GSG Golf - Ausgabe 02.2014 - Golf Senioren Gesellschaft

Transcription

GSG Golf - Ausgabe 02.2014 - Golf Senioren Gesellschaft
www.gsg-golf.de
2/2014 · 6,50 €
DAS OFFIZIELLE MAGAZIN DER GOLF SENIOREN GESELLSCHAFT DEUTSCHLAND e. V.
FRANKFURTER
GOLF CLUB E. V.
REKORDBETEILIGUNG
BEI DER SAISONERÖFFNUNG
Länderspiele 2014: ESGA-Europameisterschaft, 4-Länder-Spiel, Schweden, Niederlande |
Regionalturniere: Bad Salzuflen bis Wasserburg-Anholt | Reise: Land Fleesensee und
Ostseebad Dierhagen | Intern: GSG-Frühjahrsausflug, Bernhard Langer NEWS
PRODUKT NEWS
Golf-Buddy
Golfer-Geschenk
Tour Platinum
Der Bilderrahmen mit vielen liebevoll aus Holz
gestalteten Golfmotiven ist in einer Größe von 24 cm
Breite, 30 cm Höhe und 6 cm Tiefe erhältlich. Der
Rahmen bietet außerdem Platz für ein eigenes Foto in
der Größe von 7 x 11 cm. Das Foto wird durch eine
Öffnung auf der Rückseite eingelegt. Ideal auch als
Turniergeschenk. Erhältlich bei www.all4golf.de zum
Sonderpreis von 14,90 €.
GolfBuddy ist ein vollausgestatteter GPSRangefinder, was ihn zu dem modernsten und innovativsten GPS Hilfsmittel auf dem Markt macht. Er hat ein
hochauflösendes Display, ist robust und wasserfest,
äußerst einfach zu
handhaben und hat
eine Speicherkapazität für 40.000 Golfplätze. Alle internationalen Plätze sind
bereits vorinstalliert.
Es gibt keine Jahresund Down load ge büh ren! Erhältlich
bei www.all4golf.de
zum Sonderpreis von
299,90 €.
www.all4golf.de
Foto: all4golf
Foto: GolfBuddy
www.all4golf.de
Dual Balance Putter
Titan Trolley
Zwei der populärsten tourerprobten Modelle und
Formen von Scotty Cameron – Select Newport 2 und
GoLo 7 – sind ab sofort auch mit „Dual Balance“Technologie erhältlich. Sie sprechen Golfspieler an,
die mehr Stabilität in ihren Puttstroke bringen
wollen. Die „Dual Balance“-Putter von Scotty
Cameron haben einen längeren Schaft und ein
Kontergewicht am Schaftende. Entstanden in
umfangreichen Studien und Tests sowohl in
Camerons Putter-Studio als auch auf der PGA
Tour, bieten sie speziell Golfern, denen es
schwerfällt mit konventionellen Puttern eine
gleichförmige Puttbewegung auszuführen,
unübertroffene Stabilität. Beide Putter sind
ab sofort im Fachhandel für 419,00 €
erhältlich.
JuCad „Phantom“
Der neue Titan Trolley von JuCad besticht
durch seine unvergleichlichen Designer-Felgen. In
Kombination mit dem schlanken Titanrahmen sucht der
„Phantom“ auf den Fairways seinesgleichen. Das superflache Packmaß wird mit der komfortablen Falttechnik in
sekundenschnelle erreicht. Das neu entwickelte JuCad
Powerlock-System ermöglicht die Fixierung der oberen
Bag-Halterung sowie der Griffstange. Ein LithiumHochleistungsakku liefert Energie für bis zu 45 Loch. Der
JuCad „Phantom“ wird inklusive einer extra flachen Tragetasche geliefert. Der
JuCad „Phantom“ kostet
4.500,00 €und ist erhältlich
bei www.golfhouse.de.
Foto: JuCad
Foto: Scotty Cameron
www.golfhouse.de
E D I TO R I A L
Liebe GSG-Freunde,
bereits in unserer letzten Ausgabe habe
ich auf die veränderten Rahmenbedingungen im deutschen Golfsport hingewiesen.
Wir müssen erkennen, dass sich die früher
vorhandenen klaren Strukturen, Interessenlagen und auch die Bedürfnisse verändert haben. Dies gilt selbstverständlich
auch für unsere GSG. Auch wir müssen
uns den veränderten Rahmenbedingungen stellen.
Vereinzelt höre ich bei Diskussionen oder
an mich herangetragene Informationen
die unterschwellige Frage, ob die einzelnen Veränderungen, die Vorstand und
Beirat beschlossen haben, für unsere GSG
wirklich notwendig sind.
Dem möchte ich entgegenhalten, dass
neue Orientierungen und neue Konzepte
seit jeher zu Diskussionen führen. Doch Vorstand und Beirat stellen sich diesen auch!
Wir können dies allerdings nur tun, wenn
wir alle offen miteinander sprechen und
wenn nicht hinter vorgehaltener Hand
diskutiert wird.
Jedes Mitglied kann und sollte sich auch
in die Diskussion, wohin die Reise mit der
GSG geht, einbringen.
Liebe GSG Freunde, wir müssen uns den
veränderten Bedürfnissen unserer bisherigen und zukünftigen Mitglieder, die noch
in die GSG aufgenommen werden wollen,
stellen. Dabei sind pauschale Aussagen
wie „die verändern ja alles“ nicht gerade
zielführend. Wir müssen selbstbewusst,
selbstkritisch, optimistisch und offensiv
auftreten. Vorstand und Beirat haben
gerade deshalb die Entscheidungskompetenz über die Ausrichtung der Regionalturniere weitestgehend den Kapitänen
vor Ort übertragen (siehe Ausschreibung
der Regionalturniere).
Wir wissen, dass der Golfmarkt übersättigt ist. Gerade deshalb ist es wichtig, das
regionale Gespür zur Ausrichtung unserer
Turniere weitestgehend in die Hände
unserer Kapitäne zu legen. Verschiedene
Turniere, an denen ich teilnehmen konnte,
haben gezeigt, dass dieser Weg richtig ist.
Liebe GSG Freunde, die Europameisterschaften fanden in diesem Jahr in Portimao in Portugal statt. Unsere Bruttomannschaft belegte den achten Platz
unter den 23 teilnehmenden Nationen.
Unsere Nettomannschaft erkämpfte sich
durch einen fulminanten Endspurt noch
den siebten Platz. Beiden Mannschaften
gratuliere ich mit Stolz zu diesem guten
Ergebnis.
Unsere Endscheidung, die GSG farblich
neu zu orientieren, ist auf ungeheuer großen Zuspruch gestoßen. Leider sind
dadurch auch Lieferprobleme entstanden.
Nach Rücksprache mit dem Hersteller
Agon gehen wir aber davon aus, dass dies
in der nächsten Zeit behoben sein wird.
Wir wollen auch mit unserer neuen Spielkleidung zeigen, dass die GSG lebendig,
attraktiv und jung geblieben ist.
Lassen sie uns diesen Weg gemeinsam
weitergehen – denn wir alle sind die
GSG!
In diesem Sinne: Herzliche Sommergrüße
aus Ratingen!
Manfred Reindl
Präsident Golf Senioren Gesellschaft
Deutschland e.V.
GSGGOLF //
3
4
IMPRESSUM
I N H A LT
INTERN
Herausgeber
07 Glosse | Wer kann am besten?
Golf Senioren Gesellschaft Deutschland e.V.
Gustav-Linden-Straße 25 · 40878 Ratingen
Tel.: 02102-13376-0 · Fax: 02102-13376-13
www.gsg-golf.de · E-Mail: [email protected]
21 Frühjahrstreffen im GC Burgdorf
Produktion
43 ETUF-GSG zu Gast bei der GSG in Vechta
commedia GmbH
Olbrichstraße 2 · 45138 Essen
Tel.: 0201-879 57-0 · Fax: 0201-879 57-77
www.commedia.de · E-Mail: [email protected]
45 Regelecke
Redaktion
Hans-Wilhelm Stremmel,
Andreas Kaymer,
Martina Biederbeck
Grafik Design
Beate Koch
Anzeigen
Eva Lupp (verantwortlich),
Marianne Jäger (Verlagsrepräsentantin)
Autoren
Hans-Wilhelm Stremmel, Andreas Kaymer,
Dr. Gutmann Habig, Friedhelm Schmitz, Ove Esmarch,
Dr. W. Thomas, Hajo Fähnrich, Axel Roos, KlausFriedrich Meyer, Friedrich Koch, Patrick Oulds, Lothar
Seeburger, Fritz Rosenberger, Hartmut H. Susemihl,
Rolf Steuernagel, Dr. Carl Bösch, Jakob Niggl, Alfred
Deutschbein, Dr. Dietmar Ulbricht, Günther Brandt,
Harald O. Kienzle, Wolfgang Dörken, Hans-Jürgen
Schäfer, Reinhard Janke, Bernd Klotzbach, Karl-Heinz
Zander, Lady Mulligan, Klaus Lieding
Fotos
23 GSG-Frühjahrsausflug
37 Bernhard Langer NEWS
59 Willkommen in der GSG!
59 Herzlichen Glückwunsch!
66 Kolumne | Zwischenstopp
69 Hätten Sie´s gewusst?
LÄNDERSPIELE
06 Quadrangulaire 2014
im Royal Ostend Golfclub in De Haan
08 ESGA-Europameisterschaft
der Golfsenioren an der Algarve
10 Länderspiel
Deutschland - Schweden
12 Freundschaftsländerspiel
Deutschland - Niederlande
TURNIERE
16 GSG-Regionalspiel
mit Damen in der Toskana
18 GSG-Regionalspiel
Frankfurter Golf Club e. V.
22 GSG-Regionalspiel
in Bad Salzuflen
Rainer Sturm (pixelio), Johanna Wagner (pixelio),
A. Schick (pixelio), Andreas Morlok (pixelio), Peter
Röhl (pixelio), Angela Parszyk, (pixelio), Manfred
Klein, Hans-Jürgen Schäfer, Hermann Berding
24 GSG-Regionalspiel
in Stuttgart-Solitude
Der Bezug dieses Magazins ist im
GSG-Mitgliedsbeitrag enthalten.
27 GSG-Regionalspiel
in Heilbronn-Hohenlohe
Dieser Ausgabe liegt ein Flyer bei von all4golf.
Außerdem in einer Teilauflage ein Flyer von
SunBirdie.
26 GSG-Regionalspiel
in Georghausen
28 GSG-Regionalspiel
im Golfclub Schloß Braunfels
30 Essener Woche
32 GSG-Regionalspiel
im Osnabrücker Golf Club
Redaktionsschluss- und
Erscheinungstermine 2014:
Ausgabe 03/2014 / Redaktionsschluss: 08.09.2014
Erscheinungstermin: 30.09.2014
Ausgabe 04/2014 / Redaktionsschluss: 07.11.2014
Erscheinungstermin: 28.11.2014
// GSGGOLF
GSG-GOLF
Vinothek
33 GSG-Regionalspiel
in Eichenried
34 GSG-Meisterschaft 2014
38 GSG-Regionalspiel
in Hösel
40 GSG-Regionalspiel
im Golf Club Wasserburg-Anholt
42 20. GSG-Regionalspiel
des Lippischen Golfclubs Blomberg-Cappel
44 GSG-Regionalspiel
im GC am Reichswald in Nürnberg
49 8. Bodenseecup
im Schloss Langenstein
50 GSG-Regionalspiel
im Düsseldorfer Golf-Club e.V.
52 GSG-Regionalspiel
im Golfclub Vechta-Welpe
54 GSG-Regionalspiel
im Golfclub Mülheim/Ruhr
55 GSG-Regionalspiel
im Golfclub Bonn-Godesberg
AUSSCHREIBUNGEN / EINLADUNGEN
58 Hamburger Wettspiele 2014
60 Einladung zum GSG-Regionalspiel
am 01. und 02. September 2014 im GC Schloss Maxlrain
61 Einladung zum GSG-Regionalspiel
am 02. und 03. September 2014
im Golfclub Oberschwaben-Bad Waldsee
62 Einladung zum GSG-Regionalspiel
am 11. und 12. September 2014
im Hamburger L&GC Hittfeld e.V.
68 Einladung zum GSG-Jubiläums-Regionalspiel
am 15. und 16. September 2014 in Issum
70 Einladung zum GSG-Regionalspiel
am 13. und 14. Oktober 2014
im Frankfurter Golf Club e.V.
REISE
46 Ostseebad Dierhagen
Urlaub in den Dünen, direkt am Strand der Ostsee
56 Das Land Fleesensee
Da, wo Sie das beste Golf Ihres Lebens spielen!
Der perfekte
Sommergenuss
Lugana Marangona
Eine warme Brise weht über die Reben
der Cantina Marangona und der Gardasee
glitzert in der Sonne – die Heimat unseres
neuen Lugana Marangona. Lugana erfreut
sich einer immer stärkeren Nachfrage.
In Italien ist er im Sommer ein typischer
Speisenbegleiter für Vorspeisen aller Art,
zu Pasta und Fischgerichten.
Der Wein ist frisch und fruchtig mit
wunderbaren Aromen
weißer Blüten und
Früchte. Am Gaumen
elegant und schmackhaft
mit gutem Körper. Ein
unkomplizierter Genuss,
der schön gekühlt ein
Stück Italia auf die
heimische Terrasse
bringt.
2013
Lugana
Marangona
Normaler Preis:
10,90 €
Unser Angebot
für die Leser
des GSG-GOLF
Magazins:
8,90 €
Die Preise verstehen sich
brutto ab Weinhandel,
Änderungen vorbehalten,
nur solange der Vorrat reicht.
erhältlich bei
Hohenzollernstr. 40 · D-45128 Essen
Telefon 0201-720036 · [email protected]
www.derweinhandel.de
6
LÄNDERSPIELE
4-Länder-Spiel
im Royal Ostend Golfclub in De Haan
Der Sieg ging an Deutschland
Unsere Mannschaft in neuem Spieler-Outfit
Quadrangulaire 2014
Endlich wieder ein Sieg für das GSG-Team!
Nach acht sieglosen Jahren entschieden in einem spannenden
Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen
Deutschland, Schweiz und Belgien
bei Punktgleichheit die deutlich
mehr gewonnenen „up´s“ den
Sieg für das GSG-Team.
Der beim belgischen De Haan küstennah
gelegene Links-Platz bedeutete für uns
alle eine ziemliche Umstellung, da wir
den beträchtlichen Seewind aus wechselnden Richtungen, den harten Boden
und die unterschiedliche Beschaffenheit
der Grüns kaum gewohnt waren. Auch
der bei uns weniger praktizierte Matchplay-Spielmodus war eine abwechslungsreiche Herausforderung, die uns allen
aber Spaß gemacht hat – besonders
natürlich bei günstigem Verlauf!
Der Royal Ostend Golfclub wurde 1903
gegründet und darf sich deshalb in Belgien wie alle mindestens 50 Jahre alten
// GSGGOLF
Clubs „Royal“ nennen. Er wird durch die
immer wieder zu überquerende Straßenund Bahnlinie gespalten und bietet – leider – keinen Meerblick. Dafür sind die
Spielbahnen abwechslungsreich.
Die vier Mannschaften wurden begrüßt
durch den Präsidenten der belgischen
Senioren, Georges Gevers, den Clubpräsidenten Claude Barbier sowie den Captain
des belgischen Teams Paul Verbeek.
Am ersten Spieltag gewannen wir gegen
die Franzosen deutlich, während die Belgier die Schweizer schlugen. Am zweiten
Tag verloren wir knapp gegen das
Schweizer Team, Belgien siegte gegen
Frankreich. Am entscheidenden dritten
Tag mussten wir also die Heimmannschaft aus Belgien schlagen, um zumindest punktgleich zu werden. Dann zählte
die Zahl der insgesamt gewonnenen
„up´s“. Dem GSG-Team mit Ove
Esmarch, Gutmann Habig, Hans-Günther
von Dr. Gutmann Habig
Heinrigs, Hans Lichtenberg, Friedel Müntnich und Gert Schroeder-Finckh gelang
schließlich ein deutlicher 4,5:1,5 mit 18:1
up´s:down´s, während die Schweiz
gegen Frankreich siegreich war. Nach
kurzer Rechnerei war klar: nach 8 Jahren
gewann das GSG-Team bei Punktgleichheit aber mit dem deutlich besseren „Torverhältnis“ wieder einmal den Quadringulaire-Pokal, den Captain Ove Esmach
zur Gravur stolz mit nach Hause nahm.
Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben,
dass allein HaGü Heinrigs und Hans Lichtenberg als einzige kein Match abgaben!
Aber nicht allein das Matchplay-Turnier
war gelungen: Wir hatten ein nahegelegenes, modern renoviertes Hotel und viel
Spaß beim abendlichen „Rahmenprogramm“, u.a. im mondänen Seebad
Knocke, das zu dieser Jahreszeit noch
nicht so überfüllt war, wie es in den Sommermonaten wohl der Fall ist.
G LO S S E
Wer kann am besten?
von Hans-Wilhelm Stremmel
Erwarten Sie jetzt bitte keinen
Bericht über großes Golf. Keine Tipps
für einen Hook oder Slice, für HangLagen oder Bunkerschläge. Es wäre
eine tumbe Zeitverschwendung,
denn diese Schläge beherrschen wir
doch alle. Manchmal. Unser Golfspiel
wird bestimmt von unserem körpereigenen Schwung und, je nach Talent,
von visuellen oder/und auditiven
Wahrnehmungen. So erspielen wir
Monatsteller um Monatsteller, und
auch bei Meisterschaften und großen
Sponsoren-Turnieren sind wir manchmal ziemlich nah am Silber.
Mein Spezi Hans-Hansi weiß offensichtlich
mehr. Wann immer er seinen Turbo-Porsche
mit mächtig röhrendem Zwischengas auf
dem Parkplatz halb quer abstellt, verschwindet bei uns die Hoffnung auf einen Sieg in
dem Turnier. Hans-Hansi ist da. Hans-Hansi
macht bestimmt wieder das 1. Brutto. Oder,
wenn Netto vor Brutto, ist er sich für das 1.
Netto auch nicht zu schade. Beneidenswert.
Als Einzelkind und von der Großmutter
geprägt, wollte ich – der Evolution gehorchend - mehr wissen. Wie macht Hans-Hansi
das? Wo kann ich mich verbessern?
Hans-Hansi und ich spielten im 2. Flight
beim großen BMW-Turnier, oder war es der
Mercedes-Cup? Nein, es waren die AudiStadtmeisterschaften (damit keiner eingeschnappt ist, habe ich sie vorsichtshalber
alle genannt). Also, Hans-Hansi und ich.
Nach 2 Löchern, Hans-Hansi hatte seinen
Drive übelst verzogen. Ins hohe Rough. Ich
ermunterte ihn, einen provisorischen Ball zu
spielen. Nur widerwillig kramte er einen Ball
aus seinem Bag und machte Anstalten, diesen abzuschlagen.
Er sprach ihn also an. „Wie heißt denn der
Kleine“, wollte ich wissen. Er wollte mich
abwimmeln, doch ich blieb hartnäckig.
„Also, wie heißt er, und ist er der Ball im
Spiel oder provisorisch“? „Titleist 1 und provisorisch“ kläffte er mich an. „Aber Du hast
doch einen Titleist 1 ins Rough geschlagen“,
antwortete ich besorgt. „Ich gebe Dir
schnell aus Deiner Tasche einen anderen
Ball“, schlug ich vor. Meine Suche wurde vor
Probleme gestellt. Er hatte nur Titleist 1 im
Bag. Was nun? „Du musst ihn besonders
kennzeichnen“, belehrte ich ihn. Man konnte nun von einer leicht angespannten Lage
sprechen. In mir machte sich ein Gefühl der
Unsicherheit, des Unverständnisses breit.
Warum etwa 25 Titleist 1, ausschließlich Titleist 1 in seiner Tasche? Eine vorsichtige
Frage nach dem Warum blieb unbeantwortet. Hans-Hansi fand seinen 1. Ball an einer
Stelle, wo ich nie und nimmer gesucht hätte.
Nicht, weil ich unkameradschaftlich bin.
Nein, hier hätte ich seinen Ball nie vermutet.
Und wie er so da lag. Wie auf einem Tee. Ein
Glückspilz, mein Mitbewerber. An der nächsten Spielbahn das gleiche Malheur. Drive
weit ins Unterholz. Ziemlich weit. Der Aufforderung, einen provisorischen Ball zu spielen, kam er nicht nach. „Den finden wir
schon“, konstatierte er. Und er fand ihn. Gut
30 Meter weiter, als ich gesucht habe. Zur
Sicherheit legte er sein Base-Cap auf den
Ball. Der Ball lag, Sie erahnen es, sehr gut.
Am nächsten Loch, einem tricky Par3 passierte uns beiden ein Bogey. Auf dem Weg
zum nächsten Abschlag frohlockte HansHansi: „Da haben wir nochmal Glück
gehabt. Beide ein Par“. Ich war verunsichert.
Was war los mit mir? Ich hatte 4 Schläge
gezählt. Als ich ihm meine Bedenken mathematischer Natur vorsichtig kundtat meinte
er lakonisch: „Na gut, dann eben kein Par für
uns“. Leichte Achselnässe begleitete mich
ins weitere Turnier. Nur nicht weitere Irritationen, wünschte ich mir. Mein Score war
ohnehin auf bestem Weg in die Tonne. Kurz
darauf verabschiedete meine Streu-Katze
Hans-Hansi erneut seinen Titleist 1 weitab
von Gut und Böse. Doch auch diesmal frohlockte er. „Hier ist er. Ich hole eben mein
Base-Cap und lege es auf den Ball“. Wieder
war ich mir sicher, dass es sich an dieser
Stelle nicht um seinen Ball handeln könne.
Ich sah nach und…ich sah keinen Ball. Da
war Hans-Hansi schon zur Stelle und legte
seine Mütze auf eine freie Stelle. „So, dann
will ich mal“, kam es ihm mitten zum
Munde heraus. „Aber da liegt doch gar kein
Ball“, war ich mir ganz sicher. „Aber mein
Freund, schau doch selbst“, hob seine
Mütze an und…ich rieb mir die Augen: Da
lag ein Titleist 1, neu und jungfräulich, ohne
jegliche Schlagspuren.
Jetzt hatte ich die Faxen dicke. „Hör mal zu,
Du Frohnatur, hier lag kein Ball. Diesen Ball
hast Du sprichwörtlich aus dem Base-Cap
gezaubert. Was soll das“? Langsam fand ich
nun auch eine Erklärung für seine Titleist 1Kollektion, und der Trick mit der Mütze und
dem darin versteckten Ball fand auch nicht
meinen Beifall. „Und dein dauerndes Identifizieren deines Balles, selbst mitten auf dem
Fairway, mit anschließendem unübersehbaren Besserlegen entfällt für den Rest des Turniers. Und das Niedertreten des Grases vor
jedem Schlag kann auch nicht in Ordnung
sein“. Ich nahm Tempo auf. „Und deine
Score-Karte werde ich nachher selbst ins
Sekretariat tragen. Mal sehen, ob du auch
heute das 1. Brutto spielst“.
Hans-Hansi war pikiert. Selbst auf dem Grün
fragte er, ob er richtig markiert habe. „Ich
will doch nicht in den Ruf kommen, mir Vorteile verschafft zu haben“, versicherte er.
„Wie kommst du denn darauf? Wer wird
denn sowas von dir denken? Du bist doch
immer von der Mütze bis zur Schuhspitze
korrekt.“ Meine Contenance gab der Ironie
den Vortritt.
Übrigens. Wir grüßen uns mittlerweile wieder. Und Hans-Hansi hat schon wieder einige Male gewonnen. Aber seinem Begehren,
Mitglied in unserer GSG-Gruppe zu werden,
standen wir eher skeptisch gegenüber. Wir
vertrösteten ihn auf einen späteren Zeitpunkt.
Wir bewerten Sie, liebe GSG-Freunde, unsere Distanz zu Hans-Hansi? Geht das in Ordnung, oder tolerieren wir kleine oder auch
größere Vorteilsnahmen innerhalb unserer
GSG getreu unserem Slogan: Es soll doch
Spaß machen und nicht in Suizid ausarten.
Natürlich wollen wir in der GSG tolerant
sein, verständnisvoll und herzlich. Aber korrekt müssen wir unbedingt bleiben. Das sind
wir uns und unserem Image schuldig. Und
allen anderen Freunden in der GSG.
GSGGOLF //
7
8
LÄNDERSPIELE
Aufmarsch der Nationen
ESGA-Europameisterschaft
der Golfsenioren an der Algarve
7. und 8. Plätze für die GSG-Teams
Bei der ESGA Europameisterschaft der Golfsenioren im Pestana
Golfresort an der Algarve war die
GSG mit einer Brutto- und einer
Nettomannschaft vertreten. Wir
haben eine großartige Woche im
Wettkampf mit 23 anderen Nationen erlebt.
Die Mannschaften waren im Pestana Alvor
Praia Hotel untergebracht, an einem traumDas deutsche Team
haften Küstenabschnitt mit breitem Sandstrand und bizarren Sandsteinklippen und
-höhlen. Am Abend lockten Strandbars
und Hafenrestaurants mit köstlichen
Fischen und lokalen Weinen, so dass die
Stimmung bei den Spielern und den
begleitenden Damen hervorragend war.
Die anspruchsvollen Golfplätze Pinta
(Brutto) und Gramacho (Netto) waren mit
ihren pfeilschnellen und gewellten Grüns
von Friedhelm Schmitz
und Ove Esmarch
eine besondere Herausforderung. Der starke Wind, der regelmäßig ab Mittag das
Spiel bestimmte, brachte den einen oder
anderen Spieler zur Verzweiflung.
Unsere Nettomannschaft mit Klaus Dieter
Meyer, Achim Tiffert, Jost Schmidt, Karl
Schuster, Gabriel Hrancovic und Kapitän
Friedhelm Schmitz startete etwas mühsam
in das Turnier und lag zunächst nur auf
dem 17. Platz. Das Team konnte aber die
Vorgabe des Kapitäns, jeweils drei Schläge
besser zu spielen, am „Movingday“
umsetzen, so dass noch zwei Plätze aufgeholt wurden und am Finaltag mit den
unmittelbar vor uns liegenden Österreichern und Slovenen um die Plätze
gekämpft wurde. Wir hatten unsere direkten Gegner fest im Griff und konnten alle
eine tolle Runde hinlegen, so dass wir
noch einige Nationen überholten und uns
bis auf den siebten Platz nach vorne schieben konnten. Sieger wurden die gastgebenden Portugiesen mit großem Abstand
vor Italien und der Slovakei.
Die Erwartungen der Brutto-Mannschaft
waren diesmal recht hoch – zumindest
wollten wir jedoch die Konkurrenten aus
LÄNDERSPIELE
Schöne Algarve
Zur Eröffnung gab es Tanz ...
dem südlichen Nachbarland schlagen. Gut
motiviert gingen Gert Schröder-Finckh,
Hans-Günther Heinrigs, Friedel Müntnich,
Dr. Gutmann Habig, Hans Lichtenberg und
Kapitän Ove Esmarch an den Start. Nach
dem ersten Tag belegten wir den 7. Platz,
was uns alle hoffnungsvoll stimmte. Am 2.
Tag rückten wir sogar auf Rang 5 vor, nach
sehr guten Scores von den Herren Habig
(76), Lichtenberg (77), Schröder-Finckh
(78) und Heinrigs (79). Am 3. gelang es leider nur Gert Schröder-Finckh unter 80 zu
bleiben.
Nach drei schönen und doch anstrengenden Wettspieltagen sah es nun wie folgt aus:
Sieger wurden die Italiener mit insgesamt
43, gefolgt von Spanien mit 65 und Finnland mit 73 Schlägen über Par. Wir belegten den 8. Platz mit 103 Schlägen über Par.
Wir hätten uns schon eine bessere Platzierung gewünscht, aber das Golfspielen ist
nun mal kein Wunschkonzert. Trotzdem,
die Stimmung war und ist top, in der
Mannschaft herrscht Harmonie und Zuversicht. Allen sei Dank für ihren Einsatz. Es
war wieder schön mit Euch, denn wir
haben eine spannende Europameisterschaft mit vielen freundschaftlichen Kontakten und Gesprächen mit unseren europäischen Golfnachbarn erlebt und freuen
uns schon auf die Neuauflage im nächsten
Jahr in Luxemburg. „Obrigado amigos"!
Offizielle Übergabe der Europafahne an
Luxemburg, dem Gastgeber im nächsten Jahr
Fesch und Frisch weißgrün auf dem Grün
Rolf Olland, Sekretär der ESGA, ganz entspannt
mit holländischen Oranje-Asseccoires
9
10
LÄNDERSPIELE
Strand bei Båstad
Länderspiel
Küste bei Båstad
Kirche
von Dr. W. Thomas
Deutschland - Schweden
Schweden besiegt Deutschland mit 17,5:6,5
Historische Niederlage am historischen Platz
Ursprünglich hatte alles als GolfStädtewettkampf zwischen Hamburg und Göteborg im Jahre 1987
begonnen. Vier Jahre später wurde
es dann offiziell und ab 1992 sowohl
unter dem Patronat des Senioren
Komitees des schwedischen Golfverbandes vom Göteborger Golfverband (GGV) als auch von der Golf
Senioren Gesellschaft Deutschland
fortgeführt.
Zum 22. Mal trafen sich vom 16. bis 18.
Juni 2014 die beiden Auswahlmannschaften in Båstad, einem beliebten Ferien- und
Badeort in Südschweden am Öresund.
Die Stadt ist vor allem als Tenniszentrum
und als Heimat des schwedischen TennisMuseums bekannt.
Hier feierte einst Björn Borg Anfang der
siebziger Jahre seine ersten, auch internationalen Erfolge.
Austragungsort war der Bjäre Golfclub in
der Nähe von Båstad.
