TIPP`S - Singender Wirt

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TIPP`S - Singender Wirt
TIPP'S
AUSFLÜGE
STRAUBING
Fahrt zum Einkaufs- und Besichtigungsbummel
in die Agnes-Bernauer-Stadt Straubing mit einem
Abstecher nach Bogen und zum Bogenberg:
Abfahrt: 13 Uhr, Fahrzeit: ca. 30 Minuten
Straubing mit seinem mächtigen Stadtturm aus dem
14. Jahrhundert ist die Hauptstadt des Gäubodens mit ca.
45.000 Einwohnern und wohl die typischste aller niederbayerischen Städte. Der 600 Meter lange Marktplatz mit seinen reich
verzierten Bürgerhäusern und eigentümlichen Treppengiebeln,
traditionellen Cafés (ein Muss: Agnes-Bernauer-Torte im Café
Krönner) und barocken Kirchen. Sehenswert sind vor allem die
Ursulinen-Kirche, mit herrlichen Arbeiten der Gebrüder Asam
und die romanische Basilika St. Peter mit historischem Friedhof
und Totentanz-Kapelle. Erste Siedlungen gab es in der Jungstein- und Keltenzeit. Die Römer bauten
das Kastell Sorviodurum (Römerschatz im Stadtmuseum), Bayernherzog Ludwig der Kelheimer gründete 1218 die Stadt und einmal, von 1353 bis 1424, gab’s gar ein bayerisches Herzogtum StraubingHolland. Die Stadt brachte große Söhne hervor wie den Wissenschaftler Joseph v. Fraunhofer oder
auch den Konquistadoren Ulrich Schmidl, im 16. Jh. Mitbegründer von Buenos Aires. Sie zeigt bayerisch-barocke Festlichkeit auf dem jährlich im August stattfindenden “Gäubodenvolksfest” mit über
1 Million Besucher und besonderes Flair auf der Trabrennbahn. Ein Drama von Shakespeareschem
Ausmaß wird alle vier Jahre aufgeführt und hat folgenden Hintergrund: Die Baderstochter Agnes
Bernauer begnügte sich nicht mit der Rolle der Geliebten eines bayerischen Erbprinzen, sie setzt die
Hochzeit durch und residiert mit ihrem Gemahl in Straubing. Damit nicht einverstanden, verurteilte sie
der Schwiegervater zum Tode durch Ertrinken. Auch Carl Spitzweg, der berühmte Maler lebte für
kurze Zeit in Straubing.
BOGEN UND BOGENBERG
Die Grafen von Bogen residierten bis 1242 auf dem Bogenberg.
Ihr weiß-blaues Rautenzeichen wurde durch Heirat und Erbschaft Besitz der Wittelsbacher und somit später bayerisches
Landeswappen. Vom malerischen Stadtplatz führt ein Kreuzweg
auf den Bogenberg - 120 m über der Donau - mit ausgedehnten
Wallanlagen.
Die Wallfahrtskirche, die älteste Marienwallfahrtskirche Bayerns,
ist seit 500 Jahren am Pfingstsonntag Ziel einer Prozession. Bei
dieser wird eine 13 m hohe Kerze stehend zur Kirche getragen.
Vom Bogenberg aus hat man einen herrlichen Blick über den
Gäuboden und über die Donau zur Stadt Straubing.
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Bayerwaldrundfahrt
ENTLANG DER GLASSTRASSE
Erster Halt ist in Bad Kötzting bei
der Bärwurzerei Liebl. Hier wird
Ihnen unter anderem ein Film über
die Produktion der edlen Schnäpse
gezeigt, die Sie anschließend im
Laden verköstigen und auch kaufen
können. Im übrigen sind diese auch
im Hotel erhältlich!
Sehenswert ist die Stadt Bad Kötzting mit ihren alten Häusern in
der historischen Altstadt mit schmalen Gassen die ums Schloß
herum führen. Das Schloß war Stammsitz der Chostinger, der Dienstmannen der Markgrafen von Cham,
ab 1361 Amtsgebäude, heute Pfarrhof. Berühmt ist Bad Kötzting auch wegen seines “Kötztinger Pfingstrittes”, eine großartige Männerwallfahrt, zu der jährlich am Pfingstmontag über 900 Reiter aufgeboten
werden. Der Umzug mit anschließender “Pfingsthochzeit” ist seit
1412 nachweisbar. Weiter geht’s zum idyllisch gelegenen Arbersee. Der Große Arber ist der “König des Bayerwaldes” mit einer
Höhe von 1456 m. Genießen Sie die zauberhafte Waldlandschaft
bei einem Spaziergang am See oder bei einer Bootsfahrt. Eine
Attraktion auf unseren Fahrten ist auch der "Gläserne Wald"
neben dem Burgkasten der Burgruine Weißenstein. Nach einer
Kaffee-Pause führt die Fahrt weiter nach Bodenmais, dem mit
bekanntesten Ort des Bayerischen Waldes zur durch Ski-WeltcupGlaspokale und Kronleuchter weltberühmten Glasschleiferei
“JOSKA”. (Hier ist übrigens der frühere Fußball-Nationalspieler
Klaus Fischer in die Lehre gegangen). Auch ein Abstecher nach Böbrach zur "Gläsernen Destille" steht
immer wieder auf dem Programm. Im 12. Jahrhundert gegründet, erhielt Bodenmais mit seinem Erzbergwerk am Silberberg 1522 die Rechte einer “vollkommen gefreiten Bergstatt”. Rund 500 Jahre lang
wurde hier Erz abgebaut. Die Bergarbeiterzeit ist vorüber, die bedeutenden Glashersteller sind aber
geblieben. Unser Ausflug führt uns weiter nach Arnbruck in das
“Glasdorf Weinfurtner”. Hier in der Glas-Erlebniswelt können Sie
moderne Glaskunst, edles Porzellan, tolle Geschenkartikel und
wunderschöne Kronleuchter bewundern. Auf Wunsch kann
die Fahrt auch über den weithin bekannten Wallfahrtsort
Neukirchen beim Heiligen Blut oder zur “Gläsernen Scheune”
in Raubühl führen. Anschließend treten wir die Heimreise
nach Elisabethszell an.
Abfahrt: 13.00 Uhr
Die neue DVD
"So klingt's bei uns im Bayerwald"
... für zu Hause.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen
eine persönliche BayerwaldRoute zusammen. Gegen
einen kleinen Unkostenbeitrag
mit einer ortskundigen Reiseleitung.
Übrigens: Unser Reiseleiter,
Der Bayerische Wald,
ein echter Bayer, wird Ihnen
viel interessantes, aber auch
Linien einer Landschaft,
unterhaltsames über den
ist der Titel eines interessanten Buches von
Bayerischen Wald erzählen.
Hannes Burger, der auch durch seine Texte für
Fragen Sie Stefan!
Er ist immer für Sie da!
das ”Derblecken” auf dem Nockerberg in
München bekannt wurde. Dieses Buch ist bei
uns im "MARIANDL" erhältlich.
