„wir stehen im lager des kunden“

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„wir stehen im lager des kunden“
Titelporträt LEUE & NILL
Weltkrieg, doch dann verschmolzen hier
höchste Fachkompetenz, werteorientierte Philosophien und die Erfahrung von fast einem
Jahrhundert.
Dass die Stadt Dortmund fast geräuschlos
und vielfach unbemerkt zu einem führenden
Versicherungsstandort geworden ist, ist nicht
zuletzt auch LEUE & NILL zuzuschreiben. Das
Unternehmen hat seinen Hauptsitz in einem
der traditionsreichsten Dortmunder Stadtteile,
dem Kaiserstraßenviertel, wo hoch gebaute
Gründerzeitimmobilien und ein Bestand charmanter Villen die Szenerie beherrschen.
LEUE & NILL gehört heute mit rund
350 qualifizierten Mitarbeitern zu den größten Versicherungsmaklern in Deutschland.
Durch den Hauptsitz in Dortmund hat LEUE
& NILL eine zentrale und verkehrsgünstige
Lage mit deutlichen Kostenvorteilen gegenüber den Großmetropolen. Kleinere regionale
Vertriebsstellen unterstützen bei der lokalen
Betreuung.
Risk-Management nach Maß
„Wir stehen im Lager
des Kunden“
Seit über 140 Jahren begleitet LEUE & NILL national und international
tätige Kunden, und sorgt mit maßgeschneiderten Versicherungsprodukten
für Kostenersparnis
E
s gibt wenig Unternehmen, hinter denen
sich bereits vor der Eingangstür höchster
Anspruch und eine starke Werteorientierung, gepaart mit modernem Zeitgeist vermuten lassen. Und nichts anderes setzt sich ein
Unternehmer als Maßstab, dessen Familienname mit goldenen Lettern an der Fassade seines
Firmensitzes prangt. Das markante Logo mit
den zwei ineinander verschlungenen Sechsecken und der Schriftzug „LEUE“ verweisen
auf eine Firmenhistorie, die in der Versicherungsbranche Ihresgleichen sucht.
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Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Dortmund zum Hauptsitz der damaligen Versicherungsagentur im stark industriell wachsenden Ruhrgebiet. Hier hat auch der Zweig
Leue seinen Ursprung. Ab 1864 betätigte sich
Erich Leue als Vertreter der „Vaterländischen
Feuer- und Lebensversicherungsgesellschaft“,
die 1822 in Elberfeld gegründet wurde. Zur
gleichen Zeit nahm die Linie Nill ihre Vermittlungstätigkeit in Nürnberg für die Spielwarenindustrie auf. Zur Partnerschaft der beiden
Linien kam es zwar erst nach dem Zweiten
Die Schwerpunkte der Unternehmenstätigkeit bilden versicherungstechnisches RiskManagement für industrielle und gewerbliche
Kunden sowie das gehobene Privatkundengeschäft. „LEUE & NILL ist inhabergeführt, unabhängig und persönlich – und das ist es, was
unsere Kunden schätzen“, sagt Klaus-Michael
Ossenkopp. „Unternehmen brauchen keine
Policen oder Versicherungspakete von der
Stange, sondern Risk-Management-Konzepte,
die ganz auf ihre individuellen Bedürfnisse
zugeschnitten sind“, ist Ossenkopp überzeugt.
Seit 2007 ergänzt der Diplom-Kaufmann die
Geschäftsleitung.
Versicherungsmaßnahmen werden dem
Kunden erst nach einer ausführlichen Risikoanalyse angeboten. „Experten identifizieren und
bewerten zuerst die Risiken eines Unternehmens. Dann klären sie, wie sich diese Risiken
vermeiden und mindern lassen und welche
Schäden das Unternehmen bewusst selbst tragen möchte. Wenn der genaue Bedarf ermittelt
ist, machen wir sinnvolle Vorschläge“, erläutert
Ossenkopp den Ablauf. Und obwohl LEUE &
NILL schon mit über 200 Versicherern und
Partnerunternehmen aus der Branche zusammenarbeitet, kommt es häufig vor, dass es das
für den Kunden optimale Versicherungsprodukt noch gar nicht auf dem Markt gibt. „Nur
eine Handvoll der Versicherungsmakler in
Deutschland ist in der Lage, eigene Versicherungskonzepte für die Kunden zu entwickeln
und diese mit den verschiedenen Versicherern
LEUE & NILL Titelporträt
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zu verhandeln“, sagt Joachim Nill. „Dazu ist es
wichtig, dass wir mit den Spielern am Markt
bestens vertraut sind. Unsere erfahrenen Spezialisten beschäftigen sich deshalb intensiv mit
den Versicherungssparten, den Branchen der
Kunden und dem Angebot der Versicherer.
