Systemvoraussetzungen

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Systemvoraussetzungen
Bedienungsanleitung
„Desktop“
für „Oldenburger Messprogramme“
ab Release 2.0.0.0
Copyright © 2016 HörTech gGmbH
Version 1.0 vom 19.07.2016
1
Hergestellt durch HörTech gGmbH, Marie-Curie-Str. 2, 26129 Oldenburg, Deutschland.
www.hoertech.de
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Die Software „Oldenburger Messprogramme“ ist ein Medizinprodukt, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Weist diese Bedienungsanleitung kein CE Kennzeichen auf der Titelseite
auf, oder wird in der Software das „HörTech R&D“ Logo (HörTech research and development)
angezeigt, oder wird die Funktionsweise der Software ohne Freigabe des Herstellers dafür verändert, oder werden die gesetzlichen Voraussetzungen für den Betrieb von Medizinprodukten
aus anderen Gründen nicht erfüllt, dann ist die Software kein Medizinprodukt bzw. verliert den
Medizinproduktestatus.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 Software-Lizenzvertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Allgemeine Voraussetzungen für die Durchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1 Wichtige Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Bedienungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.1 Dialoge auf Systemen mit mehreren Bildschirmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.2 Datensicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2.3 Audioausgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3 Systemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.1 Unterstützte Schallwandler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.2 Empfohlene Soundkarten und deren Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.4 Fachpersonal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Bedienung der Oldenburger Messprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1 Programmstart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1.1 Fehler beim Start der „Oldenburger Messprogramme“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Der Hauptbildschirm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.1 Hauptmenü und Werkzeugleiste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3 Benutzer- und Kunden-/Patientenverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.1 Weitere Benutzeroptionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4 Messmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.1 Gruppierung von Messungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.5 Sitzungen und Suche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.6 Informationsdialog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 Einstellungen der Oldenburger Messprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1 Einstellungen Soundkarte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.2 Einstellungen Audiometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.2.1 Softwareaudiometer und Auritec earbox . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3 Datenbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3.1 Einstellungen Datenbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3.2 Datenbank-Server . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3.3 Tabellen-Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3.4 Import von Daten aus Version 1.3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4 Individuelle Benutzereinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 Kalibrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7 Signale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8 Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.1 Allgemeine Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.1.1 Fehler beim Starten einer Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.1.2 Fatale Fehler während einer Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2 Fehlermeldungen bei Änderungen an den Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2.1 Fehler bei der Autorisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2.2 Fehler beim Ändern der Einstellungen „Audiowiedergabe“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2.3 Fehler beim Ändern der Einstellungen „Audiometer“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2.4 Fehler beim Ändern der Einstellungen „Datenbank“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2.5 Fehler bei der Verwaltung von Signalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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Versionshistorie
1.0
Erste Version für Release 2.0.0.0
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
4
1 Einleitung
HörTech – Kompetenzzentrum zur Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Audiologie
Das Kompetenzzentrum HörTech ging als einer von acht Siegern aus einem vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahre 1999 durchgeführten nationalen Wettbewerb für „Kompetenzzentren in der Medizintechnik“ hervor. Die Gründungsunterlagen formulieren: „Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung und die Gewinnung neuer Methoden und Erkenntnisse durch den Betrieb eines Kompetenzzentrums für Hörgeräte-Systemtechnik, in welchem die
am Prozess der Forschung und Entwicklung beteiligten Unternehmen/Institutionen der Privatwirtschaft,
sowie Universitäten und Forschungsinstitute Projekte zur (Weiter-) Entwicklung von Hörgeräte-Systemtechnik sowie assoziierter Produkte allein oder gemeinschaftlich in vorwettbewerblicher Kooperation
realisieren können, sowie die Verbesserung der Qualitätssicherung auf dem Gebiet der Audiologie.“
Das Kompetenzzentrum wird durch eine gemeinnützige GmbH betrieben, deren Gesellschafter die Universität Oldenburg und das Hörzentrum Oldenburg sind. Diese sowie der Studiengang „Hörtechnik &
Audiologie“ der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven sind zusammen mit der Betreibergesellschaft HörTech gGmbH im Oldenburger Haus des Hörens räumlich vereint.
Am Kompetenzzentrum wirken führende nationale wie internationale Institutionen aus den Bereichen
„Forschung und Klinik“, „Ausbildung“, „Technologietransfer“ und „Industrie“ mit. Der kontinuierliche,
interdisziplinäre Austausch zwischen den jeweiligen Institutionen aus Forschung und Industrie, koordiniert und betrieben durch die zentrale Struktur der HörTech gGmbH, ist eine der grundlegenden Stärken
des Kompetenzzentrums. Ein externer Beirat, dessen namhafte Experten mehrfach pro Jahr sowohl die
inhaltlichen Aspekte des Kompetenzzentrums als auch die wirtschaftlichen Zielsetzungen bewerten,
sichert die Qualität der Arbeit in den einzelnen Projekten. Neben dem Betrieb einer vorwettbewerblichen Forschungsplattform und umfassenden Dienstleistungen sind die Entwicklung und der Vertrieb
von Produkten, die aus dem Verbund hervorgehen bzw. aus Ergebnissen z. B. von Forschungsprojekten
abgeleitet sind, ein weiterer Kernbereich der HörTech gGmbH. Die HörTech gGmbH wurde bereits 2004
als Hersteller nach der DIN EN ISO 13485 sowie ISO 9001 zertifiziert. Dabei bietet die unmittelbare Nähe
und Zusammenarbeit mit den forschenden Einrichtungen die einmalige Möglichkeit, neueste Erkenntnisse und moderne Verfahren aus der Forschung direkt in Produkte umzusetzen. Ein bekanntes Beispiel
hierfür ist der Oldenburger Satztest, der sich zunächst in der Forschung etabliert hat und mittlerweile
auch in der Medizin und Hörgeräte-Akustik in der täglichen Routine eingesetzt wird.
Darüber hinaus betreibt die HörTech gGmbH seit 2003 auch die Geschäftsstelle der deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA e.V.) sowie seit 2004 die Geschäftsstelle der German Medical Technology
Alliance (GMTA e.V.) und organisiert für diese Einrichtungen Veranstaltungen, Kongresse sowie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. Um das Kompetenzzentrum auch nach außen hin zu öffnen, bietet die
HörTech gGmbH das gesammelte Wissen im Rahmen eines umfassenden, kontinuierlich aktualisierten
Fortbildungsprogramms an, das sich an alle Berufsgruppen im Bereich der Audiologie wendet.
Aber auch die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit ist eine zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums.
Hierzu finden kontinuierlich Führungen im Haus des Hörens statt, in deren Zuge der weltweit einzigartige Kommunikationsakustiksimulator – ein Simulationsraum für unterschiedliche Raumakustiken vom
Wohnzimmer bis zur Bahnhofshalle – präsentiert wird. Als weiteres Highlight eröffnete die HörTech
gGmbH im Frühjahr 2006 den so genannten „Hörgarten“, in dem verschiedene „Mitmach-Experimente“ die Funktionsweise des Gehörs erlebbar machen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.HoerTech.de, www.Hoergarten.de,
www.dga-ev.com, www.gmta.de. Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an die HörTech gGmbH, MarieCurie-Str. 2, D-26129 Oldenburg, Tel. 0441-2172-200, Fax: 0441-2172-250.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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2 Software-Lizenzvertrag
ACHTUNG: LESEN SIE DEN FOLGENDEN SOFTWARE-LIZENZVERTRAG SORGFÄLTIG, BEVOR SIE DIE SOFTWARE INSTALLIEREN ODER VERWENDEN. WENN SIE DIE SOFTWARE INSTALLIEREN ODER VERWENDEN,
AKZEPTIEREN SIE DIE BEDINGUNGEN DES SOFTWARE-LIZENZVERTRAGES UND VERPFLICHTEN SICH ZU
DESSEN EINHALTUNG. WENN SIE DIE BEDINGUNGEN DES SOFTWARE-LIZENZVERTRAGES NICHT AKZEPTIEREN ODER SICH NICHT ZU DESSEN EINHALTUNG VERPFLICHTEN, INSTALLIEREN ODER VERWENDEN SIE
DIE SOFTWARE NICHT UND ENTFERNEN SIE ALLE BESTANDTEILE DER SOFTWARE VON IHREM COMPUTER.
Software-Lizenzvertrag
Gegenstand des Vertrages ist das auf dem Datenträger aufgezeichnete Computerprogramm, die Programmbeschreibung, die Bedienungsanleitung sowie das sonstige zugehörige schriftliche Material.
Dies wird im Nachfolgenden als Software bezeichnet.
Der Anwender / Nutzer erkennt an, dass die Software bestimmungsgemäß lediglich zum in der Bedienungsanleitung angegebenen Zweck eingesetzt und genutzt werden darf.
§ 1 Rechtinhaberschaft
Der Anwender / Nutzer erkennt an, dass es sich bei der Software zur Durchführung von audiologischen
oder phoniatrischen Tests bzw. Messungen („Oldenburger Messprogramme“) um ein geschütztes Computerprogramm im Sinne des § 69 a UrheberrG handelt. Des Weiteren erkennt der Nutzer an, dass die
HörTech gGmbH alleinige Rechtsinhaberin im Sinne des UrheberrG ist.
§ 2 Rechtseinräumung
Die HörTech gGmbH räumt den Vertragspartner / Nutzer das Recht ein, die Software in der in der Programmbeschreibung sowie der Bedienungsanleitung beschriebenen Weise zu nutzen. Das Nutzungsrecht wird als einfaches, nicht ausschließliches und nur nach Maßgabe des § 3 an Dritte übertragbares,
entgeltliches Recht eingeräumt, die Software im Rahmen der Bestimmungen dieses Vertrages zu nutzen.
Zur Anwendung gewährt die HörTech gGmbH dem Vertragspartner / Nutzer das Recht, die Software auf
einem einzelnen Computer an einem Ort zu benutzen. Ist dieser einzelne Computer ein Mehrbenutzersystem, so gilt dieses Benutzungsrecht für alle Benutzer dieses einen Systems.
Der Vertragspartner / Nutzer darf die Software in körperlicher Form von einem Computer nur dann auf
einen anderen Computer übertragen, sofern die Software zu irgendeinem Zeitpunkt immer nur auf einem einzelnen Computer genutzt wird. Eine weitergehende Nutzung ist nicht zulässig.
Zur Vervielfältigung ist der Vertragspartner / Nutzer nur insoweit berechtigt, als dies für einen vertragsmäßigen Gebrauch notwendig ist. Insoweit ist er berechtigt, eine Kopie für Sicherungszwecke zu erstellen. Insoweit ist der Vertragspartner / Nutzer verpflichtet, auf der Sicherheitskopie den Urheberschutzvermerk der HörTech gGmbH anzubringen, bzw. ihn darin aufzunehmen. Ein in der Software vorhandener Urheberrechtsvermerk sowie eine in ihr aufgenommene Registrierungsnummer dürfen nicht
entfernt werden.
Es ist dem Vertragspartner / Nutzer nicht gestattet, die Software wie auch das schriftliche Material ganz
oder teilweise in ursprünglicher oder abgeänderter Form zu kopieren oder anders zu vervielfältigen.
Dem Vertragspartner / Nutzer ist es nicht gestattet, die Software zurückzuentwickeln. Die Dekompilierung und das Entassemblieren der Software sind außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes
dem Vertragspartner / Nutzer untersagt.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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§ 3 Übertragung
Das Eigentum und das Nutzungsrecht an der Software darf an einen Dritten lediglich übertragen werden,
sofern
a) die installierte Software und alle evtl. weiter gespeicherten Datenbestände gelöscht sind,
b) der Dritte sich mit den Bestimmungen dieser Vereinbarung gegenüber der HörTech gGmbH
schriftlich einverstanden erklärt,
c) alle zur Software gehörende Vertragsgegenstände mit dem gesamten schriftlichen Begleitmaterial übertragen werden und
d) die Übertragung die letzte aktualisierte Version der Software umfasst nebst allen früheren
Versionen.
§ 4 Gewährleistung
Die HörTech gGmbH gewährleistet gegenüber dem ursprünglichen Vertragspartner, dass zum Zeitpunkt
der Übergabe der Software der Datenträger, auf dem die Software aufgezeichnet ist und die hiermit
zusammen übergebene Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung unter den vorausgesetzten
Betriebsbedingungen ohne wesentliche Fehler ist.
Aufgrund der Vielzahl der in der Praxis auftretenden Daten- und Bedienungskonstellationen sowie von
Bedienungsfehlern sichert die HörTech gGmbH keine vollständige Mängelfreiheit zu. Ein Softwarefehler liegt nicht vor, wenn die betroffene Programmfunktion auf der empfohlenen Hardware-Konstellation
funktioniert.
Sollte der Datenträger und / oder die damit ausgehändigte Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung fehlerhaft sein, kann der Vertragspartner Ersatzlieferung während der Gewährleistungszeit
von 6 Monaten ab Lieferung verlangen. Hierzu ist der Datenträger einschließlich Sicherheitskopie und
/ oder die Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung an die HörTech gGmbH zurückgeben.
Wenn die HörTech gGmbH innerhalb angemessener Zeit eine Ersatzlieferung ohne diesen Fehler nicht
zur Verfügung stellen kann, ist der Vertragspartner berechtigt, der HörTech gGmbH eine angemessene
Nachfrist mit der Erklärung zu setzen, dass die Ersatzlieferung nach Ablauf der Frist abgelehnt werde.
Nach Fristablauf ist der Vertragspartner berechtigt, Wandlung oder Minderung geltend zu machen.
§ 5 Haftungsbeschränkung
Die Gewährleistung umfasst nicht die Beseitigung von Fehlern und / oder die Haftung für solche Schäden, die durch äußere Einflüsse, Bedienungs- oder Wartungsfehler entstehen. Hierfür kommt es auf die
Angaben in der Programmbeschreibung sowie der Bedienungsanleitung an. Eine Gewährleistung wird
nicht übernommen, wenn der Vertragspartner / Nutzer die Software zu einem anderen als dem oben
bestimmten Zweck einsetzt.
Die Gewährleistung entfällt, wenn der Nutzer die Software selbst und / oder durch Dritte verändert.
