dub unternehmer newsletter 5/2015

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dub unternehmer newsletter 5/2015
DUB
UNTERNEHMER
05/2015
MAGAZIN DER DEUTSCHEN UNTERNEHMERBÖRSE
Klick, klick, Kredit
EDITORIAL
Fintechs ebnen Kunden den digitalen Weg zum Kredit. Wie die
neuen Web-Spieler die Banken- und Finanzwelt aufmischen.
Nicolas Rädecke,
Geschäftsführer
Deutsche
Unternehmerbörse
(DUB)
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Kauf eines Unternehmens kostet
bereits in der Vorbereitung viel Energie.
Doch mit der Unterzeichnung des Vertrages ist die Arbeit längst nicht erledigt
– im Gegenteil. Das Zusammenführen
zweier Teile zu einem Ganzen verlangt
ein strukturiertes Vorgehen. In dieser
Ausgabe erfahren Sie, welche erfolgskritischen Faktoren bei einer Integration
zu beachten sind und wie andere so ein
Projekt gemeistert haben. Ein besonderes Augenmerk sollten Käufer generell
auf den Datenbestand legen. Denn die
Weiterverwendung von Kundendaten ist
rechtlich nicht unumstritten.
Ihr Nicolas Rädecke
INHALT
Ganz groß: Institutionelle Geldgeber pumpten 2014 weltweit zwölf Milliarden Dollar in Online-Finanzdienstleister
as hat der Nutzer zuletzt gegoogelt,
wie viele seiner Facebook-Freunde
haben studiert, welche Schriftarten befinden
sich auf seinem Rechner? Bei Kreditech, einem Technologieunternehmen, das als digitale Bank in neun Ländern agiert, entscheiden
nicht Menschen über die Bonität eines Kunden, sondern Algorithmen.
W
So hat die Kreditech-Software festgestellt,
dass viele Kreditnehmer, die ihr Darlehen nicht
zurückzahlen, eine bestimmte Schriftart auf
ihrem Computer haben. Wie dies zusammenhängt? Sebastian Diemer, Kreditech-Geschäftsführer: „Nur Casino- und Pokerprogramme verwenden diese Schrift.“ Dies ist
nur einer von rund 20.000 Punkten, die im
Zuge der Evaluierung betrachtet werden. In
der digitalen Finanzwelt setzt der Computer
ein Bild des Schuldners aus Daten zusammen,
die dieser beim Surfen im Netz preisgibt.
Sogenannte Fintechs wie Kreditech boomen.
In den vergangenen Jahren sind hierzulande
unzählige Start-ups aus dem Boden geschossen, die Kunden online mit Finanzangeboten
wie beispielsweise Krediten versorgen. Sie
heißen Lendico oder Auxmoney, Vaamo oder
Zancap. So unterschiedlich ihre Dienstleistungen sind, eins eint die jungen Web-Spieler:
Sie wildern im Geschäftsfeld der traditionellen
Kreditinstitute. Der große Unterschied: Fintechs sind in der Regel reine Vermittlungsplattformen, die nicht selbst Kredite oder
Finanzprodukte vergeben, sondern Angebot
und Nachfrage zusammenbringen.
Kredite ohne Schufa-Auskunft
„Aus diesem Grund brauchen die meisten
Fintechs auch keine Banklizenz und müssen
sich nicht den sehr strikten gesetzlichen Regelungen beugen, denen Kreditinstitute in
Deutschland unterliegen“, erklärt Professor
1
01_FINANZIERUNG
Finanzdienstleistung
Fintechs sind auf dem Vormarsch.
Die Online-Vermittler bringen
Kredite flexibler und oft günstiger
an die Kunden als Banken. Die
Finanzwelt steht vor einem Wandel.
04_UNTERNEHMEN & MANAGEMENT
Post Merger Integration
Der Zukauf eines Unternehmens
stellt das Management vor eine
besondere Herausforderung. Damit
die Übernahme ein Erfolg wird, ist
eine planvolle Integration wichtig.
08_IT IM UNTERNEHMEN
Arbeiten mit der Wolke
Die Einführung der Cloud ist simpel. Doch nur geschulte Mitarbeiter
nutzen das Potenzial der Accounts.
10_RECHT & STEUERN
Datenschutz
Der Kauf von Kundendaten im
Rahmen eines Asset Deals ist eine
rechtliche Grauzone. Das kann für
böse Überraschungen sorgen.
FINANZIERUNG
DUB
Dr. Martin Hellmich von der Frankfurt School
of Finance & Management. Werden Produkte
wie beispielsweise Fonds vermittelt, so ist
meist ein Institut mit Banklizenz zwischengeschaltet, mit dem der Kunde den entsprechenden Vertrag abschließt. Die Überprüfung
der Bonität des Kunden und die Beratung
erfolgen bei den Online-Finanzmarktplätzen
algorithmusgesteuert.
