Tennis NORDWEST - Tennisverband NORDWEST eV

Transcription

Tennis NORDWEST - Tennisverband NORDWEST eV
2
· 2012
Tennis
Apr./Mai/Jun.
N O R D W E S T
TV NORDWEST Neuer Vorstand 2. BUNDESLIGA “Seelöwen” vor neuer Saison
SPORT U8-U10 Die jüngsten Verbandsmeister QUIZ Sind Sie regelfit?
UND
TV NORDWEST
VERBAND
SCHER TENNIS
NIEDERSÄCHSI
elles Or
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n
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Off
ukunft
Gemeinsame Z
GERMAN TENNIS CHAMPIONSHIPS 2012
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Inhalt/Editorial
Editorial
Liebe Tennisfreundinnen
und Tennisfreunde,
ein spannendes Tennisjahr liegt
vor uns: mit der Einführung von
4er-Mannschaften und der EntAuch in ihrer bereits zwölften Saison (!) als Tennis-Bundesligist wollen
die „Seelöwen“ des Bremerhavener TV v.1905 wieder eine gute Rolle
spielen.
...Seite 12
scheidung für einen gemeinsamen Spielbetrieb mit dem NTV im
Erwachsenenbereich stehen wir alle – sowohl die Aktiven als auch
die Funktionäre – vor großen Veränderungen.
Inhalt
Nr. 2·2012 - April/Mai/Juni
Gerade in den letzten 4 Monaten haben wir immens viel Zeit investiert, um dieses große Projekt auf die Reise zu bringen. Neben
Tennisverband NORDWEST
TV NORDWEST und NTV - Gemeinsame Zukunft
Mitgliederversammlung - Neuer Vorsitzender gewählt
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formalen Dingen wie der Erarbeitung einer gemeinsamen Wettspielordnung stand insbesondere die technische und organisatorische Abwicklung des Spielbetriebes im Vordergrund. Es galt für
Sommersaison 2012
Kleines Quiz - Sind Sie regelfit?
Die Sommersaison kommt
fast 5.000 Mannschaften (davon ca. 440 aus dem TV Nordwest,
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damit auch Verantwortung übernommen.
Natürlich hat es auch an der einen oder anderen Stelle mal ge-
Hallensaison
Ein Auf und Ab bei den NORDWEST-Teams...
plan zu organisieren. Der TV Nordwest hat insbesondere in Person von Carsten Hartung einen gewichtigen Teil der Arbeit und
2. Bundesliga
Bremerhaven will oben mitmischen
d.h. 27% mehr als 2011) die Gruppeneinteilung sowie den Spiel-
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hakt. Dies ist bei einem Projekt dieser Größenordnung aber normal und war eine wertvolle Erfahrung fürs nächste Jahr.
20. Gerry Weber Open
Tennistainment der Extraklasse
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rung auch viele neue Kontakte und Freundschaften ergeben.
Was macht eigentlich...?
Susanne Fricke
Ich bin mir sicher, dass sich neben der sportlichen Herausforde-
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Auch freue ich mich auf die Zusammenarbeit im „neuen“
Jugend
Vorstand. Mit Norbert Köpp und Hartmut Riggers konnten
Verbandsmeisterschaften - Die Jüngsten zum Schluss!
U-21 Masters - Ohne Fortune!
Hanns-Gerd Fischer und die Jugend
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erfolgreiche Arbeit im TV Nordwest fortsetzen werden.
Packen wir es gemeinsam an! Auf diesem Wege ihnen allen eine
Standards
Kurz notiert...
Vereine aktuell
Termine/Impressum/Neues aus der Wirtschaft
erfahrene und kompetente Kollegen gewonnen werden, die die
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ereignisreiche und erfolgreiche Saison.
Ihr Mathias Müller
Titel: In Zukunft gemeinsam – der neue TV NORDWEST Vorsitzende Norbert Köpp (r.) will
den von Hanns-Gerd Fischer (m.) und NTV-Präsident Gottfried Schumann eingeschlagenen gemeinsamen Weg weitergehen.
Titelfoto: Behrens
Nr. 2|2012
Verbandssportwart
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Kurz notiert...
TV NORDWEST und NTV
Gemeinsame Zukunft
Anlässlich der Mitgliederversammlung
des Tennisverbandes Nordwest wurde der
Kooperationsvertrag zwischen den beiden
Tennis-Landesverbänden unterschrieben - ein
Kooperationsvertrag, der im Laufe der kommenden Jahre in einer Fusion und dem Tennisverband Niedersachsen-Bremen enden soll.
Der erste Schritt der Kooperation ist der gemeinsame Spielbetrieb der beiden Landesverbände - von der Oberliga bis zu den Regionsklassen. “Die Zusammenführung aller Mannschaften hat ein immenses Arbeitspensum im
Zuge der Staffeleinteilung mit sich gebracht“,
verdeutlichten die beiden Präsidenten Gottfried Schumann (NTV) und Hanns-Gerd
Fischer (TV NW). Unter ihrer Führung wurden die Strukturreform und die geplante Fusion der beiden Verbände stark vorangetrieben.
Fischer trat bei der gestrigen Mitgliederversammlung des TV Nordwest wie angekündigt
nicht mehr zur Wiederwahl an und übergab
die Amtsgeschäfte an Norbert Köpp, der diesen Weg weitergehen möchte:
“Hanns-Gerd Fischer und sein Team haben
in den vergangenen Jahren gemeinsam mit
dem NTV einen Prozess angestoßen, indem einige Meilensteine erreicht wurden. Für unsere
weitere Arbeit gilt es, das Ziel weiterhin mit
Kontinuität in der Amtsführung in erreichbare Nähe zu führen”, erklärt er. Dabei seien die
Keine „Berührungsängste“ gab es beim Gruppenfoto mit dem Vorstand, den Referenten und den
Gästen des NTV nach der Vertragsunterzeichnung.
Vorteile einer Fusion im Hinblick auf einen
Gewinn für Niedersachsen und Bremen ins
Auge zu fassen. Es müsse zu einer Win-WinSituation kommen, damit möglichst zusammenwächst, was zusammen gehört.”
“Dem gemeinsamen Spielbetrieb werden
Schritt für Schritt weitere gemeinsame Maßnahmen folgen lassen”, kündigt Schumann an.
“Bereits jetzt werden zahlreiche Sitzungen und
Gremientagungen gemeinsam durchgeführt,
es gibt ein gemeinsames Handbuch zum Spielbetrieb und Kommunikationsmaßnahmen
werden abgestimmt.” Das finale Ziel ist ein
Landesverband im Deutschen Tennis Bund,
der unter dem Namen Tennisverband Niedersachsen-Bremen firmiert. Text und Foto: NWE/NTV
nicht bleiben – siehe Bericht zur Mitgliederversammlung auf Seite 26.
LSB Präsident Peter Zenner (r.) überreichte
Ernst Steinhoff die Ehrung.
Ernst Steinhoff
Besondere Ehrung
Mitte März wurden in der oberen Rathaushalle im Rahmen der Sportlerehrung des
Senats der freien Hansestadt Bremen wieder
die „Meister des Sports“ und auch verdiente
ehrenamtliche Mitarbeiter geehrt. Einer davon war unser langjähriges Verbandsvorstandsmitglied Ernst Steinhoff, der seit nunmehr 16 Jahren ehrenamtlich und in verschiedenen Ämtern im Verband aktiv ist. Neben seinem Wirken als Verbandssportwart
von 2007 bis 2010 war und ist sein großes Engagement als Schultennisreferent schon immer das wohl größte „Steckenpferd“ des Lehrers. Dabei hat er auch auf Bundesebene sehr
viel für das Schultennis und die engere Zusammenarbeit zwischen Tennisvereinen und
Schulen bewirkt. Für diesen unermüdlichen
Einsatz wurde Ernst Steinhoff vom Präsidenten des Bremer Landessportbundes Peter Zenner geehrt. Der TV Nordwest gratuliert Ernst
Steinhoff herzlich zu dieser schönen Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste und
bei diesem einen Preis sollte es dann ja auch
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Text und Foto: sbe
Nr. 2|2012
Neben der Einführung von
Vierer-Mannschaften und dem
gemeinsamen Spielbetrieb mit
dem Niedersächsischen Tennisverband gibt es in der anstehenden Freiluftsaison noch eine
weitere Neuerung. Mit der
schwedischen Ballfirma TRETORN
wurde ein neuer Ballpartner für
unseren Verband gefunden.
eben den Herren in den Altersklassen 50
bis 70 werden auch die Jugend und die
Freizeitrunden im Sommer den „TRETORN Serie + Germany“ Ball über die Netze
schlagen. Tennis NORDWEST sprach mit Ole
Mahlecke, der über seine Firma NOA Sports
die Marke TRETORN in Deutschland vertritt,
über die neue Partnerschaft.
TN: Herr Mahlecke, war und ist Tretorn
auch in anderen Landesverbänden als Ballpartner aktiv?
N
Tretorn und TV NORDWEST
Neue Ballpartnerschaft
Ole Mahlecke: Ja, Tretorn war in der Vergangenheit auch in anderen Landesverbänden
aktiv und hat in einigen Landesverbänden
auch eine sehr gute Historie. Im großen Landesverband Württemberg zum Beispiel bis
1998. Derzeit wird mit Tretorn in folgenden
Verbänden gespielt: TV Nordwest, Hessen und
Thüringen.
TN: Wie ist der Kontakt zum TV Nordwest
zustande gekommen?
Ole Mahlecke: Der Kontakt ist damals über
den Herrn Fischer zustande gekommen. Die Firma Babolat hat sich aus dem Ballgeschäft
zurückgezogen und so hat man die Chance genutzt eine kooperative Partnerschaft mit dem
TV Nordwest einzugehen. Hier soll auch wirklich die „Partnerschaft“ im Vordergrund stehen
und nicht einfach eine Firma, die sich mal eben
die Ballrechte gesichert hat. Das Ziel ist eine ehrliche und langfristige Partnerschaft und die Firma Tretorn versucht hier den TV Nordwest in
jeglicher Hinsicht zu unterstützen.
Nr. 2|2012
TN: Was zeichnet den Spielball “Serie +
Germany” besonders aus und kann er alte Vorurteile gegenüber Tretorn-Bällen (zu hart, zu
“steinig”..) abbauen?
Ole Mahlecke: Tretorn ist ein reiner Ballspezialist und das machen sie perfekt. Daher
auch der Slogan „Tretorn is balls“. Das Image
der „harten“ Steine ist schon lange passé. Seit
`97 ist man Spielball auf der Challenger Tour,
offizieller Spielball der Stockholm Open,
Bastad Open und nun auch am Hamburger
Rothenbaum. Das ist ein Zeichen von Qualität
und Wertigkeit und dafür steht der Name
Tretorn.
Der „Serie+ Germany“ ähnelt dem Ball,
der auf der Challenger Tour gespielt wird. Es
ist also ein wettkampferprobter Ball mit sehr
guten Spieleigenschaften. Es ist immer
schwierig Vorurteile abzubauen. Der beste
Weg, sich von dem „alten“ Image freizumachen, ist es natürlich, einfach mal wertfrei
den „Serie+ Germany“ im Training auszuprobieren.
TN: Gab es bereits Feedback aus dem Verband nach einigen gespielten Turnieren und
Meisterschaften?
Ole Mahlecke: Bisher nur positives Feedback. Dort wo der Ball gespielt wurde, wurden
auch die Vorurteile schnell aus dem Weg
geräumt. Es gab vergangenen Winter bereits
eine große Tretorn Junior Tour in Hessen und
dort waren die Jugendlichen begeistert.
TN: Neben der Ballvertretung der Firma
Tretorn gibt es auch noch eine „persönliche“
Beziehung zum TV Nordwest, oder?
