SŠmann Vorlage2 (Page 1)

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SŠmann Vorlage2 (Page 1)
KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE + Maria Königin + LAICHINGEN
GEMEINDEBRIEF Juli 2012 bis Oktober 2012
„... und ruht ein wenig aus!“
Einladend ist sie
die Bank auf der Titelseite und vor
allem der Blick von ihr aus in die Natur.
Und endlich rückt sie näher, die Zeit
zum Abschalten, zum Ausruhen und
Auftanken. Hoffen wir, dass sie vor
allem Herrn Pfarrer Rampf gut tut und
er sich nach der Operation an der
Wirbelsäule gut erholt, wieder zu
Kräften kommt und dann mit neuer
Energie seinen seelsorgerlichen Dienst
aufnehmen kann.
Auf dieser Seite sind Sie es gewohnt,
sein Bild zu sehen und sein Leitwort zu
lesen. Aus oben genanntem Grund fiel
nun mir die Aufgabe zu.
Die Bank lädt ein zum Nachkosten.
Dabei kann uns diese „Sämann“-Ausgabe behilflich sein. Beim Durchblättern sehen Sie, was sich so alles ereignet hat und wieviel Geist, Herz und
Hand hinter jeder Aktion steckt! Dabei
darf nicht übersehen werden, dass noch
viel mehr im Hintergrund geschehen ist
und geschieht, was auch die naseweiseste Kamera nicht ins Bild setzen kann.
Ich denke dabei an die Stillen im
Lande, die nicht mehr so können und
deshalb anderen den Vortritt lassen; die
es vielleicht leid sind, ausruhen zu müssen, weil die Kraft nicht mehr da ist zu
aktivem Wirken.
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Mk 6,31
Nachkosten regt
an zu Dankbarkeit:
Dankbarkeit allen
gegenüber,
die
ihren Einsatz gebracht haben, ihren
Möglichkeiten entsprechend, Dankbarkeit Gott gegenüber, der das Wasser
unserer Armseligkeit, mit dem wir die
uns zur Verfügung stehenden Krüge füllten, in kostbaren Wein verwandelt hat.
Die Bank lädt ein zum Vorkosten.
Welche Überraschungen hält uns Gott
wohl bereit in der nächsten Zukunft?
Egal, was kommt, als gläubiger
Mensch versuche ich es anzunehmen
als Geschenk aus Gottes Hand. Wichtig
ist da auch das „Kleingedruckte“. Wie
oft werden wir beschenkt durch viele
Kleinigkeiten. Die Kunst besteht darin,
sie zu entdecken und sich daran zu
freuen.
Denke ich an die Gemeinde, so fällt mir
das Sakrament der Firmung ein, auf das
sich eine große Schar junger Menschen
nach den Ferien vorbereitet. Wünschen
wir den Jugendlichen einen Weg mit
prägenden Glaubenserfahrungen. Und
natürlich auch die Genesung von Herrn
Pfarrer Rampf nehmen wir als Anliegen
in den Blick. Wie gut, dass Pfarrer
Thomas aus Indien da ist und so die
seelsorgerliche Betreuung gewährleistet ist!
„... und ruht ein wenig aus!“
Zum Vorkosten passt als innere Haltung
die Bitte: dass sich alles zum Guten
lenke. Aber auch hier hat die Dankbarkeit ihren Platz. Dank ist ja die beste
Bitte. Und dankbare Menschen strahlen
Freude aus und innere Ruhe … Aus ihren
Herzen quillt ein Lobpreis auf Gottes
Güte und Erbarmen, so wie ihn Maria
angestimmt hat beim Besuch ihrer
Cousine Elisabeth, ein Ereignis, das wir
am 2. Juli jedes Jahr feiern:
Mk 6,31
„Großes hat an mir getan
der Mächtige,
heilig ist sein Name!“
Lk 2,49
Die einladende Bank …
Ihnen, dass Sie auf ihr
Erfahrungen kommen in
hoffentlich erholsamen
Wochen.
