inhaltsverzeichnis - Heilpädagogischen Schule Baselland

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inhaltsverzeichnis - Heilpädagogischen Schule Baselland
INHALTSVERZEICHNIS
Umschlagbild
Schulhausneubau
HPS Münchenstein
Einleitung Präsident Schulrat HPS BL
2
Einleitung Vorsitzender der Schulleitung HPS BL
3
Tätigkeitsbericht der Schulleitung HPS BL
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Konvent HPS BL
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Heilpädagogische Schule Frenkendorf
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Heilpädagogische Schule Liestal
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Heilpädagogische Schule Münchenstein
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Heilpädagogische Schule Sissach
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Personal- und Schülerstatistik
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Spendenliste
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Erfolgsrechnung 2005 HPS Baselland
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Bilanz 2005 HPS Baselland
29
Adressen Heilpädagogische Schule Baselland
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DER WANDEL IST DAS EINZIG KONSTANTE
IN DER ENTWICKLUNG
In unserer Arbeit werden wir kompetent und initiativ durch unsere neue
Sekretärin Monika Alispach unterstützt. Ueber ihre Wahl sind wir sehr glücklich, und wir wissen ihre reiche Erfahrung sehr zu schätzen.
Die vielfältigen Entwicklungen in der Schullandschaft machen auch bei der
Auf den 1. September 2005 habe ich das Präsidium des Schulrates der
HPS BL nicht Halt. So setzten wir uns intensiv mit den durch das neue Bil-
HPS BL von Ernst Burkhardt übernommen. Ich danke ihm für seine verantwor-
dungsgesetz BL und mit der Leistungsvereinbarung (mit der BKSD) geforderten
tungsbewusste, überlegte, zuverlässige und respektvolle Art der Führung.
Anpassungen und Neuerungen auseinander. Der Schulrat hat sich in 8 Sitzun-
Ihm ist es gelungen, die eingangs erwähnte Zusammenführung der früheren
4 Schulkommissionen in den vergangenen 2 Jahren zu einem gut funktionie-
gen mit folgenden Sachgeschäften befasst:
Zusammenarbeit mit dem Stammverein Insieme, Finanzen, Personal-
renden Schulrat zu managen. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er uns nicht nur
und Lohnfragen, Ressorts, Auftritt der Schulen gegen aussen, Elternfeedback,
als Baumkommissionspräsident für den künftigen Schulneubau in Liestal
QS-Projekt, Integrative Schulung, Hort in Münchenstein, Neubau Liestal und
sondern auch als Vize-Präsident im Schulrat erhalten bleibt.
Münchenstein.
Zum Schluss danke ich der Schulleiterin, den Schulleitern, den Lehr-
Als (heil-) pädagogisches Schwergewicht erwiesen sich im vergangenen
personen, den Therapeutinnen und all den guten Geistern, die es ermöglichen,
Jahr die Arbeiten rund um die Entwicklung der integrativen Schulung. Mit der
dass unsere Schule den ihr anvertrauten Kindern und Jugendlichen ein Stück
Unterstützung von Frau Susanne Meier, die uns Ende Dezember 2005 verlas-
Heimat bedeutet, gute Lebensqualität erfahren und stetig sich aneignen zu
sen hat, konnten nicht nur Konzepte erarbeitet sondern auch weitere Projekte
können. Ich bin überzeugt, dass wir so den Wandel zum Guten nutzen.
realisiert werden. An dieser Stelle sei die grosse Arbeit der Projektleiterin
Donatus Strub, Präsident Schulrat HPS BL
nochmals herzlich verdankt. Hans-Anton Eggel, Schulleiter der HPS Sissach, ist
seit dem 1.1.06 für die weiteren Anpassungen und Umsetzungen dieses anspruchsvollen Vorhabens verantwortlich.
Ueber all die Ereignisse, die zur eindrücklichen Eröffnungsfeier unseres
KLEINE URSACHE, GROSSE WIRKUNG
neuen Schulgebäudes am 29. Oktober 2005 in Münchenstein führten und über
weitere Details aus den Schulalltagen erhalten Sie Auskunft auf den nach-
Das Schweizer Fernsehen hat es vorgemacht: aus SF DRS wurde schlicht und
folgenden Seiten in diesem Rechenschaftsbericht.
einfach SF. Noch moderater fiel die Namensänderung der HPS BL aus: aus
Am Ende des Jahresberichtes 2004 formulierte Ernst Burkhardt: «Mit
«Heilpädagogische Schulen BL» wurde «Heilpädagogische Schule BL». Ein win-
grosser Genugtuung und Befriedigung stellen wir im Schulrat fest, dass die vier
ziges «n» weniger dokumentiert, dass wir uns als eine Schule mit vier Stand-
Schulen immer näher zusammenrücken».
orten verstehen. Zwar werden die Kürzel HPS Frenkendorf, HPS Liestal, HPS
Dieser Prozess ist auch im Jahr 2005 erfreulich fortgeschritten, verschie-
Münchenstein und HPS Sissach beibehalten, sie sind aber alle Teil der HPS BL
dene Projekte und Auftritte gegen aussen dokumentieren diese Entwicklung
und funktionieren auf der Grundlage des Bildungsgesetzes BL, der Leistungs-
sehr eindrücklich. Wir freuen uns darüber, dass die Synergienutzung nicht nur
vereinbarung mit dem Kanton Baselland, dem Leitbild und einem pädago-
in den Schulen, sondern auch im Schulrat zum Tragen kommt.
gischen Konzept nach den gleichen Rahmenbedingungen.
2
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
3
Die Heilpädagogische Schule BL ist einem Schulrat unterstellt. Dieser verant-
TÄTIGKEITSBERICHT DER SCHULLEITUNG HPS BL
wortet den Schulbetrieb bzw. die Einhaltung der Rahmenbedingungen. Der
Schulrat HPS BL ist so quasi die gesetzgeberische, normative Ebene oder,
FÖRDERDIAGNOSTIK UND FÖRDERPLANUNG
wenn Sie so wollen, der «Verwaltungsrat».
