1. Lehrgang 2014/15 - bei den Jugendsporthäuser des Landes

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1. Lehrgang 2014/15 - bei den Jugendsporthäuser des Landes
Offene Schülerzeitung | Jugend- und Lehrlingshaus Fürstenfeld | Nr. 12 9 | 1. Lehrgang 2014/15
Herbstbrauchtum
Kürbisschnitzen und Sturm auf Maroni
Der Innenhof des Lehrlingshauses ist ein verstecktes Juwel. Hier lassen sich sehr stimmungsvolle Feste feiern.
Dies genützt hat die Gruppe von Fr. Erz. Wilfling. Lesen Sie weiter auf Seite 2.
www.llh-fuerstenfeld.steiermark.at
2
Kürbisschnitzen auf Berufsschulart
Diesen Turnus bot sich uns die Gelegenheit mit der liebevollen und gut
aussehenden Erzieherin Frau Wilfling
Halloween-Kürbisse zu schnitzen.
Dorian Koller und Johannes Karner beim Schnitzen
Mit Freude ergriffen ein paar Schüler
- unter anderem mein Zimmerkollege Johannes Karner und ich - dieses
einmalige Angebot. Wie schon als
Kinder schwangen wir mit Begeiste-
rung die Messer, denn für diesen Spaß
ist man nie zu alt. Während wir, die
Schüler mit Eifer unsere grimmigen
Fratzen auf den Kürbissen skizzierten
und diese anschließend ausschnitten,
machte sich unsere Erzieherin daran,
das Fruchtfleisch von den Kernen zu
trennen, um später Kürbissuppe zu
kochen.
Währenddessen hatte sie noch genug
Zeit uns bei unserem handwerklichen
Geschick zu fotografieren und mit uns
eine Runde zu plaudern.
Anschließend stellten wir wie üblich
eine Kerze in unsere Kürbisse und
platzierten diese im Hof des Heimes.
Dort leuchteten sie noch im Antlitz der
Nacht einige schöne Stunden.
Dorian Koller
Sturm auf die Kastanien
Eine spontane Entscheidung führte
dazu, dass wir Kastanien besorgten.
Diese lagerten wir ein paar Tage im
Internat. Inzwischen besorgte uns
Frau Wilfling die Getränke. Schließlich riefen wir den 2. Stock Neubau
mit den dazugehörigen Mädchen, zu
einem „gemütlichen Zusammensein“
mit Kastanien und Sturm, im Innenhof, ein. Unser Gruppensprecher Matthias, alias „Baumi“ hat uns ganz toll
mit seinem „Faltenradio“ - oder auch
Ziehharmonika - unterhalten und eine
kurze Einschulung in die Handhabung
des Instrumentes gegeben. Auch der
Klamsi (Klaminger Daniel) spielte ein
paar Stücke. Bier gab es nur für das Organisationsteam.
Das spätsommerliche Wetter und die
Stimmung waren grandios und die gebratenen Kastanien waren sehr schnell
aufgegessen.
Fazit: Wir möchten die Veranstaltung
gerne wiederholen, denn: „es gib nix
bessers als wos guats!“
Haissl Martin | Groß Gerhard
Weber Franz
Photoworkshop
Wir wurden eingeladen zum Projekt
Östbox, das vom Land gesponsert und
in der HAK-Fürstenfeld durchgeführt
wurde. 5 Jugendliche vom Lehrlingshaus durften an diesem Workshop
teilnehmen und bekamen von der
Schule frei.
In diesem Workshop ging es darum,
wie man als Jugendlicher und auch als
Erwachsener mit Hilfe technischer Geräte (Computer) sein eigenes T-Shirt
gestaltet bzw. den Aufdruck mithilfe
eines Vinylcutters durchführt.
Sarah Stoppacher und Stephan Pisa
Wir suchten ein Thema (Bild) aus dem
Internet und bearbeiteten es mit Hilfe eines Programmes und druckten
es dann mit einem speziellen Papier
aus. Anschließend lösten wir mit dem
Skalpell die Folie vom Papier. Danach
pressten wir es mit einer Heißluftpresse auf unser T-Shirt.
Nebenbei wurden wir mit schmackhafter Verpflegung versorgt. Also
meine Meinung zu diesem Workshop:
Das ist sicher weiter zu empfehlen
und auch wieder zu machen. Warum?
Weil man das nicht jeden Tag machen
kann, denn die Geräte kosten 800€.
Stephan Pisa 1bTI
Sarah Stoppacher, Romana Grieshofer, Lisa Schmidhofer, Philipp Reichmann, Stephan Pisa (vorne)
3
WIR und die 4 Elemente
Es gibt vier Elemente: Feuer, Erde, Wasser und Luft. Jedes dieser Elemente ist
im Menschen vorhanden, jedoch werden die meisten von einem Element
mehr geprägt. Je nachdem, welches
Element beim Menschen „hervorsticht“, beeinflusst dies das Verhalten
und den Umgang mit und gegenüber
anderen Menschen.
Wir haben mit unserer Gruppenleiterin
Frau Pieber so eine Elemente-Umfrage
gemacht. Bei jedem von uns kam ein
anderes Ergebnis heraus. Erstaunlich
war nur, dass viele Jugendliche, die
das gleiche Element bekamen, sich
immer sehr gut verstanden und im
Internat wie auch in der Schule sehr
viel miteinander unternahmen und
praktisch vorher schon eine Art Gruppe bildeten. Selbstverständlich zeigt
sich das bei jedem der vier Elemente
...jeder in SEINEM Element!
ähnlich. Man versteht sich mit jemandem und manchmal mit jemandem
nicht so gut. Der Fragebogen von Frau
Pieber war in dieser Hinsicht sehr interessant und informativ, da man nicht
jeden Tag erfährt welches Element für
einen Menschen spricht.
Eine kurze Beschreibung zu den Elementen: Feuer ist der Willensmensch.
Der rebellische Teil. Das bedeutet wie
Frau Pieber sagte: ,,Macht die Tür zu,
ich will durch.“ Das ist gleichzeitig
auch das Lebensmotto des Feuers.
Feuer ist die reine Energie und von
allen Elementen am schwierigsten
zu zähmen. Erde ist der bodenständige Teil, der immer zuerst überlegt
und dann handelt. Der Erde-Mensch
ist sehr verlässlich, jedoch auch sehr
schwer zu verändern. Das Lebensmotto: „D´rum prüfe, wer sich ewig bindet.“
Wasser ist der Gefühlsmensch. Wasser
weicht aus, es nimmt Formen an und
fügt sich seinem Umfeld. Doch wehe
denen, die sich ihm in den Weg stellen.
Lebensmotto: „Stille Wasser sind tief“.
Luft spricht für den Verstandesmenschen. Luft lässt sich nicht eingrenzen
und kann sich zu Stürmen entwickeln,
aber auch eine sanfte Brise sein. Lebensmotto: „Ich bin ein Hans-Dampf
in allen Gassen.“
Jeden, den es interessiert, welches Element für ihn oder sie spricht, raten wir
nur, geht zu Frau Pieber und fragt sie,
ob sie mit euch diesen Fragebogen
durchführt. Ihr werdet seh´n, es kommen sehr interessante Erkenntnisse
dabei heraus.
Buch Tobias, Philipp Schaffenberger
PC – Vernetzung mit der Schule
Herr BOL Ing. Harald Maier (Foto rechts) bei der Installation der neuen PC-Anlage.
Am 15.10 2014 wurde das Jugend- und Lehrlingshaus an das für die Schüler eingerichtete PC – Netz der Schule angeschlossen. Damit können unsere Lehrlinge ihre Fach- und
Computer-Zeichnungen auch in der Freizeit
bearbeiten. Ein besonderer Dank für die
Fertigstellung des mehr als 20 jährigen Projektes geht an die Direktion der Schule, des
Internates und an BOL Ing. Harald Maier, die
sich für das Zustandekommen der Anbindung sehr stark engagierten.
4
TERMIN 1
Go-Kart Rennen
Am Montag, den 22. September 2014,
machten sich 10 Heimschüler mit Frau
Pieber auf nach Karlsdorf zur Kartstrecke Styria Kart.
Unter vielen Gelegenheitskartfahrern,
waren auch einige die noch nie in einem Kart, ein Rennen gefahren sind.
Die Stimmung war von Beginn an
schon sehr gut und die Teilnehmer waren voller Ehrgeiz und Vorfreude.
Nach kurzer Einweisung und Regelerklärung ging es dann auch schon los
auf die Strecke.
Nach dem 10- minütigen Zeittraining,
für die Startaufstellung, fuhren wir ein
20- minütiges Rennen.
Das Rennen erfolgte ohne grobe Zwischenfälle und alle Teilnehmer fuhren
fair und mit Kopf.
Vielen Dank für die Disziplin.
So sehen Sieger aus: Christian, Florian und Jakob
Dabeisein ist alles!
Ja, wo sind sie denn! Florian Wallner siegte
TERMIN 2
Nach den Rennen erfolgte die Siegerehrung:
Ja, heute erzähle ich euch wie fetzig
und lustig das Rennen war.
Wir fuhren am Mi, 24. September 2014
(bereits als 2. Gruppe) um 17:00 Uhr
mit dem ,,Garber´´ Bus nach Kalsdorf
zur Go Kart Halle. Dort angekommen
gab es Wurstsemmeln für ALLE.
Frisch gestärkt fuhren wir schlussendlich unsere drei Rennen.
Wir waren klassenmäßig ziemlich
durchgemischt.
RENNEN I
1.
Christian KRENN
2.