Ich wünsche
zu ähnlichen
den nächsten
Tagen und
Liebe Gemeinden in der Seelsorgeeinheit Laichinger Alb,
ich grüße euch alle vom Bezirkskrankenhaus Günzburg aus der neurochirurgischen
Abteilung und möchte mich zuerst herzlich bedanken für eure Gebete und die vielen Genesungswünsche, die mich erreichten.
Die Operation am Dienstag, 12.06.2012, ist gut verlaufen, aber für den Heilungsprozess muss ich halt viel Geduld aufbringen. Schmerzen sind noch da, aber erträglich. Bin deshalb ab 22.06. in Bad Wörishofen zur Reha mit anschließender
Kur und dann im Urlaub, so dass ich erst nach den Sommerferien meinen Dienst
wieder aufnehmen kann, so wie es die Gesundheit erlaubt.
Mit Herrn Dekan Hambücher und Personalreferat ist alles abgesprochen, die
Nachbarpfarreien sind informiert und bereit bei Notfällen einzuspringen. Die
Gottesdienstordnung bis September 2012 steht und Pfr. Thomas ist ja auch noch
bis Oktober 2012 da.
Alle mit mir vereinbarten Termine sind meinerseits hinfällig, außer den feststehenden Hochzeitsterminen. Auch die Pfarrbüros und die Zweiten Vorsitzenden der
KGR's sind informiert und helfen weiter bei Nachfragen.
Dankbar bin ich, dass wir Frau Pollanka haben, mit der ich in Verbindung bin und
wir so gemeinsam an verschiedenen Orten den Großteil meiner Dienste aufrechterhalten können. Auch bin ich recht dankbar, dass wir in unseren Gemeinden viele
bewährte Frauen, Männer und Jugendliche haben, die durch ihre Dienste ihrem
Glauben ein Gesicht geben.
Mit Gebet und Segen bleibe ich euch allen verbunden und grüße euch recht herzlich.
Reinhold Rampf – leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Laichinger Alb.
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Aus dem Kirchengemeinderat
Nachdem nun das meiste geregelt ist,
was mit der Kirchenrenovierung zusammenhängt, hat der KGR die schon
für das letzte Jahr geplante Klausurtagung abgehalten. Am Freitag, dem 9.
März kamen Pfarrer Reinhold Rampf
und fast alle anderen Mitglieder in
Fahrgemeinschaften oder – direkt von
der Arbeit – auch einzeln ins Jugendhaus nach Wernau. Am Samstag kam
noch unsere Organistin Monika
Röcker-Spenle hinzu, nachdem sie eine
wichtige Orgelprüfung geschafft hatte.
Wir waren gut untergebracht und wurden auch bestens verköstigt. Für unsere
Diskussionsrunden stand ein freundlicher Raum zur Verfügung.
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Noch wichtiger
aber war ein
Moderatorenteam, das die
Aufgabe hatte,
uns beim Nachdenken und Planen zu unterstützen. Es ging darum, losgelöst
von den kurzschrittigen Erfordernissen
der Gemeindearbeit, über den Aufbau
der Gemeinde nachzudenken. Natürlich
hätte man gern jeden Sonntag ein volles
Gotteshaus. Und wir Teilnehmer hatten
auch manche positiven Erinnerungen
aus teilweise längst vergangenen Zeiten
vor Augen. Hier übernahmen die
Moderatoren die Aufgabe, uns auf die
Realität der heutigen Zeit hinzuweisen,
ohne uns den Optimismus zu nehmen.
Wichtig waren auch die Tricks, die sie
anwandten, um uns als Team enger zusammenzuschmieden.
Immerhin schafften wir es, einige konkrete Maßnahmen der Gemeindearbeit
zu diskutieren, die inzwischen teilweise
schon „auf den Weg gebracht sind“,
wie man heute sagt.
