145. eRundschreiben April 2012

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145. eRundschreiben April 2012
■■■■ Rundschreiben der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e. V.
April / 12
Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.
Mitglied des VBIO
gegründet 1890 in Frankfurt am Main
145. Rundschreiben / April 2012
105. Jahrestagung
21. bis 24. September 2012
Universität Konstanz
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Liebe Mitglieder,
dieses Grußwort soll kurz einige aktuelle Probleme ansprechen.
1. Walther-Arndt- sowie Horst-Wiehe- Preis sind in Gefahr! Lange Zeit reichten die Zinserträge bequem zur Bestreitung der Preisgelder für die Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus. Mittlerweile stellen wir bei
jeder fälligen Neuanlage fest, dass sich das Zinsniveau asymptotisch der 1%-Marke annähert. Es muss daher zur Erhaltung der Preishöhe mehr und mehr aus dem Vereinsvermögen zugeschossen werden. Eine Erhöhung der Depotsummen durch Zustiftungen
könnte Abhilfe schaffen, eine solche ist nach den Statuten möglich. Vielleicht denkt das
eine oder andere Mitglied darüber nach, es sind Spenden in jeder Höhe willkommen.
2. Auf der nächsten Mitgliederversammlung steht erneut die Vorwahl zum Vorstand für
die nächsten zwei Jahre an. Es ergeht hiermit die Bitte an unsere Mitglieder, über eine
Kandidatur nachzudenken!
3. Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde bereits über eine Satzungsänderung
diskutiert. Den Entwurf für eine Neufassung finden Sie in diesem Rundschreiben. Wir
bitten um kritische Durchsicht, denn bei der nächsten Mitgliederversammlung in Konstanz wird beschlossen, ob die Änderungen in dieser Form angenommen oder abgelehnt werden.
4. Der nächste und etwas heikle Punkt betrifft den DZG-Vorstand zwischen 1940 - 45.
Mittlerweile kann man bei Wikipedia nachlesen, dass im Jahre 1942 ein Schreiben an
das Regime verfasst worden ist, auf das wir auf einer der folgenden Seiten näher eingehen. Möglicherweise muss sich die DZG in Zukunft der Forschungsarbeit in Archiven
zuwenden, um die Einstellung führender Zoologen in dieser Zeit aufzuarbeiten.
Es gibt aber auch Positives zu berichten: die diesjährige Verleihung der Karl-Ritter-vonFrisch-Medaille wird abermals zeigen, dass die Synthese aus Erkenntnissen verschiedener Spezialdisziplinen besonders spannende Fragen in der Zoologie aufwirft und
ebenso beantwortet. Bitte halten Sie diese Grundidee lebendig und werben Sie aktiv
Neumitglieder aus allen Bereichen der zoologischen Wissenschaften an.
Wir freuen uns bereits sehr auf den Vortrag des 16. Preisträgers und auf die 105. Jahrestagung am schönen Bodensee, zu der Giovanni Galizia und Axel Meyer vom 21.-24.
September nach Konstanz eingeladen haben!
Ihr
1
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
VORSTAND (AMTSPERIODE 2011/2012)
Präsident
1. Schriftführer
Prof. Dr. Hermann Wagner
RWTH Aachen
Institut für Biologie II, UMIC Building
LS für Zoologie/Tierphysiologie
Mies-van-der-Rohe-Str. 15
52056 Aachen
Tel.: +49 (0)241/8020822
Fax: +49 (0)241/8022133
PD Dr. Thomas Keil
Max-Planck-Institut für Biochemie
Abteilung für molekulare Strukturbiologie
Am Klopferspitz 18
82152 Martinsried
Tel.: +49 (0)89/8578-2646
Fax: +49 (0)89/8578-2641
keil [at] biochem.mpg.de
wagner [at] bio2.rwth-aachen.de
1. Stellvertreterin
2. Schriftführer
Prof. Dr. Constance Scharff
Institut für Biologie
Abteilung Verhaltensbiologie
Freie Universität Berlin
Takustr. 6
14195 Berlin
Tel.: +49 (0)30/838-53841
Fax: +49 (0)30/838-53850
Prof. Dr. R. Alexander Steinbrecht
Max-Planck-Institut für
Ornithologie
Eberhard Gwinner Straße Nr.6
D-82319 Seewiesen
Tel.: + 49 (0)8157/932-229
Fax: + 49 (0)8157/932-209
steinbrecht [at] orn.mpg.de
scharff [at] zedat.fu-berlin.de
2. Stellvertreterin
1. Kassenprüfer
Prof. Dr. Susanne Dobler
Biozentrum Grindel und Zool. Museum
Universität Hamburg
Martin-Luther-King Platz 3
20146 Hamburg
Tel.: +49 (0)40/42838-4288
Fax: +49 (0)40/42838-3937
Prof. Dr. Klaus Schönitzer
LMU München, Dep. Biologie II
& Zool. Staatssammlung München II
susanne.dobler [at] uni-hamburg.de
3. Stellvertreter
2. Kassenprüfer
Prof. Dr. Stefan Richter
Universität Rostock
Institut für Biowissenschaften
Allgemeine und Spezielle Zoologie
Universitätsplatz 2
18055 Rostock
Tel.: +49 (0)381/498-6260
Fax: +49 (0)381/498-6262
Prof. Dr. Harald Luksch
TU München, LS für Zoologie I
stefan.richter[at] uni-rostock.de
2
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
FACHGRUPPENSPRECHER (2011 / 2012)
Entwicklungsbiologie:
Evolutionsbiologie:
Ökologie:
www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_entwicklungsbiologie.php
http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/
www.biologie.uni-freiburg.de/data/bio1/ecodzg/
PD Dr. Michael Schoppmeier
PD Dr. Thomas Schmitt
Dr. Petra Quillfeldt
Universität Freiburg
Biology I
Hauptstraße 1
79104 Freiburg
Tel.: +49 (0)761 203 - 2591
Justus-Liebig Universität Gießen
Institut f.Tierökologie und Spezielle
Zoologie
Heinrich-Buff-Ring 38
35392 Gießen
PD Dr. Gregor Kölsch
PD Dr. Axel Hochkirch
Universität Hamburg
Biozentrum Grindel & Zool. Museum
Martin-Luther-King-Platz 3
20146 Hamburg
Tel .: +49(0)40-42838-3933
Universität Trier
FB IV Biogeographie, Campus I,
Gebäude N
Universitätsring 15
54286 Trier
Tel.: +49 (0)651-201-4692
Department Biologie Entwicklungsbiologie
Universität Erlangen-Nürnberg
Staudtstr. 5
91058 Erlangen
Tel.: +49 (0)9131-852-8097
thomas.schmitt[at]biologie.uni-freiburg.de
Petra.quillfeldt[at]gmx.de
m.schoppmeier[at]biologie.uni-erlangen.de
Dr. Niko Prpic-Schäper
Georg-August-Universität Göttingen
Institut f. Zoologie und Anthropologie
Abteilung für Entwicklungsbiologie
GZMB Ernst-Caspari-Haus
Justus-von-Liebig-Weg 11
37077 Göttingen
Tel.: +49 (0) 55139 10124
gregor.koelsch[at]uni-hamburg.de
hochkirch[at]uni-trier.de
nprpic[at]uni-goettingen.de
Morphologie:
Prof. Dr. Gerlind Lehmann
www.dzg-morphologie.de/
Dr. Manuela Schmidt
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Inst. f. Spez. Zoologie & Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Erbertstr. 1
07743 Jena
Tel.: +49 (0)3641/ 94 91 88
schmidt.manuela[at]uni-jena.de
Dr. Peter Michalik
Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Zoologisches Institut und Museum
Johann Sebastian Bach-Str. 11/12
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834/ 864099
michalik[at]uni-greifswald.de
Physiologie :
TU
Prof. Dr. Walter Stöcker
J. Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Zoologie
Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie
Johannes-von.Müller-Weg 6
55128 Mainz
Tel.: +49 (0)6131-39-24273
stoecker[at]uni-mainz.de
Dr. Christoph Becker-Pauly
J. Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Zoologie
Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie
Johannes-von.Müller-Weg 6
55128 Mainz
Tel.: +49 (0)6131-39-26656
beckerpa[at]uni-mainz.de
Neurobiologie:
Zoologische Systematik:
http://web.biologie.uni-bielefeld.de/dzg/
http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/index.html
Jun.Prof. Jacob Engelmann
Dr. Lars Podsiadlowski
Universität Bielefeld
AG Active Sensing, UHG N7-117
Postfach 100131
33501 Bielefeld
Tel.: +49 (0)521 106-4641
Freie Universität Berlin
Institut für Biologie, Chemie,
Pharmazie – Zoologie –
Evolution und Systematik der Tiere
Königin-Luise-Str. 1-3
14195 Berlin
Tel.: +49 (0)30-838-54-692
jacob.engelmann[at]uni-bielefeld.de
Dr. Christoph Kleineidam
Universität Konstanz
Fachbereich Biologie
Neurobiologie
78457 Konstanz
Tel.: +49 (0)7531-88-4407
Christoph.Kleineidam[at]uni-konstanz.de
podsi.lars[at]t-online.de
Dr. Christoph Bleidorn
Universität Leipzig
Institut für Biologie
Mol. Evolution & Systematik der
Tiere
Talstraße 33
04103 Leipzig
Tel.: +49 (0)341-9736742
Bleidorn[at]rz.uni-leipzig.de
3
Humboldt Universität zu Berlin
Institut f. Biologie
Abt. Verhaltensphysiologie
Invalidenstrasse 43
10115 Berlin
gerlind.lehmann[at]t-online.de
Verhaltensbiologie:
www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php
Prof. Dr. Jana Anja Eccard
Universität Potsdam
Institut für Biologie und Biochemie
Tierökologie
Maulbeerallee 1
14469 Potsdam
Tel +49 (0)331-977-1923
eccard[at]uni-potsdam.de
Dr. Lars Lewejohann
WWU Münster
Institut f. Neuro- u.
Verhaltensbiologie
Abt. Verhaltensbiologie
Badestraße 13
48149 Münster
Tel.: +49 (0)251/83 21014
ljohann[at]phenotyping.com
Dr. Antje Engelhardt
Leibniz-Institut für
Primatenforschung
Nachwuchsgruppe "Sexuelle
Selektion bei Primaten" &
Georg-August-Universität Göttingen
Courant Forschungszentrum
´´Evolution des Sozialverhaltens“
Kellnerweg 4
37077 Göttingen
Tel .: +49 (0)551-3851 202
aengelhardt[at]dpz.eu
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
DZG INTERN
Jahrestagungen
105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
in Konstanz
vom 21. 9. – 24. 9. 2012
Tagungsort
Universität Konstanz
Wissenschaftliche
Leitung
VeranstaltungsManagement
Prof. Axel Meyer, Ph.D.
Lehrstuhl für
Zoologie & Evolutionsbiologie
Anne Zitzelsberger
[email protected]
Prof. Dr. Giovanni Galizia
Direktor im Zukunftskolleg
Lehrstuhl Neurobiologie
+49 (0)7531 - 88 5276
Sie finden die Einladung, das aktuelle Tagungsprogramm und die
Anmeldungsmodalitäten auf den Internetseiten der Organisatoren unter
http://www.dzg2012.de/
DZG-Mitglieder profitieren von einer stark ermäßigten Tagungsgebühr
Termine
15. Mai
10. Juni
27. Juli
10. September
Registrierung eröffnet
Deadline für Abstracts (Vorträge und Poster)
Ende des Frühbucherrabatts
Online Registrierung schließt
Vor-Ort Registrierung ist auch danach möglich
Zukünftige Tagungen
106. Tagung 2013 in München ● 107. Tagung 2014 in Göttingen ● 108. Tagung 2015 in Graz
4
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Jahrestagung
Einladung zur
105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft, 21. – 24.9.2012, Konstanz
Die 105. Jahrestagung der Deutschen Zoologi-
Die Deutsche Zoologische Gesellschaft und die
schen Gesellschaft (DZG), die wichtigste Tagung
wissenschaftliche Leitung mit Axel Meyer, (Zoolo-
für Zoologen in Deutschland, findet vom 21. bis 24.
gie und Evolutionsbiologie) und Giovanni Galizia
September 2012 an der Universität Konstanz statt.
(Zoologie und Neurobiologie) laden Sie herzlich
zur Jahrestagung 2012 ein!
In Zusammenarbeit mit den Fachgruppen der DZG
konnten hochkarätige internationale Referentinnen
Konstanz ist im September noch in der touristi-
und Referenten gewonnen werden. Sie werden
schen Saison: der Bodensee lädt zum Baden ein,
aus verschiedenen Perspektiven einen Einblick in
die Natur am Bodensee ist für Zoologen ein Muss.
den aktuellen Wissensstand der modernen Zoolo-
Auch die Vogelwarte Radolfzell mit dem Max
gie geben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer kön-
Planck Institut Radolfzell/Seewiesen sind einen
nen durch Poster oder Kurzvorträge ihre For-
Ausflug wert.
schungsprojekte
vorstellen.
Die
DZG-
Jahrestagung bietet vor allem jungen Wissen-
Konstanz ist mitten im Dreiländereck Deutschland,
schaftlerinnen und Wissenschaftlern ein hervorra-
Schweiz und Österreich. Über den internationalen
gendes Forum zur Präsentation ihrer Forschungs-
Flughafen Zürich ist Konstanz schnell und komfor-
ergebnisse.
tabel erreichbar. Mit der Bahn reisen Sie ab 99,- €
pauschal von allen deutschen Bahnhöfen zur Ver-
Die Universität Konstanz spielt bereits eine bedeu-
anstaltung nach Konstanz und zurück. Die Attrakti-
tende Rolle in der Geschichte der deutschen Zoo-
vität für Touristen macht es ratsam, sich für die
logie, obwohl sie als Reformuniversität auf eine re-
Zeit der Tagung frühzeitig nach einer Unterkunft
lativ junge Forschungsgeschichte zurückblickt. Be-
umzusehen – auch dies ist unter www.dzg2012.de
sonders hervorzuheben sind neben Hubert Markl
möglich.
und Ernst Florey, dem Entdecker des inhibitorischen Transmitters GABA, auch Werner Rathmayer, in dessen Namen auf der Tagung der Werner
Rathmayer Preis vergeben wird.
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Jahrestagung
Geladene Rednerinnen und Redner
Catherine Carr (University of Maryland)
“Evolution of sound localization circuits”
Plenarvorträge
Alistair McGregor (Oxford Brooks University)
Christiane Weirauch (Univ. of California-Rivers.)
