Dorfgeischt Nr. 89 - Dezember 2012

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Dorfgeischt Nr. 89 - Dezember 2012
Dorf Geischt
Niederlenzer
Dezember 2012
Nr. 89
23. Jahrgang
Der Dorfplatz wurde zu riesigem Bauplatz
Der Anblick, den der Aabach und der Dorfplatz seit Wochen bieten und noch lange
bieten werden, ist schon gewöhnungsbedürftig. Wo einst Bäume und Sträucher
in üppigem Grün wucherten, stehen heute
Baumaschinen, Abschrankungen, Erdhaufen und Gerätschaften ohne Zahl. Immerhin
kann man sich einen Lichtblick erhoffen:
Hauptstrasse und Dorfplatz sollen schöner
werden denn je. Und vielleicht lässt sich
die angeknabberte Gartenwirtschaft des
Restaurants Müli im nächsten Sommer
wieder benützen.
Es begann mit Rodung
Die Arbeiten zum Niederlenzer Jahrhundertbauwerk begannen im Spätherbst mit
einer radikalen Rodung. Damit betraut
wurde die Zürcher Spezialfirma Fällag AG.
Deren Motto: „Wo andere an ihre Grenzen
stossen, beginnt unser Alltag!“ In der Tat:
Eine Maschine packte den Baum, unten sägte ein Holzfäller gekonnt den Stamm durch,
der Kran mit der Greifzange hob ihn hoch
und übergab ihn einem andern Greifarm,
Gemeinderat Thomas Hofstetter und
Werner Kaufmann, Verantwortlicher des
Kantons, läuteten die Bauarbeiten ein.
Der Aabach wurde an der schmalsten Stelle in Röhren gezwängt
welcher ihn in einem auf der Hauptstrasse
parkierten Lastwagen deponierte. In beeindruckendem Tempo verschwanden so im Nu
sämtliche Bäume und Sträucher. Die Verantwortlichen hatten verständlicherweise
Bedenken, dass ein Sturm der Entrüstung
losbrechen würde, und sie hatten sich darauf
vorbereitet. Doch die Angst war umsonst:
Drei Tage nach der Rodung erklärte der
Förster, er sei von vielen Leuten angesprochen worden, aber böse Worte seien keine
gefallen – im Gegenteil: Es sei nun hell, offen und einfach schön, die Gebäude um den
Dorfkern seien endlich wieder sichtbar, der
offene Raum sei ein richtiges Dorfzentrum
usw. Er habe solche Reaktionen nach einem
derart massiven Eingriff in einem Dorfzentrum noch nie erlebt, staunte der Förster.
Baubeginn wurde eingeläutet
Der Mittwoch, 24. Oktober 2012, wird in
die Dorfgeschichte eingehen. An diesem
Tag wurde das Jahrhundertbauwerk vom
zuständigen Gemeinderat Thomas Hofstetter und Werner Kaufmann, dem Verantwortlichen des Kantons, der ja der Bauherr
ist, mit jener Glocke eingeläutet, die sonst
an Gemeindeversammlungen angeschlagen
wird. Grund zum Feiern gab es in der Tat.
Über 50 Jahre wurde auf dem Papier an der
Sanierung gewerkelt, doch immer wieder
wurde das Projekt hinausgeschoben. „Zum
Glück“, stellte Thomas Hofstetter fest,
denn dank den letzten Korrekturen bringe
das Projekt „eine sehr hohe Qualität in
unser Dorfzentrum.“ Dieses Zentrum, so
Hofstetter, erfahre eine beachtliche Aufwertung. Vor den Liegenschaften entlang der
Hauptstrasse gäbe es mehr Platz, mehr und
breitere Gehwegbereiche und zusätzliche
Querungsmöglichkeiten. Damit würde die
Sicherheit für Fussgänger, insbesondere
Niederlenzer Dorfgeischt
- IMPRESSUM Herausgeber
Gemeinderat Niederlenz
Redaktions-
Kommission
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Helene Basler-Märchy hbm
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läbigs Niederlenz
auch auf den Schulwegen, verbessert.
Die Natur muss deswegen nicht weichen.
Zwischen Hetex und Brücke Dorfrain
entstehen wieder zwei Bachläufe mit einer
Aabachinsel, und die freien Flächen werden
wiederum mit einheimischen Bäumen und
Sträuchern bepflanzt. Der motorisierte Verkehr, so meinte Hofstetter, könne auf tiefem
Geschwindigkeitsniveau flüssig und ruhig
durch das Dorfzentrum geführt werden.
Bach fliesst durch Röhren
In der laufenden Bauphase werden Werkleitungen am Dorfplatz und in der Mühlestras­
se ersetzt. Dazu ist bereits die Mühlebrücke
abgebrochen worden und die Arbeiten an
den neuen Bachmauern im Westen sind
im Gange. Noch spürt man nicht viele
Behinderungen, ausgenommen auf der
Mühlestrasse, die nicht mehr durchgängig
ist. Ab kommendem Frühjahr aber wird die
Hauptstrasse auf wechselnden Abschnitten
nur noch einspurig befahrbar sein. Der
Verkehr wird durch Lichtsignale geregelt.
In einem ersten Schritt wurde der Aabach
zwischen Brücke Dorfrain und Postbrückli
in zwei Röhren gezwängt. An der Baueröffnung wurde eine derartige Röhre verlegt.
Ausfischet
Nach der Verlegung in Röhren blieben
etwelche Tümpel zurück, in denen sich
noch Fische aufhielten, die es versäumt
hatten, sich in Sicherheit zu bringen. So
wurde auf den Dienstag, 30. Oktober der
Fischerverein Twaff aufgeboten, um das
Mit Sonde und Feumer wurde das Restwasser im Aabach ausgefischt.
Restwasser auszufischen. Dazu wurden
zwei Sonden in einem Abstand von 100
Metern ins Wasser gelassen, die Gleichstrom mit 300 Volt durchs Nass schickten.
Jene, die ins Wasser steigen mussten, trugen
Schutzkleidung, obwohl die Stromstärke
nur einem Viehzaun entsprach. Mit einer
Sonde und einem Feumer (das Netz, um die
Fische aus dem Wasser zu heben) wurden
die Tümpel langsam abmarschiert. Tatsächlich wurden so als Prachstück eine 35 cm
lange Forelle gefangen, dazu zwei Aale,
ein Egli, zwei Barben und etwa zehn Alet.
Der Fang landete nicht etwa in der Pfanne,
sondern wiederum im Aabach, denn es war
Schonzeit für Fische.
Baum um Baum, Strauch um Strauch musste dem Jahrhundertbauwerk weichen.
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Offene Informationspolitik
Die Verantwortlichen versprachen, alles daran zu setzen, um mit optimierten Abläufen
die Bauzeit für die Bevölkerung erträglich
zu machen. Hofstetter verwies zudem auf
eine offene Informationspolitik, indem in
verschiedenen Medien über die bevorstehenden Schritte informiert werde. Dazu
wurde auf den Dorfplatz eine Info-Tafel
aufgestellt, auf der Webseite der Gemeinde
und in der Presse wird laufend über den
aktuellen Stand der Bauarbeiten berichtet.
Die Bauleitung liegt in den Händen von
René Wernli vom Ingenieurbüro Eichenberger AG, Lenzburg. Die Bauarbeiten werden
von der Arbeitsgemeinschaft Meier + Jäggi
AG, Zofingen, und H. Graf AG, Zufikon,
ausgeführt. Hauptverantwortlicher seitens
des Kantons ist Werner Kaufmann. psT
Harte Arbeit für die Spezialisten der Firma Fällag AG
läbigs Niederlenz
Die Geduld hat sich gelohnt
Am Samstag, 27. Oktober 2012, wurde ein
Traum für die Jugend von Niederlenz wahr:
Der Treffpunkt wurde feierlich eröffnet.
Viele Jugendliche und Erwachsene wollten
wissen, wie aus einem tristen Feuerwehrlokal ein Jugendtreff werden konnte. Wer die
letzten sieben Monate Bauzeit verfolgte,
konnte erahnen, was ihn erwartete. Überwältigend, was 27 Jugendliche und 22
Erwachsene in dieser Zeit aufgebaut haben.
Und so konnte man auch die Worte von
Stefan Wicki besser nachvollziehen, wenn
er sagte, die letzten sieben Monate waren
die schönste Zeit als Präsident des Trägervereins Jugendtreff Niederlenz (TJN).
«Das Engagement von Erwachsenen und
Jugendlichen war stark, so etwas habe ich
persönlich noch nie erlebt.» Die Entstehungsgeschichte des Treffs steht darum
besonders unter der Zahl 7: Sieben Jahre
durchhalten und kämpfen, 74 Sitzungen,
1437 Mails und 7 Monate Umbau.
In diese Zeit fielen drei Anträge an die
Gemeinde Niederlenz. Und der dritte
Antrag wurde an der Sommergemeinde
2011 gutgeheissen. Der Umbaukredit von
Fr. 44‘000.– wurde mit überwältigendem
Mehr angenommen. Jetzt konnten die obenerwähnten sieben Monate starten. Am 10.
April 2012 begann der Umbau des ehemaligen Feuerwehrmagazins. Auch wurde viel
Zeit in das Erfassen eines Betriebskonzeptes
und in die Information der Bevölkerung
investiert. 4000 freiwillige Arbeitsstunden
wurden schätzungsweise erledigt.
Jung und Alt ist an der Eröffnung dabei.
Der Jugendtreff ist eröffnet
Der Jugendtreff wurde auf drei Jahre bewilligt. Die nächsten drei Jahre müssen
beweisen, dass sich der Treff bewährt.
Es wird sich zeigen, ob der Bedarf in der
Gemeinde vorhanden ist. Es wird sich aber
auch zeigen, ob der Jugendtreff weiterhin
auf der Basis von Freiwilligenarbeit geführt
werden kann. Der Ansturm von Jugendlichen, die Freude und die Begeisterung, das
Interesse der Erwachsenen bestätigen es:
Das wird funktionieren.
Der Appell an die Jugendlichen
Stefan Wicki versteht sich selber als Politmuffel, trotzdem ruft er die Jugendlichen
dazu auf, sich zu engagieren. Die Hauptstrasse benötigte von der ersten Idee bis
zur Verwirklichung sicher fünfzig Jahre,
der Jugendtreff immerhin nur sieben! Die
Jugendlichen, die erstmals für einen Jugendtreff angesprochen wurden, sind heute
erwachsen, die aktuelle Jugend bittet Stefan
Wicki darum besonders, Politik zu machen.
«Erkennt, dass man in der Schweiz mit
demokratischen Prozessen Veränderungen
bewirken kann, in einem Dorf genauso wie
landesweit. Und nutzt darum diese Möglichkeiten.» Er ruft die Jugendlichen auf, aktiv
Politik zu machen, an der Gemeindeversammlung, an Abstimmungen und Wahlen.
«So könnt ihr mithelfen, Niederlenz attraktiv zu machen und zu verbessern. Falls ihr
zu jung seid, um abzustimmen, so besucht
mindestens den Jugendtreff!»
Dankeschön an alle
Stefan Wicki bedankt sich bei allen 27
Jugendlichen, die in irgendeiner Form
an der Gestaltung des Treffs mitgeholfen
haben, allen Erwachsenen, die meterlange
Betriebskonzepte und Anträge erarbeitet
haben, den Treff eingerichtet haben und
DJ’s der ersten Stunde: Timon Wey und Noël Bieli
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läbigs Niederlenz
in Zukunft für die Aufsicht besorgt sind.
Ein spezieller Dank gilt auch den vielen
Sponsoren und allen, die jahrelang Geduld
hatten, die den Verein immer unterstützt haben. Ein herzliches Dankeschön ging an das
Bauteam, das vor allem in den Frühlingsferien zusammen mit den Jugendlichen eine
Topleistung vollbracht hat. Das Bauteam
wurde mit einem Geschenk speziell belohnt.
Unsere Jugend ist unerträglich ...
Mit diesen Worten eröffnete Gemeinderat
Jürg Link seine Dankesworte an die Trägerschaft. Es ist ein Zitat aus früheren Zeiten
(rund 2000 Jahre v. Chr.). Unsere Jugend
ist «unerträglich, unverantwortlich und
entsetzlich anzuschauen», lautet das Zitat.
In Niederlenz ist das aber nicht so, klärte er
sofort auf. Die Erwachsenen übernehmen
Verantwortung, die Jungen machen mit,
wollen mitarbeiten. Er habe überhaupt keine
Bedenken, hier hat die Jugend etwas sehr,
sehr Schönes aufgebaut.
Im Namen der Ortsbürger überreichte Jürg
Link der Trägerschaft ein Startkapital von
1000 Franken mit der Anmerkung, dass
man nicht nur über die Jugend reden soll,
sondern auch in sie investieren. «Macht mit,
helft mit. Das kommt gut.»
Stefan Wicki forderte darauf Jürg Link
auf, das Band um den Billardtisch durchzuschneiden und damit den Jugendtreff an
die Jugend zu übergeben.
Vier Stunden später
Ich wage mich nochmals hinaus in den
winterlichen Herbstabend, packe noch
einmal meine Kamera und das Notizbuch
und will wissen, wie es gegen Ende des
allerersten Treffs im «Feuerwehrlokal»
aussieht. Ich war schlichtweg überwältigt.
Eine supertolle Stimmung empfing mich,
eine Lockerheit, wie sie nur unbeschwerte
Jugendliche aufbringen können. Musik,
die auch in mir einen Rhythmus erweckte
und nur leuchtende Augen. Es blieben auch
noch Erwachsene, aber nicht als Aufpasser,
sondern einfach nur, weil es super war.
Gegen halb elf nahm Jan Götschi, der
Hauptverantwortliche der Treffleitung, das
Mikrofon in die Hand und rief zur Heimkehr
auf. Er mahnte zur Nachtruhe und hoffte
auf ein Wiedersehen am nächsten Freitag.
Und jetzt war ich total baff: Nach zwei
Minuten herrschte eine unsägliche Ruhe,
wo vorher noch gefeiert, getanzt und eine
tolle Stimmung herrschte. Aus! Vorbei! Alle
weg! Mein Fazit: Ich bin überzeugt, der
Treffpunkt wird leben ... er wird überleben!
pwT
Hammerpark: Der Teppich ist ausgelegt
Die Bauarbeiten am «Hammerpark» sind
in vollem Gange. Nach den Aushub- und
Vorbereitungsarbeiten wurden anfangs November die vorgefertigten Elemente für den
Skatboarding-Bereich angeliefert und platziert. Bei den Elementen handelt es sich um
speziell geformte Teile, die nicht vor Ort mit
Beton gebaut werden können. Die 36 Elemente haben ein Gesamtgewicht von rund
116 Tonnen und waren mit Lastwagen nach
Lenzburg gebracht worden. Eine Woche
später wurde sozusagen der Teppich für die
Skater betoniert. Polier Hunkeler und seine
Crew haben rund 180 m3 Beton verarbeitet.
Neben optimalen Witterungsverhältnissen
stellt der Bau einer so grossen fugenlosen
Betonplatte hohe Anforderungen an die
Betonqualität sowie an das Einbringen des
Betons und das Nachbearbeiten der Oberfläche. Der rund 20 cm dicke «Teppich» ist
später die Plattform für die Skater.
Breites Angebot
Der «Hammerpark» ist ein 780 000 Franken
teures Projekt von Rotary Club Lenzburg,
Mammut Sport Groups, Hypothekarbank
Lenzburg, Stadt Lenzburg und der Gemeinde Niederlenz. Die Anlage umfasst die drei
Teile Skateboarding, Biking und Bouldering
(Klettern an künstlichen Felsblöcken). Dank
einem einfachen Gastronomieangebot im
«Bistro-Container» soll die Freizeitanlage
über die Trendsportangebote hinaus auch
ein Freizeittreffpunkt für die breite Bevölkerung bieten.
Mitte September konnte mit Marta und
Josip Majic der Pachtvertrag unterschrieben
werden. Sie werden das Bistro auf den 1.
April 2013 übernehmen. Der Gastrobetrieb
wird während sieben Tagen in der Woche
geöffnet sein und ein ausgesuchtes Sortiment an Getränken und Speisen anbieten.
Neben den Hammerpark-Besuchern werden
auch die Nutzerinnen und Nutzer der Kletterhalle Kraftreaktor, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der benachbarten Firmen sowie
Velofahrer oder Wanderer angesprochen.
Der «Hammerpark» und sein Bistro sind
auch über den nahen Velo- und Wanderweg
Lenzburg–Niederlenz bestens erschlossen.
Die Familie Majic wird aber auch den
Betrieb im Auge behalten und ist erste
Kontaktstelle für Besucher vor Ort.
Eröffnet wird der «Hammerpark» am Samstag, 6. April 2013, mit einem grossartigen
Fest.
pwT
Verantwortlich für die Betonarbeiten: (vlnr) Telmo Miranda, Polier Roger Hunkeler und
Amzai Burim.
-5-
läbigs Niederlenz
Regionales Denken wird immer dringender
„Alle Aufgaben und Probleme, die sich
in unserem dichtbebauten Gebiet stellen,
müssen ganzheitlich betrachtet und gelöst
werden“, ist Gabi Lauper überzeugt, „denn
alles, was einzelne Gemeinden machen, hat
Auswirkungen auf die gesamte Region.“
Dies ist der Grundgedanke, der zur Gründung des Gemeindeverbandes „Lebensraum
Lenzburg Seetal“ führen soll. Einen ersten
Schritt hat die Gemeindeversammlung Niederlenz vollzogen, indem sie dem Beitritt
zum Gemeindeverband und gleichzeitig
der Auflösung der Regionalplanungsverbände Lenzburg-Seetal zustimmte. Über
20 Gemeinden soll der neue Verband zählen, sofern alle Gemeindeversammlungen
zustimmen Der neue Gemeindeverband
ist der (vorläufig?) letzte Schritt einer
Entwicklung, die seit Jahren im Gange
ist. 2007 schlossen sich die beiden Regionalplanungsgruppen im Bezirk zu einer
einzigen zusammen, seit anfangs 2012
war deren Präsidentin Gabi Lauper. Im
nächsten Schritt will der Gemeindeverband
Aufgaben und Probleme aus verschiedensten Bereichen bündeln. Der Vorstand soll
aus allen Gemeindeammännern der Mitgliedsgemeinden bestehen, die wiederum
den fünfköpfigen Ausschuss wählen. Dies
ersetzt die bisherige GemeindeammännerVereinigung. Für die Geschäftsleitung
wird eine neue Stelle mit einem Pensum
von voraussichtlich 30 Prozent geschaffen.
Der Stelle könnte ein Sekretariat mit einem
Pensum von 20 Prozent angegliedert werden. Eine solche Professionalisierung ist
natürlich teurer: Der Beitrag pro Einwohner
steigt von Fr. 1.50 auf Fr. 3.50.
Vier Kerngruppen
Wie breit gefächert der Aufgabenbereich
des neuen Gemeindeverbandes sein wird,
zeigt die Schaffung der vier Kernguppen:
Kommunale Politik, Regionalplanung,
Wirtschaft und Regio-Marketing. Für die
einzelnen Fachgruppen sind die Fachleute
noch zu finden. Sicher ist, dass Gabi Lauper
die Kerngruppe Regionalplanung leiten
wird. Ein solch breit gefächerter Aufgabenbereich (Regionalmanagement genannt) ist
keine exotische Idee. Vorbilder gibt es im
Aargau etwa mit dem Gemeindeverband
Baden Regio oder dem „aargauSüd impuls“
im Wynental. Das Regionalmanagement
wird vom Kanton und vom Bund gefordert
Gabi Lauper: „Alle Interessen vernetzen.“
und gefördert. Die Liste der Aufgabengebiete, die im „Lebensraum Lenzburg Seetal“
gemeinsam angegangen werden könnten,
ist umfangreich: Gemeinsame Abstimmung
in Bau- und Nutzungsordnung für Gewerbe
und Industrie. Gemeinsame Verkehrsplanung und Entschärfung von Verkehrsknotenpunkten. Gemeinsame Interessenvertretung in Bezug auf die Bedürfnisse im
öffentlichen Verkehr, gemeinsame Planung
und Koordinierung von ambulanten und
stationären Pflegeangeboten, gemeinsame
Planung und Umsetzung im Bereich der
Schulentwicklung, gemeinsame Planung
von familienergänzenden Tagesstrukturen
usw. Die Liste liesse sich fast beliebig
verlängern.
Neuer Weg für alle Regionen
Gabi Lauper ist überzeugt, dass sich alle
Regionen auf den neuen Weg begeben
müssen. Es gehe, so stellt sie fest, um die
Stärkung der Regionen. „Jede Region soll
ihre Stärken individuell fördern statt einen
Einheitsbrei zu schaffen“, fasst sie das Ziel
zusammen. Sie, die in Landschafts- und
Raumplanung ausgebildet ist, weiss aus
ihrer Erfahrung als Repla-Präsidentin,
dass vieles, was Gemeinden unternehmen,
Auswirkungen auf die gesamte Region hat.
Schon die Fusion der beiden Replas im
Jahre 2007 habe das Bewusstsein für regionales Denken gestärkt. Nicht zuletzt dies
habe den weiteren Schritt zum „Lebensraum
Lenzburg Seetal“ geebnet. Die Einsicht,
dass nichts gehe, ohne dass man enger
zusammenrücke, verstärke sich zusehends.
Verkehr hat erste Priorität
Die grösste Dringlichkeit in der Liste der
gemeinsam anzupackenden Aufgaben
sieht Gabi Lauper in der Verkehrspolitik.
Da müssten echt neue Lösungen gesucht
werden, denn einfach mehr und neue Stras­
CENTRAL-GARAGE WÄLTY AG
062 888 25 50
WWW.CENTRALGARAGE-WAELTY.CH
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läbigs Niederlenz
Die Struktur des Lebensraums Lenzburg Seetal
ch
1 28
sen zu bauen, sei nur eine Scheinlösung.
