Segment Newsletter Power Generation 14 german

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Segment Newsletter Power Generation 14 german
Power Generation
Perspektiven in der Reinstwasseranalytik
14
News
THORNTON
Leading Pure Water Analytics
Chinesisches Forschungsinstitut
wählte den Thornton-Analysator
Als Chinas Forschungsinstitut für Wärmekraft ein mobiles Kalibriergerät
für chemische Analysen entwickelte, suchten sie das beste und genaueste Leitfähigkeits-Messsystem und entschieden sich für den 770MAX
von Thornton.
Hintergrund
Das Forschungsinstitut für Wärmekraft
(TPRI) in Xi'an, China, ist eine Forschungseinrichtung, die sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Verfahrenstechnologien und verfahrenstechnischen
Anlagen zur Verwendung in den mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerken
beschäftigt. Ziel des Instituts ist es, den sicheren, wirtschaftlichen und zuverlässigen
Betrieb von Anlagen zu verbessern und ihren Schadstoffausstoß zu verringern.
Die Abteilung Chemische Technologie des
TPRI hat ein international führendes mobiles Kalibriergerät für chemische AnalyseInstrumente entwickelt, das sich sowohl an
den in China als auch im Ausland geltenden Standards orientiert. Zweck des Geräts
ist es, die Stabilität und Zuverlässigkeit der
in chinesischen Kraftwerken mittels chemischer Analysegeräte in-line genommenen Messungen zu erhöhen und die Genauigkeit der werksseitigen Überwachung
chemischer Vorgänge zu verbessern. Das
Kalibriergerät ist für die Sicherheit, den
wirtschaftlichen Betrieb, die Energieeffizienz und die Emissionsreduzierung in chinesischen Kraftwerken von enormer Bedeutung.
Die Suche nach dem besten
Leitfähigkeits-Messsystem
Das TPRI legte die Leitfähigkeit als wichtigen Prüfparameter fest und führte mit vielen Geräten diverser Herstellern strenge
Tests nach den relevanten internationalen
Standards und Regularien durch, um ein
Leitfähigkeits-Messsystem für ihr Kalibriersystem auszuwählen. Schließlich be-
fand das Institut das Leitfähigkeits-Analysesystem 770MAX von Mettler-Toledo
Thornton wegen seiner ausgezeichneten
Leistung für geeignet, und dieses wurde als
standardmäßiges Leitfähigkeits-Messinstrument für das mobile Instrumentenprüfgerät eingeführt. Das Thornton-System
besteht aus:
n Multiparameter-Transmitter 770MAX
n Leitfähigkeitssensor aus Titan mit integriertem Temperatursensor
Warum man sich für Thornton
entschied
Bei Messsystemen, die Leitfähigkeit inline
in Rein- und Reinstwasser messen, sind
75% der Fehler auf eine mangelhafte Temperaturkompensation zurückzuführen.
Bei Leitfähigkeitssensoren sind genaue
Messwerte und die Stabilität der korrekten
Kalibrierwerte sehr wichtig, ebenso wie bei
der Temperaturkompensation die exakte
Temperaturmessung ein entscheidender
Faktor ist.
Alle von Mettler-Toledo Thornton hergestellten Leitfähigkeitssensoren und ihre
integrierten Temperaturfühler werden einer besonders strengen Kalibrierung unterzogen, bevor sie das Werk verlassen, wobei
die Leitfähigkeits- und Temperaturkalibrierung auf die relevanten ASTM- und
NIST-Standards rückverfolgbar sind. Zudem bietet der Transmitter 770MAX eine
Vielzahl optionaler Modi zur Temperaturkompensation entsprechend der jeweiligen
Messbedingungen. Und Thorntons einzigartige Technologie zur Verarbeitung und
Übertragung von Sensorsignalen kann den
Einfluss äußerer Umgebungsfaktoren wäh­
rend der Signalübertragung minimieren.
