KIZ live - Krasscore

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KIZ live - Krasscore
krasscore concerts presents
K.I.Z. live
Musikexpress, Juice, Piranha, tape.tv, Mixery Raw Deluxe, laut.de präsentieren
„Urlaub für´s Gehirn“ Tour 2012
date:
Fr. 23.03.2012
venue:
AJZ Talschock
acts:
K.I.Z.
Chemnitztalstr. 54
09114 Chemnitz
(Vertigo / Universal / Berlin)
support:
t.b.a.
Einlass:
18:00 Beginn:
Eintritt:
22 € im VVK
19:00
zzgl. VVK-Geb.: VVK bundesweit an allen VVK-Stellen, online unter www.krasscore.com/tickets
und in Dresden z.B. bei Dresden Ticket, KoKa Florentinum & Schillergalerie allen SZ-Treffpunkten
(Altmarktgalerie, Elbe Park, Karstadt, Seidnitz Center) & Sax-Ticket
www.krasscore.com
K.I.Z „Urlaub fürs Gehirn“ Tour 2012
K.I.Z sind reich, sehr reich und unglaublich mächtig, aber immer noch nicht reich und mächtig
genug. Kaum hat DJ Craft seinen eigenen, mit Hermelinfell ausgelegten Privatjet, will Tarek
einen Stealth Bomber samt Froschschenkelsnacks in der Minibar. Während Nico es sich auf
seiner Yacht bequem macht und ein Dutzend vollbusiger Massageexpertinnen gerade ihrem
Tagwerk nachgehen, fordert Maxim eine eigene Inselgruppe in der Südsee, auf der er endlich
in Ruhe seinem geliebten Hobby, der Koykarpfendressur, nachgehen kann, ohne dass ihm
ständig Tierschutzverbände und Regenbogenpresse auflauern. So geht es Tag für Tag. Woche
für Woche. Monat für Monat. Wer aus Langeweile eine Wirtschaftskrise verursacht, wer sich
als Sicherheitsexperte getarnt an den Notfallsystemen japanischer Atomkraftwerke zu schaffen
macht, wer sich bei den Navy Seals verpflichtet, nur um diesem Obama zu zeigen, wie man
eine Sache sauber zu Ende bringt, wer für Dr. Dre endlich „Detox“ fertig produziert, den kann
man getrost als satten, gelangweilten, gestörten und völlig degenerierten Charakter
bezeichnen. Aber leider ist an der Spitze der F.D.P. kein Platz für vier Vorsitzende. Stattdessen
also das alte Spiel: Platte aufnehmen, rausbringen, kurz auf den Festivals der Republik und
auf ihrer komplett ausverkauften Herbst-Tour 2011 nichts als verbrannte Erde hinterlassen und
dann noch am 23. März das Chemnitzer AJZ in Grund & Boden rocken!
Biographie KIZ
Wenn vier Rapper gelangweilt aussehende Fans in schweißtriefende Stagediver
verwandeln, können sie mit Fug und Recht das Prädikat Rampensäue beanspruchen.
Wenn sie mit ihrer Fusion aus Persiflage und Pogorap nicht nur geneigte Headz,
sondern auch Punkrock-Anhänger oder Techno-Jünger um sich scharen, tun sie
gleichzeitig etwas für die interkulturelle Verständigung. Und wenn sie den Hype um
die eigenen Personen so weit treiben, dass das dritte Release in Kollaboration mit
Majorlabel Universal erscheint, hat Markus Staiger offenbar endlich mal das richtige
Händchen bewiesen. Der Gründer der Mutter aller Berliner Raplabel signt den aus Freiburg mit
Zwischenstopp in Spanien nach Berlin eingewanderten Tarek mitsamt seinen
Kollegen, den Berlinern Maxim, Euro8000 und DJ Craft im Jahr 2005. Zu diesem
Zeitpunkt ist die Gruppe ein unbeschriebenes Blatt. Maxim und Tarek rappen zwar
schon vorher zusammen, für Euro8000s Karriere bildet die Gründung von K.I.Z.
allerdings erst den Startschuss. Lediglich der Mann an den Turntables blickt bereits
auf sieben Jahre musikalisches Schaffen zurück: Jazz Hop-, Dancehall-, Nu Metalund Punk-Projekte beschäftigen DJ Craft seit seinem vierzehnten Lebensjahr.