Nach der Externen Evaluation im Jahre 2002 zum Thema Förderplanung setzte
Für den strategischen und operativen Bereich ist die Schulleitung HPS BL
die Schulleitung der HPS BL eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Herrn PD
zuständig. Diese besteht aus den Schulleitungen der HPS Frenkendorf, Liestal,
E.E. Kobi, Luzern, zur Entwicklung eines einheitlichen und über alle Altersstufen
Münchenstein und Sissach und versteht sich als Leitungsteam. Die Schul-
durchgehenden Instruments der Förderdiagnostik und Förderplanung ein.
leitung HPS BL wird von einem Vorsitzenden präsidiert, der quasi als «Außen-
Bewusst wurde auf eine Eigenentwicklung verzichtet. Das aktuelle Mo-
minister» amtet und im Schulrat die Anliegen der Schulleitung vertritt. Be-
dell basiert auf grundlegenden Vorgehensweisen für heilpädagogisches Arbei-
schlüsse und Entscheidungen der Schulleitung HPS BL sind für die 4 «örtlichen»
ten und wurde auf das Schuljahr 2004/05 an allen vier Standorten der HPS BL
HPS-Standorte verbindlich.
eingeführt.
Innerhalb des Systems HPS BL haben die einzelnen Schulstandorte eine
Die Schulleitung HPS BL verlangte, dass nach einem Jahr eine Evaluation
beschränkte Gestaltungskompetenz: sie pflegen ihre Kontakte, gestalten ihre
durchgeführt wird, die zeigt, wo das Modell optimal ist und wo Verbesserun-
Schulkultur und organisieren ihr Jahresprogramm.
gen nötig sind.
Warum das alles, das ist ja nichts Neues? Nein, ist es nicht und doch, es
Grundsätzlich und mehrheitlich begrüssen die Mitarbeiterinnen und Mit-
hat sich etwas verändert. Wir haben gewissermaßen neue Kleider angezogen.
arbeiter der Heilpädagogischen Schule, dass mit einem einheitlichen, gut funk-
Die Heilpädagogische Schule BL mit Standorten in Frenkendorf, Liestal, Mün-
tionierenden förderdiagnostischen Instrument gearbeitet werden kann. Die
chenstein und Sissach hat ihre inneren Strukturen verfestigt und ihr äusseres
ganzheitliche Erfassung der Schülerinnen und Schüler wird erleichtert, die
Auftreten einer zeitgemäßen corporate identity angepasst.
Gesprächsführung in den Standortbestimmungen, das Formulieren von Zielen
Die Schulleitung HPS BL traf sich im vergangenen Jahr zu 12 ordentlichen
Sitzungen und zu einer Vielzahl außerordentlichen Besprechungen. Neben Alltagsgeschäften wie Personalfragen, Finanzen und Organisation, befasste sich
in der Förderplanung und das Verfassen von Schulberichten vereinfacht.
Hilfreich sind verschiedene standardisierte Formulare, die auch die administrative Erfassung vereinfachen.
die Schulleitung intensiv mit der Schulentwicklung und Restrukturierungs-
Die Schulleitung der HPS BL hat nur wenige Präzisierungen und Änderun-
fragen, mit der «Integrativen Schulung», der Qualitätssicherung etc., über die
gen an den bestehenden Verfahren und Formularen vornehmen bzw. in Auf-
wir nachfolgend berichten.
trag geben müssen. Das förderdiagnostische Arbeitsinstrument bewährt sich
Pius Dallago, Vorsitzender der Schulleitung HPS BL
nun bereits im zweiten Schuljahr.
Adam Schmid
4
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
5
LEISTUNGSCONTROLLING DER HEILPÄDAGOGISCHEN
SCHULE BASELLAND
INTEGRATIVE SCHULUNG
An allen vier Schulstandorten werden jährlich Erhebungen durchgeführt, die
Kantons Basel-Landschaft und der Heilpädagogischen Schule Baselland steht
zur Qualitätssicherung beitragen und als Leistungsausweisung gegenüber dem
unter:
In der Leistungsvereinbarung zwischen der Fachstelle für Sonderschulung des
Kanton Basel-Landschaft dienen. Adressat ist die Fachstelle für Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe. René Broder, Leiter der Fachstelle, ist
§ 4 Leistungsauftrag – Inhalt, Ziel und Qualität
unser Gesprächpartner. Das Leistungscontrolling umfasste folgende Leistungs-
2. Leistungsgruppe «Integrative Schulung
gruppen (basierend auf dem Leistungsauftrag):
(Stützmassnahmen an der Regelschule)»
2.1 Individuelle Stützmassnahmen an der Regelschule
1. Schulische Förderung, Therapie und Betreuung
2.2 Führen von Integrationsklassen an der Regelschule
2. Stützmassnahmen an der Regelschule
Die HPS BL nimmt diesen Auftrag ernst; seit Schuljahrbeginn 04/05 laufen in
3. Dienstleistungen
fünf verschiedenen Gemeinden jeweils eine individuelle Stützmassnahme in
Der jeweilige dazugehörige Kostendeckungsgrad wird nach Abschluss des
Form von Einzelintegrationen, zusätzlich wurde im Laufental eine Integrations-
Rechnungsjahres überprüft. Der Kostendeckungsgrad der medizinisch-thera-
klasse eröffnet. Im August 2005 konnte das Angebot um eine Integrations-
peutischen Massnahmen wurde nicht erreicht. Dieses Ergebnis überrascht
klasse und drei weitere Einzelintegrationen ausgebaut werden.
wenig, da der Therapieaufwand einerseits nicht vollumfänglich von der IV be-
In einer Einzelintegration besucht ein «Sonderschulkind», das eigentlich
zahlt wird und andererseits alle anfallenden Aufwendungen in der Kostenträ-
die Schule in der HPS Frenkendorf, Liestal, Münchenstein oder Sissach besu-
gerrechnung berücksichtigt werden. Für die Zukunft wurde darum eine reali-
chen würde, den Unterricht in der Regelschule seiner Wohngemeinde. Es erhält
tätsbezogene Anpassung ins Auge gefasst.
zusätzlichen Stützunterricht durch eine Heilpädagogin im Umfang von etwa
Zu jeder Leistungsgruppe sind Ziele definiert und Indikatoren festgelegt,
6 Lektionen pro Woche.
die vorgeben, anhand welcher Merkmale die Leistung überprüft werden muss.
