Andachten für Jugendliche zu Hits - Gottesdienst

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Andachten für Jugendliche zu Hits - Gottesdienst
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Andachten für Jugendliche
zu Hits aus den Charts (1)
Unfaithful (Rihanna)
One of us (Joan Osborne)
Das Beste (Silbermond)
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen
Abkürzung
3
Hitandacht zu: „Unfaithful“ (Rihanna) November 2006
4
Elemente
Gedanken zum Lied
Danach
7
Gebet
9
Infos zur Interpretin und zum Song
10
Der Songtext – mit einer freien ÜbersetzungFehler! Textmarke nicht defi
Hitandacht zu: „One of us“ (Joan Osborne) Dezember 2006
11
Elemente
Gedanken zum Lied
Danach
13
Gebet
17
Infos zur Interpretin und zum Song
Der Songtext – mit einer freien ÜbersetzungFehler! Textmarke nicht defi
Hitandacht zu: „Das Beste“ (Silbermond) Dezember 2006
Elemente
Eine Geschichte zum Lied
Gedanken zur Geschichte und zum Lied
Danach
Infos zum Song und zur Gruppe
2
18
21
23
Vorbemerkungen
Gute Songs sind Brücken. Brücken zu den Lebensgefühlen und
Lebenswelten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darauf bauen
die Hitandachten auf.
Jede Hitandacht enthält:
§ eine ausgearbeitete Geschichte mit vertiefenden Gedanken zum
Lied
§ weiterführende spirituelle Impulse
§ Gebetstexte u.ä.
§ Hintergrundinformationen zu dem Song und den Interpreten und
Interpretinnen
§ den Songtext und ggf. eine Übersetzung1
Die Hitandachten erscheinen in Auswahl
Handreichung mit dem Versandangebot.
vierteljährlich
als
Aus Gründen der Aktualität können die Hitandachten (zu einem
aktuellen Top-10-Chartshit oder einem Hitklassiker) unter
www.hitandachten.de aus dem Internet herunter geladen werden. Die
Downloads (MS Word 2003) sind kostenpflichtig und können für 99
Cent je Andacht im Lastschriftverfahren bezogen werden.
www.hitandachten.de ist eine Kooperation des Gottesdienst-Instituts mit
dem Amt für Jugendarbeit in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und der
Projektstelle „Jugendkirche“.
Abkürzung
A = Anleiter / Anleiterin
1
Sofern wir Abdruckgenehmigungen der Songtexte erhalten.
3
Hitandacht zu: „Unfaithful“ (Rihanna)
November 2006
Eine Hitandacht rund um:
Freundschaft - Treue - Verletzlichkeit - Zerrissenheit - Verstrickung - Vertrauen
Elemente
…
- Anhören des Liedes mit Songtext und freier Übersetzung
(siehe Seite Fehler! Textmarke nicht definiert.)
-
…
Gedanken zum Lied
Danach:
o Meditation mit Kordeln
Und / Oder:
o Brief an mich selbst: „Wir müssten mal reden…“
[Nochmaliges Anhören des Liedes]
Gebet [und Vaterunser]
Gedanken zum Lied
Die Gedanken zum Lied können auch zwei Jugendliche vorlesen und sich dabei
absatz- oder abschnittsweise abwechseln.
[Der Song wühlt auf.] So geht es zu in vielen Beziehungen.
Da bist du in festen Händen – glaubst du … Aber dann lernst
du wieder jemanden kennen. Und der Neue macht dich an.
Und schon steckst du mitten im Schlamassel. Natürlich willst
du ihn kennen lernen. Und du willst noch mehr …
So ist das manchmal im Leben: Ein großes Kommen und
Gehen. Du lernst neue Leute kennen, neue Leidenschaften
werden geweckt. Interessen verändern sich. Und alle müssen
irgendwie damit klarkommen: Heute spielst du, morgen
vielleicht schon ein anderer die Hauptrolle.
4
Vielleicht wäre das alles ja nicht so schlimm, wenn wir nicht
so verletzlich wären. Wenn es nicht so wehtun würde, wenn
man plötzlich abgemeldet ist. Wenn es nicht so wehtun
würde, wenn man die Liebe mit jemand anderem teilen muss.
Davon erzählt Rihanna in ihrem Lied. Eine Frau lernt einen
neuen Typen kennen, obwohl sie in einer festen Beziehung
lebt. Und obwohl das ihre große Liebe ist, geht sie mit dem
Neuen ins Bett. Vielleicht hat es ja einen Moment gegeben,
wo sie geglaubt hat, dass das gut gehen kann: Den einen
lieben zu können, ohne den anderen zu verletzen?
Es geht nicht gut. Wo die Liebe im Spiel ist, ist auch die
Verletzlichkeit groß – so wie bei der Frau in Rihannas Song.
