- Schwarz-Rot

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- Schwarz-Rot
Schwarz-Rot
Aachen
Handball
57/2007
Schwarz-Rot auf Tour in Leipzig
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Was macht eigentlich... Andreas “Duffy” Defourny?
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Schwarz-R
Aachen
Handball
Jugend trainierte in Hellenthal
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bra
Wir
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Bu
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lli!
Ein Verein im Wandel der Zeit
Hallo liebe Schwarz Rote,
zunächst möchte ich Euch allen und Euren Familien ein erfolgreiches und gesundes Jahr
2008 wünschen.
Nachdem wir die Weihnachtsferien hinter uns gebracht haben, geht es nun wieder mit
Volldampf in die Meisterschaft. Für die einen geht es darum, die aufsteigende Tendenz
weiter fortzuführen, für die anderen sich Luft im Kampf gegen den Abstieg zu verschaffen.
Über dieses, über die vergangenen Spiele und die Aussichten auf den Rest der Saison lest
ihr in den einzelnen Berichten unserer Info - und sicherlich auch noch über Wissenswertes
um unseren Verein. Doch zuvor gestattet mir noch ein paar Anmerkungen.
War der ASV Schwarz Rot Aachen in der Vergangenheit dafür bekannt, dass sich seine
Seniorenmannschaften zum größten Teil aus Eigengewächsen der Handballjugend
zusammensetzten, so ergibt sich heute bei näherem Hinsehen ein anderes Bild.
Immer mehr junge Spieler, die es aus Studiumszwecken nach Aachen verschlagen hat,
bilden und verstärken heute unsere drei Damen- und vier Herrenmannschaften und das
nicht nur im so genannten Leistungsbereich. Der Mangel an Nachwuchs ist sicherlich auch
auf ein verändertes Freizeitverhalten unserer Kinder und Jugendlichen zurückzuführen. Die
Vielzahl an Freizeitangeboten und die mangelnde Bereitschaft, sich verpflichtend in eine
Mannschaft einzubringen und lieber die Freizeit am Computer zu verbringen, sind hier
wohl ausschlaggebend.
Trotz großen Engagements unserer Jugendabteilungen sind wir momentan weit davon
entfernt, Jahrgangsmannschaften bilden zu können, um genügend Nachwuchs für unsere
Seniorenmannschaften auszubilden. Wenn es auch in Zukunft darum gehen wird, einen
gesunden Mix aus Eigengewächsen, Studenten und Rückkehrern zu schaffen, ist das
gesamte Kollektiv unseres Vereins gefragt: Funktionäre, BetreuerInnen, TrainerInnen, die
Teams und Ihre Fans.
Michael Schwanen
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren! Bitte beachten Sie diese bei Ihrem nächsten Einkauf!
Impressum
Herausgeber:
Redaktion infoTEAM:
Handballabteilung des ASV 06 Schwarz-Rot Aachen e.V.
Anna Knippert, Langenbruchweg 56 - 52080 Aachen - 0241 / 16 55 95
Josef Mommertz, Feldstraße 66 - 52477 Alsdorf - 02404 / 6 46 78
eMail:
[email protected] (Internet: www.schwarz-rot.de)
Satz & Gesamtgestaltung:
Der SeTzEr
Druck:
Erens Painting • www.werbung-aus-aachen.de
Auflage:
300 Exemplare
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Die Seniorenabteilung
1. Herrenmannschaft
Rückblick auf die erste Saisonhälfte von Trainer Gerd Werth
Zur Saisonhälfte bin ich zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden. Nach dem schlechten
Start mit 0:8 Punkten haben wir nach den Herbstferien sehr konkurrenzfähig gespielt. Die
Mannschaft ist reifer geworden und spielt mittlerweile wesentlich disziplinierter als noch
vor einem halben Jahr.
Im Moment haben wir vom Siebenmeterpunkt und bei knappen Rückständen kurz vor
Schluss noch unsere größten Schwachpunkte. Beides ist wie alles, was die Mannschaft
bisher gelernt hat, reine Kopfsache. Gegen Bardenberg hatten wir dreimal bei Gleichstand
die Möglichkeit in den letzten zehn Minuten in Führung zu gehen und jedes Mal in der
Willenskraft kurz nachgelassen. Wenn die Spieler hier begreifen, was zu tun ist, dann wird
die Mannschaft richtig stark werden. Zur Rückrunde werden wir unseren Kader verstärken.
Neben Marc Schlingensief, der vom TV Weiden zurückkehrt, gibt es noch zwei weitere
Neuzugänge vom Handballverband Niederrhein. Hieran erkennt man doch, welchen
Zulauf die Mannschaft bzw. der Verein hat. Hoffen wir, dass die Entwicklung so weitergeht
und auch das Publikum weiterhin sportlich gute Leistungen und spannende Spiele
geboten bekommt. Die letzten Spiele waren stets spannend und kampfbetont und gerade
gegen Bardenberg konnten wir spüren wie uns unser Publikum unterstützt.
Unabhängig vom sportlichen Erfolg präsentiert sich die Mannschaft sehr positiv, was
insbesondere auch von unseren Gegnern (Spieler und Zuschauer), Gastspielern und den
Schiedsrichtern bestätigt wird.
Gerd Werth
Bericht aus der Mannschaft
Es scheint, als wären die ersten zwei Zähler, die wir völlig unerwartet auswärts gegen den
SSV Marienheide einfahren konnten, der Startschuss zu einer besseren Saisonleistung
gewesen. Hatte man in der oberbergischen Halle seit mindestens einem Jahrzehnt keinen
Sieg gegen die Heimmannschaft erringen können, schöpfte man nun neues
Selbstvertrauen aus unserem bis dato sogar höchsten Saisonsieg. Etwas knapper, aber
dafür spektakulärer dann der Auftritt vor eigenem Publikum gegen den Oberligaabsteiger
MTVD Köln, gegen welchen wir satte 38 Treffer erzielen konnten und zwischenzeitlich
sogar mit 10 Toren führten.
Wir waren uns sicher, nun endlich zu unserer Linie gefunden zu haben, bis die Leistungen
nach diesen Höhepunkten der Hinrunde wieder langsam, aber leider stetig schwächer
wurden. Zwar konnten wir uns gegen die meisten Gegner auch verdient durchsetzen,
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jedoch war das mehr auf das kämpferische Moment als auf großartige Spielqualität
zurückzuführen. Insbesondere die unheimlich knappen und obendrein unnötigen
Niederlagen gegen den HSV Bocklemünd, den SSV Nümbrecht und den VfL Bardenberg
drückten auf die Stimmung und ließen keinerlei richtige Siegeseuphorie aufkommen.
Eine kleine Ausnahme war selbstverständlich der Auswärtssieg gegen den TV Roetgen, den
wir uns mühsam in der wohl für ihre Ungemütlichkeit am bekanntesten gewordene Halle
in der Verbandsliga erarbeitet haben. Auch wenn der Sieg denkbar knapp ausgefallen ist,
konnten wir uns – vielleicht auch etwas zu ausschweifend - darüber freuen, bis zum
Abpfiff die Nerven behalten zu haben, um die enorm wichtigen zwei Punkte mit nach
Aachen zu nehmen.
Die Hinrunde endete für uns mit der oben erwähnten Niederlage gegen den VfL
Bardenberg und somit, auch begründet auf dem schwachen Saisonstart, mit einem leicht
negativen Punktekonto von 12:14 Punkten.
Bis zur Winterpause gab es allerdings noch eine Schlacht zu schlagen, nämlich die offene
Revanche für die erste, schmerzlich hoch ausgefallene Saisonniederlage gegen den
Pulheimer SC. Die Vorzeichen für dieses Spiel hätten kaum besser sein können. So konnten
wir personell fast aus dem vollen Schöpfen und hatten zusätzlich mit Marc Schlingensief
und Reiner Wilms zwei neue Kräfte auf dem Platz zur Verfügung. Hochmotiviert konnten
wir dennoch gegen die schon viel stärker als im Hinspiel auftretenden Pulheimer nur eine
Halbzeit mithalten, in der zweiten Halbzeit brachen in der Abwehr einfach alle Dämme.
Trotzdem konnten unsere beiden neuen Akteure ein durchaus gelungenes Debüt feiern, so
traf Marc Schlingensief ganze 14 mal ins Schwarze und Reiner Wilms erreichte mit seinen
vier Toren eine hundertprozentige Torausbeute.