“TBA”
“Bee killers and blood suckers – on the evolution of
assassin bugs“
James Poulet (Berlin)
“Cortical Processing during Behaviour“
Scott Edwards (Harvard University)
Symposien der DZG Fachgruppen
“Resolving the Tree of Life through Phylogenomics and
the Multispecies Coalescent Model”
Entwicklungsbiologie
Kristin Tessmar-Raible, Wien
Benjamin Altenhein, Mainz
Chris Jiggins (Cambridge University)
“A butterfly genome offers insights into adaption and
speciation”
Evolutionsbiologie
Anna Lindholm, Zürich
Joseph Hoffmann, Bielefeld
David Reznick (University of California-Riverside)
“Experimental Studies of the Interaction between Ecology
and Evolution in a Natural Ecosystem”
Morphologie
Hendrik Müller, Jena
Ellen Schulz, Hamburg
Alison Mercer (University of Otago)
“Social modulation of learning in honey bees”
Öffentliche Vorträge
Neurobiologie
Joerg T. Albert, London
Boris Chagnaud, München
Randolf Menzel, Berlin
“Wie ein kleines Gehirn aus Erfahrung lernt
(Eine Reise in das Gehirn der Honigbiene)“
Ökologie
Kathrin Lampert, Bochum
Stefan Lötters, Trier
Samstag, 22. September
19:30, Konzil, Konstanz
Verleihung der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille
und Vortrag des Preisträgers
Horst Bleckmann, Bonn
Montag, 24.September
19:00, Audimax, Universität Konstanz
Physiologie
Miriam Blank, Hamburg
Alexander Tups, Marburg
Verhaltensbiologie
Andre Ganswindt, University of Pretoria
Jana Uher, Berlin
Special Guest Lectures
Hans Hofmann (University of Texas)
Zoologische Systematik
Oliver Niehuis, Bonn
Saskia Brix-Elsig, Hamburg
“Variation on a Theme: Function and Evolution of a
Vertebrate Social Decision-Making Network”
Preisverleihungen
Sonntag, 23.9.2012, ab 20 Uhr
Party, Preisverleihung & Schifffahrt auf dem Bodensee
Vergabe des “Werner Rathmayerpreis” und der Posterpreise
Montag, 24.September, 19:00 Uhr
Verleihung der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille
Audimax, Universität Konstanz
Postersessions
Freitag, Samstag, Sonntag, Montag
(21.-24.9.2012), in den Mittagspausen sowie
Freitag 20:00, Sonntag 15:30
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Jahrestagung
Bitte vormerken
Es finden mehrere Satellitensymposien mit interessanten GastrednerInnen
vor und während der Tagung in Konstanz statt
20. - 21.September 2012, Konstanz
ANN (Arthropod Neuroscience Network) Symposium
Organisiert von Christoph Kleineidam, Andreas Thum, Konstanz
Joachim Schachtner, Marburg & Christian Wegener, Würzburg
Nicholas J. Strausfeld, University of Arizona
-23. September 2012, Konstanz
Symposium
„Daphnia as a model in ecological and evolutionary research”
Organisiert von Dominik Martin-Creuzburg und Nina Schlotz, Konstanz
Dieter Ebert, Basel
Alexander Wacker, Potsdam
-24. September 2012, Konstanz
IMPRS Symposium on Organismal Biology
Organisiert von Studenten der International Max Planck Research School
“Organismal Biology“, Seewiesen, Radolfzell und Konstanz
Hanna Kokko, Australian National University
-24. September 2012, Konstanz
Symposium
“Olfaction across species and systems”
Organisiert vom Schwerpunktprogramm SPP1392
“Integrative Analysis of Olfaction”
Andreas Keller, Rockefeller University
Leslie Kay, University of Chicago
Heather Eisthen, Michigan State University
Tristam Wyatt, Oxford University
--
Aktuelle Informationen und Anmeldung zu diesen Veranstaltungen unter www.dzg2012.de
Erste Informationen finden Sie bereits in diesem Rundschreiben
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Jahrestagung
Einladung zur Mitgliederversammlung
105.Tagung Konstanz
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
findet statt am
Sonntag, den 23. 9. 2012 um 17:00 – 18:30 Uhr
Universität Konstanz
Audimax
Alle Mitglieder der DZG sind herzlich dazu eingeladen
Es finden die Vorwahlen zum neuen Vorstand statt
Vorläufige Tagesordnung
TOP 1:
TOP 2:
TOP 3:
TOP 4:
TOP 5:
TOP 6:
TOP 7:
TOP 8:
TOP 9:
TOP 10:
TOP 11:
TOP 12:
Feststellung und Ergänzung der Tagesordnung
Bericht des Präsidenten
Bericht des Schriftführers
Bericht der Kassenprüfer
Bericht aus der Geschäftsstelle
Satzung der DZG
VBiO (gemeinsame Studentenwerbung)
Tagung 2013
Vorwahl zum neuen Vorstand
Berichte aus den Fachgruppen
Fortbildungsveranstaltungen
Verschiedenes
Direkt im Anschluss an die Mitgliederversammlung findet eine Schifffahrt auf dem Bodensee statt
mit Party und Preisverleihungen (Anmeldung erforderlich)
Präsident
Hermann Wagner
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Satzung
Neufassung der Satzung zur Vorlage bei der Mitgliederversammlung in 2012
Änderungen der bestehenden Formulierung vom 18. Mai 1989 sind schwarz unterlegt (geänderte Rechtschreibung ist
nicht markiert). Korrekturvorschläge und Kommentare sind bis zum 1. Juli 2012 bei der Geschäftsstelle einzureichen.
Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.
Satzung
Genehmigt in der Mitgliederversammlung am ............. in............
§1
Der Verein führt den Namen „Deutsche Zoologische Gesellschaft“ e.V. Er hat seinen Sitz und seine Geschäftsstelle in München.
§2
Die „Deutsche Zoologische Gesellschaft“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist, die zoologische
Wissenschaft zu fördern, die gemeinsamen Anliegen von Zoologen zu wahren und die Verbindung zwischen den
Mitgliedern zu pflegen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung und Förderung von wissenschaftlichen Tagungen, die Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen und die Verleihung von
Wissenschaftspreisen. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
§3
Die Gesellschaft hat ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. Ordentliches Mitglied kann jeder werden,
der als Forscher in irgendeinem Zweige der Zoologie hervorgetreten ist. Die Mitglieder können sich zu Fachgruppen zusammenschließen. Zu außerordentlichen Mitgliedern kann der Vorstand Freunde der Zoologie ernennen; sie haben nur beratende Stimme und können von der Beitragszahlung befreit werden. Personen, welche
sich besondere Verdienste um die zoologische Wissenschaft erworben oder die Zwecke des Vereins in hervorragender Weise gefördert haben, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden; es ist dazu ein einstimmiger Beschluss nötig.
§4
Anmeldungen zur Mitgliedschaft nimmt die Geschäftsstelle entgegen. Der Antrag auf Aufnahme muss von zwei
Mitgliedern der DZG unterstützt werden.
§5
Der geschäftsführende Vorstand entscheidet in Zweifelsfällen mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme. Die Mitgliedschaft darf nicht von Rasse, Konfession oder Staatsangehörigkeit abhängig gemacht werden. Jedes Mitglied
zahlt in dem Geschäftsjahr (1. Januar bis 31. Dezember) den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag.
§6
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Kündigung der Mitgliedschaft bei der Geschäftsstelle in der bei eingeschriebenen Vereinen üblichen Form oder durch Streichung. Über die Streichung entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
§7
Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der 1. Schriftführer und der 2. Schriftführer. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt.
§8
Die Geschäfte der Gesellschaft werden von einem geschäftsführenden Vorstand
geführt. Er besteht aus:
1. einer Präsidentin oder einem Präsidenten
2. der 1. Stellvertreterin oder dem 1. Stellvertreter
3. der 2. Stellvertreterin oder dem 2. Stellvertreter
4. der 3. Stellvertreterin oder dem 3. Stellvertreter
5. dem 1. Schriftführer
6. dem 2. Schriftführer
Der Präsident bzw. einer seiner Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Er beruft den Vorstand nach Lage
der Geschäfte oder auf Antrag zweier Vorstandsmitglieder ein. Die Einladungen zu den Vorstandssitzungen erfolgen unter Mitteilung der Tagesordnung. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von drei Mitgliedern erforderlich. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
Vorsitzenden.
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Satzung
Der Vorstand wird durch einen Beirat unterstützt, dem unter anderem die Sprecherinnen und Sprecher
der Fachgruppen angehören.
Die Schriftführer besorgen die laufenden Geschäfte, führen die Kasse der Gesellschaft und geben die Mitteilungen der Gesellschaft heraus.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins besteht kein Anspruch der Mitglieder auf das Vereinsvermögen und eingezahlte Kapitalanteile.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.
§9
Die Wahl des Vorstandes geschieht in 2-jährigem Turnus durch eine geheime Briefwahl. Wahlberechtigt sind alle
ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder. Der Vorstand schlägt der der Briefwahl vorhergehenden Mitgliederversammlung mindestens einen Kandidaten für die in § 8 genannten Ämter vor. Der Vorschlag soll die Breite
der Zusammensetzung der Zoologischen Gesellschaft hinsichtlich Position und Arbeitsgebiet berücksichtigen. Aus der Mitte der Mitgliederversammlung können für die Ämter weitere Kandidatenvorschläge unterbreitet werden. Die Mitgliederversammlung führt über die genannten Kandidaten eine Vorwahl durch. Der Vorstand hat sodann den wahlberechtigten Mitgliedern in der Zeit vom 1. bis 15. Oktober des jeweiligen Wahljahres
das Ergebnis der Vorwahl schriftlich mitzuteilen und diese unter Übersendung von Wahlzetteln zur Briefwahl aufzufordern. Die Wahlzettel sind ohne Unterschrift in geschlossenem, sonst nicht gekennzeichneten Umschlag bis
zum 15. November desselben Jahres an den Präsidenten einzusenden. Der Außenumschlag muss den Absender
erkennen lassen. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das
Los. Lehnen einer oder mehrere der Gewählten die Annahme der Wahl ab, so ist innerhalb von 6 Wochen eine
Ersatzwahl vorzunehmen. Das Wahlergebnis stellt der Präsident in Gegenwart mindestens zweier Mitglieder der
Gesellschaft fest; es wird unter Angabe der Stimmenzahl bekanntgegeben.
§10
Der neugewählte Vorstand übernimmt die Leitung der Geschäfte am 1. Januar des der Wahl folgenden Jahres.
Bis dahin bleibt der frühere Vorstand im Amt.
§11
Die Amtsdauer des Vorstandes erstreckt sich auf zwei Kalenderjahre. Während ihrer Amtszeit ausscheidende
Vorstandsmitglieder werden vom Vorstand auf die Restzeit der Amtsdauer durch Zuwahl ersetzt. Die Schriftführer
sind unbeschränkt wieder wählbar. Der Präsident kann nach Ablauf seiner Amtszeit während der nächsten zwei
Wahlperioden nicht wieder gewählt werden.
§12
Alljährlich findet einen Versammlung zur Abhaltung von Vorträgen und Demonstrationen, zu Erstattung von Referaten und zur Besprechung und Feststellung gemeinsam in Angriff zu nehmender Aufgaben statt. Die Sitzungsleiter werden vom Vorstand in Abstimmung mit den Fachgruppen bestimmt.
Die Jahresversammlung der ordentlichen Mitglieder beschließt über den Ort und die Zeit der nächsten Versammlung. In Ausnahmefällen kann der Vorstand Ort und Zeit der Versammlung bestimmen.
Zur Jahresversammlung der ordentlichen Mitglieder beruft der Präsident mit mindestens monatlicher Frist schriftlich oder elektronisch ein. Über die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das
vom Präsidenten und 1. Schriftführer zu unterzeichnen ist.
§13
Der Rechnungsabschluss des Geschäftsjahres wird vom Vorstand der Jahresversammlung vorgelegt. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei von der Jahresversammlung ernannte Mitglieder der Gesellschaft. Nach ihrem
Bericht ist bei der Jahresversammlung der Antrag auf Entlastung des Vorstandes zur Abstimmung zu bringen.
§14
Anträge auf Abänderung der Satzung müssen mindestens zwei Monate vor der Jahresversammlung eingebracht
und spätestens einen Monat vor der Jahresversammlung den Mitgliedern besonders bekanntgemacht werden. Zu
ihrer Annahme ist die Zweidrittelmehrheit der Anwesenden erforderlich.
§15
Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des
Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks
Verwendung für gemeinnützige, wissenschaftliche Anliegen. Über die Art der Stiftung entscheidet die der Auflösung folgende letzte Jahresversammlung. Ein Antrag auf Auflösung der Gesellschaft kann nur von 25% oder
mehr der ordentlichen Mitglieder gestellt werden. Er ist von dem Vorsitzenden zur schriftlichen Abstimmung zu
bringen. Die Auflösung ist beschlossen, wenn 3/4 aller ordentlichen Mitglieder dafür stimmen.
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Preise
PREISE DER DZG
Preisverleihungen im Rahmen der Jahrestagung in Konstanz 2012
Wissenschaftspreis der DZG
die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille
dotiert mit 10 000 Euro
gestiftet vom
Inter-Research Wissenschaftsverlag, Oldendorf / Luhe
(Inhaber, Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne)
16. Preisträger ist
Herr Prof. Dr. Horst Bleckmann
aus Bonn
Preisverleihung
Montag, den 24.9.2012
19:00 Uhr
Universität Konstanz, Audimax
Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille 2012 geht an den Neurobiologen Horst Bleckmann
Die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille ist der bedeutendste Wissenschaftspreis der Zoologie im deutschsprachigen Raum. Er wird alle zwei
Jahre von der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) für herausragende wissenschaftliche Lebenswerke verliehen, die mehrere zoologische Disziplinen integrieren und von breiter, richtungsweisender Bedeutung sind. Der Preis erinnert an den Nobelpreisträger und Bienenforscher Karl von Frisch. Er ist mit 10 000,- € dotiert, gestiftet vom InterResearch Wissenschaftsverlag, Oldendorf / Luhe und dessen Inhaber,
Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne. Der diesjährige Preis geht an den Zoologen
und Neurobiologen Horst Bleckmann aus Bonn; er ist der 16. Preisträger.
Prof. Dr. Horst Bleckmann
schaftlichen Interessen zu vertiefen, zunächst für
drei Jahre an der Scripps Institution of Oceanography (San Diego, Californien) bei Theodore
Holmes Bullock, danach an der Universität Bielefeld im Rahmen eines Heisenberg Stipendiums, bis
er im Jahr 1992 den Lehrstuhl für Neurophysiologie
an der Technischen Hochschule Darmstadt vertretend übernahm. Seit 1994 ist er Professor (C4) für
Zoologie und Neurobiologie an der RheinischenFriedrich-Wilhelms Universität Bonn.
Seine wissenschaftliche Karriere begann Horst
Bleckmann an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Parallel zu Promotion im Fach Biologie (19771979) entwickelte er als freier Mitarbeiter am Institut für Biologiedidaktik eine Unterrichtseinheit zum
Thema Naturschutz; denn neben dem Diplom hatte
Bleckmann auch das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien abgelegt. Im Anschluss an die
Promotion widmete er sich ganz der Forschung,
erst am Institut für Tierphysiologie in Gießen, danach am Zoologischen Institut der JohannWolfgang Goethe-Universität Frankfurt bei Friedrich Barth. Dort habilitierte er sich im Jahr 1986 für
das Fach Zoologie. Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschafterlaubten ihm, seine wissen-
Wie die auswählende Jury betont, erhält Horst
Bleckmann den Preis für bedeutende Impulse, die
er in der Neuro-, Sinnes- und Verhaltensphysiologe
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April 2012 –
Preise
setzte. An der Schnittstelle zwischen Biophysik und
Sinnesökologie besticht seine breit gefächerte zoologische Forschung durch methodische Originalität.
in der Arbeitsgruppe Bleckmann die Entwicklung
neuartiger Infrarotsensoren nach dem Vorbild pyrophiler Insekten.
Die Kernfrage, wie sich aquatische Organismen mit
Hilfe von Mechanorezeptoren orientieren, welche
Informationen diese Rezeptoren an das Zentralnervensystem übermitteln und wie diese Informationen im Gehirn verarbeitet und in zielgerichtetes
Verhalten umgesetzt werden, untersuchte er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Studenten an
Knorpel- und Knochenfischen, Seeschlangen, Krokodilen, Seehunden, Kopffüßern und semiaquatischen Spinnen. Weitere Forschungen hatten zum
Ziel, mehr über die kognitiven Leistungen bei Speikobras und Fischen zu erfahren. Neben verhaltensund elektrophysiologischen Studien gilt sein aktuelles Interesse auch der Bionik. In Kooperation mit
Ingenieuren, Physikern und Mathematikern untersucht er, wie man künstliche Seitenliniensysteme
entwickeln kann, wie Speikobras impulsartige Giftstrahlen erzeugen und welche morphologischen
Besonderheiten es Wanderfalken erlauben, auch
bei sehr hohen Fluggeschwindigkeiten ihre volle
Manövrierfähigkeit zu behalten. Weiter verfolgt wird
Herr Bleckmann war acht Jahre Mitglied im DFGFachkollegium Zoologie und Co-Koordinator in einem interdisziplinären DFG-Schwerpunkt. Darüber
hinaus ist er Träger des Bennigsen-FoerderPreises des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitglied
der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Mitglied in der Österreichische Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.
Durch sein Interesse an der Wissenschaft, besonders aber durch die Begeisterung für die Zoologie
ist es Herrn Bleckmann immer wieder gelungen,
Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu faszinieren und zu eigenem
wissenschaftlichen Erfolg zu führen.
Die Preisverleihung findet mit einem Festakt während der Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft am 24. September 2012 in
Konstanz statt
--In diesem Jahr hatte die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Wägele unter vielen hochkarätigen Vorschlägen zu entscheiden, wer Preisträger des diesjährigen Wissenschaftspreises der DZG sein wird und die KarlRitter-von-Frisch-Medaille zugesprochen bekommt. Ende März wurde die Wahl getroffen. (Den Text der Pressemitteilung finden Sie auch auf der DZG-Homepage).
Die DZG gratuliert dem diesjährigen Preisträger
Rathmayerpreis 2012
Werner Rathmayer – Preis
dotiert mit 500 Euro
Sonderpreis für eine originelle Arbeit
aus der Zoologie im Rahmen des
Jugend forscht Wettbewerbs
Ermittlung der Preisträgerin / des Preisträgers
19. / 20. Mai 2012 in Erfurt
- Jugend forscht -: http://www.jugend-forscht.de/
Preisverleihung am 23.9.2012
in Konstanz
Die Gewinnerin bzw. der Gewinner des Rathmayerpreises wird bei der Jugend Forscht Endausscheidung des 47.
Bundeswettbewerbs Ende Mai in Erfurt ermittelt und zur Jahrestagung nach Konstanz eingeladen.
Posterpreise 2012
Über die Gewinner der Posterpreise wird bei der Tagung entschieden. Die Posterpreise werden zusammen mit
dem Rathmayerpreis am Sonntag, den 23. September 2012 verliehen.