Nötig sei ein Verkehrsmanagement, um
ungewollten Schleichverkehr oder einen
Kollaps des ganzen Verkehrssystems zu
verhindern. Die Staus zu Spitzenzeiten
zeigen, dass mit dem Kollaps keineswegs
ein Horrorszenario heraufbeschworen wird,
sondern teilweise schon Realität geworden
ist. So müssten etwa die Auswirkungen
von Neueinzonungen regional betrachtet
werden. Heute entstehen auch in der Region
Lenzburg riesige Wohnquartiere, und die
Verkehrsmenge nimmt damit zu.
Landschaft hat eine Chance
Gabi Lauper liegt sehr am Herzen, dass
trotz der Siedlungsdichte auch die Landschaft eine Chance hat. Je dichter überbaut
wird, umso mehr wächst die Sehnsucht
der Menschen, schnell im Grünen zu sein.
Da kollidieren aber die Interessen von
Landwirtschaft und Erholungssuchenden.
Menschen schätzen eine kleinräumige
Landschaft mit Tümpeln, bunten Wiesen
und Obstbäumen mehr als Monokulturen.
Mit dem neuen Gemeindeverband könnten
nicht nur diese, sondern alle einzelnen Interessen besser vernetzt werden.
psT
84
-7-
läbigs Niederlenz
Kulturkommission Niederlenz feierte 40 Jahre
1972 wurde die Kulturkommission Niederlenz vom Gemeinderat ins Leben gerufen.
Sie hiess damals noch „Pro 5702“ gemäss
der Niederlenzer Postleitzahl. Der Kommission oblag es, Kleinkunstanlässe im
grossen Saal des neuen, roten Oberstufenschulhauses zu organisieren. Ferner sollte
sie die Vereinsanlässe im neuen Lokal so
koordinieren, dass keine Doppelbesetzungen stattfänden. Jahre später, als es sich
herausstellte, dass der Gemeindesaal im
roten Schulhaus für viele Anlässe zu gross,
manchmal sogar halbleer war, verlegte man
sie in den renovierten, intimen Cholechäller.
Die Kulturkommission Niederlenz – seit
kurzem ohne „Pro 5702“ im Namen – kann
dieses Jahr auf ein 40-jähriges erfolgreiches
Wirken zurückschauen. Grund genug, diesen Anlass gebührend zu feiern.
Den Auftakt machte ein „Apéro musical“:
Das Duo „Jazzinteam“ trat im von Michelle
Uhlmann festlich geschmückten Chole­
chäller auf. Sängerin Gitte Deubelbeiss
aus Erlinsbach und Gitarrist Ruedi Vögeli,
ehemaliger Lenzburger, unterhielten die
Gäste mit stimmigen Jazzklängen. Niederlenzer und Auswärtige unterhielten sich
bei Prosecco und Häppchen. Plakate von
ehemaligen Cholechäller-Anlässen an den
Wänden (oder als Dias auf die Wand projiziert) ergaben eine Stimmung wie in einem
Theater-Foyer. Das war Anlass zu manchen
„Weisch-no-Gesprächen“, auch unter den
vielen ehemaligen Kommissionsmitgliedern.
Corinne Gaberell interviewt Heidi Gerber und Walter Basler.
Ehemalige Kommissions­
mitglieder wurden interviewt
Im zweiten Teil interviewte Aktiv-Mitglied
Corinne Gaberell zwei Kommissions-Mitglieder der ersten Stunde, Heidi Gerber und
Walter Basler. Man erfuhr, dass die Kulturkommission früher ehrenamtlich gearbeitet
hatte. Künstler für die Auftritte wurden
damals von der Kommission angefragt. Das
sei jetzt anders, so Corinne Gaberell, heute
bemühten sich die Künstler, ob ein Auftritt
im Cholechäller möglich sei. Corinne Gabe-
Musikalischer Apéro, serviert vom Duo
„Jazzinteam“
rell dankte der Einwohnergemeinde und den
Ortsbürgern für die finanzielle Unterstützung. Den beiden Interviewten, eigentlichen
„kulturellen Urahnen der Pro 5702“, wie
Corinne Gaberell scherzte, überreichte sie
eine Rose. Mit einer Rose wurden auch alle
andern ehemaligen Kommissionsmitglieder
bedacht.
Den dritten Teil bestritt der Schriftsteller
Pedro Lenz. Im bis auf den letzten Platz
besetzten Chäller las der Träger des Aargauer Kulturpreises aus seinen Prosawerken
„De Goalie bin ig“ und „Liebesgschichte“.
Mit seinen Erzählungen in Mundart, tiefsinnig und witzig, schlug er das Publikum
in Bann. hbmT
Die Damen der Kuko empfangen die Gäste.
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läbigs Niederlenz
Ein neues Atemschutzfahrzeug sorgt für mehr Sicherheit
Am Samstag, 20. Oktober, wurde im Rahmen des Feuerwehrfestes der Feuerwehr
Chestenberg, der neben Möriken-Wildegg
und Holderbank auch Niederlenz angeschlossen ist, das neue Fahrzeug für den
Atemschutz eingeweiht. Der MercedesBenz Sprinter 519 CDI ist auf dem neuesten
Stand, was Fahrzeugtechnik wie auch Atemschutzausrüstung betrifft. Der Allradantrieb
garantiert sicheren Einsatz im Winter, das
Automatikgetriebe ist heute Standard. Im
Innern des Fahrzeuges geht es futuristisch
zu und her. Sechs sichere Sitzplätze, alles
nötige Material und viel Platz. So kann
sich das Atemschutzteam schon auf der
Fahrt zum Gefahrenherd bereits ausrüsten
und vorbereiten. Die Kosten des Fahrzeuges inkl. Material belaufen sich auf rund
185‘000 Franken, der Anteil der Gemeinde
Niederlenz beträgt 55‘000.- (Subventionsbereinigt inkl. Materialanteil aus regulärem
Budget).
Sichtlich stolz übernahm Hptm Guido
Reijnen das neue Fahrzeug vom Fahrzeuglieferanten, Peter Brändle, und stellte es der
interessierten Bevölkerung vor. Oblt Dieter
Oppliger und Stv Lt Marcel Stirnimann erhielten die Schlüssel und ein Präsent. Pfarrer Martin Kuse segnete die Mannschaft.
Er erinnerte in diesem Zusammenhang an
Grossereignisse, die er als Mitglied des
CareTeams hautnah erlebte, und als aktives
Mitglied der Feuerwehr hofft er natürlich
auf möglichst wenige Ernsteinsätze. Mit
einer Atemschutzvorführung wurde das
Sie präsentieren stolz das neue Fahrzeug (vlnr.): Lieferant Peter Brändle, Pfr. Martin
Kuse, Jürg Link (Gemeinderat Niederlenz), Hans-Jürg Reinhart (Gemeindeamman
Möriken-Wildegg), Ferdinand Weiss (Gemeinderat Holderbank, Dieter Oppliger (Chef
Atemschutz), Kommandant Guido Reijnen und Fabian Merz (Gerätewart Atemschutz)
Fahrzeug offiziell dem Atemschutzteam
übergeben.
Das tolle Herbstwetter lockte die Bevölkerung in Scharen zum Feuerwehrlokal
in Möriken. Sie erlebten interessante und
eindrückliche Vorführungen. Interessant,
wie mit einem Handfeuerlöscher ein brennender Christbaum oder mit der Löschdecke
Früh übt sich – Nachwuchsschulung
-9-
ein Friteusenbrand bekämpft werden kann.
Jedermann kann sich mit geringen Kosten
selber vorbeugend schützen. Attraktionen
waren auch die Autodrehleiter der Regio
Feuerwehr Lenzburg und der Helikopter
des TCS, die Piloten und Ärzte wurden richtiggehend belagert und mit Fragen rund um
den Rettungseinsatz förmlich eingedeckt.
Für die Kleinen war der Einsatz mit dem
„Minilöschfahrzeug“ genauso interessant
wie die Fahrt mit der Drehleiter in luftige
Höhen.
Der Zusammenschluss zur Regionalfeuerwehr Chestenberg erfolgte im Jahre 2006,
erster Feuerwehrkommandant war Hptm
Gilbert Kull aus Niederlenz. Seine Aufgaben bestanden hauptsächlich darin, die
Interessen der drei Gemeinde unter einen
Hut zu bringen. Die Zusammenstellung der
Führung verlangte Fingerspitzengefühl. Er
verstand es vorbildlich, die Gemeindegrenzen zu erweitern und bildete eine starke
Einheit, in der alle am gleichen Strick bzw.
Schlauch ziehen. Der jetzige Kommandant
hat andere Aufgaben: Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau sind Voraussetzungen für erfolgreiche Ernsteinsätze.
Auch die Ausrüstung der Regionalfeuerwehr muss laufend erneuert werden, das
Atemschutzfahrzeug bildet vorerst nur den
Anfang.
pwT
läbigs Niederlenz
Hautnah den Umbau der Post miterlebt
45 Jahre lang arbeitete Kurt Schwerzmann
für die Post. „Und 45 Jahre sind genug“, begründet er den Schritt in die Pensionierung.
Nach einer einst normalen Laufbahn vom
uniformierten Beamten zum Posthalter und
zuletzt zum Poststellenleiter hat er hautnah
miterlebt, wie die Post in den letzten 10, 12
Jahren buchstäblich umgekrempelt wurde.
Als neue Poststellenleiterin hat Seraina
Grimm das Amt von Schwerzmann übernommen. Sie ist in Rupperswil aufgewachsen, hat Detailhandelsangestellte gelernt
und wechselte dann zur Post, wo sie an
mehreren Orten in verschiedenen Positionen
tätig war, ehe sie als Poststellenleiterin nach
Niederlenz wechselte. Die Post befindet sich
übrigens fest in Frauenhand, denn neben
Seraina Grimm mit einem Vollpensum
arbeiten drei Teilzeitangestellte mit einem
Pensum von total 130 Prozent mit, nämlich
Brigitta Maeder, Verena Keusch und Hanni
Baumberger.
Alles hat sich geändert
Fragt man Kurt Schwerzmann, was sich in
den letzten Jahren bei der Post verändert
habe, ist die Antwort kurz: „Alles.“ Ein
Meilenstein war die Einführung von EDV
am Schalter - tatsächlich erst im Jahre
2000. Schwerzmann schätzte sich damals
glücklich, dass er sich Computerkenntnisse
schon vorher auf private Kosten bei der
Migros-Klubschule angeeignet hatte. Bis
zum Jahre 2000 wurde bei den meisten
Poststellen die Buchhaltung von Hand
mittels Hauptbuch geführt, und das gelbe
Die neue Poststellenleiterin Seraina Grimm mit ihrem Vorgänger Kurt Schwerzmann.
Postquittungsbüchlein, das es übrigens
immer noch gibt, war allgemein üblich. Mit
dem Siegeszug der EDV, also mit E-Mail
und E-Banking, veränderte sich die Post
noch mehr. Einerseits, so Schwerzmann,
sei die Arbeit am Schalter dank EDV und
neuen Produkten vielseitiger geworden,
anderseits aber schrumpfe der Zahlungsund Briefverkehr laufend. Immerhin zählt
die Post Niederlenz noch jetzt gut 70 000
Kunden pro Jahr. Diese stöbern oft auch
im übrigen Angebot, denn die Post hat
- 10 -
sich ja zum wahren Gemischtwarenladen
gemausert. Das Angebot fokussiert sich vor
allem auf Telekommunikation. „Wir sind
zu einem starken Partner von sämtlichen
Providern wie Swisscom, Orange und Sunrise geworden“, stellt Schwerzmann fest,
Neuabonnemente wie auch Verlängerungen
können direkt am Schalter abgeschlossen
werden, und ein ansehnliches Angebot an
Prepaid-Handys diverser Provider wird
ebenfalls im Sortiment geführt.
Vom Posthalter zum
Poststellenleiter
Eine zweite radikale Umstellung war die
Abschaffung der Posthalter und deren
Umbenennung in Poststellenleiter im Jahre
2007. Dahinter verbargen sich einschneidende Änderungen. So ist die Post Niederlenz
zusammen mit zehn anderen Poststellen der
Zentrale in der Post Lenzburg 1 unterstellt.
Von dort werden der Zustelldienst organisiert, die Arbeitseinsätze festgelegt sowie
die Ressourcen und Pensen geplant. Der
Poststellenleiter verlor damit gegenüber früher ein gerüttelt Mass an Kompetenzen. Als
Posthalter, so erinnert sich Schwerzmann,
sei man sozusagen Selbstständigerwerbender gewesen, eingebunden in ein spezielles
und interessantes Abgeltungssystem. So sei
man nicht dem Arbeitsgesetz unterstanden
und habe deshalb nicht auf Wochenarbeitszeiten pochen können, man habe aber selber
Mitarbeiter anstellen und deren Pensen fest-
läbigs Niederlenz
legen können. Komplett geändert habe sich
auch der berufliche Werdegang. Habe einst
die Post das Monopol für die Ausbildung
ihrer künftigen Angestellten besessen, so
sei nunmehr der erste Schritt die Lehre als
Detailhandelsangestellte. Erst dann kann
man eine Karriere bei der Post beginnen.
Posthalter baute eigene Post
Schwerzmann, dessen Elternhaus die
„Sonne“ in Niederlenz war, begann seine
Tätigkeit bei der PTT im Jahre 1967 als
uniformierter Postbeamter. Danach liess er
sich zum Betriebsassistenten PTT ausbilden, was Schalter und Büro umfasste. Damit
öffnete sich ihm die Türe zum Job des Posthalters. Sein erster Job in dieser Funktion
führte ihn 1984 nach Villigen. Vorschrift
war damals, dass der Posthalter zu fixen
Kosten und Plänen ein Haus baute und die
Büros zu fixen Preisen der PTT vermietete.
Und nach dem Wegzug musste das Haus zu
ebenfalls festgelegten Preisen an die PTT
zurückverkauft werden. Das kann man sich
heutzutage kaum mehr vorstellen, obwohl
es erst ein paar Jahre her sind. Aber trotz all
den heute seltsam anmutenden Regelungen,
so Schwerzmann, habe er gerne für die Post
gearbeitet: „Sie war ein guter und sozialer
Arbeitgeber.“ Heute vermisst er auf der
einen Seite zwar die Kontakte mit den vielen Leuten am Schalter, aber anderseits sei
eine „gewisse Abnützung nach 45 Jahren
unvermeidlich“.
Von Langeweile keine Spur
Langweilig wird es Schwerzmann und
seiner Gattin Silvia sicherlich nicht. Nebst
gemeindebibliothek
gemeindebibliothek niederlenz
Rezepte gegen Weihnachtsstress und
Wintermüdigkeit
Fehlt Ihnen noch ein Rezept für das Weihnachtsmenu, mit dem Sie Ihre Familie
überraschen können? Kommen Sie in die
Bibliothek. Hier finden Sie viele Kochbücher mit Gästemenüs zum Vorbereiten.
Sind die Kinder übermütig und kaum mehr
zu halten vor Weihnachten? Kommen Sie in
die Bibliothek. Sie finden Anregungen für
Spiele für drinnen und draussen.
Sind Ihnen die Ideen ausgegangen, was die
Kinder den Grosseltern basteln könnten?
Kommen Sie in die Bibliothek. Es stehen
viele Bücher mit einfachen, neuen Basteltipps bereit.
Haben Sie genug von Weihnachtsmusik
und Engeln und Lametta? Kommen Sie in
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ohne Weihnachtsgemütlichkeit, dafür mit
Bösartigkeit und Spannung.
Möchten Sie Sylvester verschlafen und
gemütlich zu Hause bleiben? Holen Sie
sich die neuesten DVDs. In der Bibliothek
natürlich.
Möchten Sie Mitglied werden? Füllen
Sie das untenstehende Formular aus und
bringen Sie es in die Bibliothek. Die Mitgliedschaft für ein Jahr kostet 30 Franken,
mit DVDs 50 Franken pro Jahr.
Vom 22. Dezember 2012 bis 3. Januar 2013
T
bleibt die Bibliothek geschlossen.
der Familie mit zwei Enkelkindern, die
zwei Tage pro Woche gehütet werden,
haben sie ein Haus mit einem grossen
Garten und die Golden-Retriever-Hündin
Simba, mit der ausgedehnte Spaziergänge
in die Wälder und Felder rund ums Dorf
unternommen werden. „Bei jedem Wetter“,
betont Schwerzmann und fügt hinzu, er
habe deshalb für Simba vor dem Haus eine
Warmwasserdusche eingerichtet. Dazu besucht er Kochkurse und ist natürlich noch
aktiver Tschütteler im Fritig-Obe-Club.
Schwerzmanns Liebe zur Post hat sich übrigens vererbt: Die jüngste Tochter Diana ist
Poststellenleiterin in Rupperswil. Und sein
Fazit zur jetzigen Situation? „ Ich mag das
Leben als Pensionierter“, erklärt er kurz und
bündig.
psT
Gemeindebibliothek
Niederlenz
Rössligasse 6, im roten Schulhaus
Tel. 062 891 40 79
E-mail: [email protected]
Die Bibliothek ist geöffnet:
Montag 15.00 – 18.00 Uhr
Dienstag
19.00 – 20.30 Uhr
Donnerstag
15.00 – 18.00 Uhr
Freitag
19.00 – 20.30 Uhr
Während der Schulferien nur:
Dienstag
19.00 – 20.30 Uhr
Freitag
19.00 – 20.30 Uhr
Antrag für eine Jahresmitgliedschaft in der Bibliothek Niederlenz
Name:……………………………….................................................................
Vorname: ………………………………............................................................
Adresse: …………………………….................................................................
Wohnort: …………………………………..........................................................
Tel.-Nr.: ………………………………...............................................................
- 11 -
DVD: ja ...........
nein ...........
läbigs Niederlenz
Eine Römernacht in der Bibliothek
Die Lesenacht in der Bibliothek anfangs
November ist aus dem Jahreskalender
nicht mehr wegzudenken. Und die Kinder
von der 3. bis zur 5. Klasse merken sich
das Datum ganz besonders, denn gleich
nach den Herbstferien ist der Meldetag.
Innert 20 Minuten waren die rund 30
Plätze für die Lesenacht am 2. November
ausgebucht. Solche Lesenächte finden in
der ganzen Schweiz unter der Aufsicht des
Schweizerischen Instituts für Kinder- und
Jugendmedien statt. 60'000 bis 70'000
Kinder haben letztes Jahr an rund 600 Veranstaltungen teilgenommen. Dabei können
die einzelnen Veranstaltungen frei gestaltet
werden. Die Niederlenzer Lesenacht findet
nun schon zum zwölften Mal statt und das
Bibliothekteam und die Helferinnen hatten
auch dieses Jahr wieder eine interessante
Lesenacht organisiert. Alle sind immer noch
mit Begeisterung dabei und freuen sich
jeweils genauso auf diesen Anlass wie die
Kinder selber. Darunter sind viele Kinder,
die schon zum dritten Mal dabei sind.
Die Stadt Rom zu Zeiten der Römer sollte
die Kinder dieses Mal beschäftigen. Das
Buch «Diebesjagd im alten Rom» von Lukas Breuer handelt von Claudia und ihrem
Freund Markus, die einen Dieb quer durch
die berühmten Stätten von Rom jagen, weil
er Claudias Geburtstagsgeschenk gestohlen
hat. Dementsprechend war die Bibliothek
auch geschmückt.
Waren die Kinder während der Vorlesung
noch ruhig und die Anspannung spürbar,
ging es in den Lesepausen viel lebhafter zu
und her. In kleinen Gruppen versuchten die
Kinder, die zwölf Fragen auf dem Quizbogen zu lösen. So mussten beispielsweise
lateinische Begriffe gedeutet werden, ein
Römersudoku gelöst werden oder aus 15
Darum heisst der Anlass "Lesenacht".
Die Kinder sitzen vor den von Esther Bingesser gemalten Kulissen.
Vorschlägen mussten sie ankreuzen, welche
Gegenstände schon die Römer kannten.
Römische Zahlen hingen an den Wänden
und Tonstücke mussten richtig zusammengeklebt werden.
Immer wieder verschwanden einzelne Kinder mit Büchern auf den Armen ins Untergeschoss, das als Nachtquartier diente. Ab
Mitternacht wäre Nachtruhe angesagt gewesen, aber dann beginnen ja eigentlich die
spannendsten Stunden der Lesenacht. Mit
Schlafsack und einem kleineren oder auch
grösseren Maskottchen ausgerüstet, wollten
sie unbedingt die ganze Nacht wachbleiben
und dazu brauchte es Lesestoff.
pwT
Weil ich den Anmeldeschluss für die Lesenacht «verpasst» habe, war auch kein
Schlafplatz mehr frei. Indra Joshi, seit Jahren als aktive und begeisterte Mithelferin
dabei, hat für den «Dorfgeischt» das Nachtleben verfolgt. Nachstehend ihr Bericht.
* * *
- 12 -
Dieses Jahr war es weit nach Mitternacht,
als der «offizielle» Teil vorüber war, und die
Kinder sich in ihre Schlafsäcke kuscheln
konnten. Aber wie jedes Jahr dauerte es bis
fast zum Morgengrauen, bis das letzte Kind
sich doch noch dem Schlaf ergeben musste.
Die herrlichen, selbstgebackenen Zöpfe
dick mit Nutella bestreichen, eine warme
Ovi trinken und schon wurden die müden
Kinder soweit munter, um das Ende der
Diebesjagd zu hören und natürlich die mit
Spannung erwartete Auflösung des Quiz’ zu
bekommen und zu erfahren, wer dieses Jahr
das glückliche Siegerteam sein würde. Die
Gesichter von Rafael Fischer und Nicola
Wild leuchteten voller Stolz, denn sie sind
die nächsten, welche das Bibliotheksteam
auf den Büchereinkauf begleiten dürfen.
Mit dem Ende dieser Lesenacht übergibt
Ursula Stierli die Organisation dieses
beliebten Events an Diana Möller. Es hat
uns allen immer grossen Spass gemacht,
mit Ursula Stierli neue Lesenächte auszuhecken! Wir vom Team danken ihr für die
vielen tollen Erinnerungen. Ursula Stierli
wird uns sicher weiterhin mit guten Tipps
aus der Bibliothek zur Buchauswahl für
weitere Lesenächte unterstützen.