Es nagt an ihr, dass sie untreu ist. Es nagt an ihr, dass ihr
Freund es weiß. Dass es ihn trifft. Ihn verletzt. Sie will es
nicht. Sie will nicht untreu sein. Sie will ihn nicht verletzen.
Und trotzdem tut sie es. Immer wieder. „Das Falsche ist mein
ständiger Begleiter geworden“, sagt sie.
„Ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue
ich“, heißt es in der Bibel. Das schreibt Paulus in seinem
Römerbrief (Röm 7,15). Das hätte auch die Frau in Rihannas
Song sagen können. Eigentlich kennt das jeder: Ich handle
gegen alle meine Einsichten. Ich entscheide mich für das Falsche, obwohl ich es besser weiß. Und es ist gar nicht einfach,
damit Schluss zu machen. Es ist überhaupt nicht leicht, dem
Falschen zu widerstehen: Oops, I did it again! I´m unfaithful.
Ich bin untreu!
Die Frau in Rihannas Song hat das alles durchschaut: Untreue
tötet die Liebe. Macht sie kaputt, zerstört das Vertrauen: „Ich
treffe mich mit den Mädels“, sagt sie. Von wegen! Untreue
verstrickt sie in Lügen.
5
So wächst die Zerrissenheit. Wie kann das weitergehen? Wie
kann ich mir selbst noch treu sein? Was soll aus mir werden,
wenn ich nicht mehr zu dem stehen kann, was mir wichtig
ist?
Schließlich hält sie es nicht mehr aus. Sie stellt sich ihrer
Untreue. Sie schreit sie heraus: „Hallo, hört mich niemand?
Ich mache meine Beziehung kaputt, zerstöre unsere Liebe!
Ich will das nicht. Ich will keine Mörderin sein!“
Ich will den anderen nicht töten. Ich will die Liebe nicht
töten! - Aus diesem Schrei mache ich ein Gebet: „Hör gut zu,
Gott! Ich tue das Falsche. Ich will das nicht! Ich tue anderen
weh. Ich will das nicht! Wie komme ich da raus?“
Mache niemandem mehr etwas vor. Schreie heraus, was dich
zerreißt. Bleibe nicht im Selbstmitleid stecken. Finde den
Mut, deinem Freund alles zu sagen.
Sich anzuvertrauen, sich auszusprechen ist ein großer Schritt
auf dem Weg aus der Zerrissenheit, aus der Untreue, aus
allem Falschen.
Mir hilft das Gebet dabei. Gott hilft mir dabei.
6
Danach
(1) Meditation mit Kordeln
Vorbereitet sind ca. 80 cm lange Kordeln (dünne Paketschnur) – je eine Kordel für die
teilnehmenden Jugendlichen (ggf. kann die Meditationsphase durch ruhige Musik
gestützt werden). Die Meditationsphase dauert ca. 3-4 Minuten.
A leitet die Meditation an (die Meditation sollte nur mit Kordel in der Hand so frei wie
möglich angeleitet werden).
Sich auszusprechen, sich anzuvertrauen ist ein wichtiger
Schritt auf dem Weg aus allem, was nicht gut läuft. Das kann
auch ganz in der Stille geschehen – in einer Meditation mit
einer Kordel – ich zeige euch mal, wie ich mir das vorstelle.
Nehmt euch bitte alle eine Kordel.
Alle Jugendlichen nehmen sich eine Kordel – in größeren Gruppen empfiehlt es sich,
die Kordeln durch die Reihen zu geben.
Macht drei Knoten in die Kordel. Einen Knoten nach dem
ersten Drittel der Kordel, einen weiteren nach dem
zweiten Drittel und einen Knoten unten an der Kordel.
Nehmt die Kordel am oberen Ende mit der linken Hand
und haltet sie zwischen Daumen und Zeigefinger.
A zeigt das Halten der Kordel und nimmt dann Daumen und Zeigefinger der rechten
Hand und setzt diese genau unter den Daumen und den Zeigefinger der linken Hand
ans obere Ende der Kordel.
Nehmt nun Daumen und Zeigefinger der rechten Hand
und fasst die Kordel oben so, dass die beiden Hände
beieinander sind.
Fahrt mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand an
der Kordel entlang nach unten – lasst euch dabei nachher
viel Zeit – mehr als jetzt.
A fährt dabei mit der rechten Hand an der Kordel nach unten entlang bis zum Knoten.
Ihr werdet dann beim 1. Knoten ankommen. Der 1.
Knoten kann euch „verraten“, was bei euch im Moment
nicht so gut läuft. Spürt dem nach. Vielleicht gibt es
7
etwas, was ihr schon lange ändern wollt. Hier in der Stille
könnt ihr dem nachspüren – beim 1. Knoten.
