Foto: Kirsten Seeligmüller

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Foto: Kirsten Seeligmüller
Foto: Kirsten Seeligmüller - Produktion: andropolaroid von Yui Kawaguchi in Zusammenarbeit mit theater-51grad
DOCK 11
Dokumentation 2010
TANZ
Get A Leg Up
ein Tanzstück von Clint Lutes / Death by Glitter
Eine Hellseherin sieht ihren großen Durchbruch bevorstehen. Für Erfolg und Ruhm
geht sie bis zum Äußersten. Zusammen mit einem Prinzen schmiedet sie einen
teufl ischen Plan - ein Feuer, genährt von bösen Mächten. Niemand siegt. Nicht
einmal Barmherzigkeit. Clint Lutes verwandelt eine wahre Begebenheit in eine
fiktive Geschichte voller Verquickungen aus Gier, Verrat, Wohltätigkeit und Tod. Die
Ereignisse basieren auf der Brandkatastrophe des Bazar de la Charité in Paris am Ende
des 19. Jahrhunderts. Die Charaktere sind träumerisch und arrogant, hinterhaltig und
bewundernswert, tragisch und kühl.
# Choreografie: Clint Lutes und die Tänzer
# Tanz: Florian Bücking, Celia Gondol, Michael Löhr, Clint Lutes, Vasso Lykoura, Yuko Sato,
Andrea Schiefer, Bérengère Valour, Stella Zannou
# Mit freundlicher Unterstützung von Festspielhaus St. Pölten/Joachim Schlömer,
Association Mâ Lyon, DOCK11 Berlin, Eliashof Berlin, Uferhallen AG und studio blixa 6.
# Internet: www.deathbyglitter.wordpress.com
P R E M I E R E:
7. Februar 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
8.-10. Februar 2010 im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
The Revolution on Drums
Solokonzert mit Mohammad Reza Mortazavi, Ruth-Preisträger 2003
Der im Iran geborene und in Berlin lebende Musiker Mohammad Reza
Mortazavi spielt zum Auftakt seiner GREEN HANDS Solo-Tour 2010 im Dock11.
Mortazavi stellt neue Kompositionen für Tombak und Daf vor, die auch auf
seiner nächsten CD Green Hands zu hören sein werden. Mohammad Reza
Mortazavi nutzt die traditionellen persischen Handtrommeln Tombak und Daf
nicht allein als Rhythmusinstrument. Er erschafft Stücke von melodischer Dichte
mit mehrstimmigen Klangstrukturen. Sein einzigartiger Stil zeichnet sich durch
die Entwicklung neuer Spieltechniken und Klangeffekte aus, die von virtuoser
Kreativität zeugen. Man muss Mortazavi Live sehen, um glauben zu können, dass
es sich hier um reine Solo-Stücke handelt, so komplex und vielschichtig ist sein
Klangspektrum.
Mohammad Reza Mortazavi (geb.1978 in Isfahan/Iran) begann mit sechs Jahren TombakUnterricht zu nehmen. Mit 10 Jahren – wie alle darauf folgenden Jahre auch – gewann er
erstmals den im Iran jährlich stattfindenden Tombak-Wettbewerb. Bereits mit 20 Jahren galt
er als der beste Tombak-Spieler der Welt. Mit 22 Jahren reiste Mohammad Reza Mortazavi
das erste Mal nach Deutschland und trat mit durchschlagendem Erfolg in München auf. Er
veröffentlichte daraufhin mehrere CDs und wurde auf verschiedenen Konzerten in Europa
eingeladen, wo er Begeisterungsstürme auslöste. 2003 gewann er – als einer von über 600
Kandidaten – den Nachwuchspreis der Weltmusik RUTH.
www.moremo.de
GREEN HANDS
Solo-Tour 2009/2010
30. November 2009 20.00 h Ballhaus Ost, BERLIN
20. Dezember 2009 20.00 h Ballhaus Naunynstr., BERLIN
15. Januar 2010 20.30 h Dock11, BERLIN
18. Februar 2010 20.00 h Schwartzsche Villa, BERLIN
11. März 2010 20.00 h Philharmonie, BERLIN
22. Mai 2010 20.00 h Festival Sommerblut, KÖLN
18. September 2010 20.00 h Gasteig Black Box, MÜNCHEN
08. Oktober 2010 20.00 h Alt.-Kath. Kirche St.Ursula, FREIBURG
09. Oktober 2010 20.00 h Heinrich Pesch Haus, LUDWIGSHAFEN
06. November 2010 20.00 h Edwin Scharff Haus, ULM
K O N Z E R T:
15. Janaur 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Parsème ein Tanzinstallation von Morgan Belenguer
In dieser Arbeit existieren, wie in einem Chemieexperiment, Materialien, Tinkturen
und Substanzen in einem Raum, wo sie offen für Beobachtungen und Interkation
sind und eröffnen somit die Möglichkeit das Konzept der globalen und individuellen
Wahrnehmung von Objekten und deren Fähigkeit Identitäten zu kreieren, zu
erforschen. Es hinterfragt das Resultat zusammengefügter Elemente und die Interpre
tationsmöglichkeit seiner Bewegungen, Interaktion und Form. Es wird eine Erzählung
und Geschichte suggeriert, welche vom Beobachter interpretiert werden kann. Dabei
kann sich die Perspektive der Zuschauer transformieren und dessen eigene Realität
und vielleicht auch dessen Wissen darüber verformen.
# Choreography,sound,video,objects: Morgan Belenguer
# Light design: Fabian Bleisch
Morgan Belenguer (1976), Morgan is a French choreographer based in Berlin.
He completed his education at the atelier Rudra Béjart. Belenguer participated at the
choreographic competition Hannover, where he won the 2nd prize with Alchera in 1999
and the next year the critic award for L’incessante which was then invited to the Holland
Dance Festival. Since 2000, he has pursued his choreographic work internationally for: Ballet
du Rhin / Stadtheater Braunscheig / Theaterhaus Stuttgart/Rotterdam Dance Academy /
Stadtheater Hannover/ CCR Dance Company Istanbul. He collaborated with Melanie Lane as
artists in residence at Dock 11/ Berlin. Their two last productions were Riddle 2007 & Held
2008. Belenguer produced the music video clip BIM for the musician Ellen Allien (bpitch
control),septembre 2008. Exhibition immediate Archeologies in collaboration with the architect
Luis Berríos-Negrón at Program Gallery Berlin ; august 2009. Creating props,videos and objects
in collaboration with the artiste Pablo Zuleta Zahr for the live music performance Happily Ever
After Again composed by Matt Sims. Work in progress ,septembre 2009. Belenguer was invited
to perform on the spatial device “mobile, curatorial unit” designed by Luis Berrios-Negron and
The Product at the Beck’s gold urban experiences in Hamburg ,Novembre 2009. The performing
installation Parsème ,Co-produced by Dock 11 with the participation of Manon Greiner has a
performer, January 2010. Ehibition Undo with the Fashion designer Emilie Luc-Duc at the HBC
Gallery Berlin,february 2010.
PREMIERE:
21 Februar 2006
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N:
22.-24. Januar 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
The Corner
eine Perforamnce von Lucida. und Kassandra Production
Ein Künstler steht in der Ecke. Ist er das Opfer einer gesellschaftlichen Manipulation
und an ihn gestellte überhöhte Erwartungen oder hat er sich selbst in diese Situation
hineinmanipuliert? Auf alle Fälle weiß er, dass er sich verändern muss, um aus der Ecke
wieder herauszukommen. Oder er rückt weiter in die Ecke hinein, um irgendwann
endgültig zu verschwinden.
In einer kreativen Verbindung von medialer und installativer Kunst und Performance
wird das klassische Thema „In der Ecke stehen “ gewollt reduziert inszeniert.
THE CORNER spielt mit den Erwartungen des Publikums – es wird manipuliert, in
die Irre geführt und auch mit unerfüllten Erwartungen und daraus resultierender
Frustration konfrontiert. Inspiriert durch das beliebte Gesellschaftsspiel „Spiel des
Lebens“ entstand eine Produktion, die mit Humor, Fantasie und einem Schuss
Gesellschaftskritik den Blickwinkel des Außenseiters thematisiert.
Die Installation - Performance “THE CORNER” ist das Ergebnis der Zusammenarbeit
zwischen Sven Kuntu (Estland), Naoko Tanaka (Deutschland, Japan), Annika B.
Lewis (Dänemark) und Morgan Nardi (Deutschland, Italien), die im Frühjahr 2009
im tanzhaus nrw, Düsseldorf im Rahmen von „Temps d’Images 2009“ uraufgeführt
wird. Aufgrund des überraschenden Todes von Sven Kuntu (Estland) im Herbst
2007 erfolgte die Wiederaufnahme des Projektes mit den Annika B. Lewis und dem
verstorbenen Künstler gewidmet.
# Konzept: Morgan Nardi (D/I), Naoko Tanaka (D/J), Sven Kuntu (Est.)
# Performance: Annika B. Lewis, Morgan Nardi, Naoko Tanaka
# Komposition: Sven Kuntu
# Musical assistance: Siim Soop
# Visual assistance: Wiebke Rompel
# Lichtdesign: Tobias Heide, Revo Koplus
# Organisation: Martin Brüggemann
# Management: Mechtild Tellmann
# co-produced by tanzhaus nrw, Düsseldorf – Germany/ Kanuti Gildi Saal, Tallinn – Estonia,
Kulturhus Århus, Århus – Denmark / Centro Coreográfico de Montemor-o-Novo – Portugal /
Sponsored by Kulturamt Landeshauptstadt Düsseldorf, Kunststiftung NRW, Ministerpräsident
des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste, Stiftung van Meeteren, Düsseldorf
PREMIERE:
28. Januar 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
29.-31. Janaur 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Water in my solo ein Tanzstück von Caroline Bo
Als Tänzerin verfügt Caroline Bo über ein ausgeprägtes Körper und
Gesundheitsbewußtsein und das Trinken von Wasser ist für Sie existenziell und kennt
dessen Symptome wie Dehydration und Hyponatremia (Über-Hydration). Trozt eines
großen Respektes gegenüber Lehrern und Traditionen kann sie Trink-Vorgabe bei
Yoga und anderen Techniken nicht immer akzeptieren. Ihr Solo, soll den Mut zum
eigenen Trinkryhtmus und eigenen Willen zu geben, ohne den Respekt vor alten
Traditionen und Kulturen zu verlieren.
# Choreographie und Tanz: Caroline Bo
# Musik: Jean-Philippe Barrios
# Licht: Jean-Bastien Nehr
# Kostüme: Annajung
# Produktions-Manager: Elyane Buisson
# Koproduktion: Ballet National de Marseille
# gefördert vom Französischem Kulturministerium DRAC Provence Alpes Cote d’Azur
# Partner: DOCK 11, TanzFabrik, Berlin; Le Merlan Scène Nationale à Marseille; IALS, Rome,;
Algopix, graphics
# mit freundlicher Unterstützung des Institut Francais
# www.carolinebo.org
P R E M I E R E:
11. Februar 2006
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N:
12.-13. Februar 2006
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
shu shu ein Stück für drei Tänzer und Video
Menschen unter Druck. 3 Personen in einem abgeschlossenem Raum- einem Verhörzimmer. Keiner kann raus. Wer ist unschuldig? Ist irgendjemand unschuldig? 2 Männer
und eine Frau. Unter Druck entstehen neue Konstellationen und Beziehungen zueinander. Wer bricht als erster zusammen. Vertrauen als die Wichtigste Komponente.
Wem vertraue ich? Wen verdächtige ich? Werde ich verdächtigt? Kann ich überhaupt
jemandem trauen? Die Verdächtigen werden selbst zu Ermittelnden.
Konstante Überwachung.
Ich werde beobachtet – ich beobachte andere. Die Kamera sieht jeden und keiner kann
ihr entkommen. Die Figuren testen sich gegenseitig unentwegt. Niemand ist sicher.
Die Geheimnisse müssen offengelegt werden, damit das Problem – vorgegeben durch
Raum und Situation (Verhör) – gelöst werden kann. Der Verhörraum als eine Paraphrase eines politischen Konfliktraumes (zum Beispiel des Nahen Ostens).
Eine Erzählung auf multiplen Ebenen, die homogen und gleichberechtigt die Performer,
vorproduziertes Material und Live- Videoeinspielungen benutzt. Speziell für den Abend
Komponierte/Kompilierte Musik bildet eine weitere Erzählebene. Die Arbeit basiert auf
dem Konzept von sichtbaren und unsichtbarem Material. Die Zuschauer sehen alles,
sowohl die Live-Performance wie auch die Zuspieler und das Live Material der versteckten Kameras. Die Performer bekommen nur einen bestimmten Ausschnitt davon
mit. Die Spannung entsteht aus dem Verhältnis des „omnipotenten“ Zuschauers, der
scheinbar über alle Informationen verfügt, und der „behinderten“ Sicht der Performer.
(Eine Situation, die übertragbar ist auf die Verhältnisse in der Realität: Die ganze Welt
beobachtet einen bestimmten Konflikt und die daran beteiligten Parteien. Können wir
mehr sehen als die Beteiligten? Sind wir in einer besseren oder schlechteren Position
um über den Konflikt zu Urteilen?)
Untersuchung der Beziehungen zwischen Menschen unter enormen Druck der Anklage. Das Vertrauen zu hinterfragen auf dem Hintergrund der politischen Realität eines
brennenden Konflikts. Was kann ich machen? Was haben die anderen gemacht? Wer,
zum Teufel, hat angefangen? Und was macht es mit dem „privatem“ Menschen – dem
Performer oder mir selbst? Und wann und wie wird das ganze lustig? Wann kann ich
endlich lachen?
# Choreografie: Efrat Stempler
# Tanz: Brit Rodemund, Anat Vaadia, Alex Sieber
# Video: Jens Crull
# Foto: Anja Beyer
# gefördert durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds Berlin.
W I E D E R A U F N A H M E:
18.-21. Februar 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TA NZ
Express Fight Club
(Version III) - I am not my job
eine Multimedia-Perforamnce von post theater [new york / berlin / tokyo]
„I am not my job“ – der Roman und Film „Fight Club“ setzt sich mit Arbeit auseinander – und wie sie Identität schafft – oder eben nicht. Sind wir mit unseren Jobs
zufrieden? Oder wovon träumen wir? „Express Fight Club“ zeigt, wie sich in kürzester
Zeit eine besondere Gruppierung formieren kann.
„The show corrupts you with it’s formal rigour.“(Jan Brachmann in Berliner Zeitung on
“Fight Club: A Chorus”)
performance in english language
# Konzept / Regie: post theater
# Tanz / Spiel: 30 Performer – in wechselnder Besetzung (Bekanntgabe bei Vorstellung), sowie
Alexander Schröder
# Dramaturgie: Max Schumacher
# Choreographie: wechselnde Berliner Choreographen (Bekanntgabe bei Vorstellung)
# Medienkunst: Yoann Trellu, Hiroko Tanahashi
# Soundart / Musik: Sibin Vassilev
# Technische Leitung / Lichtdesign: Fabian Bleisch
# Produktionsleitung: Mario Stumpfe – ARTkrise
# www.posttheater.com
# ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, mit Unterstützung durch die Tanznacht
Berlin, die Staatsoper Berlin und das National Museum of Singapore
V O R S T E L L U N G E N:
22. Februar, 1., 9., 15., 29. März, 5. April 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
ich sage, dass es (m)ein russischer abend ist
(Soloversion) von Anna Melnikova
Inventur/Räumung von Gabriele Reuter - 2 Solos. 2 Berlin
Premieren.
„Pljaska- Tanz ist die Muskelfreude, die das Blut zum Kochen bringt.“ Igor Moiseev.
Zum ersten Mal zeigen sich die beiden jungen Choreografinnen Anna Melnikova und
Gabriele Reuter mit Ihren Soloarbeiten in Berlin. Ihre gemeinsame Suche nach der
Verbindung von Sprache und Bewegung, Ernsthaftigkeit und Humor macht diesen Abend
zu einem besonderen Treffen.
In ihrem Solo thematisiert Anna Melnikova ihren eigenen Tanzkörper unter dem
sozialistischen Regime. Volkstanz als Produkt von Drill und Leidenschaft- pure
Muskelfreude auf dem klingenden, klagenden russischen Holzboden. Die üppige Fülle
bestimmt das erste Stück. Die vollkommene Leere ist das Thema des Zweiten.
Mit dem Abbau der Holzbühne beginnt Gabriele Reuters Inventur des Raumes. In einer
Art Hindernislauf durch unsichtbare Türen, leere Stellen und viel zu volle Ecken, wird der
Prozess zum eigentlichen Produkt des endlosen Definierens und Auflistens von Tanz und
dem Raum für Tanz.
# Choreographie Text / Video / Performance: Anna Melnikova
# Sounddesign: Claude Chassevent
# Musik: Dr. Bajan
# Bühne: Werner Wallner
# Kostüm: Friederike Donath, Mariya Yordanova
# gefördert aus den Mitteln von Berliner Senat- Kulturelle Angelegenheiten- Interkulturelle
Projektarbeit und Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
# Choreographie / Performance: Gabriele Reuter
# Dramaturgie: Michael Pinchbeck
# Licht: Wassan Ali
# Musik: Simon & Garfunkel, Johannes Batesaki
# unterstützt von Dance4, Tanzfabrik Berlin and Phorms School Berlin #
www.gabrielereuter.de
PREMIERE:
5. März 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
6.-7. März
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
the featuring body eine Studie Angela Schubot
Nach Zohar’s Einladung die Abende zu teilen, entschied sich Angela Schubot, nicht an einem
Stück mit dramaturgischer und repräsentativer Struktur des Körpermaterials zu arbeiten,
sondern eine Art „featuring body“ für Zohar`s Stück „if only i was a bear“ zu sein, indem sie
vier kurze Material-Konzepte zeigt, welche sich hiermit beschäftigen: 1. die Kreatur 2. Der
Mensch 3. Der Tänzer 4. Das soziale Tier.
# Performance: Angela Schubot
if only i was a bear ein Stück von Zohar Frank
Eine Maske aufsetzen und verborgen spielen. Kann man sich wirklich selbst übertreffen? Ein
gezähmtes Tier, ein Schlachtfeld der Gegensätze, in irgendeiner Weise immer im Verborgenen. Die Maske mag eine Verschleierung sein, doch der Körper überliefert unweigerlich das
Geständnis seiner Erfahrung und Erinnerung. Die Art sich zu verstecken gibt am meisten
über sich Preis.
# Performance: Zohar Frank
# Musik: Mogwai
# Text: Georges Perec
PREMIERE:
11. März 2010
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N:
12.-13. März 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Misunderstood ein Tanzstück von Kepha Oiro/Kenia
Ein Solo im Prozeß über Riten und manchmal missverständlichen Traditionen, die das
Sterben begleiten. Die aktuelle Version wurde gemeinsam mit Stephanie Thiersch
erarbeitet. Kepha Oiro wird durch das Stipendiatenprogramm des Goethe Instituts und
des ITI Germany unterstützt.
# Choreographie / Tanz: Kepha Oiro
# künstlerische Zusammenarbeit: Stephanie Thiersch
# Musik: Nairobi Kinderchor, Metal and Bowls, Salala, Saly Oyugi
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Under green Ground
von MOUVOIR/Stephanie Thiersch (Kölner Tanztheaterpreis 2005)
Die Welt als Bild und Vorstellung: Im Medienzeitalter gibt es kein unvermitteltes Ich.