Ole Mahlecke: Nun, ich spiele seit ein paar
Jahren für den TV Süd in der 1. Herren 30 (in
der Regionalliga, Anm. der Redaktion). Zu dem
Verein kam ich über Mike Uhde, den ich auf
den offenen Norddeutschen Meisterschaften
beim TV Ost kennen gelernt habe. Zuvor habe
ich bei meinem ehemaligen Heimatverein TC
Oyten gespielt. Dort habe ich auch um 1980
herum mit dem Tennisspielen angefangen.
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Regelkunde
Kleines Quiz zum Saisonauftakt
Sind Sie regelfit?
Anfang Mai hat die für viele TV Nordwest-Tennisspieler lange und kalte „wettkampfreie“ Zeit endlich
ein Ende. Die Punktspiele starten und durch den komplett gemeinsamen Spielbetrieb der Erwachsenen
mit dem NTV wird man auch viele neue Vereine, Ortschaften von denen man vorher vielleicht noch nie
gehört hat und natürlich auch viele neue „Gegenspieler“ kennenlernen.
in perfekter Anlass für alle Aktiven, seine Regelkenntnisse zu testen und aufzufrischen, damit man auch für alle Dikussionen
gerüstet ist. Die Fragen sind auch nicht ganz ohne. Sie sind ein
Auszug aus dem „Refresher“, den alle Oberschiedsrichter des TV Nordwest bis Mitte April bei unseren Referenten für Regelkunde und
Schiedsrichterwesen, Bernd „Alfredo“ Mählmann, absolvieren mussten. Tennis NORDWEST wünscht viel Spaß beim rätseln und diskutieren.
E
Frage 1:
Der Spieler schlägt auf. Der Ball trifft die Einzelstütze und springt
von dort in das richtige Aufschlagfeld. Der Gegner schlägt den Ball ins Netz.
A
Der Aufschläger gewinnt den Punkt.
B
Der Aufschlag ist ein Fehler.
C
Der Aufschlag muss wiederholt werden
Frage3:
Während eines Aufschlages im Einzel steht der Aufschläger mit
einem Fuß teilweise hinter dem Teil der Grundlinie zwischen den Seitenlinien des Einzel- und des Doppelfeldes, jedoch ohne die Grundlinie oder
das Spielfeld zu berühren.
6
Frage 2:
Nachdem ein Punkt gespielt worden ist reklamiert der Verlierer
des Punktes auf Wiederholung, weil der Ball während des Spielens um den
Punkt weich geworden ist. Der Schiedsrichter prüft und bestätigt dies, der
Ball wird aus dem Spiel genommen.
A
Es ist ein Fußfehler.
A
Der Punkt ist zu wiederholen.
B
Es ist kein Fußfehler.
B
Der Punkt bleibt bestehen wie gespielt.
Nr. 2|2012
Nr. 2|2012
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Lösungen zum Regelquiz
Frage 1: A
ITF-Regel 18c: Während der Aufschlagbewegung darf der Aufschläger nicht die Fläche außerhalb der
gedachten Verlängerung der Seitenlinie mit einem Fuß berühren.
Frage 2: B
ITF-Regel 19c: Es ist ein Aufschlagfehler, wenn der aufgeschlagene Ball eine Einzelstütze berührt, bevor
dieser den Boden berührt.
Frage 3: B
ITF-Regel 3: Die Regel besagt, dass ein Punkt nur zu wiederholen ist, wenn der Ball geplatzt ist. Hier
ist der Ball nur weich geworden. Somit zählt der gespielte Punkt.
Frage 4: A
ITF-Regel 2 besagt, dass in einem Einzelspiel, dass mit einem Doppelnetz und Einzelstützen gespielt wird,
sind die Netzpfosten und der Teil des Netzes außerhalb der Einzelstützen ständige Einrichtungen und
werden nicht als Netzpfosten oder als Teil des Netzes betrachtet.
Frage 5A: Ja
Frage 5B: Ja
Frage 5C: Nein
In der WSO des DTB (§ 69 (3)) und in der WSO des NWE und NTV (§17(4)) heisst es nur: Wer sein Einzel ohne zu spielen abgegeben hat, ist im Doppel nicht spielberechtigt. In den Regionalligastatuten § 26
(3) heisst es jedoch: Wer sein Einzel nicht zu Ende ausgetragen hat, ist im Doppel nicht spielberechtigt.
Frage 6: A
ITF-Regel 25a: Ein Rückschlag ist gut, wenn der Ball die Einzelstütze berührt und den Boden innerhalb
des richtigen Spielfeldes trifft.
Frage 7: A
ITF-Regel 19 d: Es ist ein Aufschlagfehler, wenn der aufgeschlagene Ball den
Partner des Aufschlägers berührt.
Ja
Nein
Text: sbe/Mählmann
C: Bei einem Wettspiel der Regionalliga Herren 40?
Ja
Die Lösungen mit den dazugehörigen Erklärungen zu den sieben Fragen finden Sie im gelben Kasten.
Nein
B: Bei einem Wettspiel der 2. Bundesliga Herren?
Ja
A:
Aufschlagfehler
B:
Punktverlust
Nein
A: Bei einem Wettspiel der Oberliga des NTV/NWE Herren 30?
Spieler A tritt zu seinem Wettspiel an, muss aber beim Stande
von 1:6 0:2 aufgrund einer Verletzung das Spiel abbrechen und aufgeben.
Darf Spieler A Doppel spielen?
Im Doppel (A&B gegen C&D) trifft der von A gespielte 1. Aufschlagball seinen Partner B. Wie ist die Entscheidung?
Frage 7:
Frage 5:
A
Spieler A gewinnt den Punkt.
A Spieler A
B
Spieler B gewinnt den Punkt.
B Spieler B
Spieler A läuft nach einem kurzen Crossball
seines Gegners B. Er erreicht den Ball und spielt ihn
zurück; dabei berührt er mit einem Fuß das Netz zwischen Einzelstütze und Netzpfosten. Spieler B kann den
in seinem Spielfeld aufspringenden Ball nicht erreichen.
Turnierspiel A gegen B: Spieler B schlägt seinen ersten Aufschlag korrekt in das Aufschlagfeld von
Spieler A. Der Return von Spieler A trifft die Einzelstütze und geht von dort unerreichbar für Spieler B in das
richtige Spielfeld. Wer gewinnt den Punkt?
Frage 4:
Frage 6:
Sommersaison 2012
“12er” wieder Mitfavorit - CzV hofft auf Aufsteig
Die Sommersaison
kommt…
Während es ab der Landesliga abwärts aufgrund des ab diesem Sommer kompletten gemeinsamen Spielbetriebes mit dem NTV und der Einführung von 4er Mannschaften zu großen Veränderungen für alle TV
Nordwest-Punktspieler kommt, wird sich für die in den Regional-, Nord- und Oberligen aktiven TV
Nordwest Mannschaften kaum etwas verändern. Die Qual der Wahl haben alle Tennisinteressierten in
Bremen und Umzu bereits am 13.Mai, denn dann stehen gleich vier Heimspiele mit allen fünf Bremer
Top-Teams an einem Tag an.
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Nr. 2|2012
BTC Center Court:Beim BTC v.1912 kann
man sich wieder auf hochklassiges Regionalligatennis freuen
Lukas Rüpke ist die Nummer Eins der TV
Ost v.1956 in der Oberliga.
ie Herren des Bremer TC v.1912 Norddeutsche Meister und Titelverteidiger der Regionalliga Nord-Ost –
empfangen dann den TC Blau-Weiss Berlin
zum ersten Saisonheimspiel, die genauso wie
die „12er“ wieder zum Favoritenkreis der
Liga gehören. Dabei setzten die Bremer auf
ihre gewohnt starke und eingespielte Mannschaft Hans Podlipnik-Castillo und Julio Peralta an der Spitze, gefolgt von Jan-Alexander
Plewinski, Matthias Kidler und Spielertrai-
ner Axel Finnberg, der wohl auch als mittlerweile „Ü40-Veteran“ wieder einigen jungen
Gegnern die spielerischen Grenzen aufzeigen
wird. Punktegarant Benjamin Birkmann ist
auch wieder dabei und mit Matthias Bölsen
und Eike-Carsten Trümpler stehen auch
noch zwei spielstarke Routiniers als Aushilfen zur Verfügung. Angesichts des unverändert starken Kaders darf man die „12er“ wohl
auch dieses Jahr wieder im oberen Tabellendrittel erwarten.
D
Nr. 2|2012
Auch für die Damen des CzV steht am
13.Mai das erste Heimspiel an. Gegen den
Nordligaufsteiger TC Prisdorf (SLH) gehen die
Bremerinnen um Mannschaftsführerin Nadine May wohl als Favoritinnen ins Spiel. Frederike Putthoff, Maren Tiedjen, Kristina
Schleich, Yvonne Hübler, Stefanie Krohe, Sally
Thomas und Mannschaftsführerin Nadine
May bilden auch dieses Jahr den eingespielten
Stamm der Mannschaft. Dazu sind mit der
Dänin Hanne Skag-Jensen und der jungen
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Sommersaison 2012
Hallenverbandsmeisterin und Aufstieg im
Winter, Stefanie Krohe (CzV) kann selbstbewusst in die Freiluftsaison gehen.
Tschechin Tereza Smitkova an Eins und Drei
noch zwei zusätzlich Alternativen gemeldet.
Nach der überragenden Hallensaison mit dem
Regionalligaaufstieg im Rücken, werden die
CzV-Damen sicherlich alles daran setzten auch
im „Freien“ wieder in die Regionalliga zurückzukehren.
Derby
zum Oberliga-Heimauftakt
bei den Herren
Das brisanteste Duell – zumindest aus TV
Nordwest-Sicht - gibt es am 13.Mai allerdings
in Osterholz. Dann gibt es nach dem dramatischen Derby in der Hallensaison gleich das
nächste Aufeinandertreffen der TV Ost-Herren gegen den Club zur Vahr. Die Gastgeber um
Spielertrainer Lars Graubohm brennen bestimmt darauf, den in der Hallen-Nordliga so
knapp verpassten Sieg gegen den Bremer
Stadtrivalen dann eben in der Freiluft-Oberliga zu holen.
Leicht wird das Ganze allerdings bestimmt nicht, denn obwohl auch die Osterholzer auf ihr gewohntes Stammpersonal
(u.A. Lukas Rüpke, Jakub Piter, Christoph
Kloster, Rico Hesse) und den im Winter stark
aufspielenden Arnd Weyhausen zurückgreifen können, gehen die CzV-Herren nach
ihrem Aufstieg in die Hallen-Regionalliga
sicherlich mit Aufstiegsplänen in die Oberligasaison. Kapitän Ahmad Hamijou hat für
dieses „Projekt“ mit Christian Cremers (Nr.2,
Oldenburg) und Tim Nekic (Nr.4, ) auch
noch zwei bärenstarke Neuzugänge zur Verfügung, die im Winter bereits zeigen konnten, dass sie das eingespielte Team um Felix
Samsel, Christian Rohling, Jannik Schepers
und Hamijou gut verstärken.
Ebenfalls um den Nordligaufstieg mitkämpfen wollen die Damen des TV Rot-Weiß
Bremen, die das Heimspiel-Quartett am
13.Mai mit der Partie gegen den TSV Havelse
komplettieren. Mannschaftsführerin Karen
Hogekamp baut dabei auf die tolle Stimmung
im Team und auch auf den starken Unterbau
aus der zweiten Mannschaft. Neben den
Stammkräften Imke Reimers, Hogekamp, Denise Albrecht, Birte Köwing, Lara Möhlmann
und Lucia Kapisinska kommen zudem mit
Carina Litfiin, Theda Viets, Anne Tabor und
Nadine Albrecht noch vier starke Spielerinnen
dazu.
Die „Rot-Weißen“ um Karen Hogekamp haben die Rückkehr in die Nordliga im Visier.