Werden in diesen Fällen Gewährleistungsmaßnahmen durchgeführt, ist der Vertragspartner verpflichtet, neben dem Material- und Arbeitsaufwand auch die weiteren Auslagen der HörTech gGmbH zu tragen.
Die HörTech gGmbH haftet im Übrigen nicht für ausgebliebene Leistungsergebnisse des Einsatzes der
Software, für Vermögensschäden, mittelbare Schäden oder sonstige Folgeschäden. Die HörTech gGmbH
haftet weiter nicht für die Wiederbeschaffung von Daten. Es obliegt dem Vertragspartner / Nutzer, für
eine eventuelle Rekonstruktion bei Verlust selbst sorge zu tragen. Die HörTech gGmbH haftet darüber
hinaus lediglich für Schäden, die auf Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder dem Fehlen zugesicherter Eigenschaften beruhen.
Die unabdingbare Haftung nach dem ProdHaftG bleibt im Übrigen unberührt.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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3 Allgemeine Voraussetzungen für die Durchführung
3.1
Wichtige Hinweise
Im Folgenden meint „Bedienungsanleitung“ je nach Zusammenhang eine bestimmte Bedienungsanleitung eines Messverfahrens (z.B. „Oldenburger Satztest“), oder die Bedienungsanleitung „Einstellungen“, oder alle Bedienungsanleitungen gemeinsam.
Die Software „Oldenburger Messprogramme“ darf nur für die in der Bedienungsanleitung beschriebenen Zwecke eingesetzt werden.
Die Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise und Anweisungen. Die Kenntnis der Bedienungsanleitung und die Beachtung der Hinweise und Anweisungen sind für die Verwendung der
Software unbedingt erforderlich.
Die Bedienungsanleitung ist kein Ersatz für eine audiometrische Fachausbildung. Eine derartige
Fachausbildung wird für die Verwendung der Software vorausgesetzt.
Die Software „Oldenburger Messprogramme“ verwendet ASIO Technologie. ASIO is a
trademark and software of Steinberg Media Technologies GmbH.
Alle im Rahmen dieses Dokuments sowie aller zugehörigen Dokumente, Bedienungsanleitungen und
Beschreibungen verwendeten Handelsmarken, Handelsnamen und Warenzeichen sind Eigentum ihrer
eingetragenen Besitzer in den USA und/oder anderen Staaten. Diese werden lediglich verwendet, um
sich entweder auf die Eigentümer der Marken und Namen oder deren Produkte zu beziehen. HörTech
weist jegliches proprietäre Interesse an Marken oder Namen außer an seinen eigenen von sich.
3.2
Bedienungshinweise
3.2.1 Dialoge auf Systemen mit mehreren Bildschirmen
In der Regel können die Dialoge der Oldenburger Messprogramme auf Systemen mit mehreren Bildschirmen durch Drücken einer Tastenkombination zwischen den verschiedenen Bildschirmen verschoben
werden. Dies kann sehr nützlich sein, wenn ein erwarteter Dialog nicht auf dem Bildschirm erscheint,
vor dem der Benutzer momentan sitzt. Durch Drücken der Tastenkombination ⇑+Strg+M (gleichzeitiges Drücken der Umschalt-Taste ⇑, der Steuerungs-Taste Strg und der Taste „M“) wird der Dialog, der
momentan den Eingabefokus hat, auf den jeweils nächsten Bildschirm verschoben. Wiederholen Sie
dies solange, bis der Dialog auf dem gewünschten Bildschirm erscheint. Mit der Tastenkombination
⇑+Strg+P wird dabei gleichzeitig auch der Mauszeiger verschoben.
3.2.2 Datensicherung
Die „Oldenburger Messprogramme“ speichern verschiedene Daten in Datenbanken (je nach Konfiguration z.B. benutzerdefinierte Messprofile, Messdaten, Patienten-/Kundendaten). Um diese Datenbanken vor einem möglichen Datenverlust zu schützen, sollte unbedingt in regelmäßigen Abständen eine
Sicherheitskopie auf einem externen Datenträger erstellt werden (z. B. Speicherkarte/USB-Speicher,
CD, Netzwerk-Server o. ä.).
Erstellen Sie zum Sichern der lokalen Datenbank eine Sicherheitskopie der beiden folgenden Verzeichnisse mit allen Unterverzeichnissen und enthaltenen Dateien:
MOLINSTALL\dbc
C:\HoerTech\Firebird
Dabei bezeichnet MOLINSTALL das Installationsverzeichnis der „Oldenburger Messprogramme“. Das
Verzeichnis C:\HoerTech\Firebird bezeichnte hier das Standardverzeichnis während der Installation
für die Firebird-Datenbank der „Oldenburger Messprogramme“.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
8
Wenn Sie unter „Einstellungen Datenbank“ (siehe Abschnitt 5.3) oder während der Installation ein alternatives Verzeichnis für die Firebird-Datenbank angegeben haben, erstellen Sie zum Sichern der Datenbank eine Sicherheitskopie des dort angegebenen Verzeichnisses mit allen Unterverzeichnissen und
enthaltenen Dateien.
Achtung: Stellen Sie sicher, daß während des Backups kein Programm oder Computer auf die Datenbanken zugreift. Beenden Sie unbedingt vorher die „Oldenburger Messprogramme“ auf allen verbundenen
Computern.
Falls Sie unter „Einstellungen Datenbank“ (siehe Abschnitt 5.3) einen anderen Datenbank-Server (z.B.
Microsoft SQL Server) angegeben haben, erstellen Sie ein Backup der Datenbank nach den Vorgaben
des Herstellers der Datenbanksoftware.
Zum Wiederherstellen der Datenbanken stellen Sie die gesicherten Verzeichnisse und Dateien aus den
Sicherheitskopien wieder her bzw. befolgen Sie die Vorgaben des Herstellers der Datenbanksoftware.
3.2.3 Audioausgabe
Um eine unterbrechungsfreie Audioausgabe der „Oldenburger Messprogramme“ zu gewährleisten, sollten Sie während der Audioausgabe keine anderen Anwendungen ausführen und unnötige Aktivitäten
wie das Öffnen, Schließen oder Bewegen von Fenstern bzw. Dialogen vermeiden. Sollte es bei solchen
Aktivitäten dennoch zu Unterbrechungen der Audioausgabe kommen, kann eine Anpassung des Systems und der visuellen Effekte an eine optimale Leistung (im Gegensatz zu einer optimalen Darstellung)
die Audioausgabe eventuell verbessern.
3.3
Systemvoraussetzungen
Um die „Oldenburger Messprogramme“ auszuführen benötigen Sie
• Computer mit Pentium® CPU oder kompatibel mit mindestens
–
–
–
–
–
–
Microsoft® Windows® 7 32bit oder höher
1,6 GHz Systemtakt für alle Betriebssysteme
2 GB RAM
Festplatte mit 1 GB freier Speicherkapazität
Grafikkarte und Monitor mit Auflösung 1024 x 768, TrueColor 32-Bit
Tastatur und Maus oder kompatibles Zeigegerät.
Verwendete Geräte dürfen nur nach Herstellervorgaben und nur für deren Zweckbestimmung
eingesetzt werden.
Bitte beachten Sie, dass die Systemklänge des Betriebssystems deaktiviert werden müssen. Die
Systemklänge werden (je nach Betriebssystem) auch als Soundschema o. ä. bezeichnet (beachten Sie dazu die Bedienungsanleitung Ihres Betriebssystems).
Während einer Messung darf keine andere Software ausgeführt werden, die Audiosignale ausgeben kann.
Während einer Messung dürfen keine Veränderungen an den Lautstärkeeinstellungen des Betriebssystems für die Audioausgabe vorgenommen werden.
Die Umweltbedingungen bei der Messung müssen den Vorgaben der Gerätehersteller und den
zutreffenden Normen (z. B. ISO DIN EN 8253-1, 8253-2 und 8253-3) entsprechen. Die Umweltbedingungen sind durch das Fachpersonal zu überwachen.
Die Umweltbedingungen während der Messung müssen denen der Kalibrierung entsprechen.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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3.3.1 Unterstützte Schallwandler
Die Oldenburger Messprogramme unterstützen für Kopfhörermessungen die folgenden Schallwandler:
-
Sennheiser® HDA200®
-
Sennheiser® HDA280®
-
Sennheiser® HDA300®
-
Telephonics® TDH-39P®
-
beyerdynamic® DT 48®
-
beyerdynamic® AT 1350 A®
-
Interacoustics® DD45®
-
Etymotic Research® ER-3A® (EAR3a)
-
HOLMCO® PD-81®
-
HOLMCO® PD-95®
Stellen Sie immer sicher, dass das korrekte Kopfhörermodell in den Audiometereinstellungen ausgewählt ist. Falls das angeschlossene Kopfhörermodell nicht mit den Audiometereinstellungen übereinstimmt kann die Signalausgabe fehlerhaft sein.
3.3.2 Empfohlene Soundkarten und deren Einstellungen
Dieses Kapitel enthält Empfehlungen für Soundkarten und zugehörige Treiberversionsen zur Verwendung für die Oldenburger Messprogramme. Bei der Verwendung anderer Soundkarten werden hochwertige Soundkarten mit ASIO-Treibern empfohlen.
Die Messungen können mit der Soundkarte Echo INDIGOio mit dem Treiber der Version 8.5 mit
den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Windows® 8.1 (64-Bit)
durchgeführt werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.1 beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Die Messungen dürfen mit der Soundkarte Marian Trace Alpha mit dem Treiber der Version 3.03
mit den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit), Microsoft® Windows® 7 (64-Bit)
oder Windows® 8.1 (64-Bit) durchgeführt werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie
in Abschnitt 3.3.2.2 beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Die Messungen können mit der Soundkarte Echo INDIGOiox mit dem Treiber der Version 8.5 mit
den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Windows® 8.1 (64-Bit)
durchgeführt werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.3 beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Die Messungen können mit der Soundkarte ESI Gigaport HD mit dem Treiber der Version 3.3
mit den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Microsoft® Windows® 8.1 (64-Bit) durchgeführt werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.4 beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Die Messungen können mit der Soundkarte ESI Gigaport HD+ mit dem Treiber der Version 3.3
mit den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Microsoft® Windows® 8.1 (64-Bit) durchgeführt werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.4 beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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Die Messungen können mit der Soundkarte Echo Mia MIDI mit dem Treiber der Version 8.6 mit
den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Windows® 8.1 (64-Bit)
verwendet werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.5 beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Die Messungen können mit der Soundkarte ESI Juli@ Xte mit dem Treiber der Version 1.21 mit
den Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Microsoft® Windows®
8.1 (64-Bit) verwendet werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.6
beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Die Messungen können mit der Soundkarte ESI uDJ6 mit dem Treiber der Version 1.26 mit den
Betriebssystemen Microsoft® Windows® 7 (32-Bit und 64-Bit) oder Microsoft® Windows® 8.1
(64-Bit) durchgeführt werden. Die Einstellungen der Soundkarte sollten wie in Abschnitt 3.3.2.7
beschrieben eingestellt sein und dürfen im Betrieb nicht verändert werden.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
11
3.3.2.1
Einstellungen Soundkarte Echo INDIGOio
Bei Verwendung der Soundkarte „Echo INDIGOio“ darf eine Soundkarte des Typs „Echo INDIGOiox“, „Echo Mia MIDI“ oder „Marian Trace Alpha“ nicht gleichzeitig im System vorhanden und
im Gerätemanager aktiviert sein.
Beim Einbau der Soundkarte muss der Regler für den elektrischen Ausgangspegel stets die gleiche, definierte Einstellung aufweisen. Generell müssen die elektrischen Spezifikationen des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Alle Schieberegler und Mute-Knöpfe mit der Beschriftung „m“ im „Console-Dialog“ der Soundkarte Echo
INDIGOio sollten wie in Abbildung 1 gezeigt eingestellt werden.
Abbildung 1: Einstellungen Soundkarte Echo INDIOGOio
Durch Anklicken von „Settings“ in Abbildung 1 wird ein Dialog mit weiteren Einstellmöglichkeiten angezeigt. Wählen Sie dort auf dem Reiter „GSIF“ die „GSIF buffer size“ von „256 samples“. Diese Einstellung
darf während des Betriebs nicht geändert werden.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
12
3.3.2.2
Einstellungen Soundkarte Marian Trace Alpha
Bei Verwendung der Soundkarte „Marian Trace Alpha“ darf eine Soundkarte des Typs „Echo INDIGOio“, „Echo Mia MIDI“, „Echo INDIGOiox“, „ESI Gigaport HD“ oder „ESI Gigaport HD+“ nicht
gleichzeitig im System vorhanden und im Gerätemanager aktiviert sein.
Beim Einbau der Soundkarte darf der elektrische Ausgangspegel +18dbu symmetrisch bzw.
+15dbu unsymmetrisch nicht überschreiten. Generell müssen die elektrischen Spezifikationen
des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Abbildung 2: Mixer-Dialog der Soundkarte Marian Trace Alpha
Abbildung 3: Ausgangssteuerung-Dialog der Soundkarte Marian Trace Alpha
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
13
Alle Schieberegler, Gain-Drehregler, BAL-Drehregler und Mute-Knöpfe mit der Beschriftung „M“ im Dialog „Mixer“ der Soundkarte Marian Trace Alpha sollten wie in Abbildung 2 gezeigt eingestellt werden.
Alle Schieberegler und Mute-Knöpfe mit der Beschriftung „M“ im Dialog „Ausgangssteuerung“ für die
Soundkarte Marian Trace Alpha müssen wie in Abbildung 3 gezeigt eingestellt werden.
Im Dialog „Einstellungen“ der Soundkarte Marian Trace Alpha muss auf der Karteikarte „Latenz“ ein
Wert für „DMA Buffergröße“ von mindestens 256 eingestellt werden.
3.3.2.3
Einstellungen Soundkarte Echo INDIGOiox
Bei Verwendung der Soundkarte „Echo INDIGOiox“ darf eine Soundkarte des Typs „Echo INDIGOio“, „Echo Mia MIDI“ oder „Marian Trace Alpha“ nicht gleichzeitig im System vorhanden und
im Gerätemanager aktiviert sein.
