Zeitspuren

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Zeitspuren
Zeitspuren Archäologie
Burgenarchäologie
| 18E | € 109.Dieses Seminar widmet sich dem Burgen- und Befestigungsbau allgemein, wie auch dem Burgenbau im Land
Salzburg, der Region sowie in Europa. Im Rahmen von vier
Vorträgen wird der Burgenbau, die Funktionen einer Burg,
wie auch das Leben auf einer Burg erörtert. Bei einer Exkursion auf der Festung Hohensalzburg werden die unterschiedlichen Befestigungen besucht und besprochen sowie
normalerweise nicht zugängliche Teile der Festung besichtigt.
4E, Fr. 07.03, 14.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch, Burg und Herrschaft
3E, Sa. 15.03, 14.00 – 17.00, Festung Hohensalzburg,
Mag. Ing. Bernhard Heil, Exkursion: Die Befestigungsanlagen
der Festung Hohensalzburg
4E, Fr. 28.03, 14.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Dr. Thomas Kühtreiber, Europäischer Burgenbau
(800 - 1500)
4E, Fr. 04.04, 14.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Dr. Wilfried Kovacsovics, Burgen in Salzburg
3E, Fr. 11.04, 15.00 – 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Karlheinz Hetzel, Wehrbauten der Renaissance
Zeitspuren Archäologie
Bergen-Restaurieren-Zeichnen | 12E | € 69.-
In diesem Seminar wird der Fragestellung nachgegangen:
„Warum gräbt der Archäologe?“ und „Welche Techniken
der Bergung werden dabei eingesetzt?“ Einen großen Bestandteil des Programms bildet die praktische Arbeit. So
wird ein Fundposten unter Anleitung datiert, sortiert, gezeichnet, Scherben zusammengefügt und Teile ergänzt.
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4E, Sa. 22.03, 09.00 – 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Bernhard Schlag, Warum gräbt der Archäologe?
Überblick Grabungs- und Bergungstechniken
4E, Mo 24.03, 14.00 – 18.00, Salzburg Museum Alpenstraße,
Dr. Wilfried Kovacsovics, Franz Krois, Bruno Reiterer,
Übung: Restaurieren, Zeichnen, Datieren I
4E, DI. 25.03, 14.00 – 18.00, Salzburg Museum Alpenstraße,
Dr. Wilfried Kovacsovics, Franz Krois, Bruno Reiterer,
Übung: Restaurieren, Zeichnen, Datieren II
Zeitspuren Spezial
Die Welt des Barock | 8E | € 45.Die Zeit zwischen ~1575 und ~1770 ist wie keine vorhergehende Epoche geprägt von Umwälzungen, Widersprüchen,
Aufbrüchen, Entdeckungen, Neuerungen, Erfindungen und
radikalen Ideen. Philosophie und (Natur-) Wissenschaftenentfernen sich in der Nachfolge des Humanismus und der
Reformation immer weiter von der Theologie, entwerfen ein
neues Weltbild. Politik und Wirtschaft verändern sich rasant,
als Stichworte seien nur Absolutismus und Manufaktur genannt. Die Welt wird dynamischer und totaler, viele Historiker
sprechen vom Beginn unserer heutigen Welt (-anschauung).
Dieser Anspruch hinterlässt natürlich auch in der Kunst seine Spuren. In zwei Teilen wird versucht, erstens die Zeit des
Barock zu umreißen und zweitens sich der Welt des Barock
in ihrer künstlerischen Gestalt zu nähern. Im Ersten Teil „Der
Geist des Barock“ wird versucht, einen Überblick über die
Strömungen der Theologie, der Philosophie und der Naturwissenschaften vor dem Hintergrund der politischen und
ökonomischen Situation der Barockzeit zu geben. Im zweiten Teil „Die Form des Barock“ wird die Entwicklung vom
streng formalen Frühbarock über den überwältigenden Hochbarock zum exzessiven Spätbarock und Rokoko skizziert.
4E, Sa. 08.03.2014, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Karlheinz Hetzel, Der Geist des Barock
Wir stellen Methoden zur Erhaltung von Lebensmitteln und
(Heil-) kräutern vor, wie sie z. T. bereits von den Menschen
in der Steinzeit praktiziert wurden. Man kann heutzutage zu
jeder Jahreszeit frische Lebensmittel aus jedem noch so abgelegenen Winkel der Erde beziehen. Das Wissen aber, wie man
diese und natürlich auch unsere heimischen Delikatessen,
Nahrungs- und Heilmittel nicht nur für „Notzeiten“ konservieren
kann, ist bei uns weitgehend verloren gegangen. Aufbauend
auf den theoretischen Grundlagen des Vortags werden in diesem Seminar an praktischen Beispielen einfache Konservierungs-methoden vorgestellt. Wir verarbeiten selbstgesammelte Kräuter und Blüten, legen Gemüse und Obst süß und sauer
ein und probieren anschließend, ob uns die frisch zubereiteten
„Konserven“ auch schmecken. Rezepte werden ausgetauscht,
und selbstverständlich kommt auch die Theorie nicht zu kurz.