Ein offener, leicht hügeliger Platz, schnelle
Grüns mit vielen Brakes, weite Fairways,
struppige Semiroughs und noch höheres
Rough – mal leichter, mal undurchdringlicher.
Auf jeden Fall war alles dabei, was den
gemeinen Golfer gelegentlich in arge
Schwierigkeiten bringen kann. Einige
sagen, man brauche ja nur auf dem Fairway zu bleiben. So weit, so gut.
Teilweise kamen auch immer wieder kleine
Steinmauern, aus Findlingen, ins Spiel.
Diese ehemaligen Grenzmauern stammen
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und
Mannschaft Schweden
// GSGGOLF
Mannschaft GSG
waren das Ergebnis einer Landreform.
Als Ende der 80er Jahre der Golfplatz entstand, fand man zwischen den rund dreißig alt-nordischen Grabhügeln (SalomonHög) aus der Steinzeit auch Werkzeuge
aus Feuerstein, vor allem aber Feuerstätten und Kochgruben. Alles Überreste einer
Siedlung, die gleichzeitig auch Kultstätte
für religiöse Zeremonien gewesen ist.
Unser Quartier glänzte mit gutem Service
und sehr guter Küche. Ansonsten ein typisches schwedisches Landhotel und Gasthaus, welches den alten Stil zu bewahren
versucht, gleichzeitig aber den Gepflogenheiten der Neuzeit folgt. So ist es hier erst
seit den siebziger Jahren möglich, auch für
weniger als eine Woche Station zu
machen, oder das Essen an separaten
Tischen einzunehmen.
Trotz traumhafter Wetterlage standen wir
golferisch auf verlorenem Posten.
Nach dem Einspieltag folgte am ersten Tag
ein Vierball Bestball und am zweiten Tag
ein Einzel, jeweils als Matchplay. Beide
Mannschaften legten sich mächtig ins
Zeug und gaben ihr Bestes.
Hatten wir nach den Vierern (4,5 : 3,5 für
Schweden) noch einige Hoffnung auf eine
Verteidigung der Führung im Gesamtwettkampf (11: 10 für Deutschland), so gab es
bei den Einzeln lediglich drei Gewinner
aus den Reihen der GSG. Sechs Einzel wur-
LÄNDERSPIELE
Salomon Hög
v.l.: F. Eberhardt, J. Griefahn, B. Lager
den im Scratch Format, die anderen
zehn im Stableford Format ausgetragen.
Wir hatten nicht den Hauch einer Chance.
Auf Wunsch der Schweden wurden die
Paarungen im Einzel ausgelost, mit dem
Ergebnis, dass in zwei Fällen beim Scratch
Format ein schwedischer Single Handicaper auf einen deutschen „Midsizegolfer“
traf. Eine wenig befriedigende Lösung, wie
der Berichterstatter meint.
Wahrlich nicht alltäglich waren zwei Ereignisse, die zeigten, was wahrer Sportsgeist ist.
Wenn ein Mannschaftsmitglied sich in
Begleitung seines besten Freundes (kein
GSGler) zu einem GSG-Freundschaftsspiel
aufmacht, und ihm einerseits erklärt, er
brauche in keinem Fall dort Golf zu spielen, andererseits aber bittet, die Golfsachen doch mal mitzunehmen, dann passiert eben, was passieren muss. Er wird
vom Fleck weg als Mannschaftsmitglied
verpflichtet, da nur wenige Tage zuvor ein
Mitglied der Mannschaft wegen eines
Todesfalles sehr kurzfristig absagen musste. Herzlichen Dank nochmals für die spontane Hilfe.
Ob D.H. demnächst einen Aufnahmeantrag
der GSG unterschreiben wird?
Meine Stimme hätte er.
Nicht minder famos war die Tatsache, dass
zwar ein ebenfalls lange Zeit feststehendes Mannschaftsmitglied (K.S.) wegen einer
Clubhaus Bjäre GC
Bjäre GC
v. l.: E. Erler, K. Sandklev, M. Tesch, K.D. Meyer
gerade überstandenen Operation ausfiel. Dieser ließ es sich
aber dann doch nicht nehmen, in Schweden mit
dabei zu sein. Er trug
nicht nur zur allgemein
guten Stimmung bei, sondern gab auch als Betreuer
der mitgereisten Damen eine
sympathische Figur ab. Es waren sehr schöne Tage in netten
Flights bei optimalem Wetter. An dieser
Stelle ein Dankeschön vom Berichterstatter
an unseren Kapitän für seinen
nimmermüden Einsatz.
Ebenso geht der Dank an
unsere schwedischen Golffreunde als spielstarke,
leidenschaftliche und aufmerksame Gastgeber.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehn im nächsten Jahr.
Dann gilt es auf ein Neues im
Golfclub Schloß Breitenburg in Itzehoe.
Siegerehrung
v. l.: M. Tesch, C. Dahlgren
WT 2014
Für die Mannschaft spielten neben dem Kapitän
Max Tesch, Golfclub Buxtehude
Heiner Brinkhege, Osnabrücker Golf Club
Gerhard Bütow, Golfclub Hamburg-Walddörfer
Alfred Dörlitz, Golfclub Buxtehude
Paul Dankbar, Golfclub Euregio, Bad Bentheim
Rainer Dehn, Golfclub Haan-Düsseltal 1994
Friedhelm Eberhardt, Golfclub Schloss Braunfels
Ekhart Erler, Golfclub Hösel
Joachim Griefahn, Golfclub An der Pinnau
Dieter Hutten (a.G.), Golfclub Euregio, Bad Bentheim
Joachim F. Kutter, Golf und Country Club Hamburg-Treudelberg
Hans Hugo Lavallee, Golf und Countray Club Seddiner See
Wolf von Madeyski, Golfclub Hamburg-Walddörfer
Klaus Dieter Meyer, Golfclub Chieming
Wolfgang Niehus, Golfclub Sinsheim-Buchenauerhof
Wolf Thomas, Osnabrücker Golfclub
und als guter Geist:
Klaus Sasse, Golf und Country Club Seddiner See
GSGGOLF //
11
12
LÄNDERSPIELE
Burg Bad Bentheim
Freundschaftsländerspiel
Deutschland - Niederlande
vom 23. bis 25. Juni 2014
Der Pokal war und bleibt in den Niederlanden
Die Grafschaft Bad Bentheim,
genauer gesagt der Golfclub EUREGIO Bad Bentheim, war der Austragungsort des 49. Freundschaftsländerspiel zwischen Deutschland und
den Niederlanden.
Dieser großartige Platz war für unsere holländischen Freunde sehr leicht und gut zu
erreichen, liegt er doch direkt an der
deutsch-holländischen Grenze. Unsere
Gäste wunderten sich denn auch über die
vielen Fahrzeuge mit holländischen Kennzeichen auf dem Clubparkplatz. Aufgrund
seiner Lage im Grenzgebiet hat der Club
nämlich viele niederländische Mitglieder,
die durch ihre gesellige Art dem Clubleben
angeblich eine besondere Atmosphäre verleihen. Bad Bentheim gilt aus Sicht der
Politik als ein Musterbeispiel für die
deutsch-niederländische Freundschaft.
Der abwechslungsreiche Platz liegt abseits
und in ruhiger Lage im Süden der Stadt
Bad Bentheim. Von den gepflegten Spiel-
// GSGGOLF
bahnen mit zahlreichen Teichen, unberührten Rietgrasflächen und Mischwaldstücken ist die alte und mächtige Burganlage Bad Bentheims hier und da zu sehen.
Die Eröffnung des Golfplatzes erfolgte im
Jahre 1989, zwei Jahre nach der Gründung
des Clubs.
Der Ausbau auf 18 Löcher wurde aufgrund
der günstigen Mitgliederentwicklung schon
im Jahr 1994 verwirklicht. Star der Eröffnungsfeier war der Entertainer Rudi Carrell, der damals den goldenen Ball auf das
Fairway schickte.
Die weitläufige Anlage bietet mit vielen
Wasserhindernissen, einigen Doglegs, gut
platzierten Bunkern und Biotopen alles was
ein Golferherz erfreut. Eben ein sportlich
abwechslungsreicher Platz mit einer Mischung aus altem und neuem Baumbestand.
Die niederländische Mannschaft hatte, wie
auch das deutsche Team, lediglich drei
von Hajo Fähnrich
Neuzugänge zu verzeichnen. Man war also
wieder unter alten Freunden und kannte
sich. Die Begrüßung fiel entsprechend
herzlich aus. Gemeinsam gingen die
Flights auf die Einspielrunde, die von holländischer Seite oft schon nach neun
Löchern beendet wurde – schließlich stand
das Fußball-WM-Vorrundenspiel Holland
gegen Chile an.
In bester Laune (Holland hatte 2:0 gewonnen) ging es an das Abendessen, bei dem
Geschichten aus alten Tagen wieder lebendig wurden. Die neuen Teilnehmer stellten
sich kurz vor, die Kapitäne Frans Tuininga
und Johannes Winking gaben die Aufstellung für den nächsten Tag bekannt, und
der Abend klang harmonisch aus.
Leider konnte unser langjähriger und erfolgreicher Kapitän Johannes Winking uns
nicht auf dem Golfplatz unterstützen.
Krankheitsbedingt fiel er als Spieler aus.
Als Mann, der alle Fäden zusammenhielt,
hat er seinem Team dennoch kräftig geholfen.
LÄNDERSPIELE
Holland-Deutschland: Gruppenbild mit Pfeife
Am nächsten Morgen trafen wir uns zu
einer Besichtigung auf der Burganlage in
Bad Bentheim.
Im Jahre 1050 wurde die Burg Bentheim
erstmals erwähnt. Seit dieser Zeit ist sie im
Besitz der Familie der Grafen und Fürsten
zu Bentheim und Steinfurt. Das Fürstenhaus Bentheim besteht aus zwei im Münsterland beheimateten Linien – den „Fürsten zu Bentheim und Steinfurt“ sowie
den „Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg“
mit Stammsitz Rheda.
Die komplexe Burganlage, auf einer Anhöhe im Grenzland, hat den Charakter einer
mittelalterlichen Festung bewahrt. Ein
sehr umfangreicher Ausbau in den Jahren
1883 bis 1914 beschränkte sich auf die
Schaffung schlossartiger Repräsentations„Am Loch x hätte ich besser gespielt, wenn ...“
räume. Bewohnt wird die Burg seit
1421von den Grafen und Fürsten zu Bentheim und Steinfurt, die einer Seitenlinie
der Grafen von Holland entstammen.
Das strategische Zentrum der Burg ist der
30 m hohe Bergfried. Von der oberen
Plattform hielt man Ausschau nach Feinden, schlimmstenfalls konnte man sich
dort auch verschanzen. Heute steht an der
Treppe zum Burghof das frühromanische
Steinkreuz „Herrgott von Bentheim“. Es
gilt als Wahrzeichen der Grafschaft und ist
eines der ältesten Zeugnisse christlichen
Lebens in der Region. Das steinerne Kreuz
zählt zu den frühesten Christusdarstellungen in Mitteleuropa. 1828 wurde es als
umgestürztes Wegkreuz in der Nähe der
Burg im Acker gefunden. Der Ausruf
„Herrgott von Bentheim“ hat sich in der
Volkssprache über die Jahrhunderte erhal-
ten. Wenn man nicht weiterkonnte und mit
irgendetwas in eine Sackgasse geraten
war, rief man nach dem „Herrgott in Bentheim“. Eigentlich wirkte der Ausruf immer
mehr wie ein Fluch als wie ein Anruf des
Himmlischen.
Die niederländische Königin Emma weilte
bis zu ihrem Tod 1934 häufig zur Sommerfrische in Bad Bentheim. Die Verbindung
zum niederländischen Königshaus war bis
zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges
sehr eng.
Nach dieser interessanten Besichtigung
ging es an die Vierer-Runde. Bis zum fünften Flight lagen beide Mannschaften Kopf
an Kopf. Der letzte Flight sollte das Ergebnis bringen. Mit einem Punkt Vorsprung
rettete sich das deutsche Team ins Ziel.
Doch das hauchdünne Ergebnis löste keine
Euphorie aus.
Abends waren wir im Clubhaus des EUREGIO Golfclubs Bad Bentheim zum traditionellen Dinner eingeladen. Die Clubgastronomie überraschte mit vorzüglichem Essen
und noch besseren Weinen. Da die örtlichen Teamkameraden einen Bustransfer
organisiert hatten, brauchte niemand um
seinen Führerschein zu bangen. Ein herzliches Dankeschön dafür von uns allen.
Die Kapitäne gingen in ihren Ansprachen
auf die vergangenen Turniere ein und erinnerten an die beiden langjährigen Teamkameraden Johannes Oepen und Waldemar
GSGGOLF //
13
14
LÄNDERSPIELE
Team GSG
Seubert, die im letzten Jahr von uns
gegangen sind. Besonders Johannes
Oepen wird allen Teilnehmern vor allem
als der Chef des „Kölner Gorilla-Rückholdienstes“ in Erinnerung bleiben.
Wie immer sollte der zweite Tag die Entscheidung bringen. Wiederum war bis zum
letzten Flight ein hauchdünner Sieg des
deutschen Teams noch möglich. Doch fünf
Minuspunkte gaben den Ausschlag für
den erneuten Erfolg der holländischen
Freunde. Gratulation.
Das deutsche Team hätte eben nach dem
„Herrgott von Bentheim“ rufen sollen.
Übrigens konnte der Pokal leider nicht
überreicht werden. Den hatte Kapitän
Frans Tuininga zu Hause vergessen. Nun
ja, wir werden alle älter.
Ein herzlicher Dank geht an die Teammitglieder Paul Dankbar und Hans Georg
Gärthöffner, die alle örtlichen Herausforderungen mit Bravour lösten und so den
Teilnehmern ein unbeschwertes Spiel
ermöglichten. Dank gilt ebenso dem
Sekretariat, das die Veranstaltung nach
besten Kräften unterstützte und einen
besonders harmonischen Verlauf des Treffen ermöglichte. Der Golfclub EUREGIO
Bad Bentheim ist sicher eine Reise wert.
Bärtels, Heribert
Bisges, Franz-Josef
Cornils, Gerd
Dankbar, Paul
Donner, Lutz
Fähnrich, Hans-Joachim
Gärthöffner, Hans Georg
Kempfer, Ulrich
Lorenz, Frank
Schiffer, Hubert
Schulze Isfort, Ewald
Theisen, Erich
Winking, Johannes (Kapitän
Team NGV
Brink, Leo ten
Dinkla, Djurre
Dirks, Erik
Hooft Graafland, Gijs
Huizer, Pieter
Koster, Jan
Kranenberg, Coen
Kruyt, Jan
Maußen, Guus
Meijering, Hans
Stork, Charles
Tuininga, Frans (Kapitän)
Ansichtssache
Das Jubiläumsturnier (50 Jahre) soll vermutlich im Utrechter Golfclub „De Pan“
stattfinden. Der niederländische Kapitän
will sich dafür einsetzen.
Die bisherige Bilanz lautet: GSG: 25 Siege,
NGV: 22 Siege, Unentschieden: 2
Der Herrgott von Bentheim
// GSGGOLF
INTERN
Wir haben in unseren
Kreis aufgenommen oder
Die etwas andere Aufnahme
Im Allgemeinen stehen unsere
Neuaufnahmen fein säuberlich untereinander in einem Block. Warum
nicht mal eine Aufnahme etwas
durchleuchten; das Einverständnis
des neuen Mitgliedes vorausgesetzt.
Hier nun die Neu-Aufnahme Dr. med. Helmut Luft. Herr Dr. Luft ist am 11.11.1924
geboren. Freunde des Karnevals werden
aufhorchen. Am 11.11. – zu Beginn des
Karnevals, und wahrscheinlich am Rosenmontag 1924 begab es sich, dass
………..
Halt. Das würde zu weit führen. Dr. Luft
ist immerhin im 90. Lebensjahr und war
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
und hat zahlreiche Kommentare und Fachbücher geschrieben. Und auch der
Golfsport konnte sich seinen Anmerkungen nicht
entziehen. „Golf ist ganz
einfach“ ist ein Buch, welches humorig, aber auch
tiefgründig mit diesem
Sport umgeht. Aber auch
„Gutes Altern“ – verstehen Sie diese Zeilen
nicht als Werbe-Block
für ihn – gibt wertvolle
Tipps und Hinweise für ein erfülltes
Leben. Er hat sich zeitlebens um lebenswertes Leben gekümmert, hat publiziert
und auch bei Vorträgen für Transparenz
gesorgt.
Und dieser Dr. Helmut
Luft ist nun Mitglied in
der Golf-Senioren-Gesellschaft. Mit 90 Jahren. Es
wäre vermessen, ihn im
nächsten Jahr bei der Meisterschaft in Hubbelrath auf
dem Treppchen antreffen zu
wollen. Aber bei alldem, was
er in seinem Leben bewegt
hat, darf uns nichts wundern.
Ich jedenfalls würde mich riesig freuen, ihn im Flight als
Mitbewerber begrüßen zu dürfen.
HaWi
Ian Poulter in 37 Jahren?
Gesehen bei dem geselligen 2-Tages-Ausflug unserer GSG-Gruppe vom
GC Wasserburg Anholt in diesem Frühjahr.
Wir fuhren zum GC Jakobsberg mit Übernachtung, und am nächsten Morgen trauten
wir unseren Augen nicht.
Könnte so Ian Poulter später aussehen? ...... jedoch entdeckten wir mit der interessanten Mütze unseren Supersenioren aus Anholt, Herrn Hartmut Korthäuer, der in den letzten Jahren bei diversen GSG-Meisterschaften schon große Erfolge erzielte.
(u.a. Europameister)
GSGGOLF //
15
16
TURNIERE
Alle TeilnehmerInnen
GSG-Regionalspiel
mit Damen in der Toskana
von Klaus Lieding
Sonne, Wolken, etwas Regen, wenig Wind und sehr gute Plätze!
Golf mit Freunden auf unterschiedlichen Plätzen – Florenz, San
Gimignano, Siena und Pisa – Einkaufen, besonders für die Damen!
– Pasta, Wein und Grappa!
Das könnten weitere Überschriften für
unser Regionalturnier mit Damen vom
4. bis 11. April 2014 in der Region von Florenz sein. Gespielt wurde auf den Plätzen
der Golfclubs Poggio Dei Medici am Hotel
und Le Pavoniere in der Nähe der Metropole. Beide Plätze präsentierten sich in
einem guten Zustand und waren voller
Herausforderungen.
An der diesjährigen GSG-Reise nahmen 18
Herren und 14 Damen teil – welch ein
Unterschied zu der zweiten Reise im Jahr
2000 nach Vilamura mit nur sechs Damen
und 16 Herren. Der Zyklus begann übrigens 1999 mit einem GSG-Regionalturnier
in Estoril, an dem acht Herren teilnahmen.
// GSGGOLF
Am Freitag, dem 4. April 2014 konnten
abends alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt werden, was nur dem
Geschick unseres Reiseprofis und den Mitarbeitern des Reisbüros von Hartmut
Emich zu verdanken war. Dieser hatte es
nämlich geschafft, trotz Streiks der Lufthansa-Piloten alle mit dem Flieger anreisenden Teilnehmer sicher und pünktlich
nach Florenz zu bringen. Die Neuen unter
den Teilnehmern dieses GSG-Regionalturnieres und deren Ehefrauen wurden von
den „Alten“ gerne integriert, und schon
bald waren alle mit Begrüßungen und dem
Austausch der letzten Neuigkeiten beschäftigt. Den Getränken und kleinen „Fingerfoods“ wurde gut zugesprochen.
Der erste Tag wurde wie immer mit einer
Einspielrunde zum Kennenlernen begonnen, der Beginn war der einzige Zeitpunkt,
wo etwas Regen uns störte. Aber schon am
Nachmittag begann das Kulturprogramm
mit einem Besuch der Galleria dell Accademia, wo uns Michelangelos David zum
Staunen brachte.
Nach einem Fußweg durch die Altstadt
beendeten wir den Ausflug in einer alten
Trattoria mit einem für die Region typischen Essen, was ebenso wie der Wein
allgemein sehr gelobt wurde.
Der Sonntag und somit der zweite Tag der
Woche wurde einem Ausflug nach San
Gimignano und Siena gewidmet. Beeindruckend war insbesondere der Dom von
Siena, aber auch die Mittagpause auf
einem kleinen Weingut fast am Ende der
Chianti Classico-Gegend fand großen
Anklang. Dabei wurden nicht nur verschiedene hier produzierte Weine passend zu
Michelangelos David
TURNIERE
dem Menu genossen, sondern
auch einige Flaschen erworben
und mit nach Hause genommen.
Das Einzel und der abschließende Chapman-Vierer wurden auf dem Golfplatz am
Hotel, dem Poggio dei Medici, ausgetragen. Für den Vierer fuhren wir zu dem
nahegelegenen Golf Club Le Pavoniere.
Hier klappte leider die Ausrechnung der
Ergebnisse durch den Pro Shop nicht so
gut. Alle Scorekarten mussten „händisch“
durch Hartmut und Klaus ausgewertet
werden, damit auch die richtigen Sieger ermittelt werden konnten.
Am Mittwoch besichtigten wir in Florenz
die Uffizien und fuhren dann weiter nach
Pisa. Für viele Teilnehmer
war dies der erste Besuch beim
„schiefen Turm“ – und er wurde
natürlich mit allen Kameras festgehalten.
Hervorzuheben ist die reibungslose Organisation der Turniere und Veranstaltungen
im Hotel Poggio Dei Medici. Das hat dem
Veranstalter richtig Freude gemacht.
Am letzten Abend wurden im Rahmen
eines feierlichen Abendessen im „großen
Dress“ die Preise für das 2. Damenwettspiel, GSG-Vierer und Chapman-Vierer vergeben. Hinzu kamen Anerkennungen
für langjährige Teilnahmen.
Vor der Siegerehrung der Damen wurde es
sehr emotional, als Hedwig Lieding sich an
Hartmut Emich richtete und ihm für seine
immer so engagierte und professionelle
Reiseorganisation mit einem persönlichen
Geschenk dankte.
Es war vorher schon durchgedrungen, dass
Hedwig und Klaus Lieding die weiteren
GSG-Reisen nicht mehr organisatorisch
werden begleiten können. Hartmut versprach aber, diese Reise weiter durchzuführen. Es wird aber noch ein GSG-Mitglied für die sportliche Organisation
gesucht. Es wäre schön, wenn diese erlebnisreiche Reise mit Golf, Kultur, gutem
Essen und Trinken, aber vor allem mit vielen anregenden Gesprächen unter alten
und neuen Freunden weiter durchgeführt
werden würde.
Die Wettspielergebnisse im Einzelnen
A: GSG Vierer
Brutto
1. Brutto: Günther Kurrle
Klaus Lieding
2. Brutto: Vier weitere Teams
Netto
1. Netto: Günther Kurrle
Klaus Lieding
2. Netto: Robert Himmelreich
Karl Hirsch
3. Netto: Rudolf Gruner
Helmut Heberer
B: GSG Einzel
Brutto-Punkte
21
15
Netto-Punkte
35
35
33
von links: Helmut Heberer, Robert Himmelreich, Karl Hirsch, Günther
Brutto-Punkte
Brutto
1. Brutto: Günther Kurrle
2. Brutto: Peter Riepenhausen
Netto
22
22
Netto-Punkte
1. Netto Klasse A Jahrgang 1939 und jünger
Gunther Paul
2. Netto Klasse A
Klaus Lieding
1. Netto Klasse B Jahrgang 1938 und älter
Peter Riepenhausen
2. Netto Klasse B
Rudolf Gruner
37
31
37
31
von links: Peter Riepenhausen, Günther Kurrle, Gunther Paul
Kurrle, Klaus Lieding, Rudolf Gruner
GSGGOLF //
17
18
TURNIERE
Immer wieder schön, das Frankfurter Clubhaus
Frankfurter Golf Club e. V.
am 14. und 15. April 2014
Rekordbeteiligung bei der Saisoneröffnung
Traditionell fand das Eröffnungsturnier in diesem Jahr am 14. und
15. April 2014 auf der Anlage des
Frankfurter Golf Club e.V. statt.
Gespielt wurden am ersten Tag der
Vierer (Vierball Bestball mit 9/10tel
Vorgabe) und am zweiten Tag das
Einzel.
Aufgrund des milden Winters präsentierte
sich der Platz bereits in einem ausgezeichneten Zustand. Man sah sofort, dass in den
letzen Wochen und Monaten viel auf ihm
gearbeitet wurde. Etliche Neuanpflanzungen und die Neumodellierungen an fast
allen Grünrändern waren nicht zu übersehen. Das Wetter spielte auch mit, wenngleich die Windverhältnisse doch manchem einen Streich spielten. 126 Teilnehmer (zwei Spieler hatten leider am
Spieltag noch abgesagt) aus 27 Clubs gingen, bei Temperaturen um die zwölf Grad,
im Vierer auf die Runde. Diese Rekord-
// GSGGOLF
teilnehmerzahl hatte spielmäßig natürlich
seine Auswirkung. So waren, außer den
4 Par3-Löchern, alle anderen Abschläge
doppelt besetzt.
Die ausgezeichneten Rundenverpflegungen
an den Abschlägen elf und eins luden aber
geradezu zu einer längeren Verweildauer
ein, so dass sich dort der Spielbetrieb wieder wohltuend entspannen konnte.
Im Rahmen der Abendveranstaltung begrüßte Axel Roos unseren Präsidenten
Manfred Reindl, das Beiratsmitglied Peter
Ruppel, den für die Region zuständigen
Charly Küsgens, sowie unseren Ehrenpräsidenten Jürgen M. Vogel. Begrüßt wurde
auch unser GSG-Mitglied Volker MüllerScheessel, der dem seit zwei Wochen neugewählten Vorstand des Frankfurt Golf
Clubs e. V. als Spielführer angehört.
Anschließend begrüßte GSG-Präsident
Manfred Reindl insgesamt neun neue
GSG-Mitglieder, sowie zwei „Schnuppe-
Das gab es auch zu gewinnen Gutscheine von der Firma Golf-Götze
Text von Axel Roos
rer” (die für eine Mitgliedschaft anstehen),
die alle erstmals an einem Regionalspiel
teilnahmen. Er begrüßte zudem den Präsidenten des Hessischen Golfverbandes,
unser GSG-Mitglied Achim Battermann
aus Frankfurt. Thematisiert hat er u.a. auch
unsere neue Spielkleidung.
Nach dem Abendessen (3-Gänge Menu –
Markklößchensuppe, Kalbstafelspitz mit
Grüner Soße und Salzkartoffeln, Gebackene Apfelringe mit Vanilleeis) erfolgte die
Siegerehrung. Gespielt wurde in drei Handicapklassen, und es gab in jeder Klasse
vier Preise. Zusätzlich gab es noch einen
Bruttopreis. Für die Ersten der jeweiligen
Nettoklasse gab es große Becher, zweite,
dritte und vierte Sieger bekamen jeweils
Gutscheine von der Firma Golf-Götze; die
Bruttosieger erhielten kleine Becher.
Zusätzlich wurden folgende Sonderpreise
ausgelobt: „nearest to the pin”, „longest
drive” und „nearest to the line”.
19
Brutto an (v. l.) Dr. Thomas Pfeifer und Achim Battermann
Sie gewannen das 1. Netto Klasse A an Hans M. Arnold (l.) und
GSG-Präsident Manfred Reindl (r.) Beide konnten sich auch am
zweiten Tag (Einzel) über Preise freuen
1. Netto Klasse B an (v. l.) Helmut Göbel und Dieter Zich
1. Netto Klasse C an (links) Patrick Oulds und Hartwig Kruse (rechts)
Sieger wurden im Vierer:
Netto Klasse C (HCP ab 36,5)
1. Platz: Patrick Oulds, Weilrod
Hartwig Kruse, Weilrod
2. Platz: Karl Hirsch, Frankfurt
Reinhold Wolfermann, Frankfurt
3. Platz: Klaus Schnell, Weilrod
Colin Kennard, Weilrod
4. Platz: Reinhard Kienzler, Darmstadt-Traisa
Dr. Michael Rossbach, Darmstadt-Traisa
Netto Klasse B (HCP 29,5 bis 36,4)
1. Platz: Dieter Zich, Glashofen-Neusass
Helmut Göbel, Glashofen-Neusass
2. Platz: Enno Reepen, Kronberg
Rudi Weber, Kronberg
3. Platz: Olaf Schuth, Frankfurt
Ulrich Gnath, Frankfurt
4. Platz: Klaus C. Lochmann, Hanau
Dr. Joachim Manke, Hanau
Freude all überall
Punkte
46
42
39
37
Punkte
42
Netto Klasse A (HCP bis 29,4)
Punkte
1. Platz: Hans Michael Arnold, Georghausen
Manfred Reindl, Essen-Heidhausen
44
2. Platz: Dr. Gutmann Habig, Neuhof
Jürgen Heyne, Neuhof
41 n.St.
3. Platz: Kurt Wurm, Bad Kissingen
Günter Kühnast, Odenwald
41 n.St.
4. Platz: Helmut Rudzinski, Mannheim-Viernheim
Dr. Peter von Pagenhardt, Mannheim-Viernheim 40
Brutto
Punkte
Dr. Thomas Pfeifer, Frankfurt
Achim Battermann, Frankfurt
41 n.St.
41 n.St.
39
Sonderpreise
„nearest to the line“ Walter Begemann, Braunfels
„longest drive“ Klaus C. Lochmann, Hanau
„nearest to the pin“ Dr. Hans-Peter Haug, Stuttgart
30
20
TURNIERE
Spieglein, Spieglein an der Wand ...
Das Wetter spielte auch mit ...
Die Sieger
Besonders erwähnt wurde Enno Reepen,
dem es auf der 15. Speilbahn (Par 5)
gelang, einen „Eagle” zu spielen.