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NATIONALPARK BAYERISCHER WALD
N
aturparke sollen das Naturerbe bewahren. Am 7. Oktober
1970 wurde das Grenzgebiet zwischen Rachel und Reschbachtal unter besonderen Schutz zum Erhalt der Fauna und Flora
gestellt. Wirtschaftswald soll sich wieder natürlich entwickeln
können. Eine der zahlreichen und wichtigen Zielsetzungen ist die
Begegnung des Menschen mit ursprünglicher Natur getreu nach
der Vorgabe: Nur was man kennt, wird man auch schützen.” Um
den Besuchern diese Zielsetzung näher zu bringen hat man in
Neuschönau am Rande des Naturreservats ein Informationshaus
errichtet, das über Umweltthemen wie die Borkenkäferkalamität,
Treibhauseffekt und viele weitere Themen sehr anschaulich informiert. Darüber hinaus bietet ein großes Freigelände einen
Überblick über die im Nationalpark vorkommenden Pflanzen- und
Gesteinsarten. Der Nationalpark hat aber auch eine vorbildliche
Gehegezone eingerichtet, wo die heimische Fauna in naturnahen
Gehegen beobachtet werden kann. Auch Tierarten, die in freier
Wildbahn bei uns nicht mehr zu sehen sind, wie Wolf, Wisent,
Urrind und Braunbär sind hier zu bestaunen.
Abfahrt ab Hotel um 9.00 Uhr
Fahrzeit bis zum Nationalpark ca. 1 1/2 Std.
Einkehrmöglichkeiten: Nationalparkwirtshaus am Informationshaus und viele gastronomische Betriebe
in der nahen Umgebung. Die Führung übernimmt ein erfahrener Parkranger.
Der Besuch des Nationalparks kann, je nach Zeitvorgabe, mit einem Besuch des Freilichtmuseums
Finsterau und der Besichtigung des Dr. Eisenmann-Hauses verbunden werden, wo Geschichte,
Brauchtum und Kultur des Bayerischen Waldes sehr anschaulich dargestellt sind.
HAUS ZUR WILDNIS
Am 4. August 2006 eröffnete das "Haus zur Wildnis":
Wildnis zum Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, und
Staunen: Einen Urwald gibt es nicht nur in fernen Ländern,
sondern auch bei uns hier in Bayern.
Den Nationalpark Bayerischer Wald. Hier darf sich die Natur
nach ihren eigenen Gesetzen entfalten. Dies und noch viel
mehr erfahren Sie im neuen Nationalpark-Informationszentrum
"Haus zur Wildnis" in Ludwigsthal. Auf einer virtuellen
3-D-Reise im Kino und bei wechselnden Ausstellungen
erleben Sie den Wald von seiner ursprünglichen Seite.
Anforderungen:
Das Informationshaus und den Pflanzen- und Gesteinslehrpfad können auch Gehbehinderte
besuchen. Bei einer eventuellen Wanderung durch das Tierfreigelände ist ein Zeitaufwand
von ca. 3 Stunden einzuplanen.
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SEHENSWÜRDIGKEITEN
NATIONALPARK BAYERISCHER WALD:
Eingangstor zum Nationalpark ist Grafenau.
Wurde 1970 eingerichtet zur ursprünglichen Erhaltung der
Wälder. Zu erreichen über B 85.
Nationalpark
Museumsdorf
Pfahl bei Viechtach
MUSEUMSDORF:
Die beeindruckende Ausstellung bei Tittling zeigt in der Anlage
eines Dorfes Waldlerhäuser, Gehöfte und über 120 Einzelobjekte wie Mühlen, Sägen, Handwerksbetriebe und die älteste
Volksschule Deutschlands von 1670. 3 km nördlich von Tittling
am Dreiburgen-See.
Täglich geöffnet von 9.00 bis 17.00 Uhr,
im Winter geschlossen. Zu erreichen über B 85.
VIECHTACH AM PFAHL:
Vermutlich war es eine Furtstelle über den Schwarzen Regen,
die zur Erstbesiedlung Viechtachs führte, im 3. Jahrtausend vor
Christus. Das Wappen zeigt kein Vieh, sondern eine Fichte.
Bewegte Vergangenheit: Erste urkundliche Erwähnung fand im
Jahre 1104 statt, und zwar eine Schenkung, die bereits 1080
stattgefunden hatte. Nach den Klosterbrüdern von Metten
kümmerten sich die Grafen von Bogen um das “Viechtreich”.
Der Graf zog aber schließlich in das Heilige Land zum Kreuzzug
und betraute wiederum die Mönche, diesmal die vom Kloster
Windberg, mit der Siedlung. Durch seine Lage an der alten
Handelsstraße “Baierweg” (Straubing-Böhmen) entwickelte
sich der Ort zu einem ansehnlichen Handelsplatz. Aber es
kamen die Schweden im Dreißigjährigen Krieg, aus dieser Zeit
stammen die “Schrazellöcher”, unterirdische Gänge, dann
plünderten und brandschatzten die Panduren. Im 18. Jahrhundert war Viechtach von kaiserl.-österreichischen Truppen
besetzt. Von Januar bis Mai 1779 gehörte es zu Österreich.
Viechtach hatte ehemals vier Tore, die letzten zwei wurden
1945 gesprengt.
GLÄSERNE SCHEUNE:
Das Lebenswerk des Glasmalers Rudolf Schmid mit der
berühmten Glaswand über das Leben des sagenumwobenen
Räuber Heigl, der auch durch seine Weissagungen berühmt
wurde.
Gläserne Scheune
Sollten Sie weitere kleinere oder größere Ausflugsfahrten unternehmen wollen,
so sind wir Ihnen gerne bei der Organisation behilflich!
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Erlebniswandern
GOLDSTEIG
Auf dem Goldsteig und dem Jakobsweg unterwegs im Bayerischen
Wald. Auch durch das Gemeindegebiet Haibach-Elisabethszell verläuft der Goldsteig. Der Weg führt von Rattenberg kommend über
Kreuzhaus (Berggasthof Kreuzhaus), weiter bis nach Riedelswald
(Hansl-Hütte) und geht dann in Richtung Sankt Englmar weiter. Von
der Ortschaft Elisabethszell aus wurde der erste Zubringerweg zum
Goldsteig im Urlaubsland Straubing-Bogen geschaffen. Diese Zuwege
sind für Orte wichtig, die nicht direkt am Goldsteig liegen, aber nahe
genug daran, um als Übernachtungsort für Wanderer interessant zu sein. Auch wurde hier der erste,
sehr abwechslungsreiche Goldsteigrundwanderweg mit herrlichen Aussichten bis zum Hohen Bogen,
dem Arber oder hinunter ins Donautal geschaffen. Dieser "Geh-nussweg" kann auch als Zubringer
zum Jakobsweg dienen. Ab Mai 2010 werden wöchentliche Führungen auf diesem Goldsteigrundweg und dem Jakobsweg angeboten.
Der neue Rundwanderweg, schon jetzt Geheimtipp im Vorderen Bayerischen Wald, ist abwechslungsreich und besitzt viele atemberaubende Aussichtspunkte.
JAKOBSWEG
Lassen Sie sich von unberührter Natur und einer nahezu grenzenlosen Waldwildnis
verzaubern!
Nähere Informationen über
wöchentliche geführte
Wanderungen auf dem
Goldsteigrundwanderweg und
Kartenmaterial erhalten Sie
an der Rezeption.