Beim Einbau der Soundkarte muss der Regler für den elektrischen Ausgangspegel stets die gleiche, definierte Einstellung aufweisen. Generell müssen die elektrischen Spezifikationen des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Alle Schieberegler und Mute-Knöpfe mit der Beschriftung „Mute“ und die Panoramadrehregler mit der
Beschriftung „Pan“ im „Indigo IOx Console-Dialog“ der Soundkarte Echo INDIGOiox sollten wie in Abbildung 4 gezeigt eingestellt werden. Je nach Betriebssystem oder Konfiguration erscheint der Dialog
wie links oder rechts abgebildet.
Nehmen Sie unter „Settings“ folgende weiteren Einstellungen vor
Sample rate
GSIF buffer size
Sync wave devices
44.1 kHz
Mindestens 256
Synchronized (aktiviert)
Je nach Betriebssystem sind ggf. nicht alle Einstellungen verfügbar.
Abbildung 4: Einstellungen Soundkarte Echo INDIOGO IOx
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
14
3.3.2.4
Einstellungen Soundkarten „ESI Gigaport HD“ und „ESI Gigaport HD+“
Die Soundkarten „ESI Gigaport HD“ und „ESI Gigaport HD+“ dürfen nicht gleichzeitig im System
vorhanden sein.
Bei Verwendung der Soundkarte „ESI Gigaport HD“ oder „ESI Gigaport HD+“ darf eine Soundkarte des Typs „Marian Trace Alpha“ nicht gleichzeitig im System vorhanden und im Gerätemanager
aktiviert sein.
Generell müssen die elektrischen Spezifikationen des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Schließen Sie die Soundkarte nach Möglichkeit direkt an einen USB-Anschluss am Computer
an, verwenden Sie dazu keinen USB-Hub. Falls möglich sollte der direkt benachbarte USB-Anschluss am Computer frei bleiben. Schließen Sie die Soundkarte immer an denselben USB-Anschluss an, der bei der Installation des Treibers verwendet wurde. Beachten Sie außerdem die
Dokumentation bzw. Empfehlungen des Herstellers. Ggf. muss der Treiber des Herstellers für
jeden Benutzer einmalig erneut installiert werden.
Je nach Betriebssystem und Rechnerkonfiguration kann es vorkommen, dass trotz scheinbar
erfolgreicher Installation des Treibers die Soundkarte nicht korrekt funktioniert. Überprüfen Sie
gegebenenfalls die korrekte Funktionalität der Soundkarte, indem Sie z.B. mit der WindowsStandardsoftware über die Soundkarte eine Audiodatei abspielen. Falls dies fehlschlägt (also
z.B. die Audioausgabe nicht korrekt hörbar ist), deinstallieren Sie den Treiber und wiederholen
Sie die Installation, wobei Sie die Soundkarte mit einem anderen USB-Anschluss des Computers
verbinden. Verwenden Sie dabei einen anderen, internen USB-Controller, d.h. verwenden Sie
nicht einen unmittelbar benachbarten Anschluss. Wiederholen Sie den Vorgang mit weiteren
USB-Anschlüssen, falls die Soundkarte immer noch nicht korrekt funktioniert.
Abbildung 5: Einstellungen Soundkarte ESI Gigaport HD/HD+
Alle Schieberegler im Dialog „Einstellungen Soundkarte ESI Gigaport HD/HD+“ sollten wie in Abbildung
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
15
5 gezeigt eingestellt werden. Im Menü „Config“ müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:
Untermenü
Latency
Samplerate
BufferNumber
3.3.2.5
Einzustellender Wert
Mindestens 256
44100 Hz(24bit) 6ch
Mindestens 4
Einstellungen Soundkarte Echo Mia MIDI
Bei Verwendung der Soundkarte „Echo Mia MIDI“ darf eine Soundkarte des Typs „Echo INDIGOio“, „Echo INDIGO IOx“ oder „Marian Trace Alpha“ nicht gleichzeitig im System vorhanden
und im Gerätemanager aktiviert sein.
Generell müssen die elektrischen Spezifikationen des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Alle Schieberegler und Mute-Knöpfe mit der Beschriftung „Mute“ und die Panoramadrehregler mit der
Beschriftung „Pan“ im „MiaConsole“ der Soundkarte Echo Mia MIDI sollten wie in Abbildung 6 gezeigt
eingestellt werden. Je nach Betriebssystem oder Konfiguration erscheint der Dialog wie links oder rechts
abgebildet.
Für die analoge Ausgabe muss ein nomineller Pegel von -10 (-10dBV) eingestellt werden, wie in
Abbildung 6 rot markiert.
Nehmen Sie unter „Settings“ folgende weitere Einstellungen vor:
Untermenü
GSIF buffer size
Core Audio sample rate (ab Windows® 7)
Einzustellender Wert
Mindestens 256
44.1 kHz
Abbildung 6: Einstellungen Soundkarte Echo Mia MIDI
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
16
3.3.2.6
Einstellungen Soundkarte „ESI Juli@ Xte“
Generell müssen die elektrischen Spezifikationen des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Alle Schieberegler im Dialog „Einstellungen Soundkarte ESI Juli@ Xte“ sollten wie in Abbildung 7 gezeigt
eingestellt werden. Im Menü „Config“ müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:
Untermenü
Latency
Einzustellender Wert
Mindestens 256
Abbildung 7: Einstellungen Soundkarte ESI Juli@ Xte
3.3.2.7
Einstellungen Soundkarte „ESI uDJ6“
Generell müssen die elektrischen Spezifikationen des Audiometers für die Signaleingänge eingehalten werden.
Schließen Sie die Soundkarte nach Möglichkeit direkt an einen USB-Anschluss am Computer
an, verwenden Sie dazu keinen USB-Hub. Falls möglich sollte der direkt benachbarte USB-Anschluss am Computer frei bleiben. Schließen Sie die Soundkarte immer an denselben USB-Anschluss an, der bei der Installation des Treibers verwendet wurde. Beachten Sie außerdem die
Dokumentation bzw. Empfehlungen des Herstellers. Ggf. muss der Treiber des Herstellers für
jeden Benutzer einmalig erneut installiert werden.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
17
Je nach Betriebssystem und Rechnerkonfiguration kann es vorkommen, dass trotz scheinbar
erfolgreicher Installation des Treibers die Soundkarte nicht korrekt funktioniert. Überprüfen Sie
gegebenenfalls die korrekte Funktionalität der Soundkarte, indem Sie z.B. mit der WindowsStandardsoftware über die Soundkarte eine Audiodatei abspielen. Falls dies fehlschlägt (also
z.B. die Audioausgabe nicht korrekt hörbar ist), deinstallieren Sie den Treiber und wiederholen
Sie die Installation, wobei Sie die Soundkarte mit einem anderen USB-Anschluss des Computers
verbinden. Verwenden Sie dabei einen anderen, internen USB-Controller, d.h. verwenden Sie
nicht einen unmittelbar benachbarten Anschluss. Wiederholen Sie den Vorgang mit weiteren
USB-Anschlüssen, falls die Soundkarte immer noch nicht korrekt funktioniert.
Alle Schieberegler im Dialog „Einstellungen Soundkarte ESI uDJ6“ sollten wie in Abbildung 8 gezeigt
eingestellt werden. Im Menü „Config“ müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden:
Untermenü
Clone Channels
Latency
Samplerate
BufferNumber
Einzustellender Wert
Häkchen bei „Ch 12 to all“ darf NICHT gesetzt sein
Mindestens 256
44100 Hz(24bit) 6ch
Mindestens 4
Abbildung 8: Einstellungen Soundkarte ESI uDJ6
3.4
Fachpersonal
Die Durchführung der Messungen sollte durch in die Bedienung eingewiesenes, medizintechnisches/ audiometrisches Fachpersonal erfolgen.
Dabei ist zu beachten, dass ein normales Sprachverständnis unter den Durchführungsbedingungen beim Fachpersonal erforderlich ist.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
18
Es wird vorausgesetzt, dass die Bedienungsanleitung gelesen wurde, das Fachpersonal über
Verständnis des Verfahrens verfügt und die Installation und Kalibrierung vorschriftsmäßig erfolgt
ist. Installation und Kalibrierung sind im separaten Wartungs-Handbuch beschrieben.
Eine Diagnosestellung (inkl. Entscheidung über Therapie, Hilfsmittelversorgung, Operation o.
ä.) darf nicht aufgrund des Messergebnisses eines einzelnen Messverfahrens getroffen werden.
Eine Differenzialdiagnose erfordert die Durchführung von unabhängigen Verfahren bzw. mit unabhängigen Apparaturen.
Das medizintechnische Fachpersonal muss eine regelmäßige Funktions- und Plausibilitätsprüfung der Apparatur nach den Herstellerangaben vornehmen.
Bei der Benutzung und Wartung des Audiometers sind alle Vorgaben des Herstellers zu berücksichtigen. Die Wartung darf nur durch entsprechendes Fachpersonal erfolgen.
Die Software und Geräte, die zur Durchführung des Messverfahrens eingesetzt werden, sollten
vor dem Einsatz sowie im Betrieb regelmäßig entsprechend der zutreffenden Normen (z. B. ISO
DIN EN 8253-1, 8253-2 und 8253-3) und den Vorgaben des Geräteherstellers einer messtechnischen Kontrolle (Wartung, Kalibrierung) unterzogen werden. Dies ist durch das Fachpersonal
sicherzustellen.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
19
4 Bedienung der Oldenburger Messprogramme
4.1
Programmstart
Starten Sie die Oldenburger Messprogramme durch den Aufruf im Startmenü bzw. per Desktop-Icon.
Beim ersten Programmstart nach der Installation erscheint zunächst ein Auswahldialog für das zu verwendende Audiometer. Wählen Sie das gewünschte Audiometer und klicken Sie „OK“. Nach der Installation bzw. nach manuellem Löschen der Einstellungen werden dann nacheinander die Konfigurationsdialoge für die Soundausgabe (siehe Abschnitt 5.1), für das Audiometer (siehe Abschnitt 5.2) und die
Datenbank (siehe Abschnitt 5.3) angezeigt. Bitte lesen Sie in den entsprechenden Abschnitten, wie die
Geräte bzw. Datenbanken zu konfigurieren sind.
Danach müssen ggf. einen gültigen Benutzer auswählen. Die Verwaltung von Benutzern und von Kunden
bzw. Patienten ist in Abschnitt 4.3 beschrieben.
4.1.1 Fehler beim Start der „Oldenburger Messprogramme“
Falls beim Starten der „Oldenburger Messprogramme“ ein unerwarteter Fehler („Interner Fehler -1“,
siehe Abschnitt 8.1.1.10) auftritt, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Im Folgenden werden
verschiedene Fehler und entsprechende Abhilfen beschrieben. Falls keine der beschriebenen Vorgehensweisen das Problem beseitigt, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
4.1.1.1 Datenbankfehler
Falls beim Programmstart keine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden kann, wird möglicherweise eine Fehlermeldung angezeigt mit der Aufforderung die Datenbankeinstellungen zu korrigieren.
Falls die Einstellungen jedoch korrekt sind, überprüfen Sie die Verbindung zum angegebenen Datenbankserver bzw. zum lokalen Firebird Datenbankserver.
4.1.1.2 Soundkartenfehler
Der oben beschrieben Fehler kann auftreten, falls die Soundkarte, die zur Benutzung der „Oldenburger
Messprogramme“ unter „Einstellungen Audiowiedergabe“ (siehe Abschnitt 5.1) eingestellt wurde, aus
dem System entfernt wurde. In diesem Fall löschen Sie die Dateien (falls vorhanden)
.\desktop\settings\settings_asio_freefield.hts
.\desktop\settings\settings_asio_headphone.hts
.\desktop\settings\settings_mmdevice_freefield.hts
.\desktop\settings\settings_mmdevice_headphone.hts
.\desktop\settings\settings_wdm_freefield.hts
.\desktop\settings\settings_wdm_headphone.hts
.\desktop\settings\settings_sounddispatcher.hts
wobei . das Installationsverzeichnis der „Oldenburger Messprogramme“ darstellt. Danach erscheint
beim nächsten Programmstart automatisch der Dialog „Einstellungen Audiowiedergabe“, in dem Sie
eine andere Soundkarte auswählen könne. Gegebenenfalls muss anschließend eine Neukalibrierung
durchgeführt werden. In diesem Fall wenden Sie sich gegebenenfalls bitte an Ihren Kundendienst bzw.
lesen Sie das separate Wartungshandbuch.
4.2
Der Hauptbildschirm
Nach dem Programmstart der Oldenburger Messprogramme wird der Hauptbildschirm „Desktop“ angezeigt (Abbildung 9). Dieser Hauptbildschirm entspricht zugleich der „Audiometriesoftware“, falls die
einzelnen Testverfahren der Oldenburger Messprogramme nicht aus der Audiometriesoftware des Audiometerherstellers direkt aufgerufen werden.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
20
Der aktuell ausgewählte Kunde/Patient wird in der Titelzeile des Hauptdialoges angezeigt, die Kennung des momentan gewählten Benutzers ist in der unteren Statusleiste zu sehen. Falls keine gültige
Lizenz vorhanden ist, starten die Oldenburger Messprogramme als „Ansichtsplatz“. Dies wird ebenfalls
in der Statusleiste angezeigt. Auf einem Ansichtsplatz können vorhandene Messungen angezeigt und
gedruckt werden, jeoch keine neuen Messungen erzeugt werden.
Abbildung 9: Hauptbildschirm der Oldenburger Messprogramme
Im oberen Bereich des Hauptbildschirm finden Sie das Hauptmenü und eine Werkzeugleiste mit Knöpfen, mit denen einige der Menübefehle direkt aufgerufen werden können. Der übrige Hauptbildschirm
enthält einen mehrseitigen Datenbereich. Sie können dort durch Anklicken der Reiter „Sitzungen“,
„Messmodule“ und „Suche“ zwischen den verschiedenen Bereichen wechseln, die in den folgenden
Unterkapiteln beschrieben werden. Dabei finden Sie jeweils links im Datenbereich eine übergeordnete
Listenansicht (z.B. Gruppen von Messungen) und im rechten Bereich eine Liste von Messungen oder
Messdatensätzen.
