GOTTFRIED KELLER GEDICHTE

Transcription

GOTTFRIED KELLER GEDICHTE
GOTTFRIED
KELLER
GEDICHTE
Herausgegeben von
Kai Kauffmann
DEUTSCHER
KLASSIKER
VERLAG
INHALT
Gedichte <i84Ö>
Neuere Gedichte (1854)
<Aus der ersten Auflage der »Neueren Gedichte«
1851)
Der Apotheker von Chamouny oder der kleine
Romanzero <Erste Fassung)
Gesammelte Gedichte <i888>
(Verstreut gedruckte Gedichte)
<Zusatztext>
/
J
9
79
289
299
381
807
837
Kommentar
841
Verzeichnis der Gedichtüberschriften und -anfange 1301
Inhalt des Textteils
I
3I9
INHALT DES TEXTTEILS
GEDICHTE
<i8 4 6>
Natur
Abendlied
Morgen
11
I. So oft die Sonne aufersteht
II. Fahre herauf, du kristallener Wagen
III. Nun, da diese alten Herr'n
Abend
I. In Gold und Purpur tief verhüllt
II. Es dämmert und dämmert den See herab
III. Im Glase blüht ein frischer Rosenstrauß
Nacht
I. Nun bin ich untreu worden
II. Ermattet von des Tages roher Pein
III. Es wiegt die Nacht mit sternbesäten Schwingen . .
IV. Raub geht der Nord, es dunkelt aller enden
V. Willkommen, klare Sommernacht
VI. Wende dich, du kleiner Stern
Frühling
I. Berghinan vom kühlen Grund . .
II. Es wandert eine schöne Sage
III. Der Een% ist da, die Lauine fällt
Sommer
I. Das ist doch eine üppige Zeit
II. Es deckt der weiche Buchenschlag
III.-IV. Im Wald
1. Arm in Arm und Krön' an Krone steht der
Eichenwald verschlungen
.
2. Aber auch den Föhrenwald
12
12
14
15
16
17
18
20
21
22
24
25
26
27
28
29
29
30
31
1320
INHALT DES TEXTTEILS
V.-VIII. Am Wasser
1. Hell im Silberschaume flimmernd
2. Ich liege beschaulich
3. Ein Fischlein steht im kühlen Grund
4. A. Dissonanz
B. Auflösung
IX. Regen-Sommer
Herbst
I. Im Herbst, wenn sich der Wald entlaubt
II. Im Herbst erblichen liegt das Land
III. Sonntagsjäger
IV. Wo ist der schöne Blumenflor
V. Es ist ein stiller Regentag
Winter
I. Wie ^ieht das finster türmende
II. Verschlossen und dunkel ist um und um
III. Der Winter ist eine ehrliche Haut
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
43
"44
45
Sonette
I. An einen Schulgenossen
4/
II. An einen Freund
47
III. An einen Zweiten (Künstler)
48
IV. Winterabend
49
V. Schein und
49
VI. Wirklichkeit ;
50
VII.-VIII. In der Stadt
1. Wo sich drei Gassen k r e u z e n , k r u m m und enge
. . . . 51
2. Was ist das für ein Schrei'n und Peitschenknallen'? . . 51
IX.-XV. Vaterländische Sonette
1 . Die schweizerische Nationalität
.52
2. Das Eidgenossen-Volk
• • 53
3. Warnung
. 53
4. Den Konservativen
54
5. Zur Verständigung
55
6. Den christlichen Griesgrämlern .
. 55
7. Die zwei Teilenschüsse
56
XVI. Den Göthe-Philistern . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
INHALT DES TEXTTEILS
XVII. Brentano, Kerner
XVIII. Herwegh
XIX. Subjektives Dichten .
XX. Der deutsche Freiheitskrieg
XXI.-XXIV. Auch an die »Ichel«
1. »Ich mach' die Seelen selig, Ich allein!«
2. Wer ohne Schmer^, der ist auch ohne Liebe
3. E s i s t nicht Selbstsucht und nicht E i t e l k e i t
4. Wenn ein Poet ein Stück vom ew'gen Leben
XXV. Reformation
Siebenundvwanvig Liebeslieder
An meine Dame
I.-XXVII
1321
.
......