Einen schönen Abschluss bildete am
Samstagabend ein kurzer Ausflug nach
Plochingen, wo uns Pfarrer Rampf
seine frühere Wirkungsstätte zeigte und
wir uns schließlich zum Essen zusammensetzten und die Erlebnisse der beiden Tage Revue passieren ließen.
Martina Pfefferle
Firmung 2013
Anmeldung zur Vorbereitung
Firm-Motiv 2013:
Der Mensch zwischen Himmel und Erde.
Foto: Valérie Wagner
Gerade Jugendliche stellen sich die Frage nach dem Woher und Wohin ihres
Lebens. Zwischen Himmel und Erde verortet der Mensch sein Dasein und sieht
sich in einen größeren Sinnzusammenhang gestellt. Mit den Füßen steht er auf
der Erde, die ihn trägt und nährt, doch
gleichzeitig treibt ihn seine Sehnsucht
weit darüber hinaus. Dem will die Firmaktion 2013 des Bonifatiuswerkes nachspüren.
Am Sonntag, 20. Januar 2013, um 10:00
Uhr wird unser Weihbischof Thomas
Maria Renz aus Rottenburg im Auftrag
unseres Bischofs Dr. Gebhard Fürst in unserer Gemeinde das Sakrament der
Firmung spenden. Jugendliche der Jahrgänge 1997 bis 1999 wurden persönlich
angeschrieben. Sollten sie keine Einladung bekommen haben oder entschließen
Sie sich als Erwachsener zur Firmung, so
besteht noch die Möglichkeit zur
Anmeldung im Pfarrbüro: 07333 6800
oder [email protected]
Damit diese Entscheidung wachsen
kann, braucht es auch eine Vorbereitung. Diese geschieht bei uns in
Gruppen mit erwachsenen Begleitern
und beginnt nach den Sommerferien
mit einem gemeinsamen Treffen am
Freitag, den 14. September 2012, 16:00
Uhr im Gemeindesaal Maria Königin.
Wer würde gerne Firmbewerber in
einer Gruppe begleiten?
Voraussetzung:
– selber gefirmt sein
– 20 Jahre aufwärts
Firmung heißt Stärkung oder Festigung und bedeutet: Ich entscheide mich persönlich, dass ich das Taufversprechen meiner Eltern einlösen möchte und als
junger Christ freiwillig in der Gemeinschaft Jesu, der Kirche, dabei sein und
sogar mitarbeiten möchte. Das Sakrament der Firmung soll mich dazu bestärken.
Sr. Rita
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Erstkommunion 2012
Am Sonntag, den 22. April 2012, um 10:00 Uhr feierten 25 Kinder mit ihren
Angehörigen und Gästen ihre Erstkommunion zum ersten Mal in unserer renovierten Kirche Maria Königin.
JESUS MIT DIR - KOMMUNION FEIERN UND (ER)LEBEN
war das Motto ihres Festtages und der Vorbereitung. Hier ein paar Impressionen
zum Nachkosten:
Schon früh auf den Beinen zum Einsingen und -spielen: das Musikteam.
Das Fest kann beginnen!
Letzte Instruktionen ...
Erwartung hinter den Kulissen!
Da geht’s lang!
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Sr. Rita
Erstkommunion 2012
Die
Kerzen
brennen.
Kommunion heißt Gemeinschaft mit Jesus
und untereinander!
... Kommunion feiern und (er)leben!
Die Kinder zeigen, wie das geht.
So viele
Gäste!
„Guter Gott, wir bringen ein Brot. Es ist
ein Zeichen für unsere Verbundenheit mit
Jesus und untereinander, die wir in vielen schönen Begegnungen während unserer Kommunionvorbereitung erfahren
haben. Sie haben uns Jesus näher gebracht und uns gezeigt, was es bedeutet,
KOMMUNION zu (er)leben. Lass uns
das neu spüren, wenn wir dieses Brot
miteinander teilen.“
Geschafft! Danke, Musikteam!