Das Wetter für das Einzel am Dienstag
brachte zwar keinen Regen, jedoch hatte
es merklich abgekühlt. Und so gingen nur
31 Spieler an den Start; das ist die bislang
schwächste Beteiligung bei einem Einzel
in Frankfurt. Gespielt wurde in zwei Nettoklassen mit jeweils drei Preisen, zudem
gab es einen Bruttopreis und drei Sonderpreise.
Klasse B (HCP über 16,5)
1. Platz: Klaus Werner Siebert, Kassel
2. Platz: Karl Hirsch, Frankfurt
3. Platz: Colin Kennard, Weilrod
Klasse A (HCP bis 16,4)
1. Platz: Manfred Reindl, Essen-Heidhausen
2. Platz: Klaus Rudloff, Frankfurt
3. Platz: Dr. Walter Kellner, Bensheim
Brutto
Wenn das nicht köstlich aussieht ...
Hans Michael Arnold, St. Georghausen
Sonderpreise
„nearest to the pin“ Dr. Walter Kellner, Bensheim
„longest drive“ Hans Michael Arnold, Georghausen
„nearest to the line“ Colin Kennard, Weilrod
Der Kapitän wünschte allen eine gute Heimreise in der Hoffnung,
alle Teilnehmer auch im Oktober wieder begrüßen zu dürfen.
Punkte
38
37
35
Punkte
37
36
35
Punkte
25
INTERN
von links: Dieter Nordmann (Gastgeber und Präsident des Burgdorfer GC),
Entspannte Stimmung in Burgdorf
Dr. Ralf Kuhlmann (unser neuer Regionalkapitän für den Norddeutschen Raum),
Klaus-Friedrich Meyer (begrüsst als Vize-Präsident herzlich alle Teilnehmer)
und Reinhard Janke (unser bewährter Protokollführer aus Vechta)
Norddeutsche Kapitäne
Frühjahrstreffen im GC Burgdorf
am 12. Mai 2014
Da im November die regelmäßigen Treffen der Kapitäne in Hamburg zeitlich und auch jahreszeitlich bedingt keinen Platz lassen für
ein Golfspiel, wird dieses in der
Regel im Frühling des folgenden
Jahres nachgeholt.
Auf Wunsch der Hannoveraner Mitglieder
wurde das Frühjahrstreffen also nach
Burgdorf gelegt. Da man diese Region
besser als bisher in unser Geschehen einbeziehen möchte, wurde dieses Treffen mit
dem Tagetreffen der dortigen GSG-Mitglieder zusammengelegt.
Unser GSG-Mitglied und Präsident des
Burgdorfer Golf Clubs, Dieter Nordmann,
hat uns großzügig eingeladen. Auch hier
noch einmal herzlichen Dank dafür.
Insgesamt 26 Spieler, davon 13 Kapitäne,
kämpften bei trockenem Wetter um die
besten Platzierungen. Es gewannen:
1. Brutto Altmeister Matthew Doocey
1. Netto Stefan Golitschek Edler von
Elbwart
2. Netto Klaus-Friedrich Meyer
Der überregionale Kapitän und Vizepräsident Klaus Friedrich Meyer führte durch
die Tagesordnung. Es gab viele Vorschläge und Anregungen. Dabei wurde auch
der Nachfolger für die Aufgabe des Regionalkapitäns vorgestellt. Dr. Ralf Kuhl-
von Klaus-Friedrich Meyer
mann übernahm das Amt von Klaus Lieding. Nach einer ruhigen und sachbezogenen Diskussion gab es Stärkung in
Form von Spargel mit Schinken oder
Schnitzel.
Insgesamt wurde 47 Einladungen an die
Kapitäne verschickt. Davon haben
zwölf überhaupt nicht geantwortet,
15 immerhin zugesagt,
20 leider abgesagt,
und von den sieben Eingeladenen aus
dem Raum Hannover nahmen vier teil.
In Zukunft hoffen wir auf eine größere
Beteiligung der Kapitäne, denn die GSG
hat ein besseres Engagement verdient.
GSGGOLF //
21
22
TURNIERE
Gewannen das erste Brutto mit 31 Punkten:
Ove Esmarch, GC Föhr, und Wilfried Tappe, GLC Bad Salzuflen.
Friedrich Koch (rechts) gratuliert Ove Esmarch
GSG-Regionalspiel
am 08. und 09. Mai 2014 in Bad Salzuflen
Saisoneröffnung mit vielen Teilnehmern
Traditionell eröffnen die Bad Salzufler GSGler die Spielsaison im
Norden und Westen. Erfreulicher
Weise konnte Kapitän Friedrich
Koch 44 Freunde für den Vierer
begrüßen, von denen auch 25 im
Einzelspiel dabei waren. Besonders
begrüßt wurde unter den vielen
Freunden als Stammgast der Ehrenpräsident, Herr Jürgen Vogel.
Das im Frühjahr sehr gute Wetter half, den
Platz zu diesem Zeitpunkt schon in einem
sehr guten Zustand zu präsentieren, das
frische Grün der Bäume rundete das Bild
dieses doch sehr schönen Parkland platzes ab.
Der erste Spieltag begann bei idealem
Wetter, endete allerdings für die letzten
Flights mit Regenschauern zum Ende der
Runde. Nach Rückkehr ins Clubhaus wurden dann alle Spieler mit Getränken nach
freier Wahl versorgt.
Das Abendessen – traditionell Salat und
Roastbeef mit leckeren Bratkartoffeln –
wurde erstmalig von der neuen Gastronomie in bester Qualität dargeboten.
Aufgrund der guten Teilnehmerzahl wurden im Vierer ein Bruttopreis und drei Net-
// GSGGOLF
von Friedrich Koch
topreise ausgespielt. Gewonnen haben das erste Brutto die Herren Ove Esmarch,
GC Föhr, und Wilfried Tappe, GLC Bad Salzuflen mit 31 Bruttopunkten.
Die Nettopreise gingen an die Paarungen:
Netto
1. Platz: Klaus Brodowski, Lippischer GC
Gerhard Kuhlemann, Lippischer GC
2. Platz: Jost-Werner Schmidt, GC Osnabrück
Ewald Schulze Isford, GC Osnabrück
3. Platz: Dr. Manfred Korff, GLC Bad Salzuflen
Dr. Bernd-Michael Ferdin, GLC Bad Salzuflen
Punkte
40
34
34
Im Einzel gingen die ersehnten Becher an:
Einzel
1.
1.
2.
3.
Brutto: Ove Esmarch, GC Föhr
Netto: Hannes Thies, Vechta-Welpe
Netto: Dr. Berd-Michael Ferdin, GLC Bad Salzuflen
Netto: Gerd-Henning Sandleben, GLC Bad Salzuflen
Punkte
28
33
32
31
Kapitän Friedrich Koch dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen. Der Präsident des Golfund Landclub Bad Salzuflen, Gerd-Henning Sandleben, versprach, auch im kommenden
Jahr kein Greenfee für unser GSG-Turnier zu erheben und Anton Hettich wird wieder, wie
in den Vorjahren, die Startgetränke übernehmen. Herzlichen Dank schon heute hierfür.
Nach zwei Golftagen mit Freunden in bester Stimmung freuen wir uns in Bad Salzuflen
auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr am 7. und 8. Mai.
23
GSG-Frühjahrsausflug
der Gruppe Taunus-Weilrod
am 22. und 23. April 2014
in Nahetal und Wißberg
Der diesjährige Frühjahrsausflug
führte uns ca. 100 km südwestlich
unserer Wohnorte. Zunächst ging es
zum Golfclub Nahetal in Bad Münster
am Stein/Ebernburg. Andrew zog es
allerdings vor, zuerst zu unserem
zweiten Ziel des Tages nach Wißberg
zu fahren, wo er in Ermangelung gelber Hemden feststellte, dass er nicht
ganz richtig sein konnte. Diese fand
er erst in ausreichender Menge am
ersten Abschlag in Nahetal, wo er
ganze zwei Minuten vor seiner Startzeit erschien.
Ab 12 Uhr spielten wir bei einem 4-BallBestball den „Prof. Ulf Runkel Pokal“ aus.
Das Wetter bescherte uns nur drei oder vier
kurze Schauer, die allerdings insofern für
Frustration sorgten, als der Regen regelmäßig in dem Moment aufhörte, als man gerade fertig mit dem Anziehen der Regenkleidung war...
Für die 19 Spieler am Start (die bisher höchste Teilnehmerzahl eines GSG-Ausfluges)
hatte der Autor mit Henning einige Tage
zuvor die Paarungen gezogen und Andreas
als Einzelkämpfer ermittelt. Andreas kämpf-
von Patrick Oulds
te tapfer allein, konnte aber trotz einer
Erhöhung seiner Spielvorgabe um drei
Schläge nicht die guten Leistungen der
Gewinner erreichen. Mit 38 Nettopunkten
gewannen Erich Messerschmitt und Uli
Theis den Pokal im Stechen gegen Henning
Buss und Erhard Paulus. Bruttosieger mit 27
Punkten waren Oswald Völter und Dr. Hartmut Wiezer.
Gegen 18 Uhr fuhren wir zu unserem –
Andrew bereits bestens bekannten – Golfhotel Rheinhessen auf dem Wißberg in St.
Johan, wo wir uns geduscht und gekämmt
(sofern noch Haare vorhanden) um 19.30
Uhr im Ornat (mit Ausnahme von Uli) zu
einer kurzen Besprechung trafen. Bevor wir
uns dem bevorstehenden Abendessen
zuwendeten, zögerte Uli keine Sekunde, uns
für sein Versehen eine Runde Sekt zu spendieren. Einige von uns fanden, dass eine
Einzelperson nicht so sehr unter 18 gut
angezogenen Herren auffällt, so dass „einmal ohne Ornat und dafür eine Runde Sekt
eine durchaus vertretbare Sache sei.“
Anschließend begaben wir uns zu einem
großen, festlich gedeckten Tisch, wo das
individuell bereits vorbestellte Menü sehr
effizient serviert wurde. Der hohe Geräusch-
pegel war nicht schlechten Essensmanieren, sondern angeregter Unterhaltung zu
verdanken. Nach einem ausgezeichneten
Mahl und reichlicher Liquiditätszufuhr gab
es eine kurze Siegerehrung und die
Bekanntgabe der Startzeiten für den nächsten Tag. Es gibt in der deutschen Sprache
kein Wort für das Gegenteil von Durst. Um
wenigstens den Zustand des Gegenteils zu
erfahren, gingen einige von uns in die Bar.
Auch wenn das Wort weiterhin fehlt, konnte festgestellt werden, dass der Zustand des
Gegenteils von Durst kein unbekannter ist.
(Für alle Ungläubigen, die nun fieberhaft
das Wort suchen...laut Bastian – „Der Dativ
ist dem Genitiv sein Tod“-Sick, hat es sogar
ohne Erfolg Wettbewerbe unter Sprachwissenschaftlern gegeben, um ein adäquates
Wort zu finden).
Am zweiten Tag starteten wir ab 9.50 Uhr,
um den Wanderpokal im Einzel auszuspielen. Das Wetter war perfekt, blauer Himmel,
kleine weiße Wölkchen, eine leichte Brise
und Temperaturen um 23 Grad.
Auch breite Fairways müssen getroffen
werden. Wer dies nicht tut, wird in Wißberg
durchaus bestraft. Denn hohes Rough mit
einem Meer aus Löwenzahn erschwert das
Ballfinden ganz erheblich. Dies muss auch
die Erklärung dafür sein, dass das durchschnittliche Nettoergebnis nur 24,3 Stableford-Punkte betrug. Nur vier Spieler hatten
eine Drei davor (Patrick, Klaus, Horst und
Hartmut).
Eine gemütliche Zeit auf der Terrasse, ein
gelungenes Gruppenfoto und eine kurze
Siegerehrung (Netto vor Brutto) rundeten
eine schöne Zeit ab.
Patrick gewann mit 37 Nettopunkten (Brutto 20 Punkte), Hartmut mit 16 Bruttopunkten nach Stechen gegen Uli.
Ein herzliches „Dankeschön“ an Horst Riegel für seine umfangreiche, gute Arbeit! Es
hat alles wunderbar geklappt!
GSGGOLF //
24
Gruppenbild
GSG-Regionalspiel
in Stuttgart-Solitude
Gelungener Auftakt der GSG-Saison im Süden
Für Stuttgart-Solitude recht früh
im Jahr – das Wachstum auf dem
Platz hatte gerade erst begonnen –
trafen sich bei schönem Frühlingswetter 56 GSG-Freunde zum ersten
sportlichen Kräftemessen nach der
Winterpause.
Viele bekannte „Stammgäste“ waren wieder gekommen, aber auch erfreulicherweise zahlreiche Spieler, die beim Stuttgarter
Regionalspiel noch nicht oder nur selten
am Start waren. Weiter so!
Und dennoch haben mit dem Mannheimer
Paar Drs. von Pagenhardt/Biermann wieder
zwei „alte Hasen“ gewonnen, die aus
Stuttgart – und nicht nur von hier – schon
viel Silber mitgenommen haben. Ein tolles
Gespann diese zwei Peters, die sich mit 34
Nettopunkten die großen Silberbecher
wohl verdient haben.
// GSGGOLF
Jeweils im Abstand von einem Punkt folgten die Stuttgarter Albrecht/Pfeiffer (kleine
Becher), Dinkelacker/Bieger (Weinpreise
Magnum) und aus Glashofen-Neusaß die
Paarung Wachter/Zich (Weinpreise) auf den
nächsten Plätzen.
von Lothar Seeburger
Der Bruttopreis (große Silberbecher) ging
an die Stuttgarter Paarung Fehmer/Dr.
Euchenhofer, die sich darüber sehr überrascht zeigten. Aber sie hatten nachweislich die meisten Bruttopunkte erspielt und
dies ist preiswürdig. Den zweiten Bruttopreis (Weinpreise Magnum) nahmen das
Mannheimer Paar Rudzinski/Weller gerne
in Empfang.
haltung keineswegs minderte. Vielmehr
wurde es als durchaus angenehm empfunden, dass es dadurch möglich war, andere
GSG-Freunde nicht nur beim Spiel, sondern
auch danach im freundschaftlichen Gespräch
besser kennenzulernen.
Nur knapp die Hälfte der Teilnehmer des
ersten Tages traten zum vorgabenwirksamen Einzel am nächsten Tag an. Diese Entwicklung ist zwar nicht neu, aber dennoch
etwas bedauerlich, da sich doch damit in
einem angenehmen und freundschaftlichen Umfeld der eigene sportliche Standort
zu Saisonbeginn ausloten lässt – selbst
wenn es mal etwas schmerzt, Männer! –
wenn es 1/10 im Handicap hochgeht.
Natürlich fand diese Preisverteilung im Beisein aller Teilnehmer beim gemeinsamen
festlichen Abendessen statt. Dabei hat sich
gezeigt, dass die erstmals eingeführte
flightweise Sitzordnung die lebhafte Unter-
Aber auch bei kleinerer Beteiligung war
eine gute Runde zu absolvieren, um im Silber zu sein. Dies gelang unserem Regionalkapitän Ingo Mack, der den 1. Bruttopreis
(großer Silberbecher) auch gerne entgegen
TURNIERE
Glückliche Sieger des Bruttopreises im Vierer v.l.
Dr. Michael Euchenhofer und Heinz Jürgen Fehmer
Ballverfolgung
nahm. Damit ist erwiesen, dass die Arbeit für die GSG nicht zwangsläufig eine Verschlechterung der Spielstärke bedeuten muss. Der 2. Bruttopreis ging an Heinrich Hänle vom Golfclub Neckartal, der sich nur knapp vor dem dicht folgenden Feld behaupten konnte. Klaus
Langer, ebenfalls aus Neckartal, gewann das 1. Netto mit 35 Punkten und hielt die Stuttgarter Dr. Hans Gerber (2.Netto), Gerd Brandenstein (3. Netto) und den Liebensteiner Gerhard Bürkle (4. Netto) klar hinter sich.
Der Sonderpreis (Ü-80) ging diesmal an unser Stuttgarter Mitglied Herbert Thum, der sich
– nun mehr am Bodensee zu Hause – über die Weinpreise aus der alten württembergischen Heimat freuen konnte. So gab es am Schluss stolze Sieger inmitten von Beifall spendenden Mitbewerbern, die wieder zwei schöne Golftage mit angenehmen Begegnungen
erlebt haben.
Die Stuttgarter GSG-Freunde laden schon heute und sehr gerne wieder zum Regionalspiel
2015 ein.
GSG-Freunde (v.r.) Diederk Berghauser-Pont,
Heidelberg-Lobenfeld und Reinhard Janke, Vechta
Launige Worte vom Vizepräsidenten Günther Kurrle
Sie nahmen das 1. Netto im Vierer mit nach Hause
v.l. Dr. Peter Biermann und Dr. Peter von Pagenhardt
GSGGOLF //
25
26
TURNIERE
GSG-Regionalspiel
am 16. Mai 2014
Alles Banana in Georghausen
Eine Muse (griechisch: musa) ist
eine Person, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt und inspiriert. Eine Banane
(lateinisch: musa) ist eine Frucht, die
einen anderen Menschen…na ja, Sie
wissen schon.
Besonders von der Banane inspiriert ist der
Kölner Thomas Baumgärtel, der sie sich
zum Leitmotiv erkoren hat. In seinen
Anfängen ein Anarcho-Sprayer, hat sich
Baumgärtel zu einem veritablen Künstler
gemausert, dessen Bananensprüh-Produktionen „in“ sind: Nicht weniger als 4.000
Museen und Galerien weisen am Eingang
eine aufgesprühte Banane auf, sozusagen
als Wahrzeichen einer höheren, bananigen
Kultur.
Mit Baumgärtels Bananen besprüht ist
auch das Verwaltungsgebäude von Adels
Contact in Bergisch Gladbach. Dessen
Name steht nicht etwa für eine Agentur
// GSGGOLF
zur Vermittlung blaublütiger Hostessen,
sondern für die Herstellung von exquisiten
Steckkontakten: Adels Contact gehört zu
den Weltmarktführern bei der Produktion
von Lüsterklemmen jeder Größenordnung.
Inhaber ist Hans Hochköppler, Georghausener Urgestein und GSG-Mitglied. Hans
hat – mit Kontakten kennt er sich ja aus –
das künstlerische Talent Baumgärtels mit
dem Georghausener Schloss in Verbindung
gebracht. Das Ergebnis sieht man auf dem
Foto. Wie Plumeaus, die man lüftet, hängen seine Bananen an den Fensterbänken
im 1. Stock. Aber nicht nur das Äußere ist bananisiert: Ein Bilderzyklus mit bananoiden
Motiven ziert die Wände im Schlossinnern.
Bei so viel Banane ist es kein Wunder, dass
auch das Georghausener GSG-Turnier am
16. Mai davon geprägt war. Trotz idealem
Wetter waren nämlich die Ergebnisse
äußerst mäßig, was nur darauf beruhen
kann, dass zu viele Bananen geschlagen
wurden.
von Fritz Rosenberger
Das tat der Freude am Spiel aber keinen
Abbruch. 18 Zweierteams kämpften um
die Becher. Es siegten im Brutto Hans
Hochköppler zusammen mit Jan Wassermeyer (GC Issum) vor den punktgleichen
Rainer Dehn (GC Haan-Düsseldorf) und
Harald Braun (Bad Godesberg), die sich
gleichzeitig das 1. Netto holten. Das 2.
Netto errang das Duo Yngve Revander und
Joachim Peiffer (beide Haus Oefte).
Es gab noch weitere Ehrungen. Die große
Ehrennadel für die 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Hans Hochköppler und –
in absentia – Armin Reusch. Eine kleine für
15-jährige GSG-Zugehörigkeit ging an Dr.
Jürgen Klinkhammer.
Hinzu kam – und nun muss ich Hans Hochköppler ein 4. Mal erwähnen – eine Hommage von Jan Wassermeyer, der sich darüber freute, dass sein Team-Kamerad nach
drei für ihn und seine verstorbene Lebensgefährtin leidvollen Jahren wieder dabei war.
27
Ansprache von Kapitän Hartmut Susemihl
Ingo Mack, Harmut Susemihl, Dr. Richard Laible
GSG-Regionalspiel
am 20. und 21. Mai 2014
im Golf Club Heilbronn-Hohenlohe
Wieder etwas ganz Besonderes!
Gemeinsam mit dem Golf &
Landclub Liebenstein und dem Golf
Club Bad Mergentheim wurde das
diesjährige Regionalturnier ausgetragen. Die GSG-Kapitäne vom GC
Liebenstein, Dr. Richard Laible und
dem GC Bad Mergentheim, Prof. Dr.
Hans-Dieter Bundschu, waren aktiv
eingebunden und haben auch einige Gäste eingeladen.
Bei gutem Wetter, guten Platzverhältnissen und guter Rundenverpflegung war
ein guter Turnierstart gegeben. Vor
Beginn gab es auf der Clubhausterrasse
eine leckere Pfirsich/Orangen-Suppe und
Getränke. Den schon obligatorischen
Champagner Aperitiv vom Wald &
Schloss- Hotel gab es wieder vor dem
Gourmetmenu auf der Clubhausterrasse.
Da auch die Getränke beim Essen frei
waren, wurde es wieder ein launiger
Abend, der auch etwas länger dauerte.
Küche und Keller wurden von allen Teilnehmern sehr gelobt.
An beiden Tagen konnten wir zweiundfünfzig Teilnehmer aus dreizehn GolfClubs begrüßen. Durch unsere guten Kontakte zu BMW Heermann & Rhein, dem
größten BMW-Händler Deutschlands, verfügten wir über einige Sonderpreise und
konnten die Preisgestaltung wieder erfreulich erweitern.
Die Ergebnisse am ersten Tag bei
dem Vierer waren folgende:
Brutto:
Ingo Mack, Dr. Richard Laible / 26 P.
Rolf Hammer, Prof. Dr. Willi Alda / 25 P.
Netto:
Rolf Hammer, Prof. Dr. Willi Alda / 36 P.
Ingo Mack, Dr. Richard Laible / 36 P.
Die Ergebnisse am zweiten Tag
bei den Einzeln:
Brutto:
Wolfgang Rump / 24 P.
Milan Barisic / 24 P.
Netto:
Wolfgang Rump / 35 P.
Dr. Richard Laible / 34 P.
Spezialpreise:
Nearest to the Pin, Ingo Mack 1,76 m
Longest Drive, Wolfgang Rump 200 m
Wanderpokal für Team Einzel:
Dr. R. Laible, G. Glöckner, L. Seeburger
Super Senioren Einzel:
Wolfgang Rump / 35 P.
Prof. Dr. Hans-Dieter Bundschu / 34 P.
von Hartmut H. Susemihl
Nach der Runde und Siegerehrung des
zweiten Tages gab es im Clubhaus noch
ein Mittagessen mit Getränken. Alle Teilnehmer waren sehr angetan von dem
Regionalturnier, Platz, Küche, Keller und
Organisation wurden gelobt. Sicher auch
wieder eine gute Werbung für die GSG,
zumal wieder einige potenzielle neue
Mitglieder teilgenommen haben.
Allen, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben, ein großes Dankeschön.
Insbesondere wieder an das Clubsekretariat, die Gastronomie und das Greenkeeper-Team. Dank an die Kapitäne Dr.
Richard Laible und Prof. Dr. Hans-Dieter
Bundschu für ihr Engagement.
Besonderen Dank auch an die Sponsoren
BMW Heermann & Rhein, und für die
Weinpräsente an Ingo Mack, Prof. Dr.
Hans-Dieter Bundschu und Dr. Richard
Laible. Nicht zuletzt hat der Champagner
Aperitiv vom Wald & Schlosshotel dem
Regionalturnier wieder einen exklusiven
Rahmen gegeben, von dem alle begeistert waren.
Freundliche Grüße aus dem schönen
Hohenlohe, Gesundheit und viel Spaß
und Freude bei dem Golfsport.
GSGGOLF //
28
TURNIERE
Text von Rolf Steuernagel
Regionalspiel im Mai:
„Spargel-Satt”
im Golfclub Schloß Braunfels
Was haben wohl Bembel, Buletten, Äpfel oder Spargel mit einem
Golfspiel zu tun?
Vordergründig gesehen eigentlich gar
nichts, aber dahinter verbergen sich die
Namen von Traditionsturnieren einer Region. Und diese Turniere haben ihren eigenen Charme. Nicht zuletzt, weil eine jahrelang gewachsene Beziehung viele Spieler
immer wieder zusammenführt, sondern
auch der gesellige Ausklang eines Turniers
beim abendlichen Menü erfreut. So
genießt man beispielsweise in Frankfurt
die obligatorische Beilage „Grie Soß“, in
Weilrod werden beim „Bembel Cup“
gleich zwei Spanferkel verspeist und
Braunfels steht fest zu seiner „SpargelSatt“ Tradition.
Entsprechend gut sind die Meldungen zu
den Turnieren. In Braunfels traten 30 Paarungen zur Teilnahme am „Vierer“ an,
etwas schwach fiel die Beteiligung mit 13
Spielern am Tag des „Einzels“ aus. Naturgemäß war der Gastgeber mit 14 Spielern
stark vertreten, wie gewohnt auch Neuhof mit 11, Weilrod mit 10 oder HanauWilhelmsbad mit 7. Gedankt sei auch den
treuen GSG-Iern der Golf Clubs Frankfurt,
Bad Homburg, Bergisch Land, GlashofenNeusaß, Lich, Bad Ems, Jakobsberg, WiesFotos Spargel: Tim Reckmann, pixelio
// GSGGOLF
baden, Seddiner See und Berlin Prenden für ihre Teilnahme.
Ein besonderer Gruß des Betreuers Walter
Begemann galt diesmal den beiden Vertretern der beiden letztgenannten Clubs aus
der Hauptstadt. Klaus-Heinz Roskos und
René Schelling hatten die weiteste Anreise, unglücklich unterbrochen durch eine
Autopanne auf halbem Wege.
Glücklicherweise waren die beiden so
„intakt“, dass sie nicht nur rechtzeitig zum
Abschlag bereitstanden, sondern sich auch
noch auf Platz 1 der Siegerliste eintrugen.
Für ein kleines „Highlight“ sorgte Axel
Roos vom GC Frankfurt. Er präsentierte mit
seinem 89-jährigen Partner Dr. Helmut Luft
den „ältesten“ Teilnehmer des Turniers
und auch gleichzeitig das „jüngste“ Neumitglied seines Clubs. Zu einer amüsanten
Verkürzung der üblichen Wartezeit zwischen Turnierende und Siegerehrung trug
Klaus Lemper als Gastspieler bei. Als Waidmann und Petrijünger mit entsprechendem
Witzerepertoire weiß er mittlerweile auch
zum Golfspiel so viel vorzutragen, dass er
dies in Buchform veröffentlichen will. Mit
einigen Kostproben hat er uns alle sehr
erheitert.
Wohltuend für den Gastgeber waren die
lobenden Worte der Berliner Gäste, die in
Braunfels zum ersten Mal spielten und von
der Schönheit der Anlage und dem
Zustand des Platzes begeistert waren. Das
hörte der Organisator schon deshalb gerne, weil ja immer die Kritik der verkannten Profis des eigenen Clubs in den
Ohren klingt, die ihr Spiel von der
Schnitthöhe des Grases oder der Sandkorngröße der Bunker abhängig machen.
Solches ist GSG-lern im reifen Golfalter
fremd: Uns ist der Zustand eines Platzes
Herausforderung!
Anzugserleichterung
29
1. Netto Klasse B: R. Flachowsky und H. Göbel
1. Netto Klasse A: F. Eberhardt und S. Hansen
Brutto Sieger: K. H. Roskos und R. Schelling
Betreuer Axel Roos mit dem Neumitglied Helmut Luft
Gespielt wurde im Vierer in zwei Nettoklassen, im Einzel in
einer Nettowertung.
Vierer:
Netto A (bis HCP 36)
1. Platz: Friedhelm Eberhard, Neuhof
Siegfied Hansen, Hanau-Wilhelmsbad
2. Platz: Jürgen Karcher, Bad Homburg
Karl-Heinz Hess, Bad Homburg
3. Platz: Dr. Dirck Stolze, Schloß Braunfels
Rainer Schutze, Schloß Braunfels
Netto B (ab HCP 37)
1. Platz: Ralf P. Flachowsky, Glashofen-Neusaß
Helmut Gäbel, Glashofen-Neusaß
2. Platz: Dr. Theodor Schäfer, Schloß Braunfels
Wolfgang Helbing, Schloß Braunfels
3. Platz: Patrick Oulds, Taunus Weilrod
Hartwig Kruse, Taunus Weilrod
Brutto
Klaus-Heinz Roskos, Seddiner See
René Schelling, Berlin Prenden
Einzel:
Punkte
44
Netto
1. Platz: Hartwig Kruse, Taunus Weilrod
2. Platz: Patrick Oulds, Taunus Weilrod
Punkte
36
34
42
42
Brutto
Klaus-Heinz Roskos, Seddiner See
Punkte
23
Punkte
39
36
36
Punkte
25
Bierempfang auf der Terasse bei bestem Wetter
GSGGOLF //
30
TURNIERE
Das Bier danach, v.l.: Dr. G. Pracht, K. Mürtz, H. M. Arnold, G. Themlitz, U. Kempfer, Dr. K. E. Schuster
GSG-Essener Woche
vom 21. bis 23. Mai 2014
Die Essener Woche im letzten
Jahr war noch präsent. Dauerregen
mit Abbruch im ETUF, Nebel mit
zeitverzögertem Start in Heidhausen und ………….. auch keine Jubel-Vorstellung in Oefte. Was hatten
wir in diesem Jahr zu akzeptieren?
Am Mittwoch, 21.05.2014, zeigte sich die
Sonne über den Hügeln Heidhausens. Von
Regen oder Nebel, wie im Jahr zuvor,
keine Spur. 44 Teilnehmer waren, was die
Quantität angeht, gutes Mittelmaß. Da
müsste mehr gehen. Den Platz trifft keine
Schuld. Er präsentierte sich nach dem
erfolgreichen Umbau in bester Verfassung. Natürlich ist er physisch recht
anspruchsvoll. Aber dafür gibt es in Heidhausen Cards zu erschwinglichen und
durchaus üblichen Preisen. Die Stimmung
war, wie immer in Heidhausen, bestens.
