30 Künstler für 30 Jahre

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30 Künstler für 30 Jahre
Konstanz - Lodi
1986 - 2016
STÄDTEPARTNERSCHAFT
30 Jahre
10. - 12. JUNI 2016
30 KÜNSTLER
FÜR 30 JAHRE
30 ARTISTI DI
30 ANNI
VORWORT
Sehr geehrte
Besucherinnen und Besucher,
die Städtepartnerschaft Lodi und Konstanz feiert ihren 30. Geburtstag! 2016
jährt sich zum 30. Mal die Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen
Konstanz und Lodi. Wir laden 10. - 12.06.2016 Lodi zu einem Partnerschaftsfest nach Konstanz ein. Vom 01. – 03.10.2016 wird der zweite Teil des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Konstanz-Lodi in unserer italienischen
Partnerstadt gefeiert. An diesem Wochenende findet auch - ebenso zum 30.
Mal - das Palio in Lodi statt.
Die Beziehungen zwischen der ehemaligen Bischofsstadt und Freien Reichsstadt Konstanz und der alten Bischofsstadt Lodi reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Als Kaiser Friedrich Barbarossa im März 1152 einen Reichstag in
Konstanz abhielt, kamen zwei als Pilger verkleidete Kaufleute aus Lodi zu ihm
und baten den Herrscher um Hilfe gegen die lombardische Metropole Mailand,
die ihre Stadt bedrängte. Barbarossa gewährte ihnen Hilfe und legte später den
Grundstein für eine neue Stadt Lodi: unsere heutige Partnerstadt.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts kreuzten sich erneut die historischen Geschicke von Konstanz und Lodi. Das Konstanzer Konzil (1414 – 1418) wurde praktisch in Lodi vorbereitet: Hier traf sich Kaiser Sigismund mit dem Gegenpapst
Johannes XXIII. Von Lodi aus wurde die Bulle, die päpstlich besiegelte Urkunde,
losgeschickt, die das Konzil einberief. Der Bischof von Lodi, Giacomo Arrigoni,
hielt die Eröffnungsrede des Konzils. Das Konstanzer Konzil 1414-1418 war und
das Jubiläum
2014-2018 wird vor allem durch die Gäste aus Europa geprägt.
Bereits am 10.06.2016 findet die Vernissage zur Ausstellung „Konstanz – Lodi
– 30 Künstler für 30 Jahre“ im Bürgersaal statt. Bis Ende Juni zeigen hier 30
Künstler aus Lodi mit ihren ganz unterschiedlichen Werken ihre Referenz für
das 30-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft. Die Vielfalt der künstlerischen Stile und Ausdrucksweisen mag andeuten, wie vielfältig und tief sich die
Partnerschaft und Freundschaft zwischen unseren Städten und ihren Bürgern
entwickelt hat. Außerdem erwartet Sie an dem Wochenende 11.-12.06.2016 ein
buntes Programm aus Kulinarik, Kunst und Kultur. Ich lade Sie herzlich dazu
ein.
So heiße ich anlässlich des anstehenden Partnerschaftsjubiläums alle Besucherinnen und Besucher aus Lodi, ebenso wie alle weiteren Gäste, in Konstanz
herzlich willkommen. Den beteiligten Organisationen danke ich für ihr Engagement für die Städtepartnerschaft.
Ihr
Uli Burchardt
Oberbürgermeister
DIE SCHÄTZE VON SAN CRISTOFORO
Die Entscheidung, aus Anlass des dreißigjährigen Partnerschaftsjubiläums Konstanz – Lodi im Bürgersaal in Konstanz einige der wichtigsten Werke des ehemaligen San-Cristoforo-Konvents – heute Sitz der Provinzverwaltung von Lodi – zu
zeigen, stellt nicht nur ein Zeichen unserer Freundschaft und unseres Respekts
für die Bürger von Konstanz dar, sondern hilft auch, die Kulturgüter des Lodigiano zu würdigen und die hohe Qualität der Künstler aus Lodi zu zeigen.
Alles begann im Jahr 1995, als die damalige Verwaltung zum ersten Mal an eine
Kunstsammlung der Provinz Lodi dachte. Zuerst wurde beschlossen, eine Ausstellung zu veranstalten, damit die Provinzverwaltung eine Gelegenheit bekommen würde, Kunstwerke aus der Region zu kaufen. So wurde im Oktober 1996 im
ehemaligen Ospedale Soave in Codogno die Übersichtsausstellung „40 Künstler
für die Provinz Lodi“ eröffnet. Es wurden 80 Bilder gezeigt, zwei pro Künstler, und
daraus wählte eine Kommission unter Vorsitz der bekannten Kunsthistorikerin
Professor Rossana Bossaglia 8 Werke aus. Es handelte sich um Bilder von Wanda Bruttomesso, Paolo Marzagalli, Mario Ottobelli, Domenico Mangione, Paolo
Curti, Enrico Suzzani, Angelo Palazzini, Luigi Volpi und Ugo Maffi, die nun auch in
Konstanz gezeigt werden. Im Jahr 2000 wurde die Sammlung ergänzt mit Werken
von Franchina Tresoldi und Guido Boletti, 2001 von Luigi Poletti, 2002 von Vittorio
Vailati und 2004 von Elena Amoriello.
Aber es gab auch von Anfang an ein lebhaftes Interesse für historische Kunstwerke, die an die großen Meister der klassischen Tradition des Lodigiano erinnern
sollten. Am 20. Dezember 2000 wurden zwei Beispiele von ganz besonderem
Wert im Ausstellungssaal der Bipielle Arte in Lodi gezeigt: Madonna mit Kind und
Johannes d. T., Öl auf Holz, ein Jugendwerk von Callisto Piazza aus den Jahren
1518-20 sowie ein Ölgemälde auf Leinwand von Gilardo da Lodi, ein Stillleben
mit Trauben und Früchten, das auf Ende 17./Anfang 18. Jahrhundert datiert wird.