Markus GASSER
3.
Tobias BUCH
RENNEN II
1.
Michael PRADER
2.
Dominik SUMANN
3.
Daniel GLEHR
RENNEN III
1.
Martin HAISSL
2.
Christian KRENN
3.
Stefan PISA
Katharina stellt ihr Können unter Beweis
... und ab ins Rennen!
Ein paar Jugendliche aus der ersten,
zweiten, dritten und der vierten Klasse
fuhren mit. Ich, Kathi war das einzige
Mädchen. Es war a mort´s a Gaudi.
Beim Rennen ging es um ALLES oder
NICHTS. Für mich selbst war es natürlich auch eine Herausforderung. Das
Beste war eine Zeit von ca. 24 Sekunden pro Runde!!!!
Wir fuhren alle wie die Wilden, mit Ge-
Ein herzliches Dankeschön auch an
Frau Pieber für die Organsisation dieses Events.
Florian Wallner
dränge, Geschubse, gegenseitigem
Reinfahren usw.
Körperliche und geistige Konzen­
tration waren nun erforderlich. Jeder
bemühte sich sehr, eine Topzeit hinzulegen. Natürlich wollte jeder einzelne
gewinnen.
Durch kämpferisches Fahren so mancher Racer wurde ich geschubst und
gegen die Leitschiene (Reifenwand)
gedrängt. Das Kart einiger Fahrer und
mein Kart stellten sich sogar auf der
Fahrbahn quer. Das brachte mich zeitlich ziemlich weit nach hinten.
Die danach anliegende Heimfahrt verlief wirklich unerwartet leise, weil alle
ziemlich fertig vom Rennen waren.
Wir waren alle pünktlich um 21:15 Uhr
wieder sicher und ohne Verletzungen
im Heim zurück.
Katharina Heinzel
Medaillen für die Bestplatzierten
8°
© KLEINE ZEITUNG; Quelle: meteo
13°
Bad Radkersburg
grundlage: GIS-STMK.
Lienz; Karten
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den Sonntag stehen die
Chancen auf Sonnenschein
deutlich besser.
5
Junge Volksmusikanten
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KLEINE ZEITUNG vom 6. Dezember 2013
Obergreither gewannen den Schlagerdiamanten
Musikanten aus dem Bezirk holten den „Niederösterreichischen
Schlagerdiamanten“.
MITTERDORF/RAAB, HOHENAU. Die Volksmusikgruppe die „Die
Obergreither“ gewann den zweiten Musikwettbewerb um den
„Niederösterreichischen Schlagerdiamanten“. „Eigentlich meinten wir, Schlager wäre nicht unsere Musikrichtung. Aber der Veranstalter meinte, auch unsere Musik gehört dazu“, erzählt Daniel
Lang und zeigt stolz die gewonnene Trophäe. Vertreten waren
Gruppen aus Deutschland, Südtirol, der Schweiz und Österreich.
Die besten Neun aus dem Vorentscheid traten im Finale an und
wurden von Fachjury und Publikum bewertet. Riesengroß war
dann die Freude bei Daniel Lang (17) und Martin Hofer (23) aus
Obergreith (Mitterdorf ) und Gernot Zöhrer (17) aus Hohenau sowie den mehr als 70 Fans, die dabei waren. HERWIG HERAN
MEI „MONI“ und I
Griaß euch, wir sans, da Gernot und da Andi. Wir spün scha seit edlane Joa die
Steirische Ziach´n. Dos Musi-Instrument is a feine Soch. Ma kau alloa spün, ma kau
zu zweit spün und wenn´s is a mehra.
Wia ham ang´fangt, do woa ma nou gaunz kloa.
Da Gernot spüt seit 12 Joa und da Andi seit schwoche 10 Joa. Es hot sou net loung
dauert, dann woa ma scha in jeden Gosthaus a wenig vatret´n.
Is net loung hergangan, dann woa ma in a Patie. Des Musispün ist a eigene Soch.
Do muaßst spün kinnan und z´gleich Mischung trinken a. Awa soua a Zichan is
goa net bülli. Ma muaß scha rechnen mit € 4.000,-- aufwärts, wenn´st a weng was
G´scheits hom wüllst. Also, des is a teias Hobby.
Oba neb´n der MONI spü I, Gernot, no an Hauf´n andere Soch´n, nämli die Posaun,
die Tuba, den Bariton und a den E-Bass. Mit der „Soundmaschin“ bin I mit meine
Spezl Wouch´n für Wouch´n untawegs. Und jetzt zan Schluss nou die Patie: „Die
Obergreither“, mit der ma scha recht eafulgreich unterwegs san.
Gernot Zöhrer, Almer Andreas
IMPRESSUM
„Hausjournal“ - offene Schülerzeitung des
Lehrlingshauses und der LBS Fürstenfeld
Herausgeber:
Interessensgruppe Schülerzeitung
Betreuung: Gabriele Maria Pieber,
Gerhard Medved, Elisabeth Wilfling,
Gerald L. Guschlbauer, Johannes Braunegger
Gestaltung: Kurt Unger
Fotos: Archiv
Alle: Übersbachgasse 34 | 8280 Fürstenfeld
1. Lehrgang 2014/15 Nummer 129
6
Entwicklung der Sprache (Wörter)
oder„die Kunst sich ausdrücken zu können“
Wörter sind sehr vielseitig und oft auf
unterschiedlichste Weise zu verstehen. Wir alle verwenden sie, um zu
kommunizieren. Egal ob wir streiten,
einfach miteinander reden, Briefe schreiben oder auch gegenseitige Liebeserklärungen aussprechen!
Man setzt sich immer mit ihnen auseinander, ohne überhaupt darüber
nachzudenken. „Warum?“, … warum funktioniert dies mit solch einer
Selbstverständlichkeit? Warum beherrschen wir eine derart komplexe
Art der Sprache und sind nicht bei den
simplen Lauten, wie die unserer Verwandten, den „Primaten“, geblieben?“
Wäre doch um einiges einfacher und
unkomplizierter, oder? Ja, das wäre
es wohl. Aber sind wir doch mal ehrlich … wir Menschen lieben es über
alle Maßen „kompliziert“ zu leben.
Dies war aber nicht immer so. Unsere
„Urururur…Ahnen“ benötigten nicht
mehr als ein paar primitive Laute und
körperliche Gesten, um sich zu verständigen. Es gab ja auch fast nichts.
Was sie beschäftigte war „das nackte
Ein WEIDMANNSHEIL!
Wir, Gernot Zöhrer und Andreas Almer,
haben vor zwei Jahren die Jungjägerprüfung mit Auszeichnung bei der
jeweiligen Bezirkshauptmannschaft
absolviert.
Bei dieser Prüfung erfordert es großes
Interesse für Natur, Wild und dessen
Lebensweise. Vor der Prüfung kann
man einen freiwilligen Kurs besuchen,
der über mehrere Monate dauert. Die
Kursfachgegenstände sind: Rechtskunde, Hundewesen, Wildkunde,
Brauchtum, Wald- und Wildökologie.
Das Fach Waffenkunde wird am intensivsten unterrichtet. Der zu lernende
Stoff ist in einer Mappe, die sich „DER
STEIRISCHE LEHRPRINZ“ nennt und
umfasst über 600 Seiten.
What the hell
Überleben“ (sprich: 1. Jagd, 2. Feuer, 3.
Essen, 4. Trinken, 5. Fortpflanzung, 6.
Schlafen).
Und dafür benötigt man nun wirklich
keinen besonders großen Wortschatz.
Im Laufe der Jahre hat sich dann aber
trotz allem (und glücklicherweise) die
menschliche Sprache entwickelt. Bis
zur heutigen Zeit hat die Menschheit,
die verschiedensten Epochen durchlebt und unser Wortschatz ist größer
und um einiges anspruchsvoller geworden. Obwohl, anspruchsvoller? Ich
denke darüber lässt sich streiten.
Wenn man sich heutzutage genauer
umhört, stößt man immer wieder auf
Zur Prüfung werden fünf Gegenstände geprüft. Diese Fächer haben wir
beide mit einer Gesamtnote von 5,0
absolviert, das heißt, wir haben jedes
Fach mit einem Sehr gut bestanden.
Waffenkunde wird auch praktisch geprüft. In Form von Tontaubenschießen
Andreas ist stolz auf seinen ersten KNÖPFLER
starke Parallelen zur „Ursprache“.
Verursacht wird die Rückentwicklung,
meiner Meinung nach, unter anderem
durch die Verwendung von Emoticons
und Kürzeln in : „emails, Kurznachrichten, chats, etc.“ Die Anwendung von
Emoticons hilft bei der Übermittlung
von Gefühlsregungen, wogegen die
Verwendung von Kürzeln oft in der Bequemlichkeit der Benutzer begründet
ist, oder aber auch ihren Ursprung in
den verschiedenen Slangs und Dialekten der Subkulturen hat.
Durch die dauernde Verwendung
von Ausdrücken, wie „lol“, „cu“, „omg“
usw. werden diese in den alltäglichen
Sprachgebrauch übernommen. Dadurch, dass diese Ausdrücke dann als
„normale Sprache“ angesehen werden, kann es zur Verarmung und Simplifizierung der eigenen Sprachfähigkeiten kommen.
Da eine sinnvolle und korrekte Ausdrucksweise den Alltag erheblich erleichtert, sollte mehr Wert auf die richtige Anwendung der Sprache gelegt
werden.
Jana Weiss
mit dem Schrott- und mittels Zielscheibenschießen mit dem Kugelgewehr (Büchse). Dies zur Prüfung.