Im neuen Jahr gedenken wir wieder an unser Saisonziel „positives Punktekonto“
anzuknüpfen, um uns im oberen Tabellenmittelfeld einen Platz zu sichern. Wir wünschen
allen Zuschauern, Freunden, Angehörigen, sowie natürlich der gesamten Abteilung ein
frohes neues Jahr und hoffen euch auch im neuen Jahr sportlichen Erfolg bieten zu
können!
Pascal Ortlieb
Pressemitteilung vom 20.01.2008
Trainerwechsel
Der Handball-Verbandsligist ASV 06 Schwarz-Rot Aachen und Trainer Gerd Werth haben
sich im gegenseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung getrennt. Beide Seiten waren
mit der konzeptionellen Zusammenarbeit unzufrieden, so dass eine konstruktive
Zusammenarbeit nicht mehr möglich schien.
Wir danken Gerd Werth ausdrücklich für sein Engagement und wünschen ihm für seine
sportliche Zukunft alles Gute.
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Bis zum Saisonende wird nun mit Werner Becker, ein Altgedienter, schon in der
Vergangenheit als „ Feuerwehrmann“ sehr geschätzter Ur-Schwarz-Roter, die Betreuung
der Mannschaft übernehmen.
Nun heißt es für die kommende Saison auf Trainersuche zu gehen.
Qualifizierte Interessenten können sich bei unserem Handballobmann Michael Schwanen
unter der Telefonnummer 01755800381 melden.
2. Herrenmannschaft
Redewendung trifft ins Schwarze - Mehr Ab als Auf für
Schwarz-Rot II
Normalerweise klingt die Redewendung jedem von uns etwas anders im Ohr. Man kennt
etwas wie: "Das Auf und Ab..". Ähnliches hätte ich auch am liebsten geschrieben. Das
Problem an der Sache ist allerdings folgendes:
Die Saison begann bereits tragisch. Unser temperamentvoller Rechtsaußen verletzte sich in
Stolberg das Knie so schwer, dass er voraussichtlich sehr lange ausfallen sollte. Rene
Terhaart musste aber erst einmal ersetzt werden. Mit Edwin und Marc konnte die Position
besetzt werden. Man traf auch einiges, aber eine Torgefahr bei jeder Wurflage, wie sie
Rene hat, konnte man nicht vorweisen.
Als Daniel Kosch in Eschweiler einen Ausschluss erspielte, war unser linker Rückraum von
diesem Punkt an schwer geschwächt. Andreas Hager sprang ein und meisterte die
Aufgabe zufriedenstellend. Jan Ohs, nach langem Auslandsaufenthalt zurückgekehrt,
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fand seinen Weg in die Zweite, weil er aus mir nicht bekannten Gründen von Anfang an
nicht mit der Ersten trainierte. Ein Linkshänder im Rückraum. Endlich! Danke Jan, du
machst das gut.
Die Abgänge der beiden Torhüter Sebastian Kleynen nach Eilendorf und Frank Schachtel
nach Bardenberg machten uns und unserem Gerd schwer zu schaffen. Die komplette
Belastung der Schlussmannposition ruhte auf seinen Schultern und er konnte sich nie
ausruhen.
Zu alle dem wurde bei den Spielen wild durchgewechselt und in jedem Spiel sahen wir uns
in einem anderen Kader.
Spieler-Trainer Johannes Kusch ist von seinem Amt als Spieler zurückgetreten. Er spielt nun
in der Ersten. Für uns ist er nun als "voller" Trainer da, das heißt, er kann seine gesamte
Energie in das Coaching stecken. Am Ende der Hinrunde benannte Kusch einen festen
Kader, mit dem er bis zum Ende der Saison trainieren will. Wir brauchen nun mal eine feste
eingespielte Mannschaft, um Siege einzufahren.
Rückrunde heißt neue Spiele. "Neues Spiel, neues Glück" heißt es doch so schön. Oder "Gut
Ding will Weile haben" mögen die reiferen unter Ihnen noch wissen. Daher wird die
Mannschaft in der Rückrunde alles geben, um nicht in die Kreisklasse abzurutschen. Denn
danach sieht der letzte Tabellenplatz derzeit aus. Der Abstand nach oben ist nicht so groß,
als dass man ihn nicht überwinden könnte. Wir müssen nur gewinnen, denn in die
Kreisklasse gehören wir - das sage ich auf die Gefahr hin arrogant zu wirken - aufgrund des
Mannschaftspotentials nun wirklich nicht.
Bei allem Eifer dürfen wir nicht den Fehler machen und ungeduldig an die Sache
Klassenerhalt rangehen. "Geduld ist die Mutter der Porzellankiste". Und weil das so ist,
müssen wir versuchen so schnell wie möglich Punkte zu sammeln. Wir hoffen auf
Unterstützung der Ersten Herrenmannschaft.
Die Mannschaft wünscht Ihnen und sich selber ein erfolgreiches Jahr 2008.
Marc Mommertz
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3. Herrenmannschaft
In Q4 2007 und das ist nicht übertrieben,
haben wir uns oft die Augen gerieben.
Denn mal waren wir sehr schlecht und mal sehr gut
und vor unserer vierten zogen wir schon wieder den Hut.
Ein Remi in Roetgen das war wie verloren,
denn Schiri war leider in Roetgen geboren.
Nach 4 schönen Siegen liefen wir Ehrenrunden
und mit der Zeit hat sich die Mannschaft gefunden.
So sieht´s fast aus wie ganz am Anfang,
mal geht's rauf , mal runter den Hang.
Doch die Zahlen sind einfach und Ihr könnt es seh´n,
das wir jetzt mit guten Punkten dasteh´n.
So kurz nach Weihnachten können wir stolz verbreiten,
wir waren lang´ nicht besser und steh´n auf dem Zweiten.
An die Rückkehrer sagen wir „Willkommen Daheim!“
Mit euch im Team wird´s noch besser sein.
Vielleicht geht unserer Vierten ja doch noch die Puste aus;-)
Und wir kommen am Ende endlich aus dieser Liga raus!
Egal was kommt, wir sind mit Spaß dabei
mit unserem Wahlspruch „FEUER FREI“.
4. Herrenmannschaft
Nachdem im alten Jahr die letzten Spiele gewonnen werden konnten, schauen wir jetzt auf
die letzten Spiele der Saison.
Es sieht mit der Qualifikation zum Aufstieg in die 1. Kreisklasse gar nicht mal so schlecht
aus, da wir von noch 5 ausstehenden Spielen noch 3 Spiele gewinnen müssen um uns
endgültig zu qualifizieren.
Zum letzten Spiel in Roetgen bleibt nur zu sagen, dass wir dieses Spiel mit einer
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geschlossenen Mannschaftlichen Leistung gewonnen haben, auf diesem Wege wünschen
wir auch Matthias F. gute Besserung für sein Nasenbein.
Außersportlich gibt es - wie schon im letzten Bericht erwähnt - zu berichten, dass ein
vorweihnachtlicher Brunch mit der ganzen Familie stattgefunden hat, wenn auch nicht zu
aller Zufriedenheit, was wohl eher auf die Lokalität zurückfällt.
Anfang des Jahres trafen sich eine Gruppe von Wanderfreudigen Aktiven mit Familien an
Haus Kaisersruh, um eine Wanderung zum Teuterhof in Würselen zu machen.
Schade war es, dass nur 11 Erwachsene und 3 Kinder mitgegangen sind, es war aber
trotzdem ein toller Wandertag, den man bestimmt noch einmal in einer solchen Art
wiederholen kann. Als letztes wünschen wir allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2008.
Stefan Palm
1. Damenmannschaft
Nun ja, was soll man dazu sagen?
Mit 18:12 Punkten stehen wir jetzt in der der Rückrunde auf dem 4. Platz. Unser
Torverhältnis liegt mit 366:355 Toren knapp im positiven Bereich. Bei einem solchen Stand
sollte man meinen, dass eine ausgeglichene bis gute Leistung zu Grunde liegt, was in
diesem Fall jedoch zu hoch gegriffen ist.
Nach einem erfolgreichen Start haben wir im restlichen Teil der Hinrunde sowohl gegen
starke als auch gegen schwache Gegner gewonnen, aber leider ebenfalls sowohl gegen
starke als auch gegen schwache Gegner verloren. Das jeweilige Spielergebnis ist, wie
eigentlich auch zu erwarten, in großem Maße von unserer Tagesform abhängig, was zu, in
dieser Saison unabhängig von der Mannschaftsaufstellung, erheblichen
Leistungsschwankungen geführt hat. Neben sehr starken Leistungen wie beispielsweise
bei dem Heimspiel vor Weihnachten gegen die SG Ollheim/Straßfeld, das wir mit 28:27
gewannen, stehen leider auch sehr schwache Leistungen, die einen Vergleich nahezu
lächerlich erscheinen lassen. In der Hinrunde haben wir gegen den DJK BTB Aachen, den TV
Roetgen, den TV Strombach, die SG Königsdorf/HHV Köln, den SV Blau-Weiß Hand und
den SC Fortuna Köln verloren, aber auch gegen die SG Ollheim/Straßfeld, den Brühler TV,
die HSG Siebengebirge-Thomasberg II, den Weidener TV und den Pulheimer SC gesiegt.
