Polycomfort 11. - heizungsbau

Transcription

Polycomfort 11. - heizungsbau
Polycomfort.
Die Fußbodenheizung mit 5-Sterne-Komfort.
Technik
1/2004
In Polycomfort
steckt unsere gesamte Erfahrung.
Ob zur Aufwertung bestehender Bausubstanz
oder im Neubau – Polytherm® bietet Flächentemperierungssysteme für nahezu alle Aufgaben.
2
Systemelement Polycomfort 30-2
Schnell zu verlegen und
mit Trittschalldämmung (28 dB).
praktisch kein Verschnitt.
Polycomfort 11 – das Systemele-
Hervorragend geeignet
ment ohne Trittschall für Sonder-
für Zement- und Fließestrich,
fälle inkl. hoher Verkehrslasten.
auch für Dünnbettestrich.
PE-Xc Systemrohr 14 x 2/16 x 2 mm,
Umweltfreundliches PS-Material,
vernetzt, sauerstoffdicht, flexibel.
ein Werkstoff – leicht recycelbar.
Diagonalverlegung
Systemsicherheit und Qualität
ganz ohne Klemmhilfen.
einer bewährten Marke.
Inhalt
Polycomfort.
Das Systemelement Polycomfort
Das PE-Xc Systemrohr 14 x 2 / 16 x 2 mm
4
5
Details einer perfekten Systemlösung
10
Vereinfachte Estrichverarbeitung mit Polycomfort
12
Umweltverantwortung
18
Behagliche Wärme mit Energieeinsparung
19
Die Projektierung.
Projektierungsgrundlagen
20
Hilfe für die Vorkalkulation
20
Projektierungsbeispiel mit Formblatt
und der Uponor Software HSE Polytherm
26
Leistungsdiagramme
28
Druckverlustdiagramme
31
Größenbestimmung des
Membran-Druckausdehnungsgefäßes
32
System-Verteileranbindung mit Polyfix MT
33
Wärmedämmvorschriften
35
Fußbodenkonstruktionen
36
Planungs- und Ausführungshinweise
der Fußbodenkonstruktion.
Bauliche Voraussetzungen
39
Fußbodenheizungskomponenten
40
Heizestrich/Lastverteilschicht
44
Inbetriebnahmeprotokoll
49
Bodenbeläge
50
Stichwortverzeichnis
51
3
Polycomfort. Mit wenigen Systemelementen
zur 5-Sterne-Fußbodenheizung.
Das Systemelement Polycomfort 30-2.
Es erfüllt die Anforderungen des Standard-Trittschallschutzes,
der Wärmedämmung, der Wärmeleistung und des Brandschutzes. Es kann sowohl ein Rohr 14 x 2 als auch 16 x 2 mm
aufnehmen, optimal an alle Raumgeometrien angepasst und
mit dem überlappenden Druckknopfprinzip schnell und sauber
verlegt werden.
Polycomfort 11.
11 mm hinterschäumtes Element ohne Trittschalldämmung.
Der Spezial-Randdämmstreifen 8.
So einfach er aussieht, so wichtig ist seine Funktion im
Hinblick auf den Estrich. Er sorgt für ausreichenden
Bewegungsspielraum und verhindert Schallbrücken im
Randfugenbereich.
Der Spezial-Randdämmstreifen 10.
Mit Klebestreifen an der Folie. Ideal zum Abdichten bei
Fließestrich.
4
Das PE-Xc Systemrohr 14 x 2/16 x 2 mm.
Es ist vernetzt, sauerstoffdicht und überaus flexibel. Ein Heizrohr allerhöchster Qualität, das allen verlege- und heiztechnischen Anforderungen gerecht wird.
Das PE-X plus-Systemrohr mit Schutzrohr.
PE-X plus ist vor allem für die Anbindung von Kleinflächen an
bestehende Regelkreise mit hoher Vorlauftemperatur, wie
z. B. in Bädern, eine ideale Systemlösung.
Siehe hierzu gesonderte Technik PE-X plus 1/2004.
Gut zu wissen!
Als einer der führenden Systemanbieter
hohen Qualitätsanspruch zu wahren.
für Flächenheizungen stellt Polytherm
Und als QM-zertifiziertes Unternehmen
hochwertige Systemlösungen bereit, die
mit fachlich kompetenten Mitarbeitern ist
ein Höchstmaß an Nutzen für die Instal-
Polytherm mit Sicherheit ein zuverlässi-
lation und den späteren Komfort sicher-
ger Partner.
stellen.
Polytherm bietet jedem Betreiber darü-
Das verpflichtet uns zur Einhaltung einer
ber hinaus schriftlich eine Garantie über
Vielzahl deutscher und europäischer Vor-
den Zeitraum von 10 Jahren. Eine zusätz-
schriften und Normen, die wir über die
liche Absicherung besteht durch die Ge-
spezifischen Prüfzeichen dokumentieren.
währleistungsvereinbarungen mit dem
Dabei reichen Polytherm die Mindestauf-
Zentralverband
lagen der Norm nicht aus. So trägt eine
Sanitär Heizung
Reihe zusätzlicher eigen- und fremdüber-
Klima.
wachender Maßnahmen dazu bei, den
System/Heizleistung
DIN EN 1264
• 7F149
• 7F023
RAL-Gütezeichen für
Systemzusammenstellung von Flächenheizung/-kühlung
RAL-GZ 963/1-1
Element
RAL-überwacht
Rohr/Verbinder
DIN 4726
3 V 265/PE-X
schallverbesserung
DIN 4109
Qualitätsmanagement
Element 30-2/Tritt-
28 dB
Garantieleistung
10 Jahre
5
Qualität ist die Summe vieler guter Eigenschaften:
Das PE-Xc Systemrohr 14 x 2/16 x 2 mm.
Die Flexibilität für die Handhabung, der
Pluspunkte für die problemlose Verle-
Qualitätssicherung durch Eigen- und
oftmals raue Baustellenbetrieb, die per-
gung.
Fremdüberwachung.
manente physikalische und chemische
> schnelle, spannungsfreie Verlegung
> geprüft wird nach
Belastung und nicht zuletzt der Wunsch
> min. Biegeradius 5 x d
nach langer Lebensdauer, die auf über
> Kaltverlegbarkeit ohne Warm-
DIN 16892/DIN 4726
> DIN EN ISO 15 875-1 bis -3 und -5
50 Jahre projiziert wird, all diese Fakto-
wasserfüllung, auch bei engstem
> Eingangskontrollen des Basismaterials
ren lassen sich nur mit einem erstklassi-
Biegeradius
> Rolle für Rolle Prüfung des Vernet-
gen Heizrohr auf einen Nenner bringen.
zungsgrades
> hohe Weiterreiß- und Abriebfestigkeit
> Prüfung der Beständigkeit gegen ther-
> sauerstoffdicht ummantelt
Das Polycomfort Systemrohr ist
mooxidative Alterung
c-vernetzt.
Sehr gutes Betriebsverhalten.
> Dichtheitsprüfung an jedem Rollenbund
Dahinter steht ein spezielles Fertigungs-
> hohe Betriebsbelastbarkeit; Anwen-
> ständige Prüfung der Dimensionskon-
verfahren, mit dem das hochwertige
dungsklasse 5; Betriebsdruck bis 10 bar
tinuität und der Maßgenauigkeit im
Basismaterial (Polyethylen) per Elektro-
> gute Wärmealterungsstabilisierung,
nenstrahlen in eine besondere Struktur
sodass bei bestimmungsgemäßem
umgewandelt wird. Fachleute sprechen
Betrieb keine Schäden durch thermo-
Darmstadt überprüft eine Reihe dieser
oxidativen Abbau auftreten können
Parameter als neutrale Instanz
hier von so genannten „Makromolekülen
mit räumlichem Netzwerk“.
Daraus ergeben sich zwei wichtige
Fertigungsprozess
> das Staatliche Materialprüfungsamt
> chemische Beständigkeit, korrosionsDas Polycomfort Systemrohr
sicher
Eigenschaften:
> geringer Druckverlust
wird von der MPA überwacht.
> der Steilabfall der Innendruck-Zeit-
> keine Inkrustationen
Es ist umweltverträglich und
standsfestigkeit wird verhindert
> hohe Schlagzähigkeit
problemlos recycelbar.
> das Rohr ist unempfindlich gegen
56,8
28,4
22,8
17,0
14,2
11,3
8,6
10
8
6
5
4
3
5,6
2
2,8
1
0,5
10-1
Anforderungen der DIN 16892 bei 95 °C
Anforderungen der DIN 16892 bei 110 °C
60 °C
95 °C
110 °C
4,5fache
Sicherheit
Druck
[bar]
Vergleichsspannung σ [N/mm2]
Spannungsrissbildung
100
101
102
103
104
1
105
5
10
Zeit [h]
25 50 Jahre
Die hervorragende Zeitstandsfestigkeit wird Charge für Charge überprüft. Dazu werden Rohrstücke über
1000 Stunden einer Belastung von 95 °C bei ca. 10 bar ausgesetzt.
6
Die Polycomfort Systemrohre haben ein ausgezeichnetes Produktprofil.
Vernetzungsgrad
≥ 60%
DIN 16892
Dichte
≈ 0,94 g/cm3
DIN 16892
Kerbschlagzähigkeit
kein Bruch
DIN EN ISO
DIN 53479
nach Sharpy
179-1/2
Reißfestigkeit σB
31-33 N/mm2
DIN EN ISO
6259-1
Reißdehnung εR
≈ 300%
DIN EN ISO
6259-1
Zugfestigkeit σB
33-35
N/mm2
DIN EN ISO
6259-1
E-Modul
1600-1700
N/mm2
DIN 16892
Din EN ISO 527-1
Spannungsriss-
kein Riss
ASTM D 1693
beständigkeit
14 x 2 mm: 3 blaue Streifen als Markenzeichen
Sauerstoffdichtheit
≤ 0,1 g/(m3·d)
DIN 4726
16 x 2 mm: 5 blaue Streifen als Markenzeichen
kleinster Biegeradius
5·d
DIN 4726
Thermische Eigenschaften.
mittl. thermischer
1,5·10–4
Längenausdehnungs-
DIN 16892 /
DIN 53479
koeffizient
Wärmeleitfähigkeit
0,41 W/(m·K)
> Auch als 750-/650-m-Rolle für die Klein-
DIN 16892 /
DIN 53479
trommel und speziell für Großbaustel-
Kristallit-
len als 3500-/3000-m-Großtrommel
Schmelzbereich
zur drallfreien Abwicklung ohne Ver-
Wärmealterung
130-133 °C
DIN 51004
≥ 16h
DVGW W 544
schnitt und Kupplungen lieferbar.
Bestandteil der Norm: die gemeinsame Prüfung von
somit sichere, dichte Verbindungen gewährleistet sind. Die
Rohr und Rohrverbinder.
DIN Certco-Zulassung 3 V 265/PE-X bestätigt die Sicherheit
Heizrohr und Rohrverbinder gehören zu den ganz sensiblen
des Systems.
Nahtstellen innerhalb eines Systems. Polycomfort hat die
Prüfung sowohl für die Press- wie für die Schraubverbinder
problemlos durchlaufen. Ein Zeichen dafür, dass die jeweiligen
3 V 265/PE-X
Maßtoleranzen optimal aufeinander abgestimmt sind und
Presskupplung
Artikel-Nr. 7233/9320
Schraubkupplung
Artikel-Nr. 7232/1043
7
Polycomfort. Über die Feinheiten systemgerechter Verlegung.
Systemelemente gehören bei Polytherm
ein 16 x 2 mm PE-Xc Systemrohr auf-
aufgrund der Einordnung in die Steifig-
schon seit langem zum Besten, was die
nehmen können.
keitsgruppe s’20 einen Wert von 28 dB.
Fußbodenheizungstechnik zu bieten hat.
Auch das spez. PEX-Plus Systemrohr
Die speziell ausgeformten Rohrhaltenop-
Kein Wunder, dass sich auch das Poly-
kann einfach und schnell verlegt werden.
pen bieten dem Systemrohr eine exakte
comfort Systemelement im Hinblick auf
Höhen- und Abstandsfixierung. Horizon-
die Verlegung und die Funktion in Best-
Polycomfort 30-2 – höchste Anforde-
tale und vertikale Bewegungen des Sys-
form präsentiert.
rungen an die Funktionalität.
temrohres sind damit ausgeschlossen,
Der Schnitt durch ein Systemelement
und das Systemrohr kann voll vom Estrich
Das Polycomfort Systemelement
lässt den Aufbau nach dem Sandwich-
umschlossen werden. Das ist funktional
kennt praktisch keinen Verschnitt.
prinzip erkennen. Die Hinterschäumung
von entscheidender Bedeutung, weil
Ein überaus praktischer Helfer für Ele-
für die Noppen und bessere, praktische
durch die vorgegebene Noppenstruktur
mentzuschnitte ist die gebrauchsmus-
Begehbarkeit (oben) ist hart, für den
die exakte Übertragung der berechneten
tergeschützte Schneidehilfe. Über die
Trittschall (unten) weich. Zusammen mit
Heizleistung sichergestellt wird.
spezielle Schlitten-
der noppenstrukturierten Tiefziehfolie
In puncto Brandschutzverhalten nach
führung können drei
ergeben sich daraus spezifische techni-
DIN 4102 ist das Polycomfort System-
vorgegebene Schnitt-
sche Daten.
element als normal entflammbar nach
Artikel-Nr. 7291
Artikel-Nr. 7200
präzise
ausgeführt werden.
Nicht nur in Längs-
Polycomfort 11 – die Elementplatte
richtung, sondern auch diagonal. Dabei
Baustoffklasse B2 klassifiziert.
linien
Hart
Weich
für Sonderfälle.
Alternativ zum Polycomfort Systemele-
seite und die Rasterstruktur auf der Rück-
ment 30-2 ist für Sonderfälle ein nur mit
bieten die Noppenstruktur auf der Vorderseite zusätzliche Orientierungshilfen.
11 mm hinterschäumtes Element ohne
Trittschalldämmung erhältlich. Wärme-
Für die Wärmedämmung des Systemele-
leitwiderstand Rλ = 0,37 m2K/W.
mentes Polycomfort 30-2 ist ein Wärmeleitwiderstand von Rλ = 0,75 m2K/W
Artikel-Nr. 7201
gegeben.
Die Trittschallverbesserung des Systemelementes Polycomfort 30-2 erreicht gemäß Standardschallschutz nach DIN 4109
Polycomfort Ergänzungs-Set.
Die umlaufende Noppenstruktur der Ele-
Leichtere Anbindung an den Heiz-
mentplatte gewährleistet die sichere
kreisverteiler, bessere Rohrführung
Anbindung an die Polycomfort System-
durch Türdurchgänge!
elemente. Zugleich ist durch Überlap-
Schnelle Verlegung selbst bei
Polytherm hat für diese beiden „Pro-
pung durch das Druckknopfprinzip die
1-Mann-Montage.
blemzonen“ ideale Produkt-Ergänzun-
erforderliche Abdichtung für Fließ- und
Die großflächigen Systemelemente (ca.
gen zum System entwickelt.
Zementestrich sichergestellt.
1,25 m2) werden wie gewohnt von links
nach rechts verlegt. Dank der ausgefeil-
Das Verteilerelement.
ten Schnitt- und Überlappungstechnik
Werden z. B. mehr als acht Heizkreise
fällt praktisch kein Verschnitt an, denn
von einer Seite an einen Heizkreisver-
mit den abgeschnittenen Elementteilen
teiler angebunden, drängen sich 16
wird jeweils die nächste Verlegereihe
Rohrzuführungen auf engstem Raum.
begonnen.
Das Polycomfort Verteilerelement
schafft Platz und mit einer frei positio-
Für Zwei Rohrdimensionen geeignet.
nierbaren Verteilerschiene wird die
Die Polycomfort Systemelemente sind
saubere, abstandsfixierte Anordnung
von der Noppenausbildung so konzipiert,
erreicht.
dass sie sowohl ein 14 x 2 mm als auch
8
9b
5b
005
20 °C
3
6
10
13b
7
11
12
15
5a
8
001
20 °C
16
13b
17a
18
19b
9b
9a
13a
17b
14
4
17b
2
19a
1
20
19b
19c
19c
003
20 °C
004
20 °C
002
20 °C
Das Türelement.
Diese Platte kann
mühelos zu
Ergänzungs-Set 30-2
S2
S1
2,5 m2
Verteilerelement-Folie
2,5 m2
Türelement-Folie
5
passenden
m2
30-2 mm Wärme- und
Trittschalldämmung
Türstreifen zugeschnitten wer-
S1
den. Sie überbrücken
S2
20 MN/m3
s’
WLG 040
Artikel-Nr. 7202
den Türübergangsbereich in variabler Tiefe durch
Ergänzungs-Set 11
Folienüberlappung und dich-
2,5 m2
ten die Gesamtfläche durch die bekan-
S1
S2
2,5
m2
Verteilerelement-Folie
Türelement-Folie
nte Noppenüberlappung ab. Ideale Be-
5 m2
11 mm Wärmedämmung
dingungen für den Einsatz von Zement-
s’
30 MN/m3
WLG 035
und Fließestrich.
Artikel-Nr. 7203
Die jeweils mitgelieferten losen DämVerteilerschiene für das Polycomfort
mungen werden vorab unter dem Verteilerelement oder Türstreifen eingearbeitet.
Artikel-Nr. 7225
Artikel-Nr. 7226
Ergänzungs-Set, mit 32,5 mm-Raster,
selbstklebend.
9
Polycomfort. Über die Details einer perfekten Systemlösung.
Polycomfort ist die Fußbodenheizung mit dem Komfort, der
Maßstäbe setzt. Das gilt für die Planung wie für die Verlegung
bis in den kleinsten Winkel. Alle Details sind sinnvoll aufeinander abgestimmt und führen Schritt für Schritt zu einer perfekten Systemlösung.
1
Spezielle Randdämmstreifen haben
1
zwei wichtige Funktionen. Sie verhindern Schallbrücken im Randfugenbereich
und bieten entsprechend der Normvorgabe für Zementestrich und gemäß den
Herstellerangaben für Fließestriche genügend Bewegungsspielraum (mindestens
5 mm). Polytherm liefert die Spezial-Randdämmstreifen in zwei Ausführungen.
3
Spezial-Randdämmstreifen 8
für Zementestrich, 8 mm dick
Artikel-Nr. 1077
5
2
Das Bewegungsfugen-Profil mit
Rundprofil. Schützt vor Rissen in den
Estrichfeldern, die aufgrund von Bauwerksfugen, Flächengrößen ab 40 m2,
Seitenlängen, die 8 m überschreiten, bei
3
Spezial-Randdämmstreifen 10
stark verspringenden Flächen oder Tür-
Der Bewegungsfugen-Rohrschutz.
für Fließestrich, 10 mm dick und zusätz-
durchgängen einzuplanen sind. Das
Heizrohre, die eine Bewegungsfuge
lich mit einem Klebestreifen an der Folie
Rundprofil trennt die Estrichfelder zu-
kreuzen, sind mit einem flexiblen Rohr
zur besseren Abdichtung der Randfuge.
verlässig in der Noppenebene.
zu schützen.
Artikel-Nr. 7220
10
Artikel-Nr. 7222
Artikel-Nr. 7221
Artikel-Nr. 1050
4
2
6
Ganz nach Plan verlegen. Die Noppenstruktur des Systemelementes ermöglicht eine höhen- und abstandsfixierte
Rohrverlegung mit 6 rechtwinkligen Rohr-
6
abständen (RA 5,5 – 11 – 16,5 – 22 – 27,5
– 33 cm) und 4 diagonalen Rohrabständen
5
(RA 7,5 – 15 – 22,5 – 30 cm).
Nahtlos geschlossene Flächen – ideal
für Zement- und besonders für Fließ-
Verlegbare Systemrohre:
estrich. Polycomfort Systemelemente
14 x 2 mm, 16 x 2 mm,
werden reihenweise überlappend Nop-
PEX-plus (10,5 x 1,25/16 mm)
pen auf Noppen miteinander verbunden.
4
Die entstehende Fläche ist vollflächig ge-
Diagonalverlegung ohne Klemmhilfen.
schlossen. Das hat den Vorteil, dass die
Das Polycomfort Systemelement und
besonders für den Fließestrich erforder-
das PE-Xc Systemrohr lassen sich jeder
liche Dichtheit gegeben ist und Schall-
Raumgeometrie anpassen.
brücken vermieden werden (DIN 18560).
