Digital total - Hitec Handel

Transcription

Digital total - Hitec Handel
AUGUST
8/2005
hi
tec
G 2278
HANDEL
OFFIZIELLES ORGAN DES BUNDESVERBANDES TECHNIK DES EINZELHANDELS e.V. (BVT)
➔ IFA 2005
Digital total
➔ COMMUNICATION
Wegweisend
➔ hitec FOTO
Maxi-Minis
IM GESPRÄCH:
GRUNDIG AUF DER IFA
IN HALLE 23b
➔ GRUNDIG INTERMEDIA
USB fürs Wohnzimmer
EXTRA: MOBILE ENTERTAINMENT
Ronald de Jong
Philips
Testaktion!
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Set-Top-Boxen, geeignet für Premiere
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Einstieg ins Digital-Fernsehen
Unsere Telefone und WLAN-Produkte haben gezeigt, was eine
starke Marke für den Fachhandel leisten kann. Nun wachsen diese
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EDITORIAL
Wunschkonzert
Neulich bei Panasonic in Hamburg: Toshiro Tsuchiya, Senior Director Consumer Electronics strahlt
vor lauter Glück und gibt mit Stolz bekannt, dass Panasonic jetzt im UE-Gesamtmarkt die Nummer
zwei ist. Erstmalig in der Geschichte des japanischen Multis.
Ralf Hansen, Leiter der Corporate Communication, zeigt danach eine Präsentation, die jedem die
Freudentränen in die Augen treibt. Dickes Plus beim UE-Markt in den Monaten Februar bis Mai 2005 –
genau genommen 14 Prozent. Wobei der Markt der digitalen Bilder wohl auf hohem Niveau zur Ruhe
kommt, während bei portablem Audio, sprich hauptsächlich MP3, ein noch dickeres Plus von 53 Prozent zu verzeichnen ist. Und das bei einem Hersteller, der sich den qualifizierten Fachhandel auf die
Fahne geschrieben hat und ihn in entsprechenden Schulungen auch permanent weiterbildet.
Ist das jetzt ein Wunschkonzert à la ich-glaube-nur-der-Statistik-die-ich-selbst-gefälscht-habe? Wohl
kaum, das Zahlenmaterial basiert auf Erhebungen der GfK in Nürnberg und ist mithin wasserdicht. Will
heißen: Wir jammern alle auf verflucht hohem Niveau.
Vielleicht deshalb, weil eine große Gruppe immer und immer wieder die Werbetrommel in allen Medien rührt und dadurch den Eindruck erweckt, nach wie vor abends das Geld in vollen Säcken aus den
Filialen einholen zu müssen. Müssen sie auch, denn sonst geht es bergab, trotz weiterer Expansion. Andererseits ist die Entwicklung beim Umsatz des kooperierten Fachhandels inzwischen auf ähnlich
hohem Niveau angekommen.
Was wäre also, wenn wir uns nach so viel trockenem Zahlenmaterial an alte Tugenden erinnern?
Etwa die aus dem Sprichwort: Schaffe, lerne, leiste was, dann hast du, kannst du, weißt du was. Schaffen
steht dabei sicher nicht für wühlenden Aktionismus, sondern für kreative Nutzung von möglichem
Lern- und Umsatzpotenzial. Leistung – im Verbund mit Freundlichkeit und fachkundlicher Kompetenz
– überzeugt nämlich noch immer.
Außerdem steht wieder eine Messe vor der Tür, die jeden Unternehmer in der Unterhaltungselektronik
dazu nötigt, etwas zu lernen, damit er es im Sinne seiner Klientel weiß. Wissen um die neuen, digitalen
Techniken, Schulung und Kompetenz vom Chef bis zum Azubi schafft neue Möglichkeiten. Die IFA in
Berlin ist darauf eingerichtet, denn für den Fachbesucher gibt es nicht nur – im Sinne der Kostenminimierung – freies Frühstück schon zwei Stunden vor Messebeginn, sondern auch eine ganze Reihe an Infomations- und Schulungsmaßnahmen, welche Messe und Hersteller auf die Beine gestellt haben.
Dabei ist die erworbene Kompetenz nicht nur Sprühstärke für Haudrauf-Aktionen mit schreiend roten
Preiszetteln, sondern Basis für ein solideres Geschäft, das auch die Freude mit verkauft, die mit solchen
Produkten – wenn sie denn kompetent beraten, installiert und gepflegt werden – einher geht.
Das Wunschkonzert der User, Endgebraucher oder Kunden wird sich spätestens zum Weihnachtsgeschäft einstellen, denn HDTV hat es nach mehr als 20 Jahren Scheintod verdient, mit viel Feingefühl
und der entsprechenden Soft- und Hardware zum Kunden transportiert zu werden. Es ist schön scharf,
bestens detailliert und mit so viel Spaß versehen, dass es die Portemonnaies öffnen wird wie ein
Schnäppchen beim Discounter. Aber dazu muss der Handel erst einmal entsprechend für Seh- und Erlebniswelten sorgen, sonst ist die Chance vertan, bevor sie überhaupt auftaucht.
Herzlichst, Ihr
JO CLAHSEN
hitec HANDEL 8/2005
3
INHALT
hitec HANDEL 8/05
Foto: Messe Berlin
Fünf vor IFA
Willkommen
auf der IFA
Themen, Trends, Produkte
– ein Blick vorraus auf die
IFA 2005 in Berlin.
EXTRA
IFA 2005 BERLIN
Alle wichtigen IFA-Informationen für Fachhändler kompakt
SEITE 26
Hochauflösend, bunt und digital
Die wichtigsten Trends auf der IFA
SEITE 28
Plasma (R)Evolution
26
Pioneer setzt neue Maßstäbe bei Flach-TVs
SEITE 29
Hoffnung IFA
Statements aus der CE-Branche im Vorfeld der IFA 2005
BRANCHE
SEITE 30
Zukunft made by LG
Magazin
Trends und News, kompakt präsentiert
SEITE 6
Eine IFA-Vorschau auf die Neuheiten des koreanischen Herstellers
SEITE 33
Medienverbund ohne PC
Meldungen
Branchennachrichten und Personalien
SEITE 7
Konvergenz konsequent: Grundigs Konzept fürs Wohnzimmer
SEITE 34
Persönliche Note
Jung, frisch, innovativ
Die JFI hat den „alten Muff“ über Bord geworfen
SEITE 8
Bei Loewe mag man es „Individual“
SEITE 35
Nummer zwei bebt
Das EP-erium schlägt zu
Der Stabwechsel bei EP: ist vollzogen
SEITE 11
Panasonic hat zur IFA ein riesiges Paket Neuheiten geschnürt
SEITE 36
Na endlich
Perspektiven
20 Jahre Herweck – ein Interview mit Jörg Herweck
SEITE 15
Im Gespräch mit Andreas Müller-Volley, Premiere, über das HDTV-Paket
SEITE 38
DVD: Erbe ungeklärt
Flach-Wissen
„Wie verkaufe ich HDTV?“ – Info-Party von Euronics und Adcon
SEITE 16
IFA-Neuheiten in Sachen Blu-ray und HD-DVD kompakt präsentiert
SEITE 39
Entertainment pur und edel
Drei neue Sterne am Audiohimmel
Klipsch, Jamo und Audio Pro im Dreibund
SEITE 17
Tatungs IFA-Neuheiten in einer Vorschau
SEITE 40
Update
Der Hammer
Das „Auditorium“ bietet Unterhaltung und feinstes HiFi
SEITE 18
Produktneuheiten auf der IFA kurz und kompakt vorgestellt
Es lebe HiFi
Ein Blick auf die Edelschmiede Elac
SEITE 41
EXTRA MOBILE ENTERTAINMENT
SEITE 19
»Der Handel macht uns stark«
China im Fokus
Die Messe China Sourcing präsentiert den asiatischen Beschaffungsmarkt
SEITE 20
Jörg Slabig, Harman/Becker, im Gespräch mit hitec HANDEL
SEITE 46
Simply plug
Perform first, talk later
Interview mit Ronald de Jong über Philips und die WM 2006
SEITE 22
Pro Car Audio macht es mit dem „MP3LinC“ klangvoll und simpel
SEITE 47
DIN-Multi
Taiwan Tigers
hitec HANDEL wirft einen Blick auf den „Tigerstaat“ Taiwan
SEITE 23
Ein Autoradio ist nur ein Autoradio, solange nicht Pioneer dran steht
SEITE 48
Produkt-Neuheiten
Shooting Star
Interview mit Rüdiger Hamer von Benq über Strategien und Ziele
SEITE 24
Neue Produkte im Bereich Mobile Entertainmet
SEITE 49
Menschen in dieser Ausgabe
Oliver Ahrens,
Acer
Werner Berlin,
Jamo
Frank Bolten, Ma Canrong,
Sharp
Botschafter der
VR China
Oliver
Haubrich,
EP:
Dr. Rainer
Hecker, Loewe
Heinz Heer,
Expert
Armando
Romagnolo,
Panasonic
Hubert Roth,
Grundig Intermedia
4
Michael
Deinhardt,
Iriver
Hans-Jürgen
Diehl, ehemals
Konica
Andrew
Domarkas,
Adcon
Steffen Eißner,
Schneider
Arno Elmer,
Expert
Hans-Joachim Joachim Erwin,
Erbel, Reed OB Düsseldorf
Exhibitions
Thomas
Ferrero,
Samsung
Dr. Heinz H.
Fischer, LG
Franz-Josef
Gaul, JVC
Joachim Grigg, Thomas Haida, Rüdiger Hamer, Sascha Hancke,
Klipsch
Grundig InterBenq
Fujitsu Siemens
media
Lutz Hirschmann, Agfeo
Ralph von
Holtz, Grundig
Intermedia
Gundula
Hugenroth,
Alpine
Ronald de
Jong, Philips
Friedrich
Joussen,
Vodafone
Uwe Keuchel,
Alpine
Jürgen
Klinsmann
Dr. Georg
Kofler,
Premiere
Dieter Kreisle,
Grundig Intermedia
Jürgen von
Kuczkowski,
Vodafone
Heinz Ludwig,
Auerswald
Markus
Matthes,
Panasonic
Andreas
Müller-Vondey,
Premiere
Horst Noé,
Pioneer
Paul Schmidt, Ralph Schmidt- Franz Schnur,
Epson
kunz, Hama
Telering
Dr. Jost Schwaner, Kabel
Deutschland
Leonhard
Schwarte,
Auditorium
Jens-Jörg
Slabig, Harman/Becker
Wolfgang
Sponner,
Samsung
Ricky L.
Stewart, Casio
Peter Theisen,
JFI
Toshiro
Tsuchiya,
Panasonic
Kurt Weiss,
Haier
Werner
Winkelmann,
Euronics
Britta Wirtz,
China Sourcing
Dirk Wittmer,
Euronics
Walter Yeh,
Taitra
Zhang Yujing,
CCCME
Jörg Herweck,
Herweck
hitec HANDEL 8/2005
Ralf Hansen,
Panasonic
Jens
Oberheide,
Thomson
Foto: Fujifilm
KameraZwerge
56
EXTRA
Klein sind sie, multifunktional sind sie,
und sie passen in
jede (Hand)-tasche.
COMMUNICATION
All inclusive
Kleine TK-Anlagen werden immer leistungsstärker
SEITE 51
Wegweiser
Mobiltelefone sagen dem Autofahrer, wo es lang geht
EXTRA
SEITE 52
hitec FOTO
Mini-Mode
Was können die Kamerazwerge wirklich?
SEITE 56
Weniger ist mehr
Neue Horizonte dank Weitwinkel
SEITE 60
Digitaler Fotofilm
Er ist klein, flach, rund und auch in Sachen Preis konkurrenzfähig
SEITE 62
Marktplatz
News und Neuheiten aus dem Fotobereich, auf den Punkt gebracht
SEITE 63
foto-focus
Die BVT-News des Monats
EXTRA
SEITE 65
STÄNDIGE RUBRIKEN
Editorial
SEITE 3
Inserentenverzeichnis
SEITE 7
Testergebnisse der Stiftung Warentest
SEITE 10
Vorschau / Impressum
SEITE 54
Titel
Die Grundig Intermedia GmbH fährt
einen klaren Kurs: die Entwicklung
eigenständiger Produkte, die Orientierung an Benutzerfreundlichkeit sowie
ein attraktives Design. Diese Eckpunkte
setzt das Unternehmen konsequent
um. Die Geräteneuheiten wie etwa der
neue PMP „Mpixx VP 6200/30GB“ sind
untereinander konvergent – dank USB
ohne PC. Denn einen PC, so Grundig,
wollen die meisten Kunden nicht im
Wohnzimmer haben. Zwei Kabel, eine
Fernbedienung – fertig ist das Multimedia Netzwerk! (Foto: Grundig Intermedia
GmbH)
BRANCHE
MAGAZIN
Klein und in zehn verschiedenen Farben erhältlich: der „Zen Nano Plus“. (Foto: Creative)
C R E AT I V E :
Flash-Nachwuchs
Bei Creative hat sich Nachwuchs eingestellt: Klein,
bunt und mit vielen Funktionen kommt er daher, der
„Zen Nano Plus“, der erste MP3-Flash-Player unter
dem Zen-Brand. Das Flaggschiff mit elektronischem
Speicher ist in drei Speichergrößen (256 MB, 512 MB,
1 GB) und zehn Farben erhältlich. Als Features bietet
er ein integriertes Mikrofon, einen Line-Eingang mit
MP3-Encoding und einen FM-Tuner. Inklusive Batterien bringt der Kleine leichte 34 Gramm auf die
Waage. Er ist mit einem blau beleuchteten LC-Display
ausgestattet, auf dem der Benutzer Informationen
über Songtitel, Spielzeit, Wiedergabemodi, Sprachaufzeichnung oder Preset-Einstellungen ablesen kann.
Der „Zen Nano Plus“ ist ab sofort im Handel erhältlich.
➔ www.europe.creative.com
E - P LU S / BAS E :
Redefreiheit
Ein schönes Gruppenbild: die
Milos-Serie. (Foto: Metz)
M ET Z :
Neue
S-Klasse
Auf der IFA wird Metz neue LCD-Fernseher mit integrierter Digitaltechnologie vorstellen. Die Besonderheit der Milos-Serie („Milos 37 Zoll S“, „Milos 32 Zoll S“, „Milos 32 Zoll“, „Milos 26 Zoll“): An Bord der
Flat-TVs befinden sich digitaler und analoger Empfang via Kabel und Antenne. Hinzu kommt die „HD
ready“-Zertifikation. Insgesamt sind zwei Ausstattungsvarianten erhältlich, wobei sich die „S“-Klasse dadurch auszeichnet, dass sie zwei Empfangsteile mit zwei MPEG-Decodern besitzt. Diese ermöglichen
eine höchst flexible Nutzung des zweiten Tuners – entweder für Aufzeichnungen oder zur Darstellung
der vielseitigen Bild-im-Bild-Funktion (PIP), die sowohl der „Milos 37 Zoll S“ als auch der „Milos 32 Zoll
➔ www.metz.de
S“ bieten. Metz auf der IFA 2005: Halle 21, Stand 102.
E-Plus hat eine weitere Marke auf den
Mobiltelefonmarkt gebracht. Angetreten
ist Base mit der „ersten Flatrate“ für Mobiltelefonierer. Der Kunde zahlt monatlich
25 Euro (das Angebot gilt bis zum 31. Oktober 2005). Darin enthalten sind alle Telefonate ins deutsche Festnetz, alle Gespräche und SMS zu Base- und E-Plus-Kunden sowie Anrufe bei der Mailbox. Telefonate und SMS in andere Mobilfunknetze
kosten rund um die Uhr 25 Cent pro Minute und 19 Cent pro SMS. Die Vertragslaufzeit ist mit zwölf Monaten halb so lang
wie bei anderen Anbietern. Erhältlich ist
Base im Internet sowie in E-Plus- und
Partner-Shops.
➔ www.base.de
T H O M SO N :
BVT:
Marktbericht 2004/2005
Zwei in einem
Der neue BVT-Marktbericht 2004/2005 ist soeben erschienen. Alle zwei
Jahre bietet der Bericht einen fundierten Überblick der technischen Konsumgütermärkte. Die Besonderheit: Er zeigt Trends und Tendenzen aus
Fachbetriebsperspektive etwa in den Bereichen Konsumelektronik, Telekommunikation, Informationstechnik, PC und Multimedia oder Foto und
Imaging und liefert dazu auch aktuelle Statistiken und Strukturdaten. Ergänzt wird diese Übersicht durch wichtige Kontaktadressen von Verbänden, Kooperationen, Marktforschern, wichtigen Einrichtungen und Publikationen der Branche. Darüber hinaus dient das Zahlenwerk den Unternehmen aller Größenklassen als wichtige Informationsplattform und Entscheidungshilfe, sich erfolgreich aufzustellen. Gleichzeitig ist dieser Marktbericht Grundlage für Finanzierungsgespräche mit den Banken (Rating).
Der Marktbericht kann von BVT-Mitgliedern gegen eine Schutzgebühr von
35 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten per Mail ([email protected]) bestellt werden. Nicht-Mitglieder zahlen eine Schutzgebühr
von 99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand.
Auch bei Thomson gibt es natürlich zur IFA
Neuigkeiten, doch nicht die Produkte sollen
hier den Anfang machen. Jens Oberheide, der
Pressesprecher des Unternehmens, erklärt,
was sich ab der IFA 2005 ändern wird: „Was
unsere Kunden als getrennte Bestellvorgänge
mit zwei Lieferquellen bereits seit Monaten
kennen, wird nun folgerichtig auch zur Organisation: Zwei Firmen verkaufen künftig mit Jens Oberheide, Pressesprecher
Thomson: „Zwei Firmen verkaufen
zwei Vertriebsmannschaften ihre Produkte
künftig mit zwei Vertriebsmannunter dem gemeinsamen Markennamen schaften ihre Produkte unter dem
Thomson. TTE (TCL Thomson Electronics) gemeinsamen Markennamen
spezialisiert sich unter der Leitung von Walter Thomson.“ (Foto: Thomson)
J. Struwe auf das reine TV-Geschäft. Thomson
multimedia Sales Germany & Austria profiliert sich unter der Leitung von Gerd Weiner
mit Audio/Video, MP3, Festnetztelefonie, Sat- und Zubehörprodukten. Beide Teams
tun alles, um die erfolgreiche Marke Thomson noch erfolgreicher zu machen.“
➔ www.bvt-ev.de
6
hitec HANDEL 8/2005
BRANCHE
MAGAZIN
Zur Person
Wolfgang Sponner, Leiter
Marketing Audio/Video Entertainment beim koreanischen Elektronikkonzern Samsung Electronics,
hat das Unternehmen auf eigenen
Wunsch verlassen. Bis Ende des Jahres wird er
dem Unternehmen jedoch weiterhin beratend zur
Verfügung stehen. Der 39-jährige Manager war seit
August 2003 als Marketingleiter AV bei Samsung
Electronics tätig.
Die Bitkom-Grafik des Monats. (Grafik: Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Friedrich Joussen (oben) übernimmt zum 1. Oktober den Vorsitz
der Geschäftsführung von Vodafone in Deutschland. Das hat der
Aufsichtsrat der Vodafone D2 GmbH
beschlossen. Er wird Nachfolger
von Jürgen von Kuczkowski (64)
und rückt damit auch in das
Executive Committee der Vodafone
Group als Deutschlands CEO mit
auf. Der 42-jährige Friedrich Joussen ist seit 1990 bei
Vodafone im Mobilfunk tätig. Er ist derzeit stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und als
Chief Operating Officer (COO) für das gesamte
operative Geschäft von Vodafone in Deutschland
verantwortlich.
Kurt Weiss (48) wird General Manager Vertrieb und Marketing bei
Haier Europe Trading. Vorher war er
unter anderem für Panasonic und
Motorola tätig.
INSERENTENVERZEICHNIS
Alpine
0 89 / 3 24 26-40
Bose
0 61 72 / 71 04-0
www.alpine.de
www.bose.de
Casio Europe GmbH
0 40 / 5 28 65-0
www.casio-europe.com
Grundig AG
09 11 / 7 03-0
Harmann Becker
0 72 48 / 71-0
www.grundig.de
www.becker.de
Jamo
0 18 05 / 3 66 52 66
www.jamo.com
JVC Deutschland GmbH 0 60 31 / 93 90
www.jvc.de
Kathrein
0 80 31 / 1 84-0
LG Electronics
0 21 54 / 4 92-0
Loewe
0 92 61 / 99-0
www.loewe.de
Mit Sinn und Verstand
Messe Berlin
0 30 / 30 38-0
www.messe-berlin.de
Naviflash
0 57 32 / 68 76 91
Flach-TVs sehen gut aus. Vor allen Dingen, wenn die entsprechenden Möbel vorhanden sind. Der Hersteller Schnepel gesellt zu seinen seit Jahren etablierten Multi-Media-Möbeln unter der Marke „Perfect
Elements“ zwei neue Linien hinzu: die „PEX-“ und die „PEC-Line“. Beide sind speziell für den boomenden Flachbildschirm-Bereich entwickelt worden, bieten jedoch natürlich auch für den konventionellen
TV-/Audiobereich entsprechende Modelle an.
Die „PEX-Line“ mit ihren hochwertigen silberfarbenen Korpussen, mit integriertem Kabelkanalsystem
und Glasböden aus Sicherheitsglas, bietet bei einigen Modellen revolutionäre Positionierungsmöglichkeiten von Plasma und LCD – fernbediente Höhenverstellungen („PEX 19“ und „PEX 17“) und universelle, innovative Befestigungs- und Standvariationen. Die „PEC-Line“ mit ihren eleganten silbernen
Säulen und den hochwertigen Böden in Klarglas oder satiniertem Glas integriert sich dezent und un➔ www.schnepel.com
aufdringlich in jede Wohnsituation – ein Design, das den Zeitgeist trifft.
Panasonic
0 40 / 85 49-0
www.panasonic.de
Philips
0 40 / 28 52-0
www.philips.com
Pioneer
0 21 54 / 9 13-0
www.pioneer.de
Premiere
0 89 / 99 58-02
www.premiere.de
Per Fernbedienung höhenverstellbar: Das Modell „PEX 19“. (Foto: Schnepel)
SC H N E P E L :
www.kathrein.de
www.lge.de
www.naviflash.de
RADIX
0 21 66 / 13 09 60
www.radix-sat.de
Reed Exhibitions GmbH
02 11 / 9 01 91-0
www.reedexpo.de
Schnepel
0 57 41 / 34 61-0
www.schnepel.com
Siemens AG
0 89 / 72 25 00 01
www.siemens.com
Tatung
0 24 32 / 8 72 00
Yamaha
0 41 01 / 3 09-0
www.tatung.nl
www.yamaha-online.de
hitec HANDEL 8/2005
7
BRANCHE
MAGAZIN
Thomas Haida hat als Director Product Management die Leitung des
Product Managements der Grundig
Intermedia GmbH übernommen.
Einer seiner Aufgabenschwerpunkte wird es sein, die technologische
Kompetenz von Grundig zu stärken
und entsprechend auszubauen.
Ralph von Holtz hat das Produkt-/
Projektmanagement Flat-TV innerhalb des Bereichs Vision bei Grundig Intermedia übernommen. Seine
Nachfolge im Produkt-/Projektmanagement für die Produktgruppe
CRT im Bereich Vision tritt Dieter
Kreisle an.
Der Aufsichtsrat der Expert AG hat
Arno Elmer (39) nach einjähriger
Tätigkeit als Geschäftsführer Finanzen/Personal der Deutschen Expert
Zentrale GmbH jetzt zum ordentlichen Vorstandsmitglied ernannt .
Claudia Läpke (30) ist neue Marketingleiterin des
Mobile Devices Business der Motorola GmbH in Taunusstein. Sie übernimmt die Verantwortung für das
Marketing für alle Consumer-Produkte von Motorola.
Dr. Jost Schwaner (39) hat als
Direktor die Leitung der zentralen
Abteilung Marketing bei Kabel
Deutschland übernommen. Schwaner soll als Mitglied der Geschäftsleitung die Marketingaktivitäten, die Marketingkommunikation und das Direktmarketing weiterentwickeln.
Michael Deinhardt ist neuer
Marketing Manager Europe von
Iriver. Er soll die Marktpositionierung von Iriver weiter vorantreiben
und auch als Pressesprecher des
Unternehmens agieren.
Epson ernennt Paul Schmidt
zum Leiter des Gesamtvertriebs
der Epson Deutschland GmbH.
Paul Schmidt, Director Sales und
Mitglied der Geschäftsleitung,
stehen die Vertriebsprofis Frank Prünte, Christian
Dyckerhoff, Frank Schenk und Mehmet
Bölükbasi zur Seite.
Alpine Electronics hat Gundula
Hugenroth (35) zum Marketing
Manager After Market befördert.
Gundula Hugenroth, die seit
Anfang 2004 dem Unternehmen
angehört, war zuvor als Assistant Manager Marketing
in München tätig.
8
hitec HANDEL 8/2005
Jung, frisch, innovativ
Die JVC Fachhandels Initiative mit dem Kürzel JFI hat den „alten Muff“ über
Bord geworfen und geht mit Elan und neuem Herstellerpartner frisch ans Werk.
»
Z
Die Kollegen, die
sich jetzt für die
neue JVC Fachhandels
Initiative interessieren
und engagieren, setzen sich voll und ganz
für das Konzept ein.«
ur IFA tritt die Händlervereinigung unter
dem Dach der JVC Deutschland in Halle 7.1
auf und präsentiert neben dem Starterpaket auch
ein Servicekonzept für die Mitglieder der Initiative. Franz-Josef Gaul, Vertriebsleiter Consumer
Electronics der JVC Deutschland und Peter Theisen, Beiratsvorsitzender der JFI, erklären im Gespräch mit hitec HANDEL, was man unter gemeinsamer Zukunftssicherung versteht.
Der Wechsel der Fachhandels Initiative von
Grundig zu JVC war nicht nahtlos. Fangen Sie
wieder bei Null an?
Theisen: Die ehemalige GFI mit Grundig war
eine über 15 Jahre gewachsene Struktur, in
der sich nicht mehr alle Beteiligten gleichermaßen für das Konzept eingesetzt haben.
Die Kollegen, die sich jetzt für die neue JVC
Fachhandels Initiative interessieren und engagieren, setzen sich voll und ganz für das
Konzept ein.
Gaul: Wir brauchen etwas Geduld. Die Strategie gemeinsam mit der JFI ist langfristig angelegt. Wir wollen die Partnerschaft solide
aufbauen und darin investieren, damit wir
beide – Hersteller und Fachhandel – langfristig davon profitieren können. Wir laden alle
Händler, die mit uns gemeinsam Geld verdienen wollen, dazu ein, sich über Programm
und Produkte zu informieren.
Hat ein langfristig angelegtes Exklusivkonzept
in einer so schnelllebigen Branche denn überhaupt eine Chance?
Gaul: Die Marktsituation schreit geradezu
danach, dass sich Fachhändler auch durch
»
Wir laden alle
Händler, die
mit uns gemeinsam
Geld verdienen wollen,
dazu ein, sich über Programm und Produkte
zu informieren.«
Franz-Josef Gaul, Vertriebsleiter Consumer
Electronics der JVC
Deutschland
Peter Theisen, Beiratsvorsitzender der JFI.
(Fotos: BVT)
ihr Produktprogramm deutlich differenzieren
müssen. Zuverlässig sein heißt ja nicht, dass
wir langsam sind. Wir sind mit den ersten
Produkten im operativen Vertrieb, die Ware
fließt. Die Resonanz ist sehr gut und es zahlt
sich aus, dass der JFI-Beirat bei der Auswahl
der Edition Line mit von der Partie war.
Theisen: Der Erfolg gibt uns Recht. Die Nachfrage nach einem Industriepartner mit einer
neuen fachhandelsorientierten Vertriebsstrategie, margenstarken Produkten, innovativen
und zukunftsorientierten Geräteprogrammen
sowie gutem Preis-/Leistungsverhältnis besteht nach wie vor in hohem Maße.
Was macht die JFI für den Händler denn so
besonders?
Gaul: Wir überzeugen durch eindeutige
Wertschöpfungsorientierung. JFI-Mitglieder
erhalten zudem von uns eine besondere Betreuung. Das beinhaltet einen festen Ansprechpartner im Innendienst wie auch eine
eigene Informationsplattform im Internet.
Das Servicekonzept ist ebenfalls etwas Besonderes, denn wir sind davon überzeugt,
dass auch bei LCD-Geräten der Fachhändler
der erste Ansprechpartner für den Kunden
ist. Nach entsprechender Schulung können
sich JFI-Mitglieder für den LCD-Service autorisieren lassen, reparieren und abrechnen.
Servicekompetenz ist Teil der Kundenbindung und dabei wollen wir die JFI-Mitglieder
unterstützen.
Vielen Dank für das Gespräch.
i
www.jvc.de
■
BRANCHE
MAGAZIN
D ET E W E :
Oh Kanada...
Detewe hat einen neuen Eigentümer. Nach
Verhandlungen mit mehreren Interessenten hat
die zur Röchling-Gruppe gehörende Beteiligungsholding Detewe AG & Co. KG das gesamte
operative Geschäft und die beiden Tochtergesellschaften Detewe Communications GmbH und
Detewe Systems GmbH an die Aastra Technologies
Limited mit Sitz in Concord, Ontario, Kanada,
verkauft.
E - P LU S :
Order(n) online
Dialog, das Händler-Portal von E-Plus, verfügt ab
sofort über einen exklusiven Online-Shop: Mit
„Dialog Order“ können registrierte Händler Endgeräte, Zubehör, POS-Materialien und Werbemittel
bestellen. Ab dem dritten Quartal 2005 kann der
Händler über Dialog zusätzlich seine provisionsrelevanten Daten tagesaktuell abrufen.
➔ https://dialog.eplus-online.de
hi
tec
TEST-SERVICE
Im Juli prüfte die Stiftung Warentest Beamer fürs Heimkino, MP3-Spieler und Spiegelreflexkameras. hitec zeigt die Ergebnisse im Überblick.
MP3-SPIELER MIT FESTSPEICHER
DIGITALE SPIEGELREFLEXKAMERAS
NUR MUSIKWIEDERGABE,
FLASHSPEICHER: 512 MB
„gut“:
Canon
Canon
Konica Minolta
Nikon
Sigma
Olympus
Pentax
„gut“:
Trek Stor
Creative
i.Beat organix
(Bestell-Nr. 21642)
MuVo Micro N200
„befriedigend“:
dnt
MusicDream
5 DRM
Packard Bell Audio Dream FM
„ausreichend“:
Apple
iPod shuffle
NUR MUSIKWIEDERGABE
Gegen das Vergessen
„gut“:
Sony
Creative
➔ www.Geburtstagserinnerung.de
SO N Y :
Ohnegleichen
Ganz im Sinne des „Like.No.Other“-Claims wird
Sony auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) die Besucher mit einer völlig neuen
Erlebniswelt in Halle 18 überraschen. Sony hat sich
hier ganz bewusst für einen außergewöhnlichen,
konsumentenorientierten Auftritt auf der IFA
entschieden. Näheres dazu in der nächsten hitec
HANDEL-Ausgabe.
➔ www.sony.de
2,8 121 Euro
3,2 127 Euro
4,1 100 Euro
MP3-SPIELER MIT FESTSPEICHER
G E B U R TSTAGS E R I N N E R U N G . D E :
Nie wieder einen Kundengeburtstag vergessen.
Ab sofort kann man sich im Internet kostenlos an
bevorstehende Geburtstage erinnern lassen.
Unter www.Geburtstagserinnerung.de kann sich
jeder kostenlos anmelden und die Geburtstage
seiner Freunde, Bekannten, Kollegen oder aber
von Kunden eintragen. Geburtstagserinnerung.de
erinnert an diese Termine per E-Mail.
2,3 176 Euro
2,4 121 Euro
NW-HD3
Zen Micro
„befriedigend“:
Archos
Gmini XS 200,
Nr. 500 669
2,4 315 Euro
2,5 201 Euro
2,7 220 Euro
MULTIMEDIA-SPIELER MIT FESTPLATTE
MUSIK- UND FOTOWIEDERGABE
„befriedigend“:
Apple
iPod photo
iRiver
H10
Samsung
YH-925
Thomson
PDP 2812
2,6
2,6
2,7
2,7
365 Euro
274 Euro
400 Euro
253 Euro
MULTIMEDIA-SPIELER MIT FESTPLATTE
MUSIK-, FOTO- UND VIDEOWIEDERGABE
„befriedigend“:
Jobo
Giga Vu Pro
3,5 490 Euro
„ausreichend“:
Pontis
MX 2020
3,6 450 Euro
Epson
P-2000 Multimedia
Storage Viewer
3,8 485 Euro
Mustek
PvR-H140
4,1 340 Euro
TELERING:
Wer zuerst kommt...
Es ist ja noch ein bisschen hin, aber: Die Jahreshauptversammlung von Telering findet vom
31. März bis 2. April 2006 im Maritim Hotel Bonn
statt. Wer sich Sonderkonditionen bei der Hotelreservierung sichern möchte, sollte sich bis zum
31. Dezember 2005 voranmelden.
➔ www.telering.de
10
hitec HANDEL 8/2005
EOS 350 D
EOS 20 D
Dynax 7 D
D 70
SD 10
E-300
*ist DS
1,7
875 Euro
1,8 1 460 Euro
1,8 1 470 Euro
1,8
965 Euro
2,0 1 560 Euro
2,2
800 Euro
2,3
885 Euro
STIFTUNG WARENTEST RÄT
Mit ausgewogen guten Ergebnissen schob sich
eine der billigsten digitalen Spiegelreflexkameras
an die Spitze: die Canon EOS 350D (875 Euro).
Sie platziert sich knapp vor Canon EOS 20D
(bester Sehtest, 1 460 Euro). Die Konica Minolta
Dynax 7D für 1 470 Euro punktet mit sehr
geringem Rauschen und einem Bildstabilisator.
Der steckt sonst in teuren Spezialobjektiven. Auch
die 1 560 Euro teure Sigma SD 10 ist eine Empfehlung wert. Sie erreicht mit ihrem speziellen
Bildwandlerchip eine sehr hohe Auflösung
(„sehr gut“, beste im Test) und eine „gute“
Farbwiedergabe.
BEAMER
„gut“:
Panasonic
Epson
Hitachi
Sanyo
Infocus
NEC
PT-AE 700 E
EMP-TW200H
Dreamio
Illumina PJ-TX 100
PLV-Z3
ScreenPlay 4805
HT 510 G
1,8 1 840 Euro
1,9
2,1
2,3
2,5
2,5
2 020 Euro
1 540 Euro
1 550 Euro
1 300 Euro
1 610 Euro
„befriedigend“:
Toshiba
TDP-mt 200
Toshiba
TDP-s 25
BenQ
PE 5120
HP
vp 6210
Liesegang Picadilly plus
Mitsubishi HC 100
2,6 1 370 Euro
2,8
925 Euro
3,3
980 Euro
3,3
900 Euro
3,4 1 440 Euro
3,4 1 290 Euro
„ausreichend“:
LG
RD-JT 92
Acer
PD 116
3,6 1 290 Euro
4,0
805 Euro
STIFTUNG WARENTEST RÄT
Bei den kleinen MP3-Spielern mit Festspeicher
(512 Megabyte) empfiehlt sich der TrekStor i.Beat
organix (176 Euro). Preiswerter und fast ebenso
gut ist der Creative MuVo Micro N200 (121 Euro).
Bei den Spielern mit Festplatte erhielten Sony
NW-HD3 (315 Euro), Creative Zen Micro (201
Euro), Apple iPod photo (365 Euro) und iRiver
H10 (274 Euro) passable Noten. Creative Zen und
iRiver sind preiswert, haben aber beide nur eine
Festplatte mit 5 Gigabyte Kapazität.
STIFTUNG WARENTEST RÄT
Wer gelungenes Heimkino fürs Wohnzimmer
sucht, wird am Panasonic PT-AE 700 E (1 840
Euro) Freude haben: Er ist vielseitig, flexibel aufstellbar und bietet sowohl für Filme als auch für
Präsentationen ein „gutes“ Bild. Ebenfalls durchweg „gut“ im Sehtest und mit 900 Euro nur halb
so teuer: HP vp 6210. Er enttäuscht aber bei Tageslicht und sollte wegen seines hohen Stromverbrauchs nie länger im Stand-by-Betrieb laufen.
BRANCHE
MAGAZIN
Das EP-erium
schlägt zu
Einer der Leitsätze des Haubrich-Clans ist „Firma geht vor Familie“ (Hartmut
Haubrich). Die Firma ist mithin so wichtig, dass private Probleme hintan stehen
müssen. Da beim Stabwechsel nur der Vorname geändert wurde, wird sich
Oliver Haubrich wohl genauso ins Zeug legen müssen wie der Onkel Hartmut
vor ihm.