Bis zur Jägerbriefüberreichung waren wir Jungjäger, doch jetzt sind wir
beide Jäger. Während ich, Gernot, im
Jagdjargon „Ausgeher“ bin, kann ich,
Andreas, bereits als „Mitpächter“ einer
Jagd meine geprüften Freunde auf die
Jagd einladen.
Wir würden die Prüfung jedem weiterempfehlen (auch Nichtjägern !!!), weil
man alles über unseren wertvollen
Lebensraum und die Tiere, die ihn bewohnen, lernt. Das Jägerdasein ist mit
Ernst zu betrachten, weil man doch
auch ein Leben auslöscht und einen
verantwortungsvollen Umgang mit
und für die Natur hat.
Andreas Almer, Gernot Zöhrer
7
World Skills Brasilien
Mit Manfred Zink im Bereich Möbeltischler und Michael Prader im Bereich Bautischler stehen zwei würdige Staatsmeister und Vertreter Österreichs bei der Berufsweltmeisterschaft vom 11. bis 16. August 2015 in Sao Paulo fest. Somit repräsentieren die beiden
Steirer das Handwerk des Tischlers für Österreich. Und so kamen sie zu ihren großen Erfolgen:
Als ich heuer im Sommer auf dem Weg
nach Villach zum Bundeswettbewerb
war, sprach mich unser Lehrlingswart,
Hr. Anton Ulrich an, dass die Staatsmeisterschaft in einigen Wochen wäre
und dies eine neue Herausforderung
wäre.
Nachdem ich den Bundeswettbewerb
in meinem Lehrjahr (3. Lj) gewann, war
das für mich kein Thema mehr. Ein paar
Tage danach meldete ich mich gleich
zur Staatsmeisterschaft für Bautischler an. Zur Staatsmeisterschaft war ein
Fensterrahmen zu fertigen, der gewisse Schwierigkeitsgrade enthielt.
Das hatte ich dann auch ein wenig
trainiert. Dann habe ich das Werkzeug
zusammengepackt und bin zur Staatsmeisterschaft in die Berufsschule gefahren.
Der Bewerb hat zwei Tage gedauert.
Am ersten Tag wurde der Arbeitsplatz
eingerichtet. Danach haben wir den
Aufriss gemacht, für den wir eine Stunde Zeit hatten. Nachdem der Aufriss
fertig war, begann das Fertigen vom
Fensterrahmen.
Am zweiten Tag starteten wir dann
mit der Fertigung vom Fensterrahmen.
Der gesamte Wettbewerb dauerte 11
Stunden und war sehr intensiv, vor allem auch wegen der Temperatur in der
5-er Werkstatt.
Am dritten Tag war dann am Vormittag die Siegerehrung.
Das war dann schon eine Erleichterung, dass ich ganz oben stand.
Mit diesem Wettbewerb vertrete ich
Österreich bei der Berufsweltmeisterschaft in der Kategorie Bautischler in
Brasilien im August 2015.
In der Landesberufsschule in Pöchlarn
zeigten die besten Nachwuchstischler Österreichs bei den Staatsmeisterschaften in der Kategorie Möbeltischler ihr Können.
Drei talentierte junge Männer aus drei
Bundesländern
(Niederösterreich,
Oberösterreich und der Steiermark)
lieferten sich ein spanendes Duell um
den Staatsmeistertitel. Dabei ging es
um mehr als "nur" den Staatsmeistertitel, denn der Titel ist zugleich auch das
Ticket für die Berufsweltmeisterschaft
am 11. – 16. August 2015 in Sao Paulo.
Die Möbeltischler waren gefordert,
einen Korpus anzufertigen und dies
auch noch in der vorgegebenen Zeit
zu bewältigen. Die Gesamtarbeitszeit
für die Anfertigung des Wettbewerbsstückes betrug insgesamt 11 Stunden
und erforderte auch hervorragende
Fachkenntnisse mit Massivholz.
Unter der fachkundigen Leitung des
internationalen Fachexperten und
Verantwortlichen für die Durchführung der Staatsmeisterschaft Leo Moser kamen die Preisrichter Mathias
Lenzhofer (Stmk) und Johann Krenn
(NÖ) zu folgendem Ergebnis:
Michael Prader
Michael, der Staatsmeister
chen Geschick auch die Unterstütz­
ung des Lehrbetriebes, Lux Tischlerei
& Kooperative GmbH, Grafendorf bei
Hartberg.
1. Platz – Manfred Zink (Stmk), Lehrbetrieb Lux Tischlerei & Kooperative
GmbH, Roan Zinggl, Grafendorf bei
Hartberg
2. Platz – Christian Buchegger (OÖ),
Lehrbetrieb SFK Tischler GmbH, Gerhard Spitzbart, Kirchham
3. Platz – Michael Punkl (NÖ), Lehrbetrieb List components & furniture
GmbH, Bianca Atzmüller, Edlitz-Thomasberg
Für den Sieger und somit frischgebackenen Staatsmeister war dies ein weiterer herausragender Triumph.
Maßgebend für den Erfolg ist neben
dem Zusammenspiel zwischen intensiver Vorbereitung und handwerkli-
Michael Punkl(li. NÖ), Manfred Zink (Mi. STMK) und
Christian Buchegger (re. OÖ)
8
Erntedank 2014
Am 12.Oktober fand wieder das alljährliche Erntedankfest in unserer
Gemeinde statt. Ich, als Obmann unserer Landjugend, wurde auch heuer
wieder gefragt, ob ich das Fest mit der
Landjugend gestalte.
So wie jedes Jahr gab es Maroni mit
Sturm und für den größeren Hunger
drei verschiedene Suppen zu essen.
Die ganzen Vorbereitungen für das
Fest fanden schon einige Wochen
vorher statt, wo wir die Lieder für die
Messe zusammenstellten und das
ganze Drumherum organisierten.
Dazu gehört auch unsere traditionelle
Erntedankkrone, welche die Mädchen
ein paar Tage vorher gemeinschaftlich
binden.
Am Freitag und am Samstag vor Erntedank bauten wir alle Tische und Bänke
für das Fest auf und bereiteten den
Ausschank für Sturm, Mischung und
Co vor.
Danach begannen wir mit den Chorproben für die Messe, die nicht immer
so schön anzuhören waren. Aber das
Endergebnis zählt und das war so wie
jedes Jahr perfekt.
Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht das Ganze zu organisieren und
ich bin stolz auf alle Mitglieder der
Landjugend, die mir immer tatkräftig
helfen und dabei sind.
Johannes Karner
Probe vor dem Gottesdienst
Gemeinschaft beim Binden der Erntekrone
Kastanieneinschneiden und Stanitzel
ROTES
KREUZ
meine Freizeitbeschäftigung mit positivem Aspekt
Hallo zusammen, mein Name ist Philipp und ich möchte euch kurz einen
Einblick geben, wie es ist, freiwilliger
Mitarbeiter beim Roten Kreuz zu sein.
Zunächst mal möchte ich euch etwas
über meine Laufbahn beim Roten
Kreuz erzählen:
Ich bin mit 12 Jahren durch meinen
Vater zur Rot Kreuz Jugend gestoßen
und habe dort an zahlreichen ErsteHilfe Landes- und Bundesbewerben
teilgenommen. Mit 17 Jahren habe
ich meine Rettungssanitäter-Ausbildung, welche einen 2-wöchigen Theoriekurs und einen 160-stündigen Praxisblock beinhaltet, absolviert.
Heuer im Herbst beginne ich dann die
Notfallsanitäter-Ausbildung, welche
unter anderem ein Praktikum im Krankenhaus und zahlreiche Theorieblöcke beinhaltet.
Diese erlaubt mir, gemeinsam mit Ärzten zu arbeiten, mit Medikamenten
Philipp Temmel, bereits ein erfahrener RK-Helfer
arbeiten zu dürfen und weitaus mehr
Arten von Versorgungen durchzuführen, bevor man im Krankenhaus ist.
Seit zwei Jahren bin ich nun aktiv im
Rettungsdienst tätig. Es ist eine sehr
vielseitige Freizeitbeschäftigung, von
Krankentransporten bis hin zu nicht
immer „positiv“ ausgegangenen Notfällen ist alles dabei.
Sei es nun ein alkoholisierter Jugendlicher oder ein Verkehrsunfall mit 5-6
Verletzten, kein Einsatz ist gleich, man
weiß nie was auf einen zukommt und
man wird zu 100% gefordert.
Es ist jedoch nicht so, dass man die
ganze Zeit nur im Rettungswagen verbringt, man hat auch genug Zeit, wo
man einfach auf der Dienstelle sitzt,
mit den Kollegen die Freizeit verbringt
und wartet bis die Zeit vergeht.
Ein für mich äußerst positiver Aspekt
an der „Freizeitbeschäftigung“ Rotes
Kreuz ist, dass man mit den Kollegen
nicht nur gemeinsam Menschen hilft,
sondern sich dadurch in vielen Fällen
eine sehr gute Freundschaft entwickelt und man gemeinsam auch anderen Freizeitaktivitäten nachgeht.
Für mich ist der Dienst beim Roten
Kreuz ein sehr guter Ausgleich zum
Berufsalltag als Tischler und ich kann
es jedem nur empfehlen, sich das ganze mal anzuschauen, denn danach
könnt ihr immer noch entscheiden ob
es euch gefällt oder nicht.
Philipp Temmel
9
MOTORCROSS
Ich, Kurt Rinder, fahre seit vier Jahren
Motorcross und das fast jeden Tag.