11
Praktische Tipps und Hilfen zur Estrichverlegung.
1
2
3
Die systemgerechte Verlegung
Das Wichtigste über Fließestrich.
Wird alternativ Polytherm Temporex als
beginnt mit dem Aufstellen des Spe-
Fließestriche, im fachlichen Sprachge-
Zusatzmittel für den Zementestrich ver-
zial-Randdämmstreifens auf der
brauch auch Calciumsulfat-Fließestrich,
wendet, so kann sogar schon nach 10
Bodenfläche oder einer Zusatzwär-
werden nach DIN 18560, Teil 1 herge-
Tagen mit dem Funktionsheizen begon-
medämmung.
stellt und vor Ort ohne spezielle Zugabe
nen werden! Die Normvorgaben hin-
Wird Zementestrich eingebracht, ist der
verarbeitet. Die Besonderheit besteht
sichtlich der Endfestigkeit sowie ein vor-
Spezial-Randdämmstreifen 8 zu verwen-
darin, dass in der Regel schon nach 7
zeitiges Erreichen des Schwindmaßes
den. Aufstellen, befestigen, Folie locker
Tagen mit dem Funktionsheizen begon-
werden erfüllt.
auf das Systemelement legen – fertig.
nen werden kann.
Artikel-Nr. 1115
1
Artikel-Nr. 1077
Polycomfort und Zementestrich.
Wird Fließestrich verarbeitet, ist der Spe-
Beim Einsatz von Zementestrich bedarf
zial-Randdämmstreifen 10 einzusetzen.
es spezieller Estrichzusatzkomponenten,
Er verfügt über einen zusätzlichen Kle-
die neben der Verbesserung der Biege-
bestreifen an der Folie. Die Folie wird in
zug- und Druckfestigkeit eine bessere
die erste Noppenreihe eingedrückt und
Verdichtung bewirken.
mit dem Systemelement verklebt.
Polytherm Estrotherm H ermöglicht
2
Artikel-Nr. 7220
das Funktionsheizen entsprechend der
Normvorgabe nach 21 Tagen.
Die Folie ist tief angeschweißt, so können im Randfugenbereich keine Hohl-
Polycomfort mit Dünnschichtestrich.
Für geringe Aufbauhöhen kann ein ganz
Artikel-Nr. 1012
spezieller Zementestrich eingesetzt
räume entstehen. Damit ist die ein-
werden.
wandfreie Fugenabdichtung gesichert.
Durch Zugabe von Polytherm EstroSpezial wird ein Zementestrich besserer
Polycomfort ist bestens für die Verle-
Güte hergestellt, der eine Rohrüber-
gung mit Fließestrich geeignet.
deckung von nur 30 mm ermöglicht. Die
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass
Normvorgaben sind erfüllt. Die Qualität
der Fließestrich zuerst im Randbereich
ist durch spezielle Prüfungen sicherge-
von außen nach innen eingebracht wird.
stellt.
3
12
Artikel-Nr. 7021
Messung der Estrichfeuchte leicht
Bewegungsfugen und Rohrschutz.
gemacht.
Grundsätzlich ist dazu festzuhalten,
Dafür gibt es im Polytherm Lieferpro-
dass Bewegungsfugen nur durch Anbin-
gramm ein Messstellen-Set, bestehend
deleitungen gekreuzt werden dürfen.
aus 4 Stäben plus einer bedruckten
Damit die Rohre spannungsfrei verlegt
Kopfplatte. Je 200 m2 bzw. je Wohnung
werden, sind sie durch den Bewegungs-
sind mindestens 3 Messstellen vorzu-
fugen-Rohrschutz, bestehend aus längs
sehen. Eine Wendeschleife in der Heiz-
geschlitztem Schutzrohr, zu schützen.
kreismitte ist dafür z. B. ein idealer
Rohrschutz
Artikel-Nr. 7221
Artikel-Nr. 1050
Rundprofil
Artikel-Nr. 7224
Bewegungsfugen-Profil
Artikel-Nr. 7222
Standort.
Artikel-Nr. 1117
Das Funktionsheizen gibt Sicherheit.
Begonnen wird mit einer Vorlauftempe-
Mit dem Bewegungsfugen-Profil
ratur von 25 °C über 3 Tage, danach wird
Schäden vermeiden.
die Anlage 4 Tage lang mit der maximalen
Vor der Einbringung von Heizestrichen
berechneten Vorlauftemperatur beheizt.
sind die Heizkreise und die Estrichfelder
Die Einhaltung dieser Vorgaben ist mit
aufeinander abzustimmen, außerdem ist
dem Inbetriebnahmeprotokoll verbindlich
ein Plan über die Bewegungsfugen zu er-
zu bestätigen.
stellen. Polytherm bietet für die fachgerechte Ausführung der Bewegungsfugen
eine passgenaue Lösung an. Dazu wird
das Rundprofil zwischen die Noppen des
Systemelementes eingedrückt und anschließend das Bewegungsfugen-Profil
mit Selbstklebefuß aufgesetzt. Seine
Formstabilität bietet eine exakte, geradlinige Fugenführung.
13
Polytherm Regelungstechnik. Individuell planen – feinfühlig regeln.
Einzelraumregelung
Selbstregeleffekt bei Flächenheizungen.
Funkregelung.
Bei Heizungen mit niedrigen Heizflä-
so reduziert sich die Wärmeabgabe
Funkregelungen eignen sich ideal für die
chentemperaturen kommt ein physikali-
um ein Drittel. Umgekehrt hat die
Nachrüstung, weil keine Wände aufge-
scher Effekt zum Tragen, der für eine
Absenkung der Raumlufttemperatur
stemmt und keine elektrischen Leitun-
weitgehende Selbstregelung der Hei-
einen Anstieg der Leistungsabgabe zur
gen zu den Raumthermostaten verlegt
zung sorgt. Steigt bei einer Fußboden-
Folge. Der Selbstregeleffekt der Fuß-
werden müssen. Die Basiseinheit zum
heizung mit einer Oberflächentempe-
bodenheizung ist unabhängig von
Empfang von Signalen von vier oder
ratur von 23 °C zum Beispiel die
regeltechnischen Anlagen. Damit ist
acht Funkthermostaten FT setzt Ther-
Raumlufttemperatur aufgrund der Son-
die Grundlage für ein behagliches
mostatsignale in Steuersignale für die
neneinstrahlung von 20 °C auf 21°C,
Raumklima geschaffen.
Polytherm Stellantriebe TS 230 um.
Eine Temperaturabsenkung kann
Beispiel:
manuell am Thermostat oder über die
Raumthermostate
Basiseinheit Funk mit Uhr erfolgen.
LogikKlemmleiste
+3 K
ϑi = 23 °C
ϑi = 20 °C
∆ϑ = 3 K
∆ϑ = 6 K
26 °C
26 °C
Stellantriebe
Basiseinheit Funk
Die Polytherm Einzelraumregelung (230 V oder 24 V).
Raumthermostat
(230 V oder 24 V).
Stellantrieb (230 V oder 24 V).
Polytherm Stellantriebe sind optimal auf
Mit einer Einzelraumtemperaturrege-
Raumthermostate dienen zur individuel-
die Polytherm Heizkreisverteiler abge-
lung wird der Selbstregeleffekt von Flä-
len Steuerung der Raumtemperatur. Sie
stimmt. Sie werden in der Funktion
chenheizungen weiter verbessert, um
schalten über Logik-Klemmleisten die
„stromlos zu“ geliefert, verfügen über
Energie zu sparen und für ein individuel-
Stellantriebe der Heizkreise. Eine Tem-
die Schutzklasse IP 54 und sind somit
les Raumklima zu sorgen. Für jeden
peraturabsenkung ist über ein externes
auch über Kopf montierbar.
Raum kann eine Wunschtemperatur
Signal, zum Beispiel eine Schaltuhr, mög-
festgelegt werden. Einflussgrößen wie
lich. Formschöne Raumthermostate sind
Sonneneinstrahlung, elektrische Geräte,
auch als UP-Version für den Einbau in
Beleuchtung oder Personen werden von
bauseitige Schalterprogramme erhältlich.
Logik-Klemmleiste LK 6/LK 8
(230 V oder 24 V).
den Raumthermostaten bei der SteueLogik-Klemmleisten vereinfachen die
rung berücksichtigt.
Montage und Verdrahtung der Regelungskomponenten. Logik-Klemmleisten mit
Uhr verfügen über eine digitale ZweikanalHinweis!
Wochenschaltuhr. Durch die zwei Kanäle
§
Entsprechend dem §12 (2) der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist die
können zum BeiRaumthermostat
spiel Wohn- und
Heizungsanlage mit einer „selbststän-
Schlafbereich ge-
dig wirkenden Einrichtung zur raum-
trennt voneinander
weisen Temperaturregelung“ – Einzel-
geregelt werden.
raumregelung – auszustatten.
14
Uhr der LogikKlemmleiste
Vorlauftemperatur-Regelstationen
Festwertregelstation FRS
(maximal 8 kW).
Verteilerregelstation VRS
7/10/15 (maximal 15 kW).
Kompaktmischerstation KMS
10/15/25 (maximal 25 kW).
Die Niedertemperatur-Festwertregelsta-
Die Regelstation VRS dient zur komfor-
Die Regelstation KMS dient zur zentralen
tion FRS dient zur Konstanthaltung der
tablen dezentralen Regelung von Flä-
Steuerung von Gebäuden oder Gebäude-
Vorlauftemperatur in Heizanlagen. Sie
chenheizungen und wird direkt vor dem
abschnitten. Sie regelt die Vorlauftempe-
wird zur dezentralen Regelung von Flä-
Verteiler in der Wohnung/Etage einge-
ratur durch eine Mischeinrichtung gleitend
chenheizungen direkt vor dem Verteiler
setzt. Sie regelt die Vorlauftemperatur
in Abhängigkeit von der Außentempera-
in der Wohnung/Etage eingesetzt. Da
durch eine Mischeinrichtung gleitend in
tur. Wenn gerätetechnisch möglich,
die Oberflächentemperatur aus Gründen
Abhängigkeit von der Außentemperatur.
kann die Ansteuerung der Mischeinrich-
der Behaglichkeit und Bauphysik in der
Wenn gerätetechnisch möglich, kann die
tung durch die Kesselregelung erfolgen.
Aufenthaltszone 29 °C, in der Randzone
Ansteuerung der Mischeinrichtung durch
In diesem Fall wird eine KMS mit Stell-
und bei der Wandheizung 35 °C nicht
die Kesselregelung erfolgen. In diesem
motor benötigt. Bietet die Kesselrege-
überschreiten darf, muss die Vorlauf-
Fall wird eine VRS mit Stellmotor benö-
lung keine Möglichkeit, einen Flächen-
temperatur für Fußbodenheizungen auf
tigt. Bietet die Kesselregelung keine
heizungs-Mischerkreis anzusteuern,
einem entsprechend niedrigen Wert
Möglichkeit, einen Flächenheizungs-
wird die KMS mit dem Flächen-
gehalten werden. Die Vorlauftemperatur
Mischerkreis anzusteuern, wird die VRS
heizungsregler ECL 100 kombiniert.
lässt sich an der Regelstation stufenlos
mit dem Flächenheizungsregler ECL 100
von ca. 27 bis 42°C voreinstellen. Im Stör-
kombiniert. Die VRS ist genau auf die
fall schaltet der in die Station integrierte
Polytherm Verteilerschränke VSS-U bzw.
Sicherheitstemperaturbegrenzer die
VSS-A und Heizkreisverteiler HKV 1“
Umwälzpumpe ab. Eine Überhitzung der
abgestimmt.
Fußböden wird so verhindert. Die FRS
besteht aus optimal aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten, die alle
KMS mit Stellmotor
flachdichtend miteinander verbunden
sind. Sie ist genau auf die Polytherm
Verteilerschränke VSS-U bzw. VSS-A
und Heizkreisverteiler HKV 1“ abgestimmt.
VRS mit Stellmotor
VRS mit Flächenheizungsregler ECL 100
(ohne Schaltuhr)
KMS mit Flächenheizungsregler ECL 100 (ohne
Schaltuhr)
Raummischstation RMS 15/2.
Die Raummischstation RMS dient zur
Festwertregelstation FRS
dezentralen Regelung von Fußbodenoder Wandheizung bis maximal 30 m2.
Angeschlossen werden können standardmäßig zwei etwa gleich lange
Heizkreise. Die Rücklauftemperatur
wird durch die Einstellung eines Rücklauftemperaturbegrenzers geregelt.
Der Einbau erfolgt üblicherweise im
Polytherm Minischrank Art.-Nr. 3254
oder auf Putz.
15
Polytherm Regelungstechnik. Individuell planen – feinfühlig regeln.
Vorlauftemperatur-Regelstationen
Flächenheizungsregler ECL 100.
Multifunktionsregler MFR 300.
Der Flächenheizungsregler ECL 100 dient
Der Multifunktionsregler MFR 300 dient
Aufheizoptimierung auch die Steuerung
zur Ansteuerung der Kompaktmischer-
zur komfortablen Steuerung von Flä-
der Kühlung in Abhängigkeit von der
station KMS oder der Verteilerregelsta-
chenheizungs- und Kühlungssystemen
Taupunkttemperatur in einem Referenz-
tion VRS. Er übernimmt die witterungs-
sowie von Gebäuden mit thermischer
raum übernimmt.
geführte, flächenheizungsgerechte
Bauteilaktivierung. Die flächenheizungs-
Vorlauftemperaturregelung. Eine Nacht-
gerechte, mikroprozessorgesteuerte
absenkung ist durch Nachrüstung einer
Mischer- oder Ventilansteuerung er-
Einkanal-Analoguhr oder durch das Fern-
möglicht eine außentemperatur- und
bedienungsgerät ECA 61 möglich.
gebäudeabhängige Aufheizoptimierung.
Der MFR 300 bietet eine automatische
Umschaltung vom Heiz- zum Kühlbetrieb. Umschaltventile und Energiever-
MFR 300
sorger werden dabei direkt angesteuert.
Die Steuerung im Heiz- und Kühlbetrieb
erfolgt über eine spezielle Programmkarte „Heizen/Kühlen“, die neben der
ECL 100
Zubehör
Differenzdruckregler-Set
PDD-250.
Kombi-Set WDKS 25.
Wärmezähler-Anschluss-Set.
Der PDD ist ein ohne Hilfsenergie arbei-
Soll neben einem Differenzdruckregler
Müssen bei einer Heizungsanlage mit
tender Proportionalregler, der hydraulisch
auch ein Wärmezähler montiert werden,
mehreren Wohneinheiten die Wärme-
unabhängige, nachgeschaltete Verteiler-
so bietet sich der Einsatz des Kombi-Sets
mengen vor jedem Verteiler erfasst wer-
einheiten erzeugt. Das hat den Vorteil,
WDKS 25 an, das passgenau vor den
den, erweist sich das Wärmezähler-
dass die Verteiler untereinander nicht
Heizkreisverteilern angeordnet werden
Anschluss-Set als hilfreich. Hier können
mehr abgeglichen werden müssen. Er ge-
kann.
dann Wärmezähler mit einer Baulänge
währleistet wegen seiner gewählten Ventilautorität innerhalb des Gesamtrohrnet-
von 110 bzw. 130 mm eingebaut wer65 mm
155 mm
den.
zes optimale Betriebsverhältnisse. Und
das bei allen auftretenden Lastzuständen.
Bei dem nach Norm geforderten hydraulischen Abgleich – und das macht besonderen Sinn in einem größeren Objekt –
wird der PDD vor jeden Heizkreisverteiler
200
mm
eingebaut.
218 mm
Als nötiges Zubehör gibt es für die Montage eines Wärmezählers noch WZ-Nach-
16
132 mm
85 mm
107 mm
rüst-Sets.
Verteiler/Verteilerschränke
Systemgerechte Heizkreisanbindung – bedarfsgerechte
Wärmeverteilung.
Zubehör.
Duo-Unterverteiler ermöglichen den
Anschluss von zwei gleich langen
Bei Polytherm Systemlösungen sind alle
Heizkreisen an einem Verteilerabgang.
Komponenten vom Heizkreisverteiler
Sie sind für die Dimensionen 10,5 x
bis zu Ventilen und Zubehör optimal auf-
1,25 und maximal 14 x 2 erhältlich.
Duo-Unterverteiler 10,5
Duo-Unterverteiler 14
Zonenventil
Zonenventil Eck
Kugelhahn-Set
Kugelhahn-Set 1“
mit Thermometer
einander abgestimmt. Aufgabe des Heizkreisverteilers ist es, den einzelnen Heiz-
Zonenventile können vor den Verteiler
kreisen die berechnete Wärmeleistung
angeschlossen werden und zur Rege-
bereitzustellen. Durch eine entsprechen-
lung mehrerer Heizkreise mit Hilfe elek-
de Voreinstellung der Heizkreisventile
trischer Stellantriebe für 230 V oder
wird der Durchfluss jedes Heizkreises
24 V (Funktion „stromlos zu“) dienen.
auf den vorgegebenen Wert begrenzt.
Heizkreisverteiler-Sets sind in den
Kugelhähne dienen als Absperrvorrich-
Dimensionen 1“ und 11/4“ mit und
tung vor dem Heizkreisverteiler. Sie
ohne integrierten Durchflussmesser
sind auch als Alternativ-Absperrvorrich-
erhältlich. Bei Heizkreisverteilern mit
tung mit Thermometer erhältlich.
integrierten Durchflussmessern wird
zusätzlich der Volumenstrom jedes Heizkreises angezeigt. Dieses bietet den
Verteilerschränke.
Vorteil, dass eine Ventilvoreinstellung
auch am errechneten Durchfluss vorge-
Unterputz- und Aufputz-Verteilerschrän-
nommen werden kann, wenn die
ke bestehen aus verzinktem, 1 mm star-
Anlagenausführung von der theoreti-
kem Stahlblech und verfügen über
schen Berechnung abweicht. Die mon-
einen abnehmbaren Frontrahmen. Der
tagefertigen Heizkreisverteiler-Sets 1“
Rahmen und die verschließbaren Türen
und
11/4“
umfassen Befestigungskonso-
sind weiß lackiert (RAL 9010).
len, Entlüfter, Stopfen und zwei KFE-
Die Unterputz-Verteilerschränke sind in
Hähne zur selbstdichten Montage. Bei
der Tiefe von 115 bis 165 mm und in der
den Heizkreisverteilern 11/4“ werden
Höhe von 780 bis 880 mm verstellbar.
zwei vorgeschaltete Kugelhähne mitgeliefert.
Die Aufputz-Schranktiefe ist auf den Ein-
VSS-U/A – 560
(Breite 560 mm)
satz von dezentralen Polytherm Regel-
VSS-U/A – 700
(Breite 700 mm)
stationen ausgelegt. Tiefe = 150 mm,
VSS-U/A – 1000 (Breite 1000 mm)
Höhe = 700 mm.
VSS-U/A – 1300 (Breite 1300 mm)
17
Wer die Umwelt vergisst, hat nicht zu Ende gedacht!
Die Verantwortung für die Umwelt ist bei Polytherm längst
Große Anstrengungen gegen die Verpackungsflut.
zum festen Bestandteil unternehmerischer Aktivitäten gewor-
Grundsätzlich wird die Entsorgung der Produkt- und
den. Die umweltorientierte Unternehmensführung beginnt
Transportverpackungen durch unsere Mitgliedschaft bei
schon bei der Sensibilisierung der Mitarbeiter, die darauf ab-
INTERSEROH sichergestellt.
zielt, das Verständnis für die so wichtigen ökonomischen und
Polytherm möchte Ihre Aufmerksamkeit jedoch noch auf eine
ökologischen Zusammenhänge zu wecken, danach zu handeln
weitere Aktivität lenken: die Vermeidung von Verpackungs-
und als Multiplikator nach außen zu wirken.
abfall. Der Polytherm Pumpen-Mischer-Block ist dafür geradezu ein Musterbeispiel. Er wird z. B. in einer schützenden Ver-
Die Bereitstellung umweltverträglicher Produkte ist unser
packung geliefert, die zugleich als Wärmedämmung dient.
wichtigstes Anliegen.