Chefkoch Gerd Dimsat hatte an der Half-
Dr. Rainer Kunter (mitte) gratuliert zum
1. Netto D. Brauckmann links, P. Vosschulte rechts
way-Station Frikadellen angeboten, wie
sie selbst Mutter nicht hätte besser
machen können (ein schöneres Kompliment gibt es nicht).
Nach 18 anstrengenden Löchern fand
Brutto
1. Brutto: Gunter Themlitz (Bochum)
Florian Kölmel (Wilkinghege)
2. Brutto: Uwe Niemietz (ETUF)
Klaus Wittkuhn (ETUF)
Netto
1. Netto: Dieter Brauckmann (Bottrop)
Paul Vosschulte (Dortmund)
2. Netto: Uwe Niemietz (ETUF)
Klaus Wittkuhn (ETUF)
3. Netto: Netto Jens Ostermann (OEFTE)
Hans-Georg Grass (Lärchenhof)
Die Brutto und Nettosieger
von Hans-Wilhelm Stremmel
man sich auf der Terrasse des Clubhauses
beim Bier. GSG-Kapitän Dr. Rainer Kunter
verlas und belobigte nach dem traditionellen Spargel-Essen die Sieger:
Brutto-Punkte
25
25
Stablf.-Punkte
40
39
37
Die Gewinner im Brutto: F. Kölmel (links)
und G. THemlitz (rechts)
TURNIERE
Am Donnerstag ging es zum Vierball in den ETUF. Die Golfanlage erstrahlte nach umfangreichen Renovierungs- und PlatzErhaltungsmaßnahmen in neuem Glanz. Schon immer war man
angetan von der Schönheit des alten Baumbestandes, der unter
Denkmalschutz stehenden Kruppschen Meierei und der tricky
Par3-Löcher. Länge ist nicht alles. Wie wahr. GSG-Kapitän Uwe
Niemietz hatte alle Hände voll zu tun. Aufgrund der angenehmen Teilnehmerzahl von 72 Personen musste in 2 Partien
gespielt werden, eine Vormittags- und eine Nachmittags-Partie.
Der Bedeutung dieser Veranstaltung angemessen, konnte man
auch ETUF-Golfriegen-Präsident Stephan Lohmann für dieses
Turnier gewinnen. Er bildete, wie sollte es auch anders sein, mit
dem Präsidenten der GSG, Herrn Manfred Reindl, ein Team.
Natürlich außer Konkurrenz. Am Abend, die Herren hatten sich
mit GSG-Blazer und GSG-Krawatte geschönt, verkündete GSGKapitän Uwe Niemietz nach einem vorzüglichen Menü die Sieger:
Brutto
Brutto-Punkte
1. Brutto: Hans Michael Arnold (GC Georghausen)
Peter Ruppel (ETUF)
Klasse A
35
Netto-Punkte
1. Netto: Dr. Bodo Brandau (ETUF)
Claus Brinkmann (ETUF)
2. Netto: Heiner Fink (ETUF)
HaWi Stremmel (ETUF)
40
Leider waren der Einladung nur insgesamt 26 Teilnehmer
gefolgt, 6 aus Oefte, 4 vom ETUF, je 3 von Bochum, Georghausen und Heidhausen und je 1 Teilnehmer von weiteren 7 Clubs.
Waren es in den Jahren 2003-2008 noch zwischen 70 und 60
Teilnehmern und in den letzten drei Jahren noch um die 40 Teilnehmer, so ist dieser Abfall erschreckend, aber nicht so recht
erklärlich. Es ist unklar, ob es mit der Vorgabenwirksamkeit, mit
der Überalterung ganz allgemein, oder mit dem dritten Spieltag
der Essener GSG-Woche zusammenhängt, aber betrachtet man
die Einzel am dritten Tag, dem Freitag der letzten 9 Jahre, so
ergibt sich ein klarer Trend:
2005/68, 2007/58, 2009/47, 2010/52, 2012/40, 2014/26 Teilnehmer.
Trotz der geringen Beteiligung wurde, wie auch im letzten Jahr,
in zwei Gruppen gespielt, mit der Gruppe A: bis StV 19,5 von
Tee 1 und Gruppe B: ab StV 19,6 von Tee 10.
Das Wetter spielte mit, der zeitweise geringe Regen während
des Spieles störte nicht sonderlich, nur die beiden letzten Flights
hatten mit einem längeren Schauer zu kämpfen, während die
anderen schon in fröhlicher Runde unter den Schirmen auf der
Terrasse sitzen konnten.
Dort fand dann auch die Ehrung folgender Sieger statt:
Brutto
1. Brutto: Hans Michael Arnold (GC Georghausen)
28
38
Gruppe A
Klasse B
Brutto-Punkte
Netto-Punkte
1. Netto: Dr. Fritz Rosenberger (Georghausen)
Hans-Georg Grass (Lärchenhof)
2. Netto: Alfried Küpper (ETUF)
Ulrich Thiemann (ETUF)
Netto-Punkte
1. Netto: Dr. Karl-Ernst Schuster (Mettmann)
2. Netto: Gunter Themlitz (Bochum)
36
35
39
36
Am dritten Tag der Essener GSG-Woche hatte der GC Haus Oefte
zum Einzel eingeladen.
Gruppe B
Netto-Punkte
1. Netto: Günter Lamprecht (Oefte)
2. Netto: Dr. Werner Klönne (Bochum)
34
28
Von den Sonderwertungen gewann Alfried Küpper (ETUF) mit
3,29 m „Nearest to the pin“ und Dr. Wolfhard Leichnitz
(Oefte) „Traightest to the line“ mit etwa 20 cm, Glück,
obwohl er den Platz am besten kennt, da er für die Umbauten
und Sanierungen der vergangenen Jahre als ehemaliger Vorstand verantwortlich zeichnete.
Herr Arnold lobte in seiner Bruttorede den sehr guten Zustand
des Platzes, bedankte sich für die vorzügliche Versorgung durch
zwei Damen von Oefter GSG-Mitgliedern am Halfway-Haus und
versprach, nächstes Jahr wieder zu kommen.
Lauter Präsidenten und Kapitäne:
Manfred Reindl mit ETUF – Präsident Stephan Lohmann
und GSG-Kapitän Uwe Niemietz
GSGGOLF //
31
32
TURNIERE
GSG-Regionalspiel
im Osnabrücker Golf Club
Wie in alten Zeiten ...
Lag es an der günstigen Wettervorhersage oder an den vielen Preisen im Vorjahr? Erfreulich zahlreiche
76 GSG-Mitglieder fanden den Weg
nach Bissendorf-Jeggen zum traditionellen Regionalspiel des Osnabrücker Golf Clubs.
Gespielt wurde am ersten Tag – wie
gewohnt – der Bestball-Vierer. Zur Siegerehrung am Abend galt zwei der Anwesenden ein besonderer Gruß: unserem Ehrenpräsidenten Jürgen M. Vogel und dem mit
von Dr. Carl Bösch
94 Jahren Senior der Osnabrücker GSGGruppe, Peter Städler. Die Preise waren –
wie in Osnabrück gewohnt – nicht zu
knapp bemessen. 1. Brutto und jeweils 3
Nettopreise in zwei Gruppen.
Am Freitag, dem zweiten Spieltag, gab es
eine Neuerung: gespielt wurde ein Chapman-Vierer. Mit 42 Teilnehmern ergab sich
auch hier eine sehr erfreuliche Beteiligung,
viel besser als die doch sehr überschaubaren Starterfelder im Einzel in den vergangenen Jahren. Auch am Freitag wurden ein
1. Tag: Chapman-Vierer-Stableford; 18 Löcher
Brutto HCP bis 59,0
Netto HCP bis 28,5
Netto HCP 28,6 bis 54,0
1. G. Kosse / J. Bossink - Bad Bentheim
2. R. Bode / H. Thies - Vechta
3. W. Bessell / D. v. Uslar - Duvenhof
// GSGGOLF
26
Netto-Punkte
1. E. Theisen / H.-G. Gärthöffner - Bad Bentheim
2. P. Wamhoff / E. Schulze Isfort - Osnabrück
3. J. Stukenborg / C. Englund - Vechta
Zusätzlich gab es eine Gesamtwertung in
gleicher Ausstattung, so dass einige der
Teilnehmer die Heimreise mit gleich zwei
Preisen antreten konnten. Insgesamt wurden 42 Preise vom GSG-Becher bis zum
guten Barolo vergeben, so dass sich der
Weg zum OGC für viele nicht nur wegen
des bekannt guten Platzes gelohnt hat.
2. Tag: Vierball-Stableford; 18 Löcher
Brutto-Punkte
1. Wolf-Rüdiger Sieren - Osnabrücker GC
Karl-Friedrich Haas - Stuttgarter GC Solitude
1. Brutto und jeweils 3 Nettopreise in wieder zwei Gruppen vergeben.
37
37
34
Netto-Punkte
40
40
35
Brutto HCP bis 59,0
Brutto-Punkte
1. Erich Theisen - Bad Bentheim
Hans-Georg Garthöffner - Bad Bentheim
Netto HCP 0,0 bis 33,5
28
Netto-Punkte
1. G. Kosse / J. Bossink - Bad Bentheim
2. Dr. Th. Wolfgang / Dr. P. Voßkühler - Osnabrück
3. H. Beyer / Dr. C. Bösch - Osnabrück
Netto HCP ab 33,6
39
39
38
Netto-Punkte
1. Dr. M. Kluthe / W. Bramhoff - Coesfeld
2. Dr. Th. Wolfgang / P. Voßkühler - Osnabrück
3. Dr. E. Meyer / G. Hohler - Aldruper Heide
42
41
38
TURNIERE
von Jakob Niggl
Gruppenbild
GSG-Regionalspiel
am 26. und 27. Mai 2014 in Eichenried
Super Wetter, schöner Platz und viele nette Mitspieler
„Auf Regen folgte Sonnenschein“,
so lautete die Überschrift des Berichts über das Regionalspiel im vergangenen Jahr. Und dieser endete
mit meinem Wunsch nach besserem
Wetter im Vorfeld und dann hoffentlich auch mehr Mitspielern.
Heuer hatten wir Sonne pur und so konnte
ich, nach einer kurzfristigen Erinnerung
per E-mail, doch noch 23 GSG-ler, darunter
auch unseren Vizepräsidenten Günther
Kurrle, und einen Gast zum Regionalspiel
begrüßen.
Diesmal nicht ganz einheitlich, die Mehrzahl noch in gelb, machten sich zwölf Vierer auf die Runde. Aufgrund des milden
Winters war der Platz in hervorragendem
Zustand und weil die BMW-Open heuer in
Köln sind, das Rough gar nicht so tough.
Entsprechend gut waren die Ergebnisse.
Brauchte man im Vierer doch mindestens
40 Nettopunkte für einen Silberbecher und
mit 38 Nettopunkten gab es nicht mal
einen Trostpreis. Bei super Wetter, einem
schönen Platz und sehr netten Mitspielern
kamen alle anderen ohne Trost aus.
Nach kurzer Erholung und ausgiebiger Diskussion der leider mal wieder ausgelassenen Chancen auf einen noch besseren
Score, trafen wir uns im Kaminzimmer zum
Abendessen.
An dieser Stelle vielen Dank an meine
Eichenrieder GSG-ler, die wie jedes Jahr
die Getränke gesponsert haben. Das Essen
war so gut, dass man die Rede des Eichenrieder GSG-Kapitäns und seine Siegerehrung gut aushalten konnte, ehe man wieder in Ruhe miteinander ratschen und sich
an das eine oder andere „weißt du noch“
erinnern konnte.
Im Vierer siegten Dr. Sittig Fahr-Becker mit
Peter Fölsner vom GC Eichenried vor Dr.
Wolfgang Dost mit Helmut Wörner vom
GC Schloss Elkhofen.
Beim Einzel am Dienstag war das Starterfeld deutlich kleiner. Die äußeren Bedingungen waren nochmals ideal zum Golfspielen. Entsprechend gut gelaunt kam ein
Flight nach dem anderen zurück und zu
einer bayerischen Brotzeit auf die Terrasse.
Die Siegerliste im Brutto führte Dr. HansJoachim Michel von GC Pfalz Neustadt mit
23 Punkten an, auch im Netto wäre er
vorne gewesen. So aber gingen die Nettopreise an Walter Schmitt und Andreas
Diermeier mit 33 bzw. 29 Punkten.
Vielen Dank an alle Mitspieler! Ich freue
mich heute schon auf ein Wiedersehen im
nächsten Jahr.
Sieger im Vierer ohne Dr. Sittig Fahr-Becker
Kurt Hafer gibt keinen Ball verloren
Geschafft!
GSGGOLF //
33
34
TURNIERE
Das gab es zu gewinnen
Na dann warten wir auf die Siegerehrung
GSG-Meisterschaften 2014
von Hans-Wilhelm Stremmel
am 26. und 27. Mai 2014 im Golfclub Hubbelrath
Die GSG-Meisterschaften im
Golfclub Hubbelrath zählen zweifellos alljährlich zu den Highlights
der Saison. Wer möchte nicht zum
Besten der GSG gekürt werden?
Darüber hinaus sponserte der Club Med
einen Gutschein für eine 3-tägige Reise.
Jetzt schon ein herzliches Dankeschön an
Frau Valérie Bach, Head of Sales Germany
Club Méditerranée Deutschland GmbH.
44 GSG-Mitglieder hatten die Bedingungen erfüllt (Senioren bis DGV-Stammvorgabe 9,4 und Super-Senioren bis DGVStammvorgabe 14,4 und Jahrgang 1944
oder älter) und für diese Meisterschaft
gemeldet. Eine perfekte Organisation
durch Vorstand, Beirat und Geschäftsstelle ließ keine Probleme aufkommen.
Nach 18 Löchern Zählspiel fanden sich
Hans Günther Heinrigs (Aachener GC) mit
78 Schlägen, Friedel Müntnich (GC Am
alten Fliess) mit 79 Schlägen, Jürgen
Schmitter (Aachener GC) mit 80 Schlägen
und Rainer Dehn (GC Haan-Düsseltal) mit
ebenfalls 80 Schlägen auf dem LeaderBoard in den Positionen 1 bis 4 wieder.
Bei den Super-Senioren waren es Hans
Michael Arnold (GC Georghausen), der 79
Schläge benötigte, Jan Wassermeyer (GC
Issum) mit 81 Schlägen und Hartmut
Korthäuer (GC Anholt) mit 82 Schlägen,
die die Konkurrenz anführten.
Am Abend, nach einem feinen Menü, war
man sich darin einig, dass noch nichts
entschieden ist und noch alles passieren
kann. Das Spiel heißt schließlich Golf. Leider verhieß die Wetter-Prognose für die
finale Runde am Dienstag nichts Gutes.
Regen, Regen und nochmals Regen. Die
Unsere Geschäftsführerin Petra Sippli umrahmt von dem letztjährigen GSG-Superseniorenmeister
Jan Wassermeyer (links) und dem diesjährigen GSG-Superseniorenmeister Michael Arnold (rechts)
// GSGGOLF
Hatte als Starter alles im Griff, Ekhart Erler
TURNIERE
Teilnehmer, sonst nicht zimperlich und
eher robust, waren nachdenklich. Sollte
das schon alles gewesen sein? Der Dienstag hielt, was man prophezeit hatte.
Regen. Dauerregen. Starker Dauerregen.
Dennoch gingen alle Teilnehmer, wie es
sich für gestandene GSG-Golfer gehört,
an den Start. Es wurde schlimm. Glitschige Fairways und Bunker unter Wasser.
Nass ...
... nasser
... noch nasser
... am nassesten
Dennoch kämpfte man unerschrocken
Loch für Loch. Doch dann waren auch die
Grüns unter Wasser. Es konnte beim
besten Willen nicht mehr geputtet werden. War man erleichtert oder traurig, als
die Wettspiel-Leitung tat, was sie tun
musste?
Sicherlich traf beides zu. Ein korrektes
Golfspiel war unmöglich geworden. So
kam es zum Abbruch.
Da die Teilnehmer unterschiedlich viele
Löcher bis zu diesem Abbruch gespielt
hatten, blieb nur die Entscheidung, auf
die Scores vom 1. Tag für die End-Wertung zurück zu greifen. Eine kluge und
Die gute Laune lassen wir uns nicht
verderben, Rainer Dehn ...
Da mochte niemand
mehr draußen sitzen
... und Dr. Michael Kerzmann
GSGGOLF //
35
36
TURNIERE
Zum festlichen Abendessen war man noch
An der Bar ist es gemütlicher als draußen
guter Hoffnung, was das Wetter betraf
So kürte Präsident Manfred Reindl am Nachmittag die Sieger:
Senioren:
1. Hans Günther Heinrigs (Aachener GC)
2. Friedel Müntnich (GC Am alten Fliess)
3. Jürgen Schmitter (Aachener GC)
78 Schläge
79 Schläge
80 Schläge
Super-Senioren:
1. Hans Michael Arnold (GC Georghausen)
2. Jan Wassermeyer (GC Issum)
3. Hartmut Korthäuer (GC Anholt)
79 Schläge
81 Schläge
82 Schläge
Michael Arnold (links) freut sich mit
Präsident Manfred Reindl und Günther Heinrigs
faire Entscheidung. Und alle nahmen es
mit der nötigen Gelassenheit.
Allen Gewinnern eine herzliche Gratulation. Erfreulich für uns alle der Beweis,
dass man auch mit 70 Jahren und älter
hervorragendes Golf spielen kann. Nachzufragen beim GSG-Ehrenmitglied Bernhard Langer, der im Alter von 56 Jahren
auf der World-Seniors-Tour das Ranking
anführt.
Die „Glücksfee“ Prof. Dr. Wachert zieht
den Gewinner der von Club Med gestifteten Reise
Auch der Lieferant unserer Spielkleidung war vor Ort,
die Firma AGON - allerdings mit Lieferschwierigkeiten
... und er konnte sich darüber freuen: Heiner Müffeler
// GSGGOLF
37
Getty Images
NEWS
GSG-Mitglied Bernhard Langer NEWS
von Hans-Wilhelm Stremmel
Herausragende Ergebnisse, die Bernhard Langer
Woche für Woche ins Clubhaus bringt. Natürlich zählte
er auch bei der US Senior Open 2014 in Edmond Oklahoma zu den ganz heißen Kandidaten auf den Titel.
Dieses Major war 2010 das erste, das er gewinnen konnte, keine
acht Tage später war er zudem Senior British Open Champion.
Durch den Sieg des Ranglisten-Ersten Ende Juni bei der Senior
Players Championship könnten mit den kommenden SaisonHighlights ähnlich erfolgreiche Wochen anstehen wie vor vier
Jahren. Den Sieg nahm im sein langjähriger Tour-Kollege Colin
Montgomerie, der mit einer galaktischen 65er Runde das Turnier
eröffnete. Bernhard Langer belegte den geteilten 8. Rang.
t-online Nachrichten: "Langer trumpft auf"
WELT online: "...der 56-Jährige aus Anhausen...machte
seinem Ruf als Masters-Experte mal wieder alle Ehre."
n-tv online: "Langer golft sich auf Platz acht"
FAZ online: "Immer noch auf der Höhe: Bernhard Langer
wird Achter"
Focus online: "US Masters: Langer klettert deutlich..."
+ "Langer deutlich vor Kaymer in Augusta"
Bernhard Langer führt die aktuelle Order of Merit der Champions Tour mit einem Vorsprung von 883 Punkten vor Jay Haas
(USA) an, in der "Money Ranking" liegt er mit fast 630.000 Dollar in Front. Der "Senior Players"-Triumph war sein erster MajorSieg und bereits sein dritter Turniererfolg in diesem Jahr. Damit
holte er sich in seiner Karriere über 50 auf den beiden Seniorentouren dies und jenseits des Atlantiks 22 Titel. Mit seinen
Masters-Siegen 1985 und 1993 ist er nun fünffacher MajorChampion.
golf.de: "Ich habe großartig gespielt"
Wie denkt der Rest der Welt über Bernhard Langers sagenhafte
Erfolge im Profi-Golfsport?
Augsburger Allgemeine Online: "Watson erneut MastersChampion - Langer starker Achter"
Hier einige Pressestimmen zu seinem Abschneiden in Augusta:
European Tour Site: "Top ten for Langer
BILD.de: "Sensations-8. beim US-Masters in Augusta - BILD
erklärt Deutschlands unbekannteste Sport-Legende"
Dem ist sicherlich nichts hinzuzufügen. Seit etlichen Jahrzehnten
hält er sich in der absoluten Spitze des Profi-Golfsportes.
Einmalig.
Süddeutsche Zeitung: "...Bernhard Langer, nach dem
legendären Käfer Deutschlands bester Export..."
Sport1.de: "Langer brilliert - Watson triumphiert"
spox.com: "...Bernhard Langer wird nach einer sensationellen Schlussrunde noch geteilter Achter."
SPIEGEL ONLINE: "...eine herausragende Leistung"
GolfJournal online: "Langer famos, Kaymer stabil"
GOLFTIME online: "Starke Leistung hoch 2"
Golf Post: "Bernhard Langer mit Achterbahn in die Top 10"
GolfWeek: "Zeitlos"
Und außerdem:
Bayerischer Verdienstorden für Bernhard Langer
Am 17. Juli 2013 erhielt Bernhard Langer aus den Händen von
Staatsminister Thomas Kreuzer den Bayerischen Verdienstorden,
den ihm Ministerpräsident Seehofer für seine Verdienste um den
Freistaat Bayern und das bayerische Volk im Oktober 2012 verliehen hatte.
GSGGOLF //
38
TURNIERE
Wenn das kein gelungenes Turnier mit bester Stimmung war ….
GSG-Regionalspiel
am 02. Juni 2014 in Hösel
Wetter bestens, Teilnehmerzahl ausbaufähig
Bei unserem diesjährigen GSGRegionalturnier konnten wir insgesamt 58 Spieler aus 19 Golfclubs auf
unserer Anlage begrüßen. Die Teilnehmerzahl erreichte leider nicht
das Niveau des Vorjahres und war
somit weit von unserem heimlichen
Wunsch entfernt, eine Steigerung
der Spielerzahl zu erzielen. Vielleicht werden sich aber im nächsten
Jahr eine größere Anzahl von GSGFreunden zur Teilnahme entschließen, um die Schönheit unserer Golfanlage zu genießen.
Nach den ersten Übungsschlägen auf der
Drivingrange und den obligatorischen
Putts auf dem Puttinggreen erfolgte
pünktlich um 12 Uhr der Kanonenstart
zum Vierer (Bestball nach Stableford). In
diesem Jahr wurde wieder auf
unserem sportlich anspruchsvollen Nordplatz gespielt. Für die
„Flachländer“ stand eine ausreichende Anzahl von E-Carts
zur Verfügung, um den recht
hügeligen Platz zu meistern.
Diesem Angebot kam ein Großteil der langjährigen GSG-Mitglieder gern nach.
Der Wettergott meinte es an
diesem Tag ausnahmslos gut
mit uns und so konnte das Turnier bei idealem Golfwetter durchgeführt werden. Dies
war nach der stark verregneten Vorwoche
nicht unbedingt zu erwarten.
Anfang Mai wurde bei einem Großbrand
die Maschinenhalle und der Maschinen-
von Alfred Deutschbein
park des Clubs größtenteils zerstört. Die schnelle
Lieferung von Leihmaschinen sowie die spontane Hilfe benachbarter
Clubs ermöglichte es, den
Pflegezustand unserer beiden Plätze in kürzester Zeit
wieder in einen Zustand zu
versetzen, der die Durchführung von Turnieren gestattete. Hierfür sei allen Beteiligten (Vorstand, Geschäftsführung), insbesondere aber dem
Greenkeeperteam, an dieser Stelle für ihren
großen Einsatz sehr herzlich gedankt.
Traditionell erfolgte die Halfway-Verpflegung durch die Damen unserer GSG-ler. In
diesem Jahr haben sich Frau Kempfer, Frau
Die GSG-Fahne weist den Weg
Der bewährte und überaus charmante
Wenn das keine Aussicht ist … Unser Ehren-
„Verpflegungsposten“
präsident Jürgen M. Vogel vertieft im Gespräch
mit Heribert Bärtels bei Sonnenschein auf der
schönen Terrasse
// GSGGOLF
TURNIERE
(v. l. Mitte) Harald O. Braun und Reiner Dehn
gewannen das 1. Brutto und bekommen ihre
Preise überreicht von Ulrich Kempfer (links) und
Glückliche Brüder: Sie gewannen das 1. Netto der
dem Kapitän der GSG-Gruppe Hösel, Gregor
Das 1. Netto Klasse B gewann Dr. Remigio Guidi
Klasse A, Manfred und Prof. Dr. Lothar Magnus
Todesco (rechts)
und Dr. Gebhard Rauleder
“Nearest to the Pin” gewann Christian Reichel (rechts) und
Für diese tollen Preise lohnt es sich doch zu kämpfen
“Nearest to the Line” goes to Manfred Will (links)
Siegerliste Vierer:
Brutto
1. Brutto: Rainer Dehn, GC Haan-Düsseltal
Harald Braun Internationer, GC Bonn
Netto A
Punkte
35
Punkte
1. Netto A: Manfred Magnus, GC Schloß Myllendonk
Prof. Dr. Lothar Magnus, GC Mülheim a. d. Ruhr 45
2. Netto A: Rolf Nähr, GC Hösel
Alfred Deutschbein, GC Hösel
44
3. Netto A: Manfred Will, GC Leverkusen
Dr. Siegbert Nolte, GC Leverkusen
41
Netto B
1. Netto B: Dr. Gebhard Rauleder, GC Hubbelrath
Dr. Ing. Remigo Guidi, GC Hubbelrath
2. Netto B: Jörg Schulte, GC Hösel
Kurt Paykowski, Golfriege Etuf
3. Netto B: Andreas Rost, GC Schloß Myllendonk
Jürgen Kreitz, GC Issum Niederrhein
Punkte
Oversohl und Frau Todesco dieser Aufgabe gestellt und alles mit
großem Engagement gemeistert. Alle Teilnehmer waren vom
Umfang und von der Vielfalt der angebotenen Speisen und
Getränke begeistert und fanden viele lobende Worte.
Nach dem sportlichen Teil wurde beim gemeinsamen Abendessen
das vorzügliche 3-Gänge Menü (Lachstatar, glasierte Kalbsnuss im
Kräuterbett gegart, Bayerische Creme mit Waldbeeren) von allen
Teilnehmern ausdrücklich gelobt. Unser neuer Pächter der Gastronomie hat mit seiner engagierten Mannschaft damit für die
Zukunft hohe Erwartungen geweckt.
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden für die jeweiligen
Gewinner in den zwei Vorgabeklassen sowie für die Bruttosieger
Silberbecher ausgelobt. Die Zweit- und Drittplazierten jeder Gruppe erhielten eine bzw. zwei Flaschen Champagner.
Wie in den Jahren zuvor erfolgte zusätzlich die Ausspielung der
beiden Sonderwertungen „Nearest to the pin“ und „Nearest to
the line“. Die jeweiligen Ersten haben GSG-Logobälle erhalten.
43
43
43
Sieger „Nearest to the pin“
Christian Reichel, GC Mülheim a. d. Ruhr
Sieger „Nearest to the line“
Manfred Will, GC Leverkusen
GSGGOLF //
39
40
GSG-Regionalspiel
am 03. und 04. Juni 2014
im Golf Club Wasserburg-Anholt
von Dr. Dietmar Ulbricht
76 Teilnehmer freuten sich nicht nur über perfektes Golfwetter
In diesem Jahr hatte die Anholter GSG-Gruppe entschieden, wie gewohnt ein 2-Tagesturnier auszurichten,
in der Hoffnung, eine größere Teilnehmerzahl als im
Vorjahr erwarten zu können. Diese Hoffnung wurde mit
76 Gästen am ersten Tag zum Vierer voll erfüllt, obwohl
eine nicht zu vermeidende Überschneidung mit den
GSG-Turnieren in Hagen und Hösel stattfand.
Der Wettergott hatte ein Einsehen – es herrschte ein perfektes
Golfwetter an beiden Tagen. Wir Anholter sind stolz darauf, dass
immer wieder von den Teilnehmern die wunderschön gelegene
Anlage mit dem jahrhundertealten Baumbestand gelobt wurde.
Außerdem konnten wir einen hervorragenden Platzzustand präsentieren, schließlich ist die Anlage für das zwei Tage vorher stattgefundene Liga-Spiel unserer 1. Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga bestens hergerichtet worden. So ein Platz ist gerade
richtig für ein GSG-Turnier! Allerdings wurden die Fahnenpositio-
// GSGGOLF
nen auf den Greens etwas „humaner“ ausgewählt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden die Spieler auf die
Runde geschickt, vom Tee1 mit dem Starter Dietmar Ulbricht und
vom Abschlag 10 mit der Starterin Ursula Korthäuer.
Interessant war anschließend bei der Auswertung der Ergebnisse,
dass alle späteren Sieger des Turniers – bis auf einen – von der
jungen Dame auf die Runde geschickt wurden. Bemerkenswert,
dass die Herren durch das weibliche Geschlecht immer wieder
bzw. noch sehr stark zu Höchstleistungen animiert werden.
Die weiteste Anreise hatte Klaus-Heinz Roskow aus Berlin vom GC
Seddiner See, eine größere Gruppe aus Bremen vom GC
Vechta/Welpe war 2 Std. unterwegs. 27 Clubs waren vertreten und
immerhin 23 Teilnehmer hatten die 75 Jahre bereits überschritten,
fünf Supersenioren waren sogar über 80 Jahre alt. Bei meinen
Rundfahrten über den Platz habe ich nur Flights angetroffen, die
mit ausgesprochen guter Laune unterwegs waren, und sich köst-
TURNIERE
lich über die „Nearest to the Line“ Linie amüsierten. Sie vermuteten, dass der Greenkeeper
leicht alkoholisiert die Linie gesprayt hatte,
jedoch war es Absicht, dass die Linie schlangenförmig angelegt wurde.