Dann geht ihr mit eurer rechten Hand weiter die Kordel
entlang, bis ihr zum 2. Knoten kommt. Der 2. Knoten kann
euch „verraten“, mit wem ihr mal wieder sprechen solltet.
Gibt es jemanden, der auf ein Gespräch mit euch wartet?
[Dem geht ihr beim 2. Knoten nach].
Geht dann zum 3. Knoten. Was liegt euch heute besonders
auf dem Herzen? Was möchtet ihr Gott noch sagen? –
Dafür ist Raum beim 3. Knoten.
[Im Schnelldurchlauf:
o Beim 1. Knoten: Was läuft nicht so gut?
o Beim 2. Knoten: Mit wem sollte ich wieder mal reden?
o Beim 3. Knoten: Was liegt mir sonst noch auf dem
Herzen?]
[Lasst uns den ersten Durchgang 'mal gemeinsam
machen.]
Nehmt euch die Zeit, zweimal oder vielleicht sogar
dreimal eure Kordel entlang zu wandern.
A schaut noch einmal in die Runde.
Wer soweit ist, schließt die Augen oder schaut nach innen.
Und beginnt, langsam die Kordel entlang nach unten zu
gehen …
(Ggf. kann A die Fragen zu den Knotenpunkten im Verlauf der Meditation noch einmal wiederholen. Zwei Durchgänge geben A ein gutes Zeitgefühl für die Meditation.)
Kommt in den nächsten 10 Sekunden zu einem Abschluss
[und öffnet die Augen].
Wer möchte, kann seine Kordel mit ihren Knoten
einstecken und mitnehmen. Knoten helfen beim Erinnern,
8
helfen mir zu vergegenwärtigen, was mich bewegt;
helfen mich zu erinnern, worum ich Gott bitten kann.
(2) Brief an mich selbst: „Wir müssten mal reden…“
Vorbereitet sind Briefbögen mit dem Aufdruck „Wir müssten mal reden…“,
Briefumschläge und Briefmarken (ggf. braucht es auch Stifte) für alle teilnehmenden
Jugendlichen. Die Meditationsphase kann durch ruhige Musik gestützt werden.
A leitet die Meditation an – so frei wie möglich.
Mit sich selbst zu reden ist immer gut. „Lieber Franz,
wenn ich ehrlich bin…“ – So wirst du dir klarer über das,
was dich bewegt: Über das, was gut läuft. Über das, was
nicht so gut läuft.
Schreibt einen Brief an euch selbst: „Liebe/r… – wir
müssten mal reden. Wenn ich ehrlich bin…“
Geht dem nach, was euch im Moment bewegt: Was gut
läuft, was nicht so gut läuft.
Dazu nehmen wir uns Zeit und schreiben einen Brief.
Nehmt euch bitte alle einen Briefbogen, einen Stift –
Briefumschlag und Briefmarke gibt es später, damit ihr
den Brief dann an euch selbst schicken könnt.
Alle Jugendlichen nehmen sich einen Briefbogen etc. – in größeren Gruppen empfiehlt
es sich, die Briefbögen durch die Reihen zu geben.
Kommt langsam zum Abschluss. Schreibt auf
jeden Fall noch was Nettes an euch. In zwei Tagen
bekommt ihr den Brief.
(Nach 5-7 Min.)
Gebet
Gott, soviel läuft schief, obwohl ich es besser weiß. Hilf mir.
Stärke mich. … [Danke.]
9
Infos zur Interpretin und zum Song
„Unfaithful“ gehört zum zweiten Album der jungen Sängerin Rihanna
aus Barbados (* 18. Februar 1988). Ihr vollständiger Name lautet Robyn
Rihanna Fenty. Ihr Erfolg kam schnell. Ein Plattenproduzent entdeckte
sie, der gerade auf Barbados Urlaub machte. Mit 16 hatte sie ihren
Plattenvertrag. Seitdem arbeitet sie zielbewusst an einer internationalen
Karriere.
Ihr erstes Album war noch voll von schlagzeugorientierten Rhythm`n
Blues-Songs. Für das aktuelle zweite Album „A Girl Like Me“ möchte
sie sich zur Sprecherin ihrer Generation machen und mehr Tiefe
gewinnen. Auf ihrer offiziellen Homepage heißt es: „Die Leute denken,
nur weil wir jung sind, seien wir nicht komplex. Aber das stimmt nicht.
Wir gehen mit unserem Leben und der Liebe und gebrochenen Herzen
genauso um wie es wohl eine Frau machen würde, die ein paar Jahre
älter ist. Mein Ziel für „A Girl Like Me“ war, Lieder zu finden, die das
ausdrücken, was viele junge Frauen sagen wollen, ohne zu wissen wie.“
Für dieses Anliegen hat sie professionelle Unterstützung gefunden. Der
Titel „Unfaithful“ wurde für Rihanna von Ne-Yo und dem
norwegischen Pop-Komponisten-Team Stargate geschrieben.
