeine hineinschieben kann, dann wird die Hose nicht allzu verschmutzt. Bei warmem Wetter empfiehlt es sich, kleine Gürteltrinkflaschen mitzunehmen. Praktisch finde ich auch
ein sogenanntes Skiwimmerl als Täschchen für
Bälle.
Speedgolf als Wettkampfsport
Soweit Teil 2 der Serie. Im nächsten Heft beschäftigt sich Dr. Burkhard Mai mit Sicherheitsaspekten und der Möglichkeit, Speedgolf
als Wettkampfsport zu betreiben.
GOLFszene
Charity
GUTER ZWECK: OBERAULAER TURNIER BRINGT SPENDE FÜR BAD HERSFELDER MEDI-KIDS
Andy Möller wie damals bei der Eintracht
von Thorsten Sindel
Dass sie mit größeren Fuß- und Handbällen
eindrucksvoll umzugehen wissen, haben die
Asse in ihrer Karriere als Spitzensportler bereits vielfach unter Beweis gestellt. Jetzt
zeigten die ehemaligen Fußball-Profis und
Handball-Nationalspieler in Oberaula, dass sie
den Umgang mit den kleineren Golfbällen fast
ebenso perfekt beherrschen.
Beim Charity-Turnier boten die Kicker Uwe
Bein, Andy Möller, Kalle Riedle, Steffen Herzberger, Jens Keller und Matthias Scherz sowie
der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Manfred
Schmidt, die Handballer Kurt Klühspiess und
30
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Michael Roth, unterstützt von Skilanglauf-Legende Jochen Behle und Herbert Appel von
der Sparkassen-Versicherung, nicht nur guten
Sport, sondern auch ein großes Herz: Sämtliche Startgelder und Erlöse der Tombola kommen den Medi-Kids, dem Förderverein der Kinder- und Jugendklinik Bad Hersfeld, zugute.
Die Einrichtung, die sich um das Wohl der
jüngsten Patienten in der Kreisstadt kümmert,
freut sich auf einen vierstelligen Betrag und
den Besuch einer hochkarätigen Delegation
der Spitzensportler.
Auch wenn die Gewinner der Veranstaltung so
eigentlich schon vor dem ersten Abschlag
feststanden, gingen die ehemaligen FußballProfis und Handball-Cracks auf Einladung von
Schatzmeister Arno Seelen und Uwe Bein gemeinsam mit Aktiven aus nordhessischen
Clubs und jeder Menge sportlichem Ehrgeiz
auf die 18 Bahnen.
Der ehemalige Eintracht-Spieler Andy Möller
zeigte glänzende Form und stieg mit 41 Punkten zum Sieger auf. Es folgten die Lokalmatadoren Bodo Abt und Uwe Koch vor den ExProfis Kalle Riedle, Uwe Bein und Matthias
Scherz.
Fotos: Frank Gerhard
Die ehemaligen Spitzensportler (v.l.) Steffen Herzberger, Kalle Riedle, Manfred Schmidt, Andy Möller, Matthias Scherz, Jens Keller, Kurt Klühspiess,
Uwe Bein, Michael Roth, Jochen Behle und Herbert Appel von der Sparkassen-Versicherung golften für den guten Zweck.
GOLFszene
Turniersport
KASSELER MÄDCHEN VIERTE IN BAD VILBEL
Im Regionalfinale
von Astrid Witte
Die Wilhelmshöher Mädchenmannschaft verbucht einen unerwarteten
Erfolg: Mit dem sensationellen vierten Platz beim Ausscheidungsturnier
in Bad Vilbel schafften die Youngster auf Anhieb die Qualifikation zum
Regionalfinale der Deutschen Mädchen-Mannschaftsmeisterschaften AK
18 und jünger. Das Event findet in Lich statt.
Erst vergangenes Jahr war die erste Mädchenmannschaft Nordhessens
vom Kasseler Club gegründet worden. Ein richtiger Schritt, wie die Talente bei ihrem ersten Mannschaftswettkampf unter Captain Astrid Witte eindrucksvoll bewiesen. Mit von der Partie waren Clarissa von Stosch
(Jahrgang 1998), Anneka Schmidt (1997), Karen Schmidt (2000), Darleen von Stosch (2000 ) und Laura Kölsch (1999).
Bei großer Hitze setzten sie sich auf den 18 Bad Vilbeler Bahnen durch
– einem attraktiven Platz mit vielen Wasserhindernissen. Die Wilhelmshöherinnen platzierten sich vor den Teams der Clubs Pfälzerwald, Hanau, Neuhof, Aschaffenburg und Spessart. Nur die Cracks der Clubs
Frankfurt, Kronberg und Hof Hausen lagen vor den Nordhessinnen.
Als beste Kasselerin zeigte sich Clarissa von Stosch. Sie verbesserte ihr
Handicap von 8,8 auf 8,0.
Nun werden die Mädchen in Lich antreten. Dort dürften die Bedingungen wesentlich härter sein. Denn es müssen 36 Bahnen an einem Tag
gespielt werden: vormittags zwei Vierer und nachmittags vier EinzelZählspiele. Damit wird jede Aktive acht Stunden Golf spielen – unterbrochen von einer kurzen Pause!
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GOLFszene
Reise
WISSMANNSHOFER HERREN UND SENIOREN REISEN ZUM SAISONSTART NACH MARBELLA
An Esthers Bar winken doppelte Brandys
von Kurt Weiland
Jeweils 36 Mitglieder der Wissmannshofer Herren- sowie der Seniorenrunden reisten erneut
zum Saisonstart für eine Woche an die Costa
del Sol. Auch diesmal zeigte sich der Wettergott von der sonnigen Seite und spendierte
angenehme Temperaturen.
Organisiert von Hans-Joachim Treichel und
Kurt Weiland, standen jeweils sechs Runden
auf dem Programm. Bei den Herren überwogen
Einzeldurchgänge im Stableford-Modus, während die Senioren diverse Scramble-Partien
spielten. Die Stableford-Ergebnisse lagen zumeist im Rahmen der Pufferzonen. Demgegenüber erreichten die Scramble-Teams häufig Resultate unter Par. Nach den abendlichen Siegerehrungen im Hotel ließen die Aktiven ihre
Runden Revue passieren und diskutierten die
Ereignisse intensiv.
Bereits über 100 Buchungen für 2013
Erwähnenswert war darüber hinaus ein Beinahe-Albatros. Ein Akteur spielte seinen zwei-
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Die Vorfreude auf den ersten Abschlag steht dem Quartett schon ins Gesicht geschrieben (v.l.):
Kurt Weiland, Jürgen Paul, Wilfried Hess und Hermann Schön.
ten Schlag an einem 520 Meter langen Par 5
fantastische 80 Zentimeter neben das Loch.
Die Frage nach dem potenziellen Eagle ließ er
anschließend unbeantwortet...
Abseits der Bahnen sorgten die beliebten PilPil-Essen für Furore. Daneben fanden die
abendlichen Meetings an Esthers Bar sehr viele Fans – kein Wunder, waren die dortigen
Brandy-Gläser immer gleich mindestens doppelt gefüllt! Beim Nachtreffen im Landhotel
Niestetal folgten die Ehrungen der Gesamtsieger und der Dank an die Organisatoren. Die
Listen für die Fahrt im kommenden Januar
waren bereits mit 45 Anmeldungen für die
Herren und 63 Buchungen bei den Senioren
geschlossen – und die Vorfreude riesig!
Jeweils sechs Golfrunden spielten die beiden Wissmannshofer Gruppen in Marbella.
Fotos: nh
Regelanfrage an den Verband gerichtet
Ein Vorkommnis ließen die Wissmannshofer
letztendlich gar von drei hochrangigen Mitgliedern der Geschäftsstelle des Deutschen
Golfverbandes klären. Der strittige Fall hatte
folgenden Verlauf genommen: Im ZweierScramble spielte Walter R. seinen Ball bergauf
in Richtung eines nicht einsehbaren Grüns.
Sein Partner Horst K. traf ebenfalls das Grün.
Auf dem Grün angekommen, war nur der Ball
von Horst K. zu sehen. Trotz intensiver Suche
wurde der Ball von Walter R., der auch auf
dem Grün hätte liegen müssen, nicht gefunden. Kurt W., dessen Ball auch auf dem Grün
lag, lochte ein und fand den Ball von Walter
R. im Loch.
Die Frage: War die Bahn durch den direkt eingelochten Ball von Walter R. abgeschlossen?
Oder galt der Ball von Horst K., der als Spielball bestimmt worden war, um damit die Bahn
zu beenden?
Da selbst das Regelbuch diese Frage nicht beantwortete, wandte sich Kurt W. an den DGV.
Inoffiziell, da der Scramble-Modus keine offiziellen Regeln kennt, riet der DGV, den direkt
gespielten Ball zu werten – was auch in Marbella geschehen war!
Turniersport
GOLFszene
HDI-GERLING: PETER-RAY CHAPMAN SORGT FÜR DAS SPORTLICHE HIGHLIGHT IN OBERAULA
Wo ist die prägnante Baumgruppe geblieben?
von Rainer Lomen
Fotos: n
Die Wissmannshoferin Sigrid Lückert gewann
die Bruttowertung der Damen vor Lieselotte
Baum und der Kasselerin Dr. Kristina Schäfer.
Die unvermeidlichen Eisheiligen meldeten sich
beim Oberaulaer HDI- Gerling-Turnier mit beißender Kälte und heftigen Regengüssen zu
Wort. Umso eindrucksvoller war Peter-Ray
Chapmans Leistung zu bewerten. Von den widrigen äußeren Verhältnissen, die die vom winterlichen Schneepilz beeinträchtigten Grüns
noch verschärften, ließ sich der Escheberger
überhaupt nicht beeindrucken und sammelte
glänzende 30 Bruttozähler.
Zum Bruttochampion avancierte Chapman
gleichwohl nicht. Das hing jedoch weniger mit
seiner überzeugenden Leistung zusammen als
mit dem Umstand, dass der Nordhesse selbst
zum Team der Gastgeber um Giuseppe di Giglio und Dirk Pfaffenbach zählte und deshalb
seinen Gästen bei der Siegerehrung sportlich
fair den Vortritt ließ.
So gewann Malte-Frederik Sturm aus Bad Salzuflen mit 28 Punkten das Bruttoklassement
der Herren. Es folgten der Dillenburger KaiUwe Georg und Hans-Günther Jakob aus Waldeck. Bei den Damen hatte Sigrid Lückert die
Nase vorn. Mit 16 Zählern gewann die Wissmannshoferin vor Lieselotte Baum und der
Kasselerin Dr. Kristina Schäfer.
Dieses optische Highlight gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Die so prägnante Baumgruppe mitten auf Fairway 16 hat, von einer Krankheit gezeichnet, entfernt werden müssen. Schade,
ist sie doch stets ein Blickfang gewesen!
Leckeres aus dem Hause Paetzel
Die Klasse A dominierte ein Dillenburger. Mit
34 Punkten siegte Kai-Uwe Georg. Es folgten
Friedrich Flemming aus Praforst und der Kasseler Rainer Lomen. Als Bester der B-Gruppe ließ
sich Dr. Manfred Plass (34) feiern. Der Mainzer
rangierte vor Dr. Kristina Schäfer und dem
Escheberger Marcus Baum.
Mit großartigen 50 Punkten war Jan Trouvain
das Maß der Dinge in der Klasse C. Hinter dem
aktiven aus dem Fichtelgebirge platzierten
sich zwei Dillenburger. Es waren Uwe Georg
sowie Barbara Kessler.
Die Longest Drives verbuchten der Escheberger
Dr. Frank Döring (225 Meter) und Beate Borchert (185 Meter) vom Club Rhein-Main. Am
nächsten zur Fahne landeten die Bälle des
Winneroders Sebastian Lasanczyk (2,93 Meter)
und der Hardenbergerin Katharina Turko (3,01
Meter). Auf der Runde mag sich mancher Aktiver verwundert die Augen gerieben haben.
Denn das Oberaulaer Signature Hole sah vor
nicht allzu langer Zeit noch gänzlich anders
aus. Nun ist die so prägnante Baumgruppe,
die mitten auf dem Fairway der Bahn 16
thronte, verschwunden. Schade, ist sie doch
stets ein Blickfang gewesen!
Zum Abschluss verwöhnten die Gastgeber alle
Aktiven mit einem tollen Buffet. Die neuen
Oberauler Gastronomen Matthias und Antje
Paetzel erhielten dabei hervorragende Kritiken.
Auszeichnung als Flottenversicherer
Apropos gute Kritiken: Über die Auszeichnung
als „Bester Flottenversicherer 2012“ durfte
sich HDI-Gerling kürzlich freuen. Bereits zum
vierten Mal gewann das Unternehmen den
Preis einer Fachzeitschrift, deren Leser zur Abstimmung aufgerufen worden waren. In einer
knapp dreimonatigen Online-Abstimmung hatten sie in 13 Fahrzeugkategorien sowie neun
Produkt- und Dienstleistungsbereichen die
besten Fahrzeuge, Produkte und Dienstleister
bestimmt.
„Das Vertrauen der Leser zeigt, dass wir mit
unseren Produkten und unserem Service im
Flottenbereich auf dem richtigen Weg sind“,
bedankt sich Frank Liesen, Leitung Kraftfahrt
Firmen bei HDI-Gerling.
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GOLFszene
Story
FORTSETZUNG DES BEITRAGS VON VERA KRUG VON EINEM ÜBER EINE SKURRILE BEGEGNUNG
Fuchs, hast Du meinen Ball gestohlen?
von Vera Krug von Einem
„Leg ihn dort ab!“ schrie ich laut über das
Wasser hinüber. Er schaute mich wieder mit
seinen grünen Augen unverwandt an, den Ball
im Fang. Dann legte er ihn ab und verschwand.
Ich war danach sehr nachdenklich. Der Fuchs
verhielt sich nicht wie ein wildes Tier. Er
schien mich verstanden zu haben.
Aber ich wollte jetzt mehr über ihn und seine
Familie wissen. Vor allem: Wohin eigentlich
verschwanden die Golfbälle – die Titleists,
Noodles, Shamps, Cranes, Top Flites, Ultras
und wie sie alle heißen?
Teure Bälle. Bälle, an denen der Golfer sein
Herz verloren hatte, wie auch Billigbälle vom
Discounter, die treu ihren Dienst getan und
die schlechten Schläge des Anfängers geduldig
über sich hatten ergehen lassen. Und auch
solche Bälle, die teilweise schon einige Tage
im See verbracht hatten, bevor sie herausgefischt, gereinigt und erneut an den sparsamen
Golfer verkauft worden waren...
Mit den Hunden im Wald unterwegs
Ich erwähnte sie schon, meine zwei Terrier,
Hardi und Boitzi, wie ich sie nenne. Sie sind
kleine Jagdhunde und, sobald sie im Wald losgelassen werden, schnell auf der Spur des Wildes.
Da sollten sie sich jetzt einmal nützlich machen. An einem kalten und nebligen Herbstmorgen fuhr ich zum Club. Diesmal hatte ich
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statt meines Golfbags im Kofferraum die Hunde auf dem Rücksitz.
Der Parkplatz war um diese Zeit noch völlig
leer. So bekam niemand mit, was ich dort zu
früher und recht unwirtlicher Stunde trieb.
Hardi sprang bereits ungeduldig hin und her,
und ich musste mal wieder beide anherrschen
zu warten, bis ich ihnen ihre Leinen umgelegte hatte. Ich entschied mich für die Zippleinen, mit denen die Hunde mit einer Reichweite von fünf Metern ausschwärmen können.
Denn heute galt es, eine Aufgabe zu erfüllen:
Sie sollten den Fuchsbau finden und vielleicht
auch den Schatz, die erbeuteten Golfbälle.
Ich musste nur einige hundert Meter gehen,
bis ich den Wald erreichte, der direkt an das
Fairway 8 grenzt. Dorthin war Papa Fuchs verschwunden, nachdem ich ihm den Ball auf
Grün 7 geschenkt hatte.
Meine Hunde konnten an der Leine vorausziehen. Hardi zog wieder einmal kräftig und röchelte, weil er sich fast selbst erwürgte. Heute
ließ ich ihn gewähren, denn er sollte den
Fuchs suchen.
Boitzi hopste, so wie es seine Art war, noch
unbekümmert auf drei Beinen vor mir her. Mal
wechselte er von dem linken auf das rechte
Hinterbein, um jeweils das andere zu schonen.
Das war perfektes Haushalten mit den Kräften,
erklärten wir dieses typische Jack-Russel-Verhalten unseren Freunden, die immer erschrocken fragten, ob er nun lahm sei.