Auf Grundlage einer Reihe strenger Tests
traf der Direktor des Forschungsinstituts
für Wärmekraft, Cao Jieyu, folgende
Aus­sagen zum Leitfähigkeits-Messsystem
770MAX von Mettler-Toledo Thornton:
n Großer Messbereich, zuverlässige Messgenauigkeit. Innerhalb des Prüfrah-
Herausgeber
Mettler-Toledo AG
Process Analytics
Im Hackacker 15
CH-8902 Urdorf
Schweiz
Bilder
Mettler-Toledo AG
Kodym, Crashoran, Scaramushe,
Jerryd | Dreamstime.com
Technische Änderungen vorbehalten.
© Mettler-Toledo AG 12/09
Gedruckt in der Schweiz.
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METTLER TOLEDO
Power Generation News 14
Transmitter 770MAX
mens von 0,055 µS/cm – 200 µS/cm lag
die Messunsicherheit des Instruments
unter 0,2 %.
n Äußerst genaue Messungen mit einer
Auflösung von 0,0001 µS/cm.
n Exakte Temperaturkompensation;
Möglichkeit zur automatischen Durchführung einer präzisen, nicht linearen
Temperaturkompensation in Reinstwasser, vor und nach saurem Kationenaustauscher und in mit Ammoniak
konditioniertem Speisewasser.
n Ein Multiparameter-Instrument, an
das gleichzeitig zu bis vier verschiedene Sensoren, z.B. Leitfähigkeit, pHWert und gelöster Sauerstoff, ange­schlossen werden können, was der
simultanen Nutzung vier einzelner Geräte entspricht.
n Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Außergewöhnlich zuverlässig
In China ist das mit dem 770MAX konfigurierte mobile Prüfgerät zur Zeit in neun
Kraftwerken im Einsatz. Nach einem Jahr
im Betrieb wurde die Leistung des Analysatorsystems 770MAX als äußerst stabil und
zuverlässig bewertet, und keines des Instrumente musste bisher überhaupt gewartet
werden. Der 770MAX wurde zudem wegen
seiner Langzeitstabilität gelobt und zeigte
unter den verschiedenen Einsatzumgebungen im Kraftwerk keinerlei Ausfallerscheinungen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.mt.com/Cond
Unterstützung für die Industrie
ASTM International-Ausschuss
Teilnahme von Mettler-Toledo Thornton
Standards des Wasserausschusses von ASTM kommen häufig in Industriebereichen zum Einsatz, die mit Reinwasser arbeiten, so zum Beispiel
im Bereich Stromerzeugung sowie der Reinwasserindustrie selbst.
Mettler-Toledo Thornton ist stolz, an dieser wichtigen Arbeit mitwirken
zu dürfen.
Weltweit angesehene Einrichtung
ASTM International, ursprünglich als
«American Society for Testing and Materials» (ASTM) bekannt, wurde 1898 gegründet. Heute entwickelt man freiwillige
Konsensstandards mithilfe des Inputs von
Herstellerexperten, Anwendern, Verbrauchern, staatlichen und universitären Stellen. Das Konzept des Konsenses wurde
effektiv in den Standardgenehmigungsprozess integriert. Alle Ausschussmitglieder haben ein Stimmrecht, und die Gruppe muss sich fair und objektiv mit allen
Einwänden befassen. Als Folge spielt ASTM
eine angesehen Führungsrolle bei der Behandlung von Standardisierungserfordernissen des globalen Marktes.
Wasser-Ausschuss
Von besonderem Interesse für MettlerToledo Thornton und seine Kunden ist der
ASTM-Ausschuss D19 zum Thema Wasser.