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Nr. 2|2012
Mike Uhde und die Herren 30
des TV Süd wollen sich in der
Regionalliga etablieren.
Herren 30 des TV Süd
starten zweite Regionalligasaison
Nach dem am Ende relativ souveränen
Klassenerhalt des Vorjahres wollen die „alten“
Herren des TV Süd auch in ihrer zweiten Regionalligasaison die Klasse halten. Wie gut die
Huchtinger den Verlust ihrer Nummer Eins
Darek Tomaszewski, der im Winter für Cuxhaven auf Punktejagd ging und im Sommer bei
den Herren 40 des BHC in der Landesliga
gemeldet ist, bleibt abzuwarten. Aber mit
Thorben Kolk, Mike Uhde, Stefan Neumann,
Matthias Renner, Andre Quast, Ole Mahlecke,
Kapitän Ahmad Hamijou
möchte mit den CzV-Herren
endlich den Nordligaaufstieg
schaffen.
Philipp Guth, Marc Garbade und Björn Wehrmachers sind die Bremer weiterhin sehr gut
aufgestellt und sollten durchaus das Potenzial
haben zum Dauergast in der Regionalliga zu
werden. Ebenfalls in der Regionalliga gehen die
Damen 60 des Bremer TV v.1896 um Mannschaftsführerin Jutta Poppe an den Start.
Die Herren 60 vom Club zur Vahr vertreten
den TV Nordwest in der Nordliga, ebenso wie die
Damen 40 vom TV Rot-Weiß Bremen, die Damen
50 vom Barrier TC und vom Bremerhavener TV
v.1905 und natürlich auch die Herren 70 des Bremerhavener TV v.1905, die nach einigen erfolgreichen Nord- und Regionalligajahren bei den Her-
ren 65 jetzt geschlossen in der nächsthöheren Altersklasse antreten. Text und Fotos: sbe
AK Mannschaften des
TV Nordwest in der Oberliga
Damen 30:
Herren 30:
Herren 40:
Damen 50:
Herren 50:
Herren 55:
Herren 70:
Bremer TC v.1912, Club zur Vahr
Bremer TC v.1912
TV Rot-Weiß Bremen, TV Süd
Barrier TC II
TV Ost v.1956
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Tom Tolic, Tennis-Chef
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2. Tennis-Bundesliga
1 2
3
BTV „Seelöwen“
Oben mitmischen
4
12
5 6
Nr. 2|2012
Auch in ihrer bereits zwölften Saison (!) als Tennis-Bundesligist - davon sogar ein Jahr in der
ersten Bundesliga 2009 - wollen die „Seelöwen“ des Bremerhavener TV v.1905 wieder eine
gute Rolle spielen. Nach einer etwas durchwachsenen Vorsaison, die am Ende mit dem siebten
Platz abgeschlossen wurde, will das Team von Trainer Torben Theine in diesem Jahr wieder
etwas weiter oben in der Tabelle landen.
ieses Ziel können die Seestädter auch befreit
angehen, da es durch den Rückzug von zwei
Teams in diesem Jahr keinen sportlichen
Absteiger aus der 2.Tennis-Bundesliga geben wird.
Auch eine schlagkräftige Mannschaft haben die
Bremerhavener wieder am Start:„Wir treten größtenteils mit dem bewährten Team des Vorjahres an
und hoffen auf wiederum begeisternde, spannende Spiele im Bürgerpark in Bremerhaven“, so der
D
Teammanager der Seelöwen, Bernd Badenhorst.
Zu den von Badenhorst genannten bewährten
Spielern gehören neben dem Publikumsliebling
Massimo Ocera (ITA) und Marcos Jimenez-Letrado (ESP) auch wieder Daniele Giorgini (ITA,
ATP 294), Juan-Amrtin Aranguren (ARG, ATP
409) und der im vergangenen Jahr überragende
Deutsche Marc Sieber (ATP 427). Zusätzlich wurden mit Peter Torebko (ATP 209) vom TC BW
Heimspiel gegen den TC Großhesselohe, die
2011 zu den Spitzenteams der Liga gehörten. Die
beiden weiteren Heimspiele bestreiten die „Seelöwen“ dann gegen die beiden Aufsteiger in die
2.Tennis-Bundesliga. Am 29.Juli ist der Gladbacher HTC zu Gast am Adolf-Hoff-Weg und
am 12.August steht dann zum Saisonfinale die
Partie gegen den TC Bruckmühl-Feldkirchen an.
Für alle Tennisfreunde aus dem Nordwesten also
Foto oben: Zwei „alte Bekannte“: Publikumsliebling Massimo Ocera und Manager Bernd
Badenhorst.
Dresden-Blasewitz und Marko Lenz (ATP 656)
vom HTV Hannover noch zwei weitere deutsche
Akteure verpflichtet, die zusammen mit dem argentinischen Neuzugang Marco Trungelliti (ATP
297) für möglichst viele Siege der „Seelöwen“ sorgen sollen. Komplettiert wird der Kader durch einige Eigengewächse des BTV v.1905 wie Dennis
Haack, Peer Waller, Sebastian Nanninga und Hendrik Kiesling und auch einige „Stand-By-Spieler“
(u.A. die dänische Nummer Eins Frederik Nielsen,
ATP 257) stehen für Einsätze im Bedarfsfall bereit.
Peter Torebko aus Dresden verstärkt die
„Seelöwen“ in dieser Saison
Fotos linke Seite:
1. Dänemarks Nummer Eins Frederik
Nielsen steht als „Stand-By-Profi“ bereit.
2. Auch 2012 wieder mit dabei:
Daniele Giorgini aus Italien.
3. Tolle Atmosphäre auf dem Centercourt
der „Seelöwen“.
4. Trainer Torben Theine hofft auf einen Platz
im oberen Tabellendrittel.
5. Marc Sieber möchte seine tolle Saison 2011
wiederholen.
6. Neuzugang vom HTV Hannover:
Marco Lenz.
Nr. 2|2012
Start mit Heimspiel
gegen den Vorjahresdritten
Los geht es auf der schönen Anlage im Bremerhavener Bürgerpark am 22.Juli mit einem
wieder drei tolle Gelegenheiten, bei den BTV„Seelöwen“ den einen oder anderen schönen
„Tennis-Sonntag“ zu verbringen. Hochklassiges
und spannendes Spitzentennis zu moderaten
Preisen auf einer zuschauerfreundlichen Anlage
sind dabei auf jeden Fall garantiert.
Spielplan der BTV-„Seelöwen“ 2012
Sonntag
Freitag
Sonntag
Sonntag
Sonntag
Sonntag
22.Juli, 11 Uhr
27.Juli, 13 Uhr
29.Juli, 11 Uhr
03.Aug., 13 Uhr
05.Aug., 11 Uhr
12.Aug., 13 Uhr
BTV Seelöwen – TC Großhesselohe
TV Espelkamp-Mittwald – BTV Seelöwen
BTV Seelöwen – Gladbacher HTC
TV Reutlingen – BTV Seelöwen
TC Wolfsberg Pforzheim – BTV Seelöwen
BTV Seelöwen – TC Bruckmühl-Feldk.
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Hallensaison
CzV-Spitzenmann Peter Mayer-Tisch blieb bei seinen zwei Einzel- und
Doppeleinsätzen ungeschlagen.
Können auf den Regionalliga-Aufstieg anstoßen – die Nordligameisterinnen des CzV: (v.l.n.r.) Stefanie Krohe, Maren Tiedjen, Frederike Putthoff, Sally Thomas, (liegend) Nadine May.
Die Damen des TV Rot-Weiß schafften den Nordliga-Klassenerhalt zusammen mit ihrem Trainer Zoltan Ilin.
Auf
Ein
und
Ab...
Für die Damen und Herren-Teams des Club zur Vahr war es eine nahezu perfekte Hallensaison. Beide
Mannschaften sicherten sich in überzeugender Manier die Nordligatitel und schafften den Aufstieg in
die Regionalliga, der höchsten deutsche Spielklasse im Winter. Äußerst bitter verlief die Saison dagegen für die Herren der TV Ost v.1956. Nach dem knappen Abstieg aus der Regionalliga im Vorjahr landeten sie auch dieses Jahr nach einigen sehr unglücklichen Punktverlusten auf einem Abstiegsrang
und müssen den Gang in die Oberliga antreten.
14
Nr. 2|2012
esser lief es für die Damen des TV RotWeiß Bremen. Sie schafften den Klassenerhalt in einer starken Nordliga. Einen
dritten überregionalen Meistertitel sicherten
sich die „12er“ um Rekordverbandsmeister
Axel Finnberg. In der Oberliga blieben sie ungeschlagen und können im nächsten Winter
für die Nordlliga planen.
B
CzV-Damen dominieren
von Anfang an –
TV Rot-Weiß Bremen
sichert die Klasse auswärts
Mit vier Auftaktsiegen legten die Vahrer
Damen in der Nordliga los wie die Feuerwehr. In den ersten drei Partien beim
Großflottbeker THGC II und in zwei Heimspielen gegen den 1.Kieler HTC und den TSV
Havelse gab das Team um Mannschaftsführerin Nadine May lediglich ein Match ab. Erst
im TV Nordwest-Derby bei den „RotWeißen“ vom Sommerdeich wurde es zum
ersten Mal etwas knapper für die „Vahraoinnen“. Ein knapper Sieg mit 10:8 im MatchTiebreak von Sally Thomas gegen Lara Möhlmann war am Ende vorentscheidend, denn
nach dem 3:1 Zwischenstand holte Thomas
zusammen mit Hallenverbandsmeisterin
Stefanie Krohe den Siegpunkt zum 4:2 für die
CzV-Damen. Eine Woche später gab es dann
allerdings etwas überraschend die erste Niederlage. Beim DTV Hannover unterlagen die
Bremerinnen nach drei knapp im MatchTiebreak verlorenen Spielen mit 1:5 und
machten den Meisterschaftskampf damit ungewollt wieder spannend, denn die Damen
vom SV Henstedt-Ulzburg hatten bis zu diesem Zeitpunkt auch erst einen Punkt abgegeben, so dass es eigentlich am letzten Spieltag
zum Meisterschafts-Showdown dieser beiden Teams kommen sollte.
Doch daraus wurde nichts, denn die Henstedt-Ulzburger zogen ihre Mannschaft überraschend am Abend vor dem Spiel zurück. Damit war die Meisterschaft und der Aufstieg perfekt und im nächsten Jahr gehen Frederike Putthoff, Maren Tiedjen, Yvonne Hübler, Kristina
Schleich, Sally Thomas und Nadine May dann
in der Regionalliga auf Punktejagd. Für die
„Rot-Weißen“ um Mannschaftsführerin
Karen Hogekamp wurde es zwischenzeitlich
noch einmal etwas eng. Dem Auftaktsieg beim
Kieler HTC folgten nämlich drei Heimniederlagen am Stück. Doch mit einem zweiten Auswärtssieg beim TSV Havelse legten die Bremerinnen den Grundstein für den Klassenerhalt,
der auch durch eine klare Abschlussniederlage
beim DTV Hannover nicht mehr gefährdet
wurde.
Nr. 2|2012
Lukas Rüpke (TV Ost) hatte etwas Verletzungspech in diesem Winter.
Foto mitte: Drei Einzel, vier Doppel – sieben Punkte – Tim Nekic war eine „Bank“ beim Titelgewinn des CzV.
Foto ganz oben: Felix Samsel war in allen sechs Partien des CzV im Einsatz.
15
Hallensaison
TV-Ost Spielertrainer Lars Graubohm musste sich nur verletzungsbedingt einmal geschlagen geben.