A
n diesem Tag steht in Berlin jemand vor großem Publikum, um sich das Mißtrauen aussprechen zu lassen“, nahm Oliver Habrich den aktuellen politischen Faden des 1. Juli 2005 auf. Ihm
ging es, nachdem ihm sein Onkel symbolisch und
in Form eines Ruders die Geschäftsleitung des
EP:-Konzerns übergeben hatte, ganz anders.
Denn er suchte nach Vertrauen und fand es auch.
Viel hochkarätige Prominenz aus Verbänden und
Industrie hatte es sich nicht nehmen lassen, dem
Stabwechsel persönlich beizuwohnen. Ein Team
von Mitstreitern, die sich Oliver Haubrich zum Teil
noch zusammen mit seinem Onkel ausgesucht
hatte, steht zu Diensten, um die sechste Milliarde
beim Gruppenumsatz zu schaffen. Dass dieses
Ziel in nicht allzu weiter Ferne liegen kann, wird
durch weitere Umtriebe belegt, die den EP:-lern
neue Mitglieder im Ostblock bescheren. Oder,
Legt sich ins Zeug: Oliver Haubrich hat jetzt
die Nachfolge von Hartmut Haubrich angetreten.
(Foto: hitec HANDEL)
wie Hartmut Haubrich es mit einem alten Sprichwort belegte: „Was du ererbt von deinen Vätern,
erwirb es, um es zu besitzen.“ Besitzstandswahrung ist dabei nur ein Teil der Story. Erweiterung
des Besitzes und Umsatzes eine andere. Erst kurz
vor der Übernahme durch Oliver Haubrich war es
zu einem Abschluss mit 50 Partnergeschäften in
Rumänien gekommen. Die Erweiterung des
■
EP:eriums geht also voran.
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A
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FUSSBALL LIV
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BRANCHE
PRODUKTE
Das Gigaset M350 C von Siemens ist für den
Kabelanschluss geeignet. (Foto: Siemens)
SIEMENS:
Mehr Fernsehen
Die Überschrift ist keine Aufforderung, sondern beschreibt die Möglichkeit,
die das „Gigaset M350 S“ und das „Gigaset M350 C“ von Siemens bieten.
Mit den Geräten erweitert der Konzern sein Portfolio für die Heimunterhaltung um digitale Set-Top-Boxen, die für den Empfang des Bezahlfernsehens
„Premiere“ geeignet sind. Das „M350 S“ ist für den digitalen Satellitenempfang geeignet, das „M350 C“ für den Kabelanschluss. Auch alle frei empfangbaren Fernseh- und Radiosender finden auf einem der 2 000 Programmspeicherplätze Platz. Gemein ist beiden Geräten die einfache und intuitive Bedienbarkeit. Dazu zeigen sie sich äußerst kontaktfreudig: Für die
Brandeilig
➔ www.kathrein.de
➔ www.siemens.de
Mit dem „DSR-9900
TWIN CI“ kann man
Sat-Fernsehen und
gleichzeitig ein
anderes Programm
aufzeichnen.
(Foto: Radix)
K AT H R E I N :
Kurz vor Redaktionsschluss erhielten wir diese Meldung:
Kathrein wird zur IFA einen neuen Twin-DVB-S-Receiver „UFS
821“ mit Festplatte mit einer Speicherkapazität von 160 Gigabyte vorstellen. Damit lassen sich über 100 Stunden lang TVund Radio-Mitschnitte aufzeichnen. Durch ein Common Interface für die Aufnahme von zwei Conditional-Access-Modulen ist der Receiver auch für den Empfang von verschlüsselten Pay-TV-Programmen geeignet. Der tvtv-EPG liefert kostenlos Informationen für über 60 Programme. Weitere Ausstattungsmerkmale: Die PIP-Funktion (Bild-in-Bild-Darstellung), auch die Übertragung des MPEG-Datenstroms auf den
PC und das Übertragen, Abspielen und Speichern von MP3Dateien ist möglich. Mittels des JPEG-Viewers können Fotos
auf der Festplatte gespeichert und eine individuelle Dia-Show
kann gestaltet werden. Der Receiver ist in den Gehäusefarben
Silber und Schwarz im qualifizierten Fachhandel erhältlich.
Kathrein auf der IFA: Halle 02.1, Stand 110
Verbindung zu TV und Video- oder DVD-Rekorder stehen zwei SCART-Anschlüsse zur Verfügung, und die HiFi-Anlage kann entweder per analogem
Cinch-Anschluss oder digital über S/PDIF mit dem Gerät verbunden werden. Software-Updates kommen automatisch via Satellit oder Kabel auf die
Box. Der Premiere-Kartenleser ist in die Front integriert. Mit der Digitalisierung des Unterhaltungskanals erweitert sich auch das Angebot an Zusatzdiensten und Mehrwertangeboten. Auf Knopfdruck erhält der Zuschauer so
etwa Zusatzinformationen zum laufenden Programm (über EPG). Beim
„Gigaset 350S“ hat der Zuschauer mit einem Klick auf die Taste „more“ der
Fernbedienung Zugang zum Mehrwertdienst „More TV“ und damit zu den
neuesten Nachrichten, Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft, Prominenz, Sport und Reisen – in den ersten drei Monaten sogar kostenlos
(bei Freischaltung bis zum 30. September 2005).
RADIX:
Nimm zwei
Sat-Fernsehen und gleichzeitig ein anderes Programm mit einem externen (Videooder DVD-RW-) Rekorder aufzeichnen? Kein Problem mit dem neuen digitalen Satelliten-Twin-Receiver mit Common Interface von Radix. Die zusätzlichen zwei Slots
des CI ermöglichen außerdem, in Verbindung mit entsprechenden Modulen und
Karten, das Anschauen oder Aufzeichnen von verschlüsselten Programmen. Somit
sind der freien Wahl der fantastischen Vielfalt an Programmen keine Grenzen gesetzt. Aufnahmesteuerung, Videotext, Favoritenliste, zehn Event-Timer, 16:9-Unterstützung und AC3-Soundqualität sind nur einige der Eigenschaften des Receivers.
Der „DSR-9900 TWIN CI“ erhielt ein neues Aussehen, welches auch den Netzschalter
in der Frontblende integriert, und ergänzt somit auch visuell die Receiverserie von
Radix. Der „DSR-9900 TWIN CI“ ist für 229,- Euro erhältlich.
➔ www.radix-sat.de
BOSE:
Ausgezeichnet
Sieht aus, wie es klingt: Einfach gut –
das „SoundDock“-System von Bose für
den „iPod“ und „iPod Mini“. (Foto: Bose)
12
hitec HANDEL 8/2005
Das digitale Musiksystem „SoundDock“ von Bose ist im Fachhandel sehr gut angekommen,
und auch die Jury des „red dot award 2005“ konnte es überzeugen. „SoundDock“ integriert
nahtlos die dritte und vierte „iPod“-Generation sowie den „iPod Mini“. Das System liefert dank
des patentierten Akustik-Designs über den gesamten Hörbereich einen beeindruckend vollen
und klaren Klang. Die integrierte Signalverarbeitung passt die Klangwiedergabe automatisch an,
so dass Musik bei jeder beliebigen Lautstärke natürlich klingt.
Die „iPod“-Bedienelemente bleiben auch im angedockten Zustand voll funktionsfähig, die Lautstärke kann zudem über die One-Button-Lautstärkeregler am Gehäuse des „SoundDock“-Systems gesteuert werden. Darüber hinaus sorgt es dafür, dass der Akku aufgeladen wird und
bleibt. Das Design wurde auf das Design des „iPod“ und des „iPod Mini“ abgestimmt.
Das System ist 16,89 Zentimeter hoch, 30,26 Zentimeter breit und 16,47 Zentimeter tief.
Es lässt sich innerhalb kürzester Zeit in Betrieb nehmen: Der Benutzer steckt lediglich
das Netzkabel in die Steckdose, stellt den „iPod“ auf den Docking-Anschluss und startet die Wiedergabe. Im Lieferumfang ist
eine Infrarot-Fernbedienung enthalten. ➔ www.bose.de
hitec 8/05, seite 03-25
09.08.2005
9:09 Uhr
Seite 13
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-EHRALS H!UFNAHME
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KEINE:USATZKOSTENFàR3PEICHERMEDIEN\DIREKTER:UGRIFFAUFEINZELNE3Z ENEN\
BISZUFACH
OPTISCHER:OOM\-0%'6IDEOIN$6$1UALITËT\(IGH3PEED53"\
3$3LOT\$ATA"ATTERY\INKL3OFTWAREZUMÄBERSPIELEN"EARBEITENUND"RENNEN\
6IDEOSERSTELLENAUCHOHNE0#\&OTOFUNKTION\KLEINUNDHANDLICH
MODELLABHËNGIG
%RLEBEDIE:UKUNFT\WWWJVCDE
%VERIO':-'
BRANCHE
PRODUKTE
Kein Kabelsalat mehr am
Hals: Der „XA-A55“ trägt
den Flashspeicher im
Kopfhörer
J VC :
Auf die
Lauscher
Jetzt gibt’s was auf die Ohren. JVC präsentiert den ersten Kopfhörer-integrierten digitalen Audio-Player. Gleich zwei Modellvarianten bringt JVC auf
den Markt: Der „XA-A55“ steht für anspruchsvollsten Musikgenuss der ganz
besonderen Art, denn bei ihm ist der MP3/WMA-Flash-Player direkt im
Kopfhörer integriert. Die Music-Player „XA-MP51“ und „XA-MP101“ ergänzen
die neue Produktlinie mit quadratisch-kompakten Lösungen für überall.
Der „XA-A55“: Das kompakte Fliegengewicht von 57 Gramm (mit Batterie)
bietet guten Tragekomfort und sorgt mit vier Surround-Stufen, 5-Modi-Equalizern sowie einem 18bit D/A-Wandler gleichzeitig für exzellente Sound-Qualität. Sein 256MB Flash-Speicher hat Platz für 60 MP3- oder 120 WMA-MuYA M A H A :
Lösungen total
Yamaha zeigt auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung eine ganze Palette an interessanten Neuheiten aus dem Bereich Home Entertainment. Gemäß dem diesjährigen Yamaha
Slogan „Total Solutions“ präsentiert sich das
Unternehmen als echter Lösungsanbieter im Bereich Audio und Video. Die Highlights sind unter
anderem neue Video-Projektoren („DPX1300“,
„DPX530“) sowie die jeweils zweite Generation
des einzigartigen „MusicCASTSystems“ und des
revolutionären YSP-Sound-Projektors „YSP800“,
der auf der „Digital Sound Projection Technolo-
E M AG I N :
Ab in den Cyberspace
Ein Traum für PC-Spieler wird wahr: Die realistische 3D-Darstellung einer Projektionsbrille zieht
sikdateien und eine Wiedergabedauer von bis zu 20 Stunden. Der „XA-A55“
ist in den Farben Schwarz, Weiß, Silber und Blau erhältlich.
Die „XA-MP51/101“: Im quadratischen Design präsentieren sich die neuen
silbernen MP3-Flash-Player „XA-MP51“ und „XA-MP101“ (klein wie eine
Streichholzschachtel und 30 Gramm leicht). Das Modell „XA-MP51“
(512MB) bietet Platz für 120 MP3-Dateien, der große Bruder
„XA-MP101“ hält dank 1GB-Flash-Memory-Speicher bis
zu 250 MP3-Audiodateien. Die neuen MP3-Flash-Player von JVC sind im Fachhandel erhältlich.
➔ www.jvc.de
Quadratisch, praktisch,
gut für die Ohren: der
„XA-MP101“. (Fotos: JVC)
gie“ (digitale Klang-Projektion) basiert, die es
ermöglicht, mit nur einem einzigen Lautsprecher
echten 5.1 Raumklang zu erzeugen. Außerdem
zeigt Yamaha neue AV-Receiver der Oberklasse,
neue Stereo-Receiver, zwei neue Varianten des
hitec HANDEL 8/2005
➔ www.yamahaonline.de
Mit nur einem einzigen Lautsprecher echten 5.1 Raumklang erzeugen: mit dem „YSP800“. (Foto: Yamaha)
den Spieler mitten ins Geschehen. Eine Brille, die
nicht nur äußerlich dem Visor von Commander
Geordi La Fordge auf dem Raumschiff Enterprise
ähnelt, sondern auch so heißt: „Z800 Visor“. Der
Visor projiziert 3D-Spiele oder -Filme auf zwei
12 x 9 mm große OLED-Displays mit je
800 mal 3 mal 600 Pixel. Weil die kleinen
Bildschirme nur wenige Zentimeter von
den Augen entfernt sind, ergibt sich derselbe Betrachtungswinkel wie vor einer
Großleinwand mit einer Bilddiagonalen
von knapp 2,70 Meter aus einem Abstand
von rund 3,60 Meter und vermittelt dem
Die „Z800“ wird über die USB-Schnittstelle
mit Strom versorgt, zusätzliche Stromquellen wie Batterien oder Netzteile sind nicht
notwendig. (Fotos: Emagin)
14
Kompaktsystems Piano-Craft, einen CD-/HDDRekorder sowie optisch und akustisch ansprechende Lautsprecherserien. Der IFA-Stand von
Yamaha befindet sich in Halle 17, Nummer 105.
Träger ein beeindruckendes räumliches Erlebnis.
PCs mit einer „nVidia“-Grafikkarte können die in
verschiedenen Spielen wie „Unreal Tournament“,
„Far Cry“, „Half Life“ oder „Doom 3“ gespeicherten 3D-Informationen auslesen, doch die „Z800
Visor“ kann sie als erstes Display-System sichtbar
machen. Den 3D-Eindruck verstärkt eine Technologie mit dem Namen Head-Tracking-Verfahren.
Es registriert die Kopfbewegungen des Anwenders und passt die Perspektive auf den Mini-Displays den Bewegungen an – ganz so, als stünde
man tatsächlich mitten in der Spielszene.
Die „Z800“ soll ab der zweiten Jahreshälfte 2005
in Deutschland erhältlich sein. Ihr Preis für den
deutschen Markt steht noch nicht fest, der erwartete Endverbraucherpreis für die USA soll bei
knapp 900 US-Dollar liegen.
➔ www.emagin.com
Perspektiven
Im Rahmen der „Perspectives 2005“ – der Hausmesse von Herweck in Kirkel
– nahm sich Jörg Herweck ausführlich Zeit, um die Fragen von hitec HANDEL
zu beantworten. Ein Gespräch über die Perspektiven von Herweck.
D
ie Medien-Legende will es, dass die Anfänge des ITK-Distributors Herweck in einer
Garage lagen. Gegen das amerikanische Klischee
nimmt Jörg Herweck, Vorstandsmitglied der Herweck AG, im Gespräch mit hitec HANDEL selbst
Stellung: „In Deutschland nehmen Firmengründungen im Keller oder auf dem Speicher ihren
Anfang. So war es auch bei uns vor 20 Jahren.“
Jörg Herweck, Vorstandsmitglied der Herweck
AG: „Mich reuen am Ende jeden Tages nur die
Dinge, die ich nicht getan habe.“ (Foto: Herweck)
Im Rückblick: Was war das schönste Ereignis
in der 20-jährigen Firmengeschichte?
Das ist ein Ereignis, welches sich ständig
wiederholt: Wenn Kunden, die wir verloren
haben, wieder zu uns zurückkommen. Meist
bringen sie dann die Erkenntnis mit, dass bei
unseren Mitbewerbern auch nur mit Wasser
gekocht wird. Wir arbeiten ständig daran, unsere Qualität zu verbessern. Und das ist auch
notwendig, denn die Kunden sind zu Recht
anspruchsvoller geworden. Stillstand wäre
hier Rückschritt.
Was war die größte Enttäuschung für Sie in
den vergangenen 20 Jahren?
Der Mai 2001. Da brach nach einem Boom die
Konjunktur kurzfristig ein, als hätte jemand den
Stecker gezogen. Wir mussten betriebsbedingt
zwölf Prozent der Belegschaft kündigen. So
etwas möchte ich nicht noch einmal erleben.
Wie sieht es bei Herweck heute aus?
Sehr gut. Ich kann es kaum laut sagen und
hoffe, dass es so weitergeht. Wir haben 20
Prozent mehr Umsatz in diesem Jahr, denn
wir haben viele neue Kunden gewonnen.
Wir stoßen an unsere Kapazitätsgrenzen und
haben deshalb aktuell ein zusätzliches Lager
angekauft.
Was ist denn das Besondere an Herweck? Wie
setzen Sie sich von Mitbewerbern ab?
Unsere Kunden sind für uns keine Nummer.
Wir nehmen uns viel Zeit und bemühen uns
um eine intensive persönliche Beratung.
Meine Mitarbeiter haben Spaß an ihrer Arbeit
– und das merkt der Kunde.
Wie sieht es in Zukunft bei Herweck aus?
Zwei Dinge stehen da im Fokus: VoIP ist bei
Privatkunden ein großes Thema. Bald ist auf
der Nachfrageseite eine kritische Masse erreicht. Dann braucht man VoIP nicht mehr zu
verkaufen, sondern nur noch zu verteilen.
Schon heute gehen beispielsweise die einfach
zu bedienenden „Plug & Play“-Lösungen von
AVM palettenweise bei uns weg. Das zweite
Thema ist der Mobilfunkhandel: Da wird es
wie in Österreich zu einem Kampf um die
große Gruppe der Festnetzkunden kommen.
Die nächste Preisrunde ist schon eingeläutet.
Zum Schluss: Die Marktlage ist schwierig, die
Nerven angespannt. Der Ton zwischen Händlern und Herstellern ist rauer geworden. Was
raten Sie den Händlern in dieser Situation?
Jeder Händler ist anders, aber mich reuen
am Ende jeden Tages nur die Dinge, die ich
nicht getan habe. Unternehmer sollten etwas
unternehmen, das ist besser, als abzuwarten.
Sprecht mit euren Distributoren, sprecht mit
den Herstellern. Konkret: Ich nehme mir
jeden Tag ein unangenehmes Telefonat vor,
das ich eigentlich nicht führen möchte. Das
ist eine gute Übung.
Herr Herweck, wir danken Ihnen für das
Gespräch.
■
i
www.herweck.de
Der digitale Receiver UFD 580 mit zwei
Tunern und einer 80-GByte-ComputerFestplatte, ist das Flaggschiff der
DVR-Receiver-Reihe von Kathrein.
Der integrierte Programm-Führer tvtv
verschafft Ihnen mehr Übersicht über das
umfangreiche Programmangebot und
erleichtert Ihnen somit die Programmauswahl. Mit den zwei Tunern bietet
Ihnen der Receiver viele Möglichkeiten:
· Ein Programm aufzeichnen und
zeitgleich durch die anderen
Programme „zappen”
· Zwei unterschiedliche Programme
aufzeichnen und eines davon zeitgleich
oder mit Zeitversatz anschauen
· Zwei unterschiedliche Programme aufzeichnen und ein anderes aufgezeichnetes Programm gleichzeitig anschauen
Auf der Festplatte können bis zu
56 Stunden TV- und Radiomitschnitte
gespeichert werden.
KATHREIN-Werke KG
Postfach 10 04 44
Anton-Kathrein-Str. 1-3
D-83004 Rosenheim
Tel. 08031 184-0
Fax 08031 184-306
http://www.kathrein.de
Antennen • Electronic
BRANCHE
„Mega Control“ zeigt, was
in modernen Flach-TVs steckt.
(Fotos: hitec HANDEL)
Die HDTV-Info-Party von Euronics und Adcon
stieß auf reges Interesse bei den Händlern
Flach-Wissen
Viel Rummel gibt es im Vorfeld der IFA 2005 um das Thema HDTV ganz besonders im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr. Worte
machen jedoch noch keinen Umsatz. „Wie verkaufe ich es dem Kunden?“ –
lautet die Frage der meisten Händler. Euronics zeigte zusammen mit Adcon
auf einer Info-Party, wie HDTV verkaufsfördernd präsentiert werden kann.
D
irk Wittmer, neues Aufsichtsratsmitglied der
Euronics und Mitinhaber von „Johann +
Wittmer GmbH“ in Ratingen, wirkt wie ein echter
Tausendsassa, wenn er sagt: „Wir haben hier laufend Aktionen in unserem Geschäft, damit unsere
Kunden meinen: Jetzt ist die richtige Zeit, jetzt
musst du kaufen.“ Um das Thema HDTV besser
vermarkten zu können, hat sich Wittmer schon
vor zwölf Monaten mit der Firma Adcon zusammengeschlossen. Deren System „Mega Control“ präsentiert HDTV dem Kunden optimal und
damit auch umsatzfördernd.
Kernstück der Präsentationsanlage ist ein Multimediarechner, der nicht nur mit integriertem
HDTV-Sat-Receiver und passender Vorführsoftware ausgerüstet ist, sondern auch die Ausgabe
digitaler Tonsignale an einen Heimkinoverstärker
erlaubt. Natürlich sind an diesen Rechner auch
weitere digitale Bild- und Tonquellen anschließbar, so dass über das Herzstück einer Präsentation so gut wie alle Anwendungen digitaler Tonund Bildtechnik gesteuert werden können. Deshalb luden Euronics- und Adcon Händler aus der
Ratinger Region ein, sich das System anzuschauen und Hintergründe zu erfahren.
„FEHLINFORMATION ALS ABSATZKILLER“
Andrew Domarkas, Inhaber von Adcon, stellte
zu Beginn seiner Vorführung die „Absatzkiller“
beim Verkauf von HDTV-Geräten vor: Falsche
oder fehlende Informationen bei Kunden und
auch Verkäufern, fehlende HDTV-Programme,
überhaupt fehlende Demonstrationsmöglichkeiten der Leistungsmerkmale moderner Flachbildgeräte. Dadurch kommt es zur Unzufriedenheit
beim Kunden, wenn etwa das tolle Flach-TV zu
Hause ein ganz anderes Bild liefert, als im Laden
gezeigt. Der Verkäufer hingegen muss mühselig
Andrew Domarkas (links), Inhaber von Adcon, im
Gespräch über „Absatzkiller“ bei HDTV mit Dirk
Wittmer
16
hitec HANDEL 8/2005
argumentieren, anstatt einfach dem Kunden den
Unterschied zwischen den einzelnen Geräten
vorführen zu können. Resultat: Der Kunde überlegt, ob er den Flachen überhaupt braucht und
nicht lieber weiter in die Röhre guckt. Der Verkäufer hingegen ist froh, wenn er überhaupt ein
Gerät los wird – von der Möglichkeit, ein wertigeres Gerät mit besserer Spanne zu verkaufen, einmal ganz abgesehen. Hier soll die „Mega Control“ Abhilfe schaffen.
DREI-PHASEN-PRÄSENTATION
„Der Kunde“, so Domarkas, „muss den Unterschied und die Vorteile selbst erleben und im Vergleich sehen können.“ Deshalb habe sich in der
Praxis eine dreistufige Präsentation bewährt. Zuerst sieht der Kunde das PAL Standard-Bild, das er
bei einem Flach-TV mit Antennenanschluss erhält. Phase zwei zeigt das Bild mit einer S-VideoVerbindung und einem guten DVD-Spieler. Phase
drei ist schließlich das hochauflösende HDTV mit
seiner vierfach besseren Auflösung, der enormen
Farbbrillanz, der schon fast räumlich wirkenden
Tiefenschärfe ohne 16:9-Balken auf dem Schirm.
Um nicht bei den „Absatzkillern“ hängen zu bleiben, empfiehlt Domarkas, auf die möglichen Zusatzfunktionen eines HDTV-Gerätes hinzuweisen
und sie zugleich mit dem „Mega Controll System“
zu präsentieren. Etwa durch das Vorführen digitaler Fotos oder die Demonstration der Internetdarstellung auf modernen Fernsehschirmen.
Das passt und hilft dem Personal, sich auf entsprechende Verkaufsgespräche vorzubereiten.
Denn wer wirkliches HDTV mit entsprechender
Software demonstrieren kann, hat beim Kunden
schnell die Gewinnerstraße erreicht.
■
i
www.megacontrol.de
BRANCHE
PROMOTION
Drei neue Sterne
am Audiohimmel
Wenige Monate, nachdem Klipsch (mit 13 Prozent Marktanteil einer der Key
Player am US Audio-Markt) mit Jamo einen der größten europäischen Lautsprecher-Hersteller übernommen und Audio Pro (40 Prozent Marktanteil in
Schweden) in den Vertrieb integriert hat, präsentiert die neue Unternehmensgruppe auf der IFA erstmals ihr geballtes Know-how.
J
ede unserer drei Marken ist klar positioniert und
bedient eine eigene Kundenklientel. Lautsprecher von Klipsch sind maskulin, dynamisch und
kraftvoll und so die vielleicht einzigen ‘Lautsprecher für ganze Kerle’. Die Audio-Geräte und Lautsprecher unserer Marke Jamo zeichnen sich durch
innovative Technologien und durch ihr zeitlos elegantes skandinavisches Design aus. Und mit den
Geräten und Lautsprechern von Audio Pro wenden wir uns schließlich an die audiophile Verbrauchergruppe.“ Joachim Grigg, den das US-Management als Vice President Central Europe gewinnen
konnte, ist die Begeisterung für jede der drei Marken, die er in seiner neuen Funktion verantwortet,
deutlich anzumerken. Im Hinblick auf das enorme
technische Fundament,
auf das alle drei Hersteller aufbauen können, ist sein Schwärmen nur allzu verständlich. Ein einzigartiges Händchen für zeit-
Jamos EISA-AwardGewinner „E 770“:
So schön können Lautsprecher sein. (Foto:
Jamo)
Der „Stereo One” ist das
Elektronik-Highlight im Audio
Pro-Sortiment. (Foto: Audio
Pro)
Frisch von „Heimkino“ als Referenz gesetzt: der „THX Ultra2“
von Klipsch. (Foto: Klipsch)
loses Produktdesign bewies Jamo zuletzt mit der Serie „A 7“, die jeden
Plasma-TV noch begehrlicher werden
lässt. Weil Jamo in allen Preisklassen
Produkte mit anspruchsvollem Design
anbietet, soll eine breite Händlerbasis
(Fachhandel und Großfläche) bedient
werden.
Joachim Grigg (Vice President
Central Europe): „Jede unserer
drei Marken ist klar positioniert
und bedient eine eigene Kundenklientel.“
weites Distributionsnetz von rund
100 Fachhändlern vor. Zehn Millionen Euro Jahresumsatz lautet das
erste formulierte Etappenziel, das
es mit den drei Marken kurzfristig zu erreichen gilt.
SEHR GUTE MARKTCHANCEN
Werner Berlin
(Vertriebsleiter):
„Schließlich sollen
und müssen alle Geld
verdienen, der
Händler wie auch
wir als Hersteller“
Das Unternehmen um Fred Klipsch hat sich mit
all seinen Mitarbeitern und größtem Engagement
der Entwicklung von Produkten verschrieben, die
ansprechendste, bewegendste und dynamischste
Entertainment-Erlebnisse schaffen. Wer das einst
vom Vater und Unternehmensgründer Paul
Klipsch erfundene „gefaltete Horn“ je erleben durfte, weiß um die Wahrheit der Worte. Die in der
HiFi-Szene legendäre Marke soll von engagierten
Fachhändlern und den Großflächenanbietern, bei
denen HiFi und Home Cinema wichtige Eckpfeiler
im Sortiment sind, präsentiert werden.
Die Ingenieure von Audio Pro entwickelten die
„Ace-Bass-Technologie“ für besonders druckvolle
Bässe, kreierten mit dem Modell „Qube“ ein
omnidirektional abstrahlendes Lautsprechersystem und fiebern jetzt
der zur IFA geplanten
Premiere ihres Musiksystems „Stereo One“
entgegen. Für die Vermarktung dieser audiophilen Produkte stellt
man sich ein bundes-
Die Chancen, dass aus den Marken, die sich hier
zusammengefunden haben, um unterschiedlichste Kundengruppen mit Produkten für unterschiedlichste Ansprüche zu bedienen, stehen sehr
gut: Das an der deutsch-niederländischen Grenze
ansässige Klipsch-Team und die derzeit noch in
Dänemark, nahe Kopenhagen beheimatete JamoBelegschaft werden in wenigen Monaten zu einem
gemeinsamen Team an einem Standort zusammenschmelzen; ein neues, größeres Büro in unmittelbarer Nähe des derzeitigen Klipsch-Büros ist
bereits gefunden. Der Service bleibt beim JamoZentralservice HiFi Service Kruse in Krailling. Die
nationalen Vertriebsgeschicke für alle drei Marken
bleiben in den Händen von Werner Berlin, der mit
seiner ausgeglichenen und ruhigen Art verlässlicher Partner des Handels während aller Turbulenzen der jüngsten Vergangenheit bei Jamo war.
Während bei Jamo alle wichtigen Handelslistungen bestehen, arbeitet Werner Berlin mit seinem
Team aus neun Handelsvertretern gerade daran,
die Marken Klipsch und Audio Pro in die bestehenden Verträge zu integrieren, um interessierten
Handelspartnern vielfältigste Sortimentsgestaltungen zu ermöglichen. „Denn schließlich sollen und
müssen alle Geld verdienen“, so Werner Berlin,
„der Händler wie auch wir als Hersteller.“
■
i
www.klipsch.com
www.jamo.de
www.audiopro.com
hitec HANDEL 8/2005
17
BRANCHE
Herzlich willkommen im „Auditorium“. Schon die
Eingangshalle hinterlässt beim Besucher einen
nachhaltigen Eindruck. (Fotos: Auditorium)
Inhaber Leonhard Schwarte begrüßt HiFi-Enthusiasten aus ganz Deutschland und auch Europa in
seinem „Auditorium“ in Hamm.
(Foto: hitec HANDEL)
Der Hammer
Das Wort Unterhaltungselektronik beinhaltet die Begriffe: Unterhaltung und
Elektronik. Trivial, aber nur selten von Unternehmern so klar erkannt und
umgesetzt wie von Leonhard Schwarte in Hamm mit seinem HiFi-Topgeschäft „Auditorium“.
B
etritt ein Gast oder Kunde zum ersten Mal
das „Auditorium“ an der Feidikstraße 93 in
der Hammer Innenstadt, so klappt ihm unwillkürlich die Kinnlade auf die Brust – garantiert. Dabei
ist es durchaus nicht leicht festzumachen, warum
das Ladenlokal auf Anhieb begeistert. Ist es der
charmante Gesamteindruck des einfallsreich umgebauten alten Speditionsgebäudes, in dem sich
das „Auditorium“ mit seinen riesigen 1 000 Quadratmetern Verkaufsfläche befindet? Oder sind es
die liebevollen Details, wie etwa die Vase mit
frischen Blumen vor der Schallplattenwaschanlage,
die im Eingangsbereich steht. (Der Chef verrät später, dass nur Frauen die Blumen bemerken und
stets ungläubig fragen: „Sind die echt?“). Bei HiFiEnthusiasten beiderlei Geschlechts setzt das Herz
auf jeden Fall für ein, zwei Schläge aus beim An-
blick der spektakulären „MBL 101 Radialschwinger“Boxen rechts neben der Vase. Als ob sie sagen
wollten: „Herzlich willkommen im ,Auditorium‘ –
eine der Top-HiFi-Adressen Deutschlands.
START IM HÜHNERHOF...
Die zweite positive Überraschung erlebt der
Gast, wenn er den Chef der dreizehn Angestellten und „Auditoriums“-Inhaber, Leonhard
Schwarte (48), kennen lernt. Bescheiden und
auch selbstironisch erzählt er von den Anfängen
seines Geschäfts. Dennoch merkt man schnell,
dass Schwarte vor geschäftlicher Energie und Einfallsreichtum schier überschäumt. Schließlich
kommt das Wort Unternehmer von unternehmen. Wie anders lässt sich die Entwicklung, die
Schwartes Geschäft genommen hat, denn auch
erklären? Die Anfänge waren
bescheiden: Als 17-Jähriger
begann er zusammen mit
einem Freund als Wiederverkäufer. Als Ladenlokal –
geöffnet von 17 bis 19 Uhr –
diente ein Raum im Hühnerhof des Onkels. Mit 20 Jahren hatte er bereits Ge-
Alles für verwöhnte
Lauscher: die HiFi-Auswahl
lässt keine Wünsche offen
18
hitec HANDEL 8/2005
schäftskontakte bis nach Florida geknüpft. 1981
eröffnete er in der Boomphase des HiFi-Marktes
das erste „Auditorium“, einen Steinwurf weit entfernt vom heutigen Standort. Doch kaum ein
Jahrzehnt später war die „Goldene Zeit“ des HiFi
fast wieder vorbei. „Wer vorher nicht in seinen
Laden re-investierte, der war nach dem Boom
weg“, erinnert sich Schwarte nüchtern und fährt
fort: „In einer so schwierigen wirtschaftlichen Situation, wie wir sie seit 1992 haben, ist es wichtig,
als Unternehmer Charakter zu beweisen.“
...GELANDET IM SPEDITIONSGEBÄUDE
Ganz Unrecht kann er nicht haben, denn während die Pleitewelle landauf und landab schwappte, kaufte er das alte Speditionsgelände, und als
sich ringsherum die Zahl der HiFi-Händler mehr
und mehr dezimierte, baute er das Gebäude zu
dem um, was es heute ist. Schwartes Überlegung
beim Bau: „Es muss doch möglich sein, eine schöne, nette Atmosphäre zu schaffen und gute Verkäufer anzustellen, um erstklassiges HiFi zu verkaufen. Hochwertige Ware braucht eine hochwertige Atmosphäre.“ So stehen acht Vorführstudios
zur Verfügung, in denen – während die Kunden
an der Kaffeebar im Erdgeschoss ein Getränk serviert bekommen – die HiFi-Anlagen wunschgerecht und vorführbereit zusammengestellt werden können. Zudem ist die Auswahl riesig.
CAR-HIFI ALS DRIVE IN
Doch statt eines Blicks in den Katalog (den findet man auszugsweise unter www.auditorium.de)
soll hier vielmehr ein Blick in die anderen Teile
des Ladens geworfen werden. Im Untergeschoss
begrüßt eine funktionierende Fußgängerampel die
Kunden in der „Car & Sound“-Abteilung. Diese
geht unmittelbar in die Werkstatt über, in die der
BRANCHE
Nicht nur High-EndGeräte sind echte
Hingucker im „Auditorium“. So kann ein POS
für Schallplatten auch
aussehen.
Spektakulär: „MBL 101
Radialschwinger“-Boxen
Kunde – durch eine seitlich Einfahrt – mit dem
Wagen bequem hineinfahren kann. Auf der
gegenüber liegenden Geschoss-Seite begrüßt ein
„Privat Max“ – ein Heimkino à la „Cinemax“. Die
zwölf Quadratmeter Wohnraum, die mindestens
benötigt werden, schmerzen wahrscheinlich nicht
so sehr, wie die rund 100 000 Euro Kosten – all
inclusive.
LIFESTYLE-KONZEPT-WOHNUNG
Den oft zitierten Vogel schoss Schwarte allerdings vor drei Jahren ab. Kurzerhand baute er
eine 145 Quadratmeter große Wohnung innerhalb des Gebäudes zu einer Demo-Wohnung
um. Die „Lifestyle-Konzept-Wohnung“ ist ein Vorführstudio mit völlig neuen Dimensionen: Sie
wartet mit einem Büro, einem Bad (mit Badewanne, versteht sich), einem Schlafzimmer und
zwei Wohnräumen auf. Schwarte arbeitet dabei
mit verschiedenen Einrichtungshäusern zusammen: „Lösungen müssen visualisiert werden. Der
Kunde will nicht nur beispielsweise ein teueres
LCD- oder Plasma-TV-Gerät sehen, er will auch
eine Vorstellung haben, wie das bei ihm zu Hause
aussehen würde.“ So wird der HiFi-Händler zum
Inneneinrichter. Schwarte: „Wir arbeiten immer
häufiger direkt mit Architekten und Elektrikern zusammen, um Kundenwünsche zu erfüllen.“ So
habe sein Team auch schon für einen Kunden ein
Jagdschloss in Polen mit der passenden Multiroom-Anlage ausgestattet.
Im gemütlichen Geplauder geleitet Schwarte
den Gast zurück in den Eingangsbereich. Zum
Schluss sagt er: „Das tollste in unserem Geschäft
ist es, wie viele unterschiedliche Kunden kommen: vom tätowierten VW-T5-Busbesitzer, der
sich eine Kino- und Sound-Anlage in den Wagen
einbauen lässt, bis zum High-End-Enthusiasten
reicht das Spektrum.“ Der Einzugsbereich des
„Auditoriums“ variiert je nach Warengruppe zwischen 50 und 200 Kilometern, wobei das Geschäft auch Kunden aus ganz Deutschland und
dem benachbarten Ausland anlockt. Kein Wunder: Ein Besuch lohnt sich.