Zum Rückrundenstart konnte von uns, wie schon erwähnt, ein weiterer Sieg gegen die SG
Ollheim/Straßfeld eingefahren werden, der auf eine spannende und siegreiche Restsaison
hoffen lässt. Der Start im neuen Jahr zum Kreispokal A -Halbfinale nach beinahe
zweiwöchiger Trainingspause ließ vom Spielspaß und den entsprechenden Torerfolgen her
leider noch zu wünschen übrig, aber immerhin stimmte das Ergebnis. Mit einem 15:17
Auswärtssieg in Weiden dürfen wir uns als Titelverteidiger erneut auf eine Finalteilnahme
freuen.
Ina Geldermann
2. Damenmannschaft
Das Jahr 2007 ist vorbei und damit auch die Hinrunde. Leider haben wir unser gestecktes
Ziel bislang nicht erreichen können.
Aber! Neues Jahr - neue Energie!
Für 2008 ist der Ansporn daher umso größer! Wir haben das Ziel nicht aus den Augen
verloren. Die Anlaufschwierigkeiten sind hoffentlich überwunden und so werden wir
weiter daran arbeiten das Gewünschte zu erreichen.
Das erste Spiel der Rückrunde haben wir zwar verloren, aber die Trainingsmoral und der
Zusammenhalt der Mannschaft stimmen mich positiv! Das Potenzial der Mannschaft ist
sicherlich vorhanden, so dass wir eine gute Basis haben darauf aufzubauen.
Uwe Falkenstein
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Schwarz-Rot on Tour
Leipzig 27. bis 30.9.2007
Nach Prag und Dresden tourt der Schwarz-RoteReisebus mit der Fa. Wirtz wieder in den Osten, diesmal
nach Leipzig. Der Busfahrer kutschiert uns nett und
freundlich, diesmal ohne weibliche Busbegleitung, an
unser Ziel und steht uns auch an zwei Tagen für
Rundfahrten zur Verfügung.
Hanni und Margret sorgen für unser Frühstück, leckere
frisch geschmierte Brötchen und fast noch warme
Frikadellen werden gereicht. Gegen einen Obolus für
das Förderkonto der Jugend von Schwarz-Rot kann jeder mitschmausen. Oder fließt das
Geld in den „Hannis- Sohn-Andreas-Braut-Schuhe-Topf“? Wir haben die Abteilung „Horch
und Guck = Stasi“ eingeschaltet und schon .…nein, natürlich nicht: Werner hat den
stolzen Betrag von … auf das Konto des Fördervereins eingezahlt.
Und auf wen musste die ganze Bagage am Meetingpoint Trierer Platz warten? Liesel und
Hans hatten zwar vielen die richtige Zeit gesagt, selbst aber zu lang beim Kaffee gesessen.
Gewartet hat die Stadt Leipzig auch netterweise auf uns mit der Feier zum 10-jährigen
Bestehen der Bahnhofpromenaden: am 27.9. konnte das Fest endlich starten und eine
Abordnung von uns gewann einen Fresskorb, weil sie gestanden hatte aus Aachen zu
kommen. Dieser Leipziger Kopfbahnhof ist der größte Europas und die Einkaufsmöglichkeiten in den Promenaden auf 3 Etagen sind enorm. Aber auch die Leipziger Kneipenmeile
genannt Drallewatsch, was so viel heißt wie „einen draufmachen“, lud kräftig unter weit
heruntergelassenen Sonnendächern mit Heizstrahlern zum Verweilen ein - auch wenn der
Regen vor uns runter tropfte!
Eine besondere Spezialität sind Leipzigs Passagen, Durchhöfe und Durchhäuser. Immer
wieder gelangte man aus einer anderen Richtung in ein und dieselbe Passage und dachte,
ach ja, auch schön! Zum Teil mit Geschäften für den gehobenen Konsum oder hübschen
Lokalen ausgestattet, kann man dort viele Stunden verbringen. Vor Verlegung der Messe
auf das neue Messegelände außerhalb Leipzigs waren dort die Messehäuser
untergebracht. Hier gelang es uns auch endlich für Silvia einen Schirm zu finden, der dem
Dauerregen standhalten konnte und den richtigen Preis und Größe hatte.
Auf der Besichtigungstour durch Leipzig begleitete uns Dr. Peter Donat, der sich spätestens
mit den „kläbrigen amerik. Dings“ im Mund als zweiter Horst Schlämmer outete. „Weißt
Bescheid, Schätzelein“! Die Reise durch die Stadt begann ganz in der Nähe unseres Hotels
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„Balance“ am Völkerschlachtdenkmal. Schnell ein Oecher Liedche geträllert geht hier
nicht, in der Ruhmeshalle können nur getragene Lieder gesungen werden, da sich bei dem
15 Sekundenhall die Worte selbst überholen.
Danach führte uns der Peter in eine Wanderausstellung, die im alten Gasometer in
Panoramabildern das antike Rom in 15 Minuten bei Tag und Nacht zeigte. Sehr
beeindruckend, Peter wir danken Dir!
Wir fuhren an Leipzigs Zoo der Zukunft vorbei, in dem die Tiere fast wie wild leben, für
2009 ist eine Tropenhalle geplant, jetzt war es zu kalt und zu nass für eine Besichtigung.
Die Tour führte uns am Leipziger Zentralstadion vorbei, in das einfach ein Neues reingebaut
wurde. Das füllte Walter Ulbrichts größtes deutsches Stadion, verringerte die Kapazität von
110.000 auf 14.000 und erfüllte schließlich die Anforderungen für die Fußball-WM 2006.
Nach dem letzten großen Hochwasser 1954 wurde das Elsterhochwasserbecken angelegt.
Hier entstand am Elster-Salle-Kanal der Elstermedienpark in den alten Textilfabriken. Die
Buntgarnwerke beherbergen nun luxuriöse Wohnungen in ungewöhnlicher Umgebung
an Wasserstrassen mit einem Anlegesteg, an dem die beiden venezianischen Gondoliere
mit ihren Wasserfahrzeugen halten können.
Leipzig ist 500 Jahre lang der Herkunftsort
der Bücher gewesen. Hier wird in der
Deutschen Bücherei seit 1913 von jedem
veröffentlichtem Buch oder Druckschrift aus
dem deutschen Raum ein Exemplar abgelegt.
Sogar von verbotenen Büchern wurden
Verzeichnisse angelegt. Nach dem Krieg
zogen einige der großen bisher in Leipzig
ansässigen Verlagshäuser wie Reclam und
Brockhaus in den Westen. Ihre Spuren sieht
man heute noch in den herrschaftlichen
Villen der Verleger. Und der Börsenverein
gründete in Frankfurt eine neue Deutsche
Bibliothek. Aber wider Erwarten hatte auch
im Osten der Sammelauftrag bestand. So
gibt es heute zwei Deutsche Bibliotheken, die
sich die Arbeit teilen und zwei deutsche
Buchmessen jährlich. Leipzig war aber auch
die Pelzstadt par excellence. Es gab hier 700
Kürschner, die 10 Mio. Felle im Jahr
verarbeiteten.
Zur Zeit unseres Besuchs war Leipzig an vielen
Stellen Baustelle: es wird ein Citytunnel gegraben, der bald die U-Bahn aufnehmen soll. Auf
dem Augustinerplatz ließ 1968 Walter Ulbricht die 1240 erbaute Pauliner Kirche sprengen
um dort den Neubau eines Campus zu errichten.
Zwischen den Beschreibungen seiner Stadt Leipzig fand Dr. Peter Donat immer wieder Zeit
uns mit Anekdoten aus seinen bisherigen Reiseleitungen zu unterhalten. So hatte sich eine
Frau bei ihm beschwert, sie sei nicht lieb und wolle daher nicht immer mit „Liebe Gäste“
angesprochen werden.