Offizielle Homepage (Englisch):
www.defjam.com/site/artist_bio.php?artist_id=586
Offizielle Homepage (Deutsch):
http://www.urban.de/_artists/rihanna/
Roger Schmidt / Jens Uhlendorf
© Gottesdienst-Institut
10
Hitandacht zu: „One of us“ (Joan Osborne)
Dezember 2006
Eine Hitandacht rund um:
Saturday Night Fever - Abchillen – Menschlichkeit –Die andere Dimension –Träume Weihnachten
Elemente
…
- Anhören des Liedes mit Songtext und freier Übersetzung
(siehe Seite Fehler! Textmarke nicht definiert.)
…
Gedanken zum Lied
Danach:
Aktion: „Meine Frage an Gott“
[Nochmaliges Anhören des Liedes]
Gebet [und Vaterunser]
Gedanken zum Lied
God is great, yeah! Klar, das weiß doch jedes Kind. Gott ist
großartig. Groß und erhaben und mächtig und thront
irgendwie im Himmel – vielleicht nicht grade auf einer
Wolke, sondern vielleicht einfach in einer anderen
Dimension. Auf jeden Fall ist Gott erstmal viel größer als wir
selbst. Gott ist richtig groß! Great!
Aber was wäre, wenn Gott doch einer von uns wäre? Keiner,
der in einer anderen Dimension thront. Sondern einer, dem du
und ich von Angesicht zu Angesicht begegnen könnten? Was
meinst du, wen wir dann zu Gesicht bekämen? – Ich mache es
wie Joan Osborne in ihrem Lied. Ich male mir das aus.
Ich stelle mir vor, wie Gott sich heute ins pralle Leben stürzt.
Samstagabend. Saturday Night Fever. Auf in die Disco – da,
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wo die Musik richtig laut ist und die Bässe wummern. Sich
mal frei tanzen! Yeah! Merken, dass man noch am Leben ist.
Großartig!
Und danach geht es zum Abchillen. Gott zieht sich zurück.
„Ich brauch das ab und zu“, sagt Gott, „um mich wieder auf
mich zu besinnen.“ Und Gott erzählt mir, wie oft er sich in
seinem Zimmer verkriecht. Die Tür hinter sich zuknallt. „Da
lasse ich meinen Gefühlen freien Lauf. Brauche niemandem
mehr etwas vorzumachen. Endlich! Ich würde ja sonst
irrewerden. Oder den Hass kriegen!“ Und für einen kurzen
Augenblick verliert Gott die Fassung: „Seht ihr nicht, wie es
zugeht in der Welt?!“ und ballt die Hand zur Faust. Dann hat
er sich wieder im Griff. Und Gott erzählt mir, wie es sich
anfühlt, wenn er spät nachts noch eine Runde dreht –
mutterseelenallein – auf dem Weg nach Hause. Die Feten
sind vorbei. Katerstimmung. Und wir sitzen da und
schweigen.
Und dann verrät Gott mir sein Geheimnis. Dass er nie
aufgehört hat zu träumen. Dass er jeden Tag träumt von einer
Welt, in der es mehr Frieden gibt und mehr Gerechtigkeit.
Und dass er sich jeden Tag wieder aufmacht, um seinen
Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Und dann sagt Gott:
Du wirst sehen, eines Tages wird mein Traum Wirklichkeit.
Und Gott hält mir seine Hand hin und sagt: „Auf, schlag ein!
Mach mit! Give me five!“ Und wir verabreden uns – auf ein
andermal.
Ein Traum? Ich erinnere mich an die Bibel, die erzählt, wie
Gott wirklich Mensch geworden ist – einer wie du und ich.
Wie seine Mutter ihn in Windeln gewickelt hat und ihn Jesus
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nannte. Und wie er dann groß geworden ist: Stress mit den
Eltern, weil sie ihn oft nicht verstanden haben. Und wie sich
Jesus dann Freunde gesucht hat. Wie er oft die Einsamkeit
gesucht hat. Und trotz aller Versuchungen an seinem Traum
festgehalten hat. Und dann war da noch die Sache mit der
Liebe…
God is great, yeah! Klar, das weiß doch jedes Kind. In Jesus
ist Gott einer wie wir geworden. Einer, der uns kennt und
versteht. Einer, dessen Herz für uns schlägt, selbst wenn Gott
immer wieder nach Hause fährt. God is great, yeah!
Nenn’ es Himmel oder eine andere Dimension. Jedenfalls ist
Gott da und wartet – so wie es Joan Osborne in ihrem Lied
besingt. Gott wartet auf die Anrufe seiner Freunde und
Freundinnen. Wär’ schön, wenn sich nicht nur der Papst
melden würde! Oder? – Auf ein andermal!