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April 2012 –
Ehrungen
Ehrungen
Jürgen Tautz erhielt den diesjährigen Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird für die hervorragende Vermittlung
von wissenschaftlichen Ergebnissen in Medien und Öffentlichkeit verliehen. Mit dem Preis wird der Verhaltensbiologe
und Leiter der Bienenforschungsgruppe am Biozentrum der Universität Würzburg für die vielfältige und originelle Vermittlung seiner Forschungsergebnisse ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 3. Juli 2012 im Rahmen der DFGJahresversammlung in Dortmund statt.
Joachim T. Haug, Preisträger des Horst-Wiehe-Preises der DZG im Jahr 2011, hat im Januar 2012 den HintelmannPreis der Freunde der Zoologischen Staatssammlung München erhalten, der mit 5000 Euro dotiert ist. Es ist der 4. Förderpreis für seine herausragenden Arbeiten. Mehr Informationen dazu unter
http://www.zsm.mwn.de/freunde/wiss_preis.htm
---
AUS DEN FACHGRUPPEN
Die Fachgruppen sorgen für Informationsaustausch unter ihren Mitgliedern und organisieren Workshops und Graduiertentreffen im Jahresverlauf. Sie entscheiden über die Auswahl der Kurzvorträge in ihren Fachsymposien bei der Jahrestagung der DZG und identifizieren jährlich zwei herausragende Nachwuchs-WissenschaftlerInnen aus dem jeweiligen
Fachgebiet, die zu Vorträgen auf der DZG Tagung eingeladen werden. Die diesjährigen Symposiumsrednerinnen und –
redner finden Sie mit den jeweiligen Vortragstiteln - soweit uns diese bekannt sind - in den nachfolgenden Rubriken.
Spezielle Aktivitäten der Fachgruppen sind über die DZG-homepage zu erreichen: http://www.dzgev.de/de/Fachgruppen/Fachgruppen.php und dort mit aktuellen Nachrichten auf den fachgruppenspezifischen Homepages verlinkt. Wer sich einer oder mehrerer Fachgruppen anschließen möchte, wende sich bitte an die enstprechenden
SprecherInnen.
Fachgruppe Entwicklungsbiologie
SymposienrednerInnen 2012
• Kristin Tessmar-Raible, Wien
• Benjamin Altenhein, Mainz
Fachgruppe Evolutionsbiologie
Abschlussbericht 17. Graduiertentreffen der
FG Evolutionsbiologie, 2. bis 3. 3. 2012, Siegen
Am 02. und 03. März 2012 fand erstmals das Graduiertentreffen der Fachgruppe Evolutionsbiologie der Deutschen
Zoologischen Gesellschaft e.V. an der Universität Siegen
statt. Das diesjährige 17. Graduiertentreffen mit dem
Schwerpunktthema „Social Information & Mate Choice“
wurde von den Doktoranden Nina Kniel, Sabine Nöbel,
Philip Schmitz und Arndt Wellbrock aus der Fachgruppe
Ökologie und Verhaltensbiologie von Prof. Dr. Klaudia Witte organisiert. Unterstützt wurden sie während der Tagung
von zahlreichen Studierenden der Biologie. Zu Beginn der
Tagung wünschte Prof. Dr.-Ing. Andreas Kolb, Prodekan
für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der
Fakultät IV, in seiner Begrüßungsrede den mehr als 30
Teilnehmern "fruitful discussions & a successful meeting".
-http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/
Passend zum Schwerpunktthema des Treffens hielten die
eingeladenen Gastredner Katharina Riebel (Institut für
Biologie der Universität Leiden, Niederlande) und Jens
Krause (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin) zwei
faszinierenden Plenarvorträge. In ihrem Vortrag "Beauty in
the ear of the beholder: development and statedependency of mating preference in zebra finches" zeigte
Katharina Riebel, dass die Partnerwahl weiblicher Zebrafinken von Gesangserfahrungen, eigener Qualität und
dem Umfeld als Nestling abhängig ist. Anhand von Modellen und verblüffenden Experimenten bewies Jens Krause
in seinem Vortrag "Collective behaviour and social networks", dass das Verhalten und die Persönlichkeit weniger
Individuen das Verhalten einer ganzen Gruppe und die
Struktur sozialer Netzwerke beeinflussen können.
15 Studenten von mehr als zehn verschiedenen Universitäten nutzen die Gelegenheit, Teile ihrer aktuellen Forschungsarbeiten aus einem breit gefächerten Themenspektrum in Vorträgen oder als Posterbeitrag den äußerst
interessierten Tagungsteilnehmern nahe zu bringen.
Außer zur Partnerwahl und sozialer Information gab es gelungene Beiträge zu Stress, Ausbreitungsstrategien, Tradi-
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April 2012 –
Aus den Fachgruppen
tion und Life history. Den besten Vortrag hielt nach Meinung der beiden Gastredner Ilka Kureck (JohannesGutenberg-Universität Mainz). Ihr Vortrag "How to deal
with local mate competition - an extraordinary mating behavior in wingless ant males" gab einen Einblick in eine
ungewöhnliche Fortpflanzungsstrategie bei Ameisen und
zeigte, dass eine "Umarmung" tödlich sein kann. Mit
knapper Mehrheit wurde das Poster "Male mate choice in
sand gazelles (Gazella marica) changes reversibly in presence of a rival" von Lara-Marlene Czupalla (Goethe Universität Frankfurt am Main) als bestes Poster von den
Teilnehmern ausgezeichnet. Beide Preisträgerinnen erhielten einen Geldpreis und ein Abonnement der Zeitschrift Ethology.
Gelobt wurde von den Teilnehmern neben der perfekten
Organisation und der umfangreichen Verpflegung vor allem die angenehme und entspannte Atmosphäre, die für
rege Diskussionen nach den Vorträgen und während der
Pausen sorgte. Auch in einem freien Workshop wurde die
Gelegenheit genutzt, sich über Themen wie Postergestaltung und Datenpräsentation auszutauschen sowie Ideen
für zukünftige mehrtägige Workshops zu sammeln.
Wir danken allen Teilnehmern für die außerordentlich anschaulichen und durchweg spannenden Beiträge und
freuen uns schon sehr, im nächsten Jahr beim 18. Graduiertentreffen der Fachgruppe Evolutionsbiologie wieder
dabei zu sein.
Sabine Nöbel & Arndt Wellbrock
Gruppenbild der Tagungsteilnehmer
Angeregte Diskussionen während der
Kaffeepause
Hauptrednerin Assistant Prof.
Dr. Katharina Riebel
Hauptredner Prof. Dr. Jens Krause im
Gespräch mit Tagungsteilnehmern
(Alle Fotos zum Graduiertentreffen von Klaus J. Stanek-Nierenz)
SymposienrednerInnen 2012
Workshop: Proteinevolution
• Anna Lindholm, Zürich „Selfish genes in house mice“
• Joseph Hoffmann, Bielefeld „Heterozygosity and
27. - 29. 07. 2012 Workshop
„Protein Evolution“
WWU Münster & LMU München München
Kontakt: Sonja Grath
[email protected]
fitness in seals”
Die Fachgruppe Evolutionsbiologie unterstützt zudem
die Durchführung des Workshops:
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Aus den Fachgruppen
Fachgruppe Morphologie
http://www.dzg-morphologie.de
5. Graduiertenforum der
DZG Fachgruppe Morphologie
Tübingen, 12.10.-14.10.2012
Vom 12.-14. Oktober 2012 wird das 5. Graduiertenforum
Morphologie in Tübingen stattfinden. Das Thema dieses
Jahr lautet 'Integrative Morphologie' und wird sich auf aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Funktionsmorphologie, Ökomorphologie und Bionik konzentrieren. Daneben sind wie immer natürlich auch Beiträge mit
anderen morphologischen Schwerpunkten herzlich willkommen. Wie auch die vorangegangenen Treffen soll die
diesjährige Veranstaltung eine Plattform bieten, die gezielt
Nachwuchswissenschaftler anspricht, den wissenschaftlichen Austausch von Studierenden und Doktoranden fördert und so zur Vernetzung beiträgt. Dazu soll insbesondere der gewählte integrative Ansatz entscheidende Impulse liefern, indem die Verflechtungen von morphologischer Wissenschaft und modernen Forschungsfeldern offengelegt und morphologisch Forschenden somit vielfältige Berufsperspektiven aufgezeigt werden.
Als geladene Redner konnten Prof. Dr. Oliver Betz (Universität Tübingen) mit dem Thema "Ökologische Morphologie: Ein integrativer Ansatz zur Analyse evolutiver Anpassungen", Dr. Thomas Endlein (Universität Glasgow)
mit „Sticky feet - Biomechanics of tree frogs“ und Dr.
Thomas van de Kamp (Karlsruher Institut für Technologie)
mit "Synchrotron-Röntgen-Tomographie und der Einsatz
interaktiver 3D-Modelle für funktionsmorphologische Untersuchungen" gewonnen werden.
Organisator: Michael Heethoff.
Anmeldung und weitere Informationen unter
[email protected].
SymposienrednerInnen 2012
• Hendrik Müller, Jena „Evolution of reproductive strategies and
skeletal development in modern amphibians"
• Ellen Schulz, Hamburg“Chewing mechanics in mammals: 3D
morphology of enamel wear“
Fachgruppe Neurobiologie
http://www.zoologie.uni-bonn.de/neuroethologie/dzg/index.html
Die Fachgruppe Neurobiologie veranstaltet in diesem Jahr das 2. Satellitensymposium des „Arthropod Neuroscience
Network“ (20. -21.September, Konstanz). Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen / Satellitensymposien.
SymposienrednerInnen 2012
• Joerg T. Albert, London
“From circadian time keeping to species-specific hearing: chordotonal contributions to mechanosensory behaviours in Drosophila”
• Boris Chagnaud, München
“What the brain tells the ear - a lesson from vocalizing fish”
Fachgruppe Ökologie
www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_oekologie.php
Methoden-Workshop „Einführung in die Analyse
und Visualisierung von Umweltdaten mit GIS“
14. bis 16.03.2012 an der Universität Trier
Im Jahr 2012 wurde ein Methoden-Workshop „Einführung
in die Analyse und Visualisierung von Umweltdaten mit
GIS“ vom 14. bis 16.03.2012 an der Universität Trier
durchgeführt. Der Workshop war an Doktoranden und
Post-docs gerichtet und sollte ihnen einen Einstieg in die
Analyse von räumlichen Daten mittels ArcGis liefern. Dieses Geoinformatik-Programm ist verbreitet im Gebrauch in
der Ökologie und ermöglicht räumliche ökologische Analysen und Visualisierungen.
Der geplante Satellitenworkshop, der vor der DZG-Tagung
in Konstanz am 20. und 21.9.2012 zum Thema „Isotopenökologie“ stattfinden sollte, muss leider ausfallen.
IZW Summer School
03. - 07. 09.2012, Berlin
Die Fachgruppe Ökologie unterstützt die Summer School
zum Thema "Next Generation Data Management in Movement Ecology” die vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung ausgerichtet wird. Details unter der Rubrik bezuschusste Veranstaltungen
SymposienrednerInnen 2012
• Kathrin Lampert, Bochum "Does it have to be sex? Ecological and evolutionary success of a clonal vertebrate, Poecilia formosa"
• Stefan Lötters, Trier "Ecological niches in Amazonian amphibians: linking macroecology to evolution"
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Aus den Fachgruppen
Fachgruppe Physiologie
SymposienrednerInnen 2012
• Miriam Blank, Hamburg “Stress tolerance in fish and the role of globins”
• Alexander Tups, Marburg
“The interplay of leptin, insulin and nutrients in the hypothalamus: A key to understand the pathophysiology of type II diabetes?
Fachgruppe Verhaltensbiologie
www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php
SymposienrednerInnen 2012
• Andre Ganswindt, University of Pretoria
“Omnis amans amens – Endocrine correlates of male reproductive behaviour in terrestrial megaherbivores“
• Jana Uher, Berlin “Personality differences in nonhuman animals: Concepts, approaches, and methods of measurement”
Fachgruppe Zoologische Systematik
http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/index.html
SymposienrednerInnen 2012
• Saskia Brix-Elsig, Hamburg “Highlights in isopod research - news from the deep sea”
• Oliver Niehuis, Bonn ”Insect phylogenetics in the era of genomics”
VERANSTALTUNGEN
Bezuschusste Veranstaltungen
Bereits stattgefunden haben drei Veranstaltungen der DZG-Fachgruppen:
02. – 04. 03.2012, Siegen, 17. Graduiertentreffen der FG Evolutionsbiologie
23. – 24. 03. 2012, Leipzig, Graduiertentreffen der FG Zoologische Systematik
14. – 16. 03.2012, Trier, GIS - Workshop der FG Ökologie
Vier weitere Veranstaltungen erhielten die Zusage für einen Zuschuss (Übersicht nächste Seite). Details zu Veranstaltungen der Fachgruppen in den entsprechenden Rubriken), darunter folgende extern organisierte Veranstaltungen, die
von den jeweils zuständigen Fachgruppen befürwortet wurden:
Workshop "Protein Evolution“
27. - 29. 07. 2012
Biocenter, LMU Munich
http://ieb.uni-muenster.de/protein-evolution-workshop-2012
Program The meeting will consist of four sessions with several
invited international keynote speakers. From submitted poster
abstracts, we will select abstracts for short oral presentations. In
addition, there will be space and time to present posters.
The meeting focuses on four major themes:
(1) Evolution of new proteins
Keynote speakers:
Dr. Mar Albà (Universitat Pompeu Fabra (UPF), Spain)
Dr. Florian Hollfelder (University of Cambridge, UK)
Dr. David Karlin (University of Oxford, UK)
(2) Protein Modelling
Keynote speakers:
Dr. David Liberles (University of Wyoming, USA)
Dr. Markus Porto (University Cologne, Germany)
(3) Systems Biology
Keynote speakers:
Dr. Balázs Papp (Biological Research Center of the Hungarian
Academy of Sciences, Hungary)
Dr. Orkun Soyer (University of Exeter, UK)
Prof.Erich Bornberg-Bauer (The Westfalian Wilhelms University of
Münster, Germany)
(4) Evolutionary and Functional Genomics
Keynote speakers:
Prof. Tal Pupko (Tel Aviv University, Israel)
Dr. Simon Whelan (University of Manchester, UK)Concept The
workshop consists of four main topics:
Target Participants Senior scientists (advanced PhD level
onwards) Master and early PhD students are invited to apply for
our summer school on protein evolution (July 22 - 27, 2012,
Frauenchiemsee, Germany)
The workshop takes place at the University of Munich (LMU) in
Germany. Biocenter LMU Biology,Großhaderner Str. 2
82152 Planegg-Martinsried
Directions to Biocenter LMU
Registration and Abstract Submission The deadline for
registration and for submission of Poster Abstracts is Friday,
May 18th, 2012.
registration fee of approximately €100
16
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
IZW Summer School
"Next Generation Data Management in
Movement Ecology”
03. - 07. 09. 2012, Berlin
http://www.izw-berlin.de
We are delighted to announce that from 3rd September to 7th
September 2012 the Summer School "Next Generation Data
Management in Movement Ecology" will be held at the Leibniz
Institute for Zoo and Wildlife Research (Berlin, Germany). Master
students, PhD students, PostDocs and researchers are invited to
participate in this one-week course and to become familiar with
the general framework (concepts, problems and solutions) of
wildlife GPS-tracking data in the context of both research and
wildlife management and to learn how to develop a basic tracking
data management system for their own data sets. For further
information, please visit: http://www-wram.slu.se/;
http://www.izwberlin.de/download/Data_Management_Movement_Ecol-Flyer.pdf
Please circulate information about the Summer School "Next
Generation Data Management in Movement Ecology" to your
colleagues, for example by forwarding this e-mail. Thank you very
much in advance.We are looking forward to welcoming you and
your colleagues at the Summer School!
Best regards,
Anke Schumann
on behalf of the Conference Organising Committee
The course is open to all master students, PhD students,
PostDocs or researchers working or planning to work with large
datasets from wildlife. The course is limited to 20 participants.
Costs: 100€
Application: Describe your project which needs data
management, motivate why you need this course (1-2 pages),
add your CV. Motivate shortly why you want to join this course,
describe your project and the data management needs on 1-2 A4
pages, and send it together with your CV to Anne Berger
([email protected])
Application Deadline: 2012-05-01
Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW)
in the Forschungsverbund Berlin e.V.