Oder denken Sie an die vielen wiederverwendbaren Groß-
Als einer der führenden Systemanbieter mit spezifischen Pro-
trommeln, wo keine Verpackung anfällt.
blemlösungen legt Polytherm größten Wert darauf, den Partnern im Fachhandwerk ökologisch unbedenkliche Erzeugnisse bereitzustellen.
Zum Beispiel unsere bewährten PE-X-Rohre. Hergestellt aus
Polyethylen, einem Kunststoff auf ganz natürlicher Rohstoffbasis – dem Erdöl. Oder die FCKW-frei hergestellten Systemelemente aus nur einem PS-Material.
Die beste Entsorgung ist gezieltes Recycling.
Hier hat sich eine Menge getan. Durch die enge Zusammenarbeit von Verbänden und der Industrie wurde ein flächendeckendes System zur Rückführung von Materialresten und
gebrauchten Produkten für das SHK-Handwerk aufgebaut.
INTERSEROH ist der Garant, dass alle Materialien wieder dem
Rohstoffkreislauf zugeführt werden und der verbleibende Rest
so umweltschonend wie möglich entsorgt wird.
Für das verarbeitende Fachhandwerk dürften daher die Service-Hotlines von Interesse sein. Hier erfahren Sie z. B., wo
sich die Annahmestellen in Ihrer Nähe befinden – oftmals
sogar in der Nähe Ihrer Baustelle.
Die Schonung der Umwelt ist ein lohnendes Ziel. Das gemeinsame Engagement wird uns dem ein gutes Stück näher
bringen.
www.interseroh.de
18
Der Unterschied zwischen Heizen und
behaglicher Wärme heißt Polytherm.
Die Warmwasser-Fußbodenheizung kann
im Niedrigenergiehaus in der Regel sehr
als das Heizsystem mit dem idealen Tem-
geringe Wassertemperaturen. Da kann
peraturprofil bezeichnet werden. Ein
schon mal an manchen Tagen des Jahres
gleich bleibendes Temperaturprofil
der Eindruck entstehen: „Die Fußboden-
über die Raumgeometrie und Raumhöhe
heizung ist gar nicht an.“ … weit gefehlt.
ist die logische Konsequenz aus der
Der Boden ist von der Empfindung kälter.
gleichmäßigen Heizleistungsverteilung
Die Heizung aber spart Energie. Wird ein
mit niedrigen Oberflächentemperaturen.
ständig warmer Boden gewünscht, so
Die Grafik gibt Aufschluss über die Tem-
ist dieses planerisch speziell zu berück-
peraturschichtungen bei unterschiedlichen
sichtigen.
Heizsystemen.
Verbunden mit der gleichmäßigen Tem-
Wichtig für die Systementscheidung
Die niedrige Oberflächentemperatur des
peraturschichtung über den Raum erhält
in Niedrigenergiehäusern.
Fußbodens verhindert die luftwalzenarti-
man ein optimales Wohlbefinden, das
Das bautechnische Konzept für Niedrig-
gen Staubaufwirbelungen, wie man sie
sich bei der Warmwasser-Fußbodenhei-
energiehäuser bietet die besten Voraus-
von konventionellen Heizungssystemen
zung schon bei 2 °C niedrigeren Raum-
setzungen für den Einsatz einer Polytherm
her kennt. Speziell Allergiker werden
lufttemperaturen – gegenüber einem kon-
Fußbodenheizung. Der geringe Wärme-
diesen Effekt als sehr wohltuend emp-
ventionell beheizten Raum – einstellt.
bedarf kommt dem System entgegen,
finden.
Man erhält somit ein höheres Wohl-
und in Verbindung mit einem modernen
befinden bei geringeren Raumluft-
Wärmeerzeuger, z. B. einem Energie
Und noch eins: Fußbodenheizungen ent-
temperaturen und spart dabei noch
sparenden, umweltschonenden Brenn-
ziehen dem Bodenbereich Feuchtigkeit,
Energie.
wertkessel, lassen sich ökonomische
d. h., eine trockene Bodenfläche ist ein
Abhängig vom Nutzerverhalten kann sich
und ökologische Überlegungen optimal
denkbar ungeeigneter Lebensraum für
die Warmwasser-Fußbodenheizung auf
auf einen Nenner bringen.
alle Allergieauslöser wie Hausstaubmilben, Pilzsporen, Keime.
den Vorteil berufen, dass sie bedingt
durch die niedrigen Temperaturen im
Für eine Fußbodenheizung sind neben
Gesundes Klima, gesünderes Leben –
Heizmedium sowie die geringere Raum-
heizungs- und energietechnischen Vor-
auch das ist eine Polytherm Fußboden-
lufttemperatur eine 6 bis 12%ige Ener-
teilen auch gesundheitliche Aspekte
heizung wert!
gieeinsparung bieten kann.
von großem Interesse.
Moderne Brennwerttechnik, aber auch
Alternativenergien wie Solartechnik,
2,70 m
Wärmepumpen etc. können optimal eingesetzt werden.
1,80 m
Wichtig für Bauherren.
Ob Altbau oder Neubau, ob Parkett, Teppich, Marmor oder Fliesen, die Systeme
von Polytherm können überall verlegt
werden.
0,10 m
16°
20°
24°
Idealheizung
16°
20°
24°
Fußbodenheizung
16°
20°
24°
Radiatorheizung (AW)
16°
20°
24°
Radiatorheizung (IW)
Und was den Preis angeht, so braucht
die Polytherm Fußbodenheizung unter
So kann Staub aufwirbeln …
… aber nicht mit einer Fußbodenheizung.
Berücksichtigung aller Kosten sparenden
Vorteile keinen Vergleich mit herkömmlichen Radiatorheizsystemen zu scheuen.
Die Flächenheizung hat die Aufgabe
einen Raum und damit ein Gebäude zu
beheizen, d. h. die Raumlufttemperatur
angenehm zu erwärmen. Dafür reichen
19
Grundlagen für die Projektierung, Hilfen für die Vorkalkulation.
Normung und Gesetzesvorgaben.
Vorkalkulation Polycomfort 14 x 2
Für die Projektierung einer Warmwasser-Fußbodenheizung sind
spezifische Parameter durch europäische bzw. deutsche Nor-
Wärmestromdichte [Watt/m2]
mung festgelegt: die Systemleistung, die Berechnung und der
Aufbau inklusive der Wärme- und Trittschalldämmung sowie
die Estrichtechnik.
Über die Normung hinaus gibt es über die EnEV Gesetzesvorgaben des Bundes und der Länder, die ebenfalls berücksichtigt
Mittlere
Fußbodenoberflächentemperatur
ϑi = 20 °C
ϑi = 24 °C
werden müssen.
Die Polytherm Unterlagen einschließlich der Planungssoftware
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
35 °C
20 °C
7 mm
Teppich
verweisen auf Norm- und Gesetzesvorgaben, um einen einwandfreien Betrieb der gesamten Heizungsanlage auf wirtschaftlicher Basis zu ermöglichen.
Der Energiebedarfsausweis verbunden mit dem zu ermittelnden
Wärmebedarf nach DIN EN 12831 gelten als Grundlage für die
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
Projektierung einer Warmwasser-Fußbodenheizung.
Die Leistungsabgabe einer Flächenheizung ist begrenzt durch
die seitens der DIN EN 1264 festgelegten, maximal zulässigen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
40 °C
20 °C
7 mm
Teppich
24 °C
Oberflächentemperaturen.
Aufenthaltsbereich:
ϑFb., max. ≤ 29 °C
Randzonen (1 m tief):
ϑFb., max. ≤ 35 °C
Bäder/Duschen:
ϑFb., max. ≤ ϑi + 9 K
Diese physikalischen Grenzen werden bei der heutigen, Energie
sparenden Bauweise selten erreicht. Bei einer über die Heiz-
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
periode mittleren Oberflächentemperatur von 22 bis 24 °C
reicht eine Fußbodenheizung in der Regel als alleiniges Heiz-
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
45 °C
20 °C
7 mm
Teppich
24 °C
system aus.
Fortsetzung der Erläuterung auf der nächsten Seite.
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
50 °C
20 °C
7 mm
Teppich
24 °C
Beispiel 14 x 2:
Raumtemperatur
20 °C
Fußbodenheizfläche
16 m2
Wärmestromdichte
Teppichbodenbelag, 7 mm
55
W/m2
Rλ,Β = 0,1
gewählte Vorlauftemperatur
40 °C
max. Oberflächentemperatur
25,5 °C
m2 K
W
empfohlener Rohrabstand
RA 16,5
max. Heizkreisfläche
12,2 m2
16 m2 sind auszulegen, daraus ergeben sich
2 Heizkreise
20
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
24 °C
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
(längsverl. RA 55 / 110 / 165 / 220 / 330)
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
95
100
105
110
115
120
125
25
26
26
29
30
Bäder etc.
27
29
31
33
33,0 27,5 27,5 27,5 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
26,4 23,6 17,2 16,6 12,1 12,9 9,7 10,2 8,2 6,1 3,8
27,5 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0
21,6 18,4 15,9 11,0 10,3 6,9 2,9
22,0 16,5 16,5 11,0
17,6 13,9 6,8 5,9
16,5 11,0
13,4 9,2
5,5
5,3
135
140
145
150
33
°C
Randzone
Aufenthaltszone
24
130
5,5
4,6
5,5
5,7
30
31
32
°C
5,5
4,5
5,5
3,2
5,5
1,7
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
5,5
2,2
Empf. RA
max. m2
5,5
1,2
5,5
6,2
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
16,4 12,0 11,0 8,2 5,3 1,7
5,5
4,3
Empf. RA
max. m2
5,5
2,5
33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
36,0 32,6 27,1 25,2 21,4 17,8 17,7 15,2 12,9 12,9 11,3 9,7 8,2 6,6 5,0 3,2
33,0 27,5 27,5 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0
36,5 31,2 24,0 21,8 19,7 15,9 12,2 8,4 9,5 6,9 4,0
33,0 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0
28,7 23,5 19,8 13,0 12,2 6,8 7,2 2,6
27,5 22,0 16,5 16,5 11,0
25,5 19,7 15,7 8,7 7,5
5,5
6,2
5,5
4,4
5,5
5,7
5,5
4,1
5,5
5,7
5,5
4,8
5,5
3,8
5,5
2,8
5,5
1,7
Empf. RA
max. m2
5,5
2,2
Empf. RA
max. m2
5,5
1,2
Empf. RA
max. m2
5,5
2,2
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
18,4 15,2 12,3 12,1 10,1 8,2 6,2 4,2
5,5
5,9
5,5
4,8
5,5
3,6
5,5
2,3
Empf. RA
max. m2
33,0 33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
36,0 30,1 29,2 25,0 24,4 21,4 18,5 18,8 16,7 14,8 12,9 13,2 11,9 10,7 9,4 8,2 6,9 5,6 4,3
33,0 33,0 27,5 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
34,5 26,9 25,4 24,0 19,8 15,7 15,9 15,9 10,0 11,0 9,0 6,9 4,7
33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0
35,8 30,8 23,5 21,2 15,7 15,3 11,2 6,8 8,0 4,7
33,0 33,0 27,5 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0
39,9 28,5 23,3 19,7 17,0 11,6 10,6 6,4
5,5
6,2
5,5
5,9
5,5
3,9
5,5
6,3
5,5
5,1
5,5
3,7
5,5
6,4
5,5
5,7
5,5
2,2
Empf. RA
max. m2
5,5
1,2
Empf. RA
max. m2
5,5
3,2
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
19,5 17,0 14,7 12,4 12,7 11,1 9,7 8,2 6,7 5,1 3,4
5,5
5,8
5,5
5,0
5,5
4,1
5,5
3,2
5,5
2,2
Empf. RA
max. m2
33,0 33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
36,0 31,1 30,7 27,1 26,6 23,9 21,4 19,0 19,5 17,7 16,1 14,4 12,9 11,3 12,4 11,3 10,2 9,2 8,2
33,0 33,0 33,0 27,5 22,0 22,0 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
39,9 33,2 26,9 26,3 25,4 21,8 18,4 15,0 15,9 13,4 11,0 12,0 10,3 8,6 6,9 5,1 2,9
33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
32,6 29,6 23,5 22,1 17,6 17,3 13,9 10,5 11,0 8,5 5,9 2,6
33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 11,0
34,1 29,3 21,8 19,7 13,8 13,4 8,7 9,2
Empf. RA
max. m2
5,5
5,6
5,5
6,2
5,5
5,3
5,5
3,5
5,5
5,7
5,5
4,6
5,5
3,5
5,5
2,2
5,5
1,2
5,5
3,7
16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
18,1 16,2 14,3 12,5 13,0 11,8 10,6 9,4 8,2 7,0 5,8 4,5 3,0
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
21
Schnelle Vorkalkulation bei 20 °C und 24 °C
Raumlufttemperatur.
Tabellengrundlagen.
Vorkalkulation Polycomfort 16 x 2
> Druckverlust des Heizkreises: 200 mbar
> Temperatur unterhalb des zu berechnenden Raumes: 20 °C
Wärmestromdichte [Watt/m2]
> Heizkreislänge: max. 120 m
> 14 x 2/16 x 2 mm PE-Xc Systemrohr
> 45 mm Estrichrohrüberdeckung
Wärmestromdichte „q“ und Bodenbelag müssen bekannt
sein.
Mittlere
Fußbodenoberflächentemperatur
Eine Vorkalkulation kann nur für eine vorher festzulegende Vor-
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
35 °C
20 °C
7 mm
Teppich
der Vorlauftemperatur getroffen, so gilt nur der entsprechende
Oberflächentemperaturgrenzen bei der entsprechenden Wärmestromdichte überprüfen.
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
Nun kann mit der jeweiligen Wärmestromdichte „q“ eines
Raumes – vom oberen Balken nach unten bis zum Bodenbelag
des gewählten Vorlauftemperaturblocks gehend – der emp-
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
40 °C
20 °C
7 mm
Teppich
24 °C
fohlene Polytherm Rohrabstand (RA) mit der maximalen Heizkreisfläche inklusive Zuleitung abgelesen werden. Bei Heizkreisen/Räumen, die eine größere Fläche als die dort jeweils
angegebene maximale Heizkreisfläche aufweisen, müssen
dann zwei Heizkreise mit dem jeweiligen Rohrabstand einkalkuliert werden. Für Bäder wird ein Rohrabstand von nicht
ϑi = 24 °C
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
lauftemperatur (35, 40, 45 oder 50 °C) erfolgen. Ist die Wahl
Temperaturblock für das gesamte Objekt.
ϑi = 20 °C
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
größer als 11 cm empfohlen.
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
45 °C
20 °C
7 mm
Teppich
24 °C
Hinweis!
Die Vorkalkulation ersetzt keine detaillierte Auslegung.
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
2
Rλ,B = 0,05 m K
W
10 mm
E-Parkett
VorlaufRaumm2 K
temperatur temperatur Rλ,B = 0,10
W
50 °C
20 °C
7 mm
Teppich
24 °C
Beispiel 16 x 2:
Raumtemperatur
20 °C
Fußbodenheizfläche
16 m2
Wärmestromdichte
60 W/m2
Teppichbodenbelag, 7 mm
m2 K
Rλ,Β = 0,1
W
gewählte Vorlauftemperatur
40 °C
max. Oberflächentemperatur
26 °C
empfohlener Rohrabstand
RA 16,5
max. Heizkreisfläche
10,4 m2
16 m2 sind auszulegen, daraus ergeben sich
2 Heizkreise
22
2
Rλ,B = 0,15 m K
W
24 °C
2
Rλ,B = 0,01 m K
W
5 mm
Fliesen
(längs verlegt RA 55 / 110 / 165 / 220 / 330)
35
40
45
50
55
60
65
70
75
80
85
90
95
100
105
110
115
120
125
25
26
26
29
30
Bäder etc.
27
29
31
33
33,0 33,0 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
37,9 26,2 25,0 24,0 18,0 18,4 14,2 14,2 11,8 9,1 6,1 2,5
33,0 27,5 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0
23,0 19,1 17,4 16,2 9,4 10,4 5,3
22,0 16,5 11,0
13,1 10,4 9,0
5,5
7,6
135
140
145
150
33
°C
Randzone
Aufenthaltszone
24
130
5,5
6,8
30
31
32
°C
5,5
6,3
5,5
4,5
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
5,5
3,6
Empf. RA
max. m2
5,5
2,4
16,5 11,0
5,5 2,0
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 11,0 11,0 11,0
17,2 11,6 11,8 8,0 3,7
5,5
6,1
Empf. RA
max. m2
5,5
3,7
33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
32,0 31,4 25,0 25,5 21,0 16,5 18,4 15,3 12,2 8,9 11,8 9,8 7,6 5,3 2,5
33,0 33,0 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0
38,9 27,0 25,2 24,1 17,4 17,8 12,9 7,5 10,4 6,7 1,8
33,0 27,5 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0
26,4 21,8 19,5 17,6 10,4 10,7 5,0
27,5 22,0 16,5 11,0 11,0
21,5 16,4 13,0 11,0 2,0
5,5
6,4
5,5
6,0
5,5
6,6
5,5
5,4
5,5
4,1
5,5
2,6
Empf. RA
max. m2
5,5
3,6
Empf. RA
max. m2
5,5
2,4
Empf. RA
max. m2
5,5
3,3
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
17,6 13,7 9,7 11,8 9,2 6,5 3,3
5,5
6,7
5,5
5,1
5,5
3,4
5,5
1,0
Empf. RA
max. m2
33,0 33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
35,5 28,5 30,1 25,0 26,5 22,8 19,2 15,6 18,4 15,9 13,4 10,9 8,2 11,8 10,2 8,5 6,8 4,9 2,5
33,0 33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0
38,8 29,3 28,8 21,6 22,8 17,4 18,8 14,9 10,8 13,1 10,4 7,5 4,1
33,0 33,0 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0
38,4 26,4 24,2 23,1 15,7 16,2 10,4 11,8 7,5 1,6
33,0 27,5 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0
25,5 21,5 18,9 16,8 8,8 9,5 2,0
5,5
5,7
5,5
7,4
5,5
5,6
5,5
3,6
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
5,5
2,4
Empf. RA
max. m2
5,5
4,6
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
17,8 14,8 11,9 8,7 11,8 9,9 7,8 5,7 3,2
5,5
7,0
5,5
5,8
5,5
4,5
5,5
3,2
5,5
1,5
33,0 33,0 33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0
37,9 32,0 26,2 29,2 25,0 20,8 24,0 21,0 18,0 15,0 18,4 16,3 14,2 12,2 10,0 13,2 11,8
33,0 33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
38,9 30,9 31,2 25,2 26,4 21,9 17,4 19,4 16,2 12,9 9,4 12,6 10,4 8,0 5,3 1,8
33,0 33,0 27,5 22,0 22,0 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0
36,4 26,4 25,8 25,5 19,5 13,1 15,3 10,4 12,4 9,0 5,0
33,0 27,5 27,5 22,0 22,0 16,5 16,5 11,0 11,0
35,5 31,5 21,5 20,5 12,0 13,0 5,5 8,5 2,0
5,5
7,6
5,5
5,2
5,5
6,8
5,5
5,3
5,5
3,6
5,5
2,4
5,5
5,3
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
Empf. RA
max. m2
16,5 16,5 16,5 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0 11,0
15,5 13,1 10,7 8,1 11,8 10,2 8,6 7,0 5,2
Empf. RA
max. m2
23
Anleitung zur Polytherm Heizflächenauslegung
nach DIN EN 1264, Teil 3.
1. Position, Heizkreisnummer
2. Raumnummer
3. Raumbezeichnung
4. Norm-Innentemperatur
5. Temperatur im darunter liegenden Raum
6. Zu beheizende Fußbodenfläche, d. h. die gesamte Bodenfläche, die pro Raum für die Flächenauslegung zur Verfügung
steht. Es sollte generell eine vollflächige Verlegung im Raum
erfolgen, um im Estrich nicht
unnötige Spannungen zwischen
den kalten und warmen Flächen
auftreten zu lassen.
Werden in einem Raum mit
Fußbodenheizung über 30 %
des Fußbodens mit Möbeln
bedeckt, so sind entsprechende Leistungsminderungen zu
berücksichtigen. Es sind ca.
15% der Raumfläche für die Berechnung in Abzug zu bringen.
Im Bad kann auf Wunsch unter
der Dusche und Badewanne die
Bodenfläche ausgespart werden.