Herren des CzV bleiben
ungeschlagen – TV Ost ohne
Glück bei knappen Spielen
Ähnlich wie bei ihren Clubkolleginnen verlief der Saisonstart der CzV-Herren. Die
Mannschaft um Kapitän Ahmad Hamijou bezwang in den ersten beiden Heimspielen die
hoch gehandelten Teams aus Bad Essen und
Nordhorn und setzte sich damit gleich zu Beginn als Aufsteiger an der Tabellenspitze fest.
Am dritten Spieltag stand dann das Derby bei
Abschlusstabellen Winter 2012
mit TV Nordwest Beteiligung
Platz Mannschaft
Punkte Matches
Nordliga Damen
1. Club zur Vahr
8:2
2.
DTV Hannover
7:3
3.
TSV Havelse
5:5
4. TV Rot-Weiß Bremen 4:6
5.
Großflottbeker THGC II 3:7
6. 1.Kieler HTC
3:7
zurückgezogen: SV Henstedt-Ulzburg
22:8
21:9
14:16
12:18
11:19
10:20
Sätze
49:21 AUF
43:23 AUF
34:34
28:44
25:47
29:44 AB
Nordliga Herren
1. Club zur Vahr
10:2 24:12
2. TV Sparta 87 Nordhorn
9:3
23:13
3.
TC Bad Essen e.V.
7:5
18:18
4.
TG i.TuS Holstein-Quickborn6:6
18:18
5.
Braunschweiger THC
5:7
16:20
6.
TV Ost v.1956
3:9 14:22
7.
Der Club an der Alster II 2:10 13:23
52:34
51:33
41:41
42:41
40:46
34:50
35:50
Oberliga Herren
1. Bremer TC v.1912
2.
TC GW Rotenburg
3.
TC Wiepenkathen
4.
VFL Westercelle
5.
Oldenburger TeV II
6. SC SW Cuxhaven
44:22
38:34
38:34
33:38
33:39
24:43 AB
16
9:1
7:3
6:4
4:6
2:8
2:8
19:11
17:13
16:14
13:17
14:16
11:19
AUF
AUF
AB
AB
der TV Ost an, das an Dramatik dann auch keine Wünsche offen ließ. Lange sah es nach einem Erfolg für die Hausherren aus, doch die
Osterholzer konnten ihre – etwas überraschende - 3:1 Führung nach den Einzeln am
Ende nicht in einen doppelten Punktgewinn
ummünzen. Hallenverbandsmeister Felix
Samsel unterlag Jakub Piter und Kapitän
Hamijou musste sich dem stark aufspielenden
Arnd Weyhausen im Match-Tiebreak geschlagen geben. TV Ost-Spielertrainer Lars
Graubohm holte mit einem glatten Sieg gegen
Christian Rohling bereits den dritten Punkt für
die Gastgeber und im Spitzeneinzel schien
Lukas Rüpke gegen den erfahrenen CzV-Neuzugang Peter Mayer-Tischer nach dem knappen Gewinn des ersten Satzes bereits für die
Entscheidung zu sorgen. Doch Rüpke musste
dann im zweiten Satz beim Stand von 1:4 angeschlagen aufgeben, so dass die Vahrer zu
ihrem ersten Punkt kamen. In den Doppeln
setzten die Osterholzer dann alles taktisch auf
das zweite Doppel mit Jakub Piter und Lars
Graubohm. Dazu trat Rüpke im ersten Doppel
noch mit Weyhausen an, doch beim Stand von
0:2 gegen Mayer-Tischer/Tim Nekic ging es für
Rüpke nicht mehr weiter. Piter/Graubohm lieferten sich im „Endspiel“ dann eine Klassepartie mit dem eingespielten CzV-Duo Samsel/Hamijou. 4:6, 7:5 hieß es aus Sicht von
Samsel/Hamijou nach zwei Sätzen und im
Match-Tiebreak zeigte sich die Beiden extrem
nervenstark. Nachdem sie eine 7:3 Führung
verspielt hatten, wehrten sie beim Stand von
9:10 und 10:11 zwei Matchbälle ab und holten
sich noch mit 13:11 den Sieg und damit den am
Ende etwas glücklichen Ausgleich. Nach einem
Sieg gegen Braunschweig und einem weiteren
Remis in Quickborn holten Hamijou & Co.
dann im letzten Saisonspiel mit einem knappen 4:2 Erfolg bei der Zweitvertretung des Club
an der Alster tatsächlich den nicht unbedingt
erwarteten Nordligatitel an die Weser. „Das
war eine unfassbare Saison“ freut sich Kapitän
Hamijou, der auch das Erfolgsgeheimnis der
Mannschaft verrät:„Wir haben einen echt tollen Teamgeist – jeder kämpft für jeden und
auch privat verstehen wir uns alle sehr gut“. Auf
jeden Fall ein toller Erfolg für das Team, bei
dem neben den bereits oben genannten auch
Neuzugang Christian Cremers und Jannik
Schepers aktiv beteiligt waren.
Für die TV Ost-Herren war es am Ende eine
extrem unglückliche Saison. Am Ende sprangen nur drei Punkte aus drei Unentschieden
heraus. Zu wenig für den Klassenerhalt in einer ausgeglichenen Nordliga und besonders
bitter, da bei allen drei Unentschieden ein Sieg
möglich war und dazu auch noch zwei sehr
knappe 2:4 Niederlagen kamen.
Am letzten Spieltag hatten es die Osterholzer in Quickborn noch selbst in der Hand, aber
ersatzgeschwächt und mit zwei angeschlagenen Spitzenspielern (Rüpke und Graubohm) schafften die Bremer die Wende nicht
mehr und steigen nach der 1:5 Niederlage in
die Oberliga ab.
Bremer TC v. 1912
holt den Oberligatitel
Ebenfalls ungeschlagen blieben die „12er“
in der Herren-Oberliga. Spielertrainer Axel
Finnberg und seine Mannschaft gaben nur im
ersten Spiel beim TC GW Rotenburg, die am
Ende auf dem zweiten Rang landeten, einen
Punkt ab. In den weiteren Partien in Cuxhaven
und zu Hause gegen Wiepenkathen, Westercelle und Oldenburg siegten die „12er“ jeweils mit
4:2 und sicherten sich damit den Oberligatitel.
Allerdings steht noch eine Entscheidung über
einen Protest des TC Wiepenkathen an, die gegen die Wertung des zweiten Doppels bei ihrer
2:4 Niederlage bei den Bremern Protest eingelegt haben. Das Wiepenkathener Doppel hatte
die Partie beim Stand von 5:6 abgebrochen, da
sie sich von einem vorangegengenen Schlägerwurf eines Bremer Spielers bedroht gefühlt
hatten. Doch selbst eine Protestentscheidung
gegen die „12er“ - die bei Redaktionsschluß leider noch nicht gefallen war - sollte die Bremer
wohl nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen können.
Text und Fotos: sbe
Nr. 2|2012
Aufstiegsspiele
Leider mussten sich – bis auf die Damen 30 des Bremerhavener TV v.1905, die kampflos ihr Aufstiegsspiel zur Oberliga gegen Stadthagen gewannen – alle anderen TV Nordwest-Vertreter in den Hallen-Aufstiegsspielen zur Regional- Nord- und Oberliga knapp geschlagen geben.
leich um den Einzug in die Regionalliga
(aufgrund einer fehlenden Nordliga in
dieser AK) ging es für die Oberligameisterinnen der Damen 30 des TV Süd. Doch im
Relegationsspiel gegen den Lübecker SV GH
v.1876 mussten sich die Huchtingerinnen um
Mannschaftsführerin Nicole Wilking dann aber
knapp mit 2:4 geschlagen geben. Ein Einzelsieg
durch Michaela Bach und ein Erfolg im Doppel
von Bach und Wilking waren am Ende nicht genug, um die starken Lübeckerinnen zu bezwingen. In den Aufstiegsspielen zur Oberliga konnten zwar alle Landesligameister des TV Nordwest gut mithalten, zu einem Sieg hat es aber leider nicht gereicht. Die Herren des Barrier TC,
die souverän und ohne Punktverlust die Landesliga beherrscht hatten, mussten sich trotz
Bestbesetzung dem TV Jahn Wolfsburg ebenfalls mit 2:4 geschlagen geben. Florian Hartje
setzte sich knapp im Spitzeneinzel durch und
G
wenn Tobias Kuhlmann in seinem knappen
Match den zweiten Punkt für die Huntegauer
geholt hätte, wäre sogar mehr drin gewesen.
aber er unterlag knapp im Match-Tiebreak. Ein
Erfolg
im
zweiten
Doppel
durch
Kuhlmann/Florian Dill reichte auch in diesem
Match nicht zum Remis oder Sieg. Die 2:4 „Serie“ setzte sich dann auch bei den Damen fort.
Die Zweitvertretung des TV Rot-Weiß Bremen
hatte eigentlich vor, mit dem Oberligaaufstieg
ligatechnisch ein wenig näher an ihre Erste
Mannschaft zu rücken, die erfolgreich den
Nordliga-Klassenerhalt schaffte. Aber auch in
dieser Partie gegen die zweite Mannschaft des
TSV Havelse hieß es zum Schluss 2:4 aus Bremer Sicht. Ähnlich wie bei den Barrier Herren
waren die beiden Spitzeneinzel sehr knapp. Lucia Kapisinska gewann knapp im Match-Tiebreak, doch die neu zu den „Rot-Weißen“ gestoßene Theda Viets verpasste den zweiten
Punkt leider knapp. Kapisinska/Viets sorgten
mit ihrem Doppelerfolg dann für den Endstand.
Last but not least kämpften am 1.April (kein
Scherz J) auch noch die Herren 30 des TV Eiche-Horn um den Einzug in die Oberliga. Im
Heimspiel gegen den Oldenburger TeV war das
Match dann aber etwas unglücklich bereits nach
den Einzeln entschieden. Jan-Dirk Wittrock an
Eins und Hagen Böttcher an Vier verloren beide nur denkbar knapp im Match-Tiebreak und
Lutz Vöge und Kapitän Marc Schierloh mussten
sich auch geschlagen geben, so dass die Oldenburger trotz ziemlich ausgeglichener Spiele uneinholbar mit 4:0 vorne lagen. Auf die Austragung der Doppel wurde dann einvernehmlich
verzichtet. Da laut Kapitän Schierloh zu Beginn
der Saison eigentlich nur der Klassenerhalt das
Ziel war, freuten sich Horner natürlich trotzdem
über ihre tolle Saison und den unerwarteten
Landesmeistertitel. Text und Fotos: sbe
Johanna Meadows verpasste mit der zweiten Mannschaft des TV Rot- Barriens Kapitän Florian Hartje konnte zwar sein Einzel gewinnen – zum
Weiß Bremen den Oberliga-Aufstieg knapp.