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CHAM
Abfahrt: 9.30 Uhr
Cham liegt im Regierungsbezirk Regensburg, hat rund 17500
Einwohner und ist Sitz der Landkreisverwaltung des fünftgrößten Landkreises (1.519 qkm)) von Bayern mit 134000 Einwohnern. Vom Bundesministerium für Raumordnung und
Bauwesen wurde der Landkreis als “Region der Zukunst” mit
dem Slogan “Beste Aussichten Lkr. Cham” ausgezeichnet. Bei
der Weltstädtekonferenz “Urban 21” (städtebauliche Erschließung) ist Cham mit einem 1. Preis gekrönt worden. Durch die
im Jahre 2002 in Cham durchgeführte “Kleine Landesgartenschau” sind viele Verschönerungen in der Altstadt erfolgt.
Machen wir nun einen Rundgang durch die Stadt und betrachten wir sie von den schönsten Seiten. Dazu gehören unter
anderem der vom Künstler Neustifter geschaffene Marktbrunnen am Marktplatz, die Kirchen, das Rathaus sowie das
Wahrzeichen der Stadt, das Chamer Biertor. Nach einem ausgedehnten Bummel durch die Stadt verlassen wir sie und fahren durch eine herrliche Gegend zur Grenzstadt Waldmünchen,
die durch die landesweit bekannten Festspiele “Trenk, der
Pandur” bekannt ist. Wir setzen unsere Fahrt entlang der
deutsch-tschechischen Grenze auf der Panoramastraße am
934 m hohen Gibacht fort und haben einen faszinierenden Blick
über die Auenlandschaft der Chamb, einem kleinen Fluss.
FURTH IM WALD
Wir erreichen die Grenzstadt Furth im Wald. Dort wird jährlich
im August der überall bekannte “Further Drachenstich” aufgeführt. Er ist das älteste Volksschauspiel Deutschlands und lockt
jedes Mal tausende von Besuchern an. Furth liegt nur wenige
km von der Grenze zu Tschechien entfernt und zählt ca. 9.500
Einwohner. Natürlich nehmen wir die Gelegenheit wahr, das
Grenzlandmuseum - verbunden mit einem Diavortrag über das
Drachenstich Festspiel - zu besuchen. Danach werden wir den
16 m langen beeindruckenden Drachen besichtigen. Überaus
sehenswert ist aber auch der “Further Wildgarten mit Unterwasser-Beobachtungsstation”. Mut zur
Wildnis! Großes Abenteuer für kleine Leute! Kleines Abenteuer für große Leute! Nach einem Stadtrundgang, bei dem wir auch das Glockenspiel am Stadtplatz bestaunen können, machen wir uns auf
die Heimreise, so dass wir gegen 17.00 Uhr wieder in Elisabethszell sind.
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ALDERSBACH
Abfahrt: 13.00 Uhr, Fahrzeit: 75 ca. Minuten
Die ehemalige Klosterkirche der mittelalterlichen ZisterzienserAbtei Aldersbach, 1146 gegründet, unweit des gleichnamigen
tausendjährigen Marktfleckens, ist ein niederbayerisches Kleinod.
Mit dem Umbau in den Jahren 1705 - 1734 schufen die Gebrüder
Asam ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, das heute zu den
bedeutendsten Zeugnissen des bayerischen Frührokoko zählt. Im
Gasthof Mayerhofer kann man nach dem Kirchgang niederbayerische Spezialitäten genießen, etwa die Klosterwürstl aus der eigenen Metzgerei, danach Führung durch die Asamkirche, Tonbildschau über die Geschichte des Ortes, des Klosters und der Brauerei Aldersbach, Rundgang durch eine der ältesten Brauereien
Bayerns mit Museumsbesuch. Anschließender Umtrunk bei
zünftiger Musik im gemütlichen Bräustüberl.
DREI FLÜSSE STADT PASSAU
Abfahrt: 7.30 Uhr, Fahrzeit: ca. 60 Minuten
Vom Domplatz, dem höchsten Punkt der Altstadt, führen malerische Gässchen nach Norden und Süden zur Donau oder zum Inn.
Wir finden Häuser mit Arkaden, herrlichen Treppenhäusern und
lichten Innenhöfen. In der kleinen Messergasse arbeitete Lucas
Cranach in der Werkstatt von Meister Frueauf. Bei diffusem Licht
gibt diese Umgebung eine eigenartige Kulisse, lässt den Zauber
und die morbide Ausstrahlung der Vergangenheit spüren. Die
einst düsteren Gassen wurden mittlerweile aufwendig saniert. Der Residenzplatz gilt als einer der
schönsten Plätze Süddeutschlands. Eingesäumt ist er von Residenz, gotischem Domchor und
Patrizierhäusern. Der Barockbrunnen mit der Patrona Bavaria sprudelt zu Ihren der Wittelsbacher. Sie
waren die neuen Landesherren, nachdem Napoleon 1803 dem vordem selbständigen Staat Passau,
der zu Österreich tendierte, dem Bayernkönig zusprach. Alexander von Humboldt nannte Passau “eine
der sieben schönsten Städte der Welt”.
Sehenswert: Dom: Größte italienische Barockkirche nördlich der
Alpen mit der größten Kirchenorgel der Welt mit 17.774 Pfeifen.
Oberhaus: Alte Zwingburg, 105 m über der Donau, ein Wehrgang
verbindet sie mit der unteren Burg, 1250 erbaut als Feste Niederhaus, Privatbesitz. Pendelbus ab Rathaus.
Promenade: An den Flüssen entlang führt eine sehr schöne
Uferpromenade um die Altstadt. Das Stadtbild am Innkai zeigt
uns das italienische Gesicht Passaus.
Rathaus: Zeugnis des langen Kampfes der Bürger gegen den
Krummstab. Erstmals 1298 durch Bürgeraufstand ertrotzt, mußte
es schließlich dreimal gegründet werden. Der Bischof hatte es
vom Oberhaus aus mit Steinen und Kanonenkugeln beschossen. Hier liegt die älteste deutsche Rechtskunde städtischer Freiheiten, der Turm birgt das größte Glockenspiel Bayerns.
Residenz: In diesem repräsentativen Barockbau am Residenzplatz beeindruckt besonders das Stiegenhaus in verschwenderischem Rokoko. Als neue Bischöfliche Residenz wurde der Bau 1770 beendet.
Glasmuseum: Beeindruckende Zeugnisse von Glaskunst vor allem aus dem Bayerischen Wald,
Böhmen und Österreich.
Weitere Variante: Ab 9.00 Uhr von Passau mit einem der modernsten Schiffe
der Reederei Wurm & Köck zur Schlögener Donauschlinge (41 km).
Ankunft in Passau ca 15.00 Uhr.
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Klostertour entlang der Donau
WINDBERG
Rundgang durch historisches Klosterdorf (ausgezeichnet
mit Europapreis) und Klosterensemble, PrämonstratenserAbtei seit 1140, romanische Kirche in feinstem Rokoko, enträtseln des Geheimnisses des Klosterrichters im historischen
Amtshaus, Klosterladen mit speziellen Tees, Literatur und
Andachtsgegenständen.