„Ach, wär ich doch ein Pflasterstein, dann könnt ich schon im Westen sein.“ Ausspruch
unseres Reiseleiters beim Weg durch die alten Gassen in unserer Partnerstadt Naumburg,
weil hier viele historische Pflastersteine in den Westen gegen Devisen verkauft wurden. In
Naumburg wurde früher Salz gehandelt, das so genannte weiße Gold war ein wertvolles
Gut damals. Leider haben wir diese hübsche Stadt nur im Eilschritt bei strömendem Regen
ansehen und das Naumburger Münster nur von außen besehen können. Warum nur diese
Eile, lieber Peter, hier wars doch schön!
Das Weinanbaugebiet Unstrut wird die Toskana des Ostens genannt. In Freyburg gibt es die
älteste deutsche Sektkellerei. Die Firmen Mumm, MM und Geldermann wurden von
„Rotkäppchen“ aufgekauft. Direkt vor der Sektkellerei musste der Bus überprüft werden,
aufmerksame Mitreisende hatten ein komisches Geräusch vernommen. So wurden wir alle
in Zwangspause geschickt, mussten lecker essen und trinken, der Bus war wieder heil, als
wir damit fertig waren. Ein Defekt der Kardanwelle wurde kurz vorm Bruch entdeckt, so
dass alles noch mal glimpflich ablief. „Der etwas angesäuselte Pfarrer betete: Gott, meine
Kuh frisst nicht (Gott meine Zuversicht) und dem Hammel sei Dink ( dem Himmel sei
dank).“
Über die Konkurrenz der östlichen Städte, vor allem von Dresden und Leizig, berichtete uns
der Dr. Donath auch. Aber die Rollenverteilung ist eigentlich ganz klar: in Chemnitz wird
das Geld erarbeitet, in Leipzig wird es gehandelt und in Dresden verprasst!
Ein Lokal für uns alle für einen gemeinsamen Abend zu finden, gestaltete sich schwierig,
weil zu unseren Ehren aber auch zu unserer Last die „Markttage“ in Leipzig an diesem
Wochenende stattfanden und alle Lokale belegten.
Im Lagezentrum „Bachstube“ liefen die Informationen zur „Operation Abendessen“
zusammen. Nach vielen Probeessen und Frageläufen entschlossen wir uns, den Abend im
Hotel zu verbringen: Sächsische Petersilienwurzelsuppe, Hähnchenbrust mit Herzoginkartoffeln und Champignons oder
Schweinesteak, Kirschkompott mit
Vanillesoße wurde uns angeboten und wir
haben es genommen.
Auch den separaten Raum nahmen wir für
unser Zusammensein. Die Geburtstagsüberraschung für Helmut, der am 29.9.
einen Runden hatte, war von langer
Han(ni)d vorbereitet. Die ganze
Reisegruppe hatte sich Fragen für ein
Auswahlverfahren überlegt, dass die Stadt
Roetgen für die Neubesetzung des
Bürgermeisteramtes und das des
Sittenwächters durchführen wollte. Eigens
aus der Heimat angereist waren die
Stadträte Jean Geile´ und seine Assistentin
Dolly Müller, die die Fragen z. T. aus dem
Bereich Heimatkunde: wer war der letzte
Sachsenkaiser oder aus dem Politischen:
wie sich unser Land verändert wenn Angela
Merkel von Gina Wild abgelöst würde, der
Versammlung präsentierten. Neben der
Besetzung des Amtes gab es das nötige
Outfit zu erringen: eine wunderschöne
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Uniformjacke, die ein bisschen an den Hauptmann von Köpenick erinnerte, ausgewählte
dazu passende Dessous und entsprechendes Equipment. Durch die Beantwortung von 13
Fragen konnte Helmut sich für das Amt des Sittenwächters qualifizieren und diese Dinge
sichern. Allerdings viel bei jeder falsch beantworteten Frage ein Kleidungsstück, so dass am
Ende die Dessous und der Uniformrock gerade recht kamen. Wir danken Helmut, weil er
diese schwierige Aufgabe so bravourös bewältigt hat und für den Riesenspaß, den wir alle
damit hatten.
Am Abfahrtstag kam dann die Sonne etwas raus, leider etwas spät, das Regenwetter der
letzten Tage steckte uns noch in den Schuhen. In Leipzig schrieb Schiller das Lied an die
Freude. Was 1785 paßte, konnten wir auch für 2007 bestätigen: wir hatten trotzdem jede
Menge Freude!
Die Anekdötchen hat wie immer Karla Kolumna für Euch gesammelt.
Hier schon mal die Zeiten für die nächste Tour: 9.10. – 12.10.2008 Wer sich bewerben
möchte, kann das bei allen Mitreisenden tun.
Was macht eigentlich...?
...Andreas „ Duffy“ Defourny
Wann warst du bei Schwarz-Rot?
Ich habe 1980 als E-Jugendlicher bei Ralf Unger angefangen
und bis 1997 bei Schwarz-Rot gespielt.
Warum hast du damals Schwarz-Rot
verlassen?
Ich habe 1995 für vier Spieljahre die Damen des TV Weiden
trainiert. Dies war für mich ein tolles Angebot, da ich selber
erst 25 Jahre alt war und damit die Chance hatte, eine
Mannschaft mit wirklich guter sportlicher Perspektive zu
trainieren. So entstand die Nähe zum TV Weiden.
Da es damals im ganzen Jugendbereich in ganz Aachen keine
nennenswerte Konkurrenz außer dem WTV gab, war die
Rivalität zwischen Schwarz-Rot und dem TV Weiden sehr groß. Ich hätte mir davor nie
vorstellen können, zu einem anderen Verein zu wechseln, erst Recht nicht zum WTV.
Als Andreas „Giovanni“ Heckhausen 1997 die Herren von Schwarz-Rot übernahm, entschloss ich zu wechseln. Damit das nicht falsch verstanden wird: ich habe ein sehr gutes
und freundschaftliches Verhältnis zu Giovanni. Für mich war es aber nicht vorstellbar von
einem Trainer trainiert zu werden, mit dem ich schon seit der Jugend in einer Mannschaft
gespielt habe. Das hätte u.U. viel Stress gegeben, zumal es schwer ist, Spieler zu führen, die
selber Trainer sind.
Was hast du nach deiner Zeit bei SR gemacht?
Ich habe in Weiden bis Ende der Saison 05/06 gespielt. Die letzten vier Jahre als Spielertrainer der 2. Mannschaft. Immerhin haben wir es von der Kreisliga bis in die Verbandsliga
geschafft, was dann aber ein bisschen zu hoch war. Dafür war die Mannschaft nicht bereit
genug zu investieren, so dass wir folgerichtig wieder abstiegen. Derzeit mache ich handballerisch gar nichts mehr und halte mich mit Fitness und Laufen fit. Beim Laufen heißt die
Zielsetzung Marathon, aber aktuell machen die „Knochen“ nicht so mit, wie ich mir das
vorstelle.
Was machst du jetzt beruflich?
Ich habe in Köln Sport studiert und
arbeite schon seit 1995 bei WOF
World of Fitness. Zuerst als Job und
jetzt schon seit mehreren Jahren
hauptberuflich. Wir betreiben 17
Clubs in Deutschland. Ich bin Sportlicher Leiter der ganzen Gruppe,
mache Qualitäts-Checks und noch
einige weitere Aufgaben.
Was verbindet dich jetzt
noch mit Schwarz-Rot?
Das sind zum einen viele Erinnerungen: sportliche Erfolge und bittere
Niederlagen, Urlaube in Domburg,
Turniere in Hamburg, Pfingsten im
Taunus, Trainingslager mit Egbert und
tolle Mannschaften, in denen ich
spielen durfte. Dazu viel Engagement,
das ich damals aufgebracht habe.
Trainer E-Jugend, weibl. C-Jugend
und 2. Damenmannschaft. Die Info
habe ich auch eine ganze Zeit mit
gestaltet und noch einiges mehr...
Ich habe noch zu vielen SchwarzRoten und ehemaligen Schwarz16
Roten ein freundschaftliches Verhältnis und freue mich immer wieder alte Gesichter zu
sehen.
Regelmäßig haben wir auch miteinander zu tun, da es zwischen Schwarz-Rot und WOF
eine Kooperation gibt. Dabei machen wir unter anderem Sonderpreise für die aktiven
Handballer bei Schwarz-Rot. Wer dazu Fragen hat, kann mich gerne anmailen: [email protected]
Darf man auch nach deinem Privatleben fragen?
Ich habe in Weiden meine Frau Andrea kennen gelernt und mein privates Glück gefunden.
Wir sind seit 10 Jahren zusammen, seit letztem Jahr verheiratet und erwarten bald unser
erstes Baby (Anm. d. Rdk.: Duffy ist mittlerweile schon Papa). Mittlerweile bin ich ein richtiges „Landei“ geworden und genieße das Leben und die Ruhe auf einem Bauernhof.