In der Integrationsklasse sind es insgesamt 4 «Sonderschülerinnen und
Im Weiteren sind Standards bestimmt, die eine Messung der Zielerreichung
-schüler», die als Gruppe in eine Regelklasse integriert sind. In dieser Klasse
ermöglichen und das Qualitäts- oder das Leistungsniveau aufzeigen.
arbeiten darum immer eine Regelklassenlehrperson und eine Heilpädagogin
Die Leistungen der Heilpädagogischen Schule BL waren im Jahre 2005
sehr erfreulich. Die Ziele wurden zu fast 100 % erreicht. Selbstverständlich
werden immer wieder Verbesserungen, Optimierungen und Anpassungen
vorgenommen.
im Team-Teaching. Beide Formen der Integration bedingen eine enge Zusammenarbeit zwischen der Regelschule und der Heilpädagogischen Schule BL.
Aus der Bevölkerungsdichte unseres Kantones ist angezeigt, dass in
Gemeinden des unteren Baselbiets die Zusammensetzung von Integrations-
Roswitha Durigan
klassen eher möglich ist, in kleineren Gemeinden greift eher das Einzelintegrationskonzept.
6
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
7
Stirbt die Heilpädagogische Schule in der jetzigen Form aus?
ortschulen vorgenommen. Die Resultate der einzelnen Standortschulen (Fren-
Integrative Schulung muss im Interesse des Kindes mit einer Behinderung und
kendorf, Liestal, Münchenstein, Sissach) decken sich großteils mit den
seines Umfeldes erfolgen und ist nicht in jedem Fall die beste Möglichkeit.
Resultaten der Gesamtschule. Eine detaillierte Auswertung ist auf unserer ho-
Deshalb wird neben der Integrativen Schulung das Angebot des Schulbesuchs
mepage (www.hps-bl.ch) unter Aktuelles veröffentlicht.
in einem der bestehenden Standorte der HPS BL weiterhin aufrechterhalten
Die Resultate der Umfrage haben uns gezeigt, dass wir auf einem guten
bleiben. Allerdings müsste mit der Zeit die Anzahl der Schülerinnen und Schü-
Weg sind und stimmen uns in unserer pädagogischen und therapeutischen
ler in den Standortschulen der HPS BL um etwa die Zahl abnehmen, wie sie an
Arbeit zuversichtlich. Einige Rückmeldungen sind für uns Anlass, auf einzelne
integrierten Kindern in der Regelschule zunimmt. Bis jetzt ist diese Wirkung
Felder vermehrt zu achten und Massnahmen in Angriff zu nehmen.
nur bedingt wahrnehmbar. Für einen Teil des Personals der Heilpädagogischen
Nicht vollumfänglich zufrieden sind wir mit dem Rücklauf der Fragebogen
Schule könnte dieser Richtungswechsel auch einen möglichen Arbeitsplatz-
(56%). Um hier eine Steigerung zu erreichen, beabsichtigen wir bei einer
wechsel zur Folge haben; statt intern in einer Standortschule zu unterrichten
nächsten Umfrage, die Erziehungsberechtigten noch besser zu informieren
besteht die Möglichkeit, als ambulante Heilpädagogin oder als ambulanter
und vor allem darauf hinzuweisen, dass anonym ausgewertet wird.
Heilpädagoge Kinder in einer Regelklasse zu fördern.
Ausserdem haben wir während der Auswertungsarbeit festgestellt, dass
Vieles ist im Fluss, bringt Bewegung und damit Angst vor Veränderung,
aber auch die Möglichkeit, sich auf Neues einzulassen.
einzelne Fragen unklar formuliert waren und darum die Resultate nicht bei
allen Themen zu unserer vollen Zufriedenheit ausfielen (angestrebtes Ziel:
Hans-Anton Eggel
Zufriedenheit bei mindestens 80%). Bei der Überarbeitung eines neuen Fragebogens gilt es darauf zu achten, dass mit vorgestellten Klärungsfragen wirklich
das Wesentliche erfasst wird.
ELTERNUMFRAGE
Entwicklungsbedarf hat uns eigentlich nur die Hausaufgabenfrage aufge-
Ein wichtiger Bestandteil um sich zu versichern, dass an unserer Schule
zeigt. Damit die Hausaufgaben, ein nicht unwichtiges Bindeglied zwischen
wirkungsvoll, nachhaltig und professionell gearbeitet wird, ist ein breit an-
Schule und Elternhaus, das nötige Gewicht erhalten, hat die Schulleitung HPS
gelegtes Evaluationssystem (Evaluation = Bewertung, Beurteilung). Einerseits
BL beschlossen, dass das Thema Hausaufgaben im jährlichen Elterngespräch
wird unsere Schule regelmässig von Aussen (extern) evaluiert; andererseits ist
seinen Platz erhalten soll. Die nächste Umfrage bei den Erziehungsberechtig-
die interne Evaluation ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und
ten ist fürs Jahr 2009 geplant.
-entwicklung.
Hans-Anton Eggel
Im Mai wurden insgesamt 165 Fragebogen an die Erziehungsberechtigten
der Schülerinnen und Schüler der HPS BL abgegeben. Darin wurden Fragen
bezüglich der Zusammenarbeit, der Förderung, der Betreuung und des Transports gestellt.
Eine Auswertung der zurückgeschickten Fragebogen wurde anschliessend einerseits für die gesamte HPS BL sowie im Speziellen für die vier Stand8
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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KONVENT HPS BL
Der Konvent der HPS BL wurde im Jahr 2003 mit Genehmigung der Geschäfts-
Gemeinsam
mit den Eltern,
Projektwoche
ordnung gegründet. Er formt sich aus dem Personal der HPS BL. Von jedem
Schulstandort werden 2 Konventausschussmitglieder für 2 Jahre gewählt.
Diese bereiten in Sitzungen (etwa 4 pro Jahr) die Gesamtkonvente vor. Eine
Person des Konventausschusses nimmt an den Schulratsitzungen teil.
An der Konventtagung behandeln wir von der Schulleitung vorgeschlagene Themen und Fragestellungen aus den verschiedenen Teams. Am letzten
S. Roubatel und R. Durigan, Schullager
Gesamtkonvent, im März 05, beschäftigten wir uns mit «Selbstevaluation».
Die Vorbereitung für dieses relevante Thema begann bereits im April 04.
Frau D. Widmer vom Amt für Volksschulen referierte zum Thema «Evaluation».
HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE FRENKENDORF
Sie gab u.a. einen Überblick über Formen der internen und externen Evalua-
«Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.»
tion. Nach dieser Einführung konnten die Ausschussmitglieder mit der Vorbe-
Franz Kafka
reitung des nächsten Konventes beginnen.
Wir suchten eine geeignete Moderatorin zum Thema «Selbstevaluation».
Im vergangenen Jahr sind einige Wege entstanden und wir haben gemeinsam
In Alexandra Guski fanden wir eine kompetente Fachfrau, die uns souverän in
viele Kilometer zurückgelegt. Pausen wurden gemacht, wenn auf dem Jahres-
das Selbstevaluationsinstrument der Hospitationsgruppe (gegenseitige Unter-
plan Ferien angezeigt waren, ansonsten lief es recht rund.
Der Weg der HPS Frenkendorf durch das Jahr 2005 war gekennzeichnet
richtsbesuche) einführte. Wir bildeten die Hospitationsgruppen und waren nun
so weit bereit, die Pilotphase zu starten. Von jedem Schulstandort wurde eine
durch folgende Höhepunkte und besondere Themen:
Person in die Arbeitsgruppe zum Ausarbeiten eines anonymen Fragebogens zur
ersten internen Evaluation (Hospitation) delegiert. Dieses Papier wird die
Januar
Schullager der Berufsvorbereitungsklasse in Lenk, Simmental.
Grundlage für die Konventtagung im Frühling 06 sein, wo es darum gehen wird
Traditioneller Fasnachtsumzug mit Schülerinnen und
die Selbstevaluation, als Instrument der interne Evaluation, auszuwerten.
Schülern der Sekundarschule Frenkendorf.
Der Gesamtkonvent vom November 05 beinhaltete das Thema «Konzept-
Heilpädagogische Fachtagung BL mit dem Thema ICF,
arbeit HPS BL» worüber Herr R. Manser, Hochschule für Heilpädagogik, berich-
internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit,
tete. Danach folgte eine, vom Kollegium Münchenstein organisierte, interes-
Behinderung und Gesundheit.
März
sante und informative Führung durch das neue Schulhaus.
Mit der Gründung des Konventes sind der Kontakt und der Austausch
zwischen den vier Schulteams weiter gewachsen.
Konferenz der Lehrerinnen und Lehrer für Spezielle Förderung
und Sonderschulung des Kantons Basel-Landschaft.
Schullager der Unterstufe 2 auf dem Bauernhof in Rothenburg.
Für den Konventausschuss: Therese Leuenberger und Mechteld Peters
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Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
11
April
Projektwoche mit dem Motto: «Farben – Töne – Klangbilder».
Ist man unterwegs, so bedarf es auch der Unterstützung
und Hilfe von anderen.
Höhepunkt war in dieser Woche eine Vernissage, an
der die Eltern die Kunstwerke ihrer Töchter und Söhne
Dank der Spendengelder konnten wir spezielle Anschaffungen tätigen oder
betrachten konnten.
zusätzliche Angebote bereitstellen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen
Mai/Juni
Schullager der Unterstufe1 im Ferienhaus «Hupp» in Wissen BL.
Spenderinnen und Spendern bedanken.
August
Esther Häring, Psychologin, wechselte ihren Standort in
September
Oktober
Es gab wichtige Inputs von Esther Häring, Psychologin des interner psy-
die neue Schule nach Münchenstein.
chologischen Dienstes, merci. Die neue zukünftige Heilpädagogische Schule in
Schullager der Oberstufe auf dem Leuenberg.
Liestal erforderte wiederum Zeit von Erika Renaud und Rita Zaugg, Mitglieder
Klassenelternabende fanden statt.
der Baukommission und des Benutzergremiums. Für den grossen Einsatz
Generalversammlung PeSo, Personal der Sonderschulen
danke ich euch herzlich.
Neue Wege entstanden durch und mit den Eltern. Sie ermöglichten ein
Basel-Landschaft, in Arlesheim. Danach referierte
November
H. Ditesheim, Blindenhundeschule Allschwil, über «Hunde
leichteres Fortschreiten dank ihrer wohlwollenden Unterstützung und ihrem
im sozialen Einsatz».
uns entgegengebrachten Vertrauen.
Zusätzliches Musikangebot: Suzanne Nketia arbeitet mit
Vielen Dank auch an alle meine Kolleginnen und Kollegen in der Schule
einer Schülergruppe an einem kleinen Konzert für die
und allen Schülerinnen und Schülern. Ich freue mich auf die gemeinsamen
Adventsfeier. Snoezelangebot: Constance Düwiger, Rehabili-
Wege im neuen Jahr.
tationspädagogin, spricht den Schüler/die Schülerin über
Roswitha Durigan, Schulleiterin HPS Frenkendorf
die Sinne mit Hilfe von optischen und akustischen Reizen an.
Das therapeutische Angebot brachte ihnen grosse
Entspannung und zugleich Stimulation.
Dezember
Winterzauber, eine Adventsfeier besonderer Art mit und
für die Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie dem
Kollegium.
Was fehlt in der obigen Auflistung?
Die jährlichen Elterngespräche und spezielle Weiterbildungen der Kolleginnen
und Kollegen. Die Schülerinnen und Schüler besuchen, laut Elternangaben,
gerne die Schule, was uns selbstverständlich ausserordentlich freut. Sie sehen, so haben wir ein gutes Stück Weg hinter uns gebracht.
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Kindergartengruppe
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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Spiel-, Spass- und Sporttag
HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE LIESTAL
Entgegen der Erwartung stieg die Schülerzahl im Stammhaus. Eine geplante
Integrationsklasse kam nicht zustande, was zu mehr Neueintritten führte. Die
Liestal und dem Kanton BL. Die Situation auf der Parzelle Pulverturm ist auf-
Schülerzahl stieg von 35 auf 38 Schülerinnen und Schüler. Zwei weitere besu-
grund gesetzlicher Auflagen nicht einfach, trotzdem konnte das Projekt auf
chen integrativ den Unterricht in der Regelschule ihrer Wohngemeinde.
den Stand der Baueingabe voran gebracht werden. Der Einladung zur Presse-
Altersbedingt ausgetreten sind:
konferenz folgte gerade mal 1 Journalist, während unsererseits 6 Personen mit
Referaten und Präsentationen bereit standen.
