Michel Friedman ist im Nachhinein dankbar für Kokain

Transcription

Michel Friedman ist im Nachhinein dankbar für Kokain
Michel Friedman ist im Nachhinein dankbar für Kokain-Skandal
Geschrieben von:
Donnerstag, den 17. September 2009 um 22:09 Uhr -
Frankfurt/Main. Der Frankfurter Anwalt und Journalist Michel Friedman sieht rückblickend im
Skandal um seinen Kokainkonsum und Partys mit Prostituierten den Ausweg aus einer tiefen
Depression.
Ohne den «Tornado» vor sechs Jahren wäre er «sonst gestorben, aus Einsamkeit und
Traurigkeit», sagt Friedman nach Angaben des Hessischen Rundfunks (HR) in der TV-Sendung
«Höchstpersönlich: Bärbel Schäfer & Michel Friedman», die am Samstag (19. September,
15.03 Uhr) in der ARD ausgestrahlt wird. Die selbst verschuldete Krise nach Bekanntwerden
seines Drogenkonsums habe ihn gerettet.
Frankfurt/Main. Der Frankfurter Anwalt und Journalist Michel Friedman sieht
rückblickend im Skandal um seinen Kokainkonsum und Partys mit Prostituierten den Ausweg
aus einer tiefen Depression.
Ohne den «Tornado» vor sechs Jahren wäre er «sonst gestorben, aus Einsamkeit und
Traurigkeit», sagt Friedman nach Angaben des Hessischen Rundfunks (HR) in der
TV-Sendung «Höchstpersönlich: Bärbel Schäfer & Michel Friedman», die am Samstag (19.
September, 15.03 Uhr) in der ARD ausgestrahlt wird. Die selbst verschuldete Krise nach
Bekanntwerden seines Drogenkonsums habe ihn gerettet.
Demnach sagt Friedman in der vom HR produzierten Sendung, in die Depression sei er
nach dem Tod seiner Eltern gefallen. Sein Leben heute mit seiner Frau, der TV-Moderatorin
Bärbel Schäfer, und zwei Kindern bezeichnet er als «großes Glück». Derzeit sei er dabei, seine
zweite Doktorarbeit nach seinem Philosophiestudium abzuschließen.
Wegen Umgangs mit Zwangsprostituierten aus der Ukraine und Drogenbesitzes erging im
Juli 2003 ein Strafbefehl gegen Friedman.
Nach Bekanntwerden des Skandals trat Friedman von allen öffentlichen Ämtern zurück,
unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er
entschuldigte sich öffentlich für seinen Fehltritt. Seine damalige Lebensgefährtin Bärbel
Schäfer gab ihm eine zweite Chance. (ddp-hes)
1/1