Bericht - BRK Rotkreuzheim Regensburg

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Bericht - BRK Rotkreuzheim Regensburg
Februar/ März 2012
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Die aktuelle Zeitschrift des Rotkreuzheimes in Regensburg
Zigarettenpause für Zwei
Ein
Prosit
auf
2012
Vorfreude auf Weihnachten
Bayerisches Rotes Kreuz
Inhalt:
Sehnsucht nach dem
Frühling
Titelbild: Frau Irene Woitalla vom
Sonnenblumenweg
Inhalt/Impressum
Vorwort Herr Peter Konz
Begrüßung unserer neuen Mitbewohner
Veranstaltungen Februar/ März
Geburtstagskinder Februar/ März
Dienstleistungen im Haus
Für Ihr leibliches Wohl
Gruppenangebote
Nikolaus/ 100. Geburtstag Frau Geyer
Große Weihnachtsfeier
Neue Niederflurbetten
Weihnachtsfeier für Ehrenamtliche
Wohnbereichs-Weihnachtsfeiern
Gedächtnistraining
Nachruf Frau Gradl und Herr Weiche
Lösung Gedächtnistraining
Vorstellung Wohnbereich Tulpenweg
Bewohnerinterview Winterfreuden
Preisrätsel/ Gewinner Preisrätsel
In stiller Trauer
Blutspendetermine
Heinrich Hofmann von Fallersleben (1798 – 1874)
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Gemeinschaft erleben
DONAUWELLE
ist eine Zeitschrift des Rotkreuz heimes Rilkestraße und
erscheint alle 2 Monate im Eigenverlag.
Schutzgebühr: 2.50 €
O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd´ und leer!
Rauhe Winde wehn´ von
Norden,
und die Sonne scheint nicht
mehr.
Auf die Berge möcht´ ich
fliegen,
möcht´ in Gras und Blumen
liegen
und mich freu´n am
Sonnenstrahl.
Möchte hören die
Schalmeien
Und der Herden
Glockenklang,
möchte freuen mich im
Freien
an der Vögel süßem Sang.
Schöner Frühling, komm
doch wieder,
lieber Frühling komm doch
bald,
bring uns Blumen, Laub und
Lieder,
schmücke wieder Feld und
Wald.
Redaktion: Peter Konz (verantwortlich) / Gabriele Röckl /
Elisabeth Eibl
Kontakt und Vertrieb:
BRK Rotkreuzheim Regens burg
Rilkestr. 8, 93049 Regensburg
Telefon (09 41) 29 88 – 0
Telefax (09 41) 27 02 56
e-mail: infO @ahregensburg.brk.de
internet: www.rotkreuzheim.de
Ilse Geyer: Frühlingsgrüße
zum 100. Geburtstag
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Bayerisches Rotes Kreuz
AUF EIN WORT…
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich hoffe, Sie hatten alle einen guten Start ins
neue Jahr 2012. Bis jetzt sind wir wenigstens
von den Schneemassen, wie wir sie letzten
Winter erdulden mussten, verschont geblieben.
Frühlingshafte Temperaturen zu Weihnachten
und im Januar lassen uns schon jetzt auf das
Ende des Winters hoffen. Aber es wird schon
noch etwas dauern.
In dieser Ausgabe lassen wir nochmals die
vergangene Weihnachtszeit im Rotkreuzheim
Revue passieren lassen, stellen unseren Wohnbereich Tulpenweg vor, berichten von einem
100. Geburtstag und möchten zwei verstorbene
Bewohner, die sich sehr für das Rotkreuzheim
engagiert hatten, in einem Nachruf würdigen.
Leider mussten zum Jahresanfang einige Veranstaltungen wegen einer im Haus verbreiteten Magen-Darminfektion abgesagt werden. Es waren zwar nur wenige BewohnerInnen und Mitarbeiter betroffen, aber als Vorsichtsmaßnahme hatten wir beschlossen, zum Schutz aller auf Gemeinschaftsveranstaltungen zu verzichten. Wir konnten
bald wieder Entwarnung geben und die Angebote laufen wie gewohnt weiter.
Das für Januar geplante Neujahrskonzert holen wir am 5. Februar nach. Ein Highlight
im Veranstaltungskalender wird sicherlich wieder unser Faschingsball am 17. Februar sein. Mit der Osterwerkstatt Ende März beginnen wir den Frühling und hoffen auf
längere sonnige Tage.
Für die kommenden Veranstaltungen wünsche ich Ihnen gute Unterhaltung, schöne
Stunden in harmonischer Gesellschaft und eine kurzweilige Zeit.
Viele Spaß beim Lesen und Rätseln.
Ihr Peter Konz
Heimleiter
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Bayerisches Rotes Kreuz
Bewohner
Herzlich willkommen!
Wir begrüßen herzlich unsere neuen Mitbewohner und wünschen ihnen eine angenehme, unterhaltsame und friedvolle Zeit in unserem Hause.
Aus Gründen des Datenschutzes, es kam in der Vergangenheit
zu Missbrauchssituationen (Bilderklau,
Verwendung von Geburtsdaten auf den Geburtstagsseiten,
etc.), stehen Ihnen diese Daten nur zur Verfügung,
Herr
Robert Reisinger
wenn Sie sich bei uns
registrieren.
Sie erhalten
Frau
Maria
Bössl
dann einen entsprechenden Zugangslink.
Gertraud
Bitte schicken Sie unsFrau
unter
Angabe Lutz
von
Herr Walter Lutz
Name, Vorname
Straße
Frau Elsa-Maria Schleicher
PLZ, Ort
Frau Mathilde Rösch
an [email protected]
IhreAumer
Nachricht.
Frau Karin
Wir werden Ihnen dann
LinkBronold
zukommen lassen,
Herreinen
Harald
mit dem Sie unsere Heimzeitung, die DONAUWELLE,
Frau Biada Bekker
erreichen und vollständig online lesen können.
Herr Hans Herramhof
Wir bitten um Verständnis.