7. Die Auslegungswärmeleistung
ergibt sich aus dem Normwärmebedarf nach DIN EN 12 831, vermindert um Wärmeverluste an
Räume unterhalb der Heizfläche
(bereinigter Wärmebedarf).
In der Regel beträgt dieser Auslegungszuschlag bei Warmwasser-Fußbodenheizungen X = 0,
soweit keine Wärmepumpen eingesetzt werden.
8. Die Auslegungswärmestromdichte ist der zur Deckung der
Auslegungswärmeleistung eines
fußbodenbeheizten Raumes
erforderliche Wärmestrom.
9. Bodenbelag/Wärmeleitwiderstand des im Raum zum Einsatz
kommenden Oberbodens.
Zur Auslegung der Fußbodenheizung werden für Aufenthaltsräume einheitliche Bodenbeläge mit
Rλ = 0,1 m2 K/W angenommen.
Hierdurch soll sichergestellt werden, dass sich bei späteren
Änderungen der Bodenbeläge
die Wärmeabgabe der Fußbodenheizung nicht zu sehr verändert.
Die Anwendung höherer Werte
für Rλ, B bis höchstens 0,15 m2 K/W
ist gesondert zu vereinbaren. Für
Bäder wird Rλ, B = 0 angenommen.
24
10. Flächenaufteilung/Heizkreisanzahl und -typ.
Entsprechend der Heizestrichnorm sind Fußbodenheizkreise auf
die Estrichfeldgrößen abzustimmen. Hier sollte von vornherein
eine raumgeometrisch sinnvolle
Heizkreisaufteilung vorgenommen
werden.
Es sind die anzustrebende Heizkreisanzahl und die anzustrebenden Heizkreistypen einzutragen
(Aufenthaltszone = A / Randzone
= R). Ggf. ist die Heizkreisanzahl
nach der Berechnung zu überprüfen und zu korrigieren.
11. Heizkreisfläche der Aufenthalts- oder Randzone entsprechend obiger Flächenaufteilung.
entnommen werden. Für den
Heizkreis mit dem qmax. wird eine
Rohrteilung des Systems und
damit ein Auslegungs-Heizmittelstrom gewählt, der unterhalb der
Grenzkurven liegen muss. Die Vorlauftemperatur für die gesamte
Anlage berechnet sich dann nach:
15. Max. zulässige Vorlaufübertemperatur, d. h., dass über dem
Vorlauf die max. Oberflächentemperatur ∆ϑF, max. – entsprechend
der um σ/2 höheren Übertemperatur des Heizmittels – gegenüber
der Mitte des Raumes überschritten werden kann. Die max. zulässige Vorlaufübertemperatur beträgt dann:
12. Wärmestromdichte der Aufenthalts- bzw. Randzone entsprechend obiger Flächen- und
gewünschter Wärmeleistungsverteilung.
13. Kontrolle der mittleren Fußbodenoberflächentemperatur
Grundlage ist die Basiskennlinie.
Beim Überschreiten der zulässigen Oberflächentemperaturen von
29 °C für Aufenthaltszonen,
35 °C für Randzonen,
33 °C (ϑi + 9 K) für Bäder und
Ähnliches sind die Zeilen 12 und
13 durchzustreichen und die
gewünschte max. Oberflächentemperatur einzutragen.
Hieraus ergibt sich eine korrigierte Wärmestromdichte nach
und eine entsprechende Zusatzwärmeleistung
14. Auslegungsvorlauftemperatur.
Die für das gesamte Objekt
geltende Auslegungsvorlauftemperatur wird für den Raum
mit der höchsten Auslegungswärmestromdichte (Bäder ausgenommen) bestimmt. Hierfür
wird ein einheitlicher Bodenbelag mit Rλ, B = 0,1 m2 K/W
sowie eine Spreizung von
σ = 5 K (bei Inanspruchnahme
der Grenzwärmestromdichte –
Randzonen 3 K) festgelegt.
Aus den Polytherm Leistungsdiagrammen kann für die max. Wärmestromdichte die AuslegungsHeizmittelübertemperatur ∆ϑH, Ausl.
16. Polytherm Rohrabstand.
Aus den Polytherm Leistungsdiagrammen für die einzelnen
Bodenbeläge bzw. Wärmeleitwiderstände kann nun unter
Berücksichtigung der Grenzkurven
und der max. Heizmittelübertemperatur ∆ϑH der Rohrabstand eingetragen werden.
Für Wohnräume und Ähnliches,
die mit einem keramischen
Boden belegt werden, sollten
die Rohrabstände RA 27,5 und
33 nicht verwendet werden.
Für Bäder, Toiletten und Randzonen sollte möglichst der
Rohrabstand RA 5,5/11 Verwendung finden. Wird im Bad
die Flächenheizung nur als
Temperierung gewählt, kann
RA 11/16,5 eingeplant werden.
17. Entsprechend dem Rohrabstand wird auch die Heizmittelübertemperatur aus den Polytherm Leistungsdiagrammen
entnommen.
18. Die jeweilige Heizkreisspreizung wird anlehnend an die max.
zulässige Vorlaufübertemperatur
(Zeile 15) wie folgt berechnet:
19. Wärmestromdichte nach
unten: Anhand der Polytherm
Leistungsdiagramme lässt sich
für vier Standardfälle die Wärmestromdichte nach unten bezogen
auf die vorhandene Wärmestromdichte der Heizkreise direkt ablesen. Grundlage dieser Standardfälle sind die nachfolgende
Tabelle sowie die Standard-Temperaturdifferenzen zwischen dem
zu beheizenden Raum und den
darunter befindlichen Räumen.
Mindestwärmedurchlasswiderstände der Wärmedämmung
Nr. Wärmedämmung
Rλ, Dä, min [m2 K/W]
I
über Räumen mit
gleichartiger Nutzung
0,75
II
über Räumen mit nicht
gleichartiger Nutzung
(z. B. Wohnräume über
gewerblich genutzten
Räumen)
1,25
III über unbeheizten
Räumen (z. B. Kellern)
sowie Außenluft und
Erdreich
nach EnEV
Im Zusammenhang mit dem Polycomfort Systemelement 30-2 ist
die Bedingung Rλ, Dä = 0,75 automatisch erfüllt. Ist eine von den
Standardwerten abweichende
Wärmedämmung bzw. Temperaturdifferenz einzuplanen, ist die
Wärmestromdichte nach unten
nach folgender Formel zu ermitteln:
20. Die gesamte Wärmeleistung
des Heizkreises ergibt sich als
Produkt aus Fußbodenfläche und
der Summe der Wärmestromdichte nach oben und unten.
21. Auslegungsheizmittelstrom
für einen Heizkreis (spezifische
Wärmekapazität des Wassers
c = 1,163 Wh/kg K)
Beispiel: Polycomfort 14 x 2
22.–24. Entsprechend nachfolgender Tabelle sind für die einzelnen Polytherm Rohrabstände die
laufenden Meter Polytherm PE-Xc
Systemrohr des Heizkreises und
die Zuleitungen einzutragen und
zu addieren. Hierbei handelt es
sich um theoretisch verlegbare
Rohrmengen.
Rohrabstand
RA
5,5
lfd.m/m2
theoretisch
Druckverlustberechnung
lfd.m/m2
Praxiswerte
Materialauszug
18,2
17,6
11
9,1
8,8
16,5
6,1
5,9
22
4,5
4,4
27,5
3,6
3,5
33
3
2,9
25. Der Druckverlust des Heizkreises inkl. Zuleitungen (nur
Rohr) wird aus dem Polytherm
Druckverlustdiagramm bei entsprechendem Heizmittelstrom
abgelesen. Der hier entnommene Druckverlust für 1 m Systemrohr wird dann mit der Heizkreislänge inkl. Zuleitung multipliziert.
Bauvorhaben
·
ΣQ F
∆pmax
ϑV, Ausl.
Projekt-Nr.
Datum
3806 W
166 mbar
44 °C
Bearbeiter
·
Σm
H
526 l/h
Anzahl Heizkreise
·
Σm
H
l/h
Anzahl Heizkreise
7
Verteiler
Verteiler
1 Position, Heizkreisnummer
1
2a
2b
3
4
5
6
7
2 Raumnummer
1
1
1
1
2
3
4
5
Küche
Flur
WC
Gast
3 Raumbezeichnung
Wohnen
4 ϑi Norm-Innentemperatur
°C
20
20
20
20
20
20
20
20
5 ϑu Temperatur darunter liegender Raum
°C
6
6
6
6
6
6
6
6
6 AF zu beheizende Fußbodenfläche
m2
24,0
8,1
9,3
3,8
14,3
·
7 QH Auslegungswärmeleistung
W
1287
553
568
399
660
8 q· Ausl. Auslegungswärmestromdichte
W/m2
53,6
68,3
61,1
105
46,1
9 Bodenbelag/Wärmeleitwiderstand
m2 K/W
0,1
0,1
0,1
0,1
0,1
0,1
0,05
0,1
10 Flächenaufteilung/Heizkreisanzahl, -typ
R/1
A/1
R/1
A/1
A/1
A/1
A/1
A/1
11 AA/R Heizkreisfläche (Aufenthalts- oder Randzone) m2
4,2
4,6
3,6
11,6
8,1
9,3
3,8
14,3
12 q· A/R Wärmestromdichte/Aufenthaltszone/Randzone W/m2
73
49
66
45
69
61
105
46
26,8
24,7
26,2
24,4
26,4
25,7
29,4
24,4
13 ϑF,m mittlere Oberflächentemperatur
26. Den Druckverlust für die voll
geöffneten Polytherm Heizkreisventile (Vor- und Rücklauf) entnehmen Sie bitte dem Polytherm
Druckverlustdiagramm; abzulesen ist der gemeinsame Druckverlust bei entsprechendem
Heizmittelstrom an der
blauen Kurve.
Blatt
Bei Überschreiten der zul. – ϑF,m – gewählt
Oberflächentemperaturen!
– q· A/R – korrigiert
°C
°C
27,0
W/m2
75,9
·
– QZus. – Zusatzleistung W
110,7
14 ϑV, Ausl. Auslegungsvorlauftemperatur
°C
44
15 ∆ϑV, Ausl. max. zulässige Vorlaufübertemperatur
K
24
16 RA Polytherm Rohrabstand
cm
17 ∆ϑH Heizmittelübertemperatur
11
22
11
22
16,5
22
11
16,5
K
20,4
17,3
18,5
15,9
21,6
21,6
21,6
14,4
18 σ Heizkreisspreizung
K
7
13
11
16
5
5
5
20
19 q· u Wärmestromdichte nach unten
W/m2
9,6
8,3
9,2
8,0
9,4
9,0
12,9
2,7
·
20 QF gesamte Wärmeleistung Heizkreis
W
316
264
271
615
635
651
448
696
28. Zu drosseln ist die Differenz
der Druckverluste der einzelnen
Heizkreise zu ∆pmax für die zu
ermittelnde Polytherm Ventilvoreinstellung.
· Auslegungsheizmittelstrom
21 m
H
l/h
39
32
39
76
109
112
77
75
22 lfd. m PE-Xc Systemrohr/Heizkreis
m
38
21
33
52
49
42
35
87
23 lfd. m PE-Xc Systemrohr/Zuleitung
m
12
8
0
10
1
8
0
29. Die Polytherm Ventilvoreinstellung entnehmen Sie bitte
dem Polytherm Ventildiagramm.
Mittels des jeweiligen Heizmittelstroms und des zu drosselnden
Druckverlustes ergibt sich die
Ventilvoreinstellung für das Polytherm Heizkreisvoreinstellventil.
24 Σ lfd. m Heizkreis und Zuleitungen
m
50
62
52
59
43
43
87
25 ∆pR Druckverlust Heizkreis inkl. Zuleitungen
mbar
24
80
75
162
119
52
126
26 ∆pV Druckverlust Polytherm Vor- u. Rücklaufventil
mbar
0,5
1,7
1,9
3,6
3,8
1,9
4,1
27 ∆pges. Gesamt-Druckverlust
mbar
25
82
77
166
123
54
130
28 ∆pVoreinstellung (zu drosseln)
mbar
141
84
89
0
43
112
36
2
3
3
10
5
3
4
27. Der gesamte Heizkreisdruckverlust setzt sich zusammen aus:
Den höchsten Druckverlust des
Objektes tragen Sie bitte im Kopf
der Heizflächen-Zusammenstellung beim ∆pmax ein.
29 Polytherm Ventilvoreinstellung
25
Schnell und sicher planen mit HSE 4.0
Planen, berechnen, ermitteln.
> Unabhängig von AutoCAD® Uponor
HSE nutzt ein eigenständiges CAEProgramm.
> Interpretation der Raumgeometrie aus
DWG- und DXF-Dateien. Die Erfassung des Gebäudes z. B. für die Heizlastberechnung erfolgt fast automatisch.
> Optimieren der FBH-Dimensionierung
nach Betriebs- oder Investitionskosten.
> Automatische Generierung eines
Schemas (Abwicklung der Stockwerksinstallation) aus der Grundrisszeichnung.
> Export von Daten z. B. an Microsoft®
Office® und im GAEB- und UGS-Format.
Export der Zeichnung im DWG- und
DXF-Format
> Detaillierter Massenauszug einschließlich aller Übergänge auf Gewinde oder
Flanschverbindungen.
Systemanforderungen:
> Pentium oder kompatibler Prozessor
> min. 32 MByte Arbeitsspeicher
> Farb-Display mit Auflösung
min. 1024 x 768 Pixel
> CD-ROM Laufwerk
> Microsoft® Windows
98/NT4SP6/2000/ME/XP
> Internet Explorer 4.0
> Acrobat Reader 3.0
26
Wichtig für die Arbeit auf der Baustelle:
die Planungsübersicht der Heizkreise.
Hier findet der Installateur z. B. die Vorgaben für die individuelle Einstellung der
Verteiler.
Wer die Planung außer der tabellarischen
Ausgabe auch graphisch dokumentieren
muss, wird sehr schnell die Vorzüge von
HSE zu schätzen wissen.
Mit dem eigenständigen CAE-Programm
und dem direkten Datenverbund zur
Fußbodenheizungsberechnung nach
DIN EN 1264 können z. B. die Heizkreise
schematisch oder auch detailliert visualisiert werden.
Hinweis!
Der Heizkreisverteiler sollte zentral in
der Wohnung/Etage platziert werden.
So werden durch die zweiseitige
Heizkreis-Anbindemöglichkeit Rohrbündelungen mit der Folge einer unkontrollierten Leistungsabgabe vermieden.
27
Polycomfort Leistungsdiagramme 14 x 2 mm
nach DIN EN 1264, Teil 2.
Rλ,B = 0,05 m2K/W
z. B.: 10 mm Parkett mit
45 mm Estrich Rohrüberdeckung
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
200
Grenzkurve /
Randzone 15 K
15
30
150
100
90
80
70
30
RA
5
RA ,5
1
RA 1
1
RA 6,5
2
RA 2
2
RA 7,5
33
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
U [W/m2 K]
0,35
1,25
20
20
15
15
20
10
15
8
13
10
8
60
50
10
8
40
30
5
10
6
6
20
5,5
3
15
Rλ,B = 0,1 m2K/W
z. B.: 7 mm Teppich mit
45 mm Estrich Rohrüberdeckung
3
5
10
15
20
30
40
50
Wärmedämmung
200
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
50
Grenzkurve /
Randzone 15 K
U [W/m2 K]
0,35
30
40
15
30
von 72 W/m2 verbunden mit einem
Rohrabstand von RA 16,5 haben eine
Heizmittelübertemperatur (∆ϑH) von
21,3 K zur Folge. Dabei ergibt sich
eine spezielle Wäremstromdichte (q· u)
nach unten von 16,5
W/m2
bei einer
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
RA
RA 5,5
RA 11
RA 16,
5
RA 22
RA 27
,
33 5
Eine benötigte spezielle Wärmedichte
100
90
80
70
30
15
7F023
Norm-Wärmestromdichte und Norm-Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264,
Teil 2 bei 45 mm Rohrüberdeckung.
13,9
16,3
RA 16,5
95,5
18,7
RA 22
90,5
20,9
RA 27,5
84,2
22,7
RA 33
76,0
24,0
15
8
13
50
8
10
40
30
8
5
10
6
3
5
10
15
20
30
40
50
u
14 K
5K
5K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
0K
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
200
RA RA RA RA RA RA
33 27 22 16 11 5,
5
,5
,5
Rλ,B = 0,15 m2K/W
(max. Bodenbelagswiderstand)
z. B.: 10,5 mm Teppich mit
45 mm Estrich Rohrüberdeckung
98,0
10
10
60
15
100,0
20
6
0,75 m2K/W.
∆ϑN [K]
15
20
dämmung mit dem R-Wert von
qN [W/m2]
20
20
Wohntrenndecke mit einer Wärme-
28
1,25
40
Beispiel:
RA 11
u
5
5K
5K
14 K
0K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
150
RA 5,5
8
150
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
100
90
80
70
1,25
U [W/m2 K]
0,35
30
40
40
15
30
30
20
20
15
60
15
20
10
15
8
13
10
50
8
40
30
10
8
20
5
10
6
u
15
3
5
10
15
20
30
40
50
5K
0K
5K
14 K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
200
30
150
5
RA ,5
1
RA 1
1
R A 6,5
2
RA 2
2
R A 7,5
33
30
Rλ,B = 0,05 m2K/W
z. B.: 10 mm Parkett mit
35 mm Estrich Rohrüberdeckung
20
20
RA
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
1,25
15
Grenzkurve /
Randzone 15 K
100
90
80
70
U [W/m2 K]
0,35
15
15
20
10
15
8
13
10
8
60
50
10
8
40
30
5
10
6
6
20
5,5
3
15
3
5
10
15
20
30
40
50
8
u
5
5K
14 K
0K
5K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
Wärmedämmung
200
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
50
Grenzkurve /
Randzone 15 K
1,25
30
40
40
150
U [W/m2 K]
0,35
Rλ,B = 0,1 m2K/W
z. B.: 7 mm Teppich mit
35 mm Estrich Rohrüberdeckung
15
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
100
90
80
70
RA
RA 5,5
RA 11
RA 16,
5
RA 22
RA 27
,
33 5
30
30
20
20
15
15
20
10
15
8
13
10
60
50
8
10
40
30
8
5
10
6
20
6
15
3
5
10
15
20
30
40
50
u
0K
5K
5K
14 K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
RA RA RA RA RA RA
33 27 22 16 11 5,
5
,5
,5
200
150
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
100
90
80
70
1,25
U [W/m2 K]
0,35
30
40
40
15
30
30
20
20
7F023
15
60
15
20
10
15
8
13
10
Norm-Wärmestromdichte und Norm-Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264,
Teil 2 bei 35 mm Rohrüberdeckung.
50
8
40
30
10
qN [W/m2]
8
20
5
10
6
u
15
Rλ,B = 0,15 m2K/W
(max. Bodenbelagswiderstand)
z. B.: 10,5 mm Teppich mit
35 mm Estrich Rohrüberdeckung
3
5
10
15
20
30
40
50
∆ϑN [K]
RA 5,5
97,9
12,8
RA 11
93,6
14,7
RA 16,5
88,1
16,5
RA 22
81,0
17,9
RA 27,5
72,9
19,0
RA 33
64,8
19,8
0K
14 K
5K
5K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
29
Polycomfort Leistungsdiagramme 16 x 2 mm
nach DIN EN 1264, Teil 2.