Er wurde 1932 ins Leben gerufen und hat
derzeit ca. 340 Mitglieder in fast 30 Ländern mit einer Zuständigkeit für mehr als
300 Standarddokumente. Schlüsselbereiche im Interesse des Ausschusses sind die
Entwicklung von Standardverfahren zur
Probeentnahme, Identifizierung und
Analyse von Wasser und in Wasser gelösten oder suspendierten Materialien. Darüberhinaus entwickelt er Standards zur
Leistungsfähigkeit von Wasserbehandlungsmaterialien und die Bestimmung
der Korrosivität oder Anlagerungseigenschaften von Wasser.
Standards des Wasserausschusses von
ASTM kommen häufig in Industriebereichen zum Einsatz, die mit Reinwasser arbeiten, so zum Beispiel in den Bereichen
Stromerzeugung, Pharma und Mikroelektronik sowie der Reinwasserindustrie
selbst. ASTM-Standards finden in folgender Form Niederschlag: Messmethoden,
Kalibrier- und Genauigkeitsfestlegung,
Spezifikationen für die Reinheit oder andere Merkmale von Wasser oder Behandlungsmaterialien, Praktiken zur Darstellung akzeptierter Vorgehensweisen, und
Anleitungen zur Beschreibung einer Vielzahl von Messansätzen.
Fachwissen teilen
Diese Standards bilden nicht nur weitgehend akzeptierte Mittel der industrieweiten Standardisierung, sondern dienen
auch als wichtiger Lernstoff für diejenigen, die gerade in spezielle Mess- oder
Prüftechnologien einsteigen. MettlerToledo Thornton unterstützt seine Mitarbeiter seit mehr als 15 Jahren bei der Teilnahme am ASTM Wasser-Ausschuss mit
Kollegen aus der Branche, die in ihren
Fachbereichen das ihre beisteuern. Als
solche Bereiche wären zu nennen die kontinuierliche Leitfähigkeitsmessung und
Temperaturkompensation in hochreinem
Wasser, die Bestimmung des Gesamtkohlenstoffgehalts (TOC), pH-Wertmessung
(besonders in schwach leitendem Wasser),
Messung des Redox-Potentials, Messung
von gelöstem Sauerstoff im ppb-Bereich,
Ozonmessung, sowie entsprechende Methoden und Materialien für die Reinwasser-Behandlung. Gleichzeitig wird das
Personal von Thornton durch seine Teilnahme über neue Behandlungsmethoden,
von Benutzer entwickelte Messtechniken
und Branchentrends auf dem Laufenden
gehalten.
Leitfähigkeitssensoren von Thornton für
Reinwassermessungen werden alle nach
den ASTM-Standards D1125 und D5391
hergestellt, werkskalibriert und zertifiziert, in denen die Standard-Leitfähigkeitslösungen und Techniken zur Handhabung von Reinwassermessungen
festgelegt sind. Die Thornton-Sensoren
zur Messung von pH-Wert und gelöstem
Sauerstoff in hochreinem Wasser werden
nach den ASTM-Standards D5128 und
D5462 gebaut und funktionieren diesen
Normen entsprechend.
Die Teilnehmer an dem Ausschuss empfinden es als eine lohnende, fortlaufende
Herausforderung, Technologie in klaren
und prägnanten Standards zu artikulieren und für ihre Aktualität zu sorgen. Außerdem hat die Arbeit Thornton und seinen Kunden seit Jahren dabei geholfen,
von optimierten Messtechniken zu profitieren.
www.mt.com/THORNTON
METTLER TOLEDO
Power Generation News 14
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Praxis der Probenahme
Gute In-line-Probenahme
So bewältigen Sie die Herausforderung
Bei hochwertigen Messungen müssen repräsentative Proben zu den
Sensoren gelangen. Die Auswirkungen von Probeverzögerungen, fortlaufender Reaktion und Luftverunreinigungen müssen minimiert werden, um
verlässliche Ergebnisse zu erhalten.
Probenquelle
Die Instrumente von Mettler-Toledo
Thornton wurden im Hinblick auf präzise
Messungen an Proben aus Kraftwerken optimiert. Sie können jedoch nur Proben
messen, die zu ihnen gelangen. Hier einige
Empfehlungen, um die Integrität von Proben aufrechtzuerhalten.