Frau Amalie Glötzl
Peter Konz
Heimleiter
Herr Alfred Gritschmeier
Weisheiten aus aller Welt
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. (Afrika)
Ein gutes Wort ist wie drei Monate Wärme;
Ein böses Wort verletzt wie sechs Monate Frost. (Mongolei)
Wenn du nichts Gutes über einen anderen zu sagen weißt,
dann sage überhaupt nichts. (Philippinen)
Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen;
Aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen. (China)
Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. (China)
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Bayerisches Rotes Kreuz
Information
Wichtige Veranstaltungen
in den Monaten Februar und März
Sonntag, den 5. Februar ab 14.30 Uhr, im großen Saal
Nachholtermin Neujahrskonzert mit dem Rosmarin-Quartett
Freitag, den 17. Februar ab 14.00 Uhr, im großen Saal
Fasching unter dem Motto Künstlerball
Zur Unterhaltung spielen „Die Globetrotters“
Bitte auch heuer wieder gute Laune mitbringen!
Donnerstag, den 29. März ab 14.00 Uhr, großer Saal
Osterwerkstatt mit Backen, Basteln, Eierfärben, Floristik
Vorbereitungen für Ostern
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Bayerisches Rotes Kreuz
Information
Wir gratulieren unseren
Geburtstagskindern
BEWOHNER
MITARBEITER
01.02.
Gertraud
Sixdes Datenschutzes, es kam
01.02.
Schmid
Aus
Gründen
in Monika
der Vergangenheit
04.02.
zu Martha
Missbrauchssituationen
Sichler
(Bilderklau,02.02. Stefanie Irrgang
Verwendung
Geburtstagsseiten,
04.02.
Rosa Bink von Geburtsdaten auf den
03.02.
Jennifer Paukner
etc.),
stehen
Ihnen
diese
Daten
nur
zur
Verfügung,
08.02. Ingeborg Frank
04.02. Birgitt Bawol
wenn
Sie
sich
bei
uns
registrieren.
Sie
erhalten
11.02. Dr. Maximilian Wolf
05.02.
Sylvia Holousch
dann
einen
entsprechenden
Zugangslink.
11.02. Konrad Tabar
08.02. Manuela Stief
Bitte schicken Sie uns unter Angabe von
13.02. Maria Hansack
12.02. Rene Roloff
Name, Vorname
15.02.
Emma Fürchtegott
13.02. Lydia Wiesner
Straße
16.02.
Hermann
Gillich
16.02. Marijean Klein
PLZ,
Ort
16.02.
Letschka
17.02. Leposava Klepatzki
anHeinrich
[email protected]
Ihre Nachricht.
19.02.
Kunze
18.02. Barbara
Auburger
WirMaria
werden
Ihnen dann einen Link zukommen
lassen,
19.02.
mitFrauke
dem Sie
Blume
unsere Heimzeitung, die 20.02.
DONAUWELLE,
Anneliese Herrmann
erreichen
und vollständig online lesen22.02.
können.
22.02.
Anna Becker
Hatice Billor
Wir
bitten
um
Verständnis.
24.02. Franz Schmidt
23.02. Christian Karl
Peter
Konz
27.02. Anna Horn
24.02. Doris Rankl
Heimleiter
28.02. Manuela Grünmüller
25.02. Christine Kühnlein
26.02. Renate Wostal
04.03. Else Blank
27.02. Natalie Joos
06.03. Bernharda Maier
08.03. Rudolf Eschenbecher
01.03. Josef Baier
12.03. Elsa Sandner
02.03. Yvonne Januszka
14.03. Marie Pohl
04.03. Karin Schauer
15.03. Anna Brunner
09.03. Thorsten Zweckerl
20.03. Emmi Weinfurtner
16.03. Oliver Rabl
26.03. Marianne Bemerl
20.03. Anna Beutel
27.03. Richard Veigl
20.03. Erika Weinbeck
27.03. Elisabeth Plank
21.03. Lydia Heinz
28.03. Martha Kinseher
22.03. Gerlinde Hammerschick
30.03. Hedwig Nagler
24.03. Angelika Schneider
30.03. Margarete Ostler
25.03. Renate Hirmer
30.03. Ursula Gattinger
31.03. Heidi Gruber
Quelle: Fr. Rankl 12.01.2012
Quelle: Hr. Pöppl 12.01.2012
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Bayerisches Rotes Kreuz
Service
Hauskapelle
Dienstleistungsangebote
Katholischer Gottesdienst:
An Sonn- und Feiertagen um 10.00 Uhr
Kommunion: Jeden ersten Sonntag im Monat
auf den Zimmern.
Krankensalbung: Nach Wunsch durch Pfarrer
Börner. 0941/22772
Evang. Gottesdienst: Jeden 2. Mittwoch 10:15
Uhr Termine: 01.02; 15.02; 29.02; 14.03; 28.03.
Zahnarzt Zahnarztpraxis Dr. Helmut Diewald
Abteilung Tagespflege, Zi. Nr. 014-2
Sprechstunden: Montags ab 13.20 Uhr
und nach Bedarf. Terminvergabe am Empfang.
Kasse
Friseur
Hilfsmittelpflege
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag
ist die Kasse von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet,
am Donnerstag zusätzlich von 13.30 - 16.00
Uhr. Am Dienstag geschlossen. Die Kasse wird
von Fr. Hirtreiter (Verwaltung EG) geführt.
Donnerstag und Freitag ab 9.00 Uhr
ist unser Friseursalon für Sie geöffnet.
Bitte melden Sie sich direkt beim Friseur,
beim Pflegepersonal oder am Empfang an.
Rollstuhlpflege findet immer jeden ersten
Dienstag im Monat(Info Sozialdienst Tel.: 411
oder Empfang Tel.:101) um 13 Uhr statt. Bitte
melden Sie Ihren Bedarf im Wohnbereich an!
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Bayerisches Rotes Kreuz
Service
Für Ihr leibliches Wohl
Café
Mittagstisch
Kiosk
Und
Bistro
Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag ist
unser Café von 14.00 bis 16.00 Uhr für Sie
geöffnet.
Um Ihnen ein schönes Ambiente
bieten zu können, sind vor der Eröffnung
einige Vorbereitungen nötig.
Deshalb bitten wir Sie, nicht vor den
genannten Öffnungszeiten zu kommen!
Gemeinsam mit anderen Heimbewohnern
und Gästen können Sie Ihr Mittagessen im
großen Saal zu sich nehmen.
Von Montag bis Freitag zwischen
10.30 und 12.30 Uhr werden Sie auf
Wunsch im Saal bewirtet.
Bitte melden Sie sich bis spätestens
9.00 Uhr desselben Tages bei Ihrem
Pflegepersonal oder am Empfang an!
Der Kiosk und das Bistro sind im 2. Stock von
Haus 3.
