Vorbericht Kunst - Galerie Fischer Auktionen AG

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Vorbericht Kunst - Galerie Fischer Auktionen AG
VORBERICHT
KunstKunst- und Antiquitätenauktion der Galerie Fischer
Auktionen vom 11. bis 16. Juni 2008
Auktionsvorbesichtigung vom 31. Mai bis 8. Juni 2008
Auktionen
Moderne und zeitgenössische Kunst • Gemälde alter Meister und Gemälde 19. Jh.
Schweizer Kunst • Russische Kunst
Möbel • Kunstgewerbe, Skulpturen, Silber, Antiken, Asiatica und aussereuropäische Kunst
Schmuck und Armbanduhren
Wir freuen uns als ältestes Schweizer Kunstauktionshaus und eines der führenden Häuser in Europa, Ihnen unser
Angebot für die kommende Auktion im Juni 2008 präsentieren zu dürfen. Zur Vorbesichtigung an der
Haldenstrasse 19 in Luzern (vis-à-vis Hotel National) vom 31. Mai bis 8. Juni 2008 (teils parallel zur ArtBasel)
werden an den Wochenenden erfahrungsgemäss täglich bis über 600 Besucher erwartet. Die Auktion erfolgt unter
internationaler Beteiligung vom 11. bis 16 Juni 2008. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Zusammenstellung
unserer Highlights.
Der gesamte Katalog steht allen Interessenten online unter www.fischerauktionen.ch zur Verfügung. Unter dem
Menu Downloads/ Presseinformationen stehen ausserdem Fotos ausgewählter Highlights in 300dpi-Auflösung
bereit. Weitere Abbildungen in Hochauflösung schicken wir gerne auf Anfrage zu.
Auktionsplan
Auktionspl an
Moderne und zeitgenössische Kunst
12. Juni 2008
Gemälde alter Meister und Gemälde 19. Jh.
11. Juni 2008
Schweizer Kunst
12./16. Juni 2008
Russische Kunst
12. Juni 2008
Möbel
12. Juni 2008
Kunstgewerbe, Skulpturen, Silber, Antiken, Asiatica
12./13. Juni 2008
Schmuck und Armbanduhren
13. Juni 2008
-2-
Highlights
Moderne und zeitgenössische Kunst
64
Hans Purrmann
(Speyer 1880 - 1966 Basel)
Olivenbäume auf Ischia
Unten links signiert "H. Purrmann".
Öl auf Lwd., 46 x 56 cm
CHF 300'000/400'000
Provenienz: 1959 direkt beim Künstler erworben; seither in süddeutscher Privatsammlung
Hans Purrmann (1880-1966) war ein vielgereister Maler. Städte- und Landschaftsbilder aus Deutschland,
Frankreich, Italien, Spanien und der Schweiz erzählen von den vielfältigen Eindrücken seines Lebens. Sie
offenbaren seine Leidenschaft für das südliche Flair und bestätigen ihn durch den meisterhaften Umgang mit
der Farbe als den wichtigsten Vertreter des deutschen Kolorismus.
Weitere Informationen zu Künstler und Werk finden Sie unter www.fischerauktionen.ch.
11
Jozsef Rippl-Ronai
(Kaposvar 1861 – 1927)
Stillleben mit zwei Vasen und Blumenbouquets
Oben links signiert "Ronai".
Öl auf Malkarton, 56 x 85 cm
CHF 85’000/95’000
Gutachten: Gutachten von Mariá Csernitzky, Budapest 16. Juli 2007
Literatur: Vgl. István Genthon: József Rippl-Rónai, Budapest 1977; Vgl. Maria Földes: Betrübtheit und Der Herr
Pfarrer von Zákány trinkt Kaffee, in: Ausstellung zum Gedenken an József Rippl-Rónai, Budapest 1998; Vgl.
Tamás Kieselbach: Moderne ungarische Malerei 1892 - 1919, Budapest 2003; Vgl. Zsuzsa Farkus: József RipplRónai, Budapest 2006.
József Rippl-Rónai (1861-1927) zählt heute zu den wichtigsten Vertretern des ungarischen
Spätimpressionismus. Nach Studien an der Kunstakademie München ging er nach Paris, wo er Schüler von
Mihàly Munkàcsy (1844-1900) wurde und sich schon bald den Nabis anschloss. Unter dem Einfluss von
Éduard Vuillards (1868-1940) Interieurmalerei entwickelte er seinen eigenen, dekorativen Stil. Ab 1900 hellte
sich seine Palette auf, die Formen lockerten sich und es entstanden gelöste, zarte, atmosphärische Bilder, wie
das hier gezeigte "Stillleben mit zwei Vasen und Blumenbouquets".
-3-
50
André Lhote
(Bordeaux 1885 - 1962 Paris)
"La Négresse"
Oben rechts signiert "A. Lhote".
Öl auf Lwd., 50 x 73 cm
CHF 80'000/120'000
Ausstellung: Galerie Becker-Newman, Köln 1927.
Auktion Galerie Koller, Zürich 1975.
Der französische Maler André Lhote ging in seiner Verarbeitung moderner Kunstrichtungen, insbesondere des
Kubismus, methodisch oft formalistisch vor. 1918 schloss sich der Künstler den synthetischen Kubisten wie z.B.