Das heißt: Kein Mensch muss den Kreditantrag des Interessenten auswerten, SchufaAuskünfte einholen und den Kreditrahmen
festlegen – all das funktioniert automatisiert,
gespeist aus Daten, die der Kunde im OnlineAntrag eingibt, sowie aus unzähligen anderen,
die er im Web hinterlassen hat. Doch nicht nur
das Scoring läuft bei Fintechs automatisiert
ab. Ähnlich funktioniert die Online-Beratung,
die den Kunden – entsprechend ihrem Profil
– passende Finanzprodukte empfiehlt. Dass
diese Form der Beratung die menschliche
langfristig ablöst, prognostiziert FinanceProfessor Christian Rieck in seinem Buch
„Können Roboter mit Geld umgehen?“.
Kredite für Kunden aller Couleur
Und was haben die Kunden davon? Wo weniger Berater im Einsatz sind, sinken in der
Regel auch die Gebühren beim Abschluss
eines Geldgeschäfts. Zudem können Konsumenten, die es als Selbstständige oder Kreditsuchende mit schlechterer Bonität bei
Banken und Sparkassen meist schwer haben,
an einen Kredit zu kommen, bei Fintechs fündig werden – allerdings zu risikoadäquaten
Raten. Auch kleine und mittelständische Unternehmen haben mit Krediten über Plattformen wie Zancap oder Lendico eine Finanzierungsalternative, die sie unabhängiger von
Banken macht.
Besonders das Konzept des Peer-to-PeerLending hat es den Kunden angetan. Dabei
Zündende Ideen: Kreditinstitute und Online-Finanzplätze wetteifern um die besten digitalen Konzepte
verleihen Privatanleger privaten oder geschäftlichen Kreditsuchenden Geld. Die Rendite, die
sie so erzielen können, ist in der Regel höher
als bei klassischen Finanzprodukten – das
Risiko jedoch ebenfalls. Für die einen ist es
eine attraktive Geldanlage in Niedrigzinszeiten,
für andere eine unkomplizierte Art, um an ein
Darlehen zu kommen. Für die Plattformen
winkt Profit in Form von Gebühren, die für
Bonitätsprüfung und Abwicklung anfallen. Die
Nachfrage nach Online-Krediten und ihre Akzeptanz steigen: In Deutschland hat sich das
Volumen der Peer-to-Peer-Kredite im vergangenen Jahr auf mehr als 80 Millionen Euro
immerhin vervielfacht (siehe Grafik unten).
14 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland
würden einen Kredit über ein Fintech-Unternehmen abwickeln, so das Ergebnis einer
Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).
ONLINE-KREDITE IM KOMMEN
DAS MARKTVOLUMEN DER PEER-TO-PEER-KREDITE (P2P-LENDING) IST IN DEUTSCHLAND
STARK GESTIEGEN – IM PRIVATKUNDEN- ALS AUCH IM BUSINESSBEREICH.
Marktvolumen in Mio. Euro
2014
2013
2012
P2P-Consumer-Lending
80,4
36,4
20,0
P2P-Business-Lending
6,1
0,0
Fintechs versus Banken? Smart und sexy
gegen langsam und langweilig? Viele institutionelle Geldgeber setzen auf den Erfolg der
Online-Finanzdienstleister. Weltweit haben sie
2014 über zwölf Milliarden Dollar in die jungen
Unternehmen gepumpt. Im Dezember strich
etwa der US-Börsen-Newcomer Lending Club
an der Wall Street 1,4 Milliarden Dollar ein. In
Deutschland flossen im vergangenen Jahr
zwar nur 82 Millionen Dollar in die FintechSzene, aber die Tendenz ist steigend.
Die Traditionalisten rüsten nach
Wie wichtig die Online-Ausrichtung ist, haben
auch die traditionellen Kreditinstitute erkannt.
Beispiel Deutsche Bank: Der Branchenprimus
kürte 2014 erstmals mit Henry Ritchotte einen
Digital-Vorstand und kündigte an, in den
nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro in die
Digitalisierung seiner Angebote zu stecken.
Über 70 neue Services möchte die Deutsche
Bank 2015 einführen. Jüngster Coup: eine
Banking-App für die Apple Watch. Doch nicht
nur intern suchen Kreditinstitute nach neuen
Wegen. Die Commerzbank hat etwa mit dem
Main Incubator eine Art Brutstätte für FinanzStart-ups ins Leben gerufen. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft des Geldhauses
begleitet Fintechs von ihrer Gründung bis zur
Marktreife. Denn egal ob junges oder etabliertes Finanzunternehmen, die Richtung ist
für die gesamte Branche gleich. Hellmich weiß:
„Die Zukunft der Finanzwelt ist digital. Wer
sich ihr verschließt, bleibt auf der Strecke.“
MEHR INFORMATIONEN
0,0
Quellen: Cambridge Judge Business School, EY
2
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Das Leben ist zu kurz,
um nicht langfristig
zu denken.
