Verarbeitung StoCrete SM

Transcription

Verarbeitung StoCrete SM
| Betoninstandsetzung |
Betoninstandsetzung
Hochbau
Verarbeitungsrichtlinie
Allgemeine Hinweise
Bei den nachfolgend in der Broschüre enthaltenen Angaben, Abbildungen,
generellen technischen Aussagen und Zeichnungen ist darauf hinzuweisen,
dass es sich hier nur um allgemeine Mustervorschläge und Details handelt, die
diese lediglich schematisch und hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Funktionsweise darstellen. Es ist keine Maßgenauigkeit gegeben. Anwendbarkeit und
Vollständigkeit sind vom Verarbeiter/Kunden beim jeweiligen Bauvorhaben
eigenverantwortlich zu prüfen. Angrenzende Gewerke sind nur schematisch
dargestellt. Alle Vorgaben und Angaben sind auf die örtlichen Gegebenheiten
anzupassen bzw. abzustimmen und stellen keine Werk-, Detail- oder Montageplanung dar. Die jeweiligen technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkblättern und Systembeschreibungen/
Zulassungen sind zwingend zu beachten.
Inhalt
Systeminformationen
4
Systemaufbau, Systembeschreibung
Vorbereitung
6
Material
Verarbeitung
9
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
9
10
12
13
15
Untergrund
Korrosionsschutz
Vornässen
Reprofilierung
Nachbehandlung
17
Egalisierung der Gesamtfläche
17
18
19
20
21
Untergrund
Vornässen
Kratz-/Egalisierungsspachtelung
Filzen
Nachbehandlung
23
Strukturierung der Gesamtfläche
23
24
25
26
Untergrund
Vornässen
Strukturieren
Nachbehandlung
Inhaltsverzeichnis | 3
Systemaufbau
1
2 3
4
Standardsystem
Optimiertes System
1Beton
1Beton
2Korrosionsschutz
StoCrete TK
(zweilagig)
2Korrosionsschutz
entfällt
3 Reprofilierung
StoCrete GM oder
StoCrete SM
4Feinspachtel
StoCrete FM,
StoCrete SM oder
StoCrete KM
4 | Systemaufbau
3 Reprofilierung
mit integriertem
Korrosionsschutz
StoCrete SM P oder
StoCrete GM P
4Feinspachtel
StoCrete FM,
StoCrete SM oder
StoCrete KM
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Systembeschreibung
Dauerhafter Betonersatz
Voraussetzung für eine dauerhafte Instandsetzungsmaßnahme
ist die Schadensursachenanalyse und eine darauf abgestimmte
Betoninstandsetzung. Hier bestimmt die handwerkliche Ausführung der Instandsetzung und die Qualität der Instandsetzungsbaustoffe wesentlich die Dauerhaftigkeit der Maßnahme. Der
Korrosionsschutz des Bewehrungsstahls ist dabei ein wesentliches, aber oft zeitaufwendiges Detail. Neuartige Systeme mit
integrierten Korrosionsschutzinhibitoren wie StoCrete GM P oder
StoCrete SM P bieten eine einzigartige technologische Lösung,
um bei sehr guter Dauerhaftigkeit wirtschaftlich zu arbeiten.
Systemaufbau mit StoCrete GM oder StoCrete GM P
Mineralischer Grobmörtel, Schichtdicke 6-30 mm
Eigenschaften:
• Polymervergüteter, zementgebundener Betonersatz (PCC)
• Sehr gute Haftfestigkeit auf Betonunterlage
• Gute Verarbeitung über Kopf
• Hohes Standvermögen
• Keine separate Haftbrücke notwendig
• Bei StoCrete GM P kein separater Korrosionsschutz erforderlich
Systemaufbau mit StoCrete SM oder StoCrete SM P
Mineralischer Schnellreparaturmörtel, Schichtdicke 3-40 mm
Eigenschaften:
• Polymervergüteter, zementgebundener Betonersatz (PCC)
• Sehr gute Haftfestigkeit auf Betonunterlage
• Sehr gute Verarbeitung über Kopf
• Sehr hohes Standvermögen
• Keine separate Haftbrücke notwendig
• Schnell erhärtend
• Schnell überarbeitbar
• Als Feinspachtel einsetzbar (3-5 mm)
• Bei StoCrete SM P kein separater Korrosionsschutz erforderlich
Hinweis
Für Instandsetzungsmaßnahmen ohne Anforderungen an die Standsicherheit des Bauwerks. Nicht für begeh- oder befahrbare Flächen. Produkte
entsprechen der EN 1504-3.