Danach
Aktion: „Meine Frage an Gott“
Vorbereitet sind DIN-A5-Karteikarten (und Stifte) für alle teilnehmenden Jugendlichen – sowie ein DIN-A3-Blatt, auf dem gut lesbar eine Handy-Nummer eines
empfangsbereiten Handys steht – ggf. das der Anleiterin / des Anleiters (= A). Wenn
möglich, hat A die Jugendlichen zuvor gebeten, ihr Handy mit in die Andacht zu
nehmen (ausgeschaltet!).
A leitet die Aktion an – so frei wie möglich. Die Aktion dauert ca. 10 Minuten.
„Du triffst Gott von Angesicht zu Angesicht. Was würdest du
Gott fragen, wenn du Gott nur eine Frage stellen könntest?“ –
In den Worten von Joan Osborne: „What would you ask if
you had just one question?“ Darauf sollt ihr – jeder und jede
für sich – heute eine Antwort finden.
„Was würdest du Gott fragen, wenn du Gott nur eine
Frage stellen könntest?“
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A überlegt auch eine Frage.
Nehmt euch Zeit, die eine Frage zu finden, die euch auf
dem Herzen liegt.
Nehmt euch eine Karteikarte und einen Stift und schreibt
eure Frage auf.
A schreibt auch eine Frage auf.
[Haben alle eine Frage gefunden und aufgeschrieben?]
Suche dir einen Partner, eine Partnerin.
Sucht euch einen Platz, setzt euch so zueinander, dass ihr
gut miteinander ins Gespräch kommen könnt.
Verabredet, wer von euch zuerst dran ist.
Wer zuerst dran ist, gibt seine Karteikarte mit der Frage
seiner Partnerin, dem Partner.
Der Partner, die Partnerin wird euch dann gleich eure
Frage vorlesen. [Einen Moment noch!]
Dann seid ihr gefragt – wie wenn Gott einer von uns wäre.
Was fällt dir heute zu deiner Frage ein? Keine Antwort ist
falsch! Nehmt euch Zeit für eure Antworten. [Es muss
aber keine Antwort für die Ewigkeit sein.]
Euer Partner, eure Partnerin hat vor allem die Aufgabe,
euch alle Aufmerksamkeit zu schenken – kann ggf. aber
auch noch etwas nachfragen:
o Das möchte ich noch genauer wissen!
o Geh noch mehr ins Detail!
[Führt keine Diskussionen!]
Lesbarkeit der Frage klären – Frage vorlesen - Sich Zeit
nehmen zum Antworten - ggf. mal nachfragen – [keine
großen Diskussionen führen]. Ihr habt drei Minuten Zeit,
dann wechselt ihr. Los geht’s!
A schaut in die Runde und klärt, ob es noch Fragen gibt. Nach ca. drei Minuten gibt A
das Signal zum Wechsel.
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Wechselt so, dass jetzt der andere Partner, die andere
Partnerin dran ist [Karteikarte dem Partner, der Partnerin
geben – Lesbarkeit der Frage klären - Frage vorlesen –
Sich Zeit nehmen zum antworten - ggf. mal nachfragen keine großen Diskussionen führen].
A schaut in die Runde und klärt, ob alle zum Wechseln kommen. Nach ca. 3 Minuten
gibt A das Signal, zum Ende zu kommen.
Kommt langsam zum Ende. [Noch 10 Sekunden].
Nehmt euch noch einen Moment Zeit und schreibt auf
eure Karteikarte – auf die Rückseite –, was euch auf eure
Frage als erste Antwort eingefallen ist.
Wenn der Platz nicht ausreicht, dann notiert Stichworte.
[Vielleicht fragt ihr auch noch mal eure Partnerin, euren
Partner.]
15
Auflösung: Variante (1) - Leserundgang
A bittet die Jugendlichen ihre Karteikarten nach vorne zu bringen und sie dort an einer
Wäscheleine aufzuhängen / oder auf dem Boden auszulegen / oder bei einem
Stuhlkreis auf ihrem Stuhl zu platzieren – mit der Frage nach oben. Dann werden alle
zu einem Leserundgang eingeladen.
oder
Auflösung: Variante (2) - SMS
Wenn möglich, hat A die Jugendlichen zuvor gebeten, ein Handy mit in die Andacht
zu nehmen (ausgeschaltet!).
Wer sein Handy dabei hat, kann es jetzt herausholen.
Schreibe deine Frage und deine Antwort als eine SMS auf
dem Handy – vielleicht brauchst du auch mehrere SMS.
Speichere deine SMS. So gehen deine Frage und deine
Antworten nicht verloren.