4.2.1 Hauptmenü und Werkzeugleiste
In der folgenden Tabelle sind alle Einträge des Hauptmenüs und deren Funktionen beschrieben. Einige
dieser Funtkionen können alternativ durch Knöpfe auf der Werkzeugleiste unter dem Menü oder durch
Kontextmenüs (rechte Maustaste) aufgerufen werden. Doppelte Trennlinien in der Tabelle entsprechen
Trennlinien im Menü bzw. neuen Hauptmenüeinträgen (für die Zuordnung evtl. gleichlautender Menüeinträge).
Tabelle 1: Hauptmenü
Eintrag
Untereintrag/
Knopf
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
Beschreibung
21
Datei
Kunde
Laden bzw. Wechseln des aktuellen Kunden/Patienten.
Datei
Zuletzt verwendet ...
Datei
Datei
Bearbeiten
Benutzer
Öffnet eine Liste der zuletzt geladenen Kunden/Patienten. Klicken Sie auf den kleinen Pfeil auf dem Knopf um dieselbe Liste
anzuzeigen.
Bearbeiten des aktuell ausgewählten Kunden/Patienten.
Laden bzw. Wechseln des aktuellen Benutzers.
Datei
Bearbeiten
Datei
Beenden
Messungen Starten
Messungen Neue Gruppe
Messungen Gruppe löschen
Messungen Gruppe umbenennen
Messungen Messung kopieren
Messungen Messung ausschneiden
Messungen Messung einfügen
Messungen Messung löschen
Bearbeiten des aktuell ausgewählten Benutzers.
Beendet die Oldenburger Messprogramme.
Öffnet ein Untermenü zum Starten einer Messung, siehe auch
Abschnitt 4.4.
Erzeugt eine neue Gruppe von Messungen, siehe 4.4.1
Löscht die momentan ausgewählte Gruppe von Messungen,
siehe 4.4.1
Ermöglicht das Umbenennen der momentan ausgewählten
Gruppe, siehe 4.4.1
Kopiert die momentan ausgewählten Messung, siehe 4.4.1
Schneidet die momentan ausgewählten Messung aus der aktuellen Gruppe aus, siehe 4.4.1
Fügt die zuletzt kopierte/ausgeschnittene Messung in die aktuelle Gruppe ein, siehe 4.4.1
Löscht die momentan ausgewählte Messung aus der aktuellen
Gruppe, siehe 4.4.1
Ruft einen Dialog zur Änderung von Programm- und Geräteeinstellungen auf, siehe Abschnitt 5.
Startet den Kalibriervorgang, siehe Abschnitt 6.
Startet die Signalverwaltung zur Installation und Verwaltung
von Signalen und Faltungen, siehe Abschnitt 7.
Ruft einen Dialog für den Export von Messdaten auf, siehe Abschnitt 4.5.
Extras
Einstellungen
Extras
Extras
Kalibrierung
Signale
Daten
Exportieren
Daten
Aktualisieren
Aktualisiert die aktuelle Liste der angezeigten Messdaten.
?
?
Diverse
Info
Enthält Aufrufe verschiedener Gebrauchsanleitungen
Zeigt einen Informationsdialog mit Versions- und Lizenzinformation an, siehe Abschnitt 4.6.
4.3
Benutzer- und Kunden-/Patientenverwaltung
Zur Auswahl und Verwaltung der Benutzer bzw. Kunden/Patienten wird zunächst ein Dialog mit allen
vorhandenen Datensätzen angezeigt (siehe Abbildung 10).
Im rechten Bereich sehen Sie mehrere Schaltflächen zur Verwaltung der Benutzer bzw. Kunden/Patienten. Je nach Konfiguration und aktueller Auswahl können einzelne Schaltflächen deaktiviert oder nicht
vorhanden sein. Durch Klicken der Knopfes „Auswählen“ wählen Sie den aktuell in der Liste selektierten Datensatz aus und schliessen den Dialog. Alternativ können sie einen Datensatz auch durch einen
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
22
Abbildung 10: Auswahldialog für Benutzer und Kunden/Patienten
Doppelklick auf die enstsprechende Zeile auswählen. Die Schaltfläche „Abbrechen“ schließt den Dialog ohne Auswahl.
Unter dieser Schaltfläche ist ein Eingabefeld „Nachname“ eingeblendet. Geben Sie hier den/die Anfangsbuchstabe des gesuchten Nachnamens ein, um in der Liste direkt zu dorthin Namen mit diesen
Anfangsbuchstaben zu gelangen.
Abbildung 11: Dialog zum Anlegen und Ändern von Benutzern und Kunden/Patienten
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
23
Unter dem Eingabefeld finden Sie Schaltflächen für weitere Aktionen, die durch Klicken auf den kleinen
Pfeils links neben der Beschriftung „Erweitert“ ein- und ausgeblendet werden können. Durch Anklicken
von „Neu“ legen Sie einen neuen Benutzer bzw. Kunden/Patienten in der Datenbank an, mit „Ändern“
können Sie Änderungen am momentan selektierten Datensatz vornehmen. Zum Anlegen oder Bearbeiten eines Benutzers bzw. Kunden/Patienten wird der in Abbildung 11 angezeigt. Durch Klicken auf die
Schaltfläche „C“ können Sie jederzeit die aktuell angezeigten Daten in die Windows-Zwischenablage
kopieren.
Geben Sie den gewünschten Vor- und Nachnamen ein. Bei Kunden/Patienten geben Sie zusätzlich das
Geburtsdatum ein (das Datumsformat wird anhand eines Beispiels rechts vom Eingabefeld angezeigt).
Darunter können Sie eine optionale Bemerkung eingeben. Eine eindeutige Kennung für die Datenbank
wird standardmäßig automatisch generiert. Wenn Sie das Häkchen bei „Anonymisierte Kennung“ setzen, wird dies Kennung nicht aus den Initalien und dem Geburtsdatum generiert sondern aus einer
pseudo-zufälligen Zeichenkette (aus einer sogenannten GUID). Falls Sie selbst eine eindeutige Kennung
vergeben wollen, setzen Sie bitte das Häkchen bei „Manuelle Eingabe“ und geben Sie die Kennung in
das entsprechende Feld ein. Diese Kennung muss in der Datenbank eindeutig sein. Falls die von Ihnen
gewählte Kennung bereits vorhanden ist, wird ein entsprechender Hinweis angezeigt. Wählen Sie in
diesem Fall bitte eine anderen Kennung. Die Datenbankkennung kann beim Ändern eines Datensatzes
nicht mehr verändert werden.
Wenn Sie alle Eingaben vorgenommen haben klicken Sie bitte OK.
4.3.1 Weitere Benutzeroptionen
Für Benutzer können entsprechend der persönlichen Präferenzen weitere Programm-Einstellungen vorgenommen werden. Diese Einstellungen finden Sie auf dem Reiter „Benutzer“ des allgemeinen Einstellungsdialoges, der automatisch nach dem Anlegen oder Ändern eines Benutzers angezeigt wird. Diese
Einstellungen sind in Abschnitt 5.4 beschrieben.
4.4
Messmodule
Wenn Sie im Hauptdialog den Reiter „Messmodule“ auswählen werden im linken Bereich Gruppen (Ordner) von Messungen angezeigt und im rechten Bereich die jeweils in der Gruppe enthaltenen Messmodule (siehe Abbildung 9). Nach der Installation ist nur die Gruppe „Alle Messungen“ vorhanden. Diese
Gruppe enthält alle installierten Messmodule, sie kann nicht geändert, umbenannt oder gelöscht werden.
Durch einen Doppelklick auf eine Messung oder mit dem entsprechenden Eintrag im Haupt- oder Kontextmenü starten Sie das Messverfahren. Vor dem Start werden Sie ggf. dazu aufgefordert einen Benutzer und/oder Kunden/Patienten auszuwählen. Der weitere Verlauf der Messungen ist im Handbuch der
jeweiligen Messung beschrieben.
Ein Klick mit der rechten Maustaste auf eine Messung öffnet ein Kontextmenü mit Einträgen zum Starten, zum Aufruf der Online-Hilfe und zum Gruppieren von Messungen (s.u.).
4.4.1 Gruppierung von Messungen
Sie können im linken Bereich des Bildschirms eigene Gruppen von Messungen anlegen. Dies kann vor
allem sehr nützlich sein, wenn Sie eine große Anzahl von Messmodulen installiert haben, oder z.B. für
eine Studie eine Vorauswahl von Messmodulen zusammenstellen möchten (als Beispiel die Gruppe
„Matrix Tests“ in Abbildung 9).
Sie können eigenen Gruppen entweder mit den Kontextmenüs (rechte Maustaste) im linken Bereich
verwalten oder die entsprechenden Menüeinträge im Hauptmenü „Messungen“ verwenden:
Mit „Neue Gruppe“ erzeugen Sie eine neue Gruppe, die als Ordner im linken Bereich angezeigt wird.
Den Namen der momentan selektierten Gruppe können Sie mit „Gruppe umbenennen“ oder Drücken
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
24
von F2 ändern, gelöscht wird sie mit „Gruppe löschen“. Beim Löschen werden keine Messmodule aus
dem System gelöscht. Alle Messmodule sind immer in der Gruppe „Alle Messungen“ enthalten.
Nun können Sie beliebige Messmodule in die so erzeugten Gruppen aufnehmen, sie zwischen Gruppen kopieren oder verschieben und wieder aus Gruppen löschen. Verwenden Sie dazu das Kontextmenü (rechte Maustaste) im rechten Bereich oder die entsprechenden Menüeinträge im Hauptmenü
„Messungen“. Um eine Messung in eine andere Gruppe zu kopieren oder zu verschieben rufen Sie für
diese Messung zunächst den gewünschten Menüeintrag auf. Wählen Sie dann im rechten Bereich die
Zielgruppe aus und wählen wiederum im rechten Bereich den Menüpunkt „Eingügen“.
Alternativ können Sie Messungen auch per „Drag-and-Drop“ kopieren oder verschieben. Klicken Sie
die Messung dazu mit der linken Maustaste an und ziehen Sie sie bei gedrückter Maustaste über die
gewünschte Zielgruppe. Dort lassen Sie die linke Maustaste los und die Messung wird automatisch eingefügt. Wenn Sie während dieser Aktion die Umschalt-Taste gedrückt halten, wird die Messung kopiert,
ansonsten wird sie verschoben. Aus der Gruppe „Alle Messungen“ wird immer kopiert.
4.5
Sitzungen und Suche
Auf den Reitern „Sitzungen“ und „Suche“ werden Listen von Datensätzen (Messungen) angezeigt. Sie
können diese Listen nach verschiedenen Kriterien sortieren und filtern, sowie Datensätze in verschiedenen Formaten exportieren.
Abbildung 12: Sitzungen
Auf dem Reiter „Sitzungen“ sehen Sie alle Datensätze des aktuelle ausgewählten Kunden/Patienten,
der Reiter „Suche“ zeigt alle in der Datenbank vorhandenen Datensätze aller Kunden/Patienten. Achtung: je nach Anzahl der vorhandenen Datensätze in der Datanbank kann die Anzeige einige Zeit in
Anspruch nehmen. Daher wird die Liste aller Messungen erst bei der erstmaligen Auswahl des Reiters
„Suche“ geladen, und nur durch den Aufruf von „Aktualisieren“ im Menü „Daten“ bzw. durch Klicken
des Aktualisieren-Knopfes neu geladen.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
25
Im rechten Bereich wird eine Liste mit Messungen angezeigt. Um die Liste zu sortieren klicken Sie auf
die Überschrift der Spalte, nach der Sie sortieren möchten. Ein kleiner Pfeil zeigt an, ob momentan
aufsteigend oder absteigend sortiert wird. Nochmaliges Klicken auf dieselbe Spalte kehrt die Sortierreihenfolge um.
In der Spalte „Status“ wird der Zustand der Messung angezeigt, wobei „N“ eine neue Messung (konfiguriert und gespeichert, aber nicht gestartet) und „U“ eine unterbrochene Messung bezeichnet. Bei
beendeten Messungen ist der Status leer. Messungen, die aus der Version 1.3 der „Oldenburger Messprogramme“ importiert wurden haben den Status „MOL13“.
Wenn Sie den Mauszeiger über einem Eintrag schweben lassen wird der Inhalt (falls er zu lang ist) in
einem kleinen Tooltip angezeigt. Dies kann vor allem bei der Spalte „Details“ nützlich sein, die je nach
Datensatz und Messverfahren umfangreiche Details zu einer Messung in mehreren Zeilen enthalten
kann.
Durch einen Doppelklick auf einen Datensatz oder durch Drücken der Eingabetaste laden Sie den ausgewählten Datensatz.
Im linken Bereich sehen Sie jeweils eine Liste aller in der Datenbank vorkommenen Feldinhalte: falls Sie
die rechte Liste z.B. nach dem Datum sortiert haben, finden Sie links alle Daten, für die Datensätze in der
Datenbank vorhanden sind. Ein Klick auf die Spaltenüberschrift kehrt auch hier die Sortierreihenfolge
um.
Im Kontextmenü (rechte Maustaste) finden Sie Möglichkeiten die Auswahlliste zu filtern bzw. einen
gesetzten Filter zu entfernen. Wenn Sie den Menüpunkt „Filter“ wählen, werden im rechten Bereich nur
noch Messungen angezeigt, auf die der entspr. Filter zutrifft. Wenn Sie beispielsweise mit der rechten
Maustaste auf das Datum „3.4.2006“ klicken und den Menüpunkt „Filter“ wählen, werden danach nur
noch Datensätze diesen Datums angezeigt. Sie können links durch Markieren bei gedrückter Umschaltbzw. Strg-Taste auch mehrere Zeilen auswählen und dann die Filterfunktion aufrufen um z.B. Datensätze
für mehrere Tage/Daten zu filtern.
Sie können die Filterfunktion auch im rechten Bereich aufrufen, gefiltert wird dann jeweils nach den
Werten der ausgewählten Datensätze für die derzeitig gewählte Sortierspalte.