Nach einem gemütlichen Bierempfang ging es
anschließend zu dem schmackhaften 3-GängeMenü, bei dem der in diesem Jahr neu gewählte Präsident des Anholter Clubs, Heinrich Fritz
Stellmach, die Teilnehmer auf das Herzlichste
willkommen hieß.
Es wurde noch ein geselliger Abend, bei dem
die letzten Gäste erst spät in der Nacht zu
ihrem Hotel bzw. gen Heimat fuhren.
Am nächsten Morgen ging es zu dem „Einzel“
auf die Runde, leider schrumpfte im Vorfeld die
Teilnehmerzahl von 25 auf 17. Trotzdem war es
ein vergnüglicher Tag, der mit der Siegerehrung
den perfekten Ausklang fand.
Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr wieder
viele GSG-Freunde begrüßen zu dürfen, von
denen sehr viele bereits seit Jahren unser Turnier besucht haben. Es dürften etwa 80 Prozent
Stammgäste sein.
Wir Anholter bereiten uns schon auf ein großes
Ereignis vor: vom 25. bis 27. August findet dieses Jahr auf unserer Anlage das GSG 6-LänderTurnier statt. Es ist für uns eine Ehre, dass dieser GC ausgesucht wurde, und wir die Herren
aus Luxemburg, Niederlande, Belgien, Dänemark, Frankreich und Deutschland als Gäste
begrüßen dürfen.
Ergebnisse:
Brutto Vierball-Bestball
Punkte
1. Heinrich Fritz Stellmach, Wasserburg Anholt
Dirk Grauert, Hubbelrath
Netto Vierball-Bestball, Gruppe A (addiert bis 34)
1. Theo Strenk, Wasserburg Anholt
Hermann Wülfing, Wasserburg Anholt
2. Hans Thier, Coesfeld
Paul Peter Schürmann, Coesfeld
Netto Vierball-Bestball, Gruppe B (addiert ab 35)
1. Ludger Stattmann, Coesfeld
Wolfgang Bramhoff, Coesfeld
2. Hans Vaupel, Bergisch Land
Gerhard Brechtefeld, Bergisch Land
Netto Einzel Stableford
1. Dr. Hans-Rudolf Jürging, Wasserburg Anholt
2. Leo Decreßin, Wasserburg Anholt
Punkte
41
40
Punkte
40
39
Sonderpreise
Nearest to the Pin:
Josef Stukenborg, Vechta-Welpe
Longest Drive:
Heinrich Fritz Stellmach, Wasserburg Anholt
Nearest to the Line:
Georg Bolte, Rheine/Mesum
Punkte
37
33
GSGGOLF //
41
42
TURNIERE
Die Gewinner des 1. Netto: Jürgen Paul und
Die Sieger des 2. Netto: Paul Vosschulte
Die Gewinner des 1. Brutto:
Hans-Peter Klaß mit Willi Stork in ihrer Mitte
und Dieter Brauckmann mit Willi Stork
Gunter Themlitz und Dr. Karl-Ernst Schuster
mit Willi Stork
20. GSG-Regionalspiel
des Lippischen Golfclubs Blomberg-Cappel
am 12. und 13. Juni 2014
Es war wieder sehr schön im Lipperland
Bei guten Wetter- und Platzbedingungen, der Platz bekam volles Lob
von allen Teilnehmern, fand das 20.
Regionalspiel des Lippischen Golfclubs statt.
Die Gesamtteilnehmerzahl war zwar etwas
niedriger als im Vorjahr, doch bei den Vierern am Donnerstag hätten wir fast die
Zahl steigern können, wenn nicht noch
Krankheiten zu Absagen geführt hätten.
Viele GSG-ler besuchen uns in alter Treue
immer wieder gerne und so waren die Siegerlisten vom Vorjahr fast identisch mit der
diesjährigen Liste.
Das 1. Netto beim Vierball-Bestball am
Donnerstag gewann wieder Jürgen Paul,
dieses Mal mit Hans-Peter Klaß vom G & LC
Bad Salzuflen, mit hervorragenden 40
Punkten. Im Vorjahr waren es 37 Punkte.
Das 2. Netto ging an Dieter Brauckmann
vom GC Schwarze Heide Bottrop und Paul
Vosschulte vom Dortmunder GC.
Den Preis für das 1. Brutto mit sehr guten
29 Punkten übergab unser Betreuer Willi
Stork an Dr. Karl-Ernst Schuster vom GC
Mettmann und Gunter Themlitz vom
Bochumer GC.
In seiner Siegerrede ging Dr. Schuster auch
auf die lippische Rose ein und erwähnte,
wie sehr er sie schätze. Hierzu werden wir
uns im nächsten Jahr noch speziell etwas
einfallen lassen.
Am zweiten Tag gewann Jürgen Paul auch
das 1. Netto mit 35 Punkten vor Dieter
Brauckmann.
Die Sieger des zweiten Tages: Dr. Schuster, Jürgen Paul und Dieter Brauckmann
von Günther Brandt
Der im Vorjahr von Willi Stork erstmalig
ausgelobte „Preis des Champions“ ging
auch dieses Mal an Jürgen Paul mit 75
Punkten vor Dr. Schuster und Dieter
Brauckmann.
Für die weiteste Anreise wurde unser treuer Aachener GSG-ler Erich Grunert mit
einer Riesenbierflasche voll mit lippischem
Landbier belohnt.
Die Feiern fanden im neuen Clubhaus
statt. Natüprlich gab es auch in diesem
Jahr das schon traditionelle „Cappeler
Essen“: Roastbeef und Eikermannsche
Bratkartoffeln. Als Zwischenverpflegung
wurden Kaffee und Kuchen sowie Brötchen mit Mett, Sülze und Käse gereicht.
Die Betreuung übernahmen die Damen
der GSG-ler Stork und Brandt, was die
familiäre Atmosphäre unseres Turniers
noch einmal unterstreicht.
mit GSG-Ehrenpräsident Jürgen M. Vogel und Willi Stork
Zum Schluss bleibt noch festzuhalten, dass
es in diesem Jahr mit der Terminplanung
gut klappte – dafür herzlichen Dank an
alle Beteiligte.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im
nächsten Jahr und hoffen mit der Ankündigung einer speziellen lippischen Überraschung viele GSG-ler zur Reise ins Lipperland und zur Teilnahme bewegen zu
können.
INTERN
ETUF-GSG zu Gast
bei der GSG in Vechta
Es ist keine Mär. Vor drei Jahren,
bei einem GSG-Länderspiel in Spanien und natürlich gegen Spanien
kamen die GSG-Kapitäne Uwe Niemietz (ETUF Essen) und Reinhard
Janke (GC Vechta-Welpe) bei Vino
und Cerveza auf die Idee, sich
Zuhause mit ihren GSG-Gruppen zu
einem feinen Wettspiel zu treffen.
Im Urlaub wird viel erzählt, viel
versprochen und ………. viel wieder vergessen.
Nicht bei unseren Beiden. Kaum wieder in
Deutschland, begann man konkret zu planen. Uwe Niemietz lud Reinhard Janke
samt GSG-Gruppe nach Essen zum ETUF
ein. Zwei Tage sollten es schon sein. Es
wurden zwei sehr schöne Tage. Nachzulesen auf den Seiten 20 und 21 der GSGGolf 03/2013.
Und wie es bei Ehrenmännern üblich,
wurde gleich eine Gegeneinladung ausgesprochen. Am 16. und 17. Mai 2014
traf die GSG-Gruppe ETUF erwartungsfroh in Vechta ein. Der Empfang war herzlich. Sehr herzlich. Wir, die Essener, fühl-
ten uns wohl, wie unter Freunden, wie
gerngesehene Gäste. Da auch das Wetter
sich angesprochen fühlte und sich von
seiner besten Seite zeigte, konnte von
optimalen Bedingungen gesprochen werden. Alles war perfekt vorbereitet, nichts
dem Zufall überlassen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen
im Clubhaus ging es zum Vierball-Bestball
ans 1. Tee. Die Paarungen waren gewissenhaft und fair formiert. Und was für uns
alle eigentlich selbstverständlich war,
fand Bestätigung. Die gute Harmonie.
Man hatte – trotz aller sportlicher Rivalität - viel Gesprächsstoff, und auch der
Humor kam nicht zu kurz. So waren denn
unsere Tränen nach der 27 zu 36 Niederlage schnell getrocknet. Bei einem opulenten Spargel-Essen am Abend wurde
gescherzt und gelacht. Wir haben es
genossen. Natürlich haben wir auch in
interessanten Gesprächen versucht, die
Finanz-Situation in der Welt zu verbessern, den Umweltschutz zu optimieren
und kurzum die Welt zu retten. Kompetenz pur. Das sind Themen, die kann man
nicht in jeder Gemeinschaft anfassen. Bei
von Hans-Wilhelm Stremmel
uns in der GSG ist das möglich. So unsere
Erfahrung.
Am nächsten Morgen wartete das Einzel.
Hier wollten wir noch einmal verlorenen
Boden gutmachen und uns achtbar aus
der Affäre ziehen. Schließlich haben auch
gute Freundschaften beim Golfen ihre
Grenzen. Doch auch hier hatten die
Freunde aus Vechta den Ball schneller im
Loch. 18,5 zu 23,5 waren eine deutliche
Ansage. Da half es auch nicht, sich hinter
den guten Platzkenntnissen unserer Gastgeber zu verstecken. Apropos. Ein Kompliment an den Platzwart und die Greenkeeper. Sehr schöner Golfplatz mit HeideBoden, gepflegten Fairways und tollen
Greens. Da mussten wir die Fehler schon
bei uns selbst suchen. Taten wir denn
auch und gratulierten artig zum deutlichen Sieg. Nach dem anschließenden Mittagessen traten wir, nachdem GSG-Kapitän Uwe Niemietz sich im Namen aller
ETUF-GSG-Mitglieder bei Reinhard Janke
und seinen Mannen für die große Gastfreundschaft bedankt hatte, den Heimweg an. Verloren zwar, aber um 2 wunderschöne Tage reicher.
GSGGOLF //
43
44
TURNIERE
GSG-Regionalspiel
im Golfclub am Reichswald in Nürnberg
am 16. und 17. Juni 2014
An diesen beiden Tagen stimmte einfach alles!
Wie schon immer am Sonntag
trafen sich eine Anzahl der unserem Regionalturnier seit Jahren
treuen GSG Golfkameraden am
Spätnachmittag im Hotel Höfler in
Neuses. Von dort aus spazierten sie
zu Fuß zum „Goldenen Schwan“ in
Großgründlach, im Herzen unseres
Nürnberger „Knoblauchlands“,
zum Abendessen.
Bei sommerlich angenehmen Temperaturen ließen wir uns in der im Hof befindlichen beschatteten Laube dieses aus dem
Mittelmeer stammenden Gasthauses mit
unseren fränkischen Spezialitäten verwöhnen. Frisch gezapftes Kellerbier und
fränkischer Würste, „Schäufela“, Ente,
und später auch „Apfelküchla“ durften
da nicht fehlen!
Der erste Spieltag begann mit Weißwürsten und „Brezeln“ um 10 Uhr. Danach
Turnierstart „mit Kanone“ eine Stunde
// GSGGOLF
später von den Tees 1 bis 5. Diese Startweise wählten wir, um den Turnierablauf
mit Hinsicht auf das um 18 Uhr beginnende Fußball-Weltmeisterschaftsspiel Deutschland : Portugal in Brasilien
zu beschleunigen. Es soll ja auch unter
Golfern den ein oder anderen Fußballfan
geben …
Gespielt wurde Vierball-Bestball mit ¾
Vorgabe, und es hatten sich 26 GSG-ler,
davon 6 Reichswälder plus ein Nürnberger Zähler aus 15 verschiedenen Golfclubs gemeldet. Auch neue Gesichter, zum
Beispiel aus der Eifel und der Pfalz, konnten begrüßt werden. Die Beteiligung war
erfreulicherweise um 50 Prozent höher
als im vergangenen Jahr!
Bruttogewinner waren, wie schon im Vorjahr, K. Wurm (Bad Kissingen) und G. Kühnast (Odenwald) mit 25 Punkten. Das 2.
Brutto erspielten sich mit 22 Punkten Dr.
H.-P. Rafael und K. Ruff (GC Augsburg).
von Harald O. Kienzle
Das 1. Netto ging an R. Segschneider/B.
Renners (GC Eifel) mit 38 Punkten.
Im Einzelturnier am Dienstag gewann das
Brutto U. Keller (GC Eifel) mit 20 Punkten.
An 2. Stelle rangierten R. Segschneider
(GC Eifel) und E. Reepen (Kronberg).
Im Nettoklassement ergab sich das Unikum eines vierfachen Comp.-Stechens.
Die glücklichen Gewinner waren R. Segschneider (GC Eifel) vor R. Hoffmeister
(Elkofen) mit jeweils 34 Punkten vor
K. Lieding (GC Gut Kaden) und U. Keller
(GC Eifel).
Mit 34 Nettopunkten gewann R. Hoffmeister (Elkofen) auch den ausgelobten
Alterspreis „Netto über 75 Jahre“. Zweiter wurde G. von Held (GC am Reichswald)
mit 31 Punkten.
Die Begrüßung und das Gruppenfoto fanden auf der Terrasse statt: das Drei-GangMenü indessen im Clubhaus. Unsere
Gastronomen, Herr und Frau Beithner,
TURNIERE
1. Netto: R. Segschneider und B. Renners
Bruttogewinner waren K. Wurm und G. Kühnast
haben uns mit gewohnt vorzüglicher Qualität und perfektem Service verwöhnt. GSGKapitän Harald Kienzle begrüßte unsere Gäste – auch im Namen der Nürnberger GSGMitglieder und übermittelte gleichzeitig die herzlichen Grüße an die Turnierteilnehmer
von Seiten unseres neu gewählten Clubpräsidenten Dr. W. Siry und unseres ebenfalls
neu im Amt befindlichen Sportwarts Dr. Florian Heydenreich. Ein Bravo galt auch unserem effizienten Geschäftsführer T. Ott und seinen Helfern.
Auf diese Weise kamen an diesem Tag weder unser Golfsport, noch der kulinarische
Teil, noch die Bewunderer des deutschen Fußballs (4:0 für Deutschland) zu kurz.
Zum Abschluss des zweiten Spieltages gab es zur Siegerehrung auf der Clubterrasse als
Rüstzeug für die Heimfahrt neben dem „Flüssigen“ auch unsere traditionellen Nürnberger Bratwürste, verbunden mit einem herzlichen „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr“.
Unser GSG-Ehrenmitglied Ewald R. Hoffmeister
gewann den „Alterspreis“
Regelecke
Foto: stmarysgolf.com
Neues Handicap-System
DGV: Zur Not deutscher Alleingang
Der DGV will sich in der Europäischen Golf Association (EGA) stark machen, das Handicap-System für
Freizeitsportler deutlich zu vereinfachen.
Demnach soll es für Handicapper ab HCP – 18 und höher keine
Verschlechterung bei vorgabenwirksamen Turnieren mehr geben,
sollen die Pufferzonen entfallen und es keine CSA- und CBA-Korrekturen mehr geben. Ebenfalls sollen die Dezimalstellen beim
Handicap wegfallen sowie die zwingende Heraufsetzung am
Ende eines Jahres.
DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer erklärte auf dem 95.
Ordentlichen DGV-Verbandstag: „Wir sind guter Dinge, dass uns
die EGA in diesen Fragen zustimmen wird. Zudem wissen wir in
der Handicap-Frage einige europäische Verbände an unserer
Seite.“
GSGGOLF //
45
46
REISE
Fotos: Hotel Dünenmeer
Ob im Sommer oder Winter –
der Alltag ist hier ganz weit weg
Urlaub in den Dünen, direkt am Strand der Ostsee
Der erste Eindruck: Stille – und nur
das beruhigende Rauschen der Wellen. Die grenzenlose Weite lässt die
Hektik des Alltags verblassen.
Direkt an der sanften Düne und dem herrlichen Strand des Ostseebades Dierhagen
bleiben im „Strandhotel Fischland“ und
„Strandhotel Dünenmeer“ keine Urlaubsund Wellnesswünsche offen. Unter dem
Motto: „Liebe & Meer verbinden“ präsentieren sich die zwei Hotels gemeinsam mit den
Ferienwohnungen und -Häusern als großzügige Urlaubswelt. Die Schwesterhotels sind
exklusive Adressen auf der noch als Geheim-
tipp geltenden Halbinsel Fischland-DarßZingst in Mecklenburg-Vorpommern.
Jedes Hotel dieser Urlaubswelt hat seinen
individuellen Charakter. Für begeisterte Freizeitsportler und Familien bietet das Strandhotel Fischland die richtigen Voraussetzungen. Dazu gehören der Hotel-Radverleih für
ausgiebige Inseltouren, das hoteleigene Fitness-Center, ausgestattet mit modernen
Techno-Gym- und Power-Plate-Geräten oder
die Tennisplätze, wo auch Trainerstunden
möglich sind. Die nächsten Golfplätze liegen
nur einige Kilometer entfernt. Reiten wird
ebenfalls auf der Halbinsel angeboten.
Besonders anspruchsvolle Urlauber begeistern sich für dieses Haus mit vielen Highlights für alle Altersgruppen.
Entspannte Wellness-Urlauber fühlen sich im
Strandhotel Dünenmeer und im umgebenden Reetdachdorf mit seinen Ferienwohnungen und -Häusern besonders wohl. Individuelle Wellnessanwendungen, Massagen und
ein großzügiger, ruhiger Poolbereich sind
Oasen für die Entschleunigung. Bereits zum
zweiten Mal in Folge wurde das Dünenmeer
Spa vom unabhängigen RELAX Guide mit 17
Punkten als das beste Spa an der Ostsee
ausgezeichnet.
47
Aber das eigentliche Highlight beider Hotels
ist der direkte Blick über die Ostsee. Fernab
des Großstadttrubels kann man im Ostseebad Dierhagen den endlos scheinenden weißen Sandstrand mit unbeschreiblich schöner
Dünenlandschaft, ursprünglicher Natur und
atemberaubenden Sonnenuntergängen genießen. Zu jeder Jahreszeit faszinieren die
vielen Naturschauspiele – vom blühenden Moor bis zum trompetenden Kranichzug oder dem Eistreiben auf dem Meer.
Die „Krönung“ der kulinarischen Genüsse
befindet sich auf dem Dach des Strandhotels
Fischland: das Gourmetrestaurant „Ostseelounge“ mit einmaligem Panoramablick
über die See. Dazu präsentieren Küchenchef
Pierre Nippkow und sein Team eine junge,
moderne Regionalküche auf Feinschmeckerniveau, die mit einem Stern vom renommierten „Guide Michelin“ und 15 Punkten im
„Gault Millau“ ausgezeichnet wurde.
Wer die ursprüngliche Kraft der Landschaft
spüren möchte, um aus dem hektischen Alltag auch nur für wenige Tage herauszutreten, wird an diesem fast magischen Ort eine
Erholung finden, die lange anhält.
Strandhotel Fischland
Ernst-Moritz-Arndt-Straße 6
18347 Ostseebad Dierhagen Strand
Fon: +49 (0) 38226 / 52-0
Strandhotel Dünenmeer
Birkenallee 20
18347 Ostseebad Dierhagen
Fon: +49 (0) 38226 / 501-0
www.strandhotel-ostsee.de
[email protected]
Anzeige
RARITÄT AUF FÖHR
Eleganter Traum in Weiß mit
giebelhohen Räumen und viel
Licht, aber uneinsehbar. Ideal für alle,
die bei maximalem Komfort viel Zeit auf der
Insel verbringen wollen. Oder für Föhrer
Freiberufler, die in gut erreichbarer, aber
ruhiger Lage Wohnen und Arbeiten unter
einem Dach vereinen wollen. Denn es sind
nur wenige Minuten mit dem Fahrrad zum
Hafen, zum Südstrand, zum Golfplatz.
140 m2 auf einer Ebene, repräsentativer
Wohnraum mit großer, überdachter Terrasse
und sonniger Frühstücksterrasse, Garten und
Vorgarten, gärtnergepflegt, 2 Pkw-Stellplätze,
Einbauküche mit allen Extras, 1 Schlafzimmer,
1 Gästezimmer, 1 großes Arbeitszimmer mit
eigenem Eingang, das auch als weiteres
Gästezimmer genutzt werden kann, 2 moderne Bäder mit Dusche und Badewanne,
großer Abstellraum, eigener Fahrradraum.
Moderne Erdgasheizung, Waschmaschine,
Wäschetrockner, W-LAN, Großbild-TV.
Hochwertige Möbel für Haus und Garten
können übernommen werden. Preis: VS.
Kontakt:
0172.7245518
48
REISE
Golfplätze in der Nähe
[ OSTSEE GOLF RESORT WITTENBECK
Nur knapp eine halbe Autostunde entfernt, finden sich drei wunderbar zu spielende Golfplätze.
Direkt an der Ostsee, zwischen den traditionsreichen Seebädern
Heiligendamm und Kühlungsborn (bei Rostock), liegt das Ostsee
Golf Resort Wittenbeck. Der 18-Loch Meisterschaftsplatz Eikhof
mit seiner außergewöhnlichen Platzarchitektur bietet eine große
Herausforderung für ambitionierte Golfspieler und der 9-Loch
Kompaktplatz Höstingen ist ideal für ein schnelle Runde.
[ GOLFCLUB TESSIN
Der Golfclub Tessin liegt in der wunderschönen Mecklenburgischen Schweiz. Die 9-Loch Golfanlage zählt sicherlich noch zu
den Geheimtipps in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bahnen führen rings um den Schwanensee, über sanft ansteigende Hügel,
umgeben von altem Baumbestand. Ein Platz, der jede Menge
Abwechslung bietet durch natürliche Wasserhindernisse und
geschickt angelegte Bunker. Nach der Runde lädt das urige
Clubhaus zum Verweilen ein – entweder am offenen Kamin oder
auf der Sonnenterrasse lässt man sich kulinarisch mit gutbürgerlichen, mecklenburgischen Gerichten aus dem Restaurant verwöhnen.
Golfclub Tessin e.V.
Alte Zuckerfabrik
18195 Tessin
Fon 038205 / 12767
www.golfclub-tessin.de
[ GOLFPARK STRELASUND
Der Golfplatz erfüllt mit seinem 18-Loch Mecklenburg-Vorpommern-Platz, dem 18-Loch Strelasund-Inselcourse sowie seinen
Übungsanlagen mit Driving Range, Putting-, Pitching- und Chippinggreen auch hohe Erwartungen.
Die 18 Bahnen des Meisterschaftsplatzes „Mecklenburg-Vorpommern“ (PAR 72) spiegeln typische Landesteile Mecklenburg-Vorpommerns wider (Rügen, Fischland-Darß-Zingst,
Müritz). So wird das Spielen des Platzes zu einer kleinen Reise
durch das Land.
Die 18 Bahnen des „Strelasund – Inselcourse“ (PAR 72) sind
nach den Namen der Inseln und Halbinseln des Strelasundes
(Hiddensee, Zudar, Greifswalder Oie) benannt. So macht man
beim Spielen des Platzes gleich eine kleine Kreuzfahrt durch den
Strelasund.
Golfpark Strelasund
Kaschow 14
18516 Süderholz-Kaschow
Fon 038326 / 469 250
www.golfpark-strelasund.de
// GSGGOLF
Ostsee Golf Resort Wittenbeck
Zum Belvedere
18209 Wittenbeck
Fon 038293 / 410 090
www.golf-resort-wittenbeck.de
TURNIERE
8. Bodenseecup
am 16. und 17. Juni 2014 im Schloss Langenstein
Wunderschönes Turnier bei herrlichem Sonnenschein
Am 16. und 17. Juni wurde der
8. Bodenseecup im Golf & Country
Club Schloss Langenstein durchgeführt. Der Wettergott war dieses
Jahr sehr gnädig und es konnte deshalb unter optimalen, warmen Bedingungen gespielt werden.
Die schönen Blumenwiesen rund um die
Fairways erwiesen
sich während des
Spiels als üble Ballschlucker, die Verlustquote war entsprechend hoch und
der Frust bei dem einen
oder anderen Mitspieler ebenso.
13 Spielpaarungen absolvierten am ersten
Tag das Vierball-Bestball Spiel.
Das routinierte Team Gerhard Dekorsy und
Karl Friedrich Haas gewannen mit 38
Punkten vor dem Team Albert Vossler und
Wolfgang Dörken mit 37 Punkten die großen GSG-Becher.
Echten Schwarzwälder Schinken erspielte
sich Wolfgang Rump mit dem „Nearest to
the Pin“ auf der Bahn fünf.
Nachdem das eigentliche Clubhaus in Langenstein im Oktober abgebrannt war, fand
der gemeinsame Abend in dem provisori-
schen Clubhaus der „Erdinger Hütte“ statt.
Es wurde ein prächtiges Wildschwein
gegrillt, und der Abend konnte gemeinsam
mit dem Greenkeeper- Team des Golfclubs
durchgeführt werden. Eine Gelegenheit,
dem Team des Golfclubs für die hervorragende Arbeit einmal direkt zu danken. Der
große Applaus der GSG tat den Mitarbeitern sichtlich wohl.
Der Club hatte dafür gesorgt, dass es eine
Übertragung des ersten Auftritts der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien in der Hütte gab.
So kamen auch die Fußballfreunde auf
ihre Kosten und dank des überzeugenden
4:0 gegen Portugal war die Stimmung
natürlich ausgesprochen positiv!
Text: Wolfgang Dörken
Fotos: Manfred Klein
In der Halbzeit wurden Wolfgang Lohmüller und Hermann Rogowski vom GC Neuhof/Frankfurt mit einem Schinken für die
weiteste Anreise belohnt. Wir möchten
uns auch auf diesem Wege herzlich dafür
bedanken.
gott wieder hold und es konnte bei besten
Bedingungen gespielt werden. Über Nacht
schien allerdings das Rough noch höher
geworden zu sein, denn auch an diesem
Tag war der Ballverlust doch recht hoch.
Sieger im Einzel und damit Gewinner der
GSG-Becher wurden Wolfgang Rump, Bad
Liebenzell, mit 30 Nettopunkten vor Gerhard Dekorsy, GC Konstanz, mit einem
Punkt weniger.
Den 8. Bodenseecup mit der Wertung aus
Einzel und Vierball-Bestball Spiel errang
dieses Jahr Gerhard Dekorsy mit 47,5
Punkten vor Wolfgang Dörken mit 46,5 Punkten und Wolfgang Rump mit 46 Punkten.
Die Bodensee-Schinken für den „Longest
Drive“ und „Nearest to the Pin“-Wettbewerb auf der 13. Spielbahn gewann in beiden Disziplinen Wolfgang Dörken vom GC
Langenstein.
Bei sommerlich warmem Wetter wurde
der Abend mit einem netten Umtrunk auf
der Terrasse beendet.
Am nächsten Morgen wurden dann die
Einzelwettspiele ausgetragen. Hierzu traten immerhin noch 13 GSG-Mitspieler an.
Auch an diesem Tag war uns der Wetter-
Beim Weißwurstessen auf der Terrasse
beendeten wir bei herrlichem Sonnenschein dieses wunderschöne Turnier. Wir
hoffen, alle Mitspieler – und natürlich viele
weitere – im nächsten Jahr zum 9. Bodenseecup in Konstanz wieder begrüßen zu
dürfen.
GSGGOLF //
49
50
TURNIERE
Die Netto-Sieger im Vierer
Klasse B Klaus Link und
Manfred Weindl
mit Wolfang Dornseifer
Die Brutto-Sieger Heinrich Fritz Stellmach
und Hartmut Korthäuser
GSG-Regionalspiel
am 18. Juni 2014 im Düsseldorfer Golf-Club e. V.
Erhebliche Schäden durch Gewittersturm „Ela“
GSG-Regionalwettspiele im Düsseldorfer Golf-Club fanden in den
letzten Jahren immer unter extremen Bedingungen statt. Waren es in
den Vorjahren die hochsommerlichen Temperaturen von
weit über 30 Grad Celsius,
so stand das diesjährige
Turnier unter den Nachwirkungen von „Ela“.
Mehr als 150 Bäume des Platzes fielen dem Sturm zum Opfer.
Nicht zu erwähnen die vielen
abgebrochenen Äste und Zweige,
die über das Golfareal verstreut waren.
Die gesamte Platzanlage musste so hergerichtet werden, dass ein sicherer Spielbetrieb für alle Teilnehmer gewährleistet
werden konnte. Hier vielen Dank an den
Vorstand des DGC, der uns die Ausrichtung
des Turniers noch ermöglicht hat.
In der „Bruttorede“ wurde dem Club trotz
„Ela“ ein perfekter Platz bescheinigt.
Besonderen Dank galt den Greenkeepern
und allen Helfern, die innerhalb von zehn
Tagen alles so hergerichtet haben, dass
dieses Turnier durchgeführt und auf acht-
// GSGGOLF
zehn Bahnen gespielt werden konnte.
Besonderen Dank auch den Ehefrauen der
heimischen Spieler, die wiederum keine
Mühen gescheut haben, Köstlichkeiten feinster Art an
der Halfway-Station
an zubieten. Aufgrund des Kanonenstarts konnten
die GSG Senioren
diese Annehmlichkeiten zumindest
doppelt genießen.
Alles war mal wieder
optimal: Platz, Organisation, Gastronomie und Stimmung. Der Beifall der Teilnehmer zeigte,
wie höchst zufrieden alle waren.