NIEDERALTEICH
Abtei aus dem 8 Jahrhundert nahe der Isarmündung in die
Donau, berühmte Benediktiner: St. Gotthard (Hilesheim) und
St. Gunther (Gunthersteig nach Böhmen), mächtige Barockbasilika (1731), Klostergymnasium und Landvolkshochschule,
Beziehungszentrum zur byzantinisch, ostkirchlichen Liturgie:
Nikolauskirche im Klosterhof (Ikonenwand, byz. Gottesdienste), gut sortierter Klosterladen.
SCHWEIKLBERG
Abtei der Missionsbenediktiner hoch über der Donau bei
Vilshofen, stilistisch feinste Jugendstilausstattung der Klosterkirche um 1900, interessantes Missionsmuseum mit
Exponaten aus den Einsatzgebieten (Afrika, Südamerika) der
Missionspatres, Klostercafe und -laden.
Für alle Gäste die schon einmal in Passau waren, bieten wir als Alternative diese Ausflugsfahrt:
BRAUEREI ALDERSBACH
Brauereiführung mit einer
unterhaltsamen Bierprobe.
TRACHTENSTADL SPIETH & WENSKY
Erfahren Sie wie eine echte bayerische
Lederhose entsteht. Vom Zuschnitt zur
fertigen Lederhose.
MUSEUMSDORF TITTLING
Ein Spaziergang durch das
Waldlerleben früherer Zeit.
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REGENSBURG
Regensburg: Seit dem 13. Juli 2006 ist das Altstadtensemble
von Regensburg UNESCO WELTERBE. Sie ist die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Ein lebendiges
Museum mit Bau- und Kunstdenkmälern aller Stilepochen vom
2. bis zum 20. Jahrhundert. Ein Muss bei einem Kurzbesuch
sind: Der Dom St. Peter, in vierhundert Jahren Bauzeit geschaffen mit dem Ziel, ein Sinnbild für die Harmonie im Reich Gottes
herzustellen, die Steinerne Brücke über die Donau, ein mittelalterliches Architekturwunder, ein Rundgang durch die Altstadt mit
ihren mittelalterlichen Gassen, den mächtigen Patrizierhäusern
und historischen Schenken. Regensburg entstand als Keltensiedlung Tadasbona, die Römersiedlung Ratisbona baute Marc Aurel 179 zum mächtigen Legionslager
Castra Regina aus. Der Hl. Bonifatius gründete 739 ein Bistum. Die Bajuwarenherzöge der Agilolfinger
machten Teganespurc zur ersten bayerischen Hauptstadt, Kaiser Karl der Große machte es zum wichtigsten Königshof in Süddeutschland, Sohn Ludwig der Deutsche zum Mittelpunkt des Ostfrankenreiches. Die Stadt am nördlichsten Punkt der Donau war von 11. bis 14. Jh. bedeutendste Handelsmetropole und schließlich von 1663 bis 1806 Sitz des “Immerwährenden Reichstags des Heiligen
Römischen Reiches Deutscher Nationen”. Ab 1245 “Freie Reichsstadt”. Sitz des Fürstenhauses
“Thurn und Taxis”. Napoleons Truppen beendeten 1810 das Fürstentum. Die Stadt wurde bayerisch.
Aus dem 2. Weltkrieg ging sie nahezu unbeschädigt hervor. Heute Universitätsstadt und Zentrum
moderner Industrie. Altes Rathaus: Demonstrierte den Stolz und die Macht der Bürgerschaft.
143 Jahre Sitz des “Immerwährenden Reichstags” bis 1806. Sehr sehenswert der große Reichssaal im
ersten Stock. Dom St. Peter: Kreuzgang, Allerheiligenkapelle. Bedeutendste Leistung der Gotik in
Bayern. Eindrucksvoll sind die farbenprächtigen Fenster aus dem 13/14 Jahrhundert. Der Kreuzgang,
einst Begräbnisstätte Regensburger Bürger und Domherren, wird vorrangig geprägt durch das gotische Kreuzgewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Die Allerheiligenkapelle, mitte des 12. Jahrhunderts
von oberitalienischen Bauleuten errichtet, ruft Erinnerungen an Ravenna wach und kann auch mit
einer Führung besichtigt werden. Zwei 105 m hohe Türme. Großartige Grabdenkmäler im Domkreuzgang. Im Domschatzmuseum Kostbarkeiten aus allen Jahrhunderten. Fürstliches Schloß: Aus
der Wallfahrtsstätte für den ermordeten Hl. Emmeram (685) wird ab 1812 das Fürstliche Schloß von
Thurn und Taxis. Einer der berühmtesten Chöre der Welt sind die Regensburger Domspatzen.
... WIE’S KAUM EINER KENNT
Schloß Thurn & Taxis ihrer Durchlaucht Fürstin Gloria (Führung), Basilika St. Emmeram,
die mächtige benediktinische Klosteranlage mit der barocken Asam-Kirche, Wolfgangsgruft,
Campanile bei der Basilika.
Das Weltwunder des Mittelalters, sagenumwobene Steinerne Brücke.
Sitz des Immerwährenden Reichstages. Altes Rathaus (mit berühmter “Langer Bank”).
Don Juan d’Austria, der uneheliche Sohn Kaiser Karl V. aus Regensburg (Sieger der Seeschlacht
von Lepango gg. die Türken).
Histor. Judenviertel, berühmtes Schottenportal - ein Rätsel für Kunsthistoriker in St. Jakob mit
Grabplatte vom schott. Beichtvater Maria Stuarts.
Römisches Leben in “Castra Regina” (Porta Prätoria, St. Afra & Georg, röm. Ausgrabungen).
Hoher Dom um Dombauhütte (“Judensau” am Südportal),
Alte Kapelle (Asam) beim Herzoghof der Agilolfinger (1 bayr. Herzöge).
“Maria Läng” - Kapelle, Marienstatue mit der “wahren Körpergröße” Marias,
­­Stadtbummel durch die Altstadt zum Salzstadl und zur berühmten Wurstkuchl - dem ältesten
Wirtshaus Deutschlands an der Donau.
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AUSFLUG
WALHALLA
Abfahrt: 10.00 Uhr, ganztägig
Walhalla: 358 Stufen muss man hinaufsteigen in den Olymp der
“deutschen Geistesheroen” über der Donau. Wir fahren mit
dem Bus bis kurz vor die Walhalla. Ludwig I. hatte sich die
Ruhmes-halle erdacht. Bei einem Besuch der Fürsten von Thurn
und Taxis fand er auch den Platz dafür, auf der Anhöhe bei
Donau-stauf. Mit dem Bau des Marmortempels wurde
Hofarchitekt Leo von Klenze beauftragt, der im dorischen Stil
Griechenlands von 1830 bis 1842 baute, um hier die besten
Köpfe des Volkes zu zeigen. Sie müssen 20 Jahre tot sein, bevor
ihre Büsten aufgestellt werden. Die Entscheidung über
Neuzugänge trifft der Bayerische Ministerrat.
WELTENBURG
Große Attraktionen auf engstem Raum: Der Ortsteil (400 Ew.)
von Kelheim birgt das älteste bayerische Kloster mit seiner
berühmten Asamkirche und bietet ein atemberaubendes Naturerlebnis, den Donaudurchbruch. In dem vielleicht romantischsten
aller Donautäler durchbricht der Fluß das bis zu hundert Meter
hohe Felsmassiv des Jura. Das Kloster soll um 620 von iroschottischen Mönchen gegründet worden sein, Herzog Tassilo machte
daraus 150 Jahre später ein Missions- und Wirtschaftszentrum.
