FRIEDHOF JERUSALEMS- UND NEUE KIRCHENGEMEINDE V

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Ehemaliges
Grabfeld auf dem Friedhof
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Lage und Umgebung des Friedhofs
Friedhofskapelle an der Hermannstraße auf dem Neuen St. Jacobi Friedhof
Übergänge / Zugänglichkeit
ermöglichen bzw. stärken
Übergeordnete
Eine rd.
20.000 m² große zusammenhängende Fläche im
Grünverbindung
westlichen
Teil des Friedhofes ist überwiegend frei von
Schule- und
Bildungsstandort
Grabstätten
und
kann in den nächsten Jahren sukzessive
anderen Nutzungen zugeführt werden kann.
Fuß- / Radwegeverbindung
50m
100m
Bauliche Anlagen und Denkmale
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Erstellt im Juli 2015 / STATTBAU GmbH
Körnerpark
Der Friedhof Jerusalem V befindet sich auf der westlichen Seite
der Hermannstraße, südlich des Neuen St. Thomas Friedhofs.
Nördlich des Friedhofs verläuft der „Grüne Weg“ als Ost-WestVerbindung von der Hermannstraße zum Tempelhofer Feld.
Im Süden schließen rund um Warthestraße und Wartheplatz
zwischen 1900 und dem 2. Weltkrieg errichtete Mietshäuser an.
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erkennbar. Die gesamte Friedhofstiefe des Neuen St. Jacobi
Friedhofsßenimmt eine zentrale Lindenallee mit mehreren
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Rondellen und fünf Querwegen ein. Grabstätten aus der
Anlagezeit des Friedhofs sind nur noch wenige vorhanden.
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dichte Gründerzeitbebauung des Körnerparkviertels.
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Gründungsjahr: 1870
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Friedhofstyp: Alleequartier-Friedhof
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Größe: 56.600 m²
Für Friedhofszwecke genutzte Fläche: rd. 42.600 m² (in
großen Bereichen nur vereinzelt belegt), darunter rd. 350 m²
Bestattungsfläche und Kapelle, die an die Bulgarische Gemeinde
verpachtet sind / 6 Bestattungen pro Jahr (Durchschnitt 2008-13)
Sonstige Nutzungen: Ausgrabungs-/Gedenkstätte ehemaliges
Werner - Seelenbinder Zwangsarbeiterlager, Gärtnereiprojekt für Geflüchtete und
Sportpark
Nachbarn im Schillerkiez (temporär)
Denkmalschutz: nein
IFEK Hermannstraße
Aussagen FEP: Umnutzung in Grünfläche (kurzfristig 3.882 m²,
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langfristig 52.711 m²)
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FRIEDHOF JERUSALEMS- UND NEUE KIRCHENGEMEINDE V
Hermannstraße 84-90, 12051 Berlin
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Gestaltung, Bepflanzung und Grabstätten
Spielplatz
Entwicklungsperspektiven
(Leitbild)
Sport- und Freizeiteinrichtungen
Der Friedhof Jerusalem V wird vom Evangelischen
Untersuchungsgebiet
Friedhofsverband
auf Dauer nicht mehr für eigene
Friedhofszwecke benötigt.
Folgende Entwicklungen und Nutzungen sind am Standort
vorgesehen:
•Ausbau der Gedenkstätte des ehemaligen
Zwangsarbeiterlagers
•Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete
•Erweiterung der bulgarisch-orthodoxen Bestattungsflächen
sowie Neubau eines Gemeindezentrums entlang der
Hermannstraße (Bulgarische Gemeinde)
•Umnutzung von Flächen im westlichen Bereich für
Wohnbebauung und soziale Infrastruktur
50m
Der fünfte Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde
folgt wie die benachbarten Friedhöfe in seiner Lage und
Gliederung der einfachen Parzellenstruktur der Rollberge. Die
gesamte Friedhofstiefe nimmt eine Mittelachse mit Allee aus
Ahorn und Kastanien ein. Hinter der Kapelle wurde ein Feld
für Beisetzungen von Mitgliedern der Bulgarisch-Orthodoxen
Gemeinde Berlin eingerichtet. Im östlichen Friedhofsbereich
stehen eingezäunte Lichtmasten der ehemaligen Einflugschneise.
100m
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Erstellt im Juli 2015 / STATTBAU GmbH
Direkt am Eingang befindet sich die in gelben Ziegeln 1878/79
von C. Dammeier erbaute Trauerkapelle. Auch das historische
Eingangstor und sowie die Sockelmauer des in Teilen noch
vorhandenen schmiedeeisernen Zauns sind aus gelben
Verbundziegeln gefertigt.