Aufstieg reichte es am Ende aber leider nicht
Nr. 2|2012
17
Halle/Westfalen
Auf das Jubiläumsturnier freuen sich (von links): Marketingleiter Horst Erpenbeck, Nils Klagge (Leiter Projektgruppe Sportliche Großveranstaltungen im NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport), Turnierdirektor Ralf Weber, Sven Nöcker (Geschäftsführer Medium)
sowie Projektleiter Frank Heinkel und den Turniersong 2012 präsentiert Popsängerin Mandy Capristo. Foto: Gerry Weber Open
20. Gerry Weber Open – 09. bis 17. Juni 2012 – Halle Westfalen
Tennistainment
der Extraklasse
Wenn Roger Federer und Rafael Nadal bei den 20. Gerry Weber Open vom 09. bis 17. Juni 2012 in HalleWestfalen aufschlagen, erleben die Fans pünktlich zum großen Geburtstagsfest des einzigen deutschen
ATP-Rasentennisturniers ein Feuerwerk von Konzerten, Aktionen und Events neben dem Centre Court –
eben Tennistainment der Extraklasse.
ir bieten unseren Zuschauern zu diesem Jubiläum ein absolutes
Top-Programm. Mit Spitzenstars aus Kunst und Sport“, sagte
“
Turnierdirektor Ralf Weber bei der Vorstellung des Rahmenprogramms im Gerry Weber Sportpark Hotel. Bei der Präsentation verwies
Weber auf die „Geschichte“ des Turniers, das erstmals 1993 ausgetragen
wurde: „Es war ein wunderbarer Weg bis zu diesem 20. Geburtstag. Ich
hätte mir´nicht im Traum eine solch tolle Entwicklung vorgestellt.“ Die
globale Anerkennung für den Wettbewerb drücke auch die Vergabe von
mittlerweile zehn Awards der Spielervereinigung ATP bis zum heutigen
Tag aus, so Weber: „Der Name Gerry Weber Open steht in der Tenniswelt
für Qualität, für Innovationen und eine stetige Investitionsbereitschaft.“
Der Turnierchef sagte, bei der 20. Auflage werde man bereits den zweimil-
W
18
lionsten Fan auf der Anlage begrüßen können. Das Organisationsteam mit
Weber an der Spitze sowie Projektleiter Frank Heinkel und Marketingleiter Horst Erpenbeck stellte für das Jubiläumsturnier auch den “Walk of
Fame” vor – einen an Hollywood erinnernden Fußweg, auf dem sternförmige Signets an die Sieger der letzten beiden Gerry Weber Open-Jahrzehnte erinnern.
Eine Neuerung gibt es auch am Eröffnungstag des Turniers: Dann wird
nämlich die Auslosung für das ATP-Turnier im Herzen der ostwestfälischen Lindenstadt stattfinden, auf dem Haller Kirchplatz der St. Johanniskirche. „Wir wollen das Turnier zu den Menschen der Stadt bringen“, sagte Marketingchef Erpenbeck. Auf dem Kirchplatz werden dann unter anderem auch die erfolgreichen deutschen Tennisdamen Angelique Kerber
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(WTA 14) und Julia Görges (WTA 17) auf einem Kleinfeldplatz Tennis
spielen und Kids zum Mitmachen animieren. Die Aktion findet in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Bielefeld und dem Westfälischen
Tennis Verband (WTV) statt. Kerber und Görges spielen an diesem
Samstag (09. Juni) auch ein Showmatch. Der Eintritt ist an diesem Tag der
offenen Tür kostenfrei. Ein sportlicher Leckerbissen erwartet die Fans auch
bei der Champions Trophy, die im Jubiläumsjahr am Sonntag ausgetragen
wird: Wenn sich die Paarungen Andrea Petkovic/Stefan Edberg und Martina Navratilova/Michael Stich sportlich begegnen, stehen nicht weniger
als drei Grand Slam-Champions und die gegenwärtige deutsche Nummer
1 im Damentennis auf dem Court.
„Unser Anspruch war immer, die besten Namen zu bieten. Beim Turnier
selbst, beim sportlichen Rahmenprogramm und bei den musikalischen
Acts“, sagte der Turnierdirektor. Weber verwies auch ausdrücklich auf das
stete soziale Engagement des Turniers, das mehrfach durch die ATP ausgezeichnet worden sei. Deshalb gehe in diesem Jahr auch ein Extrabetrag von
10.000 Euro aus einem ATP-Spendentopf an die Gerry Weber Open, der für
die Bodelschwinghschen Anstalten eingesetzt werde. Insgesamt habe das
Turnier bisher 925.000 Euro an gemeinnützige und karitative Einrichtungen gespendet. Auch in diesem Zusammenhang würdigte Nils Klagge, Leiter der Projektgruppe Sportliche Großveranstaltungen im nordrhein-westfälischen Kultusministerium, die „Leuchtturmfunktion“ des Events für die
Region. Am Dienstag (12. Juni) werden Topsportler aus Nordrhein-Westfalen (NRW) zu Gast in HalleWestfalen sein, zudem gibt es Talkrunden und
Mitmach-Aktionen. Auch an den anderen Turniertagen gibt es bei den
Gerry Weber Open Weltklassetennis und Spitzen-Unterhaltung, wie mit
dem deutschen Nachwuchsstar Andreas Bourani und einer Massen-Choreografie-Show mit Detlef D! Soost am Kids’ Day (Montag, 11. Juni), mit
dem Live-Auftritt von Unheilig am Family Day (Donnerstag, 14. Juni) oder
dem Gastspiel von Melanie C am Fitness Day (Freitag, 15. Juni). Beim gesellschaftlichen Höhepunkt des Turniers, der Gerry Weber Open Fashion
Night (Samstag, 16. Juni), tritt Deutschlands Superstar Sarah Connor auf
und die Moderation dieses Galaabends hat Nazan Eckes. An diesem Abend
und dann auch noch einmal am Finalsonntag auf dem Centre Court präsentiert dann auch Mandy Capristo den Turniersong 2012 – „The way I like
it“. Die 21-Jährige hatte ihre Karriere einst in der Band Monrose begonnen,
ist inzwischen aber als Solokünstlerin höchst erfolgreich.
GERRY WEBER
OPEN
das duell
9.-17. Juni 2012
HalleWestfalen
Weltklasse-Tennis auf Rasen
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Herausragendes Starterfeld
Champions Trophy
Samstag · 10. Juni 2012 · Beginn 15.00 Uhr
“Neben den Tennis-Weltstars Rafael Nadal (ATP 2) und Roger Federer
(ATP 3) gehen weitere fünf Spieler aus den Top 20 ins Rennen um den Siegerpokal, darunter der Tscheche Tomas Berdych (ATP 7), der Franzose
Gael Monfils (ATP 14) und der Japaner Kei Nishikori (ATP 16). Eine tragende Säule bilden aber traditionell auch die deutschen Asse, allen voran
Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber (ATP 35) und die Mitglieder des deutschen Davis Cup-Teams.
Weitere Informationen und Tickets:
www.gerry-weber-open.de
4 x 2 Eintrittskarten
für die Gerry Weber Open
Halbfinale am Samstag, 16.06. oder Finale am Sonntag 17.06.2012
Senden Sie eine E-Mail an [email protected],
Stichwort: “Halle”, oder per Fax 0421-2575543,
oder per Postkarte an Pferdesport Verlag Ehlers GmbH,
Stichwort: “Halle”, Postfach 347095, 28339 Bremen
Einsendeschluss: 31. Mai 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Foto: Copyright © J.Hasenkopf
verlost
Foto: Copyright © J.Hasenkopf
Ticket-Gewinnspiel -
Mixedduell im Centre Court auf Rasen:
Andrea Petkovic & Stefan Edberg vs.
Martina Navratilova & Michael Stich
GERRY WEBER · Ticket-Center: (05201) 8180
www.gerryweber-world.de
Portrait
Susanne Fricke beim Spiel 1979.
Mit ihrem Mann Jan Schneekloth und den
beiden Söhnen Jan Pillip (l.) und Tim (r.) lebt
Susanne heute im Hamburger Vorort Sasel
Susanne Fricke heute.
Wer kennt sie noch? Die RW-Damen – Regionalligaaufstieg 1981 – beim legendären
7:2 Sieg gegen den Braunschweiger THC?
v.l.n.r. unten: Brigitte Gröteke (leider nur
halb), Beate Pogge, Monika Klahn, die
Engländerin Fiona Moffitt., oben: Silke
Glehn, Mike Cole, Dorte Trumann, Hille Trumann, Susanne Fricke
Links: Heinz und besonders Renata „Hasa“
Fricke legten Tochter Susanne das sportliche
Talent in die Wiege.
20
Nr. 2|2012
Was macht eigentlich…
Susanne
Fricke?
Zunächst, wer war eigentlich Susanne Fricke? Muss sie auf
ihren Vater Heinz Fricke verweisen, der als langjähriger
Sportchef beim Weser-Kurier zu den Bremer „Sport-VIPs“
gehört? Oder muss sie ihre Mutter Renate „Hasa“ Fricke
nennen, die in der Regionalliga (Damen 40) spielte und deren
Gegnerinnen vergeblich ihre Rückhand suchten? Sie spielte –
überaus erfolgreich – links und rechts nur Vorhand….
ein, Susanne Fricke stahl ihren Eltern
sehr schnell die Schau. Diese fingen Anfang der 70er Jahre mit Tennis bei RotWeiß in der Pauliner Marsch am Weser-Stadion an. Sie nahmen ihre Tochter, im Oktober
1963 in Bremen geboren, gleich mit. Ihr Talent
war bald augenfällig. Sie gehörte schnell zur
Verbandsspitze und spielte viele Jahre mit RW
in der Regionalliga. 1980 wurde sie Jugendverbandsmeisterin. Im selben Jahr stand sie mit
gerade einmal 16 Jahren sogar im Endspiel bei
den Erwachsenen. Dort verlor sie gegen die
Bremer Sportlegende Ilse Michael. „Ich war
schrecklich nervös und spielte schon unter
meinen Möglichkeiten. Die Verbandsmeisterschaften waren beim Club zur Vahr. Dort hatte man eigens eine Tribüne aufgebaut. Die war
rappelvoll. Ich denke, es waren 200 Zuschauer
da.“ Drei Jahre später war es dann aber so weit:
Im Bremerhavener Bürgerpark beim BTV von
1905 gewann sie im Endspiel gegen keine Geringere als Claudia Bloch und wurde DamenVerbandsmeisterin. Und Doppelsiegerin wurde sie gleich auch noch, und zwar mit Silke
Glehn gegen die Geschwister Dorte und Hille
Trumann. Ihre Vereinstrainer waren Mike Cole
und Zoltan Ilin. „Beide waren Spitzentrainer.
Ich kam mit beiden sehr gut klar.“
1983 machte sie Abitur am Gymnasium
Huckelriede, ging dann für 7 Monate als Au-
N
Nr. 2|2012
pairmädchen in die USA und studierte anschließend 1 Semester in Bremen Geschichte.
• wohnt im gemütlichen Hamburger Vorort
Sasel und
• denkt leider nur noch selten an ihre Bremer
Wurzeln.
Darüber freuen sich aber ihre Eltern, weil…
sie haben jetzt zwei Lebenszentren: Hamburg
und Bremen.
Text: hgf, Fotos: privat
Reiten in der Stadt
und doch im Grünen
Ja
und dann?
Große Pferdeboxen
Weideservice
• lockte die Großstadt und sie studierte in
Hamburg „auf Lehramt“,
• ist verbeamtete Lehrerin in Hamburg,
• heißt jetzt Susanne Schneekloth, weil… siehe unten,
• hat 2 Söhne, Jan Philipp und Tim (12 und 7
Jahre alt), spielt immer noch gern und ambitioniert Tennis, seit Jahren in der Regionalliga Damen 30 für den SC Poppenbüttel und –
obwohl inzwischen 48 – 2011 noch immer
mit einer 4:2 Bilanz,
• ist bei den Damen 45 in Hamburg die Nr. 1,
in Deutschland die Nr. 25,
• spielte vorher bei den 1. Damen für Klipper,
Marienthal und den Eimsbütteler TV,
• war bei den Damen 30 Hamburger Meisterin,
• ist verheiratet mit Peter Schneekloth, der einer alten Hamburger Kapitänsfamilie entstammt, beruflich aber als Veranstaltungstechniker „fremd geht“, aber wie seine Vorfahren durch die Welt reist, nämlich u.a. mit
Annett Louisan, José Carreras und Vicky Leandros,
freie Trainerwahl
2 Reithallen, 3 Außenplätze
weitläufiges Gelände
12
15.-17.Juni 20 erschaften
st
ei
tm
ad
St
mit
Reitturnier
www. hubertus-rv.de
Hodenberger Str.10 · Bremen-Oberneuland
Telefon 0421-25 9243
21
Jugend
Emma Henneke unterlag nach großem Kampf nur knapp im U10-Finale.