Montag bis Samstag: 9.00 bis 11.00 Uhr
Freitag: 14.00 bis 16.00 Uhr
Getränkelieferung: Freitag im Haus
Familie Gessner freut sich auf Ihren Besuch!
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Bayerisches Rotes Kreuz
Service
Gruppenangebote
Der Singkreis mit Fr. Wallner und Fr. Kroneder
Singkreis findet jeden Montag von 15.00 bis 16.00 Uhr im
Saal statt.
Sitzgymnastik für Senioren am Samstag von
Gymnastik 9.30 bis 10.15 mit Vilma Mazza im hinteren Saal
im EG .
Sitzgymnastik mit Claudia Hagen am Freitag
Vormittag von 9.30 bis 10.30 im hinteren Teil
des Saales.
Sturzpro- Sturzprophylaxe, gezieltes Training (Kraft und
Gleichgewicht) mit Fr. Peters am Montag und
phylaxe
am Mittwoch mit Fr. Röckl jeweils von 9.00 bis
10.00 Uhr im hinteren Teil des Saales.
Kreativ- Kreativgruppe jeden Donnerstag um 9.15 Uhr
Gruppe
Auf dem Dahlienweg (Aufenthaltsraum 3.OG).
Rätselrunde
Rätselrunde, jeden Mittwoch von 15.00-16.00
Uhr im Aufenthaltsbereich Dahlienweg, 3. OG
Spielestammtisch, jeden Donnerstag ab 14.00
Spielestammtisch Uhr im hinteren Bereich des Cafe´s ; Spiel,
Sport, Kino Freitag ab 14.00 Uhr HT Saal
Zu den genannten Gruppen wird zusätzlich auf den
einzelnen Wohnbereichen Gymnastik oder Snoezelen,
Spaziergänge und Besuche am Krankenbett angeboten. Fr. Röckl Tel.: 411 oder Empfang Tel.: 100!
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Bayerisches Rotes Kreuz
Nikolausgang
Bericht
Ab 14:00 besuchte der
Nikolaus jeden Bewohner in seinem Zimmer.
Bei einem kurzen Gespräch verteilte er Lob
und ermahnte gegebenenfalls auch den einen
oder anderen Bewohner.
Er hatte fleißige Helfer
dabei, die ihm beim Verteilen der Mandarinen,
Äpfel und Schokolade
halfen. Die Freude, den
Nikolaus zu Besuch zu
haben, war bei jedem
Einzelnen groß und alle
warten auf das nächste
Jahr, wenn er gewiss
wieder an die Tür klopfen wird. Stephanie Gansel
Bericht
Am 11. Januar konnte
Frau Ilse Geyer ihr 100.
Wiegenfest bei bewundernswerter
geistiger
Frische feiern. Im Kreise
ihrer Angehörigen und
der Mitarbeiter des Rosenweges wurde fröhlich
auf das nicht alltägliche
Ereignis angestoßen.
Besonders freute sich die
sympathische Bewohnerin über den Besuch von
Heimleiter Peter Konz
und Bürgermeister Joachim Wohlbergs, der die
Glückwünsche der Stadt
Regensburg überbrachte.
Elisabeth Eibl
Der heilige Nikolaus
100. Geburtstag Frau Ilse Geyer
vom Rosenweg
Großer Gratulationschor zum 100. Geburtstag
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Bayerisches Rotes Kreuz
Große Weihnachtsfeier
Bericht
Am 18.12.2011 fand im Rotkreuzheim wieder die große Weihnachtsfeier statt.
Im festlich geschmückten Saal versammelten sich alle Bewohner, viele in Begleitung ihrer Angehörigen. Unter Leitung des Sozialdienstes gestalteten die BewohnerInnen dieses Jahr ihre Weihnachtsfeier selbst mit eigenen Darbietungen.
Monika Schmid, Betreuungskraft vom Sonnenblumenweg,
sang
zusammen mit ihren
zwei Freundinnen Hildegard und Hanni die
unterschiedlichsten
Weihnachtslieder.
Ob
bayerisch und witzig,
englisch oder sehr andächtig, die „Nachbarinnen“ - wie sich die Sängerinnen nennen – wurden von ihrem Freund
Andreas am Kontrabass
und Josefine am Klavier
begleitet und sorgten
somit für die musikalische Untermalung des
Nachmittags.
Unterstützt wurden sie
dabei außerdem von dem
Chor des Tulpen-, Flieder- und Lavendelwegs,
der zusammen für die
Weihnachtsfeier
drei
Lieder einstudiert hatte.
Bei „es wird scho glei
dumpa“ neigte sich der
Nachmittag dem Ende
zu und die Sturzprophylaxe-Gruppe führt ihren
lange einstudierten Lichtertanz vor.
Alle waren sich einig: Es
war eine wunderschöne
Feier.
Stephanie Gansel
„Die Nachbarinnen“
Der Bewohnerchor des Rotkreuzheimes
Die Sturzprophylaxe-Gruppe mit ihre m imposanten
Lichte rtanz
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Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Neue Niederflurbetten
Am 30. März 2011 wurde in Regensburg die sogenannte „Regensburger Erklärung“ verabschiedet. Neben 15 anderen Alten- und Pflegeheimen unterzeichnete auch das Rotkreuzheim die Regensburger Erklärung und verpflichtete sich
somit, bewusst Freiheit entziehende Maßnahmen zu vermeiden.
Bei extrem sturzgefährdeten
BewohnerInnen
würde ein hochgestelltes
Bettgitter das Herausfallen aus dem Bett verhindern. Diese Maßnahme
schränkt jedoch die
Freiheit des Bewohners
ein und müsste auch
beim Vormundschaftsgericht, Abteilung für
Betreuungssachen, genehmigt werden.
Um den entsprechenden
BewohnerInnen
ein
Schlafen ohne Bettgitter
zu ermöglichen und somit die Lebensqualität
und Freiheit des Einzelnen zu erhalten, hat das
Rotkreuzheim
einen
großen Schritt in die
richtige Richtung getan.
Zusätzlich zu den bereits
vorhandenen
Niederflurbetten wurden 15
neue dieser Art angeschafft. Eine Investition,
welche mit weit über
20000 Euro zu Buche
schlug.
Diese Niederflurbetten
sind wie es der Name
schon besagt, Betten deren Liegeflächen fast bis
hinunterdie
zum Boden hinunter gefahren werden können
und somit die Sturzgefahr auf ein Minimum
reduziert wird.