Indra JoshiT
läbigs Niederlenz
Jeden Abend gehen Lichter an
Adventsfenster haben sich in Niederlenz
zu einer Tradition entwickelt, die niemand
mehr missen möchte. Auch dieses Jahr
fanden sich 24 Familien, Institutionen und
Schulen, die jeden Abend zwischen 18 und
21 Uhr mit Lichterglanz für eine friedliche
Stimmung in den sonst so tristen Adventsnächten sorgen. Die Lichter erstrahlen rund
ums Dorf, und das erste Aufflammen wird
oft zu einem richtigen Quartierfest.
So war es auch an der Premiere am Loch-
Mit Gesang begrüssten die Kinder des Quartiers die leuchtenden Engel.
ackerweg 20, ganz im Westen des Dorfes.
Während vier Wochen hatte Sandra, genannt „Biene“ Noelle, mit 19 Kindern aus
dem Quartier Engel gebastelt, die in den
Kinderspielturm am Strassenrand gestellt
wurden und die von Lichtern in den scherenschnittartig durchbrochenen Flügeln in
geheimnisvolles Licht getaucht wurde. Zur
Eröffnung warteten auf der Veranda allerlei
Leckereien, was von den vielen BesucheAuf rohen Holzrugeln stehen die Engel
und Besuchern geschätzt wurde.
Piano_Meister_54_78mm
01.10.2002 rinnen
8
mit
ihren scherenschnittartig durchbroFür
wärmende
Getränke war Ehemann
chenen Flügeln.
Ulli besorgt.
„Biene“ Noelle hatte schon letztes Jahr an
einem Fenster mitgewirkt und ein eigenes
gebastelt. Und jetzt hatte sie wieder Lust,
mit den Kindern im Quartier zu basteln,
wozu sie in Gruppen in ungefähr gleichem
Alter zusammengefasst wurden. Es entstand
ein kleines Kunstwerk, das einen Spaziergang wert ist. Und das gilt natürlich für alle
Adventsfenster.
Die Liste der Fenster kann unter www.
niederlenz.ch eingesehen werden. psT
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- 14 -
läbigs Niederlenz
„Ruhn – Abtreten“ für alle Sektionschefs
Am 10. Mai 2011 hat der Grosse Rat des
Kantons Aargau beschlossen, die Militärsektionen auf den 31. Dezember 2012
abzulösen. Im Oktober wurden die Sektionschefs in einem Abschlussfest „170
Jahre Militärsektionen Aargau“ ehrenvoll
aus ihrem Amt entlassen, darunter auch
Fritz Hauser aus Möriken-Wildegg, der für
Niederlenz zuständig war.
Geschichte der Militärsektionen
Im kantonalen Gesetz vom 12. Wintermonat
1842 über die Organisation des Militärwesens ist im Abschnitt „Militärbehörden“
festgehalten, dass jede Militärsektion einen
„Sektions-Adjutanten“ haben müsse. Im
Dekret des Grossen Rates des Kantons
Aargau vom 7. April 1853 wurden die
damals 143 Militärsektionen bezeichnet.
1898 wurde der Verband der Aargauischen
Sektionschefs gegründet.
Im Rahmen der Armeereform XXI wurde
die Zahl der Militärsektionen im Aargau
zuerst auf 75, dann auf 71 Sektionen reduziert. Diese wurden von 38 Privatpersonen
und von 33 Gemeindeangestellten geführt.
Obwohl die Militärsektionen ihre Aufgaben
zur vollen Zufriedenheit der Beteiligten
wahrnahmen, sollen sie abgelöst werden. Im
Wesentlichen wird dies mit den folgenden
drei Punkten begründet: Einführung der
kantonalen Datenplattform, Umsetzung des
Orientierungstages nach Vorgaben des VBS,
genereller Spardruck.
Aus der Arbeit der Sektionschefs
Am 1. Dezember 1984 wurde Fritz Hauser
zum Sektionschef der Gemeinden MörikenWildegg und Holderbank ernannt. Einige
Arbeiten wie der Wehrpflichtersatz, die
Schiesspflicht oder die Entlassungen wurden im Laufe der Zeit durch die Militärverwaltung übernommen. Nachdem im Jahre
2001 Rudolf Hunziker, der Sektionschef
von Niederlenz, seine Demission eingereicht hatte, wurde die Sektion Niederlenz
auf den 1. Januar 2002 in die Militärsektion
Möriken-Wildegg integriert.
Viel Aufwand für
Wehrpflichtersatz
Die Arbeit für die Ersatzpflichtigen war sehr
aufwändig. Mit einem sogenannten Hilfsblatt wurde das taxpflichtige Einkommen
auf der Steuerverwaltung erhoben. Um die
Ersatzabgabe zu berechnen, benötigte man
die geleisteten Zivilschutztage, die von
der örtlichen Zivilschutzstelle gemeldet
wurden, denn ein Tag Zivilschutz bedeutete eine Reduktion von einem Zehntel
auf die Ersatzabgabe. So musste für jeden
Ersatzpflichtigen der zu zahlende Wehrpflichtersatz separat berechnet werden.
Einmal jährlich ging der Sektionschef auf
die Wehrpflichtersatzverwaltung, wo die
Zahlen gemeldet wurden. Aufgrund dessen
wurden die Rechnungen erstellt.
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Bei der Entlassung der Sektionschefs führten Mitarbeiter des Kreiskommandos die Uniformen vor, die von 1842 bis 2012, als es Sektionschefs gab, getragen wurden.
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bruno bühler
5702 niederlenz
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- 15 -
Margrit M
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5702 Nie
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Tel. 062
891 11 4
4
Ratsstube
Arbeitslose
Im November sind 80 Arbeitslose gemeldet.
Einwohnerzahl
Im November beträgt die Einwohnerzahl
4326.
Personelles
Gemeindeverwaltung, Lehrstelle
Als neue Auszubildende der Gemeindeverwaltung für die Lehrjahre 2013 bis 2016
ist Laurenta Kërqeli, Niederlenz, gewählt
worden. Der Stellenantritt ist am 12. August 2013.
Behörden, Kommissionen,
Nebenämter
Assistenzstunden: Die Schule Niederlenz
hat für das Schuljahr 2012/2013 weitere
Assistenzstunden vom Departement BKS
bewilligt erhalten. Für diese Assistenzlektionen werden folgende Personen im
Stundenlohn ab 29. Oktober 2012 befristet
bis 11. Juli 2013 durch den Gemeinderat
angestellt: Helene Graf, Niederlenz; Ursula
Stierli, Niederlenz
Reinigungspool: Denise FrischknechtWernli hat auf Ende September 2012 ihre
Anstellung als Raumpflegerin im Teilamt
für das Schulhaus Rothbleicherain gekündigt. Sie hat diese Tätigkeit seit 1. Dezember
2002 ausgeübt. Die weiteren Anstellungen
wie Hauswartung Garderobenhaus Sportplatz Altfeld usw. bleiben weiterhin bestehen. Als neue Raumpflegerin in Teilzeit
für den Reinigungspool des Schulhauses
Rothbleicherain wird Martina Rohrbach,
Niederlenz, unter Vertrag genommen.
Weltoffenes Niederlenz / Grüezi Träff:
Auf 31. Dezember tritt aus der Kommission
Weltoffenes Niederlenz/Grüezi Träff aus:
Myrta Jeger, ob. Goldwand 6, Mitglied
seit 2006. Herzlichen Dank für den Einsatz
und für die Zukunft alles Gute. Als neues
Mitglied dieser Kommission konnte Andrea Gloor-Kull, Gartenweg 8A, gewählt
werden.
Begleitgruppe Schulsozialarbeit: In der
Begleitgruppe Schulsozialarbeit haben per
Anfang September neu Einsitz genommen:
Jeannette Egli Schläpfer, Schulleitung; Lisa
Nauli, Vertretung Lehrpersonen Primarschule; Stefan Kirchhof, Schulsozialarbeiter
und Protokoll
Einbürgerungskommission: Luca Cirigliano ist per Ende September 2012 als
Mitglied der Einbürgerungskommission
zurückgetreten. Er gehörte dieser Kommission seit 2007 an. Als Nachfolger ist von der
SP Niederlenz Rolf Huber, Dürrmattstrasse
1, vorgeschlagen und vom Gemeinderat
gewählt worden.
EDV-Kommission: Per 31. Juli 2012 sind
aus der EDV-Kommission ausgetreten:
Thomas Stirnemann, Gränichen (Vertreter
Lehrerschaft), Mitglied seit 2003; Carlo Ott,
Lenzburg (Schulleiter), Mitglied seit 2008.
Als neues Mitglied dieser Kommission
konnte Jeannette Egli Schläpfer, Bremgarten (Schulleiterin), aufgenommen werden.
Videoüberwachung
Nachdem diesen Sommer etliche Klagen
wegen Nachtruhestörung und vielem liegengebliebenen Unrat beim Kindergarten
Steinler eingegangen sind, ist die Installation einer permanenten Videoüberwachung
gutgeheissen worden. Die kantonale Bewilligung liegt seit 1. September 2010 vor.
Kindergarteneintritt
Im Rahmen der Bildungsreform «Stärkung
der Volksschule» wird der Stichtag für den
Kindergarteneintritt vom 30. April (mit
Vollendung des 4. Altersjahres) auf den 31.
Juli verschoben. Gemäss kantonalen Vorgaben muss diese Verschiebung des Stichtages bis spätestens zum Schuljahrbeginn
2018/19 vollzogen sein. Den Gemeinden
steht es frei, die Verschiebung gestaffelt
einzuführen. Der Besuch des Kindergartens
ist ab Schuljahr 2013/14 obligatorisch. Die
Kinder besuchen in der Regel zwei Jahre
den Kindergarten.
Nach Prüfung der Schülerzahlen und der
damit verbundenen Schul­raumressourcen
in Niederlenz heisst der Gemeinderat den
Antrag der Schulpflege, den Stichtag für den
Kin­dergarteneintritt per Schuljahr 2016/17
zu verschieben, gut.
Regionalbus RBL
Nachtkurse: Seit bald drei Jahren ist in den
Nächten von Freitag auf Samstag und von
Samstag auf Sonntag das neue Nachtbuskonzept im Raum Lenzburg/Seetal/Wohlen
in Betrieb. Dieses besteht aus verschiedenen
Kursen, welche durch den Kanton Aargau
finanziert werden sowie die drei Linien
(N82, N90 und N92) aus Zusatzkursen mit
Abfahrt in Lenzburg Bahnhof um 4 Uhr,
für welchen die Ge­meinden eine Kosten- 16 -
gutsprache geleistet haben. Kurse: N82
Lenzburg – Möriken – Mägenwil, N90
Lenzburg – Seengen – Meisterschwanden,
N92 Lenzburg – Wohlen.
Im Hinblick auf den Fahrplanwechsel im
Dezember 2012 werden die Abfahrtszeiten
der Nachtbusse im Raum Lenzburg/Seetal/
Wohlen angepasst. Neu verkehren diese
früher, nämlich um 1 Uhr, 2 Uhr und 3 Uhr.
Der Kanton Aargau hat entschieden, auch
im kommenden Jahr nur die ersten beiden
Kurse zu finanzieren. Der dritte Kurs soll
bei Bedarf weiterhin durch die bedienten
Gemeinden finanziert werden.
Mit total 2452 Nutzern des dritten Kurses
im Jahr 2011 ist der Bedarf nachgewiesen.
Der Gemeinderat unterstützt dessen Beibehaltung. Der zu erwartende Kostenanteil
der Gemeinde Niederlenz für das Jahr 2013
liegt im Rahmen desjenigen aus dem Jahr
2012. Es ist mit etwa 3000 Franken zu rechnen. Der ehemalige Zusatzkurs um 4 Uhr
entfällt, da zu dieser Zeit auch kein Zug in
Lenzburg ankommt.
Solarbeleuchtung an Haltestelle: Um den
„Service public“ zu verbessern, schlägt die
RBL AG vor, dass bei der Bushaltestelle
Hetex, Richtung Lenzburg, eine Solarbeleuchtung angebracht werden soll. Der
Gemeinderat befürwortet diesen Vorstoss.
Die Gemeinde beteiligt sich mit einem Pauschalbeitrag von 750 Franken an den Kosten. Der Restbetrag bezahlt die RBL AG.
Sportplatz Altfeld,
Aussenanlagen
Die Aussen- und Tiefbauarbeiten sind der
Firma Emil Huber AG, Wohlen, vergeben
worden.
Bauarbeiten auf dem
Friedhof Niederlenz
Die Arbeiten für den Bau einer Urnenwand,
die Sanierung eines Gehweges und die Erneuerung von Werkleitungen wurden am
5. November begonnen. Die Bauarbeiten
werden voraussichtlich bis Ende Februar
2013 andauern. Die Bepflanzung wird plangemäss Mitte Mai 2013 abgeschlossen sein.
Die beauftragten Firmen H. P. Frey Gartenbau AG, Niederlenz, Buser-Hartmann
AG, Baugeschäft, Niederlenz, und RTB,
Wasserversorgung, Wildegg, und die Bauleitung SKK Landschaftsarchitekten AG,
Wettingen, sind bemüht, mögliche Behinderungen und Störungen auf ein Minimum
zu beschränken.
Ratsstube
Regionale Feuerwehr
Chestenberg
Beförderungen:Auf den 1. Januar 2013
werden folgende Beförderungen vorgenommen: Sdt Ammann Pascal, Jg.1983,
Holderbank, zum Korporal; Gfr Gamba
Raphael, Jg. 1975, Lenzburg, zum Korporal; Kpl Brandner Raphael, Jg. 1980,
Niederlenz, zum Leutnant; Lt Scheuermeier
Andreas, Jg. 1977, Möriken-Wildegg, zum
Oberleutnant
Vizekommandant: Auf 1. Januar 2013 wird
zum neuen Vizekommandanten ernannt: Oblt
Häusermann Roger, Jg. 1978, Niederlenz.
Feuerwehrbussen: Ein Feuerwehrangehöriger ist infolge unentschuldigtem Fernbleiben von Feuerwehrübungen wiederholt
gebüsst worden.
Liegenschaft Saxerweg 7
Nachdem die Mieter der Liegenschaft Saxerweg 7, welche seit 2011 im Eigentum
der Einwohnergemeinde ist, altershalber
ausgezogen sind, wird das Gebäude nach
einer sanften Renovation der Schule für
zusätzliche Kleinschulräume zur Verfügung
stehen.
Hundekontrolle
Die Finanzverwaltung bittet alle Hundehalter, welche einen oder mehrere Hunde
besitzen, sämtliche Mutationen bei der
Finanzverwaltung bekanntzugeben, damit
die ANIS-Datenbank des Bundes immer
auf dem aktuellsten Stand ist.
Neuzuzüger haben eine Kopie des Heimtierausweises/Impfbüchleins sowie, wenn
vorhanden, die Sachkundenachweis-Bestätigung bei der Gemeinde zu hinterlegen.
Wenn die Taxe von 115 Franken in der
Vorgemeinde noch nicht bezahlt wurde, ist
diese bei der Finanzverwaltung Niederlenz
zu begleichen. Wegzüger haben das Wegzugsdatum und die neue Adresse bekannt zu
geben. Wer einen neuen Hund anschafft, hat
dies bei der Finanzverwaltung ebenfalls zu
melden und eine Kopie des Heimtierausweises und den Sachkundenachweis vorzulegen. Wenn der Hund stirbt, ist die Meldung
des Todesdatums an die Finanzverwaltung
erforderlich. Halterwechsel sind direkt beim
ANIS (www.anis.ch) zu melden. So kann
eine verbindliche Hundekontrolle geführt
werden. Besten Dank an alle Hundehalter.
K248, Mühlestrasse,
Dorfplatz
Nachdem Mitte Oktober das ganze Ufergehölz durch die Forstbetriebe Lenzia sowie
einer Spezialfirma entfernt worden ist, sind
die Arbeiten im Zusammenhang mit der
Sanierung der K248 usw. begonnen worden.
Nebst der Erneuerung der Bachmauer sind
auch Tiefbauarbeiten in der Mühlestrasse
im Gange. Um Klarheit über Schäden im
Zusammenhang mit den Bautätigkeiten
zu schaffen, sind bei allen angrenzenden
Liegenschaften Rissprotokolle durch ein
Ingenieurbüro aufgenommen worden. In
den nächsten drei Jahren ist mit grösseren
und kleineren Behinderungen sowie Lärmbelästigungen im jeweiligen Baustellenbereich zu rechnen. Die Bevölkerung wird um
Verständnis gebeten.
„Wohnen am Hübelweg“
Es wird ein Projektwettbewerb unter der
Bezeichnung “Wohnen am Hübelweg – altersgerechte Wohnsiedlung” durchgeführt.
Die Ortsbürgergemeindeversammlung
vom 19. November 2012 hat einen entsprechenden Nachtragskredit von 200 000
Franken gutgeheissen. Zur Beurteilung der
Präqualifikation sowie des Projektwettbewerbes setzt die Veranstalterin folgendes
Preisgericht ein: Sachpreisrichterinnen und
Sachpreisrichter (stimmberechtigte Mitglieder): Gabi Lauper Richner, Vizeammann,
Niederlenz (Vorsitz); Heinz Wilk, Mitglied
Liegenschaftskommission, Niederlenz;
Heini Haller, Vertreter Ortsbürgergemeinde,
Niederlenz (Ersatz). Fachpreisrichterinnen
und Fachpreisrichter (stimmberechtigte
Mitglieder): Sabina Hubacher, Architektin
ETH BSA SWB SIA, Haerle Hubacher
Architekten BSA, Zürich; Rolf Meier,
Architekt ETH SWB, Rolf Meier Martin
Leder Architekten AG, Baden; Felix Naef,
Landschaftsarchitekt HTL/BSLA, Naef
Landschaftsarchitekten GmbH, Brugg; Jan
Hlavica, Architekt ETH/SIA, Architekturbüro Metron AG, Brugg (Ersatz).
Aufgrund der Präqualifiaktion können 5
bis 6 Büros am Wettbewerb teilnehmen.
Die Jurierung der eingegangenen Arbeiten
ist auf die zweite Hälfte Mai 2013 geplant.
Bienenwagen im
Kieswerkareal
Seit 2003 ist am nordöstlichen Waldrand
zum Kieswerk ein Bienenwagen aufgestellt.
Dieser wird seit 2009 durch Karl Fischer,
Möriken, bewirtschaftet. Aus betrieblichen
Gründen ist der Bienenwagen nun an den
Waldrand Wilägerte/Neumattweg verlegt
worden.
Forstdienste Lenzia
Der Waldwirtschaftsverband Freiamt-Lenzburg verleiht den Forstdiensten Lenzia den
Waldpreis 2012. Dabei wird insbesondere
das Waldinformationsprojekt (WIP) preisgekrönt. Im nächsten Jahr werden unter
der Leitung der Landschaftskommission
verschiedene Sehenswürdigkeiten im Lenzhardwald beschriftet.
Ortsbürgergemeinde Beitrag an Sozialdienst
Der jeweils im Ortsbürgerbudget eingestellte Betrag von 1500 Franken für die „Kata­
strophenhilfe im Inland“ ist glücklicherwei-
Seit 1879 schaffen wir bleibende Werte.
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- 17 -
Ratsstube
se nicht beansprucht worden. Dieser Betrag
wird nun dem Sozialdienst Niederlenz für
„Härtefälle“ zur Verfügung gestellt. Im
Namen der Hilfesuchenden ein herzliches
Danke­schön für diese noble Geste!
Montag, 31. Dezember, ab 6 Uhr morgens.
Bitte das Sammelgut sehr früh bereitstellen.
Zwei SBB-Tageskarten
Samstag, 22. Dezember: 13 bis 15 Uhr
Dienstag, 25. Dezember, geschlossen
Donnerstag, 27. Dezember, 9.30 bis 11.30
Uhr.
Niederlenzer sowie auswärtige Personen
können zum Preis von 42 Franken einen
Tag lang mit den SBB sowie den meisten
Privatbahnen, Postautos, Schiffsgesellschaften, Tram- und Busbetrieben fahren.
Die SBB-Tageskarten gelten für die 2.
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Öffnungszeiten der
Gemeindeverwaltung über
die Festtage
Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben
vom 22. Dezember 2012 bis und mit 2. Januar 2013 geschlossen. Das Bestattungsamt
ist in Notfällen erreichbar über: Monika
Schärer. 062 892 12 67 oder 079 277 53 76.
Kehrichtabfuhr über die
Festtage
Die Kehrichtabfuhren erfolgen am Montag, 24. Dezember, ab 6 Uhr morgens, und
Gemeindeverwaltung
Niederlenz
Mühlestrasse 2
5702 Niederlenz
Tel. 062 886 60 30 Kanzlei
Tel. 062 886 60 33 Sozialamt
Tel. 062 886 60 40 Finanzverwaltung
Fax 062 886 60 36
[email protected]
Schalteröffnungszeiten
Montag:
08.00 - 11.30 / 14.00 - 18.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag:
08.00 - 11.30 / 14.00 - 16.30 Uhr
Mittwoch:
08.00 - 11.30 Uhr
Nachmittag geschlossen
Öffnungszeiten der Sam­
melstelle Werkhof über die
Festtage
Todesfälle von Einwohnern
Ende August bis Mitte
November
Alieska-Dailov Selver, 1949
Dell’Angelo-Casteletti Dora, 1939
Fischer-Schmid Verena, 1920
Gloor-Wanner Rita, 1956
Rykart Hans, 1931
Widmer Adelheid, 1921
Gemeinderat und Gemeindepersonal wünschen Ihnen allen frohe Festtage und „es
guets Neus!“.
