i:U hmet Kocctbtyzk - Ephesus Foundation

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DCF internatiozk 1vate Föderverein „pos Fuundation" ist derzeit mit 1,5 Millionen Euro dotiert
URSULA KASTLER
tiert ist . Die Stiftung geht zurück
auf eine Idee von Ah Ahmet
SALZBURG (SN) . Geschichte „bege- Kocabiyik Inhaber der Borusanhen" zu können, bei Besichtigun- Holding und Mäzen von Ephesos,
gen ein Gefühl für vergangenes sowie Sabine Ladstatter DirektoLeben vermittelt zu bekommen, rin des Osterreichischen 4rchaodas fasziniert die Besucher ar- logischen Instituts (OAI) und Grachäologischer Stätten . Für das an- bungsleiterin in Ephesos .
tike Ephesos an der türkischen Fle Grmssasü
Westküste lässt sich die Begeisterung gut in Zahlen fassen : zwei Mit dem Geld werden AusgrabunMillionen Gäste im Jahr. Tendenz gen, Forschungsprojekte und die
steigend. Die Stadt ist mittlerwei- Konservierung und Restaurierung
le nach dem Topkapi-Palast in Is- von Objekten finanziert . Für das
tanbul die meistbesuchte Sehens- Publikum soll das Ruinengelände
würdigkeit der Türkei . Ephesos mit nach wissenschaftlichen Erist seit 1895 Forschungsplatz ös- kenntnissen wiedererrichteten
terrei ischer archäologischer Bauteilen noch attraktiver geWss :'ht
macht werden .
Tage wurde die internaDer Monat Mai ist auch jener
Ephesos Foundation" of- Zeitpunkt, zu dem traditionell die
fi is Leben gerufen. Dies ist Grabungssaison startet . Welche
vater Förderverein, der Forschungsvorhaben sind für 2010
mit 1,5 Millionen Euro do- vorgesehen? Grabungsleiterin Sa-
bine Ladstätter gibt Auskunft :
„Wir haben heuer zwei große Ausgrabungen geplaht. Die eine befindet sich im Bereich des Artemision. Das war einst ein großes
Areal, nicht nur ein Tempel . Im
zweiten großen Projekt werden
wir auf der Basis von Ergebnissen
geophysikalischer Untersuchungen das ländliche Umland erforschen . Also nachschauen, was hat
es dort an Produktionsstätten gegeben wie waren die Ressourcen
was wurde in den Werkstatten
produziert . Die Gegend war einst
reich an Metallen und Marmor .
Wir wollen mehr uber die landhche Besiedlung wissen und wie
die Dörfer ausgesehen haben ."
1863 . hatte der englische Architekt John Turtle Wood in Ephesos
mit der Suche nach dem Artemision begonnen, einem der sieben
Weltwunder. Nach jahrelanger
Suche stieß er 1869 in fast sieben Metern Tiefe auf die Marmorpflasterung des Tempels .
Da die erhofften Funde jedoch
nicht zutage kamen, wurden die
Grabungen 1874 eingestellt . Otto BenndorL dem ersten Direktor des Osterreichischen Archäologischen Instituts, war es
ein Anliegen, Ephesos zum österreichischen Forschungsplatz
zu machen Den Beginn der Arbeiten ermoghchte aber erst der
Privatmann Karl Mautnei Ri
ter von Markhof 1895 - mi ei
ner Spende von 10 .000 Gulden .
Im vergangenen Jahr entdecieten die Archäologen in der Nekropole, der Totenstadt. reiche
Gräber aus der römischen Kaiserzeit (250 bis 500 n . Chr.) .
Ephesos war zu dieser Zeit
Hauptstadt der römischen ProvinzAsia.
i :U hmet Kocctbtyzk
trihaber der Borusan-Holding
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Die Borusan-Holding zählt zu den
größten Konzernen der Türkei.
„Ephesos ist die bedeutendste archäologische Forschungsstätte in
der Türkei . Es ist aber auch Weltkulturerbe, das es zu erhalten
gilt", sagt Ali Ahmet Kocabiyik,
Inhaber von Borusan und Mäzen .
Er ist zudem 2011 bis 2013 Sponsor der Salzburger Festspiele .

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