Ich habe mit diesem Hobby angefangen, weil jeder in meiner Familie eine
Freestyle mit dem Motorcross
Sportart macht, und so wollte ich mit
dem Motorsport beginnen. Ich habe
mich schon immer dafür interessiert.
Inspiriert haben mich meine Eltern,
denn ich bin früher auch immer mitgegangen und habe bei den verschiedensten Events des Motorsports zugesehen.
Ich lag am Anfang oft im Krankenhaus.
Aber man lernt aus seinen Fehlern,
und um die Angst vor weiteren Unfällen zu verlieren, steige ich immer wieder auf. Bei jedem neuen Rennen ach-
te ich besonders auf bereits gemachte
Fehler. So werde ich immer besser, fahre immer extremer und mehr Rennen.
Mein heftigster Sturz war voriges Jahr:
da bin ich zwei Wochen im Krankenhaus gelegen und war zwei Monate
wegen Rippenbruchs im Krankenstand.
Ich bin froh, dass mir nicht mehr passiert ist und ich fahre jetzt konzentrierter und bin mir sicherer. MotorcrossFahren gibt mir den Kick, den ich
brauche.
Kurt Rinder
Musik ist unsere Leidenschaft
Mein Name ist Philipp Schaffenberger. Ich bin Mitglied beim Musikverein
Graßnitz in Aflenz Land. Mein Musikinstrument ist das Horn, das ich nun seit
zehn Jahren spiele. Ich bin seit sechs
Jahren im Verein und es ist immer sehr
abwechslungsreich und lustig. Insgesamt sind 42 Mitglieder, davon sind 50
% Frauen und Jugendliche. Der Musikverein existiert nun seit 94 Jahren
und ist bis heute noch sehr erfolgreich
unterwegs mit Konzerten und Wettbewerben. Der heurige Wettbewerb
war die Marschwertung. Wir traten in
der Leistungsstufe B an und erzielten
94,5%. Um eine solche Leistung zu
erbringen gehört natürlich auch viel
Disziplin. Wir probten zweimal die Woche für mindestens drei Stunden und
das 2,5 Monate lang. Jetzt proben wir
wieder für unser jährliches Kirchenkonzert, das mit dem Wunschkonzert
zu unseren erfolgreichsten Konzerten
zählt.
Neben dem Verein zählt natürlich
auch der Musikunterricht, der für die
Weiterbildung am Instrument wichtig
ist. Man kann auch einige Abzeichen
erhalten. Ich besitze das Junior-, Bronze- und Silberne Leistungsabzeichen.
Gold werde ich im Frühling nächstes
Jahr beginnen.
Im Großen und Ganzen ist der Musik-
verein ein sehr tolles Hobby und es
macht mir sehr Spaß. Nach den Proben wird natürlich auch noch ein Bier
getrunken und auf eine weitere erfolgreiche Probe angestoßen. Da mir das
Musizieren solchen Spaß bereitet, sind
auch mein kleiner Bruder mit dem Flügelhorn und meine große Schwester
als Markedenterin beigetreten.
Alle zwei Jahre machen wir auch einen
Musikerausflug. Letztes Jahr waren wir
in Wien und anschließend auf einem
Oberkrainer Konzert in Krieglach. Vor
drei Jahren waren wir in Bled, in Slowenien. Das konnten wir uns natürlich
nur durch zahlreiche freiwillige Spenden unserer Fans leisten.
Wir bedanken uns dafür immer mit
einem Konzert und einer Feier im Pro-
Philipp mit seinen Musikkollegen beim Maibaumumschneiden des Musikverein Graßnitz
belokal. Zum Thema Feier: Jedes Jahr
feiern wir natürlich auch Silvester mit
einer großen Neu-Jahrfeier mit Bar,
Weinbar und gutem Essen, zu dem alle
Mitglieder mit Familie und Bekannten
eingeladen sind. Ich bin sehr froh, ein
Mitglied bei der Musik sein zu dürfen
und freue mich natürlich auch, wenn
ich den einen oder die andere vom
Musikspielen überzeugen konnte!
Musikverein Graßnitz
10
Platz schaffen mit
Kleidersammlung
Mit Beginn dieses Turnus´ hatten wir
anfangs einige Gruppenbesprechungen mit unserer Erzieherin Frau Pieber. Bei einer dieser Besprechungen
unterbrachte sie uns den Vorschlag,
so wie schon zu vor einmal, für die Ö3
Wundertüte alte Elektrogeräte zu sammeln. Daraufhin fiel bei einem Schüler
der Gedanke, internatsintern eine
Kleidersammlung für bedürftige Men-
schen zu starten. Mit erhöhter Freude
und großem Einsetzungsvermögen
stimmte unsere Erzieherin dieser Idee
zu und schon begannen die ersten
Vorbereitungen. Während Frau Pieber
sich bemühte eine passende Spendenorganisation zu finden, da sie und
die Schüler sicher sein wollten, dass
die gesammelte Kleidung wirklich bei
bedürftigen Menschen angelangt,
Entsetzende und interessante Eindrücke bei der Kleiderübergabe bei Fr. Ertl
machten wir uns daran die frisch entstandene Idee zu verbreiten. Dies taten wir zum einen mit einer Präsentation bzw. mit Flyern und zum anderen,
wie von unserer Erzieherin empfohlen,
mit viel Mundpropaganda.
Schon nach kurzer Zeit wurden die ersten Kleiderspenden von den einsatzbereiten Mitschülern gebracht und zu
Gunsten der Bedürftigen konnte Frau
Pieber nach vielen Telefonaten endlich eine gebürtige Frau aus Rumänien
ausfindig machen, welche persönlich
die Spenden in die hilfsbedürftigen
Gebiete in Rumänien bringt.
Am Dienstag, 28. Oktober konnten
wir dank vieler spendenfreudiger Jugendlicher und Mitarbeiter unseres
Internats zwanzig Bananenschachteln,
randvoll bepackt mit Baby-, Kinder-,
Jugend- und Erwachsenen-KLEIDUNG,
sowie Schuhen an Frau Ertl persönlich übergeben. Dieses Geschenk für
die „Straßenkinder“ jeden Alters wird
noch vor Weihnachten vor Ort in Arad
übergeben.
Dorian Koller und Johannes Karner
DANKE im Namen der Nächstenliebe
So vieles kann für uns Grund zum Danken sein! Da begegneten uns Menschen, durch die wir gesegnet wurden,
das heißt, die uns Liebe schenkten,
uns geistig und geistlich bereicherten.
Wir alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass uns zu bestimmten Zeiten
unseres Lebens Menschen an die Seite gestellt wurden, die uns mit gutem
Rat und selbstloser Tat halfen. Wie sehr
sind wir durch sie beschenkt worden!
Ich denke auch an meine Eltern, die
uns fünf Kinder in Liebe zugetan waren und uns mit viel Mühe großgezogen haben. Täglich haben sie sich
um uns gesorgt und uns in Tagen der
Krankheit aufopferungsvoll gepflegt.
Zu unserem Wachsen und Reifen trugen Lehrer und Ausbildner bei, die uns
Wissen und Kenntnisse vermittelten
und für uns zu Lebenshelfern wurden. Und da sind die Allernächsten in
der Familie, der Partner, meine Kinder,
Freunde und Nachbarn, die helfen und
zupacken, wenn es notwendig ist und
ich weiß, meine Freunde sind Stütze in
der Not.
Ich danke vielen Menschen in meiner
Umgebung, die geholfen haben und
es weiterhin tun, dass die Kinder Unterstützung finden. Jeder braucht einen Ort, an dem er ein Zuhause findet,
sonst muss er „flüchtig sein“ und somit
entwurzelt leben.
Die Kinder vom Haus der Hoffnung
sagen Danke! Das ist unser Zuhause.
Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich sein, damit sie das wahre Leben ergreifen, das
wollen wir u n d weiterhin für diese
Kinder Stütze sein.
Mein „Reichtum“ ist Zeit zu haben, um
mich um andere zu kümmern. Für viele
ist „Reichtum“ alles finanziell zu verstehen. Für mich bedeutet es - Vielleicht
braucht gerade jemand Zuwendung,
wofür wir Zeit opfern sollen. Versagen
wir es niemanden!
Danke, Eure Valerie Sofie Ertl
(Auszug aus der Zeitschrift: „Haus der
Hoffnung“)
11
Lehrlingswettbewerb für Tapezierer und Dekorateur
Dabei sein ist alles!
Es ist immer wieder aufregend: Die
Vorbereitungen, Ideenfindung, der
Tag selbst. Doch unsere Fachlehrer
Herr Harmtodt Renè und Herr Grabner
Helmut unterstützten und halfen uns,
wo es nur ging. Für alle war es eine positive Erfahrung und eine gute Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung.
Der Wettbewerb selbst war sehr aufregend. Die Prüfer beobachteten sehr
genau und waren meistens anwesend.
Die Siegerehrung war sehr feierlich
gestaltet,und wir bekamen großes
Lob für unser ausgezeichnetes Gesamtergebnis.
Den dritten Platz errang „Esoterik“ von
Sarah Stoppacher
2. Platz für die Koje „Gentleman Lifestyle“ von
Kevin Mayer
Erster Platz für die Arbeit von Romana Grieshofer.
Das Thema: „ALM“
Lehrlingswettbewerb für Tischler
Aufgrund des späten Termines der Siegerehrung folgen die Ergebnisse in der nächsten Ausgabe
des Heimjournals. Nachfolgend Fotos während des Bewerbes.