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UNTERNEHMEN UND MANAGEMENT
DUB
Gewinnbringende Verbindung
Wenn Unternehmen fusionieren, ist ein professionelles Integrationsmanagement wichtig. So
können betriebliche Strukturen und Prozesse erfolgreich zusammenwachsen.
„Die frühzeitige Definition des Target Operating
Model, das heißt jener organisatorischen
Struktur, unter welcher das Unternehmen zukünftig operiert, ist von entscheidender Bedeutung und Basis des Integrationsplans“,
sagt Menzler. Das Modell beschreibt die Aufstellung der Gesellschaft in den Dimensionen
Organisation, Services, Mitarbeiter und Technik. Ist diese festgezurrt, folgen ein konkretes
Konzept sowie ein Zeitplan, der für alle Beteiligten verbindlich ist. Wichtig: ein Tag-1- sowie
ein 100-Tage-Plan. Anhand dieser Daten
können die Verantwortlichen überprüfen, ob
die angestrebten Ziele erreicht wurden oder
ob sie gegebenfalls nachjustieren müssen.
Passgenau: Bei der Zusammenführung zweier Unternehmen ist eine klare Strategie gefragt
harmakonzern Bayer hat es getan, ebenso Telekommunikationsriese Vodafone
Europe und Autobauer Volkswagen – sie alle
haben im vergangenen Jahr andere Unternehmen übernommen. Das Geschäft mit
Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, kurz M&A) boomt. Weltweit haben
Unternehmen 2014 Deals mit einem Volumen
von 4,7 Billionen Dollar abgeschlossen (siehe
Grafik rechts). Allein in Deutschland stieg die
M&A-Zahl von 1.400 in 2011 auf über 1.900
an. Ein Trend, der sich auch im ersten Halbjahr
dieses Jahres fortgesetzt hat.
P
Einer der Gründe: niedrige Zinsen, die Fremdkapital attraktiv machen. „Das günstige Finanzierungsumfeld kann sicherlich als unterstützender Faktor betrachtet werden. Hinzu kommt
eine positive Marktentwicklung zusammen mit
einem guten und nachhaltigen Geschäftsklimaindex“, erklärt Thomas Menzler, Partner der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und
Experte für Post Merger Integration, kurz PMI.
„Und natürlich liegen die Gründe in den Unternehmen selbst. So versuchen viele durch
eine Fusion strategische Ziele wie anorganisches Wachstum zu generieren.“
Ebenfalls auf Übernahmekurs: die EOS Gruppe, eine Tochter der Otto Group. Sie setzt
verstärkt auf Zukäufe von Unternehmensbereichen, die das Portfolio stärken und ergänzen. Mit sogenannten Business-ProcessOutsourcing-Transaktionen (BPO) hat sich der
Finanzdienstleister weltweit einen Namen
gemacht. Im April 2013 übernahm EOS etwa
das Inkassounternehmen SAF Forderungsmanagement von der Deutschen Telekom.
„Mit SAF ist EOS zu einem bedeutenden Inkassodienstleister im Sektor Telekommunikation aufgestiegen“, sagt Mark Birkholz, der das
Projekt als PMI-Manager bei EOS betreute.
Mit Konzept und Pragmatismus
Ein genaues Umsetzungskonzept legt fest,
welche operativen Einheiten wann zusammenwachsen. Dabei stehen die erfolgskritischen
Faktoren im Mittelpunkt. Pragmatismus ist
gefragt: Die Verantwortlichen sollten vorübergehend beim Qualitätsanspruch interner Prozesse wie etwa einer perfekt aufbereiteten
Beschlussvorlage Abstriche machen, um an
anderer Stelle Freiräume zu schaffen. Keine
Abstriche gelten allerdings in puncto Kerngeschäft: Bei Produktion oder Dienstleistung
muss die Qualität sichergestellt bleiben.
Ein komplexer Bereich bei der Zusammenlegung von Abteilungen stellt die IT dar. Auch
WELTWEITER BOOM DER
ÜBERNAHMEN UND FUSIONEN
DAS VOLUMEN DER M&A-DEALS HAT SICH IN
DEN LETZTEN JAHREN WELTWEIT STARK
ERHÖHT.
Volumen in Mrd. US-Dollar
4.708
5.000
Zielgenaue Ausrichtung
Damit eine Übernahme oder Fusion ein Erfolg
wird, ist eine gute Integration wichtig. Die PMI
beschreibt den Prozess des Zusammenwachsens. Die zentralen Punkte:
Ein Integrationskonzept auf Basis eines
sogenannten Target Operating Models
Die Harmonisierung der Geschäftsabläufe wie etwa die Zusammenlegung der IT
Die Installation eines starken Integration
Management Office, das die Fäden zusammenhält
4
4.000
3.412
3.651
3.245
3.000
2.000
1.000
0
2011
2012
2013
2014
In nur zwei Jahren ist das M&A-Volumen rund um den
Globus um 45 Prozent auf über 4.700 Milliarden
US-Dollar in 2014 gestiegen.