Außerdem sind die Betten mit teilbaren Bettgittern ausgestattet, so dass
der Bewohner jederzeit
die Möglichkeit hat, das
Bett zu verlassen.
Die Haustechniker des
Rotkreuzheimes sind im
Moment damit beschäftigt, diese technisch zu
prüfen und dann an die
entsprechenden BewohnerInnen zu verteilen.
Stephanie Gansel
Unsere Haustechnike r bringen die neuen Niederflurbetten
zum Einsatz
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Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Weihnachtsfeier der
Ehrenamtlichen im Rotkreuzheim
Wie jedes Jahr in der Adventszeit trafen sich die meisten der aktiven Ehrenamtlichen wieder zu einem gemütlichen Beisammensein, um das Jahr bei einer
Diashow und Gesprächen, bei einem Gläschen Sekt und allerhand Kulinarischem nochmals Revue passieren zu lassen.
Frau Wallner und Herr Häusler
Pflegedienstleiter Christian Karl bedankte sich
bei den Anwesenden für
die liebevolle und zeitintensive
ehrenamtliche
Tätigkeit des Besuchsdienstes, des musikalischen und kirchlichen
Engagements
und
wünschte eine schöne
Weihnachtszeit und eine
weiterhin gute und enge
Zusammenarbeit.
Für die musikalische
Gestaltung sorgten Hildegard Wallner am Klavier und Herr Häusler
mit der Geige.
Herr Troidl, Herr Seebauer, Frau Botschafter, Frau und
Herr Lutz
Frau Engl, Frau Poschenrieder, Frau Hagen, Frau Annemarie Beck, Frau Beck, Frau Keimel, Herr M ünch
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Frau Röckl würdigte die
engagierte Mitarbeit jedes Einzelnen und stellte
bei dieser Gelegenheit
dessen
Tätigkeitsfeld
vor.
Danach blieb noch viel
Zeit für gute und intensive Gespräche, die immer wieder die Verbundenheit
untereinander
und die gute Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst zeigt. Vielen
Dank!!
Gabi Röckl
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Wohnbereichs- Weihnachtsfeiern
Neben der großen Weihnachtsfeier gestalteten die Mitarbeiter der einzelnen
Wohnbereiche jeweils ihre eigene Feier für die Bewohner. Vor allem wurden
hierbei die BewohnerInnen miteinbezogen, die aus gesundheitlichen Gründen
nicht in der Lage waren, in den großen Saal des Rotkreuzheimes zu kommen. In
familiärer Runde freuten sich alle auf das bevorstehende Fest.
Weihnachten Lilienweg 2011
Der Fliede rweg-Chor gab sein Bestes
BewohnerInnen mit ihren Angehörigen und Wohnbe reichsleitung Martina Holz
14
Am 21. Dezember gestaltete Betreuungskraft
Maria Beyer eine wunderschöne Weihnachtsfeier für ihre BewohnerInnen des Lilienweges.
Gemeinsam wurden Gedichte aufgesagt und
Lieder gesungen. Die
Mitarbeiter waren überrascht, wie textsicher alt
bekannte Weisen von allen wiedergegeben wurden.
Am 16.Dezember wurde
die Feier am Fliederweg
mit einem Lied durch die
Mitarbeiter eröffnet. Bei
Weihnachtsgebäck,
Mandarinen, Punsch und
Kaffee begleitete uns
Charlotte, die Tochter
von Sr. Beate, am Klavier. Außerdem wurde je
ein Apfel-Nikolaus, von
Sr. Manuela gebastelt,
an alle verschenkt. Die
Mitarbeiter und Sr. Michaela´s
dreijährige
Tochter Dilara trugen
Gedichte vor und stimmungsvoll beendete Herr
Ranzinger mit einem
Schlusswort die Feierstunde.
Die Bewohner und Mitarbeiter
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Wohnbereichs-Weihnachtsfeiern
Paul Habe r, Irene Woitalla und Nichte Annedore Denk bei
einer sichtlich fröhlichen Feier am Sonnenblumenweg
Heitere Stimmung herrschte auch beim Dahlienweg
Weihnachtsfreude: Melanie Streicher vom Lavendelweg
15
arbeiter des Rosenweges
verbrachten im hinteren
Teil des Saales gemeinsam ein paar Stunden in
besinnlicher
Weihnachtsstimmung.
Bei
Glühwein, Kaffee, Plätzchen,und Stollen wurden
Weihnachtserlebnisse
erzählt, bei denen sich
alle gerne an ihre Kindheit erinnert fühlten.
Für eine frohe Feier am
Sonnenblumenweg sorgten zum einen die selbst
gebackenen Plätzchen,
zum anderen der Sohn
von Frau Stefanie Kiendl
mit seiner Steierischen
und
Betreuungskraft
Monika Schmid mit der
Gitarre.
Am 13. Dezember hielten die Vorbereitungen
für
die
alljährliche
Weihnachtsfeier am Dahlienweg alle auf trapp.
Pünktlich um 14 Uhr
lauschten alle den weihnachtlichen
Klängen.
Gedichte, Geschichten
und Gesang standen voran, bis der Nikolaus
kam. Die Bewohner
wurden reich beschenkt
und dankten dafür.
Trotz der Umbaumaßnahmen, was weniger
Platz bedeutete, fand die
LavendelwegWeihBayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Wohnbereichs-Weihnachtsfeiern
nachtsfeier statt. Bei
Kerzenlicht wurde gemeinsam
gesungen.
Während
Angelika
Spengler und Heidi Gruber Geschichten vortrugen, wurde Punsch mit
leckeren selbstgebackenen Butterplätzchen und
Vanillekipferl verzehrt.
Zum Schluss gab´s Applaus und alle waren
sichtlich zufrieden.
Weihnachten mit der Tochter: Pia Zugraf vom Tulpenweg
Heimbeiratsvorsitzender Hermann Gillich umrahmt von
Brigitte Steindl und Marie Pohl
Ebenso weihnachtliche
Stimmung herrschte am
Tulpenweg. Den Mitarbeitern gelang es mit
festlicher
Dekoration
und
weihnachtlichen
Köstlichkeiten eine familiäre Vertrautheit zu
schaffen.
Am 12. Dezember fand
die Weihnachtsfeier der
Tagespflege im Saal
statt. Die Tagesgäste hatten während der Adventszeit die Plätzchen
gebacken und die vielseitige Tischdekoration
war ebenfalls selbstgebastelt. Sie trugen mit
der Vorstellung der Sitztänze zur Unterhaltung
der Angehörigen bei.