PS: Dass der Laden ausgerechnet in Hamm ist,
habe – laut Schwarte – zwei Vorteile: Die niedrigen Kosten und der Überraschungseffekt.
Schließlich rechne keiner mit einem solchen
Laden in einem der kaufkraftschwächsten Städte
■
Deutschlands. Der Hammer – in Hamm.
i
Es lebe HiFi.
Nach Heimkino, MP3 und Media-Playern schien HiFi
auf die Verliererstraße zu geraten. Weit gefehlt – eine
kleine Edelschmiede im hohen Norden – Elac – beweist das Gegenteil.
Nach der Zeit der Computer und Handys kommt sicher wieder
„die Zeit zum Hören“. Unter diesem Motto ist übrigens der Kieler Lautsprecherspezialist Elac in die Saison gestartet. Die Messen der letzten Monate wie etwa die High End in München
sind ein Beweis dafür, dass der gute Ton zunehmend wieder
das Interesse der Endverbraucher findet. Elac-Geschäftsführer
Wolfgang John bestätigt: „Unsere neue High-End-Linie 600
verbindet kompromisslos Hightech und Design und lässt so in
punkto optimalem Klang keine Wünsche offen. Und das auch
noch ‚Made in Germany’. Der Verkaufserfolg zeigt: Die Linie
trifft den modernen Geschmack unserer Kunden und bestätigt
unsere Premium-Strategie.“
Elac entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Lautsprecher und Wandlersysteme. Um eine optimale Beratung, Hörproben, einen Vergleich mit Mitbewerbsprodukten und optimalen Service zu ermöglichen, vertreibt Elac ausschließlich im
Rahmen eines selektiven Vertriebsbindungssystems. „Die Kundenzufriedenheit ist unser höchstes Ziel. Daher werden an die
Vertragskunden hohe Anforderungen gestellt, und wir konzentrieren uns ausschließlich auf den Fachhandel und die Fachmärkte, die unsere Konzeption verstehen und die in erster
Linie Geld verdienen wollen“, so Wolfgang John. „Unsere Linie
600 werden wir über maximal 70 ausgesuchte Kunden exklusiv vertreiben.“ Firmen wie der Kieler Lautsprecherspezialist
Elac und der kompetente Fachhandel sind daher ideale Partner
im Saisongeschäft.
Die Elac-Qualität wird übrigens weltweit gelobt: In Deutschland
gab es Super-Tests von Stereo, Audio, Stereoplay, um nur einige zu nennen. Kurz nach der Markteinführung gewann eines
der Topmodelle, der Standlautsprecher „FS 608-4PI“, gleich
vier Awards der asiatischen Fachpresse, unter anderem den
Grand Prix Award des japanischen Magazins „Stereo Sound“,
der in Fachkreisen einem HiFi-Oscar gleichkommt. „Diese
Tests und Auszeichnungen sind uns Freude und Ansporn zugleich, weiterhin in Innovation und Technologie zu investieren“, beteuert John.
➔ www.elac.com
The winner takes it all: Der edle Elac-Schallwandler
„FS 608-4Pi“ heimste auf dem asiatischen Markt
reihenweise Preise ein. (Foto: Elac)
www.auditorium.de
WIR SUCHEN SIE. Ihr Geschäft ist auch etwas ganz Besonderes? Sie haben tolle Ideen für
den POS? Sie bieten pfiffige Kundenaktionen? Dann melden Sie sich bei uns:
Redaktion hitec HANDEL, Martin Schulze, 0 21 51. 15 25 6-20 oder per Mail an [email protected]
hitec HANDEL 8/2005
19
PROMOTION
BRANCHE
China im Fokus
Die neue Messe China Sourcing präsentiert vom 12. bis zum 14. September in
Düsseldorf den Beschaffungsmarkt China. Die Messe möchte das Exportpotenzial der Volksrepublik vorstellen, denn der Anteil chinesischer Waren und
Produkte in Handel und Industrie ist weiter stark steigend.
W
er im Wettbewerb um Kostensenkung
und kostengünstige Produkte mithalten
will, kommt um eine intensive Befassung mit
dem Einkaufsmarkt China nicht herum. Industrieller Einkauf und Handel sind die Zielgruppen
der neuen Messe China Sourcing, die erstmals
vom 12. bis 14. September 2005 in Düsseldorf
stattfindet. Sie wird von zwei Partnern organisiert,
die zu den Größen im internationalen Messegeschäft zählen: dem weltgrößten privaten Messeveranstalter Reed Exhibitions und dem
China Chamber of Commerce for Import and Export of Machinery and Electronic Products
(CCCME). Der chinesische Verband ist auch Ausrichter von Segmenten der größten und bekanntesten Leistungsschau Chinas, der Kanton-Messe.
BREITES SPEKTRUM
Die Besonderheit der neuen Veranstaltung in
Düsseldorf ist, dass sich erstmals ausschließlich
chinesische Aussteller um das Interesse der Einkäufer bemühen werden. Das Spektrum der rund
300 Aussteller, die sich zu der Premiere in den
Düsseldorfer Messehallen angemeldet haben,
reicht von Haushalts- und Küchengeräten, dem
Baumarkt- und Heimwerkerbedarf bis hin zu
Automobilteilen- und Kfz-Zulieferbedarf.
20
hitec HANDEL 8/2005
Ziel der China Sourcing ist es, dem deutschen
und europäischen Groß- und Einzelhandel ein
exklusives und repräsentatives Spektrum chinesischer Produkte und Lieferanten zu präsentieren.
„China Sourcing schafft für die Fachbesucher aus
ganz Europa eine echte Alternative zur immer
noch aufwändigen Suche und Auswahl geeigneter Lieferanten in China selbst“, sagt Hans-Joachim Erbel, Geschäftsführer von Reed Exhibitions
Deutschland. „Nach Düsseldorf kommen vor
allem die Unternehmen aus China, die die hohen
europäischen Anforderungen bei Menge, Qualität und Logistik bewältigen können und sich
dauerhaft auf dem europäischen Markt behaupten wollen.“
Die Aussteller wollen auch die Kapazitäten für
eine Fertigung von Produkten und Vorprodukten
präsentieren. Nach Angaben des chinesischen
Mitveranstalters wollen die Unternehmen aus der
Volksrepublik in Düsseldorf vor allem beim Aufbau von Vertriebs- und Servicenetzen vorankommen und investieren darum zunehmend auch in
den Marktauftritt von Unternehmen und Marken
in Deutschland. „Wir wollen mit der Messe Hindernisse, die sich bei der Markterschließung chinesischer Unternehmen ergeben, beseitigen“,
formuliert CCCME-Präsident Zhang Yujing.
Düsseldorf empfängt China: Im Bild der Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin (Mitte)
und Ma Canrong, Botschafter der VR China in
Deutschland (rechts im Bild). (Fotos: China
Sourcing)
Bei der Veranstaltung, die auch von der Messe
Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf unterstützt
wird, geht es den chinesischen Ausstellern neben
der Produktschau um langfristig angelegte Partnerschaften mit Groß- und Einzelhandel, Importeuren sowie Marketing- und Vertriebs-Spezialisten in Deutschland. Ergänzend zur Messe wird
den Fachbesuchern aus Industrie und Handel die
Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch geboten.
Aktuelle Themen und Trends beim Import aus
China und beim Aufbau umfassender Handelsbeziehungen diskutiert ein für alle Fachbesucher
offenes Messeforum, bei dem Experten, Praktiker
und Dienstleister im Chinageschäft Erfahrungen
und Praxiswissen austauschen.
GLOBALER TREND
Mit der ersten Messe für Chinas dynamische Exportindustrie folgen die Veranstalter einem globa-
Hans-Joachim Erbel, Geschäftsführer von Reed
Exhibitions Deutschland: China Sourcing ist eine
echte Alternative, um chinesische Lieferanten zu
finden
BRANCHE
CCCME-Präsident Zhang Yujing:
Hindernisse bei der Markterschließung
beseitigen
len Trend. Die Volksrepublik wächst derzeit vitaler
und nachhaltiger, als die meisten China-Experten
erwartet haben. Mehr als elf Prozent steuert das
Reich der Mitte inzwischen zum Wachstum der
Weltwirtschaft bei. Das Land steht inzwischen auf
Platz sechs der größten Volkswirtschaften (gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt des
Jahres 2003) und auf Platz eins bei den ausländischen Direktinvestitionen. Das gesamte Exportvolumen der Volksrepublik dürfte nach Angaben
des chinesischen Handelsministeriums im Jahr
2005 auf 685 Milliarden US-Dollar ansteigen. Aus
China importierte Komponenten kosten amerikanische und europäische Unternehmen zwischen
zehn und 50 Prozent weniger als vergleichbare
Inlandsprodukte. In einzelnen Branchen werden
bis zu 75 Prozent der Weltproduktion lieferbarer
Güter in China hergestellt. Vor allem die US-Han-
delsriesen haben den Anteil chinesischer Waren
in ihren Sortimenten in den letzten Jahren dramatisch gesteigert.
Auch die deutschen Importe aus China sind im
vergangenen Jahr um 26,4 Prozent auf 32,5 Milliarden Euro gestiegen und damit erstmals seit
1999 wieder stärker gewachsen als die Exporte in
die Volksrepublik. Diese nimmt bei den Importen
mittlerweile den sechsten Rang ein.
■
i
www.chinasourcing-messe.de
»Chinas Stärken für
den Handel nutzen«
Erstmals präsentieren sich zur China Sourcing, die vom 12. bis 14. September
in Düsseldorf stattfindet, erwartete bis zu 300 chinesische Hersteller mit einer
eigenen Leistungsschau. hitec HANDEL sprach mit Direktorin Britta Wirtz
über den Beschaffungsmarkt China und die China Sourcing als Chance für
den Handel.
Chinas Produzenten machten zuletzt mit spektakulären Übernahmen erneut auf sich aufmerksam. Ist die China Sourcing ein weiteres
Indiz dafür, dass Chinas Produzenten mit
einem neuen Selbstbewusstsein in Europa
auftreten?
Ja, mit der China Sourcing treten chinesische
Unternehmen selbstbewusst aus dem Schatten heraus, in dem sie über viele Jahre auf
den europäischen Messen gestanden haben:
oftmals am Rande, unzureichend in der Ausstellungsfläche, vielfach mehr als „Lückenfüller“ denn als zentraler Blickpunkt.
Das deckt sich nicht mit dem neuen Selbstverständnis chinesischer Unternehmen, die
signalisieren, dass sie gewillt sind, den europäischen und deutschen Markt mit Blick auf
den Handel direkter und auch nachhaltiger
zu bedienen. Insofern ist es nur eine logische
Konsequenz, dass nun das CCCME als weltweit tätige Außenhandelsinstitution gemein-
sam mit Reed Exhibitions im Zuge eines
Joint-Ventures mit der China Sourcing eine
Messe veranstaltet, die als Leistungsschau
speziell den Interessen chinesischer Unternehmen entspricht.
Was erwartet den Besucher konkret?
Den Besucher erwartet eine Messe, die ihm
die Möglichkeit bietet, im direkten Kontakt
neue, kostengünstige Lieferanten für den Direktimport zu sichten. Das Spektrum der
Aussteller, die sich zu der Premiere in Düsseldorf angemeldet haben, reicht von Haushalts- und Küchengeräten, dem Baumarktund Heimwerkerbedarf bis hin zu Automobilzubehör und der Badausstattung. Ziel der
China Sourcing ist es, dem deutschen und
europäischen Groß- und Einzelhandel ein exklusives und repräsentatives Spektrum chinesischer Produkte und Lieferanten zu präsentieren. Hauptzielgruppe ist dabei der Handel.
Britta Wirtz, Direktorin der China Sourcing
Chefsache China: speziell für Händler ohne
China-Erfahrung keine kleine Klippe. In welcher Form bietet die Messe Einsteigern Hilfestellungen an?
Sie sprechen einen Punkt an, der für beide
Seiten wichtig ist. Denn auch für die chinesische Seite geht es darum, Usancen im Umgang mit westeuropäischen Partnern kennen
zu lernen. Umgekehrt gilt das Gleiche: Deshalb wird den Fachbesuchern aus Industrie
und Handel die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch geboten. Aktuelle Themen
und Trends beim Import aus China und
beim Aufbau umfassender Handelsbeziehungen diskutiert ein für alle Fachbesucher
offenes Messeforum, bei dem Experten,
Praktiker und Dienstleister im Chinageschäft
Erfahrungen und Praxiswissen austauschen.
Frau Wirtz, wir danken Ihnen für das
Gespräch.
■
hitec HANDEL 8/2005
21
BRANCHE
Blickt zufrieden zurück:
Ronald de Jong, Geschäftsführer von Philips Deutschland. (Foto: Philips)
Perform first, talk later
Philips hat als Sponsor der Fußball-WM mächtig Dampf gemacht. Grund
genug, den Geschäftsführer von Philips Deutschland, Ronald de Jong, zu befragen, welche Chancen er für den niederländischen Konzern sieht.
Sie sind jetzt schon so lange bei Philips, dass
Ihre ersten Maßnahmen Früchte tragen.
Wenn Sie heute die Ernte einfahren würden,
was wären dann die wichtigsten Ergebnisse?
Ich würde zurückblicken auf eine weitere
Steigerung des Marktanteils von Philips. Ich
würde auf verbesserte Service-Prozesse
schauen und darauf, dass wir den Innendienst für Österreich aus Hamburg betreuen,
damit die Organisation weiter vereinfacht
haben. Als wichtigsten Teil der Ernte würde
ich natürlich die Kooperation mit Premiere
zur Fußball-WM und zum Thema HDTV betrachten.
Sie haben gesagt, dass Sie sich erst an den
deutschen Handel gewöhnen müssen, weil Sie
nicht mit ihm aufgewachsen sind. Haben Sie
sich inzwischen mit ihm angefreundet?
Ich bin grundsätzlich zufrieden, nur geht es
mir nicht immer schnell genug. Als ich von
Hans-Joachim Kamp übernommen habe,
war es ein gut bestalltes Haus. Diese Parameter musste ich erst einmal behaupten und
habe in diesem Zusammenhang ein gutes
Gefühl für den deutschen Handel entwickelt.
Da ich viel Zeit draußen verbracht habe, verstehe ich jetzt, wie der deutsche Handel organisiert ist. Das muss jetzt in Strategien und
Konzepte umgesetzt werden.
Der Fachhandel steht im Mittelpunkt des Interesses und trotzdem allen im Wege. Welche
Forderungen von Seiten Philips’ müssen erfüllt
werden, damit es besser klappt?
Ich dementiere, dass der Handel uns im
Wege steht. Er ist wichtig und wird wichtig
bleiben, um etwa Innovationen einzuführen.
Er hat die einmalige Chance, Wertschöpfung
zu betreiben. Wenn er durch die Zusammenarbeit zwischen Premiere und Philips bei
HDTV keine Wertschöpfung erreicht, dann
macht er etwas falsch. Wir müssen Strategien
und Konzepte entwickeln, wie mit Premiere
geschehen, und sie dann mit dem Handel
zusammen umsetzen.
22
hitec HANDEL 8/2005
Die letzten Monate war es sehr ruhig im
Hause des Marktführers. Ist das eine Frage der
Konzentration auf das Geschäft oder gibt es
nichts zu berichten?
Mit unserer neuen Marketingstrategie „sense
& simplicity“ haben wir schon etwas zu berichten, aber wir müssen auch dann kommunizieren, wenn wir etwas zu erzählen haben.
Viele Dinge sind nicht relevant für draußen,
wenn wir uns etwa auf das Geschäft konzentrieren und dabei die Vertriebspartner einbeziehen. Andererseits glauben wir an die digitale Herausforderung, investieren auch tüchtig und erarbeiten Konzepte zur Wertschöpfung. Ich/wir handeln dabei nach dem
Motto: perform first, talk later.
Als Nummer eins stehen Sie unter besonderer
Beobachtung. Stört Sie das?
Mich stört das nicht. Der Markt befindet sich
im Umbruch, die Spielregeln werden neu gestaltet und wir können mitgestalten. Das ist
eine große Verantwortung, mit der wir sehr
vorsichtig umgehen. Ich hoffe, dass unsere
Investitionen dazu beitragen werden, den
Abstand zu halten oder gar zu vergrößern.
Als Hauptsponsor der Fußball-WM haben Sie
ein dickes Faustpfand, mit dem Sie wuchern
können. Sehen Sie darin Chancen, als Nummer
eins Abstand zu den Verfolgern zu sichern?
Die Zahlen sind beeindruckend: 3,2 Mio. Zuschauer in den Stadien, vier Milliarden TVZuschauer weltweit werden 2006 mindestens ein WM-Spiel sehen, in Deutschland pro
Spiel durchschnittlich zwölf Millionen TV-Zuschauer oder kumuliert 750 Millionen deutsche TV-Zuschauer. Mehr als die Hälfte der
Weltbevölkerung wird also mindestens ein
Spiel der WM 2006 sehen. Um diese Zahlen
weiter in eine Relation zu setzen: Die erste
Mondlandung verfolgten 500 Millionen
Menschen. Die Hochzeit von Charles und
Diana 750 Millionen. Und die Papstbeerdigung eine Milliarde Menschen weltweit. Die
klare Schlussfolgerung daraus: Trotz Millio-
nen Menschen in den Stadien und trotz vieler Public Viewing Events wird der Fernseher
zu Hause für die Mehrheit der Fußballfans
den Zugang zur WM bedeuten. Es ist keine
hellseherische Fähigkeit notwendig, um zu
prognostizieren, dass also der TV-GeräteMarkt in Deutschland von der WM profitieren wird. Und dass die Nummer eins in diesem Markt – nämlich Philips – viel Engagement zeigen wird, um von diesem „großen
Kuchen“ ein großes Stück abzubekommen.
Qualität und feinstes High-Tech gehen zu
immer geringeren Preisen über den Ladentisch. Sehen Sie einen Ausweg für die Zukunft?
Wenn wir nicht in der Lage sind, gemeinsam
diese neuen Technologien in den Markt einzuführen, nachdem wir in Entwicklung, Schulung
und den Point-of-Sale investiert haben, dann
machen wir alle etwas falsch. Es gibt eine starke Polarisierung zwischen A- und B-Marken.
Wir sind bestens positioniert und können
auch dafür sorgen, dass etwas passiert. Es gibt
bereits einen Trend zur A-Marke, und wir bieten mit Premiere eine Komplettlösung an, die
differenziert, wie und wo vermarktet wird. Und
einen Verbraucher, der jeden Tag vier bis fünf
Stunden vor dem Fernseher verbringt und das
über sieben oder acht Jahre verteilt, sollte es
nicht interessieren, ob der Fernseher 1 099,
1 399 oder 1 799 Euro kostet. Natürlich wird
es immer Menschen geben, die auf den Preis
achten. Die werden auch bedient.
Ist Geiz für Sie persönlich geil? Oder kaufen
Sie lieber Marke und Qualität?
Was für mich persönlich gilt, ist irrelevant.
Wir haben verschiedenste Verbrauchergruppen, und die müssen alle mit den richtigen
Produkten – mit den für sie richtigen Preisen
– bedient werden.
Herr de Jong, wir danken Ihnen herzlich für
■
dieses Gespräch.
i
www.philips.de
BRANCHE
Taiwan Tigers
Schon auf der vergangenen Cebit war Taiwan die führende ausländische
Ausstellernation mit über 700 Firmen. Und auch auf der kommenden IFA
wird sich wahrscheinlich ein ähnliches Bild bieten. hitec HANDEL wirft einen
Blick auf den Tigerstaat.
T
aiwans Wirtschaft ist stark von den Exporten
abhängig. Entsprechend wichtig sind Handelskontakte. Seit 1970 kümmert sich Taitra (Taiwan External Trade Development) als halbstaatliche „Non-Profit“-Organisation um die Vermittlung. In Deutschland ist Taitra über die Taiwan
Trade Center in Düsseldorf und München vertreten. Der Vize-Präsident von Taitra, Walter Yeh,
unterstreicht die Wichtigkeit des deutschen Marktes: „Derzeit gibt es mehr als 200 taiwanesische Firmen hier in
Deutschland, hauptsächlich Firmen der
Bereiche Elektronik,
Computer, Maschinen und Textil. Insgesamt gesehen ist Deutsch-
Produkte aus dem Tigerstaat
Taiwan sind stark im Kommen, im
Bild der MP3-Spieler „MP-320“
von Acer. (Foto: Acer)
land Taiwans wichtigster Handelspartner in Europa und weltweit gesehen der siebtwichtigste.“
Walter Yeh, Vizepräsident von Taitra: „Deutschland ist Taiwans wichtigster Handelspartner in
Europa“. (Foto: Taitra)
ihr Umsatz zwischen 1998 und 2002 um durchschnittlich 35 Prozent pro Jahr gestiegen ist.“
IM FOKUS: NRW
Als Beispiel führt Yeh Nordrhein-Westfalen an
und nennt Zahlen der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nordrhein-Westfalen von November
2004: „Derzeit gibt es in NRW 81 taiwanesische
Firmen – das sind also rund 40 Prozent aller in
Deutschland ansässigen taiwanesischen Unternehmen, die insgesamt etwa 870 Menschen beschäftigen. Davon sind 60 Prozent reine Tochterfirmen und 40 Prozent Neugründungen taiwanesischer Unternehmer. Der Gesamtjahresumsatz
dieser 81 Firmen liegt – hochgerechnet, da nicht
alle Firmen Angaben über ihren Umsatz gemacht
haben – bei 9,2 Milliarden Euro. Das sind im
Durchschnitt 115 Millionen Euro pro Firma, ein
Wert, der deutlich über dem Durchschnitt der koreanischen, japanischen und französischen Firmen in NRW liegt. Mehr als 60 Prozent der taiwanesischen Unternehmen gaben zudem an, dass
Kurzprofil Tatung
Das Unternehmen TATUNG wurde 1918 in Taiwan gegründet und ist einer der weltweit größten Produzenten von CE-Produkten und Industrie-Informationssystemen. Tatung beschäftigt
derzeit 35 000 Mitarbeiter in über 100 Ländern
und verfügt über eine Produktpalette von 300
verschiedenen Artikeln. Zu den CE-Produkten
zählen PCs, LCD-Fernseher, PDPs (Mini-Computer), Mediaplayer und Home-EntertainmentGeräte. Für Unternehmen bietet Tatung eine
große Bandbreite an Servern, Tablet PCs und
Thin Clients. In Europa verfügt Tatung über Produktionsstätten in Tschechien und den Niederlanden. Vor wenigen Wochen hat Tatung
Niederlande sein neues „Certified Partner Program“ für die DACH-Region vorgestellt. Ausführliche Informationen dazu:
➔ www.tatung.de
Tatung auf der IFA 2005: Halle 3.2/Stand 106
ich höre was, was du nicht siehst.
Der YSP-800 liefert Raumklang auf fünf Kanälen, als wären Sie
von Front-, Center- und Effektlautsprechern umringt. Ohne
Lautsprecher und Kabel. Das freut Ohr und Auge. Freuen wird
Sie auch, dass Ihr Sound-Projektor selbstständig die beste
Abstimmung für Ihren Raum findet – mit automatischem
Einmess-System und Test-Mikrofon. Die internationale EISAJury war so begeistert, dass sie den YSP-800 als beste
HomeTheater-Innovation des Jahres ausgezeichnet hat.
Ihnen wird es ähnlich gehen:
Hören Sie jetzt, was Sie nicht sehen.
Bei Ihrem Yamaha-Fachhändler oder unter www.sound-projektor.de
BRANCHE
Shooting Star
Ein Shooting Star am deutschen Markt ist Benq. Im Interview mit hitec
HANDEL: Rüdiger Hamer, der „Marketing-/Brand- Director“ von Benq
Auch im Flach-TV-Bereich ist Taiwan stark dabei,
im Bild der „V30CMAM“ von Tatung.
(Foto: Tatung)
KAUM PRODUKTION
Der wichtigste Industriezweig ist mit einem Anteil von 48 Prozent die ICT-Branche (Information
Communication Technology). Allerdings handelt
es sich bei den Geschäftsaktivitäten der taiwanesischen Firmen vorrangig um Sales- und Marketingaktivitäten: Fast 50 Prozent der befragten Firmen beschäftigen sich vorrangig mit Verkauf und
Service, 14 Prozent betreiben vor allem Lagergeschäfte, für acht Prozent ist NRW der Standort für
ihre Exportbüros. Nur zwei der 81 Firmen (also
weniger als drei Prozent) produzieren auch hier.
Handels- und Serviceanfragen an das Taiwan
Trade Center per E-Mail: [email protected], Fax 0211-78 18 39.
■
Kurzprofil Acer
Oliver Ahrens,
Geschäftsführer der
Acer Computer GmbH:
„Zur Zeit vermarkten
etwa 10 000 Fachhändler
monatlich Acer Produkte.“ (Foto: Acer)
ACER bietet in Deutschland ein breites Produktportfolio an, die Notebook-Serien „TravelMate“, „Aspire“ und „Extensa“, PDAs, DesktopPCs für Business-User und Heimanwender,
Server, Displays, Home-Entertainment-Produkte mit LCD-TVs, Projektoren und Digitalkameras,
systemnahe Peripherieprodukte aus den Bereichen Internet Access und Mobility (etwa Memory Sticks, MP3-Flashplayer).
Oliver Ahrens, Geschäftsführer der Acer Computer GmbH: „Acer Deutschland bekennt sich
uneingeschränkt zum indirekten Vertriebsmodell über den Fachhandel. Acer kommt traditionell aus dem Geschäftskundenbereich, also
Lösungen für professionelle Business User im
SMB- und SOHO-Bereich, die ausschließlich
über den IT-Fachhandel vertrieben werden –
der Umsatzanteil liegt heute bei 60 Prozent. Zur
Zeit vermarkten etwa 10 000 Fachhändler monatlich Acer Produkte.“
➔ www.acer.de
i
www.taiwantrade.com.tw
24
hitec HANDEL 8/2005
Rüdiger Hamer,
Marketing-/
Brand-Director bei
Benq. (Foto: Benq)
Seit wann ist Benq in Deutschland aktiv, und
wie wichtig ist der deutsche Markt für Ihr
Unternehmen?
Seit etwas über drei Jahren. Der deutsche
Markt ist enorm wichtig für Benq und in Europa klar im Fokus. Aber auch darüber hinaus:
Immerhin trägt Europa ein Drittel zum weltweiten Umsatz bei – und innerhalb Europas
planen wir dieses Jahr eine klare Umsatzsteigerung im deutlich zweistelligen Prozentbereich.
Mit welchen Produktbereichen ist Benq in
Deutschland aufgestellt?
In Deutschland haben wir die Produktbereiche Monitore, Projektoren, LCD-Fernseher,
Optical Storage, Notebooks und Input, also
Tastaturen und Mäuse. In anderen Ländern
hat Benq außerdem noch DVD-Rekorder und
GSM-Handys im Portfolio. Was Deutschland
betrifft, so sind wir zum Beispiel mit LC-Displays sehr zufrieden, hier sind wir im vierten
Quartal 2004 unter die Top Fünf im Markt gekommen. Unsere Projektoren laufen ebenfalls sehr gut, hier konnten wir im selben Zeitraum sogar den ersten Platz belegen. Aber
auch andere Bereiche zeigen eine erfreuliche
Entwicklung, so haben wir beispielsweise bei
LCD-TVs im vergangenen Jahr um 170 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt.
Wie steht Benq zum Fachhandel? Wie sichern
Sie vernünftige Margen für die Fachhändler,
und gibt es Exklusivgeräte?
Der Fachhandel ist für uns sehr wichtig und
das Verhältnis entsprechend gut. Benq pflegt
eine langjährige intensive Bindung zu seinen
Fachhändlern, und wir sind permanent
dabei, etwas für sie zu tun. Neben einem attraktiven Bonusprogramm bieten wir zum
Beispiel maßgeschneiderte Shop-Möbel und
POS-Tools, die dem Händler wirklich weiterhelfen. Darüber hinaus überlegen wir uns,
wie wir die Frequenz der Endkonsumenten
beim Fachhandel erhöhen können. Vielleicht
auch nicht ganz zu vergessen – wir setzen es
auch um. Darüber hinaus fühlen sich die
Händler durch unseren Außendienst nach-
weislich sehr gut
betreut – von ihm
erhalten sie jegliche
Unterstützung im
Tagesgeschäft, sei es eben Marketing, Informationsmaterial oder Schulungen. Ein Fachhändler kann sich bei Interesse jederzeit
gerne an unser Telemarketingteam unter Telefon 040-82 22 64 16 6 wenden.
Was die Margen betrifft, so haben wir eine
attraktive Spanne zwischen den HEKs und
UVPs, eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Und die Frage der Exklusivgeräte erübrigt sich im Prinzip durch unsere starke
Fachhandelsausrichtung.
Ein häufiges Vorurteil, mit dem Firmen aus
Taiwan begegnet wird, ist, dass sie kaum in
der technischen Entwicklung und Innovation
von Produkten tätig seien. Wie sieht das bei
Benq aus?
Wer sagt das? Wie Sie schon erwähnen, ein
Vorurteil – auf jeden Fall, was Benq betrifft.
Wir haben eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilungen weltweit, und zwar in Taiwan (Hsinchdu lab), China (Suzhou Software
Development Center) und Kalifornien (Wireless Technology Center) mit über 2 000 Mitarbeitern. Jedes Jahr investieren wir in Forschung und Entwicklung vier Prozent des
weltweiten Umsatzes. Rund um den Globus
haben wir etwa 1 300 Patente angemeldet –
durch unser Bestreben nach permanenten
Innovationen konnten wir so sogar auch in
wirtschaftlich nicht so einfachen Zeiten wachsen. Ein konkretes innovatives Beispiel ist
unser neuester LC-Display mit vier Millisekunden Reaktionszeit gray-to-gray.
Herr Hamer, wir danken Ihnen für das
Gespräch.
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www.benq.de
hitec 8/05, seite 03-25
09.08.2005
9:11 Uhr
Seite 25
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IFA 2005 BERLIN
Fünf vor IFA
Es wird mal wieder Zeit, Berliner Luft zu schnuppern: Die Internationale Funkausstellung 2005 (IFA) lädt vom 2. bis 7. September Aussteller, Endkunden
und vor allen Dingen Fachbesucher unter den Funkturm ein.
S
ehr geehrte An- und Abwesenden“ – diese
Worte richtete Albert Einstein in seinem
Grußwort 1930 an die Besucher der damaligen Funkausstellung. Doch bei der IFA abwesend
zu sein, das kann sich heute kaum noch jemand
leisten. Das gilt für Hersteller wie Journalisten. Deshalb lassen sich bereits im Vorfeld der IFA 2005 die
Hersteller in die Karten gucken: auf sogenannten
Pre-IFAs in München und Hamburg, wo gleich
mehr als ein Dutzend wichtiger Hersteller
ihre Produkte präsentierten: von Blaupunkt über Casio Europe, Daewoo,
Fujitsu Siemens Computers, Grundig, Hitachi, Intel, LG Electronics,
Loewe, NEC, Panasonic, Philips,
Phocus Electronics, Pioneer, Sharp,
Toshiba bis Yakumo hatte sich das Who’s
who der Branche eingefunden. hitec HANDEL
hat aufmerksam verfolgt, was die Hersteller, aber
auch die gfu und die Messe Berlin zu sagen hatten.
So sind die Ausstellerfläche und die Zahl der Aussteller um mehr als zehn Prozent gegenüber 2003
gewachsen. Jens Heithecker, Kompetenzdirektor
26
hitec HANDEL 8/2005
der Messe Berlin und IFA-Projektleiter, gibt sich
deshalb optimistisch: „Die IFA-PreViews 2005 spiegeln die Neugier auf die IFA und damit der Consumer Electronics Branche (CE) wider und beweisen,
dass sich die IFA auf der Überholspur befindet. Das
zweistellige Plus in der vermieteten Ausstellungsfläche und das gesteigerte internationale Interesse
für die Veranstaltung 2005 weisen uns den Weg
für eine IFA, die es bislang in dieser Größe nie gegeben hat.“ Größer wird die IFA – und der Markt
wird schneller. Dafür sorgen die Hersteller, die ein
paar ihrer Produkte vorstellten und nicht mit
Superlativen geizten.
NEUES FERNSEHZEITALTER
So wurde der kleinste PC der Welt als Herzstück
eines Car-Entertainment-Systems vorgestellt, LCDTVs, die sowohl in der Technik als auch in der Gestaltung individuell konfigurierbar sind, oder der
kleinste Projektor der Welt, nicht größer als eine Zigarettenschachtel. Und keine Pre-IFA ohne den
Die Internationale Funkausstellung lockt 2005
wieder nach Berlin. (Foto: Messe Berlin)
IFA 2005 BERLIN
Sehr geehrte
Damen und Herren,
Megatrend HDTV. So sagte Georg Kofler, Vorstandsvorsitzender Premiere AG im IFA-Trend-Talk:
„HDTV ist die bedeutendste Entwicklung, die in
den nächsten Jahren die TV-Industrie weltweit gestalten wird. Die IFA öffnet bereits im September
die Tore für dieses neue Fernsehzeitalter.“
FACHHANDEL IM MITTELPUNKT
Megatrend hin, Produktvielfalt her und auch
über alle Unterschiede in Technik und Design hinweg sind sich Hersteller und Messeverantwortliche
IFA 2005 kompakt im Bild: Miss IFA, der 32 Zoll „Individual“ von Loewe, stellvertretend für Produktneuheiten, und der Haupteingang Süd – hier geht es
zum Fachbesucherempfang in Halle 2.1. (Foto: Messe
Berlin)
in einem Punkt hundertprozentig einig: Ohne den
Fachhandel geht es nicht. Und deshalb wird dieser
mächtig umworben.
Rund 35 Prozent der 273 800 Besucher der IFA
2003 waren Fachhändler. Entsprechend bemüht
sich die IFA 2005 wieder um einen umfassenden
Service für diese so wichtige Klientel. Wie schon in
2003 wird es in der Halle 2.1 auf 800 Quadratmetern einen Fachbesucherempfang als feste Anlaufstelle geben. Wer nicht via Südeingang das Messegelände betritt, für den stehen am Nord- und Osteingang zwischen 8 und 10 Uhr Shuttle-Busse zum
Südeingang zur Verfügung. Außerdem gibt es zwischen 9 und 18 Uhr zwei Fachbesucher-Geländeshuttle, einen Shuttleservice vom Olympiastadion
zur IFA von 8 bis 19 Uhr sowie einen Shuttle vom
Flughafen Tegel zur IFA von 7.30 bis 19.30 Uhr.
Ab 8 Uhr, also bereits zwei Stunden vor Messebeginn, ist der Zutritt durch den Südeingang möglich und der Fachbesucherempfang geöffnet, der
die Händler mit einem (kostenlosen) Frühstück
begrüßt. Außerdem bieten ein Restaurant, Lounges und Besprechungsräume sowie kostenlose
Internetzugänge die nötige Infrastruktur, um erÜberblick behalten: Was ist wann und
wo los auf der IFA 2005? (Foto: Messe Berlin)
die wichtigsten Wachstumstrends des Jahres 2004 werden sich
im IFA-Jahr 2005 fortsetzen und damit für eine weitere positive
Entwicklung des Unterhaltungselektronik- und des gesamten
CE-Marktes sorgen. Nach ersten Schätzungen der Marktforscher besteht die Chance auf ein zweistelliges Wachstum für
das Jahr 2005.
Dazu wird die IFA als die bedeutendste internationale Messe
der Consumer Electronics einen wichtigen Beitrag leisten. Wie
keine andere Veranstaltung präsentiert sie das ganze Spektrum
der CE-Innovationen in der Öffentlichkeit – sowohl auf dem
Messegelände selbst als auch über die intensive und engagierte Berichterstattung durch die Medien.
Mindestens ebenso wichtig ist die Funktion der Ausstellung für
den Handel: Rund 100 000 Vertreter des Fachhandels werden
auf der IFA 2005 erwartet. Für sie ist die Funkausstellung ein gigantisches Schaufenster, in dem sie all jene Produkte, Trends
und Innovationen finden, die in den folgenden Monaten den
Markt bestimmen. Das Ordergeschehen auf der IFA wird in
2005 wieder zu den wichtigsten wirtschaftlichen Impulsen der
CE-Branche zählen.
Wir haben eine ganze Reihe von Gründen, optimistisch zu sein
und wagen deshalb die Prognose: Die IFA 2005 wird für Publikum, Handel, Industrie und Medien
ein Ereignis erster Güte.
Ich freue mich, Sie in Berlin bei der
IFA zu sehen!
Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft
für Unterhaltungs- und
Kommunikationselektronik (gfu)
Home sweet E/home
Immer mehr „intelligente Häuser“ schießen in der Republik aus
dem Boden (hitec HANDEL berichtete). Das E/Home Update
Kongressprogramm wird auch im Rahmen der diesjährigen IFA
über neue Trends und Entwicklungen rund um das Thema informieren. Am 6. September von 10 bis 19 Uhr sprechen im
ICC, Saal 4/5, Experten über die elektronischen (Zukunfts-)Häuser. Unternehmen aus verschiedenen Industriebereichen, unter
ihnen alle Marktführer der Consumer Electronics, zeigen neueste Entwicklungen von vernetzten Geräten (etwa via WirelessLAN, Bluetooth), Heimservern oder portablen digitalen Empfangsgeräten. Vor allem innerhalb des IFA-Segmentes Satellite,
Networks & Cable (SNC) in der Halle 2.1, aber auch an vielen
anderen Positionen gibt es Heimvernetzungs-Präsentationen.
Daneben greift das E/Home Update aktuelle Home Networking-Themen auf. Moderator ist Wolfgang Tunze, Mitglied des
Fachbeirates der E/Home. Als Experte eröffnet Scott Smyers,
Chairman Board of Directors, Digital Living Network Alliance
(DLNA), die Veranstaltung. Zusätzlich wird es auch Führungen
zum Thema geben (Treffpunkt ist der Fachbesucherempfang in
➔ www.ehome-berlin.de
Halle 2.1)
hitec HANDEL 8/2005
27
IFA 2005 BERLIN
Richtungsweisend
Wo geht es lang in der CE-Branche? Um diese Frage zu beantworten, hat die IFA 2005 internationale Top-Manager der Branche gebeten, zu wichtigen Themen Stellung zu beziehen. Die
„International Keynotes“ im Überblick: Die Veranstaltung geht
jeweils von 9.45 bis 10.30 Uhr, Einlass für VIPs 9.15 Uhr, offizieller Einlass 9.30 Uhr.
Am 2. September ICC, Saal 3, spricht Fumio Ohtsubo, Präsident Panasonic AVC Company und Panasonic AVC Networks
Company, Senior Managing Director, Member of the Board
Matsushita Electric Industrial, zum Thema: „The High Definition
Future of Europe“.
Am 3. September, Halle 7, Raum Berlin 1, spricht Rudy
Provoost, Senior Vice President und Mitglied des Group
Management Committee von Royal Philips Electronics, CEO
von Philips Consumer Electronics, zum Thema: „Realizing
Simplicity Today“.
Am 4. und 5. September in Halle 2.2, ARD-Bühne, spricht
Don MacDonald, Vice President and General Manager, Digital
Home Group, Intel Corporation zum Thema „The Heart of
your Digital Life: Intel“, und am nächsten Tag ist Kai-Uwe Ricke,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG als „Keynote Speaker“ geladen. Thema: Wachstumsmotor Triple Play.
„Sehr geehrte An- und
Abwesende“ – so begrüßte
Albert Einstein 1930 die
Besucher der Funkausstellung.
(Foto: Messe Berlin)
folgreich Geschäfte zu tätigen.
Um sprachliche Barrieren zu
überwinden, steht am Counter-Bereich fremdsprachiges
Personal bereit, um den Gästen in englisch, französisch,
spanisch, polnisch, russisch,
japanisch, koreanisch und arabisch weiterzuhelfen. Am Counter erhält man auch
das „Fachbesucher-Package“ mit IFA-Katalog, Touristeninformationen und Gutscheinen für den Berlin-Besuch.
Der Vorverkauf der Tageskarten ist ab sofort und
noch bis zum 1. September online möglich. Wer
sich vorab registrieren lässt, erhält zusätzlich eine
IFA-Neuheitenliste, Ausstellerinformationen und
anderes Nützliche – und spart Geld und Nerven.
Hoch auflösend,
bunt und digital
Auf der Funkausstellung gibt es immer auch Produkte
und Technologien zu entdecken, die besonders zukunftsträchtig sind. hitec HANDEL nennt die wichtigsten IFATrends 2005.
VON HANNES RÜGHEIMER
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28
hitec HANDEL 8/2005
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www.ifa-berlin.de
SED-Flachdisplays schießt eine Nano-Röhre einen Elektronenstrahl auf eine Phosphorschicht und regt diese damit zum Leuchten an. Damit wurde die Funktionsweise der klassischen Bildröhre sozusagen geplättet – die Technologie verspricht
die von guten Röhrengeräten gewohnte Bildqualität in ultraflachen Gehäusen und
soll Schluss machen mit den spezifischen Nachteilen von Plasmas und LCDs.
Weil das IFA-Trendthema HDTV nicht nur Bezahlfernsehen à la Premiere und
Konserven à la BluRay und HD-DVD betrifft, sondern auch die Hobby-Videofilmer
anspricht, bekommen diese mit HDV (High Definition Digital Video) ein eigenes
HD-Format. HDV-Camcorder filmen in hoher Auflösung (bis zu 1440 mal 1080
Pixel) auf klassischen MiniDV-Bändern und können damit eigene High-DefinitionAufnahmen anfertigen. Zu den interessantesten Endgeräten zählt der für 2 000
Euro angekündigte Camcorder HDR-HC1 von Sony (Halle 18, Stand 101).
Kein ganz neuer Trend, aber gerade in Berlin und auf der IFA immer noch topaktuell: digitales Fernsehen nach DVB-Standard. In höherwertigen TV-Geräten haben
DVB-T- und DVB-S-Tuner schon längst Einzug gehalten, jetzt präsentiert LG Electronics mit dem „DR-7900 D“ (450 Euro, Halle 11.2, Stand 101) einen DVD-Recorder
und Philips (Halle 22, Stand 101) mit dem „Cineos DVDR 9000H“ (1 300 Euro) ein
DVD-/Festplatten-Modell, die beide ohne Zuhilfenahme einer externen DVB-T-Settop-Box digitales Antennenfernsehen aufzeichnen können. Auch erste Geräte mit
eingebautem DVB-C-Tuner sollten auf der IFA zu entdecken sein.
Foto: Messe Berlin
ach wie vor ist das Treffen unter dem Berliner Funkturm eine große Produktund Leistungsschau der UE-Branche. Fachbesucher können sich dort nicht
zuletzt über neue Trends informieren.
Der Megatrend des Jahres 2005 ist unumstritten das hochauflösende Fernsehen,
oder kurz HDTV. Die IFA hat diesem Thema mit der Halle 26 eine ganze eigene
Messehalle gewidmet, in der die meisten HDTV-Anbieter und diverse Kooperationspartner wie Fachzeitschriften-Redaktionen Geräte und Inhalte im gemeinsamen Rahmen einer „HD-Sportsbar“ präsentieren. Das Gestaltungskonzept der
High-Definition-Halle orientiert sich dabei nicht zuletzt an der Fußball-WM 2006,
um die sowieso das HDTV-Marketingkonzept der
meisten Hersteller kreist.
Es gibt aber auch noch andere spannende Entwicklungen auf der IFA. Einen Besuch wert ist zum
Beispiel Toshiba (Halle 7.2c, Stand 101), wo es voraussichtlich einen Prototypen der gemeinsam mit
Canon (Außengelände vor Halle 18 und 11) entwickelten neuen Displaytechnologie SED (SurfaceConduction Electron Emitter Display) zu bestaunen
gibt. Das Grundprinzip dieses neuen Displaytyps, an
dem auch Motorola arbeitet: Für jedes Pixel eines
Denn registrierte Fachbesucher erhalten von Anfang an einen schnelleren Zugang zur IFA über die
bereits bekannte „Fast Lane“ an Nord-, Ost- und
Südeingang. Die Registrierung ist nur in Verbindung mit dem Kauf eines Tagestickets möglich (im
Vorverkauf 28 Euro statt 32 Euro, beziehungsweise
■
40 Euro statt 48 Euro für zwei Tage).
IFA 2005 BERLIN
PROMOTION
Plasma (R)Evolution
Die neueste Generation von Plasma-Bildschirmen aus dem Hause Pioneer
setzt neue Qualitätsmaßstäbe bei Flachbildschirmen.
D
er Marktführer von HD fähigen Plasma-TVGeräten präsentiert vom 02. bis zum 07. September 2005 auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin die sechste Generation. Mit einem
komplett neuen „PUREBLACK Panel“ erreichen
die Pioneer-Plasmas einen bisher unerreichten
Schwarzwert unter Flachbildschirmen, ohne dabei
an Leuchtstärke oder Kontrast zu verlieren. Für
hochauflösenden High Definition Content sind die
neuen HD-ready-„PUREBLACK“-Plasmas mit
HDMI Schnittstelle geradezu prädestiniert.
Pioneer bietet die neuen Panels jeweils als 50 Zoll (im Bild) und 43Zoll-TV mit externem Tuner in
zwei Ausstattungsvarianten an
NEUE PANEL-GENERATION
Die neuen Pioneer Plasma-TVs bauen auf
einer komplett neuen Panel-Generation auf. Im
Vergleich zur fünften Generation wurde im Wesentlichen die Filtertechnologie weiter verbessert.
Crystal Emissive Layer nennt sich ein neuartiges
Material, welches direkt auf der Rückseite der vorderen Glasscheibe aufgetragen ist und sowohl
Lichtstreuung als auch Lichtreflexionen effizient reduziert. Der Nachleuchteffekt wird sowohl durch
die bessere Entladungsstabilität des Plasma Gasgemisches als auch die schnellere Reaktionszeit der
Schwarzdarstellung deutlich vermindert. „PUREBLACK Crystal Layer“ trägt maßgeblich zur Bildverbesserung bei und bietet neben einer intensiveren
Schwarzdarstellung auch bessere Helligkeits- und
Kontrastwerte. Dabei wirkt sich die ökonomischere
Nutzung der Entladungsenergie äußerst sparsam
auf den Stromverbrauch des Displays aus.
Ebenfalls weiterentwickelt wurde die Ansteuerungselektronik und Software der sechsten Gene-
ration. So bietet die „PURE
Drive 2HD“-Technologie nun wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten zur Bildoptimierung. Insbesondere für die Wiedergabe
eines analogen, nicht über HDMI angeschlossenen TV-Signals bietet „PURE Drive 2HD“ eine wesentlich effizientere Noise Reduction, wodurch
Bildrauschen deutlich vermindert und ein homogeneres Seherlebnis sichergestellt wird. Der „Multistep 3D Y/C Filter“ optimiert darüber hinaus die
Farbdarstellung für PAL-Signale. Die Farbtemperatur lässt sich jetzt, als Verbesserung zur fünften Generation, in einem weiteren Feld regeln; der Anwender kann sie, wie auch die Farbbalance bei der
sechsten Generation, über das Einstellungsmenü
Die XDE Variante (im Bild) mit
zusätzlich integriertem DVB-T
Tuner, PC Eingang, 2 HDMI Eingänge, Kopfhörerausgang, Subwoofer Ausgang, EPG, Picture in
Picture, Splittscreen, Home Gallery und einer hochwertigen,
vorprogrammierten Aluminium
Fernbedienung
Ab September im Handel
erhältlich: die Plasma-Modelle
„PDP-506XDE/FDE“ (im Bild) und
„PDP-436XDE/FDE“ von Pioneer.
(Fotos: Pioneer)
ändern, um die Bildparameter noch genauer seinem individuellen Geschmack anzupassen. Anwender, die ein perfekt kalibriertes Bild für unterschiedliche räumliche Lichtverhältnisse haben
möchten, können über den Händler ihres Vertrauens auch mittels einer speziellen Software der Imaging Science Foundation Inc. ein optimales Anwenderprofil ermitteln und in den Einstellungen
des Displays abspeichern.
ZWEI VARIANTEN
Pioneer bietet die neuen Panels jeweils als 50Zoll und 43-Zoll-TV mit externem Tuner in zwei
Ausstattungsvarianten an. Die XDE-Variante unterscheidet sich von der FDE-Variante durch einen zusätzlichen integrierten DVB-T-Tuner, PC-Eingang, 2
HDMI Eingänge, Kopfhörerausgang, SubwooferAusgang, EPG, Picture in Picture, Splittscreen,
Home Gallery und einer hochwertigen, vorprogrammierten Aluminium-Fernbedienung. Das
FDE-Modell ist mit einem Analog-Tuner und nur
einem HDMI-Eingang ausgestattet.
Die Modelle „PDP-506XDE/FDE“ und „PDP436XDE/FDE“ sind ab Ende September im Handel
erhältlich.
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www.pioneer.de
hitec HANDEL 8/2005
29
IFA 2005 BERLIN
Hoffnung IFA
Messen sind immer auch ein Stimmungsbarometer: Wie
sieht es aus in der CE-Branche im Vorfeld der IFA 2005?
Ist die IFA der Auftakt für ein „rasantes Saisongeschäft“?
hitec HANDEL hat nachgefragt.
E U R O N I CS
»Nur wer Neuheiten kennt, profitiert«
„Wir sehen optimistisch der IFA 2005 entgegen und
haben naturgemäß für unsere wichtigste Messeveranstaltung eine sehr positive Erwartung: Die Euronics Deutschland eG sieht die IFA 2005 als Pflichtveranstaltung für Mitglieder sowie Kooperationsmanagement – wann und wo
sonst gibt es eine so umfassende gute Gelegenheit, sich
über aktuelle Produktentwicklungen und kommende
Trends zu informieren? Die Aufmerksamkeit, die sich aus
dieser publikumswirksamen Messe für alle Bereiche der
Unterhaltungselektronik ergibt, wird dem Markt weitere
Impulse verleihen. Aber nur, wer die Neuheiten auch
Werner Winkelmann,
kennt und sie seinen Kunden vermitteln kann, wird von
Sprecher des Euronicsdieser Aufwind verleihenden Funkausstellung wirklich
Vorstands. (Foto: Euronics)
profitieren können. Unsere Mitglieder werden sicher zu
dem Kreis jener Händler gehören, die sich intensiv mit den Innovationen
auseinandersetzen.
Wir verstehen uns deshalb als Partner dieser zentralen Messe und dokumentieren dies auch vor Ort mit einem Büro als Anlaufpunkt für unsere Mitglieder. Unsere Mitarbeiter werden natürlich ebenfalls die IFA besuchen, sich
eingehend informieren und mit den Ausstellern intensive Gespräche führen.“
EXPERT
»Auftakt für rasantes Saisongeschäft«
„Die diesjährige IFA hat alle Chancen, Auftakt für ein rasantes Saisongeschäft zu werden. Als weltweit größte Messe für Unterhaltungselektronik ist
sie auch die wichtigste Branchenmesse für Expert. Hier können die Fachhändler an vorderster Front und hautnah den rasanten Wechsel der Produktinnovationen verfolgen und sich über die Anwendungsmöglichkeiten der so
genannten Konvergenzprodukte informieren.
Im Mittelpunkt stehen sicher die Flachbildfernseher im 16:9-Format und die
Entwicklung hin zur HDTV-Empfangstechnik sowie die digitalen Anwendungstechniken bei DVD HD-Recordern
und MP3-Playern. Für alle Expert-Gesellschafter ist der
IFA-Besuch Pflicht, um mit den Lieferanten die Feinplanung für das Saisongeschäft zu besprechen.
Expert wird im Handelszentrum wie in den Vorjahren
mit einem repräsentativen Stand als internationaler Treffpunkt für kollegialen Informations- und Meinungsaustausch vertreten sein.“
Heinz Heer, Vorstandsvorsitzender Expert AG.
(Foto: Expert)
30
hitec HANDEL 8/2005
F U J I TS U S I E M E N S
»Turn on your Life«
„Die IFA ist neben der CeBIT ohne Zweifel
der bedeutendste Branchentreff in diesem
Jahr. Auf rund 315 Quadratmetern wird Fujitsu Siemens Computers in Halle 1.2, Stand
101, neben top-aktuellen Fernsehern und
neuen Modellen des ,ACTIVY Media Centers’ auch Speicher für den privaten Haushalt präsentieren, auf denen MP3-Dateien, Sascha Hancke, Leiter
Fotos und Filme zentral und sicher abgelegt Consumer Deutschland Fujitsu
werden. Gleichzeitig zeigen wir auch unser Siemens Computers.
(Foto: Fuijitsu Siemens)
Konzept vom Digitalen Heim. Unter dem
Motto ‚Turn on your Life’ demonstriert Fujitsu Siemens Computers die neusten Trends und Produkte auf diesem Gebiet.“
LG E L EC T R O N I CS
»HD ready in Berlin«
„Der Markt der Unterhaltungselektronik wächst und die IFA wird diesem
Wachstum weiteren Nachdruck verleihen. LG wird dort seine gesamte Kompetenz in den digitalen Wachstumsmärkten präsentieren, mit Produkten, die
den Konsumenten begeistern. Mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft
2006 in Deutschland – der ersten WM, die hier im HDTV-Standard ausgestrahlt wird – dreht sich auch in Berlin alles um High-Definition-TV. Als offizieller Premium-Partner des DFB und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trägt LG dazu bei, dass dieses Sportereignis unvergesslich wird und
zeigt auf der IFA bereits eine ganze Range von aufregenden „HD ready“-Geräten, die schon jetzt Lust machen auf ein
spannendes Fernseh-Erlebnis im Breitwandformat mit höchster Detailauflösung,
brillanten Farben, scharfen Kontrasten und
sattem Sound. Sie sind herzlich eingeladen,
die einzigartige LG Produktwelt in Halle 11.2
live zu erleben – wir freuen uns auf Sie!“
Dr. Heinz H. Fischer, Director Consumer
Electronics, LG Electronics Deutschland
GmbH. (Foto: LG)
LO E W E
»Startsignal IFA«
„Die Internationale Funkausstellung in Berlin ist für Loewe die wichtigste
Plattform, um vor internationalem Publikum die Leistungsfähigkeit des
Unternehmens zu präsentieren. Als Ordermesse gibt die IFA aber auch das
Startsignal für die Hauptsaison, die in diesem Jahr direkt zur nächsten Saisonale im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 führt. Wir werden unter
IFA 2005 BERLIN
PHILIPS
dem Dach der Premiummarke Loewe ein
neues System höchst individueller TV-Geräte präsentieren, die in Technik und Design
sehr persönlich konfiguriert werden können. Sie finden Loewe in Halle 6.2 zusammen mit dem ZDF.“
»Reserviert für den Fachhandel«
Dr. Rainer Hecker, Vorsitzender des
Vorstands der Loewe AG. (Foto: Loewe)
PA N ASO N I C
»Megatrend Vernetzung«
„Die IFA markiert den Start in die Saison 2006. Hier wird sich zeigen, ob
sich der positive Trend im Consumer Electronics-Markt 2005 fortsetzt.
Wir sind sehr optimistisch, dass die Wachstumssegmente Flat-TV, DVD-Recorder, besonders die mit integrierter Festplatte, Digitalkameras und MP3Player auch im Herbst- und Weihnachtsgeschäft in der Konsumentengunst
ganz oben stehen werden.
Im TV-Bereich wird durch den Trend zu Plasma- und LCD-Geräten das
16:9-Format zum Standard und HDTV ein wichtiges Thema.
Bei Panasonic ist darüber hinaus die Vernetzung der Produkte untereinander durch die SD-Memory-Card ein Megatrend, der Systemlösungen statt
Einzelgeräteverkauf forciert.
In Berlin präsentieren wir als aktuelle Nummer 2 im Markt für Unterhaltungselektronik in der Halle 5.2 unsere Erfolgsprodukte und viele Neuheiten für die
Saison. Wir laden den Handel herzlich ein,
mit uns den Erfolgskurs fortzusetzen und
erwarten einen großen Andrang. Nicht zuletzt geht es auf der IFA auch darum, die
Warenversorgung für den Herbst sicherzustellen.“
Ralf Hansen, Leiter Corporate
Communication, Panasonic Deutschland.
(Foto: Panasonic)
Empfang ohne Grenzen...
„Die IFA ist die weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics. Für
Philips – einem der weltweit führenden Unternehmen dieser Branche und
dem Unterhaltungselektronik-Marktführer in Deutschland – ist es daher
selbstverständlich, in Berlin mit Innovationen vor Ort zu
sein und diese dem Handel, den Fachbesuchern, den
Medien und den interessierten Konsumenten zu präsentieren. Auf 8 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in
Halle 22 – davon mehr als die Hälfte reserviert für Fachbesucher – werden wir Neuheiten aus den Bereichen
DVD-Recording, HDTV, der vernetzten Welt und mehr
demonstrieren.“
Ronald de Jong, Geschäftsführer
von Philips Deutschland. (Foto: Philips)
PIONEER
»High Definition«
„Bei Pioneer wird die IFA 2005 ganz im Zeichen
von High Definition stehen. Wir laden unsere
Handelspartner herzlich ein, nicht nur HDTV,
sondern alle Facetten der High-Definition-Welt
live zu erleben. So wird auch High Definition
Content über HDMI-Schnittstellen, sowie über
Bluray und HD-DVD-Rom ein zentrales Thema
des diesjährigen Messeauftritts sein. Als einer der
größten Hersteller von Plasma-Flachbildschirmen, Horst Noé, General Manager
setzt Pioneer ausschließlich auf Geräte mit HD- Marketing bei Pioneer Electronics Deutschland GmbH.
ready-Zertifikat. Um die Vorteile der High-Defini- (Foto: Pioneer)
tion-Auflösung optimal darstellen zu können, präsentieren wir auf der IFA die sechste Generation der Pioneer Plasma-TV-Bildschirme mit neuester „PUREBLACK Crystal“-Technologie.“
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www.radix-sat.de
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Die Zukunft empfangen
IFA 2005 BERLIN
SA M S U N G
»Begeisterung weitergeben«
Thomas Ferrero, Director
Corporate Marketing bei
Samsung Electronics in
Deutschland. (Foto: Samsung)
„Theorie ist das eine. Die Produktpalette von Samsung
in ihrer ganzen Vielfalt tatsächlich zu erleben, das andere.
Mit unserem Auftritt auf der diesjährigen IFA als einer der
größten Aussteller in der gesamten Halle 20 auf einer
Standfläche von 4 000 Quadratmetern möchten wir die
Begeisterung, die Samsung tagein tagaus in seine Produkte steckt, in vollem Maße an die Besucher, unsere
Kunden, weitergeben. Sie sollen sehen, fühlen und
hören, wie Samsung das Leben der Menschen positiv
verändert, ihnen alle Möglichkeiten eines modernen Lebensstils eröffnet.“
SC H N E I D E R E L EC T R O N I CS
»Perfekte Plattform IFA«
„Wir erwarten von der IFA viele positive Impulse für das Branchenklima und
eine kräftige Belebung des Geschäftes. Und das mit gutem Grund: Schließlich
war die Unterhaltungselektronik nie zuvor so innovativ und bot so viele Möglichkeiten für Endverbraucher wie heute. Die IFA ist die perfekte Plattform,
um das deutlich zu machen.
Wir freuen uns auf viele anregende Gespräche mit unseren Geschäftspartnern sowie Interessenten und laden alle herzlich ein, sich auf dem Messestand einen Überblick über das neue Schneider-Sortiment zu verschaffen.
Neben neuesten LCD- und Plasma-TVs erwarten Besucher Neuheiten aus den Bereichen DVD-Audio, Audio und MP3. Sie dürfen gespannt sein auf zukunftsweisende
Produkte, die dem Endkunden dank modernster Technik und Top-Design einen
echten Zusatz-Nutzen bieten.“
Steffen Eißner, Verkaufsleiter
Deutschland bei Schneider Electronics.
(Foto: Schneider)
SHARP
»LCD-TV-Markt ist
erwachsen geworden«
„Die IFA 2003 war die Messe der flachen
Fernseher. Sharp setzte damals mit seinen
Aquos LCD-TVs den Trend und begeisterte
den Markt mit seinem umfassenden Aquos
LCD-TV-Portfolio. Mittlerweile ist der stark
Frank Bolten, Geschäftsführer Sharp
Electronics Germany/Austria. (Foto: Sharp)
32
hitec HANDEL 8/2005
boomende LCD-TV-Markt erwachsen geworden. Nicht mehr allein der flache
Fernseher steht im Vordergrund der IFA, sondern die Wertigkeit der Produkte. Exzellente Qualität und Ausstattung werden auf der IFA 2005 die Diskussionen bestimmen. Profitieren werden davon vor allem die etablierten Markenhersteller. Grund genug für Sharp, seinen Qualitätsvorsprung auf der CELeitmesse Europas in den Vordergrund seines Auftritts zu rücken. Sharp sieht
in der IFA das beste Medium, um sowohl Handel als auch Publikum mit seinen spannenden neuen Produkten zu faszinieren.“
TELERING
»Mit Neuheiten und
Innovationen zum Erfolg«
„Mit einer einzigartigen Fülle an Innovationen und interessanten Produktneuheiten, mit einer hervorragenden Resonanz in der Öffentlichkeit, in den
Medien und im Handel und mit einer deutlich positiven Wirkung auf die gesamte Branchenkonjunktur war die Internationale Funkausstellung 2003 ein
voller Erfolg. Die IFA 2005 wird an diesen Erfolg anknüpfen. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren. Zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen
Christine Geyer und Sabine Penk sowie meinen Mitarbeitern Frank Cordes,
Holger Grimm und Tuncer Köken freue ich
mich schon heute darauf, Sie in Berlin auf
unserem Telering-Informationsstand in der
Halle 2.1 herzlich begrüßen zu dürfen! Nehmen Sie sich auf jeden Fall auch die Zeit für
einen Besuch bei Telering und lassen Sie
sich über die bis dato vielen Neuheiten unseres Dienstleistungs-Pools von uns informieren.“
Franz Schnur, Geschäftsführer Telering.
(Foto: Telering)
Auf einen Blick
Euronics
Halle 2.1
www.euronics.de
Expert
Halle 2.1
www.expert.de
Fujitsu Siemens
Halle 1.2
www.fujitsu-siemens.de
LG Electronics
Halle 11.2
www.lge.de
Loewe
Halle 6.2
www.loewe.de
Panasonic
Halle 5.2
www.panasonic.de
Philips
Halle 22
www.philips.de
Pioneer
Halle 17
www.pioneer.de
Samsung
Halle 20
www.samsung.de
Schneider Electronics
Halle 5.2
www.schneider-electronics.de
Sharp
Halle 3.2
www.sharp.de
Telering
Halle 2.1
www.telering.de
IFA 2005 BERLIN
PROMOTION
Zukunft made by LG
Der koreanischer Hersteller LG macht seinem Motto „Life’s good“ alle
Ehre. Auf der IFA wird LG in Halle 11.2 seine ganze Kompetenz in den digitalen Wachstumsmärkten unter Beweis stellen und innovative Produkte
präsentieren, die die Konsumenten begeistern.
B
esondere Highlights bei LG sind der ultraflache Heimkino-Projektor „AN110“, die edlen
DVD-Recorder-Neuheiten und eine ganze Range
von Flachbild-TVs, die ganz im Zeichen von „HD
ready“ stehen. Zur Unterstützung des Handels startet LG zur IFA zudem eine umfangreiche Marketing-Offensive.
Der neue 16:9 „HD ready“-DLP™-Projektor
„AN110“ von LG ist die Weltsensation im Heimkinomarkt. Dank LGs patentierter L-Optik ist ein Beamer erstmals so flach, dass man ihn an die Wand
hängen kann. Sein exklusives Design in den Farben Perlweiß und matt glänzendem, edlem
Schwarz macht das High-End-Gerät zu einem echten Schmuckstück. Und auch technisch hat die
Beamer-Flunder
einiges zu bieten:
Wide XGA DLP™Projektionstechno-
LG setzt als offizieller PremiumPartner der deutschen Fußball
Nationalmannschaft und des
DFB im Marketing ganz auf Fußball und auf Markenbotschafter
Jürgen Klinsmann
Der neue 16:9-„HD ready“DLP-Projektor „AN110“
von LG
Der „RH-7900MH“ von LG: 250 GB Speicherplatz, HDMISchnittstelle und maximale Wiedergabekompatibilität
bietet das High-End Gerät. (Fotos: LG)
logie von Texas Instrument und
der LG Bildverbesserungschip
New XD™-Engine sorgen für
höchste Bildqualität. Dazu glänzt
der Projektor mit Spitzenwerten
in Kontrast und Helligkeit. Zukunftssicher ausgestattet, besitzt
das Premium-Gerät alle Merkmale für das offizielle EICTA Gütesiegel „HD ready“. So ist der
„AN110“ bestens gerüstet für die
digitale Fernsehzukunft.
DVD-NEUHEIT VON LG: HIGH-TECH PUR
Wer den alten VHS-Rekorder noch immer nicht
entsorgt hat, dem gehen angesichts des „RH7900MH“ von LG die Argumente aus. Mit 250 GB
Speicherplatz, HDMI-Schnittstelle und maximaler
Wiedergabekompatibilität bietet das High-EndGerät größtmöglichen Komfort. Der 49 Millimeter
flache Recorder beschreibt neben den DVD-Plusund Minus-Formaten auch DVD+R-Double-LayerMedien. Der „RH-7900MH“ bietet außerdem eine
umfangreiche Anschlussleiste inklusive „9-in-2-MemoryCard-Slot“, HDMI und Firewire.
Testsieger LCD-TV in der jüngsten HiFi Test
Ausgabe: LG „32LP1R“
LG IST „HD READY“
LG MARKETINGOFFENSIVE ZUR IFA
Die Zukunft steht vor der Tür und LG ist schon
mittendrin mit seinen technischen Highlights aus
den Bereichen Plasma- und LCD-TV. Die PlasmaInnovation „42PX4RV“ glänzt dank der LG Technologie „Film Filter“ mit einem Kontrast von unschlagbaren 10 000:1. Mit der HDMI-Schnittstelle
ist er für die digitale Bild- und Tonzukunft schon
jetzt optimal aufgestellt. Bei den LCDs setzt LG mit
der „LP1R“-Serie Maßstäbe, wie die Designpreise
des Industrie Forum Hannover (iF) und der „reddot award“ belegen. Aber auch die technische Ausstattung kann sich sehen lassen. Für optimale Bildqualität sorgt die LG „New-XD™ Engine“. Ausgestattet mit einem analogen Komponenten-Video-
Mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft – der
ersten, die hierzulande im HDTV-Standard ausgestrahlt wird – setzt LG als offizieller Premium-Partner der deutschen Fußball Nationalmannschaft
und des DFB im Marketing ganz auf Fußball und
auf Markenbotschafter Jürgen Klinsmann. Pünktlich zur IFA startet LG voll durch mit neuem Produktkatalog, aufwändiger Werbekampagne und attraktiven POS-Maßnahmen für die Handelspartner.
Als einziger Hersteller der Branche bietet LG dem
Handel dabei Bildwelten von Jürgen Klinsmann
und der deutschen Nationalmannschaft.
■
Eingang und den digitalen Eingängen DVI und
HDMI – beide mit HDCP-Unterstützung – tragen
die LG LCD-Neuheiten das offizielle Gütesiegel
„HD ready“ der EICTA. Sowohl der „42PX4RV“ als
auch der „32LP1R“ werden exklusiv über den
Fachhandel vertrieben. Mit dem DVB-T-Modell der
Serie „32LP1DA“ können Digital-TV-Empfänger auf
eine Set-Top-Box verzichten. HD ist „ready“ – LG ist
weiter.
i
www.lge.de
hitec HANDEL 8/2005
33
IFA 2005 BERLIN
PROMOTION
Blickfang im Wohnzimmer:
Ästhetik spielt bei Produkten
der Unterhaltungselektronik
eine große Rolle. (Fotos: Grundig
Intermedia GmbH)
oder durch USB-Anschlüsse und
Card-Reader in das Gesamtsystem
einspeisen. So kann ein Personal
Media Player (PMP) über USB an
einen DVD-Recorder angeschlossen werden, der wiederum mit
einem Fernseher verbunden ist. Alle
drei Geräte lassen sich mit nur einer
Fernbedienung steuern, der Benutzer schaut sich Bilder und Filme an,
Der neue PMP „MPixx
speichert sie auf dem DVD-Recorder
VP 6200/30GB“ von
Grundig mit 3,5“ TFTund kann sie jederzeit wieder abruLCD-Display, Kamera,
fen. „Unser Multimedia-Netzwerk,
30 GB Festplatte, UKWunser Medien-Mix kommt ohne
Radio, TV-Aus- und
große Installationen, ohne Kabelsa-Eingang sowie einGrundig praktiziert Konvergenz. Mit Konsequenz: Kein PC soll das Wohnzim- gebautem Stereolaut- lat, ohne Steuerungs-PC aus und ermer verunstalten. Diese klare Strategie soll den erfolgreichen Wachstums- sprecher.
fordert zudem keinerlei Sicherheitsvorkehrungen, wie dies bei drahtlosen Netzwerken
kurs fortsetzen. Eckpunkte: die Entwicklung eigenständiger Produkte, die
der Fall ist“, betont Hubert Roth. „Diese Form der
Orientierung an Benutzerfreundlichkeit sowie ein attraktives Design.
Connectivity ist derzeit auch die benutzerfreundrundig hat das Potenzial, durch sein breites im Marketing sein“, so Hubert Roth. Bei Grundig lichste, denn es gibt wenige Kunden, die bereit
Sortiment wieder zu einer der großen Mar- stützt man sich dabei auf die mehrfach ausge- sind, komplexe Netzwerke zu installieren.“
ken in der europäischen Unterhaltungselektronik zeichnete Benutzerführung „Easy Dialog“ und den
zu werden“, so ist Grundig-Geschäftsführer Hubert konsequenten Einsatz durchgehend verwendbarer TESTERFOLGE BEWEISEN QUALITÄT
Medienverbund ohne PC
G
Roth überzeugt. Insbesondere bei der Fernsehgeräteentwicklung kommt wieder verstärkt eigenes
Know-how aus den in Nürnberg ansässigen Produktmanagement- und Entwicklungsabteilungen
zum Tragen. So ist Grundig auch auf HDTV gut
vorbereitet, da nahezu die gesamte Range der
Flachbildschirme die Anforderungen für „HD
ready“ erfüllt. Die Produktion erfolgt bei kompetenten Herstellern wie etwa bei Beko in der Türkei.
„Wir haben bei Beko für unsere Produktion eigens
geschultes Personal und eine Qualitätskontrolle,
die voll und ganz deutschen Standards entspricht“,
betont Roth. „Dadurch ist sichergestellt, dass dort,
wo Grundig draufsteht, auch Grundig drin ist.“
„Benutzerfreundlichkeit wird künftig ein ganz
zentrales Element in der Produktentwicklung und
»
Benutzerfreundlichkeit wird künftig ein
ganz zentrales Element in
der Produktentwicklung
und im Marketing sein.«
Hubert Roth, Geschäftsführer Grundig
34
hitec HANDEL 8/2005
Dass die einzelnen Bausteine des Medien-VerSystemfernbedienungen. Gab es früher den Fernseher für die Filme, die HiFi-Anlage für die Musik bundes höchsten Qualitätsansprüchen genügen
und den Diaprojektor für die Bilder, so läuft heute und technisch auf dem neuesten Stand sind, versteht sich für Roth dabei von selbst.
alles über einen gemeinsamen Medienverbund.
„Wir achten sehr genau darauf, dass
Und dabei stehe, so Roth, die
alle unsere Geräte in allen SegmenUnterhaltungselektronik im Zenten ein optimales Preis-Leistungstrum, denn „die überwiegende
Verhältnis bieten. Die zahlreichen
Mehrzahl aller Kunden hat starke
DER IFA Testerfolge, die unsere Geräte errinVorbehalte gegen einen PC im GRUNDIG AUF
IN HALLE 23 b
gen, sprechen da sicherlich eine
Wohnzimmer.“
sehr deutliche Sprache.“
CONNECTIVITY OHNE PC
Gerade bei Produkten der UnterhaltungselektroMit einer umfassenden Produktfamilie wird nik spielt auch die Ästhetik immer eine große Rolle.
Grundig den Anforderungen der modernen Me- Schließlich sind die meisten Geräte unübersehbar
diengesellschaft gerecht. Roth: „Grundig ermög- im Wohnzimmer platziert. Deshalb legt Grundig
licht das benutzerfreundliche Zusammenspiel aller auch großen Wert auf die erfolgreiche Teilnahme
Medien, Inhalte und Formate – ohne PC als Steue- an Designwettbewerben. „Mit dem reddot-Award
rungseinheit und auf der Basis einer konsequent haben wir in diesem Jahr wieder eine der begehrentwickelten, eigenständigen Produktfamilie, in der testen Auszeichnungen gewonnen“, so Roth. „Ich
alle Bausteine zusammenspielen und gemeinsam bin mir sicher, dass wir mit dem Zusammenspiel
aus vernünftigem Preis, ausgezeichneter Technik,
zu bedienen sind.“
Zwei Kabel, eine Fernbedienung – fertig ist das konsequenter Benutzerorientierung und attraktiMultimedia-Netzwerk. Oder konkret: Grundig ach- vem Design gute Voraussetzungen für eine neue
■
tet insbesondere bei neuen Geräten auf größt- Erfolgsgeschichte haben.“
mögliche Connectivity. Musik, Bilder oder auch
Filme unterschiedlicher Formate lassen sich über
www.grundig.de
optimal aufeinander abgestimmte Schnittstellen
i
hitec 8/05, seite 26-50
09.08.2005
8:39 Uhr
Seite 35
IFA 2005 BERLIN
PROMOTION
Persönliche Note
Ikea kann auch Individual, denn das Regal Billy hat „verstellbare Füße“. Was
jedoch Individualisierung im Bereich Unterhaltungselektronik bedeutet, das
hat erstmalig die Firma Loewe erkannt. Edelste Materialien, neueste Technik
und – vor allem – so genannte „Intarsien“, die aus einem Fernseher eine
Skulptur oder ein höchst individuelles technisches Kunstwerk machen.