Thomas Steudler,
GemeindeschreiberT
Regiosteueramt
Lenzburg-Niederlenz
Poststrasse 5 / Hypiplatz
5600 Lenzburg
Tel. 062 886 46 80
Fax 062 886 46 90
[email protected]
Schalteröffnungszeiten
Montag:
08.00 - 11.30 / 14.00 - 18.00 Uhr
Dienstag - Freitag:
08.00 - 11.30 / 14.00 - 17.00 Uhr
Für Sicherheitsfragen
und in Notfällen
Telefon der Regionalpolizei
062 886 45 55
Wichtige Daten
Begrüssungsapéro
Einwohnergemeindeversammlung
Abstimmung
Ortsbürgergemeindeversammlung
Abstimmung
Einwohnergemeindeversammlung
Jungbürgerfeier
Behördenwahlen, 1. Wahlgang
Ortsbürgergemeindeversammlung
Behördenwahlen, 2. Wahlgang
Einwohnergemeindeversammlung
Mit 77 km/h
über den Rothbleicherain
6. Januar
1. März
3. März
3. Juni
9. Juni
14. Juni
23. August
22. September
18. November
24. November
29. November
Mit 77 km/h donnerte der schnellste Autolenker am 11. August über den Rothbleicherain. Die Geschwindigkeitsüberwachung durch die Regionalpolizei vom 6. bis
13. August zeigte, dass sich sehr viele Autolenker noch an Tempo 30 gewöhnen
müssen, das auch auf den Rothbleicherain gilt. Bei 332 Autos, die in Richtung Hauptstrasse fuhren, wurde die Toleranzgrenze von 35 km/h von 36 Prozent überschritten.
Mit anderen Worten: Jeder dritte Lenker fuhr zu schnell. Etwas besser waren die
Zahlen der Lenker, die in Richtung Altfeld fuhren. Von den 383 gemessenen Fahrzeugen waren 26 Prozent über der Toleranzgrenze. Der Geschwindigkeitsrekord
hielten zwei Fahrzeuge, je in beide Richtungen, die mit 77 km/h neben den Schulhäusern vorbeirauschten. Das Überwachungssystem „Speedy“ wird wohl noch mehr
zum Einsatz kommen müssen, ehe sich Tempo 30 durchsetzt. Zur Verbesserung
der Sicherheit für die Schüler wurde in den Herbstferien der Fussgängerstreifen
erhöht. Ob das allein nützt?
psT
- 18 -
Ratsstube
Seit 25 Jahren Gemeindeschreiber
Am 12. Oktober war es 25 Jahre her, dass
Thomas Steudler sein Amt als Gemeindeschreiber in Niederlenz angetreten hat. In
dieser Zeit hat er sich durch seine ruhige Art
und seine profunden Kenntnisse über das
Dorf viel Achtung und Respekt verschafft.
Auch dem „Dorfgeischt“ liegt daran, Thomy Steudler zu seinem Arbeitsjubiläum
herzlich zu gratulieren, denn seit der ersten
Nummer unserer Dorfzeitung schreibt er
zuverlässig die Gmeindsnachrichten. In
seinen 25 Amtsjahren hat sich in der Verwaltung sehr viel geändert, vor allem punkto
Auslagerung. Ausgelagert wurden etwa die
Bauverwaltung, die Ortspolizei zur Repol,
das Forstwesen zum Forstdienst Lenzia,
das Steueramt zum Regio-Steueramt, das
Betreibungsamt, das Zivilstandswesen und
auf 1. Januar folgt das Vormundschaftswesen. Zudem hielt die EDV massiv Einzug
in die Gemeindeverwaltung, was zusammen
mit den Auslagerungen zu einem reduzierten Personalbestand führte. Vor 25 Jahren,
so Steudler, habe man auch den Begriff
„Asylbewerber“ noch gar nicht gekannt,
und den Begriff „Sozialfall“ in erheblich
geringerer Zahl. Mit all den Veränderungen
hat sich auch die Arbeit enorm gewandelt.
„Die Verwaltung muss alles wissen und
muss zu allem Auskunft geben können –
wir sind zu einem wandelnden Lexikon
geworden“, stellt Steudler scherzhaft fest.
Kennt die Gemeinde wie kein Zweiter: Gemeindeschreiber Thomas Steudler.
So werden pro Tag durchschnittlich gegen
30 Kundenkontakte gezählt und über 100
Mails empfangen.
Der Job gefällt Steudler, der in Staufen aufgewachsen ist, trotz all den Veränderungen
noch immer. Und er hat jetzt auch ein neues
Hobby, das ihn und seine Gattin Brigitte
gleichermassen begeistert: Andrea, ihre
Tochter, hat vor ein paar Wochen Melina,
die erste Enkelin, zur Welt gebracht. Und
wer unseren Gemeindeschreiber einmal
ganz anders, als echten Wilden erleben
will, muss sich am Freischarenmanöver
am Lenzburger Jugendfest umsehen: Dort
führte er unter dem Namen Scribifax di
Lenzobasso den Zug der „Wilden“. psT
Dorf-Lifting
Ein ungewohnter Anblick... Plötzlich ist der gesamte Dorfkern sichtbar auf einen Blick. Wie wird er wohl in drei Jahren aussehen?
- 19 -
Kirche
Konfirmandenlager in Adelboden
Auch dieses Mal fand das Konflager
anfangs Oktober in Adelboden statt. Die
Woche stand unter dem Thema “Frieden in
Gerechtigkeit”. Als Zeichen des Friedens
bastelten die Konfirmandinnen und Konfirmanden alle ihre eigene Friedenstaube.
Die Friedenstauben wurden schliesslich
im festGEMEINDEfest-Gottesdienst an die
Kanzel gehängt.
Das Konflager war sehr abwechslungsreich.
Es gab Raum zum Plaudern und Spielen
und es gab auch Überraschendes: Bei der
Wanderung von der Elsigenalp zurück nach
Adelboden vergrösserte sich unsere Konfgruppe durch einen „tierischen Gast“- eine
Geiss. Sie begleitete uns auf der Wanderung
und sie glaubte wohl tatsächlich, dass wir
ihre Herde seien. Auch wenn die Geiss uns
schon ans Herz gewachsen war, mussten wir
sie schliesslich doch noch an einen Bauern
verschenken.
Hoch durch die Lüfte ging es dann im
Seilpark. Dort hatten viele Könfis mächtig
Spass, vor allem beim sogenannten Seilsprung!
T
Pfarrer Claudius Jäggi bedankt sich bei den
Könfis und den Helfern Peter, Rosina und
Anita für ihr Engagement.
Wanderung: Ausblick
Friedenstauben an der Kanzel
Konfgruppe im Seilpark, gut ausgerüstet.
- 20 -
Geiss begleitet uns auf der Wanderung
Kirche
Informationen aus der Kirchenpflege
Pfarrwahl
Claudius Jäggi wurde an der Kirchgemeindeversammlung vom 18. November 2012
einstimmig mit 41 Ja-Stimmen als Pfarrer
mit 80 Stellenprozenten für die Kirchgemeinde Niederlenz gewählt. Die Kirchenpflege gratuliert Pfr. Claudius Jäggi herzlich
zu seiner Wahl und freut sich auf die weitere
Zusammenarbeit. Die Amtseinsetzung von
Pfarrer Jäggi findet am Sonntag, 3. Februar
2013, statt.
Wahl in die Kirchenpflege
An der Kirchgemeindeversammlung konnten ebenfalls die drei vakanten Sitze der
Kirchenpflege besetzt werden. Mit Sandra
Frey, Walter Landolt und Dominik Salm
ist das Gremium nun wieder komplett. An
der nächsten Kirchenpflege-Sitzung im
Dezember wird die definitive Verteilung
der Ressorts vorgenommen.
Ende der Stellvertretung
von Pfrn. Christine
Nöthiger-Strahm
Pfrn. Christine Nöthiger-Strahm übernahm
in der Zeit vom 1. Februar 2010 bis 30. November 2012 drei Stellvertretungen. Zwei
Mal vertrat sie Pfrn. Eva Maria Hess während ihres Mutterschaftsurlaubs. Ebenso
übernahm Pfrn. Christine Nöthiger-Strahm
für ein halbes Jahr die Vertretung der 80%
Pfarrstelle.
Kirchenpflege v.l.n.r.: Beat Muggli (Vizepräsidium) Silvia Blum, Pfr. Claudius Jäggi,
Gabriela Mauchle, Sandra Frey, Dominik Salm, Walter Landolt
Die Kirchenpflege bedankt sich herzlichst
bei Pfrn. Christine Nöthiger-Strahm für
ihren engagierten und grossen Einsatz in
der Kirchgemeinde.
Rückkehr von
Pfrn. Eva Maria Hess
Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes beendete Pfrn. Eva Maria Hess ihren Mutterschaftsurlaub. Seit dem 1. Dezember 2012
arbeitet sie wieder mit einem 40-ProzentPensum in unserer Kirchgemeinde.
Neue Pensenaufteilung bei
den Sigristinnen
Die beiden neuen Sigristinnen Corinne Gaberell und Désirée Mathis traten ihre Stelle
am 1. Dezember 2012 an. Die Sigristinnenstellen wurden neu geregelt. Das heisst, alle
Aufgaben wurden zwischen ihnen aufgeteilt und beide arbeiten mit dem gleichen
Pensum. Dies bedeutet auch, dass es keine
Sigristin im Hauptamt mehr gibt und die
Stelle der Sigristin im Nebenamt fällt weg.
Die Kirchenpflege freut sich auf Corinne
Gaberell und Désirée Mathis und wünscht
ihnen einen guten Start mit vielen positiven
Begegnungen!
T
Die neuen Sigristinnen: Corinne Gaberell
und Désirée Mathis
- 21 -
Kirche
Anlässe der
reformierten
Kirchgemeinde
OFFENES SINGEN
jeweils sonntags, 19 bis 20 Uhr, in der Kirche, 13. (mit Taizé-Gottesdienst) und 20.
Januar, 17. Februar, 3. und 17. März
SENIORENNACHMITTAGE
jeweils mittwochs, 14 Uhr, im Altersheim
am Hungeligraben
9. Januar, 6. Februar und 6. März
ZWERGENTREFF
Krabbelgruppe für alle Mamis und Papis mit
Kindern von 0 bis 3 (grössere Geschwister
sind auch willkommen) bei Kaffee und
Kuchen. Im Seitenschiff der Kirche Niederlenz: 31. Januar, 15 – 17 Uhr, bei Fragen
gibt Manuela Hochstrasser Auskunft: 062
891 10 26
Alters- und Pflegeheim
Am Hungeligraben
Andachten im Altersheim
mit anschliessendem Mittagessen
alle zwei Wochen, jeweils donnerstags
um 9.45 Uhr:
27. Dezember
10. und 24. Januar
7. und 21. Februar
7. und 21. März
Besondere Gottesdienste der Ref. Kirchgemeinde
FAMILIEN-GOTTESDIENST
Heilig Abend
Montag, 24. Dezember, 17 Uhr
Pfr. Claudius Jäggi
Musik: Musikschülerinnen (Blockflöte,
Querflöte und Orgel) unter der Leitung von
Dorothee Stephani und Christina Ischi
ABENDMAHLS-GOTTESDIENST
Weihnachten
Dienstag, 25. Dezember, 9.45 Uhr
Pfrn. Eva Maria Hess
Musik: Yvonne Fankhauser (Panflöte),
Markus Fankhauser (Alphorn) und Ruth
Wildi (Orgel)
SING-GOTTESDIENST
Sonntag, 6. Januar, 9.45 Uhr
Pfr. Claudius Jäggi
Anschliessend Chelekaffi
TAIZÉ-GOTTESDIENST
Sonntag, 13. Januar, 19 Uhr
Pfrn. Eva Maria Hess
Musik: Mille Feuilles
ALLIANZ-GOTTESDIENST
In der Stadtkirche Lenzburg
Sonntag, 20. Januar, 10 Uhr
In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt.
SUPPENTAG
Sonntag, 24. Februar, 10.30 Uhr
Gottesdienst mit Pfr. Claudius Jäggi;
Gabi Kehl, Katechetin und der 5. Klasse
Anschliessend gemeinsames SuppenZmittag
WELTGEBETSTAG
Freitag, 1. März, 19 Uhr
Mit Weltgebetstagsgruppe
Anschliessend gemütliches Zusammensein
im Seitenschiff
FIIRE MIT DE CHLIINE
Sonntag, 3. März, 11 Uhr
Pfr. Claudius Jäggi und Team
KONFIRMATION
Sonntag, 24. März, 9.45 Uhr
Pfr. Claudius Jäggi
Musik: Band aus Konfirmanden und weiteren Jugendlichen
Anschliessend Apéro
Ausführliche Informationen finden Sie im
"reformiert" bzw. im Pfarrblatt.
AMTSEINSETZUNG VON
PFR. CLAUDIUS JÄGGI
Sonntag, 3. Februar, 9.45 Uhr
Dekan Henry Sturcke und Pfr. Claudius
Jäggi
Musik: Annebeth Hauri (Bratsche), Urs
Wildi (Tenorhorn) und Ruth Wildi (Orgel)
Anschliessend Apéro
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- 22 -
Schule & Kindergarten
„Stärkung der Volkschule“ wird umgesetzt
Das «Ja» des Aargauer Stimmvolks zur
„Stärkung der Volksschule“ im März 2012
bringt der Volksschule wesentliche Verbesserungen. Nun beginnt die Detailarbeit.
Schulpflege und Schulleitung bereiten nach
den kantonalen Vorgaben die Umsetzung
der Schulreformen in Niederlenz vor. Es
ist uns ein zentrales Anliegen, rechtzeitig
eine Planungssicherheit zu erzielen und
die Schülerinnen und Schüler, Eltern und
die Lehrpersonen über die Massnahmen
transparent und offen zu informieren.
Im Zentrum stehen die Personalplanung,
die Bereitstellung des erforderlichen
Schulraums sowie die Ausgestaltung der 6.
Primarschulklasse inklusive entsprechender
Weiterbildung für die Lehrpersonen.
Zwei Jahre Kindergarten für alle
Ab dem Schuljahr 2013/14 ist der Besuch
des Kindergartens für alle Kinder ab dem
vollendeten 4. Altersjahr obligatorisch. Der
Kindergarten wird neu zu einem Teil der
Volksschule. Richtigerweise wird von einer
achtjährigen Primarstufe gesprochen, die
sich in zwei Jahre Kindergarten und sechs
Jahre Primarschule aufteilt. Auch profitiert
der Kindergarten jetzt von den Ressourcen
der schulischen Heilpädagogik.
Mit der „Stärkung der Volksschule“ wird
der Stichtag für den Kindergarteneintritt
von Ende April auf Ende Juli verschoben.
Nach Prüfung der Schülerzahlen und der
damit verbundenen Schulraumressourcen
in Niederlenz ist der Gemeinderat der
Empfehlung der Schulpflege gefolgt und hat
sich für die Verschiebung des Stichtages in
einem Schritt auf das Schuljahr 2016/2017
entschieden.
Sechs Jahre Primarschule und
drei Jahre Oberstufe
Die Abteilungen der Primarschule dürfen
höchstens noch 25 und nicht mehr 28 Kinder
umfassen. Die Kinder der heutigen 4. Klasse
werden die Ersten sein, die im Schuljahr
2014/15 nicht in die erste Oberstufe wechseln, sondern zum ersten Mal die 6. Klasse
besuchen werden.
Die Gliederung der Primarstufe kann nach
zwei Varianten geschehen:
1. Aufteilung 3/3 (1.-3. Klasse Unterstufe,
4.-6. Klasse Mittelstufe)
2. Aufteilung 2/2/2 (1. und 2. Klasse Unterstufe, 3. und 4. Klasse Mittelstufe 1, 5. und
6. Klasse Mittelstufe 2)
Der Kanton überlässt es den Gemeinden,
wie die Aufteilung vorgenommen wird.
Schulpflege und Schulleitung haben sich in-
tensiv mit der Thematik auseinandergesetzt
und die verschiedenen Aspekte sorgfältig
geprüft. Selbstverständlich wurde auch die
Meinung der Lehrpersonen eingeholt. Die
Schulpflege hat sich dafür entschieden, in
der Primarschule künftig mit der Aufteilung
3/3 (1. bis 3. Klasse und 4. bis 6. Klasse)
zu arbeiten. Zwei Teilstufen gewährleisten
mehr Ruhe und Stabilität in der Klassenführung und vermeiden damit unnötige
Hektik durch vermehrte Lehrerwechsel in
der Primarschule.
Mehr Raum für die Schule
Die Reduktion der maximalen Abteilungsgrösse von 28 auf 25 wird in Niederlenz zusätzliche Abteilungen nötig machen. Zudem
werden ab dem Schuljahr 2014/2015 an der
Primarschule drei 6. Klassen geführt, was
Auswirkungen auf den Schulraumbedarf
haben wird. Der erforderliche Raumbedarf
wird gegenwärtig intensiv analysiert und
geprüft, damit die Ausgestaltung der Lösungsmöglichkeiten rechtzeitig angegangen
werden kann.
Fragen zu den neuen Stoffplänen und
Lehrmitteln für die 6. Klasse und die
Oberstufe sind zur Zeit vom Departement
Bildung, Kultur und Sport (BKS) noch
nicht abschliessend geklärt. Schulleitung
und Schulpflege werden zu gegebener Zeit
weiter informieren.
Schulpflege und
Schulleitung NiederlenzT
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Schule & Kindergarten
Dösseggerhaus wird zum Schulhaus
Das Dösseggerhaus am Saxerweg, das letztes Jahr von der Gemeinde erworben wurde,
wird zum Schulhaus. Nach den Sportferien
ziehen die beiden Logopädinnen und die
vier Lehrkräfte für DAZ (Deutsch als Zweitsprache) in die einstigen Wohnräume ein.
Geprüft wird zudem, ob im Obergeschoss
zusätzlich die Aufgabenhilfe untergebracht
werden könnte. Das Dösseggerhaus, ein
Doppeleinfamilienhaus, dessen oberer Teil
nach wie vor in Privatbesitz ist, umfasst
zwei Geschosse mit je drei Zimmern, einer
Küche im ersten und einem Badezimmer
im zweiten Geschoss. Vor dem Kauf durch
die Gemeinde diente es der Familie von
Maler Emil Dössegger als Wohnhaus. Der
Gemeinde gehört das Grundstück bis hinunter zum Schulwegli. Nicht als Schulraum
genutzt wird die einstige Malerwerkstätte,
wo jetzt die creativ punkt gmbh von Nadine
Zanyi eingemietet ist.
Linderung der Schulraumnot
Im ersten Geschoss sind zwei Zimmer für
die beiden Logopädinnen bestimmt. Das
Inserat_A4_1-2_quer_200x138mm
11.7.2008
dritte
Zimmer dient als Materialraum.
Die
Küche kann ebenfalls für schulische Zwecke genutzt werden. Erst kürzlich wurde mit
Kindern aus Eritrea, die kein Wort Deutsch
sprachen, in der Küche gebacken, was dem
Aufbau eines Wortschatzes dienlich war.
Im Obergeschoss wird Deutsch als Zweitsprache erteilt. Gegenwärtig sind das wöchentlich 23 Lektionen für gut ein Dutzend
Kinder. Die Anzahl der Lektionen und der
Kinder ändert sich aber dauernd. Die DAZLehrkräfte sind jetzt irgendwo in den Schulhäusern untergebracht, wo sich noch ein
Plätzchen findet. Die beiden Logopädinnen
müssen sich im Schulhaus Rothbleicherain
ein Zimmer teilen. Das Dösseggerhaus
leistet damit einen willkommenen Beitrag
zur Linderung der Schulraumnot.
Die insgesamt sechs Zimmer sind zwar
klein, dafür aber heimelig. Daran dürfte sich
auch nichts ändern, wenn Teppichböden und
schwere Vorhänge entfernt, die Beleuchtung
verbessert und Computeranschlüsse verlegt
sind.
psT
15:22 Uhr
Im Dösseggerhaus wird künftig Einzelund Kleingruppenunterricht erteilt.
Seite 1
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- 24 -
Schule & Kindergarten
Die 1. Real auf den Spuren Wilhelm Tells
Die Anfrage, am Jubiläum „75 Jahre Hohle
Gasse“ teilzunehmen, kam überraschend,
die Bedenkzeit war kurz, denn eigentlich
war die Anmeldefrist schon beinahe abgelaufen. Darum blieb keine Zeit für grosse
Abklärungen, wenn wir wirklich am grossen
Tag dabei sein wollten. Die 1. Realklasse
Niederlenz hatte nämlich die Gelegenheit,
den Kanton Aargau anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten „75 Jahre Hohle Gasse“
vertreten zu dürfen. Einen solchen Anlass
durften wir uns natürlich nicht entgehen
lassen.
Am Freitag, 14. September, fuhren wir,
das sind 15 Schülerinnen und Schüler,
Schulleiterin Jeannette Egli sowie ich als
Klassenlehrer, nach Küssnacht am Rigi, wo
wir freundlich empfangen und zum Treffpunkt geführt wurden. Nachdem beinahe
sämtliche Kantonsvertretungen eingetroffen
waren (nur die Berner hatten sich wegen
eines Zugzwischenfalls etwas verspätet),
begrüssten die Organisatoren die Klassen
nach Kantonen, und zwar in der Reihenfolge ihres Beitritts zur Eidgenossenschaft.
Die Jugendlichen quittierten den Aufruf
ihres Kantons mit einem fröhlichen Jubel.
Untermalt wurde diese Begrüssung von musikalischen Darbietungen der Küssnachter
Schulen.
Danach ging es ins Festzelt zum Mittagessen. Spaghetti mit Tomaten- oder
Bolognese-Sauce kommen bei Kindern
immer gut an, und damit die Wartezeiten
nicht allzu lange dauerten, waren gleich
mehrere Fassstrassen eingerichtet worden.
Am Treffpunkt vor dem Modell der Tellskapelle
Immerhin mussten mehr als 200 Personen
verpflegt werden. Am Schluss erhielten alle
noch eine Glacé als Dessert.
Nach dem Essen stellten wir uns zum
Festzug auf, natürlich bei der Aargauer
Kantonsfahne. Hier gesellten sich auch
die Ehrengäste, angeführt vom Nationalratspräsidenten Hansjörg Walther, zu den
wartenden Klassen. Der Umzug führte in
einer guten Viertelstunde zur Tellskapelle,
wo die offizielle Feier abgehalten wurde.