Die Klosterkirche St. Georg und Martin von 1716-18 gilt als
Meisterwerk der Gebrüder Asam: Geniale Einheit von Architektur, Dekorationskunst und Lichtführung.
Weltberühmt auch die älteste Klosterbrauerei der Welt, mit schöner Gaststätte und Biergarten. Es
besteht die Möglichkeit, mit dem Schiff duch den Donaudurchbruch bis Kelheim zu fahren.
KELHEIM
Befreiungshalle:
Auf dem Michelsberg, König Ludwigs I. Befreiungshalle, ein
monumentaler klassizistischer Rundbau, erbaut ab dem Jahre
1842 von Leo von Klenze.
Bei dem Ausflug nach Regensburg können
die obenstehenden Ziele mit in das Ausflugsprogramm
aufgenommen werden. Fragen Sie Stefan.
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LANDSHUT
Abfahrt: 10.00 Uhr, Fahrzeit: ca. 60 Minuten
Landshut an der Isar ist die Hauptstadt des Regierungsbezirkes
Niederbayern mit über 50.000 Einwohnern. Das von der Burg
Trausnitz überragte Landshut wurde 1204 gegründet. Von mittelalterlichem Charakter ist besonders die Altstadt rechts der Isar
geprägt. Stadtresidenz, erbaut von 1536 - 43, erster italienischer
Renaissance-Palazzo nördlich der Alpen, Pfarrkirche St. Martin,
1387 wurde mit dem Bau begonnen, ein Juwel gotischer Baukunst, mit dem höchsten Backsteinturm der Welt (131 m), Hl.
Geist-Kirche, 1407 begonnen, Rathaus mit Prunksaal und alten
Giebelhäusern. Links der Isar befindet sich die Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal (Kirche mit der Gruft niederbayerischer
Herzöge, 1732 - 34 erneuert). Alle 3 Jahre findet zum Gedenken an die Landshuter Fürstenhochzeit
anno 1475 ein Festspiel mit Festzug, Lagerleben und anderen mittelalterlichen Veranstaltungen statt.
DEGGENDORF
Abfahrt: 12.00 Uhr
Im Jahre 1002 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung
Deggendorfes. Im 12. Jahrhundert erfolgte die erste Ansiedlung,
die durch die Ausgrabungen der Stadtarchäologie belegt sind.
Deggendorf an der Donau hat in kultureller Hinsicht einiges zu
bieten. Stadt- und Handwerksmuseum, Kapuzinerstadl,
Stadtbibliothek.
SCHLOSS EGG
Abfahrt: 12.00 Uhr, Fahrzeit: ca. 45 Minuten
Schloß Egg ist eine romantische mittelalterliche Burg mit schönem Park (heute Schloßhotel). Besichtigt werden kann von April
bis Oktober diese typische bayerische Burganlage mit Graben,
Zugbrücke, Torturm, Kapelle und Burgverlies.
KLOSTER METTEN
Kloster Metten ist eines der ältesten Benediktiner-Kloster in
Bayern, gegründet um 770. Karl der Große verlieh der Abtei
Königsschutz und Immunität. Die Mönche und ihre Baumeister
schufen einen prunkvollen barocken Kirchenbau, das Altarbild
stammt von Cosmas Damian Asam, die Stuckplastik von F. J.
Holzinger. Vor allem eine hochbarocke und weltberühmte Bibliothek von 1720 mit über 160.000 Büchern, Handschriften und
Wiegendrucken, die allein schon den Besuch lohnen. Die
Themen der Bücherschränke sind figürlich dargestellt, die
Gewölbe werden von Herkulesgestalten getragen. Ein weiteres Rokoko-Kleinod ist der Festsaal des
Klosters von 1734.Lassen Sie sich von der Sachkunde und Weltoffenheit des liebenswürdigen “kleinen Mönchs mit den großen Schuhen - Pater Erminold” verzaubern.
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MÜNCHEN
Abfahrt: 8.30 Uhr, Ankunft im Hotel: ca. 19.00 Uhr
Ein Besuch der “Weltstadt mit Herz” ist nicht nur für die Bayern
ein Muss. München, die Hauptstadt Bayerns und des Regierungsbezirkes Oberbayern mit über 1,3 Millionen Einw., 530 m
ü.NN., liegt auf einer von der Isar durchschnittenen, nach Norden
geneigten Aufschüttungsebene zwischen Moränen- und Seenlandschaft des Alpenvorlandes und dem Erdinger und Dachauer
Moos. München wird zuerst erwähnt in den Kloster-Anlagen von
Tegernsee 1102-24. Heinrich der Löwe gab München 1158 Stadtrecht mit Markt- und Münz-Recht. Schon 1255 wurde es
Herzogssitz der Wittelsbacher. Im Jahre 1632 wurde München
von Gustav Adolf, dem Schwedenkönig, besetzt. Als Bayern im
Spanischen Erbfolgekrieg von den Österreichern besetzt wurde,
unterdrückten diese vor den Toren Münchens in der “Sendlinger
Mordweihnacht” (1705) einen Bauernaufstand. Die Schleifung
der Festungswerke (1791) schuf Raum für die Entwicklung der
Neustadt. Seit der Reichsgründung (1871) entwickelte sich
München zur Großstadt. Es blieb auch ferner eine der wichtigsten deutschen Kunststätten.
Gegen 10.45 Uhr Ankunft auf dem Olympia-Gelände mit seinen
berühmten Sportstätten. Eine Fahrt auf dem Olympia-Turm oder
der Besuch der neuen BMW-Welt sind möglich. Gegen 12.15 Uhr
beginnt die Stadtrundfahrt mit einem Führer des Tourismusbüros.
Schloß Nymphenburg, einst die Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten, Alte und Neue Pinakothek, Universität, PrinzCarl-Palais, Maximilianeum und vieles mehr. Gegen 14.00 Uhr
endet die Stadtrundfahrt am Marienplatz. Dann haben Sie über
zwei Stunden Zeit, um durch die Fußgängerzone zu flanieren,
den Liebfrauen-Dom, die Residenz und das Nationaltheater zu
besuchen, oder aber auch eine Mass Bier im Hofbräuhaus zu
trinken - vielleicht sehen Sie auch den “Engel Aloisius”, wie er
den Mitgliedern der Bayerischen Staatsregierung die “göttliche”
Eingebung übermittelt.
Abfahrt ist ca. 16.30 Uhr auf dem Busparkplatz am Jakobsplatz.
Auf Wunsch mit Besuch der neuen Allianz Arena, der neuen
Heimat des bayerischen Fußballs.
Bei einem Besuch des Star-Koch’s Alfons Schuhbeck können Sie
Gaumenfreuden der besonderen Art genießen, sich in die
Geheimnisse der Kochkunst (Kochkurs) einweihen lassen oder
exotische Gewürze erleben.
Auf der nächsten Seite ein ganz besonderes
"Schmankerl" unserer Ausflugsfahrten.
SCHÖNSTE URLAUBSTAGE BEI UNS IN ELISABETHSZELL IM BAYERISCHEN WALD
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TIPP'S
AUSFLUG
Fahrt in das Weinland
WACHAU
Personalausweis bitte mitnehmen!
