Der neue Kia Sportage

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Der neue Kia Sportage
Der neue Kia Sportage
Pressemappe
Pressetext
Der Trendsetter unter den Kompakt-SUVs
2
Die wichtigsten Neuerungen
10
Der neue Kia Sportage auf einen Blick
12
Weitere Informationen
Design und Funktionalität
13
Innenraum und Platzangebot
15
Ausstattung und Komfort
20
Motor und Kraftübertragung
26
Fahrwerk und Karosserie
32
Sicherheit
35
Garantie
39
(Stand 01/2016)
Der neue Kia Sportage
Der Trendsetter unter den Kompakt-SUVs
• Vierte Generation des Kia-Bestsellers mit markantem neuem „Gesicht“,
modernem Interieur auf Premium-Niveau und neuesten Technologien
• Mehr Komfort, größeres Platzangebot, leiserer Innenraum
• Überarbeitete Antriebspalette (ab 119 g/km CO2*) mit neuem Turbobenziner*, 7-Stufen-Direktschaltgetriebe und optimiertem Allradsystem
• Neue Sportausführung GT Line mit exklusiven Designelementen und
spezieller Fahrwerksabstimmung
• Hightech-Komfort von induktiver Smartphone-Ladestation über neuen
Multimedia-Dienst bis zum erweiterten Intelligenten Parksystem
• Bestnote „5 Sterne“ im Euro NCAP und autonomer Notbremsassistent
• Umfassendes 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen**
Der Kia Sportage gehört zu den Pionieren des SUV-Segments. Als die erste
Generation 1993 in Produktion ging, war der Allradler weltweit eines der ersten
Modelle dieses neuen Fahrzeugtyps. Zum Höhenflug in Europa setzte er mit
der zweiten Generation an, die sich 2004 mit einem grundlegend neuen Konzept und hohem Straßenfahrkomfort präsentierte. Endgültig zum Europa-Bestseller der Marke entwickelte sich der Kia Sportage in der dritten Generation, die
2010 mit ihrem preisgekrönten Design eine neue optische Dynamik ins Kompakt-SUV-Segment brachte. Jetzt kommt die vierte Generation europaweit in
den Handel (Deutschland-Start: 30. Januar 2016), mit der der Hersteller seinen
Trendsetter erneut umfassend weiterentwickelt hat.
Mit der neuen Modellgeneration positioniert Kia den Sportage in diesem immer
härter umkämpften Segment als einen innovativen, hochentwickelten KompaktSUV. Besonders deutlich zeigt sich das in dem völlig neu konzipierten Interieur,
das Premium-Atmosphäre ausstrahlt und moderne Eleganz mit hochwertigen
Materialien und praktischen Qualitäten verbindet. Hinzu kommen neueste
Komfort-, Vernetzungs- und Sicherheitstechnologien, eine überarbeitete und
* / ** Nähere Angaben ab Seite 40
Stand 01/2016, Seite 2
erweiterte Antriebspalette mit höherer Effizienz und zugleich gesteigerten
Fahrleistungen sowie weitere Fortschritte bei Fahrkomfort, Handling und
Kultiviertheit.
Darüber hinaus wird der kompakte Kia-SUV erstmals in der neuen Ausführung
GT Line angeboten. Sie wendet sich an Kunden, die auf ein sportliches Fahrerlebnis Wert legen. Diese Ausführung steht den anderen Versionen in der
Variabilität und den praktischen Qualitäten in nichts nach, zeichnet sich aber
durch eine betont sportliche Optik und dynamische Fahreigenschaften aus.
„Der Kia Sportage hat in den vergangenen Jahren das Wachstum und den
Erfolg unserer Marke in Deutschland entscheidend mit vorangetrieben und ist
heute unser Bestseller“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer (COO) von Kia
Motors Deutschland. „Weil sich immer mehr Käufer für einen SUV entscheiden,
ist der Kia Sportage für uns ein extrem wichtiges Modell – und zugleich ein
hervorragender Imageträger, der unsere Markenwerte besonders eindrucksvoll
demonstriert. Sein großer Erfolg ist zudem ein Beleg für die hohe Kompetenz
von Kia im SUV-Bereich, die auch durch unser luxuriöses SUV-Flaggschiff Kia
Sorento* unterstrichen wird. Mit den beiden Modellen haben wir diesem
boomenden Segment immer wieder neue Impulse gegeben. Und das werden
wir auch weiterhin tun – wie die vierte Generation des Kia Sportage zeigt.“
Produziert wird der Kia Sportage für den europäischen Markt im Kia-Werk in
Zilina (Slowakei). 2015 verkaufte der Hersteller europaweit mehr als 105.000
Einheiten des Kompakt-SUVs, das entspricht gut 27 Prozent des Gesamtabsatzes von Kia in Europa. Davon wurden fast 13.000 Einheiten an Kunden in
Deutschland ausgeliefert, damit überholte der Kia Sportage erstmals den Kompaktwagen Kia cee’d und stieg zum deutschen Topseller der Marke auf. Im
Dezember 2015 konnte der Kompakt-SUV zudem ein rundes Jubiläum feiern:
Insgesamt 100.000 Einheiten des Kia Sportage wurden in Deutschland bisher
verkauft, davon allein fast 60.000 Einheiten innerhalb der letzten fünf Jahre.
Der neue Kia Sportage wird in Deutschland in sechs Ausführungen (Attract,
Edition 7, Vision, Spirit, GT Line, Platinum) und mit fünf Motorisierungen (zwei
* Nähere Angaben ab Seite 40
Stand 01/2016, Seite 3
Benziner*, drei Diesel*) angeboten sowie je nach Motorisierung und Ausführung
mit Front- oder Allradantrieb und Schalt- oder Automatikgetriebe bzw. Direktschaltgetriebe (DCT). Wie für alle Kia-Fahrzeuge gilt für den Kompakt-SUV das
7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen. Es beinhaltet die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km)**, die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie** und das 7Jahre-Kia-Navigationskarten-Update** für Modelle mit werksseitig fest installierter Kartennavigation. Die Garantien und das Navigationskarten-Update sind
an das Fahrzeug gebunden und damit auf einen neuen Halter übertragbar.
Preisgekröntes Design kraftvoll weiterentwickelt
Zu den vielen Auszeichnungen, die die dritte Generation des Kia Sportage
erhalten hat, gehören die renommierten Designpreise Red Dot Award und iF
Product Design Award. Für die vierte Modellgeneration wurde das preisgekrönte Design unter Leitung des europäischen Kia-Designzentrums in Frankfurt
mit Unterstützung aus den Designzentren in Namyang (Korea) und (Kalifornien)
kraftvoll weiterentwickelt. Die auffälligste Veränderung zeigt der neue Kia
Sportage im „Gesicht“. Während beim bisherigen Modell die Frontscheinwerfer
mit dem Kühlergrill in der typischen Kia-Form („Tigernase“) eine optische
Einheit bilden, sind die Scheinwerfer nun deutlich vom Grill abgesetzt, der
zudem tiefer platziert ist. Insgesamt wirkt die Frontansicht dadurch stabiler und
breiter, obwohl sich die Karosseriebreite (1,86 Meter) nicht verändert hat.
Sein charakteristisches Profil hat der Kia Sportage auch in der neuen Generation bewahrt. Durch die längere Karosserie (4,48 Meter, plus 40 mm) und den
längeren Dachheckspoiler wirkt der Kompakt-SUV in der Seitenansicht nun
noch dynamischer, dazu tragen auch 19 Zoll große Leichtmetallfelgen bei
(Serie ab Spirit). Wie in der Frontansicht betont das horizontal ausgerichtete
Heckdesign die Breite des Fahrzeugs und verleiht dem Kia Sportage damit
optisch eine noch größere Standfestigkeit. Zudem wurde die Aerodynamik bei
dem neuen Modell optimiert (cW-Wert 0,33; bisher 0,35) und die Farbpalette
deutlich erweitert (elf Karosseriefarben, bisher sieben).
Den Modellnamen beim Wort nimmt die neue Sportausführung GT Line: Sie tritt
so dynamisch auf wie kein Kia Sportage zuvor. Zu den exklusiven DesignStand 01/2016, Seite 4
elementen gehören ein spezieller Kühlergrill, Nebelscheinwerfer mit jeweils vier
LED-Spots, Unterfahrschutz vorn und hinten in Aluminium-Optik, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im „GT Line“-Design, Auspuffanlage mit Doppelendrohr und edle
Satinchrom-Elemente an verschiedenen Stellen der Karosserie.
Neu konzipiertes Interieur mit klaren Linien und luxuriösem Komfort
Im Innenraum des neuen Kia Sportage wird der Unterschied zum bisherigen
Modell besonders deutlich. Das neue Interieur wird geprägt durch klare horizontale Linien, kombiniert Metallelemente mit einem deutlich gesteigerten Anteil an
Soft-Touch-Oberflächen und zeigt ein durchweg hohes Niveau bei Materialqualität und Verarbeitung. Dadurch verbindet es eine luxuriöse Ausstrahlung
mit moderner Eleganz und einer sehr kultivierten Atmosphäre – zumal der
Geräuschpegel durch eine bessere Schalldämmung weiter gesenkt wurde.
Je nach Ausführung und Sonderausstattung ist das Interieur in verschiedenen
Farb- und Materialvarianten erhältlich – inklusive Teillederausstattungen in
Canyonbeige oder Granitgrau für die Topversion Platinum. Zu den exklusiven
Interieur-Elementen der Ausführung GT Line gehören ein Sportlenkrad (unten
abgeflacht, bei Automatikgetriebe oder DCT mit Schaltwippen), AluminiumSportpedale und eine Zentralkonsole mit Applikationen in Hochglanzschwarz.
Mit der vierten Modellgeneration hat sich auch der Komfort und das Raumangebot des Kia Sportage weiter erhöht. Durch die längere Karosserie und vor allem
den längeren Radstand bietet der Kompakt-SUV allen Insassen mehr Platz.
Zudem wurden die Sitze sowohl vorn als auch hinten völlig neu konzipiert. Sie
sind bequemer, stabiler – und leichter. Durch die Absenkung des hinteren
Kabinenbodens ist die Sitzhaltung im Fond zudem komfortabler. Und Fahrer
und Beifahrer genießen je nach Ausführung luxuriöse Komfortelemente wie
Sitzventilation und elektrische Sitzverstellung (Fahrer 10-fach, Beifahrer 8-fach).
Darüber hinaus hat der Fahrer durch die schmaleren A- und C-Säulen und die
höhere Heckscheibe freiere Sicht nach vorn und hinten. Und wie das Platzangebot in der Kabine ist auch das Gepäckraumvolumen gewachsen: Es beStand 01/2016, Seite 5
trägt 503 Liter (inklusive Ablagefach im Boden, bisher 465 Liter) und lässt sich
durch Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne bis zu 1.492 Liter
erweitern (bisher 1.353 Liter) – wobei sich in diesem Fall die Gepäckraumabdeckung in einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden verstauen lässt.
8-Zoll-Navigation, neuer Multimediadienst, sensorgesteuerte Heckklappe
Die umfassende Serienausstattung des neuen Kia Sportage beinhaltet schon in
der Basisversion Attract unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Klimaanlage,
Audiosystem, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung,
höhenverstellbaren Fahrersitz, chromfarbene Einfassung der Seitenfenster,
Dachheckspoiler sowie Stoßfänger, Außenspiegel und Türgriffe in Wagenfarbe.
Hinzu kommen viele praktische Komfortelemente von Sonnenblenden mit
beleuchteten Make-up-Spiegeln über Lüftungsdüsen und 12-Volt-Steckdose in
der Tunnelkonsole hinten bis zur neigungsverstellbaren Rücksitzlehne.