Für das themengerechte Ambiente sorgt ein schöner Bauerngarten in Schweighausen bei Petting, wo das Seminar stattfindet.
4E, Sa. 15.03.2014, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Karlheinz Hetzel, Die Form des Barock
4E, Fr. 06.06.2014, 14.00 - 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Univ.-Prof. Mag. DDr. Gottfried Tichy, Was, Warum und Wie
konservieren wir?
Zeitspuren Baudenkmäler
8E, Sa. 07.06.2014, 09.00 - 17.00, Petting, Dr. Ute Künkele,
Konservieren von Lebensmitteln und (Heil)kräutern
Barock | 22E | € 119.Stilkunde, Stadtbaukunst und Baugeschichte der Epoche des
Barock. Besichtigung von Objekten des Barock in Salzburg
und Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Aufgaben
der Denkmalpflege.
4E, Fr. 25.04.2014, 14.00 - 18.00, Stadt Salzburg,
Mag. Andrea Rosenberger-Großschädl,
Exkursion: Barock in der Stadt Salzburg
4E, Sa. 26.04.2014, 09.00 - 13.00, Salzburger Bildungswerk,
Mag. Karlheinz Hetzel, Barocker Kirchenbau
4E, Fr. 09.05.2014, 14.00 - 18.00, Salzburger Bildungswerk,
Dr. Stefan Schmitt M.A., Barocker Schlossbau
6E, Sa. 17.05.2014, 10.00 - 18.00, Altötting,
Dr. Stefan Schmitt M.A., Exkursion: Barock in Altötting
4E, Fr. 23.05.2014, 14.00 - 18.00, Bundesdenkmalamt
Salzburg/ Kollegienkirche, LK DI Eva Hody, Anliegen und
Aufgaben der Denkmalpflege/ Exkursion: Kollegienkirche
Zeitspuren Spezial
Konservieren und Haltbarmachen |12E | € 65.-
Was wird nicht alles konserviert, was wird nicht
alles versucht der Zeit ein Schnippchen zu schlagen.
Bevor die „geistigen Konserven“, Denkmäler über Taten und
Werke einzelner Personen entstanden sind, noch
bevor man Inschriften in Stein meißelte, Texte in Schriftrollen und Büchern oder auch elektronisch speicherte um
für dieNachwelt zu erhalten, war es dem Menschen von
jeher ein Bedürfnis, seine Ernährung sicher zu stellen, einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel zu schaffen.
Zeitspuren Erdgeschichte
Exkursion zur Geologie des Hochfelln
Dr. Robert Darga | Sa. 21.06.14, 09.00-18.00 | € 39.Der Hochfelln bietet die Möglichkeit bequem mit der Seilbahn auf den Gipfel zu gelangen und von dort aus meist
bergab wandernd die Eigenheiten des nördlichsten Randes
der Nördlichen Kalkalpen zu erfahren. Zwischen verkieselten
Korallen auf dem Gipfel und Bitumenspuren im Tal trifft man
eine Vielzahl von weiteren geologischen Phänomenen an, die
am Ende des Tages ein umfassendes Bild vom geologischen
Bau dieses Teils des Chiemgaus ergeben. Höhenunterschied
Berg – Tal ca. 1.100m, reine Wegstrecke ca. 9 km. Geplant
ist zunächst mit der Seilbahn auf den Hochfelln zu fahren.
Kosten Seilbahn (unter Vorbehalt) Bergfahrt 23.- Euro/Person,
Gruppentarif ab 20 Personen: 18.- Euro/Person. Die Einkehr
ins Gipfelhaus und/oder in die Bründling-Alm (Nähe Mittelstation) möglich. Ausrüstung: Wetterschutz, gebirgstaugliches
Schuhwerk und Notfallproviant bitte mitnehmen Hammer
und Lupe von Vorteil. Für den Fall, dass die Seilbahn wegen
schlechtem Wetter nicht fährt, gibt es ein Ersatzprogramm in
Talnähe (Gebiet zwischen Neukirchen an der Autobahn 8km
östlich Siegsdorf und Bernau am Chiemsee).
Zeitspuren Erdgeschichte
Glazialgeologische Wanderung und Einführung in die Geologie des Tauernfensters
Dr. Paul Herbst | Sa. 28.06.14, 09.00-18.00 | € 39.Im Rahmen der eintägigen Exkursion wird die Geologie der
Hohen Tauern an einigen Haltepunkten entlang der Straße
gezeigt. Anschließend führt eine mehrstündige Wanderung im
alpinen Gelände zur Pasterze und in das Vorfeld des größten
Gletschers Österreichs am Fuße des Großglockners.
Danach werden wir von der Pasterze bergab zum Magaritzenspeicher absteigen. Dabei werden gletscherkundliche Phänomene, die Interaktion Gletscher/Klima sowie morphologische
Besonderheiten besprochen. Es ist geplant Fahrgemeinschaften
zu bilden. Festes Schuhwerk, (Stöcke), Regen/ Windschutz und
Jause wird benötigt. Bei sehr schlechtem Wetter behaltenwir es
uns vor die Exkursion abzusagen.