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Systembeschreibung | 5
Material
Anmischen
Leitungswasser entsprechend der erforderlichen Mörtelmenge
abmessen und in einem geeigneten Gefäß vorlegen.
Wasser vorlegen
6 | Material
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Material
Die abgemessene Trockenmörtelmenge während des Mischvorganges hinzugeben und ca. 2 min weiter mischen.
Trockenmörtel unter Rühren
dem Wasser zugeben
Nach Abschluss des Mischvorganges den Mörtel ca. 3 min reifen
lassen, damit die Polymeranteile quellen können.
Material reifen lassen
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Material | 7
Material
Abschließend den Mörtel nochmals für ca. 30 sek nachmischen.
Nachmischen
Hinweis
Innerhalb der temperaturabhängigen Verarbeitungszeit kann der Mörtel
durch erneutes Nachmischen wieder geschmeidig gemacht werden.
8 | Material
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Untergrund
Den Untergrund nach der aktuellen Instandsetzungs-Richtlinie
des DafStb durch geeignete mechanische Verfahren vorbereiten.
Der Betonuntergrund muss tragfähig und frei von trennend wirkenden, arteigenen oder artfremden Substanzen sowie von korrosionsfördernden Bestandteilen (z. B. Chloride) sein. Minderfeste Schichten und Schlämmeanreicherungen entfernen.
Die Festigkeit des Untergrundes muss nach der Untergrundvorbereitung im Mittel die Haftzugfestigkeit 1,5 N/mm² und als
kleinsten Einzelwert 1,0 N/mm² erreichen. Bei geringeren Haftzugsfestigkeiten des Untergrundes ist die Maßnahme mit einem
sachkundigen Planer abstimmen. Poren und Lunker ausreichend
öffnen. Die Ufer der Ausbruchstellen unter ca. 45° abschrägen.
Freiliegende Bewehrung nach EN ISO 12944-4 bis zum erforderlichen Reinheitsgrad entrosten. Nach Instandsetzungs-Richtlinie
ist beim Instandsetzungsprinzip C der Reinheitsgrad Sa 2 1/2
gemäss EN ISO 8501-1 einzuhalten. Der entrostete Bewehrungsstahl muss staub- und fettfrei sein.
Untergrund vorbereiten
Untergrund vorbereiten
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Material | 9
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Korrosionsschutz: 1. Arbeitsgang
Unmittelbar nach dem Entrosten: Beschichten des Bewehrungsstahls in zwei Arbeitsgängen mit StoCrete TK. Dazu mittels Pinsel
das angemischte Material lückenlos und gleichmäßig auf die
Bewehrungsstähle auftragen.
Zur Qualitätssicherung auf den Farbwechsel des Produktes zwischen dem ersten und zweiten Arbeitsgang achten.
Armierung bei Schadstelle
an Ecke oder Kante mit
StoCrete TK grau
beschichten
Armierung bei Schadstelle in
der Fläche mit StoCrete TK
grau beschichten
Hinweis
Bei den Produkten StoCrete SM P und StoCrete GM P ist der Korrosionsschutz integriert, ein separater Korrosionsschutz entfällt.
10 | Ecke/Kante/Fläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Korrosionsschutz: 2. Arbeitsgang
Wartezeiten zwischen den beiden Arbeitsgängen 4-5 Stunden in
Abhängigkeit der Klimabedingungen. Der Korrosionsschutz muss
auf dem Bewehrungsstahl soweit erhärtet sein, dass er sich beim
2. Arbeitsgang nicht vom Bewehrungsstahl lösen kann.
Die mit der ersten Lage beschichteten Bewehrungsstähle mittels
Pinsel lückenlos und gleichmäßig mit dem gemischten Material
beschichten.