In den Versionen Edition 7, Vision und Spirit, die aufeinander aufbauen, kommt
eine Fülle serienmäßiger Komfortelemente hinzu. Dazu gehören Multifunktionslenkrad, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Geschwindigkeitsregelanlage, Kartennavigation (7 bzw. 8 Zoll) inklusive des neuen Multimediadienstes Kia Connected Services (Verkehrsinformationen in Echtzeit, regionale Informationen, Wetterberichte), Rückfahrkamera, beheizbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, Sitzheizung vorn und hinten (nur äußere Sitze), Smart-Key, Supervision-Instrumente, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und JBL Premium-Soundsystem.
In der Version GT Line kommt neben den exklusiven Elementen dieser Sportausführung (s. oben) unter anderem eine schwarze Teillederausstattung hinzu.
Das Maximum an Komfort bietet die Topversion Platinum. Sie beinhaltet zum
Beispiel elektrische Sitzverstellung (Fahrer und Beifahrer), Sitzventilation vorn,
sensorgesteuerte elektrische Heckklappe, Intelligentes Parksystem (zum
Parallel- und Quereinparken sowie Parallelausparken), Panoramadach, induktive Ladestation für Smartphones, digitalen Radioempfang (DAB/DAB+) und
LED-Beleuchtung für Innen- und Gepäckraum.
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Sportlich und sparsam: Fünf Motoren mit 85 bis 136 kW (115 bis 185 PS)
Kia richtet sich mit dem neuen Sportage gleichermaßen an private Käufer wie
an gewerbliche Kunden und bietet für den Kompakt-SUV daher eine breite
Palette von Benzin- und Dieselmotoren an. Der Einstiegsmotor ist ein 1.6 GDI*
mit 97 kW (132 PS), der zweite Benziner ist ein neues Turbotriebwerk mit
Direkteinspritzung: Der 130 kW (177 PS) starke 1.6 T-GDI ist nur mit der Ausführung GT Line erhältlich und bietet durch seine Lebhaftigkeit ein besonders
sportliches Fahrerlebnis. Optional lässt er sich mit dem neuen 7-Stufen-DCT
kombinieren, das bei Fahrleistungen und Kraftstoffeffizienz sogar das manuelle
Schaltgetriebe übertrifft. Der Kia Sportage 1.6 T-GDI AWD DCT beschleunigt in
9,1 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer und verbraucht durchschnittlich 7,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 175 g/km).
Am stärksten gefragt sind in Europa – und auch in Deutschland – die Dieselmodelle des Kompakt-SUVs. Für den neuen Kia Sportage stehen drei moderne
Turbodiesel zur Wahl, die wie der 1.6 GDI vom Vorgänger übernommen und
überarbeitet wurden: ein 85 kW (115 PS) starker 1,7-Liter-Motor* sowie ein 2,0Liter-Motor in zwei Leistungsvarianten, mit 100 kW (136 PS)* und 136 kW (185
PS*; bisher 135 kW/184 PS).
Alle überarbeiteten Motoren weisen im Vergleich zum bisherigen Modell niedrigere Emissionswerte und verbesserte Fahrleistungen auf. So beschleunigt der
neue Kia Sportage 1.7 CRDi schneller (0-100 km/h in 11,5 Sekunden; bisher
12,3), stößt aber weniger CO2 aus (119 g/km; bisher 135 g/km). Auch die
leistungsstärkste Version des Kompakt-SUVs, der Kia Sportage 2.0 CRDi 185
AWD, hat noch einmal zugelegt und mobilisiert jetzt ein Drehmoment von 400
Nm. Dieser Kraftzuwachs macht sich in der Beschleunigung bemerkbar (0-100
km/h in 9,5 Sekunden; bisher 9,8 Sekunden), zugleich arbeitet die Topmotorisierung jetzt deutlich effizienter, was sich besonders bei der Version mit Sechsstufen-Automatik zeigt (CO2-Emission: 166 g/km, bisher 189 g/km).
Der hochmoderne Dynamax™-Allradantrieb des Kia Sportage – beim 1.6 T-GDI
und 2.0 CRDi 185 Standard und auch für den 2.0 CRDi 136 erhältlich – verfügt
* Nähere Angaben ab Seite 40
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jetzt über Advanced Traction Cornering Control (ATCC). Dieses System erhöht
die Seitenstabilität in Kurven und bringt auch im Gelände Vorteile. Neu bei den
Automatik- und DCT-Versionen ist die Funktion „Drive Mode Select“, mit der
sich der Fahrmodus variieren lässt (drei Stufen: Eco / Normal / Sport). Und
auch als Zugmaschine ist der kompakte Kia-SUV noch attraktiver geworden: So
dürfen sämtliche 2,0-Liter-Dieselmodelle mit Schaltgetriebe jetzt gebremste
Anhänger bis zu einem Gewicht von 2.200 Kilogramm ziehen (bisher 2.000 kg)
und die Automatikversionen bis zu 1.900 Kilogramm (bisher 1.600 kg).
Überarbeitetes Fahrwerk, GT Line straffer abgestimmt, neue Servolenkung
Das Fahrwerk, das schon in der dritten Modellgeneration hohe Ansprüche
erfüllte, wurde beim neuen Kia Sportage weiter optimiert. Die Einzelradaufhängung vorn ist vom Konzept her unverändert, aber in vielen Bereichen
modifiziert. Das gilt auch für die Mehrlenkerachse hinten, die bei den Frontantrieb-Modellen die umfassendsten Modifizierungen aufweist. Die Verbesserungen des Fahrwerks führen zusammen mit dem längeren Radstand des
neuen Modells zu einem deutlich besseren Dämpfungsverhalten auf schlechten
Straßenbelägen und steigern zugleich den Fahrspaß durch das bessere
Ansprechen des Fahrwerks und dessen geringere Neigung zum Untersteuern.
Die Version GT Line verfügt über eine spezielle Fahrwerksabstimmung, die
dem Kompakt-SUV ein noch direkteres, sportlicheres Handling und ein etwas
strafferes Fahrverhalten gibt – ohne Einbußen beim Fahrkomfort.
Zum agilen Handling des neuen Kia Sportage trägt auch die neue Servolenkung R-MDPS bei, die ab Version Vision Standard ist (für 1.6 GDI nicht
erhältlich). Optimiert wurde zudem das Bremssystem, das unter anderem über
größer dimensionierte hintere Bremsscheiben (302 mm Durchmesser) verfügt.
„5 Sterne“-Sicherheit: Hochstabile Karosserie und neueste Assistenten
Wie sein Vorgänger absolvierte der neue Kia Sportage den europäischen
Sicherheitstest Euro NCAP mit der Bestnote „5 Sterne“ und erreichte dabei in
allen vier Test-Kategorien hohe Wertungen: beim Insassenschutz für
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Erwachsene (90 Prozent) und Kinder (83 Prozent), bei den Sicherheitssystemen (71 Prozent) sowie beim Fußgängerschutz (66 Prozent).
Die Basis für das hohe Niveau der passiven Sicherheit bildet die extrem stabile
Karosserie, die zu 51 Prozent aus ultrahochfestem Stahl besteht (Vorgänger:
18 Prozent) und bei der vermehrt innovative Verfahren wie die Warmumformung von Stahl und Verbindungen durch Strukturklebstoffe eingesetzt werden.
Das Ergebnis ist eine gegenüber dem bisherigen Modell um 39 Prozent höhere
Verwindungssteifigkeit der Rohkarosserie.
Die aktive Sicherheit gewährleistet neben dem leistungsfähigen ABS-Bremssystem eine breite Palette modernster Assistenzsysteme. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Stabilitätsprogramm mit Traktionskontrolle und
Gespannstabilisierungsassistent, Gegenlenkunterstützung, Berganfahrhilfe,
Bergabfahrhilfe und ein aktives Reifendruckkontrollsystem, das den Druck jedes
einzelnen Reifens anzeigt.
Hinzu kommen je nach Ausführung Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen (SLIF), Spurhalteassistent (LKAS), Spurwechselassistent
(LCA) mit Blind Spot Detection (BSD), Querverkehrwarner zur Erkennung von
Fahrzeugen im toten Winkel (RCTA) und autonomer Notbremsassistent (AEB)
für drei Funktionsbereiche: City, Urban, Fußgängerschutz. Zur aktiven Sicherheit tragen zudem die Ausstattungselemente bei, die für optimale Sicht und
einen bestmöglichen Überblick über die direkte Fahrzeugumgebung sorgen.
Dazu gehören je nach Ausführung und Sonderausstattung unter anderem dynamisches Kurvenlicht (DBL), Xenonscheinwerfer (Abblend- und Fernlicht), Fernlichtassistent (HBA), Rückfahrkamera und das Intelligente Parksystem.