Sie können auf diese Weise auch nacheinander nach verschiedenen Kriterien filtern. So können Sie
beispielsweise zunächst nach „Messung“ sortieren und dort nach „Oldenburger Satztest“ filtern und
danach nach „Datum“ sortieren und dort entsprechend filtern um alle Oldenburger Satztests vom betreffenden Datum zu finden. Durch Auswahl des Menüeintrags „Filter löschen“ enfernen Sie alle zuvor
eingestellten Filter.
Wenn Sie im Kontextmenü (rechte Maustaste) den Eintrag „PDF erzeugen“ wählen wird für den selektierten Datensatz eine temporäre PDF-Datei erzeugt und angezeigt. Sie können Sie in Ihrem PDF Anzeigeprogramm auf Wunsch an einem beliebigen Ort speichern.
Einen Dialog zum Export von Datensätzen können Sie anzeigen, indem Sie im Hauptmenü „Daten“ den
Menüeintrag „Export“ wählen (Abbildung 13). Alternativ erreichen Sie diesen Dialog auch durch Klicken
des entsprechenden Knopfes oder per Kontextmenü der Auswahlliste.
Im Exportdialog haben Sie folgende Auswahlmöglichkeiten:
– Datensätze exportieren: wählen Sie hier „Ausgewählte“, um nur die derzeit in der Liste markierten
Datensätze zu exportieren. Mit „Alle“ exportieren Sie alle momentan in der Liste angezeigten
Datenensätze.
– Exportformat: Wählen Sie hier „Text“ um die Datensätze in einem (internen) Textformat zu exportieren, „XML“ um XML-Dateien zu erzeugen bzw. „Datenbankformat“, um einen direkten Import
in eine andere Datenbank der Oldenburger Messprogramme zu ermöglichen.
– Zielverzeichnis: geben Sie hier das gewünschte Zielverzeichnis für die Exportdateien an. Jeder
Datensatz wird in eine einzelne Datei exportiert.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
26
Abbildung 13: Exportdialog
4.6
Informationsdialog
Wenn Sie den Menüpunkt „Info“ im Hauptmenü „?“ wählen erscheint der Informationsdialog.
Wählen Sie den Reiter „Info“, um Informationen zur Version zu erhalten (Abbildung 14 links), oder den
Reiter „Lizenzen“ um Informationen zur Lizenz zu erhalten (Abbildung 14 rechts). Je nach Konfiguration
und vorhandenen Lizenzen kann im Dialog unten eine Option „F&E“ eingelendet sein. Durch anwählen dieser Option schalten Sie die Software in den F&E-Modus. In diesem Modus können erweiterte
Optionen vorhanden sein, die Software verliert jedoch den Status eines Medizinproduktes.
Abbildung 14: Informationsdialog
Auf dem Reiter „Lizenzen“ können unter der Liste der Lizenzen weitere Hinweise und Eingabefelder
vorhanden sein, um einen gesperrten Hardware-Kopierschutz wieder zu entsperren. Eine Sperre kann
entstehen, wenn ein Hardware-Kopierschutz an mehreren Computern verwendet wird. Falls Sie einen
Hinweis über einen gesperrten Hardware-Kopierschutz erhalten, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst. Dieser benötigt dann zunächst die Sperrdaten, die auf dem Reiter angezeigt werden. Ko-
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
27
pieren Sie den nachfolgend erhaltenen Entsperr-Code in das entsprechende Feld, um den HardwareKopierschutz zu entsperren.
Klicken Sie „OK“ zum Beenden.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
28
5 Einstellungen der Oldenburger Messprogramme
Durch Auswahl des Menüpunktes „Einstellungen“ im Hauptmenü „Extras“ des Hauptbildschirms gelangen Sie in den allgemeinen Einstellungsdialog (Abbildung 15).
Auf dem Reiter „System“ können Sie globale Einstellungen für die Oldenburger Messprogramme vornehmen.
Abbildung 15: Einstellungsdialog
Im oberen Bereich können Sie Einstellungen an den verwendeten Geräten vornehmen. Klicken Sie
„Einstellungen“ unter „Soundkarte“ die Konfiguration der verwendeten Soundkarte(n) aufzurufen. Die
Soundkarteneinstellungen sind im folgenden Abschnitt 5.1 beschrieben.
Mit dem Knopf „Auswahl“ unter „Audiometer“ wählen Sie das zu verwendende Audiometermodell, mit
„Einstellungen“ konfigurieren Sie das aktuell gewählte Audiometer. Diese Konfiguration ist in Abschnitt
5.2 beschrieben.
Im Bereich „Software“ können Sie weitere Einstellungen der Oldenburger Messprogrammeanpassen.
Die Funktionen unter „Datenbank“ sind in Abschnitt 5.3 beschrieben.
Unter „Standardsprache“ wählen Sie die System-Sprache der Benutzerführung aus, mit der die Oldenburger Messprogramme startet. Für jeden Benutzer kann zusätzlich eine individuelle Sprache eingestellt werden (siehe Abschnitt 5.4).
Unter „Benutzerauswahl beim Programmstart“ können Sie einstellen, ob direkt beim Programmstart
eine Abfrage nach dem aktuellen Benutzer erfolgen soll.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
29
5.1
Einstellungen Soundkarte
Beim ersten Programmstart oder nach dem Aufruf aus dem allgemeinen Einstellungsdialog erscheint
der in Abbildung 16 angezeigte Dialog. Dort können Sie für Kopfhörer- und Freifeldmessungen getrennt
zunächst das zu verwendenende Sound-Treibermodell auswählen. Falls die zu verwendende(n) Soundkarte(n) mit einem ASIO-Treiber ausgeliefert werden wird hier die Auswahl von ASIO empfohlen, sonst
wählen Sie WDM bzw. MMDEVICE (je nach Windows®-Version).
Abbildung 16: Einstellungen Soundkarte (Treibermodell)
Nach der Auswahl des gewünschten Treibermodells klicken Sie jeweils auf den Knopf mit den 3 Punkten
rechts. Es wird ein Auswahldialog für die zu verwendende Soundkarte angezeigt (Abb. 17).
Klappen Sie unter „Soundkarte“ die Auswahlliste auf und wählen Sie die zu verwendende Soundkarte.
Unter „Abschwächung“ können Sie eine optionale digitale Abschwächung einstellen, die immer auf die
ausgegebenen Audiodaten angewendet wird. Dies kann nötig sein, falls eine vollausgesteuerte Ausgabe die an die Soundkarte angeschlossene Hardware übersteuern würde.
Abbildung 17: Einstellungen Soundkarte
Durch Klicken auf „Erweitert...“ rufen Sie einen ggf. vorhandenen individuellen Einstellungsdialog des
Soundkarten-Herstellers auf. Diese Option ist nur für das Treibermodell ASIO vorhanden. Für Details
zum jeweiligen Dialog beachten Sie bitte die Bedienungsanleitung der jeweiligen Soundkarte.
Durch Klicken auf „Mixer“ rufen Sie eine weiteren Dialog auf (Abb. 18. In diesem Dialog könne Sie auswählen, welche Windows Audio-Mixer von den „Oldenburger Messprogrammen“ während einer Messung überwacht werden sollen. Überwachte Mixer werden vor Beginn einer Messung auf maximale Lautstärke gesetzt, und es wird nach jeder Audioausgabe geprüft, daß sich diese Einstellung während der
Audioausgabe nicht verändert hat. Wählen Sie hier den oder die zur gewählten Soundkarte gehörenden/passenden Mixer aus. Durch die Auswahl von „Keine Mixer“ deaktivieren Sie die Überwachung
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
30
aller Mixer. Diese Option ist nur für das Treibermodell ASIO vorhanden. Für die anderen Treibermodelle
wird der jeweils zur gewählten Soundkarte gehörende Mixer automatisch gefunden und kontrolliert.
Abbildung 18: Einstellungen Mixer
Wenn Sie Änderungen an den Soundkarteneinstellungen vorgenommen haben müssen Sie in der Regel
auch die Audiometereinstellungen anpassen, eine entsprechende Fehlermeldung wird beim Abschliessen der Einstellungen angezeigt.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
31
5.2
Einstellungen Audiometer
Nach Drücken des Knopfes „Auswahl“ unter „Audiometer“ erscheint eine Liste mit verfügbaren Audiometern. Wählen Sie das gewünschte Audiometer aus und klicken Sie Ok. Hinweis: Nach dem Wechsel
des verwendeten Audiometers müssen die Oldenburger Messprogramme unbedingt neu gestartet werden, bevor weitere Einstellungen vorgenommen werden können.
Durch Klicken auf „Einstellungen“ gelangen Sie zu den individuellen Einstellungen des aktuell gewählten Audiometers. Bitte lesen Sie im Folgenden im für das gewählte Audiometermodell zutreffenden
Abschnitt weiter.
5.2.1 Softwareaudiometer und Auritec earbox
Für das Audiometermodell „Softwareaudiometer“ wird der in Abbildung 20 angezeigte Konfigurationsdialog angezeigt. Der Einstellungsdialog für das Audiometer „Auritec earbox“ (siehe Abbildung 19) enthält im rechten Bereich zusätzlich Einstellungsmöglichkeiten für die Abschwächerkanäle. Entsprechend
sind die Abschnitte zu den Einstellungen der Abschwächerkanäle in den folgenden Beschreigungen
nur zu beachten, falls zutreffend und vorhanden. Hinweis: Mit der Auswahl des Audiometermodells
„Auritec earbox“ werden nur Geräte vom Typ ear3.0 oder baugleich unterstützt. Beachten Sie, daß bei
Verwendung dieses Audiometers die integrierte Soundkarte des Audiometers verwendet werden muss.
Wählen Sie dazu in den Soundkarten-Einstellungen das Sound-Treibermodell WDM bzw. MMDEVICE (je
nach Version des Betriebssystems, siehe Abschnitt 5.1) und wählen Sie im nachfolgenden Auswahldialog für die zu verwendende Soundkarte die interne Soundkarte des Audiometers („Auritec Ear30 Audio“
oder ähnlich lautend).
Bitte wählen Sie im Bereich „Kopfhörer“ den Kopfhörer aus, der an Ihr Audiometer angeschlossen ist.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass das korrekte Kopfhörer-Modell ausgewählt ist. Wird ein falsches Kopfhörer-Modell ausgewählt, dann sind Frequenzgang und Darbietungspegel bei Kopfhörermessungen nicht korrekt.
Wählen Sie neben „Audioquelle links“ und „Audioquelle rechts“ den jeweiligen Kanal Ihrer Soundkarte
aus, der mit dem entsprechenden Eingang des Audiometers verbunden ist. Unter „AbschwächerKanal“
wählen Sie bitte den Kanal des Gerätes earbox (oder baugleiches Gerät) aus, der dem nebenstehenden
Kopfhörer-Kanal entspricht (in der Regel muss dies Luftleitung links bzw. rechts sein).
Im Bereich „Freifeld“ wählen Sie neben „Audioquelle Kanal 1 (links)“ und „Audioquelle Kanal 2 (rechts)“
ebenfalls den jeweiligen Kanal Ihrer Soundkarte aus, der mit dem entsprechenden Eingang des Audiometers verbunden ist (in der Regel müssen dies die gleichen Kanäle sein wie für Kopfhörer). Unter
„AbschwächerKanal“ wählen Sie bitte den Kanal des Gerätes earbox aus, der dem nebenstehenden
Freifeld-Kanal entspricht (in der Regel muss dies Freifeld links bzw. rechts sein).
Sie können sich den aktuellen Kalibrierstatus bzw. die aktuellen Kalibrier-Werte anschauen, indem Sie
auf „Kalibrierstatus“ klicken.
Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf „OK“. Fehlermeldungen, die bei
der Änderung der Audiometereinstellungen angezeigt werden können, sind in Abschnitt 8.2.3 beschrieben.
Falls Sie den Dialog „Einstellungen Audiometer“ aus einer Messung heraus aufgerufen haben, können
einige Einstellungsmöglichkeiten fehlen oder deaktiviert sein. Beachten Sie, dass Änderungen an den
Einstellungen beim Aufruf aus der Messung nur für die aktuelle Messung gelten. Um die Einstellungen
dauerhaft zu ändern, rufen Sie den Dialog aus dem „Dialog Einstellung“ (Abbildung 15) heraus auf.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
32
Abbildung 19: Audiometereinstellungen Auritec earbox
Abbildung 20: Audiometereinstellungen Softwareaudiometer (ohne Abschwächer)
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
33
5.3
Datenbank
Im Bereich „Datenbank“ können Sie die aktuell verwendete(n) Datenbank(en) konfigurieren und Datensätze aus einer Version 1.3 der „Oldenburger Messprogramme“ in die aktuelle Datenbank importieren.
5.3.1 Einstellungen Datenbank
Nach Klicken auf „Einstellungen“ erscheint ein Konfigurationsdialog für die Datenbanken.
Je nach aktueller Konfiguration kann dieser Dialog zunächst aufgeklappt (Abbildung 21) oder zugeklappt
(Abbildung 22) erscheinen. Klicken Sie auf den Knopf mit dem kleinen Pfeil oben rechts unterhalb von
„Erweitert“ um zwischen diesen Ansichten zu wechseln.
Abbildung 21: Einstellungen „Datenbank“, zugeklappt
Abbildung 22: Einstellungen „Datenbank“, aufgeklappt
5.3.2 Datenbank-Server
Als Voreinstellung wird auf dem Computer bei der Installation der „Oldenburger Messprogramme“ folgendes installiert:
· ein lokaler Firebird Datenbank-Dienst,
· ein lokaler Datenbank-Treiber für den Zugriff auf einen Firebird Datenbank-Dienst, und
· und eine Regel für den Windows-Firewall für den Zugriff auf einen Firebird Datenbank-Dienst auf
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
34
einem anderen Computer.
Die Installation des lokalen Firebird Datenbank-Dienstes kann auch übersprungen werden, wenn bereits ein lokaler Datenbank-Dienst vorhanden ist, der benutzt werden soll, oder ein Datenbank-Dienst
auf einem anderen Computer (Server) benutzt werden soll. Grundsätzlich können alternativ auch ein
Microsoft SQL Server oder gar kein Datenbank-Dienst verwendet werden (in diesem Fall werden die
Daten in eine Textdatei geschrieben).