Beide Bilder sind heute Teil der Provinz-Sammlung.
Im Dezember 2004, kurz vor Weihnachten, gelang es der Provinz in einer bis
ins kleinste Detail geplanten Aktion bei einer Versteigerung von Christie’s in
Rom ein Polyptichon von Alberto Piazza zu erwerben, das eine Madonna mit
Kind und den Heiligen Johannes, Agnes, Katharina von Alexandrien, Hieronymus, Georg, Ambrosius und dem Erzengel Michael zeigt. In der ganzen Stadt
herrschte Staunen und Begeisterung über diesen wichtigen Kauf. Es war jedoch zu schwierig, diese historischen Werke zur Ausstellung im Rahmen des
Partnerschaftsfestes nach Konstanz zu bringen.
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat die Provinz Lodi mit finanziellen Beiträgen und
Schirmherrschaften für viele Ausstellungen dazu beigetragen, dass immer wieder
Kunstwerke gekauft werden konnten, unterschiedlich in Provenienz und Stil, aber
immer von höchster Qualität, sodass die Sammlung auf fast 100 Werke anwuchs.
Das Kulturamt der Provinz Lodi war im Oktober 2003 auch bei der ersten Vergabe
des Preises „Luigi Brambati, Menschheit und Natur“ dabei, der von der Gemeinde Castiglione d’Adda vergeben wird, dem Geburtsort von Luigi Brambati, und der
jungen Künstlern unter 35 Jahren vorbehalten ist. Auf dieses Weise gelangten
Bilder von Andrea Mariconti, Mattia Montemezzani, Alessandra Rovelli, Gabriela
Bodin und Nico Galmozzi in die Sammlung.
Bis heute werden Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen gekauft, und es
gibt auch keine festgelegten Kriterien für die Auswahl der Bilder. Zum größten
Teil werden sie von unterschiedlichen Kommissionen ausgewählt, aber immer
im Bereich der Provinz Lodi.
In diese Richtung gingen auch mehrere Schenkungen aus Anlass der Ausstellung
zum 10jährigen Bestehen der Provinz Lodi in der Chiesa dell’Angelo. Es handelt
sich zum einen um ein Bild von Luigi Brambati („Die Dorfkirche“ von 1966), das
die Familie der Provinz übergeben hat, damit der 1983 früh verstorbene Künstler
ebenfalls in deren Sammlung vertreten ist. Zwischen April und Mai 2005 folgten
dann Bilder von Teodoro Cotugno, Flavia Belò, Loredana Delorenzi, Bruna Weremeenco, Pier Manca, Franco Marchesi, Beppe Cremaschi, Angelo Frosio, Tonino
Negri, Franco Marchesi, Marco Sudati und Marco Uggè.
Alles in allem umfasst die Sammlung inzwischen etwa 130 Werke, von denen 30
für die Ausstellung in Konstanz ausgewählt wurden, wo eine Abteilung dem erst
kürzlich verstorbenen Pier Manca gewidmet ist. Ihm, der sich in diesen Jahren
der Städtepartnerschaft so sehr für einen künstlerischen Austausch eingesetzt
hat, ist die Ausstellung gewidmet. So werden auch 4 Holzschnitte von ihm gezeigt, die zur Sammlung der Stadt Konstanz gehören.
Diese Initiative ist zum einen als Hommage an unsere Partnerstadt Konstanz gedacht, sie will jedoch auch Mut machen, die Sammlung zeitgenössischer Kunst
der Provinz Lodi zu würdigen, zu erweitern und sie einem immer größeren Publikum zugänglich zu machen. Dabei geht es auch darum, die Entwicklungen in
der Kunst im Auge zu behalten und sich als öffentliche Einrichtung in die Debatte
über Kunst und ihre Rolle in der Gesellschaft einzumischen.
Die Präsidenten der Provinz Lodi haben in der Vergangenheit in dieser Hinsicht
eine besondere Sensibilität an den Tag gelegt. Dies lässt hoffen, dass die Sammlung der Kunstschätze von San Cristoforo weiter wachsen wird, im Interesse der
Kultur unserer Provinz und ihrer Künstler.
Mario Quadraroli
Konservator der Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst
der Provinz Lodi
INTRODUZIONE
Gentili visitatori,
nell’anno 2016 ricorre per la trentesima volta la firma del gemellaggio tra Costanza e Lodi. In quest’occasione Costanza invita Lodi
a una festa di gemellaggio dal 10 al 12 giugno 2016. Dal 1° al 3 ottobre invece si
celebra la seconda parte del Trentennale nella nostra città gemellata italiana.
Durante quel fine settimana inoltre si svolgerà – anche per la trentesima volta
– il Palio di Lodi.
I legami tra Costanza – una volta città vescovile e città franca imperiale – e
la città vescovile di Lodi risalgono al Medio Evo. Quando l’imperatore Federico
Barbarossa teneva una dieta a Costanza nel marzo 1152, due commercianti lodigiani in veste di pellegrini vennero da lui per chiedere aiuto contro la metropoli lombarda di Milano, che minacciava la loro città. Barbarossa gli concedette
questo aiuto, e più tardi mise la prima pietra della nuova città di Lodi: la nostra
città gemellata odierna.
All’inizio del 15esimo secolo di nuovo s’intrecciarono i destini di Costanza e Lodi.
Il Concilio di Costanza (1414 – 1418) fu preparato a Lodi: Qui il ré romano-tedesco Sigismondo si incontrò con l’antipapa Giovanni XXIII. Da Lodi Giovanni XXIII
emanò la bolla ufficiale di convocazione al Concilio di Costanza. In più il vescovo
di Lodi, Giacomo Arrigoni, che era famoso per le sue prediche, figurava come
predicatore anche al Concilio di Costanza.
Il Concilio di Costanza 1414 – 1418 fu ispirato allora da ospiti provenienti da
tutta Europa, e la stessa cosa vale anche per il giubileo del Concilio 2014 – 2018.