Zum Beispiel bekommt man eine Spezialdeckung für ein Kraftwerk derzeit nur bei fünf
Versicherern. Da muss man genau wissen,
wer was anbieten kann und was den Bedürfnissen des Kunden gerecht wird“, betont Axel
Nill. Er führt mit seinem Bruder Dietrich das
Unternehmen in der 4. Generation, wobei die
5. Generation in Person ihrer Söhne Joachim
und Stefan im Jahr 2005 ebenfalls in die Geschäftsleitung berufen wurde.
Für die beiden stellte sich nie ernsthaft die
Frage, einen anderen Karriereweg einzuschlagen. Im Gegenteil: „Als die Klassenkameraden
ihre ersten Autos bekamen, suchte ich für sie
nach den Versicherungen mit dem besten
Preis-Leistungsverhältnis“, erinnert sich Stefan Nill. Heute bewegt er sich auf einem spannenderen Terrain der Branche und zeichnet
an vorderster Front für den internationalen
Bereich verantwortlich.
Sicher um die Welt
„Viele unserer Gewerbe- und Industriekunden wagen den Schritt ins Ausland, und
wir begleiten sie dabei. So ist unsere International Division mittlerweile auf zehn Mitarbeiter angewachsen, in 15 Ländern ist LEUE
& NILL selbst mit Gesellschaften vertreten.
„Egal wo auf der Welt, unser Anspruch, den
Kunden zufrieden zu stellen, ist überall dersel-
Hauptsitz von LEUE & NILL im Dortmunder Kaiserstraßenviertel: Von hier aus werden auch die Fäden
für die Auslands-Aktivitäten gesponnen.
v.l.n.r.: Klaus-Michael Ossenkopp, Joachim Nill, Axel Nill, Stefan Nill, Dietrich Nill.
be, wie im Dortmunder Mutterunternehmen.
So transportieren wir unsere Versicherungsphilosophie in die ganze Welt“, versichert
Stefan Nill. LEUE & NILL ist Gründungsmitglied der Assurex Global, des weltweit größten
Netzwerkes rechtlich und wirtschaftlich unabhängiger Versicherungsmakler. Die Assurex
Global ist in über 100 Ländern mit über 500
Standorten vertreten. Der Mehrwert für LEUE
& NILL Kunden ergibt sich aus der Tatsache,
dass sich die Partnerunternehmen mit den
Besonderheiten in der jeweils lokalen Versicherungslandschaft bestens auskennen und
an ihrem Standort einen ausgezeichneten Ruf
genießen. „In Kooperation mit uns wird die
bestmögliche Absicherung internationaler Risiken erarbeitet. Unsere international tätigen
Kunden kommunizieren nur mit uns, und wir
halten den Kontakt zu den ausländischen Partnerunternehmen“, erläutert Stefan Nill.
Logistisch erfolgt die Koordination der
Auslandsrisiken über die International Division von LEUE & NILL. Über Assurex Global steht eine webbasierte Informations- und
Kommunikationsplattform zur Verfügung,
über die die Kunden versicherungsrelevante
Informationen ihrer internationalen Niederlassungen abrufen können. Auf dem neuesten
Stand der Technik zu sein, versteht sich für
das Traditionsunternehmen von selbst: Ein
modernes, im eigenen Hause programmiertes
EDV-System ermöglicht es, dass die Kunden
aufgeschaltet werden und Einsicht in ihr „Versicherungs-Konto“ haben. Zusätzlich gewin-
nen die Kunden häufig auch Prozessvorteile
durch diese Online-Kommunikation.
Wenn Axel und Dietrich Nill zurückblicken, dann können sie feststellen, dass seit
den 80er Jahren das Vertrauen in die Versicherungsbranche deutlich gewachsen ist. Gleichzeitig sei der Markt wesentlich komplizierter
geworden: Die Chancen von Unternehmen
haben sich im Zeitalter sprunghafter technischer Entwicklungen und internationaler
Wirtschaftsverflechtungen deutlich erhöht.
Damit seien aber auch die Risiken gewachsen,
die eine Existenz bedrohen können. „Daher
haben maßgeschneiderte Versicherungsverträge neben der Einrichtung sinnvoller Präventivmaßnahmen enorm an Bedeutung gewonnen“, so Axel Nill.
Zu einer solchen Präventivmaßnahme gehört zum Beispiel ein Schadensinformationssystem, dass die IT-Spezialisten von LEUE &
NILL programmiert haben, und mit dem man
die Masse an anfallenden Kfz-Schäden innerhalb eines Fuhrparks transparent machen kann.