Mit
Weihnachtslieder
singend klang ein sehr
angenehmer und feierlicher Nachmittag aus.
Mitarbeiter Wohnbereiche
Gelungene Feier de r Tagespflege
16
Bayerisches Rotes Kreuz
Rätsel
Gedächtnistraining
Auf dieser Seite wird nach Sachen gefragt, die jeder im Winter kennt oder gebrauchen kann. Wir sind uns sicher, dass Sie alle diese Dinge kennen.
1. Wann beginnt der Winter?
2. Bekleidungsstück für die Hände, das vor Kälte schützt?
3. Heißes Gedränk, hergestellt aus Rotwein und Gewürzen?
4. Gefrorene Blumen an der Fensterscheibe?
5. Warmer Wintermantel, hergestellt aus dem Fell eines Tieres?
6. Schützt vor kalten Ohren?
7. Fortbewegungsmittel auf dem Eis?
8. Im Juli trägt man Sandaletten, im Februar braucht man ...?
9. Steht im Garten, ist weiß, hat einen Zylinder auf und eine Karotte als Nase?
10. Gefrorenes Wasser?
11. Schützt den Hals vor Erkältungen.
12. Kinder fahren damit im Winter den Berg hinunter?
13. Wie nennt man die närrische Zeit im Winter?
14. Wer wird im Winter mit Sonnenblumenkernen gefüttert?
15. Welches Tier sammelt sich Nüsse als Wintervorrat?
16. Welches Tier hält seinen Winterschlaf im Laubhaufen?
17. Wer räumt den Schnee von den Straßen?
18. Was hat man im Bett, um warme Füße zu bekommen?
19. Wer hat am 14. Februar, dem Tag der Verliebten, Namenstag?
20. Wann beginnt der Frühling?
17
Bayerisches Rotes Kreuz
Nachruf: Katharina Gradl und Egon Weiche
Katharina Gradl
Unsere
langjährige
Heimbewohnerin Frau
Katharina Gradl ist am
11.12.11 verstorben.
Frau Gradl wurde am
24.01.1915 in Regensburg geboren. Sie erlernte den Beruf der Buchhalterin und kümmerte
sich nach ihrer Heirat
mit Ferdinand Gradl um
ihre beiden Söhne und
später auch sehr um ihre
Enkelkinder. Seit 1998
lebte sie im Rotkreuzheim, zuerst auf dem
Rosenweg, später dann
auf dem Lavendelweg.
Sie war immer ein sehr
aufgeschlossener und offener Mensch, der sich
für Musik, Kunst, Literatur und im späten Alter
sogar das Schreiben mit
dem Senioren- Computer
interessierte.
Das regelmäßige Kartenspiel war ein wichtiger
Programmpunkt in der
Woche. „Das hält mich
im Kopf fit“, pflegte sie
über dieses Hobby zu
sagen.
Besonders am Herzen
lagen ihr aber auch die
Menschen im Rotkreuzheim. So engagierte sie
sich viele Jahre im
Heimbeirat, dessen Vorsitzende sie bis Anfang
2011 war. Bei Geburtstagen anderer Heimbewohner machte sie stets
einen Besuch und überreichte ein kleines Präsent. Anderen eine Freude zu bereiten, war ihr
immer ein wichtiges Anliegen.
Aus
gesundheitlichen
Gründen gab sie schweren Herzens dieses Ehrenamt ab, das sie mit so
viel Herzblut ausfüllte.
Wir werden Frau Gradl
immer in liebevoller Erinnerung behalten und
bedanken uns für die
Zeit , die intensiven Gespräche und Unternehmungen, die wir mit ihr
haben durften. Gabi Röckl
Herr
Egon
Weiche
wohnte von 05.05.1989
bis 24.12.2011 bei uns
im Rotkreuzheim.
Wenn man Herrn Weiche sah, konnte man
meinen, er wäre Mitarbeiter des Hauses.
Stets war er bemüht, die
An
18
Egon Weiche
Anlage rund ums Haus
sauber zu halten. Ob
beim Kehren der Gehwege, der Abfallbeseitigung, das Leeren der
Aschenbecher vor dem
Haus oder beim Schneefegen, überall brachte
ersich mit ein. Das Pflegepersonal freute sich
immer über die Unterstützung durch ihn. In
dankbarer
Erinnerung
erzählt Sr. Irina Weber:
„Er hat die blauen Müllsäcke entsorgt, die leeren
Kartons weggeräumt, für
die BewohnerInnen das
Mineralwasser aus der
Küche geholt und die
Wäschewanne und Wäscheständer in den Keller gebracht. Diese Arbeit hat ihm Freude bereitet. Langeweile mochte er nicht. Er wollte Beschäftigung haben.“ Wir
werden in Dankbarkeit
an ihn denken. Elisabeth
Eibl
Bayerisches Rotes Kreuz
Rätsel
Lösung Gedächtnistraining
Ein Lied hinterm Ofen zu singen
Matthias Claudius (1740-1815)
1. 21. Dezember
2. Handschuh
3. Glühwein
4. Eisblume
5. Pelzmantel
Der Winter ist ein rechter Mann,
kernfest und auf die Dauer;
sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
und scheut nicht süß noch sauer.
War je ein Mann gesund, ist er´s;
Er krankt und kränkelt nimmer,
weiß nichts vom Nachtschweiß noch Vapeurs
und schläft im kalten Zimmer.
6. Mütze
7. Schlittschuhe
8. Winterstiefel
9. Schneemann
10. Eis
Er zieht sein Hemd im Freien an
und läßt´s vorher nicht wärmen
und spottet über Fluss im Zahn
und Kolik in Gedärmen.
Aus Blumen und aus Vogelsang
Weiß er sich nichts zu machen,
haßt warmen Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.
11. Schal
12. Schlitten
13. Fasching
14. Vögel
15. Eichhörnchen
Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn´s Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;
wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich´ und Seen krachen;
das klingt ihm gut, das hasst er nicht
dann will er sich tot lachen.-
16. Igel
17. Schneepflug
18. Wärmflasche
19. Valentin
20. 20.März
Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande;
Doch hat er auch ein Sommerhaus
Im lieben Schweizerlande.
So ist´ er denn bald dort, bald hier,
gut Regiment zu führen.
Und wenn er durchzieht, stehen wir
Und sehn ihn an und frieren.