Alfred-Kowalke-Str. 17
10315 Berlin
Phone: +49 (0) 30 5168 108
---
Please note: International Conference on Diseases of Zoo and
Wild Animals 2012 -16th to 19th May 2012, Bussolengo/Verona,
Italy,Online registration is open!
www.zoovet-conference.org
Ankündigung
Ankündigung
Workshop "Protein Evolution“
27. - 29. 07. 2012
Biocenter LMU Munich
IZW Summer School
03. - 07. 09. 2012, Berlin
Themenschwerpunkt:
Themenschwerpunkte
"Next Generation Data Management
in Movement Ecology”
Evolution of new Proteins
Protein Modelling; Systems Biology
Evolutionary and Functional Genomics
Organisatoren
Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Organisatoren
WWU Münster & LMU München
Kontakt:Anne Berger
[email protected]
Kontakt: Sonja Grath
[email protected]
Anmeldeschluss: 01.05.2012
http://www.izw-berlin.de
Anmeldeschluss: 18.5.2012
http://ieb.uni-muenster.de/protein-evolution-workshop-2012
Teilnahmegebühr
Teilnahmegebühr
Ankündigung
Ankündigung
5. Graduiertenforum der
DZG Fachgruppe Morphologie
12. - 14.10.2012, Tübingen
2nd Satellite Symposium
of the Arthropod Neuroscience Network
20. - 21. 09. 2012, Konstanz
Themenschwerpunkt:
Themenschwerpunkt:
„Integrative Morphologie”
"arthropod neurobiology”
Organisatoren
DZG-Fachgruppe Morphologie
Organisatoren
DZG-Fachgruppe Neurobiologie
Kontakt:
Michael Heethof
[email protected]
Kontakt:
Christoph Kleineidam
[email protected]
Anmeldeschluss: k.A.
http://www.dzg-morphologie.de
Anmeldeschluss: s.
http://www.dzg2012.de/
17
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
Satellitensymposien 2012
nd
presentation, except that each presentation should start with a
short introduction into the current topics of the group, preferably
held by the PI. The official language of the symposium will be
English to open the meeting also to non-German speaking
researchers and students within our community.
2 Satellite Symposium of the
Arthropod Neuroscience Network
20. - 21.September, Konstanz
http://www.dzg2012.de/
We especially encourage young researchers and PhD students to
contribute with talks. Poster contributions are also possible, and
you are especially invited to directly present your poster for the
DZG-meeting to your colleagues already during the symposium.
We are especially happy this time to announce Nicholas
Strausfeld from the University of Arizona as the keynote speaker.
Dear Arthropod Neuroscientist,
the DZG meeting 2012 is slowly coming closer, and with it the
2nd Satellite Symposium of the Arthropod Neuroscience Network,
taking place September, 20-21 in Konstanz. Routed in the
traditional “Arthropodenseminare”, the ANN meetings provide an
important platform for scientific exchange between the different
laboratories working in the wide field of arthropod neurobiology in
the German-speaking countries.
Preliminary program:
Thursday, 20th of September
14.00-18.00: Presentations I
18.30-20.00: Poster presentations
20:00-21:00: Keynote speaker: Nicholas Strausfeld, Tucson AZ
(USA).
21:00-??:00: Barbecue at the beach. Food and drinks will be
available at reasonable prices.
Konstanz as venue is a fortunate choice for us given the strong
neurobiological groups at Konstanz University that use arthropods
as model organisms, as well as the nice surroundings and the
vicinity to Austria and Switzerland. So please bookmark the date
already!
Friday, 21th of September
9.00-12.00: Presentations II
12.00: Lunch break
13.00-16.30: Presentations III
16.30-17.00: Final discussion
Registration will be possible via the DZG meeting website
(http://www.dzg2012.de/) from May 15th on. There will be no
attendance fee, and it will be possible to register for the ANN
meeting only. Keeping up with tradition, each participating group
will have 30-45 min to freely present results, current projects and
ideas. There are no restrictions as to the format of your
Looking forward to meet you in Konstanz!
Christoph Kleineidam, Joachim Schachtner, Andreas Thum,
Christian Wegener
---
Symposium „Daphnia as a model in
ecological & evolutionary research”
23. September 2012, Konstanz
http://www.dzg2012.de/
Dear colleagues,
We would like to draw your attention to a symposium (special
session) at the upcoming 105th annual meeting of the German
Zoological Society (DZG) entitled “Daphnia as a model in
ecological and evolutionary research” The meeting will take place
September 21-24, 2012 at the University of Konstanz
(http://www.dzg2012.de/)
With this session, we hope to attract biologist of all fields using
Daphnia as a model in their own research. We aim to create an
inspiring gathering of fellow scientists, thereby providing insights
in recent advances and new perspectives of Daphnia research,
but also want to bring the Daphnia model closer to more
terrestrial-oriented biologist.
We are very happy to announce the keynote speakers for this
session:
Prof. Dr. Dieter Ebert, University of Basel
Junior. Prof. Dr. Alexander Wacker, University of Potsdam
Abstract
Species of the genus Daphnia have become important model
organisms in biological research. Owing to their abundance in all
kinds of standing water bodies around the globe and their high
grazing activity on the phytoplankton they provide a crucial link
between primary and secondary production and thus are
considered as keystone species in freshwater food webs. Their
high ecological relevance combined with the fact that their biology
is highly suitable for scientific experimentation (short life cycle,
easy to maintain, clonal reproduction, etc.) has led to a vast
knowledge of their ecology. Daphnia species are intensively used
as models in various fields, such as ecophysiology (e.g.
adaptation to pH or temperature), chemical ecology (e.g.
response to kairomones), ecotoxicology (e.g. ability to cope with
xenobiotics), nutritional ecology (e.g. requirements for essential
nutrients) and evolutionary research (e.g. population genetics,
parasite – host interactions, phenotypic plasticity). The recently
published genome of Daphnia pulex, the first crustacean genome,
has opened new avenues to explore the genetic basis of
environmentally induced physiological adaptation and has
considerably stimulated Daphnia research. With this session, we
aim to highlight recent advances and new perspectives of
Daphnia research
If you are interested in attending this symposium, we cordially
invite you to submit an abstract along with your registration for the
DZG meeting. We also encourage you to forward this information
to colleagues potentially interested in attending the session.
Please find a more detailed abstract for this session in the
attachment.
If you have any questions or comments, don’t hesitate to contact us!
We are looking forward to seeing you in Konstanz.
Best regards,
Dominik Martin-Creuzburg & Nina Schlotz
Nina Schlotz, Tel.: +49 (0)7531 88-2930
E-mail: [email protected]
Dr. Dominik Martin-Creuzburg
University of Konstanz, Limnological Institute, Mainaustrasse 252
78464 Konstanz, Germany,Tel.: +49 (0)7531 88-2935
E-mail: [email protected]
18
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
IMPRS Symposium on Organismal Biology
24. September 2012, Konstanz
Symposium
“Olfaction across species and systems”
24. September 2012, Konstanz
http://www.dzg2012.de/
http://www.dzg2012.de/
24 Sep 2012 02:00 pm - 05:30 pm
Organisiert vom Schwerpunktprogramm SPP1392
“Integrative Analysis of Olfaction”
topic: Grand Challenges in Evolutionary Ecology
speaker: Hanna Kokko, Australian National University
host: DZG & IMPRS for Organismal Biology
Geladene Redner:
room: University of Konstanz
Andreas Keller, Rockefeller University
Leslie Kay, University of Chicago
Heather Eisthen, Michigan State University
Tristam Wyatt, Oxford University
Organisatoren:
Studenten der International Max Planck Research School “Organismal Biology“, Seewiesen, Radolfzell und Konstanz
s. auch:
http://cms.uni-konstanz.de/spp/news-events/news-events/
s. auch: http://www.orn.mpg.de/11253/Events
---
Weitere Ankündigungen
logie, dieses Jahr gehalten von Prof. Paul Anthony Stevenson
(Universität Leipzig) und Prof. Dr. Alan Palmer (MRC, Institute of
Hearing Research, UK). Finanzielle Unterstützung der Tagung
kommt also dem internationalen wissenschaftlichen Austausch
junger Wissenschaftler zugute, als auch der Vermittlung neurobiologischer Themen an die Öffentlichkeit.
23. Neurobiologischer Doktoranden-Workshop
NeuroDoWo
2. - 3. August 2012, Marburg
http://www.neurodowo2012.de
Anmeldeschluss: 31.5.2012
Teilnahmegebühr: 50 Euro
Kontakt: NeuroDoWo Committee
Fachbereich Biologie - Neurobiologie/Ethologie
Karl-von-Frisch-Straße 8
35043 Marburg
Der Neurobiologische Doktoranden-Workshop (NeuroDoWo) ist
seit 1990 eine jährlich an wechselnden deutschen Universitäten
stattfindende Tagung, organisiert ausschließlich von DoktorandInnen für DoktorandInnen. Sie bietet jungen WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, ihre Projekte in Kurzvorträgen und Posterpräsentationen vor¬zustellen, neue Kontakte zu knüpfen und sich
mit anderen DoktorandInnen auszutauschen.
Phone: +49 (0)6421 2823475
Fax: +49 (0)6421 2828941
eMail: [email protected]
auch dieser workshop erhielt kurz vor Drucklegung des
Rundschreibens einen Zuschuss der DZG
Ergänzt wird die Veranstaltung durch auch öffentlich zugängliche
Vorträge von renommierten WissenschaftlerInnen der Neurobio-
---
145. Jahresversammlung der
Deutschen Ornithologen-Gesellschaft
3. - 8. Oktober 2012, Saarbrücken
www.do-g.de
Die 145. Jahresversammlung der Deutschen OrnithologenGesellschaft findet in der Zeit von Mittwoch, 3. Oktober (Anreisetag) bis Montag, 8. Oktober 2012 (Exkursionen) in Saarbrücken
statt. Die lokale Organisation der Tagung liegt in den Händen eines Teams um Dr. Wilhelm Irsch. Schwerpunktthemen im Tagungsprogramm werden „Aerodynamik und Energetik des Vogelfluges“ und „Phylogeografie bei Vögeln“ sein. Ein weiteres
Schwerpunktthema wird durch die DO-G-Projektgruppen "Neozoen und Exoten" und „Gänseökologie“ (insbesondere aus dem
Überlappungsbereich beider Arbeitsbereiche) gegeben. Neben
einem erneuten Symposium in Kooperation mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten ist auch die Durchführung weiterer,
selbst organisierter Symposien ist vorgesehen.
Die Einladung mit dem vorläufigen Tagungsprogramm und den
Anmeldeunterlagen wird an die Mitglieder der DO-G etwa Mitte
Mai 2012 verschickt. Die Anmeldung zur Tagung wird postalisch
oder über die Internetseite der DO-G möglich sein. Die OnlineAnmeldung wird ebenfalls etwa Mitte Mai auf diesen Seiten freigeschaltet.
Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Jahresversammlung ist
der 1. August 2012.
Bitte beachten: Die Frist zur Anmeldung eines Vortrags ist bereits
abgelaufen. Posterbeiträge können bis spätestens 1. August
2012 angemeldet werden. Nähere Informationen gibt es unter
www.do-g.de
19
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
Gesprächskreis Phylogenetische Systematik
Samstag, 28. April 2012, HU Berlin
Wie immer ist es Ziel, aktuell diskutierte Fragen oder noch neue,
kurz vor der Veröffentlichung stehende Ergebnisse vorzustellen
und in einer interessierten und kritischen Runde zu diskutieren.
Zoologinnen und Zoologen sowie interessierte Studierende werden dazu ermuntert, teilzunehmen. Als Thema ist dieses Mal vorgesehen:
„Evolution der Chordata“
Beginn 10:15 Uhr - Kurze Einführung
10:20 – 11:20 Uhr (inklusive Diskussion) - Thomas Stach: "Phylogenetische Überlegungen zur frühen Evolution der Chordaten"
11:20 – 11:50 Uhr - Pause
11:50 – 12:50 Uhr (inklusive Diskussion) Lennart Olsson:
"Developmental Origins and Evolution of Vertebrate Novelties"
12:50 – 14:00 Uhr: Diskussion über beide Vorträge
tung findet vom 29. – 30. November 2012 in Leipzig statt und wird
durch das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie
und die Deutsche Gesellschaft für Stammzellforschung organisiert.
Bis zum 14. September 2012 sind Wissenschaftler sowie wissenschaftlicher Nachwuchs aufgefordert eigene Beiträge zu folgenden Themen einzureichen:
- Stem Cells for Immune / Autoimmune or Inflammatory Diseases
- Stem Cells for Neurological or Cardiovascular Diseases
- Stem Cells for Hematological or Oncological Diseases
- Stem Cells for Bone or Cartilage Diseases
- Differentiation, Stem Cell Signalling, Pluripotency and
Epigenetics of Stem Cells
- Stem Cells for Tissue Engineering
Weitere Informationen zum Symposium sowie Registrierung und
Abstract-Submission stehen ab sofort auf der Homepage www.fsleipzig.com bereit.
HU Berlin (Campus Philippstr. 13, Haus 2); Abt. Vergleichende
Zoologie (AG Prof. G. Scholtz). Das Institut liegt in Nähe des
Hauptbahnhofs Berlin und kann in wenigen Minuten zu Fuß erreicht werden.
Anmeldung erbeten unter:
http://www.doodle.com/8qeub97g7zbyuxcs
Organisatoren: Günter Purschke und Stefan Richter
---
Hilgendorf Lecture in Tübingen
SS 2012
http://www.uni-tuebingen.de/index.php?id=11054
Im Rahmen der von der VolkswagenStiftung geförderten Hilgendorf Lecture an der Universität Tübingen (http://www.unituebingen.de/index.php?id=11054) werden im Sommersemester
folgende prominente Vortragende breite Themen der Evolutionsbiologie behandeln:
23.4.2012 Andrei Lupas,
MPI f. Entwicklungsbiologie Tübingen
The origin of folded proteins
14.5.2012 Jens Krause, IGB Berlin
Collective Behaviour and Swarm Intelligence
25.6.2012 Paul Brakefield, Univ Cambridge
9.7. 2012 Nicole Dubilier,
MPI f. Marine Mikrobiologie Bremen
Die Veranstaltungen beginnen um 18:15.
Nähere Hinweise von
Klaus Reinhardt
Abt. Evolutionsökologie der Tiere
Universität Tübingen
[email protected]
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Fraunhofer Life Science Symposium
„Stem Cells & Clinical Applications”
29. – 30. November 2012, Leipzig
http://www.fs-leipzig.com/
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SETAC World Congress 2012
20. bis 24. Mai 2012, Berlin
http://berlin.setac.eu/?contentid=404
Vom 20. bis 24. Mai 2012 lädt die SETAC (Society of
Enviromental Toxicology and Chemistry) zum 6. SETAC Weltkongress ins Estrel Convention Center nach Berlin ein. Das Motto
der Tagung lautet „Sicherung einer nachhaltigen Zukunft – Integration von Wissenschaft, Politik und Mensch“ und wird nach einem Dialog-Prozess in der Berliner Erklärung zur Nachhaltigkeit
münden. Mit einer Rekordzahl von über 2400 eingereichten
Fachbeiträgen ist die Tagung eine der größten und wichtigsten
Zusammenkünfte von Umweltwissenschaftlern. Sie wird die Entwicklung der Umweltforschung nachhaltig prägen. Renommierte
Wissenschaftler aus aller Welt präsentieren neueste Forschungsergebnisse u.a. zu multiresistenten Keimen, zu Medikamentrückständen in Boden und Wasser, zu Gefahren der Nanotechnologie, oder zu den Belastungen von Ökosystemen durch Ölkatastrophen.
Biologen, Chemiker sowie andere Naturwissenschaftler aber z.B.
auch Mediziner, Soziologen und Ökonomen arbeiten in dieser
weltumspannenden Organisation mit Vertretern aus Politik und
Wirtschaft zusammen. Fächerübergreifend werden die drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit wissenschaftlich fundiert
untersucht und bewertet. Nur in enger Zusammenarbeit können
Forscher die sehr komplexen Zusammenhänge verstehen und
entschlüsseln. Die SETAC bildet mit ihren nahezu 6000 Mitgliedern das größte Netzwerk für multidisziplinäre Umweltforschung.