D
ie deutsche Sprache kennt drei Steigerungsformen: Grundstufe, Mehrstufe und Meiststufe. Zur Grundstufe gehört bei Loewe seit jeher,
dass alle Geräte mit neuester Technik ausgestattet
sind. Da ließe sich die Festplatte nennen, die zeitversetztes Fernsehen zum Kinderspiel macht,
gleichzeitig aber über so immens viel Speicherplatz verfügt, dass auch nach einem längeren Urlaub die Lieblingssendungen als Konserven zum
Abruf bereitstehen. Gleiches gilt für den Empfang
von digitalem Fernsehen (DVB-T) via Antenne.
Hier bietet Loewe wie selbstverständlich eine integrierte Lösung an, nicht ohne optional auch
den Empfang via Kabel (DVB-C) oder gar via Satellit (DVB-S) anzubieten.
FUNKTION IN FORMVOLLENDUNG
Der Komparativ versetzt die Kronacher mit viel
Engagement bei Materialauswahl
und Design auf eine Stufe mit
Ikonen der Gestaltung.
Spieglein, Spieglein:
Die AluminiumIntarsien nehmen
Lichtreflexe der
Umgebung auf
Auch wenn die Geräte mit reichlich Funktionen
ausgerüstet sind, so ist das Erscheinungsbild ein
weiterer Beweis dafür, dass Form und Funktion in
bestechend schöner Harmonie einhergehen können. Das beginnt bei der Gestaltung des Frontglases, führt sich fort über die in Form wie auch
Funktion vollendete Aufstellung und endet in der
Hand schmeichelnden Formgebung der Fernbedienung. Selbst das Bedienmenu ist so durchdacht, dass man auch den feinen Strich eines Designers dahinter vermuten könnte.
Den Superlativ oder die Meiststufe hat sich
Loewe für die IFA im September aufgehoben: Individual. Hinter diesem Begriff verbirgt sich –
ähnlich wie bei Automobilen oder Möbeln – die
Option, den Loewe-Fernseher sowohl auf technischer Seite wie auch im Erscheinungsbild nach
Gusto zu gestalten.
Wie es euch gefällt: Loewe eröffnet mit unterschiedlichen Intarsien neue Welten der Individualisierung. (Fotos: Loewe)
Trau, schau, wem: mutig,
anders und gleichzeitig variabel: Loewe geht
wieder einmal
eigene Wege
INTARSIEN IN PERFEKTER HARMONIE
Das Gehäuse etwa steht in den Farben
Schwarz, Silber, Bronze und Titan zur Verfügung,
wobei sich die Tiefenwirkung durch das Basismaterial Aluminium ergibt. Seitlich können dann so
genannte Intarsien (Einlegearbeiten) hinzugefügt
werden, die sich auf erfrischend lifestylige Art (in
Apfelgrün oder Orange) oder mit fast schon bescheidener Diskretion in das Wohnambiente einfügen. Aluminium in klassischer Silber- oder
Chrom-Auslegung, Ebenholz, Palisander oder
Eiche hell als edle Ergänzung zur Einrichtung des
Fernsehzimmers, intensives Hochglanz-Schwarz
oder eher zurückhaltendes Hochglanz-Rubin für
den eher karg ausgestalteten Fernsehraum,
Loewe ist auf – fast – alle Kundenwünsche eingerichtet. Für den individualisierten Individualisten
gibt es gar noch Intarsien ohne jegliche Farbe, so
dass der Nutzer sich die seitlichen Einlagen selbst
gestalten kann.
AUFSTELLUNG ALS DESIGNOPTION
Zu dieser wohlfeilen Melange aus Farben und
Materialien gesellt sich noch ein Dreigestirn aus
Aufstelloptionen. Das reicht von einem hauchzar-
Form trifft Funktion: die
eleganteste und luftigste
Lösung zur Positionierung
eine TV-Gerätes
ten Paravent aus gebürstetem Aluminium, auf
dem der Fernseher wie ein Kunstwerk thront, bietet mit einem Tisch- oder Bodenständer eine
ebenso gediegene Version und setzt ein zusätzliches Highlight in Form einer Stange, an der – zwischen Boden und Decke eingespannt – das Fernsehgerät gedreht, gekippt und in der Höhe verstellt werden kann.
Am Ende der deutschen Steigerungsformen
muss der Nutzer nicht mehr über Optionen von
Loewe nachdenken, sondern kann eventuell darüber nachsinnen, ob er den Stararchitekten
Renzo Piano für die Gestaltung des Fernsehzimmers gewinnen kann. Loewe jedenfalls hat die
■
besten Voraussetzungen dazu geschaffen.
i
www.loewe.de
hitec HANDEL 8/2005
35
IFA 2005 BERLIN
Nummer zwei bebt
Panasonic hat das neue Geschäftsjahr mit
sehr positivem Schub begonnen und sich auf
den zweiten Platz im Gesamtmarkt Unterhaltungselektronik vorgeschoben. Mit einem riesigen Paket an Neuheiten wollen die Japaner
auf der IFA antreten und die Leistungsschau in
Berlin als „weiteren Impulsgeber“ (Michael
Langbehn) angehen.
T
oshiro Tsuchiya, Senior Director Consumer
Electronics bei Panasonic, hatte eine sehr
profunde Erklärung dafür, dass Panasonic erstmals in seiner Firmengeschichte die Nummer
zwei im Markt geworden ist: „Alle Komponenten
und Technologien werden von Panasonic selbst
gemacht, was sich auch in der Summe ausdrückt,
die wir in Forschung und Entwicklung investieren,
nämlich mehr als vier Milliarden Euro.“
Mehr noch, Tsuchiya deutet auch an, warum
die Marke draußen im Handel erfolgreich ist.
„Trotz der Verführung, in Flächenmärkten Masse
»
Trotz der Verführung, in Flächenmärkten Masse zu
machen, hat Panasonic
sich für den Fachhandel entschieden.«
Toshiro Tsuchiya, Senior
Director Consumer Electronics
Panasonic
Der Hammer: Das 65-Zoll Consumer Plasma-Display von
Panasonic wird auf der IFA gezeigt
Wie es euch gefällt: DVD-Recorder mit 200 GB Festplatte
(EH60) oder eine Kombi aus VHS, DVD und Harddisc,
Panasonic ist für alle da. (Fotos: Panasonic)
zu machen“, so der Japaner, „hat sich Panasonic
wegen der Beratungskompetenz für den qualifizierten Fachhandel entschieden.“ Das führt dazu,
dass hinter dem Namen Panasonic „unverwechselbare Mehrwertprodukte stehen“, die in Verbrauchermärkten nicht stattfinden.
MEHRWERT-HIGHLIGHTS
Erstes unverwechselbares Highlight ist der
Heimkino-Receiver „SA-XR55“, ein voll digital arbeitender 7.1 Kraftprotz, der selbstverständlich
alle Decoder an Bord hat, die derzeit im Bereich
Heimkino von Belang sind: Dolby ProLogicIIx,
Dolby Digital EX, DTS 96/24, DTS-ES und DTS
Neo:6. Somit ist das elf Zentimeter hohe Paket
bestens für Raumklang gerüstet, spielt aber auch
die DVD-Audio-Welt mit 192kHz/24-bit vortrefflich ab. Stehen im 7.1-Modus je Kanal 100 Watt
zur Verfügung, kommen im Stereo-Mode dank
„Dual Amp“-Technik die sonst ungenutzten Verstärker zum Einsatz und produzieren bei CD-Einsatz ein ähnliches Plus wie es sonst bei Bi-Wiring
oder Bi-Amping erreicht wird. Allerdings ohne lästiges Umklemmen von Kabeln, denn das Umschalten beherrscht der „SA-XR55“ aus dem Effeff
via Elektronik.
Damit es auch im Heimkino etwas abzuspielen
gibt, stellt Panasonic mit dem Diga „DMR-EH60“
und „DMR-ES20“ die Nachfolger der DVD-Recorder „DMR-E95/-E65“ zur Verfügung. Selbstredend mit dem in Fachtiteln hoch gelobten „Super
Der Heimkino-Receiver „SA-XR55“ ist ein
„Dual-Amp“-Kraftprotz, der Heimkino, aber
auch hochwertiges Stereo beherrscht
36
hitec HANDEL 8/2005
Drive System“, mit „Quick Start“ (eine Sekunde
Schnell-Start), aber auch mit verdoppelter Zeilenzahl im LP-Modus und mit „DV-In“, damit Videofilmer die Vorzüge des DVD-RAM-Formates voll
nutzen können. Die restlichen Formate von DVD,
SVCD, Video-CD, Audio-CD und auch Recordable Disc sind alle nutzbar, selbst MP3-Files oder
JPEGs verstehen die Diga-Neuheiten.
Top of the Diga-Family ist aber der „DMREH80V“, der wie der „EH60“ über eine 200 GB
Festplatte verfügt, aber auch noch ein VHS-Laufwerk sein eigen nennt. Mit Doppeltuner kann so
zeitgleich auf zwei Medien (DVD + VHS) aus zwei
unterschiedlichen Programmen aufgezeichnet
werden, um dann via Festplatte bearbeitet oder
kopiert zu werden. Hinzu kommt noch ein SDKartenleser, so dass der EH80V ein wahrer 4-in-1Multi ist.
Es ist Chronistenpflicht, zu erwähnen, dass
Panasonic als größter Plasma-Panel-Hersteller
auch in diesem Bereich eine Offensive startet. Nur
IFA 2005 BERLIN
PROMOTION
»
Wir werden weiter
auf bekanntem
Qualitätsniveau Röhren
anbieten. Nur, wir
machen das nicht um
jeden Preis.«
Armando Romagnolo,
Marketingmanager Color
TV/Multimedia.
die Dimension haut um: 65 Zoll Plasma für Consumer zur IFA. Mit „HD ready“-Label und HDMISchnittstelle. Während die aktuellen „Vieras“ die
Redaktionen der Fachzeitschriften beschäftigen,
kündigen sich weitere Neuheiten an. Der Fachhandel wird sich bei zwei Plasma-Modellen mit
HD-Fertigkeit sowie einem „HD ready“-LCD, allesamt mit integriertem Analog- sowie DVB-T-Tuner,
in die kompetente Brust werfen können. Aus dem
Joint Venture mit Hitachi und Toshiba werden
ebenfalls neue „HD ready“ „Viera“-LCD-Modelle
mit 26 und 32 Zoll erscheinen.
Und die Röhre? In die schaut nach wie vor noch
eine Vielzahl an Endkunden. „Die Röhre geht
moderat zurück. Aber wir werden weiter auf
bekanntem Qualitätsniveau Röhren anbieten“, so
Armando Romagnolo, Marketingmanager Color
TV/Multimedia. „Nur, wir machen das nicht um
■
jeden Preis.“
Markus Matthes,
Junior Product Manager
DSC/D-Snap, hatte nur
gute Nachrichten:
„Super-Zoom ist absolut
top am Markt“
i
www.panasonic.de
Innovativ: die „LX1“
ist die erste Digitale
mit echtem 16:9 CCD
Flottes Früchtchen:
Die „Lumix FX9“
in Trendfarbe
Himbeerrot
Die „LX1“ surft durch
drei verschiedene
Bildformate: echtes
16:9 Breitbild, klassisches 3:2 Fotoformat
und typisches 4:3
Digitalfoto-Seitenverhältnis
Drei dolle Digitalos
Markus Matthes war zu beneiden. Er konnte als Junior Product Manager DSC/D-Snap auf einer kürzlich
abgehaltenen Präsentation eigentlich nur Gutes verkaufen. Gute Zahlen – „Super-Zoom ist absolut top am
Markt“ –, gute Produkte und mithin auch gute Laune.
Das Dreigang-Menü, das er angerichtet hatte, bietet
für jeden Geschmack und jede Gelegenheit das richtige
Produkt. Die „Lumix DMC-FX9“ etwa öffnete quasi als
Vorspeise mit sechs Megapixel, nachdrücklich aufgehelltem 6,35 Zentimeter Monitor, mit einem Leica Dreifach-Zoom (35 bis 105 mm), starkem Akku und drei erfrischenden Farben (Mattschwarz, Silber und Himbeerrot) den Reigen für Anspruchsvolle im Bereich der Einsteiger-Kompakten. Gutes Handling dank gummierter
Oberfläche, schnelle Reaktionszeit und die Option, jetzt
auf dem Monitor bis zu 25 so genannte Thumbnails
(verkleinerte Bilder) darzustellen, machen den leichten
Winzling tauglich für jede Hand-, Hemd- oder Brusttasche. Ein Leichtgewicht mit schwer wiegenden Details.
Hauptgericht ist eine Innovation, die es im Bereich Digital Imaging erstmalig gibt und mit der Panasonic an
seine etwa bei OIS geleistete Pionierarbeit anknüpft:
eine Weitwinkelkamera im doppelten Sinne. Erstens ist
das Objektiv ein Weitwinkel mit einer unglaublichen
Brennweite von 28 bis 112 Millimeter, zweitens macht
die „DMC-LX1“ als weltweit erste Digitale mit 16:9 CCD
Aufnahmen im echten Breitbildformat. Und das mit be-
Bei der „Lumix FZ30“ schafft
der schwenkbare Monitor
neue Wege zum Motiv
Schöner Rücken: Bei der
„Lumix FX9“ passen 25 Thumbnails auf den großen Monitor
achtlichen 8,4 Megapixel im Sensor. Weniger Pixel sind
es, wenn die LX1 auf das klassische Fotoformat 3:2 umgeschaltet wird, nämlich sieben Megapixel. Der Zoombereich wird dann auf die Maße 32 bis 128 Millimeter
umgestellt. Als dritte Option ist noch das für Digitalfotos
typische 4:3-Format angeboten, das identisch mit dem
klassischen TV-Seitenverhältnis ist. Dabei reduziert sich
die Auflösung auf immer noch stattliche sechs Megapixel, der Zoombereich ändert sich in 34 bis 136 Millimeter. Zur allgemeinen Beruhigung sei vermerkt, dass
Papier- und Druckerhersteller wie auch Online-Labors
die neuen Fotoformate unterstützen.
Für die Liebhaber des ganz besonders feinen Geschmacks folgt – als konsequente Weiterentwicklung
von „Lumix FZ10“ und „FZ20“ – jetzt die Super-Zoom
Kamera „FZ30“. Der schwenkbare LCD-Monitor von
zwei Zoll Größe (235 000 Pixel) schafft zusätzlichen
Freiraum bei der Gestaltung und der Motivsuche. Das
12-fach Zoom im Bereich acht Megapixel reicht normalerweise vollkommen aus, aber selbst als 15,3-fach
Zoom (fünf Megapixel) oder 19,1-fach Zoom mit
immer noch drei Megapixel bieten sich dem engagierten Fotografen Optionen, von denen er bis dato
eher nur zu träumen wagte. Hinzu kommt ein Body,
der viele an alte SLR-Zeiten erinnern mag: griffgünstig,
handlich und mit den nötigen Stellringen ausgestattet,
um in kritischen Situationen auch mal eben manuell
die Schärfe nachzuziehen.
Wer aber, wie bei den drei dollen
Digitalos, so weit in die Ferne
schweift, muss Verwacklungen nicht
fürchten. Denn auch hier ist das bereits bestens bewährte OIS-Stabilisierungsprogramm Standard. Diese
Einrichtung gleicht auf elektronischem Wege und mit Hilfe einer
gegenläufig zum Wackler geführten
Zusatzlinse alle Erschütterungen aus.
hitec HANDEL 8/2005
37
IFA 2005 BERLIN
Na endlich!
Schon vor 20 Jahren sollte – nach ellenlangem Streit, ob in D2Mac oder
HDMac – das hochauflösende Fernsehen in Deutschland eingeführt werden.
Pustekuchen. Jetzt ist Premiere in die Bresche gesprungen und überträgt alle
64 Spiele der Fußball-WM in HDTV. Na endlich! hitec HANDEL sprach mit Andreas Müller-Vondey, Leitung Handelsvertrieb Premiere über neue Angebote
und natürlich HDTV.
Premiere hat ein ganz besonderes Bonbon:
HDTV. Wann packen Sie es aus und was wird
es kosten?
HDTV ist nicht nur ein Bonbon, sondern eine
ganze Sahnetorte! Denn wir sprechen hier
von einem völlig neuen Fernseherlebnis, das
für die Zuschauer ähnlich spektakulär sein
wird wie der Wechsel vom Schwarz-Weißzum Farbfernsehen. Bei Premiere gibt es auf
drei HD-Kanälen die Inhalte, welche die
neue Qualität des Fernsehens am besten zeigen: Hollywood Blockbuster und neue Serien, Sportevents und herausragende Dokumentationen – alles mit glasklaren, gestochen scharfen Bildern und in brillanten Farben. Die Bild- und Tonqualiät ist kinoreif, und
bei Sportübertragungen könnte man meinen, man steht mitten auf dem Spielfeld.
Weitere Details, auch zur Preis- und Angebotsstruktur, geben wir auf der IFA bekannt.
Den Handel bewegt die Frage, ob Premiere
über Satellit oder Kabel kommt. Wie steht es
im August 2005 darum?
Wir wollen die Zuschauer natürlich über so
viele Wege wie möglich erreichen. Je flexibler
und leichter der Einstieg bei Premiere, umso
besser. Deshalb sind in der Zukunft auch
DSL oder Mobilfunk als Übertragungsweg
durchaus ein Thema für uns. Doch bleiben
wir in der Gegenwart: Wir strahlen unser Programm nach wie vor über Satellit und Kabel
aus. Die Verteilung bei unseren Abonnenten
liegt momentan bei etwa je 50 Prozent. Die
Tendenz zum Sat-Empfang ist in den letzten
Jahren allerdings stetig gewachsen – eine
Entwicklung, die wir ausdrücklich begrüßen.
Bei technischen Innovationen wie unserem
neuen Video-on-Demand-Service „Premiere
Direkt+“ oder „HDTV“ hat Satellit grundsätzlich die Nase vorn. Wir wünschen uns, HDTV
über Kabel zur Fußball-WM anbieten zu können.
Sie haben neue Pakete geschnürt – auch für
Fußballfans. Wie helfen Sie dem Fachhandel
dabei, die neue Preisstruktur zu kommunizieren?
Mit unserem neuen Angebot „Premiere Fußball Live“ wird Live-Fußball ab sofort als eigenständiger Wert wahrgenommen. Das ist
auch das Kernelement unserer modernisierten Preis- und Angebotsstruktur, die mit
ihren differenzierten Sportabos insgesamt
für mehr Flexibilität, Transparenz und Preisgerechtigkeit sorgt. Mit dem neuen FünfEuro-Tagesticket können die Abonnenten
zum Beispiel das gesamte Sportangebot
einen ganzen Tag lang genießen, ohne ein
Vor-Freude
Für die Fußball-WM 2010 in Südafrika hat Premiere sich in
einem Direktvertrag mit der FIFA umfassende Ausstrahlungsrechte gesichert. Genau 18 der 64 Spiele wird es bei Premiere
exklusive geben. Dazu Dr. Georg Kofler, Vorstandsvorsitzender
der Premiere AG: „Premiere wird nach 2002 und 2006 auch
2010 seinen Abonnenten eine WM-Total-Garantie bieten können. Die WM-Rechte 2010 unterstützen die langfristige Positionierung von Premiere als Live-Fußballsender Nummer eins.“
WM-Total-Garantie für Abonnenten bis
2010 verspricht Dr. Georg Kofler,
Vorstandsvorsitzender der Premiere AG
38
hitec HANDEL 8/2005
»
HDTV ist nicht nur ein
Bonbon, sondern eine
ganze Sahnetorte!«
Andreas Müller-Vondey, Leitung Handelsvertrieb Premiere. (Fotos: Premiere)
Sportabo abschließen zu müssen. Und bei
„Premiere Fußball Live“ ist die WM 2006
auch schon enthalten. Übrigens bleibt der
Preis für das höchstwertige Paket „Premiere
Komplett“ trotz zusätzlicher Inhalte gleich.
Das sind starke Argumente für den Fachhandel! Selbstverständlich haben wir unsere
Partner rechtzeitig und umfassend über alle
Neuerungen informiert – in den Partner
News, per Infofax und Handelsfolder und im
Partner Coach. Darüber hinaus haben unsere Außendienstmitarbeiter die PremiereHändler umfassend geschult und stehen –
wie auch die Händler Hotline – jederzeit mit
Rat und Tat zur Seite.
Mit der Übertragung aller 64 WM-Spiele in
HDTV liegen Sie weit vorne. Soll das ein eigenes Produkt werden, oder gehört HDTV dann
bald zum Regelangebot von Premiere?
Wir können uns vorstellen, die drei HD-Kanäle Film, Sport und Dokumentationen zusätzlich zum regulären Abo anzubieten, die
WM wäre da selbstverständlich schon mit
dabei. Aber wie gesagt: Einzelheiten zu unserem HD-Angebot gibt es auf der IFA.
Herr Müller-Vondey, wir bedanken uns für das
■
Gespräch.
i
www.premiere.de
IFA 2005 BERLIN
DVD: Erbe ungeklärt
Die Besten sterben jung. Es ist nicht mal zehn Jahre her, dass nach
langem Kampf um das Format die ersten DVDs und Abspielgeräte auf den
Markt kamen. Und schon wieder tobt der Kampf ums Erbe. Blu-ray-Disc oder
High Density-DVD – wer wird das Rennen machen? hitec HANDEL hat sich
umgehört, was auf der IFA 2005 in Sachen DVD-Nachfolge an Geräten zu
sehen sein wird.
G
eschichte soll sich ja nicht wiederholen,
oder doch? Den Siegeszug der CD als Massenspeichermedium bereiteten die ComputerNutzer vor, die Spieler unter ihnen im Besonderen. Ähnlich scheint auch die Entwicklung bei der
DVD-Nachfolge zu verlaufen. Denn Sony hat bereits angekündigt, dass die dritte Generation der
„Playstation“ mit Blu-ray ausgestattet sein wird.
Bei der „Xbox“ setzt Konkurrent Microsoft jedoch
(noch) auf ein DVD-Laufwerk – ob und wann Microsoft auf HD-DVD umsteigen wird, ist nach
Konzernangaben noch nicht raus.
HD-DVD – ERSTE MUSTER IN EUROPA
NEC präsentiert auf der IFA ein HD-DVD-Laufwerk, welches der Konzern als PC-Laufwerk ab
Ende September oder Anfang Oktober 2005 auf
den deutschen Markt bringen wird. Am gleichen
Stand zeigt ein OEM-Partner den Einsatz des
Laufwerks in einem HD-DVD-Player. Toshiba
wird seinen HD-DVD-Player im vierten Quartal
2005 erst mal auf dem US-Markt einführen. Das
Gerät verfügt neben den HD-Auflösungen 720p
und 1080i auch bereits über ein HDMI-Interface
sowie einen FireWire-Port zur schnellen Datenübertragung.
Das Problem für Abspielgeräte und Rekorder –
egal ob Blu-ray oder HD-DVD – ist nicht nur
rechnen damit, dass HDTV anlässlich der FußballWeltmeisterschaft 2006, deren Übertragung im
hochauflösenden HDTV-Standard stattfindet,
einen gewaltigen Schub erfahren wird. So planen
wir auch, bereits 2006 einen Blu-Ray-Recorder
auf den deutschen Markt zu bringen.“
MARKTEINFÜHRUNG: AB MITTE 2006
technischer Natur: Der deutsche Markt scheint –
mangels HDTV – noch nicht reif für diese Technik. Dennoch wird es die ersten Geräte im nächsten Jahr auch hierzulande geben. So sagt Peter
Koch, Produktmanager Unterhaltungselektronik
bei LG Electronics Deutschland: „Dass LG Electronics weltweit zu den führenden Unternehmen in
den digitalen Zukunftstechnologien gehört, zeigt
es nicht zuletzt durch seine langjährige, innovative Forschungsarbeit im Blu-Ray-Konsortium. Auf
der IFA 2005 wird LG mit dem Blu-ray-Recorder
,BH6900’ seinen neuesten Entwicklungsstand in
dieser Technologie präsentieren. Eine Blu-ray
Disc fasst dabei 23,3 GB, was der fünffachen Aufnahmekapazität einer DVD entspricht. Das Gerät
ist mit einer 160 GB Festplatte ausgestattet und
spielt natürlich auch herkömmliche DVDs ab. Im
Grunde ist der Recorder bereit für die Markteinführung, doch warten wir zunächst die Entwicklung des europäischen HDTV-Marktes ab. Wir
Auch bei anderen Herstellern wird es Produkte
zu sehen geben. Markteinführung auch hier frühestens 2006 (Tendenz 2. Jahreshälfte). Panasonic zeigt auf der IFA seinen im vergangenen Jahr
erstmalig vorgestellten „DMR-E700BD“. Das
Gerät ist ein Blu-ray-Rekorder und unterstützt einlagige und zweilagige Blu-ray-Discs (maximale
Speichergröße 50 Gigabytes). Philips zeigt auf der
IFA seinen marktreifen Triple-Brenner, der sowohl
CDs, DVDs als auch Blu-ray Discs brennen kann.
Auch Blu-ray-Player werden hier vorgestellt. Ähnlich sieht es bei Pioneer aus, aber der Konzern
hält sich auch HD-DVD als Hintertürchen offen:
Sowohl in Sachen Blu-ray- als auch bei HD-DVDROM-Geräten wird es bei Pioneer etwas zu
sehen geben. Sharp ist bereits auf den japanischen Markt mit dem „BD-HD100“ – einem Bluray-, Festplatten-, DVD-Rekorder mit zwei Slots
für Blu-ray Discs und DVDs sowie einer 160 Giga■
byte großen Festplatte.
Wer wird das Rennen
machen? HD-DVD – hier das NEC
HD-DVD-Laufwerk... (Foto: NEC)
...oder Blu-ray. Im Bild der
„DMR-E700BD“ von Panasonic.
(Foto: Panasonic)
hitec HANDEL 8/2005
39
PROMOTION
IFA 2005 BERLIN
Entertainment
pur und edel
Tatung wurde 1918 gegründet und beschäftigt weltweit
etwa 35000 Mitarbeiter. Groß geworden im OEM/ODMBusiness wird der taiwanesische Hersteller, der weltweit zu den
führenden Produzenten und Entwicklern digitaler Unterhaltungselektronik gehört, nun auch unter eigenem Label agieren.
Der „elio Flash“ – weit mehr
als nur ein MP3-Spieler
A
nfang des Jahres erfolgreich mit den ersten
Portablen Media Playern sowie LCD TV Geräten gestartet, hat Tatung im Laufe der letzten Monate die Range schon deutlich erweitert. Anlässlich
der IFA 2005 in Berlin wird Tatung nun weitere attraktive Produktneuheiten aus seinem umfangreichen digitalen Portfolio präsentieren, die Digital
Entertainment zum puren Genuss machen – zu
Hause und unterwegs.
HOME ENTERTAINMENT
Der neue 32 Zoll-LCD-Fernseher „V32ELCB“ aus
der Tatung Premium-Linie hat nicht nur ein edles
Designer-Gehäuse, sondern auch aufregende
neue Features und Zubehör. Dazu gehören unter
anderem 16,7 Millionen Farben, Kopfhörer-, Stereo- und Subwoofer-Ausgang und PAL/SECAM
Bildsystem. Der „V32ELCB“ ermöglicht seinem
Zuschauer einen Fernsehgenuss im 16:9-Format,
und die Kontrast- und Helligkeitswerte liegen bei
550:1 beziehungsweise 550cd/m2. Bei der Auflösung bietet das neue Premium-Gerät einen Wert
von 1 366 mal 768 (WXGA). Darüber hinaus ist es
mit einem DVI- und einem HDCP1.1-Anschluss
ausgestattet. „V32ELCB“ – Home Entertainment
pur zu einem empfohlenen Verkaufspreis von
1 099 Euro.
Mit seiner umfangreichen Produktpalette
tragbarer Multimediageräte bietet Tatung für
jeden Anspruch das richtige Modell, und das
auf hohem qualitativen und technischen
Niveau. Erstmalig zur IFA präsentiert Tatung eine aufregende Neuheit – das Portable Media Center. Ein digitaler Alleskönner für Audio-, Foto- und VideoWiedergabe mit 20 GB Festplattenspeicher. Mit seinem hochklassigen
Erstmalig zur IFA präsentiert Tatung eine
aufregende Neuheit – das Portable Media Center
40
hitec HANDEL 8/2005
3,6 Zoll-TFT-LCD-Farb-Display und der derzeit einmaligen Auflösung von 640 mal 480 VGA bietet
das Portable Media Center höchstmögliche Qualität in der Darstellung. Es unterstützt alle Videoformate wie DivX, WMV und MPEG4-Dateien und ermöglicht sowohl die Aufnahme direkt vom Fernseher als auch das Abspielen von PC-Downloads.
Ausgestattet mit einem USB 2.0 (Typ B) und
einem USB 1.1. (Typ A), ermöglicht das Gerät das
Übertragen der Daten vom PC (unterstützt Microsoft Janus DRM) und sogar das Überspielen von
Fotos direkt von der Digitalkamera. Von Haus aus
unterstützte Audioformate sind WMA, MP3 sowie
WAV, weiterhin werden JPEG-Bilder wiedergegeben. Es verfügt über eine leistungsstarke Batterie,
Der neue 32 ZollLCD-Fernseher „V32ELCB“
aus der Tatung PremiumLinie. (Fotos: Tatung)
die fünf Stunden im Video-Betrieb und zwölf Stunden im Audio-Betrieb leistet. Die unverbindliche
Preisempfehlung wird bei 399 Euro liegen.
Zur IFA wird auch die Produktfamilie der Portablen Media Player mit dem „M100 MP3 Flash“
Zuwachs bekommen. Stylish im Design, mit kompakten Abmessungen und mit 512 MB und 1 GB
erhältlich, ist der „elio Flash“ weit mehr als nur ein
MP3-Spieler. Er ist Design, Lifestyle und Entertainment on the go – also ein Must-have für jeden, der
auch unterwegs Wert auf Stil und High Tech legt.
Mit seinem kontrastreichen ein Zoll OLED-FarbDisplay und Video-Playback-Funktionen kann man
Unterhaltung on the go einfach nur genießen.
NEUE PORTABLE MEDIA PLAYER
Weitere Mitglieder der Tatung-PMP-Familie: Die
„Photo Jukebox“. Sie bietet als Key Features ein
brillantes 2,2 Zoll-Farbdisplay, MP3-, WMA- und
WAV-Wiedergabe, JPEG-Bildverwaltung und Slideshow, direkte Bildübertragung von Digitalkameras
über USB 2.0 OTG, Sprachaufnahme- und Lernfunktion durch Voice Recording und Voice Memory, Daten und Fotos von der SD-Card kopieren
und 20 GB Speicher.
Der „Music One“ bietet MP3-, WMA-,
WAV- und AAC-Wiedergabe, USB 2.0 OTG,
mehr als 15 Stunden Akkuzeit, 2,0 Zoll-Display
und fünf GB Speicher.
Der „Photo One“ ist das ideale Gerät für unterwegs: Er verfügt über ein brillantes 1,6 Zoll-Farbdisplay, MP3-, WMA- und WAV-Wiedergabe mit
hoher Audioqualität und intuitiver Musikverwaltung, Bildarchivierung, direkter Bildübertragung
von Digitalkameras über USB 2.0 OTG, er unterstützt Microsoft Windows Media Player für Musiksynchronisierung und hat vier GB Speicher.
Tatung auf der IFA: Halle 3.2b, Stand 106 ■
i
www.tatung.de
IFA 2005 BERLIN
UPDATE
PLASMA | LCD | BEAMER | TV | HIFI MÖBEL
DVD Spaß für unterwegs: das bietet der
„PDVD 700 DivX USB“. (Foto: Schneider)
SC H N E I D E R
Flach wie
eine Flunder
Schneider bringt viele neue Produkte zur IFA
auf den Markt, etwa den portablen DVD-Spieler „PDVD
700 DivX USB“ für anspruchsvolle DVD-Fans, die auch unterwegs den
vollen Filmspaß wollen. Die silberne Flunder mit Sieben-Zoll-Display kommt mit allerlei technischen
Finessen daher: Highlight ist der USB 2.0-Anschluss. So kann man Filme im DivX-Format direkt vom
USB-Stick abspielen. Das moderne Komprimierungsformat ist ebenso kein Problem, wie alle anderen
gängigen DVD- und CD-Formate. Apropos Format: Die Filme können wahlweise in 4:3 oder 16:9 abgespielt werden. Außerdem ist die Displaydarstellung um 180 Grad drehbar. Verpackt ist das Ganze in
einem gummierten Gehäuse, das robust und rutschfest ist. Dabei garantiert das elektronische Shock
Protection-System auch dann beste Bilder, wenn es draußen oder im Auto mal ruckelt. Weil der Batteriepack hinten am Gerät seinen Platz findet, kommt der Flachmann auf die bescheidene Höhe von
27,2 Millimetern. Zu Hause angekommen, übernimmt das Vielseitigkeitstalent dann die Rolle eines vollwertigen DVD-Spielers (inklusive Netzteil) am Fernseher. Unverbindliche Preisempfehlung 249 Euro.
Kommen Sie. Profitieren Sie.
➔ www.schneider-electronic.com
M AC R O SYST E M
Berlin vom 2. - 7. September 2005
Halle 3.2 | Stand 203 + 207
Alles drin
Das Raumschiff Enterprise kann alles: Es kocht,
beamt und rauscht in zigfacher Lichtgeschwindig- Der (Fast-)Alleskönner „MacroSystem Enterprise“ kann viel und sieht gut
aus. (Foto: Macrosystem)
keit durch das All. Das
„MacroSystem Enterprise“ kann auch (fast) alles, außer kochen, beamen und Lichtgeschwindigkeit. Aber
ansonsten ist den Entwicklern in Darmstadt ein großer Wurf gelungen: Die „Enterprise“ aus dem Hause
Macrosystem ist ein digitaler TV-Receiver, eine Pay-TV-Box, ein Festplattenrekorder (250 GB), ein 16fachDouble Layer DVD-Rekorder, ein DVD/CD-Spieler, ein Videoschnittsystem (ein Casablanca „SmartEdit“)
und ein Musikarchiv. Highlights: die Timeraufnahme kann bis zu acht Aufnahmen gleichzeitig aufzeichnen. Die Aufzeichnung auf DVD ist verlustfrei, daher: alle mitgesendeten Informationen, wie Dolby Digital Mehrkanalton, Sprachauswahl sowie die Möglichkeit Kapitel zu setzen, ist gewährleistet. Damit die
ganze Familie Spaß an dem Gerät hat, ist ein flexibler Jugendschutz in die Software integriert, die im
übrigen kinderleicht zu bedienen ist. Wer sich einen eigenen Eindruck verschaffen möchte: Macrosystem
stellt das Gerät auf der IFA vor. ➔ Halle 01.1, Stand 227 ➔ www.macrosystem.de
TO S H I BA
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UNTERHALTUNGSELEKTRONIK
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PEC 115
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LCD | TV MÖBEL
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PLASMA STÄNDER
LED statt Lampe
Toshiba Projection & Display Technology (PDT), führender Anbieter professioneller Datenund Videoprojektoren, präsentiert auf der IFA einen der ersten LED-Projektoren. LEDs (LightEmitting-Diodes) arbeiten extrem energiesparend. Diese Eigenschaft hat gleich mehrere Vorteile zur Folge: Erstens kann der Projektor zwei Stunden mit einer einzigen Akkuladung arbeiten. Zweitens senkt die LED-Technologie signifikant die Betriebskosten: Leuchtdioden produzieren wenig Abwärme und haben eine weitaus höhere Lebensdauer als Projektorlampen.
Damit entfällt die Investition in ein Ersatzleuchtmittel. Und zu guter Letzt entwickelt die energiesparende Technologie weniger Wärme als herkömmliche Lampen, was dank kleinerer
Kühleinheiten eine besonders kompakte Bauweise möglich macht. Trotz aller Genügsamkeit
zeigt sich der sehr leise arbeitende Präsentationswinzling als echtes Kraftpaket: Der LED-Projektor ist für Daten- und Videoprojektion konzipiert und damit sowohl für das mobile Conferencing als auch für den Home-Entertainment-Bereich geeignet.
