Ausbildungsprogramm für Lehrende

Transcription

Ausbildungsprogramm für Lehrende
BRIDGE – Bridging the Digital Gap
for Elders
(Die digitale Kluft für ältere Menschen überbrücken)
Ausbildungsprogramm für
Lehrende
(WP5  Ausbildung für Ausbildende)
© LUV, Amitie, Going Nova, KB5, STPKC, WSHE und IPAK (Projektpartner), 2010
Dieses Projekt wurde mit der Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für
die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
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Inhaltsverzeichnis:
Einführung ................................................................................................ 5
Struktur des Ausbildungsprogramms .................................................... 7
Thema 1 – Methodologische Unterstützung ......................................... 8
Themenbeschreibung und Begründung ................................................................. 9
Modul 1 – Lernbegleitung......................................................................................................... 13
Modul 2 – Partizipatives Lerndesign ..................................................................................... 17
Modul 3 – Andragogik/Lernen für ältere Menschen ....................................................... 20
Modul 4 – Soziales Lernen ........................................................................................................ 23
Modul 5 – Konstruktivistisches Lernen ................................................................................. 26
Modul 6 – Interaktionismus/Gemeinschaft der Lernenden .......................................... 29
Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung.............................................. 32
Themenbeschreibung und Begründung ............................................................... 33
Modul 7 – IKT für ältere Menschen........................................................................................ 35
Modul 8 – eServices für ältere Menschen ........................................................................... 37
Modul 9 – Web-Informationsdienste für ältere Menschen ........................................... 39
Modul 10 – IKT Technologie-Anwenderunterstützung .................................................. 42
Modul 11 – IKT-Geräte/Unterstützungstechnologien..................................................... 45
Modul 12 – Mobile und Netzdienste .................................................................................... 48
Thema 3 – IKT-Geräte/Lösungen .......................................................... 51
Themenbeschreibung und Begründung ............................................................... 52
Modul 13 – Mobiltelefone/SMS .............................................................................................. 54
Modul 14 – Pads & Reader ....................................................................................................... 57
Modul 15 – PDAs, Smartphones & Apps ............................................................................. 59
Modul 16 – Skype-/(VoIP-)Telefonie/Datei/Video/Fernzugriff .................................... 61
Modul 17 – Suche/Google ........................................................................................................ 64
Modul 18 – Video & Foto/YouTube ...................................................................................... 66
Hinweise.................................................................................................. 68
PARTNER und KONTAKTPERSONEN.................................................... 69
3
Anhang .................................................................................................... 70
Annex 1 – Facilitation of Learning training materials ...................................................... 71
Annex 2 – Participative Learning Design training materials ......................................... 73
Annex 3 – Andragogy / Learning for Older People ......................................................... 74
Annex 4 – Social Learning ......................................................................................................... 77
Annex 5 – Constructivist Learning .......................................................................................... 80
Annex 6 – Interactionism / Community of Learners ........................................................ 83
Annex 7 – ICT for Older People ............................................................................................... 87
Annex 8 – eServices for Older People ................................................................................... 89
Annex 9 – Web Info Services for Older People.................................................................. 90
Annex 10 – ICT Technology Support ..................................................................................... 95
Annex 11 – ICT Devices / Assistive Technologies ............................................................. 98
Annex 12 – Mobile and Network Services .........................................................................115
Annex 13 – Mobile Phones / SMS ........................................................................................118
Annex 14 – Pads & Readers....................................................................................................122
Annex 15 – PDAs & Apps ........................................................................................................128
Annex 16 – Skype Phone / File / Video / Remote ..........................................................129
Annex 17 – Search / Google ...................................................................................................133
Annex 18 – Video & Photo / Youtube ................................................................................134
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Einführung
Die heutige Informationsgesellschaft wächst schnell und wird immer komplizierter.
Aber Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) kann das Leben leichter
machen – für jene, die sich damit auskennen.
Sie erlaubt es uns, online einzukaufen oder einen Arzttermin auszumachen, ohne das
Haus verlassen und in der Schlange stehen zu müssen. Wir können mit Verwandten
im Ausland in Kontakt bleiben, indem wir ihnen E-Mails schicken oder Familienfotos
austauschen. Und da gibt es noch viel mehr.
BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders (Die digitale Kluft für ältere Menschen
überbrücken) – ist ein europäisches Projekt, das von der Europäischen Kommission im
Rahmen des Programms für Lebenslanges Lernen finanziert wird.
Das Ziel des Projekts BRIDGE ist es, älteren Menschen dabei zu helfen, IKT in ihrem
täglichen Leben zu verwenden und die Möglichkeiten der Informationsgesellschaft zu
nutzen. In manchen europäischen Ländern wie beispielsweise Schweden oder Finnland gibt es schon viel Erfahrung, was Computer- und IKT-Schulungen für ältere Menschen betrifft. Statistiken in Schweden zeigen, dass ein hoher Prozentsatz an
SeniorInnen Computer und digitale Geräte im Alltag verwendet.
Das Projekt stützt sich auf diese Erfahrung und adaptiert sie für die jeweiligen Länder.
Innovative Lernmaterialien werden entwickelt, und Schulungen für ältere Menschen
organisiert. Diese Kurse werden so gestaltet, dass sie Spaß machen, die Teilnehmenden arbeiten in kleinen Gruppen und entspannter Atmosphäre.
Das Projekt BRIDGE wird von Organisationen aus sechs europäischen Ländern durchgeführt: Österreich, Italien, Polen, Slowenien, Schweden und dem Vereinigten Königreich. Es wird von Slowenien aus von Andragoški zavod Ljudska univerza Velenje
koordiniert.
Die Projektziele sind:
• Die Bedürfnisse älterer Menschen betreffend IKT im Alltag zu identifizieren.
• Diese Bedürfnisse durch die Entwicklung einer spezifischen Trainingsmethodologie basierend auf den Erfahrungen in Schweden zu erfüllen.
• Unterrichtsmaterialien zur Verwendung in Kursen und zum Selbststudium für
ältere Menschen in den Haupt-Partnersprachen (Englisch, Italienisch, Deutsch,
Polnisch, Slowenisch) zu entwickeln.
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• Lehrende darin zu schulen, mit diesen Materialien zu unterrichten.
• Pilotkurse für ältere Menschen in Österreich, Polen, Slowenien und Schottland
(UK) zu organisieren.
Diese Publikation – Ausbildungsprogramm für Lehrende – ist das Ergebnis der umfangreichen Arbeit aus den Projekten WP2 (User Analysis and Requirement
Specifications Development/NutzerInnenanalyse und Entwicklung von spezifischen
Anforderungen) und WP3 (Development of Methodology/
Entwicklung einer Methodologie). Sie wurde in Zusammenarbeit aller Projektpartner
erstellt und wird für das Schulen von Ausbildenden/Lehrenden in Slowenien, Österreich, dem Vereinigten Königreich und Polen verwendet werden. Nach Evaluierung
vorgestellter Materialien und Hilfsmittel werden alle Ergebnisse anderen interessierten Organisationen, die sich mit IKT-Training für ältere Menschen beschäftigen, zur
Verfügung stehen.
Das Programm setzt sich aus 18 Modulen zusammen, die jeweils in drei Themen und
sechs Unterthemen aufgeteilt sind (siehe Struktur des Ausbildungsprogramms auf der
nächsten Seite). Es wird für die Schulung von Ausbildenden/Lehrenden verwendet,
die im späteren Verlauf des Projekts Pilot-Trainingskurse für ältere Menschen durchführen werden. Sowohl die Umsetzung des Ausbildungsprogramms für Lehrende, als
auch die Pilotkurse werden genau evaluiert. Materialien und Herangehensweisen
werden später auf Basis der Ergebnisse dieser Evaluierung modifiziert.
Jedes Programm-Modul ist auf gewisse Weise eigenständig und Lehrende/Ausbildende könnten auch eine begrenzte Auswahl an Modulen treffen, um ihr
Wissen zu vervollständigen und auszubauen.
Im Anhang zu diesem Dokument befinden sich unterschiedliche Unterrichtsmaterialien und -Hilfsmittel aus verschiedenen Ländern, um den Unterschieden zwischen den
einzelnen Ländern Rechnung zu tragen (Verbreitung der Anwendung von IKT, Zugang
zu verschiedenen elektronischen Diensten, Hardwaremarkt, etc.) und die Unterrichtsmaterialien zu finden, die den konkreten Bedürfnissen älterer Menschen am besten
entsprechen. Die Materialien sind in der Englischen Sprache verfasst.
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Struktur des Ausbildungsprogramms
Thema 1 – Methodologische Unterstützung
Subthema A – Vorbereitung
Modul 1 – Lernbegleitung
Modul 2 – Partizipatives Lerndesign
Modul 3 – Andragogik/Lernen für ältere Menschen
Subthema B – Herangehensweisen
Modul 4 – Soziales Lernen
Modul 5 – Konstruktivistisches Lernen
Modul 6 – Interaktionismus/Gemeinschaft der Lernenden
Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung
Subthema A – Fragen/Probleme
Modul 7 – IKT für ältere Menschen
Modul 8 – eServices für ältere Menschen
Modul 9 – Web-Informationsdienste für ältere Menschen
Subthema B – IKT-Lösungen
Modul 10 – IKT Technologie-Anwenderunterstützung
Modul 11 – IKT-Geräte/Unterstützungstechnologien
Modul 12 – Mobile und Netzdienste
Thema 3 – ICT-Geräte/Lösungen
Subthema A – Nutzung von IKT-Geräten
Modul 13 – Mobiltelefone/SMS
Modul 14 – Pads & Reader
Modul 15 – PDAs, Smartphones & Apps
Subthema B – Bedienung von IKT-Geräten
Modul 16 – Skype-/(VoIP-) Telefonie/Datei /Video/Fernzugriff
Modul 17 – Suche/Google
Modul 18 – Video & Foto/YouTube
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Thema 1 – Methodologische Unterstützung
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Themenbeschreibung und Begründung
Methodologische Unterstützung für eine Unterrichtsleistung für ältere Lernende beinhaltet die Einbindung von verschiedenen modernen IKT-Zugängen/
Hilfsmitteln/Geräten/Lösungen und verlangt nach einer Erweiterung der Kompetenzen, die traditionelle Lehrende im klassischen Unterrichts-Setting im Vorfeld erworben oder erfahren haben mögen. Deshalb könnten gründlichere methodologische
Vorbereitung, Bewusstseinsbildung und Erweiterung der Kompetenzen notwendig
sein. Hierzu gehört auch die Befassung mit verschiedenen methodologischen Fragen
sowie das Erforschen der/die Schulung betreffend die Anwendung von neuen Methodologien.
Beim Erstellen einer Unterrichtsleistung kann es eingangs nützlich sein, die
Bandbreite der Unterrichtsoptionen für Lernaktivitäten zu betrachten. Diese lassen
sich in drei Dimensionen unterteilen: die Dimension der Bereitstellung, die Dimension
des Lernprozesses und
die Dimension der Interaktion.
Die Bereitstellung einer
Unterrichtsleistung könnte beschrieben werden,
indem man die verwendeten Lernprodukte und
die für die Erreichung der
intendierten Lernziele
angewandten Prozesse
betrachtet.
Die involvierten Prozesse beinhalten die Definition der Leistung der Lernenden und
Lehrenden/Vermittelnden, während die Dimension der Interaktion beschreibt, wie die
sozialen und Lern-Interaktionen stattfinden sollen. Jeder dieser Faktoren zeichnet sich
durch verschiedene Charakteristiken und Indikatoren aus, welche die angewandte
Unterrichtsleistungsmethodologie definieren. Es ist wichtig, dass die Bereitstellenden/Vermittelnden der Unterrichtsleistung sich der Einzelheiten dieser Charakteristiken bewusst ist, da zu sehr vereinfachte Beschreibungen oder zu große
Verallgemeinerungen hier zu Fehlinterpretation/Verwirrung führen könnten. (Hier
denkt man an Sprichwörter wie „Bei Nacht sind alle Katzen grau― oder „Der Teufel
steckt im Detail―.)
Was das Format betrifft, so basieren alle angewandet Unterrichtsaktivitäten auf einer
Art von Lehr-/Lerntheorie, ob diese nun explizit erklärt oder implizit in diese Unter-
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richtsaktivitäten eingebaut ist.
Welche Theoriebasis für eine Unterrichtsleistung angewandt wird, bestimmt auch
weitgehend, welche Form die oben genannten Dimensionen einer Unterrichtsleistung
und die Herangehensweise an diese annehmen. Für Lehrende, die sich an moderne
Herangehensweisen des Unterrichtens wagen, ist es wichtig, sich nicht nur der eigenen und alternativer Lerntheorien bewusst zu sein, sondern auch dazu fähig zu sein,
sich an Unterrichtsleistungen beruflich aktiv zu beteiligen, in denen Herangehensweisen mit neuen und unterschiedlichen Lerntheorien angewendet werden.
Was das Umsetzungsformat
einer Unterrichtsleistung betrifft, so kann es ebenfalls
Modalitätsunterschiede geben, welche die methodologischen Aspekte einer
Unterrichtsleistung beeinflussen. Unterrichtsleistungen
können vom institutionalisierten Lernen zu einer Art des
situierten Lernens reichen, sie
können weitgehend von anderen geleitet werden oder
die Lernenden können den
Prozess in unterschiedlichen Ausmaßen selbst steuern, und sie können in jeder Kombination von echtem oder virtuellem „Raum― umgesetzt werden. Lehrende müssen
sich damit wohl fühlen, in verschiedenen Szenarien innerhalb des Unterrichtsleistungs-„Raums― zu agieren.
Betreffend die in einer Unterrichtsleistung angewandten
Lernmedien/-modalitäten ist es
auch von Wichtigkeit, dass Lehrende Unterrichtsleistungen planen und mit UnterUnterrichtsleistungen umgehen
können, die unterschiedliche
Grade an Authentizität/Realismus anwenden. Sowohl die Lehrleistung, die
verwendeten Medien als auch
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die involvierten Lernprozesse werden vom Grad der Aktivität beeinflusst, der von den
Lernenden verlangt wird.
Was die Anwendung der Unterrichtsherangehensweisen betrifft, so können diese je
nach oben erwähnter Modalität/oben erwähntem Grad der gewünschten
Authentizität sowie
je nach Komplexität
des erwarteten
Lernens
unterschiedlich sein.
Je nach Lernkontext
unterscheiden sich
die idealen Herangehensweisen,
Hilfsmittel und Lösungen, was sich
diesem Diagramm
entnehmen lässt.
Damit Lehrende
Hilfsmittel für den
jeweiligen Lernkontext wählen können, ist es wichtig, dass sie sich in verschiedenen
Lernkontexten sicher bewegen können und wohl fühlen, damit die Methodologien
nicht durch die Grenzen der Fähigkeiten der Lehrenden bestimmt, sondern auf Basis
der Bedürfnisse der Lernenden ausgewählt werden.
Was das Verhältnis
zwischen „Lernenden― und
„Lehrenden/Ausbildenden/Vermit
telnden― betrifft, ist es
offensichtlich, dass der
Unterrichtsleistungs/Bildungs-„Sektor― neue
Realitäten der „Machtteilung― erlebt. Die Rollen
der Lehrenden weichen
immer öfter stark von der
autoritären Rolle, der „vertikalen― BeziehungsDarstellung ab und bewe-
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gen sich in Richtung „horizontaler― Beziehungsdarstellungen und einer Aufteilung der
Macht zwischen Lehrenden und Lernenden. Möglicherweise müssen ältere Lernende
sanft an diese reiferen und geteilten Lernverantwortlichkeiten herangeführt und vielleicht auch an solch neue Lehr-/Vermittlungsherangehensweisen und Rollen/Verantwortungen für Lernende gewöhnt werden.
Lehrende für ältere Menschen müssen sich ihrerseits anpassen und bereit sein, sich in
ihrem Beruf auf Lernprozesse einzulassen, die sich von den traditionelleren Schulunterrichtsstunden unterscheiden, und in denen das Hauptaugenmerk mehr auf Wissensaufbau als auf Wissenstransfer liegt. Neue Methodologien werden auch neue
Kompetenzen seitens der Lehrenden erfordern.
Es gilt, die Kompetenzen der Lehrenden an die oben erläuterten „neuen Realitäten―
und „neuen Möglichkeiten― anzupassen, und sie noch spezieller darauf vorzubereiten,
moderne Unterrichtsleistungen für ältere Menschen zu planen und anzubieten  unter anderem durch die Verwendung modernster Lernmethodologien. Zu diesem
Zweck wird vorgeschlagen, dass Kenntnisse und Fertigkeiten, die Lernziele des Themas 1 darstellen, entweder durch eine Art Bewertung verifiziert und/oder durch die
Teilnahme an der Umsetzung der sechs methodologieorientierten Lernmodule, die
Teil dieses ersten Ausbildungsprogramm-Themas sind, erreicht werden.
Kennet Lindquist, STPKC, Schweden
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Modul 1 – Lernbegleitung
(Thema 1 – Methodologische Unterstützung; Subthema A – Vorbereitung)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstal-
Lernbegleitung
tung:
Thema:
Methodologische Unterstützung
Subthema:
Vorbereitung
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des Kurses:
Zusammenfassung/
Beschreibung:
Hintergrund:
3 Stunden
64 Stunden
Das Modul stellt das Konzept der Lernbegleitung vor, beschreibt seine Vor- und Nachteile und ermutigt Teilnehmende,
diese Herangehensweise in ihrem Beruf umzusetzen. Diesem
Konzept liegt der Glaube an Gleichheit, geteilte Entscheidungsfindung, Chancengleichheit, Machtteilung und Eigenverantwortung zugrunde. Effektiv für das Fördern des Lernens scheint die
Bereitschaft zu Offenheit und Menschlichkeit seitens der Lehrenden zu sein.
Das Modul „Lernbegleitung― wurde im Rahmen des Projekts
BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders – ausgearbeitet.
Dies ist ein europäisches, von der Europäischen Kommission im
Rahmen der Initiative zum Lebenslangen Lernen finanziertes
Projekt mit dem Ziel, ältere Menschen im Umgang mit IKT zu
schulen und sie in die im Entstehen begriffene Informationsgesellschaft zu integrieren.
Das erste Etappenziel war es, die Bedürfnisse älterer Menschen
im Umgang mit IKT zu identifizieren, und eine spezifische
Lernmethodologie, Lernmaterialien und Herangehensweisen zu
entwickeln, um älteren Menschen zu helfen, ihre Angst vor
neuen Technologien zu überwinden. Laut der in den ersten Projektmonaten durchgeführten Nutzeranalyse bestand der Grund,
warum ältere Menschen IKT nicht in ihrem Alltag anwenden,
darin, dass bestehende Kurse nicht an ihre Bedürfnisse angepasst sind. Basierend auf dieser Analyse wurden Module für
Ausbildende/Lehrende erstellt, um sie darauf vorzubereiten,
Kurse zu leiten, die speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen älterer Menschen ausgerichtet sind.
Dieses Modul ist eines der sechs Module in Thema 1 - Methodologie. Der Kurs für Lehrende besteht aus 18, in drei Themen
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unterteilten, Modulen; die Kursdauer beträgt 64 Stunden.
Zugangsvoraussetzungen: Teilnehmende dieses Moduls müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
● Grundwissen im Bereich IKT, erworben durch die Teilnahme
an einem umfassenden IKT-Programm, pädagogikverwandte
Ausbildung im Bereich IKT oder Gleichwertiges.
● Wissen und Erfahrung im Bereich des Lehrens oder der Lernunterstützung, vorzugsweise im Schulsektor.
● Fähigkeit, im Arbeitsumfeld Aktivitäten zu setzen, die Lernen
und evaluiertes Arbeiten unterstützen, wie zum Beispiel das
Sammeln von Informationen von Lernenden oder ArbeitskollegInnen sowie Umsetzung und Evaluierung neuer Herangehensweisen in der eigenen Praxis.
Ziele:
● Entwicklung eines kritischen Bewusstseins für Lernbegleitung
und das Erkennen der Notwendigkeit und Nützlichkeit dieses
Zugangs.
● Ermutigung der Lehrenden, diese Herangehensweise mit ihrer
eigenen beruflichen Praxis und dem entsprechenden Kontext in
Verbindung zu setzen, und das Identifizieren der Umsetzungsmöglichkeiten dieses Konzepts in ihrem beruflichen Umfeld.
● Entwicklung eines kritischen Verständnisses dafür, wie diese
Herangehensweise so angepasst werden kann, dass sie in der
Arbeit mit der Zielgruppe (ältere Menschen) funktioniert, sowie
das Erkennen der Vor- und Nachteile.
● Erkennen der Wichtigkeit von Offenheit und Authentizität der
Lehrenden und Ermutigung der Lehrenden, den Lernenden auf
menschlicher Ebene zu begegnen.
● Ermutigung der Lehrenden, als Vermittelnde dazu bereit zu
sein, eine Beziehung zu den Lernenden aufzubauen, sowie die
Entwicklung von Empathie für die Ängste, Bedürfnisse und Gefühle der Lernenden betreffend den Lernstoff.
● Entwicklung von Strategien zur Evaluierung der Effizienz und
Eignung des Konzepts der Lernbegleitung für ältere Menschen
für ihre eigene Praxis/ihren eigenen Kontext.
Lernziele:
Die Teilnehmenden sollten:
● den Unterschied zwischen Vortragenden und Lernbegleitenden kennen und fähig sein, das Lernen zu begleiten.
● ihre Kompetenzen als Lernbegleiter entwickeln und ausbauen
können.
● ein kritisches Verständnis für die Bedürfnisse der Lernenden
entwickeln und verstehen können, wie Lernende Information
verarbeiten.
● ein Umfeld schaffen können, dass zum Lernen animiert.
● für die Gruppe der Lernenden angemessene Lernaktivitäten
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Inhalt:
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
auswählen und vermitteln können.
● Vermittlungstechniken erlernen, wichtige Faktoren erkennen
und diese an die jeweilige Gruppe anpassen können.
Zu inkludierender Inhalt:
● Prüfung bestehender Lehrherangehensweisen und Erläuterung ihrer Vor- und Nachteile.
● Vergleich des „klassischen Lehrens― mit der Lernbegleitung.
● Ermutigung der Teilnehmenden, für die erfolgreiche Tätigkeit
als Lernbegleitende notwendige Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
● Diskussion der Lernbegleitung im Zusammenhang mit Erwachsenenbildung, besonders in Bezug auf ältere Menschen.
● Planung und Vorbereitung für die erfolgreiche Anwendung
der erarbeiteten Methodologie in Kursen für ältere Menschen.
● Zugänge zur Entwicklung von Verständnis für die Bedürfnisse
älterer Menschen im Zusammenhang mit Lernbegleitung.
● Herstellen einer Verbindung dieses Konzepts mit IKT.
● Herstellen einer Verbindung dieses Konzepts mit der Verwendung verschiedener Medien in Kursen für ältere Menschen.
Während der Präsenzstunden werden die Lehrenden:
● Vorlesungen, Seminare halten und Übungen anbieten, um
Fragen in Bezug auf Lernbegleitung in IKT-Kursen für ältere
Menschen zu erörtern;
● den Teilnehmenden Gelegenheiten bieten, ihr Wissen über
und ihr Verständnis für Lernbegleitung sowie ihre Kompetenz in
der Anwendung der Methode in IKT-Kursen für ältere Menschen und anderen Kursen zu entwickeln.
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
● Diskussionen über die Kernpunkte im Unterricht führen.
Das Modul ist eigenständig. Es ist das erste von sechs Modulen
in Thema 1, Methodologische Unterstützung, und in Subthema
A, Vorbereitung.
Nach der Präsentation des Moduls werden die Teilnehmenden
ein Arbeitsblatt bekommen, in dem sie die Zweckmäßigkeit und
den Nutzen des Moduls nach ihren bisherigen Erfahrungen
bewerten.
Siehe Anhang 1 – Unterrichtsmaterial zur Lernbegleitung
● McCain, Donald V. and Deborah D. Tobey: Facilitation Basics.
on http://books.google.si/
● Roger Harrison: Supporting Lifelong Learning: Perspectives on
learning. on http://books.google.si/
● Hiemstra, Roger and Burt Sisco: Individualizing Instruction:
Making Learning Personal, Empowering, and Successful.
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http://www-distance.syr.edu/iiindex.html
● Smith, R. M. (1982). Learning how to learn. Chicago: Follett
Publishing Company.
● Aker, G. F. (1976). The Learning Facilitator. Paper presented at
the World Conference on Adult Education and Development,
Dar Es Salaam, Tanzania.
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Modul 2 – Partizipatives Lerndesign
(Thema 1 – Methodologische Unterstützung; Subthema A – Vorbereitung)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Partizipatives Lerndesign
Subthema:
Vorbereitung
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Methodologische Unterstützung
3 Stunden
64 Stunden
Das Modul befasst sich mit den Grundprinzipien des partizipativen
Lerndesigns. Sinnvolles und erfolgreiches Lernen ist partizipativ. Das
Hauptaugenmerk sollte beim Lernen darauf liegen, dass die Lernenden sich einbringen, und nicht einfach nur auf die Erfahrung reagieren. Es gibt verschiedenste Formen der Partizipation, auch solche, in
denen Lernende darin involviert werden, ihre eigene Lösung (Verständnis) für ein Problem zu finden. Partizipatives Lerndesign ermutigt Lernende, sich einzubringen und schätzt deren Input. Lernende
bekommen die Gelegenheit, zu kommentieren, zu annotieren, zu
kritisieren und zu erklären. Hier geht es darum, dass Lernende etwas
beitragen, ihre Erfahrung personalisieren, Verständnis zeigen. Je
komplexer das Wissen, desto wichtiger wird es, die Lernenden durch
partizipative Herangehensweisen an das Lerndesign zu involvieren.
Im Idealfall sollte die Beschaffenheit eines Kurses den Lernenden
erlauben, ihre Lernerfahrung auf ihre Ziele zuzuschneiden, und ihren
persönlichen Lernstil ergänzen. Lernen ist eine soziale Aktivität:
Gruppenaktivitäten und die Gemeinschaft fördern den Erfolg der
Lernerfahrung, weil Menschen in erster Linie soziale Wesen sind. Partizipation: Damit etwas erlernt werden kann, muss die Person die
Information internalisieren. Nur zu sehen oder zu hören reicht nicht
aus. Lernen erfordert also Aktivität. Die aktive Teilnahme der Lernenden ist langen Perioden des passiven Zuhörens und Zusehens vorzuziehen. Partizipation bedeutet aktive Teilnahme an mentalen oder
physischen Aktivitäten, die den Lernenden dabei helfen, die vorgetragene Information zu verstehen und im Gedächtnis zu behalten.
Das Modul „Partizipatives Lerndesign― wurde im Rahmen des Projekts BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders – ausgearbeitet.
Dies ist ein europäisches, von der Europäischen Kommission im
Rahmen der Initiative zum Lebenslangen Lernen finanziertes Projekt
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Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
mit dem Ziel, ältere Menschen im Umgang mit IKT zu schulen und sie
in die im Entstehen begriffene Informationsgesellschaft zu integrieren.
Dieses Modul ist eines der sechs Module in Thema 1, Methodologische Unterstützung. Der Kurs für Lehrende besteht aus 18 in drei
Themen aufgeteilten Modulen; die Kursdauer beträgt 64 Stunden.
Das Modul „Partizipatives Lerndesign― wird Ausbildende/
Lehrende befähigen, ihre Kurse unter Verwendung der partizipativen
Herangehensweise zu planen und umzusetzen und Lernende aktiv in
den Lernprozess zu involvieren.
Teilnehmende müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
● Basiswissen über andragogische Prinzipien
● Erfahrung in der Erwachsenenbildung/im Erwachsenenlernen
● Grundwissen über IKT und ihre Anwendungen
Es gibt keine weiteren formellen Voraussetzungen.
Die Ziele dieses Moduls sind die Vermittlung der Grundprinzipien des
partizipativen Lerndesigns, der Möglichkeiten des Vermittelns eines
solchen Zugangs und der Verwendung von Methoden/Techniken im
Unterricht, wie z. B.: Fallstudien, Rollenspiele, Diskussion, Simulationsübungen, Problemlösen und Lernen im Team.
Folgende Lernziele werden erreicht:
● Teilnehmende verstehen die Grundprinzipien des „partizipativen
Lerndesigns―.
● Teilnehmende verstehen Bedeutung und Rolle der Partizipation in
der Erwachsenenbildung.
● Teilnehmende wissen, wie die Grundprinzipien des partizipativen
Lernens in der Praxis umzusetzen sind.
● Teilnehmende können verschiedene mögliche Methoden/Techniken, die für das Klassenzimmer bestimmt sind, anwenden (Fallstudien, Rollenspiele, Diskussion, Simulationsübungen,
Problemlösung und Lernen im Team).
● Teilnehmende entwickeln eine IKT-Lerneinheit, die auf
partizipativem Lernen basiert.
Inhalt:
Das Modul beinhaltet:
● Grundprinzipien des partizipativen Lerndesigns
● Lernen als soziale Aktivität
● Formen der Partizipation beim Lernen
● Personalisierende Erfahrung der Lernenden
● Lernen als fordernde Aktivität
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● Vermitteln der partizipativen Herangehensweise und möglicher
Methoden/Techniken zur Verwendung im Unterricht
● Beispiele und Verwendung der Methoden: Fallstudien, Rollenspiele,
Diskussion, Simulationsübungen, Problemlösung und Lernen im
Team
● Nutzung partizipativen Lerndesigns in IKT-Kursen für ältere Menschen
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
Während der Präsenzstunden werden die Lehrenden:
● eine einführende Vorlesung halten, gefolgt von einer Diskussion
und Übungen zum Thema partizipatives Lerndesign mit dem
Schwerpunkt der Nutzung in IKT-Schulungen.
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
● die Kernpunkte der Präsenzstunden diskutieren und ein Thema +
aus dem Bereich der IKT-Schulung für ältere Menschen vorbereiten
(Unterrichtsplan und Materialien), indem sie Prinzipien des
partizipativen Lerndesigns und so das erlernte Wissen anwenden.
Module 1, 3, 4, 5 und 6.
Nach der Präsentation des Moduls werden die Teilnehmenden Fragebögen erhalten, in denen sie die Zweckmäßigkeit und den Nutzen
des Moduls nach ihren bisherigen Erfahrungen und betreffend ihre
zukünftige Arbeit bewerten.
Siehe Anhang 2 – Partizipatives Lerndesign
● Wild, M. White Paper Blending Learning – what‘s in the mix?:
(available at:
http://www.ninelanterns.com.au/files/9L/pdf/BlendedLearning.pdf)
● DeLacey, B.J. and Leonard, D.A. Designing Hybrid OnLine/In-Class
Learning Programs for Adults (available at:
http://www.hbs.edu/research/facpubs/workingpapers/papers2/0
203/03-036.pdf)
● Margolis, F. and Swan, B. Trainer‘s Handbook for Participative
Learning, HRD Press, Amherst, 1999.
● Walklin, L. Teaching and Learning in Further and Adult Education,
Nelson Thornes, Cheltenham, 2000, pp. 31-37.
● Norris, J. A. From Telling to Teaching: A Dialogue Approach to
Adult Learning, Learning by Dialogue, 2003.
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Modul 3 – Andragogik/Lernen für ältere Menschen
(Thema 1 – Methodologische Unterstützung; Subthema A – Vorbereitung)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Andragogik/Lernen für ältere Menschen
Subthema:
Vorbereitung
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Methodologische Unterstützung
3 Stunden
64 Stunden
Andragogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik, die sich mit den Prozessen
der Bildung und des selbständigen Lernens bei Erwachsenen befasst. Sie
untersucht, beschreibt und analysiert die Ziele, den Inhalt, die Systeme,
Formen und Methoden dieser Prozesse und ihre sozialen, wirtschaftlichen,
kulturellen, zivilisatorischen und biologischen Bedingungen. Andragogik
beantwortet uns die Frage, was aus Erwachsenen werden und welches Entwicklungsniveau erreicht werden kann, wenn optimale Bedingungen für ihre
Ausbildung geschaffen werden und sie selbst willens sind, aktiv an ihrer
eigenen Entwicklung mitzuarbeiten.
Durch Entwicklungs- und Differenzierungsprozesse spaltete sich die Andragogik in verschiedene Unterdisziplinen auf. Turos (1999) schlägt folgende
Aufteilung vor: Geschichte und Gedankengut der Erwachsenenbildung, das
Unterrichten von Erwachsenen, dazugehörige Theorie, detaillierte Andragogik, weitere Unterdisziplinen (z. B.: Andragogik im Hochschulwesen).
Dieses Modul befasst sich insbesondere mit dem Wissen über Erwachsenenbildung im späten Erwachsenenalter. Diese Art des Unterrichtens erfordert Wissen über die Entwicklung der Lernenden sowie spezielle
Lehrkompetenzen betreffend den Wissenstransfer. Die Wahl angemessener
Lehrmethoden und -maßnahmen ist hier besonders wichtig. Die Prinzipien
in der Arbeit mit Erwachsenen werden je nach theoretischer Basis anders
beschrieben. Die wichtigsten Prinzipien, die sich aus der theoretischen Basis
in diesem Bereich ergeben, beziehen sich auf Lernbedingungen und methoden, die in der Ausbildung am erfolgreichsten sind. Lehrende sollten
das Bewusstsein der Lernenden in Betracht ziehen, sich auf die Erfahrungen
Erwachsener beziehen und dieses Wissen im Unterrichtsprozess nutzen. Ein
anderes Leitprinzip in der Erwachsenenbildung ist es, von dem, was einem
am nächsten ist, auszugehen, und sich dem anzunähern, was weiter entfernt
ist, sich von dem, was für die Lernenden einfacher ist, zu Schwierigerem,
Neuem, Unbekanntem vorzuarbeiten. Unterschiede betreffend Arbeitstem-
20
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
po und Fortschritte der einzelnen Lernenden sollten berücksichtigt werden.
Weitere Regeln: Prinzip der systematischen, aktiven Partizipation, Entwicklung von Fähigkeiten, Kombinieren von Theorie und Praxis, Individualität
und Kollektiv (je nach Bedürfnissen) und das Prinzip der Nachhaltigkeit in
der Bildung.
Dieses Modul ist Teil der methodologischen Basis für die Schaffung einer
Ausbildung für Lehrende, die älteren Menschen in Kursen den Zugang zu
neuen Technologien ermöglichen. Um höchste Standards zu schaffen, sollten Lehrende zunächst darin ausgebildet werden, wie ältere Menschen lernen und sich entwickeln, und dann erlernen, welche Unterrichtsmethoden
und -mittel sich für diese Personengruppe eignen. Die Kombination von
Basiswissen in der Andragogik und Wissen aus anderen Bereichen der Pädagogik, die in anderen Modulen des ersten Teils beschreiben werden, ist
hierbei essentiell.
Teilnehmende dieser Lehrveranstaltung sollten folgende Voraussetzungen
erfüllen:
● Erfahrung in der Erwachsenenbildung
● Grundwissen und -kenntnisse im Bereich IKT
Ziele dieses Moduls sind:
● Lernentwicklung im späten Erwachsenenalter
● Auswahl von Lehrmethoden für die Arbeit mit älteren Menschen
● Anwendung der Prinzipien der Erwachsenenbildung
● Planung von selbstständigem Lernen in einer Gruppe älterer Menschen
● Problemlösung im Lehrprozess, sodass der Transfer neuer Informationen an ältere Menschen erfolgreich geschehen kann
● Verstehen des Entwicklungsprozesses älterer Menschen
● Bewusstsein für kognitive Fähigkeiten älterer Menschen (mögliche Defizite, z. B.: Aufmerksamkeits- oder Kurzgedächtnisdefizite)
● Anpassen von Form und Inhalt an die Fähigkeiten und Kapazitäten älterer
Menschen
 Verwendung der Prinzipien des Lernens im Erwachsenenalter
 Anpassung der Ressourcen und Lehrmethoden je nach Zweck,
Thema und Lernbedürfnissen der Teilnehmenden
 Durchführen effektiver Lehrprozesse mit älteren Menschen
 Entwicklungspsychologie für das späte Erwachsenenalter  Grundfragen
 Prinzipien des Lernens im Erwachsenenalter
 Lernmethoden und -mittel in der Erwachsenenbildung
 Besonderheiten des Unterrichtens von älteren Menschen
 Schwierigkeiten und Probleme im Lehrprozess sowie Lösungswege
● Lesen von Unterlagen zur Entwicklung bei älteren Menschen, die von den
Lehrenden bereitgestellt werden
● Niederschreiben der wichtigsten Probleme, die im Lehrprozess mit älteren
Menschen auftreten können
● Finden von Lösungen für diese Probleme auf Basis der eigenen Erfahrung
21
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
und der zur Verfügung gestellten Materialien
● Planung des Lehrprozesses für eine Gruppe zu einem bestimmten Thema
● Teilnahme an einer Gruppendiskussion über das entwickelte Material
Module 1, 2, 4, 5 und 6.
Nach Abschluss der Modularbeit erhalten die Teilnehmenden einen Evaluierungsfragebogen, der folgende Fragen behandelt:
● Behandlung der wichtigsten Punkte im Material
● Eignung des Inhalts für zukünftige Nutzung
● Kompetenz der Lehrperson
Anhang 3
● Czerniawska O. (2007), Szkice z andragogiki i gerontologii,, wyd. WSHE w
Łodzi .
 Turos A. (1999), Andragogika ogólna, Wydawnictwo Akademickie „Żak‖,
Warszawa.
● Allman P. (1983). The nature and process of adult development, chapter
2.5. In
Education for Adults: Adult Learning and Education, Vol. 1. Malcolm Tight
(Ed. London: Croom Helm & The Open University. 107-123.
http://www.umsl.edu/~henschkej/henschke/the_nature_and_process_of_adu
lt_development.pdf
● Cooper, M.K., Henschke J.A.(2004). New linkages for andragogy and human resources development. In Academy of Human Resource Development
International Research Conference. Austin, TX.
http://www.umsl.edu/~henschkej/henschke/new_linkages_for_andragogy_a
nd_HRD.pdf
● Gehring, T. (2000). A compendium of material on the pedagogyandragogy issue. Journal of Continuing Education, Vol. 51; Issue 1; March
2000.
http://www.umsl.edu/~henschkej/articles/a_compendium_of_material_on_th
e%20andragogy-pedagogy_issue.pdf
● Reischmann, J. (2004), Andragogy. A Manuscript Prepared for Publication
in an Encyclopedia.
http://www.umsl.edu/~henschkej/henschke/more%20henschke_5_11_04/an
dragogy_
A_banner_for_identity.pdf
22
Modul 4 – Soziales Lernen
(Thema 1 – Methodologische Unterstützung; Subthema B – Herangehensweisen)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveran-
Soziales Lernen
staltung:
Thema:
Methodologische Unterstützung
Subthema:
Herangehensweisen
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/ Zusammenfassung:
3 Stunden
64 Stunden
Die klassische Lerntheorie basiert auf Lernen durch Beobachtung
(Lernen am sozialen Modell). Lernen geschieht durch Beobachten des
Verhaltens anderer und der Konsequenzen dieses Verhaltens. Das ist
die Grundform des menschlichen Lernens. Durch dieses Lernen erwirbt man Wissen über die eigene soziale Welt und ihre Werte und
Standards, sowie ein Repertoire erlernten Verhaltens. Beim Lernen
spielen Aufmerksamkeitsprozesse, das Speichern von Informationen
im Gedächtnis, die symbolische Darstellung der Veränderung durch
das Ausbildungsprogramm, das Speichern der eigenen Handlungen
und Motivationsprozesse eine Rolle. Nur das einfachste, im frühen
Entwicklungsstadium erlerne Verhalten ist exakt kopiert. Späteres
Nachahmen und spätere Entwicklung sind Prozesse, die den ganzen
Menschen und kreative Aspekte involvieren. Der Prozess ist individuell
– unterschiedliche Menschen, die den selben Prozess erleben, ahmen
verschiedene Komponenten des beobachteten Verhaltensmusters
nach und verändern diese Komponenten zu ihrem eigenen Verhaltensmuster. Nicht nur Bestrafung und Belohnung durch andere sind
hier wichtig, sondern auch Bestrafung und Belohnung durch die Lernenden selbst. Die Auswirkungen der eigenen Handlungen können
wichtige Komponenten selbst regulierender Prozesse sein. Bandura
(1977) erkannte die kognitiven Prozesse der Lernenden als Zwischenschritt in der Entwicklung von Verhalten und verwies auf die Rolle der
Erwartung von Selbstwirksamkeit. Bandura bezog sich auf die Erwartung einer Konsequenz – das eigene Erkennen, dass bestimmtes Verhalten zu einer bestimmten Konsequenz führen wird; in anderen
Worten, Erwartung betreffend Selbstwirksamkeit – der Glaube, dass
man das Verhalten erfolgreich ausüben und das gewünschte Ergebnis
erreichen kann. Diese Erwartung der Selbstwirksamkeit ist äußerst
wichtig beim Erlernen neuen Verhaltens.
23
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Die Eignung dieses Konzepts hängt von den Eigenschaften des Modells, der Beobachtenden sowie von den Konsequenzen ab, die die
Beobachtenden beim Befolgen des Modells erleben. Die Eigenschaften eines Modells, die zur effizientesten Nachahmung durch die Lernenden führen, beinhalten Ähnlichkeiten zwischen Lehrenden und
Lernenden und hohe Kompetenz. Beim Unterrichten älterer Menschen
ist es wichtig zu wissen, wie das Lernen am Modell für das Vermitteln
neues Lernstoffs verwendet werden kann.
Dieses Modul ist Teil der methodologischen Basis für den Aufbau einer Ausbildung für Lehrende, die einen Kurs für ältere Menschen über
neue Technologien leiten sollen. Um höchste Standards für solch einen Kurs zu setzen, sollten Lehrende Wissen über soziales Lernen erwerben, welches ein wichtiges Element des Lehrprozesses darstellt.
Hier ist Grundwissen im Bereich des sozialen Lernens in Kombination
mit anderen Pädagogik-Bereichen, die in anderen Modulen in Teil 1
beschrieben sind, angezeigt.
Teilnehmende sollten folgende Kriterien erfüllen:
● Erfahrung in der Erwachsenenbildung
● Grundwissen und -kenntnisse in IKT
Lernziele dieses Moduls beinhalten den Erwerb von folgenden Kenntnissen und Fähigkeiten:
● Charakteristika eines Lernprozesses auf der Basis des sozialen
Lernens
● Beschreibung einer Modell- und Beobachterkonstellation, die das
Lernen fördert
● Entwicklung eines Lernprozesses, der soziales Lernen fördert
● Zur Verfügung Stellen von angemessenen Verstärkern, die das
Lernen fördern
● Wecken eines Sinns für Selbstwirksamkeit bei den Teilnehmenden
durch das Erlernen neuer Fähigkeiten
● Verstehen des Prozesses, der sozialem Lernen zugrunde liegt
● Kritische Analyse des Modells/Kritisches Hinterfragen
● Anstoßen des Prozesses des gegenseitigen Lernens
● Anwendung von Methoden und Übungen basierend auf sozialem
Lernen
● Anerkennung der Lernfortschritte durch das Abgeben von positiven
Kommentaren und Feedback
● Unterstützung eines Sinns für Selbstwirksamkeit bei den Teilnehmenden
Folgendes ist in diesem Modul enthalten:
● Spezifika des sozialen Lernens
● Eigenschaften von Modell und Beobachtenden, die förderlich für
effektives Lernen seitens der Lernenden sind
● Selbstwirksamkeit beim Erlernen neuer Fähigkeiten
24
Lehrstrategien:
● Lesen von Material zur Theorie des sozialen Lernens
● Hervorheben der wichtigsten Punkte, die im Unterricht mit älteren
Menschen nützlich sein können
● Entdecken von Möglichkeiten zu loben, die im Unterricht genutzt
werden können
● Erstellen eines Plans für eine Unterrichtseinheit basierend auf dem
Erlernten
● Das Erstellen von Kommunikationsformen in Kleingruppen, welche
die Selbstwirksamkeit der Lernenden stärken
● Durchführen von Rollenspielen, um zu zeigen, wie das erarbeitete
Material genutzt werden kann
Verwandte Module:
Module 1, 2, 3, 5 und 6.
Evaluierung:
Lernressourcen:
Nach Abschluss der Arbeit an diesem Modul erhalten die Teilnehmenden einen Fragebogen, der folgende Punkte bewerten soll:
● Behandlung der wichtigsten Punkte im Material
● Eignung des Inhalts für zukünftige Nutzung
● Kompetenz der Lehrenden
Anhang 4
Literatur:
 Bandura A. (1977), Social learning theory, New York: General
Learning Press)
 Characteristics of social learning theory
http://www.learning-theories.com/social-learning-theorybandura.html
 Zentall T.R., Galef B.G. (1988) Social learning - psychological and
biological perspectives
http://books.google.pl/books?id=mR7JlPulfTQC&printsec=frontcover
&dq=social+learning+
theory&hl=pl&ei=l7V2TLf1NsqNjAeq9ayhBg&sa=X&oi=book_result
&ct=result&resnum=
7&ved=0CEsQ6AEwBg#v=onepage&q=social%20learning%20theory
&f=false
25
Modul 5 – Konstruktivistisches Lernen
(Thema 1 – Methodologische Unterstützung; Subthema B – Herangehensweisen)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Konstruktivistisches Lernen
Subthema:
Herangehensweisen
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer
des Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Methodologische Unterstützung
3 Stunden
64 Stunden
Dieses Modul beschreibt den konstruktivistischen Zugang zum Lernen, seine Anwendungsmöglichkeiten, Vor- und Nachteile. Es betont
die Unterschiede im Vergleich zum traditionellen Zugang und stellt
zwischen dem konstruktivistischen Zugang und der Zielgruppe (ältere
Menschen) eine Verbindung her.
Konstruktivistisches Lernen wird als von den Lernenden durch den
Lernprozess konstruiert angesehen. Wissen wird nicht von einer Person zur anderen transferiert, sondern muss von den Einzelnen konstruiert werden. Die Ziele eines konstruktivistischen Lehrenden
bestehen nicht darin, den Lehrplan abzudecken, sondern darin, Lernende als aktiv Handelnde in den Prozess zu involvieren. Lernende
konstruieren ihr eigenes Wissen und ihre eigenen Glaubensgrundsätze in einem inhaltlichen Bereich. Konstruktivistische Lehrende geben
den Lernenden die Möglichkeit, ihr bisheriges Wissen und ihre bisherigen Erfahrungen mit dem neu zu Erlernenden zu verknüpfen.
Das Modul „Konstruktivistisches Lernen― wurde im Rahmen des Projekts BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders – ausgearbeitet.
Dies ist ein europäisches, von der Europäischen Kommission im Rahmen der Initiative zum Lebenslangen Lernen finanziertes Projekt mit
dem Ziel, ältere Menschen im Umgang mit IKT zu schulen und sie in
die im Entstehen begriffene Informationsgesellschaft zu integrieren.
Dieses Modul ist eines der sechs Module in Thema 1, Methodologische Unterstützung. Der Kurs für Lehrende besteht aus 18 in drei
Themen aufgeteilten Modulen; die Kursdauer beträgt 64 Stunden.
Teilnehmende dieses Moduls müssen die folgenden Voraussetzungen
erfüllen:
● Grundwissen im Bereich IKT, erworben durch die Teilnahme an einem umfassenden IKT-Programm, pädagogikverwandte Ausbildung
im Bereich IKT oder Gleichwertiges.
26
Ziele:
● Wissen und Erfahrung im Bereich des Lehrens oder der Lernunterstützung, vorzugsweise im Schulsektor.
● Fähigkeit, im Arbeitsumfeld Aktivitäten zu setzen, die Lernen und
evaluiertes Arbeiten unterstützen, wie zum Beispiel das Sammeln von
Informationen von Lernenden oder ArbeitskollegInnen sowie die Umsetzung und Evaluierung neuer Herangehensweisen in der eigenen
Praxis.
● Vorstellen des konstruktivistischen Lernens, seiner Vor- und Nachteile.
● Teilnehmende (Lehrende) zu ermutigen, das konstruktivistische Lernen mit ihrem Berufsfeld und -kontext in Beziehung zu setzen, ihre
eigenen Lernerfahrungen zu betrachten und ihre bisherigen Praktiken
zu überdenken.
● Teilnehmende (Lehrende) zu ermutigen, unterschiedliche Meinungen und den Mut der Lernenden, diese auszudrücken, zu unterstützen.
● Teilnehmende (Lehrende) zu ermutigen, ein Lernumfeld zu schaffen,
das den Lernenden die Möglichkeit gibt, Lernen als einen Prozess zu
erleben, für sie schwierige Probleme selbst zu lösen, also Unabhängigkeit in einem bestimmten Bereich zu schaffen, z. B. durch das Stellen von geeigneten Aufgaben oder durch die Entwicklung von
effizienten Lern- und Problemlösungsstrategien.
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
● Entwicklung von Strategien zur Evaluierung von Effizienz und Eignung des konstruktivistischen Lernens für den Einsatz im Unterricht
von älteren Menschen in ihrer eigenen Praxis und ihrem eigenen Kontext.
Teilnehmende sollten:
 die Bedeutung der konstruktivistischen Herangehensweise erkennen können.
 die konstruktivistische Herangehensweise in ihre Unterrichtsplanung einbauen können.
Folgendes sollte enthalten sein:
 Was ist Konstruktivismus?
 Überblick über konstruktivistisches Lerndesign
 Unterrichtsplanung nach konstruktivistischer Herangehensweise
Während der Präsenzstunden werden die Lehrenden:
 Vorlesungen oder Seminare halten und Fragen betreffend den
IKT-Kurs für ältere Menschen, die mit konstruktivistischem
Lernen in Verbindung stehen, behandeln.
27

Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
den Lehrenden die Gelegenheit geben, ihr Wissen über und
Verständnis für konstruktivistisches Lernen, sowie ihre Kompetenz in der Umsetzung der Herangehensweise im Rahmen des
IKT-Kurses für ältere Menschen und anderer Kurse weiter zu
entwickeln.
Während der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
 die Hauptpunkte des Erlernten diskutieren.
Das Modul ist eigenständig; es ist das vierte von sechs Modulen in
Thema 1, Methodologische Unterstützung, Subthema B, Herangehensweisen.
Nach der Präsentation des Moduls werden die Teilnehmenden Arbeitsblätter erhalten, in denen sie die Zweckmäßigkeit und den Nutzen des Moduls nach ihren bisherigen Erfahrungen bewerten.
Anhang 5
● Brent Gayle Wilson: Constructivist learning environments: case studies in instructional design.
on http://books.google.si/
● Ann Peru Knabe: Constructivist learning perspectives in the online
public relations classroom.
http://www.prismjournal.org/fileadmin/Praxis/Files/Journal_Files/Issue
2/Knabe.pdf
● Characteristics of Constructivist Learning & Teaching.
http://www.ucs.mun.ca/~emurphy/stemnet/cle3.html
● Dimitrios Thanasoulas: Constructivist Learning.
http://www3.telus.net/linguisticsissues/constructivist.html
● George W. Gagnon, Jr. and Michelle Collay: Constructivist Learning
Design Notes.
http://www.prainbow.com/cld/cldn.html#Outline
● Constructivist learning on Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Constructivism_%28learning_theo
ry%29
28
Modul 6 – Interaktionismus/Gemeinschaft der Lernenden
(Thema 1 – Methodologische Unterstützung; Subthema B – Herangehensweisen)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Interaktionismus/Gemeinschaft der Lernenden
Subthema:
Herangehensweisen
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer
des Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Methodologische Unterstützung
3 Stunden
64 Stunden
Das Modul befasst sich mit den Grundsätzen des Interaktionismus
beim Lernen durch Erwachsene. Lernen ist ein aktiver, sozialer Prozess, in dem Lernende lernen sollten, Grundsätze, Konzepte und Fakten selbst zu erkennen. Lehrende und Lernende lernen
gleichermaßen voneinander. Die Aufgabe oder das Problem ist also
die Schnittstelle zwischen Lehrenden und Lernenden. Es entsteht eine
dynamische Interaktion zwischen Aufgabe, Lehrenden und Lernenden. Herangehensweisen ans Lernen, welche diese Interaktivität aufweisen könnten, wären gegenseitiges Lehren, Peer Collaboration
(Zusammenarbeit unter KollegInnen), kognitive Lehre, problembasiertes Lernen, WebQuests, Anchored Instruction (Verankerung der
Lerninhalte) und andere Herangehensweisen, die Lernen mit anderen
involvieren.
Das Modul „Interaktionismus/Gemeinschaft der Lernenden― wurde
im Rahmen des Projekts BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders
– ausgearbeitet. Dies ist ein europäisches, von der Europäischen
Kommission im Rahmen der Initiative zum Lebenslangen Lernen finanziertes Projekt mit dem Ziel, ältere Menschen im Umgang mit IKT
zu schulen und sie in die im Entstehen begriffene Informationsgesellschaft zu integrieren.
Dieses Modul ist eines der sechs Module in Thema 1 – Methodologische Unterstützung. Der Kurs für Lehrende besteht aus 18 in drei
Themen aufgeteilten Modulen; die Kursdauer beträgt 64 Stunden.
Das Modul „Interaktionismus/Gemeinschaft der Lernenden― befähigt
Ausbildende/Lehrende dazu, ihre Kurse mit Hilfe des interaktionistischen Zugangs zu planen und umzusetzen.
Teilnehmende am beschriebenen Modul müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
● Basiswissen über andragogische Grundsätze und Grunderfahrung
29
Ziele:
Lernziele:
in der Erwachsenenbildung und mit Lernen im Erwachsenenalter
● Abschluss der Module 1-3 in Thema 1, Methodologische Unterstützung, Subthema A, Vorbereitung.
Die Teilnehmenden werden mit dem Prinzip der Interaktion vertraut
gemacht und erlernen mehrere Methoden und Techniken, eine lebendige Gruppe von Lernenden aufzubauen, wie z. B.: runde Tische,
Diskussionsgruppen, strukturiertes Problemlösen im Team, Rollenspiel, Lernen in Zusammenarbeit, Spiele, etc.
Teilnehmende erwerben folgende Kenntnisse:
Verwandte Module:
● Grundprinzipien des Interaktionismus
● Verstehen der Bedeutung und der Rolle der Gemeinschaft der Lernenden im Lehr-/Lernprozess
● Wissen darüber, wie der interaktionistische Zugang in der Erwachsenenbildung/beim Lernen im Erwachsenenalter angewendet werden
kann
● Anwendung verschiedener Methoden/Techniken im Lehrprozess:
runder Tisch, Diskussionsgruppen, strukturiertes Problemlösen im
Team, Rollenspiel, Lernen in Zusammenarbeit, Spiele, etc.
Dieses Modul beinhaltet das Konzept des Lernens als aktiver, sozialer
Prozess, in dem Lernende lernen sollten, Grundsätze, Konzepte und
Fakten selbst zu erkennen. Lehrende und Lernende lernen gleichermaßen voneinander. Die Aufgabe oder das Problem ist also die
Schnittstelle zwischen Lehrenden und Lernenden. Es entsteht eine
dynamische Interaktion zwischen Aufgabe, Lehrenden und Lernenden. Herangehensweisen ans Lernen, welche diese Interaktivität aufweisen könnten, wären gegenseitiges Lehren, Peer Collaboration
(Zusammenarbeit unter KollegInnen), kognitive Lehre, problembasiertes Lernen, WebQuests, Anchored Instruction (Verankerung der
Lerninhalte) und andere Herangehensweisen, die gemeinsames Lernen involvieren.
Während der Präsenzstunden werden die Lehrenden:
● eine einführende Vorlesung anbieten, gefolgt von einer Diskussion
und Übungen, welche die interaktionistische Herangehensweise zum
Lehren und Lernen mit Schwerpunkt auf ihrer Verwendung in IKTSchulungen beleuchten.
Während der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
● die Hauptpunkte der Präsenzstunden diskutieren und ein Thema +
aus dem Bereich von IKT-Schulungen für ältere Menschen (Unterrichtsplan und -materialien) unter Verwendung des interaktionistischen Zugangs vorbereiten.
Module 1, 2, 3, 4 und 5.
Evaluierung:
Nach Abschluss des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen
Inhalt:
Lehrstrategien:
30
Lernressourcen:
Literatur:
zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des Moduls
anhand ihrer bisherigen Erfahrung und für ihre zukünftige Arbeit.
Anhang 6
● Adult Education in Practice (available at:
http://roberta.tripod.com/adulted/methods.htm)
● Vella, J. Learning to Listen, Learning to Teach: The Power of Dialogue in Educating Adults, Jossey-Bass Publishers, San Francisco,
1994.
● Imel, S. Inclusive Adult Learning Environments, ERIC Digest (available at: http://www.ericdigests.org/1996-2/adult.html)
● Schugurensky, D. Questions and Answers on Adult Education
(available at:
http://fcis.oise.utoronto.ca/~daniel_schugurensky/faqs/qa14.ht
ml)
31
Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung
32
Themenbeschreibung und Begründung
Thema 2 des BRIDGE-Ausbildungsprogramms für Lehrende zielt darauf ab, Teilnehmenden einen Überblick über die Hauptfragen und -themen im Zusammenhang mit
der Nutzung neuer Technologien durch ältere Menschen sowie über die wichtigsten
vorhandenen Lösungen zu geben. Älteren Menschen dabei zu helfen, ihre Ängste und
Zweifel bezüglich neuer Technologien zu überwinden, ihnen die Vorteile zu zeigen,
die durch das Erlernen des Umgangs mit IKT-Hilfsmitteln und -geräten entstehen,
und ihnen bereits vorhandene, brauchbare Lösungen zu erklären ist eine große Herausforderung für IKT-Lehrende.
Thema 2 besteht aus 2 Subthemen: Subthema A, Fragen/Probleme, und Subthema B,
Lösungen.
Subthema A
Subthema A gibt Lehrenden einen Überblick über die Hauptprobleme und Hindernisse, die ältere Menschen davon abhalten, IKT-Kenntnisse zu erwerben, und zeigt, wie
Online-Dienste das Leben älterer Menschen verbessern können.
Modul 7, mit dem Titel IKT FÜR ÄLTERE MENSCHEN hat das Ziel, Lehrende dazu zu
befähigen, häufige Probleme und Hindernisse zu identifizieren, die ältere Menschen
davon abhalten, IKT-Kenntnisse zu erwerben, und die richtigen menschlichen
und/oder technischen Lösungen zu finden, um diese Hindernisse zu überwinden. Das
Modul basiert auf dem Bericht zur BRIDGE-Benutzeranforderungsanalyse (User Needs
Analysis Report), der das Ergebnis einer in den Partnerländern durchgeführten Studie
präsentiert, die den IKT-Schulungsbedarf älterer Menschen untersuchte, sowie auf
Interviews mit professionellen IKT-Lehrenden.
Modul 8 mit dem Titel eSERVICES FÜR ÄLTERE MENSCHEN beschreibt allgemein, welche Vorteile für ältere Menschen aus der Nutzung von IKT in ihrem Leben entstehen,
um sie zu motivieren, Schwierigkeiten und Skepsis gegenüber neuen Technologien zu
überwinden. Dieses Modul besteht aus zwei Teilen:
Teil 1 befasst sich damit, wie man älteren Menschen in einfachen Worten erklärt,
wie sie Zugang zu diesen Online-Services erhalten, wie man sie beim ersten Zugang unterstützt und wie man für ältere Menschen relevante Online-Services im
Internet identifizieren und analysieren kann.
33
Teil 2 (Modul 9) stellt eine Reihe von Online-Services für ältere Menschen in verschiedenen Ländern (SE; SI; PL; IT; UK) vor. Das Ziel besteht darin, Teilnehmenden dabei zu helfen, ihre eigene Referenzbibliothek aufzubauen.
Subthema B
Subthema B befasst sich mit speziellen IKT-Lösungen für ältere Menschen. Ältere
Menschen können von einer Reihe von IKT-Geräten und -Hilfsmitteln profitieren, die
speziell darauf ausgerichtet sind, ihnen dabei zu helfen, ihr Leben zu verbessern und
ihnen Aktivitäten zu erleichtern, die sonst schwierig sein können.
Modul 10  IKT TECHNOLOGIE-UNTERSTÜTZUNG  beschäftigt sich mit Geräten, die
speziell für ältere Menschen gebaut wurden, um ihnen die Nutzung von Computern
zu erleichtern, z. B.: bedienerfreundliche Computerhilfsmittel, grafische Benutzeroberflächen, Software und Hardware,… Das Beispiel Eldy wird als nützliches Tool zur
Internetnavigation vorgestellt.
Modul 11 mit dem Titel UNTERSTÜTZUNGSTECHNOLOGIEN zielt darauf ab, Teilnehmenden einen Überblick über die europäische Politik der digitalen Integration für
ältere Menschen zu geben, sowie es ihnen zu ermöglichen, älteren Menschen zu erklären, was der Begriff „Unterstützungstechnologie― bedeutet und welche Idee dahinter steckt. Außerdem werden konkrete Beispiele für IKT-Produkte und -Geräte
vorgestellt, die älteren Menschen helfen können, ihre Lebensqualität zu verbessern,
gesünder zu bleiben, länger unabhängig zu leben und am Arbeitsplatz oder in ihrer
Gemeinde aktiv zu bleiben.
Modul 12 – MOBILE UND NETZDIENSTE – stellt den Versuch an, das Konzept der kabellosen, mobilen Kommunikation in einen Kurs für ältere Menschen zu integrieren,
und Fragen zu beantworten, die sich ältere Menschen stellen: Was ist das? Wie funktioniert es? Wofür kann man es nutzen? Was sind die Risiken? Wie kann ich verhindern, dass Mobiltelefone zur Kostenfalle werden? Wie kann ich meinen Computer vor
Viren schützen? Wie schütze ich meine persönlichen Daten?...etc. etc.
34
Modul 7 – IKT für ältere Menschen
(Thema 2 - IKT-Anwenderunterstützung; Subthema A – Fragen/Probleme)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
IKT für ältere Menschen
Subthema:
Fragen/Probleme
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
IKT-Anwenderunterstützung
3 Stunden
64 Stunden
In diesem Modul werden Probleme, die ältere Menschen beim
Erwerb von IKT-Kenntnissen haben, sowie praktische Lösungen
identifiziert.
Das Modul basiert auf dem Bericht zur BRIDGE-Benutzeranforderungsanalyse, der das Ergebnis einer in den Partnerländern durchgeführten Studie präsentiert, die den IKT-Schulungsbedarf älterer
Menschen untersuchte, sowie auf Interviews mit professionellen IKTLehrenden.
Teilnehmende am beschriebenen Modul sollten möglichst folgende
Zugangsvoraussetzungen erfüllen:
● Wissen über die Grundprinzipien der Andragogik
● Erfahrung mit Erwachsenenbildung und Lernen im Erwachsenenalter
● Grundwissen über IKT und ihre Anwendungen
Dieses Modell soll Lehrende dazu befähigen, häufige Probleme und
Hindernisse zu identifizieren, die ältere Menschen davon abhalten,
IKT-Kenntnisse zu erwerben, und die geeigneten menschlichen
und/oder technischen Lösungen zu deren Überwindung zu erkennen.
Fähigkeit:
● zumindest zehn der häufigsten Probleme älterer Menschen mit IKT
aufzulisten
● den jeweiligen Hintergrund zu erläutern
● Lösungen menschlicher und/oder technischer Natur je nach Eignung zu identifizieren
● Verwendung von IKT im Alltag
● Die häufigsten Hindernisse und Probleme, die ältere Menschen
daran hindern, IKT-Lösungen anzuwenden
● IKT und die Bedürfnisse älterer Menschen
35
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
● Möglichkeiten des Erwerbs von IKT-Kenntnissen
Aufgaben:
● Erstellen einer Liste von zehn der häufigsten Probleme, die ältere
Menschen mit IKT haben
● Suchen von Hintergrundmaterial zu diesen Problemen
● Erläuterung einer praktischen Lösung zur Umsetzung in einem Kurs
für jedes der Probleme
Module 8 und 9.
Nach Abschluss des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen
zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des Moduls
nach ihrer bisherigen Erfahrung und für ihre zukünftige Arbeit.
Anhang 7
Benutzeranforderungsanalyse für das Projekt BRIDGE.
Des weiteren werden die Lernenden auch eine eigene Referenzbibliothek aufbauen. Ein Teil der Zeit wird auch der Bewertung und Diskussion der Qualität von Quellenmaterial gewidmet.
36
Modul 8 – eServices für ältere Menschen
(Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung; Subthema A – Fragen/Probleme)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveran-
eServices für ältere Menschen
staltung:
Thema:
IKT-Anwenderunterstützung
Subthema:
Fragen/Probleme
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
3 Stunden
64 Stunden
In diesem Modul werden eine Reihe von Online-Diensten für ältere
Menschen in verschiedenen Ländern vorgestellt.
Das Modul befasst sich damit, wie man älteren Menschen in einfachen Worten erklärt, wie sie Zugang zu diesen Online-Services erhalten, wie man sie beim ersten Zugang unterstützt und wie man für
ältere Menschen relevante Online-Services im Internet identifizieren
und analysieren kann.
Teilnehmende am beschriebenen Modul sollten möglichst folgende
Zugangsvoraussetzungen erfüllen:
● Wissen über die Grundprinzipien der Andragogik
● Erfahrung mit Erwachsenenbildung und Lernen im Erwachsenenalter
● Grundwissen über IKT und ihre Anwendungen
Das Ziel dieses Moduls besteht darin, Lehrende/Ausbildende dazu zu
befähigen, älteren Menschen die Vorteile der Nutzung von IKT im
Alltag und die Vielfalt von verschiedenen eServices für sie aufzuzeigen, um ältere Menschen zu motivieren, Schwierigkeiten und Skepsis
betreffend neue Technologien zu überwinden.
Folgendes soll erlernt werden:
● Auflistung von zumindest drei nützlichen und zugänglichen Online-Diensten für ältere Menschen in der eigenen Gemeinschaft
● Älteren Menschen in einfachen Worten erklären zu können, wie
dieser Dienst den NutzerInnen hilft
● Unterstützung älterer Menschen dabei, diese Dienste zu nutzen
Das Modul beinhaltet:
● eServices für ältere Menschen
● Vorteile der Nutzung verschiedenster IKT-Produkte und eServices
● eServices im Alltag
37
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
● eServices in verschiedenen Ländern
● eServices, die Peer-to-Peer-Unterstützung für ältere Menschen
anbieten
Aufgaben:
● Erstellung einer Liste dreier nützlicher und zugänglicher OnlineDienste für ältere Menschen
● Erstellung einer Liste der Stärken und Schwächen dieser Dienste
● Erstellung einer Liste der häufigsten Probleme beim Zugang zu den
jeweiligen Diensten und der geeigneten Lösungen
● Kontaktaufnahme jeweils einer Person, die für die Bereitstellung
des Dienstes zuständig ist und Sammeln von Hintergrundinformationen aus erster Hand betreffend Nutzung und Zugänglichkeit
● Vergleich des Aufgreifens des elektronischen Dienstes mit dem
traditionellen Zugang
● Erstellen einer kurzen Beschreibung, wie auf den Dienst zugegriffen
werden kann
● Einer älteren Person erklären, wie sie jeden der vorgestellten Dienste nutzen kann
● Erstellen einer Liste dreier Dienste, die es in anderen Ländern gibt,
und die Potential für die Entwicklung im eigenen Land/in der eigenen
Region haben
● Identifikation eines weiteren Dienstes, der noch nicht online verfügbar ist, jedoch für ältere Menschen sehr vorteilhaft wäre
● Erstellen eines Überblicks über die organisatorischen Schritte zur
Entwicklung dieses Dienstes
Modul 9.
Nach Abschluss des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen
zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des Moduls
nach ihrer bisherigen Erfahrung und für ihre zukünftige Arbeit.
Anhang 8
Die Teilnehmenden werden ihre eigene Referenzbibliothek aufbauen.
Ein Teil der Zeit wird für die Bewertung und Diskussion der Qualität
von Quellenmaterial gewidmet.
38
Modul 9 – Web-Informationsdienste für ältere Menschen
(Thema 2 - IKT-Anwenderunterstützung; Subthema A – Fragen/Probleme)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Web-Informationsdienste für ältere Menschen
IKT-Anwenderunterstützung
Fragen/Probleme
3 Stunden
64 Stunden
Es ist von großer Wichtigkeit, dass IKT-Kursteilnehmende und besonders ältere Menschen lernen, sich im World Wide Web zurechtzufinden
und sich nicht zu verirren oder von der immensen Menge an Information, die im Internet zur Verfügung steht, verwirrt zu werden. Dieses Modul hilft beim Aufbau einer eigenen Bibliothek an Online-Diensten und
beim Finden des eigenen Weges, diese den Kursteilnehmenden vorzustellen.
In Kapitel 2 werden einige Web-Informationsdienste in Ihrem Land erläutert: z. B.: Webseiten lokaler Behörden, Internetportale für ältere
Menschen und allgemeine Informationsportale, die für Ihre Kursteilnehmenden interessant sein könnten. Kapitel 3 befasst sich mit anderen
Internetdiensten, wie zum Beispiel Online-Shopping, Online-Buchen
und -Reservieren, E-Learning-Möglichkeiten, Online-Banking, etc., mit
einem Sonderabschnitt zum Thema des Online-Bezahlens und sicheren
Einkaufens. Jedes Thema wird durch Beispiele erläutert und bietet Tipps
und Vorschläge, wie der Unterricht so geplant werden kann, dass ältere
Menschen mit dem Navigieren im Internet und der Suche nach Informationen vertraut gemacht werden können. Im Anhang finden Sie nützliche Links für die einzelnen Länder.
Das Modul „eServices für ältere Menschen― wurde im Rahmen des Projekts BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders – ausgearbeitet. Dies
ist ein europäisches, von der Europäischen Kommission im Rahmen der
Initiative zum Lebenslangen Lernen finanziertes Projekt mit dem Ziel,
ältere Menschen im Umgang mit IKT zu schulen und sie in die im Entstehen begriffene Informationsgesellschaft zu integrieren.
Das Modul „eServices für ältere Menschen― besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilen (getrennten Modulen): Teil 1 befasst sich damit, wie man älteren Menschen in einfachen Worten erklären kann, wie
sie auf Online-Dienste zugreifen können, wie man sie beim ersten Zugang unterstützt und wie relevante Dienste für ältere Menschen im In-
39
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
ternet identifiziert und analysiert werden können. Teil 2 stellt eine Reihe
von Online-Diensten für ältere Menschen in verschiedenen Partnerländern (SE; SI; PL; IT; UK) vor, mit dem Ziel, Teilnehmenden beim Aufbau
ihrer eigenen Referenzbibliothek zu helfen. Der Kurs für Lehrende besteht aus 18 Modulen, die in drei Themen aufgeteilt sind, und umfasst
64 Stunden.
Teilnehmende am beschriebenen Modul müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
• Grundwissen über IKT durch Teilnahme an einem umfassenden IKTProgramm, eine pädagogikverwandte Ausbildung im Bereich IKT oder
Gleichwertiges
• Wissen über und Erfahrung in Lehre oder Lernunterstützung, vorzugsweise im Schulbereich
• Lesen von „eServices für ältere Menschen - Teil 1―
Ziele dieses Moduls:
● IKT-Lehrenden einen Überblick über vorhandene web-basierte Informationsdienste für SeniorInnen in ihrem Land zu geben sowie eine Liste
mit nützlichen Links zur Verfügung zu stellen.
● Unterrichtsaktivitäten und -übungen vorzuschlagen, wie man älteren
Menschen vorhandene Internetdienste vorstellen und erklären kann.
Die Teilnehmende sollten in der Lage sein:
● den Teilnehmenden einen Überblick über vorhandene web-basierte
Informationsdienste für SeniorInnen in ihrem Land zu geben sowie eine
Liste mit nützlichen Links zur Verfügung zu stellen.
● Unterrichtsaktivitäten und -übungen zu planen, die ältere Menschen
mit dem Finden von Informationen und Online-Shopping vertraut machen.
● den Teilnehmenden Tipps zu geben, wie sie die Liste der Internetdienste auf lokaler und nationaler Ebene an ihre eigenen Interessen und
Bedürfnisse anpassen.
Liste der Inhalte:
1. Das World Wide Web und ältere Menschen
2. Internet-Informationsdienste
2.1 Webseiten lokaler Behörden
2.2 Internetportale für ältere Menschen
2.3 Allgemeine Informationsportale
3. Andere Internetdienste
3.1 Online-Bezahlen und sicheres Einkaufen
Während der Präsenzstunden werden die Lehrenden:
● Vorlesungen und Übungen zum Thema dieses Moduls anbieten.
● den Teilnehmenden die Gelegenheit geben, ihre eigene Bibliothek für
Internetdienste, Internetportale und Webseiten auf nationaler Ebene zu
entwickeln.
40
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
Während der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
● die Hauptpunkte des Moduls diskutieren.
Dieses Modul stellt Teil 2 des Moduls 8 – Thema 2/Subthema A – zu
„eServices für ältere Menschen― dar und gehört zu Teil 1 desselben Moduls.
Nach der Präsentation des Moduls erhalten die Teilnehmenden Arbeitsblätter zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des Moduls auf Basis ihrer vorherigen Erfahrung.
Anhang 9
1. Liste nützlicher Links in Österreich
2. Liste nützlicher Links in Italien
3. Liste nützlicher Links in Polen
3. Liste nützlicher Links in Slowenien
4. Liste nützlicher Links in Schweden
5. Liste nützlicher Links im Vereinigten Königreich
http://www.ealing.gov.uk/services/social_services/services_for_older_pe
ople/
http://www.highland.gov.uk/socialwork/olderpeopleservices/
41
Modul 10 – IKT Technologie-Anwenderunterstützung
(Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung; Subthema B – IKT-Lösungen)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraus-
IKT Technologie-Anwenderunterstützung
IKT-Anwenderunterstützung
IKT-Lösungen
3 Stunden
64 Stunden
Seit das Internet eine unverzichtbare Rolle im täglichen Leben spielt
und der Informationsprozess alle Ebenen erfasst hat, ist InternetKompetenz eine wichtige Voraussetzung, um nicht den Anschluss an
aktuelle Ereignisse und an die jüngere Generation zu verlieren. Die im
Kursformat vermittelten Inhalte sind als Hilfestellung für ältere Menschen konzipiert, damit auch diese Generation durch die Nutzung
der neuen Medien von aktuellen Informationen profitieren kann. Erfahrene AnwenderInnen werden zu Lehrenden ausgebildet, damit sie
älteren Menschen den Zugang zum Internet vermitteln können. Die
Themen und Aktivitäten setzen bei den Interessen der Generation 50
Plus an: zum Beispiel Reisen, Gesundheit und Kultur. Quasi nebenbei
wird das Interesse am Medium Internet geweckt und so der persönliche Nutzen aufgezeigt.
Das Modul zur IKT-Anwenderunterstützung wurde im Rahmen des
Projekts BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders – entwickelt.
Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen
der Initiative zum Lebenslangen Lernen mit dem Ziel finanziert, älteren Menschen Zugang zu IKT zu ermöglichen und ihnen den Einsatz
von IKT näher zu bringen. Das Ziel des Projekts war es, die Bedürfnisse älterer Menschen im Zusammenhang mit der Nutzung von IKT zu
erheben, um in weiterer Folge spezifische Trainings-Methoden und
Unterrichtsmaterialien zu entwickeln, um älteren Menschen im Bereich IKT zu helfen, die Angst vor neuen Technologien zu überwinden. Nach den Analysen innerhalb der ersten Monate stellte sich
heraus, dass der Hauptgrund, warum ältere Menschen moderne
Kommunikationstechnologien im Alltag nicht einsetzen, darin liegt,
dass die angebotenen Kurse sich nicht an ihren Bedürfnissen orientieren. Ein weiterer Punkt besteht darin, die Lernmodule für Lehrende
an die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe 50 Plus anzupassen.
Die Teilnehmenden müssen sowohl über Grundkenntnisse in den
42
setzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
wichtigsten IKT verfügen als auch mit dem Umgang mit Fragen und
Anliegen älterer Menschen vertraut sein. Daher empfiehlt sich der
Besuch von Modulen aus Thema 1 oder 2 oder zweijährige Erfahrung
mit IKT-Unterricht für ältere Menschen.
Für viele ältere Menschen wirft die neue Online-Welt eine Vielzahl
von Fragen auf, die es zu beantworten gilt. Ziel ist es, Lehrende auszubilden, die in der Lage sind, diese Fragen zu beantworten und älteren Menschen die Angst vor neuen Technologien zu nehmen.
Ausbildung von Lehrenden, die älteren Menschen die Angst davor
nehmen, IKT zu nutzen, ihnen die möglichen Anwendungen im Alltag
aufzeigen, und so Interesse an IKT wecken. Der Kurs bietet einen
Überblick über die Möglichkeiten der neuen IKT.
Die Teilnehmenden sollten dazu in der Lage sein:
• Möglichkeiten und Risiken der Nutzung von IKT zu erläutern.
• sinnvolle Empfehlungen und Ratschläge zur vernünftigen Nutzung
von IKT zu geben.
• praktische Tipps für den Umgang mit IKT zu vermitteln.
Der Unterricht wird als so genanntes „Blended Learning― geführt.
Dabei werden die Vorteile von Präsenzveranstaltung und E-Learning
in idealer Weise kombiniert.
Während der Präsenzzeit werden die Lehrenden
• Vorlesungen, Seminare und Einheiten zu Fragen im Zusammenhang
mit der Nutzung von IKT halten.
• Möglichkeiten für die Teilnehmenden entwickeln, ihr Wissen zu
erweitern und Verständnis für den Umgang mit der IKT zu entwickeln.
Lernressourcen:
In der E-Learning Zeit werden die Teilnehmenden
• die wichtigsten Punkte der Vorlesung wiederholen und gegebenenfalls mit den Lehrenden diskutieren.
Das Modul ist grundsätzlich eigenständig. Teilnehmende, die dieses
Modul besucht haben, können auch die Module 2 (IKTGeräte/Unterstützungstechnologien) und 3 (Mobile und Netzdienste) besuchen.
Nach der Präsentation des Moduls werden den Teilnehmenden Fragebögen vorgelegt, damit sie die Zweckmäßigkeit und Nützlichkeit
des Moduls nach ihren bisherigen Erfahrungen bewerten können.
Anhang 10; http://bridge.link.at
Literatur:
● Kevin Cullen, Simon Robinson, Telecommunications for older people
Verwandte Module:
Evaluierung:
and disabled people in Europe: preparing for the information society,
IOS Press, 1997.
● A. Helal W.C. Mann, Promoting Independence for Older Persons with
43
Disabilities: Volume 18 Assistive Technology Research Series, IOS
Press, 2006.
44
Modul 11 – IKT-Geräte/Unterstützungstechnologien
(Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung; Subthema B – IKT-Lösungen)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
IKT-Geräte/Unterstützungstechnologien
IKT-Anwenderunterstützung
IKT-Lösungen
3 Stunden
64 Stunden
In Kapitel 1 werden der EU-Aktionsplan zum Thema „Altern in der
Informationsgesellschaft― sowie das Forschungsprogramm zu altersgerechten Assistenzsystemen für ein gesundes und unabhängiges
Leben (AAL: Ambient Assistant Living) erläutert, und nützliche Links
und Ressourcen zum Thema „Technologien für ältere Menschen― zur
Verfügung gestellt. Kapitel 2 definiert „Unterstützungstechnologien―
und erläutert die wichtigsten Ergebnisse der Europäischen Studie
zum Thema IKT und Altern in Bezug auf Nutzer, Märkte und Technologien (ICT and Ageing – Users, Markets and Technologies). Auf Basis
der Ergebnisse dieser Studie wird in Kapitel 3 eine Auswahl an vorbildlichen Praktiken in den Partnerländern (AT, IT, PL, SL, UK) beschrieben. In Kapitel 4 wird Eldy vorgestellt, die erste Software, die
dafür entwickelt wurde, Menschen im Alter von 55 Plus dazu zu bewegen, Computer zu nutzen. Eldy ist eine Java-Anwendung für Windows und Linux, eine Freeware mit einer unbefristeten Gratislizenz,
die genutzt werden kann, um ältere Menschen beim Lehren und Erlernen von IKT zu unterstützen. Am Ende finden Sie Übungen und
einen Selbstevaluierungstest.
IKT können älteren Menschen dabei helfen, ihre Lebensqualität zu
verbessern, gesünder zu bleiben, länger unabhängig zu leben und
bei der Arbeit und in ihrer Gemeinschaft aktiv zu bleiben. In vielen
EU-Ländern, wo mehr als die Hälfte der Menschen über 65 allein lebt,
können solche Technologien die Zeit, die ältere Menschen unabhängig im eigenen Heim leben, signifikant verlängern, während sie
gleichzeitig Kosten für Krankenhausaufenthalte vermeiden und eine
Basis für zusätzliche zukünftige Anwendungsmöglichkeiten schaffen
(Intelligentes Wohnen, Fernüberwachung, Robotertechnik, eingebettete Systeme, Biosensoren, etc.).
Dieses Modul ist eines der sechs Module zu Thema 2, IKTAnwenderunterstützung, und befasst sich mit verfügbaren IKT-
45
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Lösungen für ältere Menschen.
Dieses Modul ist Teil des BRIDGE-Programms für die Ausbildung von
Lehrenden
und
gehört
zu
Thema
2,
IKTAnwenderunterstützung/Subthema B, IKT-Lösungen. Was das Hintergrundwissen betrifft, so müssen Teilnehmende Grundwissen über
die wichtigsten IKT im Zusammenhang mit den hauptsächlichen Fragen und Problemen älterer Menschen besitzen. Daher wird empfohlen, dass sie bereits Module in Thema 2 absolviert haben oder zwei
Jahre Erfahrung im IKT-Unterricht für ältere Menschen mitbringen.
Am Ende dieses Moduls werden Sie die EU-Politik für digitale Integration für SeniorInnen kennen und verstehen, und insbesondere auf
die wichtigsten Dokumente, Ressourcen und Projekte zum Thema
„Altern in der Informationsgesellschaft― verweisen können. Sie werden in der Lage sein, Ihre eigene Bibliothek von Internetressourcen
und Beispielen auf europäischer und nationaler Ebene zu erstellen.
Des weiteren werden Sie in der Lage sein, älteren Menschen zu erklären, was der Ausdruck „Unterstützungstechnologie― bedeutet, und
welche Idee hinter diesem Konzept steckt. Sie werden Beispiele für
vorbildliche Praktiken in Ihrem Land geben können. Außerdem werden Sie Eldy kennen, die erste Software, die speziell dazu entwickelt
wurde, älteren Menschen bei der Nutzung des Computers zu helfen,
und Sie werden diese Software zur Planung Ihres Unterrichts nutzen
können.
● Kenntnis der EU-Politik für digitale Integration
● Wissen über Unterstützungstechnologien und ihre Anwendungen
● Vertrautheit mit Eldy und die Fähigkeit, diese Software und ihre
Funktionen zu erklären und zu nutzen
Einführung
1. Die europäische Politik zur digitalen Integration von SeniorInnen
1.1 Altern in der Informationsgesellschaft
1.2 Nützliche Links und Ressourcen
2. Unterstützungstechnologie
2.1 Definition und Beispiele
2.3 Die Studie „IKT und Altern - Nutzer, Märkte und Technologien‖
3 Vorbildliche Praktiken und Projekte auf nationaler Ebene
3.1 Österreich
3.2 Italien
3.3 Polen
3.4 Slowenien
3.5 Schweden