12
Start up:
Einstieg in die Tischlerkarriere
Ob Lehrherr oder Lehrling, beide fiebern dem ersten Arbeitstag mit ein bisschen Angst und Nervosität, aber auch
Freude entgegen. Um die Angst und Nervosität der Lehrlinge ebenso in Freude umzuwandeln, bietet die Landesinnung der Tischler jedes Jahr in den Ferien einen zweiwöchigen START UP-Kurs an. Heuer fand dieser Kurs von Montag,
den 4. August 2014 bis zum Donnerstag, den 14. August
statt.
In diesem Kurs werden den Lehrlingen in erster Linie Grundbegriffe nähergebracht: wie man verschiedene Materialien
... in den Startlöchern zur Tischlerkarriere
Schulungen der Steirischen Rauchfangkehrer im Lehrlingshaus Fürstenfeld
Seit dem Frühjahr 2014 nutzen die steirischen Rauchfangkehrer die Räumlichkeiten im Lehrlingshaus Fürstenfeld,
um Schulungen abzuhalten. Die Stimmung ist meist ausgezeichnet, denn neben den brauchbaren Inhalten, die dort
vermittelt werden, fühlen sie sich im angenehmen Ambiente des Lehrlingshauses auch herzlichst willkommen.
„In den Schulungstagen beschäftigen sich die Rauchfangkehrer mit unterschiedlichen Inhalten – grundsätzlich geht
es aber darum, sich mit dem Berufsbild auseinander zu setzen, das momentan ja sehr stark im Wandel begriffen ist“.
„Die Rauchfangkehrer besprechen unterschiedliche Kundentypen und lernen sich als Teamplayer zu begreifen“, so
Innungsmeister Christian Plesar (li.) mit seinen Rauchfangkehrer-Gesellen
verwendet, das richtige Handhaben des Werkzeugs sowie
sämtlicher Maschinen. Dabei haben uns die Fachlehrer Hr.
Riegler, Hr. Pieber und Hr. Gölles geduldig angewiesen und
unterstützt.
Ein weiterer wichtiger Punkt in unserem Kurs waren die traditionellen Holzverbindungen, die sogenannten „Zinken“.
Auch fertigten wir in den zehn Tagen zwei moderne Werkstücke an, wo wir dann die vorher erlernte Theorie in die
Praxis umgesetzt haben.
Wir waren eine bunt gemischte Gruppe, was nicht immer
sehr einfach war. Aber von Tag zu Tag verstanden wir uns
besser, weil wir auch merkten, dass Teamarbeit sehr oft zu
einem besseren Ergebnis führt.
Auch am Nachmittag, nach unserem Kurs, gingen wir gemeinsam in die Stadt oder nutzten die Spielangebote im
Internat wo wir von Fr. Erz. Guschlbauer und Fr. Erz. Pieber
verständnisvoll begleitet wurden.
Man kann sagen, dass dieser Kurs ein super Angebot ist,
da man nicht nur handwerklich etwas lernt, sondern auch
menschlich. Man lernt sich an Regeln zu halten, sich in
Teams einzugliedern, sich unterzuordnen, pünktlich zu sein
… einfach sehr Vieles, was uns alle einer erfolgreichen Tischlerkarriere näherbringt.
Anna Lugger
die Schulungsleiterin Bettina Kaltenegger.
Die 21 Rauchfangkehrer Gesellen und –Meister kommen
aus unterschiedlichen Betrieben und Regionen für 11 Schulungstage in Fürstenfeld zusammen. Doch auch das freundliche und herzliche Ambiente am Schulungsort schätzen die
Teilnehmer sehr. Ein Gefühl des „Willkommen Seins“ stellt
sich bereits beim Betreten des Hauses ein. Ob es ein wunderschön gestaltetes Willkommensschild aus Holz ist oder
die netten Worte der Erzieher, die stets für alle organisatorischen Belange zur Verfügung stehen, der hilfsbereite Hauswart oder die schmackhafte Verpflegung durch das Küchenteam – sie alle tragen enorm zum Wohlbefinden bei. Auch
Direktor Dr. Adolf Lang vermittelt mit seiner freundlichen
Art gute Stimmung. „Wie geht es euch? Passt alles?“, so die
herzlichen Worte des Direktors.
Durch den Besuch des steirischen Innungsmeisters Christian Plesar, der für einen Nachmittag einer Gruppe Rede und
Antwort stand, konnten wesentliche Themen, die zuvor in
den Schulungstagen aufgetaucht waren, besprochen und
bearbeitet werden. Bereits am Ende des Tages konnte der
Innungsmeister Zusagen für einige Neuerungen geben.
Relevante Inhalte, ein konstruktives Arbeitsklima und nicht
zuletzt der hohe Wohlfühlfaktor im Lehrlingshaus Fürstenfeld tragen bei zum Erfolg dieser Schulungsreihe.
Bealive bettina kaltenegger
Training/Coaching/Beratung
13
Die „heutige Jugend“
In den Tageszeitungen lese ich immer
wieder nur schlechte Nachrichten
über „die Jugend“. „Die Jugend“ nimmt
Drogen, „die Jugend“ kann keine Texte
mehr verstehen, „die Jugend“ hat keine Zukunft, wieder die Erwartungen
bei den Pisatests nicht erfüllt und so
weiter. Als Erwachsener ohne Kinder
kann man da ganz schön schwermütig werden. Was ist nur los mit „unserer
Jugend“, fragt man sich.
Umso mehr habe ich mich gefreut,
diese Wirklichkeit hier in Fürstenfeld
nicht zu finden. Jeder Bursch und jedes Mädel, mit dem oder der ich hier
sprechen konnte, hatte Geschichten
zu erzählen. Interessen, Hobbies, Fragen, Themen, ja „die Jugend“ hier ist
ganz anders als in den Tageszeitungen
dargestellt.
Richtig beeindruckt hat mich das breite Spektrum von Wissensgebieten, mit
denen ihr euch beschäftigt. Da kamen
Themen zur Sprache, für die man früher einen Spezialzugang wie etwa ein
Studium gebraucht hätte, um überhaupt davon zu erfahren. Astrophysik,
Mythologie, detaillierte Informationen zu Hobbies oder Gesundheitsfragen und ähnliche Dinge. Von solchen
Dingen hätte ich als Jugendlicher nur
ganz schwer und mit viel Glück erfahren. Meine Eltern, verfügbare Bücher,
Lehrer und Schule sowie Zeitschriften
und Zeitungen, das waren damals
meine Quellen. Mein Zugang zu Informationen war durch die Informationsvermittler reglementiert, durch ihre
Kompetenz und ihre Autorität.
Bei euch sehe ich ganz klar, was zwanzig Jahre freier Informationszugang
über das Internet, Computer, Handys
und Tablets für eine positive Wirkung
haben. Das freie Netz hat auch euch
von den Einschränkungen der autoritären, hierarchischen Informationsweitergabe befreit. Ihr habt die Möglichkeit euch freiwillig zu bilden, ohne
geprüft zu werden und tut das auch.
Jeder Mensch, der sich Wissen und
Bildung aneignet, erweitert seinen
Horizont und seine Möglichkeiten die
„Realität“ zu interpretieren. Wenn in
Zukunft vielleicht wieder Menschen
kommen, die euch vorschreiben wollen, wie ihr zu handeln habt, dann seid
ihr durch euer Wissen besser in der
Lage, eine eigenständige, eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen.
Ganz klar, Schulwissen ist wichtig. Als
Tischler muss ich eine Fläche berechnen können, aber der Luxus einer
Bildung über das rein Notwendigste
hinaus steht euch gratis zur Verfügung und ihr nutzt ihn auch. Diese Erfahrung zu machen war für mich eine
der schönsten überhaupt bei meinem
Praktikum hier bei euch in Fürstenfeld.
Macht weiter so! Ich bin stolz auf euch.
Johannes Braunegger (Joe)
Warum rauche ich eigentlich?
Ein Interview mit Raphael Grimm und
Daniel Grasmugg (Joe Braunegger)
Wann hast Du mit dem Rauchen begonnen?
R: Mit fünfzehn Jahren. D: Ich rauche
nicht.
Wie hast Du mit dem Rauchen begonnen?
R: Bei einer Projektwoche, also eigentlich Sommersportwoche. Ich hab´ mit
einem Freund geraucht, der war schon
16. Er fragte mich: „Hast Du schon geraucht?“ und ich „Ja sicher!“ Dann hab´
ich gleich einen vollen Lungenzug gemacht. Da hat er dann aber gemerkt,
dass ich noch nix g´raucht hab´.
Frage an Daniel: Kannst Du Dich trotzdem dazustellen, wenn die anderen rau-
chen?
D: Ja sicher, wieso nicht?
Wie ging es weiter mit dem Rauchen?
R: Ich habe dann immer so mitgeraucht, mit den Freunden, obwohl es
mich immer gestört hat, wenn meine
Mutter geraucht hat. Es ist halt was anderes wenn man selbst raucht.
Wie siehst du die Zukunft mit dem Rauchen?
R: Ich hab voriges Jahr für fünf Monate
nichts geraucht, dann aber in der Berufsschule einen Tschik geraucht und
war wieder voll mit dabei. Der eine
Tschik in der Pause war aber klass.
Zwischenfrage: Wieso? Willst Du aufhören?
Eigentlich schon, aber es passt jetzt
einfach auch. Ich rauch´ eh nur ein
halbes Packerl am Tag. Zuhause rauch´
ich nicht im Haus, immer nur auf der
Terrasse. Mein Vater hat vor neun Jahren aufgehört, meine Mutter raucht
noch, aber sehr wenig.