Die Grussbotschaften von Politikern wur-
den mit verschiedensten Produktionen der
Schulen Küssnacht und Immensee garniert,
so dass keinen Augenblick Langeweile
aufkommen konnte. Nach einigen priesterlichen, besinnlichen Gedanken fand der
Anlass mit dem Singen der Nationalhymne
(drei Strofen!) nach rund einer Stunde einen
würdigen Abschluss.
Während die geladenen Gäste und die
Einheimischen zum nächsten Programmpunkt übergingen, machten wir uns mit
den übrigen Kantonsvertretungen wieder
auf den Rückweg zum Bahnhof. Unterwegs
bekamen wir als Überraschung noch ein
Verpflegungspaket und ein T-Shirt, das uns
noch lange an den speziellen Tag erinnert.
Perfektes Wetter, eine hervorragende Organisation und ein wohl einmaliges Erlebnis
– was wollen wir mehr!
Daniel AngeliniT
REDAKTIONSSCHLUSS
für März-Ausgabe:
15. Februar 2013
Feier bei der Tellskapelle
- 25 -
Schule & Kindergarten
Arbeitswoche im Tösstal
Während einer Woche krampften die 4.
Klasse Real - und Sekundarschule während
einer Arbeitswoche im Tösstal. Am Montag,
22 Oktober, fuhren die beiden Abschlussklassen mit zwei Kleinbussen los. Während
der einstündigen Fahrt waren alle gespannt,
wie es dort aussehen würde. Unser Lagerhaus war eine uralte Mühle (Baujahr
1616). Dort angekommen, bezogen wir die
Schlafräume, assen einen kleinen Lunch
und zogen unsere Arbeitsklamotten an. Vor
dem Haus erwarteten uns die vier EquipenChefs, mit denen wir abwechslungsweise
die ganze Woche arbeiten würden.
Nach getaner Arbeit begann jeweils der
gros­se Run auf die Duschen. Die Kochgruppe musste in der Lagerküche das Abendessen und den Lunch für den nächsten Tag
vorbereiten. Nach dem Essen übernahm
eine weitere Gruppe die Gestaltung des
Abends. Bis 23 Uhr hatten wir Zeit, uns zu
Am Abend waren jeweils alle hundemüde
und hatten Muskelkater
Einblicke in die Arbeitswelt gewonnen
RESTAURANT MÜLI
Lukarnen- und Holzbau F. Greber
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11.00 - 14.00
11.00 - 14.00
mittags geschlossen*
amüsieren, danach war absolute Nachtruhe.
Jeden Morgen standen wir pünktlich um
sieben Uhr auf, und ein gedeckter Tisch
erwartete uns. Anschliessend ging es erneut
an die Arbeit: Bäume mit einem speziellen
Werkzeug entwurzeln oder durch Sägen
fällen. Waldränder zurückschneiden oder
ganze Waldstücke roden/renaturieren.
Jedenfalls war die körperliche Arbeit eine
Garantie für Muskelkater und totale Müdigkeit am Abend.
Der Abschlussabend war geprägt von Tanzspielen, viel Lachen und dem gemeinsamen
„Gangnam-Style-Tanz“. Am Freitagmorgen
freuten sich alle, denn die Schufterei hatte
am Mittag ein Ende. Die Grünwerk-Verantwortlichen lobten unsere Arbeit, überreichten uns ein Zertifikat und 500 Franken für
unsere Klassenkassen. Für uns war es eine
tolle, lustige und anstrengende Woche, in
der wir die Arbeitswelt kennen lernten.
Dzana, Elmedin, HadiT
abends geschlossen
17.30 - 23.30
17.30 - 23.30
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Schule & Kindergarten
Klassenlager der 3. Sek in Magglingen
Montag
Unser Klassenlager startete am 3. September am Bahnhof Lenzburg. Wir bestiegen
mit Catherine Maurer und Willi Kälin,
unseren beiden Lehrpersonen, den Zug.
Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt trafen
wir im schönen Biel ein. Das ''Funiculaire''
brachte uns nach Magglingen. Dort machten wir uns mit unserem Gepäck gespannt
zum Lagerhaus der ''Kinderfreunde'' auf.
Nachdem wir die Umgebung erkundet hatten, bezogen wir das rustikale Haus. Nach
dem leckeren Essen besammelten wir uns
für das Abendprogramm, welches von vier
Mädchen moderiert wurde. Mit Karaoke
und einem Versteckspiel ging der lustige
Abend zu Ende.
Dienstag
Am Dienstag hiess es bereits um sieben
Uhr aufstehen. Noch etwas müde tranken
wir unsere Frühstücksmilch. Gestärkt
machten wir uns bereit für eine vierstündige
Wanderung, welche uns durch die Twannbachschlucht nach Twann führte. Auf der
Petersinsel erhielten wir eine Glacé aus
dem gespendeten Batzen unserer Schulleiterin Jeannette Egli. Dann machten wir
uns auf den Weg nach Erlach. Von dort aus
nahmen wir das Schiff, welches uns nach
Biel brachte. Zurück im Lagerhaus gab es
Kartoffelstock an einer feinen Pouletsauce,
und danach war wieder ein Unterhaltungsprogramm angesagt.
Mittwoch
Mittwoch war Sporttag. Beim ''Zmorgen''
wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die
erste Gruppe ging zum Tennisclub, während
die andere den Finnenlauf absolvierte. Beim
Tennis übte Willi Kälin mit uns das Anspiel.
Nach einer Stunde wurde ein Wechsel
vorgenommen. Auf der Finnenbahn mussten wir gleich loslegen. Magglingen ist ja
bekannt dafür, dass viele Sportler extra
wegen der guten Luft hierher zum Training
kommen - und diesen Effekt spürten auch
wir, was sich in unseren super Laufzeiten
zeigte! Am Nachmittag trafen wir uns alle
in der grossen Sporthalle am ''Ende der
Welt''. Da spielten wir Sitzball, Badminton
und Basketball. Die Zeit verflog wie im Nu.
Als wir uns dann erschöpft im Lagerhaus
einfanden, waren die Tische schon gedeckt.
Donnerstag
Der nächste Tag führte uns nach Kerzers.
Dort stand der Besuch des Papilloramas auf
dem Programm. Viele bunte Schmetterlinge
kreisten um unsere Köpfe. Jedoch war es
sehr warm, feucht und auch etwas muffig
unter der Glaskuppel. Nach vielem Zuhören
durften wir uns noch selber umschauen. Danach hatten wir zwei Stunden zum Shoppen
zur freien Verfügung. Die Zeit verflog trotz
der sommerlichen Temperaturen wie im Nu.
Zurück in unserem Lagerhaus erwartete uns
nach diesem tollen Ausflugstag ein herrliches Nachtessen.
Viele Entdeckungen bei Wanderungen und
Ausflügen
Freitag
Nachdem wir unsere Koffer gepackt hatten,
mussten wir noch das Lagerhaus putzen. Als
wir uns mit etwas Wehmut von unserem Lagerhaus verabschiedet hatten, nahmen wir
wiederum das Funiculaire und fuhren mit
dem Bus bis zum Bahnhof Biel. Nach einem
kurzen Stadtbummel bestiegen wir den Zug,
welcher uns nach Lenzburg zurückbrachte.
Nach unserem letztjährigen tollen Klassenlager in Engelberg durften wir wiederum ein
super Lager erleben. Unseren Lehrpersonen
Frau Christen, Frau Maurer und Herr Kälin
vielen herzlichen Dank!
Justine Kübler, Silvio HaslerT
Das Lagerhaus lag idyllisch im Grünen
Mit der Funiculaire gings von Biel nach Magglingen
- 27 -
Schule & Kindergarten
Forschungsexpedition in den Zoo Zürich
Am 12. November hat sich die Klasse der
2. Sek von Ramona Nyffeler bei nebligem
Herbstwetter auf in den Zoo Zürich gemacht. Bereits bei der Ankunft war klar,
Tiere zu sehen, würde eher schwierig werden. Nach der kurzen Info durch die Lehrerin machten sich die Jugendlichen in drei
Gruppen auf, um ihre Forschungsaufträge
auszuführen.
Die Gruppe mit den Elefantenbeobachtungen hatte es dabei am einfachsten, ihre Tiere
zu finden. Wie könnte man einen Elefanten
auch übersehen? Anders als erwartet waren
die Tiere jedoch im Elefantenhaus, und somit war es für die Jungforscher trocken und
angenehm. Viel schwieriger hatte es da die
Forschergruppe im afrikanischen Gebirge.
Die Anlage fand sich, abgesehen von den
Blauflügelgänsen, verlassen. Welch eine
Überraschung bei dem Nieselregen! Die
Forscher liessen sich nicht entmutigen und
gingen weiter, um ihre eigenen Interessen
zu befriedigen. Sie versuchten ihr Glück
nach dem Mittagessen nochmals, was mit
den Dscheladas (Verwandte der Paviane)
auch gelang.
Die Forscher im Masoala Regenwald fanden dagegen heraus, dass Tiere ebenfalls
ihren Tagesablauf haben und man manchmal schneller einen Gecko findet als einen
grösseren Roten Vari (Affe). Diesen haben
die Schülerinnen dann dank einem Pfleger,
welcher weiterhalf, doch noch gefunden.
Auch die Vogelbestimmung war nicht ganz
Jungforscher aus Niederlenz im Zürcher Zoo.
einfach. So glaubten Schülerinnen, endlich
auf dem schwimmenden Salat des Teiches
(aus einer Schülerinnenbeschreibung), den
lange gesuchten Kleinvogel gefunden zu
haben. Sie mussten sich dann von der Lehrerin etwas helfen lassen, denn ein weisser
Streifen am Hals ist nicht weiss rechts und
links vom Kopf.
Nach intensiven Forschungseinheiten nutzten die Jugendlichen die Zeit individuell,
um andere Tiere zu suchen. Die Forschungsresultate wurden am Folgetag auf die Forschungsplattform des Zoos gestellt, damit
dieser sie für eigene Zwecke nutzen kann.
Der Besuch rundete eine intensive Einheit
zu einheimischen Tieren im Fach Biologie
ab. Es erstaunt immer wieder, mit wie wenig
man Jugendliche auch heute noch begeisT
tern kann!
REDAKTIONSSCHLUSS
für März-Ausgabe:
15. Februar 2013
Wärter halfen bei der Suche nach Tieren.
dorfgeischt@
niederlenz.ch
- 28 -
Schule & Kindergarten
Schulbesuchstage – ein wahres Gedicht
Im Herbst, wenn graue Nebel wallen,
Die Blätter von den Bäumen fallen,
Dann ist es wieder an der Zeit:
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“
So ist in uns’rem Haus das Motto.
Doch nein, es geht nicht um ein Lotto,
es ist Besuchstag an der Schule
für Alte, Junge, Spröde, Coole,
für Mama, Papa, Oma, Tante
und auch entferntere Bekannte.
Sie strömen all herbei von Weit‘
zu sehen, was wir bieten heut‘.
Sie treten ein in grossen Scharen,
suchen nach Sitzplätzen, den raren.
Die Spannung, ob denn auch gefalle,
was nun geschieht, ergreift fast alle.
Doch löst sie sich in Kürze auf,
der Alltag nimmt schnell seinen Lauf.
Ob Mathe, Deutsch, Chemie, Physik,
Geschichte, Englisch, Sport, Musik,
In allen Fächern läuft es rund.
Man sitzt nur da mit off’nem Mund
Und staunt, welch ungeheures Wissen
Die Kinder heute lernen müssen.
Nach knapp zwei Stunden ist’s so weit,
Für einen Kaffee höchste Zeit!
Man diskutiert und trinkt und isst,
passt auf, damit man nicht vergisst,
die letzte Stunde zu besuchen
vor lauter Gipfeli und Kuchen.
Um elf Uhr tönt es dann durchs Haus:
„Hurra, die Schule ist nun aus!“
Der Hauswart wird noch alles schliessen
Und dann das Wochenend‘ geniessen.
„Sie strömen all herbei von Weit“
Daniel AngeliniT
„Für einen Kaffee höchste Zeit“
Richner Transport AG
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- 29 -
Schule & Kindergarten
Das Auge, der Notausgang, das Nein
„Echt Stark!“ hiess es im Oktober erneut
für zwei dritte Klassen der Primarschule.
Der Selbstbehauptungskurs wurde das dritte
Jahr durchgeführt. In den 5 bis 6 Lektionen
stehen die gewaltfreie Konfliktbewältigung
und Selbstbehauptung im Mittelpunkt. Die
Mädchen und Buben sind dabei jeweils
unter sich und werden anhand dreier Symbole durch den Tag geleitet: das Auge, der
Notausgang und das NEIN!
Das Auge symbolisiert den Körper: Was
passiert gerade? Was spüre ich, wenn ich
Angst habe? Wie spüre ich dies in meinem
Körper? Was sagt mein „innerer Schiedsrichter,“ wenn ich etwas Ungerechtes
mache? Der Notausgang zeigt auf, dass
viele Situationen verlassen werden können,
wenn einem unwohl ist oder ein Konflikt
zu eskalieren scheint. Mit dem NEIN! wird
geübt, klar und deutlich Grenzen zu setzen.
Die Mädchen und Buben durften lauthals in
verschiedenen Worten ein NEIN zum Ausdruck bringen. In Rollenspielen spielten die
Kinder Situationen nach, und positive Verhaltensweisen wurden zusammen erarbeitet.
In Gesprächen wurden die Gefühle besprochen, welche bei Konflikten entstehen. Die
Buben konnten kämpfen und dabei lernen,
Ich schätze die Situa8on ein -­‐ Was passiert da? -­‐ Was sagt mein Körper? NEIN! Ich gehe weg... -­‐ an einen sicheren Ort -­‐ zu einer Person trotzdem fair zu bleiben. Der Transfer in
den Schulalltag bleibt sicherlich schwierig,
doch kennen nun alle Teilnehmerinnen und
Ich wehre mich mit Worten, klar und bes5mmt klar und bes,mmt www.echtstark.ch Teilnehmer neue Strategien, Konflikte fair
und selbstbestimmt zu bewältigen.
Stefan KirchhofT
Infomorgen der Musikschule
Bis zum nächsten Frühjahr werden alle
an der Musikschule Niederlenz angebotenen Instrumente an der Primarschule im
Unterricht behandelt. Danach erhalten die
Schülerinnen und Schüler einen Wahlzettel,
mit dem sie zwei Instrumente wählen können, welche sie noch genauer kennenlernen
möchten.
Am Mittwoch, 20. Februar 2013, ist es
dann soweit. Alle Schülerinnen und Schüler
dürfen ihre zwei Wunschinstrumente bei der
Fachlehrperson für das betreffende Instrument im Detail kennenlernen.
Die Infoveranstaltung für die Eltern findet
am Samstag, 23. Februar 2013, 10 Uhr im
Gemeindesaal Niederlenz statt.
In den Wochen vom 4. bis 15. März 2013
besteht zusätzlich die Möglichkeit, auf
Voranmeldung eine Schnupperlektion zu
besuchen. Entsprechende Informationen
erhalten Sie an der Infoveranstaltung oder
auf unserer Homepage: www.niederlenz.ch/
Bildung/Musikschule
Für Fragen steht Ihnen der Musikschulleiter,
Hans Binder, Tel. 062 885 40 27, gerne zur
Verfügung. Sprechstunde: Donnerstag, 9
bis 10 Uhr.
Die Instrumentallehrpersonen und der
Musikschulleiter freuen sich auf ihr musikalisches Interesse. Hans Binder
- 30 -
Das Instrument kennenlernen,
bevor man sich entscheidet.
Schule & Kindergarten
Tipps und Tricks für ein Räbeliechtli
Es ist lange her seit meinem letzten Schulbesuch. Ich schleiche etwas beklommen
die Aussentreppe hoch, trete in den langen
Gang, wo die Kleider hängen und die
Schuhe stehen. Welche Türe ist es, die mich
interessiert? Aber dann habe ich ihn auch
schon in der Nase, diesen unverkennbaren
„Räbeduft“. Es ist November, die Tage
sind kürzer und nebliger, es ist die Zeit der
Räbeliechtliumzüge.
Am Montagmorgen, 12. November, wurden fleissig Räbeliechtli für den am Abend
stattfindenden Umzug geschnitzt. Bei
Lehrer Mathis erhalten die Erstklässler
Tipps und Tricks dazu. Wie höhle ich am
schnellsten aus, wie dick sollen die Wände
und der Boden sein, damit die Räbe nicht
zusammenfällt oder das Licht auch wirklich
durchschimmert. Wie halte ich das Schnitzmesser richtig in der Hand, damit ich mich
nicht verletze. Die Rohmaterialien und das
Werkzeug lagen bereit, der Deckel der Räbe
wurde von Erwachsenen weggeschnitten
und dann machten sich die Kinder eifrig
daran, ihr eigenes Kunstwerk zu schnitzen,
unterstützt wurden sie von 4.-Klässlern.
Im Zimmer von Lehrerin von Arx sind
die ersten Räbeliechtli bereits geschnitzt.
Zum Glück kann ich die Lehrerin fragen:
Lehrerin von Arx ist stets zur Stelle
Das Gelernte wird in die Praxis umgesetzt
Lehrer Mathis zeigt Tipps und Tricks
Der Lichterumzug in dunkler Nacht
Jetzt musste noch die Kerze von unten
hineingesteckt und der Deckel mit Hilfe
von Zahnstochern draufgesteckt werden.
Fertig sind die persönlichen Kunstwerke.
Zum Abschluss der Schnitzstunde wird
dann nochmals das Räbeliechtlilied geprobt.
Um 18 Uhr startete der Umzug: Vom Sportplatz Altfeld ging der Tatzelwurm der vielen
Lichter, angeführt von den Neonlichter der
Tambouren, dem Waldrand entlang über den
- 31 -
alten Zeigerweg und die Hungeligrabenstrasse hinunter auf den Pausenplatz des roten
Schulhauses. Die Liedervorträge wurden
vom Bläserensemble der Musikschule
begleitet, die Tambouren überbrückten die
Wartezeiten mit ihrer interessanten Lightshow. Mit der obligaten Stärkung mit Tee
und Brot wurden die Kinder den Eltern
übergeben und nach Hause entlassen.
pwT
Schule & Kindergarten
Schüler präsentierten ihr eigenen Trickfilme
Am 10. internationalen Festival für Animationsfilme, am Fantoche in Baden, durfte am
Samstag, 8. September 2012, eine Delegation der 4. Real- und Sekundarschule aus
Niederlenz an der Weltpremiere der KinderTrickfilme im Kino Trafo teilnehmen.
Dabei wurden Eigenkreationen von Schülern verschiedener Schulklassen aus der
Deutschschweiz gezeigt.
Während der Projektwoche im März
2012 entstanden im Oberstufenschulhaus
Rössligasse unter kundiger Anleitung von
Anka Schmid tollste Animationsfilme, die
nun zum Stolz unserer Schülerinnen und
Schüler im Kino auf Grossleinwand bestaunt werden konnten. Ein eindrückliches
Erlebnis, das die Vielfalt und Dynamik des
Animationsfilms unseren Jugendlichen auf
spielerische Art näher gebracht hat.
T
Die Niederlenzer Schülerinnen und Schüler auf der Bühne des Fantoche-Festivals.
Informatik-Biber 2012
Mitte November nahmen die 1. Real und die
2. Sek am „Informatik-Biber“ teil. Dies ist
ein europaweiter Online-Wettbewerb, bei
dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Diese
mussten jedoch hart verdient werden, galt
es doch, 18 Fragen in drei verschiedenen
Schwierigkeitsstufen zu beantworten. Es
waren aber keine Fragen, wie sie üblicherweise in der Schule gestellt werden, sondern
Kombinations- und Denksportaufgaben. Da
mussten alle ganz genau den Text lesen,
verstehen, daraus die richtigen Schlussfolgerungen ziehen und dann den Button
mit der korrekten Antwort anklicken. Die
Zeit für den ganzen Wettbewerb betrug 40
Minuten, und die Uhr tickte unerbittlich. Je
nach Schwierigkeitsgrad gab es Punkte zu
gewinnen; für falsche Klicks wurden aber
auch Punkte abgezogen.
Nach Ende des Wettbewerbs konnten sich
alle mit ihrem Benutzernamen und dem
persönlichen Passwort nochmals einloggen
und ihre Resultate einsehen. Leider kam
niemand aus Niederlenz in die preisberechtigten Ränge, aber Spass gemacht hat es
allemal! Und als besondere Überraschung
Konzentriert an der Arbeit: Charlotte und Nino
Mike am Überlegen
- 32 -
erhielten alle eine Woche nach dem Wettbewerb ein „Biberli“ überreicht.
Daniel AngeliniT
Ortsbürger
Beton wird gemeinsam vermarktet
Die Beton Niederlenz-Lenzburg AG betreibt in den Kieswerken der Ortsbürgergemeinden Niederlenz und Lenzburg je
ein Betonwerk. Die Kieswerke verkauften
bisher autonom ihre Kiesprodukte. Das
soll sich ändern: Es wird eine gemeinsame
Vertriebsgesellschaft ins Auge gefasst. Es
sind äussere Umstände, welche nach einer
Neustrukturierung der Geschäftstätigkeit
rufen. Der Konkurrenz- und damit der
Preisdruck sind so massiv geworden, dass
man nach Wegen suchen muss, um nicht
ins Hintertreffen zu geraten. Sicher ist
schon jetzt, dass die beiden Betonwerke
bestehen bleiben und dass beide Kieswerke
den Rohstoff liefern. Einzig die Präsenz am
Markt wird künftig gesamtheitlich von der
gemeinsamen Vetriebsorganisation wahrgenommen. Das tönt einfacher, als es ist:
Viele Probleme müssen im künftigen Vertragswerk in Zusammenarbeit mit Experten
gelöst werden.
Ist-Zustand hielt über Jahrzehnte
Schon 2004/2005 machten sich die Träger der Kies- und Betonwerke Gedanken
über eine vertieftere Zusammenarbeit.