Themen:
A - Ecotoxicology
B - Emerging contaminants
C - Environmental and analytical chemistry
D - Exposure modelling (environment & human)
E - Life cycle assessment (LCA) and Life cycle management
(LCM)
F - Risk assessment, risk management and regulation
Lokales Organisationskomittee
Prof. Dr. Henner Hollert & Dr. Thomas-Benjamin Seiler
RWTH Aachen University
Worringerweg 1, 52074 Aachen
+4924180-26669/26524
[email protected]
[email protected]
---
Wir freuen uns, Ihnen das diesjährige Fraunhofer Life Science
Symposium „Stem Cells and Clinical Applications“ ankündigen zu
dürfen, dass dieses Jahr mit der 7. Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für Stammzellforschung gekoppelt ist. Die Veranstal-
20
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
EUPRIM-Net Course on Primate Sociobiology,
Husbandry & Nutrition
April 23. - 26. 2012, Göttingen
http://www.euprim-net.eu/network/courses.htm
Dear Colleagues,
we would like to draw your attention to the upcoming EUPRIMNet Course on Primate Sociobiology, Husbandry & Nutrition (for
scientists, veterinarians and students). We will conduct the course
from April 23. - 26. 2012 at the German Primate Center
(www.dpz.eu), and it will cover general and practise related topics
on Primate social systems and dynamics, reproductive strategies
behavioural needs, environmental enrichment Husbandry,
Nutrition, breeding management We have invited experts to
convey the latest knowledge in these fields. As in the former
courses we will be a small group comprising a maximum of 35
people. You will find ample time to interact during the session
breaks as well as during the social events (e.g. guided city tour,
convivial evenings). Following the course we provide an optional
test with questions on the respective course contents to certify
your successful participation. On our website: http://www.euprimnet.eu/network/courses.htm , you will find more detailed
information on the course programme and a form to register. At
this site you will also find support for travel arrangements (site
map and options for accomodation). We offer substantial coursefee discounts for students and academics working at governmentfinanced institutions. Course fees are not applicable for EUPRIMNet partner-institutes.
kind regards, Thomas Ziegler
EUPRIM-Net, Course Coordinator of Network Activity 4
Unit of Behavioural Ecology & Sociobiology
German Primate Centre GmbH ( DPZ )
Leibniz-Institute for Primate Research
Kellnerweg 4
D - 37077 Göttingen, Germany
phone: +49-551-3851-471
fax: +49-551-3851-373
[email protected]
www.dpz.eu
www.euprim-net.eu
www.euprim-net.eu/network/courses.htm
---
5th FP7 - European Summer Academy
2. - 6. Juli. 2012, Lake Balaton
www.eutrainingsite.com/132s
Join the 5th FP7 - European Summer Academy and learn all
about the EU funding programmes on research and innovation
while enjoying the relaxing surroundings of Lake Balaton during
2-6 July 2012! The FP7 - European Summer Academy is Europa
Media's "all inclusive" course held by experts who develop and
coordinate FP7 projects every day. Through our practical
workshops and role-play exercises, you will experience the whole
life-cycle of an FP7 project - from developing and submitting a
project proposal to project coordination and financial reporting
and audits. For detailed information and to register, please visit:
www.eutrainingsite.com/132s
---
Workshop
Evolutionary potential in marine populations
17-21 September 2012
AWI Wadden Sea Station, List auf Sylt
http://www.awi.de/en/research/research_divisions/biosciences/co
astal_ecology/events_courses/
winners (e.g. invasive species), whereas others may not fare as
well (e.g. ephemeral populations). This especially applies to
marine ecosystems, where climate change has multi-facetted
consequences (e.g. ocean warming and acidification, high rates
of biological invasions and emerging diseases). Despite the
growing awareness of this, very few studies to date have
quantified the evolutionary potential of marine populations or the
underlying mechanisms of adaptation. Moreover, with the
increasing importance of epigenetic inheritance, the balance
between genetic adaptation (selection on standing genetic
variation) and epigenetic effects (e.g. transgenerational
phenotypic plasticity) in response to fast-changing selective
agents in the marine environment needs to be reset. In this
workshop we will bring together researchers with a primary focus
on the evolutionary potential of marine populations to adapt to
rapidly changing environments. The workshop will be arranged
into three broad topics that include: 1. Molecular and quantitative
genetic approaches (e.g. neutral and adaptive genetic variation,
standing genetic variation, candidate genes) to investigate
adaptation in marine populations 2. Abiotic and biotic selective
agents (e.g. climate variability, parasites) that lead to changes in
genetic variation in marine populations 3. Epigenetic inheritance
(e.g. transgenerational plasticity) as a mechanism to cope with
rapid environmental change Talks and posters will be presented
in a relatively informal setting with the aim of promoting
discussions, developing new ideas, and providing opportunities
for collaborations and networking.
Confirmed plenary speakers:
Philip Munday, ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies
and School of Marine and Tropical Biology, James Cook
University, Australia. Jennifer Sunday, Earth to Oceans Research
Group, Department of Biological Sciences, Simon Fraser
University, Burnaby, Canada. Juha Merilä, Ecological Genetics
Research Unit, University of Helsinki, Finland. Sinéad Collins,
Royal Society University Research Fellow, University of
Edinburgh,
Scotland.
Hans-Otto
Pörtner,
Marine
Biology/Ecological and Evolutionary Physiology, Alfred Wegener
Institute, Bremerhaven, Germany
Abstract submission: please apply by 29 April 2012 by submitting
an
abstract
(max.
300
words)
to
Lisa
Shama
([email protected]). Please indicate in which of the three broad
topics you prefer to present. Note: the workshop is limited to
approx. 50 participants, and we will aim to have a wide variety of
presentations within each of the three main topics. Cost:
Depending on the final budget and sources of funding, we expect
the registration cost to be approx. 100 Euro per person.
Registration includes accommodation in the AWI Guesthouse and
meals during the workshop. Participants must cover the costs of
travel to Sylt themselves. Programme: Travel should be planned
with arrival during the afternoon/evening on Monday, 17 Sept.
The workshop begins with a welcome BBQ on Monday evening.
The main body of the workshop takes place over 3 days, with
departure on Friday morning 21 Sept. Download a flyer and find
details for travel to Sylt (announcement) at:
http://www.awi.de/en/research/research_divisions/biosciences/co
astal_ecology/events_courses/
Organisers: Lisa Shama & Mathias Wegner. Helmholtz-Zentrum
für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) & Alfred Wegener Institut für
Polar und Meeresforschung (AWI)
Venue: AWI Wadden Sea Station, List auf Sylt, Germany
http://www.awi.de/en/research/research_divisions/biosciences/co
astal_ecology/events_courses/
http://en.sylt.de/
For more information contact Lisa Shama
([email protected]).
Our climate is changing at an unprecedented rate, and there is
ample evidence that these changes have ecological
consequences. The key question now being asked is whether
species will be able to adapt fast enough to keep pace with
changing environments. Some species will be evolutionary
21
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
EMPSEB 2012 Finland
25-30 September 2012
Virrat, Finland
Symposium on Rapid evolution during
Biological Invasions
6-7 September 2012
Fribourg, Switzerland
www.empseb18.com
http://www.unifr.ch/biol/ecology/CUSO/EEday2012/index.html
Dear Colleagues, the 18th European Meeting of PhD Students in
Evolutionary Biology (EMPSEB) will take place on 25-30
September 2012 in Virrat, Finland. The event aims to bring
together PhD students studying all aspects of Evolutionary
Biology to let them present their research, get feedback from the
top scientists in the field, and develop collaborations with their
peers. There will also be a special symposium (speaker and
discussion) about ethics in science. More information will be
available at www.empseb18.com . Registration and abstract
submission will be open in March 2012. Students will also have a
possibility to apply for travel grants.
Dear colleagues, It is with pleasure to announce this forthcoming
2-day Symposium on Rapid evolution during Biological Invasions.
The meeting will last two days and will take place at our
Department of Biology in Fribourg, Switzerland, on Thursday and
Friday, 6-7 September 2012. The 2-day symposium is mainly run
by presentations of invited international experts and PhD students
(especially from two Swiss Doctoral Programs), but it is open to
all interested researchers. The website link is as follow:
http://www.unifr.ch/biol/ecology/CUSO/EEday2012/index.html
and is open for registration and abstract submission, Greatly
looking forward to meet you soon, Heinz Müller-Schärer
Confirmed plenary speakers include:
Frank Ryan (University of Sheffield- United Kingdom)
Martine Maan (University of Groningen- Netherlands)
Mikael Fortelius (University of Helsinki- Finland)
Hanna Kokko (Australia National University- Australia)
Marc Johnson (University of Toronto at Mississauga- Canada)
Thomas Flatt (University of Veterinary Medicine Vienna- Austria)
Craig Primmer (University of Turku- Finland)
Leena Lindström (University of Jyväskylä- Finland)
Naomi Pierce (Harvard University- United States)
---
Veranstaltungskalender
Eine stets aktualisierte Übersicht über gemeldete Veranstaltungen finden Sie unter:
http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen
23. - 26. April 2012, Göttingen
EUPRIM-Net Course on Primate Sociobiology, Husbandry &
Nutrition
http://www.euprim-net.eu/network/courses.htm
28. April, 2012, Berlin
Gesprächskreis Phylogenetische Systematik
16. – 19. Mai 2012, Bussolengo/Verona, Italien
International Conference on Diseases of Zoo and Wild Animals
http://www.zoovet-conference.org/
20. – 24. Mai 2012, Berlin
SETAC World Congress 2012
http://berlin.setac.eu/
17. – 22. Juni 2012, Edinburgh
4. International Conference of Quantitative Genetics
http://www.icqg2012.org.uk/
23. bis 26. Juni 2012, Nürnberg
Jahrestagung der Gesellschaft für Humangenetik
www.gfhev.de
2. - 6. Juli. 2012, Lake Balaton
5th FP7 - European Summer Academy
www.eutrainingsite.com/132s
06. – 10. Juli, 2012, Ottawa, Ontario, Canada
First Joint Congress on Evolutionary Biology
http://www.confersense.ca/Evolution2012/index.htm
18. – 20. Juli 2012, Dresden
4th International Congress on Stem Cells & Tissue Formation
www.conventus.de/stemcell2012/
20. – 22. Juli, Essen
6. European Conference on Behavioural Biology 2012
http://www.ecbb2012.org/
22. – 27. Juli, Abtei Frauenwörth (close to Munich)
Summerschool on Protein Evolution
http://www.eeslmu.de/eeswiki/Summer_school_2012
24. – 27. Juli 2012, Wien
4th World Lagomorph Conference
http://www.worldlagomorphsociety.org/
27. – 29. Juli, München
(*) Workshop on Protein Evolution
http://ieb.uni-muenster.de/protein-evolution-workshop-2012
31. Juli – 4. August 2012, Wien
46th Congress of the Intern. Society for Applied Ethology
http://isae2012.com/
2. - 3. August 2012, Marburg
(*) 23. Neurobiologischer Doktoranden-Workshop
http://www.neurodowo2012.de
12. – 17. August 2012, Cancun, Mexico
24th Congress of the International Primatological Society
http://www.ips2012.org.mx/index.html
12. – 17. August 2012, Lund, Sweden
14th International Behavioral Ecology Congress
http://www.isbe2012lund.org/
(*) 3. – 7. September 2012, Berlin
1st IZW Summer School "Next Generation Data Management
in Movement Ecology”
http://www-wram.slu.se/
22
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungen
5. – 9. September 2012, Essen
43. Jahrestagung der GfG „Chromatin and Epigenetics“
www.gfgenetik.de/tagungen/
4. – 8. September, Frankfurt a.M.
86. Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde e.V.
http://www.senckenberg.de/dgs2012
6. - 7. September 2012, Fribourg, Switzerland
Symposium on Rapid evolution during Biological Invasions
http://www.unifr.ch/biol/ecology/CUSO/EEday2012/index.html
10. – 14. September 2012, Lüneburg
Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ)
http://www.gfoe.org/
13. – 15. September 2012, Kiel
1. Internationales Symposium des SFB877, "Protease World
in Health & Disease"
http://www.uni-kiel.de/Biochemie/symposium2012/
14. – 18. September 2012, Göttingen
127. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher
und Ärzte e. V. (GDNÄ)
http://www.gdnae.de/
17. - 21. September 2012, Wadden Sea Station, List auf Sylt
Workshop: Evolutionary potential in marine populations
http://www.awi.de/en/research/research_divisions/biosciences/
coastal_ecology/events_courses/
20. - 21. September 2012, Konstanz
(*) 2nd Satellite Symposium of the Arthropod Neuroscience
Network
http://www.dzg2012.de/
21. – 24. September 2012, Konstanz
(*) 105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
http://www.dzg2012.de/
23. September 2012, Konstanz
Daphnia Symposium / Satellitensymposium zur DZG-Tagung
http://www.dzg2012.de/
24. September 2012, Konstanz
IMPRS Symposium on Organismal Biology / Satellitensymposium zur DZG-Tagung
http://www.dzg2012.de/
23. – 26. September 2012, Göttingen
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biophysik
(DGfB)
http://www.biophysical-congress.de/
23. – 26. September 2012, Wien, Austria
3rd Annual International Society of Wildlife Endocrinology
Conference
http://www.iswe-endo.org/
25. - 30. September 2012, Virrat, Finland
18th European Meeting of PhD Students in Evolutionary
Biology
www.empseb18.com
30.9. – 2. Oktober 2012, Köln
28. Ernst Klenk Symposium in Molecular Medicine - The Genomic Future of Medicine
http://www.zmmk.uni-koeln.de/
3. - 8. Oktober 2012, Saarbrücken
145. Jahresversammlung der Deutschen OrnithologenGesellschaft
www.do-g.de
12.–14. Oktober 2012, Tübingen
5. Graduiertenforum der DZG Fachgruppe Morphologie
http://www.dzg-morphologie.de
26. – 27. Oktober 2012, Bremen
Bionik-Kongress "Patente aus der Natur"
www.gtbb.org/
29. – 30. November 2012, Leipzig
Fraunhofer Life Science Symposium „Stem Cells and Clinical
Applications“ &
7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Stammzellforschung
www.fs-leipzig.com
(*) Bezuschusste Veranstaltungen
24. September 2012, Konstanz
Symposium “Olfaction across species and systems” /
Satellitensymposium http://www.dzg2012.de/
DZG-MITTEILUNGEN
Aus der DZG
Vorstand 1940-45
Weber und Otto Mangold hingewiesen. Die ursprüngliche
Quelle ist das „Personenlexikon zum 3. Reich, Fischer Taschenbuch, 2011“ von Ernst Klee.
Vor einiger Zeit ist der Vorstand auf einen WikipediaEintrag zu dem bedeutenden Kieler Zoologen Adolf Remane hingewiesen worden, der einen sehr problematischen Aspekt der Geschichte der DZG aufzeigt: „Nachdem er 1937 der NSDAP beigetreten war, wurde er in den
Vorstand der Deutschen Zoologischen Gesellschaft berufen. Am 27. Juli 1942 gehörte er zu den Unterzeichnern
eines Briefes des Vorstands der Zoologischen Gesellschaft an die Reichskanzlei, worin alle nationalsozialistischen Maßnahmen gegenüber der „ungeheuren Schärfe
des Kampfes des Judentums gegen das deutsche Volk“
ausdrücklich befürwortet wurden.“ Auf den genannten
Brief wird auch bei den Wikipedia-Einträgen für Hermann
Dieses hat den derzeitigen Vorstand unserer Gesellschaft
zu ersten Nachforschungen veranlasst, die jedoch noch
als vorläufig betrachtet werden sollten.
In eigener Sache
In den Jahren von 1940-1945 setzte sich der Vorstand der
DZG wie folgt zusammen:
Präsident: Hermann Weber
1. Stellvertreter:Hans-Jürgen Stammer
2. Stellvertreter: Otto Mangold
3. Stellvertreter: Adolf Remane
Schriftführer: Carl Apstein
23
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
ist. Der Vorstand wird sich bemühen, der Sache genauer
nachzugehen, was aber umfangreiche Archivrecherchen
bedeutet und daher nicht von heute auf morgen geleistet
werden kann.
Weber, Mangold und Remane waren Mitglieder der
NSDAP gewesen, Stammer und Apstein wohl nicht (Klee
2011). Dafür, dass eine NSDAP-Mitgliedschaft, wie bei
Wikipedia (nicht aber bei Klee) für Remane angedeutet, zu
dieser Zeit sogar Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im
Vorstand der DZG war, gibt es keine Hinweise. Auch der
Berliner Albrecht Hase (1882-1962) Präsident der DZG
1938/39 und erster Nachkriegspräsident scheint nicht Mitglied der NSDAP gewesen zu sein.
Es ist bedauerlich, dass viele bedeutende Biologen nicht
nur Mitläufer im System waren, sondern sich sehr aktiv
beteiligt haben, in weitaus höherem Maße, als das zur
„Selbsterhaltung“ nötig gewesen wäre. Der Brief des Vorstandes ist ein Beispiel dafür. Dem Buch von Ute Deichmann kann man entnehmen, dass andere Kollegen sich
schriftlich auch ohne „Ergebenheitsadresse“ für Karl von
Frisch eingesetzt haben, ohne dass sie deswegen zu
Schaden kamen.
Einer genaueren Betrachtung bedarf der genannte Brief.