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Fronleichnam 2012
Wie machen wir das dieses Mal? Auf jeden Fall wieder am darauf folgenden
Sonntag mit Prozession und anschließendem Gemeindefest. Die Stadtkapelle hat
zugesagt – und auch unser Pfarrer Reinhold Rampf. Das Wetter war auch akzeptabel. So feierten wir am 10. Juni ein rundherum schönes Fest.
Tags zuvor waren fleißige Hände
beschäftigt mit dem Vorbereiten
der Blumenteppiche.
Der Teppich der Kommunionkinder –
Sonnengesang des Franziskus – fand
seinen Platz in der Kirche und wurde
vor, während und nach dem Gottesdienst bewundert.
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Kommunionkinder im Gottesdienst
bei ihrem Kunstwerk.
Das Kreuz weist den Weg. Die Musik
gibt den Takt zum gleichmäßigen
Schritt für eine würdige Prozession.
Fronleichnam 2012
Dieser „Fronleichnam“ (Herrenleib)
„gibt sich im ,Leib’des Wortes und im
,Leib’ des Brotes, insofern ist für uns
die Eucharistie die Quelle des
Lebens. Wir machen diesen Dank
heute festlich, feierlich, öffentlich:
Alle Welt soll es erfahren, dass
Christen sich auf einen Gott eingelassen haben, der zu seinen Geschöpfen
steht und auf dessen Zusagen Verlass
ist. Vom Gabentisch des Altars aus
bricht das pilgernde Gottesvolk auf
und zeigt den Alltagsräumen, was
ihm lieb und teuer ist.“
Für das leibliche Wohl war bestens
gesorgt. Jürgen Rothenbacher mit seinen Helferinnen und Helfern, herzliches Vergelt’s Gott!
R. Rampf: Einleitung zum Gottesdienst
Zufriedene Mienen beim Genuss von
Speise und Trank und gemütlichem
Austausch. Altbekannte Freunde treffen, neue kennenlernen!
Sr. Rita
„Großer Gott, wir loben dich!“
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Songs from Africa …
Am Freitag, 23. März warteten die Besucher in der voll besetzten Kirche gespannt auf den Auftritt des Laichinger Chores „Pop & More” und wurden mit
einem wahren Hörgenuss belohnt. Das Ensemble um Chorleiter Helmut
Hauber sang bei dem Konzert mitreißend und präsentierte ein vielseitiges
Liedprogramm, das die knapp 30 Sängerinnen und Sänger gekonnt vortrugen.
Chorleiter Helmut Hauber nannte
als Motivation für das Benefizkonzert den Umstand, dass der
Chor im Jahr 2004 „Gastrecht“
im Gemeindesaal genießen durfte, als sich der Chor neu formiert
hatte.
Pfarrer Rampf dankte dem Chor
herzlich für dieses Engagement
und freute sich auf „himmlische,
hymnische, sakrale wie auf jazzige und poppige Weisen“.
Unter dem Motto „Songs from
Africa – Gospel – Pop“ stand das
Konzert, das die Themenfelder
Glaube, Hoffnung, Liebe, Freude,
und Schöpfung zum Inhalt hatte.
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Die Chorsänger bedienten sich vieler verschiedener Musikrichtungen
oder der Begleitung durch eine
fünfköpfige Band mit den
Musikern Nobert Braitinger, Bernd
Schlenk, Erwin Kühl, Andreas
Tuchnowski und Chorleiter Helmut
Hauber am E-Piano.
… Gospel – Pop
Am 17. April 2012 besuchte dann
die stellvertretende Vorsitzende
Tina Hasebrink die Kirchengemeinderatssitzung und überreichte
Pfarrer Rampf und den anwesenden Räten einen Scheck. Durch die
Eintrittsgelder konnte ein Gewinn
von 897,67 Euro erzielt werden.
Der
Chor
rundete
den
Spendenbetrag auf stolze 1.000
Euro auf.