Nach dem Spiel lud die GSG Gruppe des
DGC alle Teilnehmer auf der Terrasse des
Clubhauses zu einem Umtrunk ein. Zum
Ausgleich des entstandenen Flüssigkeitsdefizits wurden ausreichend Getränke freier Wahl sowie ein Fäßchen Altbier
gereicht. Bis zum Abendessen verblieb
genug Zeit für lockere, freundschaftliche
Gespräche mit alten und neuen Freunden.
Müdigkeit kam nicht auf, es wurde ordent-
Text und Fotos: Hans-Jürgen Schäfer
lich gescherzt, und natürlich mussten auch
alle Ergebnisse und Vorkommnisse nochmals ausgiebig diskutiert werden.
Vor dem festlichen Abendessen – traditionell Düsseldorfer Senfrostbraten – begrüßte GSG-Kapitän Hans-Jürgen Schäfer nochmals die 50 Teilnehmer aus 21 Clubs sowie
den Vize-Präsidenten des Düsseldorfer GC
und GSG-Mitglied Dr. Georg-Peter Kränzlin.
Dr. Kränzlin lobte die harmonische und
gesellige Atmosphäre der Veranstaltung
und hob in seiner Rede insbesondere die
große Tradition der GSG im DGC hervor. Er
betonte ausdrücklich, wie willkommen die
GSG-Spieler im Düsseldorfer GC sind und
dass der Club jederzeit und gerne Gastgeber ist. Er selbst setze sich für die Darstellung und Belange der GSG ein, speziell
was potenzielle Neuzugänge angeht.
Ein erster Schritt in diese Richtung war das
„GSG & Friends Turnier“ Anfang Mai für
alle Interessenten und Freunde der GSG
Gruppe im DSG. Ein derartiges Turnier soll
auch in den nächsten Jahren fester
Bestandteil im Turnierkalender des DGC
werden.
Fazit: Trotz ständig zurückgehender Teil-
TURNIERE
Die Netto-Sieger im Vierer Klasse A Dr. Heinz Plümer und
Lockere Gespräche nach dem Spiel auf der Terrasse
Dr. Dieter Heymans mit den Siegern "Sonderpreis der Spielleitung"
Dr. Gustav Karow und Kurt Paykowski mit Wolfgang Kels (links)
nehmerzahlen konnte die GSG-Gruppe des Düsseldorfer GC auch
dieses Mal ein attraktives Regionalspiel ausrichten. Vielen Dank
allen, die mit ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen beigetragen haben.
Die Siegerehrung gestaltete Wolfgang Dornseifer in seiner
bekannten Art. Zur Vergabe kamen zehn Becher, davon wurden
zwei aus eigenem Fundus gespendet. Zum ersten Mal in diesem
Jahr vergab Captain Hans-Jürgen Schäfer unabhängig vom Spielergebnis einen Sonderpreis. Dieser ging an das „älteste“ Team
mit Kurt Paykowski und Dr. Gustav Karow von der Golfriege ETUF
Essen – beide Jahrgang 1934. Herzlichen Glückwunsch an alle
Gewinner.
Viel Lob von den Gästen für eine überaus gelungene Veranstaltung: Es war einfach alles optimal, wir kommen bestimmt wieder.
Das GSG-Team des Düsseldorfer GC dankt allen Teilnehmern.
Auch für 2015 heißt es wieder: Willkommen im Düsseldorfer
Golf-Club.
Ergebnisse:
Brutto Vierball-Bestball
Brutto
Punkte
Heinrich Fritz Stellmach, StV 8,7, GC Wasserburg Anholt
27
Hartmut Korthäuer, StV 10,8, GC Wasserburg Anholt
Netto Vierball-Bestball
Gruppe A, HCP addiert bis 30,3
1. Manfred Weindl, StV 23,9, Düsseldorfer GC
Klaus Link, StV 23,9, Düsseldorfer GC
2. Detlef Scholten, StV 11,7, GC Hubbelrath
Dr. Martin Schlenker, StV 14,0, GC Hubbelrath
Gruppe B, HCP addiert ab 30,4
1. Dr. Heinz Plümer, StV 11,9, Düsseldorfer GC
Dr. Dieter Heymans, StV 18,1, Düsseldorfer GC
2. Dr. Günther Pracht, StV 10,7, Bochumer GC
Dr. Werner Klönne, StV 19,9, Bochumer GC
Punkte
Longest Drive Detlef Scholten mit Wolfgang Dornseifer
39
39
Punkte
Sonderpreise
Nearest-to-the-Pin Loch 6:
Herbert Bücking, StV 14,7, GC Gut Berge, 0,44m
Longest Drive:
Detlef Scholten, StV 11,7, GC Hubbelrath
41
40
Preis der Spielleitung:
Kurt Paykowski, StV 23,6 und Dr. Gustav Karow; StV 25,9
beide Golfriege Etuf Essen
GSGGOLF //
51
52
Die Sieger und Präsidenten nach dem ersten Spieltag
GSG-Regionalspiel
im Golfclub Vechta-Welpe
Die Präsidenten gaben sich zum Jubiläum die Ehre
Zum diesjährigen GSG Regionalwettspiel hatte der Golfclub VechtaWelpe im Rahmen seines 25-jährigen Jubiläums eingeladen.
Wie in den Vorjahren konnten wir eine
große Anzahl langjähriger GSG-Freunde
aus nah und fern auf unserer Anlage begrüßen, so auch den Präsidenten der GSG,
Manfred Reindl, und den Ehrenpräsidenten
Jürgen Vogel. Gottfried Nietfeld, seit März
dieses Jahres nach einem geplanten Wechsel Präsident unseres Clubs, hieß die Gäste
herzlich willkommen und bewies durch
seine Anwesenheit während der Abendveranstaltung die traditionell positive Einstellung unseres Vorstands zu den Aktivitäten
der GSG.
Am ersten Tag spielte uns das Wetter zeitweise durch einige kräftige Regenschauer
einen Streich, was jedoch der guten Laune
der Teilnehmer keinen Abbruch tat. Die 60
Spieler im Vierball-Bestball erreichten gut
gelaunt und mit teilweise hervorragenden
Ergebnissen das Clubhaus. Dazu trug sicher
auch die Betreuung durch die Damen der
Mitglieder unserer GSG-Gruppe bei, die die
Herren am Halfway mit Canapés, Kuchen,
Kaffee und Tee bestens versorgten.
Gestartet wurde gleichzeitig an Tee 1 und
// GSGGOLF
Tee 10. Gewertet wurde in zwei Gruppen.
Nettosieger in der Gruppe A wurde die Paarung Josef Ruholl/Uwe Nolting vom GC
Vechta-Welpe mit 39 Stableford-Punkten
und in der Gruppe B Helmut Heberer/Klaus
Wittkuhn vom GC Neuhof bzw. ETUF Essen
mit 35 Stableford-Punkten.
Den Bruttosieg errang das Duo Antonius
Meyer/Hannes Thies vom GC Vechta-Welpe
mit 27 Punkten.
Der Sonderpreis „nearest to the pin" ging
an Dr. Peter Tillmann von GC Münsterland.
Mit einem Präzisionsschlag an Bahn 13
landete der Ball nur knapp zwei Meter vom
Loch entfernt.
Der Abend im Clubhaus verlief wieder einmal sehr harmonisch und stimmungsvoll.
Nach der Siegerehrung wurden in entspannter Atmosphäre die Ergebnisse des
ersten Tages ausgiebig diskutiert und entsprechend gefeiert. Die letzten Gäste verließen gegen Mitternacht die ausgelassene
Gesellschaft.
Am zweiten Spieltag hatte der Wettergott
ein Einsehen und glich die Wetterlage des
Vortages durch angenehme Temperaturen
bei nur leicht bewölktem Himmel aus. Im
Text: Reinhard Janke
Fotos: Hermann Berding
Einzel, nicht vorgabenwirksam, waren 42
Spieler am Start, das entspricht einer in der
GSG ungewöhnlich hohen Quote von 70 %
der Teilnehmer des ersten Tages. Und auch
Präsident Manfred Reindl und Ehrenpräsident Jürgen Vogel ließen es sich nicht nehmen, an diesem Tag ihr spielerisches Können unter Beweis zu stellen.
Es wurde ebenfalls in zwei Gruppen
gespielt. Nettosieger in der Gruppe A
wurde Dr. Ehler Meyer von GC Aldruper
Heide mit 40 Stabelford-Punkten, und in
der Gruppe B belegte Reinhard Janke vom
GC Vechta-Welpe den ersten Platz.
Um den Bruttopreis kämpften Erich Theissen vom GC Euregio Bad Bentheim und
Hannes Thies vom GC Vechta-Welpe.
Glücklicher Sieger im Stechen wurde Hannes Thies mit 23 erspielten Punkten.
Und wieder ging ein harmonischer und
freundschaftlicher GSG Wettkampf zu
Ende. Kapitän Reinhard Janke wünschte
allen Teilnehmern eine glückliche Heimreise und nahm den Gästen das Versprechen
ab, im nächsten Jahr aus Anlass des 10-jährigen Bestehens unserer GSG-Gruppe erneut am GSG Regionalwettspiel in Vechta
teilzunehmen.
TURNIERE
Sieger im Vierball, Gruppe A: Josef Ruholl (re)
und Uwe Notling (Mitte), GC Vechta
Sieger im Vierball, Gruppe B: Helmut Heberer
Betreuung der Gäste am Start und
GC Gut Neuhof (li) und Klaus Wittkuhn/Etuf Essen (re)
am Halfway durch die Damen der
GSG- Mitglieder des GC Vechta
Vierball
Brutto
1. Antonius Meyer und Hannes Thies
GC Vechta-Welpe
Netto Gr. A
1. Josef Ruholl und Uwe Nolting
GC Vechta-Welpe
2. Friedrich Koch und Jürgen Paul
G&LC Bad Salzuflen
Netto Gr. B
1. Helmut Heberer und Klaus Wittkuhn
GC Neuhof/Etuf Essen
2. Dr. Bernd Brinkmann und Peter Kirsten
G&LC Nordkirchen
Punkte
27
Punkte
39
36
Punkte
Champagner für den Sieger "nearest to the pin"
35
Dr. Peter Tillmanns (li)
34
Einzel
Brutto
1. Hannes Thies
GC Vechta-Welpe
Netto Gr. A
1. Dr. Ehler Meyer
GC Aldruper Heide
2. Erich Theisen
GC Euregio Bad Bentheim
Netto Gr. B
1. Reinhard Janke
GC Vechta-Welpe
2. Udo Mangels
GC Schulten-Hof Peckeloh
Punkte
23
Punkte
40
36
Punkte
31
30
Ehrenpräsident Jürgen Vogel und Gottfried
Nietfeld, Präsident GC Vechta-Welpe
53
54
TURNIERE
Nettosieger im Vierer Klasse A
Klaus-Dieter Läßker und Gabriel Hrankovic
Bruttosieger im Vierer Rainer Dehn und
Friedel Müntnich mit Kapitän Bernd Klotzbach
Nettosieger im Vierer Klasse B
Wolfgang Ritschel und Remigio Guidi
GSG-Regionalspiel
im Golfclub Mülheim/Ruhr
am 23. und 24. Juni 2014
Zum Vierer-Wettspiel am 23. Juni
2014 im Golfclub Mülheim an der
Ruhr traten nach einigen Absagen 62
Freunde aus 25 Clubs an. Erfreulicherweise war Peter Ruppel kurzfristig bereit, eine Gruppe von zwei
Freunden als Einzelspieler und Zähler zu begleiten, so dass insgesamt
16 Flights auf die Runde gehen
konnten. Der Golfplatz präsentierte
sich bei trockenem Wetter mit angenehmen Temperaturen wie immer in
hervorragendem Zustand.
Beim Start wurden die Teilnehmer wie
üblich mit Obst und Getränken versorgt. An
der „Zehnerkate“ (so heißt in Mülheim das
halfway house) erwartete sie herzhafte Verpflegung sowie Kaffee und Kuchen, die von
zwei unserer Damen gereicht wurden. Der
Tag wurde abgerundet mit dem gemeinsamen Abendessen, über das alle Teilnehmer
wieder voll des Lobes waren.
Bei der anschließend vorgenommenen Siegerehrung konnte Kapitän Bernd Klotzbach
feststellen, dass gute Ergebnisse erspielt
wurden. So siegten im Brutto Friedel Müntnich (GC Am Alten Fliess) und Rainer Dehn
(GC Haan-Düsseltal) mit 36 Punkten; die
// GSGGOLF
beiden Bruttosieger erspielten auch 39 Nettopunkte. In der Nettowertung – gespielt
wurde in zwei Klassen und mit 3/4 Vorgabe
– siegten in der Klasse A Gabriel Hrankovic
vom GC Am Lüderich und Klaus-Dieter Läßker vom Golf- und Landclub Köln mit 39
Punkten vor der Heimmannschaft Lothar
Magnus und Ferdinand Wilmes mit 38
Punkten. Den 1. Preis in der Klasse B sicherten sich mit 39 Punkten Wolfgang Ritschel
und Remigio Guidi vom GC Hubbelrath und
verwiesen damit Andreas Rost vom GC
Schloss Myllendonk und Jürgen Kreitz vom
GC Issum-Niederrhein (37 Punkte) auf den
2. Platz. Die Sonderwertung „nearest to the
pin“ gewann Michael Heringer vom Internationalen GC Bonn, während Eckhard Pott
vom GC Essen-Heidhausen der Schlag
„nearest tot the line“ gelang. Bruttosieger
Friedel Müntnich dankte im Namen aller
Teilnehmer unseren beiden charmanten
Damen herzlich für ihren Einsatz an der
„Zehnerkate“, der Gastronomie für das
schmackhafte Abendessen, den Greenkeepern für den hervorragend hergerichteten
Golfplatz und dem Clubsekretariat für die
perfekte Organisation. Er stellte außerdem
fest, dass die Teilnehmerzahlen bei den
GSG-Regionalwettspielen wie auch die Mitgliederzahlen der GSG seit einigen Jahren
von Bernd Klotzbach
rückläufig sind. Jedes GSG-Mitglied sei
gefordert, durch entsprechende Werbung
diesem Trend entgegenzuwirken.
Wie bereits im Vorjahr hatte die Mülheimer
GSG-Gruppe in der Ausschreibung für das
Einzelwettspiel am 2. Tag darauf hingewiesen, dass bereits ab 25 Teilnehmern in drei
Gruppen gespielt werden sollte und Silberbecher außer an den Bruttosieger auch an
alle Erst- und Zweitplazierten der drei
Gruppen vergeben werden sollten. Die hierfür benötigten Becher sollten von unserem
ehemaligen Kapitän Lothar Magnus gestiftet werden. Nachdem diese Auslobung im
Vorjahr noch wenig bewirkt hatte, traten in
diesem Jahr immerhin 24 Teilnehmer zum
Einzelwettspiel an. Da hiermit die angestrebte Teilnehmerzahl knapp verfehlt
wurde, wurde in nur zwei Gruppen gespielt.
Den Bruttopreis holte sich wie am Vortag
Rainer Dehn mit 29 Punkten. In der Nettowertung siegten mit Jürgen Köther (35
Punkte in der Klasse A) bzw. Lothar Magnus
(36 Punkte in der Klasse B) Mülheimer Golfer. Die 2. Plätze belegten in der Klasse A
Gabriel Hrankovic mit 35 Punkten und in
der Klasse B Siegbert Nolte vom GC Leverkusen mit 31 Punkten.
TURNIERE
GSG-Regionalspiel
am 27. Juni 2014 im Golfclub Bonn-Godesberg
Eintagesturnier bei Freunden
Bei guten äußeren Bedingungen
– Wetter und Platz ließen keine Ausrede für verzogene Drives oder Puts
zu – veranstaltete die mitgliederstarke Bonn-Godesberger Golfseniorengruppe erstmals ein Regionalturnier im Eintagesformat.
Bei 36 Teilnehmern spielten 19 Golfer für
einen auswärtigen Verein, und davon
waren die meisten Wiederholungstäter, die
auch in vorherigen Jahren gerne bei uns
aufgeteet hatten. Es spielten sozusagen
Freunde bei Freunden.
Wichtig für ein Golfturnier ist natürlich die
Ernährung, die Golfer und Golfschwung
zusammenhält. Deshalb werden die Rundenverpflegung und das Halfwayhaus
immer gerne in Anspruch genommen.
Besonders die ofenfrischen Brezeln und
die mundgerechten Frikadellen gingen
weg wie die sprichwörtlichen warmen
Semmeln.
Auch auf den Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes wurde während und nach der
Runde vorbildlich geachtet.
Gespielt wurde ein Vierball-Bestball nach
Stableford mit ¾ Vorgabe, und es zeigte
sich wieder, dass der Score auf dem Green
entschieden wird. Unsere frisch gebügelten, schnellen Grüns verlangten von den erfahrenen Männern am Putter viel Gefühl.
Nachdem alle Teilnehmer die Achtzehn
beendet und sich anschließend in grüne
Schale geworfen hatten, bat Captain KarlHeinz Zander zu Tisch. Schon traditionell
erfolgt vor der Nachspeise die Siegerehrung. Mit 37 Bruttopunkten und damit ein
Punkt mehr als für die bekannte Paarung
Jan Wassermeyer/Hans Lichtenberg ging
das 1. Brutto an Rainer Dehn und Gabriel
Hrankovic vom GC Haan-Düsseltal und GC
Am Lüderich. Der ursprünglich aufgerufene 1. Nettopreis wurde fairerweise von Dr.
Dirk Beyer und Wolfgang Rindermann, den
vermeintlichen Siegern, verwundert abgelehnt, da die aufgerufenen Punktzahl nicht
erspielt worden sei. Somit ging das
1. Netto mit 41 Punkten an die Paarung
Dr. Karl-Heinz Happel/Lothar Schmude
vom Golfclub Bonn-Godesberg. Über das
2. Netto und somit ebenso Silberbecher
durften sich Klaus Peter Schumacher und
Klemens Mürtz mit 39 Punkten vom Golfclub Schloss Georghausen freuen. Klemens Mürtz war auch in seiner Eigenschaft als Regionalcaptain anwesend und
konnte damit dem Godesberger Captain
auf die Finger schauen. Schließlich ging
der 3. Nettopreis mit 39 Punkten in Form
von Wein an Jan Wassermeyer und Hans
Lichtenberg.
Bei den Sonderwertungen „Nearest to the
pin“ waren Gabriel Hrankovic (GC am
Lüderich) und Dr. Josef Wolter (GC Bergisch Land) erfolgreich. Beim „Nearest mit
dem 2. Schlag“ (sogenannter „Zülli“) an
Loch 14 war Prof. Dr. Thomas Bieber vom
Golfclub Bonn-Godesberg der „Neareste“.
von Karl-Heinz Zander
Sieger mit Captain: Rainer Dehn,
Gabriel Hrankovic, Lothar Schmude,
Klaus Peter Schumacher, Karl Heinz Happel
Die Bonn-Godesberger GSG-Gruppe würde sich freuen, wenn auch im nächsten
Jahr wieder möglichst viele Gäste an unserem Regionalspiel teilnehmen würden.
Brutto
1. Rainer Dehn
Gabriel Hrankovic: 37 Punkte
Netto
1. Dr. Karl Heinz Happel
Lothar Schmude: 41 Punkte
2. Klemens Mürtz
Klaus-Peter Schumacher: 39 Punkte
3. Jan Wassermeyer
Hans Lichtenberg: 39 Punkte
Sonderwertung
„Nearest to the Pin”
Loch 3: Gabriel Hrankovic
Loch 13: Dr. Josef Wolter
Loch 14: Prof. Dr. Thomas Bieber
GSGGOLF //
55
56
REISE
Wo ist das Land, in dem ein
kleiner Ball der große König ist?
Da, wo Sie das beste Golf Ihres Lebens spielen!
Auf halber Strecke zwischen Berlin und
Hamburg, inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und eingebettet in
weite Felder, lange Chausseen und dichte
Wälder befindet sich Norddeutschlands
größte Ferien- und Freizeitanlage – das
Land Fleesensee. Sechs erfahrene Partner
aus Reise, Sport und Freizeit haben ihre
Kräfte und Ideen gebündelt, um hier in
Mecklenburg-Vorpommern Urlaubsträume wahr werden zu lassen.
Ein Club, der keine
(Golf)wünsche offen lässt
Offene Atmosphäre und fünf Plätze statt
geschlossener Gesellschaft und Warten
an jedem Loch: Der Golf & Country Club
Fleesensee bietet den richtigen Platz für
jede Spielstärke. Die zwei 9-Loch-Kurzplätze können ohne Vorkenntnisse bereits
ab 20,- € genutzt werden, der „axel lange
Generali Platz“ eignet sich für PlatzreifeSpieler und Golfer mit wenig Zeit, der
„TUI Golf Course“ ist beliebt bei Golfern
aller Vorgaben und der „Schloss-Platz“
bietet selbst Pros schwierige Aufgaben.
Sie möchten Abschläge üben, aber nicht
mit Wind von hinten, genau in Richtung
Sonne oder vom zerhackten Gras? Das
kann Ihnen nur eine kreisförmige Driving-
REISE
Range mit einem Durchmesser von 400
Metern bieten! 90 überdachte Abschlagplätze und eine Flutlicht-Anlage ermöglichen das Training auch bei ungünstigen
Bedingungen. Die Golfarena im Golf und
Country Club Fleesensee ist auch die Heimat der „Land Fleesensee Golfschule by
Oliver Heuler“. Hier werden nicht willkürlich Schwünge umgestellt, nur damit sie
nachher irgendeiner Lehr-Meinung entsprechen. Das Ziel der Golflehrer lautet
vielmehr: durch individuelle Analysen die
Korrektur zu finden, die mit dem kleinsten Aufwand die größte Verbesserung
erzielt. Wenn Sie nach dem Unterricht
Ihre Vorgabe verbessern wollen, gibt es
diverse Turniere zur Auswahl. Für Tennisund Squashfreunde gibt es sogar noch
mehr Plätze als für Golfer.
Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee
Hier hat Wohlfühlen Tradition!
Besonders anspruchsvolle Gäste erwartet das Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee mit barockem Ambiente und
hohem Komfort. Ein zuvorkommender und liebenswürdiger Service lässt keinen Gästewunsch offen. Der hauseigene
Wellness- und Beautybereich und viele weitere Annehmlichkeiten machen es leicht, sich hier zu jeder Jahreszeit rundum wohl zu fühlen.
Das Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee wurde 1842 im Barockstil erbaut und verbindet Historisches mit Moderne.
Ganz nah – und doch weit weg. Auf der Suche nach ungezwungener Eleganz ist das Schloss das perfekte Ziel für kleine Fluchten und verdienten Urlaub. Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte ist das Haus der ideale Ausgangspunkt,
um neben dem Golfspiel idyllische Städtchen, Nationalparks, über 1000 Seen und vieles andere mehr zu erleben. Der
eigene Park grenzt direkt an den „Schloss-Platz“ und fußläufig erreichen die Gäste das „Land Fleesensee SPA“.
57
AUSSCHREIBUNG | EINLADUNG
Hamburger Wettspiele 2014
Freitag, 08. August 2014
Golfclub Hamburg-Walddörfer
Sekretariat: 040-6051337 · Fax: 040-6054879 · E-Mail: [email protected]
Einzel-Zählspiel nach Stableford.
Start ab 11:30 Uhr
Kosten € 70,00, in denen das anschließende Essen enthalten ist.
Für Teilnehmer, die das traditionelle Flußkrebsessen wünschen, gibt es einen
Zuschlag nach Tagespreisen.
Meldungen mit Essenswunsch an das Sekretariat bis zum 06.08.2014.
Das Tragen der GSG-Kleidung ist erforderlich.
Kristian Krüger
Donnerstag, 21. August 2014
Golfclub Gut Kaden
Sekretariat: 04193-99290 · Fax: 04193-992919 · E-Mail: [email protected]
Vierball-Zählspiel nach Stableford.
Start ab 11:30 Uhr.
Kosten € 70,00, in denen das anschließende Essen enthalten ist.
Eine Zwischenverpflegung wird gereicht.
Meldungen an das Sekretariat bis zum 19.08.2014.
Das Tragen der GSG-Kleidung ist erforderlich.
Klaus Lieding
Freitag, 19. September 2014
Wentorf-Reinbeker Golf-Club
Bitte die aktuellen Startzeiten nachfragen, da sich diese noch ändern können.
58
Sekretariat: 040-72978068 · Fax: 040-72978067 · E-Mail: [email protected]
Einzel-Zählspiel nach Stableford, Nicht vorgabenwirksam.
Start ab 11:30 Uhr.
Kosten € 70,00, in denen das anschließende Essen enthalten ist.
Meldungen an das Sekretariat bis zum 17.09.2014.
Das Tragen der GSG-Kleidung ist erforderlich.
Dieter Perschke
NRW-Seniorenmeisterschaft
im GC Meerbusch
GSG-Mitglieder setzen sich sehr gut in Szene
Bei den am 31.05. und 01.06.14 im Golfclub Meerbusch stattgefundenen NRW-Seniorenmeisterschaften
wurde qualitativ großes Golf gespielt. Das ist normal.
Das durfte erwartet werden.
Auf dem Par72-Cours belegte Gert Schroeder-Finckh vom Krefelder GC mit Runden von 79 und 74 Schlägen den 2. Platz. Ebenfalls sehr erfolgreich waren Hans Günther Heinrigs (Aachener
GC) und Dr. Michael Kerzmann (Krefelder GC), die sich mit insgesamt 163 Schlägen den 8. Rang teilten.
von Hans-Wilhelm Stremmel
Mit 167 Schlägen fand man auf dem geteilten 17. Rang Friedel
Müntnich (GC Am alten Fliess) und Rainer Dehn (GC Haan-Düsseltal). Auch Diethard Feuerstein (Royal St. Barbara) konnte mit
seiner Leistung und dem geteilten 22. Platz sehr zufrieden sein.
Auf den hinteren Rängen fanden sich Emil Nettelbeck (GC
Haan-Düsseltal) und Bernd Geike (GC Bergisch Land) zusammen
mit Horst Winkel (GC Stahlberg) wieder. Auch sie waren dabei
und haben alles gegeben.
Die GSG kann stolz sein, viele leistungsstarke Senioren in ihren
Reihen zu wissen. Tendenz: steigend.
INTERN
Herzlichen
Glückwunsch!
75 Jahre
Wolfgang Herweg · Dr. Hubert Scholz
Wolfgang Wagner · Jörg Schulte · Florentin Grosse
Fritz Teich · Rolf-Rüdiger Risch · Werner A. Koenig
Gerhard Bürkle · Klaus Schumacher
Alfred Hitzler · Horst Steinböck
Dietrich Lautz · Giselher Tuschen
Dr. Friedrich-Wilhelm Fischer
Otto Kirsch · Wolfram Combecher · Hartwig Lübbe
Karl-Hermann Mussweiler · Heinrich Ackmann
Dr. Conrad Salzmann · Klaus Röpper
80 Jahre
Jürgen M. Vogel · Willi Stork
Wolfgang Binder · Joachim Peiffer
Hans Zinsen · John Griffiths
Dr. Hans G. Adenauer · Herbert Klopfer
Heinrich Hasenjäger · Karl-Heinz Küsgens
Kurt Paykowsky
85 Jahre
Hans G. Marliani · Herwig Zahm
Dr. Wolfgang Koerdt · Anton Hettich
Alfred Kronenberger
Peter Gedies
Willkommen in der GSG!
Klaus Dreßler
Dr. Helmut Luft
Wolfgang Kribbe
Hans-Christian Sanders
Peter Wamhoff
Dr. Hans-Bernd Wilsch
Hans-Joachim Küttner
Dr. Helmar Rausch
Jan-Friedrich Cirkel
Dr. Karl-Heinz Harnisch
Hubert Herwartz
Andreas Kalthoff
Dieter Koslowsky
Gottfried Mahn
Gerd Puschadel
Johannes Schumacher
Prof. Dr. Willi Alda
Barisic Milan
Dr. Bernhard Fassnacht
Dr. Thomas Vögele
Miro Mark Sikora
Golf Club Hanau-Wilhelmsbad e.V.
Frankfurter Golfclub e.V.
Golfclub Burgwedel e.V.
Osnabrücker Golfclub e.V.
Osnabrücker Golfclub e.V.
Burgdorfer Golfclub e.V.
Golfclub Hamburg - Ahrensburg e.V
Golfclub Hamburg-Holm e.V.
Vestischer Golfclub Recklinghausen e.V.
Marienburger Golfclub e.V.
Aachener Golfclub 1927 e.V.
Golfriege Etuf e.V.
Gelsenkirchener Golfclub Haus Leythe e.V.
Golfclub Ulm e.V.
Märkischer Golf Club e.V. Hagen
Aachener Golfclub 1927 e.V.
Golf- und Landclub Schloß Liebenstein e.V.
Golf- und Landclub Schloß Liebenstein e.V.
Golf- und Landclub Schloß Liebenstein e.V.
Golf- und Landclub Schloß Liebenstein e.V.
Golfclub Am alten Fliess
GSG-Ehrenpräsident
Jürgen M. Vogel wurde 80 Jahre
Gut 10 Jahre hat Jürgen M. Vogel die Geschicke der Golf Senioren Gesellschaft
Deutschland e.V. mit
außergewöhnlichem
Einsatz als dessen
Präsident gelenkt.
Seine ruhiges und souveränes Auftreten sind
Garant für eine große
Akzeptanz. Man freut
sich, wenn man ihm bei
GSG-Wettspielen begegnet. Für uns ist er auch nach seinem
Rücktritt 2010 eine Führungsperson geblieben – eben ein
Ehrenpräsident.
Wir wünschen Jürgen M. Vogel noch viele schöne Stunden bei
guter und stabiler Gesundheit im Kreise seiner Freunde. Im
Kreise der GSG.
GSGGOLF //
59
60
AUSSCHREIBUNG | EINLADUNG
Einladung der Golf Senioren Gesellschaft Deutschland e.V. zum
GSG-Regionalspiel
„Schlacht Bayern : Preussen“
im GC Schloss Maxlrain
am 01. und 02. September 2014
Liebe GSG-Freunde,
das GSG Regionalturnier 2013 im GC Schloss Maxlrain
war der Auftakt zur ersten „Schlacht Bayern : Preussen“.