(Vor-)Bilder bestimmen unsere Identität und unser Denken. Die Vielfalt der möglichen
Rollen schafft auch eine neue, spezielle Freiheit. Gleichgültig ob Alexandra Naudet als
Botticellis Venus, als nackte Dame in Monets „Frühstück im Freien“ oder als PornoQueen agiert - ihre phantastische Präsenz und Ausstrahlung verleihen Thierschs
subversivem Spiel mit der Identität ebensoviel Tiefgang wie Bodenhaftung. Ironisch
durchbrochen werden die wechselnden Selbstinszenierungen von einer beharrlich
werkelnden Techniker-Crew. Under green Ground war 2006 auf die tanzplattform
Deutschland eingeladen und tourte 3 Jahre weltweit. Im DOCK11 ist nun eine
Neubearbeitung des Stückes zu sehen.
„Stephanie Thiersch baut Figuren in Zeitlupe auf, lässt die eine aus der anderen
erwachsen oder demontiert die schöne Fassade, bis nichts bleibt als ein stummer
Schrei. Die Ikone fällt in sich zusammen - Ecce Homo. Naudet interpretiert diese scharf
geschnittenen Frauen-Bilder in Nahaufnahme mit Intensität.“ Bettina Trouwborst,
ballettanz international
# Konzept / Choreographie: Stephanie Thiersch
# Tanz / Choreographie: Alexandra Naudet
# technische Leitung: Ansgar Kluge, Niko Moddenborg
# Bühnenmeisterin / Tanz: Weronika Pelczynska
# Lichttechnik: Thomas Grzegorczyk
# dramaturgische Beratung: Andrea Heller
# Lichtdesign / Bühne: Ansgar Kluge, Stephanie Thiersch
# Produktionsleitung: Lieve De Scheerder
# eine Produktion von MOUVOIR in Koproduktion mit tanzhaus NRW; in Kooperation mit und
der koelnertanzagentur e.V., gefördert von Ministerium für Städtebau, Sport und Kultur des
Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln und der SK Stiftung Kultur Köln
WIEDERAUFNAHME:
19.-21. März 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Becket Psalms
eine Performance von und mit Howard Katz
He wished he could be what he was on the screen / and was not / and was not / and
was not / Seen / He sat on his cloud / as it plumets to earth / a little beginning / a sad
and rebirth / I am Yet / I will be Yet / I was Yet / He who walks on the mountain the
Jolly Green Giant / 1st life / 2nd life / 3rd life game / Game on / game over / game on /
and then (Howard Katz, Abzählreim, Auszug)
Der Performer - getrieben durch ein Chaos aus Regieanweisungen von Beckett.
Ein Performance-Solo zwischen Beckett‘scher transzendentaler Einsamkeit und
psychotischer Nacht, voll metaphysischer Komik und absurder Disziplin. Howard Katz
stellt sich der Verunsicherung durch die Texte und Welten des irisch-französischen
Dichters und Visionärs des Schweigens.
# Performance / Choreographie: Howard Katz
# Musik: Ansgar Tappert
# Inspiration / Zeichnungen: Daniel Wiesenfeld
# Dramaturgie: Paul Baiersdorf
# Foto: Daniel Wiesenfeld
PREMIERE:
25. März 2010
iW E I T E R E V O R S T E L L U N G E N :
26. März 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Winterreise a-capella
ein Konzert von Nino Sandow
Ein Abend, der frei ist von Lamoryanz, Pathos und Selbstmitleid, bescheiden in seinem
Frohsinn, eine Entdeckung der politischen Genauigkeit ohne Bitterkeit.
Eine Interpretation die aus dem vorprogrammierten Traurigsein herausgefällt und ein
Trotz, eine Ironie, Spaß und Kraft die „Winterreise“ bestimmen lässt.
# Stimme: Nino Sandow
# Worte: Wilhelm Müller
# Musik: Franz Schubert - Lieder ein Abend
KONZERT:
27. März 2010
im DOCK 11
Foto: Anna Falkenstein
TANZ
Brother Brother
ein Tanzstück von und mit Clint Lutes und Tommy Noonan
In „Brother Brother“ wird die Natur der Bruderschaft erforscht: als Blutsbande,
Zufallsliebschaft, Seelenverwandtschaft, lockere Bekanntschaft, Erzfeindschaft und
erschöpfte Freundschaft. Clint Lutes und Tommy Noonan decken in ihrer neuen
Produktion feinfühlig unterschiedlichste Facetten der Beziehung zweier Männer auf
und übersetzen sie auf einer leeren Bühne in verschiedene Formen
und Bilder.
Bei der Entwicklung des Stückes spielten Stimm- und Körperimprovisationen eine
zentrale Rolle: „Wir entwickelten unterschiedliche Gefühlszustände und suchten nach
entsprechenden Klangmustern, die sie darstellen können. Wir beobachteten, welche
Geräusche wir produzieren während wir uns
bewegen und welchen Effekt zum Beispiel Stille in einer bestimmten Situation hat“,
so die beiden amerikanischen Choreografen, die auch in Gesang und Schauspiel
ausgebildet sind.
„Brother Brother“ zeigt im Ergebnis intensives Körpertheater. Lutes und Noonan
setzen Rhythmus dabei ganz gezielt ein - ihre Körper arbeiten mal synchron, mal
bewusst asynchron. Ihre Stimmen nutzen sie, um Bewegungen zu vervollständigen
und umgekehrt. Soundcollagen entstehen – mittels
Stimme, Körpergeräuschen und Tönen, die sie den Gegenständen um sich herum
entlocken. Auch das Publikum wird Teil der Soundproduktion. Und alles ist subtil und
präzise arrangiert.
Auf diese Weise trägt „Brother Brother“ durch die verschiedensten Gefühlsstadien
und denkbaren Qualitäten einer „Bruderschaft“: „Im brüderlichen Bund sind sämtliche
Ebenen der Zweisamkeit enthalten: Vom Freund zum Feind, von der brüderlichen
Liebe zum gegnerischen Hass oder von gegenseitigem Vertrauen zu spaltender
Missgunst…Lutes und Noonan haben großartige Bilder gefunden und eindringliche
Sounds produziert.“ (Nora Abdel Rahman, tanznetz.de)
„Brother Brother“ ist eine Produktion von pvc-tanz Freiburg Heidelberg (Premiere: 16.
Oktober 2009, Kammerbühne Theater Freiburg).
# Choreographie / Performance: Clint Lutes & Tommy Noonan
# Lichtdesign: Carl Faber
# PR: Doreen Markert
# mit Musik von: Edison Woods
# Bühne und Kostüm: Moritz Müller
# Produziert von pvc Tanz Freiburg/Heidelberg
# Weitere Unterstützung von Studio Blixa 6, DOCK 11 Berli
W I E D E R A U F N A H M E:
2.-4. April 2010
i im DOCK 11
TANZ
4.48
ein Tanzstück von Shang Chi Sun
4.48 ist vom letzten Stück der britischen Dramatikerin Sarah Kane, „4.48 Psychose“,
inspiriert. Es interpretiert die Erfahrung des psychischen Zusammenbruch in
verschiedenen mentalen Zuständen. Die Körpersprache wird in der Manifestation der
Konzepte auf den Text angewendet: die Angst vor dem seelischen Zusammenbruch,
medikamentös induziertes Leiden, die Unfähigkeit, Realität von Phantasie zu
unterscheiden.
„Noch ein Stück über die Spaltung zwischen Bewusstsein und Körperlichkeit. Für mich
ist es das, was Wahnsinn ausmacht.“ Sarah Kane. Interview mit Nils Tabert
# Choreographie: Shang Chi Sun
# Dramaturgie: Gordon Florenkowsky
# Bühnenbild: Anita Fuchs
# Schauspiel: Hanna Binder
# Tanz: Pavel Povraznik, Alexandre Achour
# Musik: Biliana Detelinava Voutchkova
# Gefördert durch: LMF Dance Fund, Hochschule für Schauspiel Ernst Busch und HTZ
# Foto: Sven Hagolani
www.shangchi.de
P R E M I E R E:
14. April 2010
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N:
15. April 2010
im DOCK 11
TANZ
AMMO-NITE GIG Vol. 30
Butoh Tanz & Musik Improvisation mit Yuio Kaseki und Gästen
AMMO-NITE GIG ist ein Spielfeld für Experimente und Improvisation von Butoh, Tanz
und Musik und wird in zeitlichen Abständen kontinuierlich im DOCK 11 präsentiert.
Dohee Lee ist eine koreanische Tänzerin, Musikerin und Sängerin und lebt in
Kalifornien. Heini Nukari ist eine finnische Tänzerin / Sängerin und Yuko Kaseki ist eine
japanische Butoh Tänzerin / Performerin, beide leben seit Jahren in Berlin.
„Treffen, Schmelzen, Kollision, Selektion, Segmentierung, welche Art der chemischen
Reaktion wird zwischen den drei mächtigen Multi-Kulti Frauen geschehen?“
# Tanz / Gesang / Performance: Heini Nukari, Dohee Lee (koreanischen Percussion-Instrumente)
und Yuko Kaseki
# Licht: Martin Capatinta
# Foto: Aura Nukari, Virginie Nass
# Eintritt: zwischen 8-15 Euro
P R E M I E R E:
17. April 2010
WEITERE VORSTELLUNGEN:
18. April 2010 i
m DOCK 11
Foto: Subuddha
Foto: Subuddha
Foto: Subuddha
TANZ
Performing Arts Pecha Kucha
präsentiert von Pecha Kucha Berlin und LAFT
Das Wort “Pecha Kucha” kommt aus dem Japanischen und heißt “wirres Geplapper”.
Die Idee zu dieser Präsentationsshow kommt aus Tokyo, ist aber in Berlin noch
beliebter.
Im Schnelldurchgang zeigen Menschen ihre Ideen oder ihre Arbeit. Kein Vortrag
dauert länger als 6:40 Minuten, alle 20 Sekunden erscheint ein neues Bild auf
der Videoleinwand. Langweile kommt nicht auf. Jetzt erstmalig ein Special mit
KünstlerInnen aus der Berliner Tanz- und Theaterszene. Und erstmalig zu Kaffee und
Kuchen an einem Samstag Nachmittag. Mit dabei u.a. German Theater Abroad, Gob
Squad, post theater [new york / berlin / tokyo].
In Zusammenarbeit mit dem Dock 11 / EDEN und dem ZTB. Gastkurator: Max
Schumacher für den Landesverband Freier Theaterschaffender Berlin e.V.
www.pechakucha.de www.laft-berlin.de
LECTURE:
17. April 2010
im EDEN*****
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Bones
ein Tanzstück von und mit Sanja Tropp-Frühwald und Jule Flierl
Die Bühne bietet Raum für die Begegnung zweier Großmütter – eine Begegnung, die
nie stattgefunden hat - zwischen der Schneiderin aus Kroatien und der Weberin aus
Berlin. Zweier Lebenswege, die verknüpft sind durch Zugehörigkeit zu der Generation,
die die großen Umbrüche des 20. Jahrhunderts mit- und überlebt hat: Faschismus,
Sozialismus und nun das Bröckeln des Kapitalismus. Ihre Erinnerungen erzählen von
Vergessen und ihre Körper vom Gewicht der Zeit. Die Großmütter schwirren als
Lichtbilder im Raum und treten in Dialog mit ihren Enkelinnen. Im Innern der Körper
der 4 Protagonistinnen beginnt das Forschen über Frau-Sein, Erfahrung, Erinnerung,
Krankheit und Tod. In der künstlerischen Zusammenarbeit von Sanja Tropp-Frühwald
(VRUM Zagreb) und Jule Flierl (Berlin) werden Tanz und Gesang miteinander vernetzt
eingesetzt, um tiefe Einblicke in die Wahrnehmung von Körpern zu geben.
# Koproduktion von Zagreb Dance Center und VRUM performing arts collective
# Tanz / Choreografie / Konzept: Sanja Tropp-Frühwald, Jule Flierl
# Video:Goran Škofic‘, Bartek Honik
# Musik: Damir Šimunovic‘
# Kostüm: Katharina Müller
PREMIERE:
23. April 2010
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N:
24.-26. April 2010
im DOCK 11
Sunflower Sutra von Venter
ein Konzert mit Musik aus der Seele der Hoffnung mit Juliana Venter
und Joseph Suchy
Mit SUNFLOWER SUTRA präsentiert das Duo Venter / Suchy sein erstes gemeinsames
Album. Zusammen mit der aus Südafrika stammenden Sängerin Juliana Venter hat der
in Köln lebende Komponist Joseph Suchy eine Musik geschaffen, die dem Folksong
eine Dimension der Moderne verleiht.
Stürmisch und ungezügelt, aber auch unerwartet feinfühlig, geradezu kompromisslos
sensorisch!
Joseph Suchy arbeitete als Künstler über Jahre an der Ausgestaltung neuer
gegenwartsbezogener Musiken, grenzüberschreitend, zwischen improvisierten und
komponierten Klanggebilden (Soundtracks / Installationen / Tanztheater), immer im
Spannungsfeld des musikalischen, künstlerischen Zeitgeschehens.
Er ist Mitbegründer und Mitarbeiter diverser Labels (Gefriem/Grob.....) und Produzent wichtiger
maßgeblicher Musiker und Formationen (Franz Hautzinger, Ekkerhart Ehlers, Hugh Davis, etc.),
immer auf der Suche nach Synenergien künstlerischen Schaffens. Er ist Teil einer weltweiten
Community fortgeschrittener Innovatoren und Neuerer zeitgenössischer Musik.
Juliana Venter, geboren in Süd Afrika und aufgewachsen im Land der Appartheit. Sie hat eine
Klassische Gesangsausbildung und eine unvergleichlich variantenreiche Stimme, sowie eine
schauspielerische Ausbildung. Ihrem herausragenden Talent wurde schon von frühester Jugend
große Aufmerksamkeit zuteil.
Sie war Mitbegründerin des MUD ENSEMBLE, der avantgardistischen Performance Formation
Südafrikas. Politisch anstößig, laut, rebellisch und systemverachtend galt diese Formation als
Speerspitze des kulturellen, politischen Kampfes gegen Unterdrückung und Totalitarismus in den
90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Im Jahr 2000 siedelte sie nach London um , wo sie mit
Musikern, wie BENGE (expanding records), Robert Willcocks (sleeping dogs wakes) Mike Lindsay,
und ramsay mackay (freedoms children joburh hawk the fumes) arbeitete.
Juliana Venter und Suchy Joseph bilden beide das Fundament von SUNFLOWER SUTRA,
einer Musik, die Genregrenzen niederreißt und den Zuhörer in Klanggebilden versinken lässt.
Gespeist aus den Quellen der Gegenwart, der zeitgenössischen Improvisation, der Neuen Musik
und der mittlerweile schon klassischen europäischen elektronischen Musik, stößt die Formation
weit über die Grenzen des Popsongs hinaus. Offene Grenzen sind das Gebot. Melancholie und
tiefe Inbrunst bis zur ungezügelten Improvisationswut, lässt dem Zuhörer Raum, um in der
Mannigfaltigkeit der Darbietung zu schwelgen.
KONZERT:
30. April 2010
im DOCK 11
DOCK 11 NETZWERK / Koproduktion
TANZ
andropolaroid
Performance im leuchtenden Neonröhrenwald
Eine Begegnung von japanischen und deutschen (Körper-)Sprachen. Dunkelheit ist das
Tor zum Ton, der Ton der Sonne ist dunkel , der Klang ist die Heimat des Tones und
der Ton steht auf der Sonne. „Das ist keine Asienesoterik, sondern ein Schriftknoten,
der in der Begegnung mit anderen Kulturen aufgelöst werden muss. In der extremen
Verknüpfung zwischen Körper, Licht und Sprach- und Soundcollagen kommt sie nicht
zur Ruhe, sucht weiter ihren Weg und schießt Polaroids vom geflickten “Ich”.
“Yui Kawaguchi selbst wird zu einem zeichenhaften Wesen, das mit Farbe, Licht,
Raum und Ton agiert. Mit eindrucksvoller Präzision bewegt sich Kawaguchi. … So
anschaulich und pointiert wie hier werden komplexe Prozesse selten dargestellt. Die
Zusammenarbeit zwischen Yui Kawaguchi und Rosi Ulrich erweist sich auch deshalb
als besonders fruchtbar, weil die Choreografie nie bei lieb gewonnenen Motiven oder
schönen Bildern verharrt, sondern sich zu einem delikaten Tanzkunstwerk rundet.“
(Kölnische Rundschau 15.5.2010)
# ACHTUNG: Die Aufführung benutzt Ultraschallwellen
# Konzept Choreografie Tanz: Yui Kawaguchi
# Dramaturgie: Rosi Ulrich
# Visuals: Acci Baba
# Licht & Technik: Fabian Bleisch
# Assistenz: Sabine Salzmann
# Ton: Sibin Vassilev
# eine Produktion von theater-51grad.com
# co-Produktion: Festival GLOBALIZE:COLOGNE in Kooperation mit Freihandelszone –
ensemblenetzwerk köln/ Dock11 Berlin
www.theater-51grad.com
P R E M I E R E:
4. Mai 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
5.-6. Mai 2010
im DOCK 11
DOCK 11 Produktion
TANZ
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Wahllos reloaded
ein Tanzstück der MS Schrittmacher über Auswahl,
Ausgrenzung und Ausschuss
MS Schrittmacher gründete sich 1998. In dieser Zeitspanne sind neunzehn Produktionen in Berlin
entstanden, wobei es dem künstlerischen Leiter Martin Stiefermann gelungen ist, der Kompanie
eine unverwechselbare künstlerische Identität zu geben.
Von Anfang an verstand sich MS Schrittmacher als ein Pool von freien und festen Choreographen,
Tänzern, Komponisten, Bühnen- und Kostümbildnern und Lichtdesignern. Die Stücke wurden
jeweils zwischen zehn und dreißig Mal in Berlin gespielt, 225 Vorstellungen bis Heute. Dazu kamen
Gastspiele, Einladungen zu Festivals und Koproduktionen mit anderen Theatern, mit weiteren 87
Vorstellungen.
Diese Kontinuität in der Arbeit und die Weiterentwicklung von Form und Idee waren und sind
wichtige Bestandteile der Gruppe. In den vergangenen Jahren erfuhr die Gruppe mit ihren sehr
unterschiedlichen Stücken stetig wachsende Anerkennung und Begeisterung sowohl bei der Kritik
als auch beim Publikum.
“MS Schrittmacher ist heute eine der impulsgebenden Kompanien in Deutschland, deren Stücke seit
1998 in Berlin im Spannungsfeld zwischen Kunst, Tanz und gesellschaftlichen Realitäten enstehen.”
Tip August 2008
Die Kompanie erhielt mehrmals Einzelprojektförderung und vier Jahre (2001-2004) Basisförderung
vom Senat für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin, Förderung vom Hauptstadt Kultur Fonds,
Fonds DAKU, Siemens AG und Kulturamt Prenzlauer Berg. Tourneen wurden unterstützt vom
Goethe Institut und vom internationalen Performance Netz und führten die Kompanie nach Sibirien,
Ungarn, Düsseldorf, Herne, Nürnberg, Essen, Ludwigshafen, Freiburg, Potsdam, etc. Zwischen 20012006 kooperierte die Kompanie mit dem Oldenburgischen Staatstheater.