• 1 Schüler wechselte in die Berufsvorbereitungsklasse der HPS Frenkendorf
• 1 Schüler konnte eine IV-Anlehre in der Stiftung MBF in Stein am Rhein
Benutzergremium
Das Benutzergremium besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HPS
beginnen
Liestal und Frenkendorf und hat die Aufgabe, die laufende Planung in Bezug
Insgesamt traten 5 Schülerinnen und Schüler neu ein, 4 davon in die beiden
auf die Betriebsfunktionalität zu überprüfen. Das Benutzergremium traf sich
Unterstufen, 1 Schüler in die Oberstufe. Die 38 Schülerinnen und Schüler wer-
zu 7 Sitzungen und beschäftigte sich hauptsächlich mit der Umgebungsgestal-
den in 7 Klassen gefördert.
tung und mit der Überprüfung der Planung auf ihre Funktionalität. An einer
Der «Kulturbetrieb» in der HPS Liestal lief gemäss den konzeptionellen
Begehung der neuen HPS Münchenstein und anschließender Diskussion mit
Vorgaben. Ein Höhepunkt war der Fasnachtsumzug mit der Guggenmusig
einem Mitglied des dortigen Benutzergremiums informierten wir uns über Sy-
Latärnäschränzer, die mit sage und schreibe 20 Personen kräftig zur Freude
nergien und darüber, was, wann und wie auf uns zukommen wird.
Aller ruessten. Ein anderer war der Elternanlass am Samstag, 4. Juni, Dank
schönem Wetter und dem Ponyreiten. Zur Tradition geworden ist das alljährli-
Das Kern- und andere Geschäfte
che Puppenspiel im Mai. Dieses Jahr begeisterte uns Frau Doris Weiller mit der
Die Erkrankung einer Kollegin machte uns alle betroffen und die Organisation
Aufführung «das hässliche Entlein». An der traditionellen Weihnachtsfeier
mit Stellvertretungen wurde zunehmend schwieriger. Schliesslich konnte mit
spielten die Schülerinnen und Schüler vor vollem Haus die Geschichte «Es
Frau R. Wermelinger eine vorübergehende Lösung für die betroffene Klasse
klopft bei Wanja in der Nacht».
gefunden werden.
Baukommission
zugenommen. Besprechungen, Absprachen, Weiterbildung, Schulentwicklung,
Die Baukommission traf sich zu 13 ordentlichen Sitzungen. Die wesentlichen
Qualitätssicherung und die Verschriftlichung aller Tätigkeiten sind zwar Bestand-
Themen waren Finanzen und Finanzierung, Natur- und Denkmalschutz, Ver-
teil kompetenter Arbeit, aber zugleich zeitintensiv. Die zunehmende Belastung
kehrssicherheit, Nutzung des Pulverturms und die Umgebungsgestaltung. Zu-
ist für die Lehrpersonen ein Thema. Qualität hat scheinbar ihren Preis. Ich danke
sätzliche Besprechungen in unterschiedlichen Zusammensetzungen waren
allen, die uns im vergangenen Jahr mit Rat und Tat unterstützt haben.
Das Unterrichten ist unser Kerngeschäft, doch das Drum und Dran hat
erforderlich: mit dem BSV in Bern, dem Natur- und Denkmalschutz, der Stadt
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Pius Dallago, Schulleiter HPS Liestal
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE MÜNCHENSTEIN
Das vergangene Jahr war geprägt vom Umzug aus dem alten und dem Einzug
in das neue Schulhaus, eine gleichzeitig pädagogische und logistische Herausforderung. Einerseits war mit der Bauverwaltung der Gemeinde Münchenstein
vereinbart worden, dass die Räume im Pavillon Loog per letzten Schultag
geräumt sind und die Renovierungsarbeiten für die neuen Mieter ab erster
Ferienwoche beginnen können. Andererseits wurde uns seitens der Architekten deutlich signalisiert, dass ein Bezug des neuen Hauses vor Ende Juli nicht
realisierbar sei.
Lange vor den Sommerferien wurde das Vorgehen unter diesen Prämissen diskutiert und festgelegt. Es resultierte eine dichte und trotzdem flexible
… bis nach Dänemark!
Organisationsstruktur, die ein effizientes Vorgehen ermöglichte.
Nach einer Triage des gesamten Materials und Mobiliars – auf gut Deutsch
heisst das Entrümpelungsaktion – musste das aussortierte Material mit farbigen Klebern versehen werden: Rot für «Entsorgen», Gelb für «Verkaufen», Grün
Zum Einrichten standen uns drei unterrichtsfreie Tage zur Verfügung. Der Un-
für «Mitnehmen».
terricht wurde am Donnerstag der ersten Schulwoche gemäss Stundenplan
Danach konnten Sperrgutmulden bestellt werden. Insgesamt haben wir
aufgenommen. Es war eine grosse Freude und Genugtuung zu sehen, dass der
uns von vier Tonnen (!) Material getrennt, zum Teil mit Wehmut, zum Teil mit
Schulbetrieb von Anfang an reibungslos funktionierte. Die wenigen Ungereimt-
einem echten Gefühl von Befreiung.
heiten, die hier und da auftauchten, durften vernachlässigt werden.
Nebst all diesen Arbeiten – das war eine unserer Zielvorgaben – gingen
Ende Oktober wurde zur Einweihung, eine Woche später zum Tag der
der Unterricht und die Betreuung mit sehr wenig Qualitätseinbusse und ohne
Offenen Tür eingeladen. Auch diese beiden Anlässe organisierte das Schul-
Stundenausfall weiter.
team, und beide dürfen, aus Sicht der Gäste und aus unserer eigenen, als
Auch das Schuljahr musste abgeschlossen und das neue vorbereitet wer-
Highlights bezeichnet werden.
den, also Verfassen der Zeugnisberichte, Führen von Eltern- und Übertrittsge-
Für all das gebührt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein grosser
sprächen, Bereinigen der Klassenlisten, Erstellen der Stundenpläne, Material-
Dank. Es ist viel von ihnen verlangt worden an zusätzlichen Arbeitsleistungen
bestellung und vieles mehr.
und vielen nicht bezahlten Arbeitsstunden, und es ist kaum je gefragt worden,
Gezügelt wurde dann am letzten Samstag der Sommerferien. Unser
ob das so denn eigentlich normal sei.