Alle Schlachtteilnehmer freuten sich über zwei herrliche
Golftage und wünschten eine Neuauflage in 2014 selbst die bayerischen Truppen und das, obwohl der Oberkommandierende der Preussen - GSG Ehrenpräsident Jürgen Vogel - das Schlachtfeld mit dem Siegerpokal verliess.
Die Neuauflage der „Schlacht Bayern : Preussen“
findet am 01. und 02. September 2014 im GC Schloss
Maxlrain statt, der seit Jahren unter den TOP 10 Golfplätzen Deutschlands rangiert. Am 01. September wird der
übliche Vierball-Bestball, am 02. September das vorgabenwirksame Einzel gespielt (über 70-Jährige können, wenn
gewünscht, auch für „nicht vorgabenwirksam“ melden).
Auf die Sieger beider Wettspiele warten GSG Silberbecher.
Gewinner der „Schlacht Bayern : Preussen“ ist die
Truppe mit den meisten Stablefordpunkten (halbe Punktzahl aus dem Vierer + die Punkte aus dem Einzel). Auf sie
wartet der Wanderpokal. Die besten bayerischen und
preussischen Einzelspieler werden darüber hinaus mit
Sonderpreisen geehrt.
Die Grenzziehung zwischen Bayern und Preussen wird
nicht nur historischen Überlieferungen folgen, sondern
vom Ausrichter so gewählt, dass ausgeglichene Truppenstärken erreicht werden. Und um Missverständnisse zu
vermeiden sei angefügt, dass für uns Bayern bisweilen
Preussen schon nördlich der Donau beginnt.
Liebe GSG-Freunde, Voraussetzung für die „Schlacht
Bayern : Preussen“ sind Krieger. Deshalb bitte ich - vor
allem die Preussen - schon jetzt den Termin vorzumerken
und sich möglichst bald anzumelden. Es wäre ein Jammer wenn die Bayern kampflos gewinnen würden - oder?
Mit besten Grüssen
Klaus Buntebardt
Programm
Sonntag, 31. August 2014
Anreise der Teilnehmer zum Hauptquartier:
B&O Park hotel, Bad Aibling, www.bo-parkhotel.de,
Tel. 08061-389990. Einzelzimmer zu €84,00 und Doppelzimmer zu € 114,00, jeweils einschl. Frühstück, Fit ness/Wellness und W-Lan, sind unter „Golfseniorenturnier
Maxlrain“ bis 31.07.2014 abrufbar.
Gelegenheit des Kennenlernens während eines gemeinsamen Abendessens der Schlachtteilnehmer und Ihrer Betreuerinnen im Hotel (Selbstzahler).
Montag, 01. September 2014
Vierball-Bestball nach Stableford mit 3/4 Vorgabe
Startzeiten voraussichtlich ab 10 Uhr
Gemeinsames Abendessen ab 19 Uhr
Siegerehrung für den Vierball-Bestball
Dienstag, 02. September 2014
Einzelzählspiel nach Stableford - vorgabenwirksam.
Krieger ab 70 Jahre können „nicht vorgabenwirksam“
wählen.
Startzeiten voraussichtlich ab 10 Uhr
Gemeinsamer Imbiss nach der Runde
Siegerehrung für das Einzel
Pokalübergabe an den Oberkommandierenden der
Schlachtgewinner
Ehrung der besten Bayern und Preussen
Meldegebühren
für beide Tage € 150 für 2 Greenfees, GSG Silberbecher,
2 x Halfway-Verpflegung, gemeinsames Abendessen am
Montag und Imbiss am Dienstag.
Meldungen
bitte bis 15. August 2014 an den GC Schloss Maxlrain,
www.golfclub-maxlrain.de, Tel. 08061-1403 oder Klaus
Buntebardt, Karl-Böhm-Str. 93, 85598 Baldham, E-Mail
[email protected]. Sollten sich mehr als 80 Krieger
melden, entscheidet das Datum der Anmeldung.
AUSSCHREIBUNG | EINLADUNG
Einladung der Golf Senioren Gesellschaft Deutschland e.V. zum
GSG-Regionalspiel
am 02. und 03. September 2014
im Golfclub Oberschwaben-Bad Waldsee
Auf zum „Schwabencup“ in Bad Waldsee !
In diesem Jahr laden die GSG-Gruppen Ulm und Bad Waldsee
herzlich ein auf die Anlage des Golfclubs Oberschwaben in Bad
Waldsee, einen der schönsten Golfplätze Süddeutschlands, wunderbar gelegen in einer parkähnlich bewachsenen, abwechslungsreichen Landschaft (innerhalb der Gesamtanlage in Bad
Waldsee ist dies die „alte“, südlich gelegene 18-Loch-Anlage).
Ausrichter
Gemeinsamer Ausrichter sind die beiden
GSG-Gruppen Ulm und Bad Waldsee.
Meldung
Soweit noch nicht geschehen, bitte an Golfclub
Oberschwaben – Bad Waldsee e.V. Hofgut Hopfenweiler
88339 Bad Waldsee, Tel.: 07524–5900, Fax: -6106,
Mail: [email protected].
Meldeschluß
Donnerstag, 28. August 2014
Information über die Startzeiten:
Bekanntgabe ab 01.09.2014, Tel.: 07524-5900 oder
www.golfclub-oberschwaben.com/Turniere.
Programm
Dienstag, 02. September 2014
Vierball-Bestball, Zählspiel nach Stableford mit 3/4 Vorgabe.
Preise: 1 Bruttopreis, 1. und 2. Netto in den Klassen nach
GSG-Reglement (jeweils für beide Spieler des siegreichen
Paares),
Sonderpreise: Longest Drive und Nearest to the Pin.
11.00 Uhr: Empfang mit Weißwurstimbiß.
11.30 Uhr: Turnierstart
19.00 Uhr: gemeinsames Abendessen mit festlichem Buffet
in unserem gemütlichen Clubhaus, Siegerehrung.
Meldegebühr: 100 €, zahlbar bei Entgegennahme der
Scorekarte, inklusive GSG-Nenngeld, Greenfee, Morgenimbiß,
Halfwayverpflegung, Fassbier nach der Runde, Abendessen.
Mittwoch, 03. September 2014
Einzel-Zählspiel nach Stableford, vorgabenwirksam
Mannschaftswertung für den Wanderpokal
„Schwabencup“: Jede GSG-Gruppe kann eine Mannschaft, bestehend aus 4 Spielern, bilden, wobei die jeweils
drei besten Netto-Ergebnisse gewertet werden: Es spielt
dabei keine Rolle, in welcher Gruppe der einzelne Spieler
entsprechend seinem Handicap eingeteilt ist. Auch Mannschaften aus verschiedenen GSG-Gruppen sind möglich,
falls eine GSG-Gruppe nicht vier Teilnehmer stellen kann.
Die Mannschaft mit den meisten Stableford-Punkten erhält
den wunderschönen Wanderpokal „Schwabencup“ der
GSG-Gruppen Ulm und Bad Waldsee. Die Meldungen hierfür können noch am Abend des ersten Spieltags erfolgen.
Einzelpreise: 1 Bruttopreis, 1. und 2. Netto in den Klassen
nach GSG-Reglement
Sonderpreise: Longest Drive, Nearest to the Pin, Preis
Supersenioren ab 75 J..
09.30 Uhr: Turnierstart
Gegen 15.00 Uhr: Gemeinsamer Abschluss mit kräftigem
Imbiss und Siegerehrung.
Meldegebühr: 50 €, zahlbar bei Entgegennahme der
Scorekarte, inklusive GSG-Nenngeld, Greenfee, Halfwayverpflegung, Fassbier nach der Runde, Abschlussimbiss.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei unserem gemeinsamen
„Schwabencup“ begrüßen zu können, um mit Ihnen zwei schöne
Golftage in freundschaftlicher Atmosphäre zu genießen.
Mit herzlichen Grüßen
GSG-Gruppe Ulm: Reinhold Unruh,
GSG-Gruppe Bad Waldsee: Günther Blauw.
Hotels
Gut & Vitalpark
Hopfenweiler · 88339 Bad Waldsee
Tel: 07524-4017-0 · Fax: 4017-100
www.waldsee-golf.de
EZ 97,- €· DZ 150,- €
Hotel-Landgasthof Kreuz
Mattenhaus B 30 · 88339 Bad Waldsee
Tel: 07524-9757-0 · Fax: 9757-50
www.hotel-kreuz.de
EZ 45,- €· DZ 75,- €
Hotel Grüner Baum
Hauptstrasse 34 · 88339 Bad Waldsee
Tel: 07524-9790-0 · Fax: 9790-50
Dependance: Hotel Altes Tor
Hauptstrasse 49 · 88339 Bad Waldsee
Tel: 07524-9719-0 · Fax: 9717-97
www.baum-leben.de
EZ 52,- bis 66,- €· DZ 75,- bis 101,- €
Kurparkhotel
Badstraße 30 · 88339 Bad Waldsee
Tel: 07524-9707-0 · Fax: 9707-75
www.kur-parkhotel.de
EZ 62,- €· DZ 103,- €
Gasthof Adler
Gaisbeuren/B 30 · 88339 Bad Waldsee
Tel: 07524-998-0 · Fax: 998-152
www.hotel-gasthaus-adler.de
EZ 55,- €· DZ 78,- bis 86,- €
61
62
AUSSCHREIBUNG | EINLADUNG
Einladung der Golf Senioren Gesellschaft Deutschland e.V. zum
GSG-Regionalspiel
am 11. und 12. September 2014
im Hamburger L&GC Hittfeld e.V.
Am Golfplatz 24 · 21218 Seevetal
Ausrichter
Hamburger Land- und Golf-Club Hittfeld e.V.
Wettspielbedingungen
Gemäß „Ausschreibung für GSG-Regionalwettspiele“.
Gespielt wird auf dem Golfplatz des Hamburger Landund Golf-Club Hittfeld e.V.
Wertung
Erfolgt an beiden Tagen nach Richtlinien der GSG.
Meldungen
bis zum 08. September 2014 an den HL&GC Hittfeld
per Fax an 04105-52571 oder
E-Mail: [email protected]
Kosten
1. Tag € 85,00; inklusive
€ 30,00 Essen
€ 35,00 Greenfee
€ 20,00 GSG-Gebühr
2. Tag € 55,00; inklusive
€ 35,00 Greenfee
€ 20,00 GSG-Gebühr
Programm
1. Tag, 11. September 2014
Vierball-Bestball nach Stableford mit 3/4-Vorgabe
Start ab 13:00 Uhr
Runden- und Halfway-Verpflegung
gemeinsames Abendessen mit Preisverteilung
nach dem Spiel
2. Tag, 12. September 2014
Einzel-Zählspiel Stableford, nicht vorgabenwirksam
Start ab 10:00 Uhr
Runden- und Halfway-Verpflegung,
Preisverteilung im Anschluss an das Spiel.
Startzeiten
Bekanntgabe ab 10. September 2014 unter
Tel.: 04105-2331
Spielleitung
Gemäß Aushang
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie
zu unserem Regionalspiel recht zahlreich
begrüßen können.
GSG-Kapitän Dr. Ralf Kuhlmann
Hotel-Empfehlungen
Hotel Maack
Hamburger Straße 6
21220 Seevetal
Tel.: 04105-817-0
Fax: 04105-817-777
[email protected]
www.hotel-maack.de
// GSGGOLF
Hotel Zur Linde
Lindhorster Str. 3
21218 Seevetal
Tel.: 04105-2023
Fax: 04105-53031
[email protected]
www.linde-hittfeld.de
INTERN
GSGGOLF //
63
64
INTERN
TiCad® – Premium-Golftrolleys „made in Germany“
Der Golf-Titan
Design
Perfektion
Puristisches Design, außergewöhnliche
Funktionalität und meisterliche Handwerkskunst – dafür stehen die Golftrolleys von TiCad®. 1989 entwickelte der
Firmengründer Ludwig Hentschel mit
dem Bau des ersten Designcaddies aus
Titan eine Weltneuheit, die eine völlig
neue Produktkategorie im Golfmarkt
schuf. Der erste Prototyp, entwickelt in
der heimischen Garage, war voll gefedert
und mit einfachsten Mitteln gebaut. Dennoch wurde dieser Trolley für passionierte
Golfer schnell zum Inbegriff von Stil,
Luxus und höchstem Komfort. Heute umfasst das TiCad® Portfolio insgesamt sieben formschöne Golftrolleys, die alle
nach höchsten Qualitätsmaßstäben im
hessischen Altenstadt gefertigt werden
und sowohl Profis als auch Amateure und
Hobbygolfer begeistern.
Titan, entdeckt 1791 von dem Engländer
William Gregor, zeichnet sich durch sein
geringes Gewicht, enorme Stabilität, Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit
sowie einen lang anhaltenden Oberflächenglanz aus – die ideale Voraussetzung, um daraus einen gemäß dem
TiCad® Leitbild „perfect trolley“ zu
schaffen. Seit 2010 verschmelzen die
Materialien Titan und Carbon ästhetisch
zu dem Elektro-Golftrolley TiCad CarboCad®. Diese harmonische Koexistenz
zweier Leichtbaumaterialien entspricht
dem aktuellen Zeitgeist und erweiterte
zudem die Formensprache der hessischen
Manufaktur.
Sowohl die Handtrolleys als auch die ECaddies werden mit viel Liebe zum Detail
in unzähligen Arbeitsschritten handgefertigt und überzeugen nicht nur durch zeit-
// GSGGOLF
loses Design, sondern auch durch Details
wie perfekte Schweißnähte, passgenaue
Steck- und Schwenkverbindungen sowie
eine innovative Taschenauflage, die so
universell ausgelegt ist, dass jedes Bag
fest und sicher befestigt werden kann. Ein
ergonomischer Handgriff, eingefasst in
wei ches, edles Leder, rundet jeden
TiCad® Trolley ab.
Seit Ende 2013 führt Björn Hillesheim die
Geschäfte von Deutschlands erster Manufaktur für Titantrolleys als Nachfolger von
Gründer Ludwig Hentschel fort. Mit dem
Gesellschafterwechsel wurde das Unternehmen, das im hessischen Altenstadt
mit rund 50 Mitarbeitern Handtrolleys
und E-Caddies in präziser Handarbeit fertigt, auch umfirmiert. Aus der TiTec Golf
GmbH wurde die TiCad® GmbH & Co.
KG. Die Benennung des Unternehmens
nach dem Produkt soll auch den Marken-
INTERN
namen TiCad® weiter stärken und die Bekanntheit erhöhen. Geschäftsführer und Inhaber Björn Hillesheim: „Unsere Trolleys aus Titan und Carbon haben einen ausgezeichneten Ruf bei Golfern, die Wert auf Individualität, anspruchsvolles Design und höchste
Qualität legen.“
2014 feiert die Manufaktur ihr 25-jähriges Jubiläum und präsentiert mit dem TiCad
Star® in Gold ein Jubiläumsprodukt der Luxusklasse. Die Neuauflage des Originals und
Erfolgsmodells der Titantrolleys sorgt für ein Golferlebnis Deluxe! Bereits 1991 brachte das Unternehmen den weltweit ersten Titancaddie, den TiCad Star® – die sogenannte
„Büroklammer“ –, auf den Markt und setzte schon damals neue Maßstäbe im Golfmarkt. 2003 wurde der TiCad Star® zudem als „Produkt der Angewandten Kunst“ ausgezeichnet. Der extravagante Golfwagen überzeugt auch in der Gold-Version durch
sein innovatives Design und funktionellen Nutzungskomfort.
Funktionalität
Die Titanklasse wird 2014 mit dem TiCad® Tango Classic um einen weiteren E-Trolley
ergänzt. Im Vergleich zum 2013 erschienenen Basismodell bietet die neue ClassicVariante besonders anspruchsvollen Golferinnen und Golfern zusätzliche Ausstattungsfeatures. So ist die Oberfläche des handgefertigten Titanrahmens beim Tango Classic
nicht gestrahlt, sondern satiniert, was dem Trolley nicht nur auf dem Golfplatz einen
ganz besonderen Glanz verleiht. Außerdem ist der Tango in der neuen Classic-Version
erstmals auch mit den für TiCad®-typischen handgefertigten Rädern aus Titan erhältlich, die dem Trolley einen besonders edlen Look verleihen. Darüber hinaus verfügt der
E-Caddy bereits standardmäßig über eine elektromagnetische Parkbremse, was besonders auf unebenen Golfplätzen hilfreich ist. Wie seine Vorgänger besticht auch der
Tango durch puristisches und intelligentes Design, das ihn zum lebenslangen Begleiter
auf dem Golfplatz macht.
„made in Germany“. Alle Premium-Golftrolleys, ob Hand- oder E-Caddie, wurden
bereits mehrfach mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet.
Die TiCad®-typische Formensprache
überzeugt durch ihre puristische Linienführung, welche Eleganz und Dynamik
gekonnt miteinander vereint.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.ticad.de
Service
Die zeitlosen Designs, die materialgerechte Konstruktion und
die einzigartigen Serviceleistungen des Premium-Golftrolley-Herstellers zeichnen jeden einzelnen Trolley aus und
garantieren eine außergewöhnliche Langlebigkeit und
Gebrauchsgüte. Sukzessive weiterentwickelt, umfasst das
Produktportfolio des „Golf-Titans“ heute sieben Modelle
Unser neuester Trolley:
Der TiCad® Tango Classic
GSGGOLF //
65
66
KOLU M N E
Zwischenstopp
Meine Frau liebt mich. Sie liebt auch Golf – und was
sie noch mehr liebt als Golf ist Shoppen. Sie nennt das
„Rumschauen“, nur leider kommt sie vom Rumschauen
immer mit mindestens einer Tüte heim. Die Krönung
für sie ist die Kombination aus Golf und Shoppen. Also
das sich Umblicken in Proshops. Da anscheinend viele
Frauen diese Vorliebe haben, werden die Proshops
einer Shoppingmeile immer ähnlicher. Aber lassen Sie
mich mal von vorne beginnen…
Seit letzten August höre ich immer wieder von meiner Gattin, der
besten Ehefrau weit und breit, ein Mantra: Schaaatz, wir müssen
uns Gedanken machen, wann und wohin wir im Februar dem
Winter, der Kälte, dem Glatteis entfliehen. Dank meines schon
länger eingeübten selektiven Zuhörens, ließ ich dieses ceterum
censeo… an mir vorbeiziehen. Aber dann, so um Allerheiligen
herum, als es kalt wurde und in Strömen regnete, konnte ich ihr
nicht mehr entkommen. Zeitungsartikel, Reiseprospekte wurden
aufgetürmt, der PC mit Tripadvisor bereitgestellt und am Samstag nach der Bundesligaübertragung saß ich in der Falle. Meine
Gnädigste kann so zielorientiert sein. Ich kam mir vor wie der
Hase bei der Treibjagd. Obwohl mir viele Ziele vorgeschlagen
wurden, kristallisierte sich selbst für mich heraus, dass Thailand
angesagt war. Eines muss ich herausheben, meine Göttin achtet
mit ihrer Zielauswahl schon auch auf meine Bedürfnisse und wie
sie mir ihre Zielauswahl schmackhaft machen kann. Mit Golf!
Schau mal Schatz, dieses Hotel, nur dieses Hotel kann in Frage
kommen. Ganz viele Sterne, einen Traumstrand, die Wellnessangebote vom Feinsten…Wie bitte, Thailand und nur ein einziges
genehmes Hotel?! Was interessiert mich Wellness?! Obwohl,
von zwei netten Thailänderinnen massiert zu werden…warum
nicht? Da redet meine bessere Hälfte schon weiter auf mich ein.
Schaaatz, ist doch ein Hotel für Dich! Schau mal, zwei 18 Loch
Plätze, auf beiden spielt auch die Asian Tour. Da müssen sie doch
für Dich gut genug sein…. Jetzt rasen meine Gedanken, spielen
im Kopf Fangen: Asian Tour? Das kann doch nur lange, enge Fairways, große schnelle Grüns, unzählige Bunkermonster und große
Wasserhindernisse heißen und damit sehr viele verlorene Bälle
und deprimierende Golftage bedeuten. Im Februar will ich mich
langsam nach der Winterpause einspielen und nicht Asian-Tourmäßig gefordert werden. Kann mein Reisemarschall das nicht
verstehen? Ich versuche einzulenken um die Stimmung nicht zu
verderben. Thailand okay aber vielleicht ein anderer Platz, die
Hotels sind sowieso in einer bestimmten Sternenklasse gleich
gut, oder? Keine Chance! Ich sei doch so ein guter Golfer und da
will sie mir keinen Hackerplatz zumuten und außerdem….hat
meine Göttin sowieso recht.
// GSGGOLF
Mir bleibt nichts anderes übrig, ich ergebe mich. Es ist von ihr
beschlossene Sache, wo wir, mir zuliebe, für 14 Tage dem harten
Winter daheim entkommen werden. Um den Flug nicht zu lange
werden zu lassen, fliegen wir mit Zwischenstopp. Um der Erwähnung von Dubai und dem grenzenlosen Shoppingerlebnis zu entgehen, will ich diesmal pro Langstreckenflug stimmen. Ich wappne mich der sicher kommenden Diskussion. Aber nein, Dubai ist
bei meiner Ehefrau nicht angesagt. Ich soll Abu Dhabi kennenlernen, weil sie es kennenlernen will. Sie verbrämt mir ihre Wahl
mit dem Hinweis auf fantastische Golfplätze, diesmal darunter
ein Platz, den die European Tour spielt. Ja soll ich mich denn
ganz blamieren? Wenn Phil Mickelson, Sergio Garcia und Miguel
Angel Jimenez bei der HSBC 2014 auf diesem Platz schon über
Par spielen, wie komme ich dann erst nach 18 Löchern an? Wie
gesagt, ich will nach dem Winter langsam zurück ins Spiel finden
und nicht total gefordert werden und als Lachnummer vom 18.
Grün schleichen. Wer weiß, welche Cracks mit uns in den Flight
eingeteilt werden?
Wenn meine Frau die Organisation einer Reise übernimmt,
werde ich zwar ab und an nach meinen Wünschen gefragt, allerdings eher rein rhetorisch als mit Integrationsabsichten. So wurden auch diesmal unsere Startzeiten vorgebucht, stimmig bestätigt und in den Reiseverlauf eingebaut: Abu Dhabi Golf Club, Tee 1,
11:20h, Mr. und Mrs. Mulligan.
11:20h Teetime! Ich spiele mich immer gerne auf der Driving
Range warm, lerne die Grüngeschwindigkeit auf dem Puttinggrün kennen und bereite mich in aller Ruhe seelisch und
gedanklich auf die Runde vor. Insgesamt benötige ich mindestens eine Stunde. Mit einer halben Stunde Fahrzeit vom Hotel
zum Platz berechne ich großzügig die Abfahrt vom Hotel auf
09:30h. Aufwachen, Aufstehen, Frühstücken, alles läuft zeitlich
getaktet hervorragend ab. Zurück im Zimmer greife ich mir
meine Utensilien einschließlich meiner Golfschuhe und jetzt
beginnt bereits die für mich nervenaufreibende Pre-Golf-Routine. Madame muss nochmals ins Bad! Jedesmal wenn ich fertig
und startbereit bin, muss sie nochmal ins Bad! Ich gehe lieber
nach unten zum vorreservierten Taxi und überwache das Einladen unserer Golfbags. So habe ich wenigstens etwas zu tun und
kann meine Göttin zeitlich moralisch anschieben und minimalem
Druck aussetzen. Aber jahrzehntelange Ehezeit und gemeinsames Golf haben Madame gestählt. Sie lässt sich Zeit und kommt
dann, mir platzt fast die Ader an der Stirn vor Wartefrust, mit
frisch aufgelegtem Lippenstift und total gewechselter Garderobe an. Zugegeben, sie sieht schon gut aus (besonders für ihr
Alter, wir sind ja beide nicht mehr die Jüngsten) aber kein loben-
KOLU M N E
des Wort verlässt meine Lippen, denn ich bebe vor Zeitdruck. Ich
bekomme einen Hauch eines Kusses, eher so einen Kuss, der ein
vor Spannung zappelndes Kind vor Weihnachten beruhigen soll.
Der Taxifahrer macht Vettel alle Ehre und bringt uns leicht durchgeschüttelt noch rechtzeitig zum Golfplatz.
Gemeinsam gehen wir durchs Clubhaus zum Proshop um das
Greenfeee zu bezahlen. Und dann –kleine Pause in der Gemeinsamkeit. Ich eile zur Drivingrange, Madame schlendert durch den
großzügig gestalteten Proshop. Warum müssen Frauen überall
„rumschauen“? Und wenn es wenigstens nur beim Schauen
bleiben würde! Golfbälle sind auf der ganzen Welt rund, weltweit gibt es fast dieselben Golfschlägermarken, Socken habe ich
genügend und aus Hemden mit dem jeweiligen Clubemblem
mache ich mir nicht viel. Also, was soll ich länger in einem Proshop verbleiben?
Auf der Drivingrange konzentriere ich mich auf meine Aufwärmübungen, auf meine Schläge, analysiere nicht gelungene Schläge nach Ballkurven respektive möglichen Bewegungsfehler meinerseits. Ich vergnüge mich drei Ballkörbchen lang ohne an
meine Frau zu denken. Auf dem Weg zum Puttinggrün blicke ich
mich nach ihr um. Nirgends ist ihre türkise Hose mit dem pinken
Shirt zu sehen. Nach zehn Minuten putten wird es langsam Zeit
für mich den finalen Weg zum 1. Abschlag anzutreten. Da fällt
mir auf: wo ist meine Frau?! Suchend irrt mein Blick über das
gesamte Areal: Driving Range? Chipping Area? 1. Abschlag?
Clubhausterrasse? Auf einem der Wege? Fehlanzeige! Aus jahrelanger Erfahrung bleiben zwei Möglichkeiten übrig: Damengarderobe oder Proshop. Verdammt, wo ist sie denn? Sie hat doch
eine Uhr! Kann sie nicht pünktlich am Abschlag sein? Ohne Aufwärmschläge toppt sie den ersten Ball sowieso wieder. Wie sie
es dann trotzdem schafft ein Bogey zu spielen, mich anzugrinsen
und triumphierend „nichts passiert“ festzustellen, wird mich
wieder in Rage bringen. Aber wo ist sie nur? Ich laufe zum 1.
Abschlag. Unser Elektrocart steht bereits aufgereiht, die Partie
vor uns macht sich bereit. Ein kurzes Hallo, ich bin’s, der von
dem nächsten Flight, rufe ich dem Starter zu. Wo ist meine Frau?
Ich sprinte ins Clubhaus und versuche gleichzeitig ganz entspannt zu wirken. Die Erfahrung lehrt, dass es vergeblich ist, als
Mann in die Damengarderobe einzudringen. Davorzustehen,
durch den Türschlitz zu spähen und nach meiner Holden zu
rufen, ist mir zu peinlich. Dann muss sie eben das erste Fairway
hinter mir herlaufen, was es auch schon mal
gab. Menschenskinder, habe ich mich damals
geniert. Als ob ich meine Frau vergessen hätte.
Einmal hat sogar der Starter sie mit einem
Cart zum 2. Abschlag nachgefahren. Ich weiß,
dem Lächeln meiner Göttin ist schwer zu
widerstehen.
scanne ich mit meinen, vor unterdrückter Wut funkelnden Augen
die bunten Reihen der Kleiderständer, die exakt ausgerichteten
Stapel von Shirts und Pullovern. Da, da steht eine türkis-pinke
Kombination! Meine Frau! Der Dornenstachel für meine Nerven.
Seelenruhig unterhält sie sich an der Kasse mit einem jungen
Kerl, Typ Californian-Beach-Boy. Sie dreht sich um, sieht mich,
geht auf mich zu und drückt mir einen liebevollen Kuss auf die
Wange. Schaaatz! Wo kommst Du denn her? Hallo! – Noch eine
blödere Frage geht wohl nicht!, denke ich mir, innerlich kopfschüttelnd. Schau mal, flötet meine Ehefrau, die ich im Moment
nicht mehr als die beste aller Ehefrauen ansehe, was ich gefunden habe. Achmed hier meint auch, dass ich toll damit aussehe
–und sie setzt sich einen weißen Strohhut auf. Mir bleibt nur
noch der Gedanke: der hundertzehnte Strohhut! Toll, aber jetzt
komm, unsere Startzeit, presse ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Jetzt laufen wir beide. So schnell komme
ich am Abschlag nicht zur richtigen Ruhe. Klar, dass mein Drive
zur Sorte „vergessen“ gehört. Meine geliebte Golfpartnerin
setzt ihren vermaledeiten Strohhut auf (okay, sie sieht wirklich
süß aus, wenn ich objektiv bin), schwingt ganz langsam, denn
sonst würde sie ja den Hut verlieren und toppt den Ball – nicht!
Sie haut eine Rakete Mitte Bahn und lächelt mich an. Oh, Schaaatz, ich freue mich so auf die 18 Löcher gemeinsam mit Dir, meinem Held!
Was soll ich da noch sagen?!
Vielleicht, dass heuer der Winter so außergewöhnlich mild war,
dass meine Freunde und ich fast komplett durchspielen konnten
und diese Reise eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre.
Aber wer weiß das bei der Buchung im Herbst? Selbst meine
geliebte Göttin nicht!
Ihre
Lady Mulligan
Aber ich bin jetzt auf 90….ein super berühmter Golfplatz, traumhaftes Wetter, organisatorisch top durchgetaktete Startzeiten und
meine Gnädigste ist nicht zu finden! Ich stolpere über eine Teppichfalte und falle fast im
Eingangsbereich des Proshops auf die Nase.