Das menschliche Miteinander lässt sich als permanentes Auswahlverfahren begreifen:
Die Entscheidung für eine bestimmte Person ist in der Regel verbunden mit der
Entscheidung gegen eine andere. Fortlaufend findet sich der Mensch in solchen
Prozessen wieder, in denen er über jemanden entscheidet, während gleichzeitig andere
über ihn entscheiden. Die Auswahl erfolgt oft unbewusst, willkürlich – wahllos.
Zunächst scheint alles in einem dynamischen Gleichgewicht zu sein. Und doch
– irgendwann behalten bestimmte Menschen die Oberhand, während sich andere
zunehmend ausgegrenzt sehen. Im Lauf der Zeit manifestiert sich die latente
Rollenzuweisung vor allem bei den Verlierern, denn während sich ein Sieg sozusagen
von selbst verarbeitet, wirkt sich eine Niederlage ungleich dramatischer auf das
Individuum aus. Dies provoziert wie von selbst die Szenen, in denen sich Gewinner
und Verlierer, Täter und Opfer, mehr und mehr in ihren Rollen bestätigen. Die
Verstrickungen werden dichter, die Ausbruchversuche schwieriger.
Auf einem großen Spielfeld bestimmen sieben Tänzer immer wieder neue Regeln. Sie
schließen ständig wechselnde Bündnisse untereinander und mit den Zuschauern. Doch
diese bleiben passive Zeugen eines sich unaufhaltsam entwickelnden Geschehens: Wer
gewinnt, wer verliert und wer bleibt am Ende übrig?
Wahllos reloaded ist die überarbeitete Fassung des ursprünglichen Stücks und wurde
von MS Schrittmacher im Herbst 2009 neu auf die Bühne gebracht.
“Nicht nur, weil die Zuschauer ihnen physisch so nah sind, entfalten die Tänzer eine
ungemein hohe Präsenz.Ihre zuweilen markigen Posen, ihr vehementer Körpereinsatz,
die Wendigkeit ihrer Körper und die Derbheit ihrer Körpersprache scheinen direkt
ins Nervensystem der Zuschauer zu dringen. Nein, entziehen kann man sich der
Anwesenheit dieser hervorragenden Selbstdarsteller nicht so einfach” Tanzjournal
“So radikal war Stiefermann noch nie.” Nordwest Radio
# Choreographie und Ausstattung: Martin Stiefermann
# Musik: Glenn Branca
# Licht: Max Wikström
# Dramaturgie: Diether Schlicker
# mit: Laura Caldow, Raisa Kröger, Johanna Lemke, Caroline Meyer Picard, Florian Bücking,
Jon Buckels, Nicky Vanoppen
# produziert von MS Schrittmacher
# unterstützt von DOCK11 und DINAMIX
# Tourmanagement: parallelwerk
# Foto: Andreas J. Etter
W I E D E R A U F N A H M E:
8.-9. Mai 2010
im DOCK 11
DOCK 11 NETZWERK / Koproduktion
TANZ
Matkot
ein Tanzstück von Nir de Volff / TOTAL BRUTAL
Sehnst Du Dich nach Deinem Traum-Strand? Enjoying the sun on your body, the
sound of the waves going deeper in your Gehirn, connecting with harmony and
nature?
Put your self together. Und komm zu uns, komm zum MATKOT-Strand. Nir De Volff
/ TOTAL BRUTAL garantiert Dir schreiende Babys, kläffende Hunde und hunderte
von Beachball-Spielern und nackten Körpern, die näher und näher kommen. At our
strand you get a daily fresh supply of kloake and the extra thrilling sound of tractors
building another luxury hotel just in walking distance.
MATKOT, hebräisch für Beach-Ball, erforscht die soziale Komplexität am Strand und
unser widersprüchliches Verhältnis als Besucher und Nutzer der Natur. MATKOT is
about the need to relax, the moment when a dream is falling apart and the process
of collecting bits and pieces struggling to construct a new image.
# Idee & Konzept: Nir De Volff
# Von und mit Johanna Chemnitz, Hyoung-Min Kim, Ido Portal und Nir De Volff
# Künstlerische Beratung: Tatiana Saphir
# Musik: jayrope
# Song: „People who need no people“ von Nir De Volff und Claus Erbskorn
# Bühnenbild: Judith Philipp
# Kostüm: Pieter Bax
# Licht: Benjamin Schälike
# Graphik: Dorit Bialer
# Fotos: Bernhard Musil
# Produktion & PR: ehrliche arbeit - Freies Kulturbüro
# Choreographische Assistenz: Zuhal Toptas
# Bühnenbildassistenz: Max Johns
# Kostümassistenz: Veronika Weinhold.
# Gefördert durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin
# Unterstützt von und produziert im DOCK 11
# Dank an Hakvutza Jaffo / Tel Aviv Dance Studios
# www.totalbrutal.net
„... die Gewöhnlichkeit des Strandlebens wird (...) permanent mit unvermittelten Ausbrüchen
von Selbst- und Fremdaggression durchbrochen. Der Kontrast aus lieblicher Urlaubsstimmung
und hochschießender Gewalt ist das Leitmotiv.“
Tom Mustroph, Neues Deutschland, 04.12.2009
„Wie schon in seinen vorherigen Arbeiten, verdreht De Volff die Realität, indem er diesem
surrealen Tanzstück über Strandkultur eine gesunde Dosis Absurdität und Humor verabreicht.
(...) Seine Ehrlichkeit und absurde Logik machen De Volff zu einem der originellsten jungen
Choreographen in Berlin.“ Adam Goldmann, Forward, 08.01.2010
P R E M I E R E:
21. Mai 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
22. - 23. Mai 2010
im DOCK 11
DOCK 11 Produktion
TANZ
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Ihiii ein Tanzstück von die elektroschuhe
„Michael Jackson ist tot. Er hat diese Welt und seine Fans verlassen...“ Viele Fragen
bleiben unbeantwortet: Warum ist er gestorben? Fühlte er sich verlassen? Ist er
wirklich tot? Trifft Jackson sein Vorbild Jesus nachdem er gestorben ist? Trifft der
suizidale Fan Michael im Paradies? Entspricht ein Idol wirklich dem Bild, dass wir von
ihm haben? Die nicht abreissende Berichterstattung über den „King of Pop“ zeigt
uns wie schwer es ist die Übersicht zu bewahren und in der Beurteilung gerecht zu
bleiben. Vergötterung und Verdammung liegen dicht beieinander. Und dazwischen
eingeklemmt ist unsere Gesellschaft und ihr Glaube an das Leben, wie es von den
Medien präsentiert wird.
Sehen Sie: Götter in Weiß, Fans tragen Schwarz. Und Michael Jackson braucht einen
neuen Sturzhelm.
# von: Ini Dill
# mit: Elly Fujita, Daniel Drabek, Katja Scholz, Maik Riebort
# Produktion: die elektroschuhe
Unterstrom ein Tanzstück von BLONDFLUG
Kraft und Vitalität aus der Natur // Stress-Killer // Aromatischer Zitronen- Kräuter- Tee
Zutaten : geheim // Zubereitung: 2 TL, bei einem großen Stressausbruch // Einnahme:
10min vor außer Kontrolle geraten einnehmen, egal wie! // Wichtiger Hinweis:
Der Körper spricht als Erstes. Zuhören ist Angebracht. In unserem Leben sind wir von
der Gesellschaft gezwungen, uns bestimmten Formaten anzupassen. In alltäglichen
Situationen bis hin zu schwierigen Herausforderungen im Privaten. Stress kann in
einer Gruppendynamik zu einem Wirbelsturm eskalieren.
X Personen //X Geschichten // Und ein Ereignis.
Im Theaterkino UNTERSTROM suchen verschiedene Charaktere nach ihren
Zusammenhängen. Alle verbindet dieser eine ausschlaggebende Moment. Wir öffnen
das Puppenhaus und sehen in jeden Raum.
# Konzept: Olivia Court Mesa, Johanna Lemke
# Darsteller: Wolfgang Häntsch, Tatjana Nekrasov, Olivia Court Mesa, Johanna Lemke
# DJ X
PREMIERE:
27. Mai 2010
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N:
28.-30. Mai 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller (Iphone)
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
andropolaroid
eine Performance im leuchtenden Neonröhren
Eine Begegnung von japanischen und deutschen (Körper-)Sprachen. Dunkelheit 闇
ist das Tor zum Ton, der Ton der Sonne ist dunkel 暗, der Klang 響 ist die Heimat des
Tones und der Ton音 steht auf der Sonne. „Das ist keine Asienesoterik, sondern ein
Schriftknoten, der in der Begegnung mit anderen Kulturen aufgelöst werden muss.
In der extremen Verknüpfung zwischen Körper, Licht und Sprach- und Soundcollagen
kommt sie nicht zur Ruhe, sucht weiter ihren Weg und schießt Polaroids vom
geflickten “Ich”.
“Yui Kawaguchi selbst wird zu einem zeichenhaften Wesen, das mit Farbe, Licht,
Raum und Ton agiert. Mit eindrucksvoller Präzision bewegt sich Kawaguchi. … So
anschaulich und pointiert wie hier werden komplexe Prozesse selten dargestellt. Die
Zusammenarbeit zwischen Yui Kawaguchi und Rosi Ulrich erweist sich auch deshalb
als besonders fruchtbar, weil die Choreografie nie bei lieb gewonnenen Motiven oder
schönen Bildern verharrt, sondern sich zu einem delikaten Tanzkunstwerk rundet.“
Kölnische Rundschau 15.5.2010)
# ACHTUNG: Die Aufführung benutzt Ultraschallwellen
# Konzept Choreografie Tanz: Yui Kawaguchi
# Dramaturgie: Rosi Ulrich
# Visuals: Acci Baba
# Licht & Technik: Fabian Bleisch
# Assistenz: Sabine Salzmann
# Ton: Sibin Vassilev
# eine Produktion von theater-51grad.com
# co-Produktion: Festival GLOBALIZE:COLOGNE in Kooperation mit Freihandelszone –
ensemblenetzwerk köln/ Dock11 Berlin
# Foto: Julia-von-Vietinghoff, Barbara Dietl
# www.theater-51grad.com
PREMIERE:
10.-13. Juni 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
on we go
eine Performance von goEX!T
Gehen ist so selbstverständlich wie Atmen. Jeder Schritt bringt uns weiter weg oder
näher ran, ist Statement und der Anfang eines Rhythmus. Mit welchem Tempo
durchmessen wir unsere Lebensräume? Was erzählt der Schritt über den, der ihn
geht?
Ein Blick auf den Gang verschafft tiefere Einsichten in die Gedanken-Gänge und
Lebens-Wege. on we go stellt das Denken vom Kopf auf die Füße. Schritt für Schritt
machen sich Performer und Publikum auf den Weg, das eigene Gehen und Auftreten
besser kennenzulernen. Gehen ist auch Denken. on we go ist Benjamin, Handke und
Solnit und Denkraum für Eigenes. Alles beginnt mit dem Auftritt.
„Muskeln spannen sich an. Ein Fuß löst sich vom Boden. Das eine Bein hält, einer
Säule gleich, den Körper aufrecht zwischen Himmel und Erde. Das andere wird
vorgeschwungen. Das Gleichgewicht verlagert sich. Die Ferse berührt den Boden,
dann die Zehen. Ein Schritt, der den Bogen vollendet. Die Ferse hebt sich, das
Gleichgewicht verlagert sich. Und das andere Bein wird vorgeschwungen. Gehen,
mit einem Wort. … Dieses Gehen, es gerät so leicht hinein in Religion, Philosophie,
Landschaft, Anthropologie, Anatomie, Allegorie, Liebeswerbung und Herzeleid.“ Rebecca Solnit
# Idee: Elke Schmid
# Konzept / Performance: Elke Schmid, Thomas Schütt
# Technische Leitung: Jochen Massar
# eine goEX!T-Produktion von EX!T Ausgangspunkt Theater, Berlin
PREMIERE:
3. Juni 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
4.-6. Juni 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
AMMO-NITE-GIG Vol. 31 & 32
butoh Tanz und Musik Improvisation mit Yuko Kaseki
AMMO-NITE GIG ist ein Spielfeld für Experimente und Improvisation von Butoh, Tanz
und Musik und wird in zeitlichen Abständen kontinuierlich im DOCK 11 präsentiert.
Yuko Kaseki wird mit internationalen Peformer und / oder Musiker, Künstler
improvisieren, den Raum verändern, Zeit verwechseln, Realität ta(ä)uschen.
Vol. 31 - 12. Juni, 20:30h
Yuko Kaseki (Tanz), John Barret (Piano)
Vol. 32 - 13. Juni, 20:30h
Yuko Kaseki (tanz), Margarete Huber (soprano), Charlotte McGowan-Griffin(Visual
Art), Licht: Martin Capatinta
John Barret, Irish-born newcomer to Berlin. Studied under Kazuo Ohno for four years, subsequently
working with poets such as Rene Schmalz, and video artists for site specific installations : Crystal Spirit
with Ko Nakajima, at Videoforemes Clermont Ferrand, Deniz with Cem Yardimci at VideoDanse
Centre Pompidou Paris, Ahead the Rain with Julia Pascali at Canto Guardian Pirenoploslis. Numerous
collaborative works with choreographers and dancers, notably Yvonne Tenenbaum and Gencho Morita.
First collaboration with Yuko Kaseki at the EXIT Festival in Schloss Brollin. Currently setting a series of
poems, lyrics and texts to music and sound
Margarete Huber lebt als Sängerin und Komponistin in Berlin. Ihre sängerischen Engagements reichen
von Barockopern bis zu Neuer Musik, Uraufführungen (zuletzt 2009 Lieder von Charlotte Schlesinger)
und Freier Improvisation. Für ihren Gesang wurde sie mehrfach bei internationalen Wettbewerben für
Neue Musik mit Preisen ausgezeichnet. Als Komponistin schrieb sie bisher über 30 Werke vom Solo
bis zum Orchesterwerk, darunter das abendfüllende Musiktheater,„springteufel“ nach einem Text von
Kathrin Röggla, das von der Presse als „virtuos“ und als „klangliches Feuerwerk“ bezeichnet wurde.
Yuko Kaseki lives and works as a freelance dancer, choreographer and teacher in Berlin since
1995. Yuko Kaseki and Marc Ates founded the dance company cokaseki in 1995 and have been
involved in various projects with musicians and visual artist. Solos and ensemble performances
are performed throughout Europe, Japan, Canada, Mexico and the USA.These works are based
on Butoh dance, western contemporary dance and performance technique to create concise and
precise dreamlike dance theater.
Yuko Kaseki performs and organizes improvisation series “AMMO-NITE GIG” with international
performers and musicians since 2004. Numerous Collaboration with inkBoat (SF) since 2001,
CAVE (NY), FLOOR OF SKY Project (SF), Theater Thikwa (Berlin) and others., www.cokaseki.com,
www.youtube.com/cokaseki
Charlotte McGowan-Griffin London-born artist creates large-scale sculptural installations from
paper and light. Combining monotone cut paper silhouettes with a delicate sub-layer of illumination,
projection and shadow, she increasingly seeks unusual temporary contexts for her work and possibilities
for interdisciplinary collaboration, in order to reveal something about the creative process itself. Recent
site-specific works have been created/hosted in venues in Japan, Iceland, Berlin, Paris and Zürich, and this
autumn she will create a major new installation work for an exhibition at the Hamburger Kunsthalle.
http://www.mcgowan-griffin.net
P R E M I E R E Vol 31:
12. Juni 2010
P R E M I E R E Vol 32:
13. Juni 2010
im DOCK 11
vol. 31 // Foto: Yana Kraeva
vol. 31 // Foto: Yana Kraeva
vol. 32 // Foto: Yana Kraeva
TANZ
Catherine Jodoin
1977 in Montreal (Kanada) geboren, schließt dort auch ihr Tanzstudium (LADMMI) ab und arbeitete
danach u.a. mit José Navas und Dominique Porte. Sie zog nach Berlin und hat dort seit 1999 über den
Produktionen Hautnah, Deluxe Joy Pilot, Gender Observation, Secret Service, Ring, Love Zoo, Mush
Room, Messiah Game und Placebo mit Felix Ruckert zusammengearbeitet. Darüber hinaus entwickelt
sie seit 2004 auch ihre eigene Solo Arbeit (Raum zu mieten/Montreal-Berlin, Edle Stille/Berlin, Meat
Market/Torino und Shoot me/Berlin). Seit 2005 arbeitet Jodoin zudem mit Arthur Kuggeleyn (Masters
of Complications, Heiz Körper, After Effects) zusammen. Sie hat mit mehreren Choregraphen in Europa
zusammengearbeitet, sowie Tino Sehgal, Veronika Riz, A.Rudelbach / A.Effroy und Helge Letonja. Parallel
ist sie Praktikerin der Grinberg Methode - Stufe 1 - und unterrichtet in Berlin Tanz für Profis und Yoga.
“TIGHT” ist das erste Stück dass Laura und Catherine zusammen kreieren.
Laura Frigato
After obtaining a diploma from the Professional Dance School of Milan, she began her professional
career, performing with Susanna Beltrami and Enzo Procopio. She decided to move to Paris in 1991 where
she was engaged by the Blanca Li’ Company and Jean Marc Matos. Since 1996, the encounter with the
german choreographer Felix Ruckert led her life in between Berlin and Paris, participating to almost all of
Felix’s projects.
In France, Laura has worked with Haïm Adri and Luigia Riva and in Berlin, with Isabelle Schad and Bruno
Pocheron. From 1998 till 2001, she was engaged by Compagnie Maguy Marin in Lyon. Beside the
intensive work as a dancer, she also pursued a deep pedagogical work with children and beginners.
It’s in 2003 that she started her personal work during the creation of Napoli11 collective, a group of
international artists. In 2005 she created « Upsidedown », an event for the opening of the Museo
Faravelli in Italy. In 2008, after a nine months trip by jeep from France to Nepal through eleven countries
with Léonard Rainis, she created together with him the film-performance « Projet 2L ». She also worked
as an assistant with Luigia Riva for the piece « Innocenti « , a dance piece commitioned by the Ballet
National de Lorraine.
Since 2008, she works with the Association WOO in Lyon. She also joined the collectif Le pôle in Lorient
for performances and pedagogical actions. In 2009, she has been invited as co-coreographer from the
Opera of Tirana (Albany) for a new version of « The General of the Dead Army ».
In the automn 2008 Laura obtained the diploma as Dance Professeur from CND (Paris) and started a
pedagogical work with the University of Arts and Letters in Lyon.
TIGHT
Durch die Beobachtung der Welt um uns herum, bemerken wir eine natürliche
Tendenz zu “halten”, unsere Referenzen einzufrieren, um uns nicht zu verlieren. Wir
halten fest was wir kennen. So ist unserer Alltag, durch eine Menge von Versuchen
gebildet, die darauf zielen, uns durch wiederholende Handlungen und Rituale zu
beruhigen. Setzt man fort, Tag für Tag, sich zu entdecken oder macht man sich eher
in der Identifizierung unserer Gewohnheiten, unsere Routinen vor?