Rλ,B = 0,05 m2K/W
z. B.: 10 mm Parkett mit
45 mm Estrich Rohrüberdeckung
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
RA 5,5 RA 11 RA 16,5 0,75 0,75
200
U [W/m2 K]
0,35
1,25
15
Grenzkurve /Randzone 15 K
RA 22 30
RA 27,5
150
30
20
RA 33
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
100
90
80
70
20
15
15
20
10
15
8
13
10
8
60
50
10
8
40
30
5
10
6
6
20
5,5
3
15
Rλ,B = 0,1 m2K/W
z. B.: 7 mm Teppich mit
45 mm Estrich Rohrüberdeckung
3
5
10
15
20
30
40
50
8
u
5
5K
5K
14 K
0K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
50
RA 5,5
200
RA 11
40
RA 16,5
Grenzkurve /Randzone 15 K
RA 22,5
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
100
90
80
70
U [W/m2 K]
0,35
30
40
RA 22
150
1,25
15
30
RA 33
30
20
20
15
15
20
10
15
8
13
10
60
50
8
10
40
30
8
5
10
6
20
6
15
Rλ,B = 0,15 m2K/W
(max. Bodenbelagswiderstand)
z. B.: 10,5 mm Teppich mit
45 mm Estrich Rohrüberdeckung
3
5
10
15
20
30
40
50
5K
14 K
5K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
Wärmedämmung
Rλ,Dä [m2 K/W]
0,75 0,75
200
RA 5,5
RA 11 40
150
RA 16,5
7F149
Norm-Wärmestromdichte und Norm-Heizmittelübertemperatur nach DIN EN 1264,
Teil 2 bei 45 mm Rohrüberdeckung.
qN [W/m2]
RA 5,5
RA 11
∆ϑN [K]
100,0
13,8
97,9
16,0
RA 16,5
95,3
18,3
RA 22
90,1
20,3
RA 27,5
83,7
22,0
RA 33
75,3
23,1
30
u
0K
U [W/m2 K]
0,35
30
40
15
RA 22
30
RA
Grenzkurve /
Aufenthaltszone
u. Bäder 9 K
100
90
80
70
1,25
RA 33
30
20
20
15
60
15
20
10
15
8
13
10
50
8
40
30
10
8
20
5
10
6
u
15
3
5
10
15
20
30
40
50
5K
0K
5K
14 K
Temperaturdifferenz
zwischen dem zu berechnenden
und dem darunter liegenden Raum
Druckverlustdiagramme.
20
100
10
50
40
5.0
4.0
30
3.0
20
2.0
10
1.0
5
0.5
of
fe
n
30
200
Rü
ck
la
uf
ve
nt
il
300
V
V
=
10
V
V =7
=
8
V
=
9
=
6
V
=
5
V
=
4
V
Vo
run
d
=
3
50
40
2
500
400
=
100
V
1000
=
200
V
2000
1
mm WS [mbar]
3000
300
Druckverlust
Druckverlust
Heizkreisverteiler mit Standard-Eckventil
3
4
10
5
15
20
30
100
40 50
150 200
300 400 500
[kg/h]
Heizmittelstrom
Druckverlust
mm WS [mbar]
m
m
Druckverlust pro m
PE-Xc Systemrohr
200
20,0
150
15,0
100
10,0
80
8,0
60
50
6,0
5,0
40
4,0
30
3,0
20
2,0
14
x2
m
m
16
15
1,5
10
1,0
8
0,8
6
5
0,6
0,5
4
0,4
3
0,3
30
40
50
60
70
80 90 100
x2
m
m
150
200
250
300
Heizmittelstrom
400
[kg/h]
Strömungsgeschwindigkeit v [m/s]
0,2
0,3
0,4
0,5
0,6
0,7 0,8 0,9 1,0
1,2
1,4
31
Größenbestimmung des
Membran-Druckausdehnungsgefäßes.
Durchschnittlicher Wasserinhalt von Zentralheizungsanlagen
1000
durchschnittlicher Gesamtwasserinhalt VA [I]
Membran-Druckausdehnungsgefäße
(MAG) gehören nach DIN EN 12828,
Teil 2 zu den notwendigen Sicherheitseinrichtungen in geschlossenen Heizungsanlagen und dienen der Aufnahme
der temperaturschwankungsbedingten
Wasservolumenänderung.
Bei Einsatz eines Wärmetauschers als
Systemtrennung, z. B. bei der Sanierung
eines Altbaus, oder dem Einsatz von
Mischern sind sogar zwei Ausdehnungsgefäße, jeweils primär- und sekundärseitig, vorzusehen.
Zu klein ausgelegte oder mit falschem
Vordruck betriebene Ausdehnungsgefäße
können Betriebsstörungen oder sogar
Schäden an der Anlage verursachen. Eine
exakte Dimensionierung der MAGs ist
daher unerlässlich.
Bitte beachten Sie dazu auch die technischen Unterlagen der von Ihnen bevorzugten Hersteller! Eine weitere Empfehlung besteht darin, das MAG mindestens
einmal jährlich auf seine Funktionstüchtigkeit hin überprüfen zu lassen!
2
72
ng
N 4 720
izu
he n D I
4
n
e
e
IN
od iator
nD
ßb
Fu hlrad tore
a
r
Sta sradi
rpe
s
kö
Gu
eiz
h
n
tte
Pla
n
ore
ekt
nv
o
K
500
400
300
200
100
50
40
3
4
5
10
15
Berechnungsbeispiel
Einfülltemperatur der Anlage
ϑE
10 °C
Auslegungsvorlauftemperatur
ϑV
45 °C
Auslegungsrücklauftemperatur
ϑR
35 °C
max. Sollwerttemperatur
ϑv,max
60 °C
(höchste Sollwerteinstellung des Wärmeerzeugers)
Berechnung des MAG
(entsprechend DIN 4807)
statischer Druck
pSt
0,5 bar
(≈ 5 m Wassersäule)
Notwendige Anlageneckdaten
VSystem Wasserinhalt der Heizungsanlage
1. Berechnung des Anlagenvolumens Va
VRohr
0,079 m3/m bei 14 x 2 mm Rohr
(Heizkessel mit 12 kW Fußbodenheizung)
IRohr
Rohrlänge [m]
VWE
Wasservolumen des Wärmeerzeugers [dm3]
Ve
Ausdehnungsvolumen der Anlage [dm3]
2. Berechnung des Ausdehnungsvolumens Ve
VWR
Wasservorlage des MAG [dm ]
ϑV [°C]
V0
Nutzvolumen des MAG [dm ]
n [%]
3
3
Vexp, min Nennvolumen des MAG [dm ]
3
ϑE
Einfülltemperatur der Anlage [°C]
in der Regel 10 °C
ϑV
Auslegungsvorlauftemperatur der Anlage [°C]
ϑR
Auslegungsrücklauftemperatur der Anlage [°C]
ϑv,max max. Sollwerttemperatur des Wärmeerzeugers [°C]
e
nR
Wasserausdehnung in Abhängigkeit von
der höchsten Sollwerttemperatur des
Wärmeerzeugers und der Einfülltemperatur
von 10 °C [%]
Wärmeausdehnung in Abhängigkeit von
der Auslegungsrücklauftemperatur und der
Einfülltemperatur von 10 °C [%]
20
30
40
VSystem = 300 dm3 (laut Diagramm)
VSystem = VRohr · IRohr + VWE
30
40
50
60
70
80
90
0,66 0,93 1,29 1,71 2,22 2,51 3,47
nR = 0,5% (bei Auslegungsrücklauftemperatur
40 °C)
l = 1,71% (bei max. Sollwerttemperatur des
Kesselreglers)
Ve = VSystem · e/100 = 300 dm3 · 1,71/100 = 5,1 dm3
3. Druckberechnung
> Vordruck des MAG p0 (statische Höhe = 5 m)
p0 = pSt + pD + 0,2 bar = 0,5 bar + 0,2 bar
= 0,7 bar (0,2 bar wird empfohlen)
Zur Einbringung und Sicherstellung einer ausreichenden Wasservorlage im Gefäß sollte der Fülldruck 0,25 – 0,3 bar über dem Gefäßdruck liegen.
Der Anfangsdruck pa ist in der Regel gleichzusetzen
mit dem Fülldruck pF, da die Fülltemperatur von
10 °C fast immer die tiefste Systemtemperatur darstellt.
pa,min ≥ p0 + 0,3 bar ansonsten muss eine Berechnung für ein größeres Nennvolumen durchgeführt werden!
pa,min ≥ p0 + 0,3 bar ≥ 1,0 bar + 0,3 bar ≥ 1,3 bar
Empfehlung p0 ≥ PST +PD einsetzen!
> Sicherheitsventilansprechdruck psv
psv ≥ p0 + 2,0 bar für psv ≥ 5 bar
psv = 1,0 bar + 2,0 bar = 3,0 bar => 3,0 bar
> Enddruck pe
pe = psv – 0,5 bar (psv ≤ 5 bar)
= 3,0 bar – 0,5 bar = 2,5 bar
pe =
pe + 1
– 1 bar
Ve (pe + 1) · (n – nR)
1+
Vexp, min · (p0 + 1) · 2n
2,5 + 1
=
– 1 bar
5,1 · (2 + 1) · (1,74 – 0,5)
1+
32,7 · (1 + 1) · (2 · 1,71)
statischer Druck in der Anlage [bar]
p0
Mindestvordruck des MAG [bar]
pD
Verdampfungsdruck [bar] (zu vernachlässigen bei Temperaturen < 100 °C)
pa ≈ bar Überdruck
ps
Anfangsdruck der Anlage [bar]
pa > pa,min o.k.!
pe
Enddruck der Anlage [bar]
psv
Sicherheitsventilansprechdruck [bar]
32
100
4. Gefäßberechnung
> Wasservorlage VWR
(für Vexp, min > 15 dm3 mit VWR ≥ 3 dm3)
VWR = 0,005 · Va = 0,005 · 300 dm3 = 1,5 dm3
(für Vn ≤ 15 dm3)
VWR = 0,2 · Vexp, min
> Nutzvolumen (Blasenvolumen) V0
V0,min ≥ Ve + VWR ≥ 5,1 dm3 + 1,5 dm3 ≥ 6,6 dm3
> Nennvolumen Vexp, min
pe + 1
Vexp, min = (Ve + VWR) ·
pe – p0
2,5 + 1
= (5,1 + 1,5) ·
= 15,4 dm3
2,5 – 1
Es sollte nun das nächstgrößere Gefäß ausgewählt
werden: z. B. V0 = 25 dm3
Kontrolle: V0 > V0,min
25 dm3 ≥ 6,6 dm3 o.k.!
> Anfangsdruck-/ Fülldruckberechnung pa
pSt
pa, min Fülldruck der Anlage [bar]
50
installierte Leistung der Anlage Q1 [kW]
pa= 2,04 bar
pa min ≥
Vexp, min · (pO + 1)
-1
Vexp, min - VWR
pa min ≥
15,4 · (1,0 + 1)
- 1= 1,22 bar
15,4 - 1,5
Vom Wärmeerzeuger zum Verteiler –
systemgerechte Anbindung mit Polyfix MT.
Ganz gleich, ob der Wärmeerzeuger wie
gewohnt im Keller stehen soll, auf einer
Etage oder dem Dachboden seinen Platz
findet, für die Zuleitungen und Anbindungen ist Polyfix MT-Sanitär/Heizung die
richtige Empfehlung.
Das MT-Verbundrohr kombiniert in idealer
Weise die Eigenschaften eines Kunststoff- und Metallrohres, ist formstabil,
korrosionsfrei und erlaubt die freie Verlegung „nahtlos um die Ecke“ oder die
Installation als Steigestrang. Und mit dem
sorgfältig abgestimmten Fittingprogramm
in Verbindung mit der sicheren Polytherm
Presstechnik lässt sich alles zeitsparend
und vor allem sicher ausführen.
Dimensionierungshilfe.
Polyfix MT-Verbundrohre, DVGW-geprüft
Die Dimensionierung der Zuleitungen zu
den einzelnen Polytherm Heizkreisverteilern erfolgt genau wie die Rohrleitungs-
Dim. 40
Dim. 32
Dimensionierung bei konventionellen
Anlagen.
Dim. 26
Für alle Teilstrecken sind die Durchflussmengen zu ermitteln und im Hinblick auf
Dim. 20
die maximal zugelassenen Strömungsgeschwindigkeiten geeignete Rohrdurchmesser auszuwählen.
Dim. 16
Dim. 14
Wir empfehlen, eine maximale Geschwindigkeit von ca. v = 0,4 bis 0,8 m/s nicht
0
200
400
600
800
1000
1200
1400
1600
1800
2000
Heizmittelstrom [kg/h]
zu überschreiten.
Die Werte für die Durchflussmengen
werden den Heizflächenzusammenstel-
Zur schnellen Dimensionierung benutzen
Bei den auf diese Weise ermittelten
lungen entnommen. Für Teilstrecken, die
Sie bitte das Diagramm, aus dem Sie bei
Durchmessern ergeben sich R-Werte
mehrere Verteiler versorgen, werden die
gegebener Durchflussmenge den ge-
≤ 2 mbar/m (≤ 20 mmWS/m), die Strö-
entsprechenden Wassermengen zusam-
eigneten Rohrdurchmesser entnehmen
mungsgeschwindigkeiten liegen im
mengezählt.
können.
Bereich von 0,35 m/s bis 0,85 m/s.
Die Rohrnetzberechnung erfolgt, wie
gewohnt, auf den üblichen Formblättern
Hinweis: Die Zuleitungen sind entspre-
oder mit entsprechenden Softwarepro-
chend der EnEV zu dämmen.
grammen.
33
l
Befestigungstechnik/-abstände.
g
g
b
Maximaler Rohrschellenbefestigungsab-
f
g
stand von Polyfix MT-Verbundrohren:
f Fixpunkt
g Gleitschelle
Polyfix MT-Verbundrohr.
Vereinigt die Eigenschaften eines Kunst-
RA max
f
stoff- sowie Metallrohres: formstabil,
korrosionsfrei, trinkwassergerecht. Aus
hochwertigem PE-Xc Basisrohr mit einer
Ermittlung der Biegeschenkellänge.
speziellen Aluminiumschicht sowie einer
Die Längenänderung und der Rohrau-
verschleißfesten PE-X Schutzschicht, mit
ßendurchmesser beeinflussen die Bie-
DVGW-Zulassung.
geschenkellänge.
max. Betriebsdruck: 10 bar
max. Betriebstemperatur: 95 °C,
DN
Dim.
RA (cm)
12
16
100
Berechnung des Biegeschenkels
15
20
125
Aus dem Diagramm bzw. mit folgender
20
26
150
kurzzeitig 110 °C
Formel kann die Mindestschenkellänge
26
32
200
kleinster Biegeradius 1,5 d bei Dim.16
ermittelt werden.
32
40
200
40
50
200
50
63
200
Artikel-Nr.
Dim. 16 (16,2 x 2,1 mm) 200 m/Rolle
9516
Dim. 20 (20,2 x 2,6 mm) 100 m/Rolle
9520
Dim. 26 (26,0 x 3,0 mm) 50 m/Rolle
9527
Stangenware Sanitär/Heizung
Artikel-Nr.
Dim. 16 (16,2 x 2,1 mm) 5 m/Stange
9517
Dim. 20 (20,2 x 2,6 mm) 5 m/Stange
9521
Dim. 26 (26,0 x 3,0 mm) 5 m/Stange
9526
Dim. 32 (32,0 x 3,0 mm) 5 m/Stange
9532
Dim. 40 (40,0 x 3,5 mm) 5 m/Stange
9540
Dim. 50 (50,0 x 4,0 mm) 5 m/Stange
9541
Dim. 63 (63,0 x 4,5 mm) 5 m/Stange
9542
Längenänderung von frei verlegten
Leitungen.
b = k · (d · ∆L)0,5
Die thermische Längenänderung von
b = Länge des Biegeschenkels in mm
MT-Rohren.
d = Außendurchmesser in mm
Die im Betrieb zu erwartende ther-
∆L = Längenausdehnung in mm
mische Längenänderung kann aus dem
(siehe unten stehendes Diagramm)
k = werkstoffabhängige Konstante
Diagramm abgelesen oder mit folgender
Formel berechnet werden:
(bei MT-Rohr = 33)
Längenausdehnung ∆L [mm]
Rollenware Sanitär/Heizung
α
= Ausdehnungskoeffizient in
15
mm/mK
= Rohrlänge in m
L
10
∆ϑ = Temperaturdifferenz Einbau
und max. Betriebstemperatur in K
5
0
In der Regel wird die thermische Längen-
∆L = α ⋅ L ⋅ ∆ϑ
16 20 26 32 40
30
25
20
200
400
600
800
1000 1200 1400
Biegeschenkellänge b [mm]
änderung durch eine geeignete Führung
∆L = Längenausdehnung in mm
der Leitungen (Biegeschenkel bei Rich-
Dehnungsschlaufe.
Der thermische Ausdehnungskoeffizient
tungsänderung) bzw. Einsatz von Deh-
Berechnungsbeispiel:
von MT-PE-X Rohr liegt bei
nungsausgleichern (Dehnungsschlaufen
gesucht:
Länge des Biegeschenkels
gegeben:
Längenausdehnung ∆L
und Kompensatoren) reguliert. Die Auswahl und Anordnung von Rohrbefesti-
Lösung:
α = 0,024 mm/mK.
=
10 mm
Rohraußendurchmesser d =
26 mm
b
= 530 mm
gungen (Gleitschellen und Fixpunkte) ist
abhängig von der Einbausituation.
Eine Leitungsverlegung mit Biegeschenkel als Längenausgleich ergibt sich
b
g
g
zwangsläufig durch Richtungsänderung
bzw. aus rechtwinkligen Anbindungen
bei richtiger Anordnung von Gleit- und
Fixpunkten.
34
g
Rohrlänge l
b Biegeschenkel
f Fixpunkt
g Gleitschelle
f
24
22
20
18
16
14
12
10
8
6
4
2
0
Längenänderung [mm]
10 m
1m
20
30
40
50
60
70
Temperaturdifferenz [K]
80
90
Fußboden-Standardkonstruktionen für den Wohnungs-Neubau
unter Einbezug der DIN EN 1264 und der EnEV.
A, B
Die Europäische Norm (DIN EN 1264-4).
An Außenluft
20°C/–12°C
Wohnungstrenndecke
20 °C/20 °C
E
A (B)
Die Forderung Rλ ≥ 0,75 m2K/W bezieht sich ausschließlich
auf die Dämmschicht der Wohnungstrenndecke bei gleichartig
genutzten Räumen.
An Erdreich
20 °C/ca. 0 °C
An unbeheizte Räume
20 °C/6 °C
D
C
An in Abständen eingeschränkt beheizte Räume, z.B. Geschäftsräume, ist eine Wärmedämmung mit einem Wärmeleitwiderstand von Rλ ≥ 1,25 m2K/W unter der Heizebene einzubringen.
Mindest-Wärmeleitwiderstände der Dämmschichten
unter der Fußbodenheizung (DIN EN 1264-4)
Rλ [m2K/W]
A
Darunter liegender beheizter Raum
B,C,D
Unbeheizter oder in Abständen beheizter
0,75
darunter liegender Raum oder direkt auf dem Erdreich
(Grundwasser > 5 m)*
E
Außenluft
1,25
Auslegungstemperatur ≥ 0°C
1,25
Auslegungstemperatur < 0°C; ≥ –5°C
1,50
Auslegungstemperatur < –5°C; ≥ –15°C
2,00
*Bei Grundwasserspiegel ≤ 5 m sollte ein höherer R-Wert angesetzt werden.
C, D, E
Die Energieeinsparverordnung (EnEV).
herren bietet Ihnen die Planungsunterlagen von Polytherm
Die deutsche Verordnung hat als Hauptziel, den Jahres-
weitere Darstellungen von Bodenaufbauten mit erhöten
Primärenergiebedarf nach § 3 Abs. 1 auf der Basis des A/Ve-
Anforderungen.
Verhältnisses zu begrenzen. Besonderes Augenmerk gilt dem
spezifischen Transmissionswärmeverlust der wärmeübertra-
Aufbaukonstruktionen für den Wohnungsbau.
genden Gebäudehülle. Eine Festschreibung eines spezifi-
Höhere Verkehrslasten von bis zu 5 kN/m2 sind auch mit anzu-
schen U-Wertes für die Flächenheizung gibt es nicht mehr.
passenden Lastverteilschichten möglich. Die Konstruktions-
Der § 6 der EnEV fordert einen Mindestwärmeschutz „nach
details sind für eine Verkehrslast des Wohnungs- und Büro-
den anerkannten Regeln der Technik“.
baus von bis zu ≤ 2 kN/m2 ausgelegt.
Entsprechend der EnEV, Anhang 1 sind der Jahres-Primären-
Polytherm bietet für den Einsatz von Zementestrich zwei
ergiebedarf und auch der zusätzliche Transmissionswärme-
Zusatzkomponenten an. Mit dem Zusatzmittel Estrotherm-H
verlust einer Flächenheizung an Außenluft, Erdreich und
können Standardheizestriche mit einer Rohrüberdeckung von
unbeheizte Räume nach DIN V 4108-6 zu ermitteln. Es gibt
45 mm entsprechend der Norm ausgeführt werden.
viele umfangreiche EDV-Programme, die bei der Lösung die-
Mit dem Zementestrich-Zusatzmittel Estro-Spezial besteht
ser Aufgabe helfen. Die Befreiung vom geforderten Einzel-
aber auch die Möglichkeit, einen Dünnschichtestrich mit einer
nachweis erfolgt nach Vorgabe des Deutschen Instituts für
reduzierten Rohrüberdeckung von nur 30 mm herzustellen.