Zeitspuren Erdgeschichte
Exkursion zur Geologie der Böhmischen
Masse in Oberösterreich
Seminare &
Exkursionen
Zeitspuren
05.07 - 07.07.2014 | Anmeldeschluss: 05.06.2014
€ 159.- im DZ | Aufpreis EZ € 20.-
Nur wenige Einzelzimmer!
Im Preis enthalten: 2 ÜN mit Frühstück im Gästehaus Stift Schlägl, Referentenhonorar,
Organisation; Im Preis nicht enthalten: Eintritte, weitere Mahlzeiten
Leitung: Univ.-Prof. Mag. DDr. Gottfried Tichy
Westliches Mühlviertel - Böhmerwald - Sauwald
Wohl zu den häufigsten Gesteinen der Erde rechnet man den
Granit. Ganze Kontinentalschollen bestehen daraus. In Österreich
geben vom abgetragenen Variskischen Gebirge verschiedene
Typen von Granit Zeugnis. Die wichtigsten Granittypen, die heute noch abgebaut und verwendet werden, werden wir kennenlernen. Über ihre mineralogische Zusammensetzung, Bildung sowie
Alter wie auch die Verwendung der Granite, werden wir erfahren.
Die variskische Orogenese (Gebirgsbildung) fand im mittleren Paläozoikum (Erdaltertum), vor etwa 400 bis 300 Millionen
Jahren, vom Devon bis Karbon statt. Durch die Kollision des
Urkontinents Gondwana (Südamerika, Afrika, Indien, Australien, Antarktis) mit Laurussia sowie mehrerer von Gondwana abstammender Mikroplatten (Terranes) wurden die dazwischen liegenden Ozeanbecken verschluckt und die Sedimentstapel zum
Variskischen Gebirge aufgefaltet. Das variskische Gebirge ist
daher viel älter als das alpidische, denn die Alpenentstehung
begann erst vor 200 Millionen Jahren und die Auffaltung der
Alpen zum Hochgebirge fand erst in der Oberkreide, vor
100 Millionen Jahren, statt. Reste dieses einst mächtigen Gebirgszuges, der bis zu einer Peneplain (Fastebene, Rumpffläche)
abgetragen wurde, finden wir nicht nur in der Normandie und Bretagne, in Belgien, im Rheinischen Schiefergebirge, im Harz und im
Erzgebirge, sondern auch im Mühlviertel. Die Anreise und Exkursion erfolgt in Fahrgemeinschaften. An zahlreichen Haltepunkten
werden wir die Region vor allem - aber nicht ausschließlich - geologisch erkunden. Natürlich werden wir auch das Stift Schlägl besichtigen. Untergebracht sind wir im Gästehaus von Stift Schlägl.
Änderungen bei allen Veranstaltungen vorbehalten. Die Seminare, Einzelveranstaltungen und Exkursionen können erst ab erreichter Mindestteilnehmeranzahl
stattfinden. Da oft das Interesse da ist, aber die Zeit fehlt, wollen wir Ihnen
auch die Möglich bieten sich zu Einzelveranstaltungen anzumelden.
Einzelveranstaltungen: 3E € 19.-/ 4E € 25.-/ 6E € 32.-/ 8E € 39.-
(07.06 inkl. Materialkosten € 45.-; Die Termine 24.03/ 25.03
sind nur gemeinsam buchbar € 49.- max. 20 Teilnehmer)
Detailinformationen zu unseren Veranstaltungen werden ausschließlich
per e-mail ausgeschrieben. Sollten Sie Interesse haben in diesen Verteiler aufgenommen zu werden oder Fragen haben, so senden Sie ein
e-mail an: Mag. Andreas Deusch (Projektleiter)
[email protected] oder rufen +43 (0)699 10905138
Siehe auch: www.zeitspuren.at
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Zeitsp hre
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Frühjahr/ Sommer 2014
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Salzburger Bildungswerk • Imbergstraße 2
5020 Salzburg +43 (0)662 872691-0
+43 (0)699 10905138 • [email protected]
www.zeitspuren.at
Zeitspuren Exkursion
St. Petersburg/ Nowgorod
03.05 - 08.05.2014 | Anmeldeschluss: 25.02.2014 Danach auf Anfrage!
€ 1.690.- im DZ | Aufpreis EZ € 220.-
Im Preis enthalten: Flug mit Lufthansa München-St. Petersburg-München inkl. Steuern,
Sicherheitsgebühren und 20 kg Freigepäck (anderer Abflugsort auf Anfrage möglich),
Zubringerbus Salzburg-München Flughafen-Salzburg, 5 ÜN in guten, zentralen Hotels
(Nowgorod/ St. Petersburg), tägliches Frühstücksbüffet, 1x Abendessen, Busfahrten
und Transfers mit modernem, klimatisierten Reisebus, Eintritte, qualifizierte russische,
deutsch-sprachige Reiseleitung vor Ort, kunsthistorische Reiseleitung
Dr. Klaus Zimmermanns, Einsatz drahtlose Führungsanlage; Im Preis nicht enthalten:
weitere Mahlzeiten, Visagebühren und Visabeschaffung, Reiseversicherungen
LEITUNG: Dr. Klaus Zimmermanns, Kunsthisoriker, Autor mehrerer DuMont Kunstreiseführer | VERANSTALTER: Kultur- und Kunstreisen Zimmermanns München
REISEPAPIERE: Für die Visabeantragung (ca. 50 Tage vor Reisebeginn) benötigen
Sie Ihren Reisepass, der noch mind. 6 Monate nach Reiseende gültig sein muss! Die
Visabesorgung können wir vermitteln. Dafür sind zusätzliche Kosten noch zu berücksichtigen. Wir raten dringend zu einer Reiserücktrittsversicherung, die wir vermitteln
können.