Im Zusammenhang mit wiederholten Versuchen hoher
Parteistellen, Karl von Frisch aus verschiedenen Gründen
(nicht-Konformität, Unterstützung jüdischer Mitarbeiter,
Fehlen des Abstammungsnachweises einer Großmutter)
aus seinem Amt als Direktor des Zoologischen Institutes
in München zu drängen (wovon aber letztendlich wegen
der Bedeutung seiner Bienenarbeiten für die Volksernährung Abstand genommen wurde), verfasste der DZGVorstand am 11.5.1942 einen Brief zu seiner Unterstützung an die Reichskanzlei. Dieser Brief enthält folgende
Passage:
Dagegen steht das tragische Schicksal des Berliner Zoologen Walther Arndt, der wegen freimütiger Äußerungen
über den Kriegsverlauf und seine Meinung über das System von einem engen Kollegen sowie einer guten Bekannten denunziert, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt
und hingerichtet wurde. Dies geschah, obwohl sich andere
Wissenschaftler (z.T. selbst NSDAP-Mitglieder) für ihn
einsetzten. Ob dazu auch der damalige Vorstand der DZG
gehörte, ist nicht bekannt. Bei ihren Recherchen für das
Buch „Deutsche Zoologische Gesellschaft 1890-1990“
fanden Armin Geus und Hans Querner außer einer Mitteilung von H. J. Stammer vom 3. 9. 1945, dass das Urteil
„trotz Einspruchs der zoologischen Gesellschaft vollstreckt“ worden sei, keine Hinweise darauf. Allerdings geben sie zu bedenken, dass die DZG-Akten von 1942 bis
1944 fehlen. Die DZG hat Walther Arndt 1950 zum Ehrenmitglied für die Dauer des Bestehens der Gesellschaft
ernannt und verleiht alle zwei Jahre den Walther-ArndtHabilitationspreis.
„(der Vorstand) tut dies in voller Würdigung 1.) der ungeheuren
Schärfe des Kampfes des Judentums gegen das deutsche Volk,
2.) der grundlegenden Bedeutung aller Maßnahmen unseres nationalsozialistische Staates für die Erhaltung und Förderung unseres Volkstums und 3.) der Notwendigkeit der aktiv nationalsozialistischen Haltung des deutschen Hochschullehrers. Er tut dies
aber auch in dem klaren Bewußtsein, daß es notwendig ist, die
deutsche Wissenschaft vor einem unersetzlichen Verlust zu bewahren.“ (nachzulesen bei Ute Deichmann, Biologen unter Hitler,
Fischer Taschenbuch1992, 1995).
Ein Kommentar zu diesen Formulierungen erübrigt sich.
Leider war es uns noch nicht möglich, den Wortlaut des
gesamten Schreibens einzusehen. Es ist Bestandteil einer
Akte über Karl von Frisch, die seinerzeit im Berlin Document Center aufbewahrt wurde und nach dessen Auflösung in die Bestände des Bundesarchivs übergegangen
Thomas Keil, Stefan Richter, Alexander Steinbrecht
---
Stipendienprogramm RISE 2012 des DAAD
Das Austauschprogramm RISE (Research Internships in
Science and Engineering) ermöglicht es nordamerikanischen und britischen Studierenden in den Sommersemesterferien bis zu drei Monaten Erfahrung als Forschungsassistenten bei einem Doktoranden in Deutschland zu sammeln. Die Auswahlrunde im RISE Programm 2012 nähert
sich ihrem Ende, die Ausschreibung endete im November
2011. Insgesamt sind die Zahlen weiter gestiegen mit
1828 Bewerbungen auf 705 Projekte bei Doktorandinnen
und Doktoranden an deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Insgesamt 300 Stipendien können nur vergeben werden.
Für 180 vergibt der DAAD Vollstipendien, weitere 120
Positionen werden mit Kooperationen und Patenschaften
aufgefüllt. Die Deutsche Zoologische Gesellschaft unterstützt alle zwei Jahre im Rahmen von RISE ein ausgewähltes Projekt aus der Zoologie, das ansonsten ohne Förderung bliebe mit einer Patenschaft in Höhe von
1000 Euro, die weiteren Kosten trägt der der DAAD. In
2012 wird die DZG wieder ein Projekt fördern. Mehr zum
Programm unter: www.daad.de/rise-programs
sg
---
24
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
DFG - Fachkollegien
Endgültiges Ergebnis der Fachkollegienwahl 2011 vom
08.02.2012 für die Amtsperiode 2012-2015. In den nachfolgenden
Kollegien hatte die DZG ein Vorschlagsrecht. Die konstituierenden Sitzungen finden im Frühjahr 2012 statt.
Fach Nr. 203-06 Genetik, Zell- und Entwicklungsbiologie
Bosch, Thomas C. G. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät; Zoologisches Institut;
Kiel
Fachkollegium 203 Zoologie
Fach Nr. 203-01 Systematik und Morphologie
Roth, Siegfried. Universität zu Köln; Institut für Entwicklungsbiologie; Köln
Richter, Stefan. Universität Rostock; Institut für Biowissenschaften;Allgemeine & spezielle Zoologie; Rostock
Weitere Fachkollegien
Glaubrecht, Matthias. Museum für Naturkunde Leibniz-Institut für
Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der HumboldtUniversität zu Berlin; Berlin
Fach Nr. 206-04 Systemische Neurowissenschaft,
Computational Neuroscience, Verhalten
Thier, Hans-Peter. Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Universitätsklinikum Tübingen; Zentrum für Neurologie; Hertie-Institut für
klinische Hirnforschung; Abteilung für Kognitive Neurologie; Tübingen
Fach Nr. 203-02 Evolution, Anthropologie
Sommer, Simone. Leibniz-Institut für Zoo- u Wildtierforschung
(IZW); Berlin
Friauf, Eckhard. Technische Universität Kaiserslautern; Fachbereich Biologie;Abteilung Tierphysiologie; Kaiserslautern
Korb, Judith., Universität Osnabrück; Fachbereich Biologie /
Chemie; Osnabrück
Wörgötter, Florentin. Georg-August-Universität Göttingen;
III. Physikalisches Institut - Biophysik; Göttingen
Fach Nr. 203-03 Ökologie der Tiere, Biodiversität und
Ökosystemforschung
Fach Nr. 206-05 Vergleichende Neurobiologie
Böhning-Gäse. Katrin. Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum; Biodiversität & Klima Forschungszentrum; Frankfurt
Brandstätter, Johann Helmut. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Department Biologie; Lehrstuhl für Tierphysiologie; Erlangen
Scheu, Stefan. Georg-August-Universität Göttingen;
Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie und
Anthropologie; Göttingen
Büschges, Ansgar. Universität zu Köln; Biowissenschaftliches
Zentrum; Zoologisches Institut; Köln
Hillebrand, Helmut. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM); Meeresstation
Wilhelmshaven; Wilhelmshaven
Grothe, Benedikt. Ludwig-Maximilians-Universität München
(LMU); Biozentrum Martinsried; Department Biologie II; Lehrstuhl
für Neurobiologie; Planegg
Fach Nr. 203-04 Biologie des Verhaltens und der Sinne
Fach Nr. 313-02 Physik, Chemie und Biologie des Meeres
Foitzik, Susanne. Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; Institut
für Zoologie; Mainz
Pörtner, Hans-Otto. Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Helmholtz-Gemeinschaft; Bremerhaven
Kappeler, Peter M. Deutsches Primatenzentrum GmbH; AbteilungVerhaltensökologie & Soziobiologie; Göttingen
Burchard, Hans. Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW); Rostock
Fach Nr. 203-05 Biochemie und Physiologie der Tiere
Rhein, Monika. Universität Bremen; Fachbereich 01: Physik und
Elektrotechnik; Institut für Umweltphysik (IUP); Bremen
Hildebrandt, Jan-Peter. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald;
Zoologisches Institut und Museum; Lehrstuhl Physiologie und
Biochemie der Tiere; Greifswald
Burmester, Thorsten. Universität Hamburg; Department Biologie;
Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum; Hamburg
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VBiO
Die Community-Mitgliedschaft im VBIO
Wie schon angekündigt führt der VBIO die CommunityMitgliedschaft exklusiv für Mitglieder der VBIOFachgesellschaften ein. Als Mitglied der DZG unterstützen
Sie die Arbeit des VBIO natürlich jetzt schon. Was spricht
also dafür auch Community-Mitglied beim VBIO zu werden? Der VBIO setzt sich in verschiedensten Bereichen
für die Interessen der Biowissenschaftler ein. Wir fördern
Ausbildung, erschließen Berufsfelder, erhalten und sichern
Qualitätsstandards, vertreten unsere Anliegen in der Politik, arbeiten an der Verbesserung von Forschungsbedingungen, stärken die Biowissenschaften in den Schulen
und vieles mehr.
25
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Als Community-Mitglied erhalten Sie die Informationen
des VBIO für seine Mitglieder (Newsletter, Zugang zum
Intranet) direkt. Gegen einen Aufpreis erhalten Sie optional auch online Zugang zur „Biologie in unserer Zeit“
(BiuZ), dem Verbandsorgan des VBIO. Auch in der BiuZ
haben Sie die Möglichkeit, die wissenschaftlichen Inhalte
Ihrer FG zu präsentieren.
Um diese vielen wichtigen Betätigungsfelder weiterhin erfolgreich bearbeiten und auch ausweiten zu können, muss
der VBIO mehr Gewicht bekommen, er muss wachsen.
Die Zahl der Mitglieder bestimmt die politischgesellschaftliche Relevanz des VBIO.
Die Community-Mitgliedschaft stärkt den VBIO natürlich
auch finanziell. Finanzielle Stärke erlaubt mehr Handlungsspielraum und Aktivitäten in wichtigen Fragen sowie
Einflussnahme bei politischen Entscheidungen, die für die
Biowissenschaften von Bedeutung sind.
Die Expertise der Fachgesellschaftsmitglieder bringt den
VBIO voran. Die Vertretung biowissenschaftlicher Interessen gewinnt durch die Expertise von Wissenschaftlern aus
den verschiedenen Fachgesellschaften deutlich an Gewicht. – Ein Gewicht, das einzelne Fachgesellschaften
nicht erreichen können.
Als Community-Mitglied erhalten Sie natürlich auch Ermäßigungen bei VBIO-Publikationen und -Veranstaltungen sowie andere Benefits.
Unter www.vbio.de/community_mitgliedschaft erfahren Sie
alles rund um die Community-Mitgliedschaft.
Ab dem Wintersemester 2012/2013 wird der VBIO auch
eine neu gestaltete studentische Mitgliedschaft einführen.
Mit dem Eintritt in den VBIO können Studenten sich dann
gleichzeitig für eine Mitgliedschaft in einer der teilnehmenden VBIO-Fachgesellschaften entscheiden. Somit profitieren Sie sowohl von dem breiten Angebot des VBIO als
auch von dem spezialisierten Angebot einer Fachgesellschaft, die für sie von besonderem Interesse ist. Wir hoffen sehr, dass sich auch die DZG an der gemeinsamen
Studentenwerbung beteiligen wird.
Ihre Fachgesellschaft sollte auch auf Landesebene vertreten sein. Schul-, Hochschul- und Tarifpolitik sind Ländersache. Auch Öffentlichkeitsarbeit kann auf Landesebene häufig effektiver geleistet werden. Nicht jede Fachgesellschaft kann in allen Bundesländern präsent sein – aber
der VBIO mit seinen Landesverbänden! In den Landesverbänden haben Sie aktives und passives Wahlrecht und
können so im Interesse Ihrer Fachgesellschaft zur Ausgestaltung der VBIO-Aktivitäten beitragen.
Unterstützen Sie den VBIO bei seiner wichtigen Arbeit –
Gemeinsam für die Biowissenschaften!
Claudia Englbrecht
---
Weitere Mitteilungen
Ausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Von der Idee zur Erkenntnis
Unter diesem Titel stellte die Deutsche Forschungsgemeinschaft in einer vier Wochen währenden Ausstellung
(7. – 30. März 2012) im Paul Loebe-Haus des Deutschen
Bundestags in Berlin herausragende Forschungsprojekte
vor, die sie im Rahmen der Einzelförderung unterstützt.
Exemplarisch sollen diese “die Vielfalt aktueller Forschungsthemen und die kreativen Lösungswege, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Arbeiten
beschreiten”, aufzeigen. Gerade die Einzelförderung ist ja
nach wie vor ein Hauptanliegen der DFG; sie macht aber
gegenüber der Schwerpunktsförderung viel weniger
“öffentlichen Wind”. Darum ist diese Initiative so begrüßenswert und sie fand auch, angefangen mit der Eröffnung durch Bundestagspräsident Lammert, ein hervorragendes öffentliches Echo. Erfreulich ist auch, dass die
Ausstellung als Wanderausstellung noch in weiteren deutschen Städten zu sehen sein wird; zunächst in Hannover,
Dresden und München
(http://www.dfg.de/dfg_magazin/wissenschaft_oeffentlichkeit/auss
tellungen_veranstaltungen/idee_erkenntnis/index.jsp).
Für die Vorstellung wurden Projekte aus dem gesamten,
gewaltigen Arsenal geförderter Themen in den Geistesund Naturwissenschaften ausgewählt, maßgeblich dafür
waren Aktualität und gute Darstellbarkeit; natürlich sollte
auch ein Eindruck von der großen Breite und Themenvielfalt der durch die DFG geförderten Forschung entstehen.
Dass sich nun unter den zehn ausgestellten Projekten
zwei mit zoologischen Themen befinden, kann alle Zoologen mit Stolz und Freude erfüllen.
Im Projekt “robobee” stellen der Neurobiologe Randolf
Menzel (Mitglied der DZG) und der Robotik-Spezialist
Raúl Rojas einen winzigen Bienenroboter vor, der in der
Wabe mit den anderen Bienen »tanzt«. Auf diesem Weg
wollen die Forscher die “Sprache der Bienen”, ihre Kommunikation beim Schwänzeltanz, weiter erforschen. Denn
obwohl der Inhalt der Botschaft – wo befindet sich eine
lohnende Futterquelle – von Karl von Frisch schon in der
ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts entschlüsselt
wurde, rätseln Experten noch immer, wie die Insekten die
getanzten Nachrichten verarbeiten. Hier ist der biomimetische Bienenroboter ein wichtiger Fortschritt, denn er kann
gezielt einzelne Reize und Reizkombinationen testen und
so deren Bedeutung ermitteln.
Das andere zoologische Projekt “Sehen mit den Ohren”
wird von der Forschergruppe um den derzeitigen Präsidenten der DZG, Hermann Wagner, in Aachen betrieben.
Hier steht die Schalllokalisation bei der Schleiereule im
Mittelpunkt. Seit langem ist bekannt, dass Schleiereulen
ihre Beute auch bei völliger Dunkelheit sicher akustisch
lokalisieren können. Der Schleier wirkt dabei wie eine Parabolantenne. Mit einem akustischen Trick können Hermann Wagner und sein Team die Funktion des Schleiers
an lebenden Eulen studieren, ohne ihre Federn zu verletzen: Sie verpassen den Vögeln einen »virtuellen Schleier«. Mit diesem können Laute so angepasst werden, dass
sie für die Eule entweder so klingen, als trüge sie ihren
Schleier oder als wäre er ihr abgenommen worden. Bei
“entferntem” Schleier ist die präzise Ortung von Schallquellen erheblich gestört.
Die DZG gratuliert beiden Forschergruppen zu der verdienten Würdigung in der Öffentlichkeit.
Alexander Steinbrecht
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Die Datenbank der genetischen Barcodes umfasst bisher
110 der 140 madagassischen Reptilienarten, deren Handel durch das Washingtoner Artenschutzabkommen
(CITES) besonders kontrolliert wird. Nimmt man diese als
Referenz, könnten geschützten Tierarten durch molekulare Identifizierung sicher bestimmt und der illegale Tierhandel zukünftig besser eingedämmt werden.
Novellierung des Tierschutzgesetzes und TierschutzVersuchstierverordnung
Derzeit läuft die Umsetzung der der „Richtlinie 2010/63/EU
des europäischen Parlaments und des Rates vom 22.
September 2010 zum Schutz der für wissenschaftliche
Zwecke verwendeten Tiere“ in deutsches Recht. Die DZG
hat dazu eine Stellungnahme vorgelegt.