7.00 Frühstück im Hotel, 8.00 Abfahrt mit dem Bus vor dem Hotel
Heute wird es sicher ein anstrengender, aber auch ein
erlebnisreicher und unvergesslicher Tag in der Wachau in Österreich.
Aprikosenblüten und Richard Löwenherz, Donauwellen und Burgen, Fisch und Wein - diese Begriffe
sind eng verbunden mit Österreichs wohl lieblichster Flusslandschaft, der Wachau. Sie ist vor 30 Millionen Jahren entstanden, hat eine Länge von 32 km, beginnt kurz hinter Melk und endet kurz vor Krems.
Das Weinanbaugebiet umfaßt ca. 1500 ha. Hiervon mehr als ein Drittel in der Gemeinde Weissenkirchen.
Von den 20 besten Weingütern in Österreich befinden sich 9 in der Wachau. Der Name Wachau erscheint
erstmals in Urkunden von 823 und 830 nach Christus.
Zum Auftakt besichtigen wir das “Stift Melk” oder Göttweig. Das prunkvolle Bendiktiner-Stift mit einer
Seitenlänge von 360 Metern sitzt auf einem hohen, nach zwei Seiten hin steil abfallenden Felsen. Jakob
Prandtauer war der geniale Erbauer dieser Abtei. Ursprünglich stand hier eine prächtige Burg, Residenz
des alten österreichischen Geschlechts der
Babenberger (seit 976). Seit der Übergabe an
die Benediktiner im März 1089 aber lebt und
wirkt der Orden an dieser Stelle. Er ließ im
18. Jahrhundert das Stift in seiner heutigen
Form errichten. Nach der Besichtigung besteigen wir ein Schiff, das uns flussabwärts, vorbei an der Raubritterburg Ruine Aggstein,
dem Erho-lungsort Spitz mit dem Tausendeimerberg und der Burgruine Hinterhaus, sowie
Sankt Michael nach Weissenkirchen bringt.
Hier in Weissenkirchen besuchen wir das
Weingut von Ferdinand und Claudia Denk, wir
werden ihren köstlichen Wein verkosten, der
übrigens auch hier im Hotel erhältlich ist. Wir
werden die “Steinfelder - die fröhlich, leichte
Rarität”, das “Federspiel, ein herrschaftlicher
Wein, voll Kraft und Charme”, den “Smaragd, der kostbare Wein der Wachau” und den “Zweigelt, den
roten, trockenen der Wachau” schlürfen. Was man in der Wachau auf jeden Fall probieren muß, sind
nicht nur die erstklassigen Weine, sondern auch der “Marillenbrand”. Dieser aus Aprikosen (Marillen) gebrannte Schnaps ist bei jedem Weinbauern eine Rarität. Wer im Frühjahr zur Marillenblüte, im Frühsommer zur Marillenernte oder im Herbst zur Weinlese in die Wachau kommt, für den ist es mit Sicherheit
ein unvergeßliches Erlebnis. Bei der Weiterfahrt begrüßt uns schon von weitem die “blaue Kirche” von
Dürnstein. Dieser Ort ist wahrscheinlich der berühmteste der Wachau, er liegt auch an einem der schönsten Punkte. Die Sage von Richard Löwenherz und dem Sänger Blondel sind weltberühmt. Um 1193
schmachtete der König von England als Gefangener in der Kuenringerburg (seit 1645 nur noch als Ruine
zu sehen) im Burgverlies. Ein einziger Getreuer, der Sänger Blondel, wollte nicht wahrhaben, dass sein
geliebter Herr nicht mehr am Leben sei’ und zog mit seinen Leuten los, um ihn zu suchen. Als er schließlich auch in Dürnstein sein Lied anstimmte, kam plötzlich Antwort aus der Burg und bald darauf wurde
Richard Löwenherz gegen ein hohes Lösegeld freigelassen. Über allem liegt ein seltsamer Zauber, den
wir am besten ganz einfach bei einem Rundgang durch den Ort genießen werden. Wir verlassen diesen
romantischen Ort und fahren mit dem Bus nach Krems. Spazieren Sie durch die wunderschöne Fußgängerzone. Im Museum Sandgrube oder in Langenlois erleben Sie die Weinwelt auf besondere Art. Zum
Abschluß unserer Reise gibt die K. u. K. Regimentskapelle Nr. 84 unter der Leitung von Walter Schwanzer
ein stimmungsvolles Konzert.
Ankunft im Hotel, sicher, aber erst sehr spät!?
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TIPP'S
AUSFLÜGE
Mit der Eisenbahn nach
TSCHECHIEN
Abfahrt: 9.00 Uhr
Personalausweis ist erforderlich
Zahlungen können mit Euro geleistet werden.
M
it dem Omnibus fahren wir zunächst über das Arbergebiet, vorbei am Langlaufzentrum Bretterschachten (1118m ü.NN) und dem Großen Arbersee nach Bayerisch Eisenstein. Unseren Bus verlassen wir am deutschen Bahnhof und gehen über die Grenze zum tschechischen Bahnhof Zelezna
Ruda. Da dort die Fahrkarten mit tschechischen Kronen zu zahlen sind, wird dies der Reiseleiter
erledigen. Dann ist auch schon Zeit zum Einsteigen. Die Abfahrt erfolgt um 10.57 Uhr.
Vom Zug aus können wir die wunderbare Landschaft genießen, weite Flächen unberührter Natur
erleben und durch das 1748 m lange Tunnel am Spicak fahren. Nach einer Stunde Fahrzeit sind wir
dann um 12.00 Uhr in Klatovy. Hier erwartet uns wieder unser Bus am Bahnhof, mit dem wir zum
Parkplatz kommen. In einem guten Restaurant nehmen wir ein preiswertes Mittagessen ein, eine
vorherige Anmeldung ist dringend notwendig. Nach der Mittagspause machen wir einen kleinen
Stadtrundgang mit Führung. Anschließend fahren wir entlang kleiner, noch teilweise ursprünglichen
Dörfern, vorbei an teils verfallenen Schlössern in Richtung Grenze. Vor der Ausreise besuchen wir
noch die Chodenstadt Domazlice, machen einen Spaziergang über den schönen Marktplatz durch
die Arkaden und erfreuen uns an wunderschönen Häusern aus der Zeit der Gotik, des Barock bis
hin zum Empire. Danach treten wir unsere Heimreise an, werden am Grenzübergang Folmava
Tschechien verlassen und fahren über Furth im Wald nach Elisabethszell zurück, wo wir gegen
17.00 Uhr eintreffen werden.
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TIPP'S
AUSFLÜGE
Tschechien
MARIENBAD
Abfahrt: 8.00 Uhr
Personalausweis unbedingt erforderlich
Zahlungen können mit Euro geleistet werden.
Marienbad ist der jüngste Kurort in Westböhmen, es wuchs ans Herz vieler Gäste, die aus aller
Welt in diesen Kurort kamen. Immer wieder konnte man den Seufzer hören: “Es gibt keinen schöneren Ort auf der Erde!” Dies sagte der englische König Edward und der amerikanische Erfinder
Edison schrieb es ins Goldene Buch der Stadt.