Quelle: Statista / Bureau van Dijk (Zephyr)
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UNTERNEHMEN UND MANAGEMENT
DUB
dabei ist es entscheidend, dass die Verantwortlichen ein Target Operating Model formulieren. Die Frage: Was wird in zwei bis vier
Jahren an IT-Lösungen im Unternehmen benötigt?
Bei EOS bot die Übernahme von SAF die Gelegenheit, das eigene IT-Inkassosystem auf
den Prüfstand zu stellen. Die Wahl fiel auf die
schon bestehende hausinterne Lösung, die
im Vergleich mit der bei SAF genutzten Software über mehr Potenzial verfügte. Aufgrund
der vollkommen verschiedenen Systeme, die
sich beispielsweise auch in der Programmiersprache unterschieden, dauerte der gesamte
Prozess der IT-Integration fast eineinhalb Jahre. Der PMI-Manager ergänzt: „Bei unseren
Daten handelt es sich um Forderungen, also
sehr sensibles Material, daher hatte eine fehlerfreie Übertragung oberste Priorität.“ Darüber hinaus ist eine revisionssichere Archivierung ein Muss. Das heißt konkret: Die
Informationen müssen stets auffindbar, unveränderbar und verfälschungssicher gespeichert sein. Aus diesem Grund waren Wirtschaftsprüfer vor Ort, um den Datentransfer
zu begleiten und zu überprüfen.
Menschen im Mittelpunkt
„Jede Post Merger Integration steht und fällt
mit den Mitarbeitern – nicht nur mit deren
fachlicher, sondern auch mit deren zwischenmenschlicher Kompetenz“, so Birkholz. „EOS
hat den Großteil des SAF Personals übernommen, sodass wir viele neue Kollegen hinzugewonnen haben.“ Da eine Übernahme dieser
Größenordnung eine besondere Herausforderung darstellte, beschritt EOS auch ungewohnte Wege. So teilten die Verantwortlichen
das IT-Integrationsprojekt in sieben Teilprojekte, deren Leitung sie paritätisch mit einem
Vertreter der Fach- und einem der IT-Seite
besetzten. Dazu Birkholz: „Wie in vielen großen Unternehmen arbeiten auch bei EOS die
beiden Seiten arbeitsteilig. Die Inkassospezialisten konzeptionieren
ihre Anforderungen bezüglich der gewünschten
Änderungen am IT-System, welche die Kollegen
dann technisch umsetzen. Für die SAF Integration haben wir einen anderen Weg gewählt und
beide Seiten gemeinsam
planen lassen. Diese offene, konstruktive Zusammenarbeit hat zum Erfolg des Projekts
beigetragen.“
Weiterer Vorteil: Da das Wissen, wie sich die
Integration nach einer Firmenübernahme umsetzen lässt, auf viele Köpfe verteilt ist, können
zukünftige Projekte schneller und effizienter
realisiert werden. Doch nicht nur die Führungsriege ist bei einer guten Post Merger
Integration bedeutend, die Entscheider müssen die Belegschaft frühzeitig einbinden. „Das
Mitarbeitermanagement ist bei einer Fusion
oder Übernahme eines der sensibelsten Themen“, sagt PwC-Partner Menzler. Das Ziel
müsse es stets sein, Ängste abzubauen. Dabei ist eine offene Kommunikationsstruktur
wichtig. Mitarbeiter sollten rechtzeitig und
umfassend über bestehende Änderungen informiert werden. Dabei gilt: schlechte Nachrichten zuerst. Für die nötige Transparenz
sorgen regelmäßige Mitarbeiter-Workshops in
jeder Hierarchie-Ebene. Hier können akute
Fragen der Belegschaft beantwortet werden.
Menzler ergänzt: „Diese bieten die Chance,
Frühwarnsignale strukturiert zu sammeln und
entsprechende Maßnahmen abzuleiten.“ Denn
mangelnde Transparenz führt zu Unsicherheit,
die eine erhöhte Fluktuation, besonders bei
den Leistungsträgern nach sich ziehen kann.
MARK BIRKHOLZ
PMI Manager bei der EOS Holding
„Jede Post Merger Integration steht und fällt
mit den Mitarbeitern –
mit deren fachlicher und
sozialer Kompetenz.“
Zudem sollten die Verantwortlichen die Marketingabteilung oder externe Berater einbinden, um zügig eine gemeinsame Unternehmenskultur zu entwickeln und in der neuen
Struktur zu etablieren.