Nicht immer auf der richtigen Spur
Plötzlich zog Boitzi an. Ich hatte schon einige
Meter im Wald zurückgelegt, ohne dabei ein
bestimmtes Ziel vor Augen zu haben. Einfach
nur hinein ins Gehölz, die Hunde würden mich
schon ziehen.
Boitzi hatte jetzt eine Spur. Sein hohes, quiekendes, eigentlich nicht wirklich zu beschreibendes Jagdbellen, wie ich es nannte, hallte
durch den einsamen Wald. Seine Nase hatte er
tief auf dem Boden und er zog jetzt wie Hardi
an der viel zu kurzen Leine.
Ich hatte Mühe zu folgen. Äste und Gestrüpp
schlugen mir entgegen, und angewidert wischte ich mir Spinnweben aus meinem Gesicht.
Aber da konnte ich jetzt keine Rücksicht nehmen, ich musste mit auf der Fährte bleiben,
denn es konnte die zum Fuchsbau sein.
Ein Hase sprang plötzlich vor uns auf und
setzte mit seinen hakigen Sprüngen ins Dickicht. Die Hunde wollten hinterher.
„Halt, das ist die falsche Spur“, dachte ich
und hielt die Hunde zurück.
Sie blickten kurz vorwurfsvoll zu mir auf. Aber
da hatte Boitzi schon etwas Neues im Visier.
Er wieperte wieder los, nun auf allen vier Beinen, denn jetzt kam es drauf an!
Wir waren schon eine ganze Weile immer tiefer in den Wald gelaufen. Hier standen Buchen. Zum Glück gab es nur niedriges Gestrüpp, und kein dichtes undurchdringliches
Unterholz hinderte mich daran, meinen beiden
Terriern zu folgen.
Plötzlich wurden die Leinen schlaff. Die beiden Hunde wuselten im Kreis umher und
schnüffelten auf dem Boden. Boitzi schmiss
sich auf den Rücken und wälzte sich genüsslich.
„Oh, nein, das bitte nicht“, dachte ich noch.
Aber da war sein Rücken schon richtig dick
mit grünem Kot eingesudelt, von welchem Tier
auch immer. „Zuhause geht’s in die Badewanne“, fluchte ich in mich hinein und
veranlasste beide weiterzugehen. Noch hatten
sie ihre Aufgabe nicht erfüllt.
Es gab zu viele Spuren hier im Wald, die für
beide verlockend waren. Woher sollten sie
auch wissen, dass sie den Golfballschatz finden sollten. Das konnte ich ihnen ja nun
schlecht klarmachen.
Story
Etwas hinter Farngestrüpp entdeckt
Ich hatte mich mit meinen beiden kleinen
Kampfhunden jetzt fast dem nahegelegenen
Dorf genähert. Schon sah ich die ersten roten
Dachziegel durch die Blätter der Bäume
schimmern und hatte eigentlich die Hoffnung
aufgegeben.
War ja auch eine verrücke Idee gewesen. Aber
Spaß hatte es bisher auf jeden Fall gemacht –
und die Hunde hatten ihren Auslauf gehabt.
Ich hatte einen Augenblick nicht aufgepasst
und stolperte über eine Baumwurzel. Platt lag
ich auf dem kühlen Waldboden und schaute
etwas verdutzt hoch. Die Hunde hatten wenig
Rücksicht genommen, aber etwas gefunden.
Boitzi wühlte vehement mit seinen dicken
Pfoten unter einer Baumwurzel. Hardi sprang
um ihn herum und bellte wie verrückt. Das
machte er immer, wenn sein Bruder „Beute“
gemacht hatte, wie ich es nannte.
Entweder war es ein dicker Ast, mit dem er
kämpfte, oder ein vermeintliches Mäuseloch,
das er meterlang durch den Wald aufwühlen
musste. Hardi bellte dazu.
Aber jetzt erkannte ich in meiner misslichen
Lage – zum Glück, ich war weich gefallen: Der
kleine Hund hatte die Öffnung eines Fuchsbaus entdeckt. Wir waren am Ziel!
Rund herum standen niedrige Tannen. Offenbar hatte hier der Förster eine Schonung angelegt. Einzelne Farne umgaben den abgesägten Baumstumpf, unter dem Familie Fuchs offensichtlich ihre Bleibe eingerichtet hatte.
Ich rappelte mich hoch und schaute mich um,
während sich Boitzi weiter schnüffelnd bemühte, den Baumstumpf auszugraben. Hardi
hatte sich jetzt ein wenig entfernt und schien
Wichtiges hinter den Farnbüschen entdeckt zu
haben. Vorsichtig folgte ich ihm.
Während ich in der linken Hand beide Leinen
der Hunde hielt, bahnte ich mir mit der rechten Hand einen Weg durch das Farngestrüpp –
immer bedacht, nicht in ein Spinnennetz zu
greifen. Denn ich mag Spinnen überhaupt
nicht...
Plötzliches Rascheln im Unterholz
Ich traute meinen Augen nicht: Mein Hund,
auch Füchschen genannt, turnte auf einem
Berg Golfbällen herum. Er schnupperte und
GOLFszene
hob dann genüsslich das linke Beinchen, um
diese Entdeckung zu markieren.
Da lagen sie, die Titleists, Top Flites, Cranes,
Shamps und wie sie alle heißen – ihrer Bestimmung, auf dem Fairway weit zu fliegen,
völlig enthoben und langsam Moos ansetzend.
Jetzt lachte ich schallend auf. Ich war so
glücklich, dass wir diesen Schatz gefunden
hatten. Nicht etwa wegen der nicht ganz unbeachtlichen Werte, die hier lagen. Immerhin
waren es an die hundert Bälle. Sondern, weil
sich meine Ahnung tatsächlich bewahrheitet
hatte. In diesem Moment raschelte es im Unterholz. Erschrocken blickte ich auf, meine
Hunde verharrten: Da standen Papa Fuchs mit
seiner räudigen Lunte und sein Sohn. Sie
schauten mich beide mit ihren schräg stehenden grünen Augen unverwandt an.
Ich bekam eine Gänsehaut. Schnell nahm ich
die Hunde kurz, und wir eilten zurück zum
Golfplatz.
Und was meinen Sie dazu?
Geglaubt hat mir diese Geschichte übrigens
bisher niemand. Glauben Sie sie?
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35
GOLFbusiness
Wirtschaft
DR. SYLVIA KERNKE STEHT NUN AN DER SPITZE DER NORDHESSISCHEN KREATIVEN
Neue Präsidentin für den Marketing-Club
von Rainer Lomen
Bei der Hauptversammlung des Marketingclubs
Nordhessen waren zwei Vorstandspositionen
neu zu bestimmen. Die Zierenbergerin Dr. Sylvia E. Kernke, Marketingberaterin und Coach,
wurde zur Präsidentin gewählt. Kernke löste
Jürgen Reichert ab, Geschäftsführer der Bernhard Starke GmbH, der sein Amt fünf Jahre
sehr engagiert sowie erfolgreich ausgeübt und
aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung
gestellt hatte. Zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied machten die Clubmitglieder
Antje Dittmar. Sie war zuvor bereits im Beirat
des Clubs aktiv gewesen. Die beiden anderen
Vorstandsmitglieder bleiben unverändert in ihrem Amt: Prof. Andreas Mann agiert weiterhin
als Vizepräsident des Marketingclubs Nordhessen, Peter Crones betreut die Finanzen.
Nach der Hauptversammlung des Marketing-Clubs Nordhessen im Kasseler Schlösschen Schönfeld (v.l.n.r): Vizepräsident Prof. Andreas Mann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Antje Dittmar, Finanzvorstand Peter Crones, Präsidentin Dr. Sylvia E. Kernke und der langjährige Präsident
Jürgen Reichert, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte.
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Wirtschaft
GOLFbusiness
WARUM DIE POPULÄRE DOCUMENTA 13 AUCH FÜR DIE KVG EIN GROSSEREIGNIS IST
Spezielle Buslinie zur Weltkunstausstellung
Von Heide-Marie Hamdad
Bis zu eine Million Besucher erwartet die documenta GmbH bei der diesjährigen Weltkunstausstellung. Wie auch immer die Zahlen
am Ende aussehen werden, sicher ist: Jede documenta ist auch für die KVG ein besonderes
Ereignis, denn an allen 100 Tagen und vor allem an den Wochenenden fahren mit den Bussen und Bahnen tausende Fahrgäste mehr als
sonst.
Im Vorfeld jeder Weltkunstausstellung plant
die KVG ihr Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, das sich vor allem an den zentralen
Ausstellungsorten der 100-tägigen Veranstaltung orientiert. Ziel ist es, dass die Orte mit
Bussen und Bahnen von möglichst vielen Besuchern auf kurzen Wegen erreichbar sind.
Bei dieser documenta ist jedoch einiges anders: Erstmals offeriert die KVG im Auftrag der
documenta GmbH mit der d13 eine eigene
Buslinie. Neu ist auch ihr Ringkurs, der mit
Anfangs- und Endpunkt Hauptbahnhof Kassel
die Fahrgäste wie bei einer Sightseeing-Tour
zu allen wesentlichen Standorten bringt.
Das dritte neue Element sind die im Design
der Weltkunstausstellung gestalteten Busse.
So sind diese Fahrzeuge für jeden Besucher
sofort erkennbar und werben zugleich als „rollende Botschafter“ für die documenta 13.
Die Linie d13 startete bereits zum Empfang
der Journalisten am 6. Juni und tourt an jedem Tag der Woche bis zum 16. September jeweils von etwa 9.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Um alle Fahrgäste befördern zu können, hat die KVG
mit Blick auf die Ausstellung zusätzliche Busfahrerinnen und -fahrer vorgezogen eingestellt. Auf der Linie d13 werden jedoch vorwiegend sogenannte FiF eingesetzt: Junge
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich am
Ende ihrer dreijährigen Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb befinden und über englische Sprachkenntnisse verfügen.
Von ihrem Ausgangspunkt Haltestelle „Hauptbahnhof“ vor dem KulturBahnhof nimmt die
Linie d13 Kurs über die im Kasseler Zentrum
gelegene Haltestelle „Rathaus/Fünffensterstraße“ und bietet somit Zugang zu den Ausstellungsorten in der Friedrichsstraße und am
Weinberg. Weiter führt ihr Weg zum Auestadion und von dort über den Auedamm zur Orangerie.
Zur Weltkunstausstellung 13 haben KVG und documenta GmbH Busse im documenta-Design gestalten lassen. Bei der Vorstellung der d13 Linie (v.l.): KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert, documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld und Walter Bien, Leiter des KVG-Bereichs Lokale Aufgabenträger.
Die Ausstellungsorte in der Karlsaue sind so
von der Frankfurter Straße mit den Haltestellen „Am Weinberg“ und „Heinrich-Heine-Straße/Universität“ sowie vom Auedamm aus gut
zu erreichen. Über den Steinweg und die vor
„Neu ist unser Ringkurs, der mit Anfangs- und
Endpunkt Hauptbahnhof Kassel die Fahrgäste
wie bei einer Sightseeing-Tour zu sämtlichen
wesentlichen Standorten bringt“ macht KVGChef Andreas Helbig deutlich.
der Kunsthalle Fridericianum gelegene Haltestelle „Steinweg“ fährt die Linie d13 wieder
zum Hauptbahnhof
Die Eintrittskarten sowie Presse- und Mitarbeiterausweise der documenta 13 gelten als Tickets für diese Linie. Fahrgäste ohne Eintrittskarte oder einen der beiden Ausweise können
die Busse mit einem regulären NVV-Ticket nutzen. Vier Schubgelenkbusse werden regelmäßig auf der Linie fahren und bieten jeweils bis
zu 149 Fahrgästen Platz. Übrigens: Für die
zahlreichen internationalen Gäste bietet die
KVG alle Haltestellenansagen der d13 auch in
Englisch.
Damit die Fahrgäste der d13 komfortabler in
die Fahrzeuge einsteigen können, hat die KVG
vor Eröffnung der documenta zusätzlich zu
den bestehenden die Haltestellen „Gärtnerplatzbrücke“, „Clubhaus CSK 98“, „Orangerie“
und „Steinweg“ provisorisch barrierefrei umgebaut. So können insbesondere Menschen
mit Mobilitätshilfen zu den Kunstwerken gelangen.
Für Rat und Hilfe, vor allem für die vielen
ortsfremden Besucher, ist ebenfalls gesorgt:
An den Wochenenden werden Servicekräfte im
Auftrag der KVG am Kasseler Hauptbahnhof
bereitstehen.
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GOLFbusiness
Wirtschaft
INTERVIEW MIT MARCO SOIKA VOM PRIVATE WEALTH MANAGEMENT DER DEUTSCHEN BANK
Kapitalmarkt-Kompetenz in Reichweite
von Rainer Lomen
In Zeiten wachsender Komplexität der Finanzmärkte sind heute professionelle Beratung und
Expertise besonders gefragt. Durch die unsichere Lage auf den weltweiten Kapitalmärkten
gewinnt dabei für viele Vermögensinhaber die
räumliche Nähe und das Vertrauensverhältnis
zu ihrem Vermögensverwalter an Bedeutung.
Den Trend bestätigt Marco Soika von der Deutschen Bank.
Als Direktor des Private Wealth Management
betreut er zahlreiche Kunden in dieser Region.
Im folgenden Gespräch nimmt er dazu Stellung, welche Strategien derzeit Erfolg versprechend sind.
Herr Soika, können Ihre gut betuchten Kunden in diesen turbulenten Zeiten noch ruhig schlafen?
Das will ich doch hoffen. Natürlich geben die
Nachrichten aus dem Euroraum Anlass zur Sorge. Die bisher eingesetzten Instrumente greifen nicht genug, um die Krise zu beenden.
Trotzdem sind Panik und Aktionismus natürlich der schlechteste Ratgeber.
Raten Sie beunruhigten Anlegern dazu abzuwarten, bis der Sturm vorbeigezogen ist?
Nein, denn gerade in diesen Zeiten besteht
bei Vermögensinhabern ein hoher Gesprächsund oft auch Handlungsbedarf. Es müssen
mögliche Szenarien diskutiert werden, um
zeitnah auf diese Ereignisse reagieren zu können.
Welche Eigenschaften muss ein Vermögensberater aus Ihrer Sicht darüber hinaus mitbringen, um als glaubwürdiger Partner akzeptiert zu werden?
Private wie auch institutionelle Investoren erwarten nicht allein ein umfangreiches Fachwissen. Sie wünschen sich einen Ansprechpartner, den sie gut kennen und dem sie vertrauen. Dabei spielen Faktoren wie schnelle
und zuverlässige Erreichbarkeit sowie Kontinuität in der Beratung eine entscheidende
Rolle.
Nun sind die Vermögensverwaltungen bei
zahlreichen Privatbanken zentral am Hauptsitz des jeweiligen Instituts ansässig – zu-
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„Neben klassischen Anleihen etablieren sich zunehmend Investitionen über attraktiv verzinste
Währungskonten“, berichtet Direktor Marco Soika vom Private Wealth Management der Deutschen Bank.
meist an einem großen Finanzplatz wie
Frankfurt, oft weit entfernt vom Heimatort
des Anlegers. Inwieweit haben Ihre Kunden
ein Problem damit?
Nicht unbedingt. Viele Anleger möchten beispielsweise aus Zeitgründen die Verwaltung
ihres Vermögens in bewährte Hände geben. So
können sie sicher sein, dass ihre Werte bestmöglich betreut werden und brauchen sich
nicht mehr um jede einzelne Anlageentscheidung zu kümmern.
Zugleich genießen diese Kunden alle Vorteile,
die ein bedeutender Finanzplatz wie Frankfurt
bietet – angefangen von der Verfügbarkeit des
aktuellen Researchs bis zum direkten und vor
allem schnellen Zugang zu den weltweiten Kapitalmärkten.
Diese Kunden akzeptieren die räumliche Dis-
tanz des Anlagemanagements zum eigenen
Wohnort dann, wenn ein Ansprechpartner da
ist, der die Strategie unseres Hauses mit der
des Kunden immer wieder abgleicht und kommuniziert. Darüber hinaus legen unsere Kunden Wert auf die Expertenmeinung zu den
neuesten Marktentwicklungen.
Vertrauen und Transparenz sind entscheidende
Faktoren in der Kundenbeziehung. Wer seinen
Berater über lange Jahre kennt und seine Verlässlichkeit schätzt, wird diesem vertrauten
Fachmann sicher bereitwilliger das Mandat zur
Vermögensverwaltung übergeben.