3.6 Vereinigtes Königreich (Schottland)
4. ELDY: eine Software, welche die Nutzung von Computern durch
ältere Menschen fördert
46
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
Während der Präsenzzeit werden die Lehrenden:
● Vorlesungen und Übungen zum Thema dieses Moduls anbieten.
● den Teilnehmenden die Gelegenheit geben, ihre eigene Bibliothek
mit Onlinediensten, -portalen und Webseiten auf nationaler Ebene zu
erstellen.
In der E-Learning-Zeit werden die Lernenden:
● die Hauptpunkte des Unterrichts diskutieren.
Module 7, 8, 9 und 11.
Nach der Präsentation des Moduls werden die Teilnehmenden Fragebögen erhalten, damit sie die Zweckmäßigkeit und den Nutzen
des Moduls anhand ihrer bisherigen Erfahrung bewerten.
Anhang 11
● http://ec.europa.eu/information_society/activities/
einclusion/research/aal/index_en.htm
● http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/index_en.htm
● http://en.wikipedia.org/wiki/Assistive_technology
● http://www.eldy.org/
47
Modul 12 – Mobile und Netzdienste
(Thema 2 – IKT-Anwenderunterstützung; Subthema B – IKT-Lösungen)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Mobile und Netzdienste
IKT-Anwenderunterstützung
IKT-Lösungen
3 Stunden
64 Stunden
Mit der Datenkarte Mobil ans Netz: Die drahtlose Mobilkommunikation führt zu einer flexibleren Anwendung. Es ist kein fester Telefonoder Internetanschluss mehr notwendig. Anders als das Festnetztelefon  oder der Internetzugang am lokalen PC  kann das Handy oder
die Datenkarte überall verwendet werden. So zum Beispiel zum Online-Shopping: Flugtickets, Parkscheine, Bücher und Digitalkameras
online zu kaufen ist nicht nur bequemer, sondern oft auch günstiger.
Internetzugang über WLAN:
Fast jeder Laptop, jedes Notebook und die neuen Smartphones kann
man zu Hause oder über öffentliche Hotspots mit dem Internet verbinden. Wie das geht und dass es fast nichts kostet, wird im Kurs
gezeigt.
Ein Smartphone ist mehr als ein Telefon und auch für ältere Menschen ein treuer Begleiter: Smartphones sind Computer, die aussehen wie Handys und sich mit dem Internet oder auf Wunsch mit dem
GPS-Satelliten verbinden. Für den Kontakt mit FreundInnen ist das
Handy bereits für viele unersetzlich geworden. Galten eine Zeit lang
Telefonieren und SMS-Schreiben als die üblichsten Anwendungen, so
sind Handys mit schnellem Internet-Zugang, integrierter DigitalKamera, GPS-Empfänger und MP3-Player zum neuen Standard geworden.
Das Modul „Mobile und Netzdienste‖ wurde für das Projekt BRIDGE –
Bridging the Digital Gap for Elders – entwickelt. Dieses Projekt wird
von der Europäischen Kommission im Rahmen der Initiative zum Lebenslangen Lernen finanziert und hat das Ziel, älteren Menschen
detailliert aufzuzeigen, wie sie Zugang zu IKT bekommen und IKT
anwenden können. Ein weiteres Ziel war es, die Bedürfnisse älterer
Menschen mit der Nutzung von IKT in Verbindung zu bringen, um
daraufhin spezifische Lehrmethoden und Lernmaterialien zu entwickeln, die älteren Menschen dabei helfen, die Angst vor neuen Technologien zu überwinden. Nach den Analysen innerhalb der ersten
48
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
Monate stellte sich heraus, dass der Hauptgrund, warum ältere Menschen moderne Kommunikationstechniken im Alltag nicht einsetzen
darin besteht, dass die angebotenen Kurse sich nicht an ihren Bedürfnisse orientieren. Einen weiteren Punkt stellt die Anpassung der
Lernmodule für Lehrende an die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe 50 Plus dar.
Die Teilnehmenden müssen sowohl über Grundkenntnisse in den
wichtigsten IKT verfügen als auch mit dem Umgang mit Fragen und
Anliegen von älteren Menschen vertraut sein. Daher wird der Besuch
der Module zu Thema 1 oder 2 empfohlen, oder aber zweijährige
Erfahrung im Unterrichten von IKT für ältere Menschen vorausgesetzt.
Für viele ältere Menschen wirft die neue Online-Welt eine Vielzahl an
Fragen auf, die beantwortet werden müssen. Das Ziel besteht darin,
Lehrende auszubilden, die in der Lage sein werden, diese Fragen zu
beantworten, und älteren Menschen ihre Angst vor neuen Technologien zu nehmen.
Ausbildung von Lehrenden, die in der Lage sind, älteren Menschen
ihre Angst vor neuen Technologien zu nehmen, ihnen die möglichen
Anwendungen im Alltag zu zeigen, und so ihr Interesse für IKT zu
wecken. Dieser Kurs bietet einen Überblick über die Möglichkeiten
der neuen IKT, insbesondere im Bereich der mobilen und Netzdienste.
Die Teilnehmenden sollten in der Lage sein:
• die Vorteile und Risiken der Nutzung von mobilen Netzdiensten zu
erläutern.
• fundierte Empfehlungen und Ratschläge für die vernünftige Nutzung von mobilen Netzdiensten zu geben.
• praktische Tipps zum Zugang zu und Nutzen von mobilen Netzdiensten zu geben.
• Der Unterricht wird als so genanntes „Blended Learning― geführt.
Dabei werden die Vorteile von Präsenzveranstaltung und E-Learning
in idealer Weise kombiniert.
Während der Präsenzzeiten werden die Lehrenden
• Vorlesungen, Seminare oder Kurseinheiten zu Themen im Zusammenhang mit kabelloser, mobiler Kommunikation halten.
• den Teilnehmenden die Gelegenheit geben, ihr Wissen betreffend
mobile Netzdienste zu entwickeln und zu erweitern und ihr Verständnis betreffend die Nutzung selbiger auszubauen.
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden
• die im Unterricht behandelten Hauptpunkte wiederholen und ge-
49
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
gebenenfalls mit den Lehrenden diskutieren.
Prinzipiell ist das Modul eigenständig, es ist jedoch wahrscheinlich
hilfreich, wenn die Module 1 und 2 in Subthema B  IKTAnwenderunterstützung (IKT Technologie-Anwenderunterstützung
und IKT-Geräte/Unterstützungstechnologien) davor besucht werden.
Außerdem stellt dieses Modul die Basis für Thema 3, Subthema B,
Modul 1 (Skype-/(VoIP-)Telefonie/Datei/Video/
Fernzugriff) dar.
Nach der Präsentation des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des
Moduls anhand ihrer bisherigen Erfahrung.
Anhang 12; http://bridge.link.at
● ICT solutions for enhanced mobility of elderly people
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion
/docs/ageing/cip_2011_norgall.pdf
● Kevin Cullen, Simon Robinson, Telecommunications for older people
and disabled people in Europe: preparing for the information society,
IOS Press, 1997.
● A. Helal W.C. Mann, Promoting Independence for Older Persons with
Disabilities: Volume 18 Assistive Technology Research Series, IOS
Press, 2006.
50
Thema 3 – IKT-Geräte/Lösungen
51
Themenbeschreibung und Begründung
Thema 3 - IKT-Geräte/Lösungen des Ausbildungsprogramms für Lehrende/Ausbildende älterer Menschen besteht aus sechs Modulen, die sich mit verschiedenen vorhandenen IKT-Geräten und -Lösungen auseinandersetzen, die ältere
Menschen verwenden und brauchen können. Die untere Abbildung zeigt nur einige
Anwendungsmöglichkeiten eines PDA.
Das Subthema A mit dem Titel „Nutzung von IKT-Geräten― beinhaltet drei Module
(Mobiltelefone/SMS, Pads & Reader und PDAs & Apps). Das Subthema B mit dem
Titel „Bedienung von IKT-Geräten― besteht ebenfalls aus drei Modulen (Skype-/(VoIP)Telefonie/Datei/Video/Fernzugriff, Suche/Google und Video & Photo/YouTube).
52
Das Thema befasst sich mit einem Bereich der Verwendung von IKT-Geräten, der für
die Bevölkerungsschicht der älteren Menschen überaus wichtig ist. Deshalb ist es unerlässlich, dass die Lehrenden/Ausbildenden mit verschiedenen IKT-Produkten auf
dem Markt, die ältere Menschen im Alltag verwenden können, sehr gut vertraut sind.
In allen Modulen liegt der Schwerpunkt klar auf der Arbeit mit älteren Menschen und
einem interaktionistischen und partizipativen Lernumfeld.
Lehrende/Ausbildende werden erfahren, wie IKT-Geräte das Leben älterer Menschen
in der Praxis beeinflussen und verbessern können, und welche Dienste/Anwendungen
für ältere Menschen relevant sind. Teilnehmenden werden Kenntnisse über die Verwendung von Mobiltelefonen, digitalen Foto- und Videokameras, Tablet-PCs, Readern, deren Verwendung mehr und mehr steigt und die älteren Menschen eine große
Hilfe sein können, und PDAs sowie für sie verfügbare Applikationen vermittelt.
Außerdem erhalten sie Informationen über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
von IKT-Geräten und vorhandenen Diensten (wie YouTube, Blogs, Suchmaschinen,
etc.), die ältere Menschen dabei unterstützen können, mit anderen in Kontakt zu bleiben, Informationen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen.
Da einzelne Features, Dienste, Betriebssysteme, etc. von Land zu Land unterschiedlich
sind und sich auch mit der Zeit weiterentwickeln, werden die Teilnehmenden mit den
Grundfunktionen und häufigsten Anwendungsprinzipien vertraut gemacht und werden dann in der Lage sein, dieses Wissen an die Lehrbedingungen anzupassen und
Lehrmaterialien noch besser auf die individuellen Bedürfnisse der EndnutzerInnen
zuzuschneiden.
Der Schwerpunkt in der Lehrstrategie liegt auf der Interaktion zwischen Lehrenden,
Lernenden, Aktivitäten und Kontexten. Das Ziel ist es, die Verwendung von IKT im
täglichen Leben zu betonen.
53
Modul 13 – Mobiltelefone/SMS
(Thema 3 – IKT-Geräte/Lösungen; Subthema A – Nutzung von IKT-Geräten)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Mobiltelefone/SMS
IKT-Geräte/Lösungen
Nutzung von IKT-Geräten
3 Stunden
64 Stunden
In diesem Modul wird die grundlegende Verwendung eines Mobiltelefons, seiner Features, Anwendungen, Software und verschiedene
Dienste präsentiert. Die Vorteile der Nutzung von Mobiltelefonen für
ältere Menschen für das Erhalten sozialer Beziehungen, das Herstellen eines Gefühls von Sicherheit und Zugänglichkeit werden besprochen. Verschiedene Produkte werden vorgestellt, wobei der
Schwerpunkt auf jenen liegt, die für ältere Menschen relevant sind.
In der Welt der Technologien werden ältere Menschen nicht genug
in Betracht gezogen und oft als nicht technisch veranlagte Personen
angesehen, obwohl es keinen Beweis dafür gibt, dass ältere Menschen Technologie eher ablehnen als Zugehörige anderer
Altergruppen. Ältere Menschen akzeptieren und verwenden Technologien genauso wie Menschen anderer Altersgruppen, wenn diese
Technologien ihren Bedürfnissen und Erwartungen entsprechen. Es
kann jedoch erwartet werden, dass sie einen anderen Zugang zu
Technologien haben als jüngere Menschen. Aufgrund von sensorischen, motorischen und kognitiven Veränderungen, die mit dem Altern einhergehen, könnten ältere Menschen mehr Zeit brauchen,
etwas zu lernen, mehr dazu neigen, Fehler zu machen, und mehr
Schritte benötigen, um ein System bedienen zu können.
Hintergrund:
In diesem Modul werden Ideen vorgeschlagen, wie man älteren Menschen die Nutzung des Mobiltelefons so erklären kann, dass sie es in
ihrem Alltag unabhängig verwenden können.
Das Modul „Konstruktivistisches Lernen― wurde für das Projekt
BRIDGE – BrIdging the Digital Gap for Elders – entwickelt. Dies ist ein
europäisches Projekt, das von der Europäischen Kommission im
Rahmen des Projekts des Lebenslangen Lernens finanziert wird. Das
Ziel besteht darin, ältere Menschen beim Einstieg in die Nutzung von
IKT zu unterstützen, und ihnen zu helfen, sich in die entstehende In-
54
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
formationsgesellschaft zu integrieren.
Dieses Modul ist eines von sechs Modulen in Thema 3 – IKTGeräte/Lösungen. Der Kurs für Lehrende besteht aus 18 Modulen, die
in drei Themen unterteilt sind. Die Kursdauer beträgt 64 Stunden.
Teilnehmende am beschriebenen Modul müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
● Wissen über und Erfahrung mit Mobiltelefonen
● Wissen über und Erfahrung in der Lehre oder beim Unterstützen
des Lernens, vorzugsweise im Schulbereich
● Grundkenntnisse über IKT durch die Teilnahme an einem umfassenden IKT-Programm, eine pädagogikverwandte Ausbildung im
Bereich IKT oder Gleichwertiges
● Verständnis für die Schwierigkeiten, mit denen ältere Menschen in
Bezug auf neue Technologien kämpfen, und Bereitschaft, die eigenen
Lehrmethoden an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen
● Vorstellen der grundsätzlichen Nutzungsmöglichkeiten von Mobiltelefonen, ihrer Features, Anwendungen, von Software und Diensten
● Gründe zu erläutern, warum ältere Menschen Mobiltelefone nur für
eingeschränkte Zwecke nutzen
● Teilnehmende (Lehrende) zu ermutigen, ein kritisches Verständnis
dafür zu entwickeln, wie die Nutzung von Mobiltelefonen den Alltag
älterer Menschen beeinflussen und verbessern kann, und welche
Dienste/Anwendungen für ältere Menschen relevant sind
● Teilnehmende (Lehrende) zu ermutigen, ihr Wissen im Bereich des
Lernens und neuer Lernherangehensweisen in diesem Feld einzusetzen
Teilnehmende sollten in der Lage sein:
 die Wichtigkeit der Nutzung von Mobiltelefonen für ältere
Menschen zu erkennen.
 ein kritisches Verständnis für die speziellen Bedürfnisse älterer
Menschen zu entwickeln, und sie an die Nutzung von IKTGeräten (besonders Mobiltelefonen) heranzuführen.
 Mobiltelefone älteren Menschen auf die richtige Art und Weise zu erklären, sowie ihnen zu zeigen, welche Funktionen für
sie relevant sind und welche Art von Mobiltelefon für sie geeignet ist.
 für ältere Menschen geeignete Lernaktivitäten zu wählen (in
Bezug auf Mobiltelefone).
Das Modul sollte Folgendes beinhalten:
 Mobiltelefone und ältere Menschen
 Vor- und Nachteile der Verwendung von Mobiltelefonen für
ältere Menschen
 Mobiltelefone: Dienste
 Mobiltelefone: Grundfunktionen
55
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
Während der Präsenzzeit werden die Lehrenden:
 Vorlesungen oder Seminare halten, um Fragen im Zusammenhang mit der Verwendung von Mobiltelefonen durch ältere Menschen zu erläutern.
 zur Diskussion anregen.
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
 die Hauptpunkte des Moduls diskutieren.
Dieses Modul ist eigenständig. Es ist das erste von sechs Modulen in
Thema 3, IKT-Geräte/Lösungen, und Subthema A, Nutzung von IKTGeräten.
Nach der Präsentation des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen zur Bewertung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des
Moduls anhand ihrer bisherigen Erfahrung.
Anhang 13
Kurniawan, S., Nugroho, Y. and Murni Mahmud: A Study of the Use of Mobile Phonesby Older Persons.
http://delivery.acm.org/10.1145/1130000/1125641/p989kurniawan.pdf?key1=1125641&key2=3037440711&coll=&dl=
ACM&CFID=15151515&CFTOKEN=6184618
Conci, M., Pianesi F. and Massimo Zancanaro: Useful, Social and Enjoyable: Mobile
Phone Adoption by Older People.
http://i3.fbk.eu/en/system/files/INTERACT09_oldermobile.pdf
Roberts, Simon: The Fictions, Facts and Future of Older People and Technology.
http://ideasbazaar.typepad.com/Simon%20Roberts%20ILC.pdf
Pattison, M and Alex Stedmon: Inclusive design and human factors: designing mobile
phones for older users.
http://www.psychnology.org/File/PNJ4%283%29/PSYCHNOLOGY_JOURNAL_4_
3_PATTISON.pdf
56
Modul 14 – Pads & Reader
(Thema 3  IKT-Geräte/Lösungen; Subthema A – Nutzung von IKT-Geräten)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Pads & Reader
IKT-Geräte/Lösungen
Nutzung von IKT-Geräten
3 Stunden
64 Stunden
Was ist ein iPad, wie sieht es aus, wofür benutzt man es? Wie viel
kostet es? Warum sollte ich lernen, es zu benutzen? Es könnte sein,
dass SeniorInnen sich diese Fragen stellen, sobald sie sich ein wenig
mit IKT und Webnavigation vertraut gemacht haben. Dieses Modul
versorgt Sie mit dem Grundwissen und den Internetressourcen, die
Sie brauchen, um diese Fragen zu beantworten und älteren Menschen die Grundfunktionen neuer Geräte wie iPads und eBookReadern zu erläutern.
Das Modul „Pads & Reader― wurde im Rahmen des Projekts BRIDGE
– Bridging the Digital Gap for Elders – entwickelt. Das Ziel dieses
Moduls ist es, einen Überblick über einige kürzlich auf den Markt
gekommene Geräte wie iPad und eBook-Reader zu geben, und zu
zeigen, worum es sich bei diesen Geräten handelt, wofür sie verwendet werden können, und welche die wichtigsten Vorteile für ältere
Menschen sein können, die sich mit ihnen vertraut machen.
Teilnehmende benötigen Grundwissen über die wichtigsten IKT in
Bezug auf die Probleme und Fragen älterer Menschen. Es wird also
empfohlen, Module zu Thema 2 besucht zu haben bzw. zweijährige
Erfahrung im Bereich des IKT-Unterrichts für ältere Menschen mitzubringen.
Ziele des Moduls:
● Erläuterung der Verwendung von Pads and Readern für Lehrende
● Lehrende kennen alle Vorteile von Pads and Readern und die häufigsten Einschränkungen ihrer Nutzbarkeit, die für ältere Menschen
relevant sind
● Lehrende sind mit dem IKT-Markt vertraut
● Lehrende wissen, wie sie die Vorteile und die Nutzung von Pads
und Readern älteren Menschen näher bringen können
Lehrende werden in der Lage sein, älteren Menschen zu erklären was
Tablet-Computer sind, was ihre Hauptmerkmale sind, wofür sie verwendet werden, etc. Sie werden ihre eigene Ressourcen-Bibliothek
57
Inhalt:
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
erstellen können, in denen sich auch Videos finden, die im Unterricht
verwendet werden können, um älteren Menschen iPads und ähnliche
Geräte zu zeigen. Sie werden auch in der Lage sein, eine Diskussion
mit älteren Menschen über die Vor- und Nachteile der Nutzung solcher Geräte zu führen, und zwar mit dem Schwerpunkt auf den Bedürfnissen älterer Menschen.
1. Tablet-Computer
2. iPads
3. eBook-Reader
3.1 Sind eReader für ältere Menschen bedienerfreundlich?
3.2 Was ein eBook-Reader können sollte
Während der Präsenzzeit werden die Lehrenden:
● Vorlesungen und Übungen zu diesem Thema abhalten.
● den Teilnehmenden die Gelegenheit geben, ihre eigenen Erfahrungen bei der Nutzung und dem Vergleichen von Pads und Readern zu
sammeln.
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden:
● die Hauptpunkte des Unterrichts diskutieren.
Modul 15
Nach der Präsentation des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen zur Bewertung der Zweckmäßigkeit und des Nutzens des
Moduls anhand ihrer bisherigen Erfahrung.
Anhang 14
http://www.pcmag.com/encyclopedia_term/0,2542,t=tablet+computer&i=52520,00.
asp
http://www.ereaders.net/articles/ereader-or-netbook
58
Modul 15 – PDAs, Smartphones & Apps
(Thema 3 – IKT-Geräte/Lösungen; Subthema A – Nutzung von IKT-Geräten)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
PDAs, Smartphones, & Apps
IKT-Geräte/Lösungen
Nutzung von IKT-Geräten
3 Stunden
64 Stunden
Dieses Modul befasst sich mit der Nutzung von einfachen und fortgeschrittenen Funktionen von PDA und Smartphone sowie mit verschiedenen zusätzlichen Applikationen, die von verschiedenen
Drittanbietern als Upgrade entwickelt wurden. Smartphones und
PDAs bergen das Potential, die Lebensqualität älterer Menschen zu
verbessern. Beispiele dafür wären: eine interaktive Applikation, dafür
entwickelt, älteren Menschen mit Diabetes dabei zu helfen, mit ihrer
Krankheit besser umzugehen, eine Applikation, die SeniorInnen dabei
hilft, sich an ihre Medikamenteneinnahme zu erinnern, und ein „Brain
Age―-Spiel, welches das Erinnerungsvermögen und andere kognitive
Fähigkeiten unabhängig vom Alter verbessert.
Smartphones oder ähnliche Geräte können verschiedene wichtige
Funktionen zusätzlich zur Kommunikation erfüllen: von Planungsund Alarmfunktionen zur Verbesserung geistiger Fähigkeiten durch
Spiele. Ein weiterer Aspekt solcher Geräte ist die Unbegrenztheit der
Entwicklung von Upgrademöglichkeiten, die für ältere Menschen von
großem Nutzen sein können.
Teilnehmende am beschriebenen Modul müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
● Wissen über die Grundprinzipien der Andragogik
● Erfahrung in der Erwachsenenbildung und mit dem Lernen im Erwachsenenalter
● Grundwissen über IKT und ihre Anwendungen
● vorzugsweise Basis-Vorkenntnisse und Erfahrung mit der Nutzung
von PDAs oder Smartphones
● Die Teilnehmenden mit den Funktionen des Geräts selbst und des
Betriebssystems wie zum Beispiel Eingabefunktionen und Navigation
vertraut zu machen
● Behandlung von einfachen und fortgeschrittenen Funktionen des
Geräts und des Betriebssystems, wie zum Beispiel E-Mail, Internet,
59
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
Fotografieren, Kalenderfunktionen, Planung und Austauschen von
Daten
● Besprechen von Upgrademöglichkeiten des Geräts durch die Nutzung zusätzlicher Applikationen, die auf dem Markt für Online-Apps
erhältlich sind
Lehrende werden in der Lage sein, die universellen Funktionen der
Geräte zu demonstrieren und den Lernenden mögliche Ängste zu
nehmen. Sie werden die Vorteile des Besitzes solch eines Gerätes, die
praktische Anwendung, verschiedene Applikationen sowie erweiterte
Anwendungsmöglichkeiten im Alltag erläutern können.
Es gibt viele Hersteller von Smart-Geräten und mehrere unterschiedliche Betriebssysteme für diese Geräte wie z. B.: iPhone OS, Windows
Mobile, Android, RIM und Symbian OS. Ihr Marktanteil hängt größtenteils von Region und Land ab. Obwohl all diese Betriebssysteme
verschiedene Hersteller haben, sind ihnen doch allgemeine Bedienungsprinzipien und Funktionen gemein. In diesem Modul werden
die Teilnehmenden mit den üblichen Funktionen und Bedienungsprinzipien vertraut gemacht. Die Beschäftigung mit allgemein gültigen Bedienungsprinzipien erlaubt es den Teilnehmenden, sich an die
Lehrbedingungen zu gewöhnen und die Lehrmaterialien weiter zu
optimieren, um sie an die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen.
Durch eine praktische Herangehensweise und das Zeigen der Funktionen werden die Lehrenden mit den üblichsten Funktionen, die sich
auf allen Geräten finden, Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen
wichtigen OS-Plattformen, Symbian, Android, Apple App Markets
und zusätzlichen Funktionen, die diese anbieten, vertraut gemacht.
Modul 14
Nach Ende des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen,
anhand derer sie die Zweckmäßigkeit und den Nutzen des Moduls
auf Basis ihrer bisherigen Erfahrung und für ihre zukünftige Arbeit
bewerten können.
Anhang 15
Zusätzliche Informationen zu Brain Age:
http://www.brainage.com/launch/index.jsp
About.com-Artikel zu Smartphone Apps für ältere Menschen:
http://cellphones.about.com/b/2008/04/08/
smartphone-system-helps-elderly-manage-medications.htm
Artikel zum Umgang mit Diabetes durch eine Smartphone App:
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091029162022.htm
Zusätzliche Information zu Mobile OS-Nutzung und Statistiken:
http://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_operating_system
60
Modul 16 – Skype-/(VoIP-)Telefonie/Datei/Video/Fernzugriff
(Thema 3  IKT-Geräte/Lösungen; Subthema B – Bedienung von IKT-Geräten)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Subthema:
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Skype-/(VoIP-)Telefonie/Datei/Video/Fernzugriff
IKT-Geräte/Lösungen
Bedienung von IKT-Geräten
3 Stunden
64 Stunden
Internet-Telefonie:
Sie haben eine Tochter oder Enkelkinder oder telefonieren auch
sonst ganz gern mit ihren Lieben im Ausland? Das kann teuer werden, es sei denn, Sie nutzen das Internet. Der Kauf eines entsprechenden Kopfhörers und die Einrichtung eines Internet-TelefonieProgramms wie Skype ist einfach. Die Aufgabe des Telefons übernimmt die Software am Computer, den Hörer ersetzt man durch einen speziellen Kopfhörer mit integriertem Mikrofon, der nur um die
15 Euro kostet. Oder man verwendet gleich eine kabellose Bluetooth
Mikro/Kopfhörer-Kombination. In viele Laptops ist eine Kamera eingebaut, mit der man kostenlose Videotelefonate führen kann.
Datei/Video/Fernzugriff:
Sofortnachrichten in Chats zu versenden, Dateien zu übertragen, Telefon- und Chat-Konferenzen mit mehreren Teilnehmern abzuhalten
sind weitere Möglichkeiten der Internet-Telefonie-Programme wie
Skype.
Das Modul „Skype― wurde im Rahmen des Projekts BRIDGE – Bridging the Digital Gap for Elders – erstellt. Dieses Projekt wird von der
Europäischen Kommission im Rahmen des Lebenslangen Lernens mit
dem Ziel finanziert, älteren Menschen Zugang zu IKT zu verschaffen
ihnen den Einsatz von IKT näher zu bringen. Das Ziel des Projekts war
es, die Bedürfnisse älterer Menschen im Zusammenhang mit der
Nutzung der IKT zu erheben, um in weiterer Folge spezifische Trainings-Methoden und Unterrichtsmaterialien zu entwickeln, um älteren Menschen im Bereich IKT zu helfen, ihre Angst vor neuen
Technologien zu überwinden. Nach den Analysen innerhalb der ersten Monate stellte sich heraus, dass der Hauptgrund, warum ältere
Menschen moderne Kommunikationstechniken im Alltag nicht einsetzen, darin liegt, dass die angebotenen Kurse nicht an ihre Bedürfnisse angepasst sind.
Ein weiterer Punkt ist die Anpassung der Ausbildungsmodule für Leh-
61
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
Lehrstrategien:
rende an die speziellen Bedürfnisse der Zielgruppe 50 Plus.
Die Teilnehmenden müssen sowohl über Grundkenntnisse in den
wichtigsten IKT verfügen als auch mit dem Umgang mit Fragen und
Anliegen älterer Menschen vertraut sein. Daher wird der Besuch der
Module im Thema 1 oder 2 oder zweijährige Erfahrung im Unterrichten von IKT für ältere Menschen empfohlen.
Für viele ältere Menschen wirft die neue Online-Welt eine Vielzahl
von Fragen auf, die es zu beantworten gilt. Ziel ist es, Lehrende auszubilden, die in der Lage sind, diese Fragen zu beantworten und älteren Menschen die Angst vor neuen Technologien zu nehmen.
Ausbildung von Lehrenden, die in der Lage sind, älteren Menschen
die Angst vor dem Umgang mit IKT zu nehmen und die Einsatzmöglichkeiten von IKT im Alltag aufzuzeigen, um so das Interesse an IKT
zu wecken. Der Kurs bietet einen Überblick über die Vorteile der IKT,
insbesondere betreffend die Nutzung von Skype oder ähnlichen IKTLösungen.
Die Teilnehmenden werden in der Lage sein, älteren Menschen Antworten auf diese Fragen zu geben. Sie werden in der Lage sein, älteren Menschen zu zeigen, wie einfach Internet-Telefonie ist. (Click‘n
call)
Die Teilnehmenden werden in der Lage sein zu zeigen, wie die Privatsphäre vor Viren, Trojanern und Backdoor-Programmen geschützt
werden kann.
Ein kostenloses, sicheres und einfach zu bedienendes System wird
mit Ubuntu auch gleich „frei Haus― mitgeliefert.
Im Kurs bekommen die Teilnehmenden mit dem neuesten Ubuntu
Linux (kombinierbar mit Windows) ein kostenloses, einfach zu bedienendes Komplettsystem in die Hand. Die sofort einsetzbare Variante
„Ubuntu-Netbook― ist ein idealer Einstieg für SeniorInnen: Internet& Video-Telefonie, E-Mails, das Surfen im Internet und das Ansehen
von Videos, die Übertragung von Dateien und das Einschalten der
Fernwartung sind in Ubuntu kein Problem. Auch das bei Windows
leidige Problem mit Viren und Trojanern ist für dieses System unproblematisch. MS Office-Dateien, Fotos aus Digitalkameras, Musik
von CD's oder auf MP3-Dateien bearbeitet man in Ubuntu genauso
problemlos.
Der Unterricht wird als so genanntes „Blended Learning― geführt.
Dabei werden die Vorteile von Präsenzveranstaltung und E-Learning
in idealer Weise kombiniert.
Während der Präsenzzeiten werden die Lehrenden
• Vorlesungen oder Seminare und Übungen zu Themen im Zusammenhang mit kabelloser, mobiler Kommunikation abhalten.
• den Teilnehmenden Möglichkeiten bieten, ihr Wissen über mobile
Netzwerkdienste zu erweitern bzw. diese zu verstehen.
62
Lernressourcen:
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden
• die in der Lehrveranstaltung behandelten Hauptpunkte wiederholen und gegebenenfalls mit den Lehrenden diskutieren.
Das Modul ist grundsätzlich eigenständig, die Teilnehmenden sollten
jedoch bereits eine gewisse Erfahrung im Umgang mit IKT und insbesondere Skype haben.
Nach der Präsentation des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und Nützlichkeit des
Moduls anhand ihrer bisherigen Erfahrung.
Anhang 16; http://bridge.link.at
Literatur:
● Harry Max, Taylor Ray, Skype(TM): The Definitive Guide, Que, 2006.
Verwandte Module:
Evaluierung:
63
Modul 17 – Suche/Google
(Thema 3  IKT-Geräte/Lösungen; Subthema B – Bedienung von IKT-Geräten)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveran-
Suche/Google
staltung:
Thema:
IKT-Geräte/Lösungen
Subthema:
Bedienung von IKT-Geräten
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
3 Stunden
64 Stunden
In diesem Modul wird die praktische Nutzung von Google vorgestellt.
Eine Internetsuchmaschine ist ein Programm oder eine Webseite, die
NutzerInnen dabei hilft, Informationen im Internet zu finden. Suchmaschinen sind ein großartiger Weg, die Informationen, die man
braucht, im Internet zu finden. Wenn ein Suchbegriff eingegeben
wird, gibt die Suchmaschine eine Liste von dazu gefundenen Webseiten an, die sie aufgrund des verwendeten Algorithmus als passend
identifiziert.
Die beliebteste Suchmaschine ist Google. Sie erlaubt es beispielsweise, nach Webseiten mit Karten, Grafiken, Videos oder Büchern zu
suchen. Derzeit verwenden fast alle NutzerInnen des Internet Suchmaschinen. Deshalb ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu einem
wichtigen Teil des Internet-Marketing geworden.
Kurse, die älteren Menschen neue Technologien näher bringen, sollten sie auch dazu befähigen, das Internet zu nutzen. Die Verwendung
von Suchmaschinen ist die Ausgangsbasis für weitere Nutzung des
Internet. Diese Fähigkeit ist einfach zu erlernen und bietet SeniorInnen Zugang zu gewünschten Informationen. Aus diesem Grund wurde das Modul zu Google in das Ausbildungsprogramm für Lehrende
des Projekts Bridge integriert.
Teilnehmende des Moduls sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:
● Erfahrung in der Erwachsenenbildung
● Grundwissen betreffend das Unterrichten älterer Menschen
● Besitz eigener IKT-Kenntnisse
Das Ziel dieses Moduls ist es, den Teilnehmenden zu erläutern, wie
sie Suchmaschinen nutzen können. Übungen beinhalten:
•
das Öffnen der Google-/Suchmaschinenseite
64
Lernziele:
•
ein Wort/einen Satz zu einem konkreten Thema zu schreiben
•
Material zu diesem Thema zu suchen
•
das gefundene Material aufzubereiten
Teilnehmende, die dieses Modul abgeschlossen haben, werden SeniorInnen folgendes beibringen können:
Suchen nach Webseiten
Suchen nach Karten
Suchen nach Büchern
Suchen nach Grafiken
Suchen nach Nachrichten
In diesem Modul werden die Teilnehmenden ihre eigenen Kenntnisse
bei der Nutzung von Suchmaschinen ausbauen. Ein Schema für den
Google-Unterricht für SeniorInnen wird entwickelt.
Sich mit dem Wissen und den Fähigkeiten der Teilnehmenden am
Kurs vertraut zu machen
Maßnahmen/Schritte zu entwickeln, die für die Nutzung von Suchmaschinen hilfreich sind
Ein Szenario zu erschaffen, wie älteren Menschen Google und Suchmaschinen allgemein näher gebracht werden können
Das Modul ist ein eigenständiger Teil des Programms. Es ist eine Art
Einleitung für Modul 18 und befasst sich mit der Nutzung des Internet. Modul 16 ist ebenfalls ein verwandtes Modul.
Nach Abschluss der Arbeit im Modul erhalten die Teilnehmenden
einen Fragebogen, welcher der Evaluierung folgender Punkte dient:
● Wurden die wichtigen Punkte thematisiert?
● Eignung des Inhalts für die zukünftige Anwendung
● Kompetenz der Lehrenden
Anhang 17