Ein Duett; zwei Tänzerinnen, mit einem Jahrzehnt gemeinsamer Erfahrung als
Performerinnen, bauen eine Welt, die um ihre Körper, ihre Herzen und ihre Stimmen
herumwirbelt. Mit einem Schwung ohne Grenzstein erfüllt, werden sie den Raum
mit Kraft und Ironie überschwemmen, werden Sie verführen und schockieren. Sie
werden Sie halten. Sie werden Sie nicht « fallen » lassen.
# Choreographie: Laura Frigato und Catherine Jodoin
# Tanz: Laura Frigato und Catherine Jodoin
# Musik: Matthieu Burner
# Licht: Asier Solana
# Bühne / Kostüme: Laura Frigato und Catherine Jodoin
PREMIERE:
17. Juni 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
18.-20. Juni 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
On Air
ein Tanzstück von Nir de Volff / TOTAL BRUTAL
Analog zu dem TV-Format „Big Brother“ bringt die Tanzperformance „ON AIR“
Performer zusammen, die sich zuvor nicht kannten und unterschiedlicher nicht sein
könnten: israelische Tänzer / Akrobaten und Ladyboys aus Bangkok. Der individuelle
soziale und kulturelle Hintergrund aller Performer, sowie ihre unterschiedlichen
Lebensrealitäten fliessen als Material mit in die Performance ein. Die aktuelle politische
Situation in Thailand und Israel wurde mit den Beteiligten während der Probe
diskutiert und spiegelt sich in den Charakteren der Aufführung wider. Genauso wie
im Big-Brother-Haus werden Klischees als ‚Cultural Clash‘ absurd in Szene gesetzt.
Und selbstverständlich wählen die Zuschauer am Ende des Abends ihren Gewinner.
Natürlich nicht ohne ironische Brechung, denn Nir De Volff ist nicht nur bekannt für
seine Provokationskunst, sondern auch für seinen offensiven Humor.
# Konzept & Choreografie: Nir De Volff.
# Von und mit: Elik Niv, Amata Piyavanich, Ido Portal, Rajanikara Kaewdee, Lerwith Sangsith,
Theerawat Thongmitr und Jitti Chompee.
# Bühne: Christopher Platz und Nir De Volff
# Kostüme: Bon und Nir De Volff
# Musik: Suriya Phuengthongthai.
# Lichtdesign & Technische Leitung: Felix Grimm.
# Foto: Kittiwat Sitti.
# Produktion Thailand / Regieassistenz: Jitti Chompee.
# Pressearbeit: AUGUSTINPR.
# Produktion Berlin & Öffentlichkeitsarbeit: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro.
Der Tape Club & Gallery, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, vereint in einem innovativen
Konzept zeitgenössische Kunst und Club-Kultur. Das künstlerische Profil soll um die Sparte der
Performancekunst erweitert werden. „ON AIR“ ist eine der ersten Veranstaltungen innerhalb
dieser neuen Sparte.
Eine Nir De Volff / TOTAL BRUTAL Produktionin Kooperation mit Tape Club & Gallery,
Goethe-Institut Bangkok und Patravadi Theatre Bangkok. Gefördert aus Mitteln des
Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt durch Dock 11 Berlin.
P R E M I E R E:
25. Juni 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
27.-28. Juni 2010
im DOCK 11
DOCK 11 NETZWERK / Koproduktion
TANZ
TANZ
fliegende Seele ein Tanzstück von Yui Kawaguchi
und Toshiko Oka, mit der Pianistin Aki Takase
Die drei japanische Künstlerinnen Toshiko Oka (Tanz), Yui Kawaguchi (Tanz) und Aki
Takase (Klavier) widmen diesen Abend, dem dem Roman „(fl iegende Seele)“ von
der japanischer Schriftstellerin Yoko Tawada. Sie nehmen ein Kapital der Geschichte
(Rauch-Blume) als Thema auf und drücken durch tänzerische und musikalische
Improvisationen die Vergänglichkeit des Rauchs und der Blume aus.
# Tanz: Yui Kawaguchi, Toshiko Oka
# Piano Aki Takase
# Licht: Fabian Bleisch
PREMIERE:
26. Juni 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Icon
eine Tanzperformances von Walter Bickmann
icon” thematisiert Aspekte von Identität, Souveränität, Intimität und Öffentlichkeit
im Kontext menschlicher Interaktion und Verständigung. Wie beeinflussen
digitale Medien und ihre Tendenz zu Abstraktion und Rationalisierung unsere
Kommunikationsprozesse? Welche Effekte hat der Verlust physischer Präsenz bei der
Erschließung neuer Handlungs- und Erlebnisräume im Netz?
Der Choreograph und Videokünstler Walter Bickmann realisiert in seinen Projekten
eine komplexe Struktur von Bild-, Klang- und Bewegungsebenen. Filmprojektionen
werden dabei integraler Bestandteil der Live Performance und ermöglichen eine
zusätzliche, virtuelle Ausdrucksdimension die reale Grenzen überschreitet und
unerwartete Blickwinkel mit atmosphärischer Dichte erzeugt.
# Konzept: Walter Bickmann, Doris Kolde
# Choreographie/ Inszenierung: Walter Bickmann
# Tanz / Kreation: Lydia Klement, Stella Zannou, Erol Alexandrov, Andy Zondag
# Choreographische Assistenz: Lydia Klement
# Video: Walter Bickmann, Doris Kolde
# Lichtdesign: Asier Solana Arce
# www.walterbickmann.de
# Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Bezirksamt Pankow von Berlin/ Amt für
Kultur und Bildung. Produziert im und unterstützt von DOCK 11 Berlin
PREMIERE:
30. Juni 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
1.-4. Juni 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
The Second Time in Between
a nonsense urban drama von Periferic / Martha Hincapié Charry
Durch Globalisierung und Migration prallen Sprachen, Kulturen, Werte- und
Lebenssysteme, Armut und Reichtum aufeinander. Die üblichen Definitionen von
normalem und adäquatem Verhalten funktionieren nicht mehr und lassen die Welt
als absurdes Kaleidoskop erscheinen. In „The Second Time In Between“ finden sich
die Protagonisten in einer Parallelwelt voll seltsamer Antagonisten wieder. Um die
absurden Begegnungen heil zu überstehen, sind sie beständig herausgefordert, sich
zu behaupten, sich selbst zu definieren und ihren Platz in der verdrehten Logik dieser
Welt zu finden. Tanz, Multimediainstallationen und Performance kreieren in diesem
Stück einen Zerrspiegel urbaner Lebenswirklichkeit.
# Konzept / Choreographie: Martha Hincapié Charry
# Kreation / Tanz: Jenny Angulo, Vincent Bozek
# Musik: Anton Berman
# Video: Leo Carreño
# Dramaturgie: Jan Viethen
# Produktion: Periferic
# gefördert von Senatskanzlei Berlin - Kulturelle Angelegenheiten
# produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN***** Berlin
weiterer Auftritt am 22.7. beim Kaltstart-Festival in Hamburg im Haus 73 Schulterblatt 73
Hamburg. www.kaltstart-hamburg.de
Martha Hincapié Charry studierte Tanz in ihrer Heimat Kolumbien, in Argentinien und Kuba,
später Tanzstudium, Aufbaustudium Solotanz und Multimedia an der Folkwanghochschule
Essen, unter der Leitung von Pina Bausch. Tanzte am Wuppertaler Tanztheater, Stadttheater
Münster, Bochumer Schauspielhaus, am Theater Aachen, sowie für diverse freie Produktionen.
Wurde mit ihren eigenen Stücken auf Festivals nach Paris, Zagreb, Rom, Bogotá, Medellín,
Cali , Bucaramanga, Aachen,Erlangen, Essen, Wuppertal und Berlin eingeladen. Gewinnerin
verschiedener Preise und Stipendien. Ihre letzte Coreographie „Autorretrato con Máscara
– Selfportrait with Mask” wurde mit dem Publikumspreis beim Festival 100° Berlin 2009
ausgezeichnet und auf zahlreichen Theatern und Festivals in Kolumbien und Deutschland
aufgeführt. “Autorretrato” wurde als bestes Stück der Saison 2009 des Theaters R101
in Bogota ausgewählt und erhielt eine “honorable mention” beim Videoftanzestival
“imagenenmovimiento”. Martha Hincapié Charry lebt und arbeitet zwischen Deutschland und
Kolumbien. PERICERIC ist ein kolumbianisch-deutsches Projekt, dass Künstler unterschiedlicher
Sparten zusammenbringt. Periferic wurde gegründet von Martha Hincapié Charry und dem
Schauspieler und Dramaturgen Jan Viethen.
PREMIERE:
7. Juli 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
8.-10. Juli 2010
im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller (Iphone)
Fotos: Kirsten Seeligmüller (Iphone)
GUEST
ein Tanzstück von und mit Hyoung-Min Kim und Tommi Zeuggin
Hyoung-Min Kim, geb. 1980 in Seoul, Kora, studierte 1998-2002 Tanz an der Korea National University
of Arts, school of Dance und war 2002-2003 Gaststudentin am EDDC (NL). Sie tanzte u.a. mit Constanza
Macras/Dorky Park und Toula Limnaios, Berlin.
Seit 2002 choreographiert sie eigene Stücke, gezeigt u. a. auf der Tanzmesse Düsseldorf “D.M.Z”, am
Theater Wintertour “Hipocampus”, in Seoul und in Berlin. 2008 entstand “Hello” (Melkweg, Amsterdam,
Peak Nam Jun Art Cener Opening, Korea) und “Call back”, das beim Spring Wave Festival in Seoul und in
den Sophiensaelen bei den Tanztagen aufgeführt wurde. 2009 choreographierte sie zusammen mit Lena
Meierkord “(making of)District“, gezeigt während der Tanztage in den Sophiensaelen sowie beim Seoul
Internation Dance Festival, in Bremen und in Mainz.
Beim 10. Solo Tanz Theater Festival in Stuttgart erhielt sie ein Auszeichnung für “The Room.
Sie unterrichtet an verschiedenen Universitäten in Korea Improvisation, zeitgenössischen Tanz und
Komposition.
Thomas Zeuggin, geb. 1974 in Basel (CH), studierte an der Ecole Internationale de Theatre Jacques Lecoq
in Paris und am Centre National de Danse in Paris. Er arbeitet als Schauspieler, Clown und Tänzer u.a am
Theater Basel mit Sabine Harbeke, im Tessin mit Tiziana Arnaboldi, in Paris mit Jos Houben, in Prag mit
„Farm in the Cave“.f
Eigene Projekte u. a. in Australian „No one but me“ (National Choreographic Center) ,in England „Drip“
(Best Physical Theatre Award, Fringe Festival Edinburgh)“ in Deutschland, „I should not have looked back“
(Finale „Bestes Tanzsolo“ Euroscene Leipzig“).
Seit 2002 unterrichtet er regelmäßig in der internationalen Theaterschule von Philippe Gaulier in Paris.
Alessio Castellacci (Rom, 1975) studierte Psychologie an der Universita’ La Sapienza (Ita) sowie Tanz an
der EDDC/Arnhem Dance Academy (Nl). Er arbeitete unter anderem für Maddai (Ita), Canvas Performing
Arts (Nl), Noema Dance Works (Nl/Ciprus), ‘St Company (Hu), Gabriella Maiorino (Ita/Nl), Mati Elias (Nl),
TheDamCompany (Nl, SA), Morgan Nardi (D), H.M.Kim (Kor/D), Dani Brown (Usa/D) & Marta Navaridas (Sp/
Aus)und ist eins der Gründungsmitglieder des Tanz-Künstler-Netzwerks „Findersix“.
Als Sänger betreibt er Studien über die Stimme als Instrument des ganz persönlichen Ausdrucks, über die
Beziehung zwischen Bewegung und Stimme und über Obertontechniken. Er ist als Lehrer, Performer und
Klangkomponist in ganz Europa tätig.
Benjamin Schälike arbeitet seit 1991 als freischaffender Lichtdesigner für Theater, Tanz und Performance,
u. a. für : 2 FISH; Gesine Danckwart ; Modjgan Hashemian ; Hanna Hegenscheid; Hans-Werner Kroesinger
; Adam Lindner ; Felix Marchand ; Anja Müller ; Irina Müller ; Helge Musial ; Hyoung-Min Kim ; Juli Reinartz
; White Horse ; Nir de Wolf ; Peter Zadek.
Er ist Mitbegründer und technischer Leiter der Tanztage Berlin. In dieser oder ähnlicher Funktion hat er für
weitere Festivals (Expo 2000, Mobile Akademie, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tanz im August, Impulse
Tanz Wien, Tanznacht, Love Parade, Tanzfestival Luxemburg) gearbeitet. Zusammen mit Inge Koks hat er
2007 die Tanztage Berlin programmiert und künstlerisch geleitet. 2006 („Wir steigern uns ...“) und 2007
(„Das schwierige ist ja, das es viel einfacher ist ...) hat er eigene Inszenierungen in den Sophiensaelen
gezeigt.
Seit 2007 gibt er Seminare als Gastdozent für Lichtdesign an der Kunstakademie Düsseldorf ;
Ernst Busch Schule für Choreografie ; HZT Berlin und EDU.CON Berlin.
GUEST handelt von der menschlichen Grausamkeit, Orte und Gesellschaftsmodelle
mit Gewalt zu verteidigen und geht der Frage nach, wie der Mensch auf Bedrohungen
reagiert und wann sich Verzweiflung und Verlangen nach Sicherheit in Brutalität
verwandeln. Es ist eine Meditation über unsere Angst um unser Leben und
unseren Besitz sowie über die Suche nach sicheren Orten und einem guten Leben.
Der Überlebenskampf mit all seiner Widersprüchlichkeit, Zerbrechlichkeit und
Grausamkeit spiegelt sich in Geschichten aus Nordkorea, Afghanistan, Nigeria und den
Flüchtlingsheimen in Berlin. Aber es geht nicht um die Anderen, es geht um uns - um
die Sorge aller Menschen, die ein besseres Leben suchen.
# Tanz / Regie: Hyoung-Min Kim und Tommi Zeuggin
# Musik: Alessio Castellacci
# Licht: Benjamin Schälike
# Ausstattung: Anja Steglich
# Dramaturgie / Presse / Produktionsleitung: Katja Timmerberg
# Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle
Angelegenheiten
# unterstützt von DOCK 11 und Tanzfabrik
PREMIERE:
16. Juli 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
17.-18. sowie 20.-24. Juli 2010
im DOCK 11
DOCK 11 Produktion
TANZ
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
Mohammad Reza Mortazavi
GREEN HANDS ein Solo-Konzert
„die schnellsten Hände der Welt“ (zdf-aspekte)
Nach dem ausverkauften Konzert Anfang des Jahres bietet sich an zwei Abenden
nun erneut die Gelegenheit die Kunst der „schnellsten Hände der Welt“, wie das zdfaspekte Mohammad Reza Mortazavis Spielvirtuosität bezeichnete, zu erleben.
Der im Iran geborene und in Berlin lebende Musiker überrascht immer wieder mit
neuen Kompositionen für Tombak und Daf, in denen er sich mit westlichen und
zeitgenössischen Musikstilen auseinandersetzt. Er entlockt diesen ursprünglich
traditionellen Iranischen Trommeln ein vielschichtiges Klangspektrum, das in seiner
Dichte und Komplexität über die Grenzen musikalischer Genres geht. Die aktuelle CD
GREEN HANDS zeugt von diesem spielerischen Können und der musikalischen Freiheit,
die seinen einzigartigen Stil prägt.
Credits: Mohammad Reza Mortazavi
Mohammad Reza Mortazavi (geb.1978 in Isfahan/Iran) begann mit sechs Jahren Tombak-Unterricht zu nehmen. Mit 10 Jahren
– wie alle darauf folgenden Jahre auch – gewann er erstmals den im Iran jährlich stattfindenden Tombak-Wettbewerb. Bereits
mit 20 Jahren galt er als der beste Tombak-Spieler der Welt. Mit 22 Jahren reiste Mohammad Reza Mortazavi
das erste Mal nach Deutschland und trat mit durchschlagendem Erfolg in München auf. Er
veröffentlichte daraufhin mehrere CDs und wurde auf verschiedenen Konzerten in Europa
eingeladen, wo er Begeisterungsstürme auslöste. 2003 gewann er – als einer von über 600
Kandidaten – den Nachwuchspreis der Weltmusik RUTH. www.moreno.de
P R E M I E R E:
29 und 30. Juni 2010
im DOCK 11
TANZ
MIDBAR
Wer in die Wüste geht und wiederkehrt, ist nicht mehr derselbe.
Arabisches Sprichwort
MIDBAR ist das hebräische Wort für Wüste, das Meer aus MATKOT ist plötzlich
verschwunden – unvermittelt, gleich einem harten Filmschnitt, setzt MIDBAR ein:
zwei Israelische Männer, auf der Flucht in einem Auto, stecken in der Wüste fest. In
diesem naturgewaltigen, politisch und sozial aber nicht definierten Ort wird aus einem
anfänglichen absurd-humoresken verbalen Schlagabtausch ein Kampf um die bloße
physische Existenz. Jede körperliche Kommunikation und Interaktion ist hart, agonal und
auf den Überlebenskampf ausgerichtet. Die zwei Männer werden durch die extremen
Verhältnisse der Wüste, dem Ausgeliefertsein in der gleißenden Sonne und dem Entzug
von Wasser in einen Ausnahmezustand versetzt. Die Suche nach Wasser wird zu einer
Obsession. And when the body is dehydrated a Fata Morgana appears on the horizon.
Diese Fata Morganen sind nicht einfach nur Halluzinationen, sondern der Inbegriff aller
Utopien und Sehnsüchte dieser Personen, die sich in ihr konkretisieren: Zunehmend
kann nicht mehr unterschieden werden, ob die zwei Männer immer noch in der Wüste
sind, oder vielleicht in Las Vegas, oder vielleicht doch ganz wo anders? Die surreale
Überlagerung der Bilder und Orte, die Unmöglichkeit die Wüste noch als Wüste und damit
als existentielle Bedrohung zu erkennen, lässt die Hoffnung zu, das am Ende die Flucht der
Männer vielleicht doch gelungen ist – oder gelingen könnte.
# Konzept & Choreographie: Nir De Volff
# Von & Mit: Elik Niv, Tatiana Saphir, Jan Sebastian Suba & Nir De Volff
# Musik: Claus Erbskorn
# Bühnebild: Judith Philipp
# Kostüme: Pieter Bax
# Produktion & Öffentlichkeitsarbeit: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro.
# Eine Produktion von Nir De Volff / TOTAL BRUTAL. Gefördert durch die
Kulturverwaltung des Landes Berlin.
# unterstützt von und produziert im DOCK 11 & EDEN***** Berlin
PREMIERE:
6. August 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
7. sowie 11. bis 15. August 2010,
jeweils 20.30 Uh im DOCK 11
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
Fotos: Kirsten Seeligmüller
TANZ
andropolaroid eine Tanzperformane im leuchtenden Neonröhrenwald
Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, zwischen deutschen und
japanischen Codes, zwischen den (Körper-)SprachendesTheaters und des Tanzes,
zwischen Funktion und Emotionsucht Yui Kawaguchi ihre eigene ideale Gestalt zu
kreieren. In einem Neonröhrenwald auf der Bühne verknüpfen sich Sprachfetzen mit
Bewegung und Soundcollagen mit einer komplexen Lichtinstallation zu einer Matrix, in
der die Tänzerin nie zur Ruhe kommt, immer weiter ihren Weg sucht und Polaroids von
ihrem geflickten Ich schießt.