Georges Braque (1882-1963) oder Juan Gris (1887-1927) an. Im synthetischen Kubismus (etwa ab 1912)
bemühten sich die Maler nach der "Zerlegung" unter anderem insbesondere wieder um den "Aufbau" des
Gegenstandes, allerdings unter Wahrung der errungenen Freiheit der Bildgestaltung. Anders als viele seiner
Künstlerkollegen des synthetischen Kubismus gehörte Lhote jedoch zu denjenigen Künstlern, die in den
1920er Jahren den Kubismus auf mehr oder weniger persönliche Weise variierten, ihn vor allem aber durch
einleuchtende Arrangements popularisierten. In dem hier zum Verkauf angebotenen Gemälde "La Négresse"
verschmolz der Künstler auf aussergewöhnliche Weise die Idee des klassischen Realismus mit kubistischen
Fragmenten.
116
Markus Lüpertz
(geb. 1941 in Reichenberg)
Der Schläfer
Unten verso monogrammiert "ML" und bezeichnet "ea".
Bronze, 80 x 73 x 46 cm
CHF 80'000/90'000
Auflage der Skulptur von 6 Exemplaren.
Gutachten: Bestätigung durch den Künstler an den Besitzer.
Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung
Anfang der 80er Jahre begann der Maler Markus Lüpertz (geb. 1941 in Reichenberg) bildhauerisch zu
arbeiten. Seine Plastiken fielen durch eine spröde, grobe, abstrahierte Formensprache auf. Die menschlichen
Körper schienen aus kristallinen Strukturen oder Gesteinsmassen aufgebaut. Der Kubismus, auf den der
Künstler sich seinerzeit in der Malerei berief, wollte sich in seinem plastischen Werkschaffen mit dem
Surrealismus vereinen. Die Haltung, die Blickrichtung der Plastiken und die aus den Spuren ihres
Schöpfungsprozesses bestehende Oberfläche vermitteln eine enorme expressive Kraft, die zugunsten des
Ausdrucks sämtliche Bezüge sekundär werden lässt. Alle Bronzen unterscheiden sich durch eine stark
differenzierte Behandlung. Sie verstärkt die Wirkung und lässt eine Vielfalt von Gesichtern und Auslegungen
zu. Gepaart mit einer ungewohnten Monumentalität wohnt seinen Figuren eine spürbar körperliche Präsenz
inne. Dies reizt, fordert, und lässt nicht so schnell zur Ruhe kommen.
-4-
32
Georg Schrimpf
(München 1889 – 1938)
Miesbacher Landschaft
Unten links signiert "G. Schrimpf" und datiert "(19)33".
Öl auf Lwd., 53,3 x 84,5 cm
CHF 35’000/40’000
Sein Oeuvre zeichnet sich durch klare Umrisslinien und zarte Farbgebung aus. Von jedem Bild geht noch
heute eine ungeheure Ruhe aus. Seine Motive sind vor allem Frauen und Landschaften. Diese sind
menschenleer, er stellte stets pure Natur dar. Zu diesen Landschaften gehört auch das hier vorgestellte
Gemälde "Miesbacher Landschaft".
Mehr Informationen zu Künstler und Werk finden Sie unter www.fischerauktionen.ch.
27
Luigi Loir
(Göritz 1845 – 1916 Paris)
Au bord du quai à Paris
Unten rechts signiert "Loir Luigi".
Öl auf Lwd., 44 x 53 cm
CHF 30’000/40’000
Luigi Loir war ein französischer Maler, der durch die Darstellung alltäglicher Szenen des Pariser Lebens aus
dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert berühmt wurde. Loir studierte von 1853-1865 an der Académie
des Beaux Arts in Parma. Mit seinem Werk "Paysage à Villiers-sur-Seine" erlangte er 1865 die Aufmerksamkeit
der Pariser Kunstszene. 1870 wurde er zum offiziellen Maler der Boulevards ernannt und 1898 mit der Légion
d'Honneur ausgezeichnet.
126
Markus Lüpertz
(geb. 1941 in Reichenberg)
Stillleben
Oben links monogrammiert "ML".
Öl auf Lwd., 81 x 100 cm
CHF 20'000/30'000
Gutachten: Bestätigung durch den Künstler an den Besitzer.
Provenienz: Erworben aus dem Atelier des Künstlers; Süddeutsche Privatsammlung
-5-
247
Ernst Ludwig Kirchner
(Aschaffenburg 1880 - 1938 Davos Frauenkirch)
Dorfstrasse bei Priessnitz
Kohlezeichnung, 16,8 x 20,7 cm, gerahmt
CHF 14'000/16'000
Gutachten: Im Kirchner Archiv in Wichtrach/Bern als
eigenhändige Arbeit des Künstlers registriert.
Literatur: Vgl. Karlheinz Gabler, Ernst Ludwig Kirchner, 2 Bde., Aschaffenburg 1980, Bd. 2, Skizzentypologie,
Nr. 32.
Provenienz: Lise Gujer; Kornfeld & Klipstein, Bern, ca. 1968-1970; Marlborough Fine Art Ltd, Mai 2003
401
Josef Albers
(Bottrop (Deutschland) 1888 – 1976 Orange (USA))
Gegenstücke "GB 2" und "ADV"
Beide unten rechts monogrammiert "A" und datiert "(19)69".