Hast Du noch Tipps für Nichtraucher?
R+D: Fangt nicht an, das spart Geld
und die Gesundheit!
Raphael Grimm und Daniel Graßmugg
14
Ken Block
Ich hab´ das Thema gewählt, weil mir
das gefällt, was er macht und er ein
Vorbild von mir ist.
Ken Block wurde 21. November 1967
in Long Beach, Kalifornien geboren,
er ist ein US-amerikanischer Rallyeund Rallycross-Fahrer, Mitgründer der
Marke DC Shoes, Monster Energy und
mehrfacher Medaillengewinner bei
den X-Games.
Block, der seit 2005 sehr erfolgreich
in der Serie Rally America fährt, kam
durch Travis Pastrana zum Rallyesport
und wurde gleich in seiner ersten Sai-
ken-block-pictures-hd-wallpapers
Die Feuerwehr
Frage: Wann hast Du bei der FF angefangen?
D: Ich bin seit ca. drei Jahren dabei,
habe mit 14 angefangen.
Ist das das früheste Alter?
D: Na, man kann mit acht anfangen, da
fangt man im Bereich Kinder an und arbeitet sich hinauf zum Bereich Jugend.
Heuer hab´ ich im Jänner die Angelobung gehabt, und mit der trete ich in
den Aktivstand. Wenn‘st mit 12 Jahren
einsteigst, hast du drei Wissenstest zu
machen, Bronze, Silber und Gold. Ich
musste mit 14 dann alle Wissenstest
nachmachen. Da musste ich an drei
Wocheneden einen Kurs machen und
zum Abschluss die Prüfung über die
drei Stufen und Gebiete. Die drei Gebiete sind Brandbekämpfung, Verkehr
und Formalexerzieren zusammen mit
Fahrzeugbergung, alles theoretisch.
Wie funktioniert das mit der Angelobung? Kann ich da als Laie auch dahin?
Da gibt es eine Jahreshauptversammlung mit Rückblick und mit der Bespre-
son Rookie of the Year. Von 2005 bis
2009 startete er in der Rally America
für das Subaru Rally Team USA in einem Subaru Impreza. Von 2007-2013
startete Ken Block auch bei einigen
WRC Rallyes. Große Erfolge konnte er
bisher jedoch nur bei der Rally America erreichen. Ken Block‘s Rallyfahrzeuge werden immer aufwendig foliert
(das sind Folien, die auf des Fahrzeug
geklebt werden).
Außerdem startete er mit seinem
Monster World Rally Team in der RallyAmerica-Serie in einem Ford Fiesta
vom OlsbergsMSE-Team aus Schweden.
In der Saison 2011 startete er mit seinem Team wieder bei der Rallye-Weltmeisterschaft. Als erfolgreich konnte
man seine ersten Auftritte in diesem
Jahr nicht bezeichnen.
Zur GRC gehört auch der AutomobilWettbewerb der X-Games. Hier zeigte
er seine beste Leistung, als er am 1.
Juli in Los Angeles im Finale auf Rang
2 hinter Sieger Sébastien Loeb durchs
Ziel fuhr, obwohl ihm etwa zur Hälfte
des Rennens ein Reifen geplatzt war.
Ken Block fährt Gymkhana-Turniere
und vermarktet dies in aufwendig
inszenierten
Video-Produktionen.
Blocks Gymkhana-Videos wurden
über 200 Millionen mal angeklickt. Seit
dem Jahr 2008 veröffentlicht er jeden
Sommer ein neues Gymkhana-Video.
Sein bisher erfolgreichstes Video ist
mit über 50 Millionen Klicks Gymkhana Three aus dem Jahr 2010. Für das
Video Gymkhana Five wurde ein Teil
der Innenstadt von San Francisco gesperrt. Dieses Video erreichte in nur
24 Stunden über 5,1 Millionen Klicks
und wurde damit das mit Abstand
erfolgreichste YouTube-Video innerhalb einer Woche. Ken Block hat den
Gymkhana-Sport bekannt gemacht
und wird dafür von vielen seiner Fans
verehrt. 2007 driftete er in einem Subaru Impreza zusammen mit Snowboardern in einem SnowPark durch
den Schnee.
Stefan Scherz
chung zum Zeltfest; und da zwischendrin in der Hauptversammlung, da ist
die Angelobung. Dieses Jahr war nur
ich. Wenn du vorher bei der Jugend
warst, kriegst ab dem 16ten Lebensjahr die Angelobung dazu und nachher bist du ein Aktiver. Als Quereinsteiger muss man ein Probejahr machen.
Wie schaut es mit dem Nachwuchs aus?
D: Der Nachwuchs kommt von den
Feuerwehrmitgliedern, die Kinder von
den Mitgliedern, da hamma jetzt drei
die letzten paar Jahre, weil immer ein
paar dazugegangen sind, auch ziemlich junge zwischen acht und zehn
Jahr, da bist dann doch a Weil dabei.
Wieso machst Du das überhaupt? Wieso
bist Du bei der FF?
D: Meine Mutter ist gebürtige Gussendorferin. I kenn die Leut auswendig,
komplett, mei Onkel ist noch bei der
Feuerwehr vertreten und mei Opa war
auch. Das ist Tradition.
Habt´s an „Zugrassten“ auch?
D: Na eigentlich ned. Nur von der Umgebung zeitweis, also zum Beispiel
aus dem Nachbarort. Ich wohn ja auch
schon im Nachbarort aber dort kenn
ich keinen. Deswegen bin ich zur FF in
Gussendorf gegangen.
Was ist das Schönste dabei?
Weil ich die Leute gern hab, keine
Hochnäsigen dabei, so, was bin I und
was bist Du. I kenn´ die Leut und außerdem ist es ja freiwillig, das heißt ich
kann den Leuten helfen, die ich nicht
kenn. Deswegen.
Leut. Das ist eher wenig für unsere
Größe. Aber bei uns ist fast in jedem
zweiten Haus ein Feuerwehrmann. Jugendzugang ist immer gleichmäßig so
Das Interview mit Daniel Painsi führte
Joe Braunegger
15
Nordische Mythologie
Die neun Welten
Karte von Yggrasil: die 9 Welten
In der nordischen Mythologie geht es
um eine Weltanschauung mit neun
Welten. Eine davon ist die Erde, auch
Midgard genannt. Die Welt der Götter
heißt Asgard. Die Verbindung zwischen Midgard und Asgard ist Bifröst,
die Regenbogenbrücke.
Dann gibt es noch Jotunheim, wo die
Eisriesen beheimatet sind. Ihre Widersacher, die Feuerriesen, leben in Muspellsheim.
Die Alben, nicht zu verwechseln mit
Elfen, leben in Alfheim. Die kriegerischen Albae, Meister der Tarnung, die
ihre Kraft aus der Dunkelheit beziehen, leben dort genauso wie die friedlicheren Elben, die hin und wieder mit
den Göttern zusammenarbeiten.
Die Wanen sind in Vanaheim beheimatet. Diese sind als Mitstreiter der Götter oder Asen zu sehen.
Nifelheim ist die einzige Welt, die nicht
bewohnt ist. In dieser befindet sich der
Urquell Hvergelmir, der dafür sorgte,
dass der Reifriese Ymir als erstes Lebewesen daraus entstand.
In der Welt Svartálfaheimr leben die
Zwerge, die vorrangigen Schmiede
und Waffenhersteller der Götter.
Die letzte Welt ist die der Göttin Hel,
also Helheim. Das ist die Unterwelt, in
die alle kommen, die keinen ruhmvollen Tod sterben. Für einen ruhmvollen
Tod musste ein Krieger entweder im
Angriff oder in der Verteidigung seiner
Liebsten, seiner Gemeinschaft sterben. Tod durch Altersschwäche oder
Krankheit galt als unrühmlich.
Es gibt dann noch, außerhalb der neun
Welten, noch eine, Utgard. Hier leben
viele verschiedene Lebewesen, Riesen
und Ungeheuer, die den Göttern und
Menschen eher freundlich gesinnt, zumindest bis zum Ragnarök.
Alle diese Welten werden von der
Weltenesche Yggdrasil umschlungen.
Dies ist der erste Baum, der nach dem
Tod des Urriesens Ymir gewachsen ist.
Zu den Wurzeln des Weltenbaums wirken die Nornen, das sind drei Schwestern, die das Schicksal jedes Menschen
spinnen. Urd hat Macht über das
Schicksal der Menschen, Skuld über
ihre Vergangenheit und Verdaendi
über ihre Zukunft.
Die neun Welten sind nur ein kleiner
Ausschnitt aus der reichen nordischen
Mythologie. Wenn ihr euch dafür interessiert, werdet ihr im Netz noch viele
spannende Geschichten daraus finden.
Christoph Haim
Österreich ist Tabellenerster in der Fußball-Qualifikation
Ein Interview mit Jan-Phillip Hegelthaler
Der Tischlernachwuchs wächst und gedeiht! Jasmin Buder und Jessica Stocker haben uns im Internat besucht und
für schöne Abwechslung gesorgt.
WAS IST DAS BESONDERE DARAN?
Des is fast nie passiert! 1978 waren wir mal Tabellenführer
glaub´ ich.
GEGEN WEN HAT ÖSTERREICH GEWONNEN UM ERSTER ZU
WERDEN?
Gegen Moldau mit 2:1 und gegen Montenegro mit 1:0.
UND GEGEN WEN MUSS ÖSTERREICH JETZT SPIELEN?
Gegen Russland, die sind so mittelmäßig gut.