# nominiert zum Kölner Tanzpreis 2010
# Konzept / Choreographie / Tanz: Yui Kawaguchi
# Dramaturgie: Rosi Ulrich
# Licht & Technik: Fabian Bleisch
# Ton: Sibin Vassilev
# Assistenz: Sabine Salzmann
# Foto: Barbara Dietl
# www.theater-51grad.com
Lounge im Neon-Wald
die Lounge zur Performance!
Mitten im Neonröhrenwald, dem Bühnenbild von andropolaroid, lässt es sich auf Kissen
liegen und unter der pulsierenden Sound-Licht-Installation kühle Getränke genießen und
japanische Snacks knabbern. Anregend-entspannend, aufregend, erregend, verwirrend
und irritierend!
# eine Installation von Yui Kawaguchi, Sibin Vassilev und Fabian Bleisch
PREMIERE:
18. August 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
19.-21. August 2010,
im DOCK 11
TANZ
3SOME –Special Show 3 Jahre eine Performance von Nir de Volff, Knut Berger und Sahara Abu Gosh
Der Mikro- und Makrokosmos von Scham und Schande. Adam und Eva tauschten ihr naives Glück
gegen Erkenntnis. Nur wer unwissend ist, ist wirklich frei von Scham. Im ersten Teil trifft der Israeli
Nir de Volff auf den Deutsche Knut Berger, im zweiten Teil trifft der Israeli auf die Palästinenserin
Sahara Abu Gosh. Was sind die Unterschiede von nationaler und privater Scham? Was ist schlimmer, Israeli zu sein, oder Deutscher? Wo sind die geistigen und wo die körperlichen Grenzen im
Kontakt zwischen einem israelischen Mann und einer palästinensischen Frau?
„Knut Berger and Nir de Volff, from Germany and Israel presenting world conflicts in the form of
clownish comedy, rejecting literal events and dealing only in metaphor. The opening segment ends
and we are tossed into a hilarious, zany, comic-book world where Berger and de Volff are soaping
each other down in a bathtub... 3Some’s complexities are memorably depicted in the scene that
closes the play...It is the play’s most vivid scene and also one of its most darkly disturbing. For 55
colourful minutes, one never knows what is going to happen next.” Kenneth Kwok, The Inkpot
Singapore
# von und mit: Nir de Volff, Knut Berger und Sahara Abu Gosh
# Foto: Bernhard Musil
WIEDERAUFNAHME
27. August 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
28. und 29. August 2010,
im DOCK 11
PREMIERE DORODORO Quarks DancePoemPerformance - First Duet of Minako Seki and Yuko Kaseki
An experiment of searching
Atom of word, sound, movement and body
to boil a genesis soup.
Spices of Onomatopée,
Slice of Micro-Copy the Body
Source with Motion and Emotion
Desert in Black hole
Children of Physics, we scream
Re-birth the Words of UR
Hear the Noise of Quarks
Dig the Roots of Sound
Eternal Spinning
Doro Doro ist eine „Otone“(Wurzel des Geräusches), also eine Geräuschwurzel oder ein
sogenanntes Urwort, das durch ein Körpergefühl hervorgerufen wird. Im japanischen
werden diese Urwörter im normalen, alltäglichen Sprachgebrauch benutzt. Quarks sind
die kleinsten atomaren Teilchen, die bisher nachgewiesen wurden. Sie gelten heute als
die fundamentalen Bausteine, aus denen alle Materie aufgebaut ist. „Otone“ sind die
Bausteine, aus denen Sprache entstand. Yuko Kaseki und Minako Seki untersuchen in
ihrem Stück Körpersprache und ihre eigenen Tanzwurzeln.
Minako Seki,
Tänzerin und Choreographin, Co-Director der Berlin Post School for Physical Theatre-Dance. Sie gehört
der dritten Generation der Butoh-Tänzer an (Dance Love Machine) und war 1987 Mitbegründerin des
ersten deutsch-japanischen Butoh-Ensembles „tatoeba - theatre danse grotesque“. 1996 begründete
sie die Minako Seki Company. In ihren Stücken untersucht sie die Kommunikation zwischen Bewusstsein
und Unterbewusstsein, beschreibt emotionale Zustände und die Grenzen von Realität und Illusion. Ihren
Tanzstil nennt sie “Dancing Between” - im „Raum des Zwischen“ findet sie unendliche Möglichkeiten für
den Tanz. Sie unterrichtet und spielt ihre Stücke in Südamerika, den USA, Asien und Europa. Ihre neueste
Produktion „Second Sleep“ wurde im Dezember 2009 im Radialsystem V in Berlin uraufgeführt.
Yuko Kaseki
war Mitglied der Tanzcompany Dance Butter Tokio von Anzu Furukawa, 1991-2000. 1995 gründete sie
mit Marc Ates die Company cokaseki und realisierte zahlreiche Produktionen in Zusammenarbeit mit
bildenden Künstlern und Musikern. Solo und Ensemble Performances in Europa, USA, Kanada, Mexico
und Japan aufgeführt wurden. Die Arbeiten basieren auf Butoh und westlicher Performance-Technik und
verbinden dies zu einem klaren und bildhaften Bewegungs-Theater. Die Dringlichkeit der Existenz wird
in tragischen Komödien beleuchtet und in dichten Zeit- und Raumchoreografien zu kaleidoskopartigen
Geschichten gebündelt. Kollaborationen mit Company inkBoat (SF), CAVE (NY), Tableau Stations (SF),
Theater Thikwa (Berlin), u.a..
Yuko Kaseki organisiert und tanzt die Improvisations-Serie AMMO-NITE GIG seit 2004.
# Direction / Choreography / Dance: Minako Seki, Yuko Kaseki
# Music: Zam Johnson
# Light Design: Marc Ates
# Co-Direction: Elias Cohen
# Production Assistenz: Christin Bolte, Daniela Schmidtke
# Foto / Design: Subuddha
www.minakoseki.com, www.cokaseki.com
WIEDERAUFNAHME
5. September2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
6.-9. September 2010
im DOCK 11
PREMIERE
Cooking eine Tanz- und Videoinstallation von Vidal Bini, Michaël d‘Auzo
Vidal Bini, Founder of KHZ. In his choreographic work, he explores improvised somatic and social
dynamics, as ways to create meaningful moments of presence in a performance context. In parallel,
he also develops collaborations with other artists such as Robert Clark, Michaël d‘Auzon and Olivier
Meyer to challenge these practices and achieve a deeper questioning and understanding of the act
of performing, looking for other forms of representation.
www.khz-vidalbini.com
Michaël d’Auzon, Commissioned choreographer in various theaters in France and abroad, and
artistic director of the Compagnie l’Instant in Nancy (F), he sets numerous creations since 1998.
His approach is defined by a plastic conception of the choreographic writing. Working at the same
time in Berlin since 2007, he is involved in research on the improvised movement, its capture and its
distortion. Recently, he creates several video installations around the visual persistence of the body.
# Installation / Performance: Vidal Bini, Michaël d‘Auzon
# Video: Michaël d‘Auzon
# Musik: Vidal Bini
# Produktion: KHZ / Compagnie l‘Instant
# produziert im und unterstützt von DOCK 11 EDEN*****
„Cooking“
# www.michaeldauzon.com
P R E M I E R E .’
9. September 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
10.-12. September 2010,
im EDEN
WIEDERAUFNAHME:
Parsème eine Performance von Morgen Belenguer
Parsème, eine Installation dessen Elemente sowohl der Bewegung sich verbreitender Samen als auch einem Mix aus satelliten–gleichen Umdrehungen und geometrischen Manifestationen gleichen. Einer der konstituierenden Bestandteile Parsème`s ist der Kreis, eine
Figur welche im Tanz, als Impuls für choreographische Posen dient, mehr noch in Form
von flüssigen Bewegungen, auf die ursprünglichen Kosmologien anspielen kann.
Ein weiteres bedeutendes Element ist der Zen-Garten als Verbindung zwischen Erkenntnis und dem Zustand der gleichzeitigen Anwesenheit, Abwesenheit und Zeitlosigkeit.
Während des Stücks entwickelt sich die schwebende Impression der Satelliten in eine
Serie von Posen, welche untereinander artikulieren und kommunizieren, ähnlich der
Verbindung einer Knochenstruktur.
Dieser Verweis auf den Körper, welcher durch metallische Elemente kreiert wird, vor
allem durch, aus einfachen Linien geschaffenen Flugzeugen, ruft auch die Verbindung
zur koexistierenden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf, moderne Objekte und
ein Imaginarium schaffen den Verweis zu Altem und Organischen. Abstraktes führt uns
zurück zu universellen Aspekten des menschlichen Wesens, genutzte Konstellationen
können sowohl für Strukturen als auch für Aktionen von Individuen geltend gemacht
werden.
# Performance: Morgan Belenguer.
# Performer: Manon Greiner, Morgan Belenguer
# Musik-Konzept-Props: Morgan Belenguer
P R E M I E R E .’
9. September 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
10.-12. September 2010,
im DOCK 11
PREMIERE
ODILE & ODETTE
eine Recherche von und mit Caroline Allaire und Janyce Michellod
2 Schwäne ... ODILE & ODETTE, 2 Kräfte, 2 Häuser, 2 Räume ... Es geht um eine
Freundschaft, um zwei Künstlerinnen, die sich drei Jahre über Tanz praktisch und
theoretisch austauschten. Sie hinterfragten ihre Überzeugungen, ihre Leistung und
Kompetenzen und was es heißt, eine gute Tänzerin zu sein. Sie untersuchten die
Flugbahnen der Phantasie, von Körper und Geist, sie recyceln Energie, von bereits
Vorhandem, ohne äußerlich etwas zu tun. Sie erforschen spielerisch unbewusste Welten
und schaffen einen Rahmen, um diese Recherche, Freude und Leidenschaft zum Tanz mit
dem Publikum zu teilen. Es ist feine Kommunikation durch Rhythmus, Raum, Assoziation
und Ideen.
# Choreographie / Tanz: Janyce Michellod, Caroline Allaire
# Musik: Bernhard Loibner
# Licht: Asier Solana
# Foto: Vidal Bini
# unterstützt von DOCK 11 EDEN
Caroline Allaire, born in Nice in 1977 ,Caroline Allaire studied dance in the Conservatoire de Nice,
and in the Conservatoire Supérieur de Paris. In 1995 she joined the Ballet de l‘Opéra de Nice, for
2 years. Then, in the Ballet de l‘Opéra du Rhin for 5 years she danced ballet pieces like „Giselle“
and „Swan Lake“, and works from choreographers such as George Balanchine, William Forsythe,
Maurice Béjart. She participated to creations with Lucinda Child, Michel Kelemenis, Claude
Brumachon, Félix Ruckert.. Since 2004 she is a free-lance dancer, and collaborates with Félix
Ruckert (Berlin), Louis Ziegler (Strasbourg), l‘Association Woo (Lyon), Christian and François BenHaïm (Paris), David Brandstätter-Malgven Gerbes (Berlin) l‘association KHZ-Vidal Bini (Berlin) and
Janyce Michellod (Suisse-Berlin). She also pursues her research in improvisation with Kirstie Simson.
Janyce Michellod was born and raised in Switzerland. She graduated from the ‘Züricher
Hochschule der Künste’ and holds a Bachelor’s degree of performing arts from ‘Codarts
Rotterdam’. Then she was a participant on the Daghdha Mentoring Programme (DMP) in
Dance&Choreography in Ireland. In 2006/07 she worked as a choreographic assistant, rehearsal
director and company teacher for Daghdha Dance Company’s artistic director Michael Klien and in
2009/10 to Stammer Production’s artistic director Colette Sadler. Since 2006 she regularly teaches
ballet and improvisationto professional dancers.
Since 2004 she has been developing her own choreographic projects, some of which have been
presented in The Netherlands, Switzerland, Italy, Germany and Ireland. In 2009 her work was
supported by Tanzplan Dresden, funded by Tanzplan Deutschland. In 2010 she created the dance
company ‘Lastalaïca Productions’.
P R E M I E R E .’
16. September 2010
WEITEREVORSTELLUNG
17. September 2010,
im DOCK 11
PREMIERE
No mans land - no lands man eine Tanz- Musik- und Videoperformance
von Petter Jacobsson & Thomas Caley / Scentrifug
Scentrifug/ Petter Jacobsson & Thomas Caley, ist eine zeitgenössische Tanzkompanie aus Stockholm.
Schweden, deren künstlerische Bandbreite von Bühnenstücken, über Videokunst, Events, Filme, Installationen, bis hin zu Opern und Workshops reicht. Petter & Thomas schufen mehr als 20 Arbeiten in Schweden
als auch u.a. New York, Berlin, London und Tokyo. Die neuesten Produktionen sind No mans land – no
lands man für das Kulturhaus, Stockholm, Flux für die Gallerie Färgfabriken, Stockholm and Untitled partner für das Moderna Dansteatern in Stockholm. Paradise? Gelangte im Moderna Dansteatern zur Premiere
und wurde auch im Skånes Dansteater in Malmö präsentiert. Niagara – ein für die Universät für Tanz kreiertes Stück wurde ebenfalls beim Studentenfestival in Chartre gezeigt. Ebenfalls große Anerkennung erhielt
1999 und 2000 In nooks and crannies, eine performance arts installation für das Königliche Opernhaus
in Stockholm, das auf eine Tradition seit 1773 zurück blicken kann. Diese ungewöhnliche Inszenierung
mit dem Ballettensemble als auch dem Orchester des Königlichen Opernhauses arbeitete in unbekannten
fast privaten Räumen des Opernhauses und öffnete diese dem Publikum als Aufführungsraum. Scentrifug
wurde mit der „Goldenen Maske“ für die beste Choreografie 2003 für “Chess the musical” ausgezeichnet. Ihre Videoarbeiten wurden u.a. bei internationalen Festivals in Basel, Barcelona, Tokyo, Durham North
Carolina, Breil und Los Angeles präsentiert.
Petter Jacobsson wurde an der Königlich Schwedischen Ballettschule und Vaganova Akademie in St Petersburg ausgebildet. Er began seine Laufbahn als erster Solist des Sadler’s Wells Royal Ballet in London and
setzte sie in New York bei der Twyla Tharp Dance Company fort, ebenso arbeitete er mit Irene Hultman
Dance and studierte bei der Merce Cunningham Company und bei Susan Klein und Barbara Mahler. Er war
von 1999 bis 2002 der Künstlerische Leiter des Königlich Schwedischen Balletts. Im letzten Jahr arbeitete er
mit Deborah Hay am Solo Market präsentiert am Tanzhaus in Stockholm.
Thomas Caley – Nach seinem BFA Abschluss am Purchase College 1992, war er von 1993 bis 2000 Tänzer
der Merce Cunningham Dance Company. Ab 1996 besuchte er die Cunningham School und begann dessen Choreografien und die Cunningham Technik international zu unterrichten. 2000 - 2002 arbeitete er als
Trainer und Repititor für das Königlich Schwedische Ballett als auch als Freelance Performer. Zuletzt wirkte
er in der Choreografie von Boris Charmatz “50 ans de danse” mit, die u.a. bei Tanz im August zu sehen ist.
“Petter Jacobsson und Thomas Caley, Scentrifug, kreieren mit No mans land – no lands man einen
buchstäblich großen Bogen frei hinaus in die große Wildnis der Ästhetik. Ist das New York oder
Stockholm? - Es ist tänzerisch, eine Installation und zugleich unterhaltsam und einfallsreich. Sie
bürsten das abgenutzte Konzept „Research“ mit einem allarmierend guten Gespür frisch auf.
Margareta Sörenson – Expressen
„… denn das Suchen und das Lernen ist tatsächlich ganz und gar Wieder-erinnerung. Platon
Streiflichtartig erforschen wir den menschlichen Zustand, in einer Zeit in der wir noch
ohne Bewusstsein fungierten, in der unsere Idee vom Selbst, oder das Fehlen derselben,
aufgehoben war in einer symbiotischen und linearen Wachsamkeit für das Jetzt, dieses
atmend. No mans land – no lands man liegt in der unbestimmten veredelten Mitte,
fokussiert und ziellos zugleich, ohne Geschichte, reine Geografie - es ist eher eine
schwebende und periphere Erfahrung denn intensiv und ekstatisch.
Die Videoarbeit für dieses Stück ist eine VJ’d Collage, eine animierte Studie von Energie
und den Kräften menschlicher Ausdrucksfähigkeit. Die Korrespondenz von Tanz und
Video stellen unsere ästhetischen Normen in Frage, halten sie gegeneinander.
Sie machen, was kein anderer macht im schwedischen Tanz. Und was sie machen und
tanzen, ist urban, ist underground und avant-garde.DN Örjan Abrahamsson
Scentrifug wird gefördert von: The Swedish National council for Cultural Affairs, The Culture Department of Stockholm und the Swedish Arts Grants Committee
# Konzept, Choreographie, Video und Room: Petter Jacobsson & Thomas Caley
# Performers: Petter Jacobsson and Thomas Caley
# Musik: Mattias Petersson
#Licht und Fotos: Andreas Söderberg
# Video editing, VJ: Björn Eriksson
# Produktion: Scentrifug
# premier autumn 2009 Stockholm Culture House
P R E M I E R E .’
22. September 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
23.-25. September 2010,
im DOCK 11
PREMIERE
habibi problem ein Tanzstück von cieLaroque / helene weinzierl
Die wahre Geschichte zweier iranischer Jugendlicher wird in einer Interaktion
von Video und Bühne erzählt. Tanz, Performance und Comic bewegen zeit- und
gesellschaftspolitische Kritik. „Geht ans Fenster, legt beide Hände auf das Fensterbrett
und späht angestrengt durch die Scheibe nach draußen. Doch vor dem Fenster ist
keine Landschaft, nur ein farbloser Raum, ein rein abstraktes Konzept. Zeit verstreicht.
Versucht zu gehen, aber kommt nicht vorwärts. Die Muskeln erinnern sich nicht mehr
daran, wie man richtig geht. Wieder vergeht einige Zeit. Denkt, niemand weiß, dass ich
hier bin. Soviel ist klar. Niemand weiß, dass ich hier bin. Wir wissen es. Aber wir haben
nicht die Macht einzugreifen.“ nach Haruki Murakami, Afterdark.
# Konzept / Regie / Choreographie: Helene Weinzierl
# in Zusammenarbeit mit den Tänzern: Erich Rudolf, Yuri Korec
# Musik: Oliver Stotz
# Video: Markus Huber
# Videobearbeitung/Schnitt: Petra Hinterberger
# Licht / Lichttechnik: Peter Thalhamer
# Lichtdesign: Albrecht Haderer
# Bühnenbild: Johannes Stockinger
# Fotos: Peter Huber
# Produktion/ Management: Martina Leitner / Aurel Thurn
# Infos: www.cieLaroque.at
# eine Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg
# mit Unterstützung von Stadt Salzburg:Kultur, Land Salzburg:Kultur, bm:uk, ERSTE-Salzburger
Sparkasse-Kulturfonds
„Habibi problem“ thematisiert Homosexualität in islamischen Ländern, insbesondere dem Iran
sowie die Todesstrafe. Der Arena-Jurypreis des diesjährigen Festivals in Erlangen „ARENA. der
jungen Künste“ ging an die Salzburger Choreographin Helene Weinzierl und ihre Kompanie
cieLaroque. Die fünfköpfige Fachjury bezeichnete cieLaroques Performance ‚habibi problem‘, als
die gelungenste, rundeste und bewegendste Produktion des Festivals.“
P R E M I E R E .’