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Die vierte Generation des Kia Sportage: Die wichtigsten Neuerungen
• Längere Karosserie (4,48 Meter, plus 40 mm), längerer Radstand (2,67 Meter,
plus 30 mm), optimierte Aerodynamik (cW-Wert 0,33, bisher 0,35)
• Neues Außendesign mit deutlich veränderter Frontansicht, gestrecktem,
dynamischerem Profil und größeren Felgen (ab Spirit serienmäßig 19 Zoll)
sowie kraftvoller, optisch breit wirkender Heckansicht
• Erweiterte Farbpalette (elf Farbtöne, darunter vier neue Metallicfarben)
• Neue Sportausführung GT Line mit exklusiven Designelementen (Kühlergrill,
Unterfahrschutz vorn und hinten, Vier-Spot-LED-Nebelscheinwerfer, spezielle
19-Zoll-Felgen, Doppelendrohr und Zierelemente in Satinchrom)
• Neu konzipiertes Interieur mit modernem, an horizontalen Linien ausgerichtetem Designkonzept (Armaturenbrett mit klarer Trennung von „Display“- und
„Bedienungs“-Zone) sowie hoher Materialqualität (mehr Soft-Touch-Oberflächen etc.); neue Farbvarianten der Teillederausstattung (optional für Platinum)
• Mehr Bein- und Kopffreiheit auf allen Plätzen, neu gestaltete Sitze, neigungsverstellbare Rücksitzlehne jetzt mehrstufig und in größerem Winkel verstellbar
• Elektrisch einstellbarer Fahrersitz (10-fach) und Beifahrersitz (8-fach), höhenverstellbarer Beifahrersitz und Sitzventilation vorn (je nach Ausführung)
• GT Line mit exklusiven Interieur-Elementen: Sportlenkrad (unten abgeflacht),
Schaltwippen (bei Automatik oder DCT), Aluminium-Sportpedale und
schwarze Teillederausstattung kombiniert mit schwarzem Dachhimmel
• Freiere Sicht für den Fahrer (schmalere A- und C-Säule, höhere Heckscheibe)
• Geräusch- und Vibrationspegel im Innenraum weiter gesenkt
• Größerer Gepäckraum (503 Liter inkl. Ablagefach), tiefere Ladekante
• Sensorgesteuerte, elektrische Heckklappe (je nach Ausführung)
• Neue Infotainmentsysteme (je nach Ausführung): 8-Zoll-Kartennavigation,
Multimediadienst Kia Connected Services, JBL Premium-Soundsystem,
Digitaler Radioempfang (DAB/DAB+)
• Neue praktische Ausstattungselemente von beleuchteten Türgriffen über
Lüftungsdüsen, USB-Ladebuchse, 12-Volt-Steckdose für die Fondpassagiere
und LED-Lesespots sowie LED-Beleuchtung für Innenraum und Gepäckraum
bis zur induktiven Ladestation für Smartphones (je nach Ausführung)
• Neues Intelligentes Parksystem (beherrscht jetzt auch paralleles Ausparken
sowie quer Einparken) und elektronische Parkbremse (je nach Ausführung)
• Neue Xenonscheinwerfer (Abblend- und Fernlicht), dynamisches Kurvenlicht,
und Fernlichtassistent (je nach Ausführung)
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• Überarbeitete Motorenpalette: gesteigerte Fahrleistungen, deutlich reduzierte
Emissionswerte, EcoDynamics jetzt auch für 2.0 CRDi (Serie in Spirit)
• Neuer 1,6-Liter-Turbobenziner mit 130 kW (177 PS) für Sportversion GT Line,
optional mit neuem, hocheffizientem 7-Stufen-Direktschaltgetriebe (DCT)
• Neues Dynamax™-Allradsystem mit Torque-Vectoring
• Neue Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ für Automatikgetriebe und DCT
• Höhere Anhängelast: gebremst bis zu 2.200 kg (bisher max. 2.000 kg)
• Überarbeitetes Fahrwerk, neue Servolenkung (R-MDPS, je nach Ausführung)
und optimiertes Bremssystem
• Sportversion GT Line mit spezieller Fahrwerksabstimmung
• Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 39 Prozent gesteigert
• Aktives Reifendruckkontrollsystem (Standard, Druckanzeige für jedes Rad)
• Neue Assistenzsysteme (je nach Ausführung): autonomer Notbremsassistent
(City, Urban, Fußgängerschutz), Querverkehrwarner zur Erkennung von Fahrzeugen im toten Winkel beim Querausparken, Spurwechselassistent, Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff, Verkehrszeichenerkennung für
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Stand 01/2016, Seite 11
Der neue Kia Sportage auf einen Blick
Konzept: Moderner Kompakt-SUV mit sportlichem Auftritt (besonders in der
Version GT Line), hochwertigem Interieur, kraftvollen, effizienten Motoren und
neuesten Technologien / Für anspruchsvolle private und gewerbliche Kunden
Eckdaten: Vierte Generation (Deutschland-Start: 30. Januar 2016) / Länge 4,48
Meter (plus 40 mm), Breite 1,86 Meter, Höhe 1,64 Meter, Radstand 2,67 Meter
Modellgeschichte: 1994 eingeführt, einer der ersten SUVs weltweit (Gesamtabsatz erste Generation: 554.000 Einheiten) / 2004 zweite Generation mit
modernem SUV-Konzept (Absatz weltweit: 842.000 Einheiten) / 2010 dritte
grundlegend neu designte, vielfach preisgekrönte Generation (Absatz weltweit
bis Ende 2015: 1,66 Mio. Einheiten) / Kia-Bestseller in Deutschland und Europa
Design: Hochklassiges, sportlich-elegantes Design mit markantem neuem
„Gesicht“, dynamischem Profil und kraftvollem Heck / Sportversion GT Line mit
exklusiven Designelementen (von Kühlergrill und Unterfahrschutz bis zu
speziellen 19-Zoll-Felgen und Doppelendrohr) / Gute Aerodynamik (cW: 0,33)
Innenraum: Modernes Interieur, geprägt durch klare horizontale Linien und
hohe Materialqualität / Bequeme Sitze mit luxuriösem Komfort / Viel Platz, auch
im Fond / Niedriger Geräuschpegel / Großer Gepäckraum (503 bis 1.492 Liter) /
Ausstattung: Basisversion mit Klimaanlage, Audiosystem, Bordcomputer, 16Zoll-LM-Felgen / Je nach Ausführung: Sitzheizung vorn und hinten, 7- oder 8Zoll-Kartennavigation, Soundsystem, Smart-Key, elektronische Parkbremse,
19-Zoll-LM-Räder / Topversion Platinum mit elektrischem Fahrer- und Beifahrersitz, Sitzventilation vorn, elektrischer Heckklappe, Panoramadach
Motoren und Antrieb: Zwei moderne Benziner (1.6 GDI, 1.6 T-GDI) und drei
Turbodiesel (1.7 CRDi, 2.0 CRDi 136, 2.0 CRDi 185) mit 85 bis 136 kW (115 bis
185 PS) / CO2-Emission ab 119 g/km / Front- oder Allradantrieb / 6-GangSchaltgetriebe, 6-Stufen-Automatik oder 7-Stufen-Direktschaltgetriebe
Fahrwerk: MacPherson-Federbeine vorn, Mehrlenkerachse hinten / GT Line
mit strafferer Abstimmung / R-MDPS-Servolenkung (je nach Ausführung)
Sicherheit: „5 Sterne“ im Euro NCAP / Standard: ESC, Gegenlenkunterstützung, Gespannstabilisierung, Bergan- und Bergabfahrhilfe, aktive Reifendruckkontrolle / Je nach Ausführung: Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte- und
Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, autonomer Notbremsassistent
Garantie: Fahrzeug: 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km) /
Durchrostung: 12 Jahre / Mobilität: 7 Jahre / Lack: 5 Jahre (oder 150.000 km) /
7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update für werksseitig fest installierte Navigation
Stand 01/2016, Seite 12
Design und Funktionalität
• Kraftvoller Auftritt mit markantem neuem Gesicht: Front- und Heckansicht betonen Stabilität, schnittiges Profil unterstreicht Dynamik
• Neue Sportausführung GT Line mit vielen exklusiven Designelementen
• Breite Farbpalette mit vier neuen Metallictönen
Die vierte Generation des Kia Sportage zeigt ein kraftvolles, modernes
Außendesign, das aus jeder Perspektive Sportlichkeit und Energie ausstrahlt.
Entwickelt wurde es unter Leitung des europäischen Kia-Designzentrums in
Frankfurt mit Unterstützung aus den Designzentren in Namyang in Korea und in
Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien. Inspiriert durch den Kontrast von glatten
Flächen und scharfen Kanten bei modernen Kampfjets, kreierten die KiaDesigner eine harmonische Optik, die auf der Spannung von markanten, klar
definierten Charakterlinien und glatten Oberflächen basiert.
Die auffälligste Veränderung zeigt der neue Kia Sportage im „Gesicht“. Während beim bisherigen Modell die Frontscheinwerfer mit dem Kühlergrill in der
typischen Kia-Form („Tigernase“) eine optische Einheit bilden, sind die Scheinwerfer nun deutlich vom Grill abgesetzt und höher und weiter hinten an den
Seiten der stark konturierten Motorhaube positioniert. Der tiefer platzierte, breitere Kühlergrill gibt dem unteren Bereich der Fahrzeugfront größeres Gewicht
und verbessert zudem die Motorkühlung. Insgesamt wirkt der neue KompaktSUV in der Frontansicht dadurch stabiler und breiter, obwohl sich die Karosseriebreite (1.855 mm) gegenüber dem bisherigen Modell nicht verändert hat.
Sein charakteristisches Profil hat der Kia Sportage auch in der neuen Generation bewahrt. Durch den größeren Radstand (2.670 mm, plus 30 mm), die
längere Karosserie (4.480 mm, plus 40 mm) und den längeren, serienmäßigen
Dachheckspoiler wirkt der Kompakt-SUV in der Seitenansicht noch schnittiger.
Verstärkt wird die dynamische Optik durch die Dachlinie – die vom höchsten
Punkt der Karosserie (unverändert 1.635 mm, mit Dachreling 1.645 mm, Serie
ab Vision, optional für Edition 7) zum Heck hin sanft abfällt – sowie durch
kraftvoll ausgestellte Radhäuser, scharf gezogene Linien und eine insgesamt
geschmeidige Formgebung. Zur sportlichen Silhouette tragen neben dem
längeren Überhang vorn (plus 20 mm) und dem kürzeren hinten (minus 10 mm)
auch die je nach Ausführung bis zu 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen bei.
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Wie in der Frontansicht betont das horizontal ausgerichtete Heckdesign mit
klaren Linien und der markant strukturierten Heckklappe die Breite des Fahrzeugs und verleiht dem Kompakt-SUV damit optisch eine noch größere Standfestigkeit. In Anlehnung an die 2013 vorgestellte Sportwagen-Studie Kia provo
sind die schmalen Rückleuchten an ihrer gradlinig horizontal verlaufenden
Oberkante durch eine dezente, aber charakteristische Zierleiste miteinander
verbunden. Die Blinkleuchten und die Rückfahrscheinwerfer sind als separate
Einheit unten in den Heckstoßfänger integriert, was ebenfalls die Breite der
Fahrzeugbasis unterstreicht.
Den Modellnamen beim Wort nimmt die neue Sportausführung GT Line: Sie tritt
so dynamisch auf wie kein Kia Sportage zuvor. Zu den markanten Details, die
dieser Modellversion ihr charakteristisches Erscheinungsbild geben, gehören in
der Frontansicht der spezielle Kühlergrill mit „Arrow Mesh“-Struktur, die Nebelscheinwerfer mit jeweils vier LED-Spots – ähnlich denen der leistungsstarken
GT-Version des Kia cee’d – und der Unterfahrschutz in Aluminium-Optik. In der
Seitenansicht gibt sich die Sportversion durch 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im
exklusivem „GT Line“-Design zu erkennen, in der Heckansicht durch den Unterfahrschutz und die Auspuffanlage mit Doppelendrohr. Hinzu kommen edle
Satinchrom-Elemente an verschiedenen Stellen der Karosserie, von den Einfassungen des Kühlergrills und der Seitenfenster bis zu den Zierleisten an den
Türunterkanten und der Heckklappe.
Neben der dynamischeren Ausstrahlung verfügt der neue Kia Sportage auch
über eine weiter optimierte Aerodynamik (cW-Wert 0,33; bisheriges Modell
0,35). Zu dieser deutlichen Verringerung des Luftwiderstands tragen vor allem
die neu strukturierten Unterbodenverkleidungen sowie das neue Design des
Frontstoßfängers und des Dachheckspoilers bei.
Für die neue Modellgeneration steht eine deutlich erweiterte Auswahl an stilvollen und markanten Karosseriefarben zur Verfügung. Je nach Ausführung
und Sonderausstattung sind insgesamt elf Farbtöne erhältlich. Die Palette
umfasst neben dem Vollton Carraraweiß und den vom Vorgänger bekannten
Metallicfarben Planetenblau, Sandbeige, Sparklingsilber, Winchestergrau,
Zilinaschwarz und Deluxeweiß die neuen Metallic-Töne Alchemygrün, Bronzemetall, Canyonsilber und Infrarot.
Stand 01/2016, Seite 14
Innenraum und Platzangebot
• Grundlegend neu konzipiertes Interieur: Modernes, elegantes Design,
hohe Materialqualität und luxuriöser Komfort
• Größeres Raumangebot, bequemere Sitze, Teillederausstattung in
verschiedenen Farben
• Übersichtliches Cockpit mit klar gegliedertem Armaturenbrett
• Leiser Innenraum mit deutlich gesenktem Geräuschpegel
Im Innenraum des neuen Kia Sportage wird der Unterschied zum bisherigen
Modell besonders deutlich. Das zentrale Ziel des Interieur-Designteams war die
Entwicklung eines großzügigen, fahrerfokussierten Armaturenbretts mit einem
schlichten, modernen Design – um die Breite des Innenraums zu unterstreichen
und ihm eine betont sportliche Atmosphäre zu geben. Das neue Interieur wird
geprägt durch klare horizontale Linien, kombiniert Metallelemente mit einem
deutlich gesteigerten Anteil an Soft-Touch-Oberflächen und zeigt ein durchweg
hohes Niveau bei Materialqualität und Verarbeitung. Dadurch verbindet es eine
luxuriöse Ausstrahlung mit moderner Eleganz und einer sehr kultivierten Atmosphäre – zumal der Geräuschpegel durch eine bessere Schalldämmung weiter
gesenkt wurde.
Während im Mittelpunkt des bisherigen Interieurs eine klar definierte, vertikal
konzipierte Zentralkonsole steht, hat das neue Armaturenbrett eine durchgehend horizontale Struktur und ist in zwei Bereiche unterteilt: die obere
„Display-Zone“ und die untere „Bedienungs-Zone“. Die Display-Zone dient
ausschließlich dazu, in übersichtlichster Form Informationen zu liefern – zum
einen durch die Instrumentenanzeige, zum anderen durch das große Display
des neuen Navigationssystems im Zentrum des Armaturenbretts (8-ZollKartennavigation Serie ab Spirit, 7-Zoll-Kartennavigation Serie in Vision).