Die Beton AG prüfte den Neubau eines
Betonwerkes. In Niederlenz ist der Bau
eines neuen grösseren Betonwerks nicht
möglich wegen der Lage des Werkes auf
einem Grundwasserstrom. Es kann einzig
das alte Werk unterhalten und zeitgemäss
erneuert werden. In Lenzburg hingegen war
es möglich, ein neues, grösseres Betonwerk
zu bauen. Letztes Jahr wurde dieses neue
Werk eingeweiht.
Für die Vermarktung des Betons ist heute
schon die Beton AG verantwortlich, die
Betonwerke werden an beiden Orten vom
Personal des Kieswerks betrieben. Dieses
nicht immer ganz einfache Konstrukt führt
ab und an zu Doppelspurigkeiten und zu
Konkurrenzsituationen, die angesichts der
Besitzverhältnisse der Beton AG nicht angezeigt sind. Die Beton Niederlenz-Lenzburg
AG gehört den beiden Ortsbürgergemeinden, Baumeistern aus der Region, welche
die Aktienmehrheit haben, und dem Baustoffhandel.
Kunden wollen Gesamtangebot
Heutzutage sind die Kunden nicht mehr mit
der Lieferung von Beton allein zufrieden.
Sie verlangen Gesamtangebote, also Lagerung von Aushub, Deponiemöglichkeiten,
Kies und Beton. Das soll mit der neuen Vertriebsgesellschaft sichergestellt werden. Die
alten Strukturen, die sich laut Fritz Wilk,
dem Präsidenten der Kieswerkkommission,
während Jahrzehnten bewährt haben, genügen der heutigen schnelllebigen Zeit und der
ebenfalls stark veränderten Kundensituation
nicht mehr. So kann etwa das Kieswerk
Niederlenz den Kies für den Strassenkoffer
der neuen Hauptstrasse in Niederlenz nicht
liefern, denn der Kanton als Bauherr hielt
sich strikte an die Submissionsvorschriften
bei der Bauvergabe. Ökologie spielt dabei
offenbar keine entscheidende Rolle, vorab
ist der Preis ausschlaggebend und das gemeindeeigene Werk kann nicht liefern.
■ Mörtel ■ Beton ■ Kies
Vorteile überwiegen
Die neue Vertriebsgesellschaft hätte für alle
Beteiligten einen Verlust an Eigenständigkeit zur Folge. Wilk ist aber überzeugt, dass
die Vorteile solche Nachteile überwiegen.
Er stellt übrigens fest, dass die Schaffung
neuer Strukturen nichts mit der gescheiterten Fusion von Niederlenz und Lenzburg
zu tun hat, sondern dass es die vorstehend
erwähnten Umstände waren, welche die
Suche nach neuen Wegen als angezeigt erscheinen liessen. Bis Ende 2013, so schätzt
Wilk, sollten die Verträge so weit sein, dass
die beiden Ortsbürgergemeinden und die
Beton AG definitiv entscheiden können
– vorausgesetzt, man findet sich bei den
Vertragsverhandlungen. Damit betraut sind
der Geschäftsführer der Beton AG, Vertreter
der beiden Ortsbürgergemeinden und die
Unternehmensberatungsfirma BDO AG in
Aarau. psT
REDAKTIONSSCHLUSS
für März-Ausgabe:
15. Februar 2013
Niederlenz – Lenzburg
Telefon 062 891 44 02
www.betonnile.ch
- 33 -
Gewerbe
Neu: Zwei Frauenärztinnen in Niederlenz
Es ist eine Erscheinung unserer Zeit: In
städtischen Zentren gibt es ein relativ dichtes Netz von Spezialärzten. Ganz anders in
ländlichen Gegenden: da herrscht eher ein
Ärztemangel. So gesehen ist es ein wahrer Glücksfall, dass seit September 2012
gleich zwei Frauenärztinnen in Niederlenz
tätig sind. Ihre Praxis, das Gynäkologische
Zentrum sanum femina, befindet sich im
Neubau an der Dorfstrasse 8. Helle Räume
und zwei freundliche Praxishilfen sorgen
für einen angenehmen Empfang. Frau Dr.
Schuler als Inhaberin dieser Praxis hat es
sehr geschätzt, dass sie die Innenausstattung
und das Mobiliar selber auswählen konnte.
Dabei wurde sie von einem Othmarsinger
Planungsbüro optimal unterstützt.
Fachärztin für Gynäkologie und
und Geburtshilfe FMH
Frau Dr. Schuler verbrachte ihre Jugend im
Vorarlberg. Ihre Ausbildung holte sie sich
an der Universität Innsbruck. Danach war
sie in Spitälern in Feldkirch, Luzern und
Muri tätig und bildete sich in den Bereichen
Chirurgie und Gynäkologie weiter. Als
Oberärztin im Spital Muri absolvierte sie
gleichzeitig eine Weiterbildung und schloss
sie als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe FMH ab. Daraufhin war sie in der
Praxis eines Frauenarztes in Lenzburg tätig.
Ihren Wunsch, eine eigene Praxis zu eröffnen, hat sie jetzt in Niederlenz realisieren
können. Frau Dr. Schuler arbeitet in ihrer
Niederlenzer Praxis und ist nach wie vor
Belegärztin in Muri. Sie wohnt in Muhen
und ist Mutter von drei Kleinkindern.
Fachärztin für AllgemeinMedizin FMH, spezialisiert auf
Gynäkologie
Frau Dr. Altner, ihre Kollegin, ist in Seon
Das Praxis-Team ist für die Frauen da: Christina Wassmer (Praxishilfe), Dr. Regula
Altner, Dr. Alexandra Schuler, Marlen Vogel (Praxishilfe).
aufgewachsen. An der Universität Zürich
absolvierte sie ihr Studium und schloss es
als Fachärztin für Allgemein-Medizin FMH
ab. Sie hat sich aber auf Gynäkologie (Frauenheilkunde) spezialisiert und ist demzufolge ebenfalls als Frauenärztin in Niederlenz
tätig. Zusätzlich hat sie sich auch im Bereich
Psychotherapie weitergebildet. In Lenzburg
(Praxis Lenzmed, Gleis 2) behandelt Frau
Dr. Altner psychotherapeutisch Patienten
mit psychosomatischen oder psychosozialen Problemen. Die Mutter dreier Kinder
im Teenageralter ist sportlich. Sie fährt
den Weg von ihrem Wohnort Staufen zum
Arbeitsort Niederlenz des öfteren mit dem
Rad. Auch das ist für sie nicht neu, hat sie
doch in den 90-er Jahren mit ihrer Familie
einige Zeit in Niederlenz gewohnt.
Beide Ärztinnen sind
Familienmütter
Beide Ärztinnen haben also nicht nur beruflich, sondern auch im familiären Bereich
als Mütter reiche Erfahrung und damit auch
die Möglichkeit, sich in die Sorgen ihrer
Patientinnen einfühlen zu können. In der
Gemeinde Niederlenz seien sie, so äusserten sie sich übereinstimmend, mit Freude
aufgenommen worden. Sie fühlen sich hier
wohl. Auch die Lage der Praxis sei gut: sie
sei sowohl per Auto (Parkplätze vorhanden)
als auch per Bus gut erreichbar. Etwas Sorge
bereitet ihnen der gegenwärtige Umbau der
Hauptstrasse, doch sei diese BaustellenSituation ja vorübergehender Art.
hbmT
der persönliche
Ihre Füsse tragen Sie meilenweit!
Sie verdienen es, gepflegt zu werden.
Kiosk
Gipfeli / Sandwich / Getränke
Kaffee / Kerichtmarken
Öffnungszeiten
Montag - Freitag 6.00 - 18.30 Uhr
Samstag
6.00 - 17.00 Uhr
Sonntag
8.00 - 12.00 Uhr
- 34 -
Frau Emma Roth
Hauptstrasse 28
5702 Niederlenz
Tel. 062 891 2511
Gewerbe
In der Weihnachtsbäckerei
Man könnte ja fast denken, die Weihnachtsbäckerei hat es schon immer gegeben – ganz
falsch. Denn Weihnachtsbäckerei ohne Gewürze geht gar nicht. Und die Gewürze, die
wir brauchen, sind fast immer weit gereist,
manche sogar um die halbe Erde. Sie kamen auf Kamelrücken aus dem Orient, auf
Segelschiffen am Kap der Guten Hoffnung
vorbei von den Gewürzinseln übers Meer.
Gewürze waren damals, was heute das Erdöl
ist – die Stütze der Weltreichen. Und jetzt
geht’s los, immer schön nach dem Alphabet.
Schon die alten Ägypter nahmen Anis zum
Backen. Aus Spanien und Italien haben die
Benediktinermönche ihn mitgebracht und
natürlich in der Klostermedizin verwendet.
Darum sind Anisplätzchen zur Winterzeit
nicht nur eine süsse Leckerei, sondern
beugen Erkältungskrankheiten vor.
Gewürznelken sind ein typisch christliches
Gewürz, zumindest behaupten das alte
Schriften. Das Köpfchen ist eigentlich eine
Blütenknospe, denn die Knospen des Nelkenbaums werden vor der Blüte abgeknipst
und getrocknet.
Vanille ist wohl das feinste aller Weih-
nachtsgewürze. Zehn Meter hoch schlingt
sich die Vanillepflanze in den Urwäldern
von Mittelamerika hinauf. Die Fruchtschoten werden wochenlang für dieses Aroma
fermentiert.
Es gab eine Zeit, da kostete der Zimt in
Venedig mehr als jedes andere Gewürz der
Erde. Zimtbäume wachsen in Ceylon, in
China und Indonesien. Die abgeschälte Rinde rollt sich beim Trocknen zu Zimtstangen
ein. Je zarter die Zimtrinde, desto feiner ist
ihr Aroma. Zimt ist eines der ersten Gewürze der Menschheit und auf keines könnte
die Weihnachtsbäckerei weniger verzichten.
Weihnachten steht vor der Tür...
Der Duft von selbstgebackenen Guetzli
erinnert uns immer wieder an die Vorfreude
auf den Weihnachtsabend und an den Herzenswunsch nach einem glücklichen und
friedlichen Weihnachtsfest.
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre
Treue und wünschen Ihnen eine ruhige,
besinnliche Weihnachtszeit, erfüllt von
Zufriedenheit und Freude.
Marianne Rüegger
und das Müli Apotheke TeamT
Öffnungszeiten über die Festtage:
Müli Apotheke AG
Marianne Rüegger, Apothekerin
Mühlestrasse 1
Postfach
5702 Niederlenz
Tel. 062 891 72 27
Fax 062 891 72 28
[email protected]
Montag
24.12.12 geöffnet von 8 Uhr bis 16 Uhr
Dienstag 25.12.12 geschlossen
Mittwoch 26.12.12 geschlossen
Montag
31.12.12 geöffnet von 8 Uhr bis 16 Uhr
Dienstag 01.01.13 geschlossen
Mittwoch 02.01.13 geschlossen
Die Notfallapotheke ist erreichbar unter der Tel.-Nr. 0800 300 001
Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Kundinnen und Kunden
ganz herzlich für die Treue bedanken und freuen uns, Sie auch im
neuen Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen.
Marianne Rüegger und das Team der Müli Apotheke
Aarauerstrasse 10
- 35 -
Gewerbe
Bei „Fauchi“ fühlen sich die Kinder wohl
Seit dem 1. Juni dieses Jahres steht Eltern,
die ihr Kleinkind in professionelle Obhut
geben möchten, eine zweite Kindertagesstätte im Niederlenzer Westquartier, am
Farmweg 4, zur Verfügung. Die Kita „Fauchi“ versteht sich nicht als Konkurrenz zum
Chinderhuus Rägeboge, sondern die enorm
hohe Nachfrage nach Betreuungsplätzen
habe sie zum Entschluss bewogen, die Kita
zu eröffnen, erklärt Krippenleiterin Susi
Baumann. Im „Fauchi“ stehen gegenwärtig
12 Plätze für Kinder ab dem 3. Monat bis
zum Schuleintritt zur Verfügung, wobei eine
Erweiterung auf 24 Plätze möglich wäre.
Bei der Betreuung halten sich Susi Baumann, ihre ausgebildeten Fachfrauen,
Lernende und Praktikantinnen strikte an
die Vorgaben des Verbandes der Kindertagesstätten der Schweiz (KiTaS). Das gilt
sowohl für die Pädagogik wie auch für die
Tarife, die ab 1. Januar identisch sind mit
denjenigen des Chinderhuus Rägeboge.
Ebenso haben weniger bemittelte Eltern
Anrecht auf Betreuungsgutscheine durch
die Gemeinde Niederlenz, sofern sie hier
wohnen. Susi Baumann und ihr kaufmännischer Leiter Denis Neeser führen nebst dem
“Fauchi” auch die Kita Lenzi und das Babyhuus im Lenzburger Westquartier. Träger
des Kinderhortes ist der private Verein KiTa
Lenzi, der im Jahr 2010 gegründet wurde.
„Kind soll Kind bleiben“
Die Kinder, die von 6.45 bis 18 Uhr im
„Fauchi“ willkommen sind, sollen Kinder
bleiben können, betont Susi Baumann. Zwar
ist der Tagesablauf strukturiert, es werden
Programme zu Monats- und Wochenthemen
angeboten, aus denen die Kinder wählen
können, was sie tun möchten, täglich sind
sie auch draussen im Garten, im Wald, auf
Spielplätzen oder auf Ausflügen, beispielsweise zum fauchenden Drachen „Fauchi“
auf Schloss Lenzburg, welcher der Kita
den Namen gegeben hat. So will die Kita
die Kinder in ihrer natürlichen Entwicklung
unterstützen, ohne sie an die Kandare zu
nehmen. Allerdings müssen die Kinder
auch lernen, dass es Grenzen gibt, die
Kita-Leiterin Susi Baumann und „Fauchi“-Kinder beim Spielen.
nicht überschritten werden dürfen. Dazu
gehört, dass sie Anstandsregeln lernen, auf
eigenen Wunsch in der Küche helfen oder
sich sonstwie nützlich machen können, vor
dem Essen singen und einmal pro Woche an
altersgerechten Musikstunden teilnehmen.
„Wir sehen Kinder als kompetente, kleine
Menschen, die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten. Wir trauen
Die heimeligen Räume lassen den Kindern alle Möglichkeiten offen
- 36 -
Gewerbe
Kindern etwas zu, nehmen sie ernst und
begegnen ihnen mit Achtung, Respekt und
Wertschätzung,“ wird das pädagogische
Credo auf der Homepage formuliert (www.
kinderkrippe-niederlenz.ch).
Heimelige Räume
Die Kita ist in einem ehemaligen Geschäftshaus untergebracht, doch von Büroatmosphäre ist nichts mehr zu spüren. Die Räume
sind heimelig eingerichtet, strahlen eine
friedliche Stimmung aus und sind so ausgestattet, dass sich Kinder darin wohlfühlen.
Fünf Fachleute, inklusive Susi Baumann,
kümmern sich um die Kinder, die tageweise,
halbtageweise oder als Kindergärtler auch
nur zum Mittagstisch willkommen sind.
Auf Wunsch werden die Kindergärtler von
einer Betreuerin jeweils in den Kindsgi gebracht und abgeholt. Immer wieder werden
besondere Anlässe veranstaltet, so etwa ein
Osterbrunch, der Besuch des Samichlaus,
das Basteln eines Adventsfensters – dies
nebst den Ausflügen.
psT
Kinder und Betreuerinnen beim täglichen Zvieri
Quartierladen Volg gab nach neun Jahren auf
Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich
die Einkaufsgewohnheiten nicht nur in
den Städten, sondern auch in ländlichen
Regionen drastisch verändert haben. Die
Einkaufszentren, die teils auch übers Wochenende geöffnet sind, sind eine harte
Konkurrenz für Quartierläden.
Das ist nun auch in Niederlenz der Fall. Vor
neun Jahren wurde an der Staufbergstrasse
eine Volg-Filiale eröffnet. Der Filialleiter
und sein initiatives junges Team versuchten,
gemäss dem Slogan „frisch und fründlich“,
allen Kundenwünschen gerecht zu werden.
Es gab zwar eine treue Stammkundschaft.
Aber sie war nicht genügend gross. Da
zudem der Durchgangsverkehr fehlt, fielen
auch Gelegenheitseinkäufer weg. Die Geschäftsaufgabe wird von den Anwohnern
sehr bedauert, auch der Filialleiter äusserte
sich, dass es viele sympathische Kontakte
gegeben habe. Filialleiter und Mitarbeiterinnen mussten neue Arbeitsorte suchen.
Aber das Aus liess sich aus wirtschaftlichen
Gründen nicht mehr abwenden. Am 27.
Oktober wurde die Filiale geschlossen.
Glücklicherweise konnte mit der Traitafina
AG eine Nachfolgerin gefunden werden.
Die Traitafina Outlet bietet ein etwas ande-
Slogan „frisch und fründlich“ ist Vergangenheit.
res Sortiment als Volg an: Fleisch, Gemüse
und Früchte, Molkereiprodukte, Brot- und
Backwaren, Getränke, Genusswaren. Aus­
- 37 -
serdem gehört auch auch eine Kaffee-Bar
dazu. Nach einem Umbau wurde das Geschäft am 6. Dezember 2012 eröffnet.hbmT
Persönliches
Mit 18 schon ein Könner am Cello
Steht am Beginn einer vielversprechenden
Musikerkarriere: Christoph Croisé.
te
Diens
KomN
Fernw
et
ärme
nicht. Je früher man beginne, desto besser.
Man müsse viel arbeiten, und das sollte
einem Spass machen.
hbmT
Wass
er
Zu Hause in Niederlenz
Christoph Croisé, Sohn einer deutschen
Mutter und eines französischen Vaters, lebt
seit seinem zweiten Lebensjahr in Niederlenz. Er fühlt sich hier in Niederlenz zu
Hause. Am 3. November 2012 gab er in der
Kirche Niederlenz ein Konzert (Suiten von
Bach). Er betont, dass er gerne in der Region
auftritt. Bereits im Frühjahr konzertierte
er hier mit dem Orchesterverein Dottikon
als Solist mit Haydns Cellokonzert Nr. 1.
Natürlich schätzt er es, wenn Freunde und
Bekannte unter den Zuhörern sind. Sein
Repertoire ist breit. Seine bevorzugten
Komponisten sind Tschaikowski, Prokofiev,
Schostakowitsch und Brahms. Er trat aber
unter anderem auch mit Werken von Hindemith, Schumann, Dvorak und Popper auf.
Gefragt, was er einem jungen Menschen
raten würde, der wie er eine Musikerkarriere
einschlagen möchte, sagt er, einfach sei dies
izität
Bald erste Preise gewonnen
Christoph Croisé ist Neustroev sehr dankbar für seine fantastische Förderung. Früh
gewann der junge Niederlenzer erste Preise
an internationalen Wettbewerben, sowohl
in der Schweiz wie auch in Italien und in
Serbien. Dies öffnete ihm den Weg zu Konzerttourneen nach Deutschland, Österreich
und in die USA, wo er in der Carnegie Hall
in New York debutierte. Als Solist trat er bereits mit dem Staatlichen Sinfonieorchester
Baku (Aserbaidschan), in Frankfurt unter
der Leitung von Michael Sanderling, mit der
Camerata Zürich und mit der Südwestphil-
harmonie Konstanz am Zürichsee-Musiksommer auf. Ein besonderer Höhepunkt
war die Teilnahme am Menuhin-Festival
Gstaad 2012. Seine musikalische Ausbildung erweitert er bei Meisterkursen
bekannter Cellisten. Im kommenden Jahr
stehen nicht weniger als zwölf Konzerte in
Deutschland, Österreich und in der Schweiz
auf seinem Programm. Dennoch wirkt der
viel gefragte junge Musiker liebenswürdig
und sympathisch.
Elektr
„Früh übt sich, was ein Meister werden
will“ - das trifft auf den jungen Cellisten
Christoph Croisé zu, der in Niederlenz zu
Hause ist. Schon als Dreijähriger blies er
erste Töne auf einer sibirischen Spielzeugflöte. Ein Jahr später tauschte er sie mit der
Blockflöte, mit sechs Jahren wechselte er für
ein paar Wochen zur Violine. Dies, wie er
sagt, weil seine Eltern und seine Schwester
ebenfalls Geige spielten. Dann entschied er
sich aber mit sieben Jahren fürs Cello, wie er
sich erinnert, weil er dazu sitzen konnte und
nicht, wie beim Geigenspiel, stehen musste.
Ob dies wirklich der einzige Grund war,
oder ob er das mehr humoristisch meint?
Jedenfalls habe er damals schon, als Primarschüler, seine Cello-Lehrerin Katharina
Kühne aus Schafisheim gefragt, ob er Cello
studieren könnte. Die Lehrerin hat sich
natürlich über den motivierten Schüler
gefreut, ebenso wie er sich jeweils auf die
Musikstunde gefreut hat. Als Zehnjähriger
nahm er zusätzlich Klavierstunden. Seit
seinem zwölften Lebensjahr wird der heute
18-jährige Cellist von Alexander Neustroev,
Solo-Cellist im Tonhalle-Orchester Zürich,
unterrichtet.
H.P. Frey Gartenbau AG
Paradiesweg 6
5702 Niederlenz
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er
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- 38 -
In eigener Sache
Die neuen Redaktionsmitglieder stellen sich vor
Zeitung kommentiert. Während einigen
Jahren gab ich Malkurse in der Freizeitwerkstatt unseres Dorfes.
Als ich angefragt wurde, ob mich die Mitarbeit beim Dorfgeist interessieren würde,
habe ich zugesagt. Nun freue ich mich auf
Begegnungen in unserem Dorf bei dieser
Tätigkeit. hbmT
Es begann mit
Kirchenglocken
Aufgewachsen bin ich in Aarau, unmittelbar neben der Glockengiesserei Rüetschi.
Niederlenz war in Aarau nicht unbekannt,
man wusste, es war Sitz der Gartenbauschule. Mehr über das Dorf erfuhr ich
erstmals 1949. Damals holten Niederlenzer
Trachtenfrauen - vermutlich waren auch
Männer dabei, aber die stachen weniger
ins Auge - die neugegossenen Glocken für
ihre Kirche in Aarau ab. Mit prächtigen
Girlanden und Blumen wurden die Wagen,
auf denen die Glocken standen, bekränzt.