30. September 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
1.-2. Oktober 2010
im DOCK 11
PREMIERE
in::finitum ein exklusives Konzert von ULRIKE HAAGE
in einem exklusiven Konzert für das Bechstein Centrum Berlin mit
Kompositionen von ihrem neuen Album IN::FINITUM
Dabei steht der Flügel mit seinem akustisch - rhythmischen Klangspektrum im
Vordergrund. Neu und aufregend sind die Zusammenarbeit mit der Mezzosopranistin
(Franziska Markowitsch). Weitere Gastmusiker sind der nun schon langjährige Duo
Partner Eric Schaefer, Percussion und Uwe Steinmetz, Saxophon.
Zu IN::FINITUM schreibt der Journalist Klaus Hübner (Jazzthetik, Westzeit): „Was nie
gehört wurde - auf einem Ton hinaus gegangen, auf einer Klangwelle zurückgekehrt,
mit U(h)rzeiten vermessen und in Spiegeln verdoppelt. Ulrike Haage holt verborgene
Klänge ans Licht - für den Moment und für die Unendlichkeit.“
ULRIKE HAAGE ist Pianistin, Komponistin und produziert künstlerische Werke für den Rundfunk.
Mit ihren Solo Alben (SÉLAVY, WEISSES LAND, IN::FINITUM) behauptet sie sich wieder einmal
als außerordentliche Klangkünstlerin. Jeder Sound und jeder Klang besitzen Bedeutung, jedes
Spannungsmoment fügt sich in die Struktur, jeder Song ist ein Kunstwerk. Eine stilistische
Grenzgängerin, die nahtlos Übergänge findet zwischen impressionistischer Farbigkeit, der
reduzierten Harmonik der Minimal Music und den Flügel in ein universelles Perkussionsinstrument
verwandeln kann.
PREMIERE
1. Oktober 2010
im STILWERK, Kantstraße in Berlin / Charlotenburg
PREMIERE
DramaTischTage 2010 echs szenische Lesungen, je zwei Stücke von KATHARINA SCHLENDER,
ROLF KEMNITZER und ANDREAS SAUTER
Die DramaTischTage 2010 präsentieren in sechs szenischen Lesungen je zwei Stücke
von KATHARINA SCHLENDER, ROLF KEMNITZER und ANDREAS SAUTER, die sich
mit den unterschiedlichsten Familienkonstellationen beschäftigen. Sie thematisieren
Erwachsenwerden, Familienrituale und ihre Folgen. Kinder stellen ihre Eltern in Frage,
wollen wissen, warum sie die geworden sind, die sie jetzt sind. Eltern geben Antworten,
die in den seltensten Fällen ausreichen. Jede Generation setzt sich auseinander, geht in
Opposition zur vorherigen. In familiären Strukturen wohnt eine besondere dramatische
Kraft, die die Beteiligten bis zum Äußersten treiben kann. Die Autoren haben sich
ihrer bedient und Stücke geschrieben, die alle das Thema Familie umkreisen. Selbst die
Abwesenheit von Familie, in zweien der Stücke, erzählt in manchen Momenten mehr
über sie, als ihre Anwesenheit. Die drei Autoren sind die Gründer der Battle-Autoren,
einer Gruppe von Theaterschaffenden, die mit ihrer „Autorenerklärung“ – von fast
zweihundert Theaterleuten aus dem deutschsprachigen Raum unterzeichnet – eine
breite Diskussion um die Rolle des Autors im Theater ausgelöst haben. Ihr erklärtes Ziel
ist, sich mit ihren Stücken in die Gesellschaft einzumischen. Sechs Regisseure werden
an drei Abenden die Stücke der Autoren mit insgesamt 37 beteiligten Schauspielern
szenisch einrichten.
PROGRAMM
1.10.2010 1.10.2010 2.10.2010
2.10.2010
3.10.2010
3.10.2010 SOMMER LIEBEN von Katharina Schlender. Regie: Lars Vogel
TRUTZ von Katharina Schlender. Regie: Sebastian Wirnitzer
DER WASCHBOY, EIN FAMILIENEPOS
von Rolf Kemnitzer. Regie: Bettina Rehm
DAS GESCHREI DER GARTENZWERGE IM TRAUM,
EINE SOMMERNÄCHTLICHE HORRORIDYLLE
von Rolf Kemnitzer. Regie: Olek Myrzak
FIEGE, EIN STÜCK OHNE GEILHEIT
von Andreas Sauter & Bernhard Studlar. Regie: Oliver Bierschenk
LIZA, AM LETZTEN ABEND BAUCHFREI
Komödie von Andreas Sauter. Regie: Olek Myrzak
Im Anschluß an jede der szenischen Lesungen Publikumsgespräch mit Autor
und den Beteiligten. Sechs Regisseure richten an drei Abenden die sechs
Stücke der Autoren mit insgesammt 37 beteiligten Schauspielern ein.
P R E M I E R E .’
1. Oktober 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN
2.-3. Oktober 2010,
im DOCK 11
PREMIERE
Der 30. Kunstsalon geleitet von Hartmuth Behrsing
Gäste dieses Jubiläums-Salons sind Ruth Hohmann und Uschi Brüning, bekannte Jazz-Interpretinnen, Lothar de Maizière als Kammermusiker sowie Überraschungsgäste. Seien Sie mit uns gespannt und freuen sich auf einen weiteren
Höhepunkt im Rahmen des 20-jährigen Bestehens des Kunstvereins Pankow e.
V., der nicht nur musikalische Highlights bietet, sondern auch an die Anfänge
erinnert u.a. mit einem „historischen Video“ und weiteren Gästen. Im Anschluss
wird es sicher noch viele interessante Gespräche bei Getränken und Imbiss im
Café geben.
# weitere Informationen: www.kunstverein-pankow.de
P R E M I E R E .’
6. Oktober 2010
im DOCK 11
FESTIVAL
15 Jahre TEN PEN Chii art labor “TEN der Himmel, CHi die Erde, PEN die Änderung, das letzte i steht für anders. Wenn der Himmel
sich ändert, ändert sich die Erde. Kurzgefaßt: natürliche Katastrophe. (Japanisch) Die japanischdeutsche interdisziplinäre Kunstformation kreiert seit 1995 Performances. TEN PEN CHii koloriert
nicht das Inferno. Vielmehr findet die Gruppe Ausdrucksmittel dafür, das gewalttätige Verhältnis
von Mensch, menschengemachter Natur und ebensolcher Technik darzustellen. Sie vergißt dabei
nicht, daß manches vom Menschen gemachte über das Maß des Initiators hinausschießt. TEN PEN
CHii hat einen Sinn entwickelt für das Nicht–Beherrschbare, für das, was losbricht, wenn eine
kritische Masse überschritten wird. Die Tänzerin und Choreographin Yumiko Yoshioka und der
Bildhauer und Designer Joachim Manger, haben ein Vokabular an ritueller Magie erarbeitet, das
diese Momente zu artikulieren weiß. Als Gegengewicht zur konventionellen Verspieltheit westlicher
Kunst, konfrontieren sie den verletzlichen Menschenleib mit der anonymen Härte der künstlichen
Apparatur. Die Kunstformation TEN PEN CHii art labor arbeitet seit Jahren mit einer Vielzahl von
Künstlern, Tänzern und Performern, welche aus der ganzen Welt kommen. Viele der Performances
werden unterstützt und mit geprägt durch den Musiker und Komponist Zam Johnson” Tom Mostroph
Bi-KA - DIE VERSCHÖNERUNG eine Performance von TEN PEN CHii
Bei Bi-KA soll das Thema Schönheitswahn und Körperkult behandelt werden. Schön
sein, Attraktiv sein, fit sein, ..... so lautet der moderne Wunschzettel für scheinbar
erfülltes Leben. Erfolg und äußeres Erscheinungsbild hängen scheinbar eng zusammen.
Ästhetische Normen, welche die ewige Jugend signalisieren, werden Leitmotive. Doch
echte ewige Jugend können uns die Forscher nicht versprechen, Bis dahin möchten
viele Menschen jedoch nicht warten und versuchen mit den derzeitigen Möglichkeit ihr
Aussehen zu verändern. Sie greifen tief in die Tasche und ganze Industrien leben davon.
Schönheitsoperationen, Hautstraffung, Brust- und Penisimplantate, Genmanipulation,
Anti Aging Pillen, skulptural geschaffene menschliche Körperpartien, übernatürliches
Bodybuilding, Botoxspritzen und sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, verschaffen
der Kosmetik-, Pharma- und Schönheitsindustrie Millionenumsätze. Die Risiken der
Eingriffe werden oft klein geredet und der Eindruck entsteht, dass alles weitgehend
komplikationsfrei möglich sei. Bei Bi-KA werden diese Auswüchse behandelt,
Schwerpunkte bei der Recherche werden jedoch die gescheiterten Ergebnisse sein
# Regie, Konzept, Installation, Bühne, Licht: JoaXhim Manger ( D )
# Choreographie, Tanz: Yumiko Yoshioka ( J ) & Team
# Komposition, Musik: Zam Johnson ( US)
# Performance: Camilla Giani ( I ), Cynthia Gonzalez (Bol, PL), Jesus Soberon ( ES), Slava Inazemtsev
Viachaslau ( BY ), Tlathui Benavides Trejo (Mex), Yuko Kominami (J),
# Videokunst-Dokumentation: Mario Morleo (D/I), Yoann Trellu ( F )
#Produktion: Gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg –
Vorpommern, Landkreis Uecker-Randow, Land Steiermark, graz/kult&gvv. + steierischekulturinitiativ
e, und unterstützt vom schloss bröllin e.V., 80er Raster und DOCK 11
P R E M I E R E: 7. Oktober 2010
W E I T E R E V O R S T E L L U N G E N : 8.-10. Oktober 2010
im DOCK 11
WA-KU DE´JA-VU eine Performance von TEN PEN CHii
WA-KU bedeutet herausquellen, heraus fließen, hervorkommen, aktivieren und
symbolisiert den Wunsch nach ständigem Forschen und Entwickeln. Die Revolution
der Wissenschaft hat es geschafft Gene zu manipulieren und Kreaturen wie das
Klonschaf Dolly sind Wirklichkeit. Der Mensch der heutigen Realität befindet sich
in der ersten Generation einer Dopplung zwischen natürlichem und künstlich, von
Menschenhand erzeugtem, Leben. Erschreckende, faszinierende Kreaturen werden
geboren. Die Spätfolgen sind nicht bekannt.
Über unnatürliches Eingreifen werden Lebensbedingungen verändert, werden
Verjüngungen möglich, nach dem Wunsch wie er im Sinne des Jungbrunnens seit
Jahrtausenden besteht. Durch das streben nach Verjüngung wird durch manipuliertes
Material in die natürlichen Altersprozesse eingegriffen. Der Mensch macht sich
die technischen Möglichkeiten zu nutze und geht über ethische und moralische
Bedenken hinaus. Manipulation wird zum Instrument, zur Normalität. Ein neuer
Zustand entsteht. Das Unnatürliche wird zum Bestandteil des Natürlichen. Neue
Realitäten entstehen. Fest stehende Werte brechen ab, für den Menschen wird nichts
mehr fassbar, vertretbar. Es resultiert ein ethisch-moralischer Kampf, im mentalen
sowie im realen- sinnbildlich erscheint bei WA-KU ein Boxkampf. Ein Kampf im
mentalen Zusammenbruch.
# Regie, Konzept, Installation: JoaXhim Manger ( D )
# Choreographie, Tanz: Yumiko Yoshioka ( J ) & Team
# Komposition, Musik: Zam Johnson ( US)
# Performance: Anita Konarska (PL), Camilla Giani ( I ), Chris Dugrenier ( F ), Cynthia Gonzalez
(Bol, PL), Tlathui Benavides Trejo (Mex), Yuko Kominami (J), Yumiko Yoshioka ( J ) Yumino Seki
# PR: Heike Thierbach ( D ) Jenny Galow (D)
# Graphik: Ollie Peters (D);
# Videokunst-Dokumentation: Mario Morleo (D/I), Yoann Trellu ( F )
# Assistenz: Michael Krause ( D ), Tom A-dam ( NL ),
# Übersetzungen: Anna Raczynski ( GB )
# Produktion: Gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg –
Vorpommern, Landkreis Uecker-Randow, Land Steiermark, graz/kult&gvv. +
steierischekulturinitiative, und unterstützt vom schloss bröllin e.V., 80er Raster und Dock 11.
W I E D E R A U F N A H M E P R E M I E R E:
21. Oktober 2010
WEITERE VORSTELLUNGEN:
22. - 24. Oktober 2010
im DOCK 11
TANZ
KET-SUi
DIE ENTSCHEIDUNG
eine Performance von TEN PEN CHii
Das Wort KET-SUi ist japanisch und bedeutet „Entscheidung“.
Eine Entscheidung ist eine bewusste Wahl zwischen Alternativen oder zwischen
mehreren unterschiedlichen Varianten anhand bestimmter Präferenzen von einem oder
mehreren Entscheidungsträgern. Sie kann spontan bzw. emotional über den Instinkt, die
Intuition, zufällig oder rational über das Wissen, die Weißheit, die Erinnerung erfolgen.
Es folgt so oder so Veränderung. Einmal entschieden, wird ein Prozess losgetreten,
welcher scheinbar steuerbar erscheint, jedoch auch unvorhersehbare Folgen kreieren
kann.
Dieser kleine Zwischenmoment, welcher Lebenslinien verändert, bzw. den Lebenszug
über eine umgestellte Weiche auf ein anderes Gleis setzt und somit die Richtung
komplett verändert, wird bei KET-SUi thematisiert.
In dem Grenzbereich zwischen Getriebenen und Treibenden, zwischen Akzeptanz und
Abstoßung entsteht ein neuer Zustand, eine aktivierende Reibungsfläche.
Den Zuschauer erwartet ein Spiel wie auf dem Golffeld. Der Golfschläger symbolisiert
hierbei die äußere Manipulation auf die Entscheidungsfindung. Mit den Performern
wird ein Entscheidungsspiel mit ungewissem Ausgang gespielt: Entscheiden, agieren,
reagieren und eine Aktion kreieren ist die Folge. Ausgang offen....
# Regie, Konzept, Installation: JoaXhim Manger ( D )
# Choreographie, Tanz: Yumiko Yoshioka ( J ) & Team
# Komposition, Musik: Zam Johnson ( US)
# Performance: Camilla Giani ( I ), Cynthia Gonzalez (Bol, PL), Jesus Soberon ( ES), Matilde (ES ),
Slava Inazemtsev Viachaslau ( BY ), Tlathui Benavides Trejo (Mex), Yuko Kominami (J), Yumino Seki
# PR: Heike Thierbach ( D ) Jenny Galow (D)
# Graphik: Ollie Peters (D);
# Videokunst-Dokumentation: Mario Morleo (D/I), Yoann Trellu ( F )
# Assistenz: Michael Krause ( D ), Tom A-dam ( NL ),
# Übersetzungen: Anna Raczynski ( GB )
# Produktion: Gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg –
Vorpommern, Landkreis Uecker-Randow, Land Steiermark, graz/kult&gvv. +
steierischekulturinitiative, und unterstützt vom schloss bröllin e.V., 80er Raster und Dock 11.
WIEDERAUFNAHMEPREMIERE:
14. Oktober 2010
WEITERE VORSTELLUNGEN:
15.-17. Oktober 2010
im DOCK 11
UN-MEi SCHICKSAL eine Performance von TEN PEN CHii
Die Definitionen von Schicksal ist vielfältig. Zum einem wird es verstanden
als eine Art persönliche höhere und kontrollierende Macht, welches
unabhängig des Geschickes des Individuum, den Lauf der Dinge bestimmt.
Damit verbunden die Vorstellung sich den Schicksal ergeben zu müssen, da
es scheinbar göttlich und unüberwindbar vorbestimmt scheint. Zum anderen
aber das gestaltbare Schicksal, welches das Individuum selbst durch seinen
Geist in die Hand nimmt und somit auch gestaltet. Verbunden hiermit,
sind das Glück und Unglück, welches man selbst kreiert, die Gedanken
welche positiv oder negativ unseren Geist beeinflussen und somit unsere
Gewohnheit bestimmen. Die Gewohnheit wiederum prägt unseren Charakter,
der Charakter führt unser eigenes Schicksal, welches Einfluss auf die Welt
nimmt und somit durch unseren Geist die Welt im kleinen mitprägt. „UNMEi“ betrachtet das gestaltbare Schicksal, welches verbunden ist mit dem
Gewinnen und Verlieren des einzelnen Individuums. Ausdruck von Gewinn
oder Verlust ist für viele das Geld. Geld war zunächst ein gleichwertiges
Tauschmittel. Erzeugt es einem realen oder spekulativen Mehrwert, gilt es als
Medium das Wünsche erfüllt, wird es zum scheinbaren schicksalhaften Glück
oder Unglück, oft zu Gier und es ist Ausdruck von Macht und Erfolg. Macht,
Erfolg und der daraus resultierende Besitz, machen sexy, sind erotisch und
erzeugen Anziehungskräfte. Dieses interessante Gesamtgemenge kann schnell
schicksalhaft unsere Gedanken manipulieren, uns dominieren, und somit zum
Ziel des Lebens werden. Die Entwicklung nimmt seinen lauf. Den Zuschauer
erwartet eine aktive Body-Dance-Lust-maschine, welche ein absurdes Spiel von
Gier, Dominanz, lasterhafter Macht, Erotik und Kontrolle kreiert.
# Regie, Konzept, Installation, Bühne, Licht: JoaXhim Manger ( D )
# Choreographie, Tanz: Yumiko Yoshioka ( J )
# Komposition, Musik: Zam Johnson ( US)
# Performance: Yumiko Yoshioka ( J )
# PR: Heike Thierbach ( D ) Jenny Galow (D)
# Graphik: Ollie Peters (D);
# Videokunst-Dokumentation: Mario Morleo (D/I), Yoann Trellu ( F )
# Assistenz: Michael Krause ( D ), Tom A-dam ( NL ),
# Übersetzungen: Anna Raczynski ( GB )
# Produktion: gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg –
Vorpommern, Landkreis Uecker-Randow, Land Steiermark, graz/kult&gvv. +
steierischekulturinitiative
# unterstützt vom schloss bröllin e.V., 80er Raster und DOCK 11
P R E M I E R E:
28. Oktober 201
WEITERE VORSTELLUNGEN
29. - 31. Oktober 2010
im DOCK 11
T A N Z
Fe Reichelt 13 Jahre Berlin ein Jubiläum von Fe Reichelt
Wasser–NERO von Ulrike von der Linden
Der Tanz ist der dritte Teil meines Stückes „SVALA“, das sich mit der Zerstörung der
Natur durch Feuer und dem Wiederaufleben der Fruchtbarkeit beschäftigt, die nur durch
Zeit und Wasser wieder entstehen kann. Ausgehend von den verheerenden Waldbränden, die in jedem Sommer besonders in Griechenland wüten, ist mein Anliegen die
Unzerstörbarkeit der Kraft der Natur zu zeigen. Die „musikalische“ Begleitung sind
Meeresgeräusche.