Il 10 giugno le festività cominceranno con l’inaugurazione della mostra “Trenta
artisti per trent’anni di gemellaggio tra Lodi e Costanza” nel Bürgersaal. Fino
a fine giugno 30 artisti lodigiani contribuiscono al Trentennale del gemellaggio
con le loro opere. La varietà di stili e tecniche espressive dimostra la varietà e
profondità dell’amicizia che è nata tra le nostre città e i loro cittadini nell’arco
degli ultimi trent’anni. Inoltre abbiamo preparato un ricco programma culinario, artistico e culturale per il fine settimana dell’11 e 12 giugno 2016, a cui vi
invito calorosamente.
Do il benvenuto a tutti i visitatori che sono venuti da Lodi a celebrare con noi il
Trentennale del gemellaggio e anche a tutti gli altri ospiti. Ringrazio le organizzazioni e persone che hanno contribuito a farlo diventare una festa degna della
ricorrenza.
Uli Burchardt
Sindaco
I TESORI DEL SAN CRISTOFORO
La decisione di presentare alcune delle opere d’arte più significative presenti
nell‘ex convento di San Cristoforo, sede di rappresentanza della Provincia di
Lodi, al Burgersaal di Costanza, in occasione dei trent‘anni del gemellaggio tra
le due città, si raffigura, oltre che come un segno di rispettosa amicizia nei
confronti dei cittadini di Costanza, anche come una ulteriore operazione che
rientra in un più vasto progetto di valorizzazione e promozione dei beni culturali
del territorio lodigiano e un momento di verifica sulla qualità del patrimonio
artistico che ha arricchito la città di Lodi.
Tutto ha avuto inizio nel 1995, quando gli amministratori di allora avevano immaginato una collezione d‘arte della Provincia di Lodi. Si pensò di realizzare
una mostra per poter mettere la struttura provinciale nelle condizioni di acquisire opere d’arte. Fu così che nell’ottobre del 1996 all’ex Ospedale Soave di
Codogno si allestì la rassegna “40 artisti per Lodi Provincia” e una commissione
presieduta dalla professoressa Rossana Bossaglia, storica dell‘arte di chiara
fama, scelse otto opere fra le 80 esposte, due per ogni artista. Furono selezionati i dipinti di Wanda Bruttomesso, Paolo Marzagalli, Mario Ottobelli, Domenico Mangione, Paolo Curti, Enrico Suzzani, Angelo Palazzini, Luigi Volpi e Ugo
Maffi, che sono ora esposti a Costanza. Nel 2000 la collezione si arricchì delle
opere di Franchina Tresoldi e Guido Boletti, di Luigi Poletti nel 2001, di Vittorio
Vailati nel 2002 e di Elena Amoriello nel 2004.
Ma era vivo anche l’interesse verso opere d’arte di valore storico che ricordassero i maestri della tradizione classica lodigiana. Il 20 dicembre del 2000, nella
sala espositiva della Bipielle Arte furono presentati due esemplari di particolare valore: Madonna con Bambino e San Giovannino, un olio su tavola, opera
giovanile di Callisto Piazza risalente al 1518-20, e un olio su tela di Gilardo da
Lodi, una Natura morta di uva e frutta databile fra la fine del ‘600 e l’inizio del
‘700. Entrambi i quadri sono entrati nella collezione d‘arte della Provincia.
A dicembre del 2004, poco prima di Natale, con una operazione curata nei minimi particolari, a Roma in un’asta da Christie’s, la Provincia si aggiudicò il polittico di Alberto Piazza, raffigurante una Madonna con Bambino, San Giovannino,
Sant’Agnese, Santa Caterina d’Alessandria, San Girolamo, San Giorgio, Sant‘
Ambrogio e l’Arcangelo Michele. In città stupore e consenso accompagnarono
l’importante acquisto. E‘ però risultato difficile portare queste opere a Costanza in occasione della rassegna promossa per il trentennale del gemellaggio
con Lodi.
Nell’arco degli ultimi vent‘anni, la partecipazione della Provincia di Lodi con
contributi o patrocini alle mostre che si sono realizzate nel suo territorio ha
permesso l’acquisizione di altre opere d’arte, di varia provenienza e stile ma di
ottima qualità, portando la raccolta a quasi cento opere.
La presenza dell’assessorato alla Cultura della Provincia di Lodi alla prima
edizione del premio “Luigi Brambati, umanità e natura” nell’ottobre 2003, riservato ai giovani artisti sotto i 35 anni organizzato dal Comune di Castiglione
d’Adda, paese natale di Luigi Brambati, ha fatto entrare nella collezione quadri
di Andrea Mariconti. Mattia Montemezzani, Alessandra Rovelli, Gabriela Bodin
e Nico Galmozzi.
Fin qui si tratta di opere acquisite in varie epoche e con criteri non vincolati ad
un programma precostituito, per di più selezionate da commissioni diverse e in
ambito lodigiano. In tale direzione si sono rivolte anche le più recenti donazioni
fatte in occasione della esposizione alla Chiesa dell’Angelo, per i dieci anni di
Lodi Provincia. Si tratta di un’opera di Luigi Brambati (“La chiesa del villaggio” del 1966), donata dalla famiglia per lasciare una testimonianza dell’artista,
prematuramente scomparso nel 1983, nella collezione della Provincia di Lodi,
seguita poi, fra aprile e maggio del 2005, da dipinti di Teodoro Cotugno, Flavia
Belò, Loredana Delorenzi, Bruna Weremeenco, Pier Manca, Franco Marchesi,
Beppe Cremaschi, Angelo Frosio, Tonino Negri, Franco Marchesi, Marco Sudati
e Marco Uggè. Complessivamente sono circa centotrenta le opere della collezione: trenta di queste sono state selezionate per la mostra di Costanza dove
uno spazio a parte è riservato a Pier Manca, di recente scomparso. A lui, molto
attivo negli scambi artistici in questi anni del gemellaggio, è dedicata la mostra
che inoltre presenta quattro sue xilografie che fanno parte della collezione del
Comune di Costanza.