Allen Schwarz-Roten wünsche ich eine erfolgreiche Saison!
Die Jugendabteilung
Hellenthal 2008
Seit bestimmt 15 Jahren fahren die weibliche und männliche Jugend mit ihren jüngeren
Altersklassen in den ersten Januar-Tagen in die Jugendherberge Hellenthal. 19 Mädchen
mit Margret und 15 Jungen mit René und Egbert. Zwar steht Sport an erster Stelle, doch es
ist auch genügend Zeit sich mit anderem zu beschäftigen.
Der Tagesablauf:
8.00 Uhr gibt es in der Jugendherberge Frühstück. Dafür müssen alle auf den Beinen und
gewaschen sein. Ab 7.15 Uhr ertönten auf dem Flur die abenteuerlichsten Töne aus der
Vielzahl der Handys und trotzdem wurden nicht alle wach. Sanft aus dem Schlaf geholt
waren alle pünktlich beim Frühstück – außer einmal, als der ganze Flur der Mädchen
verschlafen hatte.
Um 9.00 Uhr ging es zur Sporthalle. Ein Bully fuhr jeweils zwei Mal. Das sportliche
Programm war recht abwechslungsreich. Dadurch dass Mädchen und Jungen miteinander
(gegeneinander kann man nicht sagen) spielten, war die Konzentration größtmöglich. Den
größeren Mädchen ist ein besonderes Lob auszusprechen, weil durch ihre positive
Einstellung die anderen Gruppen mitzogen. Gegen 12.00 Uhr erfolgte die Abfahrt zum
Mittagessen. Das Essen war besser als im vergangenen Jahr, obwohl es uns damals auch
geschmeckt hatte. Bis 14.00 Uhr war Pause. Die Einen trafen sich auf den Zimmern und
unterhielten sich, andere spielten Tischtennis.
Das Nachmittag-Training fand dann mit einer Pause bis gegen 18.00 Uhr statt. Dann ging
es zum Abendessen. Je nach Belagerung der Dusche gingen die Mädchen und Jungen
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früher oder später unter den Wasserstrahl. Wenn auch die Jugendherbergsordnung von
22.00 Uhr Ruhe erwartete, so hatten wir sie schon auf 23.00 Uhr erweitert. So ganz
klappte dies nicht, weil zwei Mal auf den Geburtstag gewartet wurde, der um 0.00 Uhr
begann.
Mit Beginn des Nachmittags-Trainings am Freitag geschah ein Unfall. Margret hatte auf
dem Spielfeld beim Aufwärmspiel einen Termin abgesprochen. Als sie sich drehte und
losging, prallte ein Junge mit ihr zusammen. Sie erlitt einen Jochbeinbruch und musste ins
Krankenhaus nach Schleiden gebracht werden. Die Mädchen und Jungen waren
schockiert. Sie arbeiteten jetzt und am nächsten Tag weiterhin hervorragend mit –
sicherlich auch gerade wegen der Verletzung, damit Margret sich nicht auch deswegen
noch Sorgen machen musste. Margret wurde am Sonntag nach Hause geholt. Jetzt da der
Bericht geschrieben wird stand noch nicht fest, ob evtl. noch eine Operation notwendig
wird.
Wenn der Unfall nicht gewesen wäre, hätten wir von einem der schönsten Aufenthalte in
Hellenthal schreiben können.
Egbert Schaffrath
Berichte aus den Mannschaften
mF-Jugend
Im neuen Jahr 2008 geht's weiter
Jetzt können wir das 2x3:3 schon perfekt. Keiner tritt mehr über die Mittellinie. Wir
gewinnen zwar nicht jedes Spiel, aber wir werden immer besser. Wir sind jetzt ein richtiges
Team und haben sogar schon ein Mannschaftsphoto gemacht, das ihr auf der SchwarzRot-Seite sehen könnt.
Am 19.1.08 hatten wir unser erstes Heimturnier, das allen viel Spaß bereitet hat.
Mittwochs haben wir immer von 17.00 - 18.30 Uhr Training in der Bergischen Gasse,
Maria-Montessori-Gesamtschule.
Wir freuen uns jedesmal auf das Training mit unserer Trainerin Britta Fiedler. Wenn ihr Lust
habt, kommt doch mal vorbei.
Für die F-Jugend
Jakob Durst
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mE-Jugend
Die Saison in der E-Jugend neigt sich langsam dem Ende zu. Wir haben noch 3 Spiele zu
absolvieren: gegen Eilendorf, Eschweiler und TV Weiden. In diesen Spielen wollen wir
versuchen etwas für unser Punktekonto zu tun, da wir leider erst 2 Punkte erzielen konnten. Was zum einen daran liegt das wir nur eine E-Jugendmannschaft gemeldet haben.
Mittlerweile sind so viele neue Spieler dazu gekommen, dass wir locker 2 Mannschaften
hätten melden können. Dies wäre für diese Spieler, aber auch für die Spieler des jüngeren
Jahrgangs sinnvoller gewesen. Die Mannschaften in der Kreisliga bestehen zum größten
Teil aus dem Älteren Jahrgang. Hier merkt man das eine Jahr was vielen Spielern fehlt.
Das Trainingslager in Hellenthal vom 02.01-05.01. ist sehr positiv verlaufen, die Trainingsbeteiligung war sehr gut . Wenn man überlegt, dass die Spieler der E-Jugend erst zwischen
10 und 11 Jahre sind. Trainiert wurde bis zu 5,5 Stunden pro Tag. Abends wurde dann
Tischtennis oder Kicker gespielt. Einen Saunaabend gab es auch, was allen sehr gut gefallen hat.
Nicht so positiv war das aus dieser großen Gruppe von 12-15 Spielern, nur 6 Jungen mit
gefahren sind. Ich hoffe das sich das noch ändert, so das in den nächsten Jahren alle
gemeinsam fahren werden.
Rene Terhaart
mD-Jugend
Das Spielen der Spielform 2 x 3:3 – Das Spielfeld wird an der Mittellinie unterteilt, es dürfen
nur drei Angreifer und drei Deckungsspieler in einer Hälfte sein – ist zu Ende gegangen. Um
die individuelle Ausbildung voran zu treiben, ist diese Spielform wirklich gut. Leider leiten
diese Spieler zu viele Betreuer, die die Regeln nicht konsequent anwenden. Als das häufigste Foul ist das Festhalten des Spielers ohne das Bemühen den Ball zu spielen. Eigentlich
müssen diese Vergehen progressiv bestraft werden – evtl. eine mündliche Ermahnung,
dann aber mit gelber Karte, beim nächsten Mal mit einer Zwei-Minuten-Strafe, beim
nächsten Mal wieder mit 2 Minuten, aber dann mit der roten Karte. In der E- und der DJugend gelten diese Strafen als „persönliche“ Strafen, die Mannschaft soll nicht bestraft
werden und kann daher einen anderen Spieler hinein schicken. Diese Strafen sollen mehr
den Spieler erziehen, als der Mannschaft einen Nachteil bringen. Dieser Erziehungsgedanke wird zu Gunsten eigener, kurzfristiger Erfolge „vergessen“.
Im ersten „normalen“ Spiel traten wir in Unterzahl an - ´es sind doch genügend Spieler da,
da kann ich einmal fehlen´, dachten mehrere gleichzeitig. Nach einem hervorragendem
Einsatz verloren die Jungen gegen die Spielgemeinschaft Bardenberg/Scherberg knapp mit
19:17. Das nächste Spiel gegen KTSV Eupen gewannen unsere Jungen im ICE-Tempo
37:19. Wir warten in Ruhe das nächste Spiel ab.
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Leider will Torwart Naeem unbedingt im Feld spielen und Tore werfen. Die Jungen befinden
sich im Aufbau zu Auswahl-Spielern. Sein Auswahl-Trainer Marc wie auch sein Mannschaftstrainer geben ihm gute Chancen im persönlichen Weiterkommen sowohl im Tor als
auch im Feld, doch in den danach folgenden Auswahl-Mannschaften sind seine Erfolgsaussichten im Tor größer. Wir werden ihn in seiner Wahl unterstützen.