Siegerin Paula Weißgräber zeigte tolles Tennis im U10-Finale.
Jüngstenverbandsmeisterschaften
Die Jüngsten
zum Schluss!
U10-Sieger Jonathan Böttner „in Action“
22
Nr. 2|2012
Alle U9 Siegerinnen auf einen Blick (v.l.n.r.) Sophia Drees (2.Platz), Arman
Tahir (3.Platz), Carlotta Kiesewetter (Siegerin), Pola Piaskowa (4.Platz), Greta
Borchers (5.Platz).
Die U9-Sieger Marcel Misiurek (3.Platz, oben links), Justus Kressmann (2.Platz,
oben mitte) und Sieger Tarek Erlewein (oben rechts) umrahmt von den weiteren
Platzierten der Finalrunde.
Die letzten Verbandsmeisterschaften der Hallensaison
2011/2012 waren Anfang März den ganz Kleinen vorbehalten. Am Finalwochenende war dann auch Einiges
los, als mehrere Dutzend Acht- bis Zehnjährige mit
ihren Eltern und vielen Trainern das Tennis Lehr- und
Leistungszentrum Achterdiek in Beschlag nahmen.
Zuschauer mit tollen langen und druckvollen Ballwechseln. Bei den Jungen holte sich Weißgräbers Klubkamerad Jonathan Böttner den Siegerpokal vor Nicolai Yuris vom TV Oberneuland. Bei den gemeinsamen Siegerehrungen, die Verbandstrainer Andreas Möhring mit Podest, Championsleague-Musik und vielen tollen Preisen „zelebrierte“ war die Stimmung
dann auch richtig gut, denn jeder der Finalrundenteilnehmer durfte mit
auf`s Treppchen und auch Jeder – egal ob Zehnter oder Erster – bekam seinen ganz persönlichen Siegerapplaus. Text und Fotos: sbe
uch für die Turnierleitung immer wieder eine große Herausforderung – und das nicht nur wegen der vielen aufgeregten Kinder.... Anders als bei den etwas größeren Kindern und Jugendlichen, sind auf
dem Weg zu den Verbandstiteln in den Altersklassen U8, U9 und U10 nicht
nur reine Tenniskünste gefordert, sondern auch die Ergebnisse einiger
Leichtathletikübungen fließen mit in die Gesamtwertung ein. Dabei werden die Tennisergebnisse mit 60 Prozent und die Übungen mit 40 Prozent
gewichtet, so dass es durchaus vorkam, dass nicht immer die besten Tennisspieler- oder Spielerinnen am
Die „Top Drei“
Ende ganz oben auf dem Treppchen
der einzelnen Altersklassen:
standen, sondern Diejenigen, die in
beiden „Disziplinen“ gut abgeschnitU8 Mädchen:
ten hatten.
1. Lena Frerichs (BHC)
Bei den Kleinsten in den U8 Kon2. Lina Berg (Bremer TC v.1912)
3. Luisa Richter (Bremer TV v.1896)
kurrenzen konnten sich am Ende
U8 Jungen:
zwei BHC-Kinder über den Sieg freu1. Linus Thamm (BHC)
en. Lena Frerichs und Linus Thamm
2. Victor Schmitz (CzV)
setzten sich durch und waren dabei
3. Mads Ehlers (BHC)
U9 Mädchen:
auch Beide im Tennis unbesiegt ge1. Carlotta Kiesewetter (Barrier TC)
blieben.
2. Sophia Drees (BSV)
Bei den U9 Kindern gab es zwei
3. Arman Tahir (TV v.1927)
„Huntegau“ Titelträger. Carlotta
U9 Jungen:
Kiesewetter vom Barrier TC und Ta1. Tarek Erlewein (TSV Heilgenrode)
rek Erlewein vom TSV Heiligenrode
2. Justus Kressmann (TSV Heiligenrode)
freuten sich bei der Siegerehrung
3. Marcel Misiurek (TV Oberneuland)
über die Siegerpokale.
U10 Mädchen:
In den U10-Konkurrenzen sicher1. Paula Weißgräber (CzV)
ten sich dann zwei CzV-Kinder den
2. Emma Henneke (TuS Sudwalde)
Titel-„Doppelpack“. Paula Weißgrä3. Nikol Rivkina (TV Werder)
ber und Emma Henneke (TuS SudU10 Jungen:
walde) zeigten dabei im Finale trotz
1. Jonathan Böttner (CzV)
(noch) geringer Körpergröße ganz
2. Nicolai Yuris (TV Oberneuland)
großes Tennis und beeindruckten die
3. Maximilian Sieg (CzV)
A
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23
Jugend
CzV-Neuzugang Christian Cremers verpasste das Masters-Endspiel nur knapp
U21-Masters in Hamburg
Ohne Fortune!
Leider wurden Lukas Rüpke (TV Ost v.1956) und Christian Cremers (Club zur Vahr) ihren Favoritenrollen
bei den Masters des U21-Wintercircuits in Hamburg-Schnelsen Ende Februar nicht gerecht.
üpke - als Topgesetzter gestartet musste sich in seiner Gruppe nach zwei
Niederlagen und einem Sieg mit Platz
Drei zufrieden geben und dem Sieger des
“Bremer” Turniers, Leon Schütt (TC Logopak
Hartenholm/SLH) den Gruppensieg und den
damit verbundenen Finaleinzug überlassen.
Christian Cremers - an Position Zwei gesetzt
- schrammte dagegen nur ganz knapp am Finale vorbei. Zwei Siege gegen die beiden
R
24
Hamburger Lokalmatadoren Frederik Press
(Club an der Alster) und Benjamin Feldmann
(TTK Sachsenwald) reichten am Ende aber
nicht, da der Berliner Delf Gohlke (VFK Berlin) den Bremer knapp in drei Sätzen besiegen
konnte und ohne Niederlage ins Endspiel gegen Leon Schütt einzog. Im Finale behielt
dann Leon Schütt mit 6:4, 6:4 gegen Gohlke
die Oberhand und sicherte sich den U21Masters-Titel 2012.
Bei den Damen hatte sich leider keine Teilnehmerin aus dem TV Nordwest für das
Masters qualifiziert, Carina Litfin (TV RotWeiß Bremen) hatte als Neunte die Teilnahme
nur ganz knapp verpasst. Am Ende setzte sich
dort Amelie Intert (TC RW Wahlstedt/SLH)
durch, die im Finale Charlotte Klasen (TC GW
Gifhorn/TVN) klar mit 6:3 und 6:1 bezwingen
konnte.
Text und Foto: sbe
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Ein Dankeschön vom Jugendwart
Hanns-Gerd Fischer
und die Jugend...
ieber Hanns-Gerd, ich weiß Du magst es
nicht besonders, wenn man Dich ehrt.
Daher nutze ich auch die Zeitung, jetzt
kannst Du nicht mehr Nein sagen und dazwischen reden. Doch ich finde Einiges muss einfach gesagt werden, auch weil Viele es so nicht
mitbekommen haben, denn auch der Jugendbereich verdankt Dir viel.
Ich fange mal ganz am Anfang an. Damals
als wir uns das erste Mal trafen. Ich hatte mich
auf Deine Mail gemeldet, dass Du einen neuen
Jugendwart suchst. Ehrlich gesagt hatte ich
nicht so schnell mit einer Antwort gerechnet,
ich war naiv und glaubte, dass man sich um
solch einen Posten im Tennisverband reißt. Wir
trafen uns im TLZ zu einem gefühlten 6 Stunden Gespräch. Es waren wohl nur 4 Stunden.
Wir beide kannten uns nicht und so waren wir
unvoreingenommen in das Gespräch gegangen. Ich lernte viel über Tennis in Bremen. Das
blieb auch so in den kommenden 6 Jahren. Du
gehörst zu den Wenigen, die die komplette
Historie des TV Nordwest aktiv miterlebt haben. Ja, Entschuldigung, aber ganz ohne Anspielungen auf Dein Alter geht es nicht.
Trotz unseres Gespräches hatte ich noch
weiter viel Lust auf den Posten. Es klang zwar
nach Arbeit, aber auch nach der Möglichkeit
etwas zu gestalten.
Zuvor hattest Du dem Verband bezüglich
der Verbandstrainerposition neu strukturiert.
Der Verband hatte jetzt keinen fest angestellten
Verbandstrainer mehr, sondern drei Honorartrainer. Dies war eine Deiner wichtigsten Entscheidungen für den Jugendsport im Verband.
Das hatte nichts mit den Personen zu tun, sondern alleine damit, dass der Verband sich dies
L
Nr. 2|2012
hätte nicht weiter leisten können. Mir hattest
Du damit einen enormen Spielraum verschafft.
Du hast meine Interessen und Vorhaben in
den Jahren immer voll unterstützt. Wir haben
viel diskutiert und gestritten. Um dann einen
gemeinsamen Weg zu finden.
Anfangs ging es darum, Licht ins Dunkel zu
bringen und wir haben jede Ausgabe hinterfragt. Auch dies wäre ohne Deine Erfahrungen
der Nachkriegszeit nicht so akribisch gewesen.
Doch unserem Verband tat es und tut es gut.
Du hast mir von Anfang an viel Spielraum gelassen, meinen Bereich zu führen. Auch bei der
ersten Jugendwarteversammlung konnte ich
mich auf Deine Unterstützung verlassen. Es gab
schon einige Kritiker im Verband, die uns die Jugendarbeit schwer machen wollten. Wir konnten
in den letzten 6 Jahren die meisten für uns gewinnen und auf unserem Weg mitnehmen.
Ich habe in den letzten Jahren keinen Präsidenten kennen gelernt, der so wie Du aktiv im
Jugendbereich geholfen hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Präsident bei den gesamten Verbandsmeisterschaften anwesend ist
und sogar als Schiedsrichter aushilft. Zumal
man sich als Schiedsrichter im Tennis nie
Freunde macht, einer geht immer als Verlierer
vom Platz. Auch ist mir in Erinnerung geblieben, als wir das erste Mal die Midcourtlinien
auf der Anlage des BHC selber verlegten. Oder
Du beim Schultennis aktiv die Kinder begeistert hast. Immer wenn es etwas zu tun gab,
konnte man sich verlassen, dass der Präsident
mithilft und nicht nur redet. Egal welche Veranstaltung ich hier aufzähle, Du warst bei Jeder aktiv dabei.
Auch bei unserer letzten Debatte mit dem
Landessportbund hast Du die Bremer Jugendlichen stark vertreten. Auch wenn der LSB dies
bis heute nicht richtig verstanden hat. Es gibt
Leistungssport im Bremer Tennisverband und
einige Spieler sind auch erfolgreich.
Viele wissen auch nicht, wie stark Du die Interessen des TV NORWEST im DTB vertreten
hast. Dir war es nie wichtig eine Vip-Karte
mehr - oder überhaupt eine zu bekommen.
(Unser Präsident wollte dies für ganz Deutschland abschaffen), nein, Freunde hast Du Dir im
Bundesausschuss nicht immer gemacht. Und
mit Deiner Sparpolitik so manchen dort genervt. Doch man respektiert Dich und schätzt
auch in diesem Gremium Deine Meinung. Wie
sonst hättest Du die letzte Strukturumwandlung der Stimmenvergabe durchboxen können? Und selbst zum Schluss hältst Du Deine
selbst gesteckten Ziele ein, Du wolltest mit 70
Jahren aufhören und eine gesunden Verband
hinterlassen, Du hast Beides geschafft.
Lieber Hanns Gerd, wir haben in den letzten Jahren vieles gemeinsam gemacht. Vielen
Dank, dass Du mich immer unterstützt hast.
Ich durfte viel an Deiner Seite lernen. Es hat
mir viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne
mit Dir gestritten, mit Dir diskutiert, mit Dir
Pläne geschmiedet und gerne mit Dir die Bremer Kinder begeistert.