19
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Wohnbereich Tulpenweg
Mit dieser Ausgabe wollen wir beginnen, Ihnen unsere Wohnbereiche vorzustellen. Den Anfang macht der Tulpenweg. Wir finden den Tulpenweg im Erdgeschoss mit Zugang zum hinteren Gartenteil.
Renate Klingshirn
Frau Renate Klingshirn
ist die Wohnbereichsleitung vom Tulpenweg.
Sie ist bereits seit 36
Jahren im Rotkreuzheim
beschäftigt, die letzten
12 Jahre, nach erfolgreicher Weiterbildung, als
Chefin in ihrer Abtei-
lung. Wenn sie Rückschau hält, stellt sie etwas traurig fest, dass
sich die Arbeitsbedingungen aufgrund der
zeitintensiven Dokumentation grundlegend geändert haben. Die Zeit
für bürokratische Arbeiten geht bei der Betreuung der Bewohner ab.
Sie könnte sich nicht
vorstellen, etwas anderes
zu machen, aber sie
würde sich mehr Anerkennung von der Gesellschaft als auch seitens
der Politik für den sicherlich nicht leichten
Beruf wünschen.
Von links, vorne: Bianca Biba-Straubinger, Jennifer Gelbert
Hinten: Jens Spannrad, Lisa Hadel, Margarete Friers
20
Bei einem sechswöchigen Pflegekurs entschloss sich Jennifer
Gelbert für die einjährige Ausbildung zur Pflegehilfskraft. Seit Juli
2011 ist sie bei uns beschäftigt. Ihr macht die
Arbeit Spaß, sie erfährt
viel Interessantes von
den Bewohnern und
kann wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Dies ist in einem
Krankenhaus aufgrund
der oft sehr kurzen Verweildauer nicht möglich.
Sie lobt das Arbeitsklima
innerhalb
ihres
Teams. In ihrer Freizeit
strickt und häkelt sie leidenschaftlich gerne.
Seit September 2010 gehört der examinierte Altenpfleger Jens Spannrad
zum Team. Auf die Frage, was ihm bei seiner
Arbeit Freude macht,
sagt er: “Ich mag das
Team und die Bewohner.
Fußballdebatten
oder
Raucherpause mit Bewohnern lockern die Arbeit auf.“ In seiner Freizeit hört er gerne Musik,
liest gerne und fährt viel
mit dem Fahrrad.
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Ganz neu dabei ist seit
Dezember die examinierte Altenpflegerin Lisa Hadel. Mit 14 Jahren
absolvierte sie beim
BRK Altenheim
in
Neutraubling ein Praktikum während
ihrer
Schulzeit, und ihr Berufswunsch stand fest.
Sie sagt, dass ihr unser
Haus an sich gut gefällt.
Sie freut sich, dass sie
vom Team und von den
Bewohnern gut aufgenommen wurde. Ein
harmonisches Miteinander ist ihr sehr wichtig,
da sie, wie sie selbst von
sich sagt, ein ausgeprägter Familienmensch ist.
Seit drei Jahren kümmert
sich die Betreuungsassistentin Bianca BibaStraubinger neben dem
Sozialdienst um die soziale Betreuung der Bewohner am Tulpenweg.
„Ich arbeite gerne mit alten Leuten, sowohl in
der Gruppe, als auch in
den Einzelbetreuungen.
Ich möchte alle gleich
behandeln, und freue
mich immer wieder über
das Lob und die Anerkennung, die ich von den
Bewohnern für meine
Arbeit bekomme“, sagt
sie zufrieden.
Wohnbereich Tulpenweg
Die gelernte Fotografin
Margarete Friers arbeitet
seit 13 Jahren im hauswirtschaftlichen Dienst.
Sie arbeitet gerne im
Team und freut sich immer, wenn alle gemeinsam beim Essen, z. B.
beim Griechen, auch
einmal in ihrer Freizeit
zusammen sind. Neben
gut essen liest sie sehr
gerne.
Öffnungszeiten und Ferien in der Kinderbetreuung angewiesen ist.
Erika Weinbeck berichtet selbst: „Ich bin seit
2000 als Quereinsteigerin in einem kollegialen
Team auf dem Tulpenweg, und das gerne! Es
wird immer schwieriger
dem Beruf „Pflege“
gerech
Von links: Nelly Seivald, Erika Weinbeck, Julia Völkl
Nelly Seivald befindet
sich im 3. Ausbildungsjahr zur examinierten
Fachkraft.
Die
Tagespflege und auch der
ambulante Pflegedienst
waren Stationen ihrer
Ausbildung. Die Arbeit
gefällt ihr sehr gut. Probleme treten jedoch wegen Schichtarbeit auf, da
Frau Seivald als alleinerziehende Mutter auf
21
recht zu werden, aber
mit einer Portion Humor
und Menschlichkeit versuch ich unsere „Oldies“
a´bisserl mehr Freude
für ihren Lebensabend
zu geben. Hobbies: Meine zwei kleinen Enkeltöchter, die mich voll in
Beschlag
nehmen!
Wenn´s die Zeit noch erlaubt Garten- und Näharbeiten.“
Bayerisches Rotes Kreuz
Wohnbereich Tulpenweg
Bericht
Julia Völkl, die seit 2
Jahren als examinierte
Fachkraft am Tulpenweg
arbeitet, beginnt ab Februar die Ausbildung zur
gerontopsychiatrischen
Fachkraft. Ihr wünschen
wir alles Gute. Ihr gefällt
besonders die Betreuung
an Demenz erkrankter
BewohnerInnen. „Besser
wär´s natürlich, wenn
wir mehr Zeit hätten,
aber das Lächeln der
Bewohner trägt mich
immer wieder weiter.“ In
Information
ihrer
Freizeit ist sie sehr
familienbezogen,
legt
großen Wert auf gute
Freunde, die auch ihre
Arbeit respektieren. Außerdem fährt sie viel mit
dem Rad und geht liebend gern in die Stadt
zum Bummeln.
Veronika Reithofer ist
seit einem Jahr die Kollegin in der Hauswirtschaft. Sie freut sich
über ihre Arbeit und die
dabei entstehende Nähe
zu den BewohnerInnen.
Sie spricht und lacht
gerne mit ihnen. In ihrer
Freizeit strickt und filzt
sie gerne.
Davina Rätz ist seit Oktober 2010 als Pflegehelferin im Rotkreuzheim.