Direkte Sonneneinwirkung verhindern, gegebenenfalls die Schadstelle mit einem feuchten Tuch abhängen.
Armierung an Ecke und
Kante mit StoCrete TK
hellgrau beschichten
Armierung in der Fläche
mit StoCrete TK hellgrau
beschichten
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Ecke/Kante/Fläche | 11
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Vornässen
Ein vorher aufgebrachter Korrosionsschutz muss soweit erhärtet
sein, dass er sich beim nachfolgenden Arbeitsgang nicht vom
Bewehrungsstahl lösen kann.
Die Betonunterlage vor Aufbringen des Reprofilierungsmörtels
vornässen, bis das aufgebrachte Wasser nicht mehr eingesogen
wird. Die Betonunterlage muss zum Zeitpunkt des Aufbringens
jedoch wieder soweit abgetrocknet sein, dass sie nur noch mattfeucht erscheint. Die Kapillarporen dürfen nicht mehr wassergesättigt sein, d. h. ein aufgebrachter Wassertropfen muss erneut
eingesogen werden und die Oberfläche nach kurzer Zeit wieder
mattfeucht sein.
Reprofilierungsstelle
vornässen
Reprofilierungsstelle
vornässen
12 | Ecke/Kante/Fläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Reprofilierung
Unmittelbar nachdem der Untergrund vorgenässt ist, erfolgt die
Reprofilierung der Schadstelle. Den verarbeitungsfähig angemischten Mörtel mit der Kelle oder Traufel in die vorbereitete
Schadstelle unter Druck einarbeiten. Dabei darauf achten, dass
die Armierung auch von der Rückseite vollständig im Mörtel eingebettet wird. Die Schadstelle mit einer geringen Überhöhung
mit Mörtel auffüllen. Hierbei die Kelle als Hilfsschalung verwenden.
Mörtel einarbeiten und
Armierung einbetten
Schadstelle auffüllen und
Überhöhung abnehmen
Mörtel einarbeiten und
Armierung einbetten
Schadstelle auffüllen und an
die Oberfläche angleichen
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Ecke/Kante/Fläche | 13
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Reprofilierung
Die Überhöhung des Mörtels im Bereich der Schadstelle nach
einer kurzen Wartezeit mit einer Latte im „Sägeverfahren“ durch
langsames Hin- und Herbewegen und gleichzeitigem Ziehen über
die Schadstelle abtragen und damit an die Betonoberfläche angleichen. Alternativ kann das Angleichen der Oberfläche im
Bereich der Schadstelle auch durch ein Gitter-Rabot oder die
Kelle erfolgen. Abschließend die Oberfläche durch Ausreiben an
die Bauteiloberfläche anpassen.
Oberfläche anpassen
14 | Ecke/Kante/Fläche
Spachtelschläge mit
Schwammbrett glätten
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Nachbehandlung
Wie bei allen mineralischen Systemen ist ein Schutz gegen Austrocknung mit den nachfolgend aufgeführten Verfahren erforderlich:
a) Abdecken mit Folien oder Matten
b) Besprühen mit Wasser (Nebelwasser)
c) Chemische Nachbehandlung
Unter Normalbedingungen eine Nachbehandlungsdauer von
mindestens 3 Tagen einhalten.
Nachbehandlung der Ecke
durch Feuchthalten
Nachbehandlung durch
Feuchthalten
Hinweis
Eine chemische Nachbehandlung darf nur ausgeführt werden, wenn die
nachfolgenden Arbeiten mit dieser verträglich sind. Eine gleichmäßige Farbtönung der Mörteloberfläche ist verfahrensbedingt nicht möglich.
Eine Folie darf die Oberfläche des Mörtels nicht berühren.