Bautechnik (DIBt) beim Einsatz einer Dämmschicht mit
Die Estrich-Norm lässt dies zu, wenn für diesen Dünnschicht-
Rλ=2,0
m2
K/W (z. B. 8 cm WLG 040). Wird der rechnerische
estrich ein Prüfzeugnis vorliegt.
Nachweis erbracht, sind mindestens die Wärmedämmvorga-
Gegen Bodenfeuchtigkeit bzw. nicht drückendes Wasser sind
ben der Europäischen Norm (DIN EN 1264-4) einzuhalten.
Abdichtungen nach dem Stand der Technik bzw. nach DIN
Fordern Sie den Energiebedarfsausweis vom Bauherren/
18195/DIN 18336 zu beachten.
Architekten an, um zu überprüfen, mit welchem U-Wert Ihre
Mit der Bauleitung ist abzuklären, inwieweit mögliche Schutz-
Angebotsplanung zu erfolgen hat. Bei den möglicherweise
maßnahmen gegen Restfeuchte der Betondecke vorzuneh-
vorhandenen „höheren Wärmedämmvorgaben“ des Bau-
men sind.
35
Bodenaufbauten für den Wohnungs-Neubau Polycomfort 30-2.
Standardestrich
mit 63 mm Estrichnenndicke
(45 mm Rohrüberdeckung)
bei Zugabe von Estrotherm-H.
Wohnungstrenndecke (20 °C/20 °C)
63
(48) mm Heizestrich inkl. PE-Xc Systemrohr
(Dünnschichtestrich ZE 30 mit Estro-Spezial)
30-2
Dünnschichtestrich
mit 48 mm Estrichnenndicke
(30 mm Rohrüberdeckung)
bei Zugabe von Estro-Spezial.
Aufbau-Maßangaben
in Klammern dargestellt.
mm Polycomfort EPS-Dämmung
93 (78) mm ohne Bodenbelag
Wohnungstrenndecke
Wohnungstrenndecke über gewerblich
genutzten Räumen (20 °C/15 °C)
63
(48) mm Heizestrich inkl. PE-Xc Systemrohr
(Dünnschichtestrich ZE 30 mit Estro-Spezial)
30-2
EPS 040 DEO
mm Polycomfort EPS-Dämmung
20
mm Zusatzwärmedämmung
113 (98) mm ohne Bodenbelag
Wohnungstrenndecke
Mindestanforderungen
entsprechend DIN EN 1264-4
Weitere Aufbaubeispiele
soweit seitens des baulichen Wärmeschutzes der Architektenvorgabe für die
Gebäudehülle erhöhte Anforderungen an den U-Wert gewünscht werden.
Kellerdecke gegen unbeheizte Räume
63 (48) mm
113 (98) mm
139 (124) mm
30 mm PUR WLG 025
153 (138) mm
30 mm PUR WLG 025
46 mm PUR WLG 025
U = 0,20 W/m2K
30 mm PUR WLG 025
U = 0,25 W/m2K
46 mm PUR WLG 025
U = 0,30 W/m2K
20 mm EPS 040 DEO
U = 0,35 W/m2K
Rλ = 1,25 m2K/W
30-2 mm
169 (154) mm
53 mm PUR WLG 025
53 mm PUR WLG 025
199 (184) mm
Fundament/Erdreich (Grundwassertiefe > 5 m)
63 (48) mm
115 (100) mm
2 mm Abdichtung
148 (133) mm
65 mm PUR WLG 025
2 mm Abdichtung
160 (145) mm
30 mm PUR WLG 025
53 mm PUR WLG 025
2 mm Abdichtung
U = 0,20 W/m2K
53 mm PUR WLG 025
U = 0,25 W/m2K
PE-Folie
0,1 mm
bei PS-Platte
über Bitumen
U = 0,30 W/m2K
2 mm Abdichtung
U = 0,35 W/m2K
Rλ = 1,25 m2K/W
30-2 mm
20 mm EPS 040 DEO
178 (163) mm
53 mm PUR WLG 025
53 mm PUR WLG 025
2 mm Abdichtung
201 (186) mm
Trenndecke zur Außenluft
63 (48) mm
36
143 (128) mm
146 (131) mm
158 (143) mm
30 mm PUR WLG 025
53 mm PUR WLG 025
176 (161) mm
U = 0,20 W/m2K
65 mm PUR WLG 025
U = 0,25 W/m2K
53 mm PUR WLG 025
U = 0,30 W/m2K
50 mm EPS 040 DEO
U = 0,35 W/m2K
Rλ = 2,00 m2K/W
30-2 mm
53 mm PUR WLG 025
53 mm PUR WLG 025
199 (184) mm
Polycomfort 11.
Standardestrich
mit 63 mm Estrichnenndicke
(45 mm Rohrüberdeckung)
bei Zugabe von Estrotherm-H.
Wohnungstrenndecke (20 °C/20 °C)
63
(48) mm Heizestrich inkl. PE-Xc Systemrohr
(Dünnschichtestrich ZE 30 mit Estro-Spezial)
11
20-2
EPS 040 DES sg
mm Polycomfort EPS-Dämmung
mm Trittschalldämmung
Dünnschichtestrich
mit 48 mm Estrichnenndicke
(30 mm Rohrüberdeckung)
bei Zugabe von Estro-Spezial.
Aufbau-Maßangaben
in Klammern dargestellt.
94 (79) mm ohne Bodenbelag
Wohnungstrenndecke
Wohnungstrenndecke über gewerblich
genutzten Räumen (20 °C/15 °C)
63
(48) mm Heizestrich inkl. PE-Xc Systemrohr
(Dünnschichtestrich ZE 30 mit Estro-Spezial)
11
EPS 040 DES sg
mm Polycomfort EPS-Dämmung
40-2
mm Trittschalldämmung
114 (99) mm ohne Bodenbelag
Wohnungstrenndecke
Mindestanforderungen
entsprechend DIN EN 1264-4
Weitere Aufbaubeispiele
soweit seitens des baulichen Wärmeschutzes der Architektenvorgabe für die
Gebäudehülle erhöhte Anforderungen an den U-Wert gewünscht werden.
Kellerdecke gegen unbeheizte Räume (mit Trittschall)
63 (48) mm
114 (99) mm
140 (125) mm
30 mm PUR WLG 025
30 mm PUR WLG 025
154 (139) mm
20-2 mm EPS 040 DES sg
40 mm PUR WLG 025
40 mm PUR WLG 025
U = 0,20 W/m2K
46 mm PUR WLG 025
20-2 mm EPS 040 DES sg
U = 0,25 W/m2K
20-2 mm EPS 040 DES sg
U = 0,30 W/m2K
U = 0,35 W/m2K
Rλ = 1,25 m2K/W
11 mm
40-2 mm EPS 040 DES sg
174 (159) mm
20-2 mm EPS 040 DES sg
46 mm PUR WLG 025
53 mm PUR WLG 025
193 (178) mm
Fundament/Erdreich (Grundwassertiefe > 5 m)
63 (48) mm
116 (101) mm
141 (126) mm
46 mm PUR WLG 025
2 mm Abdichtung
152 (137) mm
46 mm PUR WLG 025
46 mm PUR WLG 025
2 mm Abdichtung
U = 0,20 W/m2K
2 mm Abdichtung
30 mm PUR WLG 025
U = 0,25 W/m2K
PE-Folie
2 mm Abdichtung
0,1 mm
bei PS-Platte
über Bitumen
65 mm PUR WLG 025
U = 0,30 W/m2K
40 mm EPS 040 DEO
U = 0,35 W/m2K
Rλ = 1,25 m2K/W
11 mm
168 (153) mm
53 mm PUR WLG 025
65 mm PUR WLG 025
2 mm Abdichtung
194 (179) mm
Trenndecke zur Außenluft
63 (48) mm
114 (99) mm
139 (124) mm
46 mm PUR WLG 025
150 (135) mm
46 mm PUR WLG 025
46 mm PUR WLG 025
166 (151) mm
U = 0,20 W/m2K
30 mm PUR WLG 025
U = 0,25 W/m2K
65 mm PUR WLG 025
U = 0,30 W/m2K
40 mm PUR WLG 025
U = 0,35 W/m2K
Rλ = 2,0 m2K/W
11 mm
53 mm PUR WLG 025
65 mm PUR WLG 025
192 (177) mm
37
Polycomfort. Aufbau für Sonderkonstruktionen.
Geschossdecke mit Heizestrich nach DIN 18560/DIN 18353.
Sonderkonstruktion mit Ausgleichsestrich.
(Bauart C nach DIN 18560) als Schutz
der Heizfläche bei fortsetzendem BauAufbauhöhe
≥ 45
≥ 34
mm Standardheizestrich
Trennschicht
mm Ausgleichsestrich inkl.
PE-Xc Systemrohr
30-2
mm Polycomfort EPS-Dämmung
≥ 109
betrieb. Der Ausgleichsestrich muss
mindestens als F4 (ZE 20) ausgeführt
werden. Er neigt zur Schwindrissbildung
und hat keine lastverteilende Funktion.
mm (ohne Belag)
Sonderkonstruktion mit Abdichtung
gegen Oberflächenwasser.
Aufbauhöhe
≥ 30
≥ 63
In Nassräumen (Duschen und
mm Mörtelbett als Zementestrich
Abdichtung
Schwimmbädern) ist in der Regel mit
mm Standardheizestrich inkl.
PE-Xc Systemrohr
rechnen. Eine oberhalb der Lastverteil-
Oberflächen- bzw. Schwallwasser zu
schicht angeordnete Abdichtung mit
einem dichten Anstrich oder einem
30-2
≥ 123
mm Polycomfort EPS-Dämmung
Dichtklebesystem verhindert ein Durch-
mm (ohne Belag)
feuchten der Konstruktion.
Soll die Oberfläche des schwimmenden
Estrichs im Gefälle liegen, so muss dies
bereits im tragenden Untergrund vorhanden sein, damit der Estrich in gleicher Dicke hergestellt werden kann.
38
Bauliche Voraussetzungen.
Allgemein/Bauzustand.
tondecke herabgeführt sein. Fenster und
Höhenbezugskontrolle.
Es sind die jeweils gültigen Normen,
Außentüren müssen eingebaut sein. Die
Über den bauseits vorzuhaltenden
Gesetze, Verordnungen und Richt-
baulichen Anforderungen entsprechend
Höhenbezugspunkt je Geschoss muss
linien zu beachten. Die Vorarbeiten
der DIN 18560, Teil 2, Abschnitt 4 sind
kontrolliert werden, ob die vorgesehene
des vorgeschalteten Gewerks sind
zu berücksichtigen. Hierunter fällt z. B.,
Konstruktionshöhe durchgehend
zu überprüfen. Gegebenenfalls sind
dass bei der Planung von Heizestrichen
gewährleistet ist.
schriftlich Bedenken anzumelden,
die Heizkreise und Estrichfelder aufein-
bevor mit den weiteren Arbeiten
ander abzustimmen sind. Im tragenden
nach Aufforderung begonnen wird.
Untergrund befindliche Bewegungs-
Die Putzarbeiten müssen abgeschlossen
fugen dürfen nicht von Heizrohren
sein, der Wandputz muss bis zur Rohbe-
gekreuzt werden.
Tragender Untergrund.
ist wieder eine ebene Oberfläche zur Auf-
Zur Aufnahme des schwimmenden Heiz-
nahme der Dämmschicht – mindestens
estriches muss der tragende Untergrund
jedoch der Trittschalldämmung – zu
ausreichend trocken sein und eine ebene
schaffen. Die dazu erforderliche Konstruk-
Oberfläche aufweisen. Er darf keine
tionshöhe muss eingeplant sein. Für den
punktförmigen Erhebungen, Rohrleitun-
Ausgleich dürfen Schüttungen verwen-
gen oder Ähnliches aufweisen, die zu
det werden, soweit ein Nachweis der
Schallbrücken und/oder Schwankungen
Brauchbarkeit vom Hersteller vorliegt.
in der Estrichdicke führen können. Die
Bei Einbringen einer Ausgleichs-
Toleranzen der Höhenlage und der Nei-
schicht sind entsprechend den Her-
gung des tragenden Untergrundes müs-
stellerangaben die Verlegereife
sen entsprechend der DIN 18202 „Maß-
(Restfeuchte), die Hinweise über
toleranzen im Hochbau“ ausgeführt sein.
Grundierung bzw. Haftbrücke zur
Falls Installationsleitungen auf dem tra-
Rohdecke und die zusätzliche Ge-
genden Untergrund verlegt sind, müssen
wichtsbelastung zu berücksichtigen.
sie befestigt sein. Durch einen Ausgleich
Bauwerksabdichtungen bei an das
Restfeuchte der Betondecke.
Erdreich grenzenden Flächen.
Durch die verkürzten Bauzeiten weisen
Gegen Bodenfeuchtigkeit und gegen
nicht drückendes Wasser sind Bauwerks-
die Betondecken in der Regel noch erPE-Xc Systemrohr
hebliche Mengen an Restfeuchte auf.
abdichtungsmaßnahmen vom Bauwerks-
Der Bauwerksplaner hat zu klären, ob
planer entsprechend der DIN 18195
unterhalb der gesamten Flächenheizungs-
„Bauwerksabdichtungen“ festzulegen
Konstruktion ggf. noch eine diffusions-
und vor dem Einbringen der Warmwas-
dichte Folie eingebracht werden muss,
ser-Fußbodenheizung inkl. Heizestrich
um späteren Baumängeln vorzubeugen.
vorzunehmen. Die Ausführung sollte
grundsätzlich durch spezielle Fachfirmen
Zusatzwärmedämmung
erfolgen.
Vor dem Einbringen der PolystyrolWärme- und -Trittschalldämmung ist unbedingt eine Polytherm PE-Folie als
Abgrenzung zur bituminösen Bauwerksabdichtung einzubringen.
durchgehende
Bauwerksabdichtung
Trennfolie
Polytherm
39
Fußbodenheizungskomponenten/Verarbeitung.
Wärmedämmung, Randdämmstreifen, Trittschalldämmung,
Systemelement.
Wärmedämmung/Zusatzdämm-
Polytherm bietet dazu zwei Ausführun-
Bei der Installation ist Folgendes zu
schichten.
gen an:
beachten:
Entsprechend den Normen DIN EN 1264,
1 Bei mehrlagigen Dämmschichten muss
DIN 4108 und der Energieeinsparverord-
Spezial-Randdämmstreifen 8
der Randdämmstreifen erst vor dem
nung müssen vom Planer die Dämman-
für Zementestrich.
Einbringen der Dämmschicht für die
forderungen und Dämmdicken festgelegt
> PE-Schaum
Schalldämmung aufgestellt werden.
werden. Werden zusätzliche Dämm-
> 8 mm dick
2 Eine lückenlose und umlaufende Auf-
schichten erforderlich, so sind diese ge-
> 150 mm hoch
stellung an allen Umfassungswänden
geneinander versetzt und im Verbund
> Bewegungsspielraum 5 mm
und Einbauten, wie z.B. Türzargen oder
dicht stoßend unterhalb des Polycomfort
> quer und längs geschlitzt
Säulen, ist unerlässlich. Lücken würden
Systemelementes zu verlegen. Es dürfen
> Folie
Schallbrücken oder schlimmstenfalls
nur Produkte eingesetzt werden, die ent-
Spezial-Randdämmstreifen 10
Rissbildungen der Estrichkonstruktion
sprechend der DIN EN 13 162 – 13 171
für Calciumsulfat-Fließestrich.
geprüft und ausgewiesen sind.
> PE-Schaum
3 Die Folie des Randdämmstreifens ist
Bauseits erworbene Zusatzwärmedämm-
> 10 mm dick
zur Abdichtung der Randfuge auf das
platten müssen mindestens ein Raumge-
> 150 mm hoch
Polycomfort Systemelement zu legen
wicht von 20
kg/m3
(PS 20 SE) aufweisen.
> Bewegungsspielraum 7–8 mm
Die maximale Zusammendrückbarkeit
> quer und längs geschlitzt
der gesamten Dämmschichten inklusive
> Folie mit Klebestreifen
des Polycomfort Systemelementes 30-2
mit dem Belag zur Folge haben.
und ggf. zu verkleben (Foto).
4 Überstehende Reste des Randdämmstreifens dürfen erst nach dem Verfugen bzw. nach der Fertigstellung
darf gemäß DIN 18560, Teil 2 5 mm bei
Vor Verlegung der Flächenheizungs-
des Bodenbelags abgeschnitten
einer lotrechten Nutzlast von ≤ 2
kN/m2
Konstruktion ist festzustellen, ob ein
werden (besondere Leistung ge-
nicht überschreiten. Polycomfort System-
Zement- oder ein Calciumsulfat-Fließ-
mäß VOB, Teil C, DIN 18299).
element 30-2 weist eine Zusammen-
estrich eingebracht werden soll!
drückbarkeit von 2 mm auf.
Neben der Aufnahme der Wärmeaus-
> Siehe Wärmedämmvorschriften
dehnung der Lastverteilschicht wird bei
Seite 36 bis 38.
PE-Xc Systemrohr
ordnungsgemäßer Aufstellung des Randdämmstreifens eine Verbesserung der
Randdämmstreifen.
Trittschalldämmeigenschaften des
Die DIN 18560 für Estrich fordert für
schwimmenden Heizestriches sowie
Randdämmstreifen einen Bewegungs-
eine Unterbindung der Kältebrücke/Wär-
spielraum von 5 mm. Dafür reichen in
mebrücke zu angrenzenden Bauteilen
der Regel Randdämmstreifen mit einer
erreicht.
Zusatzwärmedämmung
Trennfolie Polytherm
Dicke von 7 bis 8 mm aus.
durchgehende
Bauwerksabdichtung
Merkblätter für Calciumsulfat-Fließestriche weisen darauf hin, dass bei Fließestrich-Konstruktionen Randdämmstreifen mit einer Dicke von 10 mm
Abdichtung bei Fließestrich.
einzusetzen sind.
Beim Einsatz von Fließestrichen müssen
die Randfugen besonders sorgfältig ausgeführt werden.
Hier zeigt sich, wie praktisch der SpezialRanddämmstreifen 10 mit Klebestreifen
ist. Zur besseren Abdichtung wird die
Folie in die erste Noppenreihe eingedrückt und mit dem Systemelement
fest verklebt.
40
Trittschalldämmung.
bietet ein Trittschallverbesserungsmaß
Die Zusammendrückbarkeit aller ver-
Schallschutzmaßnahmen sind gemäß
von 28 dB und erfüllt bei Standardbau-
legten Trittschalldämmschichten darf
DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“
weise mit schwimmendem Heizestrich
nicht mehr als 5 mm (≤ 2kN/m2) bzw.
vorzusehen. Mindestanforderungen
die Mindestanforderung der DIN 4109.
3 mm (≤ 4kN/m2) betragen.
(Tabelle 3) von L’n,w,R = 53 dB.
Eine Überprüfung des zu erwartenden
Werden Trittschall- und Wärmedämm-
Vorschläge für den erhöhten Schallschutz
Normtrittschallpegels L’n,w,R ist für das
stoffe zusammen in einer Dämmschicht
sind dem Beiblatt 2 der DIN 4109 zu ent-
jeweilige Objekt entsprechend folgender
eingesetzt, sollte der Dämmstoff mit der
nehmen. Werden sie angewandt, so ist
Berechnungsgrundlage durchzuführen.
geringeren Zusammendrückbarkeit oben
das ausdrücklich zwischen dem Bauherrn
und dem Entwurfsverfasser zu vereinba-
liegen. Dies gilt nicht für trittschalldämL’n,w,R = Ln,e,eq,R – Lw,R + 2 dB
ren. Einfluss auf einen erhöhten Schallschutz haben die flächenbezogenen Massen der Wohnungstrenndecke sowie der
schwimmende Heizestrich. Somit sind
schon bei der Planung des Gebäudes
eine Feinabstimmung der Gewerke und
gegebenenfalls konstruktive Maßnahmen
erforderlich.
mende Heizsystemplatten.