Bei einer Probenahme in einem zweiphasigen Fluss (Mischung aus Dampf und
Wassertröpfchen) sollte die Probe dasselbe
Verhältnis an Dampf und Wasser enthalten
wie die Prozessleitung. Etwa in der Mitte
der Prozessleitung sollte sich eine in den
Fluss gerichtete Probendüse befinden. Die
Geschwindigkeit des Probenflusses sollte
isokinetisch sein – dieselbe Geschwindigkeit in der Düse aufweisen, wie die umgebende Prozessleitung. Hierdurch wird verhindert, dass übermäßig viel Dampf bei zu
hoher Probengeschwindigkeit einfließt
oder sich zu viele Wassertröpfchen bei einer zu geringen Geschwindigkeit ansammeln.
Probenreaktion
Bei der Verwendung von Reduktionsmitteln wie Hydrazin oder von Reduktionsaminen sollte die Probe so nahe wie möglich am Entnahmepunkt gekühlt werden,
um eine Fortführung der Reaktion mit gelöstem Sauerstoff auf der Länge der heißen
Probenleitung zu verhindern.
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Probenablagerungen
Die Partikel von Korrosionsprodukten, die
sich an den Wänden der Probenleitung ablagern, bilden eine große aktive Oberfläche auf der Länge der Leitung und können
Materialien in der Probe adsorbieren und
desorbieren. Eine Probenleitung mit vielen
Ablagerungen kann wie ein Ionenchromatograph wirken und den Durchfluss von
Ionen durch die Leitung sehr viel länger
verzögern, als man dies durch eine einfache Berechnung anhand von Durchflussrate, Durchmesser und Länge prognostizieren könnte. Man hat
festgestellt, dass eine Fließgeschwindigkeit von 2 m /s
die geringste Akkumulation
von Partikeln in horizontalen Probenleitungen erzeugt,
und daher, sofern möglich,
empfohlen wird. Nur bei Verwendung von Leitungen mit
sehr kleinem Durchmesser
ist diese hohe Geschwindigkeit wegen der langen Längen der Probenleitung praktisch. Die Probe wird anschließend für die Messung
mit mehreren Sensoren aufgeteilt, da einige von ihnen
wesentlich
langsamere
Fließraten erfordern.
Probenfluss
Der am Sensor geeignete
Probenfluss hängt von der
jeweiligen Messung ab. Bei-
spielsweise wird für eine (saure) KationenLeitfähigkeit eine hohe Fließrate benötigt,
um einen guten Ionenaustausch zu erzielen. Der ASTM-Standard D6504 KationenLeitfähigkeit empfiehlt eine Fließgeschwindigkeit durch das Harz von mindestens 300 mm/min. Bei einem schwächeren Fluss kommt es zu einer
Turbulenzreduktion und ermöglicht eine
Kanalisierung durch das Harz, was zu einem unvollständigen Austausch führt. Andererseits erfordert die pH-Messung in
schwach leitenden Proben niedrige Fließ-
Mobile Messgeräte für die
Inline-Messung in Reinwasser
raten, damit die elektrostatische Aufnahme minimiert wird und die Potentiale des
Bezugselektrodendiaphragmas eine stabile Messung zulassen.
Filtration
Der Einsatz eines Filters in der Probenleitung vor optischen Analysegeräten kann
dies vor Partikelverunreinigungen und
Fehlern schützen. Die Filterelemente müssen jedoch häufig gewechselt werden, um
eine dicke Ansammlung von Sedimenten
zu verhindern, die die Reaktion auf echte
Probenänderungen verlangsamt.
Läßt man optische Analysatoren einmal
außer acht, so werden elektrochemische
Messungen wie für Leitfähigkeit, pH-Wert,
Redox-Potential und gelösten Sauerstoff
nicht direkt durch Partikel beeinträchtigt.