Verwenden Sie die zugeklappte Version des Konfigurationsdialogs, um in der Standard-Server Zeile
denselben Server für alle Tabellen einzustellen. Mit dem aufgeklappten Konfigurationsdialog können
Sie für jede Tabelle gesondert einen vom Standard-Server abweichenden Server bzw. Speicherort festlegen. In diesem Fall werden alle von der Software vorgesehenen Tabellen in einer eigenen Zeile einzeln
aufgeführt. In den folgenden Abschnitten werden die Server-Typen bzw. Speicherorte beschrieben, die
jeweils als Standard-Server oder für jede Tabelle ganz links in jeder Zeile zur Auswahl stehen.
5.3.2.1 Standard-Server Dieser Server-Typ ist für alle einzeln aufgeführten Tabellen verfügbar und
verwendet entsprechend die Konfiguration des Standard-Servers.
5.3.2.2 Firebird Dieser Server-Typ verwendet einen lokalen oder auf einem Server laufenden Firebird Datenbank-Dienst. Die in Tabelle 2 aufgeführten Parameter können dafür eingestellt werden. Die
Voreinstellungen gelten für einen lokalen Datenbank-Dienst. Achtung: Je nach System- und Netzwerkkonfiguration können weitere System-Einstellungen erforderlich sein für den Netzwerk-Zugriff auf den
eingestellten TCP Port des Servers. Wenden Sie sich dazu an den System-Administrator.
Tabelle 2: Konfigurationsparameter für Firebird
Parameter
Server
Port
Datenbank
Benutzer
Passwort
Beschreibung
Registrierter Name oder IP-Adresse des Computers, auf dem der Firebird Datenbank-Dienst läuft. Verwenden Sie „localhost“ oder „127.0.0.1“ für den lokalen Rechner.
TCP Port-Nummer oder registrierter Name eines TCP Dienstes. Die voreingestelle Port-Nummer lautet „3055“. Diese wird durch das Setup der „Oldenburger
Messprogramme“ auch als Voreinstellung für den Firebird Datenbank-Dienst
eingestellt. Wenn der Firebird Datenbank-Dienst eine abweichende Port-Nummer verwendet, dann muss diese entsprechend auch an dieser Stelle geändert
werden.
Alias-Name oder Dateipfad und -name der Firebird Datenbank. Es wird die
Verwendung eines Alias-Namens empfohlen. Wenn die Datenbank noch nicht
existiert, wird diese beim ersten Zugriff automatisch erzeugt.
Name des bei Firebird registrierten Datenbank-Benutzers. Der Name des Standard-Administrators lautet „SYSDBA“. Hinweis: Wenn Windows-Authentifzierung verwendet werden soll, dann müssen die Eingabefelder für Benutzer und
Passwort leer sein.
Passwort des bei Firebird registrierten Datenbank-Benutzers. Das voreingestelle Passwort für „SYSDBA“ lautet „Molm1112“, wenn der Firebird Datenbank-Dienst durch das Setup der „Oldenburger Messprogramme“ installiert
wurde. Für eine reguläre Firebird-Installation lautet das voreingestelle Passwort „masterkey“. Das Passwort wird beim Speichern automatisch verschlüsselt.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
35
5.3.2.3 MSSQLServer Dieser Server-Typ verwendet einen lokalen oder auf einem Server laufenden
Microsoft SQL-Server Datenbank-Dienst. Die in Tabelle 3 aufgeführten Parameter können dafür eingestellt werden. Achtung: Je nach System- und Netzwerkkonfiguration können weitere System-Einstellungen erforderlich sein für den Netzwerk-Zugriff auf den eingestellten Microsoft SQL-Server. Wenden Sie
sich dazu an den System-Administrator.
Tabelle 3: Konfigurationsparameter für Microsoft SQL-Server
Parameter
Server
Datenbank
Benutzer
Passwort
Beschreibung
Name des Servers und der Microsoft SQL-Server Instanz. Die Syntax lautet
HOSTNAME\INSTANZNAME, also z.B. Server1\Standardinstanz.
Name der Microsoft SQL-Server Datenbank. Wenn die Datenbank noch nicht
existiert, wird diese beim ersten Zugriff automatisch erzeugt.
Name des bei Microsoft SQL-Server registrierten Datenbank-Benutzers. Der
Name des Standard-Administrators lautet üblicherweise „SA“. Hinweis: Wenn
Windows-Authentifzierung verwendet werden soll, dann müssen die Eingabefelder für Benutzer und Passwort leer sein.
Passwort des bei Microsoft SQL-Server registrierten Datenbank-Benutzers.
Das Passwort wird beim Speichern automatisch verschlüsselt.
5.3.2.4 Interne Datenbank Diese Einstellung erfordert keine Konfiguration und speichert Daten als
Textdateien im Verzeichnis
.\dbc\dbchd
Diese Einstellung kann verwendet werden, wenn der Datenbank-Server zeitweise nicht zur Verfügung
steht. Es sollte jedoch baldmöglichst wieder auf den Datenbank-Server zurückgeschaltet werden, damit
so wenig Datensätze wie möglich in der internen Datenbank gespeichert werden. Das Kopieren von
Datensätzen von der internen Datenbank auf den Datenbank-Server ist in Abschnitt 5.3.3 und Tabelle 5
(„Importieren“) beschrieben.
5.3.2.5 Datei Diese Einstellung speichert die Daten als Textdatei. Dazu muss der Dateiname inkl.
Pfad in das Eingabefeld geschrieben bzw. kopiert werden. Als Dateinamens-Endung wird dabei immer
.hd verwendet. Die Verwendung dieser Einstellung wird nicht empfohlen.
5.3.3 Tabellen-Funktionen
Mit dem aufgeklappten Konfigurationsdialog (Knopf „Erweitert“) können Sie jede Tabelle einzeln verwalten. Je nach Konfiguration werden einige der Tabellen durch die Audiometriesoftware verwaltet und
gespeichert. In diesem Fall sind die Einstellmöglichkeiten für die entsprechenden Tabellen nicht vorhanden oder sind gesperrt.
Grundsätzlich werden folgende Datentabellen werden durch die „Oldenburger Messprogramme“ verwendet:
Tabelle 4: Datentabellen der „Oldenburger Messprogramme“
Datensatz
Messdaten
Patienten
Patienten-Daten
Benutzer
Benutzer-Daten
Beschreibung
Enthält Datensätze für jedes Messergebnis.
Enthält Datensätze für jeden Kunden/Patienten.
Enthält Datensätze mit Zusatzinformationen für jeden Kunden/Patienten (z.B.
bereits verwendete Testlisten für Sprachtests).
Enthält Datensätze für jeden Benutzer.
Enthält Datensätze mit Zusatzinformationen für jeden Benutzer (z.B. bevorzugte Sprache).
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
36
Der Knopf „…“ ganz rechts in der Zeile der Tabelle öffnet einen Dialog, der auf die Tabelle zugreift und eine Liste mit allen vorhandenen Datensätzen anzeigt (siehe Beispiel Messdaten in Abbildung 23). Wenn
die Tabelle noch nicht existiert, wird diese automatisch erzeugt. Auf diese Weise können Sie die Verbindung zur Datenbank testen. Achtung: Je nach Server-Typ kann der Vorgang sehr lange dauern, wenn
dabei ein Fehler auftritt bzw. der Server nicht verfügbar ist.
Abbildung 23: Datenbank-Tabelle
Je nach Konfiguration steht zusätzlich ein Menü mit folgenden Untermenüs zur Verfügung:
Tabelle 5: Untermenüs Datentabellen
Menü
Exportieren
Importieren
Löschen
Beschreibung
Hier können Sie entweder den aktuell selektierten oder alle angezeigten Datensätze in eine Datei (internes Textformat) exportieren. Eine derart exportierte Datei kann wieder importiert werden. Als Dateinamens-Endung solte dabei
.hd verwendet werden.
Hier können Sie Datensätze in die aktuelle Datenbank importieren. Dabei können diese entweder direkt aus der internen Datenbank oder aus einer oder
mehreren Dateien importiert werden. Auf diese Weise können auch Notfalldateien importiert werden, die bei Messungen angelegt wurden, bei denen das
Schreiben in die Datenbank fehlgeschlagen ist (Dateinamens-Endung der Notfalldateien ist .res).
Hier können Sie entweder den aktuell selektierten Datensatz oder die gesamte Datentabelle löschen. Achtung: Gelöschte Datensätze können nicht wiederhergestellt werden! Beim Löschen der Tabelle werden alle enthaltenen Datensätze gelöscht!
Fehlermeldungen, die bei der Änderung der Einstellungen der Datenbank angezeigt werden können,
sind in Abschnitt 8.2.4 beschrieben.
Für eine regelmäßige Datensicherung beachten Sie bitte die Hinweise unter 3.2.2.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
37
5.3.4 Import von Daten aus Version 1.3
Kunden/Patienten und Messergebnisse können aus Versionen 1.3 der „Oldenburger Messprogramme“
in die aktuelle Datenbank importiert werden. Importierte Messergebnisse können nachfolgend angezeigt und gedruckt werden, Änderungen oder Fortführen von alten Messungen ist nicht möglich.
Hinweis: es wird empfohlen, Messergebnisse nur dann zu importieren, wenn die Anzahl vorhandener
Messungen nicht zu groß ist und/oder ein paralleler Betrieb der Version 1.3 zur Anzeige alter Messungen nicht möglich ist. Eine sehr große Anzahl von Datensätzen kann die Leistung der einer Datenbank
beeinträchtigen.
Zunächst müssen die zu importierenden Daten mit Hilfe der Version 1.3 der „Oldenburger Messprogramme“ aus der alten Datenbank exportiert werden. Kopieren Sie dazu alle Dateien aus dem Verzeichnis
MOLINSTALL\tmp\MOL13Export
in das Verzeichnis
MOL13\wsh
Dabei bezeichnet MOLINSTALL das Installationsverzeichnis der aktuellen Version und MOL13 das Installationsverzeichnis der Version 1.3 der „Oldenburger Messprogramme“. Starten Sie danach die Version
1.3 der „Oldenburger Messprogramme“. Das Hauptmenü enthält nun einen Menüpunkt „Datenexport“
mit den Untereinträgen „Patienten/Kunden exportieren“ und „Patienten/Kunden und Ergebnisse exportieren“. Wählen Sie den gewünschten Eintrag. Es wird ein Diagnosefenster eingeblendet, das den
Fortschritt des Exports anzeigt. Nach erfolgreichem Export wird eine enstprechende Meldung angezeigt.
Beenden Sie die Version 1.3 und schließen Sie das Diagnosefenster.
Klicken Sie nun den Knopf „Import MOL 1.3“ im Einstellungsdialog. Sie werden aufgefordert, ein Verzeichnis für den Import auszuwählen. Wählen Sie hier das zuvor beim Export aus der Version 1.3 angezeigte Verzeichnis und klicken Sie OK. Der Fortschritt des Importes wird fortlaufend angezeigt, abschließend erscheint eine Zusammenfassung.
Nach erfolgreichem Import stehen Ihnen die Daten in der aktuellen Version „Oldenburger Messprogramme“ zur Verfügung. Importierte Messungen können nicht geändert oder fortgeführt werden, sie sind in
den Listen von Messungen mit dem Status „MOL13“ gekennzeichnet.
5.4
Individuelle Benutzereinstellungen
Folgende Einstellungen können im Einstellungsdialog auf dem Reiter „Benutzer“ für den aktuellen bzw.
für den soeben neu angelegten oder bearbeiteten Benutzer festgelegt werden:
– Benutzersprache. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Auswahl“ rechts, um die Benutzersprache zu
ändern. Es wird eine Liste der verfügbaren Sprachen angezeigt, aus der Sie die gewünschte Sprache auswählen können.
– Bei Start einer Messung immer existierende Messungen anzeigen. Wenn Sie hier „ja“ wählen wird
beim Start einer (neuen) Messung aus dem Desktop immer eine Liste der bereits vorhandenen
Messungen für den aktuellen Kunden/Patienten angezeigt. Diese Liste können Sie auch jederzeit
in der Sitzungsliste einsehen.
– Sprachtesteinstellungen in erweiterter Ansicht starten. Hiermit konfigurieren Sie, wie der Einstellungsdialog, der beim Start einer Sprachtestmessung angezeigt wird um Detaileinstellungen für
eine einzelne Messung vorzunehmen, standardmäßig angezeigt wird. Dieser Dialog kann für den
Zugriff auf erweiterte Einstellungen aufgeklappt werden (siehe auch Handbücher der einzelnen
Sprachtests). Wählen Sie hier „letzte Einstellung merken“, wenn die Software sich merken soll,
ob der Dialog zuletzt aufgeklappt war und in diesem Zustand beim nächsten Mal wieder angezeigt werden soll (wird für jeden Sprachtest einzeln gespeichert). Wenn Sie hier „nie“ wählen,
startet der Dialog immer zugeklappt, bei „immer“ entsprechend immer aufgeklappt.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
38
6 Kalibrierung
Die Kalibrierung der Oldenburger Messprogramme ist im gesonderten Wartungshandbuch beschrieben.
7 Signale
Mit dem Menüeintrag „Signale“ im Extras-Menü rufen Sie einen Dialog zur Verwaltung von Signalen
und Faltungen auf (Abbildung 24).
Abbildung 24: Signalverwaltung
Es wird eine Liste der installierten Signale bzw. Faltugen angezeigt. Wählen Sie den entsprechenden
Reiter um zwischen Signalen und Faltungen zu wechseln. Im Folgenden werden Signale und Faltungen
gleichermaßen als „Signale“ bezeichnet und nur bei Unterschieden in der Handhabung explizit auf die
Art von Signal hingewiesen. Signale, die in den Oldenburger Messprogramme vorinstalliert sind, werden im Folgenden als „Systemsignale“ bezeichnet. Systemsignale werden standardmäßig in den Listen
ausgeblendet, sie können weder bearbeitet noch gelöscht werden. Um Systemsignale einzublenden
setzen Sie das Häkchen bei „Zeige alle Signale“. Diese werden dann ausgegraut angezeigt.
Mit den Schaltflächen oder dem Kontextmenü (rechte Maustaste) können Sie neue Signale installieren,
bearbeiten, löschen oder importieren.