Inhalt:
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
Die Teilnehmenden werden auf ihr eigenes Wissen als Quelle zurückgreifen, um die praktische Arbeit im Modul zu unterstützen.
65
Modul 18 – Video & Foto/YouTube
(Thema 3  IKT-Geräte/Lösungen; Subthema B – Bedienung von IKT-Geräten)
MODULBESCHREIBUNG
Titel der Lehrveranstaltung:
Thema:
Video & Foto/YouTube
Subthema:
Bedienung von IKT-Geräten
Dauer der Lehrveranstaltung:
Gesamtdauer des
Kurses:
Beschreibung/
Zusammenfassung:
Hintergrund:
Zugangsvoraussetzungen:
Ziele:
Lernziele:
Inhalt:
IKT-Geräte/Lösungen
3 Stunden
64 Stunden
Dieses Modul stellt die praktische Nutzung von Video- und Fotosystemen sowie die Nutzung von YouTube vor.
Lehrende werden Informationen über verschiedene Funktionen und
Dienste wie YouTube, Flickr und Blogs bekommen und lernen, älteren
Menschen das Erstellen von Fotos und Videos zu erläutern, damit
diese mehr in Kontakt mit anderen Menschen kommen, Informationen sammeln und ihre Erfahrungen austauschen können.
Die Teilnehmenden müssen sowohl über Grundkenntnisse in den
wichtigsten IKT verfügen als auch mit dem Umgang mit Fragen und
Anliegen älterer Menschen vertraut sein. Daher wird der Besuch der
Module im Thema 1 oder 2 oder zweijährige Erfahrung im Unterrichten von IKT für ältere Menschen empfohlen.
Das Ziel dieses Moduls ist es, Lehrende dazu zu befähigen, älteren
Menschen das Erstellen von Fotos und Videos zu erläutern. Sie erwerben Kenntnisse betreffend verschiedene Arten, Fotos und Videos
auszutauschen, die für ältere Menschen am leichtesten zugänglich
sind und ihren Bedürfnissen entsprechen.
Folgende Fähigkeiten sollen erlernt werden:
● Verwendung einer Videokamera
● Verwendung einer Digitalkamera
● Verwendung von YouTube
Aufgaben:
● Erstellen einer Videosequenz
● Hochladen der Sequenz auf einen Computer
● Durchführung einfacher Bearbeitungen
● Aufnehmen eines Fotos mit einer Digitalkamera, Nutzung der
Hauptfunktionen
● Hochladen des Fotos auf einen Computer
● Einsortieren der Fotos in ein digitales Album
● Ändern der Größe des Fotos und andere einfache Bearbeitungen
66
Lehrstrategien:
Verwandte Module:
Evaluierung:
Lernressourcen:
Literatur:
● Hochladen von Fotos auf eine Webseite
● Hochladen eines Videos auf YouTube
● Posten von Kommentaren auf YouTube
Während der Präsenzzeit werden die Lehrenden einfache und häufig
genutzte IKT-Optionen für das Aufnehmen von Fotos und Videos
erläutern. Verschiedene Arten, Fotos und Videos auszutauschen,
werden besprochen, wobei hier YouTube die üblichste Option darstellt.
In der E-Learning-Zeit werden die Teilnehmenden die im Modulinhalt
beschriebenen praktischen Aufgaben erledigen und die besten Wege
skizzieren, wie diese Anwendungen älteren Menschen näher gebracht werden können.
Module 16, 15 und 8.
Nach der Präsentation des Moduls erhalten die Teilnehmenden Fragebögen zur Evaluierung der Zweckmäßigkeit und Nützlichkeit des
Moduls anhand ihrer bisherigen Erfahrung.
Anhang 18
Teilnehmende werden ihre eigene Sammlung mit Referenzmaterial
zusammenstellen, um die zumeist praktische Arbeit im Modul zu
unterstützen.
67
Hinweise
Das Programm besteht aus 18 Modulen, die in drei Themen und sechs Subthemen
unterteilt sind. Es wird zur Ausbildung Lehrender/Ausbildender verwendet, die im
späteren Verlauf des Projekts Pilot-IKT-Kurse für ältere Menschen halten werden. Sowohl die Umsetzung des Ausbildungsprogramms für Lehrende als auch die Pilotkurse
werden genau evaluiert. Materialien und Herangehensweisen werden auf Basis des
Ergebnisses dieser Evaluierung später modifiziert.
Jedes Modul des Programms kann auf gewisse Weise allein stehen. Lehrende/Ausbildende könnten sich für den Besuch einer begrenzten Auswahl an Modulen
entscheiden, um ihr Wissen zu ergänzen und zu erweitern, wenn sie mit einigen der
behandelten Bereiche bereits gut vertraut sind.
Module 1, 5 und 13 wurden von AZ Ljudska univerza Velenje vorbereitet.
Module 10, 12 und 16 wurden von KB5, Kirchbach, vorbereitet.
Module 2, 6 und 15 wurden vom IPAK-Institut, Velenje, vorbereitet.
Module 3, 4 und 17 wurden von WSHE, Łodz, vorbereitet.
Module 7, 8 and 18 wurden von Going Nova, Schottland, vorbereitet.
Module 9, 11 und 14 wurden von Amitié, Bologna, vorbereitet.
68
PARTNER und KONTAKTPERSONEN
Die BRIDGE-Partnerschaft umfasst Organisationen aus sechs europäischen Ländern: Österreich, Italien, Polen, Slowenien, Schweden und das Vereinigte Königreich. Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie von der Projektkoordination oder von der
Partnerorganisation in Ihrem Land.
Andragoški zavod Ljudska univerza Velenje, Slowenien (Projektkoordination)
Titov trg 2, 3320 Velenje, Slovenija
Tel.: ++386 3 898 54 56
Kontaktperson: Mihaela Orozel [email protected]
Amitié, Italien
via val d'Aposa, 3 - 40123 Bologna (IT)
Tel. ++ 39 051273173
Kontaktperson: Francesca Magrefi [email protected]
Going Nova, Elgin, Schottland, UK
1 Linksfield Court
Elgin - Moray IV30 5JB
Kontaktperson: Howie Firth, [email protected]
IPAK, Inštitut za simbolno analizo in razvoj inf. tehnologij, Slowenien
Koroška 18, 3320 Velenje, Slovenija
Tel. ++ 386 3 891 9040
Kontaktpersonen:
Mladen
Blatnik,
[email protected]
[email protected];
Vojko
Strahovnik,
Swedish TelePedagogic Knowledge Center, Schweden
Magasinsgatan, 4 611 30 Nykoing (SWE)
Tel. ++ 46155-214222
Kontaktperson: Kennet Lindquist, [email protected]
Verein KB5 Globale Dörfer, Österreich
Haus KB5 8082 Kirchbach (AT)
Tel. ++ 433116205611
Kontaktperson: Hansjörg Matzer [email protected];
Wyższa Szkoła Humanistyczno-Ekonomiczna w Łodzi, Polen
Rewolucji 1905 r 90-222; Lodz (PL)
Tel. ++ 48 42 2995 631
Kontaktpersonen: Magda Pawelczyk [email protected]; Magdalena Zadworna-Cieślak
[email protected].
69
Anhang
70
Annex 1 – Facilitation of Learning training materials
1. What is facilitation of learning?
Foundation for facilitation of learning is a belief in equality, shared-decision
making, equal opportunity, power sharing and personal responsibility. The attitudes that appear effective in promoting learning are transparent realness of the
facilitator, a willingness to be a person. When this realness of the facilitator includes a prizing, caring, a trust and respect for the learner, the climate for learning is enhanced. And when the trainer also develops the ability to understand
the student‘s reactions from the inside, has a sensitive awareness of the way the
process of education and learning seems to the student, then again the likelihood of significant learning is increased.
2. Facilitation of learning in adult education
There are many ways to help adults learn effectively. One of the most effective
approaches is facilitation of learning. The term facilitation refers to the process
of helping learners achieve self-growth through self-evaluation and cooperation
with others. Additional descriptors of facilitation include assisting, freeing, aiding, guiding, and empowering learners in the learning process. Put simply, facilitation is the process of helping adults learn.
An educator of adult's primary role is to facilitate learning. Adults tend to prefer
settings in which they have primary responsibility for directing their own learning. The following three skills are essential for effective facilitation: attending, responding, and understanding. Attending involves the development of a physical
and psychological relationship where full attention is given to the learner. Responding refers to a showing of empathy, respect, genuineness, and concreteness for the learner and the learner's needs. The third skill, understanding,
involves the sensitive use of confrontation, immediacy, and self-disclosure.
Taken together, these skills suggest ways adult instructors can build a foundation upon which good and meaningful learning can occur.
3. Conditions for successful facilitation of learning
According to Smith (1982), adults learn best when a facilitator can see that the
following six conditions are met:
learn.
earning's content and processes bear a perceived and meaningful relationship to past experience and experience is effectively utilized as a resource for
learning.
71
changes and life tasks.
equired by the mode or method utilized.
experiment.
ccount
Those six conditions demonstrate the essentiality of facilitation, since they emphasize responsiveness to individual needs and interests.
4. Becoming a successful facilitator
Effective facilitation does not happen overnight. It requires commitment and
practice on the part of the instructor or trainer. Aker (1976) studied effective facilitators in detail and believed they were individuals who exhibited the following characteristics:
1.
2.
3.
4.
5.
Have great empathy--i.e., try to see things as seen by their learners.
Consistently use reward, seldom if ever use punishment, and never ridicule.
Have a deep sense of their responsibility, enjoy their work, and like people.
Feel secure in their own abilities, yet believe that they can do better.
Have a profound respect for the dignity and worth of each individual and accept their fellow learners as they are without reservation.
6. Have a keen sense of fairness and objectivity in relating to others.
7. Are willing to accept or try out new things and ideas and avoid drawing premature conclusions.
8. Have high levels of patience.
9. Recognize the uniqueness and strengths of each individual and build upon
such strengths.
10. Are sensitive to the needs, fears, problems and goals of their fellow learners.
11. Reflect on their experiences and attempt to analyze them in terms of success
and failure.
12. Are humble in regard to their role and avoid the use of power which is assumed by some educators.
13. Do not pretend to have the answers and enjoy learning along with others.
14. Are continuously expanding their range of interest.
15. Are committed to and involved in their own lifelong learning (p. 3).
Such characteristics can be studied and emulated as you adapt the individualizing process to your own teaching.
72
Annex 2 – Participative Learning Design training materials
insert text (source: DeLacey, B.J. and Leonard, D.A. Designing Hybrid OnLine/In-Class
Learning Programs for Adults, p. 13; available at:
http://www.hbs.edu/research/facpubs/workingpapers/papers2/0203/03-036.pdf)
73
Annex 3 – Andragogy / Learning for Older People
Andragogy consists of learning strategies focused on adults. It is often interpreted as
the process of engaging adult learners with the structure of learning experience. The
term ‗andragogy‘ has been used in different times and countries with various connotations. Nowadays there exist mainly three understandings:
The term has been used by some to allow discussion of contrast between selfdirected and 'taught' education.
Knowles' theory of andragogy is an attempt to develop a theory specifically for adult
learning. Knowles emphasizes that adults are self-directed and expect to take responsibility for decisions. Adult learning programs must accommodate this fundamental
aspect.
The two dimensions of andragogy as elaborated by Knowles are its assumptions
about the characteristics of adult learners and the process elements of adult education that stem from these characteristics. He initially related four basic assumptions
and added a fifth and sixth in later publications.
1. Self-concept: As people mature, they move being a dependent personality
toward being more self-directed
2. Experience: As people mature, they amass a growing set of experiences that
provide a fertile resource for learning
3. Readiness to learn: As people mature, they are more interested in learning
subjects that have immediate relevance to their jobs or personal lives
4. Orientation to learning: As people mature, their time perspective changes
from gathering knowledge for future use to immediate application of knowledge. As such, adult learners become more problem-centered rather than subject-centered (Knowles, 1980)
5. Motivation to learn: As people mature, they become more motivated by
various internal incentives, such as need for self-esteem, curiosity, desire to
achieve, and satisfaction of accomplishment
6. Relevance: As people mature, they need to know why they need to learn
something (Knowles, 1984). Furthermore, because adults manage other aspects of their lives, they are capable of directing or, at least, assisting in the
planning and implementation of their own learning.
74
Knowles’ Andragogical Assumptions
Concept of the Learner
During the process of maturation, a person moves from dependency toward increasing self-directedness, but at different rates for different people and in different dimensions of life. Teachers have a responsibility to encourage and nurture this
movement. Adults have a deep psychological need to be generally self-directing, but
they may be dependent in certain temporary situations.
Role of the Learner's Experience
As people grow and develop they accumulate an increasing reservoir of experience
that becomes and increasingly rich resource for learning—for themselves and for
others. Furthermore, people attach more meaning to learning they gain from experience than those they acquire passively. Accordingly, the primary techniques in education are experiential ones—laboratory experiments, discussion, problem-solving
cases, field experiences, etc.
Readiness to Learn
People become ready to learn something when they experience a need to learn it in
order to cope more satisfyingly with real-life tasks and problems. The educator has a
responsibility to create conditions and provide tools and procedures for helping
learners discover their "needs to know." Learning programs should be organized
around life-application categories and sequenced according to the learners' readiness
to learn.
Orientation to Learning
Learners see education as a process of developing increased competence to achieve
their full potential in life. They want to be able to apply whatever knowledge and skill
they gain today to living more effectively tomorrow. Accordingly, learning experiences should be organized around competency-development categories. People are
performance-centered in their orientation to learning.
In practical terms, andragogy means that instruction for adults needs to focus more
on the process and less on the content being taught. Strategies such as case studies,
role playing, simulations, and self-evaluation are most useful. Instructors adopt a role
of facilitator or resource rather than lecturer or grader.
75
Scope/Application:
Andragogy applies to any form of adult learning and has been used extensively in the
design of organizational training programs (especially for "soft skill" domains such as
management development).
Example
Knowles provides an example of applying andragogy principles to the design of personal computer training:
1. There is a need to explain why specific things are being taught (e.g., certain commands, functions, operations, etc.)
2. Instruction should be task-oriented instead of memorization -- learning activities
should be in the context of common tasks to be performed.
3. Instruction should take into account the wide range of different backgrounds of
learners; learning materials and activities should allow for different levels/types of
previous experience with computers.
4. Since adults are self-directed, instruction should allow learners to discover things
for themselves, providing guidance and help when mistakes are made.
76
Annex 4 – Social Learning
The social learning theory proposed by Albert Bandura has become perhaps the most
influential theory of learning and development. While rooted in many of the basic
concepts of traditional learning theory, Bandura believed that direct reinforcement
could not account for all types of learning.
His theory added a social element, arguing that people can learn new information
and behaviours by watching other people. Known as observational learning (or modelling), this type of learning can be used to explain a wide variety of behaviours.
Basic Social Learning Concepts
There are three core concepts at the heart of social learning theory. First is the idea
that people can learn through observation. Next is the idea that internal mental states
are an essential part of this process. Finally, this theory recognizes that just because
something has been learned, it does not mean that it will result in a change in behaviour.
Let's explore each of these concepts in greater depth.
1. People can learn through observation.
Observational Learning
In his famous "Bobo doll" studies, Bandura demonstrated that children learn and imitate behaviours they have observed in other people. The children in Bandura‘s studies
observed an adult acting violently toward a Bobo doll. When the children were later
allowed to play in a room with the Bobo doll, they began to imitate the aggressive
actions they had previously observed.
Bandura identified three basic models of observational learning:
1. A live model, which involves an actual individual demonstrating or acting out
behaviour.
2. A verbal instructional model, which involves descriptions and explanations of a
behaviour.
3. A symbolic model, which involves real or fictional characters displaying behaviours in books, films, television programs, or online media.
77
2. Mental states are important to learning.
Intrinsic Reinforcement
Bandura noted that external, environmental reinforcement was not the only factor to
influence learning and behaviour. He described intrinsic reinforcement as a form of
internal reward, such as pride, satisfaction, and a sense of accomplishment. This emphasis on internal thoughts and cognitions helps connect learning theories to cognitive developmental theories. While many textbooks place social learning theory with
behavioural theories, Bandura himself describes his approach as a 'social cognitive
theory.'
3. Learning does not necessarily lead to a change in behaviour.
While behaviourists believed that learning led to a permanent change in behaviour,
observational learning demonstrates that people can learn new information without
demonstrating new behaviours.
The Modelling Process
Not all observed behaviours are effectively learned. Factors involving both the model
and the learner can play a role in whether social learning is successful. Certain requirements and steps must also be followed. The following steps are involved in the
observational learning and modelling process:




Attention:
In order to learn, you need to be paying attention. Anything that detracts your
attention is going to have a negative effect on observational learning. If the
model interesting or there is a novel aspect to the situation, you are far more
likely to dedicate your full attention to learning.
Retention:
The ability to store information is also an important part of the learning process. Retention can be affected by a number of factors, but the ability to pull up
information later and act on it is vital to observational learning.
Reproduction:
Once you have paid attention to the model and retained the information, it is
time to actually perform the behaviour you observed. Further practice of the
learned behaviour leads to improvement and skill advancement.
Motivation:
Finally, in order for observational learning to be successful, you have to be motivated to imitate the behaviour that has been modelled. Reinforcement and
punishment play an important role in motivation. While experiencing these
78
motivators can be highly effective, so can observing other experience some
type of reinforcement or punishment? For example, if you see another student
rewarded with extra credit for being to class on time, you might start to show
up a few minutes early each day.
Final Thoughts
In addition to influencing other psychologists, Bandura's social learning theory has
had important implication in the field of education. Today, both teachers and parents
recognize the importance of modelling appropriate behaviours. Other classroom
strategies such as encouraging children and building self-efficacy are also rooted in
social learning theory.
79
Annex 5 – Constructivist Learning
According to the User Analysis report some older people are not using ICT because it is not presented to them in the right way. It is not the content that
causes the difficulties it is the approach. Older people need different approach
from younger generation, the subject matter needs to be presented in such way
that they will feel comfortable using an ICT device on their own in their everyday
life. One of such ―new‖ approaches is also constructivist learning approach.
1. What is constructivism?
Constructivist learning is viewed as constructed by the learner through a learning process. The knowledge is not transmitted from one person to another but
has to be constructed by the individual. The goals of a constructivist teacher are
not to cover the curriculum, but instead to engage students as active learners
constructing their own knowledge and beliefs within a content domain. The
constructivist teachers give the learners the opportunity to link their previous
knowledge and their previous experiences with the matter to be newly learned.
Formalization of the theory of constructivism is generally attributed to Jean Piaget, who articulated mechanisms by which knowledge is internalized by learners. He suggested that through processes of accommodation and assimilation,
individuals construct new knowledge from their experiences. When individuals
assimilate, they incorporate the new experience into an already existing framework without changing that framework. According to the theory, accommodation is the process of reframing one's mental representation of the external
world to fit new experiences. Accommodation can be understood as the
mechanism by which failure leads to learning: when we act on the expectation
that the world operates in one way and it violates our expectations, we often
fail, but by accommodating this new experience and reframing our model of the
way the world works, we learn from the experience of failure, or others' failure.
2. Constructivist learning environment
Many educators and cognitive psychologists have applied constructivism to the development of learning environments. Following list of design principles results from
those applications:
1. Create real-world environments that employ the context in which learning is
relevant;
2. Focus on realistic approaches to solving real-world problems;
80
3. The instructor is a coach and analyzer of the strategies used to solve these
problems;
4. Stress conceptual interrelatedness, providing multiple representations or perspectives on the content;
5. Instructional goals and objectives should be negotiated and not imposed;
6. Evaluation should serve as a self-analysis tool;
7. Provide tools and environments that help learners interpret the multiple perspectives of the world;
8. Learning should be internally controlled and mediated by the learner.
3. How to prepare a study lesson according to the constructivist approach?
1. Situation: you are going to arrange for learners to explain.
Title and describe this situation as a process of solving problems, answering
questions, creating metaphors, making decisions, drawing conclusions, or setting goals.
 What do you expect the learners to do?
 How will learners make their own meaning?
2. Groupings: of learners and materials.
 Groupings of learners as either whole class, individuals, or in collaborative
learning teams of two, three, four, five, or more.
 B. Groupings of materials that learners are going to need to explain the situation by physically modelling, graphically representing, numerically describing,
or reflectively writing their individual and collective experience.