Wer Fragen und Antworten der anderen kennen lernen
will, tauscht seine Handy-Nummern aus. Oder ihr lasst die
anderen eure Fragen und Antworten auf eurem Handy
lesen. Wer kein Handy dabei hat, kann jemanden bitten,
ihm oder ihr eine SMS mit der eigenen Frage und Antwort
zu schicken.
Jetzt ist noch mal Gelegenheit, die Fragen und Antworten
der anderen kennen zu lernen.
Wir hören dazu noch mal unseren Song.
Nochmaliges Hören des Songs – aber nicht zu laut!
16
Gebet
Gott, so viel geschieht, was mich irre macht. Ratlos.
Fassungslos … Oft kenn’ ich mich nicht mehr aus! Manchmal könnt ich einfach nur um mich hauen. … Wie soll es
weitergehen? Gib mir Mut, meinen Weg zu gehen, Gott. …
Gib mir Mut, deinen Weg zu gehen.
Infos zur Interpretin und zum Song
Joan Osborne (* 8. Juli 1962 in Anchorage, heute ein Teil von
Louisville, Kentucky, USA) ist eine US-amerikanische Sängerin und
Liedermacherin. Charakteristisch für ihren Stil sind neben den FolkElementen auch viele Soul-Einflüsse.
1995 veröffentlichte sie ihre zweite CD "Relish". Die Kritiker loben sie
zwar in höchsten Tönen, aber der Erfolg beim Publikum bleibt zunächst
aus. Das ändert sich schlagartig, als gegen Ende des Jahres der Song
"One of us" als Single ausgekoppelt wurde. So landete Joan Osborne
mit „One of us“ doch noch einen Hit. Im März 1996 führte der Titel
sogar für zwei Wochen die US-Charts an. Dieser späte Erfolg zog die
Auszeichnung "Platte des Jahres" von Weekly Entertainment und
mehrere Grammy-Nominierungen in den Jahren 1996 und 1997 nach
sich.
Im Zuge der Nominierungen kam es zu Protesten von einigen religiösen
Gruppen, die dem Lied "One of us" eine anti-religiöse Haltung
unterstellten. Viele andere Christen und Christinnen interpretierten
jedoch den Song als radikale Übersetzung der Erniedrigung Gottes und
seiner Menschwerdung in Jesus Christus.
http://www.geocities.com/SunsetStrip/Arena/6553/biography.
htm
http://www.laut.de/wortlaut/artists/o/osborne_joan/biograph
ie/index.htm
Dagmar Knecht / Jens Uhlendorf
© Gottesdienst-Institut
17
Hitandacht zu: „Das Beste“ (Silbermond)
Dezember 2006
Eine Hitandacht rund um:
Kleine und große Schätze – Glück - Verliebtheit – Sehnsucht – Die beste Freundin –
Wünsche
Elemente
…
…
Anhören des Liedes (mit Songtext)
Eine Geschichte zum Lied
Gedanken zur Geschichte und zum Lied
Danach:
Fantasiereise: „Meine drei Schätze“
[Nochmaliges Anhören des Liedes]
Vaterunser
Eine Geschichte zum Lied
(Die Gedanken zum Lied könnten auch zum stillen Lesen an alle ausgeteilt werden;
ggf. kann der Text danach noch einmal laut gelesen werden.)
Montagmorgen im Klassenzimmer, kurz vor der ersten
Stunde: Mathe! Nicht gerade der Höhepunkt meiner Woche.
Die anderen hängen auch noch im Wochenende fest. Ringe
unter den Augen. Gähnen. Nägel lackieren. SMS checken.
Gähnen. Das ganz normale Programm.
Die Hektischen pauken noch schnell Vokabeln für die Probe
in der Zweiten. „Hat jemand `ne Ahnung, was `to distinguish´
heißt?“ Arme Selina! Hat wieder nichts gelernt! „`To
distinguish´ heißt `unterscheiden´, Blindhuhn!“ – das war der
smarte Benny. Ich spring Selina bei: „Kann ja nicht jeder ein
Star sein, Bennylein!“ „Genau!“ flötet Selina, „auch ein
18
blindes Huhn findet mal ein Korn!“ „Selina findet nicht mal
´nen Hahn!“ Das war gemein!
Schon fünf vor Acht. Wo bleibt bloß Nina? Die wird doch
nicht wieder die Probe schwänzen? Die Schmidt lässt die
glatt nachschreiben. „Selina, hast du Nina gesehen?“ „Ne, hab
ich nicht!“ Schade! „Aber am Samstag waren wir zusammen
in der Disco! Du, ich sag dir…“ Weiter kommt Selina nicht.