➔ Halle 7.2c, Stand 1.01 ➔ www.toshiba.de
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hitec HANDEL 8/2005
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IFA 2005 BERLIN
UPDATE
E X T R E M E M O RY
Info-Paket für den
Fachhandel
Schnellen Überblick
über die verfügbaren
Speicherkartentypen
und -größen des Herstellers Extrememory
sowie ihre Einsatzmöglichkeiten
verschaffen ein übersichtliches
Info-Poster
sowie eine leicht verständliche Broschüre.
Auf kleinem Raum finden Händler neben wichtigen technischen Details
wie Datenrate, Geschwindigkeitsklasse und verfügbare Kapazitäten auch nützliche Zusatzinformationen.
Zum Beispiel gibt das Material Auskunft darüber, wie
viele Fotos mit zwei bis zehn Megapixel Auflösung
auf Karten mit Speicherkapazitäten zwischen 64 MB
bis vier GB passen. Die Beschreibung von Spezialprodukten wie der „xD Picture Card“, die für die Digitalkameras von Olympus und Fuji geeignet ist, oder
dem Memorystick Duo für mobile Geräte runden das
Infopaket ab. Das Info-Paket steht zum Download bereit unter ➔ www.extrememory.com
➔ Halle 1.1, Stand 228
Das macht Laune:
Das „Streamium
Wireless Music
Center“ beschallt auf
Wunsch alle Räume.
(Foto: Philips)
PHILIPS
Kabelloser Musikgenuss
Das Philips „Streamium Wireless Music Center“ speichert die Musik von rund 700 CDs und überträgt sie auf Knopfdruck an bis zu fünf Musikstationen in verschiedenen Räumen des Hauses. Die
Komponenten kommunizieren mit der kabellosen WiFi-Technologie (802.11g) miteinander. Eine
zusätzliche PC-Verbindung via Ethernet erleichtert das Backup der System-Festplatte oder das Upgrade über Firmware aus dem Internet. Alternativ kann man über die Kabelverbindung MP3- oder
WMA-Dateien von der PC-Festplatte zum Musik-Center übertragen.
Das knapp 1 000 Euro teure Basispaket „Streamium Wireless Music Center (WACS700)“ besteht aus
einem Center und einer Musikstation zur Installation in einem anderen Raum. Die Komponenten
sind auch einzeln erhältlich. Das Center kostet dann rund 800 Euro, eine Station knapp 300 Euro.
➔ www.philips.de ➔ Halle 22
PA N ASO N I C
Anlage mit kleinem ExSDra
Panasonics schickes Micro-System „SC-PM71SD“ speichert Radiosendungen, Musik von Kassette oder CD direkt auf
die SD-Karte. Sogar der gesamte Inhalt des fünffach CD-Spielers kann in einem einzigen Bedienschritt für den mobilen Genuss umgewandelt werden. Zum Lieferumfang der kleinen Anlage gehört SD-Karte mit einer Speicherkapazität
von 256 MByte. Damit passt sie perfekt in Panasonics Digital Networking Konzept, mit dem sich Panasonic-Geräte
sehr einfach miteinander verbinden lassen.
Bei der Aufnahme von CD steht der vierfach Highspeed-Recording-Mode zur Verfügung. So kann eine 74 Minuten
lange CD in knapp 20 Minuten auf SD-Karte überspielt werden. Insgesamt stehen drei Aufnahmequalitäten zur Auswahl: XP mit 128 kbps, SP mit 96 kbps und LP mit 64
kbps. Nach dem Überspielen kann man die Karte sofort in einen portablen Player, zum Beispiel den schicken „SV-SD100“ einlegen und sich bei der Joggingrunde seine Lieblingsmusik anhören.
➔ www.panasonic.de
➔ Halle 5.2a/5.2b
Aus der Anlage auf den Stick: Die
Microanlage kopiert Musik direkt
von Radio, CD oder Kassette auf die
SD-Karte. (Foto: Panasonic)
42
hitec HANDEL 8/2005
Täglich neu:
www.hitec-handel.de
www.hitec-elektrofach.de
IFA 2005 BERLIN
UPDATE
SHARP
Zwei Datenträger – ein Rekorder
Die schönsten Momente aus den Familienurlauben, die spannendsten Krimis mit Alain Delon und
unzählige Filme, die man schon immer mal anschauen wollte, stapeln sich in den Wohnzimmern
von Filmfreunden. Mit den DVD-Video-Rekorder-Kombis „DV-RW270S“ und „DV-RW260S“ lassen
sich all diese Aufnahmen ganz einfach digitalisieren. Die DVD-Rekorder lesen alle gängigen Formate wie DVD-R/RW, VCD, SVCD, JPEG, WMA, MP3, Audio-CD, CD-R/RW und sogar das Div-XFormat. In vier Aufnahmemodi nehmen die Geräte im Standard DVD-R/RW auf. Im Fine-Modus
reicht die Speicherkapazität einer DVD für rund eine Stunde, im SLP-Modus sogar für sechs Stunden. Besonders praktisch: Man kann gleichzeitig einen Film anschauen und einen zweiten aufnehmen, denn beide Geräte ermöglichen die parallele DVD-Aufnahme und Videowiedergabe sowie
gleichzeitige DVD-Wiedergabe und Videoaufnahme. Die Preisempfehlung für den „DV-RW260S“
liegt bei 500 Euro und für den DV-RW270S“, der zusätzlich NTSC-Filme auf PAL wiedergeben
kann, bei 550 Euro.➔ Halle 3.2 ➔ www.sharp.de
Aufnahmen einfach digitalisieren: Mit dem DVD-VideoRekorder-Kombi „DV-RW270S“ von Sharp kein Problem. (Foto: Sharp)
T H O M SO N
Für den digitalen Brückenschlag
daheim: die „Digital Media
Bridge“. (Foto: Thomson)
Digitaler Brückeschlag
Manchmal fällt die Auswahl schwer. Etwa bei
Thomson, die mit vielen neuen Produkten auf
der IFA präsent seien werden. Doch eine Auswahl muss getroffen werden; Wir haben uns für
die Thomson „Digital Media Bridge“ entschieden. Sie überträgt auf drahtgebundenem und drahtlosem Weg Musik, Filme und Fotos vom Rechner zum hochauflösenden TV-Gerät. So liefert die Digital Media Bridge beispielsweise Filme vom PC im
Home Office zum großen Bildschirm im Wohnzimmer, wo mehr Heimkinoatmosphäre
herrscht. Die Box unterstützt die 1080i HDTV Auflösung zur Darstellung von Photos und
720p für Filme. Bis maximal drei verschiedene PCs können über die Digital Media Bridge
angesteuert werden. Digitale Bilder können als Diashow gezeigt und mit Musik (MP3,
WMA AAC und WAV Audioformate) untermalt werden. Zudem unterstützt die Digital
Media Bridge die Formate MPEG 2, MPEG 4, WMA9 und DiVix. ➔ www.thomson.de
LG E L EC T R O N I CS
Ganz klein und ganz groß
LG Electronics zeigt auf der
weltgrößten UE-Messe ganz
kleine und ganz große Sensationen. Zu den kleinen gehört
der zierliche MP3-Player „MFFE505WF“ mit seinen Traummaßen von 50 x 25 x 18 Millimetern. Seine Komponenten MP3-Player, integriertes FMRadio, Diktiergerät und Mikro,
Direct Encoding zum Musiktransfer ohne PC, 30 Stationstasten und schnelle USB 2.0 Kleine Sensation: Im 30 Gramm leichten MP3-Stick von
LG steckt sogar ein Diktiergerät. (Foto: LG Electronics)
Schnittstelle – bringen samt
Akku gerade einmal 30 Gramm auf die Waage und sind kinderleicht bedienbar. Größe
zeigt LG dagegen bei seinen Plasma-Fernsehern. Der HD kompatible „42PX4RV“ übertrifft mit seinem Kontrastverhältnis von 10.000:1 den bisher als hervorragend geltende
Wert von 3.000:1 bei weitem. Ein hochwertiges Film-Filter steigert den Kontrast um ein
Vielfaches und liefert ein helles, reflexionsfreies Bild bis zu einem Betrachtungswinkel bis
180 Grad. ➔ www.lge.de ➔ Halle 11.2
44
hitec HANDEL 8/2005
LO E W E
Zweitfernseher en vogue
Mit der Einführung des „Xelos A 22“ im 16:9 Kinoformat ergänzt
Loewe sein Produktsortiment im Wachstumsmarkt für Flachbildschirme mit einer Diagonalen von 22 Zoll (56 Zentimeter). Die variablen Aufstellmöglichkeiten - als Tischgerät, Wandlösung oder auf
einem repräsentativen Bodenstativ - machen den „Xelos A 22“ in
der Farbe Platin zu einem Blickfang in jedem Raum. Außer mit seinem puristischen Design überzeugt er mit zukunftsweisender Technik. Er ist in dieser Größe das einzige Gerät mit einem integrierten
Electronic Program Guide (EPG). Der EPG bringt übersichtliche
Programmvorschau für analoge Programme auf dem Bildschirm, und auch Video- oder
DVD-Recorder können mit
dem EPG bequem programmiert werden. Die weiterentwickelte
Bedienerführung
Loewe Dialogsystem garantiert zudem eine komfortable
und intuitive Bedienung. Weitere Pluspunkte sammelt der
„Xelos A 22“ mit seinem integrierten Radioempfang und
der Weckfunktion.
➔ Halle 6.2b Stand 201
➔ www.loewe.de
Loewe setzt Glanzpunkte:
Der Xelos A22 ist das ideale Zweitgerät für Studio
oder Schlafzimmer
(Foto: Loewe)
09.08.2005
8:41 Uhr
Seite 45
www.finest-werbeagentur.de · D-3670
hitec 8/05, seite 26-50
Jetzt aber Hallo: Becker Traffic Pro
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EXTRA MOBILE ENTERTAINMENT
»Der Handel
macht uns stark«
Mit einem neuen Referenzhändler-Konzept ist Harman/Becker in die Saison
gestartet. hitec HANDEL wollte deshalb von Jens-Jörg Slabig, Vice President
Aftermarket & Accessory/Europe & Export der Harman/Becker Automotive
Systems wissen, wie aus dem Konzept wirklicher Markterfolg werden wird.
Herr Slabig, mit dem Referenzhändler-Konzept „Fairness & Success“ stellen Sie die Harman/Becker Automotive Systems sehr international auf. Welche Kernmärkte haben Sie im
Visier?
Sehr gut aufgestellt sind wir heute bereits in
Italien, Spanien, in Skandinavien, in den Benelux-Ländern, in der Schweiz und in Frankreich. Wir beobachten aktiv die Entwicklung
in den Ländern der EU-Osterweiterung, wir
hören sehr genau zu, sondieren den Markt
und die Marktchancen. Es ist uns bewusst,
dass dort ganz andere Bedingungen herrschen, die wir aber nicht alle erfüllen können
und wollen.
Wer soll sich denn in diesem Konzept „fair“
verhalten, damit auch der nötige Erfolg gegeben ist?
Zuerst müssen wir uns an der eigenen Nase
fassen: so haben wir es versäumt, oder besser, wir hatten lange Zeit kein greifendes
Konzept gegen die Preiserosionen am Markt,
die unseren Fachhändlern die Marge schmälerte. Ausschlaggebend waren in der Vergangenheit Reimporte und die grassierende
Internetvermarktung. Heute haben wir mit
unserem Referenzhändlerkonzept ein vertragsrechtliches Regelwerk geschaffen, das
die Internetvermarktung klar reguliert, das
unsere Vertragspartner gleichstellt und diesen fair entgegenkommt. Dasselbe gilt für
unseren kontrahierungsstrategischen Ansatz
mit seinen Preis, Rabatt sowie Liefer- und
Zahlungsbedingungen. Damit sind wir sicher, dass wir alle Vorraussetzungen für eine
faire und partnerschaftliche Beziehung geschaffen haben. Von unseren Partnern erwarten wir, dass sie ihre vertraglich eingegangen Verpflichtungen ebenso erfüllen.
Nach welchen Kriterien werden denn die Referenzhändler ausgesucht?
»
Wir sondieren den Markt im Osten ...«
»
46
hitec HANDEL 8/2005
Wir haben faire
Beziehungen
geschaffen.«
Das ist ein ganzer Katalog von Kriterien, der
von unseren Repräsentanten vor Ort abgecheckt wird. Es geht dabei vor allem um Informationen, ob ein potentieller Partner zu
uns passt: so erwarten wir etwa Fachkompetenz und Beratungsstärke, die Möglichkeit
adäquater Warenpräsentation im Ladenlokal
sowie Warenbevorratung und ob es eine
Einbauwerkstatt gibt oder nicht. Und wir achten auch auf die Außenwirkung, also wie
stellt sich der Händler in seiner Reichweite
selbst dar - schließlich unterstützt der Fachhandel auch das Markenbild.
Fachhandel und Beratungsstärke stehen im
Mittelpunkt. Was kann denn der Fachhandel
von Harman/Becker erwarten?
Unseren Referenzhändlern bieten wir faire
Konditionen, dazu die ganze Palette PoS-Materialien sowie Print- und Kooperationswerbung. Außerdem stellen wir unsere 25 SLKs
als Promotion-Flotte zur Verfügung, damit
sich der Endkunde vor Ort ein Bild über die
fortschrittliche Technologie, den hohen Bedienkomfort und Zuverlässigkeit unsere Produkte machen kann. Durch die Teilnahme an
Produkt-Schulungen, die wir anbieten,
haben Fachhändler die Möglichkeit, sich besonders zu qualifizieren.
Welche Distributionskanäle werden denn
fokussiert?
Wir haben unser Referenzhändler-Konzept
auf eine breite Basis gestellt, so dass wir sowohl Großvertriebsformen wie auch den
Fachhändler bedienen können, und zwar zu
gleichen und - ich habe es bereits erwähnt zu fairen Bedingungen. Ausgesprochen
wichtig ist für uns eine langfristige, vertrauensvolle und partnerschaftliche Bindung mit
unseren Händlern, mit ihrer Beratungsstärke
und dem direkten Kontakt zum Endkunden.
Will heißen: Der Handel macht uns stark.
Zur IFA kommen neue Produkte, die neben
der technologischen Innovation auch noch
Zeitgeist mit sich bringen. Was ist im Portfolio
drin.
Mit „Vario Color Display“ und „CompactFlash Navigation“ werden wir unsere TopProdukte mit Sprachdialog-System nochmals
hitec 8/05, seite 26-50
09.08.2005
8:41 Uhr
Seite 47
MOBILE ENTERTAINMENT EXTRA
»
aufwerten, wir werden das „TriVision“ am
Markt einführen – ein TV-Tuner für digitalen
und analogen Fernsehempfang im Auto, der
mit Docking-Optionen enorme Einsatzmöglichkeiten bietet. „Traffic Assist“ und „Traffic
Wir achten beim Handel
auf Außenwirkung.«
Assist Pro“ sind Stand-alone Navigations-Systeme, die dank Touchscreen und CompactFlash-Navigation universell einsetzbar sein
werden. Mit „Cascade Pro“ gehen wir ebenfalls neue Wege im Bereich Car-Entertainment und Infotainment.
Fair und erfolgreich wollen Sie ins nächste
Jahr gehen. Wie schätzen Sie die Aussichten
ein?
Wir haben das neue Konzept von langer
Hand vorbereitet, für entsprechenden Marketing-Support gesorgt und sowohl mittelwie auch langfristig die Fairness aufgebaut.
Das alles sehe ich als absolut positiv an, denn
»
Wir gehen neue Wege
bei Car-Multimedia.«
Simply plug
Der Anspruch „plug & play“ gilt für viele Medien. Die Wirklichkeit ist indes oft anders. Der Anbieter ProCar Audio belegt mit „MP3LInC“, dass MP3 klangvoll ins Auto kommen
kann: ohne Bohren und Schrauben, sondern nur mit „plug“.
Auf der diesjährigen Car + Sound in Sinsheim war der Anbieter ProCar Audio viel
beachtet. Er brachte die einfache und geniale Verstärker-Konzeption mit der Bezeichnung „i-soamp“ auf den Markt. Und hatte damit durchschlagenden Erfolg.
Nun sorgt ProCar Audio mit seiner neuesten Innovation, dem „MP3LInC“, für eine
weitere Revolution im Auto.
Bereits der „i-soamp-4“ zeichnete sich dadurch aus, dass er in beinahe jedem
Fahrzeug eine deutlich hörbare Klangverbesserung in Verbindung mit Werksanlagen erzielte. Besonderen Wert legten die Entwickler dabei auf eine einfache und
schnell durchzuführende Integration in bestehende Musikanlagen. Ohne Bohren
und Sägen – eben „plug & play“.
Jetzt erweitert der Anbieter sein Produktportfolio um den „MP3LInC“ (in
Langversion: „MediaPower3LineInController“) und folgt damit dem
Trend nach multimediafähigen Systemlösungen im Auto. Es
ist klar, dass es sich hierbei um die konsequente
Weiterentwicklung des i-soamp-Konzeptes handelt.
Das Multitalent „MP3LInC“ bietet insbesondere für
Original Werksanlagen ohne Line- oder Aux-Eingang,
eine komfortable Anschlussmöglichkeit von I-Pod,
TOM TOM, PDA und anderen Multimedia-Tools. Herzstück ist ein unabhängiger Controller mit einem Line-Eingang,
es wird vom Handel akzeptiert. Und zusammen mit mobiler Navigation kann es nur
nach vorne gehen. Die Top-Händler spielen
mit, wir müssen die Preise stabilisieren und
den Spirit funktionieren lassen. Kurzum: Es
würde mich vom Sockel hauen, wenn das
■
nicht klappt.
i
www.harmanbecker.de
worüber die medialen Quellen angeschlossen und in der Lautstärke geregelt werden. Der Benutzer kann den Controller kinderleicht am Armaturenbrett, in der
Nähe der Lenksäule oder an einer anderen, gut zugänglichen Stelle, platzieren. Die
Bedienung erfolgt intuitiv über nur zwei Regler.
Das besondere Komfortmerkmal ist die Kompatibilität zu mehr als 500 Fahrzeugtypen. Wird der „MP3LInC“ an eine bereits installierte Werksanlage oder ein
Originalradio angeschlossen, erfolgt dies entweder über ISO-DIN-Steckverbindungen oder spezielle Adapter. Diese sind selbstverständlich beim Anbieter erhältlich.
Die aktuelle Liste aller kompatiblen Fahrzeuge ist unter www.i-sotec.com abrufbar.
Die Installation eines „MP3LInC“ erfolgt in kürzester Zeit und ist ohne Eingriffe in
die Fahrzeugelektronik möglich.
Mit dem Einsatz eines „MP3LInC“ wird neben dem Anschluss von Multimediageräten auch eine deutliche Klangverbesserung der bestehenden Musikanlage erreicht. Der Controller steuert im Verbund einen zusätzlichen Spezialverstärker
(4 mal 65 Watt Musikleistung). Autofahrer mit highendigen HiFi-Ambitionen können zudem einen weiteren Leistungsverstärker, zum Beispiel den „i-soamp-4“ oder
einen „i-sosub“ Basslautsprecher an den „MP3LInC“ anschließen und so ihre Audioanlage weiter ausbauen. Erfreulicherweise ist der „MP3LInC“ auch in einer 24Volt-Version für LKW, Wohnmobile und Trucks
erhältlich. ➔ www.i-sotec.com
hitec HANDEL 8/2005
47
PROMOTION
EXTRA MOBILE ENTERTAINMENT
DIN-Multi
Zunächst mal wirkt der „DEH-P70BT“ wie ein ganz normales Autoradio, denn
er passt in jeden DIN-Schacht. Aber hinter der Fassade mit dem organischen
Display (OLED) hat es der CD-Tuner faustdick hinter den Platinen.
E
in Autoradio ist ein Radio. Allerdings nur dann,
wenn nicht Pioneer auf der Blende steht.
Denn unter dem Namen „DEH-P70BT“ bietet die
Firma mit dem Markenslogan „Sound.Vision.Soul“
ein Gerät für den DIN-Schacht an, das in punkto
Sound schon einiges zu bieten hat. Etwa einen parametrischen Drei-Band-Equalizer zur perfekten
Klanganpassung an den eigenen Geschmack und
das eigene Auto. Oder durch automatische Lautstärkeregelung (ASL), die mit steigendem Motorengeräusch automatisch den Pegel der Bordanlage anhebt. Oder durch eine eingebaute Frequenzweiche, die Optionen für den Anschluss von drei
Endstufen und somit den weiteren Ausbau der Anlage zum highendigen Car-Entertainment bietet.
Beim Thema „Vision“ hilft ein integrierter Datenbus, damit Visionen wie DAB-Radioempfang funktionieren, ein CD-Wechsler über das Radio angesteuert werden kann oder der kultige iPod mittels
Adapter Anschluss findet. Letzterer leitet dann
auch gleich über zu „Soul“, sprich zur lifestyligen
Version von Musikgenuss in Form komprimierter
Dateien. Da ist Pioneer wirklich Pionier und bietet
gleich MP3, WMA, WAV und auch AAC als Option
an. Alle Formate liest das CD-Laufwerk ohne Mühe
aus und gibt sie wohlfeil wieder.
Als wäre diese Feature-Liste nicht schon ausreichend, hat sich Pioneer noch mehr ins Pflichtenbuch geschrieben, denn der „DEH-P70BT“ ist auch
eine Freisprechanlage für das Mobiltelefon. Und zwar via Bluetooth. Eine einmalige Initialisierung reicht aus, damit sich
Radio und Telefon zu einem
Konvergenzprodukt zusam-
Eine am Lenkrad
fixierbare Fernbedienung lässt die
Hände da, wo sie
hingehören: am
Lenkrad. (Fotos:
Pioneer)
menschmieden, mithin entfällt der Einbau
einer mehrere hundert Euro teuren Freisprecheinrichtung. Vom Handy bekannte
Icons über Empfangsstärke oder die Einblendung der Telefonnummer beherrscht
der „DEH-P70BT“ aus dem Effeff. Mehr
noch, eine am Lenkrad fixierbare Fernbedienung lässt sowohl zur Tuner- wie auch
zur Handy-Steuerung die Hände da, wo sie hingehören, am Lenkrad. Ein Radio ist eben doch nicht
immer nur ein Radio.
»
Das „DEH-P70BT“
„verheiratet“ sich mit
bis zu sechs verschiedenen
Mobiltelefonen.«
Horst Noé, General Manager
Marketing von Pioneer
Die wichtigste Funktion ist natürlich die der
Freisprecheinrichtung. Das „DEH-P70BT“ „verheiratet“ sich mit bis zu sechs verschiedenen
Mobiltelefonen, wobei die Anzahl der maximalen Rufnummerneinträge sich je nach Hierarchie unterscheiden. Vorausgesetzt, das verbundene Mobilgerät unterstützt Sprachsteuerung, können die Nummern auch per Sprachbefehl gewählt werden.
hitec HANDEL sprach mit Horst Noé, General
Manager Marketing von Pioneer über den CDTuner „DEH-P70BT“.
Wer ist denn auf die Idee gekommen, das Autoradio zur Freisprecheinrichtung umzufunktionieren?
Unsere Produktplanung beschäftigt sich kontinuierlich mit der Verbesserung und der Perfektion unserer Produkte. Die Erweiterung des
Autoradios mit einer Bluetooth-Schnittstelle ist
die logische Konsequenz zur Integration von
Kommunikation und Unterhaltung in ein einziges Steuergerät. Neben dem Spareffekt für
zusätzliche Halterungen, Schnittstellen und
Einbauleistung bleibt die ursprüngliche Haptik
des Fahrzeuginnenraums erhalten.
Wie kann der Handel denn die Multifunktion
am PoS am besten umsetzen?
Da sich das „DEH-P70BT“ äußerlich kaum von
einem „normalen“ Autoradio unterscheidet,
heißt die Devise eben „Sehen und Erleben“.
Am PoS kann der Handel die Funktionalität
sehr einfach und effizient mit einem eigenen,
oder auch mit dem Mobiltelefon des Kunden
demonstrieren.
Gibt es neben „Sehen & Erleben“ noch weitere
Möglichkeiten, um das Produkt zu promoten?
Was sind die wichtigsten Funktionen des RadioWir unterstützen den Handel noch mit zusätzHandys?
lichen PoS Werbematerialien. Eigens für das
„DEH-P70BT“ haben wir ein spezielles DekoSet, bestehend aus verschiedenen Aufstellern
Via Bluetooth: Der „DEH-PT70BT“ ist auch eine Freisprechanlage für das Mobiltelefon
für den Car-Bereich und den TK-Bereich,
Stickern sowie einem Quick Reference Guide,
entwickelt.
Herr Noé, wir bedanken uns herzlich für dieses
Gespräch.
■
i
48
hitec HANDEL 8/2005
www.pioneer.de
MOBILE ENTERTAINMENT EXTRA
J VC
Radio gucken
Ein Gerät darf in diesem Special nicht fehlen: der JVC
DVD/CD-Tuner „KD-AVX1“ im 1-DIN Format. Anstelle
eines einfachen Radiodisplays ist ein echter TFT-Farbmonitor eingebaut, mit dem sich völlig neue Möglichkeiten
eröffnen. Der hochauflösende drei Zoll-Monitor, der natürlich in erster Linie die übersichtlichen Bedienungsmenüs darstellt, kann
auch als Kontrollmonitor einer Rückfahrkamera (mit gespiegelter Darstellung) fungieren, Filme oder Musikvideos direkt von DVD zeigen, als Bildschirm eines TV-Tuners oder einer Spielkonsole dienen und sogar die JPEGBilder eines elektronischen Fotoalbums abspielen – das Ganze sogar mit
Dual-Zone-Funktion und drahtloser Fernbedienung für unabhängiges RearSeat-Entertainment.
Der hinter der vollmotorischen Sliding-Front integrierte DVD-Player spielt
auch Gebranntes von DVD-R, DVD-RW und VCD sowie JPEG-Bilder und natürlich alle gängigen Audioformate ab. Ein zusätzlicher Monitor ermöglicht
preiswertes Rear-Seat Entertainment, und der Beifahrer kann den Film auf
dem Radiodisplay mitverfolgen.
Die exzellente Audiosektion mit 96 kHz / 24-Bit Audio DAC in Advanced
Multi-Bit-Technologie spielt Musik von CD, CD-R und CD-RW sowie natürlich
auch Files im MP3- sowie im WMA-Format ab. Sensationell ist das neue
Endlich Radio gucken: ein echter drei Zoll
TFT-Farbmonitor ist in den „KD-AVX1“ eingebaut. (Foto: JVC)
DVD-Format GIGA MP3: Der „KD-AVX1“ spielt MP3-Stücke nicht nur
von CD, sondern auch von DVD-R oder von DVD-RW ab. Jetzt passen rund
100 Stunden Musik, entsprechend 100 CDs oder 1 000 Songs, auf einen
Silberling.
Den Sound hat der digitale 7-Band-iEQ unter Kontrolle. Die Mehrkanalformate DTS und Dolby Digital erhöhen den Spaß bei DVDs. Ein Video- und ein
Audio-Eingang mit DAB- und CD/MP3-Wechslersteuerung sowie ein Videoausgang und analoge sowie optisch-digitale Audioausgänge ermöglichen die
perfekte Integration in jedes Car-Infotainment-System. Wer das üppige Leistungsangebot der zuverlässigen MOS-FET-Endstufen mit ihren kräftigen vier
mal 50 Watt noch erweitern möchte, der kann über die zwei Paar vergoldeten 5-Volt-Vorverstärkerausgänge sowie den zusätzlichen in Trennfrequenz
und Pegel regelbaren Subwoofer-Ausgang des „KD-AVX1“ eine komplette
➔ www.jvc.de
Car-HiFi-Anlage ansteuern.
BEYOND STEREO
Alpine eröffnet Ihnen völlig neue
Dimensionen der mobilen Unterhaltung.
Tauchen Sie ein in die Welt des Mehrkanalund Multimedia-In-Car-Entertainment!
www.alpine.de
EXTRA MOBILE ENTERTAINMENT
Der DVD-Audio/Video-Tuner „DVI-9990R“ ist das
Herzstück des Alpine-Systems. Er überträgt Audiosignale digital und störungsfrei über den neu entwickelten DVD-Audio-Link. (Fotos: Alpine)
Hohe Fachkompetenz
brauchen Verkäufer
der zweiten Generation der „AlpineF#
1Status“, so Uwe Keuchel, Senior Manager
Marketing bei Alpine
Electronics
ALPINE
Gipfelstürmer
Mit dem Multimedia Manager „PXI-H990“ kann
der „DVI-9990R“ zu einem Mehrkanal-Soundsystem kombiniert werden. Der „PXI-H990“ besitzt
– als erster Audioprozessor für den Fahrzeugeinsatz – eine Dolby-Digital-EX- und DTS-ES-Klangverarbeitung; Zudem ist er mit Dolby ProLogic II
und DTS NEO:6 ausgestattet
Neue Gipfel erklimmt Alpine Electronics mit der
zweiten Generation der „AlpineF# 1Status“ in der
Klasse der High-End DVD-Audio/Video-Anlagen.
Die neue „Königsklasse“ wird ab Oktober im
Handel erhältlich sein. Sie bietet eine zentrale Systemsteuerung über einen volldigitalen Multimedia-Bus auf Basis der IONBUS-Technologie mit 40
kbit/s Übertragungsgeschwindigkeit, einem DVDAudio-Link für störungsfreie Digitalübertragung,
einen motorbetriebenen Sieben-Zoll-Breitbandmonitor mit Niedrigtemperatur-Polysilikon-TFTDisplay (1,15 Millionen Pixel) sowie eine automatische Klangkorrektur in Echtzeit.
In München, wo das neue System Mitte Juli vorgestellt wurde, war ein Händlerkreis von 30 Spezialisten aus ganz Deutschland zur „Kick-off-“ und
Zertifizierungs-Veranstaltung zusammengekommen. „Die sehr komplexe Systemtechnologie einerseits und besonders anspruchsvolle Kunden
andererseits erfordern vom Verkäufer hohe Fachkompetenz in Beratung und Einbau“, erläutert
Uwe Keuchel, Senior Manager Marketing bei
Alpine Electronics, das exklusive Händlernetz-
CLARION
Freisprechbox
Foto: Clarion
Clarion bietet mit dem „BLT 433“ eine handliche Box, mit deren Hilfe
jeder Autofahrer, der ein für Freisprechen vorbereitetes Bluetooth-Handy
mit Headset-Profil besitzt, sein Autoradio als vollwertige Freisprecheinrich-
werk. Der Auftaktveranstaltung folgte eine intensive Schulung zu Systemaufbau und -konfiguration. Darüber hinaus wird Alpine in den nächsten
zwölf Monaten eine ganze Reihe von POS-Maßnahmen starten, um das neue System zu präsen■
tieren.
Spiel - Straße
Bei der Games Convention 2005 präsentiert sich
auf dem Stand von THQ mit Alpine Electronics
auch der renommierte Hersteller von Car-Audiound Navigationssystemen. Beide Firmen sind
beim neuen Street-Racer-Spiel „Juiced“ eine umfangreiche Kooperation eingegangen, die auch
aufwändige Promotion-Aktionen im Handel einschließt. Alpine möchte auf diese Weise junge Tuning- und Game-Fans für Mobile-Media-Produkte
begeistern. Bei seiner Produktstrategie setzt das
Unternehmen aber nicht bloß auf Einzelgeräte,
sondern auf umfassende, leicht zu bedienende
Systemlösungen – auf „Mobile Media Solutions“,
wie seit Neuestem das Firmen-Logo verrät.
tung einsetzen kann. Möglich ist die Integration bei fast allen CeNET Head
Units neueren Datums. Eine Kompatibilitätsliste ist im Internet unter
www.clarion.de erhältlich.
Anrufe werden dank Rausch- und Echounterdrückung mit realistischem
Klang und exzellenter Sprachqualität direkt über die Car-Audio-Anlage
übertragen. Die Installation des „BLT 433“ ist Minutensache und weit einfacher als bei manch anderen Freisprecheinrichtungen, da das übliche Kabelwirrwarr entfällt. Selbst das Handy braucht keine Einbauhalterung mehr, da
es sogar in der Tasche funktioniert.
Da es sich bei dem Bluetooth-Protokoll um einen Standard handelt, funktioniert das „BLT 433“ Interface mit jedem Bluetooth-Handy (Headset-Profil
1.1 und Handsfree Profil 1.0), während andere, herkömmliche Freisprecheinrichtungen jeweils nur die Anbindung eines bestimmten Gerätetyps erlauben. Beim ersten Anschließen stimmt das „BLT433“ Interface die Kommunikation zwischen Handy und Autoradio ab, und danach funktioniert die
Bluetooth-Freisprecheinrichtung direkt nach dem Einsteigen. Selbstverständlich ist es möglich, die „BLT433“ für mehrere Handys unterschiedlicher Fahrer einzusetzen.
➔Clarion auf der IFA 2005: Halle 17, Stand 106
➔www.clarion.de
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hitec HANDEL 8/2005
COMMUNICATION
Nicht alles integriert, aber zu allem kompatibel: „Agfeo AS35“. (Foto: Agfeo)
Die „Tiptel 6000Business“ schließt Heimbüros
über das Systemtelefon „Tiptel 64 VoIP“ kostengünstig an. (Foto: Tiptel)
All inclusive
Kleine TK-Anlagen können weit mehr als nur verschiedene Telefone an das
Sprachnetz anschließen: DSL-Modem, WLAN-Zugangspunkt oder Voiceover-IP-Adapter sind schon bei vielen SOHO-Anlagen inklusive.
D
er Jahresbericht der Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post verzeichnete Ende 2004 genau 6,7 Millionen DSL-Anschlüsse. Tendenz steigend. Die Prognose für
2005: Rund 20 Prozent Wachstum. Auch WLAN
(Wireless Local Area Network) und VoIP-Telefonie
finden immer stärkere Verbreitung. Kein Wunder,
dass die meisten Hersteller von kleinen TK-Anlagen diese Trends aufgreifen und einige der angesprochenen Technologien in ihren Produkten
umsetzen.
„Die Anbindung an Rechner für Datenkommunikation und CTI-Applikationen zum Beispiel für
CRM-Systeme sind bereits Stand der Technik“, erklärt Heinz Ludwig, Marketingleiter bei Auerswald. Damit kann man den Kunden seiner Meinung nach nicht mehr überraschen. Künftig
würde die Telefonanlage zum Kommunikationsserver im multimedialen Netzwerk mutieren.
Ludwig: „Die Integration der VoIP-Technik mit
entsprechend leistungsfähiger Hardware wird die
Entwicklungsrichtung bestimmen. Kompatibilität
mit peripheren Baugruppen und Schnittstellen
wie DSL-Modems oder WLAN-Accesspoints
muss gewährleistet sein.“
TREND VOIP
Den Beweis tritt Auerswald mit der „COMpact
2104 USB Special Edition“ an. Die Telefonanlage
mit vier Nebenstellen zum Anschluss von analogen Telefonen besitzt eine USB-Schnittstelle zur
Verbindung mit einem PC für CTI-Anwendungen
oder den Versand von Faxen. Ein ADSL-Modem
kann nachgerüstet werden.
Ralf Kleinsteinberg, Produktmanager
Tiptel, stößt ins gleiche Horn: „Über
ein integriertes DSL-Modem oder
ein Erweiterungsmodul werden die
Anlagen Internetzugang besitzen,
um den Trend zu VoIP aufzugreifen
und der gesamten Belegschaft die
Benutzung des weltweiten Datennetzes zu ermöglichen.“ Genau das
realisiert die „Tiptel 6000 Business“,
deren 16 interne Ports bis auf 48
aufgerüstet werden können. In die
TK-Anlage lässt sich ein DSL-Modem
Findet über die USB-Schnittstelle Anschluss an ein
DSL-Modem: Detewe „Opencom 31lan“. (Foto: Detewe)
integrieren. Außerdem ist sie für VoIP geeignet.
Zusammen mit dem Systemtelefon „Tiptel 64
VoIP“ entsteht damit eine Lösung für kleine
Unternehmen oder Büros mit Heimarbeitsplätzen. Von zu Hause können Mitarbeiter per breitbandigem Internetzugang über die TK-Anlage
des Unternehmens sämtliche Systemfunktionen
nutzen. Zusätzliche Kosten durch Rufumleitungen entfallen. „Die VoIP-Nutzung kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen, weil Gespräche zwischen Zentrale und externen Büros oder
Mitarbeitern an Heimarbeitsplätzen kostenlos
sind“, erklärt Kleinsteinberg. Bis zu acht Systemtelefone kann die „6000 Business“ aufnehmen.
Darüber hinaus erwartet der Tiptel-Produktmanager künftig die Integration von Wireless LAN in
die TK-Anlagen: „Zur Steigerung der Mobilität
muss eine moderne TK-Anlage WLAN-fähig sein,
so dass Mitarbeiter auch ortsungebunden arbeiten können“, sagt er.