Pfarrer Rampf und die Kirchengemeinde sagen den Sängerinnen und Sängern,
den Musikern und ihrem Chorleiter Helmut Hauber ein herzliches
Vergelt’s Gott.
Ingeborg Slavik
Was geschah am Katholikentag? Wer steckt hinter den „Vatileaks“? Warum und
wozu Kirchensteuer? Pflegekraft aus dem Osten? Patientenverfügung?
„katholisch.de“ gibt Antworten!
Katholisch.de ist das offizielle Internetportal der katholischen Kirche in
Deutschland. Die Redaktion arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz.
Dr. Wolfgang Knupfer
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Sacrapella in Laichingen
Ein besonderes Konzert durften die Besucher am 6. Mai in unserer Kirche
Maria Königin erleben. Der Chor Sacrapella aus Ulm sang unter anderem
Werke von Clapton, Cohen und Hanns Dieter Hüsch.
Schon das erste Lied von N. J. Schneider – „Die Hoffnung“ – zeigte, was der Chor
doch für schöne kraftvolle Stimmen zu bieten hatte. Stark hallte es durch die
Kirche und erzeugte bei den Zuhörern so manchen wohligen Schauer. Lieder wie
„Da berühren sich Himmel und Erde“ oder „Go down Moses“ gefielen, aber auch
das immer wieder zwischendurch hervorragend
gespielte Flötensolo von
Juliane Rupp sorgte für
helle Begeisterung. Als
absolutes Highlight darf
man das Lied „Halleluja“
von Leonhard Cohen erwähnen. Mit tosendem
Applaus dankten die zahlreichen Konzertbesucher
dem Chor und erklatschten
is
sich eine Zugabe.
Im Anschluss tauschten sich Sänger und
Kirchenbesucher bei einem Gläschen
Sekt vor der Kirche aus.
Pfarrer Rampf bedankte sich bei
Sacrapella für eine Spende von
150 Euro für die Kirchenrenovierung.
Ökumenischer Gottesdienst
Ökumenischer
Schulanfänger-Gottesdienst
für alle Laichinger ABC-Schützen
am Donnerstag, 13. September 2012
um 8:45 Uhr in der
Daniel-Schwenkmezger-Halle.
Im Anschluss an den Gottesdienst
findet die Schulaufnahmefeier in der Halle statt.
Margit Röcker
von Dienstag, 4. September bis Sonntag 9. September 2012
Das Thema bleibt eine Überraschung!
Zeit: Dienstag bis Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
Freitag von 14:00 Uhr bis Samstag 9:30 Uhr
Kosten: 6,00 Euro
Wo: Katholischer Gemeindesaal (unterhalb der Kirche)
Wer: alle Schulanfänger in Klasse 1 bis Anfänger in Klasse 5
Abschluss: Familiengottesdienst am 09.09.2012 um 10:30 Uhr
Anmeldung: Margit Röcker, Telefon 07333 6366
Es wird spannend, wir freuen uns auf euch!
Margit Röcker mit Team
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Auf dem Pilgerweg …
„Einen neuen Aufbruch wagen” – das Motto des diesjährigen Deutschen
Katholikentags galt auch für die rund 20 Pilger aus unserer Kirchengemeinde, die sich am 20. Mai bei strahlendem Sonnenschein auf den Wallfahrtsweg
von Maria Königin Laichingen nach Ave Maria Deggingen machten.
Nachfolgend einige Bilder, dazu Ausschnitte aus den Worten, die Pfarrer Rampf
beim Gottesdienst in der Wallfahrtskirche an die Laichinger Pilger gerichtet hat.
„Wir haben im letzten Jahr unsere
Kirche bautechnisch renoviert. Jetzt
fragen wir uns, wo will Jesus Christus
mit uns als Kirchengemeinde hin?