Das ständige Auf und Ab bleibt weiter auf
der Tagesordnung. Was empfehlen Sie, um
Risiken abzufedern?
Unsere Kunden suchen derzeit vor allem lang-
Wirtschaft
fristigen Schutz gegen Inflationsgefahren,
aber auch kurzfristig gegen eine Verschärfung
der Staatsschuldenkrise Europas und damit
vermehrte Turbulenzen an den Märkten. Der
Wunsch nach Kapitalerhalt steht ganz oben
auf der Prioritätenliste.
Als Konsequenz aus der Schuldenkrise und wegen des niedrigen Zinsniveaus sind im Augenblick Investitionen in Realwerte wie Immobilien oder Beteiligungen häufig erste Wahl. Gerade private und gewerbliche Immobilien werden immer öfter als strategischer Baustein in
der Aufteilung des Vermögens eingesetzt. So
konnten wir über unser Immobiliennetzwerk in
den vergangenen zwölf Monaten bereits eine
Vielzahl von Direktinvestments vermitteln.
Dabei sind dann zum Teil auch interessante Finanzierungsmodelle gefragt, nicht zuletzt wegen der sehr niedrigen Zinsen. Aber auch Währungsinvestments haben enorm an Bedeutung
gewonnen.
Komplexe Strukturen
Das Private Wealth Management der Deutschen Bank steht für eine umfassende Betreuung vermögender Privatpersonen und
Institutionen – eine Klientel mit komplexer
Vermögensstruktur und zumeist internationaler Ausrichtung. An deutschlandweit 38
Standorten verwalten die mehr als 700 Mitarbeiter des Bankhauses ein Kundenvermögen von rund 65 Milliarden Euro.
Welche Währungen jenseits der Eurozone
sind besonders gefragt?
Auch hier liegt der Fokus klar auf Sicherheit.
Neben dem US-Dollar sind für viele Anleger
die skandinavischen Währungen interessant –
etwa Norwegen mit seiner niedrigen Staatsverschuldung und den hohen Ölreserven. Hier hat
die Deutsche Bank meist Zugang zu interessanten Neuemissionen.
Wer dynamisches Wirtschaftswachstum, höhere Zinsen und Aufwertungspotenzial sucht,
kann heute sogar festverzinsliche Anleihen in
türkischer Lira oder brasilianischen Real in Betracht ziehen. Ebenso steigt die Nachfrage
nach dem chinesischen Renminbi.
Übrigens etablieren sich neben den klassischen festverzinslichen Wertpapieren und Aktien zunehmend Investitionen einfach nur
über attraktiv verzinste Währungskonten.
Sind Privatanleger noch bereit, ihr Geld in
Aktien anzulegen?
Eindeutig ja. Zumal angesichts der anhaltenden Unsicherheit an den europäischen Anleihenmärkten die Beimischung globaler Aktientitel weiterhin vergleichsweise attraktiv ist –
langfristig vor allem als Unternehmensbeteiligung, also als Sachwert, aber auch wegen der
zum Teil sehr attraktiven Dividendenrenditen.
Da erstklassige Anleihen nur noch niedrige
Zinsen bezahlen, ist der Renditeabstand zu
Aktien besonders hoch. Und die Kursnotierungen in Relation zu den Unternehmensgewinnen sind aktuell vielfach günstig.
GOLFbusiness
Doch am Aktienmarkt stabilisieren sich immer
weniger Trends, die mittelfristig Bestand haben. Die zunehmende Komplexität und die Geschwindigkeit der Richtungswechsel an den
internationalen Börsen machen ein schnelles
Agieren und Absicherungsmaßnahmen notwendig.
Das alles führt dazu, dass zahlreiche Kunden
die operative Steuerung ihrer Investments
grundlegend überdenken. Sie möchten Einzelentscheidungen nicht mehr selbst treffen,
sondern dem Sachverstand professioneller Vermögensverwalter überlassen.
Interpretieren Sie das als eine Entwicklung,
die zeigt, dass Sie mit der Geschäftspolitik
Ihres Hauses auf dem richtigen Kurs liegen?
Ja, das sehe ich so – und darüber freuen wir
uns. Die vielen neuen Vermögensverwaltungsmandate von privaten Familien und Stiftungen
in den letzten Jahren geben uns diese Bestätigung.
Kontakt:
Deutsche Bank AG
Private Wealth Management
Direktor Marco Soika
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main
Tel. 069/91022542
Fax. 069/91022717
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GOLFbusiness
Wirtschaft
KONVEKTA-MANAGER KLAUS TEEBKEN BERICHTET SCHÜLERN VON SEINEN CHINA-ERFAHRUNGEN
Ohne Karaoke kein Erfolg im Business
von Bettina Lomen
Manager Teebken, Vater von drei Töchtern, bei
seinem Besuch in der Willy-Brandt-Schule an
und berichtete von seinen umfangreichen Erfahrungen. „Es war richtig spannend, Klaus
Teebken zuzuhören und mitzubekommen, was
er über sein Unternehmen, die Produkte,
Standorte, Forschung und Entwicklung, Marketing und Absatzmärkte zu sagen hatte“, so
Gesa Elsner.
Mitschüler Christoph Kaiser ergänzte: „Es war
toll, einen Eindruck von der Firma Konvekta
und ihrer Arbeit in China zu erhalten.“ Beeindruckt zeigte sich Kaiser davon, wie der Manager „einfach mal so über hohe Millionenbeträge gesprochen hat“. Unter anderem war Teebken darauf eingegangen, wie die Konvekta AG
vor rund zehn Jahren ihre Produktion in China
aufgebaut hatte. In dem Kontext hatte er eine
Reihe landestypische Besonderheiten beschrieben.
Elisabeth Eckelts: „Es war ein super Vortrag.
Mir hat gefallen, wie offen Herr Teebken über
persönliche Erlebnisse in China gesprochen
hat. Etwa, dass er Karaoke singen musste, um
bestimmte Beziehungen aufzubauen. Oder
dass Vereinbarungen mitunter von einem zum
anderen Tag nicht mehr gelten.“
„Ich kann nur schwer glauben, dass eine Angestellte, die für die Personalabteilung verantwortlich ist, vor zehn Jahren in China einen Monatslohn von gerade mal 80 Euro erhalten hat“, wunderte sich Paul Schöpe. Inzwischen ist deren Lohn, wie Teebken mitteilte, auf 800 Euro pro Monat gestiegen.
Sowohl für den rund um den Globus aktiven
Manager als auch für die Schüler(innen) erwiesen sich die beiden Schulstunden, die Lehrerin Bettina Lomen initiiert hatte, als Highlight. Einen Effekt im Hinblick auf seine Berufsorientierung nennt Anton Braunnagel:
„Interessant war, dass Herr Teebken die Ausbildungsmöglichkeiten bei Konvekta erläutert
hat. Denn es gibt unter uns inzwischen einige
Schüler, die nach zwei Jahren Gesundheitslehre festgestellt haben, dass ihnen ein anderer
Bereich vermutlich besser gefallen könnte.“
Zum Abschluss ihrer ebenso informativen wie lebendigen Gesprächsrunde kamen Konvekta-Manager Klaus Teebken und die Schüler(innen), die das
Berufliche Gymnasium an der Kasseler Willy-Brandt-Schule besuchen, zum Gruppenfoto zusammen.
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Fotos: Bettina Lomen
Was verbindet Klaus Teebken, Mitglied der
Konvekta-Geschäftsleitung in Schwalmstadt,
mit 25 Schülerinnen bzw. Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Kasseler Willy-BrandtSchule? Es ist das Interesse an der Wirtschaft.
Der Lehrplan der 12. Klasse verlangt einen
Abschnitt, bei dem Wirtschaftsordnungen in
den Blickpunkt rücken. So beschäftigten sich
die Youngster mit Merkmalen der sozialen
Marktwirtschaft, mit Eingriffen des Staates in
die Wirtschaft durch Konjunkturpolitik, mit
Wettbewerbs- und Kartellrecht, mit sozialer
Sicherung sowie der Umverteilungsfunktion
der Steuern. Dann wandten sie sich der chinesischen Wirtschaftsordnung zu und untersuchten die Frage, inwieweit der Wunsch des Premiers Wen Jiabao berechtigt ist, die EU und
USA mögen sein Land als Marktwirtschaft anerkennen. Dazu referierten fünf Schüler über
die Geschichte des Reiches der Mitte und gaben Einblicke in die ökonomische und politische Situation des aufstrebenden Landes.
An dieser Stelle setzte der China-erfahrene
Wirtschaft
GOLFbusiness
UNI KASSEL: PROF. ROLF-DIETER POSTLEP IM AMT BESTÄTIGT / NEUE PERIODE AB SEPTEMBER
Im Herbst startet der Präsident durch
von Dr. Guido Rijkhoek
Fotos: nh
Auf dem Weg in die neue Amtszeit: Prof. Rolf-Dieter Postlep wird die Universität Kassel auch in den nächsten Jahren führen – und das in einem,
wie der Präsident weiß, „spürbar schwieriger werdenden Umfeld“.
Der Erweiterte Senat der Universität Kassel hat
Prof. Rolf-Dieter Postlep mit deutlicher Mehrheit im Amt als Präsident bestätigt. Postlep erhielt 26 von 32 gültigen Stimmen. Das entspricht einer Zustimmung von 81,25 Prozent.
„Ich danke den Mitgliedern des Erweiterten Senats für das breite Vertrauensvotum“, sagte
Postlep nach der Wahl. Er fügte hinzu: „Es ist
eine solide Basis, um in den nächsten Jahren
unsere erfolgreiche Zusammenarbeit gemeinsam mit allen Gruppen der Hochschule fortzusetzen.“ Der Wirtschaftswissenschaftler und
Regionalökonom steht seit 2000 an der Spitze
der nordhessischen Uni.
Der Hochschulrat hatte den bisherigen Amtsinhaber zur Wiederwahl vorgeschlagen. Zuvor
hatte eine zehnköpfige Findungskommission
sich ebenfalls für Postlep ausgesprochen. Seine
neue Amtszeit wird im September beginnen.
„Die Universität Kassel bewegt sich in den
kommenden Jahren in einem spürbar schwieriger werdenden Umfeld“, so Postlep. Die Hochschule müsse sich dauerhaft auf deutlich mehr
als 20.000 Studierende einstellen: „Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an alle Beteiligten.“
Zugleich werde der Wettbewerb um Finanzmittel härter. Das gelte nicht allein für den Zufluss von Forschungsdrittmitteln. Auch die
staatliche Grundfinanzierung werde mehr und
mehr von quantitativen Indikatoren abhängig
gemacht, die zu Schwankungen der jährlich
verfügbaren Mittel führten. „Die Forschung
braucht Freiraum und finanzielle Kontinuität.
Das zu sichern, ist eine große Herausforderung
in der vor uns liegenden Zeit“, unterstrich der
Präsident.
In dieser Situation könne sich die Universität
vor allem bewähren, wenn ihre Mitglieder begeisterungsfähig und leistungsbereit seien, gemeinsame Ziele definierten, diskursive Offenheit pflegten und sich kritisch der Überprüfung
von Fehlern stellten. Postlep: „Ich werde mich
diesen Fragen der inneren Kraft unserer Hochschule weiter intensiv widmen und ihnen einen
wichtigen Platz in meinem Handeln zumessen.“
Ein zentrales Ziel der kommenden Amtszeit sei
es ferner, die Finanzierung der wachsenden Uni
langfristig sicherzustellen. Postlep: „Derzeit
bekommen wir zur Bewältigung der doppelten
Abiturjahrgänge und anderer Sondereffekte zusätzliche Gelder aus unterschiedlichsten, aber
zeitlich begrenzten Töpfen.“ Diese Mittel
müssten von staatlicher Seite verstetigt werden, wenn die Kasseler Hochschule eine Chance haben solle, den gewachsenen Anforderungen auf längere Sicht gerecht zu werden.
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GOLFbusiness
Wirtschaft
KONFLIKTE SCHLICHTEN: KASSELER GWG PUNKTET MIT NEUEM NACHBARSCHAFTSPROJEKT
Vorbild kommt aus den Niederlanden
von Petra Leithäuser
Sie fördern gute Nachbarschaft (v.l.): GWG-Chef Peter Ley, Projektleiterin Annett Martin und
Frank Gerhold, Geschäftsführer des Freiwilligen-Zentrums Kassel.
„Bei uns leben rund 15.000 Menschen. Da
kann es naturgemäß zu Problemen im täglichen Leben kommen – nicht mehr oder weniger als in jedem anderen (Mehrfamilien-)
Haus“, erläutert GWG-Chef Peter Ley. Vor dem
Hintergrund hat die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel gemeinsam mit dem Verein Piano sowie dem
Freiwilligen-Zentrum ein innovatives Nachbarschaftsprojekt gestartet.
Aus mitunter eher nichtigen persönlichen Animositäten entstehen die Konflikte. Oft spricht
man nicht (mehr) miteinander, sondern trägt
den Konflikt über den Vermieter aus. Das soll
sich nun ändern. Rechtzeitig miteinander reden – so lautet die Devise.
„Mal sind es Schuhe im Treppenhaus oder laute Musik. Sind die Fronten erst einmal verhärtet, erscheint eine Problemlösung schwierig
bis unmöglich“, macht Ley deutlich.
In dem Kontext sah sich die GWG europaweit
um und wurde in den Niederlanden fündig.
Das dortige Referenzprojekt kann auf durchschnittlich 92 Prozent gelöste Konfliktfälle
verweisen.
So funktioniert es: „Ein Kunde hat ein Problem mit seinem Nachbarn. Er ruft eine Hotline an und schildert sein Problem. Der Koordinator entscheidet, inwieweit eine Chance für
die Lösung besteht und informiert das ehrenamtliche Mediatoren-Team“, erläutert der holländische Projektleiter Paul Tijssen.
Das Team nimmt Kontakt zu dem Nachbarn auf
und lässt sich dessen Version schildern. Zeigen
sich beide Parteien gesprächsbereit, wird ein
Treffen vereinbart.
„Dabei gilt es, den Sachverhalt zu analysieren
und Vereinbarungen für das künftige Miteinander zu treffen“, so Annett Martin, die das Projekt in Kassel koordiniert. Sie hat die Aufgabe
übernommen, das Mediatoren-Team gemeinsam mit dem Freiwilligen-Zentrum der Documenta-Stadt zusammenzustellen.
„Soziale Kompetenz, die Fähigkeit anderen zuzuhören und in Konflikten unparteiisch zu
bleiben, gehören zu den Voraussetzungen für
den Einsatz“, macht Geschäftsführer Frank
Gerhold deutlich.
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Foto: Petra Leithäuser
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Wirtschaft
GOLFbusiness
FUSSBALL: DER VIERTLIGIST KSV HESSEN KASSEL VERLÄNGERT DEN VERTRAG MIT JOE GIBBS
Der Vermarkter bleibt zwei weitere Jahre
von Thorsten Pfennig
Der Weg führt sie gemeinsam in die Zukunft (v.l.): KSV-Vorstandsmitglied Bernd Mart, Marketing-Profi Joe Gibbs und KSV-Aufsichtsratsmitglied Jochen Gabriel.
Planungssicherheit für den KSV Hessen Kassel und
die Sponsoren der Löwen: Der Vertrag mit Vermarkter Joe Gibbs Sportmarketing wurde um zwei weitere Jahre verlängert. „Über mehrere Monate haben
wir den Markt national sondiert und bewertet“, erklärt Vorstandsmitglied Bernd Mart und führt aus:
„Am Ende ist die Entscheidung eindeutig auf Joe
Gibbs und seine Agentur gefallen.“ Gibbs leistet
nach seinen Worten seit Jahren hervorragende Arbeit für den Verein. So hätten sich die MarketingEinnahmen um 45 Prozent erhöhen lassen. Die
jährlich wachsenden Umsatzzahlen und Gibbs glänzende Kontakte über die Region hinaus sprächen
eine deutliche Sprache. „Wir freuen uns sehr, dass
wir uns auf eine weitere Zusammenarbeit einigen
konnten“, unterstreicht Clubchef Jens Rose. Gibbs,
der den Verein bereits seit vier Jahren mit seiner
Agentur vermarktet, zeigt sich ebenfalls erfreut.
„Jetzt können wir frühzeitig für die neue Saison
und darüber hinaus mit den Sponsoren planen. Der
KSV Hessen Kassel ist ein Verein mit viel Tradition,
in dem nach wie vor viel Potenzial schlummert“, so
Gibbs.