Es sollte nur eine Trittschalldämmschicht-
Ln,w,R (TSMR)
bewerteter Normtrittschallpegel
(Trittschallschutzmaß) der gesamten Fußbodenkonstruktion
Ln,e,eq,R (TSMeq’R) äquivalenter bewerteter Normtrittschallpegel (äquivalentes Trittschallschutzmaß) der Massivdecke ohne Deckenauflage
Trittschallverbesserungsmaß der
Lw,R (VMR)
Deckenauflage
2 dB
Vorhaltemaß (Sicherheitszuschlag)
Das Polycomfort Systemelement 30-2
lage verlegt werden.
Räumliche Trittschallentkopplung.
Besonders in öffentlichen Gebäuden und
Mehrfamilienhäusern ist unbedingt darauf zu achten, dass in Türdurchgängen
zu fremden Bereichen/Wohnungen eine
Schallentkopplung der schwimmenden
Heizestrich-Konstruktion durch eine Bewegungsfuge erfolgt.
Polycomfort Systemelement.
Technische Daten
Typ: Polycomfort 30-2 (DES-sg)
PS/PSTK
EPS
040 DES
30-2 sg
x 1447 x 900 mm
Plattendicke
Maße:
1447 x48900
mmmm
Trittschallverbesserung
Plattendicke
48 mm
28 dB
Wärmeleitwiderstand
Trittschallverbesserung
2K/W
Rλ=0,75 m28
dB
Wärmeleitwiderstand
Typ:
Polycomfort 11 DEO-dh)
Rλ=0,75 m2K/W
PS 11
x 1447 x 900
Typ:
Polycomfort
11mm
Plattendicke
mm
EPS
035 DEO29(200kPA)
Trittschallverbesserung
Maße:
1447 x 900 mm
keine
Rλ=0,37 m2K/W
Wärmeleitwiderstand
Plattendicke
29 mm
Trittschallverbesserung
Baustoffklasse
keine
B2
Rλ=0,37
≥ 0,5
mm
m2K/W
Wärmeleitwiderstand
Folienabdeckung
FCKW-freier PS-Werkstoff
Die Verlegung des Polycomfort System-
dingte offene Schnittstellen sind vor dem
(Schaum und Folie)
Baustoffklasse
elementes erfolgt entsprechend den
Einbringen des Estriches abzudichten.
Rohrrastermaß
Folienabdeckung
Polytherm Montageanleitungen. Durch
Die Trittschalldämmschicht darf entspre-
FCKW-freier PS-Werkstoff
die Überlappung der Abdeckfolie ergibt
chend der DIN 18560 nicht unter-
Nach DINund
18164
sind ±2 mm Fertigungstoleranzen
(Schaum
Folie)
sich für die gesamte Fläche eine ge-
brochen werden.
Rohrrastermaß
B2
rechtwinkelig RA
5,5mm
cm
≥ 0,5
rechtwinkelig RA 5,5 cm
schlossene Trittschalldämmschicht, die
nach der Rohrverlegung zum Aufbringen
diagonal RA 7,5 cm
diagonal RA 7,5 cm
±2 mm Fertigungstoleranzen
des Zement- oder Fließestriches geeignet
ist. Dank ausgefeilter Schnitt- und Überlappungstechnik des Systemelementes
ergeben sich nur ca. 1 bis 2% Reststücke. Die gesamte Fläche ist fugenlos
und hohlraumfrei auszulegen. Objektbe41
Fußbodenheizungskomponenten/Verarbeitung.
PE-Xc Systemrohr 14 x 2/16 x 2 mm.
Technische Daten
Dimension
Kleinster
Biegeradius 5 x d
14 x 2 ; 16 x 2 mm
Sauerstoffdicht ummantelt, hochflexibel
Beständig gegen Spannungsrissbildung
Wärmealterungsstabilisiert
Kleinster Biegeradius
5xd
Maximaler Betriebsdruck
10 bar
Anwendungsklasse
5
Maximale Betriebstemperatur
90 °C
RAL-güteüberwacht seitens des Herstellers
DIN 4726-geprüft 3V265 PE-Xc
Rohrbefestigung.
Die Warmwasser-Fußbodenheizungs-
wiesen, dass die Rohrbefestigungs-
Heizkreisaufteilung/Bewegungs-
DIN EN 1264, Teil 4 schreibt vor, dass die
punkte einen maximalen Abstand von
fugen.
Rohre und ihre Halterungssysteme so zu
50 cm nicht überschreiten sollten.
Die Verlegung des Systemrohres hat
befestigen sind, dass ihre planmäßige
Diese Normforderungen werden von
gemäß der Montageanleitung und den
Lage – horizontal und vertikal – sicher-
dem Polycomfort System sowohl in
Planungsvorgaben zu erfolgen. Die Auf-
gestellt ist. Die vertikale Abweichung der
der rechtwinkeligen als auch in der
teilung der Heizkreise ist ggf. mit dem
Rohre darf vor und nach Einbringung des
diagonalen Rohrverlegung mit einer
Estrichgewerk oder Bauwerksplaner auf
Estrichs an keiner Stelle mehr als 5 mm
exakten Höhen- und Abstandsfixie-
mögliche Bewegungsfugen abzustim-
betragen. Die horizontale Abweichung
rung der Rohre ohne zusätzliche
men. Heizkreiszuleitungen dürfen nur
des vorgeschriebenen Rohrabstandes im
Maßnahmen erfüllt.
Bewegungsfugen durchqueren, Bau-
Heizkreis darf an den Befestigungspunk-
Die Rohre sind mehr als 50 mm von senk-
werksfugen dagegen gar nicht. System-
ten nicht mehr als 10 mm betragen.
rechten Bauteilen und 20 mm von Schorn-
rohre, die eine Bewegungsfuge durch-
Diese Forderungen gelten nicht im Be-
steinen oder offenen Kaminen, offenen
queren, sind mit flexiblem Schutzrohr –
reich von Bogen und Umlenkungen.
oder gemauerten Schächten sowie Auf-
0,3 m Länge – zu versehen.
Als Anmerkung wird noch darauf ver-
zugsschächten entfernt zu verlegen.
Verteileranschluss.
Verbindungskupplungen.
Dichtheitsprüfung.
Der Anschluss der PE-Xc Systemrohre an
Polytherm Verbindungskupplungen sind
Die Heizkreise sind durch eine Wasser-
die Polytherm Heizkreisverteiler muss
Bestandteil unserer Gewährleistungsur-
druckprobe auf ihre Dichtheit zu prüfen,
immer über Führungsbogen erfolgen,
kunde und wurden im Zusammenhang
mindestens mit dem 1,3fachen des
damit die Rohre ohne Spannung aus dem
mit der Rohr-DIN 4726 geprüft. Ihre Lage
maximal zulässigen Betriebsdruckes.
Estrich herausgeführt werden können.
muss im Plan gekennzeichnet werden.
> Polytherm Empfehlung für den
Es ist darauf zu achten, dass die Vor-
Die Verbindungskupplung ist mit Folie zu
einstellung der Fußboden-Heizkreis-
schützen.
Die Dichtheit muss unmittelbar vor und
ventile nach Spülen der gesamten
Heizungsanlage entsprechend der
während der Estrichverlegung sichergeSchraubkupplung
Artikel-Nr. 14 -7232
Artikel-Nr. 16 -1043
Presskupplung
Artikel-Nr. 14 -7233
Artikel-Nr. 16 -9320
Computerplanung vorgenommen
wird.
Artikel-Nr. 1054
Prüfdruck: 6 bar
stellt sein. Dichtheit und Prüfdruck sind
in einem Prüfprotokoll anzugeben,
> siehe Polytherm Inbetriebnahmeprotokoll.
Es ist besonders darauf zu achten,
dass alle Verschraubungen nachgezogen werden.
42
Rohrabstand
Rohrbedarf
m/m2
Wasserinhalt
l/m2
14 x 2 16 x 2
Frostschutz.
Bleibt das Frostschutzmittel in der Hei-
Besteht Frostgefahr, sind geeignete Maß-
zungsanlage, so ist eine jährliche Konzen-
nahmen, z. B. Verwendung von Frost-
trationsprüfung durchzuführen. Eine
RA 5,5
schutzmitteln oder Temperierung des
Unterdosierung von Frostschutzmit-
RA 11
8,8
0,69
0,99
Gebäudes, zu treffen.
teln wirkt generell korrosionsfördernd
RA 16,5
5,9
0,46
0,67
Sofern für den bestimmungsgemäßen
(Wartungsvertrag anbieten).
RA 22
4,4
0,34
0,50
RA 27,5
3,5
0,27
0,40
RA 33
2,9
0,23
0,33
Betrieb der Anlage kein Frostschutzmittel
mehr erforderlich ist, ist das Frostschutz-
Bemessung der Frostschutzmenge:
mittel durch Entleeren und Spülen der
Das Polytherm PE-Xc Systemrohr
Anlage mit mindestens 3fachem Was-
14 x 2 mm hat einen Wasserinhalt von
serwechsel zu entfernen.
0,079 l/m (16 x 2 mm: 0,113 l/m).
17,6
1,38
1,99
Polytherm Frostschutzmittel PFS
pH-Wert
8,5 ± 0,2
Dichte
1,118 g/cm3 ± 0,005 g/cm3 bei 20 °C
Gefrierpunkt
– 14 °C
Weitere Stoffdaten siehe Merkblatt „Physikalische Daten“.
Frostschutz bei verschiedenen Anwendungskonzentrationen
Zugabemenge
Polytherm PFS
Dichte
Frostschutz
Vol.-%
Gew.-%
g/m3 bei 20 °C
bis
20
22,5
1,028
– 10 °C
25
30,0
1,037
– 14 °C
30
33,5
1,043
– 18 °C
35
39,0
1,048
– 22 °C*
40
44,5
1,056
– 27 °C*
45
50,0
1,062
– 33 °C*
50
55,5
1,067
– 40 °C*
*Keine Sprengwirkung bei Unterschreiten der Temperatur.
Messstellen für die Feuchtegehalts-
ist die Ausweisung einer rohrfreien
Bitte beachten Sie dazu auch die Hin-
Messung.
Stelle (z. B. in der Wendeschleife) sehr
weise zur „Schnittstellenkoordination
Es sind zur Messung des Feuchtegehal-
leicht möglich.
bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“
tes in der Heizfläche geeignete Stellen
Artikel-Nr. 1117
auf Seite 48.
auszuweisen. Unabhängig von der tatsächlich erforderlichen Anzahl der Messungen sind mindestens 3 Messstellen je
200 m2 bzw. je Wohnung auszuweisen.
Durch das Polytherm Messstellen-Set
43
Heizestrich/Lastverteilschicht.
Allgemein.
Mängel oder zwischenzeitlich aufgetre-
Klebestreifen abzudichten.
Das Polycomfort System kann mit
tene Beschädigungen sind der Bauleitung
Eine Folienabdeckung der Dämmschicht
Zement- oder Fließestrich verlegt
zu melden.
ist bei den Polytherm Systemelementen
werden.
nicht erforderlich. Die Systemelemente
Wichtige Prüfkriterien:
weisen entsprechend den Vorgaben der
Bauliche Erfordernisse.
1 Randdämmstreifen.
Estrich-DIN 18560, Teil 2 einen ausrei-
Voraussetzung für das Einbringen des
Der Polytherm Randdämmstreifen ent-
chenden Schutz gegen Anmachwasser
Heizestriches sind der Abschluss der
spricht der DIN 18560 und muss um-
des Estrichs auf.
Innenputz-Arbeiten sowie der zugfreie
schließend alle aufgehenden Bauteile,
Verschluss der Fenster und Außentüren
wie z. B. Wände, Pfeiler und Treppenan-
3 Polytherm PE-Xc Systemrohr.
– entsprechend der DIN EN 1264, Teil 4.
sätze, umfassen. Er darf erst nach Ver-
Anhand des vorgeschriebenen Dichtheits-
So kann der Heizestrich vor zu schnellem
legung des Oberbodenbelags inklusive
prüfprotokolls kann sich der Estrichfach-
Austrocknen geschützt und die Schwin-
der Verfugung abgeschnitten werden.
betrieb davon überzeugen, dass die
drissneigung verringert werden.
Warmwasser-Fußbodenheizung abge2 Polycomfort Systemelemente.
drückt wurde. Die Heizkreise müssen
Prüfung der fertig verlegten
Die Systemelemente müssen ordnungs-
auch bei der Einbringung des Heizestri-
Warmwasser-Fußbodenheizung
gemäß, vollflächig und überlappend ent-
ches unter Druck belassen werden, damit
Polycomfort.
sprechend der Montageanweisung ver-
evtl. Beschädigungen sofort festgestellt
Der Estrichfachbetrieb ist verpflichtet,
legt sein. Bei stumpf voreinander
werden können.
sich von der ordnungsgemäßen und
stoßenden Platten, z. B. im Türbereich,
Beschädigungen durch Kniebretter sind
schadensfreien Verlegung zu überzeugen.
sind mögliche Fugen mit dem Polytherm
zu vermeiden.
Nutzlasten (Verkehrslasten)/Normung.
> Wird eine Minderung aus baulichen
Bewehrungen.
Die Dicke, Festigkeit bzw. Härte von
Gründen notwendig, so lässt sich
Eine Bewehrung von Estrichen bzw.
Heizestrichen muss in Abhängigkeit der
das mit Polydynamic oder mit einem
Heizestrichen auf Dämmschicht ist
gewählten Bauart und der benötigten
Dünnschichtestrich mit nur 30 mm
grundsätzlich nicht erforderlich (DIN
Nutzlast der DIN 18560 entsprechen.
Rohrüberdeckung realisieren. Die Re-
18560, Teil 2, Pkt. 5.3.2), da das Entste-
Die Nenndicke über den Heizelementen
duzierung auf bis zu 30 mm für eine
hen von Rissen durch eine Bewehrung
kN/m2
lässt die
nicht verhindert werden kann. Ist ein Riss
(Rohrüberdeckung) beläuft sich beim
Nutzlast bis zu 2
Polycomfort System entsprechend der
DIN zu, wenn die Eignung durch ein
und damit ein Estrichschaden entstan-
Bauart A bei Zementestrich auf 45 mm.
Prüfzeugnis nachgewiesen wird.
den, so liegt dies oft an einer unsachge-
Hierbei bezieht sich die Norm auf Nutz-
Bei Calciumsulfat-Fließestrichen lässt
mäßen Rand- oder Bewegungsfugen-
kN/m2
als schwimmende
die Norm generell eine Reduzierung der
Ausführung.
Heizestrichkonstruktion im Wohnungs-
Nenndicke auf 40 mm (≤ 2 kN/m2) zu.
Hier könnte eine eingesetzte Beweh-
bau. Bei Objekten mit höherer Verkehrs-
Herkömmliche Gussasphaltestriche dür-
rung ggf. verhindern, dass eine Verbrei-
last (z. B. Kirchen) sind andere Festig-
fen im Zusammenhang mit der Polytherm
terung bzw. ein Höhenversatz des
keits- bzw. Härteklassen =ˆ der Tabellen
Warmwasser-Fußbodenheizung nicht
Risses erfolgt. Soll eine Bewehrung ein-
2 bis 4 der DIN 18560/II erforderlich.
eingesetzt werden.
gesetzt werden, so ist sie im mittleren
lasten bis zu 2
Drittel des Heizestriches anzuordnen
Nenndicke
CT-F4
Nutzlast
Einzellast
C
CAF-F4
≤ 2 kN/m2
---
≤ 5 mm
40 + d
45 + d
kN/m2
≤ 2 kN
≤ 5 mm
50 + d
65 + d
≤ 4 kN/m2
≤ 3 kN
≤ 3 mm
60 + d
70 + d
≤5
≤ 4 kN
≤ 3 mm
65 + d
75 + d
≤3
kN/m2
CT-F4 (ZE 20) = Zementestrich nach der Härteklasse F4
CAF-F4 (AE 20) = Calciumsulfat-Fließestrich nach der Härteklasse F4
C= max. zulässige Zusammendrückbarkeit der Dämmschichten
d = Rohrdurchmesser/Noppenhöhe
44
und im Bereich von Bewegungsfugen
zu unterbrechen.
Bewegungsfugen.
Hinweis!
werksplaner zu erstellen und als Be-
Bei der Planung von Heizestrichen sind
In öffentlichen Gebäuden und in Mehr-
standteil der Leistungsbeschreibung
die Heizkreise und die Estrichfelder
familienhäusern ist unbedingt darauf
dem Ausführenden vorzulegen.
aufeinander abzustimmen. Weiterhin
zu achten, dass in Türdurchgängen zu
ist zu klären, welches Gewerk das
fremden Bereichen/Wohnungen eine
Die schwimmend gelagerten Last-
Aufstellen geeigneter Dehnungsfugen-
Schallentkopplung der schwimmenden
verteilschichten erfahren durch die
streifen für Bewegungsfugen mit den
Heizestrich-Konstruktion durch eine
Beheizung eine thermische Längen-
Ummantelungen der Heizrohre aus-
Bewegungsfuge erfolgt.
ausdehnung. Bei Estrichen liegt der
zuführen hat.
Wärmeausdehnungskoeffizient bei
Eine Scheinfuge (Kellenschnitt) ist keine
ca. 0,012 mm/mK. Die gesamte
Bewegungsfugen sind unabhängig
Bewegungsfuge. Wird sie zusätzlich aus-
Längenänderung (DL) berechnet sich
vom Bodenbelag nach folgenden Krite-
geführt, so darf sie höchstens bis zu
aus:
rien nach DIN 1264, Teil 4 einzuplanen.
einem Drittel der Estrichstärke einge-
1 Bauwerksfugen sind als Bewegungs-
schnitten werden. Nach dem Erhärten
∆L = α · ∆ϑ · L
fugen im Heizestrich zu übernehmen.
des Estriches ist sie kraftschlüssig, z. B.
L
Sie dürfen nicht von Heizrohren ge-
mit Kunstharz, zu verschließen. Sie muss
∆ϑ = Temperaturdifferenz
kreuzt werden. Anschlussleitungen, die
somit nicht deckungsgleich im Boden-
α = Wärmeausdehnungskoeffizient
Bewegungsfugen kreuzen müssen,
belag übernommen werden wie z. B.
sind in geeigneter Weise, z. B. durch
Bewegungsfugen.
Beispielrechnung
Rohrhülsen, zu schützen.
Bei der Festlegung von Fugenabstän-
∆L = 8 m · 20 K · 0,012 mm/mK
2 Flächengrößen ab etwa 40
m2
sind
den und Estrichfeldgrößen sind die Art
= Raum-/Feldlänge
= 1,92 mm
durch Bewegungsfugen aufzuteilen;
des Bindemittels, der vorgesehene Be-
3 so auch Seitenlängen, die 8 m über-
lag und die Beanspruchung, z. B. durch
Bei größeren Feldern mit Calciumsul-
Temperatur, zu berücksichtigen.
fat-Fließestrich nimmt die Längen-
schreiten. Es sollen möglichst gedrungene Estrichfelder entstehen. Das
ausdehnung (noch) zu. Daher ist die
Längen-Breiten-Verhältnis sollte 2:1
Über die Anordnung der Fugen ist ein
Anordnung der Bewegungsfugen
nicht überschreiten.
Fugenplan zu erstellen, aus dem Art
hier jeweils nach Herstellerangaben
4 Bei stark verspringenden Flächen
und Anordnung der Fugen zu entneh-
bzw. nach Merkblättern auszuführen.
sollte die Bewegungsfuge von ein-
men sind. Der Fugenplan ist vom Bau-
springenden Ecken ausgehen, sodass
wieder rechteckige oder quadratische
Estrichfelder gebildet werden (siehe
Zeichnung).
5 In Türdurchgängen.
Bewegungsfuge
Bewegungsfuge
45
Bewegungsfugen-Ausführung.
Bewegungsfugen sind von der Oberkante der Dämmung bis zur Oberkante des
fertigen Bodenbelags ohne Versatz durchgehend auszuführen und ggf. gegen
2
Höhenversatz zu sichern. Wird die Bewegungsfuge des Heizestriches im Bodenbelag nicht deckungsgleich übernommen,
1
so ist unweigerlich ein Riss des Bodenbelags an der Stelle der Heizestrich-Bewegungsfuge vorprogrammiert.