57
58
58
59
60
60
61
62
62
64
65-99
Gedanken eines Lebendig-Begrabenen
L-XIX
:
100-115
Feuer-Idylle
I.-X
116-125
Vermischte Gedichte
Schweizerisches
1. An mein Vaterland
. 126
2. Waldstätte
127
3. Loyola's wilde verwegene Jagd
128
4. Pietistenwalzer
...129
5. Apostatenmarsch
130
6. Auf Martin Disteli's Tod
131
7. Bei Robert Steiger's Befreiung und Ankunft
in Zürich
132
Überall!
133
Wanderlied
134
Holzwege
135
Stein- und Holz-Reden
136
Auf der Landstraße
137
Im Meer
138
1322
INHALT DES TEXTTEILS
Die Spinnerin
1. Rinne sanft, du weiche Welle
139
2. Nur diesen letzten Rocken
• .140
Frau Michel
141
Der Kürassier
142
»Morgenrot u.s.w.«
143
Das Weingespenst
144
Meergedanken
145
Denker und Dichter
1. Wohlan, ihr neunmal Weisen!
146
2. Nein! — Zwischen uns soll Friede sein
148
Am Vorderrhein
149
Einkehr unterhalb des Rheinfalls
150
An das Herz
151
Aus ihrem Leben: Dichtung und Wahrheit
1. Ghasel
153
2. Konditor und Poet
153
Erwiderung auf Justinus Kerner's Lied: Unter dem
Himmel
154
An Lenau
157
An Freiligrath
158
Ein Tagwerk
1. füngst stand ich mit dem ersten Frühlicht auf
161
2. Aber ein kleiner, silberner Stern
162
Poetentod
163
Lied vom Schuft
166
Modernster Faust
167
Grillen
169
Bei einer Kindesleiche
171
Am Sarg eines neunzigjährigen Landmanns vom
Zürichsee
173
Am Himmelfahrtstag 1846
176
INHALT DES TEXTTEILS
1323
NEUERE GEDICHTE
Jahreszeiten
Lied der Sonne
Der junge Bettler
Der Taugenichts
Ständchen für eine Prinzessin
Ständchen, einer Verlassenen gebracht
Sommernacht
Schifferlied
Herbstnacht
Winternacht
181
182
183
186
187
188
189
190
191
Von Weibern
I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
IX.
X.
XI.
XII.
XIII.
XIV.
XV.
XVI.
Klärcheri'
Regina
Therese
Walpurgis
Ännchen
Agnes ,
Salome
Helene
Röschen
Gretchen . . .
Das rote Bärbchen
Kunigunde
Sabine
Sibylla
Creszenz
Die schöne Wirtin
-
192
193
193
194
195
196
197
197
198
199
. 199
200
201
201
. 202
203
Aus Berlin
W i l h e l m v . H u m b o l d t ' s L a n d h a u s a m Tegelsee . . . .
Polkakirche .
Berliner Pfingsten
2Ö4
205
206
1324
INHALT DES TEXTTEILS
Weihnachtsmarkt
Frühling 1853
Sonntags
Im Tiergarten
Gaselen
I. Unser ist das Reich der Epigonen
II. Herbstnächtliche Wolken, sie wanken
und t^ieh'n
III. Wie schlafend unter'm Flügel ein Pfau den
Schnabel hält
IV. Und als die Schöpfung bleischwer das Haupt im
Schlafe wog
V. Wenn schlanke Lilien wandelten, vom Weste leis
geschwungen
VI. Der Herr gab dir ein schönes Augenpaar
VII. Perlen der Weisheit sind mir deine Zähne . . . . . . .
VIII. Nun schmücke mir dein dunkles Haar
mit Rosen
206
208
208
209
210
210
210
211
211
212
212
212
IX. Ich halte dich in meinem Arm, du halst die Rose
%art
X. Berge dein Haupt, wenn ein König vorbeigeht . . . .
XI. Als ich an deiner Frühlingsbrust zwiefachem
Himmel geruht
X I I . D i e s i s t eine h e i l i g e L e n % m i t t e r n a c h t , 0 h ö r e . . . .