Roter: unten links betitelt "GB 2" und nummeriert "83/125".
Grüner: unten links betitelt "ADV" und nummeriert "93/125".
Beide Blätter tragen unten rechts ein Druckstempel.
Siebdruck, 35 x 35 cm (54,5 x 54,5 cm), gerahmt
CHF 12’000/16’000
108
Nach Alexander Calder
(Philadelphia 1898 - 1976 New York)
L'Elephant noir
Im Sockel in Ligatur monogrammiert "CA". Im Fuss nummeriert
"265/999".
Bronze, schwarz patiniert, Metall rot, blau und gelb gefasst, ca. 33
x 55 cm
CHF 8'000/12'000
-6-
Russische Kunst
809
Legosua Moiseevic Sljuglett
(Russische Schule 19./20. Jh.)
Gehöft mit Pferd im Winter
Unten links mit kyrillischen Buchstaben signiert und datiert
“(19)09”.
Öl auf Lwd., 77 x 100,7 cm
CHF 14 000/18 000.–
Literatur: Vgl. K G Saur, Allgemeines Künstlerlexikon,
München, Leipzig 2000, S. 279 bzw. S. 281
821
A.N. Kravchenko
(Russische Schule 20. Jh.)
Gorkis
Gork is Romanze
Rückseitig Datum “1955 Kopj 1950”. Mit Restaurierungen.
Öl auf Lwd., 147 x 166,5 cm, ungerahmt
CHF 4 000/6 000.–
Dargestellt sind Gorki, der aus einer seiner “Romanzen”
liest, Stalin, Molotov, Beria (?) und Voroscilov.
808
ALEXANDER IOSIFOVICH GHILLER
(Odessa 1912-1993 Kiew (Ukraine))
Einmarsch der russischen Truppen durch das Brandenburger
Tor
Unten links signiert. Rückseitig “Berlin 2 May
of 1945”.
Öl auf Lwd., 128,5 x 162,7 cm
CHF 4 000/5 000.–
Ghiller zählt zu den wichtigsten Künstlern der Ukrainischen Kunst. Er erhielt 1941 sein Diplom am Institut der
Bildenden Künste in Kiew, wo er Schüler von F. Kricevskiy war. Er ist mit seinen Werken in zahlreichen
Museen und privaten Sammlungen in Russland, Europa und Amerika.
-7-
823
Alexander Lopukow
(Geb. 1925 in Gorodnia)
Staatsstreich
Unten links signiert und datiert “(19)55”. Entwurf für Gemälde im
Staatlichen Museum zu Kiew.
Öl auf Lwd., 52 x 80 cm, ungerahmt
CHF 3 000/5 000.–
Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers.
Lopukov gehört zu den wichtigsten Exponenten der Ukrainischen Kunst und wurde mit dem T. SchevchenkoPreis der Ukraine ausgezeichnet. Seine bevorzugten Malsujets sind das Stillleben, Genre-Darstellungen und
historische Themen, wie das vorliegendeWerk wiedergibt. Seit demAbschluss des Studiums amKunstinstitut in
Kiew 1953, wo er Schüler von Shovkumenko war, ist er an den wichtigen Ausstellungen auf dem Gebiet der
damaligen Sowjetunion vertreten, ebenso in bedeutenden Privatsammlungen der Ukraine, Italien, China,
Frankreich und Japan.
834
Leonid Chicken
(Russische Schule 20. Jh.)
Lenin
Skizze zum Gemälde. Quadriert, rückseitig Signatur,
Künstleradresse, Titel und Datum “1968”.
Öl auf Karton, unter Glas, LM 31,5 x 39 cm
CHF 1 500/1 800.–
Gemälde alter Meister und Gemälde 19. Jh.
1009
Sir Peter Paul Rubens zugeschrieben
(Siegen 1577 - 1640 Antwerpen)
Bildnis einer italienischen Prinzessin
Entstanden um 1606.
Öl auf Lwd., 76 x 63 cm, doubliert
CHF 250’000/350’000
-8Ausstellung: Museum of Fine Arts, San Diego, European Paintings, 1947; Palazzo della Ragione, Padua, Pietro
Paolo Rubens, 25. März bis 31. Mai 1990; Palazzo delle Esposizioni, Pietro Paolo Rubens, Rom, Juni bis August
1990; Societá per le belle arti ed Esposizioni permanente, Pietro Paolo Rubens, Milano, September bis
Oktober 1990.
Provenienz: Wohl Palazzo Marchesa Spinola, Genua, bis ca. 1870; Jakob Heimann, New York, bis ca.
1955/1960; Privatsammlung Süddeutschland, seit 1987
Auf unserer Website www.fischerauktionen.ch steht ein PDF mit ausführlichen Informationen zu Künstler und
Werk zum Download bereit.
1093
Jean Restout d. Jüngere
(Rouen 1692 - 1768 Paris)
Die Befreiung Petri
Öl auf Lwd., in aufwendig in Nussbaum geschnitzem
Originalrahmen des 18. Jh., 123,5 x 94,5 cm, rentoiliert
CHF 230'000/250'000
1125
Johan Christian Clausen Dahl
(Bergen 1788 - 1857 Dresden)
Dresden im Mondlicht
Unten links signiert und datiert "Dahl 1823".