An die Ausstellungsfläche und Werkstatt eines
Steinmetzbetriebes schließen zurückgesetzt von der
Hermannstraße mehrere Ladengeschäfte sowie ein marodes,
nicht mehr genutztes Toilettengebäude an.
Nutzungssituation
Aufgrund der stark rückläufigen Bestattungszahlen steht auch
Jerusalem V seit 2010 nur noch für Nachbeisetzungen zur
Verfügung. Der Ostteil des Friedhofs ist in Teilbereichen sehr
vereinzelt mit Grabstätten belegt. Im westlichen Bereich des
Friedhofs nutzt das „Rollheimer-Dorf“ in Absprache mit der
Friedhofsverwaltung seit vielen Jahren für Friedhofszwecke
nicht benötigte Flächen als Wohnstandort.
Diese und daran angrenzende Flächen (aktuell als Wiesen mit
Einzelbaumbestand gepflegt und teils als Kompostlager genutzt)
bilden zusammen eine rd. 40.000 m² große zusammenhängende
Fläche, die -mit Ausnahme einer kleinen Urnenabteilungbereits heute bzw. in den kommenden vier Jahren für andere
Nutzungen zur Verfügung steht.
Grünfläche mit Querallee auf dem Neuen St. Jacobi Friedhof
Neubaupotenzial auf dem Friedhof Jerusalem und Neue Kirche V
Bauliche Anlagen und Denkmale
IIm Eingangsbereich des Friedhofs entlang der Herrmannstraße
befindet sich eine stark sanierungsbedürftige Ladenzeile, in der
u.a. „Der Zauberkönig“, ein kleines Fachgeschäft für Magie, seit
1952 seinen Sitz hat und ein ehemaliges Steinmetzgebäude.
In der Mittelachse des Friedhofs steht eine Backsteinkapelle.
Am westlichen Ende des Friedhofs, direkt am ehemaligen
Flughafengelände, existierten von 1943 bis 1945 Baracken für
Zwangsarbeiter auf kirchlichen Friedhöfen, deren Fundamente
bei Ausgrabungen zum Vorschein kamen. 2002 hat die
Evangelische Kirche im Eingangsbereich des Friedhofs ein
Mahnmal zum Gedenken an die Zwangsarbeiter eingeweiht.
FRIEDHOF NEUER ST. JACOBI
Hermannstraße 101, 12051 Berlin
Gründungsjahr: 1867
Friedhofstyp: Alleequartier-Friedhof
Größe: 75.400 m²
Für Friedhofszwecke genutzte Fläche: rd. 42.200 m² (in großen
Bereichen nur vereinzelt belegt) / 16 Bestattungen pro Jahr
(Durchschnitt 2008 - 2013)
Sonstige Nutzungen: Standort des „Rollheimer-Dorfs“ im
westlichen Bereich (temporär)
Denkmalschutz: Leichenhalle/ Kapelle an der Herrmannstraße
Aussagen FEP: Erhalt für Bestattungen
Lage und Umgebung des Friedhofs
Nutzungssituation
Der Neue St. Jacobi Friedhof liegt auf der westlichen Seite der
Hermannstraße. Er schließt im Westen, entlang der Oderstraße,
an den “Werner-Seelenbinder-Sportpark Neukölln” an.
Neue Nutzungsrechte werden ausschließlich an die BulgarischOrthodoxe Gemeinde zu Berlin vergeben, die seit 2002 die
Backsteinkapelle für Gottesdienste gepachtet hat und die
angrenzenden Flächen für Bestattungen nutzt.
Nördlich des Friedhofs befinden sich rund um Warthestraße
und Wartheplatz Mietshäuser und eine Kita. Im Süden grenzt
entlang der Emserstraße Wohnbebauung im offenen Blockrand
Eingang zum „Rollheimer-Dorf“, Oderstraße - Neuer St. Jacobi Friedhof
Entwicklungsperspektiven (Leitbild)
Der Neue St. Jacobi Friedhof wird vom Evangelischen
Friedhofsverband auf Dauer nicht mehr für eigene
Friedhofszwecke benötigt.
Folgende Entwicklungen und Nutzungen sind am Standort
vorgesehen:
•Bildungsstandort und Spielplatz im westlichen Bereich
•Ergänzende Wohnbebauung im westlichen Bereich
•Angebot für muslimische Bestattungsflächen im östlichen
Bereich