Auch wir sind neu aufgebrochen, nicht
nur heute Morgen zu Fuß. Auf diesem
Neuaufbruch im Glauben sind wir nicht
allein, wir haben eine großartige
Patronatsherrin – MARIA – die Mutter
Jesu, die sich auch immer wieder auf
den Pilgerweg des Glaubens machte
und so unsere Fürsprecherin und
Begleiterin geworden ist.”
„Als Pilgerinnen und Pilger auf den Straßen und Wegen des Lebens müssen wir
manchmal viel auf uns nehmen. Der Pilgerweg unseres Lebens mutet uns Dinge
und Situationen zu, in denen nichts so sehr gefordert ist wie die Kraft auszuhalten.
Maria ist uns in diesem Aushalten und Durchhalten Schwester und Vorbild.”
… des Glaubens
„Aushalten im Sinne des Vorbilds Marias möchte ich so umschreiben:
… im Ungewissen gehen und leben können, ohne zu wissen, wo man ankommt …
Letztlich war es die Hoffnung, die Maria die Kraft gab auszuhalten, die Hoffnung,
dass augenblickliches Dunkel wieder ins Licht führen wird. Der ungewisse Weg
ihres Glaubens wurde für sie so zum Pilgerweg ihres Glaubens.”
„Maria will uns sagen: Haltet – um Gottes und der Menschen willen – an eurer
Hoffnung fest … Eure Hoffnungen auf eine gerechtere Welt sind der Kraftstoff zu
Veränderungen … Bleiben wir mit Maria, der Mutter Jesu, in unserem Glauben
hs
und in unserem Leben unterwegs.”
Seniorennachmittag
Am Mittwoch, den 23. Mai feierten wir
gemeinsam mit den Senioren der gesamten Seelsorgeeinheit Laichinger Alb
in Westerheim eine Maiandacht.
Anschließend waren alle Senioren in
die schön geschmückte Marienburg eingeladen. Der gemütliche Teil stand
unter dem Motto:
„Die Geschichte der Tulpe“
Nette Gespräche in der Marienburg ...
Die Tulpe
Dunkel war alles und Nacht.
In der Erde tief die Zwiebel
schlief, die braune.
Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel, plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?
... bei Kaffee und Kuchen
Von Neugier gepackt hat die Zwiebel
einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.
Da hat ihr der Frühling
entgegengelacht.
Josef Guggenmos
Renate Gutbrod und Irmgard Räuber
Andacht im Pflegeheim
Pfarrer Reinhold Rampf beim
Austeilen der Kommunion.
Am Dienstag, 15. Mai feierte Pfarrer
Reinhold Rampf mit den Bewohnern
des Laichinger Pflegeheims eine Maiandacht mit heiliger Messe. Gemeinsam wurde gesungen und gebetet.
Besonders feierlich wurde die Messe
auch durch das Klavierspiel von
Monika Röcker-Spenle.
Renate Gutbrod und Rita Reichel
Noch ein Hinweis:
Wir werden ein „Senioren-Surfen“
veranstalten! Der genaue Termin wird
noch bekanntgegeben.
Unter fachkundiger Führung kann
jeder, wirklich auch ein völliger
Neuling, mal probieren, ob nicht ein
Internetzugang ihm den Alltag erleichtern oder verschönern könnte. Wie man
sich über das Zeitgeschehen in unserer
Gemeinde und weltweit informiert, wie
man menschliche Begegnungen pflegen
kann, wie man auch in der pfarrerarmen
Zeit Seelsorge findet – und wie man
vielleicht den Enkeln noch was vormacht, auch wenn man nicht mehr so
beweglich ist. Nur Mut!
Dr. Wolfgang Knupfer
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Exkursion in …
Einen besonderen Tag erlebten die Kindergartenkinder in der Sinn-Welt in
Biberach.
Einige Mütter begleiteten und unterstützten uns bei der Exkursion. Nach einer einstündigen Busfahrt und einer Frühstücksstärkung gingen wir in kleinen Gruppen
auf Entdeckungstour.