213
213
213
213
XIII. 0 heiliger August in im Himmelssaal! 214
XIV. Mich tadelt der Fanatiker, in deinen Armen weich
%u ruh'n
214
XV. 0 Mädchen! gestern quälte mich ein eitler Christ,
ein Esel
215
XVI. 'ne Schale Feuerwein ist gut, wenn man sich
schlagen soll
^
..215
XVII. Zerbogen und verkniffen war der vord're Rand an
meinem Hut
215
INHALT DES TEXTTEILS
1325
Vermischte Gedichte
Panard und Galet
I. Sie kamen von der Tränke
II. Auf seinem Bette liegt Galet
217
218
III. Es klagt Panard: Habt ihr geseh'n
Tokaier
Cyprier
Rheinwein
Lacrimae Christi
Ordinärer Landwein
Wasser
Gewitter im Mai
Abendregen
Melancholie
David
Herbstlied
In der Via mala
Ave Marie auf dem Vierwaldstätter-See
Heimweh
Erster Schnee
Der alte Bettler
Klage der Magd
Waldliebe
Türkischer Brauch
Wandersegen
Wien
Der Gemsjäger
Die Schifferin auf dem Neckar
I.
W i r standen an rauschender, schwellender F l u t
I I . Es ringen die Ströme gewaltig %ß Tal
Aus der Brieftasche
I. Ich hab' in kalten Winter tagen
II. Die Zeit geht nicht, sie stehet still
III. Daß ich nicht ein jedes Atom von Wein
IV. Siehst du den Stern im fernsten Blau
V. Wochenpredigt
219
220
221
222
223
224
227
228
228
229
230
231
233
234
235
237
238
239
241
243
246
247
249
...
250
251
254
255
256
256
257
1326
INHALT DES TEXTTEILS
VI. Ich sah %wei Gräber auf der Heide
VII. Weise nicht von dir mein schlichtes Herz^
VIII. Wir wähnten lange recht zu leben
O
A,
IX. Fliehe nicht, du heitre Maid
X.
XL
XII.
XIII.
XIV.
XV.
XVI.
XVII.
260
262
262
265
D i c h z ^ e r e t d e i n G l a u b e n , m e i n rosiges K i n d . . . .
264
Ich bete in der Frühe
Den Wäldern ist zu Füßen tief
Liebliches fahr, wie Harfen und Flöten
Und wieder grünt der schöne Mai
Weil ich den schwarzen untreu ward
Ich fühlte wohl, warum ich dich
Flack're, fernes Licht im Tal
265
266
266
267
268
269
270
Romanzen
Verliebtes Rätsel
Vergleich
Ehescheidung
Die Aufgeregten
Aurelie
Seemärchen
Rot
Frühlingsbotschaft
Die falsche Scham
Schlafwandel am Tage
Trochäen
Jung gewohnt, alt getan
Die Winzerin
272
273
273
274
275
275
276
277
279
280
282
283
285
(AUS DER ERSTEN AUFLAGE DER
»NEUEREN GEDICHTE«)
[
Sonette
;:
Von Kindern
'
:
I. Ich sah jüngst einen Schwärm von schönen Knaben .
291
I I . Die Abendsonne lag am Bergeshang . . ... .••'. . ./. . . 2 9 1
INHALT DES TEXTTEILS
1327
III. Man merkte, daß der Wein geraten war
An Folien
Der Schein trügt
Das Leben ist doch schön!
Erkenntnis
Ein Wanderer
I. Am Morgen
II. Am Abend
III. Seht da den Vogel mit gerupften Schwingen
Nach dem Sonderbundskriege
292
293
293
294
294
295
296
296
297
Aus dem Leben
VII. Ich habe so manchen Narren gekannt
298
DER APOTHEKER VON CHAMOUNY ODER DER
KLEINE ROMANZERO
Vorrede
I.-XXIII
Abgesang
301
302-374
375
GESAMMELTE GEDICHTE
<i888>
I. Buch der Natur
Spielmannslied
Am Himmelfahrtstage 1846
Stille der Nacht
Unruhe der Nacht
Unter Sternen
Drei Ständchen
I. Vor einem Luftschlosse
II. Einer Verlassenen
III. Schifferliedchen
Nachtfalter
-
383
385
386
387
389
389
390
391
392
1328
INHALT DES TEXTTEILS
Nachtfahrer
393
Sommernacht
394
Trost der Kreatur
I. Wie schlafend unterm Flügel ein Pfau den Schnabel
hält
395
II. Und als die Schöpfung bleischwer das Haupt im
Schlafe wog
395
Wetternacht
396
Morgen
398
Sonnenaufgang
398
G r u ß der Sonne
399
Am Brunnen
401
Sonnenuntergang .