Wir fahren über Bad Kötzting - Furth im Wald zum Grenzübergang Folmava. Dort reisen wir nach
Tschechien ein. Wir werden dann das Chodenland, die Teinitzer Ebene und die Städte Horovsky Tyn
(früher Bischofteinitz), Bor (Haid) und Plana (Plan) durchfahren und sind gegen 10.30 Uhr in Marienbad. Es folgt ein Spaziergang durch das Kurviertel und weiter zur “Singenden Fontäne”, die man in
den Sommermonaten zu allen vollen, ungeraden Stunden (also 11.00, 13.00, 15.00 Uhr) sehen
kann. Anschließend gehen wir durch die Kolonade der Karolinenquelle und kommen zum Pavillon
der Kreuzquelle und können dort eine Trinkkur machen. Das Hotel Bohemia wartet bereits auf uns
zum Mittagessen. Nach der Mahlzeit haben Sie dann Zeit für einen Stadtbummel. Um 14.30 Uhr
werden wir Marienbad wieder verlassen, kommen noch an der russisch-orthodoxen Kirche vorbei
und wenn Interesse besteht, können wir dort noch einmal anhalten.
Auf der Rückfahrt werden wir dann das Egerland verlassen und über Stribro (Mies) und Stod (Staab)
wieder in den Böhmerwald hineinfahren. Gegen 16.30 Uhr sind wir am Grenzübergang Folmava.
Hier haben Sie noch Gelegenheit, im “Travel Free Shop” Zigaretten und Spirituosen einzukaufen.
So gegen 18.00 Uhr dürften wir dann wieder in Elisabethszell sein.
BAD FRANZENSBAD
Abfahrt: 8.00 Uhr
Personalausweis unbedingt erforderlich
Zahlungen können mit Euro geleistet werden.
Im Jahre 1793 vom Kaiser Franz I gegründet im historischen Egerland. Die Kurstadt, ein Gesamtkunstwerk hat sich als Seltenheit aus dem des 19. Jahrhundert unverändert erhalten. Einzigartiges
Mineralmoor, 2 Mineralwasserquellen, Heilgasquelle, mildes Reizklima.
GOLDENE STADT PRAG
Personalausweis ist erforderlich!
Abfahrt: 6.30 Uhr, Fahrzeit: ca. 4 Stunden
Bei der Ankunft in Prag übernimmt ein Reiseleiter die
Führung, um Ihnen die berühmtesten Sehenswürdigkeiten
der “Goldenen Stadt” zu zeigen und näher zu bringen.
Sie sehen die Prager Burg “Hradschin”, den St. Veits-Dom
mit der Wenzelskapelle, das Goldmachergässchen, den
Altstädter Ring mit Rathaus und der berühmten astronomischen Uhr. Natürlich werden Sie auch Gelegenheit zu
einem Bummel über die historische Karls-brücke haben. Die tschechische Metropole zählt zu den
schönsten Städten Europas. Goethe nannte Prag “den schönsten Edelstein in der steinernen Krone
der Welt”.
Rückfahrt: 17.00 Uhr, Ankunft im Hotel ca. 21.00 Uhr.
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TIPP'S
AUSFLUG
AUSFLUGSZIELE
Hier haben wir für Sie einige interessante und lohnenswerte Ausflugsziele ausgesucht, die Sie auf eigene Faust besuchen und erkunden
können. Sollten Sie hierzu noch Fragen haben, gibt Ihnen Stefan noch
gerne einige wertvolle Tipps, damit ihr Ausflug zu einem richtigen,
unvergeßlichen Erlebnis wird.
SANKT ENGLMAR
Höchstgelegenes Pfarrdorf des Bayerischen Waldes,
am Pfingstmontag “Englmari-Suchen” mit Waldgottesdienst und
Pferdeumritt, gepflegter Kurpark.
Sonntags Kurzkonzert 11.00 - 12.00 Uhr (Mai - Oktober).
NEPAL TEMPEL
Der Nepal-Himalaya-Pavillion, einer der beliebtesten Länder-Pavillions
der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover wurde auf der Martiniplatte in Wiesent nahe Regensburg im Bayerischen Vorwald wieder
aufgebaut.
Geöffnet: Mai - Sept. So 13.00 - 17.00 Uhr, Mo 14.00 - 17.00 Uhr
WEIßENBERG
Alte Wallfahrt in der Pfarrei Schwarzach bei Kostenz, Marienkirche
sehr gut renoviert (Rokoko), viele volkstümlich interessante Votivbilder
aus 3 Jahrhunderten, heute noch beliebte Kirche für Maiandachten,
Hochzeiten und Wallfahrten.
ARNBRUCK
Urpfarrei im Zellertal, Kirche St. Bartolomäus (Rokoko),
Glashütte mit Vorführung und weitläufigen Ausstellung im
Glasdorf Weinfurtner.
CHURPFALZPARK LOIFLING
Ein Blumen-, Garten- und Erlebnispark mit Märchendarstellungen
und Fahrattraktionen für Jung und Alt. Gelegen an der Strecke nach
Cham an der B 20 bei Traitsching.
Geöffnet vom 2.4. bis 25.10. täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr.
BAYERNPARK BEI REISBACH
Ein Erlebnis mit vielen Attraktionen, besonders für unsere kleinen
Gäste. Fragen Sie uns nach den Öffnungszeiten.
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TIPP'S
AUSFLÜGE
AUSFLUGSZIELE
BAYERISCH EISENSTEIN
Grenzbahnhof nach Tschechien, deutsch-tschechisches Bahnhofsgebäude mit wechselnden Ausstellungen (Glas) und Dokumentation
der Waldbahn (Modelbahn), Bahnhofsrestaurant und Laden mit
Geschenk-artikeln, Holzspielzeug usw.)
NEUKIRCHEN BEIM HEILIGEN BLUT
Marienwallfahrtsort an der Grenze zu Tschechien, Madonnenfigur
mit gespaltener Krone (Hussitenzeit), Barockkirche mit Doppelaltar
und kostbaren Goldschmiedearbeiten um 1752, Gnadenbild: böhmische
Madonna um 1400, Wallfahrtsmuseum mit verschiedenen Ausstellungen zur deutsch/böhmischen Wallfahrtsgeschichte und Hinterglasbilder
der “Neukirchner Schule“.
GOTTESZELL
Ehemalige Zisterzienserabtei von 1285 im Bayerischen Wald,
Barockkirche (St. Anna) mit Chorfresko von Cosmas Damian Asam,
historische Brauereibesichtigung möglich.
WEIßENREGEN
Wallfahrtskirche “Maria Himmelfahrt” (Rokoko) hoch über der Stadt
Bad Kötzting (von 1765) Madonnenstatue aus dem 14. Jhd. Berühmte
Fischerkanzel (Apostel als Fischer) mit Jonasmotiv, Riesenlinde vor der
Kirche.
ARBERSEE
Eiszeitsee am Großen Arber im Nationalpark Bayerischer Wald,
Rundweg durch den Urwald um den See. Seerestaurant mit
Aussichtsterrasse.
BODENMAIS
Kur- und Glasmacherort, verschiedene Glasausstellungen und
Vorführungen am Glasofen, gepflegter Kurpark mit Skulpturen von
Künstlern der Region.