Mit „Neu“ installieren Sie ein neues Signal im System. Sie werden zunächst aufgefordert, die OriginalWave-Datei auszuwählen. Bei der Installation wird diese Originaldatei in das Unterverzeichnis
etc\signals\user bzw.
etc\convolutions
des Installationsverzeichnisses der Oldenburger Messprogramme kopiert und mit speziellen Meta-Daten
versehen. Beim Löschen eines Signal wird diese modifizierte Kopie wieder gelöscht.
Das Kontextmenü enthält zusätzlich den Eintrag „Als Rauschen für Sprachtests registrieren“. Wählen
Sie diesen Eintrag für ein Signal, dann steht dieses Signal künftig im Konfigurationsdialog für Sprachtests in der Auswahlliste für Rauschsignale zur Verfügung.
Nach der Auswahl gelangen Sie in den Dialog zum Erstellen bzw. Bearbeiten von Signaleigenschaften
(Abbildung 25).
Oben wird der Dateiname angezeigt (bei der Installation eines neuen Signals erscheint hier zunächst
der Name der Originaldatei). Darunter wird die eindeutige Kennung des Signals im System angezeigt.
Bei der Installation müssen Sie hier eine eindeutige Kennung eingeben. Falls ein Signal mit der gewähl-
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
39
Abbildung 25: Signaleigenschaften
ten Kennung bereits installiert ist, wird eine enstpr. Warnhinweis angezeigt, wählen Sie in diesem Fall
eine andere Kennung. Darunter können Sie eine optionale Beschreibung des Signals eingeben. Diese
Beschreibung wird künftig in den Oldenburger Messprogramme z.B. in Auswahldialogen für Signale
verwendet. Falls Sie keine Beschreibung eingeben wird stattdessen die Kennung verwendet.
Im Bereich darunter werden der RMS-Wert (Root Mean Square) und der Peak-Wert des Signals in dB
rel. fullscale (dB unter digitaler Vollaussteuerung) angegeben. Standardmäßig werden diese Angaben
aus der Signaldatei selbst berechnet. Durch Klicken auf den jeweiligen Knopf „Berechnen“ wird der
entsprechende Wert erneut aus der Datei berechnet und in das Eingabefeld übertragen. Der Peak-Wert
kann nicht manuell geändert werden. Es kann jedoch sinnvoll sein, hier für den RMS einen vom rein
rechnerischen RMS-Wert abweichenden Wert einzugeben, z.B. falls das Signal Pausen entält, die nicht
für bei Berechnung der Signalenergie berücksichtigt werden sollten. Der hier eingegebe Wert hat später
einen Einfluß den Ausgabepegels eines Signals: wird hier ein niedrigerer RMS-Wert angegeben, so wird
das System bei der kalibrierten Ausgabe davon ausgehen, dass das Signal entsprechend mehr verstärkt
werden muss, um den angeforderten Nominalpegel zu erreichen.
Im Eingabefeld darunter können Schlüsselworte für das Signal eingegeben werden. Im unteren Bereich
können folgende Optionen gewählt werden:
– Als Kalibriersignal registrieren: aktivieren Sie diese Option, wenn das Signal einzeln kalibriert
werden soll um so z.B. in der Kategorialen Lautheitsskalierung genutzt werden zu können. Wenn
Sie ein Rauschen nur zur Nutzung in einem exietierenden Sprachtest installieren wollen, ist eine
gesonderte Kalibrierung nicht notwendig, da ein die Ausgabepegel eines Sprachtest immer auf
das Original-Rauschsignal referenziert bleiben. In diesem Fall wählen Sie nur die nächste Option.
Diese Option steht nicht für Faltungen zur Verfügung.
– Als Rauschen für Sprachtests registrieren: wenn Sie diese Option wählen steht das neu installierte Signal künftig im Einstellungsdialog für Sprachtests als zu verwendendes Störsignal zur Verfügung (falls das System generell eine Auswahl bzw. Änderung des voreingestellten Störsignals
erlaubt). Diese Option steht nicht für Faltungen zur Verfügung.
– Bei Verwendung in Sprachtests Rauschen korrelieren: standardmäßig wird das Störsignal bei
mehrkanaliger Ausgabe zwischen den verschiedenen Kanälen dekorreliert. Dies kann aber in-
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
40
besondere bei mehrkanaligen Faltungen unerwünscht sein, falls beispielsweise für zwei Kanäle
eine Richtung mit einer zweikanaligen Faltung aufgeprägt werden soll. Diese Option ist standardmäßig aktiviert, sie steht nur für Faltungen zur Verfügung.
Nach Klicken auf „OK“ wird das Signal installiert, mit „Abbrechen“ verwerfen Sie Ihre Eingaben und Sie
gelangen zurück zum Signal-Verwaltungs-Dialog.
Wenn Sie ein Signal importieren möchten, muss die entsprechende WAV-Datei bereits spezielle MetaInformationen für die Nutzung in den Oldenburger Messprogramme enthalten. Diese werden automatisch erzeugt, wenn Sie ein Signal erstmals mit „Neu“ installieren. Somit können Sie ein Signal, das
auf einem System installiert wurde einfacher auf einem anderen System nutzen, indem Sie die bei
der Installation erzeugte Wave-Datei mit Meta-Informationen auf das andere System kopieren und dort
importieren. So müssen die o.a. Einstellungen für ein eigenes Signal nicht auf jedem System erneut
eingegeben werden.
Nachdem Sie alle gewünschten Aktionen durchgeführt haben verlassen Sie den Signal-VerwaltungsDialog mit „Schließen“.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
41
8 Fehlermeldungen
In diesem Abschnitt sind allgemeine Fehlermeldungen sowie Fehlermeldungen, die bei der Änderung
von Einstellungen angezeigt werden können beschrieben. Weitere Fehlermeldungen, die während einer
Messung angezeigt werden können, sind in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Messverfahrens
(z.B. Oldenburger Satztest) beschrieben.
Je nach Konfiguration und verwendeten Geräten bzw. verwendeter Audiometriesoftware sind einige der
beschriebenen Fehlermeldungen nicht zutreffend und treten im Betrieb nicht auf.
Je nach Konfiguration werden die Fehlermeldungen gegebenenfalls nicht direkt angezeigt sondern nur
im Fehlerprotokoll ausgegeben.
8.1
Allgemeine Fehlermeldungen
8.1.1 Fehler beim Starten einer Messung
In diesem Abschnitt sind die Fehlermeldungen beschrieben, die beim Start einer Messung oder beim
Aufruf zur Änderung der Einstellungen der „Oldenburger Messprogramme“ angezeigt werden können.
8.1.1.1 Die Systemklänge des Betriebssystems (Soundschema) sind aktiviert. Die Systemklänge
müssen unbedingt deaktiviert werden. Beachten Sie dazu die Hinweise in der Gebrauchsanleitung.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Systemklänge in der Systemsteuerung nicht deaktiviert
sind. Hinweise zur Deaktivierung der Systemklänge finden Sie in der Dokumentation des Betriebssystems.
8.1.1.2 Es ist kein Treiber für die Audioausgabe ausgewählt. Bitte korrigieren Sie die Soundkarteneinstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls in den Einstellungen für die Audioausgabe kein Treiber ausgewählt ist. Rufen Sie den entsprechenden Einstellungsdialog auf, um die Einstellung zu korrigieren
(siehe Abschnitt 5.1).
8.1.1.3 Der für die Audioausgabe ausgewählte Treiber kann nicht gefunden werden NAME
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls der den Einstellungen für die Audioausgabe ausgewählte
Treiber nicht gefunden werden (statt NAME wird der Name des entsprechenden Treibers angezeigt).
Rufen Sie den Einstellungsdialog auf, um die Einstellung zu korrigieren (siehe Abschnitt 5.1). Sollte
dies nicht möglich sein wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.4 In den Audiometer-Einstellungen ist eine Audioquelle ungültig. Bitte korrigieren Sie die Einstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls in den Einstellungen des Audiometers für die Audioausgabe
mindestens eine Audioquelle ungültig ist. Rufen Sie den Einstellungsdialog auf, um die Einstellungen
zu korrigieren (siehe Abschnitt 5.2)
8.1.1.5 In den Audiometer-Einstellungen ist der Kopfhörer ungültig. Bitte korrigieren Sie die Einstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Einstellungen des Audiometers für den Kopfhörer ungültig sind. Rufen Sie den Einstellungsdialog auf, um die Einstellungen zu korrigieren (siehe Abschnitt
5.2)
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
42
8.1.1.6 In den Audiometer-Einstellungen ist ein Lautsprecher ungültig. Bitte korrigieren Sie die Einstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls die Einstellungen des Audiometers für mindestens einen
Lautsprecher ungültig sind. Rufen Sie den Einstellungsdialog auf, um die Einstellungen zu korrigieren
(siehe Abschnitt 5.2)
8.1.1.7 In den Audiometer Einstellungen ist ein Abschwächer-Kanal ungültig. Bitte korrigieren Sie
die Einstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls in den Einstellungen des Audiometers mindestens ein Abschwächer-Kanal ungültig ist (nicht für alle Audiometer vorhanden). Rufen Sie den Einstellungsdialog
auf, um die Einstellungen zu korrigieren (siehe Abschnitt 5.2)
8.1.1.8 Nicht alle Parameter für den Start der Oldenburger Messprogramme sind vorhanden. Eventuell muss zuerst die Software des Audiometer-Herstellers konfiguriert werden.
Dieser Fehler wird angezeigt, falls beim Starten der Software nicht alle Argumente des Hardware-Herstellers vorhanden sind. In diesem Fall ist die Software entweder für diesen Hardware-Hersteller nicht
geeignet für einen Aufruf ohne Argumente, oder es muss zuerst die Software des Hardware-Herstellers
einmalig aufgerufen werden, um globale Einstellungen zu setzen.
8.1.1.9 Es wurden zu viele Instanzen dieser Anwendung gestartet.
Dieser Fehler wird angezeigt, falls die Software mehrfach gestartet wird. In diesem Fall muss zuerst
jede vorher gestartete Instanz der Software beendet werden. Falls diese nicht sichtbar ist, muss ggf. im
Windows Task-Manager der dazugehörige Prozess HtShellLoader.exe beendet werden.
8.1.1.10 Interner Fehler (-1). Eine mögliche Ursache ist eine Änderung des Systems, z.B. das Entfernen einer Soundkarte oder ein Datenbankfehler, z.B. ungenügende Zugriffsrechte oder defekte Sperrdateien. Informationen darüber finden Sie in der Gebrauchsanleitung oder der FAQ.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls ein nicht näher spezifizierter Fehler beim Start der Anwendung oder einer Messung aufgetreten ist. Ursache kann z. B. sein, wenn bereits konfigurierte Geräte
aus dem System entfernt wurden (z. B. die verwendete Soundkarte wurde ausgebaut). Lesen Sie hierzu
auch Abschnitt 4.1.1 und wenden Sie sich bei Bedarf bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.11 Erforderliche Lizenz nicht vorhanden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls keine gültige Lizenz vorhanden ist. Wenden Sie sich bitte an
Ihren Kundendienst.
8.1.1.12 Die Borland Database Engine (BDE) wurde nicht auf Ihrem System gefunden. Verständigen
Sie bitte Ihren Kundendienst.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn keine Installation der erforderlichen Datenbank-Treiber vorhanden ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.13 Der angeforderte Datensatz wurde nicht in der Datenbank gefunden, er ist jedoch in der lokalen Tabelle vorhanden. Transferieren Sie gegebenenfalls den Datensatz in die aktuelle Datenbank.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn der angeforderte Datensatz nicht in der aktiven NetzwerkDatenbank vorhanden ist, aber in der lokalen Datenbank gefunden wurde. In diesem Fall wurde der Datensatz wahrscheinlich bei einem Zugriffsfehler auf die Netzwerk-Datenbank automatisch in der lokalen
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
43
Datenbank anstelle der Netzwerk-Datenbank gespeichert. Das Transferieren von Datensätzen von der
lokalen Datenbank in die Netzwerk-Datenbank ist im Abschnitt „Einstellungen Datenbank“ beschrieben. Falls dabei Fehler auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.14 ... Shell ungültig
Dieser Fehler wird angezeigt, falls beim Startvorgang der Software ein interner Fehler auftritt. Wenden
Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.15 ... .INI Datei oder StartupCommand nicht verfügbar
Dieser Fehler wird angezeigt, falls beim Startvorgang der Software ein interner Fehler aufgrund einer
fehlenden Datei oder fehlender Einträge darin auftritt. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.16 Interner Fehler (-3). ...
Andere derartige Fehlermeldungen werden angezeigt, falls ein interner Fehler beim Start der Messung
aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.17 MOLM140 startup error -1
Siehe 8.1.1.10
8.1.1.18 MOLM140 startup error -999
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls keine gültige Lizenz vorhanden ist. Wenden Sie sich bitte an
Ihren Kundendienst.
8.1.1.19 MOLM140 startup error ...
Andere derartige Fehlermeldungen werden angezeigt, falls ein interner Fehler beim Start der Messung
aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.1.20 Die zur Ausführung des Programms notwendigen Schreibrechte in folgendem Verzeichnis
sind nicht vorhanden (überprüfen Sie auch alle anderen Verzeichnisse auf Schreibrechte): ...
Diese Fehlermeldung gefolgt vom entspr. Verzeichnisname wird angezeigt, falls in einem oder mehreren
Verzeichnissen auf dem Computer die für die Ausführung der Oldenburger Messprogramme notwendigen Schreibrechte fehlen. Beenden Sie die Anwendung und ändern Sie bzw. lassen Sie die Schreibrechte entsprechend ändern.
8.1.1.21 Sie sind momentan nicht mit Administratorrechten am System angemeldet. Dies ist für eine
weitere fehlerfreie Ausführung gegebenenfalls erforderlich. Möchten Sie dennoch fortfahren?
Dieser Fehler wird angezeigt, falls der aktuelle Benutzer beim Starten der Software keine Administratorrechte besitzt. Dieser Fehler kann im angezeigten Dialog ignoriert werden, ggf. treten jedoch Folgefehler
auf, die zur Beendung der Software führen. Daher sollte dies nicht ignoriert werden, sondern die Abgebrochen und der Vorgang mit vorhandenen Administratorrechten wiederholt werden. Diese Prüfung
wird nur vor Aktionen durchgeführt, für die Administratorrechte erforderlich sind (z.B. Installation eines
Treibers).