Questa iniziativa, oltre ad essere un affettuoso omaggio alla città gemellata con
Lodi, vuole porsi come incoraggiamento a valorizzare il patrimonio di arte contemporanea custodito dalla Provincia, con l‘obiettivo di ampliarlo ulteriormente
ed aprirlo alla conoscenza sempre più vasta del pubblico, corrispondendo, nella
misura del possibile, alla storia dell’arte in atto e sottolineando la presenza di
un Ente pubblico nel dibattito in corso sulle arti e sul loro ruolo nella società.
Particolare sensibilità su questi argomenti è stata senza dubbio dimostrata
dagli amministratori che si sono succeduti alla guida della Provincia di Lodi:
questo fa sperare in una continua affermazione di una politica di crescita del
patrimonio artistico di San Cristoforo, nell’interesse della storia culturale del
nostro territorio e dei suoi artisti.
Mario Quadraroli
Conservatore della Raccolta d‘Arte moderna e contemporanea della Provincia
di Lodi
PIER ANTONIO MANCA
LUIGI BRAMBATI
Nach Kindheit und früher Jugend in Sardinien beginnt Pier Manca seine Laufbahn in Lodi. Er verdient sein Geld als Arbeiter und später als Kunsterzieher.
Schließlich wird er Präsident des Istituto d’arte der Villa Reale in Monza, Leiter
des Kunstlyzeums I in Mailand und des Kunstlyzeums „Callisto Piazza“, das auf
seine Initiative hin in Lodi gegründet wird. Er experimentiert mit unterschiedlichsten Materialien und Techniken, ist Maler, Bildhauer, Graveur und Keramiker. Neben seiner künstlerischen Aktivität organisiert er auch Ausstellungen.
2003 erhält er den „goldenen Barbarossa“ der Stadt Lodi.
Ausbildung in Mailand. Nach dem Zweiten Weltkrieg taucht er in das künstlerische Ambiente rund um die Accademia di Brera ein, wo er mit zahlreichen
Künstlern Freundschaft schließt. Annäherung an die Lagunenlandschaft auf
der Insel Burano und an den Stränden von Grado. Sein nächstes Ziel ist die
Bretagne, die zum wichtigsten Ort seiner Malerei wird.
(Bertonico, 1947-Lodi, 2012)
Realizza il suo percorso a Lodi, dopo l‘infanzia e la prima giovinezza trascorse in
Sardegna. Vive esperienze di operaio e poi di insegnante nei licei artistici, quindi
di preside dell‘Istituto d‘arte della Villa Reale di Monza, del Liceo artistico I di
Milano e del „Callisto Piazza“, nato a Lodi anche grazie al suo impegno. Sperimentatore di tecniche e materiali, è pittore, scultore, incisore e ceramografo,
affiancando all‘attività artistica quella di organizzatore di mostre. Nel 2003 è
insignito dell‘onorificenza civica „Il Barbarossa d‘oro“ dal Comune di Lodi.
Dynamik einer Schwalbe. Öl auf Holz (1985)
(Castiglione d‘Adda, 1925-Milano, 1983)
La sua formazione avviene nel capoluogo lombardo. Nel secondo dopoguerra si
inserisce nell‘ambiente braidense, legandosi d‘amicizia con numerosi artisti. Si
avvicina al paesaggio lagunare che ha per polo di attrazione l‘isola di Burano e
poi i litorali di Grado. La meta successiva è la Bretagna, che diventa il luogo più
importante della sua pittura.
Die Dorfkirche. Öl auf Leinwand (1967)
MARIO OTTOBELLI
FLAVIA BELO`
Kinderarzt. Neben seiner Arbeit pflegt er die Liebe zur Kunst und betätigt sich
intensiv als Maler. Im Mailänder Atelier von Cristoforo de Amicis übernimmt er
die Kompositionsregeln und malerischen Lektionen von Cezanne. Sein Interesse für sakrale Kunst zeigt sich beispielhaft an den Kreuzwegstationen, die
er 1996 in einer Einzelausstellung im Diözesanmuseum von Lodi präsentiert.
Als Malerin und Grafikerin lernt sie in Bergamo auch Restaurierungstechnik
und arbeitet als Kunsterzieherin. 2015 erhält sie vom gleichnamigen Kulturverein in Lodi den Premio San Cristoforo.
(Lodi, 1920-2001)
Medico pediatra, unisce alla professione l‘amore per l‘arte e un‘intensa pratica pittorica. Nello studio milanese di Cristoforo De Amicis assimila le regole
compositive e la memoria della lezione di Cézanne. Emblematica dell‘interesse
per l‘arte sacra è la „Via Crucis“ esposta nella personale del 1996 al Museo
Diocesano di Lodi.
Blick auf die Brücke. Öl auf Leinwand (1996)
(Cremona, 1934)
Allieva di Cristoforo de Amicis per la pittura e di Benvenuto Disertori per l‘incisione. Alla scuola di Mauro Pelliccioli a Bergamo apprende le tecniche del
restauro. Insegnante di educazione artistica, riceve nel 2015 dall‘omonima associazione culturale di Lodi il Premio San Cristoforo.
Giusi und die Katze. Öl auf Leinwand (1968)
TEODORO COTUGNO
(Desio, Mi, 1943)
Lebt seit 1992 in Salerano sul Lambro, mit Wohnung und Atelier im Vistarini-Schloss. Seit den frühen 60er Jahren als Maler aktiv. Nach und nach lernt er
auch verschiedene Stich-Techniken. Deren Originalität begeistert ihn dermaßen, dass für viele Jahre die Gravur zu seiner bevorzugten Ausdrucksform wird.
Vive dal 1992 a Salerano sul Lambro, con abitazione e studio presso il Castello
Vistarini. Dedito dai primi anni Sessanta alla pittura, apprende successivamente le tecniche dell‘incisione e per molti anni eleggerà l‘incisione a privilegiata
forma espressiva.