Offenbar war das ein seltenes Ereignis,
so speziell, dass meine Mutter uns Kinder
vor den geschmückten Wagen fotografiert
hat. Wer hätte gedacht, dass dies eine erste
Begegnung mit dem späteren Wohnort sein
würde?
Beruflich habe ich das Primarlehrer-, das
Sekundarlehrer- und das Zeichenlehrerdiplom erworben. Ich war an verschiedenen
Schulstufen tätig, nach der Heirat nur
noch teilzeitlich. Zuhause oder auf Reisen
male oder zeichne ich gerne (Abstraktes,
Stillleben, Menschen und Landschaften).
Gelegentlich nehme ich an Ausstellungen
in Galerien teil.
1989 arbeitete ich an der Neufassung der
Niederlenzer Dorfchronik mit. Dadurch
lernte ich das Dorf und seine Vergangenheit
besser kennen, in dem wir nun schon über
40 Jahre wohnhaft sind. Mittlerweile scheint
mir allerdings, dass man im Kontakt mit
anderen Einwohnern Aktuelleres erfährt
als bei der Mitarbeit an der Dorfchronik.
Während zehn Jahren war ich Aktuarin der
Museumskommission. Ebenso lang habe
ich die Anlässe der Kulturkommission Niederlenz im Cholechäller für die Aargauer
Aus Freude am aktiven
Miteinander
Ein kleines Inserat im Lenzburger Bezirksanzeiger und meine Frau Pia sind die
Auslöser, warum ich mich jetzt und hier
im Dorfgeischt als neuer Schreiberling
vorstelle.
Vor zwei Jahren, auf der Suche nach mehr
Ruhe und der Lust, in ländlicher Umgebung
zu wohnen, zogen wir von Spreitenbach
weg nach Niederlenz. Die tolle Dachwohnung am Baumgartenweg hat es uns sofort
angetan. Für meine Frau war es eine völlig
neue Umgebung, für mich bleiben Gedanken an die Jugend. In Möriken bin ich aufgewachsen, habe die Schulen in Möriken und
Lenzburg besucht und hier in Niederlenz
in der Druckerei Hans Senn die Lehre als
Schriftsetzer absolviert. Dann zog es mich
weiter – und nach 40 Jahren wieder zurück.
Nochmals zum kleinen Inserat: Das ist doch
die beste Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen,
Menschen kennen zu lernen und sich so in
eine Dorfgemeinschaft einzuleben.
Aber was kann der Reiz sein, in der Zeit von
Facebook, Twitter und wie all diese modernen Netzwerke heissen, Veranstaltungen zu
besuchen, zu recherchieren und darüber zu
schreiben. Und dann auch noch alles auf
Papier festzuhalten? So entsteht Kontakt
zum Dorf, zu den Mitbewohnern.
- 39 -
Ich habe mich immer für Gemeinschaften
interessiert: Ich war Jugileiter und Oberturner, habe Handballer und Seniorenfussballer trainiert – immer stand das Miteinander
im Mittelpunkt. Eine Dorfzeitung fördert
genau diese Schwerpunkte. Sich interessieren und sich informieren, teilhaben und
mithelfen sind gute Begleiter für eine starke
Gemeinschaft.
Jetzt bin ich als neues Redaktionsmitglied
dabei, jetzt kann ich etwas beitragen für
ein bewegtes Zusammenleben. Ich kann
durch das Dorf schlendern, in die Gärten
und hinter die Fassaden schauen. In die
Gärten, wo der Roboter schnurrt, Sträucher
und Blumentöpfe programmiert meidet und
selbständig zur Ladestation zurückfährt.
Durch Holzwände oder dichte Hecken
„spienzeln“ und mich hinterfragen, was
für Leute dahinter wohnen. Denn diese
Bewohner braucht es, um gemeinsam am
Dorfleben teilzuhaben.
Ich gehe aber auch gerne aufs Altfeld, um
den Sportlerinnen und Sportlern zuzuschauen, am Picknickplatz den Duft von Holzfeuer und gebratenem Fleisch einzuatmen,
durch den Wald zu streifen, hin und wieder
ein Reh aufzuschrecken, den Wirrwarr der
Vogellaute zu trennen. Tannzapfen zu sammeln und dann am Cheminée das Knistern
zu geniessen - bei einem Glas Wein und
einer Zigarre.
Ich freue mich, via Dorfgeischt am aktiven
Leben in Niederlenz teilzunehmen. pwT
REDAKTIONSSCHLUSS
für März-Ausgabe:
15. Februar 2013
dorfgeischt@
niederlenz.ch
In eigener Sache
Dorfgeistgedanken
Völlig belämmert sass der Dorfgeist von
Niederlenz im vergangenen Oktober
auf einem abgesägten Baumstumpf
am Aabach. Weit und breit sah er
nur das kahlgeschlagene Ufer. Wo
vorher alte Bäume und Gebüsch
wild wucherten, ragten nur noch
vereinzelt kurze Baumstümpfe
wie kranke Zähne auf.
„Was ist denn da passiert,“
fragte er sich, seinen Geisterkopf schüttelnd, „ist ein zweiter LotharSturm in den alten Baumbestand gefahren?
Unwahrscheinlich. Hat der Borkenkäfer
im Baumbestand so gewütet, dass man die
morschen Bäume ausnahmslos schlagen
musste?“ Tief unten, als ob er sich schämte,
floss der Aabach zwischen den baumlos
gewordenen, nackten Ufern.
Das liess dem Dorfgeist keine Ruhe. Um
Mitternacht, zur Geisterstunde, zwängte er
sich durchs Schlüsselloch ins Gemeindehaus. Im fahlen Mondlicht, das durch ein
Fenster hereinfiel, setzte er mit Geisterhand
den PC in Gang und googelte. In der Rubrik
„Niederlenz Bilder“ gab es allerlei über das
Dorf zu sehen. Mit Schmunzeln nahm der
Dorfgeist zur Kenntnis, dass die Ortstafel „Niederlenz“ von einer attraktiven
Blondine flankiert war. Aber über
den Kahlschlag am Dorfbach fand
er nichts.
Nun sind Geister in der Regel, was
Technik betrifft, nicht unbedingt
auf dem neuesten Stand der Dinge.
Sonst wäre er fündig geworden.
Er hätte erfahren, dass die
Ursache des Kahlschlags nicht
morsche Bäume, sondern eine „morsche“
Strasse gewesen sei. Und dass der Dorfbach
für eine gewisse Zeit umgeleitet und später
neben der neuen Strasse in einem neuen
Bachbett gefasst würde. Und dass in drei
Jahren die trostlosen, öden Aabachufer
wieder bepflanzt würden.
Dann hätte der Dorfgeist aber nachdenklich
in seinen Bart gebrummt: „Da muss ich an
den Text eines alten Schlagers denken: Wer
kann das bezahlen, wer hat soviel (Steuer)Geld?“ Zum Glück, hätte er dann erleichtert
und mit tiefem Aufatmen gesagt, seien
Geister in Niederlenz nicht steuerpflichtig.
Euer DorfgeistT
- 40 -
Auflösung des Rätsels im
Dorfgeischt Nr. 88
Das Lösungswort hiess „Donnergrollen“.
Alle richtigen Lösungen nehmen im Februar
2013 an der Jahresziehung teil. Der Preis
ist ein Blumengutschein über 100 Franken, gestiftet von der H. P. Frey Blumen
und Floristik AG, Niederlenz. Herzlichen
Dank dafür.
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G
A
Rätselseite
Winter-Rätsel, Nr. 89
1
Blumengutschein zu gewinnen
Die Buchstaben in den grau hinterlegten
Feldern ergeben das Lösungswort. Postkarten mit den Lösungen können an folgende
Adressen geschickt werden:
Redaktion Dorfgeischt
Postfach 97, 5702 Niederlenz,
an die Redaktionsadresse (siehe Seite 2)
oder in den Briefkasten Gemeindeverwaltung am Gemeindehaus mit dem Vermerk
Dorfgeischt. Die richtigen Lösungen nehmen an der nächsten Jahresverlosung teil.
Bitte Absender nicht vergessen!
Einsendeschluss ist der 12. Februar 2013
Viel Spass beim Rätseln und viel Glück!
11
39
40
Anmerkung der Redaktion: Wir machen
darauf aufmerksam, dass Redaktions- und
Kommissionsmitglieder sowie deren Angehörige nicht teilnahmeberechtigt sind. Die
Kinder ermuntern wir, beim Wettbewerb auf
der Kinderseite mitzumachen.
43
44
2
3
4
5
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23
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33
35
36
49
53
54
57
1 genau genommen nicht die Spiele,
sondern die Jahre dazwischen
11 trennt uns von oder verbindet uns mit
Deutschland
12 botanische Knoten
14 grosser Greifvogel
16 kurze Offiziersgesellschaft
18 bedeutet «in Ordnung» oder «einverstanden»
20 Patrick singt Lieder
21 chemische Abkürzung für Chlor
22 Namensvariante des Üetlibergs
23 ???
27 ergibt mit 21 waagrecht zusammen
Kochsalz
28 der ehemalige Arbeiter-Turn-Verein ist
heute ein Fernsehsender
29 «Ereignis, Anlass in moderner Sprache»
31 volkstümlicher Name des Natriumkarbonats
33 dafür ist Rheinfeldens Schlösschen im
Feld berühmt
34 weiblicher Vorname
36 männlicher Vorname
37 Strömung des Buddhismus
39 Stephan Netzle oder Xeno Müller
taten es erfolgreich
41 Willy ist ein bayrischer Wortakrobat
und Gitarrist
43 gab es im Stall von Bethlehem
26
29
32
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17
22
25
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10
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waagrecht
8
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14
18
6
56
60
61
63
44 ob man damit das Schicksal kaufen
kann?
46 steht über dem UG und dem EG
48 Moses sprintete in Rekordzeit über die
Hürden
50 kommen an Bahnstrecken häufig vor
53 James Bond jagte diesen Doktor vor
50 Jahren
54 keine kleine Vogelbehausung, sondern
ein Weltkonzern
56 in, um und um herum fliesst die Donau
57 kurze kleine Schweizer Währung
59 Schiller schrieb eine an die Freude
60 Gemeinde im Aostatal
62 ob sie mit ihrer sprichwörtlichen guten
Tat den Weg nicht mehr suchen müssen?
63 so enden Internet-Adressen aus Polen
senkrecht
1Sternbild
2 IATA-Code der Lufthansa
3 so stimmt der Brite zu
4 der Gesichtsausdruck kann auch explosiv sein
5 Baumaschine, kleiner Trax
6 englisches Bindewort
7 den hatte Damon bei Schiller im Gewande
8Alpenblume
9 chemische Abkürzung für Selen
- 41 -
10 12 waagrecht nicht biologisch
13 Landeskennzeichen von Irland
15 in diesem Tal liegt 60 waagrecht
17 Gemeinde mit angehängtem Bad (AI)
19 Barbies Freund
22 Asterix' und Obelix' bildnerischer
Schöpfer
24 Rainer (*1938) kann in Filmen bewundert werden
25 der Döschwo hat eben zwei davon
26 Gruss der alten Römer
30 wachten in der Heiligen Nacht im
Felde
32 Versroman von Puschkin: Eugen …
33 ehemalige portugiesische Kolonie in
der Landessprache
35 sehr kleiner Ortsteil von Linnich (D)
38 wäre ein L ein R, passte der Name zu
Flynn
40 Autokennzeichen der Niederlande
42 kann man hören
45Himmelsrichtung
47 wie ein Skibob, aber aus Holz
49 rückwärts werden die Haare auch
trocken
51 enthalten unsere Erbinformationen
52 zu Ende, nicht nur in Australien
55 die SP in Italien
58 ein Protokoll-Auszug pro Jahr
61 sehr altes Kantonskennzeichen
Wo drückt der Schuh?
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Vereine
Goldiger Herbsttag im Altersheim
Was für ein Prachtstag, der dem Herbstfest
genau den richtigen Rahmen gab. Goldiger
kann es im Herbst draussen kaum sein. Und
im Alters- und Pflegeheim «Am Hungeligraben» herrschte an diesem Samstag, dem
20. Oktober, genau diese goldige Stimmung.
Die Pensionäre freuten sich schon Tage im
voraus auf diesen zur Tradition gewordenen
Anlass. Zwar nicht immer in genau dieser
Form. Das Herbstfest wuchs von der nachmittäglichen Kaffeestube zu einem richtigen
Erlebnistag, den viele Angehörige, Interessierte und vor allem viele Niederlenzer fix
im Jahreskalender eingeschrieben haben.
Der «Blaue Saal» ist bis in den frühen
Nachmittag dauerbesetzt, und auch im Speisesaal herrscht reges Kommen und Gehen.
Das Risotto oder die Steaks mit den feinen
Salaten sind begehrt.
Ursula Schaffner, nunmehr seit 28 Jahren
die umsichtige Gastgeberin, und ihre Crew
lassen auch gar nichts anbrennen. Und sie
beweisen Flexibilität, wenn spontan eine
ganze Familie keinen Platz findet, dann
wird einfach irgendwo im Haus ein Tisch
hingestellt, und so können Familienangehörige auch mal in Ruhe das Mittagessen
zusammen geniessen.
Natürlich darf am Herbstfest auch das
grosszügige Kuchen- und Tortenbuffet
Die vielen schönen Artikel am Bazar waren schnell ausverkauft
nicht fehlen, den Kaffee dazu gibts auch mit
einem Schuss Extra. Der Bazar ist zur Tradition geworden und wer zu spät kommt, der
weiss nur vom Hörensagen, dass die Zöpfe
superfein sind. Die vielen Handarbeitsartikel, vom wolligen Finklein bis zu den
schönen Tonfiguren, wurden rege gekauft.
Die Bretzeli und die Konfitüren wurden
von den Bewohnerinnen und Bewohnern
Im gut besetzten Speisesaal wird für das Wohl der Gäste gesorgt
- 43 -
gemacht, die Bohnen selber gerüstet (zusammen mit der Fachfrau Aktivierung),
alle anderen feinen Sachen wurden in der
Altersheimküche hergestellt.
Ich bin sicher, dass manch eine Bewohnerin
oder ein Bewohner an diesem herrlichen Tag
mit einem Lächeln im Gesicht zufrieden
ins Bett ging und sich jetzt schon auf das
nächste Herbstfest freut.
pwT
Vereine
Basteln, Schminken, Mohrenköpfe schleudern
Der Wettergott meinte es nicht gut, als
das Chinderhuus Rägeboge zum Tag der
offenen Türe einlud. Aus einer dichten
Wolkendecke goss es unaufhörlich, so
dass das Team nur das präsentieren und
demonstrieren konnte, was im Innern des
Hauses an der Rössligasse machbar war.
Das war eigentlich vielfältig genug: Da
wurde gebastelt, Märchen und Geschichten
erzählt, Kinder liessen sich abenteuerlich
Betreuerinnen und einem Betreuer. Sie sind
ausgebildete Fachleute und halten sich an
die Richtlinien der Kindertagesstätten, in
die laufend neue Erkenntnisse Eingang
finden. Das Chinderhuus Rägeboge bildet
auch Lernende zu Fachpersonen Betreuung
aus. Letztes Jahr wurde der Mittagstisch ins
Chinderhuus intergiert. Davon wird gerne
Gebrauch gemacht, da die Zahl doppelverdienender Eltern stetig zunimmt. Auch
diese Kinder werden nach Wunsch betreut.
Sie können jeweils so lange bleiben, wie sie
wollen, beispielsweise können sie auch ihre
Aufgaben erledigen.
Ab Neujahr
Betreuungsgutscheine
Ab Neujahr gibt die Gemeinde Betreuungsgutscheine ab, die bei der Gemeindeverwaltung beantragt werden können. Schon bisher
kannte das Chinderhuus abgestufte Tarife,
je nach Leistungsfähigkeit der Eltern. Die
Betreuungsgutscheine gehen noch einen
Schritt weiter und tragen dem Umstand
Rechnung, dass sich Eltern das Chinderhuus
nicht leisten könnten. Die Gemeindeversammlung hat denn auch die Abgabe dieser
Gutscheine befürwortet.
Es begann mit der Hetex-Krippe
Das Chinderhuus Rägebohe hat eine bemerkenswerte Geschichte. Sein Ursprung
ist die frühere Fabrikkrippe der Hetex AG,
die 1989 geschlossen wurde. Damit konnte
Mit Begeisterung liessen sich die Kinder schminken
schminken, und das Highlight war zweifellos die Mohrenkopfschleuder, derweil
die Hüpfburg auf dem Vorplatz am Boden
bleiben musste.
Mit dem Anlass zeigte das Chinderhuus,
dass es ein Ort ist, an dem Kinder eine
ebenso liebevolle wie professionelle Betreuung erhalten. Dazu werden die Interessen
und Fähigkeiten der Einzelnen individuell
gefördert, wie Vereinspräsidentin Astrid
Wey betont. Jeden Tag, so versicherte die
pädagogische Leiterin Gabriela Eberhart,
werde ein Programm angeboten, aus dem
Kinder sich aussuchen können, wonach
sie Lust haben. Jeden Tag gehe man auch
nach draussen, stellt Gabriela Eberhart
ausserdem fest.
Mittagstisch integriert
Kinder werden ab einem Alter von drei Monaten bis zum Schuleintritt aufgenommen.
Zuständig für sie ist ein Team qualifizierter
Heimeliges Ambiente im Chinderhuus an der Rössligasse
- 44 -
Vereine
sich die Niederlenzer Bevölkerung nicht
abfinden, worauf am 1. August 1990 aus
der Fabrikkrippe der Krippenverein „Chinderhuus Rägeboge“ wurde. Der Start war
wenig verheissungsvoll, denn 1995 schien
es, als müsste der Rägeboge verschwinden.
Doch mit einer Neustrukturierung konnte dies verhindert werden. 2004 musste
die alte Villa im Hetex-Areal, in welcher
das Chinderhuus untergebracht war, dem
Discounter Aldi weichen, worauf in einem
Privathaus an der Rössligasse eine neue,
heimelige Unterkunft gefunden wurde. Der
Tag der offenen Türe, verbunden mit einem
Herbstfest, sollte der Niederlenzer Bevölkerung die Gelegenheit bieten, sich über das
Angebot und das Ambiente im Chinderhuus
zu informieren. Es war wohl das Wetter,
das einen Grossaufmarsch verhinderte, was
aber nichts an der Tatsache ändert, dass
Niederlenz auf sein Chinderhuus nicht mehr
verzichten möchte.
psT
Ballons für einmal in ungewohnten Formen
Herbstlicher Raclettegenuss im Dorfzentrum
Zum neunten Mal luden Jodlerchörli und
Feuerwehrverein zum Raclette-Plausch im
Dorfzentrum ein, unterstützt von „Chäs
Toni“ mit Ehefrau Josy. Offensichtlich ist
dieser traditionelle Anlass in der Umgebung
und sogar im angrenzenden Ausland sehr
beliebt. Zahlreiche Gäste aus nah und fern
liessen sich zu diesem Schmaus einladen.
Dank den Organisatoren und den vielen
Helfern hatten sie Gelegenheit zum Verweilen, Geniessen und zu intensiven Gesprächen mit Gleichgesinnten. Dies war sowohl
im improvisierten Festunterstand als auch
Andrang am Buffett
im Festzelt oder im Original-Raclettestübli
Felder an der Mühlestrasse im Dorfzentrum möglich. Die Organisatoren mit ihren
Mithelfern hatten keine Mühe gescheut,
um eine fast perfekte Infrastruktur in der
offenen Parkgarage und dem Nebenareal zu
erstellen. Für einen reibungslosen Service
standen am Freitagabend und am Samstag
den beiden Chefs, Peter Saxer (Jodler) und
Toni Felder jun. (FVN) insgesamt zirka 60
Mithelfer und Helferinnen zur Verfügung
(Küche, Bereitstellung/Nachschub, Service,
Buffet, Folkloredarbietungen, Taxidienst;
vom Feuerwehrverein Chestenberg gab es
zudem verschiedene brandtechnisch vorbeugende Vorführungen für den privaten
Haushalt). Der grosse Einsatz aller Beteiligten wurde denn auch mit dem Besuch der
vielen Gäste entschädigt. Dieser tolle Anlass
ist aus dem Vereins- und Dorfleben in Niederlenz nicht mehr wegzudenken, und wir
hoffen, dass er so noch lange durchgeführt
werden kann.
Gemeinsam geniessen und plaudern
- 45 -
T
Vereine
PJN reist nach Ungarn – alle können mit
Vom 18. bis 25. Mai 2013 organisiert
der Verein Partnergemeinden JászkisérNiederlenz (PJN) eine Reise nach Ungarn.
Willkommen sind nicht nur PJN-Mitglieder,
sondern alle, die einmal tiefe Einblicke in
die ungarische Kultur und Natur gewinnen
möchten. Seit der Jubiläumsreise nach
Jászkisér sind schon vier Jahre vergangen.
Deshalb möchten wir unsere Partnerstadt
erneut besuchen. Unsere Gastgeber freuen sich schon, uns den neuen Damm zur
Bändigung des Hochwassers der Theiss
und das neu eröffnete Naturschutzzentrum
von Poroszlo zu zeigen. Von Pfingstsamstagabend bis Dienstagmorgen früh sind wir
in Jászkisér wie immer bei Gastfamilien
untergebracht.
Bis an die Grenze zur Ukraine
Natur und Kultur erleben wir auf der Reise
in den Nordosten des Landes eindrücklich
mit der Besichtigung der Tropfsteinhöhlen
in Aggtelek, der Weinkulturen um Tokaj
und einer Schifffahrt auf den Flüssen Theiss
und Bodrog. Wir machen uns auch auf die
Suche nach weniger bekannten Kulturgütern an der Grenze zur Ukraine. Dazu sei
nur verraten, dass es sich um sehr alte und
interessante „Güter“ handelt Der Nordosten
Ungarns ist zum grösseren Teil reformiert.