KOMBIGERÄT
Keine echte TK-Anlage, aber eine Kombination
aus ISDN-Schnurlostelefon und WLAN-Router
bietet Siemens mit dem „Gigaset SX550i“. Das
Kombigerät unterstützt bis zu sechs DECT-Telefone und kann bis zu 253 PCs vernetzen. Der
Datenaustausch im Heimnetzwerk erfolgt per
WLAN mit einer Datenrate von bis zu 54 Megabit
pro Sekunde. „Gigaset SX550i“ wird an ein DSLModem sowie an den ISDN-NTBA angeschlossen.
Auch Detewe bietet mit der „OpenCom 31lan“
eine kleine Telefonanlage, die ISDN- und DSLRouter an Bord hat. Der Anschluss an ein DSLModem erfolgt über die USB-Schnittstelle. Die
TK-Anlage stellt darüber hinaus alle internen Leistungsmerkmale für Internet-Telefonie bereit. Abhängig von der DSL-Upstream-Bandbreite sind
bis zu vier Internet-Telefongespräche gleichzeitig
hitec HANDEL 8/2005
51
COMMUNICATION
»
Die Integration der
VoIP-Technik mit
entsprechend leistungsfähiger Hardware wird
die Entwicklungsrichtung
bestimmen.
«
Heinz Ludwig, Marketingleiter bei Auerswald. (Foto:
Auerswald)
möglich. Dank SIP (Session Initiation Protocol) ist
die Anlage kompatibel zu den VoIP-Angeboten
von Betreibern wie Freenet, 1&1 oder Sipgate.
Mit ISDN-Systemtelefonie, kompakter Bauweise, einfachster Konfiguration und integriertem
ISDN/xDSL-Router preist Funkwerk Enterprise
Communications seine erweiterbare ISDN-Kompaktanlage „Elmeg T444“ an, die dem erfolgreichen Modell „D@vos-44dsl“ nachfolgt. Die
Grundausstattung besteht aus einem ISDN-Amtsanschluss, einem internen ISDN-Bus für digitale
Endgeräte und vier analogen Anschlüssen für Telefone und Fax. Das DSL-Modem wird über einen
separaten Ethernet-Port angeschlossen. Ein frei
belegbarer Modulsteckplatz dient zur Erweiterung der Anlage. Damit können entweder zwei
zusätzliche a/b-Ports oder Voice over IP per SIP
integriert werden.
Handy-Navigation: Damit Sie auch in verzwickten Situationen scharf sehen. (Foto: Navicore)
Wegweiser
Handys telefonieren, surfen im Internet, liefern E-Mails, erinnern an Termine.
Und sie können orientierungslose Autofahrer von A nach B führen. GPS und
spezielle Softwarepakete machen es möglich.
INTEGRATION – NEIN, DANKE
Bei Agfeo dagegen hat man für die „All inclusive“-Angebote eher weniger übrig. „Ein DSLModem gibt es heute von jedem Provider zu
einem äußerst günstigen Preis oder sogar umsonst. Warum soll man das dann in die TK-Anlage
integrieren?“, fragt Lutz Hirschmann, Leiter Strate-
»
Die Aufrüstung für
WLAN oder VoIP
lässt sich derzeit einfach, schnell und preiswert mit externen
Adaptern bewerkstelligen.
«
Lutz Hirschmann, Leiter
strategisches Marketing
bei Agfeo. (Foto: Agfeo)
gisches Marketing bei Agfeo. Genauso hält er
eine serienmäßige Aufrüstung der TK-Anlage mit
VoIP oder WLAN für wenig zweckmäßig: „Auch
das lässt sich derzeit einfach, schnell und preiswert mit externen Adaptern bewerkstelligen.“ So
bietet Agfeo für kleine Betriebe die ISDN-TK-Anlage „AS35“ für bis zu 18 Nutzer an. Zusammen mit
der Software „TK-Suite Basic“ erhält die Anlage
CTI-Funktionalität – entweder mit der integrierten
Kundendatenbank oder über eine Verknüpfung
mit anderen CRM-Systemen. Sie hält für die
Schnurlostelefonie als Option ein DECT-Basisstationsmodul zum Anschluss an den internen S0Port bereit.
■
52
hitec HANDEL 8/2005
J
etzt drehen die Handys den Spieß um! Waren
sie bisher bloß Befehlsempfänger, die Gesprochenes an andere Telefone übermittelten,
sagen sie nun im Auto, wo es lang geht – falls der
Fahrer in eine der neuen Lösungen investiert hat,
die das Handy zum Navigationssystem aufrüsten.
Einzige Voraussetzung ist ein modernes Mobiltelefon mit einer Schnittstelle für eine externe
Speichererweiterung, ein GPS-Empfänger (Global Positioning System) und die Navigationssoftware mit entsprechendem Kartenmaterial. Das
Gute daran: Das Ganze kostet nicht tausend Euro
oder mehr, die man für ein fest eingebautes Navigationssystem hinblättern muss, sondern ist
schon für etwa 300 Euro zu haben. Damit erobern die digitalen Wegweiser endgültig den
Massenmarkt.
Die Navigationslösungen beziehen den aktuellen Standort des Handys über einen kleinen, etwa
Zigarettenschachtel-großen GPS-Empfänger. Er
wird einfach hinter die Windschutzscheibe auf
das Armaturenbrett gelegt. Für die Stromversorgung sorgt ein Akku oder der Zigarettenanzünder.
Abhängig vom Mobiltelefon erfolgt die Verbindung mit dem GPS-Empfänger über Bluetooth
oder per Kabel. Die Bluetooth-Lösung hat den
Vorteil, dass kein Kabelwirrwarr entsteht. Wer
allerdings ein Bluetooth-Headset zum Telefonieren während der Fahrt verwendet, muss sich entscheiden: Denn ein Handy kann jeweils nur eine
Bluetooth-Verbindung gleichzeitig unterhalten.
Also entweder Navigation oder Freisprechen über
Funkheadset – beides parallel geht nicht.
Prinzipiell stehen zwei unterschiedliche Systeme zur Verfügung: Lösungen der Onboard-Klasse und die der Offboard-Klasse.
ONBOARD-NAVIGATION
Onboard-Lösungen stellen Programm und Kartenmaterial auf einer kleinen Speicherkarte zur
Verfügung, haben also alles an Bord. Die Art der
Speicherkarte hängt vom verwendeten Handytyp
ab. So nutzt Nokia MMC-Karten, während Sony
Ericsson auf Memory Stick setzt. Die Speicherkarte mit der Software steckt man einfach ins Telefon
und fertig.
Der Vorteil solcher Lösungen ist, dass für die
Berechnung der Routen und die Bereitstellung
des Kartenmaterials keine Zusatzkosten entstehen. Die Bedienung ist simpel: Den momentanen Standort findet das Handy dank der GPSMaus selbst. Nur den Zielort muss man über die
Handytastatur eingeben. Anschließend berechnet
das Mobiltelefon innerhalb von Sekunden die gesuchte Route. Die Ausgabe erfolgt graphisch auf
dem Handydisplay und per Sprachanweisungen.
OFFBOARD-NAVIGATION
Als Alternative stehen Offboard-Systeme zur
Verfügung. Sie beziehen das Kartenmaterial für
COMMUNICATION
Pfeilgenau: Wem die
Kartendarstellung zu
verwirrend ist, der kann
auch auf eine Pfeildarstellung umschalten.
(Foto: Falk)
jede Fahrt von einem Server, der die Daten per
GPRS (General Packet Radio Service – ein paketbasierter Dienst zur mobilen Datenübertragung)
übermittelt. Nach Eingabe von Start- und Zielort
sendet das Handy die Anfrage an einen Navigationsrechner, der die Route berechnet und diese
samt zugehörigem Kartenmaterial an das Mobiltelefon zurücksendet. Solche Systeme sind in der
Anschaffung preiswerter (bereits ab 100 Euro) als
die Onboard-Lösungen und haben den Vorteil,
dass das Kartenmaterial stets auf dem aktuellen
Stand ist.
Für orientierungslose Fahrer, die die
Navigationshilfe oft in Anspruch nehmen, können aber erhebliche Nebenkosten entstehen. Sie müssen zum einen
den Grundpreis für den Datentarif bezahlen und zum anderen eine Gebühr
für jede Routenberechnung. Da können
schnell hohe Kosten entstehen. So kostet
beispielsweise bei „T-Navigate“, dem
Navigationsangebot von T-Mobile, jede
Routenberechnung 1,99 Euro zuzüglich
der GPRS-Übertragungskosten. Im Abo
„T-Navigate 10“ gibt es für Wenignutzer
monatlich zehn Routenanfragen für 9,95
Euro. Wer noch öfter die Orientierung
verliert, ist mit dem 1000er-Paket für monatlich
19,95 Euro besser bedient.
Auch Mobilcom bietet seinen Kunden die Offboard-Navigation an. Bei Activpilot kostet jede
Route 1,49 Euro. Alternativ bietet der Service Provider den Navigator seit Mitte Juli mit einer Flatrate an: für monatlich 5,95 Euro. Allerdings entstehen wie beim Activepilot zusätzliche Kosten
für die Datenübertragung über das Mobilfunknetz. Je nach Tarif betragen die laut Mobilcom
etwa 20 bis 70 Cent pro Strecke. Per Vorausbezahlung bietet Falk die Dienste von Activepilot an.
Führung im Chaos: Mit dem Handy als Navigator
behalten Sie sogar auf dem Place de la Concorde
in Paris die Übersicht. (Foto: Destinator Europe)
Offboard-Navigationssystemen
Anbieter
T-Mobile
E-Plus
Mobilcom
Wayfinder
Falk/Jentro
Produktname
T-Navigate
Falk Active Pilot
Activpilot, Navigator
Navigator
Activepilot
Internet
www.t-mobile.de
www.eplus.de
www.mobilcom.de
www.wayfinder.com
www.activepilot.de
Die Gebühren von 1,49 Euro für Strecken über 50
Kilometer und von 0,99 Euro für Kurzfahrten bis
50 Kilometer bucht Falks Kooperationspartner
Jentro von einem Konto ab, das entweder online
aufgeladen wird oder über eine Guthaben-Karte,
die über den Fachhandel vertrieben wird.
■
Onboard-Navigationssysteme für Handys auf einen Blick
Produktname
TomTom Mobile 5
Navicore Personal
Route 66 Mobile
Destinator
Gate 5
Hersteller
Tomtom
Navicore
ROUTE 66 Geographic
Information Systems B.V.
Destinator SP
Smart to Go Mobile
Navigator
Internet
www.tomtom.com
www.navicore.de
www.66.com
www.destinatoreurope.com www.gate5.de
empfohlener
Verkaufspreis
299 Euro
299 Euro
ab 299 Euro
289 Euro
299 Euro
Karten für
folgende Länder/
Regionen
Deutschland, Österreich
und Schweiz, Benelux,
Italien, Frankreich, UK,
Spanien und Portugal,
Skandinavien
Deutschland, Süddeutschland mit Österreich und
Schweiz, Benelux, Italien,
Frankreich, UK, Spanien
und Portugal,
Skandinavien
Deutschland, West-Europa
(UK, Skandinavien, Österreich, Schweiz, Deutschland, Benelux, Frankreich,
Spanien, Italien)
Deutschland, Westeuropa
+ MRE
DACH (Deutschland,
Österreich, Schweiz),
Alpenregion (Österreich,
Schweiz, Süddeutschland,
Norditalien, Ostfrankreich,
Tschechien), BeNeLux
(Belgien, Niederlande,
Luxemburg)
Deutschland, Europa, UK,
Italien, Frankreich, Alpen,
Spanien, Skandinavien,
Polen, USA & Kanada
kompatibel unter
anderem zu
Nokia 6260 , 6600 , 6630 ,
6670 , 7610 , 7710 , 9300 ,
9500, T-Mobile SDA
Nokia 3650, 3660, 6260,
6600, 7610, N-Gage,
N-Gage QD, 6670, 6630,
3230, 6680, 6681, 9300,
9500, Siemens SX-1
Sony Ericsson P800, 900,
910, 910i, Nokia 3230, 6260,
6600, 6630, 6670, 6680,
6681, 7610, N-Gage QD, N70,
N90, N91, Siemens SX-1
Motorola MPX220,
T-Mobile SDA, SDA music,
QTEK 8080, 8010, 8020,
i-mate SP3
Handys mit Symbian Series
60, Series 80 oder Microsoft Windows Mobile
Smartphone
hitec HANDEL 8/2005
53
ZUM SCHLUSS…
IMPRESSUM
EINBLICK
hi
tec
OFFIZIELLES ORGAN DES BVT
Zum Fußball mit dem Teufel
Die Braunschweiger Devil Computer Vertriebs
GmbH hat Anfang August die zehnmonatige Aktion „Devil Dribbel Solutions 2006“ gestartet. Über
ein Bonussystem eröffnet der EDV-Grossist Kunden und Neukunden durch aktive Zusammenarbeit die Chance zum Besuch von Spielen der
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Rahmen von
VIP-Einladungen der Top-Kategorie inklusive Hotelübernachtung. Insgesamt liegen bei Devil 88
VIP-Pakete für alle Spiele an den Austragungsor-
ten Frankfurt und Berlin bereit. Den Höhepunkt
bildet der Besuch des WM-Finales in der Hauptstadt. Insgesamt stehen im Rahmen der Aktion
an beiden Austragungsorten elf Spiele auf dem
Programm, neben dem Finale zwei Viertelfinale
und acht Vorrundenspiele. Mindestens ein Spiel
mit Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft
ist mit von der Partie. Alle Karten im Einzelwert
von mehreren Tausend Euro entsprechen der
➔ www.devil.de.
höchsten VIP-Kategorie.
Media Markt im Recht
Aktuelles Urteil: MediaMarkt-Aktion „Heute zahlt
Deutschland keine Mehrwertsteuer“ war rechtens
HANDEL
„Heute zahlt Deutschland keine Mehrwertsteuer“
– mit diesem Satz hatte der Media Markt am
3. Januar 2005 geworben. Drei Klagen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen gegen
diese Aktion wurden nun als unbegründet abgewiesen. Der Kläger hatte behauptet, dass Media
Markt im Vorfeld seiner Mehrwertsteuer-Aktion zu
Jahresbeginn die Preise systematisch hochgezeichnet hätte. Die Klage wurde vor den Landgerichten Berlin (Az.: 102 0 11/05), Heidelberg (12 0
5/05) und Saarbrücken (711 0 7/05) geführt.
Nach Redaktionsschluss
Das Geschäftsgebiet Customer Premises Equipment (CPE) von Siemens Communications (Com) wird
in eine 100-prozentige Tochtergesellschaft ausgegliedert. Die neue Einheit mit Hauptsitz in München
nimmt am 1. Oktober 2005 als Siemens Home and Office Communication Devices GmbH und Co. KG
ihre Geschäftstätigkeit auf und wird als Teil von Com geführt. Die Tochtergesellschaft übernimmt Entwicklung, Produktion und Vertrieb der Siemens Gigaset-Produkte. Dies umfasst schnurlose Telefone,
sowohl für Festnetz- als auch für Internet-Telefonie (VoIP), Breitband-Produkte sowie vernetzte Sprach-,
Daten und Multimedialösungen für Heim- und Büroanwendungen.
Offizielles Organ des Bundesverbandes Technik
des Einzelhandels e.V. (BVT), Herausgeber
Copyright und Verlag:
Schmidt//Overländer Communication & Design GmbH
Obergplatz 14, 47804 Krefeld
Telefon (0 21 51) 15 25 6-10, Telefax (0 21 51) 15 25 6-29
Sparkasse Krefeld, BLZ 320 500 00, Konto 960 04 650
Internet: www. hitec-handel.de
Geschäftsführende Gesellschafter:
Thomas Schmidt, Andreas Overländer
Objektleitung: Thomas Schmidt
Redaktion:
Jo Clahsen (Chefredakteur, verantwortlich),
Telefon 07 11/3 50 90 53
Martin Schulze, Telefon 0 21 51/15 25 6-20
Sabine Schmitt (hitec FOTO), Telefon 0 89/58 96 05 86
Sekretariat:
Dagmar Schulte, Telefon 0 21 51/15 25 6-10
Autoren:
Stefan Gneiting, Ulrich von Löhneysen, Sylvia Lorek,
Thomas Meinke, Hannes Rügheimer, Carola Schöndube,
Achim Schwerfeld, Roland M. Stehle, Markus Wölfel
Anzeigen:
Ulrich Horst (verantwortlich),
Telefon 0 24 33/95 17 70
Martina Lacour (hitec FOTO), Telefon 0 71 44/81 74 47
Herstellung: Andreas Overländer (verantwortlich)
Abonnenten-Service: Dagmar Schulte
Druck und Litho: K-Druck Kerbusch GmbH & Co. KG,
Mönchengladbach
Layout: Schmidt//Overländer, Krefeld
Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 37 gültig.
hitec HANDEL erscheint monatlich.
Abonnementpreis: 50,– Euro (inkl. 7% MwSt.)
Abonnementpreis Ausland: 69,– Euro (inkl. 7% MwSt.)
Luftpostzuschläge auf Anfrage.
ISSN 1434-4785
Mitglieder des BVT erhalten die Zeitschrift im Rahmen
ihrer Mitgliedschaft.
AUSBLICK
Kündigungen sind bis 31. 10. zum Jahresende möglich.
Keine Ansprüche bei höherer Gewalt.
■ „Latest News“ zur IFA 2005
Alle Zuschriften für Anzeigen und Abonnements bitte an
den Verlag.
■ Sonderteil Fuhrpark
Mit Namen gekennzeichnete Artikel stellen nicht in
jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Unaufgefordert zugeschickte Manuskripte werden nur dann zurückgeschickt, wenn ausreichend Porto beigefügt ist.
Das Heft während der Messe mit den brandaktuellen Informationen zum CE-Event – damit
Sie auf keinen Fall etwas verpassen.
Ein gemeinsames Extra von hitec ELEKTROFACH und hitec HANDEL mit allen Informationen
rund ums Fahrzeug – damit der Fachhandel mobil bleibt.
■ Elektronisches Album
Egal ob Urlaubs-, Hochzeitsfotos oder gelungene Schnappschüsse: Immer mehr Hersteller
bieten Multi-Media-Player an, die auch als digitales Fotoalbum dienen können.
hitec HANDEL 9/2005 erscheint am 2. September 2005.
Aus aktuellem Anlass kann es zu Themenänderungen kommen.
54
Erfüllungsort und Gerichtsstand: Krefeld
hitec HANDEL 8/2005
Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und
Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlages strafbar.
Angeschlossen der Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern. Sicherung der Auflagenwahrheit.
AUGUST
2005
hi
tec
Ein Sonderteil von hitec HANDEL
SPEZIAL
➔ DIGITALKAMERAS
klein, aber oho!
INTERVIEW:
➔ OBJEKTIVE
Neue Horizonte
EXKLUSIV: BVT foto-focus
Ricky L. Stewart
CASIO
Foto: Casio
hitec FOTO
Mini-Mode
„Cool, stylish, sexy“. Mehr Informationen verraten die Hersteller in Prospekten
nur selten über ihre Kameras. hitec HANDEL schließt die Informationslücken.
D
ie formschöne Kamera mit Metallgehäuse
ist ideal für Anwender, die Wert auf edles
Design und gleichzeitig Wert auf Qualität legen.
Sie passt in die Jackentasche und hat fünf Megapixel (MP), ein 2,5-Zoll-Display und ein Dreifachzoom.“ So oder sehr ähnlich steht es in allen Infoblättern zu den im Folgenden vorgestellten Kameras. Kaum ein Hersteller beschreibt die Alleinstellungsmerkmale seiner Kamera im Prospekt.
Weil Händler jedoch genau diese Informationen
für gute Beratung ihrer Kunden benötigen, haben
wir uns daran gemacht, die charakteristischen
Highlights der Kameras zusammenzustellen.
FLACH, ABER NICHT PLATT
Foto: Fujifilm
Mit nur 16 Millimeter ist sie die schlankste Kamera in dieser Übersicht: Casios „Exilim Card
EX-S500“. Sie lässt sich einfach mit nur einer
Hand bedienen und macht das Fotografieren
selbst für Anfänger zum erfolgreichen Kinderspiel: Wenn man den Best-Shot-Knopf neben
dem Display drückt, sieht man Beispielbilder für
33 voreingestellte Motivprogramme. Programm
wählen, Auslöser drücken, Foto auf dem Display
kontrollieren.
Die Best-Shot-Voreinstellungen sorgen auch bei
Videoaufnahmen (im MPEG-4-Format, VGA-Auflösung, 30 Bilder pro Sekunde) für korrekte Belichtung. Und wer sich zwischen Filmen und Fotografieren nicht entscheiden mag, braucht das
auch nicht: Die „Exilim“ kann während der Videoaufzeichnung Fotos mit fünf Megapixel aufnehmen und speichern.
Die „EX-S500“ ist als erste Kamera aus der
„Exilim-Reihe“ mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Der Anti-Shake DSP (Digital Signal Processor) kann sowohl das Zittern
der Fotografenhand ausgleichen als auch die Eigenbewegung des Motivs und liefert
damit in fast jeder Situation
gestochen scharfe Bilder.
Steckbrief „Casio ExilimCard-S500“
Auflösung: 2560 x 1920 (fünf MP)
Brennweite: 3-fach-Zoom 38 - 114 mm
Abmessungen: 90 x 59 x 219 mm
Gewicht: 150 g (ohne Akku)
lieferbare Farben: grau, silber, orange
UVP: 380 Euro
Besonderheiten: mit 16 mm extrem flach,
Dockingstation im Lieferumfang, Bildstabilisator.
zur Seite schiebt, schaltet sich die Kamera ein.
Auch das Display übersteht den Transport in der
Hosentasche unbeschadet, weil es mit verstärktem, kratzfesten Glas überzogen ist.
Mit der „FinePix Z1“ kann man bei strahlendem
Sonnenschein ebenso gute Fotos schießen wie bei
schummriger Barbeleuchtung, denn ihre Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 64 bis ISO 800. Die
Fujifilm Real Photo Technik unterdrückt bei hohen
Empfindlichkeiten das Rauschen und liefert scharfe und rauscharme Aufnahmen. Dazu Helmut
Rupsch, Deutschland-Chef bei Fujifilm: „Mit der
Real Photo Technik haben wir die Digitalfotografie
einen wichtigen Schritt nach vorn gebracht, der sofort und für jeden im Bild sichtbar wird.“
KOMMUNIKATIVES KOMPLETTPAKET
Kodaks „EasyShare V550“ sieht nicht nur gut
aus, sie fühlt sich auch gut an: Eine Gravur feiner,
Die Fujifilm „FinePix Z1“ konzentrischer Kreise verleiht dem Metallgehäuist nur 19 Millimeter tief se eine wunderschöne Struktur und macht es
und lässt sich in der Hosenta- griffig. Die Kamera hat einen optischen Sucher,
sche unterbringen. Damit das nimmt Videos mit Ton mit 30 Bildern pro SekunSchmuckstück aus leichtem de in VGA-Bildauflösung auf und wandelt sie auf
Aluminium dabei keine Bles- Wunsch für den Ausdruck in Standbilder um.
Die mitgelieferte Kamerastation präsentiert die
suren erleidet, schützt eine
verschiebbare Frontplatte das Fotos in einer Diashow auf dem Kameradisplay,
Objektiv vor Kratzern. Sobald überspielt sie via USB an den PC und lädt ganz
man diese Frontabdeckung nebenbei den Kameraakku wieder auf. Wer die
Fotos gleich ausdrucken
Steckbrief „Fujifilm FinePix Z1“ möchte, kann sie innerhalb
von nur 90 Sekunden mit Hilfe
Auflösung: 2592 x 1944 Pixel (fünf MP)
der optionalen „EasyShare“
Brennweite: 3-fach-Zoom 36 - 108 mm
Druckerstation ausgeben – auf
Abmessungen: 90 x 55 x 19 mm
Knopfdruck und ohne PC. AlGewicht: 130 g (ohne Akku und Wechselspeicher)
ternativ kommuniziert die Kalieferbare Farben: silber, schwarz
mera problemlos mit allen
UVP: 390 Euro
Druckern, die die Standards
Besonderheiten: Dockingstation im Lieferumfang
PictBridge, Kodak EasyShare
enthalten, kratzfestes Display.
oder ImageLink unterstützen.
HART IM NEHMEN
56
hitec HANDEL 8/2005
hitec FOTO
Foto: Minox
Steckbrief „Minox DC 8111“
Auflösung: 3264 x 2448 (acht MP)
Brennweite: 3-fach-Zoom 36 - 108 mm
Abmessungen: 91 x 57 x 27 mm
Gewicht: rund 150g betriebsbereit
lieferbare Farben: silber
UVP: 380 Euro
Besonderheiten: acht Megapixel; optischer Sucher; speichert
auch TIFF-Format; Kameratasche im Lieferumfang enthalten,
manuelle Belichtung möglich.
Übrigens: Die kleine Schwester „EasyShare
V530“ ist rund 50 Euro preiswerter, unterscheidet
sich durch ein kleineres Display und hat keinen
optischen Sucher.
ECHT SCHARF
Die Auflösung von 8,1 Millionen Bildpunkten
sind bei digitalen Design-Kameras längst nicht die
Regel. So gehört die „Minox DC 8111“ derzeit zur
Avantgarde unter den Edelminis. Damit man
auch bei der Bildbearbeitung am PC von der
hohen Auflösung profitiert, speichert sie die Aufnahmen unter anderem im TIFF-Format ab.
Zuverlässige Belichtungsautomatik und Programme für Nacht-, Sport-, Porträt- oder MakroAufnahmen verhelfen zu korrekt belichteten Aufnahmen. Erfahrene Fotografen, die gerne mit Belichtungszeit und Blendenöffnung experimentieren, können diese auch manuell einstellen.
Das 2,5 Zoll (6,35 Zentimeter) große Low-Temperature-Poly-Silikon-TFT-Display (LTPS-TFT) liefert ein brillantes Bild – selbst aus großem Blickwinkel. Neben dem verbesserten Kontrast bietet
die LPTS-TFT-Technologie den Vorteil des geringeren Energieverbrauchs und eine platzsparende
Bauweise. Nicht zuletzt der ist es zu verdanken,
dass das leichte Aluminiumgehäuse der „DC
8111“ nur 91 mal 57 mal 27 Millimeter misst.
»Genau am Puls der Zeit«
Die „EX-S500“ ist die jüngste Kamera einer seit mehreren Jahren erfolgreichen Kameraserie, die vom ersten Modell an auf extreme Miniaturisierung und edles Design ausgerichtet war. Wir haben mit Ricky L. Stewart,
Senior Sales Manager Digital Imaging bei der Casio Europe GmbH, über
den riesigen Erfolg der Kamera-Zwerge in den vergangenen Jahren
gesprochen.
Wie lange gibt es die „Exilim-Reihe“ bereits?
Die erste „Exilim“-Generation haben wir
zur Cebit im März 2002 vorgestellt. Seit
dem Produkt-Launch konnten wir unsere
Marktposition kontinuierlich ausbauen
und uns im Digitalen Kamera-Markt als die
Nummer zwei (laut GfK) positionieren.
Welche Eigenschaften machen die „Exilim“
so erfolgreich?
Mit „Exilim“ ist Casio genau am Puls der
Zeit. Sie vereint wichtige technische Innovationen, die den Markt vorantreiben, mit
FÜR WIND UND WETTER
Nikon lässt Fotografen nicht im Regen stehen:
Das Gehäuse der „Coolpix S2“ ist spritzwasserdicht und wasserabweisend und hält auch einer
Fotosession bei schlechtem Wetter stand. Wer bei
regnerischem Wetter fotografiert, wird die DLighting-Funktion zu schätzen wissen: Da bei dicken Wolken am Himmel meistens die Lichtverhältnisse zu wünschen übrig lassen, kann man im
Wiedergabemodus mit dieser Funktion Unterbe-
Ricky L. Stewart – Senior Sales Manager
Digital Imaging bei der Casio Europe
GmbH. (Foto: Casio)
vollendetem hochwertigen Design. Beides
finden Sie auf kleinstem Raum vereint, wie
beispielsweise bei der „Exilim Card EXS500“. Aufgrund ihrer Größe und Leistungsfähigkeit ist diese „Exilim“ die ideale
Kamera, um in jeder Situation nicht nur
tolle Fotos, sondern auch Movies im
MPEG-4-Format aufzuzeichnen. Manchmal ist ein Foto eben nicht genug...
Ist die Zielgruppe für die „Exilim“ weiblich
oder greifen auch Männer zu der eleganten
Kleinen?
In der Vergangenheit waren in der Tat eher
Männer unsere Kernzielgruppe. Im Laufe
der Zeit haben wir aber gemerkt, dass sich
immer mehr Frauen für das Thema Digitalfotografie interessieren und nun fast die
Hälfe unserer Käuferschaft bilden. Das liegt
sicherlich auch an der geringen Größe unserer Modelle und daran, dass wir sehr darauf achten, dass die Kameras eine unkomplizierte Handhabung ermöglichen.
Herr Stewart, wir danken Ihnen herzlich für
das Gespräch
■
hitec HANDEL 8/2005
57
hitec FOTO
Foto: Kodak
Steckbrief „Kodak EasyShare V530“
Foto: Pentax
Auflösung: 2576 x 1932 Pixel (fünf MP)
Brennweite: 3-fach-Zoom 36 - 108 mm
Abmessungen: 94 x 56 x 22 mm (V530: 91,5 x 49,5 x 21,5 mm)
Gewicht: 143 g (ohne Akku und Wechselspeicher)
lieferbare Farben: silber, schwarz
UVP: 390 Euro (V530: 540 Euro)
Besonderheiten: optischer Sucher; Dockingstation und Kameratasche im Lieferumfang enthalten; unterstützt zahlreiche Druckstandards.
lichtungen automatisch korrigieren. Dabei bleiben korrekt belichtete Bereiche unangetastet,
und nur die dunklen Bereiche werden aufgehellt.
Trotz der Vorteile, die die „Coolpix S2“ bei
schlechtem Wetter bietet, ist sie auch fürs Fotografieren bei Sonnenschein bestens geeignet.
Verschiedene Motivprogramme sorgen bei allen
Wetterlagen und bei verschiedenen Lichtsituationen für korrekte Belichtung. Wenn die Sonne so
hell vom Himmel lacht, dass man auf dem Display nicht mehr alles erkennt, steht auch ein optischer Sucher als Alternative zur Verfügung.
Die „Pentax Optio S5z“ hat als erstes Modell der
Steckbrief „Pentax Optio S5z“
Foto: Nikon
Auflösung: 250 x 1920 (fünf MP)
Brennweite: 3-fach-Zoom 35 - 107 mm
Abmessungen: 83 x 55 x 21 mm
Gewicht: rund 120g betriebsbereit
lieferbare Farben: silber
UVP: 350 Euro
Besonderheiten: extrem leicht, Notizrandfunktion, Ladestation im Lieferumfang enthalten.
Pentax-Designreihe ein Display mit einer Diagonalen von 2,5 Zoll (6,35 Zentimeter). Dem eleganten Äußeren tut diese positive Veränderung
keinen Abbruch, die Kamera ist nach wie vor
schlank, handlich und mit 120 Gramm in betriebsbereitem Zustand auch extrem leicht.
IM PERFEKTEN LICHT
Motivprogramme für verschiedene Aufnahmesituationen zum Beispiel für Nachtaufnahmen, Portrait, Museum, Herbstfarben oder Schnee unterstützen den Fotografen auf Knopfdruck bei der
Belichtung von perfekten Fotos. Die von der Automatik ermittelte Belichtung lässt sich mithilfe der
Blendenkorrektur um + oder - 2 Blendenöffnungen in Drittelschritten anpassen. Sollte die Kamera
trotzdem einmal ein über- oder unterbelichtetes
Bild abgespeichert haben, lässt sich die Fehlbelichtung mit einem integrierten Helligkeitsfilter
korrigieren. Nicht einmal fürs Verfremden braucht
man den PC: Auf Wunsch verändern Kreativfilter
■
die Fotos gleich nach dem Abspeichern.
i
www.casio-europe.com/de
www.fujifilm.de
www.kodak.de
www.minox.de
www.nikom.de
www.pentax.de
Steckbrief „Nikon Coolpix S2“
Auflösung: 2592 x 1944 Pixel (fünf MP)
Brennweite: 3-fach-Zoom 35 - 105 mm
Abmessungen: 92 x 59 x 22 mm
Gewicht: 140 g (ohne Akku und Wechselspeicher)
lieferbare Farben: silber
UVP: 450 Euro
Besonderheiten: spritzwasserfest, Dockingstation im
Lieferumfang enthalten, optischer Sucher.
58
hitec HANDEL 8/2005
hitec 8/05, seite 51-66
09.08.2005
8:55 Uhr
Seite 59
/ MPEG4-Movie / 2,2 Zoll TFT-Farbdisplay
/ 5,0 Megapixel / Anti Shake DSP / 3fach
optischer Zoom / SUPER LIFE-Battery
Big movies - bigger business.
Die neue, aufregende EXILIM EX-S500 mit MPEG4-Movie.
Latin Orange
Brilliant Grey
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Überraschen Sie Ihre Kunden mit einer einzigartigen, nahezu kreditkartengroßen Movie- und Fotodigitalkamera: der neuen, ultraflachen EXILIM EX-S500 in drei aufregenden Farben. Mit MPEG4-MovieFunktion, Anti Shake DSP zur Reduzierung verwackelter Bilder, 5,0 Megapixel für beeindruckende
Fotos auch im Großformat, 3fach optischem Zoom und großem 2,2 Zoll TFT-Farbdisplay. Ausgestattet
mit vielen neuen BESTSHOT Foto- und Filmfunktionen, die der Kreativität Ihrer Kunden keine Grenzen
und neue Maßstäbe im Digitalkamera-Segment setzen. EXciting EXILIM.
Filmen auf Knopfdruck: Einfach den
Movie-Button drücken, und schon
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Bezugsquelleninfo: CASIO Europe GmbH, Bornbarch 10, D-22848 Norderstedt
Schweiz: Hotline S.A., Via Magazzini Generali 8, CH-6828 Balerna, Tel.: +41 (0)91 683 20 91, web: www.hotline-int.ch
hitec FOTO
Weniger ist mehr
Mit Weitwinkel-Objektiven und kurzen Brennweiten eröffnen innovative Hersteller ihren Kunden neue Horizonte.
Z
ur Ausstattung moderner Digitalkameras gehört fast immer ein Zoomobjektiv. Canon,
Konica, Minolta, Panasonic und Sony bieten Kameras mit optischem 12-fach-Zoom an, und
Samsung präsentiert mit seiner Prosumer-Kamera „Digimax Pro815“ sogar ein Modell mit 15fach-Zoom. Doch bei Samsung weiß man auch
sehr genau, dass es im Fotografenleben viele Gelegenheiten gibt, bei denen weniger mehr ist,
und deshalb steht als kürzeste Brennweite des
eindrucksvollen Zoom 28 Millimeter (alle Brennweitenangaben bezogen auf Kleinbildformat) im
Datenblatt. Denn je kleiner die Brennweite, desto
größer ist der erfasste Bildwinkel.
Leicht und robust: die „C-7070 Wide Zoom“.
(Foto: Olympus)
EINDRUCKSVOLLES PANORAMA
Brennweite von 28 Millimeter schon immer sehr
beliebt, da sie einen hervorragenden Kompromiss darstellt zwischen bezahlbarer Linsenkonstruktion und einem Bildwinkel, der großen kreativen Spielraum lässt“, so Thürnau.
Bei der Landschaftsfotografie wirkt ein mit Weitwinkel aufgenommenes Bild viel räumlicher als
mit einem Tele-Objektiv. „Kurze Brennweiten erfassen große Bildwinkel, und man kann zum Beispiel eine schöne Häuserfassade vollständig aufnehmen. Mit der Brennweite von 38 Millimeter
dagegen muss man sich auf Details wie mehrere
Fenster konzentrieren, weil das vollständige Motiv
nicht aufs Bild passt“, veranschaulicht Ernst Thürnau,
Marketing Manager von Samsung Opto Electronics den
Vorteil kleiner Brennweiten.
Der Grund für diesen Effekt: Der Blickwinkel unserer
Augen liegt bei etwa 45 Grad.