UGO MAFFI
(Lodi, 1939-2012)
Als Autodidakt nimmt er 1961 in Salzburg an den Kursen von Oskar Kokoschka
teil. Seit seinen Anfängen hat er viele Preise und Lob von bekannten Kunstkritikern erhalten. 1995 erklärt ihn der Kunsthistoriker Enzo Carli zum italienischen
Maler des Jahres. Auch seine grafische Produktion, vor allem Holzschnitte, ist
sehr umfangreich. Er arbeitet außerdem als Keramikkünstler, und in Lodi und
Umgebung finden sich zahlreiche Werke von ihm. Außerdem realisiert er viele
Kunstbücher in Zusammenarbeit mit Schriftstellern und Dichtern. Seine Aktivitäten in den Ländern Ex-Jugoslawiens in den Neunzigerjahren werden ihm
2011 mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Tar-Vabriga in Kroatien vergolten.
Autodidatta, nel 1961 frequenta a Salisburgo i corsi di Oskar Kokoschka. Fin
dagli esordi riceve premi e riconoscimenti di noti critici; nel 1995 lo storico
dell‘arte Enzo Carli lo decreta pittore italiano dell‘anno. Vasta la produzione
incisoria, soprattutto xilografica, e quella di ceramografo; ricca anche la realizzazione di libri d‘artista in collaborazione con scrittori e poeti. L‘attività svolta
negli anni Novanta nei Paesi della ex Jugoslavia gli vale nel 2011 il conferimento
della cittadinanza onoraria dalla località croata di Tar-Vabriga.
Pappeln in Spessa Po. Öl auf Leinwand (1987)
Wege. Öl auf Leinwand (1966)
PAOLO MARZAGALLI
ANGELO FROSIO
Autodidakt. Seine Kunst hat er in vielen Ausstellungen gezeigt: Zeichnungen,
Tuschbilder, aber vor allem Gemälde mit labyrinthischen Räumen aus Vorhängen und perspektivischen Wänden, wo einsame Figuren in einer Atmosphäre
der Stille erscheinen.
Käsesachverständiger. Seine Künstlerlaufbahn beginnt in den Sechzigerjahren, als
er mit der Arte Povera in Kontakt kommt. Er entdeckt die soziale Dimension von
Kunst, die er in Ausstellungen, Happenings und Performances in Italien und im
Ausland verwirklicht. 1975 gründet er die Kunstschule Bergognone in Lodi, eine
der ersten in Italien, die die Kunst als Mittel sozialer Rehabilitation erkennt. Neben
anderen Ehrungen erhält er 2006 vom Präsidenten der Republik Giorgio Napolitano
die Ernennung zum Ritter des Sternenordens. Seine letzte Einzelausstellung „Soul
food. Die Kunst nährt den Geist“ war auch Teil der Expo-Kunst-Route.
(Lodi, 1927-2004)
Si accosta alla pittura da autodidatta. Molte mostre hanno reso nota la sua produzione: i disegni, le chine, e soprattutto i dipinti con gli spazi labirintici creati
da sipari e pareti prospettiche, dove isolate figure appaiono nelle atmosfere di
silenzio.
Landschaft unter Beobachtung. Öl auf Leinwand (1996)
(Bottaiano di Ricengo, Cr, 1946)
Perito caseario. Il suo percorso artistico comincia negli anni Sessanta, quando
entra in contatto con l‘arte povera e scopre la dimensione sociale dell‘arte, realizzando mostre, happening e performance in Italia e all‘estero. Nel 1975 fonda a
Lodi la Scuola d‘Arte Bergognone, tra le prime in Italia a riconoscere l‘espressione artistica come mezzo socializzante di riabilitazione. Tra gli altri riconoscimenti, l‘onorificenza di Cavaliere dell‘Ordine della Stella, ricevuta nel 2006 dal Presidente della Repubblica Italiana, Giorgio Napolitano. La più recente personale,
„Soul food. L‘arte che nutre lo spirito“ ha fatto parte del percorso d‘arte di Expo.
Lange Geschichten werden erzählt. Verschiedene Materialien auf Holz (1969)
LUIGI VOLPI
LUIGI POLETTI
Als Lehrer für Zeichnung und Projekttechnik an der Keramikkunstschule
„Cova“ in Mailand ist er auch als Maler und Grafiker aktiv. In den sechziger und
siebziger Jahren bewegt er sich im lebhaften kulturellen Klima der lombardischen Hauptstadt. Später zieht er nach San Colombano al Lambro, bevor er in
neunziger Jahren endgültig nach Lodi zurückkehrt.
Er besucht die Akademie von Santa Marta in Mailand und ist bald nicht nur als Maler, sondern auch als Graveur tätig. Anfang der siebziger Jahre ist er unter Gründern der Künstlergruppe „Il Segno“. Ab 1989 unternimmt er regelmäßige Reisen
nach Togo, die neue Themen und Motive in seine Malerei bringen.
(Lodi, 1937-2009)
(Firenze, 1941)
Insegnante di disegno e tecniche progettuali presso la Scuola d‘Arte Ceramica
„Cova“ di Milano, si esprime con la pittura e l‘incisione. Negli anni Sessanta
e Settanta vive nel vivace clima culturale del capoluogo lombardo, risiedendo
poi a San Colombano al Lambro prima del definitivo ritorno a Lodi negli anni
Novanta.
Frequenta l‘Accademia di Santa Marta a Milano e affianca presto all‘attività di
pittore quella di incisore. Agli inizi degli anni Settanta è tra i fondatori a Lodi del
gruppo „Il Segno“. I viaggi in Togo, ricorrenti a partire dal 1989, portano nella sua
pittura nuovi motivi tematici.
In der Luft, auf dem Wasser, zur Erde hin, das glühende Feuer der Liebe.