3. Bridge: between what your learners already know and what they might
learn by explaining the situation.
Solve a simple problem.
Have a group discussion.
Play a game or simulation.
Brainstorm a list.
4. Questions: to introduce the situation and to keep thinking going.
 What question will set up a bridge to the situation?
 What questions will set up the situation for learners to explain?
 What questions do you expect learners to ask, and how will you respond to
encourage them to continue thinking for themselves?
5. Exhibit: learners make for others of how they recorded their explanation.
 Write a description on cards and give a verbal presentation.
81








Draw out a graph, a chart, or a visual representation.
Act out or role play their impressions.
Construct a physical representation with models.
Video tape, photographs, or audio tape for display.
6. Reflections: on what learners were thinking while explaining the situation.
What did learners remember from their thought process about:
- Feelings in their spirit;
- Images in their imagination; and
- Languages in their internal dialogue.
What attitudes, skills, and concepts did learners take out the door?
What did they know before; what did they want to know; and what did they
learn?
What did they learn today that they won't forget tomorrow?
82
Annex 6 – Interactionism / Community of Learners
(source: Cultural Competence and Instructional Design;
http://it.coe.uga.edu/itforum/paper96/Rogers_ITForumPaperHTML.html )
Collaborative Strategies
Collaborative or cooperative learning is an interactive teaching strategy that stimulates critical thinking, fosters a feeling of community within the group, and promotes individual responsibility for learning through group process technique. Group work helps students
develop communication skills to build consensus, to disagree with others with divergent
ideas while maintaining respect for one another, encouraging and including others in discussion, and resolving conflict.
Research has shown that cooperative learning methods not only produce greater academic
achievement than do traditional methods of instruction but also improve student self esteem, promote positive attitudes about school, and encourage interactions among diverse
student populations (Ulrich & Glendon, 1999).
Group Characteristics



Groups of four to six members
Groups can formed by random choice, self-selection, or teacher decision.
Deliberately formed groups that are heterogeneous seem to work best.
References:

Ulrich, D. & Glendon, K. (1999). Interactive group learning. NY: Springer Publishing.
83
Versatile group-learning structure that presents
information on a variety of related concepts.
Jigsaw encourages students to study nursing
content, as well as develop critical thinking
skills of analysis, reflection, synthesis, and reconstruction (Ulrich & Glendon.1999).
Jigsaw
Steps in Jigsaw
1. Individual students are assigned specific content on a subject matter. For example, students
number from 1 to 4 and each number is assigned a specific topic, ie nursing theorists,
nursing care delivery systems, types of diabetes. After researching their topics, students
group and interact with other students who
were assigned the same topic. The focus of the
group assignment is to become "experts,"
which requires them to answer several questions and explore a variety of concepts regarding the topic. These questions are formulated
by the instructor and based on facts essential
to grasp the topic being studied.
2. Once students have become experts in their
topic, they are regrouped so that there is one
expert per topic in the new groups. Each group
member then explains their topic to the new
group so all group members become knowlegeable about the topic.
3. Using the knowledge gained through step 2,
the group develops a new dimension related to
the topic--a new theory, a new nursing delivery
system, or a comparison chart related to didactic content.
4. Each groups presents to the class--depends
on the outcome desired.
Example: Management Class (Ulrich & Glendon,
1999).
1. Groups become experts on team nursing,
primary care, and case management.
2. New groups explore the advantages and disadvantages to quality care, cost, patient outcomes, patient - nurse ratio, and health care
worker mix.
3. Groups design a new creative approach to
84
care giving.
4. Group presents it new approach to the group
Think-Pair-Share is simple, quick, and easy to
implement in any class, of 12 or 100 students.



The professor poses a problem or question.
Students are given 60 seconds of "think"
time, then they share their ideas or
thoughts about the answers to the question or problem with a peer.
Each pair may report the solution to the
entire class or selected pairs may be
called on randomly to share solutions.
Advantages:







Everyone is involved; no one is permitted to be passive.
Sharing with another student gets both
positive reinforcement and support for
their answer, which increases selfconfidence before presenting thoughts to
entire class.
Enhances communication skills.
Increased depth of learning as students
explain their ideas of solutions to another student.
Requires students to analyze their thinking processes thoroughly, an important
aspect of critical thinking and reflecting.
During process, instructors have chance
to correct misconceptions and assess the
student's depth of comprehension.
Can be modified to include writing to
give students practice in communicating.
Students would "think" and then put
their thoughts on paper or "write," and
then "pair" and "share" (Ulrich &
Glendon, 1999).
85
Roundtable is a classic cooperative-learning
strategy used primarily for brainstorming. Students are assigned to a group and sit in a circular fashion; paper is passed from one student
to the next. Each student verbalizes and records a possible response to a problem or question posed by the instructor, then passes the
paper to the next student. One person is called
on to report for the entire group. It is important
that students respond in turn and verbalize
their thoughts.
Roundtable
Advantages:






Prevents one or two students from
dominating the other group members.
By responding verbally, students hear
each others ideas and can become
stimulated by those ideas.
Students recognize importance of coming to class prepared because they will
be required to participate.
Encourages communication in teams.
Helps students to begin to work in
teams.
Students learn communication and social
skills, such as how to include others in
discussion and the value of hearing everyone's ideas, and respect for others
(Ulrich & Glendon, 1999).
(Source: http://cord.org/txcollabnursing/onsite_collaboration.htm)
86
Annex 7 – ICT for Older People
As the share of older people increases, there is a need to improve their well-being
and possibilities for integration in the knowledge society. In ageing societies, learning
plays a key role in addressing challenges such as increasing social and health costs,
re-skilling for employment and participation, and intergenerational sharing of experience and knowledge. It is important to recognize older people as a heterogeneous
group, in terms of self-confidence for learning, learning skills and interests, health
and social connections, among others.
In general, older people's learning motivation is related to improving their everyday
lives, to
keeping themselves active, to sharing their knowledge with others and to connecting
with other learners. ICT can help in providing new and flexible learning opportunities,
which connect older people with each other and with younger generations. For older
people, learning usually takes place in informal settings rather than in formal education and it is driven by their own interests and needs rather than by formal requirements.
It is important to carefully develop both the content and conditions of the learning
opportunities for older people. There is evidence that older people want to learn, but
meaningful and real opportunities for this desired learning are scarce at the moment.
More attention needs to be paid to developing relevant and accessible learning opportunities and more user-friendly tools adapted to older people. Supporting learnercentred opportunities and personal learning skills is becoming part of lifelong learning for everybody in the knowledge society, where older people make up one group
of learners and mentors, interacting and integrating with others.
The whole role of learning is changing, together with the availability of a new wave of
promising ICT applications and research is needed to determine how learning can
best be supported and provided in an ageing society.
87
The “top ten” strategies for creating an effective learning experience for older
learners
Older learners engaged in ICT learning:
· are more likely to undertake short non-award vocational courses - aim is to gain
skills rather than qualifications
· increasingly turn to community training providers for vocational and personal
training
· prefer learning in an informal learning environment, in small classes or groups
· need slower paced, low intensity training and often prefer self-paced learning
· take increasing responsibility for their training and learning and for sourcing
learning which meets their needs, constraints and learning-style preferences
· are often independent learners - self-directed and with a clear idea of their own
purpose for undertaking training
· highly value peer support, mentoring and tutoring
· value and respond to supportive and responsive teachers, tutors and volunteers
· want clear and explicit instructions, with print and web-based resources designed to
accommodate age-affected sight and hearing
· generally feel more comfortable learning with a similar aged cohort
Potential barriers to learning
Older learners can be discouraged from ICT learning by:
· lack of basic computer skills, lack of knowledge of computer terminology
· fear of computer technology
· the ‗digital divide‘ – not growing up with the technology
· skills level of many formal training courses – if too high learners can feel
disempowered
· formal training environments – may not always suit self-directed, independent
learners
· lack of recognition of prior experience – self-esteem may be affected
88
Annex 8 – eServices for Older People
This module introduces a range of online services for older people in different
countries.
The aim of it is to produce 3 outcomes. After this you should be able to:
 list at least 3 useful and accessible online services for older people in their own
community
 explain in simple terms to an older person how each of these services helps
users
 assist an older person to access each service
The way in which is done is by carrying out a series of exercises. There is more
work here than can be carried out within the 3-hour framework that is being
used for these modules, so the aim is to do as much as can be done in the time
and come back at further opportunities.






Basic exercise:
Search on the web for 3 useful and accessible online services for older people
List the strengths and weakness of each service
Draw up a list of common problems in accessing each service, together with
appropriate solutions
Compare the uptake of the online service with the traditional access
Write a short explanation of how to access each service
Explain to an older person how to make use of each service
(3 hours)
This covers all the time allocated for any of these modules, but if desired, there
are two more advanced exercises that can be carried out in addition.
Advanced exercise 1: Contact one person involved in the delivery of each of
the 3 identified services and gather background information at first hand about
usage and accessibility. (3 hours)
Advanced exercise 2: Draw up a list of 3 services operating in other countries
which have potential for developing in the candidate‘s own country or region (1
hour)
Advanced exercise 3:
 Identify one further service not yet available online that would be advantageous to older people if it were available
 Give an outline of the organisational steps that would have to be taken to develop it.
89
Annex 9 – Web Info Services for Older People
1. WORLD WIDE WEB AND OLDER PEOPLE
Once older people are familiar with ICT, and namely with the internet navigation, they can benefit from a wide range of web sites and web services especially
designed for them. May web sites exist that aim to maximise the independence
and improve the quality of life of older people by providing access to free information about the services and facilities available to them at a local and regional level. Additionally to know that there are web sites and services they can
benefit of, might be really motivating for older persons to learn how to use the
PC and navigate on the web.
Of course the age of a person does not represent a limit to access the immense
amount of information potentially offered by the web. But it is a matter of fact
that many older persons (and not only) can be scared and get lost by the immense amount of information available on internet, as for example by the huge
list of results of a Google survey. In the end, they can give up with the internet
surfing when they realise how difficult it is to find what they were looking for.
As soon as your course participants will be able to navigate on the internet you
should plan some practical lessons to illustrate them web sites and services that
can be of their interest and that are easy enough to start with. It's of a great important that your course participants learn to orientate themselves on the World
Wide Web.
2. WEB INFORMATION SERVICES
90
Internet is an immense source of information. Or better: it could be, if one
knows how to search for information. Web information portals and services can
be of different kind and, as an ICT teacher for older persons, you should know
what are the existing services in your country and in particular at local and regional level. See the Annexes to this module for a list of useful links at national level.
2.1 Local authorities web sites
Some local and regional authorities run interesting and useful web sites and
online services for older people. Many web sites of local authorities can be navigated on the basis of the users‘ profile.
Plan your lesson
Preparatory work
 Find and explore the web sites of the local authorities in the area where your
course participants live, in order to find out what information for older people
is available.
In class work
 Practical lesson where participants explore the web site of the main local authorities, look for the information that can be of interest for them, take note of
the URLs and specific links to remember.
2.2 Web portals for older people
Web portals exist in your national language that are specifically designed to offer seniors and older people useful information on different topics. Some of
them also offer web 2.0 tools and facilities to communicate with other people
and to build a virtual community.
Plan your lesson
Preparatory work
 Find and list the web sites and portals for older people in your national language.
In class work
 Present the web sites and portals for seniors to your course participants and
foresee a practical lesson where participants explore them, take note of those
91
they consider more interesting and learn how to find the information they
consider most useful.
2.3 General Information web portals
There are many web portals that offer information that are not specific for older
people but can be of great interest for them, for example: wheather forecast,
train timetables and tickets, cultural events information (theatre, music, cinema
programmes, etc.), etc.
Plan your lesson
Preparatory work
 Ask participants of your course what they are interested in. Make a search on
your own on the basis of their answers, and list the results for the next lesson.
In class work
 Present the web sites and portals you've find and foresee a practical lesson
where participants explore them, take note of those they consider more interesting and learn how to find the information they consider most useful.
3. OTHER WEB SERVICES
Internet is not only a source of information. There are many other things people
can get on the internet, i.e. services. Many existing web services, even if they are
not specifically designed for seniors, can be of great interest and really useful
for older people.
Let's list some of them:
Online shopping services which are available from the web site of many big
stores and supermarkets
Home banking services: these kind of services are for those seniors who are already expert and confident with ICT and internet. Usually it is better to start with
non-transactional services which allow users to see bank statements online but
not to move (i.e. spend) money.
Online travel information and reservation: some web sites offer specific information for older people holidays and travels. But train, flight, bus tickets and
92
hotel reservation can be bought easily online from the official railway and flight
companies web sites. You just have to know the web site URLS and ... go.
Medical appointment online booking: this service is not implemented in all
countries at local level, but when it is, it's really useful (not only for older people)
to avoid long queuing. In some countries there are pilot projects in this area
that can be worth to mention to your course participants.
Theatre, cinema and other online booking services: online you can book
theatre, music, cinema, sport tickets, directly on the web site of the organisation
that hosts the event (e.g. theatre, cinema, ...) or on web portals that are specific
for the online tickets sales.
eLearning: on the internet there are many distance learning opportunities in
different subjects and areas. Participants to your course can decide to take some
English or other language lessons freely available online, or on other subjects of
their interest: cooking, etc.
To benefit of many of these useful services users have to register. Thus it's really
important to plan for practical lessons and exercises on the following topics:
- how to register to an online service
- how to login to an online service once you are registered.
93
3.1 Online payment and secure shopping
To benefit from some of the above mentioned online services, users have to
know how to pay online. This is a big step, not always easy even for young people.
As ICT teacher, you should explain to your course participants what are the different online payment systems and their main characteristics, starting with credit
cards, prepaid cards, collection of delivery and going on with other available
systems of payment.
eYouGuide of the European Commission http://ec.europa.eu/information_society/eyouguide/navigation/index_it.htm offers a complete set of information for the secure online shopping and payment in all languages.
The European Commission founded a European Consumers Centre (ECC) in
nearly every member state in order to assist consumers with cross-border problems http://ec.europa.eu/consumers/ecc/index_en.htm.
Some of the centres offer assistance and guidance also for the e-commerce and
online shopping, such as in UK http://www.ukecc.net/sub.asp?id=209 where
Howard, the shopping assistant, has been created to support costumers in finding information on the web sites, rights, etc.
94
Annex 10 – ICT Technology Support
Modern technology opens great opportunities for participation and improved quality
of life for elderly and persons with disabilities. However, many persons in these
groups do not use the technology to its full potential; some of them do not use it at
all.
Studies have shown that the user‘s problems are not primarily to get hold of ICT
equipment. Instead, the user‘s needs are to have access to good advice and support
to configure and use the devices the way he or she wants.
According to elderly, the following things are important regarding ICT support: On
the one hand, they would like to see ICT that enhance the quality of life. For instance,
ICT may support the social relationships of elderly and help them fight loneliness; ICT
also may ameliorate their physical condition and help them live independently; offer
them the possibilities to stay mobile, to relax, to learn, and to work, in other words: to
fully participate in society (The Techno Power scenario). On the other hand, elderly
strongly plead for the maintenance of non-mediated communication (face-to-facecontacts), and for non-technological alternatives in the future. They still want to talk
to their doctor in person, have the possibility to go to the bank or to a grocery shop,
take courses in a classroom situation, receive information about their community life
through traditional information channels, and enjoy nature. Their home environment
too should be a cozy place, instead of a cold technological one. (This drive towards
authenticity was a key characteristic of the Flower Power II – scenario.)
Thus, elderly are proponents of technological advancement, which may have interesting advantages for them, but not at any price. They do not want that face-to-face
contacts and non-technological alternatives disappear because of the introduction of
new ICT. They prefer an and-and-situation, which gives them the power to choose
and decide for themselves.
Furthermore, elderly pose two important conditions. First, new technologies must
be easily accessible to them, which requires that future ICT (and their developers)
keep the typical physical limitations of elderly in mind, and their lack of ICT-related
knowledge and skills. Elderly also plead for information and education that takes their
special needs into account (e.g. courses taught in their mother tongue and not exclusively in English). In addition, accessibility implies that ICT is affordable for elderly
with lower incomes. All these measurements should make it possible for elderly (and
by extension also for other social groups, such as people with a lower income or education level) to fully participate in society. In other words: they must prevent exclusion
and a digital divide. The gap between different generations (between young and old),
95
but also within generations (such as between the group healthy wealthy elderly and
the group less healthy, lower educated, and poorer elderly) was described in the Little
Brother and the Beatles versus Stones II scenario. These theatre plays evoked strongly
negative feelings among the elderly.
A second important demand with regard to future ICT applications, is that they are
reliable and safe, and do not impose a threat to the privacy of elderly. Elderly fear the
abuse of personal information. They demand that their medical files are only available
to doctors (and not to third parties, such as insurance companies), hold a plea for
safe e-commerce and e-government applications, and fear ‗big brother‘ conditions in
their homes.
According to the experts, arrangements should be made to ensure that the elderly of
2030 would have satisfactory access to needed technologies. This necessitates technologies that are economically within reach, cognitively clear, and physically manageable for all sub-groups within the elder population. The building of a widespread
network with a strong capacity that reaches the homes of the elderly through interfaces controllable for the visually, motorially, and audibly impaired most likely will be
an important factor in this. Further, the cost of the access should be monitored and, if
necessary, artificially brought down with advertising, sponsoring, or government subsidy. The experts proposed that tuition fees for ICT courses would be adapted to the
learner‘s income; technological applications that have become outmoded for professional users would have to be put on for sale in a network of low-priced second-hand
shops. Such measures should prevent ICT from producing a gap between the young
and the old, or between the healthy and wealthy elderly and the less well-off elderly.
In addition, the elderly should be encouraged as users, for example, by making them
aware of ICT‘s extensive abilities, providing good training, and reinforcing positive
attitudes. Positive feelings about ICT can be supported, for instance, by incorporating
ICT-related storylines in television series that are popular in the elderly population.
Television shows that represent older characters talking about technologies and using them in a self-confident way, such as Jessica Fletcher in "Murder, she wrote" and
some characters in Eastenders (a British soap opera), have been shown to enhance
older viewers‘ positive attitudes towards ICT. Furthermore, by analogy with Tupperware parties, the experts suggested to develop a network of "Tupper"-softwareparties, i.e. relaxed gatherings of people who know each other and during which ICT
applications are demonstrated in an easy, leisurely atmosphere. One important advantage of this suggestion is that it may attract people who tend to be put off by
schoolish courses. An alternative idea was to involve the elderly‘s grandchildren: in
some regions, the local government successfully has experimented with ICT classes
that were attended by pairs of a grandparent and his/her grandchild. The interaction
96
between both appeared to expedite the learning process of both the elderly and the
child.
Furthermore, manufacturers of ICT should be pushed to focus on specific characteristics of the elderly as technology users and to explore whether ICT can contribute to
the improvement of the quality of their lives. The pension and care claim could be
lowered, for instance, when innovative technologies allow the elderly longer to live on
their own and longer to be an active member of the labor force. In this respect, the
experts emphasized not to view ICT as a goal, but as a means to an end. The outcome
of this process should be a supply of affordable custom-made technologies.
97
Annex 11 – ICT Devices / Assistive Technologies
Assistive Technologies: an outline
1. The European Policy on e-Inclusion for seniors
1.1 Ageing Well in the Information Society
Digital Agenda Commissioner Neelie Kroes said: "Information and communication
technologies have immense potential to improve the quality of life and health of older
people and other vulnerable members of society in very practical ways. Such
applications are an important part of the Digital Agenda for Europe. I therefore
encourage users, researchers and businesses to let us know how we can best improve
the Ambient Assisted Living joint programme."
The Ambient Assisted Living joint programme, which involves both the European
Commission and EU Member States, aims to ensure that ICTs permit a more
independent and dignified life for older people who are socially isolated, frail, suffer
from chronic conditions or have disabilities, and inter alia develops new solutions to
deal with such problems as preventing falls and supporting sufferers of dementia. Such
applications improve older and vulnerable people's quality of life, keep down the cost
of social and health care and open new market opportunities for Europe's industry and
service providers.
The Commission's participation in the Ambient Assisted Living programme results from
a 2007 action plan on "Ageing Well in the Information Society" (see IP/07/831). Its
goal is to strengthen research cooperation between Member States through matching
EU funds.
This Action Plan aims at:
 overcoming technical and regulatory barriers to market development,
through market assessments and by facilitating the exchange of best practice
between Member States;

raising awareness, and building consensus via stakeholder cooperation in 2007
and the establishment of a best practice internet portal;

accelerating take-up through, for example, a set of pilot projects and a
European award scheme for smart homes and independent living applications;

boosting research and innovation by immediately supporting a joint publicprivate research programme dedicated to "ambient assisted living". It aims to
foster the emergence of innovative, ICT-based products, services and systems
for Europe's ageing population.
98
TIP! Show participants of your course the animation Ageing Well in the Information
Society
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/research/aal/index_en.htm
As part of the EU action plan, a new joint European research programme has
been established where the Community will participate under article 169 of the
Treaty, known as Ambient Assisted Living (AAL). Visit the AAL web site:
http://www.aal-europe.eu.
The programme aims to:




Provide the necessary legal and organisational framework for large-scale
European research cooperation with Member States in this area;
Create critical mass thanks to shared European research strategies that will
also create a favourable environment for small and medium-sized enterprise
participation;
Foster the emergence of new innovative ICT-based products and services
for ageing well;
Enable commercial exploitation and market development by provide a coherent European approach for industry that also addresses the need for localisation and adaptation to varying social preferences and regulations nationally
or regionally.
The EU contribution will be €25 million per year between 2008 and 2013 in response to similar minimum contributions from Member States. In addition the
private sector will provide matching 50% of the overall funding. The total research investment is expected to reach more than €600m during that period1.
Example of ALL already in action: Smart homes for older people in Scotland2
In West Lothian county in Scotland, more than 2100 elderly people have been using
home safety services which support tele-monitoring of health data and safety and secu-
1
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/research/docs/press_memo_aal_for_spok
e.pdf
2
Altri esempi da esplorare: http://www.mobilalarm-eu.org/; http://www.viedome.nl/
99
rity over a three year period. An in-depth assessment has reported the positive impact
of the smart technology on a large group of elderly people and their carers, prolonging
their independence and quality of life. In addition, the associated costs analysis suggested that significant savings of up to 25% could be achieved from the new services,
when compared to the cost of an institutional care place.
http://www.ageconcernscotland.org.uk/publications/books.asp?p=102
1.2 Useful links and resources
You can find more information, useful resources and documents on the European policy on the e-inclusion for seniors on the Information Society web site
of the European Commission: http://ec.europa.eu/information_society under ICT
and Society theme
http://ec.europa.eu/information_society/nav/nav_ict/index_en.htm and precisely
on the e-Inclusion section:
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/index_en.htm.
Among the e-Inclusion policies and activities, you‘ll find the Ageing page
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/policy/ageing/inde
x_en.htm, which is dedicated to the ―Ageing well action plan‖. The right side box
in this page makes available important documents and links on this matter: such
as Overview on EU funded projects, Overview on European strategy in ICT on
Ageing Well; the Action Plan ―Ageing Well in the Information society‖; the European i2010 Initiative on e-inclusion, etc.
100
The Ambient Assistant Living (AAL) Joint Programme is described under the
Research section of the e-Inclusion web site
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/research/aal/index_
en.htm and more into details in the dedicated web site: http://www.aaleurope.eu. Many information are also included in the http://www.aalforum.eu/
web site of the AAL forum organised last 15-17 September in Denmark to serve
as an information and discussion platform for stakeholders, scientists and users
in Europe.
A consultation inviting citizens, businesses and researchers to share ideas on
how best to use information and communications technologies to help older
Europeans live more independently, and more generally to establish new ways
101
to put ICTs at the service of the most vulnerable members of society, has been
launched in summer 2010 by a high-level panel established to advise the European Commission on the functioning of the Ambient Assisted Living joint programme (AAL JP). Results of the consultation are being taken into account in the
report of the interim evaluation to be made public by the end of 2010:
http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/research/aal/interi
m_review/index_en.htm
2. Assistive Technology
2.1 Definition and examples
In Wikipedia you can find the following definition and example:
“Assistive technology (AT) is a generic term that includes assistive, adaptive, and rehabilitative devices for people with disabilities and includes the process used in selecting, locating, and using them. (….) AT promotes greater independence by enabling
people to perform tasks that they were formerly unable to accomplish, or had great
difficulty accomplishing, by providing enhancements to or changed methods of interacting with the technology needed to accomplish such tasks‖.3
“Personal Emergency Response Systems (PERS), or Telecare (UK term), are a particular sort of assistive technology that use electronic sensors connected to an alarm
system to help caregivers manage risk and help vulnerable people stay independent
at home longer. An example would be the systems being put in place for senior people such as fall detectors, thermometers (for hypothermia risk), flooding and unlit gas
sensors (for people with mild dementia). Notably, these alerts can be customized to
the particular person's risks. When the alert is triggered, a message is sent to a caregiver or contact center who can respond appropriately. Technology similar to PERS
can also be used to act within a person's home rather than just to respond to a detected crisis. Using one of the examples above, gas sensors for people with dementia
can be used to trigger a device that turns off the gas and tells someone what has
happened‖
The Knowledge Base of National Center on Accessible Information Technology
in Education of the University of Washington refers to Assistive Technology as follows:
3
Quotation from Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Assistive_technology
102
―Assistive technology is technology used by individuals with disabilities in order to
perform functions that might otherwise be difficult or impossible Assistive technology
is technology used by individuals with disabilities in order to perform functions that
might otherwise be difficult or impossible. Assistive technology can include mobility
devices such as walkers and wheelchairs, as well as hardware, software, and peripherals that assist people with disabilities in accessing computers or other information
technologies. For example, people with limited hand function may use a keyboard
with large keys or a special mouse to operate a computer, people who are blind may
use software that reads text on the screen in a computer-generated voice, people
with low vision may use software that enlarges screen content, people who are deaf
may use a TTY (text telephone), or people with speech impairments may use a device
that speaks out loud as they enter text via a keyboard‖.
Point of reference of these definitions is the definition included in the US Assistive
Technology Act of 1998 during the One Hundred Fifth Congress of the United States
of America, where it is said that:
―The term `assistive technology' means technology designed to be utilized in an assistive technology device or assistive technology service. ―
―The term `assistive technology device' means any item, piece of equipment, or product system, whether acquired commercially, modified, or customized, that is used to
increase, maintain, or improve functional capabilities of individuals with disabilities.‖
2.3 The ―ICT & Ageing - Users, Markets and Technologies‖ Study
The ICT & Ageing – Users, Markets and Technologies study was funded by
the European Commission with the aim ―to identify existing market barriers that
hinder uptake of technologies for independent living and identify recommendations for action in order to address older peoples‘ needs and market potentials‖.
The study was carried out by the following organisations:



empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung mbH,
Germany - web site: www.empirica.com
Work Research Centre, Ireland - web site: www.wrc-research.ie
Institute ―Integrated Study‖, Vienna University of Technology (TUW), Austria web site: www.fortec.tuwien.ac.at
The study includes 3 different strands of works:
 A core strand focused on analysing the ‗ICT and Ageing‘ market situation
across 14 selected Member States and two key comparison countries outside
103


the EU (USA and Japan). On the basis of the analyses undertaken, policy recommendations were developed on the possible mitigation of identified market
barrier and good practices cases that address the market barriers were described and analysed in different countries.
Another core strand of work focused on analysing ethical issues associated
with ICT based solutions that are relevant to independent living of older people, providing an overview of relevant issues and identifying good practice and
policy recommendations.
Finally, the study provided support to the clustering of ongoing RTD projects
funded under relevant European framework programmes as far as these address ICT and Ageing matters. This included the setting up and maintenance of
an online platform enabling interaction of relevant projects as well as annual
clustering workshops.
On the ICT &Ageing web site http://www.ict-ageing.eu/ you can find and download:
 the country profiles of the 14 selected Member States (plus USA and Japan),
including the BRIDGE project partner countries: Slovenia, Poland, Italy, Sweden,
UK. Unfortunately Austria is not included in the list of countries.
 the list of Good Practices cases addressing market barriers in the independent living domain.
 the final study report ICT & Ageing ICT & Ageing – European Study on Users,
Markets and Technologies.
Read your national country report at http://www.ict-ageing.eu/?page_id=279 (UK)
and discover the state of advancement of your country in terms of ICT-based support directed towards older people and in particular what kind of project, services
and products are available for improving seniors life!
The ICT & Ageing Report groups the wide range of existing and emerging ICTbased products into 3 core technology domains or core service domains:
Telecare; Telehealth and smart Homes, as illustrated in the exhibit here below.
104
These domains have been defined as follows:

Social alarm: this term describes ―a service (and associated equipment) that
enables help to be called by an older person when needed. The service typically involves a special telephone or portable alarm device that can be used to
make a call to an alarm centre in the event of a need arising (e.g. a fall). Social alarms have frequently been called ‘first generation telecare’. Often, but
not always, more advanced telecare services are developed as add-ons to the
basic social alarm services and are implemented over the social alarm infrastructure.

Telecare: this term describes ―a range of enhancements to the basic social
alarm service concept. For our purposes, telecare is concerned with the provision of social care (i.e. non medical services) to the home. Typical examples include the provision of various sensors in the home (e.g. fall detectors,
bed/chair occupancy sensors, smoke, gas and flood detectors, and so on) that
alert social care services in the event of a problem arising in the home. In addition, videophone-based or other remote social care to the home can also be
considered to be forms of telecare. Such applications have frequently been
called ‘second generation telecare’, whereas the term ‘third generation telecare’ has been used to describe ICT-based solutions of more preventative nature such as extensive sensoring in the home for the purposes of ‘lifestyle
monitoring’”.

Telehealth: this terms is used ―to refer to the use of ICTs in the delivery of
medically-oriented care services to older people in their homes. It can include
a variety of somewhat different services or applications, including telemonitor-
105
ing (e.g. blood pressure, blood glucose, ECG, etc.), teleconsultation (e.g. online,
by videophone, by telephone) and telerehabilitation (e.g. by videophone), as
well as self-care devices to be used by people in their own homes to help them
monitor and manage their health themselves. They are often, but not always,
developed and implemented independent of telecare solutions, in part because
of the traditionally separate organisation of and demarcation lines between
medical care and social care‖.

Smart homes: it is now commonly used to describe ―a range of environmental control, home automation and home network systems that can help
older people to remain living independently in their own homes. In addition to
such ’systems’, there are also a variety of more standalone ICT-based assistive
technologies that can help older people to remain independent, including
computer-based or other electronic communication aids, object locators, reminder systems and so on”.
Some of the wide range of technologies that fall within these various domains includes service-based applications (e.g. active and passive telecare systems, home
telehealth), standalone items (e.g. medication dispensers, cognitive aids, object locators and so on), and consumer products with relevant functionality (e.g. WII). Some
have a more traditional feel whereas others (e.g. surrogate pets) may seem, at least
for now, more controversial or far-fetched. Exhibit 4 here below illustrates this wide
range of products by category.
At present, the most mature market in the field of ICTs and ageing concerns social
alarms. This form of telecare can be considered to be mainstreamed in the majority
106
of the countries covered in the study, in the sense that social alarms are available
across the country and are provided/used on a regular basis. However, estimated levels of take-up vary considerably, from below 1% to more than 15% of older people.
For more advanced (second generation) telecare, involving provision of additional
sensors to enhance basic social alarm services, only in the UK is the situation approaching anything close to mainstreaming as of yet. For the most advanced (third
generation) telecare, involving extensive activity monitoring, data gathering and lifestyle analysis, implementation to date has mostly been in pilots/trials, although a few
examples of mainstreamed services can already be identified.
Home telehealth is less mainstreamed than telecare at present, at least in comparison to basic first generation telecare. No country has ‗full‘ mainstreaming in the sense
that the relevant healthcare providers, in all parts of the country, include such services
within their repertoire. Overall, the US and Japan appear to show most development,
with the US Veterans Health Administration‘s extensive home telehealth services for
older clients being the most noteworthy example. There has been some large-scale
trial activity in Europe and some countries also have localized examples of mainstreaming, although generally not focusing on older people, per se, even if many of
those served are in fact older people.
The field of 'domotics' covers a broad spectrum of technologies and applications, from standalone devices that address particular needs (such as augmentative
communication devices), through various types of environmental control system to
fully integrated smart homes. Available evidence suggests that the extent of provision
and take-up of ICT-based assistive technologies for purposes of independent living
varies considerably across countries, with the Nordic countries generally seen as being more advanced in this regard. At the smart home end of the spectrum, the evidence from the 16 countries suggests that there are a lot of RTD projects, trials and
demonstrators but no well-advanced mainstreaming in most countries to date.
See the full Report at:
http://www.ict-ageing.eu/ict-ageing-website/wpcontent/uploads/2010/D18_final_report.pdf
3 National Good practices and projects
3.1 Italy
The following two initiatives have been identified by the ICT & Ageing study as good
practices addressing market barrier in the independent living domain.
107
E- Care
E-Care provides an example of an initiative operating on a regional basis that aims to
connect various actors – public, voluntary and private – to deliver co-ordinated ICTsupported health and social care services to older people. The project integrates activities between the different service providers at regional and municipal levels and
will ultimately integrate telecare and telehealth projects that are currently at pilot
stage. E-Care has been in operation since 2005, with initial funding provided by the
‗Fund for Non-Self-Sufficiency‘ of the Emilia-Romagna Region. It is co-ordinated by
CUP 2000, a regional semi-state company that specialises in eHealth and which manages the largest call centre in Italy. The main aim of the E-Care project is to guarantee
independent living for older people at home through customised care plans designed
according to the needs of each user. The service covers the municipality of Bologna
and the surrounding Province, and the municipality of Ferrara has also joined the ECare network. The target group for the E-Care project is older people aged over 75
living at home who are physically frail or socially isolated. The E-Care network offers
to older persons aged over 75 living at home and physically frail or socially isolated a
telecare service that provides social care, social connection and social alarm services
along with medical care when necessary. Health and social care information is also
provided, as well as a facility for booking medical appointments. The call centre also
acts as an intermediary between the client and service providers. Each client has a
unique electronic file stored in the call centre that contains basic contact information
and a medical history. The Telehealth aspect of the E-Care network is based on two
other Telehealth pilot projects, E-Care Lode and the OLDES project, both of which will
be integrated into the E-Care project in the future.
http://www.cup2000.it/e-care/html/speciale.asp
Non Più Soli – Mainstreamed combination of social alarm and telehealth services
This initiative has been identified by the ICT & Ageing Report, as a good practices,
which represents a mainstreamed combination of social alarm and telehealth services.
Non Più Soli is a service which is in operation in the Municipality of Rome since 2002
and is intended for older people aged over 65. Clients can apply directly to the Municipality to access the service, or they may be referred to by their family, primary
care services or social services, or via FARMACAP, the organisation that runs the call
centre.
In the social alarm service, new clients are assessed and a specific plan is drawn up,
detailing their medical history and a schedule for regular weekly calls to be made by
108
the call centre to the client. During these calls, the service operator checks that the
client has taken their medication, provides information on relevant services and gives
social and psychological support.
The Telehealth service is based on remote vital signs monitoring. Clients are
equipped with a local peripheral unit connected to their telephone line. The user also
receives a ―Health Watch‖ bracelet. Through the bracelet, users can send alerts via a
push button, or, if vital signs readings are outside set limits, alerts can be automatically sent via the local peripheral unit to the call centre. Centre operators can reach
the client 24 hours a day via direct voice connection. If they cannot reach the client
directly, they can use a list of numbers to call nominated contacts, or, if necessary,
emergency services.
This service is still active, even if the ―health watch bracelets‖ have not been distributed in the recent years and the service is now more focused on social inclusion and psychological assistance for lonely older persons. 24h free listening
service and help by calling the phone number: 06 57 08 87.
Further information:
http://www.comunicatoripubblici.it/index.html?id=165&n_art=75
http://www.comune.roma.it/was/wps/portal/!ut/p/_s.7_0_A/7_0_21L?menuPage
=/Area_di_navigazione/Sezioni_del_portale/Dipartimenti_e_altri_uffici/Dipartime
nto_promozione_dei_servizi_sociali/Terza_et-13-/Teleassistenza_e_telesoccorso/
3.2 United Kingdom (Scotland)
„Just Checking‟ – Supporting Independent Living for people with Dementia
Just Checking is a commercially available system that monitors a person with
dementia in their home and provides, via the Internet, a chart of activity to carers. This information is provided to carers and care professionals to help in the
planning and delivery of care. The aim is to help maintain the person‘s independence and ensure that interventions provided are appropriate. Small, wireless sensors are installed in the key rooms of the house and are triggered as a
person moves around their home. Data from the sensors are gathered by the
controller, a small box, and sent via an integral mobile phone to the Just Checking web-server. Family members and professionals can log on to the password
protected Just Checking website to view the chart of the activity. For carers on
the move, the website can be accessed via a ―smart‖ mobile phone. By viewing
the presented data, carers can see when a person got up and went to bed, and
whether he/she had a disturbed night; visited the kitchen to prepare meals or
109
drinks; left the dwelling and for how long; whether there were visitors and how
long they stayed; and how they are responding to care that has been put in
place. Several evaluations of the Just Checking system have been conducted by
the UK Department of Health, the NHS and others, and two are presented
briefly here. Leeds Partnership NHS Foundation Trust conducted a 12-month
evaluation which was completed in June, 2009. The systems (55 in total) were
installed to assist in assessment and care planning and were removed once a
sufficient understanding of the service user‘s daily activities had been achieved.
Apart from the care professionals involved, family members that were closely involved could also view the relevant data. The evaluation concluded that the improved and objective information from the Just Checking system saved
significant time in piecing together and evaluating information from third parties such as neighbours and family members. The information also enabled the
occupational therapists to be sure that the care plans and interventions that
they put into place were well-based and could therefore be more confident
about the best approach to adopt. For the service users, the interventions were
found to promote independence as risks were noted and managed and the interventions were more client-centred. Family carers were reassured by the charts
and the service user‘s response to the interventions; they were able to target
their own input to best effect, and manage the demands of their caring role.
http://www.justchecking.co.uk/index.asp?nav=mn
110
4. ELDY: a software to bring older people to use the computer
Eldy is the first software dedicated to the older people. It has been designed with the
aim to bring + 55 to use the computer by an Italian non-profit organization, the Eldy
Association. It is freely available from the official web site, http://www.eldy.org/ and
http://www.eldy.eu, in English, Italian, French and Dutch.
Eldy is a Java Application for Windows and Linux; it is freeware with perpetual
free-of-charge license. In 2008 Eldy had 150.000 users and it has been awarded
a prize by the European Union in the frame of the e-inclusion program during
the ―E-inclusion Ministerial Conference & Expo‖.
In Eldy letters and buttons are bigger than usual, an evident colours contrast between text and background has been adopted and unnecessary buttons removed, consequently providing facilitations to ease the fruition of the interface.
From the SQUARE users can use their own email (MAIL); browse the internet
(SURF THE WEB), create and edit their profile (MY PROFILE); chat with friends
and relatives (CHAT), watch videos (Eldy TV); write documents, watch pictures,
know the weather forecasts and use SKYPE (USEFUL TOOLS), access to the HELP
area where it is possible to change the personal settings and to do easy exercises to learn to use the mouse as well as read the user guide (TUTORIAL).
111
In Italy, Eldy has been localized and customized for different regions and municipalities: it allows users to write directly to Public Administration offices, or
Hospitals with an easy interface, even without knowing the URL, to access Public Administration websites, without using Google, to use Public Administration Smart Cards, that are key in the health sector, e.g. to book a visit or to
digitally sign a document. Eldy also allows to integrate public services into an
easy interface (e.g. Public administration email, doctor visit booking).
Eldy is easy to be installed and used. It can be used to teach and learn how to use the
computer to older persons, as this BBC video explains
http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8352606.stm.
112
5. Exercises
5.1 Exercise 1
What are the products available on the market in your country that can make
easier the life of older people? Find at least 1 product for each of the following
categories:






Easy to use mobile phones
Tele and distance alarms
Easy to use keyboards and mouse
Special amplified and photo telephone
Sensors and detectors for home
Other?
5.2 Exercise 2
Install Eldy on your PC and explore it carefully, including the tutorial on the help
area.
List here below what are from your point of view the strongest points of Eldy.
1. ….. … ….
2. .….. … ….
3. ….. … ….
4. ….. … ….
5. ….. … ….
6. ….. … ….
7. ….. … ….
8. ….. … ….
9. ….. … ….
10. …………..
Make a survey on the web and try to find more information on Eldy: is it known
and used in your country? By whom?
6. Self-evaluation test
Please answer to the following questions.
1) What is the name of the Action Plan launched by the European Commission
in 2007 to foster the e-inclusion for seniors? And what is the name of the Joint
Research Programme launched in 2008?
2) What does the term ―Assistive technology‖ mean? Please illustrate the answer
with a concrete example.
113
3) What is the difference between ―telecare‖ and ―telehealth‖?
4) Could you please give an example of assistive technology in your country? It
could be a project or a product available on the market.
5) What is Eldy? What does it include?
6.1 Correct answers
1a) Ageing Well in the Information Society and Ambient Assisted Living joint
programme
2a) ―Assistive technology is technology used by individuals with disabilities in
order to perform functions that might otherwise be difficult or impossible‖. An
example can be a ―special telephone or portable alarm device that can be used
to make a call to an alarm centre in the event of a need arising (e.g. a fall)‖.
3a) Telecare is defined as ―a range of enhancements to the basic social alarm service concept. For our purposes, telecare is concerned with the provision of social
care (i.e. non medical services) to the home. Typical examples include the provision of various sensors in the home (e.g. fall detectors, bed/chair occupancy sensors, smoke, gas and flood detectors, and so on) that alert social care services in
the event of a problem arising in the home” – while ―Telehealth‖ is used ―to refer
to the use of ICTs in the delivery of medically-oriented care services to older
people in their homes. It can include a variety of somewhat different services or
applications, including telemonitoring (e.g. blood pressure, blood glucose, ECG,
etc.), teleconsultation (e.g. online, by videophone, by telephone) and telerehabilitation (e.g. by videophone), as well as self-care devices to be used by people in
their own homes to help them monitor and manage their health themselves.
4a) answer to be costumised at national level (see chapter 3).
5a) Eldy is the first software dedicated to the older people. It has been designed
with the aim to bring + 55 to use the computer by an Italian non-profit organization, the Eldy Association. It is freely available from the official web site in
English, Italian, French and Dutch. Eldy letters and buttons are bigger than usual,
an evident colours contrast between text and background has been adopted
and unnecessary buttons removed, consequently providing facilitations to ease
the fruition of the interface. From the SQUARE users can use their own email
(MAIL); browse the internet (SURF THE WEB), create and edit their profile (MY
PROFILE); chat with friends and relatives (CHAT), watch videos (Eldy TV); write
documents, watch pictures, know the weather forecasts and use SKYPE (USEFUL
TOOLS), access to the HELP area where it‘s possible to change the personal settings and to do easy exercises to learn to use the mouse as well as read the user
guide (TUTORIAL).
114
Annex 12 – Mobile and Network Services
It is unnecessary to mention the enormous social change that the development of
mobile telephony has supposed for many people. The possibility of establishing
communications from anywhere and at anytime, without the need of being linked to
a fix telephone, opened a great variety of new possibilities for personal communication, information and also for employment. This is even truer for the people that have
particular physical or cognitive limitations due to ageing. Many older people have
seen enhanced the possibilities of carrying out an independent life, just if they can
carry and use a mobile telephone. This paper analyses the diverse uses of mobile telephony to urge the incorporation of older people's needs in the design process from
the initial stages and the use of the ―design for all‖ approach. This is made from the
conviction that the mentioned possibilities will become real only if they are are taken
into account in the design of both equipment and services provided through mobile
communication networks.
What older users expect from mobile communications is not very different from what
the generic user expects from these services: mostly, fully reliable personal communications and services to improve, as much as possible, safety and quality of life. Where
are the differences? Mainly in the greater user dependence on this services and in the
specific interface requirements. In most cases, if all user needs are considered in the
design phase, equipment and services will be usable by most people. The requirements that mobile communication systems for older people should meet can be classified under the following categories:
 Personal communication: One of the most important needs of people with restricted movement is personal communication. People with motor restrictions
can experiment serious difficulties to use wired telephones. These difficulties
are mainly due to the need of reaching its position in a limited period of time
to be able receive a call, and the frequent inadequate location that can make
wired telephones hard to use. Thus, for these users mobile technology enhances their chances of personal communication avoiding the previous restrictions to some places and some times in the day.
 Security: many older people experiment motor restrictions that can lead them
to potentially risky situations that increase when they try to carry on an independent way of life. Situations of illness, home accidents, and so on, require a
quick communication channel to obtain urgent help.
 Social integration: In the last years wired telephones have contributed to social
inclusion and autonomy of many older users. But, in very isolated regions,
where standard telephones are not available, mobile telephones are the only
way to reach services that contribute to socialisation. Even if the access to
these services does not need structural modifications, the prices charged to
115
people using them should especially be considered and subsided, to promote
their social integration and to avoid the discrimination of people living in these
disfavoured regions.
 Autonomy: As it has been mentioned in the previous paragraphs, the combination of personal communication, security and access to integrative services
gives to older people more opportunities to carry out an independent way of
life.
The accessibility to mobile telephony is also conditioned by the ergonomic limitations
of the handsets. Sometimes, mobile handsets are very difficult to handle and include
an enormous number of functions, very seldom used, that makes the operation very
complicated.
Many of these user requirements can be fulfilled if the needs of all the possible users
are taken into account when a new service or device is planned. The patching of
standard devices to adapt them to the special needs of determined users is being
substituted by a new design philosophy that tries to consider the requirements of all
the possible users. This design philosophy is usually called design for all and has
proved to be very valuable not only to include more people in the use of the designed equipment, but also to enormously enhance its usability for everyone. Devices
designed for all are easier to handle, learn, understand and use for all the users. Nevertheless, it is very important to consider that sectors of the population that are not
able to use the systems designed for all will possibly remain. So, it is essential that
products and services are designed in such a way that, when necessary, they are open
to possible adaptation for specific user needs. Moreover, for those users that cannot
use these adaptations, specific services and equipment should be provided.
Risks of mobile communication for older people
The provision of services through mobile telephony can also led to social and ethical
risks for older users2. Let us summarise the most critical of them:
·
·
Social isolation: The provision of personal communication and security help
through mobile systems is frequently accompanied by a reduction of direct human relations with relatives, friends and care personnel. For this reason some users may feel that the technology they are provided impedes the human relations
they previously had and, consequently, they reject this technology.
Loss of personal autonomy: Some services that monitor the health status or the
location of the user for their security, may also incur in invasion of their capacity
of taking decisions.
116
·
·
Loss of privacy: The tendency to establish communication in open places (an increasingly frequent habit that many users do not even realise) makes private
communications being heard by estranges. In many cases, older users can not
chose the place where they use this service or may not be conscious about the
openness of their communications.
Economical barriers: even if mobile services were fully accessible, there is still another important barrier: the economical one. Many of the special requirements
that older users have using mobile telecommunications imply slower communication and longer use, resulting in higher prices for the same service.
Mobile communications technology has a great potential to change the lives of older
people. The industry is starting to take in account this collective as a potential market,
mainly due to three reasons: the rising proportion of older people in occidental societies, the possibility of governmental subsidised prices for older people and the potential introduction of some of these devices into the main -stream market. But the
advantages offered to older people can
only be useful if the design is made taking into account their real needs and requirements.
The benefits that older people can obtain from mobile access to some services are
accompanied by some risks that have to be evaluated and avoided. In this way, the
authors propose the inclusion of an ethical and social impact study in every project
related to mobile equipment and remote services older users, in which possible dangers are pointed out and compensatory actions are described.
117
Annex 13 – Mobile Phones / SMS
1. Mobile phones and older people
Mobile phones are becoming common personal items for people of all ages,
however studies suggests that people over the age of 60 use mobile phones for
very limited purposes, such as for calling or texting in emergency situations.
They avoid using more complex functions. The major causes are displays that
are too small and difficult to see, buttons and characters that are too small
causing them to push wrong numbers frequently, too many functions, nonuserfriendly menu arrangement, unclear instruction on how to find and use a certain
function and services that are too expensive.
If the problems related to the use of mobile phones can be solved, mobile
phones can potentially play an important role in helping older people in many
ways, especially with the increasing range of telephone-based services (e.g.,
telephone banking and shopping). They provide a sense of security for older
people as they can be reached practically anytime and anywhere.
Although most people see elderly as ―non technological‖ person, there is no
evidence that older people reject technology more that others; they accept it
and adopt it when the latter meets their needs. But they can be expected to
have a different approach to technology from younger people. Because of sensory, motor, and cognitive changes due to ageing, older people might need
more time to learn, be more error-prone, and need more steps to operate the
system.
What we need to do is present them with the possibilities the use of mobile
phone offers and how their everyday life can be enriched by using it. We need
to remind them that there are many different types of mobiles available and
that they simply have to choose the appropriate one according their needs. It is
of a great importance to explain the use in such way that they will feel comfortable and not overloaded with many possibilities mobile phones these days offer.
118
2. Benefits and drawbacks of the mobile phone use in relation to the older people
To be able to teach older people how to use various mobile phone applications
we need to know why they have decided to use a phone in a first place. We
need to understand their needs and their motivation. According to the user
analysis the main reason is to be in touch with the family members and friends.
But this however is not the only reason.
Main reasons for mobile phone purchase are:
-to be in touch with family and friends
-to feel more confident going out by themselves
-to be able to call somebody if they are in trouble
-to feel safer being alone
-interest in new technology
-other people have it
Various studies show that despite the rapid development of mobile phones,
older people are still mostly interested in the basic functions, such as calls and
SMS. Other useful functions are alarm clock and phone book. Surprisingly majority finds camera function rather disturbing, since they do not want to be photographed at all occasions. To teach older people how to use mobile phone in
their everyday life, we must present them with functions they find useful and are
willing to learn and use.
Other issue that we need to be aware of is that older people may feel overloaded with possibilities mobile phones offer and that some feel uncomfortable
having it, due to the fact that they may come across as rude and impolite when
they are not able to return a call or to reply to the received SMS.
119
Mobile phones with small buttons are not suitable for older people, since they may press the
wrong button or cannot see the characters and are so unable to type SMS.
3. Mobile phones: services
Due to the abundance of offers available older people often feel overloaded
with possibilities. It is hard to compare and choose the right solution even for
younger people and the older the costumers the most likely they will choose the
first ad the most ―attractive‖ offer available. However this is not often the appropriate one and their needs are not always considered.
It is important to advise them to take time, to compare and to ask someone
they know for advice, and to advise them to present their needs and competences before the purchase or before making a contract.
Plan your lesson:
Preparatory work:
 Create a list of mobile service providers at national level
In the class:
 Compare the different possibilities (prepaid or contract) at national level
120