Diesen Bereich deckt bei der
Kleinbildfotografie ein Objektiv mit 50 Millimeter Brennweite ab. Objektive mit kürzeren Brennweiten bilden
über unseren gewohnten
Blickwinkel hinaus Details ab,
die links und rechts unseres
beschränkten Sichtfelds liegen und vermitteln deshalb
das Gefühl von Weite. „In der
analogen Fotografie war die
Samsung hat für Semiprofis und Amateure
Kameras mit Weitwinkel-Brennweiten im Programm. (Foto: Samsung)
60
hitec HANDEL 8/2005
GROßER ÜBERBLICK
Genau diesen bieten auch die neuen Samsung
Digimax-Modelle „A55W“ und „L55W“ mit ihrem
Brennweitenbereich zwischen 28 und 134,4 Millimeter. Beide Kameras arbeiten mit einer Auflösung von fünf Megapixel und haben einen Bildstabilisator. Die 106 mal 56 mal 26 Millimeter
große „A55W“ hat ein 2,5-Zoll-Display (6,45 cm),
die 99 mal 55 mal 27 Millimeter kleine „L55W“
sogar ein 2,8-Zoll-Display (7,11 Zentimeter). Verschiedene Aufnahmeprogramme, Videoaufzeichnung mit 30 Aufnahmen pro Sekunde im MPEG4-Format und verschiedene Arten der Belichtungsmessung gehören zu ihrer Ausstattung.
Die Prosumerkamera „Pro 815“ mit acht Megapixel hat einen Brennweitenbereich von 28 bis
420 Millimeter zu bieten. Brennweite und Schärfe
kann der Fotograf mit Einstellringen am Objektiv
wählen – sofern er zum Scharfstellen nicht den
Autofokus der Kamera benutzt. Auch Verschlusszeit und Blende lassen sich manuell wählen oder
alternativ von Programmautomatik, Zeit- und
Blendenautomatik oder verschiedenen Motivprogrammen bestimmen.
hitec FOTO
Zwischen Tradition und
Moderne: die „Digilux 2“.
(Foto: Leica)
„Mit unseren drei 28-Millimeter-Modellen haben
wir ein Defizit ausgeglichen, das die digitale Fotografie gegenüber der analogen bis jetzt hatte. Ich
bin sicher, dass 28 Millimeter schon bald keine
Ausnahme mehr sind, sondern zur Standardausstattung von Digitalkameras gehören werden“,
blickt Thürnau in die Zukunft.
TRADITION UND MODERNE
Bei Leicas „Digilux 2“ können Schärfe, Blende,
Brennweite und Belichtungszeit wie bei einer
klassischen Spiegelreflexkamera mit Einstellringen und einem Zeitenwählrad gewählt werden.
Damit kombiniert sie den kreativen Freiraum der
analogen mit den Vorzügen der digitalen Fotografie. Das lichtstarke Zoomobjektiv deckt den
Brennweitenbereich von 28 bis 90 Millimeter ab.
Das große 2,5-Zoll (6,35 Zentimeter) LC-Display
der „Digilux 2“ nutzt zusätzlich zur Hintergrundbeleuchtung das Umgebungslicht und ist deshalb
besonders brillant. Zusätzlich hat die Kamera
auch für Architekten und
all jene, die einen stärkeren Weitwinkeleffekt benötigen.
Außerdem ist die
„C-7070 Wide Zoom“ mit
verschiedenen Automatikfunktionen ausgestattet,
unter den sieben Aufnahmeprogrammen gibt es
sogar eines für Unterwasserfotografie. Außerdem
lassen sich Schärfe als auch Weißabgleich, ISO,
Blende oder Verschlusszeit individuell einstellen.
Auf dem drehbaren, 1,8 Zoll (4,5 Zentimeter) großen Sunshine LCD-Monitor lassen sich Bildausschnitte auswählen und Ergebnisse begutachten.
hältlichen Weitwinkel-Vorsatzoptik lässt sich die
Weitwinkelbrennweite der „Caplio GX8“ sogar
auf 22 Millimeter verkürzen. Die längste Brennweite des 3-fach-Zooms beträgt 85 Millimeter.
Im Multibild-Modus kann die Kamera nach
einem einzigen Druck auf den Auslöser 16 Bilder
innerhalb von rund zwei Sekunden aufnehmen
und hervorragende Serien von Bewegungsabläufen erstellen.
HANDLICHE BLACK BOX
Das schlanke, 205 Gramm leichte Gehäuse von
Ricohs „Caplio GX8“ besteht aus einer Aluminiumlegierung mit einer griffigen Gummierung für
sicheren Halt. Gute Ergänzung zur hohen Auflösung von acht Megapixel ist das Weitwinkel-Zoomobjektiv bis zur
kürzesten Brennweite von
28 Millimeter, die beim
Fotografieren buchstäblich
neue Horizonte eröffnet.
Mit dem Anschluss einer
von Ricoh optional er-
Schlank und leicht: die
„Caplio GX8“. (Foto: Ricoh)
KAMERA MIT FORMAT
Die 25 Millimeter flache „Rollei dr“ arbeitet mit
Brennweiten zwischen 28 bis 135 Millimeter. Das
Modell „dr5“ hat einen fünf Megapixel-CCD Sensor, die baugleiche „dr4“ hat eine Auflösung von
vier Millionen Bildpunkten zu bieten.
Die Belichtung wird über die Programmautomatik gesteuert und kann manuell um + und - 2,0
Blendenöffnungen in 1/3-Stufen korrigiert werden. Außerdem hat der Fotograf die Wahl zwischen Mehrfeldbelichtungsmessung mit über 256
Messfeldern sowie mittenbetonter Integral- und
Spotmessung. Ein Multifunktionsblitz mit automatischer Licht-Anpassung im Nahbereich, Anti-Rotaugen-Automatik und Aufhellblitz sowie Langzeitsynchronisation bietet hinreichend Ausgleich in
■
schlecht beleuchteten Umgebungen.
einen elektronischen Sucher mit Dioptrienausgleich, der auch die gespeicherten Aufnahmen
anzeigt, was etwa bei sehr hellem Sonnenlicht
hilfreich ist.
LEICHT UND ROBUST
Das Gehäuse aus Magnesiumlegierung macht
die 7,1-Millionen-Pixel-Kamera „C-7070 Wide
Zoom“ von Olympus gleichzeitig leicht und robust. Ihr 4-fach-Zoom reicht von 27 Millimeter bis
110 Millimeter Tele. So empfiehlt sich die Kamera
Die „Rollei dr5“ hat einen fünf Megapixel-CCDSensor für tolle Aufnahmen. Dafür sorgt auch die
Programm-Automatik, die unter anderem die
Belichtung steuert. (Foto: Rollei)
hitec HANDEL 8/2005
61
hitec FOTO
Digitaler Fotofilm
Er ist klein und flach statt voluminös und rund – doch sonst unterscheidet sich
der digitale Fotofilm kaum vom analogen, nicht einmal im Preis.
F
rüher musste man auf die Fotos vom Maiausflug bis nach den Sommerferien warten, bis
nämlich der Film endlich voll war. Wenn man
dann den entwickelten Film samt der alten Fotos
vom Händler abgeholt hatte, war die Begeisterung
oft gedämpft. „Das Foto vom Grillfeuer ist ja total
verwackelt“, jammerte zum Beispiel Klein-Udo.
EINFACH SCHARF
Mit Enttäuschungen dieser Art hat die Digitalfotografie Schluss gemacht. Schon wenige Sekunden nach dem Auslösen kann man ein Foto kontrollieren und gegebenenfalls noch einmal schießen. Lange setzte der Umgang mit digitaler Foto-
So einfach wie beim
analogen Film: Hamas
digitale Fotofilme
lassen sich dank der
auffälligen Farbgebung
leicht auseinander
halten, und ein Aufdruck informiert
darüber, wie viele
Fotos auf die Karte
passen. (Fotos: Hama)
grafie beim Kunden eine gewisse Affinität zu moderner Technik voraus – doch heute brauchen Digitalfotografen nicht einmal mehr einen PC, um
ihre Bilder zu betrachten oder gute Ausdrucke zu
erhalten.
EINFACH EINFACH
„Der Umgang mit Digitalkameras ist mittlerweile so einfach geworden, dass es keine Berührungsängste mehr gibt“, weiß Ralph Schmidtkunz, Produktmanager Speichermedien bei Hama.
„Die Tatsache, dass man für die digitale Fotografie
keinen PC braucht, hat dem Markt neue Zielgruppen eröffnet.“ Nämlich die mit Berührungsängsten in Bezug auf Technik. All denen weist Hama
einen ganz neuen Weg von der Bilddatei zum
Hochglanzabzug.
Die Digital-Fotofilme von Hama können ganz
genauso benutzt werden wie bisher der analoge
Film, nämlich als „Einmalmedium“: Fotografieren,
bis die Karte voll ist; Karte in eine Auftragstasche
mit den üblichen Bestelldaten stecken und wie
gewohnt abgeben. Nach wenigen Tagen kann
man – wie bisher beim analogen Film – die Bilder,
einen Indexprint und die Speicherkarte beim Fotohändler abholen. Die Vorgehensweise ist auf
der Verpackung anhand dreier Bilder erklärt.
Die archivierbare Speicherkarte löst über diese
Annehmlichkeiten hinaus das Problem, wo man
die digitalen Originale aufbewahren soll. Der Digital-Fotofilm kann in passenden Hüllen, Kunststoffboxen oder sogar zusammen mit den Abzügen im Fotoalbum archiviert werden und steht
für Nachbestellungen, eine Diashow auf dem Kameradisplay oder auf dem Fernsehbildschirm jederzeit zur Verfügung.
EINFACH PREISWERT
Im Angebot von Hama sind CF- und SD-Karten
mit jeweils zwei Kapazitäten. Die Angabe der Kartengröße ist ganz genau wie beim analogen Film:
Neben der speicherbaren Datenmenge in Megabyte gibt die Zahl auf der Verpackung an, wie
viele Fotos auf die Karte passen, nämlich 116 oder
232. „Die angegebenen Zahlen basieren auf den
durchschnittlichen Dateigrößen von Aufnahmen
mit 2 Megapixel und können ja nach Motiv und
62
hitec HANDEL 8/2005
Ralph Schmidtkunz, Produktmanager Speichermedien bei Hama
Kameramodell variieren“, betont Schmidtkunz.
„Wir wollten mit dieser Art der Kennzeichnung
allen eine Orientierung geben, die nicht so genau
wissen, wie groß eine Bilddatei ist.“ Eine kleine
Übersicht informiert außerdem darüber, wie viele
Bilder auf die Karte passen, wenn man mit einer
anderen Auflösung als 2 Megapixel fotografiert
und für welche Druckformate die einzelnen Auflösungen geeignet sind.
„Sowohl auf der CeBIT als auch auf der Ringfoto-Messe standen die Händler dem Digital-Fotofilm sehr positiv gegenüber“, fasst Schmidtkunz
zusammen. Die waren vor allem deshalb zufrieden, weil nicht nur das Prozedere, sondern auch
der Preis mit dem analogen Film vergleichbar ist.
„Für die Karte für 116 Bilder muss der Fotograf
rund neun Euro bezahlen“, rechnet Schmidtkunz
vor. Also so viel wie für vier 36er-Filme mit 144
Bildern? „Das schon, aber der Digitalfotograf
kann alle Aufnahmen löschen, die verwackelt
oder fehlbelichtet sind oder die ihm nicht gefallen. Er hat im Gegensatz zum Analogfotografen
am Ende 116 Fotos auf der Karte, die ihm garantiert gefallen.“
Händler, die sich über Umsatzpotenzial und
technische Details des Digital-Fotofilms informieren möchten und starke Argumente für den Verkauf suchen, können bei Hama den Händlerprospekt „97216“ anfordern.
■
i
www.hama.de
hitec FOTO
E P SO N :
Neue Vertriebsspitze
Marktplatz
News und Neuheiten aus dem Fotobereich auf den Punkt gebracht.
FUJIFILM:
Werbung auf Rädern
Laut einer Untersuchung der Gesellschaft für
Konsumforschung (GfK) weiß nur jeder zweite
Fotograf, dass man Digitalfotos im Handel bestellen kann – genau wie das in Jahrzehnten
der klassischen Fotografie üblich war. Auf gut
deutsch: Für diese Dienstleistung existiert ein
enormes Potenzial.
Fujifilm hilft dem Händler dabei, dieses Potenzial zu erschließen. Wer eines der digitalen
Minilabs der Frontier Systeme erwirbt, hat die
Chance, einen der fahrbaren Werbeträger FDiMobil zu nutzen. Bereits 20 dieser grünen Flitzer fahren durch Deutschland und informieren
mit kurzen Texten wie „Bilder ab 30 Minuten“,
„Qualität Bild für Bild“: Wer Fotos beim Händler bestellt, bekommt sie besonders einfach
➔ www.fujifilm.de
und preiswert.
Epson ernennt Paul Schmidt zum Leiter des Gesamtvertriebs der Epson Deutschland GmbH. Unterstützt
wird er von Frank Prünte, der den Vertrieb für
Deutschland, Österreich und die Schweiz steuert.
Seine Verantwortung wird um den Bereich Consumer Products erweitert. Christian Dyckerhoff, bisher
zuständig für die osteuropäischen Länder, wird zusätzlich auch die Niederlande, Belgien und Luxemburg betreuen. Der Business Unit Leiter Professional
Grafik & Photo, Frank Schenk und Mehmet Bölükbasi,
BU Leiter Systems Devices, komplettieren das Team.
Wolfgang Hanebrink, Direktor Vertrieb DACH und
Marketing, verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen und wird sich in einer anderen Branche
neuen Herausforderungen stellen.
➔ www.epson.de
Mit diesem grünen
Blickfang können
Fotohändler auf ihren
Minilab-Service
aufmerksam machen.
(Foto: Fujifilm)
HAMA:
Silberring
am Horizont
Bis jetzt hatten Digitalkameras eine kleine Schwäche: Sie arbeiteten nicht
mit Wechselobjektiven.
Das wird mit Hamas magnetischen Weitwinkelobjektiven ab
sofort anders. Die beiden Objektive
vergrößern den Aufnahmewinkel und
lassen Handykameras und Digicams
ohne Filtergewinde problemlos mehr
aufs Bild bringen. Ein silberfarbener Ring,
auf der einen Seite magnetisch, auf der anderen Seite selbsthaftend, wird auf die Kamera um die
Linse geklebt und dient als Kontaktpunkt für das Weitwinkelobjektiv. Mit der dadurch entstandenen 0,5-fachen Vergrößerung fällt keiner der Hochzeitsgesellschaft mehr aus
dem Foto. Der UVP für das Set mit Sicherungsschlaufe,
Deckel, Objektivbeutel, Weitwinkelobjektiv und Magnetring – wahlweise mit 22 oder 27 Millimeter Durchmesser
➔ www.hama.de
– liegt knapp unter 60 Euro.
Anschaulich und verständlich: „Videoanleitung für
Photoshop Elements 3“. (Foto: Data Becker)
DATA B EC K E R :
Handbuch auf Video
Veränderte Perspektive: Hamas
magnetische Objektive passen
auf nahezu jede gängige Digitalkamera. (Foto: Hama)
Es klingt so einfach: Digitalfotos lassen sich per Mausklick bearbeiten, Gestaltungsfehler retuschieren, Fehlbelichtungen korrigieren und unnatürliche Farben
optimieren. Doch leider ist es meist nicht so einfach,
denn gute Bildbearbeitungsprogramme sind sehr
komplex, und für erfolgreiches Arbeiten muss man
viele Tricks und Kniffe erlernen.
Dabei hilft ein im wahrsten Sinne des Wortes anschauliches Werkzeug von Data Becker: Die knapp
30 Euro teure „Videoanleitung für Photoshop Elements 3“ (ISBN 3815827442) zeigt Schritt für Schritt
in nachvollziehbaren Video-Clips unter anderem, wie
man Schönheitsfehler in Porträts korrigiert, Nachtaufnahmen verbessert, Rauschen vermindert, rote
Augen und Blitzreflexe entfernt oder Bilder schärft.
➔ www.databecker.de
hitec HANDEL 8/2005
63
hitec 8/05, seite 51-66
09.08.2005
8:56 Uhr
Seite 64
hitec FOTO
KO N I C A :
Hans-Jürgen Diehl
im Ruhestand
Viel Freizeit: In Zukunft
wird Hans-Jürgen Diehl
seine Zeit auf dem Golfplatz statt am Schreibtisch
verbringen. (Foto: Konica)
Hans-Jürgen Diehl verabschiedete sich am
31. Mai 2005 mit 65 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Von 1968 bis 1985 war
er Geschäftsführer Deutschland für Minolta
in Ahrensburg, 1985 übernahm er als Verkaufs- und Marketingdirektor die Geschäfte
für Konica Deutschland in Hohenbrunn. Die
Fusion von Konica und Minolta schloss
dann den Kreis wieder, denn durch sie landete Diehl während seiner letzten Arbeitsjahre wieder bei seinem „alten“ Arbeitgeber.
E N O T E L ECO M :
Lebenslange Garantie
Ab sofort vertreibt Eno Telecom auch Speichermedien des
Herstellers Kingston. „Wir haben uns zu dieser Erweiterung
unseres Portfolios entschlossen, da die Qualität der Produkte
uns überzeugt hat. Nicht zuletzt profitieren Handel und Endkunde von der lebenslangen Garantie des weltweit größten
unabhängigen Herstellers von Speichermedien“, so Brigitte
Berning, Produktmanager Digital Imaging bei Eno. Das Angebot von Kingston umfasst CF-Cards, SD-Cards, MiniSD-Cards,
MMC, MMC+, Reduced Size MMC und die neue, schnellere
MMC Mobile Dual Voltage-Card. ➔ www.eno-telecom.de
H E W L ET T PAC K A R D :
Duo für Multi-Scans
Die beiden „HP Scanjets 4850“ und „4890“ digitalisieren Papierabzüge, Dias
und Negative gleich stapelweise. Der integrierte Durchlichtaufsatz des „Scanjets 4850“ akzeptiert bis zu vier Kleinbilddias oder sechs Negativ-Streifen in
einem Durchgang; der „Scanjet 4890“ scannt sogar bis zu 16 Dias oder 30
Negativ-Streifen gleichzeitig. Wenn man mehrere Abzüge in unterschiedlichen Formaten in den Scanner legt, erkennen die beiden Geräte die einzelnen Vorlagen und speichern sie jeweils separat ab. Die beiden „Scanjets“ arbeiten mit einer Auflösung von 4 800 mal 9 600 dpi und 48 Bit Farbtiefe. Im
Lieferumfang ist ein umfangreiches Softwarepaket für Bildbearbeitung und
-verwaltung enthalten. Der „4850“ kostet knapp 150 Euro, der UVP für den
➔ www.hp.de
„4890“ liegt bei rund 200 Euro.
Mit Canons „EOS
20Da“ können
Fotografen nach
den Sternen greifen. (Foto:
Canon)
CANON:
A wie Astro
Mit dem Namenszusatz „a“ stellt Canon eine Spezialversion der „EOS
20D“ vor: Die „20Da“ wurde mit Blick auf die Anforderungen der Astrofotografie optimiert. Zu den technischen Besonderheiten gehört ein
modifiziertes Tiefpassfilter vor dem CMOS-Sensor. Dieses lässt im Infrarot-Bereich bei der Wellenlänge von 656 Nanometern, der WasserstoffAlphalinie, rund 2,5 mal mehr Strahlung durch. Auf diese Weise können
schärfere und kontrastreichere Bilder von astronomischen Phänomenen
eingefangen werden. Aufgrund des speziellen Tiefpassfilters sollte die
„EOS 20Da“ ausschließlich in der Astrofotografie eingesetzt werden.
Für den Einsatz in der konventionellen Fotografie sollte man die Wirkung
des Tiefpassfilters mit einem IR-Sperrfilter ausgleichen.
Bei der Beobachtung des Nachthimmels kann zudem ein Livebild auf
dem LC-Display genutzt werden. Zusammen mit allen Canon EF- und
EF-S-Objektiven oder auch Teleskopen bieten sich so faszinierende Möglichkeiten für Sternengucker, die Digitalfotografie zu nutzen. Der UVP für
das Sondermodell, das in limitierter Stückzahl verfügbar sein wird,
➔ www.canon.de
beträgt knapp 2 500 Euro.
Vielseitig: Die
„C-315Zoom“ bietet
neben Tele- und MakroBrennweiten auch eine
Moviefunktion. (Foto:
Olympus)
O LYM P U S :
Mehr Pixel – gleicher Preis
Die handliche Digitalkamera „Olympus C-315Zoom“ tritt im Fachhandel die Nachfolge der erfolgreichen „C-310Zoom“ an. Wie ihre
Vorgängerin hat sie einen unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis
von knapp 200 Euro – bietet aber mehr Leistung und mehr Pixel. Mit
einer Auflösung von fünf Megapixel lassen sich die besten Urlaubsfotos auch in Postergröße drucken. Ein 2,8fach-Zoomobjektiv mit
einer Brennweite von 38 bis 106 Millimeter (bezogen auf KB) sowie
fünf Aufnahmeprogrammen für unterschiedliche Situationen wie Sport
oder Landschaft verhelfen selbst Einsteigern zu gelungenen Fotos.
Im Supermakro-Modus kann man darüber hinaus beeindruckende
Nahaufnahmen aus bis zu zwei Zentimeter Entfernung machen.
Vierfach gut: Vier Direkttasten aktivieren die Funktionen „Scannen“, „Dia
scannen“, „Kopieren“ und „E-Mail“. (Foto: Hewlett Packard)
64
hitec HANDEL 8/2005
➔ www.olympus.de
8/05
Bildungsportal im Einzelhandel: www.handelswissen.de
Tag der Ernte
RINGFOTO-Bilanz
„Fotografie ist in, wir müssen es nur erfolgreich für die Fotohändler
ummünzen“, so der RINGFOTO-Verwaltungsratsvorsitzende R.
Th. Schorcht auf der Gesellschafterversammlung der RINGFOTO
Gruppe am 20. Juni 2005. Die Investitionen des Fotohandels in
neue Technik werden sich dabei allemal auszahlen, zeigt sich der
Gütersloher zuversichtlich: „Derzeit säen wir noch, wir geben kostenlos Bildentwicklungsgutscheine und Terminalkarten, aber ich bin
überzeugt: Die Erntezeit wird kommen!“ RINGFOTO-Gf. M. Gleich
an die Ringfoto-Gesellschafter mit einem Blick auf die Potenziale
im Bildergeschäft: „Der Trend zu Ihnen ist da, das zeigen auch die
Zahlen der PMA. Und Ihr USP [unique selling proposition = Alleinstellungsmerkmal] ist durch die Drogeriemärkte nicht kopierbar.“
Trotzdem gilt nach Ansicht des Verwaltungsratsvorsitzenden auch
für den Fotohandel das Diktum „Wir können immer nur so viel teurer
sein, wie wir besser sind als andere“. Im 40. Jahr ihres Bestehens
meldet die RINGFOTO Zentrale einen 2004er Außenumsatz von
1.010 Mio. Euro. Zur Gruppe gehören 1 788 Mitglieder mit 2 647
Verkaufsstellen (davon 372 im Ausland) der Vertriebslinien RINGFOTO, PLUSFOTO, PHOTO PORST und allkauf. Die Zentrale
erzielte in 2004 einen Gesamtumsatz von 274,4 Mio. Euro. Dies
ist ein Rückgang von 9 % gegenüber 2003. Dieser resultiert laut
RINGFOTO-Gf. M. Gleich „vor allem aus dem rückläufigen
Geschäft mit zentralregulierten Fotoarbeiten, nachdem das stark
rückläufige Bildergeschäft der analogen Fotografie noch nicht durch
die stark steigenden Prints aus digitalen Aufnahmen ausgeglichen
wird.“ Immerhin: Die Fürther erwirtschafteten mit 2,4 Mio. Euro
(Vorjahr 2,2 Mio. Euro) einen Jahresüberschuss – „in Rekordhöhe“
– und schütteten an ihre Mitglieder darüber hinaus Boni und
Rückvergütungen in Höhe von 8,6 Mio. Euro (10,1 Mio. Euro)
aus. RINGFOTO-Lenker Gleich: „Die gute Nachricht ist: Der Fachhandels-Anteil im Gesamtmarkt steigt durch höherwertige Produkte.
So hat der Fotofachhandel seit drei Jahren im Februar/März 2005
mit 34 % wieder den größten Kamera-Umsatz im Markt. Aber auch
Photodrucker, Papier >150g, Memory Cards und Scanner müssen
vom Foto-Fachhandel unbedingt aufgegriffen werden.“ Auch bei
der Ringfoto wird Händlernachfrage bei Postenkäufen gebündelt:
An der Digital-Bonus-Vereinbarung der Gruppe nehmen inzwischen 414 Händler teil, obwohl bis Ende 2005 erst 400 geplant
waren. Nach sieben Aktionen und 30 000 verkauften Kameras in
2004 können die Fürther bereits für das erste Halbjahr 2005 fünf
Aktionen mit 35 000 Kameras melden. Und auch die Händlerspanne stieg hier inzwischen von 17,7 % (2004) auf 21,7 % (1. Hj.
2005).
Der gordische Knoten
Stationärer vs. Internet-Handel
Alle wissen es, aber keiner weiß, wie man das Thema löst. Die
Rede ist von den gnadenlosen Preisattacken via Internet. Die
Herausforderung für Handel und Industrie ist schnell formuliert:
Ertragssteigerung ohne Wenn und Aber. Kein Spaziergang ...
Wenn die möglichen Preisabstände zwischen den stationären
Händlern aller Unternehmensgrößenklassen und den E-Tailern
bis zu 30 % betragen können sollen, wenn A-Marken 10 % ihres
Jahresbudgets generell übers Internet vertreiben, wenn größere
Händler in Belgien und anderorts Stückzahlen ordern und der
deutsche Vertriebschef auf seiner Ware sitzen bleibt, wenn Internetanbieter Extrempreise offerieren, in Wirklichkeit aber nur als Auftragssammler fungieren und erst nach Eingang einer Order über
das Gesetz der großen Zahl den Lieferanten Sonderkonditionen
abverlangen ... Das Ergebnis: Der Umsatz via Internet ist noch
relativ bescheiden, doch der Preisdruck ist unendlich. Was tun,
sprach Zeus? Ob Eigenmarke für Fachhandel oder Internet, ob
Konditionen-Splitting zwischen den Vertriebswegen – ein Königsweg ist noch nicht in Sicht. Doch foto-focus fährt seine Antennen
aus, um das Thema auszuleuchten. Mehr darüber demnächst.
Das Bohren dicker Bretter
Neues Berufsbild Foto
Es lohnt sich, eine gute Sache mit Nachdruck zu verfolgen. Die
Story: Eine Weisung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWA)
an das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist die Voraussetzung, damit an dem neuen Berufsbild „Medienberater für visuelle
Kommunikation“ gearbeitet werden kann. Zuletzt „hakte“ es aber
an dieser Stelle noch, so dass der BVT seine Präsenz bei den
Bonnern verstärkte. Das ist im bildungspolitischen Dschungel
nicht gerade ein leichtes Unterfangen – doch es lohnt sich im
Interesse des Handels, hart am Ball zu bleiben. Jetzt kann der
BVT einen Erfolg vermelden: Das BIBB erhielt am 19. Juli 2005
die Weisung des BMWA und soll nun zum neuen Berufsbild für
den Fotohandel nicht nur sondieren, sondern sogar schon Eckwerte ausarbeiten! BVT: „Unsere Überzeugungsarbeit war erfolgreich!“ Das BIBB spricht nun die Sozialpartner an, um das weitere
Vorgehen abzustimmen. Im September 2005 könnte schon ein
erster Workshop zum neuen „Medienberater für visuelle Kommunikation“ stattfinden. Wie hieß es aus dem BIBB: „Die Ampel
steht auf gelb-grün ...“
Sparnünftiger
Foto-Fachhandel und Media Markt
Wettbewerb belebt bekanntlich das Geschäft. Über seinen Wettbewerb mit einem namhaften Fachmarktfilialisten berichtet der
Heidenheimer Fotohändler und Plusfoto-Aufsichtsratsvorsitzender U. W. Becker: „Als ich erfahren habe, ich bekomme einen
Media Markt in das neue Einkaufszentrum nebenan, habe ich dem
eher skeptisch und mit gemischten Gefühlen entgegengesehen.
Jetzt kann ich sagen, dass die Media-Markt-Filiale für mich viele
positive Seiten hat. Wenn ein neuer Media-Markt-Prospekt raus ist,
habe ich mehr Kunden im Laden und alle Mitarbeiter sind gefordert.“ Becker freut sich auch über den leichteren Preisvergleich:
„Wir waren schon immer wettbewerbsfähig, aber jetzt können wir es
auch einfach beweisen. Früher waren laut Kunde immer die anderen
billiger. Heute werden wir kaum noch mit Media-Markt-Preisen
konfrontiert, da wir die selber sehr genau kennen und uns darauf
einstellen können. Und wenn der Kunde dennoch diskutiert, stellt
sich im Zweifelsfall meist heraus, dass er die Modelle verwechselt
hat.“ Und dank attraktiver Postenangebote und den Plakataktionen
der Verbundgruppe kann Becker regelmäßig und mit guter Spanne
dem Preismarketing-Primus im Fotosegment Paroli bieten. Gute
Nachrichten hat Becker auch beim Bildergeschäft: Den Negativ-
Herausgeber: Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT), Postfach 29 04 61, 50525 Köln, Tel. (02 21) 2 71 66-0, Fax: -20
Redaktion: Willy Fischel (verantw.), Steffen Kahnt. foto-focus ist zur persönlichen Information bestimmt, Kopie oder Nachdruck, auch
auszugsweise, sind ohne Zustimmung des Herausgebers untersagt.
hitec HANDEL 8/2005
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8/05
trend (-5 bis -10 %) hat er bereits im Oktober 2003 mit der
Anschaffung eines Minilabs gestoppt: „Nach anfänglich 2-stelligen
Zuwachsraten wächst das Bildergeschäft bei uns weiterhin. Bemerkenswert ist dabei, dass wenig Bildergutscheine von den Kunden
eingelöst werden. Meist schlummern die Digitalbilder wohl bis zum
Aufschrei der Ehefrauen auf irgendwelchen Festplatten: Die Frauen
sind dann auch letztlich die Entscheider beim Thema ‚echtes
Papierbild’. Deshalb ist jeder Händler gut beraten, Terminals für
Frauen attraktiv einzurichten: Egal ob Regal für die Handtasche
oder Sitzgelegenheit. Denn: Wer sitzt, bestellt ein Drittel mehr Bilder.“
Bilder fürs Leben
Fujifilm-TV-Spot
Schon gesehen? „Fotos gibt es beim Fachhändler“ und „50 Jahre
später: langlebige, brillante Farben“ heißt es im Fujifilm-TV-Spot.
Der offizielle Sponsor der FIFA Fußball-WM 2006 lenkt die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf das Thema echte Fotos von
digitalen Bildern auf unterhaltsame Art und Weise. Ebenso
verpflichteten die Düsseldorfer gleich noch den Fußball-Papst und
NRW-Botschafter zur Fußball-WM 2006, Reiner Calmund, als
„Fujifilm-Repräsentant“. W. Winterscheidt, Fujifilm Manager Werbung und Sponsoring: „Wer digital fotografiert, soll wissen: Ein echtes Foto kann ich auch nach Jahren noch zeigen. Besonders einfach und unkompliziert bekomme ich Fotoabzüge beim Fotofachhändler auf Fujifilm Papier. So wollen wir den Handel stärken und
die Nachfrage nach professionell und preiswert entwickelten Fotoabzügen forcieren.“ Bis Dezember 2005 soll die erste Staffel laufen, eine Fortsetzung zur Fußball-WM in 2006 ist bereits
geplant. Gratulation an Fujifilm für sein aktives Marketing zur
Stärkung des Bildergeschäfts.
Keine Frage der Ehre
BVT-Broschüre zur Nutzungsanrechnung
Recht haben und Recht bekommen ist bekanntlich oft genug ein
meilenweiter Unterschied. Doch manch ein Kunde fordert seit der
Modernisierung des Schuldrechts Rechte ein, die er gar nicht hat.
Aber auch bei rechtmäßigen und begründeten Reklamationen,
sprich Gewährleistungsfällen, ist die Abwicklung nicht immer
ganz einfach. Denn abseits von Kundenservice und Kulanz gibt
es reichlich diskussionsfreudige Mitbürger, die mehr wollen,
als ihnen zusteht. Vor allem, wenn es um Richtwerte für die
Nutzungsanrechnung bei Ersatzlieferung oder Rücktritt geht,
herrscht oft genug Argumentationsnotstand. Doch das muss nicht
sein: Wenn Sie künftig Ihren Kunden erklären wollen, warum der
bei Rücktritt oder Umtausch für den bereits gezogenen Nutzen an
einem Produkt bezahlen soll, gibt Ihnen Ihr Bundesverband Technik
des Einzelhandels (BVT) Schützenhilfe – sprich Orientierungswerte
– an die Hand. Dabei geht’s nämlich gar nicht um Wertverlust oder
Ausgleich für Preisverfall. Der Kunde soll nur für den tatsächlich
gezogenen Nutzen, den er vom Kaufzeitpunkt bis zur Reklamation ja zweifelsfrei hatte, einen angemessenen Ersatz leisten. Zu
ermitteln ist die lineare Abschreibung ... und damit das nicht zum
Suchspiel mit Taschenrechner und Co. wird, gibt’s die
BVT-Broschüre zur Nutzungsanrechnung. Hier finden Sie die
Richtwerte nach Produktgruppen in übersichtlichen Tabellen nach
Nutzung in Monaten und Verkaufspreis in Euro – in einer hand-
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hitec HANDEL 8/2005
lichen Broschüre, die Sie auch Ihrem Kunden vorlegen
können! Kleine Broschüre – große Wirkung: Die sollte auch bei
Ihrer Reklamationsannahme nicht fehlen ... Bestellen können Sie
die Broschüre für 9,90 Euro zzgl. Versand und MwSt. direkt über
foto-focus.
Fakten, Fakten, Fakten
BVT-Marktbericht 2004/2005
Die Farbe des druckfrischen Marktberichtes 2004/05 von Ihrem
Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) ist gerade
trocken geworden. Höchste Zeit, sich ein Exemplar zu sichern.
Denn der Marktbericht liefert wieder eine umfassende Kommentierung der technischen Konsumgütermärkte und gibt Handelsunternehmern der Branche wichtige Grundlageninformationen
in komprimierter Form. Der Marktbericht verdichtet im 2-JahresTurnus Branchenstatistiken, erläutert Zusammenhänge und beschreibt wesentliche Trends der technischen Branchen aus Handelssicht. Damit bietet er einen fundierten Ein- und Überblick über
den Handel mit Konsumelektronik, Mobil-/Telekommunikation, Informationstechnik, Elektro-Hausgeräten, Beleuchtung, Unterhaltungssoftware/Musik und Foto/Imaging. Ergänzt wird der Marktbericht durch eine Übersicht wichtiger Verbände, Kooperationen,
Marktforscher und Medien der Branche inklusive Kontaktadressen
und liefert so die Schnittstelle zu weiteren Informationen und
Ansprechpartnern. Für BVT-Mitglieder gibt’s den Marktbericht zum
Vorzugspreis (Schutzgebühr 35,00 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen
99,00 Euro, jeweils zzgl. Versand und MwSt.). Bestellung über
foto-focus ist kein Problem.
Wichtiges in Kürze
sechs aus zwölf: In seinen Reparaturbedingungen für Händler
verkürzte Olympus im Mai 2005 die Gewährleistung für „die ausgeführte Arbeit und die dafür verwendeten Ersatzteile“ von einem Jahr
auf sechs Monate. Da zwischen Handel und Lieferanten die 2-jährige Gewährleistung aber nur auf ein Jahr verkürzt werden darf,
protestierte der BVT bei den Hamburgern. Die nahmen die Änderung prompt wieder zurück: Wie Olympus dem BVT mitteilt,
werden aus den sechs Monaten wieder ein Jahr. Dies soll durch
einen Zusatz auf den gedruckten Reparaturbedingungen und
durch Veröffentlichung in den üblichen Händler-News erfolgen.
Übrigens, wer noch alte Reparaturbedingungen von Sony hat
(auch mit sechs Monaten): Nach Auskunft der Kölner sind diese
nicht mehr relevant, weil der Service an externe Partner outgesourct
wurde – somit sind deren Reparaturbedingungen entscheidend.
Bis zum nächsten Mal!
Ihr
Willy Fischel
Herausgeber: Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT), Postfach 29 04 61, 50525 Köln, Tel. (02 21) 2 71 66-0, Fax: -20
Redaktion: Willy Fischel (verantw.), Steffen Kahnt. foto-focus ist zur persönlichen Information bestimmt, Kopie oder Nachdruck, auch
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des Systems auf bis zu 14 weitere Räume mit frei wählbaren
sie ihrem Leitsatz „Wer gegen den Strom schwimmt, kommt zu
Klangquellen und unabhängiger Lautstärkeregelung.
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den Quellen“:
Mit dem neuen Konzept eines integrierten Systemdesigns, das
So setzt BOSE® bei seinen Handelspartnern wieder die
innovative Audiotechnologien zu einer Art „Teamwork“ vereinte
Maßstäbe des Erfolgs. Sind Sie dabei?
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einfachster Bedienung in einem kompletten System realisierte.
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