RINCHNACH
Gründung durch seligen Gunter von Niederalteich (11. Jhd.), Pfarrkirche
St. Johannes d. T. (Barock 1727, J. M. Fischer) Grablege des seligen
Hermann, Kirche als “schönsten Gotteshaus des Bayerwaldes”
beschrieben.
HÖLLENSTEINSEE
Stausee des Schwarzen Regen bei Viechtach mit Stromkraftwerk,
Cafe mit Seeblick über dem Regental.
ALTENMARKT / OSTERHOFEN
Ehemaliger Prämonstratenserstift nahe der Donau im Gäuboden,
herrliche Rokokobasilika, Kirchenkonzerte.
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AUSFLÜGE
AUSFLUGSZIELE
WEIßENSTEIN
Romantische Burgruine über der Stadt Regen auf dem Quarzfelsen des “Pfahl”, Heimat des Dichters Siegfried von Vegesack
(Gedenkzimmer) im Burgkasten, diverse Ausstellungen, vor der Burg
der “Gläserne Wald” von Glaskünstlern der Region.
WALDERBACH
Ehemalige Zisterzienserabtei im Regental (1143), romanische Hallenkirche mit kostbarer Ornamentmalerei (1888), Kreislehrgarten mit alten
Obstsorten, Rosen, Heilpflanzen und Stauden, größte Seerosenzuchtanlage Deutschlands.
REICHENBACH
Ehemaliges Benediktinerkloster mit burgähnlichem Charakter über
dem Regental, Basilika (1200) mit wertvoller reinster Rokokoausstattung (1747). Heute Pflegeheim der Barmherzigen Brüder.
Werkstattführungen und Verkauf im Klosterladen.
BURGHAUSEN
Längste Burganlage Europas über der Salzach mit 6 Burghöfen, Sitz der
bayerischen Herzöge (gotische Burgkapelle, zahlreiche Turmanlagen,
Palais mit Burgmuseum), idyllische Wege hinunter zum Stadtplatz
Burghausen und zur Salzach.
PARZHAM
Geburtsstätte des Hl. Bruders Konrads (Kapuziner im Altöttinger
Kapuzinerkloster) im Venushof bei Bad Griesbach, Elternhaus mit verschiedenen Wohnräumen und Zimmer des Heiligen, gut renoviert mit
zeitgenössischer bäuerlicher Ausstellung.
HALBMEILE
Wallfahrtsort bei Deggendorf (Halbe Meile) mit interessanter
Wallfahrtsgeschichte und besonderer Mariendarstellung.
WEGSCHEID
Leinenhandweberei Moser, weben von echten Leinenstoffen auf historischen Webstühlen, Vorführen der Handweberei, Erklärungen (Muster,
Farben, Garne), Werksausstellung und Verkauf.
SCHLÄGL
Stift des Prämonstratenserordens im oberösterr. Mühlviertel im
Dreiländereck Böhmen/Bayern/Österreich. Roman./got. Stiftsbasilika
mit wertvollem Chorgestühl, reichhaltige Ausstellung: Gemälde,
Skulpturen, Klostergeschichte, Krypta, Klosterbibliothek und -brauerei,
Klosterladen und -restaurant im historischen Gewölbe.
LOH
Wallfahrtskirche (Hl. Kreuz) im Gäuboden, nahe der Donau an ehemaliger Römerstraße, einzigartige Rokokoausstattung.
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AUSFLÜGE
AUSFLUGSZIELE
LOHBERG:
BAYERWALD-TIERPARK, hier finden Sie über 400 Tiere des bayerischböhmischen Grenzgebietes mit ca. 100 Arten in natürlicher
Umgebung. Elch-, Rentier- und Wisentgehege, Naturlehrpfad,
Streichelzoo, Kinderspielplatz, Aquarien, Urwald- und Bergwaldvoliere,
Haus des Wolfes und Wolfsgehege.
Ganzjährig geöffnet.
SCHWARZAUER HAUS, Glas und Kunstgalerie Bayerischer Wald. Das
Schwarzauer Haus, ein Bauernhaus aus dem Jahre 1827 ist ein typisches Waldlerhaus in Holzblockbauweise des Bayerischen Waldes.
Dieses umfassend renovierte, herausragende Baudenkmal beherbergt
heute eine sehenswerte Sammlung historischer Gläser und die Kunstgalerie Bayerischer Wald. Wechselnde Ausstellungen mit Bildern und
Objekten namhafter Künstler finden hier ein Ambiente von ganz besonderem Reiz.
Öffnungszeiten: Tourist-Info Lohberg 09943/941313.
GLASHÜTTE ALTE KIRCHE
Der Glaskünstler Hubert Hödl arbeitet hier in den Räumen einer ehemaligen kleinen Kirche, die von dem Glaskünstler Theo Sellner 1998
zu einer kleinen Glashütte umgestaltet wurde. Neben der Künstlerwerkstatt kann man die Exponate in den angegliederten Galerie- und
Ausstellungsräumen besichtigen. Die Glashütte Alte Kirche in Lohberg
ist ein Geheimtipp für alle Glasliebhaber, die den Bayerischen Wald
besuchen.
OBERNZELL
im deutsch österreichischen Donautal, Spaziergang an der romantischen Donau, Besuch des staatl. Keramikmuseums im ehemaligen
bischöflichen Schloß, Stadtplatz mit Brunnen, Barockkirche. Weiterfahrt nach Wegscheid: Vorführung der orig. Handweberei an historischen Webstühlen in der Leinenhandweberei Moser (Erklärung der
Mechanik, Garne, Leinengewinnung, Muster) Ausstellung der Produkte im Laden.
An- bzw. Rückfahrt über A3/B85. Eventuell kombiniert mit Stift Schlögl
im Mühlviertel, Klosterbibliothek, Klosterbrauerei.
ORTENBURG
Vogelpark Irgenöd, Wildpark am Schloß Ortenburg, Museum mit
Folterkammer, Festsaal, Kirche St. Martin der evangel. Enklave.
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Erlebnisfahrten
BUCHBERGER LEITE
Diese Wanderung zwischen Freyung und Ringelai im unteren Bayerischen Wald hat eine Länge
von ca. 8 km. Für die Wanderstrecke benötigen Sie ca. drei Stunden. An markierten Stellen informiert Sie unser geprüfter Wald- und Wanderführer über die überregionale Bedeutung dieser Wildbachklamm, die bereits 1961 im gesamten Bereich unter Schutz gestellt wurde und mit dem
Umweltsiegel “Bayerns schönste Geotope” ausgezeichnet wurde.
Besonderheiten:
Anfahrt nach Freyung ab Hotel ca. 1 1/2 Stunden.
Festes Schuhwerk erforderlich.
Die Wanderung kann auf 6 Kilometer verkürzt werden.
Die Wanderung ist als “leicht” eingestuft.
Nichtwanderer können in der Zwischenzeit die Stadt Freyung besichtigen.
Die Buchberger Leite kann vom April bis einschließlich Oktober begangen werden.
Einkehrmöglichkeiten gibt es in Freyung oder Ringelai.
BAD FÜSSING
Machen Sie mit uns eine Badefahrt nach Bad Füssing
zu den berühmten 3 Thermen: Johannesbad, Therme 1
und Europatherme. Genießen Sie einen Tag lang das
angenehm warme Thermalwasser und fühlen Sie
sich danach wie neu geboren.
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