Unterhalb einer klaren Trennlinie, die sich über die gesamte Länge des Armaturenbretts zieht, befindet sich die Bedienungs-Zone mit dem unteren Bereich
der um zehn Grad zum Fahrer geneigten Zentralkonsole. Da viele Bedienungsfunktionen bereits in den Touchscreen des Navigationssystems integriert sind,
bieten das Armaturenbrett und die übersichtliche Zentralkonsole dem Fahrer
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ein äußerst ergonomisches Layout, durch das die Elemente und Funktionen der
Bedienungs-Zone während der Fahrt leicht zu finden sind.
Viele Interieur-Varianten, GT Line mit Sportlenkrad und Alu-Pedalen
Je nach Ausführung und Sonderausstattung ist das Interieur in verschiedenen
Farb- und Materialvarianten erhältlich. Standardmäßig sind die Sitzbezüge und
Türverkleidungen einfarbig schwarz, Dachhimmel und Säulenverkleidungen
grau. Dabei reicht das Spektrum der Sitzbezüge von reinen Stoffsitzen („Beat“
in Attract und Edition 7, „Digit“ in Vision) über Stoffsitze mit Lederapplikationen
(Serie in Spirit) bis zur Lederausstattung „Nero“ mit schwarzen Teilledersitzen
und Nähten in Kontrastfarbe (Serie ab GT Line, optional für Spirit). Für die Topversion Platinum werden optional ohne Aufpreis auch die Teillederausstattungen „Canyon“ (Sitze in Canyonbeige, Innenraum zweifarbig Schwarz/Canyon)
und„Granit“ (Sitze in Granitgrau, Innenraum zweifarbig Graphit/Granit) angeboten. Die Zentralkonsole ist in allen Interieur-Varianten in Schwarz gehalten,
bei der „Canyon“-Ausstattung sowie bei der Version GT Line sind auch der
Dachhimmel und die Säulenverkleidungen schwarz.
Die GT Line beinhaltet zudem serienmäßig Applikationen in Hochglanzschwarz
an der Zentralkonsole, ein lederbezogenes Sportlenkrad mit unten abgeflachtem Lenkradkranz und Aluminium-Sportpedale. Hinzu kommen bei den Ausführungen mit Automatikgetriebe oder DCT Schaltwippen am Lenkrad, die besonders sportliche Gangwechsel ermöglichen.
Mehr Platz für Fahrer und Passagiere, Sitzkomfort auf Topniveau
Mit der vierten Modellgeneration haben sich auch der Komfort und das Raumangebot des Kia Sportage weiter erhöht. Durch die längere Karosserie und vor
allem den längeren Radstand bietet der Kompakt-SUV allen Insassen mehr
Platz. So beträgt die Beinfreiheit vorn jetzt 1.129 Millimeter (plus 19 mm) und
hinten 970 Millimeter (plus 7 mm), die Kopffreiheit ist vorn auf 997 Millimeter
gewachsen (plus 5 mm) und hinten auf 993 Millimeter (plus 16 mm).
Zu den Ausstattungselementen, die zum luxuriösen Sitzkomfort von Fahrer und
Beifahrer beitragen, gehören die dreistufige Sitzheizung (Serie ab Vision, optioStand 01/2016, Seite 16
nal für Edition 7), Sitzventilation, ein zehnfach elektrisch einstellbarer Fahrersitz
und ein achtfach elektrisch einstellbarer Beifahrersitz (alle drei Elemente Serie
in Platinum, optional ab Spirit).
Völlig neu konzipiert wurden die Sitze, sowohl vorn als auch hinten. Sie verfügen über einen stabileren Rahmen mit einem größeren Anteil an hochfestem
Stahl sowie neu gestaltete Federungen und Polster, durch die die Vibrationen
noch effektiver gedämpft werden. Neben dem höheren Komfort zeichnen sich
die neuen Sitze durch ein geringeres Gewicht (Vordersitze jeweils minus 2,5 kg)
und eine höhere Strapazierfähigkeit aus.
Im Fond wurde der Kabinenboden um vier Zentimeter abgesenkt – ohne die
Bodenfreiheit des Kompakt-SUVs zu beeinträchtigen (unverändert 172 mm) –
und zugleich der Hüftpunkt der Rücksitzbank gegenüber dem Boden um drei
Zentimeter erhöht. Das ermöglicht eine natürlichere und komfortablere Sitzhaltung mit besserer Auflage der Oberschenkel. Darüber hinaus können die
Fondpassagiere ihre Sitzposition individuell anpassen: mit Hilfe der mehrstufig
neigungsverstellbaren Rücksitzlehnen (Neigungswinkel von 23 bis 37 Grad).
Der Hebel zum Einstellen der Neigung befindet sich seitlich am Sitzkissen und
ist dadurch bequem erreichbar. Und auch im Fond erhöht eine Sitzheizung an
kalten Tagen den Komfort (zweistufig, Serie ab Vision, optional für Edition 7,
nur äußere Sitze).
Freiere Sicht nach vorn und hinten, größerer Gepäckraum
Im übersichtlichen neuen Cockpit hat der Fahrer auch die Fahrzeugumgebung
noch besser im Blick. Die schlankeren A-Säulen (minus 26 mm gegenüber
Vorgänger) und deren ebenfalls schmalere Basis sorgen in den vorderen
Seitenbereichen für eine freiere Sicht, zu der auch die etwas tiefer platzierten
Außenrückspiegel beitragen. Die Sicht nach hinten hat sich durch die schmaleren C-Säulen (minus 62 mm) und die höhere Heckscheibe (plus 30 mm) verbessert. Zugleich wirkt das Interieur durch diese Änderungen etwas heller und
luftiger – was sich durch das Panoramadach noch verstärken lässt, das größer
dimensioniert ist als beim Vorgänger (Serie in Platinum, optional ab Vision).
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Neben dem Platzangebot in der Kabine ist auch das Gepäckraumvolumen gewachsen, von 465 auf 503 Liter (bei Normalposition der Sitze und Beladung bis
Fensterunterkante, inklusive 12 Liter großes Ablagefach im Boden). Das größere Volumen resultiert auch daraus, dass der Gepäckraumboden um 10 Zentimeter abgesenkt wurde. Dadurch ist die Ladehöhe unter der geschlossenen
Gepäckraumabdeckung auf 51 Zentimeter gestiegen (bisher 41 Zentimeter).
Obwohl die Fahrzeugbreite sich nicht verändert hat, ist der Gepäckraum
aufgrund des neuen Heckaufbaus im hinteren Bereich um 35 Millimeter breiter
als bisher. Zugleich erleichtert die tiefere Ladekante das Beladen (732 mm,
bisher 765 mm).
Wird die asymmetrisch geteilte Rücksitzlehne vollständig umgeklappt, entsteht
ein Gepäckraum mit fast ebenem Boden (Winkel zwischen umgeklappter Lehne
und hinterem Gepäckraumboden von bisher 16 Grad auf 8 Grad reduziert) und
einem Volumen von bis zu 1.492 Liter (bei dachhoher Beladung inkl. Ablagefach, bisher 1.353 Liter). Die Gepäckraumabdeckung lässt sich in diesem Fall in
einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden verstauen – der neue Kia
Sportage ist aktuell das einzige Fahrzeug in seinem Segment, das diese praktische Lösung bietet. Gewachsen ist neben dem Platzangebot für Insassen und
Gepäck auch das Tankvolumen, das jetzt 62 Liter beträgt (bisher 58 Liter).
Kultivierter Kompakt-SUV: Geräusche und Vibrationen stark reduziert
Zum hohen Innenraum-Komfort tragen auch die umfassenden Maßnahmen zur
Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen bei. Die deutlichen Verbesserungen in diesem Bereich gegenüber dem Vorgänger machen den neuen Kia
Sportage zu einem besonders kultivierten Kompakt-SUV mit einem leiseren
Interieur als viele andere Modelle in diesem Segment.
Das Innenraumgeräusch im Leerlauf wurde bei den Benzinern auf 36 Dezibel
gesenkt (bisher 38 dB) und bei den Dieselmodellen auf 44 Dezibel (bisher 46
dB). Erreicht wurde dies durch eine zusätzliche Dämmung des Armaturenbretts
sowie die bessere akustische Abschirmung der Motoren (Details s. Kapitel
„Motor“). Das Fahrgeräusch im Innenraum ist mit 63 Dezibel ebenfalls deutlich
leiser geworden (bisher 66 dB). Zu den Verbesserungen zählen hier neue
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Fahrwerksbuchsen für die Hinterradaufhängung – die die Straßengeräusche
schon nah an der Quelle dämpfen – sowie der verstärkte Einsatz schalldämmender Materialien in den Radhäusern (s. auch Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“). Spürbar verringert wurden auch die Windgeräusche, unter anderem
durch eine Isolierverglasung für die Frontscheibe, stärkeres Glas in den
vorderen Seitenfenstern, eine neue Doppellippendichtung für das PanoramaGlasdach und eine zusätzliche Schalldämmung in den Türen.
Wie die Geräusche wurden auch die Vibrationen stark reduziert. Eine entscheidende Rolle spielt hier die deutlich höhere Steifigkeit der neuen Karosserie
(Details s. Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“), insbesondere des Fahrzeugbodens. Hinzu kommen größer dimensionierte Getriebeaufhängungen mit
stärkerer Dämpfwirkung und das schon erwähnte neue Design der Sitze. Die
neuen, erheblich steiferen Leichtmetallfelgen (plus 49 Prozent) tragen ebenfalls
zum niedrigeren Vibrationspegel im Innenraum bei.
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Ausstattung und Komfort
• Breite Basis-Ausstattung von Klimaanlage, Audiosystem und Zentralverriegelung mit Fernbedienung über höhenverstellbaren Fahrersitz und
neigungsverstellbare Rücksitzlehne bis zu 16-Zoll-Leichtmetallfelgen
• Je nach Ausführung Sitzheizung vorn und hinten, Kartennavigation,
Soundsystem, Smart-Key, elektronische Parkbremse und 19-Zoll-Räder
• Topversion Platinum mit elektrischem Fahrer- und Beifahrersitz, Sitzventilation vorn, elektrischer Heckklappe, Panoramadach, intelligentem
Parksystem und weiteren Hightech-Assistenten
Der neue Kia Sportage wird in den sechs Ausführungen Attract, Edition 7,
Vision, Spirit, GT Line und Platinum angeboten, die jeweils aufeinander aufbauen (abgesehen von den exklusiven Elementen der Sportausführung GT
Line). Die umfassende Serienausstattung beinhaltet schon in der Basisversion
Attract 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Klimaanlage, Audiosystem mit CD-Radio
(RDS- und MP3-Funktion) und sechs Lautsprechern sowie USB- und AUXAnschluss, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch
einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbaren Fahrersitz, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, Türöffner innen in Metallfarbe, Komfortblinker (Antippfunktion),
Schaltpunkt-Anzeige (bei Schaltgetriebe), Nachfüllanzeige für die Scheibenwaschanlage, Heckscheibenwischer mit Intervallschaltung, Heckscheibenheizung, Wärmeschutzverglasung, Isolierverglasung für die Frontscheibe (zur
verbesserten Außengeräuschdämmung), Tagfahrlicht, Scheinwerfer mit EscortFunktion, dritte Bremsleuchte mit LED, Kühlergrill in Mattschwarz mit Chromrahmen, chromfarbene Einfassung der Seitenfenster, Dachheckspoiler sowie
Stoßfänger, Außenspiegel und Türgriffe in Wagenfarbe.