Bei Polytherm wird dieses Problem mit
dem Rundprofil 1 und dem selbstklebenden Bewegungsfugen-Profil
2
bestens gelöst.
Kreuzen eines Systemrohres durch
eine Bewegungsfuge.
Bewegungsfugen sollen bei Heizestrichen
nur durch Anbindeleitungen in einer
Ebene überquert werden. Hierfür ist
eine unbedingte Abstimmung der
Heizkreise mit den Estrichfeldern
nötig. Die Anbindeleitungen, die eine
Bewegungsfuge kreuzen, sollen mit
flexiblen Schutzrohren von etwa 0,3 m
Länge versehen werden.
Bewegungsfugen-Ausführung in Türdurchgängen.
S2
Polytherm bietet mit dem Polycomfort
S1
Ergänzungs-Set auch ein Türelement an.
Das Element kann mühelos in Streifen
geschnitten und verlegt werden. Die TürS1
S2
streifen überbrücken den Türübergangsbereich durch die Folienüberlappung in
variabler Tiefe und dichten die Gesamtfläche durch die bekannte Noppenüberlappung bestens für Fließ- und Zemen-
S1
46
S2
testriche ab.
Verarbeitung.
Richtwerte für Heizestrich – Dicken bei unterschiedlichen Verkehrslasten bis
Der Estrich ist nach DIN 18560, Teil 1
5 kN/m2
herzustellen. Estrichmörtel und Estrich-
Polycomfort-System
massen müssen entsprechend DIN EN
13813 mit einer CE-Kennzeichnung ausgewiesen sein. Bei der Herstellung von
Heizestrichen dürfen nur solche Zusatzmittel verwendet werden, die den Volu-
Nutz- Einzel- Kategorie/Nutzung Max. Zusammenlasten lasten gemäß DIN 1055, Blatt 3 drückbarkeit der
(Auszug/Beispiele)
Dämmschichten
Heizestrich- MindestNenndicke rohrüberdeckung
deckung
Heizestrich- MindestNenndicke rohrüber-
kN/m2 kN
2
-
mm
mm
3
2
4
3
5 mm
5
4
Kategorie „B“
Estrichmörtel eingebettet werden.
Je nach Nutzlast sind entsprechende Vorgaben der DIN 18560, Teil 2 zu beachten. Auszugsweise siehe nebenstehende Tabelle.
mm
48
30
*1,1 kg/m2
Polycomfort 30-2 oder 11 mm
83
*0,15 bzw. 0,17 kg/m2
3 mm
88
Kategorie „C“
65
58
40
*1,35 kg/m2
Polycomfort 30-2 oder 11 mm
70
*0,16 bzw. 0,18 kg/m2
Kategorie „D“
63
45
*1,45 kg/m2
Polycomfort 30-2 oder 11 mm
3 mm
Verkaufsflächen
≥5
≤ 10
45
5 mm
(3 mm F6-7)
tung besonders Wert zu legen. Die
Heizrohre müssen umfangschlüssig im
63
*0,14 bzw. 0,15 kg/m2
Räume, Versammlungsräume und Flächen, die
der Ansammlung von
Personen dienen können
lastverteilende Platte hergestellt wer-
mm
Polycomfort 30-2 oder 11 mm
Büroflächen, Arbeitsflächen, öffentl. Flure
bei jedem schwimmenden Estrich eine
den muss, ist auf einwandfreie Verdich-
Kategorie „A“
Wohn- und
Aufenthaltsräume
als 5 % erhöhen. Es sind die jeweiligen
Verarbeitungshinweise zu beachten. Da
Estrichgüte
CT
≥ F5
Mit den Zementestrich-Zusätzen
„Estrotherm“
„Temporex“
„Estro Spezial“
mit speziellen Zement-Estrichzusätzen
menanteil der Luftporen des Mörtels
nach DIN EN 196, Teil 1 nicht um mehr
Estrichgüte
CT
F4
93
75
68
*0,17 bzw. 0,2 kg/m2
*1,6 kg/m2
„nicht sinnvoll!“
80
Kategorie „E“
50
Polycomfort 11 mm
Fabriken und Werkstätten
Ställe, Lagerräume und
Zugänge, Flächen mit
erheblichen Menschenansammlungen
0 mm
65
mit Industriezusatzmittel
Wichtige Hinweise
*Zusatzmittel
1. Die Lastannahmen der Bauteile sind vom Statiker vorzugeben und nachzuweisen.
2. Die Nenndicke der Heizestriche ist von der Art der Nutzung sowie der Estrich-Festigkeitsklasse und der Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht(en) abhängig.
3. Verarbeitungshinweise des Estrichzusatzmittels beachten.
Zementestrich mit Polytherm
Zementestrich mit Polytherm
Dünnschicht-Zementestrich mit
„Estrotherm H“.
„Temporex“.
Polytherm „Estro-Spezial“.
Technische Daten (2 kN/m2)
Anwendungsmenge 63 mm
Begehbarkeit nach
Abbindephase
Funktionsheizen
Technische Daten (2 kN/m2)
ca.0,14 kg/m2
Anwendungsmenge 63 mm
3 Tagen
Begehbarkeit nach
21 Tage
Abbindephase
3 Tage mit 25 °C
4 Tage mit z. B. 45 °C
Funktionsheizen
Technische Daten (2 kN/m2)
ca.0,15 kg/m2
Anwendungsmenge 48 mm
2 Tagen
Begehbarkeit nach
10 Tage
Abbindephase
3 Tage mit 25 °C
4 Tage mit z. B. 45 °C
Funktionsheizen
ca. 1,1 kg/m2
3 Tagen
21 Tage
3 Tage mit 25 °C
4 Tage mit z. B. 45 °C
Zusätzliche Estrichzusatzmittel
dürfen nicht beigegeben werden,
die Gebrauchsanweisung ist unbedingt zu beachten.
Zusätzliche Estrichzusatzmittel
dürfen nicht beigegeben werden,
die Gebrauchsanweisung ist unbedingt zu beachten.
Zusätzliche Estrichzusatzmittel
dürfen nicht beigegeben werden,
die Gebrauchsanweisung ist unbedingt zu beachten.
Bei Zementheizestrichen und Ausgleichs-
Bei Verwendung der Zementestrich-Zu-
Bei Verwendung des Estrichzusatzmittels
estrichen – hergestellt nach DIN 18560 –
satzkomponente „Temporex“ kann eine
„Estro-Spezial“ kann die Rohrüberdeck-
ist die Polytherm Estrich-Zusatzkompo-
auf 10 Tage verkürzte Trocknungszeit im
ung entsprechend der DIN 18560, Teil 2
nente „Estrotherm H“ einzusetzen.
Verhältnis zu den in der Norm angegebe-
auf 30 mm reduziert werden. Die Belas-
nen 21 Tagen bei einer Restfeuchte von
tungswerte wurden entsprechend der
Neben einer höheren Biegezug- und
3 % erreicht werden. Druck- und Biege-
Normvorgabe nachgewiesen, sodass bei
Druckfestigkeit wird durch die Zugabe
zugfestigkeiten sowie Durchbiegen ent-
der Zugabe von 1,3 kg/m2 eine ausrei-
des Polytherm Estrichzusatzmittels zum
sprechen einem ZE 20 nach DIN 18560.
chende Lastverteilschicht für 2 kN/m2
Anmachwasser eine bedeutend bessere
Mit der schnelleren Austrocknung wird
vorliegt.
Verarbeitung des Mörtels und eine immer
auch ein schnelles Erreichen der End-
Einbringen des Zementestriches.
anzustrebende Reduzierung des Anmach-
festigkeit sowie ein vorzeitiges End-
Damit eventuell auftretende Beschädi-
wassers bei gleicher Mörtelkonsistenz
schwindmaß erzielt. „Temporex“ kann
gungen am Heizrohr sofort erkannt wer-
erreicht.
bei Zementheiz- und Ausgleichsestrichen
den, sollte auch der Estrichleger darauf
eingesetzt werden.
achten, dass der Prüfdruck der Heizrohre bis zur Fertigstellung der Estricharbeiten aufrechterhalten bleibt.
47
Calciumsulfat-Fließestriche.
Es bedarf unbedingt einer Absprache mit dem Hersteller
Das Polycomfort System ist hervorragend
in folgenden Punkten:
für den Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrichen geeignet. Dabei sind die Poly-
> Estrichnenndicken
> Bewegungsfugen
therm Montageanweisungen zu beach-
Die DIN 18560 schreibt eine Rohr-
Die Merkblätter verlangen auch bei
ten.
überdeckung von 40 mm bei einer
Calciumsulfat-Fließestrichen die
Der für Fließestriche vorgesehene 10 mm
Nutzlast von 2 kN/m2 vor.
Anordnung von Bewegungsfugen.
dicke Spezial-Randdämmstreifen mit
> Abbinde- und Austrocknungszei-
> Maximale Temperaturbelastung
Klebestreifen an der Überlappungsfolie
ten, verbunden mit den Aufheiz-
Teilweise darf eine Temperatur von
ermöglicht die schnelle und einfache
vorschriften
50 °C nicht überschritten werden.
Abdichtung der Randfuge.
Für Calciumsulfat-Fließestriche lässt
> Verarbeitung des Calciumsulfat-
die DIN 18560 ein Funktionsheizen
Fließestriches zur Absicherung
nach 7 Tagen zu.
und Vermeidung von Trittschallbrücken
Der Calciumsulfat-Fließestrich muss
PE-Xc Systemrohr
im Randbereich in einer etwas zähflüssigeren Konsistenz eingebracht
werden.
Calciumsulfat-Fließestriche müssen gemäß der DIN 18560, Teil 2 hergestellt und
nach Angaben der Hersteller eingebracht
werden.
Es dürfen keine Polytherm oder sonstige Zusatzkomponenten eingebracht werden.
Funktionsheizen des Estrichs/Protokoll.
Heizestriche müssen vor dem Verle-
Vorgaben der Estrichhersteller sind früh-
heizungen e.V., Hochstraße 113, 58095
gen von Bodenbelägen generell auf-
zeitig abzustimmen.
Hagen, www.flaechenheizung.de
geheizt werden.
Wie auch bei unbeheizten Estrichen ob-
[email protected]
Dieses erstmalige Funktionsheizen darf
liegt es der Bodenbelagsfirma, die Be-
bei Zementestrichen frühestens nach
legreife im Rahmen ihrer Prüfung nach
21 Tagen und bei Calciumsulfat-Fließes-
VOB, Teil C, DIN 18365 „Bodenbelags-
trichen nach Angaben des Herstellers
arbeiten“, Ziffer 3.1.1 vor der Arbeits-
frühestens nach 7 Tagen erfolgen.
aufnahme zu überprüfen.
Das Funktionsheizen beginnt mit einer
Alle gewerksübergreifenden Arbeiten
Vorlauftemperatur von 25 °C, die 3 Tage
sind in der Fachinformation „Schnitt-
zu halten ist. Danach wird die max. be-
stellenkoordination bei beheizten
rechnete Vorlauftemperatur eingestellt
Fußbodenkonstruktionen“
und weitere 4 Tage gehalten. Über die
zusammengestellt.
Norm hinausgehende oder abweichende
Erhältlich beim Bundesverband Flächen-
48
Inbetriebnahmeprotokoll der Polytherm
Warmwasser-Fußbodenheizung nach DIN EN 1264, Teil 4.
Auftraggeber
Gebäude/Liegenschaft
Bauabschnitt/-teil/Stockwerk/Wohnung
Anlagenteil
Polytherm System
Polycomfort
Polydynamic
Polydynamic light
Polyseco
OTS
Sondersystem
1. Dichtheitsprüfung
Die Dichtheit der Heizkreise wird unmittelbar vor der Estrichverlegung durch eine Wasserdruckprobe sichergestellt.
Anschließend wird der Betriebsdruck eingestellt und aufrechterhalten. Die Höhe des Prüfdrucks beträgt das 1,3fache
des maximal zulässigen Betriebsdrucks, mindestens aber 1 bar Überdruck.
Max. zulässiger Betriebsdruck
bar
Prüfdruck
bar
Belastungsdauer
h
Die Dichtheit wurde festgestellt; bleibende Formänderungen sind an keinem Bauteil aufgetreten.
Hinweis: Ventilvoreinstellung der Polytherm Heizkreisventile nach Spülen der Anlage vornehmen!
2. Funktionsheizen für Calciumsulfat- und Zementestriche
Die einwandfreie Funktion der beheizten Fußbodenkonstruktion wird durch das Funktionsheizen überprüft.
> Bei Zementestrich darf damit frühestens 21 Tage nach Beendigung der Estricharbeiten begonnen werden.
> Bei Einsatz des Zementestrich-Zusatzmittels Temporex schon nach 10 Tagen.
> Bei Calciumsulfatestrich frühestens nach 7 Tagen (bzw. nach Herstellerangaben).
Estrichart, Fabrikat
Zementestrich
Calciumsulfatestrich
Eingesetztes Bindemittel
Estrotherm H
Estro-Spezial
Temporex
Abschluss der Estricharbeiten
Datum
Anfang des Funktionsheizens
Datum
Die konstante Vorlauftemperatur von 25 °C ist 3 Tage beizubehalten.
Einstellen auf die max. Vorlauftemperatur von
°C
Datum
Die max. Vorlauftemperatur (Herstellerangaben beachten) ist 4 Tage beizubehalten.
Ende des Funktionsheizens
Datum
Achtung: Durch das Funktionsheizen ist nicht sichergestellt,
dass der Estrich den für die Belegreife erforderlichen Feuchtegehalt erreicht hat.
Das Funktionsheizen wurde
unterbrochen
nein
ja
von
bis
Die Räume wurden zugfrei belüftet und nach Abschalten der Fußbodenheizung alle Fenster / Außentüren verschlossen.
Die beheizte Fußbodenfläche war frei von Baumaterialien und anderen Überdeckungen / Gewichtsauflagen.
Die Anlage wurde bei einer Außentemperatur von
°C für weitere Baumaßnahmen freigegeben.
Die Anlage war außer Betrieb.
Der Fußboden wurde dabei mit einer Vorlauftemperatur von
°C beheizt.
Bestätigung (Datum / Stempel / Unterschrift)
49
Bodenbeläge.
Konstruktionen/Was ist möglich?
> Beachten der jeweiligen Normvor-
Grundsätzlich ist der Estrich vor
Die hier aufgeführten Bodenbelagsarten
schriften
Verlegung des Belags aufzuheizen.
sind mit dem Polycomfort Fußboden-
DIN 18352 Fliesen- und Platten-
Vor Beginn der Verlegung ist die Heizung
heizungssystem unter folgenden Vor-
arbeiten
abzuschalten oder die Vorlauftemperatur
aussetzungen einsetzbar:
DIN 18356 Parkettarbeiten
derart zu drosseln, dass die Estrichober-
> Freigabe seitens des Belagherstellers
DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten
flächentemperatur nicht mehr als 15 bis
DIN 18353/18560 Estricharbeiten/
18 °C beträgt.
Estriche im Bauwesen
Als Grundierungsstoffe, Spachtelmassen
durch entsprechende Kennzeichnung
> Max. Wärmeleitwiderstand von
Rλ,B < 0,15 m2W/K
und Klebstoffe dürfen nur solche Mate-
> Beachtung der Verarbeitungshinweise
rialien verwendet werden, die vom Her-
der Belaghersteller und ggf. der Her-
steller als „für Fußbodenheizungen
steller für Kleber
geeignet“ ausgewiesen und wärmealte-
> Überprüfung der korrekt ausgeführten
rungsbeständig sind. Diese Materialien
Vorarbeiten
müssen bei einer Dauertemperaturbe-
> Nach erfolgreicher Prüfung der Beleg-
lastung von 50 °C beständig sein.
reife/Restfeuchte
Entfernen des Überstands des
Dämmstreifens.
Textile und elastische Beläge
Parkett-/Laminatbeläge
(Teppich/PVC)
Es wird an dieser Stelle nochmals darauf
hingewiesen, dass bei allen Verlegearten
der Überstand des Randdämmstreifens
erst nach Abschluss der Verfugungsarbeiten entfernt werden darf, damit kein Fugenmörtel in die Randfuge eindringen und
eine feste Verbindung bewirken kann.
Die verbleibenden Rand- und Dehnungsfugen des Bodenbelags dürfen nur
dauerelastisch verschlossen werden.
Mörtelreste sind zu entfernen.
Keramische Fliesen und Platten
Marmor/Naturstein/
(in Dünnbett geklebt)
Betonwerkstein
50
elastische Fugenmasse
elastische Fugenmasse
Überprüfung der Belegreife.
Nach dem Funktionsheizen durch den
Heizungsfachbetrieb ist noch nicht sichergestellt, dass der Estrich den für die Belegreife des jeweiligen Bodenbelags erforderlichen Feuchtigkeitswert erreicht
hat. Das ist vom Oberbodenleger im
Maximaler Feuchtegehalt des Estrichs in %,
Rahmen ihrer Prüfung nach VOB, Teil C,
ermittelt mit dem CM-Gerät bei
DIN 18365 „Bodenbelagsarbeiten“, Ziffer
3.1.1 vor Beginn zu überprüfen.
Oberboden
Die Fachinformation „Schnittstellen-
Zementestrich
Calciumsulfatestrich
soll
soll
1,8%
0,3%
koordination bei beheizten Fußboden-
OL 1 elastische Beläge
konstruktionen“ gibt Auskunft über die
OL 1 textile Beläge
dampfdicht
1,8%
0,3%
vorbereitenden Maßnahmen zur Verle-
OL 1 textile Beläge
dampfdurchlässig
3,0%
1,0%
gung von Oberbodenbelägen, die CM-
OL 2 Parkett
1,8%
0,3%
Messung und das Belegreifheizen des
OL 3 Laminatboden
1,8%
0,3%
Estrichs mit bestimmten Anforderungen
OL 4 keramische Fliesen bzw.
Dickbett
3,0%
–
Dünnbett
2,0%
0,3%
an den max. Feuchtegehalt.
> siehe Tabelle
Diese Arbeiten liegen in der Verantwor-
Natur-/Betonwerksteine
OL 4 keramische Fliesen bzw.
Natur-/Betonwerksteine
tung des Oberbodenlegers (OL).
Stichwortverzeichnis
Seite
16, 17
Planung, Projektierung
Aufbauten
35–38
Prüfung nach Norm
5
Aufheizen, Funktionsheizen
48–49
Randdämmstreifen
4, 12, 40, 44, 50
Absperrung Verteiler
Behaglichkeit
19
Rohrbedarf
Bodenbeläge
50
Systemelemente
Brandschutzverhalten
8
Trittschallverbesserung
Druckverlust
31
Türelement
Einzelraumregelung
14
Umwelt, Entsorgung
Estrich
Feuchtigkeitsmessung Estrich
Frostschutz
Fugen, Rand- und Bewegungsfuge
Hydraulischer Abgleich, Verteiler
Klemmverschraubung
Konstruktionen
Kupplung
Leistungsdiagramme, Heizleistung
PE-Xc Systemrohr
12, 13, 44–49
13, 43, 51
43
10-13, 40, 45, 46, 50
16, 17
7, 42
36–38
7, 42
28–30
6, 7, 42, 43
Verkehrslasten
Verlegung, Systemelemente
Verteiler
Verteilerelement
Verteileranbindung
Verteilerschränke
20–27
25
4, 8–11, 41
8, 41
8, 9
18
47
8, 9, 41
17
8, 9
33, 34
17
Vorlauftemperaturregelung
15, 16
Wärmedämmung
35, 40
Wärmemengenerfassung
Zementestrich-Zusätze
16
12, 47
51
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sie gebraucht werden. Aus dem Boden,
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Wohnungs-Neubau
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Wohnungs-Altbau
Polydynamic ®/-light
Fußbodenheizung für
Trockenaufbau
Polypanel®
Fußbodenheizung für
Nass- und Trockenaufbau Polyseco®
Wandheizungen für
Nass- und Trockenaufbau Polydynamic ®,
Polyclip®, Polypanel®
Hallen- und Industrieböden
Polycomfort®
Polycargo®
Sport-Schwingböden
Polysport ®
Freiflächenheizungen
Polydefrost ®
Polyagrar ®
Heizen/Kühlen
Polycomfort®
Heizen/Kühlen mit
Kapillarrohrsystem
Polymat®
Bauteilaktivierung
Polyactiv®
Neubau/Altbau
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Neubau
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Altbau
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