Werklehrer hatte ein System entwickelt, das den Zügelmännern das Auffinden
Zu Beginn der Weihnachtsferien durfte ich mit Befriedigung konstatieren, dass
des Zielortes im neuen Haus problemlos ermöglichte. Das Schulpersonal
Schule und Therapie problemlos von statten gingen. Alles war jetzt da, wo es
wurde nach einer noch vor den Ferien erstellten Präsenzliste eingesetzt.
sein sollte oder musste, der «service publique» funktionierte. Mehr noch: Auf
16
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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den Schulbeginn nach den Herbstferien wurde der Hort eröffnet, der zwi-
HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE SISSACH
schenzeitlich sehr gute Akzeptanz gefunden hat und von immer mehr Schülerinnen und Schülern in Anspruch genommen wird. Auch diese Ziele durfte ich
als «erreicht» abhaken!
VON ÄNDERUNGEN, PÄDAGOGISCHEM ERFOLG,
WIRTSCHAFTLICHEM MISSERFOLG (?) UND ANDEREN AKTIVITÄTEN
Seit Baubeginn war uns bewusst, dass wir nicht mit den alten Strukturen
Das Jahr 2005 wurde für die HPS Sissach zum Jahr der Veränderungen. Viele
in das neue Haus einziehen können. Die Umsetzung von neuen Organisations-
Mutationen innerhalb der Schülerschaft haben der Schule ein auffallend neues
formen wird denn auch Aufgabe der kommenden zwei Jahre sein. Was wir
Gesicht gegeben. Im ersten Halbjahr war es eine in jeder Hinsicht grosse Ober-
jetzt jedoch brauchen, ist eine Zeit der Konsolidierung, eine Zeit der Ruhe. Was
stufenklasse, die den Charakter unserer Schule geprägt hatte. Nach den
wir brauchen, ist Zeit für uns!
Sommerferien haben uns insgesamt vier dieser Schülerinnen und Schüler
Es gilt, nun vermehrt für das «Atmosphärische» zu sorgen. Das neue Haus soll
verlassen:
ja nicht nur benutzt werden, sondern auch belebt sein. Da müssen, können
und wollen wir noch einiges tun, und es wird nicht weniger Kreativität und
Kraft, Phantasie und Arbeit, Mut und Vertrauen nötig sein, als für die bereits
• 1 Schüler fand seinen Platz in der Beschäftigungsstätte Opalinus
in Gelterkinden
• 2 Schülerinnen traten ihre Ausbildung in der Eingliederungsstätte
geleistete Arbeit.
Nicht nur Zeit jedoch müssen wir dafür veranschlagen, sondern auch
Geduld und Umsicht. Vieles ist im Tun, es gilt jetzt nochmals, die Kräfte zu
bündeln und die Ideen umzusetzen.
Baselland in Liestal an
• 1 Schüler nahm die Ausbildung zum Landwirt in der Federica
Stiftung Walkringen/BE in Angriff
Adam W. Schmid , Schulleiter HPS Münchenstein
Während des Jahres verließen uns zwei weitere, bereits ältere Schüler; der
eine wegen Wohnortwechsels in die HPS Liestal, der andere aus demselben
Grund in die HPS Rheinfelden.
Neues Leben und ein markant verändertes Bild brachten alle Kinder, die
im August neu in den Kindergarten oder in die 1. Klasse eintraten. Heute sind
mehr als 60% unserer Kinder Schülerinnen und Schüler des Kindergartens
oder der Unterstufe. Sowohl Lehrpersonen wie Therapeutinnen sind gefordert,
Unterwegs mit
Linard Bardill
und seiner Geiss
sich auf die veränderte Klientel einzulassen. Für viele alltägliche Verrichtungen
wie Kleider an- und ausziehen, Pause auf dem Pausenplatz verbringen, Mittag
essen, Zähne putzen, auf die Toilette gehen und so weiter muss wieder vermehrt Hilfe, Begleitung und vor allem Anleitung geboten werden; glücklicherweise sind unsere Kleinen alle auffallend lernbereit.
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Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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Nach diesen Erklärungen, mit absichtlich nicht unkritischem Nebengeschmack,
erlaube ich mir an dieser Stelle noch einige Aktivitäten und Aktionen aus dem
Jahr 2005 aufzuzählen:
Januar
Projektmorgen mit der Klasse 1s der Sekundarschule
Sissach. Ergebnis des gemeinsamen Morgens: eine grosse,
hölzerne afrikanische Kette (hängt im Klassenzimmer
der 1s), ein riesiges Bild aus verschiedenen Materialien
60 % unserer Kinder besuchen den Kindergarten oder die Unterstufe
(hängt in unserem Schulhaus).
«Ein Tag für den kleinen Bären» Vorpremiere des Theaters
Margrit Gysin und Michael Huber für unsere jüngeren
Eine weitere markante Änderung ist, dass seit August nicht mehr in sechs,
Schülerinnen und Schüler.
sondern nur noch in fünf Klassen unterrichtet wird. Die zahlreichen Abgänge
konnten nicht mit gleich vielen Neueintritten kompensiert werden. Diese
Realität hatte auch eine Pensenverschiebung und leider den Weggang einer
Projektmorgen mit Sekundarklasse
allseits beliebten und kompetenten Lehrerin zur Folge. Bezüglich Abgänge von
Schülerinnen und Schülern darf an dieser Stelle noch etwas nicht ungenannt
bleiben. Zwei weitere, oben noch nicht erwähnte Kinder, haben dank intensiver
pädagogischer Förderung und selbstverständlich dank eigener Lernmotivation
den Schritt in die Regelschule geschafft. Ein Mädchen besucht heute eine
Kleinklasse in Sissach, ein Junge eine Kleinklasse in Gelterkinden.
Mit unserem pädagogischen Erfolg strafen wir uns wirtschaftlich selber.
Für jedes Kind, das so gefördert werden und entsprechende Fortschritte
machen kann, dass es den Unterricht in der Regelschule besuchen kann,
erhalten wir kein Geld (Schülerpauschale) mehr. In wohl keinem wirtschaftlichen Unternehmen wird Erfolg mit weniger Geld bestraft. Glücklicherweise
arbeitet an unserer Schule pädagogisches und therapeutisches Personal, das
seinen Berufsauftrag ernst nimmt. Nicht unwichtig mag diesbezüglich auch
sein, dass die Schulleitung nicht aus einem wirtschaftlichen Umfeld kommt.