Egbert Schaffrath
mC-Jugend
Eine Saison mit Höhen und Tiefen - aber am Ende mit einer positiven Bilanz
Dies ist zusammengefasst das Fazit der ersten Oberligasaison des Teams 94+. Nach der
sehr erfolgreichen letzten Spielzeit mit vier Titeln und einer guten Oberligaqualifikationsrunde war zu Beginn der Saison einerseits die Vorfreude auf die neue Spielklasse mit den attraktiven Gegnern groß, andererseits die Erwartungen eher gemäßigt,
waren wir doch mit der großen Anzahl an Spielern der Jahrgänge 1995 und 1994 das
jüngste Team unserer Gruppe. So starteten wir dann auch erwartungsgemäß mit einer
deutlichen Niederlage im ersten Spiel gegen TV Birkesdorf. Aber bereits in den beiden
darauffolgen Spielen gegen den HSV Troisdorf und den HV Erftstadt zeigte das Team bei
knappen aber verdienten Siegen Fighterqualitäten. So mancher Spieler der Truppe hat sich
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die Tabelle des dritten Spieltages ausgedruckt und unter das Kopfkissen gelegt, belegte die
Mannschaft doch den vierten Platz!
Es folgten in der Hinrunde noch zwei weitere Siege gegen die JSG Stolberg/Eilendorf und
den HSV Bocklemünd - aber auch deutliche Niederlagen gegen Rheinbach/Wormersdorf
und Merkstein, die uns gezeigt haben, dass die Früchte in der Oberliga sehr hoch hängen.
Den Beginn der Rückrunde kann man getrost als “verkorkst” bezeichnen. Die 48:26
Schlappe in Birkesdorf war nicht nur vom Ergebnis her eine Katastrophe, auch die Art und
Weise, in der sich das Team dort präsentierte, war unterirdisch. Die Einstellung des Teams
verbesserte sich zwar in der Folge, aber die Leistung reichte zu keinem Zeitpunkt an die der
Vorrunde heran.
Die Wende wurde dann im Spiel gegen die HSG Merkstein eingeläutet. Obwohl auch diese
Partie verloren ging, war unser Team diesmal deutlich näher dran und begegnete den
körperlich starken und im Vergleich zum Vorjahr spielerisch deutlich verbesserten Merksteinern über weite Strecken des Spiels auf Augenhöhe. Bei der folgenden Niederlage in
Dormagen zeigte das Team ebenfalls zeitweise sehr gute Ansätze, gegen die erste Sieben
der Gastgeber war jedoch kein Kraut gewachsen.
Der positive Trend wurde jedoch fortgesetzt und folgerichtig die Partie gegen den HSV
Bocklemünd gewonnen. Dieser Sieg ist jedoch nicht zu hoch zu bewerten, da die Bocklemünder im Verlauf der Saison lediglich die Punktelieferanten der JSG Stolberg/Eilendorf
besiegen konnten.
Der Höhepunkt der Rückrunde war ohne Zweifel das Lokalderby beim BTB Aachen. Im
Hinspiel noch deutlich mit 23:33 unterlegen, ging unser Team94+ gegen die körperlich
größtenteils überlegenen Burtscheider in der Abwehr konsequent zu Werke und unterband das gute Laufspiel der Gastgeber bereits im Ansatz. Der Leitwolf der Abwehr stand
dabei im Tor: die Wand brachte mit hervorragenden Paraden nicht nur die Gegner zur
Verzweiflung - mit energischen Anweisungen dirigierte er seine Vorderleute bei jedem
Spielzug des BTB an die richtigen Positionen.
Im Angriff setzte das Team ebenfalls von Beginn an die in den letzten Wochen trainierten
taktischen Varianten sehr gut um. Der souverän aufspielender Schredder erzielte nicht nur
selber 16 Tore sondern setzte darüber hinaus auch in ausgezeichneter Manier seine Mitspieler ein. Seine Pässe verwertete der glänzend aufgelegte Shakira zu zehn Treffern vom
Kreis. Philipp trug mit ebenfalls zehn Treffern auch maßgeblich zum nie gefährdeten 41:34
Auswärtsieg bei.
Das erzielte Torverhältnis von 529:618 Toren ist sicherlich suboptimal, die erzielten 14
Punkte jedoch sind deutlich mehr, als alle zu Saisonbeginn von diesem Team erwartet
hatten. Zu dieser Leistung kann man den Kerlen nur gratulieren.
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Im Umfeld des Teams ist es mittlerweile deutlich ruhiger geworden, wenn auch der Weggang von Max in Richtung Birkesdorf zumindest menschlich sicherlich ein Verlust für ihn
und die Mannschaft war, spielte er mit den meisten doch bereits seit frühester Jugend in
einem Team. Wir wünschen ihm jedenfalls mit seiner neuen Mannschaft viel Erfolg. Spielerisch konnte der Verlust des Leitungsträgers mehr als kompensiert werden - die Leistungsdichte im Team nimmt mehr und mehr zu, ist aber noch deutlich verbesserungswürdig.
Dies bleibt nach wie vor eine der Hauptaufgaben für Mannschaft und Betreuerteam.
Die nächste Saison wird für die Jungs wieder deutlich härter, da neben der Teilnahme an der
Oberligaqualifikation und (hoffentlich) Oberliga der C-Jugend auch eine komplette Serie
als B-Jugend ansteht. Die guten Erfahrungen aus der Saison 06/07 haben uns gezeigt, dass
dies nicht nur für die 93er wichtig ist, sondern das gesamte Team sich im Wettkampf mit
den älteren Jahrgängen verbessern kann. Die Vorbereitung auf die Saison beginnt bereits
zeitig, ergänzt durch noch ausstehende Spiele der noch laufenden Kreisklassenrunde der
C2 und B2.
An dieser Stelle gilt der besondere Dank des Teams und der Betreuer den Eltern. Nicht nur,
dass die Jungs zu allen möglichen (und unmöglichen) Zeiten zum Training, zu den Heimund Auswärtsspielen, zu Auswahllehrgängen und sonstigen Aktivitäten gefahren werden sie sorgen darüber hinaus auch für viele weitere wichtige Dinge im Umfeld und entlasten
damit den Verein. Besonders zu erwähnen ist die Caféteria, die es ermöglicht hat, Teile der
in der Oberliga zeitweise recht hohen Schiedsrichterkosten zu übernehmen. Hierfür danken wir u. a. der Bäckerei Kickartz und natürlich auch Hans Venth, der uns wenn möglich
(neben den unschlagbaren Roderburg-Frikadellen) die Infrastruktur seiner Caféteria zur
Verfügung gestellt hat. Dass unser Team in dieser Saison mit einer neuen Kluft auflaufen
konnte, verdanken wir hauptsächlich Andreas Becker, der uns mit seiner Firma Holzbau
Becker die neuen Trikots gesponsert hat. Unser Physio Helmut “Miraculix” Meyer hat mit
den Wundermitteln aus seiner Naturheilkräuterdrogerie in der Stolberger Straße (fast) alle
großen und kleinen Wehwehchen der Spieler bestens behandelt - und auch den dicken
Trainer bei Bedarf mit dem einen oder anderen Stärkungsmittel versorgt.
Nochmals Dank an alle - auch für die lautstarke Unterstützung von der Tribüne!
Michael Bremen
mB-Jugend
Es fehlt die Konstanz.
Mit einem ausgeglichenen Punktekonto steht unsere B-Jugend auf dem 6.Platz der Verbandsliga. Wenn man jedoch die Ergebnisse und die Spiele betrachtet muss man feststel22
len, dass das vorhandene Potenzial der Mannschaft nur Phasenweise zum Vorschein
kommt. Da ist z. B. das Rückspiel gegen SV Stolberg, wo man die erste Hälfte klar dominiert
und 16:11 führt. Jedoch die 2. Hälfte völlig einbricht und das Spiel verloren geht. Ein Beispiel das es auch anders geht ist das Spiel gegen SSV Nümbrecht, wo man das Spiel in der
2.Hälfte drehen und es letztendlich verdient gewinnen konnte. Dieser rote Faden der fehlenden Konstanz zog sich bisher durch die komplette Saison.
In den restlichen Spielen werden wir versuchen dies zu ändern. Dieses Unterfangen stellt
sich jedoch als schwierig da, weil die Trainingsbeteiligung in den letzten 6-8 Wochen recht
bescheiden ist und kein geregelter Trainingsablauf möglich ist. Entweder aufgrund fehlender Spieler oder was auch häufiger vorkommt ist das Verhalten während des Trainings.
Wir wünschen allen anderen Mannschaften einen erfolgreichen Saisonendspurt.
Marc Schlingensief
wE-Jugend
Die weibliche E-Jugend von Schwarz-Rot ist Kreismeister
Die E hat ihre ersten zwei Spiele in der normalen Spielform deutlich gewonnen. Gegen
Eilendorf überzeugte Vanessa im Tor, sie machte es dem Gegner schwer ein Tor zu erzielen.