Sie schwärmt: „Ich bin
Davina Rätz und Veronika
Reithofer
sehr glücklich mit den
BewohnerInnen,
mit
meinen netten KollegInnen und mit meiner tollen Chefin. Die Arbeit
macht mir Spaß und als
Ausgleich treibe ich
Sport und lese gerne.“
BewohnerInnen gut versorgen zu können. Ihr
Mann arbeitet auch in
einem
Schichtbetrieb,
und so ist die Betreuung
ihres Sohnes gut zu regeln. In der Freizeit geht
sie gerne in die Kirche
und fährt gerne mit dem
Rad und im Winter Ski.
Die gelernte Krankenschwester
Annemarie
Sickinger arbeitete zuvor
im ambulanten Pflegedienst. Sie schätzt es, am
Ort zu arbeiten und nicht
mehr
den
Standort
wechseln zu müssen. Sie
ist seit Oktober 2011 bei
uns und freut sich die
Zeit zum gegenseitigen
Kennenlernen
neuer
Bewohner zu haben. Als
Ausgleich zur Arbeit
geht sie schwimmen,
fährt Fahrrad und strickt
gerne.
Margarita Kulcar und Annemarie Sickinger
Für die Pflegehelferin
Margarita Kulcar, die
seit August 2011 bei uns
beschäftigt ist, steht an
erster Stelle die gute Zusammenarbeit mit den
Kollegen, um so die
22
Christoph Federl
Seit fast zwei Jahren ist
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Christoph Federl am
Tulpenweg als Pflegehelfer beschäftigt und
lobt den Zusammenhalt
mit den Kollegen. Er erledigt seine Aufgaben
gerne und freut sich,
wenn er merkt, dass sich
die BewohnerInnen über
seine
Unterstützung
freuen. Wenn er am Wochenende frei hat spielt
er aktiv Fußball in der
Kreisklasse.
Ludmilla Steitz
Ludmilla Steitz sagt
auch, dass sie ihre Arbeit
gerne mag, auch wenn´s
manchmal stressig ist.
Als Erholungsarbeit beschäftigt sie sich gerne
im Garten und mit ihrem
Sohn.
Ute Hensengreth
An erster Stelle steht für
die Pflegehilfskraft Ute
Hensengreth der Umgang mit den Bewohnern. Sie freut sich,
wenn sie in die Arbeit
kommt, und die Bewohner glücklich sind, von
ihr betreut zu werden.
Jörg Rathgeb
Als examinierte Fachkraft beschreibt Jörg
Rathgeb, dass es immer
schwieriger wird aufgrund von Zeitmangel
und aufwendiger Bürokratie den von ihm erlernten Traumberuf zu
leben. Seit 2004 ist er
bei uns beschäftigt. In
seiner Freizeit spielt er
Gitarre, beschäftigt sich
mit dem PC und versorgt
den Hund der Familie.
Die frisch verheiratete
Manuela Zupfe r
Die Pflegehilfskraft Manuela Zupfer bereichert
mit Fröhlichkeit und ihrem unverwechselbaren
österreichischen Akzent
den Heimalltag der BewohnerInnen. Die Arbeit
macht ihr Freude, auch
wenn´s manchmal sehr
anstrengend und kräfteraubend ist.
23
Manuela Weikl
Bereits seit 2004 ist die
Pflegehilfskraft Manuela
Weikl bei uns beschäftigt. Nach der Geburt ihrer Tochter ging sie in
Erziehungsurlaub
und
ist nun wieder, wie geplant, vor allem an Wochenenden am Tulpenweg im Einsatz.
Elisabeth Eibl
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Bewohnerinterview: Winterfreuden
Zum Leid der Autofahrer beschert uns der Winter den lästigen Schnee und das
gefährliche Glatteis auf den Straßen. Wintersportler sehen die Winterpracht mit
ganz anderen Augen. Und so mancher Schneesturm macht den Kindern einen
riesigen Spaß. Einige unserer BewohnerInnen erinnern sich mit Freude an die
Kinder- und Jugendzeit im Winter:
Schmidt lachend: „Runter ging´s natürlich viel
schöner als bergauf.“
Friedrich Schmidt
Herr Friedrich Schmidt
vom Lilienweg stammt
aus Russland und denkt
gerne an seine Schulzeit
zurück. Beim Sportunterricht wurden Schlittschuhe und Schneeschuhe an jedes Kind ausgeteilt. Zuhause standen
für ihn, die drei Schwestern und die fünf Brüder
nur jeweils ein Paar
Schlittschuhe und ein
Paar Schneeschuhe zur
Verfügung. Die Schlittschuhe wurden
mit
Schrauben an die Stiefel
montiert und passten
deshalb für alle Größen.
Mit Juchhu ging´s auf
die gefrorene Wolga.
Von den Schneeschuhen
schwärmt
Friedrich
Schmidt lachend: „Run-
Stephanie Kiendl
Frau Stephanie Kiendl
vom Sonnenblumenweg
ist im Böhmerwald aufgewachsen. Auf die Frage nach Winterfreuden
in der Kindheit sprudelt
es nur so aus ihr heraus:
„Wir hatten zwei Meter
hoch den Schnee. Er war
so hoch, dass wir auf´s
Hausdach steigen konnten. Hier fuhren wir mit
dem
Schlitten
vom
schwach
abfallenden
Dach. In der Nähe war
ein Weiher. Wir schlugen mit der Hacke Eisschollen vom Rand und
fuhren mit einem Stecken auf der Eisplatte
24
cken auf der Eisplatte
über den Weiher. Zwei
bis drei Kinder hatten da
Platz. Einmal bin ich ins
Wasser gefallen. Als ich
am Ufer war, bin ich
schnell davon gelaufen,
aber die Mutter hat mich
erwischt.
Da
gab´s
g´scheite Hiebe auf den
Hintern. Schneehäuserl
haben wir gebaut, die
Schneekugeln mit Wasser zusammen gefroren.
Als wir schon etwas
größer wurden, so etwa
15 Jahre, haben uns die
jungen Burschen auf
dem Zugschlitten mit auf
den Berg geschoben.