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Ecke/Kante/Fläche | 15
Schadstelle an Ecke/Kante/Fläche
Nachbehandlung
Die entsprechende Norm DIN 1045-3: 2001-07 und das Merkblatt B8 der Bauberatung Zement „Nachbehandlung von Beton“
(11.2002) sind sinngemäß zu beachten. Ein wesentlicher Teil der
Nachbehandlung ist ein ausreichendes Vornässen des Betonuntergrundes vor Applikation des Mörtels, damit der Untergrund
wassergesättigt ist und dem frischen Mörtel kein Anmachwasser
entzieht. Der Untergrund muss, wie bei Untergrundvorbereitung
beschrieben, „feucht“ im Sinne der Instandsetzungs-Richtlinie
sein.
Chemische Nachbehandlung
mit StoCryl NB
Chemische Nachbehandlung
mit StoCryl NB
16 | Ecke/Kante/Fläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Egalisierung der Gesamtfläche
Untergrund
Den Untergrund nach der aktuellen Instandsetzungs-Richtlinie
des DafStb durch geeignete mechanische Verfahren vorbereiten.
Der Betonuntergrund muss tragfähig und frei von trennend wirkenden, arteigenen oder artfremden Substanzen sein. Minderfeste Schichten und Schlämmeanreicherungen entfernen. Poren
und Lunker ausreichend öffnen.
Die Festigkeit des Untergrundes muss nach der Untergrundvorbereitung im Mittel die Haftzugfestigkeit 1,3 N/mm² und als
kleinsten Einzelwert 0,8 N/mm² erreichen.
Untergrund vorbereiten
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Gesamtfläche | 17
Egalisierung der Gesamtfläche
Vornässen
Die Betonunterlage vor Aufbringen des Feinspachtels vornässen,
bis das aufgebrachte Wasser nicht mehr eingesogen wird.
Die Betonunterlage muss zum Zeitpunkt des Aufbringens jedoch
wieder soweit abgetrocknet sein, dass sie nur noch mattfeucht
erscheint. Die Kapillarporen dürfen nicht mehr wassergesättigt
sein, d. h. ein aufgebrachter Wassertropfen muss erneut eingesogen werden und die Oberfläche nach kurzer Zeit wieder
mattfeucht sein.
Vorbefeuchtung
18 | Gesamtfläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Egalisierung der Gesamtfläche
Kratz-/Egalisierungsspachtelung
Zum Verschluss von Lunkern und Poren mit StoCrete SM,
StoCrete FM oder StoCrete KM eine Kratzspachtelung im Gegenzugverfahren durch dünnes Vorkratzen mittels Traufel auf den
mattfeuchten Beton aufbringen.
Auf die vorhandene Kratzspachtelung den Feinspachtel mit der
erforderlichen Schichtdicke applizieren.
Kratzspachtelung
Egalisierungsspachtelung
Hinweis
Materialspezifische Informationen (z. B. Schichtdicken) sind im produktspezifischen Technischen Merkblatt beschrieben.
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Gesamtfläche | 19
Egalisierung der Gesamtfläche
Filzen
Nach einer kurzen Wartezeit durch Filzen eine gleichmäßige
ebene Oberfläche herstellen. Dabei keinen zusätzlichen Wasserauftrag vornehmen.
Oberfläche filzen
20 | Gesamtfläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Egalisierung der Gesamtfläche
Nachbehandlung
Wie bei allen mineralischen Systemen ist ein Schutz gegen Austrocknung mit den nachfolgend aufgeführten Verfahren erforderlich:
a) Abdecken mit Folien oder Matten
b) Besprühen mit Wasser (Nebelwasser)
c) Chemische Nachbehandlung
Unter Normalbedingungen eine Nachbehandlungsdauer von
mindestens 3 Tagen einhalten.
Nachbehandlung durch
Feuchthalten
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Gesamtfläche | 21
Egalisierung der Gesamtfläche
Nachbehandlung
Die entsprechende Norm DIN 1045-3: 2001-07 und das Merkblatt B8 der Bauberatung Zement „Nachbehandlung von Beton“
(11.2002) sind sinngemäß zu beachten. Ein wesentlicher Teil der
Nachbehandlung ist ein ausreichendes Vornässen des Betonuntergrundes vor Applikation des Mörtels, damit der Untergrund
wassergesättigt ist und dem frischen Mörtel kein Anmachwasser
entzieht. Der Untergrund muss, wie bei Untergrundvorbereitung
beschrieben, „feucht“ im Sinne der Instandsetzungs-Richtlinie
sein.