Sensoren für diese Parameter von MettlerToledo Thornton verfügen über Durchflussarmaturen, die nur für ein sehr kleines Volumen ausgelegt sind, so dass
Partikel einfach hindurch und in den Abfluss fließen. Auf diese Weise werden Verzögerungen und Wartungen von Filtern
und die Reinigung schüsselförmiger
Durchflusskammern eliminiert und bessere Messergebnisse sind die Folge.
Natürlich sollten bei der Anlaufphase,
wenn sehr hohe Partikelkonzentrationen
zu erwarten sind, alle Probenleitungen in
den Abfluss umgeleitet werden. Druckregler und Durchflussmesser sowie Sensoren
mit oder ohne Filter sollten solchen harten
Belastungen durch Korrosionsprodukte,
die Leitungen und Anschlüsse verstopfen
könnten, nicht ausgesetzt werden.
Luftverluste
Proben von gelöstem Sauerstoff auf ppbNiveau sind für Luftverluste besonders anfällig. Obwohl die Proben unter Druck stehen und fließen, wurde schon beobachtet,
dass lose Dichtungen von Rotametern,
Ventilen oder Klemmringverschraubungen, die einen Weg durch einen dünnen
Wasserfilm eröffnen, geringe Mengen an
Sauerstoff in die Probe diffundieren lassen
können. Auf ppb-Niveau entstehen zwar
keine Bläschen, aber es kann immer noch
eine erhebliche Messwertveränderung auftreten. Ein Schnelltest hierfür besteht darin, die Flussrate der Probe zu erhöhen.
Sinkt der Wert für gelösten Sauerstoff, ist
dies ein Anzeichen, dass ein Leck vorhanden ist und der höhere Durchfluss ihn verdünnt. Der Fluss sollte sich eigentlich nicht
sehr auf die Werte auswirken.
Luft kann auch den Polymer-Probenschlauch passieren und dieselbe Wirkung
wie ein Leck haben. Für alle Proben von
gelöstem Sauerstoff sollte Edelstahl zum
Einsatz kommen. Werden jedoch flexible
Schlauchleitungen benötigt, sollten diese
so kurz wie möglich sein und aus PVDF
oder Nylon bestehen, die eine besonders
niedrige Gaspermeabilität aufweisen. Dieselben Vorsichtsmaßnahmen sollten auch
für Messungen niedriger Leitfähigkeit ergriffen werden, wenn CO2 aus der Luft ein
Probe verunreinigen und die Leitfähigkeit
aufgrund höherer Bicarbonat- und Wasserstoffionenkonzentrationen erhöhen
kann.
Handproben
Es lässt sich nicht vermeiden, dass Offline-Proben einer Kontamination aus der
Luft und dem Transportbehälter ausgesetzt sind. Soweit wie möglich sollte immer
ein tragbares Instrument und ein Sensor
zur fließenden Probe gebracht werden,
statt eine Handprobe zu nehmen und ins
Labor zu bringen. Es gibt jedoch praktisch
keine Labor- oder mobilen Geräte zur Messung von Leitfähigkeit und pH-Wert, die
mit einer Temperaturkompensation arbeiten, die sich für hochreine Messungen eignen. Bei ihnen findet die veränderliche
Dissoziation von Wasser und die Reaktion
von Ammoniak oder Aminen je nach Temperatur keine Berücksichtigung, ist aber
ein wichtiger Faktor bei schwachen Konzen-trationen. Weitaus bessere Resultate
werden durch den Einsatz mobiler InlineReinwassergeräte erzielt. Die Abbildung
hier zeigt ein zweirädriges mobiles System
mit dem Thornton 770MAX, der in der Anlage herumgefahren werden kann, um
Messungen von Leitfähigkeit, pH-Wert, gelöstem Sauerstoff und TOC mit derselben
Leistung und Qualität wie bei permanent
inline durchgeführten Messungen zu bestätigen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.mt.com/THORNTON
METTLER TOLEDO
Power Generation News 14
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Kraftwerkserneuerung
Effizientere Überwachung der Kraftwerks-Chemie
mit Multi-Parameter-Transmittern
Ältere Kraftwerke können ihre Effizienz gewährleisten, wenn Modifikationen implementiert werden. Dabei ist die Instrumentierung für die Kraftwerkschemie keine Ausnahme. Für ein Kraftwerk stellte sich die Kompaktheit, Funktionalität und Genauigkeit des Multiparameter-Trans­mitters
770MAX als ein regelrechtes Upgrade heraus.