Gut geschult, schnell eingearbeitet
Gerade wenn es um neue IT-Systeme geht,
müssen Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihr
Wissen in Schulungen möglichst rasch auf
den neuen Stand zu bringen. „Die SAF Kollegen haben mit unserem Inkasso-IT-System
völliges Neuland betreten. Durch Schulungen
und Workshops sowie aufgrund einer sehr
großen Lernbereitschaft konnten sie sich
überraschend schnell einarbeiten“, so Birkholz. „Abschließend können wir sagen, dass
die Integration von SAF sehr erfolgreich verlaufen ist. Wir haben auf allen Seiten viel gelernt und sind gut gerüstet, um weitere BPOProjekte umzusetzen.“
Das Beispiel EOS zeigt: Der Zusammenschluss zweier Unternehmen ist ein komplexes
Unterfangen. Zwar kann es von Firma zu Firma sehr unterschiedlich verlaufen. Für alle gilt
jedoch: Der Schlüssel zum Erfolg liegt im
professionellen Integrationsmanagement mit
präzisen Zielvorgaben und einem realistischen
Zeitplan. Ist das Management bereits stark im
Tagesgeschäft eingespannt, kann Unterstützung von außen etwa durch einen Unternehmensberater für Entlastung sorgen. PwCExperte Menzler resümmiert: „Eine
erfolgreiche Unternehmenszusammenführung
ist viel zu wichtig, um sie in wenigen, eiligen
Besprechungen abzuhandeln.“
Bei dem Beitrag handelt es sich und eine gekürzte Version aus dem aktuellen EOS Journal
3/2015.
MEHR INFORMATIONEN
Kommunizierende Röhren: Mitarbeiter sollten rechtzeitig über bestehende Änderungen informiert werden
6
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IT IM UNTERNEHMEN
DUB
Wenn es konkret wird
Die Einführung der Cloud in einem Unternehmen ist simpel, erfordert aber eine sorgfältige Planung.
Das Potenzial des Accounts entfaltet sich schließlich erst bei voller Nutzung aller Werkzeuge.
CHRISTOPH
MAGNUSSEN,
Managing Director
Blackboat Internet
PETER SCHRÖDER,
Geschäftsführer Elanity
Network Partner
er bei Vorbereitung und Einführung der
Cloud sorgfältig vorgeht, kann bald den
eigenen Server abstellen, IT-Kosten sparen und
seine Nerven im Arbeitsalltag schonen. Egal
ob etwa Google for Work und Microsoft Office
365 – gearbeitet werden sollte stets unter der
Firmendomain, unter der auch Mails verschickt
werden. Google legt alle Accounts ausgehend
von der sogenannten Primär-Domain (die
Anmelde-Domain) an. Weitere Domains lassen
sich später hinzufügen, die primäre bleibt dabei
immer bestehen. Wer sich angemeldet hat
(siehe Links), kann die Testphase direkt starten.
Die Mails werden erst dann umgestellt, wenn
der Test abgeschlossen ist.
W
Apps einrichten
Nach der Registrierung landen Sie bei beiden
Services im Admin-Center. Es gibt hilfreiche
Videos, die das Verständnis der Details erleichtern. Zentral ist jedoch die Erkenntnis, dass
Google und Microsoft Cloud-Tools für Unternehmen konzipiert haben, die erst im Zusammenspiel ihre ganze Kraft entfalten: dann, wenn
Apps wie Mail, Kalender, Drive/OneDrive (Server), Sites/Sharepoint (Wiki) oder Skype for
Business/Hangouts (Group-Chat und VideoConferencing) gemeinsam eingesetzt werden.
Nehmen Sie sich die Zeit, alle Apps einmal in
Ruhe anzuschauen und die Nutzung für das
eigene Unternehmen in Erwägung zu ziehen.
Wer sich am Anfang nur auf eine oder wenige
dieser Funktionen beschränkt, nimmt dem
Account Potenzial.
Schulung: Vor dem Start der Cloud sollten Mitarbeitern die Möglichkeiten der Anwendung vermittelt werden
Die besten Erfahrungen mit Umstellungen haben wir in jenen Unternehmen gemacht, in
denen ein Pilot-Team die Funktionen unter Alltagsbedingungen getestet hat, bevor es zu
einem Roll-out im gesamten Unternehmen
kam. Ein solches Team sollte aus etwa zehn
Mitarbeitern unterschiedlicher Bereiche bestehen. Sie sollten neben dem Test auch darüber
diskutieren, wie die neuen Arbeitsweisen, welche die Apps mit sich bringen, an die Kollegen
vermittelt werden können. Denn ein CloudAccount ist weitaus mehr als nur ein schnelleres Outlook oder ein billiger Server. Im Gegenteil: Alle modernen Cloud-Lösungen sind
mächtige Tools mit dem Potenzial, die Arbeit
im Unternehmen komplett zu verändern.
Mails und daten migrieren
Ein kritischer Moment ist die Migration der Daten und Mails. Schließlich kann auf die MailKommunikation zumeist nur sehr kurze Zeit
verzichtet werden. Die Mails müssen auf den
neuen Cloud-Account umgestellt werden, um
wieder unter der eigenen Domain erreichbar
zu sein. Das ist sehr einfach und erfolgt wie die
Domain-Bestätigung beim Hoster, beispielsweise bei united-domains. Für die Migration
der alten Mails gibt es Tools von Google und
Microsoft.