Öl auf Lwd., 37,5 x 57,5 cm
Schätzung: CHF 200’000/300’000
Gutachten: Prof. Dr. Hans Joachim Neidhardt, Dresden (Brief vom 29. März 2008); Dr. Marie Bang, Genf
(Gutachten vom 07. April 2008)
Provenienz: Ehemals möglicherweise König Johann von Sachsen (1801-1873); Schweizer Privatsammlung (vor 1945
vom Grossvater der Besitzerin erworben).
Johan Christian Clausen Dahl (1788-1857) gehört - neben dem bedeutendsten deutschen Romantiker Caspar
David Friedrich (1774-1840) - zu den wichtigsten Vertretern der Dresdner Romantik. Zahlreiche Motive fand Dahl
unter anderem in der Umgebung von Dresden. Immer wieder malte er die Elbe und die Stadt im Mondlicht, das er
in subtilen Abstufungen einzufangen verstand. Überhaupt erreichte er in der Gestaltung der Mondscheinlandschaft
eine grosse Vollkommenheit, wie bereits das frühe, hier vorgestellte Gemälde "Dresden bei Mondlicht" unter
Beweis stellt. Es zeigt die Ansicht Dresdens von Pieschen bei Mondlicht.
Weitere Informationen zu Künstler und Werk finden Sie unter www.fischerauktionen.ch.
-91311
Mihaly Munkacsy und seine Werkstatt
Ungarische Schule Ende 19. Jh.
Vaters Geburtstag, Variante
Unten rechts signiert "Munkascsy".
Öl auf Lwd., 83 x 116 cm, doubliert
CHF 160'000/180'000
Gutachten: Gutachten von Végvári Zsófia, Budapest vom 3. Februar
2003
1011
Ferdinand Bol
(Dordrecht 1616 – 1680 Amsterdam)
Bildnis einer Frau
Mitte rechts signiert "fBol. fecit" und datiert "1648".
Öl auf Holz, 71,1 x 60,3 cm
CHF 100’000/150’000
Literatur: Werner Sumowski, Gemälde der Rembrandt-Schüler, Band I,
London 1983, Nr. 164 mit Abb.
Provenienz: Wohl Verst. A. van Buuren, Amsterdam (Mak), 26. 5.
1925, Nr. 8 mit Abb. (71 x 60 cm; signiert und 1648 datiert); Wohl
Kunsthandlung Benedict, Berlin; Versteigerung Sotheby Parke Bernet,
Frankfurt a. M., 15. 10. 1981, Nr. 171 m. Abb. (Datum als 1640);
Privatsammlung Mannheim
Bei dem hier präsentierten "Bildnis einer Frau" handelt es sich nach Werner Sumowski einwandfrei um eine
eigenhändige Arbeit des Künstlers und ist "ein schönes frühes Beispiel für die bürgerlich-klassizistische Bildnismalerei
Bols". Nicht nur die Authentizität der Signatur in der Frühform - graphologisch und technologisch untersucht untermauert Sumowskis Annahme, sondern auch ein Vergleich dieses Bildes mit zwei anderen für Bol gesicherten
Gemälden der 1640er Jahre (Werner Sumowski, Gemälde der Rembrandt-Schüler, 6 Bde., Landau 1983-1991, Bd.
1, S. 164). Die Darstellung des Kopfes ist in der Zeichnung und Malweise sehr verwandt mit den Köpfen der
Gemälde "Junge Frau mit Perlen" (zuletzt in Galerie Fischer, Luzern, Auktion vom 2. Juni 1978, Kat.-Nr. 336 mit
Abb.) und "Frau mit Schleier"(Schwedischer Privatbesitz).
Weitere Informationen zu Künstler und Werk finden Sie unter www.fischerauktionen.ch.
1141
Johann Georg Meyer von Bremen
(Bremen 1813 – 1886 Berlin)
„Die Plaudertasche“
Plaudertasche“
Unten links signiert "Meyer von Bremen", bez. und dat. "Berlin 1885".
Öl auf Lwd., 54 x 33 cm
CHF 95’000/115’000
Literatur: Fr. W. Alexander, Johann Georg Meyer von Bremen, Das
Lebensbild eines deutschen Genremalers, Leipzig 1910, S. 83, Abb.Nr.
139
- 10
J. G. Meyer von Bremen konnte an der berühmten Düsseldorfer Akademie studieren und wurde u.a. Schüler von
Friedrich Wilhelm von Schadow (1788-1862). Nach seiner Ausbildung unternahm der Maler Reisen nach Hessen,
Bayern und in die Schweiz. 1841 besass der Künstler bereits ein eigenes Atelier in Düsseldorf. 1852 übersiedelte J.