US amerikanisches Kraftwerk
Einer unserer amerikanischen Kunden
betreibt ein Kraftwerk mit drei kohlebefeuerten 235 MW Blöcken, die in den frühen 1960er Jahren errichtet wurden. Trotz
ihres Alters arbeitet die Energieerzeugung
effizient, dank verschiedener Umrüstungen, die über die Jahre implementiert
wurden. Bei einer kürzlichen Modifikation wurde ein unzuverlässiges Probenahme- und Analysen-Panel in einem der
Blöcke ersetzt.
Smart Sensor-Technologie
Obwohl in den zwei anderen Einheiten
andere Instrumente verwendet werden,
entschied sich der Chefchemiker bei diesem Upgrade wegen der Smart SensorTechnologie, dem einfachen menügesteuerten Betrieb und der kompakten 4
Kanal-Technik für den Thornton 770MAX.
Da man Messmöglichkeiten für Leitfähigkeit, Sauerstoff und pH benötigte, war der
770MAX, mit dem sich Messvorgänge ohne große Umwege konfigurieren lassen,
die richtige Wahl.
4 Multiparameter-Analysatoren
messen 16 Kanäle
Insgesamt wurden hier vier Sauerstoff-,
zwei pH und 10 Leitfähigkeitsmessoptionen mit vier 770MAX-Geräten in einen
sehr kleinen Schalttafelausschnitt integriert. Die Sensoren sind Spezialentwick-
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METTLER TOLEDO
Power Generation News 14
lungen für Reinstmessungen von Kraftwerksmedien. Der Hochleistungssensor
für gelösten Sauerstoff funktioniert auch
bei sehr heißen Proben, z.B. bei Ausfall
eines Kühlers, und verwendet einen einfach zu tauschenden und kostengünstigen
Membrankörper, der Wartungszeiten und
-kosten minimiert. Der kompakte pHure
SensorTM liefert exakte pH-Messwerte in
schwach leitenden Medien ohne lästige
Elektrolyttanks oder sonstigen Nachfüllaufwand. Die Leitfähigkeitssensoren
sind einzeln auf NIST rückführbar werkskalibriert und im 770MAX mit außergewöhnlich genauen Algorithmen für die
spezifische und Kationen-Leitfähigkeit
mit Temperaturkompensation programmiert.
Transmitter 770MAX
Zuverlässigkeit
schlägt jede Skeptik!
Zu Anfang dieses Projekts waren die Chemiker skeptisch, was die neue, unbekannte Instrumentierung für Einheit 3 betraf.
Aber nach ein paar Wochen hatte man die
einfache Bedienung und Zuverlässigkeit
des 770MAX Messsystems zu schätzen gelernt, mit dem man doch einfacher konsistente Daten zur Wasser- und Dampfqualität erhielt. Die Daten unterstützen den
Betreiber, die hohen Unternehmensstandards zur Überwachung und Steuerung
der Bedingungen für die Kraftwerks-Chemie einzuhalten.
Erfahren Sie mehr unter:
www.mt.com/770MAX
Zuverlässige Standards aus einer verlässlichen Quelle
Leitfähigkeitsstandards –
bequem bei Thornton erhältlich
Leitfähigkeitsstandardlösungen bieten eine Möglichkeit, die Zellkonstante von
Leitfähigkeitssensoren nach Ablauf der Erstkalibrierung zu überprüfen oder neu
zu bestimmen. Wie pH-Pufferlösungen können auch Leitfähigkeitsstandardlösungen regelmäßig verwendet werden, um die Genauigkeit der Messwerte zu
bestätigen.