WIE WIRD DAS SPIEL AUSGEHEN?
Unentschieden glaub´ ich, jetzt hat Österreich sieben Punkte, mit 15 Punkten bist du automatisch weiter. Russland ist
derzeit Tabellenzweiter, da können theoretisch beide aufsteigen.
WIE WEIT WIRD ÖSTERREICH KOMMEN?
Kommt auf die Gruppe an! Einischaffen wär scho amal toll,
aber ob’s weiterkommen…
16
Am Donnerstag, dem 9.Oktober, fuhren sechs SchülerInnen, bestehend
aus zwei Tischlereitechnikern der 4.
Klasse, zwei Tischlerinnen der 2. Klasse
und zwei TapeziererInnen der 3. Klasse zur Berufsinformationsmesse nach
Weiz.
Ziel der Veranstaltung war es, Hauptschülern/innen und anderen Interessenten, die Berufe des Tischlers, des
Tischlereitechnikers und des Tapezierers näher zu bringen. Begleitet und
organisiert wurde unsere Präsentation vom Schulwart Hrn. Handler und
Herrn Riegler. Der Stand, welcher von
einer 4. Klasse Tischlereitechnik ent-
JOB A DAY
worfen, geplant und produziert wurde, wurde bereits am Vortag von den
beiden Schülern der 4. Klasse aufgebaut. Beginn der Veranstaltung war
um 8.00 Uhr. Wir wurden vom Schulwart, Hrn. Handler, zur Veranstaltung
gefahren, und konnten dadurch ohne
Verzögerungen pünktlich mit unserem Programm starten.
Von Beginn an, kamen zahlreiche interessierte Schüler und Schülerinnen,
jedoch auch eine Menge an neugierigen Lehrern und privat angereisten
Personen. Egal ob es Schüler im Alter
von 12 Jahren oder Außenstehende
im fortgeschrittenen Alter waren, je-
der konnte sich eine Halskette selbst
zuschneiden und anfertigen, sowie einen vorgefrästen Hobel nachbearbeiten und als Erinnerung mit nach Hause
nehmen.
Durch die große Anzahl an Ausstellern, wurde die Aufmerksamkeit der
Schüler jedoch hin und wieder ein
wenig minimiert, wodurch leider kleinere Verletzungen nicht zu vermeiden
waren. Diese konnten jedoch mit Hilfe eines Pflasters und Unterstützung
beim Fertigstellen schnell vergessen
werden. Ob diese Schüler jedoch den
Weg als Tischler einschlagen werden,
sei mal dahingestellt…
BERUFSMESSE in Graz und Fürstenfeld
Tapezierer und Tischler vereint
In weiterer Folge, fand vom Donnerstag dem 23. Oktober bis zum Samstag
dem 25. Oktober die Berufsmesse in
der Grazer Stadthalle statt. Organisiert
durch Herrn Gölles, war die LBS Fürstenfeld durch Dorian Koller, Johannes
Karner, Philipp Temmel, Dominik Su-
mann und Schülern der Tapeziererklasse vertreten. Da der Stand in Graz
deutlich größer war, als jener in Weiz,
kostete es den Schülern der 4. Klasse
beim Aufbauen am Mittwoch davor einiges an Nerven und Improvisationstalent. Mit ein wenig Teamgeist und
ein paar guten Ideen, konnten jedoch
alle Probleme beseitigt werden, und
so am Donnerstag um 9:00 pünktlich
der Stand eröffnet werden. Den unzähligen ausstellenden Firmen und
Schulen, stand die LBS in Sachen Technik absolut nichts hinterher. So konnten die Besucher zum Beispiel selbst
am Computer nach freien Lehrstellen als Tischler suchen oder mit einer
„Dekotiersäge“ (elektrisch betriebene
Laubsäge) selbst Schmuck und kleine
Erinnerungen anfertigen.
Nach drei sehr anstrengenden Tagen,
mit insgesamt ca. 17.000 Besuchern
auf der Messe, konnte am Samstag um
19:00 Uhr mit gutem Gefühl die Heimreise angetreten werden.
Es waren zwei äußerst gut organisierte Veranstaltungen, mit zahlreichen
positiven Eindrücken. Auch für uns
war es mal lustig, in zahlreiche andere
Berufe hinein zu blicken und sich mit
anderen Lehrlingen und Angestellten
auszutauschen.
Philipp Temmel
Auch in Fürstenfeld war gleichzeitg eine Berufsmesse. Auch hier war die LBS und auch das Internat mit
einem Stand vertreten
Dorian Koller war bald von jungen Nachwuchstischlern umringt
17
Exkursion der 4a TT zur
ODÖRFER MESSE
Dominik Sumann
Wir, meine Klasse und ich, waren am
Freitag den 03.10.2014, auf der Odörfer Messe in Graz.
Christian Schippel, unser Lehrer in Projektmanagement und CGFZ begleitete
und organisierte dies, sodass wir sogar
eine Führung durch die ganze Messe bekamen. Es fing an mit der Firma
Festol, der Vertreter begeisterte uns
mit der elektrischen Fein-Säge von
Festol, und dem handlichen Exzenterschleifer. Anschließend bei Revotool
staunten wir über die Flex, die ohne
Wasserkühlung kühl schneidet, und
den Akkuschrauber mit einer neuen
Schraubtechnik. Dann bei Dewalt gab
es nur den akkubetrieben Staubsauger. Beim Metabo-Stand gab es ein
neues Schnellspannfutter zum Wechseln für Akkuschrauber, und sehr gute
Winkelgetriebe. Wir hatten auch einen
Vortrag von Blum über neue Beschläge-Technik. Interessant war auch ein
Vortrag über neue LED-Technik, 3DDrucker, Akku-Ladestationen ohne
Kabel für Handy etc. und noch vieles
mehr.
Es gab auch Freigetränke, gratis Essen und es war sehr gut besucht. Wir
hatten Spaß, es war interessant, etwas
anstrengend zwischendurch, aber ein
gelungener Ausflug und eine sehenswerte Messe. Zu Mittag wurden wir in
Graz entlassen und jeder ging mit einem gelungenen Freitag seiner Wege.
Wir bedanken uns bei der Fa. Odörfer
für die Führung durch die Messe, die
auch Veranstalter waren.
Großes Interesse bei der Erklärung
Welpen zu verkaufen - EINFACH zum NACHDENKEN
In einer Tierhandlung war ein großes
Schild zu lesen, auf dem stand: „Welpen zu verkaufen“. Ein kleiner Junge
kam vorbei und sah das Schild. Da
der Ladenbesitzer gerade an der Tür
stand, fragte er ihn: „Was kosten die
Hundebabys?“ „Zwischen 50,-- und
80,-- Euro“, sagte der Mann. Der kleine
Junge griff in seine Hosentasche und
zog einige Münzen heraus. „Ich habe 7
Euro und 65 Cents“, sagte er, „darf ich
sie mir bitte anschau´n?“ Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner
Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen
war deutlich langsamer und humpelte
auffällig. „Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge. Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe
einen Geburtsschaden habe und nie
richtig laufen würde. „Den möchte ich
kaufen“. sagte der Junge.
„Also den würde ich nicht nehmen,
der wird nie ganz gesund“, antwortete
der Mann. „Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht
geschenkt haben. Der kleine Hund
ist jeden Cent wert, genauso wie die
anderen auch. Ich gebe Ihnen meine
7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist.“
Der Mann entgegnete nur: „Ich würde
ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen.“
Da hob der Junge sein Hosenbein und
sichtbar wurde eine Metallschiene, die
sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er:
„Ach, ich renne selbst auch nicht gut
und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.“ (Dan
Clark, Weathering the Storm)
Diese berührende Geschichte möchte ich euch „mitgeben“ und wünsche
euch bis zum Wiederseh´n eine gute
Zeit, mit liebem Gruß´
Fr. Gabriele Maria PIEBER
18
Von Torfestivals und Skandalspielern
Sport von Gerald L. Guschlbauer
Beim Kleinfeld-Fußballturnier im 1. Lehrgang 2014/2015 spielten sechs Mannschaften in zwei Gruppen zu je drei
Teams. Die ersten beiden Teams jeder
Gruppe stiegen ins Semifinale auf, aus
dem die Verlierer um Platz 3, die Gewinner aber um den Turniersieg spielten.
Überschattet wurde der Turnierstart
allerdings durch die Insultierung des
Schiedsrichters durch 2 Spieler, was deren sofortigen Ausschluß aus dem weiteren Turnierverlauf zur Folge hatte. Danach folgten aber viele trefferreiche und
sportlich fair geführte Begegnungen.
3a/4TT – 2a (Gruppe A)
5 : 6 (3 : 3)
Torschützen-3a/4TT: Eigentor, Graschl
(1), Krenn (2), Sumann (1)
Torschützen-2a: Gartner (3), Pansy
???(2), Zechner (1)
Eine trefferreiche Begegnung zum
Turnierauftakt. Zwar ging die Spielgemeinschaft 3a/4TT rasch in Führung,
die Zweitklasser konnten die Partie
aber drehen und schließlich mit 6 : 5
für sich entscheiden. Spielerisch enttäuschten beide Mannschaften allerdings doch. Die 2a setzte sich letztlich
aufgrund der technisch versierteren
Einzelspieler durch.
Nach dem Spiel provozierten und at-
Gewinner des Turnieres: 3b Ti
tackierten Sumann und Krenn – beide
3a/4TT den Schiedsrichter und seinen
Assistenten, was für beide Spieler einen sofortigen Ausschluß aus dem
weiteren Turnierverlauf zur Folge hatte.
hältnis im Spiel der Gruppe B zwischen
der 1b und der 2b. Die Zweitklasser
waren in allen Belangen des Fußballspieles ihren Gegnern klar überlegen
und feierten so einen klaren 6 : 1 Erfolg.