G. Meyer von Bremen nach Berlin und wurde Professor an der königlichen Akademie. Zu Beginn seiner Laufbahn
malte er vorwiegend Bilder religiöser Themen. Von 1839 an widmete der Maler sich meist Genrebildern. In diesen
Gemälden, zu denen auch das vorliegende zählt, kann man seine genaue Beobachtungsgabe erkennen. 1872 schrieb
Meyer von Bremen in einem Brief:"...Meine Familie ist meine Welt - meine Frau ist munter und schaut heiter in das
Leben, und die Kinder gedeihen zu unserer Freude."( zitiert in: Fr. W. Alexander, Johann Georg Freiherr von
Bremen. Das Lebensbild eines deutschen Genremalers. Leipzig 1910, S. 77.)
1156
Felix Schlesinger
(Hamburg 1833 – 1910 München)
“Die Andacht“
Andacht“
Unten links signiert „F. Schlesinger“.
Öl auf Mahagoni, 64,9 x 45,9 cm
CHF 80’000/100’000
Felix Schlesinger erfuhr seine künstlerische Ausbildung zunächst von 1848 bis 1850 bei F. Heimerdinger, von 18501851 an der Düsseldorfer Kunstakademie und schliesslich, nach einem Studienaufenthalt in Antwerpen, 1852-1854
als Privatschüler von R. Jordan. Reisen führten ihn nach Norddeutschland. Er arbeitet einige Jahre in Paris, 18611863 in Frankfurt, um sich schliesslich in München endgültig niederzulassen.
Schlesinger wählte überwiegend novellistische, idyllisch und humvorvoll aufgefasste Motive aus dem bäuerlichen,
vereinzelt auch aus dem bürgerlichen Leben, die er mit grossem Detailreichtum ausführte. In der Tradition der
Düsseldorfer Genremalerei liess er Szenen mit Kindern, ihren Grosseltern, aber auch sozialgeschichtlich pointierte
Themen entstehen.
Das vorliegende Gemälde zeigt die "Drei Generationen in der Kirche".
1130
Michael Neher
(München 1798 – 1876)
"Feuerlösch"Feuerlösch-Gerätschaftshaus in Bern"
Unten rechts signiert "Neher". Verso bezeichnet "FeuerlöschGerätschaftshaus in Bern. Michael Neher pinxt. 1870".
Öl auf Mahagoni, 19,3 x 24,8 cm. In Original-Goldrahmen aus der Zeit.
CHF 50’000/60’000
Ausstellung: The International Exhibition, London 1871, Nr. 430
Provenienz: Walter Freemann Hunt, London
- 11
1010
Jacob Gerritsz. Cuyp
(Dordrecht 1594 - 1651)
3/43/4 - Porträt eines jungen Mannes, Inschrift: AETATIS SUI 31,
An(no) 1643
Öl auf Lwd., 103 x 75,5 cm
CHF 40'000/60'000
Gutachten: Ludwig Meyer, Archiv für Kunstgeschichte, München 12.
November 2007
Schweizer Kunst
1282
Francois Diday
(Genf 1802 – 1877)
"Vue du Glacier de Blockenstock sur le Seelisberg Canton d'Uri en
Suisse"
Unten rechts signiert "F. Diday" und datiert "1857". Verso auf zusätzlich
angebrachter Leinwand auf Keilrahmen bezeichnet "Vue du Glacier de
Blockenstock sur le Seeligberg Canton d'Uri en Suisse.....?". Ferner
verschiedene alte Etiketten mit russischer Bezeichnung.
Öl auf Lwd., 92 x 76 cm
CHF 30’000/40’000
Francois Diday zählt heute zu den grössten Malern des 19. Jahrhunderts der Schweiz. Bereits früh nahm er
Zeichenunterricht bei Abraham Constantin (1785-1855) in Genf und war Schüler an der Société des Arts.
Ausserdem lernte er unter anderem bei dem Landschaftsmaler Wolfgang-Adam Töpffer (1766-1847), dessen Stil
ihn prägen sollte. Ab 1823 arbeitete er im Atelier von Antoine Gros (1771-1835) in Paris.
Diday wurde der führende Kopf der Genfer Schule der Alpenmalerei. Um 1830 wurde sein Atelier von zahlreichen
Schülern aufgesucht. Einer seiner Schüler war Alexandre Calame. Im Gegensatz zu Calames Malerei, die durch
starke Hell-Dunkel-Kontraste gekennzeichnet ist, wirkt das Licht bei Diday harmonisch und gedämpft. Er malte
vorwiegend italienische Motive sowie Gebirgslandschaften aus dem Berner Oberland, Savoyen und der Umgebung
des Genfersees. Seine Bilder zeichnen sich durch großartige Auffassung, Wahrheit der Darstellung und treffliches
Kolorit aus, wie das hier gezeigte Gemälde "Vue du Glacier de Blackenstock" zeigt. Die Unterzeichnung hervorgebracht durch eine Infrarotröntgenaufnahme - legt die Annahme nahe, dass der Künstler zunächst eine
Ansicht "Val d'Anniviers" geplant und sich schliesslich für eine andere Gebirgslandschaft entschieden hat.
- 12
46
Heinrich Danioth
(Altdorf 1896 – 1953 Flüelen)
Mädi
Unten rechts signiert "H. Danioth" und datiert "1919".
Öl auf Lwd., 46 x 38,5 cm
CHF 20’000/22’000
Literatur: Karl Iten, Monographie Bd. III, Zürich 1973, Werkverzeichnis
Nr. 19.7.