AUSGEZEICHNET: IVD-EHRENMITGLIEDSCHAFT FÜR KASSELER MAKLER SIEGFRIED PUTZ
Langjähriges Engagement gewürdigt
Fotos: nh
von Rainer Lomen
Bei der Jahreshauptversammlung des Immobilienverbandes Deutschland Region Mitte, IVD,
wurde Siegfried Putz, Inhaber der Kasseler
Putz Immobilien GmbH, seit über 30 Jahren
als Makler und Verwalter in der Branche tätig,
für seine langjährigen Verdienste geehrt und
ausgezeichnet. Alexander Alter, Vorsitzender
der Region Mitte Hessen/Thüringen und Mitglied des Bundesvorstandes, verlieh Putz die
Ehrenmitgliedschaft des Verbandes.
Putz engagiert sich seit vielen Jahren im IVD.
So ist der Manager maßgeblich für die Publikation des jährlichen Immobilienpreisspiegels
in der Region Nordhessen verantwortlich, der
2012 in seiner 16. Auflage erschienen ist. Der
IVD vertritt bundesweit die Interessen von
über 6.000 Immobilienmaklern, Verwaltern
und Sachverständigen.
Aus den Händen des Vorsitzenden Alexander Alter (rechts) nahm Makler Siegfried Putz die Urkunde entgegen, die ihm die Ehrenmitgliedschaft des Immobilienverbandes Deutschland bestätigt.
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GOLFbusiness
KASSELER HOTEL WILHELMSHÖHER TOR PROFILIERT SICH ALS INNOVATIVE BIO-HERBERGE
Denn Nachhaltiges schlägt jede Mode
von Volker Preilowski
Das Team des Kasseler Hotels Wilhelmshöher Tor bilden (v.l.) die Geschäftsführerinnen Anette
Trayser und Anke Thielmann sowie die Mitarbeiterinnen Gisela Bielefeldt und Hanna Schmid.
unseren Gästen darüber ins Gespräch zu kommen“, so die Geschäftsführerinnen Anke Thielmann und Anette Trayser. Nach ihren Worten
erstreckte sich die Zertifizierung des Hotels
über drei Monate.
Trayser betrachtet die Umstellung auf das BioAngebot als Ergebnis eines langfristigen Prozesses: „Der Nachhaltigkeitsgedanke beschäftigt uns schon lange. Die Entscheidung, Bio-
Foto: nh
Das Haus Wilhelmshöher Tor macht als erstes
Kasseler Bio-Hotel auf sich aufmerksam. Bereits im Mai erfüllte der Betrieb alle Voraussetzungen, um sich das einschlägige Zertifikat
zu sichern, das jährlich überprüft wird.
„Wir wissen um die aktuelle Umweltproblematik und das, was noch auf uns zukommen wird.
Mit der Umstellung auf eine biologische Ausrichtung eröffnen wir uns die Möglichkeit, mit
Hotel zu werden, ist für uns keine Modeerscheinung, sondern vielmehr eine Haltung und
ein konsequenter Schritt in die Zukunft.“
„Wir kennen die Medienberichte über unzumutbare Zustände bei der Tierhaltung, den
Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beim Obstund Gemüseanbau und den Vormarsch der
Gentechnik. Wir wollen möglichst unbehandelte und unbelastete Lebensmittel einkaufen
und anbieten“, macht Thielmann deutlich. Neben Bio-Standards für Lebensmittel werden
die im Hotel verwendeten Reinigungsmittel
von zertifizierten Herstellern bezogen. „Der
Wechsel auf 100 Prozent Naturstrom rundet
die Umstellung ab“, ergänzt sie.
Der Biokurs geht mit der Neugestaltung des
Empfangs- und Frühstücksbereichs einher. Fotograf Andreas Dahlmeier hat mit Aufnahmen
aus seinem Buch „Mit Rotkäppchen unterwegs“ dazu beigetragen. Die Zimmer des 1997
eröffneten und 40 Betten umfassenden Hauses
waren in den letzten drei Jahren modernisiert
worden. Alle Zimmer beziehen sich auf ein
Märchen der Brüder Grimm. Seinen Namen hat
das Hotel von der Torwache „Wilhelmshöher
Tor“ in der Kasseler Innenstadt, am heutigen
Brüder-Grimm-Platz. Dort wohnten Jacob und
Wilhelm Grimm Anfang des 19. Jahrhunderts.
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GOLFgesundheit
Editorial
SOMMERZEIT – SONNE, SPIELSPASS, HOCHLEISTUNG UND JEDE MENGE FERNWEH
Liebe Golferin, lieber Golfer,
es ist Sommer, der Golfplatz ruft
und wir genießen diese wohlverdiente Auszeit zum Durchatmen,
Spaß haben und Entspannen. Endlich macht Gelassenheit sich breit,
denn Stress hat auf dem Golfplatz
nichts zu suchen, und genauso wenig
Platz wie zu Hause. Und damit das so
ist und bleibt, befassen wir uns in
dieser Ausgabe mit wohlverdienten
Pausen, die zu innerer Ruhe beitragen und damit unsere Lebensqualität
erhöhen. Wir erfahren was zu tun ist,
wenn unser Herz mal in Schwierigkeiten steckt und wie wir alles fest im
Griff bekommen und behalten.
„Spaß, Erholung und ein gutes
Spiel, das wünsche ich Ihnen“,
Ihre Karin Ohneberg
„... und dabei immer schön auf
die Gesundheit achten!“
Ihr Prof. Werner Siebert
Es gibt Tipps von der Expertin,
um guten Gewissens sonnenbaden zu können, ohne Schaden zu
nehmen oder eine „Sonnenallergie“ zu bekommen. Wir widmen
uns einem gewinnenden Lächeln
mit gesunden, strahlend schönen
Zähnen und damit wir nicht geblendet werden, erfahren wir,
wie wir unsere Augen schützen
können, natürlich modisch und
„up-to-date“. Und wenn dann
noch die Ferne ruft, dann fliegen
wir dorthin – ganz entspannt
und selbstverständlich ohne
Flugangst.
COACHING FÜR MEHR GELASSENHEIT, GESUNDHEIT UND LEBENSQUALITÄT
Nano-Pausen: innehalten & durchatmen
Es ist so einfach: Hinsetzen, Augen schließen, ruhig einatmen und ausatmen. Und
doch nimmt sich kaum jemand Zeit für diese
Übung. „Dabei ist regelmäßige Entspannung
der beste Weg gelassener zu werden und Stress
besser zu verarbeiten“, sagt Margret Mürköster,
Expertin für Selbstmanagement. Sie rät, täglich
fünf mal 60 Sekunden dafür zu reservieren. Das
entspricht nur 0,35 Prozent der Tageszeit.
Nano-Pausen nennt Margret Mürköster
diese kurzen Auszeiten.
Nano steht für „Na, noch alles in Ordnung?“.
Eine Frage, die man sich regelmäßig stellen
sollte. Denn schnell geraten Wohlbefinden und
Gesundheit in einer immer hektischer werdenden Zeit in Vergessenheit. Nicht ohne Grund
leiden immer mehr Menschen an Burn-out. Die
Gründe und die Symptome sind ebenso vielschichtig wie der Leidensweg. Doch eines haben alle Betroffenen gemeinsam: „Sie haben
verlernt, abzuschalten, zu regenerieren und zu
genießen“, sagt Margret Mürköster. „Und damit geht auch Leistungsfähigkeit verloren.“
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Mit Nano-Pausen können auch Leistungen gesteigert werden. Viele Sportler nutzen einen
kurzen Moment des Innehaltens, um sich vor
oder während eines Wettbewerbs zu konzentrieren. Also, warum nicht vor dem Putten gezielt Nano-Pausen einlegen und so zielsicher
das Handicap verbessern. Durch kleine regelmäßige Pausen wird der Organismus gestoppt
und wie beim Drücken der Reset-Taste wieder
auf den Ausgangspunkt zurückgestellt.
Die Nano-Pausen können für Entspannungsoder Konzentrationsübungen genutzt werden.
Für die muss man nichts erlernen und man
kann sie leicht in den Alltag integrieren. Beispielsweise eine Minute lang auf beiden Füßen
von vorn nach hinten und zurück wippen.
Oder etwas, das man sonst mit rechts macht,
mal mit links ausführen. Oder bewusst aus
dem Fenster schauen und die Farben des Sommers genießen. Wer psychisch und physisch
regelmäßig entspannt, entzieht nicht nur
Burn-out, sondern auch vielen chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Kopf-
schmerzen einen Teil ihres Nährbodens. NanoPausen sind ein Beitrag zur Gesunderhaltung,
und damit für mehr Lebensqualität.
„Menschen
mit Burn-out
haben verlernt, abzuschalten, zu
regenerieren
und zu genießen“,
sagt Margret
Mürköster.
Kontakt:
Selbstmanagement MÜRKÖSTER
Einfach strategisch
Käthe-Kollwitz-Straße 15A · 34134 Kassel
Telefon +49 561 47578828
[email protected] · www.muerkoester.de
GOLFgesundheit
Innere Medizin
SOFORT HANDELN UND „112“ WÄHLEN – ZEIT IST LEBEN
Vorsicht vor Risiko Herzinfarkt!
„Lebensretter“ Def
ibrillator
Unser Herz ist ein kräftiger Hohlmuskel, dessen Funktion darin besteht, Blut zur Versorgung aller Organe durch den Körper zu pumpen. Um diese lebenswichtige Aufgabe erfüllen zu können, benötigt der Herzmuskel selbst
eine gute Durchblutung. Ist diese nicht mehr
gewährleistet, kann es zu lebensbedrohlichen
Situationen kommen, zum Beispiel dem Herzinfarkt.
Herzinfarkt – was ist das?
Der Herzinfarkt wird verursacht durch einen
plötzlichen vollständigen Verschluss eines
Herzkranzgefäßes. Schnelles Handeln ist entscheidend, denn ist eines der drei großen
Herzkranzgefäße verschlossen, wird ein Teil
des Herzmuskels nicht mehr mit Sauerstoff
und Nährstoffen versorgt und stirbt ab. Bei
dem Infarkt handelt sich um eine der häufigsten Herzerkrankungen.
Die wichtigsten Risikofaktoren
Ungesunde Ernährung, Übergewicht, erhöhte
Cholesterinwerte, Bewegungsmangel, Rauchen/Nikotin, hoher Blutdruck, Diabetes,
Stress, familiäre Veranlagung
Akuter Herzinfarkt – sofort den Notarzt rufen
• Heftiges beklemmendes Engegefühl im
Brustbereich, das länger als fünf Minuten
anhält und in Arme, Schulterblätter, Hals,
Kiefer oder Oberbauch ausstrahlen kann
• Atemnot, Übelkeit, Brechreiz, Angst
• Schwächegefühl (auch ohne Schmerz),
evtl. Bewusstlosigkeit
• Blasse, fahle Gesichtsfarbe
• Kalter Schweiß
• Besonderes Alarmzeichen: Auftreten solcher
Beschwerden aus dem Schlaf heraus in den
frühen Morgenstunden
„Untypische“ Beschwerden häufiger bei
Frauen
Ein Herzinfarkt kann sich auch mit sogenannten unspezifischen Anzeichen bemerkbar machen, was bei Frauen häufiger vorkommt. Zu
unspezifischen Anzeichen zählen Übelkeit
Luftnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei harmloseren Erkrankungen auftreten können, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung dann den
Notarzt zu rufen, wenn diese unspezifischen
Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten.
Jede Minute zählt – „time is muscle“
Je schneller die Behandlung eingeleitet wird,
desto mehr Herzmuskelgewebe kann gerettet
werden, desto weniger Komplikationen treten
auf und desto geringer ist die Gefahr einer
chronischen Herzschwäche. Die Prognose
hängt entscheidend davon ab, wie schnell der
Notarzt eintrifft.
Herzinfarkt – Verhalten im Notfall
1. Ruhe bewahren!
2. Sofort handeln! Rettungsdienst alarmieren
(112)
3. Am Telefon sagen, dass der Verdacht auf
ein Herzinfarkt vorliegt
4. Namen, Adresse und Telefonnummer für
Rückfragen hinterlassen
5. Das Gespräch beendet die Leitstelle nach
der Beantwortung aller Rückfragen.
6. Nicht selbst mit dem Auto in die Klinik
fahren, die Hilfe beginnt im Rettungswagen
In eigener Sache
Die Praxis feierte am 3. Mai ihr 25jähriges Jubiläum und wird ab 1. Oktober durch Dr. Jens
Wicke, zuvor Leitender Oberarzt des Herzkathederlabors des Klinikums Kassel, ergänzt.
Vorbeugende Maßnahmen
• Regelmäßige körperliche Bewegung
• Gesundheitsbewusste Ernährung
• Übergewicht abbauen
• Rauchen aufgeben
• Lernen mit beruflichem Stress und
privaten Belastungen umzugehen.
Durch eine rechtzeitige und regelmäßige Gesundheitsuntersuchung lässt sich das Entstehen einer koronaren Herzkrankheit und eine
Herzinfarktgefährdung in vielen Fällen erkennen. Auch empfiehlt es sich, genau auf die eigenen Körpersignale zu achten.
Drohender Herzinfarkt – Warnsignale des
Körpers
• immer häufiger wiederkehrende Angina
pectoris (Herzengegefühl)
• zunehmende Luftnot
• sich rasch verschlechternde Herzrhythmusstörungen
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GOLFgesundheit
Orthopädie
OBERE EXTREMITÄTEN – TEIL 1
Hand und Handgelenk im Blickpunkt
Verletzungen oder Überlastungsschäden der
oberen Extremität kommen im Golfsport bei
Amateuren und Professionals häufig vor. Neben akuten Verletzungen sind es meist Überlastungen, die den Golfer bei der Ausübung
seiner geliebten Sportart behindern. Insbesondere die Hand und das Handgelenk können
betroffen sein. Dabei spielt eine Kombination
aus nicht allzu guter Technik, großem Ehrgeiz,
täglichen Golfrunden im Urlaub und exzessivem Training – gerade bei Amateurgolfern –
eine große Rolle. Jeder sollte bedenken: Bei
einem normalen Golfschwung wird ein großes
Ausmaß an Beweglichkeit vom Handgelenk abverlangt. Fehlhaltungen, -schläge und -belastungen können deshalb ernste Folgen haben.
Prof. Werner Siebert rät: „Wenn die Handgelenke beim Golfspiel sehr schmerzen, lohnt die
Investition in neue Griffe.“
beispielsweise der Schläger vor dem Ball kraftvoll in den Boden geschlagen und dadurch
werden Hand und Handgelenke verletzt. Diese
akuten Verletzungen können sich bis zur
Schulter fortsetzen und Beschwerden in Ellenbogen und Schultergelenk verursachen.
Meist sind diese Probleme gut zu behandeln:
Schonung, Kühlung und Salbenverbände helfen, dies schnell wieder in den Griff zu bekommen.
Chronische Beschwerden: Amateure und
Professionals leiden gleichermaßen
Anders sieht es mit chronischen Beschwerden
an Hand und Handgelenken aus, von denen
Amateure und Professionals gleichermaßen betroffen sind – Frauen allerdings doppelt so
häufig wie Männer. Das Handgelenk ist nicht
einfach nur ein Gelenk. Es ist eine Ansammlung von vielen kleinen Knochen und Gelenken, die alle harmonisch zusammenspielen
müssen, damit die komplexen Bewegungen der
Hand ungehindert ausgeführt werden – ein
sehr empfindliches Gebilde.
Akute Verletzungen: Amateure oft betroffen
Bei Verletzungen an der Hand und am Handgelenk sind vor allem Amateure betroffen. Mehr
als ein Drittel aller Golfverletzungen an Hand
und Handgelenken tritt auf, weil der Golfschläger falsch gehalten und die Schlagtechnik noch nicht richtig beherrscht wird. So wird
Orthopädische Klinik
Kassel
Die Orthopädische Klinik Kassel ist eine der größten Fachkliniken für operative und
konservative Behandlung des gesamten Haltungs- und Bewegungsapparates.
Unsere Schwerpunkte:
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Vitos Orthopädische Klinik Kassel gemeinnützige GmbH
Wilhelmshöher Allee 345 · 34131 Kassel · Telefon 05 61 / 30 84-0
Fax 05 61 / 30 84-3 04 · [email protected] · www.vitos-okk.de
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Ein Unternehmen des
LWVHessen
Orthopädie
Chronische Krankheiten: Vielfältige Ursachen
Arthrosen an der Hand findet man häufig am
Daumensattelgelenk, sodass man nicht mehr
kraftvoll zugreifen kann. Sie kommen aber
auch im Handgelenk zwischen Radius (Speiche) und Handwurzelknochen vor – insbesondere, wenn früher mal eine Fraktur oder
schwerere Verletzung vorgelegen hat.