402
Abendregen
403
Gewitterabend
404
Abendlied an die N a t u r
404
Abend auf polgatha
405
Rosenwacht
406
Abendlied
407
Frühlingsbotschaft
407
Frühlingsglaube
409
Wieder vorwärts!
410
Bergfrühling
411
Frühling des Armen
412
Gewitter im Mai
413
Zur Erntezeit
I. Das ist die üppige Sommerzeit
414
II. Es deckt der weiche Buchenschlag
414
Waldlieder
I. Arm in Arm und Krön' an Krone steht der
Eichenwald verschlungen
415
II. Aber auch den Föhrenwald
416
Am fließenden Wasser
I. Hell im Silberlichte flimmernd
417
II. Ich liege beschaulich
418
III. Ein Fischlein steht am kühlen Grund .
419
IV. Sah ich eine junge Welle
420
INHALT DES TEXTTEILS
Regen-Sommer
In Duft und Reif
Gasel
Herbstnacht
Sonntagsjäger
Feldbeichte
Trübes Wetter
Stiller Augenblick
Herbstlied
Land im Herbste
Fahrewohl
Erster Schnee
Im Schnee
Winterspiel
Winternacht
1329
420
421
422
422
423
424
425
426
427
428
429
430
430
431
432
/
II. Erstes Lieben
Jugendgedenken
Der Nachtschwärmer
Die Mitgift
Liebchen am Morgen
Himmelsleiter
Nixe im Grundquell
Der Kirchenbesuch
Tagelied
Die Begegnung . .
Trauerweide
434
43$
436
439
440
443
443
445
446
I. Es schneit und eis't den ganzen Tag
II. O Erde, du gedrängtes Meer
Die Entschwundene
Scheiden und Meiden
Nachhall
447
448
449
449
451
III. Sonette
Der Schulgenoß
Vier Jugendfreunde
I. Du, der so lang im Herzen mich geborgen
452
452
133°
INHALT DES TEXTTEILS
II. Ich sehe dich mit lässig sichrer Hand
453
III. Da liegt vor mir dein unglücksei'ger Brief
454
IV. An's Fenster schlägt ein unerschöpfter Regen . . . . 454
E i n früh G e s c h i e d e n e r
-45 5
Schein u n d W i r k l i c h k e i t
I. In Mittagsglut, auf des Gebirges Grat
45 5
II. So manchmal werd' ich irre an der Stunde
456
In der Stadt
I. Wo sich drei Gassen k r e u z e n , k r u m m und enge
... 457
II. Was ist das für ein Schrei'n und Peitschenknallen? 457
Reformation
458
Von Kindern
I. Man merkte, daß der Wein geraten war
458
II. Die Abendsonne lag am Bergeshang
459
III. Ich sah jüngst einen Schwärm von frischen Knaben 460
Jeder Schein trügt
460
Winterabend
461
Nationalität
461
Eidgenossenschaft
462
Alles oder Nichts
< 462
Die Tellenschüsse
463
Auf die Motten
464
Die Hehler
464
Die Goethe-Pedanten
465
An A. A. L. Folien
465
Clemens Brentano, Kerner und Genossen
466
Herwegh
467
!
Zur Verständigung
467
Den Zweifellosen
I. Wer ohne Leid, der ist auch ohne Liebe . .
468
II. Es ist nicht Selbstsucht und nicht Eitelkeit
468
Dankbares Leben
469
Erkenntnis
469
Eitles Leben
I. »Geh' auf, 0 Sonn'! und öffne mir die weiten : . . : 470
II. »Seid mir gesegnet, meiner Heimat Gründe •.-.'.•.'. 4 7 1
III. S e h t da den Vogel m i t gerupften Schwingen!
..... 471
INHALT DES TEXTTEILS
1331
Kriege der Unfreien
Nach dem Siege
472
472
IV. Lebendig begraben
I.-XIV
474-48 5
V. Feuer-Idylle
I.-X
486-494
VI. Rhein- und Nachbarlieder
Am Vorderrhein
Via mala!
Gegenüber
Vier Jahreszeiten
An Frau Ida Freiligrath .
Stein- und Holz-Reden
Beim Rheinwein
Wien . .
Die Schifferin auf dem Neckar
I.