1. Tag, Samstag, 03. Mai 2014
Anreise von Salzburg mit dem Bus zum Flughafen München. Flug
von München (ab 11:35 Uhr) nach St. Petersburg (an 16:20). Auf
der Fahrt mit unserem Bus vom Flughafen nach Nowgorod führt
uns unsere fachlich sehr gute Fremdenführerin in die Geschichte Russlands und speziell von Nowgorod ein. In Nowgorod beziehen wir das Hotel ****Park Inn Velik, in dem wir auch zu Abend essen.
2. Tag, Sonntag, 04. Mai 2014
Stadtrundfahrt und Spaziergänge in Nowgorod: Nowgorod die
Stadt der vierzig alten Kirchen. Das wunderbar erhaltene Stadtensemble gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wir besuchen
Nowgorods Kreml, die Sophienkathedrale, das Juriev-Kloster, das
Museum der Holzhäuser und Holzkirchen. Am Nachmittag Rückfahrt nach St. Petersburg, wo wir unser Hotel in guter Lage beziehen.
3. Tag, Montag, 05. Mai 2014
Russisches Museum – Stadtrundfahrt St. Petersburg: Vormittags besuchen wir das Russische Museum: eines der wichtigsten Museen russischer
Kunst – von den altrussischen Ikonen der Nowgoroder Schule und Rubljows über die Historienmalerei eines Repin bis zu Kandinsky oder dem
Suprematismus Kasimir Malewitschs. Nachmittags beginnen wir mit den
Erkundungen von St. Petersburg. Dabei verschafft eine Rundfahrt einen
Überblick über die außergewöhnlich konzipierte Stadt mit ihren Inseln,
Flüssen und Kanälen, mit ihren weitläufigen Plätzen und prachtvollen Bauten. Wir begeben uns auch auf die Petrograder Seite, besuchen die St.
Peter-und-Paul-Festung auf der „Haseninsel“ und besuchen die PeterPaul-Kathedrale (Grablege der Zaren). Einen Höhepunkt dieses Tages verspricht der Blick von der Wassiljewskij-Insel auf den Architektur-Prospekt
des gegenüberliegenden Newa-Kais mit der Admiralität und der Eremitage.
4. Tag, Dienstag, 06. Mai 2014
Eremitage - Isaak-Kathedrale: Unser erster Besuch der Eremitage, eine
der größten und bedeutendsten Kunstsammlungen überhaupt. Gemälde,
Skulpturen und Kunsthandwerk sind auf mehrere miteinander verbundene
Gebäude (Winterpalast, Klenzes Neue Eremitage) verteilt und in den prachtvollen Räumen ausgestellt. Hauptwerke der Malerei präsentieren sich in einer überwältigenden Fülle und Qualität. Wir konzentrieren uns beim ersten
Besuch auf Gemälde von Leonardo da Vinci, Raffael, Tizian, Poussin, Claude
Lorrain, Rubens und vor allem Rembrandt. Der Nachmittag bietet sich an zu
weiteren Besichtigungen und zu einem Bummel auf dem Newski-Prospekt
mit seinem internationalen Flair, anschließend Besuch der Isaak-Kathedrale.
5. Tag, Mittwoch, 07. Mai 2014
Eremitage und weitere Erkundungen: Vormittags zweiter Besuch
der Eremitage. Wir werden u.a. Meisterwerken der französischen Malerei sehen: die Impressionisten, die Gemälde von Matisse und Picasso, die hier in außergewöhnlicher Qualität vertreten sind. Je nach
Wetter richten können Sie auf einer Bootsfahrt auf den Kanälen,
der Moika und der Newa interessante und schöne Einblicke in St. Petersburg gewinnen oder aber einen der vornehmen Paläste besichtigen, z. B.
den Jussopow-Palast, in dem Rasputin ermordet wurde.
6. Tag, Donnerstag, 08. Mai 2014
Katharinenpalast: Am Abreisetag noch ein Höhepunkt. Vormittagsfahren wir nach Zarskoje Selo, bekannt als „Puschkin“. Es ist die
prunkvolle Sommerresidenz der Zarenfamilie. Wir besichtigen den riesigen Katharinen-Palast mit dem wiedererstandenen Bernsteinzimmer und lustwandeln in den weitläufigen Parkanlagen mit seinen Pavillons und Palästen. Am späten Nachmittag (17:30) Rückflug nach
München (Ankunft 18:20). Rückfahrt mit dem Bus nach Salzburg.