Hinzu kommen viele praktische Komfortelemente wie Mittelarmlehne vorn mit
Staufach, Getränkehalter vorn, zwei 12-Volt-Steckdosen in der Zentralkonsole,
Lesespots und Brillenfach in der Dachkonsole vorn, Sonnenblenden mit
beleuchteten Make-up-Spiegeln, Mittelarmlehne hinten mit Getränkehaltern,
neigungsverstellbare Rücksitzlehne, Lüftungsdüsen und 12-Volt-Steckdose in
der Tunnelkonsole hinten, Gepäckraumabdeckung, Gepäckraumbeleuchtung,
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Ablagefach im Gepäckraumboden, Ablagefächer in den Türverkleidungen und
Fußmatten.
Die Ausführung Edition 7 ergänzt die Basisausstattung um Elemente, die den
Komfort für den Fahrer erhöhen: Multifunktionslenkrad, Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie Geschwindigkeitsregelanlage und Geschwindigkeitsbegrenzer.
Vision und Spirit mit veredeltem Auftritt und umfassendem Komfort
Die Ausführung Vision hebt sich schon im äußeren Auftreten von den Versionen Attract und Edition 7 ab: durch 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer, einen Kühlergrill in Hochglanzschwarz, Türgriffe in
Wagenfarbe mit Chrom, Dachreling, Dachantenne im Shark-Design und in die
Außenspiegel integrierte Blinkleuchten. Zum Serienumfang gehören darüber
hinaus 7-Zoll-Kartennavigation (inkl. 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update)
und Kia Connected Services (Details s. unten), Rückfahrkamera (mit dynamischen Hilfslinien, Übertragung auf Navigationsbildschirm), Spurhalteassistent,
Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fernlichtassistent (Details zu den drei Systemen s. Kapitel „Sicherheit“), Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, beheizbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, Sitzheizung vorn (Sitzfläche und Lehne) und hinten (Sitzfläche, nur
äußere Sitze), Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, Türöffner innen in Satinchrom
sowie bei den Modellen mit Automatikgetriebe oder DCT die Funktion Drive
Mode Select (Details s. Kapitel „Motor“).
Die Version Spirit, die auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern rollt (bei 1.6 GDI 17-ZollRäder), beinhaltet serienmäßig Smart-Key und Startknopf, SupervisionInstrumente mit LCD-Anzeige (4,2 Zoll), Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 8-ZollKartennavigation (inkl. 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update) und Kia
Connected Services, JBL Premium-Soundsystem mit acht Lautsprechern (inkl.
Zentrallautsprecher und Subwoofer), externer Endstufe und Clari-Fi™-Technologie (verbessert die Abspielqualität von MP3-Sounddateien), autonomen
Notbremsassistenten (Details s. Kapitel „Sicherheit“), elektronische Parkbremse
(nur bei Automatikgetriebe oder DCT, Details s. unten), Xenonscheinwerfer
(Abblend- und Fernlicht), dynamisches Kurvenlicht, LED-Rückleuchten,
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Regensensor, selbstabblendenden Innenrückspiegel, Stoffsitzbezüge mit
Lederapplikationen, beheizbares Lenkrad, USB-Ladebuchse in der Tunnelkonsole hinten, Privacy-Verglasung (dunkel getönte Scheiben ab B-Säule),
beleuchtete Türgriffe und eine chromfarbene Zierleiste an der Heckklappe.
Exklusive Sportausführung GT Line, Luxus pur in Topversion Platinum
Ab Version GT Line umfasst die Ausstattung serienmäßig die Lederausstattung
„Nero“ mit schwarzen Teilledersitzen und Nähten in Kontrastfarbe (hier kombiniert mit Dachhimmel und Säulenverkleidung in Schwarz), Applikationen in
Hochglanzschwarz an der Zentralkonsole, Einstiegsleisten in Aluminium und
Parksensoren vorn. Hinzu kommen die exklusiven Elemente dieser Sportausführung: Lederlenkrad mit unten abgeflachtem Lenkradkranz, Schaltwippen am
Lenkrad (bei Automatikgetriebe oder DCT), Aluminium-Sportpedale, 19-ZollLeichtmetallfelgen im „GT Line“-Design, „Arrow Mesh“-Kühlergrill in Hochglanzschwarz mit Einfassung in Satinchrom, LED-Nebelscheinwerfer, Unterfahrschutz vorn und hinten, Auspuffanlage mit Doppelendrohr sowie weitere Satinchrom-Elemente (Einfassung der Seitenfenster, Zierleisten an Türunterkanten
und Heckklappe, Türgriffe in Wagenfarbe und Satinchrom).
Die Topversion Platinum, die für den Sportage 2.0 CRDi 185 AWD erhältlich ist,
bietet ihrem Namen entsprechend eine Ausstattung auf höchstem Niveau. Sie
beinhaltet neben dem serienmäßigen Sechsstufen-Automatikgetriebe einen
zehnfach elektrisch einstellbaren Fahrersitz, achtfach elektrisch einstellbaren
Beifahrersitz mit Höhenverstellung, Sitzventilation vorn, sensorgesteuerte elektrische Heckklappe (Details s. unten), Intelligentes Parksystem (s. unten),
Querverkehrwarner und Spurwechselassistent (Details s. Kapitel „Sicherheit“),
Panoramadach mit ausstellbarem elektrischem Glasschiebedach, induktive
Ladestation für Smartphones (s. unten), digitalen Radioempfang (DAB/DAB+),
LED-Lesespots in der Dachkonsole vorn, Innenraumbeleuchtung und Gepäckraumbeleuchtung mit LED sowie eine partiell beheizbare Frontscheibe (DefrostFunktion für die Wischergummis). Wahlweise sind zudem zwei Farbvarianten
der Teillederausstattung ohne Aufpreis erhältlich: „Granit“ (Sitze in Granitgrau,
Innenraum zweifarbig Graphit/Granit) und „Canyon“ (Sitze in Canyonbeige,
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Innenraum zweifarbig Schwarz/Canyon, Dachhimmel und Säulenverkleidung in
Schwarz).
Je nach Ausführung werden darüber hinaus verschiedene SonderausstattungsPakete angeboten:
Emotion-Paket (für Edition 7): Sitzheizung vorn, Sitzheizung hinten, Lenkrad
beheizbar, Parksensoren hinten, Dachreling
Assistenz-Paket (für Vision): Autonomer Notbremsassistent, Spurwechselassistent, Querverkehrwarner
Komfort-Paket (für Vision): Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Lenkrad beheizbar,
Parksensoren vorn, Regensensor, Innenrückspiegel selbstabblendend
Panoramadach (für Vision, Spirit und GT Line, nicht für 1.6 GDI): Panoramadach mit elektrischem Glasschiebedach (ausstellbar), Dachkonsole vorn mit
LED-Lesespots, Gepäckraumbeleuchtung LED, Innenraumbeleuchtung LED
Technologie-Paket für 1.6 GDI / 1.7 CRDi (für Spirit): Spurwechselassistent,
Querverkehrwarner, digitaler Radioempfang (DAB/DAB+), Parksensoren vorn
Technologie-Paket für 1.6 T-GDI / 2.0 CRDi mit Schaltgetriebe (für Spirit und
GT Line): Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, digitaler Radioempfang
(DAB/DAB+), Parksensoren vorn (für Spirit), sensorgesteuerte elektrische
Heckklappe
Technologie-Paket für 1.6 T-GDI DCT / 2.0 CRDi Automatik (für Spirit und
GT Line): Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, digitaler Radioempfang
(DAB/DAB+), Parksensoren vorn (für Spirit), Intelligentes Parksystem, sensorgesteuerte elektrische Heckklappe, induktive Ladestation für Smartphones
Leder-Paket „Nero“ (für Spirit und GT Line): Lederausstattung Nero mit Sitzkontaktflächen in Leder, Zentralkonsole mit Applikationen in Hochglanzschwarz,
Innenraum schwarz (für Spirit, bei GT Line bereits Serie), elektrische Sitzverstellung, Beifahrersitz höhenverstellbar, Sitzventilation vorn
Hinzu kommt das Angebot an optionalem Zubehör (ab Importeur, inkl. Einbau).
Es beinhaltet unter anderem eine abnehmbare Anhängerkupplung (für alle
Ausführungen), eine induktive Ladestation für Smartphones (für alle Ausführungen bis auf Platinum, in der ab Werk bereits eine induktive Ladestation eingebaut ist) und die exklusive LED-Einstiegsbeleuchtung „GT Line“ Beam (eingelassen in die Seitentüren, nur für GT Line).
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Sensorgesteuerte Heckklappe, erweitertes Intelligentes Parksystem
In der vierten Modellgeneration des Kia Sportage kommen neueste Komforttechnologien zum Einsatz. Dazu gehört auch eine sensorgesteuerte elektrische
Heckklappe (Serie in Platinum, optional für GT Line und 2.0 CRDi Spirit). Sie
öffnet sich automatisch, wenn das System den Smart-Key des Fahrers für drei
Sekunden direkt hinter dem Fahrzeug ortet (in 0,5 bis 1 Meter Entfernung der
Heckklappe). Und noch eine weitere Neuerung wird durch den Smart-Key
(Serie ab Spirit) gesteuert: die „Smart Welcome“-Funktion. Sie schaltet die
Innenbeleuchtung und die Türgriffbeleuchtung ein und klappt die Außenspiegel
aus, sobald der elektronische Schlüssel in der Nähe des Türgriffs geortet wird
(in 1,3 bis 1,7 Meter Entfernung).
Die Funktionen des Intelligenten Parksystems (Smart Parking Assist System,
SPAS, Serie in Platinum, optional ab Spirit) wurden bei der neuen Modellgeneration deutlich erweitert. Neben dem Einparken in parallel zur Fahrbahn
liegende Parklücken beherrscht es jetzt auch das parallele Ausparken sowie
das Einparken in quer zur Fahrbahn liegende Parklücken. Der Fahrer muss nur
noch Gas geben, bremsen und schalten.
Den Parkkomfort steigert auch die elektronische Parkbremse (Serie ab Spirit
bei Automatikgetriebe oder DCT). Sie lässt sich nicht nur sehr bequem bedienen, sondern beseitigt auch alle Zweifel, ob die Bremse richtig angezogen ist.
Und zudem bietet die Mittelkonsole dank des fehlenden Handbremshebels
mehr Ablagefläche.
Neuer Multimediadienst und kabelloses Laden von Smartphones
Die jüngste Generation des Kia-Kartennavigationssystems (Serie ab Vision)
bietet dem Fahrer eine neuartige Unterstützung aus dem Netz: den Multimediadienst Kia Connected Services. Der Dienst wird vom Navigations-Spezialisten
TomTom bereitgestellt und umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in
Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte. In
Europa steht dieser Dienst Käufern des neuen Kia Sportage sieben Jahre lang
kostenfrei zur Verfügung. Für die Internetverbindung wird das Smartphone des
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Fahrers genutzt (Smartphone mit Datentarif erforderlich, um den Service zu
aktivieren).
Der Kia Sportage ist einer der ersten Kompakt-SUVs, der mit einer werksseitig
fest eingebauten induktiven Ladestation für Smartphones erhältlich ist (Serie in
Platinum, optional ab Spirit bei Automatik- oder DCT-Getriebe). Sobald ein
kompatibles Smartphone auf das Ladefeld unten in der Zentralkonsole gelegt
wird, startet automatisch die Ladefunktion (mit einer Ladeleistung von maximal
5 Watt). Das System zeigt den Ladezustand des Geräts in der Instrumenteneinheit an, ist mit einem Überhitzungsschutz ausgerüstet und warnt den Fahrer,
wenn er das Fahrzeug verlassen will, ohne das Smartphone von der Ladestation zu nehmen. Das fest eingebaute System arbeitet – wie die induktive Ladestation, die als optionales Zubehör angeboten wird – mit dem Qi-Standard, der
am weitesten verbreiteten Methode zur drahtlosen Energieübertragung.