Bei Golfern recht häufig ist die nach dem
Schweizer Chirurgen Fritz de Quervain benannte Tendinitis de Quervain, die ein Sehnenengpass-Problem darstellt. Es tritt bei Rechtshändern im linken Handgelenk auf, wenn dieses
beim Rückschwung stark abgebogen wird. Dabei wirken erhebliche Kräfte auf die Sehnen
ein und setzen ihnen zu. Der Schmerz ist entlang des Daumens über das Handgelenk beim
Rück-, aber auch im Ab- und Durchschwung
spürbar.
Es gibt gute klinische Test, um diese Erkrankung herauszufinden und die Behandlung
kann meist konservativ erfolgen: Schonung,
Kühlung und entzündungshemmende Medikamente. Gerade die Behandlung mit der extrakorporalen Stoßwelle (ESWT) kann schnell zu
guten Erfolgen führen – idealerweise in Kombination mit Krankengymnastik. Hilft dies
nicht, kann mit einer kleinen Operation den
Sehnen mehr Platz gegeben werden.
Die vielen Sehnen rund ums Handgelenk und
an den Fingern können alle mehr oder weniger
leicht überlastet werden. Insbesondere wenn
durch höheres Lebensalter Vorschädigungen
vorliegen oder wenn gar Komponenten einer
rheumatischen Krankheit eine Rolle spielen.
Dann ist wirklich Vorsicht geboten und Überlastungen sollten vermieden werden.
Gute Golfer: Überlastungen treten häufig auf
Gerade die besseren Golfspieler sind häufig
von Überlastungen betroffen, da sie ihr Handgelenk mehr einsetzen und stärker nutzen. So
können Strecksehnen und Beugesehnen an der
Hand betroffen sein.
Gelegentlich findet sich auch ein schnappender Finger. Dieser tritt auf, wenn eine verdickte und entzündete Sehne in der Sehnenscheide einklemmt und das Strecken und Beugen
manchmal nur durch ein Schnappen der Sehne
und des Fingers möglich ist. Hier kann man
konservativ behandeln, aber auch ein kleiner
chirurgischer Eingriff kann das Problem lösen.
Auch ein sehr starker Griff kann zu Überlastungen führen.
Oft übersehen: Fraktur des Hakenbeins
Erfahrene Golfer wie auch Anfänger können
von einer Fraktur des Os hamatum (Haken-
bein) betroffen sein. Das Os hamatum ist ein
Knöchelchen im Handgelenksbereich mit einem daran befindlichen kleinen Haken. Dieser
Haken ist gefährdet zu brechen, wenn das Ende des Golfschlägers direkt am Os hamatum in
der linken Handfläche auftrifft – beispielsweise durch einen unglücklichen Schlag in einen
sehr schweren Boden oder gegen einen Stein.
Kahnbeinermüdungsbruch
Dieser Knochenbruch kann leicht übersehen
werden. Oft gelingt es erst in der Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie
(MRT) den Nachweis zu erhalten. Besteht diese Fraktur lange Zeit, können auch Beugesehnen, die in der Nähe über diesen Knochen
gleiten, Schaden nehmen und sogar abreißen.
In diesem Fall sollte unbedingt handchirurgische Hilfe gesucht werden, da konservative
Therapien meist nicht erfolgreich sind.
Häufig im Alter: das Karpaltunnelsyndrom
Eine häufige Erkrankung, gerade in der Altersgruppe vieler Golfer, ist das Karpaltunnelsyndrom (CTS). Die Ursachen sind multifaktoriell:
unter anderem Diabetes, Gicht und Überlastung. Ein nicht erkanntes Karpaltunnelsyndrom kann eine Golfkarriere beenden. Denn
wenn die Sensibilität an der Hand durch den
Druck auf den Nervus medianus stark geschädigt wird, erholt sie sich eventuell nicht wieder vollständig – selbst wenn dann operiert
wird. Typisch ist die Taubheit und Gefühlsstörung vom Daumen bis zum Mittelfinger. Häufig
wachen die Patienten nachts auf, weil ihnen
diese betroffenen drei Finger taub geworden
sind und müssen dann den Arm und die Hand
schütteln, um wieder Gefühl zu erlangen. Sollte der Neurologe eine Schädigung des Nervus
medianus feststellen, so ist die Spaltung des
Karpaltunnels als Eingriff notwendig und wird
wieder zur Beschwerdefreiheit führen – wenn
er nicht zu spät durchgeführt wird.
GOLFgesundheit
Tipps, die Hand und Handgelenk entlasten
Ausrüstung: Größere und weichere Griffe an
den Schlägern, Handschuhe und richtig gefittete
Schläger reduzieren die Belastung. Schmerzen
die Handgelenke beim Golfspiel sehr, lohnt die
Investition in neue Griffe.
Druck reduzieren: Leicht gesagt, aber vielleicht
schwer getan: Den Druck des Handgriffs reduzieren und so weniger verkrampft und weniger stark
zufassen.
Rückschwung: Wichtig ist auch der Rückschwung. Beim Rechtshänder wird das linke
Handgelenk am Ende des Backswings maximal
abgeknickt. Dies ein wenig zurückzunehmen.
Wenn eine Sehne schmerzt, kann das hilfreich
sein.
Schwunganalyse: Mit dem Pro eine genaue
Schwunganalyse machen und schauen, ob wirklich der Schwung in seiner Abfolge korrekt ist.
So kann man übergroße Anstrengung auf Hände,
Handgelenk, Vorarme und Ellenbogen vermeiden.
Kleine Divots: Einige Zeit auf große Divots verzichten und dadurch die Belastung für Handgelenk und Ellenbogen verringern. Hat man Probleme an Hand und Handgelenk, sollte man lieber
den Ball von Wurzeln, felsigen oder harten Untergrund weglegen, um nicht die Verletzung zu
provozieren.
Milder follow-through: Am Ende des followthrough gibt es wiederum eine starke Handgelenksbelastung, die man versuchen sollte milder
ausfallen zu lassen, wenn man Handgelenksprobleme hat.
Perfekter Griff, gezeigt vom Profi.
Aufwärmen und dehnen: Problemzonen vor
dem Spiel aufwärmen und nach dem Spiel dehnen. Das kann man natürlich auch mit den Handgelenken und den Strecksehnen des Unterarmes,
des Ellenbogens und der Schulter absolvieren.
Achtung Schmerz: Man darf eine Golfrunde
auch einmal abbrechen, wenn die Schmerzen
stark sind. Eine Trainings- oder Spielpause hat
schon oft dazu geführt, dass das Golfspiel wieder
wunderbar nach einigen Wochen aufgenommen
werden kann.
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GOLFgesundheit
Dermatologie/Allergologie
IRRITATIONEN UND VERÄNDERUNGEN DER HAUT AUF DEN GRUND GEHEN
Sommer – Sonne – Sonnenallergie?
„Richtig“ sonnen, betont Dr. Adriane Visan
Sonnenbäder und Sport im Freien zählen zu den
beliebtesten Sommeraktivitäten. Leider bedeutet dies für einige quälenden Juckreiz, Bläschen
oder Quaddeln, anstatt Entspannung und Erholung. Allgemein sind diese Hautirritationen und
-veränderungen unter dem Begriff Sonnenallergie bekannt. Golf Nordhessen sprach mit Hautärztin Dr. Adrian Visan, was dahinter steckt und
was man dagegen tun kann.
Was sind die Auslöser der Sonnenallergie?
Die Auslöser sind vielfältig. Hinter den Beschwerden verbergen sich verschiedene Erkrankungen. Sie können zum einen durch lichtallergische Reaktionen hervorgerufen werden, zum
anderen die Folge einer toxischen Schädigung
sein. Toxische Schädigungen treten auf, wenn
Licht und bestimmte Substanzen auf der Haut
zusammenwirken. Von außen können das Salben, Cremes, Kosmetika oder Pflanzen sein, von
innen Medikamente oder Nahrungsmittel.
Wie werden Sonnenekzeme ausgelöst?
Die Polymorphe Lichtdermatose (PLD), auch
Sonnenekzem genannt, kann durch UV-A und
UV-B ausgelöst werden. Sie tritt meist im Frühjahr oder Frühsommer nach der ersten Sonnenbestrahlung auf. Die Schübe werden im Laufe
des Sommers aber immer schwächer.
Welche Symptome gibt es?
Symptome sind Rötungen, Bläschen, Knötchen,
nässende Hautdefekte oder Hautverdickungen.
Sie treten vor allem an den Außenseiten der
Oberarme, am Dekolleté und auch im Gesicht
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auf. Sie sind meist auf eine dieser Formen beschränkt, immer gleichbleibend und mit einem
starken Juckreiz verbunden.
Emulgatoren und ohne Fette verwenden. Ebenso
sollten sie fetthaltige Pflegemittel wie Körperlotionen oder Après-Produktes meiden.
Wie wird das behandelt?
Betroffene sollten vorab eine UV-Behandlung
beim Dermatologen durchführen lassen, sich vorsichtig an die Sonne gewöhnen und ihren Stoffwechsel überprüfen lassen. Außerdem möglichst
biologische Sonnenschutzmittel mit sehr hohem
UVA-Filter verwenden, diese ca. 40 Minuten vor
der Sonnenexposition reichlich und gleichmäßig
auftragen und nach dem Baden, Schwitzen und
Naseputzen wiederholen. Als Sofortmaßnahme
gilt die Einnahme von Calcium und Vitamin D,
orale Antihistaminika und lokal cortison- oder
aloe vera-zinkhaltige Lotion. „In meiner Praxis
behandle ich diese Krankheit erfolgreich mit einer quantenphysikalischen Methode: Der Zellinformationstherapie“, so Dr. Visan.
Und was sind photoallergische Reaktionen?
Photoallergische Reaktionen werden durch Photoallergene und Sonnenlicht ausgelöst. Etwa
durch Inhaltsstoffe von Kosmetika wie Konservierungsmittel, Duftstoffe oder chemische Lichtschutzfilter oder Medikamente wie Antibiotika,
Entzündungshemmer sowie Psychopharmaka.
Viele Menschen kennen die Mallorca-Akne.
Was versteht man darunter?
Die Mallorca-Akne ist eine der Akne optisch ähnelnde Erkrankung der Haarfollikel und eine
Sonderform des Sonnenekzems. Sie entsteht
durch Wechselwirkungen zwischen UV-Licht und
Inhaltsstoffen von Sonnenschutzprodukten oder
Kosmetika. Symptome sind kleine, akneartige
Vorsicht ist geboten! Die toxisch gefährlichste
Pflanze ist der Riesen-Bärenklau.
Knötchen überwiegend am Dekolleté verbunden
mit starkem Juckreiz. Ursache sind zu fettige
Sonnenschutzmittel.
Was können Betroffene tun?
Betroffene sollten Sonnenschutzprodukte ohne
Woran erkennt man allergische Reaktionen?
Symptome sind Juckreiz, Rötung, Bläschenbildung, nässenden Hautstellen und Krustenbildung. Betroffene sollten den Auslöser unbedingt
mit dem Hautarzt ermitteln und dann meiden.
Neben photoallergischen gibt es auch phototoxische Reaktionen.
Die phototoxische Reaktion wird durch bestimmte phototoxische Substanzen und Sonnenlicht
ausgelöst. Dazu zählen Antibiotika, Entzündungshemmer, Blutdruck und Blutfett senkende
Mittel oder der Hautkontakt mit bestimmten
Pflanzen wie Riesen-Bärenklau (Herkuleskraut),
Wiesengräser oder Schierlingskraut.
Wie sehen die Symptome aus?
Rötungen und Schwellungen bis zur Blasenbildung auf der Haut, verbunden mit Juckreiz oder
Brennen, vergleichbar mit starkem Sonnenbrand.
Wie kann man das Leiden verhindern?
Betroffene sollten die auslösende Substanz mit
ihrem Hautarzt identifizieren und meiden. Kann
auf die Einnahme von Arzneimitteln nicht verzichtet werden, Sonneneinstrahlung muss während der Einnahmedauer vermieden werden. Außerdem empfehle ich jedem Golfer sich über
phototoxische Pflanzen zu informieren, und
beim „Bälle suchen“ den Kontakt zu vermeiden.
Kontakt:
Dr. med. Adriane Visan
Fachärztin für Dermatologie und Allergologie
Dermatologische Lasertherapie
Operative Dermatologie
Leipziger Straße 115 · 34123 Kassel
Tel.: 0561/50881 · www.hautarzt-visan.de
GOLFgesundheit
Zahngesundheit
ZÄHNEKNIRSCHEN IST STRESS PUR FÜR ZÄHNE, KIEFER UND CO. – TEIL 1
„Unzerknirscht“ zum perfekten Abschlag
Quietschende Kreide auf der Tafel – ein Geräusch, das Menschen durch Mark und Bein geht.
Gleich dahinter rangiert das Zähneknirschen auf
der Geräusche-Gruselskala. Die nächtlichen
Knirschphasen können bis zu einer Dreiviertelstunde andauern. Ganz klar, dass dies nicht ohne
Folgen bleibt. Allgemein gilt, dass das Phänomen Zähneknirschen selten allein auftritt, sondern nur EIN Symptom ist welches oft mit anderen Symptomen wie Beschwerden im Bewegungsapparat – der Wirbelsäule, der Muskulatur oder
der Gelenke im Zusammenhang steht. Auch Tinnitus, chronische Müdigkeit oder nicht-erholsamer Schlaf können mit dem Zähneknirschen zusammenhängen.
Mangelhafter Zahnersatz ist eine Ursache
Mögliche Ursachen für das Zähneknirschen, auch
Bruximus genannt, sind Fehlstellungen, mangelhafter Zahnersatz oder auch einfach eine
schlechte Angewohnheit. Zahnfehlstellungen
oder Füllungen, Inlays, Brücken, Kronen oder
Prothesen, die nicht oder nicht mehr exakt in
das Gebiss passen, können nächtliches Zähneknirschen auslösen. Um die Fehlkontakte zwischen den Zähnen zu beseitigen, verselbstständigt sich der Kauapparat nachts unbewusst und
der Betroffene beginnt zu knirschen oder pressen.
Stress wird nachts weggeknirscht
Unverarbeiteter Stress ist ebenso ein Auslöser.
Denn im Alltag schlucken wir oft Ärger hinunter
und nehmen Probleme mit ins Bett. Der aufgestaute seelische Druck wird nachts unbewusst an
die Muskeln des Kauapparates weitergegeben –
sie verkrampfen sich, es kommt zum Knirschen.
„Jeder fünfte Patient hat Anzeichen für Zähneknirschen“, sagt Zahnarzt Dr. Christian Schöler,
der bei jeder Untersuchung auf Spuren des Bruxismus achtet.
„Der seelische Druck wird abgebaut, indem die
Muskulatur arbeitet. Nur etwa die Hälfte der Betroffenen ist sich dessen jedoch überhaupt bewusst.”
Knirschen mehr als ein akustisches Problem
Oft sind es die Partner, die den Knirscher auf
seine nächtliche Tätigkeit aufmerksam machen.
Zähneknirschen ist jedoch mehr als nur ein akus-
tisches Problem. Denn bei normalem Kauen lastet ein Druck von etwa drei bis vier Kilogramm
auf dem Zahn. Bei Belastung können es 80 bis
90 Kilogramm werden. Bei Knirschern wurden
bereits 300 bis 400 Kilogramm gemessen. Die
Folgen: verkrampfte Kaumuskeln sowie Schmerzen in der Muskulatur, im Kiefergelenk oder
Überempfindlichkeiten der Zähne. Zahnschmelz
wird abgeschliffen, Kieferknochen und der Zahnhalteapparat beschädigt, das Kiefergelenk überlastet. Es beginnt im Mund und wirkt sich auf
den ganzen Körper aus. Das gestörte Gleichgewicht im Kauapparat bewirkt auf Dauer auch
Muskelverspannungen im Nacken- und Rückenbereich, Kopfschmerzen oder gar Tinnitus, Erschöpfungszustände und Depressionen. Permanente
Schmerzen wie Kopf-, Gesicht-, Hals-, Nackenoder Rücken können Hinweis darauf sein, dass
sich eine Funktionsstörung (Cranio-Mandibuläre
Dysfunktion, kurz: CMD) entwickelt hat. Auch
umgekehrt kann sich eine Störung in der Statik
des Körpers auf das Kausystem auswirken. Der
perfekte Schwung scheitert an den Verspannungen im Rücken.