Zeitspuren Exkursion
Padua-Vicenza-Mantua
05.04 - 08.04.2014 | Anmeldeschluss: 05.03.2014
€ 470.- im DZ | Aufpreis EZ € 63.-
Nur mehr wenige Plätze!
Im Preis enthalten: Fahrten im moderne Reisebus, Parkgebühren, 3 ÜN im DZ mit Frühstück im 4-Sterne Hotel am Rande der Innenstadt von Vicenza, Organisation und Begleitung, Reiseleitung und Führung, Einsatz einer drahtlosen Führungsanlage;
Im Preis nicht enthalten: Eintritte, weitere Mahlzeiten
LEITUNG: Dr. Schmitt M.A., Kunsthistoriker, Philosoph
VERANSTALTER: Busreisen Schwaiger
1. Tag, Samstag, 05. April 2014
Anreise mit Pausen und Haltepunkten nach Vicenza: Abfahrt - Einstiegsstellen: 06.00 Hallein Pernerinsel - Großer Parkplatz beim Kreisverkehr/
06.15 P + R Salzburg Süd/ 06.30 Stadion Klessheim/ 07.00 Autobahnabfahrt Schweinbach; Weitere Einstiegsstellen auf der Strecke in Absprache
möglich.
Zunächst führt die Reise nach Padua, wo die weltberühmte „Arenakapelle“ des Giotto aufgesucht wird. Anschließender Spaziergang durch
die historische Altstadt (Piazza dei Signori) zur Piazza del Santo und
mittelalterlichen „Basilica del Santo“. Auf der Piazza steht auch seit den
1460er-Jahren eines der prominentesten Reiterdenkmäler der Welt: Der
„Gattamelata“ des Donatello, mit dem die Geschichte des Denkmals
und Reiterstandbildes der Neuzeit beginnt. Danach reist die Gruppe ins
Hotel am Rande der Innenstadt von Vicenza, dem Standort der Reise.
2. Tag, Samstag, 06. April 2014
Vicenza | Der 6. April dem „Palladianismus“ und „Vitruvianismus“ der
Renaissance gewidmet. Auf dem Programm stehen die Basilica Palladiana, die Loggia del Capitano, die Paläste am „Corso“ sowie der Palazzo
Chiericati und das Teatro Olimpico, welches der Palladio-Schüler Vincenzo Scamozzi schuf. Das Spätrenaissance-Theater darf mit Fug und Recht
als eine der Preziosen der Kunstgeschichte bezeichnet werden. Als berühmteste Villa der Renaissance darf die Villa Capra (La Rotonda) gelten.
3. Tag, Montag, 07. April 2014
Dieser Tag bietet Höhepunkte der Kunst der Frührenaissance und des
Manierismus in Mantua. Im „Palazzo Ducale“ erwarten die Kunstfreunde eine monumentales Architekturensemble und die Fresken Pisanellos
und Mantegnas. Letzterer schuf mit seiner „Camera degli Sposi“ einen
„Meilenstein“ der europäischen Wand- und Deckenmalerei in grandioser
Virtuosität. Mit „Sant’ Andrea“ von Leon Battista Alberti erwartet die Kunstreisenden ein Renaissance-Meisterstück perfekter Proportion im Geist
der humanistischen Antikenbegeisterung! Giulio Romano, der wichtigste
Raffaelschüler, demonstrierte Jahrzehnte später wie eine „moderne“ Sommerresidenz für bedeutende Fürsten auszusehen hat: Sein „Palazzo del
Tè“ gilt zu Recht als einer der absoluten Höhepunke des Schlossbaus.
4. Tag, Dienstag, 08. April 2014
Der Rückreisetag bietet auf der Heimfahrt weitere Höhepunke mit der
Villa Barbaro (Villa Maser) von Palladio samt den bedeutenden Fresken des
venezianischen Großmeisters Veronese und dem Tempietto Barbaro. Mittags
wird Station in Udine gemacht. Mit der Fassade des Palazzo Antonini von Palladio findet das faszinierende Besichtigungsprogramm dieser Reise ihr Ende.
Zeitspuren Exkursion
Île de France Nord
24.05 - 01.06.2014 | Anmeldeschluss: 31.03.2014 Danach auf Anfrage!
€ 1.210.- im DZ | Aufpreis EZ € 220.€ 1.150.- im DZ bei Anmeldung bis 28.02
Im Preis enthalten: Bustransfers im Luxusreisebus mit WC/ Klima,
8 ÜN im DZ in sehr guten ***Hotels mit Frühstück, (5 ÜN Senlis/ 3 ÜN Nanterre), Ortstaxe, kleiner Begrüßungsempfang, Abschiedsessen, Reiseleitung, Führungen, Organisation, Begleitung, Einsatz einer drahtlosen Personenführungsanlage Im Preis nicht enthalten: Eintritte, weitere Mahlzeiten
LEITUNG: Mag. Karlheinz Hetzel, Studium der Archäologie, Architektur, Kunstgeschichte und Sozialwissenschaften | VERANSTALTER: Busreisen Schwaiger
1. Tag, Samstag, 24. Mai 2014
Anreise mit Pausen nach Senlis: Abfahrt - Einstiegsstellen: 05.45 Hallein Pernerinsel - Großer Parkplatz beim Kreisverkehr/ 06.00 P+R Salzburg Süd/ 06.15 Stadion
Klessheim/ 06.45 Autobahnabfahrt Schweinbach; Weitere Einstiegsstellen z.B. bei
München auf der Strecke in Absprache möglich. Kleiner Empfang mit Begrüßungsgetränk im Hotel IBIS in Senlis.