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Motor und Kraftübertragung
• Überarbeitete Antriebspalette: Zwei Benziner und drei Diesel mit 85 bis
136 kW (115 bis 185 PS), niedrigere CO2-Emission (ab 119 g/km), verbesserte Fahrleistungen
• Sportlicher Neuling: 1,6-Liter-Turbobenziner optional mit dynamischem
7-Stufen-Direktschaltgetriebe (0 bis 100 km/h in 9,1 Sekunden)
• 2,0-Liter-Turbodiesel umfassend überarbeitet: Effizienter, kraftvoller
(Topversion jetzt mit 400 Nm Drehmoment) und leiser
Kia richtet sich mit dem neuen Sportage gleichermaßen an private Käufer wie
an gewerbliche Kunden und bietet für den Kompakt-SUV daher eine breite
Palette von Benzin- und Dieselmotoren an. Die meisten der Motoren wurden
vom bisherigen Modell übernommen und zum Teil grundlegend überarbeitet.
Dabei war für die Kia-Ingenieure neben der Effizienzsteigerung die Erhöhung
der Fahrleistungen ebenfalls ein zentrales Ziel. Und viele der Motoren des
neuen Modells können neben geringeren Emissionen und höherer Leistung
auch eine deutliche Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen vorweisen.
Neu in der Motorenpalette ist der 1.6 T-GDI, mit dem erstmals ein Turbobenziner mit Direkteinspritzung im Kia Sportage zum Einsatz kommt. Dieses
Triebwerk ist ausschließlich mit der Ausführung GT Line erhältlich und spricht
mit seiner Kombination von Lebhaftigkeit und Effizienz Kunden an, die auf ein
besonders sportliches Fahrerlebnis Wert legen. Standardmäßig ist es – wie alle
Motoren des Kia Sportage – mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt.
Optional lässt es sich mit einem neuen siebenstufigen Direktschaltgetriebe
(DCT) kombinieren, das nur für den 1.6 T-GDI angeboten wird. Für den 2.0
CRDi 136 AWD und den 2.0 CRDi 185 AWD ist zudem ein SechsstufenAutomatikgetriebe erhältlich (Serie in Platinum, für alle anderen Ausführungen
optional). Das Allradsystem – das beim 1.6 T-GDI und 2.0 CRDi 185 Standard
ist und auch für den 2.0 CRDi 136 angeboten wird – beinhaltet ebenfalls eine
Neuerung: Es arbeitet jetzt mit Torque-Vectoring (Details s. unten).
Zur Standardausstattung des Kia Sportage gehört ein Energie-Regenerationssystem (Alternator Management System, AMS), das die Aufladung der FahrStand 01/2016, Seite 26
zeugbatterie unterstützt. Durch dieses System wird beim Bremsen oder Gaswegnehmen Energie zurückgewonnen und über die Lichtmaschine in die
Batterie gespeist. Der Motor kann damit mehr Kraft in den Vortrieb umsetzen
und muss weniger Energie aufwenden, um Strom zu erzeugen. Darüber hinaus
sind jetzt alle Frontantriebs-Modelle – auch der 2.0 CRDi 136 2WD – mit der
Spritspar-Ausstattung EcoDynamics erhältlich, die unter anderem das StartStopp-System ISG beinhaltet (Serie in Spirit).
Neuer 1.6 T-GDI mit 130 kW (177 PS) und sportlichem 7-Stufen-DCT
Der Einstiegsmotor ist ein 1.6 GDI, der vom bisherigen Modell übernommen
wurde. Der 1,6-Liter-Direkteinspritzer leistet 97 kW (132 PS) und mobilisiert ein
Drehmoment von 161 Nm. Auch bei diesem modernen Motor konnten die
Verbrauchswerte leicht gesenkt und die Fahrleistungen gesteigert werden. So
liegt die Höchstgeschwindigkeit jetzt bei 182 Stundenkilometer (bisher 178
km/h) und der Durchschnittsverbrauch mit EcoDynamics ging auf 6,3 Liter pro
100 Kilometer zurück (bisher 6,4 Liter).
Der sportliche neue 1.6 T-GDI aus der „Gamma“-Baureihe basiert auf dem Motor des Kia cee’d GT und bietet ambitionierten Fahrern höhere Fahrleistungen
und ein emotionaleres Fahrerlebnis. Gegenüber dem 1.6 GDI weist diese Turboversion eine Reihe von Modifikationen auf, die eine stärkere Beschleunigung,
ein kraftvolles Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen und zugleich eine
hohe Kraftstoffeffizienz ermöglichen. Der 1.6 T-GDI arbeitet mit einem SingleScroll-Turbolader mit elektronisch geregeltem Wastegate-Aktuator, durch den
der Motor schneller anspricht und ökonomischer beschleunigt. Hinzu kommen
eine Hochleistungszündspule, robustere Einlasskanäle (sorgen für eine effizientere Kraftstoffverbrennung) und eine reibungsarme Steuerkette. Im Vergleich
zum Triebwerk des Kia cee’d GT hat der Turbobenziner des Kia Sportage eine
etwas höhere Verdichtung (10,0 : 1; cee’d GT: 9,5 : 1).
Der Kia Sportage 1.6 T-GDI AWD leistet 130 kW (177 PS) und mobilisiert ein
maximales Drehmoment von 265 Nm, das über den weiten Drehzahlbereich
von 1.500 bis 4.500 Umdrehungen zur Verfügung steht. Mit Schaltgetriebe
beschleunigt der Turbobenziner in 9,5 Sekunden von null auf 100 StundenkiloStand 01/2016, Seite 27
meter, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 202 Stundenkilometern und
verbraucht durchschnittlich 7,6 Liter Benzin (CO2-Emission: 177 g/km).
Das neue Siebenstufen-DCT ist eine Eigenentwicklung von Kia und kommt
auch im überarbeiteten Kia cee’d (Modelljahr 2016) sowie weiteren Modellen
zum Einsatz. Es wurde speziell für drehmomentstarke Motoren konzipiert,
arbeitet extrem effizient und bietet mit seinen sehr schnellen Gangwechseln ein
sportliches Fahrerlebnis – vor allem, wenn der Fahrer das Getriebe über die
Schaltwippen am Lenkrad per Hand schaltet. Wenn das DCT im AutomatikModus arbeitet, sorgt es für ein Höchstmaß an Komfort und Laufruhe. Im
Vergleich zu einer herkömmlichen Wandlerautomatik reduziert das neue
Direktschaltgetriebe den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen deutlich. So
verbraucht der 1.6 T-GDI DCT 7,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 175 g/km). Damit liegt er noch unter den Werten der Schaltversion – und
weist zudem eine höhere Beschleunigung auf (9,1 Sekunden von 0 auf 100
km/h).
Breite Palette an Dieselmodellen: Schneller, sparsamer, kultivierter
Am stärksten gefragt sind in Europa – und auch in Deutschland – die Dieselmodelle des Kompakt-SUVs. Für den neuen Kia Sportage stehen drei moderne
Turbodiesel zur Wahl, die vom Vorgänger übernommen wurden: ein 85 kW
(115 PS) starker 1,7-Liter-Motor sowie ein 2,0-Liter-Motor in zwei Leistungsvarianten, mit 100 kW (136 PS) und 136 kW (185 PS; bisher 135 kW/184 PS).
Beim überarbeiteten 1.7 CRDi haben sich mit dem Drehmoment (280 Nm,
bisher 260 Nm) auch die Fahrleistungen erhöht. Den Sprint von null auf 100
Stundenkilometer absolviert das Diesel-Einstiegsmodell jetzt in 11,5 Sekunden
(bisher 12,3 Sekunden) und in der Spitze erreicht der neue Sportage 1.7 CRDi
176 Stundenkilometer (bisher 173 km/h). Zugleich arbeitet der Motor deutlich
sparsamer: Mit EcoDynamics liegt der Durchschnittsverbrauch jetzt bei 4,6 Liter
Diesel (CO2-Emission: 119 g/km; bisher 5,1 Liter / 135 g/km CO2)
Grundlegend überarbeitet wurde der 2,0-Liter-Diesel aus der „R“-Baureihe, der
neben höheren Fahrleistungen und gesteigerter Kraftstoffeffizienz jetzt auch
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eine größere Laufruhe aufweist. Zudem hat sich das Motorgewicht bei beiden
Ausführungen um fünf Kilogramm verringert. Die Basis-Variante 2.0 CRDi 136
hat nun in der Schalt- und Automatikversion ein Drehmoment von 373 Nm, das
von 1.500 bis 2.500 Umdrehungen zur Verfügung steht (bisher bei Schaltgetriebe 320 Nm, bei Automatik 373 Nm, jeweils von 1.800 bis 2.500 Umdrehungen). Mit Frontantrieb beschleunigt sie in 10,3 Sekunden von null auf 100
Stundenkilometer (bisher 10,8 Sekunden) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 186 Stundenkilometer (bisher 182 km/h). Mit der Spritspar-Ausstattung EcoDynamics, die nun auch für den Kia Sportage 2.0 CRDi 136 2WD
erhältlich ist, liegt der Durchschnittsverbrauch bei 4,8 Liter Diesel pro 100
Kilometer (127 g/km CO2; Bestwert des Vorgängers: 5,5 Liter bzw. 147 g/km
CO2).
Die Allradversion ist ebenfalls deutlich sparsamer geworden. Der neue Kia
Sportage 2.0 CRDi 136 AWD verbraucht mit Schaltgetriebe durchschnittlich 5,2
Liter Diesel auf 100 Kilometer (139 g/km CO2; bisher ab 149 g/km). Und bei der
Automatikversion hat sich der Durchschnittsverbrauch auf 5,9 Liter pro 100 Kilometer reduziert (154 g/km CO2; bisher ab 179 g/km). Zugleich wurden auch hier
die Fahrleistungen gesteigert: Die Schaltversion beschleunigt in 10,5 Sekunden
aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer (bisher 11,3 Sekunden) und erreicht
in der Spitze 184 Stundenkilometer (bisher 181 km/h).
Die leistungsstärkste Version des Kompakt-SUVs, der Kia Sportage 2.0 CRDi
185 AWD, mobilisiert jetzt von 1.750 bis 2.750 Umdrehungen ein Drehmoment
von 400 Nm (bisher bei Schaltgetriebe 383 Nm, bei Automatik 392 Nm, jeweils
von 1.800 bis 2.500 Umdrehungen). Dieser Kraftzuwachs macht sich sowohl in
der Beschleunigung bemerkbar (0-100 km/h in 9,5 Sekunden; bisher 9,8 Sekunden) als auch in der Höchstgeschwindigkeit (201 km/h; bisher 194 km/h bei
Schaltgetriebe, 195 km/h bei Automatik). Die CO2-Emission hat sich in der
Schaltversion leicht reduziert (von 158 auf 154 g/km), in der Automatikversion
deutlich (von 189 auf 166 g/km).
Zu den Neuerungen des 2.0 CRDi zählen ein verbessertes Batteriemanagementsystem, eine neue Verstellpumpe, die den Öldruck in Echtzeit misst und
anpasst, sowie ein neues Ölfiltermodul. Durch niedrigere VerbrennungstempeStand 01/2016, Seite 29
raturen haben sich die Stickoxid-Emissionen des Motors verringert. Zu deren
Reduzierung tragen auch die geringere Verdichtung (16,0 : 1, bisher 16,5 : 1),
ein neues Kühlsystem für die Abgasrückführung und ein neuer NOx-Speicherkatalysator bei. Im Turbolader sorgen ein Turbinenrad mit geringerer Massenträgheit und ein elektronisch gesteuerter Wastegate-Aktuator für eine wirkungsvollere Motoraufladung. Und steifere Ventilfedern sowie eine Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung mit einem Druck von 2.000 bar ermöglichen eine präzisere
Steuerung der Verbrennung.