„Stellt sich nach einiger Zeit des Reportings
heraus, dass z.B. junge Fahrer gerade Freitagsnachmittags viele Unfälle verursachen, dann
muss man dem entgegenwirken – entweder mit
einer zusätzlichen Schulung des Fahrpersonals,
oder mit dem Einsatz erfahrenerer Kollegen,
oder mit anderen Lösungen“, erläutert Joachim
Nill. Ein solches Schadenmanagement wirkt
sich auf die Versicherungsprämien aus und
kann langfristig eine Kostensenkung von bis zu
30 Prozent für einen Fuhrpark ergeben.
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Der Manager als Mensch
„Natürlich bieten wir auch individuelle
Versicherungskonzepte, die optimalen Versicherungsschutz für den Privatbereich garantieren“,
erwähnt Joachim Nill. Für vermögendere Kunden gibt es z.B. eine All-Risk Versicherung, die
verschiedene Bereiche abdeckt, der Kunde aber
mit nur einem Ansprechpartner zu tun hat. Das
gewährleistet höchste Diskretion und ein hohes
Maß an Sicherheit. Im Unternehmensbereich
LEUE & NILL VIP-Service werden Sach- und
Haftpflichtpolicen für hochwertige Haushalte
und Gebäude konzipiert und betreut. Kunst,
Schmuck, Antiquitäten, Gold- und Silbersachen, Pelze, edle Teppiche, hochwertige Sport-
„Auf unsere Kunden zugeschnittene Versicherungsprodukte entwickeln wir oft gemeinsam mit den Versicherern.
Das ist dank unserer Größe möglich“, sagt Axel Nill.
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„Wir legen sehr hohen Wert auf eigene Ausbildung und
sind der einzige Makler, der einen dualen Studiengang
mit BWL anbietet“, sagt Joachim Nill.
„Mindestens einmal im Jahr führen unsere Spezialisten
Service-Gespräche mit den Kunden, um ihre aktuellen Bedürfnisse zu identifizieren“, sagt Klaus-Michael Ossenkopp.
und Jagdausrüstungen gehören genauso dazu
wie Classic Cars, Oldtimer, edle Weinkeller und
Ferienhäuser im In- und Ausland.
Neben den genannten Versicherungs­
sparten bietet LEUE & NILL auch Versicherungsschutz für Museen und Ausstellungen
mit umfassenden Deckungskonzepten.
durch die Übernahme von unternehmerischen
Risiken zu helfen, die Energiewende mitzugestalten“, versichert Stefan Nill.
Apropos mitgestalten: Axel Nill hat nicht
nur an der Vermittlerrichtlinie der EU für das
Banken-, Versicherungs- und Finanzwesen
mitgewirkt, die Inhaber-Familie engagiert sich
zudem vielfältig in der Region. So liegt ein Akzent der ehrenamtlichen Tätigkeiten auf Mitwirkungen in verschiedenen Ausschüssen der
IHK Dortmund, z.B. im Finanz- und Steuerausschuss, im Industrieausschuss, im Sachverständigenausschuss und in der Einigungsstelle
für Wettbewerbsstreitigkeiten.
Auch Klaus-Michael Ossenkopp, der erste Geschäftsführer, der nicht aus der Familie
stammt, hat die „dienende“ Philosophie des
Unternehmens bereits verinnerlicht: „Am
Ende des Tages wollen wir erreichen, dass
unsere Kunden ihr Hauptaugenmerk auf ihr
Tagesgeschäft legen können. Mit unserer Hilfe
sollen sie ihre Arbeitsbelastung verringern und
ihre Kosten senken. Wir stehen im Lager des
Kunden – das wissen sie und deshalb genießen
wir ihr Vertrauen – seit fast 150 Jahren.“
Für die Zukunft, inklusive Energiewende, sieht
sich LEUE & NILL einerseits gut gerüstet, andererseits
aber auch vor neue Herausforderungen gestellt: „Wir
haben sehr zeitig begonnen, einen Fokus auf die
erneuerbaren Energien zu legen“, betont Stefan
Nill. So arbeite man schon länger mit Herstellern von Windkraftkomponenten zusammen,
und begleite Unternehmen, die die größten Solarkraftwerke der Welt errichten. Die Energiewende werde insgesamt große Auswirkungen
auf die Versicherungsbranche haben, ist sich
Familie Nill einig. „Atomkraftwerke sind nicht
versicherbar, weil die Höhe des erwarteten Maximalschadens eines nuklearen Katastrophenfalls extrem hoch eingeschätzt wird, und weil
die Wahrscheinlichkeit einer Atomkatastrophe
schwer zu berechnen ist. Dagegen stellt die Energiegewinnung mit Wasserkraft, Solarenergie,
Biomasse oder Geothermie aus versicherungstechnischer Sicht kein Problem dar. Ähnlich
verhält es sich mit Windenergie, wenn die Anlagen an Land stehen. Hier gibt es verlässliche
Langzeiterfahrungen. Für Offshore-Windparks
auf hoher See hingegen, deren Fundamente teils
in Wassertiefen von 30 bis 40 Metern errichtet
werden müssen, wird man sich etwas einfallen
lassen müssen, denn hier fehlen bislang die Erfahrungen: „Doch wir sind bereit, auch diese
neue Technologie konstruktiv zu begleiten und
Kontakt
„Wir sind sehr werteorientiert: Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Verlässlichkeit – um diese Werte herum haben
wir unser Geschäft aufgebaut“, sagt Stefan Nill.
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