Das Spiel in Weiden wurde von Axel und Laura betreut, da die A-Jugend zur gleichen Zeit
spielte. Die beiden haben das prima gemacht, trotz des Fehlen von Vanessa gewannen sie
mit 3 : 17 Toren – eine tolle Leistung.
Vor Weihnachten trafen sich Melanie und Andrea mit den Kindern zum Bowling, es hat viel
Spaß gemacht. Leider konnten an diesem Tag nicht alle dabei sein, da drei Kinder noch eine
Schulveranstaltung hatten.
Nach dieser Saison wechseln sieben Mädchen in die D-Jugend. Wir würden uns freuen
wenn noch Kinder der Jahrgänge 98/99 dazukommen. Das Training findet Mittwochs von
17.00 Uhr bis 18.30 Uhr in der Neuköllner Straße statt.
Schwarz-Rot Aachen - HSG Bardenberg/Scherberg 19:1 (8:0)
Bis auf Manisha die leider krank war sind wir vollzählig und wach angetreten. Von Anfang
an wurden die Bälle von Seray vor der Abwehr abgefangen. Der Gegner hatte auch keine
Chance in wurfgefährliche Position zu kommen, da die Mädels gut in der Abwehr miteinander spielten. Wenn ein Gegner durchkam scheiterte er spätestens an Vanessa. Da die
Tore in der ersten Halbzeit hauptsächlich durch Einzelaktionen von Seray geworfen wurde,
gab es in der Halbzeitpause eine klare Absprache, dass mehr auf das Zusammenspiel im
Angriff geachtet werden soll. Julia ging für Vanessa ins Tor und hielt fast alles. Vanessa und
Seray bezogen den Rest der Mannschaft im Angriff mit ein und so kamen alle zum
Abschluss. Die Tore wurden von Seray (10), Vanessa (4), Clarissa (2), Michelle, Lynn und
Jaqueline (1) geworfen. Anna und Sophie scheiterten jeweils am Pfosten. Nach diesem
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Spiel ist die Mannschaft Kreismeister mit 24:4 Punkten und ich bin gespannt wie die
Mädels sich in der D-Jugend machen.
Axel
wD-Jugend
Auch die D konnte mit zwei Siegen in die Weihnachtspause gehen. Nach den Ferien sind es
noch drei Spiele dann ist die Saison der D zu Ende. Diesmal werden wir bei der Talentiade
nicht dabei sein, da wir nicht unter den ersten zwei Plätzen sind. Die Mannschaft hat tolle
Spiele gemacht und es kamen von unserem großen Kader alle zum Einsatz. Nach dieser
Saison wechseln sieben Spielerinnen in die C-Jugend, da aber aus der E sieben hochkommen und fünf übrig bleiben haben wir wieder eine spielfähige Truppe zusammen. Wir
freuen uns immer über neue Kinder die bei uns einsteigen wollen. Unser Training findet
Mittwochs und Freitags von 17.00 Uhr bis 18.30 in der Neuköllnerstraße statt.
Wir trafen uns vor Weihnachten bei mir zu Hause, bepackt mit Playstation, Spielen und
Singstar erschienen 14 Mädels. Zuerst wurden die Pizzen belegt und in den Ofen geschoben, dann ab in Lara's Zimmer und aufgebaut. Nach dem Essen ging der Singwettbewerb
los, es waren schon einige Talente dabei. Es wurde immer abgewechselt, sodass alle beim
Sing oder Spielwettbewerb mitmachen konnte. Es war ein sehr netter und harmonischer
Abend, hat mir sehr gut gefallen und Spaß gemacht.
wC-Jugend I
Zur Zeit belegen unsere Mädels den dritten Platz in der Oberliga, im letzten Heimspiel
schafften sie einen 29 : 26 Sieg gegen den körperlich überlegenen zweiten HC Eynatten.
Leider hatten sie in Eynatten zuviel Respekt und lagen in der ersten Halbzeit schnell zurück,
das aufholen nach der Pause reichte nicht aus und sie verloren mit 18 : 26 Toren. Im Heimspiel haben sie dann gezeigt das sie mit einer starken Mannschaftsleistung einen körperlich
überlegenen Gegner schlagen können. Da unsere Truppe aus fünf 93 Jahrg. sechs 94
Jahrg. und ein 95 Jahrg besteht, ist der dritte Platz eine tolle Leistung. In den beiden Spielen
gegen den Tabellen ersten aus Bonn haben wir auch nur mit zwei Toren verloren. Im Heimspiel fehlten uns zum Schluss die Nerven, ein Unentschieden wäre nach dem Spielverlauf
gerecht gewesen.
Für die Weihnachtsfeier der C stellte Vera ihre Wohnung zur Verfügung, jeder hat etwas zu
Essen mitgebracht. Als alle eingetroffen waren, wurden die Wichtelgeschenke ausgetauscht es waren lauter nette Sachen dabei. In diesem Jahr war auf jeder Feier Singstar
angesagt also auch an diesem Abend. Es wurden zwei Gruppen gemacht und blau musste
gegen rot singen, wie es ausgegangen ist kann ich nicht sagen da ich schon auf dem Weg
zur nächsten Feier war. Bis auf das einkrachen von Veras Bett ist alles bestens gelaufen. (Sie
hat es wieder repariert)
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wC-Jugend II
Gegen Birkesdorf, die mit Roetgen an der Spitze stehen gewannen wir mit einem Tor, eine
geschlossene Mannschaftsleitung war der Garant für diesen Sieg. Im Rückspiel gegen
Linnich zeigte wir eine bedeutend bessere Leistung als im Hinspiel und gewannen recht
deutlich. Zur Zeit belegen wir den vierten Platz, damit sind wir sehr zufrieden. Wenn man
bedenkt das einige Spiele von überwiegend D Mädels gespielt wurden. In dieser Mannschaft spielen auch die Neueinsteiger mit, Elena erscheint leider kaum zu den Spielen doch
Lorena hat sich schon super eingelebt und im letzten Spiel zwei Tore erzielt. Da hier auch
die jüngeren Spielerinnen aus der C I spielen, fand die Weihnachtsfeier gemeinsam statt.
wB-Jugend
Unsere B führt in der Kreisliga mit null Minuspunkten die Tabelle an, diese Mannschaft
spielt mit zwei bis drei B Jugendlichen und der Rest ist C Jugend. Sie sind mit Spaß dabei
und alle Spielerinnen erzielen Tore. Hier spielen sie ohne jeglichen Druck und es zeigt sich,
das einige aus der C sich hier mehr zutrauen als in der Oberliga. Ihr Ziel ist es Kreismeister zu
werden, am liebsten ohne Punktverlust. Gegen Bor. Inden haben sie in beiden Spielen nur
mit einem Tor gewonnen, das nächste Spiel kann auch anders ausgehen. Aber der Meisterschaft dürfte nichts mehr im Wege stehen.
Förderkreis >> Schwarz-Rot <<
2010 – 50 Jahre Handballjugend
Hatten wir bisher unser 100jähriges Vereinsjubiläum im Blickfeld der Förderung, peilen wir
jetzt das 50jährige Bestehen der Handballjugend an. Im Jahr 1960 wurde die Handballjugend gegründet. Max Bürgerhausen, damaliger Mannschaftsführer der 1.HandballMannschaft und Egbert Schaffrath übernahmen 12 Kinder der damaligen Volksschule
Düppelstraße.
In den vielen Jahren seit der Gründung wuchs aus der Handballjugend die HandballAbteilung mit den vier Abteilungen: Handball-Frauen, weibliche Jugend, männliche
Jugend. Die Handball-Herren nahmen auf vier Mannschaften zu.
Der Verein wurde vor 101 Jahren im Ostviertel Aachen gegründet und der Stamm der
Handballjugend stammte aus der Schule des Ostviertels. Da unser Sportplatz in der Stolberger Straße lag, war es selbstverständlich, dass auch die Bewohner im Umfeld zum
Verein stießen. Dieser Stadtteil hatte große Arbeiterwohnbereiche, weil hier auch die
großen Firmen lagen.
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Die Handballjugend wurde sehr erfolgreich. Aus allen Stadtbereichen und den Orten um
Aachen herum kamen Kinder und Jugendliche zu Schwarz-Rot. Obwohl in allen großen
Sportarten die Jugendarbeit zumindest stagnierte, zumeist aber zurückging, hatte die
Handballjugend einen ständigen, gleichbleibenden Zulauf.