Der pädagogische Erfolg steht weit über einer wirtschaftlichen Erfolgsrechnung!
20
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
21
Januar – Juni
PERSONALSTATISTIK DER HPS BL
Im Rahmen des erweiterten Turnunterrichts besucht
unsere Oberstufe regelmässig das Fitnesszentrum «Timeout»
Juni
in Sissach.
In die Heilpädagogische Schule Baselland sind folgende Mitarbeiterinnen und
Im Rahmen des Aufklärungsunterrichts besuchen unsere
Mitarbeiter im Verlaufe des Jahres neu eingetreten oder ausgetreten:
Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe den Workshop
«Mädchen, Frauen, Meine Tage».
Eintritte
Oktober
Theaterbesuch «Companie Nicole et Martin» auf dem
Alexandra Winter, Einzelintegration
Pausenplatz der Primarschule Sissach.
Sabine Saul, Klassenlehrerin
HPS Liestal
November
Gesamtelternabend zum Thema «Wie weiter nach der HP
Nicole Adam, Klassenlehrerin
HPS Liestal
Dezember
HPS Frenkendorf
Schule?» Fachpersonen von der Beratungsstelle für
Barbara Villiger, Logopädin
HPS Liestal
Behinderte (Stiftung Mosaik) und der IV-Berufsberatung
Sylvia Egli, Klassenlehrerin
HPS Münchenstein
referieren zu diesem wichtigen Thema.
Céline Marquard, Klassenlehrerin
HPS Münchenstein
Gemeinsame Adventfeier mit einer 1. Klasse der
Patrizia Scheurer, Logopädin
HPS Münchenstein
Sekundarschule Sissach.
Daniela Heierle, Integrationsklasse Duggingen
HPS Münchenstein
Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
Austritte
bei den Erziehungsberechtigten und allen weiteren Personen, die im 2005 mit
Susanna Meier, Projektleiterin ISS
uns zu tun hatten ganz herzlich für die Zusammenarbeit bedanken und wün-
Corinne Breitenmoser, Klassenlehrerin
HPS Liestal
sche mir auch für das neue Jahr von allen Beteiligten die nötige Beweglichkeit,
Regula Büttiker, Klassenlehrerin
HPS Liestal
um Neuem zwischen Euphorie und kritischer Distanz zu begegnen.
Simone Marget, Logopädin
HPS Liestal
Hans-Anton Eggel, Schulleiter HPS Sissach
HPS BL
Melanie Schmidlin, Integrationsklasse Duggingen
HPS Münchenstein
Andrea Schilling, Logopädin
HPS Münchenstein
Beatrice Schmid, Klassenlehrerin
HPS Sissach
Pensionierung
Erika Keller, Klassenlehrerin
22
HPS Münchenstein
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
23
SCHÜLERSTATISTIK DER HPS BL
DIENSTJUBILÄEN
Im Jahre 2005 konnte die Heilpädagogische Schule Baselland folgenden
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Treue danken und zum Jubiläum
gratulieren:
Gesamthaft gingen 176 Schülerinnen und Schüler in die Heilpädagogische
Schule Baselland. Davon waren 160 Schülerinnen und Schüler in den Stammhäusern und 16 wurden integrativ geschult.
30 Jahre
Margrit Künzi-Wullschleger, Klassenlehrerin
HPS Frenkendorf
HPS Frenkendorf
27 Schülerinnen und Schüler im Stammhaus
1 Schülerin Einzelintegration im Kindergarten Frenkendorf
20 Jahre
Ulrich Wüthrich, Hauswart
2 Schüler Einzelintegration im Kindergarten Lupsingen
HPS Liestal
10 Jahre
HPS Liestal
Therese Leuenberger-Schwob, Klassenlehrerin
HPS Frenkendorf
Claudia Reiss, Physiotherapeutin
HPS Frenkendorf
38 Schülerinnen und Schüler im Stammhaus
1 Schülerin Einzelintegration in der Primarschule Seltisberg
Rita Duss, Klassenlehrerin
HPS Liestal
1 Schülerin Einzelintegration in der Sekundarschule Oberdorf
Brigitte Honegger-Völlmin, Klassenlehrerin
HPS Münchenstein
Ursula Zumsteg-Suter, Logopädin
HPS Sissach
HPS Münchenstein
67 Schülerinnen und Schüler im Stammhaus
1 Schülerin Einzelintegration im Kindergarten Brislach
1 Schüler Einzelintegration in der Primarschule Oberwil
4 Schülerinnen und Schüler Integrationsklasse in der
Primarschule Duggingen
4 Schülerinnen und Schüler Integrationsklasse in der
Primarschule Reinach
HPS Sissach
28 Schülerinnen und Schüler im Stammhaus
1 Schüler Einzelintegration im Kindergarten Bennwil
24
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
25
SPENDEN
Im Jahr 2005 erhielt die Heilpädagogische Schule Baselland, aber auch jede
Hoenen Rosmarie, Riehen
einzelne HP-Schule wiederum viele Spenden in Form von Bargeld oder Natu-
Hofmeier AG, Liestal
ralien, welche von der jeweiligen Schule verwendet werden. An dieser Stelle
Huggel Margaretha, Münchenstein
möchten wir uns ganz herzlich bedanken und führen die Spender in alphabe-
Isay Marcel, Binningen
tischer Reihenfolge auf. Spenden über Fr. 20.– werden zusätzlich persönlich
Kurt + Helen Forrer-Ely Stiftung, Basel
verdankt.