1b – 3b (Gruppe B)
2 : 9 (1 : 5)
Torschützen-1b: Göktas (2)
Torschützen-3b: Melcher (4), Riemer
(5)
Noch mehr Treffer, aber auch signifikant mehr Rasse und Klasse bot die
zweite Begegnung des ersten Spieltages aus der Gruppe B. Dabei erwies
sich die 3b als Muster an Effizienz. Fast
jede Chance wurde in ein Tor umgemünzt.
2a – 2c (A)
2 : 7 (1 : 3)
Torschützen-2a: Gartner (2)
Torschützen-2c: Oswald (1), Payerhofer (5), Riegelthaler (1)
Die 2c dominierte dieses Spiel von
Beginn an. Spielerisch wurden einige schöne Kombinationen und auch
technische Raffinessen gezeigt. Dem
hatte die 2a nur wenig entgegenzusetzen, weshalb der 7 : 2 Erfolg für die
2c auch in dieser Höhe voll in Ordnung
ging. Mit diesem Sieg sicherte sich die
2c auch den ersten Gruppenplatz in
der Gruppe A vor der 2a und der Spielgemeinschaft 3a/4TT, die als Gruppenletzter aus dem weiteren Turniergeschehen ausscheiden musste.
3a/4TT – 2c (A)
1 : 9 (1 : 2)
Torschützen-3a/4TT: Graschl (1)
Torschützen-2c: Oswald (5), Payerhofer (3), Riegelthaler (1)
Die 2c bemühte sich vom Anstoß weg,
das Spiel in den Griff zu bekommen
und den Gegner zu dominieren. Das
gelang ihnen mit Fortdauer der Begegnung immer besser und auch die
spielerische Komponente kam zunehmend mehr zum Tragen. Letztendlich
besiegte die 2c die Spielgemeinschaft
3a/4TT verdient mit 9 : 1.
1b – 2b (B)
1 : 6 ( 0 : 4)
Torschützen-1b: Friesenbichler (1)
Torschützen-2b: Horn (2), Musliu (1),
Radauer (3)
Ähnlich ungleich war das Kräftever-
3b – 2b (Gruppe B)
9 : 12 (3 : 7)
Torschützen-3b: Meitz (1), Riemer (8)
Torschützen-2b:Deutschmann
(3),
Horn (2), Musliu (5), Radauer (2).
Wesentlich enger verlief die Begegnung in der Gruppe B zwischen der 3b
und der 2b. Rassige, aber faire Zweikämpfe und viel Einsatz prägten das
Spiel und den Zuschauern wurde eine
wahre Torflut geboten. Die 2b gewann
mit 12 : 9, sicherte sich so den Gruppensieg in der Gruppe B. Aber auch
die 3b konnte als Gruppenzweiter ins
Semifinale aufsteigen. Als punktelos
2. Platz: 2b Ti
3. Platz: 2c Ti
19
Letzter ausgeschieden war die 1b.
Gruppe A
2c – 6 Punkte (16 : 3)
2a – 3 Punkte (8 : 12)
3a/4TT – 0 Punkte (6 : 15)
Gruppe B
2b – 6 Punkte (18 : 10)
3b – 3 Punkte (18 : 14)
1b – 0 Punkte(3 : 15)
Semifinale:
2c – 3b
5 : 6 (3 : 3)
Torschützen-2c: Oswald (4), Riegelthaler (1)
Torschützen-3b: Melcher (3), Bösch (1),
Riemer (2)
Ein offener Schlagabtausch vom Anpfiff weg. Die 2c beherrschte die Anfangsphase und ging auch verdient
in Führung. Erst als die Partie ruppiger
wurde kamen die Zweitklasser etwas
außer Tritt und die 3b konnte durch
ein starkes Finish die Partie noch zu ihren Gunsten drehen. Vielleicht hatten
wir da schon das vorgezogene Finale
gesehen!?
2b – 2a
6 : 4 (1 : 1)
Torschützen-2b: Horn (1), Musliu (2),
Radauer (3).
Torschützen-2a: Gartner (1), Zechner
(3)
Lange auf des Messers Schneide stand
die Begegnung der 2b mit der 2a. Erst
in der zweiten Halbzeit konnte die 2b
ihre spielerische Überlegenheit auch
in Tore ummünzen und so mit einem
letztlich verdienten 6 : 4 Erfolg ins Finale einziehen.
Spiel um Platz 3:
2c – 2a
7 : 2 (4 : 1)
Torschützen-2c: Oswald (2), Payerhofer (4), Riegelthaler (1)
Torschützen-2a: Müller-Guttenbrunn
(1), Zechner (1)
Auf Grund der bisher im Turnierverlauf
gezeigten Leistungen ging die 2c als
Favorit in das Spiel um Platz drei. Dieser Rolle wurde das Team um Dominik
Oswald auch von Anfang an gerecht.
Druckvoll, aggressiv und spielerisch
deutlich überlegen wurde ein nie gefährdeter 7 : 2 Erfolg eingefahren und
so ganz verdient Platz 3 erreicht.
Finale:
3b – 2b 5 : 2 (3 : 1)
Torschützen-3b: Melcher (2), Meitz (1),
Riemer (2)
Torschützen-2b: Eigentor (1), Musliu
(1).
Spielerisch war das Aufeinandertreffen der 3b mit der 2b wahrscheinlich
nicht die beste Partie dieses Turniers!
Die Drittklasser verstanden es aber
mit Fortdauer des Spieles ihre Chancen besser zu nutzen und sind so nicht
nur als Sieger dieser Begegnung sondern auch als Turniersieger vom Platz
gegangen.
Endergebnis
1.3b
2.2b
3.2c
Torschützenliste
1.
17 Treffer – Riemer, 3b
2.
12 Treffer – Oswald,
Payerhofer, beide 2c
3.
9 Treffer – Melcher, 3b und Musliu, 2b
„Schiri raus!?“
Immer wieder werden die
Schiedsrichterleistungen in den
verschiedenen Sportarten kritisiert. Parteinahme oder Unfähigkeit der Unparteiischen
werden dann bald einmal unterstellt. Wobei gegen eine kritische Diskussion ja nichts einzuwenden ist. Sogar mit verbalen
Schmährufen hat man als Sportplatzbesucher zu leben gelernt,
oder besser gesagt, leben lernen
müssen.
Um junge Sportler selbst erleben
zu lassen, dass es gar nicht so
einfach ist, etwa ein Fußballspiel
als Schiedsrichter zu leiten, werden beim Kleinfeld-Fußballturnier im Jugend- und Lehrlingshaus Fürstenfeld die Kapitäne
der teilnehmenden Mannschaften dazu herangezogen, Spiele
anderer Teams zu pfeifen. Normalerweise funktioniert das
recht gut. Aber selbst, wenn die
Schiri-Leistung vielleicht einmal
wirklich nicht besonders sein
sollte, kann das noch lange kein
Grund sein, den Schiedsrichter
(und/oder seinen Assistenten)
zu beschimpfen, zu bedrohen
oder gar körperlich zu attackieren. In einem solchen Fall kann
es nur eine Konsequenz geben:
den sofortigen Turnierausschluß
der betreffenden Akteure wegen
grober Unsportlichkeit!
Eines muß uns schon auch bewusst sein: Wenn niemand mehr
bereit sein sollte, als Schiedsrichter zu fungieren, dann sind viele
Sportarten einfach nicht mehr
durchführbar. Also, Hände weg
von den Schiris und zuerst das
Hirn einschalten, bevor man etwas sagt oder tut!
Gerald L. Guschlbauer
Torschützenkönig: Riemer 3b Ti
...und es waren spannende Spiele....
20
„Ende einer Busfahrt“
Nach fast 40 Jahren wurde in diesem Lehrgang die Heimfahrt am Wochenende mit dem vom Internat organisierten
Bus beendet. Viele von den Bediensteten werden sich noch
an die Anfänge in den 70er Jahren erinnern können, wo am
Samstag (!) nach Unterrichtsende (9.40 Uhr) die Busflotte
der Fa. Roch oft bis zu 300 Schüler nach Graz brachte. An
verlängerten Wochenenden mussten zusätzlich auch Postbusse organisiert werden, um die rechtzeitige Heimfahrt
der Schüler zu gewährleisten.
Der unterrichtsfreie Samstag, der L 17 (Führerschein), die
stark sinkende Schülerzahl in den letzten Jahren und die
günstigen Bustarife und Anschlüsse der öffentlichen Verkehrsmittel brachten mit sich, dass kaum noch eine Nachfrage nach einer privat organisierten Fahrt nach Graz bestand.
Somit endete am Freitag (3.10.) das „Unternehmen Busfahrt“ im Jugend- und Lehrlingshaus Fürstenfeld. Die Fa.
Garber, die in den letzten 10 Jahren unsere Schüler immer
sicher von und nach Graz brachte, machte die letzte Fahrt.
Dir. Dr. Mag. Adolf Lang
THERME LOIPERSDORF Am Mittwoch, 2. Oktober 2014 war es wieder so weit: Zusammen mit Fr. Erz. Elisabeth Wilfling
fuhr ein ganzer Bus voll zum Plantschen, Baden und Rutschen in die nahegelegene Therme Loiprsdorf. Aber auch das Saunabaden kam nicht zu kurz und so verging der Abend im Fluge.