Das hätte gerade noch gefehlt! Blitzschnell
GSGGOLF //
67
68
AUSSCHREIBUNG | EINLADUNG
30. Issumer
GSG-Jubiläums-Regionalspiel
am 15. und 16. September 2014
Programm
Montag, 15. September 2014
Vierball-Bestball, 3/4-Vorgabe
Kanonenstart: 12.00 Uhr
Startverpflegung und Halfway
19.00 Uhr gemeinsames Jubiläums-Dinner
im Kutschen-Museum des Restaurants
Gut Heyenbaum in Krefeld, Zwingenbergstraße 2
Dienstag, 16. September 2014
Einzel-Zählspiel nach Stableford, vorgabenwirksam
Start ab 10.00 Uhr
Startverpflegung
Abschließend Brotzeit und Siegerehrung
Meldung
mit GSG-Meldeformular an den
GC Issum-Niederrhein e. V. per Fax 02835/923120
Wir würden uns alle in Issum über eine rege Beteiligung und Ihre Anmeldung freuen. Hervorragende Platzund Spielbedingungen mit schnellen Grüns garantieren
wir wie auch in den Vorjahren.
Meldegebühren
für den 1. Tag: € 90,00
für beide Tage: € 140,00
€ 60,00
nur 2. Tag:
Ihr GSG-Kapitän
Dr. Karl Dammertz
Kontakt
Jan Wassermeyer
Mobil: 0170/2296553
Mail: [email protected]
// GSGGOLF
Hotelempfehlung
Mercure Parkhotel Krefelder Hof
Uerdinger Straße 245
47800 Krefeld
INTERN
Hätten Sie´s gewusst?
von Hans-Wilhelm Stremmel
Dass eine Senioren-Gesellschaft durchweg aus Menschen mit mittlerem
bis hohem Alter besteht, ist kein Geheimnis. Das wussten wir. Das liegt in
der Definition des Begriffes begründet. So treffen wir in der Golf-Senioren-Gesellschaft Deutschland e.V. ausschließlich Golfer an, deren Geburtsdatum schon etwas länger zurückliegt.
Aber wussten Sie auch, dass diese Golf-Senioren-Gesellschaft viele Mitglieder in ihren
Reihen hat, die schon länger als 30 Jahre Mitglied sind? Hier einige Beispiele:
Reinhard Hardegen
Jens Jensen
Karl Heinz Städler
Herbert Murek
Dr. F.-L. Grossbach
Helmut Kling
Carl von Bose
Klaus Mecke
Josef Blömer
Fritz Pellenz GC
Alfred Dierkes
Kurt Schiffauer
Dr. Theodor Messing
Dr. Wolfgang Laaf
Peter Maniel
Wolfgang Broermann
Klaus Rittershaus
Günther Weis
Golfclub zur Vahr
GC Hamburg-Walddörfer
Osnabrücker GC
GC Hamburg-Walddörfer
GC am Reichswald
Frankfurter GC
Hamburger Land- u. GC
Golfclub zur Vahr
Düsseldorfer GC
Essen-Heidhausen
Märkischer GC Hagen
GC Essen-Heidhausen
Niederrheinischer GC
GC Schloss Braunfels
Frankfurter GC
Artland GC
Frankfurter GC
Stuttgarter GC-Solitude
45 Jahre
39 Jahre
39 Jahre
39 Jahre
36 Jahre
36 Jahre
35 Jahre
35 Jahre
33 Jahre
33 Jahre
32 Jahre
31 Jahre
31 Jahre
31 Jahre
30 Jahre
30 Jahre
30 Jahre
30 Jahre
Es verdient Beachtung und Respekt, wenn Menschen über Jahrzehnte einer
Organisation die Treue halten. Und wir alle können stolz sein, solche Mitglieder bei uns zu haben.
Vielleicht werden wir auch eines Tages an dieser Stelle erwähnt und belobigt? Weiß man`s? Normal wäre es jedenfalls.
GSGGOLF //
69
70
AUSSCHREIBUNG | EINLADUNG
GSG-Regionalspiel
am 13. und 14. Oktober 2014
im Frankfurter Golf Club e.V.
Ausrichter
GSG-Gruppe des Frankfurter Golf Club e.V.
Wettspielbedingungen
Gem. „Ausschreibung für GSG-Regionalwettspiele“.
Gespielt wird auf dem Golfplatz des Frankfurter Golf
Clubs e.V.
Wir spielen am ersten Tag (13. Oktober 2014) den
Vierball-Bestball mit 9/10 Vorgabe.
Meldeschluß: 06. Oktober 2014 bzw. bei 112 Spielern.
Am zweiten Tag (14. Oktober 2014) spielen wir ein
Einzel-Zählspiel nach Stableford (vorgabenwirksam):
Meldeschluß: 06. Oktober 2014
Wertung
Erfolgt an beiden Tagen nach Richtlinien der GSG.
Startzeiten
Bekanntgabe ab 12.10.2014 unter
Tel.: 069-66623180 oder im Internet
unter: www.fgc.de. Wer in der Anmeldung seine
Mobil-Nr. angibt, erhält eine SMS mit Startzeit.
Meldegebühren
Für beide Tage: € 165,00
Zu entrichten am 1. Spieltag – keine Rückzahlung bei
Absage für den 2. Spieltag.
In diesem Betrag sind ein gemeinsames Abendessen
mit Tischgetränken, Rundenverpflegung, Getränke auf
der Runde am 2.Tag und Greenfee für beide Tage
enthalten.
Alternativ
Für 1. Tag: € 105,00
In diesem Betrag sind ein gemeinsames Abendessen
mit Getränken, Rundenverpflegung, Greenfee und
„Bechergeld“ enthalten.
Für Folgetag: € 60,00
Dieser Betrag enthält Greenfee, „Bechergeld“ und
Getränke auf der Runde.
Programm
Montag, 13. Oktober 2014
Vierball-Bestball
ab 12.00 Uhr Start - shotgun
Rundenverpflegung
Empfangsdrink nach Spielende
Abendessen mit Tischgetränken
Siegerehrung
Gemütlicher Ausklang
Dienstag, 14. Oktober 2014
Einzel-Zählspiel nach Stableford (vorgabenwirksam)
ab 9.30 Uhr Start, Tee 1 und Tee 10
Getränke auf der Runde (Wasser, Apfelschorle)
Siegerehrung sofort nach Eintreffen des letzten Flights
Verabschiedung
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie
recht zahlreich begrüßen könnten.
Bis dorthin mit den besten Grüßen
GSG-Kapitän Axel Roos
Hotels in der Nähe
ARABELLA
Sheraton Congress · Lyoner Str. 44 - 48
60528 Frankfurt am Main · Tel.: 069 - 66 33 0
Holiday Inn
Frankfurt Airport-North · Isenburger Schneise 40
60528 Frankfurt a.M. · Tel.: 069-67840
Hotel Leonardo
Waldstraße 76 · 60528 Frankfurt · Tel.: 069-560050-0
NH Hotel
Lyoner Straße 5 · 60528 Frankfurt · Tel.: 069-66608-0
// GSGGOLF
71
GSG Regionalturnier im Neuhof.
GSG-Gruppe
im Golf-Club Neuhof
Das erste Halbjahr lief nach Plan
Halbzeit. Die ersten sechs Monate des Jahres 2014
sind mal wieder viel zu schnell an uns vorbei geschossen. Der Blick zurück ist für Golfer immer auch ein Blick
nach vorn. Erlebnisreiche Wochen liegen hinter uns,
erwartungsvolle vor uns.
Bei uns, der GSG-Gruppe im Golf-Club Neuhof geht das Ganze
sogar mit und nach Plan – mit einem Jahres-Terminplan. Alle
Heim- und Freundschaftsspiele, wie auch von den Mitgliedern der
Gruppe ausgewählte und favorisierte GSG-Regionalspiele, sind in
diesem Plan enthalten. Nicht zu vergessen, die beiden Highlights,
der Kurt-Engländer-Preis mit der Mitgliederversammlung und –
last but not least – das Regionalspiel im Heimatclub des GC Neuhof am 12. August.
Wie bei jeder guten Planung sind die Daten konkret, die Teilnahme aber optional. Mit der Festlegung zum Beginn der Saison, mit
Blick auf die persönliche Terminnutzung, sind Vorgaben meistens
ungefähr richtig und selten genau falsch. Die Statistik zeigt ein
positives Bild. In den ersten sechs Monaten des Jahres waren von
den 22 Mitgliedern 70,5% (Vorjahr 66,4%) bei den Heimterminen
dabei.
Von Pisa nach Rom
Bei den clubinternen Treffen ging es nicht immer nur um das
Thema Golfen. Bereits in der zweiten Märzwoche trafen sich die
GSG-Mitglieder in der „Alte Backstube“ des Hofguts Neuhof zu
einem beeindruckenden Vortrag. Unser GSG-Freund Dr. Gutmann
So wie es war, soll es auch in diesem Jahr wieder werden.
Herzlich willkommen am 12. August.
von Eckhard K. F. Frenzel
Habig berichtete über seine
Erlebnisse und Gedanken,
die ihn auf dem Pilgerweg,
der Via Francigena, nach
Rom begleiteten. In Pisa
gestartet, bewältigte er die
Strecke von 730 km in
sechs Wochen. Mit Respekt
und mehr als nur Bewunderung war dieser Abend ein
überraschender für die
anwesenden GSGler der
Neuhof-Gruppe. Golfen ist
erkennbar die eine Seite, die uns zusammen führt, Geselligkeit
zum besseren Kennenlernen die andere. Die Reaktion auf diesen
Abend wird mit Sicherheit die Terminplanung für das kommende
Jahr bereichern. Gleich mehrere Freunde haben Vorträge und
Berichte in Aussicht gestellt. Ein wertvolles Gruppenerlebnis, das
einiges mehr als nur Golfen in ein sympathisches Licht rückt.
Clubinterne Golf-Saison-Eröffnung
Mit 27-Loch Meisterschaftsbahnen und mehr als 10.000 qm
Übungsanlage mit 6-Loch Kurzplatz ist der GC Neuhof ein großer
im Lande. Dennoch ist das Termingerangel vor Saisonbeginn ein
harter Job. Große Erleichterung, wenn die Daten für uns „Grüne“
festgezurrt sind.
12 Mal treffen wir uns in der Saison auf der Heimatanlage. Dazu
GSGGOLF //
72
Gut vorbereitet startete Dr. Gutmann Habig
Soweit die Füße tragen. Glücklich angekommen
Clubinternes Saisoneröffnungsspiel, der
zu seiner Pilgerwanderung von Pisa nach Rom.
in Rom nach 730 km zu Fuß nach 6 Wochen
Neißendorfer-Cup. Tradition der Neuhof GSGler
mit bayerischem Outfit.
kommt noch der Spieltag für das Regionalspiel. Aus dieser Terminenge ergab sich auch das Spielsystem für das Turnier. Es wird als
Eintagesturnier durchgeführt, das im vergangenen Jahr Premiere
hatte – eine recht erfolgreiche wie wir hörten – die uns dazu motivierte, es in diesem Jahr wieder zu tun.
Aber erst einmal zurück zu unserem Jahresplan. Das clubinterne
Eröffnungsturnier wird, wie in den Jahren zuvor, von unserem
GSG-Freund Reinhold Neißendorfer gesponsert. Gegolft wird um
den von ihm gestifteten und begehrten Wanderpokal. Selbstverständlich werden alle GSG-Golfrunden von den Neuhöfern in
GSG-Kleidung bestritten. Das gilt mit einer Ausnahme auch nach
der Runde. Diese Ausnahme ist der Neißendorfer-Cup.
Als gebürtiger Bayer bittet er um bayerische Accessoires. Eine
unserer leichtesten Übungen. Wie auf dem Bild eindrucksvoll zu
erkennen ist.
Jahressieger Netto- und Bruttowertung
Sinn und sportlicher Hintergrund bei den zwölf internen Heimspielen ist ein ganz einfacher. Am Ende der Saison wollen wir die
Champions in der Netto- und Bruttowertung krönen. Klar, dass
nicht alle 22 GSG-Mitglieder an allen Terminen teilnehmen können. Gewertet werden deshalb von zwölf Terminen die acht
besten. Wer an mehr als an acht Wettspielen teilnimmt, ist somit
im Vorteil.
Miteinander – Füreinander
Gespielt und gewertet wird nach den Wettspielbedingungen des
Golfsports. Wenn schon nicht vorgabewirksam gespielt wird, dann
soll doch wenigstens der gesunde und bei allen reichlich vorhandene sportliche Leistungswille den Spaß am Spiel erhöhen. In den
Spielrunden wird mit ein wenig Kreativität für Abwechslung
gesorgt und die Gruppenkasse im wahrsten Sinne des Wortes
gefüttert.
Nahezu jede Gemeinschaft hat eine solche Kasse. Die einen füllen
sie per Umlage, andere mit Gebühren und wir im Neuhof regeln
das auf spielerische Art und Weise – mit Zusatzwettbewerben.
Zum Beispiel werden Schläge aus dem Bunker gezählt, oder 3er
Putts, oder zu kurze Annäherungen oder Lochverlust bzw. Loch
gestrichen oder … oder … oder. Da mangelt es nicht
an unterhaltsamen „Schweinereien“ und unser „Mr. Piggy“ ist
unendlich aufnahmebereit.
Das ist aber nicht alles. Damit die Gruppenkasse schön „fett“ am
Jahresende ist, gilt folgende Bewertungen pro Spielrunde: Nettoergebnis 30 Punkte und mehr gespielt: Einzahlungswert „X“.
Weniger als 30 Nettopunkte: Einzahlungswert „X“ plus „Y“. Bei
Abwesenheit: Einzahlungswert „X“ plus „Y“ plus „Z“.
Das bringt zusätzlich eine nette Summe in die Kasse. Jeder Neuhof GSGler hat etwas davon und das System fördert die Präsenz
an den Spieltagen. Muss nicht falsch sein, denn im Vorjahr haben
67,8 Prozent der Gruppe an den zwölf Terminen im Jahresschnitt
teilgenommen. Erklärtes Ziel der Gruppe ist das Miteinander zu
stärken.
Jugendförderung. Das Oster-Camp im
Perfekt, die auf den Punkt abgestimmten
„Babbelrunden“ nach den Freundschaftsspielen
Golf-Club Neuhof wurde finanziert
Weine zum guten Essen auf dem Weingut
beim genüsslichen Essen und Trinken genauso
von der GSG-Gruppe des Clubs.
Schumacher in Herxheim.
wichtig wie das Golfen miteinander ...
// GSGGOLF
73
Feuchtfröhliche Golf- und Bierreise nach
Lengenfeld. Golfen in Habsberg und Hitzhofen.
Für GSGler gibt es kein schlechtes Wetter.
Zum Saisonabschluss wird abgerechnet.
Die Jahressieger nach Netto und Brutto
mit Preisen geehrt und ausgezeichnet. Die
Gruppe feiert miteinander in großer Runde
bei festlichen Speisen und köstlichen
Getränken. Das Jahr wird aufgearbeitet
und Neues angedacht. So zum Beispiel:
Jugendgolf unterstützen
In der April-Ferienwoche wurde aus der
Gruppenkasse während des Oster-Camps
das Golftraining für eine Jugendgruppe in
unserem Golf-Club finanziert. So konnte
das Gute mit dem Nützlichen verbunden
werden. Ein wenig Eigenwerbung als GSGGruppe im Club muss auch nicht das
Schlechteste sein. Eine positive Wahrnehmung der Mitglieder der Golf Senioren
Gesellschaft ist mit Sicherheit kein Fehler.
Gleichzeitig wird das Clubinteresse
demonstriert, ein Beispiel und Ansporn für
andere Clubmitglieder und Gruppen Gleiches zu tun.
Freundschaftsspiele mit
GSG-Gruppen in der Nachbarschaft
Gespielt werden clubinterne Golfrunden
oder Freundschaftsspiele mit benachbarten GSG-Gruppen aus Frankfurt, Kronberg,
Weilrod oder Traisa. Golfen ist der sportliche Anlass. Genauso wichtig das gesellige
Beisammensein nach der Golfrunde beim
genüsslichen Essen und Trinken mit
anschließender Siegerehrung und ausgedehnten „Babbelrunden“ – so werden
Gespräche auf gut hessisch genannt. „Bei
unseren Freundschaftsspielen haben wir
manchmal mehr Teilnehmer als einige
Clubs bei ihren Regionalspielen“, sagte
Patrick Ouds, Captain aus Weilrod, bei dem
Gastspiel seiner Gruppe Anfang Mai im
Neuhof.
Mit 35 GSGlern aus zwei Clubs durchaus
nachvollziehbar. Das Ganze erfolgt immer locker und in GSG-Kleidung – beim Golfen auf
dem Platz, aber auch danach in geselliger Runde im Clubhaus.
Marketingleute sprechen in solchen Fällen von Corporate Identity, vom Erscheinungsbild
eines Unternehmens, eines Instituts oder einer Gesellschaft.
In der Kommunikation spricht man bei einer mehrfachen Wiederholung derartiger Auftritte vom Frequenzwert im Sinne von Kommunikationskontakten im medialen Umfeld. Wie
dem auch sei. Wir nennen es ganz einfach Freude am Golfen mit Freunden. Das ist das
Vordergründige, das uns motiviert und zusammenbringt, um Freundschaften zu pflegen,
neue zu knüpfen, Gedanken und Ideen auszutauschen. Und wir zeigen Präsenz im jeweiligen Golfclub, klären auf, wenn es Fragen rund um die Golf Senioren Gesellschaft zu
beantworten gibt.
Golfreisen machen Durst und feucht
Auf Golfreisen gibt es immer etwas zu lernen. Es kann auch ganz schön feucht zugehen.
In diesem Falle außen. So war es bei der „Golf- und Bier-Tour“ zur Winkler-Bräu nach Lengenfeld. Unvergessen und bestens organisiert von unserem „Außenminister“ Horst Rupp,
dem Captain einiger wichtiger GSG-Länderspiele. Es war ihm gelungen, dass Braumeister
Winkler persönlich durch den Brauereikomplex und die Herstellungsstationen führte. Viel
zu sehen, zu hören und zum Trinken. Alles super. Nur mit dem Wetter war das so eine
Sache. Denn feucht und dennoch fröhlich ging es beim Golfen zu. Es regnete was der
Himmel hergab. Da mussten wir durch. Echte GSG-Golfer stört weder ein voller Bauch
vom reichhaltigen Frühstücken noch knöchelhohes Wasser auf den Fairways. Gegolft wird
bei jedem Wetter.
Wie dem auch sei. Am besten rollt die Kugel, wenn die Sonne rund und drall ihre warmen
Strahlen auf Sandbunker und das satte Grün wirft. Das macht den angemessenen Durst.
So war es auch Anfang Juni in diesem Jahr. Die Reise führte uns zuerst nach Dackenheim
zum Golfen entlang der Weinberge und anschließend auf das Weingut Schumacher in
Herxheim. Es war ein wunderbarer Spätnachmittag und Abend auf dem Weingut. Beeindruckend der Blick von der Terrasse über die Weinberge in die Rheinebene. Entspannt der
Einstieg in die Weinverkostung vor der Führung durch die Anlage und die Stationen der
Weinzubereitung sowie die Lagerung. Kompetent, informativ und unterhaltsam die
Präsentation der Weine durch den Kellermeister. Allen, die dabei waren, hat es ausnahmslos sehr gut gefallen. Die auf den Punkt gelungene Abstimmung der verschiedenen Weine
auf die ausgesuchten Speisen des Abendmenüs zeugten zudem von großer Sensibilität
und Gastlichkeit.
Das erste Halbjahr der Saison 2014 ist nun bereits Geschichte. Doch was bringen die folgenden sechs Monate? Geplant sind noch acht interne Turniere im Neuhof. Übrigens freuen wir uns auch über Gäste aus anderen GSG-Clubs. Die Spielermine können ganz einfach unter [email protected] angefordert werden.
GSGGOLF //
74
INTERN / TURNIERE
Regionalspiel am 12. August im Neuhof
Dem Engagement aller GSGler des GC Neuhof bei der Vorbereitung und Organisation ist die
positive Resonanz auf das
Regionalspiel im Vorjahr zu
verdanken. Es war das erste
seiner Art mit zwei Wertungen,
die in einem Wettbewerb ausgespielt werden – Mannschafts- und Einzelwertung.
Einmal spielen und an zwei
Wettspielen gewertet werden.
So wird es auch in diesem Jahr
sein. Für jeweils vier Golfer, die
als Mannschaft antreten, wird
die „GSG-Neuhof-Team-Trophy“ ausgespielt. Drei Ergebnisse aus
einer Mannschaft (4-Spieler) werden als Teamergebnis gewertet.
Im Startgeld von 110 Euro sind enthalten:
- Wertung im Team- und Einzelwettbewerb
- Start- und Preisgeld
- Rundengetränke
- Halfwayhouse-Buffet
- Abschluss-Grill im Golf-Club Neuhof inklusive Tischgetränken
und …
… wie auch im Vorjahr für die GSG-Golfer, die am Vortag bereits
anwesend sind, das „Players-Dinner“ auf Einladung des Hofgut
Neuhof.
Turniertermin ist der 12. August 2014.
Auf Ihre Anmeldung und Teilnahme freuen wir uns.
Anmeldungen per E-Mail an: [email protected] oder
per Fax an 06074 - 21 10 54 30
Das erspielte Einzel-Ergebnis aus dem Teamwettbewerb wird
zusätzlich auch als Einzel gewertet, um die Brutto- und Nettosieger zu ermitteln. Gespielt wird in drei Leistungsklassen. Auch Meldungen als Supersenioren sind möglich.
GSG-Regionalspiel
Kurz vor
Redaktionssc
hluss
am 02. und 03. Juli 2014
im Niederrheinischen Golfclub Duisburg
Erst das Spiel – und dann die „Primtjes“
Unserer diesjähriges Regionalspiel fand bei bei herrlichem Juliwetter und besten Platzbedingungen statt.
Am Vierer vom Mittwoch nahmen insgesamt 19 Mannschaften teil. Strahlende
Sonne und 20°C waren ideale äußere
Bedingungen. Das 1. Netto gewannen
Carl-Heinrich Graf von Pückler und
Jochen Christians, beide vom NGC Duisburg, mit 40 Nettopunkten. Das 1. Brutto
ging an Peter Ruppel und Heinz Fink vom
GC Etuf mit 25 Bruttopunkten. Die Bruttosieger wurden mit je einer Flasche Bordeaux belohnt.
Mit großer Freude konnten wir unser Mitglied, den Ehrenpräsidenten Jürgen Makkeprang Vogel, begrüßen. Zusammen mit
// GSGGOLF
Dieter Brauckmann vom GC Schwarze
Heide holte er sich das 2. Netto und
damit einen kleinen Becher. Was kann
man in Duisburg am besten essen? Natürlich „Primtjes“, junge, mild gesalzene
Matjes. Die konnten die Spieler abends
bis zum Abwinken genießen.
Zum Einzel am Donnerstag teeten leider
nur noch 14 Spieler wegen einer angekündigten Hitze von über 30°C an. Dirk
von Mitzlaff vom NGC Duisburg war der
glückliche Sieger mit 37 Nettopunkten.
von Wilhelm Weißgerber
Das 1. Brutto erspielte sich Rainer Dehn
mit 25 Bruttopunkten.
Wir GSG Senioren in Duisburg bedanken
uns wieder mal bei allen unseren Gästen
für ein Turnier, das im Geiste froher
Freundschaft beim sportlichen Spiel fair
ausgetragen wurde. Wir freuen uns auf
das Wiedersehen am 2. und 3. Juli 2015.
Jochen Christians, beim Putt am Loch 18
zum Nettosieg seines Teams mit
Carl Graf Pückler vom NGC Duisburg
PRODUKT NEWS
Golf-Buddy
Golfer-Geschenk
Tour Platinum
Der Bilderrahmen mit vielen liebevoll aus Holz
gestalteten Golfmotiven ist in einer Größe von 24 cm
Breite, 30 cm Höhe und 6 cm Tiefe erhältlich. Der
Rahmen bietet außerdem Platz für ein eigenes Foto in
der Größe von 7 x 11 cm. Das Foto wird durch eine
Öffnung auf der Rückseite eingelegt. Ideal auch als
Turniergeschenk. Erhältlich bei www.all4golf.de zum
Sonderpreis von 14,90 €.
GolfBuddy ist ein vollausgestatteter GPSRangefinder, was ihn zu dem modernsten und innovativsten GPS Hilfsmittel auf dem Markt macht. Er hat ein
hochauflösendes Display, ist robust und wasserfest,
äußerst einfach zu
handhaben und hat
eine Speicherkapazität für 40.000 Golfplätze. Alle internationalen Plätze sind
bereits vorinstalliert.
Es gibt keine Jahresund Down load ge büh ren! Erhältlich
bei www.all4golf.de
zum Sonderpreis von
299,90 €.
www.all4golf.de
Foto: all4golf
Foto: GolfBuddy
www.all4golf.de
Dual Balance Putter
Titan Trolley
Zwei der populärsten tourerprobten Modelle und
Formen von Scotty Cameron – Select Newport 2 und
GoLo 7 – sind ab sofort auch mit „Dual Balance“Technologie erhältlich. Sie sprechen Golfspieler an,
die mehr Stabilität in ihren Puttstroke bringen
wollen. Die „Dual Balance“-Putter von Scotty
Cameron haben einen längeren Schaft und ein
Kontergewicht am Schaftende. Entstanden in
umfangreichen Studien und Tests sowohl in
Camerons Putter-Studio als auch auf der PGA
Tour, bieten sie speziell Golfern, denen es
schwerfällt mit konventionellen Puttern eine
gleichförmige Puttbewegung auszuführen,
unübertroffene Stabilität. Beide Putter sind
ab sofort im Fachhandel für 419,00 €
erhältlich.
JuCad „Phantom“
Der neue Titan Trolley von JuCad besticht
durch seine unvergleichlichen Designer-Felgen. In
Kombination mit dem schlanken Titanrahmen sucht der
„Phantom“ auf den Fairways seinesgleichen. Das superflache Packmaß wird mit der komfortablen Falttechnik in
sekundenschnelle erreicht. Das neu entwickelte JuCad
Powerlock-System ermöglicht die Fixierung der oberen
Bag-Halterung sowie der Griffstange. Ein LithiumHochleistungsakku liefert Energie für bis zu 45 Loch. Der
JuCad „Phantom“ wird inklusive einer extra flachen Tragetasche geliefert. Der
JuCad „Phantom“ kostet
4.500,00 €und ist erhältlich
bei www.golfhouse.de.
Foto: JuCad
Foto: Scotty Cameron
www.golfhouse.de
…IHR MEHRWERT MIT 54
DAS GOLFPAKET
MIT „MEHR WERT“
NUR BUCHBAR FÜR ALLE AB 54
(BIS JAHRGANG 1960)
3 Übernachtungen im Luisen-Doppelzimmer inkl. Frühstück
im Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee
Golfspiel auf 54 Loch (entspricht drei 18-Loch Greenfees) mit freier
Platzwahl auf den 5 Plätzen des Golf & Country Club Fleesensee
E-Cart für 54 Loch (entspricht drei 18-Loch Runden)
54 Rangebälle für Ihr Training auf der Driving-Range pro Zimmer
54 € Wertgutschein für Speisen und Getränke während Ihres
Aufenthaltes im Hotel pro Zimmer
Welcome Drink „B54 “ an der Hotelbar
54 Cent pro Buchung gehen zu Gunsten
der Laureus Sport for Good Stiftung
354 €
Preis pro
Z
Person im D
BUCHBAR IM RADISSON BLU RESORT
SCHLOSS FLEESENSEE
Fleesensee GmbH & Co.
Golf- & Sporthotel KG
Schlossstr. 1 · 17213 Göhren-Lebbin
Tel.: +49 (0) 39932 / 8010 3500
E-Mail: [email protected]
radissonblu.de/resort-fleesensee
DAS OFFIZIELLE MAGAZIN DER GOLF SENIOREN GESELLSCHAFT DEUTSCHLAND e.V.
www.gsg-golf.de
2/2014 · 6,50 €
DAS OFFIZIELLE MAGAZIN DER GOLF SENIOREN GESELLSCHAFT DEUTSCHLAND e. V.
Das Arrangement richtet sich an alle Personen ab einem Alter von 54 Jahren, mit
dem Geburtsjahrgang 1960 oder darunter (einer der anwesenden Personen pro
Zimmer). 54 Loch Golf entsprechen drei vollen 18-Loch Runden auf den Plätzen
des Golf & Country Club Fleesensee. Auszahlung nicht in Anspruch genommener
Leistungen (auch witterungsbedingt) sind ausgeschlossen. Das Arrangement ist
buchbar auf Anfrage und nach Verfügbarkeit, Anreise sonntags bis dienstags.
GREENFEE
FOR FREE
BEI UNS STARTEN SIE ÜBER DEN WINTER AUF
SOMMERGRÜNS ERST RICHTIG DURCH!
FRANKFURTER
GOLF CLUB E. V.
VOM 1. NOVEMBER 2014
BIS 31. MÄRZ 2015*
REKORDBETEILIGUNG
BEI DER SAISONERÖFFNUNG
BITTE RESERVIEREN SIE IHRE
ÜBERNACHTUNG & STARTZEITEN
TELEFONISCH UNTER: +49 (0) 39932 / 8010 3500 ODER PER MAIL
DER TUI GOLF COURSE IST
AUFGRUND VON PFLEGEMASSNAHMEN
VOM 17.11.2014 BIS 13.03.2015 GESCHLOSSEN
*AUSGENOMMEN IN DER ZEIT VOM 24.12.2014 - 31.12.2014
2/2014
DAS GREENFEE IST IN IHREM ZIMMERPREIS ENTHALTEN
Länderspiele 2014: ESGA-Europameisterschaft, 4-Länder-Spiel, Schweden, Niederlande |
Regionalturniere: Bad Salzuflen bis Wasserburg-Anholt | Reise: Land Fleesensee und
Ostseebad Dierhagen | Intern: GSG-Frühjahrsausflug, Bernhard Langer NEWS