Ich wünsche Dir noch viele erfolgreiche
Jahre in Deiner aktiven Bridge Zeit, dass Du
dorthin wechselst schmerzt, doch ich kann
natürlich Deine Argumente verstehen:“ Die
Frauenquote ist dort höher und Ich gehöre zu
den Jüngeren.“ Vielen Dank für die tollen
6 Jahre! Nicolas
25
Tennisverband NORDWEST
64 Mitgliederversammlung des TV NORDWEST
Neuer Vorsitzender
Norbert Köpp gewählt
Vertreter von 30 Vereinen aus dem Tennisverband Nordwest nahmen am 22.März die Gelegenheit wahr, sich auf der 64.Mitgliederversammlung nicht nur über die Arbeit des Verbandes zu informieren und zu diskutieren,
sondern auch zwei neue Vorstandsmitglieder
zu wählen. Im Clubraum des Bremer Rudervereins v. 1882, der bereits zum sechsten Mal als
nahezu perfekt „verbandszentral“ gelegener
Veranstaltungsort einen schönen Rahmen für
die Mitgliederversammlung bot, verabschiedete sich Hanns-Gerd Fischer - wie bei seiner
Wiederwahl vor zwei Jahren bereits angekündigt – nach sechs Jahren im Amt in den
„Funktionärs-Ruhestand“. In seiner letzten
Rede als Vorsitzender zog Fischer noch einmal
ein kleines Fazit seiner Amtszeit, die er in
turbulenten Zeiten begann.
er gesamte Vorstand und besonders auch der Ausbau der Geschäftsstelle hin zu professionelleren Strukturen hat viel dazu beigetragen,
dass der Verband heute sowohl strukturell als auch finanziell gut aufgestellt ist. Auch die Zusammenarbeit auf sportlicher und administrativer
Ebene mit dem „großen“ Nachbarn NTV (Niedersächsischer Tennisver-
D
26
band) ist in dieser Zeit immer weiter vorangeschritten, auch wenn das Ziel
einer kompletten Fusion dann wohl doch noch ein wenig länger dauert, als
zu Beginn der Planungen angenommen. Dass diese Zusammenarbeit immer
besser und auch wichtiger wird zeige sich auch dadurch, dass gleich mehrere NTV Vertreter, darunter auch NTV Präsident Gottfried Schumann anwesend sind, die von Fischer herzlich begrüßt und vorgestellt werden.
Fischer ist sehr froh, mit Norbert Köpp einen kompetenten Kandidaten
für seine Nachfolge gefunden zu haben, was angesichts der letzten Führungswechsel an der Verbandsspitze auch keineswegs selbstverständlich ist. Auch
für den ebenfalls aus dem Amt scheidenden Ernst Steinhoff steht mit Hartmut Riggers ein guter Nachfolger für das Vorstandsressort Vereinsservice
und Liegenschaften und auch für das Schultennisreferat bereit.
Ehrennadeln für Steinhoff,
Tänzer und Mühlenbruch
Vor den Neuwahlen des Vorstandes wurden noch drei Mitglieder für
ihre besonderen Verdienste um den Bremer Tennissport geehrt. Ernst
Steinhoff (Borgfelder TC), der 16 Jahre lang in verschiedenen Vorstandsfunktionen im Verband tätig war und besonders als Mitbegründer der
bundesweiten Schultennisaktionen viel bewegt hat, wurde mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Jeweils eine silberne Ehrennadel erhielten Jürgen Tänzer (HC Horn) und Gert Mühlenbuch (TV Ost
v.1956). Zwei „alte Hasen“ des Bremer Tennissports, die sich besonders im
Breitensport (Tänzer) und als Sportwart und Organisationstalent
(Mühlenbruch) in ihren Vereinen aber auch auf Verbandsebene diese Auszeichnungen redlich verdient haben.
Nach den Berichten der Vorstandsmitglieder, der Referenten und der
Kassenprüfer, wurde der alte Vorstand entlastet und der neue Vorstand
konnte gewählt werden.
Nr. 2|2012
Foto links: Der neue Vorstand und die Referenten auf einen Blick
(v.l.n.r.): S. Bauer (Ref. Jugendpunktspiele), J. Brenz (Ref. Ausbildung&Lehrwesen),M. Müller (Sportwart), N.Köpp (Vorsitzender), Dr.
D. Göken (Schatzmeister), N. Sanchez de la Torre (Jugendwart), B. Mählmann (Ref.Regelkunde&Schiedsrichterwesen), S.Behrens (Ref.Öffentlichkeitsarbeit), H.Riggers (Vereinservice & Liegenschaften + Ref.
Schultennis), C.Hartung (Geschäftsstelle) – es fehlt: Gerd Docken (Ref.
Liegenschaften)
Einstimmiges Votum für Köpp
und den gesamten Vorstand
Der Kandidat für das Amt des Vorsitzenden, Norbert Köpp, stellte sich
noch einmal kurz den anwesenden Vereinsvertretern vor und wurde im
Anschluss einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Tennisverbands Nordwest gewählt. Köpp übernahm die Versammlungsleitung und auch bei den
Wahlen von Hartmut Riggers als Vorstand für Vereinsservice und Liegenschaften, Mathias Müller als Sportwart, Nicolas Sanschez de la Torre als
Jugendwart und Dr.Dieter Göken als Schatzmeister gab es weder Gegenstimmen noch Enthaltungen. Das setzte sich auch bei den Wahlen der Referenten fort, so dass dieser protokollarisch umfangreiche Teil der Tagesordnung erfreulich zügig
abgearbeitet
werden
konnte. Köpp bedankte
sich in seiner Antrittsrede ausdrücklich für den
großen Vertrauensvorschuss und die hervorragende Arbeit von HannsGerd Fischer in den letzten sechs Jahren. Er betonte zudem, dass er sehr
froh sei, einen solch gut
besetzten und funktionierenden Vorstand zu
übernehmen. Er wird
sich jetzt erst einmal intensiv in die komplexe
Materie einarbeiten und
Norbert Köpp übernahm das „Zepter“ von freut sich auf diese neue
Herausforderung.
Hanns-Gerd Fischer.
Investitionsplanung und
gemeinsamer Spielbetrieb mit dem NTV
Zu dem vor zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung erteilten
Auftrag zur „baureifen“ Planung eines vierten Hallenplatzes im Tennislehr- und Leistungszentrum Achterdiek mit anschließendem Entscheid in
einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung
kommt es im Zuge des Berichts über die Investitionsplanung zu einer kurzen Diskussion. Friedhorst Kriebisch regt an, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die neben der Planung des vierten Hallenplatzes auch komplette Alternativen zum Standort des TLZ erarbeiten soll. Köpp bedankt sich für
die angebotene Mitarbeit, hält aber die Bildung eines solchen Gremiums
Nr. 2|2012
Jürgen Tänzer (l.), Gert Mühlenbruch (m.) und Ernst Steinhoff (r.) wurden vom Vorstand mit Ehrennadeln ausgezeichnet.
vor der Vorlage der baureifen Planung für nicht notwendig. Auch der ab
dieser Sommersaison komplett gemeinsame Spielbetrieb auf Erwachsenenebene mit dem NTV wird lebhaft diskutiert. Besonders die in der neuen Wettspielordnung angegebenen Vorgaben zu den Spieltagen und Terminen wirft bei einigen Vereinsvertretern Fragen auf. Sportwart Mathias
Müller betont, dass angesichts der immensen Größe dieses gemeinsamen
Projekts natürlich noch nicht Alles optimal geregelt und festgeschrieben
ist und sein kann, er versichert aber – auch mit „Rückendeckung“ der vielen anwesenden Gäste vom NTV – dass man bei gravierenden Problemen
schnell reagieren und helfen kann und wird.
Am Ende der Versammlung meldet sich der NTV Präsident Gottfried
Schumann noch einmal zu Wort und betont, wie gut die Zusammenarbeit
der beiden – größenmäßig doch etwas ungleichen Verbände – in den vergangenen Jahren funktioniert hat. Besonders die gut stimmende „Chemie“
zwischen Hanns-Gerd Fischer und ihm war dabei natürlich sehr hilfreich.
Schumann beglückwünscht Norbert Köpp zu seiner Wahl als neuen Vorsitzenden und ist sich sicher, dass die gute Zusammenarbeit nahtlos weitergeführt wird.
Schumann und Köpp
unterzeichnen Kooperationsvertrag
Nach dem Ende der offiziellen Mitgliederversammlung wird dann
noch der von den Vorständen beider Verbände erarbeitete Kooperationsvertrag zwischen dem TV Nordwest und dem NTV öffentlich unterzeichnet. Norbert Köpp und Gottfried Schumann freuten sich zusammen mit
dem Mitinitiator Hanns-Gerd Fischer über diesen weiteren Schritt auf
dem Weg zu einer Fusion beider Verbände.
Mehr zum Kooperationsvertrag finden Sie auf Seite 4 in dieser Ausgabe und auf den Homepages beider Verbände auf www.nwe-tennis.de oder
www.ntv-tennis.de zu finden.
Text und Fotos: sbe
27
Vereine
Tennisverein Rot-Weiß
Bremen e.V.
Die
1.Rot-Weiss Open
Mit den „1.Rot-Weiss Open“ veranstaltet der Tennisverein Rot-Weiss Bremen
vom 10.-12.August 2012 das erste offene
Leistungsklassenturnier für Damen und
Herren auf der Anlage neben dem Weserstadion in der Pauliner Marsch. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Einzig die
Einteilung in leistungsklassengerechte Felder wird vorgenommen. Es sind bei den
Der neue Vorstand: Ditrich Otto, Michael
Herrling, Rainer Hoes, Irene Boubaker,
Frank Ungethüm, Petra Richter, Joachim
Brunssen, Stefan Schröder.
Tennisverein
Süd e.V.
Frank Ungethüm
ist neuer Vorsitzender
Damen Spielerinnen mit den LKs 10 bis 18
sowie 19 bis 23 und bei den Herren Spieler
mit den LKs 12 bis 18 und 19 bis 23 eingeladen. Eine frühzeitige Anmeldung ist sicherlich lohnenswert, da die Kapazitäten
mit 32er Feldern bei den Herren und 16er
Feldern bei den Damen beschränkt sind.
Die Ausschreibung folgt Anfang Mai. Interessenten können sich aber bereits jetzt über
den Turnierkalender in „theLeague“ (nuLiga) anmelden. Text: Stefan Bauer
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28
Der Tennisverein Süd hat am im März seinen Vorstand neu gewählt. Wie bereits im Vorfeld bekannt legte Friedhorst Kriebisch (72)
nach zehn Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender
nieder. Als Nachfolger wählten die Mitglieder
Frank Ungethüm (65). Zudem schieden auch
Iphigenie Brandenbusch als zweite Vorsitzenden, wie auch Christa Nidrich als Referentin
für Jugendsport aus. Auch hier war die Nachfolge schnell geklärt. Für Christa Nidrich wird
Stefan Schröder ins Team kommen. Den zweiten Vorsitz übernimmt Dietrich Otto in Personalunion mit seinem bisherigen Aufgabenressort.
Der Verein bedankte sich bei seinem
langjährigen 1. Vorsitzenden Friedhorst Kriebisch, dem es sichtlich nicht leicht fiel. In einem kleinen Fazit wurde deutlich, weshalb.
Denn Kriebisch war stets mit Herz bei der Sache und haz einiges im Verein bewegt und den
TV Süd so zu einem Erfolgsrezept gemacht.
Vor allem ein ganzheitlicher Ansatz über alle
Bereiche im Verein hinweg war für ihn wesentlich. In seiner Amtszeit wurde nicht nur die fast
40 Jahre alte Satzung des Vereins gestrafft und
geändert, sondern vor allem auch ein eigenes
Controlling im Finanzbereich eingeführt.