605
Albert Anker
(Ins 1831 - 1910 Ins)
Album de Papier
Pap ier d'Amour 1896
Aquarell, Tusche, Kreide und Bleistift, 11,5 x 18,5 cm (11 x 17,5 cm)
CHF 16'000/18'000
Gutachten: Aufgenommen im Archiv des Schweizerischen Institutes für Kunstgeschichte (SIK) als eigenhändige
Arbeiten des Künstlers (Nr. 70331 - 70356)
Provenienz: Schweizer Privatsammlung
Bei diesem kleinen Heftchen handelt es sich um Reste eines von Albert Anker 1896 konzipierten "Album de Papier
d'Amour". 14 lose Blätter wurden in ein vom Künstler beschrifteten und gestalteten Umschlag zusammengefasst.
Nebem einem Aquarell enthält das Konvolut eine Tuschzeichnung sowie 23 Kreide- bzw. Bleistiftsskizzen. Zehn der
Blätter enthalten Fragmente von bei Anker eingegangenen Hochzeitsanzeigen. Sie wurden zerschnitten und zu
einem "Album" zusammengefügt. Sie sind aus der Zeit zwischen April 1894 und Mai 1897.
5
Cuno Amiet
(Solothurn 1868 – 1961 Oschwand)
Kirche von Kreuzen, Einsiedelei St. Verena bei Solothurn
Unten rechts signiert "Cuno Amiet" und datiert "1886".
Öl auf Lwd., 32,5 x 48 cm
Gutachten: Aufgenommen im Archiv des Schweizerischen Instituts für
Kunstwissenschaft (SIK) als eigenhändige Arbeit des Künstlers (Nr.
92'449).
Provenienz: Schweizer Privatsammlung
CHF 15’000/25’000
- 13
678
Ferdinand Hodler
(Bern 1853 - 1918 Genf)
Studie zu "Der Tag I"
Bleistift auf Papier, 26,2 x 57,9 cm
CHF 15'000/20'000
Gutachten: Aufgenommen im Archiv des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft als eigenhändige Arbeiten
des Künstlers (Nr. 72424)
Provenienz: Schweizer Privatsammlung
"Der Tag" gehört zu Hodlers grossformatigen symbolistischen Figurenkompositionen. Zu sehen sind - wie er selbst
sagte - "Weiber (,die) erwachen. Das heitere Tageslicht hindert die einen zu sehen, die anderen haben es
überwunden und bewundern die Pracht des Tages, die durch blaue Blumen dargestellt ist." Drei Fasssungen sind
von diesem Motiv bekannt. Die erste Fassung ist 1899-1900 entstanden und befindet sich im Kunstmuseum Bern.
Die zweite malte Hodler um 1904-1906 und hängt im Kunsthaus Zürich. Die dritte, die nur drei Figuren zeigt,
fertigte er um 1910 an und gehört dem Kunstmuseum Luzern.
Weitere Informationen zu Künstler und Werk finden Sie unter www.fischerauktionen.ch.
662
Augusto Giacometti
(Stampa 1877 – 1947)
Zwei Quadrate aus "Farbabstrakte I"
I
Entstanden circa 1915.
Pastell, je 9 x 10 cm, gerahmt
CHF 10’000/12’000
Literatur: Vgl. Hans Hartmann, Augusto Giacometti, Pionier der abstrakten Malerei, ein Leben für die Farbe, Chur,
Bündner Kunstmuseum 1981.
Provenienz: Sammlung Hans Hartmann Chur (Konservator Bündner Kunstmuseum und Verfasser des
Werkkataloges)
30
Cuno Amiet
( Solothurn 1868 – 1961 Oschwand)
Kleine Winterlandschaft
Unten rechts monogrammiert und datiert „CA (19)22“.
Öl auf Karton, 21 x 17 cm
CHF 8’000/10’000
Gutachten: Aufgenommen im Archiv des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK) als eigenhändige
Arbeit des Künstlers (Nr. 92'448). Nach mündlicher Aussage von Frau Nägeli (SIK) ist es "eine poetische kleine
Landschaft von Amiet".
Provenienz: Jeannet Herm.
- 14
110
Martin Disler
(Seewen/SO 1949 – 1996 Genf
Ohne Titel – Personnages
Unten rechts signiert "Disler" und datiert "(19)89".
Aquarell und Patellkreide, auf handgeschöpftem Paper, 79 x 61 cm,
gerahmt
CHF 7’500/8’500
Martin Disler (1949-1996) war einer der prägenden Protagonisten der neoexpressiven Kunst der achtziger Jahre in
der Schweiz und gehörte zu den Neuen Wilden. Liebe, Tod, Angst, Sexualität - die Bandbreite der Fragen, die
Disler in seinem Werk anspricht, ist gross. Existenzielle Probleme beschäftigten ihn ebenso wie gesellschaftliche
Themen. Jede seiner künstlerischen Äusserungen ist von seiner Suche nach physischen und psychischen Grenzen
und deren Überwindung geprägt. Sogar die Eindeutigkeit der Geschlechter stellt er in Frage. Körper und Tanz
spielen dabei eine zentrale Rolle.