Mischtechnik auf Holz (2001)
Der Weißdorn. Öl auf Leinwand (1998)
BRUNA WEREMEENCO
VANDA BRUTTOMESSO
Ihre Eltern sind Russen, aber sie wohnt seit ihrer Kindheit in Lodi. Sie war
Kunsterzieherin an verschiedenen Schulen in Lodi, und neben der Malerei gilt
ihr Interesse vor allem der Keramik. 2016 wurde sie für ihre Verdienste von der
Stadt Lodi geehrt.
Kunsterzieherin an Mittelschulen. Ihre Künstlerlaufbahn beginnt mit Malerei, dann
beschäftigt sie sich auch mit Keramik, Skulptur und Gravur. 1992 erstellt sie mit
verschiedenen Techniken ein Wandbild an einer Mauer beim Weinberg Poggi di
Costa Regina in San Colombano al Lambro. Aufgrund ihres großen Interesses für
das Theater ist sie seit einigen Jahrzehnten auch als Schauspielerin und Sprecherin aktiv.
(Trieste, 1928)
Nata da genitori russi, risiede a Lodi dalla giovinezza. Insegna educazione artistica negli istituti scolastici di Lodi. È pittrice, ma ha anche un grande interesse
per la ceramica. Nel 2016 è stata insignita della benemerenza civica dal Comune di Lodi.
1158 – Barbarossa gründet Lodi. Öl auf Leinwand (2008)
(Lodi, 1944)
Insegnamento nelle scuole medie. Il suo percorso di ricerca muove dalla pittura
per estendersi poi alla ceramica, alla scultura e all‘incisione. Nel 1992 firma la
scenografia murale in tecnica mista presso il vigneto Poggi di Costa Regina a
San Colombano al Lambro. Da alcuni decenni, l‘interesse per il teatro la porta a
esprimersi come attrice e dicitrice.
Der Vorhang geht auf. Acryl auf Leinwand (1996)
FRANCHINA TRESOLDI
LOREDANA DE LORENZI
Nach ihrer Tätigkeit als Werbegrafikerin in den sechziger Jahren widmet sie
sich in den siebziger Jahren der Malerei mit politisch-sozialen Themen. In diesen Jahren entsteht auch ihr Interesse für italienische Stadtarchitektur, die sie
in Radierungen und Aquatinten darstellt. Seit 1996 beschäftigt sie sich auch mit
Keramik. Für das Projekt “Ciottoli del parco” (Parkkiesel) schuf sie grafische
Bilder von Flora und Fauna in Naturschutzgebieten.
Sie unterrichtet Kunst und widmet sich ab 1970 der Malerei und Keramik. Sie ist
Präsidentin des Kulturzirkels „Ada Negri 2“ und koordiniert die Workshops für junge Künstler im Zusammenhang mit der Ausstellung „Naturarte“. Außerdem stellt
sie Keramikbilder für das Mailänder Stadtviertel Baggio (2007) sowie für das Collegio di San Francesco in Lodi her (2011).
(Lodi, 1941)
Dopo le esperienze di grafica pubblicitaria negli anni Sessanta, si dedica nel
decennio successivo alla pittura riflettendo sui temi politico-sociali. Negli stessi
anni nasce l‘interesse per le architetture delle città d‘Italia, che descrive in un
repertorio di acqueforti e acquetinte trasposte dal 1996 anche in ceramica. Nei
„Ciottoli del parco“ fissa le immagini grafiche della flora e della fauna dei parchi
naturali.
Parco Gran Paradiso – Pont Val Saveranche. Öl auf Leinwand (1992)
(Lodi, 1946)
Si dedica all‘insegnamento e, dal 1970, alla pittura e alla ceramica. Presidente
del circolo culturale „Ada Negri 2“, coordina i laboratori dedicati ai giovani artisti
nell‘ambito della rassegna „Naturarte“. Firma i pannelli ceramici per il quartiere
milanese di Baggio (2007) e per il Collegio San Francesco di Lodi (2011).
Wiedererwachen. Öl auf Leinwand (1992)
ENRICO SUZZANI
BEPPE CREMASCHI
Er wohnt in Camairago und arbeitet im Castello Borromeo. Er besucht die
Schule für Kunsthandwerker an der Accademia di Brera, belegt Kurse für Restaurierung, außerdem lernt er Gravurtechniken. Seine häufigen Reisen in die
Bretagne, nach Paris und Venedig liefern ihm die Themen für seine Malerei.
In den 60er Jahren gehört er zu den Mitgliedern der Künstlergruppe C14. Nach
einer Karriere als Lehrer und Journalist, die er als Leiter der Tageszeitung „Il giorno“ beendet, widmet er sich der Malerei. In der Chiesa dell’Angelo ist er Kurator
mehrerer Ausstellungen.
(Codogno, 1957)
Risiede a Camairago, lavorando presso il Castello Borromeo. Frequenta la
Scuola degli Artefici dell‘Accademia di Brera, e successivamente corsi di restauro; apprende anche l‘arte incisoria. Frequenti i viaggi in Bretagna, a Parigi e
a Venezia, che offrono tematiche alla sua pittura.
Verschneite Landschaft. Öl auf Leinwand (1996)
(Lodi, 1946)
Negli anni Sessanta è tra i componenti del gruppo artistico C14. Dopo l‘insegnamento e la carriera giornalistica, conclusa come caposervizio presso il quotidiano
„Il Giorno“, rende nota la ricerca pittorica. Alla chiesa dell‘Angelo è curatore di
diverse mostre.
San Cristoforo. Öl auf Leinwand (1998)
FRANCO MARCHESI
DOMENICO MANGIONE
Autodidakt. Seit den Sechzigerjahren widmet er sich der Landschafts- und
Stilllebenmalerei sowie der Malerei von Innenräumen.
Von Beruf technischer Zeichner, entwickelt er als Autodidakt seine Malerei, die ihn
seit den frühen siebziger Jahren bekannt werden lässt. Seine Versuche mit den
Ausdruckskräften der Materie setzt er in monochrome Landschaften um, die aus
mosaikartigen Feldern bestehen. Diese verwendet er auch in seinen Tiefdrucken
und Keramikarbeiten.