Wir waren eingeladen zum spielerischen Entdecken und Experimentieren an verschiedenen Mitmachstationen.
Wir konnten selbst Hand anlegen und
ausprobieren und so durch eigenes
Tun uns die Welt erschließen:
am Duftbaum die verschiedenen
Gerüche wahrnehmen
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im summenden Stein die eigene Stimme
klingen lassen
… die Sinn-Welt
Unser Auge war gefordert – und es
täuschte uns auch, als wir die sich drehende Scheibe auf der Wand wiederentdeckten.
Auf dem Barfußpfad konnten wir die
verschiedenen Materialien fühlen und
beschreiben.
Das Gleichgewicht wurde trainiert –
dabei waren die Kinder auf die Hilfe
der Mütter angewiesen.
Auf dem Rückweg kamen wir nicht am
Kneipp-Becken vorbei, ohne dass die
Kinder sich erfrischen mussten.
Es war ein erlebnisreicher Tag, mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen.
Das alles wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht die Unterstützung durch
den Häberle-Fond bekommen hätten.
Auch auf diesem Weg an das Ehepaar Häberle unser herzliches Dankeschön!
Ihr KIGA- Team
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WiederverheiratetGeschiedene
und die Sakramente
Rund 98.000 Unterschriften sammelte
die Katholische Frauengemeinschaft
Deutschlands (kfd) bis zum Februar
2012 bei einer Aktion, die sich dafür
einsetzt, Geschieden-Wiederverheiratete nicht weiter von den Sakramenten
auszuschließen. Eine Nachricht, die
zeigt, dass das Thema der „Wiederverheiratet-Geschiedenen“ nichts an seiner
Brisanz verloren hat, seitdem die drei
Bischöfe Oskar Saier, Karl Lehmann
und Walter Kasper es 1993 in einem
Hirtenschreiben wieder verstärkt in das
kirchliche Bewusstsein gerückt haben.
Unbestritten ist die Unauflöslichkeit
der sakramentalen kirchlichen Ehe.
Darauf bezieht sich die bis heute gültige kirchliche Lehrmeinung, die die
Wiederheirat eines geschiedenen Partners bzw. mit einem geschiedenen
Partner als Ehebruch und somit als
schwere Sünde betrachtet, wodurch
dann Kanon 915 des kirchlichen
Rechtsbuches zur Anwendung kommt:
„Zur heiligen Kommunion dürfen nicht
zugelassen werden …, die hartnäckig in
einer offenkundigen schweren Sünde
verharren.“ Eine in sich geschlossene
Argumentation. Ferner führte Papst
Johannes Paul II. 1981 in dem
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Schreiben „Familiaris Consortio“ aus:
„Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe
man solche Menschen zur Eucharistie
zu, bewirkte dies bei den Gläubigen
hinsichtlich der Lehre der Kirche über
die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum
und Verwirrung.“
Dennoch empfinden viele Menschen
das kirchliche Vorgehen als unbarmherzig; weit entfernt von der Zuwendung,
die Jesus gerade den Sündern und den
Gescheiterten zukommen ließ, und sie
sind verwirrt über die von ihnen empfundene Hartherzigkeit der Kirche.
Betroffene fühlen sich gerade in den
Momenten ausgeschlossen, in denen sie
besondere seelsorgerliche Betreuung
bedürften. Auch muss die Frage gestellt
werden, ob Menschen, die sich in einer
zweiten Ehe liebevoll umeinander und
um gemeinsame Kinder bemühen,
wirklich „hartnäckig in einer schweren
Sünde verharren“. Die kfd verband mit
ihrer Unterschriftenaktion die Hoffnung, die theologische Frage der
Zulassung von Geschieden-Wiederverheirateten zu den Sakramenten noch
einmal zu prüfen, um eine „Kirche zu
verwirklichen, die nahe bei den
Menschen ist und diese in entscheidenden Lebenssituationen begleitet und
unterstützt“.