W i r standen a n rauschender, schwellender F l u t
II. Es ringen die Ströme gewaltig zu Tal
Der Gemsjäger
Rheinbilder
I. Das Tal
II. Stillleben
III. Frühgesicht
VII. Sonnwende und Entsagen
Ich hab' in kalten Wintertagen
Die Zeit geht nicht
Siehst du den Stern
Wir wähnten lange recht zu leben
Rosenglaube
Die Gräber
Wochenpredigt
Fahrende Schüler
Flackre, ew'ges Licht im Tal
495
496
496
498
499
500
501
502
...
504
505
507
508
508
509
. 511
511
512
513
513
514
516
519
5 20
I 3 32
INHALT DES TEXTTEILS
VIII. Festlieder und Gelegentliches
An das Vaterland
522
Wegelied
523
Die Landessammlung zur Tilgung der Sonderbundskriegsschuld 1852
,524
Abschiedslied
526
Marschlied für das ostschweizerische Kadettenfest . 527
Schweizerdegen
528
Eröffnungslied am eidgenössischen Sängerfest 1858 5 29
Das neue glückhafte Schiff
531
Ufenau
532
Schütz im Stichfieber
534
Becherlied auf das eidgenössische Sängerfest in
;
Chur
536
Gedächtnis an Wilhelm Baumgartner
538
Auf das eidgenössische Schützenfest
539
Schlußgesang am Volkstage in Solothurn für
Annahme der abgeänderten Bundesverfassung . . 541
Prolog zur Schillerfeier in Bern 1859
• 5 42
Prolog zu einer Theatereröffnung in Zürich
5 49
Prolog zur Feier v o n Beethovens hundertstem
Geburtstag in Zürich 1870
552
Für ein Gesangfest im Frühling
554
Ein Festzug in Zürich
555
Die Johannisnacht
568
Kantate bei Eröffnung einer schweizerischen
Landesausstellung in Zürich 1883
585
Kantate zum 50jährigen Jubiläum der Hochschule
Zürich
586
IX. Pandora (Antipanegyrisches)
Meergedanken
Apostatenmarsch
Auf Maler Disteli's Tod
Schlechte Jahreszeit
Lied vom Schuft
Jesuitenzug
589
590
591
592
593
. 594
INHALT DES TEXTTEILS
Die öffentlichen Verleumder
Nacht im Zeughaus
I.-VIII
1333
595
597-602
X. Trinklaube
Gaselen
I.
II.
III.
IV.
Unser ist das Los der Epigonen
O heiliger August in im Himmelssaal
Der Herr gab dir ein gutes Augenpaar
Wenn schlanke Lilien wandelten, vom Weste leis
geschwungen
V. Nun schmücke mir dein dunkles Haar mit
Rosen
VI. Perlen der Weisheit sind mir deine Zähne!
VII. Ich halte dich in meinem Arm, du halst die
Rose zart
VIII. Berge dein Haupt, wenn ein König vorbeigeht . .
603
603
604
604
604
605
605
605
IX. Mich tadelt der Fanatiker, in deinen Armen
weich zu ruh'n
605
X. Verbogen und zukniffen war der vord're Rand
an meinem Hut
606
Panard und Galet
I. Sie kamen von der Tränke
607
II. Auf seinem Bette liegt Galet
608
III. Es klagt Panard: Habt ihr gesehn
609
Ungemischt
610
Geübtes Herz
. 610
Doppelgleichnis
611
Mit einer Reißkohle
611
Die Aufgeregten
612
Lacrimae Christi
613
Landwein
614
Rote Lehre
616
Epigrammatisches
Venus von Milo
617
Ratzenburg,
617
An eine junge Simplicitas
618
1334
INHALT DES TEXTTEILS
Historiograph
Einem Tendenzriecher
Der Scheingelehrte
Rhetorische Histrionen
Ein schuldlos Unwahrer
Dynamit
Dem Kopf- und Herz-Dogmatiker
Ein Goethe-Philister
Parteileben
Wer über den Partei'n sich wähnt mit stolzen
Mienen
Trau' keinem, der nie Partei genommen
Fällt einer ab von eurer Schar
»Was du nicht willst, das man dir tu'
Halte fest an der Partei, wenn du ein Parteimann
bist
Betrachtßt eurer Gegner Schwächen
. .
Wenn schlechte Leute za^ken, riecht's übel um sie her
Als Gegner achte, wer es sei!