Im Rahmen der Royalbunker Streetalben-Offensive im Jahr 2005 lebt das Quartett mit
dem "RapDeutschlandKettensägenMassaker" zum ersten Mal seine Phantasien aus.
Die drehen sich des Öfteren um gegrilltes Fleisch. Woher der Spleen kommt - nach
einem Konzert in Berlin liefern sie sich mit mehreren Kilogramm Gehacktem und
einigen Pferderücken eine Lebensmittelschlacht - weiß niemand. Sicher ist: Das Spiel
mit dem eindrucksvollen Image des psychopathischen Grillmeisters bringt die
"Kannibalen In Zivil" ebenso in die Munde wie der Kulttrack "Hurensohn" auf das
Instrumental von Bronski Beats "Small Town Boy".
"Kannibalen In Zivil" ist übrigens nicht der offizielle Name der Gruppe. Wahlweise
stehe er für "Kriegsverbrecher In Zwangsjacken", "Künstler Im Zuchthaus",
"Kriegsverbrecher In Zentralasien" oder auch jede x-beliebige andere Deutung außer "Klosterschüler Im Zölibat", wie Tarek im Rhymin' Simon-Feature "Rosenbusch"
auf "Royalbunker No.1 Sampler Vol. 2" klar stellt. Zuvor machen sich die Jungs
allerdings mit dem Berliner Kollegium vertraut: Features mit Catee, Rufmord und
Mach One gehen dem nächsten Release der Rapper voraus.
2006 geht mit dem Release von "Böhse Enkelz" der Rummel um das Quartett erst so
richtig los. Mit Persiflagen von unter anderem den Beginnern ("Riesenglied"), Torch
("Wir Werden Jetzt Stars") und Azad ("Bong Verkippt") sichern sie sich den Ruf als
J.B.O.- bzw. Weird Al Yankovics der Neuzeit. Es folgen exklusive Tracks für den "Rap
City Berlin Vol. 2"-Sampler und die Juice sowie ein Feature auf Boba Fettts "Meister
Des Universums".
Im Frühjahr 2007 geht das Quartett gemeinsam mit Prinz Pi und Kollegah, den man
von einem kurzen Gastspiel bei der Reimliga Battle Arena kennt, auf die große
"Donnerwetter!"-Tour und zelebriert den Durchbruch auch live. Zuvor hat man schon
mit der Bloodhound Gang auf der Bühne stehen dürfen.
Das Mixtape mit seinem kompromisslosen, zynischen Humor findet seinen Weg aus
dem Untergrund, trifft den Nerv Rapdeutschlands zielsicher und lässt Majorlabel
Universal aufhorchen. Obwohl es zunächst noch einen kleinen Skandal gibt, als die
Berliner vom Rock Am Ring-Festival ausgeladen werden, wo sie eigentlich die
Aftershowparty gestalten sollten, weil ihre Texte Sponsor Suzuki zu hart erschienen.
Ihr trockener Kommentar: "Nächstes Jahr Hauptbühne. So ist das."
So folgt im August 2007 nach mehrmaligem Verschieben des Releasedates das
zweite Studioalbum "Hahnenkampf" in Zusammenarbeit von Royalbunker und
Universal, nachdem die vorhergehende "Das Album Ist Fertig Und Wir Zeigen's Euch"Tour die Spannung ausreichend gesteigert hat. Als dritte Tour in nur einem Jahr folgt
im Herbst die "Raus Aus Dem Körper, Rein In Den Club"-Tour. Der Wahnsinn hat
gerade erst begonnen.