Das hier vorgestellte Werk erinnert vom Motiv und von seiner Machart an die kleineren Aquarelle aus Dislers
letzter Serie von 1996. Aquarelle von dieser Grösse schuf Disler jedoch bereits seit 1984/1985. Seine Aquarelle
nannte er "Arbeiten für den langen nassen Weg". Ihn interessierten bei dieser Technik insbesondere die fliessende
Farbe und das Transparente. Die liegende Figur und der Totenkopf als Motiv sind typisch für Dislers Arbeiten.
(Vgl. Kunstmuseum Basel (Hrsg.), Die letzten Aquarelle von Martin Disler, mit einem Beitrag von Dieter Koepplin,
Stuttgart 1997, S. 7)
Kunstgewerbe
3707
Martin Käppelin
(Luzern 1619 - 1690)
Türmchenuhr, Luzern, um 1680
Gehäuse aus vergoldetem Messing, breit ausladender Sockel auf vier
Löwenpranken. Quadratischer Turmaufbau mit dorischen Eckpilastern.
Darüber mehrstöckiger Rundtempelaufbau mit dorischen Säulen und
Kuppeldach mit Bekrönung umgeben von architektonischen
Ziermotiven. Auf der Vorderseite Silberziffernblatt mit römischen
Zahlen, darunter kleineres, silbernes Viertelstunden-blatt und Pendel.
Auf der Rückseite Sechs- und Zwölfstunden-ziffernblätter. Das
Spindelwerk in gebläuten Pilastern und Messingplatinen mit
Federhäusern und Schnecken für Viertelstundenschlag und
Sechsstundenschlag auf Glocke in der Kuppel und 12-Stundenschlag
auf Glocke in der Sockelpartie des Gehäuses. Hinter der abnehmbaren
rechten Seitenwand befindet sich die Signatur des Uhrmachers „Martin
Käppelin“, hinter der anderen, ebenfalls abnehmbaren Seite die
Bezeichnung „Lucerna“. Zu revidieren. H = 37,5 cm
CHF 65'000/75'000
- 15
3727
Englische Bodenstanduhr mit Monatswerk, London um 1690, sign.
Richard Baker
Nussbaumfurnier mit Marquetterie-Einlagen. Ziffernblatt aus Bronze
mit Signatur und Bezeichnung "Rich. Baker, London" sowie
Datumsfenster. Wochenwerk mit Gewichtsantrieb, Haken-Ankergang
mit langem Pendel, Sekundenzeiger, Schlossscheibenschlagwerk für
volle Stunden auf Glocke. Fussleisten ersetzt. Zu revidieren. H = 205,5
cm
CHF 50'000/70'000
Literatur: Vgl. G.H. Baillie, Watchmakers & Clockmasters of the World,
Volume 1, London 1947, S. 13.
Provenienz: Schweizer Privatsammlung Richard Baker, einer der
bekanntesten Uhrmacher Englands, wurde 1685 erstmals in der
Uhrmachergilde erwähnt. Er führte seine Werkstatt in der Lombard
Street, London und starb 1710. Bekannt wurde er unter anderem für
seine Bracketclocks. Uhren von ihm befanden sich in der 1928
aufgelösten Wetherfeld-Sammlung sowie der Howard MarryatSammlung.
4365
Zuckerdose, Augsburg, 1736/1737
Vermeilsilber. Passig geschwungene ovale Form mit Volutenfüssen.
Wandung ornamental ziseliert und mit figürlichen Motiven geschmückt.
Meistermarke von Johann Andreas Westmair. 712 gr., H = 11,5 cm, L
= 22,8 cm
CHF 28’000/35’000
4377
Kaffeekanne und Teekanne, Augsburg, um 1775
Silber, teils vergoldet. Kaffeekanne mit Schnabelausguss, Teekanne mit
Tierkopfausguss. Beide Kannen mit dunklen Holzgriffen. Die
Wandungen mit Vogel-, Früchte- und Blütenmotiven verziert.
Meistermarke von Johann Christian Neuss. 1102 gr., H = 28,3 bzw.
11,4 cm
CHF 28’000/35’000
4347
Teekanne, Basel, um 1730
Silber. Bauchige Form mit schwarzem, geschnitztem Holzhenkel.
Geschwungener Tierkopfausguss. Gerippter Rand, Haubendeckel mit
seitlichem Scharnier. Arbeit von Peter Falkeisen. 388 gr., H = 16 cm
CHF 25’000/30’000
- 16
4351
Ananaspokal, Nürnberg, um 1620
Gregorius Schuelein. Vergoldet. Hochgewölbter Rundfuss, in drei
Rocaillen aufgelöster Balusternodus, der von Manschetten aus
Silberspähnen umgeben ist. Darüber ananasförmige Kuppa, bekrönt
von derselben Schmuckform und Blüten. Fuss und Wandung der
Kuppa mit getriebenem Buckeldekor. 300 gr. H = 30 cm
CHF 10’000/12’000
Provenienz: Galerie Fischer, Luzern, Auktion 363 vom 23. bis 24. April
1998, Kat.-Nr. 1359
4352
Deckelpokal, Nürnberg, um 1680
Vermeil. Buckelform mit graviertem, punziertem und ziseliertem
Rollwerk-, Früchte- und Pflanzendekor. Meistermarke wohl Conrad
Kerstner. 284 gr. H = 28 cm
CHF 10’000/12’000
Provenienz: Galerie Fischer, Luzern, Auktion 372 vom 12. bis 15. April
2000, Kat.-Nr. 1343
4280
Service, Meissen, wohl um 1750
Porzellan. Polychrome Bemalung mit Chinesen, Tieren und Pflanzen.