Kriebisch hat das Sponsoring ausgebaut, die
Pressearbeit vorangetrieben, das Vereinsmagazin zu einem Vorzeigeblatt gemacht und die
Stadtteilarbeit in Huchting in den Fokus des
Vereinsinteresses gerückt. Ganz zentraler Bereich war in seiner Amtszeit auch die gemeinschaftliche Entwicklung eines Konzepts für die
Kinder- und Jugendarbeit im Verein. Kontakte
zu Schulen haben den Tennissport in Huchting
auch in der jüngeren Generation wieder attraktiver gemacht. Der ganzheitliche Ansatz
beinhaltete auch ein den Sport ergänzendes
Veranstaltungsangebot neben dem Tennis, das
immer mehr auch von Nachbarn und Interessierten aus dem Stadtteil genutzt wird. Doch
auch sportlich konnte der Verein in den letzten
Jahren wieder an alte Erfolge anknüpfen. So ermöglichte der Vorstand es erstmals einem
Team in der Regionalliga zu spielen. Der neue
Vorsitzende Frank Ungethüm freut sich, einen
„so gut aufgestellten Verein“ übernehmen und
weiter voranbringen zu können. Er freut sich,
ein gut bestelltes Feld vorzufinden und deshalb
heißt für ihn die Devise: Kontinuität. Mitgliederentwicklung ist auch weiterhin zentrales Thema. Vor allem der Kontakt und die Kooperationen mit anderen Vereinen soll hier im
Fokus stehen. Zudem will Ungethüm den Internetauftritt und das Book-and-Play-Tool
weiter optimieren. Hier soll Michael Herrling
aus dem Verein den Vorstand zukünftig unterstützen. Frank Ungethüm ist 65 Jahre und bereits seit 1991 Vereinsmitglied. Er selbst spielt
noch aktiv in der Mannschaft. Seit diesem Jahr
ist er in Rente. Vorher war er als Personalleiter
bei Karstadt angestellt. Er ist verheiratet und
hat zwei Töchter.
Der neue Vorstand des TV Süd: 1. Vorstizender: Frank Ungethüm, 2. Vorsitzender +
Referent Öffentlichkeitsarbeit: Dietrich Otto,
Referent Finanzen Rainer Hoes, Referent Erwachsenensport: Joachim Brunssen, Referent
Breitensport: Petra Richter, Referent Jugendsport: Stefan Schröder, Beisitzer Protokoll: Irene Boubaker, Beisitzer Neue Medien: Michael
Herrling.
Nr. 2|2012
TV Süd mit klassischer
Kammermusik
Musik und Sport – eine großartige Mischung. Das bewiesen Mitte März vier sportliche Musiker bei einem Gastspiel im Tennisverein Süd. Als klassisches Streichquartett präsentierten die jungen Musiker Dasha Wright (28,
Violine), Laura Gianini (28, Violine), Henrike
Bosse (34, Viola) und Miram Zrimsek (26, Cello) ein Divertimento von Wolfgang Amadeus
Mozart in drei Sätzen sowie das Quartett No. 2
von Alexander Porfirjewitsch Borodin. Und das
zu einem guten Zweck: Insgesamt spendeten
TV Bremen
von 1927 e.V.
Mitgliederversammlung
beim Tennisverein von 1927-Stadtwerder e.V.
Am 23.2.2012 fand in der Vereinsgastronomie die Mitgliederversammlung des TVv1927Stadtwerder e.V. statt. Der alte Vorstand stellte sich wieder zur Wahl und wurde erneut gewählt.
Veränderungen gab es lediglich bei den Posten des 2. Vorsitzenden, dem Sport- und dem Jugendwart. Der neue Vorstand setzt sich aus 11 Mitgliedern zusammen.
Geführt wird der Verein weiterhin durch den 1. Vorsitzenden R. Giesler, dem neuen 2. Vorsitzenden Dr. J. Claus und dem Kassenwart A. Jäckel. Der scheidende Sportwart F. May stellte nochmals die großen Erfolge im sportlichen Bereich heraus. Der Verein reiht sich jetzt ein
in die Top 5 der Bremer Tennisvereine. Insbesondere die Jugendarbeit findet große Beachtung
im Tennisverband Nordwest.
Die jungen Kammermusiker von kinks nach
rechts: Dasha Wright, Laure Gianini, Henrike Bosse, Miran Zrimsek.
die über 40 Zuschauer fast 200 Euro für die Jugendarbeit im Verein. „Ich war begeistert“, sagte Friedhorst Kriebisch, bis dahin noch 1. Vorsitzender des Vereins, im Anschluss. „Zwei der
Musikerinnen kannte ich ja bereits vom Tennisplatz – Dass sie aber so großartig Musik machen können, das hätte ich nicht gedacht.“
Kriebisch kündigte an, dass Vergleichbares nun
öfter im Verein zu sehen sein wird. Wie kam es
zu dem Konzert? Dasha Wright ist schon länger
selbst begeistert Tennisspielerin und Vereinsmitglied des TV Süd. Bei einer Spiel-Pause auf
dem Platz kam im gemeinsamen Gespräch die
Idee auf, die neuen Räumlichkeiten des Vereins
für ein Kammerkonzert zu nutzen. Gemeinsam
mit jungen Kollegen aus der Bremer Kammerphilharmonie hat sie sich entschlossen, mit einem kleinen Konzert der Jugendarbeit des Vereins ein bisschen finanziell auf die Sprünge zu
helfen und gleichzeitig Vereinsmitlgiedern und
interessierten aus dem Stadtteil einen musikalischen Leckerbissen zu präsentieren.
Die vier Musiker spielen sowohl in dieser
Formation als Quartett, wie auch in diversen
Orchestren und Ensembles, wie der Bremer
Kammerphilharmonie oder dem Staatstheater
Oldenburg gemeinsam zusammen. Und nun
hat Dasha Wright sogar eine ihrer Mitmusikerinnen für den Tennissport mobilisiert. Auch
Henrike Bosse hat Tennis ausprobiert und
wurde infiziert. In diesem Sommer wird sie
Vereinsmitglied im TV Süd. Wir freuen uns.
(TV Süd).
Nr. 2|2012
Die Mitgliederzahl des Vereins hat sich geringfügig verringert, hier hofft der Vorstand
über die Bebauung auf dem Stadtwerder auf neue Mitglieder. Der Kassenbericht schloss mit
einem leichten Minus ab, der Verein ist aber nicht verschuldet. Im kommenden Jahr muss,
da Energie- und Personalkosten in den letzten Jahren ständig gestiegen sind, der Mitgliedsbeitrag erhöht werden.
Deshalb wurde ein entsprechender Antrag auf Beitragserhöhung vom Vorstand gestellt
und die Mitgliederversammlung hat dem Antrag zugestimmt. Ein weiterer Antrag zur Entlastung der Mitglieder die Mitgliedsbeiträge ab 2013 zu splitten wurde ebenfalls angenommen. Der 1. Vorsitzende schließt die Sitzung mit einem Appell an die Mitglieder sich an der
Anwerbung von neuen Mitgliedern aktiv zu beteiligen.
Text: R.Giesler
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Promotion/Termine
Termine 2012
Tenniscamp am Waginger See
Das Tenniscamp von Sepp Baumgartner liegt inmitten einer idyllischen Parklandschaft direkt am Waginger See. Der wärmste Badesee
Oberbayerns befindet sich in traumhafter Lage am Fuße der Salzburger
Alpen. Die Umgebung bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten.
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Der Gast hat die Auswahl zwischen den 5-Sterne-Apartments bei
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Badestrand.
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Mai
11. – 13.Mai
20. – 26. Mai
2. OUATT-Turnier
World Team Cup
TC Blau-Weiss Varrel
Düsseldorf
Juni
4. – 10.Juni
9. – 17.Juni
11. – 17.Juni
25. – 30.Juni
Verbandsmeisterschaften
Gerry Weber Open
Jugend-Verbandsmeisterschaften
Deutsch Jugendmeisterschaften
TV Süd Bremen
Halle/Westfalen
BTC 1912/BTV 1896
Ludwigshafen
Juli
12. – 15.Juli
16. – 22.Juli
20. – 24.Juli
20. - 22.Juli
21. - 22.Juli
22. Juli
23. - 29.Juli
29. Juli
3. Offene U21-Verbandsmeisterschaften
German Open
16. Atlantic-Cup
3. dodenhof OPEN
DTB Talent-Cup
BTV „Seelöwen“ vs TC Großhesselohe
15.Breitensportturnier
BTV „Seelöwen“ vs Gladbacher THC
Barrier TC
Hamburg
Club zur Vahr
TV Ost v.1956
Essen
BTV v. 1905
TC Falkenberg
BTV v.1905
August
7. – 9.August
10. – 12.August
12. August
20. – 22.August
24. – 26.August
24. – 26.August
2. Stadtwerder Cup
1. Rot-Weiss Open
BTV”Seelöwen” vs TC Bruckmühl
Nike Junior Tour
8. Offene Norddt. AK-Meisterschaften
Offene Huntegau Meisterschaften
TV v.1927
TV Rot-Weiss Bremen
BTV v.1905
TV Ost v.1956
TV Ost v.1956
FTSV Jahn Brinkum
Alle Angaben ohne Gewähr
Alle Angaben ohne Gewähr. Termine bitte senden an: [email protected]
Die nächste Ausgabe erscheint am
20. Juli 2012
Dunlop
Senior Tour
Redaktionsschluss: 4. Juli 2012
Nach einer erfolgreichen
Saison 2011 geht die DUNLOP Senior Tour auch 2012 wieder an den
Start. Die Turnierserie umfasst in diesem Jahr 12 Qualifikationsturniere.
Die ersten beiden Stationen im April sind die schon traditionellen Auftaktturniere in Moers und Bad Laasphe. Beide Turniere sind im DTB Turnierkalender mit T5 kategorisiert, welches auf ein gutes Teilnehmerfelder hoffen lässt.
Wie in den vergangenen Jahren werden wieder die Altersklassen Herren 30/40/50/55/60/65/70 und Damen 30/40/50/55/60 angeboten. Bei allen Turnieren können neben wichtigen Punkten für Deutsche und LK
Rangliste auch Punkte für die interne DUNLOP Senior Tour Rangliste
gesammelt. Die besten 16 der jeweiligen Altersklassen qualifizieren sich
für das abschließende Masters im September. Dieses findet nach drei erfolgreichen Jahren beim DTV Hannover erstmals vom 11.-16.9.2012
beim Traditionsverein ETUF Essen im Tennisverband Niederrhein statt.
Dort erwartet die Teilnehmer wieder eine tolle Veranstaltung mit vielen
Rahmenprogrammpunkten, Spielerparty, Tombola und natürlich interessanten Sachpreisen.
Alle Termine 2012 und alle Informationen zur Serie finden sie unter
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7. Jahrgang
Tennis NORDWEST ist offizielles Organ
des Tennisverbandes NORDWEST e.V.
Herausgeber:
Marc Oliver Ehlers und Timo Ehlers und Tennisverband Nordwest e.V.
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Tennisverband NORDWEST e.V.
Achterdiek 160 · 28355 Bremen · Tel.: 0421 – 20 52 166 · Fax: 0421 – 20 52 167
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Redaktion: Stefan Behrens (verantw. f. d. Inhalt), Andreas Kalka (Foto)
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Impressum
16. - 22.4.
Turnier Bad Laasphe/Biedenkopf 27.4. - 1.5.
24. - 27.5.
Turnier Giessen
25. - 28.5.
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Turnier Betzdorf
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Turnier Göttingen
12.- 15.7.
09.- 12.08
Turnier Borkum
13.-19.8.
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Turnier Hamburg
24.- 28.8.
11.-16.9. beim ETUF Essen
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schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos übernehmen Verlag
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