2. Tag, Sonntag, 25. Mai 2014
Senlis war der Hauptort der keltischen Gruppe der Silvanecten und wurde unter den Römern zu Augustomagus, einem Ort mit zwei Mauerringen
und 30 Türmen, von denen noch 16 (teilweise) erhalten sind. In Senlis residierten die ersten Könige der Karolinger und Capetinger. Wir werden auf
unserem Stadtrundgang durch die mittelalterlichen Gassen mit bemerkenswerten „Hôtels“ bummeln, den königlichen Garten, das königliche
Schloss und die königliche Kapelle, die Kathedrale Notre Dame aus dem
12. Jahrhundert und mehrere Kirchen, sowie das sehenswerte Museum
für Kunst und Archäologie im ehemaligen Bischofspalast besichtigen.
3. Tag, Montag, 26. Mai 2014
Abbaye de Royaumont - Die 1235 geweihte Kirchenruine fällt durch
ihre für eine Zisterzienserkirche ungewöhnliche Größe auf. Erhalten
sind das gotische Refektorium, der Kreuzgang (mit Laienbrudergang!),
die Küche mit der Jungfrau von Royaumont, Werkstätten und der
mittelalterliche Garten. Chateau de Chantilly - Das Schloss Chantilly ist zweifellos eines der bedeutendsten Denkmäler Frankreichs.
Seine Geschichte, das Bauwerk selbst, die Gartenanlage mit Kanälen, Teichen, Philosophenallee und Dorf, die Bibliothek mit dem Stundenbuch des Duc du Berry, die einzigartigen Kunstsammlungen, die
Prinzengemächer, die Kapelle sind überwältigend. Im Ort Chantilly gibt
es noch den Potager des Princes zu sehen, angelegt von Le Nôtre im
16. Jhdt. und bis ins 19. Jhdt. erweitert. Ein Muss für Gartenliebhaber.
4. Tag, Dienstag, 27. Mai 2014
St. Denis - Im ersten Jahrhundert wurde die Stadt Catulliacus, das heutige St. Denis, gegründet, wo Mitte des dritten Jahrhunderts der Hl. Dionisius begraben wurde. Um 630 wurde König Dagobert zum Wohltäter
des Klosters, er erhob es in den Rang einer Königlichen Abtei. Dagobert
war der erste französische König, der in St. Denis begraben wurde. Ab
Hugo Capet wurden fast alle französischen Könige in St. Denis bestattet.
Die berühmte, stilbildende Basilika St. Denis (12. Jhdt.) ist ein Werk des
Abtes Suger, eines in jeder Hinsicht bedeutenden und stilbildenden Abtes; die Erweiterungen im 13. Jhdt. ein Werk von Pierre de Montreuil. In
der Apsis treten zum ersten Mal gotische Bauformen auf. So wurde St.
Denis zum Vorbild der Gotik, die sich von hier ausgehend in ganz Europa
ausbreitete. Kunsthistorisch gesehen ist St. Denis ein Muss, ein Leuchtturm, sowohl hinsichtlich der Architektur als auch der Ausstattung. Am
Nachmittag frei.
5. Tag, Mittwoch, 28. Mai 2014
Abbaye de Chaalis - Erste Zisterzienserabtei im gotischen Stil (1136). Die
völlig abgelegene Abtei wurde ab dem 16. Jhdt. als Kommende geführt,
dh. der König setzte den Abt ein; so wurde Kardinal Ippolito II d’Este,
der Sohn von Lukretia Borgia Abt von Chaalis und er ließ die Kapelle
prächtig freskieren und den Garten barock umgestalten.Morienval/ Parc
Regional Naturel Pays de France - Das reiche Kloster wurde im 9. Jhdt.
von den Normannen zerstört, und ab dem 11. Jhdt. wieder aufgebaut.
Champlieu/ Abbaye de Lieu-Restauré - In Champlieu ist hinter einer
romantischen Ruine einer romanischen Kirche an der Römerstraße Brunehaut eine große römische Siedlung mit Theater für 3.000 Besucher,
Thermen und Tempel freigelegt worden. Danach werden wir noch die
Abbaye de Lieu Restauré besichtigen, eine im 12. Jhdt. errichtete Prämonstratenser Abtei, die zur Zeit gerade ausgegraben und restauriert
wird. Zurück fahren wir durch den Naturschutzpark Forét d‘Ermenonville.