Traumseelenwandlungen von Fe Reichelt
„Flüchtig ist das Leben ...dahin .....wohin? – tief verborgen „die Tränen, die zu Perlen
wurden“ Fe Reichelt ging immer wieder durch Untiefen des Irdischen, in denen sich der
Himmel spiegelte. Wieder auftauchend, spiegelt sie in der Präsenz des Momentes, im
Augenblick, eine viel“schichtige“ Zeit-l o s i g k e i t.
GOLEM ... ein Wesen, aus Lehm in Handarbeit gemacht
von Elena Walter
Das Hebräische Wort golem bedeutet laut Alten Testaments und Talmud eine „noch ungeformte und unvollendete Masse“– ein „stummes geistloses Wesen ohne freien Willen
und Zeugungskraft“…aus Lehm von Menschenhand gemacht, um sich dem menschlichen Willen zu unterwerfen und seinem Schöpfer und Herrn zu dienen….bis zu seiner
Auslöschung. Viele Sagen und Geschichten ranken um diese mystische Figur…getrieben
durch den Wunsch des Menschen, gottgleich einen Diener erschaffen und ebenso nach
eigenem Gutdünken wieder vernichten zu können?
Die Geschichte meines Golems beschreibt eine scheinbar hoffnungsvolle Wandlung vom
geistlosen ungeformten Lehmgebilde in ein beseeltes Wesen –zur Befreiung und Emanzipation hinstrebend, mit der Intension die Erkenntnis seines Selbsts zu erlangen…doch
vergeblich ist letztendlich sein Bemühen, seinem Schicksal zu entweichen. Im Unterschied
zum jüdischen Golem ist jenem Golem jedoch vergönnt in die Bewusstheit seines Schicksals zu gehen und dies immerhin mit der Erkenntnis, dass nun mal unabwendbar ist, was
ihm vorherbestimmt war.
Worttanzrondo von Eva Weißmann
Du siehst wie leicht es ist zement in der nähe zu haben In diesem wort tanzt rondo komponiere ich Sätze von Eric Satie und Gertrude Stein und abstrakte Bewegungen miteinander. Es entstehen eine Performance und ein Konzert.
P R E M I E R E .’
17. Oktober 2010
im DOCK 11
PREMIERE SOFT LANDING PERFORMANCE CONCERT von battleROYAL
Soft Landing präsentiert Momente unverständlicher Vergangenheit und undefinierter Erinnerungen, die eine Erfahrung der Ohnmacht und der Unbestimmtheit
des Alterns auslösen. Die schonungslos sanfte Ausführung von Soft Landing
erzeugt ein bedrückendes Gewicht der Passivität. Seine bestimmte und gruselige Sanftheit macht die sonderbare und unbequeme Kraft der Arbeit aus.Das
vermenschlichte Marionettensystem stellt die dünnen Grenzen dar, die unsere
Gesellschaft regieren und uns gleichzeitig unterstützen und einschränken. Es
lässt die Figuren auf der Bühne hängen und gibt ihnen manchmal ein seltenes
Freiheitsgefühl.
Soft Landing versucht keine Geschichte zu erzählen, sondern eher eine feine
physische Stimmung zu erzeugen, die den tief bewegenden Live-Klängen der
australischen Band Bombazine Black folgt, in dem Versuch eine Empathie zu der
älteren Figur herzustellen.
www.battleroyalprojects.com
www.bombazineblack.com
http://www.youtube.com/watch?v=L1dwMHlPcf8
# Konzept, Choreografie: Brendan Shelper (Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzern)
# Assistenz Choreografie: Susana Beiro
# Tänzer: Florian Bücking, Jonathan Buckels, Janine Joyner, Susana Beiro
# Musiker: Matt Davis, Jayne Tuttle, Malte Weberrus
# Musik: Bombazine Black
# Video: Timm Ringenwaldt
# Licht: Alesandra Beiro
# Kostüme: Sophie vom Scheidt
# Ton: Aaron Ghantus
Unterstützt von: Kulturstiftung Liechtenstein, Karl Mayer Stiftung, Dr. Peter Goop, Vaduz, Stiftung
Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger.
Soft Landing presents moments of ungraspable pasts and foggy memories, producing an
experience of the impotence and redundancy of age.
The relentlessly gentle execution of the performance produces an oppressive weight of passivity. Its
determined and creepy softness and slowness is the work‘s uncomfortable, strange power.
P R E M I E R E:
4. November 2010
P R E M I E R E:
5.-7. November 2010
im DOCK 11
FILM
POOL 10
- INTERNATIONALE TanzFilmPlattform BERLIN Filmfestival / Competition / Networking / Workshop
Conversations with Boxing Gloves
von Phil Harder, Rosane Chamecki, Andrea Lerner, USA 2009, 5:00 min.
A kinetic revisit of a long lost segment from the 1916 futuristfilm „La Vita Futurista“.
# Director / Regisseur: Phil Harder, Rosane Chamecki, Andrea Lerner
# Choreographer / Choreograph: Rosane Chamecki, Andrea Lerner
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Rosane Chamecki, Andrea Lerner
# Composer of music / Musikkomponist: Josephine Wiggs
30 Cecil Street von Dan Canham, Laura Dannequin, William Hanke, UK 2010, 7:20 min.
30 Cecil Street is a short dance film shot in the dilapidated premises of the old Theatre Royal in the Limerick Athenaeum
building. With a history that stretches back over 150 years, the Royal has been closed to
the public for the last 13 years, since it was last used as a venue for live music and
performance. Engaging with the atmosphere and past of this near-derelict building and using a soundtrack made up of found sounds and
interviews carried out with people associated with the Athenaeum, 30 Cecil Street explores the state of a building that was once a hub of
cultural activity within Limerick and now lies empty and closed to the public.
POOL ist eine seit 2007 jährlich wiederkehrende Plattform für Tanz- und Animationsfilm.
Im Wettbewerbsprogramm werden aus allen Einsendungen Filme für zwei Filmabende
und die Siegerfilme - die PEARLS 10 – für einen dritten Abend ausgewählt. Die
diesjährigen Sieger gewinnen eine Residence in den EDEN***** Studios und die Filme
werden wie die vorherigen PEARLS zu anderen Festivals auf Tournee geschickt und
promotet. Das Rahmenprogramm bietet u.a. durch Workshops und Showings die
Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, zur Weiterbildung und zum Networking.
# Jury: Elizabeth Markevitch, Herbert Schwarze, Angela Haardt
# Logo: Hiroko Tanahashi
# Organisation: DOCK 11
# unterstützt vom Kulturamt Pankow
www.pool-festival.de
# Work by: Dan Canham/Laura Dannequin/Will Hanke
# Director / Regisseur: Dan Canham, Laura Dannequin, William Hanke
# Choreographer / Choreograph: Laura Dannequin
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Dan Canham
# Composer of music / Musikkomponist: Dan Canham
Screening
Void Decked von Azhar Shukor, Singapure 2010, 3:41 min.
Echo von Marcela Donato, Brazil 2009, 7:00 min.
A Void Deck is typically found under apartment blocks in Singapore. With a constant flow of human traffic, the Void Deck is almost never
a Void.
# Director / Regisseur: Azhar Shukor
# Choreographer / Choreograph: Elysa Wendi
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Roslina Yusof
# Composer of music / Musikkomponist: Sofian Roslan
BEyond von The Line, Norwegen 2010, 6:29 min.
The movie BEyond contains a lot of twisted steps from different dancestyles put together in the ironic way that only The Line can do. We
use references from a wide range (contemporary, folk, mtv and so on..) and set them in a new context inspired from tired clichés. The Line
consists of Ole Martin Meland, Ida Wigdel and Kristina Søetorp, all educated at The College of arts in Oslo. The company made their first
performance Three Pieces in 2006, and have since performed at various important events. In February 2010 they released the well-received
dancefilm BEyond during the New Norwegian dance festival at Dansens Hus in Oslo. This summer they had their international debut with
their show BEyond the face at I like to watch too, Julidans in Amsterdam which became a big success.
# Director / Regisseur: The Line (Ole Martin Meland, Kristina Søetorp, Ida Wigdel)
# Choreographer / Choreograph: The Line
# Main Dancer/s / Haupttänzer: The Line
# Composer of music / Musikkomponist: Prodigy
Derrière elle, von Ishrann Silgidjian, Thomas Turine, Natalia Sardi, Laida Aldaz, Belgien 2009, 12:41 min.
Derrière Elle is the result of a meeting between dancers Natalia Sardi and Laida Aldaz Arrieta, filmmaker Ishrann Silgidjian and music
composer Thomas Turine.,It is a cinematographic writing born from the spacial and temporary improvisation research, where the
movement form a symbiotic relationship. A strange film where nothing revealed easily. A life hidden behind another one, imaginary…They
are two... but how many are they really? What is left? What happened? Did it really happen?
# Director / Regisseur: Ishrann Silgidjian, Thomas Turine, Natalia Sardi, Laida Aldaz
# Choreographer / Choreograph:Delivery Cie: Natalia Sardi, Laida Aldaz
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Natalia Sardi, Laida Aldaz
# Composer of music / Musikkomponist: Thomas Turine
5. und 6. November 2010, jeweils 19.00 Uhr
In the end of the 19th and beginning of the 20th century, Freud diagnosed any and every society as neurotic. Nowadays, we
diagnose that the bipolar disorder, in its stronger or weaker degree, became the existential condition of humanity. Normally used
to define the repetition of a sound or another phenomenon, the word ECHO nominates, in this work, the sequence of disorders
that disturb the mind of the contemporary individual
# Director / Regisseur: Marcela Donato
# Choreographer / Choreograph: Marcela Donato
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Sandra Lolax
# Composer of music / Musikkomponist: Rabotnik
parental guiDance von Catherine Radam, Österreich 2010, 5:49 min.
„Tanzende Mädchen, Passanten und eine Parkgarage - treffen aufeinander.“
# Director / Regisseur: Catherine Radam
# Choreographer / Choreograph: Nina Steinschaden
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Fanny Stapf, Victoria Nurek, Magdalena Haas, Ntascha-Anna Buchholc, Soffi Schweighofer
# Composer of music / Musikkomponist: Ecut
KUNATINU, von Florent MAHOUKOU, Congo Brazzaville 2010, 53 min.
„KUNATINU“ s’articule autour de la lutte pour l’amélioration de l’environnement particulièrement agressé au Congo par l’abus
des sacs plastiques.
L’industrie du plastique a gagné le marché planétaire. Partout dans le monde les sacs plastique sont utilisés abusivement. Les pays
pauvres et non industrialisés, consommateurs, sont envahis par ces emballages peu coûteux et non recyclables qui, après usage, se
transforment en déchets non biodégradables qui contribuent à l’asphyxie et à la détéri oration
# Director / Regisseur:Florent MAHOUKOU
# Choreographer / Choreograph: Florent MAHOUKOU
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Fanny MABONDZO
# Composer of music / Musikkomponist: Exixtant
des sols.
PEARLS 10
7. November 2010, 19.00 Uhr
Going Up? von Marcela Donato, Brazil 2007, 5:30 min.
“Sobe?” is a dance video inspired by a behavior “no no list”. We’ve chosen the elevator as our spatial and social focus; how
should one behave in an elevator? What would be a “no-no” action for those specific situations? We break social silent
agreements in order to displace this common everyday action into a performative context.
# Director / Regisseur: Marcela Donato
# Choreographer / Choreograph: Marcela Donato
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Marcela Donato, Carolina Campos, Fernando Klipel, Fernando Nicolini, Jamil Cardoso, Amanda
Lima and Calixto Neto
# Composer of music / Musikkomponist: Music Colage By Helena Chaves
REOPENING THE PAST von Liliana Resnick, Croatia / USA 2010, 12 min.
Although it has been 20 years since the war has ended a few women still await the return of their missing husbands.
# Director / Regisseur: Liliana Resnick
# Choreographer / Choreograph: Liliana Resnick
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Blazenka Kovac
# Composer of music / Musikkomponist: Dalibor Bukvic
Julia, So Young Yang, Deutschland / USA 2010, 7:50 min.
A contemporary dancer is practicing ñ in a trial to find out the dynamic relationship between the weight of bones and the spinal
alignment in conjunction with gravity and space. The positions of her body are extremely restless, a phenomenon which stems
from the dancerís acute awareness of gravity and her effort to maneuver the perception of it.
To a video maker who is observing this session, the physicality of the movement that accumulates into a moment turns into a
paranoiac psychological experience.
In this work, the psychological feelings are the other force in performance with the ìnever arrivingî JULIA.
# Director / Regisseur: So Young Yang
# Choreographer / Choreograph: Julia Kathriner
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Julia Kathriner
# Composer of music / Musikkomponist: So Young Yang, Stravinsky
Jacky & Judy, Phil Harder, USA 2009, 4 min.
An ode to Norman McLarens Pas De Deux.
# Director / Regisseur: Phil Harder
# Choreographer / Choreograph: Rosane Chamecki, Andrea Lerner
# Main Dancer/s / Haupttänzer: Rosane Chamecki, Andrea Lerner
# Composer of music / Musikkomponist: Noel Kupersmith
Rahmenprogramm
Workshop I – www.medienundbildung.com am 5. November 2010
Workshop II – Yoann Trellu am 6. November 2010
im EDEN***** , Breite Strasse 43, 13187 Berlin
TANZ
andropolaroid
eine Performance im leuchtenden Neonröhrenwald
mit Yui Kawaguchi / theater-51grad.com
Yui Kawaguchi gehört derzeitig zu den faszinierendsten Performerinnen Berlins und
erorbert die freie Szene auch mit ihren eigenen Choreographien. Für ihr Duo „Die Stadt
im Klavier“ wurde sie von Arnd Wesemann in der ballet-tanz als Tänzerin des Jahres
2009 gewürdigt. In ihrem aktuellen Solo bewegt sie sich im Spannungsfeld zwischen
deutschen und japanischen Codes, begegnet Tradition und Moderne und sucht mit
virtuoser Neugier nach ihrer eigenen idealen Gestalt. Dabei ist sie von einem Wald aus
Neonröhren umgeben, der blitzlichtartig aufleuchtet und ihre Empfindungsinseln als
emotionale Momentaufnahmen festhält – ebenso wie die Polaroids, die sie fortwährend
von ihrem geflickten „Ich“ schießt. In einer Doppelbelichtung von Mensch und Roboter
kommt Yui Kawaguchi nie zur Ruhe.
„Ein delikates Tanzkunstwerk... Yui Kawaguchi bewegt sich mit eindrucksvoller Präzision
und wird zu einem zeichenhaften Wesen, das mit Farbe, Licht, Raum und Ton agiert.“
(Kölner Rundschau)
Dunkelheit ist das Tor zum Ton, der Ton der Sonne ist dunkel, der Klang ist die
Heimat des Tones und der Ton steht auf der Sonne. Dies ist keine Asienesoterik, sondern
ein Schriftknoten, der in der Begegnung mit einer anderen Kultur aufgelöst
werden muss. So verknüpft sich Yui Kawaguchi zu einem deutsch-kybernetischen
Japanorganismus und entfaltet ihr Erscheinungsbild in der extremen Verflechtung von
Körperbewegungen, Sprachfetzen, Soundcollagen und einer komplexen Lichtinstallation.
# Konzept / Choreographie / Tanz: Yui Kawaguchi
# Dramaturgie: Rosi Ulrich
# Licht & Technik: Fabian Bleisch
# Sound-Design & Surround-Mix: Sibin Vassilev
# Assistenz: Sabine Salzmann
# Eine Produktion des theater-51grad.com in Kooperation mit Freihandelszone – ensemblenetzwerk
köln und Dock11 Berlin.
# Die Berliner Wiederaufnahme wird produziert von NICO AND THE NAVIGATORS, mit der
freundlichen Unterstützung der Keio Universität, Japan.
# In der Neon-Lounge bieten wir Euch „Takoyaki“ an, den populären japanischen Snack!
# Nominiert zum Kölner Tanzpreis 2010
„Es ist eine elektrische kalte Welt - die flackernden Neonröhren, Störgeräusche, Zischen. … von allen
Seiten flüstert es japanische Sätze, Fragmente einer für uns fremden Sprache. Kawaguchi stimmt ihre
Bewegungen auf die Sprache ab - oder ist es umgekehrt? - Sehenswert!“(aKT 06/2010)
„...In ihrer Soloperformance wirft Kawaguchi einen Blick auf unsere durchrhythmisierte Gegenwartskultur
mit ihren Ich-Konstruktionen. Tänzerisch überzeugend setzt sie sich als androides, von Soundcollagen
angetriebenes und im Lichterwald umherirrendes Wesen in Szene.“ (Tanznetz.de)
„Yui Kawaguchi selbst wird zu einem zeichenhaften Wesen, das mit Farbe, Licht, Raum und Ton
agiert. Mit eindrucksvoller Präzision bewegt sich Kawaguchi. … So anschaulich und pointiert wie
hier werden komplexe Prozesse selten dargestellt. Die Zusammenarbeit zwischen Yui Kawaguchi
und Rosi Ulrich erweist sich auch deshalb als besonders fruchtbar, weil die Choreografie nie
bei lieb gewonnenen Motiven oder schönen Bildern verharrt, sondern sich zu einem delikaten
Tanzkunstwerk rundet.“ (Kölnische Rundschau 15.5.2010)
W I E D E R A U F N A H M E:
11., 12., 13. November 2010
im DOCK 11
WIEDERAUFNAHME LET ME CHANGE YOUR NAME? ein Tanzstück der AHN EUN-ME COMPANY - Korea
Let Me Change Your Name? ist ein Tanzstück mit Tänzern aus verschiedenen
Kulturen. Aus der Kollision und Vermischung ihrer Köper entstehen die
Bewegungen der Produktion. Es entsteht eine Welt der Realität die den
herkömmlichen Sinn von Raum und Zeit transzendiert.
Eine endlose Vernehmung von stereotypen Vorstellungen, unser Verständnis der
Wiederholung im täglichen Leben, unsere Flucht von und zu einer Gesellschaft
der Anonymität, ein Aufgeben der Grenzen, und eine Versöhnung mit dem
Ungewohnten ... Dieses Mosaik unterschiedlicher Ansätze der Wahrnehmung
mit unserer Wirklichkeit wird aus der künstlerischen Perspektive von Ahn EunMe dekonstruiert und rekonstruiert .
Das Thema des Diskurses ist der menschliche Körper. Die Bühne ist der Lärm
von Tänzen, die wie lebendige Worte pulsieren. Der Geist des Tanzes und der
Gesänge verbindet das Publikum mit den gleichen Geist des Tanzes unserer
Vorfahren und dem Geist der Heiterkeit erschaffen aus menschlicher Weisheit.
Mit diesem Geist des Tanzes und der Heiterkeit, fragt diese Produktion ob Sie
gerne Ihren Namen ändern möchten?
Lass mich deinen Namen ändern?