Michael Tillmann
Herzlich willkommen
Mein Name ist Nadja Hummel-Jefkai und ich komme aus Westerheim.
Zu meiner Familie gehören drei Kinder und ein Ehemann.
Meine Ausbildung zur Erzieherin habe
ich in Reutlingen 2002 abgeschlossen
und durfte seitdem in vielen Bereichen
tätig sein. Ich war bei dem Aufbau
eines Waldkindergartens dabei, führte
danach eine Spielgruppe, eröffnete
einen Secondhand-Laden und fand
2011 wieder in den KindergartenBereich zurück, um in der Sprachförderung und Integrationshilfe tätig zu
sein.
Ich freue mich nun sehr, ein Teil des
„Kindergarten Regenbogen“ zu sein
und habe mich in Laichingen schon
sehr gut eingelebt.
Es grüßt sie herzlichst Nadja Hummel-Jefkai
Papst Benedikt XVI.
sagte dazu aktuell bei einem Familienkongress in Mailand am 3.6.2012 folgendes:
„Ein Wort möchte ich auch den Gläubigen widmen, die zwar die Lehre der Kirche
über die Familie teilen, jedoch von schmerzlichen Erfahrungen des Scheiterns und
der Trennung gezeichnet sind. Ihr sollt wissen, dass der Papst und die Kirche euch
in eurer Not unterstützen. Ich ermutige euch, mit euren Gemeinden verbunden zu
bleiben, und wünsche mir zugleich, dass die Diözesen geeignete Initiativen ergreifen, um euch aufzunehmen und Nähe zu vermitteln.“
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Spendenstand
für die Renovierung der Kirche Maria Königin
100.000 Euro
„Immer weiter
auf der Leiter!“
Aktueller
Spendenstand:
20.830,55 Euro
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Stammbuch
get auf t
Alexandra Schmid, Burgau
Jule Rölke, Laichingen
Pia Rölke, Laichingen
Anna Marie Becker, Blaubeuren-Asch
Manuel Scheifele, Nellingen-Oppingen
Levin Albrecht Novotny, Laichingen
gestorben
geheiratet
Tadeusz Stanislaw Gawlik, Laichingen
Erhard Pohl, Merklingen
Werner Eduard Reifenstein, Laichingen
Roberto Manuel Oliveira Rodrigues und Natalie Anita, geborene Haak
Timo Meininger und Valeria, geborene Cascina
Redaktionsschluss „Sämann Oktober 2012“ ist im September 2012
Pfarrer Reinhold Rampf
Katholisches Pfarramt
Öffnungszeiten des Pfarrbüros
Pfarramtssekretärin
Gemeindereferentinnen
Mesnerin
Kirchenpflege
Bankverbindung
Tel.: 07333 6800
E-Mail: [email protected]
Gartenstraße 18, 89150 Laichingen
E-Mail: [email protected]
Tel.: 07333 6800 Fax: 07333 947075
Dienstag bis Donnerstag 9:00 - 12:00 Uhr
Dienstag Nachmittag 15:00 - 18:00 Uhr
Ingeborg Slavik
Patricia Schmolke und Schwester Rita
Kata Dominkovic
Bärbel Moll-Pfitzer
Sparkasse Laichingen, BLZ 630 500 00
Kontonummer 8604271
Impressum
Herausgeber: Kirchengemeinde Maria Königin E-Mail: [email protected]
Redaktion: Pfarrer Reinhold Rampf (rr), Renate Gutbrod (gb), Dr. Wolfgang Knupfer (whk),
Beate Kutscher (bk), Martina Pfefferle (mp), Patricia Schmolke (ps), Heike Schumann (hsch),
Horst Stadtmüller (hs), Gerda Tröber (gt), Margit Röcker (rö), Ingeborg Slavik (is)
Domain http://www.maria-regina.net
Erscheint in Feldstetten, Laichingen, Machtolsheim, Merklingen, Nellingen, Oppingen
Auflage: 1550
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