Nina rauscht herein und stopft mir einen ihrer HeadphoneStöpsel ins Ohr. „Musst du dir unbedingt anhören!“ Also hör’
ich:
„Du bist das Beste, was mir je passiert ist…“
Bitte nicht, denk ich. Aber es kommt noch schlimmer:
„Es tut so gut, wie du mich liebst.“
Nicht schon wieder Nina, denk ich. Die Welt ist ungerecht.
Nina strahlt mich an wie ein Honigkuchenpferd. Verliebt bis
über beide Ohren. Selbst bei der besten Freundin ist so viel
Glück kaum auszuhalten. „Es hat mich wieder erwischt, du
glaubst gar nicht wie…“ „Doch, ich glaub’s dir!“
Es hilft nichts. Nina ist nicht mehr zu bremsen: Wie sie sich
kennen gelernt haben und wie cool er tanzt und wie sie ihn
angesprochen hat, obwohl sie ja eigentlich gar nicht auf
Hiphop-Typen abfährt, aber dass er so schöne braune Augen
hat. Und dass er es bestimmt ernst meint. Und dass er sie
nach Hause gebracht hat. So romantisch! Und …
Ich glaub es nicht. Einmal im Leben muss sich unser MatheLehrer verspäten! Nicht, dass ich es Nina nicht gönnen
würde… Sie ist ja schließlich meine beste Freundin! „Nein,
ich bin kein bisschen neidisch. Ich freue mich echt für dich.
Wirklich, Nina, Ehrenwort!“
19
Wobei … In mir fängst es an zu brodeln. Eigentlich wäre ich
ja erst mal wieder dran gewesen. Ich!
Mit Benny – das ist jetzt schon eine Ewigkeit her. Ein halbes
Jahr hat er mich gekostet. Schreibt mir erst Liebesbriefe ohne
Ende: I love you. I love you. I love you. Lullt mich ein. Und
lässt mich dann für die Klassensprecherin der 10c sitzen!
Dieser selbstsüchtige, selbstgefällige Egomane! Shame on
you, Bennylein!
„Nina! Ja doch!“ Die Frau lässt einem aber auch keine
Chance zur Vergangenheitsbewältigung. „Ich hab’ ja
zugehört. Du hast das Lied gestern bei deinem neuen Lover
downgeloadet! Ja, ich find's auch super.“ Es hilft nichts. Nina
schließt mich noch einmal an ihren Player an:
„Ich habe einen Schatz gefunden, und er trägt deinen Namen.
So wundervoll und wertvoll, mit keinem Geld der Welt zu
bezahlen.“
Wann endlich kommt der Mathelehrer?! Bestimmt krieg’ ich
gleich noch `nen Schmatzer auf die Backe gedrückt. Ich
versuche mich zu retten: „Und du meinst wirklich, er ist der
Richtige?“
Nina zwinkert verräterisch. Mein letzter Rettungsversuch:
„Du wolltest dir doch erst mal `ne Pause gönnen? Was für die
Schule tun! Von wegen Abschlusszeugnis. Es gibt noch
Wichtigeres als Jungs! Originalton Nina, Anfang letzter
Woche! Du erinnerst dich? Hallo-o…!“
Ich habe keine Chance durchzukommen. Dafür krieg’ ich den
fettesten Schmatzer meines Lebens. „Ist ja gut, Nina!“ fleh
ich. „Ne, bitte nicht auch noch singen!“ Zu spät:
20
„Ich habe einen Schatz gefunden, und er trägt deinen Namen.
So wundervoll und wertvoll, mit keinem Geld der Welt zu
bezahlen.“
Wünsche können wahr werden, denk ich. Ich schniefe kurz.
Bloß jetzt nicht losheulen: Wo hält sich bitte mein Schatz
versteckt? – Na denn, Frohe Weihnachten, Leute!
Gedanken zur Geschichte und zum Lied
Die Liebe ist stark. – Stark wie der Tod, sagt die Bibel
(Hoheslied 8, 6). Du kannst ganz krank sein vor Liebe. Und
Liebe kann unendlich gut tun. Liebe ist nicht gleich Liebe.
Sucht die Liebe, die gut tut. Sie zeigt dir, welche
wunderbaren Mächte in dieser Welt wirken. Davon spricht
die Bibel, wenn es heißt: Alle, die lieben, kennen Gott. Gott
ist die Liebe. (1. Johannesbrief 4, 7)
Danach
Fantasiereise: „Meine drei Schätze“
Die Fantasiereise kann durch ruhige Musik gestützt werden und dauert ca. 5 Minuten.
A leitet die Fantasiereise an – so frei wie möglich.
Alle, die ihre Weihnachtswunschliste für dieses Jahr noch
nicht fertig haben, lade ich zu einer Fantasiereise ein. Es geht
zum Hüter der drei Schätze.
Sorgt für einen guten Sitz. Beide Füße auf den Boden.