Erste Hilfe
Wird das Knirschen diagnostiziert, kann den Betroffenen auch geholfen werden. „Wir können
den Stress zwar nicht abstellen, doch wir können
die Schmerzen nehmen und Auswirkungen begrenzen“, sagt Zahnarzt Stephanus Schöler. Eine
einfache Aufbiss-Schiene – „eine Art Stoßdämpfer für die Zähne“ – hilft, Schäden an Zähnen zu
verhindern und das Kiefergelenk zu entlasten.
Zusammen mit Entspannungsanleitungen und
gegebenenfalls auch Schmerzmedikamenten und
Physiotherapie kann man oft schnell erste Hilfe
leisten.
Auf die richtige Schiene gesetzt...
Ob mit sanfter Hand oder mit modernen Messsystemen – wichtig ist es, das Zusammenspiel
von Zähnen, Kaumuskeln und Kiefergelenken
wieder auf Dauer zu harmonisieren. Die Kaumuskeln werden auf Verhärtungen und schmerzende
Stellen untersucht und ein ideale Zuordnung von
Ober- und Unterkiefer zueinander bestimmt. Eine
Aufbissschiene ist dann das vorläufige Ziel.
„Wir können Patienten mit einer Schiene wieder
einen ungestörten Zusammenbiss auf Probe her-
„Gesundheitsmedizin statt Reparaturmedizin –
herzlich, hochwertig und modern, das ist unsere Philosophie“, so Stephanus Schöler und
Dr. Christian Schöler.
stellen, und die Muskulatur kann wieder entspannen. Wenn nach regelmäßigen Kontrollen
der Schiene keine weiteren Veränderungen der
Muskulatur mehr stattfinden, kann man die Ursache der Funktionsstörungen anhand von Modellen erkennen und schließlich auch ausschalten.”
Dauerhafte Abhilfe
Oft genügt danach ein gezieltes Einschleifen der
störenden Zahnflächen um den entspannten Zusammenbiss der Schiene auf die eigenen Zähne
zu übertragen. Sind jedoch bereits starke Abnutzungen der Zähne erkennbar, können Zahnärzte
auch Kauflächen und Schneidekanten mit Keramik- oder Kunststoffversorgungen aufbauen.
Knirschen und Ursachen ernst nehmen
„Viele Patienten wissen, dass sie knirschen und
ignorieren es dennoch“, sagt Dr. Christian Schöler. „Irgendwann gehen sie sprichwörtlich auf
dem Zahnfleisch und haben ein Problem, das
sich nicht hätte entwickeln müssen. Auch hier
gilt: Vorsorge ist besser als Heilen!“ Außerdem –
mit entspanntem Biss und gesundem Rücken ist
auch der Abschlag wieder leichter!
Kontakt:
Praxis für Zahngesundheit
Dr. Christian Schöler und Stephanus Schöler
Wattenbacher Straße 27a · Söhrewald
Telefon 05608/4041
www.zahnarzt-schoeler.de
www.golfnordhessen.de
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GOLFgesundheit
Augenoptik
HOCHWERTIGE SONNENBRILLEN BIETEN SCHUTZ UND SEHKOMFORT
Modisches Accessoires mit Mehrwert
terlingsbrillen absolut im Trend. Sie bringen
die 50er- und 60er-Jahre zurück auf die
Greens. „Klassisch oder mit neuer Extravaganz“, verrät Karsten Wetzel, der Nordhessens
größte Auswahl an Top-Designersonnenbrillen
führt. Elegant wirken die Retrobrillen in Farbklassikern wie Schwarz und Weiß, Grau und
Rot, Bernstein und Havanna. Peppig kommen
sie in den Sommerfarben Gelb und Orange, Lila
und Pink oder Grün rüber. Für Pfiff sorgen
hellgrau-blaue oder hellbraune Verlaufsgläser.
„Wir wollen, dass Sie gut aussehen und Ihre Augen dabei perfekt geschützt sind“, so Sylvia und
Karsten Wetzel.
Der Sommer hält auf den Greens Einzug.
Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen machen jeden Abschlag zum puren
Vergnügen. Die passende Sonnenbrille dabei
ist ein Muss. Sie ist nicht nur der richtige Begleiter, um mit Weitblick das Handicap den
Sommer über zu verbessern, sondern auch modisch zu punkten. Die Top-Designer bieten in
diesem Sommer eine Menge modischer BrillenHighlights, mit denen Sie und Er sich nach
Lust und Laune, Stil und Styling gut angezogen fühlen können.
Hochwertige Markengläser:
Unverzichtbarer Schutz für die Augen
Eine Sonnenbrille ist jedoch nicht nur ein modisches Accessoires, sondern auch ein wichtiger Schutz für die Augen. Gerade im Hinblick
auf eine immer dünner werdende Ozonschicht
und schädliche UV-Strahlen muss man auf die
Qualität bei Gläsern achten. Eine Sonnenbrille
sollte deshalb unbedingt hochwertig sein,
denn nur gute Markengläser schützen die Augen.
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Gerade auf den großen Sonnenterrassen vieler
Golfplätze sollte die Kraft der Sonnenstrahlen
nicht unterschätzt werden. Nur Sonnenbrillen
mit einer ausreichenden UV-Filterung verhindern, dass die Strahlen ungehindert in das Auge eindringen und irreparable Schäden anrichten. „Hundertprozentiger Schutz muss sein“,
sagt Karsten Wetzel, Inhaber von Wetzel Optik. „Man hat nur zwei Augen fürs Leben.“ Um
einen optimalen UV-Schutz zu gewährleisten,
muss die Sonnenbrille auch perfekt angepasst
sein. Sie sollte beispielsweise groß genug
sein, damit auch an den Seiten kein Licht
durchdringt und die Augen schädigen kann.
„Die passende Sonnenbrille ist ein modisches
und zugleich persönliches Statement“, sagt
Karsten Wetzel. Er weiß aus Erfahrung: Wer eine Designerbrille kauft, möchte nicht nur hervorragende Qualität und ausgefallenes Design
mitnehmen, sondern auch ein Stück Image.
Trend Nr. 1: Retro-Styling
Nichts geht in diesem Sommer ohne RetroStyling. Deshalb liegen Cat-Eye und Schmet-
Trend Nr. 2: XXL
Ein weiterer Trend sind in diesem Jahr XXLBrillen. „Ob eckig, rund oder oval – Hauptsache große“, sagt Karsten Wetzel. Auch hier
sind die Farbklassiker von Weiß über Havanna
und Rot bis hin zu Schwarz gefragt. Neu ist in
diesem Sommer Mattschwarz, in dem die XXLBrillen besonders edel wirken. Wem die Größe
noch nicht extravagant genug ist, kann in den
Neonfarben der 80er-Jahre, die einst Modedesigner Rudolph Mooshammer salonfähig machte, für Furore sorgen.
Trend Nr. 3: Pilotenbrillen
Pilotenbrillen – sie waren, sie sind und sie
bleiben Trend. Formen, Farben und Fassungen
zeigen klassische wie modische Elemente:
zeitlose Tropfenform versus trendige Carreeform. Zeitlose Aviator-Optik in Grün versus
trendige Spiegel-Optik in Dunkelbraun. Zeitlose Metallfassungen in Gold versus trendige
Kunststofffassungen in Hornoptik.
Für Mutige: poppige Farben
Für Modemutige hält Carrera das Lebensgefühl
der 80er-Jahre bereit. Die neuesten Pilotenbrillen gibt es in grellen Farben von Gelb über
Grün bis Pink. Und nicht nur die Fassungen
sind poppig, auch die Gläser.
Mehr Sehkomfort: Qualität zahlt sich aus
Zudem sorgen Sonnenbrillen von hoher Qualität für einen hohen Sehkomfort. Sie erleichtern das ungehinderte Sehen, gerade auf sonnenbeschienen Greens, und sorgen vom ersten
Abschlag an für klare Sicht.
Billige Gläser, die meist aus minderwertigen
Kunststoffen gefertigt sind, können sich bei
GOLFgesundheit
Augenoptik
hohen Temperaturen leicht verziehen, verlieren die Form und bieten meist ein verschwommenes Bild. Hochwertige Gläser gibt es aus
Kunststoff oder Glas. Kunststoff bietet die
Vorteile, dass sie leicht und robust sind. Der
Nachteil: Sie können zerkratzen. Glas hingegen ist schwer, aber auch hart, was es unempfindlich gegen Kratzer macht. Golfern empfiehlt Karsten Wetzel Kunststoffgläser: „Sie
machen die vielen Bewegungen spielend mit.“
Und sollte mal ein Golfball auf sie treffen, besteht keine Gefahr, dass sie splittern und dadurch das Auge verletzen.
Polarisationsfilter: scharf und kontrastreich
Das optimale Glas filtert nicht nur UV-Strahlen
zu 100 Prozent, sondern sorgt mit Filtern für
kontrastreiches, scharfes Sehen. Polarisationsfilter wie sie Ray-Ban anbietet, sorgen durch
die Kontrastverstärkung für scharfe Konturen,
maximale periphere Sicht, natürliche Farben
und weniger Blendung – ganz gleich, ob man
auf dem Green oder im Tiefschnee unterwegs
ist. Gläser mit einem Polarisationsfilter verfügen über ein Raster, das nur bestimmte Wellenlängen des Lichts durchlässt.
Ideal für Golfer: ultraleichte Modelle
Ray-Ban ist die Kultmarke, wenn es um Pilotenbrillen geht. Seit Mai ist die neue LitforceKollektion auf dem Markt. Gefertigt ist sie aus
einem thermoplastischen Polymer, das sehr
fest und hitzebeständig ist. Daraus hat Ray-
Große Auswahl im Blick: Das umfangreiche Repertoire reicht von Boss und Chanel über Dior und
Gucci bis hin zu Versace und Prada.
Ban Fassungen erschaffen, die sehr haltbar,
leicht und elastisch sind und zudem hohen
Tragekomfort bieten. Die Bügel sind extrem
dünn und ultraflexibel. Der integrierte, ergonomische Nasenflügel kann individuell angepasst werden. Das macht sie zum idealen Begleiter für Golfer und andere Sportler
Erhältlich sind zwei Modelle: in Tropfen- und
Carreeform, in Schwarz und Braun. Darüber hinaus verfügen sie über eine Verspiegelung für
blendfreies Sehen oder Verlaufsgläser, deren
Tönung für helle Sicht im Nahbereich von
oben nach unten abnimmt.
Entspiegelte Gläser: Sehen ohne Hindernisse
Die gute Sicht kann zusätzlich durch entspiegelte und reflexfreie Gläser erhöht werden.
Das bedeutet nicht nur mehr Sehkomfort für
das Auge, sondern auch Schutz. Denn dadurch
kann auch der Trübungseffekt der Augenlinse
verlangsamt werden, der im Alter auftritt und
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bis zum Grauen Star führen kann. Und auch
die zarte Haut der Augenlider wird geschützt,
sodass Hautkrebs weniger Angriffsflächen erhält.
Richtige Tönung: Gute Sicht
Auch Tönungen können ein noch besseres Sehen fördern. Die Standardtönungen der Gläser
sind grau, braun und grün. Diese Farben verfälschen das Bild der Umwelt am wenigsten.
Mit den Farben Rot und Blau können modische
Akzente gesetzt werden. Bei bedecktem Wetter hellen sie auch das Bild der Umwelt auf –
und sorgen damit einfach für gute Laune.
Orange und Gelb sind etwas für Mutige. Aber
auch diese Farben sind in der Lage, bei bedecktem Wetter die Kontraste stärker hervorzuheben. Und das kann auf dem Green, wenn
man exakt putten möchte, entscheidend für
das Handicap sein. Modemut macht sich also
bezahlt.
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53
GOLFgesundheit
Allgemeinmedizin/Psychologie
FLUGANGST – PHOBIE UND STARKE PSYCHISCHE BELASTUNG
Fliegen ist schön – nur Flugangst nicht
15 Prozent der Deutschen haben Flugangst
„Argumente gegen die Flugangst gibt es genug.
Doch dass das Flugzeug zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt gehört und das Gefährlichste am Fliegen die Fahrt zum Flughafen
ist, nützt den Betroffenen nur wenig“, sagt
Dr. Frank. Laut einer Studie leiden etwa 15 Prozent aller Deutschen unter Flugangst und weitere 20 Prozent fühlen sich an Bord unwohl.
Gründe sind Kontrollverlust, Angst vor einem
Flugzeugabsturz, Angst vor der Höhe oder auch
vor dem Medium Luft.
„Ich zeige Ihnen gern, wie schön es ist, zu fliegen“,bietet Dr. Norbert Frank an.
Auf den Golfer warten die schönsten Golfplätze
der Welt. Marokko, Portugal, Andalusien... Man
steigt ganz einfach in den Flieger und auf
geht’s. Alles ganz einfach, oder doch nicht?
Vermeintliche Wege aus der Angst
Wer jedoch reisen muss, ob er nun will oder
nicht – weil es der Beruf verlangt oder der
Partner ein Fan von Fernreisen ist – der versucht, auf verschiedene Art und Weise, mit seiner Angst fertig zu werden. „Tabletten, Alkohol
und Entspannungsübungen sind alles Versuche,
die nicht wirklich und schon gar nicht dauerhaft zum gewünschten Erfolg führen – und teilweise unerwünschte Nebenwirkungen aufweisen“, weiß der Mediziner aus langjähriger Erfahrung.
Flugangst – Horrortrip
„Fliegen bedeutet Freiheit! So könnte man meinen – allerdings gibt es auch Ausnahmen“, so
Dr. Frank, Facharzt für Allgemeinmedizin und
Experte für das Thema Flugangst. „Für manche
Menschen ist Fliegen ein Albtraum. Der Gedanke daran gleicht dem Gefühl ausgeliefert zu
sein, abzustürzen und vielleicht zu sterben. Er
wird zur Qual und kann Angst- und Panikattacken auslösen“, weiß Dr. Frank, der seit Jahren
selbst aktiver „Flieger“ ist. „So kann jede Geschäftsreise oder Ferienreise ins Ausland, die
nicht mit dem Auto zu absolvieren ist, zu einer
großen Belastung werden. Für diese Angst
muss man sich nicht schämen, es kann jeden
treffen. Geschäftsreisende leiden genauso darunter wie Urlaubsreisende“, so Dr. Frank.
Endlich keine Angst mehr vorm Fliegen!
Ernstzunehmende Symptome
„Flugangst ist keine Einbildung. Die Betroffenen fürchten die Symptome. Sie können mehrere Tage vor einer Flugreise auftreten, aber auch
erst kurz vor dem Flug oder im Flugzeug. Sie
umfassen Schweißausbrüche, Herzrasen, Nervosität, schnelle und flache Atmung, Magen- und
Darmkrämpfe, Schwindel, Kopfschmerzen und
Übelkeit“, erklärt der Mediziner.
NOA-FLY – Ihr Spezialist für entspanntes
Fliegen
Um die Flugangst zu besiegen empfiehlt Dr.
Frank ein Anti-Flugangst-Seminar. „Bei „NOAFLY unserem Seminar gegen Flugangst, lernt
man mithilfe psychologischer Unterstützung
und unter ärztlicher Aufsicht die eigene Angst
kennen, mit ihr umzugehen und zum guten
Schluss lernt man sie zu beherrschen“, so
54
www.golfnordhessen.de
Dr. Frank, der schon vielen Patienten gemeinsam mit seinem Partner, dem Angst- und Psychotherapeuten Achim Banzhaf die Flugangst
erfolgreich nehmen konnte.
Konzept: NOAFLY – Nun Ohne Angst Fliegen
NOA-FLY Seminar bedeutet den funktionalen
Zugang zur Angst zu finden. Dysfunktionale
Muster werden erkannt und aufgelöst.
Funktional ist die Angst, die vor der Gefahr
warnt und somit das Leben bewahrt.
Dysfunktional ist die Angst, die sich verselbständigt und so zur Erstarrung, Lähmung und
Panik führt.
Fliegen ist oft nur ein Auslöser von vielen
für dysfunktionale Ängste.
NOA-Fly zeigt Ihnen wie Angst allgemein
entsteht und warum sich gerade bei Ihnen
Angst in dysfunktionaler Form zeigt.
Das Konzept ist individuell lebensbiographisch ausgerichtet und somit ausschließlich
ein „Ein-Personen-Seminar“.
Seminarinhalt (Auszug):
Phänomen Angst
Auslöser und Formen der Flugangst
Auflösungsstrategien dysfunktionaler Ängste
Gesundheits-Tipp:
Fliegen kann Keuchhusten deutlich lindern
Dr. Frank erklärt: „Wir steigen mit dem Flugzeug auf große Höhe. Und durch den geringeren Luftdruck in dieser Höhe erweitern sich die
Bronchial- und Lungengefäße und führen zu einem leichteren Abhusten.“ Besonders durch die
raschen Luftdruckunterschiede kann der Husten
zwar nicht geheilt, jedoch deutlich gelindert
werden.