6. Tag, Donnerstag, 29. Mai 2014
Meaux/ La Bauve - Meaux ist eine alte Bischofsstadt mit einer bezaubernden Altstadt und einer großartigen Kirche. St. Etienne wurde von
1180 bis 1540 erbaut und zeigt so alle Phasen der Gotik in Architektur
und der prachtvollen Ausstattung. Der ehemalige Bischofspalast in allen
Stilen von der Frühgotik bis ins 17. Jhdt. beherbergt ein Museum mit ausgezeichneten Werken der Bildhauerei und Malerei. Der Bischofsgarten hat
die Form einer Bischofsmütze. In Meaux und in der Nähe von Meaux gibt
es mehrere Ausgrabungen aus römischer Zeit, darunter die riesige Anlage
von La Bauve, wohl ein religiöser Schrein, das gesamte Gelände hat eine
Fläche von 2 Hektar. Jouarre - Weiter östlich befindet sich Jouarre mit einem der ältesten religiösen Monumente Frankreichs das zwar ziemlich unbekannt, aber absolut sensationell ist. Schon im 7. Jhdt. gab es hier zwei
Klöster. Die dreischiffige Krypta St. Paul aus dem 7. Jhdt. hat erstaunlich
gut erhaltene gallo-romanische Säulen und Kapitelle und merowingische
Mauern. Anschließend fahren wir nach Nanterre zum Hotel Campanile,
wo wir drei Nächte verbringen werden. Unweit vom Hotel entfernt befinden sich Stationen der RER und der U-Bahn in die Innenstadt von Paris.
7. Tag, Freitag, 30. Mai 2014
Auvers-sur-Oise - Selbst wenn Sie noch nie da gewesen sind, wird Ihnen
einiges bekannt vorkommen: die Kirche, das Rathaus, das Haus von Dr.
Gachet, der Friedhof… Die Maler van Gogh, Daubigny, Cezanne, Pissaro,
Corot, Renoir usw. haben den Ort entdeckt und ihn in zahlreichen Bildern festgehalten. Wir werden dort das Haus von Dr. Gachet, die Kirche (12./13. Jhdt.), das Atelier von Daubigny und die Auberge Ravoux
besuchen, in der van Gogh mehrere Monate gelebt hat und gestorben
ist. Wir werden das Grab von van Gogh sehen und – wenn Sie wollen –
auch einen Blick in das Absinth-Museum werfen. La-Roche-Guyon - Seit
dem 12. Jhdt. zwei Schlösser, die in ihrer Geschichte stets heiß umkämpft
waren. Das Schloss ist teilweise in den Fels gehauen (unterirdische Kapellen) und war ein Treffpunkt der Schriftsteller der Romantik wie z.B.
Hugo, Lamartine, Lamenais, Lacordaire. Mantes-la-Jolie hat seinen alten
Kern bewahrt, darunter vor allem das Collegiale Notre Dame aus dem 12.
bis 14. Jhdt., das anschaulich den Übergang von der Romanik zur Gotik
zeigt. Die Kirche war Teil der Befestigungsanlagen des Königsschlosses. Großartiger Blick vom Schlossgarten auf die Kirche und die Seine.
Von der ersten Kirche St. Maclou aus dem 11. Jhdt. ist noch der Turm
erhalten, daneben ein hübsches Trompe-l’oeil einer Schusterwerkstatt.
8. Tag, Samstag, 31. Mai 2014
Maisons Laffitte, ein sehr harmonisches Schloss aus einem Guss, wurde
im 17. Jhdt. von Mansart für den Bankier Jaques Laffitte direkt am „Eingang des Königs“ erbaut. Das völlig symmetrische Schloss folgt der klassischen Säulenordnung, im Erdgeschoss dorisch, in der Bel Etage jonisch
und im Dachgeschoss korinthisch. Wir besichtigen die damals sensationelle Treppe, die Salons und die Appartements. In St.-Germain-en-Laye
residierten die meisten französischen Könige, bis Ludwig XIV., der dort
geboren wurde, die Residenz 1662 nach Versailles verlegte. Heute ist das
Schloss das größte archäologische Museum Frankreichs; wir werden ausgewählte Teile besichtigen, wie auch die Kapelle Ludwig des Heiligen und
den Blick vom Parterre des Schlossgartens auf Paris bewundern. Monte
Christo - Zum Abschluss des Tages und der Exkursion möchten wir Ihnen
ein Zuckerl zeigen: das Schlösschen Monte Christo und den dazugehörigen Park, das sich der Schriftsteller Alexandre Dumas der Ältere („Der
Graf von Monte Christo“) in Port-Marly errichten ließ. Balzac nannte es
eine „deliziöse Dummheit“; lassen Sie sich überraschen und entzücken.
9. Tag, Sontag, 01. Juni 2014
Rückreise mit Pausen nach Salzburg.
Zeitspuren Exkursion
Barock im Bayerischen Oberland
29.06. - 01.07.2014 | Anmeldeschluss: 15.05.2014 Danach auf Anfrage!
€ 289.- im DZ | EZZ € 10.- beschränkte EZ Verfügbarkeit!