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
44
8.1.2 Fatale Fehler während einer Messung
In diesem Abschnitt sind die Fehlermeldungen beschrieben, die während einer Messung angezeigt werden können. Diese Fehler sollten im regulären Betrieb nicht auftreten, anderenfalls wenden Sie sich
bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.2.1 Es ist ein fataler Fehler im Modul error aufgetreten. Bitte beenden Sie unverzüglich die Anwendung und stellen Sie sicher, dass keine Personen oder Geräte gefährdet sind.
Beenden Sie die Anwendung und wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.2.2 A fatal error occurred. Either shell is invalid or recurrent call of function ’WediMessage’
Beenden Sie die Anwendung und wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.2.3 Im Signalausgabemodul ist ein Fehler aufgetreten, die Ausgabe wurde gestoppt. Bitte beenden Sie die Anwendung sofort und stellen Sie sicher, daß alle Personen und Geräte sicher sind.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls während der Messung ein fataler Fehler in der Signalausgabe
aufgetreten ist. Beenden Sie die Anwendung und wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.2.4 Die Geräte-Einstellungen stimmen nicht mit dem angeschlossenen Gerät überein. Bitte korrigieren Sie die Einstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls während der Verwendung des Geräts festgestellt wird, dass
die in der Software eingestellten Geräte-Einstellung von den tatsächlichen Einstellungen des Geräts abweichen. Korrigieren Sie die Geräte-Einstellungen in der Software. Falls dies nicht möglich ist, wenden
Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.2.5 Die Einstellungen stimmen nicht mit dem angeschlossenen Gerät überein und wurden korrigiert. Bitte versuchen Sie den Vorgang erneut.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls während der Verwendung des Geräts festgestellt wird, dass
die in der Software eingestellten Geräte-Einstellung von den tatsächlichen Einstellungen des Geräts
abweichen und diese automatisch angeglichen wurden. Falls der Fehler bei einem erneuten Versuch
wieder auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.1.2.6 Es ist ein Zugriffs-Fehler mit der Datenbank aufgetreten (z.B. wegen Netzwerk-Problemen
oder ungenügenden Zugriffs-Rechten). Daher wurde die lokale Datenbank aktiviert und der Datensatz
dort gespeichert. Stellen Sie die Integrität der Datenbank wieder her, z.B. indem Sie den Datensatz
von der lokalen Datenbank in die Netzwerk-Datenbank transferieren. Sollten dabei Probleme auftreten, verständigen Sie bitte Ihren Kundendienst.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn eine Netzwerk-Datenbank verwendet wird und beim Zugriff
darauf ein Fehler aufgetreten ist. In diesem Fall wird automatisch auf die lokale Datenbank umgeschaltet. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2
Fehlermeldungen bei Änderungen an den Einstellungen
8.2.1 Fehler bei der Autorisierung
In diesem Abschnitt sind die Fehlermeldungen beschrieben, die bei der Autorisierung angezeigt werden
können.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
45
8.2.1.1 Das eingegebene Kennwort ist ungültig. Bitte neu eingeben und beachten Sie auch
Groß-/Kleinschreibung.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie im Kennwortdialog ein ungültiges Kennwort eingegeben
und auf „OK“ geklickt haben.
8.2.1.2 Das neue Kennwort ist ungültig oder stimmt nicht überein. Ein Kennwort muss mindestens
6 Zeichen lang sein.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie bei der Änderung des Kennwortes entweder ein ungültiges neues Kennwort eingegeben haben (kürzer als sechs Zeichen oder länger als 32 Zeichen), oder die
Bestätigung des neuen Kennwortes nicht mit dem neuen Kennwort übereinstimmt.
8.2.2 Fehler beim Ändern der Einstellungen „Audiowiedergabe“
In diesem Abschnitt sind die Fehlermeldungen beschrieben, die beim Ändern der Einstellungen „Audiowiedergabe“ angezeigt werden können.
8.2.2.1 Es ist ein Fehler beim Lesen der Soundkarteneinstellungen aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Lesen der aktuellen Soundkarteneinstellungen ein
Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.2.2 Es ist ein Fehler beim Speichern der neuen Soundkarteneinstellungen aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Speichern der neuen Soundkarteneinstellungen ein
Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.2.3 Es ist ein Fehler beim Prüfen der Soundkarteneinstellungen aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Prüfen der Soundkarteneinstellungen ein Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.2.4 Die Soundkarteneinstellungen sind ungültig, bitte überprüfen Sie die Einstellungen unter
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn die aktuellen Soundkarteneinstellungen ungültig sind. Bitte
überprüfen Sie die Einstellungen.
8.2.2.5 Es konnte keine kompatible Soundkarte im System gefunden werden
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn in Ihrem Computer keine kompatible Soundkarte gefunden
werden konnte. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.2.6 Es wurde ein ungültiger Wert für die Abschwächung in den gespeicherten Werten entdeckt.
Der Wert wurde gelöscht und auf 0 dB gesetzt.
Warnung, die angezeigt wird, wenn bei der Auswahl eines Treibers im Soundkarten-Einstellungsdialogs
eine ungültige Abschwächung für diesen Treiber festgestellt und diese auf 0 dB korrigiert wurde.
8.2.2.7 Bei der Anzeige des Einstellungsdialogs der Soundkarte ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn der Einstellungsdialog des Soundkarten-Herstellers nicht
angezeigt werden konnte. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
46
8.2.2.8 Für den ausgewählten Treiber konnte kein Windows-Mixer gefunden werden. Bitte rufen Sie
den Mixerdialog auf und korrigieren Sie die Einstellungen.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn für den ausgewählten Soundtreiber die zugehörigen WindowsMixer nicht automatisch gefunden werden konnten. Wählen Sie in diesem Fall die zu kontrollierenden
Windows-Mixer im entsprechenden Mixer-Dialog.
8.2.2.9 Bei der Anzeige des Mixerdialoges ist ein Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls bei der Anzeige des Mixer-Dialogs ein Fehler aufgetreten ist.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.3 Fehler beim Ändern der Einstellungen „Audiometer“
In diesem Abschnitt sind alle Fehlermeldungen aufgelistet, die beim Ändern der Einstellungen „Audiometer“ angezeigt werden können.
8.2.3.1 Es ist ein Fehler beim Speicherzugriff aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Anzeigen des Einstellungsdialogs ein Speicherfehler
auftritt. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.3.2 Es ist kein gültiger CD-Eingang ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keinen gültigen CD-Eingang ausgewählt haben und auf
„OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.3 Es ist kein gültiger Signaleingang ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keinen gültigen Signaleingang ausgewählt haben und
auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“. Wenn dieser Fehler
auftritt, obwohl der Signaleingang nicht einstellbar ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.3.4 Es ist kein gültiger Signal-Eingang links ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keinen gültigen Signal-Eingang links ausgewählt haben
und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.5 Es ist kein gültiger Signal-Eingang rechts ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keinen gültigen Signal-Eingang rechts ausgewählt haben
und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.6 Es ist keine gültige Audioquelle links ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keine gültige Audioquelle für den linken Kanal ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.7 Es ist keine gültige Audioquelle rechts ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keine gültige Audioquelle für den rechten Kanal ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
47
8.2.3.8 Mindestens eine Audioquelle fehlt (fehlende Einstellungen der Audiowiedergabe).
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn für einen Kanal keine Audioquelle vorhanden ist. Korrigieren
Sie die entsprechende Einstellung „Audiowiedergabe“.
8.2.3.9 Die Audioquellen links und rechts dürfen nicht identisch sein.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie für den linken und den rechten Kanal dieselbe Audioquelle ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie
erneut „OK“.
8.2.3.10 Die Audioquellen links und rechts dürfen nicht identisch sein (falsche Einstellungen der
Audiowiedergabe).
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn für den linken und den rechten Kanal dieselbe Audioquelle
verwendet wird. Korrigieren Sie die entsprechende Einstellung „Audiowiedergabe“.
8.2.3.11 Es ist kein gültiger Kopfhörer ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keinen gültigen Kopfhörer ausgewählt haben und auf
„OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.12 Die Einstellungen für die Freifeldausgänge sind unvollständig.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie mindestens einen Freifeld-Ausgang nicht gültig ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.13 Es ist keine gültige Kombination von Freifeld-Ausgängen gewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie eine ungültige Kombination von Freifeld-Ausgängen ausgewählt haben, z.B. den gleichen Lautsprecher für verschiedene Ausgänge, und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.14 Es ist kein gültiger voreingesteller Pegel ausgewählt.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie keinen gültigen, voreingestellten Pegel ausgewählt haben und auf „OK“ geklickt haben. Korrigieren Sie die Einstellung und klicken Sie erneut „OK“.
8.2.3.15 Das Skript für die Einstellungen konnte nicht geschrieben werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Speichern der neuen Einstellungen ein Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4 Fehler beim Ändern der Einstellungen „Datenbank“
8.2.4.1 Es ist ein interner Fehler aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Ändern der Einstellungen ein interner Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.2 Es ist ein Fehler beim Speicherzugriff aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Ändern der Einstellungen ein Speicherfehler aufgetreten ist.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
48
8.2.4.3 Das Skript für die Einstellungen konnte nicht geschrieben werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Speichern der neuen Einstellungen ein Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.4 Es ist ein Fehler beim Schreiben aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Schreiben einer Exportdatei ein Fehler aufgetreten ist.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.5 Das Schlüsselfeld des Datensatzes ist leer.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Zugriff auf eine Tabelle der Primärschlüssel leer ist.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.6 Die Konfiguration der Tabelle ist unvollständig.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn bei der Konfiguration einer Datenbanktabelle bzw. des Servers die Angabe für den Server nicht koplett ist.
8.2.4.7 Die Konfiguration der Tabelle ist ungültig.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn bei der Konfiguration einer Datenbanktabelle bzw. des Servers die Angabe für den Server ist.
8.2.4.8 Es ist ein Fehler beim Transferieren der Datensätze aufgetreten. Die Datensätze sollten wie
vor dem Vorgang verfügbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, verständigen Sie bitte Ihren Kundendienst.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Transferieren der Datensätze ein Fehler aufgetreten
ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.9 Ungültiger Tabellen-Name.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Transferieren der Datensätze ein Fehler aufgetreten
ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.10 Ungültige Datenbank für Tabelle.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Transferieren der Datensätze ein Fehler aufgetreten
ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.11 Es ist ein Fehler bei der Aufbereitung der Daten für die Darstellung aufgetreten.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn beim Synchronisieren von Datensätzen zweier Datenbanken
ein interner Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.4.12 Es ist mindestens ein Fehler beim Synchronisieren der Netzwerk-Datenbank mit der lokalen
Datenbank aufgetreten.
Es ist mindestens ein Fehler beim Synchronisieren der Netzwerk-Datenbank mit der lokalen Datenbank
aufgetreten und die Synchronisation wurde abgebrochen.
Eine dieser Fehlermeldungen wird angezeigt, wenn beim Synchronisieren von Datensätzen zweier Datenbanken ein Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
49
8.2.4.13 Die Synchronisation kann nicht gestartet werden, da zur Zeit schon ein anderer Synchronisationsprozess läuft.
Die Synchronisation kann nicht gestartet werden, da der lokale und der Netzwerk-Datenbankpfad auf
die gleiche Datenbank verweisen.
Die Synchronisation kann nicht gestartet werden, da die Sperrdatei für die lokale Datenbank nicht erstellt werden konnte.
Die Synchronisation kann nicht gestartet werden, da die Sperrdatei für die Netzwerk-Datenbank nicht
erstellt werden konnte.
Eine dieser Fehlermeldungen wird angezeigt, wenn beim Synchronisieren von Datensätzen zweier Datenbanken der entsprechende Fehler aufgetreten ist. Beheben Sie die Ursache und führen Sie die Synchronisation erneut durch.
8.2.5 Fehler bei der Verwaltung von Signalen
In diesem Abschnitt sind die Fehlermeldungen beschrieben, die bei der Installation und Verwaltung von
Signalen und Faltungen angezeigt werden können.
8.2.5.1 Die gewählte Datei existiert bereits im Signalverzeichnis:
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls im Signalverzeichnis (.\etc\signals\user) bereits eine Datei
mit demselben Dateinamen existiert.
8.2.5.2 Es werden nur Audiodateien in folgeden Formaten unterstützt:
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie versuchen eine Signal mit einem nicht unterstützen Format zu installieren.
8.2.5.3 Es ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls bei der Signalverwaltung ein unbekannter Fehler auftritt.
Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.5.4 Das Verzeichnis für benutzerdefinierte Signale kann nicht angelegt werden:
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls das Verzeichnis für benutzerdefiniert Signale (.\etc\signals\user)
nicht erzeugt werden kann. Überprüfen Sie die Schreibrechte bzw. wenden Sie sich an Ihren Kundendienst.
8.2.5.5 Es existiert bereits ein Signal mit der gewünschten Kennung
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie ein Signal mit einer Kennung installieren wollen, für die
bereits ein Signal installiert ist. Wählen Sie bitte eine andere Kennung.
8.2.5.6 Beim Schreiben eines Signals ist ein Fehler aufgetreten
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Schreiben des Signals ein Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.5.7 Beim Registrieren des Signals in der Datenbank ist ein Fehler aufgetreten
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Registrieren des Signals ein Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
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8.2.5.8 Bei der Wiederherstellung des Signal-Backups ist ein Fehler aufgetreten
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls bei der Wiederherstellung des Backups eines Signals ein
Fehler aufgetreten ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.5.9 Beim Import folgender Signale ist ein Fehler aufgetreten: DETAILS
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls beim Import enes Signals ein Fehler aufgetreten ist. Statt
DETAILS werden Einzelheiten zum Fehler abgezeigt. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundendienst.
8.2.5.10 Faltung können nur aus dem Unterverzeichnis ’etc/convolutions’ importiert werden.
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, falls Sie versuchen, eine Faltung aus einem anderen als dem angegebenen Verzeichnis zu importieren. Kopieren Sie die zu importierende Faltung vor dem Import in
das angegebene Verzeichnis.
Desktop „Oldenburger Messprogramme“
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