8
Für diesen Vorgang sollte genügend Zeit zur
Vorbereitung eingeplant werden, damit er sorgfältig durchgeführt werden kann. Das Gleiche
gilt für die Server-Daten und -Dateien, die in
die Cloud überführt werden. Hier muss das
Pilot-Team bereits vorher geprüft haben, wie
sich die Freigabeeinstellungen (Sharing-Permissions) im Alltag einsetzen lassen. Daten
über die Cloud zu teilen ist sehr viel effizienter
und schneller als über einen klassischen Server: Eine umfassende Suche, die Verfügbarkeit
oder die gemeinsame Arbeit an einer Datei sind
nur einige Vorteile. Die Datenbearbeitung in der
Cloud unterscheidet sich allerdings sehr von
der auf dem Server, da im Browser und mit
ungewohnten Formaten gearbeitet wird. Die
Testphase vor dem „Umzug“ ist also unverzichtbar – ebenso wie das Training der Mitarbeiter in Kleingruppen, am besten mit 60-minütigen Schulungspaketen. Schließlich sind die
Möglichkeiten der Tools endlos. Lassen Sie
sich nicht überfordern, sondern holen Sie sich
die Unterstützung von Experten.
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Am Ende!
Ging alles auf einmal irre schnell. Erst Wehen und dann kam Lea. Sechs
Wochen zu früh. Gott sei Dank ist die kleine Maus ganz der Papa. Eine
echte Kämpfernatur eben. Und während Mama und sie sich erholen, hilft
die Haushaltshilfe der TK Paulchen und mir zu Hause.
Gesundheit ist alles. Deshalb die Techniker.
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RECHT UND STEUERN
DUB
Kauf mit juristischem Nachspiel
Datenschützer sehen den Erwerb von Kundendaten im Zuge von Asset Deals problematisch und
drohen mit Bußgeldern. Zu Recht? Rechtsanwalt Sascha B. Greier erläutert die Zusammenhänge.
Identität des Unternehmens schlicht egal sein,
sofern sie ihm überhaupt bekannt ist und er
nicht nur eine Marke des Unternehmens kennt.
Ein überwiegendes schützenswertes Interesse des Kunden kann somit zumindest nicht
ohne Weiteres erkannt werden. In derartigen
Fällen dürfte eine Interessenabwägung vielmehr häufig zu Gunsten der Unternehmen
ausfallen. Das veräußernde Unternehmen hat
sich den Kundenstamm in der Regel hart erarbeitet, und für den Käufer ist ein Erwerb
ohne Kundendaten meist ohne Interesse.
Datenrechtliche Stolperfalle: Der Erwerb von Kundendaten kann für Unternehmen teuer werden
SASCHA B. GREIER
eingegriffen werden. Es könnten Bußgelder
in Höhe bis 300.000 Euro verhängt werden.
Der Kölner Rechtsanwalt ist unter anderem
auf gewerblichen
Rechtsschutz
spezialisiert
alt vor Kurzem vor allem das geistige
Eigentum als Öl des 21. Jahrhundert,
werden Kundendaten für Unternehmen zusehends wichtiger. Gerade bei Firmen, deren
Geschäftsfeld im Onlinebereich liegt, stellen
Datenbanken und Newsletterverteiler oft den
Hauptwert des Unternehmens dar.
G
Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) befand nun über einen
Sachverhalt, bei dem es um die Übertragung
von Kundendaten im Rahmen eines sogenannten Asset Deals ging. Bei dieser Art des
Unternehmenskaufs werden sämtliche Wirtschaftsgüter einzeln veräußert. Wegen einer
nach Auffassung des BayLDA datenschutzrechtlich unzulässigen Übertragung von EMail-Adressen von Kunden eines Onlineshops
im Zuge eines Asset Deals setzte das Amt
Geldbußen in fünfstelliger Höhe sowohl gegen
Käufer als auch Verkäufer fest. Künftig soll bei
der Übertragung von Kundendaten härter
Unklare Rechtslage
Doch die Rechtslage scheint keinesfalls so
eindeutig, wie es dargestellt wird. Die rechtlich
maßgeblichen Bestimmungen ergeben sich
aus dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG),
hier § 28 Absatz 1 Nr 2 BDSG. Danach ist die
Erhebung und vor allem die Weitergabe personenbezogener Daten oder ihre Nutzung als
Mittel für die Erfüllung eigener Geschäftszwecke nur zulässig, wenn dies zur Wahrung
berechtigter Interessen der verantwortlichen
Stelle erforderlich ist und kein Grund zu der
Annahme besteht, dass das schutzwürdige
Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss
der Verarbeitung oder Nutzung überwiegt.
Schon nach dem Wortlaut des Gesetzes ist
also eine Abwägung erforderlich, welche bei
den bayerischen Datenschützern offensichtlich zu Lasten der beteiligten Unternehmen
ausgefallen ist. Letztlich gibt es hier aber weder eine klare gesetzliche Regelung noch
gesicherte Rechtsprechung zu der Frage,
nach welchen Kriterien die Abwägung vorzunehmen ist. Denn zu beachten ist, dass der
Kunde seine Daten bewusst weitergegeben
hat, um bestimmte Informationen zu erhalten.