Im Preis enthalten: Bustransfers im modernen Reisebus, 2 ÜN im ***Hotel im DZ mit
Frühstück in Murnau, Ortstaxe, Reiseleitung, Führungen, Einsatz einer drahtlosen
Personenführungsanlage; Im Preis nicht enthalten: weitere Mahlzeiten, Eintritte
LEITUNG: Mag. Karlheinz Hetzel, Studium der Archäologie, Architektur, Kunstgeschichte und Sozialwissenschaften | VERANSTALTER: Busreisen Schwaiger
1. Tag, Sonntag, 29. Juni 2014
Anreise mit Pausen und Haltepunkten nach Murnau am Staffelsee: Abfahrt - Einstiegsstellen: 06.30 Hallein Pernerinsel beim Kreisverkehr/ 06.45 P + R Salzburg Süd/
07.00 Stadion Klessheim/ 07.30 Autobahnabfahrt Schweinbach; Weitere Einstiegsstellen in Absprache möglich.
Bezug des ***Hotels Ludwig am Seidlpark in Murnau am Staffelsee.
Stadtrundgang: Murnau, eine römische Siedlung, liegt am Rottweg, der
seit dem Altertum bedeutenden Straße nach Italien. Im 8. Jhdt. wird hier
(auf der Insel Wörth) ein Kloster erwähnt, im 14. Jhdt. erhebt Kaiser Ludwig
der Baier Murnau zum Markt. Heute präsentiert sich Murnau durch die
Überformung Emanuel v. Seidls zu Beginn des 20. Jhdt. (!) eher biedermeierlich. 1909 bis 1914 war Murnau der Wohnort von Wassily Kandinsky, seine Schülerin und Lebensgefährtin Gabriele Münter lebte bis zu ihrem Tod
1962 hier. Wir besichtigen die Pfarrkirche St. Nikolaus, die in der Entwicklung des bayerischen Spätbarocks eine wichtige Rolle spielt, sowie das Gabriele-Münter-Haus („Russenhaus“) u.a. mit den von Kandinsky bemalten
Wangen des Treppengeländers, heute ein Museum. Nachmittags machen
wir einen Abstecher nach Seehausen, besichtigen die Rokoko-Pfarrkirche
St. Michael und spazieren gegenüber der Insel Wörth am See entlang.
2. Tag, Montag, 30. Juni 2014
In Eschenlohe, besichtigen wir die Pfarrkirche St. Clemens, ein Bau aus
dem Umfeld von Johann Michael Fischer. Sowohl der Außen- als auch
der Innenraum sind bemerkenswert. Kloster Ettal in einem hochgelegenen
Gebirgstal wurde 1330 durch Ludwig den Baiern gestiftet, dabei übergab
er dem Kloster ein steinernes Marienbild aus Italien. Nach wechselvoller Geschichte bis hin zum großen Brand von 1744 ist der heutige, ungewöhnliche Kuppelbau weitgehend von Henrico Zuccali geprägt. Trotz
der barocken Erscheinung ist der Bau aber im Wesentlichen aus dem 14.
Jahrhundert und damit ein Beispiel der barocken Überformung romanischer Strukturen. Schloss Linderhof ist neben Neuschwanstein der zweite Königssitz Ludwigs II. in den Bergen. Aus einem ehemaligen Zehnthof
von Max II. etwa 1870 bis1884 entstanden und bis zum Tod des Königs
1886 nicht ganz vollendet. Bemerkenswertes Beispiel des Neo-Barock.
Oberammergau ist bekannt als Ort der Passionsspiele und der Herrgottsschnitzer. Von besonderem Reiz ist aber das Ortsbild mit der „Lüftlmalerei“, die noch an einigen Häusern erhalten ist. Die Pfarrkirche St. Peter
und Paul von Josef Schmuzer ist von Matthäus Günther außergewöhnlich qualitätvoll freskiert und zeigt u.a. das Innere des Petersdoms mit der
Kathedra Petri von Bernini. Auf der Rückfahrt machen wir noch Halt in
Unterammergau mit seinen Lüftlmalereien von Franz Zwinck und werfen
einen Blick in die Pfarrkirche St. Nikolaus, eine spätbarocke Saalkirche.
3. Tag, Dienstag, 01. Juli 2014
Das Kloster Rottenbuch spielte im Investiturstreit zwischen Pabst Gregor
VII. und Kaiser Heinrich IV. eine herausragende Rolle und wurde zur Pflanzstätte des Augustinerchorherrenordens. Nach der Säkularisierung blieb nur
die Kirche stehen. Der Grundriss ist romanisch, der Bau gotisch und die
Ausstattung spätbarock, so ergibt sich eine für Bayern ganz ungewöhnliche Anlage. Die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland in der Wies
(Bau 1745 bis 1754, Innenausstattung abgeschlossen 1765), allgemein nur
„Die Wies“ genannt, ist das Meisterwerk des bayerischen Spätbarocks
und des Rokoko und UNESCO Welterbe. Die Zusammenarbeit der Brüder
Dominikus Zimmermann (Baumeister und Stuckateur) und Johann Baptist
Zimmermann (Freskenmaler) brachte ein in dieser Form einmaliges und
unwiederholbares Gesamtkunstwerk hervor. Der Innenraum und die Ausstattung sind einfach überwältigend. Rückreise mit Pausen nach Salzburg.