Kontakt
Dr. Norbert Frank
Südbahnhofstraße 10 · 37213 Witzenhausen
Tel.: 05542 – 910660
www.norbert-frank.de · www.noafly.de
E-Mail: [email protected]
Seminarorte:
Arztpraxis Frank in Witzenhausen
Flughafen Kassel-Calden, Konferenzraum
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GOLFszene
In den Mund gelegt
„Da bin ich einer Meinung mit Horst Seehofer: Beim Oktoberfest in
Escheberg geht eben doch nichts über den blau-weißen Handschuh!“
Jasmin Korsch
„Nach dieser außergewöhnlichen athletischen und stilistischen Leistung für den Turnierfotografen brauchen wir mindestens 18 Bahnen
zur Regeneration. Danach sehen wir weiter!“
Torpen Bibbig, Pro Igor Brandstätter, Andreas Korn, Axel Sauerwein –
und ein nicht genannt werden wollender Hahn im Korb (Wissmannshof)
„Wo wir am liebsten frühstücken?
Auf der Wilhelmshöher Terrasse.
Oder am Gardasee!“
Niels Kowollik und
Fried-Jörg Schulz
(Kassel)
„Vorbereitung ist alles. Im nächsten Winter fliegen wir zum Trainingslager nach Brasilien. Unter dem Zuckerhut halten wir uns fit!“
Hermann Brocker und Otto Bollrath (Kassel)
56
www.golfnordhessen.de
„Wir als Power-Sextett werden die Spendensumme unseres CharityTurniers im Herbst auf über 15.000 Euro hochschrauben!“
Ladies des letztjährigen Zonta-Organisationsteams mit (Zweite von
links) Katharina Quirmbach (Hardenberg)
„Wenn meine
Schlaglänge weiter
so nach oben geht,
tausche ich meine
Kontaktlinsen demnächst doch gegen
eine Brille!“
Günter Sindram
(Escheberg)
In den Mund gelegt
„Schon mein früherer Lehrer
auf der Schauspielschule hat
immer gesagt, dass zusammengepresste Lippen eine besondere Spannung aufkommen lassen. Auch vor der Siegerehrung bei Holgers Nordhessen-ProAm!“
Anthony Feminis
(früher Escheberg)
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„Wir haben eines gemeinsam: einen richtig
kräftigen Händedruck!“
Stefan Quirmbach und Günter Kessler
(Hardenberg und DGV)
„Das Tolle an den großen Sonnenhüten ist,
dass die Mitspieler das Pokerface darunter
gar nicht sehen können!“
Hans-Jürgen Eskuche (Escheberg)
Namensstick
Tommy
„Der strahlende weiße Schlägerkopf wirkt bei mir mindestens so gut wie der hochprozentige Rote am Abend!“
Dominic Burger (rechts, Wissmannshof) und zwei weitere
Finalisten des BMW-Cup international 2011
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GOLFplätze
Im Überblick
GOLFCLUB KASSELWILHELMSHÖHE e.V.
GOLF- UND LANDCLUB
BAD AROLSEN E.V.
GOLFCLUB
BAD WILDUNGEN E.V.
KURHESSISCHER GOLFCLUB
OBERAULA BAD HERSFELD E.V.
Ehlener Straße 21
34131 Kassel
Tel. 0561 33509
www.golfclub-kassel.de
Zum Wiggenberg 33
34454 Bad Arolsen
Tel. 05691 62844–4
www.golf-arolsen.de
Talquellenweg 33
34537 Bad Wildungen
Tel. 05621 3767
www.gc-bad-wildungen.de
Am Golfplatz Hausen
36280 Oberaula
Tel. 06628 9154–0
www.golfclub-oberaula.de
GOLFCLUB WALDECK
AM EDERSEE E.V.
GOLFCLUB
HARDENBERG E.V.
GOLFCLUB
RHÖN E.V. FULDA
OBERHESSISCHER
GOLFCLUB MARBURG E.V.
Domänenweg 2
34513 Waldeck
Tel. 05623 9989–0
www.gc-waldeck.de
Levershausen
37154 Northeim
Tel. 05551 90838–0
www.gchardenberg.de
Postfach 1403
36004 Fulda
Tel. 06657 1334
www.golfclub-fulda.de
Maximilianhof
35091 Cölbe-Bernsdorf
Tel. 06427 9204–0
www.golf-club-marburg.de
GOLFPARK
GUDENSBERG
GOLFCLUB
WILLERSHAUSEN E.V.
GOLFCLUB HOFGUT
PRAFORST E.V.
Ziegelei 1
34281 Gudensberg
Tel. 05603 93073–0
www.golfpark-gudensberg.de
Daten
Fakten
Hintergründe
Bergring 8, OT Willershausen
37293 Herleshausen
Tel. 05654 9204–0
www.golfclub-willershausen.de
Dr. Detlev Rudeldorff-Allee 3
36088 Hünfeld
Tel. 06652 997–0
www.praforst.de
GOLFCLUB
GUT WISSMANNSHOF E.V.
GOLFCLUB RITTERGUT
ROTHENBERGER HAUS
GOLFCLUB ZIERENBERG
GUT ESCHEBERG
Staufenberg-Speele
Tel. 05543 9103–30
www.golf-kassel.de
37115 Duderstadt
Tel. 05529 899–2
www.golf-ohne-grenzen.de
34289 Zierenberg
Tel. 05606 531972
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Rund um den Ball
GOLFszene
KASSELER MODEANBIETER STARTET AUF KOMMUNIKATIVE ART UND WEISE IN DIE SAISON
Erneut volles Haus bei Heinsius + Sander
von Rainer Lomen
Fotos: Mario Zgoll
Alexa Evers hatte allen Grund zur Freude: „Mit
dem Feedback des Abends sind wir sehr zufrieden. Es waren mehr Kunden da als bei unserem letzten Golfevent vor zwei Jahren“, unterstreicht die Geschäftsführerin des Modehauses
Heinsius + Sander.
Als Highlight winkte eine attraktive Tombola.
Den ersten Preis, eine tolle Golfreise im Wert
von 1.100 Euro, steuerte das FeelGood Lifestyle-Magazin bei. Weitere Preise kamen von
Pixelconcept, der Hospitalskellerei, Heinsius +
Sander, Sound Brothers, Ballgreen, der Bar
Marth, Bogner, Gabriele Strehle sowie Polo
Ralph Lauren. Der Hauptgewinn ging an Sonja
Werner – ihr zeigte sich Fortuna besonders gewogen.
„Mich hat besonders gefreut, wie viele Partner
im Vorfeld bereit waren, Preise für unsere
Tombola zu spenden, und dass alle Lose
schnell vergriffen waren“, erklärt Alexa Evers.
Als primäres Ziel dieser Veranstaltungen nennt
die Managerin die Kundenbindung. Mit mehreren Partnern arbeitet ihr Haus in dem Kontext
stets zusammen. „So nutzen wir die Chance,
das Event für unsere Kunden noch attraktiver
zu gestalten. Außerdem eröffnen wir uns dadurch die Möglichkeit, Kunden unserer Partner
anzusprechen, die uns vielleicht noch nicht
kennen“, macht Evers deutlich und verweist
darauf, dass die Kooperation immer mit Partnern aus der Region läuft.
Die erwähnte Tombola brachte, großzügig aufgerundet, den stolzen Betrag von 900 Euro.
Das Geld geht an den Verein „Wandern für Kinder“, der sich für benachteiligte Kinder in
Nordhessen einsetzt.
Als nächste Golfveranstaltung veranstaltete
Heinsius + Sander Anfang Juni sein beliebtes
Damenturnier in Wilhelmshöhe. Alexa Evers
kündigt an: „Auch ein Herrenwettspiel werden
wir in diesem Jahr durchführen.“
Zur attraktiven Tombola ließ Glücksgöttin Fortuna grüßen: Katja Momberg (links) vom LifestyleMagazin FeelGood überreichte Sonja Werner (Mitte, mit Tochter im Arm) den Gutschein über eine attraktive Reise im Wert von 1.100 Euro. Rechts Gastgeberin Alexa Evers.
Rundum ausgelassene Stimmung zum Finale des abendlichen Events: Alexa Evers, umringt von
ihren Mitarbeiterinnen, blickt gen Himmel...
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Die offenen Turniere der Region
WETTSPIELkalender
Tag
JUNI
Turnier
Golfclub
Tag
Turnier
13 Mo Feierabendgolf
Golfclub
Bad Wilhelmshöhe
24 So
Lufthansa City Center Cup
Hardenberg
16 Do Feierabendgolf
Bad Wilhelmshöhe
17 Fr
Dentalcup
Gudensberg
19 So
Monatspreis August Städtische Werke
Bad Wilhelmshöhe
3. Quellen-Classic „Preis Königs-Quelle“
Bad Wildungen
Senioren Golftage (Senioren)
Fulda
„Sonnenwend“ über 36 Loch
Bad Wildungen
7.00 u. 13.00 Uhr jew. mit Kanonenstart
29 Fr
Vierer Cup
Gudensberg
JULI
01 So
22 Mi
Monatsbecher
Bad Wildungen
23 Do Senioren Golftage (Senioren)
Fulda
m3 highpotencials Cup (Jugend)
Hardenberg
24 Fr
Senioren Golftage (Senioren)
Fulda
02 Mo Mercedes-Benz Junior Cup
Bad Wilhelmshöhe
25 Sa
Senioren Golftage (Senioren)
Fulda
03 Di
Silberdistel-Preis (Damen)
Fulda
EPD Tour und Pro Am
Hardenberg
Schnuppercup
Gudensberg
Gefra-Ron Masters (Wertung ü. 2 Runden) Bad Wildungen
Gothaer-Golf-Cup
Bad Wilhelmshöhe
Damenfreundschaftsspiel mit Marburg
Bad Wildungen
Preis der Kasseler Sparkasse
Bad Wilhelmshöhe
05 Do Augustinum Seniorenpreis
Bad Wilhelmshöhe
28 Di
EPD Tour und Pro Am
Hardenberg
06 Fr
Bad Wilhelmshöhe
04 Mi
07 Sa
08 So
Deutsche Bank Cup
26 So
Schnupperkurs 3
Bad Wilhelmshöhe
EPD Tour und Pro Am
Hardenberg
27 Mo EPD Tour und Pro Am
Hardenberg
Feierabendgolf
Bad Wilhelmshöhe
29 Mi
Follow the Pros
Hardenberg
31 Fr
Vierer Cup
Gudensberg
4. Mercedes-Benz After Work Golf Cup
Start 17.00 Uhr
Bad Wildungen
Mercedes-Benz Cup
Wilhelmshöhe
SEPTEMBER
Marathon (alle Plätze)
Hardenberg
01 Sa
Krieger+Schramm Preis von Wilhelmshöhe Bad Wilhelmshöhe
Champions Day (Clubmeisterschaften)
Hardenberg
Clubmeisterschaften Damen und Herren
Bad Wildungen
Audi Quattro Cup
Hardenberg
02 So
Clubmeisterschaften Damen und Herren
Bad Wildungen
2. Golffriends.com Aldiana-Trophy
Bad Wildungen
04 Di
Schnuppercup
Gudensberg
Mercedes Benz Cup (Chapman Vierer)
Hardenberg
06 Do Dtsch. Meisterschaften (Damen+Herren) Hardenberg
16 Mo Feierabendgolf
Bad Wilhelmshöhe
07 Fr
20 Fr
5. Mercedes-Benz After Work Golf Cup
Start 17.00 Uhr
Bad Wildungen
22 So
Tag der offenen Tür
Hardenberg
Monatsbecher
Bad Wildungen
27 Fr
Vierer Cup
Gudensberg
09 So
28 Sa
Clubmeisterschaften der Senioren
Bad Wildungen
10 Mo Feierabendgolf
Bad Wilhelmshöhe
29 So
Clubmeisterschaften der Senioren
Bad Wildungen
12 Mi
Bad Wildungen
Monatspreis Kasseler Sparkasse
Bad Wilhelmshöhe
13 Do „Preis des Golfclub“
Bad Wildungen
Bad Wilhelmshöhe
14 Fr
„Mauser-Cup“
Bad Wildungen
15 Sa
„Preis der Wicker-Gruppe“
Netto-Vierer Clubmeisterschaften
Bad Wildungen
Hardenberg
14 Sa
31 Mo Feierabendgolf
AUGUST
Dtsch. Meisterschaften (Damen+Herren) Hardenberg
7. Mercedes-Benz After Work Golf Cup
Start 16.30 Uhr
08 Sa
Bad Wildungen
Dtsch. Meisterschaften (Damen+Herren) Hardenberg
Jugend-Clubmeisterschaften
Bad Wildungen
Dtsch. Meisterschaften (Damen+Herren) Hardenberg
„Preis der Sparkasse“
06 Mo 39. Offene Woche
Hardenberg
07 Di
39. Offene Woche
Hardenberg
16 So
Netto-Vierer Clubmeisterschaften
Hardenberg
Schnuppercup
Gudensberg
18 Di
Hardenberg
Jungsenioren-Liga in BW
Start 13.00 Uhr
Bad Wildungen
39. Offene Woche
09 Do 39. Offene Woche
Hardenberg
23 So
becker`s bester (Jugend)
Hardenberg
10 Fr
Hardenberg
Hessenliga BW-Marburg
Bad Wildungen
Gudensberg
08 Mi
39. Offene Woche
6. Mercedes-Benz After Work Cup
Start 17.00 Uhr
Bad Wildungen
11 Sa
39. Offene Woche
Hardenberg
12 So
39. Offene Woche
Hardenberg
Hessenliga BW-Lich
Bad Wildungen
28 Fr
Finale Vierer Cup
29 Sa
Preis des Vorstands, anschl. Oktoberfest Hardenberg
30 So
Ryder Cup
Gudensberg
Ryder Cup
Gudensberg
Kirix Quellen-Classic-Endspiel
Bad Wildungen
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KULTURszene
Gewinnspiel
FREUNDE DES KULTURSOMMERS ERMÖGLICHEN GEWINNSPIEL UNTER DEN LESERINNEN UND LESERN
Lassen Sie sich diese Highlights nicht entgehen!
von Rainer Lomen
Der Kultursommer Nordhessen, kurz KuSo, hat
sich zu einer sehr populären Einrichtung in
der Region entwickelt. Theater-, Musik und Literaturfans aus unserer Gegend und weit darüber hinaus wissen das Festival zu schätzen
und besuchen die zahlreichen Veranstaltungen. Seit 2011 erhält der Kultursommer Rückenwind von einem Freundeskreis. Dieser hat
sich auf die Fahnen geschrieben, das Festival
materiell und ideell zu unterstützen. Zur Entwicklung des Förderkreises nimmt der Vorsitzende Klaus Schuchhardt Stellung.
Herr Schuchhardt, wie ist das erste Jahr gelaufen?
Mit dem Start sind wir sehr zufrieden. Seit der
Gründung im April 2011 unterstützen jetzt 73
Mitglieder aus der Stadt und den fünf Landkreisen den KuSo. Sie helfen vor Ort beim Aufhängen der Plakate und fördern finanziell.
Welche Vorteile sind mit der Mitgliedschaft
bei den Freunden des Kultursommers verbunden?
Die Freunde des Kultursommers erhalten exklusive Vorabinformationen über das Programm und können vor Beginn des Vorverkaufs bereits Karten erwerben. Sie können
Künstler nach der Aufführung kennenlernen.
62
www.golfnordhessen.de
Sie bilden den aktuellen Vorstand der Freunde des Kultursommers Nordhessen (von links): Klaus
Schuchhardt, Nicola Mütterthies, Heike Fehr-Harms und Helmut Berger. Außerdem gehört Ilka
Jastrzembowski dem Gremium an, als Geschäftsführer ist Harald Kühlborn aktiv.
Die Kultursommer-Card, die einen um 50 Prozent vergünstigten Eintritt für alle Veranstaltungen ermöglicht, kostet für Mitglieder statt
30 nur 20 Euro. Die Freunde werden per Mail
mit einem Info-Brief über aktuelle Ereignisse
und Entwicklungen informiert.
Aber: Der wichtigste Vorteil der Mitgliedschaft
ist ein gutes Gefühl, die spannendste Kulturveranstaltungsreihe in Nordhessen zu unterstützen!
Wie wird man Mitglied bei den KuSo-Freunden?