Trotzdem gibt es in Máriápocs eine katholische Wallfahrtskirche, die auch schon von
Papst Wojtyla besucht wurde. Diese Kirche
möchten wir auch anschauen.
Gegen Ende der Reise sind wir in Debrecen, der zweitgrössten Stadt Ungarns. Dort
Markt in der Niederlenzer Partnergemeinde Jászkisér, im Hintergrund der Turm der
katholischen Kirche.
strahlen in der Altstadt viele Gebäude im
alten Glanz: Die reformierte Grosskirche,
das Theater und manches Geschäftshaus.
Auf einer Stadtrundfahrt hören wir viel
Wissenswertes. Wir haben auch etwas Zeit
zur freien Verfügung.
Mit Flug und Bus
Für diese Reise haben wir Flüge bei Air
Berlin reserviert. Am 18. Mai starten wir
morgens früh und kommen eine Woche
später um 14.15 Uhr wieder in Zürich an.
Ab Dienstag begleitet uns wieder Tibor
Kompetenz heisst, für
den Kunden die beste
Lösung zu finden.
Ganz einfach. Fragen Sie uns.
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- 46 -
Alföldi. Die Teilnehmer der Jubiläumsreise
2009 kennen ihn schon. Unsere Zimmer im
Fünfstern-Hotel Andrassy in Tarcal in der
Nähe von Tokaj und im Vierstern-Hotel
Aquaticum in Debrecen sind für je zwei
Nächte reserviert.
Der Preis der Reise beträgt für PJNMitglieder 1090 Franken (wie 2009), für
Nichtmitglieder 1120 Franken. (Einzelzimmerzuschlag 140 Franken, keine Einzelzimmer möglich, Doppelzimmer zur
Alleinbenützung)
Der Preis beinhaltet Flug und Fahrt, Halbpension (ausser Freitagabend in Debrecen),
alle Eintritte und Führungen. Krankenkasse (für EU), Unfall-, Haftpflicht- und
Annullationsversicherung) sind Sache der
Teilnehmer.
Anmeldung
Die Anmeldung hat bis zum 25. Januar 2013
mit einer Anzahlung von 200 Franken pro
Person zu erfolgen. Zahlungen bitte auf
das PC-Konto PJN Niederlenz 50-71446-2.
Für Anmeldungen und weitere Auskünfte
sind zuständig: Erika und Godi Wipf, unterm Bann 5, 5102 Rupperswil. Tel. 062 897
28 20, Mail: [email protected]
T
Vereine
DTV Niederlenz im Appenzell
Die Wettervorhersage konnte nicht besser
sein für unsere Turnfahrt! So versammelte
sich früh am Morgen eine gut gelaunte
Turnerschar am Bahnhof Lenzburg und
fuhr in die wunderschöne Wandergegend
des Appenzellerlandes. Als Erstes wurden
wir unter kundiger Führung in die Geschichte des Dorfes Appenzell eingeführt.
Dabei wurden wir mit lokalen kulinarischen
Spezialitäten bei Kräften gehalten. Frisch
gestärkt konnten wir nun unsere Wanderung
zum Seealpsee in Angriff nehmen. Nach
einem nicht ganz harmlosen Aufstieg waren alle froh, das kühle Nass des Sees vor
Interessante Führung in Appenzell
Rast auf der Meglisalp
sich zu sehen. Im Berggasthaus direkt am
See genossen wir ein feines Abendessen
und liessen den Abend in einer fröhlichen
Spielrunde ausklingen.
Ausgeruht wanderten die meisten Turnerinnen am nächsten Morgen noch zur
Meglisalp hinauf. Ein kleines Grüppchen
hatte sich direkt wieder an den Abstieg
gemacht, fuhr dann mit der Gondelbahn
75 Jahre DTV Niederlenz
An einem heissen Sommertag auf dem
Altfeld unter den Bäumen begrüsste die Präsidentin Nicole Gysi die geladenen Turner
und Turnerinnen. An einer geschmückten
Fotowand waren alte Erinnerungen von
Turnerabenden, Turnfesten und Turnfahrten zu sehen. Darauf stiess man mit einem
Apéro an. Viele amüsante Geschichten und
alte Erinnerungen wurden einander erzählt.
Ein kurzer Rückblick aus alten Protokollen,
noch von Hand geschrieben, wurden vorgetragen. Es war amüsant, zu hören, wie
sich die Damenriege entwickelt hat. Zum
Mittagessen wurden feine Grilladen und
Salate vom Sonnenwirt serviert. Bevor wir
unsere selbstgemachten Desserts probieren
durften, gab es ein WARM UP, war ja so
kalt! Langsam neigte auch dieses Fest sich
dem Ende zu. Danke an alle, die uns mit
einem Geschenk beehrt haben und mit uns
gefeiert haben.
Monika WernliT
Fröhlich-festliche Runde vor der Fotowand
- 47 -
aber noch auf die Ebenalp. Beide Gruppen
genossen wiederum bei herrlichem Sonnenschein die wunderbare Aussicht. Im Laufe
des Nachmittages trafen wir uns wieder
unten in Wasserauen zu einer kühlen Glacé.
Bald schon fuhren wir wieder zurück nach
Niederlenz. Den beiden Organisatorinnen
Monika und Gerda danken wir für die gelungene Turnfahrt!
Astrid SchmidT
Vereine
Der Turnverein ging hoch hinaus
Am zweitletzten Wochenende im September war Turnfahrt angesagt. Es sollte eine
heldenhafte Besteigung des Säntis werden.
Doch das Wetter am Samstag zwang uns
zur Programmänderung: Es blieb nur eine
Regenwanderung von Appenzell auf den
Kronberg. Mit regelmässigen Pausen in
guten Berggasthäusern genossen wir die
Zeit trotzdem. Am späteren Nachmittag
erreichten wir die Schwägalp im Regen.
Froh, im Trockenen zu bleiben, bestieg
die zehnköpfige Gruppe die Gondel zum
Säntisgipfel. Oben waren es nur noch ein
paar Schritte durch die Galerie zu unserem Nachtlager, dem „Alten Säntis“. Wir
bekamen den Dachstock im Nebenhüttli
zugewiesen. Warm zu duschen und die
nassen Kleider aufzuhängen, erwies sich bei
30 nassen Wanderern als nicht so einfach,
zumal Duschen und Trocknungsraum ihren
Zweck nicht erfüllten. Endlich konnten wir
uns in der gemütlichen Gaststube ein kühles
„Quöllfrisch“ genehmigen. Nach einem
währschaften Essen durften ein Kafi Lutz
und oder ein Alpenbitter nicht fehlen.
Am Sonntag grüsste die Sonne vom Himmel. Nach dem Frühstück stiegen wir auf
die Aussichtsplattform. Mit den besten
Fotos im Kasten machten wir uns auf den
Abstieg, gleich am Gipfel mit senkrechten
Leiterpartien, dann über das Schneefeld
und weiter in schöner Gratwanderung zum
Schäfler. Hier genossen wir die letzte Höhensonne. Bevor wir den Abstieg antraten,
zeigte uns Toni „seine Seilbahn“. Von der
Ebenalp her überbrückten wir die Steilwand
mit der Gondel. Ab Wasserauen erreichte
Im Regen wurden die Berghütten genossen
die Turnergruppe den Ausgangspunkt mit
der Appenzellerbahn.
Teams den Erfolg in der kleinen Bar im
Foyer feiern.
Warm-up Unihockey-Night
Am 28. September führte die Unihockeymannschaft bereits zum 2. Mal die Warmup-Unihockey-Night durch - ein Vorbereitungsturnier für die Wintermeisterschaft des
Kreises Brugg, an der die TVN-Mannschaft
teilnimmt. Austragungsort war die Halle
Rössligasse. Acht Teams nahmen dieses
Jahr teil. Es gab gute, schnelle Partien zu
sehen mit einem ansprechenden, fairen
Final zum Abschluss, in dem die „Death
Rabbits“ die Heimmannschaft verdient
bezwangen. Anschliessend konnten die
Wer hat Lust auf Sport und
gesellige Freizeitaktivitäten?
Die Trainings sind dienstags und freitags
um 20 Uhr in der Turnhalle Rössligasse.
Das aktuelle Programm unter www.stvniederlenz.ch gibt Auskunft.
Komm doch auch einmal vorbei! Wir freuen
uns über jeden neuen Mitturner!
Kontaktperson:
Stefan Rodel, 079 485 49 76.
Spannende Spiele bei der Unihockey-Night
- 48 -
Jugi-Knaben
Der Turnverein Niederlenz engagiert sich
für eine sinnvolle, aktive Freizeitbeschäftigung von Kindern und fördert so einen
gesunden, bewussten Lebensstil. Wir bieten bewegungsfreudigen Kindern an, sich
in der Jugi spielerisch zu messen. Das
Turnen fördert nebst Leistungsbereitschaft
vor allem den Teamgeist. Das Programm
ist polysportiv; Unihockey, Minitramp,
Jogging, Spiele, Weit- und Hochsprung und
vieles mehr. Die Schüler sind herzlich zum
Schnuppern eingeladen.
Jugi ab 1. Klasse: Mittwoch 18 bis 19 Uhr.
Jugi ab der 6. Klasse: Freitag 20 bis 21.30;
Turnhalle Rössligasse.
Aktuelles Programm unter
www.stvniederlenz.ch
Kontaktperson ist Christian Helbling,
T
Tel: 076 453 56 96.
Mach mit
Gesucht: Kursleiter für den Ferienpass
Geht es nach Timbuktu oder Kuala Lumpur?
Nein – direkt nach Niederlenz, an den 13.
Niederlenzer Ferienpass vom Montag, 15.
April, bis Freitag, 26. April 2013.
Unserem Motto „Nicht fremde Länder,
sondern unser Dorf und seine Bewohner
gilt es zu entdecken“ bleiben wir treu. Wer
kocht, spielt, bastelt, turnt, fotografiert,
musiziert, filmt, schminkt, frisiert, flickt,
forscht, pflanzt, tanzt, reist, liest usw. usw.
mit den Niederlenzer Kindern?
Als Kursleiterin oder Kursleiter bestimmen
Sie selber, wann und wo der Kurs statt-
findet, wie viele Kinder daran teilnehmen
dürfen und aus welcher Altersgruppe sie
kommen sollten. Wir helfen gerne bei der
Organisation.
Melden Sie sich bei Paola Fischer, Tel. 062
891 97 35 oder per Mail paolafischer@gmx.
ch, oder bei Manuela Kübler, Tel. 062 891
60 31, damit auch im Frühling 2013 ein tolles Ferienpassprogramm zu Stande kommt.
Das OK Ferienpass freut sich auf zahlreiche
kreative, innovative und kinderliebende
Leiterinnen und Leiter und viele spannende
Kurse.
Dezember 2012
Niederlenz hat
eine Prinzessin
Der Dorfgeischtbriefkasten ist weg. Er
musste für die Neugestaltung des Dorfplatzes im Zusammenhang mit der Sanierung
der Hauptstrasse geopfert werden. Und mit
der letzten Leerung habe ich auch diese
lustige Kinderzeichnung zwischen ein paar
Karten mit der Wettbewerbslösung gefunden. Wer ist Prinzessin Amy? Was war die
Faszination, sich beim „Dorfgeischt“ zu
melden? Vielleicht verrät uns Amy mehr
über sich, und dann bringen wir die Auflösung im nächsten Dorfgeischt.
pwT
Jetzt Skibindung einstellen!
Dezember 2012
Rund die Hälfte der verunfallten Skifahrerinnen und Skifahrer verletzt sich an
Knien, Beinen oder Füssen. Etliche dieser Unfälle liessen sich durch die
rechtzeitige Einstellung der Skibindungen durch eine Fachperson vermeiden.
Dabei stellt der Sportfachhändler mit einem Prüfgerät sicher, dass die
Skibindungen korrekt nach Alter, Grösse, Gewicht, Sohlenlänge und Fahrstil der
Skifahrerin oder des Skifahrers eingestellt sind. Dies ist wichtig, weil nur eine
Jetzt Skibindung einstellen!
individuell eingestellte Skibindung im richtigen Moment auslöst. Zur Bescheinigung
klebt er die bfu-Skivignette auf den rechten Ski, sie erinnert an den nächsten
Prüftermin.
Ein Beleg
mit den
gilt als Bestätigung.
Rund die Hälfte der verunfallten Skifahrerinnen
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Knien, Beinen oder Füssen. Etliche dieser Unfälle liessen sich durch die
rechtzeitige Einstellung der Skibindungen durch
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• Lassen
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Skibindung vor jeder Saison von einer Fachperson
Skibindungen korrekt nach Alter, Grösse, Gewicht, einstellen.
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Skifahrerin oder des Skifahrers eingestellt sind.•Dies
ist wichtig,
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ein Sportgeschäft mit Bindungseinstell-Prüfgerät.
individuell eingestellte Skibindung im richtigen Moment
auslöst.
• Nehmen
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Skischuhe für die Bindungskontrolle mit.
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Prüftermin. Ein Beleg mit den Einstellwerten gilt alsFahrstil).
Bestätigung.
Wer zeichnete die hübsche Prinzessin?
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• Lassen Sie Ihre Skibindung vor jeder
Saison
einer Fachperson
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Liste von
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die die bfu-Skivignette vergeben, finden Sie auf
einstellen.
im Bereich
www.bfu.ch
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bfu-Skivignette.
Tipps
Eine Liste der Sportgeschäfte, die die bfu-Skivignette vergeben, finden Sie auf
Bereich
Sport, bfu-Skivignette.
www.bfu.ch
• LassenimSie
Ihre Skibindung
vor jeder Saison von einer Fachperson
einstellen.
• Wählen Sie dazu nur ein Sportgeschäft mit Bindungseinstell-Prüfgerät.
• Nehmen Sie Ihre Skischuhe für die Bindungskontrolle mit.
• Geben Sie Ihre persönlichen Daten korrekt an (Grösse, Gewicht, Alter,
Fahrstil).
bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung
5a
• Verlangen Sie die Quittung aus demHodlerstrasse
Bindungseinstell-Prüfgerät
und die
CH-3011 Bern
bfu-Skivignette.
Tel. +41 31 390 22 22
Fax +41 31
390 22 30
Eine Liste der Sportgeschäfte, die die bfu-Skivignette
vergeben,
finden Sie auf
[email protected]
www.bfu.ch im Bereich Sport, bfu-Skivignette.
www.bfu.ch
REDAKTIONSSCHLUSS
für März-Ausgabe:
15. Februar 2013
dorfgeischt@
niederlenz.ch
bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung
Hodlerstrasse 5a
- 49 -
Kultur
Cornelia Montani
„Die Steinflut“
Samstag, 19. Januar 2013, 20.15 Uhr,
Apéro um 19 Uhr
im Cholechäller
Eine Erzählung mit Musik nach der Novelle von Franz
Hohler
Am 11. September 1881 zerstörte ein gewaltiger Bergsturz
den östlichen Teil der Glarner Gemeinde Elm und brachte 114
Einwohnern den Tod. Tagelang hatte es zuvor geregnet. Immer
wieder lösten sich kleinere Gesteinsmassen vom Berg und stürzten krachend zu Tal. Einige der Felsbrocken kamen den Häusern
bedrohlich nahe. Dennoch harrten die meisten Dorfbewohner
aus. Irgendetwas braute sich zusammen. Aber was? Soll man
wegen ein paar Steinschlägen allen Ernstes den Schieferbruch
am Ort schliessen? Franz Hohler hat das dramatische Ereignis zu
einer ergreifenden Novelle verarbeitet. Hauptfigur ist die kleine
Katharina, die intuitiv spürt, dass der Berg kommt. Cornelia
Montani gelingt es, die Dramatik und die gesamte Tragödie des
Bergsturzes von Elm ins Publikum zu transportieren.
Spiel und Musik: Cornelia Montani.
Regie: Klaus Henner Russius
T
Bruno Bieri und Omri Hason
„Hang & Horn“
Samstag, 16. Februar 2013, 20.15 Uhr
im Cholechäller
Dargeboten wird traditionelle und experimentelle Musik mit
dem Klang des Alphorns als Ausgangspunkt für Musikexpeditionen und dem Ton des Hangs als Ausgangspunkt für rhythmische
Ausflüge. Der Orient trifft auf das Abendland, die Melodie des
Alphorns vermischt sich mit orientalischen Rhythmen. Plötzlich
tauchen die Alpen in der Sahara auf, und der Jodel mischt sich
mit diaphonischen Gesängen.
Bruno Bieri ist ein Troubadour mit & ohne Worte und musiziert
mit Stimme (Oberton), Alphorn und Hang. Seine Kompositionen
sind zeitgenössische Stimm-Bilder, die Landschaften entstehen
lassen. Omri Hason verfügt über eine grosse rhythmischperkussive Farbpalette, die vom Zarb (iranische Trommel)
und Darbuka (naher Osten) über indische Rhythmen bis zum
schweizerischen Hang reicht.
T
- 50 -
Kultur
Konzert Famiglia Rossi
“Tiger of your dreams”
Samstag, 9. März 2013, 20.15 Uhr
im Cholechäller
Die Rossis donnern wieder in ihrem vollgepackten Fiat Panda
quer durch die Schweiz, im Gepäck ihre neuen Scheibe „Tiger
of your dreams“ und viel italienische Leidenschaft. Famiglia
Rossi, das sind die Geschwister Beatrice (Contrabasso), Massimo (Akkordeon), Michele (Gitarre) und Giulietta (Batteria),
wurde 2006 gegründet. Von 2007 bis 2010 tourten die Rossis mit
ihrem vollgepackten Panda quer durch die Schweiz und veröffentlichten ihre erste CD „il modello per il mondo“. Ende 2010
gabs Familienzuwachs, und Famiglia Rossi machte Baby-Pause.
Während der konzertfreien Zeit spielten die Rossis ihre zweite
CD ein. Mit der neuen Scheibe „Tiger of your dreams“ sind die
Rossis nun in ihre zweite Ära gestartet: Die ersten Rossi-Jahre
waren stark von der Musica von Mama Rossi geprägt – von den
Canzoni der alten Meister Celentano, Carosone, Buscaglione
oder Modugno. Diese Wurzeln sind zwar noch immer unverkennbar, doch schlagen die Rossis nun auch etwas andere Töne
an, auf die man gespannt sein darf.
T
Arno Geiger
Der alte König in seinem
Exil
Samstag, 23. März 2013, 20.15 Uhr
im Cholechäller
Erzählt von Jaap Achterberg, basierend auf einer Textfassung von Brigitta Soraperra
Mit „der alte König in seinem Exil“ hat Arno Geiger eines der
schönsten Bücher über Alzheimer geschrieben. Sein autobiographischer Bericht ist ein ergreifendes Dokument über seinen
Vater, das nicht nur von der dunklen Seite der Demenz berichtet.
Was ist wichtig? Was macht unser Leben lebenswert? Arno
Geiger erzählt von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam
abhanden kommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich
langsam auflöst. Das Buch ist ein lichter, lebendiger, oft auch
komischer Bericht über ein Leben, das es immer noch zutiefst
wert ist, gelebt zu werden und das sich vielleicht nur wenig
unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen.
Arno Geigers Text lebt von der sorgfältigen Sprache, die seine
eigene Betroffenheit und seine Annäherung an die Krankheit
präzis und berührend formuliert. Geigers Text verschönt nicht,
ist vielmehr tröstlich, liebevoll und nie verletzend.
Geigers Buch ist eine Ich-Erzählung eines Sohnes über seine
Beziehung zum Vater und dessen altersbedingtem Krankheitsprozess. Dies hat dazu bewogen, es als Monolog, als sogenanntes Erzähltheater auf die Bühne zu bringen wie schon zuvor
„die Pest“ nach Albert Camus, „Oberst Chabert“ von Honoré
de Balzac, „Jakob der Lügner“ von Jurek Becker sowie „Die
Geschichte von Herrn Sommer“ von Patrick Süskind, alle
inszeniert von Klaus Henner Russius mit Jaap Achterberg als
Erzähler/Spieler (1998 bis 2010).
T
- 51 -
Agenda
Veranstaltungskalender
Januar – März 2013
Januar
So
Mi
So
Di
Sa
06. Jan.
09. Jan.
13. Jan. 15. Jan.
19. Jan.
Februar
Mi
Sa
Di
Di
11.00
14.00
17.00
11.30
2015
Begrüssungsapéro der Gemeinde, im Singsaal
Seniorennachmittag im Altersheim: Schlagernachmittag mit Sänger Claudio de Bartolo
Gospelkonzert Voices of Joy, im Gemeindesaal
Mittagstisch der Pro Senectute im Altersheim am Hungeligraben
"Die Steinflut" mit Cornelia Montani, im Cholechäller
06. Feb. 14.00
16. Feb. 20.15
19. Feb.
19. Feb. 11.30
Seniorennachmittag im Altersheim: Gschechte us em Ämitau
Hang & Klang im Cholechäller
Papiersammlung der Schulen
Mittagstisch der Pro Senectute im Altersheim am Hungeligraben
Fr
So
Mi
01. März 20.00
03. März
06. März 14.00
Sa
Di
Sa
09. März
19. März.
23. März
zus. Einwohnergemeindeversammlung
Eidgenössische Volksabstimmung
Seniorennachmittag im Altersheim: Freut euch des Lebens mit dem
Dreiland-Nostalgie-Ensemble
"Tiger of your dreams" mit Famiglia Rossi, im Cholechäller
Mittagstisch der Pro Senectute im Altersheim am Hungeligraben
Arno Geiger – Der alte König in seinem Exil, im Cholechäller
März
20.15
11.30
20.15
Das Jahrhundertwerk ist eingeläutet
Wo Anfangszeiten oder Veranstaltungsort fehlen, bitte die separaten Hinweise der Veranstalter beachten!
Anlässe bitte mit Datum, Anfangszeit und Ort an die Redaktion melden.
Redaktionsschluss 15.Feb./15.Mai/15.Aug./15.Nov.
Der Dorfgeischt erscheint jeweils ab dem 20. des folgenden Monats
- 52 -