Article: NAGY, Z.T., SONET, G., GLAW, F. & VENCES,
M. (2012): First large-scale DNA barcoding assessment of
reptiles in the biodiversity hotspot of Madagascar, based
on newly designed COI primers. – PLoS ONE 7 (3):
e34506
http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0034506
---
Deutsches Nationalkomitee (DNK)
http://www.iubs-member-germany.de/
Neuwahlen. Die neue Vorsitzende des DNK ist Dr. Regine
Jahn, Botanisches Museum Berlin-Dahlem, FU Berlin. Im
Amt bestätigt wurden der Stellvertreter, Prof. Dr. Reinhard
Krämer von der Universität zu Köln, sowie der Schriftführer, Prof. em. Dr. Dr. h.c. Erwin Beck von der Universität
Bayreuth. Vertreter der DZG im DNK war bislang Wolfgang Wägele, Bonn. Die Generalversammlung der Internationalen Vereinigung der Biologischen Wissenschaften
(International Union of Biological Sciences, IUBS) findet
im Juli im chinesischen Suzhou statt
http://www.iubs.org/iubs/nextGA.html
Kontakt:
Dr. Frank Glaw, Zoologische Staatssammlung München, Münchhausenstraße 21, 81247 München, Germany
E-mail: [email protected]
--Interdisziplinäres Kolleg Günne
einwöchige Frühjahrsschule zum Thema "Intelligenz und
Gehirn"
Das Interdisziplinäre Kolleg (IK) ist eine intensive einwöchige Frühjahrsschule zum Thema "Intelligenz und Gehirn" die seit 1997 jährlich stattfindet. Das IK richtet sich
an Doktoranden, Postdocs und Forscher aus Wissenschaft und Industrie. Veranstalter ist die Gesellschaft für
Informatik. Teilnehmer profitieren von einem Programm,
das von angesehenen nationalen und internationalen Referenten aus Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft,
Künstlicher Intelligenz, Neuroinformatik und mehr Disziplinen angeboten wird. Ein abgestimmtes Spektrum aus
Grund-, Theorie- und Spezialkursen und disziplinübergreifende Kursen vermittelt Einblicke in alle Bereiche. Die
Idee, der interdisziplinären Forschung in Deutschland einen Impuls zu geben, wurde in einem workshop im Kloster
Seeon1996 geboren. Durch die Verbindung von
Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Technik, bemüht sich das IK, die Kluft zwischen den Disziplinen
zu überbrücken und den Dialog zu stärken. Die Konferenz
zieht jährlich mehr als 200 Teilnehmer an.
--Pressemitteilung aus der
Zoologischen Staatssammlung München
Eine neue Chamäleonspezies Calumma sp aus Madagaskar.
(Foto: © Frank Glaw)
Thema der IK Tagung 2012 in Möhnesee-Günne war
"Emotionen und Ästhetik" http://www.ik2012.de/ (16. bis
23. März). Es trafen sich Neurobiologen, Kognitionswissenschaftler, Experten der künstlichen Intelligenz, Psychologen, Philosophen und Musiker. Ausgerichtet wurde die
Tagung vom Informatiker Prof. Dr. Fred Hamker (Professur Künstliche Intelligenz an der TU Chemnitz) und dem
Musiker Prof. Dr. Justin London (Carleton College, USA).
Biodiversity Hotspot - Genetische Barcoding-Studie identifiziert mehr als 40 neue Reptilienarten aus Madagaskar
Wissenschaftler vom Royal Belgian Institute of Natural
Sciences in Brüssel, der Zoologische Staatssammlung
München und der TU Braunschweig stellten im April die
bisher größte Barcoding-Studie an Reptilien in der Zeitschrift PLoS ONE vor. Unterschiede in den Gensequenzen von rund 250 Reptilienarten aus den verschiedensten
Regionen Madagaskars identifizierten über 40 neue Arten
von Schlangen, Geckos und anderen Echsen. Bisher sind
knapp 400 Reptilienarten von dieser ostafrikanischen Insel
bekannt, die für ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt
berühmt ist. Allerdings müssen die bisher nur genetisch
identifizierten Arten noch genau auf weitere eindeutige
Unterscheidungsmerkmale untersucht werden, bevor sie
wissenschaftlich beschrieben werden können.
Das Programm aus 2011 mit dem Fokus „Autonomy, Decisions & Free Will“ ist unter http://www.ik2011.de/ zu finden.
Das IK ist besonders für (Neuro)-Biologen sehr interessant, die einmal, vielleicht auch in Planung ihres weiteren
Berufsweges über den Tellerrand ihrer Disziplin schauen
wollen.
sg
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27
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Studium
ERASMUS-Mundus II
http://eu.daad.de/eu/erasmus/19455.html
Neue Master-Studiengänge an der Ernst Moritz ArndtUniversität Greifswald
ERASMUS-Mundus II: Letztmalige Antragsfrist für
gemeinsame Master- und Phd-Studiengänge
Antragsfrist: 30. April 2012
Dauer: 4 Semester; Immatrikulation ab WS 2012/13 im
Winter- und Sommersemester möglich
Akkreditiert durch ASIIN
Info: http://www.mnf.uni-greifswald.de/institute/fr-biologie/studiumund-lehre/studiengaenge.html
Im aktuellen Aufruf für Erasmus Mundus II können noch
bis zum 30. April 2012 Anträge in allen drei Förderlinien
des Programms eingereicht werden. Förderfähig sind gemeinsame internationale Master- und Promotionsprogramme, Mobilitätsnetzwerke sowie Projekte zur Steigerung der Attraktivität des europäischen Hochschulraums.
Für die Finanzierung gemeinsamer Master- und PhDStudiengänge (Aktion 1) wird es der letzte Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen bis zum Auslaufen der
derzeitigen Programmphase Ende 2013 sein. Für Interessierte empfiehlt sich daher unbedingt, noch 2012 einen
Antrag zu stellen. Ab 2014 soll Erasmus Mundus in dem
neuen Programm „Erasmus für alle“ aufgehen, in dem
auch weiterhin die Finanzierung gemeinsamer MasterProgramme vorgesehen ist. Die Finanzierung gemeinsamer PhD-Programme soll nach Plänen der EUKommission ab 2014 in das Marie-Curie-Programm überwechseln. Für die Mobilitätspartnerschaften (Aktion 2)
und Attraktivitätsprojekte (Aktion 3) ist Ende 2012 jedoch ein erneuter Aufruf geplant. Details zum aktuellen
Aufruf in Erasmus Mundus und wichtige Hinweise für eine
erfolgreiche Antragstellung in den Aktionen 1 und 2 können Sie in den Präsentationen des vom DAAD ausgerichteten Intensivseminars für Antragsteller im Februar 2012
nachlesen. Dort haben Vertreter der Exekutivagentur für
Bildung, Audiovisuelles und Kultur, erfahrene Projektleiter,
Erasmus-Mundus-Gutachter sowie Vertreter der Nationalen Struktur im DAAD wichtige Tipps und Hinweise für die
Antragstellung gegeben. Alle Präsentationen sind auf der
DAAD-Webseite (siehe unten) abrufbar. Für eine individuelle Beratung stehen Ihnen die Kollegen des Referats 604,
Nationale Struktur für Erasmus Mundus, zur Verfügung.
http://eu.daad.de/eu/erasmus/19455.html
Master of Science: Biodiversität und Ökologie
Der Studiengang soll den Studierenden die für eine wissenschaftlich-berufliche Tätigkeit erforderlichen theoretischen und praktischen Fachkenntnisse in Form von frei
wählbaren Modulen aus den Bereichen Ökologie, Biodiversität, Evolution, Naturschutz, Reproduktionsbiologie,
Mikrobiologie und Physiologie vermitteln. Hierbei wird besonderer Wert auf methodisch-konzeptionelle Aspekte als
Voraussetzung für selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten gelegt.
Master of Science: Molekularbiologie und Physiologie
Der Studiengang präsentiert fortgeschrittene theoretische
und experimentelle Lehrveranstaltungen in Teildisziplinen
wie Biochemie, Genetik, Mikrobiologie, Physiologie und
Strukturbiologie, die ein hohes Maß an eigenverantwortlichem Arbeiten erfordern. Die jeweils zu belegenden Lehrveranstaltungen können aus einem umfassenderen Angebot ausgewählt und zur individuellen Profilbildung genutzt
werden.
Master of Science: Humanbiologie
Der/die Absolventin wird die naturwissenschaftlichen und
biomedizinischen Inhalte und Methoden des Faches Humanbiologie beherrschen und zum wissenschaftlichen Arbeiten befähigt sein. Es werden vertiefte Kenntnisse in
zwei Bereichen der Humanbiologie erlangt (Haupt- und
Nebenfach). Dabei werden Kenntnisse, Fertigkeiten und
Kompetenzen erworben, die die Übernahme von herausgehobener Verantwortung in einem Team sowie die weitgehend eigenständige Durchführung forschungs- oder
anwendungsorientierter Projekte ermöglichen.
Informationen zum vierten Aufruf, den Programmleitfaden
und die Antragsunterlagen finden Sie auf der ErasmusMundus-Webseite der EACEA.
http://eacea.ec.europa.eu/erasmus_mundus/funding/2012/
call_eacea_42_11_en.php
Master of Science: Landschaftsökologie und Naturschutz
Der Studiengang präsentiert fortgeschrittene theoretische
und anwendungsorientierte Lehrveranstaltungen in Themenbereichen wie Ökologie, Landnutzung, nachhaltige
Bewirtschaftung von Naturräumen, Arten- und Naturschutz, die ein hohes Maß an Selbständigkeit erfordern.
Die jeweils zu belegenden Lehrveranstaltungen können
aus einem umfassenderen Angebot ausgewählt und zur
individuellen Profilbildung genutzt werden.
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– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Externe Preise
Margarethe Koenig Preis
Zoologisches Forschungsmuseum
Alexander Koenig
Förderung junger Wissenschaftlerinnen:
Margarethe Koenig Preis geht an Frau Dr. Julia Schwarzer
Das ungleiche Geschlechterverhältnis in der Wissenschaft
hat das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn dazu bewogen, eine besondere Fördermaßnahme für junge Wissenschaftlerinnen einzurichten:
Der Margarete Koenig Preis besteht aus einem Arbeitsvertrag für 12 Monate für jüngst promovierte Wissenschaftlerinnen, die in der Wissenschaft bleiben wollen. Die Preisträgerinnen sollen das Jahr nutzen, um Ergebnisse zu
publizieren, an Fortbildungen und Kongressen teilzunehmen, Anträge und Bewerbungen zu schreiben. Da wissenschaftliche Karrieren oft unmittelbar nach der Promotion abbrechen, soll der Preis helfen, diese kritische Phase
zu überbrücken.
Benannt ist der Preis nach der Ehefrau des Gründers des
Museums Koenig. Insgesamt 56 Jahre stand Margarethe
Koenig an der Seite ihres Mannes und begleitete ihn fast
auf allen seinen ausgedehnten Forschungsreisen, die damals nicht immer ungefährlich waren. Denkt man an die
Nilreisen, die das Ehepaar und seine Begleiter vor nunmehr einem Jahrhundert schließlich bis fast an die ugandische Grenze führten, so wird ersichtlich, was für eine
besondere Frau Margarethe Koenig in ihrer Zeit war. Sie
war es, die auf den Forschungsreisen sorgfältig Tagebuch
führte. Sie verfasste auch eine eigene, 84 Seiten starke
publizierte Schrift: "Reiseskizzen aus Tunis", in der sie Erlebnisse der Tunesien-Expedition von 1891 festgehalten
hat. Und schließlich war sie es, die bereits Texte zu einer
nach dem Tod ihres Mannes noch zu vollendenden Monographie über die Vögel am Nil verfasst hatte, die dann
zwar erst 1964, aber auf der Basis ihrer Aufzeichnungen
von Günther Niethammer, dem früheren ChefOrnithologen des ZFMK, herausgegeben werden konnte.
Ihre tatsächlichen Leistungen sind zu Lebzeiten nie gewürdigt worden. Dies sind zweifellos Gründe genug, einen
der Frauenförderung in der Zoologie gewidmeten Preis
nach dieser großartigen Frauenpersönlichkeit zu benennen!
Die Preisträgerin für das Jahr 2012 wurde aus mehreren
Bewerbungen von einer Jury ausgewählt. Sie hat sich in
ihrer bisherigen wissenschaftlichen Arbeit mit phylogenetischen und populationsgenetischen Fragestellungen basierend auf molekulargenetischen sowie morphometrischen
Daten befasst. Zunächst arbeitete sie in der Sektion
Ichthyologie unter Dr. Fabian Herder über die Differenzierung von Populationen von Sonnenstrahlfischen (Telmatherinidae) entlang einer potentiellen Hybridzone im
Petea Fluss in Sulawesi. Die Dissertation fertigte sie bei
Prof. B. Misof (Museum Koenig, Bonn) in Kooperation mit
Dr. Schliewen von der Zoologischen Staatssammlung
München an. Thema war die phylogenetische Einordnung
und biogeographische Differenzierung dreier Artengruppen von Buntbarschen (Cichlidae: Steatocranus, Nanochromis, Haplochromis) im unteren Kongofluss, die einen
außergewöhnlichen Fall von Radiation in einem Fluss darstellen. Frau Schwarzer hat dazu unter schwierigen Bedingungen die Tiere am Kongo selbst gefangen. Mit der
Rekonstruktion von Phylogenien basierend auf multiplen
molekularen Markern konnten zum ersten Mal Hypothesen
über Evolution und Verwandtschaft mit einer sehr guten
Auflösung für diese kaum untersuchten Gruppen aufgestellt werden. Aufgrund des jungen Alters der Artengruppen wurden für die gattungsinterne Phylogenie zusätzlich
AFLP Marker und Mikrosatelliten generiert, um Genaustausch und Populationsdifferenzierung zu charakterisieren. Es wurde deutlich, dass Hybridisierung in den untersuchten Gruppen häufig vorkommt und die Evolution
einem Netzwerk und weniger einem linearen Baum entspricht.
Mitteilung aus dem ZFAK
---
Erhard Höpfner Studienpreis 2011
www.fu-berlin.de/akip/ehs
Der Erhard Höpfner Studienpreis 2011 wird an Marlen
Fröhlich für ihre Masterarbeit „Untersuchung der Nahrungsökologie von Leoparden (Panthera pardus) mit Hilfe
von Aktivitäts- und Ortungsdaten: eine Pilotstudie.‐Studying the foraging ecology of leopards (Panthera
pardus) using activity and location data: an exploratory attempt.” verliehen. Diese wildbiologisch‐zoologische Arbeit wurde an der Humboldt‐Universität zu Berlin (Institut
für Biologie) unter der Betreuung von Dr. Anne Berger, Dr.
Stephanie Kramer-Schadt (Leibniz‐Institut für Zoo‐ und
Wildtierforschung), Dr. Rolf Schneider (HumboldtUniversität Berlin) und Dr. Quinton Martins (Cape leopard
project, Südarfrika) erstellt.
Mit dem Erhard Höpfner Studienpreis werden hervorragende Abschlussarbeiten an Berliner Universitäten und
Hochschulen ausgezeichnet. Jährlich benennt die „Erhard
Höpfner Stiftung“ einen wissenschaftlichen Schwerpunkt,
aus dem die Vorschläge für die Arbeiten erwartet werden.
In diesem Jahr handelt es sich um den Themenbereich
„Naturwissenschaften“. Die Preisträger präsentierten ihre
Arbeitsergebnisse in einem feierlichen Rahmen am 29.
Februar 2012 in der Mitgliederversammlung der „Berliner
Wissenschaftlichen Gesellschaft“.
Anne Berger
29
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Publikationen der DZG
http://www.frontiersinzoology.com/articles/browse.asp
Überblick über die Publikationen in der DZG - eigenen „open access“ Zeitschrift "Frontiers in Zoology". Im Jahr 2011 wurden insgesamt
31 Artikel publiziert, der offizielle Impact Factor liegt bei 2,52. Die Artikel, die seit dem letzten Rundschreiben dazu gekommen sind finden Sie hier:
Methodology
TINA manual landmarking tool: software for the precise
digitization of 3D landmarks
Anja C Schunke, Paul A Bromiley, Diethard Tautz, Neil A Thacker
Frontiers in Zoology 2012, 9:6 (5 April 2012)
Abstract | Provisional PDF | PubMed
Research
Virulence of mixed fungal infections in honey bee brood
Svjetlana Vojvodic, Jacobus J. Boomsma, Jorgen Eilenberg,
Annette B. Jensen Frontiers in Zoology 2012, 9:5 (23 March
2012)
Abstract | Provisional PDF | PubMed
Research
Ultrastructure of book gill development in embryos and first
instars of the horseshoe crab Limulus polyphemus L.
(Chelicerata, Xiphosura)
Roger D. Farley Frontiers in Zoology 2012, 9:4 (21 March 2012)
Abstract | Provisional PDF | PubMed | Cited on BioMed Central
Short report
Eel osmotic stress transcriptional factor 1 (Ostf1) is highly
expressed in gill mitochondria-rich cells, where ERK
phosphorylated
William KF Tse, Sheung C Chow, Chris KC Wong Frontiers in
Zoology 2012, 9:3 (10 March 2012)
Abstract | Full text | PDF | PubMed
Research
Variation in rates of early development in Haliotis asinina
generate competent larvae of different ages
Daniel J Jackson, Sandie M Degnan, Bernard M Degnan
Frontiers in Zoology 2012, 9:2 (17 February 2012)
Abstract | Full text | PDF | PubMed
Research
Landscape requirements of a primate population in a humandominated environment
Tali S Hoffman, M Justin O'Riain Frontiers in Zoology 2012, 9:1
(23 January 2012)
Abstract | Full text | PDF | PubMed
Research
An Intermediate in the evolution of superfast sonic muscles
Hin-Kiu Mok, Eric Parmentier, Kuo-Hsun Chiu, Kai-En Tsai, PaiHo Chiu, Michael L Fine Frontiers in Zoology 2011, 8:31 (29
November 2011)
Abstract | Full text | PDF | PubMed | Editor’s summary
Buch-Neuerscheinungen von DZG - Mitgliedern
Von Werner Müller und Monika Hassel erscheint voraussichtlich im Juli 2012 die Neuauflage Ihres Lehrbuchs Entwicklungsbiologie und
Reproduktionsbiologie des Menschen und bedeutender Modellorganismen, XVII, 700 Seiten, 310 farb. Abb, hardcover, ISBN 978-3642-28382-6.