Ganz einfach: auf der Internetseite des KuSo
www.kultursommer-nordhessen.de ist ein Eintrittsformular herunterladbar. Außerdem
schickt unsere Geschäftsstelle auf Anfrage
gern das Formular zu.
Wie lauten Ihre wichtigsten Zielsetzungen
für 2012?
Wir möchten neue Freunde gewinnen und die
Zahl von 100 Mitgliedern überschreiten. Außerdem geht es darum, den KuSo vor Ort erfolgreich zu unterstützen sowie weitere Spenden einzuwerben.
Auf welche KuSo-Events freuen Sie sich
persönlich besonders?
Zu meinen Favoriten zählen Corinna Harfouch
im Reitstall, die Thalbachs im Schloss Jestädt
und der Jedermann vor dem Fritzlarer Dom.
Zwei Tickets für Sie
Ein echter Knaller im Angebot: Der Förderverein Freunde des Kultursommers ermöglicht GOLF NORDHESSEN ein Gewinnspiel.
Wenn Sie mitmachen möchten, beantworten Sie diese Frage: Wie viele Mitglieder
gehören dem KuSo-Förderkreis derzeit an?
Die Antwort notieren Sie in einer E-Mail
und senden diese unter dem Stichwort
GOLF NORDHESSEN bis zum 20. Juli an
[email protected].
Unter den richtigen Einsendern verlosen
wir dreimal zwei Tickets zum Abschlusskonzert des diesjährigen Kultursommers mit
dem European Youth Orchestra am 13. August in der Kasseler Stadthalle. Viel Spaß
beim Gewinnspiel und beim Konzert!
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Welche Ziele haben die Freunde des Kultursommers erreicht?
Vor wenigen Tagen haben wir Maren Matthes
einen ersten Scheck über 3.000 Euro überreicht. Ein Leitbild und Selbstverständnis haben wir als Kompass für unsere Förderarbeit
erstellt.
Wir finden viel Zustimmung. Erste Kooperationen mit anderen Fördereinrichtungen wurden
gestartet. Bei der Eröffnung des Kultursommers am 17. Juni kooperierten wir mit der
Universitätsgesellschaft Kassel und waren mit
einem eigenen Info-Stand vertreten. Erstmals
fördern wir das Abschlussfest am 13. August
nach dem letzten Konzert in der Kasseler
Stadthalle.
Im Mai haben sich erstmals Freunde zu Gesprächen und Informationen in lockerer Runde
getroffen. Die Gesprächsreihe wird ab September fortgesetzt.
Gewinnspiel
KULTURszene
DAS KASSELER BRÜDER GRIMM FESTIVAL FINDET DIESMAL IM BOTANISCHEN GARTEN STATT
Rapunzel prägt die aktuelle Spielzeit
von Kristina Ernst
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Im Mittelpunkt des Kasseler Brüder Grimm
Festivals steht in diesem Sommer eine haarige
Angelegenheit: Mit „Rapunzel – ein haarsträubendes Musical“ schlagen Regisseur Michael
Fajgel und Komponist Roland Oumard ein weiteres Kapitel der Märchen-Musical „frei nach
den Brüdern Grimm“ auf. Ein von der Finanzkrise gebeuteltes Königsgeschlecht, eine wunderschöne, aber dumme Prinzessin, ein entflammter Prinz und eine Entführung – das sind
die Zutaten für eine unterhaltsame Geschichte
für die ganze Familie.
Veranstaltungsort ist der Botanische Garten in
Kassel. Dort, umgeben von alten Bäumen,
können Märchenbegeisterte vom 12. Juli bis
12. August insgesamt 34 Aufführungen auf der
Open-Air-Bühne verfolgen.
Für die Veranstaltung am Samstag, 28. Juli,
um 19.30 Uhr verlost GOLF NORDHESSEN zusammen mit dem Team um Peter Zypries
dreimal zwei Tickets. Wenn Sie ein Duo gewinnen möchten, beantworten Sie diese
Frage: Wie heißt der Regisseur des diesjährigen Stücks? Bitte notieren Sie die Lösung
in einer Email und senden Sie diese unter
dem Stichwort GOLF NORDHESSEN bis zum
12. Juli an [email protected].
Ein von der Finanzkrise gebeuteltes Königsgeschlecht, eine wunderschöne, aber dumme
Prinzessin, ein entflammter Prinz und eine Entführung – das sind die Zutaten für das Musical
des diesjährigen Festivals.
GOLFszene
Rund um den Ball
DIE KASSELER PROS ANDREW WINSTANLEY UND MIKE MCLEAN ÜBER DIE ETIKETTE / TEIL 2
Ohne Handy mehr Spaß auf der Runde!
von Andrew Winstanley und Mike McLean
In der April-Ausgabe GOLF NORDHESSEN beschäftigten sich Andrew Winstanley und Mike
McLean mit einer Reihe zentraler Aspekte rund
um die Etikette. Unter anderem ging es darum, die Ballsuche zeitlich zu begrenzen, die
Lochkante zu schonen und die Bunkerfläche
zu harken. Die Kasseler Pros setzen die Serie
ihrer Tipps in diesem Heft fort.
Tipp 5: Fahren Sie das Cart richtig
Ihr Ziel sollte es sein, mit dem Cart keine Spuren zu hinterlassen. Weil wir oft sehen, wohin
wir gehen und nicht wo wir waren, neigen wir
dazu, den Rasen zu beschädigen, ohne es zu
merken. Vermeiden Sie feuchte Flecken! Die
Golfer neigen dazu, anderen zu folgen und
fahren dann quasi im Gänsemarsch. Besser ist
normalerweise eine gewisse Streuung; wenn
jeder einen anderen Weg wählt, so wird der
Platz geschont.
Schließlich: Fahren Sie das Cart nicht zu nah
an das Grün heran!
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Gönnen Sie Ihrem Handy eine Pause, wenn Sie auf die Runde gehen. Das bringt Spielfreude!
Tipp 6: Schalten Sie Ihr Handy aus!
Das Handy sollte auf dem Platz ausgeschaltet
oder zumindest auf lautlos gestellt werden.
Wenn Sie Ihr Handy unbedingt nutzen müssen, weil Sie etwa den Anruf eines erkrankten
Familienmitglieds erwarten, bewegen Sie sich
weit weg von Ihrem Mitspieler, halten das Gespräch kurz und reden Sie so leise wie möglich.
Das Gespräch sollte auf gar keinen Fall das
Spieltempo negativ beeinflussen. Und beim
Turnier sind Handys ohnehin für persönliche
Gespräche verboten – es sei denn, ein Notfall
träte ein.
Tipp 7: Anderen Spielern helfen
Es ist einfach für Sie, Ihren Mitspielern zu helfen, wenn Sie aufmerksam sind. Eine naheliegende Möglichkeit besteht darin, gemeinsam
nach verlorenen Bällen zu suchen. Um dabei
Erfolg zu haben, beobachten Sie sehr genau
die Schläge und Bälle Ihrer Mitspieler.
Wenn Sie einen Wagen sehen, der falsch positioniert worden ist, oder einen provisorischen
Ball, der aufgenommen werden soll, gehen Sie
nicht einfach weiter.
Tipp 8: Dress-Code beachten
Versuchen Sie, gut auszusehen, wenn Sie auf
Die Fahne einfach auf‘s
Grün werfen? Nein,
Danke. Das geht bestimmt anders besser!
Fotos: Mario Zgoll
Tipp 4: Respekt vor anderen Spielern
Golf ist eine Disziplin, die volle Konzentration
erfordert, wenn man erfolgreich spielen will.
Es ist daher wichtig, ruhig stehen zu bleiben,
wenn der Spielpartner seinen Schlag vorbereitet oder ausführt. Man sollte so lange verharren, bis der Mitspieler geschlagen hat. Niemals zu früh loslaufen!
Wenn Sie in den frühen Morgenstunden oder
am späten Nachmittag spielen, sollten Sie
sich orientieren, wo Ihr Schatten ist. Denn:
Wenn Ihr Schatten die Sicht eines anderen
Spielers beeinträchtigt, kann das sehr störend
wirken.
Vom Fairway zum Grün: Setzen Sie nie Ihren
Fuß in die Puttlinie Ihres Mitspielers. Der Bereich um das Loch ist geradezu heiliger Boden.
Betrachten Sie das Fairway wie eine Kathedrale, das Grün ist die Bibliothek!
Das Erste, was Sie auf dem Grün beachten
sollten, ist zu schauen, wo die Bälle der Mitspieler liegen – oder deren Ballmarker. Planen
Sie dann erst den Weg zu Ihrem eigenen Ball.
Positionieren Sie sich direkt gegenüber oder
in einer Diagonale zu dem puttenden Spieler.
Nie in der Spiellinie stehen – entweder hinter
dem Loch oder hinter dem Ball.
Rund um den Ball
GOLFszene
den Platz gehen. Sauber geputzte Schuhe
kommen immer gut an! Es gilt: Wenn man sich
gut fühlt, dann spielt man besser.
Auf den Golfplätzen gelten unterschiedliche
Standards in Sachen Kleiderordnung. Wenn Sie
als Gast auf einem fremden Platz spielen, denken Sie daran, dass es in Ihrer Verantwortung
liegt, sich nach der Kleiderordnung zu erkundigen. Grundsätzlich ist es immer besser, auf
der sicheren Seite zu sein und Vorsicht walten
zu lassen. Die Hemden sollten einen Kragen
haben, bei Hosen ist von Jeans abzuraten.
Knielange Röcke oder Hosen werden in der Regel bei Frauen akzeptiert. Vor allem junge Golfer sollten nicht vorgessen, die Golfkappe im
Clubhaus abzuziehen.
Tipp 9: Kleine Dinge zählen
Vieles ist im Bereich der Etikette zu berücksichtigen. Die Fahne muss sorgfältig auf das
Grün gelegt werden, schnellere Gruppen lässt
man durchspielen und so weiter.
Alle diese Dinge lassen sich durch Beobachtung und mit einem scharfen Auge rücksichtsvoll erlernen. Kenntnisse über die Grundregeln
des Golfsports sind ein Muss, bevor man sich
auf den Golfplatz begibt.
Wenn Sie in einer Etikettefrage unsicher sind,
dann fragen Sie einfach! Jede(r) hat einmal
angefangen – und es gibt viel zu lernen. Es ist
weitaus besser zu fragen, als etwas falsch zu
machen und damit die Mitspieler zu irritieren.
Unser Fazit: Golf ist ein Gentleman-Sport. Das
soll so bleiben. Mit der richtigen Etikette
macht das Golfspielen einfach mehr Spaß!
Die angemessene Kleidung auf dem Platz? Da gibt es in der Tat so manche Unterschiede...
Weitergehen, während der Spielpartner den Ball schlägt oder sich darauf vorbereitet, ist schlicht und einfach unsportlich. Das zeitgleiche Herumkramen im Bag stört ebenfalls bei der Konzentration. Oder Sie etwa nicht?
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GOLFszene
Saisonauftakt
KASSELER PROFESSIONALS BEGLEITEN IHRE REISEGRUPPEN NACH BELEK UND ANDALUSIEN
Heftige Windböen über Novo Sancti Petri
von Rainer Lomen
Zum Start in die aktuelle Saison begleiteten
die Kasseler Professionals Mike McLean und
Andrew Winstanley im Frühjahr drei Gruppen
jeweils für eine Woche nach Belek in die Türkei und ins andalusische El Rompido bzw. Novo Sancti Petri.
An fünf Tagen stand der Golfball im Mittelpunkt des Interesses. Morgens ging es zunächst für zweieinhalb Stunden zum Training
auf die Driving-Range. Am Nachmittag waren
18 Bahnen auf dem Platz angesagt. Die beiden
Professionals unterstützten die Flights dabei.
Insgesamt herrschten gute Wetterbedingungen. Lediglich zum Finale in Novo Sancti Petri
blies der Wind sehr heftig. „Da waren die Bedingungen schwierig, und unsere Aktiven
mussten auf der Runde alles geben“, blickt
Andrew Winstanley zurück.
Das Ehepaar Judit und Dr. Eckart Schlieper
reiste erstmals mit. „Die beiden haben viele
Fortschritte gemacht und vor allem Erfahrungen gesammelt“, erläutert McLean und verweist darauf, dass ein solcher Trip helfe, insbesondere auf fremden Plätzen Spielroutine zu
gewinnen.
Seit 1996 bieten Winstanley und McLean gemeinsam Golfreisen in der kalten Jahreszeit
an. Im kommenden November und März will
das Duo Ziele in der Türkei, in Spanien und
Dubai ansteuern. Eventuell wird eine Gruppe
Amerika ins Visier nehmen.
Morgens ging es zunächst für zweieinhalb Stunden zum Training auf die Driving-Range. Hier demonstrierte Andrew Winstanley den Schlag aus dem flachen Bunker.
ÜBERSICHT ZU DEN PRESSESPRECHERN UND PR-VERANTWORTLICHEN IN UNSERER REGION
Sie berichten aus den Clubs und Anlagen
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Wilhelmshöhe
Michael Schräer
Marburg
Gerhard Kempf
Oberaula
Frank Gerhard
Waldeck
Stefan Schaller
Escheberg
Albert Klein
Bad Arolsen
Udo Lossau
Gudensberg
Barbara Kleppe
Wissmannshof
Helga Stahlberg
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Turniersport
KASSELER SINGLE-HANDICAPPER VIERMAL TOP BEIM BMW-CUP
Stefan Sachs nicht zu stoppen
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BEI'ÚTTINGEN3àDNIEDERSACHSEN
von Dr. Sandra Mintz
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Strahlende Gesichter nach der Siegerehrung des Wilhelmshöher BMW-Cups international (von
links): Niederlassungsleiter Jürgen Schwarze, Christa Bornscheuer, Stefan Sachs, Martina Döring,
Präsident Matthias Krieger und Uwe Kappel.
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Die vier Nettosieger des Kasseler BMW-Cups
International, die am zweiten Septemberwochenende zum Landesfinale nach München
fahren, sind Christa Bornscheuer, Martina Döring, Stefan Sachs und Uwe Kappel. Bei herrlichem Sommerwetter setzten sie sich in dem
Feld durch, das mehr als 120 Aktive aus zwölf
verschiedenen Clubs umfasste.
Mit jeweils herausragenden 44 Punkten siegten Martina Döring in der Sonderklasse C und
Uwe Kappel in der Klasse B. Kappel verbesserte seine Vorgabe damit von 25 auf 21,8. Um
die Damengruppe A zu gewinnen, musste
Christa Bornscheuer immerhin 38 Zähler holen. Stefan Sachs sammelte 39 Punkte in der
Herrenklasse A und blieb sogar einen Schlag
unter dem Platzstandard.
Als Überraschung wurde in jeder Nettoklasse
eine Wildcard für das BMW-Sonderturnier am
7. Oktober in Praforst ausgelost. Darüber freuten sich Thomas Lenz, Dr. Sabine Mai, Boris
Pflüger und Bastian Ottmar.
Hier die Resultate im Einzelnen: Die Bruttowertung der Herren entschied Stefan Sachs
(37) für sich. Als beste Dame erwies sich Ilka
Licharz (23).
In der Herren-Nettoklasse A hatte Stefan
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Sachs (39) ebenfalls die Nase vorn. Hinter
ihm platzierten sich Günther Kaspar (36) sowie Dr. Stefan Heine (34). Die B-Gruppe der
Herren dominierte Uwe Kappel (44). Es folgten der Waldecker Jonny Breitbarth (43) und
Kai Koschella (41).
Christa Bornscheuer (38) war Beste der Damen-Nettoklasse A. Zweite wurde Dagmar
Krieger (37). Sie verwies Ilka Licharz (37) im
Stechen auf Rang 3. Zum Champion der gemischten Netto-Sonderklasse C avancierte
Martina Döring (44). Es folgten Dr. Sabine Appel (42) und Susanna Nolden (40).
Die Longest Drives verbuchten Stefan Sachs
sowie Michaela Heinecker. Nearest to the Line
platzierten Isabel Langenau, Christa Ottmar
und Karl-Hermann Kölsch ihre Bälle – alle drei
exakt auf die Linie. Die Sonderwertung „Nearest to the Pin“ entschieden Astrid Witte und
Stefan Sachs für sich, der damit gleich in vier
Kategorien vorn lag!
So blickte BMW-Niederlassungsleiter Jürgen
Schwarze zum Finale in zahlreiche glückliche
Gesichter. Präsident Matthias Krieger sagte er
zu, auch 2013 das populäre BMW-Turnier in
Wilhelmshöhe zu veranstalten – es wird die
27. Auflage des Events sein.
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Christina Hammer, Boxweltmeisterin
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