Majorität
Ist ?u Ende nun das Kannegießen
Aus ihrem Leben: Dichtung und Wahrheit
I. Den Dichter seht, der immerdar erzählt von
Lerchensang
•II. Kennt ihr den Kleinkinderhimmel
In den Äpfeln
Der falsche Hafisjünger
Morgenwache
XL Vermischte Gedichte
Denker und Dichter
1. Wohlan, ihr neunmal Weisen!
2. Nein! — Zwischen uns soll Friede sein
Wanderlied
Überall
Der Thronfolger
Frau Rösel
618
618
619
619
619
619
620
620
620
620
620
620
621
621
621
621
621
621
621
622
623
624
625
627
629
630
631
632
633
INHALT DES TEXTTEILS
I335
Der Kürassier
Auf der Landstraße
Die Spinnerin
1. Rinne sanft, du weiche Welle
2. Nur diesen letzten Rocken
Am Sarg eines neunzigjährigen Landmannes vom
Zürichsee
An das Herz
Revolution
Des Friedens Ende
Nikolai
Napoleons Adler
Der Waadtländer Schild
Ein Tagewerk
I.
Vom
Lager stand ich
mit dem
Frühlicht auf
II. Aber ein kleiner goldener Stern
Grillen . . . . /
Bei einer Kindesleiche
Schlafwandel
Klage der Magd
Alte Weisen
I. Mir glänzen die Augen
II. Die Lor' sitzt im Garten
III. Du milchjunger Knabe
IV. Ich furcht' nit Gespenster
V. Singt mein Schatz wie ein Fink
VI. Tretet ein, hoher Krieger
VII. Röschen biß den Apfel an
VIII. Wandl' ich in dem Morgentau
IX. Das Köhlerweib ist trunken
X. Das Gärtlein dicht verschlossen
XL Wie glänzt der helle Mond
XII. Alle meine Weisheit
Der Taugenichts
Waldfrevel . ,
Der alte Bettler
Der Schöngeist
Wanderbilder
...
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INHALT DES TEXTTEILS
I. Am Tegelsee
II. In einem Lustwalde
III. Sonntags
IV. Berliner Pfingsten
V. Weihnachtsmarkt
VI. Polkakirche
VII. Biermamsell
In fremden Landen
Die kleine Passion
Krötensage
David
Parteigänger
Im Meer
Mönchspredigt
Tafelgüter . . .
Tod und Dichter
Stilles Abenteuer
Ehescheidung
Untergehende Liebe
Wardein's Brautfahrt
Aus einem Romane
I. Verlornes Recht, verlornes Glück
II. In der Trauer
1. Klagt mich nicht an, daß ich vor Leid
2. Ich kenne dich, 0 Unglück, ganz md gar
3. Ein Meister bin ich worden
Melancholie
Ein Berittener
Stutzenbart
Poetentod
An Justinus Kerner
Der Kranz
Has von Überlingen
Das Weinjahr
Aroleid
Der Narr des Grafen von Zimmern
Die Winzerin
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INHALT DES TEXTTEILS
1337
Geistergruß
Jung gewohnt, alt getan
Am Ufer des Stromes
Ein Schwurgericht
Zeitlandschaft
Das große Schillerfest
XII. Der Apotheker von Chamounix
(Vorrede)
Erster Teil I.-IX
Zweiter Teil I.-XIII
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(VERSTREUT GEDRUCKTE G E D I C H T E )
Der Tag von Uster
Fahnenlied
Heraus nun in's Freie!
Ständchen
Den gefallenen Freischaren
Den St. Gallern
Sängergruß (Wann die Frühlings lüfte glänzen)
Drei Brüder
Champagner
Mühlenromantik
Sinngedichte
1. Parteitaktik
3. Physiologie
5. Rat
6. Zu viel verlangt
7. Einem prosaischen Kritiker
8. Poesie und Bosheit
Im Traum sah ich den schlimmen Jugendfeind
Waffensegen
Lied vom Wort
Lied vom Mutz, als er ein schweizerisches Nationaltheater errichten wollte
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INHALT DES TEXTTEILS
Aktäon
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Gruß an die Bremer Schützen am eidgenössischen
Schützenfest zu Zürich 1859
- %24
Der Jubelgreis
.826
Antiquarische Büß- und Opferhymne auf den
,
Berchtoldstag 1864
827
Sängergruß (Aus Geländen und Bezirken)
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Der Friedensmorgen
830
An der Töne Perlenbändern
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Zimmermannsspruch
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»Wenn du nun bist gestorben
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ZUSATZTEXT
Nein, die lieben klugen Frauen
Abbildungen
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nach S. 960