Deutliche Fortschritte wurden auch bei der Reduzierung der Motorgeräusche
und der Vibrationen erzielt, unter anderem durch eine neue, hitzebeständige
Motorabdeckung, besser gedämmte Abdeckungen der Steuerkette und des
Dieselpartikelfilters sowie eine neue Dämmung der Leitungen des Ladeluftkühlers. Gedämpft wird das Motorgeräusch auch durch eine Nano-Diamantbeschichtung der Kolben, die darüber hinaus die mechanische Reibung
reduziert und die Effizienz steigert.
AWD-System mit Torque-Vectoring, Automatik mit Fahrmodus-Wahl
Die AWD-Version des Kia Sportage verfügt über ein Magna Steyr Dynamax™Allradsystem mit Advanced Traction Cornering Control (ATCC). Dieses
innovative System nimmt über Torque-Vectoring aktiv Einfluss auf das Fahrverhalten und leitet – noch bevor das elektronische Stabilitätsprogramm
eingreift – das Drehmoment gezielt an die Räder mit Bodenhaftung. Dadurch
erhöht es die Seitenstabilität in Kurven und bringt auch im Gelände Vorteile.
Denn während viele Allradsysteme die Traktion durch Leistungsreduzierung
oder Bremseingriffe steuern, verliert der Kia Sportage durch Eingriffe seines
AWD-Systems nicht an Schwung. Auf extrem rutschigem Untergrund kann der
Fahrer manuell die „Lock“-Funktion einschalten, die bei Geschwindigkeiten von
bis zu 30 Stundenkilometern die gleichmäßige Drehmomentverteilung auf
Vorder- und Hinterräder (50/50) fixiert.
Neu bei den Automatik- und DCT-Versionen ist die serienmäßige Funktion
„Drive Mode Select“, durch die sich der Fahrmodus variieren lässt. Per Taste
am Lenkrad kann der Fahrer zwischen drei Einstellungen wählen: dem
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Standard-Modus „Normal“, dem Modus „Eco“ für eine spritsparende Fahrweise
und dem „Sport“-Modus, der ein besonders dynamisches Fahren ermöglicht. In
diesem Modus spricht der Motor leichter an, schaltet die Automatik erst bei
höheren Drehzahlen in die nächste Fahrstufe und wird die Lenkunterstützung
reduziert.
Durch höhere Anhängelast als Zugmaschine noch leistungsfähiger
Mit seinen kraftvollen Motoren eignet sich der neue Kia Sportage auch in
besonderer Weise als Zugmaschine – zumal sich die gebremste Anhängelast
bei fast allen Motorisierungen der vierten Generation erhöht hat. So dürfen
sämtliche 2,0-Liter-Dieselmodelle mit Schaltgetriebe jetzt gebremste Anhänger
bis zu einem Gewicht von 2.200 Kilogramm ziehen (bisher 2.000 kg) und die
Automatikversionen bis zu 1.900 Kilogramm (bisher 1.600 kg). Ein weiterer
Pluspunkt ist der Gespannstabilisierungsassistent, den das elektronische
Stabilitätsprogramm standardmäßig beinhaltet, und der den Kia Sportage im
Anhängerbetrieb noch sicherer macht. Eine abnehmbare Anhängerkupplung ist
für alle Ausführungen als optionales Zubehör erhältlich.
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Fahrwerk und Karosserie
• Überarbeitetes Fahrwerk: Besseres Dämpfungsverhalten, höhere
Fahrstabilität, agileres Handling und reduzierter Vibrationspegel
• Sportausführung GT Line mit spezieller, strafferer Abstimmung
• Neue Servolenkung, optimiertes Bremssystem
• Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 39 Prozent gesteigert
Hinsichtlich des Fahrkomforts, der Fahrstabilität und des Handlings erfüllt schon
die dritte Generation des Kia Sportage hohe Ansprüche. Beim neuen Modell
haben die Fahrwerks-Ingenieure von Kia in allen drei Bereichen weitere Fortschritte erzielt. Bei der Einzelradaufhängung vorn wurde das bisherige Konzept
beibehalten, in vielen Bereichen aber modifiziert, um größtmöglichen Nutzen
aus der deutlich höheren Steifigkeit der neuen Karosserie (s. unten) zu ziehen.
So wurden die Aufhängungspunkte des Fahrwerks verändert und die Radlager
und Fahrwerksbuchsen steifer ausgelegt. Das Resultat sind eine höhere Fahrstabilität, ein agileres Handling und eine natürlichere Rückmeldung auf Veränderungen im Straßenbelag. Neu positioniert wurde auch das Lenkgetriebe: Es
befindet sich nun weiter vorn auf der Achse, was ein geschmeidigeres Lenken
ermöglicht.
Bei der Mehrlenkerachse hinten – die bei den Frontantrieb-Modellen modifiziert
wurde – kommt ein stabilerer Querträger zum Einsatz, der die Straßengeräusche und Vibrationen dämpft und damit zum höheren Innenraumkomfort beiträgt. Die speziell abgestimmten Stoßdämpfer haben eine längere Zugstufe und
eliminieren dadurch kleinere Vibrationen, die von schlechten Straßenbelägen
herrühren. Der hintere Hilfsrahmen ist nun an isolierten Buchsen befestigt, was
ebenfalls zur Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen beiträgt. Hinzu
kommen kleinere Veränderungen der Fahrwerksgeometrie sowie steifer ausgelegte Radlager und Querlenkerbuchsen, die einem Untersteuern entgegenwirken und dem Fahrer eine direktere Rückmeldung geben.
Diese Verbesserungen des Fahrwerks führen zusammen mit dem längeren
Radstand des neuen Modells zu einem deutlich besseren Dämpfungsverhalten
auf schlechten Straßenbelägen und steigern zugleich den Fahrspaß durch das
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bessere Ansprechen des Fahrwerks und dessen geringere Neigung zum Untersteuern.
Für das Fahrwerk der Ausführung GT Line entwickelten die Kia-Ingenieure eine
spezielle Charakteristik, die im Hinblick auf die Vorlieben europäischer Käufer
auf europäischen Straßen getestet wurde. Diese Fahrwerksabstimmung gibt
dem Kompakt-SUV ein noch direkteres, sportlicheres Handling und ein etwas
strafferes Fahrverhalten – ohne Einbußen beim Fahrkomfort.
Der neue Kia Sportage ist ab Version Vision serienmäßig mit der neuen Servolenkung R-MDPS ausgestattet (außer 1.6 GDI). Während die bisherige elektronisch unterstützte Servolenkung (Motor-Driven Power Steering, MDPS) an der
Lenksäule montiert ist, setzt die Lenkunterstützung bei dem neuen System direkt an der Zahnstange an (englisch „Rack“, daher die Bezeichnung R-MDPS).
Dieses neue Lenkungskonzept gibt dem Fahrer ein besseres Lenkgefühl und
lässt die Lenkung schneller und direkter ansprechen, vor allem im mittleren
Bereich des Lenkspektrums. Ausgestattet mit der R-MDPS-Lenkung gehört der
neue Kia Sportage zu den agilsten Fahrzeugen seines Segments.
Optimiert wurde auch das Bremssystem: Neu gestaltete Bremssättel und neue
Federn für die Bremsbeläge tragen zusammen mit den größer dimensionierten
hinteren Bremsscheiben (302 mm Durchmesser, bisher 262 bei 2WD, 284 bei
AWD) dazu bei, dass das neue Modell noch wirksamer verzögert als der Vorgänger.
Stabile Karosserie – zu 51 Prozent aus ultrahochfestem Stahl
Bei der neuen Karosserie wurde der Anteil hochfester Materialien deutlich
gesteigert. Sie besteht zu 51 Prozent aus ultrahochfestem Stahl (Advanced
High Strength Steel, AHSS), beim Vorgängermodell betrug dieser Anteil 18
Prozent. Der AHSS-Stahl kommt vor allem als Verstärkung von A-, B- und CSäulen, Seitenschwellern, Dachstruktur und Radhäusern zum Einsatz. Dadurch
hat sich sowohl die Steifigkeit der Verbindungen erhöht als auch die Effektivität
der Lastpfade, die im Fall einer Kollision die Aufprallenergie ableiten und
dadurch dämpfen. Vermehrt verwendet wurden auch Strukturklebstoffe, deren
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extrem feste Klebenähte die Karosseriestabilität ebenfalls deutlich steigern.
Beim Vorgänger betrug die Länge dieser Nähte knapp 15 Meter, beim neuen
Modell summieren sie sich auf 103 Meter. Verstärkt eingesetzt wird darüber
hinaus das innovative Pressverfahren der Warmumformung. Das Ergebnis
dieser Maßnahmen ist eine deutlich stabilere Kernstruktur und eine Verwindungssteifigkeit der Rohkarosserie, die gegenüber dem bisherigen Modell um
39 Prozent gesteigert wurde.
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Sicherheit
• Höchstwertung „5 Sterne“ im Sicherheitstest Euro NCAP
• Stabilitätsprogramm, Bergfahrhilfen, Gegenlenkunterstützung, Gespannstabilisierung, aktive Reifendruckkontrolle und sechs Airbags ab Werk
• Breite Palette von Assistenzsystemen je nach Ausführung: Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehrwarner und autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung
Kia-Fahrzeuge sind bekannt für ihr hohes Sicherheitsniveau, dazu hat auch der
bisherige Kia Sportage beigetragen: Bei seiner Einführung 2010 absolvierte er
den europäischen Sicherheitstest Euro NCAP mit der Bestnote „5 Sterne“ und
wurde darüber hinaus als sicherster Kompakt-SUV des gesamten Testjahrgangs ausgezeichnet. Inzwischen wurden die Testanforderungen weiter erhöht,
dennoch knüpfte der neue Kia Sportage an den Erfolg seines Vorgängers an
und erreichte Ende 2015 ebenfalls „5 Sterne“ im Euro NCAP. Dabei erzielte der
Kompakt-SUV in allen vier Test-Kategorien hohe Wertungen: beim Insassenschutz für Erwachsene (90 Prozent) und Kinder (83 Prozent), bei den Sicherheitssystemen (71 Prozent) sowie beim Fußgängerschutz (66 Prozent). Mit
diesem Ergebnis hat der Hersteller seine Serie von Bestnoten im Euro NCAP
fortgesetzt. „5 Sterne“ erhielten zuletzt ebenfalls die Limousine Kia Optima
(Testjahr 2015), der SUV Kia Sorento* (2014), der Kompakt-Van Kia Carens
(2013), der Kompaktwagen Kia cee’d (2012), das B-Segment-Modell Kia Rio
(2011) und der Kompakt-MPV Kia Venga (2010).
Die Basis für das hohe Niveau der passiven Sicherheit des neuen Kia Sportage
bildet die extrem stabile Karosserie (s. Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“). Für
umfassenden Schutz sorgt darüber hinaus das effiziente Rückhaltesystem mit
standardmäßig sechs Airbags (Front- und Seitenairbags vorn sowie durchgehende Vorhangairbags), höhenverstellbaren Kopfstützen an allen Sitzplätzen
(vorn zusätzlich neigungsverstellbar), höhenverstellbaren Sicherheitsgurten
vorn, Gurtwarnsystem vorn und hinten sowie ISOFIX-Halterungen an den
äußeren Rücksitzen.
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Ein zentraler Faktor der aktiven Sicherheit ist das standfeste ABS-Bremssystem, das bei der neuen Modellgeneration durch größer dimensionierte
Scheibenbremsen hinten und weitere Modifikationen noch leistungsfähiger
geworden ist (s. Kapitel „Fahrwerk und Karosserie“). Hinzu kommen das elektronische Stabilitätsprogramm ESC mit Traktionskontrolle und Gespannstabilisierungsassistenten, der die Sicherheit bei Fahrten mit Anhänger erhöht, sowie
weitere standardmäßige Sicherheitssysteme. So sorgt die Gegenlenkunterstützung (Vehicle Stability Management, VSM) für eine optimale Abstimmung
von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung und erhöht damit die
Stabilität beim Bremsen in Kurven. Die Berganfahrhilfe (Hill-Start Assist Control,
HAC) verhindert das Zurückrollen beim Anfahren an Steigungen, die Bergabfahrhilfe (Downhill Brake Control, DBC) begrenzt die Geschwindigkeit bei starkem Gefälle auf Schritttempo und gewährleistet so eine kontrollierte Talfahrt.