Chemische Nachbehandlung
mit StoCryl NB
22 | Gesamtfläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Strukturierung der Gesamtfläche
Untergrund
Den Untergrund nach der aktuellen Instandsetzungs-Richtlinie
des DafStb durch geeignete mechanische Verfahren vorbereiten.
Der Betonuntergrund muss tragfähig und frei von trennend wirkenden, arteigenen oder artfremden Substanzen sein. Minderfeste Schichten und Schlämmeanreicherungen sind zu entfernen.
Poren und Lunker ausreichend öffnen.
Die Festigkeit des Untergrundes muss nach der Untergrundvorbereitung im Mittel die Haftzugfestigkeit 1,3 N/mm² und als
kleinsten Einzelwert 0,8 N/mm² erreichen.
Untergrund vorbereiten
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Gesamtfläche | 23
Strukturierung der Gesamtfläche
Vornässen
Die Betonunterlage vor Aufbringen des Feinspachtels vornässen,
bis das aufgebrachte Wasser nicht mehr eingesogen wird.
Die Betonunterlage muss zum Zeitpunkt des Aufbringens jedoch
wieder soweit abgetrocknet sein, dass sie nur noch mattfeucht
erscheint. Die Kapillarporen dürfen nicht mehr wassergesättigt
sein, d. h. ein aufgebrachter Wassertropfen muss erneut eingesogen werden und die Oberfläche nach kurzer Zeit wieder
mattfeucht sein.
Vorbefeuchtung
24 | Gesamtfläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Strukturierung der Gesamtfläche
Strukturieren
Erzeugung von Kellenschlägen mit StoCrete KM
1
Flächenspachtel mit
StoCrete KM
2
Holzstruktur unter Verwendung des Strukturspachtels
mit StoCrete KM
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Gesamtfläche | 25
Strukturierung der Gesamtfläche
Nachbehandlung
Wie bei allen mineralischen Systemen ist ein Schutz gegen Austrocknung mit den nachfolgend aufgeführten Verfahren erforderlich:
a) Abdecken mit Folien oder Matten
b) Besprühen mit Wasser (Nebelwasser)
c) Chemische Nachbehandlung
Unter Normalbedingungen eine Nachbehandlungsdauer von
mindestens 3 Tagen einhalten.
Nachbehandlung durch
Feuchthalten
26 | Gesamtfläche
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Strukturierung der Gesamtfläche
Nachbehandlung
Die entsprechende Norm DIN 1045-3: 2001-07 und das Merkblatt B8 der Bauberatung Zement „Nachbehandlung von Beton“
(11.2002) und ZTV-ING (2006-07) sind sinngemäß zu beachten.
Ein wesentlicher Teil der Nachbehandlung ist ein ausreichendes
Vornässen des Betonuntergrundes vor Applikation des Mörtels,
damit der Untergrund wassergesättigt ist und dem frischen
Mörtel kein Anmachwasser entzieht. Der Untergrund muss, wie
bei Untergrundvorbereitung beschrieben, „feucht“ im Sinne der
Instandsetzungs-Richtlinie sein.
Chemische Nachbehandlung
mit StoCryl NB
Die konkreten technischen Vorgaben und Angaben zu den
Produkten in den Technischen Merkbättern und Zulassungen
sind zwingend zu beachten.
Gesamtfläche | 27
StoCretec GmbH
Gutenbergstraße 6
D-65830 Kriftel (bei Frankfurt a. M.)
Technisches InfoCenter
Telefon+49 6192 401-104
Telefax+49 6192 401-105
[email protected]
www.stocretec.de
Art.-Nr. 09674-069 Rev.-Nr. 01/06.13 Printed in Germany
Telefon+49 6192 401-0
Telefax+49 6192 401-325