Dann ist es mit den
Maderln den Berg runter
gegangen.“
Ihre Nachbarin Frau
Swiderek, die mit sechs
Geschwistern
in
Altenthann
aufwuchs,
weiß auch fröhlich zu
berichten:
“Hinterm
Haus haben wir uns eine
Eisbahn gemacht, Wasser hingeschüttet, bis es
zufror. An die Holzschuh´ hat der Vater
Spangerl aus Eisen geBayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Bewohnerinterview: Winterfreuden
Frau Konhardt hört belustigt zu und meint:
„Ich stamme aus dem
finsteren Kohlenpott bei
Dortmund. Wenn es
wirklich mal geschneit
hat, wurde sofort Asche
gestreut. Ich habe nur
gehustet und bin hingefallen im Winter.“
Schlittschuhe hatte unsere Mutter kein Geld.“
Therese Swiderek
Eisen gemacht, damit´s
besser rutschten. So
manche wilde Schneeballschlacht wurde nach
der Schule ausgetragen.
Das Schönste im Winter
war das Eisstockschießen. Da waren mein
Mann und ich zusammen
mit sechs bis acht Leuten auf dem zugefrorenen Altwasser bei Donaustauf immer anzufinden. Jeder zielte auf die
Taube aus Stein oder
Holz. Gespielt wurde
immer um Geld.“
Johanna Konhardt
Frieda Schönberger
Marie Pohl
Frau Marie Pohl vom
Tulpenweg verbrachte
ihre Kindheit in Tachau
im Sudetengau. Mit ihren vier Geschwistern
teilte sie sich einen Hörnerschlitten und alle fuhren außerhalb der Stadt
über Hügel ins Tal. Die
selbst gestrickte Mütze
und Handschuhe schützten vor der grimmigen
Kälte. Der Vater war im
Krieg geblieben, erzählt
Frau Pohl: „Ein Schlitten
musste für alle Kinder
reichen. Auf dem gefrorenen Bach schliffen wir
mit den Stiefeln, für
25
Frau Schönberger wuchs
in einem Sieben-MäderlHaus auf. Als Schulmädchen bekam sie
einmal zu Weihnachten
Ski geschenkt. Sie wollte
natürlich die Bretter
gleich am Tag nach Heilig Abend ausprobieren.
Frau Schönberger will
vom ersten Versuch erzählen, kann aber vor
Lachen fast nicht sprechen: „Einmal bin ich
mit den Dingern gefahren, bin nicht einmal den
Berg runter gekommen,
bin gestürzt und hab dabei den Skistock abgebrochen. Ich hab sofort
die Ski gepackt und hab
sie nach Hause getragen.
Ich hab´s kein zweites
Mal probiert!“
Elisabeth Eibl
Bayerisches Rotes Kreuz
Preisrätsel
Rätsel
2012 Schaltjahr?
Ein Jahr ist etwa 365,24 Tage lang, nicht genau 365
Tage.
Damit sich die Jahreszeiten nicht immer weiter verschieben, wurde alle vier Jahre ein Schaltjahr mit einem zusätzlichen Tag eingeführt.
Dieser Tag wird im Februar angehängt.
Unsere Frage lautet:
Wie viele Tage hat der Februar 2012? _ _
Bericht
Jeder,
der mitmachen möchte, kann sich am Empfang einen Teilnahmeschein abholen
und dort bis zum 01.03.2012 mit der richtigen Lösung wieder abgeben.
Für den Fall, dass mehrere richtige Lösungen eingehen, entscheidet das Los.
Herzlichen Glückwunsch
Gewinner des Preisrätsels
Information
Frau Johanna Konhardt ist die Gewinnerin unseres letzten Preisrätsels. Zu unserer Freude hat sie ein Gedicht über ihren Heimeinzug und den Gewinn des
Blumenstraußes verfasst:
„Liebe Mitbewohner des Rotkreuzheims!
Ziemlich verzagt war ich und klein, als
mich im Krankenhaus das Glück traf, ab
16.09.2011 eine Bewohnerin des Sonnenblumenweges zu sein.
Und damit nicht genug, flog mir unverdienterweise auch noch ein herrliches
Blumengebinde ins Zimmer hinein, was
ich hier voll Dankbarkeit und Freude
beweise.
Herzliche Grüße
Johanna Konhard.“
Praktikantin Stephanie Gansel überreichte
Frau Konhardt den bunten Blume nstrauß
26
Bayerisches Rotes Kreuz
Wir gedenken in stiller Trauer
Aus Gründen des Datenschutzes, es kam in der Vergangenheit
Herr Walter
Wagenpfeil
Herr Rudolf Rösch
zu Missbrauchssituationen (Bilderklau,
Verstorben
am 29.11.2011
Verstorben am 27.12.2011
Verwendung von Geburtsdaten auf den Geburtstagsseiten,
Frau Elsa Schöberl
etc.), stehen Ihnen diese Daten nur zur Verfügung,
Frau Katharina
Frau
Anna Hufnagel
wenn SieGradl
sich bei uns registrieren. Sie
erhalten
Verstorben
ameinen
11.12.2011
Verstorben am 30.12.2011
dann
entsprechenden Zugangslink.
Bitte schicken Sie uns unter Angabe von
Name, Brockmeyer
Vorname
Herr Michael
Straße
Verstorben
am 18.12.2011
Herr Wilhelm-Karl Müller
Verstorben am 09.01.2012
Herr Franz Sirtl
Verstorben am 26.12.2011
Frau Katharina Temes
Verstorben am 30.01.2012
PLZ, Ort
an [email protected]
Ihre Nachricht.
Frau Maria
Zichaus
Frau Gertrud Wunsch
Wir werden Ihnen dann einen Link zukommen lassen,
Verstorben
am 24.12.2011
Verstorben am 10.01.2012
mit dem Sie unsere Heimzeitung, die DONAUWELLE,
erreichen und vollständig online lesen können.
Herr Egon
Frau Brigitte Schindler
Wir Weiche
bitten um Verständnis.
Verstorben
amKonz
24.12.2011
Verstorben am 18.01.2012
Peter
Heimleiter
Manchmal
wollt ich fast
verzagen
Und ich glaubt
ich trug es nie.
Ein Engel vom Dahlienweg
Und dann hab
ich´s doch getragen.
Frag mich nur
nicht wie.
(Heinrich Heine)
Gemälde in der Rotkreuzheim-Kapelle
27
Bayerisches Rotes Kreuz
Bericht
Blutspendetermine
im Rotkreuzheim
Mittwoch, 08.02.2012
14:00 Uhr - 20:00 Uhr
Mittwoch, 28.03.2012
14:00 Uhr - 20:00 Uhr
28
Bayerisches Rotes Kreuz