Das neue, aktive Reifendruckkontrollsystem zeigt den Druck jedes einzelnen
Reifens an und warnt, falls er zu niedrig ist. Standard ist auch das aktive
Bremslicht, das bei einer Vollbremsung den nachfolgenden Verkehr durch das
Blinken der Bremsleuchten warnt.
Aktive Unterstützung beim Spurhalten und Tempolimit-Erkennung
Je nach Ausführung erhöhen weitere neue Assistenzsysteme*** die aktive
Sicherheit des neuen Kia Sportage. So behält der Spurhalteassistent (Lane
Keeping Assist System, LKAS, Serie ab Vision) mit Hilfe einer Kamera oberhalb
der Frontscheibe die Fahrbahnmarkierungen im Blick. Verlässt das Fahrzeug
unbeabsichtigt seine Spur, macht das System den Fahrer durch visuelle und
akustische Warnsignale darauf aufmerksam. Gleichzeitig führt es einen
korrigierenden Lenkeingriff durch, um das Fahrzeug durch geringfügiges
Gegenlenken in der Spur zu halten.
Die Frontkamera nutzt auch die Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen (Speed Limit Information Function, SLIF, Serie ab Vision)
und registriert damit Schilder mit Tempolimits und Überholverboten. Das
System gleicht die erfassten Daten mit den Informationen im Kartenmaterial
des Navigationssystems ab und zeigt bei Abweichungen – zum Beispiel aufgrund von Baustellen oder neuen Beschilderungen – die aktuellen Angaben in
der Instrumenteneinheit und auf dem Navigationsdisplay an.
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Selbstständige Notbremsung und Radarblick in den toten Winkel
Bei Bedarf führt der neue Kia Sportage auch selbstständig eine Notbremsung
durch, denn ab Version Spirit beinhaltet die Serienausstattung einen autonomen Notbremsassistenten für drei Funktionsbereiche: City, Urban, Fußgängerschutz (Autonomous Emergency Braking, AEB, optional für Vision). Der Hightech-Assistent erkennt Objekte auf der Fahrbahn mit Hilfe der Kamera und
ermittelt die Distanz zwischen Fahrzeug und Objekt mit zwei Radarsystemen,
einem für den Nahbereich und einem für den Fernbereich. Während Nahbereichsradar (City-Radar) den Fahrer bei Geschwindigkeiten von bis zu 50
Stundenkilometern dabei unterstützt, Auffahrunfälle zu vermeiden oder
zumindest deren Folgen zu mildern, kann Fernbereichsradar (Urban-Radar) bei
Geschwindigkeiten von 30 bis 80 Stundenkilometern Hindernisse erfassen und
gegebenenfalls die Notbremsung auslösen. Die Fußgängererkennung des
Systems ist bis zu einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern in der
Lage, einen Passanten, der die Straße betritt oder überquert, zu identifizieren.
Der autonome Notbremsassistent ist innerhalb einer Geschwindigkeit von 10
bis 180 Stundenkilometer aktiv und lässt sich über den Bordcomputer in drei
Modi einstellen (frühe Warnung / normal / späte Warnung).
Der Spurwechselassistent (Lane Change Assist, LCA, Serie in Platinum,
optional ab Vision) erkennt durch die radargestützte Blind Spot Detection
(BSD), ob sich im Bereich des toten Winkels andere Fahrzeuge nähern. Dabei
registriert das System Autos und Motorräder in bis zu 70 Meter Entfernung.
Entdeckt es ein herannahendes Fahrzeug, warnt es den Fahrer durch ein
Symbol im Außenspiegel vor einem Wechsel der Fahrspur. Und auch beim
Rückwärtsfahren auf Parkplätzen und überall, wo Parklücken quer zur
Fahrbahn liegen, überwacht der neue Kia Sportage den toten Winkel: Der
Querverkehrwarner (Rear Cross Traffic Alert, RCTA, Serie in Platinum, optional
ab Vision) weist den Fahrer in diesem Fall auf Fahrzeuge hin, die seinen Weg
kreuzen. Das System erkennt neben herannahenden Autos (in bis zu 20 Meter
Entfernung) auch Motorräder (bis 15 Meter) und sogar Einkaufswagen (bis 10
Meter). Aktiviert wird der Querverkehrwarner durch das Einlegen des
Rückwärtsgangs.
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Intelligente Systeme sorgen auch für optimale Sichtverhältnisse
Sicherheitsrelevant sind auch die neuen Systeme, die zu einer optimalen Sicht
und einem bestmöglichen Überblick über die direkte Fahrzeugumgebung beitragen. So sorgen das dynamische Kurvenlicht (Dynamic Bending Light, DBL,
Serie ab Spirit) beim Abbiegen und in Kurven für eine bessere Ausleuchtung
der Fahrbahn. Und der Fernlichtassistent (High Beam Assist, HBA, Serie ab
Vision) erkennt per Kamera entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge und leuchtet die Fahrbahn durch automatisches Auf- oder Abblenden der
Scheinwerfer jeweils optimal aus. Zudem gehören Xenonscheinwerfer
(Abblend- und Fernlicht) ab Version Spirit zum Serienumfang.
Das Rückwärtsfahren wird durch die Rückfahrkamera (Serie ab Vision) erleichtert, deren Bilder jetzt inklusive dynamischer Hilfslinien auf das NavigationsDisplay übertragen werden. Und beim Parken kann sich der Fahrer jetzt noch
stärker auf die Umgebung konzentrieren. Denn das erweiterte Intelligente
Parksystem (Smart Parking Assist System, SPAS, Serie in Platinum, optional
ab Spirit, nur bei Automatikgetriebe oder DCT) steuert den Kia Sportage
zuverlässig in parallel und quer zur Fahrbahn liegende Parklücken hinein und
beim Parallelparken auch wieder heraus.
Stand 01/2016, Seite 38
Garantie
Das umfassende 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen beinhaltet die 7-JahreKia-Herstellergarantie, die 7-Jahre-Kia-Mobilitätsgarantie und das 7-JahreKia-Navigationskarten-Update
Seit 2010 gilt europaweit für alle neu zugelassenen Kia-Fahrzeuge eine
Herstellergarantie von sieben Jahren (oder 150.000 km). In den ersten drei
Jahren gilt diese Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Hinzu kommen zwölf
Jahre Garantie gegen Durchrostung ohne Kilometerbegrenzung sowie fünf
Jahre Lackgarantie (oder 150.000 Kilometer). Seit April 2013 gewährt Kia
Motors Deutschland zudem eine von 3 auf 7 Jahre verlängerte Mobilitätsgarantie. Sie umfasst unter anderem Leistungen wie Pannenhilfe bzw. Abschleppen oder Bergen des Fahrzeugs, die Übernahme der Kosten für Hotel
(bis zu vier Übernachtungen), Mietwagen (bis zu sechs Tagen) und Heim- oder
Weiterreise, den Versand von Ersatzteilen und den Rücktransport des nicht
instandgesetzten Fahrzeugs. Unterstützung bietet die Mobilitätsgarantie aber
auch zum Beispiel bei Kraftstoffmangel, Falschbetankung, Schäden durch
Marderbiss oder verlorenen Fahrzeugschlüsseln.
Einen weiteren 7-Jahre-Service bietet die Marke seit März 2013 europaweit
allen Käufern eines Kia-Neuwagens mit werksseitig fest installierter Kartennavigation: das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update. Diese jährlichen KartenAktualisierungen gewährleisten, dass Kia-Fahrern stets die neuesten Informationen zum Straßennetz zur Verfügung stehen.
Die genannten Garantien und das Navigationskarten-Update sind an das
Fahrzeug gebunden und damit auf einen neuen Halter übertragbar.
Stand 01/2016, Seite 39
* Gemäß VO 715/2007/EG in der jeweils geltenden Fassung weisen die einzelnen Motorisierungen der genannten Modelle folgende Verbrauchs- und Emissions-Werte auf:
Kia Sportage 1.6 GDI 2WD
Ohne EcoDynamics: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6; außerorts 5,6;
kombiniert 6,7; CO2-Emission: kombiniert 156 g/km
Mit EcoDynamics: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,9; außerorts 5,4;
kombiniert 6,3; CO2-Emission: kombiniert 147 g/km
Kia Sportage 1.6 T-GDI AWD
Mit Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 10,0; außerorts 6,2;
kombiniert 7,6; CO2-Emission: kombiniert 177 g/km
Mit Direktschaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 9,2; außerorts 6,5;
kombiniert 7,5; CO2-Emission: kombiniert 175 g/km
Kia Sportage 1.7 CRDi 2WD
Ohne EcoDynamics: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,7; außerorts 4,2;
kombiniert 4,7; CO2-Emission: kombiniert 124 g/km
Mit EcoDynamics: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,4; außerorts 4,2;
kombiniert 4,6; CO2-Emission: kombiniert 119 g/km
Kia Sportage 2.0 CRDi 136 2WD
Ohne EcoDynamics: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,7; außerorts 4,4;
kombiniert 4,9; CO2-Emission: kombiniert 132 g/km
Mit EcoDynamics: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,6; außerorts 4,4;
kombiniert 4,8; CO2-Emission: kombiniert 127 g/km
Kia Sportage 2.0 CRDi 136 AWD
Mit Automatikgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,0; außerorts 5,2;
kombiniert 5,9; CO2-Emission: kombiniert 154 g/km
Mit Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,0; außerorts 4,8;
kombiniert 5,2; CO2-Emission: kombiniert 139 g/km
Kia Sportage 2.0 CRDi 185 AWD
Mit Automatikgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,9; außerorts 5,3;
kombiniert 6,3; CO2-Emission: kombiniert 166 g/km
Mit Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,1; außerorts 5,2;
kombiniert 5,9; CO2-Emission: kombiniert 154 g/km
Kia cee’d GT 1.6 T-GDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 9,7; außerorts 5,9;
kombiniert 7,4; CO2-Emission: kombiniert 170 g/km
Kia Sorento 2.2 CRDi 2WD
Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,0; außerorts 4,9; kombiniert 5,7; CO2Emission: kombiniert 149 g/km
Kia Sorento 2.2 CRDi AWD
Stand 01/2016, Seite 40
Mit 18-/19-Zoll-Rädern: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,6; außerorts 5,3;
kombiniert 6,1; CO2-Emission: kombiniert 161 g/km
Mit 17-Zoll-Rädern: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,9; außerorts 4,9;
kombiniert 5,7; CO2-Emission: kombiniert 149 g/km
Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Automatik
Mit 18-/19-Zoll-Rädern: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,7; außerorts 6,1;
kombiniert 6,7; CO2-Emission: kombiniert 177 g/km
Mit 17-Zoll-Rädern: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,6; außerorts 6,0;
kombiniert 6,6; CO2-Emission: kombiniert 174 g/km
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den
Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Strom-verbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT
Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern
(www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.
** 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen: gemäß den jeweils gültigen Hersteller- bzw.
Mobilitätsgarantiebedingungen und den Bedingungen zum Kia-NavigationskartenUpdate.
*** Die hier genannten Assistenzsysteme entbinden den Fahrer nicht von seiner
Verantwortung, das Fahrzeug zu jeder Zeit sicher zu führen. Der Fahrer muss seine
Fahrweise an sein fahrerisches Können, an die gesetzlichen Bestimmungen und die
Straßen- und Verkehrsbedingungen anpassen. Das System ist nicht dafür konzipiert,
das Fahrzeug selbstständig zu bewegen. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen
der Bedienungsanleitung.
Stand 01/2016, Seite 41