Stabilität der Zellkonstante
Die Zellkonstante von Leitfähigkeitsmesszellen ist in der Regel recht stabil. Thornton Leitfähigkeitssensoren werden im
Werk mit Rückverfolgbarkeit auf ASTM
und NIST kalibriert und auf ein Jahr ab
der Installation unter normalen Betriebsbedingungen zertifiziert. Bei Langzeitauswertungen unserer Sensoren in Reinwasseraufbereitungsanlagen wurden über
mehrere Betriebsjahre hinweg Veränderungen von weniger als einem Prozent
festgestellt. In der Kraftwerks-Chemie
können der Einsatz bei Temperaturschwankungen oder korrosiven Ablagerungen und anschließende Reinigungsarbeiten das Resultat verändern.
Überprüfung der Genauigkeit
Die Zellkonstante wirkt sich direkt auf die
Messgenauigkeit der kritischen spezifi-
Thornton Leitfähigkeitsstandards
schen und Kationen-Leitfähigkeit aus. Daher ist eine,
je nach Applikation, 1–12
monatige Überprüfungsphase für Leitfähigkeitssensoren
gängige Praxis.
Hierbei stehen drei Optionen
offen:
1.Rücksendung des Sensors
ins Werk zur Reka­lib­rie­
rung.
2.Vergleichsmessungen mit
Thornton 1875 portables Kalibriersystem
einem kalibrierten RefeDie Pufferkapazität von pH-Standards verrenzsystem wie dem portablen
hindert weitgehend eine pH-Änderungen
Kalibriersystem für Leitfähigkeit/speund ist damit Kontaminationen gegenzifischen Widerstand Thornton 1885.
über wesentlich toleranter. Leitfähigkeits3.Überprüfung und/oder Kalibrierung
mit einer Leitfähigkeitsstandardlösung. standards dagegen werden direkt durch
eine Verdünnung oder Kontamination beeinträchtigt, und ihre Werte ändern sich
Verwendung von
sofort, besonders bei niedrigen Werten.
Leitfähigkeitsstandards
Thornton Leitfähigkeitsstandardlösungen
sind für diese dritte Option mit Werten Es hat sich gezeigt, dass der weite Messbezwischen 25 und 100.000 μS/cm erhält- reich und die hervorragende Linearität
lich. Obwohl viele Leitfähigkeitsmessun- von Thornton Messsystemen zwischen
gen unterhalb von 25 μS/cm durchgeführt 100 μS/cm und Reinwasser in der Praxis
werden, wird die Verwendung noch nied- eine viel höhere Genauigkeit erreicht, als
rigerer Leitfähigkeitsstandards nicht dies typischerweise mit Standards unter
empfohlen. Standards für niedrige Leitfä- 100 μS/cm der Fall ist.
higkeit sind Verunreinigungen durch
variab­le CO2-Konzentrationen aus der
Luft und anderen Quellen gegenüber we- Erfahren Sie mehr unter:
www.mt.com/THORNTON
sentlich anfälliger als pH-Pufferlösungen.
METTLER TOLEDO
Power Generation News 14
7
Umfassendes Website-Angebot
Alle gewünschten Informationen
finden sich auf www.mt.com/pro
Der Website-Bereich Prozessanalytik von
METTLER TOLEDO enthält eine enorme Menge
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Die THORNTON-Lösung
Ein Transmitter, viele Parameter
für TOC, pH, Leitfähigkeit, gelösten Sauerstoff ...
Multiparameter-Instrumente für Ihre Prozesse …
Thornton-Lösung
Mettler-Toledo Thornton ist der
Marktführer für kritische Messungen bei der Rein- und Reinstwasseranalyse.