Die unterglasurblauen Motive mit reicher Ziervergoldung. Die Kanne
am Ansatz des Ausgussrohres mit Maske. Bestand: Kanne, Kännchen,
Deckeldose mit Hasenknauf, 5 Koppchen mit Untertassen. Alte, teils
retuschierte Spannungsrisse. Unterglasurblaue Schwertermarken. H
Kanne = 15,3 cm
CHF 20’000/24’000
Einrichtungsgegenstände
Einrichtungsgegenständ e
3552
Schreibkommode mit Schubladenaufsatz, Bern, Mitte 18. Jh.
Nussbaum, Nusswurzelfurnier und verschiedene Hartholzfurniere.
Doppelt geschwungener Kommodenteil mit gerundeter Schreibklappe
mit Inneneinrichtung. Gestufter Aufsatz mit zentraler Türe mit unten
und oben weiterer Schublade. Links und rechts je fünf
übereinanderliegende Schubladen. Vergoldete Bronzebeschläge.
Gedrückte Kugelfüsse. 224 x 136 x 74 cm
CHF 120'000/150'000
- 17
3513
Barockkommode, Beromünster, 18. Jh.
Nussbaum und Fruchthölzer. Geschwungener Korpus mit vier
Schubladen. Front und Seiten mit Einlagen aus Bandelwerk und floralen
Motiven. Äusserst reich eingelegtes Blatt mit figürlichen Szenen in
Bandelwerkaussparungen. Dargestellt sind u.a. eine Bärenjagd, ein Jäger
mit Hunden in Landschaft, zwei Musikanten in Intérieur und weitere
Jagdszenen. 81,5 x 123 x 65,5 cm
CHF 50’000/60’000
3551
Ameublement en Cabriolet, Frankreich,
Frankreich, Louis XV.
Buche reliefiert. Rücklehnen mit Maschenbekrönung. Grüner
Seidenbezug. Bestand: 4 Fauteuils und 1 Paar Stühle. Fauteuils 91 x 61
x 50 x 46 cm; Stühle 91 x 50 x 47 x 45 cm
CHF 12’000/16’000
Schmuck
6575
Herrenarmbanduhr der Marke PATEK PHILIPPE "Ellipse", 18K WG
Ovales Goldgehäuse, Referenz 3838/001, Gehäuse-Nr. 545'483,
Werk-Nr. 1'330'614, Kaliber 215. Ovales Blaugold-Zifferblatt,
Sonneneffekt, signiert Patek Philippe Genève. DiamantStundenindendex bei 9, 12, 3 und 6 Uhr. Flechtarmband mit
Leiterschloss, L 19.2 cm. Die Herrenuhr wurde am 17. Januar 2008 bei
der Firma Patek Philippe revidiert.
CHF 15'500/16'000
6576
Herrenarmbanduhr der Marke PATEK PHILIPPE "Calatrava", 18K
GG
Rundes Goldgehäuse, Referenz 3919, Werk-Nr. 1'357'851, Kaliber
215S, Handaufzug. Weisses Zifferblatt mit römischem Stundenindex.,
signiert Patek Philippe, Gübelin. Stunden- und Minutenzeiger, kleine
Sekunde. Mit braune, Kroko-Lederband von Patek Philippe, OriginalSchliesse in 18K GG. Revision im Jahr 2001.
CHF 8'200/8'400
- 18
6135
Minaudière Silber und 14K GG mit Saphiren, Art Déco
Rechteckiges Etui aus Silber, Drücker und Verzierungen mit SaphirCarrés/Baguetten besetzt. Schauseite mit quadratischer Uhr der Marke
Concord Watch & Co. Swiss, Handaufzug. Etui mit Lippenstifthülle,
Feuerzeug, Spiegel, Puderdosen- und Zigarettenfach. Mit Monogramm
S.N.G. 80 x 51 x 20 mm, 273 gr.
CHF 4'200/4'400
6594
Armbanduhr der Marke CHOPARD "Mille Miglia, Elton John",
Edelstahl
Limitierte Ausgabe von 2000 Stück. Rundes, poliertes Stahlgehäuse,
Serien-Nr. 1088313, Ref. 16/8331/11, automatischer Chronograph.
Rückseite mit Saphirglas, mit Elton John Signatur versehen und
bezeichnet Elton John Aids Foundation, numeriert 1691. Zifferblatt
silberfarben mit rosé und rosafarbenem Perlmutt. Stunden-, Minutenund Sekundenzeiger und Sekunden-, Minuten- und Stundenskala,
Datum zwischen 4 und 5 Uhr. Mit rosafarbenem Lederband. Uhr
neuwertig.
CHF 2'600/2'800
Weitere Kategorien
Nebst diesen vorstehend erwähnten Highlights werden unter anderem ausgewählte Werke aus den Bereichen
Antiken, Asiatica und aussereuropäische Kunst.