(Lodi, 1945)
Autodidatta, si dedica dagli anni Settanta alla pittura, specialmente di paesaggio e di natura morta.
Bauerngut im Lodigiano. Öl auf Leinwand (2003)
(Lodi, 1939)
Disegnatore meccanico di professione, sviluppa da autodidatta la ricerca pittorica, che rende nota dai primi anni Settanta. L‘indagine sulle possibilità espressive
della materia si definisce nei paesaggi monocromi composti da tassellature, protagonisti anche della produzione calcografica e ceramica.
Landschaft. Öl auf Leinwand (1996)
PIERPAOLO CURTI
ANGELO PALAZZINI
Curti ist Profifußballer. Er nähert sich der Malerei als Autodidakt. Seine Themen
sind der zeitgenössische Mensch und dessen Umwelt. Sein Repertoire umfasst
Zeichnungen, Gemälde, Installationen und Videos, die er auf Kunstmessen und
Ausstellungen präsentiert.
Er wohnt in Terranova de’ Passerini. Seit 1980 widmet er sich in Vollzeit der
Malerei mit zahlreichen Ausstellungen in Italien und im Ausland. Er arbeitet mit
vielen italienischen und internationalen Galerien zusammen. Dort zeigt er vor
allem surrealistische Werke.
(Lodi, 1972)
Calciatore di professione, si accosta alla pittura da autodidatta, riflettendo sul
rapporto tra l‘uomo della contemporaneità e l‘ambiente. Il suo repertorio espressivo comprendente disegni, dipinti, installazioni e video, trova visibilità nelle fiere d‘arte e in varie mostre.
Ohne Titel. Mischtechnik auf Holz (1996)
(Casalpusterlengo, 1953)
Risiede a Terranova de‘ Passerini. Si dedica a tempo pieno alla pittura dal 1980
ed ha all‘attivo numerose mostre in Italia e all’estero. Collabora con numerose
gallerie italiane ed estere presentando opere di natura surrealista.
Nacht in Lodi (Hommage an Eugenio Castellotti). Öl auf Leinwand (1996)
ELENA AMORIELLO
GABRIELA BODIN
1996 Diplom am Liceo Artistico in Lodi und anschließend an der Accademia di
Brera in Mailand. Teilnahme an diversen Ausstellungen zu Malerei, Stichtechnik, Keramik und Fotografie. Sie unterrichtet Kunst an der Scuola Secondaria.
Sie besucht das Kunstlyzeum in Focsani und nach ihrem Umzug nach Italien im
Jahr 2000 das Ististuto Professionale di Moda in Nettuno. Ihre Ausstellungsaktivitäten beginnen im Jahr 2009. 2011 wird sie ausgewählt für das Projekt
“Hundert Maler auf den Spuren von Marco Polo” und nimmt an einem Studienaufenthalt in China teil.
(Lodi, 1978)
Si diploma nel 1996 al Liceo artistico di Lodi e successivamente all‘Accademia
di Brera, avviando poi la partecipazione a mostre di pittura, incisione, ceramica
e fotografia. Insegna nella scuola secondaria di primo grado.
Triptychon der Stille (Ausschnitt). Mischtechnik auf verzinkter Eisenplatte (2008)
(Focsani, Romania, 1983)
Frequenta il liceo artistico di Focsani e, dopo il trasferimento in Italia nel 2000,
l‘Istituto Professionale di Moda di Nettuno. Avvia l‘attività espositiva nel 2009.
Nel 2011, selezionata per il progetto “Cento pittori sul cammino di Marco Polo”,
partecipa a un soggiorno-studio in Cina.
Männliche Büste. Mischtechnik auf Leinwand (2011)
ANDREA MARICONTI
ALESSANDRA ROVELLI
2001 macht er das Diplom in Bildender Kunst und 2006 in Szenografie und Theaterwissenschaft an der Accademia di Brera. Gleichzeitig beginnt er mit Ausstellungen. 2005 und 2006 realisiert er im Kosovo Kunsttherapie-Projekte mit kriegstraumatisierten Kindern. Dieses Engagement setzt er 2009 in Afrika fort. 2011
erhält er den Preis der UNESCO für zeitgenössische Kunst, der Ausstellungen in
sechs Kontinenten mit sich bringt. Das preisgekrönte Bild behandelt das Thema
Mensch und Umwelt, ein Thema, das im Zentrum seines Schaffens steht.
Nach ihren Studien am Zentrum für Berufsbildung für Keramiktechniker in Lodi
macht sie ihr Diplom an der Accademia di Brera in Mailand. Seit 1997 nimmt
sie an Ausstellungen und Wettbewerben teil und hat schon verschiedene Preise
gewonnen.
(Lodi, 1978)
Si diploma nel 2001 all‘Accademia di Brera in Arti Visive, e nel 2006 in Scenografia e Discipline dello Spettacolo, avviando nel contempo l‘attività espositiva.
Nel 2005 e 2006 soggiorna in Kosovo realizzando progetti di arte terapia per
bambini con traumi di guerra, impegno proseguito dal 2009 in Africa. Nel 2011
il Premio Unesco per l‘arte contemporanea, che determina esposizioni in sei
continenti con un dipinto dedicato al rapporto uomo-ambiente.
Interferenzen. Mischtechnik auf Leinwand (2003)
(Rivolta d‘Adda, 1976)
Dopo gli studi al Centro di formazione professionale per tecnici ceramisti di
Lodi, si diploma all‘Accademia di Brera, partecipando dal 1997 a mostre e concorsi e vince diversi premi.
Das Ende des Winters. Mischtechnik auf Leinwand (2005)
MATTIA MONTEMEZZANI
TONINO NEGRI
Er lebt und arbeitet in Livraga (Lo). 2001 macht er sein Diplom an der Accademia
di Brera in Mailand. Mit nur 20 Jahren gewinnt er den Premio Artemisia, den
ersten in einer ganzen Reihe von Anerkennungen. Neben der Malerei widmet er
sich auch der grafischen Kunst und erschafft Skulpturen in Glasfasertechnik.