# Choreography: Ahn Eun-Me
# Music / Composer: Jang Young Gyu
# Costume & Stage Design: Ahn Eun-Me
# Lighting Design: Andre Schulz
# Management: Kim Ji-Myung
# Performers: Ahn Eun-Me, Jung Wan-Young, Nam Hyun-Woo, Cho Hyung-Joon, Na
Yeon-Woo, Han Shin-Ae, Kim Mi-Young, Koh Heung-Kyoon(double)
G A S T S P I E L:
16. und 17. November 2010
im DOCK 11
P E R F O R M A N C E
LYNCH CONCERT das Stuart Lynch Solo
Stuart Lynch zieht uns sechzig Minuten mit experimentellen Sounds, einer Performance
und Stimmarbeit in den Bann. „Lynch Concert“ ist ein einfaches wunderschönes Solo
- berührend, ernst und humorvoll und wird durch einen außergewöhnlichen und
einzigartigen Performer realisiert. Teils ein Konzert, eine Performance und Lecture
Demonstration ist die Arbeit eine Kombination von Lynchs Arbeit als Butoh Tänzer,
Regisseur und Sänger.
„Lynch schloss den Abend mit einer atemberaubenden Arbeit, ein virtuoses Stück.“ Edward Scheer - Realtime: Australien
„Stuart Lynch‘s neue Aufführung eröffnet das Tanzfestival „Dans-K“ im Kaleidoskop und
es ist ein kompletter Hit: aufregend, wild und viel versprechend. „- Janus Kodal, Politiken
News ZEITUNG Dänemark
Stuart Lynch ist Regisseur, Performance-Künstler und Lehrer in Kopenhagen. Seine LYNCH
COMPANY wird gefördert durch das Danish Arts Council „Kunststyrelsen“ und wird im Inland
durch Paw Petersen geleitet. International ist er von der spanischen Firma Arts Management,
DAVID BERGA MANAGEMENT vertreten. Ursprünglich als Bildhauer und Performance-Künstler
absolvierte er die Lehre zu Min Tanaka und leitete seine Mai Juku Dance Company in den frühen
neunziger Jahren. Seit seinem Ausscheiden aus Japan im Jahr 1993 leitete er Theater in Australien
und Dänemark. Im Anschluss an sein Studium im Tanz hat er eine Ausbildung in Psychologie und
Coaching und betreibt eine Praxis in Kopenhagen.
B E R L I N- R E M I E R E:
18. November 2010
im DOCK 11
PERFORMANCE
All Hail Bizango Performance Artists Play Music von und mit Jörn J. Burmester, Janine Eisenächer, Henrik
Vestergaard Friis, Joy Harder, Stuart Lynch, Otmar Wagner präsentiert vom Performer
Stammtisch
Sechs Performancekünstler, vier Sound-Universen, ein Konzert. Die Solisten Otmar
Wagner (Wien) und Stuart Lynch (Kopenhagen) treffen die Duos Das Prinzip (Henrik
Vestergaard Friis, Kopenhagen, Jörn J. Burmester, Berlin) und Eisenaecher/Harder
CLAIMS (Joy Harder, Janine Eisenächer, Berlin).
Aus unterschiedlichsten Praxen und Gründen sind die Performer zum Musik-Machen
gekommen, unterschiedlich sind ihre Techniken und Mittel. Sie reichen von der
ethnologisch inspirierten Neu-Interpretation archaischer Rituale über die Umnutzung
komplexer Hightech-Komponenten zur Obszönität der Keyboard-Presets. Die Neugier
auf die Töne der anderen bringt sie zusammen. Wie defekte Raumschiffe landen
ihre selbst gebastelten Soundstationen in der Halle des Dock 11. Dort packen sie die
Trümmer ihres ästhetischen Gepäcks aus. Vier Positionen stellen sich in den Raum.
Strategien kollidieren, Angebote zur gemeinsamen Klangerzeugung werden gemacht.
Sie schieben ihre Teile zusammen, um zu hören, wie es zusammen klingt, und um das
Fremde zu erkunden, das die unerhörten Klänge freisetzen.
# Von und mit: Jörn J. Burmester, Janine Eisenächer, Henrik Vestergaard Friis, Joy Harder, Stuart
Lynch, Otmar Wagner
# Foto: Otmar Wagner
Stuart Lynch: Regisseur und Performancekünstler, lebt in Kopenhagen. Seine LYNCH COMPANY
wird vom Danish Arts Council „Kunststyrelsen“ gefördert und in Dänemark von Paw Petersen
produziert. International vertritt ihn die spanische Agentur DAVID BERGA MANAGEMENT.
P R E M I E R E:
20. November 2010
WEITEREVORSTELLUNG:
21. November 2010
im DOCK 11
PERFORMANCE
Eisenaecher/Harder CLAIMS
Waiting For Cargo #10. We can only be present to the hearing world
Das Berliner Performance-Duo Eisenächer/Harder CLAIMS (Janine Eisenächer, geb. 1983,
und Joy Harder, geb. 1981) entwickelt Performances aus der Recherche ethnologischer
Phänomene und kultureller Konzepte von Aneignung und Transformation. Waiting
For Cargo ist der Titel einer Serie von Performances und Interaktionen und bezeichnet
zugleich einen Pool von Performanceobjekten, Textmaterialien und künstlerischen
Aktionen, den sie seit 2006 ständig weiterentwickeln. Waiting For Cargo #10. We can
only be present to the hearing world geht vom brasilianischen Konzept der Antropofagia
(Kannibalismus) aus und konzentriert sich auf Vorgänge körperlicher Einverleibung, auf
körpergenerierte Sounds und soundgenerierte Körper.
# www.eatwork.de
Joy Harder, geboren 1981 in Hamburg, arbeitet seit 2006 als freischaffende Künstlerin und
Performerin in Kontexten interdisziplinärer Forschungsprojekte und an thematisch-konzeptuellen
Serien. Harder studierte Publizistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und
Theatre Design an der University of Glasgow. Ihr Interesse gilt momentan dem TIER in der Kunst
und Vorgängen der Reanimation.
Janine Eisenächer, geb. 1983 in Strassfurt, studiert Theaterwissenschaften und Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie entwickelt Performances,
Ausstellungen und Interventionen. In ihrer Soloarbeit interessiert sie sich derzeit für imaginäre
Reisen, Gender und ökonomische Strukturen. Eisenächer ist Kuratorin des Performer Stammtisch in
Berlin und als Tutorin des Berliner Kunstverein Flutgraben e.V.
P R E M I E R E:
20. November 2010
WEITEREVORSTELLUNG:
21. November 2010
im DOCK 11
PERFORMANCE
Das Prinzip: Instant Incantations
Das Prinzip wurde 2009 von Jörn J. Burmester (Stimme) und Henrik Vestergaard
Friis (Sounds) gegründet. Sie spielten bisher in Berlin im HAU und in der Bar
25, im Warehouse 9, Kopenhagen. Das Prinzip spielt immer live und will nie ein
Album veröffentlichen. Die komplexen konzeptionellen Performances der Gruppe
überschreiten sämtliche Genregrenzen. Kenner wollen Elemente von Dark Metal,
Disco und Weird Folk heraus hören. Burmester und Friis planen, spätestens nächsten
Dienstag berühmt zu werden.
www.myspace.com/dasprinzipdasprinzip
Jörn J. Burmester, geb. 1962, lebt als Performancekünstler, Kurator und Dramaturg
in Berlin. Nach Anfängen im Freien Theater der 1980er Jahre und einem Studium der
Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen und New York entwickelt er seit 2000 Solo- und
Gruppenperformances. Er kuratiert und organisiert Performanceveranstaltungen und Symposien,
unter anderem als Gründungsmitglied und Kurator des Performer Stammtisch, eines Netzwerks
für Performancekunst und Live Art in Berlin (www.performerstammtisch.de).
Henrik Vestergaard Friis, geb. 1971 in Aalborg/Dänemark, studierte Theaterwissenschaft in
Kopenhagen und Berlin. Er arbeitete mit Kanonhallen und Erik Pold in Dänemark, mit Balteatret
and Verk Production in Norwegen. 1999 bis 2009 lebte er in Berlin. 2001 gründete er sein Label
Zarathustra‘s Onkel, dessen Produktionen We come in Peace und Gerüstbauficken international
tourten. Zarathustra‘s Onkels vorerst letzte Produktion, Das Kanonprojekt, zeigte er u.a. 2009
im HAU in Berlin. Henrik ist der Herausgeber von zwei Anthologien, hat zahlreiche Artikel
geschrieben und arbeitet als Kurator.
P R E M I E R E:
20. November 2010
WEITEREVORSTELLUNG:
21. November 2010
im DOCK 11
PERFORMANCE
Abfall
eine Performance on Otmar Wagner
Otmar Wagners Konzert- Performances bestehen aus einem Patchwork politischer,
soziologischer, philosophischer Texte, Themen und utopischer Kartographien, die
er in Songs und Soundscapes exorziert. Für All Hail Bizango entwickelt er, unter
weitgehendem Verzicht auf multimedialen Aktionismus, einfache Songs mit einfachen
Instrumentarien, Abfallprodukte seiner Beschäftigung mit Philosophie, Pop und Politik,
formalästhetisch angelagert zwischen Hans Dieter Hüsch und Hansi Hinterseer, inhaltlich
zwischen Heidegger und Cargo-Kult.
Otmar Wagner, geb. 1966, betreibt Utopie- und Sehnsuchtsforschung. Daneben arbeitet er
als Performer, Bühnenbildner, Regisseur und Bildender Künstler. Zahlreiche Kollaborationen (z.B.
Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele mit Florian Feigl, mit den Gruppen ‚norton.commander.
productions‘ und ‚toxic dreams‘), sowie zahlreiche Produktionen und Gastspiele (z.B. Kampnagel
Hamburg, Black Box Theatre Oslo, Mousonturm Frankfurt, WUK Wien, FFT Düsseldorf, Schlachthof
Bern, perfectperformance Stockholm, Tanzbiennale Venedig, Stuk Leuven u.a.). Derzeit lebt Otmar
Wagner in Wien und Ulan Bator.
P R E M I E R E:
20. November 2010
WEITEREVORSTELLUNG:
21. November 2010
im DOCK 11
MUSIK
CHASTITY
post porn trash folk mIt Felix Ruckert im EDEN***** Cafe Chastity ist ein Gesangs-Duo aus Berlin, besetzt mit der extrem gut
ausehenden Sängerin Chastity und ihrem hässlichen Bruder Cell an
der akustischen Gitarre. Ihr äußerst origineller Stil kombiniert rohe
Lagerfeuergitarre mit komplexem Harmoniegesang, eine außergewöhnliche
Bühnenpräsenz mit so intelligenten wie expliziten Texten in Ohrwurmqualität.
Ihre Lieder erzählen von Lust und Schmerz der Liebe und von der Liebe zu Lust
und Schmerz. Ihr Gesang kommt von Herzen und fährt in Kopf und Lenden.
Weinen und Lachen und sanfter Wahnsinn. Chastity macht ihr Publikum
lustvoll und glücklich.
Chastity tritt nur in Begleitung ihres treuen Hundes Clito und unter dem Schutz
ihres Bodyguard Curd auf.
# Chastity wird produziert und gemanagt von schwelle7 / Berlin
KONZERT
23. November 2010
im EDEN
TANZ
Alte Liebe ein Theater–Tanz–Projekt von Britta Pudelko und Stephan Müller
für 4 Tänzerinnen und einen Jungmännerchor
Zeit ist das Maß der Tradition und auch ihrer Verwerfung. Die Tanzkarrieren unserer
vier Protagonistinnen sind schon lange zu Ende, die Körper und die Leidenschaften sind
geblieben. Jetzt kehren sie tanzend auf die Bühne zurück. Technische Perfektion kann
das Ziel nicht mehr sein. Sie befragen mit ihrem heutigen Wissen, ihren Erfahrungen,
mit ihren Körpern ihre den jungen Körpern vorbehaltene alte Leidenschaft. Sie befragen
ihren Inhalt, sie spielen damit, sie befragen sich selbst. Sie gehen das Risiko ein, sich
einen anderen, neuen Raum zu schaffen, für ihren Ausdruck, für ihre Leidenschaft. Und
sie riskieren, daran zu scheitern, die (eigenen) Maßstäbe sind hoch. Dieses Was mache
ich mit mir und diesem Körper? heißt immer auch: Was bleibt von mir übrig?
# Konzept & Inszenierung: Britta Pudelko, Stephan Müller
# Performance: Liz King, Elke Kube, Sylvia Sadowski, Barbara Voß-Kindt, Andreas Brockmeyer,
Malte Draeger, Koray Gültekin, Richard Henschel, Benjamin Krause, Florian Lenz, Moses Leo,
Christian Müller, Sebastian Reich, Alexander Schmidt, Carsten Stier, Marko Uebel
# Musikalisches Arrangement & Performance: Meik Schwalm
# Kostüme: Nina Gundlach
# Lichtdesign: Benjamin Schälike
# Dramaturgische Beratung & Produktionsleitung: Gabi Beier
# Kostümassistenz: Nora Ludwig
# Regieassistenz: Hans Reichelt
# Regiehospitanz: Natalie Hofmann
# Foto: Christian Schroth
# Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds 2010
P R E M I E R E:
25. November 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
26.-28. November 2010
im DOCK 11
T A N Z
PI morphosen eine Produktion von Jo Fabian Department
Mit „PI morphosen“, einer Komposition mit 16 Tänzerinnen und 3 Musikern, setzt Jo
Fabian in der freien Tanzszene ein Zeichen gegen die Tendenz zum Duo/Solo aufgrund
zunehmend knapper werdender Mittel. Für dieses einmalige Event öffnet das Dock 11
erstmals das EDEN***** für eine große Bühnenproduktion.
„Kreiert in einer von Pi strukturierten Inszenierung, ermöglicht diese es Jo Fabian, die zukünftige
Mensch-Maschine-Einheit, die sowohl in der Lage sein wird, Emotionen als auch Daten zu
verwerten, in kybernetische Systeme umzuwandeln. Durch die Überlagerung mit Feedbacks der
Tänzer, entsteht ein sich selbst generierender Automat. Aus Mathematik entsteht Leben. Pi, seit
der Antike ein Faszinosum, ist eine reelle wie auch transzendente Zahl, ein Näherungswert, der
überall vorkommende Kreisformen berechenbar macht, aber dennoch mathematisch nie ganz
exakt ist, da sich die Näherung ins Unendliche bewegt. Verlinkt mit Tanz, Raum, Musik und Licht,
werden Strukturen sichtbar: Synchronität und Individualität, Tradition und Moderne, Berechnung
und Emotion, Kybernetik und Evolution, Automatismus und Entscheidung, Verstand und Intuition,
Sicht- und Unsichtbarkeit, Geheimnis und Offenbarung.
Das Material Wirklichkeit verwandelt sich unter Eurer Beobachtung in eine Energieform der
<<plastischen Zeit>>. Eine Landschaft der Momente, die sich in schier unendlichen Einheiten dem
Tod nähern. Poesie und Stofflichkeit entspringen nicht länger dem inszenatorischen Hirn, sondern
der Umwandlung von Beobachtungsergebnissen des Zuschauers in Sehnsucht.“ (Jo Fabian)
# Regie, Bühne, Kostüme, Katagraphie, Video, Programmierung: Jo Fabian
# Katagraphische Assistenz: Annegret Thiemann
# Klavier: Nadezda Tseluykina
# Schlagwerk, Electronics, Programming: Lars Neugebauer
# Schlagwerk: Maria Schneider
# Tänzerinnen: Sara Canini, Alessandra Defazio, Viviana Defazio, Ini Dill, Unita Gay Galiluyo,
Fatima Gomes, Sahra Huby, Raisa Kröger, Lena Soon Hee Meierkord, Magali Moreau, Anne O.
Poncet Staab, Kerstin Rünzel, Yuko Sato, Katja Scholz, Eva Sophia Sutter, Valentina Tonelli / Sonja
Elstermann, Annegret Thiemann
# Lichtdesign: Jan Langebartels
# Technische Leitung: Chris Hinze
# Sounddesign: Lars Neugebauer
# Assistenz Produktion: Susanne Ogan
# 2. Assistenz: Petra Farhan
# Assistenz Ausstattung: Tania de Silva
# Produktionsleitung: Anna Bergel
# Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Silke Wiethe
# Eine Produktion von Jo Fabian Department in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm
Frankfurt/M und in Kooperation mit dem EDEN*****/ DOCK 11. Realisiert aus Mitteln des
Hauptstadtkulturfonds und des Bezirksamtes Pankow von Berlin. Mit freundlicher Unterstützung
von VWA-FahrWind.
PREMIERE:
# Danke an Gerüstbau Tisch,
2.
Dezember
2011
Deutsches Theater und DOCK 11 EDEN******.
WEITERE VORSTELLUNGEN:
3./4./9./10./11./12.
Dezember 2010
TANZ
PICNICS, WEDDINGS AND FUNERALS eine Tanzstück von Nir de Volff / TOTAL BRUTAL
When was the last time you went to a PICNIC, a WEDDING or a FUNERAL because you
wanted to?!!
Nach MATKOT (am Strand) und MIDBAR (in der Wüste) präsentiert Nir De Volff / TOTAL
BRUTAL nun die letzte Arbeit einer thematischen Trilogie: PICNICS, WEDDINGS &
FUNERALS.
In einem Garten im Nirgendwo, werden soziale Rituale, wie Hochzeit, Beerdigung und
gemeinsames Mahl – in diesem Fall in Form eines Picknicks – bis zur Erschöpfung getanzt.
Gesten und Symbole werden wie durch ein Vergrößerungsglas wiedergegeben, verzerrt
und ins Übergroße ausgestellt. In drei nahezu filmästhetisch aufbereiteten Akten, die
wie plötzliche Flashbacks der Akteure wirken, verschmelzen die Rituale miteinander. Die
Körper der Performer sind zunächst auf die kulturellen Bewegungscodes des jeweiligen
Rituals reduziert und beginnen schließlich darüber miteinander zu kommunizieren. In
einer entropischen Bewegung kollidiert die Choreographie schließlich in einen emotionalapokalyptischen „Clash of Happiness“ – Hieronymus Bosch’s „Garten der Lüste“ im Global
Village. Have you ever been at a wedding that felt more like a funeral?
# Konzept & Choreographie: Nir De Volff
# Von und mit: Florian Bilbao, Benjamin Block, Ariel Cohen, Elly Fujita, Katharina Maschenka Horn,
Chris Scherer, Neta Shlein, Jochen Stechmann & Gäste
# Musik: jayrope
# Kostüme: Pieter Bax
# Bühne: Nir De Volff & Anke Gänz
# Lichtdesign: Felix Grimm
# Grafik: Dorit Bialer
# Choreographische Assistenz: Monica Ferrari
# Pressearbeit: AUGUSTINPR
# Produktionsleitung: Uli Decker
# Projektkoordination & Öffentlichkeitsarbeit: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro
# Foto: Gal Reichert
# Eine Nir De Volff / TOTAL BRUTAL Produktion. Gefördert durch die Kulturverwaltung des
Landes Berlin und den Fonds Darstellende Künste e.V. Unterstützt von und produziert im Dock11
EDEN*****Berlin.
www.totalbrutal.net
ÖFENTLICHE GENERALPROBE:
2. Dezember 2010
P R E M I E R E:
3. Dezember 2010
WEITEREVORSTELLUNGEN:
4./5./9./10./11. Dezember 2010
im DOCK 11