Zumeist dürfte dem Kunden die rechtliche
10
Auch in Bezug auf die Verwendung eines
Newsletterverteilers ist die Rechtslage keineswegs eindeutig. Entscheidend ist, ob die nach
§ 7 Absatz 2 Nr. 3 des Gesetzes gegen den
unlauteren Wettbewerb eingeholte ausdrückliche Einwilligung des Kunden so auszulegen
ist, dass sie auch für den Fall gilt, dass sich
die rechtliche Identität des Absenders/Shopbetreibers ändert. Die Einwilligung dürfte sich
in den meisten Fällen auf den konkreten Newsletter beziehen und nicht auf das dahinter
stehende Unternehmen. Dann wirkt die erteilte Einwilligung aber fort und es besteht kein
Anlass von einer unzumutbaren Belästigung
des Empfängers auszugehen.
Obschon die Ansicht der Datenschutzbehörde nicht überzeugt, sind Unternehmen gut
beraten, ihre Kundendaten rechtssicher einzuholen und sich für den Fall einer Übertragung frühzeitig abzusichern.
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IMPRESSUM
DUB Unternehmer Magazin – der ServiceNewsletter der Deutschen Unternehmerbörse ·
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040/46 88 32-660 · Telefax: 040/46 88 32-669
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§ 5 TMG i.V.m. § 55 RStV) · Redaktion/Vermarktung: JDB MEDIA GmbH, Hamburg ·
Media-Kontakt: Funda Demirbas, Telefon:
040/46 88 32-633 Fotocredit: DUB (1), fotolia
(1), iStock.com (6), PR (4)
REDAKTIONSSCHLUSS: 29.09.2015
Ein ganz normaler Tag bei n-tv:
0:00 Nachrichten: Ex-Profi Sörensen gesteht Doping.
Rio: DFB-Frauen lösen spielfrei Olympia-Ticket.
Wer Macht hat, wird gehört: Taylor Swift ist die Strippen-
03:45 Dokumentation: Wenn die Natur zuschlägt
04:30 Dokumentation: Countdown der PS-Giganten
verdient.
04:45 Fußball-Frauen-WM: USA siegen spät, aber
05:15 Dokumentation: Countdown der Mega-Maschinen
6:00 Nachrichten: Fünfter Staatsbesuch: Queen
06:30 Nachrichten: Das wird heute wichtig.
betritt wieder deutschen Boden.
Mehr Sympathisanten als angenommen:
07:00 Nachrichten: Drittes Hilfsprogramm vom Tisch: Merkel
IS-Terroristen werben um Frauen aus Deutschland.
Meistgeteilt: Vor Sonnenuntergang genascht: IS hängt Jungen wegen Ramadan-Verstoßes.
erhöht Druck auf Athen.
07:30 Nachrichten: Tsipras muss sich erklären.
08:00 Nachrichten: Russisches Einfuhrverbot – Putin bringt
08:30 Nachrichten: Reine Taktik? Zschäpe erwägt erstmals Aussage im
Frankreichs Dessous-Industrie ins Wanken.
NSU-Prozess.
03:46 „Antwort auf russische Aggression“: USA
04:28 Schlichter schlagen im Kita-Streik verschiedene Erhöhungen
begrüßen längere EU-Sanktionen.
vor.
01:38 Mit Schützenhilfe nach
Lehren aus der Krise: Juncker und Draghi entwerfen EU-Rettungsplan.
03:05 Dokumentation: Klima extrem – Wetter außer Kontrolle
zieherin des Pop.
00:05 Dokumentation: Unter-
Blind, taub, ohne Geruchssinn: Knuts Mutter wird eingeschläfert.
nehmen Barbarossa
09:00 Nachrichten: Kitas, Bahn, Post, Flugverkehr: Seit Januar fallen 600.000 Arbeitstage durch Streiks aus.
09:30 Nachrichten: Absturz mit Kleinflugzeug: „Titanic“-Komponist James Horner ist tot.
09:39 „USA vom Rassismus nicht geheilt“:
entdeckt weiteres Rätsel: Geheimnis der „Großen Pyramide von Ceres“.
09:40 Anleger lieben Indexfonds: Sind ETFs tatsächlich die besseren Fonds?
Obama sorgt mit „Nigger“ für Aufsehen.
09:40 Telebörse: Griechenland
09:43 Čech vor Wechsel zum FC Arsenal.
Vorfall in Köln: SEK soll Kollegen
10:00 Nachrichten: Wirtschaftskommissar optimistisch: Moscovici ist von Einigung mit
tagelang gefesselt haben.
Griechen „überzeugt“.
10:10 Telebörse: Stuttgart
10:30 Nachrichten: Steuereinnahmen sprudeln: Bund will sich
10:44 Noch mehr als gedacht: IS lockt Mädchen aus Deutschland an.
weniger Geld leihen.