Seitdem immer mehr Schulen eine Nachmittagsbetreuung anbieten, ist auch unser
Zuwachs begrenzt. Daher haben wir uns in die Nachmittagsbetreuung eingeklinkt. An den
Grundschulen Mataréstraße, Passstraße, Düppelstraße und Am Haarbach sowie Birkstraße
und der Maria-Montessori-Gesamtschule haben wir Handball-Arbeits-gemeinschaften
oder Betreuungsstunden im Rahmen der „Offenen Ganztagsschulen“ übernommen.
Bisher kamen zu uns wegen der etwas abseits gelegenen Sportanlage Neuköllner Straße
Kinder, die von den Eltern gebracht wurden. Jetzt werden auch Kinder angesprochen,
deren Eltern keinen Pkw haben oder mit ihrem Pkw nicht von der Arbeit zurück sind, mehrfach auch keine Initiative aufbrachten, ihre Kinder zu bringen.
Da wir nun vermehrt Kinder aus dem Ostviertel in unseren jungen Gruppen haben, spiegeln sie das Umfeld wieder. 30% Personen mit Migrationshintergrund und eine Arbeitslosenhöhe von 25% sind nach offiziellen Erhebungen doppelt so hoch wie im Aachener
Durchschnitt.
Wir haben in den vergangenen Jahren unsere soziale Aufgabe wahrgenommen und werden nun noch intensiver herausgefordert. Eine größere Anzahl von jüngeren Kindern
stammen aus Familien, die durch Leistungen von „Hartz IV“ oder „ergänzende Hilfen nach
Hartz IV“ leben müssen. Die Frage eines neu hinzugekommenen Kindes: „Gibt es auch
etwas zu essen?“ erschütterte uns sichtlich. Kinder, die nach einem Spiel noch etwas
Beach-Handball spielen wollten, fragten Egbert, ob er nicht ein Brot für sie habe. Vernünftige Turnschuhe – nur um ein Detail zu nennen – gehen mit ihren Kosten an die Grenze der
Familie. In der männl. D- und E-Jugend fragten wir jedes einzelne Kind nach seinen Ferienmöglichkeiten. Ein Drittel hätte in Aachen verbleiben müssen. Trotz besonderer Hilfen
durch den Aachener Jugendring mussten wir einen bemerkenswerten Betrag zu unserem
Ferienlager hinzusteuern.
Unsere Arbeit der sportlichen Entwicklung in der weiblichen und männlichen Jugend
dauert unvermindert an. Die weibliche Jugend beherbergt zwei Oberliga-Mannschaften –
C- und A-Jugend. Wenn die B-Jugend eine größere Personenzahl gehabt hätte, wäre eine
weitere Oberliga-Mannschaft möglich gewesen. Bei der männlichen Jugend sind ebenfalls
zwei Mannschaften im Verbandsspielbetrieb – C-Jugend Oberliga, B-Jugend Verbandsliga. Zwei Mannschaften, je eine weibliche und eine männliche, reisen bis weit über Gummersbach hinaus, die beiden C-Jugend-Mannschaften reisen bis hin nach BergischGladbach. Neben den hohen Kosten der Fahrten kommen insbesondere die Schirikosten
hinzu.
Wir sind uns bewusst, dass den Trainer/innen der größte Teil der Erfolge zu verdanken sind.
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Nur zum Teil erhalten sie eine Kostenerstattung, weil wir nicht in der Lage sind, mehr auszugeben. Das Training wandelt sich. Von besonderer Bedeutung wird das Koordinationstraining angesehen. Doch hier fehlt uns das Material, um abwechslungsreicher arbeiten zu können.
Weil uns das Geld fehlt, sind wir gezwungen, zunächst den Dukato- Kleinbus zu verkaufen
und nach derzeitigem Stand ist der andere Kleinbus (Ford Transit) ebenfalls aufgrund der
steigenden Reparaturkosten der älteren Fahrzeuge nicht zu halten. Die Beförderung der
Kinder wird außerordentlich erschwert. 2.800,00 Euro Spenden und der Beitrag für beide
Jugendabteilungen stehen bisher zur Verfügung. Das reicht vorne und hinten nicht. Wir
versuchten durch einen Sponsorenlauf unsere Kasse aufzubessern...
Unterstützen auch Sie bitte unsere Arbeit zum Wohle der Jugend im Ostviertel unserer
Vaterstadt.
Der Vorstand
Berichte aus den Jugendabteilungen und
aktuelle News aus dem Vereinsleben findet Ihr immer unter
www.schwarz-rot.de
• Geschäftsdrucksachen
• Broschürendruck
• Fahrzeugbeschriftung
• Fahrzeugtönung
• Aussenwerbung
• Textildruck
• Schilder uvm.
Hergelsbendenstr. 47 • 52080 Aachen
Tel.: 0241/ 17 17 57 • Fax 0241/ 1 82 44 85
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Der Förderkreis
Was passiert mit dem Geld des Förderkreises?
Die Jugend braucht ausgebildete Trainer, Übungsmaterial, Bälle, Autos oder einen
Fahrdienst, da nicht alle Eltern die Zeit haben, ihre Kinder bei Spielen und
Trainingseinheiten zu begleiten. Die Kinder brauchen auch ab und zu ein geselliges
Beisammensein, um als Gruppe zusammen zu wachsen.
Dies und viel mehr können wir nur durch
EURE Spende gewährleisten!
Es gibt noch viel zu erzählen, packen wir es an und unterstützen die Handballjugend von
Schwarz-Rot Aachen.
Schon jetzt:
DANKE für die gewährte Unterstützung.
Ansprechpartner für den Förderkreis „Schwarz-Rot 2006“ sind:
Max Bürgerhausen
Hüttenstr. 137/139
52068 Aachen
Tel. 0241-55 38 16
Fax 0241 - 55 02 29
sowie
Egbert Schaffrath Tel.: AC/53 83 80
Margret Fidalgo Tel.: AC/ 15 15 29
Joe Schaaf Tel.: AC/ 1 80 17 34
Brigitte Palm Tel.: AC/ 9 10 78 77
Die Bankverbindung des Förderkreises lautet:
Konto Nr. 300 280 05
BLZ 390 500 00 (Sparkasse Aachen)
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Trainingszeiten der Jugendmannschaften
Alle Kinder geboren 99 und jünger F-Jugend
Training:
Mittwochs 17.00-18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
Jungen in den Jahren 97/98 geboren E-Jugend
Training:
Mittwochs 17.00-18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Strasse
Donnerstags 17.00 18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Strasse
Jungen in den Jahren 95/96 geboren D-Jugend
Dienstags 17.00-18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
Training:
Donnerstags 17.00-18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
C-Jugend Jungen der Jahrgänge 1994 + 1993
Training:
Dienstags 17.00-18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
Mittwochs 18.30-20.00 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
Freitags 17.00-18.30 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
B-Jugend Jungen der Jahrgänge 1992 + 1991
Training:
Montags 17.00-19.00 Uhr Sporthalle Gillesbachtal
Freitags 18.30-20.00 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
A-Jugend Jungen der Jahrgänge 1989 + 1990
Training
Montags 17.30-19.00 Uhr Sporthalle Gillesbachtal
Freitags 18.30-20.00 Uhr Sporthalle Neuköllner Straße
Weibliche Jugend:
A Jugend Jahrg. 89/90 :
Trainingszeiten:
Montags : 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Gillesbachtal
Mittwochs: 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Neuköllner Straße AC1A
B Jugend Jahrg. 91/92:
Trainingszeiten:
Montags: 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Bergische Gasse AC 7
Mittwoch : 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Neuköllner Straße AC1A
C Jugend Jahrg. 93/94:
Trainingszeiten:
Montags: 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr Bergische Gasse AC 7
Freitags: 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Neuköllner Straße AC1A
D Jugend Jahrg. 95/96:
Trainingszeiten:
Mittwoch : 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Neuköllner Straße AC1A
Freitags : 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Neuköllner Straße AC1A
E Jugend Jahrg. 97/98:
Trainingszeit
Mittwoch : 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Neuköllner Straße AC1A
F und Minis 99 und jünger : Jetzt gibt es noch die wbl. F und Minis gemischt.
Trainingszeit:
Mittwoch : 17.00 Uhr bis 18.15 Uhr Stolberger Straße (Geschwister
Scholl Gym.)
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Wir spenden für einen neuen“ Schwarz-Rot Bulli ”
Konto Nummer des Fördervereins: 300 280 05
bei der Sparkasse Aachen (BLZ 390 500 00)
Kennwort: Spende-SR-Bulli
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essen:
Nicht verg
s
ll
ba expres
für Hand
spenden!
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