Kurz Christoph, Bottmingen
Löliger Fritz, Basel
Männerriege Arboldswil
Ambroise-Mathieu Stiftung
Mathä J., St. Pantaleon
Basellandschaftliche Kantonalbank Liestal
Meyer Fridolin, Liestal
Birsig Taxi, Familie Kopp, Binningen
Missione Catolica, Liestal
Brodbeck AG, Liestal
Münchensteiner Frauen Helfen, Münchenstein
Bühler J., Gelterkinden
Mutschler H., Basel
Burkhardt Corinne
Nägelin AG, Frenkendorf
Carosserie Wächli, Frenkendorf
Proto P., Reinach
Coop Center, Sissach
Ref. Kirchgemeinde, Biel-Benken
Einwohnergemeinde Liestal
Ref. Kirchgemeinde, Sissach
Familie E. Riesen, Liestal
Rotzler Louise, Basel
Florian Gaugler AG, Liestal
sab architekten, Basel
Fortura AG, Zunzgen
Samariterverein Diegten
Frau Holzer, Pratteln
Schaffner R., Augst
Frau Massa, Pratteln
Schmidli-Graf Paul, Oberdorf
Frauenriege Oltingen
Schmidlin Josef, Luzern
Frauenverein Liestal
Sozialhilfebehörde Wintersingen
Gemeinde Münchenstein
Suter M., Muttenz
Gewerbeverein Homburgertal, Sissach
Trauerfamilie D. Gass, Oltingen
Greber U., Muttenz
Wernli-Marti Ruth und Hans, Läufelfingen
Häner Hans und Ruth, Diegten
Hemmig + Hemmig AG, Gelterkinden
26
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
27
ERFOLGSRECHNUNG VOM 1. 1. – 31. 12. 2005
AUFWAND
Personalaufwand
Besoldungen
Sozialleistungen
Personalnebenaufwand
Honorare für Leistungen Dritter
Total Personalaufwand
Sachaufwand
Lebensmittel und Getränke
Haushalt
Unterhalt und Reparaturen Immobilien,
Mobilien und Fahrzeuge
Aufwand für Anlagenutzung
Energie und Wasser
Schulung und Ausbildung
Büro und Verwaltung
Übriger Sachaufwand
Total Sachaufwand
Aufwand
BILANZ PER 31. 12. 2005
Ertrag
Umlaufvermögen
Flüssige Mittel
Forderungen
Transitorische Aktiven
Total Umlaufvermögen
6 487 209.80
1 218 072.60
54 264.20
176 093.30
7 935 639.90
Anlagevermögen
Immobilien
Betriebseinrichtungen
Übriges Anlagevermögen
Total Anlagevermögen
202 645.80
94 212.15
28
737
47
178
57
919
2 265
554.95
065.15
271.05
419.30
607.78
659.55
435.73
53 096.45
3 646 000.00
10 052 484.25
0.00
Fehlbetrag,
Übertrag Konto «Rücklagen/Verluste»
148 591.38
10 201 075.63
739.05
626.85
933.08
298.98
11 942
34
1 066
13 043
877.32
849.02
256.20
982.54
Fremdkapital
Lieferantenkreditoren
Bankschulden (kurzfristig)
Übriges kurzfristiges Fremdkapital
Hypothekarschulden
Transitorische Passiven
Übriges langfristiges Fremdkapital
Total Fremdkapital
6 353 387.80
Betriebsfremder und zeitfremder
Aufwand und Ertrag
56
771
3 683
4 512
Passiven
PASSIVEN
ERTRAG
Betriebsertrag
Ertrag Sonderschule
Erträge aus Leistungen
an Personal und Dritte
Beiträge und Subventionen
Total Betriebsertrag
Aktiven
AKTIVEN
10 201 075.63
1 053 919.21
3 705 709.16
173 006.78
7 933 000.00
173 058.90
1 025 030.95
14 063 725.00
Rücklagenkapital Leistungsvereinbarung
Konto Rücklagen und Verluste gemäss
Leistungsvereinbarung
Total Rücklagenkapital Leistungsvereinbarung
Eigenkapital
Eigenkapital
Spendenkapital
Total Eigenkaptial
Fehlbetrag,
Übertrag Konto «Rücklagen/Verluste»
2 302 948.40
2 302 948.40
301 717.15
1 036 482.35
1 338 199.50
-148 591.38
17 556 281.52
17 556 281.52
Die Revisionsstelle Hehlen Treuhand AG stellt in ihrem Revisorenbericht fest, dass die
Buchführung und Rechnungslegung ordnungsgemäss sind und den gesetzlichen sowie den
statutarischen Vorschriften entsprechen.
28
Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE BASELLAND, www.hps-bl.ch
Schulrat HPS BL
Sekretariat
HPS Frenkendorf
Schulleitung
HPS Liestal
Schulleitung
HPS Münchenstein
Schulleitung
HPS Sissach
Schulleitung
Donatus Strub, Liestal,
Monika Alispach, Sekretariat
Präsident
Ernst Burkhardt, Liestal
Kanonengasse 33
Roswitha Durigan
Pius Dallago
Adam W. Schmid
Hans-Anton Eggel
4410 Liestal
Mühlackerstrasse 33
Goldbrunnenstrasse 72
Lärchenstrasse 7
Zunzgerstrasse 68
Lukas Glaser, Muttenz
T 061 921 68 11
4402 Frenkendorf
4410 Liestal
4142 Münchenstein
4450 Sissach
Kurt Huber, Sissach
F 061 921 68 12
T 061 901 83 53
T 061 901 21 00
T 061 416 00 60
T 061 973 92 51
Dr. Robert Lejeune, Pratteln
[email protected]
F 061 903 97 53
F 061 903 90 10
F 061 416 00 61
F 061 973 92 50
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
Hans Lippuner, Liestal
Doris Saladin, Ormalingen
Psychologischer Dienst
Rolf Schmidt, Muttenz
Esther Häring
hps-bl.ch
Lärchenstrasse 7
Postcheckkonto:
Postcheckkonto:
Postcheckkonto:
Postcheckkonto:
Pius Dallago, Liestal,
4142 Münchenstein
40-395540-8
40-405779-2
40-719-9
40-44-0
Vorsitzender der Schulleitung
T 061 416 00 67
HPS BL
[email protected]
Brigitte Bohny, Basel,
Vertretung Konvent HPS BL
Basellandschaftliche
Integrative Schulung
Kantonalbank:
Hans-Anton Eggel
162.112.980.47 BC-Nr. 769
Kassier
Kanonengasse 33
Salathe Treuhand AG
4410 Liestal
Patrick Salathe, Hölstein
T 061 973 92 51
T 061 956 91 03
T 061 921 68 13
F 061 956 91 09
F 061 921 68 12
[email protected]
[email protected]
Rechnungsrevision
Hehlen Treuhand AG, Reinach
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Jahresbericht Heilpädagogische Schule 2005
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