Unser Produkt 770MAX ist ein Multiparameter-Messgerät mit einer
brei­ten Palette an Sensoroptionen.
Der Inline-Sensor 5000TOC kann
organische Kontaminationen in
Echtzeit feststellen.
Neben den TOC-Sensoren stellt
THORNTON auch Sensoren für die
Messung von pH / Redox, gelöstem
Sauerstoff / gelöstem Ozon, Leitfähigkeit, Durchfluss und Druck her.
■ Multiparameter-Gerät
Durchfluss
a
Sm
r t-
S
s
en
n
or e
770MAX
5000TOC für kontinuierliche TOC-Messungen
nso
-Se
ar t
■ pH
pH / Redox
■ 2-Pol-,
4-Pol- und induktive Leitfähigkeitssensoren
gelöster Sauerstoff /
gelöstes Ozon
10
METTLER TOLEDO
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Sm
für Reinstwasseranwendungen
ren
■ Sensor
Vorteile durch THORNTON
■ Umfassende
Komplettlösungen
für für die Reinwasseranalyse
aus einer Hand.
■ Weniger
Platzbedarf und geringere Kosten pro Parameter dank
der umfassenden Fähigkeiten
des Multiparameter-Transmitters.
■ Der
Druck / Füllstand
Transmitter 770MAX
Sensor 5000TOC ermöglicht
jederzeit Inline-TOC-Messungen
in Echtzeit.
■ Der
Sm
ar t
-Se
ns
TOC Sensor benötigt keine
Gase oder Reagenzien, die gehandhabt, gelagert oder ersetzt
werden müssen. Da es keine beweglichen Teile gibt, sind die
Routinewartungsarbeiten minimal.
or e
n
Sm
■ Die
ar tSen
Leitfähigkeit
s or
Smart Sensor-Technologie
ermöglicht «Plug and Measure»Kommunikation zwischen
Sensor und Transmitter.
en
■ Die
sterilisierbaren Sensoren verfügen über eine außergewöhnlich
lange Lebensdauer.
TOC
METTLER TOLEDO
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Gehen Sie on-line mit METTLER TOLEDO
Leitfähigkeitsmessung
im digitalen Zeitalter
Mit der im Sensor integrierten ISM Technologie (Intelligent Sensor
Management) verfügen Leitfähigkeitssensoren von Mettler-Toledo
Thornton über eingespeicherte Sensor-Informationen sowie Mess-,
Konfigurations- und Kalibrierdaten.
Dank der vorkalibrierten Sensoren mit ISM-Technologie sind Installation
und Inbetriebnahme mit deutlich weniger Aufwand verbunden. Jeder
Sensor kommuniziert via elektronischem «Handshake» automatisch
mit dem Transmitter und sorgt für seine reibungslose Inbetriebnahme
– Kontinuität dank leistungsfähiger «Plug-and-Play» Technik.
Die Sensoren senden digitale Signale an den Transmitter und umgehen
damit sämtliche Einflussfaktoren wie Rauschen, Interferenzen oder
lange Kabelstrecken, was die Messleistung deutlich verbessert. Wenn
es auf unkomplizierte und schnelle Installation ankommt, führt kein
Weg an den modernen ISM-Sensoren von Mettler-Toledo Thornton
vorbei!
Mettler-Toledo GmbH
Prozessanalytik
Ockerweg 3, D-35396 Gießen
Tel: +49 641 507-333
Fax: +49 641 507-397
E-Mail: [email protected]
www.mt.com/cond
Mettler-Toledo Ges. m. b. H.
Südrandstraße 17, A-1230 Wien
Tel: +43 1 607 4356
Fax: +43 1 604 2880
E-Mail: [email protected]
Mettler-Toledo (Schweiz) GmbH
Im Langacher, Postfach
CH-8606 Greifensee
Tel: +41 44 944 45 45
Fax: +41 44 944 46 18
E-Mail: [email protected]
www.mt.com/pro
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