Keramikkünstler und Bildhauer. Er ist vor allem von den Ausdrucksmöglichkeiten der Terrakotta fasziniert. Seine autodidaktische Bildung in dieser Technik
vervollständigt er in den Werkstätten von Künstlern und Handwerkern. Außerdem schafft er großformatige Installationen in Parks und auf Plätzen; er baut
Kulissen und führt Regie bei Theateraufführungen, vor allem für Freilichtspiele.
(Codogno, 1986)
Vive e lavora a Livraga (Lo). Si diploma nel 2001 all‘Accademia di Brera di Milano. Vince appena ventenne il Premio Artemisia, il primo di una serie di riconoscimenti. Affianca alla pittura la pratica incisoria, e la produzione di sculture in
vetroresina.
Figur, die im Wald sitzt. Mischtechnik auf Leinwand (2007)
(Lodi, 1961)
Ceramista e scultore, attratto specialmente dalle possibilità espressive della
terracotta, completa la formazione di autodidatta con la frequentazione delle
botteghe di artisti e artigiani. Realizza installazioni di grandi dimensioni in parchi e piazze; cura regie e scenografie di spettacoli teatrali, specie di piazza.
Die Zeit vergeht, die Zeit fliegt. Diptychon. Assemblage (2014)
MARCO SUDATI
NICO GALMOZZI
Nach dem Universitätsstudium arbeitet er als Kunsterzieher und beginnt
gleichzeitig mit der Malerei. Seit den frühen siebziger Jahren hat er Ausstellungen in Italien, New York, Paris, Helsinki und San Francisco. Mehrere Jahre
lang richtet er die Kabinen und Suiten der Kreuzfahrtschiffe von Costa ein. 2004
wählt die UNESCO mit Sitz in Paris elf seiner Bilder aus, die als Drucke verbreitet werden, um den Frieden in der Welt zu fördern.
Nach dem Diplom der Accademia di Brera unterrichtet er Kunst an der Sekundarschule. Er erhielt den Premio Luigi Brambati (Lodi 2013) und 2015 den Preis
für junge Künstler im Zusammenhang der Ausstellung Oldrado da Ponte.
(Cremona, 1948)
Dopo la frequenza all’università si dedica all’insegnamento e contemporaneamente avvia la ricerca pittorica. Espone dai primi anni Settanta, con mostre in
Italia e a New York, Parigi, Helsinki e San Francisco. Per diversi anni arreda le
cabine e le suite delle navi da crociera Costa. Nel 2004 l’UNESCO, sede di Parigi,
sceglie undici sue opere, riprodotte a stampe finalizzate a promuovere la pace
nel mondo.
Bäume und Vögel. Acryl auf Holz (2008)
(Torino, 1983)
Diplomato all‘Accademia di Brera, insegna discipline pittoriche nella scuola secondaria. Vincitore del Premio Luigi Brambati (Lodi, 2013), riceve nel 2015 il
Premio dedicato ai giovani artisti nell‘ambito della rassegna Oldrado da Ponte.
Unter dem slavischen Himmel. Öl auf Leinwand (2012)
MARCO UGGE
VITTORIO VAILATI
In den frühen neunziger Jahren ist er unter den Autoren der Galerie “Il Gelso”,
danach stellt er an diversen Orten aus. Eine Auszeit bringt ihn auf das Thema
“Zeit”. Im Jahr 2013 realisiert er zusammen mit verschiedenen Institutionen
eines der Projekte von Bike4Art; auf der Piazza von Corte Palasio stellt er eine
Stahlskulptur von mehr als 9 Metern Länge auf. Außerdem gründet er in diesem Jahr AAART, ein Kollektiv, dass sich mit Kunst im öffentlichen Raum, mit
Architektur und Design beschäftigt. Daraus entsteht die “Maschine für die automatische Erstellung von Kunstwerken mit beliebigem Wert”.
Er besucht die Freie Schule für Aktzeichnen an der Brera und internationale
Kurse für Gravurtechnik. Außerdem bereichert er seine Kenntnisse durch einen Kurs für Plastik in Galizien. Seine Hauptausdrucksmittel sind Malerei und
Grafik. In den siebziger Jahren ist er einer der Gründer der Gruppe “Il Segno”.
Darüberhinaus illustriert er Bücher für verschiedene Verlage.
(Lodi, 1961)
Nei primi anni Novanta figura tra gli autori della galleria “Il Gelso”, presentando
poi le sue opere in varie gallerie e spazi istituzionali. Un periodo di riflessione
porta alla nascita delle opere sul tema del tempo. Insieme ad alcune istituzioni
realizza nel 2013 uno dei progetti Bike4Art, collocando nella piazza di Corte
Palasio una scultura in acciaio lunga oltre 9 metri. Nel 2013 fonda AAART, un
collettivo che si occupa di arte accessibile e di strada, di architettura e design,
da cui nasce la “Macchina per l’erogazione automatica di opere d’arte a valore
variabile”.
Think different. Mischtechnik auf Leinwand (2011)
(Dovera, Cr, 1947)
Frequenta la Scuola Libera di Nudo a Brera e i corsi internazionali per l‘incisione, arricchendo la sua preparazione in Galizia con un corso di formazione grafico-plastica. Si esprime con la pittura e l‘attività incisoria: negli anni Settanta è
tra i fondatori del gruppo „Il Segno“. Illustra libri per varie case editrici.
Aurey (Bretagne). Öl auf Leinwand (2004)
IMPRESSUM
Organisation:
Claus-Dieter Hirt & Jürgen Six
Stadt Konstanz, Hauptamt - Zentrale Verwaltung
Layout:
Christian Helmer,
Stadt Konstanz, Hauptamt - Zentrale Verwaltung
Übersetzung:
Monika Küble
Auflage: 400 Exemplare
Druck: Stadt Konstanz, Hauptamt - Zentrale Verwaltung, Hausdruckerei