Aus der Geschäftsstelle
Mitglieds – Beitragssätze
Die aktuell gültigen Jahres - Beitragssätze sind:
--------------------------------------------------------------
60 €
20 €
25 €
Die DZG hat momentan etwas mehr als 1600 Mitglieder.
Das 1700. Mitglied ist für 1 Jahr beitragsfrei - vielleicht
ist das „Ihr“ neu geworbenes Mitglied ? Werben Sie um
neue Mitglieder!
Normalsatz
reduzierte Beitragssätze
10 €
Mitgliederwerbung
(Studenten /
Mitglieder o. festes Einkommen)
(Promotionsstudenten)
(Rentner, Pensionäre & Emeritierte)
Fälligkeitsdatum ist der 15. März eines Kalenderjahres. Wenn Sie reduzierte Beiträge in Anspruch
nehmen wollen, wenden Sie sich bitte mit Ihrem
Antrag an die Geschäftsstelle.
Mitgliederverwaltung
Wenn Sie uns einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung erteilen, wäre das eine große Entlastung. Bitte
denken Sie daran, dass die Post Sendungen zurückschickt, wenn sich Details in der Adresse geändert haben,
z.B. wenn das Institut einen neuen Namen bekommen hat,
obwohl das Gebäude noch am selben Ort steht! Wir bitten
Sie erneut: teilen Sie uns Ihre Änderungen Ihrer Bankverbindung und Adresse möglichst zeitnah mit, um kostspielige Rückläufer zu vermeiden.
30
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Anträge für Zuschüsse zu
Fortbildungsveranstaltungen
reichen weit mehr potentielle Interessenten auf der hochfrequentierten Webseite der Stellenbörse der DZG online:
http://www.dzg-ev.de/de/stellenboerse/stellenboerse.php .
Die DZG fördert Veranstaltungen der Fachgruppen mit bis
zu 1000 € und weitere fachspezifische Fortbildungsveranstaltungen mit bis max. 500 €. Anträge können jederzeit
bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. Es empfiehlt
sich, dies rechtzeitig im Kalenderjahr zu tun, da die jährlichen Fördermittel begrenzt sind. Das Formular dazu finden Sie auf der Homepage:
Aktuelle Informationen erreichen nicht nur DZG-Mitglieder
über den email-Verteiler sondern weit mehr Interessierte
unter der Rubrik „aktuelles“ auf der Homepage
http://www.dzg-ev.de/de/aktuelles/aktuelles.php. Service für
DZG-Mitglieder ist jedoch die unmittelbare Benachrichtigung per email.
http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen.php
Webpage + email-Verteiler
Mit dem email-Verteiler der DZG sind ca. 1400 zoologisch
interessierte Personen zu erreichen. DZG-Miglieder können die Möglichkeit nutzen, aktuelle Mitteilungen (aktuelle
Themen,
Veranstaltungshinweise,
Stellenausschreibungen, Preise) kursieren zu lassen. Stellenanzeigen er-
Wie immer sind Anregungen und Beiträge jederzeit willkommen und zu senden an die
Geschäftsstelle der
Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) e.V.
[email protected]
Mit herzlichen Grüßen,
Ihre
Sabine Gießler (sg)- Geschäftsstelle
Verstorbene
Die DZG gedenkt Ihrer verstorbenen Mitglieder
Seit dem Novemberrundschreiben gemeldet wurden:
Prof. Dr. Günter Preuß
*28.09.1924
- 17.12.2011 †
Annweiler am Trifels
Neumitglieder
Im Jahr 2012 hat die DZG bisher 16 Neuanmeldungen erhalten. Wir begrüßen herzlich:
Aus Datenschutzgründen sind die Namen in der online-Version des Rundschreibens gelöscht.
Bitte werben Sie in Ihrer Arbeitgruppe für die Vorzüge der Mitgliedschaft in der Deutschen Zoologischen Gesellschaft, am
besten melden sich neu Interes-sierte als DZG-Mitglied zur nächsten DZG-Tagung an !
,
Adressänderungen
Aus Datenschutzgründen sind die Namen in der online-Version des Rundschreibens gelöscht.
Verschollene
Postrückläufer in 2012, die zuletzt bekannten Adressen sind:
Prof. Dr. Dieter Adelung, ChristianAlbrechts Universität zu Kiel, Institut für
Meereskunde, Düsternbrooker Weg 20,
24105, Kiel
Dipl. Biol. Christos Gatsogiannis,
Universität Mainz, Institut für Zoologie,
Abt. II, Müllerweg 6, 55099, Mainz
Dipl. Biol. Tilmann Laufs, Universität
Mainz, Institut für Molekulargenetik, J.-J.Becherweg 30a, 55128, Mainz
Dr. Rüdiger Beer, Uferweg 5, 95194,
Regnitzlosau
Dr. Susanne Hanika, Institut für Zoologie,
AG Kramer, Universität Regensburg,
Universitätsstr. 30, 93040, Regensburg
Dr. Pia Braune, Institut für Zoologie,
Tierärztliche Hochschule Hannover, Haus
Nr. 218, Bünteweg 17, 30559, Hannover
Dipl. Biol. Madlen Häntzsch, Universität
Leipzig, Institut für Biologie II, Talstraße
33, O4103, Leipzig
Dipl. Biol. Sabine Moritz, Universität
Jena, Institut f. spezielle Zoologie &
Evolutionsbiologie, Erbertstr. 1, O7743,
Jena
Dipl. Biol. Marc Büntjen, Leibniz-Institut
für Zoo- & Wildtierforschung, IZW, AlfredKowalke-Str. 17, 10315, Berlin
Dr. Gerd Käuser, Philipps-Universität
Marburg, FB 20 - Medizin, Dekanat,
Baldingerstraße, 35032, Marburg
31
Dipl. Biol. Karsten Nasdal, Universität
Halle Wittenberg, Institut für Zoologie, AZ
allg. Zoologie, Domplatz 4, 06108, Halle
Dipl. Biol. Angelika Oppelt, Universität
Regensburg, Biologie I,
Universitätsstrasse 31, 93040,
Regensburg
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Mitteilungen
Dr. Thomas Reischig, Universitaet
Goettingen, Institut fuer Zoologie und
Anthropologie, Abteilung Neurobiologie,
Berliner Str. 28, 37073, Goettingen
Dipl. Biol. Melanie Schubert, Wölfelstr.
16, 95444, Bayreuth
Dr. Jan Sradnick, Universität Göttingen,
Zoologie & Anthropologie, Berliner Str. 28,
37073, Göttingen
Dr. Anett Starkloff, Universität Bayreuth,
Tierpsychologie, Gebäude NWI,
Universitätstr. 30, 95447, Bayreuth
Neurobiologie, AG Sinnesökologie , Geb.
26.02, U1 Raum 25, Universitätsstrasse 1,
40225, Düsseldorf
Dipl. Biol. Alexander Stößel, Institut f
Spez. Zoologie und Evolutionsbiologie, mit
Phyletischem Museum, Erbertstr 1,
07743, Jena
Dr. Marko Spieler; Broichmühlenstr. 7,
50171 Kerpen
Dr. Sebastian Witjes, Heinrich-HeineUniversität Düsseldorf, Institut für
Seit langem haben wir keine gültige Adresse von:
Prof. Dr. Hermann Josef Anton,
Zoologisches Institut, der Universität,
Weyertal 119, 50931, Köln
Dipl. Biol. Anais Bodson, RuhrUniversität Bochum, Allgemeine
Zoologie&Neurobiologie, ND 6/33,
Universitätsstr 150, 44780, Bochum
Dr. Steffen Dillinger, Universität des
Saarlandes, Zoologie; Geb. 06, 66041,
Saarbrücken
Dr. Sierk Engels, Endenicher Strasse 70,
53115, Bonn
Dipl. Biol. Stephan Gebhardt, PhilippsUniversität Marburg, FB Biologie, Karlvon-Frisch-Str, 35032, Marburg
Dipl. Biol. Jörg Hartmann, Coerdestr. 46,
48147, Münster
Prof. Dr. Klaus Hausen, Zoologisches
Institut, der Universität, Weyertal 119,
50931, Köln
Dr. Marco Hensel, Zoologisches Institut &
Museum, Joh.-Seb.-Bach-Str. 11 / 12,
17489, Greifswald
Dr. Elke Holtkamp - Rötzler,
Zoologisches Institut d. JWG - Universität,
AK Magnetoneurobiologie, Siesmayerstr.
70, 60323, Frankfurt/M.
Dr. Joachim Künkele, Universität
Bielefeld, Lehrstuhl für
Verhaltensforschung, Postfach 10 01 31,
33501, Bielefeld
Dr. Stephanie Schmidt, Universität
Leipzig, Institut f. Biologie II, Molekulare
Evolution & Systematik der Tiere,
Talstraße 33, 04103, Leipzig
Dipl. Biol. Meik Landsberger, Universität
Bonn, Institut f. Neuroethologie &
sensorische Ökologie, Endenicher Allee
11-13, 53111, Bonn
Dr. Arne Möller, Universität Mainz,
Institut für Zoologie Abt. II, Müllerweg 6,
55128, Mainz, bereits 2011
Dr. Melanie Maniura, Zoologisches
Institut, Universität Köln, AG Prof Plickert,
Weyertal 119, 50931, Köln
Dipl. Biol. Andy Reuner, Universität
Stuttgart, Biologisches Institut, Zoologie,
Pfaffenwaldring 57, 70569, Stuttgart
Dr. Stefan Rother, Krifteler Straße 76,
60326, Frankfurt/M.
Dr. Thomas Sickmann, Physiologisches
Institut der LMU, Pettenkoferstr. 12,
80336, München
Dr. Monika Donicht, Tengstr. 22, 80798,
München
Dr. Cornelia Krause, Institut für spezielle
Zoologie und Evolutionsbiologie, mit
phyletischem Museum, Erberstrasse 1,
07743, Jena
Dr. Marko Spieler, HU Berlin, Museum
für Naturkunde, Abteilungsleiter
Museumspädagogik, Invallidenstr. 43,
10115, Berlin
Dipl. Biol. Vera Warmuth, 35 Garden
Walk, Cambridge, CB4 3EW, UK
Dr. Ismeni Walter, Alfred-WegenerInstitut für Polar- und Meeresforschung,
Biologische Anstalt Helgoland, Postfach
180, 27483, Helgoland
Dipl. Biol. Jörn Weßels, PhillipsUniversität Marburg, FB Biologie /
Tierphysiologie, Karl-von-Frisch-Str. 8,
35037, Marburg
Anlagen zum 145. Rundschreiben
Flyer - 105. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
32
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Antrag auf Mitgliedschaft
Geschäftsstelle der DZG e.V.
Corneliusstr. 12
D-80469 München
Ich beantrage, als Mitglied in die Deutschen Zoologischen Gesellschaft aufgenommen zu werden. Beitragssätze
[]
Normalsatz
[]
reduziert
60.- € / Jahr
a) Rentner, Pensionäre, Emeritierte #
25.- € / Jahr
[]
b) Promotionsstudent (vorauss. Abschluss der Prom.:
[]
c) Student * / Mitglied o. festes Einkommen #
[]
bitte ankreuzen, wenn Sie auch Mitglied beim Verband deutscher Biologen
(VBIO) sind -
)
20.- € / Jahr
10.- € / Jahr
* für 2 Jahre, danach erlischt die Mitgliedschaft, bitte Kopie des Studentenausweises mitschicken
# auf Antrag
Adresse + Telefon:
Titel:
Name:
vorzugsweise Institut
e-mail:
Unterschrift
Datum:
Bitte beachten Sie, dass ein "berufsbefähigendes akademisches Abschlussexamen" Voraussetzung für die
Mitgliedschaft in der DZG ist (Ausnahme studentische Mitgliedschaft). Bitte schicken Sie den ausgefüllten Antrag
inklusive der Unterschriften zweier Mitglieder der DZG als Bürgen und gegebenenfalls der Erlaubnis zum Einzug von
Lastschriften an die Geschäftsstelle der DZG. Die Mitgliedschaft verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn sie nicht
zum Jahresende gekündigt wird.
Geb.-Datum: ________________________
1. Bürge: ________________________________________
Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V.
Corneliusstr. 12
80469 München
Ich/wir ermächtige/n die DZG den jährlichen
Beitrag erstmals für 2012 bis auf Widerruf zu Lasten
meines/unseres Kontos in Deutschland einzuziehen.
Name Kreditinstitut: ...........................................................
2. Bürge: __________________________________________ Konto-Nr.
falls keine Bürgen erreichbar sind,
übernimmt der Vorstand die Bürgschaft auf Antrag
Bankleitzahl
ggf. Fachgruppe, der Sie sich anschließen möchten:
...........................................................
...........................................................
................................................................................................
(Datum, Unterschrift Kontoinhaber )
Bankverbindung: Münchner Bank, Nr. 5014573, BLZ: 701 900 00,
Auslandsüberweisungen: IBAN: DE05 7019 0000 0005 0145 73, SWIFT (BIC): GENODEF1M01
– 145. DZG – Rundschreiben
April 2012 –
Veranstaltungskalender der DZG 2012
Veranstaltung
Bezeichnung
Organisation
Ort
Kontakt
02. – 04. 03.
2012
17. Graduiertentreffen
FG Evolutionsbiologie
„Social information and
mate choice”
FG Evolutionsbiologie
Siegen
Nina Kniel; Sabine Nöbel
Philip Schmitz; Arndt Wellbrock
14. – 16. 03.
2012
GIS - Workshop
„Einführung in die Analyse und
Visualisierung von
Umweltdaten mit GIS“
FG Ökologie
Trier
Axel Hochkirch
[email protected]
23. – 24. 03.
2012
Graduiertentreffen
der FG Zoologische
Systematik
„Beyond tree reconstruction –
applications
for phylogenetic trees”
FG Zoologische Systematik
Leipzig
Christoph Bleidorn
[email protected]
27. – 29. 07.
2012
Workshop
„Protein Evolution“
WWU Münster &
LMU München
München
Sonja Grath
[email protected]
02. - 03. 08
2012
23. Neurobiologischer
DoktorandenWorkshop
„NeuroDowo 2012”
Doktoranden Marburg
Marburg
NeuroDoWo Committee
[email protected]
03. – 07. 09.
2012
IZW Summer School
„Next Generation Data
Management in Movement
Ecology”
Institut für Zoo- und
Wildtierforschung
Berlin
Anne Berger
[email protected]
20. – 21. 09.
2012
2nd Satellite
Symposium
Arthropod Neuroscience
Network
FG Neurobiologie
Konstanz
Christoph Kleineidam
[email protected]
21. – 24. 09.
2012
105.
DZG-Jahrestagung
Universität Konstanz / DZG
Konstanz
Axel Meyer, Giovanni Galizia
www.dzg2012.de/
12. – 14. 10.
2012
5. Graduiertenforum
der FG Morphologie
FG Morphologie
Tübingen
Michael Heethoff
[email protected]
„Integrative Morphologie"
Alle Veranstaltungen werden von der DZG gefördert
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Wildtiere in der Stadt
sind eine Hauptsache
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in großer Vielfalt auch in unserer nächsten
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Wissenswertes über 600 Arten und kann
die Tiere der Stadt bestimmen, «Wildtiere»
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September 21 – 24, 2012
University of Konstanz, Germany
German Zoological Society
th
105 Annual Meeting
Programme
Overview
Through symposia and a poster
session the following disciplines
will be discussed:
May 15, 2012
‡
'evelopmental Biology
June 10, 2012
‡
Evolutionary Biology
Abstract and poster submission deadline
‡
Morphology
July 27, 2012
‡
1eurobiology
Early Bird Tariff expires
‡
Ecology
September 10, 2012
‡
3hysiology
Last day of registration
‡
Behavioural Biology
‡
Zoological Systematics
September 21 – 24, 2012
Gestaltung: Universität Konstanz, WWA-Grafik | Fotos: www.fotolia.de, A.Schmidt, C. Fudickar, E. Schraml, A. Konings
www.dzg2012.de
Conference registration begins:
www.dzg2012.de
German Zoological Society
105th Annual Meeting in Konstanz