Gute Stütze im Rücken. Die Arme hängen seitlich
herunter.
Schließt eure Augen oder schaut nach innen.
Es ist ein wunderbarer Wintertag. Die Sonne scheint. Ihr
seid richtig gut warm eingepackt. Mit Daunenjacke,
Wollschal. Mütze. Handschuhe. Snowboots. Die Reise
kann losgehen.
21
Heute machen wir eine Ballonreise. Auf der Wiese bei
___________ steht für alle ein Ballon bereit. Suche dir
deinen Ballon aus, klettere hinein… und löse die
Halteleinen. Los geht’s. Wenn du hoch steigen willst,
ziehst du einfach an der Schnur vom Brenner. Schon steigt
dein Ballon höher… und höher…
Du fliegst über die Schule hinweg, über das Haus, in dem
du wohnst… (je nach den Gegebenheiten vor Ort) über die weiß
getüpfelten Bäume, die Autobahn, über eine wunderbare
Winterlandschaft hinweg. Du genießt die Aussicht… Die
warme Sonne im Gesicht.
Du steigst langsam höher und höher… Links treibt eine
kleine Wolke an dir vorbei…
Von hier oben kannst du alles gut sehen… Die Orte, an
denen du gerne bist … Die Orte, die eine besondere
Bedeutung für dich haben…
Welchen Ort möchtest du dir gerne näher anschauen? …
[Gibt es einen Ort, an dem du schon lange nicht mehr
gewesen bist? Gibt es einen Ort, zu dem du schon immer
mal reisen wolltest?]
Gleich triffst du auf den Hüter der drei Schätze. Er wird
dir drei Fragen stellen.
Hier ist die 1. Frage:
◦ 1. Was ist dein größter Wunsch – für heute? Was wäre
das Beste, was dir heute passieren könnte? …
Die zweite Frage:
◦ 2. Was ist dein größter Wunsch für das nächste Jahr?
Was wäre das Beste, was dir im nächsten Jahr passieren
könnte? …
Die dritte Frage:
22
◦ 3. Was ist dein größter Wunsch für dein ganzes Leben?
Was wäre das Beste, was dir in deinem Leben passieren
könnte? …
Setze deine Ballonreise fort… Rechts von dir treibt eine
kleine Wolke vorbei. Die Sonne scheint sie an… Gibt es
noch etwas, was du dir von hier oben anschauen willst? …
Erinnere dich an deine drei Wünsche und mache dich
langsam auf die Rückreise… Über eine wunderbare
Winterlandschaft… Vorbei an Feldern, der Autobahn, den
weiß getüpfelten Bäumen, dem Haus, in dem du wohnst (je
nach den örtlichen Gegebenheiten) zurück zum Landeplatz.
Sieh’ zu, dass du deine drei Wünsche zusammen hast,
wenn du gleich aus deinem Ballon kletterst …
◦ 1. Was ist dein größter Wunsch – für heute? Was wäre das
Beste, was dir heute passieren könnte? …
◦ 2. Was ist dein größter Wunsch für das nächste Jahr? Was
wäre das Beste, was dir im nächsten Jahr passieren
könnte? …
◦ 3. Was ist dein größter Wunsch für dein ganzes Leben?
Was wäre das Beste, was dir in deinem Leben passieren
könnte? …
Öffne in den nächsten 30 Sekunden die Augen. [Streckt
und räkelt euch mal kräftig, steht dazu auf, schüttelt die
Beine aus.]
Infos zum Song und zur Gruppe
Stefanie Kloß (Gesang), Johannes Stolle (Bass), Andreas Nowak
(Schlagzeug) und Thomas Stolle (Gitarre) lernten sich 1998 kennen und
kommen aus Bautzen in Ostsachsen. Am Anfang sang Stefanie noch im
evangelischen Jugendchor „Ten Sing“ in Bautzen, die anderen drei
spielten in der Chorband. Sie gründeten eine eigene Band, coverten
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zunächst englische Songs; danach schrieben sie eigene, deutsche Texte.
Bei einem Konzert in ihrer Heimatstadt entdeckt, erhielten sie bald
einen Plattenvertrag bei BMG. Ihr Debutalbum „Verschwende deine
Zeit“ brachte mehrere erfolgreiche Singleauskoppelungen und erhielt
Platin in Deutschland, Österreich und der Schweiz. So hat sich
Silbermond seit 2002 mit ihrer deutschsprachigen, melodischen und vor
allem selbst geschriebenen Rock-Musik bereits eine treue Fangemeinde
erspielt.
Die Single „Das Beste“ hält sich seit November 2006 auf den
vordersten Plätzen der Charts.
http://www.silbermond.de
Peter Plack / Jens Uhlendorf
© Gottesdienst-Institut
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