Endspiel um Griechenland geht in die Verlängerung.
11:30 Nachrichten: Schweiz am
11:41 Gündogan hat sich
teuersten in Europa – Leben in Deutschland günstiger als bei den meisten Nachbarn.
11:42 Microsoft stiftet Verwirrung: Wer erhält Windows 10 wirklich gratis?
fliegt als blinder Passagier auf Tragfläche mit.
Unfreiwilliger Rundflug: Katze
12:00 Nachrichten: Olympia: Paris bewirbt sich für 2024.
Promi-News des Tages: Beyoncé wechselt ins Superhelden-Business.
Meistgetweetet: Krasser Wetterumschwung steht an: Hitzewelle mit bis zu 40 Grad rollt auf Deutschland zu.
13:10 Telebörse: Geldanlage-Check
Seit Monaten spielen alle das große
14:41 Merkels Position ist geschwächt: Tsipras
15:00 Nachrichten: Seuche des Mittelalters ist zurück: 16-Jähriger stirbt an Beulenpest.
hat das Blame-Game gewonnen.
15:20 Ratgeber: Hightech
Einsatz vor der libyschen Küste: Bilanz einer Nacht – 2741 Flüchtlinge gerettet.
n-tv Zertifikate: Sind Euro und Dollar bald gleich viel wert?
15:51 Meistgeklickt: 45-Sekunden-Fiasko bei WWM: Null-Euro-Kandidatin attackiert Jauch.
oder politische Einflussnahme?
jagd: Nackter fängt Autoknacker.
16:19 70.000 Kilometer um die Welt:
17:00 Nachrichten: Mansur auf freiem Fuß: Justizpanne
17:05 Dokumentation: Countdown der Mega-Maschinen
nisse: Pep Guardiola enthüllt Privates.
Deutschland
18:35 Ratgeber: Steuern & Recht
19:50 Telebörse: Der Tag
18:38 Marktbericht: Börsenbericht
19:00 LIVE: Die Queen in
20:15 Dokumentation: Heinrich VIII. – der Tyrannen-König (1)
Briten graben in Auschwitz-Baracken: Teenager beim Diebstahl erwischt.
21:32 Opfer sind Straßenkinder: Neue Missbrauchsvorwürfe gegen Blauhelme.
22:00
22:15 Dokumentation: Der Erste
23:00 Nachrichten: Nico Schulz macht den Punkt: U21 zieht ins Halbfinale ein.
Dokumentation: Der Erste Weltkrieg – Weltenbrand
20:23
21:05 Dokumentation: Heinrich VIII. – der
Nachrichten: Im Namen von Boko Haram: Zwölfjährige sprengt sich in die Luft.
Weltkrieg – die Büchse der Pandora
18:00
18:16 Liebe und andere Geheim-
18:53 Vorwurf der Spionage: Kim und Choe müssen lebenslang ins Lager.
Tyrannen-König (2)
Erfolgreiche Verbrecher-
US-Börsen kommen nicht vom Fleck: Dax lässt viel Gewinn wieder sausen.
Nachrichten: Signal in Richtung Putin: USA stationieren 250 Panzer in Osteuropa.
Frankfurt
16:00 Nachrichten:
Verhandlung vertagt: Zschäpes Zahnschmerzen
16:10 Dokumentation: Countdown der PS-Giganten
Abu Dhabi holt sich Gesamtsieg beim Volvo-Ocean-Race.
15:30
Bußgelder bis 500 Euro: Berlin verbietet bettelnde Kinder.
Ende des Kita-Streits greifbar: Schlichter wollen mehrstufige Erhöhungen.
halten Prozess auf.
14:00 Nachrichten:
14:10 Telebörse: Blackberry mit Zahlen
Mann blockiert in Südfrankreich Strommast und fordert de-Gaulle-Rückkehr.
14:30 Meistgesehen: News Spezial: Nervenkrieg um Griechenland
13:00
13:06 Volleyball: Deutsche Frauen
13:55 Deutlich über EU-Durchschnitt: Deutsche unter Top 5 der Müllproduzenten.
Euro-Mikado.
12:23
12:30 News Spezial: Nervenkrieg um Griechen-
Nachrichten: Hochtrabende Pläne: US-Vorstadt-Ikone Stewart verkauft Imperium.
verpassen Europaspiele-Halbfinale.
Das
11:00 Nachrichten: Foto, Iris-Scan, Fingerabdruck: Bundespolizei
11:02 Konjunktur: Deutsche Industrie fasst Tritt.
testet „intelligente Grenzen“.
land
10:45 Fechten:
Bericht über Delay-Konzert: Knast tauscht wegen Filmbeitrag 600 Schlüssel aus.
Heidemann scheidet früh aus.
verzockt.
09:36 Raumsonde
23:05
23:59 Tarifeinigung: Durchbruch im Groß- und Außenhandel.
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