Compare various types of phones with regard to older people‘s needs.
4. Mobile phones: basic functions









Making and receiving the call
Missed calls option
Phone book, adding new contacts
Receiving SMS
Writing SMS
Alarm clock, reminder
Camera option, MMS
Calculator
Customizing the mobile phone, shortcuts, ringtones, etc.
121
Annex 14 – Pads & Readers
1. TABLET COMPUTERS
iPad is the most famous tablet computer available on the market, designed
and developed by Apple. But what is exactly a tablet computer?
In PC Mag you can find the following definition of tablet computer:
http://www.pcmag.com/encyclopedia_term/0,2542,t=tablet+computer&i=5252
0,00.asp.
A complete computer contained in a touch screen. Tablet computers can be
specialized for Internet use only or be full-blown, general-purpose PCs. The distinguishing characteristic is the use of the screen as an input device using a
stylus or finger.
To this definition also refers the Wikipedia definition
http://en.wikipedia.org/wiki/Tablet_computer.
"Tablet computer", or simply "tablet", is a complete computer contained entirely in a flat touch screen that uses a stylus, digital pen, or fingertip as an input
device instead of a keyboard or mouse.
Tablet computers are not the same as Tablet PCs, even if they are very similar.
In fact tablet computers ―do not run a generic version of a Microsoft Windows,
Linux or Apple Mac OS operating system designed for desktop PCs, but rather
an operating system dedicated to the device4‖.
A tablet PC prototype was developed by Microsoft in 2001 as a full
Window Computer with the ―simplicity of a pen and paper‖. In fact
the handwriting recognition allows users to write on the screen as on
a sheet of paper.
http://www.microsoft.com/presspass/features/2000/nov00/1113tabletpc.mspx
2. iPAD
iPad was announced last 27 of January 2010, after months of rumours, and 3
millions of them have been sold in the 80 days after the introduction in the US
market.
The reactions of experts were various: from the enthusiastic to the sceptical
ones. See on the Guardian the reaction of a panel of commentators in a range
of industries http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jan/27/apple-ipadtablet-reactions.
4
http://en.wikipedia.org/wiki/Tablet_computer
122
The large (25 cm) touch screen liquid crystal display makes iPad particularly
suitable for enjoying eBooks, videos, photos, as well as to access internet and
email applications. The screen works in any orientation and it is fingerprintresistant and scratch-resistant glass. With a weight of about 700 g it has been
considered something in between a laptop and a mobile phone. Built-in applications have been designed specifically for the multi-touch screen and advanced capability of iPad and make the use of this sophisticated device really
easy and intuitive.
The Safari web browser on iPad allows users to view whole web pages in portrait or landscape on the large screen with easier readable text size and to surf
the internet using fingers as ―pointing devices‖. With simple and easy fingers
gestures users can open and scroll web pages, enlarge texts and photos, rotate
the screen on portrait or landscape modality and see web pages expanding to
fit the display.
The Mail application on iPad gives users a natural new way to see their email.
In landscape modality both an opened email and the messages in your inbox
are shown, while in the portrait modality the message automatically rotates to
fill the screen, so you can concentrate on its contents. When you‘re ready to
compose a new message, a single tap reveals a large onscreen keyboard with
keys that are practically the same size as a notebook‘s.
The iPad Photos application allows users to see and touch
their photos in intuitive new ways. Photo albums appear as
tidy little stacks that can be pinched to preview. Taping a
stack, and the whole album opens up.
The iBooks application can be downloaded free from the
App Store. iBooks is a sort of amazing place to browse and
shop for books whenever you want. Tap the iBooks icon to
make the bookshelf appearing. Tap the Store button and the
bookshelf flips around like a secret passageway to reveal the iBookstore, where
you can browse and read tens of thousands of books — many of them free.
123
Watch the videos on the APPLE YouTube Channel and get a complete Guided
Tour on the iPad and the different applications:
http://www.youtube.com/user/Apple#grid/user/E1D0767193E25F5D
iPad comes with thousands of applications that make available maps, calendars,
magazines, comics, music…. See the list of available applications for iPad on the
APPLE web site: http://www.apple.com/ipad/apps-for-ipad/. iPad is available on
the market starting from 499 Euros.
3. eBOOK READERS
One of the most interesting applications of iPad is the iBook for downloading
and reading eBooks. But of course iPad is not the only device available on the
market that allows the reading of digital books and magazines. Other eBook
readers – i.e. handheld devices specialized for reading electronic books‖5 - have
been developed and produced in these years by different manufacturers.
Netbook or eReader?
Someone could ask himself:
Why should I buy an eReader if I can have a mini laptop or mini notebook? The
answer is simple: buy an eReader if you want to read eBooks whenever and
wherever you want. It is well explained in the this article on eReaders.net
http://www.ereaders.net/articles/ereader-or-netbook
3.1 Are eReaders “Older People” friendly devices?
Tony is a blogger 67 years old who is keen of ebooks and eReaders and regularly reviews, comments and writes about them on his blog titled eBookanoid Reviewing eReaders, eBooks, eBook web sites and all things related to eBooks
and eReaders at www.ebookanoid.com.
Tony clearly explains why eReaders are older people friendly devices in this
post http://www.ebookanoid.com/2010/03/03/ereaders-for-the-elderly-auseful-gadget-for-older-people/ - reproduced in the grey box here below:
There are a number of obvious advantages to older people that an eReader can
offer:
 Scalable font size – this is an obvious one, to be able to increase and decrease the size of the font according to one‘s eye sight and the light level is a
real benefit for us older people.
 Lightness – also a great benefit, not to have to hump a hefty great paper book
around with one is wonderful!
 Last read page – Now this is a real bonus for us oldies, as I always forget
5
PC Mag definition on
http://www.pcmag.com/encyclopedia_term/0,2542,t=E+Ink&i=58853,00.asp
124
where I was in a book, and whilst I have no problem with dog-earing the last
page I was reading in my own books, one can‘t really do this with borrowed
books (libraries and friends), and when I have used bookmarks, the damn
things are always falling out in my rug-sack when I take the books out with
me.
Apart from these specific advantages for us, all the other advantages of eReaders over paper books that we all enjoy apply equally to us too, of course.
eReaders and libraries
As I mentioned earlier in this post, an increasing number of libraries around the
world are acquiring eReaders (and a good stock of lendable eBooks) specially
for their older clients. These eBooks delete themselves after a couple of weeks,
and apparently can‘t be copied, so they function exactly as do paper library
books. As far as I can gather from forum chat this is a development that many
older clients appreciate very much, as well as the option to have text to voice,
so when they are tired or simply can‘t be bothered to actually read, the book
reads itself to them. Unlike audio books (also a very good thing) eReaders can
function as both audio books and ordinary books, thus meeting the changing
needs of older readers very well.
Reading in bed
Like a lot of people – I suspect – I do a lot of my reading in bed before going to
sleep, and I find the ease of holding an eReader in bed is far greater than a paper book, not least the fact that once I am in position, I don‘t have to keep
changing my position as I move from the left hand page to the right hand page,
if you see what I mean. This is a serious advantage for those older people who
have little strength in their arms and wrists. Once comfortably established, no
further moving is required, just push the advance page button as you read…
Lightness and travelling
I know I mentioned the benefit of the lightness of eReaders above, but as an
additional factor for the elderly (and to a lesser degree, the younger) readers,
when travelling, having a good stock of books with one without the horrible
weight of paper books is very beneficial. Since I acquired my Sony, my Take on
Bag when flying has finally become manageable. No longer that standing at the
check in counter with about 20 kilos of books in my bag over my shoulder, attempting to look as if the bag is as light as a feather to avoid problems with
over weight………… A true blessing!
3.2 What to Look for in an eBook Reader
What are the factors that should be taken into consideration to effectively
compare the electronic books readers available in the market?
The eReaders web site6 gives some clues on this matter, helping users to identify what are the most important elements to consider before buying an
eReader.
6
http://www.ereaders.net/articles/best-ereader
125
Design
From touchscreens to LED backlights to the Read to Me feature on the Kindle 2,
there are a lot of features that will help your reader disappear so it‘s just you
and the text. Features like the touchscreen, screen size and type and the wireless
capabilities were given more weight.
Content
Some of the eReaders have hundreds of thousands of titles available from a
dedicated service while others can support a few files found on the internet. We
rated the number of content available for the device and how many different
types of book files each device can support.
Memory/Battery Life
The life of your eReader is crucial. Nobody wants their reading device to run out
of power before the climax of their novel. The number of pages that can be
turned on a single charge and the amount of memory available for storing
books makes the eReader experience more enjoyable.
Additional Features
There is always room for features while enjoying to a book. Some of these include the number of grayscale levels, audio formats, image formats, text-tospeech feature and so much more.
The best eBook readers will have a good combination of each of these features
and will disappear as you read, just like a normal book would
The most known eReaders available on the market are:



Kindle: this is the eReaders developed by Amazon.com. You can find all information
about
Kindle
on
http://www.amazon.com/gp/product/B0015T963C/ref=sv_kinh_0 and on the
Kindle – Ready web site http://www.kindle-ready.com
Sony eReader: the eReader produced by Sony can be pocket or touch edition.
More info, videos, and guided tours on the Sony Web site
http://www.sony.co.uk/hub/reader-ebook
Nook Reader: Nook has been developed by Barne & Nobles – a top booksellers company in US – and it is available also for EU readers. More, info, including manuals and guides at http://www.sony.co.uk/hub/reader-ebook
A list of available devices and a comparison table with the main characteristics is
available on Wikipedia at http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_e-book_readers.
4. EXERCISES
4.1 Exercise 1
In the table here below list the pros and cons of electronic books versus printed
books.
Pros eBook
Cons eBook
Pros Printed
Cons
Book
Printed
Book
126
5. SELF-EVALUATION
Please answer the following questions:
1) What is an iPad and what are its main characteristics?
2) Please explain the main benefit of using an eReader for older people.
3) What are the main factors to be taken into consideration when buying an
eReader?
4) What are the 3 most known eReaders available on the market ?
5.1 Correct answers
1) The large (25 cm) touch screen liquid crystal display makes iPad particularly
suitable for enjoying eBooks, videos, photos, as well as to access internet and
email applications. The screen works in any orientation and it is fingerprintresistant and scratch-resistant glass. With a weight of about 700 g it has been
considered something in between a laptop and a mobile phone. Built-in applications have been designed specifically for the multi-touch screen and advanced capability of iPad and make the use of this sophisticated device really
easy and intuitive.
2) Scalable font size – this is an obvious one, to be able to increase and decrease the size of the font according to one‘s eye sight and the light level is a
real benefit for us older people.
Lightness – also a great benefit, not to have to hump a hefty great paper book
around with one is wonderful!
Last read page – Now this is a real bonus for us oldies, as I always forget where I
was in a book, and whilst I have no problem with dog-earing the last page I was
reading in my own books, one can‘t really do this with borrowed books (libraries
and friends), and when I have used bookmarks, the damn things are always falling out in my rug-sack when I take the books out with me.
3) Design; Content; Memory/Battery Life; Additional Features (see page 6/7)
4) Kindle: this is the eReader developed by Amazon.com; Sony eReader: the
eReader produced by Sony; Nook Reader: developed by Barne & Nobles.
127
Annex 15 – PDAs & Apps
PDA is short for personal digital assistant, a handheld device that combines computing, telephone/fax, Internet and networking features. A typical PDA can function as a
cellular phone, fax sender, Web browser and personal organizer. Unlike portable
computers, most PDAs began as pen-based, using a stylus rather than a keyboard for
input. This means that they also incorporated handwriting recognition features. Some
PDAs can also react to voice input by using voice recognition technologies. PDAs of
today are available in either a stylus or keyboard version.
Mobile applications, also called mobile apps, are software applications, usually designed to run on smart phones and tablet computers. They are available through application distribution platforms which are typically operated by the owner of the
mobile operating system, such as the Apple App Store, Android Market, and BlackBerry App World. Some apps are free, and others have a price. Usually they are
downloaded from the platform to a target device such as an iPhone, BlackBerry, or
Android phone, but sometimes they can be downloaded to less mobile computers
such as a laptops or desktops. For apps with a price, generally a percentage, 20-30%,
goes to the distribution provider (such as iTunes), and the rest goes to the producer
of the app.
Mobile apps were originally intended for productivity: email, calendar and contact
databases, but public demand caused rapid expansion into other areas such as mobile games, factory automation, GPS and location-based services, banking, ordertracking, and ticket purchases. This in turn created a large subculture of different
online magazines to review these new mobile applications.[3] This was due to the
large amount of apps in the apps store which made internal navigation more difficult.
Excercise:
•
Describe PDAs and Apps with simple terms and explain its features to elderly.
•
Present its benefits for target user.
•
Are PDAs and smart phones useful for seniors?
•
What kind of Applications could be useful to the target group?
•
Search for applications relevant to the target group in your country.
128
Annex 16 – Skype Phone / File / Video / Remote
The rise of Skype is one of the internet‘s biggest success stories and one of
the most radical breakthroughs in bringing ICT to the wider community.
In eight years it has grown into the world‘s largest phone company for international voice calls, with well over 600 million users.
By bringing in video along with voice it effectively created a video telephone, in a system which is particularly suitable for older people.
Through Skype video and older person can speak directly to children and
grandchildren on the other side of the world – free. For frail elderly people
whose fingers may not be able to hold a conventional telephone up to
their ear for a long period, the Skype system is ideal. The older person can
sit in bed, with a laptop on a small side-table that reaches over the bed,
and they can sit back and chat for as long as they like without having to
worry about either their comfort or the cost of the call.
In older residential homes where individual rooms do not have a telephone, installing conventional lines would be complex and expensive. Instead, a single installation of a wireless network round the building makes
it possible for anyone anywhere in the building to set up a laptop and
open up a Skype contact.
The Skype system is so easy to use that many older people have taken it
up, whether or not they have had any previous experience of computers. In
fact it‘s often seen by users as a modern development of the traditional
telephone rather than as something associated with learning about computers.
There are three particular aspects that are opened up in this module.
(1) How to encourage older people to use Skype?
(2) How to maximise the benefits for them?
(3) How to lead from the more straightforward phone calls to other uses?
129
o
Encouraging older people to use Skype
The encouragement is taking place naturally, as older people spread the word
to each other, and as their children and grandchildren show them how easy it is
to use and help them install it.
It seems in general that about half of those who start to use computers do so
through the help of friends and family, rather than anything more formal, and
Skype seems to be a key motivation and a frequent starting-point.
News of anything that is beneficial to older people, whether a free bus pass or
winter fuel allowance, tends to spread efficiently, and Skype is seen in that way,
as something that really makes a difference. All that is needed is first, for them
to see it in action, and second to have help if necessary with installation, including wireless broadband.
Exercise: How many practical ways can you think of to spread the word further
about Skype? (20 minutes)
Exercise: For an older person who might want to have wireless broadband installed, are there any problems that you can foresee in the process, or any situations that might be less straightforward? (20 minutes)
o
Maximising the benefits from Skype
Suppose the grandchildren in Australia have persuaded their grandparent in
Scotland to install Skype and the contact sessions are going well. There will always be much to speak about and to show, with the Skype link making it possible for several grandchildren to appear at one end of the link and show what
they‘ve been doing at school or wherever. That in itself is a very fulfilling use of
Skype, and it can be added to in various simple ways.
For instance, the grandchildren can encourage other members of the family to
contact the grandparent. These could be younger or older ones, who may be
scattered over the world or who may not normally manage more than an annual
Christmas card. But it is easier and more natural for them to be in contact
through a direct link from their home computer screen where they often sit. So
a network of family and friends can gradually be built up.
130
Ideas for building up the network can develop at an early stage, so that family
or friends can start to think about what they might like to talk about or show, or
to plan the first call for a special occasion.
Exercise: Think of an older person you know who is not yet on Skype, and the
various people who they know – friends or family – who they might like to hear
from. If there are any special times, or particular topics of interest, mention
these as well.
o Leading on to further uses of Skype
Skype provides further services in addition to the core facility of video and voice
links that are free between users.
It offers the opportunity to send messages and also to share files. For a small
monthly payment, users can upgrade to Skype Premium which allows them to
speak to up to three other Skype contacts at the same time. This provides the
opportunities for family gatherings.
File sharing adds a dimension, making it possible to send family photos or recorded music.
Sending a message has many advantages. For instance a family member on a
visit, running late, can send a message which can appear on a screen, thereby
avoiding the disturbance of a phone call during an afternoon rest.
The potential of messaging really comes into its own with the progress of developments in linking computers with television screens. Panasonic have led the
way with this, developing Viera Cast, a feature on the TV set which enables users
to access online content directly from the living room without using a computer.
Panasonic have now gone a stage further, making it possible for Skype-toSkype calls to be made from their large screen high-definition TV.
The company have also produced a high-performance high-definition communication camera which include a 4 unidirectional microphone system that can
pick up sound from the distance of the sofa. So several family members can sit
on a sofa and speak to friends and family on the other side of the world, and
see them in high definition on their TV.
The use of the system could extend beyond family members. For people with interests in music, the Skype system makes it possible to have a newer and fresher
131
type of television. Whatever the interest, whether music or gardening or sport,
the Skype link can beam it in.
This is a major trend – the gradual convergence of the varied electronic systems
onto a single screen and thereby a more user-friendly unit. The home computer
is thus on the way to being seen not so much as a specialist piece of equipment
but more as an extension of two familiar home systems, the television and the
telephone. In the one role it provides a remarkably rich source of programme
material. In the other role, it takes the telephone up to a new level.
A second pattern is the freedom that is opening up to us all to make our own
choices and share them. So for instance from YouTube alone it is possible to
produce a varied list of selections tailor-made to any individual. For an older
person, all kinds of long-unavailable music can be sought out and sent.
Exercise: Think of three older people who you know, and for each one a situation in which you would feel it better to send them a message to a screen rather
than phone. (15 minutes)
132
Annex 17 – Search / Google
The Internet offers an amazing wealth of information but sometimes older people miss out on that because they don't understand the technology. With a little
time and patience older people can be taught to surf the Internet like anybody
else. Here are some suggestions for teaching older person how to expand their
horizons, keep in touch with friends and family online, and enjoy the Internet.
1. Explain the browser. A good analogy for explaining an Internet browser to
older people is to liken the Internet to a road and the browser to the car you
choose to drive as you explore that road. While older people may feel more
comfortable sticking with Internet Explorer simply because it's the default
browser, it's never a bad idea to introduce them to the Firefox or Google
Chrome. They just might like the way they handle the open road of the Internet.
2. Explain the threats. Help them choose, download and install anti-spyware and
anti-virus programs.
3. Search a term on the Internet to show them how it's done. How and where a
search is done on the Internet is the difference between a satisfying browsing
experience and a world of frustration. Make sure they know where to find what
they're searching for on the Internet. Google is the obvious choice due to ease
of use and accessibility, but present country specific search engine.
4. Present e-mail by helping an older Internet user set up an e-mail account. If
Microsoft Outlook proves too difficult, you might want to consider helping
them set up an email account with one of the many free e-mail providers on
the Internet. Yahoo! and Hotmail are two free e-mail classics, but for maximum
ease of use I would suggest setting older folks up with a simple Gmail account.
5. Show them how to shop safely online. Older people will appreciate these reasons to shop online: no tiresome running from store to store, no standing in
lines, abounding great values and more. However, inexperience with online
shopping and the occasional shady online merchant can make shopping
online dangerous for the elderly if they aren't told what to watch out for. Presents trusted shopping sites relevant for them and have them bookmark them
for later use.
6. Introduce them to social networking. There's a wealth of social networking
sites online, older people may appreciate social networking sites like Facebook.
133
Annex 18 – Video & Photo / Youtube
There are two kinds of background from which to approach this module. Many
of those who read it will be skilled in ICT, used to training others in the various
techniques referred to here.
Also there will be a host of photographers, who have developed great skills in
the use of digital or video cameras. In the UK, there is a digital camera in 4
households out of every five. For video there are full-scale video cameras, camcorders, pocket camcorders, and smartphones.
Many of these people will have moved into digital photography from traditional
photography, looking primarily at the digital camera as another kind of camera,
rather than as an aspect of computers and ICT.
The two issues that are raised in this module are not therefore to do with the
practical use of digital photographic equipment. They relate to how the many
people with such expertise can put their skills to work to help older people.
There are two general ways in which this can be done. First, by assisting older
people to use the camera themselves. Second, by using the resources of digital
photography and YouTube to enrich an older person‘s life.
Exercise: Make sure that you can do the following tasks, which are in three
groups. If you are not expert with any of them, ask a friend for help. Regardless
of how skilled you are, look at each group to think how such activity could be
used to enrich the life of an older person.
(Practical time: depends on your existing skills. Thinking time: 30 minutes)



take a sequence of video footage
download it onto a camera
do simple edits





take photographs with a digital camera, using its main features
download digital photographs onto a computer
arrange photographs in a digital album
resize a photographs and carry out other simple edits
upload photographs onto a website


upload a video onto YouTube
post a comment on YouTube
134
Older people are used to using digital cameras. Of the more than 5 million over50s in the UK who take a package holiday each year, there must be very few
who do not have a camera with them. For the few that don‘t, they can still get
drawn in to assisting by holding the camera and pressing a button to take a
group picture.
The really interesting challenge with digital photography is to find as many ways
as possible to use it to help those frail elderly people who are not able to take
photos themselves but can enjoy so much the pleasure of seeing pictures of
familiar faces and places.
For instance, old family photographs might be scanned and loaded into a sequence on a digital photoframe.
Or a digital photoframe linked to the internet might be sent new photographs
of the grandchildren, wherever in the world they might be.
Or a video might be taken of waves breaking on the shore or a river flowing,
and sent to a digital photoframe.
Or a video could be made of a favourite piece of local music, whether from a
pipe band or a church choir.
Music is particularly interesting, as there is evidence that it reach us at a deeper
level, even when much else fades away.
Sometimes an Alzheimer‘s patient, who can no longer speak or apparently take
in much of what it happening round about, will respond to music. For instance,
you may see a hand gently moving in time to the music.
Further, research has shown that Alzheimer‘s patients will take in words better if
there
is
music
with
them.
For
further
details
see
www.emaxhealth.com/1020/music-enhances-learning-alzheimer%E2%80%99spatients.html
So music seems to touch us at a deeper, almost universal, level. This means that
for various very frail elderly people for whom we may feel there is so little that
we can do, music can be a way of making a difference.
135
So to find more ways to make music available to elderly people, particularly
those in residential care, is something well worth doing. And a huge reservoir of
music is available in digital form, particularly though the internet. The challenge
is to find way of accessing it and packaging it in an appropriate way for particular individuals and environments.
Exercise: Think about YouTube, and how you might use some of the music videos there, to provide entertainment for elderly people in a residential home,
whether as background music or a request programme or in any other way that
seems interesting.
136
Dieses Projekt wurde mit der Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein
der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin
enthaltenen Angaben.